Das Vorurteil, das niemals stirbt

Bruce Bawer, FrontPage Mag, 13. September 2022

Als erfolgreiche Journalistin, Medienkommentatorin, Dokumentarfilm-Produzentin, ehemaliges Mitglied des italienischen Parlaments und in der italienischen jüdischen Gemeinschaft verehrte Persönlichkeit („Sie ist unsere fiamma – unsere Flamme!“, sagte mir ein italienischer Jude vor Jahren), zog Fiamma Nirenstein vor neun Jahren nach Israel, wo sie derzeit als Senior Fellow am Jerusalem Center for Public Affairs tätig ist. Sie hat auch mehrere Bücher geschrieben, deren jüngstes, Jewish Lives Matter: Diritti Umani E Antisemitismo (Jüdisches Leben zählt: Menschenrechte und Antisemitismus), jetzt ins Englische übersetzt worden ist. Selbst wenn Ihnen nicht gesagt werden muss, dass Antisemitismus böse ist und selbst wenn Sie eine Reihe Arbeiten zum Thema gelesen haben, lägen Sie falsch, wenn sie darauf verzichten: Nirenstein ist eine brillante, unglaublich informierte Studierende des Judenhasses und ihr neues Buch – aus dem Italienischen hervorragend von Amy Rosenthal übersetzt – ist eine elegante, leidenschaftliche und energiegeladene Destillation ihres Wissens und ihrer Weisheit; es bietet mehr als ein paar Einblicke, die zumindest für mich frisch und wertvoll sind.

Zum Beispiel hält Nirenstein versiert fest, dass die Art linker Professoren, die reflexiv Mitgefühl für Leute wie die Maori in Neuseeland, Australiens Aborigines, Kanadas First Nations und die Native Americans in den USA bekunden – die routinemäßig die weißen Einwohner dieser Länder daran erinnern, sie lebten auf gestohlenem Land und die jeden Vortrag einer akademischen Konferenz damit beginnen die fragliche Veranstaltung finde auf Land statt, das einst von den Irokesen oder Aranda oder Tutchone bewohnt war – genau dieselben Leute sind, die Israel am stärksten hassen, obwohl man denken sollte, wenn sie Beständigkeit schätzten, dann würden sie die Rückgabe des alten Königreichs von Israel und Juda 1947 – das in den dazwischen liegenden Jahrhunderten nacheinander von (unter anderem) den Persern, Griechen, Römern, Arabern, Kreuzrittern und Türken erobert wurden – an die Nachkommen der ursprünglichen Einwohner bejubeln. Nirenstein drückt es so aus: Welche Stammesgruppe könnte ein archetypischeres Beispiel eines „eingeborenen Volks, das nach Hause zurückkehrt“ sein als die Juden?

Es gibt weitere Ironie. Zu den führenden Antrieben des Antisemitismus auf dem Planeten gehören Institutionen, die für den ausdrücklichen Zweck gegründet wurden ihn zu bekämpfen. Nirenstein konzentriert sich insbesondere auf die Europäischen Union – die, so stellt sie fest, jahrein, jahraus palästinensische Schulbücher finanziert, die mit Antisemitismus vollgestopft sind – und auf den UNO-Menschenrechtsrat, der „rund die Hälfte seiner Resolutionen für den gesamten Globus der Verurteilung Israels gewidmet hat“ und dessen Untersuchungskommission für die Besetzten Palästinensergebiete gegründet wurde, um Israel zu beobachten, weil es „ein krimineller Staat“ ist, der eine „dauerhafte Gefahr für die Palästinenser“ darstellt. Dann gibt es NGOS wie Amnesty International und Human Rights Watch, deren Berichte durchweg Israels Vergehen übertreiben, während sie palästinensische Gräueltaten in der Versenkung verschwinden lassen. Den vielen andren Menschenrechtsgruppen, die sich nicht nur entschieden Israel für Kritik herauszugreifen, sondern auch über sein Handeln zu lügen, könnte man natürlich ein ganzes Buch schreiben. Der Leiterin des deutschen Anne-Frank-Zentrums z.B. ist berechtigterweise vorgeworfen worden Juden für Antisemitismus verantwortlich zu machen und Oslos Zentrum für Holocaust-Studien und religiöse Minderheiten, 2001 mit Regierungsgeldern als Teil der offiziellen Entschädigung der norwegischen Juden gegründet, denen im Zweiten Weltkrieg Eigentum entzogen wurde, verbreitet heute aktiv antisemitische und pro-islamische Propaganda.

Seit Menschengedenken wurden europäische Juden unterdrückt, tyrannisiert und schießlich in Todeslager geschickt, wo rund sechs Millionen von ihnen krepierten, aus dem einzigen Grund, dass sie von ihren Peinigern als Mitglieder einer minderwertigen Rasse oder einer noch niedrigeren Spezies wahrgenommen wurden. Heute jedoch, wo progressive Ideologie Kaukasier dämonisiert und westliche Zivilisation als von etwas namens „white supremacism“ (weiße Vorherrschaft) verdorben ansieht, sind Juden als weiß oder gar als „superweiß“ umkategorisiert worden und Israel wird als führender weiß-imperialistische Unterdrückung hingestellt – als Pfeil , der gegen das Herz der nichtweißen Welt gerichtet ist, mit Europa und Nordamerika auf Rang zwei und drei dahinter. Gemäß derselben Unlogik sind Palästinenser „mit Schwarzen als unterdrückter Minderheit identifiziert“ worden, so dass Amerikaner, die nichts über die Geschichte der Juden und der Palästinenser wissen, ihren Konflikt aus der völlig anderen Geschichte der Weißen und Schwarzen in den USA heraus erschließen. Es muss gar nicht erst gesagt werden, dass die Vorstellung von Juden als „superweiß“ die Juden erstaunt hätte, die von Hitlers radikalen Gesetzen zu Opfern gemacht wurden und, wie Nirenstein betont, die vielen Juden von heute mit Sicherheit verblüffen würde, die aus Gegenden wie Äthiopien und dem Jemen kommen. Genauso scheinen die Linken, die Juden schmähen und die „Palästinenser“ verehren, nicht zu erkennen, dass die Juden selbst die ursprünglichen Palästinenser waren, weil ihnen der Name vor zwei Jahrtausenden von den Römern gegeben wurde und dass die Bezeichnung „nichts mit den Arabern zu tun hat, die sich heute Palästinenser nennen“.

Alles verändert sich, aber der Antisemitismus bleibt bestehen. Er verändert seine Form, wandelt sich ständig, um zur Zeit zu passen. Nach George Floyds Tod schuf jemand ein Wandbild von Floyd „Keffiyeh tragend vor der Palästinenser-Flagge“ – womit der angebliche systematische Missbrauch der Araber durch Israel mit dem angeblichen systematischen Missbrauch schwarzer Amerikaner durch weiße Polizisten gleichgestellt wird. Die heute weitverbreitete Ansicht, Israel sei ein Apartheidstaat – eine Beleidigung der Schwarzen, die unter tatsächlicher Apartheid in Südafrika litten- wird von der Tatsache widerlegt, dass Muslime in Israel mehr Rechte genießen als in vielen europäischen Ländern (ganz zu schweigen von ihren Rechten im Großteil der islamischen Welt). Und die Behauptung, Israel habe Jahrzehnte lang einen naziartigen Völkermord an den palästinensischen Araber begangen, ist schlicht haarsträubend angesichts der Tatsache, dass „eine palästinensische Bevölkerung von 700.000 im Jahr 1948 auf heute 6 Millionen angewachsen ist“. Nirenstein erinnert uns an die Erklärung von Martin Luther King Jr. im Jahr 1967, dass „Antizionismus inhärent antisemitisch ist und es immer sein wird“.

Außerdem führt sie als Hinweis auf die Tiefe der Absurdität, in die Antisemitismus absinken kann, eine Verurteilung Israels an, die letztes Jahr von niemand anderem als Kim Jong-un ausgegeben wurde, weil „aus dem Gazastreifen ein riesiges menschliches Schlachthaus und Ort der Massakrierung von Menschen gemacht wird“.

Nirenstein macht einen starken Job, indem sie den Unterschied zwischen Israel und seinen arabischen Feinden hervorhebt. Auf der einen Seite befindet sich eine Terrororganisation, die Hamas, die „palästinensische Kinder vorsätzlich in Gefahr bringt“, weil sie sie als menschliche Schutzschilde benutzt; auf der anderen befinden sich die israelischen Verteidigungskräfte, die sich größte Mühe geben diesen Kindern keinen Schaden zuzufügen. Wir reden über einen Konflikt zwischen „Stammes“-Kriegern, die Frauen unterdrücken, Schwule ermorden und Ungläubige hassen und einer technologisch fortschrittlichen Demokratie, die aktiv „die Gleichberechtigung der Geschlechter, Religionen und ethnischen Gruppen“ fördert. Die Palästinenser begehen die brutalsten Verbrechen gegenüber Israel, nur damit „ihre Lieben in israelischen Krankenhäusern behandelt werden“ – sie wissen, dass sich dort ausgezeichnet um sie gekümmert wird. Israel opfert, „wie ein Kind, das geliebt werden will“, seine eigenen Interessen aufgrund eines „Übermaßes an Leidenschaft für Frieden“, obwohl die Palästinenser die vorteilhaftesten Friedensvorschläge abgelehnt haben, weil ihr wahres Ziel nicht Frieden ist, sondern die Vernichtung Israels. Israel gab dem Gazastreifen „produktive Infrastrukturen, darunter die schönen Treibhäuser, in denen Erdbeeren, Kirschtomaten und Nelken gezogen wurden“, aber als die Hamas übernahm, zerstörte sie alles, was die Tatsache unterstreicht, dass diese Leute keine produktive Wirtschaft und eine erfolgreiche Gesellschaft wollen – sie wollen Waffen, Munition und tote Juden. Und trotzdem betrachtet die internationale Linke die Palästinenser durch rosige Brillen. Warum? Weil, so schreibt Nirenstein, „sie heilig sind, ein idealisiertes Volk statt einer Wirklichkeit, eine Art Unwertigkeit Israels und daher der Juden“. Genau.

Es ist ein kurzes Buch – nur etwas mehr als 100 Seiten lang. Aber Thomas Paine’s Common Sense hatte nur 47 Seiten und löste eine Revolution aus. Wie Paines Buch ist Nirensteins ein intensiver, drängender Aufschrei, das Produkt einer erbitterten und furchtlosen Intelligenz, die originelle Einblicke zusammen mit Punkte bringt, die nicht neu sein müssen, aber vielleicht noch nie so gut formuliert wurden. Gibt es noch etwas, das über Antisemitismus gesagt werden muss? Ja, gibt es – und es steht alles in diesem Buch, das man in die Hände aller legen sollte, von denen man weiß, dass sie ignorant die antisemitische Linie der Linken nachplappern. Wenn Nirenstein sie nicht aufklärt, bezweifle ich, dass irgendjemand das jemals schaffen wird.

Wer schadet palästinensischen Kindern wirklich? Was die Medien nicht berichten

Benjamin Amran, HonestReporting, 12. September 2022

Während der Operation Tagesanbruch, der jüngsten Eskalation zwischen den Israelischen Verteidigungskräften (IDF) und dem im Gazastreifen ansässigen und von den USA als Terrororganisation eingestuften Palästinensischen Islamischen Jihad (PIJ) wurde ein ranghoher PIJ-Kommandeur namens Taysir al-Jabari bei einem israelischen Luftangriff getötet.

Al-Jabaris Tod wurde von den Medien weltweit berichtet, darunter von der BBC, France24, Al-Jazira und ABC News.

Allerdings berichtete keines der Nachrichtenmedien die vielsagende Reaktion des PIJ auf die Ereignisse des 5. August. Ein von der Terrororganisation veröffentlichtes Propagandavideo zeigte Al-Jabaris Sohn, der ein halbautomatisches Gewehr abfeuert, womit der Einsatz von Kindersoldaten praktisch befürwortet wird.

Eine Analyse von HonestReporting zeigt, dass die Medien selten von der Rekrutierung von Kindern berichten, die der PIJ und die Hamas betreiben, die sich der Vernichtung Israels verschrieben haben.

Leider ist die Indoktrination von Hass und Gewalt gegen Juden und Israelis im Gazastreifen die Norm, wobei die Hamas und der PIJ Kindersoldaten als nächste Generation der Kämpfer verherrlichen. Diese Botschaften breiten sich beginnend in Grundschulen in großen Teilen der palästinensischen Gesellschaft aus und werden Auswirkungen auf jede zukünftige Möglichkeit von Frieden zwischen Israel und dem Gazastreifen haben.

2016 führten z.B. Kinder in einer Grundschule im Gazastreifen ein Stück auf, in dem sie vorgaben israelischen Soldaten und Zivilisten zu entführen. Ein weiteres, von ITV News veröffentlichtes Video aus diesem Jahr zeigt Hamas-„Sommerlager“, in der Teenager taktische Übungen und militärisches Training vollführen.

2021 veröffentlichte das israelische Außenministerium ein Video, das die Indoktrination von Kindern erwähnt, sie sollten „Märtyrer“ werden. Derweil präsentierte ein Video von Al-Jazira die Nachahmung der „Befreiung“ der Al-Aqsa-Moschee in Jerusalem durch palästinensische Kindersoldaten.

Laut dem Middle East Media Research Institute (MEMRI) äußerte Ismail Radwan, ein ranghoher Hamas-Vertreter ausdrücklich, dass die Herrscher in Gaza das Ziel haben „die ‚Generation von Jerusalem und Palästina‘ vorzubereiten die palästinensischen Häftlinge zu befreien“.

In diesen Kommentaren deutete Radwan offensichtlich die Tatsache an, dass die Gruppe junge Kinder dazu ausbildet palästinensische Terroristen aus dem Gefängnis zu befreien.

Vor zwei Monaten berichteten sowohl das Meir Amit Intelligence and Terrorism Information Center als auch Palestinian Media Watch, dass die in der Westbank herrschende Fatah „Sommerlager“ südlich von Nablus organisiert (siehe hier und hier).

Schließlich beinhaltete ein Video Interviews mit palästinensischen Kindern, die im PA-Fernsehen befragt wurden und ihre Hingabe zur Vernichtung Israels und der Ermordung von Juden zum Ausdruck bringen.

Frieden zwischen Israelis und Gazanern ist abhängig von der nächsten Generation – den Kindern des Gazastreifens und der Westbank. Seit Jahren haben Hamas, PIJ und die PA Jugendliche mit der Normalisierung von Terrorismus, Hass auf Juden und Israelis und den von in Gewalt wurzelnden ideologischen Überzeugungen gehirngewaschen.

Jeden Sommer werden, während Kinder in den USA Lager mit Liedern, Lachen und Spielen besuchen, 50.000 palästinensische Minderjährige in „Sommerlagern“ der Hamas, des PIJ und der Fatah ausgebildet zu töten, zu entführen und Terroranschläge zu verüben.

Doch während die Nachrichtenmedien und internationale Organisationen regelmäßig Israel für „den Tod unschuldiger Kinder“ verantwortlich machen, weisen sie nur selten – wenn überhaupt – auf die massenhafte Verwandlung palästinensischer Kinder in brutale Terroristen hin. Und das trotz der Tatsache, dass Kindersoldaten zu rekrutieren laut Völkerrecht illegal ist.

Das UNO-Büro des Sondergesandten des Generalsekretärs für Kinder und Bewaffnete Konflikte erläutert: Kinder unter 15 Jahren als Soldaten zu rekrutieren und einzusetzen ist vom humanitären Völkerrecht – laut Verträgen und Usus – verboten und wird vom Internationalen Strafgerichtshof als Kriegsverbrechen definiert.

Die Medien sind nirgends zu finden, wenn Informationen über den Missbrauch von Kindern als Terror-Aktivposten veröffentlicht werden. Selbst wenn unschuldige Kinder von Israel – unabsichtlich und bedauerlicherweise – getötet werden, werden sie von den Terrororganisationen wegen ihres Märtyrertums gepriesen, was den Konflikt zum Nutzen der Wenigen in der Palästinenserführung weiter antreibt.

Insbesondere die Rekrutierung von Kindersoldaten beginnt nicht mit diesen „Sommerlagern“ für Jugendliche oder mit der Rekrutierung von jungen Erwachsenen durch die Al-Qassam-Brigaden der Hamas, sondern mit der Gehirnwäsche an jungen Kindern in der Schule.

Die Ideologie und Werte der Hamas werden in Schulen gelehrt, die UNO-Geldern bekommen, wie mehrfach berichtet wurde. Statt Lebenskompetenz zu lernen und Bildung zu erhalten, werden Kindern Hass und Gewalt beigebracht.

Noch im Juli 2022 veröffentlichte IMPACT-se, eine Bildungswächter-Organisation, einen Bericht, der Lehrmaterial offengelegt, das von der United Nations Relief and Works Agenncy for Palestine Refugees in the Near East (UNRWA) finanziert wird, „das mit unverhohlen politisiertem Sprachgebrauch zu Gewalt, Jihad und Märtyrertum, Antisemitismus, Hass und Intoleranz ermutigt“.

Leider ist das kein eimaliger Vorfall. Im Juli 2021 erstellte UN Watch einen Bericht, der zu dem Schluss kam, dass mehr als „100 UNRWA-Mitarbeiter … im Gazastreifen, der Westbank, des Libanon, Syrien und Jordanien … zu Antisemitismus und Terrorismus aufstacheln, eine widerliche Verletzung der internen Politik der UNO und der UNRWA zur Neutralität und Unparteilichkeit der Mitarbeiter“.

Große Nachrichtenmedien wie die BBC, CNN, CBS News, MSNBC, Al-Jazira und viele weitere haben es versäumt darüber zu berichten. Ironischerweise sind solche Medien schnell dabei Schlagzeilen zu produzieren wie Gazas Schulkinder sind an den Tod und Bombenangriffe gewöhnt oder Israel: Terror normalisieren, ein Morgengrauen nach dem anderen, wie während der Operation Tagesanbruch im August 2022.

Es ist für Journalisten unerlässlich festzustellen, dass Kinder in diesem jungen Alter Hass und Antisemitismus zu lehren, lebenslange Folgen auf ihre Wahrnehmung von Israel und den Juden hat. Diese zukünftigen Führer, Kämpfer und Terroristen des Gazastreifens werden Auswirkungen auf zukünftige Friedensverhandlungen zwischen Israel und der Palästinenserführung haben.

Tatsächlich wird der arabisch-israelische Konflikt verschärft und Frieden ist rückläufig, solange Nachrichtenmedien und –organe eine offenkundig falsches Narrativ propagieren.

Sieben unangenehme und kaum berichtete Fakten zum Olympia-Massaker von München

Elder of Ziyon, 5.September 2022

Der 5. September war der 50. Jahrestag der Münchener Olympia-Geiselkrise von 1972 und des Massakers, bei dem 11 israelische Sportler getötet wurden.

Es gibt eine Reihe Details zu dem Vorfall, die nicht die Öffentlichkeit bekommen, die sie verdienen.

Eines davon ist, dass der Terroranschlag von Mahmud Abbas finanziert wurde, dem Präsidenten der palästinensischen Autonomiebehörde. Der Drahtzieher des Anschlags von München, Mohammed Daoud Oudeh (Abu Daoud), sagte, dass sowohl Yassir Arafat als auch Mahmud Abbas ihm Glück wünschten und küssten.

Das zweite ist, dass deutsche Sicherheitsvertreter drei Wochen vor dem Anschlag Tipps der deutschen Botschaft in Beirut über einen palästinensischen Informanten erhielten und nichts unternahmen, um den Anschlag zu verhindern.

Die dritte unangenehme Tatsache ist, dass die palästinensischen Terroristen in München Hilfe von deutschen Neonazis hatten. Damals wurde angenommen, dass deutsche Linke beteiligt gewesen waren, aber in diesem Fall verbündeten sich die Palästinenser mit Nazis.

Ein weiteres Detail ist, dass die Organisation, die die Verantwortung für den Anschlag übernahm, immer noch als Schwarzer September bezeichnet wird, es sich aber um die Fatah handelte. Der Schwarze September war eine Fassade für die Fatah, um sich öffentlich vom Terror zu distanzieren. Abu Daoud wurde in arabischen Medien 1972 mit der Aussage zitiert: „Es gibt keine Organisation Schwarzer September. Die Fatah verkündet ihre eigenen Operationen unter diesem Namen, damit die Fatah nicht als direkt Ausführende der Operation erscheint.“ Die US-Regierung bestätigte das  in einem Memo von 1972.

unterstrichen: Dieser Abriss sollte auf keine Weise der CIA zugeschrieben und wegen der extremen Sensitivität der Information sollte er nur mündlich weiteregegeben werden.

Die Entführer waren nicht einfach Profis, die versuchten einen Gefangenenaustausch einzufädeln. Sie waren blutrünstig und als sie den Gewichtheber Youssef Romano töteten, kastrierten sie ihn vor seinen Mannschaftskameraden.

Die sechste und fast unglaubliche Tatsache zu München ist, dass das, was mit den drei überlebenden Terroristen nach dem verpfuschten Rettungsversuch am Münchener Flughafen geschah. Sie wurden weniger als zwei Monate nach dem Anschlag freigelassen, bevor sie vor Gericht gestellt wurden und zwar im Austausch für Geiseln aus dem entführten Lufthansa-Flug 615.

Aber diese Entführung war laut glaubwürdigen Berichten, von Deutschen eingefädelt worden, die mit der Fatah konspirierten, um das Problem die Terroristen ins Gefängnis zu stecken und vor Gericht zu stellen los zu sein.

Im Jahr 2000 veröffentlichte der Guardian einen Artikel, in dem geschrieben wurde:

Dem Schwarze September, eine palästinensische Terrorgruppe, die 1972 bei den Olympischen Spielen in München 11 israelische Sportler tötete, wurde von der deutschen Regierung erlaubt zwei Monate später einen Passagier-Jet zu entführen, eine „Verschleierungsgeschichte“ für die Freilassung der drei vor Ort gefangen genommenen Bewaffneten.

Laut „Ein Tag im September“ – einer für den Oscar nominierten Dokumentation, die in Großbritannien im Mai öffentlich  Premiere hat – deutete Bonn der Terroristengruppe an, es werde ihre Forderungen erfüllen, sollte ein bestimmtes Flugzeug – in dem sich keine Frauen und Kinder befanden – entführt werden. Die Deutschen waren interessiert daran die drei inhaftierten Terroristen freizulassen, damit der Schwarze September seine Drohungen nicht wahr macht eine  Reihe von Bombenanschlägen und Entführungen zu verüben.

Am 29.Oktober 1972 – nicht einmal acht Wochen nach dem Anschlag von München – wurde eine Boeing 727 der Lufthansa auf dem Weg von Damaskus in Syrien nach Frankfurt von zwei Terroristen entführt, als sie Beirut verließ. An Bord befanden sich nur 11 Passagiere, allesamt männlich. Dem Piloten wurde gesagt, er solle nach München fliegen und die Forderungen der Terroristen wurde an Bonn weitergeleitet. Innerhalb von Stunden gab der deutsche Kanzler Willy Brandt nach und die drei Männer wurden übergeben. Die Israelis wurden nicht konsultiert.

Und erst letzten Monat berichtete TheJC:

„Wir haben Dokumente gefunden, die erklären, dass die deutsche Regierung die palästinensische Terrororganisation bat die Entführung eines deutschen Flugzeugs zu fingieren, um in die Lage versetzt zu werden sie freizulassen – und damit sie das einen Monat nach dem abscheulichen Terroranschlag machten, wurden den Palästinensern 9 Millionen Dollar gezahlt“, berichtete der niederländische Anwalt Carry Knoops-Hamburger, einer aus dem Team, das mit der deutschen Regierung wegen Entschädigungen für die Familien der Opfer mit der deutschen Regierung verhandelte, gegenüber The Jc.

Die letzte unangenehme Tatsache zum Massaker von München ist, dass es in palästinensischen Medien und von offiziellen Vertretern der Palästinenser, einschließlich Abbas selbst, heute immer noch als „heldenhaft“ gepriesen wird. Es ist offensichtlich, warum Abbas sich für den Anschlag nicht entschuldigte, als er von einem Reporter im letzten Monat danach gefragt wurde – weil er ihn immer noch als eine Leistung betrachtet, nicht als Quelle für Verlegenheit.

Die Zusammenfassung des Massakers durch die AFP z.B. erwähnte nicht einmal eine dieser Tatsachen.

Wie man das Märchen von der israelischen „Besatzung“ mit Fakten schlägt

Genauso wie Worte wie Apartheid und Völkermord echte Definitionen haben, gibt es für „Besatzung“ im Völkerrecht eine strenge Definition und Präzedenzfälle

James Sinkinson, Israel HaYom, 6. September 2022

Die gewalttätigen Angriffe der Feinde Israels fordern einen hohen Preis an israelischem Blut. Aber Angriffe in den Medien und durch internationale Organisationen fordern auch einen hohen Preis – an gutem Willen und politischer wie wirtschaftlicher Unterstützung bei Israels Freunden und Partnern weltweit.

Die meisten israelfeindlichen Angriffe in den Medien nehmen die Form von Lügen an – von Apartheid über ethnischen Völkermord bis zum Niedermetzeln palästinensischer Kinder.

Israel kann in der Tat mit keiner rationalen Dehnung der Bedeutung dieser Wörter solcher Verleumdungen schuldig sein. Keine Trennung oder Diskriminierung von Bürgern aufgrund von Rasse oder Ethnie – dann keine Apartheid. Kein methodischer Massenmord an Menschen, aufgrund von Rasse oder Ethnie – dann keine Völkermord. Keine gezielten, absichtlichen Tötungen von Kindern – dann kein Gemetzel.

Aber eine verleumderische Beschuldigung besteht fort – weitgehend deshalb, weil die Lüge so klar klingt und die Bedeutung so vage und diffus ist: Besatzung:

So erfahren wir in den Mainstream- und sozialen Medien – sowie in Berichten der UNO-Organisationen und gewisser NGOs – dass Israel „palästinensisches Gebiet besetzt“. Diese Lüge wäre schlimm genug. Aber einige dieser Kommentare verstärken das noch, weil sie so weit gehen Israels Anwesenheit in Judäa und Samaria (der „Westbank“) als „illegale Besatzung“ zu bezeichnen. Die Behauptung wird oft mit der Anführung eines „Konsens internationaler Meinung“ oder der Vierten Genfer Konvention verstärkt.

So wie Worte wie Apartheid und Völkermord tatsächliche Definitionen haben, gibt es auch für „Besatzung“ im Völkerrecht eine strenge Definition und Präzedenzfälle.

Erstens: Nur weil eine Mehrheit der Länder in den Vereinten Nationen dafür stimmt, Israel wegen „Besatzung“ zu verurteilen, macht sie das nicht illegal. Fakt ist: Die berüchtigten israelfeindlichen Abstimmmuster von UNO-Mitgliedern sind gut dokumentiert.

Um es schärfer auszudrücken: Von Mitgliedern der UNO in der UNO-Vollversammlung zum Ausdruck gebrachte Meinungen – egal von wie vielen – bilden noch kein Völkerrecht.

Zweitens: Die Vierte Genfer Konvention anzuführen, um zu beweisen, dass Israel Judäa und Samaria „illegal“ besetzt, offenbart genauso ernste Mängel des antizionistischen Arguments.

Es ist richtig, dass eine Vorkehrung der Konvention feststellt: „Die Besatzungsmacht darf keine Teile ihrer Zivilbevölkerung in die von ihr besetzten Gebiete deportieren oder transferieren.“

Laut dem internationalen Rechtsexperten Eugene Kontorovich, Professor an der George Mason University Scalia Law School „findet gemäß Völkerrecht Besatzung statt, wenn ein Land das souveräne Territorium eines anderen Landes erobert“.

Die arabischen Palästinenser haben allerdings nie Souveränität über irgendeinen Teil des Heiligen Landes gehabt.

Die Palästinenser haben nie irgendwelches Land regiert, bis Israel unter den Oslo-Vereinbarungen 1993-1995 die Kontrolle über einige Gebiete in Judäa und Samaria an sie übergab und dann 2005 einseitig den Gazastreifen verließ.

Stattdessen wurden Judäa und Samaria von Jordanien 1949 – während Israels Unabhängigkeitskrieg – illegal erobert und gleichzeitig säuberte Jordanien sie ethnisch von allen Juden.

Es fällt auf, dass die Jordanier den palästinensischen Arabern keinen Staat auf diesem Land anboten… und dass die Palästinenser auch keinen forderten. Sie versuchten keinen Staat zu bilden oder das Land zu beanspruchen, bis Israel es eroberte.

Das Mandat des Völkerbunds für Palästina – von seinem Nachfolger, der UNO, bestätigt – schloss sogar Judäa und Samaria in seinen Grenzen ein. Damit, so Kontorovich, erbte, als Jordanien Israel 1967 angriff und vertrieben wurde, laut Völkerrecht das obsiegende Land „die Grenzen der vorherigen politischen Einheit in diesem Territorium“.

Mit anderen Worten: Als Israel Jordanien besiegte, fiel die Souveränität über Judäa und Samaria legal an den jüdischen Staat zurück.

Was die Zwangsumsiedlung von Bürgern in das eroberte Land angeht, so hat Israel niemals Teile seiner Bevölkerung nach Judäa und Samaria „deportiert oder transferiert“. Es stimmt zwar, dass viele israelische Bürger Gemeinden in diesen Gebieten gegründet haben, aber das wurde nie auf Geheiß der israelischen Regierung gemacht oder von ihr organisiert.

Stattdessen wurden diese jüdischen Gemeinden von leidenschaftlichen Juden freiwillig gegründet, die in ihrer uralten, indigenen Heimat leben wollten – darunter Familien, die 1948 von dort vertrieben worden waren.

Der Staat Israel hat zwar nichts gegen viele dieser jüdischen Gemeinden in Judäa und Samaria gehabt, aber es gibt in der Genfer Konvention auch keine Einschränkung irgendeines Falls, der das vom Erbe des neuen Territoriums verlangt.

Schließlich: Wir sollten Leute wie den UNO-Sonderermittler, wie Amnesty International und die offizielle Reise-Beraterseite der britischen Regierung – die allesamt in ihrer Kommunikation von den „Besetzten Palästinensischen Gebieten“ reden – daran erinnern, dass viele Länder weltweit tatsächlich laut Völkerrecht besetzt wurden.

Beachten Sie: Russland besetzt die souveränen Staaten Georgien und Ukraine, die Türkei besetzt Nordzypern, Marokko besetzt die Westsahara und Indonesien besetzt Osttimor. All diese Besatzer haben ihre Staatsbürger in ihre besetzten Gebiete transferiert, um ihre illegale Besetzung zu festigen.

Wann haben die Vereinten Nationen – oder die New York Times, NPR oder CNN – diese tatsächlich illegalen Besatzer verurteilt, die unbestreitbar die Vierte Genfer Konvention verletzen?

Es scheint so, dass einzig Israel durchweg heruntergemacht wird, weil es Land „besetzt“ – auf das es wasserdichte juristische Ansprüche hat – während man das echten Kriminellen in Sachen Vierte Genfer Konvention durchgehen lässt.

Kurz gesagt, ist Israel laut Völkerrecht kein Besatzer … und es besetzt natürlich kein „palästinensisches Territorium“, da den palästinensischen Arabern nie irgendwelche Gebiete gehörten oder es von ihnen kontrolliert wurde.

Darüber hinaus ignorieren die Medien, die UNO und viele NGOs auf eklatante Weise nicht zu verteidigende Verletzungen der Vierten Genfer Konvention durch viele Staaten, während sie Israels eindeutige Rechte attackieren, Judäa und Samaria zu kontrollieren, bis die Palästinenser zustimmen Frieden zu schließen.

Gedankenverlorenes Territorium: Bringt meinen Rassismus der niedrigen Erwartungen von Arabern nicht mit meinem offenen Judenhass durcheinander

PreOccupied Territory, 31. August 2022

Jeremy Pine, BBC-Nachostkorrespondent, Jerusalem – Ich habe das Gefühl, mein Publikum macht gewisse irrige Annahmen zu meinen Vorurteilen und jetzt werde ich versuchen Ihnen gegenüber die Voreingenommenheiten zu klären, die meine Berichterstattung beherrschen, so dass Sie es vermeiden können meine Arbeit falsch zu verstehen: Die Tatsache, dass ich z.B. Palästinenser für moralisch unfähig halte, schließt nicht die Möglichkeit aus, dass mich konkrete Feindseligkeit für Juden antreibt und Israel als im Unrecht darzustellen nur als Funktion der Zusammenstöße zwischen denen mit und denen ohne Vertretung geschieht. Ganz im Gegenteil.

Aufgrund einer oberflächlichen Betrachtung meines journalistischen Lebenswerks könnte man schlussfolgern, wenn ich den jüdischen Israelis indirekt Verantwortung für die Gewalt von Palästinensern zuschreibe, dann mache ich das nur, weil mein Rassismus gegenüber Arabern mich daran hindert von ihnen zu erwarten, dass sie Gewalt meiden, wie jede zivilisierte, moralische Person es anstrebt und so werden die Israelis standardmäßig zu den einzigen in den Interaktionen, die die Fähigkeit haben echte moralische Entscheidungen zu treffen – und natürlich haben sie die falschen Entscheidungen getroffen. Das könnte mit dieser falschen Schlussfolgerung als angemessene Erklärung dafür dienen, zum Beispiel mit der Berichterstattung über solche Vorfälle zu warten, bis Israel wegen Raketen aus dem Gazastreifen zurückschießt und es so darzustellen, dass Israel Palästinenser angreift, die einfach nicht anders können als zu versuchen Leute mit willkürlichem Raketenfeuer zu töten.

Diese Schlichtheit stolpert allerdings in simplizistische Gedankengänge, weil ich tatsächlich Juden hasse, ungeachtet arabischer moralischer Fähigkeiten oder ihres Fehlens. Zivilisierte Sitten halten mich und meine Kollegen davon ab uns ausdrücklich auf unseren Antisemitismus zu berufen, aber das bedeutet nicht, dass ich nicht den gesamten Kontext meiner Berichterstattung mit antisemitischen Untertönen einfärben kann, der perfekt ins zaristische Russland oder zu Nazideutschland passen würde. Bitte nehmt meinen Umgang mit Arabern als moralisch im Kinderstatus oder als Leute, die nicht selbst denken können, als Hinweis darauf, dass ich die Juden nicht aufrichtig hasse. Beides gilt. Wenn ich IDF-Handeln gegen Palästinenser in der Westbank kommentiere, dann trenne ich das nicht vom größeren Kontext der arabischen Gewalt gegen Juden, die die IDF zu neutralisieren versucht. Zugegeben, das Nichtvorhandensein palästinensischer Fähigkeit zu Willenskraft führt dazu, dass dieser Kontext nicht erwähnt wird, aber es ist der zugrundeliegende Antisemitismus in meinem Ethos – und dem meiner Organisation – der zu einer einfachen Erzählung reiner israelischen Überreaktion in eine jüdische moralische Verdorbenheit führt, die universale Rügen, vielleicht sogar Blutvergießen erfordert.

Die „weiche“ Bigotterie niedriger Erwartungen hat lange die britischen Einstellungen (und die von so einigen Europäern) gegenüber nichteuropäischen Völkern geprägt. Aber lassen Sie diese Tatsache nie die tiefgehendere Realität meines Antisemitismus verschleiern, von dem einiges britisch-natürlich ist und der Rest ein stolzes Produkt meiner unabhängigen Kultivierung. Bitte bringen Sie das auf die Reihe. Danke.

24 Stunden in palästinensischen/jordanischen Medien:  haufenweise Beispiele für Antisemitismus und Holocaust-Umkehrung

Elder of Ziyon, 21. August 2022

Ich komme der schieren Menge antisemitischen Hasses nicht mithalten, die von Palästinensern (in palästinensischen und jordanischen Medien) im Verlauf der letzten Tage in Reaktion auf die deutsche Kritik an Mahmud Abbas‘ Holocaust-Verharmlosung veröffentlicht wurde. Hier sind einige aus den letzten 24 Stunden.

Al Mal News sagt, die Nakba sei schlimmer als der Holocaust, da der Holocaust nur ein paar Jahre dauerte, aber die Nakba immer noch läuft. Der Titel des Artikels lautet: „Nazi-Rassismus und Zionismus sind zwei Seiten derselben Münze.“

Raschid Hassan schafft es in Ad Dustour auf wenig Platz eine Menge antisemitische Meme beizusteuern:

Die Juden haben Deutschland erpresst, indem sie es zwangen hunderte Millionen Dollar an Wiedergutmachung für den sogenannten „Holocaust“ zu zahlen..!! Ihr Verbündeter war Hitler, der sie nach Palästina deportierte, um sich des jüdischen Problems zu entledigen… die Juden legten sich mit Europa an und zogen es in Weltkriege hinein…

Andererseits muss auf eine sehr wichtige Sache hingewiesen werden, nämlich dass die Mehrheit der Juden, die aus Europa nach Palästina immigrierten, 96% … keine Semiten sind, besonders diejenigen , die aus Polen, Lettland, Australien, Deutschland und Russland auswanderten… Die Führer der Feinde kennen diese Tatsache, aber sie ignorieren sie und fälschen und erfinden  weiter, wie früher..!!

Die Geschichte hat uns gelehrt, dass die Juden dem Verrat verpflichtet sind, sie respektieren keine Vereinbarung oder Vertrag und die Erfahrung des Boten, Friede sei mit ihm, mit ihnen… der beste Beweis… sie intrigierten gegen ihn… sie planten ihn zu töten… und sein Testament an die Kalifen lauteten: Vertreibt sie aus der Arabischen Halbinsel.

Bei Al-Watan Voice sehen wir das hier von Dr. Samir El-Dada:

Aber es ist nicht außergewöhnlich für die Zionisten, dass sie aus der Tragödie von Juden und sogar von Nichtjuden im Zweiten Weltkrieg auf die schlimmste Weise Nutzen ziehen und alle Länder der Welt erpressen, besonders Europa, besonders Deutschland und diese Länder ihrer Kontrolle und ihrem Einfluss unterwerfen und astronomische Abgaben (sie bezeichnen sie als Wiedergutmachung) auferlegen, die eine Billion Dollar übersteigen… und keines dieser Länder würde es wagen zu murren und müsste unter der Drohung mit dem Schwert des Antisemitismus etwas zahlen und diese Herangehensweise ist immer noch die Gans, die den Zionisten goldene Eier legt und womit sie die Welt beherrschen.

Auf der palästinensischen Site Raya sagte Akran Atallah, dass Deutschland das palästinensische Volk tyrannisiert, die „dem schlimmsten Prozess der Vertreibung und Deportation in der modernen Zeit unterworfen worden ist“.

Akbar El Youm sagt, dass das Leiden der Palästinenser mit dem Holocaust gleichzusetzen ist und fragt: „Solle das palästinensische Volk auf die Gasöfen warten, bis Deutschland und die Welt glauben, dass der israelische Holocaust gestoppt werden muss?!“

In einem netten Beispiel psychologischer Projektion schreibt Nihad Abu Gosch in Wattan.net, dass Juden die Opferrolle mit niemandem teilen können.

Israel wird daher nicht von der Leugnung des Holocaust provoziert, sondern dass infrage gestellt wird, dass Juden die einzigen oder die Hauptopfer des Holocaust sind und dann infrage gestellt wird, dass der jetzige Staat Israel der legale, politische und moralische Erbe der Opfer des Holocaust ist, obwohl dieser Staat auf Kosten der palästinensischen Tragödie gegründet wurde und bis heute weiter macht. Die Unterdrückung des palästinensischen Volks, die Besetzung seines Landes und die Beschlagnahe seiner nationalen Rechte und dann einen Finger in die blutende Wunde zu legen, was heißt, dass die Opfer des Holocaust zu Folterern anderer Opfer wurden.

Er endet damit, dass er sagt, Israel benutze den Holocaust aus Ausrede dafür jüdische Überlegenheit zu nutzen, um die Palästinenser praktisch als Arbeitssklaven zu halten.

Dieser Artikel von Ammon News nutzt den Vorfall in Deutschland um an einer Stelle zu sagen, dass „Dalal al-Mughrabi für uns als Bild und Ausdruck wichtiger ist als Johanna von Orleans unddann wirst du als ‚Terrorist‘ bezeichnet.“

Ein weiterer Artikel von Ammon News sagt: „Der Holocaust war, wie er war und die Folgen für die Juden waren  und die Folgen für die Palästinenser, was das ist, was die Welt anerkennen muss, damit die Gleichung des Holocaust zwischen dem Vorfall und dem Ergebnis und zwischen dem Phänomen und seinen Folgen  ausgeglichen ist.“ Was bedeutet, dass die Palästinenser gleichwertige Opfer wie die Juden aus Nazideutschland waren.

Der Artikel fährt damit fort, dass die Deutschen sich bei den Palästinensern entschuldigen sollten, weil sie indirekt die Nakba verursacht haben.

Wie Hitler lobende Palästinenser die Gaza-Berichterstattung verfälschen

Akiva Van Koningsveld, HonestReporting, 11. August 2022

Mit einer seltenen Kritik gegenüber der Hamas beschuldigte die Associated Press (AP) am Dienstag die Herrscher des Gazastreifens des Versuchs in der Küstenenklave arbeitenden Reportern einen Maulkorb zu verpassen. Unter neuen Regeln, die die von den USA als Terrororganisation eingestufte Gruppe für Anträge von Einreisevisa für Auslands-Nachrichtenorganen ausgab, hieß es, Palästinenser, die im Namen ausländischer Medien Einreisevisa beantragen, müssten ihre Kollegen immer begleiten und würden für das, was diese produzieren, zur Verantwortung gezogen.

Zu den Einschränkungen gehört unter anderem, dass die Hamas den Medien befahl nicht über von fehlgeschossenen palästinensischen Raketen getötete Gazaner zu berichten und Israel für die Eskalation mit dem vom Iran gestützten Palästinensischen Islamischen Jihad verantwortlich zu machen.

Nachdem die Auslands-Pressevereinigung die „schwere, inakzeptable und nicht zu rechtfertigende Einschränkung der Pressefreiheit“ verurteilte, behauptete die Hamas, sie habe die vorgeschlagene Veränderung aufgegeben. Doch wie AP berichtete, „hat die Hamas ihre Erwartungen weiter signalisiert, was eine abschreckende Wirkung auf kritische Berichterstattung haben könnte“.

Die Drohung der Hamas ist nur der jüngste Versuch Journalisten einzuschüchtern. Seit sie den Streifen 2007 mit Gewalt eroberte, forderte die Terrororganisation von allen besuchenden Reportern, dass sie einen vom Regime genehmigten lokalen Betreuer haben, der ihre Arbeit beaufsichtigt – in der Regel ein palästinensischer Journalist oder Übersetzer, der von dem Medienorgan angeheuert ist.

Um die Gefahren dieser Einschüchterung zu dokumentieren sah sich HonestReporting einige der „Fixer“ an, die halfen die westliche Berichterstattung über den jüngsten Konflikt zwischen den Israelischen Verteidigungskräften und den islamistischen Terroristen im Gazastreifen zu formen.

Fady Hanona (New York Times) drängt zu Raketenangriffen auf Israel

Von den acht von der New York Times während des vom PIJ initiierten dreitätigen Konflikts produzierten Artikeln werden sechs als von Fady Hanona aus Gaza Stadt beigetragen angegeben (siehe hier, hier, hier, hier, hier und hier).

Hanona ist ein freiberuflicher Produzent und Fixer, der auch von der BBC, dem Guardian und VICE News engagiert worden ist; er scheint dafür zu arbeiten das israelfeindliche Narrativ zu fördern, das von palästinensischen Terrororganisationen propagiert wird und die Vernichtung des einzigen jüdischen Staates der Welt anstrebt.

Zum einen unterstützt er den Erzterroristen Marwan Barghouti, dem er auf Facebook wiederholt den Rücken stärkte (hier, hier und hier). Vor seiner Inhaftierung war Barghouti Mitgründer und Leiter der Al-Aqsa-Märtyrerbrigaden, einer Organisation, die während der zweiten Intifada (2000 bis 2005) Dutzende Israelis mit Selbstmord-Bombenanschlägen und Schussanschlägen ermordete.

Darüber hinaus verharmloste Hanona die Flucht von Mitgliedern der Al-Aqsa-Märtyrerbrigaden und des Palästinensischen Islamischen Jihad aus dem Gefängnis im September letzten Jahres (siehe hier and hier). Die meisten der Entkommenen saßen wegen ihrer Rollen bei Anschlägen auf israelische Bürger lebenslange Strafen ab. Ayham Kamamji z.B. wurde wegen der Entführung und Ermordung des Teenagers Eliyahu Asheri verurteilt.

Tatsächlich unternimmt Hanona keinen Versuch seinen Wunsch zu verbergen, dass Israel von der Landkarte entfernt wird; er bezeichnet das souveräne Territorium des Landes als das „Land von 1948“, während er Israel in Anführungszeichen setzt.

Während der Operation Fels in der Brandung 2014 gegen die Hamas im Gazastreifen nutzte der Freiberufler der New York Times die sozialen Medien, um Ghassan Alian, einem israelischen Drusen, der damals die Golani-Brigade der IDF befehligte, mit Ermordung zu drohen.

Dann drängte Hanona den palästinensischen „Widerstand“ am 18. August 2014 – nur wenige Tage, bevor ein Waffenstillstand zwischen Israel und der Hamas in Kraft trat – eine Waffenruhe abzulehnen und seine Raketenangriffe auf Tel Aviv fortzusetzen, die zu diesem Zeitpunkt das Leben von fünf Zivilisten gekostet hatten.

In einem weiteren Online-Post aus demselben Monat ging er so weit den Naziführer Adolf Hitler anzuführen, um seinen Punkt zur Stärke der Kämpfe im Gazastreifen zu stützen. „Wie Hitler sagte, gebt mir einen palästinensischen Soldaten und eine deutsche Waffe und ich werde Europa auf seinen Fingerspitzen kriechen lassen,“ stand in Hanonas Post; er führte damit ein nicht bestätigtes Zitat des Mannes an, der für die Ermordung von sechs Millionen Juden verantwortlich war.

Darüber hinaus teilte der NYT-Fixer auf Facebook ein inzwischen gelöschtes Propaganda-Video von Terrorgruppen in Jenin, mit dem er seinen Followern sagte, die Palästinenser sollten zur „Kultur der Bekämpfung und des Tötens von Israelis“ zurückkehren.

„Ich akzeptiere keinen Juden, Israeli oder Zionisten oder sonst irgendjemanden, der Hebräisch spricht. Ich bin dafür sie zu töten, wo immer sie sind: Kinder, Alte und Soldaten“, versicherte Hanona und fügte hinzu: „Die Juden sind Söhne von Hunden… Ich bin dafür sie zu töten und sie zu verbrennen, wie Hitler es machte. Ich werde richtig glücklich sein.“ Laut seinem twitter-Feed markierten Israels Sicherheitsdienste seinen Namen, als er eine Dauererlaubnis für Reisen nach Jerusalem beantragte.

CNNS Ameera Harouda beklagte die Festnahme palästinensischer Terroristen

Fady Hanona hat natürlich ein Recht auf seine persönlichen Ansichten, so ignorant und geschmacklos sie auch sein mögen. Aber wie HonestReporting früher schon erklärte, können Fixer und Übersetzer mit einer politischen Agenda selektiv sein, was Informationen angeht, die sie den Journalisten weitergeben oder – schlimmstenfalls – die Worte der interviewten Personen falsch übersetzen, was verzerrte Nachrichten zum arabisch-israelischen Konflikt zur Folge hat.

Und Hanona ist im Gazastreifen nicht der einzige Fixer mit fragwürdiger Geschichte, wenn es um journalistische Ethik geht. Nehmen wir zum Beispiel Ameera Harouda, eine Freiberuflerin, die für CNN und das Wall Street Journal gearbeitet hat.

Als israelische Truppen den entflohenen Häftling Zakaria Zubeidi im September wieder einfingen, gab Harouda in einem Facebook-Eintrag ihrem Entsetzen Ausdruck, während sie einen Kommentar likte, der arabische Israelis, die den Terroristen der Polizei meldeten, als „Verräter“ abstempelte. Bemerkenswert ist, dass Zubeidi einen Anschlag der Al-Aqsa-Märtyrerbrigaden plante, bei dem sechs Israelis getötet wurden.

CNNs Frau in Gaza forderte auch die Freilassung Anhar al-Deeks aus dem Gefängnis, eines Terroristen mit einem versuchten Messeranschlag auf eine israelische Familie.

Recherchen zeigen immer und immer wieder, dass Nachrichtenkonsumenten zu Objektivität einer der wichtigsten Lakmus-Tests für professionellen Journalismus betrachten. Die Fakten zu berichten – ohne Agenden und Einseitigkeiten – wird weithin als  die Hauptaufgabe der Medien verstanden.

Um das Vertrauen der Öffentlichkeit wiederherzustellen müssen die New York Times, CNN und andere Publikationen ihre Verpflichtung zu Objektivität wahren.

Daher rufen wir von HonestReporting unsere Abonnenten auf den Jerusalemer Bürochef der New York Times, Patrick Kingsley, zu kontaktieren und respektvoll, aber nachdrücklich zu fordern, dass die „Newspaper of record“ ihre Beziehung zu Fady Hanona auf der Stelle beendet.

[Nachtrag: Berichten zufolge ist diese Forderung inzwischen anscheinend von der New York Times umgesetzt worden.]