Die Medien entdecken Religion in Sicherheitsfragen. Manchmal.

FirstOneThrough, 10. Februar 2017

Mehrere Nachrichten beschrieben Präsident Donald Trumps Vorschlag der vorläufigen Nichtaufnahme von Flüchtlingen aus vom Krieg zerrissenen Ländern als „Muslim-Verbot“. Die Medien führten die „sieben mehrheitlich muslimischen Länder“ an und hoben die Religion dieser Länder hervor.

Warum?

Es gibt auf der Welt etwa 50 mehrheitlich muslimische Länder. Das bedeutet, dass es viele weitere mehrheitlich muslimische Länder gibt, die NICHT von Trumps Erlass betroffen sind.

Was die sieben Länder – Syrien, Jemen, Libyen, Somalia, Sudan, Iran und Irak – gemeinsam haben, sind instabile Regierungen. Syrien und der Jemen sind in Bürgerkriege verstrickt. Libyen und der Irak sind Failed States, die von Terroristen übernommen worden sind. Somalia und der Sudan sind Kombinationen aus beidem.

Und der Iran ist der führende staatliche Terrorsponsor der Welt (direkt vor Syrien und dem Sudan).

Warum also sagen die Medien nicht, dass diese sieben Länder Failed States sind, auf kein Verlass ist, dass sie die Bürger auf Sicherheit hin überprüfen? Es ist nicht so, als hätten die Medien in der Diskussion von Religion in Sachen amerikanischer Sicherheit eine Geschichte.

2014 entschloss sich die Obama-Administration, nachdem eine von palästinensisch-arabischen Terroristen geschossene Rakete in der Nähe des Flughafens von Tel Aviv einschlug, die Flüge aus den USA einzustellen. Sie strich ausschließlich die Flüge nach Israel, obwohl in verschiedenen Ländern Flugzeuge abgeschossen worden sind, darunter in der Ukraine, Russland, Indonesien und Ägypten. Richtig abgeschossen; nicht nur eine Rakete, die in der Nähe eines Flughafens einschlug und minimalen Schaden anrichtete.

Diskutierten die Medien, ob das Verbot verfassungswidrig oder ungerechtfertigt war? Stellten sie heraus, dass es muslimische Terroristen waren, die auf den israelischen Flughafen schossen? Dass Obama ein Verbot gegen das einzige mehrheitlich jüdische Land der Welt verhängte? Gingen überall in den USA Protestierende gegen das Verbot auf die Straße?

Nein, nein, nein und nein.

Offizielle Vertreter Israels protestierten laut. Ephraim Sneh, General im Ruhestand und stellvertretender Verteidigungsminister Israels, kritisierte die Entscheidung die Flüge einzustellen scharf. Er sagte, es sei ein Traum der Hamas-Führung Israel von der Welt draußen abzuschneiden. Eine Belohnung der Terroristen.

Doch praktisch niemand – außer dem Bürgermeister von New York, Michael Bloomberg – äußerte wegen des Verbots Empörung. Bloomberg machte mehr als seien Empörung zu äußern – er flog sogar trotz des Verbots nach Israel.

Die Medien und die Demokraten kamen schon vor langer Zeit zu dem Schluss, dass Trump ein „erbärmlicher“ Rassist sei. Sie haben der Welt seit Jahren gesagt, sie sollte sich vor „Islamophobie“ in Acht nehmen und die größte Bedrohung der Sicherheit Amerikas komme von den Rechten.

Daher muss, wenn ein Rassist (Trump) muslimischen Flüchtlingen Schaden zufügt (das muss Islamophobie sein), die Religion laut hinausgerufen werden. Wenn aber ein friedliebender Linker (Obama) Israel Schaden zufügt (das gemäß den Mainstream-Medien nie wirklich unschuldig ist), dann gibt es keinen Bedarf über Religion (das mehrheitlich jüdische Land) oder Antisemitismus (den Obama überhaupt nicht hegen kann) zu reden.

Dieses voreingenommene Narrativ von kein Antisemitismus/echte Islamophobie und linker Reinheit/republikanischem Rassismus wird gewiss nicht aufhören.

Muslime in Deutschland – alles kein Antisemitismus, bestimmt nicht…

gefunden auf Facebook, 24.11.2016 (Felix Maximilian Leidecker):

Während in Israel Brände toben, passieren auch in Deutschland schlimme Dinge: Auf Hunderten, Tausenden Islam-Seiten feiern junge Muslime, dass in Israel Menschen um ihr Leben kämpfen, nachdem allen Anschein nach islamistische Terroristen Brände gelegt haben.

Wir sind in Deutschland immer sehr schnell, dem politischen Mitbewerber die „Nazi-Keule“ überzuziehen. Beim importieren Antisemitismus durch Muslime wird aber beharrlich geschwiegen.

Hier mal ein Beispiel von der Seite „Islam Fakten“, auf der gefeiert wird, dass Israel brennt. Es gibt Tausende und Abertausende weitere Beispiele. Das passiert mitten in unserem Land, 71 Jahre nach Ende der Shoa! Und keiner thematisiert es, weil es die „falschen Täter“ sind?

Judenhass ist ein in weiten Teilen integraler Bestandteil des Islam, vor allem des politischen. Und wir lassen das zu- aus falsch verstandener Toleranz!

Es ist beschämend! Das, was in Israel passiert. Das, was diese Judenhasser schreiben. Und für mich vor allem auch die Tatsache, dass dieser islamische Antisemitismus in Deutschland einmal mehr keinerlei mediale Berichterstattung nach sich ziehen wird.

I STAND WITH ISRAEL !!!

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Dem Terror Schwung geben

Daniel Mandel, The Baltimore Sun/Middle East Forum, 5. November 2004)

Geben die Medien den Terroristen Hilfe und Trost, indem sie ihrer Gewalt maximalen Platz und Einfluss verschaffen, während sie manchmal die Täter sauber halten und zu anderen Zeiten die ihre Opfer beschmutzen?

Für die Medien ist es Standard, die Täter terroristischer Akte – das vorsätzliche Abschlachten von Zivilisten – mit einer ganzen Bandbreite an Euphemismen zu beschreiben, wobei „Militante“ die gebräuchlichste ist.

Auf diese Weise kann die „New York Times“ einen Bericht über die Tötung einer Geisel mit dem Titel versehen: „Irakische Militante sollen LKW-Fahrer aus Bulgarien geköpft haben“. Gleicherweise können Terroristen, die in einem Militärschlag getötet wurden, in einer weiteren Schlagzeile so beschrieben werden: „Israelischer Luftschlag tötet 2 Militante der Hamas, verwundet 6 Nebenstehende“. Manchmal werden Worte ersetzt, wenn Regierungs-Erklärungen zu „gesuchten Terroristen“ in „gesuchte Militante“ verwandelt werden.

Im Gegensatz dazu wird höchst wertende Sprache benutzt, wenn Antiterror-Aktionen beschrieben werden: „Mord“ und „Ermordung“ sind populäre Begriffe, wenn beschrieben wird, wie Israel Terror-Führer, Bomber und Hintermänner jagt, selbst wenn keine Zivilisten geschädigt werden.

Wie wird diese Wortwahl gerechtfertigt? Die Medien-Organisationen behaupten professionell objektiv zu sein. Die Nachrichtenagentur Reuters hat argumentiert, dass „Terrorist“ ein „gefühlsbetonter Begriff“ sei, der sich für „unparteiische Journalisten“ nicht schickt. Die Canadian Broadcasting Corp. nimmt eine ähnlich Haltung ein: “Terrorist” ist ein subjektiver Begriff, während “Militant” ein objektiver ist. Ersterer, so wird gesagt, ist Meinung, der zweite Berichterstattung.

Diese Erklärungen gründen auf der Annahme – willentlich oder anders – dass Gewalt, die aufgrund einer anerkannten Sache verübt wird, nicht terroristisch sein kann. Die Plattitüde dazu kennt jeder gut: „Des einen Terrorist ist des anderen Freiheitskämpfer.“

Tatsache ist, dass ein Freiheitskämpfer zu sein, wie immer man das definiert, nicht die Möglichkeit ausschließt, dass man ein Terrorist ist. Der israelische Terrorismus-Forscher Boaz Ganor hat das gut ausgedrückt: „Wenn man sich bewusst entscheidet Zivilisten anzugreifen, kann man nicht mehr sagen ‚Ich bin kein Terrorist, weil ich ein Freiheitskämpfer bin.’ Vielleicht bist du ein Freiheitskämpfer, aber du bis auch definitiv ein Terrorist.“

Warum bestehen dann die Medien darauf, den Terrorismus sauber zu halten und den Kampf dagegen zu beschmutzen? Aus Einseitigkeit und Angst. Entgegen dem normalerweise Behaupteten ist Einseitigkeit am Werk, in der die Natur der Anschläge weniger eine Rolle spielt als die Identität der sie ausübenden Gruppen. Diese illegitime Praxis begann damit, dass die Medien Israel benachteiligten und die Palästinenser bevorzugten. Es hat damit nicht aufgehört.

Dieselben Medienkonzerne, die dieser Praxis nachgehen, verteidigen sie auch vehement. Als CanWest Global Communications Corp., Kanadas größte Zeitungskette, Agenturmeldungen dahin gehend änderte, dass das Wort „Terrorist“ in Berichten zu terroristischen Akten wieder eingeführt wurde, beschwerte sich daher Reuters als führende Lieferant der beschönigenden Berichte über Terror.

Es ist entlarvend, dass der Welt-Chefredakteur von Reuters, David Schlesinger, meint, dass Terroristen als solche zu bezeichnen „die Reporter in den instabilen Gebieten gefährden“ könnte. Der Journalist Jonathan Tobin merkt trocken dazu: „Reuters sorgt sich, dass es von den Menschen, die es nicht als Terroristen bezeichnen mag, terrorisiert wird.“ Die daraus resultierende Einseitigkeit diktiert eine falsche moralische Neutralität, die in Wirklichkeit die Terroristen begünstigt.

Ohne das Fernsehen oder das Internet könnten die grässliche Ausstrahlung von Appellen unschuldiger Geiseln irakischer Terroristen, gefolgt von ihren im Fernsehen ausgestrahlten, gnadenlosen Enthauptungen, als Taktik der psychologischen Kriegsführung gegen den Westen keinen Erfolg haben. Das verdoppelt natürlich den Druck auf die Regierungen, der Erpressung nachzugeben und stellt die Ermordung fast sicher, wenn diese Regierungen das nicht tun.

Weit davon entfernt, die damit zusammen hängende journalistische Ethik ernsthaft zu überdenken, leisten sich die Medienkonzerne, besonders in Europa, einen Wettlauf darum, wer der erste ist, der die grausigen Bilder der ausgestellten Tötungen in Umlauf bringt. Das stellt lediglich sicher, dass weitere Geiseln genommen werden und so mehr unschuldiges Leben genommen wird.

Die Meiden versagen klar in ihrem Auftrag, wenn sie überlegene Distanz behaupten, während sie in Wirklichkeit gehorsame Komplizen der Terroristen werden. Terroristen könnten natürlich weiter töten, egal, welcher Art die Berichterstattung ist. Aber sie sollten keine Hilfe von den Journalisten erhalten. Und wenn das doch so ist, können die Medien nicht erwarten, dass sie für Kritik unantastbar sind.

Was Facebook nicht mag

gefunden auf Facebook: Die Userin schrieb etwas über Islamisten (nicht den Islam als Ganzes). Das haben die Zuckerberger entfernt. Fragt sich nur: Auf Initiative ihres obersten Meinungsmonopolisten oder wurde die Nutzerin gemaasregelt?

Facebook.Hassreden