Sie können es nicht lassen

Am 17. Februar 2020 lief in der ARD (in der Mediathek noch bis 18.03.2020 verfügbar) eine Dokumentation über das Fußball-Freundschaftsspiel der israelischen Nationalmannschaft gegen Borussia Mönchengladbach im Februar 1970 und welche politische Wirkung dieses Spiel hatte. Diese 90 Minuten Fußball erreichten für die Verständigung und Normalisierung des Verhältnisses zwischen Deutschland und Israel mehr als die vielen Jahre vorheriger Diplomatie zusammen.

Ein sehenswerter Film – wegen der fußballerischen Hintergründe, der Lebenshintergründe der Trainier Weisweiler und Schaffer, der Beschreibung der sportlichen Entwicklung im Land usw. – der leider doch wieder geschichtsfälschende Elemente enthält, die dazu beitragen, dass Israel als böser Besatzer da steht, der den Palästinensern Unrecht tut. So erklärt der Historiker Wolfgang Kraushaar bei Minute 16.12, nachdem er die fast korrekte Begründung für den Präventivkrieg lieferte: „Dieser [Sechstage-] Krieg endete mit einem Gebietsverlust und zwar der Palästinenser.“

Was für ein Quatsch!

Die „Palästinenser“ konnten kein Gebiet verlieren, weil sie gar keins hatten!

„Gebiet verloren“ hatten Ägypten, Jordanien und Syrien. Das ist historische Tatsache. Alles andere ist Unsinn, ideologische Täuschung.

„Daraus“ – der Niederlage, dem Gebietsverlust – so Kraushaar, zogen bestimmte radikale Palästinenser den Schluss, man müsse auf eigene Weise etwas militärisch dagegen unternehmen müsse. Diese Konsequenzen könnten nicht darin bestehen Kommandoaktionen durchzuführen, weil man den Israelis militärisch hoffnungslos unterlegen sei, sondern man müsste Nervpunkte treffen und hat deshalb vorgeschlagen Flugzeuge zu entführen.

Alles auf dem Mist der Palästinenser und auch da nur dem von ungenannten „bestimmten Radikalen“ gewachsen? Kein Wort davon, dass die arabischen Staaten als Ganzes diesen Kurswechsel initiiert und getragen haben, daran beteiligt waren, mitmachten, z.B. dadurch, dass die entführten Flugzeuge in ihren Staaten gelandet werden konnten ohne die Täter anzutasten; dass die Terrorgruppen finanziert und angeleitet wurden; dass sie arabische Bevölkerung überall aufgehetzt wurde und die Terroristen bejubelte.

Was für eine verfälschende Darstellung wird hier geboten! Von einem Historiker, einem Wissenschaftler!

Ab Minute 21 geht es um den Anschlag auf das jüdische Seniorenwohnheim in München. Die Täter, sind unbekannt. Und der damalige Oberbürgermeister Hans-Jochen Vogel betont noch heute, man könne nicht wissen, ob es sich um linksextreme Täter handelte oder ob sie ausschließlich aus antisemitischen Beweggründen handelten. (Es gibt genug Hinweise, die belegen, dass es sich um linksextreme Terroristen handelte. Schlimm genug auch die Skandale, die heute die Ermittlungen und das Gedenken an den Anschlag überschatten.)

Es folgt eine „Ungenauigkeit“ (22:44): Am 21. Februar, zwei Tage vor dem geplanten Spiel in Tel Aviv, „explodiert eine Paketbombe im Frachtraum einer Austrian Airlines-Maschine… Der Pilot kann das Flugzeug in Frankfurt notlanden. ie Maschine war auf dem Weg nach Tel Aviv.“ Die Gepäck-Etiketten sagen etwas anderes: Die Maschine sollte von Frankfurt nach Wien fliegen. Was Sinn macht, denn die AUA hatte keine Verkehrsrecht von der Bundesrepublik Deutschland nach Tel Aviv. Eine Suchmaschinen-Anfrage bringt die Fakten: Das Paket hätte eigentlich in einem Flugzeug der El Al von Frankfurt nach Tel Aviv transportiert werden sollen (El Al lehnte den Transport des Pakets ab, weshalb es in einen Flieger nach Wien gesteckt wurde, um von dort nach Israel gebracht zu werden). Warum solche Fehlinformationen?

Das heutige „Narrativ“ bestimmt eindeutig die Schilderung der Nahost-geschichtlichen Aspekte dieser Sendung. Dabei wäre es unglaublich leicht die richtigen Fakten ohne Aufwand zu recherchieren und anzugeben. Aber das geht nicht, weil es nicht „passt“, weil auch Wissenschaftler nicht mehr nachfragen/nachforschen/recherchieren oder ihre Kenntnisse in Schieflage interpretieren und dem Bild damit eine Schieflage geben, das falsche Eindrücke schafft. Selbst wenn es nur „Kleinigkeiten“ unter nicht wenigen richtigen Aussagen sind.

Nachbemerkung:
Insgesamt ist die Dokumentation auch ein Loblied auf Willy Brandt, der mit Regierungsentscheidungen dafür sorgte, dass das Spiel überhaupt stattfinden konnte. Es wird immer wieder betont und herausgehoben, dass Brandt die Beziehungen zu Israel normalisieren wollte. Das stimmt zwar, aber was war 1973? Da handelte Brandt als Feind Israels, der den Amerikanern verbot die Entsatzlieferungen für Israel über Deutschland zu schicken. Nachdem er vorher schon Golda Meirs Bitte um Hilfe für Annäherung bzw. Entschärfung der Lage an die Araber unterschlug. Brandt wollte offensichtlich lediglich einen diplomatischen Fauxpas vermeiden und die offiziellen Beziehungen verbessern, aber er stand alles andere als auf Israels Seite. Das gehörte sicherlich nicht in diese Dokumentation, aber die einseitige Hochjubelei des ersten SPD-Bundeskanzlers ist für jemanden mit etwas Kenntnis der Geschichte doch etwas, sagen wir mal, „problematisch“.

Israelis werden angegriffen, in den Medien finden wir – nichts

Daniel Pomerantz, HonestReporting, 6. Februar 2020

Israelische Polizisten inspizieren den Ort eines Auto-Ramm-Anschlags. (Foto: Oren ben HaKoon/AFP via Getty Images)

Bei mindestens drei Terroranschlägen innerhalb von 24 Stunden haben Israelis gerade Leid erfahren. Die Einzelheiten kommen noch weiter herein, aber hier ist, was wir bisher wissen:

  1. In den frühen Morgenstunden vor Sonnenaufgang am Donnerstag [6. Februar 2020] rammte ein unbekannter Angreifer sein Auto in eine Gruppe Soldaten der Golani-Brigade, die vor Jerusalems Altem Bahnhof standen, einem beliebten Ort zum Ausgehen. Die Truppen besuchten Jerusalem vor einer frühmorgendlichen Vereidigungsfeier an der Westmauer. Zwölf [später: 14] Soldaten wurden bei dem Anschlag verletzt, einer davon schwer, der Rest leicht. Neun sind wieder aus dem Krankenhaus entlassen. Der schwer verwundete Soldat erlitt Verletzungen am ganzen Körper und musste operiert werden. Das Auto des Terroristen, das israelische Nummernschilder trug, wurde verlassen im Palästinenserdorf Beit Jala außerhalb von Bethlehem gefunden. [Der Täter konnte später noch gefasst werden. – heplev]
  2. Ein Grenzpolizist wurde bei einem Anschlag in der Altstadt von Jerusalem, außerhalb des Tempelbergs nahe des Löwentors durch Schüsse leicht verletzt. Reagierendes Sicherheitspersonal schoss auf den Angreifer und tötete ihn; er wurde als arabischer Israeli aus Haifa in seinen Vierzigern identifiziert, der vor kurzem vom Christentum zum Islam konvertierte.
  3. Auf einer Westbank-Autobahn wurde nahe der Siedlung Dolev aus einem fahrenden Auto heraus geschossen. Ein Soldat wurde leicht verletzt.

Als die Associated Press schließlich einen Artikel veröffentlichte, begann dieser mit den Worten:

Israelische Streitkräfte töteten zwei Palästinenser…

Reuters begann mit dem Satz:

Mindestens zwei Palästinenser wurden getötet und16 Israelis verletzt…

Sie stellten nicht klar, dass die Palästinenser Berichten zufolge getötet worden waren, während sie Gewaltakte verübten und dabei auf sie geschossen wurde: Mindestens einer war gerade dabei einen Molotowcocktail auf israelische Soldaten zu werfen.

Ein AFP-Artikel war ähnlich aufgebaut wie die Storys von AP und Reuters.

Da dies Nachrichtenagenturen sind, erwarten wir, dass ihre Berichte von vielen Medienorganen weltweit in den kommenden Stunden wiedergegeben werden.

Ist das normal? Ist das angemessen? Ist es noch zu früh, um aussagefähige und  ordentlich recherchierte Berichterstattung zu erwarten?

Nein.

Allein in den letzten Wochen wurden Storys von Anschlägen in Streathem in London bis Burkina Faso fast sofort international berichtet, die die fürchterlichen Auswirkungen von Terrorismus auf unschuldige Zivilisten betonten.

Doch obwohl die Anschläge auf Israelis in der israelischen und jüdischen Presse weithin berichtet werden und obwohl alle relevanten Informationen den Tag über weithin verfügbar waren, hat die internationale Presse sehr wenig gebracht und das, was sie brachte, war schrecklich irreführend. Das steht in heftigen Kontrast zur Berichterstattung über andere Terroranschläge weltweit.

Beispiele:

  • Letzten Donnerstag kündigte das Weiße Haus seinen lange erwarteten Friedensplan an, der in der internationalen Presse weithin kritisiert wurde, insbesondere bezüglich seiner Vorkehrungen für israelische Sicherheit und Entmilitarisierung eines Palästinenserstaats.
  • Später am selben Tag gab ein erboster Präsident Abbas grünes Licht für einen palästinensischen nationalen „Tag des Zorns“, der sich am Mittwoch in der Form von Krawallen, dem Verbrennen von Reifen und Raketenfeuer aus dem Gazastreifen auf israelische Gemeinden ausdrückte.
  • Die Ereignisse der Wut von Mittwoch eskalierten im Verlauf der Stunden: Und heute, am Donnerstag, werden Israelis hastig in Krankenhäuser gebracht – das Ergebnis davon mit Autos gerammt oder beschossen zu werden.
  • Der nächste Schritt, der der Aufmerksamkeit der internationalen Presse fast immer entgeht, besteht darin, dass die Palästinenserregierung den Angreifer und ihren Familien Belohnung in bar zahlt – in Mengen, die das Mehrfache des palästinensischen Lohns betragen und den Rest ihres Lebens. Wir wissen, dass das passieren wird, denn das palästinensische Gesetz schreibt es vor: Es heißt „Märtyrerfonds“ und wird oft als „Geld für Mord“ bezeichnet.

Jeder, der sich wirklich um Frieden kümmert, darum die Welt zu verstehen oder auch nur um die grundlegendsten Dinge von ethischem Journalismus, muss absolut Zugang zu diesen Informationen haben, zu diesem Kontext und zur kompletten Story.

Während ich dies schreibe, arbeitet unser gesamtes Team von HonestReporting heftig daran die Botschaft in die Öffentlichkeit zu bringen und die in Israel stationierte internationale Presse zu ermutigen ihren professionellen Verpflichtungen gerecht zu werden und über diese entscheidende Story zu berichten.

Die „Gewaltspirale“ ist israelisches Verbrechen

… findet offenbar Herr Dirk Müller vom Deutschlandfunk:

Aha: Die Hamas „feuert mutmaßlich Raketen“ und die üblen Israeli schießen „mit deutlich mehr Feuerkraft“ zurück. Wie können die nur? Einfach mehr Feuerkraft haben und auch noch anwenden? Wo doch die Hamas nur mutmaßliche Raketen feuert? Oder feuert sie nur mutmaßlich Raketen? Ist ja egal. Alles, was die Terroristen tun, ist Mutmaßung. Nur die Israelis, diese üblen Burschen, die agieren massiv und das geht ja nun gar nicht.

Wo bleibt da die Verhältnismäßigkeit? Müssen die Israelis nicht erst ein paar eigene Raketen vom Himmel holen, damit die Terroristen gleichziehen können? Müssten die Israelis nicht auch mit Messern über die Grenze gehen, damit Waffengleichheit herrscht? Wie können die Israelis nur mit Präzisionswaffen schießen, wenn die Hamas nur „selbst gebastelte“ Raketen hat? Die auch noch nur „mutmaßlich“ gefeuert werden (oder nur mutmaßlich Raketen sind). Nein, geht gar nicht, was die Juden da machen…

Palästinenser laufen Gefahr zu verhungern – im Libanon. Also werden Sie in den Medien davon nichts lesen.

Elder of Ziyon, 2. Januar 2020


Die Apartheid gegen Palästinenser im Libanon wird immer schlimmer – aber da Israel nicht beteiligt ist, gibt auch niemand vor mit ihnen solidarisch zu sein.

Yassir Ali, Mitglied des Generalsekretariats der Volkskonferenz für Palästinenser im Ausland, warnte vor „dem Schreckgespenst der Hungersnot“ in Palästinenserlagern im Libanon.

Er erklärte, dass die Arbeitslosenrate in den Lagern, in denen Palästinenser zu leben gezwungen sind, sich 2019 von 56% auf 65% verschlechterte und die Armutsrate sich von 65% auf 80% verschlimmerte.

Palästinenser im Libanon sind von etwa 73 Kategorien an Jobs im Libanon ausgeschlossen, was der Grund dafür ist, dass ihre Arbeitslosigkeits- und Armutsraten so hoch liegen.

Zusätzlich, sagte Ali, wird Palästinensern von libanesischen Banken nicht erlaubt Gelder abzuheben oder sich auch nur Gelder aus dem Ausland überweisen zu lassen.

Eine große Zahl der Flüchtlinge ist hauptsächlich von den Auslandsüberweisungen ihrer Kinder abhängig, die auf etwa 100 Millionen Dollar jährlich geschätzt werden. Die meisten bei der UNRWA „registrierten Flüchtlinge“ im Libanon haben den Libanon schon vor langer Zeit verlassen; vor ein paar Jahren waren von 470.000 gelisteten tatsächlich nur 174.000 im Libanon. Heute sind die Zahlen wahrscheinlich noch niedriger, weil junge Palästinenser im Libanon buchstäblich keine Zukunft haben.

Zusätzlich gibt es rund 20.000 syrische palästinensische Flüchtlinge, die sich immer noch im Libanon befinden; auch sie sind gezwungen in denselben übervölkerten Lagern zu leben wie die anderen Palästinenser.

Palästinenser im Libanon veranstalten massive Demonstrationen, um zu erreichen, dass ihnen dieses Jahr mehr Jobs möglich sind, heißt es von Ali. Aber als die größeren Demonstrationen gegen die Regierung begannen, entschieden die Palästinenser ihre eigenen Proteste einzustellen, weil ihre Lage so prekär ist und sie nicht wollten, dass es so aussieht, als würden sie Partei ergreifen. Immerhin hassen die meisten Libanesen ihre palästinensischen „Gäste“ und die armen Palästinenser wollen es für sich und ihre Familien nicht noch schlimmer machen.

Der Libanon ist für Palästinenser nach jedem Maßstab der schlimmste Ort der Welt. Diskriminierung ihnen gegenüber ist im Libanon gesetzlich verankert. Ihnen ist es nicht erlaubt Land zu kaufen oder auch nur ihre Häuser zu erweitern. Sie werden von der Bevölkerung gehasst. Sie würden liebend gerne in der Westbank oder sogar im Gazastreifen leben.

Aber wie oft sehen Sie irgendeinen Artikel über Palästinenser im Libanon? Wie viele NGOs, die vorgeben sich um die Palästinenser zu sorgen, erwähnen die Lage im Libanon überhaupt? Wann war das letzte Mal, dass Human Rights Watch über die Palästinenser im Libanon twitterte?

Die traurige Tatsache lautet: Wenn Juden nicht beteiligt sind, schert man sich den Teufel um die Palästinenser. 5.000 wurden in Syrien getötet – die Medien schweigen. In der Westbank herrscht Korruption – niemand kümmert das. Christen haben den Gazastreifen wegen Verfolgung durch Muslime praktisch alle verlassen – aber ihre einzige Erwähnung in den Meiden erfolgt, wenn Israel ihre Weihnachtsreisen einschränkt.

Zu praktisch jedem Menschen und jeder Gruppe, die sagen, dass sie pro-palästinensisch sind, wird mit dieser Geschichte und anderen bewiesen, dass sie nichts dergleichen sind. Sie sind schlicht antiisraelisch. Und der einzige Grund, dass irgendjemand sich mehr um Israels Umgang mit den Palästinensern kümmert als um den weit schlimmeren Umgang mit ihnen im Libanon, ist der gute, altmodische Antisemitismus.

Israels unverhältnismäßige Zivilverteidigung

Paul Shindman, HonestReporting, 21. November 2019

Israelis rennen während eines palästinensischen Raketenangriffs auf Beer Sheva am 23. März 2011 in Deckung. (Foto: Menahem Kahana/AFP, via Getty Images)

Unverhältnismäßig ist Israels Verteidigung seiner Zivilbevölkerung, nicht die Taktik der IDF.

Jedes Mal, wenn die Hamas und der Islamische Jihad Raketen auf israelische Städte feuern, sind die Nachrichten voll von Bildern des Abwehrsystems Eiserne Kuppel, die die einfliegenden Bomben abfängt, von Experten, die ihre Analyse abgeben, Bilder der verursachten Schäden und Berichte aus Krankenhäusern zum Status der Verletzten.

Seit 2006, als die Hamas die Kontrolle über den Gazastreifen mit Gewalt übernahm, hat es mehrere große Ausbrüche, darunter die IDF-Operationen Gegossenes Blei, Wolkensäule und Fels in der Brandung, dazu zahlreiche Konflikte von weniger großer Intensität. Bei diesen Gewaltausbrüchen schossen die Hamas und andere Terrororganisationen tausende Raketen auf Israel und die IDF schlug mit gezielten Angriffen auf Terrorziele zurück. Bei den größten IDF-Operationen von 2008/09, 2012 und 2014 schickte Israel auch Bodentruppen in den Gazastreifen.

Zwangsläufig werden von den Auslandsmedien Vergleiche zwischen den Opfern beider Seiten gezogen, allerdigns in der Regel ohne jeglichen Kontext oder Erklärung. Viel zu oft greifen Redakteure eines der übermäßig missbrauchten Modewörter auf, unverhältnismäßig.

Um zu verstehen, warum es oft eine unverhältnismäßige Zahl an Opfer gibt, braucht es einige Erklärungen. Aber infolge der begrenzten Sendezeit und unerbittlichen Wortzählungen werden diese Gründe allgemein nicht angeführt. Die Öffentlichkeit versteht nicht, warum Israel hat, was eine unverhältnismäßig geringe Opferzahl zu sein scheint.

Die Bedrohung für Israels Bevölkerung

Seit dem ersten Hamas-Raketenangriff im Jahr 2001 ist Israel aus dem Gazastreifen von rund 20.000 Raketen und Mörsergranaten getroffen worden. Die weit überwiegende Mehrheit ist auf zivile Ziele gerichtet und es wurden mehr als 50 Menschen getötet, hunderte verletzt und hunderte Häuser und Geschäfte zerstört.

Selbst als Gazas Wirtschaft verfaulte, investierten Hamas und der Islamische Jihad hunderte Millionen Dollar in die Entwicklung von Raketen, die bis nach Haifa reichen, womit mehr als sechs Millionen Israelis bedroht sind.

Das ständige Raketenfeuer auf die Bevölkerungszentren zwang Israel zur Entwicklung von Strategien, um mit den Angriffen umzugehen. Die Ergebnisse haben trotz der Salven eine beeindruckende Reduktion der zivilen Opfer gezeigt.

Verfahren zur Verteidigung der Zivilisten

Die israelische Regierung und Vertreter des Verteidigungsapparates haben schon immer die Bedeutung der Zivilverteidigung begriffen; seit 1948 hat es in den meisten Gegenden Bunker gegeben. Die Verwendung von Kurzstreckenraketen durch die Hamas erforderte allerdings neue Maßnahmen.

Die Behörden für die Zivilverteidigung erkannten, dass der Hauptfaktor für die Vermeidung von Opfern das Verhalten der Zivilbevölkerung ist, die „erzogen“ und trainiert werden muss, um auf Raketenangriffe zu reagieren.

Die  Hauptmaßnahmen der Zivilverteidigung sind:

  • Die Zivilisten werden instruiert sofort auf die Alarme zu Luftangriffen zu reagieren und Schutz zu suchen. Die Bürger wissen, dass sie in Bunker rennen, in armierte Räume, Treppenhäuser oder, wenn sie im Freien überrascht werden, sich auf den Boden zu legen und zu schützen. Bürger in allen angegriffenen Städten und Orten werden über die Zeit instruiert und wissen, wie viel Zeit sie haben um Schutz zu suchen, wenn der Alarm losgeht: nur 15 bis 90 Sekunden.
  • In stark angegriffenen Bereichen wie Sderot, wo die Einwohner nur 15 Sekunden oder weniger Vorwarnzeit haben, sind Spielplätze und Bushaltestellen umgebaut worden und dienen als armierte Beton-Bunker.
  • Schulen und Krankenhäuser nahe der Grenze zum Gazastreifen sind mit armiertem Beton bedeckt worden, um Schüler und Lehrer tagsüber vor Raketenangriffen zu schützen.
  • Als die Raketensalven aus dem Gazastreifen besonders intensiv waren, befahl die Zivilverteidigung den Einwohnern innerhalb von sieben Kilometern vom Gazastreifen in den Bunkern zu bleiben. Alle Kindegärten, Schulen und Universitäten im einem 40km-Radius bleiben geschlossen und diesen Zivilisten wird gesagt, sie sollen in der Nähe von Bunkern bleiben.
  • Israel veranstaltet jedes Jahr einwöchige Zivilverteidigungsübungen mit Schulen, an Arbeitsplätzen, Heimen, Verwaltungen Krankenhäusern, um die Bürger zu trainieren, wie sie sich während Angriffen verhalten sollen. Und jedes Jahr machen Schulen Sonderübungen, bei denen Raketenangriffe und Erdbeben simuliert werden.
In Sderot dienen aus armiertem Beton gebaute Geräte auf Spielplätzen gleichzeitig als Bunker.

Die Ergebnisse sind dramatisch effektiv.

In dutzenden Vorfällen wurden Häuser, wo Raketen explodierten, nur Sekunden zuvor evakuiert und die Einwohner suchten Schutz.

Zum Beispiel erwachte im Oktober 2018 eine Mutter in Beer Sheva um 3:40 Uhr morgens durch eine Warnsirene. Sie hatte nur 60 Sekunden, um ihre drei Kinder aufzuwecken und in den Bunker zu kommen. Als sie gerade die Tür zu ihrem Bunkerraum schloss, zerstörte eine Rakete ihr Haus, aber sie entkamen unbeschadet.

Nach drei Tagen Raketenangriffen im November 2019 gab das Heimatkommando der IDF eine Erklärung aus, die die Zivilbevölkerung lobte. „Sie haben die Anweisungen aufmerksam befolgt, Sie haben die Richtlinien eingehalten und sich um Ihre persönliche Sicherheit gekümmert“, heiß es in der Erklärung.

* * *

Zusammen mit dem oben Beschriebenen schließen Israels Verteidigungsmaßnahmen drei weitere Fakten ein: ein fortschrittliches Frühwarnsystem, das Raketenabwehrsystem Eiserne Kuppel und neue Militärtaktiken, die akkurat auf militärische Ziele schießen.

Das Warnsystem Roter Alarm

Die Israelischen Verteidigungskräfte stationierten das Frühwarn-Radarsystem „Farbe Rot“ (Hebräisch: Tzewa Adom), um einfliegende Raketen zu entdecken. Bevor das System installiert wurde, hatten die Einwohner Israels nahe der Gaza-Grenze keine Warnung und Raketen konnten jederzeit detonieren. Viele Zivilisten wurden getötet oder verwundet.

Dieses Alarmsystem wurde erstmals 2004 in Sderot stationiert; es gibt den Einwohnern bis zu 15 Sekunden um Schutz zu finden, bevor die Rakete explodiert. Ortsansässige haben sich auf das System eingestellt, sie fangen an zu rennen, wenn sie den „Klick“ hören, wenn die Lautsprecher des Systems einen Sekundenbruchteil vor dem Ertönen der aufgezeichneten Stimme hören, die „Roter Alarm, Roter Alarm“ verkündet.

Das nationale Frühwarnsystem wurde ausgeweitet und 2012 fertiggestellt. Das System „Farbe Rot“ wird in der Nähe zum Gazastreifen verwendet, während andernorts traditionelle Luftschutzsirenen genutzt werden.

Das System ist nicht nur an landesweite Fernseh- und Radiosendungen gekoppelt, um automatisch einen Alarm und den angegriffenen Ort zu verkünden, sondern reicht bis zum Internet und auf Telefone. Das Land ist heute in 1.700 Zonen aufgeteilt, so dass Alarme nur in Bereichen ertönen, wo Raketeneinschläge unmittelbar bevorstehen.

Eiserne Kuppel

Um sich gegen Kurzstrecken-Artillerieraketen zu verteidigen, die sich gegen Personen richten, entwickelte Israel ein neues Abwehr-System, das als „Eiserne Kuppel“ bekannt ist. Das verwendete System nutzt fortschrittliches Radar um einfliegende Raketen zu verfolgen und ihren Einschlagsort zu bestimmen. Das löst für die Gemeinden das System Roter Alarm aus, auf die geschossen wird.

Innerhalb von Sekunden startet die Eiserne Kuppel gelenkte Raketen, die die einfliegenden Raketen abfangen. Wenn jedoch die Eiserne Kuppel berechnet, dass die angreifenden Raketen in offenem Gebiet landen werden, schießt es keine Abfangrakete.

Das bahnbrechende Verteidigungssystem bekämpft die Bedrohung durch Kurzstreckenraketen und 155mm-Artilleriegranaten. Das System versucht den Gefechtskopf des Ziels über einem neutralen Gebiet zu sprengen, womit es den Kollateralschaden in städtischen Regionen reduziert.

Das System Eiserne Kuppel hat hunderte Raketen erfolgreich abgefangen, die auf israelische Städte zielten; es hat eine berichtete Erfolgsrate von mehr als 90%.

Dieses System ist eigentlich Teil von Israels dreistufigem Radar-Abwehrsystem. Während die Eiserne Kuppel Kurzstrecken-Raketen bekämpft, bekämpft „Davids Schleuder“ (auch als Zauberstab bekannt) Mittelstrecken-Raketen mit einer Reichweite von 40 bis 300km. Der „Pfeil“ ist konzipiert, um ballistische Langstrecken-Raketen zu bekämpfen.

Israels Eiserne Kuppel

Palästinensische Opfer

Zu begreifen, was hinter den „unverhältnismäßigen“ Opfern steckt, heißt auch zu verstehen, warum die Zahl bei den Palästinensern höher ist.

Während die palästinensische Autonomiebhörde ein bescheidenes Budget für die Zivilverteidigung in der Westbank hat, gibt die Hamas nichts dafür aus. Der Gazastreifen hat keine Bomben-Schutzräume oder ein Frühwarnsystem, aber nicht wegen fehlendem Geld oder Ressourcen. Ein typischer Hamas-Terrortunnel kostet schätzungsweise 4 bis 10 Millionen Dollar. Während der Operation Fels in der Brandung im Jahr 2014 entdeckte die IDF 18 Tunnel, die mit geschätzten 800.000t Beton gebaut wurden. Der Journalist Liel Leibovitz wies darauf hin:

Um Dubais Burj Khalifa, den höchsten Turm der Welt zu bauen, wurden 110.000t Beton gebraucht. Die Hamas hätte sich daher sieben solche Monströsitäten leisten können und immer noch einige tausend Dutzend Tonnen übrig gehabt. Hätte sie z.B. Kindergärten mit Bombenschutzräumen bauen wollen, wie Israel sie für die belagerten Bürger von Sderot baute – immerhin haben bekannte Militärstrategen wie Jon Stewart die letzte Woche damit verbracht zu verkünden, dass Gazas Bürger nichts hatten, um sich vor Israels Artillerie in Sicherheit zu bringen – dann hätte die Hamas ihre Reste dazu nutzen können etwa zwei zu errichten, die so groß sind wie das Stadion der New York Giants sind. Und das sind nur 18 Tunnel. Ägypten behauptete vor kurzem, dass es auf seiner Seite weitere 1.370 zerstört hat. Das ist eine Menge Beton.

Darüber hinaus gibt es beträchtliche Dokumentation des Raketenfeuers der Hamas aus zivilen Gebieten und die Lagerung von Waffen in Krankenhäusern, Moscheen und Schulen. Statt Zivilisten zu beschützen, sagte der damalige UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon, verwandelte die Hamas Schulen „in potenzielle militärische Ziele und gefährdete das Leben unschuldiger Kinder“.

Die IDF tut was sie kann, um palästinensische Opfer zu minimieren. Mit Luftüberwachung rund um die Uhr werden Raketen schießende Trupps identifiziert und unter Verwendung von Präzisionsmunition statt Feldartillerie angegriffen. Gezielte Angriffe sind so gestaltet, dass sie nur Kombattanten treffen und das Risiko für nahe dabei befindliche Zivilisten minimieret wird.

Israelischen Luftangriffen gehen oft automatisierte Telefonanrufe, SMS oder abgeworfene Flugblätter voraus, die die Palästinenser warnen Gefahr aus dem Weg zu gehen. Eine weitere von der IDF übernommene, einzigartige Taktik ist das „Anklopfen auf dem Dach“. Vor dem Beschuss eines Gebäudes wirft ein Pilot eine laute, nicht tödliche Bombe ab, um palästinensischen Zivilisten vorab zu warnen. In eingen Fällen wurden Angriffe wegen der Anwesenheit von Zivilisten abgebrochen.

Während diese Warnungen viele palästinensische Leben gerettet haben, bezeichnet die Hamas sie als psychologische Tricks und drängt die Palästinenser regelmäßig sie zu missachten. Und in einigen Fällen veranlassten die Warnungen die Palästinenser sogar auf die Dächer der Gebäude zu gehen, die das Ziel waren, um als menschliche Schutzschilde zu dienen.

Wenn die palästinensischen Opfer im vollgestopften Gazastreifen unverhältnismäßig zahlreich sind, muss man sich da wirklich noch wundern?


Bild: Spielplatz in Sderot, via
YouTube/aquafountain

Independent Arabia stellt österreichisch-ungarische Soldaten des Ersten Weltkriegs als nach Palästina einwandernde Juden dar

UK Media Watch, 16. Dezember 2019

Ein Artikel des Analysten und Redakterus (mit Sitz in Kairo) Ahmad ’Abd al-Hakeem im Independent Arabia (ein Joint Venture des britischen Independent und der saudischen Mediengruppe SRMG – vom 30. November beinhaltete das folgende Foto und die Bildbeschreibung:

Die Bildbeschreibung unter dem Foto mit Uniform tragenden Männern, die in perfekter Aufstellung marschieren, wobei sie Gewehre tragen, behauptet, sie seien in Wirklichkeit „Juden bei ihrer Einwanderung in den Staat Palästina“.

Das Foto (das aus der Sammlung der Library of Congress stammt) zeigt in Wahrheit österreichisch-ungarische Soldaten, die im Ersten Weltkrieg an den Mauern Jerusalems vorbeimarschieren.

Abgesehen von dem abwegigen Foto kommen hier zwei Dinge auf (das erste empörender als das zweite):

  • Zivile jüdische Einwanderung nach Israel und Jerusalem wird arabischen Lesern des Independent als die einer gut organisierten und stark bewaffneten professionellen Armee präsentiert. Ob das gewollt passiert oder nicht, diese falsche Darstellung zeichnet eine heftig verzerrte Geschichte der Zeit.
  • Entgegen den Worten der Bildbeschreibung hat es einen „Staat Palästina“ zu keinem Zeitpunkt der Geschichte gegeben. Zusätzlich stellt selbst der Artikel in seinen ersten Worten fest, dass ein palästinensischer Staat derzeit nicht existiert.

„Seit der Resolution 181, auch als ‚Teilungsplan-Resolution‘ des ‚historischen Palästina‘ bekannt, wurde am 29. November 1947 verabschiedet, suchen die Palästinenser die Landkarten nach dem ab, was von ihrem ‚erhofften‘ Staat übrig geblieben ist.“

Recherche und Text von CAMERA Arabic. Bearbeitet von UK Media Watch.

Deutsche Welle schürt Antisemitismus, sagt CAMERA

Der Sender verwendete den Begriff „Israel-Lobbyisten“, um seine Kritiker zu beschreiben.

Benjamin Weinthal, Jerusalem Post, 10. Dezember 2019

Die deutsche Flagge am 7. November 2017 vor dem Reichstagsgebäude in Berlin. (Foto: Reuters/Hannibal Hanschke)

Athen – Der Streit zwischen dem Committee for Accuracy in Middle East Reporting and Analysis (CAMERA) und dem deutschen Nachrichtensender Deutsche Welle weitete sich aus, nachdem die Medien-Watchdog-Organisation die staatlich finanzierte Mediengruppe beschuldigte Antisemitismus zu schüren.

Deutsche Welle suggerierte, dass Mitglieder der amerikanischen gemeinnützigen Organisation seien „Israel-Lobbyisten“, nachdem die Gruppe die DW zwang einen bedeutenden Fehler in einem Artikel zu korrigieren, der fälschlich behauptete 600.000 israelische Siedler lebten im von der Hamas kontrollierten Gazastreifen.

CAMERA schoss gegen DW zurück.

„Wir sind aus ein paar Gründen aufgebracht“, sagte CAMERAs Jonah Cohen am Montag gegenüber der Jerusalem Post. „Erstens wiesen wir auf einen Faktenfehler in ihrer Berichterstattung hin und ihre Reaktion bestand darin uns deswegen anzugreifen. Zweitens sind wir keine Lobby, was zu entdecken so gut wie keine Recherche benötigt hätte. Und drittens hat der Ausdruck ‚Israel-Lobbyisten‘ im deutschen Diskurs einen antisemitischen Beiklang. Einzig Israel wird als Lobbyisten habend herausgehoben.“

Es gibt keine im Gazastreifen lebenden israelischen Siedler. Die Hamas hingegen hat zwei behinderte Israelis als Geiseln genommen und verweigert ihnen Zugang durch das Rote Kreuz.

Christoph Jumpelt, ein DW-Sprecher, sagte der Post am Dienstag: „Wir kommentieren im Allgemeinen spezifische Fragen zu unserer Berichterstattung“, und fügte an, dass er „die Anschuldigung kategorisch zurückweist“. Es ist unklar, welche Anschuldigung er meint, aber man nimmt an, dass es sich um den von CAMERA erhobenen Vorwurf des Antisemitismus handelt.

Jumpelt sagte: „Was die Korrektur eines Übersetzungsfehlers angeht, möchte ich sagen, dass die Korrektur zu der Zeit vorgenommen wurde, als einige Publikationen behaupteten, sie hätten diesen Fehler entdeckt.“

Ines Pohl, DW-Chefredakteurin, twitterte am Donnerstag: „Wegen eines Übersetzungsfehlers ist die DW seit Tagen massiver Kritik sogenannter Israel-Lobbyisten ausgesetzt. Wir weisen diese Anschuldigung scharf zurück. Dennoch hätte der Fehler nicht passieren dürfen – und wir entschuldigen uns dafür.“

Die Post berichtete im November von dem Fehler. Pohl und Jumpelt lehnten es ab zu sagen, wer die „sogenannten Israel-Lobbyisten“ sind und wer die Korrektur-Artikels schrieb, der die Kritiker beschuldigte „Israel-Lobbyisten“ zu sein. Pohls Tweet elektrisierte Twitter; Kritiker wie die prominente deutsche Journalistin Mirjam Fischer fragte Pohl nach ihrer Verwendung von „Israel-Lobbyisten“.

Vijeta Uniyal, ein Analyst der DW-Berichterstattung zu Israel, der weithin als einer der führenden Experten zu Beziehungen zwischen Israel und Indien gilt, sagte der Post: „Es ist von der Deutschen Welle unaufrichtig dies als einen isolierten Vorfall darzustellen. Allein in den letzten Monaten ist der Sender zahlreiche Male wegen seiner offenbar antisemitischen Berichterstattung angeprangert worden. Der Sender hat wiederholt auf antisemitische Sprachbilder und subtile Aufhetzung zurückgegriffen, um unabhängige Journalisten und diejenigen, die seine Einseitigkeit aufzeigen, zu verleumden.“

Er fügte an: „Das die Deutsche Welle Antisemitismus in ihrer Berichterstattung bestreitet – indem eine Äußerung ausgegeben wird, die mit antisemitischem Sprachgebrauch versetzt ist – sagt alles, was man über diesen deutschen Staatssender wissen muss.“

Pohls Management der DW ist Kritik seitens deutscher Juden wegen der Veröffentlichung eines vermeintlich antisemitischen Artikel im Jahr 2018 begegnet. Die Medienfirma veröffentlich nach Angaben von Kritikern regelmäßig Artikel, die der Terrororganisation Hisbollah Verständnis entgegen bringen.