Deutsche Zeitung benutzt Nazi-Sprache um Israel für palästinensischen Terrorismus verantwortlich zu machen

Einige deutsche Juden haben im Verlauf der Jahre ihre Abonnements der SZ wegen des vorgeworfenen zeitgenössischen Antisemitismus gekündigt

Benjamin Weinthal, Jerusalem Post, 30. Januar 2016

Berlin – Einem Artikel der in München ansässigen Süddeutsche Zeitung (SZ) wird vorgeworfen Nazi-Rhetorik nachzuahmen, indem er die Schuld für den palästinensischen Terrorismus direkt Israel aufbürdet.

Mit der Überschrift „Israel leidet an seinem Kreislauf der Rache“ zitierte der Israel-Korrespondent der Zeitung, Peter Münch, letzte Woche in einem Artikel aus einem Interview mit Said Zidani, einem palästinensischen Philosophie-Professor an der Al-Quds-Universität in Jerusalem; darin sagte dieser, dass Palästinenser Israelis nicht nur aus Verzweiflung ermorden, „sondern auch als Akt des Widerstands.“

Nach Angaben des Artikels laufen Zidanis Bemerkungen nicht auf eine Rechtfertigung der Gewalt hinaus. Antisemitismus-Experten sehen das anders.

„Solche Schlagzeilen projizieren klassische antisemitische Stereotype auf den jüdischen Staat“, sagte Prof. Monika Schwarz-Friesel der Jerusalem Post am Donnerstag. Schwarz-Friesel hat eine ausgiebige Studie zu antisemitischem Sprachgebrauch in Deutschland erstellt.

„Das Stereotyp der jüdischen Rache/Rachsucht ist ein uraltes judeophobes Konzept, das von den Nationalsozialisten artikuliert wurde“, sagte sie. Schwarz-Friesel zitierte die berüchtigte Posener Rede von SS-Chef Heinrich Himmler, wo er zur Auslöschung der europäischen Juden aufrief. Zusätzlich zu diesem Aufruf alle jüdischen Erwachsenen zu ermorden drängte Himmler auf die Eliminierung jüdischer Kinder, damit die keine Rache begehren.

Himmlers Worte lauteten: „Ich hielt mich nämlich nicht für berechtigt, die Männer auszurotten – sprich also, umzubringen oder umbringen zu lassen – und die Rächer in Gestalt der Kinder für unsere Söhne und Enkel groß werden zu lassen. Es musste der schwere Entschluss gefasst werden, dieses Volk von der Erde verschwinden zu lassen.“

Schwarz-Friesel, Professorin für Sprachwissenschaften an der Technischen Universität Berlin, sagte, die Schlüsselfrage sei: „Warum fährt das Editorial einer deutschen Zeitung damit fort beständig das Potenzial antisemitischer Gedanken und Gefühle in Schlagzeilen und Artikel zu Israel hervorzurufen und bleibt von aller Kritik der Rhetorik unbeeindruckt?“

Rabbi Abraham Copper, stellvertretender Dekan des Simon Wiesenthal Center, sagte der Post, das Zentrum „protestierte wegen der Mark Zuckerberg-Karikatur [in einer SZ-Ausgabe von 2014]. Ihre lauwarme Antwort konnte mich nicht überzeugen, dass sie sich nicht bewusst waren, dass der groteske Gebrauch einer nazimäßigen Darstellung als Tier offensichtlich unangemessen war und niemals das Tageslicht hätte erblicken dürfen. Nur ein voreingenommener Irrer würde Israels verzweifelte Versuche schwangere Mütter, Kinder und Alte vor Messer schwingenden palästinensischen Terroristen zu schützen, als ‚Kreislauf der Gewalt‘ bezeichnen“, sagte Cooper.

Die SZ veröffentlichte auf Facebook eine Karikatur von Zuckerberg als Krage mit großer Nase, der die Welt verschluckt. Die Karikatur wurde weithin als antisemitisch verurteilt. Der Zeichner, Burkhard Mohr, sagte damals: „Antisemitismus und Rassismus sind Ideologien, die mir völlig fremd sind.“ Er sei sich nicht bewusst gewesen, dass die Darstellung Zuckerbergs ein Problem sein könnte, „weil er Zuckerberg nicht als Juden betrachtet habe“.

Dr. Matthias Küntzel, ein Politikwissenschaftler aus Hamburg, der ausgiebig über modernen deutschen Antisemitismus geschrieben hat, sagte der Post: „Die Schlagzeile der SZ stellt nicht nur Israels Recht auf Selbstverteidigung in Frage, sondern nutzt gleichzeitig das antisemitische Stereotyp des ‚rachsüchtigen Juden‘, der angeblich von irrationalen und archaischen Motiven getrieben ist.“

Dr. Charles Small, ein Akademiker aus New York, der das Institute for the Study of Global Anti-Semitism and Policy beaufsichtigt, sagte in einem Interview: „Es entmutigend zu sehen, wie die SZ zunehmend antisemitische bildliche Ausdrucksweisen fördert. Der jüngste Trend besteht darin, den palästinensischen Terrorismus gegen Juden als zu erwartendes Ergebnis des Konflikts zu minimieren und zu rechtfertigen. Zusätzlich ist dem Premierminister Israels die Unterstützung der Migration von Bürgern nach Israel vorzuwerfen nicht durch Fakten untermauert und spiegelt eine Einseitigkeit gegen den jüdischen Staat. Das ist besonders fahrlässig, wenn im benachbarten Syrien Millionen Flüchtlinge geschaffen wurden und Hunderttausende in einem fürchterlichen, in die Länge gezogenen Konflikt massakriert worden sind. Der irrationale Fokus auf Israel ist daher ein für Journalisten ein um so unverantwortlicheres Verhalten“, sagte Small.

Smalls Institut, das Programme an der Oxford University in Großbritannien und an Universitäten in Paris, Kanada, den Vereinigten Staaten und Italien betreibt, fügte hinzu: „Zusätzlich hat die SZ über Karikaturen, die fähige israelische Bürger dämonisieren, klassische Formen des Hasses veröffentlicht und mit modernen Variationen die israelische Politik angegriffen. Berücksichtigt man diese „Kultur“ der SZ, dann überrascht es leider nicht, dass die sie es ablehnt eine volle Korrektur ihrer falschen und hasserfüllten Berichterstattung zu veröffentlichen.“

2013 brachte die SZ eine Karikatur von Israel als dämonischem Monster. Eine junge Frau wird dargestellt, wie sie dem Monster mit Hörnern, das ein Tranchiermesser in der Hand hält, Essen serviert. Die Bildbeschreibung lautet: „Deutschland serviert. Seit Jahrzehnten wird Israel, teils umsonst, mit Waffen versorgt. Israels Feinde halten das Land für einen gefräßigen Moloch.“

Deutschlands Presserat sagte, die Karikatur verletze den Pressekodex zu Diskriminierung. Peter Enno Tiarks, der Vorsitzende der Beschwerdebüros beim Presserat, sagte damals, die Karikatur sei „diskriminierend und trägt zu Vorurteilen gegen Israel und Juden bei“. Franziska Augstein, die für das Einbringen der Monster-Karikatur verantwortliche SZ-Redakteurin, versuchte eine vom American Jewish Committee beim Presserat eingereichte Beschwerde abzublocken. Die SZ schrieb, die Karikatur habe „nichts mit antisemitischen Klischees zu tun“, fügte aber hinzu, da „das Foto zu Missverständnissen führte, wäre es besser gewesen ein anderes Bild zu benutzen“.

Deidre Berger, Leiterin des Berliner Büros des AJC, sagte der Post am Freitag: „Inmitten einer langgezogenen Terrorwelle gegen israelische Bürger schreibt die Süddeutsche Zeitung einseitig die Schuld für die fortgesetzten Anschläge auf jüdische Zivilisten Israel zu. Statt die Gewalt klar als Terrorismus zu bezeichnen, werden die Anschläge trivialisiert, indem man sie mit israelischen Reaktionen auf Terror gleichsetzt. Dem Artikel fehlt journalistische Ausgewogenheit; er verlässt sich auf Behauptungen, die den Kontext der Terroranschläge umkehren und Palästinenser und israelische Araber als Opfer statt als Täter darstellen. Die genutzten Zitate und Beispiele schaffen das Bild einer nicht enden wollenden Gewaltspirale, die von angeblichen israelischen Rachemotiven angetrieben wird. Israelischen Antiterrorbemühungen Rachemotive zu unterstellen ist die Behauptung, dass Juden eine angeborene Lust auf Rache haben. Es ist ein gefährliches Märchen, Rache als Nationaleigenschaft zuzuschreiben. Stattdessen sollten wir Israel als in vorderster Front der Länder stehend betrachten, die sich Terrorismus entgegenstellen, um unsere gemeinsamen westlichen Grundwerte zu verteidigen“, sagte Berger.

Samuel Salzborn, ein führender Antisemitismus-Experte an der Universität Göttingen in Niedersachsen, sagte der Post, die SZ habe die Gründe auf den Kopf gestellt, indem sie „palästinensischen Terrorismus herunterspielt und Israel teilweise für den antisemitischen Terrorismus verantwortlich macht“. Er fügte hinzu, dass das „alte antisemitische Motiv, Juden seien wegen ihres Verhaltens für ihre Verfolgung verantwortlich zu machen, auf Israel als jüdischen Staat übertragen und damit das Opfer in einen Täter verkehrt wird“.

Einige deutsche Juden haben im Verlauf der Jahre ihre Abonnements der SZ wegen des dieses vorgeworfenen gegenwärtigen Antisemitismus gekündigt.

Grigori Pantijelew, der stellvertretende Leiter der Bremer jüdischen Gemeinde, sagte der Post, er kündigte sein Abo nach einem vergeblichen Versuch den SZ-Redakteuren die Schieflage der antiisraelischen Berichterstattung zu erklären. Pantijelew, der Workshops zu modernem Antisemitismus in Deutschland veranstaltet, schrieb eine ausführliche Analyse über die antiisraelische „Manipulation und einseitigen Artikel“ des verstorbenen Historikers Tony Judt in der SZ. „Ich sehe eine klare Position der SZ, die keine Freundschaft anstrebt, sondern vielmehr Feinschaft zwischen Juden und Deutschen anstrebt. Ich bedauere das zutiefst. Ich mache mir aber mehr Sorgen über die Leserschaft der SZ, die die Haltung der Redakteure toleriert. Mit tun die Leute leid, die die SZ lesen und nicht dagegen protestieren.“

Lala Süsskind, die ehemalige Leiterin der 10.000 Mitglieder starken jüdischen Gemeinde Berlins, nannte die Berichterstattung der Zeitung „sehr tendenziös“, weil sie „Israel immer als schlecht darstellt“.

Reinhard Schramm, der Vorsitzende der jüdischen Gemeinschaft Thüringens, sagte, die Schlagzeile der SZ „förder Antisemitismus und ist insgesamt falsch und beleidigen“.

SZ-Artikel veranlassten 1949 einen der ersten Proteste von Schoah-Überlebenden gegen tödlichen Antisemitismus nach dem Holocaust.

Die Zeitung veröffentlichte 1949 einen Leserbrief von Adolf Bleibtreu – ein Pseudonym – in dem dieser sage, jetzt müssten die Amerikaner mit den Juden klarkommen und behauptete, die Amerikaner hätten ihm gesagt, es gebe Bedauern, „dass wir sie [die Juden] nicht alle vergast haben…“ Ein Foto des Protestes zeigt die Holocaust-Überlebenden, wie sie ein Transparent halten, auf dem steht: „Down with the Stürmer of 1949. The Süddeutsche Zeitung.” (Nieder mit dem Stürmer von 1949. Der Süddeutschen Zeitung) Der Stürmer war eine führende Nazizeitung, die Juden mit ihren antisemitischen Karikaturen und Artikeln dämonisierte.

In einem Telefoninterview mit der Post am Freitag sagte Torsten Weber, der Vorsitzende der Deutsch-Israelischen Gesellschaft in München, die jüngste antiisraelische Schlagzeile überrasche nicht, weil sie „ein Fall von vielen“ ist. Er sieht „regelmäßige antisemitische Beiklänge“ in der Berichterstattung der Zeitung, sagte aber, die SZ habe keine antisemitische Politik. Im Fall des Artikels von Peter Münch sagte Weber, die DIG betrachte die Schlagzeile als „ein antisemitisches Stereotyp“.

Ulrich Werner Grimm, geschäftsführender Direktor der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Berlin, sagte der Post als Privatperson, nicht in Vertretung der Gesellschaft, dass „die Schlagzeile den alttestamentarischen ‚Rachegott‘ suggeriert, der ein klassischer Bestandteil eines antijüdischen/antisemitischen Vorurteilsmusters ist. Die Schlagzeile gibt dem folgenden Artikel eine antisemitische/antiisraelische Tendenz, die im Inhalt des Artikels nicht zu finden ist.“

Die SZ ist die größte großformatige Zeitung Deutschlands mit einer täglichen bezahlen Verbreitung von 367.924 Exemplaren im letzten Quartal 2015. E-Mails und telefonische Anfragen an die SZ-Chefredakteure Wolfgang Krach und Kurt Kister wegen Kommentaren zu den Vorwürfen des Antisemitismus wurden nicht beantwortet. Julia Bönisch, eine stellvertretende Chefredakteurin der SZ, lehnte es ab Anfragen der Post zu beantworten. Email-Anfragen an Peter Münch über die SZ wurden nicht beantwortet. Die ranghohen SZ-Redakteure Stefan Kornelius und Peter Lindner lehnten es ab E-Mail-Anfragen der Post zu beantworten.

Facebook entfernt EoZ-Poster wegen „Verletzung der Community-Standards“

Elder of Ziyon, 28. Januar 2016

Gestern postete ich einen Bericht, der zeigte, dass gut mehr als die antisemitischen Einträge auf Facebook selbst noch zehn Monate vorhanden waren, nachdem sie gemeldet wurden.

Es dauerte jedoch nur etwa einen Tag, bis Facebook ein Poster entfernte, das ich diese Woche gemacht hatte und das von der Organisation Israel’s Voice übernommen wurde:

Einträge von Leuten, die diese Mörder Helden nennen, durchziehen Facebook, aber auf die Tatsache hinzuweisen verletzt die Regeln!

Ich sah mir gerade einen Thread der Shebhab News Agency an, die erwähnte, dass der gestern in Givat Ze’Ev niedergestochene Jude in Lebensgefahr schwebt; die rechtschaffenen arabischen Facebook-Kommentierer wünschen, dass er stirbt und die Hölle fährt.

Derweil hat die Zeitung Felestin einen kriecherischen Artikel über ein Mädchen in Gaza, das Steine bemalt, um Anschläge auf Juden zu feiern.

PA-Eltern

Die Redaktion von NAI hat für Israel heute hat mal recherchiert und ein paar Aussagen gesammelt, wie sich Eltern von terroristischen Jugendlichen äußern – gegenüber westlicher und israelischer Pressen und Behörden und gegenüber arabischen Medien:

Im Verhör gab der Attentäter zu, dass die palästinensischen Medien ihm zu einem Anschlag ermutigt haben. Seinem Entschluss, zu töten, fiel eine 38-jährige Mutter von sechs Kindern, Daphna Meir, zum Opfer. Vor der israelischen Kamera erklärte sein Vater, dass er gegen die abscheuliche Tat seines Sohnes sei, aber vor der palästinensischen Kamera lobte er seinen Sohn für den mutigen Anschlag um Al-Aksa willen.

Auch der Vater des 13-jährigen Palästinensermädchen Rakia Abu Ayid, die während ihres Angriffs erschossen wurde, lobte ihre Tat. Das Mädchen war mit einem Messer in ihrer Hand auf einen Wächter der jüdischen Siedlung Anatot zugerannt. „Gelobt sei Gott, der Allmächtige. Dies wird bestimmt der Al-Aksa-Moschee und Palästina gedient haben“, sagte ihr Vater im palästinensischen Rundfunk. „Nun wird sie ihre Geschwister treffen (im Himmel) und Allah wird sich ihrer erbarmen!“ Augenzeugen bestätigen, dass ihr Vater ihr nachgerannt sei, um sie davon abzuhalten. Er hatte den Eingang zur Siedlung eine Minute nach ihr erreicht, als sie schon neutralisiert worden war. Im Verhör gegenüber der israelischen Polizei weinte der Vater über den Tod seiner Tochter. Die Mutter erklärte gegenüber den israelischen Medien, dass ihre Tochter sich mit ihren Brüdern gestritten hatte und deswegen wutentbrannt mit dem Messer zur nahegelegenen jüdischen Siedlung gerannt war.

Dasselbe betonten auch die Eltern des 15-jährigen Palästinensers, der in Tekoa bei dem Versuch neutralisiert wurde, die schwangere Mutter Michal Froman zu ermorden. Die 30-Jährige trug mittelschwere Verletzungen davon, ihrem ungeborenen Kind geht es gut. Die Eltern des Attentäters erzählten, dass er innerhalb der Großfamilie Streit mit seinen Geschwistern hatte und deswegen in die Siedlung eindrang, um seine Wut loszuwerden. In den palästinensischen Medien haben die Eltern natürlich ebenso seinen Anschlag gelobt und ihren Sohn als Märtyrer gepriesen.

So kommt Tzipi Hotovely, die stellvertretende israelische Außenministerin völlig zurecht zu folgender Aussage:

„Die Welt muss unbedingt eingreifen. Es ist unmöglich, dass der Westen der palästinensischen Autonomiebehörde jährlich Geld zukommen lässt und diese verwendet ein Großteil für Propaganda gegen Israel, Terrorhetze und Terror… 15% des ausländischen Geldeinkommens wird für Sozialhilfe palästinensischer Terroristen in israelischen Gefängnissen und ihrer Familienangehörigen verwendet.“

Wie wär’s mal mit Nachdenken, „Weltgemeinschaft“?

Wen es interessiert: Es ist nur ein Ausschnitt!

Real Jerusalem Streets, Israellycool, 20. Januar 2016

Ich war total aufgeregt. Der Reiseplan sagte, wir würden das Josefsgrab besuchen. Aber die Realität sah nicht ganz so aus, wie sie auf dem Papier schien.

Das Josefsgrab

Wir waren dort, um Josefs Grab zu sehen, aber ich brauchte ein gutes Zoomobjektiv, um dieses Foto machen zu können.

Damit jüdische Touristen das Josefsgrab sehen können – außer sie gehen mitten in der Nacht mit einer Armee-Eskorte hin – gibt es den Aussichtspunkt Josefsgrab, hoch über Schechem oder wie der Ort heute genannt wird: Nablus.

Der Guardian veröffentlichte „To Whom it May Concern review – searing images of Israel by Hareetz“ (Wen es interessiert: herzzerreißende Bilder Israels von Ha’aretz). Diese Ausstellung der schönen Künste von „herzzerreißenden Bilder“ befindet sich in einer Galerie in New York.

Eines der gezeigten „herzzerreißenden Bilder“ ist das eines furchtbar überfüllten Lagers, das diesem hier ähnelt.

ABER

überprüfen Sie das nicht ausgeschnittene Foto; es hat eine weniger herzzerreißende Spur grüner Fläche im Hintergrund.

ABER hier hört es nicht auf;

hier finden Sie ein volleres Foto desselben Schauplatzes. Vielleicht immer noch „visuell verstörend“, aber nicht annähernd so „moralisch unfassbar“ wie die kleinen, angehäuften Behausungen in Flüchtlingslagern, die uns gezeigt werden.

JETZT zur Komplettansicht; bitte beachten Sie das Minarett auf dem Foto.

Das Minarett ist weiß eingekreist, um Ihnen zu helfen es zu finden.

Das Ausbreitung des neuen Nablus ist nicht annähernd so dramatisch wie ein Foto der vollgestopften alten Flüchtlingslager.

Was moralisch unfassbar ist: Die arabische Welt hält die Scharade dieser Lager seit Jahrzehnten aufrecht. Um ihre Darstellung des armen, unterdrückten Volks im Gang zu halten, werden diese überfüllten, von der UNO beaufsichtigten, steuerfreien Viertel als wünschenswert betrachtet.

Natürlich sorgen richtig ausgeschnittene Fotos für herzerweichende Szenen. Bilder, die Israel in ein negatives Licht setzen. Während bildende Künste auf Emotionen zurückgreifen, zeigend diese Bilder nicht das ganze Bild und erzählen nicht die wahre Geschichte. Nablus breitet sich mit neuen Gebäuden und Vierteln aus, aber das ist nicht die Story, von der Ha’aretz oder der Guardian wollen, dass Sie sie sehen.

Wann haben Sie das letzte Mal ein Foto von Nablus gesehen, das nicht gestutzt war?

Helden-Schulkind palästinensischer Art

DryBones, 20. Januar 2016

Das Investigative Project on Terrorism schreibt:

Palästinensischer Vater, soziale Medien preisen Terroristen, der israelische Mutter ermordete

Eine sechsfache Mutter wurde am Sonntag von einem palästinensischen Terroristen ausgesucht und erstochen. Die Reaktion seines Vaters ist keine aus Entsetzen und Scham.

„Ich bin stolz auf ihn“ sagte der Vater von Murad Bader Abdullah Adais den palästinensischen Medien, berichtet Israel National News.

Adais stach am Eingang ihres Hauses in der Stadt Otniel, südlich von Hebron, tödlich auf Meir ein, während drei ihrer sechs Kinder Zuhause waren. Meir’s anfänglicher Kampf mit Adais zwang ihn zur Flucht, was vielleicht die Kinder vor dem Angreifer rettete. Nach einer intensiven Fahndung verhafteten die israelischen Behörden Adais am Dienstagmorgen.

Eine palästinensische Internet-Nachrichtenseite – QudsN – feierte den Mord damit eine aufwiegelnden Grafik, die den Namen der Stadt Otniel auf Arabisch beinhaltete, dazu ein blutiges Messer, das den letzten Buchstaben formt.

ZDF info, 15.45 – der Nahost-Konflikt wird erklärt

Die Einführung setzt den Ton: Ein Konflikt, der Überhöhungen sucht und deshalb Nationalismen und Religiöses betont. Dabei sei das weder ein nationalistischer noch ein religiöser Konflikt, alles Quatsch. Es geht nur ums Land, alles andere ist Überhöhung.

Ach nee. Dann haben die Araber das also schon immer überhöht? Wie bescheuert muss man sein, dass man den religiösen Aspekt rauswirft? Als Ursache für unbedeutend erklärt?

Geografisch-politische Erklärung der Lage Anfang des 20. Jahrhunderts: Es gab da zwei osmanische Provinzen: Mesopotamien und Syrien. Ganz im Westen befindet sich Palästina mit der Hauptstadt Jerusalem.

Geht’s noch? Es gab weder „Palästina“ noch war Jerusalem dessen oder überhaupt eine Hauptstadt!

Sollte man sich das weiter ansehen? War doch von vornherein klar, was dabei rauskommen würde – Geschichtsklitterung.

Ich habe mal weiter aufgepasst. Die Balfour-Erklärung war ein seltsames Dokument, wegen seiner Formulierungen.

Scholl-Latour: Die Briten wollten die jüdisch interessierten USA auf ihre Seite ziehen, deshalb die Balfour-Erklärung, die Unterstützung der Juden. (Na ja, von PSL kann man nichts erwarten, das nicht irgendwie „USA-kritisch“, als von Vorurteilen negativ getränkt ist.)

San Remo: Kein Wort vom Auftrag des Mandats! Die Briten machen, die Araber wollten was anderes. Die zionistische Seite war pro-britisch, stellte Forderung an britische Entscheidungsträger, sofortige Umsetzung der Balfour-Erklärung. Ja, was sollten die denn sonst fordern, wenn es auch Auftrag des Mandats war! Das lässt das ZDF in seiner „Dokumentation“ aus, die nicht alles dokumentiert, sondern nur sehr selektiv darstellt.

„Die Neuankömmlinge“ (Juden aus Russland) werden als Fremdkörper dargestellt, Konkurrenz aus Europa, denen die Fellachen „nicht gewachsen“ waren. Die Juden versuchten die nichtjüdischen dort Lebenden wegzubekommen.
Oh, jetzt kommt noch eine Erwähnung von neuen Arbeitsmöglichkeiten, die die Araber anzogen.

Aber auch PSL merkt nicht, was er da für einen Widerspruch konzipiert: Einerseits kauften und bearbeiteten Juden Brachland, das als wertlos galt, andererseits sollen sie von dort Araber verdrängt haben. Hm…

Ach ja: Die Juden akzeptieren die Araber nicht und das sorgte für die Spannungen.

Oh, 1921: Die zionistischen Aktivitäten sorgten für einen „Aufstand“ der Araber und die Ermordung von 41 Juden. Klar, die Opfer von Judenhass sind die Ursache für Judenhass.

Die Juden beginnen ihre eigenen Bürgerwehren zu erreichten und alles wird konfrontativer.

Wer ist also die Ursache? Ist ja wohl klar.

Mir reicht es. Abgeschaltet.

Must Watch – Palästinenser von ‚1948‘: „Wir flohen, sie vertrieben uns nicht“

Aussie Dave, Israellycool, 13. Januar 2016

Es ist eine der Behauptungen der Israelhasser: Israel vertrieb die 1948 dort lebenden Palästinenser.

Wie der berühmte israelische Historiker feststellte, gab es zwar Vertreibungen (wie es im Krieg mit feindlicher Bevölkerung passieren kann), aber vielen der 700.000 arabischen Flüchtlinge wurde von ihren arabischen Brüdern befohlen oder geraten ihre Häuser zu verlassen. Es gab auch solche, die aus Angst flogen.

Jetzt ist Israel Social TV, eine Gruppe, die auch dafür bekannt ist die Dienste eines BloggerdeppenTM (ich nehmen an sein Vertrag wurde nicht verlängert, denn er war, nun ja: schlimm) ein antiisraelisches Video über „palästinensische Flüchtlinge“ veröffentlicht, die ihre Rückkehr planen.

Sie sind junge palästinensische Männer und Frauen, Bürger Israels. Sie treffen sich seit drei Jahren, malen sich ihre Rückkehr in ihre zerstörten Häuser aus und planen sie. Das Projekt „Udna“ (auf Deutsch: „Rückkehr“) zielt darauf ab der jüngeren Generation ein Bewusstsein für die Nakba weiterzugeben und tatsächliche Rückkehrmodelle zu entwerfen. Nachkommen von Vertriebenen aus al-Lajjun machten einen Film über die Vertreibung aus dem Dorf im Jahr 1948.

Machen Sie sich nicht die Mühe das anzusehen. Unser Zion Mike hat den einzigen Teil herausgeholt, der sich das Ansehen lohnt.

Ein Eingeständnis des alten Mannes, dass sie aus Angst vor dem stattfindenden „echten Kriegs“ flohen und dass er darauf besteht, obwohl der Interviewer (sein Enkel) versucht ihn dazu zu bringen zu sagen, dass sie vertrieben wurden.

Die Wahrheit, die ganze Wahrheit und nichts als die Wahrheit.