Zum Judenhass in Europa

vgl. auch: http://www.verteidigt-israel.de/Zum%20Judenha%DF%20in%20Europa.htm

Ein französisches Gericht wies am 20. November 2002 eine Klage ab, den Verkauf von Oriana Fallacis Bestsellerbuch „Die Wut und der Stolz“ zu verbieten, von dem Kritiker sagen, es schüre Hass gegen Muslime. Die 73-jährige Oriana Fallaci ist eine ehemalige Widerstandkämpferin gegen die deutsche Besatzung im Zweiten Weltkrieg und Kriegsberichterstatterin, die besonders für ihre kompromisslosen Interviews mit Politikern der ganzen Welt bekannt ist.

Oriana Fallaci ist seit Jahrzehnten die berühmteste Journalistin in Europa. Am 17. April 2002 hat sie in der italienischen Zeitschrift „Panorama“ folgenden, sehr polemischen Artikel veröffentlicht, gerichtet gegen die Einseitigkeit, mit der der israelisch-palästinensische Konflikt in den Medien und der Öffentlichkeit in Europa betrachtet wird, was zu einer neuen, gefährlichen Welle von Antisemitismus geführt hat.

Auf Englisch erschien der Artikel mehrfach bei renommierten Zeitschriften, u.a. auch am 3.12.02 im Frontpage Magazine. Deutsche Übersetzungen von Fallacis Artikel sind in Auszügen auf mehreren Internetseiten zu finden, die vollständigste unter der oben angeführten URL von verteidigt-israel.de. All diese Artikel waren unvollständig oder enthielten sprachliche Fehler. Daher habe ich mir die Freiheit genommen, anhand der mir vorliegenden englischen Texte die bisherigen Übersetzungen zu ergänzen und (meines Erachtens) zu verbessern. – heplev

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Ich finde es beschämend, dass es in Italien eine Prozession von als Selbstmordattentätern angezogenen Leuten geben kann, die wüste Beschimpfungen gegen Israel ausstoßen, Bilder von führenden israelischen Personen tragen, auf deren Stirn sie das Hakenkreuz gemalt haben, die Menschen aufhetzen die Juden zu hassen. Und die ihre eigene Mutter in einen Harem verkaufen würden, um die Juden erneut in Vernichtungslagern zu sehen, in den Gaskammern, in den Öfen von Dachau und Mauthausen und Buchenwald und Bergen-Belsen, und so weiter.

Ich finde es beschämend, dass die Katholische Kirche es einem Bischof, der sogar eine Wohnung im Vatikan hat, einem heiligen Mann, der in Jerusalem mit einem Arsenal von Waffen und Sprengstoff ertappt wurde, der Geheimfächern seines heiligen Mercedes versteckt war, dass sie es diesem Mann erlaubt an dieser Prozession teilzunehmen und sich vor dem Mikrophon zu stellen und im Namen Gottes den Selbstmordattentätern zu danken, die die Juden in Pizzerien und Supermärkten töten. Diese als Märtyrer zu bezeichnen, „die in den Tod gehen wie auf eine Party“.

Ich finde es beschämend, dass sie in Frankreich, dem Frankreich von „Freiheit-Gleichheit-Brüderlichkeit“, Synagogen niederbrennen, Juden terrorisieren und ihre Friedhöfe schänden. Ich finde es beschämend, dass die Jugendlichen in Holland und Deutschland und Dänemark mit der Kaffieh paradieren, so wie Mussolinis Avantgarde mit dem Knüppel und den faschistischen Abzeichen herumstolzierten.

Ich finde es beschämend, dass an fast allen Universitäten Europas palästinensische Studenten Antisemitismus nähren und fördern. Dass man in Schweden gefordert hat, dass der Friedensnobelpreis, der Shimon Peres 1994 verliehen wurde, zurückgenommen werde und man diesen der Taube mit dem Olivenzweig – also Arafat – allein zugespricht.

Ich finde es beschämend, dass die ehrwürdigen Mitglieder des Komitees, einem Komitee, das (allem Anschein nach) eher politische Couleur als Verdienste in Betracht zieht, eine solche Forderung überhaupt in Betracht ziehen und sogar eine Antwort darauf formulieren. In der Hölle ehrt der Nobelpreis den, der ihn nicht erhalten hat.

Ich finde es beschämend (wir sind zurück in Italien), dass staatliche Fernsehsender zum wieder auflebenden Antisemitismus beitragen, indem sie Tränen nur für die palästinensischen Toten vergießen während sie gleichzeitig die israelischen Toten herunterspielen und diese in unwilligem Ton unter den Teppich kehren. Ich finde es beschämend, dass sie in ihren Debatten die respektvollen Gastgeber spielen für Halunken mit Turban oder Keffieh, die gestern Hymnen über das Massaker in New York sangen und heute Hymnen über das Abschlachten in Jerusalem, in Haifa, in Netanya, in Tel Aviv singen.

Ich finde es beschämend, dass die Presse dasselbe tut, dass sie darüber empört, dass israelische Panzer die Geburtskirche in Bethlehem belagern, aber nicht darüber empört, weil in derselben Kirche 200 palästinensische Terroristen, schwer bewaffnet mit Maschinengewehren, Munition und Sprengstoff (unter ihnen sind auch verschiedene Führer der Hamas und der al-Aqsa-Brigaden), nicht unwillkommene Gäste der Mönche sind (die dann Mineralwasserflaschen und Honigkrüge von den Soldaten genau jener Panzer entgegennehmen).

Ich finde es beschämend, dass angesichts der Zahl der seit Beginn der zweiten Intifada getöteten Israelis (412) eine angesehene Tageszeitung es angemessen fand mit Großbuchstaben zu unterstreichen, dass mehr Menschen [in Israel] durch Autounfälle umkommen (600 im Jahr).

Ich finde es beschämend, dass der „Osservattore Romano“, die Zeitung des Papstes – ein Papst der vor nicht allzu langer Zeit in der Klagemauer einen Entschuldigungsbrief an die Juden hinterließ – ein Volk des Vernichtungskrieges beschuldigt, das millionenfach von Christen, von Europäern, vernichtet wurde. Ich finde es beschämend, dass diese Zeitung den Überlebenden jenes Volkes (Überlebende, die immer noch ihre auf den Arm tätowierte Nummer tragen) das Recht abstreitet zu reagieren, sich zu verteidigen, sich nicht erneut ausrotten zu lassen.

Ich finde es beschämend, dass im Namen von Jesus Christus (einem Juden, ohne den sie alle arbeitslos wären), die Priester unserer Gemeinden oder Sozialzentren oder was auch immer sie sind, ungeniert flirten mit den Mördern jener Menschen in Jerusalem, die nicht zum Essen ausgehen können, sich keine Pizza oder einen Karton Eier kaufen können, ohne in die Luft gesprengt zu werden.

Ich finde es beschämend, dass sie sich auf die Seite genau derjenigen stellen, die den Terrorismus begonnen haben, uns an Bord der Flugzeuge, auf den Flughäfen, bei Olympischen Spielen, töten und die sich heute damit unterhalten westliche Journalisten töten. Indem sie sie erschießen, entführen, ihnen die Kehle durchschneiden, sie enthaupten. (Es gibt jemanden in Italien, der seit der Veröffentlichung von „Die Wut und der Stolz“ dasselbe gerne bei mir tun würde. Er zitiert Verse aus dem Koran und ruft seine „Brüder“ in den Moscheen und in der Islamischen Gemeinde auf, mich zu züchtigen. Mich zu töten. Oder eher mit mir zusammen zu sterben. Da er jemand ist, der gut Englisch spricht, werde ich ihm auf Englisch antworten: „F… you.“)

Ich finde es beschämend, dass fast die gesamte Linke, jene Linke die es vor 20 Jahren einem ihrer Gewerkschaftsparadeure erlaubte (im Stil einer Mafia-Warnung) einen Sarg vor der Synagoge von Rom zu platzieren, den Beitrag der Juden im Kampf gegen den Faschismus vergisst. Ein Kampf, der auch von Carlo und Mello Rossini geführt wurde, von Leone Ginzburg, von Umberto Terracini, von Leo Valiani, von Emilio Sereni, von Frauen wie meine Freundin Anna Maria Enriques Agnoletti, die am 12. Juni 1944 in Florenz erschossen wurde, von 75 der insgesamt 335 Menschen, die in der Fosse Ardeatine getötet wurden, von den unzähligen anderen unter Folter oder im Kampf oder durch Erschießungskommandos Getöteten. (Die Kameraden, die Lehrer meiner Kindheit und meiner Jugend).

Ich finde es beschämend, dass teilweise durch die Schuld der Linken – oder eher hauptsächlich durch die Schuld der Linken (denken Sie an die Linke, die ihre Parteitage eröffnet, indem sie dem PLO- Vertreter Beifall spendet, dem Anführer der Palästinenser in Italien, die die Vernichtung Israels wollen) -Juden in italienischen Städten wieder einmal Angst haben. Und in französischen Städten und in holländischen Städten und deutschen Städten und dänischen Städten ist es genauso. Ich finde es beschämend, dass Juden zittern, angesichts des Vorbeizugs von als Selbstmordattentätern angezogenen Halunken, so wie sie in der Kristallnacht zitterten, der Nacht in der Hitler die Jagd auf die Juden frei gab.

Ich finde es beschämend, dass in Gehorsam gegenüber der dummen, abscheulichen, unaufrichtigen und für sie extrem vorteilhaften Political Correctness die gewöhnlichen Opportunisten – oder, besser gesagt: die gewöhnlichen Schmarotzer – den Begriff Frieden ausnutzen. Dass in Namen des Wortes „Frieden“, das inzwischen noch verkommener ist als die Worte „Liebe“ und „Menschlichkeit“, sie lediglich einer Seite für ihre Hass und ihre Bestialtität die Absolution erteilen. Dass im Namen eines Pazifismus (soll heißen: Konformismus), der an die singenden Grillen und Possenreißer abgegeben wurde, die Pol Pots Füße zu küssen gewohnt waren, Menschen von ihnen aufgehetzt werden, die verwirrt oder genial oder eingeschüchtert sind. Dass sie sie austricksen, sie korrumpieren, sie um ein halbes Jahrhundert zurückwerfen in die Zeit des gelben Sterns auf dem Mantel. Diese Scharlatane, die sich genauso viel um die Palästinenser scheren, wie ich mich um die Scharlatane schere. Nämlich überhaupt nicht.

Ich finde es beschämend, dass sich viele Italiener und viele Europäer als ihren Flaggenträger den Herrn – so soll es höflich gesagt sein – Arafat ausgesucht haben. Diese Null, die Dank des Geldes der saudischen Königsfamilie den Mussolini ad perpetuum spielen kann und in seiner Megalomanie glaubt, er würde als der George Washington von Palästina eingehen. Dieser ungrammatikalische Schuft, der, als ich ihn interviewte, unfähig war einen vollständigen Satz zusammen zu bekommen, ein artikuliertes Gespräch zu führen. Das zusammenzufügen, es zu schreiben, zu veröffentlichen, kostete mich enorme Mühe und ich gelangte zu der Schlussfolgerung, dass sich im Vergleich zu ihm sogar Ghaddafi wie Leonardo da Vinci anhört. Dieser falsche Krieger, der immer wie Pinochet in Uniform herum läuft, nie Zivil trägt und doch trotz allem nie an einer Schlacht teilgenommen hat. Krieg ist etwas, wohin er andere an seiner Stelle schickt, immer geschickt hat. Das sind die armen Seelen, die an ihn glauben. Dieser aufgeblasene Inkompetente, der das Staatsoberhaupt spielt, verursachte das Scheitern der Camp David-Verhandlungen, Clintons Vermittlung. Nein-nein-ich-will-Jerusalem-für-mich-allein. Dieser ewige Lügner, der nur dann einen Moment aufrichtig ist, wenn er – ganz privat – Israel das Existenzreicht verweigert und der, wie ich in meinem Buch sage, alle fünf Minuten sich selbst widerspricht. Er spielt immer ein doppeltes Spiel, lügt selbst, wenn man ihn fragt, wie spät es ist, so dass man ihm niemals trauen kann. Nie! Von ihm wird man immer systematisch betrogen. Dieser ewige Terrorist, der nur das eine kann: ein Terrorist zu sein (während er immer in Sicherheit bleibt) und der während der 70-er Jahre, als ich ihn interviewte, sogar die Terroristen der Baader-Meinhof-Gruppe ausbildete. Und mit ihnen 10-jährige Kinder. Arme Kinder. (heute bildet er sie dazu aus Selbstmordbomber zu werden. Einhundert Baby-Selbstmordbomber werden gerade gemacht: 100!). Dieser Wendehals, der seine Frau in Paris leben lässt, die wie eine Königin bedient und verehrt wird, und sein Volk im Elend hält. Er holt sie nur aus dem Dreck, um sie in den Tod zu schicken, um zu töten und zu sterben, so wie die 18-jährigen Mädchen, die sich mit dem Schicksal ihrer Opfer die Gleichberechtigung verdienen. Und trotzdem lieben ihn viele Italiener, tatsächlich. So, wie sie Mussolini liebten. Und viele andere Europäer tun dasselbe.

Ich finde es beschämend und ich sehe in all dem das Aufkommen eines neuen Faschismus, eines neuen Nazismus. Ein Faschismus, ein Nazismus, der noch grausamer und widerlicher ist, weil er von jenen betrieben und gefördert wird, die scheinheilig als Gutmenschen, Progressive, Kommunisten, Pazifisten, Katholiken oder eher Christen posieren und die die Frechheit haben, jeden, der, wie ich, die Wahrheit hinausschreien, als Kriegshetzer abzustempeln. Ich sehe es, ja, und ich sage dazu das Folgende: Ich bin nie sanft gegenüber der tragischen und shakespeareschen Figur Sharon gewesen („Ich weiß, Sie sind gekommen, um sich einen weiteren Skalp für Ihren Gürtel zu holen“, murmelte er, beinahe traurig, als ich 1982 zu einem Interview mit ihm ging.) Ich habe oft Meinungsverschiedenheiten mit den Israelis gehabt, hässliche, und in der Vergangenheit habe ich die Palästinenser sehr oft in Schutz genommen. Vielleicht mehr, als sie es verdienten. Aber ich bin auf der Seite Israels, ich bin auf der Seite der Juden. Ich bin auf ihrer Seite, so wie ich es als junges Mädchen in der Zeit war, als ich mit ihnen zusammen kämpfte und als die Anna Marias erschossen wurden. Ich verteidige ihr Recht zu existieren, sich zu verteidigen, sich nicht ein zweites Mal vernichten zu lassen. Und vom Antisemitismus vieler Italiener, vieler Europäer angewidert, bin ich beschämt von dieser Schande, die mein Land und Europa entehrt. Das ist bestenfalls keine Gemeinschaft von Staaten, sondern eine Truppe vieler Pontius Pilati. Und selbst, wenn alle Bewohner dieses Planeten anders denken sollten, würde ich weiter so denken.

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Nennen wir es beim Namen: Eine globale antisemitische Welle

Tzemach News Service, 20. Juli 2002 (per E-Mail)

Seit mehr als einem Jahr sind die französischen Juden das Ziel hunderter gewalttätiger Attacken, die meist von muslimischen Immigranten ausgelöst werden. Synagogen sind abgebrannt worden, Friedhöfe entweiht und Juden wurden auf der Straße geschlagen. Trotzdem leugnet die französische Regierung weiterhin, dass Frankreich ein Antisemitismus-Problem hat. Diese Woche breitete sich das Verleugnungssyndrom nach Toronto aus, wo Skinheads einen Juden vor einer koscheren Pizzeria erstachen. Trotz der Tatsache, dass das ultraorthodoxe Opfer leicht als Jude erkennbar war, verkündete die Polizei von Toronto schnell, dass der Angriff kein Hass-Verbrechen zu sein scheint. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein mordbereiter Skinhead ohne Tötungsvorsatz in ein ultraorthodoxes Viertel wandert, ist ungefähr so groß, wie die, dass ein bewaffneter muslimischer Fanatiker einfach so das Feuer auf einen Schalter der nationalen Luftfahrtgesellschaft Israels eröffnet. Die Unfähigkeit der Ordnungsbehörden ein Motiv zu finden für die Beschuss einer Menge Juden am Los Angeles International Airport am 4. Juli durch einen muslimischen Extremisten, der Juden hasste und Israel beschuldigte, absichtlich Araber mit AIDS zu infizieren, ist kaum ein vereinzeltes Beispiel für Dummheit und Selbsttäuschung. Es ist Teil eines weltweiten Musters der Verleugnung als Antwort auf zunehmend tödlichen Judenhass. Diese Woche wurden in Karachi die Mörder des Wall Street Journal-Reporters Daniel Pearl verurteilt. Das ist eine Erinnerung daran, wie dieses Muster der Selbsttäuschung wirkt. Bevor er enthauptet wurde, zwangen seine Entführer ihn in die Videokamera zu sprechen: „Ich bin ein Jude, meine Mutter ist Jüdin.“ Trotzdem konzentriert sich die Berichterstattung über Pearls Hinrichtung auf Pearl, den amerikanischen Journalisten, als wäre sein Jude sein ein zufälliges Element seiner Ermordung. In den letzten zwei Jahren wird die arabische Welt zunehmend von regierungs-initiiertem Judenhass dominiert. Die offizielle Presse von Ägypten bis Saudi Arabien – ganz zu schweigen von Syrien und dem Irak – veröffentlicht die abscheulichsten und diskreditierten antisemitischen Verleumdungen wie die mittelalterliche Verleumdung, dass die Juden Blut für rituelle Bräuche benutzen. Aber von der Welt ist dem erstaunlichen Phänomen wenig Aufmerksamkeit geschenkt worden, dass eine große Zivilisation sich selbst mit Hass und Lügen ihre Grundlagen entzieht. Wir werden nicht in der Lage sein, die Krankheit zu behandeln ohne sie richtig zu diagnostizieren. Ihr Name ist Judenhass, auch wenn mancher darauf besteht, sie alles andere zu nennen, nur nicht das, was sie ist.

Medien manipulieren mit Lügen durch Auslassung

Brian of London, Israellycool, 22. August 2017

Haben Sie irgendeine Version der folgenden Story in Ihren Nachrichten gesehen?

Teens, die Menorah zu Hakenkreuz verbogen, angewiesen sich mit Holocaust-Überlebendem zu treffen.
Richter verurteilt antisemitisch Teenager-Vandalen zu Treffen mit Holocaust-Überlebendem
Teenager aus Arizona, die Menorah zu Hakenkreuz verbogen, treffen Holocaust-Überlebenden

Teenager, die aus Menorah Hakenkreuz machten, zu Treffen mit Überlebendem verurteilt

Haben Sie sich durchgeklickt? Auf den ersten Blick und in dieser Woche direkt nach der Situation in Charlottesville und dem plötzlichen Wunsch der Medien Neonazis und weiße Rassisten zu jagen, was würden Sie da annehmen, woher die „Jugendlichen aus Arizona“ kamen, die das machten?

Ein kleines Detail (und so agieren die meisten Medien). Die Story kommt in allen den verschiedenen Organen in der Form einer einzigen Agenturmeldung – von der Jewish Telegraphic Agency (JTA). Sie schreiben die Story au und interessanterweise wurde sie nur von jüdischen und israelischen Medien veröffentlicht. Was ein deutlicher Hinweis auf das ist, was ich Ihnen sagen möchte.

Ich werde Ihnen vergeben, wenn sie annahmen, dass es sich um unzufriedene, wütende, weiße Jungs handelte.

Wir kennen tatsächlich nicht alle Einzelheiten, um diese drei Jugendlichen zu identifzieren, weil ie Jugendliche sind und ihre volle Identität nicht preisgegeben worden ist. Aber wir kennen die Identität des vierten Mitveschwörers.

Die Times of Israel ging einen Schritt weiter als die anderen Medien: Sie verlinkten zurück auf das Original und erklärten, dass selbst dort, als die vier erwischt wurden, kein Bild vorhanden war. Erinnern Sie sich, dass die Story international publik wurde, als die Medien versuchten jedes Anzeichen antijüdischer Geisteshaltungen Trump-Anhängern (und dadurch Trump) anzuhängen. Aber diese spezielle Story wurde von den Mainstream-Medien durch dieses Bild gekillt:

Das ist Clive Jamar Wilson. Er ist 19, also wurde er namentlich genannt und sein Bild wurde veröffentlicht.

Ich denke man kann sagen, dass die drei in den Meldungen erwähnten jüngeren Vandalen keine neonazisistisch weißen Rassisten sind, die von diesem Schwarzen zu dem Verbrechen geführt wurden.

JTA kannte die Wahrheit. Sie stellten das Bild von Clive Jamar Wilsen nicht mit in ihre Meldung, weil es zu problematischen Fragen führen würde. Die Medienorgane, die die Story abdruckten, wussten, dass die Jugendlichen schwarz waren und unterließen es dieses Detail zu erwähnen. Sie wussten höchstwahrscheinlich, dass die Black Lives Matter-Bewegung (BLM) tollwütig judenhassend ist, aber sie wollen weder die Alt-Left noch linksextremen Judenhass diskutieren. Wenn es keine weißen Männer mit Hakenkreuz-Tätowierung gibt, ist es keine Story.

Und die Tatsache, dass die New York Times, die Washington Post und all die anderen Mainstream-Medienorgane diese Story trotz ihres aktuellen Schäumen wegen Judenhass ignorierten, deutet darauf hin, dass sie das Problem hiermit kannten.

Die Medien entdecken Religion in Sicherheitsfragen. Manchmal.

FirstOneThrough, 10. Februar 2017

Mehrere Nachrichten beschrieben Präsident Donald Trumps Vorschlag der vorläufigen Nichtaufnahme von Flüchtlingen aus vom Krieg zerrissenen Ländern als „Muslim-Verbot“. Die Medien führten die „sieben mehrheitlich muslimischen Länder“ an und hoben die Religion dieser Länder hervor.

Warum?

Es gibt auf der Welt etwa 50 mehrheitlich muslimische Länder. Das bedeutet, dass es viele weitere mehrheitlich muslimische Länder gibt, die NICHT von Trumps Erlass betroffen sind.

Was die sieben Länder – Syrien, Jemen, Libyen, Somalia, Sudan, Iran und Irak – gemeinsam haben, sind instabile Regierungen. Syrien und der Jemen sind in Bürgerkriege verstrickt. Libyen und der Irak sind Failed States, die von Terroristen übernommen worden sind. Somalia und der Sudan sind Kombinationen aus beidem.

Und der Iran ist der führende staatliche Terrorsponsor der Welt (direkt vor Syrien und dem Sudan).

Warum also sagen die Medien nicht, dass diese sieben Länder Failed States sind, auf kein Verlass ist, dass sie die Bürger auf Sicherheit hin überprüfen? Es ist nicht so, als hätten die Medien in der Diskussion von Religion in Sachen amerikanischer Sicherheit eine Geschichte.

2014 entschloss sich die Obama-Administration, nachdem eine von palästinensisch-arabischen Terroristen geschossene Rakete in der Nähe des Flughafens von Tel Aviv einschlug, die Flüge aus den USA einzustellen. Sie strich ausschließlich die Flüge nach Israel, obwohl in verschiedenen Ländern Flugzeuge abgeschossen worden sind, darunter in der Ukraine, Russland, Indonesien und Ägypten. Richtig abgeschossen; nicht nur eine Rakete, die in der Nähe eines Flughafens einschlug und minimalen Schaden anrichtete.

Diskutierten die Medien, ob das Verbot verfassungswidrig oder ungerechtfertigt war? Stellten sie heraus, dass es muslimische Terroristen waren, die auf den israelischen Flughafen schossen? Dass Obama ein Verbot gegen das einzige mehrheitlich jüdische Land der Welt verhängte? Gingen überall in den USA Protestierende gegen das Verbot auf die Straße?

Nein, nein, nein und nein.

Offizielle Vertreter Israels protestierten laut. Ephraim Sneh, General im Ruhestand und stellvertretender Verteidigungsminister Israels, kritisierte die Entscheidung die Flüge einzustellen scharf. Er sagte, es sei ein Traum der Hamas-Führung Israel von der Welt draußen abzuschneiden. Eine Belohnung der Terroristen.

Doch praktisch niemand – außer dem Bürgermeister von New York, Michael Bloomberg – äußerte wegen des Verbots Empörung. Bloomberg machte mehr als seien Empörung zu äußern – er flog sogar trotz des Verbots nach Israel.

Die Medien und die Demokraten kamen schon vor langer Zeit zu dem Schluss, dass Trump ein „erbärmlicher“ Rassist sei. Sie haben der Welt seit Jahren gesagt, sie sollte sich vor „Islamophobie“ in Acht nehmen und die größte Bedrohung der Sicherheit Amerikas komme von den Rechten.

Daher muss, wenn ein Rassist (Trump) muslimischen Flüchtlingen Schaden zufügt (das muss Islamophobie sein), die Religion laut hinausgerufen werden. Wenn aber ein friedliebender Linker (Obama) Israel Schaden zufügt (das gemäß den Mainstream-Medien nie wirklich unschuldig ist), dann gibt es keinen Bedarf über Religion (das mehrheitlich jüdische Land) oder Antisemitismus (den Obama überhaupt nicht hegen kann) zu reden.

Dieses voreingenommene Narrativ von kein Antisemitismus/echte Islamophobie und linker Reinheit/republikanischem Rassismus wird gewiss nicht aufhören.

Muslime in Deutschland – alles kein Antisemitismus, bestimmt nicht…

gefunden auf Facebook, 24.11.2016 (Felix Maximilian Leidecker):

Während in Israel Brände toben, passieren auch in Deutschland schlimme Dinge: Auf Hunderten, Tausenden Islam-Seiten feiern junge Muslime, dass in Israel Menschen um ihr Leben kämpfen, nachdem allen Anschein nach islamistische Terroristen Brände gelegt haben.

Wir sind in Deutschland immer sehr schnell, dem politischen Mitbewerber die „Nazi-Keule“ überzuziehen. Beim importieren Antisemitismus durch Muslime wird aber beharrlich geschwiegen.

Hier mal ein Beispiel von der Seite „Islam Fakten“, auf der gefeiert wird, dass Israel brennt. Es gibt Tausende und Abertausende weitere Beispiele. Das passiert mitten in unserem Land, 71 Jahre nach Ende der Shoa! Und keiner thematisiert es, weil es die „falschen Täter“ sind?

Judenhass ist ein in weiten Teilen integraler Bestandteil des Islam, vor allem des politischen. Und wir lassen das zu- aus falsch verstandener Toleranz!

Es ist beschämend! Das, was in Israel passiert. Das, was diese Judenhasser schreiben. Und für mich vor allem auch die Tatsache, dass dieser islamische Antisemitismus in Deutschland einmal mehr keinerlei mediale Berichterstattung nach sich ziehen wird.

I STAND WITH ISRAEL !!!

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Dem Terror Schwung geben

Daniel Mandel, The Baltimore Sun/Middle East Forum, 5. November 2004)

Geben die Medien den Terroristen Hilfe und Trost, indem sie ihrer Gewalt maximalen Platz und Einfluss verschaffen, während sie manchmal die Täter sauber halten und zu anderen Zeiten die ihre Opfer beschmutzen?

Für die Medien ist es Standard, die Täter terroristischer Akte – das vorsätzliche Abschlachten von Zivilisten – mit einer ganzen Bandbreite an Euphemismen zu beschreiben, wobei „Militante“ die gebräuchlichste ist.

Auf diese Weise kann die „New York Times“ einen Bericht über die Tötung einer Geisel mit dem Titel versehen: „Irakische Militante sollen LKW-Fahrer aus Bulgarien geköpft haben“. Gleicherweise können Terroristen, die in einem Militärschlag getötet wurden, in einer weiteren Schlagzeile so beschrieben werden: „Israelischer Luftschlag tötet 2 Militante der Hamas, verwundet 6 Nebenstehende“. Manchmal werden Worte ersetzt, wenn Regierungs-Erklärungen zu „gesuchten Terroristen“ in „gesuchte Militante“ verwandelt werden.

Im Gegensatz dazu wird höchst wertende Sprache benutzt, wenn Antiterror-Aktionen beschrieben werden: „Mord“ und „Ermordung“ sind populäre Begriffe, wenn beschrieben wird, wie Israel Terror-Führer, Bomber und Hintermänner jagt, selbst wenn keine Zivilisten geschädigt werden.

Wie wird diese Wortwahl gerechtfertigt? Die Medien-Organisationen behaupten professionell objektiv zu sein. Die Nachrichtenagentur Reuters hat argumentiert, dass „Terrorist“ ein „gefühlsbetonter Begriff“ sei, der sich für „unparteiische Journalisten“ nicht schickt. Die Canadian Broadcasting Corp. nimmt eine ähnlich Haltung ein: “Terrorist” ist ein subjektiver Begriff, während “Militant” ein objektiver ist. Ersterer, so wird gesagt, ist Meinung, der zweite Berichterstattung.

Diese Erklärungen gründen auf der Annahme – willentlich oder anders – dass Gewalt, die aufgrund einer anerkannten Sache verübt wird, nicht terroristisch sein kann. Die Plattitüde dazu kennt jeder gut: „Des einen Terrorist ist des anderen Freiheitskämpfer.“

Tatsache ist, dass ein Freiheitskämpfer zu sein, wie immer man das definiert, nicht die Möglichkeit ausschließt, dass man ein Terrorist ist. Der israelische Terrorismus-Forscher Boaz Ganor hat das gut ausgedrückt: „Wenn man sich bewusst entscheidet Zivilisten anzugreifen, kann man nicht mehr sagen ‚Ich bin kein Terrorist, weil ich ein Freiheitskämpfer bin.’ Vielleicht bist du ein Freiheitskämpfer, aber du bis auch definitiv ein Terrorist.“

Warum bestehen dann die Medien darauf, den Terrorismus sauber zu halten und den Kampf dagegen zu beschmutzen? Aus Einseitigkeit und Angst. Entgegen dem normalerweise Behaupteten ist Einseitigkeit am Werk, in der die Natur der Anschläge weniger eine Rolle spielt als die Identität der sie ausübenden Gruppen. Diese illegitime Praxis begann damit, dass die Medien Israel benachteiligten und die Palästinenser bevorzugten. Es hat damit nicht aufgehört.

Dieselben Medienkonzerne, die dieser Praxis nachgehen, verteidigen sie auch vehement. Als CanWest Global Communications Corp., Kanadas größte Zeitungskette, Agenturmeldungen dahin gehend änderte, dass das Wort „Terrorist“ in Berichten zu terroristischen Akten wieder eingeführt wurde, beschwerte sich daher Reuters als führende Lieferant der beschönigenden Berichte über Terror.

Es ist entlarvend, dass der Welt-Chefredakteur von Reuters, David Schlesinger, meint, dass Terroristen als solche zu bezeichnen „die Reporter in den instabilen Gebieten gefährden“ könnte. Der Journalist Jonathan Tobin merkt trocken dazu: „Reuters sorgt sich, dass es von den Menschen, die es nicht als Terroristen bezeichnen mag, terrorisiert wird.“ Die daraus resultierende Einseitigkeit diktiert eine falsche moralische Neutralität, die in Wirklichkeit die Terroristen begünstigt.

Ohne das Fernsehen oder das Internet könnten die grässliche Ausstrahlung von Appellen unschuldiger Geiseln irakischer Terroristen, gefolgt von ihren im Fernsehen ausgestrahlten, gnadenlosen Enthauptungen, als Taktik der psychologischen Kriegsführung gegen den Westen keinen Erfolg haben. Das verdoppelt natürlich den Druck auf die Regierungen, der Erpressung nachzugeben und stellt die Ermordung fast sicher, wenn diese Regierungen das nicht tun.

Weit davon entfernt, die damit zusammen hängende journalistische Ethik ernsthaft zu überdenken, leisten sich die Medienkonzerne, besonders in Europa, einen Wettlauf darum, wer der erste ist, der die grausigen Bilder der ausgestellten Tötungen in Umlauf bringt. Das stellt lediglich sicher, dass weitere Geiseln genommen werden und so mehr unschuldiges Leben genommen wird.

Die Meiden versagen klar in ihrem Auftrag, wenn sie überlegene Distanz behaupten, während sie in Wirklichkeit gehorsame Komplizen der Terroristen werden. Terroristen könnten natürlich weiter töten, egal, welcher Art die Berichterstattung ist. Aber sie sollten keine Hilfe von den Journalisten erhalten. Und wenn das doch so ist, können die Medien nicht erwarten, dass sie für Kritik unantastbar sind.