Palästinensisches Propaganda-Eigentor des Tages: der Schläger

David Lange, Israellycool, 27. September 2022

Die israelfeindliche Internetseite VPalestine hat diese Karikatur gepostet:

Neben der Tatsache, dass die dargestellte Situation niemals stattfindet, gibt es noch etwas anderes, das mir in dieser Karikatur auffällt.

Für den Typen, der den IDF-Soldaten boxt, scheint dieser Typ die Grundlage zu sein: Vittorio Arrigoni:

Er war ein extremer Israelhasser, der auf die harte Tour lernte, dass unter den Leuten, denen er angeblich half, solche waren, die seine Anwesenheit nicht würdigten.

Arrigoni wurde am 14. April 2011 entführt. In einem Video, das auf YouTube gepostet wurde und in dem die Entführer sich als Teil einer bis dahin unbekannten Gruppe identifizierten, „die Brigade der edlen Begleiter des Propheten Mohammed bin Muslima“, war Arrigoni mit Augenbinde und Blut um sein rechtes Auge zu sehen. Die Entführer forderten die Freilassung ihres Führers Walid al-Maqdasi, der von der de facto-Regierung im Gazastreifen einen Monat zuvor inhaftiert worden war. Sie forderten ein Lösegeld und drohten mit der Ermordung Arrigonis, sollte eine Frist von 30 Stunden ohne Erfüllung der Forderungen ablaufen. Die Entführer beschuldigten Arrigoni „Korruption zu verbreiten“ und sein Heimatland Italien sei ein „Ungläubigen-Staat“.

Aus ungewissen Gründen töteten die Entführer Arrigoni, bevor die Frist ablief, in einer leeren Wohnung in Raum Mareh Amer im nördlichen Gazastreifen. Ein Zeuge seines Todes berichtete vor Ort, dass er wahrscheinlich gehenkt oder erdrosselt wurde.

Es gab Andeutungen, er sei ermordet worden, weil er schwul war.

Wie auch immer, danke an VPalestine für die Erinnerung an die Brutalität und das Böse, das innerhalb eurer Gesellschaft existiert!

Lächerliche Palästinenser-Propaganda des Tages: der Lehrer

David Lange, Israellycool, 28. September 2022

Ich schätze, das war nicht der Mathelehrer:

„Eines Tages werden die Nachrichten aus drei Wörter bestehen:
Palästina ist befreit worden.“
Palästinensischer Lehrer verteilt T-Shirts mit dem obigen Zitat an seine Schüler einer Mittelschule in Rafah.

Um es mit Golda Meir auszudrücken: „Frieden wird erst kommen, wenn die palästinensischen Araber ihre Kinder mehr lieben, als sie Mathe hassen.“

Wie die Palästinenser Worte zu Waffen machen

Victor Rosenthal, Abu Yehuda, 22. September 2022

Ein der Frustrationen des „Friedensprozessierens“, wie es von verschiedenen israelischen Regierungen und amerikanischen Administrationen praktiziert worden ist, besteht darin, dass systematische Mehrdeutigkeiten im Weg stehen, wie wichtige Konzepte von den beiden Seiten verstanden werden. Die palästinensische Ideologie hat, wie der Marxismus einiger ihrer Befürworter im sowjetischen Geheimdienst, einen Jargon, in dem Worte nicht das bedeuten, was sie für jemanden auf der anderen Seite heißen. Natürlich führt das zu Problemen in den Verhandlungen.

Das ist für die israelische Rechte (wo ich mich einordne) kein Problem. Wir von den Rechten wissen, dass der Streit nicht auf eine Weise „gelöst“ werden kann, die für beide Seiten akzeptabel ist. Wir verstehen, dass die Ziele des Zionismus und des Palästinensertums einander widersprechen: Der Zionismus besteht auf einem souveränen jüdischen Staat in Eretz Yisrael, während das Palästinensertum fordert, dass das gesamte Land ovm Fluss bis zum Meer unter arabischer Kontrolle steht. Die Rechte erkennt, dass es keine gemeinsame Basis geben kann und dass der Konflikt erste enden wird, wenn ein Volk aus dem Land weg ist und das andere volle Souveränität hat.

Es ist auch für die meisten palästinensischen Araber kein Problem. Auch sie begreifen, dass es keinen möglichen Ausgleich mit den Juden geben kann. Sie wissen, was sie mit den fraglichen Begriff meinen; und wenn sie Fortschritte auf ihr Ziel machen können, indem sie ihren Gegenüber erlauben sie misszuverstehen, dann sind sie nicht motiviert alles ihnen mögliche zu unternehmen um besser verstanden zu werden.

Das soll nicht heißen, dass sie ganz stark versuchen ihre Überzeugungen und ihr Ziel zu verbergen. Mit den Landkarten, die nur „Palästina“ von Fluss bis zum Meer zeigen, über die Reden ihrer Führer, bis zu den Editorials ihrer Zeitungen, selbst mit den offenherzigen Kommentaren israelischer und arabischer Araber halten sie beständig an ihrem historischen Narrativ, ihrer selbstgerechten Opferrolle, ihrem lodernden Hass und Schande und ihren Zielen und Erwartungen fest, dass sie eines Tages das Land von Juden frei machen werden.

Die linguistische Verwirrung, auf die ich mich beziehe, wird wichtig, wenn „moderate“ Israelis und ihre amerikanischen Gönner anfangen die Quadratur des ideologischen Kreises zu versuchen und versuchen mit den Palästinenser über ein Ende des Konflikts zu verhandeln. Obwohl ich gehofft hatte, dass dieses vergebliche Unterfangen nach den Fehlschlägen der Administration Obama wieder auftreten würden, scheint es seinen Kopf im Zeitalter Biden wieder zu erheben.

Hier sind daher einige der wichtigen Wörter und Redewendungen und ihre spezielle Bedeutung bei den Palästinensern.

Begriffübliche Bedeutungpalästinensische Bedeutung
Besatzungmilitärische Kontrolle eines Territoriums durch ein Kriege führendes Landjegliche jüdische Souveränität zwischen dem Fluss und dme Meer. „Die Besatzung“ begann 1948.
Palästina (politische Einheit)Die politische Einheit, die von 1920 und 1948 unter der britischen Mandatsregierung bestandein arabisches Land, deckungsgleich mit Israel, derzeit von jüdischen Kolonisatoren besetzt.
der Staat Israelein 1948 bei Bendigung des britischen Mandats gegründetes Landein illegitimes Gebilde, das auf palästinensischem Land hockt. Kein echtes Land.
Siedlerein israelischer Bürger, der in umstrittenen Gebieten lebtjeder israelische Jude
Widerstand gegen Besatzungorganisierte Opposition gegen kriegerische BesatzungOrganisierter Terror gegen Juden, zumeist Zivilisten
VolkswiderstandAd hoc-Opposition gegen kriegerische BesatzungAd hoc-Terrorismus gegen Juden
gewaltfreier VolkswiderstandAd hoc-Opposition gegen kriegerische Besatzung, die keine physische Gewalt beinhaltetAd hoc- Terrorismus gegen Juden mit anderen Waffen als Schusswaffen oder Sprengstoff (Steine, Messer, Brandbomben, Autos usw. sind erlaubt)
Apartheiddein auf Rassen basierendes System der Trennung und Diskriminierung, angeordnet über Gesetze, die alle politischen und sozialen Interaktionen zwischen Menschen umspannt, so wie im Südafrika vor 1993Unterschiedliche Rechte für israelische Staatsbürger und arabische Nicht-Staatsbürger, einschließlich derer unter der Kontrolle der PA oder der Hamas
VölkermordVorsätzliche Herbeiführung der physischen Vernichtung einer „nationalen, ethnischen [sic], rassischen oder religiösen Gruppe  (Völkermord-Konvention von 1948)israelische Einschränkungen oder das Handeln von Sicherheitskräften in Reaktion auf palästinensischen Terrorismus
Legitime Rechte des palästinensischen Volksmenschliche und politische Rechte in Übereinstimmung mit der UNO-Charta und geeignete internationale Verträge. Insbesondere gibt es im Völkerrecht kein „Rückkehrrecht“Souveränität über das gesamte Land und Eigentum alles darin liegenden Grundbesitzes. „Rückkehr“ von etwa 5 Millionen Nachkommen der arabischen Flüchtlinge von 1948 an die Orte, aus denen ihre Vorfahren kamen oder Entschädigung
ZweistaatenlösungTeilung des Gebiets, das von Israel zwischen Jordan und Mittelmmeer verwaltet wird sowie Gründung einer friedlichen palästinensischen Einheit an der Seite Israels gemäß dem Prinzip der „zwei Staaten für zwei Völker“. Beide Seiten geben Ansprüche auf Territorium des anderen auf. Ende des Konfliktsvorläufig nützlich, bis die „legitimen Rechte“ gewonnen sind. Von Israel 1967 befreite Gebiete müssen von Juden geräumt werden; Recht auf Rückkehr oder Entschädigung für Flüchtlinge mit einem anerkannten Zeitplan für die Umsetzung; Jerusalem muss geteilt werden; Gründung eines souveränen Staats mit Hauptstadt in Jerusalem; Die Formel der „zwei Staaten für zwei Völker“ wird nicht akzeptiert: Palästinenser geben ihre Ansprüche auf volle legitime Rechte wie oben beschrieben nicht auf

Die oben aufgelisteten und weitere Zweideutigkeiten machen Verhandlungen (oder jede Diskurs) mit den Palästinenser oder ihren Anhängern schwierig bis unmöglich. Die Ersetzung eines substantiellen Diskurses durch die Wiederholung ideologischen Jargons erfolgt vorsätzlich, weil das Ziel der Palästinenserbewegung nicht Entgegenkommen oder Kompromiss, sondern die Vernichtung des jüdischen Staates, der Tod oder die Zerstreuung seiner jüdischen Einwohner und die Gründung eines arabischen Staates vom Fluss bis zum Meer.

Eine ganz einfache (rhetorische) Frage

gefunden auf twitter:

Schauen Sie sich das Wappen des Palästinensischen Islamischen Jihad an. Beachten Sie, was für diese Leute Palästina ist. Und dann sagen Sie mir, wie Israel mit denen irgendeine Art Kompromiss schließen soll.

Der wahre Grund für den Krieg gegen Israel und den Westen

Lapids Unterstützung eines Palästinenserstaats verschlimmert einen katastrophalen Fehler. Op-Ed.

Melanie Phillips, Israel National News, 22. September 2022

Sobald herauskam, dass Israels geschäftsführender Premierminister Yair Lapid der UNO-Vollversammlung erzählen würde, dass er die Gründung eines Palästinenserstaats unterstützt, war er von Empörung, Ungläubigkeit und Bestürzung umgeben.

Kritiker warfen ihm vor, er gefährde Israels Sicherheit, indem er danach strebe einen Terrorstaat auf Land zu gründen, das rechtmäßig Israel zusteht. Das, sagten sie, würde palästinensisch-arabischem Terrorismus nur noch mehr Anreiz bieten.

In seinen tatsächlichen Ausführungen schien Lapid von einem früheren Briefing eines Beamten zurückzurudern, er würde sagen: „Israel muss sich auf eine Zweistaatenlösung  zubewegen.“ Vielleicht als Beruhigungspille für seine Kritiker beschränkte er sich stattdessen auf nichtssagende Unterstützung eines „friedlichen“ Palästinenserstaats.

Trotzdem war es das erste Mal in vielen Jahren, dass ein israelischer Führungspolitiker in der UNO Unterstützung für einen solchen Staat zum Ausdruck brachte – und da zu einer Zeit, in der palästinensisch-arabische Radikalisierung und Terroranschläge zunehmen.

Natürlich hat Lapids Initiative bei der Linken Anklang gefunden, die glaubt, der arabisch-israelische Konflikt sei ein Streit um territoriale Grenzen, angetrieben von der angeblichen jüdischen Extremistenüberzeugung eines biblischen Anspruch auf das Land Israel.

Damit wird die Tatsache ignoriert, dass einzig die Juden – das eine Volk, für das das Land Israel immer ihr nationales Königreich war – einen legalen, historischen und moralischen Anspruch auf das Land hat. In den 1920-er Jahren verankerte der Völkerbund höchstselbst das recht nur der Juden sich dort niederzulassen, was heute Israel, der Gazastreifen, Judäa und Samaria ist.

Menschen im Westen sind diesen Wahrheiten gegenüber entweder ignorant oder sie entscheiden sich sie zu ignorieren. Um ihr falsches Narrativ über den Nahen Osten aufrecht zu erhalten ignorieren sie auch die nazi-artige Dämonisierung der Juden, die sowohl aus der palästinensischen Autonomie wie aus der Hamas strömt, manipuliert von islamischer Theologie. Westler ignorieren das, weil es nicht in ihr Narrativ passt. Weil sie es versäumen die Bedeutung des palästinensischen Judenhasses zu begreifen, verpassen sie, was die palästinensisch-arabische Verweigerung antreibt.

Das erklärt nicht nur, warum der Nahost-Konflikt so hartnäckig ist. Es erklärt auch, warum der Westen sich nie mit der islamistischen Bedrohung selbst auseinandergesetzt hat. Viele glauben, Wut wegen des Nichtvorhandenseins eines Palästinenserstaates treibe sowohl die palästinensisch-arabische Verweigerung als auch den islamistischen Krieg gegen den Westen an. Das ist genau falsch herum. Sowohl die palästinensisch-arabische Verweigerung als auch der islamistische Krieg gegen den Westen werden von einem Jihad (heiligen Krieg) gegen die Juden angetrieben.

Die fundamentalistische Interpretation des Islam, die wir als Islamismus kennen und unter anderem die Muslimbruderschaft und Osama bin Ladens Terrororganisation Al-Qaida hervorbrachte, hat ihren Ursprung in den 1920-er und 1930-er Jahren beim ägyptischen Fanatiker und Ideologen Sayyid Qutb.

In seiner Hetzschrift von 1950, Unser Kampf mit den Juden, erklärte Qutb, dass die Juden die Widersacher Gottes seien, die sich verschworen überall auf der Welt in Regierungen einzudringen, um „ihre üblen Machenschaften zu verewigen“, darunter einen Plan zur Kontrolle allen „Reichtums der Menschheit“. Qutbs Gegeifere wurde der Raketenstreibstoff der islamistischen Ideologie.

In den 1930-er und 1940-er Jahren bildete Hitler eine Allianz mit dem Großmufti von Jerusalem, Haddsch Amin al-Husseini, der gelobte jeden Juden im Nahen Osten auszulöschen – und der der Held und das Vorbild des PA-Vorsitzenden Mahmud Abbas bleibt.

1988 sagte bin Laden: „Die Feindschaft zwischen uns und den Juden reicht zeitlich weit zurück und ist tief verwurzelt. Es gibt keinen Zweifel, dass Krieg zwischen uns unvermeidbar ist. … Die Stunde der Wiederauferstehung wird nicht kommen, bevor die Muslime die Juden bekämpfen.“ In einer Predigt von 2003 erklärte er: „Die Juden sie die Mörder der Propheten, die Schänder von Vereinbarungen … Wucherer und Zuhälter. … Sie werden euch nichts lassen, weder in dieser Welt noch in der Religion.“

Matthias Küntzel, ein deutscher Wissenschaftler, der Pionierarbeit zum Bündnis zw8ischen den Nazis und den palästinensischen Arabern geleistet hat, ist einer der wenigen, die all das verstehen.

In einer Rede letzte Woche bei der Eröffnung des London Centre for the Study of Contemporary Antisemitism zeigte Küntzel auf, dass bin Ladens Hass auf die Vereinigten Staaten auf der Überzeugung gründet, dass die Juden alle Aspekte Amerikas kontrollieren; er glaubte, sie missbrauchen das für ihre eigenen jüdischen und israelischen  Ziele. Obwohl der 9/11 ein Angriff auf Amerika war, was seine Motivation somit antisemitischer Hass. Aber die meisten Regierungen, Massenmedien und Aktivisten wollten darüber nicht reden. Im Abschnitt zu „Bin Ladens Weltanschauung“ im Bericht der 9/11-Kommission taucht das Wort „Antisemitismus“ nicht einmal auf.

Nach dem 9/11 hatte diese Auslassung katastrophale Folgen. Küntzel sagte: „Die Weigerung Al-Qaidas wahre Motive zu erkennen, hatte ein Umkehr der Verantwortung zur Folge: Je tödlicher der Terrorismus, glaubten viele, desto größer die amerikanische oder israelische oder britische Schuld. Die Täter wurden zu den Opfern erklärt du die Opfer zu den Tätern.“

Warum also ignoriert der Westen die islamisch-religiösen Wurzeln, den der Krieg gegen Israel wie auch der Krieg gegen de Westen gemeinsam haben?

Im Prinzip ist das so, weil der Westen versucht alles in Begriffen von Vernunft zu erklären, in der nach seinem Glauben die Religion keinen Platz hat. Damit bestreitet er die religiösen Überzeugungen hinter den Angriffen auf Israel und den Westen und schaut stattdessen nach pragmatischen Gründen. Entsprechend versteift er sich auf die angebliche Illegalität von Israels Handeln und die Verweigerung palästinensisch-arabischer Recht als Grund für deren Wut. In ähnlicher Weise sagt er sich, dass der Krieg der Islamisten gegen den Westen von der historischen Unterdrückung der sich entwickelnden Welt durch den Westen verursacht sein muss.

Das hilft auch die westliche Passivität gegenüber dem Iran und seinem Atomprogramm zu erklären. Das iranische Regime verkündet regelmäßig seine Absicht Israel auszulöschen. Seine Revolutionsgarden prahlen damit, dass sie „das zionistische Regime in weniger als acht Minuten auslöschen werden“. Eine Countdown-Uhr in Teheran zeigt die Zahl der Tage, bis Israels festgesetztes Ende eintreten soll.

Dennoch, sagt Küntzel, nehmen westliche Regierungen diesen völkermörderischen Antisemitismus nicht ernst: „Warum? Vermutlich, weil sie sich wieder mal im Griff des Ursache-und-Wirkung-Irrglaubens befinden und Teherans Judenhass damit zu verstehen versuchen, dss sie glauben, Israel müssen irgendwie dafür verantwortlich sein.“

Der Hauptgrund dafür, dass der Westen das alles hintersich gelassen hat, liegt jedoch im völligen Nichtverstehen des Antisemitismus.

Keine anderes Vorurteil hat die Charakteristika des Antisemitismus: Er treibt die Überzeugung an, dass die Juden die Welt kontrollieren; das sie die Führer von Verschwörungen sind um andere zu schädigen, was ihren eigenen Interessen dienen soll; dass sie eine übernatürlich dämonische Macht sind.

Letztlich ist der Antisemitismus eine Form der Geistesstörung, der jeder Erklärung trotzt. Aber der Westen kann das nicht begreifen, weil er glaubt, dass alles eine rationale Ursache hat.

Also will er Antisemitismus als nur eine weitere Form des Rassismus erklären, als Ergebnis von Eifersucht gegenüber den erstaunlichen Leistungen der Juden oder etwas, dass die Juden über sich selbst bringen, weil sie so sippenhaft sind, für sich bleiben, auf andere herabsehen und weitere angebliche Delikte.

Auf ähnliche Weise versucht der Westen den Nazi-Holocaust zu als Ergebnis psychotischen Antisemitismus zu erklären, statt an Deutschlands Demütigung und Bankrott nach dem Ersten Weltkrieg. Er behauptet, dass die palästinensischen Araber von Enteignung und Verzweiflung dazu getrieben werden sich so zu verhalten, wie sie es tun. Die Tatsache, dass der islamistische Krieg gegen den Westen fundamental von einem religiösen Krieg gegen die Juden angetrieben ist, ist schlicht nicht bekannt.

Israel hat den Krieg gegen sich nie korrekt als einen islamischen Jihad dargestellt. Wenn man sie fragt, dann haben manche Israelis gesagt, das sei so, weil heiliger Krieg etwas äußerst Beängstigendes ist. Da Israels mit seinen neun Millionen Bürgern möglicherweise gegen die 1,8 Milliarden Muslime antreten müssen, zieht der jüdische Staat es vor den Konflikt als einen nationalistischen Kampf darzustellen, mit dem es umgehen kann, indem es die Feuer bekämpft, die Tag für Tag, Woche um Woche ausbrechen.

Das Ergebnis ist, dass Israel sich selbst und der Welt keine Gefallen getan hat. Es hat es versäumt die mörderische Reichweite des Antisemitismus zu erklären. Es hat dem Westen erlaubt seine eigene Verteidigung gegen einen heiligen Krieg zu untergraben, den er nicht begreift. Es hat eine falsches Narrativ über die palästinensischen Araber möglich gemacht, das ohne die grundlegende und wesentliche Herausforderung verbreitet wird.

Und jetzt hat ein israelischer Premierminister den Fehler noch verschlimmert.

Die Palästinenser kämpfen immer noch den Krieg von 1947-1949 gegen den jüdischen Staat. Und verlieren wieder.

First One Through, 25. September 2022

Der Präsident der palästinensischen Autonomiebehörde verfehlt es immer beim jährlichen Forum der UNO-Vollversammlung zu beeindrucken. Dieses Jahr übertraf er sich auf spektakuläre Weise, indem er vorführte, warum es auf absehbare Zeit keine Chance auf Frieden gibt.

Die 48 Minuten Geschwafel waren von Anfang bis Ende eine Blamage. Es lohnt sich nicht die ausgespuckten Wahnvorstellungen im Detail zu betrachten, aber eine Zusammenfassung ist wichtig, um den mentalen und emotionalen Zustand dieser rastlosen Leute zu betrachten. Kurz gesagt glaubt Abbas, die Welt sei mit ihm 1947 stecken geblieben; hält die Oslo-Vereinbarungen zwischen Israel und der PA für tot; betrachte die Israelis als Terroristen, und verherrlicht offen Terroristen.

Abbas akzeptiert jetzt den UNO-Teilungsplan von 1947

Abbas sagte, Israel habe Palästina seit 75 Jahren kolonisiert, seit seiner Gründung. Er baute auf seinem Begriff für Israel als „schmerzliche historische Siedlung“, soweit es ihn betrifft die letzten 100 Jahre illegal, nicht erst seit 1967.

Er forderte, dass die USA, Großbritannien und Israel sich für die Balfour-Erklärung von 1917 entschuldigen, für das Palästina-Mandat von 1922 und für das gesamte zionistische Unternehmen. Er legte das als „offiziellen Antrag“ für das „schwere Verbrechen“ und forderte Abhilfe und Entschädigung.

Abbas forderte die gesamte UNO zudem auf Resolution 181 durchzusetzen (Minute 25:30). Diese Resolution war der Teilungsplan, der im November 1947 vorgelegt wurde, den die Zionisten akzeptierten, der aber von der gesamte arabischen Welt abgelehnt wurde und sich stattdessen für Krieg zur Vernichtung der Juden entschied. Abbas sagte mit erhobenem Zeigefinger: „Die Resolution 181, die Sie angenommen haben. Resolution 181 ist die Resolution, die wir umgesetzt sehen wollten. Wir wollen, dass Sie Resolution 181 verwirklichen.“

Es übersteigt das Vorstellungsvermögen, wie die Seite, die die Resolution ablehnte – vor 75 Jahren! – einen Krieg anfing, der ein Prozent der jüdischen Bevölkerung tötete – nur ein paar Jahre nach dem europäischen Holocaust! – jetzt irgendwie erklären kann, dass er seine Meinung geändert hat. Hätten die Araber damals gewusst, dass sie den Krieg und weiteres Territorium verlieren, hätten sie den Plan vielleicht akzeptiert.

Sollte Abbas herausbekommen, wie man die tausenden von Arabern in den letzten 75 Jahren ermordeten Juden zurückbringt, dann bin ich sicher, dass Israel zustimmen würde zu den von der UNO 1947 vorgeschlagenen Grenzen zurückzukehren.

Die Oslo-Vereinbarungen sind tot

Abbas machte deutlich, dass er die Oslo-Vereinbarungen von 1993 (und 1995) als tot betrachtet, da er fälschlich glaubt Israel trample auf den Vereinbarungen herum und nur die Palästinenser würden sei einhalten.

Irgendwie ist die mehrjährige Intifada von 2000 bis 2004 in Abbas‘ Gedächtnis nicht angekommen. Die mehreren Kriege der Hamas seit die terroristisch-politische Gruppe die Macht im Gazastreifen übernahm, mit mehr als 20.000 nach Israel gefeuerten Raketen, haben nicht auf den Vereinbarungen herumgetrampelt. Dass Israel der PA die Areas A und B und den Gazastreifen abgab, wurde komplett ignoriert.

Hat Abbas die Vereinbarungen überhaupt gelesen? Nirgendwo heißt es darin, dass Israel keine Häuser für Juden in Area C bauen darf. Sie sagen genau das Gegenteil, dass Israel die alleinige Kontrolle der Region hat, bis es der PA mehr Territorium übergibt.

Eine der Bestimmungen der Verträge lautete, dass die PA keine Anerkennung durch UNO-Gremien anstrebt – was sie trotzdem machte. Abbas sagte, die PA werde jetzt die Zulassen bei noch mehr Organisationen anstreben.

Wenn Abbas wirklich die Beziehung zu Israel beenden will, die mit den Verträgen eingeführt wurden, dann muss er erkennen, dass er Israel einlädt sich alles Land zurückzunehmen, das der PA mit genau diesen Vereinbarungen gegeben wurde.

Abbas verleumde Israelis als rassistische Terroristen

Abbas griff Israel bei Minute 12:26 mit der Aussage an: „Israel erlässt rassistische Gesetze, womit das Apartheid-Regime geweiht wird. Ja, Apartheid und wenn ihnen die Bezeichnung nicht gefällt, es ist die Wahrheit. Sie sind ein Apartheid-Regime.“ Es war schon ein Kommentar, nachdem Abbas gerade (bei Minute 7:43 der Rede) gesagt hatte, „Israel ließ uns im Rahmen seiner hektischen Expansion keinerlei Land, auf dem wir einen unabhängigen Staat gründen können. Wo wird unser Volk in Freiheit und Würde leben? Wo können wir unseren unabhängigen Staat bilden, der mit seinen Nachbarn in Frieden leben wird? Wir wollen in Frieden mit ihnen leben, mit Israel. Die Siedlungen stellen leider 751.000 [Juden] oder 25% der Gesamtbevölkerung. 25 Prozent in der Westbank. Des palästinensischen Landes, das für uns bleibt. Israel tötet unser Leute ungestraft.“

Begreift Abbas nicht, dass 26% der Bevölkerung Israels nicht jüdisch ist? Wenn er glaubt, dass so viele Juden, die möglicherweise in einem neuen Palästinenserstaat leben, verhindert, dass die Araber in Freiheit und Würde leben können, wie kann er vorschlagen, dass Israel Millionen arabischer Flüchtlinge aufnimmt, wenn das Land heute schon nur zu 74% jüdisch ist? Wie kann er Israel beschuldigen ein Apartheid-Regime zu sein, wenn so viele Araber die volle Staatsbürgerschaft haben? Wird Abbas wegen seiner Scheinheiligkeit rot, weil er ein neues Land fordert, das judenrein ist und bestehende Gesetze hat, die den Landverkauf an Juden verbieten?

Um sicherzustellen, dass die gesamte Welt und nicht nur Israel von seinen Vorwürfen angewidert ist, legte Abbas bei seinem abscheulichen Kommentar von vor ein paar Wochen in Berlin nach, als er Israel beschuldigte „50 Holocausts“ an den Palästinensern begangen zu haben. Bei Minute 16:30 seiner Tirade sagte Abbas: „Israel hat seit 1948 bis heute mehr als 50 Massaker begangen.“ Der widerliche Vorwurf sollte eindeutig gleichzeitig seine palästinensisch-arabischen Wähler zufriedenstellen und die zivilisierte Welt abzuwehren.

Abbas verherrlicht Terroristen

Nach der langen und weitschweifenden Tirade, die Israel auf jede denkbare Weise beleidigen sollte, brachte Abbas seine Rede damit zu Ende, dass er Araber verherrlichte, die Israelis töteten und versprach, dass die palästinensische Autonomiebehörde die Familien der Terroristen auf ewig unterstützen wird.

Die letzten sieben Minuten seiner Rede, beginnend bei Minute 41:30, verkündete Abbas, dass kein Gremium des Auslands der PA irgendetwas diktieren kann und sie werden tun, wozu immer sie sich entscheiden. (Dieser Kommentar kommt, nachdem er forderte, die UNO und andere Länder sollten Israel unter Druck setzen.) Er verwendete diese Ansage, um zu sagen, dass er die Märtyrer und Häftlinge unterstützt, die palästinensische Helden sind. Sie werden die volle Unterstützung der PA bekommen, mit dem viel kritisierten „Geld für Mord“-Programm, das die Welt zurecht als Finanzierung von Terror verurteilte.

Abbas zeigte der Welt den Stinkefinger und sagte, es sei ihm egal.

Abbas hob besonders Nasser Abu Hamid mehrfach als „Märtyrer“ und „Helden“ hervor. Hamid wurde 1990 in Israel verurteilt, weil er fünf Menschen getötet hatte, aber er wurde als Teil der Oslo-Verträgt freigelassen. In der Terrorwelle der zweiten Intifada begann Hamid wieder zu töten. Er gestand von 2000 bis 2002 sieben Menschen bei fünf Anschlägen getötet zu haben, darunter der berüchtigte Lynchmord und die Schändung der Leichen der IDF-Unteroffizierr Vadim Nurzhitz und Yossi Avrahami in Ramallah m Oktober 2000.

Abbas nannte diesen Mörder immer wieder einen „Helden“ des palästinensischen Volks.

Der Präsident der palästinensischen Autonomiebehörde Mahmud Abbas vor den Vereinten Nationen, 23. September 2022

Mahmud Abbas demonstrierte der Welt seine Uneinsichtigkeit, Scheinheiligkeit, Geistesstörung und folglich warum es keinen Frieden mit Israel gibt. Die arabische Welt ist seiner und seiner Sache müde geworden, distanziert sich von dem Terrorismus, den er und das iranische Regime unterstützen und beginnt die Beziehungen ihrer Länder zu Israel zu vertiefen.

Terrororganisation veröffentlicht große Liste der BDS-Fehlschläge des letzten Monats

Elder of Ziyon, 14. September 2022

Die Demokratische Front für die Befreiung Palästinas (DFLP) ist eine dieser kommunistischen Terrororganisationen, wie die PFLP auch, die versuchen Israel sowohl mit Bomben als auch mit BDS zu vernichten. Und linke „Menschenrechts“-Gruppen lieben es bequemerweise den Teil mit den Bomben zu übersehen.

Jedenfalls veröffentlichte die DFLP eine List von Ankündigungen zu BDS für August, in der sie pro-BDS-Aktionen lobte und „Normalisierung“ mit Israel verurteilte. Es stellt sich heraus, dass die Liste von verurteilten Aktionen eine großartige Liste von BDS-Fehlschlägen ist.

Hier ist ihre unbeabsichtigte Liste guter Nachrichten für Israel im August geworden:

Der American Sierra Club kehrt zum Sponsoring jährlicher Israelreisen zurück, zu denen Wanderungen in einer Reihe von Natur- und Tierparks gehören, dazu Spaziergänge an Orten wie der Altstadt von Jerusalem, Caesarea und Jaffa.

Eine israelische Delegation mit Investoren, Technikern und Wirtschaftsleuten besuchte Indonesien mit dem Ziel Investitionsmöglichkeiten, Projekten, Start-ups und Initiativen für soziale Einflussnahme zu ermitteln, um damit israelische Initiativen zur Normalisierung mit einer Reihe islamischer Länder zu ergänzen.

Israels Fluggesellschaft El Al begann durch saudischen Luftraum zu fliegen.

Der französische Kanal BFMTV blendete einen Auszug des Interviews mit einem französischen Journalisten aus, der Israel denunzierte.

Der israelische Premierminister Yair Lapid kündigte die Wiederaufnahme diplomatischer Beziehungen zur Türkei an.

Hotels in Bahrain begannen israelische Fernsehkanäle anzubieten.

Die VAE finanzieren den Bau eines israelischen Sportstadions.

Marokko unterzeichnete eine Vereinbarung zum Bau der israelischen Botschaft in Rabat.

Israel kündigte die Gründung eines gemeinsamen Industriegebiets zwischen Israel und Jordanien an.