Foto der Woche: Nein, das Foto ist überhaupt nicht gestellt (mit Update)

Elder of Ziyon, 17. Mai 2015

Eine Palästinenserin sieht am Donnerstag, vor den Gedenkfeiern zum 67. Jahrestag der „Nakba“ aus einem Fenster ihres Hauses im Flüchtlingslager Al-Schati in Gaza Stadt. (Mohammed Abed/AFP)

Ich bin sicher, dass der Fotograf nichts damit zu tun hatte, dass dieses Foto gestellt wurde. Er hat Moral!

Warum sieht ihr Haus so schlimm aus? Immerhin sieht es nicht so aus, als sei es bombardiert worden. Das Lager Schati steht unter kompletter palästinensisch-arabischer Herrschaft. Es gibt keine Knappheit an westlicher oder arabischer Finanzhilfe, um das Haus dieser armen Frau zu reparieren. Die Zeit, die nötig war, um dieses Foto zu stellen, hätte genutzt werden können, um den Fensterladen zu reparieren. Warum ist also das Fenster in einem so schlechten Zustand?

Das sind Fragen, die nicht gestellt werden, wenn der Nakba-Tag anrollt. Nein, derzeit müssen die Fotografen die Nakba illustrieren und eine alte Frau, die verlassen zu ihrem echten Haus irgendwo in Israel schaut, in einem heruntergekommenen Haus lebt, das innerhalb einer Woche leicht zu reparieren wäre, entspricht den Anforderungen.

Man erinnert sich, dass Israel schon 1979 versuchte echte Häuser für solche Leute zu bauen – und die UNO verurteilte es dafür, dass es diese verfallenen „Flüchtlings“-Lager loswerden wollte, die so nützlich für Fototermine dazu sin, wie schlecht es den palästinensischen Arabern geht.

UPDATE: Ein anderer Winkel. Ihre Finger befinden sich in genau derselben Position, aber unser Fotograf bat sie ihren Kopf ein wenig weiter ins Haus, aber nach links zu bewegen, damit er nicht so im Schatten ist.

Kids, die mit Steinen zu töten versuchen. Und die Medien ignorieren sie

Stephen M. Flatow, The Algemeiner, 15. Mai 2015

Ein palästinensischer Junge wirft einen Stein auf Israels Sicherheitszaun. Foto: Justin McIntosh

JNS.org – Mein Auge wurde diese Woche von einer dieser kleinen Meldungen angezogen, die in den israelischen Medien erscheinen, es aber nie in die amerikanische Presse schaffen. Ich nennen sie die Beinahe-Treffer: Die Bombe, die entdeckt wurde, bevor sie hochging; die Kugel, die nur Zentimeter von ihrem gemeinten Ziel einschlug. Keine Opfer? Das scheint zu diktieren, dass die Nachricht nicht meldewürdig ist.

Diesmal war es ein Steinhagel, der am Nachmittag des 8. Mai auf ein Auto geschleudert wurde. Chen Borochow machte den Fehler durch ein arabisches Viertel von Jerusalem zu fahren, das A-Tur heißt. Er provozierte niemanden. Er fuhr bloß nach Hause. Sein Verbrechen war, dass die Farbe seines Nummernschildes ihn als Israeli kennzeichnete.

Und das reichte für die Angreifer einen gewalttätigen Überfall auf Borochow zu beginnen. Einer der riesigen Steine krachte durch die rechte Seite der Windschutzscheibe seines Autos. „Hätte jemand neben mir gesessen, wäre er mit Sicherheit gestorben oder für den Rest seines Lebens Gemüse geblieben“, sagte Borochow später.

Manche Amerikaner – da fällt einem Thomas Friedman von der New York Times ein – scheint Probleme zu haben zu begreifen, dass Steine töten können. Aber arabische Terroristen und ihre israelischen Opfer verstehen diese Tatsache sehr gut. Die Terroristen wissen es – darum tun sie es. Und die Israelis wissen es, weil sie die Opfer beerdigen müssen. Mindestens 14 Israelis sind von arabischen Steinewerfern seit den 1980-er Jahren ermordet worden.

Die Araber, die Borochows Auto angriffen, versuchten nicht es zu zerkratzen oder zu verbeulen. Sie versuchten ihn zu Tode zu steinigen, auf dieselbe Weise, wie Killer im Nahen Osten ihre Opfer seit unzähligen Jahrhunderten hingerichtet haben. Was aber mein Auge auf gerade diesen Bericht zog, war Borochows Beschreibung der Angreifer. Er sah sie klar; sie waren nur ein paar Meter von seinem Auto entfernt und es war hellichter Tag. Es waren, sagte er, „drei 11 bis 12 Jahre alte Kinder die Schulranzen trugen“.

Erst letzte Woche veröffentlichte die New York Times einen großen Artikel darüber, dass die israelischen Behörden zwei arabische Steinewerfer verhaftete, die 12 bzw. 7 Jahre alt waren. Die Zeitung schien mehr davon besorgt zu sein, dass Israel junge Kinder festnahm und möglicherweise traumatisierte, als durch die Tatsache, dass junge Kinder versuchen Morde zu begehen.

Wir in der Vereinigten Staaten glauben nicht daran Gewalttäter vom Haken zu lassen, nur weil sie jung sind. Ich habe früher schon über den Fall dreier betrunkener Teenager geschrieben, die in den 1990-er Jahren Steine auf Autos auf dem Capital Beltway in Washington DC warfen. Dreißig Autofahrer und Fahrgäste wurden verletzt, darunter ein Mädchen, das irreversible Hirnschäden erlitten. Die Angreifer wurden wegen „Angriff mit der Absicht zu töten“ verurteilt und jeder erhielt 40 Jahre Gefängnis. Ein Editorial in der Washington Post fragte damals ganz richtig: „Was ist der Unterschied zwischen einem Angriff mit einer tödlichen Waffe – mit Schüssen – und Angriff mit Steinen, der Autos mit potenziell tödlicher Geschwindigkeit treffen?“

Kinder, die Steine werfen, weil sie betrunken sind, sind schlimm genug. Kinder, die Steine werfen, weil sie politisch und religiös indoktriniert werden Juden zu hassen, sind weit gefährlicher. Wie kann man das ändern? Die Friedensprozessoren der Obama-Administration müssen sich weniger auf Fragen wie Siedlungen und Grenzen konzentrieren und mehr auf die Frage die normalen Palästinenser dazu zu bringen mit dem Versuch aufzuhören Israelis zu töten. Schritt Nummer zwei wäre die Forderung, dass die palästinensische Autonomiebehörde ihre Schulen und Nachrichtenmedien dazu nutzt den palästinensischen Eltern eine Botschaft zu übermitteln: Lehrt eure Kinder, dass Steine werfen falsch ist.

Ist das zu viel verlangt?

Was man über den „Nakba-Tag“ nicht hören wird

CAMERA, 13. Mai 2015

Freitag, der 15. Mai ist von den palästinensisch-arabischen Führern als diesjähriger „Nakba-Tag“ festgelegt worden, dem Tag, an dem sie der „Katastrophe“ der Gründung Israels gedenken. Es wird Märsche, Massenversammlungen und Demonstrationen geben. Und es wird Berichterstattung in den Medien geben, doch diese wird wahrscheinlich nicht einige der wichtigen Elemente des arabisch-israelischen Konflikts beinhalten. Zum Beispiel…

1) Mehr als 800.000 Juden flogen oder wurden während und nach Israels Unabhängigkeitskrieg aus ihren Häusern in arabischen Ländern vertrieben. Das entspricht in etwa oder ist mehr als die Zahl der palästinensisch-arabischen Flüchtlinge in diesem Krieg. Israel nahm die Juden auf, die dorthin immigrierten, aber die palästinensischen Flüchtlinge werden seit Jahrzehnten in Lagern gehalten, von den arabischen Führern als Knüppel genutzt, um auf Israel einzuprügeln. (Mehr Informationen finden Sie auf CAMERAs Backgrounder on Refugees.)

2) So etwas wie ein palästinensisches „Rückkehrrecht“ gibt es nicht. Diejenigen, die behaupten, es gäbe so ein Recht, zitieren als Grundlage dafür oft die UNO-Resolution 194, die am 11. Dezember 1948 verabschiedet wurde. Dabei handelt es sich um eine Resolution der Vollversammlung, die nicht als internationales Recht gewichtet werden kann. Darüber hinaus stimmte die arabischen Staaten gegen 194, genau aus dem Grund, dass sie kein „Rückkehrrecht“ schuf; sie haben sie seit ihrer Verabschiedung oft verletzt. So vermerkt CAMERA:

[Resolution 194] empfiehlt lediglich, dass Flüchtlingen die Rückkehr gestattet wird; sie kann kaum als ein „Recht“ schaffend bezeichnet werden. Darüber hinaus müsste die Forderung, dass die Zurückkehrenden zuerst akzeptieren, dass man „in Frieden mit ihren Nachbarn“ lebt, was bedeutet, dass palästinensische Zurückkehrende Israels Existenzrecht akzeptieren müssen, etwas, das sehr wenige von ihnen selbst heute noch nicht wirklich zu tun bereit sind. Außerdem deutete sie Rückkehrrechte für Nachkommen von Flüchtlingen nicht einmal an.

Es sollte auch vermerkt werden, dass (1) die Resolution gleichermaßen auf palästinensische Flüchtlinge aus Israel und auf die ähnliche Zahl jüdischer Flüchtlinge aus arabischen Ländern anzuwenden ist, die nach 1948 nach Israel kamen und (2) dass sie Repatriierung, Neuansiedlung und die Zahlung von Entschädigung auf gleiche Stufe stellte.

(Mehr Informationen dazu finden Sie auf CAMERAs Backgrounder on the „Right of Return“.)

3) Bis heute akzeptieren die palästinensisch-arabischen Führer Israels Existenzrecht nicht. Die im Gazastreifen herrschende Terrorgruppe Hamas ist auf die Vernichtung Israels und den Völkermord an Juden weltweit eingeschworen. Die Hamas-Charta erklärt: „Israel wird existieren und weiterhin existieren, bis der Islam es beseitigt.“

Die von PA-Präsident Mahmud Abbas – derzeit im zehnten Jahr seiner vierjährigen Amtszeit als Präsident – geführte „moderate“ Fatah-Bewegung lehnt ebenfalls weiter die Existenz des jüdischen Staates ab. Letzten Monat postete die Fatah auf ihrer offiziellen Facebook-Seite: „Palästina bedeutet das gesamte nationale Land, vom Fluss …[Jordan] zum [Mittel-] Meer. Das Land ist für uns das Land Palästina.“ Palestinian Media Watch (PMW) hat zahlreiche solche Äußerungen in den Medien, Schulbüchern und Reden von Fatah und PA dokumentiert. PMW berichtet:

Seit dem 7. Mai 2015 haben alle Sendungen im offiziellen PA-Fernsehen ein Logo mit der Darstellung der Landkarte „Palästinas“ durch die PA gezeigt, die die PA-Gebiete, den Gazastreifen und ganz Israel einschließt.

Palestinian Media Watch hat oft die Tatsache dokumentiert, dass die PA und die Fatah der palästinensischen Öffentlichkeit diese Landkarte zeigen, die ganz Israel einschließt, es als „Palästina“ oder „besetztes Palästina“ bezeichnen, was keinen Raum für eine „Zweistaatenlösung“ in welchen Grenzen auch immer lässt.

4)Palästinenserführer haben zahlreich Angebote zur Eigenstaatlichkeit durch verschiedene israelische Führungspolitiker abgelehnt. Dazu gehören die großzügigen Angebote der ehemaligen Premierminister Ehud Barak in Camp David und Ehud Olmert. Olmerts Angebot, von Abbas ausgeschlagen, schloss einen territorial Vorschlag auf Grundlage der Waffenstillstandslinien von 1949 – oft fälschlich als die Grenzen von 1967 bezeichnet – mit „Landtausch“, Kontiguität zwischen dem Gazastreifen und der Westban, keine israelische Präsenz im Jordantal, Aufgabe der israelischen Souveränität über den Tempelberg und die Aufnahme einiger palästinensischer Flüchtlinge ein. CAMERA berichtete:

Warum lehnen die Palästinenser einen verhandelten Frieden ab? Weil ein verhandelter Friede das Ende des Konflikts bedeuten würde, zumindest aber das Versprechen den Konflikt zu beenden und Israel zu akzeptieren. Doch die Palästinenserführung will einen Staat, damit sie den Konflikt aus einer stärkeren Position heraus fortsetzen kann. Besonders wollen sie einen Staat und sie wollen Israel auf jede mögliche Art das „Rückkehrrecht“ aufzwingen.

Israel würde dem in Verhandlungen niemals zustimmen, was der Grund ist, dass Palästinenser einen Staat ohne Verhandlungen und ohne irgendwelche Kompromisse einzugehen haben wollen.

(Mehr Informationen zu den Angeboten zur Eigenstaatlichkeit finden Sie hier.)

5) Die Misserfolge der arabischen Führung sind wichtige Stolpersteine für eine Lösung des arabisch-israelischen Konflikts. So schreibt der arabische Journalist Khaled Abu Toameh:

Die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) macht – wie auch die Regierungen der meisten arabischen Staaten – den Palästinensern weiter falsche Hoffnungen auf ein “Recht auf Rückkehr” zu ihren ehemaligen Dörfern und Städten in Israel.

Es ist das, was die arabischen und palästinensischen Führer seit der Gründung Israels 1948 immer getan haben – und der Grund, warum Millionen von Palästinensern im Westjordanland, dem Gazastreifen, dem Libanon, Jordanien und Syrien immer noch in Flüchtlingslagern leben. Statt den Flüchtlingen zu helfen und sie dazu zu ermuntern, ein neues Leben zu beginnen, rufen die arabischen und palästinensischen Führer sie weiterhin dazu auf, dort zu bleiben, wo sie sind – denn eines Tages, so erzählt man ihnen, werden sie in die Häuser ihrer Großväter und Urgroßväter in Israel zurückkehren.

[…]

Abbas und seine Regierungsbeamten in Ramallah sind nicht ehrlich gegenüber ihrem Volk, wenn sie es fördern, finanzieren und dazu ermuntern, dass die Palästinenser auf die Straße gehen, um die Gründung Israels zu “betrauern” und weiterhin dem “Recht auf Rückkehr” zu huldigen. Zweifellos haben sie Angst davor, ihren Leuten zu sagen, dass Israel es niemals erlauben wird, dass Millionen Palästinenser über seine Grenze kommen. Noch mehr Angst haben sie davor, den Flüchtlingen gegenüber zuzugeben, dass die arabischen und palästinensischen Führer sie seit 1948 angelogen haben, indem sie sie dazu aufforderten, in ihren Lagern zu bleiben, da sie eines Tages in ihre nicht existierenden Dörfer und Häuser zurückkehren würden.

Sollten die israelisch-palästinensischen Friedensgespräche jemals fortgesetzt werden, werden die Führer der PA nicht dazu in der Lage sein, bei dem Thema der Flüchtlinge irgendwelche Zugeständnisse zu machen, denn sie wissen, dass ihr Volk das nicht akzeptieren würde. Einmal mehr haben die Führer der PA die Schuld nur bei sich selbst zu suchen: Sie waren diejenigen, die ihr Volk im Lauf der Jahre radikalisiert haben, bis zu dem Punkt, wo Palästinenser jegliches Zugeständnis an Israel als “Verbrechen des Hochverrats” betrachten. Dieser Standpunkt bestimmt nicht nur dieses Thema, sondern auch andere, wie etwa die Zweistaatenlösung, den Status von Jerusalem und die zukünftigen Grenzen eines palästinensischen Staates. Weder Abbas noch irgendein anderer zukünftiger palästinensischer Führer werden jemals einen Kompromiss mit Israel erzielen können, wenn die Palästinensische Autonomiebehörde selbst weiterhin solche anti-israelischen Emotionen schürt.

Soldat beschreibt, wie unmoralisch die Hamas ist

Elder of Ziyon, 4. Mai 2015

Sieht man sich weitere Zeugenaussagen von „Breaking the Silence“ an, dann hat man hier ein Beispiel, wie die linke Gruppe sich anstrengt vorzugeben, dass die IDF etwas Unmoralisches tut – es aber in Wirklichkeit die Hamas ist, die versucht die IDF dazu zu bringen Zivilisten zu töten:

Da war dieses offensichtlich geistig behinderte Mädchen im Viertel und die Tatsache, dass Schüsse in die Nähe ihrer Füße abgegeben wurden ließ sie nur lachen (anfangs in dieser Aussage beschrieb der Soldat eine Praxis, dass den Leuten nahe neben die Füße geschossen wurde, um sie dazu zu bringen sich von den Soldaten zu entfernen). Sie kam immer näher und es war jedem klar, dass sie geistig behindert war, also schoss niemand auf sie. Niemand wusste, wie er mit dieser Situation umgehen sollte. Sie wanderte in den Bereich der vorgeschobenen Wachkompanie und einer weiteren Kompanie – ich nehme an, sie wollte nur nach Hause zurück, ich nehme an, sie rannte vor ihren Eltern weg; ich glaube nicht, dass sie sie geschickt hatten. Es ist möglich, dass sie benutzt wurde – vielleicht war es nur Show, ich weiß es nicht. Ich dachte mir, dass es nur Show war und ich gebe zu, dass ich ihr wirklich ins Knie schießen wollte, weil ich überzeugt war, dass es so war. Ich war sicher, dass sie von der Hamas geschickt wurde, um unsere Aufmerksamkeit zu testen, unsere Grenzen auszuloten, um herauszubekommen, wie wir auf Zivilisten reagieren.

Später ließen sie auch eine Herde Schafe auf uns los, von denen sieben oder zehn Bomben von unten an ihre Bäuche gebunden hatten.

Ich weiß nicht, ob ich richtig lag oder nicht, aber ich war überzeugt, dass dieses Mädchen ein Test war. Schließlich schossen genug Leute neben ihre Füße, dass sie offenbar die Botschaft des „Okay, ich sollte vielleicht nicht hier sein“ verstand und sie kehrte um und ging weg.

Der Grund, dass dies geschah, ist der, dass wir früher an diesem Tag von einem alten Mann hörten, der in die Richtung eines Hauses ging, in dem eine andere Einheit saß; [die Soldaten] wussten nicht wirklich, was sie tun sollten, als er auf sie zu kam. Es stellte sich heraus, dass dieser Typ, 70 oder 80 Jahre alt, von Kopf bis Fuß mit Sprengfallen versehen war. Von diesem Moment an war das Protokoll sehr, sehr klar: Schießt auf die Füße. Und wenn sie nicht weggehen, schießt tödlich.

Her sehen wir, dass die IDF-Soldaten nicht schoss, obwohl es eine sehr reale Chance gab, dass das Mädchen mit Sprengsätzen versehen war; dass die Hamas Schaffe mit Sprengsätzen bestückte; und dass die Hamas einen alten Mann mit Sprengsätzen versehen hatte.

Und wie lautet die Schlagzeile, die Breaking the Silence für diese Story schrieb?

„Ich wollte wirklich in die Knie schießen“

Das zeigt sehr deutlich, dass BTS nicht daran interessiert ist die Wahrheit über die IDF zu zeigen, sondern dass sie nach Dreck suchen, um sie schlecht aussehen zu lassen.

In anderen Fällen versuchten die Interviewer von BTS alles unternahmen, um die Soldaten dazu zu bringen die Einsatzregeln der IDF anzuprangern:

Es gab Fälle, bei denen Familien offenbar von Kampfflugzeug-Angriffen getötet wurden. Wie erklären Sie das?
Eine Menge Häuser wurden getroffen und in einigen dieser Häuser waren neben den [Hamas-] Militanten auch Bewohner. Ich glaube, die meisten der verletzten Familien gab es in solchen Fällen in Schudschaija (der Aussagende bezieht sich auf den Artilleriebeschuss nach dem Ereignis, bei dem sieben IDF-Soldaten getötet wurden, als ihr Schützenpanzer von einer Rakete getroffen wurde), wo die Schwelle für die Eröffnung des Feuers lockerer war, weil die Soldaten sich in unmittelbarer Gefahr befanden.

Aber diese Soldaten agierten in Vierteln, die unbewohnt sein sollten.
„Sein sollten“ ist das eine, aber in Wirklichkeit gab es dort manchmal Menschen. In den Stadtgebieten von Rafah und Khuza’a war jedes Haus als „aktiv“ markiert (von Militanten genutzt). Es war dort ein echtes Hornissennest und diese Häuser wurden systematisch ausgeschaltet. „Aufs Dach klopfen“ (eine Methode, bei der ein kleines Geschoss als Warnschuss für die Bewohner auf das Dach eines Gebäudes geschossen wird, dass ein Angriff darauf unmittelbar bevor steht), gefolgt von einem Knall… Trotz der Tatsache, dass niemand‚ dort drin „sein sollte“.

Das zeigt, dass die IDF immer noch versuchte die Bewohner zu warnen, selbst in Gegenden, in denen sie nicht hätten sein sollen und in denen sie unter aktivem Feuer der Hamas lagen!

Aber es gibt Mittel zu Überprüfung, dass es keine Menschen [in den Häusern] gibt, wie konnte es also sein, dass sie trotzdem getötet wurden?
Wir können nicht alles wissen. Wir machten alles, was in unserer Macht stand, um es zu wissen. Wenn die Familie kein Telefon hatte und ein „Anklopfen auf dem Dach“ ausgeführt war und nach einigen Minuten niemand heraus kam, dann nahmen wir an, dass dort niemand war.

Sie haben unter der Annahme agiert, wenn ein „Anklopfen auf dem Dach“ ausgeführt war, verlässt jeder sofort das Gebäude und wenn niemand herauskommt, dann bedeutet das, dass niemand drin ist?
Bei Menschen, die bereit sind sich selbst zu opfern, kann man nichts tun. Wir haben keine Möglichkeit zu wissen, ob es Menschen dort drin gab, die sich entschieden nicht herauszukommen.

Aber die Bombe wurde auf das Haus geworfen?
Ja.

Und angenommen, nach einem „Anklopfen“ gehen zehn Leute auf das Dach des Hauses?
Dann greift man das Haus nicht an.

Und was ist, wenn nach dem „Anklopfen“ zehn Leute im Wohnzimmer bleiben?
Wenn Menschen in dem Haus waren, dann wusste ich davon nichts. Aber glaube nicht, dass das berücksichtigt wurde [ob das Haus bombardiert werden sollte oder nicht].

Ist es eine Voraussetzung sicherzustellen, ob Zivilisten sich in dem Gebäude befinden, bevor es von einem Kampfjet angegriffen wird?
Das ist nicht vorgeschrieben. Sagen wir, das Ziel war ein stellvertretender Bataillonskommandeur der Hamas in Schudschaija, dann würde ein Angriff geflogen, wenn die Zahl der Zivilisten nicht zu hoch ist. Mit zu hoch meine ich eine zweistellige Zahl.

Alles, was dieser Soldat sagt, ist bezüglich der Gesetze zu bewaffneten Konflikten absolut legal. Wie anders könnten Soldaten nach Flugblätter, Telefonate und „Anklopfen“feststellen, ob Zivilisten sich in den Häusern befinden? Sollten sie an der Tür klingeln und den Haushaltsvorstand höflich fragen?

Diese Beispiele zeigen, dass Breaking the Silence keine Menschenrechtsorganisation ist. Ihr totaler Daseinszweck ist die Dämonisierung der IDF, sie schlecht aussehen zu lassen, selbst wenn sie nicht einmal ansatzweise etwas falsch macht.

Wenn doch nur echte Reporter, die etwas von echten Kriegen verstehen, es lesen und darüber schreiben würden.

Kritik nach israelischer Hilfe für Nepal

Daniel Gordis, Bloombergview, 4. Mai 2015

Als am 25. April ein verheerendes Erdbeben Nepal traf, sammelten die israelischen Verteidigungskräfte rasch eines der größten Helferteams aller Länder und schickte es los. Sein Feldlazarett hat 60 Betten und eine Geburtshilfestation. Eine aktuelle Zählung ergab, dass die israelischen Ärzte 33 Operationen durchgeführt hatten, es wurden fünf Babys geboten und zudem nepalesischen Krankenhäusern geholfen.

Ländern in Not zur Seite zu stehen ist eine langjährige israelische Tradition. Notfallteams reisten 1999 nach einem Erdbeben in die Türkei und 2011 noch einmal, obwohl die Türkei die Hilfe wegen der ausgehöhlten Beziehungen zwischen den beiden Ländern zweimal ablehnte. Israel schickte nach dem Erdbeben von 2010 ein großes Team nach Haiti; und im März 2011 war es das erste Land, das in Japan nach dem Tsunami ein Feldlazarett aufbaute. Ähnliche Hilkfsanstrengungen wurden in Mexiko (1985), Armenien (1988), Griechenland (1999), Ägypten (2004) und Kenia (2006) durchgeführt.

Und obwohl sich Syrien mit Israel im Krieg befindet, seit der jüdische Staat 1948 seine Unabhängigkeit erklärte, haben israelische Ärzte seit Jahren Opfer des syrischen Bürgerkriegs behandelt, manchmal in Feldlazaretten und manchmal in Israels großen Krankenhäusern. Israel hat sogar Hilfsmaterial direkt nach Syrien geschickt.

Israelische humanitäre Hilfe ist allerdings insofern einzigartig, als sie ohne Ausnahme Zynismus hervorruft. Kenneth Roth, der verantwortliche Direktor von Human Rights Watch (einer Organisation, die Israel gegenüber so feindlich eingestellt ist, dass sogar ihr Gründer sie angewidert maßregelte und die Organisation später verließ), twitterte: „Einfacher eine humanitäre Katastrophe weit weg anzugehen, als die von Israel direkt nebenan gemachte. Beendet die Blockade!“

Auch Israelis haben zur Anhäufung bei. Ha’aretz, Israels linksextremes Leitmedium unter den Zeitungen, konnte nicht anders als herzustellen: „Einmal mehr glänzt Israel während einer Katastrophe, die tausende Meilen entfernt stattfand. Aber die Menschen unten an der Küste sind etwas ganz anderes.“ (Ha’aretz erwähnte nicht, dass die Hamas-Regierung im Gazastreifen sich geschworen hat Israel zu vernichten und im letzten Sommer einen Krieg gegen Israels Bürger entfesselte.) In einer weiteren Kolumne besteht Ha’aretz darauf, dass „Katastrophenhilfe die Illusion nährt, dass wir irgendwie clever, kreativ und kooperativ genug sein können, die Welt dazu zu bringen uns von allem anderen zu entlasten, das mit dem, was wir tun, falsch ist.“

Einige Israelis haben aber die Nase voll und fangen an dagegenzuhalten. In einem Fall begann es als Facebook-Eintrag, der sich schließlich wie ein Virus verbreitete und auf der Internetseite der Times of Israel zu einem Blogeintrag wurde. Haviv Rettig Gur schreib:

Wenn ich noch einmal höre, dass Israels Feldlazarett in Nepal irgendwie mit Konflikt mit den Palästinensern in Verbindung steht, werde ich diese Person, die das sagt, dauerhaft blockieren, weil sie dumm ist. Hier der Grund: Israel ist ein komplettes … Land, mit all den komplizierten Impulsen und konkurrierenden Agenden jeder menschlichen Gesellschaft. … Die IDF geht nicht nach Nepal um der Palästinenserfrage auszuweichen. Sie geht, weil Israelis aus der Notfallmedizin eine Art Kunst gemacht haben und weil die IDF ihre Gründungskultur des Abenteurertums nie ganz abgeschüttelt hat und vor allem: weil es Menschen da draußen Menschen gibt, die verzweifelt Hilfe brauchen.

Er hat recht. Als Golda Meir (die diese Woche 117 Jahre alt geworden wäre) Außenministerin war, versammelte sie 1959 ihren Mitarbeiterstab, um unmissverständlich festzustellen, dass anderen zu helfen Teil des innersten Kerns des Zionismus ist. Sie sagte:

Es ist mir zugefallen Dr. Theodor Herzls Vision auszuführen. Jedes Jahr erhalten mehr und mehr afrikanische Staaten ihre nationale Unabhängigkeit. Wie wir haben sie ihre Freiheit erst nach Jahren des Kampfes gewonnen. … Und wie uns hat niemand ihnen ihre Souveränität auf einem Silbertablett serviert. … Israels Staatsbildungserfahrung ist einzigartig eingeordnet, um den neuen afrikanischen Staaten eine helfende Hand zu geben. … Wir werden den neuen afrikanischen Staaten viele, sogar Hunderte, Tausende israelischer Experten jeglicher Art schicken – Techniker, Wissenschaftler, Ärzte, Ingenieure, Lehrer, Agrarfachleute, Bewässerungsexperten. Sie werden alle nur eine Aufgabe haben – uneigennützig ihre Wissen mit dem afrikanischen Volk zu teilen.

Sie sagte das lange bevor die Palästinenserfrage aufgekommen war, lange bevor Israel einen internationalen Ruf hatte, über den man sich sorgen muss. Sie sagte es, weil es wahr war. Was immer sonst man von Israels Außenpolitik halten mag, Haviv Rettig Gur hat recht: Es gibt Zieten, in denen Israel Dinge – wie Hilfe ins Ausland zu schicken – einfach tut, weil es das Richtige ist.