Projekt Wikipedia – darf ich Ihnen die antisemitischen und terroristischen Unterstützer-Redakteure vorstellen?

David Collier, Beyond the Great Divide, 23. September 2021

Radikalisierung wird definiert als „das Handeln oder der Prozess jemanden dazu zu bringen radikale Positionen in politischen und sozialen Fragen zu übernehmen“. Extremisten wissen, dass sie auf traditionellem Weg nicht einfach in den Mainstream reinkommen, aber Wikipedia, eine der populärsten Internetseiten der Welt, hat ihnen über den Online-Zugang eine direkte Stimme in jedem Haus geboten.

Redaktionelle Arbeit bei Wikipedia, gewiss auf hohem Niveau, die nötig ist, um ständig Wikipedias „jüdische“, „Israel“- oder „Palästina“-Seiten zu bearbeten (bitte sagen Sie mir nicht, dass jeder bei Wiki redaktionell bearbeiten kann – das ist ein Märchen), ist fast eine Vollzeit-Tätigkeit, die einen besonders obsessiven Charakter benötigt. Wer macht das – und  wichtiger: Warum? Ich habe keinen Zweifel, dass die Motive von einigen harmlos sind – aber was ist mit denen, von denen Sie nicht wollten würden, dass sie direkt mit ihren Kindern sprechen – und bestimmt nicht, wenn ihre wahren Absichten getarnt sind?

Dieser Artikel ist Teil einer andauernden Recherche zum Thema der Radikalisierung von Wikipedia. Er ist sogar noch zeitgemäßer, bedenkt man, dass Wikipedia derzeit wieder auf Spendenzug ist. Bitte stellen Sie sicher, dass jeder, den Sie kennen, sich der Gefahren bewusst ist, die der Nutzung und Finanzierung der Internetseite Wikipedia anhaftet.

Das Beispiel StandWithUs

Ich beginne diese Tour mit einem Blick auf die Seite für StandWithUs. SWUs Hauptfunktion ist Bildung – junge Juden mit genügend Wissen zu stärken, um die unablässige Dämonisierungskampagne zu kontern, der sie sich besonders an Universitäten gegenüber sehen.

Das hier ist Wikipedias Eröffnungsabsatz auf der StandWithUs-Seite:

StandWithUs (SWU, auch bekannt als Irael Emergency Alliance) ist eine amerikanische rechte pro-Israel-Interessenvertretungsgruppe. Die Gruppe ist dafür bekannt mit der israelischen Regierung zusammenzuarbeiten, konzentriert sich auf Bildung und ist an amerikanischen Universitäten aktiv. SWU unterstützt israelische Siedlungen und glaubt nicht, dass die Westbank besetzt ist.

Hier gibt es drei Probleme:

Der erste Satz behauptet, dass es sich um eine rechte Organisation handelt; sie sei dafür bekannt, eng mit der israelischen Regierung zu arbeiten und das Intro liefert Information über angebliche Positionen zu „Siedlungen“ und der „Westbank“. Alles andere über SWU geht nach diesen inhaltsleeren Verleumdungen verloren. Was bedeutet „arbeitet eng mit der israelischen Regierung zusammen“ überhaupt? Und will Wikipedia andeuten, wenn isarel eine Vereinbarung mit den Palästinensern erzielen und von einigem Land abziehen würde, um die Gründung eines lebensfähigen Palästinenserstaats zu ermöglichen, SWU sich gegen die israelische Regierung wenden würde? Wie soll das überhaupt Sinn machen?

Und woher kommt das Etikett „rechts“? Als die Seite ursprünglich bearbeitet wurde, damit sie die Verleumdung beinhaltet (und das war als Verleumdung gedacht, weshalb ich sie als solche bezeichne), verließ sie sich auf eine einzige Quelle. Inzwischen vertraut sich auf vier.

Mit anderen Worten – „all die Quellen“, auf die Wiki sich verlässt, um StandWithUs im Eröffnungssatz zu verleumden, sind unzuverlässige, Israel hassende BDS-Aktivisten.

Die nicht vergleichbare Einseitigkeit gegen StandWithUs

Ich habe solide Beweise geliefert, dass Online-Terroristen die Seite von StandWithUs verhunzen – die Organisation mit dem ersten Absatz erfolgreich verleumden. Das Kaninchenloch besteht hier darin, Zeit damit zu verbrinen über subjektive Einstellungen zu streiten oder wo eine Information auf der Seite stehen sollte. Ich beschäftige mich nicht mit Kaninchenlöchern. Alles, was man braucht um unbestreitbar zu „BEWEISEN“, dass StandWithUs von israelfeindlichen Online-Terroristen angegriffen worden ist, besteht darin die SWU-Seite mit anderen Setien von NGOs zu vergleichen, die zu Bildung und Aktivismus in dem Konflikt in Verbindung stehen. Die Frage ist einfach – wird SWU anders behandelt, weil es als proisraelische Gruppe betrachtet wird?

  • Auf der Seite zur britischen NGO „Yachad“ gibt es nirgendwo das Wort „links“. Sie beginnt mit einem trockenen Enzyklopädie-Eintrag zur Identität von Yachad und seiner Aktivität. Die Seite enthält überhaupt keine Kritik.
  • Die Seite für die „Palestine Soldarity Campaign“ beginnt ebenfalls mit einer direkten und harmlosen Beschreibung. Unglaublicherweise – angesichts der Geschichte der Gruppen – gibt es dort nirgendwo auf der Seite das Wort „Antisemitismus“. Fakt ist, es gibt überhaupt keine Kritik an der Gruppe und die Seite ist rundum eingezäunt worden, um sie zu schützen.
  • Der Eintrag für die hoch toxische und stark kritisierte Gruppe Students for Justice in Palestine ist ebenfalls geradeaus.
  • Eine weitere extremistische Gruppe, „War on Want“. hat ebenfalls eine Seite, auf der es keinerlei negative Kommentierung gibt.
  • Die Seite für die „Jewish Voice for Labour“ liest sich fast wie Werbung.

Einzig pro-israelische Gruppen werden angegriffen und verleumdet. Bedenkt man, dass der erste Absatz zur SWU eindeutig subjektiv ist und auch an zahlreichen Stellen mit Wikipedias Standards bricht, ist es unentschuldbar, dass diese so stehen gelassen worden sind. Lassen Sie uns also einen genaueren Blick auf das werfen, was geschah.

Unter der Decke von Wikipedia – der Zusatz „rechts“

Jeder, der dieser Recherche folgt, versteht, dass mein Fokus immer auf dem liegt, was „unter der Decke“ stattfindet. Was auf den Seiten erscheint, ist das, was diese Propgandisten Sie sehen lassen wollen. Aber Wikipedias innerer Antrieb ist transparent. Die ganze Hintergrundinformation ist online verfügbar – was es uns erlaubt einen genaueren Blick auf die Motivation der Leute zu werfen, die die Bearbeitungen vornehmen.

Bis zum 11. September 2020 war auf der Seite für StandWithUs nichts von „rechts“ zu finden, außer in einer Entkräftung in der Sektion Kritik (denken Sie daran, dass die Seiten für Yachad, die PSC, War on Want gar keinen Abschnitt für Kritik enthalten – Sie sehen, wie diese Einseitigkeit funktioniert). Am 11.9. fügte ein Wikipedia-Editor namens „ImTheIP“ eine Einleitung hinzu, die „ALLE DREI“ der erwähnten Dinge beihaltete.

Im Januar 2021 versuchte ein Wikipedia-Editor das Etikett „rechts“ zu entfernen und den dämonisierenden Eröffnungsabsatz zu ersetzen. Diese wurden von einem notorisch israelfeindlichen Wikipedia-„Administrator“ „Zero0000“ (richtiger Name: Brendan McKAy) schnell wieder zurückgesetzt. Als mächtiger Wiki-Administrator kann er Sie, wenn Sie mit McKay streiten, sperren oder suspendieren. Daher die Zementierung der Verleumdung von SWU in Wikipedia.

Auf den Spuren von ImTheIP

ImTheIP öffente den Accoutn im März 2015. Seine anfänglichen Kommentare und Bearbeitungen erfolgten allesamt zum Holocaust. Was ärgerte ihn an der Holocaust-Seite? Die Tatsache, dass nichtjüdischen Opfern dort nicht mehr Aufmerksamkeit gewidmet wurde. Das ist das Thema, das ihn offenbar motivierte seinen Account zu registrieren. Seitdem sind seine Bearbeitungen inhaltlich fast ausschließlich israelfeindlich gewesen.

Ich glaube, ich bin nahe daran die wahre Identität von ImTheIP aufzudecken. Der Account-Inhaber könnte Schwede sein und mit der Universität Stockholm in Verbindung stehen (möglicherweise der Kista-Campus – wenn Sie dort also einen israelfeindlichen akademischen Aktivisten kennen – vermutlich mit Hintergrund in Mathematik/Physik /IT – lassen Sie es mich wissen).

Die Beweise, dass es sich um einen Hardcore-Israelhasser handelt, sind in seinen gesamten Bearbeitungen sichtbar. Alles davon ist israelfeindliches und BDS unterstützendes Material. Einer seiner „nützlichen Links“ wurde sogar als Link zum Einreichen eines Artikels beim Online-Hassmagazin „Electroni Intfada“ gespeichert.

ImTheIP glaubt, dass pro-israelische Gruppen per Definition nicht glaubwürdig sind. Über ihre Verwendung als Quellen hatte er dies zu sagen:

Nirgendwo wird erklärt, dass beide pro-israelische Organisationen sind und dass das, was sie sagen, mit viel Vorsicht genossen werden sollte.

Hardcore-israelfeindlichen Gruppen wird aber nicht dieselbe Verachtung zuteil – und oft verlässt man sich auf sie als Quellen. Die verdrehte Einseitigkeit dieser Person bedeutet, dass sie nicht geeignet ist ein Buch über das ABC zu bearbeiten, ganz zu schweigen von einem weithin verwendeten Online-Referenzmittel.

Gleichzeitig zu Verleumdung von SWU über ihre Wikipedia-Seite griff „ImTheIP“ auch die Seiten von AIPAC, der Israel Allies Foundation, der Milstein Family Foundateion, der Reut Group und des Simon Wiesenthal Center an. Der Modus operandi des Redakteurs war oft derselbe.

Ein Beispiel: Er fügte einen irrelevanten Satz ohne Quelle in den Einleitungsabsatz der Seite zur Israel Allies Foundation ein.

Überarbeitung vom 13.37 Uhr, 10. September 202
Die Israel Allies Foundation (IAF, auch bekannt als die Interational Israel Allies Caucus Foundation) ist eine israelische Dachorganisation für internationale Netzwerke pro-israelischer Lobbygruppen. Die IAF arbeitet mit Politikern rund um die Welt, um Unterstützung für israelbezogene jüdisch-christliche Werte zu mobilisieren. Eines ihrer Hauptziele besteht darin Jerusalem komplett unter israelischer Souveränität zu halten. Die Palästinenser wollen, dass Ostjerusalem die Hauptstadt ihres zukünftigen Staates Palästina ist.

Es mag stimmen, dass *manche* Palästinenser Ostjerusalem als irhe Hauptstadt haben wollen (manche wollen es komplett haben) – aber nichts davon ist für den Einleitungsabsatz zur IAF relevant.

ImTheIP verunstaltete aufgrund seiner ideologischen Einseitigkeit die Wikipedia-Seite von StandWithUs, Ich habe weder das Bedürfnis noch den Wunsch jede seiner Handlungen durchzugehen, aber der Abschnitt Kritik war auch mit Bearbeitungen desselben Users überschwemmt (s. Beispiele 1, 2).

Die Messerangriffe von Pisgat Ze’ev

Eine Seite von Interesse, die „ImTheIP“ auf Wikipedia schuf, war die zu den Messerangriffen in Pisgab Ze’ev im Jahr 2015. Keine der frühen Bearbeitungen der Seite beinhaltet irgendeine Information über die eigentlichen Opfer und ihre Verletzungen – konzentrierte sich stattdessen auf die Angreifer, ihre mögliche Unschuld. Die Tatsache, dass ein 13-jähriger israelischer Junge schwer verletzt wurde, wurde ignoriert, als die Seite erstellt wurde – die Anliegen lagen ganz woanders. Die anfängliche Erstellung liest sich fast wie eine Verteidigerakte.

Aber der vernichtendste Vorfall von allen – und der wahre „erwischt“-Moment – war auf der Seite für Students for Justice in Palestine. Am 28. August 2020 – nur zwei Wochen, bevor er die Seite von SWU verunstaltete – räumte der Bearbeiter „ImTheIP“ Kritik wegen Antisemitismus aus dem ersten Absatz zur Wiki-Seite von SJP.

Vor der Bearbeitung:

gelb unterlegt: Kritiker haben SJP vorgeworfen, dass sie Antisemitismus fördern.

Nach der Bearbeitung – der Antisemitismus ist der Kommentar verschwunden:

ImTheIP“ argumentiert, der Kommentar über Antisemitismus im ersten Absatz sei „Kritik“ und gehöre daher woanders hin – und verschob ihn (versteckte ihn) an eine Stelle weiter unten auf der Seite.

Das ist ein großes Beispiel dafür, wie die Wikipedia-Einseitigkeit funktioniert und wie der institutionelle Antisemitismus sich selbst trägt. Auf dieser konkreten SJP-Seite – „ImTheIP“ kann sich behaupten, weil sie einen Punkt hat, mit dem er argumentiert – und wenn Sie das anfechten, dann werden Sie wahrscheinlich verlieren. Aber das ist derselbe User, der zwei Wochen später zur SWU-Seite ging und die Einleitung auf eine Weise verhunzte, die völlig im Widerspruch zu ihrer früheren Haltung gegenüber SJP steht – und das ist der Unterschied, der den Online-Terrorismus entlarvt.

Ein weiteres einfaches Beispiel: Vier Tage vor der Bearbeitung der SJP-Seite nahm ImTheIP auf der Seite zu Raed Saleh Dutzende von Änderungen vor; unter anderem nahm er aus der Einleitung jegliche Erwähnung von Gewalt und mögliche Verbindungen zur Hamas heraus. Er sah sich sogar veranlasst (in der Einleitung) darauf hinzuweisen, dass Salehs Vehaftungen „seine Popularität gesteigert haben“.

Das ist der Grund, dass man, um die Einseitigkeit von Wikipedia zu begreifen, die Art vergleichen muss, wie mit diesen Seiten umgegangen wird.

Angesichts der krassen Diskriminierung ist der Angriff auf die SWU-Seite eindeutig antisemitischer Natur.

ImTheIP hat eine Gesamtzahl von 13.000 Bearbeitungen auf Wikipedia vorgenommen.

Die toxische Motivation von Wikimedia-Editoren

Das Thema der Motivation wird oft übersehen. Es ist schwierig Top-Wiki-Editor zu werden und es erfordert intensive Arbeit – die oft Einsatz über Jahre benötigt. Es wäre nett sich Reihen Forscher vorzustellen, die alle fest entschlossen sind der Welt Wissen zu liefern und die bereit sind nach einem langen Tag, an dem sie woanders lehren, bis spät in die Nacht für Wiki zu arbeiten – aber das Bild ist so real wie Narnia. Im wahren Leben werden Menschen von wenig so motiviert wie von obsessivem Hass.

Nehmen Sie die Seite zu „Israel Lobby in the United Kingdrom“ [Israel-Lobby in Großbritannien]. Eine Kloake des Antisemitismus, von der ich früher schon gesprochen habe. Die Seite wurde von einem User namens „Arthur Warrington Thomas“ geschaffen. Er erstellte auch 231 andere Wikipedia-Seiten, darunter die für die „JLC“, „Christian Zionism in the UK“ (Christlicher Zionismus in Großbritannien), „Lobbying in the UK“ (Lobbyarbeit in Großbritannien) und „They Dare to Speak Out“ (Sie wagen es sich zu äußern, ein Buch über Israels Einfluss in der US-Politik).

Geht man nach seinen Bearbeitung, so erscheint Arthur Warrington Thomas als rasend antisemitischer Verschwörungstheoretiker, der einen kräftigen Fetisch für den Nazi-Okkultismus hat. Er scheint auch ein Faible für radikale Islamisten zu haben (und könnte etwa 2007 durchaus konvertiert sein). Ein Beispiel für seine Bearbeitungen: Er fügte schmeichelhafte Ansichten auf der Seite über den Holocaust-Leugner David Irwing ein. Er ist auf so ziemlich allen Wikipedia-Seiten zu Verschwörungstheorien über den 9/11 und die Bombenanschläge in London vom 7. Juli 2005 zu finden. Es besteht wenig Zweifel an seiner Motivation. Auf Wikipedia finden sich immer noch 8.350 seiner Bearbeitungen.

Die Userin „Tiamut“ liefert ein weiteres gutes Beispiel. Tiamut unterstützt offen Terrorismus:

Diese Userin unterstützt das Recht aller Einzelnen und Gruppen miltiärischer Aggression durch andere mit Gewalt Widerstand zu leisten, aber wegen eines angeblichen Konsenses hat sie Angst bestimmte Einzelne oder Gruppen zu nennen, die gewisse Administratoren als inakzeptabel empfinden.

Diese Terrorunterstützerin hat auf  Wikipedia 149 Seiten geschaffen. Daszu gehört eine Seite über „Tötungen und Massaker im Mandat Palästina“. Ihre Version der Ereignisse behauptet, die Juden seien „prinzipielle Anstifter“ der frühen Massaker (z.B. 1929), die gegen sie verübt wurden. Zu weiteren Beispielen ihrer Bearbeitungen gehört warmer und humanisierender Inhalt auf der Seite zu Yahya Ayyasch – dem Chef-Bombenbauer der Hamas, der für furchtbare Selbstmord-Bombenanschläge während des Oslo-Friedensprozesses verantwortlich ist. Wir können hier wenig Zweifel zur toxischen Motivation haben – Tiamut ist eine weitere Online-Terroristin. 31.514 der Bearbeitungen von Tiamut „informieren“ derzeit die Leser auf Wikipedia.

Auch den User „Onceinawhile“ habe ich bereits diskutiert. Ich bin nicht der einzige, der seine Einseitigkeit bemerkt hat. Onceinawhile hat 280 Wikipedia-Seiten erstellt, viele davon um es zu ermöglichen Quellen hinzuzufügen, im Versuch die Geschichte der „Palästinenser“ zu „korrigieren“ (sprich zu verfälschen). Onceinawhile verbringt auch sein/ihr Leben damit von Bearbeitung zu Bearbeitung zu ziehen, Seiten über Angriffe auf Juden zu verwässern. Zum Beispiel verunstaltete der User die Seite zu den Anschlägen auf Juden während des Nebi Musa-Festivals 1921, um die Wahrheit dessen zu veschleiern, was wirklich geschah. Aktuell helfen 36.002 der Bearbeitungen dieses Users dabei Leser auf Wikipedia zu „Informieren“.

Wikipedias nie endende Unterstützung von Terroristen

Die Wikipedia-Editorin Nableezy unterstützt ebenfalls offen Terrorismus:

Userin unterstützt das Recht aller Einzelnen und Gruppen gewalttätigen Widerstand gegen militärische Aggression durch andere zu leisten, aber wegen eines angeblichen Konsenses hat sie Angst bestimmte Einzelne oder Gruppen zu nennen, die gewisse Administratoren inakzeptabel finden.

Nableezy hat auch einen Online-Krieg gegen zionistische Editoren geführt, wobei sie falsche Anschuldigungen gegen diese erstellte, was dazu führte, dass viele verboten wurden. Diese Art von Aktivitäten vertieft die Konzentration judenfeindlicher Hasser und verzerrt Wikipedias antisemitische Voreingenommenheit noch weiter.

Ein Beispiel für Nableezys Einseitigkeit bestand darin eine Liste der Namen der Opfer von der Seite über das Pessah-Massaker im Park Hotel in Netanya 2002 zu entfernen. Aus irgendeinem Grund beleidigte ihn eine Liste jüdischer Opfer. Dennoch fand es Nableezy, die auch Bearbeitungen der Seite zum Massaker in der Patriarchenhöhle 1994 vornahm, nicht notwendig eine ähnliche „Gedenk“-Liste von Namen arabischer Opfer zu entfernen. Die Patriarchen-Seite hat die Liste der Opfer immer noch – aber auf der Pessah-Seite mit den jüdischen Opfernamen wurden diese entfernt. Das ist ein weiteres Beispiel für judenfeindliche Einseitigkeit bei der Bearbeitung auf Wikipedia und durch diese Terrorunterstützer.

Auf Wikipedia gibt es 38.938 aktive Bearbeitungen, die von dieser Terroranhängerin vorgenommen wurden. Nableezy scheint auf Seiten oft eine gemeinsame Kampagne mit einem anderen israelfeindlichen Online-Saboteur namens „Nishidani“ zu führen. Ihre Namen erscheinen regelmäßig gemeinsam. Nishidani zeichnet für nicht weniger als 83.785 Bearbeitungen auf Wikipedia verantwortlich.

Wikipedia und endloser Antisemitismus

Die Seite für die „Jewish Voice for Labour“ – die Gruppe der Art Yevsektsiya, die sich bildete, um den Antisemitismus im Projekt Corbyn zu schützen – beinhaltet fast keinen Verweis auf die tausende seriöser Artikel, die die Gruppe und ihre Mitglieder kritisieren. Diese Tatsache an sich verschlägt einem schon die Sprache. Vergleicht man das noch damit, wie mit SWU oder der Seite für die Kampagne gegen Antisemitismus umgegangen wird, dann zeigt es, wie stark die Einseitigkeit von Wikipedia ist. Die verherrlichende JVL-Seite wurde von einem User namens „Tanbircdq“ erstellt. Der User wurde schließlich vom Bearbeiten in Wikipedia ausgeschlossen, weil er zahlreiche Accounts betrieb. Er behauptet ein britischer Bangladeschi zu sein und seine Bearbeitungen scheinen das zu bestätigen.

Tanbircdq machte sich daran hunderte Seiten zum Labour-Antisemitismus zu bearbeiten – Werbung für Leute wie Jenny Manson (Vorsitzende der JVO) oder Jackie Walker (s. Beispiele 1, 2, 3) zusammen mit dem Löschen von allem, was diese kritiserte (s. Beispiele 1, 2, 3). Ein bemerkenswertes schnelles Beispiel ist die Hinzufügung von Avi Shlaims Nationalität als einzig „israelisch“. Shlaim hat seit 55 Jahren in Großbritannien gelebt. Dass die „israelische“ Nationalität hinzugefügt wurde ist eine eindeutige Propagandaübung, die darauf abzielte die Glaubwürdigkeit von Shlaims Kommentaren über Israel und Antisemitismus stärken. Es handelt sich auch um einen Akt krassen Rassismus und ich bezweifle, dass dieser Wiki-Editor wirklich glaubt, Immigranten, die seit mehr als 50 Jahren hier sind, müsse ihre Staatsbürgerschaft/Nationalität aberkannt werden. Das ist ein klarer Beweis einer gezielten Online-Attacke auf die Wahrheit.

Der User erstellte 395 Wikipedia-Seiten und dieser Online-Terrorist mit zahlreichen Accounts hat – trotz des Banns – immer noch 17.188 aktive Bearbeitungen auf Wikipedia stehen. Es gibt keine Möglichkeit zu wissen, wie viele Bearbeitungen dieser User noch vorgenommen hat.

Es gibt tausende Seiten mit Bezug zu Juden, Israel und Antisemitismus, dazu zahllose Editoren, die versuchen diese Seiten zu vehunzen. Hier nur zwei weitere Beispiele.

ZScarpia hat 10.325 aktive Bearbeitungen auf Wikipedia gemacht. Die Mehrheit seiner Beiträge hat einen Bezug zu Israel, Juden, Antisemitismus und Zionismus. ZScarpia setzt seine Argumente oft die die „Talk-Seiten“ von Wikipedia, statt direkt den Artikel zu bearbeiten. In einer aktuellen Diskussion zur Seite für die „Israel Lobby in the United Kingdom“ suggeriert er, ich sei mit der „Gnascher Jew Crew“ verbunden. (Gnasher Juden ist ein Online-Twitter-Account, der dafür bekannt ist Antisemiten bloßzustellen.) Um seine Verleumdung zu stützen, verlässt er sich auf vier Quellen und eine – die mit jüdischen Nachrichten – ist ein gefälschter Link, der nichts mit mir oder Gnasher zu tun hat. Die anderen drei waren:

  • 1 The Dorset Eye – antisemitische Online-Lumpen – die regelmäpig haarsträubende Verschwörungsvorwürfe gegen jüdische Antirassismus-Aktivisten erheben.
  • 2 Der Twitter-Account namens „Socialist Voice“ – ernsthaft? Ein Twitter-Account, der aus der tiefsten Gosse antisemitischen Corbynismus kommt? Eine von der Labour Party ausgeschlossene Person, die glaubt Marks and Spencer und Tesco’s seien jüdische Firmen mit jüdischem Blug (s. hier).
  • 3 Tony Greensteins Blog – geschrieben vom „offenkundig“ antisemitischen Verschwörungstheoretiker Tony Greenstein – der nicht nur verrückt war, sondern auch wegen beleidigenden Verhaltens aus der Labour Party ausgeschlossen wrude.

Es sollte nicht überraschen, dass dies die Kloake ist, in der ZScarpia schwimmt. Aber diese Kräfte befinden sich im Motor von WIkipedia – und entstellen die dort geschriebenen Informationen.

Wikipedias Jontel

Das jüngste Beipsiel in diesem Artikel ist Jontel, ausdauernder und altgedienter Wikipedia-Editor zu jüdischen und Antisemitismus-Themen. Der Account-Name escheint öfter als irgendjemabd sonst auf den giftigeren Seiten (siehe 1, 2, 3, 4). Es liegen 16.388 Bearbeitungen dieses Users vor. Jontel hat nur eine Seite erstellt:  die Seite für Labour Against the Witchhunt, eine Gruppe, die von der Labour Party geächtet wurde und weithin als nichts außer einer Gruppe giftiger Antisemiten erkannt ist.

Jontel löschte die Erwähnung von Antisemitismus aus der einleitenden Seite zu David Miller, einem Professor aus Bristol, der tief in einen Antisemitismus-Skandal verstrickt ist. Jontel besteht darauf, dass nur „Grundfakten“ in der Einführung stehen sollten. Das ist natürlich die Haltung all dieser Wikipedia-Editoren – solange es nicht um Organisationen wie StandWithUs geht, wo es in Ordnung wird die Einleitung und die Seite mit grundlosen Anschuldigungen vollzustopfen.

Das andere Beispiel von Jontel, das ich vorlegen möchte, kommt aus der Seite der Countdown-Mitmoderatorin und eisernen Antirassistin Rachel Riley. Nach Rileys öffentlicher Stellungnahme gegen Antisemitismus in der Labour Party wurde ihre Seite regelmäßig angegriffen und von Corbyns treuer Schar an Wikipedia-Editoren verunstaltet.

An einem Punkt gab es innerhalb des Bereichs zu ihrem Kampf gegen Antisemitismus einen Teil eines  Zitats aus Rileys Interview vom Januar 2019 mit Krishnan Guru-Murthy von Channel 4 News. Hier ist das, was auf der Seite stand:

„Er (Corbyn) hat eine Veranstaltung am Holocaust-Gedenktag geteilt, die Never Again from Auschwitz to Gaza [Nie wieder von Auschwitz nach Gaza] heißt. Er hat mit Terroristen auf einer Bühne gestanden. Die Debatte darüber, wer ein Terrorist ist, kommt auf, aber sie werden von den USA, Großbritannien, der EU als Terroristen eingestuft. Er teilt sich Bühnen mit diesen Leuten, er gibt Holocaust-Leugnung einen seriöse Stimme. Man kann bestimmt mit der palästinensischen Sache mitfühlen und für sie kämpfen, ohne das Bett mit Holocaust-Leugnern und bösartigen Antisemiten zu teilen.“

Jontel löschte diesen Eintrag – aber am bemerkenswertesten ist die Botschaft über der Löschung: Er verweist auf Rachel Riley als „Zionistin“ und dieses Zitat als ihre „Hetzrede“:

Überarbeitung vom 10. Januar 2019, 12:45 Uhr…
… Die Entfernung ihrer zionistischen Hetzrede gegen Corbyn ist unnötig – ihre Sympathien sind klar)

Dieser oben angeführte Kommentar sagt wirklich alles. Das ist Wikipedia – und das sind die Leute, die es schreiben. Nutzen Sie es auf eigene Gefahr.

Auswirkungen in der realen Welt

Was in Wikipedia-Seiten steht, hat Auswirkungen auf die reale Welt. Wie viele jüdische Schüler haben Wikipedias dämonisierenden ersten Abschnitt zu StandWithUs gesehen und es unterlassen die Organisation zu kontaktieren, weil sie als „rechtsextrem“ etikettiert worden ist? Erinnern Sie sich: Wikipedia beeinflusst vermutlich mehr Menschen als jede andere Quelle in der Welt. Die Desinformation und Entstellungen richten echten Schaden an.

Es gibt wenig Zweifel, das *Millionen* Einträge und Löschungen auf der Website durch tausende Accounts vorgenommen werden, die sich vorgenommen haben die Wahrheit zu vergewaltigen und eine Botschaft zu liefern, die Antisemitismus verbreitet. Juden sind der Inbegriff einer Minderheitengruppe – wir werden nie in der Lage sein, die Zahl unserer Feinde zu erreichen.

Aber das Ganze ist sogar noch dunkler als das. Neonazis und islamistische Terror-Unterstützer nutzen Wikipedia eindeutig als Mittel der Radikalisierung. Das sammelt sich im Lauf der Zeit, weil jede Bearbeitung oft auf einer aufbaut, die vorher dort untergebracht wurde. Heute ist das eine Pyramide toxischer Lügen, die unmöglich zu entwirren ist. Diese Leute drängen sich darum feindliche Nachrichtenseiten zu schaffen, die Israel bei jeder Gelegenheit dämonisieren – jeder berichtete Vorfall reicht aus eine neue Seite zu erstellen. Dieses einseitige Anheizen einer judenfeindlichen Wikisphäre verzerrt die Realität über alle Erkennbarkeit hinaus. Wäre Wikpedia ein Buch – keine Schule würde zulassen, dass es in ihre Bibliothek aufgenommen wird.

Unter dem Strich heißt das, dass diese Online-Propagandisten Geschichte umschreiben und offen pro-islamistische und antisemitische Ideologien verbreiten. Und es gibt nicht ein einziges Elternteil da draußen, dessen Kinder diese Website nicht als Schlüssel-Refrenzhilfe verwenden – sogar in der Schule. Das Maß ist mehr als voll.

Die nicht gesehenen Opfer der Jihad-Gewalt

Westler begreifen die Bedrohung ihrer eigenen Sicherheit nicht. Der Grund dafür ist, dass es nicht ins linke Narrativ passt – dass Muslime die Opfer westlich-kolonialistischer Unterdrückung ist. Daher ist ihre Gewalt eine Art gerechtfertigter Widerstand. Op-ed.

Melanie Phillips, Israel National News, 30. Juli 2021

Jihad-Terrorist mit Schwert (Foto: Blog site)

Der Tod von Ruth Pearl im Alter von 85 Jahren erinnert uns einmal mehr an den unaussprechlichen Horror, der Ruth und ihrer Familie heimsuchte und der als besonders entsetzlicher Weckruf für die westliche Welt diente.

Im Januar 2002 wurde ihr Sohn, der Wall Street Journal-Reporter Daniel Pearl, von Al-Qaida entführt und neun Tage später geköpft.

Daniel Pearls (Reuters)

Die Elektroingenieurin Ruth und ihr Ehemann Judea, Professor für Computerwissenschaften und Statistik gründeten die Daniel Pearl-Stiftung, die Menschen aus unterschiedlichen Kulturen über Musikveranstaltungen, Vorträge, Journalismus-Stipendien und andere Aktivitäten zusammenbringt.

Ruths unmittelbare Familienmitglieder, die das Farhoud-Pogrom von 1941 in Bagdad überlebten, bei dem 180 Juden getötet und hunderte weitere verletzt wurden, waren Teil des späteren Massenexodus von Juden nach Israel im Jahr 1951.

Kurz danach starb Ruths Bruder im Kampf für die Israelischen Verteidigungskräfte.

Ein solcher Familienhintergrund mit der jüdischen Erfahrung von Verfolgung und Selbstverteidigung bedeutete, dass Daniel Pearls Aussage in die Videokamera der Al-Qaida kurz bevor er abgeschlachtet wurde sagte: „Mein Vater ist jüdische. Meine Mutter ist jüdisch. Ich bin jüdisch“, einen Nachhall hatte, der seinen Mördern entging.

Dieses abscheuliche Individuum Khalid Scheik Mohammed sagte dem FBI, er glaubte einen Juden zu töten würde machtvolle Propaganda schaffen und seine Mitjihadisten anspornen.

Denn Al-Qaida war nicht nur eine Terrororganisation, die der undurchsichtigen Geopolitik des Nahen Ostens entsprang. Ihre Agenda wurde von Judenhass getrieben.

Judenhass ist in der Tat zentral für das Ziel der Jihadisten den Westen für den Islam zu erobern.

Wie die Hamas-Charta es ausdrücklich formuliert, glauben Islamisten, dass seit der Französischen Revolution alles, was mit der Moderne zu tun hat, die zu zerstören sie gelobt haben, von Juden geschaffen wurde. Sie glauben, dass die Juden hinter allem stecken, was Muslime für schlecht halten und dass die perfekte Welt nur kommen wird, wenn die Juden vom Angesicht der Erde getilgt sind.

Diese psychotische Überzeugung trieb Osama bin Laden in den 1990-ern und den Großmufti von Jerusalem, Haddsch Amin al-Husseini, in den 1930-ern an. Heute treibt er die von der Fatah geführte palästinensische Autonomiebehörde, das iranische Regime und andere jihadistische Organisationen an. Solche Islamisten glauben, dass die Juden den Westen kontrollieren; also muss der Westen angegriffen werden, müssen die Juden angegriffen werden. Aber der Westen hat nie begriffen, welch zentrale Rolle der Judenhass im Denken der Jihadisten spielt.

Daher zäumt der Westen den Nahost-Konflikt komplett von hinten auf. Er glaubt, wenn Muslime Juden hassen, dass weil sie Israel hassen; in Wirklichkeit aber hassen Muslime Israel, weil sei die Juden hassen.

Nach den Lynchmorden an zwei israelischen Soldaten im Jahr 2000, die in Ramallah falsch abgebogen waren, sagte Scheik Ahmad abu Halabaya im Fernsehen von Gaza Stadt: „Es ist verboten in euren Herzen Mitleid für die Juden wo auch immer und in welchem Land auch immer zu haben. Führt Krieg gegen sie, überall, wo ihr euch selbst wiederfindet. An jedem Ort, wo ihr sie trefft, tötet sie.“

So sagte der ägyptische Kleriker Mohammed Hussein Yaqoup 2009 im Fernsehen: „Wenn die Juden Palästina verließen, würden wir anfangen sie zu lieben? Natürlich nicht. … Sie wären Feinde gewesen, selbst wenn sie nichts besetzt hätten … wir werden sie bekämpfen, besiegen und auslöschen, bis nicht ein einziger Jude auf der Erdoberfläche übrig ist.“

Weil sie das nicht begreifen, verstehen Westler das Wesen und das Ausmaß der Bedrohung ihrer eigenen Sicherheit nicht. Das ist so, weil es nicht ins linke Narrativ passt – dass Muslime die Opfer westlicher kolonialer Unterdrückung sind und dass daher ihre Gewalt eine Art gerechtfertigter Widerstand ist, zumindest in den Zielen, wenn nicht gar in seinen Methoden.

Diese Blindheit plagt die Administration Biden. Sie glaubt nicht nur, dass sie mit den völkermörderischen Judenhassern des Iran verhandeln kann. Sie hat auch beschlossen Abdul Latif Nasir aus dem Gefängnis freizulassen, den Al-Qaida-Kommandeur, der 2001 den Taliban half die Buddha-Statuen in Afghanistan zu sprengen.

Nasir, der nach Marokko zurückgeschickt wurde, wo das Polizeisystem von Islamisten kontrolliert wird, ist nicht nur ein tödlich gefährlicher terroristischer Sprengstoff-Ausbilder. Wie Daniel Greenfield berichtet, hat er eine Präferenz des Tötens von Juden zum Ausdruck gebracht und besonderes Lob für Gräueltaten geäußert, bei denen Juden die Ziele waren.

Es sind aber nicht nur die auf Juden zielenden Islamisten, die der Westen ignoriert. Viele Jahre lang hat es mörderische Jihadisten-Attacken auf Christen in Afrika, den Philippinen, Sri Lanka, Syrien, Ägypten und anderen Orten in Entwicklungsländern gegeben.

Nach Angaben eines Berichts von Genocide Watch im letzten Jahr sind seit 2015 in Nigeria 11.500 Christen ermordet worden. Tausende weitere wurden verstümmelt, entführt oder ihnen wurden Häuer und Lebensgrundlage zerstört.

Wie der Barnabas Fund berichtet, der sich für verfolgte Christen in aller Welt einsetzt, ermordeten die Muslime der Fulani in Nigeria Anfang des Juli im mehrheitlich von Christen bewohnten südlichen Bundesstaat Kaduna 28 Christen, als dort etwa 120 Schüler aus einer christlichen Schule entführt wurden.

Dennoch hat dieser anhaltende und grausame Ansturm auf die Christen i praktisch überhaupt keine Berichterstattung in den Medien m Westen erhalten. Der Grund lautet, dass es nicht ins Narrativ des „kolonialistischen“ christlichen Westens passt, der die muslimische Welt verfolgt.

Eine ähnliche Kurzsichtigkeit wird zu islamischen Angriffen auf Christen im Westen selbst zur Schau gestellt. Letztes Wochenende wurde die christliche Predigerin Hatun Tash an Speakers‘ Corner im Hyde Park der britischen Hauptstadt angegriffen. Das ist ein Ort, an dem jeder sich auf eine Kiste stellen kann, um eine Rede zu halten und damit ein ikonisches Symbol der historischen Hingabe Britanniens an die freie Meinungsäußerung.

Hatun ist eine Muslim-Konvertitin zum Christentum und Direktorin der Gruppe Defend Christ Critique Islam; ihr wurde von einem Angreifer das Gesicht aufgeschlitzt; dieser floh. Von Ihrem Angreifer wird vermutet, dass er ein Islamist ist, weil Hatun wiederholt das Opfer solcher Angriffe an Speakers‘ Corner gewesen ist.

Im September 2020 tauchte Bildmaterial eines islamischen Mobs auf, der sie umzingelte und ihr mit Mord drohte. Bei anderen Vorfällen wurde sie von muslimischen Männern geohrfeigt, geboxt und zu Boden geschlagen.

Dennoch haben die britischen Medien über den Messerangriff auf sie am letzten Wochenende auf zurückhaltende Weise berichtet, wenige Details darüber hinaus gebracht festzustellen, dass sie ein Charlie Hebdo-T-Shirt trug.

Dieses Detail ist aufschlussreich. Als Islamisten 2015 in das Pariser in die Büros des Satiremagazins Charlie Hebdo eindrangen und 12 Mitarbeiter ermordeten, machten viele im Westen praktisch die Belegschaft für ihre eigene Ermordung verantwortlich. Der Grund dafür war, dass das Magazin Karikaturen veröffentlicht hatte, die sich über den Gründer des Islam, Mohammed, lustig machten. Und viele westliche Linke pflichten den Muslimen bei, die darauf bestehen, dass Material, das für ihre Religion beleidigend ist, nicht veröffentlicht werden sollte.

Solche Linke nutzen auch die Waffe „Islamophobie“, das Gedankenverbrechen, das die Jihadisten der Muslimbruderschaft als Mittel der Unterdrückung jeglicher Kritik an der muslimischen Welt erfunden haben, egal wie gut begründet diese auch sein mag.

Und damit war Hatun Tash im linken Denken schuldig, eine „unterdrückerische“ Christin, die sich gegen den Islam ausspricht.

Also werden Versuche der Jihadisten die Christenheit weltweit auszulöschen ignoriert. Muslimische Angriffe auf Juden werden wegretuschiert und sogar Reform-Muslime werden als „islamophob“ verleumdet, wenn sie ihre Glaubensbrüder kritisieren. Weil nichts davon ins „Narrativ“ passt.

Und so lehnen diejenigen, die dieses „Narrativ“ im Westen kontrollieren, es ab das Wesen und die Agenda der Leute zu begreifen, die auch hinter ihnen her sind.

Eine zunehmende Zahl Muslime sind jedoch von solchen Exzessen entsetzt und wollen nur in Frieden und Sicherheit leben. Als Großbritanniens ehemaliger Oberrabbiner, der verstorbene Lord Sacks, Judea Pearl fragte, warum er an der Aussöhnung zwischen Juden und Muslimen arbeitet, antwortete der: „Hass hat meinen Sohn getötet. Daher bin ich entschlossen den Hass zu bekämpfen.“

Möge die Erinnerung an Ruth Pearl, ihren ermordeten Sohn und ihren getöteten Bruder ein Segen sein.

Medien weinen um Palästinenser, ignorieren Völkermord an Christen in Afrika

Raymond Ibrahim, 26. Mai 2021

Christliche Trauernde beerdigen ihre Toten nach einem Anschlag 2018.

Wenn alles menschliche Leben wertvoll ist, wie die sogenannten „Mainstream-Medien“ vorgeben, warum heben sie einige heraus, während sie andere völlig ignorieren?

Nehmen Sie den jüngsten israelisch-palästinensischen Konflikt. Zwei Wochen lang zeigten die Medien Tag für Tag, Stunde um Stunde emotional aufgeladene Videos, Bilder und provozierten regelmäßig Aktualisierungen von verlorenem palästinensischem Leben; die höchste Zahl war 248.

Würde der Durchschnittsamerikaner gefragt, warum die Medien so sehr auf diesem Konflikt herumreiten, wobei sie auch reguläre und aktualisierte Daten zur Verfügung stellen, würde ihre Antwort lauten, das jeder Tod eines Menschen etwas Furchtbares und daher Nachrichtenwürdiges ist – daher machen die Medien nur ihren Job, objektiv und fair.

Aber wenn das wirklich der Fall wäre, warum ignorieren die Medien dann komplett so viel anderes Leid und Tod weltweit – das oft exponentiell schlimmer als das ist, was die Palästinenser erleben, sowohl qualitativ als auch quantitativ?

Bedenken Sie zum Beispiel den laufenden Völkermord an Christen in Nigeria. In diesem westafrikanischen Staat ist 248 die Zahl der alle paar Wochen von Muslimen getöteten Christen, was inzwischen rund zwei Jahrzehnte zurückreicht. Nach Angaben des neuesten Berichts wurden alleine von Januar bis April diesen Jahres 1.470 Christen zu Tode gehackt. Im Durchschnitt kommt man damit auf etwa 368 Christen, die in den letzten vier Monaten jeden Monat getötet wurden.

Nach Angaben eines allgemeineren Berichts sind von 2009 bis zum ersten Quartal 2020 „nicht weniger als 32.000 Christen von den Hauptjihadisten des Landes abgeschlachtet“ worden; allein seit 2016 wurden zusätzlich 13.000 Kirchen von „Allahu Akbar“ brüllenden Muslimen zerstört.

In anderen Subsahara-Staaten ist es für Christen kaum besser: In Mosambik, der Zentralafrikanischen Republik, Mali, der Demokratischen Republik Kongo und Burkina Faso terrorisieren Muslime Christen und schlachten sie ab und das inzwischen seit vielen Jahren.

Dennoch erwartet man, dass nur ein winziger, unbedeutender Anteil der Amerikaner, die von den Palästinensern hörten, jemals etwas vom Gemetzel an zehntausenden Christen überall in Afrika gehört habt, da die Medien selten etwas von letzteren berichten und sich natürlich selten mit ihnen aufhalten.

Das ist umso unverantwortlicher, bedenkt man, dass der Grund dafür, dass Christen brutal abgeschlachtet werden – weil sie Christen sind, weil Muslime gelehrt werden die „anderen“ zu hassen und zu unterwerfen – gewiss nachrichtenwürdiger ist als, sagen wir, warum Palästinenser getötet werden (Terrorbekämpfung und andere banale Faktoren).

Sind die Medien also rassistisch? Ist schwarzes Leben nicht wichtig?

In Wirklichkeit spielen für die Medien keine Leben wirklich eine Rolle; nur die, die helfen können ein bestimmtes Narrativ zu puschen, haben tatsächlich Wert für die Medien und sind es daher wert berichtet zu werden. Und zunehmend geht es bei diesem Narrativ, wann immer man hinsieht, um die Dämonisierung der Unschuldigen und/oder Gesetzestreuen und das Freisprechen der Schuldigen und/oder Gesetzesbrecher.

So werden in Amerika jedes Jahr mehrere tausend Schwarze, darunter Kinder, auf tragische Weise von anderen Schwarzen getötet (von 1979 bis 2014 waren es 324.000). Die Medien könnten nicht gleichgültiger sein. Aber als ein Schwarzer, George Floyd, während seiner Verhaftung unbeabsichtigt getötet wurde, gingen die Medien in dem Versuch die Wände hoch das Narrativ zu fördern, dass alle Polizisten „rassistisch“ seien.

Natürlich war den Medien George Floyd immer egal; es ging ihnen nur darum ihn zu benutzen, um die Polizei zu dämonisieren, deren Job es ist Recht und Ordnung aufrechtzuerhalten.

Genauso sind den Medien die Palästinenser egal; es geht ihnen nur darum sie zu benutzen, um Israel zu dämonisieren, das auch versucht Recht und Ordnung aufrecht zu erhalten, darunter sich gegen die unaufhörlichen Angriffe durch seine muslimischen Nachbarn zu verteidigen.

Von hier aus versteht man auch, warum es so ist, wenn der Schuh auf dem anderen Fuß steckt – wenn die Schuldigen die Unschuldigen abschlachten, wie Muslime es mit Christen machen, nicht weil sie versuchen Recht und Ordnung aufrecht zu erhalten, sondern weil sie „Ungläubige“ hassen – die Medien schweigen: Dieser Status quo ist offenbar gut, so wie er ist und benötigt keine Aufmerksamkeit und gewiss keine Aufbesserung.

„Rassistisch“, „fremdenfeindlich“, „Tyrann“: Ungarns Premierminister verleumdet, weil er über den Islam die Wahrheit sagte

Raymond Ibrahim, 15. Juni 2021

Die Kritik am ungarischen Premierminister Viktor Orbán nimmt wieder zu, da die Nation dabei ist nächsten Monat die Präsidentschaft der Visegrad-Gruppe zentraleuropäischer Staaten zu übernehmen. Nach Angaben eines aktuellen Berichts hat „Großbritanniens Regierung Kommentare von Viktor Orbán über Muslime und Migranten am Vorabend eines bilateralen Treffens zwischen dem ungarischen Führungspolitiker und dem britischen Premierminister Boris Johnson verurteilt. In einer Erklärung sagte No. 10 Downing Street, dass Orbáns Kommentar von 2018 gegenüber einer deutschen Zeitung über ‚muslimische Invasoren‘ und seine spätere Beschreibung von Migranten als ‚Gift‘ ‚polarisierend und falsch‘ sind.“

In Wirklichkeit besteht Orbáns ultimatives Motiv darin seinen Staat gegen die Verbrechen und Probleme zu sichern, die von muslimischen Migranten mitgebracht werden. Schon 2015 legte er auf dem Höhepunkt der muslimischen Massenmigration nach Europa seine Logik deutlich dar:

Die [in Europa] ankommenden [Migranten] sind in einer anderen Religion erzogen worden und repräsentieren eine radikal andere Kultur. Die meisten von ihnen sind keine Christen, sondern Muslime. Das ist ein wichtiges Problem, denn Europa und die europäische Identität wurzeln im Christentum. … Wir wollen Frankreich, Belgien und andere Länder nicht kritisieren, aber wir glauben, dass jedes Land das Recht hat zu entscheiden, ob es eine große Zahl Muslime in seinem Land haben will. Wenn sie zusammen mit ihnen leben wollen, dann können sie das. Wir wollen das nicht und ich denke, wir haben das Recht zu entscheiden, dass wir keine große Zahl muslimischer Menschen in unserem Land haben wollen. Wir mögen die Folgen nicht, die eine große Zahl muslimischer Gemeinden mit sich bringt, die wir in anderen Ländern sehen und ich erkenne keine Grund dafür, dass irgendjemand anderes uns zwingt Wege eines Zusammenlebens in Ungarn zu schaffen, die wir nicht haben wollen…

Der Premierminister beschwor dann die Geschichte – und nicht auf politisch korrekte Weise (nämlich indem er Christen verurteilte und Muslime reinwusch), sondern entsprechend der Realität:

Ich muss sagen, wenn es darum geht mit muslimischen Gemeinden zusammenzuleben, dann sind wir die einzigen, die Erfahrung haben, denn wir hatten die Möglichkeit diese Erfahrung 150 Jahre lang zu durchleben.

Orbán bezog sich auf die Eroberung und Besetzung Ungarns durch den Islam von 1541 bis 1699. Damals grassierten islamischer Jihad, Terrorismus und Christenverfolgung.

In der Tat fand an genau diesem Tag in der Geschichte, am 15. Juni 1389, die entscheidende Schlacht vom Kosovo statt: Die eindringenden muslimischen Türken trafen im Kosovo auf eine Koalition aus Serben, Ungarn, Polen und Rumänen und die vernichtend geschlagen wurde. Danach wurden große Teil von Südosteuropa, einschließlich Ungarns, und Teile des heutigen Russland von den Türken erobert, besetzt und terrorisiert – manchmal auf Arten, die die Gräueltaten des Islamischen Staats wie Kinderspiel wirken lassen. (Denken Sie an Köpfungen, Kreuzigungen, Massaker, Sklavenmärkte und Vergewaltigungen, die die Kennzeichen des IS geworden sind – nur in weit größerem Ausmaß und über Jahrhunderte hinweg.)

Trotzdem sind solche Geschichte und die von ihr vermittelten Lektionen für westliche „Progressive“ bedeutungslos. So spottet der Guardian in einem Artikel mit der Überschrift „Ungarn ist von Viktor Orbáns Regierung ein Armutszeugnis ausgestellt worden“ und bagatellisierte die Haltung des Premierministers:

Ungarn hat eine Geschichte mit dem osamischen Reich und damit zaubert Orbán. Das osmanische Reich schlägt zurück, warnt er. Sie wollen die Macht übernehmen. Ungarn wird nie wieder dasselbe sein! … Daher die Strippe; daher die Armee; daher von heute an der Ausnahmezustand; daher die heftige, erbarmungslose Rhetorik des Hasses. Weil es das ist, was es von Anfang an gewesen ist: reine, krasse Feindschaft und Verleumdung.

Gleichermaßen beschwerte sich die Washington Post, nachdem sie eingestand, dass Ungarn einst von den Osmanen besetzt war – wenn auch ohne jegliche Erwähnung der Erfahrung der Gräuel: „Es ist irgendwie bizarr zu glauben, diese ziemlich weit zurückliegende Vergangenheit aus Kriegsherren und rivalisierenden Imperien würden beeinflussen, wie ein Staat des 21. Jahrhunderts mit Bedürfnissen von Flüchtlingen umgeht.“

Unfähig oder eher nicht willens die Kontinuität der Geschichte des Islam mit dem Westen anzuerkennen – viele Muslime in Europa, einschließlich Migranten, behalten die Feindschaft ihrer Vorfahren gegen „Ungläubige“ bei – fallen die sogenannten „Mainstream-Medien“ auf Vorgaben zurück: Sie beschuldigen Orbán, er sei ein „Rassist“, „Ausländerfeind“, ein Mann „voller Hassrede“ und Europas „schleichender Diktator“. Der Guardian klang wie der Mafiaboss der Linken, als er ihn schlicht zum „Problem“ erklärte, das „ gelöst“ werden müsse.

Wenn das die Art ist, wie mit Politikern umgegangen wird, die ehrlich reden und Politik umsetzen, die ihre Staaten sicher machen, ist es da nicht verwunderlich, dass so wenige Politiker sich damit behelligen das zu tun?

Wie man sich eigenständig informieren kann – verlässlich

Twitter wird es nie zugeben, aber Internetseiten, die nicht genehm sind, werden gerne  mal in einen „Shadowban“ gesteckt. Facebook agiert ähnlich.

Twitter, Facebook und YouTube (Google) legen Wert darauf, Accounts zu sperren, denen vorgeworfen wird, sie würden gegen die Regeln der Plattformen verstoßen – natürlich ohne das konkret zu benennen und zu belegen und ohne Möglichkeit, diese auch noch einzufordern. Dazu durfte ein User gerade selbst die entsprechende Erfahrung mit Einträgen aus meinem Blog machen. Das war noch harmlos im Vergleich zu anderen Usern, deren Konten komplett gesperrt bis gelöscht wurden.

Solche Erfahrungen machen deutlich, dass uns über soziale Plattformen eher einseitige Informationen vermittelt werden. Twitter gibt ja offen zu, dass in Sachen Corona gelöscht wird, was nicht genehm ist. Twitter hat US-Präsident Trump zensiert, nachdem ihn zu sperren – auch mit juristischen Mittel bzw. deren Androhung – gerade noch verhindert werden konnte. Es haben aber nicht alle so viel Glück wie Trump.

Bei Facebook wurde von einigen mehr oder weniger Prominenten über Klagen dafür gesorgt, dass ihre Inhalte wieder freigegeben wurden. Seltsamerweise fast immer nur bei Nutzern, die konservativ-aufklärerisch tätig sind und linke Machenschaften offenlegen; oder die von extremistischen und nicht ganz so extremistischen Muslim-Aktivisten. Die ach so sozialen Medienplattformen gehen massiv gegen alles und jeden vor, der vom aktuellen politischen Mainstream nicht gewünscht ist und argumentativ dagegen hält.

Jetzt beschreibt ein ehemaliger Muslim, dass er auf YouTube, twitter und Facebook gesperrt wurde. Es ist nicht das erste Mal, dass er eine enorm große Anhängerschaft verliert, neu ist, dass diese gleich bei allen dreien der Fall ist. Kian hat es sich zur Aufgabe gemacht, über den Islam aufzuklären. Er kann das aus seiner eigenen Erfahrung und dem, was er früher glaubte, sehr kompetent machen. Dass der Islam (und viele Muslime) dabei nicht gut wegkommen, versteht sich wohl von selbst. Das passt aber nicht in die heutige Zeit, denn Aufklärung dieser Art kann so wahr und korrekt sein, wie sie will, sie wird nicht akzeptiert und soll unterdrückt werden.

Nun ist es leider so, dass die meisten Internetnutzer sich über diese Plattformen informieren. Sie wissen nicht – oder wollen nicht wissen – wie sie desinformiert sie sind, weil ihnen ganze Batterien an  Informationen vorenthalten werden. Twitter, YouTube und Facebook gerieren sich mindestens so einseitig wie die Mainstream-Medien und behaupten auch noch das im Namen der Meinungsfreiheit zu tun.

Aber was sollte der interessierte Nutzer tun, um sich trotzdem umfangreich und vielfältig zu informieren?

Es gibt (leider?) nur eine Möglichkeit: Wann immer man auf eine Seite trifft, die interessant ist, sollte man sie abonnieren – per E-Mail. RSS-Feed oder indem man den Link in seinen Favoriten speichert und diesen regelmäßig anklickt.

Das ist inzwischen das einzige Mittel, nicht von den Informationen abgeschnitten zu werden, die außerhalb dessen liegen, was in den gängigen Medien gebracht und propagiert wird. Alternative Medien sind eine unverzichtbare Ergänzung zu dem, was uns allenthalben vorgesetzt wird, wenn wir uns selbst ein Bild machen wollen, was wir glauben können und was nicht. Und wir sind darauf angewiesen, uns selbst zu informieren. Weder unsere „Traditionsmedien“ noch die „sozialen“ Medien sind bereit, uns diese Möglichkeit zu bieten.

„Islamophobie“-Karikaturen aus der arabischen Welt

Raymond Ibrahim, 26. April 2018

Während manche im Westen sich ein Bein ausreißen, um nicht „islamophobisch“ zu sein oder den Islam zu kritisieren – und muslimische Staatsobehäupter und die OIC den Westen wegen Islamophobie beschimpfen – erhalten Sie unten eine Vorstellung der Art von Karikaturen, die regelmäßig in arabischsprachigen Medien erscheinen (meine [R. Ibrahims] Übersetzungen stehen jeweils unter dem Bild):

Der Mann links ist als „moderater Muslim“ gekennzeichnet (und repräsentiert die Muslimbruderschaft); er sagt: „Bevor er dich abschlachtet, lass mich dir sagen, dass er nicht für den wahren Islam steht.“

Ganz oben sagt der Mann mit dem Turban dem anderen: „Wer immer [an Allah/an den Islam] glauben oder nicht glauben will, ist frei das zu tun.“

Der Mann antwortet: „Ich entscheide mich, nicht zu glauben.“

„Falsche Entscheidung“, sagt der Turban-Mann und schneidet ihm den Kopf ab.

Im ersten Bild (rechts) ruft der Mann: „Der Islam ist eine Religion des Mitleids und des Friedens!“

Im nächsten Bild (links) sehen, wir, was er sagen wird: „Welcher Hurensohn sagt jetzt etwas anderes?“

Oben: „Wer von euch möchte, dass die Scharia durchgesetzt wird?“

Mitte: „Wer von euch möchte in einem Staat leben, der die Scharia durchsetzt?“

Unten: „Wer von euch möchte in Europa oder Amerika leben?“

Ein afrikanischer Jihadist (stellt jemanden von Boko Haram, Al-Schabaab und ähnliches dar), maßregelt eine verhungernde Dorfbewohnerin: „Es ist verboten die von der UNO gelieferten Lebensmittel zu essen, die sind ungläubig!“

Die Frau antwortet: „Und die Handgranate in deiner Hand, die von Ungläubigen gebaut wurde – die ist erlaubt?“

Der dänische „Karikaturenstreit” (2) – Der Streit ist ein Kulturkampf, geht nicht um Karikaturen

Jonah Goldberg, townhall.com, 8. Februar 20o6

Hört auf von den Karikaturen. Es geht nicht um die Karikaturen.

Die Krawalle und Demonstrationen im gesamten Nahen/Mittleren Osten und Westeuropa (auch wenn sie hier in den USA noch nicht stattfinden) wegen einiger Karikaturen des muslimischen Propheten Mohammed haben parallel dazu im Westen einen intellektuellen Aufstand um die Natur der Rede- und Ausdrucksfreiheit ausgelöst. Viele Experten und Redakteure haben fieberhaft daran gearbeitet, dies als eine Debatte über die Richtigkeit des Abdrucks von Karikaturen zu halten. Einige Nachrichtenmedien ändern ihr Vorgehen so, dass sie „religiöse“ Empfindlichkeiten in der Zukunft nicht mehr kränken.

Die Anführungszeichen um das Wort „religiöse“ sollte alles sagen. Wir reden nicht über „Religion“. Wir reden von einer ganz bestimmten Religion – dem Islam. Glaubt wirklich irgendjemand, dass das Abbrennen dänischer Botschaften und Forderungen nach der „Abschlachtung“ der Verantwortlichen durch muslimische Protestierende tatsächlich die BBC oder der New York Times gelehrt haben evangelikalen Christen oder orthodoxen Juden gegenüber höflicher zu sein? Glaubt irgendjemand wirklich, dass arabische Zeitungen – oft in Staatseigentum – aufhören werden Bilder von Juden als Babykillern und hakennasigen Verschwörern aus der Nazizeit zu recyceln, weil sie zu der aufgeklärten Meinung gekommen sind, dass Worte verletzen können? Wenn man bedenkt, dass eine iranische Zeitung gerade einen Wettbewerb für die beste Holocaust-Karikatur ausgeschrieben hat, erscheinen die Chancen gering. Abgesehen davon: Warum sollte der Holocaust wegen etwas heruntergespielt werden, was eine dänische Zeitung gemacht hat? (Zu einem gewissen Teil bekommt diese Antwort die Ehre: „Es ist immer nützlich auf den Juden herumzuhacken.“)

Ich persönlich finde nicht, dass die Karikaturen sonderlich gut waren. Sie scheinen auch aus dem Wunsch heraus veröffentlicht worden zu sein Muslime zu beleidigen. Die Redakteure und viele, die sonst noch die Zeitung Jyllands-Posten verteidigen, sagen, sie hätten beweisen müssen, dass in Dänemark durch Muslime ein Klima der Angst erzeugt wurde. Sie bewiesen, dass es Muslime gab, die bereit waren ein Klima der Angst erzeugen, indem sie diese Muslime beleidigten. Sie waren erfolgreich.

Aber die Frage der „Beleidigung“ ist ebenfalls eine Ablenkung. Nehmen wir an, dass die Veröffentlichung der Karikaturen nur von dem Wunsch motiviert war die Muslime zu beleidigen – oder wenigstens einige Muslime. Was ändert das daran, wie wir die Ereignisse betrachten sollten? Wenn ich meinen Nachbarn unnötig beleidige, sollte ich mich schämen. Wenn er als Antwort mein Haus niederbrennt und droht meine gesamte Familie umzubringen, wen interessiert dann noch, was ich vorher gesagt habe? Es gibt die Forderung eines weltweiten islamischen Boykotts dänischer Produkte wegen etwas, das eine unabhängige Zeitung in einer freien Gesellschaft machte. (Der Boykott sollte den Verkauf dänischen Schinkens nicht treffen, Gott sei Dank.)

Überreaktionen gibt es gewöhnlich wegen etwas Größerem. Die Pointe an der Metapher des „Strohhalms“ ist die, dass kleine Dinge unverhältnismäßige Reaktionen auslösen können. Ein muslimischer Demonstrant in Großbritannien hielt ein Schild hoch, auf dem stand: „Zur Hölle mit der Freiheit!“ Glauben wir wirklich, dass eine Hand voll Karikaturen in Dänemark ihn von einem Jefferson-Demokraten in einen Jihadisten verwandelten? War der Träger des Schildes „Köpft die, die den Islam beleidigen“ bis vor Kurzem ein Pazifist?

Vielleicht, aber nur vielleicht, hatten diese Typen etwas auf dem Tisch, lange bevor sie von diesen Karikaturen auch nur gehört hatten.

Es scheint offensichtlich, mir zumindest, dass dies die Geräusche sind, die mit dem Zusammenprall von Zivilisationen daher kommen. Letztes Jahr verursachte die (falsche) Story der Newsweek, dass amerikanische Vernehmungsbeamte Korane die Toilette hinunter spülten tödliche Krawalle in Afghanistan. In Paris randalieren Muslime – oder drohen damit – gegen alles Mögliche von Schülerinnen ohne Kopftuch bis zu nicht genügend halal (erlaubtem) Brie. In der ganzen Welt leiden Muslime unter einer Mixtur aus legitimen Klagen und einem enormen Minderwertigkeitskomplex. Muslimische – und besonders arabische – Regierungen haben ein starkes Interesse daran derartige Dinge zu schüren, denn sie lenken von den eigenen, korrupten Regimen ab. Und die muslimische „Straße“ scheint jedes Mal darauf hereinzufallen.

Genauso auch große Teile der westlichen Presse. Sicher, es geht um die Meinungsfreiheit, aber es geht ebenso um viel mehr. Journalisten lieben es von der Pressefreiheit zu reden. Aber sie mögen nicht über die enorme Last auf den Schultern der muslimischen Welt zu reden und sie hassen es wirklich den „unterdrückten“ Völkern irgendetwas Beleidigendes zu sagen.

Das Außenministerium anzuprangern, weil es diese Karikaturen kritisiert, macht nur dann Sinn, wenn man diese Situation durch ein sehr enges Prisma betrachtet. Die US-Regierung kämpft einen konventionellen Krieg in zwei muslimischen Staaten und einen geheimen und diplomatischen „globalen Krieg gegen den Terror“, der die ganze weltweite muslimische Welt einbezieht. Mir gefällt auch nicht, wie die USA auf Dänemark herumhacken, aber wir sollten wenigstens erkennen, dass die Regierung Bush ein größeres Bild im Hinterkopf hat als die, die finden, dass es nur um ein paar Karikaturen geht.