Wer hat keinen Respekt vor den anderen?

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Die Bilder zeigen nur ein paar der von Muslimen in Israel geschändeten/entheiligten heiligen Stätten.

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Die Al-Aqsa-Moschee steht immer noch unangetastet auf unserem Tempel (umgeben von den alten Tempelmauern, einschließlich der Kotel/Westmauer) in Israels Hauptstadt.

Im Vorfeld von Annapolis (3): Falscher Ansatz für Frieden

Die USA (unter Außenministerin Rice) hatten für November ein Friedenskonferenz in Annapolis angesetzt, um den Nahost-Konflikt endlich zu lösen oder eine Lösung zumindest wieder in den Bereich des Möglichen zu bringen. Wie viel Sinn macht es, diese Konferenz zu führen? Kann sie ein positives Ergebnis bringen? Was sind die Motive der Veranstalter und Teilnehmer diese Konferenz abzuhalten? Wie realistisch ist die Erwartung, dass eine Lösung wenigstens ansatzweise auf den Weg gebracht wird? Was ist dazu nötig? Dazu hier der dritte von neun Texten, die vor der Konferenz eine Einschätzung gaben.

Yoram Ettinger, ynetnews.com, 14. November 2007

Politische Entscheider in Israel und den USA setzen die Konferenz von Annapolis auf die Fundamente, die zu einer Serie blutiger Zusammenbrüche in Oslo, Kairo, Hebron, Wye, Scharm el-Scheik, Camp David 2 und der Abkoppelung geführt haben. Sie arbeiten die Konferenz auf der Annahme aus, dass Palästinenserführer Mahmud Abbas eine Friedensgesinnung übernommen hat, womit sie der simplistischen Welt der Täuschungen in der komplexen Realität des Nahen Ostens einen weiteren Sieg gewährt haben.

Professor Majid Khadduri, möge er in Frieden ruhen, von der Johns Hopkins University in den USA war die führende Autorität zu arabischen Definitionen von Frieden und Krieg; er vermerkte, dass die Araber Frieden als taktisches Mittel zur Erreichung ihrer strategischen Ziele sehen – den Feind zu besiegen. Frieden bildet eine vorläufige Pause im fortgesetzten Krieg gegen den Feind und/oder Ungläubigen.

Khadduris Buch „War and Peace in the Law of Islam“ (Krieg und Frieden im Gesetz des Islam) klärt die Bedeutung des erstaunlichen 1400-jährigen Folge – seit dem 7. Jahrhundert – von Kriegen, Terrorismus und der gewalttätigen Verletzung von Vereinbarungen, Bündnissen und Konventionen zwischen Arabern, zwischen Muslimen und zwischen Arabern und Nichtarabern.

Zu den Einsichten des Buchs gehört das Folgende: „Wenn eine Katastrophe die Muslime heimgesucht hatte, konnten sie sich mit dem Feind einigen… vorausgesetzt, dass die Muslime den Jihad nach Auslauf des Vertrags wieder aufnehmen sollten… Verträge mussten von vorübergehender Dauer sein, denn in der muslimischen Rechtstheorie sind die Beziehungen zwischen Muslimen und Nichtmuslimen nicht friedfertig, sondern man befindet sich im Krieg… Wenn der Führer einen Vertrag eingeht, der er unmöglich erfüllen konnte, wurde der Vertrag als ungültig betrachtet… der Prophet Mohammed hat das klassische Beispiel gesetzt, indem er (628 n.Chr.) einen Vertrag mit den Mekkanern schloss, der als Hudayabiya Vertrag bekannt war. Danach ist ein Vertrag mit dem Feind ein gültiges Instrument, wenn er den muslimischen Interessen dient… Der Prophet und seine Nachfolger habe sich immer das Recht genommen jeden Vertrag oder jede Vereinbarung zu verwerfen, die sie als schädlich ansehen… Muslimische Obrigkeiten könnten sich mit dem Feind einigen, vorausgesetzt, dass es nur für eine vorüber gehende Zeitspanne ist… ein vorübergehender Frieden mit dem Feind widerspricht den Interessen des Islam nicht…“

Unterdessen hallen Khadduris Theorien Tag und Nacht in den Schulbüchern, den religiösen Lehrern, Zeitungen und offiziellen Fernseh- und Radiosendern des Mahmud Abbas wider, die für die „Befreiung“ von Jerusalem, Galiläa, Jaffa, Aschdod und der Negev-Wüste predigen, dazu von der Vernichtung des jüdischen Staates, der Glorifizierung der Selbstmord-Bomber und des Jihad. Das palästinensische Bildungssystem, das tief gehenden Hass fördert, unterstützt die Hauptschlussfolgerung des Buches von Professor Khadduri: Im palästinensisch-israelischen Konflikt geht es nicht um Größe, sondern wird um die Existenz eines jüdischen Staates geführt, der in einer Region lokalisiert ist, die von den Arabern als „islamischer Grundbesitz“ definiert wird.

„Kein dauerhafter Kompromiss ist erlaubt“

Khadduri fügt an, dass „Jihad, die normalen Beziehungen zwischen Arabern und Nichtmuslimen reflektiert“ und sagt, er sei „das Produkt eines kriegerischen Volkes“. Er sagt, dass zwar das „Konzept des Jihad gewisse Veränderungen erfuhr, diese Veränderungen aber keine Aufgabe der Jihad-Pflicht einschließt, sondern nur bedeutet, dass die Verpflichtung in eine zeitweise Aussetzung erfährt – sie nimmt einen Ruhestatus an, aus dem ihn der Führer jederzeit wieder beleben kann, wenn er das für nötig hält… Kein (dauerhafter) Kompromiss ist mit denen erlaubt, die es versäumen an Allah zu glauben.“

Die Konferenz von Annapolis gründet auf die Vorstellung von „Land für Frieden“ und die „Zwei-Staaten-Lösung“, die eine Pause bilden, die es den Arabern ermöglichen würde ihre Stellungen in diesem fortdauernden Krieg zu verbessern – nur eine Phase in der Verwirklichung der Ziele des Jihad.

Die fortgesetzte Missachtung der Theorie Khadduriy, der die Lehren der letzten 14 Jahre seit Oslo voraus sagte, gibt Israels Feinden einen Adrenalinstoß, radikalisiert die arabischen Erwartungen und Forderungen, gießt Öl statt Wasser ins Terrorfeuer, fügt Reibungspunkte mit den USA ein und minimiert die Chancen für Frieden.

Das ist nicht die Art eine Friedenskonferenz vorzubereiten!