Die PA verhindert weiter, dass Gazaner benötigte medizinische Hilfe erhalten. „Propalästinensische Gruppen“ schweigen.

Elder of Ziyon, 3. Juli 2020

Aus dem Bericht der OCHA-OPT der UNO zu den letzten zwei Wochen im Juni:

Ein acht Monate alter Junge, der eine Operation am Herzen in einem israelischen Krankenhaus benötigte, konnte den Gazastreifen nicht verlassen und starb am 18. Juni. Seit dem 21. Mai hat die PA keine Anträge für Ausreisegenehmigungen aus dem Gazastreifen angenommen oder an die israelischen Behörden weitergeleitet; das ist eine Reaktion auf Israels Plan Teile der Westbank zu annektieren. Seitdem schafften es nur ein paar wenige Patienten, die zu medizinischer Behandlung in der Westbank oder Israel überwiesen wurden, es mit Hilfe von NGOs oder internationalen Organisationen geschafft den Gazastreifen zu verlassen.

Nicht nur die palästinensische Autonomiebehörde hat diese medizinischen Transfers gestoppt, das tun auch palästinensische NGOs – die NGOs, die die UNO anführt, sind israelische NGOs!

Wie es immer der Fall ist, sorgen sich Israel und die Israelis mehr um palästinensisches Leben als es die Palästinenser tun. Die PLO und die PA wie die Fatah und Hamas sind begierig darauf ihre eigenen Leute nebulösen „Prinzipen“ zu opfern, in diesem Fall dem „Prinzip“ nicht mit Juden zureden um palästinensisches Leben zu retten.

Die Welt bleibt von dieser Grausamkeit unberührt, die Palästinenser ihrem eigenen Volk gegenüber zeigt, weil das falsch Narrativ des die Palästinenser hassenden Israel zu stark ist, als dass erlaubt wird Gegenbeispiele zu verbreiten.

Der Antiisraelismus ist mutiert, um sich dem Coronavirus anzupassen

Die neueste Mutation des Antisemitismus findet ihren Platz unter wiederhergestellten älteren Formen, die allesamt auf schädliche Weise in jeder Menge Willkommensmilieus erscheinen.

Phyllis Chesler, Israel National News, 24. April 2020

Die Ritualmordlügen gegen Israel und die Juden scheinen niemals aufzuhören. Human Rights Watch, Gischa, IfNotNow, JVP, B’Tselem, Physicians for Human Rights (PHR-I), Amnesty usw. haben alle viel Geld, um Vollzeit daran zu arbeiten genau solche bösartige Propaganda zu schaffen und zu spinnen.

Nach Angaben von NGO Monitor behaupten diese NGOs, dass Israel dafür verantwortlich gemacht werden muss – nicht die Hamas, niemals die Hamas – dass die Palästinenser im Gazastreifen „eingeschlossen“ oder „eingesperrt“ sind, ihnen medizinische Versorgung vorenthalten wird und „Gazas Gesundheitssystem geschwächt“ ist. Die Entscheidung der Hamas ihr Geld für den Bau von Tunneln zu verwenden, um Raketen zu kaufen, Selbstmord-Mörder zu bezahlen und ihre Weigerung Gelder für den Bau von Infrastruktur für die eigenen Leute zu verwenden, auch für Krankenhäuser, wird nie erwähnt, genauso wenig wie die Tatsache, dass dieser Virus „im Gazastreifen über Studenten ankam, die aus Pakistan zurückkehrten“. Nach Aussage von NGO Monitor

„sind NGO-Kampagnen zu COVID-19 schlicht eine Umetikettierung der letzten 20 Jahre von antiisraelischem NGO-Hass, neu verpackt, um die aktuelle globale Pandemie auszunutzen.“

Genauso bösartig und vielleicht auch genauso entmutigend sind jedoch die Weisen, auf die mutmaßlich hoch qualifizierte wissenschaftliche und medizinische Zeitschriften wie Lancet  auf ihren Seiten ebenfalls höchst politisierte Unwahrheiten veröffentlicht haben. Zum Beispiel, dass die vermeintliche „Besatzung palästinensischen Landes“ zu einer Zunahme der Misshandlung von Frauen in der Westbank und dem Gazastreifen geführt habe.

Die Wahrheit über das Leben muslimischer Frauen wird in einem neuen Film des altgedienten Filmemachers Pierre Rehov besser geschildert. Kinderehe, Zwangsverschleierung, Ehrenmord und die Ehefrau zu schlagen sind in Judäa und Samaria (alias „Westbank“ und im Hebräischen Yehuda we Schomron) wie auch im Gazastreifen pandemisch und haben absolut nichts mit der Selbstverteidigungspolitk Israels zu tun. Stand 2019/20 haben palästinensische Imame und Terrorführer allesamt das Schariarecht für Frauen befürwortet. Das bedeutet, dass Frauen für Ungehorsam gezüchtigt werden und im Namen Allahs: Kinderehe, Polygamie und Verschleierung.

Angesichts dieses größeren Bildes gibt es Zeiten, in denen ich in eine andere Welt entkommen möchte, eine bessere. Aber das kann ich nicht. Wenn ich ein literarisches Magazin nehme oder die (linken) Massenmedien lese, dann trifft mich ein stetes säurehaltiges Getropfe aus Judenhass und Antizionismus. Heutzutage kann kein eifriger Leser sich davor verstecken.

Im April 2020 zum Beispiel polierte Luc Sante in einer Buchrezension für die New York Review of Books – und zu einem komplett anderen Thema („Hipness“, die Schöpfung eines VIPs, die 80-er des Andy Warhol) seine eigenen Referenzen, indem er dies schrieb: „Natürlich war er (Glenn O’Brien, dessen Buch Sante rezensierte) ein Liberaler; er verachtete Trump, die NRA, israelische Apartheid, die Sanktionen gegen Kuba – er verachtete auch Burkas, zu denen er die Sichtweise der französischen Regierung einnahm.“

Die absolut falsche Anschuldigung israelischer Apartheid befindet sich genau da, zusammen mit den vorherrschenden linken und liberalen Ansichten zu Trump und der NRA – denen, die wir zu allen Zeiten und an allen Orten hassen sollen.

Am 30. März 2020 veröffentlichte die New York Times einen Nachruf auf Sol Kerzner, einen sehr erfolgreichen jüdischen Geschäftsmann und führenden Gegner der wirklichen Apartheid in Südafrika – ein Mann, der mit und für Nelson Mandela gearbeitet hatte. Trotzdem wird Kerzner unnötigerweise als „scharfer Ellbogen“ und die „südafrikanische Version von Donald J. Trump“ beschrieben. Vermeintlich fragwürdige Geschäftsabschlüsse werden aufgetischt. Kerzner wird zu dem als jemand beschrieben, der „enorm vom Unterlaufen der sozialen und sexuellen Einschränkungen der Apartheid“ profitierte. Reden wir davon, dass keine gute Tat ungesühnt bleibt! Kerzners Verbrechen besteht darin, dass er die Apartheidregeln für seine Spielkasinos und Hotels lockerte und davon auch noch profitierte. (Schatten von Juden und dreckigem Licht!) Der Nachruf gesteht ein: „Dort konnte Schwarze und Weiße tun, was im Rest Südafrikas verboten war: sich mischen und frei ausgelassen sein.“

Ich habe in der NYT viele Nachrufe für Immobilienverkäufer und –entwickler gelesen, die sich anders anhörten.

Zum Beispiel brachte die NYT nur zwei Wochen später einen Nachruf für einen Immobilienmakler, „Spieler und Philantropen“ namens Robby Browne, über den nur Positives geschrieben wurde. Wie Kerzner mischte sich Browne unter VIPs und Hollywood-Promis, aber war nicht „arrogant wegen seines Erfolgs“. Anders als Kerzner, der sich selbst hochgearbeitet hatte, besuchte Brownes Vater die Phillips Academy und die Yale University; seine Mutter „ging vom Walzer tanzen mit Society-Schwänen über ihnen Villen zu verkaufen“. Browne war so etwas wie ein Blaublüter und auch er besuchte die Phillips Academy sowie Princeton und Harvard. „Er lebte gemäß Gore Vidals Prinzip, dass niemand jemals eine Gelegenheit ausschlagen sollte ins Fernsehen zu gehen oder Sex zu haben.“

Ich bezweifle, dass der blaublütige Browne Jude war.

Mögen beide Immobilienexperten in Frieden ruhen und möge unser kognitiver Virus, unsere Wahrheitserzähler immer größere Erfolge erzielen.

Wo sind die palästinensischen Friedensgruppen? Wer lehrt die Palästinenser Frieden?

Elder of Ziyon, 26. April 2020

Wo sind die palästinensischen Friedensgruppen? Und warum stellt niemand diese Frage?

Von den American Friends of Combatants for Peace:

Unsere 15. jährliche gemeinsame israelisch-palästinensische Gedenkfeier wird von Combatants for Peace and Parents Circle mit organisiert – Familien-Forum am Yom Hazikaron (israelischer Gedenktag) abgehalten. Unsere Feier fordert das traditionelle Narrativ von Opfer und Trennung heraus und bringt Menschen zusammen, die erklären: „Krieg ist kein Akt des Schicksals – sondern eine Entscheidung des Menschen!“

Yom Hazikaron, der israelische Gedenktag, ist in Israel ein heiliger Tag. Fast jede israelische Familie hat jemanden in dem Konflikt verloren und zusammen kommen sie, um diesen geliebten Menschen zu gedenken. Traditionell ignorieren die Israelis allerdings das Leid der palästinensischen Familien. In der Tat sind die offiziellen israelischen Feiern gekennzeichnet von einem Narrativ der Hoffnungslosigkeit; es wird akzeptiert, dass „wir durch unsere Schwerter leben oder sterben müssen“. Das führt zu tief gehendem Schmerz, schürt die Verzweiflung, die heute in beiden Gesellschaften vorherrscht.

Wenn Palästinenser und Israelis diesen Status quo herausfordern und zusammenkommen, um einander anzuerkennen und zu gedenken – zusammen werden wir anfangen eine neue Realität aufzubauen, die auf gegenseitigem Respekt, Würde, Gleichberechtigung, Freiheit und Frieden gründet. Auf diese Weise übernehmen wir Verantwortung, fordern unser eigenes Gefühl des Opfer seins heraus und noch besser: wenden ein Gefühl der Sinnlosigkeit in Stärkung und Hoffnung.

Bei der Betrachtung der Organisationen, die diese Veranstaltung sponsern, sehe ich jede Menge linke jüdische und sogar antizionistische Organisationen und sich sehe ein paar israelische Organisationen, aber ich sehe nicht eine einzige Organisation, die in den palästinensischen (oder irgendwelchen arabischen) Gebieten ihren Sitz hat:

Die aufgeführten verbundenen jüdisch-arabischen Organisationen haben alle ihren Sitz in Israel.

Sie haben keine einzige arabischsprachige Internetseite. Standing Together hat Hebräisch und Englisch; Other Voice spricht eindeutig nur für linke Israelis.

Es gibt eine Reihe Palästinenser, die bei Combatants For Peace mitmachen. Ich habe zwar nicht ausgiebig gesucht, konnte sie aber in den sozialen Medien nicht finden. Ich habe nur sehr wenige Erwähnungen von ihnen in arabischen Medien gefunden. Und ich konnte kein einziges Mal dabei finden, wie sie öffentlich mit anderen Palästinensern über Frieden mit Israelis redeten.

Jede Menge von diesen friedliebenden Palästinensern kommen jedoch in Staaten des Westens,  um darüber zu reden, wie sehr sie Gewalt hassen. Amerikanische Juden und westliche Liberale fressen ihnen aus der Hand. Es scheint so, als würde zu sagen, dass man Frieden will, für ein Segment der palästinensischen Gesellschaft ein sehr guter Karrierezug ist.

Die Botschaft, die sie bringen, lautet – von dem her, was sie sagen – dass Terrorismus schlecht ist – aber nur Israel ist für den fehlenden Frieden verantwortlich. Eine überwältigende Anzahl der Einträge dieser Organisationen in den sozialen Medien stellen sich gegen Israel. Ich sehe keinerlei Kritik an der palästinensischen Autonomiebehörde dafür, dass sie Terroristen und ihre Familien bezahlen oder Terror glorifizieren. Ich sehe keinen Schmerz darüber, dass palästinensische Kinder zum Hass aufgezogen werden.

Vielleicht habe ich hier oder da einen Post verpasst, aber die Grundbotschaft lautet nicht, dass beide Seiten unter Druck gesetzt werden müssen eine Umgebung für Frieden zu schaffen, sondern nur Israel – eine Botschaft, dass die Israelis und linke jüdische Organisationen nur allzu gerne puschen. Unter der Oberfläche gibt es weder eine Gleichsetzung in der Botschaft noch des Publikums. Beide Seiten stimmen überein, dass Israel die Schuld gegeben werden muss, zumindest auf der Grundlage dessen, was ich finden kann.

Wo sind die palästinensischen Friedensorganisationen, die auf Arabisch zu arabischem Publikum sprechen? Wo sind die Graswurzel-Bewegungen, die Verantwortung von Palästinenserführern fordern?

Leider kennen wir die Antwort. Die wenigen Palästinenser, die öffentlich von echtem Frieden und Koexistenz mit Israel und palästinensischer Verantwortung gesprochen haben – darunter Bassam Eid, Khaled Abu Toameh, Mohammed Djaani Daoudi – werden bedroht, eingeschüchtert und manchmal angegriffen.

Würden diese Gruppen laut die palästinensische Gesellschaft oder Führung wegen Mentalität kritisieren, dann könnten sie vielleicht den Anspruch erheben wirklich überparteilich – und aufrichtig an Frieden interessiert – zu sein.

Wer arbeitet daran uralte Ritualmord-Vorwürfe zu verbreiten?

Viel zu viele „Menschenrechts“-Organisationen sind schuldig daran den ältesten bekannten Hass der Menschheit zu verbreiten: Antisemitismus, einen Virus, der um einiges länger ertragen werden muss als COVID-19.

Sara N. Stern, Israel HaYom, 18. April 2020

Seit der Internationalen Konferenz gegen Rassismus in Durban (Südafrika) im Jahr 2001 sind viele der Menschenrechtsorganisationen, an die die Öffentlichkeit sich um objektive Daten wendet, zunehmend nicht Teil der Lösung, sondern Teil des Problems gewesen. Mit 1.500 anwesenden Organisationen verwandelte sich die Konferenz in ein Hassfest, das die Bewegung Boykott, De-Investitionen und Sanktionen in Gang brachte und die Teilnehmer mit einer besonderen Art uralten Hasses erfüllte.

Das krasseste Beispiel ist Amnesty International. Am 10. April veröffentlichte die New York Times eine Story über einen Aktivisten aus Gaza, Rami Aman (38), der eine Gruppe namens „Das Gaza-Jugendkomitee“ leitet. Er hatte auf Facebook eine Einladung an Israelis gepostet: „Trefft Aktivisten aus dem Gazastreifen“; der Termin wurde beschrieben als „Endlich eine Gelegenheit mit Gazanern zu sprechen, die nicht uns nicht nur nicht hassen, sondern die unermüdlich daran arbeiten Kommunikationskanäle zwischen Gazanern und Israelis zu öffnen.“

Herr Aman wurde kurzerhand verhaftet und von ihm ist seitdem nichts mehr zu hören. Sein Verbrechen? Ein Zoom-Treffen zwischen Palästinensern und Israelis zu veranstalten.

Iyad al-Bozom, ein Sprecher der Hamas, warf ihm das Verbrechen „Normalisierungsaktivitäten“ zu betreiben vor, was, wie er sagt, „Verrat an unserem Volk und seinen Opfern ist“.

Noch verstörender ist, dass die Person, die Rami Aran „verpetzte“, Hind Khoudary, von Amnesty International als Recherche-Beraterin beschäftigt wird. Frau Khoudary schrieb auf ihrer Facebook-Seite: „Die schlimmste Sünde, die ein Palästinenser begehen kann, ist Normalisierung; was jegliche gemeinsame Aktivität zwischen Palästina und Israel ist. Mit anderen Worten: Jede Form gemeinsamer Aktivität, Kooperation oder Dialog mit Israelis ist inakzeptabel, selbst mit israelischen „Friedensaktivisten“. Diese Taten sind Kollaboration mit den Feinden von uns Palästinensern.“

Amnesty International listet seinen Auftrag auf seiner Internetseite als: „Wir arbeiten zum Schutz der Menschen, wo immer Gerechtigkeit, Wahrheit und Würde verweigert werden. Amnesty International ist eine weltweite Bewegung von Millionen Menschen, die Menschenrechte für alle Menschen fordert – egal, wer sie sind oder wo sie sind.“

Außer, natürlich, Sie möchten gerne „Normalisierung“ zwischen Palästinensern und Israelis sehen.

Wie kann eine sogenannte Menschenrechtsorganisation wie Amnesty International eine Person beschäftigen, die so von Hass durchdrungen ist? Wo ist da Objektivität?

Dennoch ist diese Art Einseitigkeit gegen den Staat Israel nichts Ungewöhnliches für eine Vielzahl von Organisationen, die ihre Antipathie gegen Israel und das jüdische Volk hinter dem scheinheiligen Schild der Menschenrechte verbergen.

Kenneth Roth, geschäftsführender Direktor von Human Rights Watch, twitterte am 29. März: „Coronavirus-Quarantäne gegen israelische Belagerung. Gazaner fragen: Was sind 14 Tage Isolation, wenn wir 14 Jahre hatten?“

Natürlich, wenn Herr Roth intellektuell ein wenig ehrlicher wäre, würde er begreifen, dass Israel vor 14 Jahren die intern qualvolle Entscheidung traf sich vom Gazastreifen abzukoppeln, bei der Juden gegen Juden standen. Viele israelische Soldaten hatten den Befehl Juden aus ihren Häusern zu vertreiben. Rabbiner hatten gesagt, sie würden die Synagogen hinterlassen, damit Moscheen aus ihnen gemacht würden, weil „wir alle immerhin zu demselben Gott beten“. Juden ließen intakte Treibhäuser für die Palästinenser zurück, weil sie wollten, dass „der entstehende Palästinenserstaat eine Art wirtschaftliche Infrastruktur hat“.

Aber in dem Moment, als die blau-weiße Flagge eingeholt war und der letzte israelische Soldat das Gebiet verlassen hatte, wurden all diese Synagogen und Treibhäuser in einer rasenden Atmosphäre von Chaos und Antipathie dem Erdboden gleichgemacht.

Es gab ein kurzes Arrangement zur Machtteilung zwischen Fatah und Hamas. Dann erfolgte 2007 ein brutaler Kampf zwischen den beiden Gruppierungen. Die Hamas war siegreich und hat seitdem den Gazastreifen regiert.

Am 15. März twitterte Herr Roth erneut: „Der Coronavirus wird die Weisheit der Politik Israels zur Lahmlegung der Wirtschaft und des Gesundheitssystems des Gazastreifens und der Westbank auf die Probe stellen. Als Besatzungsmacht (auch für Gaza, angesichts Israels schwerer Einschränkungen zur Bewegungsfreiheit) ist Israel für die Gesundheitsversorgung verantwortlich.“

Die Wahrheit ist, dass eine Abteilung der Israelischen Verteidigungskräfte, das Office of the Coordinator of Government Activities in the Territories,[1] den Palästinensern im Gazastreifen Testkits zur Verfügung gestellt und geholfen hat medizinisches Personal dort auszubilden. Dasselbe gilt in Judäa und Samaria und eine Zeit lang kooperierte die palästinensische Autonomiebehörde mit der IDF, um die Verbreitung des COVID-19 zu verhindern. Diese Bemühungen sind auf- und abgegangen, insbesondere weil der Ramadan näher rückt.

COGATs Gesundheitskoordinatorin für die Zivilverwaltung Dalia Basa sagte: „Bakterien und Viren halten an der Grenze nicht an und die Verbreitung des gefährlichen Virus in Judäa und Samaria kann auch die Gesundheit der Einwohner Israels gefährden. COGAT und das Gesundheitsministerium werden weiterhin daran arbeiten der palästinensischen Obrigkeit zu helfen die Verbreitung des Virus in den Gebieten einzudämmen – sowohl als israelisches Interesse als auch aus humanitären Gründen. Wir werden das medizinische Training palästinensischen Personals so gut wie möglich genauso ausweiten wie den Transfer von medizinischer Ausrüstung an das palästinensische Gesundheitssystem.“

Die Verzerrung durch Menschenrechtsgruppen läuft auf nichts mehr als eine Ritualmordlegende hinaus. Diese Pandemie ist ein modernes Beispiel dafür, wie Krankheiten vom Schwarzen Tod in Europa und dem Nahen Osten – beginnend 1346, als man Juden erstmals der Vergiftung von Brunnen beschuldigte – benutzt wurden, um Hass auf das jüdische Volk zu propagieren.

Aus Erfahrung haben wir gelernt, dass allzu viele dieser selbsternannten Menschenrechts-Beobachter selbst schuldig sind den ältesten der Menschheit bekannten Hass zu verbreiten: Antisemitismus, einen Virus, der ungleich länger als der COVID-19 andauert und für den es kein bekanntes Gegenmittel gibt.

[1] COGAT – Büro des Koordinators von Regierungsaktivitäten in den Gebieten.

Anzeige gegen den Weltkirchenrat wegen Spionage, illegaler Einreise nach Israel, Bedrohung von IDF-Soldaten

Aryeh Savir, Tazpit News Agency (The Jewish Press, 2. Februar 2020)

Linke Aktivisten und Freiwillige des EAPPI (Ecumenical Accompaniment Programin Palästine and Israel) kommen, gegen das Gesetz verstoßend, in einem PA-Rettungswagen nach Sdeh Bar im Gush Etzion; 24. Februar 2019

Das Legal Forum for a Zionist and Democratic Israel (Rechtsforum für ein zionistisches und demokratisches Israel) und das DMU-Projekt haben bei der Jerusalemer Polizei Anzeigte gegen den Ökumenischen Rat der Kirchen (ÖRK – „Weltkirchenrat“) gestellt; sie machen geltend, dass dieser mehrere illegale Aktivitäten betreibt und gegen den Staat Israel agiert.

Der ÖRK ist eine internationale Organisation mit mehr als 500 Millionen Mitgliedern, die offen ihre Unterstützung der BDS (Boykott, De-Investitionen und Sanktionen) erklärt.

Laut Anzeige betreibt der ÖRK das Ecumenical Accompaniment Programme in Palestine and Israel (EAPPI – Ökumenisches Begleitprogramm in Palästina und Israel), sein Vorzeigeprojekt in Israel, das in den letzten 15 Jahren etwa 1.800 Freiwillige nach Judäa und Samaria gebracht hat, um „das Leben unter Besatzung zu bezeugen, sich mit lokalen Palästinensern und Israelis auseinanderzusetzen, die einen gerechten Frieden anstreben, die Beteiligung der internationalen Gemeinschaft am Konflikt zu ändern, sie zu drängen gegen Ungerechtigkeit in der Region zu handeln“.

Das Programm umfasst etwa 25-30 Teillnehmer, sogenannte Ökumenische Begleiter, die vor Ort für die Zeit von drei Monaten agieren, während denen sie mit antiisraelischen politischen Randgruppen  wie B’Tselem und Breaking the Silence arbeiten. EAPPIS „umfangreiche Fürsprache“ beinhaltet „Erfahrungen aus erster Hand, um die Augen ihrer Gemeinden, Kirchen und Regierungen gegenüber den Realitäten der Besatzung zu öffnen“.

NGO Monitor, ein unabhängiges Forschungsinstitut, das anderen Nichtregierungs-Organisationen (NGOs) folgt, die das humanitäre Banner als Tarnung für antiisraelische Aktivitäten nutzen, hat einem vor einem Jahr veröffentlichen Bericht herausgestellt, dass der ÖRK keine ähnlichen Aktivitäten in anderen Konfliktzonen betreibt; „indem Israel herausgegriffen wird, verkörpert das EAPPI Antisemitismus“, wie ihn die  Arbeitsdefinition der Internationalen Holocaust-Gedenkallianz (IHRA) definiert.

Die Anzeige bei der Polizei erklärt, dass der Zweck dieses Programms darin besteht „dem Staat Israel auf internationaler Ebene Schaden zuzufügen und Spionage gegen ihn zu betreiben“.

Laut der Anzeige wird den Aktivisten des Programms gesagt, sie sollten wegen des Zwecks ihrer Ankunft in Israel lügen, da die Organisation nicht autorisiert ist in Israel zu agieren und die Aktivisten der Organisation damit illegal unter dem Deckmantel von Touristen oder Pilgern nach Israel einreisen und den wahren Grund für ihre Ankunft in Israel verbergen.

Ein weiterer Teil der Anzeige macht geltend, dass EAPPI-Aktivisten Spionage gegen den Staat Israel betrieben haben. Jahre lang haben EAPPI-Aktivisten IDF-Training, Sicherheitsaktivitäten wie Checkpoints und Festnahmen dokumentiert und diese Informationen öffentlich herausgegeben.

Die Aktivisten der Organisation nehmen regelmäßig an Störungen und gewalttätigen Protesten in militärischem Sperrgebiet teil und fügen gelegentlich IDF-Soldaten und Polizisten Schaden zu.

Die EAPPI-Aktivisten schließen sich verschiedenen Anarchisten an, zum Beispiel der Organisation Ta’ayusch; sie nehmen an Provokationen teil und dokumentieren die Reaktionen von IDF-Soldaten.

Laut der anzeige veröffentlichen die Aktivisten Blogs und Berichte gegen Israel, wobei sie falsche Bilder und Lügen verwenden. In vielen Fällen werden ie Berichte im Nachhinein dazu verwendet Israel bei internationalen Institutionen Schaden zuzufügen, darunter bei den Vereinten Nationen und der Europäischen Union.

Rechtsanwalt Yotam Eyal vom Rechtsforum erklärte: „Der Staat Israel ist rechtlich verpflichtet sich und seine Bürger vor denen zu schützen, die ihm schaden wollen.“

Amit Barak vom DMU-Projekt stellte fest, dass offizielle Vertreter des ÖRK und des EAPPI auch „bei antisemitischen Äußerungen erwischt wurden; ihre Aktivtäten verletzen zudem die jüdischen und christlichen Beziehungen in Israel und dem Ausland“.

NGO Monitor fand einen gefilmten Vortrag, der inzwischen aus dem Internet gelöscht ist; dort verglich ein EAPPI-Aktivist Handeln der israelischen Armee in Hebron mit den Nazi-Gaskammern.

„Wir fordern die Rechtsbehörden, betreffenden Minister und das Sicherheitssystem auf aufzuwachen und zu handeln, um das Gesetz des Staats Israel durchzusetzen sowie das Phänomen auszumerzen“, fügte er hinzu.

Die gemeinsamen Aktivitäten der israelischen Gruppen setzten den ÖRK im Januar 2019 unter Druck seine EAPPI-Aktivitäten aus Hebron abzuziehen, sagte Barak; dazu rief er auf sie in Israel komplett zu verbieten.

Weitere Beweise, dass „pro-palästinensisch“ ein Codewort für „Hetze gegen Israel“ ist

Elder of Ziyon, 13. Dezember 2019

Das „Adalah Justice Project“, eine einflussreiche amerikanische Gruppe, die behauptet „pro-palästinensisch“ zu sein, twittert:

Wir sind #Palästinenser-und-unbeirrt. Die Präsidentenverfügung der Administration Trump zur Bestrafung des Eintretens für Palästinenserrechte an Universitäten wird uns nicht klein kriegen. Wir werden nicht ausradiert. Schließt euch der Erklärung #FreiheitIstDieZukunft an.

Die Präsidentenverfügung richtete sich gegen Antisemitismus, zu dem gehört, dass mit dem jüdischen Staat als Stellvertreter für traditionellen Antisemitismus umgegangen wird (indem es zweierlei Maß falschen Beschuldigungen und Analogien unterzogen wird, die die Gefühle von Juden verletzen sollen, so seine Gleichsetzung mit Nazis).

Das deckt keinesfalls „Eintreten für Palästinenserrechte“ ab.

Aber Adalah, wie auch andere nennbare sogenannte „pro-palästinensische“ Organisationen, können sich nicht einmal vorstellen für Palästinenserrechte einzutreten – gegen die niemand ist – und den jüdischen Staat nicht anzugreifen. Beides ist ein und dasselbe.

Gut meinende Leute sagten, dass die IHRA-Definition für Antisemitismus verwendet werden könnte, um von freier Meinungsäußerung abzuschrecken. Dafür gibt es keine Belege. Es gibt auch keine Belege dafür, dass bestehende Title VI-Gesetze, die genutzt werden könnten um freie Meinungsäußerung anzugreifen, die als rassistisch oder fremdenfeindlich verunglimpft werden könnte, problematisch ist. Aber aus irgendeinem Grund hat das Argument der Art von Adalah – dass antisemitisches Reden an Universitäten geschützt werden muss, antirassistisches Reden und Äußerungen gegen Immigration aber nicht – bei den liberalen Medien und Organisationen Anklang gefunden.

Das ist ziemlich Besorgnis erregend für die, denen es tatsächlich um Antisemitismus geht.

In Israel tummeln sich mehr „Menschenrechts“-NGOs als sonst irgendwo, wird aber trotzdem beschuldigt sie nicht zuzulassen

Elder of Ziyon, 5. Dezember 2019

Die letzten zwei Wochen haben Kenneth Roth (@KenRoth) und Human Rights Watch (@hrw) behauptet, dass Israel die Arbeitsgenehmigung eines antiisraelischen Aktivisten nicht verlängert zeige, wie Israel mit Menschenrechtsgruppen umgeht.

Hier ist ein Hinweis darauf, wie viele Menschenrechts-NGOs es heute in Israel gibt. (Das Bild stammt von mir.)

Glauben Sie die Lügen von HRW  nicht.

Wenn irgendein Land der Erde mehr NGOs pro Quadratkilometer hat und mehr NGO-Mitarbeiter pro Kopf als Israel, dann wüsste ich gerne etwas darüber.

Doch statt zu zeigen, wie offen Israel für Kritik ist, leisten diese NGOs sich einen Wettstreit darum, wer Israel am schlimmsten aussehen lassen kann.

Das ist ihr Geschäftsmodell!

Ihre zumeist westlichen Geldgeber bezahlen sie nicht dafür zu finden, was an Israel gut ist oder wie Israel mit JEDEM anderen im Krieg befindlichen Land der Geschichte vorteilhaft aussieht. Sie zahlen nur für Schmutz und die Mitarbeiter wissen, dass ihre Jobs von Verunglimpfung abhängen, nicht von Genauigkeit und Kontext.

Ausgerechnet Israels Offenheit ist es, was mehr NGOs gestattet Israel weiter zu kritisieren, mit mehr kritischen Berichten und Artikeln und Tweets als jeder andere Staat der Geschichte. (Jedes Gegenbeispiel ist willkommen. Glauben Sie nicht, Sie werden sie finden.)

Wer wird dafür zahlen einen Bericht zu sehen, dass Israel gegenüber Muslimen toleranter ist als Frankreich (Burkini-Verbot) oder die Schweiz (Minarett-Einschränkungen)? Niemand kümmert das. Sei wollen zeigen, dass Israel übel ist und mit genug Geld, dass NGOs in den Rachen geworfen wird, finden (oder schaffen) sie verblüffenderweise all den Schmutz, den sie brauchen!

Es ist eine komplette Industrie, die von Menschen und Organisationen finanziert werden, die allgemein ein Problem mit einem jüdischen Staat oder jüdischer Souveränität haben.

Doch diese NGOs und ihre Geldgeber haben keine Rechenschaftspflicht. Keine unabhängigen Überprüfungen ihrer Methoden. Keine Fakten-Checker. Keine Ombudsleute.

Das ist also der Grund, dass @KenRoth sich weiter zwanghaft mit Israel beschäftigen kann. Er und die anderen NGOs haben volle Straffreiheit – genau das, was sie Israel vorwerfen.

Neben @NGOmonitor und Seiten wie meine gibt es praktisch nichts, das existiert, um diese Macht davon abzuhalten Israel unfair zu verleumden.

Wie Israel tatsächlich die Demokratie und offene Gesellschaft ist, von der diese NGOs sich überschlagen das Gegenteil zu sagen.