Qatar sagt muslimischen Migranten, sie sollen ihre Gastgeberländer hassen

Raymond Ibrahim, 9. November 2022

Der folgende Text wurde von Selwyn Duke für The New American geschrieben:

„Beiß nicht die Hand, die dich füttert“, lautet ein uralter weiser Rat. Dieser Rat ist de, US-„Verbündeten“ Qatar allerdings abhanden gekommen, da es in nichtislamischen Ländern lebenden Muslimen empfiehlt ihre „ungläubigen“ Gönner zu hassen.

Das berichtet Raymond Ibrahim, ein Autor, Forscher und Senior Fellow am Gatestone Institute, der fließend Arabisch spricht.

Die „Anti-Ungläubigen“-Weisung findet sich im weithin gelesenen Islamweb.net, von dem Ibrahim sagt, es wird vom Golf-Emirat Qatar finanziert und geleitet wird. Die Weisung besagt: „Jeder Muslim, der in einem nichtmuslimischen Land lebt, ist verpflichtet seinem angenommenen Staat und ihre ‚ungläubigen‘ Bürger zu hassen (obwohl sie von ihnen Leistungen erhalten)“, schreibt Ibrahim.

Die Aufforderung „kommt in der Form einer Fatwa (ein islamisch genehmigter Erlass) namens „Bedingungen, die den Wohnort in ungläubigen Nationen legitimieren“ (alle Übersetzungen in diesem Artikel meine eigenen)“, informiert Ibrahim. „Zusammen mit dem ‚Erhalt und der Aufrechterhaltung seines Islam‘, der „ersten Bedingung‘ für einen jeden Muslim, der unter Nichtmuslimen lebt, ist, dass sie ‚Feindseligkeit und Hass für die Ungläubigen‘ empfinden“, zitiert der Autor die Fatwa.

„Das trifft zufälligerweise auf die Millionen muslimischer Migranten zu, die freiwillig nach Westeuropa einwandern und es fluten“, fährt Ibrahim fort. „Wenn sie ihren Islam ernst nehmen, sind sie verpflichtet die Nationen zu hassen und ihnen gegenüber illoyal zu sein, die sie willkommen heißen und ihnen unentgeltlich Essen, Unterkunft und Gesundheitsversorgung bieten.“

Iskamweb.net rechtfertigt seine Vorschrift zur Undankbarkeit mit dem Koran: „Du findest keine Leute, die an Allah und den Jüngsten Tag glauben und denjenigen Zuneigung bezeigen, die Allah und Seinem Gesandten zuwiderhandeln, auch wenn diese ihre Väter wären oder ihre Söhne oder ihre Brüder oder ihre Sippenmitglieder [Sure 58,22]“, berichtete Ibrahim, der auch den Koranvers angab.

„O die ihr glaubt, nehmt nicht die Juden und die Christen zu Schutzherren! Sie sind einer des anderen Schutzherren. Und wer von euch sie zu Schutzherren nimmt, der gehört zu ihnen“, heißt es un einem zweiten Vers. „Gewiss, Allah leitet das ungerechte Volk nicht recht.“ [Sure 5,51]

Ibrahim sagt uns weiter: Nach dem „Zitat Mohammeds in einem Sahih (authentischem) Hadith, der besagt: ‚Wer auch immer ein Volk liebt, gehört zu ihnen“, schließt die Fatwa mit der Aussage: ‚Die Feinde Allahs zu leben gehört zu den größten Gefahren für einen Muslim, denn sie zu lieben erfordert mit ihnen zu kooperieren und ihnen zu folgen oder zumindest sie nicht abzulehnen – deshalb sagte der Prophet: Wer immer ein Volk liebt, gehört zu ihm.‘“

Das bedeutet, so Ibrahim, dass jemand schon ein Feind Allahs ist, einfach nur, weil er kein Muslim ist.“

Der Forscher hebt zusätzlich hervor, dass diese Lehre im Islam alles andere als eine randständige Vorstellung ist, sondern Mainstream. Hier ist bemerkenswert, dass Qatar kein Kamele hütendes Hinterland ist, sonder mit dem dritthöchsten Pro-Kopf-Inlandsprodukt der Welt und dem dritthöchsten Menschheitsentwicklungs-Index der arabischen Welt prahlt.

Die Lehre ist nicht neu. Islamisches Denken teilt die Welt in zwei Zonen; die erste ist Dar al-Islam, dort herrschen Muslime und es sie wird als „Gebiet des Friedens“ angesehen. Die andere ist Dar al-Harb oder nichtmuslimisches Land – was als „Gebiet von Krieg oder Chaos“ eingestuft wird.

Die frühen Vereinigten Staaten erlebten ein Musterbeispiel dieser Mentalität; sie wurden, wie andere nichtmuslimischen Länder im Orbit des Dar al-Islam, von den Berber-Piraten Nordafrikas bedroht. Bedenken Sie z.B. die Antwort des Gesandten von Tripoli in London, Botschafter Sidi Haddsch Abdrahaman, die er 1785 auf die Frage gab, warum sein Volk „Krieg gegen Staaten führt, die ihnen nichts getan haben.“

So berichtete Thomas Jefferson damals: „Der Botschafter antwortete uns, dass es in den Gesetzen ihres Propheten gründete, das es in ihrem Koran geschrieben stand, dass es ihr Recht und ihre Pflicht  sei, gegen alle Staaten, die zugeben, dass ihre Obrigkeiten Sünder seien, Krieg zu führen, wo immer sie zu finden seien und alle zu Sklaven zu machen, die sie gefangen nehmen können.“

Was wir hier sehen ist also der Unterschied zwischen Marketing und Zutaten-Etikett. Es ist unwahrscheinlich, dass Sie von der Qatar-Story in den Mainstream-Medien gehört haben, die uns eine verzerrte Sicht auf die Wirklichkeit vermitteln („Muslime sind unschuldige Opfer des westlichen Imperialismus!“) Aber ehrliche Araber, die fließend Arabisch sprechen, die übersetzen, was nahöstliche muslimische Quellen tatsächlich sagen, zeichnen ein anderes Bild.

Abgesehen von Ibrahim ist Dr. Mudar Zahran ein weiteres gutes Beispiel; er ist ein jordanischer Führer der Oppositionskoalition, der in Großbritannien im Asyl lebt. Bei seiner Warnung vor der massiven muslimischen Migration nach Europa als „weiche islamische Eroberung des Westens“ sagte er 2015: „Ich muss ehrlich sagen: Sie lesen arabische Magazine und arabische Zeitungen und sie reden darüber. ‚Gute Arbeit! Jetzt werden wir Europa erobern.‘“

Es ist jedoch einfach einen Feind zu erobern, der einen Hang zum Selbstmord hat. Um mit einem alten Sprichwort zu spielen: Ein Narr und seine Zivilisation werden bald getrennt sein,

Arabische Wissenschaftler bekriegen sich wegen Kamel-Urin als Wunderheilmittel

Elder of Ziyon, 7. November 2022

Amal Kenawy, Psychologie-Professorin an der medizinischen Fakultät der Ain Schams-Universität in Ägypten, hat den Menschen empfohlen, sie sollten Kamel-Urin trinken, weil dieses viele Vorteile hat. Kenawy sagt, viele wissenschaftliche Experimente haben beweisen, wie vorteilhaft Kamelurin ist.

Sie ist nicht die einzige. Ein Prediger in Kuwait erstellte den Sommer über ein Video, in dem er nicht nur die gesundheitlichen Vorteile von Kamel-Urin rühmte, sondern auch seinen wunderbaren Geschmack, mischt man ihn mit Kamel-Milch.

Es gibt jede Menge Artikel auf arabischen Internetseiten, die den Nutzen von Kamel-Urin für die Behandlung von Krebs und Nierensteinen und als Wundermittel gegen andere Krankheiten rühmen. Ein Iraner sagte 2020, er heile COVID-19.

Schließlich schaltet sich ein Jordanischer Arzt ein und sagt, dass Kamel-Urin zu trinken, nicht nur lächerlich ist, sondern gefährlich.

In einem Eintrag auf Facebook sagte Ali al-Saudi: „Diese Nachrichten [über die gesundheitlichen Vorteil von Kamel-Urin] sind Märchen, die keine wissenschaftliche Grundlage haben und von keinerlei Forschung oder Studien unterstützt werden; tatsächlich sind sie genau das Gegenteil.“

Al-Saudi warnte vor großen Mengen Giften und Harnstoffen im Kamel-Urin, was Menschen töten und Krankheiten verursachen kann.

Er sprach Amal Kenawy an: „Bring die Welt nicht dazu noch mehr über uns zu lachen.“

Die Weltgesundheitsorganisation rät davon ab Kamel-Urin zu trinken.

Ägyptens institutionalisierte Diskriminierung seiner koptisch-christlichen Bürger

Raymond Ibrahim, 11. Oktober 2022 (Coptic Solidarity)

Der Präsident der Universität Kairo, Mohammad Uthman al-Khoscht, ernannte vor kurzem 31 neue  Direktoren, stellvertretenden Direktore, Manager und Wissenschaftler, die eine Reihe von Abteilungen führen sollen, darunter die für Landwirtschaft, Ingenieurswesen, Krankenpflege, Zahnmedizin, statistische Forschung und Afrika-Studien.

Obwohl die Kopten – Ägyptens uransässigste, christliche Bevölkerung – irgendetwas zwischen 10 und 20 Prozent der Bevölkerung stellen, befindet sich bemerkenswerterweise unter diesen neuen Angestellten der Universität Kairo nicht ein einziger Christ. Alle sind Muslime.

Die Bedeutung dieser Nachricht liegt weniger darin, dass es in Ägypten Diskriminierung von Christen gibt – was inzwischen mehr als offensichtlich sein sollte – sondern dass sie anscheinend jede einzelne Facette der ägyptischen Gesellschaft durchdringt.

So berichtete im Juni die in Washington ansässige Coptic Solidarity (CS), eine internationale Menschenrechtsorganisation, die sich auf die Notlage der Kopten Ägyptens konzentriert:

Derzeit hat Ägypten rund 135 Botschafter auf Posten im Ausland und rund 20 Generalkonsuln (im Verwaltungsrang eines Botschafters).

Im Verlauf der letzten Wochen waren wir bei Coptic Solidarity in der Lage einen Überblick über die Namen von 128 Botschaftern und 16 Generalkonsuln zu bekommen. Die Schlussfolgerungen stimmen mit früheren Erhebungen überein, die wir in den letzten 20 Jahren durchgeführt und in Datenbanken ägyptischer Botschafter und Generalkonsuln festgehalten haben, die von Coptic Solidarity erstellt wurde. Obwohl Kopten die indigenen christlichen Einwohnern Ägyptens zumindest 10 Prozent der ägyptischen Bevölkerung stellen – und daher für mindestens 10 Prozent des diplomatischen Corps 10 Prozent stellen sollten.

  • Für keine wichtige westliche Hauptstadt (Washington, London, Paris, Bonn, Rom, Ottawa usw.) wurden Kopten ins Amt ernannt.
  • Für keine wichtige nichtwestliche Hauptstadt (Tokio, Beijing, Moskau, Delhi usw.) wurden Kopten ins Amt ernannt.
  • Für keine internationale Organisation wurden Kopten ernannt.
  • Für kein arabisches oder muslimisches Land wurden Kopten ernannt.
  • Nirgendwo wurden Kopten als Generalkonsul ernannt.

Genauso wurden am 3. März in einem Versuch Ägyptens, Fortschritte bezüglich Frauen zu demonstrieren, 98 Richterinnen vereidigt, die juristische Positionen in Ägyptens Staatsrat übernehmen. Das wurde als wichtige und nie da gewesene Entwicklung betrachtet; seit seiner Gründung vor 75 Jahren hat nicht eine einzige Frau auf dem Podium des Gerichts des Staatsrats gesessen – und jetzt sind es 98. Und doch ist keine einzige Christi dabei – wieder trotz der Tatsache, dass die Kopten zwischen 10 und 20% der Bevölkerung des Staates stellen, was nahelegt, dass zumindest 10 der 98 wegen angemessener Repräsentation Kopten sei müssten.

Oder betrachten Sie den Präsidentenerlass für neue stellvertretende Staatsanwälte. Von 516 Neueinstellungen sind dürftige fünf – also weniger als 1% – Kopten. Der Erlass wurde von niemand geringerem als Präsident al-Sisi unterschrieben, dessen Lobby-Agentur in Washington DC mit seinen Bemühungen um Sicherstellung von „Leistungsgesellschaft im öffentlichen Dienst“ prahlt.

Solche offene Diskriminierung besteht sogar in weniger „formellen“ Umfeldern. Nehmen wir zum Beispiel Fußball – in Ägypten eine sehr beliebte Freizeitbeschäftigung. Wie Aid to the Church in Need in einem Bericht im Februar 2022 festhielt,

machen Christen rund 15% der Bevölkerung Ägyptens aus und sind so fußballverrückt wie ihre muslimischen Nachbarn, aber es gibt nicht einen einzigen Kopten in der Nationalmannschaft… Es gibt keine offiziellen Statistiken zur Zahl der Kopten in Ägypten, aber Schätzungen variieren zwischen 10 und 20 %… Die Tatsache, dass keine Kopten, egal welcher Denomination, im Fußball auf Spitzenniveau und damit in der Nationalmannschaft vertreten sind, schmerzt.

Oder wie die Präsidentin von Coptic Solidarity, Frau Caroline Doss Esq., feststellte:

Sport soll von allen betrieben werden. Es ist unvorstellbar, dass kein einziger koptischer Athlet ausreichend qualifiziert ist für Ägypten im Sport anzutreten, insbesondere wenn man bedenkt, dass Ägypten das Land mit der vierzehntgrößten Bevölkerung der Welt mit mindestens 15 Millionen Kopten ist. Sie müssen handeln, um dieser religiös motivierten Diskriminierung ein Ende zu setzen.

Derart weit verbreitete Diskriminierung von Kopten beschränkt sich nicht nur auf die ägyptische Politik. Westliche Elemente, darunter solche, die mit der Bekämpfung von Diskriminierung beauftragt sind, neigen dazu das zu ignorieren; zumindest behandeln sie sie nicht auf dieselbe Weise, wie sie es im umgekehrten Fall tun würden – wenn ein christlicher Staat muslimische Minderheiten offen diskriminieren würde.

Bezüglich des letzten Beispiels hat CS verschiedene Briefe und Berichte (zu mehreren wird hier verlinkt) an mehrere zuständige Sportkomitees geschickt, darunter vor allem die FIFA in Zürich, die 1904 gegründet wurde, um internationale Wettbewerbe zu leiten. Es heißt die FIFA nimmt Diskriminierung sehr ernst. Aber wie CS feststellte:

CS berichtete als erstes dem Internationalen Olympischen Komitee und der FIFA im August 2016 erst über weit verbreitete Diskriminierung koptischer Athleten in Ägypten. Keine der beiden Organisationen reagierte, bis europäische Nachrichtenmedien 2018 im Vorfeld der Fußball-Weltmeisterschaft Geschichten zum Thema veröffentlichten. Ein FIFA-Mitarbeiter kontaktierte schließlich CS mit der Anfrage nach weiteren Informationen – zwanzig Monate nachdem die ursprüngliche Beschwerde verschickt wurde.

CS kam dem nach, aber bis heute hat die FIFA wenig, wenn überhaupt etwas unternommen, , um diese Diskriminierung aufzuheben.

Genauso gehörten der ägyptischen Mannschaft bei den letzen olympischen Sommerspielen in Tokio 141 Athleten an: Einer davon – 0,7 Prozent – war Kopte. Die Beschwerde von CS beim IOC fiel auf taube Ohren.

Vor Kurzem besuchte der IOC-Präsident, was dem Ganzen anscheinend die Krone aufsetzte, Ägypten, wo er die Bewerbung des Landes um die Sommerolympiade lobte. Es gibt keinen Hinweis darauf, dass er bei den Obrigkeiten jemals das Thema der Diskriminierung aufbrachte.

Kurz gesagt: Während tatsächliche, gewalttätige und mörderische Verfolgung der Christen Ägyptens nicht ungewöhnlich ist, durchzieht ihre institutionalisierte und offen Diskriminierung jeden Aspekt der ägyptischen Gesellschaft.

„Somit sind die Mauren besiegt!“ – Heute in der Geschichte: Der Cid vernichtet die Jihadisten

Raymond Ibrahim, 21. Oktober 2022

Cid-Statue in Burgos

Am 21. Oktober 1094 vernichtete eine kleine Streitmacht christlicher Ritter in Spanien, wo der Jihad und die Reconquista seit Jahren tobten, eine gewaltige muslimische Horde.

Vorher hatten die Almoraviden, eine Gruppe aus Nordafrika, die sich den Lehren des Jihad verschrieben hatte und von Emir Yusuf bn Taschfin geführt wurde, begonnen nach Spanien zu strömen, um ihren islamischen Gegenüber, den Mauren, zu helfen, die in den Jahren davor mehrere bedeutende Niederlagen durch Christen erlitten hatten.

1086 trafen Muslime und Christen in Sagrajas aufeinander. Die Christen wurden vernichtet; ihr König schaffte es nur knapp mit einem in seinem Oberschenkel steckenden Dolch zu entkommen. Danach ließ Yusuf in einer typischen Geste islamischer Vormachtstellung rund 2.400 Köpfe von Christen abschlagen und zu einer Pyramide aufbauen, auf deren Spitze der Muezzin die Gläubigen zum Gebet rief.

Nach dem Desaster in Sagrajas waren die während der Reconquista eins nach dem anderen befreiten muslimischen Königreiche – selbst ein paar christliche Bollwerke – wieder unter islamische Kontrolle geraten.

Als die Muslime dann aber 1093 Valencia überrannten, kehrte dessen Herrscher Roderick (oder Rodrigo) Díaz de Vivar – der Nachwelt besser als „El Cid“ bekannt – zurück und belagerte Valencia fast 19 Monate lang; schließlich eroberte er es.

Als Ergebnis waren der Stolz und das Prestige des glorreichen Jihadisten-Siegers von Sagrajas, der danach praktisch das ganze muslimische Spanien unter seiner Oberherrschaft vereint hatte, in ihren Grundfesten erschüttert: „Er ist mit Gewalt in mein Territorium einmarschiert und er schreibt seinen Erfolg Jesus Christus zu!“, platzte es aus Yusuf heraus, der, als er vom Fall Valencias hörte, „gewaltig zu Wut und Bitterkeit bewegt war“.

Entsprechend war er „entschlossen die Stadt um jeden Preis zurückzugewinnen“, schreibt der zeitgenössische Muslim Ibn Bassam, bevor er hinzufügte: „Die Nachricht vom Fall Valencias erfüllte jeden Mauren in Spanien mit Trauer und Beschämung.“

Eine entscheidende Kraftprobe war unausweichlich: „Der Islam und der Okzident waren jetzt jeder von einer herausragenden Persönlichkeit vertreten“, schreibt der Historiker Ramón Menéndez Pidal: „Yusuf aus der Sahara und der kastilische Cid standen sich im Kampf zwischen den beiden Zivilisationen von Angesicht zu Angesicht gegenüber.“

Der Emir reagierte damit, dass er den obersten Almoraviden-General Spaniens, seinen Neffen Mohammed, „mit einer unbegrenzten Zahl Barbaren und Moabiter [Akmoraviden] und Ismaeliten [Mauren] aus allen Teilen Hispaniens schickte, um Valencia zu belagern und ihm Roderick gefangen und in Ketten zu bringen“, schrieb ein Zeitgenosse. Berichten zufolge aus rund 50.000 Kämpfern bestehend, ließen die Almoraviden die 4.000 Mann starke Garnison des Cid zwergenhaft erscheinen. Ende 1094 waren „die Horden der Ungläubigen“ angekommen und in Cuarte, drei Meilen vor Valencia, „schlugen sie ihre Zelte auf und lagerten“.

Die finale Machtprobe zwischen dem Cid und seinen afrikanischen Gegnern war gekommen und ist sowohl in Liedern als auch Chroniken festgehalten. Laut der Historia Roderici

lag die Armee der Moabiter zehn Tage und genauso viele Nächte lang vor Valencia und blieb untätig. Sie zogen tatsächlich jeden Tag um die Stadt, kreischten und brüllen mit zusammengewürfeltem Lärm an Stimmen, füllten die Luft mit ihren Gebrüll [verweist auf die takbir, das sind schubweise „Allahu Akbar“-Rufe]. Sie setzte oft Brandpfeile ein… Aber Roderick … beruhigte und stärkte seine Männer auf männliche Weise und betete ständig fromm zum Herrn Jesus Christus, dass dieser seinen Leuten göttliche Hilfe schicken möge.“

Die Quellen betonen den unheilvollen Schlag der afrikanischen Trommeln, den rollenden Donner, der die Erde in auseinanderzureißen schien. Er erfüllte die Herzen aller – besonders derer, die mit ihrem dröhnenden Klang nicht vertraut waren, wie Rodericks Frau und Töchter, die mit ihm in Valencia versteckt waren – mit Schrecken und Entsetzen.

Mit jedem Tag, den der Cid in defensiver Haltung verblieb, wurden die Muslime weiter ermutigt und rückten näher an die Stadtmauern heran. Es dauerte nicht lange, da hatten sie die Tore Valencias in dichten Formationen umzingelt – genau das, worauf der Cid gewartet hatte.

Und so machte Roderick Díaz am 21. Oktober 1094, als „der Feind wie üblich außen vor der Stadtmauer umherzog, schrie und brüllte und sich drängte, zuversichtlich in der Überzeugung, dass er sie erobern würde, sein ganzes Vertrauen in Gott und Seine Gnade setzend einen mutigen Ausfall aus der Stadt“, woraufhin sich „ein großes Gefecht ergab“.

So brachen auf der Höhe muslimischen Selbstvertrauens schwer bewaffnete Ritter auf noch schwereren Rössern aus einem der Tore hervor, was die Jihadisten komplett überraschte. Bevor sie effektiv zurückschlagen konnten, brach ein weiterer christlicher Ausfall aus einem anderen Tor hervor. Zwar ist unklar welcher, aber der Cid führte eine dieser beiden Streitmächte an, die sich jetzt in einer Art mittelalterlichem Blitzkrieg kreuzten, was massenhaft Verwirrung und Gemetzel unter den dicht gedrängten Muslimen verursachte. Nachdem eine „Vielzahl“ Almoraviden „durch das Schwert fiel“ wandten die in Panik versetzten Afrikaner „sich zur Flucht“, endet die Historia und viele fielen in den Fluss Jucar und ertranken.

Die Schlacht von Cuarte war ein vernichtender Schlag für die bislang unbesiegten Almoraviden: Obwohl sie zwölf zu eins unterlegen, hatten die spanischen Ritter 50.000 Jihadisten besiegt und vertrieben. Christen überall in Westeuropa feierten unbändig.

Der Historiker James Fitzhenry fasst die Strategie des Cid zusammen:

Das von Rodrigo an diesem Tag angewandte Manöver wurde als „la tornada“ oder der Tornado bekannt. Sobald die christlichen Ritter einmal in der einen Richtung durch die Feindlinien gestürmt waren, kehrten sie um und drangen in einer anderen Richtung erneut durch. Ganze Einheiten wurden gestört, auseinandergerissen und unwiderruflich getrennt. Die Afrikaner waren derart dicht beieinander und ihre Rufe und Schreie und das Aufeinandertreffen von Stahl so laut, dass im Schlachtlärm nur  wenige Kommandos zu hören waren. Abgesehen davon erfolgte der Angriff so schnell, dass es keine Taktik gab, die erfolgreich zu seiner Neutralisierung angewandt werden konnte.

Nach der Schlacht und jetzt „vom Gemetzel gesättigt“ nimmt das Gedicht des Cid aus dem 12. Jahrhundert die Erzählung wieder auf: „Der Cid kehrte zu seiner Frau und seinen Töchtern zurück, den Helm abgenommen, die Kapuze seines Kettenhemdes zurückgeworfen und die leinene Untermütze über die Stirn geschoben. Sein Schwert triefte vom Blut, das die Klinge bis zum Griff hinab und seinen Arm bis zu Ellbogen hinauf lief.“

Mit dem anderen Arm schleuderte er ihnen eine beschädigt Trommel zu Füßen und schrie: „Somit sind die Mauren besiegt!“ Voller Schrecken und Ehrfurcht fielen sie vor ihm zu Boden: „Wir sind deine Diener!“

Die volle Geschichte des Cid sowie weiterer christlicher Helden, die sich dem islamischen Jihad entgegenstellten finden Sie in Raymond Ibrahims Buch Defenders oft he West, aus dem dieser Text ein Auszug ist.

Der Sinneswandel eines Linken

LinkedIn, 23. Oktober 2022

Manche Leute befinden sich immer noch in dem Irrglauben, dass Israel die Westbank besetzen will. Tut es nicht. Es hat nur einfach keine einfache Wahl. Lesen Sie diesen intelligenten Bericht Sie werden klüger werden.

„Ein Ende dieser Besatzung würde die Palästinenser von israelischer Herrschaft befreien und die Israelis von der Herrschaft über Leute befreien, die nicht beherrscht werden wollen.

Beobachter des Nahen Ostens des Jahres 2015 begreifen auch, dass ein Ende der Besatzung ein Machtvakuum schaffen wird, das gefüllt werden wird, wie alle Machtvakuen in der Region gefüllt worden sind, nicht durch die Kräfte der Demokratie und der Moderne, die in unserer Region von schwach bis vernachlässigbar reicht, sondern von den mächtigen und skrupellosen, den Extremisten.

Das haben wir aus den Auflösungen im Nahen Osten in den letzten Jahren gelernt. Das ist das, was im Irak, Syrien, Libyen, dem Jemen und Ägypten geschah und davor im Gazastreifen und dem Südlibanon. Mein Haus in Jerusalem liegt innerhalb einer lockeren Fahrt sowohl von Aleppo als auch von Bagdad aus. Einen neuen Spielplatz für diese Kräfte zu schaffen wird die schwarz maskierten Soldaten des radikalen Islam in die Gärten israelischer Häuser bringen, mit Mörsern, Raketen und Tunnelwerkzeug. Viele tausende werden sterben.

Über die offensichtliche Bedrohung für palästinensisch Christen, Frauen, Schwule und Liberale hinaus, die die ersten sein werden, die leiden, droht das einen Großteil oder ganz Israel unbewohnbar machen, was dem einzigen sicheren, progressiven Raum im Nahen Osten, der einzigen sicheren Zuflucht für Minderheiten im Nahen Osten und dem einzigen jüdischen Land der Welt ein Ende setzen würde.

Keine internationalen Investitionen oder Garantien, keine vom Westen unterstützte Regierung oder ausgebildetes Militär wird in der Lage sein das aufzuhalten, wie wir es gerade im Irak erlebt haben.

Die Welt wird diesen Ausgang mit ernsten Sympathiebekundungen beweinen. Erst vor mehreren Jahren hätte ich das wohl, wie viele Linke, das als ein apokalyptisches Szenario abgetan. Das ist es aber nicht. Es ist das wahrscheinlichste Szenario.

Beachten Sie, dass Israel den Sinai zurückgegeben hat. Komplett.

Erinnern Sie sich, dass Syrien ein gescheiterter Staat ist, denken Sie an die Übernahme Ägyptens durch die Muslimbruderschaft und an Nasrallah von der Hisbollah im bankrotten Libanon. Behalten Sie im Gedächtnis, wie arm Jordanien ist.

Sie reden von dem Risiko ein Machtvakuum zu hinterlassen, das der Islamische Staat ausnutzen kann.

Es ist also nicht so, dass Israel die Westbank kontrollieren will. Es ist so, dass es die Folgen das nicht zu tun nicht riskieren kann.

Sentimentale Linke haben nicht die Verantwortung für den Schutz von 7 Millionen Juden. Und Juden werden es niemand anderem überlassen sich zu schützen. Nicht nach dem, was in Europa geschah.

Capisce?

Verweigern muslimische „Beamte“ verfolgten Christen Zuflucht in Europa?

Raymond Ibrahim, 12. Oktober 2022 (The Stream)

Berlin

Dasselbe Deutschland, das 2015 mehr als eine Million muslimischer Migranten und 2021 zehntausend nicht überprüfte Afghanen aufnahm – alles Leute, die per Definition keine religiöse Verfolgung in ihren Heimatländern zu erwarten hatten, weil sie selbst Muslime sind – hat es abgelehnt einem Muslim-Konvertiten zu Christentum Asyl zu gewähren, obwohl einer seiner Verwandten wegen desselben „Verbrechens“ des Abfalls vom Glauben in seiner Heimat Iran gefoltert und ermordet wurde.

Der zum Schutz seiner Identität mit dem Pseudonym „Hassan“ bedachte 44-jährige beantragte 2018 in Deutschland Asyl. Die Behörden lehnten sein Glaubenszeugnis damit ab, dass niemand zum christlichen Glauben konvertieren würde, nachdem er gesehen und erfahren hat, was im Iran mit Konvertiten geschieht. Damit verwiesen sie auf Hassans Schwager, der Hassan nach eigener Aussage zum Christentum brachte und der später verhaftet und im Gefängnis wegen Beteiligung an einer Hauskirche getötet wurde. Die deutschen Behörden schlossen, es sei „nicht besonders wahrscheinlich“, dass Hassan nach einem solchen Ereignis Christ wurde – und es bestimmt nicht bliebe – da der Mord einen „Abschreckungseffekt“ auf jeden anderen möglichen Konvertiten, nämlich Hassan, haben würde.

Nachdem Deutschland ihm die Türen zuschlug, brachte Hassen seinen Fall vor den Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte; auch dieser lehnte seine Berufung vor kurzem ab. Der vom Islam Abgefallene soll jetzt zurück in die Islamische Republik Iran abgeschoben werden, eine Tat, die einem Todesurteil gleichkommt oder ihn zumindest Verfolgung und Inhaftierung preisgibt.

Bevor die deutschen Behörden seinen Asylantrag ablehnten, hatte Hassan dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge folgendes Zeugnis gegeben:

Der Bruder meiner Frau war dadurch, dass er Christ wurde, zu jemand anderem geworden.  Wir wollten sehen, ob wir dieses Gefühl bekommen, wenn wir Christen werden… Ich hatte im Iran viele Probleme gehabt… ich hatte viele Fragen [zur Religion], aber mir wurde nicht erlaubt sie zu stellen. Als ich Fragen stellte, wurde ich in der Schule geschlagen. Das brachte mich dazu wissen zu wollen, welchem Gott ich mich gegenüber sah. Eines Tages sagte mein Schwager mir und meiner Frau, dass er gute Nachrichten habe. Es gibt einen Schatz, es gibt einen lebendigen Gott, Jesus Christus, wir sein Seine Kinder und nicht Seine Sklaven… Er sagte, dass es eine Erlösung gibt.

Wie erwähnt, sollte sein Schwager wegen seiner Hauskirchen-Aktivitäten inhaftiert und schließlich im Gefängnis wegen seines Glaubens ermordet werden.

Die Islamische Republik Iran, das sollte festgehalten werden, ist eine bei der Christenverfolgung übelsten Nationen – besonders bei muslimischen Konvertiten. So erklärte eine Menschenrechtsgruppe bereits 2017:

Eine große Zahl Iraner hat zu Christus gefunden und das ist etwas, wegen dem die Obrigkeit eindeutig sehr unglücklich ist. Also gibt es regelmäßige Verhaftungen und Inhaftierungen. Es hat in letzter Zeit eine Menge Anklagen gegeben, was ein noch härteres Vorgehen nahelegt – in einigen Fällen Strafen von 10 bis 15 Jahren gegen Christen. Und in der Regel werden die Behörden nahelegen, dass dies das Ergebnis der Untergrabung des Staates ist oder der Versuch gegen den Staat zu kollaborieren und dafür werden noch politischere Anklagen als zum Beispiel Gesetze zum Abfall vom Glauben oder Blasphemie verwendet.

Trotz dieses unterdrückerischen Klimas und statt von der Ermordung seines Schwagers davon „abgebracht“ worden zu sein, nahmen Hassan, seine Frau und seine Kinder alle Christus an. Es dauerte nicht lange, bis die argwöhnischen iranischen Sicherheitskräfte ihr Haus stürmten, ihre Bücher, Computer, Pässe und die Bibel plünderten. Hassan und seine Familie reagierten mit der Flucht aus dem Iran, irgendwann erreichten sie Deutschland.

„In Deutschland verkündete ich das Evangelium, ich organisierte Gebetskreise hier in der Unterkunft“, sagte er. „Ich möchte ein gutes Beispiel sein, andere für den Glauben an Jesus Christus gewinnen. Mein größtes Ziel ist es, dass meine Kinder Freiheit in Christus finden und gut sind.“

Hier kommen wir zu der entscheidend wichtigen, obwohl übersehenen Frage: Wie kam es überhaupt dazu, dass die deutschen Behörden Hassans Zeugnis – dass er Christ wurde, obwohl er die grässlichen Folgen kannte – nicht verstanden? Die einfache Antwort lautet, dass deutsche Behörden als Atheisten/Materialisten schlicht nicht glauben konnten, dass irgendjemand sein Leben riskieren würde, nur um Christ zu sein.

So stellte Lidia Rieder von der ADF, die Hassan hilft, fest:

Es gibt nationale  und internationale Richtlinien für Asylanträge auf religiöser Grundlage… Leider wird diese Anleitung von deutschen Entscheidungsträgern sehr selektiv angewandt. Sie verstehen nicht dass unter Verfolgung an seinem Glauben festzuhalten für andere sehr ansprechend sein kann, wie wir an der Geschichte des Christentums sehen können.

Es könnte jedoch auch einen anderen Grund geben, dass „diese Anleitung von den deutschen Entscheidungsträgern sehr selektiv angewandt“ wird: Diese Entscheidungsträger könnten selbst Muslime sein, die sich und den Islam an diesen Christus liebenden Apostaten rächen.

Zuerst einmal wissen wir bereits, dass genau dieses Szenario sich früher schon abgespielt hat. Im Dezember 2019 berichtete CBN News:

Christliche syrische Flüchtlinge … sind von muslimischen UNO-Beamten in Jordanien für Hilfe der United Nations Refugee Agency, der UNHCR, gesperrt worden. Einer der Flüchtlinge, Hasan, ein syrischer Konvertit zum Christentum, sagte uns in einem Telefonat, muslimische Vertreter des UNO-Lagers „wissen, dass wir Muslime waren und Christen wurden und sie verfolgten und verspotteten uns. Sie ließen uns nicht ins Büro. Sie ignorierten unseren Antrag.“ Hasan und seine Familie verstecken sich jetzt, haben Angst, dass sie von der jordanischen Polizei verhaftet oder sogar getötet werden. Zum Christentum zu konvertieren ist in Jordanien ein schweres Verbrechen.

Genauso ist es laut Timothy, einem weiteren Muslim-Konvertiten zum Christentum so: „Die ganzen offiziellen UNO-Vertreter [anscheinend in Jordanien] sind zu 99 Prozent Muslime und sie behandeln uns als Feinde.“

Als er das Thema ansprach, sagte Paul Diamond, ein britischer Menschenrechts-Anwalt, einmal:

Wir haben diese absurde Situation, in der das Programm eingerichtet wurde, damit syrischen Flüchtlingen und den Menschen, die es am dringendsten benötigen, geholfen wird; Christen, die „gevölkermordet“ worden sind, können nicht einmal in die UNO-Lager kommen, um Lebensmittel zu bekommen. Wenn du kommst und sagst. Ich bin Christ oder Konvertit, dann werden die muslimischen UNO-Wächter dich nicht hereinlassen und dich auslachen und verspotten und sogar bedrohen…, sagen: „Du hättest nicht konvertieren sollen. Du bist ein Idiot, dass du konvertiert hast“, etwas in dieser Art.

Bemerkenswert ist hier, dass diese (muslimischen) Obrigkeiten, die Christen Zuflucht verweigern, sie verspotten und sarkastisch werden – was durchaus das sein könnte, was die deutschen Behörden, die Hassan zurückwiesen, machten, als sie ihm Asyl verweigerten, indem sie praktisch sagen, dass kein vernünftiger Mensch angesichts der Folgen jemals Christ werden würde.

Es gibt tatsächlich viele weitere Beispiele „westlicher Entscheidungsträger“, die Sarkasmus und Spott in ihren Entscheidungen benutzen, um verfolgten Konvertiten Asyl zu verweigern. Bedenken Sie nur das britische Innenministerium, das sein Immigrationsprogramm betreibt. Es verspottete eine iranische Asylsuchende im Ablehnungsbescheid, in dem es schrieb: „Sie bestätigten in Ihrer Asylbefragungsaufzeichnung, dass Jesus Ihr Retter ist, behaupteten aber dann, dass er nicht in der Lage sein würde sie vor dem iranischen Regime zu retten. Daher wird erwägt, dass Sie von Ihrem Glauben nicht überzeugt sind und Ihr Glaube an Jesus halbherzig ist.“

In der Diskussion ihrer Erfahrungen erklärte die abgelehnte Frau zuerst ihre Notlage: „Wenn in meinem Land jemand zum Christentum konvertiert, ist die Strafe der Tod oder Hinrichtung.“ Bezüglich des Asylprozesses sagte sie, wann immer sie auf die Fragen des Mitarbeiters des Innenministeriums antwortete, „kicherte er oder spottete irgendwie, als er mit mir sprach… Er fragte mich, warum Jesus einem nicht gegen das iranische Regime oder iranische Behörden hilft.“

Genauso wurde einem Iraner in seinem Ablehnungsbescheid durch das Innenministerium gesagt, mehrere Bibelpassagen würden seiner Behauptung „widersprechen“, er sei zum Christentum konvertiert, nachdem er entdeckte, es sei ein „friedlicher“ Glaube. Der Brief ging so weit Bibelverse anzuführen – aus Exodus, Leviticus, Matthäus und der Offenbarung – um zu argumentieren, dass die Bibel gewalttätig ist, bevor geschlossen wurde: „Diese Beispiele stimmen nicht mit Ihrer Behauptung überein, dass Sie zum Christentum konvertierten, nachdem Sie entdeckten, dass es eine ‚friedliche‘ Religion ist, anders als der Islam, der Gewalt, Wut und Rache beinhaltet.“

Kurz gesagt scheint es so, als ob manche Muslime im Westen Macht und Autorität gewonnen haben zu tun, was sie in der muslimischen Welt gewonnen haben – sie diskriminieren Christen und vom Glauben Abgefallene nicht nur, sondern schicken sie auch in den Tod.

Geschichte: Christen retten die westliche Zivilisation vor dem Islam – was Hitler bedauerte

Raymond Ibrahim, 10. Oktober 2022

Am 10. Oktober 732 rettete eine der entscheidendsten Schlachten der Geschichte Europa davor islamisch zu werden. Interessanterweise bedauerte niemand anderes als Adolf Hitler diese Entwicklung. Warum – und warum seine Bewertung falsch war – wird unten diskutiert.

Exakt hundert Jahre nach dem Tod Mohammeds, des Propheten des Islam, im Jahr 632 – ein Jahrhundert, das die Eroberung tausender Quadratkilometer ehemals christlicher Länder erlebte, darin Syrien, Ägypten, Nordafrika und Spanien – fand der Krummsäbel des Islam sich 732 im Herzen Europas wieder und stand der militärischen Hauptmacht des Kontinents gegenüber, den Franken.

Nachdem die muslimischen Horden, die Berichten zufolge 80.000 Männer zählten, den Großteil des südwestlichen Frankreich verwüstet hatten, zahllose Opfer abschlachteten und versklavten, trafen sie am 10. Oktober irgendwo zwischen Poitiers und Tours auf 30.000 Franken-Infanteristen unter der Führung von Karl Martell. Ein anonymer mittelalterlicher arabischer Chronist beschreibt die Schlacht wie folgt:

Nahe dem Fluss Owar [Loire] wurden die zwei großen Mengen der beiden Sprachen [Arabisch und Latein] und der zwei Bekenntnisse [Islam und Christentum] in Schlachtordnung gegeneinander aufgestellt. Die Herzen des Abd al-Rahman, seiner Hauptleute und seiner Männer waren mit Grimm und Stolz gefüllt und sie waren die ersten, die den Kampf begannen. Die muslimischen Reiter stürzten sich erbittert und gehäuft vorwärts gegen die Bataillon der Franken, die mannhaft Widerstand leisteten und viele fielen auf beiden Seiten, bis die Sonne unterging.

Die muslimische Attacke, die komplett aus wilden, Frontalangriffen bestand, erwies sich als ineffektiv, denn „die Männer des Nordens standen bewegungslos wie eine Mauer, sie waren wie ein Gürtel aus Eis zusammengefroren und ließen sich nicht auflösen, während sie die Araber mit dem Schwert erschlugen. Die Austrasier [Ostfranken], gewaltig an Gliedmaßen und mit eiserner Hand, fällten mutig im dichtesten Kampfgewühl“, schrieb ein Chronist. Die Franken weigerten sich ihre Reihen aufzubrechen und nachfolgenden Reitern durch die Lücken zu galoppieren, worauf die arabische Kavallerie sich verließ. Stattdessen schlossen sie ihre Reihen noch enger und „zogen ein Band um ihren Anführer [Karl], die Leute der Austrasier führten alles vor sie. Ihre nimmermüden Hände trieben ihre Schwerter auf die Brüste [der Feinde] nieder.“

Einmal umzingelten Allahs Krieger Karl, aber „er kämpfte so heftig wie ein hunger Wolf über den Hirschen herfällt. Durch die Gnade Unseres Herrn, richtete er ein großes Gemetzel unter den Feinden des christlichen Glaubens an“, schreibt Denis der Chronist. „Damals war das der erste Mal, dass er ‚Martel‘ genannt wurden, als eiserner Hammer aus Stahl und jedem anderen Metall, weil er all seine Feinde im Kampf zerschmetterte und erschlug.“

Als die Nacht sich über das Feld des Gemetzels senkte, trennten sich die beiden angeschlagenen Armee und zogen sich in ihre Lager zurück. Bei Tagesanbruch bereiteten die Franken sich auf die Wiederaufnahme der Schlacht vor, nur um festzustellen, dass die Muslime im Schutze der Dunkelheit alle geflohen waren. Ihr Herr, Abdul, war in den Kämpfen des Vortages getötet worden und die Berber – von seiner Knute befreit und nachdem sie den fränkischen Mut schmeckten – zogen offenbar das Leben und etwas Beute dem Märtyrertum vor. Sie alle flohen zurück nach Süden, dabei immer noch plündernd, brandschatzend und alles versklavend und mehr. Weil er sich bewusst war, dass seinen Stärke in der „Eiswand“ lag, verfolgte Karl sie nicht.

Das Nachspiel „war, wie in allen Kavallerie-Schlachten, ein blutiges Chaos, übersät mit tausenden verwundeten oder sterbenden Pferden, aufgegebener Beute und toten sowie verwundeten Arabern. Wenige der Verwundeten wurden gefangen genommen – in Anbetracht ihrer vorherigen Geschichte der Morde und Plünderungen.“ Die älteste Quelle gibt astronomische Zahlen erschlagener Muslime bei nur einem Bruchteil erschlagener Franken an. Wie immer die wahren Zahlen aussehen, in dieser Schlacht fiel eine beträchtlich geringere Zahl der Franken als der Muslime. Selbst arabische Chronisten verweisen auf das Gefecht als das „Pflaster der Märtyrer“, was nahelegt, dass die Erde mit muslimischen Leichen übersät war.

„Die freudige Nachricht wurde bald in der katholischen Welt verbreitet“ und die überlebenden Chroniken des Tages – einschließlich der des erwähnten und anonymen Arabers – stellen diesen Sieg in monumentalen, wenn nicht gar apokalyptischen Worten dar.

Tatsächlich ist Tours von all den vielen Schlachten zwischen dem Islam und der Christenheit, angefangen mit den zeitgenössischen Chroniken bis in die Moderne, eine der, wenn nicht die im Westen am meisten gefeierte. Denn obwohl das Mittelmeer verloren war und obwohl Überfälle auf die europäischen Küsten ein dauerhafter Bestandteil wurden, wurde der Islam auf die Iberische Halbinsel begrenzt, so dass Westeuropa sich organisch entwickeln konnte.

Aus diesem Grund betrachteten führende westliche Historiker wie Godefroid Kurth (gest. 1916) Tours immer als „eines der größten Ereignisse in der Weltgeschichte, da es von diesem Ergebnis abhängig war, ob die christliche Zivilisation weitergeführt werden konnte oder der Islam überall in Europa triumphieren würde“.

Genau dieser Ausgang ist auch der Grund, dass der Führer Nazideutschlands, Adolf Hitler, Berichten zufolge einmal klagte:

Hätte bei Poitiers nicht Karl Martell gesiegt, so hätten wir den Mohammedanismus übernommen, die Lehre der Belohnung des Heldentums [und den siebten  Himmel allein den mutigen Kriegern öffnet]. Die germanischen Rassen hätten die Welt damit erobert. Nur durch das Christentum sind wir davon abgehalten worden

Mit anderen Worten: Der Führer – der darüber hinaus das Christentum beschuldigte „Sanftmut und Schlaffheit“ zu fördern – glaubte, was viele im Westen weiterhi glauben, insbesondere diejenigen, derer Weltbild von Hollywood gefärbt ist: dass das Christentum historisch nur schwache und kraftlose Männer ausbrütete, besonders wenn man es mit „robusteren“ Völkern vergleicht, in diesem Fall den Muslimen.

Was diese populäre Ansicht zu beantworten versäumt, ist die einfache Beobachtung: Wenn die mittelalterlichen Crhisten schwach und kraftlose waren, besonders im Vergleich zu Muslimen, warum besiegten sie ihre jidadistischen Feinde nicht nur im Nahkampf, sondern stellte auch sicher, dass die westliche Zivilisation aufblühte, wie es zur Genüge im Buch Defenders of the West: The Christian Heroes Who Stood Against Islam dargelegt ist?

(Historische Zitate in diesem Artikel sind aus dem Buch des Autors Sword and Scimitar: Fourteen Centuries of War between Islam and the West entnommen.)