World Vision: eine christliche Wohlfahrtsoraganisation mit antiisraelischer Mission

Entweder hat die Hamas World Vision ausgenutzt oder World Vision hat seine Spender weltweit ausgenutzt. Es gibt keine andere Erklärung für das, was entlarvt wurde.

Barry Shaw, Israel National News, 8. August 2016

World Vision ist eine christliche Wohlfahrtsorganisation mit antiisraelischer Mission.

Das ist sehr klar in der Beschreibung Israels auf ihrer unaufrichtig voreingenommenen Internetseite zu sehen und was sie die „Westbank“ nennen, das richtig als Judäa und Samaria bekannt ist.

Wenn die Arbeitslosigkeit in Jerusalem, der „Westbank“ und dem Gazastreifen 46% und die Armutsrate 36% beträgt, dann muss ein großer Teil der Verantwortung den korrupten und gewalttätigen politischen Herrscher zugewiesen werden – der palästinensischen Autonomiebehörde und der Hamas.

Aber nach Angaben von World Vision, die anschuldigend mit dem Finger einzig auf den jüdischen Staat, ist das nicht so. Sie schreiben, dass „Kinder Schikane und Gewalt“ durch Soldaten und „Siedlern“ durchmachen. Das Fehlen von angemessenen Bildungseinrichtungen hat seine Ursache nicht in der Nutzung von Schulen als Raketenlager durch die Hamas oder deren Schüsse auf israelische Zivilisten, sondern gemäß World Vision sind Abrisse der Grund dafür. Sie erwähnen nicht, welche Schulen, wenn überhaupt welche, von Israel abgerissen worden sind.

World Vision erwähnt auch die langen Schulwege, die durch das, was sie „Siedler-Umgehungsstraßen“ nennen, verursacht sind. Diese Umgehungsstraßen sind gebaut worden, damit in Judäa und Samaria lebende Juden um die arabischen Städte und Dörfer geleitet werden, die die Terroristen beherbergen, die tagtäglich vorbeifahrende Fahrzeuge angreifen, beschießen und Israelis töten, einschließlich Frauen und Kinder.

WV verweist auf Checkpoints, Straßensperren und eine Sicherheitsbarriere (sie nennen es „Trennmauer“), ohne die Gründe zu erwähnen, warum die überhaupt da ist. Ihre Erklärung lautet, dass sie schlicht da sind, um „die Fortbewegung innerhalb des Palästinensergebiets zu behindern und einzuschränken“.

Keine Erwähnung findet auf ihrer Internetseite die Jahrzehnte alte Gewalt, die gegen Israelis von den Leuten verübt wird, die von ihnen finanziert werden, was zu Checkpoints und weiteren notwendigen Maßnahmen geführt hat.

Es ist seltsam, dass sie auf Schulen und Kinder verweisen, es aber versäumen Israel oder gar die von den palästinensischen Arabern kontrollierten Gebiete in ihrer langen Liste der Orte aufzuführen, so sie ein Kind unterstützen. Geht also irgendetwas von ihrem Geld tatsächlich an Kinder, die in Jerusalem, dem Gazastreifen oder Judäa und Samaria leben? Die Jury hat noch nicht entschieden.

Wie wir heute durch die jüngsten aus Israel kommenden Enthüllungen wissen, hat World Vision seit Jahrzehnten den militärischen Arm der Hamas finanziert, der den meisten als Hamas-Terrororganisation bekannt ist.

Kann mir jemand sagen, was daran christlich ist islamischen Terroristen zu helfen ihr tödliches Potenzial zum Morden von Juden zu verbessern, außer vielleicht mit der Übernahme der Ersetzungstheologie, die von ihnen verlangt sich auf die Seite der Feinde des jüdischen Volks zu stellen und sie zu unterstützen?

World Vision ist eine der größten der Wohlfahrtsorganisationen der Welt mit einem jährlichen Budge von drei Milliarden Dollar. Sie zählt Justin Bieber, Scarlett Johansson und Bill Clinton zu ihren prominenten Spendern. Sie erhielt zudem Gelder von Auslandsregierungen und behauptet strikte Beaufsichtigung und Transparenz, aber es war der Shin Bet – Israels erstklassiger Sicherheits- und Geheimdienst – um die Organisation zu knacken und seinen Schlüssel-Auftraggeber zu verhaften.

Mohammed El-Halabi, lebenslanges Hamasmitglied im Gazastreifen, trat 2005 World Vision bei und stieg in die Position ihres Direktors mit totaler Kontrolle über Budget und Zuweisung auf. Dazu gehörte es Terroristen auf die Gehaltsliste zu setzen und Ausschreibungen für fiktive humanitäre Projekte auszugeben. Er leitete auch Baugeräte und Baumaterial an die Hamas weiter, die Terrorgasen und -Tunnel damit baute, die nach Israel hineinreichte, um Terroranschläge wie die auszuüben, die wir während des Hamasterrors gegen Israel im Jahr 2014 sahen.

Ein offizieller Vertreter des Shin Bet sagte, die humanitäre Hilfe ging fast ausschließlich an Hamas-Terroristen und ihre Familien und nicht an die nicht dem Terror zugehörige Einwohner des Gazastreifens.

El-Halibi wurde am 15. Juni verhaftet und fünfzig Tage lang festgehalten, bevor Israel am Donnerstag, 4. August die Anklage gegen ihn verkündete.

World Vision beteuert weiter seine Unschuld und ihre Ignoranz. Obwohl sie die Lügen über Israel glauben, die auf ihrer Internetseite erscheinen, behaupten sie keinen Grund zu haben zu glauben, dass die „Behauptungen“ wahr sind, dass riesige Mengen ihrer Spendengelder in die Hände der Mörder von Israelis durch die wahren Unterdrücker der Einwohner des Gazastreifens fielen.

Der Shin Bet hat allerdings eine ausführlichen Bericht dazu gegeben, wohin das Geld der Organisation ging.

Beispielsweise gingen von britischen Spendern erhaltene $80.000 in den Bau einer „Palästina“ genannten Terrorbasis in Gaza und Gehälter für die Terroristen, die dort arbeiteten wurden ebenfalls mit diesem Geld bezahlt.

Geld wurde genutzt um Waffen für Terrorgruppen im Sinai zu kaufen, während Mohammed Morsi in Ägypten an der Macht war.

Wo die Tarnung emotionsgeladener Bilder armer palästinensisch-arabischer Kinder genutzt wird, um zu verbergen, was im Gazastreifen tatsächlich gespielt wird, wurde von der Behauptung des Shin Bet hervorgehoben, dass Gelder, die angeblich verletzten Kindern helfen sollten, in Wirklichkeit an Hamas-Mitglieder gingen, die ihre Kinder als verletzt führen ließen.

Die Beweise werden zeigen, dass die Hamas Millionen Dollar für Terrorzwecke abzweigte. World Vision behauptet $12 Millionen jährlich nach Jerusalem, in den Gazastreifen und die „Westbank“ zu pumpen. Nichts davon geht an bedürftige jüdische Kinder oder an bedürftige israelisch-arabische Kinder.

In Beibehaltung ihrer Verteidigung der Hamas sagte World Vision, sie würden „weiter einen fairen Rechtsprozess für Mohammed fordern“.

World Vision hat seinen Hauptsitz in Monrovia in Kalifornien und beschreibt sich selbst als „eine weltweite christliche Hilfs-, Entwicklungs- und Interessenvertretungs-Organisation, die mit Kindern, Familien und Gemeinden arbeitet, um Armut und Ungerechtigkeit zu überwinden.“

Sie behauptet auch, dass sie „eine internationale Partnerschaft von Christen“ ist, „deren Auftrag darin besteht unserem Herrn und Retter Jesus Christus darin zu folgen mit den Armen und Unterdrückten zu arbeiten, um menschliche Wandlung zu fördern, Gerechtigkeit anzustreben und Zeuge für die guten Nachrichten vom Königreich Gottes zu bezeugen“.

Ich hätte gerne jemanden, der mir erklärt, wie es die Ziele von World Vision voranbringt, wenn Millionen Dollar des Geldes guter Christen in das radikalislamische Terrorregime der Hamas gepumpt werden, den palästinensisch-arabischen Arm der Muslimbruderschaft, dessen Geschichte vollgestopft ist mit Unterdrückung der Menschen im Gazastreifen und dem Töten von Opposition gegen ihren Würgegriff und deren Gründungscharta ihren Wunsch nach einem globalen islamischen Kalifat und die Ermordung von Juden verkündet.

Wenn nicht anderes bewiesen wird, dann erscheint es mir so, dass World Vision der dem jüdischen Staat von Hamas und palästinensischem Terror zugefügten Ungerechtigkeit gegenüber blind ist, dass es absichtlich dem massivem Missbrauch gegenüber kurzsichtig gewesen ist, was die Hamas eifrig für ihren eingebildeten Versuch nutzte Israel anzugreifen und Juden zu töten.

Entweder hat die Hamas World Vision ausgenutzt oder World Vision hat seine weltweiten Spender ausgenutzt. Es gibt keine andere Erklärung für das, was offengelegt wurde.

Ehrlich gesagt gibt mir der Spendenaufruf auf der offiziellen World Vision-Internetseite, der so voller verlogener antiisraelischer Äußerungen steckt, das Gefühl, dass das Zweite richtig ist – außer sie können mich vom Gegenteil überzeugen.

Während ich diesen Bericht schreibe, haben Australien und Deutschland ihre Förderung für World Vision für die Ausgaben an palästinensische Angelegenheiten ausgesetzt. Die Hamas wird von den Vereinigten Staaten als Terrororganisation geführt. Ich hoffe, wir werden hören, dass die US-Administration und alle Amerikaner es ablehnen werden für World Vision zu spenden, bis die ihr Haus bestellen und zu seinen ursprünglichen christlichen karitativen Wurzeln zurückkehrt.

Die radikal mit Fehlern behaftete Methodik von Freedom House

ManfredGerstenfeldManfred Gerstenfeld (direkt vom Autor)

Der Tatsache, dass die Watchdog-Organisation Freedom House aus den USA in ihrem Bericht für 2016 die israelische Medienszene vor kurzem von „frei“ auf „teilweise frei“ herunterstufte, hat nur begrenzte internationale Medienaufmerksamkeit erregt. Gleichzeitig bleibt Israel als Land in der Kategorie „frei“. Ein für die Abwertung angegebener Grund war „wegen des zunehmenden Einflusses von Israel HaYom, deren vom Eigentümer subventioniertes Geschäftsmodell die Stabilität der anderen Medienorgane gefährde, dazu die unkontrollierte Ausweitung von bezahlten Inahlten – einige davon von der Regierung bezahlt – deren Charakter der Öffentlichkeit nicht deutlich erkennbar gemacht wurde“. Yisrael HaYom ist eine in Israel weit verbreitete kostenlose Zeitung im Besitz von Sheldon Adelson, einem reichen amerikanischen Unterstützer von Premierminister Netanyahu.

Andere von Freedom House angeführten Argumente für die Herabstufung der israelischen Medienszene schlossen die „zunehmende Nutzung ungekennzeichneter Werbung und Markeninhalt in wichtigen Medienorganen, darunter die beliebteste Nachrichtenseite Ynet. Netanyahus Entscheidung neben dem Amt des Premierministers auch das des Kommunikationsministers zu übernehmen, wurde als weiterer Grund angeführt.[1]

Freedom House wurde 1941 gegründet. Eine ihrer Hauptaktivitäten ist die Klassifizierung von Staaten aufgrund politischer und Pressefreiheit.[2] Hätte Israel eine Agentur für die Bekämpfung von Propaganda, die sich der systematischen Studie von Angriffen und Hetze gegen das Land widmet, hätte die Herabstufung durch Freedom House eine ideale Gelegenheit geboten entschlossen zu reagieren. Freedom House hätte in seine Schranken gewiesen werden können, indem man die wichtigen Schwachstellen in seiner Rankingmethode hervorhebt. Zusätzlich hätte die Herabstufung eine Gelegenheit geboten die verzerrten Medienmanipulationen in einer Reihe von als „frei“ eingestuften Ländern zu entlarven.

In Bezug auf Freedom House selbst, seine Methodik und Objektivität, so ist hinlänglich bekannt, dass gedruckte Medien in westlichen Gesellschaften nur eine von mehreren wichtigen Quellen für Nachrichten und Informationen sind. Eine Vielzahl Fernsehkanäle und sozialer Medien produziert ebenfalls Nachrichten und sind oft wichtiger als Druckmedien. Freedom Hause muss sich dessen bewusst sein. Zusätzlich muss Freedom House wissen, dass es einige selbsthassende israelische Journalisten gibt, die frei veröffentlichen, selbst in einer halbkriegsartigen Situation, wenn das von ihnen Geschriebene indirekt den Interessen der Feinde Israels dient.

Die israelische Regierung wird in wichtigen Tageszeitungen wie Ha’aretz und Yedioth Acharonot regelmäßig und heftig kritisiert. In den Druckmedien von Ländern wie Norwegen, Schweden oder den Niederlanden ist vergleichbare Kritik an den eigenen Regierungen nicht zu finden, weder regelmäßig, noch in der Schärfe.

In vielen der sogenannten „freien“ Länder gehören große Fernsehsender dem Staat. Das übersetzt sich oft in „regierungseigen“. Der staatseigene Sender NRK ist der beherrschende Fernseh- und Radiosender in Norwegen und hat hohe Einschaltquoten. Er produziert stark einseitige Nachrichten zu Israel.

Ich habe die einseitige Vorgehensweise von NRK bei Reportagen am eigenen Leib erfahren. Nachdem eine NRK-Journalistin mich für eine Radiosendung interviewte, behauptete sie, die Aufnahmen seien verloren gegangen. Sie schusterte daraufhin ein fingiertes Interview zusammen, das mit dem tatsächlichen wenig gemein hatte. Sie begann damit ein paar Sekunden dessen, was ich im Interview mit jemand anderem im Internet gesagt hatte, „auszuleihen“ und fuhr mit mehreren zitierten Äußerungen fort, die ich nie getätigt hatte; dann machte sie mit einer Analyse falscher Zitate weiter, die sie mir zuschrieb. Das brachte ihr den Dishonest Reporting Award[3] der Medienbeobachter-Organisation HonestReporting ein, vermutlich die einzige internationale Auszeichnung für norwegische Journalisten in langer Zeit. Sie arbeitet immer noch bei NRK.

Der Anwalt Tevor Asserson führte eingehende, detaillierte Untersuchungen der Berichterstattung der BBC durch. Er demonstrierte zum Beispiel, wie ähnliches militärisches Vorgehen des Vereinten Königreichs und Israels auf radikal gegenteilige Weise berichtet wird.

Freedom House hat in ein Hornissennest gestochen, das seine gesamte Methodik im Bereich Medien untergräbt. Ein weiterer Fall: Wie kann Journalismus in Ländern frei sein, wenn es eine nationale Presseagentur gibt, die den lokalen Druckmedien internationale Nachrichten zur Verfügung stellt?

Bietet die drittgrößte Presseagentur der Welt, Agence France Presse, ein öffentlich finanziertes und von der französischen Regierung aufgebautes Unternehmen, Exaktheit, Ausgewogenheit und Objektivität? Eine Studie des französischen Journalisten Claude Weill Raynal zeigt, dass AFP, soweit es den Nahen Osten angeht, diese Qualitäten nicht beweist.[4] Mit den zunehmenden Kürzungen der Medien bei Auslandskorrespondenten, auch in Frankreich, verlassen sich die Medien noch stärker auf die internationalen Nachrichten von AFP.

Und was ist mit der Selbstzensur der Medien? Das sollte doch wohl eine unverzichtbare Überlegung bei Freedom Houses Ranking-Prozess sein. Und was ist mit den überwiegend links der Mitte eingestellten Journalisten in den Medien vieler Länder?

Aus all dem oben Angeführten sollte ein detaillierter, erdrückend belastender Aufsatz gemacht werden. Freedom House hat sich selbst als Schiedsrichter dessen, was „frei“ ist und was nicht aufgebaut, gründet aber auf fehlerhafter Methodik und mit Scheuklappen versehenen Beobachtungen. Die israelische Regierung hat einmal mehr einer Institution die Möglichkeit gegeben folgenlos gegen Israel zu schießen und zudem eine ausgezeichnete Gelegenheit verpasst, die weit verbreitete, antiisraelische Einseitigkeit vieler Medien in den „freien“ Ländern zu entlarven.

[1] https://freedomhouse.org/report/freedom-press/2016/israel

[2] https://freedomhouse.org/about-us

[3] Preis für verlogene Berichterstattung

[4] Clément Will Raynal: L’Agence France Presse: le récit contre les faits. In: Le conflit israélo-palestinian: Les Médias français sont-il objectifs? Observatoire du monde Juif, Dossiers et documents, Paris.

Deutschland gibt Millionen an BDS-Gruppen

NGO Monitor sagt, 42% der 4 Millionen Euro, die Berlin an israelische Nichtregierungs-Organisationen gespendet hat, haben ihren Weg zu Gruppen gefunden, die für eine antiisraelische Agenda werben – Deutsche Botschaft in Israel: Deutschland ist gegen Boykotte Israels, auch gegen BDS-Aktivitäten

Yair Altman, Israel HaYom, 25. Juli 2016

Antiisrael-Kundgebung (illustrativ) – Foto: AFP

Ein neuer Bericht offenbarte am Sonntag, dass die deutsche Regierung trotz Erklärungen des Gegenteils Millionen Euro an Gruppen gespendet hat, die für Boykott, De-Investition und Sanktionen gegen Israel werben.

NGO Monitor, eine Watchdog-Gruppe, die für mehr Transparenz bei vom Ausland finanzierten israelischen Nichtregierungs-Organisationen wirbt, hat festgestellt, dass Deutschland von 2012 bis 2015 mindestens 4 Millionen Euro an rund 15 israelische Organisationen fließen ließ; 42% dieser Spenden ging an Gruppen, die einen internationalen Boykott gegen Israel und Politik unterstützen, die Israels Existenz als jüdischer Staat leugnet.

Der Bericht fand heraus, dass das deutsche Ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung betreibt in Israel das Projekt Ziviler Friedensdienst; vor Ort wird das Projekt allerdings von einer anderen deutschen Gruppe geführt, KURVE Wustrow, die sich mit zwei örtlichen Organisationen zusammengetan hat: der Israeli Coalition of Women for Peace (Israelischen Koalition der Frauen für Frieden) und dem Palestinian Popular Struggle Coordination Committee (Palästinensischen Komitee für die Koordination des Volkskampfs).

NGO Monitor argumentiert, dass die Coalition of Women for Peace unterstützt aktiv die BDS-Bewegung; dabei leitet sie ein Projekt mit dem Titel „Wer profitiert von der Besatzung“, einer Datenbank möglicher „Ziele“ für Boykott.

Das Popular Struggle Coordination Committe wirbt für gewalttätige Krawalle überall in Judäa und Samaria; sein Twitter-Konto bringt oft Einträge, die zu Gewalt anspornen, heißt es in dem Bericht.

„Organisationen, die eine eindeutige Agenda fördern, werden großzügige Fördergelder in einer Größenordnung von Millionen Euro der deutschen Regierung gegeben, nur um sie an lokale Partner weiterzuleiten. Unsere Recherche zeigt an, dass es trotz dieses weiten Netzwerks an Organisationen wenig Transparenz gibt“, erklärte Professor Gerald Steinberg, der Präsident von NGO Monitor.

Die deutsche Botschaft in Israel sagte: „Deutschland bleibt der Zweistaatenlösung und der Entwicklung eines dauerhaften Friedens im Nahen Osten verpflichtet. Die deutsche Regierung ist gegen jeden Boykott Israels, einschließlich BDS-Aktivitäten, da solches Handeln den Friedensprozess untergräbt. Die Finanzierungspolitik der deutschen Regierung strebt an ausgesuchte Projekte über vorgemerkte Fonds zu unterstützen. Deutschland wird weiterhin in Projekte und Initiativen investieren, die das Bewusstsein für die Zweistaatenlösung fördern und steigern können.“

Anmerkung heplev:
In Deutschland ist BDS als Bewegung immer noch ziemlich unbekannt und viele – gerade auch „hohe Tiere“ in der Politik – können mit dem Begriff noch nichts anfangen. Ich bin mir sicher, dass die Bundesregierung schlicht keine Ahnung von diesen systematischen Aktivitäten der NGOs hat, sondern auf schöne Worte hereinfällt, die von diesem Organisationen schlicht missbraucht werden. Das entbindet sie nicht davon sich gründlich informieren zu müssen, wem sie Geld gibt und wofür die stehen, die ihr Geld erhalten.
Wer gegen diese Finanzierungen protestiert, sollte daher nicht „BDS“ schreien, sondern die Ziele der „Endempfänger“ auflisten und belegen.

Oxfam fälscht die Bilanzen, schreibt Palästinensern zu sie beherbergen 2.000.000 Flüchtlinge

Elder of Ziyon, 19. Juli 2016

Oxfam hat einen neuen Bericht dazu, dass westliche Staaten nicht genug tun, um die weltweite Flüchtlingskrise anzugehen:

Die Verantwortung für die Versorgung der Flüchtlinge mit Unterkunft, Lebensmitteln und Gesundheitsvorsorge sowie mit Arbeit und Bildung fällt in unverhältnismäßig starke Weise ärmeren Ländern zu, die sich oft abstrampeln, um den Bedürfnissen des eigenen Volks nachzukommen oder riskieren ihre eigene Stabilität gefährden.

Die sechs reichsten Länder der Welt, die mehr als die Hälfte der globalen Wirtschaft stellen, beherbergen nur 8,8 Prozent der Flüchtlinge und Asylsuchenden der Welt. Unter den Ländern hat alleine Deutschland mehr als 736.000 Menschen aufgenommen, während die USA, Großbritannien, Frankreich, China und Japan die verbleibenden 1,4 Millionen unter sich aufteilen.

In scharfem Gegensatz dazu ist die Hälfte der Flüchtlinge und Asylsuchende der Welt – fast 12 Millionen Menschen – von Jordanien, der Türkei, den Besetzten Palästinensischen Gebieten, Pakistan, der Libanon und Südafrika aufgenommen worden, deren Wirtschaftskraft zusammen weniger als zwei Prozent der Welt beträgt.

Hier die Zahlen, die sie anführen:

Diese Zahlen sind durch die Hinzufügung von palästinensischen „Flüchtlingen“ völlig verzerrt.

Die „Flüchtlinge“ in der Westbank und dem Gazastreifen sind nach keiner zurechnungsfähigen Definition Flüchtlinge, da sie in dem Land leben, aus dem sie geflohen sein sollen.

Die weit überwiegende Mehrheit der „Flüchtlinge“ in Jordanien – mehr als zwei Millionen – sind palästinensische Staatsbürger Jordaniens!

200.000 der palästinensischen Flüchtlinge, die sich im Libanon befinden sollen, gibt es gar nicht und der Rest sind Nachkommen von Flüchtlingen – obwohl der Libanon sie ausnehmend schlecht behandelt.

Oxfam hat einigen Grund die Zahlen zu frisieren, die Flüchtlinge beinhalten, die keine Flüchtlinge sind. Wenn man die 5 Millionen falschen palästinensischen Flüchtlinge aus der Rechnung herausnimmt, dann geht die Zahl der von diesen sechs armen Staaten (und Quasi-Staaten) beherbergten Flüchtlinge von fast 12 Millionen auf etwa 7 Millionen zurück.

Das erklärt Oxfams Entscheidung die palästinensischen „Flüchtlinge“ in den Bericht einzubeziehen aber nicht wirklich.

Die jüngste Trendbericht des UNHCR von Mitte 2015 führt die Gastgeberländer der echten Flüchtlinge bereits an der Spitze – und sie sind zumeist immer noch arme Länder (beachten Sie, dass die Zahlen zu Jordanien und dem Libanon im Vergleich zu Oxfams Zahlen aussehen):

Oxfam hätte sein Argument zu den armen Ländern, die die Hauptlast der Beherbergung des Großteils der Flüchtlinge machen können, ohne die falschen UNRWA-Flüchtlingszahlen dazuzutun.

Offenbar will Oxfam die Palästinenser mit einem Heiligenschein versehen und so handeln, als wären sie eine Art humanitäres Kraftpaket, weil sie so großherzig ihrem eigenen Volk gegenüber, dass sie im Land leben dürfen, bis sie herausgefunden haben, wie sie Israel vernichten können.

Nutzt man die Zahlen des UNO-Menschenrechtsrats, dann steigt der Anteil der von den sechs reichsten Ländern aufgenommenen Flüchtlinge von 9% auf 14%. Sie hätten ihr Argument mit Hilfe der echten Zahlen anbringen können, aber die falschen palästinensischen „Flüchtlinge“ peppen ihre Statistiken auf.

Zum Mindesten offenbart dies, dass NGOs mehr als bereit sind Statistiken zu frisieren, im vollen Wissen, dass die Nachrichtenmedien ihre Zahlen blind akzeptieren werden.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (24.-30. Juli 2016)

Montag, 25.07.2016:

Die Familie von Avra Mengistu (der von der Hamas im Gazastreifen festgehalten wird) und einige Aktivisten verzögeten, dass Verwandte von in einem Gefängnis einsitzenden Terroristen die Häftlinge besuchen können, indem sie die Zufahrt blockierten und Flugzettel an sie verteilten.

Dienstag, 26.07.2016:

Heckmeck:
– Der Generalsekretär der Arabischen Liga sagte zum Abschluss des Gipfels in Mauretanien, dass die Liga die französische Friedensinitiative unterstützt.

Mittwoch, 27.07.2016:

Im Verlauf der Aktion zur Festnahme der Mörder von Rabbi Michael Mark wurde eine Hochspannungsleitung beschädigt, was zu Stromausfällen im Gush Etzion führte. Dadurch bedingt fielen auch Wasserpumpen aus und die Einwohner hatten eine Zeit lang kein Wasser.

Der Chef von Gush Shalom schließt sich Jibril Rajoubs Forderung an israelische Fußballvereine aus Judäa und Samaria aus der israelischen Fußballliga auszuschließen, weil sie „auf palästinensischem Land agieren“. Sie benötigten die Erlaubnis der palästinensischen Fußballliga, um in Israel spielen zu dürfen und hätten diese nie beantragt.

Donnertag, 28.07.2016:

In Sderot wurde ein Projekt abgeschlossen, mit dem Häuser der Einwohner gegen Raketenbeschuss verstärkt wurden. Bei der Feier zur Fertigstellung sagte Premierminister Netanyahu, die Spielregeln hätten sich geändert; aber Angriffe aus dem Gazastreifen auf Israel würden der Hamas Vernichtung bringen.

Freitag, 29.07.2016:

Seit Anfang des Jahres wurden in arabischen Orten im Norden Israels jede Menge Waffen sichergestellt, darunter 73 Gewehre und verschiedene Sturmgewehre, 69 Pistolen und 86 Granaten unterschiedlicher Typen, außerdem 26 Sprengsätze, 81 Brandsätze, tausende Kugeln unterschiedlicher Kaliber und viel weitere Material für Sprengsätze.

Heckmeck:
John Kerry wird sich morgen in Paris mit Mahmud Abbas treffen, um Fortschritte zu einer Zweistaatenlösung zu diskutieren.

Samstag, 30.07.2016:

Omar al-Baschir ist der Präsident des Sudan und das einzige Staatsoberhaupt der Welt, für das ein Haftbefehl des Internationalen Strafgerichtshofs vorliegt. Mit diesem Mann, hat Mahmud Abbas stolz verkündet, gibt es jetzt vier Abkommen geschlossen: für politische Konsultationen zwischen den beiden Regierungen, eine Konvention zu einem gemeinsamen ministeriellen Komitee, ein Protokoll zu politischen Konsultationen und eine Konvention zu allgemeiner Bildung, kultureller und akademischer Kooperation im Bereich der höheren Bildung. Die Vereinbarungen sollen zur Stärkung der Beziehungen und zunehmender Kooperation zwischen beiden Ländern führen. Mahmud Abbas – ein Verbrecher, der sich mit einem anderen Verbrecher zusammentut.

EU-Chefin zur Bekämpfung von Antisemitismus trifft sich mit Ashrawi, deren Organisation MIFTAH Antisemitismus forciert

Elder of Ziyon 15. Juli 2016

Die EU-Koordinatorin für die Bekämpfugn von Antisemitismus, Katharina von Schnurbein, traf eine der führenden Lieferanten von Antisemitismus in der PLO, Hanan Ashrawi; dabei wurde ihr gesagt, dass israelische Juden die wahren Rassisten sind.

Ja, das ist wirklich passiert.

Einen Tag nach dem Treffen in der Knesset, bei dem Schnurbein sagte, sie habe erkannt, dass hinter Antizionismus oft Antisemitismus steckt traf sie sich mit Ausstellungsstück A.

Und Ashrawi enttäuschte nicht; sie hielt eine Tirade über „die rassistische Kultur des Hasses, die durch die Besatzungsmacht genährt wird“.

Man darf sich erinnern: Ashrawis Organisation Miftah hatte Artikel auf ihrer Internetseite, in denen es hieß, Juden äßen Matze an Pessah mit christlichem Blut gemacht würde und verteidigte das damit, mich zu beschimpfen, weil ich es entlarvte bevor die Medien der Welt anfingen Notiz davon zu nehmen und Miftah sich dann „entschuldigte“ (aber nur auf Englisch, während der antisemitische Artikel auf Arabisch verfasst war).

Danach entdeckte ich, dass Miftah auch bezweifelte, dass es je jüdische Tempel in Jerusalem gab; sie unterstützte Terroranschläge und glorifizierte Selbstmord-Bomber. Zudem verurteilte sie jede Art von Programm, das zum Dialog zwischen Palästinensern und israelischen Juden ermunterte, als „Normalisierung“, was in direkter Gegnerschaft zur EU steht, die mehrere solcher Programme finanziert.

Aber gibt es Jahre, nachdem ich diese antisemitischen Artikel aufdeckte und nachdem die USA und die EU Hanan Ashrawis Miftah weiter finanzierten, immer noch Antisemitismus auf ihrer Internetseite?

Natürlich gibt es ihn!

In diesem Artikel heißt es: „Die Geschichte hat uns gelehrt, dass die Kultur und die Mentalität der Juden eine Kultur des Beschwerens und der Anschuldigungen gegen den anderen (Goyim) ist.“

Der Artikel fährt damit fort, dass der Talmud ein rassistisches Werk ist, aber die angeführten Zitate zeigen eigentlich, dass die Palästinenser jüdische Geschichte nicht anerkennen wollen. Der Artikel zitiert den Talmud so: „Warum wird Israel mit einem Olivenbaum verglichen? Um zu lernen, dass genauso, wie der Olivenbaum seine Blätter in Sommer wie Winter nicht verliert, auch die Kinder Israels niemals ganz aus dieser oder der nächsten Welt verschwinden werden.“ Man kann sehen, wie da beleidigend wäre!

Oder auf ähnliche Weise sagte eine Midrasch, dass Gott alle Städte der Welt verglich, um zu sehen, wohin er seinen Tempel stellen wollte und Er wählte Jerusalem. Das ist ein weiteres Beispiel „jüdischen Rassismus“ der in Wirklichkeit entlarvt, dass die palästinensischen Araber die historischen Fakten der Tempel in Jerusalem und die jüdische Nation nicht akzeptieren wollen.

Ach ja: Der Artikel lobt auch noch den Holocaustleugner Roger Garaudy.

Dieser Artikel geißelt die USA, weil sie ein Gesetz verabschiedet haben Antisemitismus zu beobachten; die Araber seien die einzigen Semiten, heißt es.

Dieser Artikel sagt fälschlich, dass wichtige israelische Rabbiner regelmäßig zum Völkermord an allen Palästinensern aufrufen. Sie rufen manchmal Gott an, er solle Terroristen und diejenigen, die Israel zerstört sehen wollen, vernichten, aber sie bitten nicht um „Völkermord an den Palästinensern“.

Also ja, die für die Bekämpfung von Antisemitismus verantwortliche EU-Beamtin befand dass es nützlich sein würde die Sichtweise von jemandem zu bekommen, deren Organisation für die Verbreitung von Antisemitismus verantwortlich ist.

Und wie das Foto zeigt, war der Besuch nicht ironisch gemeint.