Gewalttätiger Antisemitismus bei amerikanischen Antirassismus-Demonstrationen

Manfred Gerstenfeld (direkt vom Autor)

Bei mehreren Demonstrationen gegen Einschränkungen der Freiheit wegen der Corona-Pandemie in Deutschland gab es antisemitische Vorfälle. Das Eindringen von Judenhass, der nichts mit etwas Jüdischem oder Israelischem zu tun hat, ist bei westlichen Massenprotesten in den letzten Jahrzehnten eine regelmäßige Erscheinung gewesen. Jetzt ist eine noch üblere Veranschaulichung dieses Phänomens aufgetaucht: Die gewalttätige Bekundung von Antisemitismus während der antirassistischen Proteste in den Vereinigten Staaten nach dem Mord an George Floyd durch einen Polizisten in Minneapolis.

Mehrere der Demonstrationen waren von Brandstiftungen und Plünderungen begleitet. Einige der schlimmsten Gewalttaten fanden in Los Angeles statt. Verschiedene jüdische Läden im Viertel Fairfax wurden zerstört. Eine Vielzahl jüdischer Institutionen wurde beschädigt, darunter Synagogen und eine Schule. Eine Statue von Raoul Wallenberg wurde mit antisemitischen Parolen beschmiert.[1] In Richmond (Virginia) wurden der Reformgemeinde Beit Ahaba von Randalierern die Fenster eingeschlagen.[2] Synagogen anzugreifen ist eine antisemitische Tat.

Zahlreiche Kommentatoren haben Aspekte des Antisemitismus in den Demonstrationen herausgestellt. In der britischen Tageszeitung Telegraph schrieb Zoe Strimpel: „Doch an der Seite derer, die friedlich protestieren, befinden sich Kriminelle, die im Namen der sozialen Gerechtigkeit plündern. Einige davon tun es im Namen des Antirassismus – wie oben gesehen – und einige im Namen des Antifaschismus. Rädelsführer der Antifaschisten ist die widerliche Gruppe Antifa.

Während die Antifa über Juden hinaus geht, scheint es so, dass Menschen, die vorgeben ‚Antifaschisten‘ oder ‚Antirassisten‘ zu sein, über kurz oder lang anfangen sich wie die niedrigsten Kriminellen und Rüpel zu verhalten und eine Sache als Vorwand für Vandalismus und Zerstörung zu benutzen … Es ist von bemerkenswerter Ironie, dass es da, wo die Antifa sich ist, Antisemitismus gibt.“[3]

Melanie Phillips stellte die seltsame Einstellung vieler jüdischer Organisationen heraus. Sie schrieb, dass 130 Organisationen in einer Stellungnahme des Jewish Council of Public Affairs sagten, sie seien „empört von dem Tod Floyds, erklärten ‚Solidarität‘ mit den Gemeinschaft der Schwarzen und forderten ‚ein Ende‘ des ‚systematischen Rassismus‘.“ Phillips merkte an: „Sie protestieren nicht gegen die ausdrücklich gegen Synagogen und jüdische Geschäfte gerichteten Angriffe.“ Phillips bezeichnete Black Lives Matter als „antiweiße, antikapitalistische und antijüdische Hassgruppe.“[4]

Die amerikanische Bewegung Black Lives Matter will die Verfehlungen berichtigen, die in Vergangenheit und Gegenwart an afroamerikanischen Bürgern begangen wurden. Ihr 40.000 Worte starkes Manifest beschuldigt Israel an den Palästinensern Völkermord begehen, etikettiert Israel als „Apartheid-Staat“ und schloss sich mit der BDS-Bewegung in der Forderung nach totalem akademischem, kulturellen und Wirtschaftsboykott des Landes zusammen. Solche Forderungen wurden gegen keinen anderen Staat erhoben.[5]

In einem Blog der Zionist Organization of America sprach auch Daniel Greenfield die Haltung der jüdischen Organisation an; er schrieb: „Man sollte glauben, dass der hasserfüllte Vandalismus an acht jüdischen Institutionen und ein Mob, der Beleidigungen brüllte, nachdem er jüdische Geschäfte demolierte, zu einer Art aussagekräftiger Antwort führen würde. Aber das wäre die optimistische Sichtweise von Menschen, die das ungebrochene Maß an Feigheit und Beschwichtigung nicht erlebt haben, das das Leben jüdischer Institutionen auf praktisch jeder Ebene umfasst.[6]

Palästinenser und Propalästinenser sprangen ebenfalls auf die Krawalle auf. A. J. Caschetta schrieb: „In der Zeit, in der George Floyd getötet wurde … – am Montag, 25. Mai – war es unausweichlich, dass sein Tod von der BDS-Bewegung manipuliert wurde. Am nächsten Tag twitterten BDS und Palestine Solidarity-‚Arbeitsgruppe‘ der Democratic Socialists of America, dass „die Polizeigewalt, die heute in Minneapolis stattfindet, direkt aus dem IDF-Handbuch stammt … US-Polizisten trainieren in Israel.‘“[7]

Der Guardian druckte einen Artikel seines Korrespondenten Oliver Holmes unter dem Titel Palestine Lives Matter. „Dass Israel einen autistischen Mann tötete, zieht Vergleiche mit den USA an.“ Der Artikel bezog sich auf die Tötung eines unbewaffneten Palästinensers durch die israelische Polizei, die ihn irrigerweise für einen Terroristen hielt. Das führte zu einer Entschuldigung des israelischen Verteidigungsministers. Auf diese Tragödie verwiesen palästinensische, israelische und US-Aktivisten fälschlich als Beispiel dessen, was sie als ähnliche Gleichgültigkeit zum Leben von Palästinensern und Schwarzen in Israel und den USA geltend machen.“[8]

Adam Levick von CAMERA reagierte: „Holmes geht weiter als nur die zwei Vorfälle zu notieren, indem er Narrative befördert, die unter Antzionisten und Antisemiten üblich sind und nahelegen, dass der israelisch-palästinensische Konflikt einer zwischen rassistischen „Weißen“ (Israelis) und unterdrückten „Farbigen“ ist.[9]

Levick fügte hinzu, dass Holmes den israelischen Journalisten Gideon Levy zitiert und ihn als eine der prominentesten Stimmen gegen die Besatzung im Land bezeichnet. Levick kommentiert: „Levy ist aber nicht nur eine Stimme ‚gegen die Besatzung‘. Er ist ein Antizionist, der eindringlich suggeriert, der Zionismus sei ein inhärent rassistisches Unterfangen – Rhetorik, die gemäß der IHRA-Arbeitsdefinition als antisemitisch betrachtet wird. Heißt: Levy ist ein israelischer Jude, der von stramm linken Publikationen wie dem Guardian dazu benutzt wird hasserfüllte Auffassungen vom jüdischen Staat zu legitimieren.“[10]

Micha Danzic schrieb im Jewish Journal: „Unmittelbar nach dem schrecklichen Tod von George Floyd erlebten wir, dass furchtbare Bilder in zahlreichen antiisraelischen Accounts in sozialen Medien gepostet wurden, mit denen versucht wurde Israel mit seinem Tod in Verbindung zu bringen. Einige waren unverhohlene Fälschungen – so ein Bild eines chilenischen Polizisten mit seinem Knie auf dem Hals einer Person – aber einer Bildbeschreibung, die fälschlich angab, das sei ein israelischer Soldat. Andere hatten die Form von Karikaturen, die einen Soldaten mit dem allgegenwärtigen Davidstern auf dem Arm, mit dem Knie auf dem Hals eines Arabers in Keffiyeh, direkt neben dem Bild eines Polizisten wie Derek Chauvin [dem Polizisten, der Floyd tötete] mit dem Knie auf dem Hals eines Afroamerikaners.“[11]

Das Palestinian Museum in Woodbridge (Connecticut) postete eine Zeichnung des palästinensischen Künstlers Waleed Ayyoub, das das Gedenken an George Floyd ehrte und palästinensische Solidarität mit der afroamerikanischen Gemeinschaft in ihrem Kampf gegen Rassismus und Ungerechtigkeit zum Ausdruck brachte. Floyd wurde mit einer Keffiyeh vor dem  Hintergrund der palästinensischen Flagge dargestellt.[12]

Auch in der Vergangenheit ist die Tötung eines Schwarzen durch amerikanische Polizei von schwarzen Anti-Israel-Hetzern missbraucht worden. A. J. Caschetta schreibt, dass die Parallele zwischen amerikanischen Schwarzen und Palästinensern eingeführt wurde, als „Ferguson in Missouri der ‚Ground Zero‘ für Demonstrationen gegen die Polizei wurde. Die Krawalle brachen aus, nachdem der Polizist Darren Wilson aus Ferguson den Afroamerikaner Michael Brown erschoss. Nach Browns Tod gab die offizielle Internetseite der BDS-Bewegung eine Erklärung aus, in der „große Solidarität mit der afroamerikanischen Gemeinschaft in Ferguson (Missouri)“ ausgedrückt wurde.[13]

2016 nutzte die Universitätsprofessorin, Hetzerin gegen Israel und militante amerikanische Schwarzenaktivistin Angela Davis den Tod von Michael Brown für denselben Zweck. Sie veröffentlichte ein Buch mit Reden und Interviews. Obwohl der größte Teil des Buches sich mit anderen Dingen beschäftigt, gab sie ihm den Titel: Freedom is a Constant Struggle: Ferguson, Palestine and the Foundations of a Movement.[14]

Die aktuelle große Antirassismus-Debatte und -Demonstrationen stellen eine Herausforderung für jüdische Organisationen dar. Sie müssen auf einem schmalen Grad zwischen der Identifikation mit dem Kampf der schwarzen Gemeinschaft gegen Rassismus – solange er friedlich verläuft – und der Aufdeckung des Antisemitismus in der Bewegung Black Lives Matter balancieren.[15]

[1] www.jta.org/2020/06/02/united-states/los-angeles-jews-take-stock-after-george-floyd-protests-batter-local-institutions

[2] www.jpost.com/diaspora/us-antisemitism-envoy-condemns-ransacking-of-synagogues-in-la-protests-629991

[3] ebenda

[4] www.melaniephillips.com/victim-culture-tears-jewish-moral-norms6343-2/

[5] http://www.tabletmag.com/sections/news/articles/from-left-to-right-jewish-groups-condemn-repellent-black-lives-matter-claim-of-israeli-genocide

[6] https://zoa.org/2020/06/10440646-the-los-angeles-pogrom-that-no-jewish-organization-will-talk-about/

[7] www.jns.org/opinion/an-american-intifada/

[8] www.theguardian.com/world/2020/jun/01/palestinian-lives-matter-israeli-police-killing-of-autistic-man-draws-us-comparison

[9] https://camera-uk.org/2020/06/02/guardian-exploits-george-floyd-killing-to-vilify-israel/?fbclid=IwAR33hwg04_3zjQ8rWaigjGkR8Z4xNfLJu7-26OQ1nx0jm3WH23nrlN6guys

[10] ebenda

[11] https://jewishjournal.com/commentary/opinion/317074/we-should-not-have-choose-between-advocating-for-black-lives-and-fighting-against-anti-semitism/

[12] http://www.facebook.com/PalestineMuseum.US/photos/a.132412804028008/624793984789885/?type=3&theater

[13] www.jns.org/opinion/an-american-intifada/

[14] Freiheit ist ein ständiger Kampf: Ferguson, Palästina und die Gründung einer Bewegung – www.amazon.com/Freedom-Constant-Struggle-Palestine-Foundations/dp/1608465640

[15] https://jewishjournal.com/commentary/opinion/317074/we-should-not-have-choose-between-advocating-for-black-lives-and-fighting-against-anti-semitism/

Die (US-) Demokraten führen Krieg

Vorbemerkung: Am Mittwochabend, 3. Juni, hörte ich von einer Bekannten die Bemerkung „ein Trump, der sich den Weg zu einer Kirche freischießen lässt“. Sie war richtig erbost über Trumps übles Verhalten. Mal abgesehen davon, dass ich auch in deutschen Medien bis dahin nichts von Schüssen gehört hatte, wollte ich wissen, ob ich irgendwo auf Deutsch Informationen bekomme, was tatsächlich dort ablief. Unisono wurde davon „berichtet“, dass Trump mit Tränengas und Knüppeln friedliche Demonstranten „beiseite räumen“ ließ. Das kann man auch ganz anders sehen und dabei ein paar Fakten weitergeben, die hier immer ausgelassen werden.

Eine große Partei schließt sich dem Feind an.

David Horowitz, FrontPage Magazine, 3. Juni 2020

Die Demokratische Partei befindet sich mit Amerika im Krieg. Das ist die deutliche Botschaft der Reaktionen der Demokraten auf die Krise, die unsere Nation im Verlauf der letzten sechs Monate verschlingt, aus unseren Straßen Kriegsgebiete gemacht und kleine Geschäftsgemeinschaften zerstört hat, die das Lebensblut unseres Systems sind. Als das Land im Januar von einem tödlichen Virus aus China angegriffen wurde, attackierten die Demokraten die Bemühungen des Präsidenten ihn an der Grenze aufzuhalten, dann machen sie ihn für die 100.000 Toten verantwortlich, die folgten. Allerdings kontrollierten demokratische Gouverneure das Gesundheitssystem aller wichtigen Zentren der Zerstörungen durch Covid-19 und waren zu 100% verantwortlich für alle fehlgeschlagene Politik.

Als der Präsident im Mai versuchte die Wirtschaft wieder in Gang zu bringen, erließen demokratische Gouverneure drakonische Erlasse zur Verhaftung von Einzelpersonen, die ihre „Social Distancing“-Verfügungen dadurch verletzten, dass sie in Parks spazieren gingen, an Stränden lagen und – am schlimmsten – versuchten ihre Friseurläden und -Salons wieder in Gang zu bringen. Als eine direkte Konsequenz dieser verhängten Schließungen verloren 40 Millionen Amerikaner ihre Jobs. Für viele von uns war das Ziel der Demokraten klar: Die Wirtschaft sollte abstürzen und die Folgen dem Präsidenten angehängt werden. Das wurde zum Dauerthema ihrer politischen Äußerungen und Werbung.

Diese aufwieglerischen Attacken der Demokraten auf den Oberkommandierenden mitten im Krieg gegen einen unsichtbaren Feind behielten allerdings einen Deckmantel der Plausibilität, durch die Ungewissheiten, die den Virus und wie er sich verbreitet, umgeben. Die Maske wurde fallen gelassen, als infolge der furchtbaren Ermordung George Floyds Unruhen ausbrachen. In deren Schlepptau füllten sich Amerikas Straßen mit massiven Menschenmengen und, wie sich herausstellte, mit innerstaatlichen Terroristen. Diese Terroristen, angeführt von der kommunistischen Organisation Antifa, nutzten die Proteste als Tarnung für gewalttätige und hasserfüllte Angriffe auf gewöhnliche Bürger und ihre Geschäfte. Als diese Angriffe ins Abfackeln von Innenstädten und die Verwüstung armer Gemeinden eskalierten, wurde die Scheinheiligkeit der Demokraten und ihre wahren Absichten unvermeidlich deutlich.

Praktisch das gesamte Chaos konzentrierte sich auf von Demokraten kontrollierte Bundesstaaten und Städte. Dieselben Bürgermeister, die örtliche Geschäftsleute und gewöhnliche Bürger wegen Versammlung in Gruppen von mehr als zehn Personen ins Gefängnis steckten, blieben vollkommen still, als sich Mengen aus tausenden Menschen bildeten, um ihre Städte auseinanderzunehmen. Derweil wurde von diesen demokratischen Gouverneuren und Bürgermeistern kein einziges Wort dazu geäußert, keine einzige Verhaftung vorgenommen, um diese Protestler und Randalierer davon abzuhalten die Verordnungen zum Social Distancing zu verletzten, die sie genutzt hatten, um in der Woche zuvor noch Kirchen und Gotteshäuser zu schließen. Während Geschäfte, Wohnhäuser und sogar Polizeiwachen von gewalttätigen Radikalen abgefackelt wurden, während gewöhnliche Bürger terrorisiert wurden, zögerten demokratische Gouverneure ihre Nationalgarden zu mobilisieren und die Krawalle abzuwürgen.

Dieses Widerstreben wurde zum aktiven Widerstand, als sie den Appellen des Präsidenten trotzten eine Maßnahme zu treffen, die nötig ist, um die Terroristen aufzuhalten und Recht und Ordnung in unseren Städten wiederherzustellen. Einer der Furcht einflößensten Anblicke in all dem Chaos war die direkte Bedrohung, die Terroristen für das Weiße Haus darstellten. Tausende Randalierer und anderer Protestler sammelten sich vor dem Weißen Haus.

Was machten die Protestler überhaupt am Weißen Haus? Der Präsident hatte den Mord an George Floyd verurteilt und unmittelbar nach dem Ereignis dessen Familie angerufen. Es gab im gesamten Land keinen Politiker oder öffentliche Person, der den Mörder-Polizisten verteidigte. Warum bedrohten diese Menschenmengen das Weiße Haus und griffen den Secret Service an – der infolge der gewalttätigen Angriffe bereits fünfzig Verletzte zu beklagen hatte? Jeden Abend in der Woche davor hatte der „friedliche Protest“ sich in gewalttätige Angriffe auf Gesetzeshüter und die Umgebung gekehrt. Und Nacht um Nacht unterließ es der demokratische Bürgermeister von Washington die Sicherheitsmaßnahmen zu ergreifen, die nötig sind, um die Straße vor dem Weißen Haus zu einem für die Mitglieder unserer Regierung, einschließlich des Präsidenten, zu einem sicheren Ort zu machen.

Am Sonntag, 31. Mai, legte der Mob vor dem Weißen Haus in der 200 Jahre alten St. John’s-Kirche Feuer. Der Präsident hatte die Nase voll von der Unterstützung, die demokratische Gouverneure und Bürgermeister dem Aufstand und der Gewalt geben, also entschied er sich zu einem mutigen Schritt. Am Montag, 1. Juni zog er eine überwältigende Anzahl Nationalgardisten zusammen und forderte eine frühe Sperrstunde, um die Straßen zu räumen und den aufrührerischen Gouverneuren und Bürgermeistern zu demonstrieren, was sie zu tun haben. Die Nationalgarde trieb den wütenden Mob – Protestler und Terroristen – vom  Weißen Haus weg und brachte dann gingen der Präsident und Schlüsselmitglieder seines Kabinetts zur Kirche hinüber.

Jeder Amerikaner, der sich um sein Land und seinen Präsidenten sorgt, der diesen Gang sah, hielt den Atem an, unsicher, ob der Präsident und sein Kabinett angegriffen und womöglich ermordet werden würde. Doch kaum waren sie damit fertig, verhöhnten CNN und die demokratischen Medien den Präsidenten und schufen das neue Gesprächsthema der Demokraten: Trump hatte der Nationalgarde befohlen Tränengas zu verwenden, um eine Gruppe friedlicher Protestler anzugreifen, um seinen Narzissmus für einen Fototermin zu füttern. Als ob Donald Trump einen Fototermin bräuchte und als hätten die friedlichen Protestler im ganzen Land nicht systematisch den schwarz gekleideten Antifa-Terroristen Schutz geboten, die überall Unheil anrichteten. Als würde die Verwendung von Tränengas nicht die Bedrohung offenlegen, die eine Menschenmenge darstellt, die bereit ist Sperrstunden vor dem Weißen Haus zu übertreten und den Repräsentanten der Polizei abhält Widerstand leistet, die sie dreimal aufgefordert hatten den Ort zu verlassen.

Zusammen mit Joe Biden, Nancy Pelosi, Chuck Shumer und dem demokratischen Bürgermeister von Washington DC verurteilte Senatorin Elizabeth Warren das Handeln des Präsidenten, was in der Parteilinie zusammengefasst ist: „Der Präsident der Vereinigten Staaten beschießt friedliche Demonstranten mit Tränengas, um den Weg für eine sinnlose Gelegenheit für ein Foto außerhalb des Weißen Hauses frei zu machen – direkt nachdem er schwor das Militär gegen das eigene Volk zu mobilisieren. Leben und unsere Demokratie sind in Gefahr.“ Leben und  unsere Demokratie sind definitiv in Gefahr. Aber die Gefahr kommt aus einer Demokratischen Partei, die sich mit dem eigenen Land im Krieg befindet und bereit ist einer Terror-Macht, der Antifa, zu helfen und sie aufzuhetzen, die sich die Zerstörung des Landes zum Ziel gesetzt hat.

Fakten-Checker von Facebook – inkompetent oder böswillig?

Nachricht von Facebook:

 

 

Das führte zu folgender Nachricht:

Das ist interessant. Besagtes Foto ist das hier:

Die Begründung dafür, das seien Fake News lautet also, zwei der drei Texte würden den Jungen erwähnen. Ja, was denn sonst? Da steht in dem einen das Wort Portugal mit drin, in noch einem steht das Wort Portugal – und schon ist das Fake News? Haben die die Inhalte überprüft oder nur nach „Portugal“ geguckt? Offenbar Letzteres. Wenn in einer Information gesagt wird, dass der Junge in Portugal starb, in einer weiteren, dass geschrieben wird, er sei in Portugal und zwei anderen Ländern gestorben, dann kommt „Portugal“ zweimal vor.

So sieht also die Qualität der „Faktenprüfer“ von dpa aus, die von Facebook herangezogen werden. Wir werden verarscht ohne Ende!

Facebook ist ein totalitärer Haufen Scheiße

Gastbeitrag von Urs Bähr

Seit Jahren poste ich auf meiner Chronik und in einer ganzen Reihe von Gruppen die Einträge des Blogs „abseits vom mainstream“ – d.h. die Links zu den Einträgen. Diese Posts enthalten nichts weiter als den Link zu diesem Blog und noch einen Mini-Kommentar vorweg.

Am 31. Mai 2019 machte ich eine neue Erfahrung: Als ich Kommentar (dass unsere Medien uns in die Irre leiten wollen) und Link zu diesem Eintrag einkopiert hatte und die Enter-Taste drückte, erhielt ich die Meldung, der Post würde gegen die Gemeinschaftsstandards verstoßen. Dazu wurde die URL des Originalartikels angezeigt, den spotplenni übersetzt hatte.

Was bitte, hätte an diesem Post gegen die „Gemeinschaftsstandards“ verstoßen? Die Originalseite?

Es war unmöglich, den heplev-Artikel irgendwo zu posten. Immer dieselbe Meldung.

Heute war es etwas anders. Ich wollte den Eintrag mit dem Elder-Poster posten, das Abbas zeigt, kommentiert mit „(Real-) Satire). Auf meiner Chronik wurde der Post mit Drücken der Enter-Taste als „nicht öffentlichtbar, nur du kannst ihn sehen“ markiert. Vorher hatte ihn Kollege Herbie Glattbach bereits problemlos eingestellt. Die Sperre auf meiner Chronik enthielt überhaupt keinen Hinweis mehr, wieso er gegen die angeblichen Standards verstoßen könnte. Dafür funktionierte das Posten in den üblichen Gruppen völlig problemlos.

Beide Male habe ich Einspruch gegen die Sperrung eingelegt. Was bei den Fratzen so Einspruch heißt. Das Versprechen: Wir prüfen das noch einmal. Zum Vorfall vom 31.5. habe ich auch 2 Tage später noch keine Rückmeldung.

Frage: Was soll an diesem Eintrag gegen die angeblichen Gemeinschaftsstandards verstoßen? Vor allem, wenn andere das problemlos posten können und die Sperre in den verschiedensten Gruppen kein Problem ist?
Fazit: Die angeblichen Gemeinschaftsstandards sind offensichtlicher Schwachsinn, der nur vorgeschoben wird. Hier findet eine gezielte, systematische Schikane statt, die noch nicht unbedingt hundertprozentig funktioniert, aber ganz gezielt gegen bestimmte Leute eingesetzt wird. Seien es die User, die etwas posten oder Leute außerhalb von Facebook, die ausgegrenzt werden sollen.

Und das nennt sich dann Gemeinschaft. Fehlt nur noch, dass der Zuckerscheißer was von freier Meinungsäußerung von sich gibt.

Nachtrag: Inzwischen steht da, das wäre Spam. Im Support ist die Überprüfungsmeldung für den Eintrag vom 31.5. gar nicht mehr vorhanden.

Ihre Feinde machen Juden zu Tieren

Manfred Gerstenfeld (direkt vom Autor)

Am 25. April veröffentlichte die internationale Ausgabe der New York Times eine Karikatur, die US-Präsident Donald Trump und den israelischen Premierminister Benjamin Netanyahu zeigte.[1] Eine Reihe der antisemitischen Charakterzüge der Karikatur sind in der Zeitung selbst durch den Kolumnisten Brett Stephens beschrieben worden.[2] Ein Aspekt davon, der breitere Diskussion verdient, ist die Entmenschlichung Netanyahus durch seine Darstellung als Hund. Diese „Vertierung“ – oder „Zoomorphismus“ – ist ein weit verbreitetes und uraltes antisemitisches Motiv, das sowohl verbal als auch visuell eingesetzt wird.

In der extremsten Form werden Juden als noch niedrigerer als Tiere dargestellt. Nazis bezeichneten sie als „Mikroben“ und „Ungeziefer“[3] oder einfach als Parasiten. Entmenschlichung diente als Marketingmittel für die zukünftige Vernichtungskampagne der Deutschen. Die extremste Nazi-Zeitung, Der Stürmer, veröffentlichte eine Karikatur, die einen Nazi zeigte, wie er einen mit Ungeziefer bedeckten Baum besprüht. Der Text zum Bild lautete: „Wenn das Ungeziefer tot ist, blüht die deutsche Eiche wieder.“[4] Dieses Motiv von Juden als Pest ist von Amerikas führendem Antisemiten, Louis Farrakhan, übernommen worden. Er hat von Juden als „Termiten“ gesprochen.[5]

Der weltweit führende Experte zu antisemitischen Karikaturen ist der belgische Wissenschaftler Joël Kotek. Er sagt, dass Juden in antisemitischen Karikaturen traditionell als einige wenige Tiere oder Insekten gezeichnet worden sind.[6] In Karikaturen der Nazis, Sowjets und in Rumänien wird der Jude oft als Spinne dargestellt, wahrgenommen als übles Insekt. Der Karikaturist Stavro porträtiert Ehud Barak im [libanesischen] Daily Star mit einem Davidstern auf seiner Brust als Spinne, die den Friedensprozess unterbricht.[7]

Kotek fügt hinzu: „Die beiden beherrschenden antisemitischen zoomorphischen Motive sind der blutrünstige Vampir und der Krake. Das Bild des Vampirs ist ein klassisches von Antisemiten verwendetes Thema. Ich habe kein anderes Volk außer den Juden gefunden, das auf solche Weise dargestellt wird. Diese Völkermord vorbereitende Gestaltung entstammt christlicher Einbildung.“[8]

Der bei weitem größte zeitgenössische Missbrauch der Darstellung von Juden als Tieren erfolgt in Teilen der muslimischen Welt. Juden als Affen und Schweine zu bezeichnen ist ein wiederkehrendes Motiv. Es wird sogar von prominenten religiösen Predigern verwendet. In einer wöchentlichen Predigt im April 2002 bezeichnete Scheik Muhammad Sayyid Tantawi von der Al-Azhar-Moschee, der ranghöchste Geistliche der sunnitisch-muslimischen Welt, die Juden als „die Feinde Allahs, Nachkommen von Affen und Schweinen“.[9]

In einer seiner Predigten flehte der saudische Scheik Abd Al-Rahman Al-Sudayyis, Imam und Prediger der Al-Haraam-Moschee – die bedeutendste Moschee in Mekka – Allah an – er möge die Juden auslöschen. Er drängte zudem die Araber die Friedensinitiative mit ihnen aufzugeben, denn sie sein „der Abschaum der menschlichen Rasse, die Ratten der Welt, die Pakte und Vereinbarungen brechen, die Mörder der Propheten und der Nachwuchs von Affen und Schweinen“.[10]

In einer weiteren Predigt bezeichnete Al-Sudayyis zeitgenössische Juden als „üblen Nachwuchs, Ungläubige, Verzerrer der Worte [anderer], Anbeter von Kälbern, Prophetenmörder, Leugner von Prophetie… der Abschaum der menschlichen Rasse, ‚den Allah verfluchte und in Affen und Schweine verwandelte‘…“.[11]

In einer Predigt vom August 2001 sagte Scheik Ibrahim Madhi, ein Vertreter der palästinensischen Autonomiebehörde und Imam der Scheik Ijlin-Moschee, der größten Moschee in Gaza Stadt: „Lanzen müssen gegen die Juden gerichtet werden, die Feinde Allahs, die in Allahs Buch verfluchte Nation. Allah beschrieb sie als Affen und Schweine, Verehrer des Kalbes, Götzenanbeter…“[12]

Im Rahmen des Marsches der Rückkehr im Gazastreifen 2018 sagte ein Prediger in seiner Predigt, das „gesegnete Land“ werde „von den verfluchten Nachkommen von Affen und Schweinen, den Überbleibseln des brutalen, grausamen und barbarischen Kolonialismus zertrampelt“. Die Predigt wurde vom Al-Aqsa-TV der Hamas ausgestrahlt.[13]

Arabische politische Führer verwenden zudem die Affen-und-Schweine-Entmenschlichung, um die Juden anzugreifen. Der ehemalige ägyptische Präsident Mohammed Morsi sagte: „Entweder ihr akzeptiert die Zionisten und alles, was sie wollen oder es ist Krieg.“ Er fügte hinzu: „Das ist es, was diese Besatzer des Landes Palästina wissen – diese Blutsauger, die die Palästinenser angreifen, diese Kriegstreiber, die Nachkommen von Affen und Schweinen.“[14]

Hassan Nasrallah, Führer der Hisbollah, sagte in einer seiner Reden: „… Wir bestätigen die Losung des Kampfes gegen den Großen Satan und rufen, wie letztes Jahr: ‚Tod Amerika‘. ‚Den Prophetenmördern, den Enkeln von Affen und Schweinen‘ sagen wir: …,Tod Israel‘…“.[15]

Die Entmenschlichung der Juden hat arabische Gesellschaften durchdrungen. Gewöhnliche Bürger, die den Meinungen ihrer Führer folgten, betrachten Juden ebenfalls als Affen und Schweine. Ein bekanntes Beispiel betrifft ein dreieinhalb Jahr altes muslimisches Mädchen, das 2002 vom saudisch-ägyptischen Satelliten-Fernsehsender Iqraa interviewt. Nachdem sie auf eine Frage antwortete, dass sie die Juden nicht mag, fragte die Interviewerin sie, warum das so sei. Sie antwortete, dass Juden Affen und Schweine seien. Weiter darüber befragt, wer das gesagt habe, antwortete sie, dass Gott das im Koran gesagt habe.[16]

Es sind auch viele Hinweise zu finden, dass diese dämonisierenden Ideen von einigen dort lebenden Muslimen in den Westen mitgebracht worden sind. Ich interviewte einmal eine junge Akademikerin aus den Niederlanden, die das Pseudonym Samar verwendete. Ohne Wissen ihrer muslimischen Kollegen hatte sie insgeheim ihre Religion aufgegeben. Samar sagte, sie habe während ihrer Zeit an der Universität etwa 150 muslimische Studenten getroffen. Sie merkte an: „Diese Studenten glauben auch, dass Muslime höher stehen als andere Menschen. Insbesondere sehen sie mit Verachtung auf Juden herab. Sie glauben, Juden stammten von Affen und Schweinen ab. Das wird besonders von denen betont, die wissen, wo das im Koran steht. Es ist nicht so, dass sie glauben, Juden verändern sich bei Vollmond in Affen. Sie glauben, dass Juden eigentlich keine vollen Menschen sind. Diese Botschaft wird auch von arabischen Fernsehsendern ausgestrahlt.“[17]

Mohammed al-Khaled Samha ist Imam an einer Moschee, die von der Islamischen Gesellschaft (Islamisk Trosamfund) in Dänemark in Vollsmose, einem Vorort von Odense betrieben wird. Er gehört zu einer Gruppe Imame, die den Nahen Osten bereisten, um in der Folge des Abdrucks einer Reihe von Mohammed-Karikaturen in der Zeitung Jyllands-Posten im Nahen Osten antidänische Stimmung zu schüren.

In einer Predigt sagte er: „Wie können wir – oder irgendein freier Muslim mit Glauben in seinem Herzen – die Teilung Palästinas zwischen den Palästinensern und einer Bande Juden anerkennen, den Nachkommen von Affen und Schweinen?“[18]

Verschiedene kanadische Imame haben Juden ebenfalls als „Affen und Schweine“ bezeichnet. 2014 postete Mostafa Saad Hannout, ein Imam an der Majid Toronto-Moschee, auf seiner Facebookseite: „O Allah, zeige deine Güte deinen Brüdern in Gaza, o Allah, gib ihnen Sieg [Hilfe] über deine Feinde und ihren Feind, o Allah, vernichte [übe Vergeltung gegen] die Enkel [Nachkommen] von Affen und Schweinen.“[19]

Mit ihrer kürzlich veröffentlichten Karikatur entmenschlichte die New York Times Netanyahu. So ernst das ist, es war ein einmaliger Vorfall. Die „Vertierung“ von Juden ist in einer Vielzahl muslimischer Kreise, darunter in der westlichen Welt, ein wiederkehrendes Ereignis. Es ist nur weiterer Beweis der Tatsache, dass muslimischer Antisemitismus im Westen extremer und weiter verbreitet ist als einheimischer Antisemitismus.

[1] http://www.nytimes.com/2019/04/28/business/ny-times-anti-semitic-cartoon.html

[2] www.nytimes.com/2019/04/28/opinion/cartoon-nytimes.html

[3] S. z.B.: http://www.jta.org/1933/02/15/archive/nazi-leader-would-rid-germany-of-jewish-vermin

[4] http://www.facinghistory.org/resource-library/image/when-vermin-are-dead-der-st-rmer-antisemitic-cartoon

[5] www.jpost.com/Diaspora/Farrakhan-compares-Jews-to-termites-says-Jews-are-stupid-569627

[6] http://jcpa.org/article/major-anti-semitic-motifs-in-arab-cartoons/

[7] Joel Kotek: Cartoons and Extremism, Israel and the Jews in Arab and Western Media. Vallentine Mitchell (Edgware), Middlesex UK, 2009) S. 47

[8] ebenda

[9] As quoted in www.jewishvirtuallibrary.org/muslim-clerics-jews-are-the-descendants-of-apes-pigs-and-other-animals,

[10] ebenda

[11] ebenda

[12] ebenda

[13] www.memri.org/tv/gaza-friday-sermon-return-march-blessed-land-trampled-accursed-descendants-apes-and-pigs/transcript

[14] www.forbes.com/sites/richardbehar/2013/01/11/news-flash-jews-are-apes-and-pigs-so-why-is-egypts-morsi-the-elephant-in-americas-newsrooms/#5587cff63ca2

[15] So zitiert in www.jewishvirtuallibrary.org/muslim-clerics-jews-are-the-descendants-of-apes-pigs-and-other-animals

[16] www.illinoisreview.com/illinoisreview/2014/11/three-year-old-egyptian-girl-jews-are-apes-and-pigs-video.html

[17] http://www.israelnationalnews.com/Articles/Article.aspx/15450

[18] www.thelocal.dk/20141014/video-danish-imam-calls-jews-apes-and-pigs

[19] http://jcpa.org/article/why-do-canadian-imams-call-jews-the-sons-of-the-pigs-and-apes/

Wenn mir wieder einer damit kommt…

… das der Fact Checker Snopes etwas als unwahr kategorisiert, dann bitte sofort das hier lesen:

SNOPES: FACT-CHECKER OF JOKES

To my knowledge, every purported fact checker in the United States is on the left–Snopes, PolitiFact, the Washington Post, the Associated Press. If there is a neutral or conservative fact checker operating–other than sites on the free internet like Power Line–I don’t know who it is.

(hier geht’s weiter)

Snopes kann nicht mehr wirklich ernst genommen werden.