Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (22.-28.02.2015)

Sonntag, 22.02.2015:

Nabil Sha’ath droht jetzt auch damit, dass die PA die Sicherheitskooperation mit Israel aufkündigen wird, sollten die einbehaltenen Gelder nicht überwiesen werden. (Nach dem Antrag der PA auf Mitgliedschaft beim Internationalen Strafgerichtshof fror Israel die für die PA eingesammelten Steuergelder ein.)

WAFA und andere Terroristen-Medien „berichten“ Israel habe riesige Mengen Wasser in den Gazastreifen gepumpt, um dort Häuser unter Wasser zu setzen. Mehr als 50 Häuser seien in den von den Israelis eingeleiteten Fluten versunken und eine wichtige Straße musste gesperrt werden. (Das Wetter spielt natürlich überhaupt keine Rolle, dafür aber der mysteriöse Damm, den es schon in den letzten Jahren nicht gab.)

Montag, 23.02.2015:

Die Terroranschläge in Jerusalem haben seit Oktober abgenommen, ihre Zahl ist aber immer noch sehr hoch.

Der Shin Bet hob im Januar in Hebron eine Terrorzelle aus, die eine Serie an Terroranschlägen plante, darunter auch Selbstmord-Bombenanschläge.

Knessetsprecher (Parlamentspräsident) Yuli Edelstein sagte in einer Ansprache bei der Jerusalem-Konferenz, dass er zwar ein Friedensabkommen mit der PA/PLO in den nächsten Jahren nicht für möglich hält, aber die Idee die arabische Bevölkerung „aus Israel hinauszutransferieren“ keine Option ist und von den Juden nicht ernsthaft erwogen wird. Juden und Araber müssten schlicht lernen miteinander zu leben.

Die Israel Electric Company hatte ihre Drohung wahr gemacht und wegen der unbezahlten Stromrechnungen die Lieferungen eingestellt – jedenfalls für zwei Stunden am Tag, eine Stunde am Vormittag, eine weitere am Abend.

Dienstag, 24.02.2015:

Auf dem Golan wird Israel eine Betonmauer bauen, um die zunehmenden Hinterhalt-Angriffe auf Soldaten (und Zivilisten) zu reduzieren und der zunehmenden Bedrohung durch den IS zu begegnen.

Die PA macht anscheinend jetzt ernst: Der Boykott der Waren von fünf israelischen Firmen soll tatsächlich durchgesetzt werden; Einheiten zur Durchsetzung des Boykotts wurden losgeschickt, um Geschäfte in Ramallah nach verbotenen Waren zu durchsuchen. Von offizieller Seite wurde angekündigt, dass dies nur der erste Schritt auf dem Weg zum Boykott aller israelischen Waren sei.

Mittwoch, 25.02.2015:

Auf dem Tempelberg initiierten Islamisten ein kostenloses Frühstücksbuffet für Muslime. Damit sollen möglichst viele Muslime motiviert werden zur Al-Aqsa-Moschee zu kommen, um gegen Juden auf dem Tempelberg zu protestieren. Mit dem Frühstück verstoßen sie allerdings gegen ein ausdrückliches Urteil des Obersten Gerichtshofs, das festlegte, in welchen Bereichen auf dem Tempelberg gegessen werden darf und wo nicht. Das Buffet findet in einem Bereich statt, in dem das Essen verboten ist.

Donnerstag, 26.02.2015:

Dutzende Grenzpolizisten sowie IDF-Soldaten und Beamte der Distriktpolizei Samria-Judäa führten in den letzten Tagen eine intensive Operation durch, um von Steinwürfen abzuschrecken. Die Aktion wurde mit Gründung einer Sondereinheit begonnen, die verstärkt patrouilliert, zusätzliche Checkpoints einrichtet und vorbeugende Schritte unternimmt.

Mehrere Dutzend Aktivisten des „Price Tag Forum“ – das gegen diese Art von Anschlägen ist – nahmen an einer Demonstration vor dem griechisch-orthodoxen Seminar in Jerusalem teil, auf das gestern ein Brandanschlag verübt wurde.

Freitag, 27.02.2015:

Abbas‘ „Nationale Sicherheitskräfte“: Ganz Israel ist „Palästina“.

Schüler aus dem Gazastreifen protestierten in Rafah gegen die Schließung des Übergangs nach Ägypten… für die sie Israel verantwortlich machen.

Samstag, 28.02.2015:

Dutzende arabische Israelis demonstrierten in Wadi Ara gegen den Besuch von Tzipi Livni und Isaac Herzog vom „Zionistischen Lager“. Die Araber bezeichneten die linken Politiker als „rechtsextreme Feinde“, die „Blut an ihren Händen haben“.

Zypern sagt seinen palästinensischen Yarmuk-Flüchtlingen höflich, sie sollten verschwinden. Niemanden kümmert es.

Elder of Ziyon, 16. Februar 2015

Rund 365 Flüchtlinge aus Syriens Lager Yarmuk, darunter viele mit palästinensischen Vorfahren, die letztes Jahr über das Meer Zypern erreichten, steckten in einem Flüchtlingslager bei Nikosia.

Anfang diesen Monats schloss Zypern das Lager.

Die Regierung bot ihnen 500 Euro pro Erwachsenem, 200 Euro pro Kind und ein befristetes Touristenvisum.

Das Lager Kokkinotrimithia war ein vorübergehendes, das mit EU-Geldern unterstützt wurde und die Migranten sollten bis zum 26. Dezember abgefertigt werden. Ihnen wurde aus humanitären Gründen eine Verlängerung bis zum 17. Januar gegeben, doch dann wurde das Lager am 3. Februar schließlich geschlossen, sagte Herr Hadjimichail. Die Flüchtlinge waren mindestens 15-mal zum Ministerium gebracht worden, um über ihren Status zu entscheiden, sagte er. Zwei Drittel der Flüchtlinge waren abgearbeitet worden, von denen eine beträchtliche Anzahl ins zentrale Asylantenlager Kofinou gebracht wurden und der Rest die Insel verließ, hieß es von dem Beamten. Der Rest wird Asyl beantragen müssen, um eine Aufenthaltsgenehmigung zu bekommen, oder illegal in Zypern bleiben, sagte er.

Weder das Innenministerium noch die Zivilschutz-Organisationen wissen, wohin die Migranten gegangen sind oder wie man sie kontaktieren kann.

Die Flüchtlinge wurden praktisch auf die Straße gesetzt. Viele befinden sich jetzt in einer Kirche in Strovolos.

Hier haben wir echte Flüchtlinge, keine künstlichen wie in den UNRWA-Lagern. Sie brauchen Kleidung und Lebensmittel und Unterkunft.

All die NGOs, die vorgeben sich um die palästinensischen Araber zu sorgen, schwiegen, als sie vor zwei Wochen obdachlos wurden.

Wenn man nur einen Weg finden könnte, die Israelis für ihr Leid verantwortlich zu machen, dann würde das Geld nur so strömen, um diesen Leuten zu helfen.

NGO sagt, die Welt ist verpflichtet den Palästinensern ohne Bedingungen Geld zu geben.

Elder of Ziyon, 9. Dezember 2014

Der erste Satz eines Artikels bei Ma’an von Nora Lester Murad, der Gründerin der palästinensischen NGO „Dalia-Stiftung“ fasst recht gut zusammen, welches Gefühl die palästinensischen Araber haben, wie mit ihnen umgegangen werden muss.

„Die Palästinenser haben ein Recht internationale Hilfe zu fordern und die Spender haben die Verpflichtung sie zu liefern.“

Sehen Sie? Die Welt hat die Pflicht Milliarden Dollars in die Palästinenser zu stecken – ohne Fragen zu stellen. Warum? Weil sie das Recht darauf haben!

Ein Teil der Hilfe, die sie bekommen, wurmt diese NGO.

„Die Politik der Nichtkonfrontation mit Israel, ohne Rücksicht auf dessen Tun, vermittelt internationale Einwilligung und trägt zur israelischen Straflosigkeit bei.“

Was bedeutet das? Sehen Sie sich die Petition der Dalia-Stiftung an; dort werden eine Reihe von Streitpunkten aufgeführt, die sie mit internationaler Hilfe haben; dazu gehören:

„Antiterrorismus-Zertifikation ist inakzeptabel.“

Bedeutet: Wenn Westler ihre Milliarden geben, dürfen sie nicht verlangen, dass ihr Geld nicht dafür genutzt wird israelische Zivilisten zu töten. Israelische Frauen und Kinder zu töten ist ein Menschenrecht und mit der Beschränkung der Gelder auf wertlose Dinge wie Frieden und Frauenrechte und Kinder zu ernähren verletzen die Geber das grundlegende palästinensische Menschrecht auf Mord.

Und glauben Sie nicht, dass ich übertreibe. Die Palästinenser glauben wirklich, dass sie das Recht haben Juden zu ermorden. Ihr wichtigster Beweis ist die Resolution 33/24 der UNO-Vollversammlung, die sagt, sie „bekräftigt erneut die Legitimität des Kampfes von Völkern um Unabhängigkeit, territoriale Integrität, nationale Einheit und Befreiung von kolonialer und ausländischer Beherrschung und fremder Besatzung mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln, insbesondere den bewaffneten Kampf“.

Oh übrigens – dieselben Leute behaupten, dass Israel nicht das Recht hat sich zu verteidigen, eine Haltung, die von dieser Autorin nachgeplappert wird, wenn sie behauptet, dass US-Gelder für die Eiserne Kuppel eine Verletzung des internationalen Rechts ist.

Kurz gesagt: Die Araber haben nach Angaben dieser NGO-Gründerin (die sich natürlich aus europäischen Quellen finanziert) das Recht Juden ungestraft zu töten und Juden haben keinerlei Menschenrechte, welcher Art auch immer.

Das Empörende ist. Dass diese Haltung keine Empörung auslöst.

Human Rights Botch

gefunden auf Israellycool:

Text links oben:
Israel zerstört die Wohnung eines Terroristen als Reaktion auf einen Verkehrsunfall, bei dem ein Baby und eine 22 Jahre alte Frau getötet wurden. [heplev: Das war nur nach der Darstellung von HRW und anderer Volltrottel ein Unfall.]
Human Rights Watch nannte Israels Handeln ein Kriegsverbrechen und das Tun des Terroristen…
nun, sie sagten gar nichts.

Text unten rechts.
Ägpyten zerstört 1.000 Häuser im Gazastreifen, weil sie in der geplanten Pufferzone stehen.
Human Rights Watch nannte Ägyptens Handeln…
nun, sie sagten gar nichts.

Schwarzer Kasten:
Human Rights Watch – weil es nur ein Kriegsverbrechen ist, wenn Israel es tut.

Gedankennverlorenes Territorium – Natürlich haben alle Menschen Rechte – aber Juden sind keine Menschen

Preoccupied Territory (ohne Datum)

von Kenneth Roth, Executive Director, Human Rights Watch

Es ist an der Zeit alle Karten auf den Tisch zu legen: Unsere Organisation kämpft unermüdlich für die Rechte aller Menschen, ungeachtet ihrer nationalen Herkunft, Religion, sexuellen Orientierung und einer Unzahl weiterer Faktoren, die zu Unrecht für Diskriminierung genutzt werden. Der einfache Grund, dass wir nicht viel Federlesens machen, was die Verletzung israelischer Menschenrechte durch Palästinenser sein könnten, um israelische Verletzungen palästinensischer Rechte hochzuspielen, besteht darin, dass Juden – und damit Israelis – keine Menschen sind.

Hat man diese operative Annahme erst einmal begriffen, macht unsere ganzer Modus operandi Sinn. Was Israel-Fürsprecher übersehen, wenn sie uns Einseitigkeit vorwerfen, ist, dass es nur eine Seite gibt. Man könnte genauso gut Rechte für Darmparasiten fordern. Man verteidigt keine Darmparasiten – man versucht ihren negativen Einfluss auf Menschen zu minimieren, indem man die Parasiten, wenn nötig, tötet.

Es fängt alles mit der Einstellung zu religiöser Toleranz an. Ein bedeutender Anteil der palästinensischen und muslimischen Rhetorik beschreibt Juden als Nachkommen von Affen und Schweinen. Solche Äußerungen als beleidigend zu bewerten, würde krasse Intoleranz gegenüber islamischer Kultur beweisen und eine eurozentrische Einstellung verraten. Wer sind wir zu beurteilen, dass sie Unrecht haben?

Da wir die Überzeugungen derer respektieren müssen, die solche Ansichten verfechten, ist es nur natürlich, dass unsere Juden involvierenden Aktivitäten den Gedanken respektieren, dass Juden nicht zu der Gruppe gehören, die „Menschen“-Rechte genießen. Sie einzuschließen würde bedeuten wir diese Islamisten als im Irrtum befindlich beurteilen, doch wer sind wir, das zu bestimmen? Daher diktieren die Prinzipien der Toleranz, dass wir die Definition des Juden als nicht menschlich anerkennen.

Wir überlassen es unseren Kollegen in den Organisationen für Tierrechte zu entscheiden, ob Juden den Schutz genießen sollten, der anderen Gruppen von Nicht-Menschen gewährt wird. Es sollte beachtet werden, dass das nicht für alle Tiergruppen automatisch gilt.

Human Rights Watch schließt sich sechzehn anderen Organisationen an den im Entstehen begriffenen Staat Palästina zu ermutigen sich dem Internationalen Strafgerichtshof beizutreten. Es könnte ihnen helfen endlich das Joch der israelischen Unterdrückung abzuschütteln. Mancher hat Besorgnis geäußert, dass ein solcher Schritt auch die Palästinenser der Verfolgung von Kriegsverbrechen gegen Israelis und Juden aussetzen würde, aber wir sind zuversichtlich, dass der IGH die Definition von „Mensch“ – d.h. nicht Jude – aufrechterhalten wird, der während eines so großen Teils der europäischen Geschichte funktioniert hat.

Perfektes Pallywood-Bild: Erfolgsfoto von brüllendem Mann ist nicht das, was es zu sein scheint

Aussie Dave, Israellycool, 15. Oktober 2014

Das folgende Foto ist in den sozialen Medien rundgegangen, verbreitet vom antiisraelischen und antisemitischen Abschaum im Internet:

(twitter-Eintrag: israelische religiöse Fanatiker halten Palästinenser davon ab in der Al-Aqasa-Moschee in Jerusalem zu beten)
(twitter-Eintrag: israelische religiöse Fanatiker halten Palästinenser davon ab in der Al-Aqasa-Moschee in Jerusalem zu beten)

Das ist der feuchte Traum eines jeden Israelhassers und/oder Judenhassers: Ein israelischer Mann brüllt eine arme, wehrlose Palästinenserin an, hält sie vom Beten an ihrem heiligen Ort ab.

Oder ist das nicht so?

Wenn man sich die Hand der Frau genauer ansieht, dann zeigt das, dass sie ein jüdisches Pslamen-Gebetbuch hält!

Was will eine arabische Frau mit einem Psalmenbuch? Man könnte annehmen, dass sie es dem Juden stahl, was sein wütendes Auftreten erklären könnte.

Wir Glücklichen müssen uns nicht auf Vermutungen verlassen. Sehen Sie sich dieses Video des Geschehens an. Nach rund 6 Sekunden können Sie sehen, wie sie dem abgebildeten Mann etwas entreißt:

Hier ist ein deutlicheres Video, das das Maß der Provokation hier genau zeigt:

Nicht nur das, sondern Sie können auf dem Video auch sehen, dass es die Araber sind, die die Juden vom Beten abhalten. NICHT umgekehrt. Das Video hat tatsächlich den Titel „Sehen Sie israelische Siedler, die in die Al-Aqsa-Moschee einbrechen“, was Codesprach für „Juden gehen zu ihrem heiligsten Ort, dem Tempelberg“ ist.

Wieder einmal kann ein Foto tausend Worte sprechen – und alle sind gelogen.

Denken Sie daran: Hinterfragen Sie immer Ihre Quellen, besonders wenn es die Israel und die Juden hassende Brigade betrifft.

UPDATE: Ein weiteres Foto dieser Szene zeigt denselben Mann, wie er von einer anderen Araberin körperlich angegriffen wird. Achten sie auf die Bildbeschreibung; sie ist so zu übersetzen, dass sie der Behauptung, der Mann habe irgendjemanden von Beten abgehalten, diametral entgegen steht.

UPDATE: Ein weiteres Foto der Szene bestärkt, wer versucht wen am Beten zu hindern (hat tip: Elder of Ziyon).

Was wir hier haben, ist also ein weiteres Beispiel von „turnspeak“*, der palästinensischen Propagandatechnik, über die Joan Peters in ihrem Buch „From Time Immemorial“ geschrieben hat:

Der Begriff wurde erstmals von Journalisten genutzt, um deutsche Propaganda zu beschreiben, nachdem dieses im März 1939 in die Tschechoslowakei einmarschiert war. Um Verständnis für die Invasion zu bekommen praktizierten die Deutschen das, was als „turnspeak“ bekannt geworden ist. Sie kehrten die Schuld um und wiesen sie den Tschechen zu, weil die angeblich versuchten einen offenen Krieg in der Region herbeizuführen. Mit anderen Worten: Die Tschechen seien durch ihren Versuch an ihrem Land festzuhalten bereit ganz Europa in einen Krieg zu stürzen.

Wie reagierte der Rest Europas auf diese Lüge? Sie glaubten sie. Die Führer der Welt entschieden, dass etwas getan werden musste, um den Frieden um jeden Preis zu erhalten.

Der Schriftsteller William Shirer, der damals als Reporter in Europa unterwegs war, fasste die Wahrheit einfach zusammen, als er schrieb: „Also war das Notlage der deutschen Minderheit in der Tschechoslowakei nur ein Vorwand… um in einem Land, das er [Hitler] haben wollte, einen neuen Eintopf zu kochen, es zu untergraben, seine Freunde zu verwirren und in die Irre zu führen und seine wahren Absichten zu verheimlichen… den tschechoslowakischen Staat zu zerstören und sich seine Territorien zu greifen…“

UPDATE: Nach Angaben von Yisrael in den Kommentaren (bei Israellycool) ist der angegriffene Jude Shear-Yashuv Klamanovitz, Sohn des Jerusalemer Stadtverordneten Dov Kalmanovitz.