Die vielen Gesichter des Jihad

Raymond Ibrahim, 26 August 2019 (FrontPage Magazine)

Eine der langjährigsten Rechtfertigungen für den Islam lautet, dass das arabische Wort Jihad nicht „heiliger Krieg“ bedeutet, wie frühe Forscher (zumeist Orientalisten) es oft übersetzten. Stattdessen, werden wir wiederholt erinnert – besonders von den notorischen Weißwäschern des Islam – dass Jihad einfach „sich bemühen“ für etwas bedeutet, ohne notwendige Konnotation zu Gewalt.

Das stimmt zwar absolut, doch ironischerweise unterstreicht es auch nur, wie gefährlich, vielgesichtig und zersetzend der Jihad in Wahrheit ist.

Lassen Sie uns mit der Ethymologie beginnen. So übersetzt das maßgebliche Dictionary of Modern Written Arabic von Hans Wehr die Drei-Konsonanten-Wurzel j-h-d (von der das Wort Jihad sich ableitet): „streben, sich bemühen, hart arbeiten, bestrebt sein, und sich wegen oder für etwas [nämlich dem Islam] erschöpfen“.

1961 veröffentlicht – das heißt vor dem Zeitalter der politischen Korrektheit – legt das akademisch rigorose Wörterbuch auch Wert darauf, unter j-h-d und das passende Wort jihad zu schreiben und dieses als „Kampf, Schlacht“ zu übersetzen; „Jihad, heiliger Krieg gegen die Ungläubigen als eine religiöse Pflicht“.

Es gibt einen sehr guten Grund für diese eingetragene Unterkategorie. Historisch offenbarte sich der Jihad natürlich als ein „heiliger Krieg gegen Ungläubige“; er kreiste um die Ausweitung (gelegentlich, wie während der Kreuzzüge, Verteidigung) der Grenzen des Islam.

Jahrhundert um Jahrhundert bestand die einzige Art, wie muslimische Imperien auf nichtmuslimisches Territorium ausgedehnt werden konnten, in offensiver Kriegsführung. Nichtmuslime, pflichteifrig ihrem Glaubens und Erbe gegenüber, wollten sich dem Islam nicht ohne Kampf unterwerfen; Militär – islamische Invasion und Eroberung – war die einzige Möglichkeit.

Die Zeiten haben sich geändert. Mit dem modernen, meteorhaften Aufstieg des Westens – wirtschaftlich, militärisch und wissenschaftlich – hat eine laxe, wenn nicht gar leichtgläubige Einstellung obsiegt, die es einigen Muslime erlaubt mit der Wurzel der Bedeutung des Jihad zu spielen. Wenn sie den Ungläubigen nicht länger mit Hilfe von konventionellem Krieg unterwerfen können, dann können sie zumindest aus der erwähnten Definition zitieren: „sich bemühen, hart arbeiten, bestrebt sein, und sich wegen oder wegen etwas erschöpfen“ – und zwar den Islam stärker als den Westen zu machen. xxx

Eine der offensichtlichsten Möglichkeiten, die sowohl im Koran als den Hadithen empfohlen wird, kennt man als jihad al-mal – der „Geld-Jihad“. Statt physisch am Jihad teilzunehmen, unterstützt ein Muslim ihn finanziell oder materiell. Das war früher die Verantwortung des Kalifats; heutzutage und ohne Kalifat finanzieren Alltagsmuslime – einschließlich der im Westen lebenden – den Jihad mit ihren zakat oder „Almosen“. Zum Beispiel wies die US-Regierung die Holy Land Foundation – einst die größte islamische Wohlfahrtsorganisation in den USA – als Terrororganisation aus, die sich der Finanzierung des Jihad/Terrorismus gegen Israel widmete.

Zwei andere „Unternehmungen“ sind subtiler. Früher nutzlos gegen Europäer der Vormoderne, sind sie heute beide höchst effektiv gegen deren westliche Nachkommen – und werden von diesen weithin ignoriert.

Die erste ist der demografische Jihad – auch als „Baby-Jihad“ bekannt (jihad al-wilada). Muslimische Männer „streben“ danach sich mit so vielen Frauen wie möglich zu vermehren – muslimisch oder nichtmuslimisch – um die Reihen der Muslime gegenüber zunehmend  unreproduktiven Ungläubigen zu ehren. Das ist nicht nur eine wollüstige Rationalisierung für rechtswidrigen Sex; islamische Geistliche loben dieses „Bemühen“ als legitimen Jihad. Sein Erfolg ist in Westeuropa sichtbar, wo einige Regionen heute mehr neugeborene Babys namens Mohammed haben als traditionelle, lokale Namen. Das ist der wahre Impuls hinter dem Mantra „der Islam ist die am schnellsten wachsende Religion der Welt“.

Die andere besonders effektive Form des „Strebens“ hat viele arabische Namen, jihad al-kalam, jihad al-lissan, jihad al-galan –der Jihad der Worte, der Zungen, der Stifte – und kann mit Hilfe eines einzelnen Wortes verstanden werden: Propaganda. Ob schriftlich oder mündlich, hier besteht der Hauptzweck der Muslime darin den Islam mächtig zu machen und/oder den Westen zu demoralisieren. Dieser Jihad taucht in der Regel als Verteidigung des Islam und Polemik gegen den Westen auf – und vieles davon ist durch und durch gelogen ist; er kommt von muslimischen Akademikern, Aktivisten,  Journalisten, Politikern und anderen.

Zum Beispiel als der Schriftsteller Qasim Raschid seinen „Stift“ verwendete, um die ungläubige Leserschaft der Washington Post zum Wort Jihad zu täuschen – mit der Aussage, das gelte nur für defensiven, niemals für offensiven Krieg – betrieb er selbst Jihad. Ein weiteres aktuelles Beispiel betrifft das Council of American-Islamic Relations (CAIR), einen „Mitverschwörer“ der erwähnten Holy Land Foundation, das sich als „Bürgerrechtsgruppe“ ausgibt. Um das Wissen des US Army War College dazu lahmzulegen, wie man islamischen Terrorismus erfolgreich bekämpft, schrie CAIR „Rassismus“, was das College prompt zu Appeasement veranlasste.

Kurz gesagt: Ja, das Wort „Jihad“ meint nicht einfach „heiliger Krieg“ um den Islam stärker als die Ungläubigen zu machen; er bedeutet alle „Bestrebungen“, jede Art von „Streben“ oder „Mühe“, die den Islam gegenüber den Ungläubigen stärkt. Diese Tatsache anzuführen, wie die Apologeten es oft tun, sollte nicht weniger, sondern mehr Besorgnis bezüglich des Jihad schaffen.

Über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart nachzudenken bietet eine abschließende Lektion: Historisch hat keine Menge an Worten – Lügen, Propaganda, sogar Schmeicheleien – jemals ausgereicht den Islam stärker als den Westen zu machen. Die Europäer vor dem 20. Jahrhundert zu beschuldigen „islamophob“, „rassistisch“ zu sein oder „Multikulturalismus“ dringend zu benötigen, war, wie man sich vorstellen kann, nutzlos. Dazu brauchte es – Invasionen und Eroberungen (wie ich es in Sword and Scimitar umfassend dokumentiert habe) – altmodische Kriegsführung.

Heute bleiben viele Muslime auf den Jihad gegen den Westen und seiner Unterwerfung eingeschworen. Aber auch wenn sie nicht auf konventionellen Krieg zurückgreifen können – sie müssen das auch nicht. Worte, Worte und mehr Worte – verdreht und falsch und doch immer noch den Westen manipulierend – reichen völlig aus.

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Ex-Muslima zur „Jerusalem Post“: Der Versuch den „naiven Westen“ über die wahre Natur des Islam aufzuklären

„In muslimischen Gemeinschaften wird das Wort Jude nicht nur abwertend verwendet, es wird als Schimpfwort benutzt. Das ist so durchdringender Hass dass er unsichtbar ist: Er wird einfach akzeptiert.“

Hannah Gal. The Jerusalem Post, 19. August 2019

Yasmine Mohammed (Foto: zur Verfügung gestellt)

Yasmine Mohammed hat eine Geschichte, die wie ein Abenteuerroman klingt. Die Ex-Muslima, wie sie sich selbst bezeichnet, entkam einer Zwangsehe mit einem Al-Qaida-Funktionär, der von Osama bin Laden höchstpersönlich auf Kaution aus dem Gefängnis geholt wurde.

Die Autorin von Confessions of an Ex-Muslim (Geständnisse einer ehemaligen Muslima) spricht heute offen über ihre Vergangenheit, damit sie anderen helfen kann, sagte sie der Jerusalem Post. Mohammed sagt, dass sie sich auf einer Mission befindet in mehrheitlich muslimischen Ländern lebenden, verborgenen Glaubensabtrünnigen zu helfen und dem „naiven Westen“ beizubringen, was die sie wahre Natur des Islam nennt.

Die Pädagogin und Autorin ist eine prominente Stimme innerhalb einer wachsenden globalen Gemeinschaft von Ex-Muslimen geworden, die ausgiebig vor weltweitem Publikum spricht.

Alles begann, als sie Kind war.

Mohammed wuchs in Kanada auf. Ihre typisch westliche Kindheit wurde unterbrochen, als ihre Mutter einen tiefgläubigen Muslim heiratete und das kleine Mädchen nicht mehr mit dem Fahrrad fuhr und schwimmen ging, sondern einen Hijab tragen und Schläge dafür ertragen musste, dass sie den Koran nicht auswendig lernte.

Jahre später sollte sie unter der Qual einer grausamen Zwangsehe mutig bei dem Versuch ihre Tochter vor der Bedrohung genitaler Verstümmelung zu retten ihr Leben riskieren.

„Ich lebte jeden Aspekt des Islam bis dahin aus, tatsächlich eine Jihadistin zu sein“, sagte Mohammed. „Ich war die Verkörperung einer extremistischen Muslima. Zu erleben, dass jemand wie ich sich derart entschieden in eine Person verändert, die in vielen Wegen das komplette Gegenteil dessen ist, was ich war, spricht für die Macht der menschlichen Widerstandsfähigkeit.“

Der „Katalysator“ dafür, dass Mohammed anfing zu reden, war der heute berühmte Zusammenstoß zwischen Ben Affleck und Sam Harris in der Bill Maher Show 2014, bei der sie über radikalen Islam diskutierten. Als ihre Facebook-Seite von Leuten überflutet wurde, die Affleck dafür priesen, wie der „diesen Rassisten Sam Harris“ niedergemacht habe, erkannte sie, dass die Dinge tiefgehend verdreht waren und es an der Zeit war sich zu äußern.

„Alles, was Sam Harris sagte, traf ins Schwarze“, erklärte Mohammed. „Ich konnte nicht verstehen, dass so viele Leute mit der Haltung von Ben Affleck übereinstimmten – und damit begann ein öffentliches Kapitel in meinem Leben. Ich entdeckte die globale säkular-humanistische Bewegung und nahm es auf mich andere aufzuklären.

Westliche Demokratien leiden unter einem toxischen Mix aus Arroganz und Naivität, die sie selbstgefällig machen“, sagte Mohammed, die diese Herausforderung nur Tage später bei einem Ausbruch zwischen Israel und der amerikanischen Linken wegen eines vorgeschlagenen Besuchs der BDS-freundlichen Abgeordneten Ilhan Omar und Rashida Tlaib herausstellte. „Sie unterschätzen die Macht des Islam, sie sehen das, was Islamisten in anderen Ländern getan haben und denken arrogant: ‚Das wird uns nicht passieren‘ – obwohl es direkt vor ihrer Nase schon geschieht.“

Im Kern dieser Naivität steht eine verstörende Allianz aus dem Islam und der Linken, sagte sie, eine toxische Partnerschaft, in der ranghohe Vertreter muslimische Traditionen mit „Gesten“ wie dem Hijab gut heißen.

Die Scheinheiligkeit der Linken wird nie stärker betont, als wenn es um das Thema des Hijab geht“, sagte Mohammed. „Als Frau im Westen für sich das Recht zu fordern, zu tragen, was man will – sogar oben ohne zu sein, wenn man das möchte – dieselben Frauen werden den Hijab feiern.

Sie patschen den Hijab auf Barbie-Puppen, auf (Mode-) Laufstege und auf die Titelseiten von Magazinen“, sagte Mohammed. „Ein Mittel der Unterdrückung – ein Kleidungsstück, das Vergewaltigungskultur verewigt – wird von Frauen gefeiert, die behaupten progressiv zu sein. Sie wollen Freiheit für sich selbst, freuen sich aber die Unterwerfung anderer Frauen zu unterstützen. Wenn es ihnen wirklich Sorge bereiten würde, würden sie die Frauen im Iran feiern, die dafür verhaftet werden, dass sie sich den verpflichtenden Hijab-Gesetzen widersetzen.“

Diese Heuchelei wird am besten durch die Art von Frauen-Marschierer demonstriert, die von Linda Sarsour angeführt werden.

„Wie kann eine Frau, die den antisemitischen, frauenfeindlichen, LGBT-feindlichen Louis Farrakhan feiert, einen liberalen Marsch anführen?“, fragte Mohammed. „Sie steht in konservativ-religiöser Kleidung da und behauptet, dass sie für progressive Werte steht; sie sagt, sie würde Israelis nicht vermenschlichen, während sie behauptete, dass Palästinenser entmenschlicht werden; sie ist beste Freundin von Terroristen wie Rasmeah Odeh, während sie vorgibt, dass es ihr ausschließlich um Frieden und Menschlichkeit geht.“

Mohammed startete den „Kein-Hijab-Tag“, mit dem die Millionen Frauen weltweit gefeiert werden, die sich den Gesetzen widersetzen und Gefängnis, Missbrauch und sogar Ehrenmord riskiert haben, indem sie das Stück Stoff von ihren Köpfen nehmen.

„Überall auf dem Planeten werden Frauen gezwungen es zu tragen“, sagte Mohammed, „von ihren Familien, die drohen sie zu töten, wenn sie es abnehmen, wie in meinem Fall. Oder sie werden tatsächlich dafür getötet, dass sie es abnahmen.“

Sie gründete auch die Organisation „Free Hearts Free Minds“ (Freie Herzen freie Geister), die Ex-Muslimen psychologische Unterstützung bietet, die in mehrheitlich muslimischen Ländern leben, in denen die staatlich zugelassene Strafe für das Verlassen des Islam der Tod ist.

Mohammed hat harte Worte für die Obama-Regierung, die „einen schwerwiegenden Fehler machte“, indem sie einen Islamisten hervorhob, der die Muslimbruderschaft pries. „Im Weißen Haus feierten sie eine Frau, die über die Tugenden der Scharia gesprochen hat“, fügte sie hinzu. „Weltführer sollten Zeit darin investieren die Geschichte des Islam zu studieren und sich den modernen Aufstieg des Islamismus über Gruppen wie die Muslimbruderschaft anzusehen.“

Über die Juden sagte sie, dass die allgemeine Erfahrung für Muslime in „allgegenwärtigem Hass auf jüdische Menschen“ besteht – und das wird von klein auf gelernt. In muslimischen Gemeinschaften wird das Wort für Jude nicht nur als Schimpfwort genutzt, es wird als Fluchwort verwendet. Dieser Hass ist derart durchdringend, dass er unsichtbar ist: Er wird einfach akzeptiert.

Nicht ein einziges Mal hielt ich als Muslima inne, um darüber nachzudenken, warum wir jüdische Menschen derart hassen“, sagte sie. „Es ist wie ein Kind zu fragen, warum es Monster hasst. Es ist einfach ein erlerntes Verhalten, das selten in Frage gestellt wird und der Hass auf Israel ist eine Erweiterung davon. Die Hoffnung alle jüdischen Menschen auszulöschen gründet in der Religion, die lehrt, dass es erst Frieden auf Erden geben wird, wenn alle Juden von rechtschaffenen Muslimen getötet worden sind.

Es gibt einen Hadith, der erklärt, dass Juden nicht in der Lage sein werden sich zu verstecken, weil sogar die Felsen und Bäume rufen werden: ‚Oh Muslim! Da versteckt sich ein Jude hinter mir!‘“

Mohammed ist „von Scham und Schuld verzehrt“ wegen des Hasses, den sie gegen das jüdische Volk zu empfinden gezwungen wurde und als sie anfing Juden zu treffen, erkannte sie das Gewicht der Lüge, die ihr erzählt worden war.

„Ich fühlte mich gedemütigt, weil nie auch nur eine einzige jüdische Person mir je gestattete diese Schuld zu fühlen; sie erinnerten mich immer schnell daran, dass ich ein Kind war und dass ich mir selbst vergeben sollte“, sagte sie. „Einer der ersten Juden, die ich traf, als ich noch ein Hijab tragendes Kind war, lächelte sofort und bezeichnete mich als Familie, Kusine – aber ich war beschämt und angewidert, dass diese Person mich mit ihnen verbinden wollte. So blind ist dieser Hass.“

Sich an diesen Vorfall zu erinnern, erklärte sie, ist „eine schockierende Erinnerung daran, wie sehr ich mich verändert habe – und Zeugnis für die Tatsache, dass jeder andere, der diesen Hass in sich trägt, sich auch verändern kann.“

Nein, Christen und Muslime verehren nicht denselben Gott

Robert Spencer, Jihad Watch, 9. August 2019

Colm Fitzpatrick liefert im Irish Catholic ein Argument der Obrigkeit, das das schwächste aller Argumente ist: Christen und Muslime verehren denselben Gott, weil das Zweite Vatikanische Konzil das sagt. Aber eine genauere Prüfung der Beweise zeigt, dass das nicht stimmt. Neben den offensichtlichen Unterschieden bezüglich der Dreifaltigkeit, der Kreuzigung und der Göttlichkeit Jesu gibt es stärkere Unterschiede, die oft übersehen werden.

1. Der freie Wille: Es gibt zahlreiche Abschnitte im Koran sowie Hinweise aus der islamischen Tradition dahingehend, dass nicht nur niemand an Allah glauben kann, außer durch dessen Willen, sondern auch niemand nicht an ihn glauben kann, außer durch dessen Willen. „Und wem immer Allah kein Licht zuweist, der wird kein Licht haben.“ (Sure 24,40)

Das Thema freier Wille versus Vorherbestimmung hat natürlich Christen verschiedener Sekten Jahrhunderte lang gequält, da verschiedenen biblischen Abschnitten in unterschiedlichen Traditionen unterschiedliches Gewicht gegeben wurde. Der Calvinismus in seiner Reinform ist berüchtigt für seine Doktrin der doppelten Prädestination, der Vorstellung, dass Gott Menschen für die Hölle wie für die Rettung bestimmt hat. Aber diese haben sie in der christlichen Tradition heute weitgehend alleine, allgemein gilt, dass Gott möchte, dass alle Männer und Frauen gerettet werden und er gibt ihnen die Mittel diese Rettung zu erreichen. Die Vorstellung, dass Gott Menschen für die Hölle schafft steht komplett in Konflikt mit dem Plan, dass Gott wünscht, „dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen“ (1. Timotheus 2,4) und dass er „keinen Gefallen am Tod dessen, der sterben muss“ hat (Hesekiel 18,32).

Die Lage im Islam ist auf den ersten Blick weit schlimmer, denn das Zeugnis des Koran dazu, wie in anderen Dingen, schient hoffnungslos widersprüchlich zu sein. Der Koran, sagte der Koran, ist „nur eine Ermahnung für alle Welten, für die unter euch, die recht wandeln wollen, dieweil ihr nicht anders wollt, als wie Allah will, der Herr der Welten.“ (Sure 81,27-29) Diejenigen, die „recht wandeln“ wollen – Allahs rechtem Weg folgen – können das nicht, „außer Allah will es“.

Der Koran geht noch beträchtlich weiter, in einen mehr oder weniger offenen Determinismus: „Und hätte Allah gewollt, Er hätte euch sicherlich zu einer einzigen Gemeinde gemacht; jedoch Er läßt den irregehen, der es will, und führt den richtig, der es will, und ihr werdet gewiß zur Rechenschaft gezogen werden für das, was ihr getan.“ (Sure 16,93) Obwohl alles in Allahs Hand liegt, sogar die Entscheidung des Einzelnen ihm zu gehorchen oder nicht – denn er führt diejenigen in die Irre, von denen er das will und führt diejenigen zur Wahrheit, von denen er das will – werden Menschen immer für die Dinge zur Rechenschaft gezogen, die sie getan haben.

Allah schickt sogar Menschen nicht aufgrund ihrer Taten in die Hölle, sondern einzig aufgrund seiner Anordnung: „Und hätten Wir gewollt, Wir hätten jedem seinen Weg zeigen können; jedoch Mein Wort ist wahr geworden: «Füllen will Ich die Hölle mit Dschinn und Menschen allzumal.»“ (Sure 32,13)

Der Koran wiederholt diese Idee oft: Diejenigen, die Allah abgelehnt haben, tun das, weil er es ermöglichte, dass nichts anderes zu tun. Und tatsächlich ist angesichts der Tatsache, dass im islamischen Plan der Schöpfung und Rettung Menschen die Sklaven Allahs sind, nicht seine Kinder, die Ablehnung des freien Willens nicht völlig überraschend. Allah sagt Mohammed, „unter ihnen sind manche, die dir Gehör schenken, doch Wir haben auf ihre Herzen Hüllen gelegt, dass sie nicht begreifen, und in ihre Ohren Taubheit. Selbst wenn sie jedes Zeichen sehn, sie würden doch nicht daran glauben, so dass sie mit dir streiten, wenn sie zu dir kommen. Die Ungläubigen erklären: «Das sind bloß Fabeln der Alten.» Und sie hindern daran und halten sich selbst davon fern. Aber sich selbst stürzen sie ins Verderben; allein sie begreifen es nicht.“ (Sure 6,25-26)

An anderer Stelle im Koran beschreibt Allah diesen Schleier als Siegel und als Barriere; er sagt seinem Propheten: „Die nicht geglaubt haben – und denen es gleich ist, ob du sie warnst oder nicht warnst -, sie werden nicht glauben. Versiegelt hat Allah ihre Herzen und ihre Ohren, und über ihren Augen liegt eine Hülle, und sie wird schwere Strafe erwarten.“ (Sure 2, 6-7) Der mittelalterliche Gelehrte Ibn Kathir (1301 – 1372), dessen Kommentar zum Koran bei Muslimmen immer noch enorm einflussreich ist, sagt in seinem Kommentar zu diesem Abschnitt: „Diese Ayat [Verse] deuten an, dass, wen immer Allah aufgeschrieben hat, dass er elend sei, niemlas jemanden finden wird, der ihn zum Glück führt und wen immer Allah in fehl leitet, der wird nie jemanden finden, der ihn führt.“

Auf den ersten Blick mag das nicht weit von Jesu Worten entfernt sein: „Denn mit sehenden Augen sehen sie nicht und mit hörenden Ohren hören sie nicht; und sie verstehen es nicht. Und an ihnen wird die Weissagung Jesajas erfüllt, die da sagt (Jesaja 6,9-10): »Mit den Ohren werdet ihr hören und werdet es nicht verstehen; und mit sehenden Augen werdet ihr sehen und werdet es nicht erkennen. Denn das Herz dieses Volkes ist verstockt: Ihre Ohren hören schwer und ihre Augen sind geschlossen, damit sie nicht etwa mit den Augen sehen und mit den Ohren hören und mit dem Herzen verstehen und sich bekehren, und ich ihnen helfe.« (Matth. 13,13-15)

Und tatsächlich teilt islamische Tradition mit christlicher Tradition die Vorstellung, dass wiederholter Widerstand gegen Gott die eigene Seele für Gnade unempfänglich machen kann. Das scheint in vielen Abschnitten des Koran der Fall zu sein, so bei dem Bericht über die Reaktion von Heuchlern auf eine neue Offenbarung, die Mohammed übermittelte: „Und sooft eine Sura herabgesandt wird, schauen sie einander an: «Sieht euch jemand?» Dann wenden sie sich ab. Allah hat ihre Herzen abwendig gemacht, weil sie ein Volk sind, das nicht begreifen will.“ (Sure 9,127)

Doch im Islam gibt es mehr. Ein weiterer Kommentar des Koran erklärt Sure 36,9 so, dass sie bedeutet, dass Allah „vor ihnen eine Sperrmauer errichtet und hinter ihnen eine Sperrmauer und sie so überdeckt, dass sie nicht sehen (können)“. Ibn Kathir hält fest, dass ein früher Muslim ebenfalls Unglaube für Allahs Willen beschreibt: „Allah setzte diese Sperrmauer zwischen ihnen und dem Islam und dem Imam [Glauben], so dass sie ihn niemals erreichen werden.“

Andere Stellen im Koran erklären das ausdrücklich. „Wir haben viele der Dschinn und der Menschen erschaffen, deren Ende die Hölle sein wird! Sie haben Herzen, und sie verstehen nicht; sie haben Augen, und sie sehen nicht; sie haben Ohren, und sie hören nicht. Sie sind wie das Vieh; ja sie sind weit ärger abgeirrt. Sie sind fürwahr unbedacht.“ (Sure 7,179)

Trotz der oberflächlichen Ähnlichkeit des Leitgedankens der „Augen, die nicht sehen und Ohren, die nicht hören“ gibt es eine gewaltige Kluft zwischen diesen und der Äußerung Jeus, die die meisten Exegeten über die Zeitalter so ausgelegt haben, dass manche Menschen sich derart in Unglauben verhärten, dass sie, wenn sie die Wahrheit Gottes hören, sie sie nicht als solche erkennen. In dem Koran-Abschnitt hingehen sagt Allah, dass er tatsächlich Menschen (wie auch die als Dschinn bekannten mysteriösen Geister) für die Hölle geschaffen hat – eine Doktrin, die sich nur schwerlich mit der Vorstellung eines gerechten und liebenden Gottes in Einklang bringen lässt.

In der theologischen Geschichte des Islam versuchte eine als Qadariyya bekannte Gruppe das Konzept des individuellen freien Willens zu fördern. Der wegbereitender islamische Gelehrte Ignaz Goldziher erklärt, dass die Qadaryya gegen „eine unwerte Konzeption von Gott“ protestierte und doch „konnten sie keine große Anhängerschaft unter den Muslimen finden“. Ihre Gegner „bekämpften sie mit der erhaltenen Interpretation der heiligen Schriften“. Und sie gewannen. Am Ende erklärten muslimische Autoritäten das Konzept des freien menschlichen Willens für häretisch. Ein muslimischer Jurist des 12. Jahrhunderts, Ibn Abi Ya’la, wetterte, die Qadariyya betrachte fälschlich „sie könne in ihrem Griff die Fähigkeit halten Gutes und Böses zu tun, schaden zu vermeiden und Nutzen zu gewinnen, zu gehorchen und nicht zu gehorchen und geleitet oder fehlgeleitet zu werden. Sie behaupten, dass menschliche Wesen die volle Initiative behalten, ohne irgendeinen vorherigen Status innerhalb des Willens Allahs für ihr Handeln, nicht einmal in Seinem Wissen über sie.“ Noch schlimmer: „Ihre Doktrin gleicht der der Zoroastriker und Christen. Sie ist die Wurzel der Ketzerei.“

2. Die Natur der Seele. Das christliche Konzept, dass die Entfremdung der Menschheit von Gott sich in einer Hang zur Sünde zeigt, ist dem Islam völlig fremd. Im Islam ist selbst, dass Adam und Eva im Paradies anfangen und nach ihrem Ungehorsam von dort vertrieben wurden und Satan gelobt die Gläubigen zu versuchen, letztlich auch das eine Erscheinungsform des aktiven Willens Allahs. Im Koran ist es einzig Allah, der in der Seele sowohl „das Böse als auch Rechtschaffenheit“ veranlasst (Sure 91,8). Der weltbekannten muslimische politische Führer und Theologe Syed Abul Ala Maudui aus Pakistan (1902-1979), der einen populären und einflussreichen Kommentar zum Koran schrieb, erklärt, dieser Vers bedeutet, dass „der Schöpfer in die Natur des Menschen Tendenzen und Neigungen eingebettet hat, die sowohl gut als auch böse sind“.

Das bedeutet, dass Allah letztlich nicht nur für die Neigung der Seele zum Guten verantwortlich ist, sondern auch für ihren Hang zum Bösen. Mit anderen Worten: In scharfem Gegensatz zum christlichen Verständnis, dass das Böse von Gott abgelehnt wird, ist Gott im Islam die Quelle des Bösen. Das ist Welten entfernt von der Aussage: „Gott ist Licht und keine Finsternis ist ihn ihm.“ (1. Joh. 1,5) – denn um das Böse in die Seele zu bringen, muss Allah es geben, was in christlicher Vorstellung absolut unmöglich und absurd ist, weil das Böse die Abwesenheit Gottes ist.

3. Das Wesen Gottes. Der Souveränität Allahs kann keine Grenzen gesetzt werden, er ist der absolute Monarch. Das schließt ein, was natürlich daraus kommen würde, dass er immer gut und wahrhaftig ist. Allah, sagt der Koran zweimal, ist der Beste aller „Ränkeschmiede“: „Und als diejenigen, die ungläubig sind, gegen dich Ränke schmiedeten, um dich festzunehmen oder zu ermorden oder zu vertreiben. Sie schmiedeten Ränke, und (auch) Allah schmiedete Ränke. Und Allah ist der beste Ränkeschmied.“ (Sure 8,30; vgl. Sure 3,54) In diesen „Intrigen“ hat Allah keinerlei Grenzen. Tatsächlich verurteilt der Koran die Juden an einer Stelle, weil sie naheliegen, dass Gottes Macht beschränkt ist. Der Abschnitt ist mehrdeutig, aber seine Hauptbedeutung ist deutlich: Si wagten es zu sagen, dass es etwas gibt, das Allah nicht tun kann: „Und die Juden sagen: „Allahs Hand ist gefesselt.“ Ihre (eigenen) Hände seien gefesselt und sie seien verflucht für das, was sie sagen. Nein! Vielmehr sind Seine Hände (weit) ausgestreckt; Er gibt aus, wie Er will.“ (Sure 5,64) Genauso hat er keinerlei Verpflichtung irgendeine Beständigkeit oder etwas anders in dem zu zeigen, was er tut: „Er wird nicht befragt nach dem, was Er tut; sie aber werden befragt.“ (Sure 21, 23)

Was hätten die Juden meinen können, wenn irgendwelche Juden das überhaupt je gesagt haben? Es ist möglich, dass sie meinten, Gott, der gut ist, beständig ist und da Universum gemäß beständigen und beobachtbaren Gesetzen steuert. Das wäre keine sonderliche Einschränkung dessen gewesen, was Gott tun kann, sondern dessen, was er tun würde. Diese Aussage göttlicher Beständigkeit war für die Entwicklung wissenschaftlicher Forschung überaus wichtig. „Der Aufstieg der Naturwissenschaften“, bemerkt der Sozialwissenschaftler Rodney Stark, „war keine Erweiterung des klassischen Lernens. Er war die natürliche Folge christlicher Doktrin: Die Natur existiert, weil sie von Gott geschaffen war. Um Gott zu lieben und zu ehren ist es notwendig die Wunder seines Werks voll zu schätzen. Weil Gott perfekt ist, funktioniert dieses Werk in Übereinstimmung mit unveränderlichen Prinzipien. Mit der vollen Verwendung unserer gottgegebenen Kräfte der Vernunft und Beobachtung sollt es möglich sein diese Prinzipien zu entdecken.“ Dieser Prozess der Entdeckung wurde die Grundlage der modernen Wissenschaften. „Das waren die entscheidenden Ideen“, sagt Stark, „die erklären, warum die Naturwissenschaften im christlichen Europa aufkamen und nirgendwo sonst.“

Tatsächlich wäre es nichts weniger als Blasphemie gewesen, dass eine islamische Kultur bestätigt, Gottes Schöpfung würde gemäß unveränderlichen Prinzipien arbeiten. Allahs Han ist nicht durch Beständigkeit oder sonst etwas gebunden. Allah ist absolut frei alles zu tun, was er will, ohne jegliche Erwartung oder Beschränkung, die aus Logik, Liebe oder sonst etwas stammt. Diese Vorstellung stellt sicher, dass wissenschaftliche Forschung in der islamischen Welt tot geboren wäre.

Das Gleiche gilt für philosophische Untersuchung. Der große islamische Theologe Al-Ghazali (1058 – 1111), obwohl Philosoph, lieferte, was sich als Gnadenstoß für islamische Philosophie herausstellte, zumindest als lebendige Mainstream-Kraft, in seiner monumentalen Attacke auf die Grundidee islamischer Philosophie: Zusammenhanglosigkeit der Philosophen. Muslimische Philosophen wie Avicenna und Averros waren gemäß Al-Ghazali keine intellektuellen Vorreiter, die Respekt und sorgfältige Betrachtung verdienen. Mit dem Postulat, dass es Wahrheit geben könnt, die außerhalb dessen liegt oder gar dem widersprechen könnte, was Allah im Koran offenbart hat, hatten sie sich selbst als nicht weiter als Ketzer erwiesen, die getötet werden und deren Bücher verbrannt werden sollten.

Und während Christen sagen, das Gott sich nicht ändert, bestätigt der Koran Allahs Veränderbarkeit, selbst in dem, was er der Menschheit offenbart: „Was Wir an Versen aufheben oder in Vergessenheit geraten lassen – Wir bringen bessere oder gleichwertige dafür. Weißt du denn nicht, dass Allah zu allem die Macht hat?“ (Sure 2,106)

Diese drei Punkt werden kaum jemals in Betracht bezogen, wenn diese Frage aufkommt. Aber sie zeigten die Bestätigung, dass die Dokumente des Zweiten Vatikanischen Konzils Lumen Gentium und Nostra Atate komplett falsch liegen.

„Verehren Christen und Muslime denselben Gott?
Colm Fitzpatrick, The Irish Catholic, 1. August 2019:

… Das Dokument Lumen Gentium des Zweiten Vatikanischen Konzils macht das klar, wenn es darin heißt: „Der Rettungsplan beinhaltet auch diejenigen, die den Schöpfer anerkennen, in erster Linie unter ihnen sind die Muslime; diese bekennen den Glauben an Abraham und zusammen mit uns verehren sie den einen, gnädigen Gott, den Richter der Menschheit am Jüngsten Tag.“ (S. 16)

Doch während die Kirche lehrt, dass beide Religionen denselben Gott verehren, muss eine wichtige Unterscheidung getroffen werden, nämlich dass unsere Auffassung von Gott sich unterscheidet. Muslime glauben z.B. nicht, dass Jesus der Sohn Gottes war und halten nicht an der Dreieinigkeit fest. Das bedeutet nicht, dass Muslime nicht auf denselben Gott Bezug nehmen, nur das sie ein anderes Verstehen davon haben, wer Gott ist…

Das berühmte Kirchendokument zur Einheit der Religionen, Nostra Aetate, fasst diese Sichtweise deutlich zusammen.

„Die Kirche betrachtet auch die Muslime mit Wertschätzung. Sie verehren den einen Gott, leben und existieren in Ihm, gnädig und allmächtig, den Schöpfer des Himmels und der Erde, der zu Menschen gesprochen ha; sie bemühen sich sehr sich sogar Seinen unergründlichen Beschlüssen von ganzem Herzen zu unterwerfen, so wie Abraham, mit dem der Glaube des Islam sich mit Vergnügen verbindet, sich Gott unterwirf.

Obwohl sie Jesus nicht als Gott anerkennen, verehren sie ihn als Propheten. Sie verehren zudem Maria, Seine jungfräuliche Mutter, bisweilen rufen sie sie sogar mit Hingabe an. Zusätzlich erwarten Sie den Jüngsten Tag, an dem Gott ihre Wüsten allen geben wid, die von den Toten aufgeweckt wurden. Schließlich schätzen sie das moralische Leben und verehren Gott besonders durch Gebet, Almosen geben und Fasten.“ (S. 3)

Während also Muslime und Christen unterschiedliche Vorstellungen von Gott haben, ist die von ihnen verehrte Gottheit dieselbe.

Der Jihad gegen das christliche Kreuz

Raymond Ibrahim, 7. Juni 2019

Titel-Foto der 15. Ausgabe der Magazins Dabia des Islamischen Staats, Titel: „Brecht das Kreuz“.

Vor kurzem wurde ein 37 Jahre alter muslimischer Migrant in Rom wegen Mordes verhaftet, nachdem er einem Christen in die Kehle gestochen hatte, weil dieser ein Kruzifix um den Hals trug. „Religiöser Hass“ wird bei dem Verbrechen als „verschärfender Faktor“ angeführt.

Das ist kaum das erste Verbrechen aus „ religiösem Hass“, das in Italien im Kontext des Kreuzes geschah. Unter anderem gab es diese:

  • Ein muslimischer Junge afrikanischer Herkunft drangsalierte in der Schule ein 12-jähriges Mädchen, beleidigte sie und schlug schließlich auf sie ein, weil auch sie ein Kreuz trug.
  • Ein muslimischer Migrant drang in eine alte Kirche in Venedig ein und griff deren großes, 300 Jahre altes Kreuz an, brach dessen Arme ab und schrie dabei: „Alles in dieser Kirche ist falsch!“
  • Nachdem ein Kruzifix in der Nähe einer beliebten Moschee zerstört wurde, sagte der Bürgermeister des Bereichs in Bezug auf den/die Täter: „Bevor wir eine Show des Eins seins mit Muslimen veranstalten, sollten sie anfangen unsere Zivilisation und unsere Kultur zu respektieren.“

Fakt ist, dass islamische Feindseligkeit gegenüber dem Kreuz ein felsenfestes Phänomen ist – eines, das Kontinente und Jahrhunderte überschreitet; eines, das viel von der angeborenen Feindseligkeit des Islam gegenüber der Christenheit anzeigt.

Zum ersten ist das Kreuz nicht nur Ur-Symbol der Christenheit – für alle Konfessionen, einschließlich der meisten Formen des ansonsten Bilder stürmenden Protestantismus – sondern es symbolisiert auch den fundamentalen Dissens zwischen Christen und Muslimen. So erklärt Professor Sidney Griffith: „Das Kreuz und die Ikonen verkündeten öffentlich genau die Punkte des christlichen Glaubens, die der Koran, aus Sicht der Muslime, ausdrücklich bestreitet: dass Christus der Sohn Gottes war und dass er am Kreuz starb.“ Entsprechend „erregte die christliche Gepflogenheit das Kreuz zu verehren … oft die Verachtung der Muslime“, so dass es bei den muslimischen Eroberungen christlicher Länder von Anfang an einen „Feldzug zum Ausradieren öffentlicher Symbole des Christentums gab, besonders des bis dahin allgegenwärtigen Zeichens des Kreuzes“.

Dieser „Feldzug“ ist bis zum muslimischen Propheten Mohammed zurückzuverfolgen. Es wird berichtet, er „hatte eine derartige Abscheu vor der Form des Kreuzes, dass er alles mit dieser Form darauf zerschlug, das in sein Haus gebracht wurde“, schreib ein Historiker (Sword and Scimitar, S. 10). Mohammed behauptete auch, dass Jesus (der muslimische ‘Isa) am Ende der Zeiten selbst Wert darauf legen würde „das Kreuz zu zerschlagen“.

Heutige muslimische Geistliche bestätigen das. Scheik Abdul Azis al-Tarifi, ein saudischer Experte für islamisches Recht wurde nach den Urteilen darüber gefragt ob es jemandem – in diesem Fall Christen – erlaubt ist ein Kreuz zu tragen und davor zu beten; er sagte: „Unter keinen Umständen ist es einem Menschen gestattet das Kreuz zu tragen.“ Genauso wenig „darf es jemandem erlaubt werden zum Kreuz zu beten.“ Warum? „Weil der Prophet – Friede und Segen sei mit ihm – befohlen hat es [das Kreuz] zu zerschlagen.“

Die Geschichte des Islam ist ein Spiegel dieser Gesinnung. Der erwähnte Scheik al-Tarifi erklärte zum Beispiel auch, wenn es zu schwierig ist das Kreuz zu zerschlagen – beispielsweise bei einer großen Betonstatue – dann sollten Muslime zumindest versuchen eine ihrer Arme zu verunstalten, „damit sie nicht länger einem Kreuz ähnelt“. Historische und numismatische Beweise bestätigen, dass das Omajjaden-Kalifat, nachdem es im späten siebten Jahrhundert die byzantinische Staatskasse beschlagnahmte, befahl, dass eine oder beide Arme des Kreuzes auf den Münzen unkenntlich gemacht werden sollten, damit das Bild nicht länger einem Kruzifix ähnelt (Sword and Scimitar, S. 54).

Es gibt Zeugenaussagen im Überfluss aus den frühesten Invasionen in das christliche Syrien und Ägypten, dass Muslime systematisch jedes Kruzifix zerschlugen, das ihnen begegnete. Nach Angaben von Anastasius vom Sinai, der während der arabischen Eroberungen im siebten Jahrhundert lebte, „nahmen sich die Dämonen die Sarazenen [Araber/Muslime] zu ihren Gefährten. Und das mit Recht. Letztere sind vielleicht sogar noch schlimmer als die Dämonen“, denn während „die Dämonen regelmäßig vor den Geheimnissen Christi Angst haben“, worunter er das Kreuz zählt, „trampeln diese Dämonen aus Fleisch alles nieder, das ihnen unter die Füße kommt, verspotten es, setze es in Brand, zerstören es“ (Sword and Scimitar, S. 27).

In der Art, wie vor kurzem ein Kreuz mit Fäkalien an eine französische Kirche gemalt wurde, stellten Muslime 1147 in Portugal „mit großem Hohn diese Symbole des Kreuzes zur Schau. Sie spuckten darauf und wischten damit Stuhl von ihren Hintern.“ Jahrzehnte früher „spuckten Muslime in Jerusalem auf sie [Kruzifixe] und verzichteten nicht darauf vor aller Augen auf sie zu urinieren“. Selbst der angeblich „großherzige“ Sultan Saladin befahl: „Wer immer sah, dass das Äußere einer Kirche weiß ist, soll sie mit schwarzem Dreck überziehen“, und befahl „die Beseitigung eines jeden Kreuzes von der Kuppel einer jeden Kirche in den Provinzen Ägyptens“ (Sword and Scimitar, S. 17, 145, 162).

Damit muslimische Feindlichkeit dem Kreuz gegenüber nicht als abweichend betrachtet wird – begrenzt auf irgendeine obskure Aussage Mohammeds oder „uralte Geschichte“ – folgt eine sehr unvollständige Liste an Beispielen dafür, wie das Kruzifix weiterhin jeden „Alltags-Muslim“ in Wut versetzt:

Ägypten: Eine junge koptische Christin namens Maria wurde zu Tode zerfleischt, als ihr Kreuz sie für Randalierer der Muslimbruderschaft als Christin identifizierte. Gleichermaßen wurde der 17-jähirge Ayman, ein koptischer Schüler, von seinem muslimischen Lehrer und Mitschülern zu Tode gewürgt und geschlagen, weil er den Befehl seines Lehrers das Kreuz abzulegen verweigerte.

Pakistan: Als ein Muslim sah, dass Julie Aftab, eine Christin, ein Kreuz um den Hals trug, griff er sie an, zwang er Batteriesäure ihren Hals und spritzte sie ihr ins Gesicht – ihre Speiseröhre ist jetzt dauerhaft geschädigt, sie ist auf einem Auge blind und sie verlor beide Augenlider sowie die meisten ihrer Zähne.

Türkei: Ein zwölfjähriger Junge in der Türkei, der ein silbernes Kettchen mit Kreuz trug, wurde regelmäßig von muslimischen Klassenkameraden und Lehrern bespuckt und geschlagen.

Malaysia: Ein christlicher Friedhof in dem mehrheitlich muslimischen Land wurde mitten in der Nacht von Unbekannten angegriffen und geschändet. Mehrere Kreuze wurden zerstört, wobei ein „schweres Instrument verwendet wurde, um den Schaden anzurichten“. Unabhängig davon randalierte ein muslimischer Mob gegen eine kleine protestantische Kirche wegen des sichtbaren Kreuzes auf dem Gotteshaus. Es wurde rasch entfernt.

Malediven: Die Behörden mussten eine christliche Lehrerin retten, nachdem muslimische „Eltern drohten sie zu fesseln und von der Insel zu zerren“, weil sie „Christentum predigte“. Ihr Verbrechen bestand darin als Teil des Geographieunterrichts in der Klasse einen Kompass zu tragen – der mit einem  Kreuz verwechselt wurde.

Da die Präsenz des Islam in Europa zunimmt, sollte es nicht überraschen, dass auch Angriffe auf Kreuze zunehmen. Abgesehen von den erwähnten Attacken in Italien fanden die Folgenden in Frankreich und Deutschland statt, wo Anschläge auf Kirchen und Kreuze „heimisch“ geworden sind:

  • Ein Muslim führte kapitale Vandalismusanschläge gegen zwei Kirchen aus; dabei verbog er ein massives Bronzekreuz. (Bilder)
  • Christliche Kreuze und Grabsteine auf einem Friedhof wurden von einem Muslim beschädigt und geschändet (betrachten Sie sein Werk).
  • Ein Muslim kam von sich aus zur Behandlung in ein Krankenhaus und verfiel in eine plötzliche Raserei, weil es „zu viele Kreuze an der Wand“ gab. Er bezeichnete die Krankenschwester als „Hexe“ und „Faschistin“ und wurde physisch aggressiv.
  • Nachdem Muslimen eine eigene Sektion auf einem Friedhof gewährt wurde und nachdem ihnen erlaubt wurde ihre ausgeprägt islamischen Feiern abzuhalten, forderten dieselben Muslime, dass christliche Symbole und Kreuze auf dem Friedhof während islamischer Beerdigungen entfernt oder abgedeckt werden sollen.
  • Ein deutschsprachiger Bericht hält fest, dass allein in den Alpen und in Bayern rund 200 Kirchen angegriffen und viele Kreuze zerschlagen worden sind: „Die Täter sind oft jugendliche Randalierer mit Migrationshintergrund.“

Angesichts des oben Berichteten sollte es nicht überraschen, dass Gruppen wie der Islamische Staat in ihren Verlautbarungen an den Westen feindselige Bezüge auf das Kreuz machen: „Wir werden euer Rom erobern, eure Kreuze zerschlagen und eure Frauen versklaven, durch die Erlaubnis Allahs. … Wir werden Angst in die Herzen der Kreuzesanbeter gießen.“ Der Islamische Staat verbreitete sogar einmal ein Video, das zeigte, wie seine Mitglieder Kreuze in und auf mehreren Kirchen in den Gebieten unter seiner Herrschaft zerschlagen (inzwischen sind sie von YouTube gelöscht worden); er köpfte und erstach einen Mann mit seinem eigenen Kruzifix; und er veröffentlichte Bilder seiner Mitglieder, die christliche Kreuze und Grabsteine auf Friedhöfen unter seiner Zuständigkeit zerstörten.

Gleichermaßen erschien im Internet aus dem Libyen nach dem „Arabischen Frühling“ ein Video eines muslimischen Mobs, der einen Gemeinschaftsfriedhof bei Bengasi angriff. Als die Muslime die Grabsteine mit Kreuzen darauf traten und zerstörten, drängte der Mann, der das Video aufnahm, sie „das Kreuz der Hunde zu zerbrechen!“, während er und andere „Allahu Akbar!“ brüllten. Gegen Ende des Videos versammelt sich der Mob um ein riesiges Opferkreuz, das Ehrenmal des Friedhofs und begannen zu „Allahu Akbar“-Rufen darauf einzuhämmern. Andere christliche Friedhöfe in Libyen haben ähnliches erlitten.

Im Irak kamen Bilder eines christlichen Friedhofs auf, der vom Islamischen Staat verwüstet wurde. Zerschlagene und zerstreute Kreuze tauchen auf. Auf einem Bild brachen Jihadisten einen Sarg auf, schlugen der verhutzelten Leiche den Kopf ab und warfen die sie umgebenden Kreuze zu Boden.

So sehen die Geschichte und der Fortbestand des islamischen Hasses auf das Kreuz aus – auf das Symbol, das den Kern des christlichen Glaubens symbolisiert, nämlich den Tod und die Auferstehung Christi, zwei Ereignisse, die der Islam vehement bestreitet.

Der Jihad gegen das Kreuz begann mit Mohammed, wurde von den frühen Kalifen ausgetragen und geht bis in unsere Tage mit den Jihadisten der Welt weiter, ganz zu schweigen vom gelegentlichen „Alltagsmuslim“.

Die Alten sagten, Jerusalem ist jüdisch. Warum dann nicht jeder sonst auch?

Die antiken Griechen, Römer und Muslime sagten alle, dass Jerusalem jüdisch ist. Wieso gibt es da ein Problem?

Jeff Dunetz, Israel National News, 4. Juni 2019

Nach Maßgabe der UNESCO haben die Palästinenser und die muslimischen Staaten, Israel und das jüdische Volk keine Rechte an Jerusalem. Es ist dieser falsche Glaube, der die USA, bis Donald Trump Präsident wurde, davon abhielt Jerusalem als Hauptstadt Israels und der jüdischen Welt anzuerkennen. Der größte Teil der Welt außerhalb Amerikas glaubt weiter der palästinensischen/muslimischen Propaganda, die ignoriert, dass die antiken Griechen, Römer, Christen und selbst die alten Muslime berichten, dass Jerusalem und der Tempelberg Eigentum des jüdischen Volkes waren.

Fangen wir mit den Grundlagen an. Jerusalem war NIE Teil eines Palästinenserstaats, weil es nie einen unabhängigen Staat Palästina gab. Nach dem Bar Kochba-Aufstand 135 n.Chr. bestraften die Römer die Judäer (Juden) für die zweite Revolte in sechzig Jahren. Sie änderten den Namen des Landes der Judäaer von Judäa in Syria Palaestina (nach dem antiken Feind der Juden, den Philistern, die von den griechischen Inseln kamen und überhaupt tausend Jahre zuvor vernichtet wurden). Gleichzeitig änderten sie den Namen der heiligen Stadt Jerusalem in Aelia Capitolina (wörtlich Kapitolhügel des Hauses des Aelius).

Nachdem die Römer viele Juden hinauswarfen, wurde das Land vom Byzantinischen Reich, den Osmanen und schließlich dem britischen Mandat beherrscht, bevor es 1948 einmal ein jüdischer Staat wurde. Während der gesamten Zeit hatte das heilige Land einschließlich Jerusalems einen sehr großen Bevölkerungsanteil aus Juden.

Während des Zeitraums von 135 bis 1948 (als Jordanien begann Jerusalem zu besetzen), gab es starke jüdische Bevölkerungsanteile in Jerusalem. Fakt ist, dass es mit Beginn der frühesten zur Verfügung stehenden Informationen (1844) mehr Juden in Jerusalem gab, als Angehörige anderen Glaubens. (s. Menashe Harel: The Jewish Presence in Jerusalem through the Ages. In. Sinai/Oesterriccher, Hg.: Jerusalem. John Day, 1974.)

Für die antiken muslimischen, griechischen und römisch-heidnischen Autoren war Jerusalem eine jüdische Stadt. Ihre Texte deuten die einhellige Übereinstimmung an, dass Jerusalem aufgrund der Tatsache, dass seine Einwohner Juden waren, jüdisch war; es wurde von Juden gegründet und die Tempel in Jerusalem waren das Zentrum der jüdischen Religion.

Diese antiken Texte widerlegen aktuelle Versuche von Muslimen und anderen die geschichtliche Verbindung des jüdischen Volks zu Jerusalem und den Ort des Tempels in Jerusalem mit Erfindungen und Lügen zu bestreiten. Unten folgen einige der Beispiele aus griechischen und römischen Originalen, die in einem im November 2008 veröffentlichten Bericht der JCPA veröffentlicht wurden:

  • Einige Autoren erinnern an bestimmte jüdische Bräuche wie das Nichtvorhandensein einer Darstellung der Gottheit, die männliche Beschneidung, Speisevorschriften und die Beachtung eines wöchentlichen Tages der Rast, des Sabbat. Im Jahr 167 vor christlicher Zeitrechnung befahl der griechisch-seleukidische König Antiochus IV. sogar den Juden ein Götzenbild des Zeus im Tempel aufzustellen und die Beschneidung zu verbieten; er verlangte die Opferung von Schweinen und verbat den Sabbat zu begehen (1. Makkabäer 1,41-50). Er wollte so die einzigartigen Merkmale der jüdischen Religion eliminieren, die von den heidnischen Autoren festgestellt wurden.
  • In einem Bericht von Hecataeus von Abdera (ca. 300 vor christlicher Zeitrechnung) erscheint Jerusalem gegen Ende seines Gegenexodus-Berichts und vor seiner Beschreibung der jüdischen Gesellschaft und Praktiken. Er schreibt die Vertreibung der Juden der Pestilenz zu, die die Ägypter der Anwesenheit der Fremden, nicht nur den Juden, zuschrieben, die dafür sorgten, dass die Einheimischen die Einhaltung ihrer religiösen Pflichten wankten. „Daher wurden die Fremden aus dem Land getrieben.“ Einige gingen nach Griechenland, aber die meisten „wurden in das getrieben, was jetzt Judäa genannt wird … das damals völlig unbesiedelt war… Bei der Inbesitznahme des Landes gründete er [Moses], neben anderen Städten eine, die berühmter ist als alle anderen, Jerusalem genannt. Zusätzlich baute er den Tempel, den sie in höchster Verehrung halten, führte ihre Anbetungsformen und -rituale ein, entwarf ihre Gesetze und befahl ihre politischen Institutionen.“
  • Einige der Auszüge in Gegen Apion beinhalten neben dem Antiexodus-Bericht Beschreibungen des Inneren und Äußeren des Tempels und einige seiner Rituale. Beispielsweise erklärt Hecataios, es gäbe im Zentrum der Stadt ein umzäuntes Grundstück „mit einem quadratischen Altar, der aus ausgehäuften Steinen besteht, die unbehauen und roh sind“. Der Tempel selbst ist „ein großes Gebäude, das einen Altar und einen Lampenständer beinhaltet, beide aus Gold gemacht … darüber ein Licht, das nie gelöscht wird… es gibt nicht eine einzige Statue oder Weihopferstätte, nicht die Spur einer Pflanze in der Form eines heiligen Hains oder etwas in der Art“. (Hecataios, „Über die Juden“, in: Gegen Apion I, S. 198-199; Stern, I, V, Nr. 12, S. 36-37.)
  • In seinem Bericht der Belagerung Jerusalems durch Titus beschreibt Tacitus den Tempel als „… wie eine Zitadelle gebaut, mit eigenen Mauern … die Kolonnaden bilden eine hervorragende Verteidigungsanlage. Innerhalb des Geländes gibt es eine nicht versiegende Quelle“. [Tacitus, Historiae V: 12,1 (Stern, II, SCII, Nr. 281) S. 22,30]
  • Zusätzlich zu den physischen Beschreibungen erwähnen die Autoren den religiösen Aspekt des Tempels, der sich radikal vom griechischen und römischen Heidentum unterscheidet. In dem von Diodorus bewahrten Text erwähnt Hecataios die Priester und ihre Dienste im Tempel und beschreibt sogar einen Lobpreisdienst und eine Opferung.
  • Gleichermaßen vermerkt der römische Historiker Livy aus dem ersten Jahrhundert, dass die Juden nichts sagen, „welcher Gottheit der Tempel in Jerusalem gehört, noch ist dort ein Bildnis zu finden, da sie nicht glauben, dass Gott eine Gestalt hat“. „Hecataeus. In: Diodorus, Agyptiaca, Bibliotheca Historica XL, 3, 4-6; Stern, I, V, Nr. 11, S. 26-28.
Aus dem zweiten Tempel, Warnung auf Griechisch, die einen Abschnitt des Tempelkomplexes umreißt, den Nichtjuden nicht betreten durften.

Es ist erwähnenswert, dass eine frühere Eroberung Jerusalems durch den griechisch-ägyptischen Ptolemaios, Sohn des Lagus, dem obskuren Agatharchides von Knidos (2. Jhdt. v.Chr.) eine Gelegenheit bot sich zu der Tatsache zu äußern, dass „die als Juden bekannten Leute, die die am stärksten befestigten Städte bewohnten, von den Ureinwohnern Jerusalems gerufen, ihre Stadt verloren, weil sie sie am Sabbat nicht verteidigen konnten. Josephus fügt diesen Teil in „Gegen Apion“ ein, da einer der frühen heidnischen Kritiker des jüdischen Sabbat ein, den Agatharchides für „Torheit“, „Träumerei“ und „traditionelle Schwärmerei zum Gesetz“ hält.

Die palästinensischen Araber weisen auf die Tatsache hin, dass es wenig archäologische Beweise dafür gibt, dass der Tempel existierte, was die praktische Tatsache ignoriert, dass Grabungen auf dem Tempelberg aus Respekt seiner Heiligkeit für die Muslime nicht erlaubt sind. Aber als die Muslime einen Teil des Tempelbergs ausgruben, um ihrer Moschee etwas hinzuzufügen, luden sie Tonnen an Erde mit Artefakten außerhalb der heiligen Stadt ab.

Die islamische Waqf von Jerusalem, die Institution, die den Komplex der Al-Aqsa-Moschee beaufsichtigt, führte von 1996 bis 1999 auf dem Tempelberg Grabungen durch; das war Teil des Baus einer unterirdischen Moschee in einem Bereich, der Ställe Salomos heißt. Zehntausende Tonnen Erde – ungefähr 400 LKW-Ladungen – wurden von schwerem Gerät ausgehoben, ohne dass Archäologen das beaufsichtigten; sie wurden außerhalb der Altstadt abgeladen.

Archäologen haben die Erde seit Jahren durchsiebt (das Projekt hießt Temple Mount Sifting Project) und haben Artefakte der heiligen Tempel gefunden. Zum Beispiel fand ein Archäologe 2005 etwas, das heute als Gaalyahu-Siegel bekannt ist, auf dem auf Hebräisch steht, dass es Gaalyahu, dem Sohn von Imer gehört. Das Haus Imer war eine bekannte Priesterfamilie am Ende der Zeit des ersten Tempels, von etwa dem 7. bis 6. Jahrhundert v.Chr.

Es gibt Hinweise auf den jüdischen Tempel in Texten, die Muslime als heilig betrachten.

Der Koran verweist in Sure 17,7auf die Existenz beider Tempel. In diesem Abschnitt behandelt der Koran Allahs Bestrafung der Kinder Israel wegen ihrer Vergehen:

(Wenn nun das Versprechen vom letzten (Mal) eintrifft,)

so sollen sie eure Gesichter entstellen
und die Gebetsstätte betreten,
wie sie diese das erste Mal betraten,
und das, worüber sie Macht erlangt haben, völlig zerstören.

Das von Abdallah Yussuf Ali (und vor ihm dem einflussreichen Übersetzer Marmaduke Pickthall) als „Gebetsstätte“ übersetzte Wort lautet masjid. Dieses Wort, das gewöhnlich mit Moschee übersetzt wird, hat die Bedeutung eines Heiligtums, wo immer es in einem vorislamischen Kontext auftaucht. Die normale muslimische Exegese dieses Verses (einschließlich dessen von Abdallah Yussuf Ali) hält fest, dass er sich auf die Zerstörung des ersten und des zweiten Tempels bezieht.

Was diese Existenz des ersten Tempels angeht, ist die muslimische Tradition besonders eisern. Er wurde von Salomo erbaut, der im Koran als Prophet und Inbegriff der Weisheit auftaucht. Sure 34,13 ist ein Bericht darüber, wie Salomon Dschinne (Geister) einbestellte, um den Tempel zu bauen.

Sie machten ihm, was er wollte, an Gebetsräumen, Bildwerken, Schüsseln wie Wasserbecken und feststehenden Kesseln.

Gefunden an der Südmauer des Tempelbergs, aus der Zeit des zweiten Tempels: „Dem Ort der Trompeten“, der Ort, an dem die Priester das Schofar bliesen, um den Beginn und das Ende des Sabbat und der Feiertage zu verkünden.

Also beweist genau der Vers im Koran, der den Tempelberg für Muslime heilig macht, dass der Ort vom Tempel belegt war:

Die islamische Heiligkeit des Haram al-Scharif [wie die Muslime den Tempelberg nennen] gründet auf Sure 17,1:

Preis sei Dem, Der Seinen Diener bei Nacht von der geschützten Gebetsstätte zur fernsten Gebetsstätte

Das ist der Beweis im Text der isra‘, dem frühen Teil der nächtlichen Reise des Propheten Mohammed: Während der Nacht wurde Mohammed auf wundersame Weise auf eine Hin- und Rückreise von der „heiligen Moschee“ (al-Masjid al-Haram) – das ist die Ka’aba (oder ihre direkte Umgebung) in Mekka – zur „entfernten Moschee“ (al-Masjid al-Aqsa) gebracht. Spätere muslimische Tradition identifizierte „die entfernte Moschee“ mit Jerusalem. Aber zu Mohammeds Lebenszeit stand in Jerusalem keine Moschee; die Muslime eroberten die Stadt erst mehrere Jahre nach seinem Tod. Abdallah Yusuf Alis Kommentar zu diesem Vers fasst die traditionelle Erklärung zusammen: „Die entfernte Moschee“, schreibt er, „muss sich auf den Ort des Tempels von Salomo in Jerusalem, den Berg Moriah beziehen.“

Als Muslime eine Moschee auf diesem Berg bauten, besagt die muslimische Tradition, dass sie sie bewusst auf dem verifizierten Ort früherer Heiligtümer errichtet wurde. Gemäß der muslimischen Tradition suchte Kalif Omar, als er Jerusalem nach der Eroberung besuchte, nach Davids Heiligtum oder der Gebetsnische (mihrab Dawud), die im Koran (Sure 38,21) angeführt ist. (Von David wird geglaubt, dass er die Stelle aussuchte, auf der Salomo baute.)

Als Omar zufrieden war sie entdeckt zu halten, befahl er einen Gebetsort (musalla) dort zu erstellen. Das entwickelte sich in einen Moschee-Vorläufer der späteren Al-Aqsa-Moschee. Damit begann die Islamisierung des Komplexes, der später als Haram al-Sharif bekannt wurde. Es wurde zur Tradition des Islam, dass Muslime den Ort in seiner Funktion als des Gebets wiederherstellten, der von allen Propheten verehrt wurde, darunter Abraham, David und Salomo.

Dann gibt es Koran, Sure 2,145, „Die Kuh“:

… würden sie doch nicht deiner Gebetsrichtung (qiblah) folgen; noch folgst du ihrer Gebetsrichtung. Und auch untereinander folgen sie nicht der Gebetsrichtung der anderen.

Kommentatoren erklären, dass „deine qiblah“ (Gebetsrichtung für Muslime) eindeutig auf die Kaaba in Mekka verweist, während „ihre qiblah“ (Gebetsrichtung für Juden) sich auf den Tempelberg in Jerusalem bezieht.

Dieser Koranabschnitt scheint zu zeigen, dass die Heiligkeit Jerusalems ein jüdisches Konzept ist und nicht mit einem islamischen Konzept durcheinander gebracht werden sollte, wie der arabische Biograph und Geograph Yakut aus dem 13. Jahrhundert vermerkte: „Mekka ist den Muslimen heilig und Jerusalem den Juden.“

Der offizielle Führer zum Al-Haram Al-Sharif (Tempelberg) des Obersten Muslim-Rats (Waqf) von 1925 erkannte die Präsenz der jüdischen Tempel auf dem Berg an. Unten finden Sie den zweiten Absatz, der auf Seite 4 steht; dieser besagt: „Seine [des Tempels] Identität mit der Stelle des Tempels Salomos steht außer Zweifel.“ Heute, 90 Jahre später, bestreitet der Kopf der Waqf das.

Die zwei Hauptgebäude sind der Felsendom, gebaut auf einem Podium in der MItte, und die Moschee Al-Aqsa an der Südmauer.Andere Gebäude, die wir später betrachten, liegen hier und dort verteilt. Zur Linken, entlang der Ostmauer, erscheint das Doppelportal des Goldenen Tores. Auf jeder Seite unterbrechen Bäume die Aussicht, die der Szenerie einen eigenen Charme verleihen. Der Ort ist einer der ältesten der Welt. Seine Heiligkit datiert aus den frühesten (vielleicht vorhistorischen) Zeiten. Seine Identität mit der Stelle von Salomos Tempel steht außer Zweifel. Dies ist auch nach allgemeinem Glauben die Stelle, an der „David dem HErrn einen Altar baute und Brandopfer und Friedensopfer darbrachte“.

Und wir wollen nicht vergessen, dass die jüdischen Tempel in den christlichen Evangelien erwähnt werden, die dem Islam vorausgehen. Beispielsweise beschuldigt Jesus in Markus 12,40 und Lukas 20,47 die Tempelbehörden des Diebstahls und nennt diesmal arme Witwen als ihre Opfer, was in Markus 12,42 und Lukas 21,2 belegt wird. Taubenverkäufer verkauften Tauben, die von den Armen geopfert wurden, die sich größere Opfer nicht leisten konnten, insbesondere Frauen. Notieren Sie: Lukas verwies auf den Autor des Lukas-Evangeliums, NICHT der letzte Jedi.

Nach Angaben von Markus 11,16 belegte Jesus dann die Leute, die im Tempel etwas verkauften, mit einem Embargo – eine Sanktion, die allen Handel zum Erliegen gebracht hätte. Im Johannes-Evangelium 2,15-16 bezeichnet Jesus den Tempel in Jerusalem als „meines Vaters Haus“, womit er den Anspruch erhob der Sohn Gottes zu sein.

Das Geld der Wechsler schüttete er aus, die Tische stieß er um; und zu den Taubenverkäufern sprach er: Schafft das fort von hier! Macht das Haus meines Vaters nicht zur Markthalle!

Was bedeutet all das? Antike Texte, muslimische Texte und christliche Texte stimmen allesamt mit dem jüdischen überein, dass es einen heiligen Tempel auf dem Berg Moriah in Jerusalem gab. Es ist also längst überfällig, das die Europäer und andere Regierungen der Welt aufhören muslimische, christliche und jüdische Geschichte zu bestreiten, bei der UNESCO den Bullshit-Knopf drücken und die Wahrheit herausstellen.

Keine noch so große Zahl an Lügen, weder von der UNESCO, noch von den Palästinensern, von keinem UNO-Komitee und von keinem Weltführer – niemand außer dem Herrgott selbst kann dem jüdischen Volk Jerusalem wegnehmen.

Die Al-Aqsa-Moschee des Koran steht nicht in Jerusalem

Mordechai Kedar, Shemitta Rediscovered, 25. Juli 2018

Ein bekanntes Sprichwort lautet: „Lügner müssen ein gutes Gedächtnis haben.“ Der Grund ist klar: Ein Lügner muss sich an seine eigenen Lügen und wem er sie erzählte erinnern, um sich nicht selbst zu widersprechen und seine Verlogenheit zu offenbaren. Diese Regel gilt auch für wichtige Themen. Jerusalem zum Beispiel, dessen Heiligkeit für sunnitische Muslime auf einer späten und politischen Interpretation eines Koranverses gründet, während sie für schiitische Muslime nur die drittheiligste Stadt ist, nachrangig gegenüber Mekka und Medina (heute die Stadt Nadschaf im Südirak).

Frühe islamische Quellen erklären, dass die „Al-Aqsa-Moschee“ (wörtliche Bedeutung: die entfernte Moschee) im Koran nur einmal erwähnt wird und eine von zwei Moscheen in der Nähe von Ji’irrana war, einem Dorf zwischen Mekka und Taaf auf der Arabischen Halbinsel (heute Saudi-Arabien). Eine der Moscheen hieß „al-Masjid al-Adna“, was „die nahe Moschee“ bedeutet; die andere hieß „al-Masjid al-Aqsa“, die „entfernte Moschee“. Wenn der Koran auf die Al-Aqsa-Moschee verweist, wenn der den Mythos der Nachtreise des Propheten Mohammed von der „heiligen Moschee“ in Mekka zur Al-Aqsa erzählt, der „entfernten Moschee“, dann bezieht sich das auf die Moschee in Ji’irrana.

682 n.Chr., fünfzig Jahre nach Mohammeds Tod, rebellierte Abd Allah Ibn al-Zubayr, der starke Mann von Mekka, gegen die Omajjaden, die in Damaskus herrschten und erlaubte ihnen nicht der Haddsch nach Mekka nachzukommen. Da die Haddsch-Pilgerreise eine der fünf Säulen des Islam ist, waren sie gezwungen Jerusalem als ihre Alternative für den Ort der Pilgerreise zu wählen. Um die Wahl Jerusalems zu rechtfertigen, schrieben die Omajjaden die im Koran erzählte Geschichte um, verlegten die Al-Aqsa-Moschee nach Jerusalem und fügten als Zugabe das Märchen der Nachtreise Mohammeds zur Al-Aqsa hinzu. Das ist der Grund, dass die Sunniten Jerusalem heute als ihre drittheiligste Stadt betrachten.

Der schiitische Islam, der vom Omajjaden-Kalifat gnadenlos verfolgt wurde, akzeptierte die Falschmeldung des heiligen Jerusalem nicht, was der Grund dafür ist, dass die für Schiiten zweitheiligste Stadt Nadschaf im Irak ist, der Grabesort des Schiiten-Gründers Ali bin Abi Talib. Viele der Ältesten der Schiiten – iranische und von der Hisbollah – begannen Jerusalem erst nach der Rebellion Khomeinis 1979 als heilig zu bezeichnen, um die Sunniten davon abzuhalten sie zu beschuldigen, sie seien dem Zionismus gegenüber zu sanft.

Die erste Lüge ist in diesem Fall die fadenscheinige Behauptung, die „entfernte Moschee“ befinde sich in Jerusalem.

Auf die erste wurden weitere Lügen gehäuft, wobei die hauptsächliche Verdrehung der Tatsachen der genaue Ort der sogenannten Al-Aqsa-Moschee ist, die bis vor gar nicht kurzer Zeit das Gebäude mit der silbernen Kuppel am Südende des Tempelbergs war.

Der gesamte Bereich des Tempelbergs ist als al-Haram al-Scharif bekannt – „der heilige und edle Ort“ – aber nach dem Sechstage-Krieg gab es eine Veränderung, als jüdische Stimmen zu hören waren, insbesondere die des Oberrabbiners von Haifa, Rav Sche’er Yaschuw HaCohen; er forderte die Errichtung einer Synagoge auf dem Berg. Unmittelbar nach dem Krieg sagte auch IDF-Oberrabbiner Schlomo Goren, dass er religiöse Veranstaltungen auf dem Tempelberg feiern wollte. Man hatte das Gefühl, dass die muslimische Welt keinen Einspruch erheben werde, da die Al-Aqsa-Moschee sich am Südrand des Geländes befindet und die Synagoge sich nicht in der Nähe befinden würde.

Das Ergebnis war allerdings, dass die Muslime beschlossen zu verkünden, dass die im Koran erwähnte Al-Aqsa sich nicht nur auf die Moschee am Südende des Geländes bezieht, sondern der Name für den kompletten Bereich des Tempelbergs ist, womit sie den ursprünglichen Namen al-Haram al-Scharif aufgaben. Mein Kollege Professor Yitzchak Reiter diskutierte das Thema ausführlich in seinem Buch „From Mecca to Jerusalem and Back“ aus dem Jahr 2005. Die Umbenennung des Tempelbergs ist eindeutig eine Ente, wobei zwei Dokumente, eins davon bekannt, eines weniger bekannt, die Wahrheit offenbaren.

Die bekanntere Quelle ist ein 1924 von niemand Geringerem als dem offenen Antisemiten (und späteren guten Freund Hitlers) Mufti Haddsch Amin al-Husseini erstelltes Heft, das in den Jahren nach seiner Veröffentlichung häufig neu aufgelegt wurde. Dr. Daniel Tassel aus Lexington (Massachusetts) gab mir ein 1930 gedrucktes Original; für diese Großzügigkeit bin ich äußerst dankbar. Der Titel des Hefts lautet „Ein kurzer Führer zum Haram al-Scharif – Jerusalem“. Beachten Sie, dass der Bereich nicht Al-Aqsa genannt wird. Die Al-Aqsa-Moschee erscheint in dem Heft als Kapitel, nach dem Kapitel über den Felsendom, dem Gebäude auf dem Gelände mit der goldenen Kuppel. Es ist klar, dass die Al-Aqsa-Moschee für Haddsch Amin al-Husseini, den Mufti von Jerusalem, schlicht ein Gebäude am Südrand des Geländes ist, denn genau das ist sie.

Das weniger bekannte der beiden Dokumente ist eines, das ich gerade bei meinem Freund Chaim Steinberger Zuhause in New York fotokopierte. Chaim hat eine große Sammlung an Landkarten des Landes Israel und er zeigte mir eine gewöhnliche jordanische Touristen-Landkarte von Jerusalem, die 1965 erstellt wurde, zwei Jahre vor dem Sechstagekrieg von 1967. Zur gleichen Zeit war Ostjerusalem immer noch vom haschemitischen Königreich Jordanien besetzt, während die gesamte Welt schwieg und kein einziges Wort gegen seine völlig illegale Besetzung von sich gab. Die Karte wurde von einem Jordanier namens Abd al-Rahman Rasses gezeichnet, der als offizieller Landvermesser arbeitete und von der haschemitischen Tourismusbehörde Jordaniens autorisiert war. Sie trägt die Worte: „empfohlen und genehmigt von der offiziellen jordanischen Tourismusbehörde“.

Eine Durchsicht der Karte zeigt, dass der Tempelberg-Komplex 1965 immer noch „al-Haram al-Scharif“ genannt wurde, dass er auf dem „Berg Moriah“ stand und dass die „Al-Aqsa-Moschee“ einfach ein Gebäude am Südende des al-Haram al-Scharif“ war. Mit anderen Worten: Dreißig Jahre vor dem Friedensabkommen zwischen Israel und dem Königreich Jordanien bezeichneten die Jordanier die Al-Aqsa als nichts weiter als ein Gebäude am Südrand des al-Haram al-Scharif, der wiederum auf dem Berg Moriah gebaut war.

Die Lügner des Islam entschieden sich die Al-Aqsa „auszuweiten“ – deren wahrer Standort in Wahrheit in der arabischen Wüste liegt – um den gesamte Bereich des Tempelbergs zu umfassen, aber erst nachdem die Juden den Ort ihrer Tempel im Sechstagekrieg vom Juni 1967 befreiten. Schließlich könnten die Juden auf dem Tempelberg unter der Leitung von Rabbi Goren und She’er Yaschuw HaCohen eine Synagoge bauen wollen.

Beispielsweise sagte Scheik Ikrama Sabri, 1994 bis 2006 der Mufti von Jerusalem, in einer Rede am Freitag, 4. Januar 2002 Folgendes (meine Hinzufügungen in Klammern – M.K.): „O ihr Muslime (überall in der Welt), wenn wir von der gesegneten Al-Aqsa-Moschee reden, meinen wir eine Moschee, deren Bereich 144 Dunam groß ist (die Größe des al-Haram al-Scharif insgesamt), einschließlich der Mauern, der al-Burak-Mauer (die Westmauer), der Wege, der Hallen, Eingänge und Plätze, zusätzlich zu dem Teil, der überdacht ist (dem Gebäude am Südende), dem Teil, der antik ist (unter der Überdachung) und dem Grundstein (unter dem Felsendom), der Gebetsstätte Marwani (Ställe Salomos), alles ist Al-Aqsa…“

Eine weitere Lüge, die von derselben Landkarte aufgedeckt wird, folgt dieser auf dem Fuß. Sie betrifft die Stelle des jüdischen heiligen Tempels. Ich habe eine ganze Menge Freitagspredigten auf Arabisch angehört, die ich leider nicht aufgezeichnet habe, darunter einige, in denen der Prediger behauptete, der al-Haykal al-Maz’um – „der angebliche (jüdische) Tempel“ – habe nie in Jerusalem gestanden. Ein Prediger behauptete, er befand sich auf dem Berg Sinai und in einem anderen Fall sagte der Prediger, er sei auf dem Berg Gerzim bei Nablus, wo „die Samaritaner die authentischen jüdischen Traditionen bewahren“. Die jordanische Landkarte straft jeden dieser islamischen Redner Lügen.

Man fragt sich, warum die Al-Aqsa-Moschee für die Muslime eine solche Bedeutung hat und warum sie ihr solche Berühmtheit zuteilen, dass sie als eines der Grundprinzipien ihres Glaubens akzeptiert wird. Die Antwort liegt in der Tatsache, dass der Islam sich als Religion definiert, die nicht in die Welt kam um in Frieden mit den ihm vorausgehenden Religionen Judentum und Christentum zu leben, sondern als universale Religion, die dazu gedacht ist sie auszulöschen und die Welt zu erobern. Der Islam betrachtet sich selbst als „Din al-Haqq“, die wahre Religion und Judentum und Christentum als „Din al-Batil“, die falschen Religionen. Die Muslime haben Angst, dass die Rückkehr des jüdischen Volks in sein Land, seine Städte und an den Ort seiner Tempel dem Judentum den Status einer lebendigen, aktiven und wahren Religion gewähren wird, was eine theologische Bedrohung für die schiere Existenz und den Daseinsgrund des Islam darstellt.

Das ist der Grund, dass alle jüdischen Aktivitäten auf dem Tempelberg, besonders jüdisches Gebet, sie in Wut versetzt und sie werden alles tun, auch Tatsachen verdrehen und offen lügen, um zu verhindern, dass die Juden an die Orte zurückkehren, von denen aus sie vor fast 2.000 Jahren ins Exil getrieben wurden. Das ist es, was den Konflikt um Jerusalem zur Grundlage eines theologischen Kampfs macht, dessen Quelle die Unfähigkeit der muslimischen Welt ist die Geschichte und religiösen Rechte von nicht muslimische Gläubigen anzuerkennen, die nach Maßgabe des Islam allesamt dafür vorgesehen sind zu verschwinden.

Alle anderen Aspekte des Konflikts – nationalistische, politische oder rechtliche – sind Tarnschichten, die den wahren Disput zwischen Israel und seinen Nachbarn, den theologischen, verbergen sollen.

Heute, wo wir mit dem Beginn einer Rückkehr nach Zion gesegnet sind, erinnern wir an die Zerstörung der Tempel und die Zerstreuung unseres Volkes unter die Nationen der Welt. Wir können mit eigenen Augen sehen, dass die Rückkehr des jüdischen Volkes in sein Land, in seine Hauptstadt und an die Stelle der heiligen Tempel vielen und besonders unseren muslimischen Nachbarn verhasst ist. Die aufkommende Frage lautet, ob wir weiter mit den muslimischen Unwahrheiten zum Tempelberg leben müssen – nachdem wir unser Land und die Hauptstadt erfolgreich von islamischer Besatzung befreit haben – oder ob wir sie über das informieren sollten, was wir durchaus wissen, aber versuchen zu verdrängen: dass es unsere Vorfahren waren, die vor 3.000 Jahren hier waren und den einen Gott anbeteten, währen ihre Vorfahren heidnische Stämme in der saudischen Wüste waren, die Wein tranken, ihre Töchter lebendig begruben und Götzen anbeteten.

Wenn wir uns selbst und unserem Erbe genug Respekt erweisen und für unsere Rechte einstehen, werden sie uns respektieren und in Frieden lassen.

Möge das jüdische Volk bald mit der völligen Erlösung gesegnet sein.

Belagerte Christenheit (Medien verstecken es)

Vater Mark Hoges, The Horn News, 3. Mai 2019

Ostersonntag wurden drei christliche Kirchen in Sri Lanka mit einer Reihe koordinierter islamischer Selbstmord-Bombenanschläge gesprengt, wozu Hotels und Häuser in christlichen Vierteln gehörten. Fast 300 Personen wurden getötet, darunter 45 Kinder und mindestens 500 wurden verletzt.

Die Terroristen schlugen während freudvollen Ostergottesdiensten zu mit der Absicht so viele Christen wie möglich zu töten.

Aber dieses Oster-Blutbad war kein lokales Phänomen.

Fakt ist: das ist zunehmend üblich.

Horn News sprach mit Raymond Ibrahim, einem Experten für koptisch-islamische Beziehungen, der die das US Strategic Command, die Defense Intelligence Agency, den Kongress und anderen Regirungsgremien unterrichtete. Ibrahim sagte uns, das Abschlachten in Sri Lanka ist nur der jüngste in der 1.400 Jahre langen Geschichte Islamischen Terrors.

„Ob in Sri Lanka oder Ägypten oder Frankreich, islamische Anschläge auf Kirchen sind ein Phänomen, das nicht nur Kontinente, sondern auch Jahrhunderte überspannt“, erklärte der Regionalspezialist für arabische Sprache und den Nahen Osten der Library of Congress.

Und in den letzten Jahren nimmt auch die Häufigkeit mörderischer Anschläge auf Christen ebenfalls zu.

Die Selbstmordbomber von Sri Lanka gehörten einer lokalen radikalislamischen Terrorgruppe an, die bei der Regierung von Sri Lanka für ihre Gewalt gegen Christen bekannt ist. Sri Lankas Militär-Geheimdienst wurde sogar von friedlichen Muslimvertretern gewarnt, dass die Terroristen glauben sie „müssen im Namen der Religion töten“.

Sri Lankas Gesundheitsminister Rajitha Senarathne hielt Beweise fest, die belegten, „dass es ein internationales Netzwerk gab, ohne dass diese Anschläge keinen Erfolg hätten haben können“.

Der Führer von ISIS, Abu Bakr al-Baghdadi, pris das Massaker als „Allah“ dienend. Seine Medienfassade „Amaq“ nannte die Selbstmordbomber „Kämpfer des Islamischen Staates“ und gab zu, dass das Gemtezel gewollt an „dem Ungläubigen-Feiertag“ verübt wurde.

Der nach seiner erfolgreich von der durch die Administration Trump geführten internationalen Koalition besiegte, landlose IS nutzt das Internet um Terror zu koordinieren.

Der religiöse „Völkermord“ in Sri Lanka, wie ihn der Europa-Abgeordnete Antonio Tajani die Bombenanschläge nannte, überrascht leider nicht – ist nicht einmal ungewöhnlich.

Am Ostersonntag 2016 bombten islamische Terroristen mehr als 70 Menschen in Pakistan zu Tode. Letzten Mai trafen Islamisten drei Kirchen in Indonesien und ermordeten 28 Menschen. Im Januar diesen Jahres dezimierten islamische Bomben eine Kathedrale auf den Philippinen, wobei sie 20 Menschen töteten.

Und die Liste lässt sich fortsetzen.

Mit der Massenzuwanderung syrischer Flüchtlinge und anderer nicht überprüfter Flüchtlinge in Europa sind allein in den letzten paar Jahren hunderte christlicher Kirchen zerstört, geschändet oder beschädigt worden.

„Es gibt einen schleichenden Krieg gegen alles, das die Christenheit symbolisiert“, vermerkte PI News, das 1.063 Anschläge auf christliche Kirchen im Jahr 2018 dokumntierte.

Deutsche Medien geben zu, dass die antichristliche Gewalt die Folge nicht überprüfter Migration aus islamischen Ländern sein könnte. 2016, nach einem Zustrom von einer Million Immigranten aus mehrheitlich muslimischen Ländern nach Deutschland, berichtete eine Zeitung in Dülmen, dass „kein Tag vergeht“, in der nicht Anschläge auf christliche Artefakte stattfinden.

Eine französische Studie vom Januar 2017 kam zu dem Schluss, das „islamistische“ Anschläge auf Christen in dem Land seit der Massenmigration um 38 Prozent anstiegen.

Allein im Monat Februar 2019 wurden in Europa mehr als zehn katholische Kirchen geschändet oder mutwillig beschädigt. Anglican Mainstream berichtet, dass jeden einzelnen Tag zwei französische Kirchen geschändet wurden. „Jeden Tag werden mindestens zwei Kirchen entweiht“, klagte MP Valerie Boyer.

Früher dieses Jahr prangerte die Catholic News Agency an, dass Brandstifter die 800 Jahre alte Kathedrale Saint Alain in Lavaur anzündeten, wo Kreuze und Statuen niedergerissen und entstellt wurden. Einen Tag später griffen Terroristen eine Kirche in Nimes an, schändeten die Hostien und schmierten Scheiße auf die Wände des Altarraums. Im März diesen Jahres wurde die historische Kirche von St. Sulpice in Paris unmittelbar nach der Mittagsmesse in Brand gesetzt.

Brandstiftung wurde ursprünglich als Ursache für einen jüngsten Brand, der die Kathedrale Notre Dame in Paris einebnete. 2016 fand die Polizei ein Auto in der Nähe von Notre Dame, das mit „radikalisierten“ muslimischen Frauen in Verbindung stand und mit sechs Gaskanistern gefüllt war. Eine Frau wurde für schuldig befunden Terroranschläge in Syrien und an anderen Orten angestachelt zu haben.

Islamischer Terrorismus verheert auch Osteuropa. Von der Märtyrer-Elija-Kirche und  der Kirche des Heiligen Prinzen Wladimir in der Ukraine über die Kathedrale der Heiligen Verklärung in Kiew bis zur syrisch-orthodoxen Kirch der Heiligen Maria in Stockholm und Kirchen in Bosnien-Herzegowina und andernorts.

„Die Schändung der Kirchen ist Jahrhunderte lang ein muslimisches Markenzeichen – eine Art von „Der Islam war hier“, fuhr Ibrahim, Autor von Sword and Scimitar: Fourteen Centuries of War between Islam and the West fort.

„Wann immer Muslime in christliche Nationen einfielen, wurden ungezählte tausende christliche Kirchen rituell geschändet und ausgeplündert, ihr Kreuze und andere christliche Symbole zerbrochen“, klagt Ibrahim an. „Denken Sie an das, was ISIS tut, nur auf einem exponentiellen Niveau – und nicht eine Hand voll Jahre lang, sondern mehr als ein Jahrtausend lang.“

Derweil schützen Linke islamischen Terrorismus und die Mainstream-Medien spielen mit.

Nach Bush verbeugte sich Obama vor der ultra-gewalttätigen Muslimbruderschaft und förderte weltweit die islamische Propaganda. Außenministerin Hillary Clinton lehnte es sogar ab die Worte „islamischer Terrorismus“ in den Mund zu nehmen, obwohl sie Konservative wie Christen uneingeschränkt verunglimpfte.

Nachdem seine Kirche angegriffen wurde, reagierte Erzbischof Philart von Lwow und Galich, wie Christen überall in der Welt Jahrhunderte lang auf islamischen Terrorismus reagierten. „Nichts hat sich seit den Zeiten der Verfolgung Christi geändert“, sagte er. „Jesus Christus wurde gestern verfolgt, wird heute verfolgt und wird immer verfolgt werden.“

Doch der christliche Leiter behauptet ultimativen Sieg. „Es ist Christus, der gestern war, heute ist und für immer sein wird, während die Namen der Verfolger vom Angesicht der Erde verschwunden sind“, schloss Erzbischof Philaret.

„Ehre sei Gott für alles! Wir nehmen Seine Besuche mit tiefem Vertrauen in Gottes Gnade an!“