Hagia Sophia: Türkische Märchen und Historische Fakten

Raymond Ibrahim, 15. Juli 2020

Millionen orthodoxer und andere Christen in aller Welt waren entweder schockiert, wütend und/oder traurig, als sie vor kurzem erfuhren, dass die Türkei gerade die Umwandlung des Museums Hagia Sophia – ursprünglich als orthodoxe Kathedrale gebaut und ein Jahrtausend lang so genutzt – in eine Moschee genehmigt wurde.

In einer langen Rede zur Begründung dieser Entscheidung, die er persönlich herbeiführte, sagte der türkische Präsident Erdoğan Folgendes:

Die Eroberung Istanbuls [Konstantinopels] und die Umwandlung der Hagia Sophia [Griechisch für „Heilige Weisheit“] in eine Moschee gehört zu den glorreichsten Kapiteln der türkischen Geschichte. Am 29. Mai 1453 betrat der [osmanische] Sultan Mohammed II. die Stadt nach einer langen Belagerung und begab sich direkt in die Hagia Sophia. Als die Byzantiner im Inneren der Hagia Sophia voller Angst und neugierig ihr Schicksal erwarteten, betrat Mohammed die Hagia Sophia, versicherte den Menschen, dass sie ihr Leben und ihre Freiheiten behalten würden… Dann sagte er den ersten adhan [Gebetsruf] auf. Damit beurkundete er seine Eroberung. Dann führte er in einer Ecke der Hagia Sophia zwei Dankbarkeits-Kniefälle aus. Mit diesem Schritt demonstrierte er, dass er die Hagia Sophia zu einer Moschee gemacht hatte… Die Kuppeln und Wände dieses großartigen Ortes der Anbetung schwangen seitdem 481 Jahre lang mit Gebeten und tabirs [„Allahu Akbar“-Rufen] mit [bis sie 1934 zum Museum wurde].

Eine solch andächtige Nacherzählung  ist nur geringfügig hagiographischer als die Haltung führender türkischer Historiker wie Professor Selim Akdogan. Auf Al-Jazira bestand er kürzlich darauf, dass Sultan Mohammed die Hagia Sophia eigentlich von den eroberten christlichen Kirchgängern „gekauft“ habe.

Ist diese rosige Wiedergabe korrekt? Glücklicherweise müssen wir uns nicht auf türkische Propaganda verlassen; wir haben Primärquellen, die genau beschreiben, was die Türken und Sultan Mohammed nach der Eroberung Konstantinopels und seiner Hagia Sophia 1453 taten. (Alle in der folgenden Schilderung verwendeten Zitate wurden zeitgenössischen Quellen entnommen, zumeist von Augenzeugen, wie sie in Kapitel 7 von Sword and Scimitar dokumentiert sind.)

Als sie am 29. Mai 1453 erst einmal in der Stadt waren, „gaben die wütenden türkischen Soldaten kein Pardon“:

Als sie ihr Massaker veranstaltet hatten und es keinen Widerstand mehr gab, waren sie erpicht darauf zu plündern und durchstreiften die Stadt, stahlen, plünderten, töteten, vergewaltigten, nahmen Männer, Frauen, Kinder, alte Männer, junge Männer, Mönche, Priester, Menschen aller Arten und in allen Zuständen… Es gab Jungfrauen, die aus unruhigem Schlaf aufwachten und diese Räuber mit blutigen Händen und wutverzerrten Gesichtern über sich stehend vorfanden… [Die Türken] zerrten sie, rissen sie, entehrten sie, vergewaltigten sie an den Kreuzungen und ließen sie sich den furchtbarsten Verbrechen unterwerfen… Zarte Kinder wurden brutal von den Brüsten ihrer Mütter gerissen und Mädchen wurden erbarmungslos fremden und furchtbaren Einheiten gegeben und eintausend andere furchtbare Dinge geschahen…

Weil tausende Bürger geflohen waren und sich in der Hagia Sophia versteckten, bot die uralte Basilika eine exzellente Sklavlenernte, sobald ihre Türen mit Äxten aufgeschlagen waren. „Einer der Türken sah nach der gefangenen Person, die am wohlhabendsten zu sein schien, ein zweiter bevorzugte ein hübsches Gesicht unter den Nonnen… Jeder räuberische Türke war erpicht darauf seine Gefangene an einen sicheren Ort zu bringen und dann zurückzukehren, um sich einen zweiten und einen dritten Preis zu sichern… Dann konnte man lange Ketten Gefangener die Kirche und ihre Heiligtümer verlassen sehen, die wie Vieh oder Schafherden getrieben wurden.“

Manchmal bekämpften sich die Sklavenhalter bis zum Tod wegen „irgendeiner wohlgeformten jungen Frau“, auch wenn viele der letzteren es „vorzogen sich in die Brunnen zu werfen und zu ertrinken, statt den Türken in die Hände zu fallen“.

Nach dem sie die Hagia Sophia, eine der größten und ältesten Kirchen der Christenheit – zur Zeit ihrer Eroberung fast tausend Jahre alt – in Besitz genommen hatten, „betrieben die Invasoren alle Arten von Widerwärtigkeiten darin, machten sie zu einem öffentlichen Bordell“. Auf „ihren heiligen Altären“ inszenierten sie „Perversionen mit unseren Frauen, Jungfrauen und Kindern“, darunter mit „der Tochter des Großfürsten, die sehr schön war“. Sie wurde gezwungen „sichmit dem Kruzifix unter ihrem Kopf auf den Großaltar der Hagia Sophia zu legen und sich dort vergewaltigen zu lassen“.

Als Nächstes „paradierten sie das [Haupt-] Kruzifix [der Hagia Sophia] in verhöhnender Prozession durch ihr Lager, schlugen Trommeln vor ihm, kreuzigten Christus erneut mit Bespucken und Gotteslästerungen und Flüchen. Sie setzten ihm eine türkische Mütze auf und riefen spöttisch: „Seht, der Gott der Christen!“

Praktisch alle anderen Kirchen in der alten Stadt erlitten dasselbe Schicksal. „Die Kreuze, die auf den Dächern oder an den Wänden der Kirche angebracht waren, wurden herabgerissen und auf ihnen herumgetrampelt.“ Die Eucharistie wurde auf den Boden geworfen; heiligen Ikonen wurde das Gold genommen, sie wurden „auf den Boden geworfen und getreten“. Bibeln wurde die goldene oder silberne Beleuchtung genommen, bevor man sie verbrannte. „Ikonen wurden ausnahmslos den Flammen übergeben.“ Patriarchengewänder wurden Hunden auf die Hüften gelegt; Priestergewänder wurden auf Pferde gelegt.

„Überall war Unglück, jeder wurde von Schmerz berührt“, als Sultan Mohammed schließlich groß in die Stadt einzog. „In jedem Haus gab es Wehklagen und Weinen, Schreie an den Kreuzungen und Trauer in allen Kirchen; das Stöhnen Erwachsener und die Schreie der Frauen begleiteten Plünderung, Versklavung, Aufteilung und Vergewaltigung.“

Der Sultan ritt zur Hagia Sophia, stieg vom Pferd und ging hinein, „bestaunte den Anblick“ der großen Basilika. Nachdem sie von ihren Kreuzen, Statuen und Ikonen gesäubert war – Mohammed höchstpersönlich kippte ihren Hauptaltar um und trampelte darauf herum – befahl er einem Muezzin die Kanzel zu besteigen und „ihre abscheulichen Gebete erklingen zu lassen. Dann stieg dieser Sohn des Frevels, dieser Vorreiter des Antichristen, auf den heiligen Tisch, um seine eigenen Gebete von sich zu geben“, womit er „aus der Großen Kirche in einen heidnischen Schrein für seinen Gott und seinen Mahomet machte.“

Um seinen Triumph abzurunden ließ Mohammed die „elenden Bürger Konstantinopels“ während den abendlichen Feiern vor seine Männer schleifen und „befahl, dass zur Belustigung viele von ihnen in Stücke gehackt werden“. Der Rest der Bevölkerung der Stadt – volle fünfundvierzigtausend – wurden in Ketten gelegt, um als Sklaven verkauft zu werden.

So viel zu Erdoğans Behauptung, dass Sultan Mohammed „den Menschen ihrer Leben und Freiheiten versicherte“ oder dass die Hagia Sophia ordentlich „gekauft“ wurde.

Auf jeden Fall ist dies die Geschichte, die Millionen Türken rühmen. In den bereits erwähnten Worten Erdoğans, ihres Präsidenten: „Die Eroberung Istanbuls und die Umwandlung der Hagia Sophia in eine Moschee gehören zu den prächtigsten Kapiteln der türkischen Geschichte.“

Wenn Eroberung, unfassbare Gräueltaten und Vergewaltigungen, die Schändung der Kirchen – alle im Namen des Jihad begangen – „die prächtigsten Kapitel der türkischen Geschichte“ sind, dann fragt man sich, wie die Ruhmes-Zukunftspläne der Türkei aussehen.

Anmerkung: Zitierte Auszüge in der obigen Schilderung sind dem Buch Sword and Scimitar: Fourteen Centuries of War between Islam and the West, entnommen.

Wer war der muslimische Jesus?

Isaac Marshall, Jihad Watch, 25. Juli 2020

„Wer, sagen sie, dass ich bin?“, sind die ersten Worte des Videos des Emir-Stein Center über Isā, die islamische Version von Jesus. Allerdings sehen wir in diesem geschmacklosen Video ausschließlich Unterstellungen und Ablenkung durch Schwester Marianne Farina über das, was der Islam über Jesus denkt. Das ganze Video hindurch ist zu hören, wie sehr Jesus in der muslimischen Gemeinschaft verehrt wird. Das ist weit von der Wahrheit entfernt; sein Gedenken wird getrübt, sein Auftrag auf Erden entheiligt und seine Bedeutung gekapert.

Farina beginnt damit, dass sie Jesu Titel im Islam untersucht: „Geist von Gott, Messias, ein von Gott Gesegneter, Wort Gottes und prophetischer Botschafter Gottes.“ Der Titel „Messias“ (der u.a. in Sure 3,45 zu finden ist) verursacht dem Islam einige theologische Probleme. Der Titel wird im Koran siebenmal verwendet und obwohl er nicht definiert wird, wird er für niemanden sonst verwendet. Sure 10,94 gebietet den Muslimen: Und wenn du im Zweifel bist über das, was Wir zu dir niedersandten, so frage diejenigen, die vor dir die Schrift gelesen haben. Fürwahr, die Wahrheit ist zu dir gekommen von deinem Herrn; sei also nicht der Zweifler einer.“ Somit können wir uns ansehen, was die Christen im Evangelium, wie es damals existierte, in Bezug auf die Bedeutung des Messias verstanden. Das ist leicht zu sehen. Christen sehen Jesaja 9,6-7 als Erklärung für den Grund, warum Jesus der Messias ist, da hier prophezeit wird, dass ein Sohn geboren werden wird, der der allmächtige Gott ist. Das widerspricht Sure 112,3: Er zeugt nicht und ward nicht gezeugt.“ Damit widerspricht das christliche Verständnis des Messias der Lehre des Islam und Muslime werden im Koran angeleitet die Christen über Dinge hinzuzuziehen, die in der islamischen Offenbarung in Zweifel stehen.

Marianne Farina sagt dann, Muslime würden glauben „Jesus ist ein Prophet, dem eine besondere Botschaft gegeben wurde, das Evangelium, Injil.“ Auch das verursacht dem Islam ein Problem. Das Evangelium, dessen Wahrheit in Sure 3,3-4 bestätigt wird, widerlegt den Islam und Mohammed, indem erklärt wird, dass Jesus der Sohn Gottes ist, der den Koran wiederholt bestreitet. Um daraus Sinn zu machen müssen Muslime argumentieren, dass sowohl das Evangelium als auch die Torah entstellt worden sind, obwohl kein Vers im Koran dies über das eine wie das andere sagt und es keine historischen Belege für Verfälschungen gibt. Darüber hinaus bedeutet Verfälschung, dass der gesamte unterstellte Auftrag „des Propheten“ Isā ein solcher Fehlschlag war.

Marianne Farina legt dann nahe, dass das Evangelium das Kommen Mohammeds weissagte. Dass ein Christ sagt oder auch nur anerkennt, es bestehe die Möglichkeit, dass dieses Argument legitim sei, ist unfassbar. Die Idee stammt ursprünglich aus Sure 7,157, wo Allah erklärt: Die folgen dem Gesandten, dem Propheten, dem Makellosen, den sie bei sich in der Thora und im Evangelium erwähnt finden.“ Das beweist, dass die Autoren dieses Abschnitts nicht glaubten, dass die Bibel verfälscht war; diese Idee kam später, um zu versuchen den Widerspruch zwischen dieser Äußerung und der Ablehnung der christlichen Theologie durch den Koran zu übertünchen. Denn Muslime, die dem Koran gehorchen und das Evangelium hinzuziehen, werden entdecken, dass Jesus kein Prophet war und in der Tat behauptete Gott zu sein und gekreuzigt wurde.

Dieser Abschnitt macht es Muslimen auch zur Aufgabe Mohammed in der Bibel zu finden. Dementsprechend hat es einige lächerliche Versuche gegeben Mohammed sowohl im Alten wie im Neuen Testament aufzutreiben, beispielsweise 5. Mose 18,18, Hohelied 5,16 und Johannes 14,6, aber alle schlagen jämmerlich fehl. Wenn Schwester Farina aufrichtig glaubt, dass der Islam auch wahr ist, sollte sie erklären, wo sie behauptet Mohammed in der Bibel gefunden zu haben. Vielleicht wollte sie sagen, dass dies im Islam geglaubt wird, aber die Art, wie sie es ausdrückte, lässt es anders erscheinen. Das war überraschend, auch angesichts der langen Liste an Christen in Videos des Emir-Stein Center, die auf den Propheten des Islam als „Der Prophet Mohammed“ verweisen.

Farina sagt dann weiter, dass Jesu Lehren und Ethik in den Hadithen zu finden sind, aber diese Abschnitte verblassen zur Bedeutungslosigkeit neben der gewaltigen Anzahl widerlicher, unmoralischer und nach christlichen Standards satanischer Lehren Mohammeds, die auch in den Hadithen aufgezeichnet sind. Wichtiger ist noch, dass die Abschnitte, auf die Farina verweist, im Vergleich zu Allahs direktem, perfekten, unveränderbaren, ewigen, perfekt erhaltenen Wort im Koran irrelevant sind.

Schwester Farina gibt zu, dass der Islam nicht glaubt, dass Jesus Gott ist, auch nicht an das christliche Konzept der Ursünde oder folglich daran, dass Jesus ein Retter ist oder jemand, der die Menschheit erlöst. Hier stößt sie auf eine Goldgrube, ohne es zu merken. Ohne diese Konzepte von Jesus wie er war oder behauptete zu sein: Wie viel von Jesus steckt wirklich in den islamischen Quellen? In den heiligen Büchern des Christentums ist Jesus der Fleisch gewordene Gott, der auf die Erde kam, um die Sünden der Menschheit zu sühnen. Warum also behauptet Farina, wenn ihm das genommen ist und er als sterblicher Mensch vorgestellt wird – und noch dazu als Gescheiterter – immer noch, dass der Islam Jesus respektiert?

Zur Kreuzigung führt Farina detailliert aus, dass der Islam nicht glaubt, dass Jesus gekreuzigt, sondern von Allah ins Paradies aufgenommen wurde. Interessanterweise passt diese Sichtweise nicht ganz in die islamische Sicht, wenn wir annehmen, dass Marianne Farina diese Himmelfahrt vor die Kreuzigung legt. Das würde das „Zeichen des Jona“-Argument von Ahmed Deedat und Zakir Naik komplett entkräften, aber das werden wir ignorieren. Eine der nichtmulismischen Lieblingsquellen beim Argumentieren gegen Christen in einem einmütigen Feld an Gelehrten und Historikern, Dr. Bart Ehrman, beschreibt die Kreuzigung als „historische Gewissheit“.

Abgesehen von einigen irrelevanten Zitaten berühmter Muslime aus der Geschichte ist Farinas letztes wichtiges Argument in diesem Video, dass „es zwar stimmt, dass die islamische Tradition zu Jesus sich von katholischer Lehre unterscheiden, es aber auch stimmt, dass wir einige gemeinsame Überzeugungen und Liebe teilen“. Ihre Beispiele sind: beide Religionen glauben an die Jungfrauengeburt, beide haben großen Respekt für die Geheimnisse von Gottes Wort unter uns und beide teilen eine Liebe für Jesus und eine Bereitschaft aus seinem Leben und Lehren zu lernen.

Die zweite und die dritte Behauptung sind höchst tendenziös. Sie sind beide trügerisch in der Formulierung der Redewendungen „Gottes Wort“ und „eine Bereitschaft aus seinem Leben und Lehren zu lernen“. Wenn Gottes Wort und Jesu Leben und Lehren in Islam und Christentum völlig unterschiedlich sind, wie kommt es zu diesen Übereinstimmungen? Der Denkfehler dieser Zweideutigkeit zwischen dem Jesus des Christentum und dem historischen Jesus und dem Isā des Islam wird von Sprechern der Muslime in der Regel verwendet, um für Christen den Islam attraktiv zu machen; es ist schockierend eine katholische Nonne zu erleben, die denselben gefährlichen Trick anwendet. Das Wort des Gottes der Christenheit und das Wort des Gottes des Islam sind völlig gegensätzlich. Ich könnte argumentieren, dass Muslime „Isā“ nicht einmal lieben, aber auf jeden Fall lieben sie nicht den Fleisch gewordenen Gott, den Jesus des Christentums.

Mit Hass indoktriniert: Palästinensische Schulen sind typisch muslimische Schulen

Raymond Ibrahim, 24. Juli 2020

Palästinensische Schulkinder mit Hass zu indoktrinieren und gegen die Existenz Israels zu sein grassiert, stellte eine gerade durchgeführte Studie fest, nachdem fast 400 Schulbücher und mehr als 100 Lehrerhandbücher untersucht wurden, die das Bildungsministerium der palästinensischen Autonomiebehörde zwischen 2013 und 2020 ausgegeben hat.

Nach Angaben des Autors Dr. Arnon Groiss vom Meir Amit Intelligence and Terrorism Information Center hat diese Bildung der Aspekte:

[1] Delegitimierung der Existenz des Staates Israel und die Anwesenheit von Juden im Land Israel, einschließlich der Ablehnung der Existenz von jüdischen heiligen Stätten im Land Israel; [2] Dämonisierung Israels und der Juden: „Der zionistische Feind“ ist gemäß der Beschreibung in den Schulbüchern insgesamt böse und stellt eine existenzielle Bedrohung für die Palästinenser dar, die als ultimative Opfer beschrieben werden, ohne gemeinsame Verantwortung für den Konflikt; und [3] Heranabildung zu einem gewalttätigen Kampf zur Befreiung des Landes Israel (Palästina) ohne Bildung zu Frieden und Koexistenz. In keinem der PA-Schuldbücher ist irgendeine Aufforderung zur friedlichen Lösung des Konflikts oder irgendeine Erwähnung der Koexistenz mit Israel zu finden.

Ein ausgesprochen religiöses Element durchdringt weiterhin die palästinensischen Ansichten zu Israel, soweit sie sie nicht sogar dominiert. Nach Angaben eines früheren Berichts zu diesem Thema, ebenfalls von Groiss, werden „Juden außerhalb des Konflikts auch im religiösen Kontext dämonisiert. Sie werden als seit Beginn an korrupte Nation und als Feinde des Islam seit den frühesten Tagen dargestellt.“

Unter Anführung des Koran und anderer islamischer heiliger Schriften lehren palästinensische Schulbücher: „Die Korruption der Kinder Israel auf Erden war der Grund für ihre Vernichtung und wird es sein“; und obwohl er mit ihnen verbündet war, war sich Mohammed „der Hinterlist und Verschwörungen der Juden bewusst“.

Darüber hinaus „islamische traditionelle Ideale des Jihad und des Märtyrertums werden verherrlicht und ihnen einen besondere Rolle im Befreiungskampf zugewiesen. Tatsächlich gibt es eine Sprachübung, die zu Märtyrertum besonders ermutigt.“

Dass palästinensische Schulkinder dazu indoktriniert werden Juden zu hassen scheint zwar eine Besonderheit des israelisch-palästinensischen Konflikts zu sein – heißt, es mag als Produkt von Politik und Missständen erscheinen – aber tatsächlich ist es Teil eines größeren Trends: Schulbücher in einer Vielzahl anderer muslimischer Staaten lehren ebenfalls Hass auf „andere“ – selbst diejenigen, die weit von einer Position entfernt sind Muslime zu „unterdrücken“ werden in Wirklichkeit von diesen unterdrückt.

2018 zum Beispiel gab die US-Kommission für internationale religiöse Freiheit eine Erklärung aus, in der es hieß, es sei „enttäuschend, in saudischen Schulbüchern aufhetzerische Inhalte zu finden, von denen man vorher annahm, dass sie entfernt worden seien“. Die Kommission „entdeckte Inhalt, der für Gewalt und Hass auf religiöse Minderheiten und andere wirbt“, oft in Verbindung zur islamischen Doktrin der „Loyalität und Feindseligkeit“, die von Muslimen auf Grundlage des Koran (z.B. Sure 60,4) verlangt zu lieben, was Allah liebt und zu hassen, was Allah hasst – wozu „Ungläubige“, also Nichtmuslime, gehören.

Ein gesonderter Bericht, veröffentlicht von Human Rights Watch im Jahr 2017, berührte den Indoktrinationsprozess: „Schon im ersten Schuljahr werden Schüler in saudischen Schulen Hass auf alle gelehrt, die als einen anderen Glauben habend oder einer anderen Denkschule angehörig wahrgenommen werden … Die Lektionen in Hass werden mit jedem folgenden Jahr verstärkt.“ Weiter Besorgnis erregend ist, dass solche hasserfüllten Texte nicht auf saudische Schulen begrenzt sind, sondern weiterhin weithin in Madrassen in der ganzen Welt, einschließlich in den USA, verbreitet werden.

Schulen in Pakistan lehren ihre Kinder weiterhin „Christen und andere religiöse Minderheiten zu hassen“, stellte ein Bericht aus 2017 fest.

Statt Hass-Material zu verringern und von religiösem Extremismus abzubringen [wie die Regierung es nach einem besonders tödlichen islamischen Terroranschlag auf eine Schule versprach, bei der im Jahr 2014 132 Schüler getötet wurden] scheint das Gegenteil zu geschehen, wobei der Trend zu einem noch einseitigeren Lehrplans zuzunehmen scheint und in Pakistans öffentlichen Schulen noch mehr religiöser Extremismus gelehrt wird.

Ein pakistanisch-christlicher Leiter sagte 2019, dass religiöse „Minderheiten als Ungläubige betrachtet und in Schulbüchern negativ dargestellt werden, die Vorurteile gegen Minderheiten propagieren.“ Deswegen:

Geben viele Minderheiten ihren Kindern islamische Namen, damit sie nicht als Christen ausgesondert zu potenziellen Zielen für Diskriminierung in Grund- und Mittelschulen sowie auf Oberschulebene werden… in vielen Fällen werden Minderheiten angehörende Schüler in öffentlichen Schulen misshandelt.“

Auch Schulbücher in der Türkei dämonisieren Nichtmuslime. Eine ehemalige Muslima, die zum Christentum konvertierte, sprach aus eigener Erfahrung, als sie erklärte, dass „ihre Meinung von Christen sehr schlecht war, wegen all der Dinge, die sie und andere in einer muslimischen Gesellschaft über Christen gelehrt wurden“. Nach Angaben der Konvertitin, die heute in den USA lebt und das Pseudonym Cerya Little angenommen hat, „ist eine christenfeindliche Gesinnung ein großer Teil der nationalen Identität, deshalb steht jeder oder alles, was Christliches propagiert, automatisch unter Verdacht“.

Schulbücher lehrten sie, dass „es die Christen waren, die das Land und die Reichtümer der muslimischen Welt plündern wollen“ und dass Türken nur damit reagierten „zu verteidigen, was rechtlich ihres war“. (In Wirklichkeit besteht die heutige Türkei aus Gebieten, die mehr als ein Jahrtausend christlich waren, bevor sie im Namen des Jihad brutal erobert wurden.)

„Alles wird verwendet, um die Christen wie Verbrecher aussehen zu lassen“, sagte sie und fügte hinzu: „Das ist in allen muslimischen Ländern dasselbe.“

Und das ist der Punkt. Wenn palästinensische Schulkinder indoktriniert werden Israel und Juden zu hassen, weil sie „ihnen das Land gestohlen“ hätten und sie überhaupt unterdrücken, was erklärt dann die Tatsache, dass andere Kinder überall in der islamischen Welt ebenfalls indoktriniert werden andere Nichtmuslime zu hassen, insbesondere entrechtete christliche Minderheiten, die, weit davon entfernt über Muslime zu „herrschen“, jetzt von ihnen verfolgt werden?

Die Antwort – das im Islam tiefsitzende Gefühl von Herrenmenschentum und Hass auf „den anderen“ – sollte offensichtlich sein.

Stattdessen hilft Hass auf entmachtete religiöse Minderheiten tatsächlich zu erklären, warum Israel derart verunglimpft wird. Wenn, wie es muslimischen Kindern gelehrt wird, Ungläubige immer zu ihren Füßen legen müssen – „Muslime sind die Herren Jerusalems und keine Stimme soll höher sein als ihre Stimme [dort]“, lehren palästinensische Texte – dann wird wohl nur kriegerische Empörung übrig bleiben, wo immer Muslime sich unter der Obrigkeit von „Ungläubigen“ befinden.

„Juden, die die Al-Aqsa überfallen“

Elder of Ziyon, 27. Juli 2020

Natürlich verstärken die muslimischen Antisemiten während der Woche von Tischa B’Av ihre Tempelleugnung.

Felesteen „berichtet“: „Tempelgruppen beginnen Überfälle auf die Al-Aqsa-Moschee.“

Dutzende Siedler setzten ihre Einfälle in die Höfe der gesegneten Al-Aqsa-Moschee fort; sie wurden von den Besatzungsstreitkräften beschützt, die in der Gegend stationiert wurden, um die Erstürmungsoperation zu ermöglichen.

Lokale Quellen berichteten, dass eine Reihe Siedler, begleitet von Rabbinern, die Vorhöfe der Al-Aqsa stürmten und talmudische Rituale in ihren Vorhöfen ausführten.

Der Prediger der Al-Aqsa-Moschee, Scheik Ikrima Al-Maqdisi warnte vor der großen Gefahr durch die Erstürmungen der Al-Aqsa-Moschee, über die die Besatzung dort eine neue Wirklichkeit aufzwingen will.

Der Al-Aqsa-Prediger sagte, die Besatzung nimmt viele religiöse Gelegenheiten der Juden als Vorwand wahr die Stürmungen der Moschee zu intensivieren und ihr israelische Souveränität aufzuzwingen.

Scheik Sabri bestätigte, dass die Zionisten feiern, was sie die „Zerstörung des Tempels“ nennen und sie wissen nicht, wo er ist, aber sie nutzen den Feiertag als Vorwand für die Rechtfertigung dafür die Al-Aqsa-Moschee mit falschen Ansprüchen zu verjuden,

Sheik Ikrima Sabri hat in letzter Zeit auf die Tränendrüsen gedrückt, um Muslime zum Jihad gegen jeden Juden aufhetzen, der den heiligsten Ort des Judentums besuchen will, den Muslime eroberten, ganz ähnlich dem, was wir bei der Hagia Sophia in der Türkei gerade erlebten.

Das beliebteste Video auf der Internetseite des israelischen Gesundheitsministeriums soll arabisches Leben retten

Elder of Ziyon, 22. Juli 2020

Erinnern Sie sich ans Frühjahr, als Hasser versuchten Israel zu beschuldigen, es enthalte Arabisch sprechenden Einwohnern Israels Informationen über COVID-19 vor?

Das war natürlich alles falsch.

Aber das beliebteste Video auf der YouTube-Seite des israelischen Gesundheitsministeriums richtet sich direkt an israelische Muslime und wie sie im Ramadan COVID-19-frei bleiben können.

Es hat erstaunliche 3,1 Millionen Zugriffe. Doppelt so viele, wie es Muslime in Israel gibt.

Das heißt wahrscheinlich, Muslime in anderen Ländern bekommen einige ihrer Informationen zu COVID-19 aus – Israel.

In der Corona-Krise: Tot den „dreckigen“ Christen, Liebe für „reine“ Muslime

Raymond Ibrahim, 6. April 2020 (FrontPage Magazine)

Salim Masih, bevor er infolge der Folter starb, der er wegen „Verschmutzung“ muslimischen Wassers unterzogen wurde.

Die islamische Weltsicht – selbst in Bezug auf Dinge wie eine Seuche (d.h. den Coronavirus) – basiert im Wesentlichen auf einer Gegensätzlichkeit: Alles und jedes nicht Islamische ist böse, dreckig, muss gemieden, gehasst und bekämpft werden („jihad“); alles Islamische ist gut, sauber, muss begrüßt und dafür muss gekämpft werden.

Ein christlicher Jugendlicher fand das vor kurzem auf die harte Tour heraus. Saleem Masaih (22) wurde gefoltert und getötet, weil er in Pakistan Wasser aus dem Brunnen seines Arbeitgebers nutzte. Empört beschuldigten die Muslime ihn ein „dreckiger Christ“ zu sein, der „das Wasser verschmutzt hatte“. Eine Reihe gleichermaßen erboster Muslime, die daran Anstoß nahmen, „schworen ihm eine Lektion zu erteilen“, sie „schleppten ihn zu ihrer Rinderfarm, wo sie ihm die Hände fesselten, seine Füße zusammenketteten und ihn fortgesetzt mit Stöcken und Eisenstangen folterten“. Bevor er infolge seiner schweren Wunden starb, erzählte Saleem seiner Familie, dass er „nur gefoltert wurde, weil er Christ war“. Was den Arbeitgeber angeht, bestand der darauf, dass er kein Verbrechen begangen hatte; es war immerhin der ermordete Christ, der „das Verbrechen begangen hatte ihr Wasser zu verunreinigen“, sagten seine muslimischen Mörder und daher war diese Strafe – Folter und Tod – „gerechtfertigt“.

Gewalttätige und mörderische Ausbrüche von Muslimen, wo immer „dreckige“ Christen Wasser ersterer trinken oder nutzen, sind nicht unüblich. Allein in Pakistan wurde Javed Anjum, ein weiterer junger Christ, getötet, nachdem er in eine Falle gelockt und volle fünf Tag lang gefoltert wurde, weil auch er die Frechheit hatte Wasser aus einer Madrassa zu trinken. Und dann gibt es natürlich einen überaus berüchtigten Fall von Christenverfolgung in Pakistan, den von Asia Bibi: Sie wurde angegriffen, geschlagen, fälschlich der Blasphemie beschuldigt und entsprechend ein Jahrzehnt lang inhaftiert – alles, weil auch sie, damals Arbeiterin auf einer Farm, muslimisches Wasser getrunken hatte.

Das ist weniger ein pakistanisches als vielmehr ein islamisches Phänomen. Dr. Abdulla Badr – ein ägyptischer-muslimischer Gelehrter mit Abschluss von der al-Azhar Universität und ehemaliger Professor für islamische Exegese – erklärte einmal während einer auf Video aufgezeichneten Konferenz, dass er derart „angewidert“ von Christen ist, dass er, sollte ein Christ seine Tasse berühren, nicht daraus trinken würde: „Ich werde so angeekelt, Mann, ich kann ihren Geruch nicht ausstehen … Ich mag sie nicht, das ist meine Entscheidung. Und sie ekeln mich an; ihr Geruch, ihr Aussehen, alles. Ich verspüre Ekel, Ekel!“

Badr fügte hinzu, dass er einmal in Ägypten ein Geschäft  betrat, um Essen zu kaufen, aber als er die Kreuze und christliche Ikonen an der Wand sah und begriff, dass der Inhaber Christ war, gab er das Essen auf der Straße sofort weg.

Vergleichen Sie solches Verhalten mit muslimischem Verhalten gegenüber ihren Glaubensbrüdern; da ist nichts zu „ekelhaft“, anscheinend weil ein Muslim niemals etwas verschmutzen kann. Tatsächlich ermutigen derzeit Muslime andere Muslime miteinander in körperlichen Kontakt zu treten, trotz weltweiter Ängste sich mit COVID-19 anzustecken. „Von einem anderen Muslim gegessenes Essen zu teilen führt zu Shifa (Heilung) und nicht zu Corona“, erklärte gerade ein muslimischer Mann in den sozialen Medien. „Der Islam lehrt uns, dass Händeschütteln Liebe verbreitet, nicht den Coronavirus“, sagte ein anderer. (Behalten Sie im Hinterkopf, dass Hände schütteln auf Mitmuslime beschränkt bleiben sollte; gemäß eines recht bekannten Hadith ordnete Mohammed an, dass Muslime den Gruß Salaam nicht Juden und Christen entbieten, sondern sie stattdessen in enge Seitengassen drängen sollten.)

Andernorts in der islamischen Welt protestieren Muslime gegen die Idee einer vorübergehenden Schließung von Moscheen, weil ganz klar nichts, was mit dem Islam und besonders mit islamischem Gottesdienst zu tun hat sie krank machen kann. Folglich haben „radikale schiitische Kleriker im Iran ihren Druck auf Ayatollah Ali Khamenei erhöht die größten heiligen Stätten des Staates offen zu halten – wo die Schreine zu küssen und zu berühren üblich ist; damit befindet sich das islamische Regime in einer heiklen Lage, nachdem einer der prominentesten Ärzte warnte, dass Millionen an der chinesischen Coronavirus-Infektion sterben könnten“.

Ein anderer Bericht von Breitbart hält fest, dass „Online-Videos auftauchten, die zeigen, wie Gläubige Schreine ablecken und küssen, um zu zeigen, dass sie keine Angst davor haben, sich während des eskalierenden Coronavirus-Ausbruchs in der Islamischen Republik zu infizieren“. Hussein Ravazadah, dessen Titel „Experte zu iranisch-islamischer Medizin“ lautet, gibt an: „Wir sind nach Qom gekommen, in die Moschee und zu privaten Treffen, wir werden jedermann küssen. Wir werden uns mit jedem treffen.“ Breitbart fährt fort: „Irans heilige Orte ziehen Schiiten aus der ganzen muslimischen Welt zu Pilgerreisen an, womit sie wahrscheinlich den Virus über die gesamte Region verbreiten.“

Wenn Muslime des Iran so überzeugt sind, dass nichts an ihrem Glauben oder den Gläubigen jemals Seuchen verbreiten kann, dann sollte es nicht überraschen, dass Muslime in praktisch jedem Staat, in dem die Obrigkeit vorläufig Versammlungen in Moscheen verboten hat, ebenfalls protestieren. In Bangladesch „schrien zehntausende Muslime auf … während sie den Behörden trotzten, um öffentliche Massengebetsversammlungen zu veranstalten, gerade zu dem Zeitpunkt, als die südasiatischen Staaten die ersten Toten der globalen Pandemie berichteten.“ Bilder dieser gewaltigen Zahlen zeigen dicht gedrängte Muslime, die praktisch übereinander stolpern.

In Ägypten erzählte der salafistische Kult-Scheik Mustafa al’Adawi Muslimen: „Lasst die Politiker nicht auf diese Weise über euch bestimmen, die Obrigkeit sind Säkularisten, die die Religion [Islam] ohnehin nicht lieben und das als Vorwand benutzen. Geht überall mit Leuten auf der Straße beten, selbst im Dreck, denn die Erde ist eine Moschee [wörtlich: ein masjid, ein Ort zum Knien] und ihr Boden ist rein“, zitierte er Mohammed in einem Hadith.

All das – sowohl die irrationalen Aversion gegen „Ungläubige“ wie die irrationale Akzeptanz von Mitmuslimen, selbst in Zeiten endemischer Krankheit – spiegelt diese eine Doktrin, aus der alle Uneinigkeit entsteht, al-wala‘ w’al bara, die wechselnd als „Loyalität und Feindschaft“ oder „Liebe und Hass“ übersetzt wird: „Alles und jedes Islamische muss geliebt werden, darauf gehofft werden, ihm geholfen werden und natürlich darf man keine Angst davor haben; alles und jedes Nichtislamische muss gehasst, verachtet, abgelehnt und ihm entgegengewirkt werden. Wie inzwischen offensichtlich sein sollte, wird, obwohl die physischste und deutlichste Erscheinungsform dieser Doktrin der Jihad ist, praktisch alles in der muslimischen Weltsicht von dieser Doktrin gefärbt – Gut oder Schlecht gründet ausschließlich auf seiner Affinität zum Islam oder deren Fehlen.

Die neuesten „Rassisten“: Die europäischen Vergewaltigungsopfer des Islam

Raymond Ibrahim, 13. Juli 2020 (auch auf Gatestone Institute)

Die weit verbreitete Vorstellung, dass, wann immer die Rassen aufeinanderprallen, nur Minderheiten die Opfer sein können, ist wohl kaum auf die jüngsten Proteste/Krawalle in Amerika beschränkt. Elemente dieses Denkens tauchen oft in anderen, besonders in bizarren Zusammenhängen auf.

Beispielsweise werden britische Frauen, einschließlich tatsächlicher Vergewaltigungsopfer, die die Aufmerksamkeit auf das Phänomen „asiatischer“ (muslimisch-pakistanischer) Prostitutionsbanden, lenken, vom „Woke“-Establishment attackiert.

Vor kurzem wurde in Großbritannien Sarah Champion, eine Labour-Politikerin und Abgeordnete für Rotherham (dem Epizentrum der Prostitutionsringe) beschuldigt, „die Flammen des Rassenhasses zu schüren“ und „wie eine neofaschistische Mörderin zu agieren“. Ihr Verbrechen: Sie hatte es gewagt zu behaupten: „Britannien hat damit ein Problem, dass britisch-pakistanische Männer weiße Mädchen vergewaltigen und ausbeuten.“

Dieselben Elemente, die Champion beschuldigen eine „Mörderin“ zu sein, charakterisierten das Programm Großbritanniens zur Bekämpfung von Extremismus, Prevent, als eines, das „auf einer Grundlage von Islamophobie und Rassismus aufbaut“.

Ein paar Wochen zuvor verriet ein Artikel mit dem Titel „I was raped by Rotherham grooming gang—now I still face racist abuse online“ (Ich wurde von Prostitutionsbande in Rotherham vergewaltigt – jetzt werde ich online rassistisch beleidigt“), dass ihr muslimischer Vergewaltiger sie während der mehr als 100 Male, die sie in ihrer Jugend von der pakistanischen Prostitutionsbande vergewaltigt wurde, als „eine weiße F*tze, eine weiße Hure und eine weiße Schlampe“ bezeichnete.

„Wir müssen radikale und religiös Schwerverbrechen begreifen, wenn wir sie verhindern und die Menschen davor beschützen wollen, und auch um sie korrekt zu verfolgen“, sagte sie in ihrem letzten Interview.

Vorbeugung, Schutz und Strafverfolgung – allesamt werden behindert, weil wir uns weigern die religiösen und rassistischen Projekte der Prostitutionsbanden anzusprechen… Diese Weigerung sagt ihnen, dass es in Ordnung ist Weiße zu hassen.

Ellas Versuch die „religiösen und rassistischen Aspekte“ des Missbrauchs von ihr und vielen anderen Mädchen hervorzuheben, führt nur zu „jeder Menge Beschimpfungen durch Linksextreme und radikalfeministische Akademiker“, sagte sie: Solche Gruppen „gehen online und versuchten jedem Widerstand zu leisten, den sie als Nazi, Rassist, Faschist oder weißen Herrenmenschen betrachten“:

Rassismus gegen Weiße ist ihnen egal, weil sie zu glauben scheinen, diesen gebe es nicht. Sie haben versucht mich niederzustrecken und kritisieren mich ständig und das geht schon Monate so. Sie versuchen mich abzuschalten, mich mundtot zu machen … ich habe in meinem Leben nie einen solchen Hass erlebt. Sie beschuldigen mich „für weiße Pädophile einzutreten“ und etwas „finster Dämonisches“ zu sein.

Die Schuld oder zumindest die Verantwortung dem Opfer zuzuweisen ist nicht auf Großbritannien beschränkt. Nach Angaben eines Berichts vom 9. August 2019 „wurden in der schwedischen Stadt Uppsala … vier Frauen in genauso vielen Tagen vergewaltigt“. Obwohl die Polizei es versäumte die Beschreibung der Vergewaltiger zu veröffentlichen – in der Regel ein sicheres Zeichen für ihre Herkunft – gaben sie Warnungen aus, Frauen sollten „darüber nachdenken, wie sie sich verhalten“, „vorausdenken“ und „nicht alleine aus dem Haus gehen“.

In Deutschland vergewaltigten sieben muslimische Migranten eine Teenagerin in einem Park, nachdem sie sie in einer Disco in Freiburg unter Drogen setzten. Der Polizeichef warnte deutsche Frauen davor „sich durch Alkohol oder Drogen verwundbar zu machen“.

Ratschläge gegen Alkohol, Drogen und rücksichtsloses Verhalten wären willkommener und ernster zu nehmen, würden sie nicht unter Zwang erfolgen. Und wie die Dinge stehen, ist das ein Ablenkungsmanöver.

Nachdem Mobs muslimischer Migranten zum Beispiel sage und schreibe eintausend Frauen am Sylvesterabend 2016 in Köln sexuell belästigten, rief Bürgermeisterin Henriette Reker die Frauen auf „besser vorbereitet zu sein, besonders im anstehenden Karneval. Dafür werden wir online Leitfäden veröffentlichen, die diese jungen Frauen sich durchlesen können, um sich vorzubereiten“.

Ähnlich wurde in Österreich eine 20 Jahre alte Frau, die in Wien an einer Bushaltestelle wartete, von vier muslimischen Männern angegriffen, geschlagen und ausgeraubt – von denen einer, der „damit anfing seine Hände durch mein Haar zu ziehen und klar machte, dass es in seinem kulturellen Hintergrund kaum blonde Frauen gibt“ – und die Polizei reagierte damit dem Opfer zu sagen, sie solle sich die Haare färben:

Zuerst hatte ich Angst, aber mehr als alles andere bin ich jetzt wütend. Nach dem Übergriff sagte man mir, dass Frauen nach 8 Uhr abends nicht alleine auf der Straße sein sollten. Und sie gaben mir noch einen anderen Rat, sagten mir, ich solle mein Haar dunkel färben und mich auch nicht so provokativ kleiden. Indirekt bedeutet das, dass ich zum Teil an dem Schuld war, was mir zustieß. Das ist massiv beleidigend.

In Norwegen besteht Unni Wikan, eine Professorin für Sozialanthropologie an der Universität Oslo, darauf, dass „norwegische Frauen ihren Teil der Verantwortung für diese Vergewaltigungen zu übernehmen haben“, weil muslimische Männer ihr Kleidungsverhalten provokativ finden. So viel zu der feministischen Behauptung, dass Frauen sich anziehen und so promiskuitiv und provokant verhalten können, wie sie wollen – und wehe dem Mann, der das fehlinterpretiert (es sei denn, er gehört einer rassischen oder religiösen Minderheit an).

Professorin Wikans Schlussfolgerung lautete nicht, dass im Westen lebende muslimische Männer sich westlichen Normen anpassen müssen, sonder genau umgekehrt: „Norwegische Frauen müssen erkennen, dass wir in einer multikulturellen Gesellschaft lieben und sich dem anpassen.“

Selbst wenn es um Vergewaltigung geht, dann ist das Opfer, wenn sie weiß ist und der Vergewaltiger nicht, überhaupt kein Opfer; schlimmer: sie ist eine „Rassistin“ und „Hasserin“, die womöglich verdient, was ihr widerfuhr und mehr. „Dem Opfer die Schuld geben“ ist mit aller Macht zurück und gewinnt überall im Westen an Boden.