B’Tselems jährliche Opferzahlen sind fragwürdig

Tamar Sternthal, CAMERA, 3. Januar 2007

Wie Tod und Steuern ist garantiert, dass B’Tselem am Ende des Jahres die palästinensischen und israelischen Opferzahlen veröffentlicht, genauso die begleitende Presseerklärung. Und unvermeidbar werden Journalisten pflichtbewusst die Feststellungen von B’Tselem berichten, manchmal korrekt, manchmal aber nicht.

Und während die Veröffentlichung der Statistik sicher ist, sind ihre Genauigkeit und die dahinter stehenden Methodologie es definitiv nicht. Allerdings warten wir noch immer darauf, dass einer der Mainstream-Journalisten die Zahlen von B’Tselem hinterfragt.

Viele Journalisten berichten begierig, wie viele der getöteten Palästinenser Zivilisten waren. In gewissem Maße kommt B’Tselem dem nach; in ihrer Presseerklärung vom 28. Dezember verkündeten sie beispielsweise: „Im vergangenen Jahr waren wir Zeugen einer Verschlechterung der Menschenrechtslage in den besetzten Gebieten, besonders bezüglich der zunehmenden Anzahl getöteter Zivilisten und der Zerstörung von Häusern und Infrastruktur im Gazastreifen.“

Wie aber kann B’Tselem eine Festellung zu Zivilisten treffen, wenn ihre eigenen Listen palästinensischer Opfer keine Zivilisten identifiziert? Stattdessen identifiziert B’Tselem die meisten (wenn auch nicht alle) Opfer wie folgt: „Getötet während der Teilnahme an Feindseligkeiten“ oder „Nahm bei Tötung nicht an Feindseligkeiten teil“. B’Tselem fällt eine bewusste Entscheidung festzuhalten, ob Opfer zu Zeit ihres Todes an Kämpfen beteiligt waren und davon abzusehen sie als Zivilisten oder Nichtzivilisten zu bezeichnen. B’Tselem-Sprecherin Sarit Michaeli bestätigte diese Politik letztes Jahr telefonisch gegenüber CAMERA.

Warum weicht dann die Presseerklärung der Organisation von dieser Politik ab und gibt Erklärungen bezüglich der Zahl getöteter Zivilisten im Gazastreifen ab, wenn B’Tselem palästinensische Zivilisten nicht länger zählt?

Geschichte

Noch bis 2002 führte B’Tselem getrennte Listen von getöteten „palästinensischen Zivilisten“ an. In vielen Fällen war diese Bezeichnung völlig unangemessen. Wie CAMERA 2002 dokumentierte, schloss die lose Definition des Begriffs „Zivilist“ zahllose Palästinenser mit ein, die getötet wurden, während sie gerade dabei waren Israelis anzugreifen, einschließlich der Eröffnung des Feuers auf einer Bat Mitzva-Feier in Hadera, wobei sechs Menschen getötet und 35 verletzt wurden, die Detonation von Bomben, Eindringen in israelische Gemeinden und die Tötung oder Verletzung von deren Einwohnern, sowie Kämpfe mit israelischen Soldaten. B’Tselem hat danach diese Politik eingestellt – vielleicht angesichts der Kritik von CAMERA; aber ist die jetzige Praxis irgendwie glaubwürdiger? CAMERA überprüfte die Details von B’Tselem zu einem großen Teil der im Dezember und November 2006 Getöteten, um das herauszufinden.

Eine Überprüfung dieser zwei Monate ließ zwei Warnlampen aufleuchten:

  1. In vielen Fällen identifiziert B’Tselem Einzelpersonen als zum Zeitpunkt ihres Todes nicht in Feindseligkeiten verwickelt, selbst wenn es gegenteilige Informationen gab.
  2. Unter denen, die als zum Zeitpunkt ihres Todes nicht an Feindseligkeiten beteiligt identifiziert wurden, gehörten Terroristen, die regelmäßig in die Planung und Ausführung gewalttätiger Angriffe verwickelt waren. Diese Personen irgendwie mit Zivilisten zu verbinden – sei es in einer Presseerklärung von B’Tselem oder durch Journalisten – ist falsch.

I) Auf welcher Grundlage entscheidet B’Tselem, ob jemand „an Feindseligkeiten teilnahm“ oder nicht?

In einer Reihe von Fällen bleibt B’Tselem dabei, dass Zivilisten nicht an Feindseligkeiten beteiligt waren, obwohl die Umstände des Todes strittig oder unklar sind. Beispiele:

1) B’Tselem berichtet, dass Mohammed Mahmud Rajab a-Jarjawi (19), der am 23. November in Beit Lahiya getötet wurde, „nicht an Feindseligkeiten teilnahm, als er getötet wurde. Zusatzinformation: Er wurde auf dem Weg nach Hause getötet, nach Gebeten, die um 5 Uhr morgens endeten.“ Die Internetseite der palästinensischen Nachrichtenagentur Ma’an allerdings berichtete an diesem Tag (von BBC Worldwide Monitoring zur Verfügung gestellt):

Unser Gaza-Korrespondent berichtete, dass ein israelisches Aufklärungsflugzeug eine Rakete auf eine Gruppe bewaffneter palästinensischer Widerstandsmänner abschoss, die sich eindringenden israelischen Panzern östlich von Beit Lahiya entgegen stellten. Einer der Männer, Mohammed Jarjawi (19), wurde getötet und viele andere verletzt.

2) B’Tselem berichtet, dass Tha’ir Hassan ‚Abed al-Masir (16), am 18. November in Beit Lahiya, nördlicher Distrikt des Gazastreifens, getötet wurde. Zusatzinformation: Er wurde getötet, als er auf dem Land der Familie arbeitete.

3) B’Tselem berichtet ebenfalls, dass am selben Tag Sa’id Salem Suleiman Hajaj (20), in al-Qaraya al-Badwiya Maslakh, nördlicher Distrikt des Gazastreifens, getötet wurde. Nach dem Bericht „nahm er nicht an Feindseligkeiten teil, als er getötet wurde. Zusatzinformation: Getötet auf dem Weg zur Arbeit, er wusste nicht, dass sich Soldaten in der Gegend aufhielten“.

Nach Angaben von AFP war er aber ein Mitglied einer palästinensischen Terrorgruppe und könnte bewaffnet gewesen sein:

Said Hahjaj (20), Mitglied der Demokratischen Front für die Befreiung Palästinas wurde in Umm Nasser getötet, an der nördlichen Grenze, sagte die DFLP.

Thaer al-Masry (16) wurde später im selben Dorf in den Kopf geschossen, sagte medizinische Quellen…

Die Armee, die seit Freitag als Teil des Feldzugs zum Stopp der täglichen Raketensalven gegen den jüdischen Staat im nördlichen Gazastreifen operiert, sagte, beide Opfer waren bewaffnet. („Zwei Tote in Gaza, nachdem die UNO auf ein Ende der Gewalt drängt“).

4) Gleichermaßen berichtet B’Tselem, dass Mohammed Salamah Hussein Hamidan, getötet am 16. November im Flüchtlingslager Ein Beit al-Maa im Distrikt Nablus, „nicht an Feindseligkeiten teilnahm, als er getötet wurde. Zusatzinformation: Getötet während einer Operation der Armee, als er in seinem Haus neben dem Fenster stand.“

Nach Angaben von Agenturberichten zum Vorfall könnte Hamidan, Mitglied der Volksfront für die Befreiung Palästinas, allerdings bewaffnet gewesen sein, als der getötet wurde. AFP berichtet:

Mohammed Hmeidan von der Volksfront für die Befreiung Palästinas (PFLP) wurde am Fenster seiners Hauses im Lager Ein Beit Elma nahe der nördlichen Stadt Jenin zweimal in die Brust getroffen, sagten Quellen.

Palästinensische Sicherheitsquellen und Zeugen sagten gegenüber AFP, der 25-jährige Militante, der auf Israels Fahndungsliste steht, wurde von einem Scharfschützen der Armee getötet.

Ein Sprecher der Armee sagte, Soldaten, die im Flüchtlingslager operierten, waren von Palästinensern unter Feuer genommen worden. „Sie identifizierten einen bewaffneten Mann und eröffneten auf ihn das Feuer“, sagte er.

AP berichtet ebenfalls:

Verwandte sagten Mohammed Ahmedan (25) stand auf der Veranda seines Hauses im Flüchtlingslager al-Ein bei Nablus, von wo aus er die israelischen Militäroperationen beobachtete, als er zweimal getroffen und getötet wurde. Sie sagten Ahmedan war unbewaffnet.

Die Armee sagte aber eine erste Untersuchung des Vorfalls ergab, dass Soldaten einen bewaffneten Mann identifiziert und auf ihn geschossen hatten.

Auf welcher Grundlage akzeptiert B’Tselem die Version eines Familienmitglieds statt der Armee als Fakt?

5) B’Tselem behauptet, dass Wahib Musieh Nayer a-Dik, getötet am 14. Dezember 2006 in Kafr a-Dik

nicht an Feindseligkeiten teilnahm, als er getötet wurde. Zusatzinformation: Getötet als er den antiken Palast in Kafr a-Dik restaurierte. Soldaten, die an den Ort kamen, behaupteten, dass von dort aus Steine auf sie geworfen wurden. Einer der Soldaten schoss auf ihn, als er die Tür des obersten Stockwerks des Palastes öffnete.

AP berichtet allerdings über den Vorfall wie folgt:

Der Palästinenser-Vertreter sagte, der Mann warf Steine auf zwei Jeeps der Armee, die gegen Donnerstagmittag in das Dorf Kufr al-Dik fuhren, als er von Schüssen der Soldaten getroffen wurde. Er wurde in der Brust verwundet und starb auf dem Weg ins Krankenhaus, sagten sie.

AFP berichtet:

Der Bauarbeiter Wahib Misleh (25) wurde in der Brust und am Arm getroffen, nachdem israelische Soldaten das Feuer auf Steinewerfer im Dorf Kafr Al-Didk eröffneten, sagten sie. Zeugen sagen, er gehört nicht zu denen, die Steine warfen.

Die Armee sagte, Soldaten hätten auf eine Person gefeuert, die vom Dach eines Gebäudes einen Betonblock auf die Truppen werfen wollte.

Es gibt widersprüchliche palästinensischeQuellen dazu, ob a-Dik zum Zeitpunkt seines Todes an die Feindseligkeiten beteiligt war. Die israelische Armee besteht darauf, dass er zum Zeitpunkt seines Todes an der Gewalt beteiligt war. Wie kann B’Tselem dann definitiv erklären, dass er nicht an den Feindseligkeiten beteiligt war?

Interne Widersprüche

6) Bezüglich Mohammed (‚Eid) Amin Mahmud Ramaheh schreibt B’Tselem in den Details:

Der 27-jährige Einwohner des Flüchtlingslagers Ein Beit al-Maa im Distrikt Nablus, getötet am 14.12.2006 im Flüchtlingslager Ein Beit al-Maa im Distrikt Nablus durch Gewehrfeuer. Nahm nicht an Feindseligkeiten teil, als er getötet wurde. Zusatzinformation: Getötet aus kurzer Entfernung, als er von seinem Auto weglief, als eine getarnte Einheit versuchte ihn zu verhaften. Er war bewaffnet.

Nach einer Presseerklärung der IDF:

Die Soldaten errichteten eine Straßensperre, um Ramaha aufzuhalten, aber wenn Ramahas Fahrzeug ankam, umfuhr er die Sperre und kollidierte mit einem anderen Fahrzeug, wodurch eine Reihe Zivilisten verletzt wurde. Als die Soldaten auf Ramahas Fahrzeug zugingen, eröffneten er und einer seiner Männer das Feuer auf sie. Die Soldaten erwiderten das Feuer und töteten die beiden, die mit einer M-16 und einer Handfeuerwaffe bewaffnet waren.

B’Tselem selbst erkennt zwar an, dass Ramaheh „bewaffnet“ war und die IDF berichtet, dass er das Feuer eröffnete, widerspricht doch der Bericht [von B’Tselem] seiner eigenen Beschreibung, indem er Ramaheh als jemanden kategorisiert, der nicht an den Feindseligkeiten beteiligt war, als er getötet wurde.

7) In einem weiteren Beispiel für interne Widersprüche bei einem palästinensischen Opfer, das in die Kategorie des „zum Zeitpunkt seines Todes nicht an Feindseligkeiten beteiligt“ schreibt B’Tselem, das der 14-jährige Jamil Abd al-Karim Jamil al-Jabaji, getötet am 3. Dezember im Flüchtlingslager Askar „nicht an Feindseligkeiten beteiligt warGetötet, als er Steine auf Soldaten warf.“ Geworfene Steine können tödlich sein und solche potenziell tödliche Waffen zu werfen stellt die Teilnahme an Feindseligkeiten dar.

II) Beteiligung an Feindseligkeiten vor dem Tod

Viele Journalisten – und selbst der Schreiber der Presseerklärungen von B’Tselem – lassen die Schlüsselkennzeichen der derzeitigen Politik der Organisation zur Beschreibung vermissen, ob Opfer zum Zeitpunkt ihres Todes an Feindseligkeiten beteiligt waren oder nicht. Bericht wie dieser der BBC vom 29. Dezember gehen fälschlicherweise davon aus, dass ein Palästinenser, der getötet wird, während er nicht an Kämpfen teilnimmt, ein Zivilist ist. Es gibt jedoch viele Fälle palästinensischer Kämpfer – diejenigen, die regelmäßig Raketen schießen, Bomben vorbereiten, Selbstmordbomber losschicken, Waffen schmuggeln oder israelische Soldaten in Kämpfe verwickeln – die von israelischen Soldaten getötet werden, während sie sich nicht mitten in den feindseligen Aktivitäten befinden. Am 8. November zum Beispiel tötete die IDF ‚Alaa a-Din Jamil Khamaiseh und Salim Yussef Mahmud Sa’id (Abu al_Heija) in al-Yamun im Distrikt Jenin. B’Tselem schreibt, sie „waren nicht an Feindseligkeiten beteiligt, als die getötet wurden“. Bezüglich des Ersten fügt B’Tselem wenigstens hinzu: „Getötet, während er während der versuchten Verhaftung nach Flüchtigen in einem Auto saß.“ Gleichermaßen muss B’Tselem Anerkennung gezollt werden, dass es bezüglich Abu al-Heija anfügt, er sei „von Israel gesucht“. Nach Angaben des Palestinian Center for Human Rights waren beide Mitglieder der Al Aksa-Märtyrerbrigaden – die von Israel, den USA und der EU wegen der Durchführung von Selbstmord-Bombenanschlägen und anderen gewalttätigen Anschlägen auf Israelis als Terrororganisation bezeichnet wird – und sollten daher nicht als Zivilisten eingestuft werden.

In der Tat versäumt es B’Tselem konsequent zu erwähnen, ob ein solches Opfer Mitglied einer Terrororganisation ist oder nicht. Ein solcher Fall ist Mohammed Ramaha (Beispiel 6 von oben), der Kopf der Tanzim im Flüchtlingslager Ein Beit Ilma. Nach Angaben einer Erklärung der israelischen Verteidigungskräfte vom 14. Dezember

war Ramaha an Terroranschlägen und an versuchten Anschlägen im Raum Nablus und an Israels Heimatfront beteiligt. Rahama plante während der jüngsten Feuerpause weiter Selbstmord-Anschläge. Er plante einen Selbstmord-Bombenanschlag in der unmittelbaren Zukunft, der von Terroristen im Gazastreifen geleitet und finanziert wurde. Ein 8 kg schwerer Sprengsatz, der gestern bei Nablus abgefangen wurde, war von Rahama und Mitgliedern seiner personellen Infrastruktur vorbereitet worden und sollte bei einem Selbstmord-Bombenanschlag genutzt werden.

B’Tselem widerspricht also nicht nur der eigenen Darstellung, wenn man erklärt, dass Rahama „zum Zeitpunkt seines Todes nicht an Feindseligkeiten beteiligt“ war, sondern die Organisation vertuschte auch die Tatsache, dass Rahama ein Tanzimführer war, der an einer Vielzahl von Terroranschlägen beteiligt war. Beide Punkte haben offensichtlich Gewicht bei der Frage, ober Rahama als „Zivilist“ betrachtet werden kann oder nicht. Dasselbe kann über die zweifache Verzerrung bezüglich Said Hahjui (Beispiel 3 von oben) gesagt werden.

Schlussfolgerung

Auf B’Tselem kann man sich als vertrauenswürdige Quelle zu Zahlen zu palästinensischen zivilen Opfern nicht verlassen. Genauso wenig können die der Organisation gelieferten Details der Umstände des Todes von palästinensischen Opfern als genau betrachtet werden. Gerald Steinberg, Redakteur von NGO-Monitor, führt an: „Der ‚Heiligenschein’ schützt die NGOs vor derselben Art von Verantwortlichkeit, die sie von anderen verlangen.“ Journalisten sollten davon Notiz nehmen und über die Zahlen von B’Tselem mit gesunder Skepsis berichten, statt B’Tselem zu erlauben jedes neue Jahr mit Falschheiten und Verdrehungen einzuläuten.

Human Rights Watchs scheinheilige Einstellung

gefunden auf Facebook:

vergleich-hausabrisse

Israel zerstört die Wohnung eines Terroristen als Reaktion auf einen Auto-Jihad-Angriff, bei dem ein Baby und eine 22 Jahre alte Frau getötet wurden.

Human Rights Watch bezeichnet Israels Tun als KRIEGSVERBRECHEN
und den Anschlag des Terroristen…

nun… sie sagten gar nichts.

Äypten zerstört mehr als 1.000 Häuser im Gazastreifen,
weil sie in seiner geplanten Pufferzone stehen.

Human Rights Watch nannte Ägptens Tun…

nun… sie sagten gar nichts.

Human Rights Watch
Weil es ist nur dann ein Verbrechen ist, wenn Israel es tut.

EU: Die Rechte verurteilt BDS, die Linke spendet an BDS

Trotz Anti-BDS-Regungen gibt die EU weiter Millionen Euro an Pro-BDS-Organisationen

Mordechai Sones, Israel National News, 31. Januar 2017

(Foto: Regavim)

Organisationen, die EU-Gelder erhalten, um Ziele wie Frieden, Zusammenarbeit und Menschenrechte zu fördern, nutzten de Großzügigkeit aus, um die antiisraelische Boykott-Kampagne (BDS) zu juristischen Krieg zu führen, die Israels Legitimität als jüdischer Staat zu existieren bestreiten, heißt es in einer Studie, die vom Forschungsinstitut NGO Monitor durchgeführt wurde.

Trotz offizieller EU-Äußerungen, die die Gegnerschaft zu BDS bestätigen, untersuchte NGO Monitor einer Reihe von Finanzierungsmechanismen der EU, die sich gegen Israel, Judäa, Samaria und den Gazastreifen richten und stellte fest, dass 29 der 100 EU-Zuschüsse im Gesamtwert von 16,7 Millionen Euro (von 67,1 Millionen) Projekten zugeteilt wurden, an denen Pro-BDS-Organisationen beteiligt sind.

42 der 180 untersuchten Zuschussempfänger unterstützen auf verschiedene Weise BDS, darunter die Beteiligung an Veranstaltungen und Aktivitäten, die Unterzeichnung von Petitionen und Initiaiven und/oder Mitgliedschaft in formellen BDS-Systemen. Nur Organisationen, die ausdrücklich BDS unterstützen, sind im Bericht von NGO-Monitor enthalten.

Einige Organisationen nutzen in ihren Veröffentlichungen und auf ihren Internetseiten das EU-Logo, womit sie des Prestiges der EU bemächtigen, um auf sich den Anschein von Legitimität zu projizieren. Das erlaubt ihnen die EU mit ihrer politischen Agenda zu assoziieren, wozu BDS und die Ablehnung von Normalisierung mit Israel gehören.

Wie EU-Hilfsmechanismen komplex sind – es gibt dort keine Koordination zwischen Organisationen – ist es unmöglich die genauen Summen zu kennen, die an sie überwiesen werden. In vielen Fällen beträgt die Hälfte der Finanzierung des Gesamtbudgets der Organisation, manchmal erreicht sie sogar 75%.

Zusätzlich untersuchte NGO Monitor nur ein paar lokale Finanzierungsprogramme. Internationale Gelder, humanitäre Gelder oder die anderen Bereichen zugewiesenen Gelder sind in dem Bericht nicht enthalten. Es daher wahrscheinlich, dass die von der EU an BDS unterstützende Organisationen überwiesene Gesamtsumme noch deutlich höher ist als angedeutet.

Veranschaulichung des Haupthindernisses für Frieden

Elder of Ziyon, 4. Januar 2017

Hier ist eine Landkarte mit jeder jüdischen Gemeinde überall in Judäa und Samaria, die zeigt, wie die „Siedlungen“ über das gesamte Gebiet verbreitet sind und wie schwer es wäre sie zu entfernen.

Es sieht sicherlich so aus, dass es keine Chance für eine Zweistaaten-Lösung gibt, nicht wahr?

Nur dass diese eine Landkarte von 1993 ist, als der Oslo-Prozess gerade begann!

Hier ist eine Karte von 2015, die genau dasselbe zeigt:

Legt man die neue Landkarte über die von 1993, dann sieht man, dass sich in den letzte 20 Jahren physisch nicht viel verändert hat (tatsächlich beinhaltet die Karte von 1993 Gemeinden, die es in der neuen Karte nicht gibt!):

Wenn die Siedlungen 1993 kein „Friedenshindernis“ waren, als der Friedensprozess begann…

Und wenn sie kein „Friedenshindernis“ waren, als Israel den Palästinenser 2000, 2001 und 2008 einen Staat anbot…

Was hat sich verändert?

Bei einer Zweistaaten-Friedenslösung müssen eindeutig einige dieser Gemeinden abgerissen werden. Es wäre damals nötig gewesen und es wäre  heute nötig (außer die Palästinenser entscheiden sich Juden das Recht zu geben in ihrem Staat in ihren Häusern zu bleiben, was sie nicht tun werden, wie sie wiederholt sagten).

Der Mythos der „sich ausdehnenden Siedlungen“ ist die größte Einzellüge des Konflikts; und sie ist die eine, die bis zum Erbrechen von höchsten Vertretern der USA, der Europäer und der UNO wiederholt wird. Das ist der Grund, dass sie immer Bevölkerungszahlen verwenden statt die Größe der Fläche, die von jüdischen Gemeinden belegt ist – weil diese tatsächlichen Zahlen nicht ins Narrativ passen, dass Israel die Chancen auf Frieden zerstört.

Wenn 1993 Frieden möglich war, es er auch heute möglich. War er damals nicht möglich, ist er heute nicht möglich. Es hat sich nichts Grundlegendes verändert – außer dem Anteil an Dämonisierung Israels durch seine angeblichen „Freunde“.

Die Leute, die jüdische Siedlungen für den fehlenden Frieden verantwortlich machen – während sie die zweite Intifada und die „Messer-Intifada“ sowie ständige Aufstachelung zur Ermordung von Juden ebenso ignorieren wie jede PA-Landkarte, die den jüdischen Staat auslöscht – sind Heuchler und Lügner. Und dazu gehören auch Barack Obama, John Kerry und fast jeder westliche Führungspolitiker.

 


 

Wenn Sie Geduld haben, dann finden Sie hier zwei Landkarten von B’Tselem aus dem Jahr 2002 – direkt nachdem Arafat die Clinton-Parameter ablehnte – und eine von 2011. Sehen Sie sich an, wie viel diese jüdischen Gemeinden angeblich gewachsen sind. Grafikdesign-Experten könnten die tatsächlichen Unterschiede in der Größe der jüdischen Gemeinden im Verlauf der Zeit zeigen wollen. (Ich wünschte, ich hätte die Fähigkeiten das zu tun.)

In Wirklichkeit lautet die Antwort: sehr wenig. Die Gemeinden belegten damals etwa 2% des Landes jenseits der Grünen Linie und tun das auch heute noch.

Von Europa finanzierte NGO lehrt Araber auf Wikipedia antiisraelische Propaganda zu schreiben

Elder of Ziyon, 14. Dezember 2016

Hier ist ein Video, das Araber zeigt, die lernen Wikipedia-Einträge zu bearbeiten. (Die HP-Compuber sind besonders interessant.)

Das Logo hinter den Anwendern zeigt, dass das Büro sich beim Euro-Mediterranean Human Rights Network befindet, einer Ngo, die von vielen europäischen Ländern und andere NGOs finanziert wird.

Wenn man sich dieses Programm auf der Internetseite Euro-Med Monitor ansieht, wird man sehen, dass sie nur behaupten strebten an „[Wikipedia-] Einträge mit Informationen zu Menschenrechten zu verbessern“.

Aber sieht man sich an, wie das Projekt auf arabischen Nachrichtenzeiten beschrieben wird, dann findet man die Wahrheit heraus:

Das Euro-Mediterranische Büro im Gazastreifen begann Mitte Oktober ein „Wikipedia-Palästina“-Projekt in Zusammenarbeit mit dem Arabischen Zentrum für die Entwicklung sozialer Medien, das darauf zielt einen Kader an Aktivisten und Editoren für die Enzyklopädie „Wikipedia“ zu schaffen.
Rawan Abu-Assad, der soziale Medien im Euro-Mediterranean Observatory koordiniert, redet über das neue Projekt:
Wie sehen die Ziele des Projekts „Wikipedia-Palästina“ aus?
„Euro-Mediterranean“ strebt durch das Projekt an den Inhalt der Menschenrechte in der freien Enzyklopädie „Wikipedia“ zu bereichern, um das Narrativ der Opfer israelischer Verstöße in den palästinensischen Gebieten, um sie vor dem Narrativ der anderen [israelischen] Seite zu zeigen.

Wir haben die Arbeit von Euro-Med früher schon gesehen; sie sind alles andere als objektiv und die einzigen Menschenrechte, um die sie sich kümmern, sind die, die sie als Waffe gegen Israel nutzen können, egal wie absurd die Behauptungen sind.

Vor ein paar Jahren gab es einen Aufschrei, als Israelis Aktivisten lehrten wie man Wikipedia für Hasbara-Anstrengungen nutzen kann. Sie können sicher sein, dass es wegen dem hier keinen Aufschrei geben wird, auch wenn die Ziele ausdrücklich darin bestehen auf Israel einzuprügeln.

Unsinn aus Israel (1): B’Tselem

Es soll keiner glauben, in Israel würde alles richtig gemacht. Aber neben den alltäglichen Fehlern und Unzulänglichkeiten gibt es auch extremen Unsinn:

B’Tselem und die Opfer-Statistik

Am 25.09.2003 veröffentlichte die israelische „Menschenrechtsorganisation“ B’Tselem in einer Presseerklärung ihre Daten von 3 Jahren „Intifada“.

Wie IMRA feststellt, benutzten B’Tselems Presseerklärungen bisher den Begriff „palästinensische Zivilisten“, um alle palästinensischen Opfer mit Ausnahme der Selbstmord-Bomber zu beschreiben. Diesmal sei das Wort „Zivilisten“ aus der Beschreibung der Palästinenser heraus gelassen worden. Noam Hoffstater, Sprecher von B’Tselem, erklärte IMRA gegenüber heute [25.09.2003], dass B’Tselems Interpretation des Völkerrechts sei, dass alle Palästinenser, einschließich der Mitglieder der illegalen Milizen und der offiziellen bewaffneten Kräfte der Palästinenser technisch „zivilen“ Status hätten, da es keine bewaffneten palästinensischen Kräfte gibt, die nach Völkerrecht eine „Armee“ darstellten.

Ich finde das schon sehr seltsam. Welchen Status haben diese bewaffneten Palästinenser dann? Wenn sie keine Kämpfer im militärischen Sinne sind, dann dürften sie wohl Verbrecher sein, die illegal Waffen besitzen und einsetzen. Aber diesen Status hat B’Tselem den Terroristen noch nie zuweisen wollen! Das ist eine Organisation, die mit Lüge und Selbstbetrug arbeitet!


B’Tselem: Israel ist Schuld

Am Samstag, 24.08.2002 wurde die Palästinenserin Iklas Yassin (35, Mutter von 7 Kindern) wegen angeblicher Kollaboration mit den Israelis von den Al Aksa-Märtyrerbrigaden erschossen. Ihr Sohn wurde Freitag „verhaftet“, gefoltert und erfand eine Geschichte, um mehr Folter zu entgehen (ein Bild des Jungen). Darin beschuldigte er seine Mutter. Daraufhin wurde diese aus ihrem Haus verschleppt, „verhört“ (gefoltert) und ihr „Geständnis“ gefilmt. Dabei wurde sie von einem nicht sichtbarern Mann gefragt, ob ihr Geständnis unter Zwang erfolgte, sie sagte „nein“.
Ein Führer der Al Aksa-Märtyrerbrigaden erklärte gegenüber AP, seine Gruppe sei gezwungen „mit eiserner Hand durchzugreifen“, um Kollaboration mit Israel zu verhindern.
„Ich weiß, dass diese Frau Kinder hatte, aber wir hatten keine Wahl. Wir ließen ihren Sohn leben, damit er die Kinder versorgen kann“, sagte er unter dem Siegel der Anonymität.
Gefragt, warum seine Gruppe Folter benutze, sagte er: „Das ist der einzige Weg, Geständnisse von solchen Leuten zu bekommen, die ihr Volk verraten.“

Angsichts dieser Dinge kann man der israelischen Menschenrechtsgruppe B’Tselem nur zu ihren Aussagen gratulieren: Sie hatten zwar zu sagen, dass der Mord in Tulkarm eine „eindeutige Verletzung der Menschenrechte war, wie jeder Vorfall einer Exekution oder eines Mordes.“ Aber sie fügten gleich hinzu: „Wenn es stimmt, dass sie eine Kollaborateurin war, dann tragen die israelischen Streitkräfte, die sie rekrutierten, eine schwere Verantwortung für das was seitdem geschah; sie haben ihr Leben gefährdet.“

Herzlichen Glückwunsch, B’Tselem, einmal mehr ist vorschnell gegen Israel geschwafelt worden, ohne dass die Zusammenhänge berücksichtigt wurden. Hauptsache, die israelische Armee bekommt eins auf den Deckel! Statt sich intensiver mit den Verbrechen der Terroristen zu beschäftigen (die sind nur eine Randbemerkung wert!), wird ohne Beleg ein nicht existenter Zusammenhang hergestellt, mit dem man diejenigen, die den Kampf gegen diesen Terror führen müssen, belastet und zu Verbrechern stempelt. Wer solche Freunde hat, braucht sich vor seinen Feinden nicht zu fürchten!