„Palästinensische“ Jugendliche sagen: „Es steht im Koran, dass alle Juden sterben müssen!“

Robert Spencer, Jihad Watch, 12. Mail 2022

Es ist unklar, welchen Abschnitt des Koran dieser bezaubernde Bursche im Sinn hat. Der Koran sagt: „Tötet sie, wo immer ihr sie findet“ (Sure 2,191; 4,89; vgl. 9,5), aber diese Mahnungen sind nicht speziell gegen Juden gerichtet.

Außerhalb des Koran gibt es einen berühmten Hadith, der Mohammed so darstellt, dass er am Ende der Zeiten nicht kommen wird, bis die Muslime die Juden töten: „Die letzte Stunde wird nicht kommen, bis die Muslime gegen die Juden kämpfen und die Muslime sie töten, bis die Juden sich hinter einem Stein oder einem Baum verstecken und der Stein oder der Baum sagt: Muslim oder Diener Allahs, da ist ein Jude hinter mir; komm und töte ihn; aber der Braum Ghargad wird nicht es nicht sagen, denn er ist der Baum der Juden.“ (Sahih Muslim 6985)

Auf jeden Fall, welchen Abschnitt er auch im Kopf hat, gibt es keinen Zweifel, dass dieser junge Mann glaubt, was er sagt und die Absicht hat entsprechend zu handeln.

„Jeder Jude muss sterben, der Koran sagt das“, beharrt palästinensischer Jugendlicher. In: Israel Today, 10. Mai 2022:

… Das erfuhr der Arabsich sprechende israelische Journalist Ohad Hemo bei einem ungemütlichen Chat diese Woche mit einer Gruppe palästinensisch-arabischer Teenager in Jerusalem.

Hemo begab sich auf die östliche Seite der Stadt, um etwas über die Besorgnis erregende Zunahme der Unterstützung für die Hamas bei lokalen arabischen Einwohnern nach der Gewalt des letzten Monats auf dem Tempelberg herauszufinden.

Hamasführer „Yahya Sinawar rief zum Massaker an Juden auf“, sagte  Hemo den Jugendlichen, offenbar in der Hoffnung sie zu überzeugen sich gegen solch eine gewalttätige Bewegung zu stellen.

„Ja, jeder Jude muss sterben“, antwortete einer der Jugendlichen.

„Aber ich bin Jude. Muss ich sterben?“, fragte Hemo.

Die Antwort kam ohne Zögern: „Ja! Es steht im Koran geschrieben, dass jeder Jude sterben muss!“

Zunahme des „Verschwindens“ koptisch-christlicher Frauen und Mädchen im Ramadan

Raymond Ibrahim, 9. Ma9 2022 (Coptic Solidarity)

Mary Wahib Joseph vor und nach ihrem Veschwinden

Zwei Geschichten koptisch-christlicher Frauen, die von den Straßen Ägyptens verschwinden und um dieselbe Zeit im Monat Ramadan, im April 2022, auftauchen, sind Zeugnis für die anhaltende Verbreitung dieses Phänomens.

Am 11. April verschwand Simone Adel Isaac, ein 15 Jahre altes koptisches Mädchen. Ihre Eltern führten sofort eine umfangreiche Untersuchung durch, einschließlich der Befragung ihrer Freundinnen, bis sie beschlossen, dass der Bruder eines ihrer muslimischen Schulkameraden hinter ihrem Verschwinden steckte. Die Eltern lieferten der Polizei den Namen des Muslims, seine Adresse und Telefonnummer und warteten in Sorge auf die Rückkehr ihrer Tochter.

Zu ihrer Bestürzung unternahm die Polizei wenig. Verzweifelte Eltern reagierten damit, dass sie ihre Erfahrungen in einem Video teilten, das viral ging. Von der Polizei auf diese Weise im Stich gelassen, appellierte die Mutter in Tränen aufgelöst an alle und jeden, einschließlich des ägyptischen Präsidenten Sisi und des koptischen Papstes, sie mögen eingreifen: „Jede Person mit einem gnädigen Herzen, der sie mir zurückbringen kann, bitte tut das, denn mein Mädchen ist minderjährig, mein Mädchen versteht nichts, sie wurde von diesem Typen getäuscht, seiner Schwester und sogar seiner Mutter.“ Und der Vater des Mädchens fügte hinzu: „Die Regierung weiß genau, wo der [muslimische] Kerl ist. Sie sollten diejenigen sein, die hingehen und ihn kriegen, nicht wir.“

Simone Adel

Bald danach – und  wie üblich unter unklaren Umständen – vereinte die die Polizei das Mädchen mit seiner Familie.

Am 5. April verschwand Mary Wahib Joseph (36), eine christliche dreifache Mutter, samt ihrer einjährigen Tochter. Eine Woche, nachdem ihr Ehemann und die erweiterte Familie alle, einschließlich der Polizei, wegen ihres Verschwindens kontaktierte, erschien Mary am 12. April in einem Video, unter einen Hijab gewickelt und sagte, dass sie bereitwillig und ohne jeden Zwang zum Islam konvertierte, dass ihr Name jetzt Mary Ahmed Muhammad laute und dass ihr Ehemann, Kinder und Eltern aufhören sollten nach ihr zu suchen. Die ganze Zeit, in der sie diese Behauptungen machte, konnte man im Hintergrund ihre Baby-Tochter weinen hören.

In Antwort auf dieses Video sagte ihr Ehemann, dass er die Eigenheiten seiner Frau kenne und eindeutig sagen könne, dass sie unter Zwang sprach. Er stellte auch heraus, wenn sie wirklich weggelaufen wäre, um zum Islam zu konvertieren und ihn und die beiden andren kleinen Kinder  im Stich zu lassen, warum hat sie dann nichts von ihren Sachen mitgenommen? Stattdessen war sie mitten in den Vorbereitungen des Hauses auf Ostern und hatte das Haus ohne jede Habseligkeiten verlassen um einzukaufen, also „sind das Handlungen einer Frau, die vorhat zu flüchten?“, fragte er.

Ein paar Tage später und weil auch genau dieses „Verschwinden“ viel Lärm machte, wurden Mary und ihr Kind ihrer Familie zurückgebracht, wieder mit wenig Erklärung dessen, was geschehen war.

Es ist schwer zu betonen, wie üblich diese beiden Geschichten sind – bis hin zu jeder Einzelheit. Mary Wahib Joseph ist bei weitem nicht die erste christliche Frau, die verschwindet, in einem Video in Hijab gekleidet wieder auftaucht und sagt, sie habe aus freien Stücken den Islam angenommen, nur damit später die Wahrheit herauskommt. Ein praktisch identischer Fall aus dem Jahr 2020 ist hier dokumentiert.

Das einzig Ungewöhnliche an diesen beiden Geschichten, die sich in Ägypten wiederholt abgespielt haben, besteht darin, dass die beiden Frauen und die Teenagerin es tatsächlich zurück zu ihren Familien schafften, wenn auch zweifellos erst, nachdem sie von ihrer Tortur dauerhaft gezeichnet wurden.

Tatsache ist, dass koptisch-christliche junge Frauen entführt, sexuell missbraucht und zum Übertritt zum Islam und zur Hochzeit mit ihren Entführern gezwungen worden sind und zunehmend werden – und die Mehrheit von ihnen wird nie wieder gesehen.

Ebenfalls vor kurzem schilderte zum Beispiel am 16. April 2022 der Bruder eines weiteren minderjährigen koptischen Mädchens, der 15-jährigen Mahreal Sobhi, wie auch sie an einem Tag im Dezember 2021 verschwand, dass er und seine Familie alles Mögliche unternahm sie zurückzubekommen, einschließlich die Obrigkeit anzuflehen zu handeln, aber vergeblich. Stattdessen erschien ein Video, ähnlich dem der verschwundenen Mary, mit Mahreal in Hijab gekleidet, die sagte, sie sei aus freien Stücken zum Islam konvertiert. Ihr Bruder fügte hinzu, dass sie, anders als in dem unglaubwürdigen Video, kein Wort zum Status und Aufenthalt des Mädchens gehabt haben und so befinde sich der Haushalt seit vier Monaten in einem Zustand des Trübsal.

Es sollte auch betont werden, dass in diesen wenigen Fällen zurückgebrachter koptischer Mädchen und Frauen nie juristisch gegen  die Entführer vorgegangen wurde, obwohl das ägyptische Recht in solchen Dingen extrem hart ist (zum Beispiel bis zu 25 Jahre Gefängnis für Entführung einer weiblichen Minderjährigen, was als unter 18 definiert wird). Aber so sieht die Realität des ägyptischen „Rechts“-Systems aus, wenn es um die nichtmuslimischen Kopten geht.

Dieses gesamte Phänomen und Prozess wird in einem Bericht auf Coptic Solidarity (CS) stark diskutiert. Der ist 15 Seiten lang und trägt den Titel „‘Jiahd of the Womb‘: Trafficking of Coptic Women & Girls in Egypt“ [Gebärmutter-Jihad: Handel mit koptischen Frauen und Mädchen in Ägypten] und dokumentiert „die weit verbreitete Praxis der Entführung von und des Handels“ mit koptischen jungen Frauen. In dem Bericht heißt es:

Die Gefangennahme und das Verschwinden koptischer Frauen und Mädchen ist der Fluch der koptischen Gemeinschaft in Ägypten, aber von der ägyptischen Regierung oder Regierungen des Auslands, NGOs oder internationalen Gremien ist wenig getan worden, um diese Geißel anzugehen. Nach Angaben eines Priesters im Gouvernement Minya werden allein in dieser Region jedes Jahr mindestens 15 Mädchen vermisst. Seine eigene Tochter wurde beinahe entführt, wäre er damals nicht in der Lage gewesen einzugreifen… Der grassierende Handel mit koptischen Frauen und Mädchen ist eine direkte Verletzung ihrer grundlegendsten Rechte auf Sicherheit, Bewegungsfreiheit und Gewissensfreiheit sowie Glauben. Die an diesen Frauen verübten Verbrechen müssen von der ägyptischen Regierung dringend in Angriff genommen werden, die Straffreiheit für Entführer, ihre Komplizen und die Polizei beendet werden, die sich weigern ihre Pflicht zu erfüllen. Frauen, die verschwinden und nie wieder zurückgebracht werden, müssen einen unvorstellbaren Albtraum durchmachen. Die große Mehrheit dieser Frauen wird nie wieder mit ihren Familien oder Freunden vereint, weil die Reaktion der Polizei in Ägypten respektlos und korrupt ist. Es gibt zahllose Familien, die berichten, dass die Polizei entweder an der Entführung beteiligt ist oder zumindest bestochen wurde zu schweigen. Wenn es irgendeine Hoffnung für koptische Frauen in Ägypten gibt, wenigstens ein auch nur „primitives“ Niveau an Gleichstellung zu bekommen, dann müssen diese Vorfälle illegalen Handels nachlassen und die Täter müssen von der Justiz zur Verantwortung gezogen werden.

Seit der Veröffentlichung des Berichts von CS im September 2020 ist alles nur noch schlimmer geworden. So hält ein späterer Bericht fest: „In Ägypten haben die Entführungen und Zwangverheiratungen christlicher Frauen und Mädchen mit ihren muslimischen Entführern Rekordniveau erreicht.“

Das nächste palästinensische Eigentor: Id-Feiern zum Ende des Ramadan

David Lange, Israellycool, 4. Mail 2022

Wenn es um Eigentore geht, ist Quds News Network so erfolgreich wie Pelé. Und sie haben auch mit diesem Posting nicht enttäuscht, das die Id-Feierlichkeiten in Jerusalem zeigt. Mit der Anmerkung, dass sie sich im „besetzten“ Jerusalem befinden, prangern sie die Situation an. Doch die Fotos sprechen für sich selbst.

Das Elend ist greifbar.

Beachten Sie die Palästinenserflagge. Stellen Sie sich eine Sekunde lang vor was passieren würde, würde jemand eine israelische Flagge in einer palästinensisch-arabisch kontrollierten Gegend schwenken.

Alles, was diese Fotos zeigen, sind Mengen fröhlicher Menschen, die die Freiheit haben ihre Religion an ihrem drittheiligsten Ort auszuüben. Sie werden dort nie jüdische Menschenmengen sehen – am heiligsten Ort des Judentums – wie Israel die Empfindlichkeiten der Araber und des Restes der Welt ernst genommen hat (ich würde behaupten zu ernst genommen hat und das zum Nachteil der Juden, aber das diskutieren wir ein anderes Mal).

Trotz der von Hamas und anderen Israel-Hassern angezettelten Propaganda und Gewalt garantiert Israel freie Religionsausübung in unserer heiligsten Stadt und dem gesamten Land. Tatsächlich habe ich vor einigen Jahren gepostet, dass nach dem Sechstage-Krieg viele palästinensischen Araber richtig glücklich waren, dass Israel das Land befreite, das vorher von Jordanien erobert worden war. Aus gutem Grund.

Lassen Sie uns auch nicht vergessen, dass man keine Juden sah, die in Jerusalem so feiern konnten, wie die oben gezeigten Muslime, als Jerusalem von Jordanien tatsächlich besetzt war.

Das jüdische Viertel der Altstadt wurde zerstört und seine Einwohner vertrieben. 58 Synagogen – einige davon hunderte Jahre alt – wurden zerstört, ihre Inhalte geplündert und geschändet. Aus einigen jüdischen religiösen Stätten wurden in Hühnerställe oder sonstige Tierställe gemacht. Der jüdische Friedhof auf dem Ölberg, auf dem Juden ihre Toten seit mehr als 2.500 Jahren bestatten, wurde geplündert: Grabsteine wurden geschändet, tausende Grabsteine wurden zerschlagen und als Baumaterial verwendet, als Pflastersteine oder für Latrinen in Lagern der Arabischen Legion. Das Hotel Intercontinental wurde auf dem Friedhof gebaut und Gräber wurden abgerissen, um Platz für eine Schnellstraße und das Hotel zu machen. Die Westmauer wurde zu einem Slum-Bereich.

Biden warnt Israel vor „freier Religionsausübung“

Seine Administration sagt den Juden sie sollen aufhören zu beten

Daniel Greenfield, FrontPage Mag, 2. Mai 2022

Die Administration Biden hat angekündigt, dass ihr nomineller Leiter innerhalb von ein paar Monaten Israel besuchen wird. Bidens letzter Besuch mit großer Aufmerksamkeit im jüdischen Staat 2010 endete mit der Inszenierung eines diplomatischen Vorfalls und der einstündigen Weigerung sein Hotelzimmer zu verlassen, um an einer Veranstaltung mit Netanyahu teilzunehmen. Die Israelis haben wenig Grund wegen Bidens Expedition optimistisch zu sein.

Nachdem muslimische Randalierer Pessach störten, indem sie auf dem Tempelberg, dem  heiligsten Ort des Judentums, Gewalt verübten, drängte die Administration „alle Seiten Zurückhaltung auszuüben, provokatives Handeln und Rhetorik zu meiden und den historischen Status quo auf dem Haram al-Scharif/Tempelberg zu erhalten“. Das „provokative Handeln“ ist in diesem Fall jüdisches Gebet.

Es ist 2022 und das Weiße Haus warnt Juden, ihre Gebete seien „provokativ“.

Der „historische Status quo“, von dem Biden fordert, dass Juden ihn einhalten, existiert nur, weil muslimische Eroberung nichtmuslimischen Minderheiten, besonders Juden, das Recht vorenthielten an ihren heiligen Stätten zu beten. Das ist so, als würde man schwarzen Bus-Fahrgästen in Alabama sagen, sie müssten den „historischen Status quo“ akzeptieren oder die Ukraine drängen einen „historischen Status quo“ zu akzeptieren, in dem sie von Moskau regiert wird.

Oder Washington DC vorzuschlagen, es solle Befehle von Queen Elizabeth annehmen.

Hinter den Kulissen haben die Administration Biden und ihre offiziellen Vertreter die israelische Regierung gewarnt, sie solle aufhören von „freier Religionsausübung“ zu reden und sich islamischer Überlegenheitsansprüchen fügen.

Ein Reporter beschrieb es so: „Sich dessen bewusst, wie Reden von ‚freier Religionsausübung‘ interpretiert werden kann, haben US-Vertreter versucht Israel dazu zu bringen die Verwendung der Redewendung zu meiden und sich stattdessen einzig auf die Bestätigung ihrer Verpflichtungen gegenüber dem Status quo an Jerusalem heiligen Stätten zu konzentrieren.“

Freie Religionsausübung verlangt keine Interpretation. Aber hier bedeutet sie, dass die Israelis Muslimen erlauben den Tempelberg trotz der Tatsache zu kontrollieren, dass sie die Stätte während des brutalen Einmarschs und der ethnischen Säuberung Israels illegal eroberten und dass gelegentlich Juden auch erlaubt wird den heiligsten Ort des Judentums betreten und besuchen, nicht um öffentlich zu beten, sondern lediglich einen Fuß auf ihn zu setzen.

Stellen Sie sich vor islamische Invasoren hätten den Vatikan erobert, den Petersdom zu einer Moschee gemacht und nach der Rückeroberung lässt die italienische Regierung die Muslime die Basilika behalten, erlaubt aber gelegentlich einer Handvoll Katholiken sie zu besuchen ohne zu beten, nur damit ihnen mit Krawallen begegnet wird. Und mit internationaler Verurteilung des „provokativen“ Handelns nichtmuslimische Besucher zuzulassen.

Das ist die Situation in Jerusalem und was Biden sagt, ist, dass das nicht weit genug geht.

In Istanbul bedeutete das Ende islamistischer Herrschaft die Transformation der Hagia Sophia in den neutralen Status eines Museums, bis Erdoğans brutales islamistisches Regime beschloss anzufangen aus ihr wieder eine Moschee zu machen. Neutralität auf dem Tempelberg steht nicht einmal zur Debatte. Israel fordert nicht die Rückgabe des Tempelbergs. Alles, was es sagt, ist, dass jedermann in der Lage sein sollte dorthin zu gehen. Nicht nur die Nachkommen der Invasoren und Kolonisatoren, die heute über ihn herrschen.

Jüdischen Besuchern des Tempelbergs wird nicht erlaubt dort zu beten. Dieses Privileg ist den islamischen Kolonisatoren vorbehalten, die ihn kontrollieren. Es dürfen keine jüdischen Gebetbücher an den Ort mitgebracht werden und niemand darf laut beten. Bei einer aktuellen Erweiterung der „freien Religionsausübung“ entschied ein Richter, dass ein Jude die religiöse Freiheit hat still zu beten, wenn es kein äußeres Anzeichen dafür gibt.

Ein geflüstertes Gebet hat die muslimische Welt, Terrororganisationen und die Administration Biden entrüstet.

In Reaktion auf das Urteil erklärte der ägyptische Außenminister: „Diese Entscheidung wird als Verletzung der islamischen Heiligtümern sowie der Al-Aqsa-Moschee betrachtet, die ein rein muslimischer Anbetungsort ist.“

Jordanien verurteilte jüdisches Gebet als „klare Provokation“ der Muslime. Die Hamas warnte, der „Widerstand ist bereit und vorbereitet jede Aggression zurückzuschlagen.“ Besagte Aggression besteht aus lautlosem Gebet.

„Solche illegalen Entscheidungen stellen einen nie da gewesenen Angriff auf die unveräußerlichen religiösen Rechte der islamischen Nation und ihres Erbes dar, eine Provokation der Gefühle von Muslimen überall auf der Welt und eine Verletzung der freien Religionsausübung und der Heiligkeit der heiligen Orte“, tobte der Generalsekretär der Organisation der Islamischen Kooperation.

Mit „freier Religionsausübung“ meint der islamistische Offizielle, dass nur Muslime in der Lage sein dürfen zu beten, während niemand sonst erlaubt werden darf zu beten, weil niemand sonst Religionsfreiheit hat.

Er fügte hinzu, dass still betende Juden eine „schwere Verletzung des Völkerrechts, des humanitären Menschenrechts und der einschlägigen UNO-Resolutionen“ darstellen.

Wie ich die UNO kenne, gibt es wahrscheinlich eine Resolution, die stilles jüdisches Gebet verurteilt.

Statt zuzustimmen, dass jedermann das Recht zu beten haben sollte, tadelt die Administration Biden Israel und stellt sich hinter die Aufrufe nach einem „Status quo“, der ein Euphemismus für das Verbot jüdischen Gebets ist.

Während der Pessach-Krawalle dieses Jahr wurden Flaggen der Hamas und der PLO auf den Dächern der Moschee gehisst, die den Tempelberg besetzen (von den islamischen Kolonisten Al-Aqsa-Moschee genannt) und die Randalierer warfen Steine und riefen zum Jihad auf. All das lief ab, während jüdische Gebete an der Westmauer (oder Kotel) stattfanden. Mehrere jüdische Betende wurden ebenfalls angegriffen.

Das waren keine zufälligen Gewalttaten. Die palästinensische Autonomiebehörde und ihrer Führer, einschließlich Präsident Abbas, hatten die muslimischen Randalierer gedrängt an die heilige Stätte zu gehen und sie gegen die Juden zu „verteidigen“.

Statt Abbas zu verurteilen, ist die Administration Biden hinter Israel her.

Bidens Staatssekretär für Israel und Palästina-Angelegenheiten Hady Amr, der einst behauptete „Ich war von der palästinensischen Intifada inspiriert“, wurde nach Israel geschickt.

Offizielle Vertreter Israels, die sich mit Amr getroffen hatten, beschrieben ihn als jemanden, der sie anschrie und beschimpfte.

In New York City sammelte sich ein muslimischer Mob, um den „palästinensischen Widerstand“ (ein Euphemismus für Terrorismus) „mit allen nötigen Mitteln“ zu unterstützen.

Und die Administration Biden stellt sich auf die Seite der wütenden Jihadisten-Mobs in Israel und Amerika.

Die Administration Biden stimmt den Fanatikern zu, dass Juden nicht ermöglicht werden darf ihren eigenen heiligen Ort zu besuchen und dort still zu beten. Biden-Offizielle begreifen, dass „freie Religionsausübung“ offen zu verurteilen peinlich wäre und deshalb benutzen sie den Euphemismus des „historischen Status quo“.

Präsidentenbesuche in anderen Ländern mögen vielleicht heitere Angelegenheiten sein, aber hochrangige Besuche in Israel sind in der Regel Eröffnungsrunden von Kampagne zum Ausüben von Druck, damit islamischen Terroristen gegenüber Zugeständnisse gemacht werden.

Bidens Besuch 2010 stellte den Beginn einer intensivierten Hass-Kampagne der Administration Obama gegen den jüdischen Staat dar. Bidens Besuch 2022 wird wahrscheinlich mehr davon sein.

Das ist der Grund, warum niemand in Israel jubelt.

Die Lage auf dem Tempelberg ist eine perfekte Zusammenfassung des gesamten Konflikts, in dem das Weiße Haus und seine europäischen Verbündeten islamische Forderungen, egal wie obszön, gewalttätig, eifernd und irrational sie sind, als einzigen Weg zum Frieden behandeln, während Israel für Taten gerügt wird, egal, wie unschuldig oder bescheiden diese sein mögen, sogar wegen stillem Gebet, weil dieses islamische Gewalt provoziert und den Status quo verletzt.

Der Status quo ist der eine, der den Nahen Osten regierte, seit Mohammeds mit seinen Eroberungen jede religiöse Zivilisation zerstörte und aus einem Kernland der Weltreligionen eine islamistische Tyrannei machte.

Biden glaubt nicht, dass Juden das Recht haben zu beten; glaubt er, dass sie das Recht haben zu existieren?

Warum finden angebliche muslimische Opfergruppen „Inspiration“ darin andere zu Opfern zu machen?

Raymond Ibrahim, 2. Mai 2022

Bei einer Rede am ersten Tag des Ramadan, dem 1. April 2022, pries Mahmud al-Habbasch, der Oberste Scharia-Richter der palästinensischen Autonomiebehörde, die von Mohammed, dem Propheten des Islam, während des Ramadan geführten Jihade:

„Wie verlief dieser Monat [Ramadan] im Leben des Propheten [Mohammed]? … Verbrachte der Prophet den Ramadan in Ruhe, Gelassenheit, Bequemlichkeit und verschlafen? Das war ihm fern… Der Prophet ging während des Ramadan in die große Schlacht von Badr [624]… Auch im Monat Ramadan, im achten Jahr der Hijra [629-630] eroberten der Prophet und die Muslime Mekka… Der Ramadan ist … ein Monat des Jihad, der Eroberung und des Sieges.“

Das ist kaum das erste Mal, dass führende Palästinenser die frühe Geschichte des Jihad in Verbindung mit dem Ramadan beschwören. Während des Ramadan im letzten Jahr, am 16. April 2021, veröffentlichte Al-Jazira einen Artikel von Adnan Abu ’Amar, „Leiter der Fakultät Politikwissenschaften an der Universität der Ummah in Gaza“, der erklärte, dass die Palästinenser in verschiedenen Jihaden die islamische Geschichte hindurch „Inspiration“ finden, „aus denen  sich der Überfall von Badr, die Eroberung Mekkas, die Eroberung von al-Andalus [Spanien] und die Schlacht des Bodenbelags der Märtyrer [die Schlacht von Tours] herausheben“.

Diejenigen, die die wahre Natur und Motivation dieser Schlachten und Eroberungen begreifen, müssen sich fragen: Warum preisend Palästinenser, die sich als Opfer des Landraubs israelischer Unterdrücker darstellen, und finden Inspiration bei den landraubenden Unterdrückern der Geschichte? Immerhin waren Muslime in all diesen militärischen Gefechten die Aggressoren: Sie marschierten in nichtmuslimisches Territorium ein, dessen  Einwohner wurden abgeschlachtet und versklavt und sie eigneten sich ihr Land an – und aus keinem anderen Grund als dem, dass sie „Ungläubige“ waren: Nichtmuslime.

Die Schlacht von Badr wurde durch Mohammeds Überfälle auf nichtmuslimische Karawanen verursacht; die Eroberung Mekkas war schlicht das, die Eroberung einer nichtmuslimischen Stadt; die Eroberung von al-Andalus ist ein Verweis auf die Jahre 711 bis 716, als Muslime in Spanien einmarschierten und zahllose tausende Christen abschlachteten und ihre Kirchen abbrannten; und die Schlacht von Tours ist natürlich die, wo der muslimische Einmarsch nach Westeuropa 732 schließlich aufgehalten wurde.

Dass palästinensische Elemente ständig die ungerechtfertigten Eroberungen anderer preisen, ist kaum ungewöhnlich. Am 29. Mai veranstaltet Hizb al-Tahrir – die „Befreiungspartei“ – oft große Freiluft-Veranstaltungen nahe der Al-Aqsa-Moschee, um den Jahrestag der islamischen Eroberung Konstantinopels (29. Mai 1453) zu feiern. Nachdem bei einer dieser Veranstaltungen all die takbirs (Skandieren von „Allahu Akbar“) abgeklungen waren, sagte der palästinensische Kleriker Nidhal Siam:

„Oh Muslime, der Jahrestag der Eroberung von Konstantinopel bringt Kunde der Dinge, die noch kommen. Er bringt Kunde, dass Rom in naher Zukunft erobert werden wird, so Allah will… [Außerdem] wird der Islam seine Nachbarn zu Boden werfen und sein Wirkungsbereich wird sich über den Osten und den Westen dieser Erde erstrecken. Das ist Allahs Versprechen und Allah bricht seine Versprechen nicht.“

Der palästinensische Kleriker und die versammelte Menge skandierten dann wiederholt: „Mit dem Mittel des Kalifats und der Festigung der Macht bezwang Mohammed der Eroberer Konstantinopel!“ und: „Deine Eroberung, o Rom, ist gewiss!“

Erneut muss die Frage betont werden: Warum finden die Palästinenser – die sich, wenn sie mit der internationalen Gemeinschaft reden, als unterdrücktes Volk darstellen, deren Land ungerechtfertigt besetzt ist – Inspiration darin finden diejenigen nachzuahmen und sich von ihnen inspirieren zu lassen, die andere unterdrücken und das Land anderer stehlen?

Wenn überhaupt, müssten die Palästinenser dann nicht mit, sagen wir, den Christen Spaniens mitfühlen, deren Land besetzt wurde und die selbst von den Besatzern, nämlich den muslimischen Invasoren aus Nordafrika, brutal behandelt wurden?

Müssten die Palästinenser dann nicht, wenn sie, wie sie behaupten, ein unterdrücktes Volk zu sein, dessen Land gestohlen wurde, mit den Christen Konstantinopels mitfühlen, statt mit Mohammed dem Eroberer, einem widerlichen Pädophilen, der in die uralte christliche Stadt eindrang und sie eroberte, während er seine indigenen Einwohner allen möglichen Arten von unsäglichen Abscheulichkeiten aussetzte?

Was Rom betrifft, was hat dieses mit dem arabisch-israelischen Konflikt zu tun, dass auch es es verdient erobert zu werden? Absolut nichts – außer, dass der Islam seit der Eroberung Konstantinopels Rom als den symbolischen Kopf der christlichen Welt betrachtet, das daher dringend unterworfen werden muss; oder, um den Islamischen Staat zu zitieren: „Wir werden Rom erobern, eure Kreuze zerbrechen und eure Frauen versklaven, mit der Erlaubnis Allahs… [Wir werden] Angst in die Herzen der Kreuzesanbeter gießen.“

Am meisten sagt vielleicht die Behauptung des palästinensischen Klerikers Siam (geliefert zu donnerndem Applaus), dass „der Islams eine Nachbarn zu Boden werfen wird und dass sein Wirkungsbereich sich über den Osten und den Westen dieser Erde erstrecken wird“. Mit anderen Worten: Kein NIchtmuslim ist vor dem Schwert des Jihad sicher – einschließlich derer, die unzählige Wegstunden entfernt leben und nichts mit dem arabisch-israelischen Konflikt zu tun haben.

Muss das alles nicht surreal erscheinen, wenn es in Kontext gestellt wird? Wie können Palästinenser sich als erobertes und unterdrücktes Volk darstellen, dessen Land gestohlen wurde – während sie im selben Atemzug frühere und zukünftige Eroberungen rühmen, die voller Unterdrückung und Landraub anderer Völker sind, nur weil sie Nichtmuslime sind/waren?

Und das ist die große Lektion: Letzten Endes gründen islamische Vorstellungen von „Gerechtigkeit“ auf einer einfachen Gegensätzlichkeit: Wann immer Muslime erobern, niedermetzeln, unterjochen und Land stehlen – dann ist das gerecht; wann immer sie unter „ungläubiger“ Obrigkeit leben müssen, ist das ungerecht. Daher der aggressive Hass auf Israel.

Ein ägyptischer „Experte“ erklärt, dass die siebenarmige Menora nichts mit dem Judentum zu tun hat

Elder of Ziyon, 4. April 2022

Es ist Ramadan und das bedeutet, dass 30-teilige Ramadan-Fernsehserien überall in der arabischen Welt ausgestrahlt werden.

Eine Serie, die in Ägypten sehr beliebt zu sein scheint, ist der übersinnliche Thriller Al-Maddah 2: Die Legende des Tales. In dieser Serie leidet ein Mann unter seltsamen Träumen, die sein richtiges Leben beeinflussen und ihm irgendwann in einen Krieg mit einem Dämon (Dschinn) einbringen.

Die Sendung beinhaltet viele Rätsel und Spuren zu dem, wohin es geht und die Ägypter zerlegen sie, um herauszufinden, was jedes Wort oder Bild bedeutet.

In Episode 1 war dies zu sehen:

Fans der Sendung sind neugierig, ob das bedeutet, dass irgendwelche jüdische Magie oder sonst etwas in die Sendung involviert ist. Also ging Al-Masry al-Youm zum örtlichen Judenhasser-Professor, um zu fragen, was das seiner Meinung nach bedeutet.

Dr. Magdi Shaker, Chef-Archäologe beim ägyptischen Antiquitäten-Ministerium, sagte, der siebenarmige Kerzenleuchter sei eines der ältesten Symbole der Kinder Israel, so wie historische Berichte sagen, dass der siebenarmige Leuchter eines der Symbole ist und Nebenbedeutungen des verborgenen Geheimnisses der Kinder Israel ist, darunter natürlich die Künste der Zauberei.

Shaker erklärte in Exklusiväußerungen gegenüber Al-Masry al-Youm, dass die Inschriften der Menora mit sieben oder neun Armen, die von den Juden als ihr Emblem genommen wurde, keine historische Basis hat und die Menora wurde zwar im Buch Exodus erwähnt, aber manche schreiben sie den Sumerern zu, weil sie der Form des heiligen Lebensbaums der Sumerer stark ähnelt. Manche schreiben den Leuchter kanaanitschem Ursprung zu und dann benutzen ihn die Juden, weil sie keine eigene Zivilisation hatten.

Er fuhr fort: „Die Menora ist als jüdisches Symbol seit den Anfängen der römischen Ära aufgetreten. Was den religiösen Bezug angeht, auf die sie sich stützten um dieses Symbol mit der Geschichte der Juden zu verbinden, so gibt es keinerlei zutreffende religiöse Grundlage.“

Da haben wir es. Die ausführlichen Beschreibungen der Menora in Thora und Tanach sind nicht original und sie ähneln dem antiken Lebensbaum der Sumerer, obwohl ich keinerlei antike Lebensbäume finden konnte, die auch nur im Entfernten dem Leuchter ähneln.

Aber ägyptische „Wissenschaftler“, die so voller Hass auf Juden sind, dass sie von der Annahme ausgehen, dass Juden keine Originalbeiträge zur Weltkultur geleistet haben und das Symbol daher einfach anderen gestohlen haben müssen. (Shaker kennt nicht einmal die Herkunft der Hannukia!)

In diesem Zusammenhang habe ich einen Artikel aus dem Jahr 2013, den Sie unbedingt lesen müssen; er hält fest, dass Muslime oft eine Menora auf ihre Münzen geprägt haben und der Grund dafür ist, dass sie sehr schön zu ihrem Wunsch passen das Judentum in all seinen Formen zu unterwandern.

Kafir: Die hasserfüllten Ansichten des Islam zu „Ungläubigen“ oder allen Nichtmuslimen

Raymond Ibrahim, 20. April 2022

Die beliebte ägyptische Tageszeitung und Internetseite al-Masry al-Youm („Ägypten heute“) veröffentlichte vor kurzem eine Fatwa mit dem Titel „Wie lautet die Entscheidung zum Verkauf von Essen an Ungläubige während der Tagesstunden im Ramadan?“ Die Fatwa kam zu dem Schluss, dass es, nein, Muslimen nicht erlaubt ist Essen zu verkaufen, selbst wenn der Käufer und Konsument Nichtmuslim ist.

Wie ich hier diskutierte, ist die Tageszeitung, die diese Fatwa veröffentlichte, al-Masry al-Youm, lange von ihrer Leserschaft als progressive und Reform-Zeitung angesehen worden – eine, die deshalb floriert, weil sie islamistische Intoleranz offenlegt und bekämpft; die Leserschaft, zu der viele koptische Christen gehören, reagierte mit Aufruhr. Stunden später löschte die Online-Version der Zeitung die Fatwa, suspendierte ihren Redakteur und veröffentlichte eine Entschuldigung.

Am aufschlussreichsten an der gesamten Episode – besonders für Nichtmuslime, die mit den Details des Islam nicht vertraut sind – war der Fokus der Entschuldigung. Niemand regte sich über die Schlussfolgerungen der Fatwa auf und die Zeitung entschuldigte sich nicht dafür (viele ägyptischen Christen wissen bereits aus „Rücksicht“ darauf zu verzichten während des Ramadan Essen in der Öffentlichkeit zu handhaben. Vielmehr lautete der Streitpunkt, dass die Fatwa das Wort kafir verwendete – und, schlimmer, von der Zeitung veröffentlicht wurde – (das üblicherweise im Englischen als „Ungläubige“ übersetzt wird) um auf alle Nichtmuslime zu verweisen.

Die Zeitung erklärte in ihrer Entschuldigung: „Diese Fatwa verwendete den Begriff kafir für diejenigen, die einer anderen Religion angehören. Das ist ein Begriff, den Al-Masry al-Youm nie verwendet und komplett ablehnt, da dieses Wort sich auf einen negativen Rahmen stützt, der lange vielen Menschen in der ägyptischen Gesellschaft zugesetzt hat.“

Es braucht etwas Kontext, um die Bedeutung all dessen zu würdigen. Im Koran lautet das arabische Wort für diejenigen, die seine Botschaft und seinem Boten (Mohammed) nicht glauben – das heißt, alle Nichtmuslime – kafir sind (im Singular; kuffar oder kafara im Plural). Entsprechend bezeichnen sie die gesamte Geschichte hindurch und in ihren Schriften, wann immer Muslime Nichtmuslime erwähnen, sie als kuffar. Das bleibt in der Tatsache offensichtlich, dass viele ältere englische Übersetzungen des Koran die Worte kafir/kuffar als Nichtmuslim(e) oder Ungläubige wiedergeben.

Das Problem lautet, und wenige Verteidiger des Islam sind bereit das offen zuzugeben, dass das Wort kafir rappelvoll von entschieden negativen Assoziationen ist. Für muslimische Ohren bedeutet es „Feinde“, „Übeltäter“ und jedes widerliche menschliche Attribut.

Kurz gesagt: Die heiligen Schriften des Islam präsentieren den kuffar – das heißt alle Nichtmuslime – in den negativst möglichen Begriffen.

Damit bezeichnet der Koran kuffar als inhärent „schuldig“ und „ungerecht“ (Sure 10,17; 45,31; 68,35); in ihre Herzen muss Terror gegossen werden (Sure 3,151); sie sind die „abscheulichsten Bestien“ (Sure 8,55; 98,6), vergleichbar mit „Vieh“ und „ohne jede Erkenntnis“ (Sure 47,12; 8,65); sie sind geborenen „Feinde“ der Muslime (Sure 4,101), „abgelehnt“ und von Allah „verflucht“ (Sure 2,89; 3,32; 33,64), der sich darüber hinaus zu ihrem unerbittlichen „Feind“ erklärt (Sure 2,98).

Wiederum ist dies die Art, wie der Koran Nichtmuslime beschreibt, selbst wenn sie sich nie gegen ihn geäußert oder dem Islam geschadet haben.

Es überrascht daher nicht, dass die Scharia für die kuffar Feindschaft anordnet – unaufhörlichen  Jihad mit allem dazugehörigen Tod, und Zerstörung, die das immer zur Folge hatte, wenn Mohammeds Anhänger stark sind; Täuschung und Schmeichelgerede, wenn sie schwach sind und Zeit für einen günstigeren Moment schinden müssen.

Damit müssen Muslime laut Sure 9,5 diejenigen Nichtmuslime töten, die die politische Autorität des Islam ablehnen, „wo immer ihr sie findet – ergreift sie, belagert sie und lauert ihnen auf in jedem Hinterhalt!“

Was ist mit ahl al-kitab, dem sogenannten „Volk des Buches“, einer Redewendung, die der Koran auf Juden und Christen anwendet? Sind sie kuffar oder nicht? Obwohl die Verteidiger des Islam regelmäßig für Letzteres argumentieren, ist ahl al-kitab letztlich eine Unterkategorie von kafir.

Natürlich sind die für sie geltenden Regeln weniger streng: Statt direkt versklavt oder getötet zu werden, ist es Christen und Juden bei Zahlung eines Tributs (jizya) erlaubt am Leben zu bleiben, aber nur als Bürger zweiter Klasse (die sich laut Sure 9,29 unterworfen und erniedrigt fühlen müssen). Abgesehen davon wird jeder Jude oder Christ, der es ablehnt Geldtribut zu zahlen und/oder es ablehnt sich der Behandlung als Bürger zweiter Klasse zu unterwerfen, auf der Stelle wieder auf den Status des kuffar zurückgestuft – was bedeutet, dass auch er wieder zum existenziellen Feind wird, gegen den Krieg geführt, der versklavt oder getötet wird (s. Conditions of Omar).

Ab hier beginnt man den Skandal zu begreifen, den die beliebte und angeblich „progressive“ Zeitung al-Masry al-Youm mit der Veröffentlichung der Fatwa schuf, die Nichtmuslime – von diesen gibt es in Ägypten mindestens 10 Millionen, bekannt als koptische Christen, viele haben die Zeitung abonniert – als kuffar bezeichnete.

(Mehr zu diesem Thema, auch in Bezug auf Ägypten, erfahren Sie in meinem Gedankenaustausch mit Scheik Ali Gomaa im Jahr 2011, als der noch Großmufti von Ägypten war.)