„Normalisierung ist ein Verbrechen.“ (Krieg ist Frieden, weiß ist Schwarz, oben ist unten)

Elder of Ziyon, 7. Januar 2019

Ich sah diese erstaunliche Grafig der Shehab News Agency, die die Nachricht illustriert, dass drei irakische Delegationen in den letzten Monaten geheime Treffen mit Israel abhielten.

Es stellt sich heraus, dass dies eine Kampagne war, die im November von der Oraganisation Nasser al-Aqsa im Libanon und dem Palästinensischen Zentrum für den Widerstand gegen die Normalisierung begonnen wurde.

Die letzte Gruppe, nur mit eine handvoll Twitter-Follower, hat eine Liste der Übel der Normalisierung:

Normalisierung – Hochverrat
Egal, was die Besatzung tut, sie wird in dieser Region ein Krankheitserreger bleiben, belagert vom Immunsystem (Wiederstand gegen Normalisierung), um sie mit der Zeit zu vernichten.
Normalisierung ist ein Verlust an Ehre und Würde, eine Kapitulation vor der Besatzung.
Normalisierung bedeute, das Recht des Diebes anzuerkennen, der das Haus deines Bruders stahl und ihn und seine Familie auf die Straße hinauswarf und dein Haus dafür öffnete es dir zu stehlen und dich und deine Familie später zu vertreiben.
Normalisierung mit den Zionisten und sie anzuerkennen ist ein Verbrechen, ist moralischer Verrat, politischer Selbstmord, historische Lüge und Schande.
Normalisierung mit dem zionistischen Gebilde ist Verzicht auf die Heiligkeiten der Nation und der Al-Aqsa-Moschee, „der ersten muslimischen Qibla“. (Ausrichtung des Muslims beim Gebet.)
Normalisierung ist ein Verbrechen, das sich nicht von dem unterscheidet ein Verräter der eigenen Religion, des Arabismus und der Heimat zu sein

Normalisierung bedeutet natürlich, den jüdischen Staat wie jeden anderen Staat zu behandeln. Sie wissen schon: Frieden. Die Palästinenser verfallen in absolute Panik wegen der Welle an arabischen Staaten, die immer mehr bereit sind ihre versteckten Verbindungen zu Israel offen zu zeigen – auf dem Tisch, wie diese Karikatur im „Vorher“ und „Nachher“ zeigt (zu lesen von rechts nach links):

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Israelische Verteidigungskräfte stimmen zu Pfeil und Bogen einzuführen

The Mideast Beast, 5. Januar 2019

Nachdem bestätigt wurde, dass Sicherheitskräfte in Kamerun potenzielle Selbstmordbomber mit einem vergifteten Pfeil getötet wurde, hat Oberst Bill Giles von der IDF-Abteilung für neue und interessante Waffensysteme bestätigt, dass die Einheit die Idee nächsten Monat testen wird.

„Offen gesagt, haben wir die Nase voll von der internationalen Kritik, die folgt, wenn wir Raketen keine Chance geben auf etwas Wichtigem einzuschlagen. Mit dem neuen Ansatzversuch werden dann einige unserer Soldaten mit den stärksten Handgelenken an der Grenze Aufstellung mit diesen neuen Waffen nehmen. Zum Glück hat der überwiegend langweile Charakter des Militärdienstes zu einem massiven Anstieg bei „Schlag den Rabbi“ geführt, also hatten wir jede Menge ausgezeichneter Kandidaten.

Wir hoffen, dass das Chancengleichheit schafft und der Hamas eine gute Chance gibt wahllos eine Menge unserer Zivilisten zu töten. Wir sind nicht in der Lage gewesen eine gute Antwort von der BDS-Bewegung dazu zu bekommen, wie diese Anzahl lauten sollte.

Natürlich müssen diese verdammten Siedler das alles verderben, indem sie Pfeil und Bogen fordern und dann ein paar Kids löchern, die mit Steinen auf sie werfen. Es gibt Tage, da kann man einfach nichts gewinnen.“

Mahmud Abbas‘ Fatah feiert 54. Jahrestag des ersten Terroranschlags

Elder of Ziyon, 1. Januar 2019

Die Fatah wurde 1954 gegründet, aber niemand feiert den Jahrestag ihrer Gründung.

Stattdessen feiert die Fatah den Jahrestag des ersten Terroranschlags, den sie gegen Israel verübte, am 1. Januar (mancher sagt am 3.) 1965.

Die Terrorgruppe versuchte Israels nationalen Wasserverteiler zu sprengen. Was bedeutet, dass ihre allererste Tat den Israelis Wasser vorenthalten sollte.

Und das wird heute gefeiert.

Der Weg eines Geschosssplitters: Eine nebensächliche Geschichte, die keine Schlagzeilen machte

Am späten Montagabend (12.11.) zerstörte eine Rakete das Haus einer Familie in der Stadt Netivot in Südisrael. Dies ist nicht diese Story.

David Horovitz, The Times of Israel, 13. November 2018

Hadashot TV-Reporter Mosche Nussbaum in einem Haus in Netivot, das von einem Geschosssplitter einer von der Hamas geschossenen Rakete getroffen wurde; 12. November 2018 (Hadashot TV News)

Am späten Montagabend, dem Höhepunkt der jüngsten Runde wahllosen Raketenfeuers der Hamas und anderer islamistischer Terrorgruppen im benachbarten Gazastreifen nach Israel hinein, schaffte es eine Rakete durch Israels bemerkenswertes Verteidigungssystem Eiserne Kuppel und landete direkt auf einem Haus in der Arbeiterstadt Netivot im Süden.

Wie Reporter Mosche Nussbaum und sein Kamerateam von Hadashot TV News dokumentierten, verursachte die Rakete frappante Schäden. Sie ließ die Decke in den Schlafzimmern einstürzen, schlug ein großes Loch in eine Außenwand, verwüstete das Wohnzimmer, zerstörte Möbel, verletzte den Familienhund, dessen Blut immer noch auf dem Boden war, als das Fernsehteam herein kam.

Die Story spielte Montagabend in israelischen Fernsehnachrichten eine wichtige Rolle, obwohl sie international – nicht überraschend – wenig Wirkung hatte, weil glücklicherweise niemand getötet wurde.

[an dieser Stelle zeigt der Originalartikel den Fernsehbericht]

Obwohl Netivot kaum 25km von der Mitte Gazas entfernt liegt und damit ein Hauptziel für Hamas-Raketenfeuer ist, hat dieses Viertel der Stadt, berichtete Nussbaum, keine städtischen Bunker. Und genau diese Häuser wurden gebaut, bevor vorgeschrieben wurde einen armierten „versiegelten Raum“ in Wohnhäuser einzubauen, in den Israelis in den Sekunden nach dem Heulen der Sirenen eilen können, um vor Raketenangriffen Zuflucht zu suchen.

Für die Familie in Netivot,deren Haus bei diesem Angriff zerstört wurde, wie auch für viele andere wie sie, besteht daher die einzige Option darin, wenn die Sirenen heulten „sich auf den Boden zu legen, ihre Hände über den Kopf zu legen und um ein Wunder zu beten und zu hoffen“, berichtete Nussbaum. „Das ist heute hier geschehen: ein Wunder.“ Ihr Haus wurde zerstört, aber die Familie, abgesehen vom Hunde, kam unversehrt davon.

Das hier ist aber nicht die Geschichte über dieses Haus.

Später am Montagabend begaben sich Nussbaum und sein Team an eine andere Stelle – die des Nachbarhauses, nur 20 oder 30 Meter weiter.

Dieses Haus wurde nicht direkt getroffen. Vielmehr flog ein Stück der Rakete, die das andere Haus zerstörte, weg und traf dieses Haus, in der die Familie Edri lebt – Eltern und ihre zwei kleinen Kinder.

Hadashot TV-Reporter Mosche Nussbaum zeigt, wo der Geschosssplitter einer von der Hamas gefeuerten Rakete die Wand eines Hauses in Netivot durchschlug; 12. November 2018 (Hadashot TV News)

Nussbaum fand,  es sei es wert israelischen Zuschauern zu zeigen, als Teil einer besonderen Mini-Kriegsnachrichten-Sendung, die Hadashot um 23 Uhr sendete: den Weg eines einzelnen Stücks eines Geschosses, um zu unterstreichen, wie viel Zerstörung die Raketen aus dem Gazastreifen anrichten können.

Hadashot TV-Reporter Mosche Nussbaum zeigt, wo ein Stück einer von der Hamas geschossenen Rakete durch einen Kühlschrank in einem Haus in Netivot drang; 12. November 2018 (Hadashot TV News)

Wie er es zeigte und schilderte, drang dieses einzelne Stück Geschoss über die Ecke ihres Schlafzimmers in das Haus der Edris ein, hinterließ ein kleines Loch in der Wand bei einem Hochzeitsfoto, das dort hängt.

Es flog direkt durch den Raum, an einem kleinen, weißen Kinderbettchen vorbei, in dem ihre acht Monate alte Tochter auf ihrem Minnie-Maus-Kissen schläft und durch die Wand in die Küche.

Es krachte von hinten in ihren Kühlschrank und vorne wieder heraus, quer durch die Küche und in den Ofen. Dort ging ihm dann endlich die Puste aus.

Hadashot TV-Reporter Mosche Nussbaum zeigt, wo ein Geschosssplitter einer von der Hamas geschossenen Rakete in einem Haus in Netivot in einen Ofen einschlug und stoppte; 12. November 2018 (Hadashot TV News)

Kein direkter Treffer. Ein einzelnes Stück Geschosssplitter.

Wie ihre Nachbarn haben auch die Edris keinen versiegelten Raum. Normalerweise bleiben auch sie Zuhause und hoffen und beten, wenn die Raketenwarnung kommt. Montagabend flohen sie; Nussbaum sagte nicht, wohin. „Das hat sie offensichtlich gerettet“, merkte er zum Ende an.

[im Originalartikel befindet sich hier das Video des Berichts]

Dieser kurze Bericht (auf Hebräisch) über den Weg eines Geschlosssplitters dauerte kaum 70 Sekunden. Er wurde in den Hauptnachrichten des Senders nicht wiederholt. Er verdiente sich keine eigene Story auf der Internetseite von Hadashot und er wurde von anderen hebräischen Medien nicht aufgegriffen.

Und man kann das durchaus verstehen; es handelt sich um einen nebensächlichen Bericht; niemand wurde verletzt, es gibt nicht viel zu sehen, gehen Sie weiter.

Dafür grub ein Mitarbeiter von Hadashot mir freundlicherweise das Video am Dienstagnachmittag aus, damit ich es zeigen und für jeden– heißt: fast jedermann – darüber schreiben konnte, der es Montagabend im Fernsehen nicht sah.

Warum? Nun, wie der unerschütterliche Nussbaum vermerkte: „um das Ausmaß des Schadens deutlich zu machen“, den sogar ein einziger Splitter einer Rakete anrichten kann.

Vergleich: hebräische und arabische Wikipedia-Einträge zum Krieg von 1973

Prof. Hillel Frisch, BESA Center Perspectives Paper Nr. 992, 31. Oktober 2018

IDF-Panzer überqueren den Suez-Kanal während des Kriegs 1973 (Foto über IDF Flickr)

Zusammenfassung: Fast ein halbes Jahrhundert nach dem Yom Kippur-Krieg ist es aufschlussreich zu festzustellen, wie von den Hauptprotagonisten an den Krieg erinnert und er verstanden wird

Für Israelis ist es der Yom Kippur-Krieg. Für Ägypter ist es der Oktober- (Tishrin), Ramadan oder Freiheitskrieg. Vor 45 Jahren ausgekämpft, behält der Krieg für beide Gesellschaften eine Bedeutung, die weit über viele andere Kriege hinaus geht. In Israel ist der Krieg von 1973 eine Quelle sowohl des Streits als auch des Stolzes. Auch in Ägypten ist er eine Quelle des Stolzes – und noch wichtiger, er ist eine Quelle der Rechtfertigung für Kairos Entscheidung von diesem Zeitpunkt an aufzuhören Krieg gegen Israel zu führen.

Fast ein halbes Jahrhundert später ist es aufschlussreich festzustellen, wie man sich seitens der Hauptprotagonisten an den Krieg erinnert und ihn versteht. Ein Vergleich zwischen gut geschriebenen und gut dokumentierten Wikipedia-Einträgen zum Krieg, einer auf Hebräisch und einer auf Arabisch, ist ein guter Weg die grundlegenden Bewertungen des Krieges in der jüdischen und in der arabischen Gesellschaft zu beurteilen.

Natürlich ist der Vergleich nur zulässig, wenn die beiden Einträge nicht nur bloße Übersetzungen von einander sind. Das sind sie nicht, wie ganz einfach durch die unterschiedlichen Quellen festgestellt werden kann, die sie zitieren. Der hebräische Eintragt zitiert Arbeiten auf Hebräisch und Englisch, einschließlich Quellen wie den Memoiren von Sa’ad al-Din Shazli, dem ägyptischen Stabschef, auf Arabisch geschrieben und später ins Englische übersetzt. Der arabische Eintrag zitiert Quellen in Englisch und Arabisch, darunter solche, die in Hebräisch geschrieben und später ins Englische übersetzt wurden. Der arabische Eintrag enthält eine Quelle auf Russisch.

Beide Einträge leiden damit unter demselben Defizit, dass sie von Experten geschrieben wurden, die nicht die Sprachen beider Protagonisten kannten. Das ist für viele wissenschaftliche Arbeiten zum Krieg charakteristisch und ein Hindernis für die Objektivität.

Dass die Einträge von Experten geschrieben wurden, steht außer Zweifel. Beiden sind gut geschrieben; sind in angemessene Untersektionen organisiert; bieten reichlich politischen Hintergrund; und analysieren politische Unterschiede innerhalb der politischen, Entscheidungen treffenden Elite (die arabische zumeist auf der arabischen Seite, der hebräische Eintrag auf der israelischen Seite) und ihre Auswirkungen auf Strategie und den Ausgang der Schlacht. Der Eintrag auf Arabisch bietet Landkarten der US Army auf Englisch, die in der Militärakademie West Point archiviert sind.

Die beiden Einträge sind akademisch so beeindruckend, dass eine Übersetzung des Arabischen zur ersten Woche des Krieges – entlehnt man die unterschiedlichen Titel der Einträge, Yom Kippur-Krieg für den hebräischen, Oktoberkrieg für den arabischen Eintrag – ins Hebräische, dann würde der durchschnittliche israelische Leser kaum in der Lage sein festzustellen, dass die Quelle in Arabisch geschrieben worden war.

Das ist vom Ende der zweiten Woche des Krieges des Eintrags zur ägyptischen Front nicht der Fall, als die Ägypter anfingen Rückschläge einzustecken. Die Behauptung, ein Spionageflugzeug SR-71 der US-Luftwaffe sei am 13. August über die gesamte ägyptisch-israelische Front geflogen und habe später der israelischen Seite Informationen für ihre Gegenoffensive geliefert wird im hebräischen Eintragt nicht erwähnt.

Während er hebräische Eintrag reichliche Dokumente sowohl des massiven sowjetischen Luftbrücke zu ihren ägyptischen und syrischen Verbündeten liefert und die US-Luftbrücke am 14. Oktober begann, widmet der arabische Eintrag zur sowjetischen Luftbrücke nur einen Absatz, im Vergleich dazu der amerikanischen nach Israel vier. Die Hilfe aus den USA wird beschrieben „als der Eintritt der Vereinigten Staaten in den Krieg mit den neuesten Waffen, die Israel retteten“, während die Sowjets vor dem Krieg sicherstellten, dass ihre arabischen Verbündeten mit relativ altem Gerät ausgestattet wurden. Dieser Satz ist völlig von der ansonsten objektiven Beschreibung der Ereignisse des israelischen Gegenangriffs losgelöst, der am 15. Oktober begann und mit dem Übergang israelischer Streitkräfte auf die westliche Seite des Suezkanals und der Einkesselung der ägyptischen Dritten Armee auf seiner Ostseite endete.

Das kurze Abgleiten in politische Fiktion durch den Autor/die Autoren des arabischen Eintrags kann politischer Fügsamkeit in die offizielle Linie zugeschrieben werden, dass die Rückschläge eine Folge der Intervention der USA waren, nicht die Mängel der ägyptischen Strategie und Leistung. Der Eintrag verdeutlicht die Diskussion zwischen den ägyptischen Generälen an der Front (Stabschef Shazli und die Kommandeure der Zweiten und Dritten Armee) und dem Kriegsminister Ahmad Isma’il. An anderer Stelle erklärt der Eintrag, dass Sadat aus politischen Gründen eine ägyptische Präsenz auf dem Ostufer des Nils[*] haben wollte, selbst wenn das bedeutete die Dritte Armee zu opfern.

Was die Auswirkungen des Krieges angeht, so erstreckten sie sich nach Angaben des arabischen Eintrags bis hin zur „Befreiung von Taba“, dem kleinen Gebiet südlich von Eilat, das Israel 1989 abgab, sowie den Oslo-Vereinbarungen und dem jordanischen Friedensvertrag. Im hebräischen Eintrag scheinen die wichtigen Auswirkungen interner Natur gewesen zu sein: der Schmerz massiver Verluste; die Agranat-Kommission; und die Ma’hapacha-Wahlen von 1977, in denen zum ersten Mal in der Geschichte des jüdischen Staates die Mapai und ihre Verbündeten durch eine Likud-Regierung verdrängt wurden. Taba, die Oslo-Vereinbarungen und der jordanische Friedensvertrag werden im hebräischen Eintrag nicht erwähnt.

Der Eintrag auf Arabisch, geschrieben mit einer ägyptischen Neigung, war erpicht darauf zu betonen, dass nicht nur Ägypten Frieden mit Israel schloss und dass der Krieg Friedensschlüsse durch andere arabische Akteure ermöglichte. Ein kurzer Abschnitt, der die Palästinenserfrage als Schlüsselproblem identifiziert, das noch gelöst werden muss, hat keine Parallele im hebräischen Eintrag.

Beide Einträge enden interessanterweise mit Abschnitten zur Memorialisierung des Krieges. Der hebräische Eintrag diskutiert israelische und ägyptische Kultur, während der arabische Eintrag so ausgeschmückt ist,, dass er auch syrische einschließt.

Insgesamt offenbart ein Vergleich der beiden Einträge, dass Einsicht und Vernunft auf beiden Seiten überwiegt, das sie versuchen dieses wichtige Ereignis zu verstehen. Das gibt Grund zu Hoffnung, dass die lange Ära des (kalten) Friedens zwischen Israel und Ägypten andauern wird.

[*] Anmerkung d. Übersetzers: Hier scheint mir ein Fehler vorzuliegen, denn das soll offensichtlich das Ostufer des Suezkanals sein.

Die PLO sagte gerade offiziell, dass sie Terror unterstützt. Keiner nahm davon Notiz.

Elder of Ziyon, 29. Oktober 2018

Die Times of Israel berichtet:

Eine Top-Körperschaft der Palästinenser verabschiedete am Montag einen Antrag, der PA-Präsident Mahmud Abbas drängt alle Vereinbarungen mit Israel auszusetzen und die Anerkennung des jüdischen Staates zu widerrufen, bis Israel einen Palästinenserstaat in den Linien von 1967 formell anerkennt.

„Wir erkennen das Recht auf Widerstand gegen die Besatzung mit allen Methoden an, die dem Völkerrecht entsprechen“, sagte der palästinensische Zentralrat, ein Entscheidungen treffendes Gremium der PLO, in seiner Entscheidung.

Das Gremium kam in Ramallah zusammen und sagte, die Palästinenser sollten „alle Formen“ der Sicherheitskoordination mit Israel beenden und mehrere Finanzambkommen annullieren, von denen es sagte, sie würden von Jerusalem „ignoriert“.

Das Abstimmungsergebnis ist nicht bindend und eine endgültige Entscheidung liegt bei Abbas. Frühere Abstimmungen des Rats 2015 und im Januar 2018 die Sicherheitskooperation mit Israel auszusetzen, wurden nicht umgesetzt.
In den letzten Jahren hat Abbas häufig damit gedroht Vereinbarungen zwischen den Palästinensern und Israel über den Haufen zu werfen, aber er hat nichts unternommen, um sie aufzuheben.

Der PA-Präsident sagte allerdings letzte Woche, dass seine Regierung in Ramallah nicht in der Lage sein werde die Entscheidungen zu umgehen, die der Zentralrat bei seinem anstehenden Treffen trifft; er bezeichnete das Gremium als „höchste palästinensische Obrigkeit“.

Sehen wir uns den fett gedruckten Text an.

Ein typischer westlicher Reporter oder Diplomat wird das so interpretieren, dass er sagt, die friedliebende PLO, die 1993 versprochen hat Gewalt zu unterlassen, sagt, sie werden weiterhin nur „gewaltlosen Widerstand“ unterstützen.

Aber Palästinenserführer und ihre Apologeten im Westen behaupten, dass der palästinensische Terror vom Völkerrecht gestattet wird.

Die Fatah-Plattform von 2009 sagt das explizit:

Die Fatah begann den bewaffneten Kampf und andere Methoden legitimen Widerstands zur Befreiung der Heimat. Ein solches Recht wird vom Völkerrecht zuerkannte, solange die Besatzung unseres Landes bestehen bleibt.

Das Recht des palästinensischen Volks bewaffneten Widerstand gegen die militärische Besatzung seines Landes bleibt ein ständiges Recht, das vom Völkerrecht und internationaler Gesetzmäßigkeit bestätigt wird.

Recht auf Widerstand: Die Fatah hält das Recht des palästinensischen Volks aufrecht der Besatzung mit allen legitimen Mitteln Widerstand zu leisten, einschließlich des Rechts den bewaffneten Kampf zu einzusetzen. Ein solches Recht wird im Völkerrecht garantiert, solange die Besatzung, Besiedlung und die Verweigerung des unveräußerlichen Rechts fortgesetzt werden.

Westliche Experten müssen aufhören ihre Worte gemäß dem eigenen Wunschdenken zu interpretieren. Interpretiert sie entsprechend dem Denken der Palästinenserführer selbst.

In diesem Fall dieselben Leute, die die Fatah und die PLO führen.

Es ist klar, dass die PLO jetzt – offiziell – sagt, dass Terrorismus eine Option ist, die sie wahrnimmt.

Aber wenn Sie mir nicht glauben, dann lade ich jeden Reporter ein einen beliebigen palästinensischen Offiziellen zu fragen, ob er glaubt, dass bewaffneter Kampf gemäß dem Völkerreicht sein Recht ist. Sobald man die Floskeln und das Gestottere und ihr widerwilliges Eingeständnis überwindet (immerhin sichert Richard Falk sie mit der Aussage, das sei ihr Recht), fragt sie, ob dazu auch Anschläge auf Zivilisten in Israel gehören.

Dann fragt sie, ob dazu auch Israelis in offizieller Funktion im Ausland gehören.

Dann fragt sie, ob dazu auch Anschläge auf Zionisten in, sagen wir, Pittsburgh gehören.

Das ist das, was Journalisten eigentlich tun müssten.