Ein arabischer Junge und die israelischen Soldaten…

DAS ist die IDF:

Gefunden bei Israel Video Network, 5. August 2016

Will man dem linken, sozialistischen Standpunkt glauben, dann hätten diese Kinder auf der Stelle erschossen werden müssen. Stattdessen wurden sie von ihrem „Feind“  mit mehr Güte behandelt als von ihren „Schützern“ Hamas und Fatah. Ehrlich gesagt, ist der Hamas wie der PLO der Durchschnitts-„Palästinenser“ völlig egal. Sie benutzen sie als menschliche Schutzschilde, als Waffen und als Propaganda. Während des Krieges im Gazastreifen im Sommer gab es Bilder auf Twitter, Instagram, Facebook und anderen Seiten, die angeblich tote Kinder im Gazastreifen zeigten. In Wirklichkeit kamen diese Bilder hauptsächlich aus Syrien, aber andere waren aus Libyen, dem Irak und früheren Kriegen im Gazastreifen. Fakt ist: Das wurde so schlimm, dass selbst die BBC kommentierte: Stimmen die Bilder von #GazaUnderAttack? Das sowie die Videos sind „Pallywood“ genannt worden, aber kam es dazu?

Jahrtausende lang hat die Welt Juden dämonisiert und das gipfelte im Holocaust, der erlebte, wie 6 Millionen unschuldige Juden starben. Die Welt hatte dann ein Schuldgefühl und stimmte zu, dass die Juden ein Land brauchten, aber seitdem hat die Welt immer nur den jüdischen Staat aufgerufen sein Recht auf Selbstverteidigung und sein Land aufzugeben. Pallywood ist von der Terroristenführung und ihren Unterstützern als neue Form der Ritualmordvorwürfe des Mittelalters aufgebaut worden. Diese führten zu vielen Pogromen, Vertreibungen und schürte Jahrhunderte christlichen Antisemitismus. Heute ist er politisch statt religiös, aber dieselben Lügen und Mythen werden verbreitet, außer dass nicht mehr christliche Kinder für Matzen (ungesäuertes Brot, das an Pessah gegessen wird) genutzt werdne, sondern „unschuldige“ muslimisch-arabische Kinder. Nur, dass dies nicht der Fall ist. Daher müssen sie Videoaufnahmen und Bilder nutzen, die nicht aus dem gezeigten Konflikt und/oder manipuliert worden sind, um das erzählte Narrativ zu zeigen.

Das Narrativ der Gazaner und der PLO zum Gaza-Krieg lautet: Israel beschoss GEZIELT Zivilisten und beging Völkermord. Sie benutzen dazu verschiedene Fotos und Videoaufnahmen im Versuch ihren Punkt zu beweisen und narrten sogar BBC-Reporter Jon Donnison dazu eines dieser Fotos zu twittern, von dem dann festgestellt wurde, dass es aus Syrien stammte. Fakt ist: 66 Soldaten wurden getötet und 469 verwundet, während sie Zivilisten schützten. Hätte Israel tatsächlich Völkermord verüben und die Zahl der Toten maximieren wollen, hätte es das aus der Luft tun können. In Wirklichkeit sagte General Martin Dempsey, der Oberkommandierende der US-Streitkräfte und Generalstabschef: Ich denke tatsächlich, dass Israel alles Erdenkliche tut, um Kollateralschäden und zivile Verluste zu begrenzen.“ Er fuhr fort: „In dieser Art von Konflikt in dem an dich ein Maß angelegt wird, das an deinen Feind nicht angelegt wird, dann wirst für zivile Opfer kritisiert.“ An Israel wird also ein höheres Maß angelegt als an die Hamas. Das ist nicht in Ordnung. Es stimmt, die Hamas ist nicht die Regierung eines Landes, aber sie war und ist Teil der PA-Einheitsregierung. Daher sollte an sie als legal anerkannte Regierung dasselbe Maß angelegt werden.

Die Hamas nutzt das ihr gespendete Geld um sich zu bewaffnen und Terrortunnel in Kindergärten, Kinderkrippen, Schulen, unter Wohnhäusern und mitten in Felder zu bauen, nicht in Militärbasen. Hätte Israel ihm für die Eisernen Kuppel gegebenen Geld genutzt, um stattdessen Tunnel in den Gazastreifen zu bauen und tausende Verluste erlitten, hätte die Welt Verständnis gehabt? Oder hätte man gesagt die Verluste seien ein Märchen? Alles, was Israel sagt, ist eine Lüge, ein Märchen, ein kriegerischer Akt und allgemein schlecht. Pallywood begann mit der Schaffung Israels und des sogenannten Märchens des Holocaust. Selbst die PA-Führung macht mit und propagiert diesen Mythos, was die Dissertation von Mahmud Abbas zeigt, deren Titel lautet: „Die Verbindung zwischen den Nazis und den Führern der zionistischen Bewegung“. Sie sagt, der Holocaust sei ein Komplott der Nazis und der Zionisten und die Juden, die getötet wurden, wurden mit Wissen der jüdischen Führung getötet.

Trotz dieser klaren, offensichtlichen Fälschungen, Lügen und verdrehten Wahrheiten glauben ville immer noch das Narrativ, das Hamas und PA übergeben. Sie lehnen es ab zu glauben, dass diese Leute, „die einfach Frieden und ihr eigenes Land wollen“, so etwas tun könnten. Sie glauben blind, was ihnen von den linken Terror-Sympathisanten zu futtern gegeben wird. Sie glauben, dass die Welt schwarz und weiß ist, dass alles, was Israel tut, ein aggressiver Akte und unverhältnismäßig ist, während muslimisch-arabische Selbstmordbomber, vom Iran gelieferte, ungelenkte Raketen und Terrortunnel zur Entführung von Kindern nur eine Form von Widerstand sind.

Mörser einer Terrorgruppe tötete 13 Palästinenser in Rafah bei einzelnem Vorfall

Elder of Ziyon, 25. August 2016

Newsweek schrieb 2014:

In einem Haus in Rafah im südlichen Gazastreifen, nahe der ägyptischen Grenze, legt Nabil Siyam (34) langsam Bilder seiner Familie vor. Er hat nur einen Arm, der andere wurde von einer israelischen Bombe im Sommerkrieg abgerissen. Die Bilder zeigen seine Frau Schirin und ihre Kinder – Mustafa (9), Ghaida (ein achtjähriges Mädchen), Abdul Rahman (6), Badruddin (5) und Dalal, ebenfalls ein Mädchen (9 Monate alt). Alle außer Badruddin wurden von derselben Bombe getötet; der kleine Junge verlor eine Niere und spielt jetzt auf dem Schoß seines Vaters. Ebenfalls getötet wurden Nabils Brüder, zwei der Ehefrauen seiner Brüder und drei ihrer Kinder, die in seinem Haus lebten.

Mit blutunterlaufenen Augen starrt Nabil geradeaus; der ehemalige Gemüsebauer sagt, als der Krieg im Juli ausbrach, fühlte sich seine Familie hier sicher. Gazaner von nahe der Grenze kamen in diese Gegend, um dem Beschuss dort, wo sie lebten, zu entgehen. Niemand konnte nach Ägypten entkommen, das seinen Übergang in Rafah geschlossen hatte; und offensichtlich war es nicht möglich über die israelische Grenze in die Schusslinie zu entkommen. Auf der anderen Seite war das Meer. „Alle saßen in der Falle.“

Am 21. Juli trafen israelische Raketen das Haus nebenan und um 6 Uhr morgens fohen Nabil und seine in Schrecken versetzte Familie. „Wir rannten auf die Straße, die Kinder waren bei ihren Müttern. Wir kam 10 Meter weit, als ich eine Drohne hörte. Ich hörte den Klang der Bombe – das ist ein besonderer Klang und sah nach oben. Die Israelis müssen uns gesehen haben. Drohnen sehen alles. Das nächste, an das ich mich erinnern kann, war eine Staubwolke und ich sah mich nach meinen Kindern um.“

Neben den 12 Mitgliedern von Nabil Familie, die direkt durch die Bombe starben, wurden zwei Cousins schwer verletzt, darunter der 15-jährige Mohammed, der ein Bein verlor und zur Operation in ein palästinensisches Krankenhaus in Ostjerusalem überwiesen wurde. Um sein Leben kämpfend wurde er erneut verlegt, diesmal in die Türkei, damit Ärzte Splitter aus seiner Lunge entfernen konnten. „Wenn ich sterbe, möchte ich nach Hause zurückkommen und bei meiner Familie beerdigt werden“, sagte Mohammed seinem Großvater, der ihn in die Türkei begleitete.

Es gab viele weitere Artikel über die Familie Siyam und wie Israel sie gefühllos ohne Grund ermordete.

Im Krieg ist das erste Opfer die Wahrheit. Und so ist es auch in diesem Fall. Leider dauert es selbst bei der professionellsten Armee lange Zeit, die Fakten zu ermitteln und aufzudecken, lange nachdem die Menschen bereits durch schlampige Berichterstattung von Medien und NGOs überzeugt sind, dass sie wissen, was geschah.

In diesem Flal lange die vielen Medienorgane, die Israel rundheraus für die Todesfälle der Familie Siyam verantwortlich machten, falsch. Die 13 Familienmitglieder und Verwandten wurden von Mörsern getötet, die Terrorgruppen schossen und die in Rafah zu kurz fielen.

So sagt die IDF-Untersuchung, die gerade veröffentlicht wurde:

Die Tatsachenfeststellung und das vom FFA-Mechanismus gesammelte und dem MAG vorgelegte Material zeigt an, dass kein Angriffe – aus der Luft oder sonstwie – in einem Angriff auf die Familie stattgefunden haben kann, wie er vorgeblich von IDF-Kräften in dem fraglichen Gebiet und zu dem relavanten Datum ausgeführt worden sein soll. Der FFA-Mechanismus hat ebenfalls die Möglichkeit ausgeschlossen, dass die Art der verwendeten Munition, wie sie in einer Reihe der Berichte beschrieben wurde, eingesetzt wurde.

Dennoch wurde festgestellt, dass zu der relevanten Zeit und in unmittelbarer Nähe zum Wohnsitz der Familie Siyam Terrororganisationen im Gazastreifen eine Reihe Möser verschoss, die auf das Territorium des Staates Israel gerichtet waren. Eine Reihe dieser Schüsse waren „fehlgeschlagen“, wodurch die auf israelisches Territorium gezielte Mörsergranaten noch innerhalb des Territoriums des Gazastreifens einschlugen. Bilder der Einschlagstellen der Munition, die die Familie Siyam und die Umgebung ihres Wohnsitzes trafen und die Israel zur Verfügung gestellt von den Organisationen wurden, waren dem FFA-Mechanismus zur Untersuchung übermittelt worden; sie deuten auch darauf hin, dass der fragliche Einschlag nicht das Ergebnis eines Luftangriffs war, wie es von der Mehrheit der Berichte behauptet wird. Der FFA-Mechanismus und das MAG Corps legten beim Rechtsvertreter der Organisation, die behauptete hatte, der Angriff auf die Familie Siyam sei von IDF-Munition verursacht worden, Einspruch ein, damit diese Beweise vorlegt, die solche Vorwürfe unterstützen. Dieser Einspruch wurde nicht beantwortet.

Nach Überprüfung der Faktenfestellung und dem vom FFA-Mechanismus gesammelten Material stellte der MAG fest, dass entgegen der Vorwürfe mit ausreichender Gewissheit ausgeschlossen werden kann, dass die Mitglieder der Familie Siyam als Ergebnis von IDF-Aktivität zu Schaden kamen.

Beachten Sie, dass nicht die IDF dies untersuchte. Abgesehen von der gewissenhaften Katalogisierung all ihrer Angriffe durch Flugzeuge, Drohnen und Panzer schaffte sie es Fotografien der Schäden zu sammeln, die Geschossflugbahnen zu berechnen, die die Art von Schaden verursachten, der zu sehen ist und sie mit den eigenen Belegen von Mörser- und Raketenfeuer zu abzugleichen, das aus dem Gazastreifen geschossen wurde. Keine Nachrichtenorganisation oder NGO hat die Kapazitäten etwas auch nur Annäherndes zu tun und es fällt ihnen leichter rundheraus Israel zu beschuldigen statt auch nur in Erwägung zu ziehen, dass der Angriff von einer der vielen Terrorgruppen hätte kommen können, die während des Krieges mutwillig tausende Raketen und Mörser schossen – obwohl es im Gazastreifen viele dokumentierte Fälle von Opfern der in diesem Krieg und in früheren von Raketen der Hamas und dem Islamischen Jihad gegeben hat.

Es scheint als sei die Organisation, die die Klage gegen Israel erhoben und nicht auf die Anfragen der IDF nach mehr Information geantwortet hat, die ihre Schuldzuweisung an Israel untermauert, das Al-Mezan Center war.

Werde Newsweek und andere Medienorgane, die als Tatsache berichteten, die Familie sie durch einen israelischen Luftangriff getötete worden, zwei Jahre nach dem Geschehen eine Korrektur veröffentlichen? Das erscheint höchst unwahrscheinlich.

Wird Amnesty sein „Gaza Patform“ korrigieren, damit die neue Information eingearbeitet ist? Schon die Vorstellung ist lachhaft, angesichts der Ungenauigkeit dieses Werkzeugs und Amnestys Weigerung seine vielen Fehler zu korrigieren, die alle zu Ungunsten Israels ausfallen.

Wird B’Tselem ihre Statistiken ändern? Das ist die interessanteste Frage.

Im Vorfeld von Annapolis (6): Die Grenze zwischen Wunschdenken und Einbildung…

Die USA (unter Außenministerin Rice) hatten für November ein Friedenskonferenz in Annapolis angesetzt, um den Nahost-Konflikt endlich zu lösen oder eine Lösung zumindest wieder in den Bereich des Möglichen zu bringen. Wie viel Sinn macht es, diese Konferenz zu führen? Kann sie ein positives Ergebnis bringen? Was sind die Motive der Veranstalter und Teilnehmer diese Konferenz abzuhalten? Wie realistisch ist die Erwartung, dass eine Lösung wenigstens ansatzweise auf den Weg gebracht wird? Was ist dazu nötig? Dazu hier der sechste von neun Texten, die vor der Konferenz eine Einschätzung gaben.

John Hinderaker, PoweLine, 4. November 2007

ist manchmal schwer zu ziehen, aber was über die anstehenden israelisch-palästinensischen Gespräche in Annapolis gesagt wird, geht über Einbildung hinaus. Der entsetzliche Ehud Olmert bereitet die Bühne:

Israels Premierminister Ehud Olmert sagte, er könnte in der Lage sein mit den Palästinensern bis Ende 2008 Frieden schließen, währen die Vereinigten Staaten hoch und heilig versprechen Israels Sicherheit während des schwierigen Prozesses zu verteidigen.

„Wenn wir entschieden zusammenarbeiten, wir und die Palästinenser, dann gibt es eine Chance, dass wir wirklich etwas erreichen, vielleicht sogar vor dem Ende von Präsident Bushs Amtszeit“, sagte er vor dem Think Tank Saban Forum in Jerusalem.

Sicher, Friede bis Ende 2008! Das ist genau das, was wir nicht brauchen: noch ein amerikanischer Präsident, der nach einem „Vermächtnis“ im Nahen Osten sucht. Olmert gräbt sich eine immer tiefere Grube.

„Es gibt keine Absicht die Verhandlungen endlos hinzuziehen. Es gibt keinen Grund wieder die Verzögerungstaktiken zu benutzen, die unsere Gespräche in der Vergangenheit kennzeichneten“, sagte der Premier.

Verzögerungstaktiken? Welche Verzögerungstaktiken? In Oslo liefen israelische Diplomaten um die Wette den Laden zu verschenken und das hat ihnen ja einen Haufen Gutes eingebracht. Wir wollen bitte nicht „Verzögerungstaktiken“ mit der genozidalen Geduld verwechseln, mit der die palästinensischen Araber und ihre Helfer die Vernichtung Israels zwei Generationen lang planten.

AFP, die Quelle genau dieser Nachricht, teilt sich mit anderen Nachrichtenagenturen eine merkwürdige Nichtneugier, was die jüngere Geschichte der Region betrifft:

Die beiden Seiten planen in der Folge des internationalen Treffens intensive bilaterale Gespräche über eine dauerhafte Vereinbarung zu beginnen, die auf die Wiederbelebung eines Friedensprozesses abzielt, der seit sieben Jahren ruht.

Mensch! Warum „ruht“ der „Friedensprozess“ seit sieben Jahren? Ich vermute, AFP wollte diese „Ruhe“ mit den sieben Jahren in Verbindung bringen, die Präsident Bush jetzt im Amt ist. In Wirklichkeit ruht der „Friedensprozess“, weil die Palästinenser es versäumt haben auch nur irgendeiner der in Oslo gemachten Verpflichtungen nachzukommen und statt dessen weiterhin Israelis mit Raketen und Selbstmord-Bombengürteln ermordeten.

Aber machen wir uns keine Sorgen: Diesmal stehen die USA direkt hinter Israel:

Bei derselben Veranstaltung versprach US-Außenministerin Condoleezza Rice hoch und heilig Israel zu verteidigen, wenn es den Friedensprozess puscht; sie sagte, es sei an der Zeit, dass alle Seiten die schwierigen Entscheidungen für einen dauerhaften Frieden träfen.

„Alle Israelis sollen zuversichtlich sein, dass Amerika voll hinter euch steht, dass wir eurer Sicherheit voll verpflichtet sind und dass ihr daher mutig in den Frieden verfolgen könnt“, sagte sie.

Schau’n wir mal: Wie sehr genau sind die USA Israels Sicherheit verpflichtet? Sind wir [die Amerikaner] bereit uns mit den Mullahs im Iran auseinanderzusetzen? Oder auf den Punkt gebracht: Wie genau werden wir Israels Pizzerien und Gaststätten vor Massenmord schützen oder seine Soldaten vor Stoßangriffen über die Grenze? Glaubt irgendjemand, dass wir die Absicht haben irgendetwas Konkretes zu tun – selbst, wenn wir annehmen, dass wir in der Lage sind irgendetwas Konkretes zu tun – um Terroranschläge auf Israel zu stoppen?

Natürlich, so werden wir oft gewarnt, könnte „Frieden“ nicht zu erreichen schreckliche Folgen haben:

Rice warnte bei ihrem seit Jahresbeginn achten Besuch in der Region davor, dass für den Fall, dass die Friedensanstrengungen zwischen Israel und den Palästinensern ins Schwimmen geraten, die Extremisten die Palästinenserführung übernehmen könnten.

„Wenn wir jetzt nicht handeln, um den Palästinensern einen Weg nach vorne zu zeigen, werden andere ihnen einen Weg vorwärts zeigen“, sagte Rice. „Ein Fehlschlag ist schlicht keine Option.“

Was? „Extremisten“ könnten „die Palästinenserführung übernehmen“? Aber wann sind die Palästinenser jemals von jemandem geführt worden, der kein Extremist war? War Erzterrorist Yassir Arafat kein „Extremist“? Nein, warten Sie, ich vergaß seinen Friedensnobelpreis. Sind Fatah und Hamas keine extremistischen Gruppen? Wenn der Aufruf zu Völkermord über einen Zeitraum von Jahrzehnten jemanden kein Extremist sein lässt, was dann?

Zu den vielen offensichtlichen Problemen mit der Konferenz in Annapolis gehört, dass die derzeit aufsteigende Palästinenser-Bande, die Hamas, nicht teilnehmen wird:

Die islamistische Bewegung Hamas, die den Gazastreifen seit einer blutigen Übernahme beherrscht, bei der zu Abbas stehende Sicherheitskräfte vor fast fünf Monaten besiegt wurden, hat die Konferenz abgelehnt.

Welchen Wert kann ein Vereinbarung für Israel – oder den „Weltfrieden“ – haben, die den wichtigsten Krieg führenden außen vor lässt? Natürlich selbst dann, wenn man annimmt, dass es einen Grund gibt zu glauben, dass die Hamas oder irgend eine andere Terrorgruppe sich an eine solche „Vereinbarung“ hält?

Dennoch bleibt trotz dieser offensichtlichen Probleme eine „Lösung“ für den Nahen Osten für einige verlockend einfach vorstellbar:

Der Nahost-Sondergesandte Tony Blair bestand dennoch darauf, dass trotz der Differenzen zwischen Israel und den Palästinenser jeder an den Verhandlungen Beteiligte weiß, wie eine Endvereinbarung aussehen wird.

„Die Ironie ist, dass die endgültige Lösung nicht schwer zu erkennen ist. Sie befindet sich in Sichtweite, das Haus auf dem Hügel. Aber der Weg dahin ist äußerst schwierig.“, sagte er.

Die offensichtliche „endgültige Lösung“ ist Land für Frieden. Aber warum ist diese „Lösung“ so „schwer“? Weil es leicht ist Land aufzugeben, aber irgendwie niemals der Frieden folgt. Was für ein Rätsel!

Das Ausmaß der palästinensischen Chutzpe, ganz zu schweigen von der fortgesetzten Katastrophe, die die palästinensischen Führer mehr als ein halbes Jahrhundert lang zustande gebracht haben, ist atemberaubend:

Die Palästinenser haben gefordert, dass Rice mehr Druck auf Israel ausübt; sie bestehen darauf, dass Israel für Sicherheit nur mit einer größeren politischen Lösung bekommen wird.

Direkter gesagt: Gebt uns, was wir wollen oder wir werden euch töten! Bemerkt Ministerin Rice nicht, dass dies eine weniger als geeignete Basis für diplomatische Verhandlungen ist? Weiter:

„Die Äußerungen einiger israelischer Offizieller, für die die Sicherheit Israels wichtiger ist als die Schaffung eines palästinensischen Staates, verhindern eine Vereinbarung“, sagte Abbas-Sprecher Nabil Abu Rudeina gegenüber AFP.

Diese Behauptung ist – anders als die meisten, die wir von den Palästinensern hören, tatsächlich wahr. Es würde weit einfacher sein eine „Vereinbarung“ zu erzielen, wenn die Israelis nicht so wegen ihrer „Sicherheit“ besorgt wären, d.h. die Palästinenser davon abzuhalten Massenmord an israelischen Staatsbürgern zu verüben. Wie kann man nur so selbstsüchtig sein? Das ist tatsächlich das, was die internationale Presse sich fragt.

Und schließlich der ultimative Unsinn:

„Die Einrichtung eines palästinensischen Staates wird die Sicherheit und Stabilität der gesamten Region garantieren“, fügte er hinzu.

Das ist der schiere Irrsinn. Warum um alles in der Welt sollte die Einrichtung eines „palästinensischen Staates“ – unter der Annahme, dass er sich wesentlich von dem schändlichen derzeitigen Zustand der Palästinenser unterscheidet – „die Sicherheit und Stabilität der gesamten Region garantieren“? Welche möglichen Auswirkungen würde ein palästinensischer Staat auf die regionalen und globalen Amibitionen der Iran haben; auf die Konflikte, die den Irak verfolgen; auf die Nuklearambitionen Syriens oder dessen Wunsch den Libanon zu kontrollieren; auf den Feldzug der Al-Qaida gegen die „Ungläubigen“ – eine Kategorie, die so ziemlich alle einschließt – aus dem Nahen/Mittleren Osten und letztlich vom Planeten zu vertreiben; auf die Besorgnisse der Türkei wegen ihrer kurdischen Minderheit; oder auf jeden der anderen Konflikte, die den Nahen Osten zu einer solch gefährlichen Region machen? Die Antwort ist: absolut keine. Dies ist wirklich das definierende Hirngespinst unserer Zeit: die Vorstellung, dass den Palästinensern einen „Staat“ zu geben, den dysfunktionalen und gefährlichen Zustand magisch zu heilen, in den die arabische Welt und ein Großteil der muslimischen Welt verfallen ist.

Wie immer bei solchen Ereignissen wird man in Annapolis sehr deutlich Hirngespinste sehen können.

Die Ignoranz der Reporter

Hugh Fitzgerald, Dhimmi Watch, 6. September 2008  (nicht mehr online)

Diesem ausgezeichneten Artikel und anderen wie ihm, die folgen könnten – was natürlich eine Menge mentales Stehvermögen und eine gewisse Unerbittlichkeit erfordert – kann etwas weiteres hinzugefügt werden. Es ist etwas Allumfassendes, das über die Gehässigkeit (s. Robert Fisk, s. Barabara Plett) oder Nachlässigkeit oder voreingenommene Banalität und festgesetzte Phrasen und fossilierte Gedanken oder die Journalisten, die es nie ganz schaffen zu sehen, was ihnen ins Gesicht starrt, hinaus geht. Sie studieren die Sache nie so, dass davon ihre Berichte zu mehr als lediglich (tendenziösen) Berichten werden, sondern formen sie in Material, das die Sache zu erklären hilft. Der Islam ist in den Seelen und Herzen von Menschen, der Islam ist nicht zu sehen; also müssen die, die über ihn berichten, über ihn lernen. Sie sollten nicht annehmen, dass sie „über ihn lernen“ können, indem sie sich einfach unter Muslimen befinden und das, was sie einem Reporter erzählen, für bare Münze nehmen.

Sie haben keine Tiefe, sie ziehen keine Verbindungen. Offensichtlich wird man Journalist, ohne ein Examen zu irgendetwas bestehen zu müssen. Allzu oft wird man erst einmal ein paar Jahre hierhin geschickt, dann dorthin. Die Ausbildung von Journalisten und die von ihren Arbeitgebern oder von der Öffentlichkeit oder von Kollegen gestellten Forderungen – oder eher die, die nicht gestellten – haben allesamt die Lage geschaffen, wie sie bis heute besteht. Sie ist nicht nur in der grauenhaften Berichterstattung über die arabischen Muslime in Israel zu finden, in der alles ohne Zusammenhang gebracht wird, der der historische Sinn fehlt und oft eine Tendenziosität offen legt, der inzwischen so allgemein als gegeben angenommen wird, dass die, die sich darüber beschweren, wiederum ignoriert werden, obwohl die Nüchternheit der Details, die sie zur Rechtfertigung ihrer Beschwerden rechtfertigen. Wie der o.g. Artikel nahe legt, versucht fast kein Bericht der großen Nachrichtenagenturen (wie der AP oder gar die ungeheuerlichere Reuters) auch nur etwas über den nicht endenden Krieg, der gegen Israel geführt wird, und die Balance der Kräfte zu berichten. Sie sehen, dass die Israelis derzeit mächtiger sind als jeweils die Araber im Gazastreifen oder die Araber in der „Westbank“ und sind mit dieser optischen Illusion zufrieden. Das spiegelt sowohl Gedankenlosigkeit als auch eine zusammenhanglose Grausamkeit wider, die für die Leser, die Dank dessen, was sie eigenständig gelesen haben und Dank des Internets und Seiten wie dieser hier oder MEMRI, eine ganze Menge mehr wissen, als der Durchschnittsleser, unerträglich geworden sind.

Diese Leute wissen, wie Israel erduldet. Einige von ihnen kennen nicht nur die Geschichte und den Sinn des Mandats für Palästina, sondern auch die anderen Mandate des Völkerbundes. Sie wissen, wann das „palästinensische Volk“ erfunden wurde und warum. Sie wissen von den arabischen Versuchen alle nicht muslimischen und nicht arabischen Völker im Nahen Osten und Nordafrika zu unterdrücken. Sie verstehen, was das Wort „Jihad“ bedeutet und – was wichtiger ist – sie begreifen, dass die Instrumente des Jihad inzwischen in der gesamten westlichen Welt stationiert sind und die Länder und Zivilisation Westeuropas auf eine Weise bedrohen – was bedeutet, dass sie uns in Nordamerika bedrohen – wie sie es nie zuvor konnten. Sie begreifen auch, dass, gäbe es auch nur die minimalst angemessene Berichterstattung über den kleineren Jihad gegen Israel, und über die Versuche der Israelis (bei so wenig Verständnis durch so viele) sich gegen einen zunehmend feindseligeren Feind zu verteidigen, dann würde dies helfen die Nichtmuslime auf das allgemeine Problem des weltweiten Jihads aufmerksam zu machen – soll heißen, auf die weltweiten Anstrengungen oder die den Muslimen auferlegte Pflicht, sie direkt oder indirekt an einem „Kampf“ zur Ausweitung der Grenzen des Dar al-Islam zu beteiligen, jedes Hindernis für die Ausbreitung und dann die Dominanz des Islam zu beseitigen. Und das größte dieser Hindernisse sind die amerikanische Verfassung und die Universelle Erklärung der Menschenrechte.

Eine israelische Regierung nach der anderen hat aus Ignoranz der israelischen Öffentlichkeit nicht die Wahrheit über die nie endende Natur des gegen sie geführten Krieges erzählt. Aber eine solche Kalkulation ist falsch. Es gibt einen heilsamen Effekt die bedrückende Wahrheit zu erfahren und dann die nationalen Lenden zu gürten, um diese Lage anzugehen. Um denen, die ihre idiotischen und den Islam ignorierenden „Lösungen“ zu dem, was ein unlösbares, aber perfekt zu managendes Problem ist, aufzuzwingen, den Konflikt wahrheitsgetreu darzustellen – das ist der Kurs, auf den Israel und alle, die ihm Gutes wünschen, dringen sollte.

Es ist zwar immer angenehm einen gebildeten oder fortschrittlichen Muslim zu finden (oder einen Namensmuslim) – einen Rechts-Dekan hier oder da aus Kuwait oder Qatar, einen Saudi, der, ausgebildet in Großbritannien, seine Imame und die Al-Sauds und die Allianz der Bequemlichkeit der fanatischsten muslimischen Kleriker und der weltlichsten, korrupten und diebischen der Herrscherfamilien lustig macht – aber niemand im Westen sollte diese gelegentlichen, herzerwärmenden Beispiele an Intelligenz und Sinn für Moral mit dem durcheinander bringen, was die, die ihren Islam tief ins Herz schließen (die immer der handvoll fortschrittlicher Seelen zahlenmäßig weit überlegen sind), immer denken werden. Was sie immer denken werden: dass ein ungläubiger Nationalstaat, der auf Land besteht, das einmal im Besitz von Muslimen war, oder schlimmer: jetzt praktisch innerhalb des Dar al-Islam besteht, früher oder später vernichtet werden und das Land unter muslimische Herrschaft zurückgebracht werden muss. Letztlich muss zwar die gesamte Welt zu einem Ort gemacht werden, an dem der Islam dominiert, doch haben auf der To-Do-Liste der Muslime die Länder, die einst von Muslimen beherrscht wurden, Priorität.

Bis das nicht verstanden wird – und das ist nicht schwer, es handelt sich immerhin nicht um elementare Teilchenphysik oder molekulare Biologie – und so lange nicht die Reporter, die aus dem Nahen Osten oder aus anderen weit gehend muslimischen Gebieten berichten, von ihren Arbeitgebern oder den Hohn der Leser gezwungen werden über den Islam zu lernen, dann wird die Berichterstattung über den „arabisch-israelischen Disput“ oder, tendenziöser und unheilvoller ausgedrückt, „Israel/Palästina“ (was einen nicht existenten Staat konkretisiert) weiterhin die gut Informierten entsetzen.

Es ist erstaunlich zu begreifen, dass Reporter in den Nahen Osten geschickt werden, ohne dass von ihnen verlangt wurde, wirklich etwas über die Gegend zu lernen, vorher und detailliert, und erfolgreiches solches Lernen zu belegen. Mit dem Islam vertraut zu sein, bedeutet mit den Texten und Grundsätzen des Islam vertraut zu sein. Das bedeutet nicht einfach durch den Koran zu blättern. Es heißt, den Koran und die wichtigsten (und „authentischen“) Hadithe zu lesen und erneut zu lesen und sich mit den wichtigsten Ereignissen im Leben Mohammeds und der Rolle Mohammeds im Leben der heutigen Muslime vertraut zu machen. Es bedeutet die islamischen Eroberungen zu studieren, die Unterwerfung durch muslimische Araber und das Verschwinden oder Quasi-Verschwinden oder des fortgesetzten dauerhaften Überlebens der vielen und vielfältigen Völker, die eins im Nahen Osten und Nordafrika lebten. Es bedeutet auch die Geschichte des ottomanischen Reichs, des Mandatssystems des Völkerbundes und die wahre – nicht die gefälschte – Geschichte der Region zu studieren. Und im Fall der arabischen Vorwürfe gegen Israel bedeutet das eine gute Kenntnis der rechtlichen, moralischen und historischen Ansprüche der Juden zu haben, was im Gegenzug ein gutes Wissen nicht dessen, was seit dem Mai 1948 in der Region geschah, verlangt, sondern auch, was in den 1920-er und 1930-er Jahren unter dem Mandat geschah und dazu eine gute Kenntnis der Einwanderungs- und demographischen Trends der Region seit dem 19. Jahrhundert, als der „Verfall“ und die „Öde“ und „Leere“ der Gegend von jedem westlichen Reisenden berichtet wurde, der das Heilige Land auf seiner Reiseroute ins Ausland stehen hatte. Solche Vorbereitung – der Journalismus braucht Standards und nur die gut Vorbereiteten sollten auf eine solche Mission geschickt werden, die alle möglichen Kenntnisse verlangen – sollte auch demografische, Kataster-, politische, militärische Informationen zu den Teilen des ottomanischen Reiches gehören, die später dem Mandat Palästina zugeordnet wurden.

Jeder Reporter, der sich nicht gründlich damit vertraut gemacht hat, was in den Köpfen von Menschen – in den Köpfen z.B. des geschliffen redenden, endlos verlogenen Saeb Erekat oder in dem des Mahmud „Niemand war hier außer uns-Erbsenzähler“ Abbas, die frisch vom Grußtreffen mit dem großen Helden Samir Kuntar zurück sind – hat kein Recht, kein intellektuelles und daher kein moralisches Recht über die Araber des Gazastreifens oder die Araber der „Westbank“ zu berichten oder über das, was die Schnell-Jihadisten der Hamas und Herrscher des ersten und die Langsam-Jihadisten der Fatah, die in der zweiten herrschen, trennt (und was sie eint).

Darüber hinaus sollte kein Reporter, der über Kurdistan im Nordirak oder Darfur oder Algerien und Marokko berichtet, darin fehl gehen zu begreifen, dass der Jihad nicht nur gegen Nichtmuslime geführt wird; denn weil der Islam ein natürliches Vehikel für arabisches Herrenmenschentum ist, haben die Araber kein Problem damit nicht arabischen Muslimen linguistische und kulturelle Rechte und dann auch politische und ökonomische Rechte zu verweigern. Aber in der regulären und zu offensichtlich versagenden Presse konnte man nicht den leisesten Hinweis auf dieses arabische Herrenmenschentum lesen oder wie der Islam sich als sein perfektes Vehikel herausstellt, obwohl er sogar vorgibt ein „unversalistischer“ Glaube mit Gleichbehandlung aller Muslime zu sein.

Es gibt von unseren unerschrocken schlecht vorbereiteten (weil schlecht gebildeten) Reportern und Kolumnisten auch keine Anmerkung zum Groll der nicht arabischen Muslime gegenüber den arabischen Muslimen und deren überaus erfolgreichen Imperialismus – Islamisierung führt zur Arabisierung. Sie bemerken nichts darüber, wie die fortschrittlichsten nicht arabischen Muslime langsam dieses arabische Herrenmenschentum innerhalb des Islam zu erkennen beginnen und wie nützlich es wäre, diese Muslime zu ermutigen, damit die Anziehungskraft des Islam für Ziele der Da’wa verringert wird und um die Anziehungskraft des Islam für die mindestens 80% der Muslime der Welt, die nicht arabisch sind, sich verringert.

Niemand, der den Auftrag bekommt „über Israel und die ’Palästinenser’ zu berichten“, sollte keine Neugier gegenüber Dingen besitzen wie die, wann und warum die Vorstellung eines „palästinensischen Volks“ erfunden wurde. Niemand, der in den Nahen Osten geschickt wird, sollte an die von der ARAMCO-Propaganda seit Jahrzehnten verbreitete „arabische Welt“ glauben. Sie sollten versucht haben etwas über den Umgang mit den Kopten, den Maroniten, Assyriern und Chaldäern und vielen anderen Gruppen herauszufinden. Warum hat der König von Jordanien kaukasische Wachen? Warum hatte Hafez al-Assad solches Vertrauen in seinen Hofstaat armenischer Wächter? Warum stellten Christen die Hausangestellten von Saddam Hussein? Was genau hat die Ideologie des Baathismus verursacht und warum hatte dieser nur an zwei Orten Erfolg – in Syrien und dem Irak? Das sind die Art von Dingen, die der mittelmäßige Reporter nicht beantworten kann, von denen der keine Vorstellung haben kann, weil die Unfähigkeit solche Fragen zu beantworten fatal ihr fehlendes Verständnis aufzeigt, das im Gegenzug sie zu nichts als bloßen Berichterstattern macht, Berichterstatter, die nicht hinter die offensichtlichsten Oberflächen der Dinge zu sehen in der Lage sind. Sie haben keinen Kontext, kein Verständnis, keine Fähigkeit die Bedeutung oder den Sinn solcher Dinge zu vermitteln oder wie die Punkte zu verbinden sind, weil sie selbst an diesem Punkt, bei diesem Verständnis, einer kleinen, aber wachsenden Zahl von Leuten ihres Publikums unterlegen sind.

Und dieses Publikum weiß durch Selbstbildung immer mehr über den Islam – den Gorilla, den King Kong im Raum – und baut so pari passu Verachtung auf für die dünne und tendenziöse Grausamkeit, die von AP, Reuters, Agence France Presse, die BBC, die New Duranty Times und den Bandar Beacon und [fügen Sie ihre örtliche Zeitung ein] geboten wird.

Was uns nicht gesagt wird

Barry Rubin, GLORIA Center, 5. September 2008

In den alten Tagen gab es, wenn der Nachtwächter durch die Straßen der Stadt patrouillierte, einen Standard-Ruf: „Zehn Uhr und alles ist in Ordnung!“ Schlaft ruhig, alles ist gut.

Jede Woche, wenn ich anfange an dieser Kolumen zu schreiben, hoffe ich, dass ich in der Lage bin ein Äquivalent dazu zu schreiben. Dass ich einfach nur einen Satz schreiben könnte: „Diese Woche sind die Berichte fair und genau, also gibt es für mich nichts, über das ich schreiben müsste.“ Was Ihre Lesezeit, meine Arbeitsbelastung und den Zustand der Welt angeht, gibt es unglücklicherweise jede Woche tatsächlich etwas, über das ich schreiben muss. Leider gilt das auch für diese Woche.

Zunehmend kommt die Berichterstattung der Printmedien von Associated Press und Reuters, da die Zeitungen ihre teuren Auslandsbüros schließen. Das sollte eine gute Nachricht sein, denn diese beiden Nachrichtenagenturen sollen ja in ihrer Darstellung der Ereignisse fair, objektiv und ausgewogen – gar höflich – sein. In der Vergangenheit waren sie gelegentlich Israel gegenüber voreingenommen, allerdings nicht immer auf jede Weise und sich außerdem bewusst, dass es nicht in Ordnung war ihre Berichterstattung zu „färben“. Wie Adam und Eva, die aus dem Garten Eden vertrieben wurden, kannten sie ihre Blöße und schämten sich.

Heutzutage jedoch sind Scham wie Zurückhaltung entfleucht. Viele Artikel – wiederum: nicht alle – sind außergewöhnlich einseitig. Damit das geschehen kann, müssen mehrere Dinge statt finden:

  • Die Reporter wissen, dass sie für ihr Tun nicht betraft werden, weder über verbale Kritik, noch durch eine Bremsung ihrer Karriere oder dadurch gefeuert zu werden.
  • Die Herausgeber wissen dasselbe.
  • Hochrangige Bedienstete fürchten die Beschwerden der Abonnenten ihrer Medien.
  • Und alle haben den Zweck des Journalismus von Fairness und Genauigkeit undefiniert zum Eintreten für politische Ziele.

Natürlich werden sie sagen, dass das alles Unsinn ist und sie einen sehr guten Job machen, vielen Dank. Das Problem ist jedoch, dass man so lächerlich einfach zeigen kann, dass das nicht wahr ist – so einfach, dass man kaum glauben kann, dass die Belege nicht wenigstens diejenigen außerhalb dieser Organisationen zu überzeugen, dass der Fall bewiesen ist.

Eines der gewöhnlichsten Muster, die wiederholt in meinen Kolumnen über die AP dargestellt sind, ist die Darstellung der palästinensischen, aber nicht der israelischen Seite.

Ein zweites ist den Israelis, die in Opposition zur Politik ihres eigenen Landes stehen und die palästinensischen Positionen unterstützen, mehr Raum zu geben als der israelischen Regierungs- und Mainstream-Sicht.

Ein drittes besteht darin, Israel für Probleme verantwortlich zu machen, aber nicht die Palästinenser oder wenigstens nicht die PA oder die Fatah. Es ist erlaubt die Hamas zu kritisieren.

Zu den am regelmäßigsten vorkommenden Missbräuchen gehört, dass man sagt, was die Palästinenser wollen, aber nicht, was Israel braucht; angebliche israelische Nichterfüllung von Verpflichtungen, aber palästinensische Nichterfüllung nicht einmal zu erwähnen, selbst wenn die Dinge aufgebracht werden.

Schauen wir uns Mark Lavie mit „Palestinians reject Israel’s offer on interim peace plan” (Palästinenser weisen Israels Angebot eines Interims-Friedensplans ab) vom 1. September 2008 an. Es stimmt, dass die Schlagzeile die Ablehnung der Idee Israels für einen Interims-Friedensvereinbarung PA-Präsident Mahmud Abbas zuschreibt und dieser beschrieben, der „auf einem Alles-oder-nichts-Ansatz besteht, der praktisch eine Einigung bis zu einem Datum im Januar ausschließt“. Aber das wird durch den Raum mehr als wett gemacht, der dem palästinensischen Unterhändler Saeb Erekat gegeben wird, um die Position seiner Seite zu erklären.

„Wir wollen eine Vereinbarung zum Ende der [israelischen] Besatzung und Gründung eines unabhängigen palästinensischen Staates mit Jerusalem als seiner Hauptstadt.“

Was will Israel? Wissen wir nicht. Man könnte es uns sagen: ein dauerhaftes Ende des Konflikts, der Hetze und des Terrors, gemeinsam mit Sicherheitsgarantien wären der Anfang. Man könnte Grenzänderungen und anderes hinzufügen. Aber ich kann mich buchstäblich nicht erinnern, jemals einen solchen Abschnitt gesehen zu haben.

Uns wird gesagt: „Beamte in Olmerts Büro sagten, Israel habe vorgeschlagen den Palästinensern den ganzen Gazastreifen, 93 Prozent der Westbank zusammen mit einem israelischen Landausgleich von 5,5 Prozent an der Westbank zu geben, ebenso einen Landkorridor durch Israel, um die beiden Gebiete zu verbinden. Die Palästinenser haben gesagt, dass Angebot sei inakzeptabel.“

Aber uns wird nicht gesagt, was die Palästinenser Israel anboten.

Es ist jedoch Raum für zwei Absätze mit palästinensischen Beschwerden: „… Die Palästinenser beschweren sich bitter über fortgesetzte Bautätigkeit in den Siedlungen der Westbank, trotz der israelischen Zusage diese als Teil eines Friedensplans von 2003 einzustellen, der weiterhin als Rahmenwerk für Verhandlungen dient. Abbas-Mitarbeiter Yasser Abed Rabbo nannte den Siedlungsbau ‚die kritischste Frage, die den ganzen Friedensprozess derzeit bedroht’.“

„Die Palästinenser beschuldigen Israel sich Westbank-Land einzuverleiben, das sie für ihren Staat beanspruchen. Israel hält dem entgegen, dass es keine Siedlungen ausdehnt; es baue innerhalb der Siedlungsblocks, die es in einem endgültigen Friedensabkommen zu behalten gedenkt.“

Hat Israel Beschwerden? Erheben die Israelis gegenüber den Palästinenser Vorwürfe, was die tun?

Der Rest ist Schweigen.

Wenn zwei das gleiche tun, wer verstößt gegen die Facebook-Regeln?

Na, immer der, der für Israel ist:

FB_double-standard-Israel

links: Es heißt Israel, nicht „Palästina“!
rechts: Es heißt Palästina, nicht „Israel“!

Das links verstößt gegen die Facebook-Gemeinschaftsstandards.
Das rechts ist völlig „Facebook-koscher“.

Sage nochmal einer Facebook habe kein Judenproblem.