Während die Medien Israel beschimpfen, soll die Hamas genug Geld versteckt halten, mit dem der Gazastreifen komplett wiederaufgebaut werden könnte

Akiva van Koningsveld, HonestReporting, 17. August 2021

Die führende deutsche Zeitung DIE WELT hat ein Exposé zum geheimen Auslands-Investmentportfolio der Hamas veröffentlicht. Nach Angaben von Dokumenten, die die Zeitung aus westlichen Geheimdienstquellen erhielt, besitzt die von den USA zur Terrororganisation erklärte Gruppe Anteile an rund 40 internationalen Firmen im Nahen Osten und Nordafrika mit einem Schätzwert von mehr als $500 Millionen.

„Seit Jahren gab es Gerüchte über ein solches Portfolio, die jetzt durch auf einem Hamas-Computer gefundene Informationen bekräftigt zu sein scheinen“, hielt WELT-Chefkorrespondent Clemens Wergin fest. „Die Bilanz enthält auch verschlüsselte Hinweise auf 49 Millionen US-Dollar, die aus dem Portfolio in die Schatullen der Hamas gingen, von denen geschätzte 40% in Militär-/Terrorausgaben flossen.“

Nach Angaben israelischer Daten reichen alleine diese $49 Millionen aus um im Gazastreifen 1.405 Häuser, 310 Kliniken, 114 Moscheen oder 98 Schulen zu bauen. Das würde, was nicht gesagt werden muss, viel dazu beitragen die Enklave nach dem 11-tägigen, von der Hamas angefangenen Konflikt mit Israel im Mai wieder aufzubauen. Weiter gefasst würden die mutmaßlich von der Hamas gebunkerten $500 Millionen ausreichen, um – nach Angaben der Weltbank – allen während des Kriegs eingehandelten physischen Schaden sowie die sich daraus ergebenden wirtschaftlichen Verluste zu reparieren.

Trotzdem wurde die Story des offenkundigen Auslands-Investitionsportfolios der Hamas – dessen Wert fast dem Nettovermögen von Queen Elizabeth entspricht – nur von zwei englischsprachigen Medienorganen aufgegriffen, nämlich The Algemeiner und der The National mit Sitz in de VAE. Und das, obwohl die New York Times, CNN, die Washington Post und andere hoch gehandelte Organe haben seit dem Waffenstillstand vom 21. Mai mehr als 80 Artikel zum künftigen Weideraufbau des Gazastreifens veröffentlichten.

Die ganze Zeit über wird Israel öfter als nur ein paar Male für den fehlenden Fortschritt zu einer langfristigenWaffenruhe verantwortlich gemacht worden, der dem von der Hamas regierten Gebiet die Wiederherstellung gestatten würde. Unerwähnt bleibt, dass de facto die Terrororganisation daran schuld ist, in erster Linie mit ihrer Forderung, dass ihr Zugang zu Dutzenden Millionen Dollar Bargeld aus Qatar gewährt wird ohne irgendwelche Garantieren zu geben, dass das Geld auch wirklich für humanitäre oder zivile Zwecke verwendet werden wird.

Insbesondere israelische Medienberichte legen nahe, dass die Hamas es ablehnt die Gelder per Überweisung anzunehmen; stattdessen besteht sie darauf, dass das Geld weiter in mit Bargeld vollgestopften Koffern weitergegeben wird. Israel und die palästinensische Autonomiebehörde üben beide ihrerseits ziemlichen Druck aus, dass die Gelder strenger Aufsicht unterzogen werden, damit sie von der Hamas nicht für Terroraktivitäten verwendet werden.

„Wir arbeiten auch an einer Lösung, die humanitäre Hilfe für die Einwohner des Gazastreifens erlauben wird, aber ohne Koffer voller Dollar“, betonte der israelische Premierminister Naftali Bennett letzten Monat. Gazas Herrscher jedoch haben Berichten zufolge über ägyptische Vermittler wissen lassen, sollten Jerusalem und Ramallah nicht ihren absurden Bedingungen zustimmen, dann werden sie eine neue Runde der Gewalt gegen den jüdischen Staat lostreten.

Am 12. August zitierte die der Hamas nahe stehende Nachrichtenagentur Safa eine „informierte Quelle“ damit, dass die Terrororganisationen im Gazastreifen wegen des Themas „auf eine Eskalation mit Israel hinarbeiten“. Die Drohungen wurden am Samstag intensiviert, als Hamas-Sprecher Hazem Qassem vor einer „jederzeit möglichen Explosion“ warnte. Die al-Nasser Salah al-Din-Brigaden, eine große Terrorfraktion, die am jüngsten Konflikt teilnahm, sagte, die Organisationen „werden dem Feind nicht mehr Zeit geben“.

Am Montagnachmittag ließ die Terrororganisation ihrer Drohung Taten folgen, als die seit dem Waffenstillstand vom 21. Mai erste Rakete aus dem Gazastreifen gefeuert wurde. Das Raketenverteidigungssystem Eiserne Kuppel fing das Projektil ab, das in der Stadt Sderot wie auch umliegenden jüdischen Gemeinden die Sirenen auslöste. Der Angriff, der anfangs von keiner Fraktion für sich beansprucht wurde, fand statt, als die Terrorgruppen im Gazastreifen sich zur Diskussion „wichtiger nationaler Fragen“ treffen sollten.

Artikel der der auf Linie der Hamas befindlichen Medien sowie eine Äußerung auf der Internetsete der Terrororganisation haben regelmäßig auf die Verzögerung des Empfangs qatarischen Bargelds als Hauptgrund für die andauernden Spannungen hingewiesen.

Auslandsmedien hingegen haben die Forderung der Hamas, die Koffer voller Bargeld im Tausch für vorläufige Ruhe zu erhalten, komplett ignoriert – selbst als DIE WELT aufdeckte, dass der Reichtum der Hamas ausreicht den Gazastreifen mit eigenen Mitteln wieder aufzubauen. Der Bericht von Associated Press über das Raketenfeuer von Montag z.B., der in der Washington Post und bei ABC News abgedruckt wurde, überspielte das Thema komplett. AP hingegen verknüpfte den Angriff mit Zusammenstößen dieser Woche zwischen palästinensischen Terroristen und israelischen Sicherheitskräften in der Westbank.

„Sie [die Rakete] kam nur Stunden, nachdem israelische Truppen während einer spätabendlichen Razzia in der besetzten Westbank mit palästinensischen Bewaffneten aneinander gerieten, wobei in einer der tödlichsten Schlachten in dem Gebiet in Jahren vier Palästinenser getötet wurden“, lautete ein Satz dem Artikel.

Wie auch während des Konflikts im Mai üblich, schreiben AP und andere Publikationen wieder Israel die Verantwortung für die Eskalation zu, die die palästinensischen Terrororganisationen seit Wochen angekündigt haben.

Tatsächlich scheint die Hamas bereit zu sein weiteres unschuldiges Leben zu opfern, sollte sie nicht kaltes, hartes Bargeld in die Hände bekommen, obwohl sie auf einem grotesk großen finanziellen Polster sitzt, das die Situation der gewöhnlichen Gazaner enorm verbessern könnte.

Kontaktieren sie Associated Press und fordern Sie, dass man dort entscheidenden Kontext zu den zunehmenden Spannungen zwischen Israel und dem Gazastreifen mitberichtet.

Gegen die Abraham-Vereinbarungen zu sein ist ein ziemlich guter Indikator, dass Frieden dir ziemlich egal ist – Menschenrechte übrigens auch

Elder of Ziyon, 30. August 2021

Noura Erekat, die bösartig israelfeindliche Akademikern, die sich als „Menschenrechts-Anwältin“ positioniert, nutzte Naftali Bennetts Besuch im Weißen Haus als Ausrede dafür ein Op-Ed in der Washington Post zu schreiben, mit dem sie Israel als „Apartheid“-Staat und mit anderen Lügen angreift, die wir so gut kennen.

Um all ihre Argumente durchzugehen, bräuchte es einen längeren Artikel; viele von ihnen habe ich schon öfter widerlegt, aber ein Absatz reicht aus, um Erekats Unredlichkeit zu zeigen und wie wenig ihr Liberales am Herzen liegt.

Als Teil dieses Plans ein neues Image zu präsentieren will Bennett „den Konflikt schrumpfen“, indem Verhältnisse für Palästinenser verträglicher macht, während die israelische Dominanz beibehalten wird, ganz in der Art von Trumps Vision für „wirtschaftlichen Frieden“. Dieser Ansatz zeigt auch die Verherrlichung der Abraham-Vereinbarungen – Israels Anerkennungs-Pakte mit von den USA unterstützten autoritären Regimen – als Friedensmodell. Bennett wird wahrscheinlich die Erhöhung der US-Hilfe für die palästinensische Autonomiebehörde unterstützen, die Teil von Israels Sicherheitsapparat ist; diese verhaftete erst vor kurzem Dutzende palästinensische Menschenrechts-Verteidiger im Versuch Dissens zu unterdrücken.

Erekat verhöhnt die Abraham-Vereinbarungen, weil Israel sie nur mit „von den USA unterstützten autoritären Regimen“ schließt. Man fragt sich, ob ihre Opposition sich gegen den Teil „von den USA unterstützt“ oder „autoritär“ richtet. Da jeder mehrheitlich muslimische Staat im Nahen Osten ein autoritäres Regime ist, bedeutet das, dass Erekat dagegen ist, dass Israel überhaupt Frieden mit irgendeinem Staat schließt. Diese „Menschenrechts“-Anwältin hat kein Interesse an dem Problem, das jedes muslimische und arabische Land in der Region autoritär ist – sie ist empört, dass Israel überhaupt Frieden mit einem von ihnen schließt.

Ihre Äußerung offenbart, dass sie nicht gegen Autoritarismus ist, sondern gegen Frieden – mit Israel.

Wenn jemand gegen eine Friedenvereinbarung mit Israel ist – und behalten Sie im Hinterkopf, dass die Friedensvereinbarungen mit Ägypten und Jordanien unter Präsidenten der Demokraten vermittelt wurden und ihre Regime genauso autoritär – dann bedeutet das, dass er komplett gegen Israels Existenz und schon gegen die Idee jüdischer Selbstbestimmung ist.

Wie genau würde Israels Verschwinden die Menschenrechtslage im Nahen Osten verbessern? Würden die palästinensischen Araber mehr Freiheit und mehr Rechte genießen?

Wir alle kennen die Antwort darauf, aufgrund von Erekats nächstem Satz, in dem sie festhält, dass die PA Protestierende verhaftet. (Sie „Menschenrechtsverteidiger“ zu nennen geht etwas zu weit.) Sie macht natürlich Israel dafür verantwortlich, als hätte Israel diese Verhaftungen ausgesourct.

Die Araber, die im Nahen Osten das höchste Menschenrechtsniveau genießen, sind die, die in Israel leben. Wenn Israel ausgelöscht wird – und Erekat bestreitet das eindeutig – dann würde es die Dinge für sie und vermutlich für alle Araber schlechter machen, deren Regime sich durch Israels Menschenrechtsbilanz im Vergleich mit sich selbst zumindest ein wenig beschämt fühlen.

Natürlich haben die Golfstaaten fürchterliche Menschenrechtsbilanzen, aber ihr Wunsch sich dem Westen zuzuneigen, macht sie moderater und Frieden mit Israel ist ein Teil davon. Gegen die Abraham-Vereinbarungen zu sein, bedeutet nicht nur gegen Frieden, sondern auch gegen Menschenrechte für Araber zu sein.

Palästinensischer Journalist: Arafat sagte mir, ich würde zu meinen Lebzeiten erleben, dass die Israelis wie die Ratten aus Palästina fliehen

David Lange, Israellycool, 24. August 2021

Gibt es irgendjemanden da draußen, der immer noch glaubt, Yassir Arafat haben aufrichtig Frieden gewollt, als er die Oslo-Vereinbarungen unterzeichnete?

Ich frage für einen Feind.

Der britisch-palästinensische Jouranlist Abdel Bar Atwan: Was in Kabul passiert, wird sich am Ben Gurion-Flughafen wiederholen; die Israelis sollten schwimmen lernen; Arafat sagte mir 1995, dass ich den Tag noch erleben werde, an dem die Israelis aus Palästina fliehen wie „die Ratten, die das sinkende Schiff verlassen“.

Man muss die Idee lieben, dass dieser Typ

uns mit Ratten vergleicht!

Obwohl: Mit einem hatte er recht – der hat den Tag nicht mehr erlebt.

Nur fürs Protokoll: Wir können ziemlich gute Schwimmer sein, aber noch besser sind wir darin jedem den Hintern zu versohlen, der versucht uns zu vernichten.

Warum ignorieren die Medien „andere“ Menschenrechtsprobleme der Palästinenser?

Rachel O’Donogue, HonestReporting, 11. August 2021

Die Nachrichten-Berichterstattung über die vermeintlichen schrecklichen Lebensbedingungen, die die Palästinenser in der Westbank und dem Gazastreifen ertragen müssen, ist nicht schwer zu finden. In der Folge des von der Hamas initiierten ausgewachsenen Konflikts mit Israel im Mai konzentrierten sich zahlreiche in hoch gehandelten Publikationen veröffentlichte Artikel auf die Nöte, denen die Gazaner ausgesetzt sind, die zufälligerweise unter einer Terrorherrschaft leben (siehe hier, hier und hier).

Wie leider nicht anders zu erwarten war, ignorierte ein Großteil der Berichterstattung die Rolle, die die Hamas sowohl bei der Schaffung als auch der Beibehaltung der elenden Zustände spielte, die die Einwohner des Strips durchmachen. In der Tat wäre der Gazastreifen in weit besserer Verfassung, würde die Hamas z.B. zustimmen Israel zwei israelische Bürger, die seit mehr als fünf Jahren als Geiseln gehalten werden, sowie die sterblichen Überreste zweier IDF-Soldaten zurückgeben. Denn dann wäre Jerusalem geneigt mehr Hilfe anzubieten und wäre weit flexibler, was Nachkriegs-Wiederaufbaubemühungen in der Enklave angeht.

Darüber hinaus möchten viele Medienorgane gerne die Tatsache begraben oder völlig ignorieren, dass zwar die meisten Gazaner in Armut leben, die Hamas aber den unehrenhaften Status einer der reichsten Terrororganisationen der Welt genießt. Dank der großzügigen Finanzierung durch den Iran streichen die Herrscher des Gazastreifens ungefähr $700 Millionen pro Jahr ein – eine stolze Summe, die es ihr erlaubt die Munition zu beschaffen, die sie gewohnheitsmäßig in stark bebauten zivilen Bereichen oder unter Schulen und  Krankenhäusern lagert, statt sie in zivile Infrastruktur oder Programme zur Verbesserung des Lebens der gewöhnlichen Leute zu investieren.

Eine Fülle Spaltenplatz wurde auch aktuell der Affäre Scheik Jarrah/Schimon HaTzaik gewidmet (siehe hier und  hier) – praktisch ein Eigentumsstreit, der sich um arabische Mieter dreht, die ihren Mietzahlungen nicht nachkommen wollen – der die Aufmerksamkeit der Welt einfing, weil er eine weitere Gelegenheit war Israel als Aggressor gegen wehrlose Palästinenser hinzustellen.

Letzte Woche ist Israel nach dem Ausbruch von Feindseligkeiten entlang seiner Nordgrenze zum Libanon einmal mehr in die internationalen Schlagzeilen geraten. Über von palästinensischen Terrorgruppen sowie zuletzt der Hisbollah beanspruchte Raketenangriffe sowie die Vergeltungs-Artillerie- und Luftangriffe der IDF wurde weithin berichtet.

Hisbollah schießt Raketen nach Israel, es droht eine riskante Eskalation.
Hisbollah, Israel beschießen sich in gefährlicher Nahost-Eskalation

Was aber in diesen Artikeln kaum eine Erwähnung wert war: Der Libanon steht derzeit infolge einer wirtschaftlichen und politischen Krise am Rande des völligen Zusammenbruchs. Darüber hinaus gibt es kaum einen Verweis auf die Rolle des iranischen Terrorstellverteters Hisbollah bei der Vertiefung der entstehenden Katastrophe, darunter die Ablehnung eines umfassenden Rettungsprogramms des Internationalen Währungsfonds.

Vielleicht am auffälligsten überhaupt ist das Fehlen jeglicher Artikel der Mainstream-Presse, die die Aufmerksamkeit auf die am schlimmsten von der Notlage betroffene Gruppe im Libanon lenkt – die dort lebenden Palästinenser.

Die Misere dieser 300.000 Personen starken Bevölkerung aus hauptsächlich „Flüchtlingen“ kann nicht untertrieben werden: Ihnen werden zahlreiche Berufsbereiche verwehrt, in vielen Fällen dürfen sie kein Land besitzen und ihnen wird der Zugang zu Bildung vorenthalten. Wohlfahrtsorganisationen haben festgestellt, dass ihre bereits schlimme Lage noch von der andauernden Krise des Landes verschlechtert wurde und heute viele nicht einmal genug zu essen haben.

Es sind jedoch keine Artikel zu diesem Thema in irgendeiner der Mainstream-Publikationen erschienen, die normalerweise jede wahrgenommene Ungerechtigkeit an Palästinensern so gerne herausstellen. Nach Angaben von HonestReportings eigenen Daten wurden palästinensische Flüchtlinge im Libanon von allen Nachrichtenseiten in den USA in den letzten 30 Tagen insgesamt nur 86-mal erwähnt. In demselben Zeitraum wurde über Palästinenser im Gazastreifen mehr als 5.000-mal geschrieben.

Genauso schweigen die sozialen Medien – besonders Promis, die so stolz auf sich sind, dass sie die Ungerechtigkeiten der Welt herausstellen – über die Verschlimmerung des Problems.

Ein typisches Beispiel: Das Supermodel Bella Hadid nutzte diese Woche ihre Instagram-Plattform und deren fast 50 Millionen Follower, um gleichzeitig ihr Cover-Fotoshooting für die Vogue anzukündigen und ein „freies Palästina“ zu fordern. Trotz der Tatsache, dass ihr Vater einst kurz als Flüchtling im Libanon war, bevor er in die USA auswanderte und ein Immobilien-Magnat wurde, hat sie sich mit diesem Thema noch nicht gesondert beschäftigt.

Gibt es irgendeine Vermutung, warum die Medien sich entscheiden dieses Palästinenser-Thema zu ignorieren, aber eine Vielzahl Artikel über die Einwohner des Gazastreifens abzuliefern?

Verleumdung widerlegt: palästinensischer Busfahrer von „Siedlern“ angegriffen

David Lange, Israellycool, 16. August 2021

Antiisraelische Propagandaseiten haben vom Angriff auf einen palästinensisch-arabischen Busfahrer durch „Siedler“ berichtet.

Israelische Siedler griffen im Viertel Silwan des besetzten Jerusalem heute brutal den palästinensischen Fahrer Mohammed al-Qaq an.
Damit müssen Palästinenser im besetzten Jerusalem tagtäglich klarkommen.
Das ist der palästinensische Busfahrer al-Qiq nur Augenblicke nachdem er von israelisch-jüdischen Siedler in der Stadt Silwan von Jerusalem brutal angegriffen wurde.

Beachten Sie den Versuch zu suggerieren, dass dies ein regelmäßiges Vorkommnis ist, sogar „täglich“ auftritt.

Es stimmt zwar, dass ein arabischer Busfahrer angegriffen wurde, aber es handelte sich um einen israelischen Araber (keine palästinensischen Araber) und der Täter handelte es sich um eine verwirrte Person, die es nicht schätzte ihre Maske aufzusetzen (und ein Rassist zu sein scheint).

Ein Busfahrer wurde am Freitag von einem passagier gewalttätig angegriffen, der es ablehnte eine Gesichtsmaske zu tragen, heißt es in hebräischsprachigen Medienberichten.

„Der Passagier bestieg den Bus ohne Maske und lehnte die Forderung des Fahrers ab eine Maske zu tragen, dazu verfluchte er diesen. Nachdem der Fahrer ihn aufforderte nicht zu fluchen, schlug der Fahrgast ihn mit seinem Telefon“, hieß es in einer Erklärung des Busfahrer-Ausschusses der Firma Egged Ta’avura.

Der Vorfall ereignete sich auf der Buslinie 461 von Ariel nach Jerusalem, nahe des Ortseingangs der Siedlung Schwut Rachel, berichtete die Nachrichtenseite Ynet.

Kak sagte, der Mann begann ihn anzupöbeln, weil er Araber ist. „Er sagte zu mir: ‚“Du bist ein Araber‘ und fluchte. Während der Fahrt sprang er mich an und zum Glück verursachte er keinen Unfall. Er gefährdete mein Leben und das Leben der Fahrgäste“, erzählte er Ynet.

Und warum ist das von Bedeutung? Weil diese israelfeindlichen Internetseiten versuchen alle israelischen Juden als gewalttätige Rassisten hinzustellen, die weit überwiegende Mehrheit aber genau das Gegenteil ist; in diesem Fall kamen andere Fahrgäste dem Fahrer zuhilfe.

„Er sprang mich an und rammte mir sein Mobiltelefon an Kopf und Gesicht. Ich begann stark zu bluten, dann kamen Leute und überwältigten ihn“, fügte er hinzu.

Und natürlich wurde der Busfahrer in ein israelisches Krankenhaus gebracht.

Zufälligerwiese ist das nur ein Vorfall von verrückten Maskengegnern, die Busfahrer attackieren; die Opfer sind gleichermaßen Araber und Juden.

Die Bombe in Gaza, von der Ihnen nichts berichtet wurde, weil sie nicht ins israelfeindliche Narrativ der Medien passte

Akiva Van Koningsveld, HonestReporting, 9. August 2021

Am Freitagabend erschütterte eine Explosion das Bianco Beach Resort im Gazastreifen, ein luxuriöser Honigtopf, der erst vor einem Monat eröffnete. Während palästinensische Quellen keine Opfer berichtete, beschädigte die Druckwelle die Außenmauer den Urlaubsort, was Teile der Mauer einstürzen ließ.

Wahrscheinlich haben Sie nichts davon gelesen, weil kein großes Medienorgan über den Anschlag berichtete. Die UNO hat keine Nachforschungen eingeleitet und Human Rights Watch war nirgendwo zu finden.

Der einfache Grund: Israel war nicht beteiligt. Palästinensische Terroristen – mutmaßlich mit Verbindungen zu vom Islamischen Staat inspirierten Gruppen – legten die Bombe im Bianco Beach Resort, nachdem der Veranstaltungsort es ablehnte Forderungen nachzugeben ein gemischtgeschlechtliches Konzert abzusagen.

Das Palestinian Center for Human Rights (PCHR) in Gaza, das, dies muss gesagt werden, eine weltweite Kriegskampagne gegen Israel führt, gibt an:

Herr Suhail al-Saqqa, der Eigentümer des Resort, erklärte, dass eine Person gegen 19.30 Uhr am Mittwoch, 4. August 2021 ankam; er identifizierte isch und forderte die Mitarbeiter auf eine Party abzusagen, die für Donnerstag, 5. August geplant war. […]

Es sollte beachtet werden, dass ein Reihe Aktivisten kurz, nachdem die geplante Party angekündigt wurde, in den sozialen Medien eine Hetzkampagne gegen das Resort starten

Zu den Aktivisten in den sozialen Medien gehörte eine Person, das Resort besuchte und die Verwaltung aufforderte, die Veranstaltung abzusagen. Zusätzlich postete dieselbe Person in den sozialen Medien, nachdem die Explosion stattfand, eine Erklärung, dass er davor gewarnt hatte die Party zu veranstalten.“

Das PCHR warnte, dass auch gegen weitere Partys vorgegangen werden könnte, was „Terror unter unschuldigen Bürgern“ auslösen könnte und das Wirtschaftswachstum schädigt, was letztlich zum Verlust von Arbeitsplätzen führen könnte.

Derweil verurteilte auch der Palästinensische Verband der Restaurants, Hotels und Tourismusdienste den Bombenanschlag ebenfalls und bezeichnete ihn als „unmoralisch“.

Das Bianc Beach Resort besteht aus mehreren Villen mit privaten Schwimmbecken, Hotelsuiten, einem Restaurant und mehr. Ein Werbevideo auf seiner Facebookseite zeigt Gäste, die üppige Mahlzeiten und den Strand genießen.

Die Eröffnung des Luxusresorts hob die große Ungleichheit im Gazastreifen hervor, wo zwischen 600 und 1.200 Millionäre ein komfortables Leben führen, während die gewöhnlichen Bürger unter der Herrschaft der Hamas leiden.

Große Meiden zitierten wiederholt das PCHR, als es Israel während des von den Terrororganisationen im Gazastreifen initiierten elftägigen Konflikts im Mai des Begehens von Kriegsverbrechen beschuldigte (s. z.B. hier, hier und hier). Wenn hingegen palästinensische Extremisten für die Terrorisierung von Zivilisten in der Küstenenklave verantwortlich sind, sind Publikationen wie die New York Times, Associated Press und die Irish Times plötzlich ganz abgeneigt die Äußerungen von PCHR zu veröffentlichen.

Der „Blackout“ erinnert an einen ähnlichen Vorfall der letzten Zeit. Am 24. Juli 2021forderten Palästinenser im Gazastreifen die Hamas und andere bewaffnete Gruppen auf die Lagerung von Waffen in Wohngebieten einzustellen. Dem seltenen internen Aufschrei folgte eine schwere Explosion auf dem A-Zawiya-Markt in Gaza Stadt, die einen Menschen tötete und 14 weitere verletzte.

Obwohl verschiedene Medien zügig von der Explosion berichteten (siehe hier, hier und hier), entschieden sie sich in der Folge dafür die Nachrichten über die Beteiligung lokaler Terrororganisationen zu ignorieren; und das sogar, nachdem der Palästinensische Islamische Jihad ausdrücklich die Verantwortung für das übernahm, was er als „tragischen Vorfall“ bezeichnete.

Während Israelis und Frieden anstrebende Palästinenser alle Opfer des Extremismus sind, der von Terrororganisationen befürwortet wird, ist glasklar, dass die Medien nur daran interessiert sind, wenn es ein Prisma gibt, durch das man den jüdischen Staat verantwortlich machen kann.

Wie sähe es aus, wenn Zionisten linke Hasser angreifen und dabei deren eigene Methoden anwenden? Ein humoriges, aber sehr ernstes Beispiel.

Elder of Ziyon, 3. August 2021

Al-Jazira veröffentlichte ein ungemein idiotisches Op-Ed, in dem ein Redakteur der sozialistisch-Internetseite Jacobin unechte Empörung betreibt, Zionisten würden das paramilitärische Hamas-Training von Kindern in Sommerlagern angreifen.

Normalerweise würde ich Belen Fernandez‘ Argumente Stück für Stück auseinandernehmen und feststellen, dass der gesamte Artikel eine gewaltige Übung in Whataboutism ist, vermutlich mit falschen Behauptungen, in allen möglichen Aspekten Israel sei schlimmer als die Hamas und daher hätten Zionisten kein Recht ein Wort gegen den palästinensischen Missbrauch von Kindern zu sagen.

Aber Fakten sind irrelevant. Fernandez kümmern Fakten nicht – was der Grund ist, dass sie sie nicht thematisiert. Sie will mit den Gefühlen des Lesers spielen, Israel beschuldigen seine eigenen Kinder mit dem einzigen Ziel aufzuziehen arabische Babys in die Luft zu jagen. Sie will das Thema wechseln. Das ist der modus operandi der Kritiker Israels – weil die Fakten nicht auf ihrer Seite sind, ignorieren sie die Fakten und erfinden andere oder betrieben Rufmord oder andere Ablenkungen, alles, um zu vermeiden sich tatsächlich mit dem Thema zu beschäftigen.

Diesmal werde ich daher, statt Fakten herauszustellen, eine Seite aus dem sozialistischen linken Manuskript nehmen.

Mein Streifzug in das Schreiben eines Artikels, der echte Themen ignoriert, Fakten auf Grundlage der fadenscheinigsten Beweise erfindet und die Methoden der israelfeindlichen Horden übernimmt, beginnt hier.

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Belén Fernández ist eine Sexistin

Sie schreibt in Al-Jazira:

Vor kurzem nutzte Lawrence J. Haas vom American Foreign Policy Council die Seiten von Newsweek, um ein gefährliches Phänomen zu publizieren: „Westliches Schweigen, während Gaza-Sommerlager zukünftige Terroristen ausbilden“.

Nach Angaben von Haas – in dessen Unterhosen von der (halluzinierten) Idee, dass westliche Meiden und Akademiker von einem „Narrativ israelischer Unterdrückung und palästinensischer Schikanierung ein massiver Haufen getrieben wurde – lehren Hamas und der Palästinensische Islamische Jihad Teenager-Jungen im Gazastreifen wie man „mit Schusswaffen schießt, Panzerabwehr-Raketen startet und sich schützt, während man um Mauern späht“.

Der Ausdruck „in Unterhosen einen Haufen“ kommt vom britischen Ausdruck „Lass deine Unterhosen nicht verdrillern“. Eric Patridge schreibt in A Dictionary of Slang and Unconventional English, 8. Ausgabe (1984):

Unterhosen verdrillern – Lass deine… werde nicht streitsüchtig oder zickig; sowohl bei Männern (beinhaltet Feminität) und von Männern gegenüber Frauen: Seit ca. 1950(Laurie Atkinson 1976) – 2. Lass (deine) Unterhosen nicht verdrillern, nervös werden, panisch werden: umgangssprachlich: mindestens seit 1960.

Die Verwendung dieses Ausdrucks gegen Frauen sagt, dass Frauen überemotional sind und nicht ernst genommen werden können. Verwendet man das gegen einen Mann, dann heißt das, dass der Mann dabei so schlimm ist wie eine Frau, die nicht in der Lage ist etwas mit klarem Kopf zu betrachten. Diesen Ausdruck gegen einen Mann zu verwenden bedeutet seiner Voraussetzung zuzustimmen, dass Frauen nicht in der Lage sind klar und logisch zu denken – und Männer, die sich über etwas aufregen, handeln auf „weibliche“ Weise.

Dass Fernandez diesen Ausdruck verwendet, verrät ihre Transphobie, da sie eindeutig Männer abqualifiziert, die beschließen Frauen-Unterwäsche zu tragen.

Ignoranz ist keine Rechtfertigung. Der Satz gilt seit Jahren als beleidigend.

Das ist Sexismus. Und mit der Verwendung dieses hoch beleidigenden Satzes beweist Fernandez, dass sie das Gefühl hat, dass Frauen Männern unterlegen sind. Bewusst oder unbewusst hasst Fernandez Frauen.

Sie ist wegen der Verwendung des Satzes nicht einmal peinlich berührt. Vielleicht ist sie eine privilegierte, als Weiße durchgehende Person, die es sich leisten konnte sechs Jahre ihres Lebens damit zuzubringen durch Europa zu trampen, ohne eine Vorstellung davon zu haben, was das Wort „Verantwortung“ bedeutet.

Vielleicht wählte sie Al-Jazira als ihr Medienorgan, um ausdrücklich Sexismus zu betreiben, weil sie auf die Araber heruntersieht und das Gefühl hat, diese seien nicht so sensibel gegenüber Frauenfeindlichkeit wie Westler und sie fühlt sich wohler fühlt, wenn sie einen hoch beleidigenden, sexistischen Satz in einem Umfeld verwendet, von dem sie glaubt, dass er dort eher willkommen ist. Diese Haltung ist herablassend und rassistisch.

Ein solch schockierender Satz einer angeblichen Linken und nominellen Feministin sollte die Alarmglocken wegen systemischem Sexismus, Transphobie und Scheinheiligkeit schrillen lassen, von denen sozialistische Kreise durchzogen sind.

Jeder, der sich wirklich um Feminismus, Transrechte und menschliche Werte kümmert, muss fordern, dass Belen Fernandez sich bei Lawrence J. Haas entschuldigt – und sich immer weiter entschuldigt, bis er und jeder andere, den sie in diesem Artikel attackiert, ihre Entschuldigung akzeptiert.

Offensichtlich muss Fernandez wegen ihres beleidigenden, sexistischen und rassistischen Verhaltens und all ihrer Artikel entlassen und aus der Existenz gestrichen werden, damit niemand ihrem beleidigenden Frauenhass ausgesetzt werden kann. Jacobin will sicherlich nicht mit jemandem wie ihr assoziiert werden und jeder, dem der Kampf um die Gleichstellung von Frauen am Herzen liegt, muss darauf bestehen, dass ihr Arbeitgeber das Richtige tut.

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Wirkt diese Art von Argumentation bekannt?

Das ist das, was Leute, die Israel unterstützen, tagtäglich zu sehen bekommen.