Jüdische/zionistische Verschwörungen in der arabischen Presse

Elder of Ziyon, 8. März 2015

Ägyptens Masr-Alyoum sagte, der französische Philosoph Bernard Henri-Levy stecke hinter allen Revolutionen des „Arabischen Frühlings“, die er als Vorläuft zu Israels Eroberung des Nahen Ostens vom Nil bis zum Euphrat inszenierte. Offenbar besteht der Zweck der Revolutionen darin die arabischen Staaten auseinanderzubrechen, damit sie schwächer sind und Israel sie leichter beherrschen kann.

Iraq Akhbar bringt 20 Beweise, dass Israel und der Iran beste Freunde sind und gegen die arabischen Staaten zusammenarbeiten. Zum Beispiel zitierten sie Yedioth, es habe gesagt Israel habe rund $30 Milliarden im Iran investiert. Und iranische Juden sind eng mit dem iranischen Oberrabbiner verbunden, der den Herrschern sehr nahe steht. Und amerikanisch-iranische sowie kanadisch-iranische Juden sind die Leiter großer Energie- und Bankenfirmen sowie prominente Politiker. Und der Iran ist den Juden heiliger als Israel, weil sich das Grab von Esther dort befindet.

Al-Watan Voice hingegen sagt, Irans Feind ISIS sei von jüdischen heiligen Schriften inspiriert, wenn sie muslimische heilige Stätten zerstören. Selbst Enthauptungen kommen aus der Torah, wird uns gesagt. Und Israel ist der einzige Staat, der von ISIS-Verbrechen profitiert.

Die kuwaitische Intellektuelle Fajer al-Said ist zufrieden, dass einer ihrer Tweets aus dem letzten Jahr Juden dazu gebracht hat sie als antisemitisch zu bezeichnen. Darin hatte sie geschrieben: „ISIS brennt 1.800 Jahre alte Kirche in Mossul nieder. Der Islam ist an ISIS unschuldig. Das sind Taten der Juden.“

Facebook hat Sorge: Das könnte Leute beleidigen

Jews for Judaism, Facebook, 9. April 2015

FB_Auschwitz-beleidigt

Es scheint so, dass jemand sich bei Facbook über dieses Foto meiner Tochter am KZ Auschwitz beschwerte. Als ich es auf Facebook einstellte, schrieb ich:

Meine Tochter Miriam Ciss war heute im Konzentrationslager Auschwitz. Meine Mutter Helena und Tante Dolly überlebten Auschwitz-Birkenau. Das ist nur eines der staunenswerten Fotos, die sie aufnahm. Schabbat Shlom und Frohes Pessach.

Was ist nicht schrieb: dass die Nazis abgesehen von meinen Eltern und der Tante die gesamte Familie meines Vaters wir auch meiner Mutter ermordeten.

Nun, gestern erhielt ich die folgende Benachrichtigung von Facebook:

„Ihr Foto wurde nicht entfernt, weil es unsere Community-Standards nicht verletzt, aber es wurde als instinktlos markiert, weil es andere vor den Kopf stoßen könnte.“

Was denken Sie?

Julius Ciss
Executive Director,
JEWS FOR JUDAISM (Canada)
VISIT: http://www.jewsforjudaism.ca/
FACEBOOK: http://www.facebook.com/jewsforjudaismcanada
YOUTUBE: http://www.youtube.com/user/JewsforJudaismCanada

Arabische Internetseite Goal.com nennt ganz Israel „besetzte palästinensische Gebiete“

Elder of Ziyon, 6. April 2015

Goal.com sagt, mehr als 64 Millionen Fußballfans halten sich mit ihrer Internetseite über Fußball auf dem Laufenden.

Denjenigen, die die arabische Seite lesen, wir auch antiisraelische Propagandakost gefüttert.

Ein jüngstes Beispiel ist die Bildbeschreibung zu diesem Foto, die lautet: Samstag, 28. März 2015, Sammy Offer-Stadion, Haifa – die besetzten Gebiete | Wales zeigte seine Absicht zum ersten Mal in der Geschichte in die UEFA-Europameisterschaft 2016 z erreichen, als die die Mannschaft des zionistischen Gebildes auf dem Spielfeld von Haifa in den besetzten Gebieten mit drei direkten Toren besiegten; das war die erste zionistische Niederlage in den Playoffs…

Dieser Artikel aus 2013 sagte, die UEFA U21-Europameisterschaften hätten in „Palästina“ und in den „besetzten Gebieten“ stattgefunden.

Es gab viele solcher Beispiele, als von diesem Turnier die Rede war.

Dieser Artikel aus dem letzten Sommer redet davon, dass „zionistische“ Mannschaften wie Maccabi Tel Aviv, Hapoel Tel Aviv und Hapoel Beersheva wegen des „palästinensischen Hamas-Beschusses“ nicht in der Lage sein würden in den „besetzte palästinensischen Gebieten“ zu spielen.

Dieser Artikel aus 2014 spricht vom bosnischen Stürmer Edin Dzeko, der Bosniens Qualifikationsspiel die Europameisterschaft 2016 gegen „den zionistischen Feind“ in der „arabischen“ Stadt Jerusalem verpasste.

Goal.com gehört der Perform-Gruppe, die Teil von Access Industries ist. Man kann sie über ihr E-Mail-Formular kontaktieren. Ihre internationale Seite auf twitter ist @goal_intl und ihr amerikanischer Twitter-Account lautet @GoalUSA. (Australien: @GoalAustralia; Kanada: @GoalCDA…)

Was wir von unseren Mainstream-Medien nicht erfahren…

gefunden auf Facebook:

Baby-Na'amaIch heiße Na’ama.
Ich bin ein israelisches Baby, kein palästinensisches.
Ich wurde von Palästinensern mit Steinen beworfen.
Das ist der Grund, dass ihr
ÜBER MICH
nichts gehört habt.

Tödlicher Journalismus a la Nahost

Richard Landes, Augean Stables, 18. März 2015

Dass die Ausübung des tödlichen Journalismus bestimmend für die größere Kategorie Kriegspropaganda als Nachrichten auszugeben ist, hat eine lange Geschichte und eine lange Zukunft vor sich. Tödlicher Journalismus übernimmt die Geschichten, die Krieg führende schaffen, um den Feind zu dämonisieren – besonders die Beschuldigung bewusst unschuldige Zivilisten, sogar Kinder zu töten – und sie als Nachrichten darzubieten.

In den Annalen der langen Geschichte des Betreibens von Kriegspropaganda als Nachrichten haben Journalisten selten, wenn überhaupt, beständig über einen ausgedehnten Zeitraum hindurch feindliche Kriegspropaganda als Nachrichten dargestellt. Und doch kennzeichnet dieses Verhalten, eine Art „Eigentor-Journalismus“, die dominierende Schule des Journalismus in der Zeit der ersten Jahre des 21. Jahrhunderts. Und obwohl sie letztlich weit über den Nahen Osten hinaus verbreitet wird, begann diese tödliche Berichterstattung in der über den Konflikt zwischen Israel und seinen Nachbarn und nahm dort Gestalt an.

Diese besondere Kombination aus grundsätzlicher Kriegspropaganda, die beständig als Nachrichten wiederholt werden, durch ein Ziel dieser Propaganda – ich würde das gerne Dura-Journalismus nennen. Doch wenn ich in diesem Aufsatz den artgemäßigteren Begriff „tödlicher Journalismus“ gebrauche, dann beziehe ich mich auf dieses exzentrische Phänomen der Levante.

Der Schlüssel zu diesem Journalismus ist die Beförderung einer impliziten (vorzugshalber expliziten) Beschuldigung des Tötens – Ermordung von Kindern, Beschuss von Zivilisten – als Nachrichte oder mit den Worten des Goldstone-Berichts, der vorsätzlichen „Bestrafung“ von Zivilisten mit „unverhältnismäßiger“ Reaktion, die möglicherweise „Verbrechen gegen die Menschheit“ darstellen. Tödliche Narrative stellen die grundlegendste Form der Kriegspropaganda dar, besonders wenn die Geschichten weitgehend erfunden sind. Man versucht damit Hass undden Wunsch nach Vergeltung durch zu schüren, indem man das Publikum (Rekruten, Beobachter) überzeugt, dass der festgelegte Feind die Gewalt verdient, mit der man ihn heimsucht.

Der Begriff „tödlicher Journalismus“ beze8ichnet die Praxis dieser Journalisten, die einen systematisch leichtgläubige Haltung gegenüber tödlichen arabischen Schilderungen über Israel haben, die sie dann als „Nachrichten“ oder zumindest als absolut glaubbare Behauptungen über das Geschehene an uns weitergeben, ihre Leser und Zuhörer. Einen solchen Diskurs unterstützen macht es notwendig mit Beweismaterial Schindluder zu treiben, anormale Details zu ignorieren und auszublenden sowie die dubiosen aufzublasen. Das hinterlässt dort, wo er vorbeikommt, eine ausgeprägte Dreckspur.

Da alle Kriege ihre tödlichen Erzählweisen haben und alle Kriegstreiber Journalisten für die Verbreitung der eigenen anwerben, sind Beispiele für den tödlichen Journalismus durch die gesamte Pressegeschichte im Krieg hindurch zu finden. In der Tat besteht eine objektive Notwendigkeit für auf friedlichen Beziehungen gründende Demokratien eine Presse zu haben, die falsche Beweise akkurate identifizieren kann, besonders im Dienst der tödlichen Narrative, damit sie über Kriegspropaganda berichten, statt ein Instrument dieser Propaganda zu werden. Die Tatsache, dass westliche Medien seit über fünfzehn Jahren so schlecht abscheiden, weist auf das Ausmaß der „Glaubwürdigkeitskrise“ der Medien hin. Die Nachrichtenquelle, der am meisten vertraut wird, ist mit 29% Fox News! Demokratien können solch gestörte Beziehungen zwischen den Nachrichtenmedien und ihrem Publikum nicht überleben.

Tödlicher Journalismus im Nahen Osten, der gegen Israel zielt, begann mit der Al-Durah-Affäre, aber er hat seinen Namen „Dura-Journalismus“ von diesem Vorfall, weil Dura-Journalisten, nachdem die Ikone die Welt als „wahr“ schockierte, die hegemoniale Kontrolle über die Darstellung des Konflikts ergriff. Al-Durah bot den bis dahin fehlenden Beleg des ständigen palästinensischen Kehrverses, dass Israelis herzlos palästinensische Kinder töten. Der überbordende Ton der Zweiten Intifada, eingebläut mit der von palästinensischen Quellen gelieferten täglichen Statistik der Toten, war der eines israelischen Angriffs auf die unschuldigen palästinensischen Zivilisten.

Danach hat diese Schule des Journalismus die nächsten fünfzehn Jahre lang die Szene beherrscht, womit sie Leute entweder für sich gewann oder Widerspruch zum Schweigen brachte. In diesem Prozess pumpten Journalisten dieser Schule wissentlich oder unwissentlich und von ihren Kollegen nicht behindert, das Informationssystem des Westens systematisch mit einer ständigen Kost an Hass-Literatur voll. Nachdem Dura-Journalisten ihr die unehrliche, aggressive Entstehung wegschoren, wurden diese tödlichen Narrative, jetzt als Nachrichten, auf der Weltbühne umso machtvoller, weil Außenseiter annahmen, das sei fehlerfrei. Für Palästinenser ist „le petit Mohamed“ al-Durah der „Märtyrer der Welt“, denn dank France 2 und allen anderen, die Enderlins Beispiel folgten, „sah es die ganze Welt“.

Doch bei allem schockierenden Wert musste die Erzählung zu al-Durah, um ein tödliches Narrativ zu werden, den Israelis heimtückische Absicht zuschreiben. Als das Bild eines im Kreuzfeuer gefangenen Jungen löst Mitgefühl aus, sogar tief empfundenes Mitleid, mobilisiert aber keinen Hass. Es gib keine Möglichkeit, dass das Bild eines Jungen, der in einem unnötigen Krieg tragisch getötet wurde, mit dem Bild des Jungen im Warschauer Ghetto konkurrieren oder es gar ersetzen könnte, das Millionen von den Nazis ermordete Kinder symbolisiert.

Nur das Bild eines absichtlichen, kaltblütigen Kindesmordes kann das tun. Und die Tür für dieses Narrativ mit seinem sorgfältig abgewogenen „das Ziel des von dem israelischen Posten kommenden Feuers“ wurde von Enderlin weit geöffnet. Damit kam er den Anweisungen aus dem Gazastreifen nach. „Der Rest des Rudels tödlicher Journalisten sprang sofort auf den Köder an: Die Israelis töten mit Absicht.

Wichtige Charakteristika des Durah-Journalismus:

Erkenntnistheoretisch: 1) glaube, was immer die Palästinenser behaupten, bis bewiesen wird, dass es falsch ist; 2) zweifle an, was immer die Israelis in Reaktion sagten, bis es als richtig bewiesen ist; und 3) wenn das der Fall ist, geh über zum nächsten bisher unbewiesenen tödlichen Narrativ. Das Muster ist über den Verlauf der Zeit gleichbleibend, von den Beschuldigungen, dass die IDF 1983 in Jenin Schulmädchen vergiftete über Jenin 2002 bis zur Mavi Marmara 2010 und lässt wenig Anzeichen erkennen in den nächsten zwei Jahrzehnten des 21. Jahrhunderts nachzulassen.

David-Goliath-Gestaltung: Der dogmatische Rahmen des Dura-Journalismus ist der des palästinensischen Davids gegen den israelischen Goliath. Wenn nötig, werden Dura-Journalisten anomale Einzelheiten umetikettieren, damit sie in die nach Prokrustes-Art gestaltete moralische Erzählung passen. So wurde aus Tuvia Grossman, der von tobenden Palästinenser fast zu Tode geprügelt und von einem israelischen Grenzpolizisten gerettet wurde, durch die Hände eines AP-Bildunterschriftsautoren ein von genau diesem Grenzpolizisten geprügelter Palästinenser. Da die Palästinenser per Definition unschuldig sind, beginnt die Story mit Israels Gegenschlag, der per Definition unverhältnismäßig sein muss. Pallywood-Material wird geschaffen, um die Anforderungen dieses Gestaltungs-Narrativs zu erfüllen.

Unterordnung der Beweise unter das Gestaltungs-Narrativ: Bearbeite Storys und Filme so, dass unangenehme, anormale oder nicht hilfreiche Beweise weggelassen werden. Redakteure stellen Pallywood-Filmbilder aus Schnittmaterial zusammen, indem sie Elemente herausschneiden, die offenlegen, wie inszeniert wird und die glaubwürdigen Schnipsel aneinanderzureihen. Charles Enderlin schnitt die letzten 10 Sekunden des minimalen Filmmaterials (59 Sekunde) heraus, das Talal ihm schickte, um die vorsichtigen Bewegungen des Kindes zu entfernen, die kamen, nachdem er – Charles – ihn für tot erklärt hatte. So erscheint auch eine im PA-Fernsehen ausgestrahlte völkermörderischer Predigt in deinem Artikel der New York Times über palästinensische Hetze, ohne jeden Verweis auf ihren völkermörderischen Inhalt. In dieser Art schaffen es Dura-Journalisten echte Hassrede zu bestreiten, selbst wenn sie der Verteilungspunkt dieser Hassrede sind.

Rudeljournalismus: Enderlin löste einen Erdrutsch aus. Selbst CNN übernahm die Darstellung. Dutzende bedeutender Journalisten haben Zugang zu den nicht editierten Bildern dieser spektakulären Story und nicht ein einziger entschied sich der Öffentlichkeit die Endszene zu bieten, die Charles herausschnitt. Rudeljournalismus dominierte die ersten zehn Jahre des 21. Jahrhunderts, wenn es um Berichterstattung ging. Berichte, dass die Hamas während der Operation Gegossenes Blei (2008) Hilfslieferungen in den Gazastreifen aus Ägypten zurückwies, inspirierte Journalisten nicht dazu an die ägyptische Grenze zu gehen und die Story zu holen. Sie saßen auf einem Hügel in Israel und beschwerten sich, dass die Israelis sie aus dem Gefecht heraushielten, obwohl sie selbst einen ständigen Strom tödlicher Schilderungen brachten, dass die Vorräte ausgingen und eine humanitäre Katastrophe unmittelbar bevor stand.

Leugnung von Einschüchterung: Einer großen Vorteile, die die „schwache“ Seite eines antidemokratischen, asymmetrischen Krieges gegenüber dem stärkeren, demokratischen Feind im Umgang mit Journalisten hat, ist ihre Bereitschaft Gewalt anzuwenden. In solchen kognitiven Kriegen kommen Tötung und Entführung von Journalisten vor, wenn nicht mehrfach, dann doch oft genug, um die die Botschaft rüberzubringen. Daniel Pearls Hinrichtung als Jude und als Journalist schickte einer ganzen Generation Journalisten eine Mahnung. Leugnen ist ein wesentlicher Teil des Prozesses der Einschüchterung: Journalisten können nicht berichten, dass sie eingeschüchtert wurden, ohne die Glaubwürdigkeit ihrer Berichterstattung infrage zu stellen. Und doch ist die Beweislage für solche Einschüchterung, auch wenn sie zyklisch auftritt (wie nach dem Lynchmord von Ramallah) bezüglich ihrer Folgen machtvoll und sollte den aufmerksamen Beobachter auf die bemerkenswerte Überschneidung zwischen der tatsächlichen Berichterstattung über den Konflikt durch Mainstream-Journalisten und dem, was man von beherrschender Einschüchterung durch die Palästinenser aufmerksam machen. (Dazu gehören auch die Bemühungen der Journalisten, wo immer sie zum Thema befragt werden, zu Israels Einschüchterungen zu wechseln.) Die Reaktion auf Alan Johnstons Entführung – „warum sollten sie ihn entführen, er war ihr bester Freund“ – spricht deutlich, wie das läuft.

Zugangs-Journalismus: Das fundamentalste Druckmittel bei Journalisten ist Zugang und in gewissem Sinne ist das ein universales Phänomen: Das Weiße Haus handhabt das so, jeder tut es. Doch in Fällen, in denen Einschüchterung vorherrscht (Saddams Irak, Arafats Westbank, Haniyehs Gazastreifen) bedeutet Zugang, dass man einen Handler hat, der einen freundlich zu dem begleitet und übersetzt und anleitet, was man fotografieren darf und was nicht. Zugang ist damit niemals „frei“ und „unbeaufsichtigt“. Und entsprechend heißt Verlust von Zugang nicht nur, dass die Leute nicht mit einem sprechen, sondern dass die eigene Anwesenheit nicht länger gestattet ist. Nachdem der früher sehr pro-palästinensischen Fotografen Mark Seager über seine Erfahrungen in Ramallah am Tag des Lynchmords schrieb – „Ich werde mein ganzes Leben lang Alpträume haben“ – wurde ihm von seinen palästinensischen Freunden gesagt, er solle lieber verschwinden.

Parteinahme-Journalismus: Die ausgeprägte ideologische Sympathie vieler Journalisten für die „schwache Seite“ vieler Konflikte ist weit verbreitet und wird oft, wie z.B. in Darfur, gerechtfertigt. In anderen Situationen, in denen Moral-Erzählung weniger klar ist (Syrien), nehmen die Probleme für viele ehrliche Reporter stark zu. Im arabisch-israelischen Konflikt ignoriert die Unterstützung für die palästinensischen „Außenseiter“ nicht nur progressive Werte, sondern klebt mit dogmatischer Beharrlichkeit am Rahmenwerk des „palästinensischen David gegen den Israelischen Goliath“. Doch die Rudel-Mentalität, der Widerwille negatives Material über die Palästinenser (Völkermord-Prediger) zu veröffentlichen, die dem palästinensischen Opfer-Narrativ gegebene erkenntnistheoretische Priorität belegen allesamt die Haltung, die mehr als die nüchterne Einschätzung der Beweismittel widerspiegelt. Man kann sogar fragen, ob die Parteinahme für die Journalisten eine Möglichkeit ist mit der kognitiven Dissonanz der Einschüchterung umzugehen: „Ich bin nicht verängstigt, ich bin mutig und ich stehe für den Kleinen ein.“

Ehre-Schande-Journalismus: Vertusche Fehler. Anne-Elisabeth Moutet formulierte es so:

In Frankreich darf man Fehler nicht eingestehen. In diesem Land gilt immer noch das Gesetz des Circus Maximus: Vae victis – Wehe den Besiegten. Gleite aus und die Daumen zeigen nach unten. Nicht umsonst war Brennus ein Gallier. Seine modernen französischen Erben entschuldigen sich ebenfalls nicht sonderlich gut oder überhaupt nicht, außer wenn es sich nicht verhindern lässt. Warum sollten sie? Sie würden damit eine Schwäche zugeben. Blinzle und du wirst der Prügelknabe sein.

Also setzt im Fall eines Fehlers die Ehre-Schande-Dynamik ein: Unternimm alles dir Mögliche, um zu vermeiden ihn einzugestehen und bewahre dadurch den guten Ruf der Journalisten und der Presse. Jeder Nachrichtenanbieter will als der vertrauenswürdigste Name im Nachrichtengeschäft bekannt sein. Im Fall der Karsenty-Affäre, wo sie riesige Geldsummen ausgaben, um einen Zivilisten zu attackieren, der sie kritisiert hatte, trägt France2 diesen Instinkt zur Vertuschung bis ins Absurde.

Facebook findet Antisemitismus ganz in Ordnung (2)

Facebook, 23.03.2015

FB+Antisemitismus_NadafDie Seite wurde wegen Hassreden und Hasssymbolen im Inhalt gemeldet. Facebook antwortete:

… Wir haben die von Ihnen … gemeldete Seite überprüft und festgestellt, dass sie unsere Gemeinschaftsstandards nicht verletzt…

Kommentar des Einstellenden:

OK, liebe Facebook-Admins, wie muss die Seite denn heißen damit sie wegen hate speech gelöscht wird?

Obama kloppen

Wenn man Obamas (und der übrigen Linken) Haltung zu Israel/Juden zum Vorbild nimmt, dann sähe der Kommentar zu den Ereignissen, die Purim begründeten, so aus:

Mordechai hat überreagiert.
Er hätte den König einen Deal mit Haman machen lassen sollen.

Politische Opposition? Brandgefährlich! Drohende Mullahs? Vertrauenspartner:

Obama zu den Republikanern:
Hört auf damit!
Ich lehne es ab mich mit
gefährlichen Irren wie euch
zu beschäftigen!

Unsere Freunde von der Demokratischen Partei:

Obamas (und der Linken) Version von Gerechtigkeit (was sie wirklich antreibt):

Obama_welfare-programm

(Das Zitat lautet ursprünglich: Gib einem Mann einen Fisch und du hast ihm für einen Tag zu essen gegeben. Lehre ihn zu angeln (oder: zu fischen) und du hast ihm sein Leben lang zu essen gegeben.)

Obamedien:

Die New York Times „berichtete“ über den Gedenkmarsch gegen die Rassentrennung – keiner würde aus der „großen alten Dame“ erfahren, dass auch Altpräsident Bush dabei war, denn sie schnitten das Bild so, dass er nicht drin war.

Obamacare:

Wie sähe es heute aus, wenn der barmherzige Samariter (Lukas 10, 30-37) heute auf den schwer verletzten Überfallenen trifft?

Obama_der-neue-Samariter
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das dir eine Krankenversicherung aufzwingt.