„Teuflisch“: Die Angriffe des Islam auf europäische Kirchen in der Vergangenheit und der Gegenwart

Raymond Ibrahim, 22. April 2019 (PJ Media)

Auf diesem Foto vom 30. April patrouillieren Soldaten and der Katedrale Notre Dame in Paris (AP-Foto/Michel Euler)

Wie ich in einem aktuellen Artikel erklärte werden überall in Westeuropa Kirchen angegriffen. Neben Brandanschlägen werden üblicherweise – und mit eher teuflischer Absicht – Altäre geschändet, Kruzifixe zerschlagen, Statuen lächerlich gemacht und/oder geköpft.1

Manchmal werden Fäkalien auf Kirchen geschmiert. Letzten Februar plünderten beispielsweise Vandalen in Frankreich die Kirche Notre-Dame des Enfants in Nimes und verwendeten menschliche Exkremente, um ein Kreuz auf sie zu malen; geweihtes Brot wurde außerhalb in den Müll geworfen. Eine Woche später schändeten und zerschlugen Vandalen Kreuze und Statuen der Kathedrale Saint-Alain in Lavaur; sie verstümmelten die Arme eines gekreuzigten Christus auf verhöhnende Weise und ein Altartuch wurde verbrannt.

Während europäische Behörden und Medien in der Regel die Identität der Schänder verschleiern, bietet die Demografie einen Hinweis: Getreu den „Islam-Zahlenregeln“ geht die Tendenz dahin, dass westeuropäische Staaten mit großen muslimischen Migrationspopulationen die meisten Anschläge erleben.

So werden in Frankreich, das eine der größten, wenn nicht die größte Bevölkerung in Westeuropa hat, jeden Tag zwei Kirchen angegriffen. Dieselbe Lage herrscht in Deutschland vor, das ebenfalls eine enorme muslimische Bevölkerung hat. Alleine in Bayern und den Alpen sind rund 200 Kirchen angegriffen und viele Kreuze zerschlagen worden: „Die Polizei hat aktuell immer wieder mit Kirchenschändungen zu tun“, vermerkt ein Bericht aus dem November 2017, bevor hinzugefügt wird: „Die Täter sind oft jugendliche Randalierer mit Mitgrationshintergrund.“

Vor Weihnachten 2016 wurden in Nordrhein-Westfalen – wo mehr als eine Million Muslime wohnen – rund 50 öffentliche christliche Statuen (einschließlich Jesusfiguren) geköpft und Kreuze zerstört. 2015, nach der Ankunft einer weiteren Million muslimischer Migranten, schrieb eine Lokalzeitung, es „vergeht nicht ein Tag“ in Dülmen ohne einen Anschlag auf christliche Statuen.

Lässt man die Zahlen beiseite, bleibt die Tatsache, dass Kirchenschändungen Jahrhunderte lang ein muslimisches Markenzeichen gewesen sind – eine Art von „Der Islam war hier“. Wie ich in meinem Buch Sword and Scimitar: Fourteen Centuries of War between Islam and the West dokumentiere, wurden, wann immer Muslime in christliche Länder einfielen, ungezählte tausende Kirchen rituell geschändet und geplündert, ihre Kreuze und andere christliche Symbole systematisch zerstört. Denken Sie an das, was ISIS tut, aber exponentiell hochgefahren – und nicht nur ein paar Jahre lang, sondern über Jahrtausende.

Die Muster zwischen Anschlägen der Vergangenheit und Gegenwart sind praktisch identisch. Dass Muslime ein Kreuz mit Fäkalien auf eine französische Kirche malen, erinnert an 1147 in Portugal, wo Muslime „mit viel Gespött das Symbol des Kreuzes zur Schau stellten. Sie spuckten darauf und wischten sich damit die Fäkalien vom Hinterteil“. Jahrzehnte davor in Jerusalem „spuckten Muslime auf [Kruzifixe] und unterließen es nicht einmal darauf vor allen zu urinieren“. Sogar der angeblich „edelmütige“ Sultan, Saladin, verfügte: „Wer immer sieht, dass das Äußere einer Kirche weiß ist, soll sie mit schwarzem Dreck bedecken“ und befahl „die Entfernung eines jeden Kreuzes von der Kuppel jeder Kirche in den Provinzen Ägyptens“. (alle Zitate aus Primärquellen sind dokumentiert in Sword and Scimitar, S. 171, 145, 162.)

Von Anfang an sorgte das absichtliche, weit verbreitete und systematische Agieren gegen Kirchen und andere christliche Symbole dafür, dass manche muslimische Invasoren als von diabolischer Feindschaft motiviert betrachten. Für Anastasius vom Sinai (630 – 701) waren die Helden der arabischen Eroberung des damals mehrheitlich christlichen Nahen Ostens „vielleicht noch schlimmer als die Dämonen“. Immerhin „hatten die Dämonen regelmäßig sehr große Angst vor den Mysterien Christi, ich meine seinen heiligen Körper [das Abendmahl], das Kreuz … und vieles anderes. Aber diese Dämonen aus Fleisch trampeln mit ihren Füßen auf dem allem herum, spotten darüber, setzen es in Brand, zerstören es.“ (Sword and Scimitar, S. 27)

Interessanterweise versuchen heutzutage, wann immer ein Kirchenangreifer als Migrant entlarvt wird, die Obrigkeit und die Medien den Vorfall herunterzuspielen, indem sie sagen, er leide unter mentalen Gesundheitsproblemen (moderner Jargon für das, was einst als Dämonisierung betrachtet wurde). Andere verlassen sich immer noch auf die antiquierte Interpretation. Während der Gedenkfeier für Vater Hamel – einen 85-jähriger Priester, der von „Allahu Akbar“ brüllenden Muslimen abgeschlachtet wurde, während er in seiner eigenen Kirche in Frankreich die Messe zelebrierte – appellierte Erzbischof Dominique Lebrun an diejenigen, „die von diabolischer Gewalt gefoltert werden, ihr, die ihr von einem dämonischen, mörderischen Wahn zum Töten gezogen werdet, betet zu Gott, dass er euch aus dem Griff des Teufels befreit“. Bevor sein Mörder ihm die Kehle durchschnitt, soll Vater Hamel selbst gerufen haben: „Fort mit dir, Satan!“

Bedenkt man die Beschreibung mancher muslimischer Angreifer, dann sind solche Anklagen „der anderen Welt“ nicht weit hergeholt. In Frankreich beschädigte und schändete ein in traditionelle islamische Gewänder gekleideter Muslim mehr als 200 christliche Grabsteine und Kreuze auf einem Friedhof (so wie es ISIS und andere muslimische „Radikale“ bekanntermaßen in Libyen, dem Irak, Iran und andernorts tun). Nachdem er festgenommen wurde, sagten die Behörden: „Der Mann wiederholt immer und immer wieder muslimische Gebete, er sabbert und mit ihm kann nicht kommuniziert werden: Sein Zustand ist mit vorläufiger Haft unvereinbar.“ Ähnlich steckt ein anderer muslimischer Migrant, der sagte, er „wolle christliche Symbole zerstören“ 2016 in Italien eine Krippenszene in einer Kirche in Brand. Die Polizei kämpfte heftig, um den Mann zu bändigen, der als unter „einer sichtbar psycho-physischer Krise“ leidend beschrieben wurde.

Mit anderen Worten – es hat sich nicht viel geändert: In der Vergangenheit griffen und der Gegenwart greifen Muslime – motiviert von dem, was lange eine teuflisch Feindschaft genannt wurde – Kirchen, Kreuze und andere christliche Symbole an und schändeten sie.

Der einzige Unterschied besteht darin, dass die Europäer früher verhinderten, dass sie herkommen und damit ihre heiligen Stätten schützten, während sie sie heute mit offenen Armen empfangen.

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Sind Massaker an Christen „Vergeltung” für Massaker an Muslimen?

Raymond Ibrahim, 29. April 2019 (Coptic Solicarity)

Islamische Terroristen massakrierten mit einer Bombenserie, die Sri Lanka am Ostersonntag, 21. April erschütterte, mehr als 300 Menschen. Drei der tödlichsten Bombenexplosionen fanden in vollgepackten Kirchen statt, in denen die Auferstehung Christi gefeiert wurde.

Obwohl dein Erzbischof aus Sri Lanka sagte, dass „wir nie erwarteten, dass so etwas geschieht und besonders nicht an Ostersonntag“, sind islamische Terroranschläge gegen Christen während oder um Ostern herum kaum etwas Ungewöhnliches.

Stark beachtenswert waren Bombenanschläge von islamischen Terroristen auf zwei koptisch-christliche Kirchen währen der Palmsonntagsmese 2017 in Ägypten, mit der die Osterwoche beginnt und bei der es 50 Tote und 120 Verletzte gab.

Während die parallelen Bomben auf Kirchen und das Massakrieren von Christen um Ostern herum offensichtlich sind, gibt es eine weitere, subtilere – und groteskere Parallele. Sowohl beim Beispiel aus Sri Lanka als auch dem aus Ägypten, die beide der Islamist Staat für sich beanspruchte, wurden „Kränkungen“ angeführt, um ihren Terrorismus zu rechtfertigen, den sie offenbar als „Vergeltung“ darstellen wollen.

Zwei Tage nach den Anschlägen auf Sri Lanka sagte ein nachrangiger Verteidigungsminister: „Erste Ermittlungen haben ergeben, dass, was in Sri Lanka geschah, als Vergeltung für den Anschlag auf Muslime in Christchurch erfolgte.“ Dort hatte letzten Monat ein Mann aus Neuseeland etwa 50 Muslime in zwei Moscheen getötet.

Gleichermaßen und den meisten nicht bekannt, führte der Islamische Staat „Kränkungen“ an, um sein grausames Abschlachten von 21 Christen – von denen 20 Kopten waren – am lybischen Meeresufer im Jahr 2015 zu rechtfertigen.

Ein Artikel in Dabia, dem englischsprachigen Online-Magazin des Islamischen Staates, trug die Überschrift „Rache für die Muslimat [muslimischen Frauen], die von koptischen Kreuzzüglern Ägyptens verfolgt werden“. Darin wurde behauptet, das die 21 Christen als „Rache“ für zwei zwei koptische Frauen abgeschlachtet wru den, di e2010 und nach Angaben islamischer Propgganda von Ägyptens koptisch-orthodoxer Kirche gezwungen wurden ihren Übertritt zum Islam zu widerrufen und zum Christentum zurückzukehren.

Tatsächlich stellten sie den verstorbenen koptische Papst Schenuda III damals dar als „US-Spion, ein Entführer und Folterer weiblicher muslimischer Konvertiten vom Christentum, der in Klöstern und Kirchen Waffen hortet, mit der Absicht Krieg gegen die Muslime zu führen und Ägypten zu teilen, um einen koptischen Staat zu schaffen“.

So sieht die Natur der islamischen Propaganda und Projektion aus – immer anderen dessen beschuldigen, was Islamisten gewohnheitsmäßig selbst tun.

Das Magazin des Islamischen Staats zitierte weiter den Bombenanschlag auf die Erlöserinnen-Kirche im Irak 2010 als Produkt der „Rache“ für dieselben angeblichen Rück-Konvertierungen der Frauen in Ägypten zum Christentum. Damals stürmten bewaffnete Jihadisten die irakische Kirche während des Gottesdienstes, eröffneten wahllos das Feuer, bevor sie ihre Selbstmord-Westen zündeten, die „mit Kugellager-Kugeln gefüllt warne, um so viele Menschen wie möglich zu töten“. Fast 60 Christen – darunter Frauen, Kinder und sogar Babys (Bilder, wie es danach aussah) – wurden abgeschlachtet.

Zwei Punkte strafen all solche Behauptungen islamischer „Vergeltung“ aufgrund von „Kränkungen“ Lügen:

Erstens: Seit wann brauchen islamische Terrororganisationen, die regelmäßig Hass auf andere predigen – an erster Stelle davon steht der Islamische Staat – jemals einen Grund oder eine Ausrede, um Nichtmuslimen, in erster Linie Christen, das Leben zur Hölle zu machen? Ich habe zum Beispiel seit Juli 2011 die monatlichen Berichte zur „muslimischen Christenverfolgung“ zusammengestellt (veröffentlicht auf Gatestone Institute). In praktisch jedem dieser monatlichen Berichte (aktuell 91) bombardieren, verbrennen oder verbieten Muslime Kirchen und terrorisieren allgemein Christen. Sollen wir ernsthaft glauben, dass das alles aus muslimischer „Gekränktheit“ gegen entmachtete christliche Minderheiten in ihrer Mitte geschieht?

Zweitens: Was genau haben braune Christen in Sri Lanka mit einem weißen Terroristen in Neuseeland zu tun? Was haben die irakischen Christen in der Erlöserinnen-Kirche oder der eine geköpfte Ghanaer mit den eingebildeten Verbrechen der koptischen Kirche zu tun?

Tatsache ist, dass säkulares westliches Handeln, das absolut nichts mit der Christenheit zu tun hat, regelmäßig von Muslimen angeführt wird, die ihre Wut an den verletzlichen christlichen Minderheiten in ihrer Mitte auslassen.

Das geht bis ins Mittelalter zurück, als Muslime wie der „großherzige“ Saladin „Vergeltung“ an den europäischen Kreuzrittern übte, indem er koptische Christen in Ägypten kreuzigte und ihre Kirchen teerte (dokumentiert in Adel Gundys anstehendem Buch A Sword Over the Nile).

Kurz gesagt: In der Vergangenheit wie in der Gegenwart haben Muslime keine „Kränkungen“ gebraucht, um Christen und andere „Ungläubige“ anzugreifen – obwohl sie sie gegenüber den Naiven in der westlichen Welt immer freudig angeführt haben.

25 Jahre nach Oslo: Der Elefant im Raum

Ist es muslimischen Palästinensern möglich mit Israel Frieden zu schließen?

Robert L. Meyer, FrontPageMag, 17. April 2019

Vorbemerkung des Autors: Ich habe den Islam mehr als fünf Jahre lang studiert, weil ich wissen wollte, was sogenannte „islamistische“ oder „radikale“ Muslime gegen Juden, Israel und den Westen antreibt. Ich verstehe das jetzt. Der folgende kurze Artikel legt die Argumente dar, warum „Land für Frieden“ unter dem Islam schlicht unmöglich ist, aufgrund von Sure 2,191- und es ist dieser Grund (und die Ignoranz westlicher und israelischer Diplomaten und Unterhändler diesbezüglich), die es muslimischen Palästinensern unmöglich gemacht hat und weiter machen wird Frieden mit Israel zu schließen. Diese palästinensische Haltung ist von den obersten religiösen Fürhern der Palästinenser bestätigt worden, die bekräftigt haben, dass GANZ Palästina eine heilige islamische Waqf (Arabisch: eine unveräußerliche religiöse Schenkung gemäß islamischem Scharia-Recht) ist und daher „nicht einmal ein Millimeter“ davon aufgegeben werden darf. Der Artikel ist von einer Reihe Islamexperten überprüft und auf seine Richtigkeit hin bestätigt worden.

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Es sind jetzt mehr als 25 Jahre seit im Oktober 1993 die Oslo-Vereinbarungen unterschrieben wurden. Doch in den vielen veröffentlichten Kommentaren und Berichten zu diesem Jubiläum und dem Versagen der Seiten zu einer endgültigen Zweistaatenlösung für den israelisch-palästinensischen Konflikt zu kommen ist nirgendwo ein israelischer Politiker oder Journalist zu finden, der die leiseste Ahnung der massiven Auswirkungen des Islam auf die Beeinflussung und Motivation der angeblichen Friedenschaffenden bei den Palästinensern hat.

Der Islam ist in der Tat der „Elefant im Raum“ (das Offensichtliche).

Der Koran erklärt in Sure 2,191: „Vertreibt sie von dort, von wo immer sie euch vertrieben.“

Islamische Gelehrte haben diesen Vers durchgängig so interpretiert, dass Land, das durch Eroberung oder anders einmal islamisch wurde, auf ewig islamisch bleibt und dass Muslime jede nichtmuslimische Regierung vertreiben muss, die in einem Land die Macht übernimmt, das einmal unter islamischer Herrschaft stand.

Kalif Omar eroberte Jerusalem und Palästina im Jahr 637 n.Chr. und das Land Israel blieb (mit Ausnahme der 188 Jahre der Kreuzritterzeit von 1099 bis 1187) bis zum September 1923 unter islamischer Herrschaft; damals begann das britische Mandat. Für Muslime ist Palästina seit seiner Eroberung durch den Islam 637 „muslimisches Land“.

Darüber hinaus ist diese Haltung von Mahmud Al-Habbasch untermauert und bestätigt worden; al-Habbasch ist Berater des Palästinenserpräsidenten Mahmud Abbas für Islam und zudem der oberste Scharia-Richter der palästinensischen Autonomiebehörde (PA):

Mahmud Al-Habbasch betonte, dass gemäß dem islamischen Scharia-Recht das gesamte Land Palästina ein waqf ist (d.h. eine unveräußerliche religiöse Schenkung gemäß dem islamischen Recht) und ein gesegnetes Land, von dem verboten ist auch nur einen Millimeter zu verkaufen, zu verschenken oder Die Besatzung zu ermöglichen.

[Offizielle PA-Tageszeitung Al-Hayat Al-lJadida, 22. Oktober 2014; Übersetzung: Palestinian Media Watch (PMW)]

Siehe auch die Erklärung PA unten, übersetzt aus dem arabischen Original:

Jeder, der glaubt, das sie Nation ihr Palästina oder ihr Jerusalem verkauft hat, bildet sich nicht nur etwas ein. Jeder, der glaubt, dass ein Tag kommen wird, an dem die Nation einen Zoll oder Millimeter des gesetzten und geheiligten Landes Palästina verkauft ist reine Einbildung. Die gesamte Nation sagt, was [PA-] Präsident Mahmud Abbas sagt: ‚Der Palästinenser, Araber, Muslime und Christen, die auch nur einen Zoll von Jerusalem preisgeben, ist noch nicht geboren und wird nie geboren werden.‘“

[Offizielles PA-Fernsehen, 20., April 2018; Übersetzung: PMW]

Der derzeitige Mufti der palästinensischen Autonomie, Mohammed Hussein, hat dieselbe Haltung bekräftigt:

Palästina, dazu gehört Jerusalem, ist Waqf-Land und es ist durch Scharia-Gesetz verboten es preiszugeben oder die Eigentums-Übertragung auf seine Feinde zu erleichtern, denn es ist Teil des öffentlichen islamischen Eigentums. Besitz über islamisches Territorium oder Teil davon Feinden zu übertragen ist ungültig und stellt Hochverrat dar.

[Offizielle PA-Zeitung Al-Hayat Al-Jadida, 13. April 2018; Übersetzung: PMW]

Bitte beachten Sie, dass die palästinensische Autonomiebehörde dieselbe Sichtweise spiegelt, die in der Hamas-Charta dargelegt ist (Artikel 11):

Die Islamische Widerstandsbewegung [Hamas] glaubt, dass das Land Palästina ein islamisches waqf ist, geweiht für zukünftige Generation muslimische Generationen, bis zum Tag des Jüngsten Gerichts. Es oder jeder Teil davon darf nicht vergeudet werden; es oder kein Teil davon darf nicht aufgegeben werden.

Aus diesen Gründen ist der Austausch von muslimischem „Land für Frieden“ mit Israel unter dem Islam schlicht unmöglich. Hat irgendjemand in Israel je diesen Punkt bemerkt oder darüber nachgedacht – oder sind wir so ignorant dem Islam gegenüber, dass es nie angemessen in Betracht gezogen und bewertet worden ist?

Der Koran Sure 2, Vers 191 wird von Shimon Peres gegenüber 2015 einmal erwähnt. Er antwortete: „Nein. Sie haben Unrecht. Wir schlossen Frieden mit Ägypten. Wir schlossen Frieden mit Jordanien.“

Shimon Peres hatte Recht – und Unrecht.

Vor der Unterzeichnung des Friedensvertrags zwischen Israel und Ägypten im März 1979 bestand der ägyptische Präsident Anwar Sadat auf seiner erklärten Forderung – die auch erfüllt wurde – „jeden Quadratzentimeter des Sinai zurückzuerhalten“. Das geschah ungeachtet der ursprünglichen Verhandlungsposition Israels nach einer fortgesetzten israelischen Beobachtungspräsenz in Scharm el-Scheik und den westlichen Bergen des Sinai und Beibehaltung sowohl der von Israel entwickelten Tourismusorte Taba und Yamit nahe Eilat auf dem Sinai.

Nachdem der Friedensvertrag zwischen Israel und Ägypten unterzeichnet wurde, konnte Sadat zum ägyptischen Volk zurückkehren und zurecht behaupten, dass er „jeden Quadratzentimeter“ des von Ägypten verwalteten muslimischen Landes zurückbekommen hatte.

Der Fall Jordanien ist noch interessanter und erhellender.

In einem zweistufigen Manöver, das im Juni 1988 begann, gab König Hussein alle jordanischen Ansprüche an Judäa und Samaria auf, die im jordanischen Wunschdenken „Westbank“ (Westufer des Jordan) genannt wurde. Sechs Jahre später, im Oktober 1994, unterschrieben Israel und Jordanien einen Friedensvertrag.

Es hatte aber ein ernstes Problem gegeben: Israel besetzte seit dem Juni 1967 drei Bereich jordanisches Land: die winzige „Friedensinsel“ mitten im Jordan und zwei Felder, die zu israelischen Siedlungen in der Arava, südlich des Toten Meeres gehörten.

In Anhang 1A und 1B des Friedensvertrags wurde das gelöst: Israel erkannte die volle jordanische Souveränität über all dieses Land an. Jordanien stimmte zu, dass Israel das Land auf dieselbe Weise weiter „nutzen“ konnte, wie vorher, für einen „rollenden“ Zeitraum von 25 Jahren, außer das wird von Jordanien mit einer einjährigen Vorlaufzeit aufgekündigt (was Jordanien Ende Oktober 2018 tat).

Nach der Unterzeichnung des Friedensvertrags konnte König Hussein dem jordanischen Volk gegenüber richtigerweise den Anspruch erheben, dass er jeden Quadratzentimeter des jordanisch verwalteten muslimischen Landes zurückgeholt hatte.

Was das Land Israel/Palästina selbst angeht, das „vom Fluss bis zum Meer“ reicht, überließen die Arabische Liga und Jordanien es Palästinenserpräsident Yassir Arafat und der Palästinensischen Befreiungsorganisation als einziger Instanz, die darüber mit Israel verhandeln und das lösen sollte.

Was machten Yassir Arafat und sein Nachfolger Mahmud Abbas?

Bei den Verhandlungen in Camp David im Juni 2000 zwischen dem israelischen Premierminister Ehud Barak und Yassir Arafat bot Israel an 97% von Judäa und Samaria den Palästinensern abzugeben; Arafat verblüffte Barak und Präsident Bill Clinton damit, dass er nie ein Gegenangebot machte. Warum? Weil er das nicht tun konnte: Der Koran (Sure 2,191) erlaubte es nicht. Allah sagt, dass muslimisches Land niemals den Kuffar (Ungläubigen) überlassen werden kann; darauf steht der Tod. Das die Palästinenser israelische Souveränität über irgendeinen Teil palästinensischen Landes anerkennen was unmöglich. Muslimische Palästinenser hätten das nie akezptiert und Arafat wäre von seinen eigenen Leuten ermordet worden.

Nachdem die Verhandlungen in Camp David gescheitert waren, wurde Arafat von einem arabisch-israelischen muslimischen Journalisten auf Arabisch gefragt, warum er die Verhandlungen verlassen habe. „Weil die Israelis uns nicht 100% geben wollten!“, antwortete er. Der Koran verfügt, dass Arafat ganz Palästina zurückholt, angefangen mit der sogenannten „Westbank“. Er hatte nicht die Freiheit es anders zu machen.

Sieben Jahre später war es bei den Verhandlungen zwischen dem israelischen Premierminister Ehud Olmert und Palästinenserpräsident Mahmud Abbas auf der Konferenz in Annapolis im November 2007 genau dasselbe: Ehud Olmert machte den Palästinensern ein sehr großzügiges Angebot von 97% von Judäa und Samaria, wobei Jerusalem kreuz und quer zerschnitten wurde, eine Landverbindung zwischen dem Gazastreifen und Judäa und Samaria geschaffen wurde und sogar einige palästinensischen Flüchtlingen die Rückkehr nach Israel gestattet wurde.

Aber wie reagierte Abbas? Auch er machte kein Gegenangebot. Warum? Weil er das nicht tun konnte (Sure 2,191). Der Koran verbot die Anerkennung israelischer Souveränität über jeglichen Teil muslimisch-palästinensischen Landes, muslimische Palästinenser würde das nie akzeptieren und Abbas wäre von den Palästinensern ermordet worden.

Gemäß dem Koran ist den Palästinensern befohlen ALLES palästinensisch-muslimische Land „vom Fluss bis zum Meer“, ein heiliges waqf unter dem Scharia-Recht zurückzuholen. Das Konzept des israelisch verwalteten muslimischen Landes (d.h. Anerkennung der Souveränität des Staates Israel über jeglichen Teil von Palästina) ist im Islam nicht möglich.

Ist Ihnen jemals aufgefallen, dass palästinensische Ansprüche immer in auf Land baiseenden Begriffen wurzeln? Sie sprechen von der „Besatzung“ ihres Landes, davon von den Israelis 1948 aus Palästina „vertrieben“ worden zu sein und ihr gesamtes Land „vom Fluss bis zum Meer“ zurückzugewinnen. Das oberste Gesetz der palästinensischen Autonomie macht Landverkäufe von Palästinensern an Juden zur Straftat, die mit dem Tod bestraft wird. Mohammed gab auf seinem Todesbett einen Befehl „die Juden und Christen aus der Arabischen Halbinsel zu vertreiben und niemanden außer Muslimen dort zu behalten“. Die Hamas–Krawalle an der Grenze zwischen Israel und dem Gazastreifen finden im Gedenken an den „Tag des Landes“ statt. Lässt irgendetwas davon etwas klingeln?

In den Oslo-Vereinbarungen versprachen die Palästinenser den Staat Israel innerhalb der „Grünen Linie“ anzuerkennen und die PLO-Charta entsprechend zu abzuändern. Das haben sie nie getan. Sie können und wollen das nicht tun, ohne gegen Allahs Gebot in Sure 2,191 zu verstoßen.

Wenn man an die tausenden Stunden Verhandlungen von Israel, den USA und anderen internationalen Unterhändlern denkt, die seit Oslo versuchen eine Endvereinbarung mit den Palästinenser zu einer „Zweistaatenlösung“ zu finden, dann erinnert das an das „Spiegel-Prinzip“.

Israelische, amerikanische und andere Politiker und Unterhändler glauben weiter, dass sie mit „dem Mann im Spiegel“ verhandeln, d.h. jemandem, der wie sie auf eine westliche, säkulare Weise denkt, ohne Rücksicht auf vorherrschende religiöse Faktoren.

Manche Kommentatoren erklären, dass die Führung der Palästinenser, angefangen mit Yassir Arafat, säkular ist. In dem Maß, wie das stimmen könnte, spielt es keine Rolle. Das palästinensische Volk ist gewiss nicht säkular. Eine vom Jerusalem Media and Communication Centre durchgeführte Umfrage, die am 6. August 2018 veröffentlicht wurde, wollte von den Palästinensern in Judäa und Samaria (der „Westbank“) und dem Gazastreifen wissen: „Spielt Religion im Allgemeinen eine wichtige Rolle in Ihrem Leben?“ Die Antwort lautete in der Westbank zu 96,8% „Ja“, im Gazastriefen zu 99,2% „Ja“.

Israelische und amerikanische Unterhändler verhandeln nicht mit „dem Mann im Spiegel“ wie sie selbst es sind, sondern mit religiösen Palästinensern muslimischen Glaubens. Ein wenig mehr harte Kenntnisse über den Islam, der der „Elefant im Raum“ ist, würde helfen die Palästinenser als von ihren eigenen, ernst genommenen religiösen und kulturellen Imperativen getrieben zu begreifen, die das genaue Gegenteil derer der Israelis und Amerikaner sind.

Lebensgefahr!

Kay Wilson, Facebook, 2. April 2019

Den letzten Satz muss man sich mal reinziehen! (Deshalb habe ich ihn hervorgehoben.)

Vor ein paar Wachen traf ich zwei entzückende junge, muslimische Damen, als ich mit den Hunden draußen war. Wir unterhielten uns ein wenig und sie hatten etwas Angst vor meinem „grimmig“ dreinblickenden Welpen Munchkin. Sie sagten mir, sie sucht nach Arbeit, weil sie Geld sparen und studieren wollten. Wir tauschen unsere Telefonnummern aus und gestern riefen sie an, um sie sagen, sie könnten putzen. Ich freue mich gar nicht, dass ich nichts bezahlen muss.

Sie machten eine tolle Arbeit. Es dauerte nicht lang, bis sie sich mit dem Hund super anfreundeten. Sie freuen sich auf mehr Arbeit im Raum Jerusalem. Sie sprechen Arabisch und Hebräisch. Wenn jemand Arbeit für diese liebevollen, hart arbeitenden reinen Seelen hat, möge er bitte den getaggten Razan Abu Laban anrufen. Wer keine Arbeit hat: Ich bin sicher, sie würden einen Like oder ein paar ermutigende Worte zu schätzen wissen. Auf ihren Wunsch hin kann ich das Bild leider nicht posten, weil es ihr Leben in Gefahr bringen würde.

Kay ergänzte später:

Ich traf meine beiden entzückenden muslimischen Pflegedamen heute; eine praktizierend, die andere nicht. Auf ihre Bitte hin postete ich ein Foto bei mir auf Facebook, weil sie von mir Hilfe haben wollten nach Arbeit zu suchen. 20 Minuten später bat mich eine, aus Angst um ihr Leben, dass ich es löschen sollte. Ja, der Islam ist Freiheit.

Antisemitismus kann nicht mit Islamophobie vermengt werden

Zebya Nur, American Thinker, 28. März 2019

Mit dem Aufstieg antimuslimischer Stimmungen im Westen gibt es einen zunehmenden Trend Islamophobie mit Antisemitismus zu vermengen. Nach dem Anschlag auf die Moschee in Neuseeland behauptete der Journalist Mehdi Hassan, Antisemitismus sei auf eine Art stigmatisiert worden, wie es mit Islamophobie nicht getan wird Hassan sinnert zudem:

Stellen Sie sich vor ein BBC-Moderator fragt eine jüdischen Gast nach den Schüssen in der Synagoge von Pittsburgh: „Denken Sie, Ihre Gemeinde tut genug um Israels Besatzung zu verurteilen?“

Mehdi Hassen offenbart unwissentlich eine antisemitische Art zu denken, von der er annimmt, sie werde ihm einen Freifahrtschein verschaffen, weil sie in antizionistischem oder antiisraelischem Gewand daherkommt; Juden sind für die israelische Besatzung das, was Muslime für den extremistischen Islam sind. Viele Muslime behaupten antizionistisch, aber nicht antisemitisch zu sein. In Wahrheit ist das wenig anders als eine irreleitende Finte, die in der westlichen Welt unter dem Deckmantel der Menschenrechte Unterstützung gewinnen soll, wo Aufrufe zur Vernichtung Israels (wie sie in muslimischen Ländern üblich sind) nicht toleriert werden würden.

Die Verschmelzung von Antisemitismus und Islamophobie kann in einer Reihe von Punkten energisch hinterfragt werden:

  1. Die logische Verschmelzung würde darin bestehen, Juden mit extremistischem Judentum zu vergleichen. Aber natürlich wird das Judentum im Westen nicht auf die Weise als Bedrohung gesehen wie der Islam. Selbst der linksextreme Antisemitismus, der in Großbritannien unter Jeremy Corbyns Labour Party popularisiert wurde, wurzelt im marxistischen Glauben, dass Juden reiche Kapitalisten sind.
  2. Muslime sind, wie Christen, eine religiöse Gruppe, während Juden sich als ethnoreligiöse Gruppe definieren: Jüdisch sein folgt weiblicher Erblinie. Islamophobie ist ein Hass, der sich gegen die Religion des Islam richte. Hass gegen Muslime sollte vielleicht Muslimphobie genannt werden, damit diese Gewalt gegen Muslime bekämpft werden kann, ohne Kritik am Islam zu unterdrücken. Der Islam sollte nicht vor demselben Level an Kritik abgeschirmt werden, das andere Religionen unter der freien Meinungsäußerung erdulden.
  3. Islamophobie wird von Muslimen oft als Mittel verwendet legitime Diskussion über den Islam zu verhindern. Das Scharia-Recht, wie es von den Hauptzweigen des Islam befürwortet wird, ist inkompatibel mit westlicher Demokratie, nicht zuletzt weil der Islam keine Reformation gehabt hatte. Das bewies sich durch die fehlgeschlagenen Versuche der Organisation der Islamischen Kooperation im Westen Blasphemiegesetze einzuführen.
  4. Muslime selbst sind oft die größten Lieferanten von Antisemitismus. Muslimische Opposition gegen Israel ist in islamischen Vorherrschafts-Lehren verwurzelt, einer Ersetzungstheologie, die selbst eine Form des Antisemitismus ist. Wenige Muslime werden behaupten, dass Pakistan ein britisches Kolonialunterfangen ist, wie sie es fälschlich mit Israel tun. Als ich aufwuchs, hörte ich eines Tages, der Islam würde Israel auf dieselbe Weise besiegen wie die Kreuzritter vor Jahrhunderten. Es heuchlerisch von Muslimen gegen den Zionismus zu sein und sich dann mit den Juden in einen Topf zu werfen und zu behaupten demselben Feind gegenüber zu stehen und vorzugeben, der Zionismus habe nichts mit dem Judentum zu tun. Denn würde das stimmen, würden mehr als 700.000 Juden des Nahen Ostens nicht vertrieben oder gezwungen worden zu sein ihren Besitz und Vermögen zurückzulassen, als sie vor arabischer Gewalt und Verfolgung vor und nach der Gründung Israels im Jahr 1948 flohen. Diese Heuchelei ist ein Trick, um die etablierteren jüdischen Organisationen zu mobilisieren Islamohpobie für die Muslime zu bekämpfen.
  5. Eine Menge der antimuslimischen Stimmung im Westen ist Folge der illiberalen und extremistischen Überzeugungen und Praktiken von Muslimen. Zum Beispiel behauptete der Moschee-Attentäter von Neuseeland, er nehme Rache für die Massenvergewaltigungen durch Versklavungsbanden in Rotherham, begangen von Männern, die hauptsächlich pakistanisch-muslimischer Mirpur-Herkunft in England. Im Vergleich dazu sind die orthodoxen Strömungen des Judentums liberal und gut integriert sowie mit westlichen Demokratien kompatibel. In Großbritannien haben die strikt Orthodoxen sogar die geringsten Verbrechensraten des Landes, während Gefängnisstatistiken zeigen, dass demografisch eine höhere Verbrechensrate pro Kopf haben als die Gesamtbevölkerung.
  6. Die rechtsextreme, weiß-nationalistische Ideologie ist eine rassistische, aber das bedeutet nicht notwendigerweise, dass jeder Gegner des Islam ein Rassist ist. Viele, die die Scharia als inkompatibel mit liberalen westlichen Werten, lehnen gleichermaßen die rechtsextreme Ideologie ab. Andere Minderheiten, die selbst oft aus denselben Ländern wie muslimische Immigranten stammen, sehen sich nicht demselben Maß an Feindseligkeit gegenüber. Warum hören wir nichts von Buddhistophobie? Hinduphobie? Sikhphobie?
  7. Die Zunahme der Islamophobie im Westen ist eine Reaktion auf den Typ islamischen Extremismus, der von Al-Qaida und ISIS entfesselt wurde. Kulturelle Praktiken in einigen muslimischen Ländern wie weibliche Genitalverstümmelung und Ehrenmorde sind ein treibender Faktor. Noch ein Grund ist die unverhältnismäßige Zahl muslimischer Männer, die in Skandalen zum Heranziehen von Sexsklavinnen in England beteiligt sind. Es hilft nicht, dass die politisch korrekte Kultur eine ehrliche Diskussion religiöser und kultureller Praktiken in vielen Teilen der Welt üblich ist. Es gibt muslimische Männer, die glauben, dass Frauen, die sich nicht verschleiern und die an sexuelle Befreiung glauben, keinen Grund haben sich darüber zu beschweren, dass Männer sie vergewaltigen. In der jüdisch-christlichen Tradition ist der Mann verpflichtet die Sexualität zu kontrollieren, aber in der islamischen Kultur muss eine Frau sicherstellen, dass sie den Mann nicht erregt. In muslimischen Ländern wird eine vergewaltigt Frau oft für das Verbrechen verantwortlich gemacht den Mann angestachelt zu haben. Soziale Normen diktieren, dass Themen wie sexueller Missbrauch (ob von Frauen oder von Kindern) unter den Teppich gekehrt werden, um die Familienehre zu wahren. Wenn Männer aus solchen Kulturen in den Westen ziehen und diese Praktiken mitbringen, dann kann man erwarten, dass es Gegenreaktionen gibt.

Für Muslime wäre es vielleicht produktiver diese Sichtweisen und Bräuche infrage zu stellen oder zu reformieren und nicht vorzugeben, Islamophobie und Antisemitismus seien zwei Seiten derselben Medaille. Die Bräuche des ISIS-Kalifats jesidische Frauen als Sexsklavinnen zu halten und zu vergewaltigen, werden vom Koran genehmigt. Historisch kann man sehen, dass die Praxis des osmanischen Kalifats christliche Frauen als Sexsklavinnen zu versklaven, in denselben Lehren wurzelt.

Natürlich befürworten nicht alle Muslime diese Auffassungen und viele andere halten sie für überholt. Aber leider hat nicht es denselben Eifer muslimischer Führer und Geistlicher gegeben, um für Reform zu werben, wie es ihn gegeben hat die Vernichtung Israels anzustreben. Im Gegenteil, man kann gemeinsame Bemühungen erkennen die Aufmerksamkeit von traditionellen islamischen Lehren abzulenken und stattdessen die Rassenkarte zu spielen, um sich als Opfer darzustellen. Gruppen für Muslimrechte wie die Hamas – in den USA mit CAIR verbunden und in Großbritannien mit dem Muslim Council of Britain – werden eine unmäßige Menge an Energie aufwenden, die liberale Muslime untergräbt und Islamismus fördern, während sie behaupten die Opfer von Rassismus und Islamophobie zu sein.

Islamophobie und Antisemitismus sind zwei verschiedene Dinge, die nicht vermengt werden sollten.

Ernsthafter Dialog mit dem Islam: was sich lohnt und was nutzt

Raymond Ibrahim, 28. Februar 2019 (PJ Media)

Was ist der  Zweck von interreligiösem Dialog? Oder was sollte er sein?

Als der Vatikan und Papst Franziskus ankündigten, wie es vor kurzem geschah, dass ein interreligiöser Dialog mit führenden Muslimen geführt wird, was genau vermitteln sie der Welt? Was erreichen sie?

Die Antwort auf diese Fragen ist der Unterschied zwischen dem, was echter interreligiöser Dialog ist – nämlich etwas Ausgezeichnetes, das die Komplikationen anerkennt und zu überwinden versucht – und worauf postmoderner interreligiöser Dialog hinausläuft: beruhigende, aber falsche Wundermittel, die nur dazu dienen zu unterdrücken, was Komplikationen unter der Oberfläche eitern und Metastasen bilden lassen.

Als Beispiel dafür sollten Sie sich das historische Dokument ansehen, die von Papst Franziskus und seinem muslimischen Gegenüber, Scheik Ahmed al-Tayeb von der Al-Azhar unterzeichnet wurden. Weit davon entfernt auch nur anzudeuten, dass der Islam eine Verbindung zu all dem Terror und der Verwüstung hat, die in seinem Namen verursacht werden, gibt das Dokument die gesamte Schuld „fehlerhafter Interpretationen religiöser [muslimischer] Texte und Politik, die mit Hunger, Armut, Ungerechtigkeit, Unterdrückung und stolz zusammenhängt“.

Natürlich besteht einer der Gründe, dass solche „interreligiösen Dialoge“ üblich sind, darin, dass ihre Kehrseite – aufrichtige und direkte Dialoge – für ziemlich unbehagliche Erfahrungen sorgen. Sie würde etwa so ablaufen: Wir – Gläubige dieser oder jener Religion – bestätigen, dass wir Differenzen haben und dass wir, statt uns deswegen gegenseitig umzubringen, hier sind, um sie offen zur Diskussion zu stellen.

Das ist immerhin genau das, was historisch Dialog zwischen westlichen und muslimischen Leuten bedeutete.

Zum Beispiel forderte Kalif Omar um das Jahr 718 – weniger als ein Jahrhundert nach dem Tod des islamischen Propheten Mohammed – den byzantinischen Kaiser Leo III. auf den Islam anzunehmen. Das führte zu einem offenen Briefaustausch. Statt den Islam diplomatisch zu preisen, aber höflich abzulehnen, prüfte Leo dessen Behauptung, er sei vom Himmel geschickt. Unter anderem kritisierte er den Islam offen wegen der Beschneidung und dem Umgang mit Frauen als bewegliches Eigentum und für die Lehre, dass das Paradies wenig mehr als ein Bordell sein wird, in dem muslimische Männer auf ewig mit übernatürlichen Frauen kopulieren.

Leo stellte darüber hinaus den Frieden Christi Mohammeds Jihad gegenüber: „Ihr nennt diese verheerenden Angriffe den ‚Weg Gottes‘ [sabil Allah, Code für: Jihad]; sie bringen allen Menschen Tod und Gefangenschaft. Seht eure Religion und ihre Entlohnung [Tod und Vernichtung]. Seht eure Pracht, die ihr vorgebt ein engelhaftes Leben zu führen.“

Weit davon entfernt ein Gottesgeschenk zu sein, befand sich der Islam mit Gottes Volk im Krieg, schloss der Kaiser: „Ich sehe euch, selbst jetzt … solche Grausamkeiten an den Gott Treuen verüben, mit dem Zweck sie zum Gaubensabfall zu konvertieren und all jeden den Tod zu bringen, die euren Plänen Widerstand leisten, so dass täglich die Vorhersage unseres Retters erfüllt ist: ‚Es kommt aber die Zeit, dass, wer euch tötet, meinen wird, er tue Gott einen Dienst damit.‘“ (Joh. 6,2) (Sword and Scimitar, S. 63-65 hat den gesamten „Dialog“.)

Islam: Der „furchtbarste und hartnäckigste Feind“ des Westens

Raymond Ibrahim, 13. Februar 2019 (American Thinker)

Auf der Höhe der westlichen Dominanz über den Islam im frühen zwanzigsten Jahrhundert stellte der europäische Historiker Hilaire Belloc etwas bemerkenswert vorausahnend fest, was damals übertrieben erschienen haben mag.

Millionen moderne Menschen der weißen Zivilisation – das heißt, die Zivilisation Europas und Amerikas – haben alles zum Islam vergessen. Sie sind nie mit ihm in Kontakt gekommen. Sie halten es für selbstverständlich, dass er im Verfall begriffen ist und dass er auf jeden Fall eine fremde Religion ist, die sie nicht beunruhigen wird. Er ist faktisch der beeindruckendste und hartnäckigste Feind, den unsere Zivilisation gehabt hat und könnte jeden Moment in der Zukunft eine so große Bedrohung werden, wie er es in der Vergangenheit gewesen ist. (aus Bellocs The Great Hresies, 1938, Hervorhebung hinzugefügt)

Jeder, der bezweifelt, dass der Islam „der furchtbarste und hartnäckigste Feind gewesen ist, die unsere Zivilisation gehabt hat“, sollte sich mit der langen offensiven Bilanz des Islam gegenüber dem Westen vertraut machen. Es folgt eine knappe Zusammenfassung:

Gemäß der islamischen Geschichte rif der arabische Gründer des Islam, Mohammed, im Jahr 628 den byzantinischen Kaiser Heraclius – der sybolisch Kopf der Christenheit – auf dem christlichen Glauben abzuschwören und den Islam anzunehmen. Der Kaiser lehnte ab, der Jihad wurde erklärt und die Araber marschierten in Syrien ein und besiegten die kaiserliche Armee 636 in der Schlüsselschlacht am Yarmuk.

Dieser Sieg ermöglichte es den Muslimen in alle Richtungen auszuschwärmen, so dass sie weniger als ein Jahrhundert später den größeren, älteren und reicheren Teil der Christenheit, einschließlich Syriens, Ägyptens und Nordafrikas erobert hatten.

Ihr Drang nach Europa aus dem Osten wurde weiderholt von den Mauern Konstantinopels verhindert, nach der spektakulär fehlgeschlagenen Belagerung von 717/718; viele Jahrhundert sollten vergehen, bevor eine muslimische Machtdaran dachte die Kaiserstadt einzunehmen. Die Araber schafften es nach Europa selbst einzudringen und eroberten Spanien, aber sie wurden in der Schlacht von Tours 732 gestoppt und schließlich südlich der Pyrenäen zurückgedrängt.

Mehr als zwei Jahrhunderte später wurde weiterhin auf dem Land und auf See auf Europa in der fortgesetzten muslimischen Suche nach Beute und Sklaven, der die Historiker den Namen „dunkles Mittelalter“ gegeben haben und das sich über den Kontinent legte, eingetrommelt – unzählige tausende Christen wurden versklavt und jede Mittelmeerinsel geplündert.

Die Wechselfälle des Krieges ebbten ab und flossen wieder – das Oströmische Reich („Byzanz“) hatte im zehnten Jahrhundert ein kräftige Comeback gegen den Islam – auch wenn die Grenze dieselbe blieb. Das änderte sich, als die Türken unter der Führung des Seltschuken-Stamms zum neuen Standartenträger des Jihad wurden. Sie vernichteten Ostanaltolien beinahe, insbesondere Armenien und Georgien im elften Jahrhundert und überrannten nach der Schlacht von Manzikert 1071 Kleinasien.

Inzwischen war Westeuropas Militärmacht so gereift, dass der erste Kreuzzug, als der Papst die Ritter der Christenhgeit den Christen des Ostens zu Hilfe rief, geboren wurde. Westliche Christen, angeführt von den Franken, marschierten in die Bärenhöhle, besiegten ihre Gegner in mehreren Begegnunen und schafften es eine feste Präsenz in der Levante zu gründen, einschließlich in Jerusalem, das sie 1099 zurückeroberten – nur um es weniger als einhundert Jahre, 1187, nach der schicksalhaften Schlacht von Hattin wieder zu verlieren. Bis 1297 war der Auftritt der Kreuzritter aus dem Nahen Osten eliminiert.

Doch wenn sie im Osten fehlschlugen, hatten die Kreuzzüge im Westen Erfolg. Ein paar Jahre nach der muslimischen Invasion und Eroberung Spaniens um 711 begannen in den nördlichen Bergen von Asturien versteckte Christen die Reconquista (Rückeroberung); bis 1085 hatte sie sich als ausreichend effektiv erwiesen, um zwei neue muslimische Invasionen aus Nordafrika heraus auszulösen, um ihr entgegenzuwirken. Erneut dominierten Ebbe und Flut des Krieges die Landschaft, aber 122 fügten Spaniens einheimische Christen dem Islam bei Las Navas de Tolosa seinen Todesstoß zu, so dass er bis 1252 auf Granada am südlichsten Zipfel der Iberischen Halbinsel zurückgedrängt worden war.

Um dieselbe Zeit überwältigte ein brutaler, aber relativ kurzlebiger Mongolensturm einen Großteil des Ostens; sowohl Christen (insbesondere die Russen) als auch Muslime wurden geschlagen. Eine neue türkische Dynastie stieg aus der Asche der Seldschuken auf: Die Osmanen – deren Identität sich mehr um das Konzept des Jihad drehte als jedes ihrer Vorgänger – erneuerten den immerwährenden Krieg des Islam gegen die Christenheit. Sie schafften es nach Osteuropa einzudringen, besiegten 1396 eine gemeinsame Armee aus Kreuzfahrern und Nicopolis, eroberten einen Großteil des Balkan und krönten ihre Leistung mit der Erfüllung des Begehrens Mohammeds 1453 Konstantinopel zu erobern – und tausende seiner Einwohner auf Arten zu versklaven und zu vergewaltigen, die ISIS versucht nachzuahmen.

Doch die Trauer wurde bald von abgemildert, Spanien erobert 1492 endlich Granada, womit der Islam als politische Macht ausgelöscht wurde;; im Osten kam das am meisten übersehene Kapitel des muslimisch-christlichen Konflikts ebenfalls zu Ende. Die Russen, die fast zwei Jahrhunderte lang unter ausgeprägt muslimsicher Herrschaft gelebt hatten, warfen schließlich 1480 das „Joch der Tataren“ ab.

Dennoch waren die Osmanen weiterhin die Geißel des Christentums; sie fielen weiter nach Europa ein – wollten 1529 Wien erobern, scheiterten aber – und sponserten den Jihad auf See, der von Nordafrika ausging. Während die Muslime es weithin verfehlten neues europäisches Land zu erobern, erbeuteten Berberpiraten und Sklavenhändler der Krim circa fünf Millionen Europäer, die sie in die Sklaverei verkauften.

1683 versuchten mehr als 200.000 osmanische Jihadistens erneut Wien zu erobern. Obwohl ihr Scheitern den langsamen Niedergang des osmanischen Reiches kenntlich machte, verheerten weiter muslimische Sklavenhändler der sogenannten Berberstaaten in Nordafrika die gesamten Küsten Europas – sie kamen sogar bis nach Island.

Der erste Krieg der Vereinigten Staaten von Amerika – den sie ausfochten, noch bevor sie ihren ersten Präsidenten wählen konnten – wurde gegen diese islamischen Sklavenhändler geführt. Als Thomas Jefferson und John Adams den Botschafter der Berber fragten, warum seine Landsleute amerikanische Seeleute versklavten, „antwortete der Botschafter, dass das in den Gesetzen ihres Propheten gründete, dass es in ihrem Koran geschrieben stand, dass … es ihr Recht und ihre Pflicht sei Krieg gegen sie [die Nichtmuslime] zu führen, wo immer sie zu finden waren und so alle Sklaven zu machen, die sie gefangen nehmen konnten.“

Europas finaler Triumph über die Berberstaaten im frühen 19. Jahrhundert leitete die koloniale Ära ein. Bis 1900 war der Großteil der muslimischen Welt unter europäischer Kontrolle; bis 1924 war das mehr als 600 Jahre alte osmanische Kalifat abgeschafft – nicht von Europäern, sondern durch muslimische Türken, da letztere versuchten den erfolgreichen Gepflogenheiten ersterer nachzueifern. Der Islam wurde als Kraft ohne Zukunft betrachtet und praktisch vergessen, bis er vor kurzem wieder aufkam.

So hat die wahre und „allgemeinste“ Geschichte zwischen der islamischen und der westlichen Welt ausgesehen.

Die Expansion des Islam nach Westen

Die obige Landkarte (aus Sword and Scimitar) sollte eine Vorstellung davon vermitteln, wie weitreichend und mit vielen Tentakeln versehen der immerwährende Jihad war. Das dunkle Grün stellt westlich-christliche Nationen dar, die dauerhaft vom Islam erobert wurden; das hellere Grün zeigt diejenigen westlich-christlichen Nationen, die zeitweise vom Islam erobert wurden (manchmal viele Jahrhunderte lang, wie in Spanien, Russland und dem Balkan); grün schraffiert werden Bereich gezeigt, die überfallen wurden, oft mehrmals, wenn auch nicht vom Islam annektiert; die gekreuzten Schwerter zeigen die Orte der acht wichtigen Schlachten zwischen dem Islam und dem Westen.

Aus der makrokosmischen Perspektive heraus sind die Folgen des historischen Jihad sogar noch tiefgehender als es zuerst erscheint. „Fast tausend Jahre lang, von der ersten maurischen Landung in Spanien [711] bis zur zweiten Belagerung Wiens durch die Türken [16683] stand Europa unter ständiger Bedrohung durch den Islam“, schrieb Bernard Lewis; dann führte er näher aus:

Alle bis auf die östlichsten Provinzen des islamischen Reichs waren christlichen Herrschern abgenommen worden… Nordafrika, Ägypten, Syrien, selbst der von Persien regierte Irak waren christliche Länder gewesen, in denen das Christentum älter und tiefer verwurzelt war als im größten Teil Europas. Ihr Verlust wurde bitter gefühlt und verstärkte die Angst, dass Europa ein ähnliches Schicksal bevor stand.

Der „Verlust“ Nordafrikas und des Nahen Ostens wurde vom vormodernen Europa „bitter gefühlt“, weil dort mehr entlang religiöser und zivilisatorischer Linien gedacht wurde als entlang nationaler. Und bevor der Islam in die Szene einbrach, war der größte Teil Europas, Nordafrikas und des Nahen Ostens Teil desselben religiös-zivilisatorischen Blocks. Von daher drang der Islam nicht einfach nur nach Europa ein und wurde schließlich zurückgeschlagen; vielmehr „eroberten muslimische Armeen drei Viertel [oder 75 Prozent] der christlichen Welt“, um den Historiker Thomas Madden zu zitieren.

Somit ist das, was heute „der Westen“ genannt wird, in Wirklichkeit das westlichste Überbleibsel dessen, was ein weit umfangreicherer Block war, den der Islam dauerhaft durchtrennte, wodurch der Kurs der „westlichen“ Geschichte sich änderte. Und als die Muslime erst einmal Afrika und den Nahen Osten überrannt hatten, wandten sich ihre christlichen Untertanen, um finanzieller und sozialer Unterdrückung zu entgehen sowie sich auf die Seite der Gewinner zu schlagen, dem Islam zu, womit sie den Kreislauf weiter fortsetzten, da sie die neuen Standartenträger des Jihad gegen ihren früheren Glaubensgeschwister im Norden und Westen des Mittelmeere wurden.

So sieht die selten beachtete Ironie der Geschichte aus.

Kehren wir zu Hilaire Belloc zurück; man kann auch sehen, wie ein genaues Verständnis der wahren Geschichte – anders als in einer Indoktrination der Pseudo-Geschichte des Mainstreams – zu einer genauen Prognose der Zukunft führt. Denn Belloc lag nicht nur in Sachen Vergangenheit richtig, sondern auch, was die Zukunft angeht:

Es ist eine Tatsache, dass er [der Islam] der furchtbarste und hartnäckigste Feind ist, den unsere Zivilisation hat und jeden Moment eine so große Bedrohung der Zukunft werdne kann, wie er es in der Vergangenheit war… Die gesamte spirituelle Stärke des Islam ist in den Massen Syriens und Anatoliens, den ostasiatischen Bergen, Arabiens, Ägyptens und Nordafrikas weiterhin präsent. Die letzte Frucht seiner Beharrlichkeit, die zweite Phase islamischer Macht kann hinausgezögert werden – aber ich bezweifle, dass er auf Dauer aufgeschoben werden kann. (Hervorhebung hinzugefügt)

Anmerkung: Der historische Teil dieses Artikels folgt dem Überblick meines neuesten Buchs Sword and Scimitar, das auf 352 Seiten umfassend die lange und blutige Geschichte zwischen Islam und dem Westen im Kontext ihrer acht Schlüsselschlachten dokumentiert, einschließlich wenig bekannte oder bisher nicht übersetzter Primärquellen. Rezensionen des Buchs durch den American Thinker sind hier und hier zu lesen.