Herkunft der Geschichte der Palästinenser

gefunden auf Facebook:

Im Juni n1964 hielt ein ägyptischer Opportunist auf der Gehaltliste der Muslimbruderschaft
einen jordanische Flagge hoch, auf der der Stern entfernt worden war.
Und so begannen 3.000 Jahre „palästinensische Geschichte“

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Mit denen wollen sie bei uns unbedingt Geschäfte machen…

gefunden auf twitter und gepostert (aber Israel schafft die Instabilität in der Region, nicht wahr?):

Nur mal so zur Erinnerung: Bisher haben noch alle, die solche Sachen von sich gegeben haben, das auch versucht zu verwirklichen. Manche haben von Adolf auch gelernt mehr Geduld zu haben.

Twitter-Nachricht an eine Scheinheilige

Elder of Ziyon, twitter, 30. Juni 2018

Hey, Linda Sarsour, gilt deine Gegnerschaft zu Internierungslagern auch für Ein al-Hilweh im Libanon, wo eine  Mauer mit Wachtürmen zehntausende Palästinenser umgibt? Oder kümmern deine palästinensischen Geschwister dich nicht, wenn nicht Juden dafür verantwortlich gemacht werden können?

Weitere Blickwinkel zum Besuch des österreichischen Kanzlers in Israel

Manfred Gerstenfeld (direkt vom Autor)

Dem ersten Besuch von Sebastian Kurz als österreichischer Bundeskanzler in Israel ist viel zu wenig Aufmerksamkeit gewidmet worden. Dieser 31-jährige Politiker ist der Parteichef der Österreichischen Volkspartei (ÖVP).[1] Wenn seine Äußerungen und Taten typisch für alle besuchenden Regierungschefs europäischer Länder wären, hatte Israel die Beziehungen zur Europäischen Union enorm verbessert.

In Yad Vaschem gestand Kurz die große Verantwortung Österreichs und der Österreicher für „beschämende, während der Schoah begangene Verbrechen“ ein.[2] Er besuchte privat auch die Westmauer.[3] Die populistische Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ), Juniorpartner der ÖVP, musste Kurz‘ Haltung gegen Antisemitismus übernehmen, um in die Regierung eintreten zu können.[4] Israel hat allerdings nur Kontakt mit Vertretern der von der FPÖ gehaltenen Ministerien gepflegt, weil die Partei Neonazi-Wurzeln hat.[5]

Während seines Besuchs bat Kurz Israel nicht einmal darum Kontakte mit den FPÖ-Ministern aufzunehmen. Das war eine angenehme Geste.[6] Der Boykott der Partei durch Israel kann gerechtfertigt werden, da es auch die sozialistische schwedische Außenministerin Margot Wallström nicht empfängt, eine Teilzeit-Antisemitin, die antiisraelischen Hass verbreitet.[7] Es wäre zudem eine interessante Vergleichsanalyse, würde man auswerten, wie FPÖ-Chef Heinz Christian Strache und der britische Labour-Vorsitzende Jeremy Corbyn jeweils zum Antisemitismus stehen.[8]

Kurz erwähnte muslimischen Antisemitismus nicht ausdrücklich, aber er sagte: „Ich kann Ihnen versichern, dass Österreich alle Formen des Antisemitismus in Europa entschieden bekämpfen wird, sei es ein bestehender oder ein neu importierter Antisemitismus.“[9] Österreich wird im nächsten halben Jahr die EU-Präsidentschaft übernehmen. Kurz versprach in Jerusalem, dass er sich während dieser Zeit darum bemühen wird, dass Europa Israels „besondere Sicherheitsbedürfnisse ernster nehmen wird“.[10] Kurz‘ Äußerungen sind um so wichtiger, als er ein stärkeres Profil Österreichs in der EU anstrebt als viele seiner Vorgänger.

Österreich machte, nachdem es 1938 Teil Deutschlands wurde, nicht nur bereitwillig beim Holocaust mit. Viele seiner Nachkriegs-Führungskräfte verzerrten die Geschichte des Landes stark, indem sie es als erstes Opfer des deutschen Nationalsozialismus hinstellten.[11] Ihnen half dabei die falsche Erklärung der Alliierten, dass Österreich Hitlers erstes Opfer gewesen sei.[12] Es sollte der österreichische Bundeskanzler Franz Vranitzky sein, Parteichef der sozialistischen SPÖ, der 1991 erstmals die Wahrheit sagte und sich gegenüber den Überlebenden entschuldigte.[13]

Einen der größten Nachkriegsskandale Österreichs leistete sich der ehemaligerÖVP-Parteichef Alois Mock. Er schlug 1986 den ehemaligen UNO-Generalsekretär Kurz Waldheim als Kandidaten seiner Partei für das Amt des österreichischen Bundespräsidenten vor. Damals war bereits bekannt, dass sein Kandidat der Nazi-Studentenorganisation angehört hatte und Mitglied der paramilitärischen SA-Reiterstandarten war. Waldheim bagatellisierte die Fakten. Der sozialistische Parteichef und damalige österreichische Bundeskanzler Fred Sinowatz sagte daraufhin: „Ich nehme zur Kenntnis, dass Waldheim nicht bei der SA war – nur sein Pferd.“[14]

Waldheim hatte entscheidende Elemente seines Dienstes im Krieg in seiner Biografie ausgelassen.[15] Währen eines Zeitraums war er Adjutant des österreichischen Generals Alexander Löhr in Jugoslawien, der 1947 als Kriegsverbrecher hingerichtet wurde.[16] Ebenso wenig erwähnte Waldheim seine Stationierung in Saloniki während der Zeit, in der die große jüdische Bevölkerung zusammengetrieben und in ein Todeslager geschickt worden war. Er sagte später, er habe von dieser – unstrittigen – Tatsache nichts gewusst. Trotzdem wurde Waldheim vom österreichischen Volk gewählt. Während seiner Amtszeit sollte er oft von Moral und Werten sprechen.

Nachkriegsprobleme bezüglich Juden in Österreich beschränkten sich nicht nur auf die ÖVP. Der sozialistische Kanzler Bruno Kreisky stand an vorderster Front der Rehabilitierung früherer Nazis.[17] Er war zudem ein selbsthassender Jude, der sagte, wenn die Juden ein Volk wären, dann sei es „ein mieses Volk“.[18] All dies gibt den radikal anderen Haltungen eine Perspektive, die derzeit von Kurz zum Ausdruck gebracht werden.

Es gibt einen damit verbundenen Aspekt, der ebenfalls Erwähnung finden sollte. Der World Jewish Congress (WJC – Jüdischer Weltkongress) führte die Kampagne gegen Waldheim an und war für viele Aufdeckungen zu seiner Vergangenheit verantwortlich. Diese kleine Organisation – von Mock kräftig verleumdet – führte eine meisterliche Kampagne.[19][20] Der WJC hatte später den Erfolg, dass Waldheim die Einreise in die USA nicht mehr gestattet wurde. Er wurde als Präsident auch von anderen westlichen Ländern nicht mehr eingeladen.[21]

1994 sickerte allerdings durch, dass Papst Johannes Paul II. dem Katholiken Waldheim die päpstliche Ritterwürde verliehen hatte. Statt sie ihm eigenhändig zu überreichen, wurde das im Geheimen vom päpstlichen Nuntius, dem Erzbischof Donato Squicciarini gemacht. Die Washington Post schrieb: „Die neue Ehre seitens des Vatikans kam man kaum als Abweichung bezeichnen. Als der damalige Präsident Österreichs vom Großteil der Weltgemeinschaft ausgegrenzt wurde, schloss sich der Vatikan einigen arabischen und kommunistischen Ländern an, Waldheim als ganz normales Staatsoberhaupt zu behandeln. … Dass der Papst einen solchen Mann ehrt, entehrt sowohl den Papst selbst als auch den Vatikan.“[22]

Die erfolgreiche Kampagne des WJC gegen Waldheim steht schlussendlich in starkem Kontrast zur regelmäßigen Unbeholfenheit des Handelns der israelischen Regierung gegenüber ihren Gegnern.

[1] http://www.timesofisrael.com/austrian-leader-visits-yad-vashem-vows-to-ensure-horrific-crimes-remembered/

[2] ebenda

[3] ebenda

[4] http://www.haaretz.com/world-news/europe/austrian-jewish-leader-not-credible-fpo-tackling-anti-semitism-1.5824303

[5] http://www.jpost.com/Israel-News/Politics-And-Diplomacy/Israel-renegotiates-ties-with-Austria-over-party-with-Nazi-roots-550024

[6] http://www.dw.com/en/austrian-chancellor-sebastian-kurz-in-israel-vows-to-fight-anti-semitism-promote-israeli-security/a-44164344

[7] www.jpost.com/Israel-News/Politics-And-Diplomacy/Israel-blasts-Swedish-FM-for-supporting-terrorism-encouraging-violence-441266

[8] https://besacenter.org/perspectives-papers/uk-labour-antisemitism/

[9] http://www.israelhayom.com/2018/06/12/in-israel-austrian-chancellor-vows-to-fight-all-forms-of-anti-semitism/

[10] derstandard.at/2000081324311/Die-besondere-Verantwortung-Oesterreichs

[11] Manfred Gerstenfeld: The Abuse of Holocaust Memory Distortions and Responses. 2009, JCPA, S. 25.

[12] http://www.demokratiezentrum.org/wissen/timelines/der-opfermythos-in-oesterreich-entstehung-und-entwicklung.html

[13] ebenda

[14] https://diepresse.com/home/zeitgeschichte/641277/Sinowatz_Nur-sein-Pferd-war-bei-der-SA-

[15] http://www.nytimes.com/1986/03/04/world/files-show-kurt-waldheim-served-under-war-criminal.html

[16] ebenda

[17] Robert Wistrich: From Ambivalence to Betrayal. Lincoln (University of Nebraska Press) 2012, S. 478-508

[18] ebenda

[19] http://www.worldjewishcongress.org/en/news/former-un-secretary-general-kurt-waldheim-dies-at-88?printable=true

[20] http://www.nytimes.com/1986/05/17/world/wiesenthal-faults-jewish-congress-on-waldheim.html

[21] http://articles.latimes.com/2012/apr/11/local/la-me-elan-steinberg-20120411

[22] http://www.washingtonpost.com/archive/opinions/1994/07/28/a-papal-pardon-for-waldheim/4fcd4ea2-c9b0-4d6b-b73c-b18cd40eae3e/

Eine Erfahrung an der israelisch-libanesischen Grenze, für die man sterben kann

Ben Schneider, Israellycool (Gastbeitrag), 2. Juni 2018

In Sachen Schutz der eigenen Grenze zum Gazastreifen durch Israel ist vieles heruntergespielt worden.

Das erinnert mich an ein weiteres Experiment an einer der Grenzen Israels, der Grenze zum Libanon.

Ende der 1980-er Jahre oder 1990, ich glaube, es war 1989, stan dich an der sachte ausgewiesenen gemeinsamen Grenze zum Libanon, etwa einen Fuß wiet entfernt von einem UNO-Soldaten, der die Grenze von der libanesischen Seite aus bewachte.

Die Grenze befand sich auf einer schmalen befestigten Straße, geteilt durch eine Linie, mit einer Standard-Bude für Wachen direkt an der Straße auf der libanesischen Seite. (Ich glaube, auf der israelischen Seite gab keine solche Bude.) Ich befand mich auf der einen Seite der weißen Linie und der Soldat stand auf der anderen Seite de weißen Linie. Er stand im Libanon und ich stand in Israel. Unter Zehen waren etwa einen Fuß von einander entfernt.

Ich glaube, ich hatte Touristenkleidung für warmes Wetter an, wahrscheinlich ein T-Shirt, Shorts und Turnschuhe, vielleicht ohne Socken.

Der UNO-Soldat – ich glaube, er sagte, er sei aus Dänemark – trug die volle Militäruniform mit halbautomatischem Gewehr im Arm und vielleicht noch einer Waffe in einem Holster.

Der UNO-Soldat und ich wechselten Grüße auf Englisch und sanften, scheinbar freundlichen Smalltalk.

Dann dachte ich, es wäre interessant im Libanon gewesen zu sein, also frage ich die Wache, ob ich nur ganz kurh einen Fuß über die Grenze setzen und sofort wieder zurückziehen könnte, damit ich sagen konnte, ich sei im Libanon gewesen.

Er sagte: „Nein, ich werde auf Sie schießen müssen.“

Ich sagte zu dem Soldaten: „Sie veräppeln mich, nicht wahr?“

Der UNO-Soldat im Libanon sagte zu mir: „Nein, ich mache keine Scherze. Ich werde auf Sie schießen. Und ich meine das ernst.“

Ich lächelte freundlich und ging fort.

Bitte ziehen Sie ihre eigenen Schlüsse dazu, in welchen Zusammenhang das zu Personen steht, die Israels Grenze aus dem Gazastreifen heraus durchbrechen wollen.

Die Israelhasser schießen mit dem Video vom Fußballspiel Australien gegen Palästina weiter Eigentore

Aussie Dave, Israellycool, 11. Mai 2018

Ich habe früher schon dazu gepostet: Das Video des Fußballspiels Australien gegen Palästina von 1939, das die Hasser zu posten tendieren, um zu beweisen, dass die palästinensischen Araber schon vor der Gründung des modernen Staats Israel Fußball spielten. Oder so ähnlich.

Aber das ist ein heftiges Eigentor. Wie ich in meinem früheren Eintrag zum Thema erklärte, bestand die Mannschaft einzig aus Juden und nachdem der Torhüter Palästina einen Ball hielt (engl.: „makes a save“), sagt der Kommentator: „Wham! Saved! But then the Jews were always a saving race.“ ( Wumms! Gehalten! Aber die Juden waren schon immer eine Rasse, die rettet.”)

Dieser Eintrag ist mehr als dreieinhalb Jahre alt, aber trotzdem verbreiten die Hasser dieses Video immer noch. Allein heute gab es zwei solche Posts (auf Facebook, auf twitter):

Soll ich es ihnen sagen oder wollen Sie?

Egal, ich mach’s.