Palästina und die Palästinenser: Ein Ort und ein Volk, die es nicht gibt

Judean Rose (Varda Epstein), Elder of Ziyon, 24. März 2021

Palästina, der israelisch-palästinensische Konflikt, Palästinenser. Den ganzen Tag, so scheint es, gibt es ein gnadenloses Trommelfeuer, um uns gehirnzuwaschen, dass wir glauben „Palästina“ sei ein echtes arabisches Land mit „palästinensischen“ Staatsbürgern. Und das trotz der Tatsache, dass es nie einen souveränen Staat gab, der als „Palästina“ bekannt war und gewiss keinen souveränen arabischen Staat „Palästina“.

Viele Autoren, Kommentatoren und ganz normale Leute haben den Versuch lange aufgegeben die Araber der PA und des Gazastreifens irgendwie anders denn als „Palästina“ zu bezeichnen. Es ist für die Leute einfach zu schwer geworden gegen die überwältigende Flut der Propaganda anzugehen. Und wie sollte man sie stattdessen nennen? Sie ganz allgemein als „Araber“ zu bezeichnen klingt falsch und fast rassistisch, da der Begriff keine Verbindung zu einem bestimmten Ort hat.

Wohin gehen wir als von hier aus, wenn man genau sein will, ohne rassistisch zu klingen, wenn man beschreibt, was praktisch eine Gruppe bunt zusammengewürfelter Migranten ist, die einen guten Ort fanden sich niederzulassen und dann auf stur schalteten? Ich fand, ein bestens geeigneter Mensch, den ich dazu befragen könnte, sei mein verstorbener Freund Robert Werdine. Robert wuchs in Michigan auf, aber die Familie seiner Mutter war libanesisch. „Wie nennst du sie?“ fragte ich.

„Ich nenne sie ‚Araber‘“, sagte er.

Und das reichte mir.

Das macht Sinn: Die Araber der PA und der Hamas haben, mitsamt den Arabern, die Israel 1948 verließen, keine einheitliche Nationalität, da sie nicht aus einem, sondern aus mehreren arabischen Ländern des Nahen Ostens stammen. Das bedeutet, das Beste, was wir tun können, ist sie als „Araber“ zu identifizieren, so wie Sie jemanden weit gefasster als Asiaten oder Native American identifizieren würden. Wenn man das Herkunftsland eines Menschen oder seinen Stamm nicht kennt, dann muss man breiter werden. Das ist nicht rassistisch. Es ist inklusiv und sogar respektvoll.

Nicht respektvoll ist es, indigen jüdisches Land „Palästina“ zu nennen und vorzugeben, dass Araber statt Juden in dem Gebiet die Einheimischen sind. Und doch sind tagtäglich Leute da, die uns diese Lüge unablässig reinwürgen. Ich bin jedoch ein störrischer Mensch und deshalb setze ich den Kampf gegen diese Bezeichnung fort. Ich bekämpfe sie auf twitter.

Am meisten bekämpfe ich die Lüge dieser fiktiven arabischen Nation und ihres Volks auf Quora. Die Leute, die zu diesem Thema Fragen stellen, sind unaufrichtig. Sie haben kein Interesse an meinen Antworten. Sie wollen einzig die Prämisse der Frage – die Lüge – als Tatsache durchsetzen.

Ich sehe sie und was sie tun, aber ich antworte immer und immer wieder, meistens genauso. Sie sind unermüdlich in ihrem Versuch uns dazu zu bringen die Lüge zu schlucken, einfach dadurch, dass sie den ganzen Tag lang „Palästina, Palästina, Palästina“ und „Palästinenser, Palästinenser, Palästinenser“ sagen; und sie sind nur allzu erfolgreich darin gewesen uns zu trainieren es ihnen nachzusprechen. Meiner Meinung nach ist die beste Möglichkeit damit umzugehen, dem den lieben, langen Tag lang entgegenzuwirken, indem wir die Wahrheit sagen.

Als Beispiel seien hier mehrere „Fragen“ zusammen mit meinen Antworten angeführt; es geht um das Thema des erfundenen Landes Palästina und seiner angeblichen Staatsbürger:

Wenn die Balfour-Erklärung von 1917 eingehalten worden wäre, wie anders wäre die Geschichte Israels und Palästinas verlaufen?
Varda: Israel würde immer noch existieren und Palästina gäbe es immer noch nicht.

Da in Israel und Palästina gewählt wird, ist einer der Kandidaten in einem der Länder geeignet gemeinsam auf eine Friedensvereinbarung hinzuarbeiten oder wird das nicht passieren?
Varda: Von den beiden existiert nur Israel.

Ist es wahrscheinlich, dass in den nächsten hundert Jahren eine Zweistaatenlösung kommen wird, wo die Palästinenser sich jetzt dazu verpflichtet haben? Kann Biden in vier bis acht Jahren eine Zweistaatenlösung schaffen?
Varda: Ich nehme an, wenn du „Palästinenser“ sagst, dann meinst du die Araber, die unter der palästinensischen Autonomie oder der Hamas leben, da es keinen Ort namens „Palästina“ gibt und auch eine Nationalität als „Palästinenser“ nicht existieren kann.

Es wird nie eine Zweistaatenlösung geben, weil keine der Seiten eine wünscht. Das ist etwas, das Trump begriff und andere aus irgendeinem Grund zu begreifen sich weigern, selbst wenn das Menetekel deutlich zu sehen ist. Hamas und PA geben vor sie zu wollen, um aus den Regierungen in den USA und Israel maximalen Nutzen zu ziehen; derweil erzählen sie ihrem Volk auf Arabisch die Wahrheit. Sehen Sie:

Administration Biden und sogar die israelischen Medien werden von palästinensischem Doppelsprech zum Narren gehalten: Nein, Hamas haben sich keiner Zweistaatenlösung verpflichtet.

Warum zeigt Quora keine Einträge, die mit dem Konflikt zwischen Israel und Palästinensern zu tun haben?
Wäre das der Fall, würde ich deine Frage nicht sehen können.

Ist es wahrscheinlich, dass Israel und Palästina sich in 4 bis 8 Jahren auf eine Zweistaatenlösung einigen oder wird es viele weitere Jahre dauern, um zu einer Vereinbarung zu kommen? Glaubst du, dass es innerhalb von 50 Jahren passieren wird?
Varda: Deine Frage ist ein begrifflicher Widerspruch. Wenn es einen Ort namens „Palästina“ gäbe, würde es bereits zwei Staaten geben. Wenn das der Fall ist, was heißt dann „Zweistaatenlösung“ und warum hat sie keine Frieden gebracht?
Es gibt keinen Grund, dass das jüdische Volk irgendetwas von seinem Land abgibt und besonders nicht an die, die damit drohen es auszulöschen.

Warum will Israel Land in der Westbank annektieren? Was wird mit den dort lebenden Palästinensern geschehen?
Varda: Israel hat kein Interesse daran Land zu annektieren. Nicht in Judäa und Samaria und auch sonst nicht.

„Westbank“ ist ein Propagandabegriff, mit dem Leute den als Judäa und Samaria bekannten geografischen Bereich ersetzen, der indigen jüdisches Territorium ist. Der Begriff wird verwendet, um nahezulegen, dass dieses Land am Westufer des Jordan liegt, deshalb zu Jordanien gehört. Das Territorium liegt bei weitem nicht in der Nähe von Wasser, bis auf das Gewässer, das man als Totes Meer kennt.

Das jüdische Volk erhielt Judäa und Samaria durch einen dem jüdischen Staat aufgezwungenen Verteidigungskrieg zurück. Es besteht keine Notwendigkeit etwas zu annektieren, was einem bereits gehört. Es gibt jedoch den Bedarf Souveränität auszuüben, weil das Gebiet derzeit unter Kriegsrecht steht und dem Gebiet muss Recht und Ordnung gebracht werden. Zudem hat Israel das Recht seine Souveränität über sein ganzes Land zu erklären, einschließlich Judäas und Samarias, das 1967 an seinen rechtmäßige Eigentümer, das jüdische Volk zurückgegeben wurde.

Was macht Palästina aus?
Varda: Das ist eine sehr gute Frage. Es gibt keinen Staat namens Palästina. Gäbe es einen solchen Staat, dann gäbe es kein Geschrei nach einer Zweistaatenlösung, weil es bereits eine solche „Lösung“ geben würde, da es zwei Staaten gäbe: Israel und „Palästina“.

Der andere Grund, dass dies eine gute Frage ist, besteht darin, dass die, die von „Palästina“ reden, seine Grenzen nicht angeben können, außer dass sie sagen, die Grenzen von „Palästina“ seien exakt die Grenzen des jüdischen Staates.

Was sind einige palästinensische Bau-Archetypen?
Varda: So etwas gibt es nicht, da es keinen Staat Palästina gibt, folglich auch keine solche Nationalität.

Wie sollte Präsident Biden das Thema Israel/Palästina angehen, bedenkt man, dass der Nahe Osten heute vor allem mit dem Iran beschäftigt zu sein scheint?
Varda: Es gibt kein Thema Israel/Palästina, denn eines dieser Länder gibt es gar nicht. Biden hat bereits geschworen die Hilfe an die PA wieder herzustellen, die ohne Zweifel in ihr zum Terror anreizenden „Geld für Mord“-Programm fließen wird, also ist er nicht so uninvolviert in den Zug die jüdische Präsenz im Nahen Osten zu beseitigen, wie du behauptest.

Was denkst du davon, dass Jared Kushner den israelisch-palästinensischen Konflikt als „Grundstücksstreit“ bezeichnet?
Varda: Ich würde erst einmal gar nicht „israelisch-palästinensischen Konflikt“ nennen weil es kein souveränes arabisches Land namens „Palästina“ gibt und es von daher keine Nationalität „Palästinenser“ geben kann.

Es ist auch nicht Konflikt, wenn eine Seite leben und die andere Seite sie nicht leben lassen will.

Insgesamt denke ich, muss ich sagen, dass ich nicht mit Jared übereinstimme, weil es nicht nur um Grundbesitz geht, sondern um die Tatsache, dass PA und Hamas wollen, dass dieses Grundstück „judenrein“ ist.

Abgesehen vom Land und wer dort leben darf oder nicht, wollen PA und Hamas das jüdischen Volk vernichten und arbeiten auf diese Eventualität hin (die Gott verhüten möge), indem sie die Menschen unter ihrer Herrschaft dazu anstacheln Terroranschläge zu verüben. Die PA zahlt sogar Gehälter an die Familien derer, die Juden ermorden, um andere anzustacheln ihnen nachzueifern.

Wenn Israel und die Palästinenser es schaffen würden die Feindseligkeiten einzustellen und beide einem Beschluss zustimmten, der zu friedlichen Beziehungen führen würde, wie genau könnte das deiner Meinung nach passieren?
Varda: Wahrscheinlich meinst du die Araber, die sich dort niederließen, wo der Staat Israel ist. Eine Lösung den Kriegszustand zu beenden wird sich ergeben, wenn die Araber ihre Waffen niederlegen, weil sie die Krieg treibenden sind.

Was ist der Schwerpunkt des palästinensisch-israelischen Konflikts? Wer von ihnen hat das Recht am Land Palästina?
Varda: So einen Konflikt gibt es nicht, da es so etwas wie einen „Palästinenser“ nicht gibt, weil es einen Ort „Palästina“ nicht gibt. Es gab nie einen unabhängigen Staat dieses Namens und es gab auch nie einen unabhängigen, souveränen arabischen Staat dieses Namens. Von daher kann es keine Nationalität namens „palästinensisch“ geben.

Es gibt jedoch einen Staat namens „Israel“, der indigenes jüdisches Territorium ist und das seit tausenden Jahren war. Wahrscheinlich würdet ihr dieses Land dem indigenen jüdischen Volk wegnehmen und es den Arabern geben und dann so tun, als hieße es „Palästina“.

Vielleicht ist das dein Konflikt in aller Kürze: dass das jüdische Volk einen winzigen Landstrich hat und ihr wollt es ihm wegnehmen und den Arabern geben. Vielleicht seid ihr euch nicht dessen nicht bewusst, dass sogar der Koran die Juden als Bani Isra’il, die „Söhne Israels“ bezeichnet.

Glaubst du, der Konflikt zwischen Israel und Palästina wird jemals enden?
Varda: Es gibt einen solchen Konflikt nicht, da es nur eines dieser Länder gibt.

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Israelfeindliche und folglich antisemitische Quora-User werden mich weiter mit diesen dummen Fragen bombardieren und ich werde dieselben ehrlichen Antworten zurückgeben. Wird das helfen? Vielleicht, vielleicht nicht. Wenigstens nicht, bis jeder andere, der die Wahrheit kennt, sich bemüht die Verwendung des Geredes von „Palästina“, des Landes, das es nicht gibt und das es nie gegeben hat, einzustellen,

Geimpfte Studentin an israelischer Universität verleumdet Israel weiter

David Lange, Israellycool, 25. März 2021

Im März schrieb ich über einen versuchten Anschlag des Magazins +972 auf Israel: Ein Artikel über einen palästinensisch-arabische Studentin an der Universität Tel Aviv, der Berichten zufolge eine Impfung bei der Impfkampagne an der Universität verweigert wurde. Wie ich damals erklärte, erhielt die Studentin keine Impfung infolge einer bürokratischen Oberaufsicht. Fakt ist, dass die Universität Tel Aviv kurz darauf eine Impfkampagne für mehr als 400 internationale und palästinensisch-arabische Studenten durchführte.

Jetzt hat Business Insider South Africa die Geschichte entdeckt und das ist ein weiterer Anschlag:

Die Studentin im Aufbaustudium Nadiah Sabnah braucht fünf Stunden für ihre Fahrt von ihrem Zuhause in der nördlichen Westbank an ihre Universität in Tel Aviv. Sie muss sich Transportgelegenheiten besorgen, dem Wetter trotzen und drei militärische Checkpoints passieren, um ihren Campus zu erreichen.

Am 16. Februar war ihr aber die vom Regen durchweichte Fahrt an die Universität in Tel Aviv egal. Ihre Schwierigkeiten, glaubte sie, wären es wert, als sie die Impfkampagne der Schule erreichte und schließlich ihre erste Covid-19-Spritze erhielt, sagte sie dem Insider.

Als sie ankam, zog sie eine Nummer und stellte sich in die Schlange, wartete geduldig, dass sie dran kam und erhielt einen Impfstoff gegen den Virus, der ihre Mutter auf die Intensivstation gebracht hatte.

Sabaneh sagte, sie habe sich bei der Universität erkundigt, bevor sie losfuhr, um zu bestätigen, dass auch sie berechtigt war die Impfung zu bekommen, was Teil der Bemühungen der Universität ist die gesamte Campus-Gemeinde zu impfen, bevor im Frühling wieder Unterricht in Anwesenheit beginnt. Obwohl einige ihrer Freunde und Familienmitglieder sie wegen ihrer Nachfrage getadelt hatten, wurde ihr versichert, dass ihre Fahrt eine Spritze zur Folge haben würde.

Als Sabaneh an die Spitze der Schlange kam, sagte sie, ein freiwilliger Gesundheitsdienstler wollte ihre Identitätsnummer sehen – das Ausweisdokument der Regierung, das allen israelischen Bürgern bei ihrer Geburt zugewiesen wird. Der Beamte brauchte ihre Nummer oder den Beleg einer israelischen Krankenversicherung, irgendetwas, um ihren Namen ins System einzugeben.

Aber Sabaneh konnte keine Nummer, auch keine Versicherung vorweisen, denn obwohl sie in einem von israelischen Streitkräften besetzten Gebiet lebt, ist Sabaneh keine Israelin. Sie ist Palästinenserin. Und weil sie Palästinenserin ist, sagt sie, wurde sie an diesem Tag abgewiesen und ihr eine Impfung verweigert.

Sabaneh sagte, sie sah von abseits im Raum zu, wie Professoren, Studenten, Hausmeister und Beschäftigte unterschiedlicher Hintergründe allesamt ohne Probleme ihre Spritzen erhielten. Trotz zahlreicher Versuche von Universitätsvertretern, die Situation zu korrigieren, sagte Sabaneh, wurde klar, dass keine Ausnahmen gemacht werden konnten. Sie musste nach Hause zurückkehren, ungeimpft; der enttäuschende Gipfel dessen, was sie als eine „schmerzhafte Erfahrung“ bezeichnete.

„Ich wollte Gerechtigkeit und Gleichbehandlung“, sagte Sabaneh. „Ich habe mir das Recht geimpft zu werden, genauso verdient wie jeder andere Student.“

Nach sechs Stunden Warten, sagte Sabaneh, ging sie schließlich. Es wurde dunkel und sie musste durch die Checkpoints nach Hause, bevor diese schlossen.

Obwohl ihre Situation inzwischen korrigiert wurde, ist sie sinnbildlich für Israels bisherige umstrittene Impfanstrengungen; hervorragender Erfolgt bei der Impfung der eigenen Bürger und ein missgönnender Widerstand dasselbe für die Palästinenser zu tun.

Die Ungerechtigkeit hat eine weltweite Debatte darüber veranlasst, ob Israel als Besatzungsmacht die Verpflichtung hat das palästinensische Volk zu impfen.

Sabanehs Geschichte war zu erwarten, sagt  Omar Shakir, Human Rights Watch-Direktor für Israel und Palästina.

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Öffentlicher Druck mag eine Rolle für den Ausgang von Sabanehs Geschichte gespielt haben. Ob es die Berichterstattung über ihre Situation in den in zahlreichen lokalen Medien war oder die Bemühungen entschlossener Vertreter der Universität waren, die halfen die Wende herbeizuführen, Sabaneh bekam schließlich am 9. März ihre erste Spritze.

Nur Minuten, bevor ein Organ der Mainstream-Medien ihre Geschichte veröffentlichen wollte, sagte Sabaneh, änderte das israelische Gesundheitsministerium seine Politik bezüglich palästinensischer Studenten an israelischen Universitäten. Sabaneh wie auch ihre neu palästinensisch Mitstudenten sollten geimpft werden.

Mit anderen Worten: Obwohl sie an einer israelischen Universität ausgebildet wird, Universitätsvertreter für sie kämpften und sie schließlich kostenlos geimpft wurde (ich nehme an, sie musste keine 20 Schekel für ein Impfzertifikat zahlen, wie es bei den unter PA-Schirmherrschaft Geimpften der Fall ist), hält es Sabaneh für angebracht Israel in den internationalen Medien zu verleumden.

Und hier ist noch etwas, das ich herausheben wollte:

In der Story von +972 wurde das hier berichtet:

Die palästinensische Studentin, die anonym bleiben wollte, um ihre Sicherheit zu gewährleisten, sagte, nach Erhalt der E-Mail erkundigte sie sich bei ihrem Studienprogramm, ob sie impfberechtigt sei.

Jetzt hat sie keine Sorge mehr wegen ihrer Sicherheit?

Ich denke, Sabaneh ist nicht ehrlich. Nicht, dass es das erst Mal ist, dass ein palästinensischer Araber seine Version der Ereignisse an die Mainstream-Medien weitergibt.

Abbas liebt die Lüge von den „verhungernden Palästinensern“ – bis sie gegen ihn gerichtet wird

Elder of Ziyon, 24. März 2021

Viele Jahre lang haben wir gelesen, die Palästinenser würden verhungern.

News Line (sozialistisch) 2006: „Israels brutale Besatzung des palästinensischen Volks hat Flüchtlinge, Todestrupps und jetzt Hungersnot im Gazastreifen sowie Hunger in den gesamte besetzten Gebieten geschaffen.“
Die UNO 2007: „Die erzwungene Hungerdiät der Palästinenser“
Richard Falk 2007: „Israel … hat die Menschen mi  Gazastreifen an den Rand kollektiven Verhungerns und Verwüstung gebracht.
– Business Insider 2011: „Die Israelische Kampagne die Palästinenser mit Hunger zur Unterwerfung zu bringen, ist ein Verbrechen.“
WRMEA 2019: „Das Szenario einer Million Palästinenser, die im Gazastreifen hungern.“
Guardian 2019: „Eine Million vor dem Verhungern, nachdem die USA die Hilfe für die Palästinenser kürzten.“

Die palästinensische Autonomiebehörde und die Hamas haben sich nie über diese Storys beschwert – im Gegenteil, sie ermutigten dazu, denn sie machten Israel und die USA für das „Verhungern“ der Palästinenser verantwortlich und das Ergebnis davon konnte mehr Geld für sie sein.

Letzte Woche passierte dann etwas Interessantes.

Mohammed Dahlan, Fatah-Gazaführer im Exil, der jetzt versucht sich in die geplanten Palästinenserwahlen einzuschalten, sagte in einem Interview mit Al-Arabiya: „Das palästinensische Volk hat 15 Jahre lang unter Armut, Unterdrückung und Hunger gelitten“, genau das, was Israelkritiker behaupteten  -nur machte Dahlan dafür die Palästinenserführung verantwortlich, nicht Israel.

Palästinensische Pro-Abbas-Medien reagierten abweisend: „Wir haben nie von einem einzigen Palästinenser gehört, der an Hunger starb.“

Oh, wow. Es scheint, die Palästinenser sind nicht wirklich seit 15 Jahren den Hungertod gestorben, wie uns immer gesagt wurde. (Sie starben buchstäblich an Hunger – in Syrien – aber niemand redet darüber.)

Ohne das zu wollen verrät der Artikel auch eine Menge über palästinensische Korruption. Er sagt, dass Dahlan eines Tages in Yassir Arafts Rag kam, gegen die finanzielle Korruption in der PA protestierte und Arafat ihm höhnisch entgegnete: „Oh Mohammed, lass andere von Korruption reden, nicht du. Übrigens, sage mir: Woher kam das Geld, mit dem du deine Villa Al-Schawa gekauft hast, vom Konto deines Vaters?“

Wenn diese Geschichte wahr ist, bedeutet das, dass Arafat vom Ausmaß der Korruption auf jeder Ebene seiner Fatah-Kumpane wusste und nichts deswegen unternahm. Mit Korruption hielt er alle auf Linie.

Nichts hat sich geändert – wir wissen, dass die Familie Abbas mit ihren Geschäften reich geworden ist, die von den Entscheidungen der palästinensischen Autonomie finanziert werden.

In Silwan bringt Müll Frieden zwischen Juden und Arabern

David Mark, Israel Unwired, 12. März 2021

Während linksradikale Gruppen von judenreinen Gebieten in Jerusalem („free of Jews“) reden und dagegen protestieren, dass Juden legal Grundbesitz in vorwiegend arabischen Gebieten (alte jüdische Viertel) wie Schiloach/Silwan kaufen und dort leben, kann man tatsächlich langsam aber sicher kleine Zeichen sehen, dass grundlegende Koexistenz stattfindet.

Vor zwei Jahren arbeiteten jüdische und arabische Familien in Schiloach (Kfar Hateimanim) zusammen, um die Jerusalemer Stadtverwaltung dazu zu bewegen Geld in die Beleuchtung und neue Zugangsgassen im Viertel zu investieren.

Leider hatten die arabischen Familien Angst mit der Presse zu reden, gemeinsame Fotos machen zu lassen oder jeglichen Anschein der Zusammenarbeit mit den jüdischen Nachbarn zu zeigen, weil sie Druck von gewalttätigeren und extremistischen Muslimen in der Gegend bekommen.

Aber das fand statt.

Im Verlauf der letzten Jahre klagten ein paar jüdische Familien aus der Altstadt und Kfar Hateimanim im Namen vieler arabischer Familien in der Altstadt und in Schiloach gegen die Elektrizitätsgesellschaft Ostjerusalem. Und gewannen. Vor ein paar Monaten urteilte das Gericht zugunsten der Kläger und hunderte arabische und muslimische Familien erhielten Millionen Schekel Entschädigung. Die Araber profitierten am Ende vom Handeln der jüdischen Familien und sie schätzten diese Tatsache.

(Beachten Sie: Die linke Presse wie Ha’aretz und andere Medienorgane lehnten es ab darüber zu schreiben!)

Und jetzt: Noch ein „Sieg“ für in Schiloach zusammenarbeitende Juden und Araber. Diesmal wegen Müll!

Viele Jahre lang warfen Araber absichtlich Müll vor das Beit HaDvasch (das erste Gebäude, das 2004 in Schiloach wieder eingelöst wurde). Wann immer möglich, brachten die Familien den Müll an eine neutralere Stelle und die Araber brachten den Müll zurück und warfen ihn vor das Bei HaDvasch.

Auf der anderen Straßenseite, gegenüber des Beit HaDvasch, liegt ein ungenutzter Lagerraum eines arabischen Nachbarn, der auf der anderen Straßenseite wohnt. Zusammen mit der arabischen Familie, dem Sicherheitsoffizier der Ateret Cohanim und örtlichen jüdische Familien (Beit HaDvasch und weitere in der Nähe) schaffte es die „gemeinsame“ Gruppe die Jerusalemer Stadtverwaltung davon zu überzeugen „den Araber zu bezahlen“, damit dieser ungenutzte Lagerraum auf Straßenniveau offiziell genutzt wird – als Müllraum von Schiloach.

Die Beit HaDvash-Familie ist glücklich. Die arabische Familie ist glücklich, dass sie ein kleines Einkommen von der Stadtverwaltung erhält und in Schiloach ist alles „gut“!!!

So sieht die Koexistenz zum Müll von Schiloach aus.

Administration Biden und sogar israelische Medien von palästinensischem Doppelsprech genarrt: Nein, die Hamas hat sich keiner Zweistaatenlösung verpflichtet.

Elder of Ziyon, 26. Februar 2021

Hier sind zwei Schlagzeilen, die letzten Sonntag von der Times of Israel und i24 News veröffentlicht wurden:

Bericht: In Brief an Biden verpflichten sich PA und Hams zur Zweistaatenlösung in den Linien von 1967

PA sagt Hamas hat ich friedlichem Widerstand, zwei Staaten verpflichtet – Bericht

Diese Berichte besagten, dass nach Angaben eines Briefs, den die PA der Administration Biden schrieb, die Hamas sich einer Zweistaatenlösung und friedlichem Widerstand verpflichtet hat.

Ich habe bereits angeführt, dass Hamasführer Ismail Haniyeh letzten Samstag sehr deutlich gesagt hat, dass sie weiter Terror unterstützen und Israel absolut auf keinen Fall anerkennen.

Die USA bestehen darauf, dass alle Partieen bei einer palästinensischen Wahl die 2006 festgelegten Prinzipien des Quartetts (USA, UNO, EU und Russland) einhalten. Die Haltung des Quartetts hat gelautet: „Alle Mitglieder einer zukünftigen Palästinenserregierung müssen sich zu Gewaltlosigkeit, Anerkennung Israels und Akzeptanz der bisherigen Vereinbarungen und Verpflichtungen bekennen.“

Die erste Seite des Briefs, den die PA den USA geschickt haben soll, findet sich auf der Internetseite Amad.ps und sie zeigt, dass die Palästinenser immer noch Meister darin sind leichtgläubige Westler glauben zu machen, sie würden Dinge sagen, die sie überhaupt nicht sagen.

Es gibt keinen Widerspruch zwischen dem an die Administration Biden geschickten Brief und den unnachgiebigen Äußerungen der Hamas vom letzten Samstag. Es gibt keine Gemeinsamkeiten zwischen diesem Brief und der US-Haltung dazu, zu was die Palästinenser sich verpflichten müssen. Und doch sind die israelischen Medien und offenbar die Administration Biden bereit sich von dem doppelzüngigen Gerede in dem Brief irreführen zu lassen und vorzugeben, er sage etwas, was er mit vollkommener Sicherheit nicht sagt.

In dem mit Rechtschreibfehlern gespickten Brief heißt es:

Der folgende Konsens (Anhang 1) wurde zwischen allen politischen Fraktionen, einschließlich der Hamas, auf dem Treffen aller Generalsekretäre der politischen Fraktionen der Palästinenser am 3. September 2020 erzielt.

1. Verpflichtung zu den Standards des Völkerrechts
2. Verpflichtung auf einen Palästinenserstaat in den Grenzen von 1967 und Ostjerusalem als seiner Hauptstadt
3. Verpflichtung auf die PLO als politische Dachorganisation und dem einzigen legitimen Repräsentanten des palästinensischen Volks
4. Verpflichtung auf das Prinzip der friedlichen Machtübergabe durch Wahlen
5. Verpflichtung auf (friedlichen) Volkswiderstand

Nicht eine einzige der Bedingungen des Quartetts wird von dem Brief erfüllt!

Gewaltlosigkeit: Die Hamas sagt, dass sie umfassenden Widerstand „in all seinen Formen“ befürwortet und eine Ausdrucksform davon ist Volkswiderstand. Sie ist immer noch dem Terrorismus verschrieben.

Anerkennung Israels: Die PA sagt, dass die Hamas einen Palästinenserstaat akzeptiert – aber nirgendwo sagt sie oder impliziert auch nur, dass die Hamas Israel oder einer Zweistaatenlösung anerkennt. Hamas sagt, sie hält am Prinzip der „Nichtanerkennung der Legitimität der Besatzer“ fest. Heißt: Wenn die Palästinenser es schaffen einen Staat in irgendeinem Teil Palästinas zu bekommen, wird die Hamas das akzeptieren, ist aber weiterhin verpflichtet Israel zu vernichten.

Akzeptieren früherer Vereinbarungen und Verpflichtungen: Es wird in diesem Brief nichts dazu gesagt, lediglich eine vage „Verpflichtung zu Standards des internationalen Rechts“, was bedeutungslos ist. Da es keinen Konsens dazu gibt, was tatsächlich internationales Recht ist, können sie mit ihren eigenen Interpretationen behaupten diesem verpflichtet zu sein – zum Beispiel, dass Israel verpflichtete ist die Millionen Palästinenser die „Rückkehr“ zu gestatten. Das ist keinesfalls die Bestätigung der Verpflichtung der Einhaltung der Oslo-Vereinbarung und in Wirklichkeit hat der Hamas-Führer sie in derselben Rede auch ausdrücklich abgelehnt.

Es handelt sich um einen Test für die Administration Biden, um zu sehen, ob sie wirklich den Prinzipien verpflichtet ist, auf denen die USA in Sachen einer potenziellen  Palästinenserregierung bestanden haben. Bisher rasselt sie auf Grundlage der Berichte über diesen Brief, dabei durch.

Es überrascht nicht, das die PA genau dieses Spiel während der Administration Obama gespielt hat, auch damals ohne deswegen Gegendruck zu bekommen.

Allerdings kann man, wenn einen Seite etwas vormachen will und die andere vorgeführt werden will, nicht viel dagegen tun.

Verkehrte Wirklichkeit: Reuters stellt Israel als Aggressor gegen die Terrororganisation Hisbollah dar

Akiva van Koningsveld, HonestReporting, Feb. 18, 2021

Israels Militär führte vor kurzem im Norden des Landes ein überraschendes Manöver der Luftwaffe durch, als Vorbereitungen für eine mögliche zukünftige Konfrontation mit der im Libanon sitzenden Hisbollah, die von den USA, Israel und mehreren europäischen Nationen als Terrororganisation ausgewiesen wurde. Die „Rose von Galiläa“ genannte Übung testete die Möglichkeit der israelischen Luftwaffe die Luftüberlegenheit zu behalten und Informationen zu sammeln.

Die Übung erfolgte zwei Wochen, nachdem die Hisbollah Raketen auf eine israelische Drohne schoss und nur Tage, nachdem ein israelischer Geheimdienstbericht warnte, die Hisbollah werde wahrscheinlich zum ersten Mal seit dem Zweiten Libanonkrieg im Jahr 2006 eine „beschränkte Offensive“ gegen Israel beginnen.

Hassan Nasrallah, der Führer der iranischen Stellvertretergruppe, reagierte auf die Übung einmal mehr mit der Drohung Israel zu vernichten. Reuters hingegen berichtete in einem kurzen Artikel mit dem Titel „Libanons Hisbollah-Chef warnt Israel nach der Übung ‚Kampftage‘“ über die Ereignisse von dieser Woche wie folgt:

Hisbollah-Chef Sayyed Hassan Nasrallah aus dem Libanon warnte Israel am Dienstag vor Drohungen unter Hinweis auf Übungen der israelischen Luftwaffe, die Anfang des Monats stattfanden; er warnte, ein Angriff würde erwidert.

Die 200 Worte lange Meldung lässt nicht nur wichtige Teile der Drohungen Nasrallahs aus, sondern auch die Basisfakten zur Hisbollah und dringend benötigten Kontext zu ihrem Jahrzehnte alten Konflikt mit dem jüdischen Staat. Damit spielt Reuters – eine der größten Nachrichtenagenturen weltweit – die Gefahr herab, die für Israel von der Terrororganisation für Israel ausgeht.