Nein, der palästinensische „bewaffnete Kampf“ wird nicht vom Völkerrecht gestützt.

Daled Amos, Elder of Ziyon, 21. August 2018

Nach Angaben der Hamas ist Terrorismus nicht nur ein Mittel – er ist ein Recht.

Saleh Armouti, ein Abgehordneter in Jordaniens Repräsentantenhaus, ging einen Schritt weiter; er b behauptete, dass die UNO bewaffneten Widerstand allgemein unterstützt – und insbesondere Terroranschläge.

Es war das legitime Recht der befreiten Gefangenen Ahlam Tamimi, dem Besatzer Widerstand zu leisten, da das Recht der Vereinten Nationen das Recht auf Selbstbestimmung festlegt, wie die internationale Legitimierung als Recht auf Widerstand gegen die Besatzung urteilt.

Tamimi ist das Hirn hinter dem Sbarro-Massaker, bei dem 15 Zivilisten (darunter 7 Kinder und eine Schwangere) ermordet und 130 verwundet wurden.

Ist es tatsächlich möglich, dass die Vereinten Nationen, die Agent für den Weltfrieden sein sollen, wirklich das Recht anerkennt Leute in die Luft zu jagen?

1974 verabschiedete die UNO-Vollversammlung eine Resolution, die

  1. Bestätigt einmal mehr die Legitimität des Befreiungskampfes von Völkern von kolonialer und ausländischer Vorherrschaft, mit allen verfügbaren Mitteln, einschließlich des bewaffneten Kampfes, wie von der internationalen Legitimität als Widerstandsrecht gegen Besatzung entschieden wurde.
  2. Verurteilt aus Strengste alle Regierungen, die das Recht auf Selbstbestimmung und Unabhängigkeit von Völkern unter kolonialer und fremder Vorherrschaft und fremder Unterjochung nicht anerkennen, insbesondere die Völker Afrikas und das palästinensische Volk.

Der Ausdruck „bewaffneter Kampf“ wird in der palästinensischen Nationalcharta von 1968, von der zweckdienlicherweise eine Kopie auf der Internetseite der UNO steht.

Die UNO-Vollversammlung ging 1978 noch weiter. „Bewaffneter Kampf“ war nicht nur eine Option unter anderen, sondern sie war eine bestimmte Option, die genutzt werden kann. 1978 wurde auch das Wort „Besatzung“ verwendet – ein Wort, das in der Resolution von 1974 nicht verwendet wurde.

Und als sei das Ziel der Palästinenser in diesem Kampf nicht klar, ließ Israel 1980 eine Kopie des „politischen Programms“ der Fatah zirkulieren, das die Begriffe „bewaffneter Kampf“ und „bewaffnete Revolution“ verwendet – mit der ausdrücklichen, dreimaligen Erwähnung des Ziels der „Liquidierung des zionistischen Gebildes“.

Die Ambivalenz der UNO bei der ganzen Idee des „bewaffneten Kampfs“ wird in einer Pressemeldung der UNO im Jahr 2005 deutlich; darin wurde die Schwierigkeit vermerkt, die sie damit hat, was als Terrorismus qualifiziert und was davon ausgenommen wird. Zu den Unstimmigkeiten gehörte, „ob die Ausnahmen auch bewaffnete Widerstandsgruppen abdecken sollten, die am Kampf gegen koloniale Herrschaft und ausländische Besatzung beteiligt sind“.

Letztes Jahr schrieb ich darüber, dass nicht nur die Übernahme des „bewaffneten Kampfs“ im Gegensatz zur UNO-Charta steht, sonder dass die Idee, dass Juden – die im Land indigen sind und der mehr als ein Jahrtausend dauernden arabischen Kolonisierung vorausgingen – Kolonialisten und fremd seien, absurd ist.

Doch es gibt einen weiteren Gesichtspunkt.

Es ist beliebt auf die Verpflichtungen einer Besatzungsmacht hinzuweisen.

Was ist aber mit den  Leuten, von denen behauptet wird, sie seien besetzt?

In seinem Buch The International Law of Belligerent Occupation (Das internationale Recht kriegerischer Besatzung) schreibt Yoram Dinstein (Hervorhebung hinzugefügt):

Es gibt eine weit verbreitete Überzeugung, dass die Zivilbevölkerung in einem besetzten Gebiet das Recht auf gewalttätigen Widerstand gegen die Besatzungsmacht hat. Das ist eine Fehlvorstellung, die ausgeräumt werden muss. In Wirklichkeit gestattet das Gesetz für internationale bewaffnete Konflikte Zivilisten „weder gewaltsamen Widerstand gegen Besatzung des eigenen Territoriums durch den Feind, noch den Versuch dieses Territorium mit Gewaltmitteln zu befreien“. Das betonte ein Sondergericht der Niederlande im Christiansen-Verfahren 1948:

Die Zivilbevölkerung muss wissen, dass, wenn sie sich als des Begehens von Widerstandsaktionen berechtigt betrachtet, im Allgemeinen innerhalb des vom Völkerrecht gesetzten Grenzen ungestraft Gegenmaßnahmen getroffen gegen sie werden können.

Dinstein hat das nicht erfunden.

Der schrägt gestellte Text oben bezieht sich auf „How Does Law Protect in War?“, Band 1: Outline of International Humanitarian Law, veröffentlicht vom Internationalen Roten Kreuz:

Aus Sicht des Humanitären Völkerrechts verdienen und benötigen Zivilisten in besetzten Gebieten besondere und ausführlich festgelegte Regeln, die sie schützen. Auf ihrem eigenen Territorium lebend kommen sie unabhängig von ihrem Willen  in Kontakt mit dem Feind, nur weil es einen bewaffneten Konflikt gibt, bei dem der Feind die territoriale Kontrolle über den Ort gewinnt, an dem sie leben. Die Zivilisten haben gegenüber der Besatzungsmacht keine Verpflichtungen außer denen, die ihrem zivilen Status zueigen sind, d.h. nicht an Feindseligkeiten teilzunehmen. Wegen diese Verpflichtung erlaubt ihnen das Humanitäre Völkerrecht weder dem Feind gewalttätig Widerstand auf ihrem Territorium zu leisten noch zu versuchen dieses Territorium mit Gewaltmitteln zu befreien. (Teil 1, Kapitel 8:IV)

Die Regeln, die für eine Besatzungsmacht gelten, erscheinen widersprüchlich, außer man bezieht mit ein, dass Völkerrecht die langfristige Sichtweise einnimmt, nämlich eine potenzielle Rückkehr zum Status quo nicht zu gefährden:

Das legitime Interesse [der Besatzungsmacht] besteht darin das Territorium für die Dauer der Besatzung zu kontrollieren, d.h. das Territorium wird vom früheren Souverän befreit oder in einem Friedensvertrag an die Souveränität der Besatzungsmacht übergeben. Das Humanitäre Völkerrecht ist zu Fragen des jus ad bellum neutral [ob ein Krieg gerecht ist] und zeigt keinen Vorzug für die eine oder andere Lösung, sondern das Völkerrecht versucht sicherzustellen, dass während der Besatzung keine Maßnahmen getroffen werden, die eine Rückkehr unter den ehemaligen Souverän beeinträchtigen würde. [Hervorhebung hinzugefügt]

Selbst wenn man argumentieren wollte, dass der Gazastreifen und die Westbank besetzt sind, dann besteht die Tatsache, dass das in Übereinstimmung mit UNO-Resolution 242 steht, Israel sich zur Rückgabe der Territorien – wenn auch nicht aller 1967 gewonnen Gebiete – in Übereinstimmung mit den Sicherheitsbedürfnissen verpflichtete und sich entsprechen verhalten hat.

Es gibt juristische Gründe – auf Präzedenzfällen basierend – dafür zu sagen, dass der Gazastreifen faktisch nicht besetzt ist.

Gleichermaßen unterstützt die Existenz einer palästinensisch-arabischen Regierung mit Kontrolle über die Westbank, wie sie in den Artikel XVII bis XXI der Oslo II-Verträge beschrieben ist, die Behauptung, dass auch sie nicht unter Besatzung steht.

Was Israel selbst angeht, so wird die Behauptung der Hamas, Israel besetze „palästinensisches“ Land, von der Tatsache widerlegt, dass Juden seit mehr als 3.000 Jahren ohne Unterbrechung in diesem Land gelebt haben. Weit davon entfernt fremd zu sein, eine fremde oder Kolonialmacht (ein Begriff der viel besser auf die Muslime passt, die im 7. Jahrhundert eindrangen), waren es fremde Araber von außerhalb des damaligen Palästina, die sich entschlossen anzugreifen und verloren – womit die Probleme geschaffen wurden, die bis heute fortbestehen.

Hamas-Terroristen sind notorisch unzuverlässige Interpretatoren des Völkerrechts.

Abgesehen von der Tatsache, dass die Vorstellung von „bewaffnetem Kampf“, die die UNO übernommen hat, keine willkürlichen Anschläge auf unbewaffnete Zivilisten einschießt, macht die Genfer Konvention klar, dass „die Gesetze, Rechte und Pflichten des Krieges nicht nur für Armeen gelten, sondern auch für Milizen und Freiwillilgen-Korps, die die folgenden Bedingungen erfüllen:

1. Sie müssen von einer Person befehligt werden, die für ihre Untergebenen verantwortlich ist.
2. Sie tragen ein fest angebrachtes, unverwechselbares Emblem, das aus Entfernung erkennbar ist.
3. Sie tragen offen Waffen. Und
4. Sie führen ihre Operationen in Übereinstimmung mit den Gesetzen und Gewohnheiten des Krieges aus.

Das Leben der Einwohner des Gazastreifens zu gefährden, indem sie als menschliche Schutzschilde benutzt werden, während an unbewaffnete israelische Zivilisten angreift, die sich eindeutig nicht an Feindseligkeiten beteiligen, ist eine offensichtliche Verletzung des Völkerrechts und beweist die Lüge der Hamas-Behauptungen auf ein Recht für „bewaffneten Kampf“, der eindeutig nichts anderes ist als Terrorismus.

Die Tatsache, dass die UNO aus voller Kehle „bewaffneten Kampf“ unterstützt, sich aber nicht in der Lage sieht darzustellen, was Terrorismus ist und was nicht, ist eine Anklage ihrer Korrumpierung durch undemokratische Staaten und dessen, wie weit sie vom Völkerrecht abgekommen ist, das hochzuhalten sie behauptet.

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Warum Juden in Palästina Einheimische sind – und Araber nicht

Daled Amos, Elder of Ziyon, 18. September 2018

Wenn Leute über Israel streiten, werfen sie mit verschiedenen Worten um sich. Die Leute werden von „Besatzung“ reden, von „unverhältnismäßiger Gewalt“ und „Apartheid“ – Worte, die in der realen Welt eine Bedeutung haben, die dazu tendiert verloren zu gehen.

Ein weiteres Wort, das zunehmend missbraucht wird, lautet „indigen“ (einheimisch, Ureinwohner).

Hier ist ein Tweet von Ariel Gold von Code Pink aus dem letzten Monat:

Faszinierender Artikel. Gute Argumente. Spricht aber nirgendwo
von Gleichheit/Liberalismus für Nichtjuden (Palästinenser).
„Israel würde Heimat aller Juden sein, aus der ganzen Welt.“
Was ist mit der indigenen Bevölkerung?
Für mich als Reformjuden sind die Rechte der Palästinenser
Teil meiner Religion.

Sie wendet das Wort „indigen“ nicht nur nicht auf Juden an, sondern nach ihrer Lesart – sind es die Araber, die in Palästina indigen sind.

Hat sie recht?

Nun, wenn man Saeb Erekat fragt, den palästinensischen Chefunterhändler, dann wird er einem sagen, er sei „stolzer Sohn von Kanaanitern“ mit einer Geschichte in Jericho zu sein, die rund 10.00 Jahre zurückgeht. (Gruß an Elder of Ziyon)

Saeb Erekat. (Foto: British Foreign and Commonwealth Office; Quelle: Wikipedia)

Aber ernsthaft.

1946 kam das Anglo-amerikanische Ermittlungskomitee zusammen, um die politischen, wirtschaftlichen und sozialen Bedingungen der Palästinenser zu untersuchen, um zum Thema der jüdischen Immigration und Siedlung Empfehlungen zu geben. Die Kommission konsultierte Repräsentanten sowohl der Araber als auch der Juden.

In Kapitel VI ihres Berichts legte die Kommission die Antwort der arabischen Seite vor:

Auf das Wesentliche reduziert gründet der Fall für die Araber auf der Tatsache; dass Palästina ein Land ist, das die Araber seit mehr als tausend Jahren besetzt haben und dass der jüdische historische Anspruch auf Palästina bestritten wird. [Hervorhebung hinzugefügt]

Das waren die guten, alten Zeiten – als die Araber damit zufrieden waren einfach nur die jüdischen Verbindungen zum Land zu leugnen, ohne das Gefühl zu haben, sie müssten selbst noch übertreiben.

Im Grunde gab es 3 Wege, auf denen die Araber ihren Weg von Arabien nach Judäa gefunden haben:

  • Invasion, gefolgt von Besetzung und Besiedlung des Landes
  • Konvertierung von Juden zum Islam (was wir bereits diskutiert haben)
  • Immigration infolge wirtschaftlicher Probleme dort, wo sie lebten und/oder wirtschaftliche Chancen in Palästina

Aber wie viele heute in Israel lebende Araber sind Nachkommen der ursprünglichen arabischen Invasoren des 7. Jahrhunderts?

In ihrem Artikel „Whose Palestine?“ (Wessen Palästina) – einer großartigen Rezension des Buchs „From Time Immemorial“ (Seit undenkbaren Zeiten) von Joan Peters – vermerken Erich Isaac und Rael Jean Isaac:

Jedoch sind die palästinensischen Araber nicht nur keine Nachkommen der Kanaaniter, es ist auch höchst zweifelhaft, dass mehr als ein paar von ihnen Nachkommen derer sind, die das Land als Teil der arabischen Invasion im 7. Jahrhundert sind. Mehr als tausend Jahre nach der arabischen Eroberung lang machte Palästina einer eine Reihe verheerender Invasionen durch, denen Massaker an der existierenden Bevölkerung folgten: seldschukischen Türken und fatimidischen Wiedereroberern, Kreuzritter, denen Wellen mongolischer Stämme folgen, denen wiederum Tartaren folgten, Mameluken, Türken und dauernde beduinische Plünderer folgten.

Sie erklären weiter, dass zwar mehrere Invasionen die Zahl der von denen abstammenden Arabern, die ursprünglich das Land eroberten, reduzierten, die fremden Araber, die im 18. und 19. Jahrhundert aus der Fremde immigrierten, die Bevölkerung der ursprünglichen arabischen Invasoren weiter verdünnten.

  • Vor allem in der Zeit von 1832 bis 1840 kamen mehrere Wellen Ägypter.
  • Sudanesen leisteten erfolgreiche Pionierarbeit in den moorigen Sumpfgebieten.
  • Beduinenstämme kamen aus so weit entfernten Gebieten wie Libyen, um die Küstenebene zu besiedeln.
  • Libanesische Christen siedelten sich in verlassenen Dörfern Galiläas an.
  • Armenier, Syrer und Türken besiedelten die Küstenstädte.
  • Die französische Expansion in Nordafrika hatte Flüchtlingswellen zur Folge, die nach Palästina immigrierten.
  • Viele der Anhänger des algerischen Widerstandsführers Abd el-Kader gründeten Dörfer in Galiläa.
  • Die russische Expansion in den Kaukasus führte zur Emigration vieler muslimischer Menschen (Tscherkessen und Georgier) nach Palästina.
  • Das österreichische Vordringen auf dem Balkan führte zur Emigration bosnischer Muslime nach Palästina.
  • Angehörige der Turkvölker im russischen Zentralasien und Kurden immigrierten ebenfalls.

1931 beinhaltete eine Volkszählung statt einer arabischen Bevölkerung, die ihre Spuren bis ins 7. Jahrhundert (geschweige denn tausende von Jahren) zurückverfolgen konnte, die Geburtsorte der Einwohner von Jerusalem neben Palästina selbst als: Syrien, Transjordanien, Zypern, Ägypten, Irak, Jemen, Persien, Türkei, Algerien, Marokko, Tirol, Tunis, Albanien, Frankreich, Griechenland, Spanien, Großbritannien, die UdSSR, die USA, Mittel- und Süd-Amerika und Australien. [s. „From Time Immemorial“, S. 227; Zitat der Volkszählung in Palästina 1931, Band I, Palästina; Teil I]

Daniel Pipes zitiert aus der 11. Ausgabe der Encyclopdia Britannica (1910/1911). Der Eintrag zu „Palästina“ wurde vom irischen Archäologen Robert Alexander Stewart Macalister geschrieben, der auch anmerkt, dass die Bevölkerung Palästinas damals alles andere als homogen war:

Die Einwohner Palästinas setzen sich aus einer großen Anzahl von Elementen z usammen, die in ethnologischen Affinitäten, Sprache und Religion breit differieren. Es könnte interessant sein, als Illustration ihrer Heterogenität zu erwähnen, dass im frühen 20. Jahrhundert von einer Gesellschaft an Männern, deren unterschiedliche Positionen es ihnen ermöglichte genaue Informationen zum Thema vorzuweisen, in Jerusalem eine Liste von nicht weniger als 50 Sprachen als Umgangssprachen erstellt wurde.

Macalister beschreibt die Städte:

In jeder gibt es vorrangig ein großes arabisches Element … Es gibt sehr große Kontingente aus den Mittelmeerländern, besonders aus Armenien, Griechenland und Italien, vorwiegend mit Handel beschäftigt. Die außergewöhnliche Entwicklung jüdischer Besiedlung hat seit 1870 für eine Revolution in der Bevölkerungsbalance in einigen Teilen des Landes gesorgt, insbesondere in Jerusalem.

Pipes fasst den Artikel zusammen:

Dieser Überblick über Palästina erwähnt nicht weniger als 20 fremde Ethnien neben den einheimischen Fellachen (Bauern) und Juden: Assyrer, Perser, Römer, Araber, Kreuzfahrer, Nawar, Araber, Türken, Armenier, Griechen, Italiener, Turkmenen, Motawila, Kurden, Deutsche, Bosnier, Tscherkessen, Sudanesen, Algerier und Samaritaner.

In ihrem Artikel Were the Arabs Indigenous to Mandatory Palestine? (Waren die Araber Einheimische im Mandat Palästina?) wies Sheree Ross das Buch “The Rape of Palestine” (Die Vergewaltigung Palästinas) hin, geschrieben von William B. Ziff – dem Mitgründer des Verlags Ziff-Davis. 1938 veröffentlicht, vermerkt Ziffs Buch, dass das Sammelsurium an Immigranten in Palästina nicht nur aus denjenigen bestand, die von irgendwo flohen oder nach Palästina gerannt kamen. Manchmal wurden sie importiert:

In Palästina war die Polizeigewalt immer der fremde Soldat. Die Tuluniden brachten Türken und Neger. Die Fatimiden brachten Berber, Slawen, Griechen, Kurden und Söldner aller Art herein. Die Mameluken importierten Legionen an Georgiern und Tscherkessen. Jeder Monarch verließ sich bezüglich seiner persönlichen Sicherheit in erheblichem Maß auf Sklavenkrieger. Saladin, von den Kreuzrittern  bedrängt, erhielt einhunderfünfzigtausend Perser, denen für ihre Dienste in Galiläa und im Distrikt Sidon Land gegeben wurde.

Aus diesem menschlichen Flickenwerk an Juden, Arabern, Armeniern, Kalmücken, Persern, Kreuzfahrern, Tartaren, Indern, Äthiopiern, Ägyptern, Sudanesen, Türken, Mongolen, Römern, Griechen, Pilgern, Wandernden, Nichtsnutzen und Abenteurern, Invasoren, Sklaven… wurde der Flickenteppich aus Blut und Mentalität geformt, den wir heute als „Levantiner“ bezeichnen. …

Ziff erarbeitet eine Liste der von Isaac erwähnten Immigranten und nennt einige Zahlen:

Im 14. Jahrhundert verursachte Trockenheit die Immigration von 18.000 „Zelten“ der Jurate-Tartaren vom Euphrat nach Palästina. Bald folgten 20.000 Aschiri unter Gaza und 4.000 Mongolen unter Moulai, die das Jordantal besetzten und sich von Jerusalem nach Süden ansiedelten. Kaisaitische und jemenitische Stämme folgten ihnen auf dem Fuß…

1830 kolonisierte der albanische Eroberer Mehemet (Mohammed) Ali Jaffa, Nablus und Beisan mit ägyptischen Soldaten und ihren sudanesischen Verbündeten. Vierzehn Jahre später schätzte Lynch, dass die 13.000 Einwohner von Jaffa sich aus 8.000 Türko-Ägyptern, 4.000 Griechen und Armeniern und 1.000 Juden und Maroniten zusammensetzten. Er zog nicht in Betracht, dass in dieser Stadt irgendwelche Araber waren.

Vor hundert Jahren hatte Jaffa eine Bevölerung von 4.000. Heute hat es 70.000, überwältigend mehrheitlich Araber, die weitgehend Nachkommen der Ägypter und Äthiopier sind, die vom Eroberer Ibrahim Pascha (Mohammed Alis Sohn) hergebracht wurden. Die paar tausend Juden, die dort lebten, flohen während der Krawalle von 1936 und ließen ihre Geschäfte und Grundstücke zurück.

Es gibt viele Wege diese arabische Bevölkerung zu beschreiben – aber indigen ist eindeutig keine von ihnen.

Wichtiger ist, dass der fortgesetzte Zustrom all dieser verschiedenen Nationalitäten und Ethnien bedacht wird, Araber wie andere;  jüdische Immigration im 20. Jahrhundert, dem 19. Jahrhundedrt und sogar früher ist weniger zulässig.

Das stimmt noch mehr, bedenkt man die indigenen Bande, die die Juden zum Land haben.

Angaben des Neuansiedlungs-Handbuchs der UNRWA (2011) besagen:

Indigene Gruppen sind Nachkommen von Völkern, die Land oder Territorium vor der Kolonisierung oder vor der Einrichtung von Staatsgrenzen bewohnten. Sie haben oft eine starke Verbundenheit zu ihrem angestammten Land und natürlichen Ressourcen, ein Kennziechen, das sie von anderen Minderheitengruppen unterscheiden kann. Sie können auch deutliche soziale, wirtschaftliche und politische Systeme haben, Sprachen, Kulturen und Überzeugungen oder Religionen. Ihr Recht auf Selbstbestimmung ist regelmäßig von nachfolgender Migration anderer ethnischer Gruppen in Territorium, in dem sie leben, erschwert worden, (S. 201)

In Palästina hat es eine durchgehende jüdische Präsenz gegeben. Die Juden Israels sind heute letztlich die Nachkommen der Juden, die lange vor der arabischen Besetzung Palästinas im 7. Jahrhundert in dem Land lebten. Die starke Verbundenheit der Juden zu ihrer angestammten Heimat ist in Begriffen ihrer eigenen Geschichte, Kultur, heiligen Stätten, Sprache und Literatur deutlich beschrieben. Und ja, dieses Recht auf Selbstbestimmung wurden regelmäßig verhindert: Zuletzt durch die Invasion und Migration der Araber – und heute von den palästinensischen Arabern.

Im Gegensatz dazu sind palästinensisch-arabische Geschichte, Kultur, heilige Stätten, Sprache und Literatur letztlich, wie es für alle Araber gilt, an Arabien gebunden.

Entlang dieser Linien sollte vermerkt werden, dass die UNO-Vollversammlung 2007 die Erklärung der Rechte indigener Völker verabschiedete:

Artikel 11
1. Indigene Völker haben das Recht, ihre kulturellen Traditionen und Bräuche zu pflegen und wiederzubeleben. Dazu gehört das Recht, die vergangenen, gegenwärtigen und künftigen Erscheinungsformen ihrer Kultur, wie beispielsweise archäologische und historische Stätten, Artefakte, Muster, Riten, Techniken, bildende und darstellende Künste und Literatur, zu bewahren, zu schützen und weiterzuentwickeln.

Artikel 31
1. Indigene Völker haben das Recht auf die Bewahrung, die Kontrolle, den Schutz und die Weiterentwicklung ihres kulturellen Erbes, ihres traditionellen Wissens und ihrer traditionellen kulturellen Ausdrucksformen sowie der Erscheinungsformen ihrer Wissenschaften, ihrer Techniken und ihrer Kultur, einschließlich ihrer menschlichen und genetischen Ressourcen, ihres Saatguts, ihrer Arzneimittel, ihrer Kenntnisse der Eigenschaften der Tier- und Pflanzenwelt, ihrer mündlichen Überlieferungen, ihrer Literatur, der von ihnen geschaffenen Muster, ihrer Sportarten und traditionellen Spiele und ihrer bildenden und darstellenden Künste. Sie haben außerdem das Recht auf die Bewahrung, die Kontrolle, den Schutz und die Weiterentwicklung ihres geistigen Eigentums an diesem kulturellen Erbe, traditionellen Wissen und diesen traditionellen kulturellen Ausdrucksformen.

Gemäß allen Rechten sollte diese Erklärung in vollem Umfang auf Israels indigene Rechte angewandt werden.

Stattdessen haben wir erlebt, dass die UNO ihre eigene Erklärung verletzt, z.B. dadurch, dass die UNESCO versucht die indigenen jüdischen Bande der Juden zu Hebron und Jerusalem und die indigene jüdische Verbindung zum sowie das das Recht am Tempelberg zu usurpieren.

Wenn die UNO sich entscheidet in Sachen indigener Rechte Ernst zu machen, dann sollte sie Israel das wissen lassen.

Herkunft der Geschichte der Palästinenser

gefunden auf Facebook:

Im Juni n1964 hielt ein ägyptischer Opportunist auf der Gehaltliste der Muslimbruderschaft
einen jordanische Flagge hoch, auf der der Stern entfernt worden war.
Und so begannen 3.000 Jahre „palästinensische Geschichte“

Schutz

Zionist Pugs, Israellycool, 21. August 2018

UNO-Generalsekretär Guterres hat eine UNO-Schutztruppe für den Gazastreifen gefordert. Nicht, um die Gazaner vor den Terroristen der Hamas usw. zu schützen. Nein, die Truppe soll gegen Israel eingesetzt werden. Kommantar:

Operation Maulwurfgrille 19: 34 Jahre danach bleibt der entscheidendste Sieg der israelischen Luftwaffe Standard

Bis zum heutigen Tag bleiben die Einzelheiten der Operation Maulwurfgrille 19 geheim

Uri Milstein, The Jerusalem Post, 18. Juli 2016

Piloten sammeln sich im Juni 1982 vor dem Start und den Beginn der Operation Maulwurfgrille 19

1992, nur ein Jahr nach der  Auflösung der Sowjetunion, besuchte Generalmajor a.D. David Ivri – damals der Generaldirektor im Verteidigungsministerium und ehemaliger Kommandeur der israelischen Luftwaffe (IAF) – die Tschechische Republik.

„Der stellvertretenden Generalstabschef der Tschechen sagte mir, als er 1982 im Nationalen Verteidigungsakademie in Moskau war“, erinnerte sich Ivri, „erfuhr er, dass der Schlag gegen die syrischen Luftverteidigungs-Raketenbatterien [SAM] einer der Auslöser für Glasnost [verstärkte Regierungstransparenz] in der Sowjetunion war. Die strategische Theorie, dass dem Westen die Fähigkeit fehlt das SAM-System zu überwinden, war widerlegt worden und das warf viele Zweifel über die sowjetischen Fähigkeiten allgemein und den Verteidigungssektor im Besonderen auf.“

Der tschechische Offizielle bezog sich auf die Operation Maulwurfgrille 19, der vielleicht größte Erfolg im ersten Libanonkrieg. Es war das erste Mal, dass eine von den Sowjets gebaute SAM-Raketenbatterie ohne Verwendung von Bodentruppen zerstört wurde. Innerhalb von zwei Stunden hatte die IAF 15 von 19 SAM-Batterien im Bekaa-Tal des Libanon zerstört, während sie gleichzeitig 90 Feindflugzeuge abschoss.

Bis heute bleiben die Einzelheiten von Operation Maulwurfgrille 19 geheim. Es war vielleicht die größte militärische Leistung der IDF, vielleicht übertraf sie sogar Operation Focus, dem Eröffnungsluftschlag zu Beginn des Sechstagekriegs, während dem Israel praktisch die kompletten Luftwaffen von Syrien und Ägypten vernichtete. Letzte Woche war der 34. Jahrestag des Ausbruchs des ersten Libanonkriegs, als die IDF erfolgreich machte, was keine andere Armee zuvor getan hatte: die Leistungsfähigkeit eines Feindes seine Raketen einzusetzen innerhalb von einer Stunde und 50 Minuten zu beseitigen.

In den Kriegen seitdem haben die IDF-Stabschefs eine ähnliche Strategie in den von ihnen geleiteten Kriegen eingesetzt. Generalleutnant d.R. Dan Halutz machte das während des zweiten Libanonkrieges 2006 und Generalleutnant d.R. Benny Gantz machte 2014 während der Operation Fels in der Brandung dasselbe. Das US-Militär nutzte diese Strategie in seinem Kampf gegen den Islamischen Staat in Syrien und dem Irak ebenfalls.

Das Versagen der israelischen Luftwaffe im Yom Kippur-Krieg von 1973 deutete sich durch Ereignisse an, die in der Nacht vom 29. auf den 30. Juni 1970 stattfanden. In dieser schicksalhaften Nacht brachten die Ägypter heimlich 10 Batterien SAM-2 und SAM-3 an den Suezkanal. Am nächsten Nachmittag stiegen zwei Paare israelischer Piloten in F-4 Phantoms zu einem Einsatz auf, um die Batterien auszuschalten, aber leider wurden zwei von ihnen von den sowjetischen Abwehranlagen abgeschossen.

Bis dahin wurden die F-4 Phantom als vor Raketen sicher angesehen.

Nach Angaben des damaligen Luftwaffen-Einsatzleiters, Oberst Jacob Agassi, war IAF-Kommandeur Generalmajor Moti Hod angesichts der Nachricht fassungslos (ungerechtfertigterweise, so Agassi) und kam zu dem Schluss, dass die IDF keine Möglichkeit hatte die von den SAM-Batterien dargestellte Gefahr zu überwinden. Fünf Wochen später sollte Hod derjenige sein, der für Israels Duldung der furchtbaren Umstände verantwortlich war, denen es begegnen musste, um den Abnutzungskrieg zu beenden.

Israel unternahm nie etwas als Reaktion darauf, dass die Ägypter die SAM-Batterien entlang des Kanals aufbauten.

Brigadegeneral Benny Peled beantragte, dass Major Ezra Harel, der gerade vom Studium in den USA zurückkam, eine komplette Untersuchung des Computersystems der Luftwaffe durchführt. „Ich habe in meinem ganzen Leben noch kein solches Durcheinander gesehen“, sagt Harel. „Soldaten reichten einen Bericht ein, aber der Bericht sollte nie seinen Bestimmungsort erreichen. Der Informationsfluss war völlig unberechenbar. Als ich zum Leiter der automatisierten System der Luftwaffe ernannt wurde, organisierte ich alles. Aber dann brach der Yom Kippur-Krieg aus und ich konnte keine weiteren Verbesserungen vornehmen.“

Oberst d.R. Eliahu Yitzhaki, der während des ersten Libanonkriegs die Abteilung für elektronische Kriegsführung der IAF kommandierte, glaubte, der erste Schritt in der Revolution Maulwurfgrille 19 fand 1973 statt.

„Am 17. Oktober, dem Tag nachdem wir den Kanal überquerten, wurde vier Jets befohlen die SAM-Batterien anzugreifen; dazu sollten sie die ‚hataf‘-Methode einsetzen [bei der die Flugzeuge tief, dann hoch und dann wieder tief fliegen sollten]. Ich sagte Peled, dass das eine Selbstmordmission sei. ‚Nun, da kann man jetzt nichts machen – die Befehle sind bereits ausgesandt. Lassen Sie uns das Beste hoffen‘, antwortete Peled.“

„Vier Flugzeuge wurden während der Operation getroffen und sechs unserer Flieger wurden getötet oder gefangen genommen“, fuhr Peled fort. „Am nächsten Tag wurden alle Flugzeuge der IAF gegroundet. Ihre Kommandeure warteten auf die Abteilung für elektronische Kriegsführung, um die Lage retten. Operation Nussknacker 23 wurde in voller Synchronisierung mit der Abteilung für elektronische Kriegsführung geplant. Die Flugzeuge flogen hoch, führten all ihre Aufgaben aus und nicht ein einziges Flugzeug wurde getroffen. Die Revolution hatte begonnen.“

Nach dem Krieg begann das von Peled ernannte Team die Luftwaffe wieder aufzubauen. „Wir werden hier ein Kommandozentrum aufbauen, um SAM-Batterien anzugreifen“, sagte Oberstleutnant Amos Amir, damals Leiter der Operation. „Der Leiter der Operationen wird hier in diesem Stuhl sitzen und alle Informationen über die Positionen der Batterien aus allen quellen werden in Echtzeit in diesen Computer laufen – nicht die, wo wir vor 10 Stunden waren. Und entsprechend dieser Informationen werden wir unsere Kampfpiloten führen, damit sie wissen können, wohin sie zielen müssen.“

Amir fuhr fort: „Das erste Problem, mit dem wir uns befassen mussten, war die Tatsache, dass die Ägypter die SAM-Batterien ständig verlegten. Wir würden einen Bericht erhalten, dass sie an einem bestimmten Ort stehen würden, aber wenn unsere Piloten diese Koordinaten erreichten, waren die SAMs nicht mehr dort. Das war im Sechstagekrieg kein Problem gewesen – wenn ein Flugzeug sie an einem bestimmten Ort gesehen hatte, war sie immer noch dort, wenn unsere Kampfflugzeuge dort eintrafen und wir waren in der Lage das Ziel zu zerstören. Dasselbe galt für die Panzer. Obwohl sie manchmal ein wenig bewegt worden waren, wenn wir dort eintrafen, konnten wir sie in der Regel in der Nähe orten.

Unsere zweite Herausforderung bestand darin zu erfahren, wie man ein Kontrollsystem erschafft. Wir  würden ein Flugzeug losschicken, um eine SAM zu bombardieren und wenn es sie ortete und erfolgreich zerstörte, waren wir glücklich. Konnte sie nicht geortet werden, würde das Flugzeug weiter nach ihr suchen. Bis der Yom Kippur-Krieg ausbrach, führten wir weiter Einsätze durch, bei denen wir ein Flugzeug losschickten, es würde wieder sein Ziel bombardieren und sich dann schnell wieder zurückziehen. Aber jetzt wollten wir den Feind schwer treffen, ohne ihm zu nahe zu kommen.“

Und so geschah es, dass die IAF während der neun Jahre zwischen dem Yom Kippur-Krieg und dem ersten Libanonkrieg aus dem Nichts eine erstklassige Luftwaffe aufbaute. Die Luftwaffe hatte ein phänomenales Kommunikationsnetzwerk, das mit den verschiedenen Waffengattungen in Kontakt blieb. Es bekam zwei Spitznamen: „Periskop“ und „Mitsing-Gruppe“, die beide andeuten, wie gut die verschiedenen Waffengattungen sich integrierten und dass sie ein gemeinsames Ziel hatten. Jede hatte ihre eigene Rolle, wusste aber auch, wie man kooperieren musste, um das gemeinsame Ziel zu erreichen.

Als am 6. Juni 1982 der erste Libanonkrieg ausbrach, hatte die IAF die geheimdienstlichen Fähigkeiten zu jedem Zeitpunkt zu wissen, wo sich ihre Ziele befanden. Sie hatte außerdem die Fähigkeit die syrische elektronische Kommunikation zu stören und konnte die Raketenbatterien mit elektrooptischen Raketen aus einer Entfernung von 40 km zu zerstören.

Am 4. Juni 1982 schossen Terroristen, die unter Anleitung von Abu Nidal vorgingen, der im Irak lebte und nicht der PLO angehörte, in London den Botschafter Shlomo Argov an. Sofort danach gab Premierminister Menachem Begin dem Druck von Verteidigungsminister Ariel Sharon und Generalstabschef Rafael „Raful“ Eitan nach und genehmigte die Operation „Kleine Kiefern“. Das war eine begrenzte Operation gegen die PLO im westlichen und zentralen Bereich des Südlibanon, der bis zu 40km jenseits der israelischen Grenze reichte.

Sharon und Eitan hatten jedoch andere Pläne. Sie wollten auch die Kontrolle über den östlichen Libanon bis zur Autobahn Beirut-Damaskus übernehmen und die Syrer hinauswerfen, damit sie den maronitischen Christen nicht ihre Kontrolle aufzwingen konnten; die Maroniten waren mit Israel verbündet. Aber um das zu tun, brauchten sie einen Vorwand, um die Operation beginnen zu können.

Die Operation sollte eineinhalb bis zwei Tage dauern, aber am dritten Tag ereignete sich ein Vorfall, der Sharon und Eitan den Vorwand lieferte, auf den sie gehofft hatten: Eine Einheit unter dem Kommando von Brigadegeneral Dan Vardi griff die Jezzine-Komplex direkt südlich von Jebl Baruch an, wo zwei Bataillon syrische Panzer, zwei Intanterie-Bataillone, zwei Divisionen Spezialeinheiten und zwei Divisionen der Fatah standen. Die Begründung für den Angriff lautete, dass die Syrer eilig Verstärkungen in das Gelände gebracht hatten. Ohne Begin zu informieren, genehmigte Sharon EItans Antrag darauf, dass IDF-Kampfjets die Verstärkungen bombardieren und die IDF-Truppen das Gelände erobern.

Vardi und seine Soldaten griffen die Stadt und die Armeebasis an; dabei flohen die meisten Syrer oder wurden gefangen genommen. Während des Angriffs hatten die Israelis den Erfolg 32 Panzer zu zerstören.

Die IAF schoss außerdem vier syrische Kampfjets ab. In Reaktion darauf brachten die Syrer fünf neue SAM-6-Raketenbatterien von den südlichen Golanhöhen in den Libanon, was die Zahl der SAMS im Libanon auf 19 erhöhte.

Die Operation Maulwurfgrille 19 wurde nachts ausgeführt und alle an der Operation beteiligten Luftwaffenflugzeuge wurden kurz davor alarmiert. Zum ersten Mal in der Geschichte der IAF wurde entschieden, dass Ivri nur die Kampfjets kommandieren sollte, die syrische Flugzeuge angreifen und dass Aviem Sella die Jets kommandierte, die die SAM-Batterien am Boden angreifen sollten.

Brigadegeneral d.R. Avi Barber, der von den Syrern während der Operation Modell 5 im Yom Kippur-Krieg gefangengenommen und als Geisel gehalten wurde, kommandierte eine Staffel, die für die Operation trainiert worden war; die andere Hälfte wurde angewiesen die SAM-Basen unter Nutzung traditioneller Methoden zu sprengen, sollte das erste Team scheitern.

Allerdings wurden einige der Piloten von Ungewissheit geplagt, wie ihre Erfolgsaussichten aussahen, darunter der zukünftige Luftwaffen- und Generalstabschef Dan Halutz sowie der zukünftige Leiter der Personalabteilung Avi Gil. Barber jedoch übernahm das Kommando der Staffel von Sella und war absolut zuversichtlich.

An diesem Mittwoch beaufsichtigte Barber die Vorbereitung der Flugzeuge sehr gewissenhaft. Der Beginn der Operation war für mittags angesetzt. Um 10 Uhr versammelte er die Mitglieder der Staffel im Lageraum. Als erstes sprach der Navigator Hauptmann Doron Dovrat, der nicht nur den Standort der SAM-Batterie kannte, sondern auch das gesamt Gebiet des Libanon.

Jedes Flugzeug führte zwei elektro-optische Bomben mit (präzisionsgelenkte Munition), von denen jede eine Tonne wog.

Gemäß dem Prinzip der Redundanz sollten die Navigatoren vier Bomben auf jede Batterie abwerfen. Jede Bombe kostet $1 Million. Die Navigatoren sollten die Bombe genau ins Zentrum jeder Batterie werfen. Dovrat wiederholte den Plan, besonders die Details, die die Navigatoren besonders wissen mussten, obwohl sie den Einsatz seit Jahren trainiert hatten.

Als nächstes sprach Barber zur Gruppe. Als er seine Ansprache beendete, warf er den Stab hin, den er genutzt hatte, um die Ziele auf der Landkarte zu zeigen und sagte dramatisch: „Jeder von euch hat eine große Verantwortung auf seinen Schultern, damit dieser Einsatz ein Erfolg wird. Ihr habt alle gelernt wie man fliegt und habt alle nötigen Mittel bekommen. Jetzt setzt es um!“ Der Beginn der Operation wurde auf 13 Uhr verschoben, dann weiter auf 14 Uhr. Um 13:45 Uhr hoben die Kampfjets unter Einhaltung von Funkstille einer nach dem anderen ab.

„Wir folgten vorbereiteten Routen über dem Meer, bis die Küste des Libanon in Sicht kam“, schilderte Barber. „Als wir 32km von der SAM6-Batterie entfernt waren, identifizierten wir unser Ziel. Ich flog etwas näher heran, um sicherzustellen, dass die Bombe das Ziel auch erreicht und löste die Bombe. Zuerst flog die Bombe auf Autopilot, aber dann übernahm Dovrat die Kontrolle und steuerte sie auf das Ziel zu. Plötzlich meldete das Kontrollzentrum ‚Alfa‘, was bedeutete, dass die Bombe ihr Ziel getroffen hatte. Ich erkannte, dass gerade etwas Historisches stattgefunden hatte. Ich hatte das Ziel bei meinem ersten Versuch getroffen und zerstört.“

Es dauerte nur 110 Minuten, bis die IAF 15 der 19 SAM-Batterien vernichtete.

An diesem Punkt entschied Sella die Operation zu stoppen und nicht zu versuchen die verbleibenden vier SAM-Batterien zu zerstören, um das Leben der Piloten nicht zu gefährden. Ivri bestätigte die Entscheidung. Am nächsten Tag wurden zwei weitere Batterien zerstört und am letzten Tag des Einsatzes die beiden verbliebenen Batterien.

Insgesamt waren während der drei Tage der Operation Maulwurfgrille 19 nicht weniger als 97 syrische Flugzeuge zerstört, ohne dass ein einziges israelisches Flugzeug getroffen wurde.

Während der Operation vernichtete die IAF komplett die Kampffähigkeit des syrischen Militärs, jedenfalls kurz- und mittelfristig. Jetzt hatte die IAF die vollständige Luftraumkontrolle, das syrische Militär hatte keine Überlebenschance.

Trotz der sich heute verändernden Schlachtfelds mit asymmetrischen Kriegsführungstaktiken, die auf Boden-Boden-Flugkörpern basieren – wie iwr es bei der Hisbollah im Libanon und der Hamas im Gazastreifen erlebt haben – bleiben die in der Operation Maulwurfgrille 19 gelernten Lektionen eine wichtige Strategie in Israels Verteidigungsfähigkeiten.

Was ist los im Gazastreifen?

Barry Shaw, The View vom Israel, 2. April 2018

Eines, was die von der Fatah geführte palästinensische Autonomiebehörde mit der Hamas und dem Palästinensischen Jihad im Gazastreifen gemeinsam hat, ist der Traum von einer Welt ohne Israel und Juden.

Beide propagieren eine Welt, in der die Palästinenser ganz „Palästina“ beherrschen werden – „vom Fluss bis zum Meer“. Was sie mit sieben Millionen Juden tun werden, bleibt unbeantwortet. Es reicht, dass ihre Kinder mit einer gefälschten Opfergeschichte gelehrt werden, Israel gehöre rechtmäßig ihnen. Gemacht wird das mit eine gefälschten Geschichte der Enteignung, die bis 1948 zurückreicht, als vier arabische Armeen (Ägypten, Jordanien, Syrien und Irak) versuchten den entstehenden jüdischen Staat zu vernichten und versagten,

Die Araber flohen vor den tobenden Kämpefn und denen, die das nicht machten, wurden vom Arabischen hohen Rat befohlen den eindringenden arabischen Streitkräften Platz zu machen, die entschlossen waren die Juden ins Meer zu treiben. Daher wurde das arabische Flüchtlingsproblem von den eindringenden Arabern geschaffen, die darauf aus waren die Juden zu vernichten.

Nach ihrem fehlgeschlagenen Krieg stellte die Arabische Liga, angeführt von Ägypten, eine „Gesamtpalästinensische Regierung“ im Gazastreifen auf, die der berüchtigte Haddsch Amin al-Husseini geführt wurde, der sich mit Adolf Hitler traf, die Nazi-Todeslager besuchte, eine prodeutsche muslimische Streitmacht in Bosnien gründete und mit den Deutschen die Endlösung für das jüdische Problem im Nahen Osten plante.

Im Gazastreifen bildete er eine Armee des Heiligen Krieges, eigentlich die erste jihadistische Miliz moderner Zeiten. Der Gazastreifen wurde nach dem Krieg von 1948 von Ägypten kontrolliert.

Nach diesem Krieg kontrollierte Abdallah, der Haschemitenkönig, der Transjordanien regierte, das der größere Teil des jetzt verblichenen Palästina gewesen war, Judäa und Samaria sowie die Altstadt von Jerusalem. Er erkannte die Gefahr für seine Herrschaft über beide Seiten des Jordan durch ein Wiederaufleben einer vom ehemaligen Mufti von Jerusalem geführten radikalen Armee fanatischer Islamisten.

Der Führung der Gesamtpalästinensischen Regierung durch den Mufti war bei vielen in der Arabischen Liga gefürchtet und verrufen; vom ägyptischen Führer Gamal Abdel Nasser wurde sie 1959 aufgelöst.

Es half al-Husseinis islamischer Sache nicht, als König Abdallah am 20. Juli 1951 in Jerusalem ermordet wurde, als er die beiden Moscheen auf dem Tempelberg besuchte. Getötet wurde er von Mustafa Aschu, einem militanten Mitglied von al-Husseinis Jihad al-Muqaddas.

Was war nochmal der Unterschied zwischen Gaza-Terrorgruppen und ISIS?

Elder of Ziyon, 25. Juli 2016

Die Al-Quds-Brigaden des Palästinensischen Islamischen Jihad verkünden ihren letzten „Märtyrer“.

Bassem Fawzi al-Lihama (38) erlitt einen„irrtümliche“ tödliche Schusswunde „während er einen Jihad-Auftrag ausführte“, heißt es auf der militärischen Internetseite des Islamischen Jihad.

„Wir ersuchen Allah, den Allmächtigen, der Seele des Märtyrers Mujahid al-Lihama, Seine Gnade und ewigen Frieden zu gewähren, begleitet von den Propheten und den Heiligen und Märtyrern und den Gefährten und dass er seine Familie und Kameraden inspiriert seinem Weg der schönen Ruhe und Tapferkeit zu folgen“, hieß es in der Erklärung.

„Die Al-Quds-Brigaden bestätigten, dass das Blut der Märtyrer der Brennstoff für die Lampe bleiben wird, die die Mujaheddin auf dem Pfad des Stolzes und der Würde bleiben wird, um mit dem Widerstand bis zur Befreiung des gesamten geliebten Palästna weiterzumachen“, fügte die Erklärung hinzu.

Die „Märtyrer-Abkündigungen“ der Hamas haben im Wesentlichen dieselbe blumige Sprache, die den Jihad im Namen Allhas und die Vernichtung Israels preisen.

Jemand, der viel klüger ist als ich, muss nochmal erklären, wie erheblich die Philosophie von Gruppen, die diese Worte schreiben, sich von denen des ISIS unterscheiden. Beide setzen Terroristen ein, beide nehmen Zivilisten ins Visier, beide nutzen den Islam um ihre Anschläge zu rechtfertigen, beide morden im Namen des Jihad, beide sagen sie wollen einen islamischen Staat schaffen und beide glorifizieren den Tod.

Ich meine, sie müssen sich unterscheiden, denn der Westen betrachtet nur ISIS als terroristisch, während der Islamische Jihad und die Hamas „terroristisch“ sind; Europäer sind Opfer von Terroranschlägen, während israelische Juden Opfer dessen sind, „was Israel als ‚Terroranschläge‘ betrachtet“.

Ich weiß, es muss einen Grund geben, dass die herrenmenschliche islamisch-jihadistische Ideologie einer Gruppe, die buchstäblich Islamischer Jihad heißt, als irgendwie legitimer betrachtet wird als die herrenmenschliche islamisch-jihadistische Ideologie von Al-Qaida oder Boko Haram oder ISIS.

Das kann doch nichts mit den Opfern zu tun haben, oder?