Die Auslöschung des jüdischen und christlichen Erbes des Nahen Ostens

Raymond Ibrahim, 9. Oktober 2019 (Front Page Magazine)

Die muslimische Welt befindet sich mit der Geschichte im Krieg. Das muss sie sein, wenn sie hofft das Narrativ bezüglich dessen zu verändern, wie sie entstand und – weit wichtiger – wie niemand außer Muslimen irgendein Recht auf Land hat, das vom Islam beansprucht wird.

Erst vor Kurzem erklärte der Kulturminister der palästinensischen Autonomiebehörde im offiziellen PA-Fernsehen:

Unser Kampf geht gegen den Staat [Israel], der aus dem Nichts kam, ohne eine Geschichte und ohne Geografie, der unser Land stahl und unserer Existenz ein Ende setzen will… Es gibt in der Geschichte nichts, das diese Anwesenheit beweist. Sie haben nicht einen einzigen Stein gefunden… Israel weiß, dass es keine Verbindung zu dieser Stadt [Jerusalem] habt, dass sie keine Verbindung zu dieser Geschichte haben und dass sie keine Verbindung zur Geografie haben, so wie sie keine Verbindung zur Zukunft haben.

Nur Tage später, Anfang September 2019, gab der Kulturminister ähnliche Behauptungen von sich: „Unser Kampf mit dem Besatzungsgebilde ist ein Kampf um das Narrativ. Wir sind die legalen Erben all dessen, was im Land ist… Das Narrativ des Besatzers ist falsch und all seine Versuche Rechtfertigung für seine Anwesenheit zu finden, sind fehlgeschlagen.“

Abu Sayfs Ansichten sind bei den Palästinensern Standard. So hält ein Bericht vom 15. September 2019 fest: „Eines der zentralen Elemente des palästinensischen Narrativs ist die Negierung der gesamten jüdischen Geschichte im Land Israel im Allgemeinen und in Jerusalem im Besonderen. Trotz zahlreicher Quellen und archäologischer Funde, die das Gegenteil beweisen, wiederholt die palästinensische Autonomiebehörde regelmäßig diese Behauptung, weil es die Grundlage dafür ist, dass die PA Israels Existenzrecht bestreitet.“

Die Ironie ist: Obwohl das Judentum eine Jahrtausende alte Geschichte und Anwesenheit in Jerusalem hat, eroberten, kolonisierten und arabisierten Muslime aus Arabien brutal diese antike Stadt im Jahr 637.

Das ist das „philosophische“ Problem, dem nicht nur die Palästinenser trotzen, sondern ein Großteil der muslimischen Welt: Das meiste Territorium, das der Islam beansprucht, wurde Nichtmuslimen durch gewaltsame Eroberung und Kolonisierung in Besitz genommen.

Wenn von daher Eroberer und ihre Nachkommen Rechte auf Macht gründen – wie der Islam es immer getan hat – sollte es so scheinen, dass sie wenig Rechte in Anspruch nehmen können, wenn ihre Macht einmal nachlässt. Daher die muslimische Tendenz die Geschichte umzuschreiben, insbesondere wenn es um Nichtmuslime geht – sich nicht als Eroberer, sondern als „rechtmäßige“ Anspruchsberechtigte auf dieses oder jenes Land darzustellen.

Während solcher Revisionismus in den erwähnten PA-Zitaten zu Israel erwiesen ist, ist er besonders in den Versuchen des Islam Beweise des Christentums aus den von ihm eroberten Ländern zu löschen allgegenwärtig. Das ist nicht überraschend, wenn man bedenkt, dass das Herz der muslimischen Welt – einschließlich ganz Nordafrikas (von Marokko bis Ägypten) und dem Nahen Osten (Syrien, Irak, Türkei usw.) – Jahrhundert vor dem Kommen des Krummsäbels des Islam christlich war.

Dr. Hena al-Kaldani sagte einst auf einer Konferenz in Amman (Jordanien), für die das Jerusalem Center for Political Studies Gastgeber war: „Es gibt eine komplette Streichung arabisch-christlicher Geschichte der vorislamischen Zeit“, „viele historische Fehler“ und „nicht zu rechtfertigende historische Sprünge in unserem Lehrplan in Jordanien“. „Schulbücher für die 10. Klasse lassen jegliche Erwähnung von Christen oder Kirchengeschichte in der Region aus.“ Wo immer die Christenheit erwähnt wird, wuchern Auslassungen und Falschdarstellungen, einschließlich der Schilderung des Christentums als westliche (d.h. „fremde“) Quelle von Kolonisierung, sagte al-Kaldani.

„Im Irak haben wir dieselbe Situation“, sagte Sharara Yousif Zara, ein Politiker im irakischen Bildungsministerium: „Es gibt fast nichts über uns [Christen] in unsren Geschichtsbüchern und was es dort gibt, ist völlig falsch. Es gibt nichts über uns vor dem Islam. Die einzigen erwähnten Christen kommen aus dem Westen. Viele Iraker glauben, wir seien von dort hierhergezogen. Aus dem Westen. Dass wir Gäste in diesem Land sind.“

„Es klingt absurd, aber Muslime wissen mehr oder weniger nichts über Christen, obwohl sie einen großen Teil der Bevölkerung ausmachen und faktisch die Original-Ägypter sind“, sagte Kamal Mougheth, ein pensionierter Lehrer aus Ägypten: „Ägypten war sechs oder sieben Jahrhunderte [vor der muslimischen Invasion um 640] christlich. Das Traurige ist, dass die Geschichtsbücher seit vielen Jahren von Kleopatra zur muslimischen Eroberung Ägyptens springen. Die Ära der Christen ist verloren gegangen. Verschwunden. Ein riesiges schwarzes Loch.“

Das stimmt mit dem überein, was Kopten mir zu ihren Erfahrungen in der Schule erzählt haben: Es gab praktisch keine Erwähnung von Hellenismus, Christenheit oder der koptischen Kirche – eintausend Jahre der vorislamischen Geschichte Ägyptens. Die Geschichte begann mit den Pharaonen, dann springt sie ins siebte Jahrhundert, als arabische Muslime Ägypten für den Islam „öffneten“. (Wo immer Muslime nichtmuslimische Gebiete erobern, bezeichnet islamische Hagiografie das Ereignis euphemistisch als „Öffnung“, fath, nie als „Eroberung“.)

So wie mit ihrem Umgang mit Jerusalem hat die Löschung der Christenheit aus der Geschichte des Nahen Ostens durch die muslimische Welt Generationen lang muslimische Schüler indoktriniert die unter ihnen lebenden christlichen Minderheiten zu verdächtigen und zu hassen; sie werden als konstruierte parasitische Überbleibsel betrachtet, die angeblich von westlichen Kolonialisten zurückgelassen wurden (obwohl die Christenheit, wie gesehen, dem Islam in der Region um rund sechs Jahrhunderte vorausging).

Das erklärt auch eine der bittersten Ironien des Islam: Die Vorfahren der vielen Muslime, die derzeit Christen im gesamten Nahen Osten verfolgen – inklusive dem PA-Gebiet – waren selbst verfolgte Christen, die im Verlauf der Jahrhunderte zum Islam übertraten um ihr eignes Leiden zu beenden. Mit anderen Worten: Muslimische Nachkommen verfolgter Christen schlachten heute ihre christlichen Cousins ab, ohne jede Ahnung zu ihrer eignen gemeinsamen Herkunft.

So sieht die Tragödie aus, die durch das Umschreiben der Geschichte durch den Islam verursacht ist – ein Umschreiben, das notwendig ist, wo immer Muslime versuchen sich als die „rechtmäßigen“ Anspruchsberechtigten für dieses oder jenes Land darzustellen.

Wie Muslime aus Jerusalem eine heilige Stadt des Islam machten

Ägypter identifieziren sich mit den Pharaonen und Syrer und Libanesen mit den Phöniziern, also entschieden die palästinensischen Araber sich zu behaupten zu den Jebusitern zu gehören, einem ausgestorbenen Stamm, der in Jerusalem lebte, bevor es von den Juden erobert wurde.

Dr. Alex Grobman, Israel National News, 2. Juni 2019

Präsident Donald Trumps historische Entscheidung vom 6. Dezember 2017 Jerusalem als Israels Hauptstadt anzuerkennen, hat einen Sturzbach negativer und positiver Reaktionen ausgelöst. Der wesentliche Punkt in Trumps Äußerung lautet:

„Heute erkennen wir das Offensichtliche an. Was macht eine Hauptstadt aus; wann wurde Jerusalem Israels Hauptstadt; wie sieht die jüdische Beziehung zu Jerusalem aus; wie übernahm Jerusalem eine solch bedeutende Position im Islam?

Die National Geographic Society definiert eine Hauptstadt als „eine Stadt, in der die Regierung einer Region verortet ist. Dort stehen die Regierungsgebäude und die Regierungsführer arbeiten dort.“ Gemäß dieser Definition ist Jerusalem Israels Hauptstadt. Die Knesset, Israels gesetzgebender Regierungszweig, der Oberste Gerichtshof und die offiziellen Residenzen des Premierministers und des Präsidenten befinden sich in Jerusalem.

Jerusalem ist Israels ewige Hauptstadt

Als König David Jerusalem ca. 1.000 v.Chr. zu Israels Hauptstadt machte, wurde Jerusalem zum Zentrum der Souveränität der jüdischen Nation. Die jüdische Geschichte hindurch ist die Stadt Israels Hauptstadt geblieben. Die Zentralität Jerusalems für Juden spiegelt sich in ihren täglichen Gebeten, Feiertagen, Ritualen und leidenschaftlichem Anflehen Gottes zu seiner Wiederherstellung.

Für Rabbi Joseph B. Soloveitchik hat Jerusalem seine Heiligkeit nie verloren. Rabbi Abraham Joschua Heschel erklärte, wie der Zionismus „aus der Erinnerung, aus Ritual und Gebet, aus Glauben an die Verheißung, aus Loyalität gegenüber den biblischen Geboten nie die eigene Herkunft zu vergessen, unsere Verbindung, nie die Hoffnung auf Zion und Jerusalem aufzugeben“ geboren wurde.

Bei Hochzeiten, an den freudigsten Ereignissen des eigenen Lebens, sagen Juden Psalm 137 auf: „Wenn ich dich je vergesse, Jerusalem, dann soll mir die rechte Hand verdorren.“

Wie, wann und warum entwickelte sich Jerusalem dann zu einer wichtigen muslimischen Stadt?

Der Historiker Daniel Pipes weist darauf hin, dass Jerusalem im Koran, in muslimischen Gebeten nie erwähnt wird, niemals Hauptstadt eines souveränen muslimischen Staates wurde oder Zentrum muslimischer Kultur oder Forschung war. Es kam auch nicht viel politische Bedeutung aus Jerusalem.

Im Gegenteil dazu erscheint Jerusalem in der Thora 669-mal auf und Zion (das allgemein Jerusalem oder zu anderen Gelegenheiten das Land Israel bezeichnet) 154-mal, zusammen also 823 Male.

Wie wandelte sich der Status von Jerusalem von einer vernachlässigten oder fast unbedeutenden heiligen Stadt zu einem ansehnlichen Teil des arabisch-muslimischen Lebens, fragt der Historiker Yitzak Reiter. Im Islam ist die Heiligkeit eines Ortes nicht statisch. Die Hierarchie der Heiligkeit während der formgebenden Jahre kann sich als Ergebnis politischer und sozialer Umstände verändern.

Der Historiker Mosche Gil erklärt, dass Jerusalem in den frühen Jahren des Islam Iliya genannt wurde. Muslime nutzten den Namen Iliya noch im zehnten Jahrhundert. Es war auch als Medinat Beyt al-Maqdis, Stadt des Tempels bekannt. Die Araber begannen erst im elften Jahrhundert den Namen Al-Quds, den arabischen Namen für Jerusalem, zu nutzen. Die Stadt wurde für Muslime erst in der Omayyaden-Zeit (661-750) heilig. Bis dahin war sie nur Juden heilig.

Die Verwandlung Jerusalems in eine muslimische heilige Stadt begann, nachdem Kalif Abd al-Malik den Felsendom auf dem Tempelberg baute, der vier Jahre später, 692, vollendet wurde, schreibt Gil. Der Bau der al-Aqsa-Moschee, die von Abd al-Maliks Söhnen ebenfalls auf dem Tempelberg gebaut wurde, dauerte rund zehn Jahr, von 706 bis 717.

Der Felsendom und die Al-Aqsa-Moschee

Einmal fertiggestellt, zogen der Felsendom und die Al-Aqsa-Moschee tausende Muslime auf dem Weg nach Mekka an, übertrugen auf sie eine religiöse und spirituelle Qualität. Im Gegenzug wurden Traditionen um diese heilige Stätte geschaffen, die mit dem Koran und den Hadithen [muslimischen Traditionen von Erklärungen und Entscheidungen, die angeblich von Mohammed selbst stammen] in Verbindung stehen. Gemäß dem Hadith trug der Engel Gabriel Mohammed nach Jerusalem, von wo er in den Himmel aufstieg.

Schließlich wurde die gesamte Stadt Jerusalem für den Islam heilig. Eine umfangreiche Literatur der Mohammed zugeschriebenen Traditionen, die man als Lobrede für Jerusalem kennt, wurde produziert. Die Heiligkeit der Stadt fordert, dass Muslime an diesen Heiligtümern beten. Ein Gebet in Jerusalem zu sprechen wurde gemäß einer Berechnung 500-mal mehr wert als an jedem anderen Ort. Jerusalem, Mekka und Medina waren die drei Orte, die Mohammed den Koran gaben.

Jerusalem würde der Ort sein, an dem alle Moscheen sich am Ende der Tage versammeln werden und wo die Trompete für die Wiederauferstehung der Toten geblasen wird. Auch Palästina garantierte Lob, weil der Koran es als geheiligtes Land bezeichnet.

Arabische Quellen streiten über den Zweck dieser prachtvollen Gebäude. Mehrere Zwecke sind vorgeschlagen worden: Abd al-Malik wollte die Aufmerksamkeit von Mekka nach Jerusalem umlenken, als er regierte; sie sollten die religiöse Bedeutung Jerusalems für Muslime zeigen; sie sollten die christlichen Kirchen und Klöster an Schönheit übertrumpfen und damit die Überlegenheit des Islam vermitteln. Eine aktuelle Studie betont, das Ziel habe darin bestanden die Juden und Christen zu beeinflussen Muslime zu werden.

Reiter vermerkt, dass dreihundert Jahre nach Ende der Omayyaden-Zeit die Ayyubiden (12./13. Jahrhundert) Jerusalems Ansehen stärkten, während Muslime den Krieg gegen die Kreuzritter vorbereiteten. Zur Zeit der Kreuzritter dominierten Juden und Christen die Einwohnerschaft in Palästina. Die arabischen Stämme lebten in den Grenzgebieten.

Nachdem die Briten Palästina im Ersten Weltkrieg eroberten, überhöhte Haddsch Amin al-Husseini, der Mufti von Jerusalem, die Bedeutung der Al-Aqsa-Moschee und Jerusalem in Reaktion zur vermeintlichen Bedrohung durch den Zionismus.

Am Ende des Sechstage-Kriegs 1967, fügt Reiter an, schufen palästinensische Araber neue Mythen, indem sie lange vergessene islamische Traditionen, Interpretationen und Überzeugungen zu den Moscheen wiedereinführten. Diese neu definierten Mythen halfen muslimisch-religiöse Leidenschaften zu entzünden, um die Herrschaft über Ostjerusalem und die heiligen Stätten wiederherzustellen.

„Al-Aqsa in Gefahr“

Das führte zur Strategie „Al-Aqsa ist in Gefahr“, obwohl der Tempelberg unter der Kontrolle der muslimische Waqf steht. Reiter fügt an, dass es zur Hervorhebung der Notwendigkeit die Moschee schützen zu müssen folgendes gibt: Besuche der Moschee als Teil einer politischen Pflicht sowie als religiöse Verantwortung, Sonderkonferenzen und zahlreiche Predigten, in denen die Al-Aqsa und Jerusalem im Vordergrund stehen; und Kundgebungen sowie politische Proteste.

Teil des Versuchs besteht darin die religiöse Verbindung der Juden zu Jerusalem, der Kotel und besonders zum Tempelberg zu leugnen. Versuche alle Spuren des Tempels zu vernichten, werden tams al ma’alem genannt, Arabisch für „löschen der Zeichen“, gibt Mordechai Kedar an, ein führender Experte für arabisch-islamische Gruppen.

Vortäuschung einer historischen Vergangenheit für die palästinensischen Araber

Erfundene Geschichte ist ein weiterer Teil dieses Plans. Die Ägypter identifizieren sich mit den Pharaonen und die Syrer und die Libanesen mit den Phöniziern, also beschlossen die palästinensischen Araber, obwohl sie von der Arabischen Halbinsel stammen, zu behaupten Teil der Jebusiter zu sein, eines untergegangenen kanaanitischen Stammes, der in Jerusalem lebte, bevor es von den Juden erobert wurde.

Die palästinensischen Araber behaupten auch eine Verbindung zu Saladin zu haben, dem Gründer der Ayyubiden-Dynastie, die Jerusalem von den Kreuzrittern befreite. Ein zukünftiger Saladin, glauben sie, wird Jerusalem von den „neuen Kreuzrittern“ „befreien“ – den Juden, die Jerusalem regieren.

Einen letzte Anmerkung

Der Konflikt zwischen Israel und den palästinensischen Arabern ist ein Religionskrieg, der zu endlosen Kommissionen, Konferenzen und Übereinkommen geführt hat, die auf der wahnhaften Annahm beruhen, man könne mit Leuten verhandeln, die glauben Juden seien Ungläubige, die ihr Land stahlen.

Kedar erklärt: „Der religiöse Grund wurzelt im Konzept des Islam von sich selbst als einem Glauben, dessen Auftrag es ist sowohl dem Judentum als auch dem Christentum ein Ende zu setzen und alles, was einst jüdisch oder christlich war, zu erben: Land, Gotteshäuser und Menschen.“

Jerusalem ist tausende Jahre lang die heiligste Stadt des jüdischen Volkes gewesen. Einen frohen Jerusalem-Tag!

Der Jihad gegen christliche Friedhöfe

Ein Hass, der Ungläubige noch nach dem Tod verfolgt.

Raymond Ibrahim, FrontPageMag, 30. August 2019

Obwohl die islamische Verfolgung echter, lebender Christen natürlich beklagenswerter ist, sind islamische Angriffe auf leblose christliche Symbole oft ein stärkerer Hinweis auf den existenziellen Hass auf den Anderen.

Bedenken Sie z.B. das Phänomen der Muslime, die christliche Friedhöfe und ihre Kreuze schänden und zerstören. Der Akt selbst ist zwar weitgehend „symbolisch“ – weil keine lebende Person verletzt wird – spiegelt aber auch einen engagierten, viralen Hass, der über subjektive Umstände hinaus geht. Mit anderen Worten: Während die Verfolgung des einen oder anderen Christlichen von bestimmten Umständen motiviert sein kann – Konflikte, sexuelle Anziehung, Bequemlichkeit, Bereicherung usw. – spiegeln Angriffe auf leblose christliche Symbole einen objektiven, überragenden Hass auf das Christentum und seine Anhänger, einem Hass, der keinen „Grund“ braucht und in seiner Bekundung nichts gewinnt.

Von einem Ende der islamischen Welt zur anderen – in arabischen, afrikanischen und asiatischen Staaten und zunehmend im Westen – wird diese Art von Hass zu einem regelmäßigen Ereignis. Eine kurze Liste folgte; sie ist nach von formellen Terroristen („ISIS“ usw.), informellen Terroristen (muslimische Mobs) und muslimischen Regierungen begangenen Schändungen geordnet.

Libyen: Im März 2012 erschien im Internet ein Video eines muslimischen Mobs, der einen Commonwealth-Friedhof bei Benghazi attackierte, auf dem britische Offiziere des Zweiten Weltkriegs begraben waren. Als die Vandalen Grabsteine mit Kreuzen umtraten, drängte der Mann, der sie aufnahm: „Brecht das Kreuz der Hunde!“, während er und andere „Allahu Akbar!“ riefen. An einem Punkt kichert er, als er einem übereifrigen Schänder sagt, er solle sich „beruhigen“. Als ein weiterer Muslim sich beschwerte, dass er nicht in der Lage ist einen bestimmten Stein umzutreten und sich fragt, ob das sei, weil „dieser Soldat gut zu seinen Eltern gewesen sein muss“, antwortet der, der das Video aufnimmt: „Ach komm, das sind doch alles Hunde, wen kümmert’s?“ Schließlich versammelt sich der Mob um das riesige Opferkreuz, das Ehrenmal des Friedhofs und beginnt auf ihn zu weiteren „Allahu Akbar“-Rufen einzuhämmern.

Dieselbe Szene wiederholte sich am 3. Juni 2015: Von Zeugen als „salafistische“ Muslime beschrieben – das sind Muslime, die in Wort, Tat und Kleidung versuchen ihren Propheten Mohammed und seine Gefährten nachzuahmen – wurden gesehen, wie sie Kreuze und Grabsteine zerstörten und Gräber im alten christlichen Sektor von Tripoli ausgruben.

Irak: Im April 2015 schändeten mit ISIS verbandelte Muslime Mossuls ältesten christlichen Friedhof, der dem Apostel Thomas geweiht ist. ISIS veröffentlichte Bilder seiner Anhänger, die Vorschlaghämmer benutzten, um Grabsteine zu zerstören und die darauf eingravierten Kreuze auslöschten; das war als dokumentarischer Beweis für ihre Kampagne zur „Auslöschung von muschrik-Symbolen“ (heidnische Symbole) gedacht.

Im November 2016 veröffentlichte eine Menschenrechtsgruppe Fotos des christlichen Friedhofs von Qarqoosch, der von ISIS-Anhängern verwüstet wurde. Unter anderem öffneten die Schänder Särge und plünderten die Toten aus; ein Bild zeigt den abgerissenen Schädel einer ehemals in Frieden ruhenden Leiche mit umhergeworfenen Kreuzen am Boden.

Syrien: Der Islamische Staat veröffentlichte am 16. Ai 2016 ein Video, das einen ISIS-Kämpfer zeigt, der christliche Gräber auf dem Friedhof Deir ez-Zor schändete.

Obwohl sogenannte „Mainstream-Medien“ einige dieser genannten Schändungen berichteten – zumeist, weil der Islamische Staat sie verübte und bereits publizierte – berichten sie selten die Tatsache, dass „Alltags“-Muslime diese makabere Praxis ebenfalls betreiben. Ein paar Beispiele folgen:

Indonesien: Im April 2019 gab es „eine Unmenge Schändungen an christlichen Gräbern in der Stadt Yogyakarta, eine Orgie, von der manche vor Ort Lebende glauben, dass es eher ein gezielter Akt er Intoleranz statt wahlloser Vandalismus war“. Ein paar Monate zuvor wurden eine Reihe anderer Kreuze und Grabsteine beschädigt, offenbar mit einem Hammer; Indonesien ist lange als das „moderateste“ muslimische Land der Welt angepriesen worden.

Pakistan: Im Mai 2019 wurden bei Lahore „38 christliche Gräber geschändet… Zusätzlich zur Schändung der Gräber entstellten unbekannte Angreifer zudem mehrere Kreuze, die an den Gräbern angebracht waren.“ Ein lokaler Christ sagte, der Vorfall „zeigt, dass einige religiöse Fanatiker ihre Wurzeln in dem Viertel haben und religiösen Hass in den Denkweisen der jungen Generation säen, was alarmierend ist.“

Algerien: Im September 2018 wurden mehr als 30 christliche Gräber auf dem Kriegsfriedhof La Reunion, einem der wenigen in dem muslimischen Land verbliebenen christlichen Friedhöfe, geschändet: „Die Gräber wurden geplündert und Grabsteine zerschlagen. Ermittler glauben, dass islamistische Motive im Spiel sind. Während die Regierung eine Ermittlung betreibt, kommt die Schändung dieser Gräber zu einer Zeit, in der die algerische Obrigkeit die Kirche zunehmend schikaniert. Im vergangenen Jahr ist eine Reihe von Kirchen von den Behörden geschlossen worden…“

Malaysia: Im Februar 2014 wurde in dem mehrheitlich muslimischen Staat mitten in der Nacht ein christlicher Friedhof geschändet. „Lokale Zeugen sagten, dass einige Grabsteine völlig zerschmettert und einige Kreuze zerbrochen wurden … Zudem wurden Blumentöpfe und andere steinerne Kennzeichen zerbrochen. Es scheint so, als hätten die Täter ein schweres Werkzeug verwendet, um den Schaden anzurichten.“

Senegal: Im Oktober 2012 wurden in dem mehrheitlich muslimischen Land mehr als 160 christliche Gräber geschändet. „Kruzifixe und andere steinerne Objekte wurden von Individuen, die noch nicht identifiziert werden konnten, aus ihren Gräbern auf den christlichen Friedhöfen Heiliger Lazarus von Bethanien und Bel Air geholt.

Den professionellen und nicht professionellen muslimischen Terroristen schließen sich muslimische Regierungen den Reihen derer an, die christliche Friedhöfe schänden:

Iran: Im April 2012 wurde „ein 200 Jahre alter christlicher Friedhof in der Provinz Kerman von den Behörden komplett zerstört“; sie wollten „historische christliche Grabmale zerstören und das christliche Erbe völlig aus dem Erscheinungsbild des Iran beseitigen“.

Ein paar Monate zuvor, im Februar 2012, wurde berichtet, dass der historische Friedhof englischer Christen in Buschir, der auch von der amerikanischen Gemeinde genutzt wurde, völlig verunstaltet und „alle Kreuze auf Gräbern wurden zerbrochen“. Der Bericht weiter: „Lange Zeit ist der Friedhof von den staatlichen Behörden von Buschir absichtlich nicht beachtet worden, weil er die Leichen von englischen Veteranen beherbergte. Diese Missachtung ging so weit, dass 2003 die Tourismusorganisation des Iran eine Steinmauer um den Friedhof baute, um Besucher am Zutritt zu hindern.“

Pakistan: Ein Bericht im August 2016 vermerkte: „Örtliche Christen behaupten, dass ihre Friedhöfe Abnutzung ausgesetzt sind, während die Behörden vor der Lage die Augen verschließen“. Ein paar Monate später, im Oktober 2016, wird berichtet, dass die Obrigkeit zuließ, dass der einzige christliche Friedhof während der letzen dreißig Jahre verfiel und keine Renovierungsmaßnahmen stattfanden, obwohl Christen wiederholt darum bettelten.

Tunesien: Im Mai 2012 wurden, nachdem der russische Botschafter in Tunis das Innenministerium des Staates um „Schutz“ für die orthodoxe Kirche von Tunis bat, sowohl der christliche Friedhof hinter der Kirche als auch die russische Schule mutwillig beschädigt. Die Kreuze des Friedhofs wurden zerstört, die Mauern der Schule und religiöse Fresken wurden mit Fäkalien beschmiert (wie es vor kurzem in Frankreich geschah).

Tatsächlich nimmt, während muslimische Bevölkerungen in westlichen Ländern anwachsen, dasselbe Phänomen, das in muslimischen Ländern vorkommt – nämlich die Schändung christlicher Friedhöfe – auch dort zu.

Bedenken Sie den einen westeuropäischen Staat mit der größten muslimischen Bevölkerung: Frankreich. Im April 2015 wurden 215 christliche Grabsteine und Kreuze auf dem Friedhof von Saint-Roch de Castres (Tarn) beschädigt und geschändet (Bilder hier). Nach Angaben des Anklägers in dem Fall wurde der Beschuldigte in traditioneller arabischer Kleidung gekleidet gesehen; er „wiederholt immer wieder muslimische Gebete, sabbert und mit ihm kann nicht kommuniziert werden: Sein Zustand wurde als unvereinbar mit vorläufiger Haft erklärt.“ Er wurde unter der Annahme ins Krankenhaus eingewiesen, dass er „mental unausgeglichen“ ist.

Weil es im Westen immer noch Minderheiten gibt, geben Muslime manchmal ihrer Feindseligkeit auf weniger direkte Weise Ausdruck. Nachdem Muslimen in Deutschland ein eigener Bereich auf einem Friedhof zugestanden wurde und nachdem ihnen erlaubt wurde eindeutig islamische Feiern durchzuführen, begannen sie zu fordern, dass christliche Symbole und Kreuze auf dem Friedhof während islamischer Beerdigungen entfernt oder abgedeckt werden.

In jüngerer Zeit unternehmen europäische Staaten Präventivmaßnahmen, um potenzieller muslimischer Wut vorzubeugen. In Italien sind im April 2019 „Kreuze und Gräber auf einem italienischen Friedhof in Pieve di Cento mit schwarzen Tüchern verdeckt worden, um diejenigen nicht vor den Kopf zu stoßen, die aus einer anderen Religion kommen“, ein Verweis auf muslimische Migranten. „Der Friedhof“, fügt der Bericht hinzu, „hat zudem nach Renovierung motorisierte Verdunklungsvorhänge in einer Kapelle, um während Feiern anderer Denominationen römisch-katholische Symbole zu verbergen“, erneut ein Verweis auf Muslime.

Kurz gesagt: Obwohl das westliche Establishment darauf besteht, dass islamischer Terror ein Produkt von allem und jedem ist, nur nicht von islamischer Lehre – Wirtschaft, Politik, Kränkungen usw. – spricht das weit verbreitete Phänomen, dass Muslime aus allen Schichten der Gesellschaft christliche Gräber und ihre Kreuze schänden, von einem intrinsischen Hass, der über alle weltlichen Überlegungen hinausgeht.

Die vielen Gesichter des Jihad

Raymond Ibrahim, 26 August 2019 (FrontPage Magazine)

Eine der langjährigsten Rechtfertigungen für den Islam lautet, dass das arabische Wort Jihad nicht „heiliger Krieg“ bedeutet, wie frühe Forscher (zumeist Orientalisten) es oft übersetzten. Stattdessen, werden wir wiederholt erinnert – besonders von den notorischen Weißwäschern des Islam – dass Jihad einfach „sich bemühen“ für etwas bedeutet, ohne notwendige Konnotation zu Gewalt.

Das stimmt zwar absolut, doch ironischerweise unterstreicht es auch nur, wie gefährlich, vielgesichtig und zersetzend der Jihad in Wahrheit ist.

Lassen Sie uns mit der Ethymologie beginnen. So übersetzt das maßgebliche Dictionary of Modern Written Arabic von Hans Wehr die Drei-Konsonanten-Wurzel j-h-d (von der das Wort Jihad sich ableitet): „streben, sich bemühen, hart arbeiten, bestrebt sein, und sich wegen oder für etwas [nämlich dem Islam] erschöpfen“.

1961 veröffentlicht – das heißt vor dem Zeitalter der politischen Korrektheit – legt das akademisch rigorose Wörterbuch auch Wert darauf, unter j-h-d und das passende Wort jihad zu schreiben und dieses als „Kampf, Schlacht“ zu übersetzen; „Jihad, heiliger Krieg gegen die Ungläubigen als eine religiöse Pflicht“.

Es gibt einen sehr guten Grund für diese eingetragene Unterkategorie. Historisch offenbarte sich der Jihad natürlich als ein „heiliger Krieg gegen Ungläubige“; er kreiste um die Ausweitung (gelegentlich, wie während der Kreuzzüge, Verteidigung) der Grenzen des Islam.

Jahrhundert um Jahrhundert bestand die einzige Art, wie muslimische Imperien auf nichtmuslimisches Territorium ausgedehnt werden konnten, in offensiver Kriegsführung. Nichtmuslime, pflichteifrig ihrem Glaubens und Erbe gegenüber, wollten sich dem Islam nicht ohne Kampf unterwerfen; Militär – islamische Invasion und Eroberung – war die einzige Möglichkeit.

Die Zeiten haben sich geändert. Mit dem modernen, meteorhaften Aufstieg des Westens – wirtschaftlich, militärisch und wissenschaftlich – hat eine laxe, wenn nicht gar leichtgläubige Einstellung obsiegt, die es einigen Muslime erlaubt mit der Wurzel der Bedeutung des Jihad zu spielen. Wenn sie den Ungläubigen nicht länger mit Hilfe von konventionellem Krieg unterwerfen können, dann können sie zumindest aus der erwähnten Definition zitieren: „sich bemühen, hart arbeiten, bestrebt sein, und sich wegen oder wegen etwas erschöpfen“ – und zwar den Islam stärker als den Westen zu machen. xxx

Eine der offensichtlichsten Möglichkeiten, die sowohl im Koran als den Hadithen empfohlen wird, kennt man als jihad al-mal – der „Geld-Jihad“. Statt physisch am Jihad teilzunehmen, unterstützt ein Muslim ihn finanziell oder materiell. Das war früher die Verantwortung des Kalifats; heutzutage und ohne Kalifat finanzieren Alltagsmuslime – einschließlich der im Westen lebenden – den Jihad mit ihren zakat oder „Almosen“. Zum Beispiel wies die US-Regierung die Holy Land Foundation – einst die größte islamische Wohlfahrtsorganisation in den USA – als Terrororganisation aus, die sich der Finanzierung des Jihad/Terrorismus gegen Israel widmete.

Zwei andere „Unternehmungen“ sind subtiler. Früher nutzlos gegen Europäer der Vormoderne, sind sie heute beide höchst effektiv gegen deren westliche Nachkommen – und werden von diesen weithin ignoriert.

Die erste ist der demografische Jihad – auch als „Baby-Jihad“ bekannt (jihad al-wilada). Muslimische Männer „streben“ danach sich mit so vielen Frauen wie möglich zu vermehren – muslimisch oder nichtmuslimisch – um die Reihen der Muslime gegenüber zunehmend  unreproduktiven Ungläubigen zu ehren. Das ist nicht nur eine wollüstige Rationalisierung für rechtswidrigen Sex; islamische Geistliche loben dieses „Bemühen“ als legitimen Jihad. Sein Erfolg ist in Westeuropa sichtbar, wo einige Regionen heute mehr neugeborene Babys namens Mohammed haben als traditionelle, lokale Namen. Das ist der wahre Impuls hinter dem Mantra „der Islam ist die am schnellsten wachsende Religion der Welt“.

Die andere besonders effektive Form des „Strebens“ hat viele arabische Namen, jihad al-kalam, jihad al-lissan, jihad al-galan –der Jihad der Worte, der Zungen, der Stifte – und kann mit Hilfe eines einzelnen Wortes verstanden werden: Propaganda. Ob schriftlich oder mündlich, hier besteht der Hauptzweck der Muslime darin den Islam mächtig zu machen und/oder den Westen zu demoralisieren. Dieser Jihad taucht in der Regel als Verteidigung des Islam und Polemik gegen den Westen auf – und vieles davon ist durch und durch gelogen ist; er kommt von muslimischen Akademikern, Aktivisten,  Journalisten, Politikern und anderen.

Zum Beispiel als der Schriftsteller Qasim Raschid seinen „Stift“ verwendete, um die ungläubige Leserschaft der Washington Post zum Wort Jihad zu täuschen – mit der Aussage, das gelte nur für defensiven, niemals für offensiven Krieg – betrieb er selbst Jihad. Ein weiteres aktuelles Beispiel betrifft das Council of American-Islamic Relations (CAIR), einen „Mitverschwörer“ der erwähnten Holy Land Foundation, das sich als „Bürgerrechtsgruppe“ ausgibt. Um das Wissen des US Army War College dazu lahmzulegen, wie man islamischen Terrorismus erfolgreich bekämpft, schrie CAIR „Rassismus“, was das College prompt zu Appeasement veranlasste.

Kurz gesagt: Ja, das Wort „Jihad“ meint nicht einfach „heiliger Krieg“ um den Islam stärker als die Ungläubigen zu machen; er bedeutet alle „Bestrebungen“, jede Art von „Streben“ oder „Mühe“, die den Islam gegenüber den Ungläubigen stärkt. Diese Tatsache anzuführen, wie die Apologeten es oft tun, sollte nicht weniger, sondern mehr Besorgnis bezüglich des Jihad schaffen.

Über die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen der Vergangenheit und der Gegenwart nachzudenken bietet eine abschließende Lektion: Historisch hat keine Menge an Worten – Lügen, Propaganda, sogar Schmeicheleien – jemals ausgereicht den Islam stärker als den Westen zu machen. Die Europäer vor dem 20. Jahrhundert zu beschuldigen „islamophob“, „rassistisch“ zu sein oder „Multikulturalismus“ dringend zu benötigen, war, wie man sich vorstellen kann, nutzlos. Dazu brauchte es – Invasionen und Eroberungen (wie ich es in Sword and Scimitar umfassend dokumentiert habe) – altmodische Kriegsführung.

Heute bleiben viele Muslime auf den Jihad gegen den Westen und seiner Unterwerfung eingeschworen. Aber auch wenn sie nicht auf konventionellen Krieg zurückgreifen können – sie müssen das auch nicht. Worte, Worte und mehr Worte – verdreht und falsch und doch immer noch den Westen manipulierend – reichen völlig aus.

Ex-Muslima zur „Jerusalem Post“: Der Versuch den „naiven Westen“ über die wahre Natur des Islam aufzuklären

„In muslimischen Gemeinschaften wird das Wort Jude nicht nur abwertend verwendet, es wird als Schimpfwort benutzt. Das ist so durchdringender Hass dass er unsichtbar ist: Er wird einfach akzeptiert.“

Hannah Gal. The Jerusalem Post, 19. August 2019

Yasmine Mohammed (Foto: zur Verfügung gestellt)

Yasmine Mohammed hat eine Geschichte, die wie ein Abenteuerroman klingt. Die Ex-Muslima, wie sie sich selbst bezeichnet, entkam einer Zwangsehe mit einem Al-Qaida-Funktionär, der von Osama bin Laden höchstpersönlich auf Kaution aus dem Gefängnis geholt wurde.

Die Autorin von Confessions of an Ex-Muslim (Geständnisse einer ehemaligen Muslima) spricht heute offen über ihre Vergangenheit, damit sie anderen helfen kann, sagte sie der Jerusalem Post. Mohammed sagt, dass sie sich auf einer Mission befindet in mehrheitlich muslimischen Ländern lebenden, verborgenen Glaubensabtrünnigen zu helfen und dem „naiven Westen“ beizubringen, was die sie wahre Natur des Islam nennt.

Die Pädagogin und Autorin ist eine prominente Stimme innerhalb einer wachsenden globalen Gemeinschaft von Ex-Muslimen geworden, die ausgiebig vor weltweitem Publikum spricht.

Alles begann, als sie Kind war.

Mohammed wuchs in Kanada auf. Ihre typisch westliche Kindheit wurde unterbrochen, als ihre Mutter einen tiefgläubigen Muslim heiratete und das kleine Mädchen nicht mehr mit dem Fahrrad fuhr und schwimmen ging, sondern einen Hijab tragen und Schläge dafür ertragen musste, dass sie den Koran nicht auswendig lernte.

Jahre später sollte sie unter der Qual einer grausamen Zwangsehe mutig bei dem Versuch ihre Tochter vor der Bedrohung genitaler Verstümmelung zu retten ihr Leben riskieren.

„Ich lebte jeden Aspekt des Islam bis dahin aus, tatsächlich eine Jihadistin zu sein“, sagte Mohammed. „Ich war die Verkörperung einer extremistischen Muslima. Zu erleben, dass jemand wie ich sich derart entschieden in eine Person verändert, die in vielen Wegen das komplette Gegenteil dessen ist, was ich war, spricht für die Macht der menschlichen Widerstandsfähigkeit.“

Der „Katalysator“ dafür, dass Mohammed anfing zu reden, war der heute berühmte Zusammenstoß zwischen Ben Affleck und Sam Harris in der Bill Maher Show 2014, bei der sie über radikalen Islam diskutierten. Als ihre Facebook-Seite von Leuten überflutet wurde, die Affleck dafür priesen, wie der „diesen Rassisten Sam Harris“ niedergemacht habe, erkannte sie, dass die Dinge tiefgehend verdreht waren und es an der Zeit war sich zu äußern.

„Alles, was Sam Harris sagte, traf ins Schwarze“, erklärte Mohammed. „Ich konnte nicht verstehen, dass so viele Leute mit der Haltung von Ben Affleck übereinstimmten – und damit begann ein öffentliches Kapitel in meinem Leben. Ich entdeckte die globale säkular-humanistische Bewegung und nahm es auf mich andere aufzuklären.

Westliche Demokratien leiden unter einem toxischen Mix aus Arroganz und Naivität, die sie selbstgefällig machen“, sagte Mohammed, die diese Herausforderung nur Tage später bei einem Ausbruch zwischen Israel und der amerikanischen Linken wegen eines vorgeschlagenen Besuchs der BDS-freundlichen Abgeordneten Ilhan Omar und Rashida Tlaib herausstellte. „Sie unterschätzen die Macht des Islam, sie sehen das, was Islamisten in anderen Ländern getan haben und denken arrogant: ‚Das wird uns nicht passieren‘ – obwohl es direkt vor ihrer Nase schon geschieht.“

Im Kern dieser Naivität steht eine verstörende Allianz aus dem Islam und der Linken, sagte sie, eine toxische Partnerschaft, in der ranghohe Vertreter muslimische Traditionen mit „Gesten“ wie dem Hijab gut heißen.

Die Scheinheiligkeit der Linken wird nie stärker betont, als wenn es um das Thema des Hijab geht“, sagte Mohammed. „Als Frau im Westen für sich das Recht zu fordern, zu tragen, was man will – sogar oben ohne zu sein, wenn man das möchte – dieselben Frauen werden den Hijab feiern.

Sie patschen den Hijab auf Barbie-Puppen, auf (Mode-) Laufstege und auf die Titelseiten von Magazinen“, sagte Mohammed. „Ein Mittel der Unterdrückung – ein Kleidungsstück, das Vergewaltigungskultur verewigt – wird von Frauen gefeiert, die behaupten progressiv zu sein. Sie wollen Freiheit für sich selbst, freuen sich aber die Unterwerfung anderer Frauen zu unterstützen. Wenn es ihnen wirklich Sorge bereiten würde, würden sie die Frauen im Iran feiern, die dafür verhaftet werden, dass sie sich den verpflichtenden Hijab-Gesetzen widersetzen.“

Diese Heuchelei wird am besten durch die Art von Frauen-Marschierer demonstriert, die von Linda Sarsour angeführt werden.

„Wie kann eine Frau, die den antisemitischen, frauenfeindlichen, LGBT-feindlichen Louis Farrakhan feiert, einen liberalen Marsch anführen?“, fragte Mohammed. „Sie steht in konservativ-religiöser Kleidung da und behauptet, dass sie für progressive Werte steht; sie sagt, sie würde Israelis nicht vermenschlichen, während sie behauptete, dass Palästinenser entmenschlicht werden; sie ist beste Freundin von Terroristen wie Rasmeah Odeh, während sie vorgibt, dass es ihr ausschließlich um Frieden und Menschlichkeit geht.“

Mohammed startete den „Kein-Hijab-Tag“, mit dem die Millionen Frauen weltweit gefeiert werden, die sich den Gesetzen widersetzen und Gefängnis, Missbrauch und sogar Ehrenmord riskiert haben, indem sie das Stück Stoff von ihren Köpfen nehmen.

„Überall auf dem Planeten werden Frauen gezwungen es zu tragen“, sagte Mohammed, „von ihren Familien, die drohen sie zu töten, wenn sie es abnehmen, wie in meinem Fall. Oder sie werden tatsächlich dafür getötet, dass sie es abnahmen.“

Sie gründete auch die Organisation „Free Hearts Free Minds“ (Freie Herzen freie Geister), die Ex-Muslimen psychologische Unterstützung bietet, die in mehrheitlich muslimischen Ländern leben, in denen die staatlich zugelassene Strafe für das Verlassen des Islam der Tod ist.

Mohammed hat harte Worte für die Obama-Regierung, die „einen schwerwiegenden Fehler machte“, indem sie einen Islamisten hervorhob, der die Muslimbruderschaft pries. „Im Weißen Haus feierten sie eine Frau, die über die Tugenden der Scharia gesprochen hat“, fügte sie hinzu. „Weltführer sollten Zeit darin investieren die Geschichte des Islam zu studieren und sich den modernen Aufstieg des Islamismus über Gruppen wie die Muslimbruderschaft anzusehen.“

Über die Juden sagte sie, dass die allgemeine Erfahrung für Muslime in „allgegenwärtigem Hass auf jüdische Menschen“ besteht – und das wird von klein auf gelernt. In muslimischen Gemeinschaften wird das Wort für Jude nicht nur als Schimpfwort genutzt, es wird als Fluchwort verwendet. Dieser Hass ist derart durchdringend, dass er unsichtbar ist: Er wird einfach akzeptiert.

Nicht ein einziges Mal hielt ich als Muslima inne, um darüber nachzudenken, warum wir jüdische Menschen derart hassen“, sagte sie. „Es ist wie ein Kind zu fragen, warum es Monster hasst. Es ist einfach ein erlerntes Verhalten, das selten in Frage gestellt wird und der Hass auf Israel ist eine Erweiterung davon. Die Hoffnung alle jüdischen Menschen auszulöschen gründet in der Religion, die lehrt, dass es erst Frieden auf Erden geben wird, wenn alle Juden von rechtschaffenen Muslimen getötet worden sind.

Es gibt einen Hadith, der erklärt, dass Juden nicht in der Lage sein werden sich zu verstecken, weil sogar die Felsen und Bäume rufen werden: ‚Oh Muslim! Da versteckt sich ein Jude hinter mir!‘“

Mohammed ist „von Scham und Schuld verzehrt“ wegen des Hasses, den sie gegen das jüdische Volk zu empfinden gezwungen wurde und als sie anfing Juden zu treffen, erkannte sie das Gewicht der Lüge, die ihr erzählt worden war.

„Ich fühlte mich gedemütigt, weil nie auch nur eine einzige jüdische Person mir je gestattete diese Schuld zu fühlen; sie erinnerten mich immer schnell daran, dass ich ein Kind war und dass ich mir selbst vergeben sollte“, sagte sie. „Einer der ersten Juden, die ich traf, als ich noch ein Hijab tragendes Kind war, lächelte sofort und bezeichnete mich als Familie, Kusine – aber ich war beschämt und angewidert, dass diese Person mich mit ihnen verbinden wollte. So blind ist dieser Hass.“

Sich an diesen Vorfall zu erinnern, erklärte sie, ist „eine schockierende Erinnerung daran, wie sehr ich mich verändert habe – und Zeugnis für die Tatsache, dass jeder andere, der diesen Hass in sich trägt, sich auch verändern kann.“

Nein, Christen und Muslime verehren nicht denselben Gott

Robert Spencer, Jihad Watch, 9. August 2019

Colm Fitzpatrick liefert im Irish Catholic ein Argument der Obrigkeit, das das schwächste aller Argumente ist: Christen und Muslime verehren denselben Gott, weil das Zweite Vatikanische Konzil das sagt. Aber eine genauere Prüfung der Beweise zeigt, dass das nicht stimmt. Neben den offensichtlichen Unterschieden bezüglich der Dreifaltigkeit, der Kreuzigung und der Göttlichkeit Jesu gibt es stärkere Unterschiede, die oft übersehen werden.

1. Der freie Wille: Es gibt zahlreiche Abschnitte im Koran sowie Hinweise aus der islamischen Tradition dahingehend, dass nicht nur niemand an Allah glauben kann, außer durch dessen Willen, sondern auch niemand nicht an ihn glauben kann, außer durch dessen Willen. „Und wem immer Allah kein Licht zuweist, der wird kein Licht haben.“ (Sure 24,40)

Das Thema freier Wille versus Vorherbestimmung hat natürlich Christen verschiedener Sekten Jahrhunderte lang gequält, da verschiedenen biblischen Abschnitten in unterschiedlichen Traditionen unterschiedliches Gewicht gegeben wurde. Der Calvinismus in seiner Reinform ist berüchtigt für seine Doktrin der doppelten Prädestination, der Vorstellung, dass Gott Menschen für die Hölle wie für die Rettung bestimmt hat. Aber diese haben sie in der christlichen Tradition heute weitgehend alleine, allgemein gilt, dass Gott möchte, dass alle Männer und Frauen gerettet werden und er gibt ihnen die Mittel diese Rettung zu erreichen. Die Vorstellung, dass Gott Menschen für die Hölle schafft steht komplett in Konflikt mit dem Plan, dass Gott wünscht, „dass alle Menschen gerettet werden und zur Erkenntnis der Wahrheit kommen“ (1. Timotheus 2,4) und dass er „keinen Gefallen am Tod dessen, der sterben muss“ hat (Hesekiel 18,32).

Die Lage im Islam ist auf den ersten Blick weit schlimmer, denn das Zeugnis des Koran dazu, wie in anderen Dingen, schient hoffnungslos widersprüchlich zu sein. Der Koran, sagte der Koran, ist „nur eine Ermahnung für alle Welten, für die unter euch, die recht wandeln wollen, dieweil ihr nicht anders wollt, als wie Allah will, der Herr der Welten.“ (Sure 81,27-29) Diejenigen, die „recht wandeln“ wollen – Allahs rechtem Weg folgen – können das nicht, „außer Allah will es“.

Der Koran geht noch beträchtlich weiter, in einen mehr oder weniger offenen Determinismus: „Und hätte Allah gewollt, Er hätte euch sicherlich zu einer einzigen Gemeinde gemacht; jedoch Er läßt den irregehen, der es will, und führt den richtig, der es will, und ihr werdet gewiß zur Rechenschaft gezogen werden für das, was ihr getan.“ (Sure 16,93) Obwohl alles in Allahs Hand liegt, sogar die Entscheidung des Einzelnen ihm zu gehorchen oder nicht – denn er führt diejenigen in die Irre, von denen er das will und führt diejenigen zur Wahrheit, von denen er das will – werden Menschen immer für die Dinge zur Rechenschaft gezogen, die sie getan haben.

Allah schickt sogar Menschen nicht aufgrund ihrer Taten in die Hölle, sondern einzig aufgrund seiner Anordnung: „Und hätten Wir gewollt, Wir hätten jedem seinen Weg zeigen können; jedoch Mein Wort ist wahr geworden: «Füllen will Ich die Hölle mit Dschinn und Menschen allzumal.»“ (Sure 32,13)

Der Koran wiederholt diese Idee oft: Diejenigen, die Allah abgelehnt haben, tun das, weil er es ermöglichte, dass nichts anderes zu tun. Und tatsächlich ist angesichts der Tatsache, dass im islamischen Plan der Schöpfung und Rettung Menschen die Sklaven Allahs sind, nicht seine Kinder, die Ablehnung des freien Willens nicht völlig überraschend. Allah sagt Mohammed, „unter ihnen sind manche, die dir Gehör schenken, doch Wir haben auf ihre Herzen Hüllen gelegt, dass sie nicht begreifen, und in ihre Ohren Taubheit. Selbst wenn sie jedes Zeichen sehn, sie würden doch nicht daran glauben, so dass sie mit dir streiten, wenn sie zu dir kommen. Die Ungläubigen erklären: «Das sind bloß Fabeln der Alten.» Und sie hindern daran und halten sich selbst davon fern. Aber sich selbst stürzen sie ins Verderben; allein sie begreifen es nicht.“ (Sure 6,25-26)

An anderer Stelle im Koran beschreibt Allah diesen Schleier als Siegel und als Barriere; er sagt seinem Propheten: „Die nicht geglaubt haben – und denen es gleich ist, ob du sie warnst oder nicht warnst -, sie werden nicht glauben. Versiegelt hat Allah ihre Herzen und ihre Ohren, und über ihren Augen liegt eine Hülle, und sie wird schwere Strafe erwarten.“ (Sure 2, 6-7) Der mittelalterliche Gelehrte Ibn Kathir (1301 – 1372), dessen Kommentar zum Koran bei Muslimmen immer noch enorm einflussreich ist, sagt in seinem Kommentar zu diesem Abschnitt: „Diese Ayat [Verse] deuten an, dass, wen immer Allah aufgeschrieben hat, dass er elend sei, niemlas jemanden finden wird, der ihn zum Glück führt und wen immer Allah in fehl leitet, der wird nie jemanden finden, der ihn führt.“

Auf den ersten Blick mag das nicht weit von Jesu Worten entfernt sein: „Denn mit sehenden Augen sehen sie nicht und mit hörenden Ohren hören sie nicht; und sie verstehen es nicht. Und an ihnen wird die Weissagung Jesajas erfüllt, die da sagt (Jesaja 6,9-10): »Mit den Ohren werdet ihr hören und werdet es nicht verstehen; und mit sehenden Augen werdet ihr sehen und werdet es nicht erkennen. Denn das Herz dieses Volkes ist verstockt: Ihre Ohren hören schwer und ihre Augen sind geschlossen, damit sie nicht etwa mit den Augen sehen und mit den Ohren hören und mit dem Herzen verstehen und sich bekehren, und ich ihnen helfe.« (Matth. 13,13-15)

Und tatsächlich teilt islamische Tradition mit christlicher Tradition die Vorstellung, dass wiederholter Widerstand gegen Gott die eigene Seele für Gnade unempfänglich machen kann. Das scheint in vielen Abschnitten des Koran der Fall zu sein, so bei dem Bericht über die Reaktion von Heuchlern auf eine neue Offenbarung, die Mohammed übermittelte: „Und sooft eine Sura herabgesandt wird, schauen sie einander an: «Sieht euch jemand?» Dann wenden sie sich ab. Allah hat ihre Herzen abwendig gemacht, weil sie ein Volk sind, das nicht begreifen will.“ (Sure 9,127)

Doch im Islam gibt es mehr. Ein weiterer Kommentar des Koran erklärt Sure 36,9 so, dass sie bedeutet, dass Allah „vor ihnen eine Sperrmauer errichtet und hinter ihnen eine Sperrmauer und sie so überdeckt, dass sie nicht sehen (können)“. Ibn Kathir hält fest, dass ein früher Muslim ebenfalls Unglaube für Allahs Willen beschreibt: „Allah setzte diese Sperrmauer zwischen ihnen und dem Islam und dem Imam [Glauben], so dass sie ihn niemals erreichen werden.“

Andere Stellen im Koran erklären das ausdrücklich. „Wir haben viele der Dschinn und der Menschen erschaffen, deren Ende die Hölle sein wird! Sie haben Herzen, und sie verstehen nicht; sie haben Augen, und sie sehen nicht; sie haben Ohren, und sie hören nicht. Sie sind wie das Vieh; ja sie sind weit ärger abgeirrt. Sie sind fürwahr unbedacht.“ (Sure 7,179)

Trotz der oberflächlichen Ähnlichkeit des Leitgedankens der „Augen, die nicht sehen und Ohren, die nicht hören“ gibt es eine gewaltige Kluft zwischen diesen und der Äußerung Jeus, die die meisten Exegeten über die Zeitalter so ausgelegt haben, dass manche Menschen sich derart in Unglauben verhärten, dass sie, wenn sie die Wahrheit Gottes hören, sie sie nicht als solche erkennen. In dem Koran-Abschnitt hingehen sagt Allah, dass er tatsächlich Menschen (wie auch die als Dschinn bekannten mysteriösen Geister) für die Hölle geschaffen hat – eine Doktrin, die sich nur schwerlich mit der Vorstellung eines gerechten und liebenden Gottes in Einklang bringen lässt.

In der theologischen Geschichte des Islam versuchte eine als Qadariyya bekannte Gruppe das Konzept des individuellen freien Willens zu fördern. Der wegbereitender islamische Gelehrte Ignaz Goldziher erklärt, dass die Qadaryya gegen „eine unwerte Konzeption von Gott“ protestierte und doch „konnten sie keine große Anhängerschaft unter den Muslimen finden“. Ihre Gegner „bekämpften sie mit der erhaltenen Interpretation der heiligen Schriften“. Und sie gewannen. Am Ende erklärten muslimische Autoritäten das Konzept des freien menschlichen Willens für häretisch. Ein muslimischer Jurist des 12. Jahrhunderts, Ibn Abi Ya’la, wetterte, die Qadariyya betrachte fälschlich „sie könne in ihrem Griff die Fähigkeit halten Gutes und Böses zu tun, schaden zu vermeiden und Nutzen zu gewinnen, zu gehorchen und nicht zu gehorchen und geleitet oder fehlgeleitet zu werden. Sie behaupten, dass menschliche Wesen die volle Initiative behalten, ohne irgendeinen vorherigen Status innerhalb des Willens Allahs für ihr Handeln, nicht einmal in Seinem Wissen über sie.“ Noch schlimmer: „Ihre Doktrin gleicht der der Zoroastriker und Christen. Sie ist die Wurzel der Ketzerei.“

2. Die Natur der Seele. Das christliche Konzept, dass die Entfremdung der Menschheit von Gott sich in einer Hang zur Sünde zeigt, ist dem Islam völlig fremd. Im Islam ist selbst, dass Adam und Eva im Paradies anfangen und nach ihrem Ungehorsam von dort vertrieben wurden und Satan gelobt die Gläubigen zu versuchen, letztlich auch das eine Erscheinungsform des aktiven Willens Allahs. Im Koran ist es einzig Allah, der in der Seele sowohl „das Böse als auch Rechtschaffenheit“ veranlasst (Sure 91,8). Der weltbekannten muslimische politische Führer und Theologe Syed Abul Ala Maudui aus Pakistan (1902-1979), der einen populären und einflussreichen Kommentar zum Koran schrieb, erklärt, dieser Vers bedeutet, dass „der Schöpfer in die Natur des Menschen Tendenzen und Neigungen eingebettet hat, die sowohl gut als auch böse sind“.

Das bedeutet, dass Allah letztlich nicht nur für die Neigung der Seele zum Guten verantwortlich ist, sondern auch für ihren Hang zum Bösen. Mit anderen Worten: In scharfem Gegensatz zum christlichen Verständnis, dass das Böse von Gott abgelehnt wird, ist Gott im Islam die Quelle des Bösen. Das ist Welten entfernt von der Aussage: „Gott ist Licht und keine Finsternis ist ihn ihm.“ (1. Joh. 1,5) – denn um das Böse in die Seele zu bringen, muss Allah es geben, was in christlicher Vorstellung absolut unmöglich und absurd ist, weil das Böse die Abwesenheit Gottes ist.

3. Das Wesen Gottes. Der Souveränität Allahs kann keine Grenzen gesetzt werden, er ist der absolute Monarch. Das schließt ein, was natürlich daraus kommen würde, dass er immer gut und wahrhaftig ist. Allah, sagt der Koran zweimal, ist der Beste aller „Ränkeschmiede“: „Und als diejenigen, die ungläubig sind, gegen dich Ränke schmiedeten, um dich festzunehmen oder zu ermorden oder zu vertreiben. Sie schmiedeten Ränke, und (auch) Allah schmiedete Ränke. Und Allah ist der beste Ränkeschmied.“ (Sure 8,30; vgl. Sure 3,54) In diesen „Intrigen“ hat Allah keinerlei Grenzen. Tatsächlich verurteilt der Koran die Juden an einer Stelle, weil sie naheliegen, dass Gottes Macht beschränkt ist. Der Abschnitt ist mehrdeutig, aber seine Hauptbedeutung ist deutlich: Si wagten es zu sagen, dass es etwas gibt, das Allah nicht tun kann: „Und die Juden sagen: „Allahs Hand ist gefesselt.“ Ihre (eigenen) Hände seien gefesselt und sie seien verflucht für das, was sie sagen. Nein! Vielmehr sind Seine Hände (weit) ausgestreckt; Er gibt aus, wie Er will.“ (Sure 5,64) Genauso hat er keinerlei Verpflichtung irgendeine Beständigkeit oder etwas anders in dem zu zeigen, was er tut: „Er wird nicht befragt nach dem, was Er tut; sie aber werden befragt.“ (Sure 21, 23)

Was hätten die Juden meinen können, wenn irgendwelche Juden das überhaupt je gesagt haben? Es ist möglich, dass sie meinten, Gott, der gut ist, beständig ist und da Universum gemäß beständigen und beobachtbaren Gesetzen steuert. Das wäre keine sonderliche Einschränkung dessen gewesen, was Gott tun kann, sondern dessen, was er tun würde. Diese Aussage göttlicher Beständigkeit war für die Entwicklung wissenschaftlicher Forschung überaus wichtig. „Der Aufstieg der Naturwissenschaften“, bemerkt der Sozialwissenschaftler Rodney Stark, „war keine Erweiterung des klassischen Lernens. Er war die natürliche Folge christlicher Doktrin: Die Natur existiert, weil sie von Gott geschaffen war. Um Gott zu lieben und zu ehren ist es notwendig die Wunder seines Werks voll zu schätzen. Weil Gott perfekt ist, funktioniert dieses Werk in Übereinstimmung mit unveränderlichen Prinzipien. Mit der vollen Verwendung unserer gottgegebenen Kräfte der Vernunft und Beobachtung sollt es möglich sein diese Prinzipien zu entdecken.“ Dieser Prozess der Entdeckung wurde die Grundlage der modernen Wissenschaften. „Das waren die entscheidenden Ideen“, sagt Stark, „die erklären, warum die Naturwissenschaften im christlichen Europa aufkamen und nirgendwo sonst.“

Tatsächlich wäre es nichts weniger als Blasphemie gewesen, dass eine islamische Kultur bestätigt, Gottes Schöpfung würde gemäß unveränderlichen Prinzipien arbeiten. Allahs Han ist nicht durch Beständigkeit oder sonst etwas gebunden. Allah ist absolut frei alles zu tun, was er will, ohne jegliche Erwartung oder Beschränkung, die aus Logik, Liebe oder sonst etwas stammt. Diese Vorstellung stellt sicher, dass wissenschaftliche Forschung in der islamischen Welt tot geboren wäre.

Das Gleiche gilt für philosophische Untersuchung. Der große islamische Theologe Al-Ghazali (1058 – 1111), obwohl Philosoph, lieferte, was sich als Gnadenstoß für islamische Philosophie herausstellte, zumindest als lebendige Mainstream-Kraft, in seiner monumentalen Attacke auf die Grundidee islamischer Philosophie: Zusammenhanglosigkeit der Philosophen. Muslimische Philosophen wie Avicenna und Averros waren gemäß Al-Ghazali keine intellektuellen Vorreiter, die Respekt und sorgfältige Betrachtung verdienen. Mit dem Postulat, dass es Wahrheit geben könnt, die außerhalb dessen liegt oder gar dem widersprechen könnte, was Allah im Koran offenbart hat, hatten sie sich selbst als nicht weiter als Ketzer erwiesen, die getötet werden und deren Bücher verbrannt werden sollten.

Und während Christen sagen, das Gott sich nicht ändert, bestätigt der Koran Allahs Veränderbarkeit, selbst in dem, was er der Menschheit offenbart: „Was Wir an Versen aufheben oder in Vergessenheit geraten lassen – Wir bringen bessere oder gleichwertige dafür. Weißt du denn nicht, dass Allah zu allem die Macht hat?“ (Sure 2,106)

Diese drei Punkt werden kaum jemals in Betracht bezogen, wenn diese Frage aufkommt. Aber sie zeigten die Bestätigung, dass die Dokumente des Zweiten Vatikanischen Konzils Lumen Gentium und Nostra Atate komplett falsch liegen.

„Verehren Christen und Muslime denselben Gott?
Colm Fitzpatrick, The Irish Catholic, 1. August 2019:

… Das Dokument Lumen Gentium des Zweiten Vatikanischen Konzils macht das klar, wenn es darin heißt: „Der Rettungsplan beinhaltet auch diejenigen, die den Schöpfer anerkennen, in erster Linie unter ihnen sind die Muslime; diese bekennen den Glauben an Abraham und zusammen mit uns verehren sie den einen, gnädigen Gott, den Richter der Menschheit am Jüngsten Tag.“ (S. 16)

Doch während die Kirche lehrt, dass beide Religionen denselben Gott verehren, muss eine wichtige Unterscheidung getroffen werden, nämlich dass unsere Auffassung von Gott sich unterscheidet. Muslime glauben z.B. nicht, dass Jesus der Sohn Gottes war und halten nicht an der Dreieinigkeit fest. Das bedeutet nicht, dass Muslime nicht auf denselben Gott Bezug nehmen, nur das sie ein anderes Verstehen davon haben, wer Gott ist…

Das berühmte Kirchendokument zur Einheit der Religionen, Nostra Aetate, fasst diese Sichtweise deutlich zusammen.

„Die Kirche betrachtet auch die Muslime mit Wertschätzung. Sie verehren den einen Gott, leben und existieren in Ihm, gnädig und allmächtig, den Schöpfer des Himmels und der Erde, der zu Menschen gesprochen ha; sie bemühen sich sehr sich sogar Seinen unergründlichen Beschlüssen von ganzem Herzen zu unterwerfen, so wie Abraham, mit dem der Glaube des Islam sich mit Vergnügen verbindet, sich Gott unterwirf.

Obwohl sie Jesus nicht als Gott anerkennen, verehren sie ihn als Propheten. Sie verehren zudem Maria, Seine jungfräuliche Mutter, bisweilen rufen sie sie sogar mit Hingabe an. Zusätzlich erwarten Sie den Jüngsten Tag, an dem Gott ihre Wüsten allen geben wid, die von den Toten aufgeweckt wurden. Schließlich schätzen sie das moralische Leben und verehren Gott besonders durch Gebet, Almosen geben und Fasten.“ (S. 3)

Während also Muslime und Christen unterschiedliche Vorstellungen von Gott haben, ist die von ihnen verehrte Gottheit dieselbe.

Der Jihad gegen das christliche Kreuz

Raymond Ibrahim, 7. Juni 2019

Titel-Foto der 15. Ausgabe der Magazins Dabia des Islamischen Staats, Titel: „Brecht das Kreuz“.

Vor kurzem wurde ein 37 Jahre alter muslimischer Migrant in Rom wegen Mordes verhaftet, nachdem er einem Christen in die Kehle gestochen hatte, weil dieser ein Kruzifix um den Hals trug. „Religiöser Hass“ wird bei dem Verbrechen als „verschärfender Faktor“ angeführt.

Das ist kaum das erste Verbrechen aus „ religiösem Hass“, das in Italien im Kontext des Kreuzes geschah. Unter anderem gab es diese:

  • Ein muslimischer Junge afrikanischer Herkunft drangsalierte in der Schule ein 12-jähriges Mädchen, beleidigte sie und schlug schließlich auf sie ein, weil auch sie ein Kreuz trug.
  • Ein muslimischer Migrant drang in eine alte Kirche in Venedig ein und griff deren großes, 300 Jahre altes Kreuz an, brach dessen Arme ab und schrie dabei: „Alles in dieser Kirche ist falsch!“
  • Nachdem ein Kruzifix in der Nähe einer beliebten Moschee zerstört wurde, sagte der Bürgermeister des Bereichs in Bezug auf den/die Täter: „Bevor wir eine Show des Eins seins mit Muslimen veranstalten, sollten sie anfangen unsere Zivilisation und unsere Kultur zu respektieren.“

Fakt ist, dass islamische Feindseligkeit gegenüber dem Kreuz ein felsenfestes Phänomen ist – eines, das Kontinente und Jahrhunderte überschreitet; eines, das viel von der angeborenen Feindseligkeit des Islam gegenüber der Christenheit anzeigt.

Zum ersten ist das Kreuz nicht nur Ur-Symbol der Christenheit – für alle Konfessionen, einschließlich der meisten Formen des ansonsten Bilder stürmenden Protestantismus – sondern es symbolisiert auch den fundamentalen Dissens zwischen Christen und Muslimen. So erklärt Professor Sidney Griffith: „Das Kreuz und die Ikonen verkündeten öffentlich genau die Punkte des christlichen Glaubens, die der Koran, aus Sicht der Muslime, ausdrücklich bestreitet: dass Christus der Sohn Gottes war und dass er am Kreuz starb.“ Entsprechend „erregte die christliche Gepflogenheit das Kreuz zu verehren … oft die Verachtung der Muslime“, so dass es bei den muslimischen Eroberungen christlicher Länder von Anfang an einen „Feldzug zum Ausradieren öffentlicher Symbole des Christentums gab, besonders des bis dahin allgegenwärtigen Zeichens des Kreuzes“.

Dieser „Feldzug“ ist bis zum muslimischen Propheten Mohammed zurückzuverfolgen. Es wird berichtet, er „hatte eine derartige Abscheu vor der Form des Kreuzes, dass er alles mit dieser Form darauf zerschlug, das in sein Haus gebracht wurde“, schreib ein Historiker (Sword and Scimitar, S. 10). Mohammed behauptete auch, dass Jesus (der muslimische ‘Isa) am Ende der Zeiten selbst Wert darauf legen würde „das Kreuz zu zerschlagen“.

Heutige muslimische Geistliche bestätigen das. Scheik Abdul Azis al-Tarifi, ein saudischer Experte für islamisches Recht wurde nach den Urteilen darüber gefragt ob es jemandem – in diesem Fall Christen – erlaubt ist ein Kreuz zu tragen und davor zu beten; er sagte: „Unter keinen Umständen ist es einem Menschen gestattet das Kreuz zu tragen.“ Genauso wenig „darf es jemandem erlaubt werden zum Kreuz zu beten.“ Warum? „Weil der Prophet – Friede und Segen sei mit ihm – befohlen hat es [das Kreuz] zu zerschlagen.“

Die Geschichte des Islam ist ein Spiegel dieser Gesinnung. Der erwähnte Scheik al-Tarifi erklärte zum Beispiel auch, wenn es zu schwierig ist das Kreuz zu zerschlagen – beispielsweise bei einer großen Betonstatue – dann sollten Muslime zumindest versuchen eine ihrer Arme zu verunstalten, „damit sie nicht länger einem Kreuz ähnelt“. Historische und numismatische Beweise bestätigen, dass das Omajjaden-Kalifat, nachdem es im späten siebten Jahrhundert die byzantinische Staatskasse beschlagnahmte, befahl, dass eine oder beide Arme des Kreuzes auf den Münzen unkenntlich gemacht werden sollten, damit das Bild nicht länger einem Kruzifix ähnelt (Sword and Scimitar, S. 54).

Es gibt Zeugenaussagen im Überfluss aus den frühesten Invasionen in das christliche Syrien und Ägypten, dass Muslime systematisch jedes Kruzifix zerschlugen, das ihnen begegnete. Nach Angaben von Anastasius vom Sinai, der während der arabischen Eroberungen im siebten Jahrhundert lebte, „nahmen sich die Dämonen die Sarazenen [Araber/Muslime] zu ihren Gefährten. Und das mit Recht. Letztere sind vielleicht sogar noch schlimmer als die Dämonen“, denn während „die Dämonen regelmäßig vor den Geheimnissen Christi Angst haben“, worunter er das Kreuz zählt, „trampeln diese Dämonen aus Fleisch alles nieder, das ihnen unter die Füße kommt, verspotten es, setze es in Brand, zerstören es“ (Sword and Scimitar, S. 27).

In der Art, wie vor kurzem ein Kreuz mit Fäkalien an eine französische Kirche gemalt wurde, stellten Muslime 1147 in Portugal „mit großem Hohn diese Symbole des Kreuzes zur Schau. Sie spuckten darauf und wischten damit Stuhl von ihren Hintern.“ Jahrzehnte früher „spuckten Muslime in Jerusalem auf sie [Kruzifixe] und verzichteten nicht darauf vor aller Augen auf sie zu urinieren“. Selbst der angeblich „großherzige“ Sultan Saladin befahl: „Wer immer sah, dass das Äußere einer Kirche weiß ist, soll sie mit schwarzem Dreck überziehen“, und befahl „die Beseitigung eines jeden Kreuzes von der Kuppel einer jeden Kirche in den Provinzen Ägyptens“ (Sword and Scimitar, S. 17, 145, 162).

Damit muslimische Feindlichkeit dem Kreuz gegenüber nicht als abweichend betrachtet wird – begrenzt auf irgendeine obskure Aussage Mohammeds oder „uralte Geschichte“ – folgt eine sehr unvollständige Liste an Beispielen dafür, wie das Kruzifix weiterhin jeden „Alltags-Muslim“ in Wut versetzt:

Ägypten: Eine junge koptische Christin namens Maria wurde zu Tode zerfleischt, als ihr Kreuz sie für Randalierer der Muslimbruderschaft als Christin identifizierte. Gleichermaßen wurde der 17-jähirge Ayman, ein koptischer Schüler, von seinem muslimischen Lehrer und Mitschülern zu Tode gewürgt und geschlagen, weil er den Befehl seines Lehrers das Kreuz abzulegen verweigerte.

Pakistan: Als ein Muslim sah, dass Julie Aftab, eine Christin, ein Kreuz um den Hals trug, griff er sie an, zwang er Batteriesäure ihren Hals und spritzte sie ihr ins Gesicht – ihre Speiseröhre ist jetzt dauerhaft geschädigt, sie ist auf einem Auge blind und sie verlor beide Augenlider sowie die meisten ihrer Zähne.

Türkei: Ein zwölfjähriger Junge in der Türkei, der ein silbernes Kettchen mit Kreuz trug, wurde regelmäßig von muslimischen Klassenkameraden und Lehrern bespuckt und geschlagen.

Malaysia: Ein christlicher Friedhof in dem mehrheitlich muslimischen Land wurde mitten in der Nacht von Unbekannten angegriffen und geschändet. Mehrere Kreuze wurden zerstört, wobei ein „schweres Instrument verwendet wurde, um den Schaden anzurichten“. Unabhängig davon randalierte ein muslimischer Mob gegen eine kleine protestantische Kirche wegen des sichtbaren Kreuzes auf dem Gotteshaus. Es wurde rasch entfernt.

Malediven: Die Behörden mussten eine christliche Lehrerin retten, nachdem muslimische „Eltern drohten sie zu fesseln und von der Insel zu zerren“, weil sie „Christentum predigte“. Ihr Verbrechen bestand darin als Teil des Geographieunterrichts in der Klasse einen Kompass zu tragen – der mit einem  Kreuz verwechselt wurde.

Da die Präsenz des Islam in Europa zunimmt, sollte es nicht überraschen, dass auch Angriffe auf Kreuze zunehmen. Abgesehen von den erwähnten Attacken in Italien fanden die Folgenden in Frankreich und Deutschland statt, wo Anschläge auf Kirchen und Kreuze „heimisch“ geworden sind:

  • Ein Muslim führte kapitale Vandalismusanschläge gegen zwei Kirchen aus; dabei verbog er ein massives Bronzekreuz. (Bilder)
  • Christliche Kreuze und Grabsteine auf einem Friedhof wurden von einem Muslim beschädigt und geschändet (betrachten Sie sein Werk).
  • Ein Muslim kam von sich aus zur Behandlung in ein Krankenhaus und verfiel in eine plötzliche Raserei, weil es „zu viele Kreuze an der Wand“ gab. Er bezeichnete die Krankenschwester als „Hexe“ und „Faschistin“ und wurde physisch aggressiv.
  • Nachdem Muslimen eine eigene Sektion auf einem Friedhof gewährt wurde und nachdem ihnen erlaubt wurde ihre ausgeprägt islamischen Feiern abzuhalten, forderten dieselben Muslime, dass christliche Symbole und Kreuze auf dem Friedhof während islamischer Beerdigungen entfernt oder abgedeckt werden sollen.
  • Ein deutschsprachiger Bericht hält fest, dass allein in den Alpen und in Bayern rund 200 Kirchen angegriffen und viele Kreuze zerschlagen worden sind: „Die Täter sind oft jugendliche Randalierer mit Migrationshintergrund.“

Angesichts des oben Berichteten sollte es nicht überraschen, dass Gruppen wie der Islamische Staat in ihren Verlautbarungen an den Westen feindselige Bezüge auf das Kreuz machen: „Wir werden euer Rom erobern, eure Kreuze zerschlagen und eure Frauen versklaven, durch die Erlaubnis Allahs. … Wir werden Angst in die Herzen der Kreuzesanbeter gießen.“ Der Islamische Staat verbreitete sogar einmal ein Video, das zeigte, wie seine Mitglieder Kreuze in und auf mehreren Kirchen in den Gebieten unter seiner Herrschaft zerschlagen (inzwischen sind sie von YouTube gelöscht worden); er köpfte und erstach einen Mann mit seinem eigenen Kruzifix; und er veröffentlichte Bilder seiner Mitglieder, die christliche Kreuze und Grabsteine auf Friedhöfen unter seiner Zuständigkeit zerstörten.

Gleichermaßen erschien im Internet aus dem Libyen nach dem „Arabischen Frühling“ ein Video eines muslimischen Mobs, der einen Gemeinschaftsfriedhof bei Bengasi angriff. Als die Muslime die Grabsteine mit Kreuzen darauf traten und zerstörten, drängte der Mann, der das Video aufnahm, sie „das Kreuz der Hunde zu zerbrechen!“, während er und andere „Allahu Akbar!“ brüllten. Gegen Ende des Videos versammelt sich der Mob um ein riesiges Opferkreuz, das Ehrenmal des Friedhofs und begannen zu „Allahu Akbar“-Rufen darauf einzuhämmern. Andere christliche Friedhöfe in Libyen haben ähnliches erlitten.

Im Irak kamen Bilder eines christlichen Friedhofs auf, der vom Islamischen Staat verwüstet wurde. Zerschlagene und zerstreute Kreuze tauchen auf. Auf einem Bild brachen Jihadisten einen Sarg auf, schlugen der verhutzelten Leiche den Kopf ab und warfen die sie umgebenden Kreuze zu Boden.

So sehen die Geschichte und der Fortbestand des islamischen Hasses auf das Kreuz aus – auf das Symbol, das den Kern des christlichen Glaubens symbolisiert, nämlich den Tod und die Auferstehung Christi, zwei Ereignisse, die der Islam vehement bestreitet.

Der Jihad gegen das Kreuz begann mit Mohammed, wurde von den frühen Kalifen ausgetragen und geht bis in unsere Tage mit den Jihadisten der Welt weiter, ganz zu schweigen vom gelegentlichen „Alltagsmuslim“.