Die Fakten zu den palästinensischen Toten im Krieg 2014 auf die Reihe bekommen

Prof. Hillel Frisch, BESA Center Perspectives Papar Nr. 1.978, 26. März 2021

IDF-Soldaten während der Operation Fels in der Brandung, 1. August 2014 (Bild via IDF Flickr CC)

Zusammenfassung: Die mögliche Ermittlung des Internationalen Strafgerichtshof (ICC) zu Israels Verhalten im Gazastreifen wird wahrscheinlich das Interesse an der Konfrontation von Hamas und Israel im Jahr 2014 erneuern. Es gibt viele Belege, die nahelegen, dass die Zahl der palästinensischen Todesfälle übertrieben wrude und dass die meisten von ihnen Terroristen waren, nicht Zivilisten.

Ob Israel mit einem juristischen Team des Internationalen Strafgerichtshofs kooperiert oder nicht, es wird jetzt wahrscheinlich eine erneute Konzentration auf die Konfrontation zwischen Israel und der Hamas vom 8. Juli bis 26. August 2014 geben. Insbesondere zwei Dinge sollten ins Blickfeld geraten: Die Zahl der palästinensischen Opfer und die Aufteilung in zivile und terroristische Todesopfer.

Nach Angaben sowohl der IDF als auch palästinensischer Quellen gibt es mindestens 2.000 palästinensische Tote durch die 50-tägige Konfrontation. Es gibt jedoch Gründe diese Zahl zu anzuzweifeln.

Nach Angaben des palästinensischen statistischen Zentralbüros gab es 2013 im Gazastreifen 4.609 Tote bzw. einen monatlichen Durchschnitt von 430 Toten. Im Jahr darauf, als die Konfrontation stattfand, wurden 6.774 Tote registriert, eine nie da gewesene Zunahme von 2.165 Toten, die vordergründig dem Konflikt zugeschrieben werden könnte. Da er über 50 Tage verlief, scheint es in dieser Zeit fast dreimal so viele Tote wie bei der natürlichen Auftretenshäufigkeit der monatlichen Toten im Gazastreifen gegeben zu haben.

Diese hohe Todesrate veranlasst einige Fragen.

Angesichts der hohen Kosten für das Betreiben von Leichenhallen würden selbst die am weitesten entwickelten Staaten der Welt keinen Überschuss für Notfälle aufrecht erhalten. Das bedeutet, wenn eine beträchtliche Zunahme an Todesfällen auftritt – sagen wir von 13 bis 40 Toten pro Tag – müsste es Szenen übervoller Leichenhallen und eine enorme Zunahme von Beerdigungsaktivitäten auf Friedhöfen geben. Die Phänomene sind insofern miteinander verzahnt, als fehlender Platz in Leichenhallen schnelle Beerdigungen erfordert, um die Verbreitung von Krankheiten zu vermeiden. Rasche Bestattung ist in einer religiösen Gesellschaft wie der des Gazastreifens auch eine islamische religiöse Verpflichtung.

Man kann sicher davon ausgehen, dass diese Szenen, wären sie aufgetreten, von den gut geölten, der palästinensischen Sache verständnisvoll gegenüber stehenden Propagandaorganen, sowie dem gewaltigen Spektrum an palästinensischen „Menschenrechts“-Organisationen, der OCHA der UNO, antiisraelische Medien wie Al-Jazira und natürlich Hamas, Fatah, die PA und den vielen Medienorganen, die sie finanzieren und kontrollieren, ausgenutzt worden wären.

Aber das gewaltige Filmmaterial der Konfrontation von 2014 brachte weder Beweise für überfüllte Leichenhallen noch für zunehmende Bestattungsraten.

Stattdessen sieht man sogenannte Leichen in Grabtüchern, die von Müttern und Verwandten bei Prozessionen getragen oder auf den Boden gelegt (selten auf dem Friedhof beerdigt) werden. Das Problem mit diesen Fotos ist, dass sie der Wirklichkeit verfaulender Leichen in der Sommerhitze des Juli und August im Gazastreifen trotzen. Eine menschliche Leiche ist sehr penetrant. Zuschauer bedecken in Anwesenheit von Leichen, die der Hitze ausgesetzt sind, automatisch ihre Nasen, um widerliche Gerüche abzuwehren. Dennoch zeigen die Fotos Menschen, die lässig um diese „Leichen“ herumlaufen. Da wird etwas vorgegaukelt.

Ein weiteres bezeichnendes Merkmal der unverhüllten „Leichen“, die auf dem Boden liegen, besteht darin, dass sie keine Zeichen von Verletzungen zeigen. Wären sie von Kugeln oder größerer Munition getroffen worden, die die israelische Luftwaffe (oder eigentlich jede Luftwaffe) einsetzt, wären die Ergebnisse weit blutiger gewesen.

Man muss diese Fotos nur mit den grausigen Fotos vergleichen, die von der Propagandaabteilung der syrisch-arabischen Armee von Leuten verbreitet wird, die aus der Luft oder bei Kämpfen am Boden getötet wurden. Sie sind fast nie intakt, so wie man es von Zielen geschmolzenen Bleis und keine Unterscheidungen machenden Granatsplittern zu erwarten ist.

Die Hamas sollte Erster sein einzuräumen, dass Fotos intakter Körper der Realität widersprechen. Als Israel bestimmte Terroristen aus der Luft beschoss, wurden die Opfer von den  Hamas-Medien oft so beschrieben, dass sie in Fetzen gerissen wurden, wodurch sie oft nur schwer identifizierbar waren.

Zusätzlich zur Debatte über die Zahl der Getöteten, in der man ernsthaft die von der IDF selbst veröffentlichten Zahlen infrage stellen sollte, gibt es eine noch stärkere Debatte darüber, wer getötet wurde – Zivilisten oder Terroristen. Israelische Quellen argumentieren, dass die meisten Terroristen waren, während die Palästinenser behaupten, die Mehrheit waren Zivilisten.

Videoaufnahmen können helfen das aufzuklären. Eines der auffälligen Merkmale der Aufnahmen ist, dass Einwohner des Gazastreifens zu sehen sind, wie sie auf getroffene Gebiete zulaufen, statt von ihnen weg. Die automatische Reaktion auf einen ballistischen Angriff besteht darin, vor ihm zu fliehen. Außerhalb von Hollywood gibt es nur selten Personen, die einem solchen Angriff entgegenlaufen.

Ein weiteres seltsames Charakteristikum eines Großteils der Aufnahmen des Konflikts von 2014 ist das Spektakel von Gazanern, die in Bereichen direkt neben dem Angriffsort herumlungern. Angriffe von F-16-Kampfflugzeugen oder Kampfhubschraubern sorgen, um es vorsichtig auszudrücken, im Allgemeinen dafür Zivilisten in den Häusern und von der Straße fernzuhalten.

Warum also verhalten sich die Gazaner so? Offenbar weil die zivilen Einwohner des Gazastreifens wissen, dass die israelische Luftwaffe sehr sorgfältig auf ihren Feind zielt und sie selbst hatten eine starke Ahnung, was in ihrer direkten Umgebung beschossen wurde – ein Raketensilo, ein Waffenlager oder ein Tunnel, in dem Terroristen Zuflucht suchten. Im engen Gazastreifen ist es schwierig diese Orte vor den Einheimischen geheim zu halten.

Wird irgendetwas von diesen Belegen eine Rolle spielen? Wahrscheinlich nicht. Das Urteil wird vermutlich gefällt, bevor die juristische Ermittlung überhaupt beginnt. Aber es ist wichtig, dass der Staat Israel sein Material den Israelis und der Welt zeigt. Wie der Sieg der Alliierten über die Achsenmächte zeigte, obsiegt rationaler Anstand langfristig über irrationalen Hass.

Die größte Lüge, die die PA ihren Kindern erzählt

Avi Abelow, Israel Unwired, 17. März 2021

Anführer sollen ihr Volk inspirieren und ihr Leben verbessern. Die palästinensische Autonomiebehörde tut das Gegenteil.

Palästinensische Autonomiebehörde macht Gehirnwäsche bei Kindern

Die palästinensische Autonomiebehörde lehrt ihre Kinder das jüdische Volk innig zu hassen. Die Führer des „palästinensischen“ Volks betreiben bei ihrem Volk eine Gehirnwäsche dazu zu morden und unschuldiges jüdisches Blut zu vergießen. Obwohl sie es oft offen sagten, scheinen sie das manchmal subtiler zu tun. Und das kann die Welt glauzbe machen, dass sie nichts falsch machen können; dass sie einfach nur versuchen „ihr Land“ zurückzubekommen. Aber ist es ihr Land? Offensichtlich nicht. Die „Palästinenser“ behaupten, dass das jüdische Volk ihnen 1948 ihr Land stahl und einen jüdischen Staat schuf. Aber hier ist das Problem. Der moderne jüdische Staat von 1948 ist nicht der erste jüdische Staat im Land. Juden haben tausende Jahre in Israel gelebt. Der Islam war überhaupt erst nach dem Judentum und nach der Existenz eines alten jüdischen Staates eine Religion!

Es ist einfache Geschichte. Da ist nichts sonderlich Kompliziertes. Die Tatsachen sind leicht zu verstehen. Aber Menschen entscheiden sich sie zu ignorieren. Leute entscheiden sich die Wahrheit zu leugnen und die Lügen der „Palästinenser“ zu glauben. Egal, was die Bibel, die Geschichte oder die Archäologie sagen, die Welt hat kein Interesse nach der Wahrheit zu streben.

Schocker aus Saudi-Arabien: Tempelberg ist jüdisch, Muslime sollten Richtung Mekka beten

Saudische Twitter-User spielen die Bedeutung Jerusalems für Muslime herunter, geben zu verstehen, dass die Juden den Tempelberg kontrollieren sollten.

Yakir Bezion, United With Israel, 8. März 2021

Saudische Twitter-User haben aktuell einen neuen Gedankengang gepuscht, der die Bedeutung von muslimischen Gebeten in Richtung der heiligen Stadt Mekka in Saudi-Arabien betont, während die Bedeutung der Al-Aqsa-Moschee in Jerusalem heruntergespielt wird, berichtete Israel National News (Arutz-7) am Sonntag.

Die umstrittene Kampagne scheint dazu konzipiert zu sein die Bedeutung der saudischen Städte Mekka und Medina als heilige Orte des Islam zu betonen und die Bedeutung Jerusalems und des Tempelbergs für Muslime auszuschließen, womit sie jegliche islamische Obrigkeit der Palästinenser über den Ort reduzieren.

Eine der Botschaften kommt Berichten zufolge von dem bekannten saudischen Karikaturisten Fahd al-Jabiri, der twitterte: „Die Gebetsrichtung für Juden spielt für uns keine Rolle, was uns wichtig ist, ist einzig unser Heimatland.“

Ein weiterer englischsprachiger Tweet kommt von einem Marokkaner namens Ibtissam Zegiga, in dessen Profil steht, er studiere Hebräisch und wolle Frieden; er ruft „unsere lieben Brüder und Schwestern“ auf sich der Bewegung anzuschließen.

„Diese aktuelle saudische Twitter-Bewegung glaubt, dass der Tempelberg und die Erwartung des [jüdischen] dritten Tempels keine Bedeutung für Muslime haben. Eine neue Ära, eine des Friedens.“

Nach Angaben des Berichts ist die saudische Kampagne eine Reaktion auf die palästinensischen Online-Beleidigungen und Parolen gegen das Königreich Saudi-Arabien, die nach Freitagsgebeten bei einer Demonstration auf dem Tempelberg zu hören waren. Die Saudis haben die aktuellen Abraham-Vereinbarungen in aller Stille unterstützt, die Frieden zwischen vier arabischen Ländern und Israel schufen, was die Palästinenser wütend gemacht hat.

Die Reaktion der Saudis besteht darin zu betonen, dass die Al-Aqsa in Jerusalem schlicht eine Moschee wie alle anderen Moscheen ist; dass es für die Gebetsrichtung für alle Muslime keine Rolle spielt, wo sie sich auf dem Planeten befinden, dass auf die Stadt Mekka in Saudi-Arabien auszurichten ist.

Ein Tweet des Account Saudi Arabia in Numbers besagte, dass Muslime von der Religion nicht verpflichtet sind den Palästinensern zu helfen um Jerusalem zu kämpfen, von dem die Palästinenser ständig betonen, dass die Al-Aqsa-Moschee der „drittheiligste Ort des Islam“ ist.

„Unser Prophet, Frieden und Segen sei mit ihm, verließ uns nicht mit einem Gebot, nicht einmal mit einem einzigen Wort, dass Jerusalem befreit werden muss“, hieß es in dem Tweet; dem folgte: „Die einzigen zwei heiligen Moscheen befinden sich in [den saudischen Städten] Mekka und Medina.“

„Am Ende wird zunehmend deutlich, dass das Haupthindernis zum Erreichen der Verwirklichung des Rufs, ‚der Tempelberg ist in unseren Händen‘ wir selbst sind“, sagte Tom Nissani, Generaldirektor der Temple Mount Heritage Foundation gegenüber Arutz-7.

„Heute betonen die Saudis und auch die Marokkaner die starke Verbindung des jüdischen Volkes zum Tempelberg und die Abschwächung seiner Bedeutung für den Islam“, stellte Nissani fest. „Es handelt sich um eine historische Gelegenheit die feindselige Waqf vom Tempelberg zu vertreiben und ihn insgesamt israelischem Management zu übergeben, das in Zusammenarbeit mit den Emiraten, den Saudis und Marokkanern, Juden und Nichtjuden komplette Freiheit für Zugang und Religion auf dem Tempelberg ermöglichen wird, damit die gemeinsamen Ziele erreicht werden.“

UNRWA widerspricht sich selbst dazu, was ein „Flüchtling“ ist – auf einem einzigen Bild

Elder of Ziyon, 14. Februar 2021

UNRWA twitterte eine Serie an Folien dazu, was nach ihrem Verständnis „palästinensische Flüchtlinge“ sind.

Die Hauptfolie zeigt, wie UNRWA lügt:

Wer sind Palästina-Flüchtlinge?
Palästina-Flüchtlinge sind definiert als „Personen, deren normaler Wohnsitz im Zeitraum vom 1. Juni bis 15. Mai 1948 Palästina war und die sowohl Heim als auch Möglichkeit des Lebensunterhalt als Ergebnis des Konflikts von 1948 verloren hatten.
UNRWA-Dienste stehen allen zur Verfügung, die in ihrem Handlungsgebiet leben, auf die diese Definition zutrifft, die bei der Agentur registriert sind und die Hilfe benötigen. Die Nachkommen männlicher Palästina-Flüchtlinge, einschließlich adoptierter Kinder, sind ebenfalls zur Registrierung berechtigt. Als die UNRWA 1950 ihre Tätigkeit aufnahm, reagierte sie auf die Bedürfnisse von rudn 750.000 Palästina-Flüchtlinge.
Heute sind rund 5,7 Millionen Palästina-Flüchtlinge berechtigt UNRWA-Dienste in Anspruch zu nehmen.

Der erste Absatz ist die UNRWA-Definition von „Palästina-Flüchtlingen“, nicht die tatsächliche Definition von „Flüchtlingen“, wie sie in der Flüchtlingskonvention festgelegt ist und die als einzige Definition von Flüchtlingen anerkannt ist. Aber lassen wir das beiseite und nehmen an, dass der erste Absatz eine genaue Definition dessen ist, was die UNRWA „Palästina-Flüchtlinge“ nennt.

Der zweite Absatz fährt damit fort, dass UNRWA Menschen Dienste bietet, auf die die Definition zutrifft und die sich registrieren. „Palästina-Flüchtlinge“, die an den Golf oder nach Europa zogen, könnten immer noch als „Flüchtlinge“ betrachtet werden, aber sie sind nicht für die Dienste qualifiziert, weil sie außerhalb der Gegenden leben, in denen die UNRWA agiert.

Sie sagt, um UNRWA-Dienste in Anspruch zu nehmen, muss man drei Bedingungen erfüllen: Die Definition muss auf sie zutreffen, sie müssen bei der UNRWA registriert sein und Hilfe benötigen.

(Auch das stimmt nicht – UNRWA führte nie eine Zählung durch, wer tatsächlich Flüchtling ist und bot ihre Dienste jedem an, der sagte er sei Flüchtling. Darüber hinaus gab es hunderttausende „registrierter Palästina-Flüchtlinge“ im Libanon, die aus dem Libanon weggezogen sind und von der UNRWA immer noch gezählt werden. Aber nochmal, wir lassen das jetzt beiseite.)

Dann sagt sie, dass Nachkommen ebenfalls zur Registrierung berechtigt sind.

An diesem Punkt sollte jemand, der das liest, denken, dass Nachkommen selbst nicht als Flüchtlinge betrachtet werden – weil sie eindeutig die Definition des ersten Absatzes nicht erfüllen – aber UNRWA bietet auch ihnen Dienste, wie tatsächlichen, definierten Flüchtlingen. Der letzten Satz in Absatz 2 unterstützt diese Interpretation.

Aber dann widerspricht der letzte, hervorgehobene Absatz allen zuvor gesagten. Plötzlich werden die Nachkommen selbst als „Flüchtlinge“ betrachtet – obwohl sie keiner Flüchtlingsdefinition entsprechen!

Die Zahl der Flüchtlinge gemäß der Definition kann nur abnehmen – über Tod, über Selbstversorgung oder dem Anschein nach darüber Staatsbürger anderer Länder zu werden.

Dennoch sagt die UNRWA, dass die Zahl der „Flüchtlinge“ mit einem Faktor von mehr als 7 zunehmen zu lassen – und sei kann nur weiter zunehmen!

Diese eine Folie zeigt, wie die UNRWA mit ihren eigenen Worten lügt, indem sie die Definition eines „Flüchtlings“ nach Belieben verändert, je nachdem, was ihr mehr Geld und Mitgefühl einbringt.

Hier haben wir den Beweis, dass die Organisation auf Lügen aufgebaut ist und bis heute immer weiter lügt.

Selbst die wortgewandtesten Palästinenser (wie Noura Erakat) haben die idiotische Nullsummen-Mentalität, das Israel zu helfen bedeutet den Palästinensern zu schaden

Elder of Ziyon, 10. Februar 2021

Von Beginn an ist die „pro-palästinensische“ Bewegung überhaupt nicht pro-palästinensisch gewesen. Sie war immer antiisraelisch. Und ihre Anhänger, egal wie gebildet und wortgewandt, sind derart von Hass auf den jüdischen Staat verzehrt, dass sie buchstäblich den Unterschied zwischen den beiden Konzepten nicht erkennen können.

Noura Erakat, „Menschenrechts-Anwältin“ und wissenschaftliche Assistentin an der Rutgers University, schrieb ein Op-ed für NBC News, das diese grundlegende Tatsache herausschält – und damit einen wichtigen Grund offenbart, warum die Palästinenser so lange in der Luft hängen geblieben sind.

Trotz mehrerer früher Schritte, die ihn von seinem Vorgänger unterscheiden, verspricht Joe Biden Trumps Vermächtnis fortzusetzen. Es stimmt, dass die neue Administration vor hat die entscheidende humanitäre Hilfe der USA für die palästinensischen Flüchtlinge wiederherzustellen und die Vertretung der PLO in Washington DC wieder eröffnen wird. Noch am Montag kündigte sie an, dass sie dem UNO-Menschenrechtsrat wieder beitreten wird, aus dem die Administration  Trump sich aus Protest gegen seine Überprüfung Israels zurückzog.

Aber nichts von dieser Politik, so willkommen sie auch sein mag, wird den unterdrückerischen Status quo der Vereinigten Staaten angehen. Schlimmer noch: Die Administration Biden wird mehrere der schlimmsten Präzedenzfälle der Administration Trump beibehalten.

Diese Beispiele sind äußerst verräterisch:

Der neue Außenminister Antony Blinken hat deutlich gemacht, dass die Administration die US-Botschaft nicht aus Jerusalem zurück nach Tel Aviv verlegen wird; sie wird Israels Normalisierungsvereinbarungen mit den Vereinigten Arabischen Emiraten, Bahrain, Marokko und dem Sudan beibehalten und feiern, ohne dass auch nur ein einziges Zugeständnis für die Palästinenser sichergestellt wird; und sie wird weiterhin Israel bedingungslos militärische Unterstützung in Höhe Von 3,8 Milliarden jährlich zur Verfügung stellen – ein Präzedenzfall, der von Bidens früherem Boss, Präsident Barack Obama, eingerichtet wurde.

Ende letzter Woche äußerte die Administration Biden auch „ernste Sorgen“ wegen des Versuchs des Internationalen Strafgerichtshofs, die Zuständigkeit über israelische Regierungsvertreter zur Verfolgung von Kriegsverbrechen auszuüben und sie überlegt sogar die Sanktionen der Administration Trump gegen das führende Personal des Gerichtshofs beizubehalten.

Sie bringt drei Beispiele dessen, was sie als palästinenserfeindliche Politik betrachtet: Beibehaltung der Botschaft in Jerusalem, Unterstützung von Frieden zwischen Israel und arabischen Staaten und Erhalt der Militärhilfe, die in den USA ausgegeben wird.

Nichts von dieser Politik schadet den Palästinensern. Nichts davon beeinträchtigt palästinensisches Leben, außer das von Terroristen im Gazastreifen, die israelische Zivilisten mit Raketen ermorden wollen. Nichts davon ist Geschwindigkeitsdämpfer für einen Palästinenserstaat.

Sie unterstützen Israel als souveränen Staat – was diese „Menschenrechts-Anwältin“ als „belastend“ betrachtet.

Der Rest des Artikels ist mehr davon, Beschwerden, dass eine Definition von Antisemitismus, die die Dämonisierung der puren Existenz des jüdischen Staates einschließt, irgendwie palästinenserfeindlich ist.

Erakat ist derart von Hass auf Israel erfüllt, dass sie buchstäblich weder den Unterschied zwischen „pro-Israel“ und „palästinenserfeindlich“ kennt, noch den zwischen „pro-palästinensisch“ und „israelfeindlich“. Sie unterschreibt eine Nullsummen-Mentalität, dass das, was gut für Israel ist, automatisch schlecht für die Palästinenser ist – und, noch schlimmer, dass nichts als gut für die Palästinenser gelten kann, solange es nicht auch schlecht für Israel ist.

Die VAE und Bahrain (und in gewissem Maß auch Marokko und der Sudan) haben die Nullsummenspiel-Mentalität aufgegeben. Niemand kann ihnen „Palästinenserfeindlichkeit“ nachsagen, obwohl die Golf-Araber der aktuellen Palästinenserführung verständlicherweise kritisch gegenüber stehen. Sie betrachten Israel auch nicht als einen Feind, sondern als Partner, der ihnen helfen kann Erfolg zu haben; nicht als offene jüdische Wunde im arabischen Nahen Osten, sondern als dauerhaften Bestandteil, der die Region verbessert und arabische Staaten erheben kann. Statt Nullsumme streben sie nach Win-win. Die Nullsummen-Mentalität, die sie über so viele Jahrzehnte beibehielten, half ihnen – oder den Palästinensern – kein Bisschen.

Die Nullsummen-Denkweise ist kindisch und kontraproduktiv. Wenn es eine dauerhafte Veränderung durch die Abraham-Vereinbarungen gibt, dann dass diese infantile Art des Denkens im Nahen Osten endlich im Abnehmen befindlich ist.

Solange die Palästinenser – einschließlich ihrer westlichen „Verteidiger“ – dieses Grundkonzept nicht begreifen, werden sie niemals irgendwo hingelangen.

Die geistesgestörte Wiederholung des Scheiterns

Bis die Palästinenser begreifen, dass der Konflikt vorbei ist und sie verloren haben, ist nichts möglich. Die Geschichte hat das zur Genüge demonstriert.

Alex Nachumson, Israel HaYom, 5. Februar 2021

Einsteins Definition für Wahnsinn ist auf den israelisch-palästinensischen Konflikt bezogen so überstrapaziert worden, dass sie banal ist. Leider macht sie das nicht weniger wahr.

Im Verlauf der letzten Wochen haben wir erlebt, wie die Administration von US-Präsident Joe Biden die Karrieren aller möglichen Offiziellen mit langer und geschichtsträchtigen Historie der Fehlschläge bei der Lösung des Konflikts wiederbelebt.

Ein Beispiel ist der neue Staatssekretär im US-Außenministerium für Israel-Palästina, Hady Amr, der von 2014 bis 2017 als stellvertretender Sondergesandter für israelisch-palästinensische Verhandlungen diente.

Lesen Sie das Letzte noch einmal. Amr war Bevollmächtigter für Verhandlungen, die es nicht gab. Mit anderen Worten: Er war nicht einmal in der Lage die grundlegenden Kriterien seiner Arbeitsplatzbeschreibung zu erfüllen.

Leider spiegelt sich die Ironie davon nicht einmal ansatzweise bei der neuen US-Administration gegenüber den Palästinensern.

„Die Aussetzung der Hilfe für das palästinensische Volk hat weder politischen Fortschritt noch sichere Zugeständnisse von der Palästinenserführung gebracht“, sagte Außenamtssprecher Ned Price gerade bei einem Pressebriefing.

Das Außenministerium attackiert damit eine Politik, die in den Augen seiner Vertreter seit vier Jahren keinen Erfolg hatte und ersetzt sie durch eine Politik, die davor fast 25 Jahre lang eine noch größere Katastrophe war.

Die Tatsache bleibt, dass die palästinensische Haltung sich seit den Oslo-Vereinbarungen nicht einen einzigen Zentimeter bewegt hat. Während israelische Führungspolitiker offen und ständig die Voraussetzung der „zwei Staaten für zwei Völker“-Lösung akzeptierten, überaus großzügige Friedensangebote machten, Territorium abgaben, anerkannten, dass alle Themen auf dem Tisch liegen und zugestimmt haben überall zu jeder Zeit zu verhandeln, hat sich die palästinensische Haltung lediglich verhärtet.

Die palästinensische Autonomiebehörde hat sogar das Angebot des ehemaligen israelischen Premierministers Ehud Olmert mit 100 Prozent Zugeständnissen in fast allen Fragen abgelehnt, weil PA-Führer Mahmud Abbas es ablehnte Klauseln zum „Ende der Ansprüche“ und „Ende des Konflikts“ zu unterschreiben, die in eine folgende Vereinbarung geschrieben würden.

Diese eine simple Tatsache sollte bei jedem nachhallen, der an der Lösung des Konflikts interessiert ist. Sie ist die einzige Sperre und Hindernis für sein Ende.

Bevor die Palästinenser nicht begreifen, dass der Konflikt vorbei ist und dass sie verloren haben, ist nichts möglich. Die Geschichte und die Fakten haben das zur Genüge demonstriert.

Zu dem fehlgeschlagenen Oslo-Paradigma des Angebots von mehr Hilfe und politischem guten Willen im Tausch für palästinensische Zugeständnisse zurückzukehren, hat einfach nie funktioniert. Es gibt absolut keine Belege für dessen Effektivität die Nadel auch nur einen Millimeter zu bewegen.

Das Gegenteil trifft zu. Zugeständnisse und Kompromiss anzubieten ist lediglich ein Anreiz für das schlechte Benehmen der Palästinenser und ihre Bockigkeit.

Wir haben das mit der tödlichen zweiten Intifada erlabt, die sofort nach dem großzügigen Angebot des damaligen israelischen Premierministers Ehud Barak im Jahr 2000 begonnen wurde. Der Zweite Libanonkrieg von 2006 wurde nicht lange angefangen, nachdem Israel mit der Abkoppelung komplett aus dem Gazastreifen abzog und Raketensalven auf Israel regneten – was zur Operation Gegossenes Blei nach der Konferenz von Annapolis 2008 führte.

An der diplomatischen Front hat sich die palästinensische Haltung nicht dahin entwickelt der von Israel zu begegnen; sie hat sich rückwärts entwickelt.

Die Palästinenser lehnen es ab die Lösung „zwei Staaten für zwei Völker“ zu unterstützen. Sie lehnen es ab Israel als nationale Heimat des jüdischen Volks anzuerkennen und reden weiter offen vom ultimativen Sieg über den jüdischen Staat. Diese Verweigerung wird in den Bereichen Politik, Diplomatie, Religion, Bildung und sogar im Unterhaltungssektor verstärkt.

Die Palästinenser reden immer noch stolz von Sumud, was „Standhaftigkeit“ bedeutet und die Wurzel dieser gewalttätigen Verweigerungshaltung ist. Diese Haltung untermauert jede Handlung, die die Palästinenserführung unternahm und die gebrochen werden muss, um den Konflikt zu beenden.

Die PA wird nicht sehen, dass diese Schritte von der Administration Biden als Gesten des guten Willens unternommen wurden, sondern eher als Bestätigung, dass ihre Strategie Erfolg hat. Sie müssen keinen Zentimeter aufgeben, um viel zu gewinnen. Das ist immer wieder nachgewiesen worden.

Erst wenn die Palästinenser begreifen, dass sie nicht nur nichts gewinnen, sondern dass sie verlieren werden, wird ihre Entschlossenheit den Kampf fortzusetzen gebrochen werden. Das sollte das Ziel sein.

Das Zuckerbrot wurde wiederholt ausprobiert und hat versagt die Palästinenser an den Verhandlungstisch zu bringen. Es ist Zeit für die Peitsche.

Eine Peitsche, die ihren Willen den Konflikt weiterzuführen bricht, ist eine, die Israel Frieden und Sicherheit und den Palästinensern eine bessere, von der Last des Konflikts befreite Zukunft bringen wird.

Die Tatsache, dass die Fehlschläge der Vergangenheit wiederholt werden, ist kein gutes Zeichen für Israels Sicherheit, auch nicht für eine helle Zukunft der Palästinenser.

Leider sind Paradigmen schwer zu brechen, selbst wenn sie den Tatsachen widersprechen.

In der ergebnisorientierten Geschäftswelt würde jemand, der für Verhandlungen verantwortlich ist und der nicht in der Lage war die beiden Seiten auch nur zusammenzubringen, sofort von seinem Posten entfernt; sein Ruf läge in Trümmern.

Amrs Ernennung ist ein Paradigma für Scheitern, das letztlich wiederholt werden wird.

Andere Ergebnisse durch genau dieselbe fehlgeschlagene Politik zu erwarten, ist Wahnsinn, aber er ist auch tödlich, weil als Ergebnis dieses Irrsinns mit Sicherheit mehr Leben verloren gehen werden.

Im israelisch-palästinensischen Konflikt herrscht trotz des Klischees Einsteins Definition leider immer noch.

Palästinensische Autonomiebehörde versucht Muslime aufzuhetzen, behauptet Israel reiße Moschee ab, DIE ES NIE GAB

Elder of Ziyon, 28. Januar 2021

Von der offiziellen PA-Nachrichtenagentur WAFA:

Der geschäftsführende Minister für Stiftungen und religiöse Angelegenheiten Husam Abu al-Rub verurteilte, dass die israelischen Besatzungskräfte am (Mittwoch-) Morgen die Umm Qisa-Moschee in der Gemeinde Badawi al-Zusadin und Gasitah des Dorfrats al-Ka’abneh und Umm al-Daraj in Masafer Yatta südlich von Hebron abrissen.

Abu al-Rub erklärte, dass der Abriss von Moscheen eindeutig den Barbarismus aufzeige, den die rassistische israelische Besatzungsmaschine gegenüber islamischen und christlichen heiligen Stätten in Palästina gezeigt hat; er fügte hinzu, dass dieses Verbrechen ein eklatanter Angriff auf Muslime und ihre Gefühle darstellt.

Abu al-Rub betonte, dass es angeischts der Angriffe und Verbrechen, die die israelische Besatzung und die Siedler-Herden begehen, keine sicheren Gotteshäuser mehr gibt; er sagte, dass dieser rassistische Angriff der Liste israelischer Verbrechen an heiligen Stätten hinzugefügt wurde.

Abu al-Rub forderte die internationalen islamischen Institutionen  wie die Organisation der Islamischen Kooperation, die Islamische Konferenz und die arabischen und islamischen Länder auf einzugreifen und daran zu arbeiten diese Angriffe einzustellen und zu beenden.

Das wird in arabischen Medien weithin berichtet.

Es gibt nur ein Problem: Es gab nie eine Moschee.

Israel riss ein illegales Gebäude in Area C ab, das sich noch im Bau befand, von dem die Palästinenser gehaupten, dass es eine Moschee werden sollte. Eine Ankündigung des Abrisses wurde vor zehn Tagen zugestellt.

Es gibt kein Foto diese „Moschee“. Die Fotos der Bereichs nach dem Abriss zeigen einen Haufen Schutt, der dem Punkt, an nicht einmal nahe dem Punkt war, an dem das Gebäude gestanden hätte.

Selbst wenn man die Gegend als besetzt betrachtet, hat Israel gemäß dem Völkerrecht die Verpflichtung das Bauplanungsrecht einzuhalten und niemandem (auch Juden nicht) zu gestatten einfach überall etwas zu bauen, wo man will.

Die Palästinenser kennen den Propagandawert zu sagen, dass Israel Schulen und Moscheen abreißt, sehr gut, also bauen sie diese Gebäude an strategischen Orten oder behaupten sie zu bauen, um Land in Area C zu beanspruchen.

Dieser Minister bekommt also Schlagzeilen, indem er fälschlich behauptet, Israel reiße Moscheen ab und er versucht sogar einen Religionskrieg anzuzetteln, indem er an die breiter muslimische Welt appelliert „einzugreifen“.