Die Welt belügen

Dror Eydar, Israel HaYom, 23. September 2016

Also legte PA-Präsident Mahmud Abbas fest: „Terrorismus … kennt keine Religion“; und das ist einen Zusammenfassung seiner Rede. Mit seiner einnehmenden, großväterlichen Erscheinung und seinem wehleidigen Lebenswandel hat er die beeindruckende Fähigkeit der Welt in die Augen zu sehen und sie anzulügen. Suchen sie überall auf dem Globus nach irgendeiner Art von Terrorismus, der nicht den Islam beinhaltet. „Es gibt keinen Konflikt zwischen uns und der jüdischen Religion und ihrem Volk. Unseren Konflikt haben wir mit der israelischen Besatzung unseres Landes“, sagte Abbas.

Es gibt eine Unzahl an Belegen, die das Gegenteil beweisen: Äußerungen offizieller Vertreter der palästinensischen Autonomiebehörde, die Charta der Fatah sowie die der Hamas, der Medien, der Schulbücher und blutige Hetzte offizieller PA-Prediger – hier sind nicht Israelis der Fokus der Aufmerksamkeit, auch nicht die Besatzung, sondern die Juden als Nation und als Religion.

Abbas jammerte weiter: „Wenn Sie [die UNO] unseren Schutz nicht sicherstellen, wer wird es dann tun?“ Und ich glaubte, wenn Israel nicht den Rais (PA-Präsident) behütet und einen Verteidigungspuffer um die PA sichergestellt hätte, dann hätte die Hama die Führung übernommen (wie sie schon vor einer Weile die Straße übernahm), Schläferzellen des Islamischen Staats würden aktiv geworden sein und es hätte einen rechtsfreien Raum gegeben.

Balfour machte genau das Richtige.

Hier ist die Geschichte des Konflikts wie sie der PA-Präsident schildert: Vor 100 Jahren knallte die „berüchtigte“ Balfour-Erklärung in die Welt, was England erlaubte dem Volk sein Land zu stehlen und es den Juden zu geben, einem Volk, dessen Verbindung zu diesem Land von niemandem verstanden wird. 1947 machte der UNO-Teilungsplan den Weg für die „Nakba“ frei und als wäre das nicht genug gewesen begann 20 Jahre später, 1967, die „Besatzung“.

Die Wahrheit ist natürlich anders herum und muss wiederholt werden: Die Balfour-Erklärung war ein Akt der Gerechtigkeit für das jüdische Volk, als sie ihm nicht weniger als ein Prozent des Nahen Ostens versprach, der sich unter der Kontrolle der Osmanen und der Europäer befand. 99 Prozent wurde den Arabern gelassen. Dann wurde von diesem mickrigen einen Prozent auch noch Territorium für die Haschemiten-Familie genommen, die aus dem Hedschas kam; auf diesem Land wurde Jordanien gegründet.

Netanyahu ging zum Angriff über.

Die Juden haben immer jedem Angebot zugestimmt, um ihren Staat zu gründen, selbst auf dem winzigsten Stückchen Territorium. Die Araber haben immer abgelehnt, da ihre Hoffnung die „Jahud“ (Juden) zu vernichten nicht nachlässt. Ze’ev Jabotinskys Eiserne Mauer hat es immer noch nicht in ihr Bewusstsein geschafft, bis heute nicht. Die Nakba -die katastrophale Zerstörung – ist die ihre und nur die ihre.

Hier haben wir zwei Daten, an die Abbas sich erinnern sollte: 2017 wird es 120 Jahre her sein, dass der Erste Zionistische Kongress in Basel zusammentrat, um die 2000 Jahre alte Hoffnung des jüdischen Volks auf die Rückkehr nach Zion zu diskutieren; und es wird 750 Jahre her sein, dass Nahmanides nach Israel zog und die jüdische Besiedlung Jerusalems erneuerte.

Seltsamerweise gibt es in den alten Texten keinerlei Erwähnung des „palästinensischen Volks“, das „seit undenkbaren Zeiten“ „in Frieden und Ruhe“ auf seinem Land lebte. Nicht einmal zur Zeit der Balfour-Erklärung. „Wahrheit wird sprossen aus der Erde“. (Psalm 85,12 – Eberfelder Übersetzung)

Und dann ging Premierminister Benjamin Netanyahu zum Angriff über und er mischte die Karten durch.

Jerusalem: „Wir gewinnen, ihr verliert“

Gerald M. Steinberg, Jerusalem Post, 8. Oktober 2009

Seit den tödlichen Krawallen von 1929 gehört der Kampf um Jerusalem zum Kern des arabisch-israelischen Konflikts; wie die jüngsten Ereignisse zeigen, hat sich diesbezüglich nichts geändert. Für die Palästinenser und ihre Unterstützer ist jede jüdische Anwesenheit in Jerusalem, die nicht unter arabischer Kontrolle steht, nicht nur inakzeptabel, sonder wird als Bedrohung betrachtet. Und jeder antike Text, archäologische Fund oder Besitzanspruch, der das 3.000-jährige jüdische historische und religiöse Erbe in dieser heiligsten aller Städte bestätigt, wird als „Judaisierung“ zurückgewiesen. Diese Vorwürfe werden genutzt, um gewalttätige Attacken, vom Steine werfen bis zum Massenterror, zu fördern und zu rechtfertigen.

In der Sprache der Spieltheorie ist und bleibt Jerusalem – mehr als jede andere Dimension dieses extrem komplexen Konflikts – ein Nullsummen-Spiel. Das bedeutet, dass jegliche Zugeständnisse einer Seite notwendigerweise Siege der anderen sind, was Kompromiss nicht nur schwierig macht, sondern unvorstellbar. In eine Nullsummen-Welt gibt es keinen Raum für unterschiedliche Stimmen und Meinungen; und Kompromiss auf Grundlage der Akzeptanz unterschiedlicher Sichtweisen ist unmöglich. Daher ist für die Araber die Anerkennung der Geschichte und Legitimität jüdischer Ansprüche eine Bedrohung ihrer eigenen Geschichtserzählung und Legitimität, besonders für die Muslime. In dieser sozialen Rubrik gefangen ist geteilte Kontrolle auf Grundlage gegenseitiger Akzeptanz und Anerkennung, wie sich viele das in Friedensprogrammen ausmalen, unmöglich.

Die neueste Runde arabischer Gewalt in Jerusalem, geschürt durch den Wettkampf um das Prestige, das durch die extremsten Stimmen gewonnen wird, hebt das Fehlen von Bewegung zu dieser Kern-Identitätsfrage hervor. Für die meisten Palästinenser – in der Tat den Großteil der arabischen und islamischen Welt der Umgebung – gibt es absolut keine Bereitschaft auch nur die grundlegendsten historischen Fakten zuzugeben, die Kompromiss in Sachen Jerusalem verlangen würden.

Beim Camp David-Gipfel im Juli 2000 schockte Yassir Arafat Präsident Bill Clinton und machte diesen wütend, weil er jegliche Diskussion gemeinsamer Kontrolle über Jerusalem ablehnte. Clinton und seine Berater, die die Oslo-Verhandlugnen seit Jahren hüteten, hätten nicht überrascht sein dürfen. Arafats Haltung spiegelte und verstärkte die dominierende Sicht der meisten Araber und Muslime.

Gleichermaßen haben die Bemühungen von NGO-Vertretern, die für sich in Anspruch nehmen, gegenseitige Akzeptanz und Kompromiss zu Jerusalem zu fördern und von europäischen Regierungen finanziert werden, den Nullsummen-Rahmen verschärft. Politische NGOs wie Ir Amim z.B. kritisieren ausschließlich Israel. Der Film „Jerusalem Moments“ wurde in der Jerusalem Post als „aufhetzender palästinensischer Propaganda-Angriff“ und „knüppelnde Dokumentation der palästinensische Opferrolle und angeblicher unbekümmerter israelischer Grausamkeit und Aggression“ beschrieben.

Die Palästinenser nutzen die Unterstützung dieser israelischen NGOs, um die Nullsummen-Position zu bestätigen und Kompromisse zurückzuweisen. (Ir Amim und ähnliche politische NGOs wenden sich auch an Ausländer, darunter Journalisten und Diplomaten; sie führen Gruppen auf höchst verzerrte „Bildungs“-Touren durch Jerusalem und die Sicherheitsbarriere, um ihre Position aufzudrücken.) Durch ihre Natur sind Nullsummen-Situationen nicht auf eine Seite des Konflikts beschränkt; wenn ein Teilnehmer jeglichen Kompromiss ablehnt, werden die anderen gezwungen dieselbe Strategie zu übernehmen. Damit führt die palästinensische und arabische Haltung, die alle jüdischen Verbindungen zu Jerusalem auslöscht, zu einer Eskalation der jüdischen Verteidigungszüge, die dazu geschaffen sind eine Rückkehr zur Lage des totalen Ausschlusses und der Entweihung von 1948 bis 1967 zu verhindern.

Für die Juden bleibt das totale Versagen, die Bedingungen der Waffenstillstands-Vereinbarung von 1949 – die auf dem Papier freien Zugang zu den heiligen Stätten garantierte – eine traumatisierende Erinnerung. Von 1948 bis 1967, als die Altstadt arabisch besetzt war, wurde das jüdische Viertel, einschließlich der Synagogen und Friedhöfe, systematisch entweiht und die „internationale Gemeinschaft“ tat nichts, um die Vereinbarung durchzusetzen. Seitdem beleben die periodischen Wellen arabischer Gewalt in Jerusalem die Bedenken, dass Abkommen auf der Grundlage geteilter Souveränität oder „internationaler Kontrolle“ zu derselben inakzeptablen Lage führen werden. Ohne jegliches Zeichen von Bewegung hin zu einem realistischen Kompromiss haben die jüdischen Israelis die Sorge, dass ohne die Verstärkung ihrer Anwesenheit in der Stadt sie irgendwann wieder einmal hinausgedrängt werden.

In diesem Nullsummen-Kreislauf werden die jüdischen Antworten auf diese Geschichte und fortgesetzte Drohungen von den Palästinensern und ihren Unterstützern als noch mehr „Besatzung“ und „Judaisierung“ Jerusalems gebrandmarkt. Das nährt die eskalierende Gewalt und verstärkt das Gefühl, dass Gespräche keinen Sinn machen, da niemand zuhört oder bereit ist Kompromisse einzugehen.

Selbst um sich auf nur minimale gegenseitige Absprachen zuzubewegen, die Gewaltausbrüche eingrenzen und verhindern können, muss das erste Ziel darin bestehen, die palästinensische und arabische Gesellschaft dafür zu öffnen die jüdische Version überhaupt zu hören. Das würde den Übergang von einem Nullsummen-Schwarzweiß-Rahmen des Konflikts zu dem hin erlauben, was „Win-Win“-Rahmen genannt wird, der Koexistenz und Gleichheit trotz grundlegender Differenzen in Geschichtsverständnis und Ideologie gestattet.

Das ist das, worauf die unterschiedlichen Möchtegern-Friedensschaffer und NGO-Finanziers, insbesondere bei den europäischen Regierungen, ihr Geld setzen und ihre Aktivitäten konzentrieren sollten. Solange die arabische und muslimische Position die Tür zuschlägt, um jüdische Geschichte zu blockieren, wird Jerusalem ein Schlachtfeld bleiben, auf dem die jüdischen Nation keine Wahl hat, als Stärke zu benutzen, wenn es nötig ist ihre Rechte zu verteidigen.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (25.09.-01.10.2016)

Sonntag, 25.09.2016:

Khaled Meschaal von der Hamas prahlt: Seine Terrortruppe hat inzwischen doppelt so viele Waffen wie 2014.

Die Flughafenbehörden in Kairo haben 7 Gaza-Araber festgenommen, die bei der Rückkehr von der Haddsch Komponenten mitbrachten, die zum Bau von Sprengsätzen nötig sind. Der Verdacht: Sie wollten sie an Terroristen im Sinai weitergeben. Da die Hamas sich aber recht aktiv um die Freilassung dieser „Pilger“ einsetzt, kann man davon ausgehen, dass das Material für sie bestimmt war.

Eine Gruppe aus israelisch-arabischen Unternehmern und IDF-Veteranen hat sich gebildet, um Start-Ups im arabischen Sektor zu fördern.

Die IDF gibt an, dass dieses Jahr bereits 145 PalAraber wegen Hetze im Internet angeklagt wurden. (Arutz-7 schreibt von 108 Anklagen; letztes Jahre waren es nur 13.)

Ein ranghoher IDF-Kommandeur sagte, dass innerhalb von nur Monaten die unterirdische Sicherheitssperre entlang des Gazastreifens vollendet sein würde. Ein Teil der Optionen wird sein die Tunnel zu fluten, das Tunnelnetzwerk werde zu einer Todesfalle werden.

Montag, 26.09.2016:

Donald Trump hat versprochen die US-Botschaft nach Jerusalem zu verlegen, wenn er Präsident werden sollte. (Das würde einem Gesetz entsprechen, das der Kongress schon vor 21 Jahren verabschiedete!). Außerdem sprach er sich für ein geeintes Jerusalem aus. Die PA-Terrorgranden finden das natürlich gar nicht gut. Saeb Erekat log, Trump würde damit das Völkerrecht brechen wollen.

Israel half dabei 12 Affen und 2 Schildkröten aus einem Zoo in Rafah in einen Zoo in Tulkarm in Samaria zu transportieren. Das ist das zweite Mal, dass Israel dem PA-Landwirtschaftsministerium beim Transfer von Zootieren half, die im Gazastreifen unter furchtbaren Bedingungen gehalten wurden.

Dienstag, 27.09.2016:

Der Schabak gab bekannt, dass fünf Einwohner von Hebron und dem nahe gelegenen Yatir wegen des Verdachts auf Waffenbau und -schmuggel festgenommen wurden. Dabei wurde ein Menge Schusswaffen und Munition, eine Rohrbombe und Messer beschlagnahmt.

Was verhindert Frieden?

Aus der arabischen Perspektive sind jüdische Souveränität, Selbstbestimmung ein Gräuel

Moshe Dann, YNetNews.com, 7. September 2009

Für Araber ist Israels „Besetzung“ Judäas, Samarias (der Westbank“) und des Gazastreifen im Jahr 1967 und die in der Folge gebauten Siedlungen nur Teil des Problems.

Das wirkliche Problem sind der Zionismus und die Gründung des Staates Israel im Jahr 1948 als jüdischer Staat. Kein „Friedensplan“ – selbst der extremste, der von Israel verlangt sich aus allen 1967 eroberten Gebieten zurückzieht – wird das arabisch-muslimische Problem lösen, einen nominell jüdischen Staat in keinerlei Form zu erlauben. Aus der arabischen Perspektive gibt es daher zwei sich überlappende „Besatzungen“: eine aus dem Jahr 1948 und die andere von 1967. Eine zu lösen, die andere aber zu legitimieren ist (für sie) inakzeptabel. Jüdische Souveränität und Selbstbestimmung – Zionismus – sind Anathema.

Das ist der Grund dafür, dass Präsident Obamas „Friedensplan“ nicht funktionieren wird; er geht davon aus, dass die Araber an Ausgleich interessiert sind. Egal jedoch, welche Zugeständnisse Israel macht, sie werden nicht genug sein, so lange Israel selbst in irgendeiner Form bestehen bleibt. Denn der Zionismus, wie die arabische und muslimische Welt ihn sehen, ist Rassismus, ein Übel, das ausgemerzt werden muss.

Sich auf die Siedlungen zu konzentrieren ist daher nicht das wirkliche Problem. Diplomatische und wirtschaftliche Beziehungen zu Israel mögen praktische Notwendigkeiten sein; das bedeutet aber nicht die Akzeptierung des Existenzrechts Israels als „jüdische nationale Heimat“. Selbst, wenn alle „Außenposten“ zerstört würden: Was wird mit den 300.000 Juden geschehen, die in Judäa und Samaria leben? Und was mit der gleichen Zahl, die in Viertel Jerusalems lebt, die nach 1967 gegründet wurden?

Und selbst, wenn all diese Juden in die israelischen Waffenstillstandslinien von 1949 umgesiedelt werden könnten, würde das die Frage der Existenz Israels als Staat, in dem die vorherrschenden Symbole, Sprache und Kultur jüdisch sind, der jüdischen Einwanderern Vorzug und Hilfe gibt und dessen Identität und Zweck mit dem jüdischen Volk verbunden sind, nicht lösen. Mehr noch: Wie die meisten militärischen und strategischen Experten herausgestellt haben, würde eine Rückkehr zu den Waffenstillstandslinien von 1949 die israelischen Möglichkeiten sich zu verteidigen erheblich reduzieren.

Obamas „Friedensplan“ beschäftigt sich nicht mit arabischen Eigentumsansprüchen – dem falschen „Rückkehrrecht“ – dem Ergebnis eines verlorenen Völkermord-Krieges gegen Juden, unterstützt durch die Armeen von fünf arabischen Nationen. Er erwähnt auch nicht die UNRWA, die die arabischen Behauptungen, ihre Unnachgiebigkeit und Feindseligkeit 60 Jahre lang unterstützte.

Wer wird die jüdischen heiligen und archäologischen Stätten kontrollieren und beschützen? Und wer wird lebenswichtige Wasserversorgung aus den Grundwasserspeichern in den Bergen sicher stellen?

Ohne eine klare Strategie und detaillierte Planung wird Obamas Friedensstoß die nächste Explosion der arabischen Gewalt gegen Israel entzünden, mit dem zusätzlichen Sprengstoff von palästinensischen Brigaden, die von den USA unter General Keith Dayton ausgebildet und versorgt wurden. Fortschrittliche Raketen und Waffen in den Händen von Hamas und Hisbollah sowie Unterstützung aus dem Iran, Libyen und anderen arabischen und muslimischen Staaten werden Israel an den Rand eines zweiten Holocaust bringen.

In dem Kampf geht es nicht um die Aufteilung von Territorium, sondern darum, ob Israel es verdient überhaupt zu existieren. Der Grund dafür, dass diese Frage nicht auf dem Tisch ist, besteht darin, dass kein arabischer Führer Israels Existenzrecht anerkannt hat oder anerkennen will; sie wollen nicht einmal grundlegende Fakten der Geschichte anerkennen, z.B. dass es einen Tempel oder ein jüdisches Gemeinwesen gab.

Das Aufkommen von Judenhass, besonders in Europa, wie er im jüngsten schwedischen Ritualmord-Vorwurf gegen Israel, einem Bruchteil der von EU-Staaten gegebenen offiziellen Unterstützung für antijüdische Sachen in Form von antiisraelischer Fürsprache augenscheinlich ist, zeigen die Tiefe dieser Feindseligkeit auf.

Verteidigungsaktionen der IDF, z.B. im Gazastreifen gegen die Hamas, im Libanon gegen die Hisbollah oder gegen palästinensische Terroristen als „Kriegsverbrechen“ zu bezeichnen, ist ein legitimer Weg der Dämonisierung der Juden-als-Israelis geworden. Den Judenstern mit dem Nazi-Hakenkreuz gleichzusetzen und israelische Soldaten als Neonazis darzustellen, sind legitimer Ausdruck der Opposition gegen Israel selbst geworden.

Jüdische Siedlungen mit arabischem Terrorismus und Hetze zu verbinden ist eine Verspottung der Unterschiede zwischen dem Bau von Häusern und der Abschlachtung unschuldiger Menschen.

Ein Versagen zu begreifen, was die Araber wirklich wollen und was Israel sich zu riskieren leisten kann, vermischt mit einer Ideologie, die auf simplizistischen Lösungen kann nicht die Grundlage einer soliden, realistischen Politik sein. Es trägt zu der Sichtweise bei, dass Israelis (Juden) Teufel sind.

Im nächsten Krieg wird es nicht um Siedlungen oder Jerusalem oder einen zweiten arabisch-palästinensischen Staat gehen – welcher Art auch immer. Es ging und wird weiter um Israels Recht gehen überhaupt zu existieren.

Nicht auf den Mund gefallen – Zitate führender Palästinenser

Original gepostet im Nahostforum.de

Die Zusammenstellung der Zitate geht von der Unterzeichnung des Oslo-Abkommens bis zum 11. September 2001. Vor allem das, was vor dem Oslo-Krieg – also bis Ende September 2000 – gesagt wurde, sollte allen zu denken geben, die behaupten, die Radikalisierung der Palästinenser sei Folge der israelischen Aktionen seit Ausbruch dieser „Intifada“. (heplev)

Am 13. September 1993, am selben Tag, an dem Jassir Arafat in Washington den Oslo-I-Vertrag unterzeichnete und sich als Friedensvertreter feiern ließ, sagte er im jordanischen Fernsehen – auf Arabisch, für westliche Ohren nicht verständlich – zu den palästinensischen Arabern: „Da wir Israel nicht im Krieg besiegen können, tun wir es in Phasen. Wir nehmen soviel Territorium von Palästina wie möglich und errichten unsere Souveränität dort. Dann benutzen wir es als Sprungbrett, um mehr zu nehmen. Wenn die Zeit gekommen ist, können wir die arabischen Nationen auffordern, sich uns beim Endschlag gegen Israel anzuschließen.“

Am 1. Januar 1994 sagt Arafat: „Die Wiedergewinnung unserer besetzten Territorien ist nur die erste Stufe auf dem Weg zur völligen Befreiung Palästinas.“

Am 10. Mai 1994 sagte Jassir Arafat in einer Moschee in Johannesburg/Südafrika, über das Osloabkommen mit Israel: „Dieses Abkommen – für mich hat es nicht mehr Bedeutung als das Abkommen, das zwischen unserem Propheten Mohammed und dem Stamm der Kuraisch unterzeichnet wurde – … ein verachtenswerter Waffenstillstand. In der gleichen Weise, wie Mohammed es damals akzeptiert hat, akzeptieren wir heute dieses Streben nach Frieden.“

Am 27. Mai 1994 sagt der Chef der palästinensischen Polizei, Jibril Rajoub an der Universität Bethlehem: „Für diejenigen, die gegen das Abkommen mit Israel sind, stehen die Türen zum verstärkten bewaffneten Kampf weit offen.“

Im Juni 1994 stellt die palästinensische Polizei in Gaza die terroristischen Brüder Rajah und Amr Abu-Sita ein, die am 8.3.1993 den Israeli Uri Megidish ermordet hatten und um deren Auslieferung Israel gebeten hatte.

In einem Brief an den Hamas-Führer, Sheikh Yasssin, und an den Hamas-Terroristen, Sheikh Hunam, der 1989 bei einem Bus-Anschlag 14 Israelis ermordete, schreibt Arafat am 5.10.1994: „Sheikh Abdelhadi Hunam, ich erkenne euren Teil am Befreiungskampf Palästinas an. Euretwegen ist Palästina frei.“

Farouk Kaddumi („Außenminister“), ein führender Mann hinter Arafat in der PLO-Hierarchie, sagte 1994 nach OSLO-I, Israel sei ein künstlicher Staat, der beseitigt werden müsse.

Der „Justizminister“ der palästinensichen Autonomiebehörde, Freih Abu Middein, sagt im April 1995 an der Al-Azhar-Universität in Gaza: „Der Hauptfeind des palästinensischen Volkes – jetzt und für immer – ist Israel. Diese Wahrheit darf unserem Bewußtsein nie entschwinden.“

Arafat sagt in derselben Universität in Gaza am 19.6.1995 über Dalal al-Maghrabi, die 1978 bei einem Terroranschlag dabei war, bei dem 37 Israelis umgebracht wurden: „Sie war eine der Helden. … Sie befehligte die Gruppe, die den ersten palästinensischen Staat in einem Bus errichtete. … eine Frau, auf die wir stolz sind.“

Am 3.9.1995 ehrt Arafat wieder die Terroristin Dalal al-Maghrabi und zusätzlich den Terroristen Abir al-Wahidi, der 1991 an der Ermordung eines Israelis beteiligt war: „Abir al-Wahidi … und Dalal al-Maghrabi, Märtyrer für Palästina.“

Am 7.9.1995 erhebt Arafat ziemlich unverhohlen Anspruch auf Städte, die sich im innersten Kern Israels und nicht in der sogenannten Westbank befinden, wie z.B. Haifa und Lod: „O Lod, o Haifa, o Jerusalem, ihr kehrt heim, ihr kehrt heim.“

Arafat lässt im Jahre 1996 einen Platz in Jericho nach dem arabischen Busbombenbauer Jihje Ajasch benennen und nennt ihn am 8.1.1996 „Held des palästinensichen Volkes“ und „Märtyrer“. Seine Polizisten stehen Spalier bei dessen Beerdigung und schießen zu seiner Ehre aus 21 Gewehren Salut.

Die palästinensische Polizei in Jericho stellt Anfang 1996 Abd al-Majid Doudin ein, der an der Planung des Selbstmordanschlages in Jerusalem am 21.8.1995 beteiligt war und daraufhin von einem palästinensischen Gericht zu 12 (!) Jahren Haft verurteilt worden war, aber kurz danach wieder freigelassen wurde.

Am 22.4.1996 läßt das palästinensiche Informationsministerium Folgendes verlauten: „Die israelische Regierung spricht von Greueltaten, die in Auschwitz, Birkenau und Dachau an Juden verübt wurden. … Unsere Heimat wurde in ein großes Konzentrationslager verwandelt.“

Am 7.6.1996 sagt Arafat: „Wenn Israel unsere Forderungen zurückweist …, haben wir 30.000 Mann unter Waffen.“

Feisal Husseini, getaufter und angeblich gemäßigter PLO-Vertreter in Jerusalem sagt am 9.9.1996 um 9.30 Uhr in der Sendung „Focus“ des syrischen Fersehens: „Alle Palästinenser stimmen darin überein, daß die gerechten Grenzen Palästinas der Jordan und das Mittelmeer sind. Was immer wir nun bekommen könnten, sollte genommen werden und darauf folgende Ereignisse in den nächsten 15 oder 20 Jahren geben vielleicht die Gelegenheit, die gerechten Grenzen Palästinas zu verwirklichen.“

Arafat bezeichnet Israel am 6.10.1996 als „Dämon, der bekämpft werden müsse.“

Arafat sagt am 21.10.1996 zu Arabern aus Hebron, die sich über die Anwesenheit jüdischer Bewohner in der Stadt beschweren: „Wie? Sind euch die Steine in Hebron ausgegangen?“

Die PLO-Behörde erläßt 1997 ein Gesetz, daß arabische Makler, die Land an Israelis verkaufen, zum Tode verurteilt werden. 3 werden daraufhin ermordet.

Am 11.7.1997 erklärt der von Arafat ernannte Mufti von Jerusalem, Ikrama Sabri, im Freitagsgottesdienst der Jerusalemer Al-Aksa-Moschee: „Juden sind Hundesöhne und Schweine.“

Am 21.7.1997 sagt Jabril Rajoub, oberster Polizeichef der palästinensischen Autonomiebehörde, im Radiosender der Autonomiebehörde, Voice of Palestine: „Sobald der letzte Jude aus Hebron vertrieben wurde, wird es nicht mehr lange dauern, bis auch der letzte Jude aus Jerusalem und aus ganz Palästina heraus ist. Dann wird hier endlich Ruhe und Frieden herrschen.“

Der Präsident des palästinensischen Autonomieparlaments, Ahmad Korei, trampelt im Juli 1997 in Ramallah auf der Asche einer verbrannten israelischen Flagge herum.

Im Juli 1997 wird bekannt, daß der Polzeichef von Gaza dem Einsatzleiter der Polizisten den Befehl gegeben hat, mit palästinensischen Autonomiepolizisten eine israelische Siedlung bei Nablus anzugreifen. Die israelische Polizei zeichnete ein entsprechendes Telefongespräch auf.

Die Autonomiebehörde will 1997 verhindern, daß im Schulunterricht in Ostjerusalem die arabischen Schüler vom Holocaust hören und wollen entsprechende arabische Bücher boykottieren. Sie wollen verhindern, daß ihre Bürger ein Verständnis für die Juden aufgrund der jüdischen Geschichte gewinnen.

Sommer 1997: In Bethlehem hat die Autonomiebehörde ein ganz neues Denkmal errichten lassen, das das Gebiet des zukünftigen „Palästinenserstaates“ darstellt: Es ist das ganze Gebiet vom Mittelmeer bis zum Jordan, von der libanesischen Grenze bis nach Eilat zu sehen, d.h. man strebt einen Palästinenserstatt auf dem ganzen Gebiet des heutigen Israel an.

Im August 1997 erscheinen auf der Internet-Homepage der PLO Nahost-Landkarten mit dem Titel „Palästina und Umgebung“, in denen die arabischen Länder benannt sind, Israel aber nirgends erwähnt wird, d.h. im Herzen streben die Araber nach der Vernichtung Israels. Auch sonst erscheinen immer wieder Karten des ganzen Heiligen Landes mit der Bezeichnung Palästina.

Auf einem Kongreß am 29.12.1997 sagt der Hamasführer Mussa Abu Marsuk: „Das zionistische Gebilde (Israel) wird nicht in unserer Region verbleiben, auch wenn es noch 1 oder 10 Jahre überleben wird; es ist ein Fremdkörper und muß daher beseitigt werden!“ Arafat nahm an diesem Kongreß teil und klatschte zu dieser Rede auch noch Beifall.

Trotz Friedensversprechen im Oslovertrag feierte die PLO mit ihrem Präsidenten Arafat am 1. Januar 1998 den 33.Jahrestag des 1.Terroranschlages der Fatah-Gruppe. Dabei wurde von maskierten Gruppen, die an Arafat vorbeizogen, die israelische Fahne verbrannt und gerufen: „Es lebe der Terror! Israel hat keine Chance!“ Arafat hob zustimmend und jubelnd seine Hand zum V-Siegeszeichen.

Am 18. April 1998 sagte Arafat im ägyptischen ORBIT Satellitenfernsehen: „Das Oslo-Abkommen ist eine vorübergehende Waffenruhe, und ich begrüße jeden palästinensischen Selbstmordmärtyrer und hoffe, selbst einer zu werden.“ Außerdem verglich Arafat wieder das Oslo-Abkommen mit Mohammeds Bruch des Friedensvertrages mit dem Koraschitenstamm.

Am 14.5.1998 sagt Hamed Bitawi, Vorsitzender der Vereinigung der religiösen Gelehrten in Palästina und des palästinensischen Sharia-Berufungsgerichts, im Fernsehen (Al-Jazira): „Unsere Wahl ist der militärische Weg. Wir müssen die jämmerlichen Verhandlungen beenden. Die Zeit ist gekommen für den Heiligen Krieg und das Märtyrertum.“

Am 24.5.1998 sagt Abd al-Rachman, ein Mitglied der palästinensichen Autonomiebehörde, im palästinensischen Fernsehen: „Jerusalem ist eine palästinensisch arabische Stadt und hat keine Beziehung zu Israel.“

Im Frühjahr und Sommer 1998 sah man im Kinderprogramm des offiziellen palästinensischen Fernsehens am Freitagnachmittag 5-10 jährige Kinder folgendes sagen: „Wenn ich zu Deinen Toren eingehe, Jerusalem, verwandle ich mich in eine Selbstmordattentäterin!“ Die erwachsenen Betreuer riefen dabei: „Bravo! Bravo!“

„Die Unterdrücker haben ihre Grenze überschritten. Deshalb sind Jihad und Opfer die Pflichten. … Der Tod wird rufen, und das Schwert wird von einem großen Gemetzel verrückt sein. … O Palästina, die Jugend wird dein Land erlösen.“

14. Mai 1998, ein etwa zehnjähriges Mädchen: „Oh, meine Schwester, singe immer wieder über mein Leben als ein Selbstmordkrieger.“

Ein ca. siebenjähriges Mädchen: „Ich habe das Land mit meinem Blut getränkt. Palästina gehört uns, nicht den Zionisten.“ (1.Juli)

„Wir sind bereit mit unseren Gewehren. Wir sind bereit mit unseren Gewehren.“ (2.Juli)

Im August 1998 veröffentlicht Arafats Fatah (größte Gruppe der PLO) im Internet eine Homepage ihrer Verfassung, in der zur Zerstörung Israels aufgerufen wird, z.B. unter der Überschrift „Goals“ (Ziele) Artikel 12: „Die vollständige Befreiung Palästinas und Auslöschung der zionistischen Wirtschaft, politischen, militärischen und kulturellen Existenz.“; unter der Überschrift „Method“ Art.19: „wollen nicht ruhen, bis der zionistische Staat zerstört ist und Palästina vollständig befreit.“

Die palästinensische Journalistenvereinigung verbietet ihren Mitgliedern, außerhalb ihrer beruflichen, journalistischen Tätigkeit israelische Akademien und Fortbildungen zu besuchen oder weitere private, freundschaftliche Kontakte mit Israelis zu unterhalten. Diese Entscheidung wurde nach einer Tagung arabischer Journalisten in Ägypten im Sommer 1998 getroffen. Tawfiq Abu Khousa, der Vizepräsident dieser Journalistenvereinigung, sagte, daß Journalisten, die gegen diese Regel verstießen, auf eine schwarze Liste kämen und ihre Namen bekanntgemacht würden, so daß offizielle arabische Stellen mit ihnen nicht mehr zusammenarbeiten würden.

September 1998: Das Palästinenserparlament verabschiedete ein neues Gesetz mit dem Namen „Gesetz bezüglich des Besitzes von palästinensischem Grundbesitz durch Ausländer“, nach der jeder israelische Bürger oder jede israelische Institution, die Grundbesitz in Palästina besitzt, sich strafbar macht „wegen der Gefährdung der nationalen palästinensischen Sicherheit“. Auf diesen Straftatbestand steht nach Recht der Autonomiebehörde die Todesstrafe. Unter diesen Straftatbestand fällt jeder israelische Hausbesitzer in Ostjerusalem oder in einer der Siedlungen in Judäa und Samaria. Das heißt, dass solche Personen z.B. bei der Durchfahrt durch Jericho festgenommen und zum Tode verurteilt werden könnten.

Farouk Kaddumi, der für außenpolitische Fragen zuständige Mann der PLO, der schon zuvor nach der Unterzeichnung der Osloverträge mit Aufrufen zur Zerstörung Israels aufgefallen war, sagte Mitte Oktober 1998 in der in den palästinensischen Autonomiegebieten erscheinenden Zeitung „Al Hayat al-Jadia“, dass ein Palästinenserstaat im Mai 1999 ausgerufen werden und dass dann die Palästinenser Gewalt zur Vertreibung der Israelis ausüben wollen: „Nachdem der Palästinenserstaat von den meisten Nationen der Welt wie erwartet erlangt sein wird, wird die israelische Anwesenheit auf palästinensischem Land illegal werden, und wir werden dagegen mit Waffen kämpfen.“

Obwohl im Wye-Abkommen festgelegt wurde, gegenseitige Hetze und Aufforderung zum Hass des anderen gesetzlich zu ahnden, wurde Anfang November 1998 wenige Tage nach Unterzeichnung des Abkommens vom offiziellen palästinensischen Fernsehen eine Sendung über den Glauben der Juden ausgestrahlt, in der es unter anderem hieß: „Ihre Torah (1.-5.Mose) heute ist lediglich eine Sammlung … von Lügen über Gott“. – „die Juden sind der Same des Satans und der Teufel“. – „Die Juden glauben nicht an Gott noch an die Endzeit.“

Ende Januar 1999 feierte die Hamas in den palästinensischen Autonomiegebieten ihren 12.Jahrestag. Dabei zeigte sie in aller Öffentlichkeit in einer Art Schauspiel, wie man gefangene israelische Soldaten foltert und umbringt. Öffentlich warben sie auch für neue Selbstmordattentäter. Die palästinensische Polizei schritt nicht ein.

In einer Rede im Autonomiegebiet in Ramallah am 4. August 1999 sagt Arafat: „Wir werden bald in Jerusalem einziehen, wie einst die Moslems zur Zeit der Kreuzritter.“ Die Moslems zogen nicht friedlich in Jerusalem ein, sondern führten Krieg gegen die Kreuzritter und besiegten sie. Wenn man Arafats Worte ernst nimmt, will er Krieg gegen Israel und Israel besiegen. Die Kreuzritter waren aggressive, brutale Eroberer. Die Worte Arafats verraten, was er in seinem Inneren denkt, auch wenn er es vor westlichen Reportern unterdrückt und verheimlicht: Israels sei ein brutaler Erobererstaat, der es verdient aus dem Nahen Osten vertrieben zu werden wie die Kreuzritter.

Im November 1999 findet sich in der „Al Hayat al-Jadia“ unter der Rubrik „Sport“ eine Erwähnung Israels, die Israels Namen nicht verwendet und damit die Rechtmäßigkeit der Existenz Israels ablehnt: „Das hebräische Gebilde nimmt an der Weltmeisterschaft in Malaysia teil.“

Am 28. Dezember 1999 wird anlässlich des moslemischen Fastenmonats Ramadan in der offiziellen Zeitung der Palästinensischen Autonomiebehörde, „Al-Hayat al-Jadida“, Yichye Ayash zum „Märtyrer des Tages“ ernannt. Ayash, auch „der Ingenieur“ genannt, baute mehrere Bomben für palästinensische Terroranschläge, bei denen insgesamt 51 Israelis starben und noch weit mehr verletzt wurden. Ayash wurde im Januar 1996 umgebracht, manche Stimmen sagen: durch den Mossad.

Anfang Februar 2000 ist in der Autonomiestadt Nablus unter den Augen der palästinensischen Polizei, die nicht eingreift, bei einer Parade der islamischen Terror-Organisation Hamas Folgendes zu sehen: Kinder von ungefähr 5 Jahren gingen auf der Parade als anti-israelische Selbstmordattentäter mit Bomben-Attrappen, die um ihren Körper geschnallt waren. Auf der Parade wurden auch Pappmodelle israelischer Busse in die Luft gesprengt und Pappmodelle jüdischer Siedlungen angezündet.

„Oslo ist eher der Fuss in der Tür, weniger ein dauerhaftes Friedens-Abkommen, bis dass die Revolution ihre Ziele von 1965 erreicht hat.“ (Der Minister der Autonomiebehörde, Shahin, zitiert in der Zeitung Al-Ayam vom 30. Mai 2000; die Ziele der PLO-Charta von 1965 sind die Verichtung Israels und die Errichtung eines Palästinenserstaates zwischen Mittenlmeer und Jordan.)

Am 3. Juli 2000 rief Imad Al Faluji, der palästinensische Minister für Nachrichenwesen, auf einer Sitzung des Palästinensischen Zentralrates in Gaza die islamische-arabischen Terrorgruppen Hamas und Islamischer Yihad wie Verbündete dazu auf, sich auf einen bewaffneten Konflikt mit Israel vorzubereiten. „Es wird einen Kampf um Jerusalem geben. Siedlern wird es nicht gestattet sein, in ihren Häusern zu bleiben.“, sagte Faluji.

„Die Toten werden nicht auferstehen, bis die Palästinenser die Juden umgebracht haben werden. … Alle Abkommen mit Israel sind nur provisorisch.“ (eine Freitagspredigt, die im offiziellen Fernsehen der Autonomiebehörde am 28. Juli und 11. August 2000 ausgestrahlt wurde.)

Am 28. Juli 2000 sagte Dr. Abu Halbiah, Mitglied des palästinensischen Nationalrates, dass „es dann eine Totenauferstehung geben wird, wenn im Heiligen Krieg alle Juden getötet wurden.“

Anfang Oktober 2000 läßt Arafat fast alle führenden Hamas-Terroristen aus ihren Gefängnissen frei und lädt einige – wie Verbündete – auch noch ganz offiziell zu einer Kabinettssitzung ein. Hier werden also Menschen wie Verbündete behandelt, die die Vernichtung Israels auf ihre Fahnen geschrieben und ihren Ziele durch Terroranschläge (z.B. auf Busse) schon oft haben Taten folgen lassen.

Die von Dr. Achmed Abu Halabia, Rektor der Islamischen Universität Gaza, am 14.10. gehaltene Freitagspredigt wurde im offiziellen palästinensischen Fernsehen übertragen. Diese Predigt sucht an terroristischer Gesinnung und Menschenverachtung ihresgleichen. Hier einige Auszüge: „Juden sind Kriminelle und Terroristen.“ Dann zitierte er aus dem Koran eine anti-jüdische Aggression: „Die Juden müssen abgeschlachtet und umgebracht werden, wie Allah sagte: „Bekämpft sie.“ (Sure 9, Vers 29) Allah wird sie mit seinen Händen foltern und wird sie erniedrigen.“ Weiter sagte Halabia: „Juden sind die Verbündeten der Christen, und Christen sind die Verbündeten der Juden. … Habt kein Mitleid mit den Juden, ganz egal in welchem Land sie sind. Wo immer ihr sie trefft, bringt sie um.“

Der palästinensische Minister für Telekommunikation, Ammad Alfalougy, sagte am 18.10. auf einer Pressekonferenz in Dubai: „Wir sind stolz darauf, Terroranschläge gegen unsere Feinde, gegen Israel, durchzuführen. … Die Hisbollah hat eine ausgezeichnete Erfahrung. Wir wollen von dieser ausgezeichneten Erfahrung lernen.“

In der offiziellen Zeitung der Palästinensischen Autonomiebehörde, Al-Hayat Al-Jadida, droht der Chefredakteur Hafez Barguti in der Ausgabe vom 27.10. den Eltern, die die nicht wollen, dass ihre Kinder bei den Unruhen mitmachen und ihr Leben riskieren: „Es schmerzte mich, dass einige Väter ihren älteren Kindern verbaten, an diesen Demontrationen teilzunehmen, während dies ihr gutes Recht ist. Aber wenn einer von ihnen sagt: „Geh nicht, und jeder, der stirbt, ist ein Kadaver.“ – wirklich, dann ist dies eines der ernstesten Vergehen. Unsere Nation muss eine Lektion lernen und später mit denen abrechenen.

Am 22.12.2000 sagte der palästinensische Minister Abu Ali Schaheen in der palästinensischen Zeitung Al-Ayyam, dass es Ziel sei, ganz Israel zu erobern, indem er Orte in Kern-Israel wie Jaffa oder Beerschewa nannte: „Das palästinensische Volk, das heute seine Märtyrer begräbt, wird morgen die Rückgabe von Jerusalem, Jaffa und Beerschewa feiern.“

Am 31.12.2000 sagte Al Faluji, der palästinensische Minister für Nachrichenwesen: „Die Ermordung von Siedlern ist ein Vorrecht, das die Palästinenser haben. Die Siedler sollten lieber jetzt in Sicherheit verschwinden, bevor sie in Särgen davongetragen werden.“

Feisal Husseini, der sogenannte Jerusalem-Vertreter der palästinensischen Autonomiebehörde, sagte kurz vor seinem Tod in einem Interview mit der ägyptischen Zeitung Al-Arabi vom 24.6.2001: „Langfristiges Ziel ist die Befreiung Palästinas vom Fluss bis zum Meer.“ – damit meinte er einen palästinensichen Staat voim Mittelmeer bis zum Jordan-Fluss, ohne dass es Israel noch gibt.“

In einem Brief des Büros der Autonomiebehörde von Amman vom Ende Juni 2001, maschinell unterschreiben von Yassir Arafat, in dessen Besitz die ARD-Redaktion Kairo gelangte, lobt er die Tat des Selbstmordattentäters vor der Diskothek am Strand von Tel Aviv vor wenigen Tagen. Der Brief ist adressiert an die Familie des Selbstmordattentäters Said Hassan Hussein El Hotari, die in Jordanien lebt.

Am Freitag, dem 6.7.2001, hielt der moslemische Geistliche, Sheikh Muhammed Ibrahim Al-Mahdi, im offiziellen palästinensischen Fernsehen eine Predigt und sagte: „Wir müssen unsere Kinder zur Liebe zum Heiligen Krieg (Jihad) erziehen.“ Er sagte außerdem: „Wir werden nicht mit der Errichtung eines palästinensischen Staates allein zufrieden sein.“ …. Über die Zukunft Israels sagte er: „Wir heißen die Juden als religiöse Minderheit (Dhimmis – geschützt aber mit eingeschränkten Bürgerrechten), aber die Herrschaft in diesem Land wie in allen Ländern müss die Herrschaft Allahs sein.“

Am Freitag, dem 4.8.2001, enthielt die Predigt im offiziellen palästinensischen Fernsehen folgende Sätze:“Allah möge es geschehen lassen, dass die Moslems über die Juden regieren. Wir werden sie in die Luft sprengen in Hadera, in Tel-Aviv, in Netanya im Sinn der Gerechtigkeit Allahs … bis die Steine sagen werden: „Moslem, Diener Allahs, da ist ein Juden hinter mir, bring ihn um.““ – „Wir preisen die, die ihre Kinder zum Heiligen Krieg und zum Märtyrertum erziehen. Gepriesen sei der, der eine Kugel in den Kopf eines Juden schießt.“

In der Ausgabe vom 11.9.2001, dem Tag der teuflischen Terror-Anschlägen gegen die USA, findet sich in der offiziellen Zeitung der palästinensischen Autonomiebehörde, Al-Hayat-Al-Jadia, ein Artikel, der den Terror verherrlicht: „Die Selbstmordbomben-Attentäter von heute sind die edlen Nachfahren ihrer edlen Vorfahren: …. die libanesischen Selbstmord-Attentäter, die den US-Marine-Soldaten eine harte Lektion erteilten, … und dann … warfen sie die letzten verbleibenden (israelischen) Kämpfer aus der (südlibanesischen) Zone. Diese Selbstmordattentäter sind das Salz der Erde, die Maschinen der Geschichte. … Sie sind die Ehrenwertesten unter uns.“


Zitate zum palästinensischen Selbstverständnis:

Zahir Muhsein, Mitglied des PLO-Exekutiv-Komitees, erklärte in einem Interview mit der holländischen Zeitung „Trouw“ (31. März 1977):
„Das palästinensische Volk existiert nicht. Die Schaffung eines palästinensischen Staates ist nur ein Mittel zur Fortführung unseres Kampfes gegen den Staat Israel für unsere arabische Einheit. In der Realität gibt es heute keinen Unterschied zwischen Jordaniern, Palästinensern, Syrern und Libanesen. Nur aus politischen und taktischen Gründen reden wir heute von der Existenz eines palästinensischen Volks, denn die nationalen arabischen Interessen verlangen, dass wir die Existenz eines besonderen „palästinensischen Volks“ postulieren, um gegen den Zionismus zu opponieren. Aus taktischen Gründen kann Jordanien als souveräner Staat mit festgelegten Grenzen keine Ansprüche auf Haifa und Jaffa erheben, während ich als Palästinenser unzweifelhaft Haifa, Jaffa und Jerusalem verlangen kann. Wie auch immer, in dem Moment, in dem wir unser Recht auf ganz Palästina wiedergewinnen, werden wir nicht eine Minuten damit warten Palästina und Jordanien zu vereinen.“

zitiert bei Beth Goodtree: Keeping War a Bad Thing (http://jdl-ny.org/bethfiles16.htm, 29.04.2004)
und auf http://www.paktoday.com/expert.htm
und von Steven Plaut, 16.02.2011

Mahmud Abbas, seit Januar 2005 gewählter Vorsitzender der Autonomiebehörde, schrieb im März 1976 in „Falastin al-Thawra“, dem offiziellen Journal der PLO in Beirut (Quelle: The Big Arab Lie):

Die arabischen Armeen drangen nach Palästina ein, um die Palästinenser vor der zionistischen Tyrannei zu schützen; statt dessen ließen sie sie im Stich, zwangen sie zur Auswanderung und dazu, ihr Heimatland zu verlassen, zwangen sie zur politischen und ideologischen Blockade und warfen sie in Gefängnisse, die den Ghettos ähnlich waren, in denen die Juden in Osteuropa lebten.

PLO und Hamas – Faruk Kaddumi, Chef der politischen Abteilung der PLO in einem Interview mit „Kul Al-Arab“ im Januar 2005:

Wir haben uns nie von Hamas unterschieden. Strategisch gibt es zwischen uns keinen Unterschied.

Wie Glaubwürdig ist der PA-Friedenswille? (2006 – 2010)

Beispiele für das, was Palästinenser „Waffenstillstand“/“Feuerpause“ und „Streben nach Frieden“ nennen
und dem, was sie sonst noch an „friedlichen“ Äußerungen von sich geben:

PA-Zeitung dämonisiert Israel als
„Land, dessen Ziel die Vernichtung und der Ruin der Menschheit ist“

Itamar Marcus/Nan Jacques Zilberdik, PMW, 28. Dezember 2010

Die PA dämonisiert weiterhin und hetzt zu Hass gegen Israel auf. Ein Artikel in der offiziellen PA-Zeitung beschreibt Israel so:

Israel ist ein Land –

„dessen Ziel die Vernichtung und der Ruin der Menschheit ist“
„das Zerstörung, Ruin und Waffen in der Welt säht“
„das handelt, um alle Nationen zu töten, sie zu bedrohen und ihr Land zu besetzen“
„das handelt, um die Kultur des Hasses und Rassismus unter den Menschen zu sähen“

Dieser Artikel erschien im Sportteil der offiziellen PA-Zeitung, in einem Artikel darüber, dass Qatar zum Gastgeber für die WM 2022 gewählt wurde. Israel wurde als Beispiel des Bösen in der Welt präsentiert, als Kontrast zu Qatars Vortrefflichkeit.

Der Artikel leugnete dazu die Legitimität der Existenz Israels, als er das israelische Karmel-Gebirge als „das besetzte palästinensisch Karmel-Gebirge“ bezeichnete.

Es folgt ein Auszug aus dem Artikel im Sportteil der Al-Hayat al-Jadida nach Qatars Wahl zum Gastgeber der WM 2022:

Überschrift: „Großes Qatar und kleines Israel“

„Diesem Abend [der Verkündung bezüglich Qatars] folgten wir in den Nachrichten. Die markantesten Punkte der Nachrichtensendung waren die Wahl Qatars zum Gastgeber der Weltmeisterschaft 2022 und das Feuer, das im besetzten palästinensischen Karmel-Gebirge ausbrach. Die Araber und Qataris feiern diese große menschliche Leistung, auf die Qatar sich seit Jahren vorbereitet hat. Sie war das Ergebnis gewaltiger Anstrengungen, die [unsere] Schwester Qatar investiert hat.
Im Gegensatz dazu folgten wir der Entwicklung bezüglich des Feuers. Israel, das sich viel auf seine Macht einbildete – und immer noch damit prahlt – zerfällt angesichts des Feuers. Ein Staat in Angst und Verwirrung wäscht über die israelischen Straßen und laute Stimmen an der Spitze der zionistischen Regierung fordern die Welt auf beim Löschen des Feuers einzugreifen. Israel – dessen Vorbereitungen für Vernichtung und Krieg wir täglich hören – ist jetzt nicht in der Lage die Natur zu schützen, die der gesamten Menschheit gehört. Das ist die natürliche Folge eines Landes, dessen Ziel die Vernichtung und der Ruin der Menschheit ist.
Das ist der Unterschied zwischen eine Land (Qatar), das nach Fortschritt und menschlicher Entwicklung strebt und einem Land (Israel), das Zerstörung, Ruin und Waffen sät; zwischen einem Land, das handelt, um eine Generation Menschen aufzubauen und einem Land, das handelt, um Nationen zu töten, sie zu bedrohen und ihr Land zu besetzen; zwischen einem Land, das handelt, um die Kultur der Liebe und des Friedens zu sähen und einem Land, das handelt, um die Kultur des Hasses und des Rassismus unter den Menschen zu sähen.“

[Al-Hayat al-Jadida, 8. Dezember 2010]

Halten wir fest: Der „Friedenspartner“ Israels bezeichnet den jüdischen Staat als ein Urübel der Menschheit, Staatsgebiet von „Kernisrael“ als besetztes palästinensisches Gebiet und schreibt den Juden/Zionisten/Israelis Verhalten zu, das wir in dieser Form lediglich von Muslimen kennen. Aber Abbas will ehrlich Frieden… na ja, es fragt sich halt, welche Art von Frieden. Friedhofsfrieden vielleicht.


Die Fatah ist stolz auf tödliche Terroranschläge (Palestinian Media Watch, 15.01.2010)

Aktuelle Berichte von Palestinian Media Watch dokumentieren, die die Terror-Verherrlichung durch die Palästinensische Autonomiebehörde die israelische Regierung dazu veranlasste, formelle Proteste bei den Vereinigten Staaten über die Aufhetzung der PA zur Gewalt zu protestieren. Seitdem geht die Verherrlichung des Terrors durch die PA weiter.

Die offizielle PA-Zeitung brachte letzte Woche eine ganzzeitige Sonderpassage, um den 45. Jahrestag der Gründung der Fatah-Bewegung zu begehen, einschließlich des Feierns sowohl der Terroranschläge als auch der Terroristen. Unter anderen pries die Zeitung den Anschlag von Dalal Mughrabi, bei dem 37 Israelis getötet wurden.

Die Zeitung pries die Fatah dafür, dass sie in den 1980-er Jahren Raketen aus dem Libanon auf israelische Städte abschoss. Mehr als ein Drittel der Seite wurde den Lebensgeschichten von 10 hochrangigen Terroristen gewidmet, die als „heldenhafte Schahide“ (Märtyrer) bezeichnet wurden.

Den Kopf der Seite zierte der Name der Organisation – Fatah – in den ein Sturmgewehr integriert war.

Es folgt eine Übersetzung des Textes, wie er in der offiziellen PA-Zeitung abgedruckt war:

Schlagzeile: Am 45. Jahrestag ihrer Gründung: Die Fatah ist weiter Führer des nationalen Kampfes und der Grundstein des palästinensischen Staates

Militärische Operationen von Qualität:
Die Revolutionskräfte (Fatah), die den Ribat (religiösen Krieg) im südlichen Libanon betrieben, führten eine Reihe herausragender Operationen durch, von denen die bekannteste die Operation Savoy von 1976 ist [dabei brachten sie ein Hotel in ihre Hand und töteten acht Geisel und zwei Soldaten], der die Operation von Dalal Mughrabi von 1978 [die Bus-Entführung, bei der 37 Israelis getötet wurden] und viele weitere Operationen gegen die nördlichen [israelischen] Siedlungen nahe der libanesischen Grenze folgen, die Israels Militär und Sicherheits-Establishment Schmerzen und schlaflose Nächte verursachte…

Katjuschas der Fatah im Süden [des Libanon] pulverisierten die Kolonien der Besatzung:
UNIFIL (die internationalen Truppen im Libanon) … verhinderte nicht, dass die Mitglieder der Fatah-Bewegung und anderer palästinensischen Organisationen ihre [militärischen] Selbstopferungs-Aktionen gegen Israel fortsetzten und 1981 pulverisierten die Katjuscha-Raketen der Fatah die nördlichen Siedlungen [in Israel].

Fatah rühmt sich immer noch der größten Zahl an Häftlingen und Schahiden [Märtyrern] im Kampf:
Die Fatah hat die größte Zahl an Häftlingen in den Gefängnissen der israelischen Besatzung… Zusätzlich ist sie die Gruppe, die die meisten Schahide [Märtyrer] unter ihren Kommandeuren und Mitgliedern [in der Vergangenheit] und bis vor ein paar Tagen geopfert hat, als Sondereinheiten der israelischen Besatzungsarmee drei ihrer Mitglieder in Nablus hinrichteten [damit bezieht sie sich auf die drei Terroristen, die von Israel zwei Tage vorher getötet wurden, nachdem sie Rabbi Meir Chai im Dezember 2009 ermordeten].“
[Al-Hayat Al-Jadida, 6. Januar 2010]

Wer das so und mit dieser Wortwahl feiert – kann der Frieden wollen?


Beschlüsse des Fatah-„Parteitags“ Anfang August 2009: (Ha’aretz, 08.08.2009)

Der Status Jerusalems als zukünftiger Hauptstadt eines palästinensischen Staates ist eine rote Linie, die keinem palästinensischen Führer zu überschreiten erlaubt ist.

Das palästinensische Vorhaben erreicht seine Erfüllung erreicht, bis ganz Jerusalem, einschließlich der umliegenden Dörfer, unter palästinensische Souveränität kommt. (GANZ Jerusalem? Jawohl, ganz Jerusalem – und zustimmen müssen die Israelis dem schon als Vorleistung für die Wiederaufnahme von Verhandlungen!)

Fatah wird weiter Opfer bringen [wörtlich: sacrifice victims – (menschliche) Opfer opfern], bis Jerusalem den Palästinensern zurückgegeben wird, gereinigt von Siedlern und Siedlungen.

Der Bericht in Ha’aretz macht ausdrücklich darauf aufmerksam, dass in dem Positionspapier keinerlei Unterscheidung zwischen Ost- und Westjerusalem und auch keine zwischen den 1967 von Israel eroberten Gebieten und dem „Kernland“ (Israel 1949 bis Juni 1967) getroffen wird. D.h., dass die Fatah einmal mehr die Vernichtung Israels als Ziel ihres Daseins festgelegt hat!


Offizieller Fatah-Vertreter:
„Unser Ziel ist nie Frieden gewesen. Frieden ist ein Mittel [zum Zweck]; das Ziel ist Palästina.“

Itamar Marcus und Nan Jacques Zilberdik,
PMW-Bulletin vom 12. Juli 2009 (E-Mail vom 13. Juli 2009)

Die PA wird Gewalt und Terror gegen Israel wieder aufnehmen, sobald die Fatah „dazu fähig“ ist und „entsprechend dem, was richtig erscheint“, sagte der Fatah-Offizielle Kifah Radayeh in einem Interview mit PA-TV. Radayeh, Mitglied des Regionalkomitees Jerusalem der Fatah, erklärte offen, dass Frieden kein Ziel der Fatah ist:

„Es wurde gesagt, dass wir um Frieden verhandeln. Aber unser Ziel ist nie Frieden gewesen. Frieden ist ein Mittel [zum Zweck]; das Ziel ist Palästina.“

Radayeh sagt, dass „bewaffneter Kampf“ nicht ausgeschlossen worden ist und dass er weiter gehen wird, abhängig davon, wie „fähig“ die PA-Streitkräfte sind.

Klicken Sie hier, um das Interview mit dem Fatah-Offiziellen Kifah Radayeh im PA-TV zu sehen.

Transkript:

„Die Fatah steht vor einer Herausforderung, weil [Fatah] sagt, dass wir Frieden als eine der Strategien wahrnehmen, aber wir sagen, dass alle Formen des Kampfes existieren und wir schließen die Möglichkeit des bewaffneten Kampfes oder jeden anderen Kampf nicht aus. Der Kampf existiert in allen seinen Formen, auf der Basis dessen, zu dem wir zu einer bestimmten Zeit in der Lage sind und entsprechend dem, was richtig erscheint…

Was genau wollen wir? Es ist gesagt worden, dass wir um Frieden verhandeln, aber unser Ziel ist niemals Frieden gewesen. Frieden ist ein Mittel [zum Zweck]; und das Ziel ist Palästina. Ich verhandle nicht, um Frieden zu erzielen. Ich verhandle um Palästina, um einen Staat zu erreichen.“ [PA-TV, 7. Juli 2009]

Fatah-LogoEs sollte festgehalten werden, dass die Fatah, wenn sie „Palästina“ sagt, das regelmäßig auf ganz Israel bezieht. Einige Beispiele:

1. Die Fatah-Flagge zeigt immer noch die Karte Israels unter Gewehren. Dasselbe Symbol (s. rechts) erscheint auf der Fatah-Internetseite (http://www.fateh.ps) und anderen offiziellen Fatah-Publikationen.

2. Der Fatah-Parlamentarier Najat Abu-Bakr sagte in einem Interview mit PA-TV im letzten Jahr, dass das Ziel der Fatah die Vernichtung Israels bleibt, aber dass ihr politischer Plan darin besteht, sich auf die Westbank und den Gazastreifen zu konzentrieren:

„Das bedeutet nicht, dass wir nicht die Grenzen von 1948 wollen [also ganz Israel]… sondern unser derzeitiges politisches Programm ist es zu sagen, dass wir die Grenze von 1967 wollen.“ [PA-TV, 25. August 2008]. (Hier ansehen)

3. Eine seit 2007 monatlich ausgestrahlte dokumentarische Bildungssendung des PA-TV beinhaltet die folgenden Worte, die die Existenz Israels leugnen:

„Eine weiterer Teil Palästinas ist die palästinensische Küste, die sich entlang des [Mittel-]Meers erstreckt, von… Aschkelon im Süden bis Haifa auf dem Karmel. Haifa ist ein bekannter palästinensischer Hafen. [Haifa] erfreute sich eines hohen Status unter den Arabern und Palästinensern, besonders bevor es 1948 der ‚Besatzung‘ [Israel] in die Hände fiel. Nördlich davon finden wir Akko. Östlich von Akko erreichen wir eine Stadt mit Geschichte und Bedeutung, die Stadt Tiberias an dem berühmten See, dem See von Tiberias [Kinnereth – dem See Genezareth]. Jaffa, eine antike Küstenstadt, ist die Braut des Meeres und Palästinas Tor zur Welt.“ [PA-TV, August 2007 bis 7. Juni 2009, Dutzende Male] (< href=“http://www.youtube.com/watch?v=TMw755MDJ5k&#8220; targert=“_blank“>Hier ansehen)

4. Mohammed Dahlan, hochrangigier PA-Vertreter, betonte vor kurzem, dass die Fatah es rigoros ablehnt Israel anzuerkennen und dass selbst die Anerkennung durch die palästinensische Autonomie international besser da steht, um Auslandshilfe zu erhalten:

„Ich möchte zum tausendsten Mal sagen, in meinem Namen du im Namen all der Mitglieder der Fatah-Bewegung: Wir fordern nicht, dass die Hamas-Bewegung Israel anerkennt. Im Gegenteil, wir verlangen von der Hamas-Bewegung, dass sie Israel nicht anerkennt, denn die Fatah-Bewegung erkennt Israel auch heute nicht an… Es wird von der Regierung verlangt, aber nicht von der Hamas. Es wird von der Regierung verlangt, aber nicht von der Fatah, damit diese Regierung in der Lage ist die notwendige Unterstützung zu bieten, den notwendigen Wiederaufbau zu leisten, den Kranken Hilfe zu bieten, den bedürftigen Familien Entlastung zu bringen… Dies kann nur eine Regierung leisten, die Beziehungen zur internationalen Gemeinschaft hat, eine, die für die internationale Gemeinschaft akzeptabel ist, so dass wir zusammenarbeiten und von der internationalen Gemeinschaft profitieren können.“ [PA-TV, 17. März 2009] (Hier ansehen)


Es ist das Schicksal der Juden verfolgt, erniedrigt und auf ewig gefoltert zu werden und es ist eine muslimische Pflicht dafür zu sorgen, dass ihnen Gerechtigkeit widerfährt. Belangloser Streit darf uns nicht trennen. Wo Hitler versagte, müssen wir Erfolg haben.“
Scheik Taissir Rajab Al-Tamimi, damals PA-Chefrichter und Vorsitzender des Hohen Rats für islamisches Recht, 1994.


„Für uns ist die Flüchtlingsfrage die Gewinn-Karte, die das Ende des israelischen Staates bedeutet.“
Sakher Habasch, hochrangiges Mitglied der Zentralkomitees der Fatah, 1998 (5 Jahre nach Unterzeichnung der Oslo-Vereinbarungen, 2 Jahre vor der „Intifada 2“) in einem Vortrag an der An-Nadschah-Universität in Nablus.


Aschkelon ist eine „Siedlung“ und „besetzt“
Das „Regierungs“-eigene palästinensische Pressezentrum (IPC) „berichtete“ am 4. Februar 2006, dass israelische Panzer und Artillerie in der Nacht vorher mindestens 40 Schüsse auf offenes Gelände im nördlichen Gazastreifen abgaben.
„Israelische Armee-Quellen sagten, die Luftschläge [Ich wusste gar nicht, dass Panzer und Artillerie fliegen…] als Antwort auf Raketenangriffe auf eine israelische Siedlung nördlich des Gazastreifens früher am Tag waren. Vier Siedler, darunter ein Kleinkind, wurden verletzt, als eine Rakete ein Haus in der Stadt Aschkelon traf, die seit 1948 besetzt ist…“
Die Bezeichnung „Siedlung“ wird später bei der Beschreibung eines weiteren Raketenangriffs wieder verwendet. Eine hervorragende Wortwahl, wenn man Frieden und Anerkennung Israels verkündet, finde ich.

Wie Glaubwürdig ist der PA-Friedenswille? (2005)

Beispiele für das, was Palästinenser „Waffenstillstand“/“Feuerpause“ und „Streben nach Frieden“ nennen
und dem, was sie sonst noch an „friedlichen“ Äußerungen von sich geben:

Im folgenden Text geht es nicht direkt um das Verhältnis zu Israel, sondern um das zum Westen. Das ist aber auch aufschlussreich für die Beziehung zu Israel.

65% der Palästinenser unterstützen Al-Qaida-Anschläge in den USA und Europa:

Religiöser Krieg gegen „Ungläubige“ ist ein der PA-Religionsideologie innewohnendes Element

Itamar Marcus und Barbara Crook
Palestinian Media Watch, 26. Dezember 2005

Eine diese Woche veröffentlichte und in palästinensischen Zeitungen berichtete Umfrage stellte fest, dass 65% der Palästinenser „Al-Qaida-Aktionen in den USA und Europa unterstützen“. Religiös motivierte Al-Qaida-Anschläge gegen die als „Ungläubige“ bezeichnete haben tausende Amerikaner und Europäer getötet. Warum sollte die palästinensische Bevölkerung so überwältigend die Ermordung von Christen unterstützen?

Seit Jahren hat die religiöse Führung der PA ihren Krieg gegen Israels Existenz als lediglich einen Teil des globalen islamischen Krieges dargestellt, der gegen den christlich-jüdischen Westen geführt wird. Erst letzten Monat [November 2005] schloss ein Fernseh-Prediger der PA in einer Fernsehpredigt dieses Gebet zur Tötung aller Ungläubigen ein:

„Vernichte die Ungläubigen und die Polytheisten! Deine [d.h. Allahs] Feinde sind die Feinde der Religion…! Zähle sie und töte sie bis zum allerletzten und lass nicht einen einzigen übrig.“ [Suleiman Satari, PA-TV, 18.11.2005]

Dieses Gebet – klare Aufhetzung zum Völkermord an “Ungläubigen”, ein Begriff, der den christlichen Westen einschließt – ist bei religiösen Führern der PA üblich. Gebete zur Auslöschung aller Ungläubigen sind Teil der Freitagsgebete im PA-Fernsehen seit mindestens sechs Monaten gewesen.

Die Vernichtung des christlich-jüdischen Westens als Teil von Allahs Plan darzustellen, kommt sogar von den höchsten religiösen Mächten und wird passiv von den höchsten politischen Stellen sanktioniert. Zwei dieser Predigten wurden von Yussuf Jum’a Salamah, PA-Minister für Waqf und Religion, gehalten – er hat das wichtigste religiöse Amt der PA inne. Selbst der PA-Vorsitzende Mahmud Abbas war zumindest bei einer dieser Gelegenheiten anwesend; gleiche Gebete für Völkermord gingen im PA-eigenen und –kontrollierten Fernsehen in den folgenden Wochen weiter.

Die religiösen Führer der Autonomiebehörde haben seit Jahren regelmäßig den Begriff „Ungläubige“ auf die USA und andere Staaten mit vorwiegend christlicher Bevölkerung angewendet. Dazu einige jüngere und ältere Beispiele:

„Die ungläubigen Staaten – und an erster Stelle die USA – haben erfolgreich die islamische Welt auseinander gerissen…“ [Yussuf Abu Sneina, Voice of Palestine, 02.09.2005]

“Die Vereinten Nationen sind zu unserem Bedauern Dar al-Nadwa [wörtlich: ‘Haus der Versammlung’, der Begriff für den vorislamischen Versammlungsort in Mekka] geworden, denn das ist der Ort, wo sich die Ungläubigen treffen.“ [Ibrahim Mudayris, PA-TV, 28.02.2003]
Ein Auszug aus der Predigt ist hier zu sehen.

„Die ungläubigen Länder unter der Führung der USA erfanden einen Grund und eine Rechtfertigung, um ihren schmutzigen Krieg [nach dem 11.9. in Afghanistan] gegen den Islam und die Muslime zu führen… Großbritannien vergaß, dass es sich auf der Höhe des Terrors und der Höhe des Hasses gegen den Islam und die Muslime befindet.“ [Yussuf Abu Sneina, Imam der Al-Aksa-Moschee, PA-Radio, 28.12.2001]
Ein Auszug aus der Predigt ist hier zu hören.

Es folgen die jüngsten Daten von Gebeten um Völkermord an allen Ungläubigen im PA-TV:

18. November 2005
30. September 2005
26. August 2005
15. Juli 2005
8. Juli 2005
24. Juni 2005

Die politische Führung der PA achtet sehr darauf, dass ihre religiöse Hass-Ideologie in ihren Präsentationen vor der Auslandspresse nicht auftaucht. Aber in ihren arabischen Predigten and ie palästinensische Bevölkerung haben die religiösen Führer der PA seit Jahren für die Vernichtung der westlichen Staaten gebetet (s. Beispiel unten).

Die von den Europäern gesponserte Umfrage, die zeigt, dass eine überwiegende Mehrheit der Palästinenser die Ermordung von Christen durch die Al-Qaida unterstützt, kommt zu einem Zeitpunkt, da die finanzielle Unterstützung durch die USA und Europa für die palästinensische Autonomie sehr hoch und weit gestreut ist. Es scheint so, dass, wenn die Palästinenser wählen müssten zwischen der Anerkennung der finanziellen und politischen Unterstützung durch die USA und Europa oder sie wegen der Religion zu hassen, die Religion gewinnen wird.

Diese Hingegebenheit der palästinensischen Bevölkerung zu religiöser Lehre stimmt mit den jüngsten Feststellungen überein. In einer Umfrage aus diesem Jahr [2005] wollten 79,9% der Palästinenser, dass die PA der Scharia folgt – dem islamischen religiösen Gesetz [68,6% wollten nur die Scharia, 11,3% wollten die Scharia und dazu Gesetze durch die PA-Gesetzgebung). [Palestinian Center for Research and Cultural Dialogue, 3. März 2005]

Erstaunlich ist jedoch die Bereitschaft der Palästinenser sich gegen westliche Staaten zu wenden, von denen sie so total abhängig sind um voran zu kommen. Die Umfrage unterstreicht, was Palestinian Media Watch seit Jahren dokumentiert: den zutiefst negativen Einfluss, den die Hass-Erziehung auf die Gesellschaft der PA hatte. Und obwohl einige in westlichen Regierungen versucht haben den Einfluss der Hass-Hetze klein zu reden, indem sie für den Hass der PA einzig den laufenden Konflikt verantwortlich machen, unterstreicht diese Umfrage die davon unabhängigen Gefahren der Hass-Erziehung. Die Palästinenser befinden sich nicht direkt in einem Konflikt mit den USA und haben sicherlich die Europäer zu ihren aktiven Verbündeten gezählt. Und doch wünscht sich eine überwältigende Mehrheit, dass man sieht, wie eine auf der Religion gründende Terrororganisation die Europäer und Amerikaner tötet.

Dieser religiöse Hass scheint den potenzielle möglichen positiven Einfluss von Hunderten Millionen Dollars an US- und europäischer Hilfe ausgelöscht zu haben, die an die Palästinenser geschickt wurden, auch der bedeutenden neuen Geldgeschenke diesen Jahres. Diese Ergebnisse sollten als Warnung für alle dienen, die die religiös begründete Hetze zu Hass und Völkermord durch die PA als „bloßes Gerede“ eingeordnet haben. Es scheint so, dass für religiöse Bevölkerungsgruppen wie die Palästinenser religiöse Lehren, als Wort Allahs betrachtet, letztlich das sind, was die Einstellungen und die Politik bestimmen.

[Die Umfrage wurde der norwegischen NGO Fafo unter der palästinensischen Bevölkerung durchgeführt, „um die politischen Gefühle nach Israels freiwilligem Rückzug aus Gaza im Spätsommer 2005 auszuwerten“ und wurde in Al-Hayat Al-Jadida am 23. Dezember 2005 veröffentlicht.]

Aus dem PMW-Archiv: Aufrufe zur Vernichtung christlicher/westlicher Staaten in der Vergangenheit:

Dr. Ikrima Sabri, Mufti von Jerusalem, höchster islamischer Würdenträger in der Autonomie, nur Wochen vor den Anschlägen vom 11. September:

„O Allah, vernichte Amerika und seine Helfer und Kollaborateure. O Allah, vernichte Großbritannien und seine Helfer und Kollaborateure.“ [PA Radio, 24.08.2001]
Auszüge dieser Predigt kann man hier hören.

Gleichermaßen Mohammed Ibrahim Maadi:

„Es ist unsere Verpflichtung uns für die Soldaten Allahs vorzubereiten, die im Willen Allahs voran schreiten, geehrt und gepriesen… So Allah will… das Unterdrückerland Amerika wird verschwinden. Das Unterdrückerland Großbritannien wird verschwinden…“ [PA-TV, 08.06.2001]
Auszüge der Predigt sind hier zu sehen.

Diese Feindschaft ist weder zeit- noch ereignisabhängig, sondern wird als Allah Plan dargestellt. Tatsächlich wird gesagt, dass letztlich der Sieg des Islam über den Christen-Westen vorbestimmt ist:

„Die palästinensische Nation ist die stärkste der Welt… Wir [Muslime] haben die Welt beherrscht und ein Tag wird kommen, bei Allah, und wir werden die Welt [wieder] beherrschen. Der Tag wird kommen und wir werden Amerika beherrschen. Der Tag wird kommen und wir werden Großbritannien beherrschen.“ [Ibrahim Mudayris, PA-TV, 13.05.2005]
Ein Ausschnitt der Predigt ist hier zu sehen.


“Seid weg. Sterbt, wo ihr wollt, aber sterbt nicht hier.“
PA Hass-Fernsehen erreicht neues Level

Itamar Marcus und Barbara Crook
29. Dezember 2005

Orignal: http://www.pmw.org.il/Latest%20bulletins%20new.htm#b291205

PA-TV-Sendung zu Jaffa (Tel Aviv):

Es ist an der Zeit für euch [Israelis] zu verschwinden. Lebt, wo immer ihr wollte, aber lebt nicht unter uns. Es ist für euch an der Zeit zu verschwinden. Sterbt, wo immer ihr wollte, aber sterbt nicht unter uns. Wir haben hier die Vergangenheit. Wir haben die Gegenwart und die Zukunft. Also verlasst unseren Staat, unser Land, unser Meer, unseren Weizen, unser Salz, unsere Wunden. Alles. Und verlasst die Erinnerungen.“
[PA-TV, 20. Dezember 2005]

Diese Worte des Hasse sind die End-Momente einer weiteren Sendung im Fernsehen der palästinensischen Autonomie, die die Vernichtung Israels fordert. Die Worte, die den Rauswurf jedes einzelnen Israelis aus Israel fordert, werden gesprochen, während der Bildschirm Jaffa-Tel Aviv, Israelis und die israelische Flagge zeigt. Das offizielle PA-Fernsehen hat dies in den letzten Monaten zweimal gesendet. (Um den Clip online zu sehen, klicken Sie hier.)

Die Sendung über Jaffa beginnt mit einer Verdrehung der Geschichte, indem die antiken Kanaaniter zu Arabern gemacht werden. Damit wird der mehr als 3.000 Jahre jüdischer Geschichte in der Region durch eine gefälschte arabische Geschichte vorangestellt. (Die arabische Eroberung fand in Wirklichkeit im siebten Jahrhundert unserer Zeitrechnung statt.)

Jaffa, ein Teil von Tel Aviv, wird als palästinensische Stadt definiert und von allen Küstenstädten Israels – Akko, Haifa, Caesarea, Aschdod, Aschkelon und Jaffa – wird gesagt, dass sie in dem liegen, was „heute als Palästina bekannt“ ist. Nach dieser PA-Sendung existiert Israel bereits nicht mehr.

Die abschließenden Worte dieser Fernsehsendung sind die des israelisch-arabischen Dichters Mahmud Darwisch, der nach dem Rauswurf jedes einzelnen Israelis fordert: „Sterbt, wo immer ihr wollt, aber sterbt nicht unter uns.“ (Um den Clip zu sehen, klicken Sie hier.)

Es folgt das Transkript des Clips:

„Die arabischen Kanaaniter bauten Häfen an der Küste des Landes Kanaan, das heute Palästina genannt wird. Die Häfen waren Akko, Haifa,… Caesarea,… Aschdod, Aschkelon, Gaza und Jaffa… [Anmerkung heplev: Caesarea wurde von Herodes dem Großen mit Hilfe der Römer gebaut!].

Palästina wurden von Invasoren angegriffen, aber seine arabischen kanaanitischen Charakteristika widerstanden den Versuchen sie zu verändern… [Jaffa] blieb dem Namen nach arabisch, weil das Eingeborene bleibt, weil das Fremde verschwindet…

Die Türen und Fenster der Häuser… sehen zu und erwarten die Rückkehr [der Flüchtlinge]…

Es ist an der Zeit für euch [Israelis] zu verschwinden. Lebt, wo immer ihr wollt, aber lebt nicht unter uns. Es ist für euch an der Zeit zu verschwinden. Sterbt, wo immer ihr wollt, aber sterbt nicht unter uns. Wir haben die Vergangenheit hier. Wir haben die Gegenwart, die Gegenwart und die Zukunft… Also verlasst unseren Staat, unser Land, unser Meer, unseren Weizen, unser Salz, unsere Wunden. Alles. Und verlasst die Erinnerungen.“
[PA-TV, 20. Dezember 2005]


Interview mit dem PLC-Abgeordneten Qadura Fares auf Israel Radio, 27. November 2005

„Wir [d.h. er und Marwan Barghouti] unterstützen Verhandlungen mit Israel und andere friedliche Mittel so lange, wie die palästinensischen Ziele dadurch erreicht werden. Wenn die palästinensischen Ziele durch Verhandlungen nicht erreicht werden können, dann werden sie eben durch Widerstand erreicht.“
Mit anderen Worten: Das Ziel der Verhandlungen ist die totale Umsetzung dessen, was die PLO will – also der Maximalforderungen. Wenn diese Maximalziele nicht erreicht werden, dann wird halt wieder Terror gemacht. Israel kann sich lediglich übelegen, ob es durch Verhandlungen oder durch Terror niedergemacht wird. Sehr friedliche und sehr um Ausgleich bemüht.
Das Beste an dieser hässlichen Haltung: Der sie äußert und sein Freund im israelischen Knast werden bei uns als „moderat“ hingestellt und hofiert. Gib einem Menschen die Wahl, dass er sich selbst erhenkt oder von dir erschossen wird und schon bist du kein Schwerverbrecher und Mörder mehr, sondern ein friedliebender, weiser Mensch, dessen Anliegen unterstützt werden muss!


Israelnetz berichtet am 25. 11.2005 unter der Überschrift Fatah gratuliert Hisbollah
Mehrere palästinensische Gruppierungen haben die radikal-islamische Hisbollah zu ihrer „heldenhaften Darbietung im Kampf gegen Israel“ beglückwünscht. Zum Gratulieren kamen palästinensische Delegationen in die libanesische Stadt Saida (Sidon).
Unter den Gratulanten waren auch Vertreter der Fatah-Partei von Mahmud Abbas, berichtete die palästinensische Nachrichtenagentur „Ma´an“ am Donnerstag. Am Montag hatte die Hisbollah Ziele in Nordisrael angegriffen…
Die Gesandten wurden von Scheich Hassan Isaddin begrüßt – einem ranghohen Führer der Terrorvereinigung im Südlibanon. Er versicherte seinen palästinensischen Gästen, die Hisbollah („Partei Allahs“) werde ihre Politik des Widerstandes fortsetzen, bis der libanesische Boden befreit sei. Die Palästinenser gaben ihm einen Brief an Hisbollah-Führer Hassan Nasrallah mit, in dem sie ihre Solidarität bekundeten.

Fehlt nur noch, dass das auch wieder als zur Entspannung beitragend bezeichnet wird, wie es der libanesische Premierminister mit den Angriffen der Terroristen auf Israel tat.


Arutz-7 Newsletter vom 11. November 2005
PA-Offiziere: Wir werden nur auf Israel zielen
Nissan Rathlav-Katz & Tzvi Ben Gedalyahu

In einem diese Woche an den PA-Vorsitzenden Mahmud Abbas (Abu Mazen) geschickten Brief erklären offizielle PA-Milizoffiziere, dass sie, selbst während die interne Sicherheit zusammenbricht, ihre Waffen nur gegen Israel richten werden.

In dem von UPI enthüllten Brief warnen die Offiziere, dass der Sicherheitsapparat der palästinensischen Autonomiebehörde (PA) als Folge der weit verbreiteten Korruption und des in den autonomen Gebieten weiter gehenden Zustandes der Anarchie am Rande des Zusammenbruchs steht.

Die Schreiber des Briefes an Abu Mazen erklären, dass sie den von den USA und Israel weiter ausgeübten Druck ablehnen, der die Entwaffnung der PA-Terrororganisationen verlangen. Statt dessen, erklären die Milizoffiziere, werden ihre Waffen nur auf Israel und auf Israels arabische Agenten gerichtet sein, die den Terror in der PA bekämpfen.

Im Schatten dieser Warnung bereitet sich die PA auf örtliche Wahlen vor, an denen die islamistische Terrorgruppe Hamas teilnehmen wird. Die Hamas wird weithin von den PA-Arabern als Repräsentant einer Abkehr von der offiziellen Korruption und Vernachlässigung betrachtet. Wachsende Unruhe unter den PA-Arabern spiegelte sich in einer neuen Umfrage des Palestinian Center of Public Opinion wider, die 20 Prozent weniger Unterstützung für einen Stopp der Gewalt gegen Israel aufzeigte.


10. Oktober 2005, PMW-Bericht: PA-Fernsehen: Jaffa ist palästinensisch

Ein vor Live-Publikum aufgezeichneter Fernseh-Clip zeigt palästinensische Schauspieler, die „Widerstandskämpfer“ (also Terroristen) in israelischer Gefangenschaft darstellen. Einer von ihnen erzählt, wie er wiederholt von einem israelischen Soldaten geschlagen wurde, weil er sagte er sei aus Jaffa. Der Soldat besteht darauf, dass der Gefangene sagen soll er sei aus Gaza.
Ein zweiter Gefangener antwortet, fast in Tränen ausbrechend: „Nein, absolut nicht! JAffa und Haifa gehören uns! Jaffa und Haifa gehören uns!“ Das Studio-Publikum reagiert mit zustimmenden Rufen und Applaus.

Wer diese vom offiziellen PA-Fernsehen ausgestrahlten und somit von der „Regierung“ Abbas/Qureia abgesegneten Film kennt, der sollte hoffentlich endlich zum Schluss kommen, dass die PA/PLO genauso wenig Frieden mit Israel anstrebt, wie die Hamas. Oder ist das auch schon wieder zu viel verlangt von deutschen Betrachtern des Nahen Ostens?


2. Oktober 2005, PMW-Bericht: PA: Arabische Kontakte mit Israel ist wie Sex mit einer Prostituierten (Itamar Marcus und Barbara Crook, PMW)

Der Westen sieht diplomatische Verträge zwischen einst einander bekämpfende Staaten als wichtigen und notwendigen Schritt zum Frieden an; entsprechend hat er die jüngsten diplomatischen Kontakte zwischen Israel und einigen muslimischen und arabischen Staaten begrüßt.

Diese Ereignisse – besonders das Treffen zwischen dem israelischen Außenminister Silvan Shalom und den Außenministern von Indonesien, Pakistan und anderen muslimischen Ländern – hat jedoch die palästinensische Autonomiebehörde erzürnt, die vehement gegen das opponiert, was sie die „Normalisierung“ der Beziehungen zu Israel nennt.

Palästinenserorganisationen und die kontrollierten Medien in der PA führen derzeit eine Kampagne heftiger Verurteilung dieser neuen diplomatischen Kontakte. Die offizielle PA-Zeitung „Al-Hayat Al-Jadida“ ging so weit die Treffen mit Israel in Bildern so darzustellen, dass Araber sich buchstäblich auf einer Prostituierten namens Israel befinden.

Das Palästinensischen Nationale Komitee gegen Normalisierung verurteilte jegliche Bewegung muslimischer Länder hin zu verbesserten Beziehungen mit Israel und bezeichnete solch einen Zug als „einen Stich in den kollektiven Rücken des palästinensischen Volkes.“ (Palestine News Network, 19. September 2005)


13. Mai 2005, Ibrahim Mudayris, Predigt im PA-TV (dokumentiert von PMW):

Diese „Nakba“ – „Katastroph4″ – ist der schlimmste Tag der Erinnerung für das palästinensische Volk… weil mit dem Verlust Palästinas die arabische Nation verloren ging und mit der Gründung des falschen Staates Israel die gesamte muslimische Nation verloren ging… Wer auch immer sagt, dass die Juden irgendein Recht an diesem Land haben – außer Besatzer zu sein – ist ein Lügner und sie werden verschwinden.“
Und das drei Monate nach Verkündigung einer „Waffenruhe“…

————–

13. Mai 2005, offizielle PA-Internetseite im arabischsprachigen Teil (berichtet von Israelnetz):

Auf einer offiziellen Internetseite der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) erscheint die antisemitische Hetzschrift „Protokolle der Weisen von Zion“. Darauf hat das Informationszentrum für Nachrichtendienst und Terror am israelischen Zentrum für Spezielle Studien (CSS) aufmerksam gemacht.

Die Fälschung aus dem 19. Jahrhundert, die angeblich eine jüdische Weltverschwörung aufdeckt, findet sich nur im arabisch-sprachigen Bereich der Internetseite „Al-Nakba“. Mit „Nakba“ („Katastrophe“) bezeichnen die Palästinenser den Tag der israelischen Staatsgründung vor 57 Jahren.

In der Einleitung zu der Hetzschrift heißt es: „Der historische Hintergrund der ‚Nakba‘ impliziert – und der palästinensische und der arabische Leser wird zu diesem Schluss kommen -, dass die Errichtung des Staates Israel und daraus resultierend auch die Entstehung des palästinensischen Flüchtlingsproblems nur ein Teil der Umsetzung der Protokolle sind.“

Wie die Tageszeitung „Jediot Aharonot“ berichtet, wurde die Internetseite am 12. Februar 1996 auf Anweisung des damaligen PA-Vorsitzenden Jassir Arafat eingerichtet. Sie ist für die palästinensische Aufklärung nach innen und außen zuständig. Die Seite mit den „Protokollen der Weisen von Zion“ wurde seit einem Jahr nicht mehr aktualisiert. Zu Beginn dieses Jahres hat ein syrischer Verlag eine neue Ausgabe der Hetzschrift auf den Markt gebracht.

Die „Protokolle der Weisen von Zion“ sind ein Machwerk des zaristischen Geheimdienstes. Wer sie verbreitet, ist ein Antisemit, der nur eines will: Juden vernichten. Damit kann die Palästinensische Autonomiebehörde eindeutig als antisemitisch und nicht friedenswillig bezeichnet werden.


2. Mai 2005: PLO-Führer Faruq Qaddumi sagt etwas Interessantes zu den Zielen seiner Organisation in einem Interview mit ANB TV, aufgezeichnet von MEMRI:
„Israel kann man nur mit Kugeln begegnen. Das ist die einzige Möglichkeit. Wie schon gesagt, ich unterstütze die Waffenruhe, oder besser: die ‚Abkühlung‘. Ich sage: Nach jedem schwierigen Kampf müssen die Leute in ihr Alltagsleben zurückkehren.“
Frage: „Was ist mit den Ergänzungen der PLO-Charta? Ergänzungen wurden gemacht, um Verhandlungen zu beginnen.“
Qaddumi: „Ich akzeptieren keinerlei Ergänzungen der Charta, wie sie 1996 gemacht wurden. Wir, die wir gegen die Oslo-Vereinbarung waren, akzeptieren keinerlei Änderungen der Charta.“
Die Charta wurde nicht geändert. Das war eine Riesen-Show, die dazu führte, dass im Westen angenommen wird, die Charta sei geändert worden.


Am 19. März [2005] veröffentlichte die offizielle Internetseite der PA einen Bericht zu Äußerungen eines Dr. Ziad Asali von der „American Task Force on Palestine“ (ATFP); dieser hatte offenbar etwas in der Richtung gesagt, dass die Palästinenser auf das „Rückkehrrecht“ nach Israel verzichten sollen. Was genau er gesagt haben soll, lässt die Meldung offen.
Nicht offen lässt sie allerdings, was die PA (in Gestalt der „Global Palestine Right of Return Coalition“) dazu zu sagen hat. Unter anderem dieses:

Das Rückkehrrecht ist ein unveräußerliches Recht, das von der internationalen Gemeinschaft jährlich seit 1948 bestätigt wird. Keine Einzelperson, Gruppe oder Regierung hat die Autorität oder das Mandat dieses individuelle und nationale Recht aufzugeben.
[Dass dieses angebliche Recht, wenn es denn wirklich jedes Jahr in der Art wie behauptet bestätigt wird, nur für Palästinenser gilt, für keinen anderen Menschen der Welt sonst, das wird weder erwähnt, noch wird sich darüber gewundert.]

In Wirklichkeit sind Stimmen wie die von Asali Teil einer größeren, konzertierten Bemühung falsche Tünche der Moderatheit als Ersetzung der legitimen, unveräußerlichen Rechte des palästinensischen und arabischen Volkes einzuführen, die durch ihr Rückkehrrecht, ihre Souveränität und Selbstbestimmung repräsentiert werden.
[„falsche Tünche der Moderatheit“ kann ja wohl nur bedeuten, dass moderat zu sein ein falscher Weg, wenn nicht gar ein Verbrechen ist…]

Durch Organisationen wie ATFP ist Asali sogar über die Genfer Vereinbarung, die Nusseibeh-Ayalon-Vereinbarung und andere derartige Versuche hinaus gegangen, die die fundamentalen, unveräußerlichen und natürlichen Rechte verletzen, die im internationalen Recht festgeschrieben sind. Unter dem Mantel hohler US-Demokratisierung hat Asali im Effekt emsig den neokonservativen Plan des „Neuen Nahen Ostens“ voran getrieben, in dem Nationen und Völker gegen ihren Willen neu gebildet werden.

Die offizielle Internetseite gibt nur wieder, was ihr genehmigt wurde. Dort darf nur veröffentlicht werden, was die Palästinenserführung billigt und mit trägt.
Die Genfer Vereinbarung ging über alles hinaus, was Israel offiziell je angeboten hatte. Die PA-Führung wollte dieses Werk – das von keiner offiziellen Stelle Israels je anerkannt wurde – als Basis für weitere Verhandlungen nehmen. Wenn nun die PA selbst diese Vereinbarung als Verletzung fundamentaler Rechte bezeichnen lässt – wie ernst kann man dann die Äußerung von Mahmud Abbas nehmen, dass nicht alle Palästinenser ihr Recht auf Rückkehr würden verwirklichen können? Diese Äußerung wurde als großer Schritt bezeichnet und beklatscht. Er war offenbar einmal mehr eine Aktion, durch die sich der Westen Sand in die Augen streuen ließ.
Dass Israel dieses angebliche Recht niemals akzeptieren kann, steht außer Frage. Wer also diese Forderung nach der Rückkehr der angeblichen Flüchtlinge (der dritten, vierten oder wer weiß was Generation) erhebt, will keinen Frieden mit Israel, sondern den fortgesetzten Kampf (das ist ja schon angekündigt!) und Israels Vernichtung.