Hauptstadt Jerusalem

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Jerusalem
wurde vor mehr als 3.000 Jahren
die Hauptstadt Israels
– 1.600 Jahre
vor der Geburt des Islam

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Die einzigen indigenen palästinensisch-arabischen Familien stammen anscheinend von Juden ab

Elder of Ziyon, 15. August 2017

Beim JCPA hat Pinhas Inbari eine faszinierende Studie über die Herkunft der Palästinenser veröffentlicht.

Einer seiner Punkt wird so zusammengefasst:

Kein einziger palästinensischer Stamm identifiziert seine Wurzeln in Kanaan; stattdessen sehen sie sich alle als stolze Araber, die von den angesehendsten arabischen Stämmen des Hidschas, dem heutigen Irak oder dem Jemen abstammen. Selbst die Familie Kanaan aus Nablus verortet ihre Herkunft in Syrien. Einige Palästinenserclans sind kurdischer oder ägyptischer Herkunft und am Berg Hebron gibt es Traditionen jüdischer Abstammung.

Er hat interessante Details zur jüdischen Herkunft einiger der palästinensisch-arabischen Familien:

Für muslimische Familien könnte eine christliche Herkunft jüdischen Ursprung andeuten, wenn auch nicht notwendigerweise. Die christlichen Familien von Ramallah sind ein Beispiel. Nach ihrer Tradition stammen die Christen Ramallahs von dem christlichen Beduinenstamm aus dem südlichen Jordanien ab. (Ja, es gab in der Vergangenheit christliche Beduinen.) Sie waren der Haddadin-Stamm des Raums Karak, 140 Kilometer südlich von Amman, die vor 250 Jahren unter dem Druck der muslimischen Stämme gezwungen waren die Gegend zu verlassen, die  ihre Töchter heiraten wollten.

Ursprünglich war der Stamm der Haddadin jemenitisch und war gezwungen den vormuslimischen Jemen in der Zeit des j düischen Königs Dhu Nuwas (455-510 unserer Zeitrechnung) zu verlassen, um einen Übertritt zum Judentum zu vermeiden und ihr Christsein zu behalten. Heute sind die Haddadin einer der wichtigen Stämme Jordaniens und seine Mitglieder haben hohe Positionen in der Regierung der Haschemiten inne; ein Beispiel ist Munzer Haddadin, der die jordanische Delegation bei den Wasser-Gesprächen mit Israel leitete.

Die jüdische Herkunft der Fellachen [Dorfbewohner, Tagelöhner] ist ein faszinierendes Thema. Der israelische Computerwissenschaftler Zvi Misinay hat genetische Studien gesponsert, die eine „primäre“ genetische Verbindung zwischen den palästinensischen Fellachen und den  Juden demonstrierten.

Trotzdem bestätigen viele Palästinenser in Gesprächen uralte Traditionen jüdischen Ursprungs, die in ihren Familien alltäglich sind. Eine Angestellte im Büro von Ahmed Qurei (Abu Ala) zum Beispiel erzählte mir einmal, dass ihre Herkunft in den beiden biblischen Städten Tzora und Eshtaol liegt, die in der Geschichte von Samson (Richter 13) erwähnt werden. Interessanterweise ist die Koppelung von Tzora und Eshtaol auch im gesprochen Arabisch erhalten geblieben. Die von der palästinensische Autonomiebehörde veröffentlichte palästinensische Enzyklopädie beschreibt „Sar’a“ als ein Dorf, das im den Tagen Kanaans gegründet wurde. Die israelische gemeinnützige Organisation Zochrot, die die Erinnerung an die palästinensischen Dörer erhält, die während des Unabhängigkeitskriegs zerstört wurden, nutzt die palästinensischen Beschreibungen, fügt aber hinzu, dass der ursprünglichen Name dieses Dorfes Sor’a lautete und dass es mindestens bis ins 16. Jahrhundert unter diesem Namen bekannt war.

Krypto-Juden

Eine Quelle in Berg Hebron erzählte mir einmal, dass die Dorfbewohner von Berg Hebron die Einwohner von Hebron „die Juden“ nennen. Obwohl die Familien von Hebron sich nicht als solche betrachten, die jüdischer Abstammung sind, gibt es bei den Dörflern von Berg Hebron Traditionen jüdischer Herkunft. Die bemerkenswertesten Beispiele sind die Dörfer Yatta – das biblische Juttah – und besonders die Familie Makhamra.

Israels zweiter Präsident, Yitzhak Ben Zvi, war ein bekannter Historiker, der über das Dorf Yatta forschte. 1928 beschrieb er das Anzünden der Hanukkah-Kerzen und die Einhaltung jüdischer Bräuche.

Die Tradition, dass der Makhamra-Clan jüdische Vorfahren hat, ist in dieser Familie geläufig, vermerkte Ben Zvi. Auffallenderweise findet man auf einef palästinensischen Facebook-Seite namens „Wir sind alle Palästina“ einen Absatz, der von einer anderen Facebook-Seite repostet wurde, die „Yatta gehört allen“ heißt: Darin heißt es, dass die Familie Makhamra jüdischer Herkunft ist und dies bei den Vereinten Nationen bewiesen wurde; 1947 war Yatta als jüdische Stadt registriert und es heißt, dass alle Einwohner von Yatta jüdischer Herkunft sind sowie dass die Samu, die Familie Maharik, die Stämme der Karmel, Susya, Bani Naim, Ta’amar und Raschaida sowie Azazmah [in Jordanien] ebenfalls Juden waren.

Der Nahost-Forscher Mosche Elad sagte in Israels arabischem Fernsehen, dass zwei Mitglieder der Familie Makhamra zum Judentum konvertiert seien, heute als israelische Staatsbürger in Israel leben und dass im Dorf die Bräuche des Anzündens von Schabbat- und Hanukka-Kerzen erhalten geblieben sei.

Leider waren die beiden Terroristen, die den vom Islamischen Jihad inspirierten Anschlag auf dem Sarona-Markt in Tel Aviv am 8. Juni 2016 verübten, Mitglieder der Familie Mekhamra.

Im Grunde waren die einzigen muslimische Familien, die behaupten können vor 2000 Jahre in Palästina gewesen zu sein, Konvertiten aus dem Judentum und dem Christentum. Die bei weitem meisten kamen aus anderen Bereichen des Nahen Ostens oder Europas.

Ich habe mir dieses Thema im Lauf der Jahre einige Male angesehen und hier ist meine aktuellste Liste an 100 Palästinenserfamilien und ihrer Herkunft (obwohl ich für einige der gelisteten Familien widersprüchliche Herkunft gesehen habe):

Afghani  Afghanistan
Abdil-Masih  (Beit Sahour) Türkei
Abu Aita (Beit Sahour) Türkei
Abu Ghosh Europa/11. Jhdt.
Abu Sitta Ägypten
Abu-Kishk Ägypten
Adwan Arabien
Ajami Iran
Al Hafi Irak
Alawi  Syrien
Al-Hayik (Beit Sahour) Türkei
Arafat Syrien
Araj Marokko
Aramsha Ägypten
Ashrawi Jemen
Awwad Ägypten
Azd Jemen
Badra Ägypten
Baghdadi Irak
Bannoura Ägypten
Bardawil Ägypten
Barghouti Jemen (könnte jüdisch sein)
Bushnak Bosnien
Chehayber Türkei
Dajani Arabien, über Spanien
Darjani Arabien
Djazair Algerien
Doghmush Türkei
Erekat Jordanien
Faranji Frankreich
Faruqi Irak
Gharub Ägypten
Ghassan Libanon
Haddadin Jemen
Halabi Syrien
Hammouda Transjordanien
Hannouneh (Beit Sahour) Türkei
Hashlamun Kurdistan
Hijazi Arabien
Hindi Indien
Hourani Syrien
Husseini Arabien
Ibrahim (Beit Sahour) Türkei
Iraki Irak
Issa kamen in den 1820-ern nach Haifa, nicht sicher woher
Jabari Iral
Kafisha Kurdistan
Kanaan Syrien
Khair Ägypten
Khalil Arabien
Khamis  Bahrain
Khazen Libanon
Khoury (Beit Sahour) Türkei
Kukali Syrien
Kurdi Kurdistan
Lubnani Libanon
Makhamra jüdisch
Marashda Ägypten
Masa’ad Ägypten
Masarwa Ägypten
Masri Ägypten
Matar Kuwait
Mattar Jemen
Metzarwah Ägypten
Mughrabi Marokko
Murad Albanien/Jemen
Nablusi Benannt nach Nablus, aber dem wurde sein name im 7. Jhdt. gegeben
Nammari Spanien
Nashashibi Kurdisch/Turkmenisch
Nusseibeh kam im 7. Jhdt.
Omaya Arabien
Othman Türkei
Qudwa Syrien
Qurashi Arabien
Ridwan Osmanisch
Rishmawi (Beit Sahour) Türkei
Sa’ad Ägypten
Salibas Griechenland
Saud / Saudi Arabien
Shakirat Ägypten
Shami Syrien
Shamis Syrien
Shawish Arabien
Sous (Beit Sahour) Türkei
Tamimi Jemen/ Ägypten /Arabien
Tarabin Mekka
Tarabulsi Libanon
Tawil Ägypten
Tikriti Irak
Touqan Nordarabien oder Syrien
Turki Türkei
Ubayyidi  Sudan
Yacoub (Beit Sahour) Türkei
Yamani Jemen
Zabidat Ägypten
Zaghab Marokko
Zeitawi Marokko
Zoabi Irak
Zubeidi Irak

Die einzig wahren indigenen Palästinenser, die behaupten können vor der Eroberung durch die Römer in Palästina gelebte zu haben, sind die, die von Juden abstammen.

Was bedeutet, dass die heutigen Juden das wirklich einzig indigene Volk sind, die aus dem Gebiet übrig geblieben sind, das später Palästina genannt wurde.

Mauer-Bauer (16)

Dry Bones, 10. August 2017

Ankara – Die Türkei hat angefangen entlang ihrer Grenze mit dem Iran eine „Sicherheitsmauer“ zu bauen, sagte regionale Offizielle am Dienstag; der schritt zielt darauf kurdische Separatisten aufzuhalten. Die türkischen Behörden kündigten im Mai den Bau einer 144 km langen Barriere an, die als Mittel zur Blockierung von Grenzübertritten durch Mitglieder der verbotenen Kurdischen Arbeiterpartei (PKK) dienen soll. Die gesamte türkisch-iranische Grenze ist rund 500km lang. (mehr dazu)

Eine politisch inkorrekte Diagnose

Yoram Ettinger, Israel HaYom, 1. August 2017

Die politische Korrektheit suggeriert, die Lösung der Palästinenserfrage läge in einem dramatischen israelischen Zugeständnis an Land und der Gründung eines Palästinenserstaats: der Zweistaatenlösung.

Darüber hat die politische Korrektheit die Wirklichkeit des Nahen Ostens und der langfristigen nationalen Sicherheit dem Erreichen des heiligen Grals der friedlichen Koexistenz von Juden und Arabern westlich des Jordan untergeordnet. In diesem Prozess haben die „Gralsjünger“ den höchst komplexen, unvorhersagbaren, gewalttätigen, intoleranten, fragmentierten Nahen Osten übersimplifizeirt. Das ist dieselbe Denkschule, die den arabischen Tsunami von 2011 falsch als Arabischen Frühling und Übergang zu Demokratie wahrnahm,

Die politische Korrektheit hat Reden und auf Einschätzung gegründete „Hoffnung“ dem Jahrhunderte alte, durchaus gut dokumentierte Realismus vorgezogen.

Während die politische Korrektheit darin versagt hat die friedliche Koexistenz voranzubringen, hat sie die Araber gezwungen westlichen Druck auf Israel von der maximalistischen Seite her zu überflügeln, ihre Forderungen zu radikalisieren und die Friedenshindernisse weiter zu verschärfen.

Die politische Korrektheit erinnert an einen Chirurgen, der sich auf die Stelle konzentriert, an der operiert werden soll, während er die medizinische Geschichte des gesamten Körpers und deren Bedeutung für die Operation ignoriert.

Zum Beispiel hat der anhaltende arabische Krieg gegen den jüdischen Staat im Nahen Osten stattgefunden, der einen systematischen, regionalen Kriegszustand, Terrorismus, Subversion, provisorische Regime, die mit Waffengewalt agieren, dürftige Vereinbarungen, eingeschränkte Waffenstillstände und das Fehlen bürgerlicher Freiheiten zur Schau stellt – und das, seitdem der Islam im siebten Jahrhundert auftauchte. Dabei hat es sich fast ausschließlich um innerislamische, innerarabische Kriege gehandelt, die (bislang) unüberbrückbare ethnische, Stammes-, kulturelle, religiöse, historischer, ideologische Schlachten spiegeln, die die Region beherrscht haben – und das völlig ohne Bezug zu Israel.

Der arabisch-israelische Konflikt und die Palästinenserfrage sind weder „der Nahost-Konflikt“ noch haben sie für arabische politische Entscheidungsträger höchste Priorität.

Im Gegensatz zur politischen Korrektheit ist die Palästinenserfrage nie der Kern des arabisch-israelischen Konflikts oder ein Kronjuwel arabischer politischer Entscheidungsträger gewesen, ebenso wenig eine Kernfrage regionaler Turbulenzen.

Die politische Korrektheit hat angenommen, dass jedermann sich Frieden, Wohlstand und bürgerliche Freiheiten wünscht, dabei aber die Tatsache ignoriert, dass die diktatorischen arabischen Regime ihren Völkern solche Aussichten systematisch verweigert haben. Während die meisten Araber auf regionalen Frieden hoffen mögen und nicht mit Israel beschäftigt sind, hat sich das Konzept der Mehrheitsregierung im Nahen Osten nie als politische Realität durchgesetzt.

Die politische Korrektheit hat den Islam als nur eine weitere Religion unter vielen betrachtet und dabei seine fundamentalen Lehren übersehen, z.B. den ständigen Kampf zwischen dem „Wohnsitz des Islam“ und der schlussendlichen Untertänigkeit des „Wohnsitzes der Ungläubigen“; die Entschlossenheit den Islam zu verbreiten, am liebsten friedlich, aber wenn nötig auch mit Krieg; die Pflicht sein Leben dem Jihad für den Islam zu widmen; und die Option zwischenzeitliche Vereinbarungen mit den Ungläubigen zu beenden – und bei Verhandlungen Doppelzüngigkeit (taqiyya) einzusetzen.

Arabische Einstellungen gegenüber Israel entstammen der 14 Jahrhunderte alten Intoleranz gegenüber Christen, Juden, Buddhisten und anderen „Ungläubigen“, die Souveränität über „den Wohnsitz des Islam“ beanspruchen. Die Schlüsselfrage war nie die Größe, sondern die Existenz des „ungläubigen“ jüdischen Staates auf Land, das angeblich gottgewollt von Gläubigen des Islam beherrscht werden soll.

Die politische Korrektheit hat das Haupthindernis für Frieden ignoriert oder heruntergespielt: die palästinensische Erfolgsgeschichte der Welle des Terrorismus in den 1920-er Jahren, ihre Allianz mit Nazideutschland, dem Sowjetblock, den Ayatollahs des Iran, Saddam Hussein, Nordkorea und Venezuela, ihre Ausbildung internationaler Terroristen im Libanon, dem Sudan und dem Jemen und ihre aktuelle Hass-Erziehung, Aufstachelung und Terrorismus. Eine solche Bilanz bezeugt den antiamerikanischen Einschlag des vorgeschlagenen Palästinenserstaat.

Wäre die Annahme realistisch, dass Israels Abzug von den Bergketten von Judäa und Samaria (was seine Abschreckungsstellung drastisch reduzieren würde, anders als Israels beträchtliches Land-Zugeständnis an Ägypten – die Sinai-Halbinsel) die Araber veranlassen würde „dem ungläubigen jüdischen Staat“ friedliche Koexistenz zu gewähren, die sie „Glaubensbrüdern“ seit dem siebten Jahrhundert verweigern?

Wäre es realistisch anzunehmen, dass der arabische Nahe Osten, der gegenüber schwachen, verletzlichen Mitarabern gnadenlos gewesen ist, Mitgefühl gegenüber einem höchst angreifbaren „ungläubigen“ jüdischen Staat zeigen würde, wenn dieser auf einen 14 bis 24 km breiten Streifen entlang des Mittelmeers reduziert wird, den ein bergiger Palästinenserstaat überragt?

Die unergründliche Lücke zwischen der Wirklichkeit des Nahen Ostens und der Zweistaatenlösung wurde 1993 demonstriert, als der israelische Außenminister Shimon Peres für die Zweistaatenlösung und seine Vision von Frieden im „Neuen Nahen Osten“ warb. Im Versuch Israels dramatischstes Zugeständnis seiner strategisch wertvollsten Bergkette an die PLO vernünftig zu begründen behauptete Peres: „[Der PLO-Vorsitzende Yassir] Arafat ist ein nationales Symbol, eine Legende seiner Zeit [S. 17] … Das internationale politische Umfeld ist Krieg nicht mehr dienlich [S. 80] … Wir müssen uns auf diese neue Realität des Nahen Ostens konzentrieren… Kriege, die nie wieder ausgetragen werden. [S. 85] … Wir müssen nach weniger Waffen und mehr Vertrauen streben. … Man kann fast die schweren Schritte von Stiefeln hören, die nach hundert Jahren Feindschaft die Bühne verlassen. Man könnte dem sanften Schleichen neuer Schritte zuhören, die in der Erwartung des Weltfriedens ihr Debut geben. [S. 196]“

1994 wurde der Friedensnobelpreis gemeinsam an Arafat, Peres und Premierminister Yitzhak Rabin verliehen, „für ihre Bemühungen im Nahen Osten Frieden zu schaffen“. Die Nobel-Stiftung und die politischen, akademischen und Medien-Establishments entschieden sich Arafats Bilanz zu ignorieren, die mit der Gründung der Terrororganisationen Fatah 1959 und PLO 1964 ihre Highlights hatte und die acht Jahre vor bzw. drei Jahre von dem Krieg von 1967 zur „Befreiung Palästinas“ aufriefen.

Mit anderen Worten: Der palästinensische Fokus hat auf der Delegitimierung und Vernichtung des Israel von vor 1967 gelegen, wie es im Lehrplan für Schulen der palästinensischen Autonomiebehörde, in Freitagspredigten in palästinensischen Moscheen und in den palästinensischen Medien betont wird.

Das Evangelium der „Zweistaatenlösung“ ist eine Miniatur-Nachbildung der deutsch-britischen „Frieden für unsere Zeit“-Initiative des britischen Premierministers Neville Chamberlain von 1938; dieser opferte die Klarheit der nationalen Sicherheit auf dem Alter eines trügerischen Friedens. Er betrieb einem Schurkenregime gegenüber Appeasement, lieferte Deutschland den strategisch wichtigsten Landstrich der Tschechoslowakei aus, spiegelte Schwäche und regte Hitlers Appetit an; damit erzeugte er einen kräftigen Rückenwind für den Zweiten Weltkrieg.

Werden die politischen Entscheidungsträger solch schwere Patzer vermeiden – oder wiederholen?

Aggressive Beleidigung durch einen Zaun

Irwin N. Graulich, Israel National News, 8. August 2003

Wie wird die arabische Welt „beleidigt“? Auf praktisch jede möglich Weise. Da Ehre und Schande die beiden wichtigsten Werte in der muslimischen Welt sind und weil 22 arabische Nationen gemeinsam weder im Kampf noch auf durch zivilisatorische Leistungen Israel oder Amerika zu schlagen in der Lage sind, haben sie eine völlig neue Strategie entwickelt.

Diese neue „Angriffswaffe“ ist: wegen Allem und Jedem beleidigt zu sein. Israel und Amerika haben praktisch jede arabische Nation in Schande gebracht. Trotz des muslimischen Endziels der Dominierung der Welt sind Christenheit, vertreten durch Amerika, und Judentum, vertreten durch Israel, die beherrschenden Meister der arabischen Welt geworden.

Man stelle sich vor: Eine Milliarde Muslime sind nicht in der Lage einen winzigen Staat in ihrer Mitte zu vernichten, der aus ein paar Millionen Juden besteht, von denen viele den ganzen Tag in Jeschivot lernen. Dennoch konnten diese islamischen Staaten nicht eine einzige Demokratie mit vergleichbaren technologischen, medizinischen oder intellektuellen Erfolgen schaffen. Wie peinlich, welche Schande!

Warum war also „ein Zaun“ nötig? Da Feiglinge nicht gegen die IDF kämpfen, werden unschuldige Bürger zu dem Ziel, an das sie sich anschleichen. Diese palästinensischen Machos sind offenbar gekränkt, dass es nur ein wenig Beton und Metalldraht braucht, um diese „knallharten“ arabischen Terroristen davon abzuhalten Schulkinder in Bussen in die Luft zu jagen; oder sicher zu stellen, dass diese „gefährlichen“ palästinensischen Kämpfer keine Babys sprengen, die ihr erstes Stück Pizza essen; oder die „heldenhaften“ Al-Aqsa-Brigadisten aufzuhalten, bevor sie mit Nägeln bestückte und mit Rattengift versetzte Bomben vor schwangeren Frauen explodieren lassen.

Warum also ist „Angriff“ nötig? Israel antwortete auf Angriffe und die arabische Welt begriff schließlich, dass sie niemanden im Krieg besiegen könnte als sich untereinander. Diese Realität hat ihre Macho-Ehre erheblich „beleidigt“. All das Öl-Geld, die riesige Anzahl Soldaten – und sie sind jedes Mal weiter die armseligen Verlierer. Ein paar Millionen Juden zeigten der Welt in mehreren Kriegen, dass Ägypten, Saudi Arabien, Syrien, Jordanien, der Irak und der Libanon in Wirklichkeit bloß aus als Knete bestehen.

Weil daher Israel und Amerika eine unschlagbare „Offensive“ haben, musste die arabische „Offensive“ vom Physischen zum Verbalen wechseln. Mohammed, der fantastische Krieger, dürfte in seinem Grab rotieren. Wie kleine Kinder benutzen die Araber jetzt Lügen und Schimpfwörter, um zu beleidigen, zu lügen und den Kampf zu gewinnen. Besatzung, Kolonialismus, Imperialismus, Nazis, Jihad und Freiheitskämpfer sind nur ein paar wenige der sorgfältig ausgewählten taktischen Begriffe.

Ursprünglich benutzten die arabischen Nationen den bedrohlichen Satz „Israel und die Juden werden ins Meer getrieben“. Jetzt, wo sie ihre Zuversicht verloren haben und ihre Unfähigkeit begreifen, darf Israel nicht gestattet werden „einen Zaun“ auf Gebiet zu bauen, das biblisch zu Israel gehört – und ohne die Bibel zu berücksichtigen: das Israel in einem Krieg eingenommen hat, der zu seiner Vernichtung führen sollte.

Erst wurde kritisiert, dass das israelische Militär (IDF) „angriff“, egal, wie moralisch oder notwendig dies war – der Beweis dafür ist Jenin [heplev: Einmarsch und „Massaker“ im März/April 2002]. Nun wird „ein Zaun“ des israelischen Militärs kritisiert, egal, wie moralisch oder notwendig dieser ist. Man kann das Böse nicht besiegen, wenn es nicht völlig zerstört wird.

Wenn eine Armee wie die israelische zu moralisch kämpft und nicht aggressiv oder hart genug ihren Feinden gegenüber ist, wird ihr „Angriff“ zu „einem Zaun“ führen, der unweigerlich dazu führt, dass der Feind „beleidigt“ wird. Die arabische Welt respektiert Stärke und Macht. Wie können diese Juden denken, dass „ein Zaun“ alles ist, das sie brauchen, um unsere heldenhaften arabischen Kämpfer aufzuhalten. Der einst dominante und wahrhaft schöne, ethische monotheistische islamische Glaube hat sich zu einem betrügerischen, schwachen religiösen System entwickelt, das nichts zu unserem modernen Zeitalter beigetragen hat; die ganze Zeit über behalten Christentum und Judentum die Oberhand und schaffen alles Positive.

Ob es nun der Bau „eines Zauns“ oder „Angriff“ ist, die moralisch verwirrte arabische Welt ist „beleidigt“ und wird deshalb „offensiv“. Das ist der Schlüsselgrund, dass es viele Ehrenmorde durch arabische Väter gibt, die ihre Töchter ermorden, nur weil diese ihre Jungfräulichkeit vor der Ehe verlieren. Die Mädchen haben ihre Familie entehrt und „beleidigt“; und das hat Israel auf viele Arten auch getan.

Erinnern wir uns an den großen, furchtlosen arabischen Helden, Lawrence von Arabien. Der neue arabische Held, Osama bin Laden, ist ein Mann, der sich Angst erfüllt vor dem Feind in Höhlen versteckt und unschuldige Frauen und Kinder in die Luft jagt. Der stärkste arabische Führer [heplev: Nasser] wird von Israel in sechs Tagen besiegt oder in ein paar Wochen von Amerika [heplev: Taliban]. Der mächtige Führer Saddam muss nun in seinem eigenen Land im Untergrund leben und sich durch Überwerfen einer Burka wie eine Frau tarnen. Das kann kein förderndes Konzept für das grandiose, arabische männliche Ego sein.

Es ist wirklich erstaunlich, dass die politisch rechts orientierte, fast faschistische arabische Welt die Philosophie der westlichen Linken übernommen hat, indem sie die Verantwortung vom Individuum weg schiebt und leblose Objekte für ihre Probleme und Schwächen verantwortlich macht. Die Linke in Amerika und dem größten Teil der Welt übernimmt keine persönliche Verantwortung. Stattdessen schiebt sie soziale Gewalt Fernsehfilmen zu, uneheliche Kinder dem Fehlen von Kondomen, die größte Zunahme von Gefängnisinsassen der Armut und zunehmende Morde den Waffen. Die arabische Welt hat gut aus dieser Strategie gelernt und macht nun „einen Zaun“ für all ihre Probleme verantwortlich.