Palästinenser sind 2 zu 1 gegen gleiche Rechte für Juden

Elder of Ziyon, 24. April 2018

Die zerstörte Synagoge Neve Dekalim im Gazastreifen, 2005

Hier ist ein weiteres Juwel aus der PCPSR-Umfrage unter den Palästinensern vor einem Monat:

Frage: Wenn eine Friedensvereinbarung erzielt wird, die zur Gründung eines Palästinenserstaats Seite an Seite mit dem Staat führt, verlangt, dass israelischen Juden erlaubt wird im Palästinenserstaat zu leben, sei es als Staatsbürger oder als Resident, und dieselben Recht und Pflichten genießen wie palästinensische Christen und Muslime, würden sie das unterstützen oder dagegen sein?

62,6% sind gegen gleiche Rechte für jüdische Bürger eines Palästinenserstaats; nur 30,6% befürworten diese.

Obwohl die Frage sie als „israelische Juden“ bezeichnet, sind sie offensichtlich nicht länger Israelis, wenn sie Bürger sind, daher heißt das, dass die Palästinenser in überwältigender Mehrheit gegen gleiche Rechte für Juden in ihrem Staat sind.

Würden Juden dasselbe über arabische Israelis sagen, egal, wie es formuliert würde, dann würde Ha’aretz die Weltmedien beim Schlagen auf die eigene Brust wegen israelischen Rassismus anführen.

Aber palästinensischer Rassismus und Antisemitismus sind nicht die Ausnahme, davon wird ausgegangen.

Also wird das nicht weiter berichtet.

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Unwissen – ein Kennzeichen von Qualitätsjournaille

gefunden  auf twitter – SPIEGEL online hatte zum Antisemitismus gewisser preisgekrönter Rapper „recherchiert“ – und dann das hier ins Netz gestellt (Screenshot), was dann gerne aufgenommen und kommentiert wurde.

 

Wie Facebook dafür sorgt, dass man keinem Antisemitismus ausgesetzt ist

So etwas wie Israel-/Judenhass verstößt nicht gegen die Gemeinschaftsregeln von Facebook (gefunden auf twitter):

Und am besten ist immer noch die Nettigkeit, dass etwas zwar den Regeln nicht verletzt, es für Einzelne trotzdem beleidigend sein kann, dann haben sie eine Rat, wie man vermeiden kann, so etwas zu sehen. Nämlich die entsprechenden User zu blockieren, dann begegnet man dem beleidigenden Inhalt nicht mehr. Also Leute, macht den Vogel Strauß und schon gibt es keine Antisemiten mehr!

Antiisraelische Hetze eines „Qualitätsmediums“

Das hier war auf der Seite der ZEIT zu finden (aufgerufen am 11. April 2018):

Fällt etwas auf? Die ZEIT will also erklären, weshalb es an der östlichen Mittelmeerküste keinen Frieden gibt. Israel nicht zur Ruhe kommt. Und wie lautet die Erklärung?

Einst besiedelten Juden aus aller Welt arabisches Land: Sie schufen einfach Fakten, aus denen der Staat Israel wuchs. Diese Entschlossenheit ist bis heute Segen und Fluch – jetzt in der neuen ZEIT.

Alles klar: Die Juden sind schuld. Sie sind Kolonisatoren, haben Land geraubt, Fakten geschaffen. Basta.

Wahrscheinlich wird es nicht bringen, diesen Ignoranten, die diese „Erklärung“ der Nahost-Welt verbrochen haben, ein paar historische Fakten entgegenzuhalten:

Juden aus aller Welt besiedelten nicht einfach arabisches Land, sondern kauften es zu völlig überhöhten Preisen; es handelte sich um Land, das von den arabischen Besitzern als wertlos betrachtet wurde. Sie amüsierten sich prächtig darüber, dass diese Idioten solchen Schrott für so viel Geld kauften.

Später wunderten sie sich und waren neidisch, dass die Juden erfolgreich waren. Also wurde ihnen in den 1920-ern oft der Zugang zu ihrem erworbenen Grund verweigert. Dazu trug auch bei, dass der Großmufti hetzte und aufstachelte. Deshalb entwickelten die Juden „Überfalltechniken“ – sie kamen überraschend auf ihr Land und trafen Sicherheitsmaßnahmen. Diese Entschlossenheit kann man natürlich gerne als Ursache allen Übels betrachten, dass die Juden sich nicht abhalten ließen ihre Grundstücke in Besitz zu nehmen. Dass die Araber die Juden betrogen – sch… drauf. Dass massenhaft Araber in das Mandatsgebiet Palästina einwanderten – geschenkt, das glaubt heute sowieso keiner mehr, nicht wahr? Dass die Gewalt durchgängig von Arabern ausging und sich gegen Juden richtete – häufig auch noch ausgerechnet gegen die wehrlosen Juden, die schon immer dort waren (s. die Massaker an den Juden in Hebron und Tzfat), weil sie sich nicht wo richtig an die trauten, die sich wehren.

Ja, sie schufen einfach Fakten: Sie ließen auf einmal nicht als Dhimmis behandeln. Sie ließen sich nicht länger verarschen, unterdrücken, misshandeln und ausbeuten. Und wer das als Fluch bezeichnet, weil Araber allergisch darauf reagierten und mit Judenmord antworteten, der kann nur zu dem Schluss kommen, dass die „Palästinenser“ die Misshandelten und die Juden die Nazis sind.

Dass ein Blatt wie die ZEIT einen solchen hanebüchenen Bockmist verzapft, spricht Bände über das, was heutzutage als gebildet und informiert gilt. Ignoranz und Böswilligkeit regieren die Darstellung des arabisch-israelischen Konflikts. Die Juden sind schuld. Nur die Juden. Für diese Haltung gibt es einen Namen.

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Tapfer im Nirgendwo gibt der ZEIT in dieser Sache etwas Nachhilfe in Geschichte

Hamas strebt die Eliminierung Israels an

Michael Curtis, The American Thinker, 2. April 2018

Für den 30. März 2018 rief die Hamas die Gazaner auf bei einem „Marsch der Rückkehr“ zu demonstrieren. Palästinensische Protestler, deren Zahl unerschiedlich berichtet wurde, aber vermutlich 30.000 betrug, sammelten sich entlang der israelischen Grenze, verbrannten Reifen, warfen Steine und Brandbomben auf israelische Soldaten. Diese Soldaten reagierten mit scharfen Schüssen und Maßnahmen zur Zerstreuung von Krawallen, einschließlich des Einsatzes von Panzern und Erdbaumaschinen, um temporäre Barrieren zu errichten. Die Hamas hatte Frauen und Kinder an den Sicherheitszaun geschickt. Bei den Kämpfen starben 16 Palästinenser und mehr als 1.000 wurden verletzt.

Fast alle Berichte der Medien zu der Konfrontation verpassten den Punkt des Ereignisses. Die wahren Themen waren das Land Palästina und die Existenz des Staats Israel. Die organisiertende Gruppe, die Hamas, die nicht nur von Israel, sondern auch von Großbritannien, der EU, den USA und weiteren Ländern als Terrororganisation betrachtet wird, hatte diese Realität bei vielen Gelegenheiten verkündet. Am Tag des Marschs sagte Hamas-Führer Ismail Haniyeh: „Unser Volk wird weder Jerusalem noch Palästina aufgeben.“ Dieser Marsch der Rückkehr ist der Anfang der Rückkehr nach ganz Palästina: „Unser Volk wird nicht einwilligen das Rückkehrrecht nur als Parole zu behalten.“

Die 1987 gegründete Hamas ist das arabische Synonym für Islamische Widerstandsbewegung. Ihre Charta von 1988 schlicht und Unheil verkündend. Juden haben Palästina usurpiert. Sie kontrollieren zudem die Medien der Welt, sie steckten hinter der Französischen Revolution und Geheimgesellschaften und sie kontrollieren imperialistische Länder. Palästina ist ein islamische Waqf, bis zum Tag des jüngsten Gerichts muslimischen Generationen geweiht. Die Hamas strebt danach das Banner Allahs über jedem Zentimeter Palästinas zu hissen.

Der Aufruf lautet ins „historische Palästina“ zurückzukehren – faktisch die Vernichtung des Staates Israel – und wird mit allen Mitteln, einschließlich Gewalt, erreicht. Obwohl es stimmt, dass Israel 2005 seine Truppen und Siedler aus dem Gazastreifen abzog, argumentiert die Hamas, dass es immer noch den Luftraum, die Grenzen und die Gewässer um Gaza kontrolliert. Die Hamas führte drei große Kriege gegen Israel, im Dezember 2008, November 2012 und die 50-tätige Operation Fels in der Brandung im Juli 2014.

Die Hamas stand einige Jahre lang unter dem Druck moderaterer Araber, sie solle die Charta von 1988 aktualisieren und abändern. Im Versuch die Kritik wegen des Sprachgebrauchs in einigen der Artikel der Charta zu beenden, die ausdrücklich antisemitisch sind, modifizierte die Hamas eine Stelle; heute bestehen ihre Konflikte mit der zionistischen Besatzung, dem „zionistischen Projekt“, nicht mit den Juden.

Ein im Mai 2017 ausgegebenes Dokument schien die Vorstellung eines Palästinenserstaats innerhalb der Linien von vor 1967 (es gab und gibt keine Grenzen) zu akzeptieren: Dazu würden die Westbank, der Gazastreifen und ganz Jerusalem gehören. Gemäß Hamas-Chef Khaled Meschaal wäre das eine Phase hin zur Befreiung von ganz Palästina. Damit bezeichnet er das Land vom Jordan im Osten bis zum Mittelmeer im Westen.

Es bleibt klar, dass die Hamas Israels Existenzrecht nirgendwo in Palästina anerkennt. Es ist für die Hamas genauso klar, sie gibt dazu eine vollmundige Erklärung, dass Widerstand gegen die Besatzung mit allen Mitteln und Methoden ein legitimes, von göttlichen Geboten, Bräuchen und dem Völkerrecht garantiertes Recht ist. Der Marsch 2018 wurde symbolisch für den 30. März organisiert, dem jährlichen Gedenktag „Tag des Bodens“ von 1976 als ein Marsch und Demonstranten als Reaktion auf einen israelischen Plan organisiert wurden etwas Land in Galiläa zu enteignen, um neue Orte zu bauen. Bei den Kämpfen wurden sechs Araber getötet und einhundert verletzt.

Der Marsch 2018 fand im Kontext zweier weiterer Faktoren statt. Einer ist die armselige wirtschaftliche Lage im Gazastreifen. Der andere ist der anhaltende Kamp zwischen Hamas und der von der Fatah geleiteten palästinensischen Autonomiebehörde, der seit einem Jahrzehnt andauert. Die PA kürzte 2017 die Gehälter der Bediensteten des öffentlichen Dienstes und im Gewerbe. Doch das Grundproblem bleibt: Die unablässige Gewalt gegen Israel. Mehr davon darf für den 15. Mai erwartet werden, den Tag der Nakba (Katastrophe).

Dieser Tag beschäftigt sich mit den Flüchtlingen und dem Rückkehrrecht. Aber wieder muss die Wirklichkeit des gesamten Themas dargelegt werden. Das palästinensische Flüchtlingsproblem begann als Ergebnis des Einfalls von fünf arabischen Armeen in den Staat Israel am 15. Mai 1948, einen Tag nach der Gründung des Staates. Israel überlebte, aber heftige Differenzen bestehen dazu fort, wer dafür verantwortlich war, dass die Araber ihre Häuser verließen. War es eine israelische Strategie oder arabischen Inkompetenz oder Ungeschicklichkeit? Mache bekannten Autoritäten legen Letzteres nahe. General Sir John Bagot Glubb, der britische Kommandeur der jordanischen Arabischen Legion, sagte, die arabischen Dörfer wurden regelmäßig verlassen, bevor sie vom voranschreitenden Krieg auch nur betroffen waren. Andere legen nahe, dass der Hohe Arabische Rat den Menschen den Befehl gab wegzugehen. Es gibt keinen Konsens in dieser Frage, aber es bestand die Realität, dass geschätzte 700.000 Palästinenser ihre  Heime verließen du ihrer Zahl sich als Ergebnis des Sechstage-Kriegs von 1967 zunahm.

Nach Angaben einer UNO-Organisation werden palästinensische Flüchtlinge als Personen deriniert, deren normaler Wohnort sich während des Zeitraums vom 1. Juni 1946 bis 15. Mai 1948 in Palästina befand. Nach genau dieser Definition sind nur noch wenige mutmaßliche Flüchtlinge am Leben: machen Schätzungen liege zwischen 20.000 und 30.000. Alle anderen angeblichen Flüchtlinge sind Nachkommen der ursprünglichen Flüchtlinge in der dritten oder sogar vierten Generation und sogar adoptierte Kinder und können nur über verworrene Logik als Flüchtlinge interpretiert werden.

Es ist die UNRWA, die darauf besteht diese Nachkommen, die sie auf 5 Millionen berechnet, als Flüchtlinge betrachtet, die für ihre Dienste geeignet sind. Rund ein Drittel lebt in 58 anerkannten Flüchtlingslagern in Ländern des Nahen Ostens sowie der Westbank und dem Gazastreifen. Der UNRWA gehören diese Lager nicht, sie verwaltet sie auch nicht, sondern sie bietet Dienstleistungen, unterhält Schulen und Gesundheitszentren.

Drei Dinge sind angemessen. Es ist an der Zeit, dass die arabischen Länder die angeblichen Flüchtlinge integrieren und ihnen die Staatsbürgerschaft geben. Ansonsten bedeutet der Marsch der Rückkehr die Beseitigung des Staats Israel. Zweitens ist Israel sich bereits bewusst, dass viele seiner arabischen Bürger bei Protesten die Palästinenserflagge hissen. Drittens wissen die USA, die palästinensischen Schulen jährlich $20 Millionen geben, dass diese Schulen lehren, dass Jihad und Märtyrertum wünschenswert sind und zu Gewalt gegen Israel ermutigen. Es ist pervers, dass mindestens 24 Schulen nach palästinensischen Terroristen benannt sind und Bilder von Märtyrern an Schulwänden hängen. Präsident Donald Trump sollte das wissen lassen, wenn er PA-Präsident Mahmud Abbas in der nahen Zukunft trifft.