Derselbe Terror – nur die Reaktion…

ist anders (gefunden auf twitter):

Medienreaktionen auf
– Terroranschlag in den USA: US-Flagge
– Terroranschlag in Frankreich: Trikolore
– Terroranschlag in Belgien: Je suis Brüssel
– Terroranschlag in Israel: Ist euer Fehler!

 

Arabisches Online-Magazin zitiert buchstäblich Goebbels, um das „Wesen der Juden“ zu beschreiben

Elder of Ziyon, 6. April 2017

Das arabische Online-Magazin „Highlights“ hat einen Artikel „Das Wesen der Juden, wie die Nazis sie sahen“. Mit welchem Foto der Artikel bebildert ist, sehen Sie oben.

Es handelt sich um eine arabische Übersetzung eines 1929 von Joseph Goebbels geschriebenen Aufsatzes mit dem einfachen Titel „Der Jude“.

Darin heißt es:

Es ist zwecklos sich gegen den Juden zu verteidigen. Er wird blitzschnell aus seiner Sicherheit zum Angriff vorgehen und mit seiner Rabulistik alle Mittel der Verteidigung beim Gegner zerbrechen.

Schnell macht er aus dem Gegner das, was der eigentlich an ihm bekämpfen wollte: den Lügner, den Unruhestifter, den Terroristen. Nichts wäre falscher, als wollte man sich dagegen verteidigen. Das möchte der Jude ja. Er erfindet dann täglich neue Lügen, gegen die sich sein Gegner numehr zur Wehr setzen muß, und das Ergebnis ist, er kommt vor lauter Rechtfertigung nicht zu dem, was der Jude eigentlich fürchtet: ihn anzugreifen. Aus dem Angeklagten ist nun der Ankläger geworden, und der drückt mit viel Geschrei den Ankläger in die Anklagebank hinein. So ging es bisher immer, wenn ein Mensch oder eine Bewegung sich unterstand, den Juden zu bekämpfen. So auch würde es uns ergehen, wären wir nicht bis ins letzte über seine Wesenheit orientiert, und hätten wir nicht den Mut, aus dieser Erkenntnis unsere radikalen Schlüsse zu ziehen. Und die sind:

  • Man kann den Juden nicht positiv bekämpfen. Er ist ein Negativum, und dieses Negativum muß ausradiert werden aus der deutschen Rechnung, oder es wird ewig die Rechnung verderben.
  • Man kann sich mit dem Juden nicht über die Judenfrage
    auseinandersetzen. Man kann ja doch niemandem nachweisen, daß man das Recht und die Pflicht habe, ihn unschädlich zu machen.
  • Man darf dem Juden im Kampf nicht die Mittel zubilligen, die man jedem ehrlichem Gegner zubilligt; denn er ist kein ehrlicher Gegner; er wird Großmut und Ritterlichkeit nur dazu ausnutzen, seinen Feind darin zu fangen.
  • Der Jude hat in deutschen Fragen nicht mitzureden. Er ist Ausländer, Volksfremder, der nur Gastrecht unter uns genießt, und zwar ausnahmslos in mißbräuchlicher Weise.
  • Die sogenannte religiöse Moral des Juden ist keine Moral, sondern eine Anleitung zum Betrug. Deshalb hat sie auch kein Anrecht auf Schutz und Schirm der Staatsgewalt.
  • Der Jude ist nicht klüger als wir, sondern nur raffinierter und
    gerissener. Sein System kann nicht wirtschaftlich – er kämpft ja
    wirtschaftlich unter ganz anderen Moralgesetzen als wir -, sondern nur politisch gebrochen werden.
  • Ein Jude kann einen Deutschen gar nicht beleidigen. Jüdische
    Verleumdungen sind nur Ehrennarben für einen deutschen Judengegner.
  • Der Wert eines deutschen Menschen oder einer deutschen Bewegung steigt mit der Gegnerschaft des Juden. Wird jemand vom Juden bekämpft, so spricht das absolut für ihn. Wer nicht vom Juden verfolgt oder gar von ihm gelobt wird, der ist nutzlos und schädlich.
  • Der Jude beurteilt deutsche Fragen immer vom jüdischen Standpunkt aus. Deshalb ist das Gegenteil von dem was er sagt richtig.
  • Man muß zum Antisemitismus ja oder nein sagen. Wer den Juden schont, der versündigt sich am eigenen Volk. Man kann nur Judenknecht oder Judengegner sein. Die Judengegnerschaft ist eine Sache der persönlichen Sauberkeit.

Mit diesen Grundsätzen hat die judengegnerische Bewegung Aussicht auf Erfolg. Und eine solche Bewegung wird vom Juden deshalb auch nur ernst genommen und gefürchtet.

Daß er dagegen lärmt und aufbegehrt, ist nur ein Beweis dafür, daß sie richtig ist. Wir freuen uns deshalb darauf, umgehend auf diese Zeilen in den jüdischen Gazetten die diebezügliche Quittung zu finden. Man mag dort Terror schreien. Wir antworten darauf mit dem bekannten Wort Mussolinis:

„…Terror? Niemals! Es ist Sozialhygiene. Wir nehmen diese Individuen aus dem Umlauf, wie ein Mediziner einen Bazillus aus dem Umlauf nimmt…“

Nur für den Fall, dass es nicht deutlich genug ist: Die Übersetzung ist in dem Teil des Magazin platziert, die „Die Sache Palästinas“ heißt.

Es ist also bemerkenswert, wie genau Goebbels‘ Rat in der arabischen Welt angenommen worden ist – offiziell geht es um „Zionisten“.

Salah Shehadeh (3) – 3 weitere Reaktionen auf den Luftangriff

Sehr früh am 23.07.2002 schoss die israelische Luftwaffe von einem F-16-Kampfflugzeug aus eine Rakete in ein Wohnhaus in Gaza Stadt. Dort hielt sich Salah Shehadeh auf, der auf der israelischen Liste der meist gesuchten Terroristen seit Monaten ganz weit oben stand. Der Sprengkopf der Rakete zerstörte nicht nur Shehadehs Haus, sondern auch einige im Umfeld. Dabei kamen mindestens 15 Menschen um (einschließlich Shehadeh und seiner Familie), der Großteil davon Kinder; rund 150 wurden verletzt. Israel wurde unverzüglich weltweit heftig verurteilt. Ich persönlich stimme Daniel Pipes zu: Es handelte sich um einen gerechtfertigten Angriff (zeitlich wie auch bezüglich des Ziels) mit den falschen Waffen. Aber das muss jeder selbst entscheiden. Daher diese Zusammenstellung.

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Anmerkung von Arutz-7 am 25.04.2002:
Interessanterweise wurden heute zehn arabische Zivilisten gesucht, aber trotzdem war kein internationaler Aufschrei zu hören. Palästinensische Terroristen legten eine Bombe vor einem Slum von Jenin, um sie gegen israelische Panzer einzusetzen. Die mächtige Explosion jagte aber versehentlich einen Bus der UNRWA mit arabischen Passagieren in die Luft. Die Bombe wurde aus einer Gasflasche gebaut und mit Sprengstoff verbunden.

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Eyeful in Gaza
David Warren, Ottawa Citizen, 24. Juli 2002 (Auszug)


Den Israelis muss klar gewesen sein, dass das Risiko von „kollateralen“ Opfern hoch war – wahrscheinlich einschließlich von Kindern -, als sie sich für den Angriff aus der Luft entschieden. Man wusste, dass Shehadeh wie andere führende Terroristen mit reichlich „menschlichen Schutzschilden“ unterwegs war; in diesem Fall scheint es so, dass, zusätzlich zu seinen eigenen, mindestens sechs Kinder in seiner direkten Umgebung schliefen. Unter den Toten war auch Zahar Hasser, der von den westlichen Medien als Shehadehs Bodyguard bezeichnet wird, in Wahrheit aber sein Adjutant war.

Warum also riskierten die Israelis die öffentliche Prügel, die einer solchen Missin folgt? Sie wählten diese Methode, weil die Alternative – auf dem Boden einzumarschieren – weitaus mehr Tote zur Folge gehabt hätte – auf beiden Seiten. Denn Shehadeh wurde spät Montagabend in seiner Wohnung in einem Haus in der Nähe des Zentrums von Gaza gefunden. Um auf dem Boden dort einzudringen, hätte es einer Hubschrauberlandung in der Art des Mogadischu-Einsatzes im Herzen der Stadt bedurft oder den langen Weg mit Panzern zu gehen. In beiden Fällen wäre die Zerstörung ein Mehrfaches der von Jenin gewesen. Die gewählte Methode war die, die das wenigste menschliches Leben kostete.

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Unter dem Titel „Medienschutt in Gaza“ fasst Honestreporting.com Berichte und Bewertungen aus amerikanischen und englischen Zeitungen in 6 Punkten zusammen:
(1) Shehadeh operierte aus einem dicht besiedelten Viertel heraus, weil er genau wusste, dass die Zivilisten als menschliche Schutzschilde gegen jeden israelischen Versuch zu seiner Tötung dienen würden

In der New York Post erklärt John Podhoretz („Hamas tötet die eigenen Leute, 24.7.02, http://www.nypost.com/postopinion/opedcolumnists/53201.htm), dass die Verantwortung für die zivilen Opfer auf dem toten Terroristen lastet:

„Die Vierte Genfer Konvention geht sehr ins Detail und arbeitet genau heraus, wie Schuld zugewiesen werden soll, wenn militärische Aktivitäten in zivilen Gebieten durchgeführt werden… Hamas befindet sich mit Israel im Krieg. Aber statt sich von der normalen Bevölkerung in militärische Lager abzusetzen und Uniformen zu tragen, wie es vom internationalen Recht verlangt wird, versuchen Hamas-Mitglieder und andere palästinensische Terroristen Zivilisten – die erwähnten „geschützten Personen“ (Vierte Genfer Konvention) 3:1:28 – als lebende Deckung zu benutzen. Um so etwas zu vermeiden, gibt das internationale Recht unter diesen Umständen Israel ausdrücklich das Recht militärische Operationen gegen militärische Ziele durchzuführen.“

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(2) Israel bewies in Jenin, dass es, wo immer möglich, alles unternehmen wird, zivile Verluste zu minimieren – sogar auf Kosten seiner eigenen Soldaten. In Gaza war eine solche Haus-zu-Haus-Aktion nicht möglich und würde wahrscheinlich weitaus größere Opferzahlen auf beiden Seiten zur Folge gehabt haben. (Der Milwaukee Journal-Sentinal schreibt ganz naiv, dass Shehadeh wie Barghouti hätte verhaftet werden und vor Gericht gestellt werden können – – http://www.jsonline.com/news/editorials/jul02/61035.asp)

Die Chicago Sun Times schreibt (“Hamas ist für die zivilen Toten verantwortlich”, 24.07.02)

Israel sagt, es habe den Angriff auf Hamas-Terrorhirn Salah Shehadeh vor Dienstag bereits dreimal angesetzt und wegen Sorgen um zivile Opfer wieder verschoben. Als die Bombe geworfen wurde, sagt Verteidigungsminister Benjamin Ben-Eliezer, „war unser Informationsstand, dass keine Zivilisten bei ihm waren.“ Israels Feinde und die, die vom jüdischen Staat immer das Schlimmste denken, lehnen diese Erklärung rundheraus ab. Aber angesichts der israelischen Geschichte zu versuchen zivile Opfer zu vermeiden – wie z.B. die Entscheidung, keine Luftangriffe auf die Terrorzentrale in Jenin zu fliegen (erinnern Sie sich an all die palästinensischen Behauptungen eines Massakers, das sich als komplette Fälschung herausstellte?) – denken wir, dass es gute Gründe gibt, den Israelis zu glauben. (http://www.suntimes.com/output/commentary/cst-edt-edits24.html)

Eine weitere Verteidigung des israelischen Vorgehens kommt aus der St. Louis Post-Dispatch:

Der israelische Angriff auf Shehadeh war weitaus gerechtfertigter als der Amerikanische Angriff [HE: in Afghanistan]. Im Gegensatz zu den Israelis haben die USA immer noch keine schlüssige Geschichte dazu, warum sie eine Bombe auf eine Hochzeitsfeier warfen. Ein Bericht in der New York Times deutete diese Woche an, dass die USA hunderte von unschuldigen Zivilisten in einer Reihe von Vorfällen getötet haben, weil sie über unzuverlässige Informationen über mögliche Ziele verfügten. (http://honestreporting.com/a/r/261.asp)

Militäroperationen sind immer so angelegt, dass die eigenen Verluste möglichst gering gehalten werden, Im Golfkrieg gegen den Irak machte das amerikanische Militär fast 100.000 tote Irakis geltend, bei ungefähr 225 amerikanischen Verlusten. Im amerikanischen Krieg gegen Al Qaida sind tausende Feinde neben den geschätzten 700 Zivilisten getötet worden – verglichen mit weniger als 50 Mann Verlusten bei den kämpfenden Amerikanern (von denen 80 Prozent aus Unfällen und „freundlichem“ Feuer resultieren).

Wie US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld sagte: „Dies ist ein Krieg, der uns von Terroristen aufgezwungen wurde… Wir geben uns alle Mühe keine Zivilisten zu verletzen, aber wenn Zivilisten verletzt werden, liegt die gesamte Verantwortung bei den Terroristen, die sie als Deckung benutzen…“

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(3) Die Medien zitieren palästinensische Quellen, dass die Tötung von Shehadeh eine beinahe geschlossene Vereinbarung verhinderte, die palästinensische Angriffe gegen israelische Zivilisten beenden sollte. In einem weiteren Interview mit CNNs Jim Clancy sagte der palästinensische Chefunterhändler Saeb Erekat, dass er keinerlei Informationen darüber habe, wer an diesen Verhandlungen beteiligt sei. ( http://www.cnn.com/TRANSCRIPTS/0207/24/qa.01.html)

Inzwischen berichtete eine israelische Quelle der Zeitung Ma’ariv, dass „die Tanzim keinerlei Feuereinstellung vorbereiteten und die Hamas nicht in solche Vertragsvereinbarungen eingebunden sei. Diese Behauptung sind Fälschungen und Teil der psychologischen Kriegsführung der Palästinenser.“ Und nur zwei Tage vor der Tötung Shehadehs veröffentlichte Ma’ariv einen Aufruf von Arafats Fatah-Bewegung, die Angriffe fortzuführen: „Wir rufen alle Gruppen auf… ihre bewaffneten Aktivitäten gegen Ziele der militärischen Besatzung fortzuführen“.

Die London Times rückt diese Gerüchte zurecht: „Der verbreitete Vorschlag hätte nicht die Angriffe auf die israelischen Soldaten beendet, trug nicht die Unterschrift irgendeines palästinensischen Führers und kommt nach allzu vielen Friedensbeteuerungen, die mehr durch ihren Bruch als durch ihre Beachtung „geehrt“ wurden. Darüber hinaus wurde die Feuereinstellung nicht von der Hamas gestützt, der Organisation, die Salah Shehadeh, das Ziel des Angriffs von Montagnacht, geführt wird. Angesichts seiner Geschichte und der seiner Organisation ist die Wahrscheinlichkeit einer Einstellung der Feindseligkeiten der Hamas wilde Spekulation.“
(http://www.timesonline.co.uk/article/0,,542-364789,00.html)

Arutz-7 stellt dazu klar:
Linksaußen-Politiker kritisierten den Zeitpunkt der Elimination eines der schlimmsten Feinde Israels. Obwohl Arutz-7s Haggai Segal berichtete, das er sich an keine IDF-Aktion erinnern kann, die von der Linken befürwortet wurde, erklärte der linksextremen Gush Shalom, dass der Angriff von letzter Nacht schlecht terminiert war, weil nur Stunden vorher der Hamas-Führer Scheik Ahmed Yassin etwas unternahm, was Gush Shalom einen „beispiellosen öffentlichen Aufruf zu einem Waffenstillstand mit Israel“ nannte. Was Yassin wirklich sagte, war, dass er, wenn Israel sich aus allen PA-Gebieten zurück zieht und all seine (antiterror-) Offensiven beendet, „werde ich überlegen, ob ich eine Beendigung der Terrorangriffe befehle.“
(heplev: Das ist wirklich interessant: Gush Shalom verbreitet, Hamas wäre bereit gewesen den Terror zu beenden. Tatsächlich aber ist Scheik Yassin höchstens bereit, einen solchen Schritt unter ganz bestimmten Voraussetzungen zu ÜBERLEGEN! Keine Rede von Einstellung! Was dabei raus kommen würde, kann sich jeder selbst ausrechnen. (Aber das hält auch unsere Medien nicht davon ab, diese Halbwahrheit von Gush Shalom begierig aufzugegreifen und als Wahrheit zu verbreiten, damit Israel weiter geprügelt werden kann!)

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(4) Die Medien behaupten, dass Israels Handeln weitere Racheakte der Hamas provoziere. Gibt es da irgendeinen Unterschied zur Haltung dieser Gruppe vor der Tötung Shehadehs? Hamas führt seit Monaten Anschläge mit hoher Frequenz durch – einschließlich der Disco in Tel Aviv, der Sbarro-Pizzeria, des Café Moment, des Passah-Seders (http://www.foxnews.com/story/0,2933,58486,00.html) – und prahlt ständig damit, dass „Tausende für das Märtyrertum bereit“ seien. Wenn überhaupt, dann stellt der Tod Shehadehs ein größeres Hindernis für die Terroroperationen der Hamas dar.

In einem Bruch journalistischer Ethik scheint James Reynolds von der BBC die Hamas zur Vergeltung zu ermutigen, als er weniger die Stimmung der Palästinenser, sondern ehr seine persönlichen Gedanken beschreibt: „Es gibt das Gefühl, dass die militanten Palästinensergruppen etwas zur Vergeltung der Toten des jüngsten israelischen Schlags tun müssen.“ (http://news.bbc.co.uk/2/hi/middle_east/2147392.stm)

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(5) Während die Medien Shehadehs Frau als unschuldiges Opfer darstellen, zeigt ein Foto gemeinsames Foto im Time Magazine sie in voller Militäruniform wie sie ein Sturmgewehr hält. Nachdem man dieses Bild gesehen hat, ist es schwer, den Tod der Ehefrau als bedauerlichen Kollateralschaden zu betrachten. (http://www.time.com/time/photoessays/israelmissile/5.html)

Im Wall Street Journal erklärt Ralph Peters („Zivile Opfer: Kein Grund für Entschuldigungen“ – 25. Juli 2002):

Es geht nicht um diplomatische Tischmanieren. Das ist ein Kampf zur Auslöschung menschlicher Monster… Terroristen und ihre Unterstützer müssen lernen, dass ihnen keine Verstecke gewährt werden. Nicht in ihren Häusern, nicht in Kirchen oder Moscheen und nicht in anderen Ländern, in die sie fliehen könnten. Dies ist ein Krieg, der kompromisslos ausgefochten werden muss…“

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(6) Die internationale Heuchelei hat einen Höhenflug. Dieselben misstönenden Stimmen, die das nicht existente „Massaker“ in Jenin anprangerten, springen wieder auf, um Israel zu kritisieren. Aber warum wird es palästinensischen Terroristen erlaubt, ohne internationalen Aufschrei Zivilisten anzugreifen, während jeder als Unfall zu wertende zivile Tote durch Israel immer gleich eine Verbrechen gegen die Menschlichkeit ist?

Die „Times“ aus London rückt die Schlacht gegen Hamas zurecht:

„Hamas ist eine fundamentalistische islamische Gruppe, die Israels Existenzrecht nie anerkannt hat. Sie hat ihren Krieg ohne jede moralische Grenze geführt. Ihre Terroristen sind nicht nur unvorsichtig gewesen, sondern haben gezielt Zivilisten angegriffen; ihre Bomben explodierten unter Umständen, die dazu vorgesehen waren die Anzahl der getöteten unschuldigen Männer, Frauen und Kinder zu maximieren… Hamas ist an Verhandlungen oder einer gütlichen Einigung mit dem jüdischen Staat nicht interessiert, sondern nur an seiner Auslöschung.“
(http://www.timesonline.co.uk/article/0,,542-364789,00.html)

Salah Shehadeh (1)

Sehr früh am 23.07.2002 schoss die israelische Luftwaffe von einem F-16-Kampfflugzeug aus eine Rakete in ein Wohnhaus in Gaza Stadt. Dort hielt sich Salah Shehadeh auf, der auf

der israelischen Liste der meist gesuchten Terroristen seit Monaten ganz weit oben stand. Der Sprengkopf der Rakete zerstörte nicht nur Shehadehs Haus, sondern auch einige im Umfeld. Dabei kamen mindestens 15 Menschen um (einschließlich Shehadeh und seiner Familie), der Großteil davon Kinder; rund 150 wurden verletzt. Israel wurde unverzüglich weltweit heftig verurteilt. Ich persönlich stimme Daniel Pipes zu (s.u.): Es handelte sich um einen gerechtfertigten Angriff (zeitlich wie auch bezüglich des Ziels) mit den falschen Waffen. Aber das muss jeder selbst entscheiden. Daher diese Zusammenstellung. Zum Anfang neben dem Pipes-Interview eine Reaktion von Ulrich Sahm in einem Forum und eine Meldung aus Ha’aretz über die Reaktion auf den Angriff in Israel. Eine weitere Stellungnahme hier zu hat auch Gerald Steinberg abgegeben.

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Israelische Kriegsflugzeuge beschießen Ziel im Gazastreifen
CNN „Newsnight“ mit Aaron Brown, 22. Juli 2002 (Original: http://www.danielpipes.org/article/436)

AARON BROWN: … Nahost-Forscher Daniel Pipes… Was sagen Sie zu den heutigen Ereignissen? Ich denke, es wird für die Israelis schwierig sein, damit umzugehen.

DANIEL PIPES, MIDDLE EAST FORUM: Sicherlich. Die Israelis haben eindeutig einen Fehler gemacht und müssen vorsichtiger vorgehen. Es ist eine Tragödie. Wir alle müssen die Israelis drängen, diese Probleme vorsichtiger anzugehen.

Es ist aber auch wichtig zu erkennen, dass die Palästinenser die moralische Schuldigen sind, weil sie die Führer ihrer Milizen in zivilen Wohngebieten unter bringen. Man kann sie nicht von den Bewohnern unterscheiden. Ich glaube, dass sie die Zivilisten absichtlich zum Ziel für die Israelis machen, damit, wenn diese zuschlagen, es möglichst wahrscheinlich ist, dass es zivile Opfer gibt.

Die Israelis müssen also vorsichtiger sein, aber die Palästinenser spielen nun überhaupt nicht fair. Man setzt seine Militärs nicht in Häuser mit Kindern.

BROWN: Also, ich möchte das verstehen, denn es geht doch ziemlich weit. Sie haben einen Typen, der sich offenbar mit Frau und Kindern zu Hause aufhält. Was soll er tun, wenn nicht mit einer Zielscheibe auf dem Rücken herumzulaufen?

DP: Militärische Einrichtungen kann man ständig in zivilen Vierteln in den Palästinensergebieten finden. Daher begegnet man immer wieder dem Muster, dass die Israelis sehr hart versuchen Opfer zu verursachen und sie sogar bei sich selbst in Kauf nehmen. Sie erinnern sich, dass 13 Israelis vor ein paar Monaten getötet wurden, weil sie in eine Falle liefen. Es geschieht also in beiden Richtungen. Ich entschuldige in keiner Weise, was die Israelis heute getan haben. Ich sage nur, dass es einen Zusammenhang gibt und dass es ein tragischer ist.

Es ist aber einer, in dem dieser Mann, Salah Shehadeh, eine wichtige Rolle spielt. Er ist einer der Gründer des militärischen Flügels der Hamas. Er war 14 Jahre in israelischer Haft, von 1984 bis 1998. Er ist ein enger Vertrauter des Hamas-Führers Ahmed Yassin. Er ist, worauf ich schon hin wies, seit Monaten an der Spitze der israelischen Liste der meist Gesuchten gewesen. Er ist ihr Angriffsziel und, wie ich schon sagte und was meiner Meinung nach fair ist, er stellte sicher, dass er von seiner Frau, seinen Kindern und anderen Zivilisten umgeben war.

BROWN: Würden Sie zustimmen, dass das Ergebnis dieser guten, schlechten, dummen oder wie auch immer zu bezeichnenden Aktion ist, dass es schlichtweg mehr Gewalt auf beiden Seiten gibt. Ist das das natürliche Ergebnis eines solchen Ereignisses?

DP: Nein. Ich denke, da stimme ich nicht zu, Aaron. Denn ich denke nicht, dass hier ein Friedenszustand gelegentlich durch, sagen wir: gewalttätigen Spasmen unterbrochen wird. Ich denke, dort findet ein Krieg statt und in dem gibt es gelegentlich Flauten. Die Schlüsselfrage ist nicht, wann der nächste Gewaltakt stattfindet. Die Schlüsselfrage ist, wer den Krieg gewinnt, wer ihn verliert, was die Konsequenzen daraus. Es wird ein Krieg geführt.

Das ist Krieg. Und wir sollten weitere Gewalt erwarten. Wir sollten nicht erwarten, dass, wenn gerade mal nichts passiert, dass das der normale Zustand ist. Nein, es hat eine Flaute zwischen den Kämfpen dieses Krieges gegeben. Es ist ein Krieg, der jetzt seit fast Jahren andauert, seit September 2000.

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Noch eine Frage? / Grundsätzliche Unterschiede

Israel ist ein anerkannter Staat mit einem demokratischen System und folglich auch einer funktionierenden demokratischen Kontrolle über die Streitkräfte.

Korrekt, doch das heißt nicht, dass es auch mal Pannen gibt und dass jemand Fehler macht, z.B. die falsche Bombe mit zu viel Sprengkraft auswählt.

Die Palästinenser haben keinen Staat, keine wirkliche Armee – sie „haben“ lediglich irre Terrorfürsten, wenn deren Aktionen auch von Teilen der Bevölkerung mitgetragen werden.

Es gibt die Autonomiebehörde, sie haben ein Parlament und die größte Polizei der Welt (pro Kopf Bevölkerung) die per Vertrag beauftragt wäre, die Terroristen und Terrorfürsten zu bekämpfen. Das tun die aber nicht. Eine Armee ist für den Schutz nach Außen notwendig, Polizei betreibt die Ordnung innen.

Das heißt, dass die Palästinenser alles haben, was zu einem funktionierenden Staat gehört, nur keine Armee, die aber in diesem Fall irrelevant ist, da der „Schutz gegen Äußere Feinde“ von Israel verantwortet wird.

Wenn Ihr Argument dahin lautet, dass die Palästinenser keine Verantwortung tragen können, und deshalb den Terror nicht bekämpfen können, dann muss man sich gleichzeitig auch fragen, welchen Sinn denn Verhandlungen mit denen machen und welchen sinn Verträge machen, wenn die Pal. sie doch nicht einhalten können (obgleich sie einige Jahre lang durchaus dazu fähig waren, bis sie eines Tages beschlossen haben, gewisse Verträge nicht mehr einzhalten.)

wenn einem demokratischen Staat unter Führung eines bekannten Hardliners

wer und wie bestimmt eigentlich, was ein hardliner ist und was bedeutet das? Hardliner in welchen fragen und mit welchen Folgen.

Die Israelis sprechen von einem Fehler in der Wahl der Waffe, mit der sich SChahada liquidieren wollten. Schlimm genug, aber es scheint keine Absicht gewesen zu sein, noch 14 andere Menschen zu töten.

Fassungslos kann und sollte man auch über die Tatsache sein, dass Schahada verantwortlich war für Anschläge, die mindestens 200 Israelis das Leben gekostet und tausende zu Krüppeln für ihr Leben gemacht haben. Er habe weitere Anschläge geplant. Die Frage, die auch Sie sich stellen sollten ist:
1) Wie sollte ein demokratischer Staat handeln, wenn im Nachbarland ein Massenmörder frei handeln und weitere Kriegsakte gegen Zivilisten planen kann?
2) Unfälle und Fehler sind schlimm, doch was ist die Alternative. Lieber nichts tun, und Scheahada weiterere hunderte Menschen töten lassen, denn der läßt nicht versehentlich töten. Seine Opfer sind beabsichtigt, darunter die 21 Jugendlichen vor der Diskothek in Tel Aviv, Dutzende in verschiedenen Bussen usw usw.
3) Was soll man von 250.000 Menschen (eine Viertel Million) halten, die bewaffnet etc zum Begräbnis kommen.
4) Ich bin auch fassungslos, dass es bei dem Begräbnis einen weiteren Toten gibt, durch die Schüsse der „Trauernden“ und kaum jemand berichtet darüber.

(übernommen aus einem Forumsbeitrag im nai-israeli-Forum Politik)

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KRITISCHE DEBATTE IN ISRAEL ÜBER DEN PREIS DES LUFTANGRIFFS AUF GAZA / PERES ENTSCHULDIGT SICH FÜR DAS TRAGISCHE RESULTAT
(Ha’aretz, leider auch ohne URL)

Nach ersten Untersuchungsergebnissen der Operation zur Tötung des Top-Terroristen Salah Shehade und seines Stellvertreters, durch die neben den Terroristen auch 15 palästinensische Zivilisten, darunter 11 Kinder, zu Tode kamen, hat die Israelische Verteidigungsarmee (IDF) die Wirkung der Bombe auf die an Shehades Wohnhaus angrenzenden Gebäude und ihre Bewohner falsch eingeschätzt.

Die IDF und der Inlandsgeheimdienst Shin Bet führen die Untersuchung weiter. Die wichtigsten Fragen für die Experten sind, was die Geheimdienste über die Anwesenheit von Zivilisten in Shehadehs Wohnhaus und benachbarte Gebäude wussten und ob auf Grundlage dieser Information, die Entscheidung für den Luftschlag korrekt war. Außerdem wird untersucht, ob Mängel bei der operativen Planung vorliegen und ob die Wahl der Waffe korrekt war oder ob nicht eine andere Methode (eine kleinere Bombe, eine Rakete, ein Hubschrauberangriff) hätte eingesetzt werden sollen.

Es wurde aus Kreisen der IDF darauf hingewiesen, dass eine von einem Hubschrauber gefeuerte Rakete das Gebäude nicht genug beschädigt hätte. Vor zwei Wochen, am 14. Juli, hatte die IDF eine Viertel-Tonne-Bombe auf eine Waffenfabrik in Khan Yunis abgeworfen, um sowohl die Fabrikation zu zerstören wie auch den betreibenden ranghohen Hamas-Aktivisten zu töten. Das Gebäude wurde jedoch nur teilweise zerstört und der gesuchte Top-Terrorist entkam.

„Wenn die Bombe Shehadeh nicht getötet und er dadurch gewusst hätte, das wir ihm auf den Fersen sind, wäre er wieder im Untergrund verschwunden,“ erklärte ein Mitarbeiter aus dem Verteidigungssektor. „Dann hätten wir ihm monatelang nicht habhaft werden können, und er hätte weiterhin ungehindert Terroranschläge organisieren können.“

Wie vorhergesagt preisen ahnungslose „Experten“ die „neue“ Charta der Hamas, die nichts änderte

Elder of Ziyon, 23. März 2017

Letzten Monat berichtete ich, dass die Hamas ein neues Manifest veröffentlichen wird, das ihre antisemitische Charta nicht ersetzt, das aber eine moderatere Sprache verwendet, ohne dass die Positionen der Hamas auch nur im Geringsten zu verändern.

Ich sagte voraus, dass die Medien davon getäuscht werden und über dieses Dokument berichten würden, als sei es der Beweis einer neuen, moderaten Hamas.

Ich muss sagen, das ich von der Genauigkeit der Analyse des neuen Dokuments durch Fares Akram von Associated Press angenehm überrascht war:

Die islamisch-militante Gruppe Hamas hat ein neues politisches Programm entworfen, von dem sie hofft, dass es die Verbindungen mit dem benachbarten Ägypten und dem Westen verbessert und ein moderateres Image bietet, das helfen wird sie von der Terrorliste des Westens zu streichen.

Die international isolierte Gruppe, die seit einem Jahrzehnt im Gazastreifen herrscht, stellt sich in ihrem Manifest selbst als palästinensische Widerstandsgruppe gegen israelische Besatzung dar und lässt Verweise auf den heiligen Krieg fallen. Sie bringt zudem die Möglichkeit eines Palästinenserstaats in der Westbank, dem Gazastreifen und Ostjerusalem auf, Land, das Israel im Nahostkrieg von 1967 eroberte.

Das Dokument spielt die Verbindung zur Mutterorganisation der Hamas, der regionalen Muslimbruderschaft, herunter, die von Ägyptens Regierung als Terrororganisation bekämpft wird.

Allerdings scheint die Hamas nicht so weit gegangen zu sein, eine signifikante ideologische Veränderung vorgenommen zu haben, aus Sorge ihre Hardliner-Basis in einer Zeit zu entfremden, in der ultraislamistische Gruppen wie die Salafisten Wirkung zeigen, besonders im Gazastreifen.

Das neue Programm, das Ende des Monats öffentlich gemacht werden soll, wird den Gründungspakt der Hamas von 1988 nicht ablösen; dieser ruft zur Vernichtung Israels auf und dazu „der Usurpation Palästinas durch die Juden durch Jihad zu begegnen“.

Titel: Der Feind hat gerade geblinzelt: Warum die neue Charta der Hamas eine große Sache ist

Aber Ha’aretz fand einen idiotischen „Experten“ namens Björn Brenner, der tatsächlich ein Buch über die Hamas geschrieben hat; dieser glaubt komplett, dass das neue Manifest die Charta ablöst und daher beweist, dass die Hamas sich gemäßigt hat.

Dreißig Jahre nach ihrer Gründung ersetzt die Hamas ihre antisemitische und gewalttätige Charta durch ein umfassend revidiertes Dokument, das mehrere ihrer extremen und verweigernden Positionen modifiziert. Zwar sind mehrere dieser strategischen Veränderungen nicht völlig neu – über sie ist gelegentlich von Hamas-Führern geredet, aber später zurückgezogen oder bestritten worden – aber sie ausdrücklich in ihre Charta aufzunehmen stellt etwas ziemlich nie da gewesenes.

Brenner liegt falsch. Außer dem Ton hat sich nichts hat verändert. Die Charta wird nicht ersetzt. Der ranghohe Hamas-Führer Salah al-Bardawil sagte ausdrücklich: „Dieses neue Dokument der Organisation Hamas wird niemals als eines betrachtet werden, das eine Alternative zur Gründungscharta der Organisation ist.“

Die Hamas hat nie – nicht ein einziges Mal – dem widersprochen, was in der Charta geschrieben steht. Wenn sie sagt, dass sie einen Palästinenserstaat in den Gebieten akzeptieren wird, dann bedeutet das nicht, dass sie Israel in welchen Grenzen auch immer anerkennt, nur dass die Vernichtung Israels in stufenweise stattfinden wird. Wir haben schon früher häufig gesehen, dass leichtgläubige Westler die die Konsequenzen der Mäßigung der Hamas schlucken, aber jedes einzelne Mal, wenn man ihre Worte sorgefältig liest, wird man erkennen, dass ihre Haltung sich überhaupt nicht geändert hat, sondern nur die Gewichtung.

Lustig ist, dass 2013 der „moderate“ politische Hamas-Führer Khaled Meschaal ein Dokument veröffentlichte, das demjenigen sehr ähnlich zu sein scheint, das heute diskutiert wird. Es war ein 19-Punkte-Papier, das ich damals übersetzte. Es gestattete gewaltfreien Widerstand und behauptete, dass die Hamas nichts gegen Juden habe, so genauso wie das anstehende Manifest. Hier sind die ersten zehn Punkte:

  1. Palästina vom Fluss zum Meer und vom Norden bis zum Süden ist ein Land des palästinensischen Volks und seine Heimat und sein legitimes Recht, auf das wir nicht verzichten oder von dem wir auch nur einen Zentimeter abgeben dürfen, egal, was die Gründe und Umstände und der Druck.
  2. Palästina – ganz Palästina – ist Land islamischer und arabischer Zugehörigkeit, ein gesegnetes, heiliges Land, das einen wichtigen Platz im Herzen eines jeden Arabers und Muslim hat.
  3. Keine Anerkennung der Legitimität der Besatzung wie auch immer; das ist eine Prinzipienhaltung, politische und moralisch und daher erkennen wir die Legitimität der israelischen Besatzung Palästinas nicht an und auch nicht die Anerkennung von „Israel“ und der Legitimität seiner Anwesenheit auf jeglichem Teil Palästinas, egal, wie lange; und das wird nicht lange sein, so Gott will.
  4. Die Befreiung von Palästina ist eine nationale Pflicht; es liegt in der Verantwortung des palästinensischen Volks und der arabischen und islamischen Nation, es ist auch eine humanitäre Verantwortung in Übereinstimmung mit den Anforderungen an Wahrheit und Gerechtigkeit.
  5. Jihad und der bewaffnete Widerstand sind das Recht und die echte Methode der Befreiung Palästinas und der Wiederherstellung all seiner Rechte, natürlich zusammen mit allen Formen des politischen und diplomatischen Kampfs, darunter in den Medien, im Bereich der Öffentlichkeit und der Medien; mit der Notwendigkeit alle Energie der Nation in der Schlacht zu mobilisieren.
  6. Widerstand ist ein Mittel, kein Ziel, wenn wir einen anderen Weg ohne Blut und schmerzliche Opfer haben, um das Land zu befreien und die Besatzung zu beenden und die Wiederherstellung der Rechte, dann werden wir sie nutzen, aber die Geschichte beweist, dass es keine Möglichkeit gibt als die Besatzer zu vertreiben und das Land und die Rechte wiederherzustellen, ohne alle Formen des Widerstands zu nutzen, angeführt vom bewaffneten Widerstand.
  7. Wir bekämpfen nicht die Juden, weil sie Juden sind, sondern wir bekämpfen die zionistischen jüdischen Besatzer, die Aggressoren und wir werden jeden bekämpfen, der versucht uns anzugreifen oder sich unserer Rechte zu bemächtigen oder unser Land zu besetzen, ungeachtet der Religion oder Zugehörigkeit, Rasse oder Nationalität.
  8. Das zionistische Projekt ist ein rassistisches Projekt auf Grundlage von Mord und Terrorismus und damit ist es der Feind des palästinensischen Volks und der Nation und ist eine reale Bedrohung und eine riesige Bedrohung seiner Sicherheit und Interessen und es ist nicht übertrieben zu sagen, dass es eine Gefahr für die Sicherheit der menschlichen Gemeinschaft und der Interessen und Stabilität.
  9. Jerusalem ist ein islamischer und christlicher [heiliger Ort], wir dürfen ihn nicht aufgeben oder irgendeinen Teil davon preisgeben, es ist unser Recht und unser Geist, unserer Geschichte, unsere Präsenz und unserer Zukunft, die die Hauptstadt Palästinas ist und den Herzen der Araber und Muslime das Teuerste… Israel hat keine Legitimität und keinerlei Recht auf Jerusalem auch keine Legitimität oder irgendein Recht an Palästina. Und alles Handeln Israels in Jerusalem es zu verjuden und zu besiedeln und Fakten zu fälschen und Versuche Geschichte zu erfinden, sind nichtig.
  10. Die Aufrechterhaltung des Rückkehrrechts der palästinensischen Flüchtlinge und Vertriebenen aus ihren Häusern, aus denen sie hinausgeworfen wurden oder in die zurückzukehren sie gehindert wurden sowohl in den 1948 als auch den 1967 besetzten Gebieten, nach ganz Palästina; wir lehnen jeglichen Kompromiss bei diesem Recht ab. Gleichzeitig lehnen wir alle Siedlungsprojekte oder alternativen Heimatländer ab… [einige Einzelheiten dazu, wie manche den Libanon oder Jordanien oder der Sinai als alternatives Heimatland vorschlugen]

Hier gibt es nichts Moderates und es gibt nichts Moderates in dem anstehenden Manifest. Menschen, die verzweifelt versuchen die Hamas einzubinden, sind bereit sich selbst zu blenden, um zu glauben, was sie über die Hamas glauben wollen und die tatsächlichen Worte der Hamas zu ignorieren.

Natürlich sind genau diese Experten scharf darauf so zu tun, als spiegele ihr gequältes Lesen potenzieller neuer Hamas-Papiere die Realität stärker als ausdrücklich völkermörderische Äußerungen von Hamas-Führern heute.

Halten Sie Ausschau nach den anderen mutwillig blinden „Experten“ und Reportern, die pflichtbewusst vorgeben, dass dieses neue Dokument die völkermörderische Charta der Hamas ersetzt. In den nächsten zwei Wochen wird es jede Menge von ihnen geben.

Video: Restaurants im KZ Gazastreifen

MEMRI TV (gefunden bei Aussie Dave)

Bei dem Video handelt es sich um eine Sendung von BBC Arabia TV. Im Grunde genommen Werbung für Besuche im Gazastreifen.

Propaganda der üblen Sorte (2004)

Aus palästinensischen Medien und von palästinensischen Politikern werden gerne Gräueltaten der Israelis in die Welt posaunt, von dieser aber nicht erzählt. Die Palästinenser glauben es wohl. Ob die westlichen Medien und Politiker glauben, dass die Unsinns-Dinge nicht berichtet werden sollten, deshalb aber die nicht so abstrusen Dinge glaubwürdiger werden? Es scheint so, denn vieles, was die PA-Medien oder -Offiziellen von sich geben, wird bei uns als Tatsache abgedruckt oder ausgestrahlt, nicht als palästinensische Behauptung (egal, wie heftig z.B. die israelische Armee das dementiert, was die PA ihnen vorwirft). Hier kommen die schwachsinnigsten Sachen und dicksten Lügen, die die PA im Laufe der Zeit von sich gegeben hat (chronologisch rückwärts aufgelistet).


Reuters meldete am 13. August 2004: Palästinenser täuschen UNO über Tod eines Jugendlichen

Israel beschulidgte die Palästinensische Autonomiebehörde Donnerstag die UNO zu täuschen, weil ein von palästinensischen Militanten niedergeschossener Jugendlicher auf einer Liste von den israelischen Streitkräften getöteter Personen aufgeführt wird.
Hassan Jamil el-Zanin, ein Teenager aus Beit Hanun im Gazastreifen wurden von palästinensischen Militanten am 22. Juli getötet, nachdem er versuchte sie daran zu hindern, Kassam-Raketen aus dem Garten seiner Familie abzuschießen.
In einem Brief an Generalsekretär Kofi Annan vom 9. August listete der palästinensische UN-Beobachter NAsser al-Kidwa den Jungen unter den palästinensischen „Märtyrern“ auf, die „von den israelischen Besatzungstruppen zwischen dem 8. Juli und 6. August getötet wurden.
Der israelische UNO-Botschafter Dan Gillermann schrieb in einem Brief an Annan, dass die Vorwürfe, el-Zanin sei vom israelischen Militär getötet worden, sei „eklatant falsch“.
„Der internationalen Gemeinscahft sind die perversen Falschdarstellungen und glatten Fälschungen in palästinensischen Stellungahmen gut bekannt“, hieß es in Gillermans Brief.

Was man sich vor allem auf der Zunge zergehen lassen muss: Die Terroristen hatten selbst zugegeben, dass sie den Jungen erschossen und seine Verwandten verletzt hatten. Nur Arafat hatte sofort entgegen allen anderen Bekundungen behauptet, die Israelis seien die Mörder. Ich würde gerne sehen, dass Herr Annan diese Lügen endlich einmal rügt. Aber damit würde er sich Ärger bei Arafat einhandeln, das will er sicher nicht riskieren. Gleiches dürfte für die NGOs und Menschenrechtsgruppen gelten – von ihnen wird in der Regel ausschließlich Israel verdammt, bei palästinensischem Mordgebaren setzt man schnell die Scheuklappen auf und rechtfertigt den versuchten Völkermord an Juden.


James Taranto vom WSJ Opinion Journal zitiert eine von Arafat wieder aufgebrühte Behauptung (21.07.2004):

Arafat beschuldigte Israel die Westbank und den Gazastreifen mit Kugeln aus abgereichertem Uran zu verseuchen, was einen starken Anstieg der Krebsfälle verursacht habe.
„Sie haben Krebs verursacht, der wie in Hiroshima und Nagasaki ist“, sagte Herr Arafat in einem Interview…
Krebs-Spezialisten in zwei Krankenhäusern – eins in Ramallah und das andere in Bethlehem, sagten, sie hätten keinen Anstieg der Krebsfälle während des derzeitigen Aufstands (begann im September 2000) festgestellt.
Der Palästinenserführer nahm Bezug auf Kugeln hoher Dichte mit abgereichertem Uran, die manchmal von US-Truppen benutzt werden, um die Panzerung von Panzern zu durchschlagen. Die Palästinenser haben keine Panzer.


nocokehonestreporting.com zeigt ein weiteres Beispiel für Verlogenheit in der palästinensischen Propaganda auf: Ein „Boykottiert amerikanische Firmen. Durch den Kauf amerikanischer Produkte unterstützt ihr Israel“-Plakat zeigt – einen von Palästinensern verprügelten Juden! Er wird als palästinensisches Opfer ausgegeben:
Text des Bildes:
oben: Frage irgendeinen Palästinenser nach seiner Firmenfarbe und er wird’s dir sagen!
unten: Trink Coca Cola. Unterstütze Israel. Durch den Kauf amerikanischer Produkte unterstützt du Israel Text unter dem Bild:
Haben wir nicht genug Demütigung erlebt? Israelis töten palästinensische Kinder und die US-Wirtschaft liefert die Kugeln. Gibt es etwas, das du tun kannst, um das zu stoppen? Ja! Es gibt eine Milliarde Muslime und fünf Milliarden Menschen auf der Welt. Wenn wir uns alle vereinigen und das angehängte amerikanische Produkt boykottieren, werden wir eine kräftige Botschaft and ie USA schicken, die die Tötung von Unschuldigen unterstützen. Wir haben nichts gegen das amerikanische Volk. Wir wollen einfach nur, dass Israel mit dem Töten aufhört. Das ist nur der Anfang! Mehr Produkte werden kommen. Bitte nimm Einfluss. Boykottiere das Produkt und verbreite die Worte. Zusammen können wir einen Unterschied machen.

Das ganze „garniert“ mit dem berühmten Foto von Tuvia Grossman aus den USA, der zu Beginn der „Intifada“ von Palästinenern fast umgebracht wurde. Was AP (und damit viele Zeitungen) nicht daran hinderte, dieses Bild als das eines Palästinensers zu deklarieren, der von dem hinten kommenden israelischen Polizisten verprügelt worden sei. Die Aufklärung des Sachverhalts durch Grossmans Vater veranlasste nur wenige Zeitungen zur Korrektur, eine ganze Reihe brachten „Richtigstellungen“, die fast schlimmer waren als die ursprüngliche Falschmeldung. Nachzulesen unter dem oben angegebenen Link zu honestreporting.

Dass die Palästinenser eines der Opfer ihrer eigenen Gewalttätigkeit dazu benutzen, die andere Seite zu verunglimpfen – das nennt man wohl auf jüdischer Seite „Chuzpe“ – allerdings nur, wenn man sehr langmütig ist.


Palestinian Media Watch Bulletin, 11. Januar 2004

PA-Journalist: Israel griff Pariser Synagoge an, um die französischen Juden zu ermuntern nach Israel zu kommen

von Itamar Marcus

Einleitung:
Eine der üblichen Taktiken der Propaganda der Palästinensischen Autonomie (PA) ist es, Israel für den palästinensischen und arabischen Terrorismus verantwortlich zu machen. Nun ist ein prominenter Redakteur einer PA-Zeitung mit einem neuen Dreh in dieser Taktik angekommen.

Am 13. Juni 2003 versuchte ein belgischer Staatsbürger eine Synagoge in Belgien in die Luft zu sprengen; dafür benutzte er zwei Gas-Ballons, die er in seinem Auto versteckte. Vor zwei Monaten (am 15. November 2003) explodierten zwei Autos vor einer Synagoge in Istanbul, was den Tod von 23 Menschen verursachte.

Letzte Woche wurde von dem Redakteur der offiziellen PA-Tageszeitung „Al-Hayat Al-Jadida“ in einem Interview im PA-Fernsehen eine neue Verleumdung erfunden. Der Redakteur erklärte, dass, weil es unter geringer Einwanderung leidet, es Israel war, das das Feuer in der Pariser Synagoge legte – um die französischen Juden zu überzeugen, dass sie nach Israel immigrieren sollten.

Im Folgenden die Worte von Hafez Barghouty im PA-TV:

„Die geheimen Zionisten-Banden haben es versucht und agieren in Frankreich genauso wie sie es in den arabischen Ländern zu tun pflegten – Irak, Ägypten und Marokko – indem sie jüdische Synagogen sprengen…, um sie [die Juden] zu zwingen [nach Israel] einzuwandern. Und so rief nach dem Anschlag auf eine Synagoge der israelische Botschafter in Frankreich alle Juden Frankreichs auf, [nach Israel] einzuwandern…

… Es gibt israelische oder zionistische Banden, die Terroranschläge gegen Juden ausführt und sie zwingt [nach Israel] einzuwandern, weil Israel unter Auswanderung leidet.“