Eine Araberin über den arabisch-israelischen Konflikt

gefunden auf twitter, 6. Juli 2019

Der israelisch-arabische Konflikt gründet nicht auf echten politischen Meinungsverschiedenheiten, sondern ist tief in dem Glaubenssystem verwurzelt, das in muslimischen Ländern gelehrt wird, die antisemitisch sind.
Dieser Hass wird von einseitigen Medien verstärkt.
Als ich letzten Monat die Nachrichten sah: Warum berichteten sie nicht, dass die Terrororganisation Hamas fast 700 Raketen an nur einem Wochenende auf israelische Zivilisten schoss oder dass die Hamas Palästinenser im Gazastreifen als menschliche Schutzschilde benutzte? Warum verurteilen sie nie die Hamas dafür, dass sie Angriffe beginnt?
Stattdessen zeigen sie einzig die durch die Reaktion, in Selbstverteidgung Getöteten und schieben Israel dafür die Schuld zu.

Sara Idan, Miss Universe Irak

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Der israelisch-palästinensische Konflikt einem fünfjährigen Kind erklärt

@AgnosticNinja, twitter, 6. Juli 2019

Ich werde die Israelis/Juden hier „Schmuli“ nennen, die Palästinenser/Araber „Omar“ und die Europäer „Hadrian“. Die UNO wird hier „die Erwachsenen“ heißen.

Schmuli bringt ein hübsches, glänzendes Spielzeug aus dem Spielzeugladen mit nach Hause. Es ist sein einziges Spielzeug und er liebt es mehr als alles andere. Weil er fürchtet, dass er es eines Tages verlieren könnte, bringt er einen Aufkleber mit seinem Namen unter dem Boden an (mit Permanent-Marker aufgebracht).

Schmuli hegt und schätzt sein Spielzeug, spielt ständig damit und zeigt es stolz seinen Klassenkameraden in der Schule.

Seine Klassenkameraden Omar und Hadrian sind mächtig neidisch auf Schmuli. Sie sind beide ganz versessen auf das neue Spielzeug. Zugegeben, sowohl Omar als auch Hadrian sind aus reichen Familien und sie haben bereits jede Menge eigenes Spielzeug, aber weißt du, sie müssen einfach ALLES Spielzeug selbst haben.

Dass dieser arme, mickrige kleine Zwerg (Schmuli) überhaupt Spielzeug hat, ganz zu schweigen von einem so wunderbaren, ist nicht hinnehmbar. Sie fangen an zu denken: „Vielleicht bin ich am Ende nicht besser als alle anderen… Nein, Gott bewahre! Ich werde diesem kleinen Blödmann zeigen, mit wem er es zu tun hat!“

Hadrian überfällt Schmuli auf dem Spielplatz und stiehlt ihm sein Spielzeug. Schmuli ist natürlich bestürzt. Hadrian sieht den Aufkleber darunter, der in dicker Schrift Schmulis Namen trägt und versucht ihn abzuschrubben. Das gelingt ihm aber nicht, also klebt er seinen eigenen Aufkleber darüber (darauf steht „Palästina“).

Omar merkt dann, dass Hadrian das Spielzeug genommen hat und beschließt es sich zu holen. Omar und Hadrian fangen an um das Spielzeug zu kämpfen, das in Wirklichkeit keinem von beiden je gehört hat.

Schließlich gewinnt Omar, entfernt Hadrians Aufkleber (der ziemlich leicht abzuziehen war) und klebt dann seinen eigenen über Schmulis ursprünglichen. Hadrian versucht es zurückzuholen, ist aber dabei nicht erfolgreich.

Schmuli, der seine Kraft zurück hat, schafft es schließlich sein Spielzeug von Omar zurückzuholen. Schmuli und das Spielzeug sind endlich wieder vereint.

Omar reagiert darauf damit, dass er einen monumentalen Wutanfall bekommt und versucht seine Brüder (die anderen arabischen Länder) und die verängstigten Kinder, deren Spielzeug er ebenfalls gestohlen hat (die arabisch-muslimischen Länder) daran zu bringen den Sozialhilfeempfänger Schmuli zu erinnern, wo sein „er hingehört“.

Schmuli, der endlich gelernt hat sich zu verteidigen, besiegt am Ende Omar und all seine Brüder/Anhänger ganz alleine.

Das macht Omar noch wütender und demütigt ihn. Omar rennt daraufhin heulend zu den Erwachsenen. Die Erwachsenen mochten Schmuli ohnehin nicht sonderlich und sind eng mit den reichen Eltern von Omar und Hadrian befreundet.

Omar lügt und erzählt den Erwachsenen, Schmuli hätte ihm sein Spielzeug gestohlen, das diesem aber nie gehört habe. Omar brüllt, das Spielzeug habe immer ihm gehört und dass schmuli einfach behauptet der ursprüngliche Besitzer zu sein.

Sowohl die Erwachsenen als auch Hadrian (dieser aus purer Boshaftigkeit gegenüber Schmuli) fordern, dass Schmuli das Spielzeug an Omar zurückgibt.

Schmuli sieht dann Omars Aufkleber und zieht ihn recht leicht ab. Schmulis Name befindet sich immer noch auf dem Spielzeug – etwas unscharf durch Hadrians Versuche ihn abzuwischen, aber nicht so unscharf, dass Schmulis Name nicht klar zu sehen ist.

Omar, Hadrian und die Erwachsenen sind jetzt noch wütender auf Schmuli. Die Erwachsenen beschließen Schmuli nach Hause zu schicken und sagen ihm, er dürfe nicht wiederkommen, bis er bereit ist Omar „sein“ Spielzeug zurückzugeben. Schmuli sagt allen dreien, sie sollten sich um ihren eigenen Kram kümmern.

Ende

Von der Straße 4370 nach Bahrain: Die palästinensische Autonomiebehörde fährt immer auf der falschen Straßenseite

Varda Epstein (Judean Rose), Elder of Ziyon, 26. Juni 2019

Schon im Januar eröffnete Israel die Straße 4370, ein Stück Schnellstraße, das von Samaria nach Jerusalem führt. Diese besonderen 5 Kilometer vierspuriger Straße ist durch eine Mauer getrennt, die genau in ihrer Mitte verläuft. Die Mauer trennt PA-Bürger von israelischen Bürgern und diejenigen mit Einreise-Genehmigungen für Jerusalem, so dass diese Bevölkerungen getrennt voneinander nicht in Kontakt geraten.

Die neue Schnellstraßenstrecke lindert Verkehrsstaus, reduziert Unfälle und Todesfälle und verhindert Terror. Mit anderen Worten: die Straße 4370 rettet Leben und Zeit.

„Apartheid“-Straße

Der Aufschrei war natürlich vorhersagbar. Das Wort „Apartheid“ war zu hören und Vergleiche mit Südafrika, ohne Ende von den üblichen arabischen Schwätzern erbrochen, die die erpichten Medien stürzen sich darauf sie zu drucken. Im Gespräch mit der Times of Israel merkte Ahmad Majdalani, Mitglied des Exekutivkomitees der PLO, an: „Dies ist ein israelisches Beispiel von Apartheid und rassistischer Trennung, die es einst in Südafrika gab. Jeder Israeli, der an Demokratie glaubt, sollte sich wegen dieser neuen Straße schämen.“

Die palästinensische Autonomiebehörde gab eine offizielle Stellungnahme ab, dass die „Apartheid“-Straße „eine Herausforderung der Glaubwürdigkeit der internationalen Gemeinschaft darstellt“.

Das waren Sachen, von denen klar war, dass sie von denen gesagt werden, die Israel hassen: „rassistisch“, „Apartheid“, „Südafrika“. Die gute öffentliche Tat Verkehr zu entspannen und Menschen sicher zu machen war dazu vorherbestimmt falsch dargestellt und in ein böses Licht gesetzt zu werden. Dennoch muss gesagt werden: Wie kann diese geteilte Straße als Diskriminierung angesehen werden, wenn Araber und Juden ich eine einzelne Seite dieser geteilten Straße teilen?

Weil genau dies der Fall ist: Juden und israelische Araber und Araber mit Einreisegenehmigungen für Jerusalem sind auf der einen Seite der Mauer-Schnellstraße, PA-Araber auf der anderen. Es ist nicht so, dass Arabern die Nutzung der Straße verboten ist, es ist so, dass Araber, die von einem anderen Gremium, der PA, regiert werden, von der Nutzung der israelische Seite der Straße ausgeschlossen sind.

Und das ist der Grund, dass sie, die Araber der palästinensischen Autonomie, ihre Freiheit von Israel haben WOLLEN und die ausgesprochenen Feinde des jüdischen Volkes sind. Also haben wir ihnen ihre Freiheit: Sie müssen sich nicht mit uns mischen oder auf unseren Straßen fahren und wir sind sicher vor ihrem Hass.

Immerhin ist es nicht so, als würde ihr Hass etwas sein, das in ihren Herzen und Gemüter, ideologisch und schlafend. Ihr Hass ist aktiv und gewalttätig, der oft in Terroranschlägen seinen Ausdruck findet. Was Trennung für Israel zum einzig vernünftigen Vorgehen macht.

Da haben Sie es also: Eine Seite der Straße ist gemischt arabisch und jüdisch. Es gibt die Araber, die bereit sind mit Juden zusammenzuleben und eine Schnellstraße mit ihnen zu teilen. Die Araber, die nicht mit Juden zusammenleben wollen, die PA-Araber, sind auf der anderen Seite der Straße, jenseits der Barriere.

Das ist dasselbe Paradigma, das wir bei der „Frieden für Wohlstand“-Konferenz in Bahrain erleben. Ashraf Jabari, ein Geschäftsmann aus Hebron, freut sich an ihr teilzunehmen und sich Chancen anzusehen seinem Volk zu helfen. Selbst wenn Israelis und Israel Teil dieser Chances sind.

Ditto für Mohammed Arif Masad, der in Burqin lebt, nicht weit von Jenin. Diese Männer begreifen, dass ihr Volk leidet. Sie begreifen, dass die Juden zumindest vorläufig in Israel sind und dort bleiben, dass sie sie genauso gut Seite an Seite mit ihnen arbeiten können und nehmen die Gelegenheit wahr. So funktioniert Koexistenz, etwas, wobei man nicht immer nur auf Rosen gebettet ist.

Diese Einstellung sich mit Israel zu arrangieren und das Beste aus der Situation zu machen, unterscheidet sich von der offiziellen Haltung der palästinensischen Autonomiebehörde zur Konferenz von Bahrain. Diese Einstellung ist eine der antisemitischen Unnachgiebigkeit und Fremdenfeindlichkeit. Alles, was mit der Konferenz in Verbindung steht, einschließlich Donald Trump, wird als böse jüdisch etikettiert (gibt es irgendetwas anderes?), weil mit Israel verbunden. Palestinian Media Watch (PMW) schreibt:

Ein als der ehemalige PA-Führer Arafat verkleideter Palästinenser verbrannte ein Poster, das Trump mit roten Satanshörnern und einem Hakenkreuz auf der Stirn sowie amerikanischen und britischen Flaggen mit Hakenkreuzen und einem blauen Davidstern darüber (s. oben). Auf einem anderen Foto ist Trump mit einem roten „X“ ausgekreuzt. Trumps Friedensplan wird als „Der Deal des Teufels“ bezeichnet.

Diese offizielle PA-Haltung gegenüber Israel und den Juden zeigt, dass dem Hass eins draufgesetzt wird, eine Ablehnung Juden, Israelis und anderes als menschliche Wesen wie sich selbst zu tolerieren. Es ist nicht Israel, das sich von ihnen separieren will. Es ist die PA, die auf Trennung besteht, selbst da, wo Israel die Hand für Frieden und Wohlstand ausgestreckt hat.

Um auf die Straße 4370 zurückzukommen: Wir haben zwei Seiten einer Straße. Auf einer Seite haben wir Araber und Juden, die auf demselben Abschnitt der Schnellstraße fahren. Das sind die Araber, die die Situation akzeptiert haben und das Beste aus den Dingen machen. Israelis freuen sich mit ihnen auf derselben Straße zu koexistieren. So wie sie sich freuen mit ihnen in Bahrain zusammenzuarbeiten.

Die auf der anderen Seite der Straße lehnen es ab Juden als menschliche Wesen zu betrachten oder einfach um ihre eigenen Dinge zu kümmern. Das ist die Seite, die die südafrikanische Apartheid in Wort und Tat nachahmt: Die Seite der Straße, die der palästinensischen Autonomie gehört. Denn wenn die PA wirklich wollte, dass diese Mauer auf der Straße verschwindet, wäre es ganz einfach. Alles, was sie tun müssten, ist die Gewalt zu verwerfen, ihre Waffen niederzulegen und sich mit dem jüdischen Staat Israel zu arrangieren.

Der Beweis starrt sie von der anderen Seite der Straße an, wo Juden und Araber Seite an Seite fahren. So wie s in Bahrain ist, wo Araber und Juden in einer Konferenz zusammensitzen, darüber zu reden, wie man die Dinge für das arabische Volk verbessern kann. Wenn die PA ihren furchtbaren Zustand beenden wollte, wo Trennung aus Sicherheitsgründen notwendig ist, wäre sie auf der israelischen Seite der Straße. Derjenigen mit der gemischten jüdischen/arabischen Bevölkerung, zufrieden damit in Frieden unterwegs zu sein.

In Israel.

Wo jeder sicher ist.

Die Golan-Höhen – Geschichte, Gegenwart und Zukunft erklärt

Emanuel Miller, HonestReporting, 18. Juni 2019 (cross-posted von Medien BackSpin)

Hoch über Israels Nordfront mit Syrien und dem Libanon gelegen, kann die Bedeutung der Golanhöhen für Israel nicht übertrieben werden. Lernen Sie in diesem kleinen Führer mehr über die Gegend, ihre Geschichte und die Menschen.

Von Zeit zu Zeit kommt das Thema der Golanhöhen auf und die internationale Aufmerksamkeit konzentriert sich darauf, ob das Territorium unter israelischer Kontrolle bleiben oder an Syrien zurückgegeben werden sollte. Aber wo sind die Golanhöhen? Worin liegt ihre Bedeutung? Wer lebt dort und wessen Land ist das in Wirklichkeit?

Erst einmal die Grundlagen: Die israelische Seite der Golanhöhen deckt etwa 500 Quadratmeilen fruchtbaren Hochlandes ab, das eine beherrschende Sicht über Israel und Syrien bietet. Seit Israel im Sechstage-Krieg von 1967 die Kontrolle über das Land übernahm, ist es unregelmäßig unter internationalen Druck geraten das Land an Syrien zurückzugeben, eine Forderung, die Israel als unangemessen und unmöglich ablehnt. Aber warum?

Uralte jüdische Geschichte auf dem Golan

Jüdische Geschichte auf dem Golan geht bis in biblische Zeiten zurück; das Bestehen jüdischen Lebens in dem Bereich ist in verschiedenen Texten aufgezeichnet, darunter den Büchern Deuteronomium (5. Buch Mose) und Josua in der Bibel. Damals hieß die Region Baschan. Der Name Golan selbst stammt von der Stadt Baschan ab, die die Bibel als eine von etwa 60 befestigten Städten in der Gegend dokumentiert. Der Golan galt als „Flüchtlingsstadt“, ein Ort, wohin Mordverdächtige fliehen konnten um Vergeltung zu entgehen.

Obwohl das jüdische Volk mehrmals aus dem Land Israel ins Exil getrieben wurde, kehrten jüdische Exilanten aus Assyrien, Babylon und der Region in zahlreichen Zeiträumen in die Rgion zurück, wobei sie sogar der großen römischen Armee die Stirn boten. Die Gegend sprudelt vor historischen Artefakten, die jüdisches Gemeindleben im Land bezeugen, ebenso von den wiederholten Machtübernahmen, bei denen die Region mehrfach erobert, zurückerobert und wieder erobert wurde. Eine besonders schockierende Episode in der Stadt Gamla auf der Klippe ähnelte stark einem berühmten finalen Akt jüdischen Widerstands in Masada, wo die belagerte jüdische Gemeinschaft lieber Massenselbstmord verübte als sich zu ergeben. Als die Festungsanlagen von Gamla 67 n.Chr. durchbrochen wurden, soll die gesamte jüdische Gemeinschaft tot gewesen sein; etwa die Hälfte von ihnen getötet von den Römern, die andere sprang von dem steilen Hang in den sicheren Tod.

Selbst nach dem Ende jüdischer Autonomie ging jüdisches Leben auf dem Golan weiter. Die Überbleibsel von mehr als 30 antiken Synagogen sind entdeckt worden, rituelle Bäder wurden gefunden und schöne Mosaike mit jüdischen Symbolen wurden gefunden, die alle anhaltende jüdische Präsenz aufzeigen. Erst im 7. Jahrhundert wurden die jüdischen Gemeinden auf dem Golan ausgelöscht, als islamische Invasoren das Land von den Assyrern für das aufkeimende Kalifat Raschidun erobrten. Erst Jahrhunderte später waren Juden in der Lage in das Land zurückzukehren.

Der Golan vom Mittelalter bis zur Moderne

Verschiedene Völker haben im Lauf der Zeit auf dem Golan gewohnt; wiederholt kamen Invasoren, von den Mongolen über Perser, Römer bis zu Arabern, von denen einige von so weit her wie dem Jemen waren. Die Drusen, eine religiös-politische Sekte, die aus dem Islam hervorging, siedelten im 15. und 16. Jahrhundert in der Gegend und kontrollierten die Region etwa 350 Jahre lang, bevor sie von den Ägpytern und dann kurz darauf von den Osmanen erobert wurde.

Die Bevölkerung des Golan schrumpfte im Lauf der Jahrhundert infolge der ständigen Kriege, was dazu führte, dass die Region bis Mitte des 19. Jahrhunderts fast komplett verlassen war; ein Reiseführer beschrieb, dass nur 11 von 127 uralten Städten und Dörfern in der Gegend bevölkert waren.

Unter osmanischer Kontrolle versuchten Juden in die Gegend zurückzukehren; dazu kauften Juden aus Safed und Tiberias eine Reihe Grundstücke von Beduinen, ebenso Baron Edmund de Rotschild. Farmen und Gehöfte wurden errichtet, obwohl diese nicht lange blieben, weil die Osmanen das Land beschlagnahmten. Als das osmanische Reich 1917 zerfiel, wurde das Gebiet unter den Imperien der Briten und Franzosen aufgeteilt; Palästina fiel unter britische Kontrolle.

Drei Jahre später zwangen arabische Krawalle die jüdischen Gemeinden auf dem Golan zur Flucht und drei Jahre darauf, 1923, trafen Großbritannien und Frankreich eine Vereinbarung, durch die der Golan an französisches Territorium im heutigen Syrien übergeben wurde; die Briten erhielten dafür Mossul. Die letzten verbliebenen Juden wurden 1947 vor Israels Unabhängigkeit durch Syrien vertrieben, das den Vorteil des Geländes nutzte, um jüdische Gemeinden und Städte südlich des Bergzugs zu beschießen. Das Land blieb bis 1967 weitgehend judenfrei.

Die Gründung Israels

Während des arabisch-israelischen Krieges von 1948 wurde der entstehende jüdische Staat von örtlichen palästinensischen Milizen zusammen mit ägyptischen, jordanischen, libanesischen, irakischen und syrischen Streitkräften angegriffen. Obwohl es umzingelt war und damals rund 1% seiner Bevölkerung verlor, obsiegte Israel und seine Landmasse dehnte sich aus; der jüdische Staat hatte am Ende die Kontrolle über ein Drittel mehr Land als ihm zugewiesen worden war, hätte die arabische Führung den beim UNO-Teilungsplan von 1947 nicht abgelehnt.

Nach dem Krieg versuchte Israel Grenzen zu seinen arabischen Nachbarn zu etablieren, aber weil die arabischen Staaten es ablehnten Israels Rechtmäßigkeit anzuerkennen, brauchte man eine Alternative. Im ersten Halbjahr 1949 wurden in rascher Folge Waffenstillstandsvereinbarungen zwischen Israel und Ägypten, Libanon und Jordanien unterzeichnet. Eine weitere Vereinbarung wurde am 20. Juli des Jahres zwischen Israel und Syrien unterschrieben.

Mit den Vereinbarungen wurden die Demarkationslinien des Waffenstillstands vereinbart. Weil die Araber darauf bestanden, enthielten die Vereinbarungen jeodch eine Erklärung, die klarstellte, dass die Linien keine rechtlich bindenden Grenzen darstellen sollten. Artikel V des Allgemeinen Waffenstillstandsabkommens zwischen Israel und Syrien (20. Juli 1949) beginnt:

Es wird betont, dass die folgenden Arrangements für die Demarkationslinie des Waffenstillstands zwischen den israelischen und syrischen bewaffneten Kräften und für die entmilitarisierte Zone nicht so interpretiert werden dürfen, dass sie ein Beziehung welcher Art auch immer zu letzten territorialen Arrangements haben, die die beiden Parteien dieser Vereinbarung betreffen.

Leider führte die Unterzeichnung dieser Vereinbarung, das Ziehen der Waffenstillstandslinie zwischen Israel und Syrien nicht zu echtem Frieden zwischen beiden. Im Verlauf der folgenden Jahre brachen unregelmäßig Feindseligkeiten aus, bei denen beide Seiten in das Territorium der anderen einbrachen, wobei Syrien israelische Bauern angriff und der syrische Premierminister Salah Bitar 1963 bombastisch erklärte, dass die arabischen Staaten „einen unnachgiebigen Feldzug führen, um zu verhindern, dass Israel seinen Traum verwirklicht“ die Wüste mit Wasser aus dem Jordan erblühen zu lassen. Von 1950 bis 1967 traf syrisches Feuer etwa 370 Israelis, wobei 121 getötet wurden. Alleine 1955 gab es an 52 Tagen Feuerwechsel.

Die ersten drei Monat des Jahres 1967 erlebten in Israel mehr als 270 Grenz-„Vorfälle“. Die Mehrheit davon ging von Syrien aus und verursachte in Israel zunehmend Sorge. Die Dinge spitzten sich im April 1967 zu, als israelische Traktoren durch syrisches Maschinengewehrfeuer und Luftabwehrfeuer beschossen wurden, was eine Konfrontation von mehr als 130 Flugzeugen zwischen den Luftwaffen Israels und Syriens auslöste. Mit den zunehmenden Feindseligkeiten an mehreren Fronten überraschte es nicht, dass der Sechstage-Krieg kaum zwei Monate später ausbrach.

Der Sechstage-Krieg und seine Nachwirkungen

Im Juni 1967 gingen Jahre der Provokationen zu Ende, als Israel während des Sechstage-Krieges die Golanhöhen eroberte. Nachdem der ägyptische Präsident Gamal Abdel Nasser Ende Mai von seiner Armee die Straße von Tiran schließen ließ – diese Provokation wird als Kriegsakt betrachtet – hielt Israel intensive diplomatische Treffen mit westlichen Führungspolitikern ab, bevor es erkannte, dass es auf eigene Faust handeln musste.

In den frühen Morgenstunden des 5. Juni startete die israelische Luftwaffe einen massiven Angriff auf ägyptische Flugfelder. Trotz des entscheidenden Schlages bestritt Ägypten die Niederlage und folglich traten Syrien und Jordanien in dem Glauben in den Krieg ein, Israel befinde sich in der Defensive.

Nach ein paar chaotischen Versuchen Israel anzugreifen wurden die syrischen Streitkräfte zurückgeschlagen und zum Rückzug gezwungen.

Am 7. und 8. Juni diskutierte die israelische Führung darüber, ob auch die Golanhöhen angegriffen werden sollten. Syrien hatte vor dem Krieg Überfälle unterstützt, die geholfen hatten die Spannungen zu erhöhen und es hatte Israel regelmäßig von den Höhen aus beschossen, also wollten einige israelische Führungskräfte, dass Syrien bestraft wird. Die miliärische Meinung lautete, dass der Angriff extrem verlustreich sein würde, da er einen harten Kampf gegen einen höher liegenden, stark befestigten Feind beinhalten würde. Trotz der Risiken griff Israel am 9. Juni an und gewann schnell die Kontrolle über den Großteil der Golanhöhen. Am folgenden Tag stimmte Israel einem Waffenstillstand mit Syrien zu und eine Waffenstillstandslinie wurde festgelegt, die als Violette Linie bekannt ist.

Der Krieg führte dazu, dass viele tausend Syrer vom Golan flohen, wobei Schätzungen nahe legen, dass irgendwo zwischen 80.000 und 131.000 aus ihren Häusern getrieben wurden oder flohen und nur ungefähr 7.000 blieben.

Innerhalb von Tagen nach Kriegsende, am 19. Juni 1967, schlug die israelische Regierung die Rückgabe der Sinai-Halbinsel an Ägypten und der Golanhöhen an Syrien vor, wenn es dafür eine dauerhafte Lösung und eine Entmilitarisierung der zurückgegebenen Territorien gäbe. Innerhalb von Monaten zogen Israelis auf den Golan. Bis 1970 gab es bereits zwölf neue Gemeinden.

Der Yom-Kippur-Krieg

Syrien versuchte sechs Jahre später, 1973, die Golanhöhen zurückzugewinnen. Der Verlust der Golanhöhen 1967 traf Syrien zutiefst und veranlasste es in Koordination mit Ägypten am heiligsten Datum des jüdischen Kalenders, Yom Kippur, einen Überraschungsangriff auf Israel zu starten.

Nachdem es anfangs große Teile des Territoriums verlor, erholte sich Israel schließlich und drängte die Syrer zurück. Zum großen Teil dank starker amerikanischer Unterstützung führte der israelische Gegenangriff dazu, dass israelische Trupppen bis auf 50km an Damaskus heranrückten. Israel zog sich zurück, unterschrieb aber im folgnden Jahr eine Waffenstillstandsvereinbarung, die fast den gesamten Golan unter israelischer Kontrolle beließ.

Gemäß der Vereinbarung wurde eine Pufferzone, die auf ungefähr 5% des umstrittenen Landes hinauslief, an Syrien übergeben und in eine entmilitarisierte Zone eingegliedert, die von der United Nations Disengagement Observer Force (UNDOF – UNO-Entflechtungs-Beobachterkräfte) verwaltet wurde, die entlang einer Waffenstillstandslinie in einem Gebiet von rund 80km Länge und zwischen 0,5 und10km Briete die Grenze entlang verlief. Dieses Gebiet wurde als Area of Separation (AOF – Trenngebiet) gekennzeichnet, das weder syrische noch israelische Truppen betreten durften. Rund eintausend UNDOF-Soldaten sind in der Region stationiert.

Obwohl sie keinerlei Territorium gewonnen hatten, betrachteten die Syrer und die Ägypter sich als moralische Sieger über Israel, nachdem sie ihren Feind überrascht hatten.

Ein weiteres Vermächtnis des Kriegs ist die Bedrohung durch Landminen. Auf dem syrisch kontrollierten Golan wie auf den Golanhöhen ist eine unbekannte Zahl an Landminen, die in die Hunderttausende geschätzt werden, vom syrischen Militär hinterlassen worden. Durch zahlreiche als No-go-Zonen markiert Felder ist das Wachstum einiger israelischer Dörfer eingeschränkt. Mehr als 200 Landminen sind seit Kriegsende auf dem syrischen Golan explodiert und viele weitere Menschen wurden auch auf der israelischen Seite verletzt und getötet.

Annexion und israleische Zivilherrschaft

Am 14. Dezember 1981 beschloss Israel das Gesetz Golanhöhen, mit dem es israelisches „Gesetz, Rechtssystem und Verwaltung“ auf die Golanhöhen ausweitete. Obwohl das Gesetz das Territorium praktisch nach Israel annektierte, erklärt es keine formelle Annexion. Jahrzehnte lang wurden die Golanhöhen international von keinem anderen souveränen Staat anerkannt und vom Sicherheitsrat der Vereinten Nationen in Resolution 497 für „null und nichtig und ohne international rechtliche Auswirkungen“ erklärt.

Resolution 497 des UNO-Sicherheitsrats forderte, dass Israel seine Entscheidung annulliert. Israel seinerseits bleibt dabei, dass es die Gegend behält, da der Text von Resolution 242 „sichere und anerkannte Grenzen ohne Bedrohungen und Gewalttaten“ fordert. Die internationale Gemeinschaft lehnt allerdings israelische Ansprüche auf das Territorium ab und betrachtet es als souveränes syrisches Territorium. Manche verweisen jedoch auf den fünften Artikel der Allgemeinen Waffenstillstandsvereinbarung (20. Juli 1949), der klar machte, dass die alten Grenzen niemals Grenzen waren, sondern lediglich Waffenstillstandslinien.

Im März 2019 brachen die Vereinigten Staaten hingegen mit der gesamten internationalen Gemeinschaft, nachdem Präsident Trump ankündigte die USA würden Israels Souveränität über die Region anerkennen.

Gegenwärtige Einwohner der Golanhöhen

Heute leben rund 50.000 Menschen auf dem Golan, davon etwa 27.000 jüdische Einwohner und 24.000 Araber, die die Region ihr Zuhause nennen. Die Juden leben in 33 Gemeinden, die weit überwiegende Mehrheit von ihnen sind Kibbuzim und andere Gemeinschaftsdörfer sowie die Stadt Katzrin. Zu den auf dem Golan lebenden Arabern gehören rund 23.000 Drusen, die in vier Dörfern nahe der syrischen Grenze leben.

Israel hat beträchtliche Summen in die Installation und Verbesserung der Infrastruktur und Dienste zum Nutzn der arabischen und jüdischen Bevölkerung investiert, in starkem Gegensatz zu der 19-jährigen Periode bis 1967, als fortlaufende syrische Regierungen es verfehlten in lokale Infrastruktur und Dienste zu investieren. Unter israelischer Herrschaft wurden Strom- und Wassersysteme sowie landwirtschaftliche Verbesserungen, Berufsausbildung und Krankenstationen eingerichtet.

Die Drusen sind eine Arabisch sprechende, esotherische, ethno-religiöse Gruppe mit engen Verbindungen zum Islam, obwohl sie allgemein nicht als muslimisch betrachtet werden. Als im gesamten Nahen Osten verstreute religiöse Minderheit haben die Drusen regelmäßig Verfolgung erfahren, außer im Libanon und in Israel, wo drusische Richter, Parlamentarier, Diplomaten und Ärzte höchste Ränge der Gesellschaft einnehmen können.

Die meisten drusischen Einwohner der Golanhöhen betrachten sich als Syrer. Rund 90% lehnen die Option ab die israelische Staatsbürgerschaft anzunehmen, haben stattdessen dauerhaften israelischen Einwohnerstatus. Statt eines israelischen Reisepasses haben viele Drusen für Auslandsreisen ein von Israel ausgegebenes Passagedokument, auf dem das Feld für die Staatsbürgerschaft leer gelassen ist.

Die Entscheidung der Mehrheit der Drusen die israelische Staatsbürgerschaft auszuschlagen und sich als Syrer zu betrachten, hat vielfältige Aspekte. Da die Drusen der Golanhöhen syrische Untertanen sind, ist ihre Beziehung zu Syrien unbestreitbar echt und viele betrachten sich aufrichtig als Syrer. Für andere entstammt die Abneigung die israelische Staatsbürgerschaft abzulehnen und sich weiterhin als Syrer zu bezeichnen einer pragmatischen Entscheidung gemäß dem Verständnis, dass Syrer, die sich als Iraelis bezeichnen, sollte er jemals wieder unter syrische Kontrolle kommen, als Verräter betrachtet und möglicherweise schwer bestraft würden. Da Israel bereit ist den drusischen Widerwillen öffentlich die israelische Souveränität zu übersehen, während Syrien eine weniger verständnisvolle Haltung an den Tag legt, ist der Ausgang für viele eine ausgemachte Sache.

Trotz des Übergewichts der Nicht-Staatsbürgerschaft hat es in den letzten Jahren Gerede darüber gegeben, dass Drusen mehr politische Beteiligung in Israel anstreben. Seit 1981 sind vier drusische Dörfer des Golan durch Repräsentanten vertreten worden, aber ein Verständnis, dass das Territorium in absehbarer Zukunft nicht an Syrien zurückgegeben wird, zusammen mit den Erwartungen der jüngeren Generationen mehr wirtschaftliche Möglichkeiten zu suchen, hat manche dazu gebracht mehr Zusammenarbeit innerhalb des politischen Systems Israels zu suchen. Das ebnete den Weg für die ersten israelischen Kommunalwahlen in den Dörfern im Oktober 2018, obwohl die Wahlbeteiligung merklich niedriger war als im Rest des Landes.

Der syrische Bürgerkrieg und die Golanhöhen

Mit Ausbruch des syrische Bürgerkriegs im März 2011, als Proteste außer Kontrolle gerieten und militärische Elemente zur Opposition überliefen, verlor der syrische Führer Baschar al-Assad die Kontrolle über große Teile des Landes. Im Verlauf der folgenden acht Jahre kämpfte Assat mit Hilfe iranischer und russischer Streitkräfte um die Wiedergewinnung der Vorherrschaft über das Land.

Während dieses Zeitraums versorgte Israel hunderte Syrer mit Hilfe, gründete medizinische Zentren jenseits der Grenze und lieferte Treibstoff, Stromgeneratoren, Wasser, Lebensmittel und Kleidung. Viele der Empfänger der Hilfe waren zwar anscheinend Zivilisten, aber eine unbekannte Anzahl waren Rebellen, die gegen das syrische Regime kämpfen.

Dieses Handeln provozierte die Drusen gelegentlich, die syrische Rebellen als ihre Feinde betrachteten. Die Drusen beschuldigten Rebellen Gräueltaten an ihrer Gemeinschaft in Syrien zu begehen und riefen Israel auf, es solle die Behandlung der verletzten Kämpfer einstellen. Bei einer Reihe von Gelegenheiten lief diese Antipathie in tatsächliche Gewalt über, wobei erboste Demonstranten israelische Militärkrankenwagen angriffen, bei denen in einem Fall ein syrischer Insasse getötet und ein weiterer kritisch verletzt wurde.

Als Ergebnis von Assads Verlust der territorialen Integrität kamen Bereiche innerhalb der Patrouillenzone der UNDOF oder direkt angrenzend unter die Kontrolle der Rebellen. Durch ihre Nähe zu den Kämpfen wurde die Lage der UNDOF zunehmend unsicher und mit der Zeit wurden die UNO-Kräfte zum Ziel von Gewalt. Folglich hörten die Inspektionskontrollen in der Zone des Beschränkungsbereichs auf und – ausgelöst durch die Entführung von rund 45 UNDOF-Soldaten aus Fidschi durch eine an Al-Qaida angegliederte Gruppe (die Soldaten wurden später freigelassen) und anderer Übergriffe – verließ die Truppe die meisten ihrer Positionen und zog sich auf israelisches Territorium zurück. Über einen Zeitraum von fünf Jahren beobachteten die UNDOF-Kräfte die Ereignisse in Syrien aus der Sicherheit des von Israel kontrollierten Landes. Während der Bürgerkrieg in Syrien sich dem Ende zuneigt, sind UNDOF-Soldaten auf die syrische Seite der Linie zurückgekehrt.

Da Feindseligkeiten unregelmäßig über die Grenze schwappen, die israelische Luftwaffe regelmäßig Terrorgruppen auf der syrischen Seite angreift und die israelische Seite regelmäßig unter Feuer gerät, werden die Golanhöhen in der vorhersehbaren Zukunft unter israelischer Kontrolle bleiben.

Die PLO hatte nie eine dauerhafte Zweistaatenlösung im Sinn

Elder of Ziyon, 14. April 2019

Vater Manuel Musallam ist ein prominenter palästinensisch-arabischer Priester und ehemaliger Abteilungsleiter für Christen im PLO-Außenbüro. Er ist seit Jahrzehnten Fatah-Aktivist.

In einem vor kurzem geführten Interview in Palestine Today sagte er ausdrücklich, dass die palästinensischen Ambition darin besteht Israel zu erobern.

„Der Große Marsch der Rückkehr und seine Fortsetzung spiegeln den Zustand des Zusammenstoßes zwischen dem palästinensischen Widerstand und den israelischen Besatzungskräften und die Alarmglocke in Israel berührt weiter die Tatsache, dass der Palästinenser seinen Boden, sein Land und seine Dörfer nicht vergisst und nicht vergessen wird. Jerusalem ist die Hauptstadt des Gazastreifens, Jerusalem ist Gaza, Gaza ist das palästinensische Recht, Gaza ist Haifa, Safed, Akko, Umm al-Raschrasch (Eilat), Nablus, Galiläa und all des Landes Palästina.“

Bezeichnenderweise sprach er 1993 auf einer Kundgebung in Jenin, die die Palästinenser für den Oslo-Prozess an Bord holen sollte und die nur Tage zuvor begonnen hatte. Der Sprecher vor ihm repräsentierte die Jugendorganisation der Fatah, „gab eine kurze, leidenschaftliche Verteidigung der Prinzipienerklärung; er argumentierte, dass einen Fuß in Gaza und Jericho zu gewinnen einen ersten Schritt zu einer letztlichen Rückgewinnung des ganzen Mandats Palästina und die Rückkehr aller Flüchtlinge sein würde.“ Musallams Rede wurde noch enthusiastischer begegnet und er endete mit einer Verfälschung der Psalmen: „Vergäße ich dein, o palästinensisches Jerusalem, möge meine rechte Hand verdorren.“ Er verweist heute regelmäßig auf dcen Beginn der „Besatzung“ 1948, nicht 1967.

Das war fünf Tage, bevor Arafat dasselbe im jordanischen Fernsehen sagte:

Vergesst nicht, dass unserer palästinensischer Nationalrat die Entscheidung 1974 anerkannte. Er forderte die Gründung eine nationalen Behörde zu jeglichem Teil des palästinensischen Landes, das befreit wird oder von dem die Israelis abziehen. Das ist die Frucht eures Kampfes, eurer Opfer und eures Jihad… Dies ist der Moment der Rückkehr, der Moment auf dem ersten befreiten palästinensischen Land Fuß zu fassen… Lang lebe Palästina, befreit und arabisch.

Jeder in Yassir Arafats Fatah wusste von Anfang an, dass Oslo ein trojanisches Pferd war, um ganz Israel zu erobern.

Und trotzdem betrachten die westlichen Medien und Experten und Politiker Oslo immer noch als die Lösung, statt als erste Phase der angestrebten Vernichtung Israels.

Wie Rabbi Goren im Alleingang Hebron eroberte

Eliana Rudee, Breaking Israel News, 3. Juni 2019

Da kamen alle Ältesten Israels zum König nach Chebron, und in Chebron schloss König David mit ihnen einen Bund vor dem HERRN, und sie salbten David zum König über Israel
(2. Samuel 5,3 – Zürcher Bibel)

Der Oberrabbiner des Militärs Schlomo Goren 1967 an der Westmauer kurz nach der Befreiung Jerusalems (Foto: Wiki Commons)

Während der Feiertag „Jerusalemtag“ am Sontag, 2. Juni mit viel Tamam begangen wurde, ist der heutige Tag [3. Juni – heplev] der 52. Jahrestag des „Hebron-Tages“, an dem die IDF die zweitheiligste Stadt mit einer packenden militärischen Eroberung befreite.

Die Geschichte hinter der Befreiung Hebrons im Sechstagekrieg ist nichts weniger als ein Wunder, denn ein einzelner israelischer Soldat, auch noch Rabbiner, eroberte die gesamte Stadt Hebron ohne einen einzigen Schuss abzugeben.

Am 8. Juni 1967 fuhr der Oberrabbiner (und General) der Israelischen Verteidigungskräfte, Rabbi Schlomo Goren, in die Stadt. Infolge eines Missverständnisses betrat er die Stadt vor den Streitkräften. Er war in dem Moment der einzige Jude in der Stadt. Ihn begrüßte die Ansicht weißer Laken, die überall in der Stadt von Dächern und aus Fenstern hingen. Er begriff, dass die Araber Hebrons von 1967 kapitulierten, Angst vor jüdischer Vergeltung hatten (Jahrzehnte zuvor hatten arabische Einwohner Hebrons 67 Juden massakriert).

Nach der jordanischen Kapitulation betraten Rabbi Goren und eine kleine Gruppe Soldaten das Machpela-Grab, um das Schofar zu blasen und aus der Thora zu lesen, so wie sie es 24 Stunden zuvor machten, als sie an der Befreiung der Westmauer in Jerusalem teilnahmen.

Nach Angaben des Hebron Fund „war das das erste Mal in 700 Jahren, dass es Juden, Christen und Nichtmuslimen erlaubt wurde die Höhle der Patriarchen und Matriarchen frei zu betreten und dort zu beten“, da der Zugang zu dem uralteb Gebäude von den Mameluken eingeschränkt worden war, die Jahrhunderte zuvor aus Ägypten eingedrungen waren und allen Juden, Christen und Nichtmuslimen verboten näher als auf der siebten Stufe zu beten.

Bis 1967 kontrollierten Muslime das Gebäude und ließen Juden ihre heilige Stätte nicht betreten – sie durften nur außerhalb der Machpela beten und sich nicht weiter als auf der berüchtigten „siebten Stufe“ der zum Grab führenden Treppe nähern. Diejenigen, die versuchten weiter als bis zur siebten Stufe zu gehen, wurden von den dort stationierten arabischen Wachen geschlagen.

Endlich waren Juden in ihr kostbares Hebron und zum Grab Machpela zurückgekehrt. Juden und Israelis betrachten den Tag als Beweis der Hand Gottes im Land. Nach Angaben von Rabbi Goren befahl ihm Verteidigungsminister Mosche Dayan, nachdem Goren eine israelische Flagge vor das Grab hängte und eine Sefer Torah hineinbrachte, die Flagge abzuhängen und die Sefer Torah zu entfernen, seine Schuhe auszuziehen, bevor er hineingeht, da der Ort eine Moschee gewesen war. Rabbi Goren lehnte das ab, also schickte Dayan einen Offizier nach Hebron , um die Objekte zu entfernen. Nachdem dieser Offizier auf dem Weg von Jerusalem bei einem Verkehrsunfall getötet wurde, nahm Dayan seine Anweisung die Schuhe im Grab auszuziehen zurück.

Heute besuchen jedes Jahr 700.000 Touristen Hebron, um einen Blick in die Vergangenheit zu werfen und selbst die Erneuerung der jüdischen Gemeinschaften in der Gegen zu sehen. Das ganze Jahr über sind Rundgänge durch das antike Hebron möglich; zu den beliebten stellen gehören Museen, Synagogen, archäologische Stätten und natürlich das Patriarchengrab.

Nach Angaben von Yischai Fleischer, dem internationalen Sprecher der jüdischen Gemeinschaft in Hebron, „ist Jerusalem theologisch – dort, wo Gott ist – und Hebron genealogisch – wo di eGründer unserer Nation Gott folgten und zum ersten Gemeinwesen im Land wurde. Auf gewisse Weise ist Hebron der Vorfahr Jerusalems und heute sind wir wieder dort.“

Fleischer sagte gegenüber Breaking Israel News: „So wie wir nach Jerusalem zurückkehrten, um dort zu leben, sind wir nach Hebron zurückgekehrt, wo wir eine Menge getan haben, umd das jüdische Leben zu normalisieren. Während Jerusalem für uns als unsere uralte Hauptstadt und Standort des Tempels wichtig ist, ist Hebron Davids erste Hauptstadt und der Sitz der Vorväter und –mütter.“

Fleischer gibt an, dass jemand, der Hebron besucht, wird etwas über „jüdische Kontinuität und Verbindung zum Volk, das alles begann“ lernen und fügt hinzu: „Das ist das wahre Geschenk Hebrons.“

Jedes Jahr besuchen rund 700.0000 Menschen Hebron, das etwa eine Autorstunde südlich von Jerusalem liegt.

Touristen wie Örtliche, die sich für Sightseeing und die Teilnahme an Gebetsdiensten mit erfahrenen und lokalen Führern interessiert sind, können eine Tour mit dem Hebron Fund buchen. Jede Woche fahren besondere Reisebusse von Jerusalem aus ab.

Zu Ehren des „Hebron-Tages“ feierte die jüdische Gemeinschaft von Hebron am Abend des 2. Juni und gedachte des 52. Jahrestages der Befreiung Hebrons. Die jüdische Gemeinschaft von Hebron feierte Yom Hebron mit Paraden, Hüpfburgen für Kinder, Essen und Spielen.

Die Affenfalle und die arabische Welt

Dry Bones, 21. Mai 2019

Die arabische Welt will den Apfel des Antisemitismus einfach nicht loslassen, also können sie ihre Hand nicht aus der Falle ziehen. Würden sie einfach den Apfel fallen lassen, könnten sie ganz leicht ihre Hand aus der Falle ziehen und frei sein.
Aber offensichtlich können sie, wie der Affe, nicht dazu aufraffen loszulassen.