Seit Februar wurde kein Gazaner mehr vom israelischen Militär getötet

Elder of Ziyon, 19. Oktober 2020

Ich sah diese Karikatur des antisemitischen Carlos Latuff, die im August mit folgender Bildbeschreibung veröffentlicht wurde: „Tag um Tagt bombardiert Israel den Gazastreifen. Sehen Sie das in den Mainstream-Medien?“

Da es eine palästinensische Mutter und ihr totes Kind zeigt, fragte ich mich: Wann gab es den letzten Gaza-Toten infolge israelischen Handelns?

Das war am 24. Februar, als die IDF einen Terroristen des Islamischen Jihad tötete, der außerhalb des Gaza-Zauns Bomben am Straßenrand legte.

Nicht ein einziger Gazaner ist seitdem von Israel getötet worden. Es sind jede Menge bei „Arbeitsunfällen“ getötet worden, aber nicht einer durch israelisches Feuer.

Fast acht Monate ohne Todesfall.

Das ist mal etwas, was die Mainstream-Medien ignorieren. Ganz zu schweigen von der „pro-palästinensischen Gemeinschaft“, die routinemäßig behauptet, es würden tagtäglich Gazaner getötet.

Zeit, dass die Medien die Antisemitismus-Definition übernehmen

Pesach Benson, HonestReporting, 13. März 2019

Da der Antisemitismus zunimmt, ist es äußerst wichtig eine respektierte Definition dessen zu haben, was antijüdischen Hass und Intoleranz ausmacht. In den letzten Jahren hat eine Antisemitismus-Definition Fuß gefasst. Erstellt von der Internationalen Holocaust-Gedenkallianz (IHRA) in Berlin ist diese Definition von einer zunehmenden Zahl von Regierungen übernommen und bestätigt worden. Die Antisemitismus-Definition der IHRA finden sie (auf Deutsch) hier; schauen Sie sich selbst an.

Mit der Anleitung durch eine schlüssige Definition können Abgeordnete eine nuanciertere Politik entwickeln, Polizei und Staatsanwaltschaften können effektiver auf Hassverbrechen reagieren und Universitäten können angemessen mit dem Antisemitismus auf dem Campus umgehen. Lokale Aktivisten müssen sich nicht mehr mit dem dürftigen Argument „Ich erkenne es, wenn ich es sehe“ abstrampeln.

Auch die Medien sollten auf eine klare Definition dessen festgelegt werden, was auf inakzeptable Weise judenfeindlich ist.

Die Definition hat schon als machtvolles Mittel für öffentliche Rechenschaftpflicht gedient: Als die britische Labour Party eine verwässerte Version der Definition übernehmen wollte, erwies sich die davon ausgelöste Kontroverse als zu peinlich. Labour übernahm die volle Definition – aber über der Partei hängt immer noch eine dunkle Wolke.

Die von Labours Geschwätz aufgepeitsche Kontroverse hob einen Aspekt der IHRA-Definition  heraus, den viele Israel-Basher nicht akzeptieren können. Zu den von der IHRA aufgeführten Beispielen für Antisemitismus gehört „Leugnung des Rechts des jüdischen Volks auf Selbstbestimmung“, „zu behaupten, die Existenz Israels sei ein rassistisches Unterfangen“ und „die Anwendung von zweierlei Maß, indem von ihm ein Verhalten gefordert wird, dass man von anderen demokratischen Staaten weder erwartet noch fordert“. Antizionismus ist eine Form von Antisemitismus. Menschen, die diese Grenze überschreiten, können nicht länger sagen: „ich bin antizionistisch, nicht antisemitisch.“

Man kann die Politik der Regierung Israels kritisieren, ohne die Grenze zum Antisemitismus zu überschreiten und die IHRA erkennt an, dass „Kritik an Israel, die der ähnelt, die gegen jedes andere Land gerichtet wird, nicht als antisemitisch betrachtet werden kann“.

Die IHRA-Definition ist zwar rechtlich nicht bindend, aber weitere Länder werden sich hoffentlich dem Vereinten Königreich, Deutschland, Frankreich, Holland, dem Europaparlament und dem US-Außenministerium und Bildungsministerium, dem griechischen Bildungsministerium (und HonestReporting) und anderen anschließen, die bereits an Bord sind.

Wo die Medien hereinkommen

Über die Regierungsebene hinaus gibt es einen weiteren Sektor, der die IHRA-Definition für Antisemitismus übernehmen muss: die Medien.

Mit der Entscheidung, über was sie berichten und wie sie darüber berichten legen die Nachrichtemedien die Agenda für den öffentlichen Diskurs fest. Geleitet von der IHRA würden Journalisten besser informierte Entscheidungen zur Berichterstattung über Hassverbrechen treffen. Die Berichterstattung über die Bewegung Boykott, De-Investitionen und Sanktionen (BDS), besonders an lokalen Standorten, wären nuancierter. Mit einem einheitlichen Standard würden Redakteure in der Lage sein Op-eds und Briefe besser zu beurteilen, während Moderatoren Kommentare im Internet zivilisierter halten könnten.

Das ist natürlich eine Win-win-Situation.

Und in einer Zeit, in denen in der Öffentlichkeit stehende Personen rechts wie links unterschiedliche Grade antisemitischer Rhetorik betreiben, wird die Presse besser in der Lage sein ihre Rolle zu erfüllen die Führungskräfte zur Verantwortung zu ziehen.

Die dümmste Schlagzeile des Monats

gefunden bei DEIN e.V.

Begleitend dazu gab es folgende E-Mail:

Deutschlandradio
Herrn Stefan Raue

Die arabischen Staaten haben vor den USA kapituliert

Deutschlandradio Headline vom 15.09.2020

Hallo Herr Raue – und unter uns: Was um Himmels Willen hat sich Jasper Barenberg bei dieser Überschrift gedacht? Oder war er von allen guten journalistischen Geistern verlassen?

Zwei von 13 sind nicht „die arabischen Staaten.“ Und seit wann ist der lange ersehnte Friede eine Kapitulation vor wem auch immer?

Kapitulation bedeutet Niederlage nach einem Krieg. Gab es einen zwischen „den arabischen Staaten“ und den USA? Und was haben Lüders Meinung nach die arabischen Staaten durch den Vertrag verloren?

Lüders Aussagen sind ein Outing an kaum gezähmter Feindschaft zu Israel. Das reicht eher nicht aus, um sich als Nahost-Experte zu positionieren, wohl aber für eine Selbstdesavouierung.

Wie auch immer: den Preis für die Dümmste Headline haben Sie sich redlich verdient. Im Namen des Demokratie und Information e.V. übergebe ich Ihnen das Zertifikat im Anhang.

Mit freundlichen Grüßen

Leo Sucharewicz

Auf der Seite von DEIN e.V. gibt es außerdem noch folgende Information:

Gratulationen zum Preis sind zu richten an den Intendanten Stefan Raue hoererservice@deutschlandradio.de

Wer wissen will, wie plump das Interview durch Einseitigkeit, Konstruktionund Auslassungen manipuliert, hier geht’s zum Beitrag.

 

 

 

YouTube zensiert völlig sinnlos…

Heute morgen war folgende Nachricht im Postfach:

Hallo heplev,

In unseren Community-Richtlinien wird beschrieben, welche Inhalte auf YouTube erlaubt sind und welche nicht. Dein Video How easy is it to cut down an olive tree Israellycool wurde zur Überprüfung gemeldet. Bei der Überprüfung haben wir festgestellt, dass dein Video möglicherweise nicht für alle Zuschauer geeignet ist. Deshalb haben wir dieses Video mit einer Altersbeschränkung versehen.

So kannst du reagieren

Wenn du der Meinung bist, dass es sich um einen Fehler handelt, setze dich mit uns in Verbindung. Um Beschwerde gegen die Altersbeschränkung einzulegen, reiche dieses Formular ein. Unser Team wird deine Beschwerde bearbeiten und sich in Kürze bei dir melden.

In der Hilfe kannst du mehr über die Community-Richtlinien von YouTube erfahren.

Viele Grüße
Das YouTube-Team

1. Ich habe kein eigenes solches Video eingestellt. (Ich hatte es allerdings geteilt.)

2. Das Video dokumentiert ein Propagandamittel der Palästinenser, daran gibt es nichts, das gewalttätig oder sonstwie altersmäßig bedenklich ist – keine Toten, keine Verletzten, keine Gewaltakte, nada. Es zeigt, wie einfach es für die Palästinenser und ihre Kohorten ist Lügen zu verbreiten.

3. Die Nachricht selbst ist übrigens eine komplette Lüge. Ein Anklicken ergab dann nämlich, dass Beschwerde einzulegen nicht möglich ist:

Der Grund wurde klar, als ich den (in der Mail angegebenen) Link zum Video anklickte:

Fassen wir zusammen: Es geht nicht um „mein“ Video; das Video zeigt(e) keine Gewalttätigkeiten, nichts Grausames (nicht einmal für die Bäume, die ganz normal beschnitten wurden) und dann lügt YouTube auch noch, weil es nicht die angegebene Maßnahme getroffen hat, sondern das Video gelöscht wurde.

Schlussfolgerung: Es kann nur um politisch unliebsame Inhalte gehen. Die Plattform will Kritik an den Terroristen verhindern.

YouTube sucks!

Das Sicherheitschaos in Gazastreifen und Westbank, das westliche Medien ignorieren

Elder of Ziyon, 14.Oktober 2020

Zwei Vorfälle innerhalb von 24 Stunden betonen die Verachtung für das Gesetz, das in den Palästinensergebieten herrscht.

Heute Morgen drang eine Gruppe Militanter des Islamischen Jihad (ohne die Schuhe auszuziehen) in eine Moschee bei Khan Junis ein und verschleppte drei Betende, während sie mit ihren Waffen in die Luft schossen.

Der Islamische Jihad entschuldigte sich später; es hieß, die Entführer seien nicht autorisiert gewesen. Aber die Tatsache, dass maskierte Mitglieder des Islamischen Jihad sich frei fühlen Männer während Gebeten aus einer Moschee zu verschleppen, zeigt, wie wenige Achtung sie sowohl für das Recht wie für den Islam haben.

Drüben in der Westbank brachen Leute aus Solidarität mit einem inhaftierten Hungerstreiker des  Islamischen Jihad gewaltsam in den Hauptsitz des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz in Ramallah ein.

Kräfte der palästinensischen Autonomiebehörde gingen hinein und brachten die Protestierenden raus, weil es für die Palästinenser nicht gut aussieht das Rote Kreuz anzugreifen. (Das ist nicht das erste Mal, dass das IKRK von Palästinensern angegriffen wurde.)

In den Medien der PA habe ich nichts über den Vorfall gesehen. Aber Medien von Hamas und Islamischer Jihad beschwerten sich über den Rauswurf; sie sagte, die PA kollaboriere über die Festnahme der Protestler, die ins IKRK einbrachen und es betraten, mit Israel.

Natürlich ging die PA-Polizei zu weit; sie brach auch auf, was friedliche Sit-ins vor den IKRK-Büros in Jenin und Al-Bireh zu sein schienen. Ihr Respekt für Menschenrechte ist nicht besser als der dieser Terror-Organisationen.

Westliche „pro-palästinensische“ Aktivisten geben vor, ein unabhängiges Palästina werde ein Menschenrechtsparadies und so sicher wie Paris oder München sein. In Wirklichkeit würde es allzu bald eher wie Kabul aussehen, mit bewaffneten Gruppen, die miteinander um die Macht konkurrieren.

Was der Grund ist, warum Storys wie diese nicht zu sehen sind. Das Narrativ lautet, dass Israel der Unterdrücker der Palästinenser ist, nicht ihre palästinensischen Brüder. Sympathie für die Palästinenser würde abnehmen, wenn westliche Medien diese Art täglicher Vorfälle berichteten.

Das ist ein Hauptgrund dafür, dass die arabische Welt ihr eigenes Mitgefühl für die Palästinenser verliert – sie können diese Geschichte auf Arabisch lesen.“>

Bad Education @TheFamousPeople

First One Through, 13. Oktober 2020

Die Menge an Hass und Antisemitismus in der Welt wird oft Ignoranz zugeschreiben, wenn sie man sie schlechter Bildung zuweisen müsste. Zahlreiche Artikel, Internetseiten und Schulbücher schreiben eklatante Lügen, die von den Lesern als Fakten aufgenommen werden.

Bedenken Sie die Internetseite TheFamousPeople.com. Sie listet Informationen zu Leuten aus bestimmten Ländern durch die Geschichte hindurch. Die Liste und Hintergrundinformationen ist erstaulich und haarsträubend.

Die Site erklärt: „Palästina ist ein anerkannter Staat des Nahen Ostens, der die Westbank und den Gazastreifen der palästinensischen Region belegt.“ Fakt ist, dass Palästina von den Vereinigten Staaten, Kanada, Australien, Großbritannien (praktisch fast der Gesamtheit der englischsprachigen Welt) und vielen anderen Ländern nicht anerkannt ist. Solch ein theoretischer Staat hat offensichtlich kein definiertes Territorium und ist gewiss keine Untereinheit der „palästinensischen Region“, in die, wie man nur annehmen kann, die Autoren Israel gehören lassen.

Das berühmte palästinensische Volk auf der Seit beginnt mit Yassir Arafat, bevor als zweites Herodes der Große, König von Judäa aufgeführt wird. Ja, dieser wahnsinnige jüdische König, der den jüdischen Tempelberg baute, der bis heute existiert, der gut 100 Jahre vor der Umbenennung der Region in „Palästina“ durch die Römer lebte. Sogar Absalom, König Davids Sohn, der 1.000 Jahre vor König Herodes lebte, wird irgendwie als Palästinenser aufgeführt.

Wen, um Himmels willen, führt diese bizarre Liste als berühmte Israelis, möchte man fragen.

Zum Glück schafft es König Salomo auf ihre Liste berühmter Israelis. Aber genauso Judas Ischariot, der „Verräter Jesu“, der auf Platz 8 der berühmtesten Israelis landet. Weder König David noch Jesus sind Teil der Liste berühmter Israelis.

Berühmte Israel nach Angaben der Website TheFamousPeople.com listet Judas Ischariot auf.

Antisemitismus ist überall in den Medien und online zu finden, ohne direkt Hass auf Juden und/oder den jüdischen Staat zu äußern. Es ist wichtig das anzuerkennen und es laut zu sagen, wenn man es sieht. Hier ist der Link zu ihrer Kontaktseite. Fühlen Sie sich frei diesen Artikel zu verlinken.

Gedenken des barbarischen Lynchmords von Ramallah

Emanuel Miller, HonestReporting, 12. Oktober 2020

Die Medien lieben ein starkes Bild, aber genau 20 Jahre nach dem brutalen, barbarischen Lynchmord an zwei israelischen Reservesoldaten wird dieses nicht wieder veröffentlicht. Das ist die wichtige Story, die die Medien heute nicht erneut erzählen.

Am 12. Oktober 2000 bogen zwei israelische Reservesoldaten, Vadim Nurzhitz und Yossi Avrahami falsch ab und landeten in Ramallah. Die zwei Reservisten wurden von PA-Polizisten festgenommen und in eine lokale Polizeiwache gebracht.

Schnell verbreiteten sich Gerüchte, dass israelische Undercover-Agenten in dem Gebäude waren und eine wütende Menge von mehr als 1.000 Palästinensern versammelte sich vor der Wache und forderten den Tod der Israelis. Binnen kurzer Zeit überwältigten erboste Randalierer die Polizei und stürmten das Gebäude.

Die Soldaten wurden geprügelt, auf sie wurde eingestochen, ihnen wurden die Augen ausgestochen und Gliedmaßen ausgerissen. Während das geschah, kam ein Mann ans Fenster und zeigte der Menge triumphierend seine blutgetränkten Hände; diese brach in Jubel aus.

Die Menge applaudierte und jubelte, als dann die Leichen der Soldaten aus dem Fenster geworfen und von der rasenden Menge auf ihr herumgetrampelt und geschlagen. Eine der Leichen wurde in Brand gesetzt.

Kurz darauf zog die Menge die beiden verstümmelten Leichen auf den Al-Manara-Platz im Stadtzentrum, wo die Masse eine spontane Siegesfeier begann.

Nur Monate zuvor hatten Israel und die Palästinenser in Camp David begonnen über ein Friedensabkommen zu verhandeln. Israel machte massive Zugeständnisse, bot den Palästinensern weit mehr Land an als jemals zuvor – doch das beispiellos großzügige Angebot wurde von Arafat abgelehnt, sehr zum Entsetzen der Vermittler.

Statt einen dauerhaften Frieden zu schmieden waren die nächsten Jahre von fürchterlicher Gewalt gekennzeichnet, in der Wellen palästinensischer Selbstmordbomber israelische Busse, Einkaufszentren, Universitäten, Restaurants und Clubs angriffen.

Der bösartige Lynchmord an zwei israelischen Soldaten in einer eher liberal gesonnenen palästinensischen Stadt zeigte den Israelis, dass Frieden zwar sicherlich ein Ziel ist, aber solcher Hass und Gewalt auf der palästinensischen Seite massive Friedenshindernisse bleiben.

Die tiefgehenden Folgen, die dieser barbarische Akt auf das israelische Bewusstsein hatten, können kaum überbewertet werden. Zwei Jahrzehnte später bleibt dieses Bild eines Palästinensers, der seine blutgetränkten Hände einem frohen Mob zeigt, ins israelische Bewusstsein eingebrannt.

Für viele ist dieses Bild das bekannteste der zweiten Intifada.

Es handelt sich um ein überzeugendes Foto und eine horrende Geschichte. Aber sie stimmt nicht mit dem Narrativ überein, dass Israels die hilflosen Palästinenser gnadenlos unterdrückt. Und sie ist von den Medien heute völlig übersehen worden.

Zwanzig Jahre später hat Israel es geschafft, dass die Wellen der Selbstmordbomber und Schüsse innerhalb Israels komplett eingestellt sind; die Hamas ist zurückgedrängt, so dass deren effektivste Angriffe heute in Form von unregelmäßigen, intensiven Raketenschüssen aus dem Gazastreifen nach Israel.

Derweil verherrlicht die Palästinenserführung weiter solch barbarischen Akte des Hasses, indem sie öffentliche Schulen und Straßen nach verurteilten Mördern benennt und Mörder sowie deren Familien großzügige Gehälter zahlt.

Es liegt an uns dieser Geschichten zu gedenken und sie ständig zu erzählen, damit Journalisten, einfache Leute und Politiker die Brutalität nicht vergessen, der Israel ausgesetzt ist.