Palästinensischer Terrorismus und muslimische Heuchelei: ein offener Brief einer muslimischen Frau

Nadiya al-Noor, The Times of Israel, 1. Juli 2016

Während Millionen Kinder am Morgen des 30. Juni 2016 aus dem Bett steigen und wegen der Sommerferien aufgeregt waren, machte ein Kind das nicht. Ein junges israelisches Mädchen, die 13-jährige Hallel Yaffe Ariel wurde in ihrem eigenen Bett von einem 17 Jahre alten palästinensischen Terroristen brutal ermordet. Er brach in ihr Haus ein und erstach sie. Ein weiteres Leben durch sinnlose Gewalt verloren. Eine weitere arme Seele wurde dieser Welt zu früh genommen. Aber wenige Muslime in dieser Welt werden ihren Tod betrauern, weil Hallel israelische Jüdin war.

Ich bin eine Muslima und ich weiß, dass, wenn es um palästinensischen Terrorismus geht, nur allzu viele Muslime Heuchler sind. Ich habe den beiläufigen, destruktiven Antisemitismus selbst erlebt, der die muslimische Gemeinschaft heimsucht. Ich habe ihn aus den Mündern unserer religiösen Führer gehört, von Politikern und sogar von unseren ansonsten friedfertigen, liberalen muslimischen Aktivisten. Ich bin entsetzte Zeugin davon gewesen, wie Menschen gewesen, die ich einst respektierte, palästinensischen Terrorismus verzweifelt versuchten zu rechtfertigen. Warum? Warum verdammen wir alle anderen Arten von Terrorismus, stellen aber Verrenkungen an, um Gewalt gegen israelische Juden zu rechtfertigen?

Wir schreiben den „Zionismus“ die Schuld dafür zu. Wir machen eine „Besatzung“ dafür verantwortlich. Wir geben „Apartheid“ die Schuld. Wir nehmen begierig die langweiligen, antisemitischen Lügen auf, mit der Al-Jazira uns füttert: „Die Israelis stoppen die Versorgung mit Wasser!“ „Israelis werden die Al-Aqsa-Moschee zerstören!“ Wir sind nicht einmal bereit zuzugeben, dass Israel ein Staat ist. Wir nennen ihn „Palästina“. Wir lehnen es ab Gewalt gegen Israelis „Terrorismus“ zu nennen und wir brüllen heuchlerisch: „Widerstand ist kein Verbrechen!“

Lassen sie mich Ihnen etwas sagen. Schwangere Frauen in den Bauch zu stechen ist kein „Widerstand“. Auf Menschen in einem Café zu schießen ist kein „Widerstand“. Sein Auto in Fußgänger zu steuern ist kein „Widerstand“. In einem Bus eine Bombe zu zünden ist kein „Widerstand“. In das Haus einer Frau einzubrechen und sie vor ihren Kindern zu ermorden ist kein „Widerstand“. Und ein kleines Mädchen an dem einzigen Ort zu erstechen, an dem sie sicher sein sollte, ist gewiss kein „Widerstand“. Terrorismus ist kein Widerstand. Terrorismus ist ein nicht zu rechtfertigendes Verbrechen.

Muslime überall auf der Welt verdammen ständig von ISIS und die meisten Terror im Namen des Islam. Ich kenne Muslime, die Aktivisten für interreligiösen Dialog sind, für Frieden eintreten, Ärzte sind, Aktivisten für Schwulenreche und mehr sind. Wir hassen ISIS und Terrorismus leidenschaftlich. Wir würden gegen jede Verfolgung von Christen, Atheisten, Hindus, Schiiten, Amadiyyas und jeden anderen aufstehen, der verfolgt wird. Wir weinen dem Himmel etwas vor, wenn ein Palästinenser getötet wird, aber wenn es um palästinensischen Terrorismus gegen Juden geht, sehen wir entweder weg oder wir verdrehen die Geschichte, um die Terroristen zu den Opfern zu machen. Das ist inakzeptabel.

Der britische Premierminister David Cameron sagte: „Wer sagt ‚Gewalt in London ist nicht gerechtfertigt, aber Selbstmordbomben in Israel sind etwas anderes‘, dann sind auch Sie Teil des Problems.“ Er hat absolut recht. Terror ist Terror, auch wenn er sich gegen Israelis richtet. Versuchen Sie gar nicht erst den Terror, der in Israel so stattfindet, zu rechtfertigen oder Entschuldigungen zu suchen. Es werden unschuldige Menschen getötet. Ihr Leben ist genauso wichtig wie das derer, die in Paris, Brüssel, Nigeria, der Türkei, Pakistan, Jordanien, Indonesien, dem Jemen, dem Libanon, dem Irak oder Syrien getötet werden. Ihr Tod ist nicht verdienter.

Natürlich müssen wir Vorfälle verurteilen, in denen von der israelischen Regierung oder jeder anderen Regierung oder Obrigkeit Ungerechtigkeiten begangen werden. Natürlich müssen wir das Recht der Palästinenser auf Leben bekräftigen, aber kein Leben ist mehr wert als ein anderes. Ein verlorenes israelisches Leben ist dem eines Palästinensers gleich. Tragödie ist kein Wettkampf. Wir müssen beide betrauern und den Verlust an Leben kämpfen. Wir müssen allen begangenen Terrorismus verdammen. Wir müssen uns nicht bei dem Versuch verrenken ihn zu rechtfertigen. Wir dürfen keine unschuldigen Menschen dafür verantwortlich machen, dass sie abgeschlachtet werden oder das Handeln der Terroristen rechtfertigen, die sie abschlachten. Wenn wir Terrorakte rechtfertigen, ist das ein Hinweis darauf, dass wir nicht wirklich an Frieden glauben.

Wenn man für Terroristen Ausreden findet, unterstützt man Terrorismus. Punkt. Bis wir uns nicht gegen Terrorismus in all seinen Formen stellen, gegen Terroristen jeden Hintergrunds, sind wir Muslime Heuchler. Allah liebt keine Heuchler.

Die Welt hat am Donnerstag ein wunderschönes kleines Mädchen verloren. Wir dürfen Hallels Tod nicht ignorieren lassen. Wir müssen Antisemitismus in all seinen Formen bekämpfen und dazu gehört auch der Kampf gegen palästinensischen Terrorismus. Das war eine furchtbare Tragödie und wir müssen daran arbeiten zu verhindern, dass sie dem Kind eines anderen widerfährt. Mit den Worten meines Freundes Afshine Emrani, eines iranischen Amerikaners: „Lieber Gott. Hilf uns. Wir kein Kaddisch für ein Mädchen sagen, das Bat Mitzva feiert.“

Das Trojanische Pferd in der Burka

Earl Cox, The Jerusalem Post, 27. Mai 2016 (Übersetzung: Cora)

Geschichtlich gesehen werden die Vereinigten Staaten als eine christliche Nation mit einer jüdisch-christlichen Kultur wahrgenommen. Bis vor kurzem war der islamische Glaube kein Teil des Tagesgesprächs, aber die Tragödie vom 11.09. hat dies für immer geändert. Muslime sind jetzt auf jedermanns Radar, ihre Anwesenheit wird bei allen öffentlichen und privaten Versammlungen wahrgenommen und sie werden normalerweise mit Vorsicht oder gar argwöhnisch beobachtet. Ist das schon eine Unterstellung? Ja! Ist es falsch? Nicht unbedingt! Während nicht jeder Muslim ein Terrorist ist, wurden doch alle terroristischen Aktionen von Muslimen begangen und der radikale Islam ist auf dem Vormarsch. Das ist wohl etwas, das die Muslime nicht gerne hören, aber es ist die natürliche Antwort auf all die Terrorberichte, die wir in den Nachrichten inzwischen fast täglich zu hören bekommen.

Israel ist schon seit so vielen Jahren an der vordersten Front im weltweiten Kampf gegen den Terror, dass es inzwischen einer der führenden Experten für Schutz und Sicherheit in der Welt geworden ist. Mit dem Vormarsch des Terrorismus rund um den Globus sind die Menschen, die in nicht muslimischen Ländern leben, wegen der Ausbreitung des Islam sehr besorgt. Es ist für Westler und alle, die Freiheit und Demokratie schätzen, so gut wie unmöglich, zwischen radikalen und gemäßigten Muslimen zu unterscheiden, da alle Muslime per definitionem den Lehren Mohammeds und des Koran folgen müssen. Und der Koran lehrt, dass alle Nichtmuslime konvertieren oder sterben müssen. Für die Welt ist ISIS oder ISIL das Gesicht des Islams, denn diese kommen in die Nachrichten. Die Medien folgen immer dem Pfad des Blutes und ein sehr großer Teil der Morde, die von den islamischen Terroristen verübt werden, sind mit Folter, Sklaverei, Entführungen körperlicher Gewalt und dem Köpfen verbunden. Warum gibt es keinen islamischen Anführer, der sich mit Inbrunst und Überzeugung gegen diese Terroristen und ihre verabscheuungswürdigen Gewaltakte ausspricht? Mit ihren Mündern sagen sie, dass der Islam eine Religion des Friedens ist, aber passen ihre Taten zu ihren Worten? Nein!

Dafür, wie wir Menschen und Geschehen wahrnehmen, sind größtenteils die Medien verantwortlich. Was die Medien uns berichten, ist oft die Grundlage, auf der wir unsere Meinung bilden. Muslimische Gewalt schafft Nachrichten und deshalb verbinde ich in Gedanken jedes Mal, wenn ich eine muslimische Frau mit Kopftuch oder einen arabisch aussehenden Mann sehe, der irgendeine Art islamischer Kleidung oder einen Vollbart trägt, mit der jüngsten Gewalttat gegen unschuldige Menschen durch muslimische Terroristen oder muslimische Terrororganisationen. Gibt es irgendwelche Muslime auf dieser Welt, die sich bei Hilfsaktionen außerhalb des islamischen Glaubens engagieren? Wenn ja, dann müssen sie es versteckt tun, denn einem Ungläubigen zu helfen wird als Sünde gegen Allah betrachtet, es sei denn, man will einen Konvertiten gewinnen. Jene, die die wahren Lehren des Islams verkennen, behaupten, dass der Islam eine Religion des Friedens sei. Für mich sind Liebe und Freundlichkeit nicht die Attribute, die ich mit Muslimen und dem Islam verbinde.

Da ist eine riesige Leere, die darauf wartet, von den Stimmen wichtiger islamischer Führer gefüllt zu werden, die sich öffentlich und wiederholt gegen die feigen Gewaltakte aussprechen, die von Muslimen begangen werden. Was soll die nichtmuslimische Welt ohne diesen Widerspruch denn denken? Die muslimische Agenda scheint ohnehin mehr auf Politik und Öffentlichkeitsarbeit denn auf Religion ausgerichtet zu sein. Muslime scheinen entschlossen zu sein, jedes geographische Gebiet zu dominieren, in das sie kommen und wenn es eine heilige Stätte trifft, dann wird diese mit einer Moschee überbaut und für sich reklamiert. Das ist der Grund, warum Muslime als Militante gesehen werden und nicht als Menschen, die wahrhaft den Frieden suchen. Die Palästinenser sind dafür das beste Beispiel.

Um diesen Gedanken weiter auszuführen: So militant und geopolitisch, wie sie sind, sind Muslime Kolonialisten und Imperialisten. Sie wollen die weltweite Kontrolle und sie wollen dies unter der Herrschaft des Islams – religiös wie politisch. Jetzt haben wir einen umspannenden imperialistischen Staat des Islam mit seinen Gesetzen aus dem mittelalterlichen 7. Jahrhundert und bewohnt von jenen, die sich von allem beleidigt fühlen, was sie nicht mögen. Diese besonderen Menschen, die sich von Dingen wie Allah komisch oder weniger heilig darstellenden Karikaturen beleidigt fühlen, kommen nicht darauf, welch eine abscheuliche Beleidigung sie für andere darstellen, wenn sie Sklaverei oder Folter wieder einführen, anderen Rechte und Freiheit entziehen, Tod und Vernichtung allen außerhalb des islamischen Glaubens androhen oder Todesdrohungen gegen Israel auf ihre Bomben schreiben. Aber eigentlich ist es ja nicht so, dass sie ihre Vergehen nicht wahrnehmen würden, es ist vielmehr so, dass sie der Welt die Zunge herausstrecken und jedem drohen, der versucht sie aufzuhalten oder es wagt, sich ihnen in den Weg zu stellen.

Hamas, Hisbollah, die Schurkenstaaten Irans, ISIL oder ISIS und andere bösartige Gebilde sind jetzt das offizielle Gesicht des Islams; vielleicht verraten sie auch die tatsächliche Form des Islam, aber die Welt will es einfach nicht glauben. Die Anhänger des Islam lehnen Israels Existenz als jüdischer Staat ab und das, so scheint es, mit dem Segen der UNESCO

Die Palästinenser machen Überstunden um alle Spuren der jüdischen Geschichte vom Tempelberg oder anderen Orten im Heiligen Land, die Christen und Juden gemeinsam heilig sind, auszulöschen. Es ist unglaublich, dass Palästinenser es im Jahre 2016 schaffen, die Geschichte direkt unter unserer Nase zu verändern, während wir nur dastehen und zuschauen. Die Geschichte der jüdischen Verbindung mit dem Land Israel und dem Tempelberg reicht über 3500 Jahre zurück. Hört man sich die palästinensischen (muslimischen) Erzählungen an, die nun anscheinend von der UNESCO unterstützt werden, so könnte man glauben, dass es überhaupt keine jüdische Verbindung zum Grab der Patriarchen, anderen jüdischen Heiligtümern und dem Tempelberg gibt. Sogar die Kotel, auch als Westmauer bekannt, ist laut der Schutzmacht von Erziehung, Wissenschaft und Kultur auf der Erde – UNESCO – nicht länger mit der jüdischen Geschichte verbunden.

Alle Christen sollten außer sich sein und diese Darstellung der Geschichte persönlich nehmen. Wenn die jüdische Geschichte und seine Verbindung zum Land verändert und ausgelöscht wird, betrifft das beide – Juden und Christen, denn das Judentum ist die Wurzel des christlichen Glaubens. Das bedeutet, dass auf den historischen Fundamenten des Christentums herumgetrampelt wird, dass sie untergraben und zerstört werden.

Es ist allerhöchste Zeit für christliche Akademiker und Weltmächte für unsere jüdischen Brüder einzustehen und ein Ende der Geschichtsverfälschung und der unfairen Behandlung Israels und seiner Bewohner einzufordern. Wenn die Muslime Respekt verlangen, dann müssen sie diesen auch selbst erweisen. Wenn Muslime nicht unter Beobachtung stehen wollen, dann müssen sie aufhören terroristische Attentate zu begehen und die islamischen Anführer müssen all jene öffentlich verdammen, die mit der Gewalt des Jihad weitermachen. Außerdem sollten sich muslimische Einwanderer, egal ob sie in die Vereinigten Staaten oder sonst wo einwandern, an die Kultur ihres neuen Landes anpassen und nicht mit dem Ziel kommen, das Land zu infiltrieren und von innen heraus zu verändern. Lassen wir sie unbeobachtet, wird das Burka tragende Trojanische Pferd auf allem herumtrampeln, was jüdisch oder christlich ist und die Werte der Freiheit und Demokratie derart zermahlen, dass sie im Mülleimer der Geschichte verschwinden werden.