Die belgische BDS-Verbindung entwirren

Gerald Steinberg, The Times of Israel (blogs), 21. September 2016

Am 9. September kam Brigitte Herremans am Ben-Gurion-Flughafen an; sie wollte eine „alternative Tour“ politischer Aktivisten leiten, wie sie das schon oft gemacht hatte. Aber diesmal wurde der höflich klingenden belgischen Aktivistin nicht das üblicherweise automatische Touristenvisum gegeben. Stattdessen, so berichtet sie selbst, wurde ihr die Einreise kurzerhand verweigert und sie zurückgeschickt.

Brigitte Herremans ist auf vielerlei Weise typisch für westeuropäische Führer von BDS- und Dämonisierungskampagnen. Ihr offizieller Titel lautet „Politische Beamtin für den Nahen Osten bei Broederlijk Delen (BD), was „brüderlich teilen“ bedeutet – eine einflussreiche und halboffizielle belgische, flämisch-katholische Hilfsorganisation. (Sie spielt eine ähnliche Rolle in einer weiteren katholischen NGO, Pax Christi.) BD behauptet Armut und Ungleichheit zu bekämpfen, indem man mit lokalen Organisationen zusammenarbeitet; sie ist allerdings von einer radikal politischen Agenda befleckt, zu der die intensive Dämonisierung Israels gehört. Aus dem von den belgischen Steuerzahlern zur Verfügung gestellten €6 Millionen gehen €264.000 an politische Projekte in „Israel/Palästina“, die nichts mit Hilfe zu tun haben. Das ist Herremans radikales Mini-Imperium.

Die unverhohlen antiisraelische Agenda und das Palästinenser zu Opfern machende Narrativ spiegelt die westeuropäische Norm, einschließlich starker christlich-theologischer Echos und einer gönnerhaften neokolonialen Beziehung zu den Palästinensern. BD erklärt auf seiner Internetseite: „Anders als das palästinensische Volk hat das israelische Volk mehr als 60 Jahre einen eigenen Staat, gegründet auf 78% des historischen Palästina“, ein Standard-Slogan, der die Geschichte der Kriege, des Terrorismus und des Hasses ausradiert. Herremans ist keine Terroristin – sie wiederholt die sanfte Form der Kriegsführung und in diesem Geist hielt BD im Mai 2016 eine Veranstaltung zu „Friedlicher Widerstand in Palästina und Israel“. „Widerstand“ ist das Ziel – nicht Frieden und Sicherheit auf Grundlage von gegenseitiger Anerkennung und Kompromiss.

Wie viele europäische politische Krieger begrüßt Herremans die Soft-Power-Angriffe von BDS und ihre Organisation nahm an „Trading Away Peace“ (2012) teil, einer wichtigen NGO-Kampagne, die bei der EU und einzelnen europäischen Regierungen Lobbyarbeit leisteten, um Wirtschaftssanktionen gegen Israel zu verhängen. Unter vielen anderen Beispielen schrieb Herremans 2013 einen Artikel, der der Nakba gedachte (der palästinensischen Version des Kriegs von 1948). Darüber hinaus trifft sich das von ihr betriebene (jedenfalls bis sie nach Hause geschickt wurde) „Alternative Tours/Political Tours“ ausschließlich mit Gruppen, die Israel dämonisieren und für den Konflikt komplett die „Besatzung“ seit 1967 verantwortlich machen. Israelis, einschließlich der Opfer palästinensischen Terrors, werden getilgt („unsichtbare andere“) und die Teilnehmer werden von jeglichem Kontakt zur Wirklichkeit abgeschirmt, die Fragen zum Narrativ aufwerfen könnte. Als Ergebnis kommen sie nach Hause und haben lediglich eine Seite gesehen und gehört und sind bereit an BDS-Kampagnen teilzunehmen und sie zu führen.

Parallel dazu füttert diese Agenda Hass auf Israel und Juden in Europa; sie wird durch Gelder radikaler NGOs unterstützt und verstärkt. Broederlijk Delen lässt €40.000 pro Jahr an Zochrot fließen, eine antizionistische Randgruppe, die für das sogenannte palästinensische „Rückkehrrecht“ als Teil eines „Einstaatensystem“ eintritt, die den Staat Israel eliminieren würde. Eine weitere NGO, die als „Defense vor Children International – Palestine“[1] bekannt ist, erhielt 2014 €40.000 – die für BDS und für eine hinterhältige Kampagne genutzt wurden, die danach strebt die Wahrnehmung Israels durch falsche oder völlig verzerrte Vorwürfe weiter zu vergiften, die Minderjährige involvieren (von denen viele für Terror und Gewalt ausgenutzt werden). Andere politische NGOs mit ähnlichen Agenden, darunter Breaking the Silence, Adalah und Gischa, erhalten Gelder von Broederlijk Delen.

Bei diesem Hintergrund überrascht es nicht, dass die israelischen Grenzbehörden Herremans nicht als Touristin betrachteten, sondern als radikale Führerin eines politischen Krieges und – wie es in anderen westlichen Demokratien üblich ist – ihr ein Visum verweigerten.

Bei ihrer Rückkehr nach Belgien lieferte Herremans sofort weitere Beweise ihrer tief sitzende Feindschaft. In einem Interview im flämischen Radio 1 am 12. September wiederholte Herremans ihre Unterstützung von „Sanktionen gegen Israel“ und forderte, dass israelische Bürger, die nach Belgien kommen (echte Touristen, keine Akivisten) „Befragungen“ unterzogen werden. Im selben Interview wurde sie nach Berichten gefragt, die einen Anstieg des Antisemitismus in Belgien zeigen; Herreman beschuldigte „Israels Verbündete“ den Grad an Antisemitismus „aufzublasen“, um „von seinem Umgang mit den Palästinensern abzulenken“. Dem Standarddrehbuch folgend wurde Herremans von Michael Freilich kritisiert, dem Chefredakteur der jüdischen Zeitung Joods Aktuel; und sie wurde von Emmanuel Stein verteidigt, einem Mitglied der linksextremen Gruppe Eine andere Jüdische Stimme; dieser schrieb ein Op-Ed in der Tageszeitung De Morgen, in dem er sagte, er „schäme sich zutiefst“ wegen Freilichs Worten.

Auf Facebook erklärte Herremans: „Ich hatte die Möglichkeit einer Abschiebung erahnt, da Israel seine Anstrengungen intensiviert Dissens und Menschenrechtsaktivismus in Palästina und Israel und im Ausland zu unterdrücken…“ Ihr Twitter-Konto was aktiv mit einer Serie von Angriffen auf die israelische Demokratie, was weiter ihren ständigen politischen Aktivismus demonstriert, der für den wirtschaftlichen Niedergang des Staates Israel befürwortet.

Sie postete zudem ein Bild der antizionistischen Randgruppe Naturei Karta, einer Gruppe, die oft als „koschere“ Bestätigung zur Werbung für die Dämonisierung Israels genutzt wird, während Kritik mit krassem Antisemitismus begegnet wird, begleitet von der Behauptung „In der jüdischen Gemeinschaft gibt es jede Menge Visionen von #Israel. Zivilisierte Unstimmigkeiten sind ein Segen.“

Der Fall Brigitte Herremans und Broederlijk Delen ist ein Beispiel für die Gefahren und Folgen davon radikalen Ideologen öffentliche Gelder anzuvertrauen, die dazu genutzt werden Konflikt und Hass zu schüren. Vielleicht wird Israels Weigerung sie die Fassade der Touristin zu benutzen, um für diese Kampagne zu werben, eine lange überfällige Veränderung auslösen, die erlaubt, dass die von belgischen Bürgern zur Verfügung gestellten Gelder für positive Ziele verwendet werden.

[1] Verteidigung von Kindern International-Palästina

Der König der Lügen herrscht über BDS

Steve Apfel, Israel National News, 18. September 2016

Selbst einige „eingetragene“ Zionisten haben ihren Wagen an den Boykott-Zug angehängt. Warum der Drang dem wehzutun, was du liebst? Für Zionisten bemerkenswert, könnte angefügt werden, kommt die Begeisterung ihrer Herzen nicht aus der Verteidigung Israels, sondern davon über den Staat Verdammung auszukippen, was sie mit einem Klumpen Schmerz und Hartnäckigkeit tun, die Fördergelder durch Stiftungen, Karrieremöglichkeiten und sogar eine Tür im Weißen Haus öffnet.

Gewöhnliche Verurteiler Israels geben sich damit zufrieden antizionistisch zu sein. Ohne das Mysterium ihrer jüdischen Landsleute können sie lästig sein. Wenn Antizionisten brüllen „Stoppt die Verfolgung der Palästinenser!“ oder „Apartheid Israel!“ oder „Beendet die Besatzung!“ oder „Stoppt den Völkermord!“, dann wird einem schwer ums Herz. Mantras lullen Leute in den Schlaf, die sie nicht hypnotisieren können. Formel-Schlagwörter und Banner zermürben die Geduld. Empörung ist kein Gefühl mit großer Macht an Ausdauer; die Öffentlichkeit vergisst, weshalb sie Rache haben sollte und gewöhnt sich daran. Selbst Hass, der so bitter ist und tief sitzt, wie der auf Israel, braucht Abkühlpausen, um die Wirksamkeit zu erhalten und zu verlängern. Doch der Vollzeit-Antizionist wird nicht nachlassen. Ein wenig von ihm wird viel bewirken können.

Doch tief in uralten Vorurteilen begraben finden sich menschliche Kuriositäten, die das Leben schreibt. Die von Israel besessene Menge, stellen wir fest, besteht aus besessenen Leuten, die auf merkwürdige Weise denken und entsprechend handeln. Sie schaffen Fakten und arbeiten daran sie zu verwirklichen. Sie sind bereit Menschen zu schaden, von denen sie vorgeben ihnen beizustehen. Sie spinnen Garn über ein Land, das viele auf einer Landkarte nicht zeigen können, verwenden ihre Zeit darauf es von der Landkarte zu schicken. Akademiker rangieren den Intellekt aus, während Anwälte das Recht aussetzen.

Ihre Muster-Leitlinie ist von Merkwürdigkeiten dieser Art überlagert. Die Boykott-Bewegung, sollten Sie das nicht wissen, hat eine solche.

„BDS ist eine globale Bewegung, die auf friedliche Weise daran arbeitet wirtschaftlichen und politischen Druck auf Israel auszuüben, damit es die erklärten Zielen der Bewegung befolgt, die lauten:

  1. Das Ende von (1) israelischer Besatzung; (b) Kolonisierung arabischen Landes; (c) Israels Sicherheitsmauer.
  2. Volle Gleichberechtigung für arabisch-palästinensische Bürger Israels.
  3. Respekt für das Rückkehrrecht der palästinensischen Flüchtlinge.

Bis diese Ziele erreicht werden, wird die Kampagne verschieden Formen gewaltfreier Strafmaßnahmen gegen Israel durchführen, bis es die Regeln des Völkerrechts befolgt.

Hier sind edle Gefühle zu loben. Hier finden sich Bedingungen und Ziele, die mit friedlichen Mitteln verfolgt werden. Hier ist Festlegung auf gewaltfreies Verhalten. Hier ist ernster Respekt für das Recht und ein reiner Wunsch danach, dass das Recht befolgt wird. Hier sind Strafen, die ein fehlgeleitetes Land in die richtige Richtung stupsen sollen. Was kann man daran nicht mögen? Die Fallen, die in diese Mutti-Apfelkuchen-Äußerung eingearbeitet wurden: Die kann man nicht mögen. Daher die Notwendigkeit für einen Rat, der sie offenbaren und entwaffnen wird.

Einer taucht in der Bedingung am Ende auf: „…bis [Israel] die Regeln des Völkerrechts befolgt.“ Mit diesem Satz beginnt der Zusammenbruch – und auch noch schnell. Antizionisten werden mitgerissen, nicht zu den fünf öffentlichen Zielen, sondern zu einem eingebetteten Endergebnis: dem Zusammenbruch und der Kapitulation Israels. Der BDS-Bienenstock könnte, bevor der dicke Tag kommt, sich selbst abwracken und ruinieren. Eine weitere Täuschung atemberaubender Chutzpe schützt die summende Mannschaft vor einem solchen Schicksal.

Aber fangen wir mit den fünf Forderungen an: Vier davon eiern auf Beinen aus Sperrholz, während die fünfte nicht aufstehen kann. Stellen Sie Kriege des Nahen Ostens, seine Gesetze und Geschichte auf den Kopf oder drehen Sie ihn auf links – Israel ist kein Kolonisator und sollte zufällig jemandes Land besetzt sein, dann dürften die arabischen Palästinenser die Besetzer sein. Und die Mauer, die eingerissen werden muss? Wenn die Sicherheitssperre irgendjemandes Recht verletzt, dann das Recht der menschlichen Verbitterung und Verschleppungstaktik. Was palästinensische Flüchtlinge und ihr Rückkehrrecht angeht (wenn verstreute Gruppen nach einem halben Jahrhundert des nicht assimilierten Lebens in Ländern mit ausreichenden Ressourcen zum Integration der Bruderschaft der Menschen noch so genannt werden können), nun, es gibt kein solches Recht weder im Recht noch in Verträgen noch unter moralischen Konventionen.

Die fünft Forderung – volle Gleichberechtigung für palästinensische Bürger Israels – ist nicht künstlich, aber überflüssig. Volle Gleichberechtigung haben sie bereits. Würden andere palästinensische Gruppierungen ihre rechte Hand für dieses Schicksal geben? Würden sie einfach? Denken Sie an die 3.500 Palästinenser, die im syrischen Konflikt festhängend getötet wurden. Denken Sie an die palästinensische Horde, die derzeit im Lager Yarmuk bei Damaskus belagert werden und aufgrund von Entbehrungen sterben. Denken Sie an Palästinenser, die im Gazastreifen oder auch der Westbank unter korrupten und unterdrückerischen Oberherren darben. Gleichberechtigung! Im gesamten Nahen Osten schwelgen nur die palästinensischen Araber in Israel in den Rechten und Privilegien von Königsfamilien.

Damit ist jede arrogante Forderung in diesem Apfelkuchen ein übler Schwindel. All die aufgeblasenen Rechtschaffenen, die von Boykott besessen sind, brauchen nur hinzusehen und sie würde sehen. Vielleicht haben sie es ja getan. Vielleicht hatten sie Angst hinzusehen. Vielleicht wissen sie, dass ein Pinup-Antizionist bereits hingesehen hat und was er sah ihn wütend machte. Der Pinup Norman Finkelstein verschütte seinen Ingrimm, als er von Democracy Now interviewt wurde. „Die BDS-Bewegung“, sagte Herr Finkelstein unverblümt, „ ist ein verlogener Kult, geführt von unehrlichen Gurus, die clever als Menschenrechtsaktivisten posieren wollen, während ihr wahres Ziel die Vernichtung Israels ist.“

Es war eine größere Kultfigur nötig, um die wirklich heftige Chutzpe zu entkleiden, die fundamentale und fatale Täuschung. Wenn nicht das Pin-up, dann hatte das Gehirn des Antizionismus die Ehre, Noam Chomsky. Bevor er das tat, legte er ein erstes Prinzip des Boykotts fest. Weil er Menschen schädigt, in deren Namen ein Boykott verhängt wird, darf man ihn nicht verhängen, wenn die betroffenen Leute es nicht wollen. „Fordert im Fall Israels die Bevölkerung einen Boykott? Nun, offensichtlich nicht.“ Der große Linguist hatte unerlässliche Voraussetzung für den Boykott Israels ermittelt. Um ethisch vertretbar und gerecht zu sein, muss der Aufruf von der Basis der arabischen Palästinenser kommen, nicht von außen.

Ein Jahr nach der Festschreibung des großen Prinzips begann die BDS-Kampagne am 9. Juli 2005 – zufälligerweise – auf einen „Aufruf von innen“ zu antworten. Daraus wurde großes Aufheben gemacht. Ilan Pappe, ein Akademiker, das schon lange an vorderster Front der Kampagne zur Schädigung Israels steht, betonte ganz besonders Chomskys Insistieren auf dem Aufruf von innen. „BDS begann als Aufruf von innerhalb der besetzten Zivilgesellschaft, begrüßt von anderen Palästinensergruppen und umgesetzt in weltweites Handeln.“

Die Bedeutung dieser Behauptung kann nicht übertrieben werden. Um legitim zu sein, muss der Impuls zum Boykott Israels von innen heraus kommen. Weil die Palästinenser die volle Wucht tragen würden, musste es ihr Aufruf sein. Sie allein haben das Recht bei der internationalen Gemeinschaft für den Boykott Israels Lobbyarbeit zu leisten. Keine ehrenwerte Regierung, Menschenrechtsgruppe oder Aktivist könnte einen Boykott unterstützen, wenn der Anstoß von Blendern in der entwickelten Welt kommt. Niemand, am wenigsten all die im Behaglichen sitzenden Campus-Radikalen, sollten sich erdreisten den Palästinensern zu sagen, was gut für sie ist.

Wiederauftritt Ilan Pappe – inzwischen mit einem bequemen Lehrstuhl an der Exeter University in Großbritannien. Er lässt sich aus dem Elfenbeinturm zu einem Interview herab. Nach dem er für den Boykott warb, indem er proklamierte, die „besetzte Gesellschaft“ habe dazu aufgefordert, bettelt Pappe jetzt diese Gesellschaft zur Abwechslung mal etwas für sich selbst zu tun. Die Interviewerin ist recht aufgebracht.

„Nun, die Palästinenser haben BDS begonnen“, erinnert Ruba Salih Pappe.
„Ja“, sagt Pappe und zieht eine Grimasse. „Nicht wirklich, aber ja. Für die Geschichte, ja.“
„Das ist wichtig!“, schrie die entsetzte Interviewerin auf.

Pappe stimmt widerstrebend zu: „Das ist nicht wahr, aber es ist wichtig.“ An diesem unbehaglichem Punkt wechselt er das Thema. Mit den Worten David Colliers aus Beyond the great divide“: „Was Pape nahezulegen scheint ist, dass die Palästinenser nicht zum Boykott aufriefen, sondern dass wir ihnen sagten sie sollten zum Boykott aufrufen.“

Der Glaube an die gute und notwendige Lüge ist in das antizionistische Denksystem eingebettet. Pappe ist dem Glauben eine durchgerüttelte Karriere hindurch treu geblieben. „Ich habe weniger Interesse an dem, was passiert ist, als an dem, wie Menschen das betrachten, was passiert ist“, sagte Pappe 1999. „Meine Ideologie beeinflusst meine … Schriften. Der Kampf wird um Ideologie geführt, nicht um Fakten. Wer weiß, was die Fakten sind?“

Tatsächlich hat wusste König der Lüge nie etwas. In seiner Amtszeit an der Universität Haifa betreute er eine Abschlussarbeit über ein angebliches Massaker an 200 Arabern durch eine jüdische Einheit im Mai 1948. Nachdem die Veteranen dieser Einheit ihr Gerichtsverfahren vor einem Gericht in Tel Aviv gewannen, wurde der Student angewiesen sich dafür zu entschuldigen, dass er sie verleumdete. Und Pappe? Der Akademiker – Ehre, wen Ehre gebührt – baute nie eine Fassade auf. Ideologie herrscht, nicht Integrität. Er ließ sich nie von Fakten stören. Zionisten und ihr kolonialistisches Implantat sind hoffnungslos böse. Punkt.

Nachdem er die Geschichte des eines Massakers gefördert hatte, schlägt der König der Lüge weiter damit um sich. Für die Geschichtsschreibung sei es wichtig, dass die Menschen an das Monster Israel glauben und dass die „palästinensische Gesellschaft unter Besatzung“ BDS startete. Ohne diese ethische Untermauerung, das weiß Pappe, würde die Boykottmaschinerie hilflos abstürzen.

Ist jeder Boykotteur ein König der Lüge? Sind die Zionisten Juden? Dieser rätselhafte Haufen, der davon entzückt ist ihre Mitjuden zu boykottieren? Würden sie wissen, dass ein Mann, den sie wahrscheinlich verehren, die Decke von der großen Lüge gerissen hat? Noam Chomsky ging auf Democraticunderground.com heftig in die Offensive. „Die gegenwärtige BDS-Bewegung“, sagte Chomsky, „wird von einer Ein-Mann-NGO geführt, die fälschlich behauptet das palästinensische Volk zu repräsentieren“.

Die Quintessenz lautet, dass Antizionisten darüber hinwegsehen und täuschen. Sie stellen Forderungen, (a) von denen sie ein völkermörderisches Ergebnis erwarten, (b) bei der sie sich auf schäbige Täuschung verlassen, (c) die Fähigkeit der Palästinenser, dass sie wissen, was sie wollen, mit Verachtung behandeln und (d) den stabilen, freien Dynamo eines jüdischen Landes durch eine weitere Scharia-Diktatur zu ersetzen.

Bevor sie ein Land hatten, wurden die Juden gehasst. Sie wurden gehasst, als die Vereinten Nationen dafür stimmten ihnen Land zu geben, so winzig das auch war. Sie wurden gehasst, als sie der Teilung des Landes zustimmten. Sie wurden gehasst, als sie von sich aus für Frieden einem Austausch von noch mehr Land zustimmten, das sie zu einem ruinösen Preis gewonnen hatten. Heute werden Juden dafür gehasst, dass sie auf einzigartige Weise überleben und gedeihen. Für dieses Wunder könnten sie bizarrerweise nicht mit dem Segen Gottes verpflichtet sein, sondern de Fluch des Feindes.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (18.-24. September 2016)

Sonntag, 18.09.2016:

Das Terrorpärchen von Hebron gestern: Der Mann ist tot, die Frau im Krankenhaus. Sie hinterließ ein Testament, in dem sie sagte sie nahm an dem Anschlag teil, um ihre voreheliche Beziehung zu dem toten Terroristen wieder gutzumachen.

Ein 20-jähriger Araber wurde wegen Hetze angeklagt, nachdem er auf Facebook die Ermordung der schlafenden 13-jährigen Hallel pries und schrieb, die „Eliminierung des zionistischen Kindes“ sei „unerlässlich“ gewesen.

Montag, 19.09.2016:

Infolge der Terroranschläge am Morgen wurden die zentralen Eingänge zur Altstadt von Jerusalem und zum Tempelberg (hier mit Ausnahme der Mitglieder der Waqf) geschlossen.

Ferienlager der PA: Palästinensische Kinder lernen, dass Judenabstecher Helden sind. Deshalb ist ein Lager in Bethlehem nach einem 16-jährigen Messerstecher benannt worden. Die Lager werden unter Aufsicht des obersten Rats der PA für Sport und Jugend und in Partnerschaft mit dem PA-Bildungsministerium veranstaltet.

Mahmud Abbas sprach vor „palästinensischen“ Studenten in Venezuela. Dort rechtfertigte er die neue Welle der Messerstecher-Anschläge in Israel; die palästinensischen Kids „haben keine Hoffnung“. (Und niemand ist daran beteiligt, es gibt ja keinerlei Hetze in den Medien, Moscheen, Schulen…)

Einige Knesset-Abgeordnete und „Land of Israel“-Aktivisten besuchte Hebron und Umgebung. Sie wurden von linken Aktivisten verbal und physisch angegriffen.

Am Abend fand der „Jerusalem-Lauf“ statt (mit verschiedenen Streckenlängen). Einige PalAraber nutzten das wieder zu Hetze: damit solle Jerusalem verjudet werden.

Dienstag, 20.09.2016:

Die UNO-Vollversammlung eröffnet ihre Sitzungsperiode. Das scheint der Anlass dafür zu sein, dass die PA-Araber ihre Angriffe auf israelische Fahrzeuge wieder hochfahren – ein Muster, das sich in den letzten Jahren immer wieder gezeigt hat. Sie schienen zu glauben, dass sie damit ihre Sache puschen können.

Mittwoch, 21.09.2016:

Die PA lügt weiter über ihre Terroristen: Die Stecher sind „unbewaffnete Opfer israelischer Hinrichtungen“. Israel führt eine einseitige (Mord-) Kampagne. Und die PLO ruft auf den „Volkskampf gegen die Besatzung zu eskalieren“. (Wie verträgt sich „eskalieren“ mit Frieden?)

Das Rabin Center in Tel Aviv hat sich einen Unfreund gemacht. Der Direktor des Yescha-Rats stellte dort fest, dass die „Forscher“ sie Siedler „als Besatzer verewigt“ und die Terroropfer schlicht außen vor lässt.

Der Oberkommandierende des Südkommandos ist sich sicher: Die Hamas ist auf den nächsten Krieg fertig vorbereitet.

Donnerstag, 22.09.2016:

Die Fatah veröffentlichte mal wieder antisemitische Karikaturen, mit denen behauptet wird, dass die Juden hinter dem Terror der Welt stecken:

Premierminister Netanyahu sagte in seiner Rede vor der UNO-Vollversammlung, dass Israel bereit ist mit der PA Frieden zu schließen „wie wir das mit Ägypten gemacht haben“. Das folgte der Rede von Ägyptens Präsident Sisi, der Israel und die Palästinenser aufforderte an den Verhandlungstisch zurückzukehren.

Derweil versucht die PA weiter Israel aus der FIFA und der UEFA werfen zu lassen. Mahmud Abbas forderte vor der UNO, Israel müsse „Palästina“ endlich anerkennen, die PalAraber hätten umgekehrt Israel schon 1993 anerkannt. Er warf den USA und Großbritannien darüber hinaus vor, sie würden Israel nicht unter Druck setzen; die Briten sollten sich für die Balfour-Erklärung entschuldigen, indem sie die PA als Staat anerkennen. Israelische Siedler seien wie Terroristen; Israel führe außergerichtliche Hinrichtungen durch und habe die Oslo-Vereinbarungen aufgekündigt, ohnehin in jedem Aspekt gebrochen.
Dann setzte er noch einen drauf: Israel besetzt seit 1948 palästinensisches Land. Es verletzte und verletzt die Resolution 181 der UNO-Vollversammlung, die eine Teilung des britischen Mandats forderte. (Wobei er so tut, als sei diese verpflichtend statt wegen der arabischen Ablehnung hinfällig!)

Freitag, 23. September 2016:

Die NGO Islamic Relief Worldwide will Israel vor Gericht zerren, weil ihr die „Arbeit“ in der „Westbank“ verweigert wird. Sie war auf die Verbotsliste gesetzt worden, weil sie Geld an die Hamas geschleust hat.

Heckmeck:
– Das Nahost-Quartett warnte, die israelischen Siedlungsaktivitäten würden riskieren die Chancen einer Friedenslösung mit zwei Staaten zu beenden.

Wie ich es sehe: Komplizen des Hasses

Amerika und andere westliche Demokratien verschließen die Augen gegenüber dieser Obszönität, weil die UNO eine progressive Plattitüde ist.

Melanie Phillips, The Jerusalem Post, 1. September 2016

Menschen im Westen beginnen gegenüber der Tatsache aufzuwachen, dass sie ungewollt helfen den islamischen Terrorismus zu finanzieren.

Es gab letzten Monat weit verbreiteten Erschrockenheit, als Israel den Direktor des Gaza-Zweigs der gigantischen Hilfsorganisation World Vision verhaftete. Er wurde beschuldigt humanitäre Spenden westlicher Regierungen wie Britanniens und der USA abgezweigt zu haben, um Hamas-Terror zu finanzieren.

In Großbritannien haben Zeitungsartikel begonnen die Frage zu stellen, warum Steuerzahler helfen palästinensischen Terror und Hetze über EU-Zahlungen an die palästinensische Autonomie zu finanzieren, die die Familien von Terroristen bezahlen und arabische Kinder Gehirnwäschen unterziehen, um Juden und Israelis zu hassen und zu ermorden.

Dieses zunehmende Bewusstsein kratzt allerdings nur an der Oberfläche der Mittäterschaft der freien Welt am Bösen. Westliche Regierungen subventionierten quasi seuchenartigem, weltweiten Judenhass durch progressive Allerheiligste  – die UNO.

Ein diese Woche von der UN-Watchdog-Organisation Voices of the Touro Institute on Human Rights and the Holocaust veröffentlichter Bericht offenbart das Ausmaß, in dem die UNO Judenhass und Aufstachelung zu Gewalt über akkreditierte Nichtregierungsorganisationen fördert.

Wie die Autoren des Berichts – Anne Bayefsky und Sarah Willig – feststellten, händigte die UNO mehr als 6.150 NGOs ein begehrtes globales Megafon aus, indem sie ihnen Zugang zu internationaler Diplomatie und den daran angeschlossenen Medienplattformen verschafft.

Um akkreditierungswürdig zu sein, müssen NGOs in Übereinstimmung mit der UN-Charta arbeiten. Sie müssen Folgendem zustimmen: „Glauben an die fundamentalen Menschenrechte, an die Würde und den Wert der menschlichen Person, na die gleichen Rechte für Männer und Frauen und der kleinen wie großen Nationen“.

Dennoch missachten viele NGOs diese Prinzipien schamlos.

Gesichert mit Screenshots listet der Bericht jede Menge Äußerungen von bei der UNO akkreditierten Organisationen auf, die Antisemitismus anstiften, Gewalt und Terrorismus billigen oder rechtfertigen und Israel dämonisieren und delegitimieren. Israel wird ziemlich buchstäblich von ihren Landkarten „Palästinas“ gewischt, das als ganz Israel dargestellt wird, zusätzlich zum Gazastreifen und der Westbank.

Hier ein paar Beispiele für Hass predigende NGO-Lügen und Blutschuld-Verleumdungen, die vom Bericht angeführt werden und denen eine UNO-Plattform geboten wird.

„Die ‚Endlösung‘ des Zionismus für Israels viel gepriesene und rassistische ‚demografische Bedrohung‘, die angeblich schon durch die Existenz der Palästinenser bestehen soll, ist immer Völkermord gewesen, ob nun in Zeitlupe oder in blutrünstigen Spurts an Gewalt.“ (Islamic Human Rights Commission)

„Es werden keine Gaskammern gebraucht… hier von Kugeln durchsiebte kleine Mädchen, dort von Artilleriefeuer geköpfte Säuglinge; ein bisschen Massaker hier, ein wenig Verhungern dort… Enteignung heißt das Spiel… Das Volk wird sterben, die Nation wird ohne eine einzige Gaskammer sterben. Hoffen die Israelis jedenfalls…“ (Women vor Palestine, Australians for Palestine)

„Die von den Zionisten geschaffene Welt, gemäß ihrem Ideal der jüdischen Souveränität … ist eine Welt der Rassentrennung, in der die Juden ganz oben stehen.“ (Friends of Al-Aqsa)

„… Unsere Welt steht heute dem Aufkommen eines neuen Typs des Nationalsozialismus gegenüber… Der Zionismus mit seiner unmenschlichen Ethnie, rassistischen Prinzipien, mit seinen teuflischen Plänen, die überall auf der Welt Chaos erzeugen, mit seinen gefährlichen Plänen der Beherrschung … mit seinem bestialischen Kraken, der eine fast entscheidende Rolle dabei hat die Politik der größten Länder der Welt zu steuern, kann nicht nur als Bedrohung dieser Region angesehen werden, sondern als eine der ganzen Welt.“ (International Organization for the Elimination of All  Forms of Racial Discrimination)

“Die Al-Quds-Intifada ist der legitime Ausdruck des Willens des palästinensischen Volks, das der fortgesetzten Unterjochung und Erniedrigung durch die Besatzungsmacht Widerstand leistet…“ (Dr. Hans Köchler, International Progress Organization)

Die UNO kann nicht behaupten von diesem Judenhass und Israel-Bashing zu wissen – sie arbeitet aktiv daran mit. Links zu NGO-Internetseiten werden auf UNO-Seiten von UNO-Beamten selektiv gepostet; NGO-Veranstaltungen in UNO-Räumlichkeiten werden nur nach detaillierten Bewerbungen erlaubt, die UNO-Körperschaften oder -Mitarbeitern vorgelegt werden.

Doch während man bei der Hetze wegsieht, nutzen Staaten, die den Akkreditierungsprozess der UNO durchführen, ihre macht, um sich vor kritischer Kontrolle zu schützen.

Im Mai 2016 beschwerten sich viele NGOs, dass ihre Kritik an Regierungen bestimmter Mitgliedsstaaten beim Akkreditierungsprozess gegen sie eingesetzt würde. Siehe da, zu den aktuellen Mitgliedern des Akkreditierungsbetriebs gehören despotische Regime wie China, Kuba, Russland, der Sudan und der Iran.

Westliche Regierungen wie die der USA versuchen ständig Geldströme an den weltweiten Terrorismus zu erkennen und stillzulegen. Aber sie kontrollieren die Ausgaben der UNO, die eine wichtige Rolle beim Werben für Hetze zu Terrorismus spielt. Das macht die USA und andere Regierungen zu Komplizen bei der Förderung genau dessen, was sie vordergründig versuchen zu verhindern.

Die UNO wurde aus der Erfahrung des Zweitens Weltkriegs gegründet, um Leben, Freiheit und Menschenrechte zu verteidigen. Heute aber bietet sie ein globale Plattform für weitere Dämonisierung und Entmenschlichung des jüdischen Volks und die willige Ausrottung seines Rechts auf ein eigenes Heimatland.

Die Plattform, die sie der globalem Juden-Bashing-Armee der NGOs gibt, ist dem der UNO eigenen besessenen und gestörten Hass auf Israel angemessen.

Amerika und andere westliche Demokratien schauen bei dieser Obszönität weg, weil die UNO eine progressive Plattitüde ist. Sie gilt als Verkörperung des Ideals der Bruderschaft der Menschheit, sie wird als höchster globaler Schiedsrichter für Frieden und Gerechtigkeit betrachtet.

Fakt ist: Derart von Tyrannen und Diktaturen beherrscht fördert sie Ungerechtigkeit, Hass und Gewalt. Sie ist eine kranke Einrichtung und die Parasiten, die sich an ihr nähren, sind die NGOs. Amerika und die anderen Mitgliedsstaaten haben die Pflicht dieser Verseuchung ein Ende zu setzen.

B’Tselems jährliche Opferzahlen sind fragwürdig

Tamar Sternthal, CAMERA, 3. Januar 2007

Wie Tod und Steuern ist garantiert, dass B’Tselem am Ende des Jahres die palästinensischen und israelischen Opferzahlen veröffentlicht, genauso die begleitende Presseerklärung. Und unvermeidbar werden Journalisten pflichtbewusst die Feststellungen von B’Tselem berichten, manchmal korrekt, manchmal aber nicht.

Und während die Veröffentlichung der Statistik eins ist, sind ihre Genauigkeit und die dahinter stehenden Methodologie es definitiv nicht. Allerdings warten wir noch immer darauf, dass einer der Mainstream-Journalisten die Zahlen von B’Tselem hinterfragt.

Viele Journalisten begierig zu berichten, wie viele der getöteten Palästinenser Zivilisten waren. In gewissem Maße kommt B’Tselem dem nach; in ihrer Presseerklärung vom 28. Dezember verkündeten sie beispielsweise: „Im vergangenen Jahr waren wir Zeugen einer Verschlechterung der Menschenrechtslage in den besetzten Gebieten, besonders bezüglich der zunehmenden Anzahl getöteter Zivilisten und der Zerstörung von Häusern und Infrastruktur im Gazastreifen.“

Wie aber kann B’Tselem eine Festellung zu Zivilisten treffen, wenn ihre eigenen Listen palästinensischer Opfer keine Zivilisten identifiziert? Statt dessen identifiziert B’Tselem die meisten (wenn auch nicht alle) Opfer wie folgt: „Getötet während der Teilnahme an Feindseligkeiten“ oder „Nahm bei Tötung nicht an Feindseligkeiten teil“. B’Tselem fällt eine bewusste Entscheidung festzuhalten, ob Opfer zu Zeit ihres Todes an Kämpfen beteiligt waren und davon abzusehen sie als Zivilisten oder Nichtzivilisten zu bezeichnen. B’Tselem-Sprecherin Sarit Michaeli bestätigte diese Politik letztes Jahr telefonisch gegenüber CAMERA.

Warum weicht dann die Presseerklärung der Organisation von dieser Politik ab und gibt Erklärungen bezüglich der Zahl getöteter Zivilisten im Gazastreifen ab, wenn B’Tselem palästinensische Zivilisten nicht länger zählt?

Geschichte

Noch bis 2002 führte B’Tselem getrennte Listen von getöteten „palästinensischen Zivilisten“ an. In vielen Fällen war diese Bezeichnung völlig unangemessen. Wie CAMERA 2002 dokumentierte, schloss die lose Definition des Begriffs „Zivilist“ zahllose Palästinenser mit ein, die getötet wurden, während sie gerade dabei waren Israelis anzugreifen, einschließlich der Eröffnung des Feuers auf einer Bat Mitzva-Feier in Hadera, wobei sechs Menschen getötet und 35 verletzt wurden, die Detonation von Bomben, Eindringen in israelische Gemeinden und die Tötung oder Verletzung von deren Einwohnern, sowie Kämpfe mit israelischen Soldaten. B’Tselem hat danach diese Politik eingestellt – vielleicht angesichts der Kritik von CAMERA; aber ist die jetzige Praxis irgendwie glaubwürdiger? CAMERA überprüfte die Details von B’Tselem zu einem großen Teil der im Dezember und November 2006 Getöteten, um das herauszufinden.

Eine Überprüfung dieser zwei Monate ließ zwei Warnlampen aufleuchten:

  1. In vielen Fällen identifiziert B’Tselem Einzelpersonen als zum Zeitpunkt ihres Todes nicht in Feindseligkeiten verwickelt, selbst wenn es gegenteilige Informationen gab.
  2. Unter denen, die als zum Zeitpunkt ihres Todes nicht an Feindseligkeiten beteiligt identifiziert wurden, gehörten Terroristen, die regelmäßig in die Planung und Ausführung gewalttätiger Angriffe verwickelt waren. Diese Personen irgendwie mit Zivilisten zu verbinden – sei es in einer Presseerklärung von B’Tselem oder durch Journalisten – ist falsch.

I) Auf welcher Grundlage entscheidet B’Tselem, ob jemand „an Feindseligkeiten teilnahm“ oder nicht?

In einer Reihe von Fällen bleibt B’Tselem dabei, dass Zivilisten nicht an Feindseligkeiten beteiligt waren, obwohl die Umstände des Todes strittig oder unklar sind. Beispiele:

1) B’Tselem berichtet, dass Mohammed Mahmud Rajab a-Jarjawi (19), der am 23. November in Beit Lahiya getötet wurde, „nicht an Feindseligkeiten teilnahm, als er getötet wurde. Zusatzinformation: Er wurde auf dem Weg nach Hause getötet, nach Gebeten, die um 5 Uhr morgens endeten.“ Die Internetseite der palästinensischen Nachrichtenagentur Ma’an allerdings berichtete an diesem Tag (von BBC Worldwide Monitoring zur Verfügung gestellt):

Unser Gaza-Korrespondent berichtete, dass ein israelisches Aufklärungsflugzeug eine Rakete auf eine Gruppe bewaffneter palästinensischer Widerstandsmänner abschoss, die sich eindringenden israelischen Panzern östlich von Beit Lahiya entgegen stellten. Einer der Männer, Mohammed Jarjawi (19), wurde getötet und viele andere verletzt.

2) B’Tselem berichtet, dass Tha’ir Hassan ‚Abed al-Masir (16), am 18. November in Beit Lahiya, nördlicher Distrikt des Gazastreifens, getötet wurde. Zusatzinformation: Er wurde getötet, als er auf dem Land der Familie arbeitete.

3) B’Tselem berichtet ebenfalls, dass am selben Tag Sa’id Salem Suleiman Hajaj (20), in al-Qaraya al-Badwiya Maslakh, nördlicher Distrikt des Gazastreifens, getötet wurde. Nach dem Bericht „nahm er nicht an Feindseligkeiten teil, als er getötet wurde. Zusatzinformation: Getötet auf dem Weg zur Arbeit, er wusste nicht, dass sich Soldaten in der Gegend aufhielten“.

Nach Angaben von AFP war er aber ein Mitglied einer palästinensischen Terrorgruppe und könnte bewaffnet gewesen sein:

Said Hahjaj (20), Mitglied der Demokratischen Front für die Befreiung Palästinas wurde in Umm Nasser getötet, an der nördlichen Grenze, sagte die DFLP.

Thaer al-Masry (16) wurde später im selben Dorf in den Kopf geschossen, sagte medizinische Quellen…

Die Armee, die seit Freitag als Teil des Feldzugs zum Stopp der täglichen Raketensalven gegen den jüdischen Staat im nördlichen Gazastreifen operiert, sagte, beide Opfer waren bewaffnet. („Zwei Tote in Gaza, nachdem die UNO auf ein Ende der Gewalt drängt“).

4) Gleichermaßen berichtet B’Tselem, dass Mohammed Salamah Hussein Hamidan, getötet am 16. November im Flüchtlingslager Ein Beit al-Maa im Distrikt Nablus, „nicht an Feindseligkeiten teilnahm, als er getötet wurde. Zusatzinformation: Getötet während einer Operation der Armee, als er in seinem Haus neben dem Fenster stand.“

Nach Angaben von Agenturberichten zum Vorfall könnte Hamidan, Mitglied der Volksfront für die Befreiung Palästinas, allerdings bewaffnet gewesen sein, als der getötet wurde. AFP berichtet:

Mohammed Hmeidan von der Volksfront für die Befreiung Palästinas (PFLP) wurde am Fenster seiners Hauses im Lager Ein Beit Elma nahe der nördlichen Stadt Jenin zweimal in die Brust getroffen, sagten Quellen.

Palästinensische Sicherheitsquellen und Zeugen sagten gegenüber AFP, der 25-jährige Militante, der auf Israels Fahndungsliste steht, wurde von einem Scharfschützen der Armee getötet.

Ein Sprecher der Armee sagte, Soldaten, die im Flüchtlingslager operierten, waren von Palästinensern unter Feuer genommen worden. „Sie identifizierten einen bewaffneten Mann und eröffneten auf ihn das Feuer“, sagte er.

AP berichtet ebenfalls:

Verwandte sagten Mohammed Ahmedan (25) stand auf der Veranda seines Hauses im Flüchtlingslager al-Ein bei Nablus, von wo aus er die israelischen Militäroperationen beobachtete, als er zweimal getroffen und getötet wurde. Sie sagten Ahmedan war unbewaffnet.

Die Armee sagte aber eine erste Untersuchung des Vorfalls ergab, dass Soldaten einen bewaffneten Mann identifiziert und auf ihn geschossen hatten.

Auf welcher Grundlage akzeptiert B’Tselem die Version eines Familienmitglieds statt der Armee als Fakt?

5) B’Tselem behauptet, dass Wahib Musieh Nayer a-Dik, getötet am 14. Dezember 2006 in Kafr a-Dik

nicht an Feindseligkeiten teilnahm, als er getötet wurde. Zusatzinformation: Getötet als er den antiken Palast in Kafr a-Dik restaurierte. Soldaten, die an den Ort kamen, behaupteten, dass von dort aus Steine auf sie geworfen wurden. Einer der Soldaten schoss auf ihn, als er die Tür des obersten Stockwerks des Palastes öffnete.

AP berichtet allerdings über den Vorfall wie folgt:

Der Palästinenser-Vertreter sagte, der mann warf Steine auf zwei Jeeps der Armee, die gegen Donnerstagmittag in das Dorf Kufr al-Dik fuhren, als er von Schüssen der Soldaten getroffen wurde. Er wurde in der Brust verwundet und starb auf dem Weg ins Krankenhaus, sagten sie.

AFP berichtet:

Der Bauarbeiter Wahib Misleh (25) wurde in der Brust und am Arm getroffen, nachdem israelische Soldaten das Feuer auf Steinewerfer im Dorf Kafr Al-Didk eröffneten, sagten sie. Zeugen sagen, er gehört nicht zu denen, die Steine warfen.

Die Armee sagte, Soldaten hätten auf eine Person gefeuert, die vom Dach eines Gebäudes einen Betonblock auf die Truppen werfen wollte.

Es gibt widersprüchliche palästinensischeQuellen dazu, ob a-Dik zum Zeitpunkt seines Todes an die Feindseligkeiten beteiligt war. Die israelische Armee besteht darauf, dass er zum Zeitpunkt seines Todes an der Gewalt beteiligt war. Wie kann B’Tselem dann definitiv erklären, dass er nicht an den Feindseligkeiten beteiligt war?

Interne Widersprüche

6) Bezüglich Mohammed (‚Eid) Amin Mahmud Ramaheh schreibt B’Tselem in den Details:

Der 27-jährige Einwohner des Flüchtlingslagers Ein Beit al-Maa im Distrikt Nablus, getötet am 14.12.2006 im Flüchtlingslager Ein Beit al-Maa im Distrikt Nablus durch Gewehrfeuer. Nahm nicht an Feindseligkeiten teil, als er getötet wurde. Zusatzinformation: Getötet aus kurzer Entfernung, als er von seinem Auto weglief, als eine getarnte Einheit versuchte ihn zu verhaften. Er war bewaffnet.

Nach einer Presseerklärung der IDF:

  1. Die Soldaten errichteten eine Straßensperre, um Ramaha aufzuhalten, aber wenn Ramahas Fahrzeug ankam, umfuhr er die Sperre und kollidierte mit einem anderen Fahrzeug, wodurch eine Reihe Zivilisten verletzt wurde. Als die Soldaten auf Ramahas Fahrzeug zugingen, eröffneten er und einer seiner Männer das Feuer auf sie. Die Soldaten erwiderten das Feuer und töteten die beiden, die mit einer M-16 und einer Handfeuerwaffe bewaffnet waren.

B’Tselem selbst erkennt zwar an, dass Ramaheh „bewaffnet“ war und die IDF berichtet, dass er das Feuer eröffnete, widerspricht doch der Bericht [von B’Tselem] seiner eigenen Beschreibung, indem er Ramaheh als jemanden kategorisiert, der nicht an den Feindseligkeiten beteiligt war, als er getötet wurde.

7) In einem weiteren Beispiel für interne Widersprüche bei einem palästinensischen Opfer, das in die Kategorie des „zum Zeitpunkt seines Todes nicht an Feindseligkeiten beteiligt“ schreibt B’Tselem, das der 14-jährige Jamil Abd al-Karim Jamil al-Jabaji, getötet am 3. Dezember im Flüchtlingslager Askar „nicht an Feindseligkeiten beteiligt warGetötet, als er Steine auf Soldaten warf.“ Geworfene Steine können tödlich sein und solche potenziell tödliche Waffen zu werfen stellt die Teilnahme an Feindseligkeiten dar.

II) Beteiligung an Feindseligkeiten vor dem Tod

Viele Journalisten – und selbst der Schreiber der Presseerklärungen von B’Tselem – lassen die Schlüsselkennzeichen der derzeitigen Politik der Organisation zur Beschreibung vermissen, ob Opfer zum Zeitpunkt ihres Todes an Feindseligkeiten beteiligt waren oder nicht. Bericht wie dieser der BBC vom 29. Dezember gehen fälschlicherweise davon aus, dass ein Palästinenser, der getötet wird, während er nicht an Kämpfen teilnimmt, ein Zivilist ist. Es gibt jedoch viele Fälle palästinensischer Kämpfer – diejenigen, die regelmäßig Raketen schießen, Bomben vorbereiten, Selbstmordbomber losschicken, Waffen schmuggeln oder israelische Soldaten in Kämpfe verwickeln – die von israelischen Soldaten getötet werden, während sie sich nicht mitten in den feindseligen Aktivitäten befinden. Am 8. November zum Beispiel tötete die IDF ‚Alaa a-Din Jamil Khamaiseh und Salim Yussef Mahmud Sa’id (Abu al_Heija) in al-Yamun im Distrikt Jenin. B’Tselem schreibt, sie „waren nicht an Feindseligkeiten beteiligt, als die getötet wurden“. Bezüglich des Ersten fügt B’Tselem wenigstens hinzu: „Getötet, während er während der versuchten Verhaftung nach Flüchtigen in einem Auto saß.“ Gleichermaßen muss B’Tselem Anerkennung gezollt werden, dass es bezüglich Abu al-Heija anfügt, er sei „von Israel gesucht“. Nach Angaben des Palestinian Center for Human Rights waren beide Mitglieder der Al Aksa-Märtyrerbrigaden – die von Israel, den USA und der EU wegen der Durchführung von Selbstmord-Bombenanschlägen und anderen gewalttätigen Anschlägen auf Israelis als Terrororganisation bezeichnet wird – und sollten daher nicht als Zivilisten eingestuft werden.

In der Tat versäumt es B’Tselem konsequent zu erwähnen, ob ein solches Opfer Mitglied einer Terrororganisation ist oder nicht. Ein solcher Fall ist Mohammed Ramaha (Beispiel 6 von oben), der Kopf der Tanzim im Flüchtlingslager Ein Beit Ilma. Nach Angaben einer Erklärung der israelischen Verteidigungskräfte vom 14. Dezember

war Ramaha an Terroranschlägen und an versuchten Anschlägen im Raum Nablus und an Israels Heimatfront beteiligt. Rahama plante während der jüngsten Feuerpause weiter Selbstmord-Anschläge. Er plante einen Selbstmord-Bombenanschlag in der unmittelbaren Zukunft, der von Terroristen im Gazastreifen geleitet und finanziert wurde. Ein 8 kg schwerer Sprengsatz, der gestern bei Nablus abgefangen wurde, war von Rahama und Mitgliedern seiner personellen Infrastruktur vorbereitet worden und sollte bei einem Selbstmord-Bombenanschlag genutzt werden.

B’Tselem widerspricht also nicht nur der eigenen Darstellung, wenn man erklärt, dass Rahama „zum Zeitpunkt seines Todes nicht an Feindseligkeiten beteiligt“ war, sondern die Organisation vertuschte auch die Tatsache, dass Rahama ein Tanzimführer war, der an einer Vielzahl von Terroranschlägen beteiligt war. Beide Punkte haben offensichtlich Gewicht bei der Frage, ober Rahama als „Zivilist“ betrachtet werden kann oder nicht. Dasselbe kann über die zweifache Verzerrung bezüglich Said Hahjui (Beispiel 3 von oben) gesagt werden.

Schlussfolgerung

Auf B’Tselem kann man sich als vertrauenswürdige Quelle zu Zahlen zu palästinensischen zivilen Opfern nicht verlassen. Genauso wenig können die der Organisation gelieferten Details der Umstände des Todes von palästinensischen Opfern als genau betrachtet werden. Gerald Steinberg, Redakteur von NGO-Monitor, führt an: „Der ‚Heiligenschein’ schützt die NGOs vor derselben Art von Verantwortlichkeit, die sie von anderen verlangen.“ Journalisten sollten davon Notiz nehmen und über die Zahlen von B’Tselem mit gesunder Skepsis berichten, statt B’Tselem zu erlauben jedes neue Jahr mit Falschheiten und Verdrehungen einzuläuten.

Mörser einer Terrorgruppe tötete 13 Palästinenser in Rafah bei einzelnem Vorfall

Elder of Ziyon, 25. August 2016

Newsweek schrieb 2014:

In einem Haus in Rafah im südlichen Gazastreifen, nahe der ägyptischen Grenze, legt Nabil Siyam (34) langsam Bilder seiner Familie vor. Er hat nur einen Arm, der andere wurde von einer israelischen Bombe im Sommerkrieg abgerissen. Die Bilder zeigen seine Frau Schirin und ihre Kinder – Mustafa (9), Ghaida (ein achtjähriges Mädchen), Abdul Rahman (6), Badruddin (5) und Dalal, ebenfalls ein Mädchen (9 Monate alt). Alle außer Badruddin wurden von derselben Bombe getötet; der kleine Junge verlor eine Niere und spielt jetzt auf dem Schoß seines Vaters. Ebenfalls getötet wurden Nabils Brüder, zwei der Ehefrauen seiner Brüder und drei ihrer Kinder, die in seinem Haus lebten.

Mit blutunterlaufenen Augen starrt Nabil geradeaus; der ehemalige Gemüsebauer sagt, als der Krieg im Juli ausbrach, fühlte sich seine Familie hier sicher. Gazaner von nahe der Grenze kamen in diese Gegend, um dem Beschuss dort, wo sie lebten, zu entgehen. Niemand konnte nach Ägypten entkommen, das seinen Übergang in Rafah geschlossen hatte; und offensichtlich war es nicht möglich über die israelische Grenze in die Schusslinie zu entkommen. Auf der anderen Seite war das Meer. „Alle saßen in der Falle.“

Am 21. Juli trafen israelische Raketen das Haus nebenan und um 6 Uhr morgens fohen Nabil und seine in Schrecken versetzte Familie. „Wir rannten auf die Straße, die Kinder waren bei ihren Müttern. Wir kam 10 Meter weit, als ich eine Drohne hörte. Ich hörte den Klang der Bombe – das ist ein besonderer Klang und sah nach oben. Die Israelis müssen uns gesehen haben. Drohnen sehen alles. Das nächste, an das ich mich erinnern kann, war eine Staubwolke und ich sah mich nach meinen Kindern um.“

Neben den 12 Mitgliedern von Nabil Familie, die direkt durch die Bombe starben, wurden zwei Cousins schwer verletzt, darunter der 15-jährige Mohammed, der ein Bein verlor und zur Operation in ein palästinensisches Krankenhaus in Ostjerusalem überwiesen wurde. Um sein Leben kämpfend wurde er erneut verlegt, diesmal in die Türkei, damit Ärzte Splitter aus seiner Lunge entfernen konnten. „Wenn ich sterbe, möchte ich nach Hause zurückkommen und bei meiner Familie beerdigt werden“, sagte Mohammed seinem Großvater, der ihn in die Türkei begleitete.

Es gab viele weitere Artikel über die Familie Siyam und wie Israel sie gefühllos ohne Grund ermordete.

Im Krieg ist das erste Opfer die Wahrheit. Und so ist es auch in diesem Fall. Leider dauert es selbst bei der professionellsten Armee lange Zeit, die Fakten zu ermitteln und aufzudecken, lange nachdem die Menschen bereits durch schlampige Berichterstattung von Medien und NGOs überzeugt sind, dass sie wissen, was geschah.

In diesem Flal lange die vielen Medienorgane, die Israel rundheraus für die Todesfälle der Familie Siyam verantwortlich machten, falsch. Die 13 Familienmitglieder und Verwandten wurden von Mörsern getötet, die Terrorgruppen schossen und die in Rafah zu kurz fielen.

So sagt die IDF-Untersuchung, die gerade veröffentlicht wurde:

Die Tatsachenfeststellung und das vom FFA-Mechanismus gesammelte und dem MAG vorgelegte Material zeigt an, dass kein Angriffe – aus der Luft oder sonstwie – in einem Angriff auf die Familie stattgefunden haben kann, wie er vorgeblich von IDF-Kräften in dem fraglichen Gebiet und zu dem relavanten Datum ausgeführt worden sein soll. Der FFA-Mechanismus hat ebenfalls die Möglichkeit ausgeschlossen, dass die Art der verwendeten Munition, wie sie in einer Reihe der Berichte beschrieben wurde, eingesetzt wurde.

Dennoch wurde festgestellt, dass zu der relevanten Zeit und in unmittelbarer Nähe zum Wohnsitz der Familie Siyam Terrororganisationen im Gazastreifen eine Reihe Möser verschoss, die auf das Territorium des Staates Israel gerichtet waren. Eine Reihe dieser Schüsse waren „fehlgeschlagen“, wodurch die auf israelisches Territorium gezielte Mörsergranaten noch innerhalb des Territoriums des Gazastreifens einschlugen. Bilder der Einschlagstellen der Munition, die die Familie Siyam und die Umgebung ihres Wohnsitzes trafen und die Israel zur Verfügung gestellt von den Organisationen wurden, waren dem FFA-Mechanismus zur Untersuchung übermittelt worden; sie deuten auch darauf hin, dass der fragliche Einschlag nicht das Ergebnis eines Luftangriffs war, wie es von der Mehrheit der Berichte behauptet wird. Der FFA-Mechanismus und das MAG Corps legten beim Rechtsvertreter der Organisation, die behauptete hatte, der Angriff auf die Familie Siyam sei von IDF-Munition verursacht worden, Einspruch ein, damit diese Beweise vorlegt, die solche Vorwürfe unterstützen. Dieser Einspruch wurde nicht beantwortet.

Nach Überprüfung der Faktenfestellung und dem vom FFA-Mechanismus gesammelten Material stellte der MAG fest, dass entgegen der Vorwürfe mit ausreichender Gewissheit ausgeschlossen werden kann, dass die Mitglieder der Familie Siyam als Ergebnis von IDF-Aktivität zu Schaden kamen.

Beachten Sie, dass nicht die IDF dies untersuchte. Abgesehen von der gewissenhaften Katalogisierung all ihrer Angriffe durch Flugzeuge, Drohnen und Panzer schaffte sie es Fotografien der Schäden zu sammeln, die Geschossflugbahnen zu berechnen, die die Art von Schaden verursachten, der zu sehen ist und sie mit den eigenen Belegen von Mörser- und Raketenfeuer zu abzugleichen, das aus dem Gazastreifen geschossen wurde. Keine Nachrichtenorganisation oder NGO hat die Kapazitäten etwas auch nur Annäherndes zu tun und es fällt ihnen leichter rundheraus Israel zu beschuldigen statt auch nur in Erwägung zu ziehen, dass der Angriff von einer der vielen Terrorgruppen hätte kommen können, die während des Krieges mutwillig tausende Raketen und Mörser schossen – obwohl es im Gazastreifen viele dokumentierte Fälle von Opfern der in diesem Krieg und in früheren von Raketen der Hamas und dem Islamischen Jihad gegeben hat.

Es scheint als sei die Organisation, die die Klage gegen Israel erhoben und nicht auf die Anfragen der IDF nach mehr Information geantwortet hat, die ihre Schuldzuweisung an Israel untermauert, das Al-Mezan Center war.

Werde Newsweek und andere Medienorgane, die als Tatsache berichteten, die Familie sie durch einen israelischen Luftangriff getötete worden, zwei Jahre nach dem Geschehen eine Korrektur veröffentlichen? Das erscheint höchst unwahrscheinlich.

Wird Amnesty sein „Gaza Patform“ korrigieren, damit die neue Information eingearbeitet ist? Schon die Vorstellung ist lachhaft, angesichts der Ungenauigkeit dieses Werkzeugs und Amnestys Weigerung seine vielen Fehler zu korrigieren, die alle zu Ungunsten Israels ausfallen.

Wird B’Tselem ihre Statistiken ändern? Das ist die interessanteste Frage.

World Vision: eine christliche Wohlfahrtsoraganisation mit antiisraelischer Mission

Entweder hat die Hamas World Vision ausgenutzt oder World Vision hat seine Spender weltweit ausgenutzt. Es gibt keine andere Erklärung für das, was entlarvt wurde.

Barry Shaw, Israel National News, 8. August 2016

World Vision ist eine christliche Wohlfahrtsorganisation mit antiisraelischer Mission.

Das ist sehr klar in der Beschreibung Israels auf ihrer unaufrichtig voreingenommenen Internetseite zu sehen und was sie die „Westbank“ nennen, das richtig als Judäa und Samaria bekannt ist.

Wenn die Arbeitslosigkeit in Jerusalem, der „Westbank“ und dem Gazastreifen 46% und die Armutsrate 36% beträgt, dann muss ein großer Teil der Verantwortung den korrupten und gewalttätigen politischen Herrscher zugewiesen werden – der palästinensischen Autonomiebehörde und der Hamas.

Aber nach Angaben von World Vision, die anschuldigend mit dem Finger einzig auf den jüdischen Staat, ist das nicht so. Sie schreiben, dass „Kinder Schikane und Gewalt“ durch Soldaten und „Siedlern“ durchmachen. Das Fehlen von angemessenen Bildungseinrichtungen hat seine Ursache nicht in der Nutzung von Schulen als Raketenlager durch die Hamas oder deren Schüsse auf israelische Zivilisten, sondern gemäß World Vision sind Abrisse der Grund dafür. Sie erwähnen nicht, welche Schulen, wenn überhaupt welche, von Israel abgerissen worden sind.

World Vision erwähnt auch die langen Schulwege, die durch das, was sie „Siedler-Umgehungsstraßen“ nennen, verursacht sind. Diese Umgehungsstraßen sind gebaut worden, damit in Judäa und Samaria lebende Juden um die arabischen Städte und Dörfer geleitet werden, die die Terroristen beherbergen, die tagtäglich vorbeifahrende Fahrzeuge angreifen, beschießen und Israelis töten, einschließlich Frauen und Kinder.

WV verweist auf Checkpoints, Straßensperren und eine Sicherheitsbarriere (sie nennen es „Trennmauer“), ohne die Gründe zu erwähnen, warum die überhaupt da ist. Ihre Erklärung lautet, dass sie schlicht da sind, um „die Fortbewegung innerhalb des Palästinensergebiets zu behindern und einzuschränken“.

Keine Erwähnung findet auf ihrer Internetseite die Jahrzehnte alte Gewalt, die gegen Israelis von den Leuten verübt wird, die von ihnen finanziert werden, was zu Checkpoints und weiteren notwendigen Maßnahmen geführt hat.

Es ist seltsam, dass sie auf Schulen und Kinder verweisen, es aber versäumen Israel oder gar die von den palästinensischen Arabern kontrollierten Gebiete in ihrer langen Liste der Orte aufzuführen, so sie ein Kind unterstützen. Geht also irgendetwas von ihrem Geld tatsächlich an Kinder, die in Jerusalem, dem Gazastreifen oder Judäa und Samaria leben? Die Jury hat noch nicht entschieden.

Wie wir heute durch die jüngsten aus Israel kommenden Enthüllungen wissen, hat World Vision seit Jahrzehnten den militärischen Arm der Hamas finanziert, der den meisten als Hamas-Terrororganisation bekannt ist.

Kann mir jemand sagen, was daran christlich ist islamischen Terroristen zu helfen ihr tödliches Potenzial zum Morden von Juden zu verbessern, außer vielleicht mit der Übernahme der Ersetzungstheologie, die von ihnen verlangt sich auf die Seite der Feinde des jüdischen Volks zu stellen und sie zu unterstützen?

World Vision ist eine der größten der Wohlfahrtsorganisationen der Welt mit einem jährlichen Budge von drei Milliarden Dollar. Sie zählt Justin Bieber, Scarlett Johansson und Bill Clinton zu ihren prominenten Spendern. Sie erhielt zudem Gelder von Auslandsregierungen und behauptet strikte Beaufsichtigung und Transparenz, aber es war der Shin Bet – Israels erstklassiger Sicherheits- und Geheimdienst – um die Organisation zu knacken und seinen Schlüssel-Auftraggeber zu verhaften.

Mohammed El-Halabi, lebenslanges Hamasmitglied im Gazastreifen, trat 2005 World Vision bei und stieg in die Position ihres Direktors mit totaler Kontrolle über Budget und Zuweisung auf. Dazu gehörte es Terroristen auf die Gehaltsliste zu setzen und Ausschreibungen für fiktive humanitäre Projekte auszugeben. Er leitete auch Baugeräte und Baumaterial an die Hamas weiter, die Terrorgasen und -Tunnel damit baute, die nach Israel hineinreichte, um Terroranschläge wie die auszuüben, die wir während des Hamasterrors gegen Israel im Jahr 2014 sahen.

Ein offizieller Vertreter des Shin Bet sagte, die humanitäre Hilfe ging fast ausschließlich an Hamas-Terroristen und ihre Familien und nicht an die nicht dem Terror zugehörige Einwohner des Gazastreifens.

El-Halibi wurde am 15. Juni verhaftet und fünfzig Tage lang festgehalten, bevor Israel am Donnerstag, 4. August die Anklage gegen ihn verkündete.

World Vision beteuert weiter seine Unschuld und ihre Ignoranz. Obwohl sie die Lügen über Israel glauben, die auf ihrer Internetseite erscheinen, behaupten sie keinen Grund zu haben zu glauben, dass die „Behauptungen“ wahr sind, dass riesige Mengen ihrer Spendengelder in die Hände der Mörder von Israelis durch die wahren Unterdrücker der Einwohner des Gazastreifens fielen.

Der Shin Bet hat allerdings eine ausführlichen Bericht dazu gegeben, wohin das Geld der Organisation ging.

Beispielsweise gingen von britischen Spendern erhaltene $80.000 in den Bau einer „Palästina“ genannten Terrorbasis in Gaza und Gehälter für die Terroristen, die dort arbeiteten wurden ebenfalls mit diesem Geld bezahlt.

Geld wurde genutzt um Waffen für Terrorgruppen im Sinai zu kaufen, während Mohammed Morsi in Ägypten an der Macht war.

Wo die Tarnung emotionsgeladener Bilder armer palästinensisch-arabischer Kinder genutzt wird, um zu verbergen, was im Gazastreifen tatsächlich gespielt wird, wurde von der Behauptung des Shin Bet hervorgehoben, dass Gelder, die angeblich verletzten Kindern helfen sollten, in Wirklichkeit an Hamas-Mitglieder gingen, die ihre Kinder als verletzt führen ließen.

Die Beweise werden zeigen, dass die Hamas Millionen Dollar für Terrorzwecke abzweigte. World Vision behauptet $12 Millionen jährlich nach Jerusalem, in den Gazastreifen und die „Westbank“ zu pumpen. Nichts davon geht an bedürftige jüdische Kinder oder an bedürftige israelisch-arabische Kinder.

In Beibehaltung ihrer Verteidigung der Hamas sagte World Vision, sie würden „weiter einen fairen Rechtsprozess für Mohammed fordern“.

World Vision hat seinen Hauptsitz in Monrovia in Kalifornien und beschreibt sich selbst als „eine weltweite christliche Hilfs-, Entwicklungs- und Interessenvertretungs-Organisation, die mit Kindern, Familien und Gemeinden arbeitet, um Armut und Ungerechtigkeit zu überwinden.“

Sie behauptet auch, dass sie „eine internationale Partnerschaft von Christen“ ist, „deren Auftrag darin besteht unserem Herrn und Retter Jesus Christus darin zu folgen mit den Armen und Unterdrückten zu arbeiten, um menschliche Wandlung zu fördern, Gerechtigkeit anzustreben und Zeuge für die guten Nachrichten vom Königreich Gottes zu bezeugen“.

Ich hätte gerne jemanden, der mir erklärt, wie es die Ziele von World Vision voranbringt, wenn Millionen Dollar des Geldes guter Christen in das radikalislamische Terrorregime der Hamas gepumpt werden, den palästinensisch-arabischen Arm der Muslimbruderschaft, dessen Geschichte vollgestopft ist mit Unterdrückung der Menschen im Gazastreifen und dem Töten von Opposition gegen ihren Würgegriff und deren Gründungscharta ihren Wunsch nach einem globalen islamischen Kalifat und die Ermordung von Juden verkündet.

Wenn nicht anderes bewiesen wird, dann erscheint es mir so, dass World Vision der dem jüdischen Staat von Hamas und palästinensischem Terror zugefügten Ungerechtigkeit gegenüber blind ist, dass es absichtlich dem massivem Missbrauch gegenüber kurzsichtig gewesen ist, was die Hamas eifrig für ihren eingebildeten Versuch nutzte Israel anzugreifen und Juden zu töten.

Entweder hat die Hamas World Vision ausgenutzt oder World Vision hat seine weltweiten Spender ausgenutzt. Es gibt keine andere Erklärung für das, was offengelegt wurde.

Ehrlich gesagt gibt mir der Spendenaufruf auf der offiziellen World Vision-Internetseite, der so voller verlogener antiisraelischer Äußerungen steckt, das Gefühl, dass das Zweite richtig ist – außer sie können mich vom Gegenteil überzeugen.

Während ich diesen Bericht schreibe, haben Australien und Deutschland ihre Förderung für World Vision für die Ausgaben an palästinensische Angelegenheiten ausgesetzt. Die Hamas wird von den Vereinigten Staaten als Terrororganisation geführt. Ich hoffe, wir werden hören, dass die US-Administration und alle Amerikaner es ablehnen werden für World Vision zu spenden, bis die ihr Haus bestellen und zu seinen ursprünglichen christlichen karitativen Wurzeln zurückkehrt.