Palästinenser erfinden neues, gefälschtes jüdisches Fest

David Lange, Israellycool, 7. Oktober 2020

Von den Machern von Fish Hashanah kommt das neueste der nicht existenten jüdischen Feste.

Tag des Throns.

Siedler errichten Zelt vor Al-Aqsa-Moschee am jüdischen „Tag des Throns“
PNN/Jerusalem
Am Samstagmorgen errichteten extremistische Siedler in der Altstadt des besetzten Jerusalem, anlässlich des jüdischen „Tag des Throns“.
Augenzeugen berichteten, dass Siedler in der Altstadt vor der gesegneten Al-Aqsa-Moschee ein Zelt errichteten, um den „Tag des Throns“ zu feiern, der am Freitag begann.

Das Fest heißt Sukkot, das Fest der „Buden“, nicht „Throne“ und das „Zelt“ ist eine Sukkah (Laubhütte). Wie sie auf „Thron“ kamen, entzieht sich meiner Kenntnis.

Nicht nur das: Geht man nach dem Video, das sie mit ihrem Artikel bringen, ist die fragliche Sukkah nicht sonderlich nahe an der Al-Aqsa. Sie können sogar weit im Hintergrund den Felsendom sehen. (Facbook-Video)

Einfach ein weiterer Tag, an dem palästinensische Propaganda Zeugs erfindet.

Lächerliche palästinensische Propaganda des Tages

David Lange, Israellycool, 28. September 2020

Die antiisraelische Facbook-Seite Quds News Network schien die Tatsache zu beklagen dass Israel während des jüdischen Festes Fisch HaSchanah unter Lockdown steht.

Moment, was?

Die besetzte heilige Stadt Jerusalem steht unter von den israelischen Besatzungsbehörden verhängten Lockdown, anlässlich des Feiertags Fisch HaSchanah.

Das jüdische Fest Rosch HaSchanah wurde vor mehr als einer Woche gefeiert. Heute [28.09.] war Yom Kippur (nicht Yom Kipper).

Was bedeutet, dass Quds News Network einfach etwas erfand, das es gar nicht gibt.

Na ja, etwas anderes.

Die einzige und fortdauernde palästinensische Vision

Die von der Vernichtung des jüdischen Staates träumen

Joseph Puder, FrontPage Mag, 22. September 2020

(Foto: Bloomberg)

James Zogby vom Zogby Research Service (ZRS) ist nicht dafür bekannt ein Freund Israels zu sein. Tatsächlich dient er als effektiver Sprecher für die Palästinenser. Selber arabisch-palästinensisch, ist Zogby ein harscher Kritiker Israels gewesen. In einem Kommentar in Ahramonline aus Kairo (der Online-Version der großen Zeitung Al-Ahram vom 7. September 2020) gab Zogby jedoch Enttäuschung über die fehlende Vision der Palästinenserführung Ausdruck. Das machte er in seinem Artikel Aber benötigt: eine palästinensische Vision.

Zogby stellte heraus: „Was mit der Sache der Palästinenser damals (und heute) falsch gelaufen“ ist, ist „visionäre Führung“. Er führte näher aus, dass sie (die Führung) „nach wiederholten, teuren Rückschlägen ihren Schwung und die Richtung verloren: ihre Vertreibung aus Beirut 1982, und ihre törichte Umarmung von Saddam 1990“. Diese beiden Aktionen waren Entscheidungen, die Yassir Arafat unternahm, um eine israelische Reaktion auf wiederholte Terroranschläge durch von Arafat befehligte Terroranschläge zu provozieren, darunter die versuchte Ermordung von Schlomo Argov, den israelischen Botschafter in London, was zum ersten Libanonkrieg führte.

Es war Arafats Entscheidung 1990 die brutale Invasion Kuwaits durch den irakischen Diktator Saddam Hussein zu unterstützen. Als Ergebnis von Arafats Handeln vertrieb die kuwaitische Regierung eine halbe Million Palästinenser, die in dem ölreichen Scheichtum lebten. Was Zogby zu erwähnen unterließ, war die Tatsache, dass Arafat auch die zweite Intifada provozierte, bei der mehr als 1.000 Israelis getötet wurden und die den Palästinensern in der Westbank und dem Gazastreifen Zerstörung und wirtschaftlichen Ruin brachte. Arafat, der der Hamas „grünes Licht“ für Selbstmord-Bombenanschläge gegen israelische zivile Ziele gab, befand sich in kompletter Verletzung der Oslo-Vereinbarungen. Er hoffte, das würde Israel schwächen und demoralisieren, dann würde Israel auseinanderfallen, sobald die Palästinenser den offenen bewaffneten Kampf beginnen.

Zogby legte nahe, dass vor kurzem die PA-Führung mit ihrer heftigen Reaktion auf den Friedens-Deal zwischen Israel und den Vereinigten Arabischen Emiraten „durch Konzentration ihrer Wut auf die VAE-Israel-Vereinbarung die Palästinenserführer das Ziel verfehlte. Der Normalisierungsschritt der VAE, um die Annexion zu stoppen, ist nicht Ursache der palästinensischen Probleme; er ist ein Symptom des Zustands, der zu lange die edle Sache der Gerechtigkeit für das lange unterdrückte palästinensische Volk heimsuchte.“ Die Palästinenser haben eindeutig einmal mehr eine Gelegenheit verpasst Teil einer positiven Entwicklung zu sein, die vom Deal „Jahrhundertfrieden“ der Administration Trump herbeigeführt wurde. Dieser hätte nicht alle palästinensischen Ansprüche zufriedengestellt, darunter das Verschwinden des jüdischen Staates, aber er hätte dem palästinensischen Volk einen wirtschaftlichen Anteil gegeben, der sein Leben und das seiner Kinder verbessert hätte.

Zogby ist stolz und gab seiner Liebe zu Palästina in den frühen 1970-ern Ausdruck. Er sagte, er habe „in seiner Zeit im Libanon und in den jordanischen Flüchtlingslagern den Funken gefangen“. Man fragt sich, wie stolz Zogby auf die vielen palästinensischen Leben war, die in Jordanien verloren wurden, als seine palästinensischen Brüder westliche Flugzeuge entführten und sie in Jordanien sprengten, was einen blutigen Krieg zwischen den palästinensischen Terroristen/Entführern und der jordanischen Armee herbeiführte. Im Libanon löste Arafats „Staat im Staat“ in dem, was damals im Südlibanon „Fatah-Land“ genannt wurde, den libanesischen Bürgerkrieg aus, der den Libanon verheerte und das Leben zehntausender Libanesen und Palästinenser kostete. Zählt man die palästinensisch-arabischen Opfer in Jordanien und dem Libanon, so stellen diese alle durch die Hände von Israelis erlittenen palästinensischen Opfer in den Schatten.

Zogby beklagte den aktuellen Zustand der palästinensischen Autonomiebehörde. Er schrieb: „Heute müssen wir traurig anerkennen, dass die Palästinenserbewegung keine klare Vision und keine Strategie hat um voranzukommen. Die Palästinensische Befreiungsorganisation ist in jeder Hinsicht zu einer hohlen Hülle ihres früheren Selbst geworden. Palästinensische Flüchtlinge sind ohne Hoffnung oder Unterstützung. Die PA ist zu einem abhängigen Gebilde geworden, das auf internationale Unterstützung angewiesen ist, um ihre aufgeblähte Bürokratie und Sicherheitskräfte zu bezahlen. Durch ein unterdrückerisches Israel wird ihnen die Möglichkeit verweigert eine unabhängige Wirtschaft zu entwickeln und so sind mehr als 100.000 Palästinenser, wie in der Zeit vor Oslo, gezwungen auf Tagelöhner-Arbeit in Israel oder israelischen Siedlungen zu vertrauen.“

Zogby ignoriert die Korruption in der palästinensischen Autonomiebehörde (PA) und in der Führung der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO). Stattdessen macht er Israel dafür verantwortlich „den Palästinensern die Gelegenheit zu verweigern ihre eigene Wirtschaft zu entwickeln“. Tatsache ist hingegen, dass die PA die Kontrolle über die palästinensische Wirtschaft hat. Israel mischt sich nicht in die palästinensischen Angelegenheiten der PA ein und wenn überhaupt, überweist Israel der PA die Steuern, die es von den in Israel arbeitenden Palästinensern einzog. Fakt ist, dass die meisten Palästinenser es vorziehen in Israel zu arbeiten, weil es dort höhere Löhne und bessere Arbeitsbedingungen gibt. Die PA hat keine Arbeitsplätze im Privatsektor geschaffen und wie Zogby angedeutet hat, hat sie „ihre aufgeblähte Bürokratie und Sicherheitskräfte“. Zogby hingegen verdreht die Realität, wenn er erklärt, dass 100.000 Palästinenser „gezwungen“ sind sich auf Tagelöhner-Arbeit in Israel oder israelischen Siedlungen zu verlassen. Ohne Israel würden diese Palästinenser und ihre Familien verhungern. Israel ist für sie ein Gottesgeschenk und sie schätzen es.

Bassam Eid, ein palästinensischer Bürgerrechts-Aktivist und ehemaliger Flüchtling, zeigte diesem Reporter, dass „Israel uns eine Möglichkeit gegeben hat unsere Würde zu behalten. Wir müssen nicht wegen unserer Identität herumbrüllen, wir wissen, wer wir sind. Wir brauchen die Würde, die damit kommt einen Arbeitsplatzen zu haben und den Lebensunterhalt selbst zu verdienen und die PA hat es versäumt das für meine palästinensischen Geschwister zu tun.“ Leider hat der palästinensische Terror Israel gezwungen die Einreise von mehr Palästinensern nach Israel zu begrenzen. Die Tatsache, dass die PA (die internationale Spendengelder nutzt) „für Mord zahlt“, nämlich Zahlungen an die Familien palästinensischer Terroristen leistet, die Israelis ermordet haben, genauso an palästinensische Terrorhäftlinge in israelischen Gefängnissen, die wegen der Tötung oder Verletzung von Israelis verurteilt wurden, schreckt Israel davon ab mehr palästinensische Arbeiter zuzulassen.

Die ZRS-Umfrage zeigte nach Angaben von James Zogby, dass „die Palästinenser die Hoffnung verloren haben“ und „nicht sehen, wie die aktuelle Palästinenserführung sie dorthin bekommen“ (zu einem unabhängigen Staat). Sie haben auch „den Respekt für die Palästinenserführung verloren“. Bedenkt man die Tatsache, dass die Palästinenserführer von heute und in der Vergangenheit jede Friedensinitiative, die Eigenstaatlichkeit beinhaltete, mit einem dröhnenden „Nein“ abgelehnt haben – den Vorschlag der Briten (Peel-Kommission 1937), den der UNO (Teilungsplan von 1947), den der USA (Clintons Camp David-Gipfel im Jahr 2000 und Ehud Olmert 2008) – dann weist das auf fehlendes Interesse daran hin ihren eigenen Staat zu haben. Zu guter Letzt wurden die Oslo-Vereinbarungen von 1993 durch Arafat verletzt, der die zweite und blutige Intifada initiierte.

Zogby lügt, was die Hoffnungen der Palästinenser angeht. Sowohl Arafat (im Jahr 2000) als auch Mahmud Abbas (2008) wollten eine Beendigung des Konflikts mit Israel nicht genehmigen, trotz großzügiger Angebote seitens Israels und der USA zu palästinensischer Eigenstaatlichkeit. Die aktuelle Initiative „Frieden des Jahrhunderts“ der Administration Trump hätte die Lebensbedingungen der Palästinenser enorm verbessert. Abbas lehnte sie trotzdem ab, noch bevor sie vorgelegt wurde.

Die einzige Erklärung dafür, dass die Palästinenserführung immer „Nein“ sagt, lautet: Mehrere Generationen lang wurden die Palästinenser jetzt von ihren Führer indoktriniert die Vernichtung des jüdischen Staates zu erwarten, statt Frieden und Freundschaft mit Israel anzustreben. Leider hat Israel zu vernichten eine größere Motivation als sich darum zu kümmern einen eigenen, unabhängigen Staat zu schaffen. Alle oben erwähnten Gelegenheiten hätten für einen Palästinenserstaat gesorgt.

Die Palästinenser sehen, wie die arabische Welt sich gegen sie wendet – und lernen einfach nichts daraus

Elder of Ziyon, 11. September 2020

Countercurrents hat einen Kommentar von Jafar Ramini, einem Palästinenser, der in London lebt:

Ich glaube, dass wir Araber, damit wir überleben und Fortschritte machen können, mehr gemeinsam haben müssen als Religion, Sprache und Rhetorik. Wir brauchen Einigkeit, Transparenz und Ehrlichkeit.

Wir Palästinenser schwanken am Rande eines Abgrunds. Bis vor ganz Kurzem hätte jeder arabische Führer, Politiker, Kleriker und Experte, so er halbwegs die Chance bekommt, das Rednerpult erklommen und die Palästinenserflagge mit dem Versprechen gehisst, alles zu tun, was nötig ist, um das Land zu befreien und wiederherzustellen, was gerechterweise unseres ist. Dem ist nicht mehr so.

Der Sprachgebrauch hat sich komplett geändert, von der Unterstützung der Sache der Palästinenser zu Verurteilung von uns Palästinensern; wir werden beschuldigt undankbare Architekten unseres eigenen Untergangs zu sein. Die Spaltung zwischen einigen arabischen Regimen, besonders am Golf, und den Palästinensern ist immer größer geworden, seit die beiden Mohammeds – Bin Zayed in den VAE und Bin Salman in Saudi-Arabien – die Kontrolle übernahmen.

… Diese Spaltung wurde bei einem weiteren Treffen noch offensichtlicher, diesmal in Kairo vor zwei Tagen. Die Außenminister der Arabischen Liga waren gegen einen Vorschlag, der von der palästinensischen Seite vorgelegt wurde und den Friedensvertrag zwischen den VAE und Israel verurteilen sollte. Wo ist also die Einheit? Wo ist die Transparenz? Wo ist die Ehrlichkeit?

Es gibt sie nicht.

Man könnte glauben, dass dieser neueste Verrat und offene Ablehnung dazu dienen sollten die Palästinenserführer aller Überzeugungen zu der Erkenntnis zu bringen, dass Palästina nicht das Kernthema der meisten arabischen Regime ist.

Es klingt so, als könnte Herr Ramini nahe davor sein es zu begreifen. Aber nein, der Antisemitismus, mit dem er aufwuchs, ist mächtiger als tatsächliche Selbsteinschätzung.

Ich weiß nicht, was ich den Araberführern sagen soll, um sie davon zu überzeugen, dass jede Form von Vertrag mit den Israelis eine Torheit ist. Israel ist dafür alles in seiner Macht stehende zu tun, um jedes arabische Land zu verzerren oder zu pressen, wenn das für Israel nützlich ist oder es sich ausdehnen kann.

Glauben diese Araberführer auch nur einen Moment lang, dass Israel, wenn es in ihren Ländern einen festen Fuß in die Tür bekommt, fair mit ihnen umgehen wird?

Diese Karikatur in Felestin fängt das derzeitige Palästinenserdenken ein:

Sie sind sich so sicher, dass Israelis und Juden die schlimmsten Leute auf dem Planeten sind, dass sie sich zurücklehnen, um zu warten, dass Israel irgendwie den Golf vernichtet. Weil das das ist, was Juden tun.

Und derweil, statt daran zu denken, dass die arabische Welt, die sie so lange unterstützt hat, ein paar Erkenntnisse haben könnte, sind sie davon überzeugt, dass sie im Recht sind und werden sich fröhlich mit dem Iran verbünden, um ihre Einbildung aufrecht zu erhalten.

Als Israel versuchte Palästinensern in „Flüchtlingslagern“ dauerhafte Heime zu geben

Elder of Ziyon, 16. September 2020

Aus dem Christian Science Monitor vom 26. Mai 1992:

Es sind zahlreiche Versuche unternommen worden [palästinensische] Flüchtlinge umzusiedeln, aber alle sind fehlgeschlagen. 1950, lange bevor die Gebiete unter israelische Kontrolle kamen, schlug die UNRWA vor 150.000 von ihnen nach Libyen umzusiedeln, aber Ägypten erhob Einspruch. 1951 belegte die UNRWA einen Plan mit einem Veto, 50.000 palästinensische Flüchtlinge aus dem Gazastreifen in den Nordsinai umzusiedeln, als Ägypten es ablehnte das Wasser des Nils zu nutzen, um vorgeschlagene Landwirtschaftssiedlungen zu bewässern. 1952 lehnte Syrien die UNRWA-Initiative ab 85.000 Flüchtlinge in dem Land anzusiedeln. 1959 berichtete die UNRWA, dass von dem $250 Millionen-Fonds zur Rehabilitierung, der 1950 geschaffen wurde, um Flüchtlingen außerhalb der Lager Häuser und Arbeitsplätze zu schaffen, nur $7 Millionen ausgegeben worden waren.

Anfang der 1970-er Jahre initiierte Israel das, was es das Programm „Bau dein eigenes Haus“ nannte. Ein halber Morgen Land außerhalb der Lager wurde Palästinensern gegeben, die dann den Kauf von Baumaterial finanzierten und, in der Regel mit Freunden, ein Haus bauten. Israel stellte die Infrastruktur zur Verfügung: Abwasserkanäle, Schulen usw. Mehr als 11.000 Lagerbewohner wurden in 10 verschiedenen Viertel umgesiedelt, bevor die PLO unter Einsatz von Einschüchterungstaktiken das Programm beendete.

Israelische Behörden sagen, wenn Menschen in der Lage wären sich der PLO entgegenzustellen und wenn es die Gelder gäbe in Infrastruktur zu investieren, könnten jeder Lagerbewohner innerhalb von acht Jahren ein einzelnes Haus in einem sauberen und nicht übervölkerten Viertel besitzen.

Ich habe über diese israelische Initiative früher schon geschrieben, kannte aber die tatsächliche Zahl der Palästinenser nicht, die aus dem Umzug weg aus den UNRWA-Lagern Nutzen ziehen konnten, bevor die PLO wieder anfing sie zu bedrohen.

Die UNO-Vollversammlung verabschiedete auch Resolutionen, die Israel dafür verurteilten Palästinensern kostenlos Land und Infrastruktur als Gelegenheit zur Verbesserung ihres Lebens zu geben.

Ohne die Drohungen der PLO hätte es bis 2000 keine UNRWA-Lager in den Gebieten mehr gegeben und jeder Bewohner hätte ein eigenes Haus und Land besitzen können – gratis.

Dieser eine Vorfall zeigt, dass Israel sich mehr um das Wohlergehen der Palästinenser kümmerte als die PLO es jemals tat. Im Gegenteil: Die PLO damit beschäftigt ihre eigenen Leute im Elend zu halten.

Die „pro-palästinensischen“ Gruppen, die gegen die Normalisierung Israels mit anderen arabischen Ländern protestieren, folgen dieser Tradition, dass palästinensische „Flüchtlinge“ ohne Heime bleiben, die sie ihr eigen nennen können – damit sie für ihre Lage Israel verantwortlich machen können.

Die größten Gegner der „Normalisierung“ sind zufälligerweise Terroristen

Elder of Ziyon, 15. April 2019

Das Motto der von der Hamas organisierten Krawalle an der Grenze des Gazastreifens am letzten Freitag lautete „Zusammen gegen die Normalisierung“.

Andere palästinensische Terrorgruppen haben ebenfalls Todesangst angesichts der Idee, dass Israel Beziehungen zu arabischen Staaten haben wird. Auf einer Kundgebung gestern verurteilte Khader Habib, Führer des Islamischen Jihad, die Politik der arabischen Normalisierung mit Israel, von der er sagte, sie sei „ein Verbrechen an der palästinensischen Sache und der gesamten arabischen Nation auf Kosten der palästinensischen Städte, ihrer Dörfer und ihrer permanenten Rechte“.

Er sagte, das „israelische“ Gebilde sei als bösartige Gewächs in die Mitte der arabischen Nation gepflanzt worden und dass das palästinensische Volk über das Verbrechen der Normalisierung zum Ziel gemacht würde.

Er warte arabische Führer: „Das Verbrechen der Normalisierung wird ihre Throne nicht schützen“. Und: „Normalisierung wird ihnen nur Schande bringen.“

„Normalisierung ist Verrat an Allah und dem Propheten und der Nation des Islam und dem palästinensischen Volk und den Gefangenen des Propheten Mohammed, Friede sei mit ihm.“

Führer von DFLP, PFLP, Hamas und Nasser Salah-al-Din-Brigagden sprachen sich ebenfalls gegen die Normalisierung mit Israel aus.

Die Terrororganisationen, die in der arabischen Welt vor nur wenigen Jahren als Helden betrachtet wurden, haben vor der Idee Angst weiter marginalisiert zu werden und ziehen alle Register mit dem wenigen Einfluss, den sie immer noch haben – Appell an Religion und Schande, die beiden mächtigsten Argumente, die sie anführen können.

(Es gibt leider keine Bilder des Publikums, also weiß ich nicht, ob diese Kundgebung Dutzende oder Hunderte anzog. Das Fehlen einer Bühne deutet darauf hin, dass dies keine sonderlich große Kundgebung war und nicht den Gazanern galt, sondern der arabischen Welt.)

Der Mythos des „Land für Frieden“

Die Verwendung des Ausdrucks „besetzte Palästinensergebiete“ ist ein unaufrichtiger Begriff, der die internationale Gemeinschaft täuscht

Eli E. Hertz, Israel National News, 14. April 2019

Israelis und Freunde des jüdischen Staats sind gleichermaßen an die nie endende Verachtung gewöhnt, mit der die Vereinten Nationen auf die einzige freie Demokratie des Nahen Ostens überhäufen, ungeachtet ihrer Sehnsucht nach Frieden mit ihren arabischen Nachbarn. Es mag daher unergründbar zu sein, dass es genau diese Institution [die UNO] war, die letztlich die Verantwortung für die Gründung des Staates Israel trug.

1917 gab Minister Arthur Balfour schlicht Großbritanniens Ansicht des Wohlwollens gegenüber „der Gründung einer nationalen Heimstatt für das jüdischer Volk in Palästina“ Ausdruck.

Dagegen ist das Mandat die multilateral bindende Vereinbarung, die die jüdischen juristischen Rechte sich überall im Palästina genannten geografischen Bereich niederzulassen festlegte, in dem Land zwischen Jordan und Mittelmeer – ein berechtigter Anspruch, der im Völkerrecht unverändert besteht.

Das Mandat war keine naive Vision, die die internationale Gemeinschaft sich kurzzeitig zueigen machte. Der gesamte Völkerbund – 51 Länder – erklärte am 24. Juli 1922 einstimmig: „In Anbetracht dessen, dass der historischen Verbindung des jüdischen Volks zu Palästina Anerkennung gezollt wird und zu den Gründen zur Wiederherstellung ihrer nationalen Heimstatt in diesem Land…“

Das Mandat unterscheidet eindeutig zwischen politischen Rechten bezüglich jüdischer Selbstbestimmung als eines entstehende Gemeinwesens – und bürgerlichen und religiösen Rechten mit Bezug auf Garantien gleicher persönlicher Freiheiten für nichtjüdische Einwohner als Individuen und innerhalb ausgewählter Gemeinden. Nicht ein einziges Mal werden Araber im Mandat für Palästina als Volk angeführt. Nirgendwo in dem Dokument werden Arabern politische Rechte gewährt.

Artikel 2 des Dokuments „Mandate for Palestine“ fordert das Land „unter derartige politische, administrative und wirtschaftlich Bedingungen zu stellen, die die Gründung der jüdischen nationalen Heimstatt sicherstellt, wie in der Präambel festgelegt und die Entwicklung autonomer Institutionen sowie Sicherung der Bürger- und religiösen Rechte aller Einwohner Palästinas ungeachtet von Rasse und Religion“.

Artikel 5 des „Mandate for Palestine“ erklärt eindeutig: „Die Mandatsmacht [Großbritannien] soll verantwortlich sein dafür zu sorgen, dass kein Palästina-Territorium an die Kontrolle der Regierung oder einer fremden Macht abgegeben oder verpachtet wird.“ Das Territorium Palästinas war ausschließlich für die jüdische nationale Heimstatt vorgesehen.

Artikel 6 des „Mandate for Palestine“ erklärt: „Die Verwaltung Palästinas soll, bei Sicherstellung, dass die Rechte und Stellung der anderen Teile der Bevölkerung nicht beeinträchtigt werden, jüdische Zuwanderung unter geeigneten Bedingungen fördern und soll, in Zusammenarbeit mit der auf in Artikel 4 verwiesenen Jewish Agency, dazu ermutigen, einschließlich auf Staatsland und Ödland, das nicht für öffentliche Zwecke benötigt wird.“

Entsprechend macht dieser Artikel deutlich, dass jüdische Siedlungen nicht nur zulässig sind, sondern dazu angespornt wurde. Jüdische Siedlungen in Judäa und Samaria (alias der „Westbank“) sind damit absolut legal. Die Verwendung des Ausdrucks „besetzte Palästinensergebiete“ ist ein arglistiger Begriff, der die internationale Gemeinschaft irreführt, während die palästinensischen Araber ermutigt werden alle Mittel zu nutzen um Israel anzugreifen, einschließlich des Einsatzes von Terrorismus.

Das Mandat wurde in der Folge von Artikel 80 der UNO-Charta geschützt, der die fortgesetzte Gültigkeit der allen Staaten oder Völkern gewährten Rechte und bereits bestehenden internationalen Instrumenten, einschließlich den vom Völkerbund beschlossenen, anerkennt. Der Internationale Gerichtshof hat durchweg anerkannt, dass das Mandat den Untergang des Völkerbundes überlebte.

Abgesehen von juristischen Argumenten ist es wert festzuhalten, dss die Araber nie einen Palästinenserstaat gründeten, als die UNO 1947 empfahl Palästina zu teilen und „einen arabischen und einen jüdischen Staat“ zu gründen – keine „Palästinenserstaat“, sollte angemerkt werden. Ebenso wenig erkannten die arabischen Länder während der zwei Jahrzehnte vor dem Sechstage-Krieg einen Palästinenserstaat an oder gründeten ihn, als die „Westbank“ unter jordanischer Kontrolle und der Gazastreifen unter ägyptischer Kontrolle stand. Die palästinensischen Araber schreien in diesen Jahren auch nicht nach Autonomie, Unabhängigkeit oder Selbstbestimmung.

Das politische Recht auf Selbstbestimmung in Form eines Staatswesen für Araber wurde vom Völkerbund in vier weiteren Mandaten garantiert: Libanon, Syrien, Irak und Transjordanien.

 

* Der Text des Mandatsbeschlusses des Völkerbunds findet sich hier (als PDF).