Wenn Muslime Palästinenser morden

Marc Goldberg, The Times of Israel, 8. April 2015 (Übersetzung: Cora)

Als die israelische Armee (IDF) in den Gazastreifen einmarschierte, waren die Straßen Europas überfüllt mit Demonstranten. Da gab es handfeste Ausschreitungen vor der israelischen Botschaft in London und Tausende von Menschen marschierten zur Unterstützung der Palästinenser in Paris, Madrid und sonstwo. Bei jedem Protestzug wurde geschrien, dass die IDF in Gaza Massaker verüben würde. Die Bilder toter Palästinenserkinder füllten die Facebookseiten.

Es gab keine Massaker an den Palästinensern durch die IDF im letzten Sommer. Aber in Syrien findet eines statt. Genau jetzt, während Sie das hier lesen. Ma könnte Ihnen jedoch vergeben, wenn Sie sich dessen nicht bewusst sind. Denn diesmal demonstrieren nicht Zehntausende auf den Straßen. Es gibt keine Versammlungen, kein „Massaker“-Geschrei. Keine Forderungen an die Regierungen, aktiv zu werden.

Es gibt einfach nur ein ohrenbetäubendes Schweigen.

Es ist allerdings nicht so, als ob die Leute nicht wüssten, was im größten palästinensischen Flüchtlingslager Syriens, in Yarmouk, vor sich geht. Das Geschehen nimmt bei Sky News den ersten Platz ein und es wurde von allen großen Zeitungen der Welt veröffentlicht. Dennoch gibt es keinerlei Aktivitäten. Die Hitze, die Spannungen, der Aktivismus des letzten Sommers sind diesmal überhaupt nicht vorhanden.

Im Vereinigten Königreich gibt es keinen Mangel an Organisationen die sich der palästinensischen Sache verschrieben haben. Die Solidarity Campaign for Palestine war der Hauptorganisator der Demonstrationen und eines Boykottaufrufs gegen Israel, aber jetzt, im Fall des Leides in Syrien, ist das nur durch Abwesenheit auf ihrer Webseite bemerkenswert. Es sind keine Veranstaltungen in Planung, es gibt keine Hilfsaufrufe oder Vorhaben, die Mitglieder des Parlaments zu Aktionen aufzurufen.

Es herrscht Stille.

Ich würde gerne wissen, wie das möglich ist. Wie kann es sein, dass, wenn sich Israel verteidigt, Tausende auf die Straße gehen, Aktivisten mit Megaphonen marschieren und die gesamte Kampagnenmaschinerie losgeht, aber wenn wirklich Massaker an den Palästinensern verübt werden, bei allen Organisationen, die sich sonst so um die palästinensischen Belange kümmern, Schweigen herrscht?

Das ist wirklich ein äußerst seltsamer Sachverhalt. Aber vielleicht entspricht das dem Leitbild. das Mahmoud Abbas, Präsident der palästinensischen Selbstverwaltung, vorgegeben hat. Seine Worte von 2013 zu den Palästinensern in Syrien, wirken heute geradezu prophetisch: „Es ist besser, wenn sie in Syrien sterben, statt ihr Recht auf Rückkehr aufzugeben.“

Wahrscheinlich kommt das Schweigen hinsichtlich der Palästinenser in Syrien oder in anderen Gebieten des Nahen Ostens daher, dass man glaubt, es lohne sich nur zu demonstrieren, wenn ein Palästinenser von einem Israeli getötet wird. Selbst wenn das bedeutet, dass man mit Begriffen wie Massaker um sich wirft, obwohl es keines gibt, aber das wirkliche ignoriert, wenn es passiert.

Andauernd wird uns erzählt, dass der Konflikt zwischen den Palästinensern und den Israelis junge Muslime im Westen radikalisiert. Und was passiert, wenn diese radikalisierten jungen Muslime aus dem Westen in den Uniformen des islamischen Staates anfangen Palästinenser zu köpfen?

Augenscheinlich überhaupt nichts.

Verlogenheit und Menschenverachtung

gefunden bei Beer7 (bitte auch lesen!!!!)

MahmudAbbas+Isaraa-al-MasriEs ist besser, sie sterben in Syrien, als dass sie ihr Rückkehrrecht aufgeben.
– Mahmud Abbas im Januar 2013
Das Kind ist Israa al-Masri, nur Minuten bevor sie in Yarmuk den Hungertod starb.

Beer7:

Ende 2012 wurde die israelische Regierung (unter “Hardliner” Netanyahu) von der UN auf die schlechte Lage der Palaestinenser in Syrien angesprochen. Israel war einverstanden, dass palästinensische Flüchtlinge aus Syrien im Gebiet der Palästinensischen Autonomiebehörde angesiedelt würden. Im Gegenzug wuerde von den Flüchltingen erwartet, dass sie ein Dokument unterzeichnen, in dem sie auf eine “Rückkehr” nach Israel verzichten.

Mahmud Abbas lehnte brüskiert ab! (s. Zitat im Bild oben)

Am Wochenende eroberte der IS das Lager weitgehend. Das macht es für die Menschen dort wieder nicht besser. Und wen kümmert’s überhaupt nicht? Die hier:

UNWatch-HillelNeuer_Yarmuk

Statistiken zu Palästinensern in Syrien, die „pro-palästinensische“ Gruppen nicht erwähnen werden

Elder of Ziyon, 24. März 2015

Hier sind einige statistische Daten, die die meisten „pro-palästinensischen“ Gruppen zu erwähnen nicht wert finden, angefangen bei der Facebook-Seite der Action Group of Palestinians in Syria:

Mindestens 45 Palästinenser wurden vor kurzem zu Tode gefoltert; die Zahl der zu Tode gefolterten in syrischen Gefängnissen steht jetzt bei 333.

Jordanien hat bereits 15.000 palästinensische Flüchtlinge aus Syrien aufgenommen, aber diese Zahl ist auf nur ein wenig übe 10.000 geschrumpft; viele davon wurden in das Land zurück deportiert, aus dem sie flohen. Viele der Flüchtlinge gehen nach Jordanien und geben vor einheimische Syrer zu sein, damit sie nicht so schlimm behandelt werden wie Jordanien Palästinenser behandelt.

Mindestens 27.933 syrische Palästinenser haben es seit Kriegsbeginn geschafft sich nach Europa durchzuschlagen. Ich haben keine Zahlen dazu, wie viele beim Versuch Europa zu erreichen ertrunken sind.

51.000 sind im Libanon und 6.000 in Ägypten, wie sie ebenfalls Gefahr laufen festgenommen und deportiert zu werden.

172 sind bisher infolge der Belagerung des Lagers Yarmuk in Syrien gestorben, wo es kein Wasser und keinen Strom gibt.

ISM? Schweigt.

Free Gaza? Schweigt.

SJP? Schweigt.

Fatahs Homepage? Nichts.

Im Gazastreifen wurde nicht ein einziges Haus wieder aufgebaut

Elder of Ziyon, 12. März 2015

Von der linksextremen NGO Gisha aus der letzten Woche:

4. März 2015: Gishas geschäftsführender Direktor Eitan Diamond wurde (auf Hebräisch) gestern von Guy Zohars Sendung des israelischen Radiosenders 103FM interviewt; darin sprach er über den Wiederaufbau im Gazastreifen: „Sechs Monate nach den Kämpfen ist nicht ein einziges der während der letzten Runde der Feindseligkeiten zerstörtes Haus wieder aufgebaut.“

Stand vom Januar ist: Israel hat rund 50.000t Baumaterials in den Gazastreifen geliefert und im Februar wahrscheinlich 20.000 weitere Tonnen – und sie wurden unter dem Protokoll, das Israel und die UNRWA ausarbeiteten, direkt an Einwohner geliefert:

Wohin geht dann das ganze Baumaterial?

Gisha macht natürlich allein Israel für den langsamen (oder nicht vorhandenen!) Wiederaufbau verantwortlich. Man ignorieret dort willentlich die Fakten.

Es scheint so, dass Einwohner des Gazastreifens, die ihre Häuser verloren, es vorziehen ihre Baumaterialien wiederzuverkaufen, statt ihre Häuser wieder aufzubauen. Und man kann sicher sein, dass eine ganze Menge dieses Materials genutzt wird, um die Terrortunnel wieder aufzubauen – etwas, womit Hamas und Islamischer Jihad prahlen.

Auf Grundlage der Fotos, die gerade aus dem Gazastreifen kommen, werden nicht nur keine Häuser gebaut – sondern die schwer beschädigten Gebäude sind nicht einmal weggeräumt worden!

Die Hamas weiß sehr genau, dass die Fotos der Verwüstung aus dem Gazastreifen sich in Bargeld übersetzen lassen, das für den Wiederaufbau gespendet werden wird – für Materialien, die letztlich die Hamas für Terror nutzen wird. Die Hamas hat also keinen Anreiz beim Wiederaufbau des Gazastreifens zu helfen.

Und Gisha, Human Rights Watch und andere antiisraelische NGOs zeigen durch ihre Betonung Israels, dass ihnen die Einwohner des Gazastreifens sch…egal sind. Sie wollen lediglich Israel dämonisieren.

Wenn Sie den wahren Grund sehen wollen, weshalb Gaza Probleme beim Wiederaufbau hast, lesen Sie den Artikel des israelischen Botschafters in Großbritannien in Comment is Free aus der letzten Woche.

Und vielleicht schreiben Sie AP oder Reuters eine E-Mail, sie sollten untersuchen warum die LKW-Ladungen an Baumaterial, die jeden Tag in den Gazastreifen geliefert werden, nicht in Wiederaufbau auch nur eines einzigen Hauses umgesetzt wurden.

Ein einfacher Test, um zu sehen, ob „Progressive“ wirklich „pro-Israel“ sind

Elder of Ziyon, 10 März 2015

EoZ_pro-israel-or-not
Wenn du behauptest „pro Israel“ zu sein,
Israel aber in 1.000 Tweets nicht ein einziges Mal
gegen seine Kritiker verteidigt hast,
DANN BIST DU NICHT PRO-ISRAEL.

Das sollte selbstverständlich sein.

Wenn man ein erfolgreicher Twitterer ist, aber einfach nicht die Zeit finden kannst eine einzige Verteidigung des Staates zu twittern, den man gegen seine vielen Kritiker zu lieben behauptet, dann kann man nicht behaupten „pro-Israel“ zu sein.

Wenn man nicht einen einzigen Tweet schreiben kann, in dem man auf die Absurdität der Israelhasser hinweist, dass sie Israel als „Apartheidstaat“ bezeichnen, dann kann man nicht behaupten „pro-Israel“ zu sein.

Wenn man nicht einen einzigen Tweet zu Israels Schönheit, Kultur, Geschichte oder Leistungen zusammenbringt -ö dann kann man nicht behaupten „pro-Israel“ zu sein.

Wenn du also nicht pro-Israel bist und jeder einzelne deiner mit Israel in Verbindung stehenden Tweets kritisch ist, was bist du dann?

(PS: Die beiden Herrschaften sind Mitglieder von J-Street und vom New Israel Fund.)

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (22.-28.02.2015)

Sonntag, 22.02.2015:

Nabil Sha’ath droht jetzt auch damit, dass die PA die Sicherheitskooperation mit Israel aufkündigen wird, sollten die einbehaltenen Gelder nicht überwiesen werden. (Nach dem Antrag der PA auf Mitgliedschaft beim Internationalen Strafgerichtshof fror Israel die für die PA eingesammelten Steuergelder ein.)

WAFA und andere Terroristen-Medien „berichten“ Israel habe riesige Mengen Wasser in den Gazastreifen gepumpt, um dort Häuser unter Wasser zu setzen. Mehr als 50 Häuser seien in den von den Israelis eingeleiteten Fluten versunken und eine wichtige Straße musste gesperrt werden. (Das Wetter spielt natürlich überhaupt keine Rolle, dafür aber der mysteriöse Damm, den es schon in den letzten Jahren nicht gab.)

Montag, 23.02.2015:

Die Terroranschläge in Jerusalem haben seit Oktober abgenommen, ihre Zahl ist aber immer noch sehr hoch.

Der Shin Bet hob im Januar in Hebron eine Terrorzelle aus, die eine Serie an Terroranschlägen plante, darunter auch Selbstmord-Bombenanschläge.

Knessetsprecher (Parlamentspräsident) Yuli Edelstein sagte in einer Ansprache bei der Jerusalem-Konferenz, dass er zwar ein Friedensabkommen mit der PA/PLO in den nächsten Jahren nicht für möglich hält, aber die Idee die arabische Bevölkerung „aus Israel hinauszutransferieren“ keine Option ist und von den Juden nicht ernsthaft erwogen wird. Juden und Araber müssten schlicht lernen miteinander zu leben.

Die Israel Electric Company hatte ihre Drohung wahr gemacht und wegen der unbezahlten Stromrechnungen die Lieferungen eingestellt – jedenfalls für zwei Stunden am Tag, eine Stunde am Vormittag, eine weitere am Abend.

Dienstag, 24.02.2015:

Auf dem Golan wird Israel eine Betonmauer bauen, um die zunehmenden Hinterhalt-Angriffe auf Soldaten (und Zivilisten) zu reduzieren und der zunehmenden Bedrohung durch den IS zu begegnen.

Die PA macht anscheinend jetzt ernst: Der Boykott der Waren von fünf israelischen Firmen soll tatsächlich durchgesetzt werden; Einheiten zur Durchsetzung des Boykotts wurden losgeschickt, um Geschäfte in Ramallah nach verbotenen Waren zu durchsuchen. Von offizieller Seite wurde angekündigt, dass dies nur der erste Schritt auf dem Weg zum Boykott aller israelischen Waren sei.

Mittwoch, 25.02.2015:

Auf dem Tempelberg initiierten Islamisten ein kostenloses Frühstücksbuffet für Muslime. Damit sollen möglichst viele Muslime motiviert werden zur Al-Aqsa-Moschee zu kommen, um gegen Juden auf dem Tempelberg zu protestieren. Mit dem Frühstück verstoßen sie allerdings gegen ein ausdrückliches Urteil des Obersten Gerichtshofs, das festlegte, in welchen Bereichen auf dem Tempelberg gegessen werden darf und wo nicht. Das Buffet findet in einem Bereich statt, in dem das Essen verboten ist.

Donnerstag, 26.02.2015:

Dutzende Grenzpolizisten sowie IDF-Soldaten und Beamte der Distriktpolizei Samria-Judäa führten in den letzten Tagen eine intensive Operation durch, um von Steinwürfen abzuschrecken. Die Aktion wurde mit Gründung einer Sondereinheit begonnen, die verstärkt patrouilliert, zusätzliche Checkpoints einrichtet und vorbeugende Schritte unternimmt.

Mehrere Dutzend Aktivisten des „Price Tag Forum“ – das gegen diese Art von Anschlägen ist – nahmen an einer Demonstration vor dem griechisch-orthodoxen Seminar in Jerusalem teil, auf das gestern ein Brandanschlag verübt wurde.

Freitag, 27.02.2015:

Abbas‘ „Nationale Sicherheitskräfte“: Ganz Israel ist „Palästina“.

Schüler aus dem Gazastreifen protestierten in Rafah gegen die Schließung des Übergangs nach Ägypten… für die sie Israel verantwortlich machen.

Samstag, 28.02.2015:

Dutzende arabische Israelis demonstrierten in Wadi Ara gegen den Besuch von Tzipi Livni und Isaac Herzog vom „Zionistischen Lager“. Die Araber bezeichneten die linken Politiker als „rechtsextreme Feinde“, die „Blut an ihren Händen haben“.

Zypern sagt seinen palästinensischen Yarmuk-Flüchtlingen höflich, sie sollten verschwinden. Niemanden kümmert es.

Elder of Ziyon, 16. Februar 2015

Rund 365 Flüchtlinge aus Syriens Lager Yarmuk, darunter viele mit palästinensischen Vorfahren, die letztes Jahr über das Meer Zypern erreichten, steckten in einem Flüchtlingslager bei Nikosia.

Anfang diesen Monats schloss Zypern das Lager.

Die Regierung bot ihnen 500 Euro pro Erwachsenem, 200 Euro pro Kind und ein befristetes Touristenvisum.

Das Lager Kokkinotrimithia war ein vorübergehendes, das mit EU-Geldern unterstützt wurde und die Migranten sollten bis zum 26. Dezember abgefertigt werden. Ihnen wurde aus humanitären Gründen eine Verlängerung bis zum 17. Januar gegeben, doch dann wurde das Lager am 3. Februar schließlich geschlossen, sagte Herr Hadjimichail. Die Flüchtlinge waren mindestens 15-mal zum Ministerium gebracht worden, um über ihren Status zu entscheiden, sagte er. Zwei Drittel der Flüchtlinge waren abgearbeitet worden, von denen eine beträchtliche Anzahl ins zentrale Asylantenlager Kofinou gebracht wurden und der Rest die Insel verließ, hieß es von dem Beamten. Der Rest wird Asyl beantragen müssen, um eine Aufenthaltsgenehmigung zu bekommen, oder illegal in Zypern bleiben, sagte er.

Weder das Innenministerium noch die Zivilschutz-Organisationen wissen, wohin die Migranten gegangen sind oder wie man sie kontaktieren kann.

Die Flüchtlinge wurden praktisch auf die Straße gesetzt. Viele befinden sich jetzt in einer Kirche in Strovolos.

Hier haben wir echte Flüchtlinge, keine künstlichen wie in den UNRWA-Lagern. Sie brauchen Kleidung und Lebensmittel und Unterkunft.

All die NGOs, die vorgeben sich um die palästinensischen Araber zu sorgen, schwiegen, als sie vor zwei Wochen obdachlos wurden.

Wenn man nur einen Weg finden könnte, die Israelis für ihr Leid verantwortlich zu machen, dann würde das Geld nur so strömen, um diesen Leuten zu helfen.