Amnesty International ermutigt Lügenbande

Tajul Islalm, Weekly Blitz, 7. Mai 2022

Es ist lange her, dass Amnesty International seinen Ruf eine Menschenrechtsorganisation zu sein verloren hat und hauptsächlich am Appeasement von Terroristen, Militanten und Antisemiten sowie einem Trupp schlimmer Leute interessiert ist. Diesmal hat es einen größeren Versuch unternommen Lügner zu ermutigen, indem es ihren „Hauptpreis“ einem sogenannten Investigativ-Bericht des Terror-Senders Al-Jazira aus Qatar verlieh. In den Augen von Al-Jazira wurden ihre erfundenen „Investigativ“-Berichte für den „besten Menschenrechtsjournalismus des Jahres“ gehalten. Was für ein Hohn und blanke Bloßstellung des moralischen Verfalls von Amnesty International. Aber es gibt noch ein weiteres Geheimnis hinter Amnestys Preisverleihung an al-Jazira, das der Aufmerksamkeit der Nachrichtenorgane entgeht.

Beim Erhalt des Amnesty-Preises sagte Phil Rees, Al-Jaziras Direktor für investigativen Journalismus: „Menschenrechtsverletzungen aufzudecken ist eine Grundwert der I-Einheit und die Investigation des Jahres von Amnesty International zu gewinnen ist eine riesige Ehre.“ Was Phil Rees unterdrückt hat, ist, dass der gesamte sogenannte investigative Bericht auf der Grundlage einer mündlichen Äußerung einer Einzelperson namens Zulkarnain Saer Khan erstellt wurde. Mit anderen Worten: Diese Dokumentation wurde aufgrund von Hörensagen erstellt, was der Minimalethik von gutem Journalismus widerspricht. Aber für einen Terrorsender hat ja Ethik nie Priorität.

Laut einer glaubwürdigen Quelle spielten die persönlichen Bemühungen des verurteilten, flüchtigen Führers der Nationalistischen Partei Bangladeschs (BNP) Tarique Rahman und seiner Frau Zubaida Rahman, Amnesty Internationals frühere Chefin Irene Kann, eine direkte Kusine von Zubaida, eine wichtige Rolle dabei, dass Amnesty seinen Preis für Al-Jaziras Anti-Bangladesch-Propagandastück verlieh. Das wurde gemacht, um einmal mehr die internationalen Medien auf die Sache aufmerksam zu machen sowie Al-Jazira zu ähnlichem Anti-Bangladesch-Propagandazeug vor den allgemeinen Wahlen in Bangladesch 2023 zu ermutigen.

Es gab aber auch andere Elemente.

In dem erwähnten erfundenen Investigativ-Bericht stellte Al-Jazira den Kauf von Überwachungsausrüstung heraus, von der behauptet wurde, die Obrigkeit von Bangladesch habe sie von Israel gekauft. Mit den Worten von Al-Jazira kaufte Bangladesch diese „höchst invasive Spionageausrüstung von Israel, einem Land, zu dem es offiziell keine diplomatischen Beziehungen hat“, was bedeutet, dass Al-Jazira verzweifelt seine üblen Versuche vorantrieb ein souveränes Land wie Bangladesch zu bedrohen, damit es auf jegliche Kontakte mit dem jüdischen Staat verzichtet. Auch hier hatte Al-Jazira falsche Behauptungen aufgestellt, denn Bangladesch hatte nie Spionageausrüstung oder sonst etwas von Israel gekauft. Die Ausrüstung kam aus Ungarn. Aber das Problem kaum auf, als ein Einzelner namens Zulkarnain Saer Khan 25 Prozent des Gesamtwerts des Postens als persönliche Provision forderte. Er soll Berichten zufolge der ungarischen Firma gedroht haben sie in Schwierigkeiten zu bringen, wenn seine Forderung nicht erfüllt wird.

Laut der Armee von Bangladesch ist Zulkarnain Saer Khan (in dem gefälschten Bericht des Terrorsenders Al-Jazira als Sami gezeigt) ein von der Militärakademie Bangladeschs wegen Vorwürfen der Drogenabhängigkeit ausgeschlossener ehemaliger Kadett. Jahre lang hat der in Ungarn sitzende Saer Kahn unter dem Deckmantel eines Restaurantgeschäfts illegale länderübergreifende Geldwäsche- und Drogenschmuggelaktivitäten betrieben. Sein Restaurant in Budapest ist praktisch ein Treffpunkt von Leuten, die mit illegalen Aktivitäten in Verbindung stehen.

Man konnte auch erfahren, das Zulkarnain Saer Khan Geschäftsbeziehungen zur Verbrecherbande des Juan Orlando Hernández hat, dem ehemaligen Präsidenten von Honduras, der wegen Drogenschmuggel-Vorwürfen von den Vereinigten Staaten an Honduras ausgeliefert worden ist.

Vor Jahren war Zulkarnain Saer Khan erstmals durch einflussreiches Mitglieder mexikanischer Drogenkartelle, die Ungarn als Einfallstor für den Transport von Betäubungsmitteln in ost- und westeuropäische Länder nutzen, mit dem Drogenschmuggelring von Juan Orlando Hernández verbunden. Zulkarnain Saer Khan wird auch vorgeworfen als Brücke für afghanische Betäubungsmittel zu arbeiten, die von der libanesischen Terrororganisation Hisbollah an den ehemaligen honduranischen Präsidenten Juan Orlando Hernández geliefert werden.

Eine weitere Quelle sagte gegenüber Blitz-Reportern, dass Saer Khan mehreren russischen Superreichen seit der Verhängung von Sanktionen gegen russische Oligarchen geholfen hat unbekannte Bargeld-Mengen in Ungarn und in einigen Offshore-Banken zu verstecken.

Gedankenverlorenes Territorium: Alle Apartheid in Israel dokumentierender Aktivist ist nach 12 Minuten fertig, sucht Vorschläge, was er den Rest des Monats tun soll

PreOccupied, Territory, 28. April 2022

Tel Aviv – Der Inhaber eines Stipendiums einer Menschenrechte beobachtenden NGO kam vor einigen Tagen in den jüdischen Staat, um eine umfassende Studie der rassenbasierten Diskriminierungs- und Segregationspolitik durchzuführen, die, darauf besteht seine Organisation, das Land gegen die nichtjüdische Bevölkerung innerhalb seiner Grenzen betreibt, hat aber entdeckt, dass er nach Aufzeichnung jeder auch nur im Entferntesten glaubwürdigen Erscheinungsform des Phänomens, das er identifizieren kann, immer noch 29 Tage, 23 Stunden und 48 Minuten seines 30 Tage langen Faktenfindungsprojekts übrig hat und er hat begonnen Empfehlungen von der lokalen Bevölkerung und von Freunden im Ausland bezüglich dessen zu erbitten, welchen Orten, Aktivitäten oder Erfahrungen er während all dieser freien Zeit nachgehen soll.

Grant Rider (23) kam letzte Woche auf einer von Human Rights Watch gesponserten Mission und mit Anweisungen der Organisation in Israel an, er solle die israelische Gesellschaft, Regierung, Politik, Gesetzeshüter und öffentliche Politik beobachten, wobei ein besonderer Fokus auf jeder Institution, jedem Gesetz oder Politik liegen soll, die Apartheid aufweisen. Rider begann seine Recherche sobald sein Flug landete, versuchte zu erkennen, ob Passkontrolle, Zoll oder andere offizielle Funktionen am Internationalen Flughafen Ben-Gurion ankommende Reisende nach Rassen diskriminieren – nur um zu entdecken, dass die weitgehend automatisierten Prozesse keinen beinhalten. Seine Beobachtungskräfte wandten sich dann der Suche nach Apartheid an Gepäckausgabe, COVID-Tests und Transport vom Flughafen weg zu, wieder mit nichts, was er festhalten konnte. Bis Riders formelle Recherche zwei Tage später begann, nach einer kurzen Erholung vom Jetlag, hatte er mehr als zwei Dutzend Gespräche mit Besuchern, Bürgern und Einwohnern zahlreicher Rassen geführt, von denen keiner ihm Apartheid aufzeigen konnte.

„Ich weiß, es soll blindwütig sein“, gab der verwirrte Forscher zu. „Also dachte ich mir, es müsste leicht zu entdecken sein. Aber nein. Ich kenne eine Menge Aktivisten, die gerne über israelische Apartheid losreden, aber die einzige ‚Diskriminierung‘, die ich finden konnte, besteht zwischen Staatsbürgern und Nicht-Staatsbürgern, was jedes Land auf Erden tut. Wenn es rassenbasiert ist, dann habe ich es schwer das zu erkennen, bei zwei Millionen Araber mit voller Staatsbürgerschaft und Wahlrecht, Sozialdienstleistungen, Gesundheitsdienstleistungen, dem ganzen Paket – wie kann das Apartheid verkörpern? Palästinenser sind Bürger Palästinas oder der palästinensischen Autonomiebehörde, wie immer man sie bezeichnen mag, also ist das nicht rassenbasiert, sondern erfolgt aufgrund von Staatsbürgerschaft, wie ich schon sagte. Ist das eine solche Sache, wo wir die lange bestehende Definition eines Begriffs verändern müssen, damit wir Israel als ihn verletzend schildern können, wie wir es mit „Siedler-Kolonialismus“, „ethnischer Säuberung“ und „Völkermord“ machten? Vielleich habe ich eine E-Mail verpasst, aber mein Job hier ist erledigt und ich habe noch mehr als vier Wochen übrig, um zurückzufliegen und meine Ergebnisse aufzuschreiben. Ich höre, das Tote Meer sei gut.“

Rider erklärte, dass die Führung von Human Rights Watch mit Erschrecken auf die kaum greifbare Wirkung reagierte, die der Bericht von Amnesty International, der Anfang diesen Jahres Israel als Apartheidstaat bezeichnete, in der realen Welt hatte, außer die Glaubwürdigkeit der Menschenrechtsgruppen selbst zu untergraben. Seine Aufgabe zielte daher darauf ab etwas vorzulegen, von dem HRW hofft, dass es ein „objektives“ Urteil produziert, das den Apartheid-Vorwurf unterstützt und als solches nichts in seinen Anweisungen zu den gewöhnlich tendenziösen antiisraelischen Axiomen aussagt, was für jeden außerhalb des Kreises der sich gegenseitig nachplappernden Aktivisten vorhersagbar ist, die die Menschenrechtsindustrie bevölkern.

„Ich würde gerne auf den Tempelberg gehen, vielleicht“, schlug er vor. „Nur Muslimen ist es erlaubt dort zu beten, was die Art von Apartheid ist, mit der meine Bosse einverstanden sind.“

„Ermittlungen“ der „Zerstörung der Antiquitäten von Gaza“ von Forensic Architecture vertuscht echte archäologische Verbrechen

Rachel O’Donoghue, HonestReporting, 24. April 2022

Die „Forschungsgruppe“ Forensic Architecture mit Sitz in Großbritannien besteht darauf, dass sie „Menschenrechts- oder Umweltfragen untersucht, die ansonsten vom Staat, in dem sie stattfanden, nicht angemessen angegangen werden“. Doch ihre aktuellste „Ermittlung“ der angeblichen Zerstörung von Antiquitäten im Gazastreifen durch Israel – die einem weiteren verleumderischen „Palästina“-Text aus dem letzten Jahr folgt – vertuscht die stattfindenden wahren archäologischen Verbrechen.

Wenn die Gruppe tatsächlich jede Vorstellung zerstreuen wollte, dass ihre Ermittlungen von einer tief sitzenden Feindschaft gegenüber Israel motiviert sind, hätte sie vermutlich ihren jüngsten Bericht über die angebliche Zerstörung von Antiquitäten der hellenistischen, römischen und byzantinischen Zeit im Gazastreifen nicht mit einem Zitat von Al-Haq begonnen.

Die palästinensische NGO, die vom israelischen Verteidigungsminister Benny Gantz letztes Jahr wegen ihrer Verbindungen zur terroristischen PFLP geächtet wurde, beschuldigt den jüdischen Staat in der Küstenebene bewusst „gegen Kulturerbe vorzugehen“.

Entsprechend beginnt der Bericht von Forensic Architecture, der behauptet sich auf Satellitenbilder, Fotos und die Hilfe einiger ungenannter „Einwohner und Fischer“ zu stützen, die angeblich Forscher durch „gefährdete freiliegende Überreste“ führten, mit der folgenden schillernden Beschreibung:

Entlang der Küste des Gazastreifens liegt unter einer Schicht Schutt einer der verborgenen Schätze der Palästinenser und eine der wichtigsten archäologischen Stätten der Region. Wiederholte Bombenangriffe und die der palästinensischen Gemeinschaft durch die Jahrzehnte lange Besatzung sowie die fortschreitende Küstenerosion und notwendige Entwicklung innerhalb der aufgezwungenen Verdichtung des Gazastreifens zugefügte humanitäre Katastrophe haben diesen einzigartigen Ort in existenzielle Bedrohung gebracht.“

Für eine Studie, die sich vorgeblich einzig auf die antiken kulturellen Schätze konzentriert, die wegen Israel eines Tages möglicherweise nicht mehr vorhanden sein werden, scheint es einen übermäßigen Fokus auf andere angebliche israelische „Verbrechen“ zu geben.

Zum Beispiel weicht Forensic Architecture von seiner Untersuchung bedrohter historischer Stätten ab, um die falsche und weithin entlarvte „Apartheid“-Behauptung mit einzubeziehen sowie Israel wegen seiner Selbstverteidigung gegen den von der Hamas initiierten Krieg im letzten Mai zu geißeln, als diese eine Salve Raketen auf Jerusalem schoss.

Darüber hinaus gibt es in dem gesamten Bericht nicht eine einzige Erwähnung der Terror-Herrscher des Gazastreifens, Hamas, die angesichts der völligen Missachtung der Art von Antiquitäten, um die Forensic Arcitecture vorgibt sich so sehr zu sorgen, eindeutig übersehen wird.

Es gibt zum Beispiel keinen Verweis auf die von der Hamas angeordnete Zerstörung, die an Gazas ältester archäologischer Stätte stattfand – einer 4.500 Jahre alten Siedlung der Bronzezeit, die erstmals vor mehr zwei Jahrzehnten ausgegraben wurde. Wie 2017 berichtet, befahl die Gruppe die Stätte mit Bulldozern einzuebnen, um Platz für Bauarbeiten und terroristische Infrastruktur zu schaffen.

2013 beaufsichtige die Hamas den Abriss weiterer antiker Schätze, darunter ein Teil der UNESCO-Erbestätte Hafen Anthedon, die 3.000 Jahre alt ist und die das Hauptthema des Berichts ist; es sollten weitere Terror-Trainingsbasen gebaut werden.

Der Krieg der Hamas gegen andere Stätten großer archäologischer Bedeutung ist an anderer Stelle detailliert dokumentiert worden (siehe z.B. hier).

Darüber hinaus ist in der Studie der Verkauf von unbezhalbaren Antiquitäten durch die Terrororganisation – wahrscheinlich um den opulenten Lebensstil ihrer Führung zu finanzieren – weitgehend ignoriert worden, so eine Bronzestatue des griechischen Gottes Apollo, die von einem palästinensischen Fischer entdeckt, dann beschlagnahmt wurde und später auf der Auktionsseite eBAy mit einem Listenpreis Von $500.000 auftauchte.

Die Beschlagnahme und das Verschwinden zahlloser entdeckter Relikte ist wiederum in Medienberichten vermerkt worden. (siehe hier).

Der Bericht von Forensic Architecture deutet an einer Stelle die Möglichkeit an, dass die Gazaner selbst nicht ganz unschuldig sind, wenn es um das Verschwinden antiker Artefakte geht – aber selbst das wird auf eine Weise formuliert, dass es immer noch der Fehler des jüdischen Staaten ist:

Platz ist im Gazastreifen kostbar. Die israelische Besatzung, die Übervölkerung und Armut zur Folge hat, sowie Druck innerhalb des Gazastreifens selbst, haben den Bau von notwendiger technischer und sozialer Infrastruktur auf bekannten historischen Stellen erforderlich gemacht.

Es mag vielleicht sein, dass der Gazastreifen übervölkert ist, aber Forensic Architecture lehnt es ab den Grund dafür einzugestehen. Der schmale Landstrich wird von einer Gruppe regiert, deren eingeschworenes Ziel die Vernichtung des jüdischen Staates ist. Die Ausreise von Menschen aus dem Gazastreifen wird zugegebenermaßen aus genau diesem Grund kontrolliert: um Wiederholungen der Art von Terroranschlägen zu verhindern, die bereits das Leben so vieler unschuldiger Israelis gekostet hat.

Wie erwähnt zitiert der Bericht eingehend Al-Haq, darunter Verweise auf die „Rechts“-Analyse der Gruppe, Kulturelle Apartheid: Israels Auslöschung palästinensischen Erbes im Gazastreifen; darin wird dem jüdischen Staat vorgeworfen die systematische Auslöschung „palästinensischen Kulturerbes anzustreben, um dem palästinensischen Volk sein Recht auf Selbstbestimmung über seine kulturellen Ressourcen zu verweigern und infolgedessen seine Existenz als Volk zu bedrohen“.

Allerdings hätte Forensic Architecture nicht die Tatsache auslassen dürfen, dass Al-Haq angesichts seiner Verbindungen zur Volksfront zur Befreiung Palästinas (PFLP) kaum eine vertrauenswürdige Quelle für Angelegenheiten betreffs Israel ist; die PFLP hat zahllose tödliche Anschläge auf unschuldige Israelis verübt.

Trotzdem ist der unausgewogene Bericht von Forensic Architecture von einer ganzen Reihe Fachpublikationen für Kunst verbreitet worden.

Die Website Hyperallergic aus Brooklyn beschreibt die Studie als Untersuchung von „Israels wiederholten Angriffen auf eine wichtige archäologische Stätte der Palästinenser im Gazastreifen“. Er fährt mit der Behauptung fort, Israel sei der Ausübung von „willkürlicher Archäologie“ schuldig und habe sich wegen von ihm durchgeführter Ausgrabungen „Vorwürfen einer politischen Agenda“ ausgesetzt gesehen – diese Behauptung erfolgte in Reaktion auf die Ausgrabung einer antiken Pilgerstraße in Jerusalem im Jahr 2019, die Kritiker groteskerweise als Handeln beschreiben, das auf die Schaffung einer „Siedlung ohne Menschen“ hinauslaufe.

Ein weiteres Organ, Artnet News, plappert Forensic Architectures Andeutung nach, Jerusalem gehe gezielt gegen antike Stätten vor, was als „Israels Bombardierung archäologischer Überreste des ersten Seehafens des Gazastreifens“ beschrieben wird.

Wieder fehlt jegliche Erwähnung des Handelns der Hamas dieses Bauwerk auszuradieren, um Platz für eine Terrorbasis zu machen.

Angesichts der irreführenden Inhalte dieses jüngsten Berichts gegen Israel ist ziemlich deutlich, dass Forensic Architecture komplett gegen den jüdischen Staat eingenommen ist.

Letzten August wurde die Gruppe bereits wegen seiner Ausstellung beschuldigt, die behauptete, Israel betreibe eine Art Umweltkrieg gegen die Palästinenser; sie hatte einen „sachlich“ falschen und gefährlich einseitigen Bericht zu einem extrem komplexen außenpolitischen Thema  zusammengeschustert zu haben.

HonestReporting prangerte die Gruppe früher schon an, weil sie in einer Ermittlung mit dem Titel „Die außergerichtliche Tötung des Ahmed Erekat“ die IDF der „Hinrichtung“ eines Terroristen beschuldigte, der sein Auto gezielt in einen Soldaten rammte. Zusätzlich war er sie Quelle eines Artikels auf der Titelseite der New York Times, der verschwörerisch nahelegte, der unbeabsichtigte Tod eines palästinensischen Sanitäters sei wohl  nicht unbeabsichtigt gewesen.

Wie „Menschenrechtsgruppen“ die Krawalle auf dem Tempelberg von letztem Freitag berichteten (oder nicht)

Elder of Ziyon, 19. April 2022

Nach Angaben palästinensischer Medien unterschrieben rund 250 „Organisationen des öffentlichen Dienstes und für Menschenrechte“ eine Erklärung, die Israels „Angriffe auf Gottesdienstbesucher in der Al-Aqsa-Moschee“ am Freitag verurteilt.

Ich konnte nirgendwo eine Liste dieser Organisationen finden.

Aber einige israelfeindliche Menschenrechtsorganisationen haben in der westlichen Welt etwas Glaubwürdigkeit und versuchen, nicht ausdrücklich zu lügen – nur die Fakten zu verbiegen. Wie berichteten sie über die Krawalle am (letzten) Freitag, die eindeutig von den palästinensischen Arabern initiiert wurden, die eine Woche lang zu Gewalt unter dem Vorwand der „Verteidigung der Al-Aqsa“ vor einer nicht  existierenden Bedrohung aufgestachelt wurden?

Größtenteils schwiegen sie. Weil sie wissen, dass die Fakten so aussehen, dass die einzige Schändung muslimischer heiliger Stätten von Muslimen begangen wurden, nicht von Israel.

Human Rights Watch sagte nichts, und auch nicht ihr Leiter Ken Roth.

Amnesty International sagte nichts.

B’Tselem sagte nichts.

Das Al-Mezan Center for Human Rights retweetete nur die Beschreibung der Gesellschaft des Palästinensischen Roten Halbmonds zu den Verletzungen, ohne die eigentlichen Ereignisse zu beschreiben.

Hätte Israel die Al-Aqsa-Moschee ohne Provokation angegriffen, hätte jede dieser Organisationen, die wie besessen über alles berichten, was Israel tut, an vorderster Front der Verurteilung Israels gestanden. Weil sie nicht als Lügner dastehen wollten, schwiegen sie größtenteils und ließen die Araber und israelfeindlichen Medien ungehindert ihre Lügen herausspritzen.

Es gab eine Ausnahme: Das Palestinian Center for Human Rights schrieb den Vorfall am Freitag nieder. Und wenn Sie ihre Verurteilung Israels sorgfältig lesen, dann werden sie sehen, dass sie eingestehen, dass die israelischen Polizisten gezwungen waren zu reagieren, weil sie zuerst angegriffen wurden:

Geht man nach der Untersuchung von PCHR, dann war, als die Tore der Al-Aqsa-Moschee geöffnet wurden und tausende Besucher am Freitag, 15. April 2022 zu den al-Fajir (Morgen-) Gebeten kamen, die Atmosphäre wegen der starken IOF-Präsenz in dem Bereich und auf den Dächern nahe den Toren al-Silsila und al-Magharba extrem angespannt. Tausende Besucher versammelten sich und beteten; nach dem al-Fajir-Gebet bereiteten junge Männer hölzerne Straßensperren rund um die al-Qibli-Gebetshalle in Erwartung eines möglichen IOF-Überfalls vor. Sie schossen Feuerwerkskörper auf das al-Magharba-Tor, wo die IOF stationiert waren. Sofort überfiel die IOF die gesamte Moschee mit hunderten Truppen; die Soldaten begannen scharf zu schießen, schossen aggressiv und willkürlich Tränengas und Blendgranaten. Als Ergebnis wurden Dutzende Besucher und versammelte Zivilisten verwundet.

In den folgenden Absätzen erfahren wir, dass „scharfe Kugeln“ Gummigeschosse bedeuten. Und die Polizei betrat die Al-Aqsa nicht „sofort“, sie wartete mehrere Stunden, bis die Gebete vorbei waren und die Palästinenser sich darin verbarrikadierten und mit Steinen warfen – aber für die Palästinenser wird der gesamte Tempelberg als „die Al-Aqsa-Moschee“ bezeichnet, als lügt PCHR technisch nicht, wenn Sie diese kleine Tatsache kennen.

Mehrere Absätze später geben sie zu:

Es sollte festgehalten werden, dass am Donnerstagnachmittag, 14. April 2022, rund 2.000 Gottesdienstbesucher in der Qibli-Kapelle in der Al-Aqsa-Moschee I’tikaf ausführten, trotz der Belästigung durch die IOF und drückenden Einsatzes in den Höfen der Moschee, an ihren Toren und auch darum herum. Das erfolgte auf den nationalen Aufruf zur Mobilisierung am Freitag, 15. April 2022, im Morgengrauen, gegen die Versuche der Siedler Opfer zu veranstalten, nachdem Siedlungsorganisationen zum jüdischen Feiertag Pessah, der heute beginnt und eine Woche lang weitergeht, dazu aufriefen, was bei Palästinensern zu großer Empörung führte. Daher kündigten die israelischen Behörden an die Opfer-Versuche zu stoppen.

Liest man zwischen den Zeilen, dann gibt PCHR die Wahrheit widerwillig zu: Es gab keine Gefahr, dass am Freitag jüdische „Opfer“ veranstaltet wurden. Den palästinensischen „Gottesdienstbesuchern“ wurde gesagt, sie sollten sich am Donnerstagabend und am frühen Freitagmorgen „mobilisieren“. Die Gewalt wurde von den Palästinensern begonnen.

Natürlich erwähnt PCHR nicht, dass vorher Feuerwerkskörper und Steine gehortet wurden und die Gewalt von den „Gottesdienstbesuchern“ geplant war.

PCHR versuchte die Fakten in etwas zu verdrehen, mit dem sie Israel verurteilen konnten. Die anderen beschlossen zu schweigen, weil sie letztlich gezwungen sein würden einzugestehen, dass die einzige Schändung der Al-Aqsa-Msochee von den Palästinensern kam, die aus ihr ein Hauptquartier für Angriffe auf die israelische Polizei machten.

Man kann eine Menge aus dem lernen, was fanatische Israelhasser, die im Westen als glaubwürdig anerkannt werden wollen, sagen – und was sie nicht berichten.

Das Blut an ihren Händen

David Collier, Beyond the Great Divide, 14. April 2022

Im gesamten antizionistischen Aktivistenkreis (und das schließt Medien, akademische Welt, Politik und NGOs ein) gibt es Leute, die Zionisten als untermenschliche Übeltäter darstellen. Die Lügen, die diese Leute erzählen und der Hass, den sie verbreiten, haben Folgen in der realen Welt. Diese Leute haben das Blut Unschuldiger an ihren Händen.

Das Blut fließt auf israelischen Straßen

In nur den letzten Wochen sind vierzehn Israelis von arabischen Terroristen ermordet worden. Lassen Sie mich einfach mit dem Offensichtlichen beginnen: Diejenigen, die für die Terroranschläge in Beer Sheva, Hadera, Bnei Brak und Tel Aviv direkt verantwortlich sind, sind die Terroristen, die die brutalen Gemetzel ausführten.

Aber Terrorismus ist nie einfach nur ein Mann mit einer Waffe. Niemand wacht morgens auf und glaubt, er sollte hingehen und Zivilisten abschlachten – außer er ist in einer ideologisch verdrehten Umgebung darauf vorbereitet worden das zu tun. Terroristen glauben immer, dass ihre furchtbaren Verbrechen gerechtfertigt sind.

Und diese Schlüsseltatsache ist richtig wichtig, wenn über Israel diskutiert wird. Denn hinter den Kugeln und Messern, hinter denen, die auf israelischen Straßen unschuldige Zivilisten abschlachten, selbst hinter den radikalislamischen Terrororganisationen – steckt eine gut geölte Industrie des Judenhasses mit internationalen Fabriken, die am Fließband endlos Material ausspucken, das die Monster, die Juden töten wollen, möglich machen, sie stärken und ihnen Rechtfertigungen verschaffen.

Millionen Menschen, die weit von der tatsächlichen Konfliktzone entfernt sind, konsumieren diesen Hass ebenfalls – und dann verbreiten und unterstützen sie die Lügen und dämonisierende Propaganda über Israel. Am Ende finden all diese judenfeindlichen Desinformationen zusammen, um eine bösartige Atmosphäre zu schaffen, die den Mord an unschuldigen israelischen Zivilisten vernünftig begründet. Die Lage ist dieser Tage derart verdreht worden, dass radikalislamistische Terrororganisationen oft mit westlichem Publikum spielen.

Und wir alle begreifen dieses Konzept, egal, wo wir im politischen Spektrum stehen. Als Jo Cox ermordet wurde, wurde der anklagende Finger viel weiter ausgestreckt als nur auf Thomas Mair. Und als Patrick Wood Crusius bei einer Massenerschießung in El Paso in Texas 23 Menschen abschlachtete, verschwendete die New York Times keine Zeit und macht die von Donald Trump geschaffene Atmosphäre dafür verantwortlich.

Sprachgebrauch ist wichtig. Die Wahrheit ist wichtig.

Die dunkle Wahrheit

Der Israel hassende Guardian begreift Ursache und Wirkung nur allzu gut; er verweist regelmäßig auf die hasserfüllte Atmosphäre, die zu mörderischer Gewalt beiträgt – aber genauso wie die New York Times (die der Dämonisierung des Zionismus genauso schuldig ist) können sie diese Verbindung nur sehen, wenn es aus ihrer Sicht politisch von Bedeutung ist:

„Rechtsextreme Terroristen füttern den Hass, der oft von Eliten befeuert wird, wenn es ihnen passt.“

Angesichts dessen, dass der Guardian eines der bemerkenswertesten Medienorgane in Großbritannien, von Israel besessen ist, Desinformation verbreitet und den Zionismus dämonisiert, hat selten komplett fehlendes Selbstbewusstsein, das so offensichtlich ist, wie im Zitat oben.

Es gibt einige Spieler in dieser Industrie, auf die wir bereits mit dem Finger zeigen. Das „Geld für Mord“ der PA, mit dem zu Terrorakten gegen Israel ermutigt und diese belohnt werden, ist das vielleicht am häufigsten angeführte Beispiel. Machen wir uns nichts vor: Wenn man Terroristen und ihre Familien tatsächlich belohnt – dann kann man kaum argumentieren, dass man kein Blut an den Händen hat.

Aber die Wahrheit ist weit finsterer und umfasst weit mehr als nur diejenigen, die den Terroristen und ihren Familien finanzielle Sicherheit versprechen.

Was ist mit denen im Westen, die die palästinensische Autonomiebehörde als Moderate propagieren (die PA steht hinter „Geld für Mord“)? Oder den Nationen, die die PA finanzieren – oder die UNRWA finanzieren, die UNO-Organisation, die geschaffen wurde, um den Konflikt lebendig zu halten und die tatsächlich Klassenräume in Schulen nutzt, um palästinensische Kinder judenfeindlichen Hass zu lehren.

Oder wir können einen Blick viel näher an Zuhause werfen. Denn Judenhasser sind immer hungrig, es gibt eine Unzahl an NGOs, Journalisten und Aktivisten (was heute alles so ziemlich dasselbe ist), die den jüdischen Staat unter ein Mikroskop legen und ihn einer Inspektion unterziehen, den kein Staat der Welt überleben würde. Um ihnen zu helfen werden die palästinensischen Kinder pflichtbewusst losgeschickt um sich den Soldaten entgegenzustellen, die Steinewerfer hinter sich – und 100 Kameras, die alle versuchen den irreführendsten Blickwinkel einzufangen.

Fast jeder Artikel zu Israel, jeder Bericht, der dieser Tage im Westen auftaucht, wurzelt in verdrehter Berichterstattung und vorsätzlichen Fiktionen.

Amnesty International verbreitet Hass

Nehmen wir Amnesty International. Die NGO hat Jahrzehnte damit verbracht den Staat Israel zu dämonisieren. Erst vor kurzem schrieb sie einen Bericht, der fälschlich behauptete Israel praktiziere „Apartheid“. Gehen Sie online und Sie werden sehen, dass ihr Bericht in jedem Thread über Israel sozialen Medien als „Wahrheit“ geteilt wird.

Aber Amnestys Bericht ist Blödsinn. Die interne Informationsversorgungskette von Amnesty ist voll von Palästinensern mit nichts als einer langen Geschichte des Propagierens extrem israelfeindlicher Rhetorik in ihren Lebensläufen. Einer der Schlüsselmitarbeiter, der sogar auf der Pressekonferenz war, die den Bericht veröffentlichte, hatte früher Bilder von palästinensischen Terroristen in seinem Facebook-Profil.

Viel zu viele der Mitarbeiter von Amnesty beschäftigen sich zwanghaft mit dem Zionismus und Israel, auch wenn sie andernorts als Augen der NGO tätig sind. Diese gesamte Einseitigkeit ist absurd, beängstigend und eindeutig in judenfeindlichen Rassismus eingebettet und sie bedeutet, dass alles, was die Amnesty-Fabrik produziert, durch tief verwurzelten Antisemitismus befleckt ist.

Was dazu führt, dass Amnesty International gehässige und dämonisierende Fake News über Israels Charakter verbreitet. Lügen werden ausdrücklich geschaffen, um die Menschen emotional zu erschüttern. Amnesty bringt diese Lügen genau deshalb heraus, um Wut zu schüren.

Eine Tatsache: Terroristen haben in den zwei Monaten seit Amnestys Apartheid-Lüge mehr Zivilisten im Israel von vor 1967 ermordet als in vielen Jahren zuvor. Zufall? Vielleicht.

Eine Welt voller Lügen

Israels Feinde falsch zu verstehen und falsch zu lesen ist keine Verteidigung. Von obsessivem Antisemitismus getriebene Ignoranz ist keine Entschuldigung. Amnesty steckte viele Ressourcen in die Veröffentlichung von Hass und die Verbreitung der Lüge, dass die einzige Demokratie in der MENA-Region[1] ein bösartiges Regime ist. Man müsste dumm sein zu behaupten, diese Lügen hätten keine Folgen in der realen Welt.

Auf der grundlegendsten Ebene – Spenden sind ein klares Beispiel – spenden Leute, die diese Lügen für wahr halten, eher für eine Sache, die die palästinensische Flagge tragen, als für eine, die das nicht tut. Bettler aus dem Gazastreifen, die Facebook nutzen, um sich mit Aktivisten zu verbinden, damit sie Hilfe zu erhalten „um ihre Kinder zu ernähren“, werden mit größerer Wahrscheinlichkeit belohnt. Sehr wenig des Geldes, das palästinensische Hände erreicht, wird wirklich dafür genutzt Leben zu verbessern – tragischerweise trifft das Gegenteil zu – es wird fast alles verwendet, um genau die Hass-Industrie zu stärken, die die Fake News schafft, die überhaupt erst zu den Spenden führte.

Stellen Sie sich eine Welt vor, die die Wahrheit erzählt. Einen Ort, an dem der palästinensische Terror keine Verfechter im Westen und kein Publikum hat, mit dem gespielt wird. Eine Welt, in der palästinensische Propagandisten aus dem Zusammenhang gerissene Bilder posten – und niemand teilt sie. Stellen Sie sich eine Welt vor, in der Israelis als menschliche Wesen behandelt werden.

Es kann wenig Zweifel geben, dass das Niveau der Gewalt enorm zurückgehen würde. Sobald Sie die Hass-Industrie wegnehmen, die die Gewalt unterstützt und aufrechterhalten hat fällt der gesamte Konflikt auseinander. Wie viele Leben würde das gerettet haben? Auf allen Seiten? Zahllose.

Aber das Gegenteil ist wahr. Sehen Sie sich einfach nur an, was online los ist. Israelis werden dämonisiert und als „Übeltäter“ dargestellt, unter Verwendung derselben Art von Sprachgebrauch, der immer für die Juden reserviert war. „Zionisten“ sind „Ungeziefer“, „untermenschliche“ „Monster“ und einzigartig „böse“.

Das findet nicht in einer versteckten Geheimgruppe statt. An unseren Universitäten werden aus Israelis untermenschliche, üble Monster gemacht. Staatlich werden im 21. Jahrhindert Umfelder finanziert, in denen Juden oft die Notwendigkeit verspüren ihre Identität zu verbergen. Auch in unseren Schulen, Kirchengruppen und Gewerkschaften. Sogar manche Künstler beteiligen sich – stellen sicher, dass ihren Fans „die Wahrheit gesagt“ wird über das, was die „Zionisten“ tun. Dann gibt es die Jauchegrube der sozialen Medien. Plötzlich erkennt jeder in Sachen Ukraine „russische Propaganda“? Wo sind die alle die letzten Jahrzehnte gewesen?

Unterstützung generieren

Die Unterstützung, die das auf der Straße generiert, wird in den Konflikt selbst zurückgeleitet – nicht an normale Palästinenser, die in Ramallah oder Jericho leben, sondern zu den Aktivisten, also denen, die die Lügen überhaupt erst ausbreiten. Ein Aktivist wie Mohammed El Kurd kann sein Glück wahrscheinlich nicht fassen. Er kann alles sagen, mag es noch so hanebüchen sein – und die Leute werden seine Lügen schlucken und ihm applaudieren; sie können ihm sogar tausende Pfund bezahlen, damit er an ihrer Universität auftaucht, um den Studenten das persönlich zu erzählen.

Von Trocaire in Irland bis zu CAABU[2] in Großbritannien oder SJP[3] in den USA sind sie alle darin verwickelt. Und das ist schon so, bevor wir die „Solidaritätsgruppen“ wie PSC, SPSC, IPSC oder JVP erwähnen.[4]

Auch Politiker sind besessen von Israel und teilen regelmäßig hasserfüllte Medienorgane wie Mondoweiss und Electronic Intifada mit ihrer Wählerschaft. Diese Leute puschen diesen Antisemitismus auf die Straßen und tiefer in die Gesellschaften, in denen sie leben – wo er dann wie ein Virus agiert.

Das ist zum Teil durch den Elefanten im Raum verursacht: den Aufstieg des Islamismus im Westen und den Einfluss, den dieser auf unseren Straßen hat. Islamisten betrachten Israel als „islamisches Land“ und betreiben einen religiösen Krieg, um es zurückzuholen. Es gibt heute in Westminster Abgeordnete, die es nicht wagen würden sich dem zunehmenden islamistischen Einfluss in ihrem Wahlbezirk zu widersetzen und die Rhetorik dieser Politiker wird immer antizionistischer. Und was in Westminster abläuft, ist nur ein Bruchteil dessen, was auf der Ebene der Führungsgremien einiger Bereiche stattfindet. Am besten ist das an Universitäten zu sehen, wo die neue Präsidentin der NUS[5] schon in der Vergangenheit völkermörderisch judenfeindliche Rhetorik angeschoben hat. Sie ist nur eine von vielen Extremisten, die heutzutage an unseren Universtäten aktiv sind. Das ist ein Thema, das viel zu wenige offen diskutieren wollen.

All das macht das Laben für jüdische Menschen in Großbritannien oder den USA schwer. „Sieg für die Intifada“ ist nicht nur eine Plakette zum Verkauf bei weit linken Veranstaltungen. „Globale Intifada“ ist nicht nur eine leere Phrase. Die Worte „Khaybar Khaybar“ bedeuten etwas. Und das alles gibt den radikalislamischen Terroristen grünes Licht.

Diese Normalisierung judenfeindlichen Hasses im Westen mag die aktuellen Gewalttaten nicht direkt verübt haben, bei denen 14 Israelis ermordet wurden. Aber von Amnesty und der BBC bis zur New York Times spielen sie alle ihren Teil bei der Dämonisierung des Zionismus. Wenn also die Atmosphäre, die zu formen sie helfen, tote Israelis zur Folge haben, dann haben sie alle das Blut Unschuldiger an ihren Händen.


[1] Middle East and North Africa

[2] Council for Arab-British Understanding

[3] Students for Justice in Palestine

[4] Palestinian Solidarity Campaign, Scottish Palestine Solidarity Campaign, Ireland-Palestine Solidarity Campagn, Jewish Voice for Peace

[5] National Union of Studens (die britische nationale Studenten-„Gewerkschaft“)

Amnestys Dämonisierung Israels

Elder of Ziyon, 5. April 2022

Nachdem ich gestern die Tabelle veröffentlichte, die zeigt, dass Amnesty International Israel in seinem Jahresbericht öfter anführte als jeden anderen Staat, beschloss ich einen Blick auf frühere Bericht zu werfen und zu sehen, ob es ein langjähriges Muster gibt.

Gibt es.

Außer während des Höhepunkts des syrischen Bürgerkriegs ist Israel das am meisten angeführte Land in jedem Amnesty-Bericht seit mindestens 2011 gewesen. (Die Bericht für 2019 war nach Regionen aufgeteilt, aber Israel endete trotzdem auch dann mit weit mehr Erwähnungen als jeder andere Staat im nahen Osten.)

Jeder, der glaubt, dass Israel der größte Menschenrechtsverletzer des Planeten ist, ist ein Idiot und/oder Antisemit. Die Wahrheit ist das Gegenteil – Israel sind Menschenrechte in einer schwierigen Situation wichtiger als jedem anderen Land in auch nur entfernt vergleichbaren Umständen.

Aber Amnesty International puscht ständig, jahrein, jahraus, diese Lüge.

Insgesamt ist es sogar noch schlimmer: Amnesty verbringt mehr Zeit und Mühe als bei jedem anderen Land  mit dem Versuch Dinge zu finden, um Israel zu beschuldigen. Mehr als Staaten, die Schwule hinrichten. Mehr als Staaten, die Minderheitsgruppen einkerkern.

Jede Vorspiegelung von Objektivität seitens Amnestys hat sich mit dieser Tabelle als Lüge erwiesen. Die Organisation hat eine Agenda auf Israel zu schießen, eine Agenda, die in ihrem lächerlichen Apartheid-Vorwurf gipfelte.

Das steht alles hier, schwarz auf weiß.

Moderner Antisemitismus: Amnestys Jahresbericht kritisiert Israel mehr als jedes andere Land

Elder of Ziyon, 4.April 2022

Amnesty veröffentlichte seinen jüngsten Jahresbericht zu weltweiten Menschenrechtsfragen.

Hier ist eine Tabelle dazu, wie oft ausgewählte Länder in dem Bericht erwähnte wird, was eine ziemlich gute Annäherung dafür ist, wie viel Mühe Amnesty auf die Dokumentierung von Problemen in jedem Land ist.

Ja, Israel wird 118-mal aufgeführt – mehr als Syrien, mehr als Russland, fast dreimal so oft wie China und mehr als Burundi, Nordkorea, Algerien und der Kongo zusammen.

Zum Vergleich ist hier Statistas Liste der schlimmsten Menschenrechtsverletzer von nach Maßgabe objektiver Kriterien:

Natürlich ist Israel der Spitze nicht einmal nahe. Nur Antisemiten behaupten, es sei so.

Der Bericht ist, wie gewöhnlich, mit den üblichen Lügen und Täuschungen angefüllt. Zum Beispiel heißt es dort: „In einem Akt institutionalisierter Diskriminierung schloss Israel etwa 5 Millionen unter Militärbesatzung befindlicher Palästinenser in der Westbank und dem Gazastreifen aus seiner Impf-Kampagne aus.“ Amnesty ignoriert, dass die palästinensische Autonomiebehörde Israel weder bat sie mit Impfstoff zu versorgen, noch das wünschte(mit einer kleinen Ausnahme, der Israel zustimmte).

Das ist lediglich ein einzelnes Beispiel von Dutzenden dafür, wie Amnesty Fakten verdreht, um Israel – buchstäblich – als den schlimmsten Menschenrechtsverletzer der Welt dastehen zu lassen.

Oh ja: Erinnern Sie sich, dass Amnesty sich dagegen verteidigte Israel mit seinem „Apartheid“-Vorwurf herauszuheben, indem es sagte, es beschuldige auch  Myanmar der Apartheid? In diesem Bericht wird außer Israel kein anderer Staat der Welt der Apartheid beschuldigt.

Amnesty ist ein Witz. Und jeder, der seinen obsessiven, durchgeknallten Hass auf Israel verteidigt, ist auch des Judenhasses schuldig. Es gibt keine denkbare Rechtfertigung für diese Mange an Dämonisierung, das so durch und durch unverhältnismäßig gegenüber Israels tatsächlichem Handeln ist.