Mohammed Dahlan

Die Nominierung von Mohammed Dahlan als „Innenminister“ im Kabinett Mahmud Abbas hatte zu einem langen Machtkampf zwischen Yassir Arafat und Mahmud Abbas geführt. Scheinbar haben beide etwas nachgegeben und Mohammed Dahlan ist jetzt (2003) als „Sicherheitsminister“ nominiert.

Das ist dann also der Posten, den Dahlan schon innerhalb des Gazastreifens unter Arafat bekleidete. Der Posten, den er dazu nutzte, illegale Waffen herzustellen, einzukaufen, zu lagern, für terroristische Aktivitäten auszuhändigen sowie Terroranschläge zu planen und zu koordinieren. Über ihn berichtet honestreporting.com am 24.04.2003:

Nachdem er 1987 der Fatah bei trat, führte Dahlen später die Sicherheitskräfte der PA im Gazastreifen; 1996 verhaftete er eine Reihe hochrangiger Hamas-Führer in der Folge einer Welle von Hamas-Terroranschlägen. Dieser gefeierte Verhaftungsbefehl zusammen mit einigen Tauben-Sätzen bescherte Dahlen die Einordnung ins Lager der „moderaten“ Palästinenser durch die westlichen Medien. Der Miami Herald z.B. nennt Dahlan ein „viel versprechendes Mitglied der neuen Generation palästinensischer Führer, ein Mann, der von vielen israelischen und US-Vertretern respektiert – sogar gemocht – wird.“ (http://www.miami.com/mld/miamiherald/news/world/3317880.htm – Link ist nicht mehr aktiv)

Viel versprechend ja, aber nicht unbedingt, was die Eindämmung des Terrors anging. Beispiele:

– In der arabischen Presse drückte Dahlan sein persönliches Bedauern über das Vorgehen gegen die Hamas-Führer aus und sagte: „Wir irrten uns mit unserer harten und diskriminierenden Haltung gegenüber der Hamas… die Anwesenheit der Hamas in den Palästinensergebieten ist sehr wichtig für den Aufbau eines palästinensischen Heimatlandes.“

– Im letzten Juni kritisierte der frühere Jerusalemer Bürgermeister Ehud Olmert Dahlan im Wall Street Journal scharf weil der Mohammed Deif persönlich Schutz bot, „einem führenden Hamas-Planer mit dem Blut ungezählter Israelis an seinen Händen.“ Olmert merkte weiter an, dass Dahlan ein Hauptverdächtiger für einen Terroranschlag auf einen israelischen Schulbus in Kfar Darom im November 2000 ist.

Kommentar: Ist es nicht toll, wie Arafats Terror-Riege in unseren Medien auf einmal zu Friedensengeln und Hoffnungsträgern mutiert wird?


Dahlan von der PA: Arafat täuschte die Welt

Itamar Marcus und Barbara Crook, Palestinian Media Watch Bulletin, 26. Juli 2009

Dahlan: „Arafat verurteilte tagsüber [Terror-]Operationen, während er nachts die ehrenhaften Dinge tat.“

Dahlan: „Widerstand [Terror] ist unser Recht, ein juristisches Recht“ der Palästinenser „am richtigen Ort und zur richtigen Zeit.“

Der PA- und Fatah-Parlamentarier Mohammed Dahlan hat öffentlich erklärt, dass Yassir Arafat die Welt täuschte, als er palästinensischen Terror verurteilte. Dahlan machte diese Äußerungen nachdem der das „Recht“ der palästinensischen Autonomiebehörde verteidigte Terror zu nutzen; er zitierte Arafats Verhalten als Beispiel:

„Arafat verurteilte tagsüber [Terror-]Operationen, während er nachts die ehrenhaften Dinge tat.“

Dahlan sagte dies im Zusammenhang mit der Verteidigung des palästinensischen Einsatzes von Terror, den er ein „juristisches Recht“ nannte. Er trat dafür ein, dass dieses „juristische Recht“ sorgfältig angewand werde, „am rechten Ort und zur rechten Zeit“ und nur durch die „Führung“ der PA.

Interessant ist festzustellen, dass die Kräfte, die für den Kampf gegen Israel zur Verfügung stheen werden, wenn und wann die PA-Führung entscheidet, dass die Zeit reif ist, die Soldaten sein werden, die von US-Generalleutnant Dayton ausgebildet wurden.

Die Strategie einen diplomatischen Prozess zu führen, während man weiter Gewalt befürwortet oder plant sie zukünftig zu nutzen, ist ein von PA-Führern allgemein zum Ausdruck gebrachtes Thema. Abbas selbst sagte der jordanischen Zeitung Al-Dustur letztes Jahr, die PA sei nicht an Terror-Operationen beteiligt, weil sie „nicht in der Lage dazu“ sei, fügte aber hinzu, dass „in zukünftigen Stufen die Dinge anders liegen könnten“.

„Zur Zeit sind wir gegen den bewaffneten Konflikt, weil wir ihn nicht führen können. In zukünftigen Stufen könnten die Dinge anders liegen. Ich hatte die Ehre derjenige zu sein, der 1965 die erste Kugel zu schießen [der Fatah-Terror gegen Israel begann 1965] und vielen in der Region und weltweit den Widerstand gelehrt zu haben, ihn zu definieren und wann er Nutzen bringt und nicht… Wir hatten die Ehre den Widerstand zu führen. Wir lehrten jedermann, was Widerstand ist, einschließlich der Hisbollah, die in unseren Lagern [d.h. den PLO-Lagern der 1960-er Jahre] trainierte.
[Al-Dustur, Jordanien, 28. Februar 2008]

Weder Arafat noch der PA-Vorsitzende Mahmud Abbas hat je Terror verurteilt, weil er falsch ist, sondern nur, weil er ineffektiv ist oder palästinensischen Interessen schadet.

Hier ist das Interview mit Dahlan zu sehen.

Es folgt das Transkript des Interviews mit Dahlan:

Mohammed Dahlan, hochrangiger Fatah-Abgeordneter: „Israel, da müssen wir eine logische zeitliche Begrenzung von zwei Jahren setzen, finde ich. Der politische Plan garantiert die Fortsetzung unseres nationalen Kampfes in all seinen Formen, auf eine Weise, die unserer nationalen Ziele innerhalb dieses Zeitraums erfüllen wird.“

PA-TV-Moderator: „Wenn das so ist, gehen [gewalttätiger] Widerstand und der Kampf weiter.“

Mohammed Dahlan: Das ist unser Recht, unser juristisches Recht. Die internationale Gemeinschaft bestätigt uns das. Aber es ist die Verantwortung der Führung, es, wenn sie das will, am rechten Ort und zur rechten Zeit zu nutzen. Wir können es nicht in den Händen der Jugend belassen, die sich selbst ein Urteil bilden. Das ist der Unterschied zwischen dem Gebrauch dieses Rechts durch die PA und allen anderen, die es nutzen. Ich habe Jahre lang mit dem Vorsitzenden Yassir Arafat gelebt. Arafat verurteilte tagsüber [Terror-] Organisationen, während er nachts die ehrenhaften Dinge tat. Ich möchte nichts weiter dazu sagen.“

[PA-TV (Fatah), 22. Juli 2009]

Kein Deal, Donald

Vic Rosenthal, Abu Yehuda, 23. März 2017

Donald Trump mag Deals. Er mag die Vorstellung einen Deal zwischen Israel und den Palästinensern auszuhandeln und glaubt, dass er das schaffen kann. Kann er nicht und hier die Gründe dafür:

Das unüberwindbare Hindernis für einen Deal besteht darin, dass der Kern der Palästinenserbewegung die Ablehnung eines Staates ist, der dem jüdischen Volk gehört (sie stimmen nicht einmal zu, dass wir ein Volk sind), egal auf welchem Teil des Landes zwischen dem Fluss und dem Meer. Die Fragen der Grenzen, Jerusalems, palästinensischer Einheit und der Siedlungen – egal wie schwierig – stehen alle hinter diesem Hauptproblem zurück.

Das ist der Grund, weshalb zum palästinensischen Verständnis einer „Zweistaatenlösung“ das Recht der Nachkommen arabischer Flüchtlinge auf Rückkehr nach Israel gehört und warum es keine Anerkennung Israels als jüdischem Staat oder einen Verzicht auf ihren Anspruch auf das ganze Land beinhaltet. Das ist die Untergrenze der Palästinenser.

Israel ist bereit viele Kompromisse einzugehen (einschließlich einiger, die für unsere Sicherheit extrem dumm und gefährlich sind), aber wir sind nicht bereit unserem Verschwinden zuzustimmen. Das ist die Untergrenze der Israelis.

Keine Seite kann das unterschreiten.

Mahmud Abbas begreift das sehr gut. Das ist der Grund, dass er korrekterweise direkte Verhandlungen mit Israel als Zeitverschwendung betrachtet. Das ist der Grund, dass Premierminister Netanyahu mit diesem Begriff etwas anderes meint. Das ist der Grund, dass er lieber die Europäer und die UNO dazu bringt Israel zu zwingen ihm zu geben, was er haben will. Er weiß, dass viele dieser Elemente tief innen drin (oder auch nicht so tief in sich drin) glauben, es sollte keinen jüdischen Staat geben und glücklich wären ihn verschwinden zu sehen.

Es gibt keine  Hoffnung die Untergrenze von Abbas und der PLO zu verändern. Aber könnte wir nicht an den ganz gewöhnlichen Palästinenser appellieren, den Mann oder (ganz vereinzelt die Frau) auf der Straße? Wollen Sie nicht wie wir alle Erfolg haben, ihre Kinder in Frieden aufziehen, wirtschaftlich und physisch sicher sein?

Nein. Oder sie wollen das, aber anderes ist wichtiger.

Khaled Abu Toameh, ein arabischer Bürger Israels, schreibt oft über die Unterdrückung der palästinensisch-arabischen Journalisten durch die PLO und die Hamas. Er hat über die Korruption und Brutalität der palästinensischen Autonomie und die Einstellungen der palästinensischen „Straße“ geschrieben. Anders als „propalästinensische“ jüdische Autoren wie Gideon Levy versteht er die Sprache und Kultur der palästinensischen Araber und hat Kontakte, die Informationen statt Propaganda zu bieten haben.

Wenn er uns also sagt, dass die PA-Araber den bewaffneten Kampf gegen Israel befürworten, Mahmud Abbas als Kollaborateur Israels und der USA verachten und die Idee einer Friedensvereinbarung ablehnen, sollten wir dem Beachtung schenken. Letzte Woche berichtete er von einer Demonstration gegen Abbas in Ramallah:

Am Vorabend des Besuchs des US-Gesandten Jason Greenblatt in Ramallah letzte Woche demonstrierten hunderte Palästinenser in der Stadt; sie forderten PA-Präsident Abbas zum Rücktritt auf. Die Protestierenden verurteilten zudem die fortgesetzte Sicherheitskooperation zwischen der PA und Israel.

„Höre, hör uns zu, Abbas; sammle deine Hunde ein und lass uns ich Ruhe“, skandierten die palästinensischen Demonstranten während dem, was als die größte Anti-Abbas-Demonstration der letzten Jahre in Ramallah beschrieb worden ist. Sie forderten zudem die Aufhebung der Oslo-Vereinbarungen mit Israel und denunzierten Abbas als „Feigling“ und Agenten der Amerikaner.

Dennoch war das alles andere als ein einfacher Protest gegen Abbas und seine Sicherheitskräfte. Es war auch ein Sammelruf, um mit mehr Elan dem bewaffneten Kampf gegen Israel nachzugehen.

„Nein zu Frieden und Nein zu all dem Unsinn, wir wollen Kugeln und Raketen“, skandierten  einige der Demonstranten. Diese Rufe zugunsten eines bewaffneten Kampfes gegen Israel kamen bemerkenswerterweise aus den Straßen Ramallahs und nicht aus dem von der Hamas beherrschten Gazastreifen.

Die Proteste spiegeln auch die Ablehnung des sogenannten Friedensprozesses mit Israel durch die Palästinenser. Zusätzlich zu den Rücktrittsaufrufen an Abbas forderten die Protestierenden auch, dass die PA-Führung alle Vereinbarungen mit Israel annulliert, vor allen Dingen die Oslo-Vereinbarungen.

Mit anderen Worten, die Palästinenser arbeiten extrem hart daran ihre Botschaft zu vermitteln: Israel ist unser Feind, nicht unser Friedenspartner.

Das ist ist Arafats Intifada Anfang der 2000-er klar gewesen. Umfragen zeigen regelmäßig, dass eine Mehrheit der palästinensischen Araber glaubt „eine bewaffnete Intifada … würde helfen die nationalen Rechte auf Arten zu erreichen, die Verhandlungen nicht schaffen.“

Es ist interessant festzustellen, dass Umfragen zeigen, dass eine Mehrheit der Palästinenser auch sagt, sie zögen eine „Zweistaatenlösung“ vor. Der Grund dafür ist, dass sie sie so definieren wie Abbas: mit einem Rückkehrrecht, keiner Anerkennung, keinem Ende der Forderungen. Das ist der Grund, dass auch sie Verhandlungen als vergeblich betrachten. Wenn sie gefragt werden, sagt eine Mehrheit auch, dass der Zweistaaten-Zustand nur ein vorläufiger Schritt auf dem Weg zur „Einigung ‚Palästinas‘“ ist.

Doch trotz der Tatsache, dass sowohl die Führung als auch die Bevölkerung keinen Deal wollen, glaubt die Trump-Administration immer noch, dass einer möglich ist und diese Woche haben wir davon im Zusammenhang mit einer „regionalen Lösung“ unter Einbezug der Arabischen Liga gehört. Die Theorie scheint zu lauten, dass die PLO Zugeständnisse wir die Anerkennung eines jüdischen Staats oder ihre Forderung nach einem Rückkehrrecht aufzugeben machen wird, wenn die arabischen Staaten ihnen sagen, dass sie das tun sollten. Abu Toameh glaubt, dass dieser Ansatz vermutlich weniger Aussicht auf Erfolg haben wird als direkte Gespräche zwischen Israel und den Palästinensern.

Zu allererst trauen die Palästinenser den arabischen Regimen nicht, die es immer vorgezogen haben darüber zu reden, wie schlimm Israel die Palästinenser behandelt, statt selbst etwas zu tun. Der Libanon, Jordanien und Syrien haben alle Palästinenser unterdrückt und sogar getötet. Palästinenser sind heute in diesen Ländern Einwohner zweiter Klasse (in Syrien sind die meisten tot oder zu Flüchtlingen geworden). Sie bieten der PA auch wenig bis keine finanzielle Hilfe. Was die PLO will, erklärt Abu Toameh, ist, dass die Europäer und die USA Israel zwingen klein beizugeben und ihre Forderungen zu erfüllen. Aber das wird nicht passieren, egal ob die Arabische Liga in die Verhandlungen involviert wird oder nicht.

Zweitens sehen die meisten arabischen Länder in einem Deal nichts Gutes für sich selbst. Jordanien hat Angst, dass es damit enden könnte, dass das Haschemiten-Regime durch ein palästinensisches ersetzt wird; der Libanon sorgt sich darüber, dass er möglicherweise gezwungen wird den palästinensischen Flüchtlingen, die es aktuell wie Dreck behandelt, die Staatsbürgerschaft gewähren muss; und Ägypten hat Angst, es könnte aufgefordert werden einen Teil des Sinai den Gaza-Palästinensern zu geben. Das syrische Regime versinkt derzeit im Chaos, hasst die Palästinenser und die Juden fast gleichermaßen und es ist unwahrscheinlich, dass es ein konstruktiver Partner sein wird.

Schließlich hält Abu Toameh fest:

Israel als jüdischer Staat ist für palästinensische Bestrebungen ein Gräuel. Kein arabischer Führer der Welt kann die Palästinenser überzeugen das “Rückkehrrecht” der palästinensischen Flüchtlinge aufzugeben oder eine Lösung zu akzeptieren, die es Israel erlauben wird die Kontrolle über bestimmte Teile der Westbank und Ostjerusalems zu behalten. Jeder arabische oder palästinensische Führer, der solchen Kompromiss propagiert, riskiert sein Leben. Und die palästinensische Geschichte  wird ihn als „Verräter“ verzeichnen, der sich an die Juden verkaufte und vor amerikanischem und israelischem Druck kapitulierte.

Abbas ist in Sachen Ablehnung von Verhandlungen geradeheraus gewesen. Doch israelische Führungspersönlichkeiten haben so agiert, als hätten sie geglaubt, dass etwas Positives daraus erstehen könnte. Sie haben dies entweder aus Naivität getan oder weil sie die Amerikaner besänftigen wollten, die das verlangten und damit drohten diplomatische oder finanzielle Unterstützung zu verweigern. Israel zahlte einen hohen Preis dafür: Mörder wurden freigelassen, die wieder mordeten und Israels Ehre gegenüber seinen Feinden wurde geschwächt; Israel fror die Bautätigkeit in Judäa und Samaria eine und schwächte seinen Anspruch ein souveräner Staat zu sein. Doch trotzdem änderten die Palästinenser ihre Untergrenze nicht.

Trump sollte durch seine Immobilienerfahrung wissen, dass ein Deal nur möglich ist, wenn beide Seiten glauben, dass sie etwas bekommen, das sie wollen. Doch was die Palästinenser wollen, ist etwas, das Israel nicht verkauft.

Es spielt keine Rolle, wie überzeugend man ist. Es spielt keine Rolle, welche Zuckerstücke man der einen oder der anderen Seite zuwirft. Es spielt keine Rolle, wie hart man puscht oder wie sehr man droht. Manchmal gibt es einfach keinen Deal.

Das ist das, was Netanyahu Trump erklären sollte. Hier gibt es keinen Deal.

EU-finanzierte palästinensische „Menschenrechts“-Gruppe befürwortet Terror und die Ermordung israelischer Zivilisten

Itamar Marcus und Barbara Crook, Palestinian Media Watch Bulletin, 9. September 2005 (Link existiert nicht mehr)

Das Palestinian Centre for Human Rights (PCHR) stellt sich selbst als legitime Menschenrechts-Organisation dar. Sie wird international auch als solche wahrgenommen und erhält Gelder von der Europäischen Kommission, Irland, Dänemark, Norwegen, der Ford Foundation und anderen (Liste folgt unten).

Die Untersuchung von Äußerungen der PCHR durch Palestinian Media Watch zeigt jedoch ein alarmierendes Muster der Verteidigung von Terroristen und ihren Aktivitäten auf. Zwei kürzlich erfolgte Presseerklärungen, eine aus dieser Woche, eine aus dem letzten Monat, tadeln die Terrorgruppen wegen ihrer Nachlässigkeit bei der Umsetzung des Terrors gegen Israel – allerdings nur, weil ihre auf israelische Zivilisten zielenden militärischen Aktivitäten von zivil besiedelten palästinensischen Gebieten ausgeführt wurden, was palästinensische Opfer zur Folge hatte.

Schlimmer noch: PCHR geht über die Unanständigkeit des Ignorierens israelischer Opfer dieser oft tödlichen Terrorangriffe hinaus – durch wurden im letzten Jahr drei israelische Kinder unter vier Jahren und andere Zivilisten getötet. Obwohl diese Angriffe gegen israelische Zivilisten gerichtet sind, unterstützt PCHR ausdrücklich die Vorstellung der Fortsetzung der „militärischen Aktivitäten“, so lange die Terroristen ihre Abschussstellen so wählen, dass palästinensische Opfer vermieden werden.

Letzten Monat starteten palästinensische Terroristen Raketenangriffe gegen Zivilisten in der israelischen Stadt Sderot. Dieser Terrorangriffe schlugen fehl. Eine Rakete traf ein palästinensisches Krankenhaus, eine andere traf ein Haus; sie tötete ein palästinensisches Kind und verletzte neun weitere.

Als Antwort gab die PCHR eine langatmige Presseerklärung, in der sie die Terroristen kritisierte – nicht, weil sie Raketen gegen israelische Zivilisten schoss, sondern wegen ihrer „wiederholten Fehler“; d.h. sie trafen palästinensische Zivilisten statt israelische Zivilisten.

Darüber hinaus ging die selbst ernannte „Menschenrechts“-Organisation so weit ausdrücklich den fortgesetzten Terror gegen Zivilisten fortzusetzen. Im Schluss-Absatz nannten sie, statt diese Angriffe zu verurteilen, durch die israelische Kinder getötet worden sind, Bedingungen für solche Anschläge: Zukünftige Angriffe sollten von akzeptablen Stellen aus geführt werden:

Das PCHR … ruft sie auf [„den Widerstand“] davon Abstand zu nehmen jegliche militärischen Aktivitäten aus oder aus der Nähe von zivilen Gebieten zu starten…“

Die PCHR-Praxis den Terroristen, deren Raketen ausschließlich auf Zivilisten abgeschossen wurden, als „Widerstandskämpfer“ zu bezeichnen, ist genauso unangemessen für eine Gruppe, die „Menschenrechte“ verteidigt.

Diese Woche ging das genauso weiter, als die Explosion eines Waffenlagers der Hamas, das sich in einem Wohngebiet befand, vier palästinensische Zivilisten tötete. Die PCHR-Erklärung endete mit einer weiteren Äußerung, die den Terror befürwortet:

„PCHR erinnert die palästinensischen Widerstandsgruppen an ihre Pflichten bezüglich des Schutzes der Zivilisten und ruft sie auf von jeglicher militärischer Aktivität innerhalb oder in der Nähe von Wohngebieten Abstand zu nehmen…

Die PCHR verurteilt ebenfalls die Anwendung von Gewalt und Waffen, um Wut und Frust auszudrücken.“

Die Gesamtbotschaft der PCHR ist als, dass Terrorangriffe auf israelische Zivilisten akzeptierbarer „Widerstand“ sind – so lange sie von abseits palästinensischer Zivilisten aus erfolgen und so lange durch sie nur Israelis sterben. In Übereinstimmung mit dieser Ideologie drückt keine einzige der Presseerklärungen der PCHR-Internetseite eine Verurteilung für einen Raketenangriff auf, der zivile Ziele getroffen und israelische Zivilisten, einschließlich kleiner Kinder, getötet hat.

Untersuchungen von Palestinian Media Watch haben ebenso festgestellt, dass PCHR Nachrichten fälscht, damit sie in ihre antiisraelische politische Agenda passen.

Ein Beispiel dafür ist die Presseerklärung vom 16. Juli, ausgegeben, nachdem Israel drei palästinensische Terroristen tötete. Während alle drei palästinensischen Tageszeitungen die Toten als Mitglieder der Hamas oder des Islamischen Jihad identifizierten, berichtete das PCHR in seiner Presseerklärung, dass es nur Israel sei, das ihre Mitgliedschaft in den „Widerstandsgruppen“ „behaupte“. „Die IOF [Israeli Occupation Forces] erklären“, dass sie „zum militärischen Flügen der Hamas gehören“.

Die Verdrehung erlaubt dem PCHR die wahre Identität der Terroristen zu unterschlagen und seine irreführende Behauptung zu unterstützen Israel schieße auf „Zivilisten“. Die Überschrift ihrer Presseerklärung betonte diese Lüge: „IOF [Israeli Occupation Forces] eskalieren Angriffe auf zivile Ziele.“

Zusätzlich wirft die Definition des PCHR von Hamas und des Islamischen Jihad – Gruppen, die sich auf Selbstmordterror gegen Zivilisten spezialisieren und die auf den Terrorlisten Amerikas und europäischer Länder stehen – als „Widerstandsgruppen“ weitere Fragen bezüglich des Status des PCHR als legitime „Menschenrechts“-Organisation auf.

Nachrichten zu fälschen, um Israel zu verleumden, ist nicht palästinensisches Menschenrecht, sondern palästinensische Propaganda. Terroristen anzuweisen palästinensische Zivilisten zu schützen, während weiter Raketen abgeschossen und andere Angriffe auf Israelis ausgeführt werden, ist keine Verteidigung der Menschenrechte, sondern Verteidigung von und Werbung für Terror.

Europäische und amerikanische Spender

Ihre Internetseite zeigt auf, dass das PCHR von den folgenden europäischen Institutionen finanziert wird:

  • Die Europäische Kommission
  • Die schwedische Abteilung der International Commission of Jurists
  • Oxfam Niederlander
  • Christian Aid (Großbritannien)
  • Dänische Kirchenhilfe
  • Ireland Aid
  • Die königlich-dänische Vertretung bei der PA
  • Die Vertretung Norwegens bei der PA

Zu den Spendern aus den USA gehören:

  • Die Ford Foundation
  • Der Open Society Fund
  • Grassroots International

Das PCHR hat beim UN-Wirtschafts- und Sozialrat einen „Besonderen Berater-Status“.

Dies scheint ein weiteres Beispiel für die wachsende Zahl dokumentierter Fälle zu sein, bei denen gut meinende westliche Organisationen palästinensische Projekte und Organisationen finanzieren, die entweder direkt oder indirekt Terroristen bewerben, unterstützen oder ehren.

PCHR Presseerklärungen

Die PCHR-Presseerklärung dieser Woche, ausgegeben nach der Explosion des Waffenlagers, kommt zu diesem Schluss:

„PCHR bleibt tief besorgt angesichts der fortgesetzten Lagerung von Sprengstoffen in zivilen Siedlungsgebieten durch die palästinensischen Widerstandsgruppen; dies gefährdet das Leben palästinensischer Zivilisten und verletzt ihr Lebensrecht.“
[PCHR-Presseerklärung, 6. September 2005]

Dem folgt eine Ermahnung an die „Widerstandsgruppen“, keine „militärischen Operationen“ in oder um zivile Gebiete zu unternehmen:

“Das PCHR verurteilt solche Taten scharf und bleibt tief besorgt wegen der wiederholten Fehler beim Abschuss dieser Raketen, dass [palästinensisch] zivile Gebiete getroffen und Zivilisten gefährdet wurden. Das PCHR erinnert die palästinensischen Widerstandsgruppen auch an ihre Verantwortung bezüglich des Schutzes der Zivilisten, dass sie das internationale Recht einhalten; es ruft sie auf von der Ausführung jeglicher militärischer Aktivitäten aus oder aus der Nähe von zivilen Gebieten Abstand zu nehmen.“
[PCHR-Presseerklärung, 3. August 2005]

Schlussfolgerungen

Das westlich finanzierte Palestinian Centre for Human Rights ist an der antiisraelischen Hass-Propaganda beteiligt, fälscht Nachrichten um Israel zu verleumden, weist Terroristen zu akzeptablen Orten an, von denen aus sie israelische Zivilisten ermorden können, und verurteilt palästinensische Raketenangriffe, weil sie ihre israelischen Ziele verfehlten und statt dessen Palästinenser töteten. Die Organisationen, die dieses Zentrum in dem Glauben fördern, sie trügen zur Sache der Menschenrechte bei, finanzieren in Wirklichkeit Terror-Werbung und müssen die Verantwortung für die Folgen teilen.

Fußball-Palli-Lüge

Barry Shaw, Facebook, 20. März 2017

Der Palästinensische Fußballverband behauptet offiziell, er sei 1928 gegründet worden:

1928 trafen sich 14 Juden und ein Araber, um im damaligen Mandat Palästina den Fußballbund Eretz Israel zu gründen.

Sie repräsentierten Maccabi- und Hapoel-Fußballvereine und den Fußballverein Nadi A-Riadi.

Der Fußballverband Eretz Israel wurde im Dezember 1928 vorläufig in den Weltußballverband FIFA aufgenommen und wurde am 17. Mai 1929 festes Mitglied.

Der von Jibril Rajoub geführte Palästinensische Fußballverband, der fußballerische Verbindungen zwischen Arabern und Juden ablehnt, verdankt seine Gründung den Ergebnissen des erfolgreichen zionistischen Unternehmens vor 90 Jahren.

Hier haben Sie die Spieler, die in der Qualifikation zur FIFA-Weltmeisterschaft 1934 in Ägypten für PALÄSTINA spielten:

Geschichtsverdrehung der PA: UNO bot Arabern 1947 keinen Staat an

Itamar Marcus/Barbara Crook, Palestinian Media Watch, 10. Dezember 2008

Vorbemerkung heplev: Die Resolution 181 ist vom Übersetzungsdienst der UNO auf Deutsch auf den Seiten der Vereinten Nationen als PDF-Dokument eingestellt worden: http://www.un.org/Depts/german/gv-early/ar181-ii.pdf

Palestinian Media Watch Bulletin vom 11. Dezember 2008 (per E-Mail)

Seit ihrer Gründung hat die Palästinensische Autonomie die Geschichte umgeschrieben; sie versucht damit sowohl eine historische Legitimität für ihre Forderung nach einem Staat zu schaffen, als auch eine Rechtfertigung für den Terror und die Kriege gegen Israel seit dessen Gründung 1948.

Das neueste Beispiel für Geschichtsrevisionismus ist die Umschreibung des UN-Teilungsplans von 1947, der die Teilung des Landes Israel/Palästina in zwei Staaten empfahl: einen jüdischen und einen arabischen.

Die falsche palästinensische Version des Teilungsplans wurde im PA-TV von Dr. Ahmad Subh offenbart, dem stellvertretenden Minister im PA-Außenministerium; er beschuldigte die UNO, sie habe 1947 nur die Gründung eines Staates erlaubt, Israel – und die eines arabischen Staates nicht.

Dies sind die Worte von Dr. Subh:

„Der Internationale Tag der Solidarität mit dem palästinensischen Volk am 29. November wurden nicht zufällig ausgesucht; er ist der Jahrestag des Teilungsplans [der UNO von 1947]…

1977 entschied die UNO-Vollversammlung die Achtung des palästinensischen Volkes wieder herzustellen, nach dem historischen Unrecht, das 1947 geschah, als einem Staat statt zweien eine ‚Geburtsurkunde’ ausgestellt wurde.

Einem Staat [Israel] wurde die Gründung erlaubt, während dem palästinensischen Staat die Gründung nicht erlaubt wurde.“

PA-TV (Fatah), 29. November 2008

Die Geschichtsverdrehung der PA kann hier angesehen werden (in Englisch)

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (26. März – 1. April 2017)

Sonntag, 26.03.2017:

Die PA hat die arabischen Schulen in Jerusalem angewiesen einen Tag lang zu streiken. Grund: Israel hat verfügt, dass diese Schulen zu denselben Zeiten Ferien machen wie die übrigen Schulen in Israel. Nach Lesart der PA soll die israelische Anweisung die Bildung in den Schulen untergraben. (Und um gegen Ferien und Unterrichts-„Ausfall“ zu protestieren, wird halt Unterricht ausfallen gelassen…)

Nach dem Mord an dem Hamas-Führer im Gazastreifen sind die israelischen Streit- und Sicherheitskräfte in Alarmbereitschaft versetzt worden. Die Hamas hat Racheaktionen angekündigt.

Der Generalsekretär erzählte einer saudischen Zeitung, dass Mahmud Abbas plant auf dem Arabischen Gipfel einen neuen „Friedensplan“ vorzulegen. Dieser soll „neue Lösungen“ beinhalten.

Montag, 27.03.2017:

Fatahs Botschaft an PA-Studenten: Israel wird ausgelöscht und „Palästina“ werden – und das wird durch Gewalt und Terror erreicht werden.

Dienstag, 28.03.2017:

Ausgerechnet: Mahmud Abbas forderte Israel in Brüssel nach einem Treffen mit der EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini auf, die „neuen Gelegenheiten“ für Frieden nicht zu verschwenden.

Die Hama hat eine Kurzstreckenrakete entwickelt, die einen stärkeren Sprengsatz hat.

Hamas-Führer Khaled Meschaal tönt wieder (aus dem sicheren Exil): Wir befinden uns in einem offenen Krieg mit Israel. Unser Wille und unser Glaube sind mächtiger als ihre (Israels) Waffen.

Fotos: Pallywood

The Jewish Press, 24. März 2017

Fotos: Abed Rahim Khatib/Flash90

Schauspieler im Gazastreifen kleideten am 23. März 2017 in Khan Junis im südlichen Gazastreifen sich als Siedler und israelische Polizisten (und Araber) beim Dreh des Films „Gate of Heaven“.

Es wird aber nicht lange dauern, bis jemand diese Fotos als Beispiele für „Siedler- und israelische Gewalt“ umverpackt.