Forscher entdecken schriftliche Aufzeichnung zum biblischen König David

Die Stele wurde 1868 in Fragmenten rund 24 km östliche des Toten Meeres entdeckt und befindet sich derzeit im Louvre in Paris.

Jerusalem Post, 12. Januar 2023

Detail eines Teils der Zeilen 12 bis 16, rekonstruiert durch den Abdruck. Die mittlere Zeile (14) lautet: „Erobere Nabau von Israel.“ (Foto: Wikimedia Commons)

Die Mescha-Stele, au Moabiter-Stein genannt, ist eine Basalt-Platte, die Historikern und Linguisten die bis heute größte Quelle zur moabitischen Sprache bereitgestellt hat. Forscher sind erst jetzt in der Lage gewesen mit einem ansehnlichen Grad an Gewissheit zu bestätigen, dass die Stele eindeutige Hinweise auf König David beinhaltet.

Die Stele wurde 1868 in Fragmenten rund 24 km östlich des Toten Meeres entdeckt und befindet sich derzeit im Louvre in Paris. 1869 wurde sie zwar beschädigt, aber bevor der Schaden eintrat, wurde ein Papier-Abdruck der Inschrift genommen.

Die Platte ist mit einem ausführlichen Bericht von König Mescha von Moab geätzt, der gegen Israel in den Krieg zog. Die beschriebenen Ereignisse stimmten, wenn auch nicht präzise, mit einem ähnlichen Bericht in 2. Könige, Kapitel 3 überein.

Das Haus Davids

Der Text enthält Anspielungen auf den Gott der Israeliten sowie das „Haus Davids“ und den „Altar Davids“. Bis heute konnten Forscher allerdings nicht völlig sicher sein, dass diese Hinwies auf König David korrekt entschlüsselt wurden.

Mescha-Stele (Foto: Wikimedia Commons)

Die moabitische Redewendung „Haus Davids“ besteht aus fünf Buchstaben: bt dwd. „Bt“ ist ähnlich dem heutigen hebräischen Wort für Haus – bayit – das in seiner Konstruktform beit ist. Und „dwd“ kann man sich wie das daled vav (der Buchstabe ist in diesem Fall tatsächlich waw) des modernen Hebräisch denken, das den Namen „David“ buchstabiert.

Bis heute waren nur der erste und der vierte Buchstabe der Reihe, bet und waw, völlig klar. In einem Artikel mit dem Titel „Die Mescha-Stele und das Haus Davids“ in der Winter-Ausgabe von Biblical Archeology Review von Ende 2022 untersuchten die Forscher André Lemaire und Jean-Philippe Delorme das Material erneut. Sie schreiben:

2015  machte ein Team des West Semitic Research Projects der University of Southern California neue digitale Fotos  sowohl der restaurierten Stele als auch des Papier-Abdrucks. Das Team verwandte eine Methode, die Reflectance Transformation Imaging (RTI) genannt wird, bei der aus unterschiedlichen Winkeln zahlreiche digitale Bilder eines Artefakts aufgenommen und dann kombiniert werden, um eine präzise, dreidimensionale Wiedergabe des Stücks zu erstellen.

Diese Methode ist besonders hochwertig, weil es die digitale Widergabe Forschern erlaubt die Beleuchtung eines Artefakts mit Inschrift zu kontrollieren, so dass versteckte, undeutliche oder abgenutzte Einritzungen sichtbar werden.“

Vor kurzem, 2018, machte der Louvre diese neuen, hochauflösenden Bilder und projizierten Licht auf sie, das direkt durch das 150 Jahre alte Abdruck-Papier kam. Damit waren die Forscher in der Lage ein viel deutlicheres Bild der antiken Aufzeichnungen zu erhalten. Auf diese Weise, erklären Lemaire und Delorme, waren es ihnen möglich Nachweise für die anderen drei Buchstaben zu sehen, taw (wie das Tav im modernen Hebräisch), dalet und dalet.

Wie ähnlich sind das Moabitische und das antike Hebräisch?

Die Encyclopedia Britannica beschreibt die Beziehung zwischen dem  Moabitischen und dem Hebräischen seiner Zeit als „nur mundartlich“ unterschiedlich. Dearman und Jackson schreiben in ihrem Buch Studies in the Mesha Inscription and Moab von 1989: „Wahrscheinlich konnten Moabitisch und Hebräisch Sprechende sich größtenteils gegenseitig verstehen.“

Amnestys Scheinheiligkeit zu Antisemitismus

Elder of Ziyon, 2. November 2022

Gestern gab Amnesty USA eine Pressemitteilung aus:

Angesichts der jüngsten Zunahme antisemitischer Rhetorik, Botschaften und Mems bekäftigt Amnesty International USA seine Verurteilung von Antisemitismus in schärfster Form und fordert Handeln der US-Regierung von twitter und anderen Firmen der sozialen Medien, um Antisemitismus entgegenzutreten.

Antisemitismus ist Hass. Er greift die Rechte und das Wohlergehen von Juden überall in der Welt und schon die Vorstellung der universalen Menschenrechte an. Das Recht frei von Diskriminierung zu sein, ist ein fundamentales Prinzip des Menschenrechtsgesetzes und alle Regierungen sind verpflichtet Diskriminierung in all ihren Formen zu bekämpfen.

Antisemitismus ist das am meisten angezeigte religionsfeindliche Hassverbrechen in den USA, was eine Krise ist, an deren Beendigung wir arbeiten müssen. Wir müssen diejenigen zur Verantwortung ziehen – in unseren persönlichen Interaktionen, an unseren Arbeitsplätzen, in unseren Gemeinschaften und in unserem Aktivismus – die solchen Missbrauch begehen oder solche Misshandlung des jüdischen Volks dulden, wann immer und wo immer sie zugefügt werden.

Ich könnte ein Buch darüber schreiben, wie antisemitisch Amnesty International ist. De facto diskutierte ich eine kleine Untergruppe meiner Kritik in drei Kapiteln meines Buchs. Aber es gibt viel mehr.

Für diesen Artikel werde ich über einen weiteren Beweis reden, dass Amnesty Antisemitismus egal ist, selbst in der Form, dass sie hier vorgehen ihn zu verurteilen.

Amnesty hat Antisemitismus der Medien in der arabischen Welt niemals verurteilt.

Arabische Zeitungen und Fernsehsendungen zeigen ständig puren Antisemitismus und Hetze gegen Juden – von Holocaust-Leugnung über gefälschte Talmud-Zitate und christlichen Gottesmord bis zu der Aussage, dass Juden die Welt kontrollieren.

Zitate aus vorliegenden Artikeln:

„Juden sind der Feind Gottes“
„Juden sind Ratten, die Jerusalem schänden“
„Juden sind wie der Teufel“
„Juden verbreiten Korruption, Wucher, die Streuung von Lügen und Märchen“

Jeder einzige antisemitische Mythos, der jemals in der Geschichte geäußert wurde – vom mittelalterlichen Hass über Verschwörungstheorien der „Weisen von Zion“ bs zu Nazi-Literatur – grassiert in arabischen Medien.

Aber das ist noch nicht einmal das Schlimmste.

Palästinensische Medien weisen jede Menge Karikaturen mit purem Antisemitismus auf.

Manche sind Aufstachelung Juden zu hassen.

Andere stacheln dazu auf Juden zu ermorden.

Amnesty hat nie auch nur ein Wort gesagt. Und westliche Medien, die sich nach Organisationen wie Amnesty und HRW richten, schweigen – wenn Menschenrechtsorganisationen nicht beteiligt sind, darf es nicht thematisiert werden.

So schlimm der Antisemitismus auf twitter ist, außer bei Leuten wie Kanye West werden antisemitische Postings nur von einer sehr kleinen Anzahl Leuten gesehen. Aber die in den arabischen Medien werden von hunderttausenden gesehen.

Ganz zu schweigen davon, dass es judenfeindlichen Hetze auch in arabischen Schulen und Lehrbüchern gibt.

Tausende Juden sind wegen dieser hetze in der palästinensischen Gesellschaft getötet worden. Und so sehr Amnesty es liebt vorzugeben, sie würden nur „Zionisten“ hassen: Ihre eigenen Medien sagen oft „Juden“.

Amnesty, das vorgibt sich wegen Hetze und Antisemitismus zu sorgen, hat diese Dinge nicht ein einziges Mal erwähnte – obwohl sie weit schlimmer sind als fast aller Antisemitismus in amerikanischen sozialen Medien.

Wenn also Amnesty plötzlich vorgibt sich wegen Antisemitismus in rechten sozialen Medien zu sorgen, dann fragt sie, warum sie während der letzten Jahrzehnte gewesen sind, als direkte Aufstachelung zum Mord an Juden ein Kennzeichen palästinensischer Medien gewesen ist.

Amnesty sagt nicht einmal ein einziges Wort, weil sie mit der darunterliegenden Botschaft übereinstimmen, dass Juden kein Recht auf einen eigenen Staat haben und wenn sie es ablehnten nationalen Selbstmord zu begehen, müssen sie aus dem Nahen Osten vertrieben werden.

Kratze an palästinensischer Geschichte, offenbare Antisemitismus

Elder of Ziyon, 28. Oktober 2022

Die PLO twitterte:

An diesem Tag im Jahr 1929 versammelten sich rund 300 palästinensische Frauen aus dem gesamten historischen Palästina in Jerusalem zum ersten Kongress Palästinensisch-Arabischer Frauen überhaupt. Das Treffen begann eine organisierte Frauenbewegung im nationalen Kampf um Gerechtigkeit.

Schauen Sie, wie bei allem in der palästinensischen Geschichte, unter die Oberfläche und Sie finden Antisemitismus.

Der Catholic Advance schrieb über diese Konferenz:

Arabischer Frauenkongress
Rund 100 Personen, Muslime und Christen, nahmen am Ganz Palästina Frauenkongress teil, der Resolutionen verabschiedete, mit der die Politik des Hochkommissars attackiert wurde; es wird die Entlassung des Generalstaatsanwalts gefordert, eines Zionisten, die Aufhebung der Balfour-Erklärung, gegen die neue Verfügung zu Kollektivstrafen protestiert und die Boykott-Bewegung unterstützt.

Muslime und Christen – aber keine Juden. Die Palästinenser behaupten, dass Juden damals eine gleichberechtigte Minderheit waren, aber Juden wurden zu der vermeintlichen palästinensischen Nationalkonferenz nicht eingeladen.

Und beachten Sie, dass die Resolutionen letztlich nur die zionistische Gemeinschaft angriffen; es ging nicht um die Förderung palästinensischen Nationalismus.

Beachten Sie auch:

Die besondere Bedeutung dieser Bewegung arabischer Frauen liegt in der Tatsache, dass sich zum ersten Mal in der Geschichte des Heiligen Landes einheimische Frauen an den politischen Angelegenheiten ihres Landes beteiligt haben.

Der Catholic Advance dachte, wie wir später sehen werden, nicht, dass Juden irgendwas zu suchen hatten. Die Jewish Agency erlaubte Frauen lange vor 1929 zu wählen, aber das zählt nicht.

Der Frauenkongress wurde direkt vor den All-Palestina Arab Congress gelegt, der sich hiermit auszeichnete:

Bemerkenswerter Vorfall
Der Höhepunkt der Begeisterung wurde beim Kongress erreicht, als ein muslimsicher Scheik und ein griechisch-orthodoxer Priester sich umarmten, um die Einheit aller Einheimischen Palästinas zu symbolisieren, unabhängig vom [Glaubens-]Bekenntnis, im gemeinsamen Bemühen das Land gegen die zionistische Politik zu verteidigen, die von der Mandatsmacht übernommen und beibehalten wurde.

„Alle Einheimischen Palästinas, unabhängig vom Bekenntnis“ – außer den Juden.

Das ist so ziemlich genau die Definition von Antisemitismus, die wir hier haben (und etwas, das diese katholische Zeitung sich zu eigen macht).

Ehemaliger PA-Geheimdienstler beschreibt kommenden „Bandenkrieg“

Hugh Fitzgerald, Jihad Watch, 21. September 2022

Ein früherer palästinensischer Geheimdienstoffizier sagt voraus: Wenn Mahmud Abbas stirbt, wird es in der Westbank zunehmende Kämpfe geben – nicht von der palästinensischen Autonomiebehörde gegen die IDF, sondern einen „Bandenkrieg“, in dem drei verschiedene Fraktionen der Fatah gegeneinander kämpfen, von denen jede versucht die Kontrolle über die PA zu übernehmen. Seine Analyse ist hier zu finden: „PA nicht interessiert an militärischem Kräftemessen mit der IDF – ex-PA-Geheimdienstler“ von Khaled Abu Toameh, Jerusalem Post, 18. September 2022.

Die PA-Sicherheitskräfte befinden sich nicht auf dem Weg zu einer bewaffneten Konfrontation mit der IDF, trotz der Beteiligung einiger PA-Beamter an den jüngsten Anschlägen in der Westbank, sagte ein ehemaliger ranghoher palästinensischer Geheimdienstler am Sonntag.

Fahmi Shabaneh, PA Kommandeur des Allgemeinen Geheimdienstes der PA im Raum Hebron, sagte, die Anschläge, die von einer Reihe verschiedenen palästinensischen Sicherheitsdiensten angehörenden Einzelner verübt wurden, spiegelt nicht die Haltung der Palästinenserführung.

Die palästinensische Autonomiebehörde und ihre Sicherheitskräfte sind nicht an einem militärischen Kräftemessen mit Israel interessiert“, sagte Shabaneh in einem Interview mit der Jerusalem Post.

Die aktuellen Schüsse auf Israelis durch eine Handvoll Mitglieder der PA-Sicherheitsdienste, behauptet Fahmi Shabaneh, spiegeln keine Veränderung der Politik an der Spitze wider, sondern nur Entscheidungen Einzelner, die für die PA-Sicherheitsdienste arbeiten und für sich selbst entschieden haben Terroranschläge zu verüben. Er sagt, es hat in Abbas‘ Politik keine Veränderung gegeben; er hat nicht den Wunsch nach einem Konflikt mit der IDF, sondern er hat die Absicht die Sicherheitskoordination mit den Israelis fortzusetzen. Man fragt sich, ob das stimmt oder ob Shabaneh nur versucht sich selbst etwas vorzumachen oder die Amerikaner zum Narren halten will, damit sie Abbas nicht den Riot Act vorlesen und der PA die Hilfe streichen.

„Es war auch unwahrscheinlich, dass die PA die Sicherheitskoordination mit Israel im Licht der jüngsten Spannungen und Gewalt einstellt, besonders in der nördlichen Westbank“, sagte Shabaneh.

Shabaneh bezieht sich auf die plötzliche Gewaltwelle in den nördlichen Städten Nablus und Jenin durch Mitglieder der Hamas und des Palästinensischen Islamischen Jihad. Diese Terrororganisationen sind Todfeinde Israels, aber auch Rivalen der Fatah. Wenn die IDF deren Mitglieder zusammentreibt, verhaftet oder tötet, schütz sie nicht nur Israelis, sondern hilft der PA die Kontrolle über die Bereiche wiederzugewinnen, die an die Hamas und den PIJ verloren gegangen sind.

„Die Palästinenserführung betrachtet die Sicherheitskoordination als heilig“, sagte er, somit er sarkastisch Abbas‘ umstrittene Äußerung von 2014 wiedergab, dass die Sicherheitskoordination mit Israel „heilig“ sei und fortgesetzt wird. „Das ist der Grund, warum sie die Sicherheitskoordination mit Israel nicht einstellen werden.“

Man kann kaum wissen, ob Shebaneh wirklich glaubt, dass die PA „die Sicherheitskoordination mit Israel nicht einstellen wird“. Das impliziert, sie habe diese Kooperation sogar fortgesetzt, während einige Mitglieder ihrer eigenen Sicherheitskräfte Israelis angegriffen haben. Von außen betrachtet, könnte es angesichts der vier Anschläge auf die IDF seit dem 30. Juli durch Mitglieder der PA-Sicherheitsdienste so schienen, als würde diese „Sicherheitskooperation“ nicht mehr existieren. Aber Shabaneh schreibt diese Anschläge Angriffen „einsamer Wölfe“ zu, die ohne Genehmigung oder Wissen der PA-Führung agieren. Als ehemaliger ranghoher Geheimdienstler der PA weiß Shabaneh sicher eine Menge über das Ausmaß und die Dauer dieser Sicherheitskooperation und Abbas‘ verständlichen Widerwillen das angesichts der Reaktion der Palästinenser, die von ihm regiert werden, öffentlich zu machen. Und vier Anschläge von Einzelpersonen ist nicht sehr viel, wenn man bedenkt, dass es tausende Männer in den Sicherheitsorganen der PA und hunderte Terroranschläge gibt, die diese Sicherheitsorgane zu vereiteln halfen.

Shabaneh verwies darauf, dass die meisten ranghohen Berater von Abbas die Fortsetzung der Sicherheitskoordination unterstützen.

Diese Berater begreifen, dass die IDF ihr bester Schutz vor ihren gewalttätigen Rivalen in der Hamas und im PIJ ist und dass Sicherheitskooperation mit dem Shin Bet und der IDF sich auch bezahlt macht, weil amerikanische Hilfe für die PA eher weiter geht und sogar zunimmt, wenn die Israelis positiv über die Ergebnisse dieser Sicherheitskooperation berichten.

Shabaneh erinnerte sich, dass, als er Kommandeur der Allgemeinen Geheimdienstes im Raum Hebron war, seine Beamten (die aus derselben Gegend kamen) es oft ablehnten sein Befehle auszuführen, gewisse Leute zu verhaften, weil sie Angst vor Vergeltung von Mitgliedern rivalisierender Clans haben.

„Ich musste Beamte von außerhalb nach Hebron bringen, um die Verhaftungen durchzuführen, weil meine Männer zu viel Angst hatten“, verriet Shabaneh. „Jeder [palästinensische] Sicherheitsbeamte hat Angst und sorgt sich um seine Familie. Die Beamten wissen, dass die palästinensischen Sicherheitskräfte nicht in der Lage sein werden sie zu beschützen, wenn ihnen etwas Schlechtes zustößt“ …

In Hebron haben die Clans ungewöhnlich viel Macht. Ein PA-Sicherheitsbeamter, der Mitglied eines Clans ist und dann geschickt wird, um das Mitglied eines anderen Clans zu verhaften, würde ablehnen das zu tun, weil er Vergeltung gegen sich oder seine Familie fürchtet. Die einzige Lösung bestand darin einen Beamten von außerhalb Hebrons und seiner Clans zu nehmen um die Verhaftung durchzuführen.

„Präsident Abbas kontrolliert die zentrale Westbank“, sagte Shabaneh. „[Fatah-Generalsekretär] Jibril Rajoub und Abbas Zaki [Mitglied des Fatah-Zentralkomittes] haben die Kontrolle über die südliche Westbank. Tawfik Tirawi [Mitglied des Fatah-Zentralrats und ehemaliger Kommandeur des Allgemeinen Geheimdienstes der PA] und seine Freunde kontrollieren die nördliche Westbank, insbesondere Nablus.“

Das interne Gezänk innerhalb der Fatah, das mit dem Kampf um die Nachfolge des 86-jährigen Abbas zu tun hat, hat die Teilung der Westbank in drei Regionen zur Folge gehabt, die von rivalisierenden Parteien kontrolliert werden, hielt Shabaneh fest.

„Das wird zu einer gefährlichen Eskalation in der Post-Abbas-Ära führen“, warnte er. „Wenn es keine Wahlen [in der Zeit nach Abbas] gibt, wird die Sicherheitslage sich verschlechtern.

Das wahrscheinliche Szenario ist eines von Fatah-Machthabern, die um die Kontrolle der PA kämpfen, sobald der Rais in Ramallah gestorben ist. Nach Angaben von Fahmi Shabaneh kontrollieren Jibril Rajoub und Abbas Zaki den südlichen Teil der Westbank. Abbas‘ gesalbter Nachfolger Hussein al-Scheik wird die zentrale Westbank erben, die Abbas noch kontrolliert; schließlich kontrolliert Tawfik Tirawi die nördliche Westbank einschließlich Jenins und – besonders – Nablus. Wenn die PA nicht bald nach Abbas‘ Tod Wahlen durchführt, was zur Machtübernahme durch einen legitimen Führer führt, wird wahrscheinlich ein Drei-Parteien-Krieg ausbrechen, der dem Krieg ähnelt, der 2007 zwischen Hamas und Fatah im Gazastreifen ausbrach.

Abbas will jemanden zum Nachfolger als Chef der PA aussuchen, bei dem er darauf vertrauen kann, dass er seine Söhne Yassir und Tarek nicht zwingen wird einige ihrer unverdienten hunderte Millionen abzugeben. Gleichermaßen wollen Abbas‘ Kumpane nicht gezwungen werden einige ihrer Millionen zurückzugeben, die zu stehlen Abbas ihnen erlaubte. Die Amerikaner und Israelis wollen laut Shabaneh nur eines: eine PA-Führung, die die Sicherheitskooperation mit Israel fortsetzt. Aber wie wertvoll wird diese Kooperation wirklich sein, wenn die PA „die Kontrolle über die Westbank verloren“ hat, wie Shabaneh versichert? Vielleicht wird die IDF in der Lage sein die Hamas und den PIJ in der Westbank zu unterdrücken, wie sie es derzeit felsenfest vorzuhaben scheint und dann, sobald der „Bandenkrieg“ zwischen den drei Fatah-Gruppen geregelt ist, wird die siegreiche Fraktion in der PA ohne Abbas‘ Gepäck in der Lage sein das Gebiet zu kontrollieren.

Shabaneh beschuldigte Abbas und seine wichtigsten Berater daran zu arbeiten ihre Kritiker innerhalb der Fatah zum Schweigen zu bringen.

Abbas ist 86 und bei schlechter Gesundheit. Wie Yassir Arafat vor ihm erträgt er keine Kritik. Er hat es 17 Jahre lang abgelehnt Wahlen durchzuführen. 80% der befragten Palästinenser wollen seinen Rücktritt. Er hat gewaltige Summen Hilfsgelder gestohlen, die der PA gespendet wurden. Er hat vor kurzem die Kontrolle über einen Großteil der Westbank verloren, wo die Hamas und der PIJ Unterstützung gewonnen haben, besonders in Nablus und Jenin. Wenn er kritisiert wird, beschuldigt Abbas seine Kritiker in einem schamlosen Schauspiel des „du auch“ der Korruption. So sagt Shabaneh: „Jeder in der PA ist korrupt.“ Es ist nur eine Frage, an wem ein Exempel statuiert wird, indem man ihn wegen Korruption verhaftet und wem andererseits erlaubt wird seine Korruption weiter zu betreiben. Jeder, der die Führung kritisiert, kann der Korruption beschuldigt werden – Abbas weiß genau, wer in der PA wie und wie viel gestohlen hat.

„Sie [die PA] haben etwas namens Anti-Korruptions-Kommission“, sagte Shabaneh. „Sie nutzen diese Kommission, wann immer jemand etwas gegen Präsident Abbas sagt. Sie sind hinter dieser Person her und versuchen sie zum Schweigen zu bringen, indem sie ihn der Beteiligung an Korruption beschuldigen. Aber wir wissen natürlich, dass sie alle korrupt sind. Die korrupten Amtsträger haben Angst das Geld zu verlieren, das sie über die Jahre angesammelt haben. Wenn irgendjemand gegen sie ihre Stimme erhebt, wird er von der Anti-Korruptions-Kommission bedroht. Das ist der Grund, dass die meisten von ihnen weiter schweigen.

Die wirklich Unbestechlichen, wie Abbas‘ furchtloser Kritiker in sozialen Medien Nizar Banat, sind auf andere Weise zum Schweigen gebracht worden. Banat wurde von Abbas‘ Schlägern zu Tode geprügelt.

Die palästinensische Zukunft ist aus Shabanehs Sicht eindeutig dunkel. Er sagt voraus, dass es in der Westbank einen bewaffneten Konflikt gegeben wird, wenn Abbas stirbt – aber kein Bürgerkrieg, weil keine normalen Leute daran beteiligt sein werden, die sicherlich unter der Gewalt leiden werden, sondern ein „Bandenkrieg“, in dem rivalisierende Machthaber gegeneinander stehen, die heute die nördlichen, zentralen bzw. südlichen Teile der Westbank kontrollieren. Er sagt eine wenig verheißungsvoller Zukunft für das voraus, was kein geeinter Staat mit einer Regierung sein kann, die ihrem Volk Respekt und Loyalität abnötigt, sondern bestenfalls ein zur Spaltung neigendes, korruptes und geschwächtes Gebilde. Und doch wird von uns erwartet, an dieses Irrlicht von „Zweistaatenlösung“ glauben und das Biden-Mantra vom palästinensischen Volk, dass „ein gleiches Maß an Wohlstand, Sicherheit und Freiheit verdient“ glauben.

„Verdienen“ die Palästinenser, die seit Jahrzehnten mit fremder Großzügigkeit überschüttet wurden, aber wenige Zeichen zeigen, dass sie harte Arbeit leisten oder zu unternehmerisches Gespür in der Lage sind, „Wohlstand“? Verdienen sie genauso „Sicherheit“? Niemand bedroht ihre Existenz. Sie sind es, die versucht haben israelischen Bürgern das Leben unsicher und elend zu machen, indem sie mit tausenden Terroranschlägen gegen Männer, Frauen und Kinder ermordeten, in Bussen, in Pizzerien, bei Pessah-Essen, in Synagogen und Zuhause begehen. Haben die Palästinenser das Recht auf „Sicherheit“ verdient? Und verdienen sie „Freiheit“? Wie wahrscheinlich ist das überhaupt? Sie haben nie eine andere Herrschaft gekannt als die stehlender Despoten – sowohl denen der Hamas als auch denen der PA; warum also sollten sie erwarten, dass ein Palästinenserstaat anders ist als die bestehenden anderen 22 arabischen Staaten, von denen alle entweder von Monarchen oder Diktatoren regiert werden, mit der einzigen und dubiosen Ausnahme von Tunesien?

Noch’n Grund…

…für die Mullahs Israel zu vernichten: Israelische Frauen treten für die Freiheit der iranischen Frauen ein (twitter, 27.09.2022)

Geschichte wiederholt sich: Bethlehems Christen stehen vor der Auslöschung

Rachel O’Donoghue, HonestReporting, 1. September 2022

Bethlehem, das als Geburtsort Jesu Christi gilt, wird im christlichen Glauben verehrt und zieht jedes Jahr mehr als eine Million Pilger an, die kommen, um in der berühmten Geburtskirche zu beten. Hier stehen täglich hunderte Schlange, um eine kleine Felsgrotte zu betreten, in der ein 14-zackiger Silberstern die Worte trägt: „Hic de Virgine Maria Jesus Christus natus est“, was heißt: „Hier wurde Jesus Christus von der Jungfrau Maria geboren.“

Vor 70 Jahren nannte auch eine beträchtliche Anzahl an Christen Bethlehem ihr dauerhaftes Zuhause; die Bevölkerung der Stadt in der Westbank und der umgebenden Dörfer war zu 90 Prozent christlich.

2016 warnte die damalige Bürgermeisterin von Bethlehem, Vera Baboun, die Zahl sei auf 12 Prozent gesunken, auf nur noch 11.000 Menschen.

Aus der gesamten von der palästinensischen Autonomiebehörde verwalteten Westbank wird berichtet, dass weniger als 50.000 Christen verbleiben, während es im Gazastreifen, der von den USA als Terrororganisation eingestuften Hamas regiert wird, gerade einmal 1.100 Christen übrig sind.

Die Krise der Christen im Heiligen Land ist nicht unbemerkt geblieben.

Letzten Dezember schrieb der britische Erzbischof von Canterbury, Justin Wellby, zusammen mit dem palästinensisch-anglikanischen Bischof Hosam Naoum einen Meinungsartikel, in dem sie den Rückgang der Christen im Geburtsort der Religion beklagten; sie argumentierten, dass das Handeln  „radikaler Gruppen“ dafür verantwortlich sei.

Sie erklärten, zu solchen Taten gehörte die Schändung von Kirchen, zusätzlich zu physischen und verbalen Attacken auf Priester, Mönche und Gläubige.

Dennoch zogen Erzbischof Welby und Bischof Naoum es vor die krasse Realität vor Ort zu ignorieren und machten für das Abstürzen der Christen mysteriöse „radikale Randgruppen“ und zunehmende „Siedlergemeinden“ verantwortlich.

Solche linguistische Ungenauigkeiten kaschieren den wahren Grund dafür, dass Christen aus dem Heiligen Land verschwinden, was laut der global agierenden christlichen Organisation Open Doors in Wirklichkeit das Ergebnis von „islamischer Unterdrückung“ ist.

Die Organisation warnt, das die Christen die Westbank in Scharen verlassen und deckte auf, dass „islamisch-extremistische Militante“ Christen in Angst vor Anschlägen versetzen und sagte, die Lage sei für Konvertiten zu dieser Religion noch bedrohlicher, weil sie sich noch schlimmerer Brutalität ausgesetzt sehen.

Eine weitere internationale gemeinnützige Organisation, The Voice of the Martyrs (Die Stimme der Märtyrer), die sich für die Rechte verfolgter Christen einsetzt, hat zahllose Berichte schrecklicher Folter zusammengetragen, die die palästinensische Autonomiebehörde ihrer christlichen Minderheit zuteil werden lässt.

Ein solcher Bericht ist der von Saif, einem Konvertiten vom Islam zum Christentum, der nahe Bethlehem lebt. Er beschrieb, wie er vom muslimischen Muezzin (Ausrufer) über den Moschee-Lautsprecher als „zionistischer Ungläubiger“ bezeichnet wurde; er wurde daraufhin zur örtlichen Polizeiwache zitiert. Wochenlang ertrug er furchbare Folter, darunter stundenlang kopfüber aufgehängt zu sein, Drohungen mit Kreuzigung und gewalttätige Verhöre.

Trotz seiner Freilassung gingen die PA-Kräfte weiter gegen vor und schließlich war Saif gezwungen nach Jerusalem zu fliehen, wozu er einen Pass benutzte, der ihm für seine Arbeit als Bau-Auftragnehmer ausgegeben worden war.

Im Gazastreifen ist die Lage der Christen unter der Herrschaft der islamistischen Hamas sogar noch trostloser.

Die Notlage der winzigen Minderheit wird von der entsetzlichen Erzählung von Rami Ayyad veranschaulicht, dem der letzte christliche Buchladen von Gaza gehörte, bis dieser nur Monate nach der Machtergreifung durch die Hamas 2007 und der Verhängung des islamischen Scharia-Rechts mit einer Brandbombe beworfen wurde.

Ayyad wurde von einem Angreifer entführt, gefoltert und später ermordet, der ungestraft davon kam, obwohl seine Identität den Behörden Berichten zufolge bekannt ist.

Der Niedergang der Christenheit in palästinensisch kontrollierten Gebieten ist Teil eines allgemeineren Musters der aus dem Nahen Osten und Nordafrika verschwindenden Christen.

2019 legte ein von Großbritannien in Auftrag gegebener Bericht das Ausmaß des Problems offen, der ihre schwindende Zahlen als „nahe am Völkermord“ beschrieb.

„Die Formen der Verfolgung reichen von routinemäßiger Diskriminierung in Bildung, Arbeitswelt und sozialem Leben bis zu völkermordartigen Angriffen auf christliche Gemeinschaften und haben seit der Jahrhundertwende zu einem erheblichen Exodus christlicher Gläubiger aus dieser Region geführt“, heißt es in dem Bericht.

„In Ländern wie Algerien, Ägypten, Iran, Irak, Syrien und Saudi-Arabien hat die Lage der christlichen und anderer Minderheiten ein alarmierendes Stadium erreicht. In Saudi-Arabien gibt es strikte Einschränkungen für alle Ausdrucksformen des Christentums, einschließlich öffentlicher Gebetsakte. Es hat regelmäßige Razzien auf private christliche Gottesdienste gegeben“, schloss der Bericht.

Die Krise, der sich Christen aktuell in der Region ausgesetzt sehen – sie ist Teil eines grauenvollen Musters, das mit der Massenvertreibung von Juden vor 70 Jahren begann.

Wie HonestReporting ausführlich beschrieb, wurden rund eine Million jüdischer Einwohner arabischer Länder gezwungen aus ihren Häusern zu fliegen, nachdem die palästinensischen Araberführer den UNO-Teilungsplan von 1947 ablehnten.

Obwohl Juden seit tausenden von Jahren durchgängig in Nordafrika und dem Nahen Osten lebten – lange vor dem Aufkommen des islamischen Glaubens – ist ihre Präsenz, außer in Israel, praktisch beseitigt worden.

Christen, die unter palästinensischer Herrschaft und in der Region leben, sehen sich als Ganzes derselben Zukunft gegenüber. Und Kirchenleiter versäumen es die Wurzel des Ganzen zu bloßzustellen.

Die den Südlibanon besetzt Hisbollah haltende beschuldigt UNIFIL der Besetzung des Südlibanon

Elder of Ziyon, 12. September 2022

Aus Naharnet:

Ein Hisbollah-Vertreter schlug am Freitag Alarm wegen der jüngsten Resolution des UNO-Sicherheitsrats, mit der das Mandat für die United Nations Interim Force in Lebanon (UNIFIL) verlängert wurde.

Was unternehmen Offizielle bezüglich der Resolution  des Sicherheitsrats, der UNIFIL Bewegungsfreiheit gewährt … ohne dafür eine Erlaubnis von der Armee für die angemeldten wie nicht angemeldeten Patrouillen zu benötigen?“, fragte Scheik Mohammed Yazbek.

„Das widerspricht den früheren Vereinbarungen und das ist eine gefährliche Entwicklung, die aus den UNIFIL-Kräften in Besatzungskräfte macht, deren Rolle darin besteht den israelischen Feind über Verfolgung des Volks und des Widerstands zu schützen“, fügte Yazbek hinzu.

… „Der Beschluss ist eine Verschwörung gegen den Libanon und seine Souveränität“, sagte der Hisbollah-Vertreter weiter.

Aber es ist nicht nur die Hisbollah. Die Regierung des Libanon scheint dem zuzustimmen!

Das Außenministerium hielt am Mittwoch fest, dass die Resolution „einen Text beinhaltet, der nicht dem entspricht, was in der Rahmenvereinbarung steht, die vom Libanon mit der UNO unterzeichnet wurde“ und fügte hinzu: „Der Libanon hat gegen die Einführung dieser Wortwahl Einspruch eingelegt.“

„Entsprechend hat der Minister für Äußere Angelegenheiten und Emigranten ein Treffen mit dem Leiter der UNIFIL-Mission gefordert, um die Bedeutung der Fortsetzung dauerharter Kooperation und Koordination mit der libanesischen Armee zu betonen, damit der Erfolg des Auftrags der UNO-Kräfte im  Libanon sichergestellt wird“, sagte das Ministerium.

Die  Zeitung Nidaa al-Watan berichtete Mittwoch, dass der Libanon die Entfernung von „zwei Sätzen in den Klauseln 15 und16 der Verlängerungsresolution beantragt hatte, die die Bewegungsfreiheit von UNIFIL und festlegt und womit jegliche Einschränkung dieser Freiheit im Bereich südlich des Flusses Litani verurteilt wird.“

Die betreffenden Sätze (Klauseln 16 und 17) lauten.

16. Mahnt alle Seiten voll mit dem Leiter der Mission und UNIFIL bei der Umsetzung der Resolution 1701 zu kooperieren sowie sicherzustellen, dass die Bewegungsfreiheit von UNIFIL bei all ihren Operationen und UNIFILs Zugang zur B lauen Linie in allen Bereichen in vollem Umfang respektiert und im Einklang mit ihren Einsatzregeln ungehindert möglich ist, darunter durch Vermeidung  jeglicher Handlungsweisen, die UNO-Personal gefährden; bestätigt erneut, dass laut der Vereinbarung zum Status der UN Interim Forces in Lebanon (SOFA) zwischen der Regierung des Libanon und den Vereinten Nationen UNIFIL keine vorherige Genehmigung oder Erlaubnis benötigt ihren Mandats-Aufgaben nachzukommen und dass UNIFIL autorisiert ist ihre Operationen unabhängig durchzuführen, aufs Nachdrücklichste alle Versuche verurteilt Zugang zu Bewegungsfreiheit des Personals von UNIFIL zu verweigern oder einzuschränken und alle Angriffe auf UNIFIL-Personal und-Ausrüstung sowie Belästigungen und Einschüchterung von UNIFIL-Personal und Desinformationskampagnen gegen UNIFIL; die Regierung des Libanon wird aufgefordert UNIFIL prompten und vollen Zugang zu von UNIFIL beantragten Orten zu ermöglichen, um rasche Ermittlungen durchzuführen, darunter alle relevanten Stellen nördlich der Blauen Linie, die in Verbindung mit der Entdeckung von Tunneln stehen, die die Blaue Linie queren, von denen UNIFIL als Verletzung von Resolution 1701 (2006) in Übereinstimmung mit dieser Resolution berichtete, wobei die Souveränität des Libanon respektiert wird.

17. Fordert die Setien auf jegliche Einschränkungen und Hindernisse für die Bewegungsfreiheit von UNIFIL-Personal zu beenden und die Bewegungsfreiheit von UNIFIL zu garantieren, einschließlich dadurch angekündigter wie nicht angekündigter Patrouillen.

Das ist nicht neu – UNIFILs Unabhängigkeit war immer Teil des Mandats. Und der Einspruch der libanesischen Regierung dazu klingt, als würde sie von Hisbollah geführt.

UNIFIL gab heute eine eigene Erklärung aus:

UNIFIL hat immer das Mandat gehabt Patrouillen in ihrem Operationsgebiet durchzuführen, mit wie ohne das libanesische Militär. Trotzdem werden unsere operationellen Aktivitäten, einschließlich der Patrouillen, weiter mit der libanesischen Armee koordiniert, selbst wenn es uns nicht begleitet.

Unsere Bewegungsfreiheit ist in den Resolutionen des Sicherheitsrats bekräftigt worden, die das UNIFIL-Mandat erneuerten, einschließlich Resolution 1701 von 2006 und UNIFILs Status of Forces Agreeemnt, das 1995 unterzeichnet wurde.

UNIFIL scheint in letzter Zeit mit der Hisbollah immer mehr die Geduld zu verlieren und wie ich bereits festgestellt habe, verurteilte die jüngste Resolution des UNO-Sicherheitsrats zum Südlibanon die Hisbollah, auch wenn ihr Name dabei nicht genannt wurde. Die Hisbollah mischt sich in die bereits schwache Durchsetzung der UNO-Resolutionen durch UNIFIL ein den Südlibanon von nicht der Armee gehörenden Waffen freizuhalten.

Das scheint Teil der zunehmenden Bedrohungen Israels durch die Hisbollah in den letzten Monaten zu sein. Die Gruppe scheint mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit fest entschlossen zu sein einen neuen Krieg mit Israel anzufangen, scheiß auf den Rest des Libanon.