Das Vorurteil, das niemals stirbt

Bruce Bawer, FrontPage Mag, 13. September 2022

Als erfolgreiche Journalistin, Medienkommentatorin, Dokumentarfilm-Produzentin, ehemaliges Mitglied des italienischen Parlaments und in der italienischen jüdischen Gemeinschaft verehrte Persönlichkeit („Sie ist unsere fiamma – unsere Flamme!“, sagte mir ein italienischer Jude vor Jahren), zog Fiamma Nirenstein vor neun Jahren nach Israel, wo sie derzeit als Senior Fellow am Jerusalem Center for Public Affairs tätig ist. Sie hat auch mehrere Bücher geschrieben, deren jüngstes, Jewish Lives Matter: Diritti Umani E Antisemitismo (Jüdisches Leben zählt: Menschenrechte und Antisemitismus), jetzt ins Englische übersetzt worden ist. Selbst wenn Ihnen nicht gesagt werden muss, dass Antisemitismus böse ist und selbst wenn Sie eine Reihe Arbeiten zum Thema gelesen haben, lägen Sie falsch, wenn sie darauf verzichten: Nirenstein ist eine brillante, unglaublich informierte Studierende des Judenhasses und ihr neues Buch – aus dem Italienischen hervorragend von Amy Rosenthal übersetzt – ist eine elegante, leidenschaftliche und energiegeladene Destillation ihres Wissens und ihrer Weisheit; es bietet mehr als ein paar Einblicke, die zumindest für mich frisch und wertvoll sind.

Zum Beispiel hält Nirenstein versiert fest, dass die Art linker Professoren, die reflexiv Mitgefühl für Leute wie die Maori in Neuseeland, Australiens Aborigines, Kanadas First Nations und die Native Americans in den USA bekunden – die routinemäßig die weißen Einwohner dieser Länder daran erinnern, sie lebten auf gestohlenem Land und die jeden Vortrag einer akademischen Konferenz damit beginnen die fragliche Veranstaltung finde auf Land statt, das einst von den Irokesen oder Aranda oder Tutchone bewohnt war – genau dieselben Leute sind, die Israel am stärksten hassen, obwohl man denken sollte, wenn sie Beständigkeit schätzten, dann würden sie die Rückgabe des alten Königreichs von Israel und Juda 1947 – das in den dazwischen liegenden Jahrhunderten nacheinander von (unter anderem) den Persern, Griechen, Römern, Arabern, Kreuzrittern und Türken erobert wurden – an die Nachkommen der ursprünglichen Einwohner bejubeln. Nirenstein drückt es so aus: Welche Stammesgruppe könnte ein archetypischeres Beispiel eines „eingeborenen Volks, das nach Hause zurückkehrt“ sein als die Juden?

Es gibt weitere Ironie. Zu den führenden Antrieben des Antisemitismus auf dem Planeten gehören Institutionen, die für den ausdrücklichen Zweck gegründet wurden ihn zu bekämpfen. Nirenstein konzentriert sich insbesondere auf die Europäischen Union – die, so stellt sie fest, jahrein, jahraus palästinensische Schulbücher finanziert, die mit Antisemitismus vollgestopft sind – und auf den UNO-Menschenrechtsrat, der „rund die Hälfte seiner Resolutionen für den gesamten Globus der Verurteilung Israels gewidmet hat“ und dessen Untersuchungskommission für die Besetzten Palästinensergebiete gegründet wurde, um Israel zu beobachten, weil es „ein krimineller Staat“ ist, der eine „dauerhafte Gefahr für die Palästinenser“ darstellt. Dann gibt es NGOS wie Amnesty International und Human Rights Watch, deren Berichte durchweg Israels Vergehen übertreiben, während sie palästinensische Gräueltaten in der Versenkung verschwinden lassen. Den vielen andren Menschenrechtsgruppen, die sich nicht nur entschieden Israel für Kritik herauszugreifen, sondern auch über sein Handeln zu lügen, könnte man natürlich ein ganzes Buch schreiben. Der Leiterin des deutschen Anne-Frank-Zentrums z.B. ist berechtigterweise vorgeworfen worden Juden für Antisemitismus verantwortlich zu machen und Oslos Zentrum für Holocaust-Studien und religiöse Minderheiten, 2001 mit Regierungsgeldern als Teil der offiziellen Entschädigung der norwegischen Juden gegründet, denen im Zweiten Weltkrieg Eigentum entzogen wurde, verbreitet heute aktiv antisemitische und pro-islamische Propaganda.

Seit Menschengedenken wurden europäische Juden unterdrückt, tyrannisiert und schießlich in Todeslager geschickt, wo rund sechs Millionen von ihnen krepierten, aus dem einzigen Grund, dass sie von ihren Peinigern als Mitglieder einer minderwertigen Rasse oder einer noch niedrigeren Spezies wahrgenommen wurden. Heute jedoch, wo progressive Ideologie Kaukasier dämonisiert und westliche Zivilisation als von etwas namens „white supremacism“ (weiße Vorherrschaft) verdorben ansieht, sind Juden als weiß oder gar als „superweiß“ umkategorisiert worden und Israel wird als führender weiß-imperialistische Unterdrückung hingestellt – als Pfeil , der gegen das Herz der nichtweißen Welt gerichtet ist, mit Europa und Nordamerika auf Rang zwei und drei dahinter. Gemäß derselben Unlogik sind Palästinenser „mit Schwarzen als unterdrückter Minderheit identifiziert“ worden, so dass Amerikaner, die nichts über die Geschichte der Juden und der Palästinenser wissen, ihren Konflikt aus der völlig anderen Geschichte der Weißen und Schwarzen in den USA heraus erschließen. Es muss gar nicht erst gesagt werden, dass die Vorstellung von Juden als „superweiß“ die Juden erstaunt hätte, die von Hitlers radikalen Gesetzen zu Opfern gemacht wurden und, wie Nirenstein betont, die vielen Juden von heute mit Sicherheit verblüffen würde, die aus Gegenden wie Äthiopien und dem Jemen kommen. Genauso scheinen die Linken, die Juden schmähen und die „Palästinenser“ verehren, nicht zu erkennen, dass die Juden selbst die ursprünglichen Palästinenser waren, weil ihnen der Name vor zwei Jahrtausenden von den Römern gegeben wurde und dass die Bezeichnung „nichts mit den Arabern zu tun hat, die sich heute Palästinenser nennen“.

Alles verändert sich, aber der Antisemitismus bleibt bestehen. Er verändert seine Form, wandelt sich ständig, um zur Zeit zu passen. Nach George Floyds Tod schuf jemand ein Wandbild von Floyd „Keffiyeh tragend vor der Palästinenser-Flagge“ – womit der angebliche systematische Missbrauch der Araber durch Israel mit dem angeblichen systematischen Missbrauch schwarzer Amerikaner durch weiße Polizisten gleichgestellt wird. Die heute weitverbreitete Ansicht, Israel sei ein Apartheidstaat – eine Beleidigung der Schwarzen, die unter tatsächlicher Apartheid in Südafrika litten- wird von der Tatsache widerlegt, dass Muslime in Israel mehr Rechte genießen als in vielen europäischen Ländern (ganz zu schweigen von ihren Rechten im Großteil der islamischen Welt). Und die Behauptung, Israel habe Jahrzehnte lang einen naziartigen Völkermord an den palästinensischen Araber begangen, ist schlicht haarsträubend angesichts der Tatsache, dass „eine palästinensische Bevölkerung von 700.000 im Jahr 1948 auf heute 6 Millionen angewachsen ist“. Nirenstein erinnert uns an die Erklärung von Martin Luther King Jr. im Jahr 1967, dass „Antizionismus inhärent antisemitisch ist und es immer sein wird“.

Außerdem führt sie als Hinweis auf die Tiefe der Absurdität, in die Antisemitismus absinken kann, eine Verurteilung Israels an, die letztes Jahr von niemand anderem als Kim Jong-un ausgegeben wurde, weil „aus dem Gazastreifen ein riesiges menschliches Schlachthaus und Ort der Massakrierung von Menschen gemacht wird“.

Nirenstein macht einen starken Job, indem sie den Unterschied zwischen Israel und seinen arabischen Feinden hervorhebt. Auf der einen Seite befindet sich eine Terrororganisation, die Hamas, die „palästinensische Kinder vorsätzlich in Gefahr bringt“, weil sie sie als menschliche Schutzschilde benutzt; auf der anderen befinden sich die israelischen Verteidigungskräfte, die sich größte Mühe geben diesen Kindern keinen Schaden zuzufügen. Wir reden über einen Konflikt zwischen „Stammes“-Kriegern, die Frauen unterdrücken, Schwule ermorden und Ungläubige hassen und einer technologisch fortschrittlichen Demokratie, die aktiv „die Gleichberechtigung der Geschlechter, Religionen und ethnischen Gruppen“ fördert. Die Palästinenser begehen die brutalsten Verbrechen gegenüber Israel, nur damit „ihre Lieben in israelischen Krankenhäusern behandelt werden“ – sie wissen, dass sich dort ausgezeichnet um sie gekümmert wird. Israel opfert, „wie ein Kind, das geliebt werden will“, seine eigenen Interessen aufgrund eines „Übermaßes an Leidenschaft für Frieden“, obwohl die Palästinenser die vorteilhaftesten Friedensvorschläge abgelehnt haben, weil ihr wahres Ziel nicht Frieden ist, sondern die Vernichtung Israels. Israel gab dem Gazastreifen „produktive Infrastrukturen, darunter die schönen Treibhäuser, in denen Erdbeeren, Kirschtomaten und Nelken gezogen wurden“, aber als die Hamas übernahm, zerstörte sie alles, was die Tatsache unterstreicht, dass diese Leute keine produktive Wirtschaft und eine erfolgreiche Gesellschaft wollen – sie wollen Waffen, Munition und tote Juden. Und trotzdem betrachtet die internationale Linke die Palästinenser durch rosige Brillen. Warum? Weil, so schreibt Nirenstein, „sie heilig sind, ein idealisiertes Volk statt einer Wirklichkeit, eine Art Unwertigkeit Israels und daher der Juden“. Genau.

Es ist ein kurzes Buch – nur etwas mehr als 100 Seiten lang. Aber Thomas Paine’s Common Sense hatte nur 47 Seiten und löste eine Revolution aus. Wie Paines Buch ist Nirensteins ein intensiver, drängender Aufschrei, das Produkt einer erbitterten und furchtlosen Intelligenz, die originelle Einblicke zusammen mit Punkte bringt, die nicht neu sein müssen, aber vielleicht noch nie so gut formuliert wurden. Gibt es noch etwas, das über Antisemitismus gesagt werden muss? Ja, gibt es – und es steht alles in diesem Buch, das man in die Hände aller legen sollte, von denen man weiß, dass sie ignorant die antisemitische Linie der Linken nachplappern. Wenn Nirenstein sie nicht aufklärt, bezweifle ich, dass irgendjemand das jemals schaffen wird.

Die Palästinenser schließen sich immer den schlimmsten Menschenrechtsverletzern an und die „Menschenrechts“-Gemeinschaft schweigt

Elder of Ziyon, 15. September 2022

Eine der größten Ironien des  progressiven Kriegs gegen Israel besteht darin, dass die Palästinensergruppen sich ständig auf die Seite der schlimmsten Menschenrechtsverletzter der Welt stellen – von Hitler und Stalin über Saddam Hussein und Muammar Gaddafi bis zu Osama bin Laden.

Heute verkündete die Hamas eine Wiederherstellung der Beziehungen zu Syrien, das vom syrischen Bürgerkrieg zerrissen worden ist.

In einer offiziellen Erklärung drückte die Hamas ihre Wertschätzung für die Führung und das Volk der Syrisch-Arabischen Republik aus, „für ihre Rolle an der Seite des palästinensischen Volks und seiner gerechten Sache zu stehen“ und „den Bestrebungen Syriens Ausdruck zu geben, seine Rolle und Position bei den arabischen und islamischen Staaten wiederzugewinnen und wir unterstützen alle ernsthaften Bemühungen um Stabilität, Sicherheit, Wohlstand und Fortschritt in Syrien“.

Ismail Haniyeh, Führer des Politbüros der Hamas, traf sich am vergangenen Wochenende auch mit ranghohen russischen Vertretern des russischen Außenminister Lawrow.

Das Treffen veranlasste die Ukraine, die Hamas als Terrororganisation einzustufen.

Es ist nicht nur die Hamas. Am 9. September gab Mahmud Abbas eine Presseerklärung aus:

Der Staatspräsident Palästinas Mahmud Abbas gratulierte dem Generalsekretär der Arbeitspartei Koreas, Staatschef der Demokratischen Volksrepublik Korea, Oberkommandierendem der Streitkräfte, Marschall Kim- Jong-un zum Jahrestag der Gründung der Republik.

Fakt ist, dass Mahmud Abbas und Hamasführer im Gazastreifen genauso Diktatoren sind wie die Autokraten, denen sie sich so gerne anschließen. Und sie haben alle die Verachtung grundlegender Menschenrechte als eine Gemeinsamkeit.

Versuchen Sie mal irgendeine „progressive“ oder „Menschenrechts“-Organisation zu finden, die diese Verbindungen verurteilt.

Das Faible der Europäer für palästinensisch NGOs, die Terror gegen Israel unterstützen

Europäer können es einfach nicht lassen Jihad gegen den jüdischen Staat zu ermöglichen

Joseph Puder, FrontPage Mag, 30. August 2022

Israels Entscheidung sechs palästinensische Nichtregierungs-Organisationen (NGOs) zu Terrororganisationen zu erklären stieß bei Regierungen in Europa sowie den USA auf Widerspruch. Die Europäer erklärten, sie würden diese palästinensischen NGOs weiter finanzieren. Laut Israels Verteidigungsminister Benny Gantz sind diese Organisationen Zweige einer Terror-Organisation, die die Vernichtung des Staates Israel anstrebt. Die Organisation, auf die Gantz verwies, ist die Volksfront zur Befreiung Palästinas (PFLP).

Die sechs Organisationen, die Gantz letzten Oktober als Teil einer Terrororganisation benannte, sind Addameer, Al-Hak, Bisan Center, Defense for Children International Palestine, The Union of Palestinian Women’s Committees und die Union of Agricultural Work Committees. In seiner Stellungnahme wies der Verteidigungsminister darauf hin, dass „diese Gruppen große Geldsummen aus europäischen Ländern und von internationalen Organisationen erhalten haben, obwohl sie Betrug und Täuschungsmethoden einsetzen.“ Das Geld wird von den sechs Organisationen dazu verwendet der PFLP zu helfen Terrorismus zu propagieren, Mitglieder zu werben und Gehälter an Sicherheitshäftlinge und ihre Familien zu zahlen sowie aktive Terroristen zu unterstützen. Darüber hinaus versicherte die Stellungahme, dass „die Gruppen von der obersten Führung der PFLP kontrolliert und viele Mitglieder der Gruppen sowohl in Management-Jobs und vor Ort beschäftigt werden – einschließlich Aktivisten, die an Terrorismus beteiligt waren“.

Am Montag, 22. August 2022 antworteten 17 europäische Botschafter auf die Aufforderung des israelischen Außenministeriums ihre Finanzierung dieser Gruppen einzustellen; sie erklärten, sie würden sie weiter finanzieren. Die Europäer behaupteten, Israel sei nicht in der Lage gewesen sie zu überzeugen, dass die sechs benannten Organisationen Terror unterstützende Gruppen sind. Israels Allgemeiner Sicherheitsdienst (Schin Bet) lieferte den europäischen Staaten konkrete Informationen, die beweisen, dass diese Palästinenser-Organisationen an israelfeindlichen Aktivitäten beteiligt waren, einschließlich Terrorismus. Ned Price, der Sprecher des US-Außenministeriums, sagte, er würde von Israels Verteidigungsminister Erklärung fordern erklären, warum er die sechs palästinensischen NGOs als Terrororganisationen eingestuft hat. Die CIA erklärte ihrerseits, sie habe keine Beweise finden können, dass die sechs NGOs an Terror beteiligt sind. Aber die CIA hat ja schon früher mehr als einmal etwas nicht mitbekommen…

Es ist ziemlich aufschlussreich, dass diese europäischen Staaten es ablehnten Israels Aufforderung zur Beendigung der Finanzierung von Feinden des jüdischen Staates nachzukommen. Reuters berichtete (12. Juli 2022), dass die Außenminister von Belgien, Dänemark, Frankreich, Deutschland, Irland, Italien, den Niederlanden, Spanien und Schweden (alles westeuropäische Mitglieder der Europäischen Union) einen gemeinsame Stellungnahme ausgaben, in der erklärt wurde, sie hätten „von Israel keine substanziellen Informationen erhalten, die ein Überdenken ihrer Politik rechtfertigen würden“. Die meisten dieser aufgeführten EU-Mitglieder haben eine beschämende Bilanz in Sachen Antisemitismus und Belgien, Frankreich und Deutschland haben eine zusätzliche Geschichte palästinensische Terroristen mit israelischem Blut an den Händen freizulassen. Insbesondere Deutschland, die Nation und das Volk, das den Holocaust beging, sollte der letzte Staat auf Erden sein, der Israels Aufforderung nicht nachkommt. Bedenkt man die Tatsache, dass die Deutschen vor genau 50 Jahren bei den Olympischen Spielen die Operation zur Rettung der israelischen Athleten verpfuschten, was zu deren Tod führte, dann hätte das die Deutschen für das Anliegen der israelischen Regierung sensibler machen sollen.

NGO Monitor, ein weltweit anerkanntes Forschungsinstitut, das demokratische Werte und gute Regierungsarbeit unterstützt, hat dies über Addameer zu sagen: „Mehrere der aktuellen und früheren Beschäftigten von Addameer sowie für Addameer arbeitende Anwälte haben Verbindungen zur PFLP. Als Organisation bietet Addameer regelmäßig Palästinensern juristische Unterstützung, die von Israel beschuldigt werden Mitglieder der PFLP zu sein oder Aktivitäten im Auftrag der Gruppen durchzuführen, so z.B. PFLP-Generalsekretär Ahmed Sa’adat.

Al-Hak ist führend bei israelfeindlicher Lawfare und BDS-Kampagnen. Ihr Generaldirektor Shawan Jabari ist mit der PFLP verbunden. Am 25. März 2022 ließ Al-Hak ein der PFLP angehörendes Mitglied vor dem UNO-Menschenrechtsrat (UNHRC) auftreten, einer Organisation mit israelfeindlicher Voreingenommenheit. NGO Monitor berichtete, dass Ubai Aboudi, Exekutivdirektor des Bisan Center, von den israelischen Behörden am 13. November 2019 verhaftet wurde. Im Juni 2020 wurde Aboudi zu 12 Monaten Gefängnis verurteilt. Er wurde schuldig gesprochen „Mitglied und Aktivist der PFLP zu sein und war verantwortlich für die Anwerbung weiterer Aktivisten für die PFLP-Jugend und -Studenten sowie für die Stärkung der PFLP-Infrastruktur“.

Personal von Defense for Children International Palestine (DCI-P) hat Verbindungen zur Terrororganisation PFLP. DCI-P hat PFLP-Mitglieder in den Vorstand berufen. Die PFLP ist von den USA, Kanada und der EU als Terrororganisation eingestuft worden. Die Rolle von DCI-P besteht darin Regierungsvertreter, UNO-Gremien und die allgemeine Öffentlichkeit zu überzeugen, Israel würde systematisch palästinensische Kinder misshandeln. Diese Kampagne, bekannt als „No Way to Treat a Child“ (So behandelt man Kinder nicht) bietet gefälschte und ungenaue Informationen zu palästinensischen Minderjährigen und ihren Interaktionen im juristischen und Sicherheits-Rahmenwerk Israels. Sowohl die Union of Palestinian Women’s Committees als auch die Union of Agricultural Work Committees stehen Terrororganisationen nahe und stacheln Jugendliche gegen Israel auf.

Europäische Kolonialschuld-Gefühle haben viele von ihnen veranlasst einen Großteil der Gelder besonders auf den Nahen Osten zu verwenden. Die Franzosen hatten ein besonderes Interesse an der Entwicklung enger Beziehungen zur arabischen Welt, speziell unter Präsident Charles de Gaulle. Es gab auch etwas antisemitischen und antiisraelischen Biss in de Gaulles Hinwendung zur arabischen Welt. Es gab zwar den echten Wunsch für Demokratie und Menschenrechte in der Region zu werben, aber Gelder wurden ohne viel Rechenschaftspflicht zugeteilt. Viele der palästinensischen NGOs, die finanzielle europäische Unterstützung genießen, werben für politische Absichten, die zur offiziellen Politik europäischer Regierungen im Widerspruch stehen, so die israelfeindlichen BDS-Kampagnen, israelfeindliche Lawfare-Kampagnen sowie Aspekte der antisemitischen und israelfeindlichen Durban-Strategie. Während die Rhetorik der Menschenrechte ausgeschöpft wird, unterstützen die meisten der palästinensischen NGOs Terror gegen Israel, wobei sie eindeutig gegen den jüdischen Staat aufstacheln und sich gegen die Zweistaatenlösung stellen.

Während Israel als stolze Demokratie die palästinensischen Nichtregierungs-Agenturen respektieren muss, die angeblich Menschen-, Frauen- und Kinderrechte unterstützen, besteht im Fall der oben angeführten palästinensischen NGOs das verborgene und doch wichtige Ziel dieser Gruppen darin dem jüdischen Staat Schaden zuzufügen. Die Gelder der EU-Staaten für einige palästinensische NGOs könnte gerechtfertigt sein, aber viele sind es nicht, weil sie anstreben einen demokratischen Staat zu untergraben und Terror gegen sein Volk zu unterstützen.

Einige der westlichen EU-Mitglieder, insbesondere Irland und Schweden, scheinen die Palästinenser und Palästinenserorganisationen als Underdog oder als Freiheitskämpfer zu identifizieren, die nach Eigenstaatlichkeit und Menschenrechten streben. Die Fakten lauten aber, dass den Palästinensern mehr Gelegenheiten gegeben wurden ihre Selbstbestimmung und Souveränität durchzusetzen als den meisten anderen. Dennoch haben sie sie 1937, 1947, 2000 und 2008 abgelehnt. Was die palästinensischen NGOs, die Hamas und die palästinensische Autonomiebehörde wirklich wollen, ist nicht Seite an Seite mit Israel zu leben, sondern Israel zu ersetzen. Daher hat Israel das Recht und die Pflicht zur Verteidigung – sowohl seiner Souveränität als auch des Wohlergehens seines Volks.

Jihad-Terrororganisationen benutzen palästinensische Kinder für ihre Zwecke

NGO Monitor veröffentlicht erschreckende Datenbank der Beweise

Vijety Uniyal, FrontPage Mag, 2.August 2022

Die israelische Beobachtergruppe NGO Monitor hat eine Datenbank veröffentlicht, die die Verwendung von Kindersoldaten durch palästinensische Terrororganisationen enthüllt. Die von der Jerusalemer Gruppe zusammengestellten Daten zeigt, wie palästinensische NGOs, viele davon von den USA und westlichen Regierungen finanziert, die Rekrutierung und den Missbrauch palästinensischer Teenager durch Terrororganisationen vertuschen.

„Palästinensische NGOs gehen Kinderrechte heuchlerisch an. Einerseits behaupten sie Kinderrechte zu verteidigen und Anschuldigungen, sie würden verletzt, sind ein markanter Bestandteils ihrer NGO-Kampagnen gegen Israel“, erklärte NGO Monitor bei der Vorstellung der Datenbank. „Doch die NGOs ignorieren die Rekrutierung und Benutzung palästinensischer Kinder durch Terrororganisationen wie auch die Indoktrination von Kindern Gewalt zu betreiben“, fügte die Gruppe hinzu.

Viele dieser palästinensischen NGOs, die oft vorgeben im Bereich der Jugend- und Kinderwohlfahrt zu arbeiten, sind selbst Tarnorganisationen von Terrororganisationen, deckte die Recherche von NGO Monitor auf.

Die Datenbank ist in zwei Bereiche aufgeteilt. Einer behandelt hauptsächlich die von palästinensischen Minderjährigen begangenen Terrorakte und der andere beschreibt ausführlich die bei von palästinensischen Terrororganisationen angezettelter Gewalt getöteten palästinensischen Kinder, hauptsächlich während der Krawalle an der Gaza-Grenze – die regelmäßig von der islamistischen Terrorgruppe Hamas initiiert werden.

Die Datenbank mit Suchfunktion beschreibt den Vorfall, der zum Tod eines einzelnen Kinderkämpfers führte sowie seine Zugehörigkeit zu einer bestimmten Terrorgruppe. Sie bietet auch Beispiele der verzerrten Berichterstattung durch die palästinensischen NGOs, um die Umstände zu vertuschen, die zu dem Tod des Minderjährigen führte.

Diese jungen und bewaffneten Rekruten, die palästinensischen und islamistischen Terrororganisationen angehören, werden oft als unschuldige Zuschauer oder nur als Demonstranten dargestellt.

Die JerusalemPost erklärte anhand eines Beispiels:

Ein Beispiel für die Minderjährigen in der Datenbank ist Mahmud Salah, der 2019 durch IDF-Feuer verletzt wurde, als er 15 Jahre alt war. Die IDF erklärte, dass Salah versuchte an der Straße 60 Brandbomben auf Soldaten zu werfen. Dagegen behauptete DCI-P, dass der Jugendliche angeschossen wurde, als er versuchte einen Fußball zurückzuholen. Nach seiner Verwundung bezeichnete die Fatah Salah auf einem Poster als ihren „verwundeten, ehemals verhafteten Sohn“.

Mohammed Hamayel ist ein weiterer Minderjähriger auf der Liste. Hamayel wurde von IDF-Kräften getötet, als er an Zusammenstößen beteiligt war, zu denen Steinwürfe und das Verschießen von Feuerwerkskörpern gehörten. Obwohl die Volksfront zur Befreiung Palästinas (PFLP) den 15-jährigen auf einem offiziellen Poster als „ihren Kameraden“ bezeichnete, ließen zahlreiche palästinensische NGOs die Tatsache aus, dass Hamayel mit der PFLP in Verbindung steht und eine bezeichnete den Protest sogar als „friedlich“, so NGO Monitor.

„Diese zynische Kampagne der NGO und der UNO um die IDF zu dämonisieren hat die Ausnutzung palästinensischer Teenager für Terroranschläge beschönigt und die Opfer ebenfalls ausgelöscht“, sagte Gerald Steinberg, Gründer und Präsident von NGO Monitor gegenüber der Jerusalem Post. „Der Prozess der systematischen Dokumentation der Einzelheiten dieser abscheulichen Missbräuche hebt die Hetze, Rekrutierung und Ausbildung palästinensischer Kinder für Terror und das fortgesetzte Schweigen der selbsterklärten Menschenrechts-Gemeinschaft hervor.

Der UNO und Regierungsvertretern, die diese palästinensischen NGOs und die Schwarze Liste unterstützen, werden mit Informationen versorgt, die diese NGOs nicht über die jugendlichen Kombattanten liefern, was es ihnen schwieriger macht ihre Unterstützung in Zukunft zu rechtfertigen“, sagte Steinberg. „Unser Ziel ist es das Rahmenwerk der Children and Armed Conflict (CAAC – Kinder und bewaffnete Konflikte) auszunutzen und die moralische Grundlage wiederherzustellen.“

Westliche Reporter und Medienorgane wählen oft die fingierten Berichte aus, die von den palästinensischen NGOs als reale Beschreibung des Vorfalls eingereicht werden. Arabische und muslimische Länder nutzen die von diesen terrorverbundenen NGOs betriebene Kampagne, um Israel in der UNO und anderen internationalen Foren zu verleumden.

Viele der NGOs, die wiederholt in dieser Datenbank auftauchen – nämlich Defense for Children International – Palestine (DCI-P),Palestinian Center for Human Rights (PCHR),Al-Haq – haben bekannte Verbindungen zur Volksfront zur Befreiung Palästinas (PFLP), einer von den USA und der EU als Terrororganisation eingestuften Gruppe.

Die Mainstream-Medien und westliche Regierungen haben die Verwendung palästinensischer Kinder durch Terrorgruppen als Kanonenfutter weitgehend ignoriert. Die leichtgläubigen westlichen Medien behandeln ihre Berichte weiterhin als glaubwürdig und die westlichen Regierungen setzen ihre Finanzierung weiter fort. Die Europäische Union und europäische Staaten, besonders Deutschland, gehören zu den TopGeldgebern dieser terrorverbundenen NGOs, wie die Recherche von NGO Monitor zeigt.

„Die massenhafte Ausnutzung palästinensischer Kindersoldaten durch die Hamas“ (April 2019)

Europäer spielen weiter ein doppeltes Spiel gegen Israel

Die Beziehung zwischen europäischen Regierungen und palästinensischen NGOs, die Israel delegitimieren oder Verbindungen zur PFLP haben, ist so stark und so co-abhängig, dass sie einfach nicht aufhören können sie zu finanzieren.

Liora Henig-Cohen, Israel National News, 21. Juli 2022

Die Europäer spielen immer noch ein doppeltes Spiel gegen Israel. Neun europäische Regierungen gaben letzten Woche eine gemeinsame Erklärung zu sechs palästinensischen NGOs aus, die Israel 2021 als Terrororganisationen einstufte. In ihrer Erklärung sagten die Regierungen, sie hätten „keine stichhaltigen Beweise“ zur Unterstützung der Vorwürfe Israels zu sehen bekomme und werden daher mit diesen Gruppen „weiter kooperieren und sie unterstützten“.

Laut Israel sind diese Organisationen ein Netzwerk, das unter dem Deckmantel von Menschenrechtsgruppen agieren, aber in Wirklichkeit ein Arm der Volksfront zur Befreiung Palästinas sind. Ranghohe Vertreter dieser NGOs waren in die Ermordung von Rina Schnerb verwickelt und sammelten Gelder für die Terrororganisation. Die Außenministerien von Belgien, Dänemark, Frankreich, Deutschland, Irland, Italien, den Niederlanden, Spanien und Schweden machten deutlich, dass es aus ihrer Sicht nichts gab, was sie davon abhalten sollte diese NGOs zu finanzieren.

Ohne auf die Frage einzugehen, was die „unwiderlegbaren Beweise“ darstellen würde, die sie suchen, sollten die europäischen Regierungen lange vor Israels Einstufung 2021 aufgehört haben diese NGOs zu finanzieren. Es gab bereits beträchtliche Beweise, dass diese Organisationen und ihre Beschäftigten Verbindungen zur PFLP haben und alleine das hätte jeder vernünftigen Regierung Grund genug liefern sollen innezuhalten und zu prüfen, wie ihr Geld verwendet wird. Zum Beispiel nahmen die Direktoren dieser NGOs an PFLP-Konferenzen teil; ihre Direktoren beschäftigten Mitglieder der Terrororganisation – von denen einige bereits Gefängnisstrafen in Israel abgesessen hatten – und mehr.

Nach Rina Schnerbs Ermordung veröffentlichte die niederländische Regierung sogar einen unabhängigen Bericht, der die Verbindungen zwischen einer der von ihr finanzierten Organisationen und der PFLP aufzeigte. Derweil stehen diese NGOs zusätzlich zu ihren Verbindungen zum Terrorismus an vorderster Front einer Kampagne zur Delegitimierung Israels. Sie führen Boykott- und Finanzabzugs-Kampagnen an, propagieren die Apartheid-Lüge, schießen im Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag gegen Israel, beschuldigen die IDF Kriegsverbrechen zu begehen und stellen die Armee als Killer und als palästinensische Kinder quälend dar.

Drei dieser NGOs legten vor kurzem der UNO-Kommission, die die Operation Wächter der Mauern untersucht, ein Dokument vor. Laut der Arbeitsdefinition für Antisemitismus der Internationalen Holocaust-Gedenkallianz ist das Dokument antisemitisch, weil es Zionismus mit Rassismus und sogar Nazitum gleichsetzt, behauptet, die zionistische Bewegung und ihre Institutionen verhängen ein „Regime der kolonialen Besiedlung und Apartheid gegen das palästinensische Volk“, sagt, Israel müsse seine Gesetze zu Rückkehr, Staatsbürgerschaft und Nationalität widerrufen und praktisch zu dem Schluss kommt, dass Israel kein Existenzrecht hat.

Die Europäische Union und westliche Länder sind in den letzten 20 Jahren der Haupt-Rettungsanker vieler palästinensischer NGOs gewesen. Jedes Jahr werden rund 35 Millionen Euro an eine kleine und äußerst ausdauernde Gruppe ausgewählter NGOs überwiesen, darunter die, die zu Terrororganisationen erklärt wurden. Die mittelalterlichen Ritualmordlügen gegen Juden sind durch die Berichte und Kampagnen dieser NGOs ersetzt worden.

Die Regierungen Europas spielen ein doppeltes Spiel. Einerseits rufen ihre Führer zur Kooperation mit Israel auf; andererseits setzen sie die Finanzierung von Organisationen fort, die Hass und die Delegitimierung der Existenz Israel verbreiten, hauptsächlich als Mittel Druck auszuüben und seine Politik zu beeinflussen. Es scheint so, dass die Behauptung Israel versäume es „stichhaltige Beweise“ zu liefern nur eine Ausrede dafür ist, dass die Europäer ihre Subunternehmer in der Region weiter belohnen. Immerhin ist die Verbindung zwischen den europäischen Regierungen und diesen NGOs eine stark und co-abhängige – und zwar so sehr, dass sie einfach nicht aufhören können diejenigen zu finanzieren, die Delegitimierung propagieren oder Verbindungen zu Terrorismus haben.

Die Antisemiten und die sie verteidigen

David Collier, Beyond the Great Divide, 14. Juli 2022

Die Obsession der Antisemiten

Die meisten Menschen begreifen Antisemitismus überhaupt nicht. Die Frage „Was hat er denn Antisemitisches gesagt?“ ist eine, der man fast sofort begegnet, wenn man Antisemiten kritisch hinterfragt. Aber bei Antisemitismus geht es nicht nur um Einzeltaten – judenfeindlicher Hass ist eine Einstellung. Der Antisemit besitzt eine grob verzerrte Sichtweise darauf, wie die Dinge funktionieren.

Für einen Antisemiten wäre die Welt weit besser, würden die Juden nur nicht

  • die Brunnen vergiften
  • Seuchen verbreiten
  • das Blut von Kindern trinken
  • Land rauben
  • Menschen erpressen
  • Gott töten
  • die Politiker kontrollieren
  • üble Dinge planen
  • vorsätzlich auf Journalisten schießen
  • oder Völkermord begehen

Den Juden zu bekämpfen – welche Form auch immer der Jude annehmen mag – wird fast immer zu einer Menschenrechtsfrage.

Was uns zur Obsession mit Israel bringt. Ich weiß, dass manche Leute, wenn sie das lesen, mit den Augen rollen werden – aber gerade das ist mein Punkt. Obsession mit Israel ist so normalisiert geworden, dass viele Leute sie nicht mehr als das sehen, was sie ist. Die UNO, NGOs, linke Medien, einige Kirchengruppen, Studentengruppen, sogar der IStGH – sie alle verdrehen die Realität und dämonisieren Israel. Und es eskaliert. Je mehr Menschen das im Lauf der Zeit glauben, desto wilder können die Anschuldigungen werden. Heute werden Worte wie „Völkermord“, „ethnische Säuberung“ und „Apartheid“ alle regelmäßig mit Israel in Verbindung gebracht. Lügen, die auf anderen Lügen aufgebaut werden.

Obsessive Einbildungen

Die antisemitische Obsession ist so normalisiert worden, dass diejenigen, die sie verstärken, nicht einmal mehr versuchen den Anschein von Unparteilichkeit aufrechtzuerhalten. Der Bericht von Amnesty? Eine der Schlüsselpersonen hinter ihrem „Bericht“ ist ein palästinensischer Aktivist, der einen Fetisch hatte palästinensische Terroristen als sein Facebook-Profilbild zu verwenden. Viele der Schlüssel-Mitarbeiter von Amnesty sind besessen von und lügen über Israel. Vor Ort beschäftigt Amnesty Leute mit einer Geschichte an israelfeindlichem Aktivismus und schickt sie als „unvoreingenommene Menschenrechtsarbeiter“ los, um zu berichten, was geschieht. Ihre verdrehten Berichte bieten dann die Motivation für die Erstellung weit größerer Amnesty-Kampagnen gegen Israel.

Es sollte in der Welt kein Forum geben, in dem das ernst genommen wird. Dennoch gibt es kaum ein Medium, das die Befunde des Amnesty-Berichts nicht in ausführlichen Artikeln propagierte. Wir leben in einer Welt, in der der UNO-Menschenrechtsrat hauptsächlich aus despotischen Menschenrechtsverletzern besteht – und wie viele NGOs, die Israel ständig attackieren, wird viel davon von westlichen Demokratien finanziert und genehmigen.

Die pro-palästinensische Bewegung kann ihr Glück wohl kaum fassen. Sie können während eines Monats schwerer Regenfälle ein Bild produzieren, ein Narrativ dafür setzen, das nahe legt Israel habe das Wasser vergiftet und das Bild geht viral. Eingebildete Staudämme können überfluten, ein paar Zelte können Städte werden, 17-jährige Terroristen mit Schusswaffen werden zu „unschuldigen Kindern“ und randalierende Protestler werden „Gottesdienstbesucher in einer Moschee“.

Das mag alles Unsinn sein, aber es ist töricht das abzutun. Die Lügen werden heute in vielen Kreisen als Weisheit ausgemacht – und der Hass, den diese Lügen erzeugen, ist sehr real.

Pseudo-Wissenschaft des Hasses

Nichts davon ist neu. Die meisten der großen antisemitischen Angriffe auf Juden – diejenigen, die zu den größten Runden der Gewalt führten – wurden von den Wissenschaften ihrer Zeit unterstützt. Sie sollten keinen Zweifel haben, dass, als die Beulenpest Europa verwüstete, die Geschichten von den die Brunnen vergiftenden Juden hinreichend „bewiesen“ worden waren.

Als die Wissenschaftler sich von den Kirchen weg an die Universitäten begaben, wurden die Dinge keineswegs besser. Kommunistische Akademiker bewiesen, dass Juden hinter dem Kapitalismus steckten und kapitalistische Akademiker bewiesen, dass Juden hinter dem Kommunismus steckten. Jeder „bewies“ alles – bevor mörderische Gewalt gegen eine unschuldige jüdische Bevölkerung freigesetzt wurde.

1941 schickte Hitler, während akademisch unterstützte Rassentheorien dabei waren den Holocaust gegen das europäische Judentum zu entfesseln, seine Einsatzgruppen los, um die Auslöschung der Juden anzuführen. Viele der Kommandeure hatten Doktortitel, weil Reinhard Heidrich für diese Aufgabe ausdrücklich hoch gebildete Männer haben wollte.

Was wir heute Antizionismus nennen, ist lediglich ein Aufguss der antisemitischen „wissenschaftlichen Theorie“, die in den kommunistischen und KGB-Thinktanks der Sowjetunion aufgestellt wurden.

Und so geht es weiter. Die vor kurzem in die Welt gesetzte Idee, Anne Frank sei „weiß privilegiert“ gewesen, wurzelt in der pseudowissenschaftlichen Kritischen Rassentheorie. Innerhalb der Postkolonial-Studien verwandelt „Wissenschaft“ die Juden in weiße europäische Siedler. Und das gerade mal zwei Generationen nachdem die Juden in Europa beinahe ausgelöscht wurden, weil „Wissenschaft“ bewiesen hatte, dass Juden nicht „weiß“ sind. Das antisemitische Chasaren-Märchen – das den Antisemitismus der Nazis und der Sowjets unterstützte – wird aktuell von Publikationen in westlichen Universitäten propagiert.

Als Produkt all dieser „Wissenschaft“ gibt es jedes Jahr jede Menge veröffentlichter Bücher, die „beweisen“, dass Israel eine Art ruchloser Terrorstaat ist.

Hass ist in der Lage sich so zu verkleiden, dass er aussieht, wie er aussehen will. Er kann rechtliche Argumente produzieren, die nahelegen, wenn Juden jüdische Feiertage feiern, das eine rassistische Tat ist. NGOs können ausführliche Berichte schreiben, um zu „beweisen“, dass Israel ein Apartheidstaat ist. 9/11-Verschwörungstheoretiker können „faktisch beweisen“, dass Zionisten hinter dem Angriff auf die Türme steckten. Es gibt tausende Videos, die „beweisen“, dass jüdische Bankiersfamilien hinter beiden Weltkriegen steckten. Und CNN kann „beweisen“, dass Israel vorsätzlich eine Journalistin erschoss, ohne Zugang zu dem Soldaten, der Kugel oder vielen der nötigen Fakten zu haben.

Die modernen Verleumdungen

Global gesehen ist Israel in einen winzigen Konflikt verwickelt. Ein Krieg, der 1949 geendet hätte und lange vergessen wäre – wäre da nicht die entsetzliche Dämonisierungskampagne, die sich gegen den jüdischen Staat richtete. Natürlich gibt es keinen Frieden! Warum um alles in der Welt sollten die lokalen Araber *JEMALS* Kompromisse eingehen und einen Friedensdeal akzeptieren? Jede über ihre Feinde erstellte Verleumdung wird im Ganzen geschluckt. Die Welt konstruierte sogar eine besondere „Flüchtlings“-Kategorie nur für die Palästinenser und schuf eine einzigartige Organisation (UNRWA), die sich um sie kümmert. Die im Gegenzug Terroristen-Anhänger und Antisemiten beschäftigte, um palästinensische Kinder schreckliche Lügen über Juden zu lehren.

Und jüdische Menschen haben sich daran gewöhnt – dieser Antisemitismus ist so normal geworden, dass ihr Ausgangspunkt in Diskussionen oft defensiv und rechtfertigend ist. Manche haben sogar die invertierte Realität so sehr übernommen, dass sie praktisch die Seiten gewechselt haben.

Das Ausmaß der Lügen ist einfach atemberaubend. Seit Anfang 2017 sind im Konflikt mit Israel ungefähr 270 Palästinenser in Jerusalem und den PA-Gebieten (ohne den Gazastreifen) getötet worden.

Behält man im Kopf, dass der Gazastreifen völlig ruhig ist, außer die Hamas beginnt Angriffe, dann ist diese Statistik die wichtige. Zum Beispiel war 2020 ein Jahr relativer Ruhe an der Gaza-Grenze, nur ein Palästinenser wurde getötet. Dieser Palästinenser war Mohammed ‘Ali Hassan a-Na’em – ein Akteur des Islamischen Jihad, der von der IDF getötet wurde, als er versuchte Sprengsätze zu legen. Wenn die Hamas keine Feindseligkeiten aus dem Gazastreifen startet – gibt es auf beiden Seiten keine Opfer.

Denken Sie auch daran: Diese Zahl von 270 Toten enthält mehr als 100 Terroristen, die direkt bei Versuchen Israelis und andere zu ermorden getötet wurden und weitere mehr als 100, die an Konfrontationen mit der israelischen Armee beteiligt waren.

In einem friedlichen Land wie Schottland gibt es ungefähr 60 Morde im Jahr. Das bedeutet, dass wir eine statistische Tatsache feststellen können. Wenn Sie Palästinenser in Judäa und Samaria sind – und nicht versuchen Israelis zu schaden – dann ist deine Chance getötet zu werden weit geringer als die einer Person, die die Straßen Schottlands entlang geht.

Wird das ernsthaft von manchen Leuten Völkermord genannt? Ist Israel wirklich ein barbarischer Staat, gegen den der IStGH ermitteln muss?

Die Realität ist so weit von den „Fakten“ entfernt, die sich auf den Straßen des Westens verbreiten, dass viele sich in diesen obsessiv antisemitischen Wahnvorstellungen verloren haben.

Vor 1920 wurde das Wort „palästinensisch“ im Parlament nie verwendet (einfach deshalb, weil es „palästinensisch“ nicht gab). Eine Suche nach parlamentarischen Erwähnungen zeigt eindeutig, wie sich ein winziger Konflikt in eine Besessenheit verwandelt hat – selbst in den Hallen der Macht:

Die Besessenen

Wann immer Sie einen Blick ins pro-palästinensische Lager werfen, werden Sie antisemitisch Besessene finden, die die Anklage führen. Nehmen wir Pete Gregson, der wegen Antisemitismus aus der Gewerkschaft GMB geworfen wurde (unter anderem sagte er, Israel übertreibe den Holocaust). Es gibt zu Gregsons Antisemitismus keine Zweifel. Dieses Bild – das behauptet Zionisten gehörten nach „Kasachstan“ – stammt von seiner Internetseite, die den schamlosen Titel „Kampagne gegen erfundenen Antisemitismus“ trägt:

Gregson ist aus Aberdeen. Er versuchte vor kurzem – was fehlschlug – eine Städtepartnerschaft von Edinburgh und Gaza zu erreichen und er plant jetzt einen Rabbi der Naturei Karta (eines extremen jüdischen Kults) aus den USA auf eine Tour zu holen. Was lässt einen Typen aus Aberdeen von einem Konflikt auf niedrigem Niveau in tausenden Kilometern Entfernung so besessen sein? Völkermord? Tägliches Töten von Kindern? Das ist alles Blödsinn. Es gibt in Schottland sicher kein größeres Problem, die gelöst werden müssen, aber Gregsons Kopf ist voller antisemitischer Lügen und Verschwörungstheorien.

Es ist bei weitem nicht allein. Der Westen ist voller solcher Leute. Chris Williamson war Parlamentsabgeordneter für Derby. Heute ist er ein antisemitischer Verschwörungstheoretiker, der im iranischen Staatsfernsehen Hass verbreitet. Jackie Walker, ehemalige Vizevorsitzende von Momentum, Professor David Miller, früher an der Bristol University, haben sich alle infiziert. Was auch immer ihre Vorstellung von „Zionismus“ angestellt hat, sie brachte sie an einen wirklich dunklen Ort. Es gibt tausende Antisemiten, die den größten Teil der Energie hinter israelfeindlichem Aktivismus auf der Straße liefern. Einer der Palästina-Schlüsselaktivisten ist ein Holocaust-Leugner. Die Palästina-Solidaritätskampagnen von England, Schottland und Irland werden allesamt von kaum mehr als dem antisemitischen Antrieb ihrer Mitglieder über Wasser gehalten.

Die Lügen über Israel heute bauen auf den Lügen über Israel gestern auf. Das schafft eine unausweichliche Eskalation. BDS Boston zeichnete gerade eine Landkarte jüdischer und zionistischer Institutionen, Universitäten und Einzelpersonen, die ins Visier genommen werden sollen. Eine Landkarte, die auch in den 1930-er Jahren nicht deplatziert wirken würde.

Die Antisemiten und ihre Verteidiger

Während es keinen Zweifel gibt, dass ein großer Teil des Aktivismus gegen Israel von Antisemiten angetrieben wird: Diese Leute ernähren sich von den Lügen, die im gesamten Mainstream verbreitet werden. Hauptsächlich von den Journalisten gepuscht, die die Maske der Unparteilichkeit längst abgelegt haben. Dazu gehören die von Sky News, der BBC, des Guardian, von CNN und der New York Times – alle diese Sender verlassen sich auf palästinensische Unterstützung und produzieren zumeist Beiträge, die Desinformationskampagnen stärken.

So wie sie es immer gemacht haben, schaffen Lügen über Juden die Atmosphäre, die den Antisemitismus blühen lässt.

Und die Juden sind jetzt nicht nur das Ziel antisemitischer Angriffe – sie werden sogar dafür angegriffen, dass sie sich beklagen angegriffen zu werden.

Erst vor kurzem sagte Amnestys Generalsekretärin Agnese Callamard, Kritiker ihres Berichts „Israel Aparteid“ würden „Antisemitismus als Waffe benutzen“. Callamard leitet eine Organisation, die Verleumdungen über Israel verbreitet – angetrieben von den islamistischen Extremisten und Antisemiten in ihrem eigenen Lager – und greift dann jüdische Menschen an, die sich gegen die rassistischen Lügen ihrer Organisation auflehnen.

Dass Juden „Antisemitismus als Waffe benutzen“ ist die jüngste der judenfeindlichen Verleumdungen. Weltweit gibt es Veranstaltungen zum Thema und Akademiker liefern die notwendige „Wissenschaft“, um zu „beweisen“, dass die Anschuldigungen richtig sind. Es werden Internetseiten über „gefälschten Antisemitismus“ erstellt und die, die wegen ihres judenfeindlichen Hasses angeprangert werden, erhalten Applaus, wenn sie behaupten, sie seien Opfer einer „zionistischen Hexenjagd“.

Die Medien helfen fröhlich dabei, indem sie endlos Artikel darüber veröffentlichen, dass der Antizionismus kein Antisemitismus ist – oder mit dem Propagieren der Ansicht, damit solle nur „legitime Kritik an Israel“ zum Schweigen gebracht werden (BBC, Guardian, NYT, CNN, Irish Times, Independent, Washington Post).

Antisemiten und ihre Verteidiger. Eine Partnerschaft, die mehr als 1.000 Jahre angedauert hat. Plus ça change, plus c’est la même chose.