Von Medien vermittelte Wirklichkeit

gefunden auf Facebook:

ME-Media-Reality
Die Wirklichkeit in Israel und was man in den Nachrichten zu sehen bekommt: WIEDER ein Araber von israelischer Polizei erschossen!

Wenn Sie in den Nachrichten ein antiisraelisches Bild sehen, suchen Sie immer nach dem ganzen Bild, denn man weiß nie, wie die Wahrheit aussieht, die Ihnen vorenthalten werden soll.

Hamas-Medien malen rosigeres Bild von Gaza als westliche Medien

Elder of Ziyon, 14. April 2016

Hier sind Geschichten aus der heutigen Ausgabe von der Hamas betriebenen Palestine Times darüber, wie das Leben im Gazastreifen besser wird.

Israel gestattet jetzt Fischerbooten aus dem Gazastreifen weiter auf das Meer hinauszufahren und so fangen sie heute mehr Fisch.

Israel arbeitet mit der niederländischen Regierung zusammen, um eine zusätzliche Pipeline zu bauen, mit der das Elektrizitätswerk des Gazastreifens mehr Treibstoff geliefert bekommt.

Neue Generatoren im Gazastreifen entspannen langsam die dortige Stromkrise.

36 Autos wurden über Israel in den Gazastreifen importiert, darunter sechs Taxis.

All diese Geschichten standen an einem einzigen Tag dieser Hamas-Zeitung.

Niemand sagt, das Leben im Gazastreifen sei wundervoll, aber westliche Medien und antiisraelische NGOs sind allgemein nicht interessiert daran das als irgendetwas anderes als ein belagerts, bombardiertes Ödland darzustellen. Es ist schon ironisch, dass die Menschen, die Israel am meisten hassen, in ihrer Berichterstattung irgendwie ehrlicher über die „Belagerung“ sind, als hunderte westliche Reporter, die ihre eigenen Schilderung und Agenda haben.

Jeffrey Goldberg: Zwischen Journalismus und Kriecherei

ManfredGerstenfeldManfred Gerstenfeld (direkt vom Autor)

Wenn Jeffrey Goldberg Obama interviewt, läuft er zickzack zwischen Journalismus und Speichellecken. Es ist in der Tat eine Ehre, der der Vertraute eines amerikanischen Präsidenten in den Medien zu sein. Allerdings muss man extrem vorsichtig sein, will man nicht seine journalistische Integrität aufs Spiel setzen, da es äußerst wichtig ist präsidiale Äußerungen scharf zu hinterfragen.[1]

Vor kurzem erlaubte Goldberg wieder einige der dubiosen Äußerungen die Fakten zu bestimmen. Dieser Trend war bereits in Goldbergs im The Atlantic veröffentlichtenden Interview mit dem Präsidenten aus dem letzten Jahr offensichtlich.[2] „Die Palästinenser sind kein einfacher Partner“, sagte Obama damals. Goldberg hätte dieser Karikatur eines Statements entgegentreten müssen. 2006 fanden die einzigen Palästinenser-Wahlen statt. Die Völkermord propagierende Terrororganisation Hamas erhielt die Mehrheit der Parlamentssitze.

Angesichts einer solche extremen Untertreibung hätte Goldberg zumindest den Präsidenten herausfordern und verlangen sollen, dass er das erklärt. Er hätte sagen sollen: „Herr Präsident, diese größte Palästinenserpartei will alle Juden ermorden, auch mich. Das sagen sie in ihrer Charta und wiederholen es regelmäßig. Warum glauben Sie, dass Israel eine Vereinbarung mit Menschen erzielen kann, die ideologisch darauf festgelegt sind Israel und alle Juden auszulöschen?“

Dasselbe geschah in Goldbergs neuestem, ausführlichen, zu einem Artikel gewordenen Interview über Obamas Doktrin, das wieder im The Atlantic veröffentlicht wurde.[3] Am besten sieht man es, wenn man sich auf relativ wenige Beispiele konzentriert. Abgesehen von einigen indirekt dazu gehörenden Anmerkungen werden die Palästinenser in dem fast siebzig Seiten langen Artikel nur zweimal direkt erwähnt. Sie erscheinen erstmals in Goldbergs Beschreibung der Kairo-Rede von 2009,[4] als Obama „große Sympathie für die Palästinenser zum Ausdruck brachte“ und „seine Beziehungen zu Benjamin Netanyahu, den israelischen Premierminister, komplizierte – besonders weil Obama sich auch entschieden hatte Jerusalem bei seinem ersten präsidialen Besuch im Nahen Osten zu übergehen.“ Die zweite Erwähnung gibt es, als Obama in der Rede in Kairo seine Absichten erklärte, was er erreichen wollte. „Wir wollen daran arbeiten für die Palästinenser Eigenstaatlichkeit und Würde zu erreichen.“

Diese Bemerkung hätte Goldberg eine Reihe harter Fragen aufbringen lassen müssen, die wie folgt zusammengefasst werden können:

„Herr Präsident, wenn es einen Nobelpreis für innovativen Terror und das Schüren von Hass gäbe, würden die Palästinenser die besten Kandidaten sein. Ihre kriminelle Erfolgsbilanz ist beeindruckend – darunter die Entführung und das Sprengen von Flugzeugen, die Ermordung von Athleten bei den Olympischen Spielen, Sprengstoff in Kaffeebuechsen in den Regalen eines Jerusalemer Supermarkts, wodurch zwei Studenten getötet wurden, einen Kühlschrank mit Sprengfallen zu versehen und diesen auf einem wichtigen Jerusalemer Marktplatz zu zünden, wodurch 15 Menschen getötet und 77 verletzt wurden und weiteres. Da Sie für Ihre jüdischen Bediensteten gerne ein Passah-„Seder“ geben, würde ich vorschlagen, dass Sie Stühle um den Tisch hinzufügen – für die 29 Getöteten und 65 Verletzten des palästinensischen Selbstmordanschlags bei einem Seder in Netanya.[5]

Herr Präsident, Sie wissen, dass dies eine sehr kleine Auswahl der großen Bandbreite und Vielfalt der palästinensischen Terroraktivitäten und anderer Verbrechen ist. Vor und besonders seit den Oslo-Vereinbarungen von 1993 haben die Palästinenser eine neue Generation mit Hass indoktriniert. Ihre Führer, sowohl die der Hamas als auch der Fatah, werben für eine Kultur, die Märtyrertum verherrlicht. Palästinensische Medien und Schulbücher sind mit extremem Antisemitismus gefüllt. Psychologen sagen, es könne Jahrzehnte dauern eine derart von Bösem durchdrungene Gesellschaft umzudrehen.[6] Bitte erklären Sie, warum all das Teil der Würde sein wird, die die Palästinenser zieren wird, wenn sie einen Staat haben.“

Eine Anmerkung: Obama ist nicht der einzige, der das Modewort „Würde“ in Bezug auf die Palästinenser benutzt. Bei dem AIPAC-Treffen sagte Hillary Clinton: „Die Palästinenser sollten in der Lage sein, sich in Frieden und Würde in einem eigenen Staat selbst zu regieren.“[7] Da sie immer noch in einer Reihe Bundesstaaten Wahlkampf führen muss, bietet dies eine exzellente Gelegenheit für Journalisten und andere sie um eine Erklärung zu bitten, wie Eigenstaatlichkeit einer Palästinenserführung und einem zukünftigen Staat unter ihrer Lenkung Würde verleihen wird, die ganz stolz auf ihre Verherrlichung von Mördern und anderen Kriminellen sind.

[1] http://www.israelnationalnews.com/Articles/Article.aspx/17008#.VvKty-J967Q

[2] http://www.theatlantic.com/international/archive/2015/05/obama-interview-iran-isis-israel/393782/

[3] http://www.theatlantic.com/magazine/archive/2016/04/the-obama-doctrine/471525/

[4] http://www.nytimes.com/2009/06/04/us/politics/04obama.text.html?_r=0

[5] http://www.shabak.gov.il/English/History/Affairs/Pages/theParkHotelinNetanya.aspx

[6] http://www.israelnationalnews.com/Articles/Article.aspx/10769

[7] http://www.timesofisrael.com/hillary-clintons-full-speech-to-aipac/

Deutsche Zeitung benutzt Nazi-Sprache um Israel für palästinensischen Terrorismus verantwortlich zu machen

Einige deutsche Juden haben im Verlauf der Jahre ihre Abonnements der SZ wegen des vorgeworfenen zeitgenössischen Antisemitismus gekündigt

Benjamin Weinthal, Jerusalem Post, 30. Januar 2016

Berlin – Einem Artikel der in München ansässigen Süddeutsche Zeitung (SZ) wird vorgeworfen Nazi-Rhetorik nachzuahmen, indem er die Schuld für den palästinensischen Terrorismus direkt Israel aufbürdet.

Mit der Überschrift „Israel leidet an seinem Kreislauf der Rache“ zitierte der Israel-Korrespondent der Zeitung, Peter Münch, letzte Woche in einem Artikel aus einem Interview mit Said Zidani, einem palästinensischen Philosophie-Professor an der Al-Quds-Universität in Jerusalem; darin sagte dieser, dass Palästinenser Israelis nicht nur aus Verzweiflung ermorden, „sondern auch als Akt des Widerstands.“

Nach Angaben des Artikels laufen Zidanis Bemerkungen nicht auf eine Rechtfertigung der Gewalt hinaus. Antisemitismus-Experten sehen das anders.

„Solche Schlagzeilen projizieren klassische antisemitische Stereotype auf den jüdischen Staat“, sagte Prof. Monika Schwarz-Friesel der Jerusalem Post am Donnerstag. Schwarz-Friesel hat eine ausgiebige Studie zu antisemitischem Sprachgebrauch in Deutschland erstellt.

„Das Stereotyp der jüdischen Rache/Rachsucht ist ein uraltes judeophobes Konzept, das von den Nationalsozialisten artikuliert wurde“, sagte sie. Schwarz-Friesel zitierte die berüchtigte Posener Rede von SS-Chef Heinrich Himmler, wo er zur Auslöschung der europäischen Juden aufrief. Zusätzlich zu diesem Aufruf alle jüdischen Erwachsenen zu ermorden drängte Himmler auf die Eliminierung jüdischer Kinder, damit die keine Rache begehren.

Himmlers Worte lauteten: „Ich hielt mich nämlich nicht für berechtigt, die Männer auszurotten – sprich also, umzubringen oder umbringen zu lassen – und die Rächer in Gestalt der Kinder für unsere Söhne und Enkel groß werden zu lassen. Es musste der schwere Entschluss gefasst werden, dieses Volk von der Erde verschwinden zu lassen.“

Schwarz-Friesel, Professorin für Sprachwissenschaften an der Technischen Universität Berlin, sagte, die Schlüsselfrage sei: „Warum fährt das Editorial einer deutschen Zeitung damit fort beständig das Potenzial antisemitischer Gedanken und Gefühle in Schlagzeilen und Artikel zu Israel hervorzurufen und bleibt von aller Kritik der Rhetorik unbeeindruckt?“

Rabbi Abraham Copper, stellvertretender Dekan des Simon Wiesenthal Center, sagte der Post, das Zentrum „protestierte wegen der Mark Zuckerberg-Karikatur [in einer SZ-Ausgabe von 2014]. Ihre lauwarme Antwort konnte mich nicht überzeugen, dass sie sich nicht bewusst waren, dass der groteske Gebrauch einer nazimäßigen Darstellung als Tier offensichtlich unangemessen war und niemals das Tageslicht hätte erblicken dürfen. Nur ein voreingenommener Irrer würde Israels verzweifelte Versuche schwangere Mütter, Kinder und Alte vor Messer schwingenden palästinensischen Terroristen zu schützen, als ‚Kreislauf der Gewalt‘ bezeichnen“, sagte Cooper.

Die SZ veröffentlichte auf Facebook eine Karikatur von Zuckerberg als Krage mit großer Nase, der die Welt verschluckt. Die Karikatur wurde weithin als antisemitisch verurteilt. Der Zeichner, Burkhard Mohr, sagte damals: „Antisemitismus und Rassismus sind Ideologien, die mir völlig fremd sind.“ Er sei sich nicht bewusst gewesen, dass die Darstellung Zuckerbergs ein Problem sein könnte, „weil er Zuckerberg nicht als Juden betrachtet habe“.

Dr. Matthias Küntzel, ein Politikwissenschaftler aus Hamburg, der ausgiebig über modernen deutschen Antisemitismus geschrieben hat, sagte der Post: „Die Schlagzeile der SZ stellt nicht nur Israels Recht auf Selbstverteidigung in Frage, sondern nutzt gleichzeitig das antisemitische Stereotyp des ‚rachsüchtigen Juden‘, der angeblich von irrationalen und archaischen Motiven getrieben ist.“

Dr. Charles Small, ein Akademiker aus New York, der das Institute for the Study of Global Anti-Semitism and Policy beaufsichtigt, sagte in einem Interview: „Es entmutigend zu sehen, wie die SZ zunehmend antisemitische bildliche Ausdrucksweisen fördert. Der jüngste Trend besteht darin, den palästinensischen Terrorismus gegen Juden als zu erwartendes Ergebnis des Konflikts zu minimieren und zu rechtfertigen. Zusätzlich ist dem Premierminister Israels die Unterstützung der Migration von Bürgern nach Israel vorzuwerfen nicht durch Fakten untermauert und spiegelt eine Einseitigkeit gegen den jüdischen Staat. Das ist besonders fahrlässig, wenn im benachbarten Syrien Millionen Flüchtlinge geschaffen wurden und Hunderttausende in einem fürchterlichen, in die Länge gezogenen Konflikt massakriert worden sind. Der irrationale Fokus auf Israel ist daher ein für Journalisten ein um so unverantwortlicheres Verhalten“, sagte Small.

Smalls Institut, das Programme an der Oxford University in Großbritannien und an Universitäten in Paris, Kanada, den Vereinigten Staaten und Italien betreibt, fügte hinzu: „Zusätzlich hat die SZ über Karikaturen, die fähige israelische Bürger dämonisieren, klassische Formen des Hasses veröffentlicht und mit modernen Variationen die israelische Politik angegriffen. Berücksichtigt man diese „Kultur“ der SZ, dann überrascht es leider nicht, dass die sie es ablehnt eine volle Korrektur ihrer falschen und hasserfüllten Berichterstattung zu veröffentlichen.“

2013 brachte die SZ eine Karikatur von Israel als dämonischem Monster. Eine junge Frau wird dargestellt, wie sie dem Monster mit Hörnern, das ein Tranchiermesser in der Hand hält, Essen serviert. Die Bildbeschreibung lautet: „Deutschland serviert. Seit Jahrzehnten wird Israel, teils umsonst, mit Waffen versorgt. Israels Feinde halten das Land für einen gefräßigen Moloch.“

Deutschlands Presserat sagte, die Karikatur verletze den Pressekodex zu Diskriminierung. Peter Enno Tiarks, der Vorsitzende der Beschwerdebüros beim Presserat, sagte damals, die Karikatur sei „diskriminierend und trägt zu Vorurteilen gegen Israel und Juden bei“. Franziska Augstein, die für das Einbringen der Monster-Karikatur verantwortliche SZ-Redakteurin, versuchte eine vom American Jewish Committee beim Presserat eingereichte Beschwerde abzublocken. Die SZ schrieb, die Karikatur habe „nichts mit antisemitischen Klischees zu tun“, fügte aber hinzu, da „das Foto zu Missverständnissen führte, wäre es besser gewesen ein anderes Bild zu benutzen“.

Deidre Berger, Leiterin des Berliner Büros des AJC, sagte der Post am Freitag: „Inmitten einer langgezogenen Terrorwelle gegen israelische Bürger schreibt die Süddeutsche Zeitung einseitig die Schuld für die fortgesetzten Anschläge auf jüdische Zivilisten Israel zu. Statt die Gewalt klar als Terrorismus zu bezeichnen, werden die Anschläge trivialisiert, indem man sie mit israelischen Reaktionen auf Terror gleichsetzt. Dem Artikel fehlt journalistische Ausgewogenheit; er verlässt sich auf Behauptungen, die den Kontext der Terroranschläge umkehren und Palästinenser und israelische Araber als Opfer statt als Täter darstellen. Die genutzten Zitate und Beispiele schaffen das Bild einer nicht enden wollenden Gewaltspirale, die von angeblichen israelischen Rachemotiven angetrieben wird. Israelischen Antiterrorbemühungen Rachemotive zu unterstellen ist die Behauptung, dass Juden eine angeborene Lust auf Rache haben. Es ist ein gefährliches Märchen, Rache als Nationaleigenschaft zuzuschreiben. Stattdessen sollten wir Israel als in vorderster Front der Länder stehend betrachten, die sich Terrorismus entgegenstellen, um unsere gemeinsamen westlichen Grundwerte zu verteidigen“, sagte Berger.

Samuel Salzborn, ein führender Antisemitismus-Experte an der Universität Göttingen in Niedersachsen, sagte der Post, die SZ habe die Gründe auf den Kopf gestellt, indem sie „palästinensischen Terrorismus herunterspielt und Israel teilweise für den antisemitischen Terrorismus verantwortlich macht“. Er fügte hinzu, dass das „alte antisemitische Motiv, Juden seien wegen ihres Verhaltens für ihre Verfolgung verantwortlich zu machen, auf Israel als jüdischen Staat übertragen und damit das Opfer in einen Täter verkehrt wird“.

Einige deutsche Juden haben im Verlauf der Jahre ihre Abonnements der SZ wegen des dieses vorgeworfenen gegenwärtigen Antisemitismus gekündigt.

Grigori Pantijelew, der stellvertretende Leiter der Bremer jüdischen Gemeinde, sagte der Post, er kündigte sein Abo nach einem vergeblichen Versuch den SZ-Redakteuren die Schieflage der antiisraelischen Berichterstattung zu erklären. Pantijelew, der Workshops zu modernem Antisemitismus in Deutschland veranstaltet, schrieb eine ausführliche Analyse über die antiisraelische „Manipulation und einseitigen Artikel“ des verstorbenen Historikers Tony Judt in der SZ. „Ich sehe eine klare Position der SZ, die keine Freundschaft anstrebt, sondern vielmehr Feinschaft zwischen Juden und Deutschen anstrebt. Ich bedauere das zutiefst. Ich mache mir aber mehr Sorgen über die Leserschaft der SZ, die die Haltung der Redakteure toleriert. Mit tun die Leute leid, die die SZ lesen und nicht dagegen protestieren.“

Lala Süsskind, die ehemalige Leiterin der 10.000 Mitglieder starken jüdischen Gemeinde Berlins, nannte die Berichterstattung der Zeitung „sehr tendenziös“, weil sie „Israel immer als schlecht darstellt“.

Reinhard Schramm, der Vorsitzende der jüdischen Gemeinschaft Thüringens, sagte, die Schlagzeile der SZ „förder Antisemitismus und ist insgesamt falsch und beleidigen“.

SZ-Artikel veranlassten 1949 einen der ersten Proteste von Schoah-Überlebenden gegen tödlichen Antisemitismus nach dem Holocaust.

Die Zeitung veröffentlichte 1949 einen Leserbrief von Adolf Bleibtreu – ein Pseudonym – in dem dieser sage, jetzt müssten die Amerikaner mit den Juden klarkommen und behauptete, die Amerikaner hätten ihm gesagt, es gebe Bedauern, „dass wir sie [die Juden] nicht alle vergast haben…“ Ein Foto des Protestes zeigt die Holocaust-Überlebenden, wie sie ein Transparent halten, auf dem steht: „Down with the Stürmer of 1949. The Süddeutsche Zeitung.” (Nieder mit dem Stürmer von 1949. Der Süddeutschen Zeitung) Der Stürmer war eine führende Nazizeitung, die Juden mit ihren antisemitischen Karikaturen und Artikeln dämonisierte.

In einem Telefoninterview mit der Post am Freitag sagte Torsten Weber, der Vorsitzende der Deutsch-Israelischen Gesellschaft in München, die jüngste antiisraelische Schlagzeile überrasche nicht, weil sie „ein Fall von vielen“ ist. Er sieht „regelmäßige antisemitische Beiklänge“ in der Berichterstattung der Zeitung, sagte aber, die SZ habe keine antisemitische Politik. Im Fall des Artikels von Peter Münch sagte Weber, die DIG betrachte die Schlagzeile als „ein antisemitisches Stereotyp“.

Ulrich Werner Grimm, geschäftsführender Direktor der Gesellschaft für christlich-jüdische Zusammenarbeit in Berlin, sagte der Post als Privatperson, nicht in Vertretung der Gesellschaft, dass „die Schlagzeile den alttestamentarischen ‚Rachegott‘ suggeriert, der ein klassischer Bestandteil eines antijüdischen/antisemitischen Vorurteilsmusters ist. Die Schlagzeile gibt dem folgenden Artikel eine antisemitische/antiisraelische Tendenz, die im Inhalt des Artikels nicht zu finden ist.“

Die SZ ist die größte großformatige Zeitung Deutschlands mit einer täglichen bezahlen Verbreitung von 367.924 Exemplaren im letzten Quartal 2015. E-Mails und telefonische Anfragen an die SZ-Chefredakteure Wolfgang Krach und Kurt Kister wegen Kommentaren zu den Vorwürfen des Antisemitismus wurden nicht beantwortet. Julia Bönisch, eine stellvertretende Chefredakteurin der SZ, lehnte es ab Anfragen der Post zu beantworten. Email-Anfragen an Peter Münch über die SZ wurden nicht beantwortet. Die ranghohen SZ-Redakteure Stefan Kornelius und Peter Lindner lehnten es ab E-Mail-Anfragen der Post zu beantworten.

Facebook entfernt EoZ-Poster wegen „Verletzung der Community-Standards“

Elder of Ziyon, 28. Januar 2016

Gestern postete ich einen Bericht, der zeigte, dass gut mehr als die antisemitischen Einträge auf Facebook selbst noch zehn Monate vorhanden waren, nachdem sie gemeldet wurden.

Es dauerte jedoch nur etwa einen Tag, bis Facebook ein Poster entfernte, das ich diese Woche gemacht hatte und das von der Organisation Israel’s Voice übernommen wurde:

Einträge von Leuten, die diese Mörder Helden nennen, durchziehen Facebook, aber auf die Tatsache hinzuweisen verletzt die Regeln!

Ich sah mir gerade einen Thread der Shebhab News Agency an, die erwähnte, dass der gestern in Givat Ze’Ev niedergestochene Jude in Lebensgefahr schwebt; die rechtschaffenen arabischen Facebook-Kommentierer wünschen, dass er stirbt und die Hölle fährt.

Derweil hat die Zeitung Felestin einen kriecherischen Artikel über ein Mädchen in Gaza, das Steine bemalt, um Anschläge auf Juden zu feiern.

PA-Eltern

Die Redaktion von NAI hat für Israel heute hat mal recherchiert und ein paar Aussagen gesammelt, wie sich Eltern von terroristischen Jugendlichen äußern – gegenüber westlicher und israelischer Pressen und Behörden und gegenüber arabischen Medien:

Im Verhör gab der Attentäter zu, dass die palästinensischen Medien ihm zu einem Anschlag ermutigt haben. Seinem Entschluss, zu töten, fiel eine 38-jährige Mutter von sechs Kindern, Daphna Meir, zum Opfer. Vor der israelischen Kamera erklärte sein Vater, dass er gegen die abscheuliche Tat seines Sohnes sei, aber vor der palästinensischen Kamera lobte er seinen Sohn für den mutigen Anschlag um Al-Aksa willen.

Auch der Vater des 13-jährigen Palästinensermädchen Rakia Abu Ayid, die während ihres Angriffs erschossen wurde, lobte ihre Tat. Das Mädchen war mit einem Messer in ihrer Hand auf einen Wächter der jüdischen Siedlung Anatot zugerannt. „Gelobt sei Gott, der Allmächtige. Dies wird bestimmt der Al-Aksa-Moschee und Palästina gedient haben“, sagte ihr Vater im palästinensischen Rundfunk. „Nun wird sie ihre Geschwister treffen (im Himmel) und Allah wird sich ihrer erbarmen!“ Augenzeugen bestätigen, dass ihr Vater ihr nachgerannt sei, um sie davon abzuhalten. Er hatte den Eingang zur Siedlung eine Minute nach ihr erreicht, als sie schon neutralisiert worden war. Im Verhör gegenüber der israelischen Polizei weinte der Vater über den Tod seiner Tochter. Die Mutter erklärte gegenüber den israelischen Medien, dass ihre Tochter sich mit ihren Brüdern gestritten hatte und deswegen wutentbrannt mit dem Messer zur nahegelegenen jüdischen Siedlung gerannt war.

Dasselbe betonten auch die Eltern des 15-jährigen Palästinensers, der in Tekoa bei dem Versuch neutralisiert wurde, die schwangere Mutter Michal Froman zu ermorden. Die 30-Jährige trug mittelschwere Verletzungen davon, ihrem ungeborenen Kind geht es gut. Die Eltern des Attentäters erzählten, dass er innerhalb der Großfamilie Streit mit seinen Geschwistern hatte und deswegen in die Siedlung eindrang, um seine Wut loszuwerden. In den palästinensischen Medien haben die Eltern natürlich ebenso seinen Anschlag gelobt und ihren Sohn als Märtyrer gepriesen.

So kommt Tzipi Hotovely, die stellvertretende israelische Außenministerin völlig zurecht zu folgender Aussage:

„Die Welt muss unbedingt eingreifen. Es ist unmöglich, dass der Westen der palästinensischen Autonomiebehörde jährlich Geld zukommen lässt und diese verwendet ein Großteil für Propaganda gegen Israel, Terrorhetze und Terror… 15% des ausländischen Geldeinkommens wird für Sozialhilfe palästinensischer Terroristen in israelischen Gefängnissen und ihrer Familienangehörigen verwendet.“

Wie wär’s mal mit Nachdenken, „Weltgemeinschaft“?