Ernsthafter Dialog mit dem Islam: was sich lohnt und was nutzt

Raymond Ibrahim, 28. Februar 2019 (PJ Media)

Was ist der  Zweck von interreligiösem Dialog? Oder was sollte er sein?

Als der Vatikan und Papst Franziskus ankündigten, wie es vor kurzem geschah, dass ein interreligiöser Dialog mit führenden Muslimen geführt wird, was genau vermitteln sie der Welt? Was erreichen sie?

Die Antwort auf diese Fragen ist der Unterschied zwischen dem, was echter interreligiöser Dialog ist – nämlich etwas Ausgezeichnetes, das die Komplikationen anerkennt und zu überwinden versucht – und worauf postmoderner interreligiöser Dialog hinausläuft: beruhigende, aber falsche Wundermittel, die nur dazu dienen zu unterdrücken, was Komplikationen unter der Oberfläche eitern und Metastasen bilden lassen.

Als Beispiel dafür sollten Sie sich das historische Dokument ansehen, die von Papst Franziskus und seinem muslimischen Gegenüber, Scheik Ahmed al-Tayeb von der Al-Azhar unterzeichnet wurden. Weit davon entfernt auch nur anzudeuten, dass der Islam eine Verbindung zu all dem Terror und der Verwüstung hat, die in seinem Namen verursacht werden, gibt das Dokument die gesamte Schuld „fehlerhafter Interpretationen religiöser [muslimischer] Texte und Politik, die mit Hunger, Armut, Ungerechtigkeit, Unterdrückung und stolz zusammenhängt“.

Natürlich besteht einer der Gründe, dass solche „interreligiösen Dialoge“ üblich sind, darin, dass ihre Kehrseite – aufrichtige und direkte Dialoge – für ziemlich unbehagliche Erfahrungen sorgen. Sie würde etwa so ablaufen: Wir – Gläubige dieser oder jener Religion – bestätigen, dass wir Differenzen haben und dass wir, statt uns deswegen gegenseitig umzubringen, hier sind, um sie offen zur Diskussion zu stellen.

Das ist immerhin genau das, was historisch Dialog zwischen westlichen und muslimischen Leuten bedeutete.

Zum Beispiel forderte Kalif Omar um das Jahr 718 – weniger als ein Jahrhundert nach dem Tod des islamischen Propheten Mohammed – den byzantinischen Kaiser Leo III. auf den Islam anzunehmen. Das führte zu einem offenen Briefaustausch. Statt den Islam diplomatisch zu preisen, aber höflich abzulehnen, prüfte Leo dessen Behauptung, er sei vom Himmel geschickt. Unter anderem kritisierte er den Islam offen wegen der Beschneidung und dem Umgang mit Frauen als bewegliches Eigentum und für die Lehre, dass das Paradies wenig mehr als ein Bordell sein wird, in dem muslimische Männer auf ewig mit übernatürlichen Frauen kopulieren.

Leo stellte darüber hinaus den Frieden Christi Mohammeds Jihad gegenüber: „Ihr nennt diese verheerenden Angriffe den ‚Weg Gottes‘ [sabil Allah, Code für: Jihad]; sie bringen allen Menschen Tod und Gefangenschaft. Seht eure Religion und ihre Entlohnung [Tod und Vernichtung]. Seht eure Pracht, die ihr vorgebt ein engelhaftes Leben zu führen.“

Weit davon entfernt ein Gottesgeschenk zu sein, befand sich der Islam mit Gottes Volk im Krieg, schloss der Kaiser: „Ich sehe euch, selbst jetzt … solche Grausamkeiten an den Gott Treuen verüben, mit dem Zweck sie zum Gaubensabfall zu konvertieren und all jeden den Tod zu bringen, die euren Plänen Widerstand leisten, so dass täglich die Vorhersage unseres Retters erfüllt ist: ‚Es kommt aber die Zeit, dass, wer euch tötet, meinen wird, er tue Gott einen Dienst damit.‘“ (Joh. 6,2) (Sword and Scimitar, S. 63-65 hat den gesamten „Dialog“.)

Werbeanzeigen

Islam: Der „furchtbarste und hartnäckigste Feind“ des Westens

Raymond Ibrahim, 13. Februar 2019 (American Thinker)

Auf der Höhe der westlichen Dominanz über den Islam im frühen zwanzigsten Jahrhundert stellte der europäische Historiker Hilaire Belloc etwas bemerkenswert vorausahnend fest, was damals übertrieben erschienen haben mag.

Millionen moderne Menschen der weißen Zivilisation – das heißt, die Zivilisation Europas und Amerikas – haben alles zum Islam vergessen. Sie sind nie mit ihm in Kontakt gekommen. Sie halten es für selbstverständlich, dass er im Verfall begriffen ist und dass er auf jeden Fall eine fremde Religion ist, die sie nicht beunruhigen wird. Er ist faktisch der beeindruckendste und hartnäckigste Feind, den unsere Zivilisation gehabt hat und könnte jeden Moment in der Zukunft eine so große Bedrohung werden, wie er es in der Vergangenheit gewesen ist. (aus Bellocs The Great Hresies, 1938, Hervorhebung hinzugefügt)

Jeder, der bezweifelt, dass der Islam „der furchtbarste und hartnäckigste Feind gewesen ist, die unsere Zivilisation gehabt hat“, sollte sich mit der langen offensiven Bilanz des Islam gegenüber dem Westen vertraut machen. Es folgt eine knappe Zusammenfassung:

Gemäß der islamischen Geschichte rif der arabische Gründer des Islam, Mohammed, im Jahr 628 den byzantinischen Kaiser Heraclius – der sybolisch Kopf der Christenheit – auf dem christlichen Glauben abzuschwören und den Islam anzunehmen. Der Kaiser lehnte ab, der Jihad wurde erklärt und die Araber marschierten in Syrien ein und besiegten die kaiserliche Armee 636 in der Schlüsselschlacht am Yarmuk.

Dieser Sieg ermöglichte es den Muslimen in alle Richtungen auszuschwärmen, so dass sie weniger als ein Jahrhundert später den größeren, älteren und reicheren Teil der Christenheit, einschließlich Syriens, Ägyptens und Nordafrikas erobert hatten.

Ihr Drang nach Europa aus dem Osten wurde weiderholt von den Mauern Konstantinopels verhindert, nach der spektakulär fehlgeschlagenen Belagerung von 717/718; viele Jahrhundert sollten vergehen, bevor eine muslimische Machtdaran dachte die Kaiserstadt einzunehmen. Die Araber schafften es nach Europa selbst einzudringen und eroberten Spanien, aber sie wurden in der Schlacht von Tours 732 gestoppt und schließlich südlich der Pyrenäen zurückgedrängt.

Mehr als zwei Jahrhunderte später wurde weiterhin auf dem Land und auf See auf Europa in der fortgesetzten muslimischen Suche nach Beute und Sklaven, der die Historiker den Namen „dunkles Mittelalter“ gegeben haben und das sich über den Kontinent legte, eingetrommelt – unzählige tausende Christen wurden versklavt und jede Mittelmeerinsel geplündert.

Die Wechselfälle des Krieges ebbten ab und flossen wieder – das Oströmische Reich („Byzanz“) hatte im zehnten Jahrhundert ein kräftige Comeback gegen den Islam – auch wenn die Grenze dieselbe blieb. Das änderte sich, als die Türken unter der Führung des Seltschuken-Stamms zum neuen Standartenträger des Jihad wurden. Sie vernichteten Ostanaltolien beinahe, insbesondere Armenien und Georgien im elften Jahrhundert und überrannten nach der Schlacht von Manzikert 1071 Kleinasien.

Inzwischen war Westeuropas Militärmacht so gereift, dass der erste Kreuzzug, als der Papst die Ritter der Christenhgeit den Christen des Ostens zu Hilfe rief, geboren wurde. Westliche Christen, angeführt von den Franken, marschierten in die Bärenhöhle, besiegten ihre Gegner in mehreren Begegnunen und schafften es eine feste Präsenz in der Levante zu gründen, einschließlich in Jerusalem, das sie 1099 zurückeroberten – nur um es weniger als einhundert Jahre, 1187, nach der schicksalhaften Schlacht von Hattin wieder zu verlieren. Bis 1297 war der Auftritt der Kreuzritter aus dem Nahen Osten eliminiert.

Doch wenn sie im Osten fehlschlugen, hatten die Kreuzzüge im Westen Erfolg. Ein paar Jahre nach der muslimischen Invasion und Eroberung Spaniens um 711 begannen in den nördlichen Bergen von Asturien versteckte Christen die Reconquista (Rückeroberung); bis 1085 hatte sie sich als ausreichend effektiv erwiesen, um zwei neue muslimische Invasionen aus Nordafrika heraus auszulösen, um ihr entgegenzuwirken. Erneut dominierten Ebbe und Flut des Krieges die Landschaft, aber 122 fügten Spaniens einheimische Christen dem Islam bei Las Navas de Tolosa seinen Todesstoß zu, so dass er bis 1252 auf Granada am südlichsten Zipfel der Iberischen Halbinsel zurückgedrängt worden war.

Um dieselbe Zeit überwältigte ein brutaler, aber relativ kurzlebiger Mongolensturm einen Großteil des Ostens; sowohl Christen (insbesondere die Russen) als auch Muslime wurden geschlagen. Eine neue türkische Dynastie stieg aus der Asche der Seldschuken auf: Die Osmanen – deren Identität sich mehr um das Konzept des Jihad drehte als jedes ihrer Vorgänger – erneuerten den immerwährenden Krieg des Islam gegen die Christenheit. Sie schafften es nach Osteuropa einzudringen, besiegten 1396 eine gemeinsame Armee aus Kreuzfahrern und Nicopolis, eroberten einen Großteil des Balkan und krönten ihre Leistung mit der Erfüllung des Begehrens Mohammeds 1453 Konstantinopel zu erobern – und tausende seiner Einwohner auf Arten zu versklaven und zu vergewaltigen, die ISIS versucht nachzuahmen.

Doch die Trauer wurde bald von abgemildert, Spanien erobert 1492 endlich Granada, womit der Islam als politische Macht ausgelöscht wurde;; im Osten kam das am meisten übersehene Kapitel des muslimisch-christlichen Konflikts ebenfalls zu Ende. Die Russen, die fast zwei Jahrhunderte lang unter ausgeprägt muslimsicher Herrschaft gelebt hatten, warfen schließlich 1480 das „Joch der Tataren“ ab.

Dennoch waren die Osmanen weiterhin die Geißel des Christentums; sie fielen weiter nach Europa ein – wollten 1529 Wien erobern, scheiterten aber – und sponserten den Jihad auf See, der von Nordafrika ausging. Während die Muslime es weithin verfehlten neues europäisches Land zu erobern, erbeuteten Berberpiraten und Sklavenhändler der Krim circa fünf Millionen Europäer, die sie in die Sklaverei verkauften.

1683 versuchten mehr als 200.000 osmanische Jihadistens erneut Wien zu erobern. Obwohl ihr Scheitern den langsamen Niedergang des osmanischen Reiches kenntlich machte, verheerten weiter muslimische Sklavenhändler der sogenannten Berberstaaten in Nordafrika die gesamten Küsten Europas – sie kamen sogar bis nach Island.

Der erste Krieg der Vereinigten Staaten von Amerika – den sie ausfochten, noch bevor sie ihren ersten Präsidenten wählen konnten – wurde gegen diese islamischen Sklavenhändler geführt. Als Thomas Jefferson und John Adams den Botschafter der Berber fragten, warum seine Landsleute amerikanische Seeleute versklavten, „antwortete der Botschafter, dass das in den Gesetzen ihres Propheten gründete, dass es in ihrem Koran geschrieben stand, dass … es ihr Recht und ihre Pflicht sei Krieg gegen sie [die Nichtmuslime] zu führen, wo immer sie zu finden waren und so alle Sklaven zu machen, die sie gefangen nehmen konnten.“

Europas finaler Triumph über die Berberstaaten im frühen 19. Jahrhundert leitete die koloniale Ära ein. Bis 1900 war der Großteil der muslimischen Welt unter europäischer Kontrolle; bis 1924 war das mehr als 600 Jahre alte osmanische Kalifat abgeschafft – nicht von Europäern, sondern durch muslimische Türken, da letztere versuchten den erfolgreichen Gepflogenheiten ersterer nachzueifern. Der Islam wurde als Kraft ohne Zukunft betrachtet und praktisch vergessen, bis er vor kurzem wieder aufkam.

So hat die wahre und „allgemeinste“ Geschichte zwischen der islamischen und der westlichen Welt ausgesehen.

Die Expansion des Islam nach Westen

Die obige Landkarte (aus Sword and Scimitar) sollte eine Vorstellung davon vermitteln, wie weitreichend und mit vielen Tentakeln versehen der immerwährende Jihad war. Das dunkle Grün stellt westlich-christliche Nationen dar, die dauerhaft vom Islam erobert wurden; das hellere Grün zeigt diejenigen westlich-christlichen Nationen, die zeitweise vom Islam erobert wurden (manchmal viele Jahrhunderte lang, wie in Spanien, Russland und dem Balkan); grün schraffiert werden Bereich gezeigt, die überfallen wurden, oft mehrmals, wenn auch nicht vom Islam annektiert; die gekreuzten Schwerter zeigen die Orte der acht wichtigen Schlachten zwischen dem Islam und dem Westen.

Aus der makrokosmischen Perspektive heraus sind die Folgen des historischen Jihad sogar noch tiefgehender als es zuerst erscheint. „Fast tausend Jahre lang, von der ersten maurischen Landung in Spanien [711] bis zur zweiten Belagerung Wiens durch die Türken [16683] stand Europa unter ständiger Bedrohung durch den Islam“, schrieb Bernard Lewis; dann führte er näher aus:

Alle bis auf die östlichsten Provinzen des islamischen Reichs waren christlichen Herrschern abgenommen worden… Nordafrika, Ägypten, Syrien, selbst der von Persien regierte Irak waren christliche Länder gewesen, in denen das Christentum älter und tiefer verwurzelt war als im größten Teil Europas. Ihr Verlust wurde bitter gefühlt und verstärkte die Angst, dass Europa ein ähnliches Schicksal bevor stand.

Der „Verlust“ Nordafrikas und des Nahen Ostens wurde vom vormodernen Europa „bitter gefühlt“, weil dort mehr entlang religiöser und zivilisatorischer Linien gedacht wurde als entlang nationaler. Und bevor der Islam in die Szene einbrach, war der größte Teil Europas, Nordafrikas und des Nahen Ostens Teil desselben religiös-zivilisatorischen Blocks. Von daher drang der Islam nicht einfach nur nach Europa ein und wurde schließlich zurückgeschlagen; vielmehr „eroberten muslimische Armeen drei Viertel [oder 75 Prozent] der christlichen Welt“, um den Historiker Thomas Madden zu zitieren.

Somit ist das, was heute „der Westen“ genannt wird, in Wirklichkeit das westlichste Überbleibsel dessen, was ein weit umfangreicherer Block war, den der Islam dauerhaft durchtrennte, wodurch der Kurs der „westlichen“ Geschichte sich änderte. Und als die Muslime erst einmal Afrika und den Nahen Osten überrannt hatten, wandten sich ihre christlichen Untertanen, um finanzieller und sozialer Unterdrückung zu entgehen sowie sich auf die Seite der Gewinner zu schlagen, dem Islam zu, womit sie den Kreislauf weiter fortsetzten, da sie die neuen Standartenträger des Jihad gegen ihren früheren Glaubensgeschwister im Norden und Westen des Mittelmeere wurden.

So sieht die selten beachtete Ironie der Geschichte aus.

Kehren wir zu Hilaire Belloc zurück; man kann auch sehen, wie ein genaues Verständnis der wahren Geschichte – anders als in einer Indoktrination der Pseudo-Geschichte des Mainstreams – zu einer genauen Prognose der Zukunft führt. Denn Belloc lag nicht nur in Sachen Vergangenheit richtig, sondern auch, was die Zukunft angeht:

Es ist eine Tatsache, dass er [der Islam] der furchtbarste und hartnäckigste Feind ist, den unsere Zivilisation hat und jeden Moment eine so große Bedrohung der Zukunft werdne kann, wie er es in der Vergangenheit war… Die gesamte spirituelle Stärke des Islam ist in den Massen Syriens und Anatoliens, den ostasiatischen Bergen, Arabiens, Ägyptens und Nordafrikas weiterhin präsent. Die letzte Frucht seiner Beharrlichkeit, die zweite Phase islamischer Macht kann hinausgezögert werden – aber ich bezweifle, dass er auf Dauer aufgeschoben werden kann. (Hervorhebung hinzugefügt)

Anmerkung: Der historische Teil dieses Artikels folgt dem Überblick meines neuesten Buchs Sword and Scimitar, das auf 352 Seiten umfassend die lange und blutige Geschichte zwischen Islam und dem Westen im Kontext ihrer acht Schlüsselschlachten dokumentiert, einschließlich wenig bekannte oder bisher nicht übersetzter Primärquellen. Rezensionen des Buchs durch den American Thinker sind hier und hier zu lesen.

Ist Jerusalem eine heilige islamische Stadt?

Es gibt einen großen Unterschied zwischen einer Stadt, die in den Augen Gottes heilig ist und einer, die eine heilige islamische Stadt ist.

Mohamad Tawhidi, The Jerusalem Post, 26. Januar 2019

Der Heilige Koran erklärt sehr deutlich, dass das Heilig Land, Jerusalem, der jüdischen Nation des Moses gehört, den Israeliten. (Foto: überlassen)

Jerusalem ist Heimat für rund 400.000 Muslime, aber ist es auch gemäß dem Islam eine heilige Stadt?

Das ist eine Frage, die die Mehrheit der Muslime innerhalb der politischen und akademischen Welt zu meiden versucht, einfach deshalb, weil sie eine ziemlich unbequeme Diskussion eröffnet. Fakt ist, dass ein Muslime, der eine solche Frage stellt, sich ernster Konsequenzen gegenüber sehen könnte; dazu gehört, dass die Gesellschaft seinen/ihren Glauben in Zweifel zieht.

Bis 2014 war ich ein Islamist, der das jüdische Volk verabscheute und offen dafür war Krieg gegen sie zu führen. Heute jedoch bin ich mit vielen Leitern jüdischen Glaubens befreundet. Diese Verwandlung war nicht politisch, sie war eher theologisch. Kurz gesagt: Ich begann gewisse Behauptungen zu hinterfragen, die mir von meinen Lehrern und der muslimischen Gemeinschaft beigebracht worden waren. Ich begann mir Frage zu stellen, ob Jerusalem wirklich dem Islam und den Muslimen gehört.

Um diese wichtige Frage zu beantworten, müssen wir erkunden, wie Städte gemäß dem Islam heilige werden.

Heilige Städte im Islam

Durch die gesamte Geschichte hindurch ist jeder Religion mit einem Gebiet assoziiert worden, das geweiht, respektiert und verkehrt worden ist. Der Islam ist da nicht anders. Es gibt Dutzende heilige Städte im Islam, so z.B. Mekka, Medina, Qom, Kerbela und Nadschaf – aufgrund eindeutiger Verse des Koran, der ihren Ruhm bestätigt oder weil der Prophet Mohammed den Muslimen ihre Erhebung bestätigte.

Es gibt einen großen Unterschied zwischen einer Stadt, die in den Augen Gottes heilig ist und einer heiligen islamischen Stadt. Beispielsweise werden alle Prophetengräber, Geburtsorte und Gegenden, in denen Wunder stattfanden im Islam als heilig angesehen, aber dabei handelt es sich nicht um ausdrücklich islamische Orte. Ein heiliger islamischer Ort ist eine Stelle, an der ein bedeutendes islamisches Ereignis stattgefunden hat, entweder durch Allah oder den Propheten Mohammed.

Jerusalem in islamischen heiligen Schriften

Der Heilige Koran erklärt sehr klar, dass das Heilige Land, Jerusalem, der jüdischen Nation des Mose gehört, den Israeliten:

„Und wie Moses zu seinem Volke sprach: «O mein Volk, besinnt euch auf Allahs Huld gegen euch, als Er aus eurer Mitte Propheten erweckte und euch zu Königen machte und euch gab, was Er keinem anderen (Volke) auf der Welt gegeben.“ (Sure 5,20f)

Der Vers oben macht auch deutlich, dass Gott „(dieses Land) keinem anderen in der Welt gegeben hat“ als der jüdischen Nation.

Aus diesem Vers und anderen mit ähnlichem Kontext erkennen wir, dass Jerusalem für Gott eine heilige Stadt ist, aber es ist keine heilige islamische Stadt; Grund ist die Tatsache, dass ihre Heiligkeit begründet wurde, bevor der Islam existierte.

Nach dem Aufkommen des Islam im Jahr 621 unserer Zeitrechnung wird geglaubt, dass der Prophet Mohammed eine übernatürliche und spirituelle Nachreise zur Al-Aqsa-Mosche (der entfernteste Moschee) unternahm. Dieses Ereignis wird im Koran im folgenden Vers berichtet: „Preis Ihm, Der bei Nacht Seinen Diener hinwegführte von der Heiligen Moschee zu der Fernen Moschee, deren Umgebung Wir gesegnet haben, auf dass Wir ihm einige Unserer Zeichen zeigen. Wahrlich, Er ist der Allhörende, der Allsehende.“ (Sure 17,1)

Zwei grundlegende Dinge müssen bezüglich des Verses oben thematisiert werden:
1. Dass der Prophet Mohammed an einen Ort reiste, macht diesen nicht „islamisch“.
2. Es gibt wenig Beweise, dass die „Al-Aqsa-Moschee“ sich tatsächlich in Jerusalem befindet und es einen große Zahl Muslime gibt, die glaubt, dass „die entfernteste Mosche“ ein Hinweis auf eine Moschee im Himmel ist, nicht auf der Erde; aufgrund der Tatsache, dass die aktuelle Al-Aqsa-Moschee zur Lebenszeit des Propheten Mohammed nicht existierte, macht es unmöglich, dass er sie besucht haben kann.

Botschafter sowohl des Judentums und der Christenheit sind in Jerusalem Jahrhunderte vor dem Propheten Mohammed angekommen, um ihre heiligen Schriften zu predigen. Daher kann es historisch nicht korrekt sein zu sagen, dass Mohammed den Islam vor ihnen nach Jerusalem brachte.

Bis zum Umzug Mohammeds nach Medina im Jahr 622 und der offiziellen Gründung des Islam dort, war der Islam eine Minderheitsreligion im Vergleich der zwei fest etablierten Religionen des Judentums und des Christentums. Außerdem wechselten die Einwohner Jerusalems, die zum Islam konvertierten, schlicht ihren Glauben, nicht die gesamte Geschichte Jerusalems.

Daher behaupten weder die heiligen Schriften des Islam noch die Geschichte, dass Jerusalem eine heilige islamische Stadt ist.

Jerusalem begegnet dem Islam

Im Mai 632 ernannte der Prophet Mohammed Osama ibn Zaid zum Kommandeur seiner Arme, um auf die Römer mit einer vereinbarten Schlacht in Palästina zu reagieren.

Am nächsten Tag begab sich Osama auf seine Expedition, aber er erfuhr dann, dass Mohammed gestorben war und daher kehrte er nach Medina zurück. Kalif Abu Bakr befahl Osama dann seine Arme auf 3.000 Mann zu verstärken und die Einwohner des Königreichs Moab und das von Byzanz gehaltene Darum anzugreifen, so viele zu töten oder gefangen zu nehmen, wie er konnte und Osama machte das.

Dieses Ereignis beweist, dass bis zu seinem Ableben keinen Krieg gegen eine Stadt voller Muslime führte. In Wirklichkeit kam der Islam als Religion offiziell im Jahr 636 nach Palästina, vier Jahre nach Mohammeds Tod und während der Herrschaft des zweiten Kalifen des Islam, Omar.

Das islamische Kalifat führt einen Angriff auf Jerusalem, das von den byzantinischen Römern regiert wurde. Die Stadt wurde ab dem November des Jahres vier Monate lang belagert. Nach vier Monaten der Bedrängnis und des Schlachtens übergab der orthodoxe Patriarch von Jerusalem, Sophronius, Jerusalem 637 an den Kalifen Omar. Als der Kalif Omar erkannte, dass der Islam in der Region immer noch eine Minderheitsreligion war, übernahm der das System der Jizya, mit dem Christen und Juden gezwungen wurden dem islamischen Kalifat Steuern zu zahlen.

Nach einem Massaker an den Einwohnern der Stadt kam unser Kalif Omar nach Jerusalem, um seinen Gouverneur zu ernennen. Er baute dann das, was heute als „die Aqsa-Moschee“ bekannt ist, von der viele Muslime irrtümlich glauben, sie sei vom Propheten Mohammed gebaut worden.

Die Moschee in Jerusalem mit ihrer goldenen Kuppel ist den Muslimenals „Qubbat al-Sakhrah“ (Felsendom) bekannt und wurde im Jahr 691 von der Omajjaden-Dynastie gebaut, die auf das islamische Kalifat folgte. Man kann wohl darüber streiten, dass es Muslimen nicht erlaubt ist in der Al-Aqsa-Moschee und dem Qubbat al-Sakhrah zu beten, weil sie auf besetzten und erobertem Land stehen.

Bis zum 9. Jahrhundert beherrsche die Fatimieden-Dynastie, ein schiitisch-islamisches Kalifat, einen großen Teil Nordafrikas. Sie waren ebenfalls Terroristen, die nach Palästina eindrangen und in Jerusalem Christen massakrierten, weil die sich auf die Seite der Römer aus Byzanz stellten, die versucht hatten das von ihnen eroberte Land zurückzugewinnen. Der berüchtigte Kalif des Fatimiden-Kalifats, Al-Hakim, verursachte viel Schaden in der gesamten Region; er tötete sogar Johannes VII., den Patriarchen von Jerusalem – eine provokante Tat, die den Grund für den ersten Kreuzzug legte. Infolge der Niederlage der Kreuzritter wurden Muslime zur Mehrheit, allerdings durch das Schwer und nicht durch den Stift.

Bis dahin war die gesamte Mittelmeerküste Palästinas erobert worden, gefolgt von einer Reihe von Masskaern an den Christen und einem Völkermord, der sich bis nach Damaskus und Beirut ausweitete. Der Islam wurde bis zum 9. Jahrhundert zur gängigen Religion Palästinas und wurde während der Ära der Mameluken zwischen 1250 und 1516 zur Mehrheitsreligion der Region.

Somit betraten wir Muslime Palästina nicht als Prediger und machten aus seiner Nation Muslime. Wir ermordeten ihre Leiter und führten Serienmassaker durch, angeführt sowohl von sunnitischen wie schiitischen, terroristischen Kalifen des Islam. Die Einwohner Palästinas mögen zum Islam übergetreten sein, aber Palästina kann keinesfalls als muslimisches Land angesehen werden. Natürlich werden viele diese Meinung bestreiten, aber Tatsache ist, dass die Juden lange in diesem Land waren, bevor selbst das Christentum aufkam. Ihre uralten kulturellen Verbindungen bleiben ungebrochen, so in dem Spruch „nächstes Jahr in Jerusalem“, der bei jedem Pessah gesagt wird.

Unsere arabisch-muslimischen Vorfahren kamen als Eroberer aus ihren Wüsten und nicht als Lernende und als Führende, die keine Führung von anderen suchten. Sie glaubten, dass sie ausreichendes Wissen und Weisheit hatten und dass sie von anderen nichts lernen müssten. Dieser Irrglaube meiner Glaubensbrüder besteht bis heute fort, trotz der Tatsache, dass die Welt sich verändert hat.

Beunruhignde Ereignisse in der islamischen Geschichte

Andererseits verstehe ich den muslimischen Kampf um Jerusalem nicht. Das islamische Recht verbietet streng sich zu erleichtern, während man sich nach Mekka wendet; tatsächlich sind alle Toiletten in allen islamischen Ländern und den meisten islamischen Heimen nicht nach Mekka ausgerichtet, aus Respekt für die heilige Stadt. Doch Bukhari berichtet, dass unser Prophet Mohammed sich bewusst und wiederholt Jerusalem zugewandt erleichterte, obwohl er sich stattdessen in eine andere Richtung hätte wenden können.

Macht es Sinn, dass Palästinenser für Jerusalem sterben, wenn ihr eigener geliebter Prophet es vorzog auf die Stadt ausgerichtet seinen Darm zu entleeren?

Ob Palästina jüdisches Land ist oder Israel ein Staat, sind zwei völlig unterschiedliche Debatten. Ein Muslim mag ablehnen, dass Israel ein Staat ist, aber er kann die Tatsache nicht bestreiten, dass die gesamte Region, ein schließlich Palästinas, tatsächlich jüdisches Land ist.

Der Autor, ein im Iran geborener australisch-schiitischer Imam, ist der Präsident der Islamic Association of South Australia.

Töten und Sterben für die Huris: Islams himmlische Huren

Raymond Ibrahim, 17. Dezember 2018 (PJ Media)

Aus einem Bericht von Palestinian Media Watch vom 5. Dezember:

Nach einem aktuellen Terroranschlag, bei dem der Terrorist auf 4 israelische Polizisten einstach und verletzte, las ein Moderator im offiziellen PA-Fernsehen ein Gedicht zu Ehren des Terroristen vor. Das Gedicht verherrlicht den Märtyrertod im Kampf und erklärt, dass die 72 „dunkeläugigen“ Jungfrauen im Paradies, die die Märtyrer gemäß der islamischen Tradition heiratet, sich nach dem palästinensischen Märtryrer „verzehren“.

Wer sind diese „dunkeläugigen Jungfrauen im Paradies“, die sich nach den Märtyrern „verzehren“? Der passende Begriff für diese Wesen lautet al-hur al-‘ayn, allgemein über die Transliteration als Huris bekannt. Es handelt sich um übernatürliche, himmlische Frauen – „mit großen Augen“ und „vollbusig“, heißt es im Koran (Sure 56,22; 77,33) – geschaffen von Allah zu dem ausdrücklichen Zweck seine Lieblinge auf ewig sexuell zufriedenzustellen. (Ob das deutsche Wort „Hure“ etymologisch mit dem arabischen huri verbunden ist oder nicht, zeigt sich als überflüssig, da beide ja derselben Funktion zu dienen scheinen.)

In einer der kanonischen Hadithe – eine Mohammed zugeschriebene Äußerung, die vom (sunnitischen) Mainstram-Islam als wahr anerkannt wird – die alle jihadistischen Organisationen regelmäßig anführen, sagt Mohammed:

Der Märtyrer [schahid, einer der für den Islam stirbt] ist für Allah etwas Besonderes. Ihm ist vom ersten Blutstropfen an [den er vergießt] vergeben. Er sieht seinen Thron im Paradies… Und er wird mit zweiundsiebzig huris kopulieren. [Siehe auch Sure 44,54, 52,20, 55,72 und 56,22.]

Die Huris mögen dem westlichen Gemüt leicht bekleidete Geistwesen aus wilden Erzählungen der Arabischen Nächte heraufbeschwören – und damit als „Märchen“ ohne Inhalt irgendjemanden zu inspirieren abgetan werden – lautet die Tatsache, dass das Sehnen nach diesen unsterblichen Konkubinen muslimische Männer in der Vergangenheit wie in der Gegenwart zu Taten selbstmörderischen Terrors getrieben haben, wie sie sowohl in muslimischen als auch westlichen Geschichtsquellen aufgezeichnet sind.

„Was religiösen Enthusiasmus und Inbrunst für den heiligen Krieg angeht“, schreibt der Historiker Marius Canard, „so ist gewiss, dass zahlreiche Muslime von dieser Geisteshaltung bewegt wurden… Es gibt zahlreiche Berichte, die beschrieben, dass Kämpfer mit freudigem Herzen in den Tod gingen, weil sie Vorstellungen der himmlischen Huri sahen, die nach ihnen riefen und ihnen Zeichen geben.“

Wie in meinem aktuellen Buch Sword and Scimitar: Fourteen Centuries of War between Islam and the West dokumentiert ist, sind die Huris auf den Schlachtfeldern stets präsent, locken ihre potenziellen Liebhaber – die Jihadisten – in ihre Arme zu eilen, indem sie sich in wilde „Märtyrertaten“ stürzen. Das ist in der ersten großen militärischen Begegnung des Westens mit dem Islam ersichtlich, der schicksalhaften Schlacht von Yarmuk (636). Dort stieß ein Muslom auf einen gefallenen Kameraden „der auf dem Boden geschlagen war und ich sah, wie er seine Finger zum Himmel hob. Ich begriff, dass er jubilierte, denn er sah die Huris.“ En anderer arabischer Stammesführer sagte seinen Männern, dass ein Frontalangriff auf die „christlichen Hunde“ gleichbedeutend damit sei „den Huris in die Arme zu eilen“. Die muslimischen Prediger hörten nicht auf die Kämpfer [in Yarmuk] zu ermutigen: Bereitet euch auf die Begegnung mit den Huris mit den großen schwarzen Augen vor“, erklärte ein mittelalterlicher persischer Historiker. „Und seit gewiss, es hat nie einen Tag gegeben, an dem mehr Köpfe fielen als am Tag des Yarmuk.“

Fast ein Millennium später, in der Nacht vor der Brandschatzung Konstantinopels 1453, führten die osmanischen Türken ebenfalls die Huris an, um den Kampfgeist der Männer anzufachen. „Wanderderwische besuchten die Zelte, um ihnen den Wunsch nach dem Märtyrertum und die Zusicherung, ein ewiges Leben an den Flüssen und Gärten des Paradieses und in den Armen der schwarzäugigen Jungfrauen [Huris] zu verbringen, einzuflößen.“ In der wichtigen Schlacht von Mohacs 1526 schlugen siebentausend muslimische Invasoren – beschrieben als Verehrer des „Jihad und des Märtyrertums“, begierig auf „ein fortwährend glückliches Leben“ mit „den Huris“ – das bis dahin mächtige Königreich Ungarn, bauten eine gewaltige Pyramide aus Köpfen und kehrten mit einhunderttausend Sklaven nach Konstantinopel zurück.

Von Anfang an haben westliche Beobachter die faszinierenden Auswirkungen des Sirenenrufs der Huris bestätigt. Marco Polo (gest. 1324) erklärte, warum die Hassassinen (daher das englische Wort „assassin“ – Attentäter/Meuchelmörder – Nizari Ismailis, eine schiitische Sekte) nach der Ermordung ihres Ziels nicht flohen, sondern warteten, um von den Wächtern oder Männern ihrer Opfer kleingehackt zu werden: Sie waren begierig darauf „das Paradies zu betreten, wo jede Art sinnlicher Erfüllung zu finden war, in der Gesellschaft der wunderschönen Nymphen [Huris].“

In einem „interreligiösen Dialog“ zwischen dem Kalifen Omar II. und Kaiser Leo III. schrieb letzterer: „Wir [die Christen] erwarten nicht dort [himmlischen] Umgang Frauen zu genießen, die auf ewig Jungfrauen bleiben“, denn „wir glauben nicht an solche einfältige Geschichten, die von extremer Ignoranz und Heidentum geweckt werden.“ Aber „für euch, die ihr fleischlichen Lastern hingegeben seid und die nie eine Grenze derselben gekannt habt, ihr, die eure Vergnügungen allem Guten vorzieht, ist es genau deer Grund, dass ihr das himmlische Königreich als nicht wertlos betrachtet, wenn es nicht mit Frauen bevölkert ist“, die für Sex zu Verfügung stehen – ein Verweis auf die Huris.

Als er mit islamischer Lehre vertraut wurde, fragte sich ein Christ in Spanien, „wie das Paradies sein wird, eine Schenke unermüdlichen Fressens und ein Bordell nicht endender Verderbtheit?“ Für Nicetas Byzantinos, einen griechischen Historiker des achten Jahrhunderts, war der Koran „voller Gotteslästerungen gegen den Allerhöchsten, mit all dem üblen und geschmacklosen Dreck“, insbesondere seinem Anspruch, der Himmel komme einem „geschlechtlichen Bordell“ gleich. Das führte zu der byzantinischen Anprangerung Allahs als Betrüger-Gottheit, nämlich Satan: „Ich verfluche den Gott Mohammeds“ heißt es in einem frühen byzantinischen Ritus.

Wenn Muslime, insbesondere die salafistischer Überzeugung – praktisch alle Jihadisten sind Salafisten – die Welt des frühen Islam bewundern und ihr nacheifern, dann sollte es nicht überraschen, dass die Huris immer noch ihren Zauber ausüben. Die Beweise dafür gehen weit über Anekdoten zu Huris hinaus, die sich nach einem palästinensisch Terroristen „sehnen“, der einen israelischen Polizisten niedersticht – ganz zu schweigen von all den anderen palästinensischen Terrorakten, die mit den Huris in Zusammenhang stehen.

Naa’imut Rahman zum Beispiel, ein Muslim aus dem Norden Londons, der „schuldig befunden wegen Planung die Tore von Downing Street zu sprengen und Theresa May zu ermorden … war von der Idee motiviert nach dem Anschlag im Paradies von Jungfrauen empfangen zu werden, hörte das Gericht“. Während Gesprächen mit einem Undercover-Polizisten sagte Rahman, er sei erpicht darauf „ihren [Mays] Kopf abzutrennen, ja. Ich will in den jennah [Himmel] gehen, wenn ich das mache. Ich werde nicht zurückkommen. Ich will, dass sie mich töten, aber ich mein Ding tun, bevor ich getötet werde … [Ich habe] viel an die hur al ayn [Huris] gedacht … Inschallah [so Gott will] werde ich sie bald treffen.“

Vor der aussichtslosen Schlacht um Mossul Ende 2016 sagte der „Kalif“ des Islamischen Staats, Abu Bakr al-Baghdadi: „Alle [die im Kampf sterben] ohne Ausnahme werden als Märtyrer das Paradies betreten. Darüber hinaus werdet ihr im Paradies vier Huris mehr haben als andere Märtyrer. Denn genauso, wie ihr jetzt zu mir steht, werden sie zu euch stehen – oder unter euch oder über euch – damit ihr vergesst, was euch durch Gewalt, Tod und Erniedrigung in diesem Krieg geschehen wird.“

Ein weiteres Video, das im September 2016 auftauchte, zeigt einen kleinen Jungen, umgeben von anderen Kindern, der vom Jihad und „Märtyrertum“ singt. „Oh Huris, wir werden uns im Paradies treffen. Wir nehmen die Herrschaft Allahs an. Wir setzen die Scharia und die Sunna in Kraft.“

Um eine weitere Vorstellung zu bekommen, wie allgegenwärtig die Huris im islamischen Denken sind, bedenken Sie, ihren Einfluss auf muslimische Frauen. Während einer Fragestunden in einer islamischen Fernsehsendung rief eine Frau an, die sich empört über die Huris äußerte; sie würde „durch Eifersucht wahnsinnig“, sagte sie, ihren Ehemann zu sehen, wie er im Himmel den ganzen Tag mit diesen übernatürlich schönen Frauen kopuliert.

Der Kleriker antwortete ihr damit, dass er sagte: „Wenn du ins Paradies kommst, wird Allah deinem Herzen die Eifersucht nehmen. Und fürchte dich nicht, denn du wirst über die Huris herrschen und ihre Königin sein.“ Immer noch besorgt flehte die Muslima: „Aber muss er die Huris haben?“ Der Kleriker versicherte ihr lachend: „Schau, wenn du ins Paradies kommst, wirst du schöner sein als die Huris – du wirst ihre Herrin sein. In Ordnung? Und wenn du ins Paradies kommst, wird Allah deinem Herzen alle Eifersucht und Sorgen nehmen.“

All das ist eine Mahnung, dass das muslimische Denken und die Motivation hinter dem Jihad vielfältig und vielgesichtig ist – und sogar all jene einschließt, die gar nicht an Allah und das Leben nach dem Tod glauben.

Leider begreifen das im Westen nur wenige. So sagte ein französischer Reporter, der den Islamischen Staat infiltrierte und Zeit dort verbrachte: „Ich sah nie irgendetwas Islamisches. Keinen Willen die Welt zu verbessern“, nur „selbstmörderische“ Männer, die sich darauf freuten ihren „Weg ins Paradies“, wo „Frauen [Huris] auf uns warten“, den „Märtyrertod“ zu sterben, wie sie ihm erklärten.

Westlich-säkularem Denken würde es gut tun, wenn man aufhört die eigenen, ausschließlich materialistischen Paradigmen auf Jihadisten zu projizieren – wie es die Administration Obama machte, als sie sagte, Menschen würden sich „wegen fehlender Chancen auf dem Arbeitsmarkt“ dem Islamischen Staat anschließen – und anfangen die Paradigmen und Motivationen des Islam in dessen eigenen Begriffen zu verstehen.

Islamistische Migranten

Islamistische Denker betrachten die Auswanderung als Gelegenheit die Orte zu erobern, an denen sie sich entscheiden zu leben und sie in islamische Staaten zu verwandeln.

Mordechai Kedar, Israel Nattional News, 12. Dezember 2018

Es ist so: Wenn im Westen der Geburtsort einer Person ihm das Gefühl von Sicherheit , eine gute Bildung, einen anständigen Lebensunterhalt, ein nettes Heim und einen Partner, mit dem er eine Familie gründen kann, bietet, dann versucht diese Person in der Regel nicht ihr Glück in einem anderen Land zu suchen. Emigration wird eine realistische Option, wenn eines oder mehrere dieser Elemente von seinem Geburtsland nicht geboten werden.

In der muslimischen Welt wird Emigration auf ganz andere Weise verstanden und gründet auf dem Präzedenzfall, der vom Propheten des Islam, Mohammed, gesetzt wurde, der an seinem Geburtsort Mekka gedemütigt, verachtet und fast ermordet wurde. Die ihm gezeigte Feindseligkeit war das Resultat der Weltuntergangsprozeihungen, die der den Menschen der Stadt erteilte und seine Versuche sie „umzuerziehen“. Nachdem er Mekka 622 n.Chr. verließ, zog er nach Medina und dort wurde er nach etwa zwei Jahren zum Herrscher und Militärkommandeur sowie zum Staatsmann.

Mohammed wird im Islam als ideales Vorbild betrachtet, einer, der seine Anhänger unmöglich fehlleiten kann, der Führer, bei dem jede einzelne Tat von einer himmlischen Hand geleitet war. Das bedeutet, dass jeder Muslim, wo immer er ist und in welcher Lage er sich auch befindet, in Mohammeds Fußstapfen treten und versuchen muss sein Verhalten zu imitieren. Da Emigration zu einem Anstieg in Mohammeds Status führte, zu seiner Machtübernahme in Medina und dazu, dass es eine islamische Stadt wurde, sehen islamistische Denker Emigration als eine Möglichkeit an die Orte zu erobern, an denen zu leben sie sich entscheiden und aus ihnen islamische Staaten zu machen.

Die Millionen Muslime, die im Verlauf der letzten Jahre an die Türen Europas klopfen, kommen aus gescheiterten, kriegsgeschundenen Staaten, voller Arbeitslosigkeit, Verwahrlosung und Verzweiflung. Sie suchen nach einer sicheren Umgebung, ehrsamer Arbeit, Bildung für ihre Kinder, einem Dach über dem Kopf und sicherem, erfüllendem Leben. Sobald sie wirtschaftliche Stabilität in ihren Gastgeberländern erreicht haben, integrieren sich viele auch kulturell und werden Teil der Gesellschaft, in der sie sich wiederfinden. Sie brechen ihre Verbindungen zu islamischer Tradition ab, essen, was auf den Teller kommt und trinken, was immer in ihre Tassen gegossen wird.

Im Gegensatz dazu gibt es Millionen in Europa niedergelassene Muslime, die ein klares Ziel haben: ihrer religiösen Tradition treu zu bleiben, während sie ihren Status in Europa stärken. Sie stellen Forderungen, deren Ziel darin besteht das Gastgeberland in ein noch mehr willkommen heißendes zu verwandeln: Sie sorgen für Verfügbarkeit von Halal-Essen ohne Alkohol und Schweinfleisch,  Gerichte, die entsprechend der islamischen Scharia handeln statt örtlicher Statuten, die Nichtbeachtung christlicher Feiertage, Eliminierung von Holocaust-Bildung, zu der der Völkermord an den Juden gehört, die Etablierung eines Bankensystems gemäß dem islamischen Recht und muslimischen Frauen zu erlauben den Niqab zu tragen, der ihre Gesichter in der Öffentlichkeit verdeckt. Sie wollen, dass ihre Frauen von weiblichem medizinischem Personal behandelt werden und nicht von Männern, haben dazu viele weitere Ansprüche, deren Ziel es ist das Gastgeberland in einen Ort zu verwandeln, der weitere islamistische Migranten anzieht.

Für jeden, der seine Augen offen hält, ist überreich deutlich, dass diese muslimischen Migranten, die sich nicht in die Gesellschaften der europäischen Gastgeberländer integrieren, vorhaben, diesen Staat in etwas islamisches zu verwandeln. Sie müssen dazu keine einzige Kugel verschießen – und es ist für sie völlig in Ordnung, wenn dieser Prozess Jahrzehnte dauert, denn der Koran erklärt: „Allah ist mit den Geduldigen.“ Also ist die islamische Welt durchaus in der Lage geduldig abzuwarten, bis sie ihre Ziele erreicht hat.

Muammar Gaddafi, der frühere Präsident Libyens, sagte einmal: „Wir Muslime müssen nicht einen einzigen Schuss auf Europa abgeben, denn unsere Zuwanderung und hohe Geburtenrate werden die Arbeit erledigen.“ Das Problem mit den Europäern besteht darin, dass sie wegen ihrer fallenden Demografie gezwungen sind Migranten aufzunehmen. Zwei Weltkriege innerhalb eines Jahrhunderts reduzierten ihre Bevölkerung um Dutzende Millionen (zusätzlich zu sechs Millionen Juden) und wenn man ihre geringe Geburtenrate hinzurechnet, sorgt das für einen drastischen Mangel an Arbeitskräften.

Die Übriggebliebenen interessieren sich für Jura, Buchhaltung, Journalismus, Hi-Tech und die bildenden Künste. Wer bleibt für die Arbeit in den Fabriken? Wer ist bereit Gemüsehändler zu sein? Taxifahrer? Zusteller? Hier kommen die Migranten ins Spiel und bilden die Lösung.

Europa entwickelt sich in die islamische Richtung – langsam, aber sicher. Das Grundproblem lautet, dass Europa mit politischer Korrektheit infiziert ist, einem blinden Glauben an Multikulturalismus und Schuldgefühlen wegen dem, was Europäer indigenen Völkern weltweit antaten. Aus diesen Gründen wird jeder, der sich gegen Migration ausspricht, sofort als menschenrechtsfeindlich etikettiert, jeder, der Sorte um sein eigenes Volk äußert, wird als Rassist bezeichnet, jeder, der sich um die Zukunft seines Landes sorgt, wird für einen „Faschisten“ gehalten, während jeder, der Sorge um sein L and und sein Volk zum Ausdruck bringt, als „Nazi“ bezeichnet wird.

Diese Haltung würgt jede Kritik an Zuwanderern ab, obwohl viele von diesen von Sozialleistungen leben und ihr Anteil an denen im Gefängnis weit höher ist als der an der Gesamtbevölkerung. Der Grund für beide Phänomene liegt darin, dass die Grundwerte der Gastgeber-Nation – harte Arbeit und Einhaltung der Gesetze – von den meisten der Migranten nicht übernommen worden sind.

Die politischen Spielregeln sind in Europa als Reaktion auf die massive islamische Zuwanderung auf diesen Kontinent im Verlauf der letzten Jahre verändert worden: Die nationalistischen Rechtsparteien – nicht die Neonazis – wurden wegen ihres vermeintlichen Rassismus bis vor etwa fünf Jahren als inakzeptabel betrachtet, jetzt sind sie die beliebtesten Parteien geworden. Es gibt die durchaus begründete Möglichkeit, dass Österreich und Ungarn nicht die einzigen Länder mit einer rechtsgerichteten politischen Orientierung bleiben werden.

Europas öffentlicher Raum  hat sie verändert. Terror auf der Straße wie jetzt der Anschlag in Strasbourg und davor in vielen anderen Städten, Straßenschlachten der Art wie die Pariser sie seit Wochen erleben, komplette Bereiche, in die die Polizei Angst hat einzudringen und dass immer weiter zunehmende Teile des Wirtschaftskuchens in Form von Arbeitslosengeld, Elternzeit und anderen der Hilfe für Migranten gewidmeten Bezüge Zuwanderern zugeteilt werden, die auch zu zukünftigen Migrationswellen ermutigen.

Das kann nicht auf ewig so weitergehen. Eines der möglichen Szenarien ist, dass die politische Recht sich vereint, um mit gesetzgeberischen Mitteln resolut gegen die Zuwanderungswellen vorzugehen und Migranten in ihre Herkunftsländer zu deportieren. Selbst wenn die Linke widerspricht, hat sie keine praktischen Lösungen für das Problem und die Öffentlichkeit ist nicht dumm.

Die tatsächliche Lösung wird erreicht werden, wenn die Europäer erkennen, dass es ohne Kinder in die Welt zu setzen für ihre Zivilisation und ihre Kultur keine Zukunft gibt. Sie müssen zuerst ihr Bild von Ehe als Institution ändern, denn all die Ersatzmittel dafür haben Frauen nicht dazu ermutigt sich dafür zu entscheiden Mütter zu werden. Gleichzeitig müssen die Europäer überlegen Paaren wirtschaftliche Vorteile zu gewähren, die mehr als drei Kinder haben. Das gegenwärtige Problem besteht darin, dass es keine rechtlichen Mittel gibt, wenn man zu großen Familien ermutigt, zwischen „europäischen“ Familien und islamischen Familien zu unterscheiden, die die Staatsbürgerschaft erworben haben.

Europa befindet sich in einer Sackgasse, die zum kulturellen Selbstmord führen wird, wenn die Spielregeln nicht grundlegend geändert werden. Israel muss in Ostasien, Südamerika und natürlich den USA neue Freunde finden, denn in der sehr nahen Zukunft wird ein islamitisches Europa nicht pro-israelisch sein.

Die fatalen Folgen der Neuschreibung der Geschichte des Westens und der Muslime

Raymond Ibrahim, 27. November 2018 (Jerusalem Post)

Wie kann eine fundamental schwache muslimische Welt eine Bedrohung für einen wirtschaftlich und militärisch überlegenen Westen sein?

Eine der am wenigsten ausgeloteten Antworten auf dieses Rätsel kreist um eine Antithese – nämlich wie der Westen den Islam heute darstellt, verglichen mit seinen tatsächlichen Erfahrungen mit dem Islam.

Fakt ist, dass seit dem ersten Kontakt mit westlicher Zivilisation und mehr als ein Jahrtausend danach Muslime sich nicht unähnlich dem Islamischen Staat verhalten und das aus derselben Überzeugung heraus: dass der Islam Krieg gegen – und die Versklavung von – Nichtmuslimen befiehlt.

Während dieses immerwährenden Jihad, der im siebten Jahrhundert begann, wurden fast drei Viertel des ursprünglichen Territoriums der Christenheit – einschließlich ganz Nordafrikas, Ägyptens, Großsyriens und Anatoliens – dauerhaft vom Islam geschluckt.

Zu den europäischen Nationen und Gebieten, die angegriffen wurden und/oder unter muslimische Herrschaft kamen (manche Jahrhunderte lang), gehören: Portugal, Spanien, Frankreich, Italien, Island, Dänemark, England, Sizilien, die Schweiz, Österreich, Ungarn, Griechenland, Russland, Polen, Bulgarien, die Ukraine, Litauen, Rumänien, Albanien, Serbien, Armenien, Georgien, Kreta, Zypern, Bosnien-Herzegowina, Mazedonien, Weißrussland, Malta und Sardinien.

Allein vom fünfzehnten bis zum achtzehnten Jahrhundert wurden circa 5 Millionen Europäer im Namen des Jihad entführt und versklavt. (Wie viele genau während der großen arabischen Sklavenzüge nach Europa während der schwach dokumentierten Zeit vom achten bis elften Jahrhundert entführt wurden, ist nicht bekannt.)

Die größte islamische Armee aller Zeiten, die in europäisches Gebiet vordrang – rund 200.000 das Martyrium anstrebende Jihadisten – kam noch 1683, um Wien zu erobern, scheiterte aber.

Doch selbst als das osmanische Reich seinen langsamen Rückzug aus Osteuropa antrat, richteten die muslimischen Sklavenhändler der sogenannten Berberstataten in Nordafrika verheerendes Unheil entlang der Küsten Europas an – sie erreichten sogar Island. Der erste Krieg der Vereinigten Staaten von Amerika – den sie austrugen, noch bevor sie ihren ersten Präsidenten wählen konnten – wurde gegen diese islamischen Sklavenhändler geführt. Als Thomas Jefferson und John Adams den Botschafter der Berber fragten, warum seine Landsleute amerikanische Seeleute versklavten, „antwortete der Botschafter uns, dass das in den Gesetzen ihres Propheten gründete, dass es in ihrem Koran geschrieben steht, dass … es ihr Recht und ihre Pflicht sei Krieg gegen sie [die Nichtmuslime] zu führen, wo immer sie zu finden seien und alle, die sie gefangen nehmen könnten, zu Sklaven zu machen…“

Kurz gesagt: Mehr als ein Jahrtausend lang – unterbrochen von einer Gegenaktion der Kreuzritter, von dem der moderne Westen besessen ist – stellte der Islam eine existenzielle Bedrohung der westlichen Zivilisation dar (wie in meinem neuen Buch Sword and Scimitar: Fourteen Centuries of War between Islam and the West umfassend dokumentiert ist).

Nachdem er schrieb: „Fast ein Jahrtausend lang, von der ersten Landung der Mauren in Spanien [711] bis zur zweiten türkischen Belagerung von Wien [1683] stand Europa unter ständiger Bedrohung durch den Islam“, führte Bernard Lewis näher aus: „Alle östlichsten Provinzen des islamischen Reichs waren christlichen Herrschen genommen worden… Nordafrika, Ägypten, Syrien und sogar der von Persien beherrschte Irak waren christliche Länder gewesen, in denen die Christenheit älter und tiefer verwurzelt war als im größten Teil Europas. Ihr Verlust wurde schmerzlich gefühlt und verstärkte die Angst, dass Europa ein ähnliches Schicksal bevorstand“, während Welle um Welle islamischer Attacken gegen den Kontinent brandeten.

Aber kaum hatte Europa den Islam neutralisiert, da vergaß es alles über seinen uralten Widersacher. Der Historiker Hilaire Belloc (geb. 1870) stellte auf dem Höhepunkt westlicher Macht und muslimischer Schwäche fest:

Millionen moderner Menschen der weißen Zivilisation – das heißt die Zivilisation Europas und Amerikas – haben alles zum Islam vergessen. Sie sind mit ihm nie in Kontakt geraten. Sie betrachten es als selbstverständlich, dass er vergeht und dass er sowieso eine fremde Religion ist, die sie nicht betreffen wird. Er ist in Wirklichkeit der schrecklichste und hartnäckigste Feind, den unsere Zivilisation gehabt hat und könnte in jedem Moment eine so große Bedrohung in der Zukunft werden, wie er es in der Vergangenheit war.

Aber schlimmer als nur zu „vergessen“ ist, dass der Westen die Geschichte neu geschrieben hat, damit sie seinen postmodernen Paradigmen entspricht. Heute lautet das vorherrschende Narrativ, wie es in Oberstufen oder an Universitäten gelehrt, wie es von Hollywood oder den Nachrichtenmedien dargestellt wird, dass Muslime die historischen Opfer intoleranter westlicher Christen sind (wie ich einmal während eines Fernsehinterviews informiert wurde).

Selbst ansonsten objektive Geschichtsbücher tragen zu diesem verzerrten Denken bei. Sie sprechen von „arabischen“, „maurischen“, „osmanischen“ oder „Tataren“– selten von islamischen – Invasionen, ohne zu erwähnen, dass die nämliche Ratio – Jihad – dies ansonsten unterschiedlichen Völker dazu antrieb den Westen zu überfallen.

Aber all das ist Geschichte, könnte argumentiert werden. Warum es wieder aufwärmen? Warum nicht ruhen lassen und weitergehen, ein neues Kapitel gegenseitiger Toleranz und Respekts beginnen, auch wenn die Geschichte dafür ein wenige „nachgebessert“ werden muss?

Das wäre eine einigermaßen plausible Haltung, gäbe es da nicht die Tatsache, dass rund um den Globus viele Muslime immer noch denselben imperialen Impuls und intolerante Herrenmenschentum ihrer Vorfahren aufweisen (Berichten zufolge erleben derzeit 215 Millionen Christen einen „hohen Grad an Verfolgung“, zumeist in der muslimischen Welt; andere erleben einen „Völkermord im Namen des Jihad“).

Nichts davon sollte überraschen: In Klassenräumen überall in der islamischen Welt werden muslimische Kinder gelehrt die jihadistischen Eroberungen von früher zu glorifizieren – wohingegen die Ungläubigen zu verachten sind. So wird im progressiven Westen die europäische/christliche Geschichte dämonisiert – als ich in der Grundschule war, war Christoph Kolumbus ein Held; als ich das College erreichte, wurde er zum Verbrecher – während Mehmet der Eroberer, ein Pädophiler, dessen Gräueltaten an Osteuropa den Islamischen Staat zahm erscheinen lassen, jedes Jahr in der „säkularen“ Türkei am Jahrestag der barbarischen Brandschatzung Konstantinopels gepriesen wird.

Oft wird gesagt, dass diejenigen, die die Geschichte ignorieren, dazu verdammt sind sie zu wiederholen. Was sagt das über diejenigen, die die Geschichte auf eine Art neu schreiben, die ihre Vorfahren dämonisiert, während die Verbrechen ihrer Verfolger weißgewaschen werden?

Das Ergebnis liegt vor uns. Die in Sword and Scimitar Geschichte erzählte Geschichte wiederholt sich nicht, nicht Schwerter schwingende Muslimen erzwingen sich den Weg nach Europa. Stattdessen öffnen allerlei westeuropäische Staaten ihre Türen für und liegen ausgestreckt vor der islamischen Aggression. In Deutschland und Großbritannien sind Verbrechen und Vergewaltigung massiv angestiegen, in direktem Verhältnis zur Zahl der aufgenommenen muslimischen Flüchtlinge. Allein Schweden – wo Vergewaltigungen um 1.472% zugenommen haben, seit das Land den „Multikulturalismus“ umklammert hat – steht Berichten nach am Rande des Zusammenbruchs.

In der Zukunft (wie auch immer für eine es geben mag) wird die über unsere Zeit geschriebene Geschichte voraussichtlich betonen, wie unser Zeitalter, ironischerweise das „Informationszeitalter“ genannt, keine Ära war, in der Menschen so gut informiert wurden, sondern vielmehr eine Ära, in der Desinformation derart weit verbreitet und nicht infrage gestellt war, dass Generationen von Menschen in Blasen alternativer Realitäten lebten – bis man diese schließlich platzen ließ.