Neue Verschwörungstheorie: Mit der Normalisierung wollen die USA und Europa Millionen Juden in arabische Länder umsiedeln … wegen der Erderwärmung?

Elder of Ziyon, 28. November 2021

Immer mal wieder kann man die Geburt einer neuen Verschwörungstheorie in der arabischen Welt sehen.

Diese ist ein Prachtexemplar.

Die palästinensische Nachrichtenseite Amad berichtet, dass die Gerechtigkeits- und Entwicklungsorganisation für Menschenrechte aus Ägypten, von der wir vor Kurzem anmerkten, dass sie den Terrorismus der Hamas unterstützt, herausgefunden hat, warum die USA auf die Normalisierung zwischen Israel und arabischen Staaten drängen.

Nach Angaben dieser Theorie werden Millionen Juden wegen des Klimawandels aus den USA und Europa nach Israel emigrieren.

Israel ist zu klein, um sie unterzubringen, also brüteten die USA – nach Angaben von Zaidan al-Qani, ihrem Sprecher – mit Israel einen Plan aus, um Normalisierung mit arabischen Ländern zu puschen, damit die Millionen Juden einen Ort haben, wohin sie gehen können.

Al-Qani fügte hinzu, dass arabische Regierungen den „Deal des Jahrhunderts“ mit verschiedenen Klauseln in Übereinstimmung mit den USA umsetzen, mit dem Ziel die Tore arabischer Länder zu öffnen, um aus Europa und Amerika vertriebene Juden anzusiedeln.

Es ist ein wenig unklar, warum bei dieser zukünftigen Klimakatastrophe nur Juden vertrieben werden. Aber es braucht etwas Zeit aberwitzige Verschwörungstheorien auszugestalten.

Das Recht des jüdischen Volks am Land Israel

Eine prägnante Zusammenfassung warum ständiger Druck zur Aufgabe von Teilen des Landes Israel das Gegenteil des Völkerrechts ist.

Eli E. Hertz, 22. November 2021

Der UNO-Hauptsitz in New York. (IStock)

Völkerrecht – Das „Mandat für Palästina“

Die Geschichte umzuschreiben, indem man die Gebiete als „besetze Gebiete“, die Siedlungen als „Friedenshindernis“ und „nicht legitim“ bezeichnet , gibt den Mächten der Welt und anderen eine Aura von Geschichte; es handelt sich aber um falsche Geschichte.

Das „Mandat für Palästina“, ein historisches Dokument des Völkerbundes, legte das juristische Recht der Juden gemäß dem internationalen Recht fest, sich überall im westlichen Palästina anzusiedeln, also dem Bereich zwischen Jordan und Mittelmeer, ein im Völkerrecht unveränderter Anspruch

Einundfünfzig Mitgliedsstaaten – der gesamte Völkerbund – erklärte am 24. Juli 1922 einstimmig:

„Es ist Erwägung der historischen Verbindung des jüdischen Volks zu Palästina und der Gründe für die Wiederherstellung seiner nationalen Heimstatt in dem Land gegeben worden.“

Am 30. Juni 1922 begrüßte ein gemeinsamer Beschluss beider Häuser des US-Kongresses einstimmig das „Mandat für Palästina“:

Befürwortung der Gründung einer nationalen Heimstatt für das Jüdische Volk in Palästina.

Beschlossen im versammelten Kongress von Senat und Repräsentantenhaus der Vereinigten Staaten von Amerika. Dass die Vereinigten Staaten von Amerika die Gründung einer nationalen Heimstatt für das jüdische Volk in Palästina befürworten, wobei es klar zu verstehen ist, dass nichts getan werden soll, das die bürgerlichen und religiösen Rechte von Christen und allen anderen nichtjüdischen Gemeinschaften in Palästina beeinträchtigt und dass die heiligen Orte und religiösen Gebäude und Stätten in Palästina angemessen geschützt werden.“

Ständiger Druck Teile des Landes Israel aufzugeben steht im Widerspruch zum Völkerrecht, wie es im „Mandat für Palästina“ erklärt wurde, einem historischen Völkerbund-Dokument, das in Artikel 6 nachdrücklich erklärt „dichte Besiedlung des Landes durch Juden ermutigen, einschließlich auf Staatsland und Ödland, das nicht für öffentliche Zwecke benötigt wird“. Er forderte auch, in Artikel 5 des Mandats, „dafür zu sorgen, dass kein palästinensisches Territorium abgegeben oder verpachtet oder auf irgendeine Weise unter die Kontrolle der Regierung einer Macht des Auslands kommt.“

Jüdische Rechte an Palästina wurden international garantiert

Der erste Bericht von Sir Herbert Samuel, dem Hochkommissar für die Verwaltung Palästinas (1920-1925), wurde dem britischen Kolonialminister im April 1925 vorgelegt, der höchste offizielle Vertreter im Mandat, der Hochkommissar für Palästina, betonte, dass internationale Garantien für die Existenz einer jüdischen nationalen Heimstatt in Palästina erzielt wurden:

„Die [Balfour-] Erklärung wurde damals von mehreren der alliierten Regierungen befürwortet; sie wurde von der Konferenz der Hauptmächte der Alliierten in San Remo 1920 bestätigt; sie wurde in der Folge von einstimmigen Resolutionen beider Häuser des Kongresses der Vereinigten Staaten bestätigt; sie wurde im Mandat für Palästina verankert, das vom Völkerbund 1922 genehmigt wurde; sie wurde in einer formellen politischen Stellungnahme des Kolonialministers im selben Jahr für „nicht empfänglich für Veränderungen“ erklärt.

Kriegsrecht – rechtswidrige arabische Aggressionsakte 1948

Sechs Monate vor dem Unabhängigkeitskrieg 1948 begannen palästinensische Araber eine Reihe Krawalle, Brandschatzungen und Blutvergießen.

Dann kam die Invasion von sieben arabischen Armeen aus den Nachbarstaaten, die versuchten die Gründung eines jüdischen Staates in Übereinstimmung mit der Empfehlung der UNO von 1948 zur Teilung Palästinas zu verhindern, eines Plans, den die Araber ablehnten.

Der jüdische Staat hat nicht nur überlebt, er kam in Besitz von Territorien – Land, von dem seine Feinde ihren ersten Versuch starteten den neu geschaffenen Staat Israel zu vernichten.

Israels Bürger begriffen, dass eine Niederlage das Ende ihres jüdischen Staates bedeuten würde, bevor er überhaupt in Gang kommt. In den ersten entscheidenden Wochen der Schlacht und entgegen aller Wahrscheinlichkeit obsiegte Israel an mehreren Fronten.

Die Metapher Israel mit dem Rücken zum Meer zu haben spiegelt das Bild, das von der arabischen Politik und der Rhetorik sowie Hetze religiöser Führer gestaltet wurde. Bereits 1948 hatten Autobomben Juden getötet und Massaker an jüdischen Zivilisten unterstrichen die arabische Entschlossenheit die Juden und ihren Staat auszurotten.

6.000 Israelis starben als Ergebnis dieses Krieges – bei einer Bevölkerung von 600.000. Ein Prozent der jüdischen Bevölkerung war weg. Überträgt man das auf Amerika, dann wäre das Äquivalent 3 Millionen getötete amerikanische Zivilisten und Soldaten in einem Zeitraum von 18 Monaten.

Israels Unabhängigkeitskrieg 1948 wurde als legitim und in Selbstverteidigung geführt betrachtet, was auch die UNO-Resolutionen spiegeln, die Israel als „Frieden liebenden Staat“ anführten, als es die Mitgliedschaft bei den Vereinten Nationen beantragte. Sowohl der Sicherheitsrat (4. März 1949, S/RES/69) als auch die UNO-Vollversammlung (11. Mai 1949, A/RES/273(III)) erklärten:

„Der Sicherheitsrat beschloss in seiner Beurteilung, dass Israel ein Frieden liebender Staat und in der Lage sowie bereit ist die in der Charta beinhalteten Verpflichtungen auszuüben..“

Widerrechtliche arabische Aggressionen von 1967

Im Juni 1967 griffen die vereinten Streitkräfte von Ägypten, Syrien und Jordanien Israel mit dem klaren Ziel an, das Ägyptens Präsident so ausdrückte: „Vernichtung Israels.“ Am Ende dessen, was als Sechstage-Krieg bekannt ist, war Israel – entgegen aller Wahrscheinlichkeit – siegreich und im Besitz der Territorien Judäa und Samaria (d.h. der „Westbank“), des Sinai und der Golanhöhen.

Das Völkerrecht unterscheidet deutlich zwischen Verteidigungskriegen und Aggressionskriegen. Mehr als ein halbes Jahrhundert nach dem Krieg von 1948 und mehr als vier Jahrzehnte nach dem Sechstage-Krieg von 1967 kann man sich kaum die furchtbaren Umstände vorstellen, denen Israel sich gegenüber sah, auch nicht den Preis, den es zahlte, um die Angriffe seiner Nachbarn abzuwehren.

Es ist wichtig, wer Kriege anfängt

Professor und Richter Stephen M. Schwebel, ehemaliger Vorsitzender des Internationalen Gerichtshofs (ICJ) legt die folgenden Fakten dar:

„Die Tatsachen des ‚Sechstage-Kriegs‘ vom Juni 1967 demonstrieren, dass Israel defensiv gegen auf die Bedrohung mit Anwendung von Gewalt durch seine Nachbarn gegen sich reagierte. Darauf weit auch Tatsache hin, dass Israel auf Ägyptens Sperrung der Straße von Tiran, seine Ausrufung einer Blockade des israelischen Hafens Eilat und die offensichtliche Bedrohung durch die Vereinigte Arabische Republik [der Staat, der durch die Vereinigung der Republiken Ägypten und Syrien im Jahr 1958 gebildet wurde] reagierte, die dem Einsatz von Gewalt mit der Massierung ihrer Streitkräfte im Sinai, verbunden mit dem Hinauswurf der UNO-Friedenstruppe UNEF innewohnte.

Darauf deutet die Tatsache hin, dass Jordanien nach der israelischen Reaktion auf die VAR Feindseligkeiten gegen Israel initiierte. Ebenso deutet auch die Tatsache darauf hin, dass trotz intensivster Bemühungen der arabischen Staaten und ihrer Anhänger, angeführt vom Premier der Sowjetunion, Israel von den gastfreundlichen Organen der UNO als Aggressor verurteilen zu lassen, diese Anstrengungen entscheidend vereitelt wurden.

Die Schlussfolgerung, zu denen diese Tatsachen führt, lautet, dass die israelische Eroberung arabischen und von Arabern gehaltenem Territorium defensive statt aggressive Eroberung war.“

Richter Sir Elihu Lauterpacht schrieb 1968, ein Jahr nach dem Sechstage-Krieg:

Am 5. Juni 1967 kippte Jordanien gewollt das Waffenstillstandsabkommen, indem es den von Israel gehaltenen Teil Jerusalems angriff. Die Frage, ob dieses jordanische Handeln eine Reaktion auf einen israelischen Angriff war, wurde  gar nicht erst gestellt. Er fand ungeachtet ausdrücklicher, an König Hussein über den UNO-Kommandeur übermittelter israelischer Zusicherungen statt, dass Israel, wenn Jordanien nicht angreift, Jordanien nicht angreifen würde.

Obwohl der Aggressionsvorwurf gegen Israel in Bezug auf den Sechstage-Krieg offen erhoben wird, bleibt die Tatsache, dass die beiden Versuche, die in der Vollversammlung im Juni/Juli 1967 erhoben wurden, um die Verurteilung Israels als Aggressor sicherzustellen, fehlschlugen. Eine deutliche und eindrucksvolle Mehrheit der Mitglieder der UNO stimmte gegen die Behauptung, Israel sei ein Aggressor.“

„Israel hat größeren Anspruch auf das Gebiet dessen, was Palästina war, einschließlich ganz Jerusalems“

Das internationale Recht macht klar: Alle Kriege Israels mit seinen arabischen Nachbarn erfolgten in Selbstverteidigung.

Der Professor Richter Schwebel, in der Vergangenheit Vorsitzender des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag (ICG) schrieb in What Weight to Conquest:

„(a) ein Staat [Israel], der in rechtmäßiger Ausübung seines Rechts auf Selbstverteidigung handelt, darf fremdes Gebiet erobern und besetzen, solange eine solche Eroberung und Besatzung für seine Selbstverteidigung notwendig ist;

(b) als Bedingung für seinen Rückzug von solchem Territorium kann dieser Staat die Einrichtung von Sicherheitsmaßnahmen fordern, die vernünftigerweise so gestaltet sind, dass das Gebiet nicht wieder für eine Bedrohung oder Gewaltanwendung gegen sich genutzt wird, deren Beschaffenheit die Ausübung von Selbstverteidigung rechtfertigen würde;

(c) Da der vorherige Halter des Territoriums dieses unrechtmäßig erobert hatte, hat der Staat, der dieses Gebiet in der Folge der Ausübung rechtmäßiger Selbstverteidigung übernimmt, gegenüber dem vorherigen Halter den stärkeren Anspruch.

Israel hat, einerseits weil es 1948 und 1967 defensiv agierte, seine arabischen Nachbarn andererseits 1948 und 1967 aggressiv agierten, den stärkeren Anspruch auf das Gebiet dessen, was Palästina war, einschließlich ganz Jerusalem, als es für Jordanien und Ägypten der Fall ist.“

„Aus etwas Falschem darf kein Rechtsanspruch entstehen“

Professor Schwebel erklärt, dass das Prinzip „Erwerb von Territorium durch Krieg ist nicht zulässig“ zusammen mit anderen Prinzipien gelesen werden muss:

„Und zwar, dass kein Rechtsanspruch aus etwas Falschem entstehen darf und die Prinzipien der Charta, Mitglieder der Vereinten Nationen sollen in ihren internationalen Beziehungen auf die Drohung mit Gewalt gegen die territoriale Integrität oder politische Unabhängigkeit anderer Staaten verzichten.“

Einfach gesagt: Illegale arabische Aggression gegen die territoriale Integrität und politische Unabhängigkeit Israels kann und darf nicht belohnt werden.

Nach dem Völkerrecht handelte Israel rechtmäßig, indem es sein Recht auf Selbstverteidigung ausübte, als es die auch „Westbank“ genannten Judäa und Samaria erlöste und legal besetzte.

Abgesehen von Rechtsfragen gab es vor 1967 keine jüdischen Siedlungen in der „Westbank“ und die ersten zehn Jahre der sogenannten Besatzung gab es fast keine Juden in der „Westbank“. Und es gab immer noch keinen Frieden mit den palästinensischen Arabern.

Die Vorstellung, dass jüdische Gemeinen ein Friedenshindernis darstellen, ist ein Täuschungsmanöver, das Israel für den fehlenden Fortschritt im „Friedensprozess“ verantwortlich machen soll und die Führung der palästinensischen Araber in die Lage versetzt jede Form von Kompromiss und Aussöhnung mit Israel als jüdischem Staat abzulehnen.

Der internationale Tag zur Vernichtung des jüdischen Nationalbewusstseins

Elder of Ziyon, Nov. 29, 2021

Heute ist der „Internationale Tag der Solidarität mit dem palästinensischen Volk“, wie er 1977 mit einer Resolution der UNO-Vollversammlung ausgerufen wurde.

Das Datum wurde besonders ausgewählt, um mit dem Jahrestag der Resolution 181 der UNO-Vollversammlung von 1947 zusammenzufallen, die zu einer Teilung Palästinas in einen jüdischen und einen arabischen Staat aufrief. Die UNO-Internetseite zum Tag sagt: „Der Internationale Tag der Solidarität mit dem palästinensischen Volk wird jährlich am oder um den 29. November begangen; an ihm wird feierlich der Verabschiedung von Resolution 181 (II) durch die Versammlung am 29. November gedacht, die die Teilung Palästinas in zwei Staaten bestimmte.“

Der 29. November war für die Juden der Tag zum Feiern, da die UNO die Notwendigkeit eines jüdischen Staats in Palästina anerkannte.

Aber er bot auch den palästinensischen Arabern ihre eigene Unabhängigkeit von kolonialer osmanischer und britischer Herrschaft an. Wenn sie die Teilung akzeptiert hätten, wäre ihnen ihr eigener Staat gegeben worden. Sie wären in der Lage gewesen dieses Jahr ihren 73. Geburtstag zu feiern.

Stattdessen lehnten die palästinensischen Araber – und die gesamte arabische Welt – die Teilungsresolution gewalttätig ab und begannen innerhalb von Stunden nach der Abstimmung einen Krieg, drohten mit „heiligem Krieg“ und „Massakern“ an Juden nicht nur in Israel, sondern überall in der arabischen Welt.

Es gab eindeutig wenig Wunsch nach einem palästinensisch-arabischen Staat. Die Wut, Drohungen und Terroranschläge 1947 sollten einen jüdischen Staat aufhalten, nicht einen palästinensisch-arabischen Staat schaffen.

Mit der Wahl des 29. Novembers als Internationalem Tag der Solidarität mit dem palästinensischen Volk dehnt die UNO die Völkermord-Absicht der Araber von 1947 aus. Das hat nichts mit dem Wunsch nach einem Palästinenserstaat zu tun, sondern mit der Vernichtung des jüdischen Staats. Diese Wahl des Datums ist eine gezielte Beleidigung der Juden.

Es ist beachtenswert, dass die Palästinenser 1977, als die Resolution gemacht wurde, am besten als internationale Terroristen bekannt waren. Und kaum vier Monate nach dieser Resolution ermordete Yassir Arafats Fatah 38 israelische Zivilisten, darunter 13 Kinder beim Küstenstraßen-Massaker. Die UNO forderte Solidarität mit Mördern und Terroristen gegen Israel, nicht damit sie einen Staat aufbauen.

Gleichermaßen ist der „Nakba-Tag“ kein Datum irgendeines Massakers oder einer militärischen Niederlage oder Vertreibungen, sondern er ist an das Datum gebunden, an dem Israel seine Unabhängigkeit erklärte. Der Nakba-Tag gedenkt einer „Katastrophe“, weil das der erste ganze Tag der Unabhängigkeit Israels war.

Sowohl der Tag der Solidarität als auch der Nakba-Tag senden eine Botschaft, die israelfeindlich ist, nicht pro-palästinensisch. Sie sagen, jeder Tag, an dem Juden feiern, ist für die Welt ein Tag der Trauer.

Die Ausbrüche arabischer Gewalt in Palästina vor 1947 waren im Allgemeinen nicht darauf gerichtet die Kolonialherrschaft abzuwerfen oder für einen palästinensisch-arabischen Staat zu agitieren. Die Gewalt richtete sich allesamt in erster Linie gegen die Juden – gegen jüdische Immigration, gegen jüdischen Landbesitz, gegen jüdisches Nationalbewusstsein.

Denken Sie an die palästinensischen „roten Linien“ dafür Frieden mit Israel zu akzeptieren: Kontrolle der Altstadt von Jerusalem, ethnische Säuberung der Juden aus Judäa und Samaria, Beharren darauf, dass Millionen Araber das Recht auf „Rückkehr“ nicht in einen Palästinenserstaat, sondern in den verhassten jüdischen Staat haben, Freilassung von Terroristen, die Juden angegriffen haben aus dem Gefängnis . Nicht eine davon ist für einen Staat erforderlich. Alle sind jedoch bewusst dazu gedacht den jüdischen Staat und die jüdischen Verbindungen zur historischen jüdischen Heimat zu schwächen.

Ein Blick auf die letzten 140 Jahre des modernen Zionismus zeigt ein beständiges Muster des arabischen Wunschs das jüdischen Nationalbewusstsein zu vernichten und das palästinensische Nationalbewusstsein ist nur eine Fassade gewesen, die dabei helfen soll das Ziel zu erreichen, wenn militärische Mittel scheiterten.

Alles in der palästinensisch-arabischen Geschichte stimmt mit der Idee überein Israel als jüdischen Staat zu vernichten, einschließlich „Oslo“. Das ist der Grund, dass die Palästinenser selbst heute noch jede jüdische Verbindung zum Land – zu Hebron, zu Jerusalem, zu Bethlehem – bestreiten und warum sie die Geschichte umschreiben, um den Kern der jüdischen Verbindung zu Eretz Yisrael auszulöschen.

Der 29. November ist kein Tag der Solidarität mit den Palästinensern. Er ist ein weiterer Versuch das jüdischen Nationalbewusstsein zu vernichten.

Israel braucht eine Narrativ-Strategie. Hier der Grund.

Amerika und der Westen ignorieren die Realität des Iran und der Palästinenser und der Muslimbruderschaft, weil sie sich in die Fantasie flüchten, die Welt sei nach ihrem eigenen Bild geformt.

Melanie Phillips, Israel HaYom, 26. November 2021

Eine faszinierende Fernsehserie der BBC hat die Art untersucht, wie Großbritanniens frühere Labour-Premierminister Tony Blair und sein Nachfolger Gordon Brown ihre Partei revolutionierten, um die Wahlsiegmaschine von „New Labour“ zu schaffen.

In einem Augenblick schmerzlicher Klarheit dachte Blair über die verheerenden Fehler nach, die 2003 im Krieg gegen den Irak gemacht wurden, den er an der Seite von US-Präsident George W. Buch anführte, um den irakischen Diktator Saddam Hussein zu stürzen.

Saddams Beseitigung brachte Jahre konfessionellen Gemetzels im Irak. Im Programm sagt Blair, der größte Fehler bestand darin, dass man versäumt zu erkennen, dass den Machthaber des Irak zu stürzen die eine Sache beseitigt, die die einander bekämpfenden Stämme davon abhielt zu versuchen einander auszulöschen.

Viel zu spät kam Blair zu der Erkenntnis, dass zwar für den Westen skrupellose Macht Anathema ist, sie im Nahen Osten aber etwas viel Schlimmeres aufhalten kann.

Von Bagdad über Jerusalem bis nach Beijing und andernorts befindet sich der Westen immer und immer wieder auf dem Holzweg.

In Bezug auf den Iran machen die USA einen tödlichen Fehler. Während der gefährlichste terroristische Feind des Westens immer schneller auf das Ziel des Durchbruchs zur Atomwaffenfähigkeit zusprintet, scheint Amerika nicht nur nicht willens ihn aufzuhalten, sondern alles zu unternehmen, ihn darin zu stärken.

Obwohl Sanktionen gegen den Iran formell immer noch gelten, hat die Administration Biden aufgehört sie durchzusetzen und sogar Milliarden Dollar in direkter Entlastung zur Verfügung gestellt. Statt geschwächt zu werden, ist der Iran jetzt gut aufgestellt, um gleichgültigen Vereinigten Staaten bei den nächste Woche ein Wien beginnenden Atomgesprächen weitere Zugeständnisse abzupressen.

Die Administration Biden reißt sich nach einer Art von Deal, egal wie. Welche Form auch immer dieser haben wird, er wird unausweichlich die katastrophale Politik des ehemaligen Präsidenten Barack Obama wiederbeleben, ein Regime mit Geld zu versorgen, das seit mehr als vier Jahrzehnten Krieg gegen den Westen führt, während es unausweichlich der Bombe näherkommt.

Der Hauptgrund für diese katastrophalen Fehleinschätzungen ist die Unfähigkeit des Westens andere Kulturen zu verstehen, die nicht die eigene sind. Dan Schueftan, der Vorsitzende des National Security Studies Center an der Universität Haifa, formuliert es so, dass der Westen im Allgemeinen und Amerika im Besonderen es durchweg versäumt haben Radikalismus zu begreifen.

Sie nehmen an, dass solcher Extremismus lediglich auf leere Parolen hinausläuft und dass grundsätzlich „rationale“ Führer „pragmatisch“ handeln werden, wenn sie „etwas zu verlieren haben“. Das, sagt er, ist auch das, wie sie – um nur ein paar wenige Namen zu nennen – Adolf Hitler, Palästinenserführer Yassir Arafat, den syrischen Präsidenten Baschar Assad und den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan falsch verstanden.

„Eine ähnliche kulturelle Blindheit“, schreibt er, „hat auch die Amerikaner regelmäßig scheitern lassen, als sie versuchten Demokratie in den Irak, Pluralismus nach Libyen, Akzeptanz in die Muslimbruderschaft, Gleichberechtigung von Frauen nach Afghanistan und den Palästinensern Frieden zu bringen.“

Ein Grund für dieses Scheitern liegt in der monumentalen Arroganz des Westens. Er ist im Glauben, er sei das Zentrum des Universums, unfähig zu begreifen, dass andere Kulturen eine andere Denkweise als die eigene haben könnten. Er nimmt stattdessen an, dass jede andere Kultur ebenfalls von Rationalität und Eigeninteresse bestimmt wird. Er nimmt an, dass es keinen Konflikt gibt, der nicht über Kompromisse gelöst werden kann, für die die Seiten durch den überlegenen Intellekt des Westens die Köpfe zusammengeschlagen bekommen müssen, bis solche erreicht werden.

Diese Einstellung hat die klägliche Einmischung des Westens in den arabischen Krieg gegen Israel geleitet. Amerika, Großbritannien und Europa glauben unermüdlich an die „Zweistaatenlösung“ eines palästinensischen Staats an der Seite Israels.

Das ist jedoch eine Lösung für das falsche Problem. Denn die Frage in diesem hundert Jahre alten Konflikt ist nicht, wie der Westen sich selbst erzählt, die gerechte Verteilung von Land zwischen beiden Seiten mit einem vertretbaren Anspruch auf das Land. Vielmehr geht es um das Ziel der „palästinensischen“ Seite, die keinen juristischen, historischen oder moralischen Anspruch auf das Land hat, den Anspruch des jüdischen Volks zu zerstören, der der Einzige ist, der auf Rechtmäßigkeit und Geschichte gründet.

Der Westen missversteht das weiter, weil er nicht begreifen kann, dass der Kern der palästinensischen Verweigerungshaltung Antisemitismus und islamischem Extremismus sind.

Und der Grund dafür ist die Unfähigkeit des Westens zu begreifen, dass Antisemitismus nicht nur eine Form von Rassismus ist, sondern eine psychotische Geistesstörung; und als zunehmend säkulare Kultur begreift der Westen den Zugriff nicht, den religiöser Fanatismus auf den Verstand haben kann.

Großbritannien, wo die Sicherheitsdienste von radikalisierten britischen Muslimen praktisch so gut wie überwältigt sind, steht beim islamistischen Extremismus weiter vor einem absoluten Rätsel. Während vergeblich versucht wird solche Extremisten zu „entradikalisieren“, beharrt es darauf den islamistischen Faktor herunterzuspielen oder wegzuerklären.

Es erkennt den entscheidenden Punkt nicht – dass diejenigen Muslime, die sich in menschliche Bomben verwandeln, glauben, sie würden Gottes Werk tun und daher für Vernunft völlig unzugänglich sind.

In ähnlicher Weise schaffen es westliche Liberale nicht anzuerkennen, dass das iranische Regime von religiösen Fanatikern dominiert wird, die erpicht darauf sind eine Apokalypse zu provozieren, von der sie glauben, sie werde den schiitischen Messias auf die Erde bringen.

Dennoch bleibt Israel, das Land, das so viel dazu tun könnte den Westen gegenüber diesen Fehlern aufzuwecken, bemerkenswert unwillig das zu tun, nicht einmal um sich selbst zu helfen. Seine Feinde haben es erfolgreich als dämonisch verleumdet, um es zu delegitimieren und zu vernichten. Sie haben das mit Hilfe einer sechs Jahrzehnte durchgeführten Strategie gemacht, mit der im öffentlichen Diskurs Lügen und Mordverleumdungen gesät wurden.

Das hat nicht nur den palästinensischen Vernichtungskrieg gegen Israel als Unterdrückung der Palästinenser durch Israel neu geframt; es hat auch jeden, der Israel unterstützt, als durch Kontakt verunreinigt und zu Gift erklärt.

Angesichts dessen ist es absolut erstaunlich, dass Israel immer noch keine zentralisierte Kommunikationsstrategie hat. Stattdessen bekriegen sich verschiedene Organisationen, um mit weitgehend unkoordinierte Reaktionen den Propagandaansturm zu löschen, der die Sprache gekapert und die Juden fast aus ihrer eigenen Geschichte hinausgeschrieben hat.

Israel muss eine Strategie entwickeln, die das Narrativ formt, statt – wie aktuell – zu versuchen sich auf vom Feind gewählten Areal zu verteidigen. Statt nur auf die Angriffe zu reagieren, müsste es ständig notwendige, aber selten erklärte Wahrheiten in die Öffentlichkeit bringen.

Es müsste zum Beispiel herausstellen, dass es an seinen „Siedlungen“ nichts vom Völkerrecht untermauertes Illegales gibt. Es müsste westlichen Regierungen wegen der Falschdarstellung der Genfer Konventionen mit der falschen Behauptung „illegaler Besatzung“ kritisieren.

Es müssten ständig die Tatsache deutlich machen, dass die Juden das einzig übriggebliebene indigene Volk des Landes sind. Es müsste die naziartige Darstellung des jüdischen Volks als die Welt kontrollierende Blutsauger durch die palästinensische Autonomiebehörde publik machen – und herausstellen, dass diese widerwärtige Agenda im angeblich „antirassistischen“ Westen aktiv unterstützt und gefördert wird. Und so weiter.

Aber Israel hat keine derartige proaktive Strategie.

Verständlicherweise ist es mit der Notwendigkeit beschäftigt die unmittelbaren Bedrohungen für israelisches Leben durch seine völkermörderischen Feinde abzuwehren, die an seinen Grenzen und auf seinen Straßen haufenweise Waffen auffährt. Es hat zudem Angst die diplomatischen Regeln nicht einzuhalten und damit seine Freunde im Westen zu verstimmen, so falsch die auch liegen mögen.

Fundamentaler ist: Es glaubt, der Versuch Britannien oder Europa zu beeinflussen sei angesichts von deren furchtbarer Geschichte endemischen Antisemitismus eine vergebliche Mühe.

Das ist ein übler Fehler. Zumindest in Großbritannien unterstützen viele das palästinensische Lügennarrativ einfach nur deshalb, weil sie nicht die geringste Vorstellung von der Wahrheit haben. Und das ist der Fall, weil Israel sie ihnen nicht liefert.

Amerika und der Westen ignorieren die Wirklichkeit zum Iran oder den Palästinensern oder der Muslimbruderschaft, weil sie sich in die Fantasie flüchten, die Welt sei entsprechend ihres eigenen Bildes geformt.

Israel ist in der einzigartigen Position sowohl der Westen als gleichzeitig der Nahe Osten zu sein. Es ist daher einzigartig ausgerüstet den Westen aus diesem gefährlichen Hirngespinst herauszuinformieren. Dass es sich entscheidet das nicht zu tun, ist ein tragischer Fehler, sowohl für Israel selbst als auch für die Welt.

Deutsche Medienlüge

Heute Morgen erschoss ein arabischer Terrorist in der Altstadt von Jerusalem einen Menschen und verletzte drei weitere.

Polizisten vor Ort konnten den Terroristen stoppen, indem sie ihn erschossen.

Wie wird darüber berichtet? Die Rheinische Post lässt wissen, wer Mörder ist (während der österreichische Standard korrekt titelt):

Und? Wundert sich wirklich noch jemand, wenn von den Mainstream-Medien gerne als Lügenpresse gesprochen wird?

Ja, die israelische Polizei hat einen sogenannten Palästinenser erschossen. Aber so, wie die Rheinische Pest das da geschrieben hat, ist es ein Fall von „Mit der Wahrheit lügen“.

Dass es bei einer deutschen Zeitung auch anders geht, zeigt DIE WELT:

Wieder mal ist die „Springer-Presse“ anständiger als andere, z.B. auch das ZDF:

Oder auch BILD – huch, noch ein Springer-Presse-Produkt:

Update: Gegen Mittag war die Meldung bei der Rheinischen Post korrigiert:

Jetzt werden im Titel weder Täter noch Opfer genannt – aber das Bild zeigt israelische Uniformen. Auch eine Botschaft. Wenigstens ist dann unter dem Bild eine korrekte Beschreibung der Situation.

International sind übrigens so einige Schlagzeilen auch nicht besser als in Deutschland.

Und dann fragt sich noch, ob unsere Medien stolz darauf sind, die gleiche Art von Schlagzeilen zu produzieren wie iranische Staatsmedien:

Israelische Truppen schossen auf einen Palästinenser in der Altstadt von al-Quds und töteten ihn.

Palästinensische Zeitung verteidigt Muftis Kollaboration mit Nazis

Elder of Ziyon, 16. November 2021

Mark Regev schrieb einen Artikel in der Jerusalem Post vom 11. November zum Jahrestag des britischen Sieges in El-Alamein 1942 in Ägypten. Er sagt, hätten die Briten diese Schlacht verloren, dann hätten die Nazis Palästina überrannt und alle Juden dort wären ermordet worden – weil die palästinensischen Araber willige Kollaborateure der Nazis geworden wären.

Regev bringt Belege, indem er den durchaus bekannten Antisemitismus und die Nazi-Kollaboration des berüchtigten Mufti von Jerusalem Amin al-Husseini anführt, den die Palästinenser immer noch verehren, dazu die hartnäckige palästinensisch-arabische Opposition dagegen Juden in tödlicher Gefahr nach Palästina immigrieren zu lassen.

Die palästinensische Schriftstellerin Amani Qurum ist sehr aufgebracht wegen Regev; sie sagt, dieser Artikel stecke voller Lügen.

Qurum schreibt in Al-Quds wütend über Regev wegen dessen „erbitterten und wiederholten Attacken gegen Haddsch Amin al-Husseini, möge Allah Gnade mit ihm haben; er beschuldigt ihn des Antisemitismus und der Kooperation mit den Deutschen und der Unterstützung dessen, was als Endlösung für die Juden und Völkermord bekannt ist sowie der Hilfe beim Töten von eineinhalb Millionen Juden und Druck auf Britannien die Tore Palästinas gegenüber jüdischer Zuwanderung zu schließen.“

Regev sagte nicht, dass Husseini direkt zur Ermordung von 1,5 Millionen Kindern beitrug, sondern dass Husseini es vorzog sie sterben zu sehen statt dass sie nach Palästina gehen. Das ist mit einem im US-Holocaustmuseum dokumentierten Vorfall dokumentiert:

Im Frühjahr 1943, erfuhr al-Husseini von Verhandlungen zwischen Deutschlands Achsen-Partnern mit den Briten, Schweizern und dem Internationalen Roten Kreuz, man würde tausende jüdischer Kinder nach Palästina in Sicherheit transportieren. Er versuchte die Rettungsoperation mit Protesten zu verhindern, die an die Deutschen und Italiener sowie an die Regierungen Ungarns, Rumäniens und Bulgariens  gerichtet waren. Mit der Forderung, dass die Aktionen vereitelt werden, schlug al-Husseini vor, dass die Kinder nach Polen geschickt werden, wo sie „unter strengerer Kontrolle“ stehen würden. Obwohl er es offenbar vorzog, dass die Kinder in Polen getötet werden statt sie nach Palästina zu transportieren, war der Einfluss der Briefe gleich Null.

Qurum bestreitet oder ignoriert fast alle Verbrechen des Amin al-Husseini. Aber sie gibt eines zu – und rechtfertigt es:

Natürlich können Husseinis Beziehungen zu den Deutschen nicht bestritten werden, aber sie müssen in ihre angemessenen Umstände und Kontext gesetzt werden. Deutschland besetzte Palästina nicht und gab es nicht fälschlich den Juden. Im Gegenteil: Großbritannien und Frankreich teilten als größte Kolonialmächte die Region insgesamt zwischen sich auf. Ist es innerhalb des Rahmens des Spiels der Bündnisse nicht natürlich, wenn al-Husseini politisch auf Deutschland setzte, nur um Palästina zu verteidigen, das den Juden von den kolonialen Briten gegeben wurde?

Qurum beweist Regevs Hauptargument: Die Palästinenser müssen ihre Unterstützung für einen Nazi-Kollaborateur eingestehen, statt ihn als Helden zu behandeln. Wegen seines Kalibers ist es undenkbar, dass ein palästinensischer Autor den Mufti kritisiert, dessen Hass auf Juden nicht übertüncht werden kann – er war ziemlich stolz darauf.