Ein Beispiel einer Zeugenaussage von „Breaking the Silence“

4. Mai 2015, Elder of Ziyon (cross-posted mit Politisches.ch)

Heute hat die Linke Gruppe “Breaking the Silence” einen Bericht darüber herausgegeben, wie schlimm die IDF während des Gaza-Krieges war.

Wie üblich haben die Geschichten keinen Kontext und keine Details, weshalb es schwierig ist zu wissen, was genau passiert ist.

Aber ich bin zu BTS gegangen und habe mir die Zeugenaussagen von Gaza vom letzten Jahr angesehen. Hier ist die erste, die ich sah:

Da gab ein paar Male, da war es einfach zu viel und ich musste etwas sagen. Denn in zwei Monaten der Kämpfe machen Menschen Fehler, Fehler passieren. Es ist unser gutes Glück, und ich meine sowohl als Nation als auch die IDF, dass es da ein paar Menschen gibt, die aufstehen und sagen: “Moment mal, hier passiert etwas Schlechtes.” Ich erinnere mich an einen Zwischenfall, bei dem es von Seiten der höheren Ränge in Bezug auf den Willen zur Eröffnung des Feuers eine gewisse Laxheit gab und glücklicherweise trat jemand vor und sagte etwas.

Um was geht es in dieser Geschichte?
Ein Militanter wurde beobachtet, er wurde beschuldigt und war auf dem Weg zu einem Treffen mit anderen Militanten. Und auf dem Weg dahin traf er auf eine andere Person, die begann, neben ihm her zu laufen. Und in dem Moment, wo sich ihre Wege anglichen — trotz der Tatsache, dass das total gegen die Regeln war — wurde auch der zweite Kerl verdächtig und keiner wusste, woher er aufgetaucht war. Man konnte ihn also nicht einfach ‘trocken’ Verdacht erheben. Und in diesem Fall gab es Leute, die sagten, “Moment mal, das ist nicht gut.” Und am Ende wurde der Schlag nicht ausgeführt, er wurde nicht durchgeführt. Was ich zu sagen versuche ist, dass manchmal die Befehlshaber weiter oben Fehler machen und ich war während des Zwischenfalls anwesend, als es gestoppt wurde. Ich kann nicht sagen, ob es Zwischenfälle gab, wo es nicht gestoppt wurde, aber nach meinem Dafürhalten gab es Fälle, in denen Verdächtigungen entgegen den Regeln erhoben wurden.

Es wurde also jemand, der neben einem Militanten herlief, fast unabsichtlich getötet und am Ende wurde er es doch nicht, weil sich jemand dagegen aussprach.

Zeigt das nicht, wie übel die IDF ist.

Vermutlich zeigt dies, dass die Einsatzregeln der IDF zu großzügig sind. Abhängig vom Wert des Ziels hätte die IDF gemäß des Kriegsvölkerrechts beide von ihnen töten können ohne die geringste Sorge, dass es ein Kriegsverbrechen sein könnte oder gar unmoralisch.

Akiva Bigman hat letztes Jahr sich bei Mida viele weitere Zeugenaussagen angeschaut und er war gleichermaßen unbeeindruckt. Jede Geschichte, die er las, zeigte entweder nichts Falsches, ger­ingfügige Probleme, oder Dinge, die überall passieren können, wo es um menschliche Interaktionen geht – oder im schlimmsten Fall problematische Episoden, die den Kontext der Gefahr, der die Soldaten zum Zeitpunkt der Entscheidung ausgesetzt waren, nicht beschrieb.

Ich sehe weitere Geschichten, die genauso unwichtig sind. Doch BTS und ihre Sponsoren wissen, dass die meisten Leute sich nicht die Mühe machen, die Geschichten selber zu lesen, die oft die Moral der IDF zeigen, sondern sie werden nur die reißerischsten lesen, die von Ha‘aretz handverlesen wurden.

Wenn irgendeine andere westliche Armee eine ähnliche Initiative wie BTS hätte, dann wären die Chancen groß, dass sie viel schlimmer abschneiden würden.

Und doch wird “Breaking the Silence”, wie so viele andere NGOs, von der EU mit der Absicht finanziell unterstützt Israel und nur Israel zu prügeln.

Denn irgendwo muss man ja anfangen. Und wenn Israel dein Ziel ist, dann muss man anscheinend da aufhören, wo man angefangen hat.

(Sehen Sie auch NGO-Monitor)

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (03.-09.05.2015)

Montag, 04.05.2015:

Friedenserziehung der PA: Ein Tischtennisturnier ehrt einen Terroristen, der die Mörder von 6 Juden losgeschickt hat; der Fatah-Marathon ehrt den Erzterroristen Abu Jihad, der hinter den Morden an 125 Juden steckt.

Die IDF verhinderte in den letzten Monaten mehrfach Versuche aus Ägypten Material zum Waffen- und Raketenbau in den Gazastreifen zu schmuggeln, hauptsächlich über den Übergang Nitzana.

Eine Gruppe in Jerusalem lebender arabischer Journalisten betreibt eine Internetseite, die die jüdische Geschichte des Tempelbergs bestreitet.

Palästinenser behaupten Juden stahlen ihnen Schakschuka

Elder of Ziyon, April 27, 2015

Letzte Woche lud der israelische UNO-Botschafter Ron Prosor UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon zu Schakschuka ein, das sie von einem israelischen Food Truck in Manhattan holten, der Shuka Truck heißt.

Natürlich brachte das die ständig empörten palästinensischen Araber auf.

Palestine Today schreibt, dass das Gericht „seit uralten Zeiten aus dem besetzten Palästina stammt und sich verbreitete, so dass es eines der wichtigsten Gerichte wurde, das man in der arabischen Welt kennt.“

Die palästinensisch-arabische Küche ist Ziel von israelischem Diebstahl. Israel beansprucht für sich viel palästinensisch-arabische Küche wie Hummus und Falafel.

Es sollte betont werden, dass die Besatzung auch behauptete, dass palästinensische Tracht und Kopfbedeckungen sowie der kanaanitische Schekel rein jüdisches Erbe ist.

Dr. Riad al-Astal, Geschichtsprofessor an der Universität von Gaza, bestätigte, dass jüdische Gruppen sich große Mühe gibt die Welt zu überzeugen, dass sie die rechtmäßigen Eigentümer in der arabischen Region sind, besonders des palästinensischen Landes, indem sie Fakten verdrehen und Erbe zu ihren Gunsten verfälschen.

Dr. Astal sagte, der Kampf mit der Besatzung um Erbe ist nicht weniger gefährlich als die Besatzung des Landes und erfordere eine klare Strategie, um diese Diebstähle zu thematisieren, internationale Gremien wie die UNESCO aufzufordern die Frage des gefälschten Erbes anzugehen.

In Wirklichkeit stammt das Gericht aus Nordafrika, nicht aus der Levante. Juden aus Tunesien und Libyen brachten es mit, als sie aus diesen toleranten arabischen Ländern vertrieben wurden. Botschafter Prosor behauptete nie, dies sei ein jüdisches oder aus Israel stammendes Gericht.

Also sind die einzigen Leute, die die Kultur anderer stehlen, wie üblich, „Palästinenser“. Ich frage mich, was die nordafrikanischen Gemeinschaften davon halten.

San Remo: Der vergessene Meilenstein

Wie kann es Frieden und Aussöhnung geben, wenn fundamentale historische und juristische Fakten nicht anerkannt werden?

Salomon Benzimra, Israel National News, 26. April 2015

Vor 95 Jahren versammelten sich Premierminister, Botschafter und weitere Würdenträger aus Europa und Amerika an der italienischen Riviera. Journalisten aus aller Welt berichteten von der anstehenden San Remo-Friedenskonferenz und den großen Erwartungen, die die internationale Gemeinschaft nur ein Jahr, nachdem der Pariser Friedenskonferenz die politische Landkarte Europas am Ende des Ersten Weltkriegs festgelegt hatte, in diese Veranstaltung setzte.

Am Sonntag, 25. April 1920, verabschiedete der Oberste Rat der Alliierten Mächte (Großbritannien, Frankreich, Italien und Japan, die USA agierten als Beobachter), die Resolution von San Remo – ein Dokument von 500 Worten Länge, das die zukünftige politische Landschaft des Nahen Ostens aus dem nicht mehr bestehenden Ottomanischen Reich absteckte.

Diese Resolution führte dazu, dass drei Mandate erteilt wurden, wie sie Artikel 22 der Vereinbarung des Völkerbunds definierte. Die zukünftigen Staaten Syrien-Libanon und Irak entstanden aus zweien dieser Mandate und wurden zu ausschließlich arabischen Staaten. Im dritten Mandat allerdings erkannte der Oberste Rat die „historische Verbindung des jüdischen Volkes zu Palästina und die Grundlage für die Wiederherstellung ihrer nationalen Heimstatt in diesem Land“ an, während die „bürgerlichen und religiösen Rechte“ der nichtjüdischen Bevölkerung gewährleistet wird.

In der Folge begrenzten die Briten die jüdische Heimstatt in Palästina auf den Bereich westliche des Jordan und gestatteten, dass Ostpalästina schrittweise von den Haschemiten verwaltet wurde. Die territoriale Expansion in den Osten ließ dann das Königreich Transjordanien entstehen, das 1950 in Jordanien umbenannt wurde.

Die Bedeutung der Konferenz von San Remo bezüglich Palästinas kann nicht überbewertet werden:

  • Zum ersten Mal in der Geschichte wurde Palästina zu einer juristischen und politischen Einheit;
  • Das jüdische Volk wurde als nationaler Nutznießer des den Briten in Palästina für die Dauer des Mandats übergebenen Treuhandgebiets anerkannt – eine „heilige Aufgabe der Zivilisation“, wie es die Satzung des Völkerbunds angab;
  • Die Balfour-Eklärung von 1917 – die die Gründung einer nationalen jüdische Heimstatt in Palstäina „mit Wohlwollen betrachtete“ – sollte jetzt „in Kraft gesetzt“ werden und wurde damit bindendes internationales Recht;
  • De jure wurde die Souveränität für Palästina dem jüdischen Volk verliehen, obwohl sie bis zum Auslaufen des Mandats 1948 in der Schwebe gehalten wurde;
  • Die Bedingungen der Resolution von San Remo wurde in den Vertrag von Sèvres integiert und blieb im endgültig ratifizierten Vertrag von Lausanne von 1923 unverändert;
  • Die Araber erhielten entsprechende nationale Rechte in allen verbleibenden Teilen des Nahen Ostens – mehr als 96% des früher von den ottomanischen Türken regierten Gebiets.

Die Konferenz von San Remo wurde als wichtiger historischer Meilenstein freudig begrüßt. In der gesamten Welt wurden Feiern veranstaltet; dabei marschierten Zehntausende in London, New York und Toronto. Doch die Araber Palästinas, angeführt vom Mufti von Jerusalem, waren heftig gegen jegliche Form einer nationalen jüdischen Heimstatt – ein Vorbote der gewalttätigen arabischen Verweigerungshaltung, die bis heute die Existenz Israels bedroht.

Während der Nahost-Friedensprozess seit mehr als zwei Jahrzehnten andauert, ist es erstaunlich, dass San Remo und das folgende Mandat für Palästina kaum erwähnt worden sind. Ist das Absicht? Ist es eine bloße Auslassung? Wie könnte es Frieden und Versöhnung geben, ohne dass fundamentale historische und juristische Fakten anerkannt werden?

Die Nahost-Diplomatie hat sich oft auf „konstruktive Mehrdeutigkeit“ verlassen, ein Konzept, das von Henry Kissinger einmal eingeführt wurde, um den Dialog offen zu halten und zu vermeiden, dass als problematisch angesehen Kernfragen diskutiert wurden. Im laufenden Friedensprozess brachte die sprachliche Mehrdeutigkeit keine konstruktiven Ergebnisse. Im Gegenteil: Schicht um Schicht wurden Verfälschungen und grobe Unwahrheiten über die ursprüngliche Mehrdeutigkeit von „Land für Frieden“ aufgetürmt.

Als der Begriff der „Besatzung“ Fuß fasste, wurde er alsbald in „illegale Besatzung“ umgemünzt, dann in „brutale Unterdrückung“ und schließlich in „Apartheid“, die im internationalen Recht ein Verbrechen gegen die Menschheit ist. Beschreibt erst einmal korrumpierter Sprachgebrauch eine verzerrte Wirklichkeit und die Verzerrung verbreitet sich, wird Denken korrumpiert und jedes daraus entstehende Handeln ist zum Scheitern verurteilt.

Gedenken an die Konferenz von San Remo sollte mehr sein als ein bloßes Erinnern. Es mahnt uns daran die juristische Reichweite der bindenden Entscheidungen zu bedenken, die 1920 getroffen wurden und sicherzustellen, dass wir keine unvereinbaren Positionen hegen, wenn politische Zweckmäßigkeit mit im internationalen Recht unangreifbar verankerten Rechten aufeinanderprallen, nämlich die erworbenen Rechte des jüdischen Volkes an seinem angestammten Land. Kein Wunder, dass die palästinensische Autonomiebehörde – fest entschlossen das „zionistische Gebilde“ zu eliminieren, wie es in der PLO-Charta ausbuchstabiert ist – die Bestimmungen der Resolution von San Remo hassen, die sie als Wurzel einer Katastrophe ansehen, die von „zionistischen Banden“ dirigiert wurde.

In Wirklichkeit gleichen die Resolution von San Remo und die nachfolgenden Klauseln des Mandats Palästina einem Vertrag, dem jeder einzelne der 52 Mitgliedsstaaten des Völkerbundes beitraten und den sie ausführten, dazu die Vereinigten Staaten, die an einen 1925 ratifizierten, gesonderten Vertrag mit Großbritannien gebunden sind.

Wenn Sie also das nächste Mal etwas von „Besatzung der Westbank“ hören und ihren angeblich „illegalen Siedlungen“ hören – eine fast tägliche Erscheinung im Diskurs der palästinensischen Araber und ihrer Helfer – dann sollten Sie sich daran erinnern, dass dieses Territorium, wie der Rest Israels, dem jüdischen Volk 1920 rechtmäßig zurückgegeben wurde und sein rechtlicher Titel international garantiert und niemals seitdem widerrufen wurde. Jede Verhandlung über die Erzielung eines dauerhaften Friedens sollte auf diese Grundlage gestellt werden.

Zu guter Letzt markiert San Remo das Ende der längsten Kolonisationsperiode der Geschichte. Nach 1.850 Jahren fremder Besatzung, Unterdrückung und Verbannung durch eine Abfolge fremder Mächte (Römer, Byzantiner, sassanidische Perser, Araber, Kreuzfahrer, Mamelucken und ottomanische Türken) wurde die Nation Israel im April 1920 wiedergeboren, was den Weg für die Ausrufung des Staates Israel 28 Jahre später ebnete. Diese Befreiung von Fremdherrschaft sollte normalerweise von all den progressiven Eliten gefeiert werden, die traditionell jede nationale Freiheitsbewegung unterstützt haben. Aber dem ist nicht so – aus Gründen, die über jede Vernunft hinwegsetzen.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (26.04.-02.05.2015)

Sonntag, 26.04.2015:

Der Araber, der gestern in Jerusalem die vier Polizisten überfuhr, konnte festgenommen werden.

Montag, 27.04.2015:

Ein populärer pal-arabischer Sänger schwört die Gemeinde wieder mal ein: Safed, Tiberias, Akko und Haifa sind „palästinensische Städte“. (Also: Israel beseitigen)

Die Polizei gibt inzwischen zu, dass der Bus auf der Straße 443 durch einen von Arabern geworfenen Molotowcocktail in Brand geriet.

Zwei der vier toten Bombenleger von Sonntag waren Söhne eines drusischen Terroristen aus Majdal Schams.

Al-Jazira behauptet die israelische Luftwaffe habe erneut an der syrisch-libanesischen Grenze angegriffen. Die IDF bestreitet dies; wahrscheinlich wurde der Angriff von syrischen Rebellen ausgeführt.

Hamasführer Ahmed Yussef ließ wissen, dass unter europäischer Vermittlung „Gespräche“ der Terroristen mit Israel stattfinden.

Israelische Araber haben für morgen zu einem Generalstreik aufgerufen. Als Grund wird die israelische Praxis angegeben, Häuser von Terroristen abzureißen. (Eine Praxis, die schon länger nicht mehr durchgeführt wird, auch wenn es immer wieder ins Gespräch gebracht wird.)

Dienstag, 28.04.2015:

Die Reaktion der PalAraber auf die Terroranschläge der letzten Tage: Die PA behauptet, die Anschläge seien Erfindungen der Israelis; die Hamas erklärt die Terroristen zu Märtyrern. In den sozialen Medien wird eine Intifada in Jerusalem gefordert.

Seit Januar 2014 gab es nur in Jerusalem 995 Angriffe auf Grenzpolizisten und SEKs.

Mittwoch, 29.04.2015:

Die israelische Marine hat 15 konfiszierte Fischerboote in den Gazastreifen retourniert; diese waren im Lauf der letzten Jahre beschlagnahmt worden, als ihre Besatzungen die erlaubte Zone vor der Küste des Gazastreifens verließen.

Die Leichen der 4 an der Grenze beim Bombenlegen getöteten Terroristen wurden nach Syrien zurückgebracht.

Die beiden Mörsergranaten, die am Dienstag auf der israelischen Seite des Golan einschlugen, wurden von einer ISIS-Gruppe geschossen, die nur noch 2,5 bis 3km von der Grenze entfernt steht.

Freitag, 01.05.2015:

Der UNO-Nahostgesandte Nikolai Mladenow besuchte erstmals den Gazastreifen und forderte die Aufhebung der Blockade durch Israel. (Natürlich ohne dass die Terroristen irgendetwas dafür tun müssen…)

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (19.-25.04.2015)

Sonntag, 19.04.2015:

Aus Anlass des Holocaust-Gedenktags hatte die offizielle PA-Zeitung auch ein paar Nettigkeiten parat: Es gab zwischen ein und zwei Millionen jüdische Opfer; das Ziel der zionistischen Bewegung während des Holocaust waren: 1) finanzielle und politische Erpressung der europäischen Staaten, 2) die Juden drangsalieren, damit sie in den ethnisch säubernden Staat Israel einwandern, 3) das Leid der Juden zu vergrößern, um das Mitgefühl der Welt auszuschlachten.

Die UNO hat keine Belege dafür, dass in den Gazastreifen geliefertes Baumaterial für andere als zivile Zwecke verwendet wird. (Na ja, die kriegen ja auch nicht mit, dass die Terroristen Raketen und andere Waffen in UN-Einrichtungen lagern…)

Montag, 20.04.2015:

Während der letzten 12 Monate wurden 31 Israelis bei Terroranschlägen getötet. (In den 12 Monaten davon nur 2.)

Ein Soldat wurde verhaftet, nachdem er den Tempelberg verließ; beim Verlassen des Plateaus soll er seinen Kopf leicht geneigt haben, wie viele es aus Respekt beim Verlassen z.B. einer Synagoge tun.

Dienstag, 21.04.2015:

Sinai: Ägypten meldet, dass seit März 69 Tunnel zerstört wurden.

Die PA und ihr Chef Mahmud Abbas aalen sich zum israelischen Gefallenen-Gedenktag in Terror-Verherrlichung; Abbas persönlich ehrte im Verlauf des letzten Monats „erste“ Terroristen (daruter der 1. „Märtyrer“, der 1. Gefangene, die 1. Gefangene).

Der im letzten Sommer von drei Juden ermordete arabische Jugendliche wurde auf die Gedenktafel für die Terroropfer auf dem Herzl-Berg in Jerusalem gesetzt. Seine Familie forderte allerdings, dass er wieder entfernt wird; sie betrachten sich nicht als Israelis.

Der Araber, der neulich mit seinem Auto an einer Bushaltestelle mehrere Menschen rammte (einer starb noch am selben Tag, die andere ist immer noch in kritischem Zustand), gab zu, dass er „Juden töten“ wollte.

Mittwoch, 22.04.2015:

Premierminister Netanyahu mahnt die PalAraber: Hört auf Terror zu verherrlichen, das wird euch keinen Frieden bringen.

Eine christliche Schule in den Palästinensergebieten schickte einige ihrer Schüler auf einen Schulausflug nach Yad Vashem. Dafür erntet sie jetzt heftige Kritik; das PA-„Bildungsministerium“ verlangte von der Schulleitung sogar eine Rechtfertigung für den Ausflug.

Sport-/Fußball-Jihad: FIFA-Chef Blatter reist demnächst los, um israelische und palarabische Führungspersönlichkeiten zu treffen, damit eine Abstimmung über den PA-Antrag auf Ausschluss Israels aus der FIFA zu vermeiden. Jibril Rajoub „hofft“ darauf, dass Blatter die Israelis überzeugen kann alle Restriktionen gegen palästinensische Athleten aufzuheben und den palästinensischen Verband als Gleichen zu behandeln. Er werde nichts weniger akzeptieren, sonst werde der Antrag nicht aufgegeben. (Sch…. drauf, dass Israel nur Terroristen und stark Terrorverdächtigen Beschränkungen auferlegt. Die Juden dürfen keine Gründe haben…)

Freitag, 24.04.2015:

Die Hamas hat signalisiert, dass nicht sie für den Raketenangriff von Donnerstag verantwortlich ist und daran arbeitet die Verantwortlichen ausfindig zu machen; von israelischen Sicherheitskreisen wird trotzdem die Hamas als verantwortlich betrachtet.

Ein Hamas-Abgeordneter offenbarte, wie viel die PA inhaftierten Terroristen zahlt. Die Summe, die den Familien von „Märtyrern“, bei ihren Aktionen verletzten Terroristen und inhaftierten Terroristen gezahlt wird, beläuft sich auf monatlich 150 bis 160 Millionen US-Dollar.

Der ehemalige Kommandeur des Abschnitts Süd sagte, dass die Hamas definitiv einen weiteren Krieg gegen Israel vorbereitet. Da die Hamas die Bevölkerung im Gazastreifen vernachlässigt, baut sich Druck auf, der einen weiteren Krieg praktisch zwingend zur Folge haben wird.

Neue Satellitenbilder zeigen, dass die Hisbollah im Libanon eine Start-/Landebahn gebaut hat, die offenbar für (vom Iran gelieferte) Drohnen gedacht ist.

Samstag, 25.04.2015:

Zu den Angriffen der Luftwaffe in Syrien gibt es weiter unklare Berichte. Es soll zwei Angriffe gegeben haben, der zweite am Freitag; dieser soll Hisbollah-LKWs mit Raketen beschossen haben. Der erste Angriff soll am Mittwoch stattgefunden und einen Toten gefordert haben.

Der Sprecher der jüdischen Gemeinschaft in Hebron sagt, dass der Angriff an der Patriarchenhöhle durch die Aufhetzung durch anarchistische, antisemitische Organisationen provoziert wurde. Kurz vor dem Angriff wurde eine Gruppe israelischer Wanderer von einer Gruppe Anarchisten angegriffen. Solche Aktionen gäbe es ständig.

Gedankenverlorenes Territorium: Hamas rüstet Verteidigungssystem Menschliche Kuppel nach

Hamas hält beträchtliches Reservoir an Menschen, mit denen sie ihr Low-Tech-System bestückt

PreOccupied Territory, 14. April 2015

Gaza Stadt, 14. April – Militärbeobachter berichten, dass die Hamas, die militant islamistische Bewegung, die den Gazastreifen betreibt, ihr Menschliche Kuppel-System nach einem strapaziösen Krieg mit Israel im letzten Sommer wieder aufzubauen und zu verbessern scheint.

Menschliche Kuppel bot während der 51 Tage Krieg sowohl Abschreckung vor bestimmten israelischen Angriffen als auch massive Ausnutzung durch den Medienapparat der Hamas durch Nutzung von Bildern der Toten und Verletzten nach Angriffen, die einen zivilen Blutzoll forderten. Das System wurde sogar zur vorrangigen Offensivwaffe der Hamas, die mit Hilfe internationaler Sympathisanten und Nachrichtenorganisationen sehr effektiv genutzt wurde.

Satelliten und andere Überwachungsdaten deuten darauf hin, dass die militanten Organisation ihre Reparatur und Aufwertung des Systems fast abgeschlossen hat; anders als technisch fortschrittlichere Ausrüstung benötigt sie keine Teile und Maschinen, die derzeit in dem Küstenstreifen Mangelware sind. Menschliche Kuppel braucht nur Menschen, vorzugsweise Frauen und Kinder, die strategisch in, nahe oder auf Gebäuden von militärischem Wert sind; Beobachter sehen keine Knappheit an Menschen im Gazastreifen, bei denen Kinder in unverhältnismäßig großem Anteil vorhanden sind. Militäranalysten sehen, dass die Hamas sowohl die Zahl als auch die Schwere der Opfer dieser taktischen Aktivposten verbessert, um den Schaden als Hebel zu benutzen, um Israel politisch zu schaden und damit zusätzliche Zugeständnisse abzupressen.

Während die Hamas in den mehreren früheren Kriegen mit Israel Menschliche Kuppel-Einheiten lediglich in der Nähe von Kämpfern, Lagern, Tunneln oder Bunkern positionierte und dann darauf wartete, dass Israel sie beschießt und Opfer fordert, erwarten Analysten, dass die Organisation im nächsten Krieg nicht darauf warten wird, dass auf hereinkommende IDF-Flugkörper oder -Geschosse Zivilisten töten. Stattdessen wird die Hamas, gestärkt durch die Eile der internationalen Medien israelische Schuld für alle Opfer im Gazastreifen, selbst die durch von der Hamas fehlgeschossenen Raketen, zu akzeptieren, selbst auf diese Zivilisten schießen und den Medien dann einfach sagen, dass Israel das war.

Eine solche Taktik, sagte Analyst Hugo Menschschild, zielt darauf das Tempo der politischen Auswirkungen von Menschliche Kuppel zu forcieren, um authentische militärische Aktivposten einzusparen. Zwar gibt es Verbesserungen beim Raketenarsenal der Hamas und der unterirdischen Infrastruktur, aber der Zugang zu echter militärischer Ausrüstung bleibt eingeschränkt. „Raketen, Sprengstoff und Schusswaffen müssen eingeschmuggelt werden, aber die Menschen sind Eigengewächs“, erklärt Menschschild.

Die Analyse der zur Verfügung stehenden Daten deuten an, dass zwar fast die Hälfte der Bevölkerung des Gazastreifens von fast 2 Millionen gerne auswandern würde, sie aber effektiv davon abgehalten werden, das in beträchtlicher Anzahl zu tun. Israel bewahrt eine hermetisch abgeschlossene Grenze entlang der nördlichen und östlichen Seite des Gazastreifens aufrecht und gestattet nur bestimmten Arbeitern, Patienten und Waren den Grenzübertritt. Im Süden hat Ägypten den Streifen blockiert und begonnen die Schmuggeltunnel zu zerstören, die einst das Territorium mit dem Sinai verbanden und behauptet, die Hamas unterstützten die dortigen islamistischen Guerillas. Das lässt das Mittelmeer im Westen als möglichen Ausgang übrig, aber nur wenige Gazaner sind bereit die Risiken einzugehen, die eine Seereise nach Europa beinhaltet und die auf der sie von Schmuggler ausgesetzt oder ausgeraubt werden können. Von daher behält die Hamas ein beträchtliches Reservoir an Menschen, mit denen sie ihr Low-Tech-System ausstatten kann.