Palästinensischer Terrorismus und muslimische Heuchelei: ein offener Brief einer muslimischen Frau

Nadiya al-Noor, The Times of Israel, 1. Juli 2016

Während Millionen Kinder am Morgen des 30. Juni 2016 aus dem Bett steigen und wegen der Sommerferien aufgeregt waren, machte ein Kind das nicht. Ein junges israelisches Mädchen, die 13-jährige Hallel Yaffe Ariel wurde in ihrem eigenen Bett von einem 17 Jahre alten palästinensischen Terroristen brutal ermordet. Er brach in ihr Haus ein und erstach sie. Ein weiteres Leben durch sinnlose Gewalt verloren. Eine weitere arme Seele wurde dieser Welt zu früh genommen. Aber wenige Muslime in dieser Welt werden ihren Tod betrauern, weil Hallel israelische Jüdin war.

Ich bin eine Muslima und ich weiß, dass, wenn es um palästinensischen Terrorismus geht, nur allzu viele Muslime Heuchler sind. Ich habe den beiläufigen, destruktiven Antisemitismus selbst erlebt, der die muslimische Gemeinschaft heimsucht. Ich habe ihn aus den Mündern unserer religiösen Führer gehört, von Politikern und sogar von unseren ansonsten friedfertigen, liberalen muslimischen Aktivisten. Ich bin entsetzte Zeugin davon gewesen, wie Menschen gewesen, die ich einst respektierte, palästinensischen Terrorismus verzweifelt versuchten zu rechtfertigen. Warum? Warum verdammen wir alle anderen Arten von Terrorismus, stellen aber Verrenkungen an, um Gewalt gegen israelische Juden zu rechtfertigen?

Wir schreiben den „Zionismus“ die Schuld dafür zu. Wir machen eine „Besatzung“ dafür verantwortlich. Wir geben „Apartheid“ die Schuld. Wir nehmen begierig die langweiligen, antisemitischen Lügen auf, mit der Al-Jazira uns füttert: „Die Israelis stoppen die Versorgung mit Wasser!“ „Israelis werden die Al-Aqsa-Moschee zerstören!“ Wir sind nicht einmal bereit zuzugeben, dass Israel ein Staat ist. Wir nennen ihn „Palästina“. Wir lehnen es ab Gewalt gegen Israelis „Terrorismus“ zu nennen und wir brüllen heuchlerisch: „Widerstand ist kein Verbrechen!“

Lassen sie mich Ihnen etwas sagen. Schwangere Frauen in den Bauch zu stechen ist kein „Widerstand“. Auf Menschen in einem Café zu schießen ist kein „Widerstand“. Sein Auto in Fußgänger zu steuern ist kein „Widerstand“. In einem Bus eine Bombe zu zünden ist kein „Widerstand“. In das Haus einer Frau einzubrechen und sie vor ihren Kindern zu ermorden ist kein „Widerstand“. Und ein kleines Mädchen an dem einzigen Ort zu erstechen, an dem sie sicher sein sollte, ist gewiss kein „Widerstand“. Terrorismus ist kein Widerstand. Terrorismus ist ein nicht zu rechtfertigendes Verbrechen.

Muslime überall auf der Welt verdammen ständig von ISIS und die meisten Terror im Namen des Islam. Ich kenne Muslime, die Aktivisten für interreligiösen Dialog sind, für Frieden eintreten, Ärzte sind, Aktivisten für Schwulenreche und mehr sind. Wir hassen ISIS und Terrorismus leidenschaftlich. Wir würden gegen jede Verfolgung von Christen, Atheisten, Hindus, Schiiten, Amadiyyas und jeden anderen aufstehen, der verfolgt wird. Wir weinen dem Himmel etwas vor, wenn ein Palästinenser getötet wird, aber wenn es um palästinensischen Terrorismus gegen Juden geht, sehen wir entweder weg oder wir verdrehen die Geschichte, um die Terroristen zu den Opfern zu machen. Das ist inakzeptabel.

Der britische Premierminister David Cameron sagte: „Wer sagt ‚Gewalt in London ist nicht gerechtfertigt, aber Selbstmordbomben in Israel sind etwas anderes‘, dann sind auch Sie Teil des Problems.“ Er hat absolut recht. Terror ist Terror, auch wenn er sich gegen Israelis richtet. Versuchen Sie gar nicht erst den Terror, der in Israel so stattfindet, zu rechtfertigen oder Entschuldigungen zu suchen. Es werden unschuldige Menschen getötet. Ihr Leben ist genauso wichtig wie das derer, die in Paris, Brüssel, Nigeria, der Türkei, Pakistan, Jordanien, Indonesien, dem Jemen, dem Libanon, dem Irak oder Syrien getötet werden. Ihr Tod ist nicht verdienter.

Natürlich müssen wir Vorfälle verurteilen, in denen von der israelischen Regierung oder jeder anderen Regierung oder Obrigkeit Ungerechtigkeiten begangen werden. Natürlich müssen wir das Recht der Palästinenser auf Leben bekräftigen, aber kein Leben ist mehr wert als ein anderes. Ein verlorenes israelisches Leben ist dem eines Palästinensers gleich. Tragödie ist kein Wettkampf. Wir müssen beide betrauern und den Verlust an Leben kämpfen. Wir müssen allen begangenen Terrorismus verdammen. Wir müssen uns nicht bei dem Versuch verrenken ihn zu rechtfertigen. Wir dürfen keine unschuldigen Menschen dafür verantwortlich machen, dass sie abgeschlachtet werden oder das Handeln der Terroristen rechtfertigen, die sie abschlachten. Wenn wir Terrorakte rechtfertigen, ist das ein Hinweis darauf, dass wir nicht wirklich an Frieden glauben.

Wenn man für Terroristen Ausreden findet, unterstützt man Terrorismus. Punkt. Bis wir uns nicht gegen Terrorismus in all seinen Formen stellen, gegen Terroristen jeden Hintergrunds, sind wir Muslime Heuchler. Allah liebt keine Heuchler.

Die Welt hat am Donnerstag ein wunderschönes kleines Mädchen verloren. Wir dürfen Hallels Tod nicht ignorieren lassen. Wir müssen Antisemitismus in all seinen Formen bekämpfen und dazu gehört auch der Kampf gegen palästinensischen Terrorismus. Das war eine furchtbare Tragödie und wir müssen daran arbeiten zu verhindern, dass sie dem Kind eines anderen widerfährt. Mit den Worten meines Freundes Afshine Emrani, eines iranischen Amerikaners: „Lieber Gott. Hilf uns. Wir kein Kaddisch für ein Mädchen sagen, das Bat Mitzva feiert.“

Das Trojanische Pferd in der Burka

Earl Cox, The Jerusalem Post, 27. Mai 2016 (Übersetzung: Cora)

Geschichtlich gesehen werden die Vereinigten Staaten als eine christliche Nation mit einer jüdisch-christlichen Kultur wahrgenommen. Bis vor kurzem war der islamische Glaube kein Teil des Tagesgesprächs, aber die Tragödie vom 11.09. hat dies für immer geändert. Muslime sind jetzt auf jedermanns Radar, ihre Anwesenheit wird bei allen öffentlichen und privaten Versammlungen wahrgenommen und sie werden normalerweise mit Vorsicht oder gar argwöhnisch beobachtet. Ist das schon eine Unterstellung? Ja! Ist es falsch? Nicht unbedingt! Während nicht jeder Muslim ein Terrorist ist, wurden doch alle terroristischen Aktionen von Muslimen begangen und der radikale Islam ist auf dem Vormarsch. Das ist wohl etwas, das die Muslime nicht gerne hören, aber es ist die natürliche Antwort auf all die Terrorberichte, die wir in den Nachrichten inzwischen fast täglich zu hören bekommen.

Israel ist schon seit so vielen Jahren an der vordersten Front im weltweiten Kampf gegen den Terror, dass es inzwischen einer der führenden Experten für Schutz und Sicherheit in der Welt geworden ist. Mit dem Vormarsch des Terrorismus rund um den Globus sind die Menschen, die in nicht muslimischen Ländern leben, wegen der Ausbreitung des Islam sehr besorgt. Es ist für Westler und alle, die Freiheit und Demokratie schätzen, so gut wie unmöglich, zwischen radikalen und gemäßigten Muslimen zu unterscheiden, da alle Muslime per definitionem den Lehren Mohammeds und des Koran folgen müssen. Und der Koran lehrt, dass alle Nichtmuslime konvertieren oder sterben müssen. Für die Welt ist ISIS oder ISIL das Gesicht des Islams, denn diese kommen in die Nachrichten. Die Medien folgen immer dem Pfad des Blutes und ein sehr großer Teil der Morde, die von den islamischen Terroristen verübt werden, sind mit Folter, Sklaverei, Entführungen körperlicher Gewalt und dem Köpfen verbunden. Warum gibt es keinen islamischen Anführer, der sich mit Inbrunst und Überzeugung gegen diese Terroristen und ihre verabscheuungswürdigen Gewaltakte ausspricht? Mit ihren Mündern sagen sie, dass der Islam eine Religion des Friedens ist, aber passen ihre Taten zu ihren Worten? Nein!

Dafür, wie wir Menschen und Geschehen wahrnehmen, sind größtenteils die Medien verantwortlich. Was die Medien uns berichten, ist oft die Grundlage, auf der wir unsere Meinung bilden. Muslimische Gewalt schafft Nachrichten und deshalb verbinde ich in Gedanken jedes Mal, wenn ich eine muslimische Frau mit Kopftuch oder einen arabisch aussehenden Mann sehe, der irgendeine Art islamischer Kleidung oder einen Vollbart trägt, mit der jüngsten Gewalttat gegen unschuldige Menschen durch muslimische Terroristen oder muslimische Terrororganisationen. Gibt es irgendwelche Muslime auf dieser Welt, die sich bei Hilfsaktionen außerhalb des islamischen Glaubens engagieren? Wenn ja, dann müssen sie es versteckt tun, denn einem Ungläubigen zu helfen wird als Sünde gegen Allah betrachtet, es sei denn, man will einen Konvertiten gewinnen. Jene, die die wahren Lehren des Islams verkennen, behaupten, dass der Islam eine Religion des Friedens sei. Für mich sind Liebe und Freundlichkeit nicht die Attribute, die ich mit Muslimen und dem Islam verbinde.

Da ist eine riesige Leere, die darauf wartet, von den Stimmen wichtiger islamischer Führer gefüllt zu werden, die sich öffentlich und wiederholt gegen die feigen Gewaltakte aussprechen, die von Muslimen begangen werden. Was soll die nichtmuslimische Welt ohne diesen Widerspruch denn denken? Die muslimische Agenda scheint ohnehin mehr auf Politik und Öffentlichkeitsarbeit denn auf Religion ausgerichtet zu sein. Muslime scheinen entschlossen zu sein, jedes geographische Gebiet zu dominieren, in das sie kommen und wenn es eine heilige Stätte trifft, dann wird diese mit einer Moschee überbaut und für sich reklamiert. Das ist der Grund, warum Muslime als Militante gesehen werden und nicht als Menschen, die wahrhaft den Frieden suchen. Die Palästinenser sind dafür das beste Beispiel.

Um diesen Gedanken weiter auszuführen: So militant und geopolitisch, wie sie sind, sind Muslime Kolonialisten und Imperialisten. Sie wollen die weltweite Kontrolle und sie wollen dies unter der Herrschaft des Islams – religiös wie politisch. Jetzt haben wir einen umspannenden imperialistischen Staat des Islam mit seinen Gesetzen aus dem mittelalterlichen 7. Jahrhundert und bewohnt von jenen, die sich von allem beleidigt fühlen, was sie nicht mögen. Diese besonderen Menschen, die sich von Dingen wie Allah komisch oder weniger heilig darstellenden Karikaturen beleidigt fühlen, kommen nicht darauf, welch eine abscheuliche Beleidigung sie für andere darstellen, wenn sie Sklaverei oder Folter wieder einführen, anderen Rechte und Freiheit entziehen, Tod und Vernichtung allen außerhalb des islamischen Glaubens androhen oder Todesdrohungen gegen Israel auf ihre Bomben schreiben. Aber eigentlich ist es ja nicht so, dass sie ihre Vergehen nicht wahrnehmen würden, es ist vielmehr so, dass sie der Welt die Zunge herausstrecken und jedem drohen, der versucht sie aufzuhalten oder es wagt, sich ihnen in den Weg zu stellen.

Hamas, Hisbollah, die Schurkenstaaten Irans, ISIL oder ISIS und andere bösartige Gebilde sind jetzt das offizielle Gesicht des Islams; vielleicht verraten sie auch die tatsächliche Form des Islam, aber die Welt will es einfach nicht glauben. Die Anhänger des Islam lehnen Israels Existenz als jüdischer Staat ab und das, so scheint es, mit dem Segen der UNESCO

Die Palästinenser machen Überstunden um alle Spuren der jüdischen Geschichte vom Tempelberg oder anderen Orten im Heiligen Land, die Christen und Juden gemeinsam heilig sind, auszulöschen. Es ist unglaublich, dass Palästinenser es im Jahre 2016 schaffen, die Geschichte direkt unter unserer Nase zu verändern, während wir nur dastehen und zuschauen. Die Geschichte der jüdischen Verbindung mit dem Land Israel und dem Tempelberg reicht über 3500 Jahre zurück. Hört man sich die palästinensischen (muslimischen) Erzählungen an, die nun anscheinend von der UNESCO unterstützt werden, so könnte man glauben, dass es überhaupt keine jüdische Verbindung zum Grab der Patriarchen, anderen jüdischen Heiligtümern und dem Tempelberg gibt. Sogar die Kotel, auch als Westmauer bekannt, ist laut der Schutzmacht von Erziehung, Wissenschaft und Kultur auf der Erde – UNESCO – nicht länger mit der jüdischen Geschichte verbunden.

Alle Christen sollten außer sich sein und diese Darstellung der Geschichte persönlich nehmen. Wenn die jüdische Geschichte und seine Verbindung zum Land verändert und ausgelöscht wird, betrifft das beide – Juden und Christen, denn das Judentum ist die Wurzel des christlichen Glaubens. Das bedeutet, dass auf den historischen Fundamenten des Christentums herumgetrampelt wird, dass sie untergraben und zerstört werden.

Es ist allerhöchste Zeit für christliche Akademiker und Weltmächte für unsere jüdischen Brüder einzustehen und ein Ende der Geschichtsverfälschung und der unfairen Behandlung Israels und seiner Bewohner einzufordern. Wenn die Muslime Respekt verlangen, dann müssen sie diesen auch selbst erweisen. Wenn Muslime nicht unter Beobachtung stehen wollen, dann müssen sie aufhören terroristische Attentate zu begehen und die islamischen Anführer müssen all jene öffentlich verdammen, die mit der Gewalt des Jihad weitermachen. Außerdem sollten sich muslimische Einwanderer, egal ob sie in die Vereinigten Staaten oder sonst wo einwandern, an die Kultur ihres neuen Landes anpassen und nicht mit dem Ziel kommen, das Land zu infiltrieren und von innen heraus zu verändern. Lassen wir sie unbeobachtet, wird das Burka tragende Trojanische Pferd auf allem herumtrampeln, was jüdisch oder christlich ist und die Werte der Freiheit und Demokratie derart zermahlen, dass sie im Mülleimer der Geschichte verschwinden werden.

Ramadan: Monat des Jihad

Während Muslime sich abstrampeln ihre Ergebenheit gegenüber Allah zu steigern, sollten wir uns auf mehr Massenmord einrichten

Robert Spencer, FrontPage Magazine, 7. Juni 2016

Ein weiterer Ramadan ist über uns gekommen und keine geringere Autorität zum Islam als Barack Hussein Obama hat uns versichert, dass „für viele dieser Monat eine Gelegenheit darstellt sich auf Reflexion und spirituelle Entwicklung, Vergebung, Geduld und Widerstandsfähigkeit, Mitgefühl für die weniger Glücklichen und Einheit quer über Gemeinschaften zu konzentrieren.“ Derweil forderte ein Muslim, den Obama als „gewalttätigen Extremisten“, der die Religion des Friedens gekapert hat, bezeichnen würde, der Sprecher des Islamischen Staats, Abu Mohammed al-Adnani, die Muslime auf diesen Ramadan zu nutzen, um „vorbereitet, bereit zu sein … um ihn überall zu einem Monat des Unheils für die Ungläubigen zu machen … besonders für die Kämpfer und Unterstützer des Kalifats in Europa und Amerika“.

Der Ramadan 2016 begann mit der Nachricht, dass eine Gruppe Muslime in Jordanien derart von frommem Eifer erfüllt waren, dass sie bei einem Anschlag auf ein Sicherheitsbüro fünf jordanische Geheimdienstler ermordeten. Die Täter könnten in der Ramadan-Auffassung gehandelt haben, die eine Jihadgruppe schon 2012 verkündete: „Der Monat Ramadan ist ein Monat des heiligen Krieges und des Todes für Allah. Er ist ein Monat der Bekämpfung der Feinde Allahs und seines Gesandten, der Juden und ihrer amerikanischen Unterstützer. Einer aus unserer Gruppe schaffte es mit der Hilfe Allahs einen Bus voller jüdischer Touristen, Plünderer des heiligen Landes zu bombardieren, nachdem er sie verfolgte. Der heilige Krieg ist nicht auf eine bestimmte Arena beschränkt und wir werden die Juden und die Amerikaner bekämpfen, bis sie das Land des Islam verlassen.“

Was ist er also? Ist der Ramadan eine Zeit für „die Gelegenheit sich auf Reflexion und spirituelle Entwicklung, Vergebung, Geduld und Widerstandsfähigkeit, Mitgefühl für die weniger Glücklichen und Einheit quer über Gemeinschaften zu konzentrieren“ oder ist er ein „Monat des Unheils für Ungläubige“?

Fakt ist: Er ist beides. Während des Ramadan sind die Muslime angehalten ihre Ergebenheit gegenüber Allah zu erneuern und zu vertiefen. Daher ist er eine Zeit, in der sie ihren Mitmulismen gegenüber großzügiger und gütiger werden sollen. Der Koran sagt allerdings: „Mohammed ist der Gesandte Allahs. Und die mit ihm sind, hart sind sie wider die Ungläubigen, doch gütig gegeneinander.“ (Sure 48,29) Wenn der Ramadan unerlässlich ist, um gottesfürchtiger zu werden, wird der Muslim, der sich eifrig der Einhaltung des Ramadan hingibt, gleichzeitig seinen Mitmuslimen gegenüber gütiger und härter gegen die Ungläubigen werden.

Ungläubige zu ermorden widerspricht daher dem Geist des Ramadan nicht; es verkörpert ihn. Das Kavkaz Center, eine von teschetschenischen Jihadisten betriebene Internetseite, erklärte 2010 in einem Artikel, dass die Vorstellung des Ramadan im Leben des Propheten (Friede sei mit ihm) und der gerechten Vorfahren ein Monat des Vorankommens war. Die größten Schlachten zu Lebzeiten des Propheten (Friede sei mit ihm) fanden in diesem gesegneten Monat statt, des Monats des Jihad, des Eifers und der Begeisterung.“

Obama täuscht erwartungsgemäß das amerikanische Volk, wenn er sich ausschließlich auf den Aufruf zu Wohltätigkeit (der Teil des Koranverses darüber seinen Mitmuslimen gegenüber „gnädig“ zu sein) konzentriert, ohne sein Gebot die Ungläubigen zu terrorisieren zu erwähnen (der andere Teil, der darüber „hart“ gegenüber den Ungläubigen zu sein). Doch wie wir bereits in Jordanien gesehen haben, sind sich nur allzu viele Muslime überall in der Welt dieses Teils der Einhaltung des Ramadan voll bewusst sind und bereit sind ihn durchzuführen.

Es ist Aberwitz vorzugeben, dass es den Aspekt des Ramadan, der ihn für Nichtmuslime zu einer gefährlicheren Zeit macht, nicht gibt: gefährliche, selbstmörderische Torheit. Doch die Tatsache, dass niemand in der Öffentlichkeit auch nur daran denkt Obamas Ramadan-Gratulationen infrage zu stellen, die jedes Jahr in derselben Form herumrollen, zeigt, wie weit verbreitet diese Torheit ist. Obamas Ramadan-Botschaft für dieses Jahr schlosse: „Ich kann mir keine bessere Weise denken, um als Präsident die letzte Feier des Ramadan durch meine Administration zu begehen, als die Beiträge der Muslime in Amerika und überall in der Welt zum Id zu honorieren. Ramadan Karim.“

Welche Beiträge von Muslimen in Amerika? Er hat früher schon darauf angespielt, aber einmal mehr macht er sich nicht die Mühe irgendwelche davon aufzulisten und natürlich fragt niemand danach. Dass Muslime große Beiträge zu Amerika geleistet haben (zumindest über das Ankurbeln gewaltiger Entwicklungen in der Flugsicherheit hinaus) ist schlicht ein nicht zu bezweifelndes Dogma unseres dummen und einfältigen Zeitalters; niemand muss den Präsidenten nach Beispielen fragen, denn diese Beiträge werden als axiomatisch betrachtet, nur „Islamophobe“ stellen sie infrage. Dass es keine tatsächlichen solchen Beiträge gibt, ist allerdings einen unangenehme Tatsache, aber eine, die von Propaganda derart gründlich verschleiert wird, dass jeder das Gefühl hat, sie könne gefahrlos ignoriert werden.

Die kognitive Dissonanz hier gleicht der zum Ramadan selbst. Und während unsere Ramadan-Torheiten und vorsätzliche Blindheit andauern, werden mehr Ungläubige sterben.

Hysterie versus Realität auf dem Tempelberg

Elder of Ziyon, 5. Juni 2016

Die vom Westen finanzierte Nachrichtenagentur Ma’an berichtet auf Arabisch:

Dutzende extremistische Siedler stürmten am Sonntagmorgen die Al-Aqsa-Moschee im Gedenken an die „Naksa“, die Besetzung Jerusalems im Jahr 1967, um an den Türen der Moschee und auf den Straßen der Altstadt Jerusalems mit den Touren und provokativen Märschen unter israelischem Polizeischutz zusammenzutreffen.

Der Direktor der Al-Aqsa-Moschee, Scheik Omar Kiswani, sagte, dass 208 Siedler in kleinen Gruppen durch das Mughrabi-Tor die Al-Aqsa-Moschee stürmten; sie wurden stark von israelischer Polizei und Spezialkräften beschützt.

Al-Kiswani sagte, die Israelis begannen ihre Tour am Marokkaner-Tor, bevor sie sich zu den Moscheen Al-Qibli und al-Marwani auf dem Gelände und dann in den Bereich Bab al-Rahma begaben. Einige von ihnen versuchten religiöse Rituale auszuführen, wurde aber von Wachen daran gehindert.

Scheik Kiswani betonte, dass die Siedler kein Recht haben die Al-Aqsa zu stürmen; er machte die israelische Regierung und die israelische Polizei für die angespannte Lage am Vorabend des heiligen Monats Ramadan verantwortlich.

Die islamische Waqf verurteilte die provokante Praxis, die durch Siedler in der Aqsa-Moschee stattfand.

Dass Juden friedlich den Tempelberg besuchen ist heute bei Ma‘an die Top-Story sowohl in der englischen (wo die Rhetorik etwas abgemildert ist) wie in der arabischen Ausgabe.

Diese Hysterie wird tagein, tagaus in arabischen Medien weltweit veröffentlicht.

Letztes Jahr beschloss der säkulare israelische Journalist Shlomo Eldar die heilige Stelle zu besuchen, um zu sehen, worum es bei der Aufregung geht. Er veröffentlichte die Wahrheit in Al-Monitor:

Ich besuchte den Tempelberg nicht aus religiösen, politischen oder ideologischen Gründen. Stattdessen kam ich als Journalist, der wissen wollte, was es mit dem ganzen Tumult auf sich hat. Ich wollte aus eigener Anschauung herausfinden, ob die palästinensischen Vorwürfe, die Al-Aqsa-Moschee sei in Gefahr, begründet sind. Hat Israel wirklich den geheiligten Status quo auf dem Tempelberg verändert oder ist es – wie israelische Offizielle behaupten – die hemmungslose und gewollte Hetzte durch den nördlichen Zweig der Islamischen Bewegung in Israel und die Offiziellen der palästinensischen Autonomiebehörde (PA), die die aktuelle Terrorwelle entfachten?

Das Gelände zu besuchen ist nur über organisierte Gruppen möglich oder durch solche, die vor Ort organisiert werden. Das ist der Grund, dass ich darum bat mich einer Tour der Stiftung Tempelberg-Erbe anschließen zu können, die vom rechten Aktivisten Yehuda Glick geleitet wird, der die LIBA-Initiative für freien jüdischen Zugang zum Tempelberg leitet. Zu meiner Überraschung entdeckte ich allerdings, dass ich der einzige Tourist in der Initiative war, weshalb das Privileg hatte eine private Reiseführerin zu haben, die mir einen detaillierten Überblick über die Geschichte Jerusalems und des Tempelbergs gab.

Orna – eine zertifizierte Reiseleiterin und säkulare Frau – war einen Monat lang als Freiwillige dort, wie es viele andere Reiseführer tun, die kostenfreie, professionelle Touren „ohne religiöse, politische oder ideologische Agenden“ für jeden anbieten, der den Ort sehen und informiert werden möchte.

Als wir am Eingangstor ankamen, erwartete mich eine weitere Überraschung: Hunderte Touristen aus aller Welt reihten sich ein, warteten geduldig auf die Besuchszeiten. Mit Touristen vollgepackte Busse parkten auf dem Parkplatz nahe der Westmauer. Reihe auf Reihe Besucher aus unterschiedlichen Ländern schlossen sich der mäandrierenden Warteschlange an, die sich den ganzen Weg vom Eingang bis am Dungtor der Altstadt ausbreitete. Naiverweise glaubte ich, dass nur eine handvoll Menschen, hauptsächlich rechtsgerichtete israelische Gruppen, die auf einer Veränderung der bestehenden Ordnung bestehen, kommen würden, um diesen Krisenherd zu besuchen.

Wie sich herausstellte haben Touristen beim Zugang zum Gelände Vorrang. Wenn eine Gruppe Juden organisiert wird, nimmt sie die letzte Stelle für den Aufgang ein. Juden, die den Tempelberg zu besuchen wünschen, werden Polizisten, Grenzpolizisten und Waqf-Wächtern zugewiesen, die sicherstellen, dass sie keine jüdischen rituellen Objekte welcher Art auch immer mitbringen. Es ist einem auch verboten zu beten, sich zu verbeugen, sich zu setzen, still Gebete zu sprechen, ein Gebetsbuch, ein Foto des Geländes oder einen Davidstern mitzubringen. Ihnen ist nicht erlaubt irgendetwas mitzubringen, das möglicherweise muslimische Beter aufbringen und weitere Spannungen schüren könnte. Bevor wir hinauf gingen, verstaute Orna sorgfältig alle Fotos, Zeichnungen und Landkarten, die sie dabei hatte, unter der Treppe, um die strikten Besuchsregeln zu erfüllen. Neben der langen Reihe Touristen standen fünf Juden mit Kippot. Als sie erst einmal als Gruppe organisiert waren, warteten sie auf die Anweisungen der Sicherheitsleute, damit diese sie hinein ließen. Nach einem rigorosen Sicherheitscheck am Eingangstor wurden sie einem Grenzsoldaten sowie Waqf-Wächtern zugewiesen, die sie während des gesamten Besuchs umringten. Sobald sie das Plateau betraten, begannen die Frauen der Mourabitat (organisierte Muslim-Aktivistinnen) laut zu kreischen: „Allahu Akbar.“ Es war das erste Mal, dass ich aus der Nähe Frauen sah, die von der Nördlichen Islamischen Bewegung in Israel angeworben worden sind und ein Gehalt für die Beteiligung an dem Auftrag „die Al-Aqsa-Moschee zu verteidigen“ erhalten.

Im weiteren Umkreis des Eingangs saßen 20 Frauen einer religiösen Lerngruppe in einem Kreis und lasen den Koran. Auf einem kleinen Hügel auf der anderen Seite, außerhalb des Gebäudes, waren die Mourabitoun – die Männer – die ebenfalls Koranunterricht abhielten. Als diese die religiösen Juden sahen, begannen auch sie mit lauter Stimme „Allahu Akbar“ zu brüllen, was sich mit dem Kreischen der Frauen mischte.

Von diesem Skandieren ungerührt ging die kleine jüdische Gruppe langsam weiter den Platz entlang, bis zum Eingang der Moschee, der durch einen Streifen auf dem Boden markiert ist. An diesem Punkt hielten sie aus Angst, sie könnten einen Bereich betreten, der verboten ist. Von dort gingen sie eine weitere Runde den Platz entlang. Dann verließen sie das Gelände, begleitet von den Wachen und dem Allahu-Akbar-Gebrüll.

Ich näherte mich der Gruppe Mourabitoun-Männer. Ich holte mein Smartphone heraus und machte ein Foto. Plötzlich tauchten Waqf-Wächter auf, die forderten, dass ich ihnen mein Handy übergebe und behaupteten, ich hätte ein Foto von einem Ort gemacht, der nicht fotografiert werden darf.

„Ich habe nichts dagegen ein verbotenes Foto zu löschen“, sagte ich einem der Wächter, der sicherstellte, dass ich alle Fotos von den Mourabitoun und Mourabitat auf dem Tempelberg löschte, ebenso Fotos der Waqf-Sicherheitswächter um die Moschee. Sie ließen mich allerdings ein Foto von mir vor dem Hintergrund der Moschee behalten. Dann tauchte aber eine weitere Gruppe Waqf-Sicherheitswachen mit ihrem Kommandeur auf (was ich aufgrund des Tons in seiner Stimme und den Befehlen annehme, mit denen er seine Untergebenen gängelte). Sie verlangten, dass ich vom Tempelberg entfernt werde, weil ich nach ihren Angaben die Regeln verletzt hätte. „Niemand sagte mir, dass ich keine Fotos von Gläubigen machen darf“, versuchte ich zu erklären. Um mein Argument zu stützen, fügte ich an, dass ich alle Fotos offen und in Anwesenheit der Sicherheitswachen gelöscht hatte. „Hätte ich gewusst, dass ich keine Fotos von Mourabitoun machen darf, hätte ich das dann vor euren Augen gemacht?“, wunderte ich mich laut.

Der Kommandeur der Waqf-Einheit wurde lauter: „Bringt ihn weg von hier, sofort. Khalas! [Das reicht!] Raus!“ Als sie begannen mich zum Ausgangstor zu geleiten, tauchte ein Grenzpolizist auf, der an einem der Sicherheitsposten stationiert war, an dem die Auseinandersetzung stattfand. An diesem Punkt entstand ein Streit über die Souveränität auf dem Tempelberg. „Ihr habt kein Recht irgendwelche Besucher vom Platz zu entfernen“, sagte der Grenzer seinen Waqf-Gegenüber, die darauf bestanden den „gefährlichen Touristen“ zu entfernen.

Einer der Waqf-Offiziellen wandte sich zu mir und sagte auf Englisch: „Hier treffen wir die Entscheidungen. Hier haben wir das Sagen. Hier sind wir die Könige – die Herrscher.“ Er wiederholte immer und immer wieder das Wort „König“. „Niemand kann anfechten, was wir sagen“, argumentierte er. „Wir bestimmen, wer hereinkommt und wer hinausgeht und was sie tun können oder nicht. Wir sind der Souverän an der Al-Aqsa-Moschee.“ Der Grenzpolizist versuchte ihn zu beruhigen; er sagte ihm, dass das nicht die Verfahrensweisen sind und dass Entscheidungen gemeinsam getroffen werden müssen. Doch der Waqf-Wächter bestand darauf, dass sie der Souverän sind und dass ihnen ausdrücklich befohlen worden war mich des Ortes zu verweisen.

Das beendete meinen Besuch auf dem Tempelberg, durch den ich erfuhr, dass die Al-Aqsa-Moschee nicht in Gefahr ist, da die Waqf-Offiziellen die Autorität und Fähigkeit haben zu entscheiden, wer das Gelände besuchen darf und wer die Messlattenkriterien nicht erfüllt.

Der Knesset-Abgeordnet Ghattas behauptete, dass Israel seine Kontrolle und Besatzung vertiefe, allerdings verstehe ich nicht, was er sah. Die Sicherheitswächter der Waqf sind auf dem Tempelberg dicht formiert und unternehmen große Anstrengungen sicherzustellen, dass im Vergleich zu den tausenden Touristen, deren Besuche fast ungestört zugelassen werden, nur kleine Gruppen Juden auf das Gelände kommen. Während der Erhalt von Ordnung und Sicherheit auf dem Tempelberg und an der Al-Aqsa-Moschee von Israel und der Waqf geteilt werden, belohnen die Spannungen die Palästinenser mit der fast totalen Kontrolle darüber, wer auf den Tempelberg kommen darf und wer nicht. Das steht natürlich in scharfem Gegensatz zu den palästinensischen Vorwürfen, Israel habe den Status quo verändert und die Al-Aqsa sei in Gefahr.

Selbst ein israelischer Journalist hatte die Hysterie ohne Fragen zu stellen geglaubt, bis er sich entschied selber einen Blick auf die Lage zu werfen.

Die Realität sieht so aus, dass Juden friedlich den Tempelberg besuchen und rigorosen Einschränkungen unterworfen werden, die für säkulare Touristen und Muslime nicht gelten. Und jedes Mal, wenn sie kommen, machen die Muslime eine große Sache daraus, um eine Situation zu schaffen, in der Juden komplett der Zugang gesperrt wird.

Und zu einem großen Teil hat die Strategie bereits funktioniert.