Islamophobie? Wenn, dann gibt’s im Islam Phobien.

gefunden auf USA.life und eingedeutscht:

Jihad und Kriminalität: untrennbare Bettgefährten

Raymond Ibrahim, 11. Dezember 2019

Es ist offiziell: Islamischer Jihad und allgemeine Kriminalität sind aufs Engste miteinander verbunden.

In einer früher erfolgten Studie aus Großbritannien heißt es:

Die Linie zwischen Terrorismus und Kriminalität verschwimmen, während eine zunehmende Zahl ehemaliger Krimineller sich dem Islamischen Staat anschließen … Fast 60 Prozent der von Forschern untersuchten europäischen Jihadisten waren vorher im Gefängnis… Einmal von ISIS rekrutiert, gehen diese Leute leicht dazu über Gewalt für eine andere Sache zu begehen… Das Willkommen durch ISIS bietet Kriminellen eine vermeintliche Chance zur „Erlösung“ ohne ihr Verhalten ändern zu müssen.

Dennoch lehnt das Establishment es ab irgendeine direkte Korrelation zwischen Islam und Kriminalität zu erkennen. So erklärte der Direktor der Studie selbst: Kriminelle „passen tadellos“, weil der „Islamische Saat keine intellektuelle Kultiviertheit fordert. Er fordert von dir nicht Religion zu studieren. Er lässt es alles wie ein Computerspiel erscheinen.“ Mit anderen Worten: Kriminelle sind ideale Rekruten, weil sie überhaupt keine Ahnung vom „wahren“ Islam haben – und es wird auch kein Wert darauf gelegt, dass sie etwas lernen.

Oder wie John Brennan so denkwürdig zu ISIS-Mitgliedern geltend machte, als er den CIA leitete: „Sie sind Kriminelle. Die Meisten – viele – von ihnen sind psychopathische Verbrecher, Mörder, die ein religiöses Konzept nutzen und sich mit und in diesem religiösen Konstrukt maskieren.“

Hier sehen wir wieder, wie Ignoranz der Geschichte – willentlich oder nicht – die Sicherheit im Westen untergräbt. Fakt ist: Schon von Anfang des Islam an und die Jahrhunderte hindurch hatte die überwältigende Mehrheit der Muslime, die an Jihaden teilnahm, keine „intellektuelle Kultiviertheit“, hatte nicht die „Religion studiert“ und verhielt sich allgemein wie „psychopathische Strolche, Mörder“. Der Grund: Das „religiöse Konstrukt“ des Islam war immer angelegt um solche Männer zu ködern und zu mobilisieren.

All das ist in der Karriere des Propheten des Islam, Mohammed, offenkundig. Nach mehr als einem Jahrzehnt friedlichen Predigens in Mekka hatte er nur rund 100 Anhänger gefunden, zumeist Verwandte. Sobald er jedoch zu Raubzügen und Plünderungen gegen alle überging, die seinen Islam ablehnten – und damit immens erfolgreich war – nahmen seine Anhänger exponentiell zu.

Damals wie heute waren die, die Jihad führten, nie verpflichtet ernste oder fromme Absichten zu hegen. Der Grund dafür ist – trotz aller westlichen Projektion und Relativierungen – dass Allah nicht Gott ist; er ist nicht am „Zustand“ des „Herzens“ des Jihadisten interessiert, sondern an seinem Schwert. Die kalte, geschäftsmäßige Sprache des Koran macht das deutlich. Wer immer sich zum Jihad verpflichtet, „gibt Allah eine ausgezeichnete Leihgabe“, für die dieser eine „vielfache“ Gegenleistung garantiert, immer proportional zu den Bemühungen des Jihadisten (Sure 2,245, Sure 4,95).

Oder, wie der Koran in Sure 9,111 prägnant erklärt: „Allah hat von den Gläubigen ihre eigene Person und ihren Besitz dafür erkauft, dass ihnen der (Paradies)garten gehört: Sie kämpfen auf Allahs Weg, und so töten sie und werden getötet. … So freut euch über das Kaufgeschäft, das ihr abgeschlossen habt, denn das ist der großartige Erfolg!“

Kurz gesagt: Jeder Muslim kann sich dem Jihad anschließen und die Belohnungen einheimsen – einschließlich durch Plünderung, Vergewaltigung und Versklavung von Nichtmuslimen – solange seine „Bemühungen“ (buchstäblich: Jihad) als irgendwie den Islam mächtig machend oder ihm nutzend gesehen werden. Im Dienst des Islam zu kämpfen – mit dem Risiko zu sterben – war und ist der ganze Beweis für Frömmigkeit, der je benötigt wird. Tatsächlich hat der Kampf manchmal Vorrang vor der Frömmigkeit: Viele Zuteilungen, einschließlich des Aufrechthaltens der obligatorischen Gebete und Fastenzeiten, werden denen gewährt, die am Jihad teilnehmen. Osmanischen Sultanen war es sogar verboten die Pilgerfahrt nach Mekka zu unternehmen – eine ansonsten persönliche Verpflichtung für alle Muslime – schlicht weil das zu tun den jährlichen Jihad gefährden würde.

Betrachten Sie den osmanischen Sultan Mehmet II. Er war notorisch pädophil, homosexuell und ein Säufer; er hatte auch eine sadistische Seite und perfektionierte die Kunst des Pfählens. Trotzdem wird er von Muslimen weltweit geehrt – in der Türkei regelrecht bewundert – weil er auch ein erfolgreicher Jihadist und der Eroberer von Konstantinopel war.

Gleichermaßen hatten die Stammeseliten von Mekka – Kahled bin al-Walid und Abu Sufyan – Mohammed Jahre lang verspottet, schlecht behandelt und schließlich aus Mekka vertrieben. Als er ein Jahrzehnt später als Eroberer zurückkehrte, gehörten sie zu den ersten, die die Schahada proklamierten, in den Schoß des Islam kamen und zu Mohammeds engsten Kameraden wurden. Ansonsten änderte sich nicht viel.

Khaled (inzwischen als „Schwert Allahs“ bekannt) betrieb weiter die Art von Gräueltaten, die selbst Mitmuslimen Sorge machten – so das Abschlachten eines muslimischen Mannes aufgrund der falschen Anschuldigung, er sei vom Glauben abgefallen; sein Kopf wurde gekocht und seine Frau vergewaltigt. Was Abu Sufyan anging, so rief er die Araber nur deshalb zum „Jihad der Art von Allah“ im christlichen Syrien auf, um – seine Worte – „ihre Ländereien und Städte erobern und ihre Kinder und Frauen zu versklaven“.

Wie immer ihre Hintergrundgeschichte aussieht, Khalid wie Sufyan werden in der islamischen Historiografie verehrt, weil sie, wie der osmanische Sultan Mehmet II., dem Jihad verpflichtet waren, der – selbst wenn sie ihn für eigenen Gewinn „ausnutzten“ – auch half den Islam zu verbreiten.

So sah das Genie Mohammeds aus: Im arabischen Stammessystem seiner Zeit waren die Mitglieder des erweiterten Stammes so unantastbar wie Nichtmitglieder verletzbar waren. Mohammed nahm dieses Konzept und füllte es mit frommer Begründung. Fortan sollte es in der Welt nur zwei „Stämme“ geben: die Umma – die aus allen Muslimen besteht, deren Blut gewährleistet wird – und den „Ungläubigen“, die dafür da sind straflos ausgeplündert, versklavt oder getötet zu werden, weil sie Allah ablehnen.

Das erklärt auch, warum andere Stammesvölker – Türken und Tataren – ebenfalls zum Islam konvertierten und ihn mit ihrem Leben kompatibel fanden. „Wenn Leben zu nehmen und das Land der Ungläubigen zu verwüsten die Mittel waren, mit denen dem Ziel der Ausdehnung des Islam gedient war, dann waren die traditionellen Freunde der neu Konvertierten jetzt fröhlich mit einem frommen Grundprinzip ausgestattet“, schreibt ein Historiker über die türkische Konversion zum Islam. Gleichermaßen „hatten die Tataren den Islam angenommen, weil er eine einfache Religion war, so wie das Christentum eine anstrengende war“, stellte ein Europäer des 14. Jahrhunderts fest. Während der Islam den Lebensstil der Stämme ergänzte, stellte das Christentum ihn nur in Frage.

Thomas von Aquin (gest. 1274) fasst das Thema so zusammen: „Er [Mohammed] verführte die Menschen mit Versprechen fleischlicher Genüsse, zu denen die Begierde des Fleisches uns drängt… und er gab fleischlichen Lüsten freie Hand. In all dem, wie es nicht anders zu erwarten ist, wurde ihm von fleischlichen Männern gehorcht.“

Heute hat sich nicht viel geändert. Jihadisten unserer Tage als „Kriminelle“ zu beschreiben, als „psychopathische Strolche“ und „Mörder“ – als ob „authentische“ Jihadisten je etwas Edleres waren – ist bestenfalls unnötig, schlimmstenfalls gefährlich irreführend.

Türkei: Wiederaufleben der glorreichen/blutrünsigen Tage des Jihad

Raymond Ibrahim, 29. November 2019 (FrontPage Magazine)

Die wenig kommentierten, aber andauernden Misshandlungen historischer Kirchen durch die Türkei spiegelt vermehrt das zunehmende Gefühl des islamischen Überlegenheitsanspruchs dieser Nation.

Bevor die Türken dort einmarschierten, war Anatolien (die heutige Türkei) eine uralt-christliche Region; ein großer Teil der Paulusbriefe wurde an ihre Kirchen geschickt oder handelten von ihnen, darunter die sieben Gemeinden der Apokalypse. Mit der Eroberung, Kolonisierung und folgenden Türkifizierung Anatoliens durch die Türken – der Grund, dass es heute einfach „Türkei“ heißt – wurden zehntausende Kirchen systematisch geschändet und in Sieges-Moscheen umgewidmet.

Unter Mustafa Kemal Atatürks (gest. 1938) Säkularisierungsprogramm wurden aus einigen dieser historischen und bedeutenden, in Moscheen verwandelten Kirchen neutrale Museen gemacht. Heute werden sie allerdings wieder angegriffen, wieder in islamische Sieges-Moscheen umgewandelt.

Erst vor kurzem, am 5. November, kündigte die Regierung an, dass eine 1500 Jahre alte Kirche, gewidmet dem Heiligen Retter, wieder in eine Moschee umgewidmet werden soll, obwohl sie seit 1945 ein Museum gewesen ist. Das bedeutet: Obwohl sie „eines der großartigsten Beispiele byzantinischer Kunst ist und immer noch Mosaike und Fresken erhalten sind“, werden diese alle im Säuberungsprozess zerstört werden, der sie zu einer Moschee macht.

Die Heilige Retter ist kaum die erste Kirche/Museum, die in den letzten Jahren in eine Moschee umgewandelt wurde. Das andauernde Phänomen ist keine sonderlich verschleierte Drohung für die ultimative und stark erwartete Umwidmung – die der Hagia Sophia, der größten Basilika des östlichen Christentums; sie steht in Konstantinopel (dem modernen Istanbul). Obwohl auch sie seit Mitte der 1930-er Jahre ein Museum gewesen ist, obwohl sie für die östlich-orthodoxen Christen einen besonderen Ort darstellt und obwohl es allein in Istanbul mehr als 3.000 aktive Moscheen gibt,  sagten mehr als 97 Prozent der 2013 befragten Türken, sie wollten, dass die Hagia Sophia in eine Moschee verwandelt wird.

Warum so viele Türken nach dieser Umwandlung schreien – sie wollen ihr islamisches Überlegenheitsgefühl gegenüber dem Christentum (und demzufolge über den Westen, so läuft ihr Denken) zu beweisen – ist in allen Bereichen der Gesellschaft offenkundig, von ganz oben bis ganz unten. Betrachten Sie Präsident Recep Tayyip Erdoğan, der früher dieses Jahr deutlich machte, dass auch er sehen will, dass aus der Hagia Sophia eine Moschee gemacht wird. Nach dem Bericht, dass „der Präsident der Türkei in der Hagia Sophia ein islamisches Gebet rezitierte, ein historisches Istanbuler Wahrzeichen, das zum Symbol von Interreligiosität und diplomatischer Spannungen geworden ist“, fügte AP hinzu, dass Erdoğan sein Gebet den „Seelen all derer widmete, die uns diese Arbeit als Erbe hinterließen, besonders Istanbuls Eroberer [Sultan Mehmet II.].“

Salih Turhan, Leiter der Anatolischen Jugendvereinigung, die jedes Jahr rund um die Hagia Sophia demonstriert, erklärte zudem: „Als die Enkel von Mehmet dem Eroberer ist es unser legitimes Recht, dass wir die Wiedereröffnung der Hagia Sophia anstreben.“

Mit anderen Worten: Der Wunsch aus der Hagia Sophia in eine aktive Moschee zu machen, ergibt sich nicht aus Frömmigkeit oder einem Mangel an Moscheen, sondern im Ruhm – heißt die Blutrünstigkeit – der Tage des Jihad und Ehre derer, die ihn ausüben, zu schwelgen.

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Im Folgenden besuchen wir exakt das, was Mehmet II., der Eroberer, in der Hagia Sophia machte und ihr antat, dass so viele modernen Türken ihn ehren, einschließlich ihres Präsidenten, wozu auch gehört, dass sie die Umwandlung des Gebäudes in eine Moschee fordern. (Alle Zitate des folgenden Berichts stammen aus Primärquellen, zumeist von Augenzeugen und sind in Sword and Scimitar: Fourteen Centuries of War between Islam and the West dokumentiert.)

Nachdem Konstantinopel Jahrhunderte lange Jihad-Vorstöße abgewehrt hatte, brandschatzte Mehmet – d.h. Mohammed (Mehmet ist die türkische Aussprache des arabischen Namens des Propheten) – Konstantinopel am 29. Mai 1453. Einmal in die Stadt eingedrungen „gaben die türkischen Soldaten kein Pardon“, schrieb ein Augenzeuge:

Als sie ihr Massaker veranstaltet hatten und es keinen Widerstand mehr gab, wollten sie plündern und durchstreiften die Stadt, stahlen, entkleideten, brandschatzten, töteten, vergewaltigten, nahmen Männer, Frauen, Kinder, alte Männer, junge Männer, Mönche, Priester, Menschen aller Art und in jeglichem Zustand… Es gab Jungfrauen, die wachten aus unruhigem Schlaf auf, um diese Banditen mit blutigen Händen und Gesichter voller erbärmlicher Raserei über sich zu sehen … [Die Türken] zogen sie weg, rissen sie fort, zwangen sie, entehrten sie, vergewaltigten sie auf den Kreuzungen und unterzogen sie den furchtbarsten Gewalttaten… Zarte Kinder wurden brutal von den Brüsten ihrer Mütter gerissen und Mädchen wurden gnadenlos fremden und schrecklichen Vereinigungen übergeben und tausend andere Dinge geschahen…

Weil tausende Bürger geflohen waren und sich in die Hagia Sophia geflüchtet hatten, bot sich hier eine ausgezeichnete Ernte an Sklaven – sobald ihre Türen aufgebrochen waren. „Ein Türke sah nach der scheinbar reichsten Gefangenen, ein anderer zog ein hübsches Gesicht bei den Nonnen vor… Jeder räuberische Türke war gierig darauf seine Gefangene zu einem sicheren Ort zu bringen und kehrte dann für einen zweiten oder dritten Preis zurück… Dann konnte man lange Schlangen sehen, die die Kirche und ihre Heiligtümer verließen, getrieben wie Vieh oder Schafherden.“

Manchmal bekämpften die Sklavenhalter sich wegen „irgendeines gut gebauten Mädchens“ gegenseitig bis zum Tod, obwohl diese es „vorzogen sich in Brunnen zu werfen und zu ertrinken statt in die Hände der Türken zu fallen“.

Nachdem sie Besitz von einer der größten und ältesten Basiliken – zur Zeit ihrer Eroberung fast tausend Jahre als – ergriffen hatten, betrieben die Invasoren „alle möglichen Widerwärtigkeiten darin, machten aus ihr ein öffentliches Bordell“. Auf „ihren heiligen Altären“ inszenierten sie „Perversionen mit unseren Frauen, Jungfrauen und Kindern“, darunter „die Tochter des Großfürsten, die sehr schön war“. Sie wurde gezwungen „sich auf den großen Altar der Hagia Sophia zu legen, mit einem Kreuz unter ihrem Kopf, dann wurde sie vergewaltigt“.

Dann „paradierten sie das Hauptkreuz [der Hagia Sophia] in einer höhnischen Prozession durch ihr Lager, schlugen Trommeln dazu, kreuzigten Christus erneut mit Bespucken und Gotteslästerungen und Flüchen. Sie setzten ihm einen türkischen Hut auf … seinen Kopf und brüllten höhnisch: „Seht, der Gott der Christen!“

Viele andere Kirchen in der alten Stadt erlitten dasselbe Schicksal. „Die Kreuze, die auf den Dächern oder Wänden von Kirchen angebracht waren, wurden heruntergerissen und darauf herumgetrampelt.“ Die Eucharistie wurde auf den Boden geworfen; heilige Ikonen wurden ihres Goldes beraubt, „auf den Boden geworfen und getreten“. Bibeln wurden ihre Gold- und Silberbilder genommen, bevor sie verbrannt wurden. „Ikonen wurden ohne Ausnahme den Flammen übergeben.“ Patriarchengewänder wurden auf die Lenden von Hunden platziert; Priestergewänder wurden auf Pferde gelegt.“

„Überall gab es Unglück, jeder wurde von Schmerz berührt“, als Sultan Mehmet schließlich seinen Einzug in der Stadt hielt. „Es gab Klagen und Weinen in jedem  Haus, Schreie auf den Straßen und Leid in allen Kirchen; das Stöhnen der erwachsenen Männer und die Schreie von Frauen, begleiteten Plünderung, Versklavung, Trennung und Vergewaltigung.“

Der Sultan ritt zur Hagia Sophia, stieg ab und ging hinein, „bewunderte den Anblick“ der Großkirche. Nachdem sie sie von ihren Kreuzen, Statuen und Ikonen gesäubert hatten – der Sultan selbst stieß ihren Altar um und trampelte darauf herum – befahl Mehmet einem Muezzin auf die Kanzel zu steigen und „ihre widerwärtigen Gebete ertönen zu lassen. Dann stieg dieser Sohn des Frevels, der Vorläufer des Antichristen, auf den Heiligen Tisch, um seine eigenen Gebete zu sprechen“, womit er „aus der Großkirche in einen Heidenschrein für seinen Gott und seinen Mahomet machte“.

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Das ist also das, worauf die Muslime der Türkei und ihr Präsident stolz sind: die gewalttätige Eroberung uralten christlichen Territoriums und die von Gräueln beladene Umwandlung ihrer größten Kathedrale in eine Moschee; das ist das, was sie begierig ehren, indem sie aus der Hagia Sophia wieder eine Moschee machen. Täuschen Sie sich nicht: Auch wenn der Durchschnittswestler bezüglich der erwähnten Geschichte keine Ahnung hat, wird sie doch jedem Türken wird sie in seiner Jugend gelehrt.

Mehmet offen zu vergöttern und zu versuchen zu tun, was er tat – aus der Hagia Sophia eine Moschee zu machen, um die „Seelen all derer zu ehren, die uns dieses Werk als Erbe hinterließen, besonders Istanbuls Eroberer“, wie Erdoğan proklamierte – ist gleichbedeutend damit, dass Türken sagen: „Wir sind stolz auf unsere Vorfahren [und versuchen es ihnen gleichzutun], die Menschen abschlachteten, versklavten und vergewaltigten und ihnen ihr Land stahlen, nur weil sie christliche Ungläubige waren.“

Nachbemerkung: Einen umfassenden Bericht von der Belagerung und folgenden Plünderung von Konstantinopel finden Sie in Kapitel 7 des Buchs Sword and Scimitar dieses Autors.

Die Auslöschung des jüdischen und christlichen Erbes des Nahen Ostens

Raymond Ibrahim, 9. Oktober 2019 (Front Page Magazine)

Die muslimische Welt befindet sich mit der Geschichte im Krieg. Das muss sie sein, wenn sie hofft das Narrativ bezüglich dessen zu verändern, wie sie entstand und – weit wichtiger – wie niemand außer Muslimen irgendein Recht auf Land hat, das vom Islam beansprucht wird.

Erst vor Kurzem erklärte der Kulturminister der palästinensischen Autonomiebehörde im offiziellen PA-Fernsehen:

Unser Kampf geht gegen den Staat [Israel], der aus dem Nichts kam, ohne eine Geschichte und ohne Geografie, der unser Land stahl und unserer Existenz ein Ende setzen will… Es gibt in der Geschichte nichts, das diese Anwesenheit beweist. Sie haben nicht einen einzigen Stein gefunden… Israel weiß, dass es keine Verbindung zu dieser Stadt [Jerusalem] habt, dass sie keine Verbindung zu dieser Geschichte haben und dass sie keine Verbindung zur Geografie haben, so wie sie keine Verbindung zur Zukunft haben.

Nur Tage später, Anfang September 2019, gab der Kulturminister ähnliche Behauptungen von sich: „Unser Kampf mit dem Besatzungsgebilde ist ein Kampf um das Narrativ. Wir sind die legalen Erben all dessen, was im Land ist… Das Narrativ des Besatzers ist falsch und all seine Versuche Rechtfertigung für seine Anwesenheit zu finden, sind fehlgeschlagen.“

Abu Sayfs Ansichten sind bei den Palästinensern Standard. So hält ein Bericht vom 15. September 2019 fest: „Eines der zentralen Elemente des palästinensischen Narrativs ist die Negierung der gesamten jüdischen Geschichte im Land Israel im Allgemeinen und in Jerusalem im Besonderen. Trotz zahlreicher Quellen und archäologischer Funde, die das Gegenteil beweisen, wiederholt die palästinensische Autonomiebehörde regelmäßig diese Behauptung, weil es die Grundlage dafür ist, dass die PA Israels Existenzrecht bestreitet.“

Die Ironie ist: Obwohl das Judentum eine Jahrtausende alte Geschichte und Anwesenheit in Jerusalem hat, eroberten, kolonisierten und arabisierten Muslime aus Arabien brutal diese antike Stadt im Jahr 637.

Das ist das „philosophische“ Problem, dem nicht nur die Palästinenser trotzen, sondern ein Großteil der muslimischen Welt: Das meiste Territorium, das der Islam beansprucht, wurde Nichtmuslimen durch gewaltsame Eroberung und Kolonisierung in Besitz genommen.

Wenn von daher Eroberer und ihre Nachkommen Rechte auf Macht gründen – wie der Islam es immer getan hat – sollte es so scheinen, dass sie wenig Rechte in Anspruch nehmen können, wenn ihre Macht einmal nachlässt. Daher die muslimische Tendenz die Geschichte umzuschreiben, insbesondere wenn es um Nichtmuslime geht – sich nicht als Eroberer, sondern als „rechtmäßige“ Anspruchsberechtigte auf dieses oder jenes Land darzustellen.

Während solcher Revisionismus in den erwähnten PA-Zitaten zu Israel erwiesen ist, ist er besonders in den Versuchen des Islam Beweise des Christentums aus den von ihm eroberten Ländern zu löschen allgegenwärtig. Das ist nicht überraschend, wenn man bedenkt, dass das Herz der muslimischen Welt – einschließlich ganz Nordafrikas (von Marokko bis Ägypten) und dem Nahen Osten (Syrien, Irak, Türkei usw.) – Jahrhundert vor dem Kommen des Krummsäbels des Islam christlich war.

Dr. Hena al-Kaldani sagte einst auf einer Konferenz in Amman (Jordanien), für die das Jerusalem Center for Political Studies Gastgeber war: „Es gibt eine komplette Streichung arabisch-christlicher Geschichte der vorislamischen Zeit“, „viele historische Fehler“ und „nicht zu rechtfertigende historische Sprünge in unserem Lehrplan in Jordanien“. „Schulbücher für die 10. Klasse lassen jegliche Erwähnung von Christen oder Kirchengeschichte in der Region aus.“ Wo immer die Christenheit erwähnt wird, wuchern Auslassungen und Falschdarstellungen, einschließlich der Schilderung des Christentums als westliche (d.h. „fremde“) Quelle von Kolonisierung, sagte al-Kaldani.

„Im Irak haben wir dieselbe Situation“, sagte Sharara Yousif Zara, ein Politiker im irakischen Bildungsministerium: „Es gibt fast nichts über uns [Christen] in unsren Geschichtsbüchern und was es dort gibt, ist völlig falsch. Es gibt nichts über uns vor dem Islam. Die einzigen erwähnten Christen kommen aus dem Westen. Viele Iraker glauben, wir seien von dort hierhergezogen. Aus dem Westen. Dass wir Gäste in diesem Land sind.“

„Es klingt absurd, aber Muslime wissen mehr oder weniger nichts über Christen, obwohl sie einen großen Teil der Bevölkerung ausmachen und faktisch die Original-Ägypter sind“, sagte Kamal Mougheth, ein pensionierter Lehrer aus Ägypten: „Ägypten war sechs oder sieben Jahrhunderte [vor der muslimischen Invasion um 640] christlich. Das Traurige ist, dass die Geschichtsbücher seit vielen Jahren von Kleopatra zur muslimischen Eroberung Ägyptens springen. Die Ära der Christen ist verloren gegangen. Verschwunden. Ein riesiges schwarzes Loch.“

Das stimmt mit dem überein, was Kopten mir zu ihren Erfahrungen in der Schule erzählt haben: Es gab praktisch keine Erwähnung von Hellenismus, Christenheit oder der koptischen Kirche – eintausend Jahre der vorislamischen Geschichte Ägyptens. Die Geschichte begann mit den Pharaonen, dann springt sie ins siebte Jahrhundert, als arabische Muslime Ägypten für den Islam „öffneten“. (Wo immer Muslime nichtmuslimische Gebiete erobern, bezeichnet islamische Hagiografie das Ereignis euphemistisch als „Öffnung“, fath, nie als „Eroberung“.)

So wie mit ihrem Umgang mit Jerusalem hat die Löschung der Christenheit aus der Geschichte des Nahen Ostens durch die muslimische Welt Generationen lang muslimische Schüler indoktriniert die unter ihnen lebenden christlichen Minderheiten zu verdächtigen und zu hassen; sie werden als konstruierte parasitische Überbleibsel betrachtet, die angeblich von westlichen Kolonialisten zurückgelassen wurden (obwohl die Christenheit, wie gesehen, dem Islam in der Region um rund sechs Jahrhunderte vorausging).

Das erklärt auch eine der bittersten Ironien des Islam: Die Vorfahren der vielen Muslime, die derzeit Christen im gesamten Nahen Osten verfolgen – inklusive dem PA-Gebiet – waren selbst verfolgte Christen, die im Verlauf der Jahrhunderte zum Islam übertraten um ihr eignes Leiden zu beenden. Mit anderen Worten: Muslimische Nachkommen verfolgter Christen schlachten heute ihre christlichen Cousins ab, ohne jede Ahnung zu ihrer eignen gemeinsamen Herkunft.

So sieht die Tragödie aus, die durch das Umschreiben der Geschichte durch den Islam verursacht ist – ein Umschreiben, das notwendig ist, wo immer Muslime versuchen sich als die „rechtmäßigen“ Anspruchsberechtigten für dieses oder jenes Land darzustellen.

Wie Muslime aus Jerusalem eine heilige Stadt des Islam machten

Ägypter identifieziren sich mit den Pharaonen und Syrer und Libanesen mit den Phöniziern, also entschieden die palästinensischen Araber sich zu behaupten zu den Jebusitern zu gehören, einem ausgestorbenen Stamm, der in Jerusalem lebte, bevor es von den Juden erobert wurde.

Dr. Alex Grobman, Israel National News, 2. Juni 2019

Präsident Donald Trumps historische Entscheidung vom 6. Dezember 2017 Jerusalem als Israels Hauptstadt anzuerkennen, hat einen Sturzbach negativer und positiver Reaktionen ausgelöst. Der wesentliche Punkt in Trumps Äußerung lautet:

„Heute erkennen wir das Offensichtliche an. Was macht eine Hauptstadt aus; wann wurde Jerusalem Israels Hauptstadt; wie sieht die jüdische Beziehung zu Jerusalem aus; wie übernahm Jerusalem eine solch bedeutende Position im Islam?

Die National Geographic Society definiert eine Hauptstadt als „eine Stadt, in der die Regierung einer Region verortet ist. Dort stehen die Regierungsgebäude und die Regierungsführer arbeiten dort.“ Gemäß dieser Definition ist Jerusalem Israels Hauptstadt. Die Knesset, Israels gesetzgebender Regierungszweig, der Oberste Gerichtshof und die offiziellen Residenzen des Premierministers und des Präsidenten befinden sich in Jerusalem.

Jerusalem ist Israels ewige Hauptstadt

Als König David Jerusalem ca. 1.000 v.Chr. zu Israels Hauptstadt machte, wurde Jerusalem zum Zentrum der Souveränität der jüdischen Nation. Die jüdische Geschichte hindurch ist die Stadt Israels Hauptstadt geblieben. Die Zentralität Jerusalems für Juden spiegelt sich in ihren täglichen Gebeten, Feiertagen, Ritualen und leidenschaftlichem Anflehen Gottes zu seiner Wiederherstellung.

Für Rabbi Joseph B. Soloveitchik hat Jerusalem seine Heiligkeit nie verloren. Rabbi Abraham Joschua Heschel erklärte, wie der Zionismus „aus der Erinnerung, aus Ritual und Gebet, aus Glauben an die Verheißung, aus Loyalität gegenüber den biblischen Geboten nie die eigene Herkunft zu vergessen, unsere Verbindung, nie die Hoffnung auf Zion und Jerusalem aufzugeben“ geboren wurde.

Bei Hochzeiten, an den freudigsten Ereignissen des eigenen Lebens, sagen Juden Psalm 137 auf: „Wenn ich dich je vergesse, Jerusalem, dann soll mir die rechte Hand verdorren.“

Wie, wann und warum entwickelte sich Jerusalem dann zu einer wichtigen muslimischen Stadt?

Der Historiker Daniel Pipes weist darauf hin, dass Jerusalem im Koran, in muslimischen Gebeten nie erwähnt wird, niemals Hauptstadt eines souveränen muslimischen Staates wurde oder Zentrum muslimischer Kultur oder Forschung war. Es kam auch nicht viel politische Bedeutung aus Jerusalem.

Im Gegenteil dazu erscheint Jerusalem in der Thora 669-mal auf und Zion (das allgemein Jerusalem oder zu anderen Gelegenheiten das Land Israel bezeichnet) 154-mal, zusammen also 823 Male.

Wie wandelte sich der Status von Jerusalem von einer vernachlässigten oder fast unbedeutenden heiligen Stadt zu einem ansehnlichen Teil des arabisch-muslimischen Lebens, fragt der Historiker Yitzak Reiter. Im Islam ist die Heiligkeit eines Ortes nicht statisch. Die Hierarchie der Heiligkeit während der formgebenden Jahre kann sich als Ergebnis politischer und sozialer Umstände verändern.

Der Historiker Mosche Gil erklärt, dass Jerusalem in den frühen Jahren des Islam Iliya genannt wurde. Muslime nutzten den Namen Iliya noch im zehnten Jahrhundert. Es war auch als Medinat Beyt al-Maqdis, Stadt des Tempels bekannt. Die Araber begannen erst im elften Jahrhundert den Namen Al-Quds, den arabischen Namen für Jerusalem, zu nutzen. Die Stadt wurde für Muslime erst in der Omayyaden-Zeit (661-750) heilig. Bis dahin war sie nur Juden heilig.

Die Verwandlung Jerusalems in eine muslimische heilige Stadt begann, nachdem Kalif Abd al-Malik den Felsendom auf dem Tempelberg baute, der vier Jahre später, 692, vollendet wurde, schreibt Gil. Der Bau der al-Aqsa-Moschee, die von Abd al-Maliks Söhnen ebenfalls auf dem Tempelberg gebaut wurde, dauerte rund zehn Jahr, von 706 bis 717.

Der Felsendom und die Al-Aqsa-Moschee

Einmal fertiggestellt, zogen der Felsendom und die Al-Aqsa-Moschee tausende Muslime auf dem Weg nach Mekka an, übertrugen auf sie eine religiöse und spirituelle Qualität. Im Gegenzug wurden Traditionen um diese heilige Stätte geschaffen, die mit dem Koran und den Hadithen [muslimischen Traditionen von Erklärungen und Entscheidungen, die angeblich von Mohammed selbst stammen] in Verbindung stehen. Gemäß dem Hadith trug der Engel Gabriel Mohammed nach Jerusalem, von wo er in den Himmel aufstieg.

Schließlich wurde die gesamte Stadt Jerusalem für den Islam heilig. Eine umfangreiche Literatur der Mohammed zugeschriebenen Traditionen, die man als Lobrede für Jerusalem kennt, wurde produziert. Die Heiligkeit der Stadt fordert, dass Muslime an diesen Heiligtümern beten. Ein Gebet in Jerusalem zu sprechen wurde gemäß einer Berechnung 500-mal mehr wert als an jedem anderen Ort. Jerusalem, Mekka und Medina waren die drei Orte, die Mohammed den Koran gaben.

Jerusalem würde der Ort sein, an dem alle Moscheen sich am Ende der Tage versammeln werden und wo die Trompete für die Wiederauferstehung der Toten geblasen wird. Auch Palästina garantierte Lob, weil der Koran es als geheiligtes Land bezeichnet.

Arabische Quellen streiten über den Zweck dieser prachtvollen Gebäude. Mehrere Zwecke sind vorgeschlagen worden: Abd al-Malik wollte die Aufmerksamkeit von Mekka nach Jerusalem umlenken, als er regierte; sie sollten die religiöse Bedeutung Jerusalems für Muslime zeigen; sie sollten die christlichen Kirchen und Klöster an Schönheit übertrumpfen und damit die Überlegenheit des Islam vermitteln. Eine aktuelle Studie betont, das Ziel habe darin bestanden die Juden und Christen zu beeinflussen Muslime zu werden.

Reiter vermerkt, dass dreihundert Jahre nach Ende der Omayyaden-Zeit die Ayyubiden (12./13. Jahrhundert) Jerusalems Ansehen stärkten, während Muslime den Krieg gegen die Kreuzritter vorbereiteten. Zur Zeit der Kreuzritter dominierten Juden und Christen die Einwohnerschaft in Palästina. Die arabischen Stämme lebten in den Grenzgebieten.

Nachdem die Briten Palästina im Ersten Weltkrieg eroberten, überhöhte Haddsch Amin al-Husseini, der Mufti von Jerusalem, die Bedeutung der Al-Aqsa-Moschee und Jerusalem in Reaktion zur vermeintlichen Bedrohung durch den Zionismus.

Am Ende des Sechstage-Kriegs 1967, fügt Reiter an, schufen palästinensische Araber neue Mythen, indem sie lange vergessene islamische Traditionen, Interpretationen und Überzeugungen zu den Moscheen wiedereinführten. Diese neu definierten Mythen halfen muslimisch-religiöse Leidenschaften zu entzünden, um die Herrschaft über Ostjerusalem und die heiligen Stätten wiederherzustellen.

„Al-Aqsa in Gefahr“

Das führte zur Strategie „Al-Aqsa ist in Gefahr“, obwohl der Tempelberg unter der Kontrolle der muslimische Waqf steht. Reiter fügt an, dass es zur Hervorhebung der Notwendigkeit die Moschee schützen zu müssen folgendes gibt: Besuche der Moschee als Teil einer politischen Pflicht sowie als religiöse Verantwortung, Sonderkonferenzen und zahlreiche Predigten, in denen die Al-Aqsa und Jerusalem im Vordergrund stehen; und Kundgebungen sowie politische Proteste.

Teil des Versuchs besteht darin die religiöse Verbindung der Juden zu Jerusalem, der Kotel und besonders zum Tempelberg zu leugnen. Versuche alle Spuren des Tempels zu vernichten, werden tams al ma’alem genannt, Arabisch für „löschen der Zeichen“, gibt Mordechai Kedar an, ein führender Experte für arabisch-islamische Gruppen.

Vortäuschung einer historischen Vergangenheit für die palästinensischen Araber

Erfundene Geschichte ist ein weiterer Teil dieses Plans. Die Ägypter identifizieren sich mit den Pharaonen und die Syrer und die Libanesen mit den Phöniziern, also beschlossen die palästinensischen Araber, obwohl sie von der Arabischen Halbinsel stammen, zu behaupten Teil der Jebusiter zu sein, eines untergegangenen kanaanitischen Stammes, der in Jerusalem lebte, bevor es von den Juden erobert wurde.

Die palästinensischen Araber behaupten auch eine Verbindung zu Saladin zu haben, dem Gründer der Ayyubiden-Dynastie, die Jerusalem von den Kreuzrittern befreite. Ein zukünftiger Saladin, glauben sie, wird Jerusalem von den „neuen Kreuzrittern“ „befreien“ – den Juden, die Jerusalem regieren.

Einen letzte Anmerkung

Der Konflikt zwischen Israel und den palästinensischen Arabern ist ein Religionskrieg, der zu endlosen Kommissionen, Konferenzen und Übereinkommen geführt hat, die auf der wahnhaften Annahm beruhen, man könne mit Leuten verhandeln, die glauben Juden seien Ungläubige, die ihr Land stahlen.

Kedar erklärt: „Der religiöse Grund wurzelt im Konzept des Islam von sich selbst als einem Glauben, dessen Auftrag es ist sowohl dem Judentum als auch dem Christentum ein Ende zu setzen und alles, was einst jüdisch oder christlich war, zu erben: Land, Gotteshäuser und Menschen.“

Jerusalem ist tausende Jahre lang die heiligste Stadt des jüdischen Volkes gewesen. Einen frohen Jerusalem-Tag!

Der Jihad gegen christliche Friedhöfe

Ein Hass, der Ungläubige noch nach dem Tod verfolgt.

Raymond Ibrahim, FrontPageMag, 30. August 2019

Obwohl die islamische Verfolgung echter, lebender Christen natürlich beklagenswerter ist, sind islamische Angriffe auf leblose christliche Symbole oft ein stärkerer Hinweis auf den existenziellen Hass auf den Anderen.

Bedenken Sie z.B. das Phänomen der Muslime, die christliche Friedhöfe und ihre Kreuze schänden und zerstören. Der Akt selbst ist zwar weitgehend „symbolisch“ – weil keine lebende Person verletzt wird – spiegelt aber auch einen engagierten, viralen Hass, der über subjektive Umstände hinaus geht. Mit anderen Worten: Während die Verfolgung des einen oder anderen Christlichen von bestimmten Umständen motiviert sein kann – Konflikte, sexuelle Anziehung, Bequemlichkeit, Bereicherung usw. – spiegeln Angriffe auf leblose christliche Symbole einen objektiven, überragenden Hass auf das Christentum und seine Anhänger, einem Hass, der keinen „Grund“ braucht und in seiner Bekundung nichts gewinnt.

Von einem Ende der islamischen Welt zur anderen – in arabischen, afrikanischen und asiatischen Staaten und zunehmend im Westen – wird diese Art von Hass zu einem regelmäßigen Ereignis. Eine kurze Liste folgte; sie ist nach von formellen Terroristen („ISIS“ usw.), informellen Terroristen (muslimische Mobs) und muslimischen Regierungen begangenen Schändungen geordnet.

Libyen: Im März 2012 erschien im Internet ein Video eines muslimischen Mobs, der einen Commonwealth-Friedhof bei Benghazi attackierte, auf dem britische Offiziere des Zweiten Weltkriegs begraben waren. Als die Vandalen Grabsteine mit Kreuzen umtraten, drängte der Mann, der sie aufnahm: „Brecht das Kreuz der Hunde!“, während er und andere „Allahu Akbar!“ riefen. An einem Punkt kichert er, als er einem übereifrigen Schänder sagt, er solle sich „beruhigen“. Als ein weiterer Muslim sich beschwerte, dass er nicht in der Lage ist einen bestimmten Stein umzutreten und sich fragt, ob das sei, weil „dieser Soldat gut zu seinen Eltern gewesen sein muss“, antwortet der, der das Video aufnimmt: „Ach komm, das sind doch alles Hunde, wen kümmert’s?“ Schließlich versammelt sich der Mob um das riesige Opferkreuz, das Ehrenmal des Friedhofs und beginnt auf ihn zu weiteren „Allahu Akbar“-Rufen einzuhämmern.

Dieselbe Szene wiederholte sich am 3. Juni 2015: Von Zeugen als „salafistische“ Muslime beschrieben – das sind Muslime, die in Wort, Tat und Kleidung versuchen ihren Propheten Mohammed und seine Gefährten nachzuahmen – wurden gesehen, wie sie Kreuze und Grabsteine zerstörten und Gräber im alten christlichen Sektor von Tripoli ausgruben.

Irak: Im April 2015 schändeten mit ISIS verbandelte Muslime Mossuls ältesten christlichen Friedhof, der dem Apostel Thomas geweiht ist. ISIS veröffentlichte Bilder seiner Anhänger, die Vorschlaghämmer benutzten, um Grabsteine zu zerstören und die darauf eingravierten Kreuze auslöschten; das war als dokumentarischer Beweis für ihre Kampagne zur „Auslöschung von muschrik-Symbolen“ (heidnische Symbole) gedacht.

Im November 2016 veröffentlichte eine Menschenrechtsgruppe Fotos des christlichen Friedhofs von Qarqoosch, der von ISIS-Anhängern verwüstet wurde. Unter anderem öffneten die Schänder Särge und plünderten die Toten aus; ein Bild zeigt den abgerissenen Schädel einer ehemals in Frieden ruhenden Leiche mit umhergeworfenen Kreuzen am Boden.

Syrien: Der Islamische Staat veröffentlichte am 16. Ai 2016 ein Video, das einen ISIS-Kämpfer zeigt, der christliche Gräber auf dem Friedhof Deir ez-Zor schändete.

Obwohl sogenannte „Mainstream-Medien“ einige dieser genannten Schändungen berichteten – zumeist, weil der Islamische Staat sie verübte und bereits publizierte – berichten sie selten die Tatsache, dass „Alltags“-Muslime diese makabere Praxis ebenfalls betreiben. Ein paar Beispiele folgen:

Indonesien: Im April 2019 gab es „eine Unmenge Schändungen an christlichen Gräbern in der Stadt Yogyakarta, eine Orgie, von der manche vor Ort Lebende glauben, dass es eher ein gezielter Akt er Intoleranz statt wahlloser Vandalismus war“. Ein paar Monate zuvor wurden eine Reihe anderer Kreuze und Grabsteine beschädigt, offenbar mit einem Hammer; Indonesien ist lange als das „moderateste“ muslimische Land der Welt angepriesen worden.

Pakistan: Im Mai 2019 wurden bei Lahore „38 christliche Gräber geschändet… Zusätzlich zur Schändung der Gräber entstellten unbekannte Angreifer zudem mehrere Kreuze, die an den Gräbern angebracht waren.“ Ein lokaler Christ sagte, der Vorfall „zeigt, dass einige religiöse Fanatiker ihre Wurzeln in dem Viertel haben und religiösen Hass in den Denkweisen der jungen Generation säen, was alarmierend ist.“

Algerien: Im September 2018 wurden mehr als 30 christliche Gräber auf dem Kriegsfriedhof La Reunion, einem der wenigen in dem muslimischen Land verbliebenen christlichen Friedhöfe, geschändet: „Die Gräber wurden geplündert und Grabsteine zerschlagen. Ermittler glauben, dass islamistische Motive im Spiel sind. Während die Regierung eine Ermittlung betreibt, kommt die Schändung dieser Gräber zu einer Zeit, in der die algerische Obrigkeit die Kirche zunehmend schikaniert. Im vergangenen Jahr ist eine Reihe von Kirchen von den Behörden geschlossen worden…“

Malaysia: Im Februar 2014 wurde in dem mehrheitlich muslimischen Staat mitten in der Nacht ein christlicher Friedhof geschändet. „Lokale Zeugen sagten, dass einige Grabsteine völlig zerschmettert und einige Kreuze zerbrochen wurden … Zudem wurden Blumentöpfe und andere steinerne Kennzeichen zerbrochen. Es scheint so, als hätten die Täter ein schweres Werkzeug verwendet, um den Schaden anzurichten.“

Senegal: Im Oktober 2012 wurden in dem mehrheitlich muslimischen Land mehr als 160 christliche Gräber geschändet. „Kruzifixe und andere steinerne Objekte wurden von Individuen, die noch nicht identifiziert werden konnten, aus ihren Gräbern auf den christlichen Friedhöfen Heiliger Lazarus von Bethanien und Bel Air geholt.

Den professionellen und nicht professionellen muslimischen Terroristen schließen sich muslimische Regierungen den Reihen derer an, die christliche Friedhöfe schänden:

Iran: Im April 2012 wurde „ein 200 Jahre alter christlicher Friedhof in der Provinz Kerman von den Behörden komplett zerstört“; sie wollten „historische christliche Grabmale zerstören und das christliche Erbe völlig aus dem Erscheinungsbild des Iran beseitigen“.

Ein paar Monate zuvor, im Februar 2012, wurde berichtet, dass der historische Friedhof englischer Christen in Buschir, der auch von der amerikanischen Gemeinde genutzt wurde, völlig verunstaltet und „alle Kreuze auf Gräbern wurden zerbrochen“. Der Bericht weiter: „Lange Zeit ist der Friedhof von den staatlichen Behörden von Buschir absichtlich nicht beachtet worden, weil er die Leichen von englischen Veteranen beherbergte. Diese Missachtung ging so weit, dass 2003 die Tourismusorganisation des Iran eine Steinmauer um den Friedhof baute, um Besucher am Zutritt zu hindern.“

Pakistan: Ein Bericht im August 2016 vermerkte: „Örtliche Christen behaupten, dass ihre Friedhöfe Abnutzung ausgesetzt sind, während die Behörden vor der Lage die Augen verschließen“. Ein paar Monate später, im Oktober 2016, wird berichtet, dass die Obrigkeit zuließ, dass der einzige christliche Friedhof während der letzen dreißig Jahre verfiel und keine Renovierungsmaßnahmen stattfanden, obwohl Christen wiederholt darum bettelten.

Tunesien: Im Mai 2012 wurden, nachdem der russische Botschafter in Tunis das Innenministerium des Staates um „Schutz“ für die orthodoxe Kirche von Tunis bat, sowohl der christliche Friedhof hinter der Kirche als auch die russische Schule mutwillig beschädigt. Die Kreuze des Friedhofs wurden zerstört, die Mauern der Schule und religiöse Fresken wurden mit Fäkalien beschmiert (wie es vor kurzem in Frankreich geschah).

Tatsächlich nimmt, während muslimische Bevölkerungen in westlichen Ländern anwachsen, dasselbe Phänomen, das in muslimischen Ländern vorkommt – nämlich die Schändung christlicher Friedhöfe – auch dort zu.

Bedenken Sie den einen westeuropäischen Staat mit der größten muslimischen Bevölkerung: Frankreich. Im April 2015 wurden 215 christliche Grabsteine und Kreuze auf dem Friedhof von Saint-Roch de Castres (Tarn) beschädigt und geschändet (Bilder hier). Nach Angaben des Anklägers in dem Fall wurde der Beschuldigte in traditioneller arabischer Kleidung gekleidet gesehen; er „wiederholt immer wieder muslimische Gebete, sabbert und mit ihm kann nicht kommuniziert werden: Sein Zustand wurde als unvereinbar mit vorläufiger Haft erklärt.“ Er wurde unter der Annahme ins Krankenhaus eingewiesen, dass er „mental unausgeglichen“ ist.

Weil es im Westen immer noch Minderheiten gibt, geben Muslime manchmal ihrer Feindseligkeit auf weniger direkte Weise Ausdruck. Nachdem Muslimen in Deutschland ein eigener Bereich auf einem Friedhof zugestanden wurde und nachdem ihnen erlaubt wurde eindeutig islamische Feiern durchzuführen, begannen sie zu fordern, dass christliche Symbole und Kreuze auf dem Friedhof während islamischer Beerdigungen entfernt oder abgedeckt werden.

In jüngerer Zeit unternehmen europäische Staaten Präventivmaßnahmen, um potenzieller muslimischer Wut vorzubeugen. In Italien sind im April 2019 „Kreuze und Gräber auf einem italienischen Friedhof in Pieve di Cento mit schwarzen Tüchern verdeckt worden, um diejenigen nicht vor den Kopf zu stoßen, die aus einer anderen Religion kommen“, ein Verweis auf muslimische Migranten. „Der Friedhof“, fügt der Bericht hinzu, „hat zudem nach Renovierung motorisierte Verdunklungsvorhänge in einer Kapelle, um während Feiern anderer Denominationen römisch-katholische Symbole zu verbergen“, erneut ein Verweis auf Muslime.

Kurz gesagt: Obwohl das westliche Establishment darauf besteht, dass islamischer Terror ein Produkt von allem und jedem ist, nur nicht von islamischer Lehre – Wirtschaft, Politik, Kränkungen usw. – spricht das weit verbreitete Phänomen, dass Muslime aus allen Schichten der Gesellschaft christliche Gräber und ihre Kreuze schänden, von einem intrinsischen Hass, der über alle weltlichen Überlegungen hinausgeht.

Die vielen Gesichter des Jihad

Raymond Ibrahim, 26 August 2019 (FrontPage Magazine)

Eine der langjährigsten Rechtfertigungen für den Islam lautet, dass das arabische Wort Jihad nicht „heiliger Krieg“ bedeutet, wie frühe Forscher (zumeist Orientalisten) es oft übersetzten. Stattdessen, werden wir wiederholt erinnert – besonders von den notorischen Weißwäschern des Islam – dass Jihad einfach „sich bemühen“ für etwas bedeutet, ohne notwendige Konnotation zu Gewalt.

Das stimmt zwar absolut, doch ironischerweise unterstreicht es auch nur, wie gefährlich, vielgesichtig und zersetzend der Jihad in Wahrheit ist.

Lassen Sie uns mit der Ethymologie beginnen. So übersetzt das maßgebliche Dictionary of Modern Written Arabic von Hans Wehr die Drei-Konsonanten-Wurzel j-h-d (von der das Wort Jihad sich ableitet): „streben, sich bemühen, hart arbeiten, bestrebt sein, und sich wegen oder für etwas [nämlich dem Islam] erschöpfen“.

1961 veröffentlicht – das heißt vor dem Zeitalter der politischen Korrektheit – legt das akademisch rigorose Wörterbuch auch Wert darauf, unter j-h-d und das passende Wort jihad zu schreiben und dieses als „Kampf, Schlacht“ zu übersetzen; „Jihad, heiliger Krieg gegen die Ungläubigen als eine religiöse Pflicht“.

Es gibt einen sehr guten Grund für diese eingetragene Unterkategorie. Historisch offenbarte sich der Jihad natürlich als ein „heiliger Krieg gegen Ungläubige“; er kreiste um die Ausweitung (gelegentlich, wie während der Kreuzzüge, Verteidigung) der Grenzen des Islam.

Jahrhundert um Jahrhundert bestand die einzige Art, wie muslimische Imperien auf nichtmuslimisches Territorium ausgedehnt werden konnten, in offensiver Kriegsführung. Nichtmuslime, pflichteifrig ihrem Glaubens und Erbe gegenüber, wollten sich dem Islam nicht ohne Kampf unterwerfen; Militär – islamische Invasion und Eroberung – war die einzige Möglichkeit.

Die Zeiten haben sich geändert. Mit dem modernen, meteorhaften Aufstieg des Westens – wirtschaftlich, militärisch und wissenschaftlich – hat eine laxe, wenn nicht gar leichtgläubige Einstellung obsiegt, die es einigen Muslime erlaubt mit der Wurzel der Bedeutung des Jihad zu spielen. Wenn sie den Ungläubigen nicht länger mit Hilfe von konventionellem Krieg unterwerfen können, dann können sie zumindest aus der erwähnten Definition zitieren: „sich bemühen, hart arbeiten, bestrebt sein, und sich wegen oder wegen etwas erschöpfen“ – und zwar den Islam stärker als den Westen zu machen. xxx

Eine der offensichtlichsten Möglichkeiten, die sowohl im Koran als den Hadithen empfohlen wird, kennt man als jihad al-mal – der „Geld-Jihad“. Statt physisch am Jihad teilzunehmen, unterstützt ein Muslim ihn finanziell oder materiell. Das war früher die Verantwortung des Kalifats; heutzutage und ohne Kalifat finanzieren Alltagsmuslime – einschließlich der im Westen lebenden – den Jihad mit ihren zakat oder „Almosen“. Zum Beispiel wies die US-Regierung die Holy Land Foundation – einst die größte islamische Wohlfahrtsorganisation in den USA – als Terrororganisation aus, die sich der Finanzierung des Jihad/Terrorismus gegen Israel widmete.

Zwei andere „Unternehmungen“ sind subtiler. Früher nutzlos gegen Europäer der Vormoderne, sind sie heute beide höchst effektiv gegen deren westliche Nachkommen – und werden von diesen weithin ignoriert.

Die erste ist der demografische Jihad – auch als „Baby-Jihad“ bekannt (jihad al-wilada). Muslimische Männer „streben“ danach sich mit so vielen Frauen wie möglich zu vermehren – muslimisch oder nichtmuslimisch – um die Reihen der Muslime gegenüber zunehmend  unreproduktiven Ungläubigen zu ehren. Das ist nicht nur eine wollüstige Rationalisierung für rechtswidrigen Sex; islamische Geistliche loben dieses „Bemühen“ als legitimen Jihad. Sein Erfolg ist in Westeuropa sichtbar, wo einige Regionen heute mehr neugeborene Babys namens Mohammed haben als traditionelle, lokale Namen. Das ist der wahre Impuls hinter dem Mantra „der Islam ist die am schnellsten wachsende Religion der Welt“.

Die andere besonders effektive Form des „Strebens“ hat viele arabische Namen, jihad al-kalam, jihad al-lissan, jihad al-galan –der Jihad der Worte, der Zungen, der Stifte – und kann mit Hilfe eines einzelnen Wortes verstanden werden: Propaganda. Ob schriftlich oder mündlich, hier besteht der Hauptzweck der Muslime darin den Islam mächtig zu machen und/oder den Westen zu demoralisieren. Dieser Jihad taucht in der Regel als Verteidigung des Islam und Polemik gegen den Westen auf – und vieles davon ist durch und durch gelogen ist; er kommt von muslimischen Akademikern, Aktivisten,  Journalisten, Politikern und anderen.

Zum Beispiel als der Schriftsteller Qasim Raschid seinen „Stift“ verwendete, um die ungläubige Leserschaft der Washington Post zum Wort Jihad zu täuschen – mit der Aussage, das gelte nur für defensiven, niemals für offensiven Krieg – betrieb er selbst Jihad. Ein weiteres aktuelles Beispiel betrifft das Council of American-Islamic Relations (CAIR), einen „Mitverschwörer“ der erwähnten Holy Land Foundation, das sich als „Bürgerrechtsgruppe“ ausgibt. Um das Wissen des US Army War College dazu lahmzulegen, wie man islamischen Terrorismus erfolgreich bekämpft, schrie CAIR „Rassismus“, was das College prompt zu Appeasement veranlasste.

Kurz gesagt: Ja, das Wort „Jihad“ meint nicht einfach „heiliger Krieg“ um den Islam stärker als die Ungläubigen zu machen; er bedeutet alle „Bestrebungen“, jede Art von „Streben“ oder „Mühe“, die den Islam gegenüber den Ungläubigen stärkt. Diese Tatsache anzuführen, wie die Apologeten es oft tun, sollte nicht weniger, sondern mehr Besorgnis bezüglich des Jihad schaffen.

Über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart nachzudenken bietet eine abschließende Lektion: Historisch hat keine Menge an Worten – Lügen, Propaganda, sogar Schmeicheleien – jemals ausgereicht den Islam stärker als den Westen zu machen. Die Europäer vor dem 20. Jahrhundert zu beschuldigen „islamophob“, „rassistisch“ zu sein oder „Multikulturalismus“ dringend zu benötigen, war, wie man sich vorstellen kann, nutzlos. Dazu brauchte es – Invasionen und Eroberungen (wie ich es in Sword and Scimitar umfassend dokumentiert habe) – altmodische Kriegsführung.

Heute bleiben viele Muslime auf den Jihad gegen den Westen und seiner Unterwerfung eingeschworen. Aber auch wenn sie nicht auf konventionellen Krieg zurückgreifen können – sie müssen das auch nicht. Worte, Worte und mehr Worte – verdreht und falsch und doch immer noch den Westen manipulierend – reichen völlig aus.