Arabischer Antisemitismus: Der Hass, der nicht genannt werden darf

Elder of Ziyon, 26. Juli 2022

Ich stolperte über eine Ausgabe von Arab-Israel Conflict: The Essential Reference Guide [Der Arabisch-israelische Konflikt: Der unerlässliche Referenzführer], eine Ausgabe von 2014, die versucht den Konflikt auf weniger als 400 Seiten zusammenzufassen, einschließlich Quellenmaterial.

Von einer Akademikerin namens Priscilla Roberts mit Sitz in Südostasien geschrieben und herausgegeben, versucht es ausgewogen zu sein und es gibt wenig, das anstößig oder zu ungenau ist (natürlich hat es seine Fehler).

Aber als ich in dem Buch nach „Antisemitismus“ suchte, führte es nur die europäische Variante an. Es gab nichts zu arabischem Antisemitismus. Es hat keinen eigenen Eintrag zum Mufti von Jerusalem und seinen bösartigen Hass, noch etwas zu seiner Nazi-Kollaboration. Es erwähnt das Pogrom von Hebron 1929 nur nebenher in dem  Artikel über die britische Nahost-Politik: „Sporadischer bewaffneter Konflikt zwischen den Gemeinschaften köchelte, bis im August 1929 67 Juden von Randalierern in Hebron ermordet wurden. Dieses schockierende Ereignis erodierte das wenige Vertrauen, das die jüdischen Führer in eine binationale Kompromiss-Zukunft für die Region noch hatten und führte zum schnellen Ausbau der paramilitärischen jüdischen Selbstverteidigungskräfte, bekannt als Haganah.“

Das ganze Buch hindurch wird arabische Antipathie gegenüber Juden als logische Reaktion auf den Zionismus formuliert und die Geschichte des islamischen und arabischen Antisemitismus ist schlicht nicht vorhanden.

Genau das sehen wir auch in den Medien wie auch in der akademischen Welt. Judenhass ist fundamental irrational und niemand will den Arabern oder Muslimen vorwerfen irrational zu sein, denn das klingt nach Orientalismus. Die sehr reale Geschichte der Antipathie gegenüber Juden in der arabischen Welt zu ignorieren tut aber nicht nur niemandem einen Gefallen – wenn man einen fundamentalen Grund für den Konflikt ignoriert, kann man unmöglich vorgeben ihn zu erklären.

Seit den Anfängen des Islam wurden Juden in mehrheitlich muslimischen (zumeist arabischen) Ländern als Dhimmis betrachtet. Sie waren Bürger zweiter Klasse mit eingeschränkten Rechten. Sie  wurden geduldet, jedenfalls meistens, solange sie ihren Platz einhielten. Wenn sie als eine imaginäre Linie überschreitend verfolgt wurden, dann wurden sie Pogromen unterzogen, die nicht weniger gewalttätig waren als die in Osteuropa. Und schon die Existenz eines jüdischen Staates inmitten arabischer Länder wird gehasst, nicht wegen pro-palästinensischer Empfindungen, sondern aufgrund der Scham, dass die schwachen, verhassten Dhimmi-Juden die vereinigten arabischen Armeen besiegten.

Diese Geschichte bei der Beschreibung des arabisch-israelischen Konflikts zu ignorieren, heißt effektiv eine wichtige Geschichte zu zensieren. Noch schlimmer ist: Damit wird der Antisemitismus ignoriert, der heute immer noch in arabischen Medien zu sehen ist.

Roberts arbeitete in einem Vierer-Team an der Ausgabe von „The Encyclopedia of The Arab-Israeli Conflict: A Political, Social, and Military History“ [Die Enzyklopädie des arabisch-israelischen Konflikts: Eine politische, soziale und militärische Geschichte] von 2008, die ebenfalls online steht. In dieser Arbeit wird arabischer Antisemitismus nicht ignoriert, aber er wird bagatellisiert.

Der Eintrag zu Antisemitismus konzentriert sich darauf, wie der historische europäische Antisemitismus den modernen Zionismus befördert hat, während arabischer und muslimischer Antisemitismus nur als logisches Ergebnis jüdischer Ambitionen erwähnt wird. Selbst der Antisemitismus des Muftis, der in seinen Schriften und Radiosendungen durchaus gut dokumentiert ist, wird als Reaktion auf jüdische Macht oder Realpolitik heruntergespielt:

Die Figur des Haddsch Amin la-Husseini, Großmufti von Jerusalem, dient als exzellenter Hinweis auf eine in diesem Zeitraum zunehmend judenfeindliche Stimmung. Als bedeutender Führer der palästinensischen Araber bewegte sich al-Husseini zunehmend hin zum Antisemitismus, weil er gegen die jüdischen Ambitionen in der Region war. Er hatte zwar wirtschaftlichen Umgang mit der jüdischen Bevölkerung, inspirierte und organisierte aber auch das Wachstum der arabischen paramilitärischen Gruppen, die die Absicht hatten die Zunahme jüdischer Macht zu vereiteln. Als Streitigkeiten über den Zugang zu den heiligen Orten in Jerusalem 1929 zu offenem Konflikt führten, erwies er sich als nicht in der Lage seine Anhänger zu kontrollieren und gab schließlich seine Zustimmung zu ihrem Tun.

… Der Großmufti von Jerusalem erlangte traurige Berühmtheit, weil er aktiv die Achsenmächte hofierte. Seine Motivation dafür involvierten jedoch maßgeblich antibritische Gefühle, denn er betrachtete die Deutschen als wahrscheinliche Sieger im Krieg und strebte an bei ihnen an Einfluss zu gewinnen.

Das ist ahistorisch, aber es spiegelt die allgemeine Einstellung von Gelehrten gegenüber dem arabischen Antisemitismus: Wird er überhaupt erwähnt, dann betrachtet man ihn als unglückliche Folge jüdischer Gier und Macht oder ein ungewolltes Resultat anderer historischer Ereignisse. Er wird nie für sich genommen betrachtet und er wird nicht als Fortsetzung von Jahrhunderten jüdischer Einstellungen gegenüber den Juden angeführt, auch nicht als Einfluss des aggressiven christlich-arabischen Antisemitismus auf den arabischen Nationalismus des frühen 20. Jahrhunderts, der die arabischen Einstellungen gegenüber den Juden in voll entfalteten Hass veränderte.

Die Einseitigkeit ist klar, wenn wir uns den ganzseitigen Eintrag zu „Anti-arabischen Einstellungen und Diskriminierung“ ansehen:

Antiarabische Einstellungen, besonders gegenüber muslimischen Arabern, sowie formelle und informelle Politik und Verhaltensnormen, die Araber auf unfaire Weise ins Ziel nehmen und manchmal als Antiarabismus bekannt sind, sind in Israel seit 1948 besonders bösartig gewesen.

Liest man diese Enzyklopädie, könnte man glauben, dass der einzige irrationale Hass in dem Konflikt der der Juden gegenüber den Arabern ist.

Zum Nahen Osten klafft in der Forschung eine große Lücke und es gibt keine Anzeichen, dass irgendjemand Interesse hätte sie zu füllen.

Die antisemitische Ersetzungstheorie weißer und islamischer Extremisten

First One Through, 18. Mai 2022

Von gewalttätigen Extremisten wurde ein weiteres boshaftes Hassverbrechen an Schwarzen verübt, diesmal von einem Weißen in Buffalo (Staat New York). Nachdem er in einem Lebensmittelgeschäft zehn Menschen getötet hatte, wurde sein Online-„Manifest“ gefunden, das rassistische und antisemitische Verleumdungen sowie eine Warnung enthielt, dass die USA in ein von Nichtweißen beherrschtes Land verwandelt würden.

Diese Vorstellung einer „Ersetzungstheorie“ ist in einer Reihe von Gemeinschaften zu finden und wird von den Medien sehr unterschiedlich gehandhabt.

Die Ersetzungstheorie weißer Rassisten

In Europa 2015 kam antiimmigrantischer Eifer auf, weil Muslime vor Bürgerkriegen im Nahen Osten und Nordafrika (MENA) den Kontinent zu fluten begannen und begingen eine Reihe terroristischer Taten, darunter im französischen Paris. Präsident Obama wurde beschuldigt sich nicht an der Neuansiedlung der MENA-Flüchtlinge zu beteiligen, weshalb er im selben Jahr zehntausende weiterer Flüchtlinge aufnahm. Im Juni 2015 griff Donald Trump öffentliche Angst vor islamischem Terrorismus auf und kündigte mit antiimmigrantischen Kommentaren seine Präsidentschaftskandidatur an. Nur zwei Tage darauf platzte ein weißer Mann in eine schwarze Kirche und tötete neun Menschen. Das erklärte Motiv des Mörders war eine rassistische und antisemitische Wahrnehmung des Sturzes Amerikas, nachdem er Proteste von Black Lives Matter gesehen hatte:

„ Ich hasse den Anblick der amerikanischen Flagge. Der moderne amerikanische Patriotismus ist ein absoluter Witz. Menschen geben vor, sie hätten etwas, auf das sie stolz sein können, während tagtäglich Weiße auf der Straße ermordet werden… Wie wäre es, wenn wir die weiße Rasse beschützen und auch aufhören für die Juden zu kämpfen?“

Trump übernahm das Amt im Januar 2017 und erließ eine Präsidentenverfügung, um den Zustrom von Flüchtlingen aus sieben vorwiegend muslimischen Ländern zu begrenzen, deren Grenzkontrollen als lasch betrachtet wurden und drängte auf den Bau einer Mauer an der Südgrenze, um den Strom von Immigranten aus Zentralamerika einzudämmen. Ein paar Monate später marschierten im August 2017 weiße Rassisten in Charlottesville (Virginia) mit „Juden werden uns ersetzen!“-Gebrüll; sie verdammten lautstark liberale jüdische Gruppen wie HIAS, die es nichtweißen Immigranten ermöglichen in die USA zu kommen. Im Oktober 2018 nahm ein weißer Rassist das auf und erschoss 11 Juden in einer Synagoge in Pittsburgh (Pennsylvania). Sein „Manifest“ sagte, HIAS „bringt gerne Invasoren ins Land, die unsere Leute töten“.

Die Medien haben die Rhetorik vom der „Ersetzungstheorie“ des weißen Rassisten scharf kritisiert. PBS beschreibt die Theorie als „ein Komplott zur Aushöhlung des Einflusses weißer Menschen. Gläubige sagen, das Ziel werde sowohl über die Immigration Nichtweißer in die Gesellschaften erreicht, die lange von Weißen beherrscht wurden, als auch über einfache Demografie, wobei Weiße niedrigere Geburtsraten haben als andere Bevölkerungen. Die rassistischeren Anhänger der Verschwörungstheorie glauben, dass Juden hinter dem sogenannten Ersetzungsplan stecken.“

Interessant ist an der Berichterstattung der Medien über die Ersetzungstheorie der weißen Rassisten, dass sie Fiktion und Fakten zusammenmischt, um alles als rassistische Fiktion erscheinen zu lassen. In Wahrheit HABEN Weiße weniger Kinder als Nichtweiße (aber Geburtenraten von Nichtweißen sinken viel schneller als die von Weißen). Projektionen unparteiischer Gruppen wie Pew Research schätzen, dass der Anteil der Weißen in den Vereinigten Staaten von heute 67% bis 2050 auf 47% zurückgehen wird. Die fiktive Komponente der Ersetzungstheorie besteht darin, dass diese Entwicklungen Teil eines abgestimmten Plans sind, den Juden ausgebrütet haben, nicht natürliche Entwicklungen mit einer Vielzahl an Ursachen.

Die Ersetzungstheorie radikaler Islamisten

Die Angst vor der Veränderung der Demografie beschränkt sich nicht auf weiße Rassisten. Sie ist auch bei radikalen Islamisten verbreitet, besonders bei palästinensischen Arabern. Ähnlich ihrer rassistischen Waffenbrüder töten auch sie Juden wegen der vermeintlichen eigenen Notlage.

Araber begannen 1920 Angst vor nach Palästina ziehenden Juden zu haben, nachdem vier Weltmächte – Großbritannien, Frankreich, Italien und Japan – bei der Konferenz von San Remo zusammenkamen, um das besiegte muslimische osmanische Reich aufzuteilen. Zu den verschiedenen Mandaten gehörte das Mandat für Palästina (1922), das unter britische Kontrolle kam, zu dem die Forderung gehörte die Zuwanderung von Juden in ihre antike Heimat zu ermöglichen. Die Araber randalierten, metzelten Juden nieder und protestierten bei den Briten, sie sollten die Ankunft von Juden verhindern, obwohl Juden die einzigen Leute waren, die während der letzten 100 Jahre osmanischer Herrschaft nach Palästina zogen.

Islamische Radikale massakrierten 1921, 1929 und während der mehrjährigen Pogrome von 1936 bis 1939 Juden im Heiligen Land im Versuch in Palästina eine mehrheitlich muslimische Bevölkerung zu behalten. Während des europäischen Holocaust leisteten die palästinensischen Araber effektive Lobbyarbeit bei den Briten, um die Zahl jüdischer Flüchtlinge im Land zu beschränken, was den Tod von zehntausenden Juden ermöglichte. Als Holocaust-Überlebende nach dem Krieg nach Palästina kamen, brachen arabische Armeen über sie herein, um sie für immer auszurotten. In den Bereichen, in denen die Islamisten Land eroberten – dem Gazastreifen und der „Westbank“ – nahmen sie ethnische Säuberung an allen Juden in dem Bereich vor.

Zerstörte Synaboge in Berlin, 10. November 1938
Arabisches Treffen in London, um jüdische Immigration zu stoppen
Protest gegen das von den Arabern geförderte britische Weißbuch nach der Kristallnacht.

Die palästinensischen Araber gedenken immer noch der „Nakba“ von 1948, als sie damit scheiterten den jüdischen Staat bei seiner Gründung zu vernichten und nur in der Lage waren Juden aus einem Teil des Landes auszurotten. Bis heute fordern Araberführer von den Briten sich von der Balfour-Erklärung zu distanzieren.

Aber die Medien äußern sich nicht zur Ersetzungstheorie der Islamisten als inhärent antisemitisch. Wenn muslimische Extremisten jüdische Zivilisten mit Äxten töten, übernehmen die Medien das Narrativ der Killer, sie würden „auf Gewalt zurückgreifen“, weil Muslime „frustriert“ seien. Die Hamas-Charta – die schlimmste aller antisemitischen Programmschriften – und die Aufstachelung der Palästinenserführung zu Gewalt werden von dem antisemitischen Narrativ der Medien vorsätzlich ausgespart.

„Vereinte Rechte“ in Virginia, August 2017
Israelfeindliche Kundgebung in New Jersey, Dezember 2017

Die demografische Zusammensetzung im Großteil der Welt entwickelt sich weiter, besonders wenn Menschen an Orte übersiedeln, die Freiheit und Chancen bieten. Die USA sind lange ein Ziel für Immigranten gewesen, wobei sich die Zusammensetzung der Heimatländer mit der Verabschiedung des Gesetzes zu Zuwanderung und Einbürgerung von 1965 von Europa nach Asien und Lateinamerika verlagerte. In den 1950-er Jahren setzen sich die Immigranten in die USA aus 75% Europäern, 5% Asiaten und 9% aus Lateinamerika zusammen. Bis zu den 1980-ern änderten sich diese Anteile zu jeweils 23%, 26% und 44%.

Die sich verändernde Demografie ereignete sich auch in Palästina, wo Muslime 1945 60% der Bevölkerung stellten und Juden eine Minderheit von 31% waren. Heute ist das Land zweigeteilt, wobei Israel zu 74% jüdisch und zu 21% muslimisch ist, während die von der PA kontrollierten Bereiche zu 100% arabisch sind und ihre Aufgabe weiterhin darin sehen ein judenreines Land zu bekommen. Juden zogen ins Land, bevor der jüdische Staat wiedergegründet wurde, weil es das Zentrum des Judentums und seit 1948 eine sichere Zuflucht vor dem Antisemitismus ist.

Die Angst der weißen Rassisten und der Muslime ist nicht unbegründet, da sie in Bezug zur sich ändernden Demografie steht. Die Giftigkeit ihrer Emotionen entsteht jedoch aus dem Glauben, dass ihre neuen Nachbarn an sich problematisch sind und dass die frühere Mehrheit Opfer ist, die Schutz bedarf.

  • Für weiße Rassisten sind die Opfer Weiße, die unter einer nichtweißen Invasion leiden; für radikale Islamisten sind die Opfer arabische Muslime, die es mit „europäischen Kolonialisten“ zu tun haben (obwohl Juden aus Europa weniger als ein Drittel der Israelis ausmachen).
  • Weiße Rassisten töten Schwarze und Juden im Versuch ihre Vision eines weißen Amerika zu schützen. Jihadisten töten Juden im Versuch „Palästina vom Fluss bis zum Meer“ von den jüdischen Invasoren „zu befreien“.
  • Die Medien prangern den Rassismus und Antisemitismus weißer Rassisten an; die Medien und die UNO greifen JEDOCH jüdische Opfer verbal an und beschützen palästinensische Rassisten, weil sie fürchten, dass das offensichtlich Böse anzuprangern die Möglichkeit einer Zweitstaatenlösung verhindert.

Die Große Ersetzungstheorie wird von den Medien falsch dargestellt. Die Grundannahme, dass die Mehrheit zu einer Minderheit wird, trifft zu. Was falsch ist: Eine solche Dynamik an sich ist ein Problem; ist ein konzertiertes „Komplott von Juden“; beschränkt sich nur auf weiße Rassisten; und einzig der toxische Hass wird in den sozialen Medien gefüttert, weil die Mainstream-Presse und die UNO ständig Antisemitismus und die Islamische Große Ersetzungstheorie begünstigen.

Israel statt Muslime für christliches Leiden verantwortlich machen

Wenn die wahren Täter ungenannt bleiben.

Raymond Ibrahim, FrontPage Mag, 25. Januar 2022

Tatsache: Die Tötung eines Gorillas in Cincinnati erhielt 2016 sechsmal mehr Berichterstattung in den Medien als die Enthauptung von 21 koptisch-ägyptischen Christen durch ISIS, weil sie es ablehnten ihrem Glauben abzuschwören. Das ist nur ein Beispiel der elenden Armut an Berichterstattung über zügellose muslimische Verfolgung von Christen weltweit. Weitere sind reichlich vorhanden.

In Nigeria wurden im Verlauf des gerade zu Ende gegangenen Jahrzehnts nicht weniger als 32.000 Christen von den Haupt-Jihadisten abgeschlachtet. Weitere mehr als 3.000 Christen wurden dort während der ersten sieben Monate dieses Jahres ermordet und vor drei Monaten griffen Muslime eine christliche Gemeinde an, ermordeten 49 Christen und entführten weitere 27.

Die Lage in anderen muslimischen Ländern ist besser, aber das gibt wenig Trost. Raymond, Ibrahim, Autor einer 10 Monate alten Serie bei Gatestone Institute mit dem Titel „muslimische Verfolgung von Christen“ sagt, „das Phänomen muslimischer Verfolgung von Christen ist real: Sie ist unerschütterlich, ständig und systematisch und sie gehorcht den Regeln der von der Scharia genehmigten Muster – was bedeutet, dass ihre Wurzel der Islam ist.“

Ibrahim betont, dass zusätzlich zu dem „puren Völkermord“ an Christen in Nigeria derselbe jihadistische Geist in anderen afrikanischen Staaten gut verankert ist oder zunimmt, so in Somalia, Mauretanien, Kenia, Mosambik und vielen weiteren. Im mehrheitlich christlichen Uganda ist es üblich Muslime zu erleben, die Familienmitglieder angreifen oder töten, weil sie zum Christentum konvertieren.

In Pakistan, schreib Ibrahim, „ist unverhohlene und systematische Diskriminierung von Christen ausgesprochen widerlich. Es vergeht keine Woche, ohne dass eine junge, minderjährige Christin entführt, vergewaltigt und dann zur Konversion und Heirat mit ihrem Entführer gezwungen wird – und die Polizei stellt sich auf die Seite der Entführer und Rassisten“.

In Ägypten sind im Verlauf der Jahre zahlreiche Kirchen von Muslimen mit Bomben beworfen worden, wobei viele Gottesdienstbesucher getötet wurden, während andere komplett verboten wurden; Entführungen und Zwangsverheiratung christlicher Frauen und Mädchen mit ihren muslimischen Entführern haben Rekordniveau erreicht.

Christen in der palästinensischen Autonomie

Wie sieht es in den von der PA kontrollierten Gebieten aus? Ein Bericht von Edy Cohen vom Begin-Sadat Center for Strategic Studies (BESA) aus dem Jahr 2019 führt drei erschreckende Vorfälle an, die wenig Aufmerksamkeit erhielten, weil sie „nicht mit Israel in Verbindung stehen“. Diese Geschichten „beschreiben die Verfolgung palästinensischer Christen“, so formuliert es ein Bericht von HonestReporting.com.

Einer davon ereignete sich am 25. April 2019, als Muslime ein Dorf bei Ramallah stürmten; es war eine Reaktion auf eine christliche Einwohnerin, der sich bei der Polizei beschwerte, der Sohn eines Fatah-Führers habe ihre Familie angegriffen. Statt die unschuldigen Zivilisten zu beschützen, ignorierte die Polizei die mit der Fatah verbundenen, bewaffneten Randalierer, als sie Benzinbomben auf Häuser warfen und scharfe Munition in die Luft schossen.

Die Männer forderten sogar, dass die Christen eine jizya zahlen, eine jährliche Steuer, die durch die Autorität des Koran von dauerhaften, nichtmuslimischen Untertanen (dhimmis) islamischer Staaten erhoben wird.

Bei den beiden anderen Vorfällen in Cohens Bericht brachen Vandalen in Kirchen in Bethlehem und Ramallah ein, schändeten sie und stahlen Ausstattung. 2013 wurde im Gazastreifen die christliche Schule der Heiligen Familie in Brand gesteckt, während fünf christliche Schulen im Bezirk auf Befehl der Hamas-Regierung geschlossen wurden.

„Das Einzige, was die PA interessiert, ist, dass man Ereignisse dieser Art nicht an die Medien durchsickern lässt“, schrieb Cohen, denn die Fatah übt starken Druck auf Christen aus, die Angriffe nicht anzuzeigen, um dem Image der PA nicht zu schaden.

„[Viele] Christen in der PA … fürchten – aus guten Gründen – dass muslimische Aggression gegen sie weiter eskalieren wird. Solche Ängste sind um so stärker angesichts des dröhnenden Schweigens der westlichen (und israelischen) Medien angesichts des fortschreitenden Verschwindens der christlichen Minderheit aus der PA und islamischen Landstrichen allgemein – in auffallendem Gegensatz zum Wachstum, Wohlstand und zunehmender Integration der christlichen Gemeinschaft in Israel selbst.“

Kirchenführer beschuldigen Israel

Trotz all dem weist eine aktuelle Erklärung der Kirchenleiter in Jerusalem rätselhaft alle Schuld für christliches Leiden im Heiligen Land jüdischen und israelischen Elementen zu. Sie warnten, dass Christen zum Ziel „regelmäßiger und von radikalen Randgruppen unterstützter Anschläge“ geworden sind – jüdischer Anschläge. Nirgendwo erwähnen sie Anschläge, physisch wie auch anderer Art, die von Muslimen gegen Christen initiiert werden. Die religiösen Leiter warnten vor einem „systematischen [jüdischen] Versuch die christliche Gemeinschaft aus Jerusalem und anderen Teilen des Heiligen Landes zu treiben“.

Mehrere Tage später schrieben zwei führende christliche Geistliche, einer Brite – niemand geringerer als der Leiter der Church of England Justin Welby – und einer in Jerusalem, einen Artikel, der die Behauptungen bekräftigt und eindeutig nahe legt, dass Israel die Schuld für den Rückgang der christlichen Bevölkerung im Heiligen Land sei. Und das, obwohl die christliche Bevölkerung im von der Hamas geführten Gazastreifen im Verlauf der letzen 15 Jahre um 80 Prozent (!) auf rund 1.000 gesunken ist.

Der Artikel erklärt: „Die Zunahme der von der Trennmauer in der Westbank herbeigeführten Sieder-Kommunen und Reisebeschränkungen haben die Isolation der christlichen Dörfer verstärkt und wirtschaftliche wie soziale Chancen eingeschränkt.“ Diese diese vagen und unbewiesenen Anschuldigungen vernebeln wiederum das wahre Bild der anhaltenden Verfolgung der Christen durch die palästinensischen Araber. Der Artikel erwähnt die PA oder Muslime nicht einmal.

Was die Unterstellungen angeht, Israel sei für einen Rückgang seiner christlichen Bevölkerung verantwortlich, so sprechen die Fakten eine andere Sprache. Obwohl der Anteil der Christen in Israel im Verlauf der Jahrzehnte drastisch abgenommen hat, größtenteils infolge massiver jüdischer Zuwanderung in den jüdischen Staat, hat die absolute Zahl der Christen im Land [innerhalb der Linien von vor 1967] sogar zugenommen und Israel ist das einzige Land im Nahen Osten, in dem das der Fall ist.

Es ist bemerkenswert, dass die christliche NGO „Open Doors“ die steile Abnahme der Zahl der Christen in den von der PA kontrollierten Gebieten „islamischer Unterdrückung“ zuschreibt. Die Organisation behauptet: „Islamisch-extremistische Militante“ haben dafür gesorgt, dass Christen gewalttätige Übergriffe fürchten.

Vergessen Sie nicht, dass die Zahl der Christen in muslimischen Ländern in aller Welt dahinschwindet. 2019 stellten Christen 5 Prozent der Bevölkerung des Nahen Ostens; ein Jahrzehnt zuvor waren es noch 20 Prozent.

Trotz all dem könnte es ein Trost sein zu wissen, dass selbst der Artikel von Welby festhält: „Christen in Israel genießen demokratische und religiöse Freiheiten, die in der Region einen Leuchtturm darstellten.“

Israel erkennt offiziell weniger als 10 christliche Konfessionen an, die persönliche Dinge wie Hochzeiten und Scheidungen regeln: griechisch-orthodox, griechisch-katholisch und römisch-katholisch – diesen gehören die meisten israelischen Christen an – sowie armenisch-orthodox, armenisch-katholisch, maronitisch, syrisch-orthodox, syrisch-katholisch, chaldäisch-katholisch und (anglikanisch) episkopal. Israel ist das einzige Land in der Region, wo freie christliche Religionsausübung nicht nur erlaubt, sondern auch geschützt ist.

Angesichts der Anschuldigungen durch Welby ist es für ehrliche und freiheitsliebende Bürger, besonders in der christlichen Welt, angebracht, gegen einen weiteren krass antisemitischen Versuch der Delegitimierung Israels zu protestieren. Diese offensichtlich falschen Attacken dienen nur der Delegitimierung ihrer eigenen Glaubwürdigkeit. Schande.

Soziale Medien zensieren muslimisches Hassreden und Aufstachelung zu Mord NICHT

Jedenfalls solange Ungläubige solche Inhalte nicht sehen

Raymond Ibrahim, FrontPage Mag, 19. Januar 2022

Trotz Facebooks Eifer sogenanntes „Hassereden“ und „beleidigende Inhalte“ zu zensieren wird gewalttätigen, radikalen und mörderischen Inhalten von muslimischen Terrorgruppen erlaubt zu erscheinen und die gigantische Plattform zu nutzen. Laut einem aktuellen Bericht

erlaubte Facebook, dass Fotos von Enthauptungen und gewalttätigen Hassreden von ISIS und den Taliban als „aufschlussreich“ und „fesselnd“ getaggt werden…

Extremisten haben die Social Media-Plattform als Waffe genutzt, um in hunderten Gruppen „für ihre hasserfüllte Agenda zu werben und Anhänger zu rekrutieren“…

Diese Gruppen sind während der letzten 18 Monate über die gesamte Plattform hinweg aus dem Boden geschossen und variieren in der Größe von mehreren hundert bis zu zehntausenden Mitgliedern, stellte der Überblick fest.

Eine im Frühling des Jahres geschaffene Pro-Taliban-Gruppe war auf 107.000 Mitglieder angewachsen, ehe sie gelöscht wurde, machte der von Politico veröffentlichte Überblick geltend.

Insgesamt kommen extremistische Inhalte „im Netz regelmäßig durch“, trotz Behauptungen von Meta – der Firma, der Facebook gehört – sie würde gegen Extremisten durchgreifen.

Es wird gemeldet, dass „haufenweise Gruppen“ erlaubt wird auf Facebook zu agieren, die den Islamischen Staat oder die Taliban unterstützen, heißt es in einem neuen Bericht.

Das Ganze ist beträchtlich schlimmer, wenn man sich Facebook auf Arabisch oder andere Seiten in muslimischen Sprachen ansieht. In den letzten Jahren habe ich zahllose arabischsprachige Inhalte auf Facebook und bei anderen Giganten der sozialen Medien gesehen, die nichts weniger als terroristischer Hetze gleichkommen. In der Regel bleiben diese Einträge Jahre lang auf den Plattformen der sozialen Medien – bis, natürlich, ich oder andre in englischsprachigen Artikeln darauf aufmerksam machen; an diesem Punkt werden sie dann praktischerweise gelöscht. Mit anderen Worten: Solange nur Muslime diese Einträge voller Hass und Hetze zu Gewalt gegen Nichtmuslime sehen – und von ihnen radikalisiert werden – lassen die sozialen Medien sie stehen; sobald westliche „Ungläubige“ Wind von diesen Einträgen bekommen, die den Islam zusätzlich schlecht dastehen lassen, löschen die sozialen Medien sie.

Tatsächlich ist es so, dass ich erst vor kurzem eine ungeheuer lästerliche und hasserfüllte arabische Tirade eines muslimischen Mannes in New York gegen zwei Christen aus Ägypten übersetzte – eine Schimpfkanonade, die darin gipfelte, dass er lauthals mit der Enthauptung eines jeden drohte, der „den Ruf Mohammeds verletzt“. Dieses Video, das derzeit fast 100.000-mal angesehen wurde, steht, offenbar weil es nur auf Arabisch ist, (derzeit) immer noch auf YouTube.

Derweil sind die sozialen Medien, besonders Facebook, bekanntermaßen schnell dabei Inhalte zu zensieren, die die Jihadisten entlarven. Das wird „Hassreden“ genannt. Wie hier ausführlicher besprochen, sperrte Facebook mich bereits früher – und der Shadowban besteht fort – wegen Einträgen, die über muslimische Christenverfolgung berichteten – was Facebook als „Verstoß gegen unsere Gemeinschaftsstandards“ bezeichnet.

Ähnlich zensierte YouTube mein Video für Prager U zu genau demselben Thema; dort wurde ich auch zeitweise gesperrt, weil ich ein Video von Mitgliedern des Islamischen Staats hochlud und teilte, wie sie Kreuze zerstören und Kirchen in Syrien und dem Irak schändeten – obwohl dieses Video nicht „grausem“ war (es zeigte Gebäude und Kreuze, leblose Objekte) und in den arabischen Medien wochenlang viral ging.

Zufälligerweise und eher ironisch ist es so, dass zwar in sozialen Medien „sunnitische und schiitische Milizen Berichten zufolge einander trollten und pornografische Bilder posteten“ – und nach neuen Berichten damit davonkamen – aber für einige Wi-Fi-Netzwerke in Los Angeles meine Seite, die sich der Frage des Islam widmet, als „Pornografie“ gesperrt wird.

So sieht das wahre Ausmaß des Problems aus, das die Giganten der sozialen Medien darstellen: Sie zensieren nicht nur, wie viele bereits wissen, diejenigen, die islamischen Hass und Gewalt aufdecken; sie erlauben auch islamischem Hass und Gewalt sich zu verbreiten und Muslime zu radikalisieren.

Projekt Wikipedia – darf ich Ihnen die antisemitischen und terroristischen Unterstützer-Redakteure vorstellen?

David Collier, Beyond the Great Divide, 23. September 2021

Radikalisierung wird definiert als „das Handeln oder der Prozess jemanden dazu zu bringen radikale Positionen in politischen und sozialen Fragen zu übernehmen“. Extremisten wissen, dass sie auf traditionellem Weg nicht einfach in den Mainstream reinkommen, aber Wikipedia, eine der populärsten Internetseiten der Welt, hat ihnen über den Online-Zugang eine direkte Stimme in jedem Haus geboten.

Redaktionelle Arbeit bei Wikipedia, gewiss auf hohem Niveau, die nötig ist, um ständig Wikipedias „jüdische“, „Israel“- oder „Palästina“-Seiten zu bearbeten (bitte sagen Sie mir nicht, dass jeder bei Wiki redaktionell bearbeiten kann – das ist ein Märchen), ist fast eine Vollzeit-Tätigkeit, die einen besonders obsessiven Charakter benötigt. Wer macht das – und  wichtiger: Warum? Ich habe keinen Zweifel, dass die Motive von einigen harmlos sind – aber was ist mit denen, von denen Sie nicht wollten würden, dass sie direkt mit ihren Kindern sprechen – und bestimmt nicht, wenn ihre wahren Absichten getarnt sind?

Dieser Artikel ist Teil einer andauernden Recherche zum Thema der Radikalisierung von Wikipedia. Er ist sogar noch zeitgemäßer, bedenkt man, dass Wikipedia derzeit wieder auf Spendenzug ist. Bitte stellen Sie sicher, dass jeder, den Sie kennen, sich der Gefahren bewusst ist, die der Nutzung und Finanzierung der Internetseite Wikipedia anhaftet.

Das Beispiel StandWithUs

Ich beginne diese Tour mit einem Blick auf die Seite für StandWithUs. SWUs Hauptfunktion ist Bildung – junge Juden mit genügend Wissen zu stärken, um die unablässige Dämonisierungskampagne zu kontern, der sie sich besonders an Universitäten gegenüber sehen.

Das hier ist Wikipedias Eröffnungsabsatz auf der StandWithUs-Seite:

StandWithUs (SWU, auch bekannt als Irael Emergency Alliance) ist eine amerikanische rechte pro-Israel-Interessenvertretungsgruppe. Die Gruppe ist dafür bekannt mit der israelischen Regierung zusammenzuarbeiten, konzentriert sich auf Bildung und ist an amerikanischen Universitäten aktiv. SWU unterstützt israelische Siedlungen und glaubt nicht, dass die Westbank besetzt ist.

Hier gibt es drei Probleme:

Der erste Satz behauptet, dass es sich um eine rechte Organisation handelt; sie sei dafür bekannt, eng mit der israelischen Regierung zu arbeiten und das Intro liefert Information über angebliche Positionen zu „Siedlungen“ und der „Westbank“. Alles andere über SWU geht nach diesen inhaltsleeren Verleumdungen verloren. Was bedeutet „arbeitet eng mit der israelischen Regierung zusammen“ überhaupt? Und will Wikipedia andeuten, wenn isarel eine Vereinbarung mit den Palästinensern erzielen und von einigem Land abziehen würde, um die Gründung eines lebensfähigen Palästinenserstaats zu ermöglichen, SWU sich gegen die israelische Regierung wenden würde? Wie soll das überhaupt Sinn machen?

Und woher kommt das Etikett „rechts“? Als die Seite ursprünglich bearbeitet wurde, damit sie die Verleumdung beinhaltet (und das war als Verleumdung gedacht, weshalb ich sie als solche bezeichne), verließ sie sich auf eine einzige Quelle. Inzwischen vertraut sich auf vier.

Mit anderen Worten – „all die Quellen“, auf die Wiki sich verlässt, um StandWithUs im Eröffnungssatz zu verleumden, sind unzuverlässige, Israel hassende BDS-Aktivisten.

Die nicht vergleichbare Einseitigkeit gegen StandWithUs

Ich habe solide Beweise geliefert, dass Online-Terroristen die Seite von StandWithUs verhunzen – die Organisation mit dem ersten Absatz erfolgreich verleumden. Das Kaninchenloch besteht hier darin, Zeit damit zu verbrinen über subjektive Einstellungen zu streiten oder wo eine Information auf der Seite stehen sollte. Ich beschäftige mich nicht mit Kaninchenlöchern. Alles, was man braucht um unbestreitbar zu „BEWEISEN“, dass StandWithUs von israelfeindlichen Online-Terroristen angegriffen worden ist, besteht darin die SWU-Seite mit anderen Setien von NGOs zu vergleichen, die zu Bildung und Aktivismus in dem Konflikt in Verbindung stehen. Die Frage ist einfach – wird SWU anders behandelt, weil es als proisraelische Gruppe betrachtet wird?

  • Auf der Seite zur britischen NGO „Yachad“ gibt es nirgendwo das Wort „links“. Sie beginnt mit einem trockenen Enzyklopädie-Eintrag zur Identität von Yachad und seiner Aktivität. Die Seite enthält überhaupt keine Kritik.
  • Die Seite für die „Palestine Soldarity Campaign“ beginnt ebenfalls mit einer direkten und harmlosen Beschreibung. Unglaublicherweise – angesichts der Geschichte der Gruppen – gibt es dort nirgendwo auf der Seite das Wort „Antisemitismus“. Fakt ist, es gibt überhaupt keine Kritik an der Gruppe und die Seite ist rundum eingezäunt worden, um sie zu schützen.
  • Der Eintrag für die hoch toxische und stark kritisierte Gruppe Students for Justice in Palestine ist ebenfalls geradeaus.
  • Eine weitere extremistische Gruppe, „War on Want“. hat ebenfalls eine Seite, auf der es keinerlei negative Kommentierung gibt.
  • Die Seite für die „Jewish Voice for Labour“ liest sich fast wie Werbung.

Einzig pro-israelische Gruppen werden angegriffen und verleumdet. Bedenkt man, dass der erste Absatz zur SWU eindeutig subjektiv ist und auch an zahlreichen Stellen mit Wikipedias Standards bricht, ist es unentschuldbar, dass diese so stehen gelassen worden sind. Lassen Sie uns also einen genaueren Blick auf das werfen, was geschah.

Unter der Decke von Wikipedia – der Zusatz „rechts“

Jeder, der dieser Recherche folgt, versteht, dass mein Fokus immer auf dem liegt, was „unter der Decke“ stattfindet. Was auf den Seiten erscheint, ist das, was diese Propgandisten Sie sehen lassen wollen. Aber Wikipedias innerer Antrieb ist transparent. Die ganze Hintergrundinformation ist online verfügbar – was es uns erlaubt einen genaueren Blick auf die Motivation der Leute zu werfen, die die Bearbeitungen vornehmen.

Bis zum 11. September 2020 war auf der Seite für StandWithUs nichts von „rechts“ zu finden, außer in einer Entkräftung in der Sektion Kritik (denken Sie daran, dass die Seiten für Yachad, die PSC, War on Want gar keinen Abschnitt für Kritik enthalten – Sie sehen, wie diese Einseitigkeit funktioniert). Am 11.9. fügte ein Wikipedia-Editor namens „ImTheIP“ eine Einleitung hinzu, die „ALLE DREI“ der erwähnten Dinge beihaltete.

Im Januar 2021 versuchte ein Wikipedia-Editor das Etikett „rechts“ zu entfernen und den dämonisierenden Eröffnungsabsatz zu ersetzen. Diese wurden von einem notorisch israelfeindlichen Wikipedia-„Administrator“ „Zero0000“ (richtiger Name: Brendan McKAy) schnell wieder zurückgesetzt. Als mächtiger Wiki-Administrator kann er Sie, wenn Sie mit McKay streiten, sperren oder suspendieren. Daher die Zementierung der Verleumdung von SWU in Wikipedia.

Auf den Spuren von ImTheIP

ImTheIP öffente den Accoutn im März 2015. Seine anfänglichen Kommentare und Bearbeitungen erfolgten allesamt zum Holocaust. Was ärgerte ihn an der Holocaust-Seite? Die Tatsache, dass nichtjüdischen Opfern dort nicht mehr Aufmerksamkeit gewidmet wurde. Das ist das Thema, das ihn offenbar motivierte seinen Account zu registrieren. Seitdem sind seine Bearbeitungen inhaltlich fast ausschließlich israelfeindlich gewesen.

Ich glaube, ich bin nahe daran die wahre Identität von ImTheIP aufzudecken. Der Account-Inhaber könnte Schwede sein und mit der Universität Stockholm in Verbindung stehen (möglicherweise der Kista-Campus – wenn Sie dort also einen israelfeindlichen akademischen Aktivisten kennen – vermutlich mit Hintergrund in Mathematik/Physik /IT – lassen Sie es mich wissen).

Die Beweise, dass es sich um einen Hardcore-Israelhasser handelt, sind in seinen gesamten Bearbeitungen sichtbar. Alles davon ist israelfeindliches und BDS unterstützendes Material. Einer seiner „nützlichen Links“ wurde sogar als Link zum Einreichen eines Artikels beim Online-Hassmagazin „Electroni Intfada“ gespeichert.

ImTheIP glaubt, dass pro-israelische Gruppen per Definition nicht glaubwürdig sind. Über ihre Verwendung als Quellen hatte er dies zu sagen:

Nirgendwo wird erklärt, dass beide pro-israelische Organisationen sind und dass das, was sie sagen, mit viel Vorsicht genossen werden sollte.

Hardcore-israelfeindlichen Gruppen wird aber nicht dieselbe Verachtung zuteil – und oft verlässt man sich auf sie als Quellen. Die verdrehte Einseitigkeit dieser Person bedeutet, dass sie nicht geeignet ist ein Buch über das ABC zu bearbeiten, ganz zu schweigen von einem weithin verwendeten Online-Referenzmittel.

Gleichzeitig zu Verleumdung von SWU über ihre Wikipedia-Seite griff „ImTheIP“ auch die Seiten von AIPAC, der Israel Allies Foundation, der Milstein Family Foundateion, der Reut Group und des Simon Wiesenthal Center an. Der Modus operandi des Redakteurs war oft derselbe.

Ein Beispiel: Er fügte einen irrelevanten Satz ohne Quelle in den Einleitungsabsatz der Seite zur Israel Allies Foundation ein.

Überarbeitung vom 13.37 Uhr, 10. September 202
Die Israel Allies Foundation (IAF, auch bekannt als die Interational Israel Allies Caucus Foundation) ist eine israelische Dachorganisation für internationale Netzwerke pro-israelischer Lobbygruppen. Die IAF arbeitet mit Politikern rund um die Welt, um Unterstützung für israelbezogene jüdisch-christliche Werte zu mobilisieren. Eines ihrer Hauptziele besteht darin Jerusalem komplett unter israelischer Souveränität zu halten. Die Palästinenser wollen, dass Ostjerusalem die Hauptstadt ihres zukünftigen Staates Palästina ist.

Es mag stimmen, dass *manche* Palästinenser Ostjerusalem als irhe Hauptstadt haben wollen (manche wollen es komplett haben) – aber nichts davon ist für den Einleitungsabsatz zur IAF relevant.

ImTheIP verunstaltete aufgrund seiner ideologischen Einseitigkeit die Wikipedia-Seite von StandWithUs, Ich habe weder das Bedürfnis noch den Wunsch jede seiner Handlungen durchzugehen, aber der Abschnitt Kritik war auch mit Bearbeitungen desselben Users überschwemmt (s. Beispiele 1, 2).

Die Messerangriffe von Pisgat Ze’ev

Eine Seite von Interesse, die „ImTheIP“ auf Wikipedia schuf, war die zu den Messerangriffen in Pisgab Ze’ev im Jahr 2015. Keine der frühen Bearbeitungen der Seite beinhaltet irgendeine Information über die eigentlichen Opfer und ihre Verletzungen – konzentrierte sich stattdessen auf die Angreifer, ihre mögliche Unschuld. Die Tatsache, dass ein 13-jähriger israelischer Junge schwer verletzt wurde, wurde ignoriert, als die Seite erstellt wurde – die Anliegen lagen ganz woanders. Die anfängliche Erstellung liest sich fast wie eine Verteidigerakte.

Aber der vernichtendste Vorfall von allen – und der wahre „erwischt“-Moment – war auf der Seite für Students for Justice in Palestine. Am 28. August 2020 – nur zwei Wochen, bevor er die Seite von SWU verunstaltete – räumte der Bearbeiter „ImTheIP“ Kritik wegen Antisemitismus aus dem ersten Absatz zur Wiki-Seite von SJP.

Vor der Bearbeitung:

gelb unterlegt: Kritiker haben SJP vorgeworfen, dass sie Antisemitismus fördern.

Nach der Bearbeitung – der Antisemitismus ist der Kommentar verschwunden:

ImTheIP“ argumentiert, der Kommentar über Antisemitismus im ersten Absatz sei „Kritik“ und gehöre daher woanders hin – und verschob ihn (versteckte ihn) an eine Stelle weiter unten auf der Seite.

Das ist ein großes Beispiel dafür, wie die Wikipedia-Einseitigkeit funktioniert und wie der institutionelle Antisemitismus sich selbst trägt. Auf dieser konkreten SJP-Seite – „ImTheIP“ kann sich behaupten, weil sie einen Punkt hat, mit dem er argumentiert – und wenn Sie das anfechten, dann werden Sie wahrscheinlich verlieren. Aber das ist derselbe User, der zwei Wochen später zur SWU-Seite ging und die Einleitung auf eine Weise verhunzte, die völlig im Widerspruch zu ihrer früheren Haltung gegenüber SJP steht – und das ist der Unterschied, der den Online-Terrorismus entlarvt.

Ein weiteres einfaches Beispiel: Vier Tage vor der Bearbeitung der SJP-Seite nahm ImTheIP auf der Seite zu Raed Saleh Dutzende von Änderungen vor; unter anderem nahm er aus der Einleitung jegliche Erwähnung von Gewalt und mögliche Verbindungen zur Hamas heraus. Er sah sich sogar veranlasst (in der Einleitung) darauf hinzuweisen, dass Salehs Vehaftungen „seine Popularität gesteigert haben“.

Das ist der Grund, dass man, um die Einseitigkeit von Wikipedia zu begreifen, die Art vergleichen muss, wie mit diesen Seiten umgegangen wird.

Angesichts der krassen Diskriminierung ist der Angriff auf die SWU-Seite eindeutig antisemitischer Natur.

ImTheIP hat eine Gesamtzahl von 13.000 Bearbeitungen auf Wikipedia vorgenommen.

Die toxische Motivation von Wikimedia-Editoren

Das Thema der Motivation wird oft übersehen. Es ist schwierig Top-Wiki-Editor zu werden und es erfordert intensive Arbeit – die oft Einsatz über Jahre benötigt. Es wäre nett sich Reihen Forscher vorzustellen, die alle fest entschlossen sind der Welt Wissen zu liefern und die bereit sind nach einem langen Tag, an dem sie woanders lehren, bis spät in die Nacht für Wiki zu arbeiten – aber das Bild ist so real wie Narnia. Im wahren Leben werden Menschen von wenig so motiviert wie von obsessivem Hass.

Nehmen Sie die Seite zu „Israel Lobby in the United Kingdrom“ [Israel-Lobby in Großbritannien]. Eine Kloake des Antisemitismus, von der ich früher schon gesprochen habe. Die Seite wurde von einem User namens „Arthur Warrington Thomas“ geschaffen. Er erstellte auch 231 andere Wikipedia-Seiten, darunter die für die „JLC“, „Christian Zionism in the UK“ (Christlicher Zionismus in Großbritannien), „Lobbying in the UK“ (Lobbyarbeit in Großbritannien) und „They Dare to Speak Out“ (Sie wagen es sich zu äußern, ein Buch über Israels Einfluss in der US-Politik).

Geht man nach seinen Bearbeitung, so erscheint Arthur Warrington Thomas als rasend antisemitischer Verschwörungstheoretiker, der einen kräftigen Fetisch für den Nazi-Okkultismus hat. Er scheint auch ein Faible für radikale Islamisten zu haben (und könnte etwa 2007 durchaus konvertiert sein). Ein Beispiel für seine Bearbeitungen: Er fügte schmeichelhafte Ansichten auf der Seite über den Holocaust-Leugner David Irwing ein. Er ist auf so ziemlich allen Wikipedia-Seiten zu Verschwörungstheorien über den 9/11 und die Bombenanschläge in London vom 7. Juli 2005 zu finden. Es besteht wenig Zweifel an seiner Motivation. Auf Wikipedia finden sich immer noch 8.350 seiner Bearbeitungen.

Die Userin „Tiamut“ liefert ein weiteres gutes Beispiel. Tiamut unterstützt offen Terrorismus:

Diese Userin unterstützt das Recht aller Einzelnen und Gruppen miltiärischer Aggression durch andere mit Gewalt Widerstand zu leisten, aber wegen eines angeblichen Konsenses hat sie Angst bestimmte Einzelne oder Gruppen zu nennen, die gewisse Administratoren als inakzeptabel empfinden.

Diese Terrorunterstützerin hat auf  Wikipedia 149 Seiten geschaffen. Daszu gehört eine Seite über „Tötungen und Massaker im Mandat Palästina“. Ihre Version der Ereignisse behauptet, die Juden seien „prinzipielle Anstifter“ der frühen Massaker (z.B. 1929), die gegen sie verübt wurden. Zu weiteren Beispielen ihrer Bearbeitungen gehört warmer und humanisierender Inhalt auf der Seite zu Yahya Ayyasch – dem Chef-Bombenbauer der Hamas, der für furchtbare Selbstmord-Bombenanschläge während des Oslo-Friedensprozesses verantwortlich ist. Wir können hier wenig Zweifel zur toxischen Motivation haben – Tiamut ist eine weitere Online-Terroristin. 31.514 der Bearbeitungen von Tiamut „informieren“ derzeit die Leser auf Wikipedia.

Auch den User „Onceinawhile“ habe ich bereits diskutiert. Ich bin nicht der einzige, der seine Einseitigkeit bemerkt hat. Onceinawhile hat 280 Wikipedia-Seiten erstellt, viele davon um es zu ermöglichen Quellen hinzuzufügen, im Versuch die Geschichte der „Palästinenser“ zu „korrigieren“ (sprich zu verfälschen). Onceinawhile verbringt auch sein/ihr Leben damit von Bearbeitung zu Bearbeitung zu ziehen, Seiten über Angriffe auf Juden zu verwässern. Zum Beispiel verunstaltete der User die Seite zu den Anschlägen auf Juden während des Nebi Musa-Festivals 1921, um die Wahrheit dessen zu veschleiern, was wirklich geschah. Aktuell helfen 36.002 der Bearbeitungen dieses Users dabei Leser auf Wikipedia zu „Informieren“.

Wikipedias nie endende Unterstützung von Terroristen

Die Wikipedia-Editorin Nableezy unterstützt ebenfalls offen Terrorismus:

Userin unterstützt das Recht aller Einzelnen und Gruppen gewalttätigen Widerstand gegen militärische Aggression durch andere zu leisten, aber wegen eines angeblichen Konsenses hat sie Angst bestimmte Einzelne oder Gruppen zu nennen, die gewisse Administratoren inakzeptabel finden.

Nableezy hat auch einen Online-Krieg gegen zionistische Editoren geführt, wobei sie falsche Anschuldigungen gegen diese erstellte, was dazu führte, dass viele verboten wurden. Diese Art von Aktivitäten vertieft die Konzentration judenfeindlicher Hasser und verzerrt Wikipedias antisemitische Voreingenommenheit noch weiter.

Ein Beispiel für Nableezys Einseitigkeit bestand darin eine Liste der Namen der Opfer von der Seite über das Pessah-Massaker im Park Hotel in Netanya 2002 zu entfernen. Aus irgendeinem Grund beleidigte ihn eine Liste jüdischer Opfer. Dennoch fand es Nableezy, die auch Bearbeitungen der Seite zum Massaker in der Patriarchenhöhle 1994 vornahm, nicht notwendig eine ähnliche „Gedenk“-Liste von Namen arabischer Opfer zu entfernen. Die Patriarchen-Seite hat die Liste der Opfer immer noch – aber auf der Pessah-Seite mit den jüdischen Opfernamen wurden diese entfernt. Das ist ein weiteres Beispiel für judenfeindliche Einseitigkeit bei der Bearbeitung auf Wikipedia und durch diese Terrorunterstützer.

Auf Wikipedia gibt es 38.938 aktive Bearbeitungen, die von dieser Terroranhängerin vorgenommen wurden. Nableezy scheint auf Seiten oft eine gemeinsame Kampagne mit einem anderen israelfeindlichen Online-Saboteur namens „Nishidani“ zu führen. Ihre Namen erscheinen regelmäßig gemeinsam. Nishidani zeichnet für nicht weniger als 83.785 Bearbeitungen auf Wikipedia verantwortlich.

Wikipedia und endloser Antisemitismus

Die Seite für die „Jewish Voice for Labour“ – die Gruppe der Art Yevsektsiya, die sich bildete, um den Antisemitismus im Projekt Corbyn zu schützen – beinhaltet fast keinen Verweis auf die tausende seriöser Artikel, die die Gruppe und ihre Mitglieder kritisieren. Diese Tatsache an sich verschlägt einem schon die Sprache. Vergleicht man das noch damit, wie mit SWU oder der Seite für die Kampagne gegen Antisemitismus umgegangen wird, dann zeigt es, wie stark die Einseitigkeit von Wikipedia ist. Die verherrlichende JVL-Seite wurde von einem User namens „Tanbircdq“ erstellt. Der User wurde schließlich vom Bearbeiten in Wikipedia ausgeschlossen, weil er zahlreiche Accounts betrieb. Er behauptet ein britischer Bangladeschi zu sein und seine Bearbeitungen scheinen das zu bestätigen.

Tanbircdq machte sich daran hunderte Seiten zum Labour-Antisemitismus zu bearbeiten – Werbung für Leute wie Jenny Manson (Vorsitzende der JVO) oder Jackie Walker (s. Beispiele 1, 2, 3) zusammen mit dem Löschen von allem, was diese kritiserte (s. Beispiele 1, 2, 3). Ein bemerkenswertes schnelles Beispiel ist die Hinzufügung von Avi Shlaims Nationalität als einzig „israelisch“. Shlaim hat seit 55 Jahren in Großbritannien gelebt. Dass die „israelische“ Nationalität hinzugefügt wurde ist eine eindeutige Propagandaübung, die darauf abzielte die Glaubwürdigkeit von Shlaims Kommentaren über Israel und Antisemitismus stärken. Es handelt sich auch um einen Akt krassen Rassismus und ich bezweifle, dass dieser Wiki-Editor wirklich glaubt, Immigranten, die seit mehr als 50 Jahren hier sind, müsse ihre Staatsbürgerschaft/Nationalität aberkannt werden. Das ist ein klarer Beweis einer gezielten Online-Attacke auf die Wahrheit.

Der User erstellte 395 Wikipedia-Seiten und dieser Online-Terrorist mit zahlreichen Accounts hat – trotz des Banns – immer noch 17.188 aktive Bearbeitungen auf Wikipedia stehen. Es gibt keine Möglichkeit zu wissen, wie viele Bearbeitungen dieser User noch vorgenommen hat.

Es gibt tausende Seiten mit Bezug zu Juden, Israel und Antisemitismus, dazu zahllose Editoren, die versuchen diese Seiten zu vehunzen. Hier nur zwei weitere Beispiele.

ZScarpia hat 10.325 aktive Bearbeitungen auf Wikipedia gemacht. Die Mehrheit seiner Beiträge hat einen Bezug zu Israel, Juden, Antisemitismus und Zionismus. ZScarpia setzt seine Argumente oft die die „Talk-Seiten“ von Wikipedia, statt direkt den Artikel zu bearbeiten. In einer aktuellen Diskussion zur Seite für die „Israel Lobby in the United Kingdom“ suggeriert er, ich sei mit der „Gnascher Jew Crew“ verbunden. (Gnasher Juden ist ein Online-Twitter-Account, der dafür bekannt ist Antisemiten bloßzustellen.) Um seine Verleumdung zu stützen, verlässt er sich auf vier Quellen und eine – die mit jüdischen Nachrichten – ist ein gefälschter Link, der nichts mit mir oder Gnasher zu tun hat. Die anderen drei waren:

  • 1 The Dorset Eye – antisemitische Online-Lumpen – die regelmäpig haarsträubende Verschwörungsvorwürfe gegen jüdische Antirassismus-Aktivisten erheben.
  • 2 Der Twitter-Account namens „Socialist Voice“ – ernsthaft? Ein Twitter-Account, der aus der tiefsten Gosse antisemitischen Corbynismus kommt? Eine von der Labour Party ausgeschlossene Person, die glaubt Marks and Spencer und Tesco’s seien jüdische Firmen mit jüdischem Blug (s. hier).
  • 3 Tony Greensteins Blog – geschrieben vom „offenkundig“ antisemitischen Verschwörungstheoretiker Tony Greenstein – der nicht nur verrückt war, sondern auch wegen beleidigenden Verhaltens aus der Labour Party ausgeschlossen wrude.

Es sollte nicht überraschen, dass dies die Kloake ist, in der ZScarpia schwimmt. Aber diese Kräfte befinden sich im Motor von WIkipedia – und entstellen die dort geschriebenen Informationen.

Wikipedias Jontel

Das jüngste Beipsiel in diesem Artikel ist Jontel, ausdauernder und altgedienter Wikipedia-Editor zu jüdischen und Antisemitismus-Themen. Der Account-Name escheint öfter als irgendjemabd sonst auf den giftigeren Seiten (siehe 1, 2, 3, 4). Es liegen 16.388 Bearbeitungen dieses Users vor. Jontel hat nur eine Seite erstellt:  die Seite für Labour Against the Witchhunt, eine Gruppe, die von der Labour Party geächtet wurde und weithin als nichts außer einer Gruppe giftiger Antisemiten erkannt ist.

Jontel löschte die Erwähnung von Antisemitismus aus der einleitenden Seite zu David Miller, einem Professor aus Bristol, der tief in einen Antisemitismus-Skandal verstrickt ist. Jontel besteht darauf, dass nur „Grundfakten“ in der Einführung stehen sollten. Das ist natürlich die Haltung all dieser Wikipedia-Editoren – solange es nicht um Organisationen wie StandWithUs geht, wo es in Ordnung wird die Einleitung und die Seite mit grundlosen Anschuldigungen vollzustopfen.

Das andere Beispiel von Jontel, das ich vorlegen möchte, kommt aus der Seite der Countdown-Mitmoderatorin und eisernen Antirassistin Rachel Riley. Nach Rileys öffentlicher Stellungnahme gegen Antisemitismus in der Labour Party wurde ihre Seite regelmäßig angegriffen und von Corbyns treuer Schar an Wikipedia-Editoren verunstaltet.

An einem Punkt gab es innerhalb des Bereichs zu ihrem Kampf gegen Antisemitismus einen Teil eines  Zitats aus Rileys Interview vom Januar 2019 mit Krishnan Guru-Murthy von Channel 4 News. Hier ist das, was auf der Seite stand:

„Er (Corbyn) hat eine Veranstaltung am Holocaust-Gedenktag geteilt, die Never Again from Auschwitz to Gaza [Nie wieder von Auschwitz nach Gaza] heißt. Er hat mit Terroristen auf einer Bühne gestanden. Die Debatte darüber, wer ein Terrorist ist, kommt auf, aber sie werden von den USA, Großbritannien, der EU als Terroristen eingestuft. Er teilt sich Bühnen mit diesen Leuten, er gibt Holocaust-Leugnung einen seriöse Stimme. Man kann bestimmt mit der palästinensischen Sache mitfühlen und für sie kämpfen, ohne das Bett mit Holocaust-Leugnern und bösartigen Antisemiten zu teilen.“

Jontel löschte diesen Eintrag – aber am bemerkenswertesten ist die Botschaft über der Löschung: Er verweist auf Rachel Riley als „Zionistin“ und dieses Zitat als ihre „Hetzrede“:

Überarbeitung vom 10. Januar 2019, 12:45 Uhr…
… Die Entfernung ihrer zionistischen Hetzrede gegen Corbyn ist unnötig – ihre Sympathien sind klar)

Dieser oben angeführte Kommentar sagt wirklich alles. Das ist Wikipedia – und das sind die Leute, die es schreiben. Nutzen Sie es auf eigene Gefahr.

Auswirkungen in der realen Welt

Was in Wikipedia-Seiten steht, hat Auswirkungen auf die reale Welt. Wie viele jüdische Schüler haben Wikipedias dämonisierenden ersten Abschnitt zu StandWithUs gesehen und es unterlassen die Organisation zu kontaktieren, weil sie als „rechtsextrem“ etikettiert worden ist? Erinnern Sie sich: Wikipedia beeinflusst vermutlich mehr Menschen als jede andere Quelle in der Welt. Die Desinformation und Entstellungen richten echten Schaden an.

Es gibt wenig Zweifel, das *Millionen* Einträge und Löschungen auf der Website durch tausende Accounts vorgenommen werden, die sich vorgenommen haben die Wahrheit zu vergewaltigen und eine Botschaft zu liefern, die Antisemitismus verbreitet. Juden sind der Inbegriff einer Minderheitengruppe – wir werden nie in der Lage sein, die Zahl unserer Feinde zu erreichen.

Aber das Ganze ist sogar noch dunkler als das. Neonazis und islamistische Terror-Unterstützer nutzen Wikipedia eindeutig als Mittel der Radikalisierung. Das sammelt sich im Lauf der Zeit, weil jede Bearbeitung oft auf einer aufbaut, die vorher dort untergebracht wurde. Heute ist das eine Pyramide toxischer Lügen, die unmöglich zu entwirren ist. Diese Leute drängen sich darum feindliche Nachrichtenseiten zu schaffen, die Israel bei jeder Gelegenheit dämonisieren – jeder berichtete Vorfall reicht aus eine neue Seite zu erstellen. Dieses einseitige Anheizen einer judenfeindlichen Wikisphäre verzerrt die Realität über alle Erkennbarkeit hinaus. Wäre Wikpedia ein Buch – keine Schule würde zulassen, dass es in ihre Bibliothek aufgenommen wird.

Unter dem Strich heißt das, dass diese Online-Propagandisten Geschichte umschreiben und offen pro-islamistische und antisemitische Ideologien verbreiten. Und es gibt nicht ein einziges Elternteil da draußen, dessen Kinder diese Website nicht als Schlüssel-Refrenzhilfe verwenden – sogar in der Schule. Das Maß ist mehr als voll.

Die nicht gesehenen Opfer der Jihad-Gewalt

Westler begreifen die Bedrohung ihrer eigenen Sicherheit nicht. Der Grund dafür ist, dass es nicht ins linke Narrativ passt – dass Muslime die Opfer westlich-kolonialistischer Unterdrückung ist. Daher ist ihre Gewalt eine Art gerechtfertigter Widerstand. Op-ed.

Melanie Phillips, Israel National News, 30. Juli 2021

Jihad-Terrorist mit Schwert (Foto: Blog site)

Der Tod von Ruth Pearl im Alter von 85 Jahren erinnert uns einmal mehr an den unaussprechlichen Horror, der Ruth und ihrer Familie heimsuchte und der als besonders entsetzlicher Weckruf für die westliche Welt diente.

Im Januar 2002 wurde ihr Sohn, der Wall Street Journal-Reporter Daniel Pearl, von Al-Qaida entführt und neun Tage später geköpft.

Daniel Pearls (Reuters)

Die Elektroingenieurin Ruth und ihr Ehemann Judea, Professor für Computerwissenschaften und Statistik gründeten die Daniel Pearl-Stiftung, die Menschen aus unterschiedlichen Kulturen über Musikveranstaltungen, Vorträge, Journalismus-Stipendien und andere Aktivitäten zusammenbringt.

Ruths unmittelbare Familienmitglieder, die das Farhoud-Pogrom von 1941 in Bagdad überlebten, bei dem 180 Juden getötet und hunderte weitere verletzt wurden, waren Teil des späteren Massenexodus von Juden nach Israel im Jahr 1951.

Kurz danach starb Ruths Bruder im Kampf für die Israelischen Verteidigungskräfte.

Ein solcher Familienhintergrund mit der jüdischen Erfahrung von Verfolgung und Selbstverteidigung bedeutete, dass Daniel Pearls Aussage in die Videokamera der Al-Qaida kurz bevor er abgeschlachtet wurde sagte: „Mein Vater ist jüdische. Meine Mutter ist jüdisch. Ich bin jüdisch“, einen Nachhall hatte, der seinen Mördern entging.

Dieses abscheuliche Individuum Khalid Scheik Mohammed sagte dem FBI, er glaubte einen Juden zu töten würde machtvolle Propaganda schaffen und seine Mitjihadisten anspornen.

Denn Al-Qaida war nicht nur eine Terrororganisation, die der undurchsichtigen Geopolitik des Nahen Ostens entsprang. Ihre Agenda wurde von Judenhass getrieben.

Judenhass ist in der Tat zentral für das Ziel der Jihadisten den Westen für den Islam zu erobern.

Wie die Hamas-Charta es ausdrücklich formuliert, glauben Islamisten, dass seit der Französischen Revolution alles, was mit der Moderne zu tun hat, die zu zerstören sie gelobt haben, von Juden geschaffen wurde. Sie glauben, dass die Juden hinter allem stecken, was Muslime für schlecht halten und dass die perfekte Welt nur kommen wird, wenn die Juden vom Angesicht der Erde getilgt sind.

Diese psychotische Überzeugung trieb Osama bin Laden in den 1990-ern und den Großmufti von Jerusalem, Haddsch Amin al-Husseini, in den 1930-ern an. Heute treibt er die von der Fatah geführte palästinensische Autonomiebehörde, das iranische Regime und andere jihadistische Organisationen an. Solche Islamisten glauben, dass die Juden den Westen kontrollieren; also muss der Westen angegriffen werden, müssen die Juden angegriffen werden. Aber der Westen hat nie begriffen, welch zentrale Rolle der Judenhass im Denken der Jihadisten spielt.

Daher zäumt der Westen den Nahost-Konflikt komplett von hinten auf. Er glaubt, wenn Muslime Juden hassen, dass weil sie Israel hassen; in Wirklichkeit aber hassen Muslime Israel, weil sei die Juden hassen.

Nach den Lynchmorden an zwei israelischen Soldaten im Jahr 2000, die in Ramallah falsch abgebogen waren, sagte Scheik Ahmad abu Halabaya im Fernsehen von Gaza Stadt: „Es ist verboten in euren Herzen Mitleid für die Juden wo auch immer und in welchem Land auch immer zu haben. Führt Krieg gegen sie, überall, wo ihr euch selbst wiederfindet. An jedem Ort, wo ihr sie trefft, tötet sie.“

So sagte der ägyptische Kleriker Mohammed Hussein Yaqoup 2009 im Fernsehen: „Wenn die Juden Palästina verließen, würden wir anfangen sie zu lieben? Natürlich nicht. … Sie wären Feinde gewesen, selbst wenn sie nichts besetzt hätten … wir werden sie bekämpfen, besiegen und auslöschen, bis nicht ein einziger Jude auf der Erdoberfläche übrig ist.“

Weil sie das nicht begreifen, verstehen Westler das Wesen und das Ausmaß der Bedrohung ihrer eigenen Sicherheit nicht. Das ist so, weil es nicht ins linke Narrativ passt – dass Muslime die Opfer westlicher kolonialer Unterdrückung sind und dass daher ihre Gewalt eine Art gerechtfertigter Widerstand ist, zumindest in den Zielen, wenn nicht gar in seinen Methoden.

Diese Blindheit plagt die Administration Biden. Sie glaubt nicht nur, dass sie mit den völkermörderischen Judenhassern des Iran verhandeln kann. Sie hat auch beschlossen Abdul Latif Nasir aus dem Gefängnis freizulassen, den Al-Qaida-Kommandeur, der 2001 den Taliban half die Buddha-Statuen in Afghanistan zu sprengen.

Nasir, der nach Marokko zurückgeschickt wurde, wo das Polizeisystem von Islamisten kontrolliert wird, ist nicht nur ein tödlich gefährlicher terroristischer Sprengstoff-Ausbilder. Wie Daniel Greenfield berichtet, hat er eine Präferenz des Tötens von Juden zum Ausdruck gebracht und besonderes Lob für Gräueltaten geäußert, bei denen Juden die Ziele waren.

Es sind aber nicht nur die auf Juden zielenden Islamisten, die der Westen ignoriert. Viele Jahre lang hat es mörderische Jihadisten-Attacken auf Christen in Afrika, den Philippinen, Sri Lanka, Syrien, Ägypten und anderen Orten in Entwicklungsländern gegeben.

Nach Angaben eines Berichts von Genocide Watch im letzten Jahr sind seit 2015 in Nigeria 11.500 Christen ermordet worden. Tausende weitere wurden verstümmelt, entführt oder ihnen wurden Häuer und Lebensgrundlage zerstört.

Wie der Barnabas Fund berichtet, der sich für verfolgte Christen in aller Welt einsetzt, ermordeten die Muslime der Fulani in Nigeria Anfang des Juli im mehrheitlich von Christen bewohnten südlichen Bundesstaat Kaduna 28 Christen, als dort etwa 120 Schüler aus einer christlichen Schule entführt wurden.

Dennoch hat dieser anhaltende und grausame Ansturm auf die Christen i praktisch überhaupt keine Berichterstattung in den Medien m Westen erhalten. Der Grund lautet, dass es nicht ins Narrativ des „kolonialistischen“ christlichen Westens passt, der die muslimische Welt verfolgt.

Eine ähnliche Kurzsichtigkeit wird zu islamischen Angriffen auf Christen im Westen selbst zur Schau gestellt. Letztes Wochenende wurde die christliche Predigerin Hatun Tash an Speakers‘ Corner im Hyde Park der britischen Hauptstadt angegriffen. Das ist ein Ort, an dem jeder sich auf eine Kiste stellen kann, um eine Rede zu halten und damit ein ikonisches Symbol der historischen Hingabe Britanniens an die freie Meinungsäußerung.

Hatun ist eine Muslim-Konvertitin zum Christentum und Direktorin der Gruppe Defend Christ Critique Islam; ihr wurde von einem Angreifer das Gesicht aufgeschlitzt; dieser floh. Von Ihrem Angreifer wird vermutet, dass er ein Islamist ist, weil Hatun wiederholt das Opfer solcher Angriffe an Speakers‘ Corner gewesen ist.

Im September 2020 tauchte Bildmaterial eines islamischen Mobs auf, der sie umzingelte und ihr mit Mord drohte. Bei anderen Vorfällen wurde sie von muslimischen Männern geohrfeigt, geboxt und zu Boden geschlagen.

Dennoch haben die britischen Medien über den Messerangriff auf sie am letzten Wochenende auf zurückhaltende Weise berichtet, wenige Details darüber hinaus gebracht festzustellen, dass sie ein Charlie Hebdo-T-Shirt trug.

Dieses Detail ist aufschlussreich. Als Islamisten 2015 in das Pariser in die Büros des Satiremagazins Charlie Hebdo eindrangen und 12 Mitarbeiter ermordeten, machten viele im Westen praktisch die Belegschaft für ihre eigene Ermordung verantwortlich. Der Grund dafür war, dass das Magazin Karikaturen veröffentlicht hatte, die sich über den Gründer des Islam, Mohammed, lustig machten. Und viele westliche Linke pflichten den Muslimen bei, die darauf bestehen, dass Material, das für ihre Religion beleidigend ist, nicht veröffentlicht werden sollte.

Solche Linke nutzen auch die Waffe „Islamophobie“, das Gedankenverbrechen, das die Jihadisten der Muslimbruderschaft als Mittel der Unterdrückung jeglicher Kritik an der muslimischen Welt erfunden haben, egal wie gut begründet diese auch sein mag.

Und damit war Hatun Tash im linken Denken schuldig, eine „unterdrückerische“ Christin, die sich gegen den Islam ausspricht.

Also werden Versuche der Jihadisten die Christenheit weltweit auszulöschen ignoriert. Muslimische Angriffe auf Juden werden wegretuschiert und sogar Reform-Muslime werden als „islamophob“ verleumdet, wenn sie ihre Glaubensbrüder kritisieren. Weil nichts davon ins „Narrativ“ passt.

Und so lehnen diejenigen, die dieses „Narrativ“ im Westen kontrollieren, es ab das Wesen und die Agenda der Leute zu begreifen, die auch hinter ihnen her sind.

Eine zunehmende Zahl Muslime sind jedoch von solchen Exzessen entsetzt und wollen nur in Frieden und Sicherheit leben. Als Großbritanniens ehemaliger Oberrabbiner, der verstorbene Lord Sacks, Judea Pearl fragte, warum er an der Aussöhnung zwischen Juden und Muslimen arbeitet, antwortete der: „Hass hat meinen Sohn getötet. Daher bin ich entschlossen den Hass zu bekämpfen.“

Möge die Erinnerung an Ruth Pearl, ihren ermordeten Sohn und ihren getöteten Bruder ein Segen sein.

Medien weinen um Palästinenser, ignorieren Völkermord an Christen in Afrika

Raymond Ibrahim, 26. Mai 2021

Christliche Trauernde beerdigen ihre Toten nach einem Anschlag 2018.

Wenn alles menschliche Leben wertvoll ist, wie die sogenannten „Mainstream-Medien“ vorgeben, warum heben sie einige heraus, während sie andere völlig ignorieren?

Nehmen Sie den jüngsten israelisch-palästinensischen Konflikt. Zwei Wochen lang zeigten die Medien Tag für Tag, Stunde um Stunde emotional aufgeladene Videos, Bilder und provozierten regelmäßig Aktualisierungen von verlorenem palästinensischem Leben; die höchste Zahl war 248.

Würde der Durchschnittsamerikaner gefragt, warum die Medien so sehr auf diesem Konflikt herumreiten, wobei sie auch reguläre und aktualisierte Daten zur Verfügung stellen, würde ihre Antwort lauten, das jeder Tod eines Menschen etwas Furchtbares und daher Nachrichtenwürdiges ist – daher machen die Medien nur ihren Job, objektiv und fair.

Aber wenn das wirklich der Fall wäre, warum ignorieren die Medien dann komplett so viel anderes Leid und Tod weltweit – das oft exponentiell schlimmer als das ist, was die Palästinenser erleben, sowohl qualitativ als auch quantitativ?

Bedenken Sie zum Beispiel den laufenden Völkermord an Christen in Nigeria. In diesem westafrikanischen Staat ist 248 die Zahl der alle paar Wochen von Muslimen getöteten Christen, was inzwischen rund zwei Jahrzehnte zurückreicht. Nach Angaben des neuesten Berichts wurden alleine von Januar bis April diesen Jahres 1.470 Christen zu Tode gehackt. Im Durchschnitt kommt man damit auf etwa 368 Christen, die in den letzten vier Monaten jeden Monat getötet wurden.

Nach Angaben eines allgemeineren Berichts sind von 2009 bis zum ersten Quartal 2020 „nicht weniger als 32.000 Christen von den Hauptjihadisten des Landes abgeschlachtet“ worden; allein seit 2016 wurden zusätzlich 13.000 Kirchen von „Allahu Akbar“ brüllenden Muslimen zerstört.

In anderen Subsahara-Staaten ist es für Christen kaum besser: In Mosambik, der Zentralafrikanischen Republik, Mali, der Demokratischen Republik Kongo und Burkina Faso terrorisieren Muslime Christen und schlachten sie ab und das inzwischen seit vielen Jahren.

Dennoch erwartet man, dass nur ein winziger, unbedeutender Anteil der Amerikaner, die von den Palästinensern hörten, jemals etwas vom Gemetzel an zehntausenden Christen überall in Afrika gehört habt, da die Medien selten etwas von letzteren berichten und sich natürlich selten mit ihnen aufhalten.

Das ist umso unverantwortlicher, bedenkt man, dass der Grund dafür, dass Christen brutal abgeschlachtet werden – weil sie Christen sind, weil Muslime gelehrt werden die „anderen“ zu hassen und zu unterwerfen – gewiss nachrichtenwürdiger ist als, sagen wir, warum Palästinenser getötet werden (Terrorbekämpfung und andere banale Faktoren).

Sind die Medien also rassistisch? Ist schwarzes Leben nicht wichtig?

In Wirklichkeit spielen für die Medien keine Leben wirklich eine Rolle; nur die, die helfen können ein bestimmtes Narrativ zu puschen, haben tatsächlich Wert für die Medien und sind es daher wert berichtet zu werden. Und zunehmend geht es bei diesem Narrativ, wann immer man hinsieht, um die Dämonisierung der Unschuldigen und/oder Gesetzestreuen und das Freisprechen der Schuldigen und/oder Gesetzesbrecher.

So werden in Amerika jedes Jahr mehrere tausend Schwarze, darunter Kinder, auf tragische Weise von anderen Schwarzen getötet (von 1979 bis 2014 waren es 324.000). Die Medien könnten nicht gleichgültiger sein. Aber als ein Schwarzer, George Floyd, während seiner Verhaftung unbeabsichtigt getötet wurde, gingen die Medien in dem Versuch die Wände hoch das Narrativ zu fördern, dass alle Polizisten „rassistisch“ seien.

Natürlich war den Medien George Floyd immer egal; es ging ihnen nur darum ihn zu benutzen, um die Polizei zu dämonisieren, deren Job es ist Recht und Ordnung aufrechtzuerhalten.

Genauso sind den Medien die Palästinenser egal; es geht ihnen nur darum sie zu benutzen, um Israel zu dämonisieren, das auch versucht Recht und Ordnung aufrecht zu erhalten, darunter sich gegen die unaufhörlichen Angriffe durch seine muslimischen Nachbarn zu verteidigen.

Von hier aus versteht man auch, warum es so ist, wenn der Schuh auf dem anderen Fuß steckt – wenn die Schuldigen die Unschuldigen abschlachten, wie Muslime es mit Christen machen, nicht weil sie versuchen Recht und Ordnung aufrecht zu erhalten, sondern weil sie „Ungläubige“ hassen – die Medien schweigen: Dieser Status quo ist offenbar gut, so wie er ist und benötigt keine Aufmerksamkeit und gewiss keine Aufbesserung.