Die PA verhindert weiter, dass Gazaner benötigte medizinische Hilfe erhalten. „Propalästinensische Gruppen“ schweigen.

Elder of Ziyon, 3. Juli 2020

Aus dem Bericht der OCHA-OPT der UNO zu den letzten zwei Wochen im Juni:

Ein acht Monate alter Junge, der eine Operation am Herzen in einem israelischen Krankenhaus benötigte, konnte den Gazastreifen nicht verlassen und starb am 18. Juni. Seit dem 21. Mai hat die PA keine Anträge für Ausreisegenehmigungen aus dem Gazastreifen angenommen oder an die israelischen Behörden weitergeleitet; das ist eine Reaktion auf Israels Plan Teile der Westbank zu annektieren. Seitdem schafften es nur ein paar wenige Patienten, die zu medizinischer Behandlung in der Westbank oder Israel überwiesen wurden, es mit Hilfe von NGOs oder internationalen Organisationen geschafft den Gazastreifen zu verlassen.

Nicht nur die palästinensische Autonomiebehörde hat diese medizinischen Transfers gestoppt, das tun auch palästinensische NGOs – die NGOs, die die UNO anführt, sind israelische NGOs!

Wie es immer der Fall ist, sorgen sich Israel und die Israelis mehr um palästinensisches Leben als es die Palästinenser tun. Die PLO und die PA wie die Fatah und Hamas sind begierig darauf ihre eigenen Leute nebulösen „Prinzipen“ zu opfern, in diesem Fall dem „Prinzip“ nicht mit Juden zureden um palästinensisches Leben zu retten.

Die Welt bleibt von dieser Grausamkeit unberührt, die Palästinenser ihrem eigenen Volk gegenüber zeigt, weil das falsch Narrativ des die Palästinenser hassenden Israel zu stark ist, als dass erlaubt wird Gegenbeispiele zu verbreiten.

Palästinenser beklagen einseitige Annexion als Leugnung des historischen Rechts der Palästinenser „Nein“ zu sagen

The Mideast Beast, 30. Juni 2020

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Die palästinensische Autonomiebehörde protestiert weiter gegen Netanyahus Pläne einer einseitigen Annexion von Teilen der Westbank als destruktiv für den Friedensprozess und bestreitet den Palästinensern ihr historisches Recht zu buchstäblich jeder Lösung „Nein“ zu sagen, die tatsächliche funktionieren könnte.

Palästinenserpräsident Mahmud Abbas sagte in einer öffentlichen Erklärung, dass dem palästinensischen Volk sein historisches Recht jeden Friedensvorschlag abzulehnen nicht verweigert werden dürfe. Abbas sagte, dass er bereit sei mit Israel zu reden, vorausgesetzt, es werde garantiert, dass sie nicht für den unausweichlichen Zusammenbruch der Friedensgespräche verantwortlich gemacht werden würden und dass Israel international verurteilt würde.

Netanyahu hat viel Gegendruck zur Annexion bekommen; die Europäische Union sagte, sie sei nicht hilfreich für den Frieden und schade den Chancen der Palästinenser zu zukünftigen Angeboten eines Palästinenserstaats „Nein“ zu sagen. Die arabische Welt sagte ebenfalls, sie würden es wirklich schätzen, wenn Netanyahu es nicht tun würde, sagte aber auch, wenn Israel annektiere, werde das „meh“ sein, weil „der Iran sich nicht selbst bombardieren wird“.

Auch linke Gruppen in den Vereinigten Staaten haben darauf bestanden, dass die Annexion dem Friedensprozess schadet. J-Street hat gesagt, Annexion gehe gegen den Geist des Friedensprozesses dasselbe immer und immer zu versuchen, bis es funktioniert. J-Streets Präsident Jeremy Ben Ami sagte in einer Erklärung, an diesem Punkt etwas Neues zu versuchen sei Wahnsinn und „das Leben der Palästinenser sowie die Honorare für meine Vorträge setzen darauf, dass der Friedensprozess fortgesetzt wird“.

BDS kriegt endlich einige Gazaner dazu israelische Waren zu boykottieren. Die Geschäfte scheinen nicht zu kooperieren.

Elder of Ziyon, 18. Juni 2020

Es dauerte deutlich länger als ein Jahrzehnt, aber ein paar Gazaner haben beschlossen israelische Waren zu boykottieren.

Eine Gruppe Frauen und Jugendliche, die mit der sozialistischen Palästinensischen Demokratischen Jugendunion und dem Frauen-Aktionskomitee verbunden sind, veranstalteten eine Presskonferenz, in der sie ihre Absicht verkündeten israelische Waren zu boykottieren. Dann gingen sie in einige Geschäfte und versuchten die Inhaber zu überzeugen alle israelischen Waren abzugeben.

In einem Supermarkt platzierten sie Boykott-Schilder auf israelische Lebensmitteln.

Derweil finden Sie hier einige der israelischen Waren, die die Taj Mall in Gaza-Stadt diese Woche bewarb, darunter genau dieselbe Tnuva-Milch, die sich auf dem Byokott-Poster findet:

Es wird interessant sein zu sehen, ob dies irgendwie in Gang kommt. Ich bezweifle es.

Juden und Muslime sind Cousins, aber nur Juden können Rassisten sein, sagen die „Antirassisten“

Elder of Ziyon, 7. Juni 2020

Hier ist ein bliebiger Absatz eines beliebigen antizionistischen Juden namens Robert A.H. Cohen aus einer beliebigen Tirade bei Mondoweiss:

Es ist selbst für liberale jüdische Unterstützer Israels unmöglich den strukturellen und institutionellen Rassismus anzuerkennen, in dem sie leben, während sie an der Idee festhalten, dass nur eine ausschließlich jüdische Souveränität in Israel/Palästina jüdische Sicherheit garantieren kann. Je länger diese Vorstellung als universales Naturgesetz behandelt wird, statt als schmerzlich überbewertete politische Ideologie, desto länger wird es brauchen eine rassistische Denkweise zu erkennen und sie dann loszuwerden.

Der Schlüsselausdruck ist „ausschließliche jüdische Souveränität“. Er kann nicht sagen „ausschließlich jüdischer Wohnsitz“ weil Israel offensichtlich zu 20%  nichtjüdisch ist. Also ist die „ausschließlich jüdische Souveränität“ das Problem.

Aber wenn das stimmt, ist dann nicht ausschließlich muslimische Souveränität der 57 mehrheitlich muslimischen Staaten ein gleichermaßen rassistischer Fall? Fast alle von ihnen verweisen in ihren Verfassungen auf ihren muslimischen Charakter. Ist das, geht man nach genau denselben Kriterien, die auf Israel angewendet werden, keine „rassistische Denkweise“?

Nein, nur Juden können Rassisten sein. Was bedeutet, dass nur Juden öffentlich als schlimmer als andere Menschen beleidigt werden können. Was bedeutet, dass Antisemitismus legitim ist.

Nur um ein weiteres Beispiel von heute über Juden, Muslime und Exklusivität anzuführen, haben wir hier Hanan Aschrawi auf der PLO-Internetseite, ebenfalls von heute:

Im Verlauf der letzten zwei Wochen haben die israelischen Besatzungsbehörden Dutzenden Palästinensern den Zugang zum Komplex der Al-Aqsa-Moschee und der Grabeskirche verboten, während sie provokative Razzien illegaler israelischer Siedler auf das Gelände der Al-Aqsa-Moschee ermöglichten und ihre Gesetzesverstößen an der heiligen Stätte Schutz bieten.

… Jerusalems Sonderstatus und Zentralität für das Welterbe muss vor solch hasserfüllten Taten geschützt werden. Glaubensfreiheit ist auch ein fundamentales Recht, das nicht als Mittel politischer Unterdrückung und kolonialen Strebens benutzt werden darf.

Sie sagt, dass der Tempelberg eine exklusiv muslimische Stätte sei und Juden der Besuch verboten werden sollte, ganz zu schweigen davon dort zu beten – während sie gleichzeitig vorgibt sich um Glaubensfreiheit zu sorgen! (Sie bezeichnet auch alle Juden, egal, wo sie leben, als „illegale israelische Siedler“.)

Ist das gemäß der Kriterien der linken, selbsternannten Antirassisten dem Anschein nach ein Beleg für Rassismus?

Die Regel lautet aber, dass im Nahen Osten nur Juden Rassisten sein können. Araber können es nicht sein, selbst wenn sie Schlimmeres tun als das, was den Juden(fälschlich, fast immer) vorgeworfen wird.

Was eine moderne Rechtfertigung für Antisemitismus ist.

Die Leute, die behaupten an vorderster Front gegen Fanatismus zu stehen, sind die wahren Fanatiker.

Enttäuschende Unterstützung der Gazaner gegen „Annexion“

Elder of Ziyon, 19. Juni 2020

Der Frauen-Zweig des Islamischen Jihad organisierte diese Woche in Gaza einen Protest gegen die geplante „Annexion“.

Während die Gruppe normalerweise tausende in Nullkommanichts dazu bringen kann zu demonstrieren, war diese Kundgebung nicht sonderlich beeindruckend.

Das Gaza, das uns nicht gezeigt wird: Syrische Küche ist lecker

Imshin, twitter, 12. Juni 2020

Marita und Malak gehen ins Restaurant al-Halabi in Gaza, um authentische syrische Küche zu  probieren (am 7.6.2020 auf YouTube hochgeladen):