Das Trojanische Pferd in der Burka

Earl Cox, The Jerusalem Post, 27. Mai 2016 (Übersetzung: Cora)

Geschichtlich gesehen werden die Vereinigten Staaten als eine christliche Nation mit einer jüdisch-christlichen Kultur wahrgenommen. Bis vor kurzem war der islamische Glaube kein Teil des Tagesgesprächs, aber die Tragödie vom 11.09. hat dies für immer geändert. Muslime sind jetzt auf jedermanns Radar, ihre Anwesenheit wird bei allen öffentlichen und privaten Versammlungen wahrgenommen und sie werden normalerweise mit Vorsicht oder gar argwöhnisch beobachtet. Ist das schon eine Unterstellung? Ja! Ist es falsch? Nicht unbedingt! Während nicht jeder Muslim ein Terrorist ist, wurden doch alle terroristischen Aktionen von Muslimen begangen und der radikale Islam ist auf dem Vormarsch. Das ist wohl etwas, das die Muslime nicht gerne hören, aber es ist die natürliche Antwort auf all die Terrorberichte, die wir in den Nachrichten inzwischen fast täglich zu hören bekommen.

Israel ist schon seit so vielen Jahren an der vordersten Front im weltweiten Kampf gegen den Terror, dass es inzwischen einer der führenden Experten für Schutz und Sicherheit in der Welt geworden ist. Mit dem Vormarsch des Terrorismus rund um den Globus sind die Menschen, die in nicht muslimischen Ländern leben, wegen der Ausbreitung des Islam sehr besorgt. Es ist für Westler und alle, die Freiheit und Demokratie schätzen, so gut wie unmöglich, zwischen radikalen und gemäßigten Muslimen zu unterscheiden, da alle Muslime per definitionem den Lehren Mohammeds und des Koran folgen müssen. Und der Koran lehrt, dass alle Nichtmuslime konvertieren oder sterben müssen. Für die Welt ist ISIS oder ISIL das Gesicht des Islams, denn diese kommen in die Nachrichten. Die Medien folgen immer dem Pfad des Blutes und ein sehr großer Teil der Morde, die von den islamischen Terroristen verübt werden, sind mit Folter, Sklaverei, Entführungen körperlicher Gewalt und dem Köpfen verbunden. Warum gibt es keinen islamischen Anführer, der sich mit Inbrunst und Überzeugung gegen diese Terroristen und ihre verabscheuungswürdigen Gewaltakte ausspricht? Mit ihren Mündern sagen sie, dass der Islam eine Religion des Friedens ist, aber passen ihre Taten zu ihren Worten? Nein!

Dafür, wie wir Menschen und Geschehen wahrnehmen, sind größtenteils die Medien verantwortlich. Was die Medien uns berichten, ist oft die Grundlage, auf der wir unsere Meinung bilden. Muslimische Gewalt schafft Nachrichten und deshalb verbinde ich in Gedanken jedes Mal, wenn ich eine muslimische Frau mit Kopftuch oder einen arabisch aussehenden Mann sehe, der irgendeine Art islamischer Kleidung oder einen Vollbart trägt, mit der jüngsten Gewalttat gegen unschuldige Menschen durch muslimische Terroristen oder muslimische Terrororganisationen. Gibt es irgendwelche Muslime auf dieser Welt, die sich bei Hilfsaktionen außerhalb des islamischen Glaubens engagieren? Wenn ja, dann müssen sie es versteckt tun, denn einem Ungläubigen zu helfen wird als Sünde gegen Allah betrachtet, es sei denn, man will einen Konvertiten gewinnen. Jene, die die wahren Lehren des Islams verkennen, behaupten, dass der Islam eine Religion des Friedens sei. Für mich sind Liebe und Freundlichkeit nicht die Attribute, die ich mit Muslimen und dem Islam verbinde.

Da ist eine riesige Leere, die darauf wartet, von den Stimmen wichtiger islamischer Führer gefüllt zu werden, die sich öffentlich und wiederholt gegen die feigen Gewaltakte aussprechen, die von Muslimen begangen werden. Was soll die nichtmuslimische Welt ohne diesen Widerspruch denn denken? Die muslimische Agenda scheint ohnehin mehr auf Politik und Öffentlichkeitsarbeit denn auf Religion ausgerichtet zu sein. Muslime scheinen entschlossen zu sein, jedes geographische Gebiet zu dominieren, in das sie kommen und wenn es eine heilige Stätte trifft, dann wird diese mit einer Moschee überbaut und für sich reklamiert. Das ist der Grund, warum Muslime als Militante gesehen werden und nicht als Menschen, die wahrhaft den Frieden suchen. Die Palästinenser sind dafür das beste Beispiel.

Um diesen Gedanken weiter auszuführen: So militant und geopolitisch, wie sie sind, sind Muslime Kolonialisten und Imperialisten. Sie wollen die weltweite Kontrolle und sie wollen dies unter der Herrschaft des Islams – religiös wie politisch. Jetzt haben wir einen umspannenden imperialistischen Staat des Islam mit seinen Gesetzen aus dem mittelalterlichen 7. Jahrhundert und bewohnt von jenen, die sich von allem beleidigt fühlen, was sie nicht mögen. Diese besonderen Menschen, die sich von Dingen wie Allah komisch oder weniger heilig darstellenden Karikaturen beleidigt fühlen, kommen nicht darauf, welch eine abscheuliche Beleidigung sie für andere darstellen, wenn sie Sklaverei oder Folter wieder einführen, anderen Rechte und Freiheit entziehen, Tod und Vernichtung allen außerhalb des islamischen Glaubens androhen oder Todesdrohungen gegen Israel auf ihre Bomben schreiben. Aber eigentlich ist es ja nicht so, dass sie ihre Vergehen nicht wahrnehmen würden, es ist vielmehr so, dass sie der Welt die Zunge herausstrecken und jedem drohen, der versucht sie aufzuhalten oder es wagt, sich ihnen in den Weg zu stellen.

Hamas, Hisbollah, die Schurkenstaaten Irans, ISIL oder ISIS und andere bösartige Gebilde sind jetzt das offizielle Gesicht des Islams; vielleicht verraten sie auch die tatsächliche Form des Islam, aber die Welt will es einfach nicht glauben. Die Anhänger des Islam lehnen Israels Existenz als jüdischer Staat ab und das, so scheint es, mit dem Segen der UNESCO

Die Palästinenser machen Überstunden um alle Spuren der jüdischen Geschichte vom Tempelberg oder anderen Orten im Heiligen Land, die Christen und Juden gemeinsam heilig sind, auszulöschen. Es ist unglaublich, dass Palästinenser es im Jahre 2016 schaffen, die Geschichte direkt unter unserer Nase zu verändern, während wir nur dastehen und zuschauen. Die Geschichte der jüdischen Verbindung mit dem Land Israel und dem Tempelberg reicht über 3500 Jahre zurück. Hört man sich die palästinensischen (muslimischen) Erzählungen an, die nun anscheinend von der UNESCO unterstützt werden, so könnte man glauben, dass es überhaupt keine jüdische Verbindung zum Grab der Patriarchen, anderen jüdischen Heiligtümern und dem Tempelberg gibt. Sogar die Kotel, auch als Westmauer bekannt, ist laut der Schutzmacht von Erziehung, Wissenschaft und Kultur auf der Erde – UNESCO – nicht länger mit der jüdischen Geschichte verbunden.

Alle Christen sollten außer sich sein und diese Darstellung der Geschichte persönlich nehmen. Wenn die jüdische Geschichte und seine Verbindung zum Land verändert und ausgelöscht wird, betrifft das beide – Juden und Christen, denn das Judentum ist die Wurzel des christlichen Glaubens. Das bedeutet, dass auf den historischen Fundamenten des Christentums herumgetrampelt wird, dass sie untergraben und zerstört werden.

Es ist allerhöchste Zeit für christliche Akademiker und Weltmächte für unsere jüdischen Brüder einzustehen und ein Ende der Geschichtsverfälschung und der unfairen Behandlung Israels und seiner Bewohner einzufordern. Wenn die Muslime Respekt verlangen, dann müssen sie diesen auch selbst erweisen. Wenn Muslime nicht unter Beobachtung stehen wollen, dann müssen sie aufhören terroristische Attentate zu begehen und die islamischen Anführer müssen all jene öffentlich verdammen, die mit der Gewalt des Jihad weitermachen. Außerdem sollten sich muslimische Einwanderer, egal ob sie in die Vereinigten Staaten oder sonst wo einwandern, an die Kultur ihres neuen Landes anpassen und nicht mit dem Ziel kommen, das Land zu infiltrieren und von innen heraus zu verändern. Lassen wir sie unbeobachtet, wird das Burka tragende Trojanische Pferd auf allem herumtrampeln, was jüdisch oder christlich ist und die Werte der Freiheit und Demokratie derart zermahlen, dass sie im Mülleimer der Geschichte verschwinden werden.

Ramadan: Monat des Jihad

Während Muslime sich abstrampeln ihre Ergebenheit gegenüber Allah zu steigern, sollten wir uns auf mehr Massenmord einrichten

Robert Spencer, FrontPage Magazine, 7. Juni 2016

Ein weiterer Ramadan ist über uns gekommen und keine geringere Autorität zum Islam als Barack Hussein Obama hat uns versichert, dass „für viele dieser Monat eine Gelegenheit darstellt sich auf Reflexion und spirituelle Entwicklung, Vergebung, Geduld und Widerstandsfähigkeit, Mitgefühl für die weniger Glücklichen und Einheit quer über Gemeinschaften zu konzentrieren.“ Derweil forderte ein Muslim, den Obama als „gewalttätigen Extremisten“, der die Religion des Friedens gekapert hat, bezeichnen würde, der Sprecher des Islamischen Staats, Abu Mohammed al-Adnani, die Muslime auf diesen Ramadan zu nutzen, um „vorbereitet, bereit zu sein … um ihn überall zu einem Monat des Unheils für die Ungläubigen zu machen … besonders für die Kämpfer und Unterstützer des Kalifats in Europa und Amerika“.

Der Ramadan 2016 begann mit der Nachricht, dass eine Gruppe Muslime in Jordanien derart von frommem Eifer erfüllt waren, dass sie bei einem Anschlag auf ein Sicherheitsbüro fünf jordanische Geheimdienstler ermordeten. Die Täter könnten in der Ramadan-Auffassung gehandelt haben, die eine Jihadgruppe schon 2012 verkündete: „Der Monat Ramadan ist ein Monat des heiligen Krieges und des Todes für Allah. Er ist ein Monat der Bekämpfung der Feinde Allahs und seines Gesandten, der Juden und ihrer amerikanischen Unterstützer. Einer aus unserer Gruppe schaffte es mit der Hilfe Allahs einen Bus voller jüdischer Touristen, Plünderer des heiligen Landes zu bombardieren, nachdem er sie verfolgte. Der heilige Krieg ist nicht auf eine bestimmte Arena beschränkt und wir werden die Juden und die Amerikaner bekämpfen, bis sie das Land des Islam verlassen.“

Was ist er also? Ist der Ramadan eine Zeit für „die Gelegenheit sich auf Reflexion und spirituelle Entwicklung, Vergebung, Geduld und Widerstandsfähigkeit, Mitgefühl für die weniger Glücklichen und Einheit quer über Gemeinschaften zu konzentrieren“ oder ist er ein „Monat des Unheils für Ungläubige“?

Fakt ist: Er ist beides. Während des Ramadan sind die Muslime angehalten ihre Ergebenheit gegenüber Allah zu erneuern und zu vertiefen. Daher ist er eine Zeit, in der sie ihren Mitmulismen gegenüber großzügiger und gütiger werden sollen. Der Koran sagt allerdings: „Mohammed ist der Gesandte Allahs. Und die mit ihm sind, hart sind sie wider die Ungläubigen, doch gütig gegeneinander.“ (Sure 48,29) Wenn der Ramadan unerlässlich ist, um gottesfürchtiger zu werden, wird der Muslim, der sich eifrig der Einhaltung des Ramadan hingibt, gleichzeitig seinen Mitmuslimen gegenüber gütiger und härter gegen die Ungläubigen werden.

Ungläubige zu ermorden widerspricht daher dem Geist des Ramadan nicht; es verkörpert ihn. Das Kavkaz Center, eine von teschetschenischen Jihadisten betriebene Internetseite, erklärte 2010 in einem Artikel, dass die Vorstellung des Ramadan im Leben des Propheten (Friede sei mit ihm) und der gerechten Vorfahren ein Monat des Vorankommens war. Die größten Schlachten zu Lebzeiten des Propheten (Friede sei mit ihm) fanden in diesem gesegneten Monat statt, des Monats des Jihad, des Eifers und der Begeisterung.“

Obama täuscht erwartungsgemäß das amerikanische Volk, wenn er sich ausschließlich auf den Aufruf zu Wohltätigkeit (der Teil des Koranverses darüber seinen Mitmuslimen gegenüber „gnädig“ zu sein) konzentriert, ohne sein Gebot die Ungläubigen zu terrorisieren zu erwähnen (der andere Teil, der darüber „hart“ gegenüber den Ungläubigen zu sein). Doch wie wir bereits in Jordanien gesehen haben, sind sich nur allzu viele Muslime überall in der Welt dieses Teils der Einhaltung des Ramadan voll bewusst sind und bereit sind ihn durchzuführen.

Es ist Aberwitz vorzugeben, dass es den Aspekt des Ramadan, der ihn für Nichtmuslime zu einer gefährlicheren Zeit macht, nicht gibt: gefährliche, selbstmörderische Torheit. Doch die Tatsache, dass niemand in der Öffentlichkeit auch nur daran denkt Obamas Ramadan-Gratulationen infrage zu stellen, die jedes Jahr in derselben Form herumrollen, zeigt, wie weit verbreitet diese Torheit ist. Obamas Ramadan-Botschaft für dieses Jahr schlosse: „Ich kann mir keine bessere Weise denken, um als Präsident die letzte Feier des Ramadan durch meine Administration zu begehen, als die Beiträge der Muslime in Amerika und überall in der Welt zum Id zu honorieren. Ramadan Karim.“

Welche Beiträge von Muslimen in Amerika? Er hat früher schon darauf angespielt, aber einmal mehr macht er sich nicht die Mühe irgendwelche davon aufzulisten und natürlich fragt niemand danach. Dass Muslime große Beiträge zu Amerika geleistet haben (zumindest über das Ankurbeln gewaltiger Entwicklungen in der Flugsicherheit hinaus) ist schlicht ein nicht zu bezweifelndes Dogma unseres dummen und einfältigen Zeitalters; niemand muss den Präsidenten nach Beispielen fragen, denn diese Beiträge werden als axiomatisch betrachtet, nur „Islamophobe“ stellen sie infrage. Dass es keine tatsächlichen solchen Beiträge gibt, ist allerdings einen unangenehme Tatsache, aber eine, die von Propaganda derart gründlich verschleiert wird, dass jeder das Gefühl hat, sie könne gefahrlos ignoriert werden.

Die kognitive Dissonanz hier gleicht der zum Ramadan selbst. Und während unsere Ramadan-Torheiten und vorsätzliche Blindheit andauern, werden mehr Ungläubige sterben.

Hysterie versus Realität auf dem Tempelberg

Elder of Ziyon, 5. Juni 2016

Die vom Westen finanzierte Nachrichtenagentur Ma’an berichtet auf Arabisch:

Dutzende extremistische Siedler stürmten am Sonntagmorgen die Al-Aqsa-Moschee im Gedenken an die „Naksa“, die Besetzung Jerusalems im Jahr 1967, um an den Türen der Moschee und auf den Straßen der Altstadt Jerusalems mit den Touren und provokativen Märschen unter israelischem Polizeischutz zusammenzutreffen.

Der Direktor der Al-Aqsa-Moschee, Scheik Omar Kiswani, sagte, dass 208 Siedler in kleinen Gruppen durch das Mughrabi-Tor die Al-Aqsa-Moschee stürmten; sie wurden stark von israelischer Polizei und Spezialkräften beschützt.

Al-Kiswani sagte, die Israelis begannen ihre Tour am Marokkaner-Tor, bevor sie sich zu den Moscheen Al-Qibli und al-Marwani auf dem Gelände und dann in den Bereich Bab al-Rahma begaben. Einige von ihnen versuchten religiöse Rituale auszuführen, wurde aber von Wachen daran gehindert.

Scheik Kiswani betonte, dass die Siedler kein Recht haben die Al-Aqsa zu stürmen; er machte die israelische Regierung und die israelische Polizei für die angespannte Lage am Vorabend des heiligen Monats Ramadan verantwortlich.

Die islamische Waqf verurteilte die provokante Praxis, die durch Siedler in der Aqsa-Moschee stattfand.

Dass Juden friedlich den Tempelberg besuchen ist heute bei Ma‘an die Top-Story sowohl in der englischen (wo die Rhetorik etwas abgemildert ist) wie in der arabischen Ausgabe.

Diese Hysterie wird tagein, tagaus in arabischen Medien weltweit veröffentlicht.

Letztes Jahr beschloss der säkulare israelische Journalist Shlomo Eldar die heilige Stelle zu besuchen, um zu sehen, worum es bei der Aufregung geht. Er veröffentlichte die Wahrheit in Al-Monitor:

Ich besuchte den Tempelberg nicht aus religiösen, politischen oder ideologischen Gründen. Stattdessen kam ich als Journalist, der wissen wollte, was es mit dem ganzen Tumult auf sich hat. Ich wollte aus eigener Anschauung herausfinden, ob die palästinensischen Vorwürfe, die Al-Aqsa-Moschee sei in Gefahr, begründet sind. Hat Israel wirklich den geheiligten Status quo auf dem Tempelberg verändert oder ist es – wie israelische Offizielle behaupten – die hemmungslose und gewollte Hetzte durch den nördlichen Zweig der Islamischen Bewegung in Israel und die Offiziellen der palästinensischen Autonomiebehörde (PA), die die aktuelle Terrorwelle entfachten?

Das Gelände zu besuchen ist nur über organisierte Gruppen möglich oder durch solche, die vor Ort organisiert werden. Das ist der Grund, dass ich darum bat mich einer Tour der Stiftung Tempelberg-Erbe anschließen zu können, die vom rechten Aktivisten Yehuda Glick geleitet wird, der die LIBA-Initiative für freien jüdischen Zugang zum Tempelberg leitet. Zu meiner Überraschung entdeckte ich allerdings, dass ich der einzige Tourist in der Initiative war, weshalb das Privileg hatte eine private Reiseführerin zu haben, die mir einen detaillierten Überblick über die Geschichte Jerusalems und des Tempelbergs gab.

Orna – eine zertifizierte Reiseleiterin und säkulare Frau – war einen Monat lang als Freiwillige dort, wie es viele andere Reiseführer tun, die kostenfreie, professionelle Touren „ohne religiöse, politische oder ideologische Agenden“ für jeden anbieten, der den Ort sehen und informiert werden möchte.

Als wir am Eingangstor ankamen, erwartete mich eine weitere Überraschung: Hunderte Touristen aus aller Welt reihten sich ein, warteten geduldig auf die Besuchszeiten. Mit Touristen vollgepackte Busse parkten auf dem Parkplatz nahe der Westmauer. Reihe auf Reihe Besucher aus unterschiedlichen Ländern schlossen sich der mäandrierenden Warteschlange an, die sich den ganzen Weg vom Eingang bis am Dungtor der Altstadt ausbreitete. Naiverweise glaubte ich, dass nur eine handvoll Menschen, hauptsächlich rechtsgerichtete israelische Gruppen, die auf einer Veränderung der bestehenden Ordnung bestehen, kommen würden, um diesen Krisenherd zu besuchen.

Wie sich herausstellte haben Touristen beim Zugang zum Gelände Vorrang. Wenn eine Gruppe Juden organisiert wird, nimmt sie die letzte Stelle für den Aufgang ein. Juden, die den Tempelberg zu besuchen wünschen, werden Polizisten, Grenzpolizisten und Waqf-Wächtern zugewiesen, die sicherstellen, dass sie keine jüdischen rituellen Objekte welcher Art auch immer mitbringen. Es ist einem auch verboten zu beten, sich zu verbeugen, sich zu setzen, still Gebete zu sprechen, ein Gebetsbuch, ein Foto des Geländes oder einen Davidstern mitzubringen. Ihnen ist nicht erlaubt irgendetwas mitzubringen, das möglicherweise muslimische Beter aufbringen und weitere Spannungen schüren könnte. Bevor wir hinauf gingen, verstaute Orna sorgfältig alle Fotos, Zeichnungen und Landkarten, die sie dabei hatte, unter der Treppe, um die strikten Besuchsregeln zu erfüllen. Neben der langen Reihe Touristen standen fünf Juden mit Kippot. Als sie erst einmal als Gruppe organisiert waren, warteten sie auf die Anweisungen der Sicherheitsleute, damit diese sie hinein ließen. Nach einem rigorosen Sicherheitscheck am Eingangstor wurden sie einem Grenzsoldaten sowie Waqf-Wächtern zugewiesen, die sie während des gesamten Besuchs umringten. Sobald sie das Plateau betraten, begannen die Frauen der Mourabitat (organisierte Muslim-Aktivistinnen) laut zu kreischen: „Allahu Akbar.“ Es war das erste Mal, dass ich aus der Nähe Frauen sah, die von der Nördlichen Islamischen Bewegung in Israel angeworben worden sind und ein Gehalt für die Beteiligung an dem Auftrag „die Al-Aqsa-Moschee zu verteidigen“ erhalten.

Im weiteren Umkreis des Eingangs saßen 20 Frauen einer religiösen Lerngruppe in einem Kreis und lasen den Koran. Auf einem kleinen Hügel auf der anderen Seite, außerhalb des Gebäudes, waren die Mourabitoun – die Männer – die ebenfalls Koranunterricht abhielten. Als diese die religiösen Juden sahen, begannen auch sie mit lauter Stimme „Allahu Akbar“ zu brüllen, was sich mit dem Kreischen der Frauen mischte.

Von diesem Skandieren ungerührt ging die kleine jüdische Gruppe langsam weiter den Platz entlang, bis zum Eingang der Moschee, der durch einen Streifen auf dem Boden markiert ist. An diesem Punkt hielten sie aus Angst, sie könnten einen Bereich betreten, der verboten ist. Von dort gingen sie eine weitere Runde den Platz entlang. Dann verließen sie das Gelände, begleitet von den Wachen und dem Allahu-Akbar-Gebrüll.

Ich näherte mich der Gruppe Mourabitoun-Männer. Ich holte mein Smartphone heraus und machte ein Foto. Plötzlich tauchten Waqf-Wächter auf, die forderten, dass ich ihnen mein Handy übergebe und behaupteten, ich hätte ein Foto von einem Ort gemacht, der nicht fotografiert werden darf.

„Ich habe nichts dagegen ein verbotenes Foto zu löschen“, sagte ich einem der Wächter, der sicherstellte, dass ich alle Fotos von den Mourabitoun und Mourabitat auf dem Tempelberg löschte, ebenso Fotos der Waqf-Sicherheitswächter um die Moschee. Sie ließen mich allerdings ein Foto von mir vor dem Hintergrund der Moschee behalten. Dann tauchte aber eine weitere Gruppe Waqf-Sicherheitswachen mit ihrem Kommandeur auf (was ich aufgrund des Tons in seiner Stimme und den Befehlen annehme, mit denen er seine Untergebenen gängelte). Sie verlangten, dass ich vom Tempelberg entfernt werde, weil ich nach ihren Angaben die Regeln verletzt hätte. „Niemand sagte mir, dass ich keine Fotos von Gläubigen machen darf“, versuchte ich zu erklären. Um mein Argument zu stützen, fügte ich an, dass ich alle Fotos offen und in Anwesenheit der Sicherheitswachen gelöscht hatte. „Hätte ich gewusst, dass ich keine Fotos von Mourabitoun machen darf, hätte ich das dann vor euren Augen gemacht?“, wunderte ich mich laut.

Der Kommandeur der Waqf-Einheit wurde lauter: „Bringt ihn weg von hier, sofort. Khalas! [Das reicht!] Raus!“ Als sie begannen mich zum Ausgangstor zu geleiten, tauchte ein Grenzpolizist auf, der an einem der Sicherheitsposten stationiert war, an dem die Auseinandersetzung stattfand. An diesem Punkt entstand ein Streit über die Souveränität auf dem Tempelberg. „Ihr habt kein Recht irgendwelche Besucher vom Platz zu entfernen“, sagte der Grenzer seinen Waqf-Gegenüber, die darauf bestanden den „gefährlichen Touristen“ zu entfernen.

Einer der Waqf-Offiziellen wandte sich zu mir und sagte auf Englisch: „Hier treffen wir die Entscheidungen. Hier haben wir das Sagen. Hier sind wir die Könige – die Herrscher.“ Er wiederholte immer und immer wieder das Wort „König“. „Niemand kann anfechten, was wir sagen“, argumentierte er. „Wir bestimmen, wer hereinkommt und wer hinausgeht und was sie tun können oder nicht. Wir sind der Souverän an der Al-Aqsa-Moschee.“ Der Grenzpolizist versuchte ihn zu beruhigen; er sagte ihm, dass das nicht die Verfahrensweisen sind und dass Entscheidungen gemeinsam getroffen werden müssen. Doch der Waqf-Wächter bestand darauf, dass sie der Souverän sind und dass ihnen ausdrücklich befohlen worden war mich des Ortes zu verweisen.

Das beendete meinen Besuch auf dem Tempelberg, durch den ich erfuhr, dass die Al-Aqsa-Moschee nicht in Gefahr ist, da die Waqf-Offiziellen die Autorität und Fähigkeit haben zu entscheiden, wer das Gelände besuchen darf und wer die Messlattenkriterien nicht erfüllt.

Der Knesset-Abgeordnet Ghattas behauptete, dass Israel seine Kontrolle und Besatzung vertiefe, allerdings verstehe ich nicht, was er sah. Die Sicherheitswächter der Waqf sind auf dem Tempelberg dicht formiert und unternehmen große Anstrengungen sicherzustellen, dass im Vergleich zu den tausenden Touristen, deren Besuche fast ungestört zugelassen werden, nur kleine Gruppen Juden auf das Gelände kommen. Während der Erhalt von Ordnung und Sicherheit auf dem Tempelberg und an der Al-Aqsa-Moschee von Israel und der Waqf geteilt werden, belohnen die Spannungen die Palästinenser mit der fast totalen Kontrolle darüber, wer auf den Tempelberg kommen darf und wer nicht. Das steht natürlich in scharfem Gegensatz zu den palästinensischen Vorwürfen, Israel habe den Status quo verändert und die Al-Aqsa sei in Gefahr.

Selbst ein israelischer Journalist hatte die Hysterie ohne Fragen zu stellen geglaubt, bis er sich entschied selber einen Blick auf die Lage zu werfen.

Die Realität sieht so aus, dass Juden friedlich den Tempelberg besuchen und rigorosen Einschränkungen unterworfen werden, die für säkulare Touristen und Muslime nicht gelten. Und jedes Mal, wenn sie kommen, machen die Muslime eine große Sache daraus, um eine Situation zu schaffen, in der Juden komplett der Zugang gesperrt wird.

Und zu einem großen Teil hat die Strategie bereits funktioniert.

Ein britisch-palästinensisches Mädchen gewinnt einen Preis fürs Lügen

Barry Shaw, Israel National News, 5. Juni 2016

Eine Schimpftirade hat in den sozialen Medien einige Aufmerksamkeit erregt. Sie wurde von einer jungen Palästinenserin namens Leanne Mohamad losgelassen, die niedlich in ihrer britischen Schuluniform gekleidet war; sie hielt eine einseitige Hetzrede für ein „freies Palästina“.

Ganz wie der Großteil des palästinensischen Narrativs ist sie voller emotionaler Bildsprache mit geistlos falschen Äußerungen, die oft genutzt werden, um die harte Realität des palästinensischen Hasses und den Antisemitismus der Ablehnung des jüdischen Erbes und jüdischer Selbstbestimmung zu decken, die entsprechend dem internationalen Recht verfügt worden ist.

Das Seltsame an ihrem Auftritt ist: Ihre Worte über das Leiden der palästinensischen Araber treffen gleichermaßen, wenn nicht genauer, auf israelische Kinder zu.

Sie fragte, wie man wohl reagieren würde, wenn das eigenen Land und das eigene Volk sechzig Jahre lang getötet würde. Nun, die Israelis sind von Palästinensern und Araber seit mehr als sechzig Jahren bombardiert und getötet worden. Juden, darunter viele Kinder, wurden vor achtundsechzig Jahren von arabisch-muslimischen Ländern vertrieben. Sie fanden Schutz und produktives Leben in Israel.

Die Palästinenser sind dagegen seit siebzig Jahren in arabischen Ländern im Flüchtlingsstatus gehalten worden. Doch dieses Mädchen ist diesen internationalen Verbrechen gegenüber blind und beschuldigt Israel der Menschenrechtsverletzungen an ihrem Volk.

Wie würden Sie sich fühlen, wenn Sie erleben würden, dass Ihre Familie vertrieben wird? Nun, das ist genau das Schicksal, das israelischen Familien durch nicht endenden palästinensischen Terror mit Messern, Schüssen, Autobomben, palästinensischen Selbstmord-Bombern, Flugzeug- und Schiffsentführungen erlitten.

Israel. Ein Land, eine Stimme, ein Traum!

Seit dem Beginn des arabischen Konflikts gegen Israel haben die Palästinenser Israels Existenzrecht abgelehnt und die Versuche von sieben israelischen Premierministern zurückgewiesen, eine Friedensvereinbarung zu erreichen, die Israel Recht auf Existenz als jüdischer Staat gestatten würde. Das geht bis heute weiter. Am 28. Mai verkündete Mahmud Abbas in Reaktion auf die französische Friedensinitiative vor der Arabischen Liga in Kairo einmal mehr, dass er Israel niemals als jüdischen Staat anerkennen würde.

Das Mädchen sgte, sie sei stolz auf das, was sie ist; sie behauptete eine Palästinenserin zu sein, eine Muslimin, dass der Islam perfekt ist und Terrorismus keine Religion hat.

Sie sagt dies einer ignoranten Welt im Wissen um Artikel 7 der palästinensischen Hamas-Charta, in dem steht: „Oh Muslime, da ist ein Jude, der sich hinter mir versteckt. Komm her und töte ihn.“

Das ist der Antisemitismus der palästinensischen Sache, getarnt, aber gefördert von Leanne Mohamad.

Die Hamas ist der palästinensische Zweig der Muslimbruderschaft. Sie ist offiziell als Terrororganisation gekennzeichnet, einer palästinensische Terrororganisation, die palästinensisch-arabische Kinder lehrt und selbst praktiziert, dass der Islam eine religiöse Verpflichtung hat Juden zu töten.

Niemand sollte wegen seines Landes, seiner Kultur oder seiner Rasse diskriminiert werden, aber das ist genau das, was seit seiner Gründung 1948 mit Israel gemacht wird.

Jeden Tag ihre Heime, ihre Schulen, ihre Krankenhäuser zerstört“ ist eine emotionale Lüge. Diese Dinge geschehen natürlich nicht, außer die palästinensische Hamas tut dies tagtäglich, um ihre Terrorinfrastruktur in Heimen, Krankenhäusern und Schulen aufzubauen, ohne dass sie es wissen – so wie sie es schon allzu häufig getan haben.

Ich weiß, dass Häuser und andere Stellen getroffen wurden, weil palästinensische Terroristen sie als Startrampen für Raketen auf unschuldige israelische Kinder nutzten oder ihre Terrorangriffstunnel zu bauen, die in israelische Dörfer reichen; dort wollen sie israelische Kinder töten oder gefangen nehmen. Kinder wie den 4 Jahre alten Daniel Tragerman, der Zuhause von einer palästinensischen Rakete getötet wurde; oder den 2 Jahre alten Omar Mischawa, der im Gazastreifen von einer weiteren palästinensischen Rakete getötet wurde, die israelische Kinder töten sollte, aber fehlschlug und noch im Gazastreifen fiel, wo sie Omar und andere Palästinenser tötete. Sie wurden alle den Statistiken hinzugefügt, die Israel die Schuld zuschreiben.

Sie behauptet, dass ein männliches Baby, ihr Cousin, an einer Herzkrankheit starb, weil er keine medizinische Behandlung bekommen konnte. Sie behauptet doch bestimmt nicht, dass es keine Krankenhäuser und Ärzte in der PA gibt? Das wäre eine Lüge. Er wurde gewiss von palästinensisch-arabischen Ärzten untersucht. Vielleicht verstarb er, weil ihn keine medizinische Versorgung hätte retten können. Weiß sie, dass viele israelische und britische Kinder ein ähnliches Schicksal erleiden?

Palästinensisch-arabische Jungen und Mädchen erhalten in Israel die beste medizinische Versorgung, die Save a Child’s Heart und die medizinischen Dienste in israelischen Krankenhäusern zu bieten haben. Dieselbe Versorgung ist syrischen und jordanischen Kinder und solchen aus vielen muslimischen Ländern zuteil geworden, von denen viele Israel nicht anerkennen und des hassen. Wenn dieses Mädchen nichts von diesem kostenlosen Dienst gehört hat, sollte sie sich bald Bildung anschaffen.

Abschließend kann es also kein „freies Palästina“ ohne einen freien und sicheren jüdischen Staat Israel geben.

Wenn dieses Mädchen sich für Inklusion einsetzt, muss das für sie ein Eckpfeiler sein, wenn sie wirklich ein freies Palästina haben will. Es kann keine Inklusion geben, ohne die unveräußerlichen Rechte des jüdischen Volks in einem eigenen Land in Frieden zu leben.

Reaktionen auf den Antisemitismus in der britischen Labour Party

ManfredGerstenfeldManfred Gerstenfeld (direkt vom Autor)

Die zahlreichen antisemitischen und antiisraelischen Verleumdungen durch gewählte Vertreter der britischen Labour Party haben prominente Juden gezwungen sich öffentlich gegen diese Verbreitung von Hass zu positionieren. Gewöhnlich haben es Leiter der jüdischen Gemeinschaft vorgezogen problematische gesellschaftliche Themen über direkte Kontakte mit Politikern zu behandeln, wobei sie die „old boy networks“[1] nutzten, die in der britischen Tradition weit verbreitet sind. Da es im Vereinten Königreich keinen Holocaust gab, fand dort kein großer historischer „Bruch“ statt, der die Juden vom Rest der Bevölkerung abtrennte, wie es in Europa der Fall war; die Netzwerke blieben intakt. Im Gegensatz dazu haben einige jüdische Leiter auf dem Kontinent gelernt, dass es – ob es einem gefällt oder nicht – oft Juden betreffende Dinge gibt, die in der Öffentlichkeit ausgetragen werden müssen.

Viele prominente britische Juden haben auf die manchmal extremen antisemitischen Verleumdungen reagiert. Diese Reaktionen haben drei Hauptformen angenommen: verändertes Wahlverhalten, verbale Kommentare und das Zurückhalten von Spenden. Eine Umfrage des Jewish Chronicle stellte fest, dass, sollten jetzt allgemeine Wahlen stattfinden, nur 8,5% der Juden für Labour stimmen würden, dafür 82% für die Konservative Partei. Darüber hinaus geben 38,5 Prozent der Juden Labour wegen des Antisemitismus unter Parteimitgliedern und gewählten Repräsentanten die schlechteste Note – 5 von 5.[2]

Wegen der vielen verbalen Reaktionen von Juden können hier nur wenige angeführt werden. Der Oberrabbiner Ephraim Mirvis veröffentlichte im The Telegraph einen Artikel mit dem Titel „Ken Livingstone and the hard Left are spreading the insidious virus of anti-Semitim“[3] In einem deutlichen Verweis auf Ken Livingstone, dem ehemaligen Bürgermeister von London, der sagte Hitler habe den Zionismus unterstützt, schrieb Mirvis: „Denen, die so eifrig nach einer boshaften Holocaust-Anspielung greifen, um ‚Zionisten‘ das Maximum an Schmerz und Beleidigung abzuverlangen, sage ich: Ihr verbreitet diesen uralten und tückischen Virus des Antisemitismus.“[4] Mirvis‘ Vorgänger, Lord Jonathan Sacks, sagte später der Jerusalem Post: „Ken Livingstone hätte aus der Labour Party geworfen werden müssen.“[5]

Der Leiter des Board of Deputies[6], Jonathan Arkush, traf sich im Februar 2016 mit Corbyn; die Begegnung beschrieb er damals als „positiv“ und „konstruktiv“. Arkush merkte an, dass Corbyn während ihres Gesprächs „eine sehr solide Verpflichtung zum Recht Israels in sicheren und anerkannten Grenzen als Teil einer Zweistaatenlösung des israelisch-palästinensischen Konflikts zu leben anerkennt.“[7]

Weniger als zwei Monate später schrieb Arkush einen Artikel mit dem Titel „Labour has a serious anti-Semitism problem – and Jeremy Corbyn is failing to fix it“:[8] Ein paar Tage nach der Veröffentlichung des Artikels griff er Corbyn erneut an, als er auf das reagierte, was er „eine tief verstörende Antwort auf einen Tweet von Corbyns Bruder Piers, der einen jüdisches Labour-MP kritisierte“ nannte. Dieses Parlamentsmitglied, Louise Ellman, hatte gesagt, dass in der Antisemitismusfrage mehr getan werden müsse und dass hartes Vorgehen gegen solches Verhalten „nicht nur mit Worten erfolgen darf“. Piers Corbyn twitterte, dass sei Unsinn. Jeremy Corbyn reagierte: „Mein Bruder hat seinen Standpunkt, ich habe meinen und wir stimmen im Wesentlichen überein – wir sind eine Familie, die vom Tag unserer Geburt an im Kampf gegen Rassismus erzogen wurden.“[9]

Louise Ellman, die seit 1997 im Parlament sitzt, ist während der letzten zwei Monate von Labour-Aktivisten auf Wahlkreistreffen belästigt worden; dabei waren auch antisemitische Äußerungen zu hören.[10] Eine weitere jüdische Abgeordnete, Luciana Berger, Mitglied im Schattenkabinett, hat tausende beleidigender Botschaften erhalten. Einige bezeichneten sie als Schwein oder drohten sie zu vergewaltigen und zu töten.[11][12] Später sagte sie: „Ich denke, es wäre absolut pervers, wenn Leute wie ich und meine jüdischen Parlamentskollegen – [die Abgeordneten] Louise Ellman, Ivan Lewis, Ruth Smeeth – die Labour Party verlassen würden und es nicht die Antisemiten wären, die die Labor Party verlassen hätten.“[13] Die riesige Anzahl der erhaltenen Hass-Mails, zu denen auch Mails gehören müssen, die von Labour-Unterstützern geschickt wurden, deutet an, dass das Antisemitismusproblem nicht auf ein paar Einzelne beschränkt ist, wie die Beschöniger des Antisemitismus in der Partei so gerne behaupten.

Lewis, ein MP und ehemaliger Labour-Minister, traf sich im Mai diesen Jahres mit Corbyn und forderte diesen auf, er soll „totale Gegnerschaft gegenüber den Ansichten und der Gewalt von Organisationen wie Hamas und Hisbollah“ demonstrieren. Lewis sagte zudem, dass Labour-Stadtverordnete in seinem Wahlkreis von Greater Manchester bei den letzten Lokalwahlen ihre Sitze verloren, weil jüdische Wähler sie in Protest gegen Ken Livingstones Äußerungen über Hitler als Zionist nicht weiter unterstützen wollten. Nach dem Treffen mit Corbyn sagte er: „Ich habe deutlich gemacht, dass zwar die überwiegende Mehrheit der Mitglieder von Labour nicht antisemitisch ist, es aber ein ernstes Problem bei einer Minderheit gibt, das entschieden angepackt werden muss.“[14] Bereits vor Corbyns Wahl hatte Lewis gesagt, dass dieser Unterstützung zum Ausdruck bringt und darin versagt diejenigen zu verurteilen, die antisemitische Rhetorik betrieben haben.[15]

Ein in der Debatte um den Antisemitismus in der Partei auffallend abwesender jüdischer Abgeordneten ist der antiisraelischen Hass verbreitende Sir Gerald Kaufman. 2015 beschuldigte dieser „Father of the House“ (d.h. der älteste Abgeordnete des Parlaments) Israel, es würde die Messeranschläge durch Terroristen erfinden und fügte hinzu, die Konservative Partei sei von „jüdischem Geld“ beeinflusst.[16]

2009 beschuldigte Kaufman in einer Rede vor dem Parlament die israelische Regierung; er sagte, diese sei „skrupellos und nutze das fortbestehende Schuldgefühl unter den Nichtjuden wegen des Abschlachtens der Juden im Holocaust als Rechtfertigung für ihre Morde an Palästinensern“. Kaufman stellte die Hamas-„Militanten“ zudem mit dem jüdischen Widerstand im Warschauer Ghetto während des Zweiten Weltkriegs auf eine Stufe.[17]

In einem Interview mit der BBC sagte der preisgekrönte Romanautor Howard Jacobson, seit Corbyn Parteichef wurde habe er „eine neue Boshaftigkeit“ im Antisemitismus der britischen Linken festgestellt. Jacobson fügte an: „Ich denke, mit Jeremy Corbyn ist einigen Leuten eine Stimme gegeben worden, eine Zuversicht gegeben worden, die davor etwas vorsichtiger waren. Jeremy Corbyn – das ist ein klassischer Fall eines Menschen, der einfach zu der Annahme erzogen worden ist, dass Israel eine unterdrückerische Imperialmacht ist. Er ist schlicht damit gefüttert worden, er wird das nie ändern. Das ist wie Milch.“[18]

Einer der ersten jüdischen Journalisten, der das Thema aufwarf, war der Kolumnist Jonathan Freedland vom Guardian; bis vor kurzem war Seamus Milne einer seiner Kollegen. Milne ist ein Hamas-Anhänger und hat die Gründung Israels als Verbrechen bezeichnet.[19] Freedland schrieb, dass „viele Juden sich Sorgen machen, wenn sie einen Teil der Linken sehen, deren derart intensiver Hass gegen Israel keiner Feindseligkeit irgendeinem anderen Staat gegenüber gleich kommt“.[20] Feedland, selbst ein Linker, der mehrere extreme Positionen zu Israel einnimmt, schrieb, es wäre willkommen, wenn die Linke auf Israel „dieselbe Höflichkeit ausweitet, die die Linke bewundernswert anderen Minderheiten gegenüber zeigt“.[21]

Die jüdische Gemeinschaft spendete der Labour Party bei den allgemeinen Wahlen 2015 eine beträchtliche Geldmenge. Michael Foster, ein Labour-Kandidat und Spender der Partei, schrieb, dass fast ein Drittel der 9,7 Millionen Pfund, die Labour vor den Wahlen von 2015 von privaten Spendern erhielt, von Juden kam. Er fügte an, dass dies trotz des Rückschlags der Abstimmung von Labour zur Anerkennung Palästinas geschah. Foster schrieb zudem, dass dieses Jahr bisher kein wichtiger jüdischer Spender der nationalen Labour Party Geld gegeben hat.[22]

Lord Levy, der unter dem früheren Premierminister Tony Blair der oberste Spendensammler der Partei war, sagte, die Partei habe deutlich gemacht, dass Antisemitismus keinen Platz in irgendeiner politischen Partei hat. Bezüglich Labour sagte er: „Wenn sie das nicht klarstellen, dann werde ich anfangen mir Fragen zu stellen und tatsächlich meine Mitgliedschaft in der Labour Party überdenken.“[23]

An den Rändern hat es einige Juden gegeben, die versucht haben den Antisemitismus in der Labour Party zu „waschen“. Rabbi Jeffrey Newman, der Rabbiner emeritus der Reform-Synagoge von Finchley in Nordwest-London, war einer von 82 Unterzeichnern eines an den  Guardian geschickten Briefs. In diesem stand auch: „Wir akzeptieren nicht, dass Antisemitismus in der Labour Party ‚grassiert‘. Von den Beispielen, die in den Medien wiederholt wurden, sind viele falsch berichtet worden, einige sind belanglos und ein paar sehr wenige mögen echte Beispiele für Antisemitismus gewesen sein.“ Acht der Mitglieder seiner Synagoge reagierten mit einem folgenden Brief an den Jewish Chronicle, in dem sie erklärten: „Wir schreiben, um unsere Abscheu über die Art und Weise auszudrücken, in der unsere Synagoge als den Kampf gegen Antisemitismus untergrabend dargestellt wird, wo immer dieser auftaucht.“ Sie fügten hinzu, dass der Rabbiner „nicht in unserem Namen handelte“.[24]

Etwa neunzig Juden, darunter der eingefleischte Antizionist Moshe Machover und einige derer, die den vorigen Brief unterzeichneten, schrieben dem Guardian einen Brief, in dem sie Rabbi Mirvis attackierten. Er war mit „Anti-Zionism does not equate to antisemitism“[25] überschrieben. Die Autoren verniedlichen den Antisemitismus in der Labour Party und sagten, Mirvis ignorierte „den ernsteren antimuslimischen Rassismus in der Wahlpolitik“.[26]

Analysiert man die obigen jüdischen Reaktionen, stellt man fest, dass nicht eine davon die Aufmerksamkeit auf die wichtige Rolle von Muslimen beim Verbreiten von Hass richtet. Ein interessanter Nebeneffekt des Skandals der Labour Party besteht darin, dass Antisemitismus außerhalb der Labour Party inzwischen ebenfalls mehr öffentliches Interesse erlangt. Die Daily Mail veröffentlichte einen Artikel über einen Juden, der durch Schikanen gezwungen worden war den Ort zu verlassen, an dem er 20 Jahre lang gelebt hatte. Aus dem Text des Artikels konnte man erkennen, dass diejenigen, die ihn schikanierten, Muslime waren.[27]

Wegen der fortgesetzten neuen Enthüllungen zum Antisemitismus in der Labour Party wird die jüdische Gemeinde weiter reagieren müssen.[28] Zusätzlich wird das Reinwaschen von Jeremy Corbyns Haltung gegenüber dem Antisemitismus in seiner Partei weiter die Reaktionen verstärken.[29]

Viele britische Juden ziehen es vor das Antisemitismusproblem in Großbritannien zu ignorieren. Dieses geht weit über die Labour Party hinaus. Das Thema wird allerdings im Rampenlicht bleiben, weil weitere Fälle sowohl in der Labour Party als auch bei anderen ans Licht kommen.

[1] Männerfreundschaften/Seilschaften/aus der Schule stammende Beziehungen

[2] http://www.thejc.com/news/uk-news/157746/labour-support-among-british-jews-collapses-85-cent

[3] Ken Livingstone und die stramme Linke verbreiten den heimtückischen Virus des Antisemitismus.

[4] http://www.telegraph.co.uk/news/2016/05/03/ken-livingstone-and-the-hard-left-are-spreading-the-insidious-vi/

[5] http://www.jpost.com/Diaspora/Rabbi-Sacks-Livingstone-should-be-sacked-from-Labour-party-for-Hitler-comments-454105

[6] Die Dachorganisation der britischen Juden.

[7] http://www.timesofisrael.com/uk-jewish-leaders-meet-labour-chief-known-for-israel-criticism/

[8] „Labour hat ein ernstes Antisemitismusproblem und Corbyn verfehlt es das in Ordnung zu bringen“; http://www.telegraph.co.uk/news/2016/04/01/labour-has-a-serious-anti-semitism-problem—and-jeremy-corbyn-i/

[9] http://www.bbc.com/news/uk-politics-35987239

[10] http://www.thejc.com/news/uk-news/156118/activists-hell-bent-attacking-jewish-labour-mp-constituency-meetings

[11] http://www.dailymail.co.uk/news/article-3566667/Jewish-Labour-MP-speaks-vile-anti-semitic-abuse-subjected-online-bullies.html

[12] http://www.timesofisrael.com/jewish-labour-mp-posts-anti-semitic-abuse-she-received-online/

[13] http://www.liverpoolecho.co.uk/news/liverpool-mp-luciana-berger-says-11333850

[14] http://www.theguardian.com/politics/2016/may/11/labour-party-jeremy-corbyn-ivan-lewis-antisemitism-manchester

[15] http://www.theguardian.com/politics/2015/aug/14/jewish-labour-mp-jeremy-corbyn-antisemitism-record-ivan-lewis

[16] http://www.thejc.com/news/uk-news/148290/labour-veteran-sir-gerald-kaufman-claims-jewish-money-has-influenced-conservativJEWISH

[17] http://www.jta.org/2009/01/16/news-opinion/world/mp-kaufman-likens-israelis-to-nazis

[18] http://www.thetower.org/3311-award-winning-british-author-corbyns-rise-brought-a-new-viciousness-to-anti-semitism/

[19] http://www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/211571

[20] http://www.theguardian.com/commentisfree/2016/mar/18/labour-antisemitism-jews-jeremy-corbyn

[21] http://www.theguardian.com/commentisfree/2016/apr/29/left-jews-labour-antisemitism-jewish-identity

[22] http://www.dailymail.co.uk/news/article-3532042/Ignorant-Godless-Hateful-Corbyn-s-contempt-Jews-disgrace-withering-attack-Labour-leader-donor-backed-party-400-000-2015-Election.html

[23] http://www.theguardian.com/politics/2016/mar/20/labour-peer-lord-levy-warns-he-could-quit-party-over-antisemitism

[24] http://www.thejc.com/news/uk-news/157849/congregants-hit-back-after-rabbi-signs-letter-undermining-fight-against-antisemi

[25] Antizionismus ist nicht mit Antisemitismus gleichzusetzen.

[26] http://www.theguardian.com/world/2016/may/10/anti-zionism-does-not-equate-to-antisemitism

[27] http://www.dailymail.co.uk/news/article-3573122/Jewish-father-driven-London-home-anti-Semitic-attacks.html

[28] http://www.telegraph.co.uk/news/2016/05/18/labour-refuses-to-discipline-mep-who-compared-israel-to-the-nazi/

[29] http://hackneycitizen.co.uk/2016/05/23/diane-abbott-minimising-concerns-antisemitism-labour-party-hackney-rabbi/

Der muslimische Wille gegen westliche Mittel

Raymond Ibrahim, 18. April 2016 (Front Page Magazine)

Im fortgesetzen Kampf zwischen dem Islam und dem Westen wird ein wichtiger Faktor regelmäßig übersezen: Eine Zivilisation hat den Willen zu triumphieren, aber nicht die Mittel; die andere hat die Mittel zu triumphieren, aber nicht den Willen.

Manche, die den Islam fürchtet, scheinen das nicht zu begreifen. Sie glauben, der Islam sei eine unwiderstehliche Kraft, mit der man rechnen muss; sie betrachten muslimische Migranten als Horden gewalttätiger Männer, die in Europa einfallen; sie rufen westlichen Männer auf Widerstand zu leisten, dem Ansturm standzuhalten, ihre Frauen und Kinder zu retten.

Selbstverständlich hat diese Darstellung historische Berechtigung: Tausend Jahre lang fielen Muslime wiederholt in Europa ein und eroberten Teile davon – sie terrorisierten, massakrierten, vergewaltigten und versklavten im Namen Allahs – und wurden nur mit Waffengewalt zurückgeworfen.

Die heutige Situation ist weit weniger dramatisch und monumental; sie ist eigentlich ziemlich erbärmlich. Muslimische Terroristen, Vergewaltiger und ISIS-Sympathisanten kommen nicht gegen dessen Willen in den Westen, sondern wegen dieses Willens. Mit anderen Worten: Der Westen ist zu 100% für diese „Invasion“ verantwortlich.

Betrachten Sie es mit einer Analogie. Was wäre, wenn Zoos anfingen zu behaupten, es sei ein verleumderisches Stereotyp zu sagen, dass Löwen von Natur aus auf Zebras Jagd machen? Die Zoos beginnen Löwen in Zebra-Gehege zu setzen. Das Unausweichliche geschieht: Obwohl sie gut gefüttert sind, jagen und zerfleischen einige Löwen weiter Zebras. Sicher würde nur ein großer Narr die Löwen für das Blutbad verantwortlich machen – die immerhin einfach Löwen sind – während er diejenigen ignoriert, die darauf bestehen überhaupt Löwen mit Zebras zusammen in eine Gehege zu setzen.

Ebenso sind die westlichen politischen Entscheidungsträger, die weiter darauf bestehen, dass der Islam friedlich ist (trotz der überwältigenden Gegenbeweise) und dass die muslimische Immigration gut ist (trotz der überwältigenden Gegenbeweise) zu 100% dafür verantwortlich zu machen, wenn Muslime im Westen Nichtmuslime terrorisieren, vergewaltigen und töten – heißt: wenn sie tun, was für sie in ihren Heimatländern ganz normal ist.

Westliche Politiker kommen mit ihrer verdrehten Politik trotzdem davon, weil die allgemeine Öffentlichkeit – einschließlich des Durchschnittswählers – mit den verzerrten Ansichten aufgezogen wurde. So proklamierte Dr. Stefanie von Berg, noch während die deutschen von einer Million muslimischer Migranten überwältigt wurde, in der Hamburger Bürgerschaft stolz:

„Frau Präsidentin, meine sehr geehrten Damen und Herren – unsere Gesellschaft wird sich ändern. Unserer Stadt wird sich radikal verändern. Ich bin der Auffassung, dass wir in 20, 30 Jahren gar keine ethnischen Mehrheiten mehr haben in unserer Stadt… Und ich sage Ihnen noch ganz deutlich gerade hier in Richtung rechts: Das ist gut so!

Solche selbstmörderische Worte können gesprochen und umgesetzt werden, weil Wähler so konditioniert wurden, dass sie selbstmörderische Politik (die natürlich so verbrämt ist, dass sie westliche Eitelkeiten zufriedenstellt) akzeptieren und unterstützen. Wäre dem nicht so, würden Leute wie Berg nicht nur gar nicht erst ins Parlament gewählt werden, sondern wegen Hochverrat inhaftiert oder in die Psychiatrie eingeliefert werden.

Am Ende ist die Beziehung zwischen Islam und dem Westen von der Zwiespältigkeit des Willens und der Mittel zu verstehen. Der Westen hat die Mittel – einschließlich der militärischen und wirtschaftlichen Macht – den Islam vollkommen zu neutralisieren. Aber er hat nicht einmal den Willen sich selbst zu schützen. Stoppt die Präsenz des Islams im Westen – was machbar ist, sofern der Wille da ist – und der islamische Terrorismus auf dem Boden des Westens wird nachlassen. So einfach ist das.

Umgekehrt hat der Islam auf jeden Fall den Willen den Westen zu eliminieren, obwohl er derzeit nicht die Mittel hat (bis auf die, die der Westen ihm gibt). Historisch gesehen ging er mehr als ein Jahrtausend lang, wann immer er die Mittel hatte, in die Offensive.

Damals, als ein Großteil der Welt auf das Kämpfen mit Schwertern und Speeren, Pfeilen und Feuer beschränkt war – damals, als der Islam mit seinen Nachbarn auf Augenhöhe war – wurden Millionen Nichtmuslime abgeschlachtet, versklavt oder zum Islam bekehrt. Das sieht man an der historischen Tatsache, dass die überwältigende Mehrheit des Territoriums, das heute die „muslimische Welt“ bildet, mit enormer Gewalt und Blutvergießen Nichtmuslimen abgenommen wurde.

Westliche Militärtechnologie verbesserte sich irgendwann bis zu dem Punkt, dass der Islam im Staub zurückblieb. Sein Wille zur Dominanz ging in Winterruhe, blieb aber intakt.

Anders ausgedrückt: Wäre der Islam derjenige, der fortschrittliche Rüstung und Bewaffnung zur Massenvernichtung entwickelt hätte, während der Westen immer noch Schwerter und Speere nutzen würde, gäbe sein heute keinen nennenswerten Westen. Vor die drei Alternativen des Islam gestellt – Konversion, Versklavung oder Vernichtung – wäre der Westen ausgestorben wie viele Zivilisationen vor ihm.

Doch es gibt den freien und mächtigen Westen, der es ablehnt seine Macht einzusetzen – nicht einmal zum Selbsterhalt – während er den Islam stark macht, der offen schwört den Westen zu unterwerfen zu wollen und das auch tun wird, wenn ihm die Mittel das zu tun erst einmal zur Verfügung stehen.