Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (20. – 26. August 2017)

Dieser Eintrag wird auf der Seite oben gehalten; die sonstigen Einträge folgen darunter.
Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2017 geführt.

Sonntag, 20.08.2017:

Die Fatah behauptet der Mossad hätte in Schweden einen PA-Araber ermordet, der bei einem Gefangenenaustausch aus israelischer Haft entlassen worden war.

Mehrere Dutzend arabische Kinder aus dem Gazastreifen im Alter von 8 bis 14 Jahren konnten am Sonntag zum ersten Mal Jerusalem und die heiligen Stätten besuchen. Bis auf 7 hatten bis dahin noch nie den Gazastreifen verlassen.

Montag, 21.08.2017:

Das palästinensische Olympische Komitee hat einem Boxer verboten gegen einen Israeli (einen Drusen) zu boxen. Es sei „verboten gegen Israelis anzutreten und sie als den Staat Israel anzuerkennen“, wurde ihm gesagt. Es sei „unter palästinensischer Würde gegen Israelis anzutreten“.

Ein Sprecher der PA ließ wissen, dass sie immer noch auf eine „klare Vision“ aus den USA Friedensgespräche mit Israel warten. Abbas wolle „Klarheit“ zur Zweistaatenlösung haben.

Der oberste Muslimrat in Jerusalem hat eine Erklärung veröffentlicht, die besagt, dass Juden und sonstige Nichtmuslime keinerlei Verbindung zum Tempelberg haben, der ein ausschließlich muslimisches Heiligtum sei. Das sei nicht verhandelbar, dazu gebe es keinerlei Zugeständnisse.

So sieht also Völkermord aus

gefunden auf twitter:

Die Grafik zeigt die Bevölkerungsentwicklung der Palästinenser. Das wird „Völkermord an den Palästinensern“ genannt.

Ich glaube nicht, dass die wissen, was das Wort bedeutet.

Die Palästinenserfrage ist von Arabern ins Abseits gedrängt worden

Yoram Ettinger, 4. August 2017

Die Kontroverse um die Al-Aqsa-Moschee hat einmal mehr offengelegt, wie nicht zentral die Palästinenserfrage in den Gesamtprioritäten der Araber ist.

Im Gegensatz zu den Schlagzeilen westlicher Medien konzentrieren sich arabische politische Entscheidungsträger und die arabische Straße nicht auf Palästinenserrechte und die Al-Aqsa, sondern auf ihre eigenen chaotischen, tobenden lokalen und regionalen Herausforderungen, die nichts mit der Palästinenserfrage zu tun haben.

Ein Beispiel: Während der oberste religiöse Führer der Palästinenser, Mufti Mohammed Hussein, arabischer Führer wegen ihrer Untätigkeit in Sachen Al-Aqsa-Moschee heftig tadelt, sind der ägyptische Präsident General Sisi und die ägyptische Straße mit anderem beschäftigt: dem traumatisierenden wirtschaftlichem und sozialem Niedergang, dem versiegenden Tourismus, der eine nationale Haupteinnahmequelle ist, der tödlichen innenpolitischen Bedrohung durch den Terrorismus der Muslimbruderschaft, dem Chaos in Libyen mit seinem aktuellen Überschwappen nach Ägypten, dem Verschanzen des islamischen Terrorismus in der Sinai-Halbinsel, gegenüber dem Golf von Suez, mit dem im Gazastreifen basierten Terrorismus, der drohenden Kollaboration der Türkei mit Qatar und der türkischen Unterstützung der Hamas, der potenziell explosiven Grenze zum Sudan usw.

General Sisi investiert einen Großteil seiner Zeit in geostrategische Koordination mit Jordanien, Saudi-Arabien, anderen arabischen Golfstaaten, den USA und Israel – die als entscheidend wichtige Verbündete bei der Bekämpfung des Terrorismus wahrgenommen werden – als die palästinensische Autonomie, die als destabilisierendes Element wahrgenommen wird.

Nach Angaben des in London ansässigen Middle East Monitor in seiner Ausgabe vom 20. Juli 2017 „ist die Al-Aqsa von denen im Stich gelassen worden, die behaupten die Führung der muslimischen Welt zu sein… [Ägyptens und Saudi-Arabiens] kalte Gleichgültigkeit … ist für Institutionen unwürdig, die vorgeben die herausragenden Führer der Muslime weltweit zu sein… Die religiösen Institutionen in Mekka, Medina und Kairo sind unerlaubt abwesend, trotz der gefährlichen Situation am Edlen Heiligtum im besetzten Jerusalem… Beide Länder sind die Führer eines regionalen Drangs nach voller Normalisierung der Beziehungen zu Israel. Ihre Begründung lautet, dass Freundschaft mit Israel die beste Garantie für Unterstützung der USA für sie selbst ist…“

Die Londoner Palästinenserzeitung Al-Quds al-Arabi veröffentlichte eine Karikatur, die die arabische Welt als Vogel Strauß darstellt, der seinen Kopf in den Sand steckt, während die Al-Aqsa blutet.

Seit 1948 und Herausforderung westlicher Außenpolitik, akademischer Welt und Medienestablishments hat die arabisch-islamische Agenda über die Palästinenserfrage hinausgewiesen.

Während die Palästinenserfrage mit beträchtlichem Gerede überschüttet wurde, hat sich das arabische Tun zumeist mit anderen Dingen beschäftigt: der 1.400 Jahre alten regionalen, innerarabisch/-islamischen Unvorhersagbarkeit, Zersplitterung, Instabilität und intoleranten Gewalt; der islamisch-sunnitischen Terrormachete am Hals aller pro-US-amerikanischen Regime; der klaren und eindeutigen Gefahr, die die Ayatollahs des Iran für dieselben Regime darstellen; die zerstörerische Rolle, die Qatar im Zusammenhang mit – und mit Hilfe für – die Ayatollahs spielt; die tödlichen, regionalen Domino-Auswirkungen auf den Zerfall des Irak, Syriens und Libyens; das inhärente, tektonische (Zerfalls-) Potenzial in jedem arabischen Regime; der Einfluss auf die globale Energierevolution auf das Stärke der arabischen Ölförderungssysteme; und die verstärkte Rolle Israels im Kampf gegen die erwähnten Bedrohungen.

Die dramatische Lücke zwischen dem arabischen Tun und Reden zugunsten der Palästinenser war während der israelsch-palästinensischen Kriege von 1982 (Libanon), 1987-1991 (die erste Intifada), 2000 – 2003 (zweite Intifada) und den Kriegen zwischen Israel und der Hamas von 2009, 2012 und 2014 besonders spürbar.

Die Araber haben nie zugunsten der Palästinenser Blut vergossen – noch haben Araber ihre Wirtschaftsleistung hingegeben.

Darüber hinaus sind sich die aktuellen politischen Entscheidungsträger wie auch die irakische Straße sehr der intensiven palästinensischen Zusammenarbeit mit dem Unterdrückerregime von Saddam Hussein bewusst, die dafür sorgte, dass die Palästinenser nach dem Sturz Saddams aus dem Irak flohen. Die syrische Straße hat die palästinensische Unterstützung für das Assad-Regim nicht freundlich aufgenommen, was eine ausgedehnte palästinensische Emigration aus Syrien geschaffen hat, seit 2011 der Bürgerkrieg ausbrach.

Darüber hinaus betrachten die meisten arabischen Entscheidungsträger die gut dokumentierte subversive, terroristische palästinensische Bilanz – gegen andere Araber – als potenzielle Bedrohung der innenpolitischen und regionalen Stabilität. Das arabische Ziel bestand immer darin die Zahl der stürmischen Punkte im Nahen Osten zu reduzieren, weil sie erkannten, dass jeder Gewaltausbruch einem Stein gleicht, der in einen Teich geworfen wird und im gesamten Teich Wellen schlägt, wie es durch den arabischen Tsunami dokumentiert ist, der in jedem arabischen Land köchelt. Damit könnte Gewalt westliche des Jordan eine ansteckende Wirkung östlich des Flusses haben und eine tödliche Bedrohung des pro-amerikanischen Haschemiten-Regimes darstellen, die sich Richtung Süden nach Saudi-Arabien und andere pro-amerikanische arabische Golfstaaten ausweiten könnte.

1948/49 bekämpften die arabischen Länder – wie es in den folgenden arabisch-israelischen Kriegen auch der Fall war – nicht Israel für die Palästinenser. Daher teilten Syrien, Jordanien, der Irak und Ägypten die Kriegsbeute des Krieges von 1948/49 nicht mit Palästinensern, verboten palästinensische Aktivitäten in Judäa und Samaria (der Westbank) und im Gazastreifen. Fakt ist: Von der Arabischen Liga wurde 1949 eine Palästinenser-Abteilung gegründet, die 1959 aufgelöst wurde.

Die komplexe Realität der israelisch-arabischen Beziehungen auf dem Altar simplizistischer Lösungen zu opfern – zu behaupten, dass die Palästinenserfrage eine Kernursache der israelisch—arabischen Politikgestaltung ist – hat darin versagt die Sache des Friedens voranzubringen. Um die Sache des israelisch-arabischen Friedens voranzubringen sollte man die Lektionen der Kontroverse um die Al-Aqsa-Moschee studieren, die die begrenzte (und negative) Rolle hervorhebt, die von der Palästinenserfrage in der Gestaltung arabischer Politik und dem Streben nach Frieden spielt.

Gebete und andere „Nettigkeiten“ in arabischen Medien

Die hier wieder gegebenen Äußerungen wurden in offiziellen, von der jeweiligen Regierung kontrollierten arabischen Medien getätigt. Man kann also mit Fug und Recht behaupten, dass sie den Ansichten der jeweiligen Regierungen zumindest nicht grundsätzlich widersprechen!
(Die Informationen kommen über E-mail von IMRA, stammen aber vom FBIS, einem US-Regierungsdienst.)

Am 19. Juli 2002 wurden von arabischen Fernsehsendern – wie allgemein üblich – verschiedene Freitagsgebete aus den größeren Moscheen der jeweiligen Länder gesendet. Man könnte angesichts der Texte der Gebete versucht sein von einer „konzertierten Aktion“ der arabischen Sender und Moscheen zu sprechen, da viele den gleichen Ton anschlugen:

Sanaa Republic of Yemen Television (offizieller Fernsehsender der Republik Jemen)
19. Juli 2002 um 8.50 Uhr GMT live aus der Großen Moschee in Sanaa
Es spricht Scheik Akram Ahmad Abd-al-Razzaq al-Ruqayhi

Der Imam schließt mit einem Gebet an Allah, die palästinensischen Mujaheddin zu unterstützen, ihre Herzen zu stärken und sie standhaft zu machen. Er betet: „Oh Allah, bekämpfe die Feinde der Religion. Oh Alla, bekämpfe die Juden und ihre Unterstützer und Christen und ihre Unterstützer. Erschüttere das Land unter ihren Füßen. Pflanze Furcht in ihren Herzen ein und lass das Blut in ihren Venen gefrieren. Oh Alla, zerstreue sie, lass das Schicksal sich gegen sie wenden und weiter Druck auf sie ausüben.“ Der Imam betet für die Einheit der Muslime und den Erfolg des jemenitischen Präsidenten in seiner Arbeit zum Wohl des Volkes und des Landes.

Riyadh Kingdom of Saudi Arabia TV1 am 19. Juli 2002 um 9.34 Uhr GMT
live aus der Heiligen Moschee in Mekka, die Predigt hielt Scheik Abd-al-Rahman al-Sudays

Der Imam schließt mit einem Gebet an Allah zur Unterstützung des Islam und der Muslime, dass er Unglauben und Ungläubige demütigt, die Feinde der Religion zerstört und dieses wie auch andere muslimische Länder sicher und stabil macht. Er betet für den Erfolg des Königs und seines Kronprinzen in ihrer Arbeit für das Wohl des Landes und des Volkes. Er betet: „Oh Allah, unterstütze unsere unsere Brüder, die Mujaheddin, zu seinem Segen überall. Oh Allah, gib ihnen Siegt in Palästina, Kaschmir und Tschetschenien. Oh Allah, bekämpfe die jüdischen Aggressoren und alle aggressiven Ungläubigen. Oh Allah, bekämpfe sie, denn sie befinden sich unter deiner Macht.“

Gaza Palestine Satellite Channel Television (offizieller Fernsehsender der PA),
2. Programm (offizieller Radiosender der PA)

live aus der Scheik Ijlin-Moschee in Gaza; es spricht Scheik Ahmed Abl-al-Raziq

Scheik Abd-al-Raziq predigt; er drängt die Beter, Allahs Befehlen zu folgen und zu vermeiden, was er verbietet. Er warnt, dass, wer immer Allahs Befehlen nicht gehorcht, Aufruhr und Folter erleiden würden. Er drängt die Muslime ihre täglichen Gebete durchzuführen und zeigt auf die, die jetzt gerade am Strand sind und nicht an den Freitagsgebeten teilnehmen.
„Das ist der Grund“, sagt der Imam, „dass Allah uns mit Aufruhr und einem Feind plagt, der uns nicht fürchtet, der unsere Städte durchkämmt, unsere Kinder tötet und unsere Helden ins Gefängnis steckt.“ Dies wäre nicht passiert, fügt er hinzu, „hätten wir Allahs Befehle ausgeführt, besonders den Jihad; und hätten Muslime Allahs Befehle des Jihad ausgeführt und nicht dem lehren Gerede über Frieden zugehört. Was ist Frieden, wenn die Al Aksa-Moschee entheiligt wird [Anmerkung Monica McMillan: Wie kann sie entheiligt werden, wenn weder Juden noch Christen auf den Tempelberg kommen dürfen? Dann müssen es Muslime sein, die die Moschee entweihen!] and Ausgangsverbote auf muslimischen Gebieten verhängt werden? Die Muslime müssen Allahs Befehle ausführen.“

Damascus Syria Arab Republic Radio (offizielles Radio der syrischen Regierung)
um 10.05 Uhr GMT, live aus der Anas Ibn Malik-Moschee in Damakus
es spricht Scheik Dr. Ziyad al-Din al-Ayyubi

Der Imam führt an, dass die Araber heute zerstreut und uneins sind, weil sie ihrem Feind nachgegeben und ihm geglaubt haben.
Im zweiten Teil der Predigt betet er für den Erfolg des Präsidenten in seiner Arbeit für das Wohlergehen des Volkes und des Landes. Er betet auch: „Oh Allah, hilf unserem Volk in Palästina und dem Golan. Oh Allah, lösche die Zionisten aus und lass sie sich selbst zerstören.“

Der Satellitenkanal 1 des Kairoer ägyptischen Regierungsfernsehens übertrug am 26. Juli 2002 um 10.05 Uhr GMT auf Arabisch die Freitagspredigt aus der Al-Sayyidah Nafisah-Moschee in Kairo. Die Predigt wurde von Al-Shahat al-Azazi vom Ministerium für religiöse Stiftungen gehalten:

„Wir vergaßen Allah, also vergaß er uns, sorgte dafür, dass wir uns selbst vergaßen und dass ein Feind aus dem Ausland die Kontrolle über uns gewann, sich ein geliebtes Stück islamischen Landes nahm und unsere Brüder folterte. Sie [die Juden] sind von Allah dazu bestimmt bis zum jüngsten Tag erniedrigt zu werden. Obwohl sie das am meisten erniedrigte und minderwertigste Volk sind, haben sie die Kontrolle über uns gehabt, denn wir und sie sind gleich geworden in unserem Ungehorsam. Allah hat uns einander gegenüber stehen lassen. Wenn wir wollen, dass Gott uns unsere Ehre zurück gibt, dann sollten wir zu unserem Gott zurückkehren… O unser Gott, Herr des großen Thrones, befreie die Al Aksa-Moschee aus den Händen der Eindringlinge. Schlage den Unglauben zurück und die Ungläubigen. Schlage den Atheismus und seine Unterstützer. O Herr, lass uns sie besiegen.“
EIN OFFIZIELLER REGIERUNGSBEAMTER gibt das von sich. In Ägypten, das einen Friedensvertrag mit Israel hat, wird der Antisemitismus von offizieller Seite geschürt!

Das offizielle Fernsehen Iraks am 26.07.2002, 9.25 Uhr GMT
Live-Übertragung aus der Abd-al-Qadir al-Jaylani-Moschee in Bagdad, Scheik Abd-al-Razzaq al-Sa’di betet am Ende der Predigt:

 Oh Allah, unterstütze den Islam und die Muslime, erhöhe das Wort der Gerechtigkeit und des Islam und gib den Gläubigen den Sieg über die Ungläubigen… Oh Allah, hilf deinen Mujaheddin-Dienern im Irak, Palästina, Afghanistan und überall sonst im Land Allahs. Oh Allah, gib ihnen einen deutlichen Sieg. Oh Allah, stärke sie und gib ihnen Sie über ihren Feind. Oh Allah, vernichte die Juden und Amerikaner, denn sie sind in deiner Macht. Oh Allah, hänge ihre Flaggen auf Halbmast und erschüttere den Boden unter der Macht und brich ihre Pläne.“

Saudisches Regierungsfernsehen TV1 um 9.36 Uhr GMT
aus der Heiligen Moschee in Mekka spricht Scheik Osama bin-Abdallah Khayyat:

„… Oh Allah, stärke den Islam und die Muslime. Oh Allah, schütze die Religion; zerstöre die Feinde des Islam, die Tyrannen und die Korrupten; schließe die Reihen der Muslime und gib ihren Führern Weisheit… Oh Allah, erstrecke deine Unterstützung auf die Mujaheddin überall. Oh Allah, hilf ihnen, den Sieg in Palästina, Kaschmir und Tschetschenien zu erringen. Oh Allah, vernichte die tyrannischen Juden und ihre Unterstützer, denn sie sind in deiner Macht.“

Offizielles jordanisches Fernsehen des Haschemitischen Königreichs um 9.43 Uhr GMT,
live aus der King Abdallah-Moschee in Amman spricht Scheik Mohammed al-Ghul:

„… Oh Allah, stärke den Islam und die Muslime und erniedrige den Unglauben und die Ungläubigen… Oh Allah, vernichte die Juden und die Aggressoren. Oh Allah, erschüttere den Boden unter ihnen und zeige ihnen einen schwarzen Tag. Oh Allah, gib den Mujaheddin überall Sieg.“

Sanaa Republic Yemen Television (offizielles Regierungsfernsehen) um 9.15 Uhr GMT
aus der Großen Moschee in Sanaa, die Scheik Akram Ahmed Abd-al-Razzaq al-Ruqayhi hielt. Er betete:

„Oh Allah, gibt dem Islam und den Muslimen Sieg, unterstütze die Unterstützer des Islam und erniedrige diejenigen, die die Muslime enttäuschen. Oh Allah, gibt den Mujaheddin überall Sieg. Oh Allah, stärke sie… Oh Allah, vernichte die Juden und ihre Helfer. Oh Allah, vernicthe die Christen und ihre Helfer, denn sie sind in deiner Macht. Oh Allah, erschüttere den Boden unter ihnen, verankere Furcht in ihren Herzen und lass das Blut in ihren Venen gefrieren.“

Am 2. August ging es weiter so zu wie die Freitage vorher – ich kürze von jetzt an ab:

Saudi Arabia TV2, 9.35 Uhr GMT, live aus der Heiligen Moschee in Medina,
Scheik Salah Bin-Mohammed al-Budayr: „…Oh Alla, hilf unseren unterdrückten Brüdern in Palästina gegen die usurpierenden Juden. Oh Allah, die Juden haben tyrannisiert, korrumpiert und angegriffen. O Allah, erschüttere das Land unter ihren Füßen, pflanze Furcht in ihre Herzen und mache sie zur Beute der Muslime und zum Lehrstück für andere. O Allah, schlage sie und die, die sie unterstützen und ihnen helfen…“

Sanaa Republic of Yemen Television, 9.20 Uhr GMT, live aus der Großen Moschee in Sanaa:
Scheik Akram Abd-al-Razzaq al-Ruqayhi: „…O Alla, hilf unseren Brüdern, den Mujaheddin in Palästina. O Allah, gib ihnen Sieg über ihre Feinde. O Allah, stärke ihre Herzen… O Allah, schlage die Juden und ihrer Helfer und die Christen und ihre Helfer und Lakaien…“

Baghdad Republic of Iraq Television, 9.25 Uhr live aus der Abd-al-Qadir al-Jaylani-Moschee in Bagdad:
Scheik Bakr Abd-al-Razzaq al-Samarrai: „…O Allah, hilf uns gegen die schäbigen Juden und die Amerikaner, Briten und wer immer sie unterstützt. O Allah, sie verschwören sich gegen uns…“

Doha Qatar Television Service, 8.42 Uhr GMT, live aus der Omar bin-al-Khattab-Moschee in Doha:
Scheik Anwar al-Badawi: „…O Allah, schlage die Besatzer-Juden, denn sie liegen in deiner Macht. O Allah, sie töteten unsere Kinder, schlage sie. O Allah, sie rissen unsere Häuser nieder, unsere Moscheen, sie verletzten unsere Heiligtümer, räche dich an ihnen. O Allah, erschüttere das Land unter ihren Füßen, lass ihre Verschwörungen sich gegen sie selbst richten, teile sie, mache ihr Eigentum zur Beute des Islam und der Muslime. O Allah, zähle sie, jeden Einzelnen, töte sie und lass niemanden von ihnen aus. O Allah, hilf unseren Brüdern in Palästina, Kaschmir, Tschetschenien, Sudan und allen anderen muslimischen Ländern…“

Auch am 9. August konnte es nicht ohne abgehen:

Riyadh Kingdom of Saudi Arabia TV1, 09.35 Uhr GMT, live aus der Heiligen Moschee in Mekka:
Scheik Usamah Abdallah Khayyat: „…Oh Allah, gibt den Mujaheddin Sieg zum Segen deiner Religion und erhöhe dein Wort überall. Oh Allah, hilf den Mujaheddin zum Sieg in Palästina, Kaschmir und Tschetschenien. O Allah, zerstöre die tyrannischen Juden, denn sie sind in deiner Macht…“

Sanaa Republic of Yemen Television, 09.17 Uhr GMT, live aus der Großen Moschee in Sanaa:
Scheik Akram Abd-al-Razzaq al-Ruqayhi: „…O Allah, gibt den Mujaheddin-Brüdern und ihren Helfern in Palästina und anderswo. O Allah, stärke sie und gib ihnen Mut… O Allah zerstöre die Juden und ihre Unterstützer. O Allah, zerstöre die Christten und ihre Unterstützer und Anhänger, erschüttere den Boden unter ihren Füßen, erfülle ihre Herzen mit Furcht und lass das Blut in ihren Adern gefrieren…“

Doha Qatar Television Service, 08.49 Uhr GMT, live aus Omar Bin-al-Khattab-Moschee:
Scheik Anwar al-Badawi: „…Die Feinde haben uns keine andere Wahl gelassen. Wie könnten sie Märtyrer-Operationen zu verbieten suchen? Bedauerlicherweise beschreiben einige muslimisch-arabische Politiker diese Märtyrer als Terroristen… O Allah, zerstöre die usurpierenden Juden und die scheußlichen Christen. O Allah, zerstöre die Juden. O Allah, gieße deine Wut über ihnen aus. O Allah, zerstöre sie. O Allah, hilf unseren palästinensischen Brüdern, gib ihnen Mut und hab Gnade mit ihnen und ihren Märtyrern, Kindern und Frauen…“

Es scheint klar, dass auch am 16. August nicht viel anderes zu erwarten war:

Sanaa Republic of Yemen Television um 9.15 Uhr GMT aus der Großen Moschee in Saana:
Scheik Akram Abd-al-Razzaq al-Ruqayhi schließt mit einem Gebet, Allah möge die Mujaheddin-Brüder unterstützen und die „Ungläubigen und Atheisten“ demütigen. Er fährt fort: „… O Allah, hilf unseren Brüdern, den Mujaheddin in Palästina und anderswo… O Allah, gib ihnen Sieg über ihre Feinde. O Allah, schlage die Juden und ihre Helfe, die Christen und ihre Unterstützer. O Allah, schlage auch ihre Lackaien und Agenten. Erschüttere das Land unter ihren Füßen, pflanze Furcht in ihre Herzen und lass das Blut in ihren Adern gefrieren…“

Baghdad Republic of Iraq Television um 9.28 Uhr GMT live aus der Scheik Hussein al-Majid Abd-al-Ghafur-Moschee in Tikrit.
Scheik Dr. Abd-al-Latif Humayyim predigt über die Ergebenheit gegenüber den Eltern. Er zitiert Verse aus dem Koran und den prophetischen Traditionen zur Ergebenheit gegenüber den Eltern und zieht Analogien zur Ergebenheit dem Heimatland gegenüber und dem „Jihad zur Ehre Allahs“ (mit ausdrücklichem Hinweis auf die „Amerikaner und Zionisten“).
„… Alle Iraker befinden sich im Schützengraben hinter Saddam und verteidigen die Ehre ihres Landes… [heplev: Sie befinden sich vielleicht als Kanonenfutter im Schützengraben, aber Saddam weit dahinter im Bunker, niemals vor ihnen!] Der Irak ist das Graviationszentrum der ganzen Welt. Ohne den Irak würde die Erde ihre Balance verlieren. Gib mir eine Heimat wie den Irak und besiege alle anderen Regionen. Gib mir eine Festung wie Bagdad und besiege alle anderen Hauptstädte. Gib mir ein Schwert wie das des Imam Ali und besiege alle anderen Schwerter. Gib mir eine Flagge wie die Mohammes: ‚Es gibt keinen Gott außer Allah. Allah ist groß.‘ und besiege alle anderen Flaggen. Gib mir Gerechtigkeit wie die des Kalifen Omar und besiege alles andere. Gib mir einen Führer wie Saddam und besiege alle anderen Führer…“

Doha Qatar Television Service um 8.44 Uhr GMT live aus der Omar Bin-al-Khattab-Moschee in Doha
Scheik Dr. Anwar al-Badawi schließt mit einem Gebet zu Allah, dass er dem Islam und den Muslimen helfe und die Juden und ihre Helfer schlage. „…O Allah, befreie die Al Aksa-Moschee von den schmutzigen und den Enkeln der Affen und Schweine. O Allah, sei mit uns. O Allah, sei mit unseren Brüdern in Palästina.“

Sollte man wirklich erwarten, dass es am 23. August anders aussah?

Sanaa Republic of Yemen Television um 09.13 Uhr GMT live aus der Großen Moschee in Sanaa:
Scheik Akram Abd-al-Razzaq al-Ruqayhi: „…O Allah, hilf denen, die den Islam unterstützen und enttäusche die, die die Muslime enttäuschn. Habe Gnade mit uns und reformiere Mohammeds Nation. O Allah, hilf unseren Brüdern, den Mujaheddin in Palästina und andernorts, erziele Sieg. O Allah, gibt ihnen einen deutlichen, sofortigen Sieg über ihre Feinde. O Allah, vernichte die Juden und ihre Helfer und die Christen und ihre Helfer und Anhänger. O Allah, zerstöre den Boden unter ihren Füßen, pflanze Furcht in ihre Herzen und lass das Blut in ihren Venen gefrieren…“

Baghdad Republic of Iraq Television, 09.25 Uhr GMT, live aus der Abu-Hanivah al-Nu’man-Moschee in Bagdad
Scheik Abd-al-Razzaq Abd-al-Rahman al-Sa’di: „… O Allah, hilf deinen Diener, die Mujaheddin in Palästina, O Allah, hilf ihnen, den Sieg über die usurpatorischen Zionisten, den Juden zu gewinnen. O Allah, hab Gnade mit den Märtyrern. O Allah, vernichte die Juden und Amerikaner, denn sie sind in deiner Macht. O Allah, gib ihnen einen schwarzen Tag…“

Doha Qatar Television Service um 08.47 Uhr GMT live aus der Omar Bin-al-Khattab Mosque in Doha
Scheik Anwar al-Badawi: „…die vorgeschlagene Reform der PA will Kader einsetzen, die den Widerstand beschränken oder sogar töten sollen. Wir bedauern die Tatsache, dass einige islamische Länder zugestimmt haben, diese Kader auszubilden um Israels Sicherheit zu schützen, den Widerstand zu kontrollieren, …“
Zum Abschluss betet der Imam: „O Allah, hilf uns und schütze uns vor unseren Feinden. O Allah, schütze uns vor dem Bösen, das von unseren Brüdern, Freunden und Feinden kommt. O Allah, schütze und rette uns vor den Verschwörungen der Freunde, Brüder und Feinde… O Allah, vernichte die Juden und ihre Helfer. O Allah, wende deine Macht gegen sie…“

 

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (13. – 19. August 2017)

Dieser Eintrag wird auf der Seite oben gehalten; die sonstigen Einträge folgen darunter.
Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2017 geführt.

Sonntag, 13.08.2017:

Ein Prediger der Al-Aqsa-Moschee verkündete, Muslime hätten das „Exklusivrecht“ an Jerusalem, das der Schlüssel zu Krieg und Frieden sei.

Trotz der ihren Anschlag beweisenden Videoaufnahmen bestreitet die Terroristin von gestern den Anschlag begangen zu haben. Ihr Ehemann wurde festgenommen; er will von ihrem Vorhaben nichts gewusst haben.

Die Hamas bezeichnet den Bau eines neuen Zauns am Gazastreifen als „Kriegserklärung“ und droht, man werde der Besatzung nicht erlauben ihre Verbrechen gegen das palästinensische Volk des Gazastreifens auszuführen und den Bau des Zauns „mit allen Mitteln verhindern“. Mit dem „neuen Zaun“ ist hauptsächlich die unterirdische Sperre gegen Terrortunnel gemeint.

Montag, 14.08.2017:

Der Hamas-Offizielle Ismail Radwan behauptet Israel versuche den Gazastreifen in einen Krieg zu ziehen, „dessen Ausgang niemand kennt“. Beweis dafür: Die Tunnel, die „als Vorwand genommen werden“, die israelische Öffentlichkeit auf diesen Krieg vorzubereiten. Und deshalb sind auch alle Palästinenserfraktionen gegen die unterirdische Mauer, die sei übrigens eine neue Belagerung der Einwohner des Streifens.

Ein offizieller Vertreter der PA lehnte Verhandlungen mit Netanyahu kategorisch ab. Man sei nicht daran interessiert mit jemandem zu verhandeln, der kurz davor stehe vor Gericht angeklagt zu werden. (Die Staatsanwaltschaft versucht seit langem Netanjahu ein Korruptionsverfahren anzuhängen.)

Dienstag, 15.08.2017:

Ein Geldschmuggelring wurde aufgedeckt, mit dem die Hamas Familien Terroristen unterstützte, die tödliche Terroranschläge in Israel verübten. Die Behörden konnten bei Familien in „Ost“-Jerusalem Bargeld im Wert NIS230.000 und ein Auto beschlagnahmen.

Ein Professor der Biologie im Gazastreifen ließ wissen, dass der „Gazastreifen ein Holocaust“ sei und Juden „biologisch nicht nach Palästina gehören“.

Die UNRWA hat einen Terrortunnel der Hamas versiegelt, der unter zwei UNO-Schulen hindurchführte.

Mittwoch, 16.08.2017:

Die Polizei nahm im Verlauf der letzten Tage 72 Araber fest, die in Jerusalems arabischen Vierteln randalierten. Gegen 43 wurde Anklage erhoben, sie bleiben in Untersuchungshaft.

Eine arabische Knessetabgeordnete „prophezeit“, dass Netanyahu einen Krieg anfangen wird, um seinen juristischen Problemen zu entgehen.

Donnerstag, 17.08.2017:

Kein Arbeitsunfall, sondern ein Terroranschlag, über den sich die Terrorgruppen ziemlich aufregen: Ein Mitglied des IS hat sich am (geöffneten) Grenzübergang Rafah selbst gesprengt und dabei einen Hamas-Terroristen und –Wachmann getötet sowie 5 weitere verletzt.

Hamas Terrorführer Yahya Sinwar hat Israel gewarnt, irgendwelche „Dummheiten“ Israels im Gazastreifen würden dazu führen, dass die IDF dort „zerquetscht“ werde. Israel wisse, dass die Streitkräfte der Hamas größer und stärker seien als 2014 und deshalb würden die IDF sich im Gazastreifen zurückhalten.

Die Hamas hat ein neues „Argument“ gegen Israels „unterirdische Mauer“: sie schädigt die Umwelt!

Freitag, 18.08.2017:

Der stellvertretende Führer der verbotenen Islamischen Bewegung in Israel beschwert sich darüber, dass er weiterhin nicht auf den Tempelberg darf. Aber seine Bewegung werde sich Drohungen und Unterdrückung nicht beugen.

Samstag, 19.08.2017:

In ihren Sommerlagern der Hamas fanden die Abschlussfeiern für 120.000 Jungen und Mädchen statt. Die Jungen im Alter von 15 bis 18 Jahren hatten militärische Übungen durchlaufen, um für den Kampf gegen die Juden bereit zu sein. Dazu gehörte auch die Ausbildung an Schusswaffen. Das alles dient der „Befreiung Palästinas“, ließen die Hamas-Granden wissen.

Jordanischer Reiseführer von 1959 löscht Juden aus der Geschichte – alle Juden seit König David sind „Besatzer“

Elder of Ziyon, 8. August 2017

Der „Führer für die Westbank von Jordanien“ war ein Heft aus dem Jahr 1959, geschrieben für christliche Pilger von den jordanischen Christen Ghattas J. Jahshan und Maheeba Akra Jahshan:

Das Heft wurde mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit gemeinsam mit der jordanischen Regierung geschrieben, wie dieses ganzseitige Foto von König Hussein andeutet.

Das Buch tut alles ihm Mögliche um die Juden aus der Geschichte Judäas zu löschen.

Während also die Könige David und Salomo widerstrebend genannt werden, „besetzte“ König David Jerusalem nur und Juden werden aus der Geschichte ausgeklammert.

Das Jüdische Viertel Jerusalems ist das „ehemalige jüdische Viertel“ und hat einen neuen Namen, den Jordanien dafür erfand, um jegliche jüdische Geschichte auszulöschen.

Der Ölberg wird beschrieben ohne die zehntausende dort beerdigten Juden zu erwähnen.

Selbst die Kotel [Westmauer/Klagemauer] wird angeführt, ohne irgendetwas über Juden zu erwähnen.

Seine Landkarte der Gegend nennt Israel „die besetzten Gebiete Palästinas“:

Beachten Sie, dass die Westbank nicht „besetztes Palästina“ ist. Sie ist gar nicht Palästina. Nur Israel ist Palästina.

Dennoch konnte das Heft die jüdische Verbindung zum Tempelberg nicht völlig auslöschen; er heißt dort „Berg Moriah“. Das war, bevor die Muslime der Welt erfolgreich erzählten, dass der gesamte Berg „Al-Aqsa“ sei.

Propaganda aus dem arabischen Raum (2/3)

ARAB News (Saudi Arabien), 12. Juli 2003:

Ein „Zugeständnis“, das keins ist

Dr. Mohammed T. Al-Raschid – Ein Special für die Arab News

Übermittelt von IMRA, 13.07.2003

Auszüge aus dem Artikel Kommentar des Übersetzers
Barbara Streisand schrie es auf dem Höhepunkt ihrer stimmlichen Möglichkeiten vor zwei Jahrzehnten heraus: „Genug ist genug.“ Vielleicht sollten die Iraelis auf ihre koschere Stimme hören, wenn es ihnen mit dem Frieden wirklich ernst ist. Die Menschheit in Gefängnisse zu treiben, ohne Rechte, nur, weil sie nicht Israelis sind, ist falsch.

[IMRA: „Menschheit“ mit Mord an den Händen.]

Geht gut los: die Frau heißt ÑBarbraì, nicht Barbara ñ aber solche Sachen begreift ein solcher arabischer Schreiber wohl nicht ñ wenn es ihn denn überhaupt kümmert. Es wird ja ohnehin nur benutzt, um Israel zu verleumden: 
– Israel verhaftet niemanden, nur weil er kein Israeli ist! Es verhaftet die, die Mörder sind oder Mord planen und verursachen! 
– „Die Menschheit“? Dieser Mann ist so hochmütig, dass er ein paar Palästinenser mit der Menschheit gleich setzt! Gleichzeitig schürt er Antisemitismus, indem er behauptet, die Israelis (Juden) würfen die Menschheit unrechtmäßig ins Gefängnis.
Das wird auch in einigen Teilen der arabischen Welt gemacht und wir „räumen ein“, dass wir in nichts demokratisch sind. Aber dass Israel behauptet demokratisch zu sein und dabei so zu handeln, wie es das tut, ist eine Beleidigung der menschlichen Intelligenz. Dass die Amerikaner die israelische Behauptung akzeptieren, ist ein weiterer Nagel im Sarg der amerikanischen Ehrlichkeit. Er „räumt ein“ – welche ein Zugeständnis! Die wird aber auch wieder nur dazu genutzt, Israel zu verleumden: Wir geben es ja wenigstens zu, aber die nicht! (Mit Tatsachen hat das ohnehin nichts zu tun.) 
Das erinnert mich stark an zunehmende Tendenzen unter meinen Schülern: Wenn denn überhaupt etwas zugegeben wird, dann nur dazu zu sagen: „Aber der andere hat…“
Mahmud Abbas, dem palästinensischen Premierminister, ist es mit dem Frieden ernst. Er schaffte das Unmögliche: Eine Waffenruhe der Extremisten, die immer noch hält. Wenn er sich dummen israelischen Attitüden des „wir sind besser als ihr“ gegenüber sieht, dann kann man sich gleich vom Frieden verabschieden. Israel ist ein verwöhntes Kind, aber es kennt die Macht seiner Eltern und ihre Autorität. Daher ist es notwendig, dass die Amerikaner auf solche Behauptungen nicht herein fallen und auf das Bedeutende und Substantielle drängen, wenn es ihnen mit dem Frieden wirklich ernst ist. „Eine Waffenruhe, die hält“? Man muss wohl wirklich erst die Anschläge und die versuchten Anschläge auflisten, die seit der Erklärung dieser „Waffenruhe“ stattfanden!

Wenn Abbas es mit dem Frieden ernst meinen würde, dann würde er dafür sorgen, dass die Terroristen ihre Morde möglichst nicht mehr begehen können. Statt dessen bietet er ihnen an die Welt zu belügen, um einen taktischen Schritt zur Verbesserung der eigenen Position zu tun, nach der man dann um so besser und effektiver zuschlagen kann (PLO-Strategie, ausdrücklich im „Drei-Stufen-Plan“ festgelegt!)

Die Hochnäsigkeit, die er den Israelis unterstellt, kenne ich nur aus den Freitags-„Predigten“, Medien und Schulbüchern der Araber!

„dass die Amerikaner … darauf drängen“ – so kann man es natürlich auch ausdrücken, dass Israel selbst von den USA immer wieder einmal erpresst wird!

Geistig gesund und ehrlich wäre es, alle diese illegal von den Israelis fest gehaltenen als Gegenmaßnahme zu Abbas‘ Erfolg, eine Waffenruhe zu schaffen, freizulassen. Es könnte oberflächlich gemacht werden. Den „Erfolg“ kann sich Abbas in die Haare schmieren, er ist Augenwischerei. Es gibt bereits die Belege, dass Hamas die „Waffenruhe“ dafür nutzt, ihre Bewaffnung zu verbessern. „Geistig gesund“ wäre es, auf die Scheinheiligkeit von Abbas nicht hereinzufallen und ehrlich wäre es, wenn die Araber endlich zugeben würden, dass sie ihren Hass nie zügelten und sie an der Reihe sind, endlich Taten auf dem Weg zum Frieden zu unternehmen!
Die Israelis wissen und die Palästinenser erkennen an, dass Israel sie jederzeit kurzfristig wieder greifen kann. Ach ja? Und wie sieht das aus: Da werden die israelischen Soldaten, die die Terroristen verhaften wollen, beschossen, es gibt Tote und es heißt dann wieder, die Israelis ermorden palästinensische Frauen und Kinder. Außerdem frage ich mich, wie man kurzfristig 4000 Terroristen verhaften soll, die sich dieser Verhaftung entziehen wollen und sich verstecken.

Warum stellt Israel sich so an? Warum kann Israel nicht verstehen, dass die Araber auf eine echte Friedenhandlung warten, damit sie die armseligen Waffen, die sie haben, fallen lassen können?

Es wäre wohl an der Zeit, dass die Araber einige echte Friedenshandlungen veranstalten, statt immer nur „fromm“ zu reden und in Wirklichkeit das Gegenteil dessen zu tun, was sie vorgeben.

Welche „armseligen“ Waffen? Raketen? Kalschnikows? Anti-Panzer-Flugkörper? Alles „armselig“? Außerdem zeigen die Selbstmord-Bomber (und die Palästinenser und Araber bejubeln das ja immer!), dass die „Armseligkeit“ der Waffen der Palästinenser alles andere als weniger mörderisch ist als die Waffen der Israelis.

… So viel Begin in den 1940-er Jahren Araber wie Briten terrorisierte und tötete, schaffte er es doch, mit Sadat einen Frieden zu unterzeichnen und den Friedensnobelpreis zu gewinnen. Sharon, der Mörder von Sabra und Shatila,

[IMRA: Alle in Sabra und Shatila ausgeführten Tötungen wurden durch libanesische Christen begangen. Sharon war in keiner Weise an der Planung oder Ausführung beteiligt. Eine Untersuchung befand ihn verantwortlich dafür, dass er nicht voraus ahnte und so verhinderte, was passierte.]

Ach, auf einmal wird Begin hoch gehoben? Wie war das noch damals, als Begin diesen Frieden schloss? Ach ja, Ägypten wurde aus der Arabischen Liga geworfen und isoliert. Es ist nur wieder drin, weil der „Friede“ mit Israel ein kalter geworden ist, weil in Ägypten nicht weniger bösartig gegen Israel gehetzt wird als anderswo in der arabischen Welt!
hat dieselbe Chance. Wird der Mann über sein vielschichtiges Hass-Geplärre hinaus wachsen und etwas Gutes für die Menschheit tun? Aber der Pate all dessen trägt die endgültige Verantwortung. Amerika, so sehr es auch hasst, dies zu hören, ist die verantwortliche Einheit für das Verhalten aller. Ich frage mich, was dieses Hass-Gelaber sein soll. Es wird – wie üblich – in keinster Weise belegt (außer gelegentlich durch ihm zugeschrieben Äußerungen, die er nicht getätigt hat), ihm immer nur unterstellt.

Dass man den Antiamerikanismus schürt, weil die USA den Arabern nicht willfährig alles zugestehen, was diese gerne hätten, ist wohl selbstverständlich…

Lasst die Gefangenen frei. Lasst keinen Zweifel bezüglich eurer Absichten. Legt die Zweifel zu Gunsten des Gegners ab. Steigt herab von eurem Sockel der semitischen Exklusivität. Lobt den Tag für das, was er bringt. Wartet dann auf den Ausgang. Das gilt für jedermann in dieser Gegend, denn sie teilen sich die versteckten Anteile ihrer ethnischen Herkunft und können die größten Tage ihrer Geschichte nicht teilen. Zweifel zu Gunsten eines Gegners ablegen, der bisher nie etwas anderes gemacht hat, als die Situation zu nutzen, um um so heftiger gegen Israel vorgehen zu können? Übersetzt heißt das: Lasst die Gefangenen frei, damit wir 4.000 weitere Kämpfer haben, die Israelis umbringen oder diese Morde planen können. Die semitische Exklusivität der Juden besteht darin, dass sie schamlos ermordet werden dürfen, denn sie sind laut unserer Lesart des Islam der Abschaum der Menschheit und müssen vom Angesicht der Erde entfernt werden (vgl. die „Predigten“ der Imame, gerade auch in Saudi Arabien)!

„Wartet auf den Ausgang“ – das haben die Israelis immer wieder gemacht, auch und gerade während des Oslo-Prozesses. Sie kennen es zur Genüge. Und was kam nun wirklich JEDES MAL (!) dabei heraus: Die PLO-Führung jubelt darüber, dass Israel das Trojanische Pferd herein gelassen hat und sie das nutzen konnte! Das soll sich also wiederholen, wie es in der Vergangenheit immer gewesen ist. Gratuliere, der Westen wird wieder drauf rein fallen!