Mädchen-Ferienlager der PFLP im Gazastreifen

Elder of Ziyon, 29. August 2015

Die PFLP beendete ihr Sommerlager „Vorhut der Rückkehr“ im Gazastreifen – und erst jetzt erwähnen sie, dass das Lager dazu diente auch Mädchen zu Militanten auszubilden.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (30.08.-05.09.2015)

Sonntag, 30.08.2015:

Eine 92-jährige Araberin kann sich heute noch für das Massaker von Hebron 1929 begeistern und wünscht sich, dass die „Palästinenser“ von heute das weiter machen werden. Ein entsprechendes Video konnten von MEMRI gesichert werden.

Dienstag, 01.09.2015:

Katastrophenalarm durch die UNO: Bis 2020 könnte der Gazastreifen infolge von sozialen, Gesundheits- und Sicherheitsproblemen unbewohnbar werden. Die hohe Bevölkerungsdichte und Überbevölkerung seien dabei wichtige Faktoren. (Fragt sich nur, wer das wieder schuld sein soll – der Leiter von COGAT berichtet wieder einmal, dass die Hamas den Wiederaufbau des Gazastreifens verzögert bis verhindert.)

Heckmeck:
Premierminister Netanyahu vor einer Frauengruppe: Israel ist interessiert daran die Friedensgespräche mit Abbas wieder aufzunehmen. Ohne Vorbedingungen.

Mittwoch, 02.09.2015:

Die Polizei von Jerusalem hat nach einer Terrorwarnung ihre Präsenz im Bereich der Straßenbahn verstärkt.

Der Premierminister hat angeordnet, dass die Sicherheitskräfte an der Straße 443 (von Jerusalem nach Modi’in) verstärkt und dort auch vermehrt Beobachtungsposten eingerichtet werden. (An der Straße hat es zunehmend Angriffe mit Steinwürfen und Brandsätzen auf Verkehrsteilnehmer gegeben.)

Abbas und die PA befürworten fortgesetzten Konflikt auf dem Tempelberg, ermutigen zu „Ribat“ (religiösem Konflikt/Krieg) zum Schutz von als islamisch beanspruchtem Land.

Apartheid! (25)

Vorbemerkung heplev (Dank an Ulrich Sahm für die Klarstellung):
Anoush Belian ist offensichtlich – das zeigt ihr Name – Armenierin. Sie wohnt im Armenischen Viertel der Jerusalemer Altstadt, in dem praktisch ausschließlich Armenier leben. Von Armeniern, die sich als „Palästinenser“ fühlen oder bezeichnen, hat Ulrich Sahm noch nie etwas gehört.
Insofern ist zeugt es von Unwissen, Ignoranz oder Dummheit, wenn der
Globe and Mail eine Armenierin als „Palästinenserin“ bezeichnet.
Nichtsdestotrotz ist der Erfolg dieser jungen Frau eine weitere Widerlegung der Behauptung, Israel sei ein Apartheidstaat.

The Globe and Mail, 25. August 2015

Anoush Belian aus Jerusalem wurde am Sonntag die erste palästinensische Bodybuilderin, die an einem israelischen Wettbewerb teilnahm; sie gewann. Belian wurde Erste in der Kategorie Miss Fitness in einem von der Nationalen Amateur-Bodybuilder-Vereinigung (NABBA) in Israel organisierten Wettbewerb.

Ein Zeichen der Unterdrückung und Armut…

gefunden auf Facebook: Dieses Foto ist einfach zu frappierend, um es nicht zu verbreiten. Es handelt sich um die Residenz von Mahmud Abbas, dem Führer der Palästinensischen Autonomiebehörde.

Abbas-residence

Paula R. Stern kommentierte:

Ich möchte Präsident Mahmud Abbas zu seinem schönen neuen Haus gartulieren – sicher leiden die armen Palästinenser, sterben auf den Straßen hungers, ihnen fehlen Abwasserleitungen und Gesundheitsvorsorge und Wohnungen. Aber hey, er hat seinen Palast bauen lassen. Also konzentrieren wir uns auf die wichtigen Dinge…

außer…

außer… sie sterben nicht und verhungern nicht und leide gar nicht. Sind sie – weil sie Milliarden Dolar bekommen haben, die die Dämlacken in der Europäischen Union, UNRWA und den Vereinten Nationen werfen ihnen weiter Geld hinterher und was sie nicht für ihre Villen und Raketen abschöpfen, tropft dann tatsächlich zu den armen Leuten hinunter… die schicke Einkaufszentren haben, neue Autos und die jüngsten technischen Spielereien.

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Nachricht von Ulrich W. Sahm:
Bei dem Gebäude handelt es sich um den „Gästepalast“, mit 2 Hubschrauberlandeplätzen auf dem Suda-Hügel.
Ursprünglich sollte der Palast 80 Mio. Dollar kosten, jetzt behauptet Pedcar, dafür nur 13 Mio. auszugeben.

Pedcar1 Pedcar2 Pedcar3

Wer sind hier die Einheimischen?

Vic Rosenthal, Abu Yehuda, 21. August 2015

Ergreift des weißen Mannes Bürde
die bestialischen Kriege des Friedens
füllt den hungrigen Mund
und bekämpft die Krankheit,
und wenn euer Ziel ganz nah ist,
das Ziel, das ihr für andere erstrebt habt,
seht zu, wie Trägheit und heidnischer Wahn
all eure Hoffnung zunichte machen.
Rudyard Kipling, 1899

Neulich sprach ich mit Freunden und die Diskussion wandte sich der einzigartigen Lage Israels als Nationalstaat zu, der seine Existenz ständig rechtfertigen muss. Andere Länder mögen in Kämpfe darüber verwickelt sein, wer der Diktator, Präsident oder regierende Partei sein wird, aber mir fällt kein anderes Land ein, dessen Sein umstritten ist.

Beispielsweise forderte letztes Jahr der „Oberste Revolutionsführer“ des Iran, Ali Khamenei, die Vernichtung des „barbarischen, wölfischen und Kinder mordenden Regimes von Israel“ und die Zerstreuung der Juden, die von anderswo nach Israel eingewandert waren.

Alle Urvölker Palästinas, einschließlich der Muslime, Christen und Juden, wo immer sie sind, in Palästina oder in Flüchtlingslagern in anderen Ländern oder einfach irgendwo anders, nehmen an einem öffentlichen Referendum teil. Natürlich haben die jüdischen Einwanderer, die überzeugt wurden nach Palästina zu emigrieren, kein Recht an dem Referendum teilzunehmen…

Die folgende Regierung … wird entscheiden, ob die nicht palästinensischen Einwanderer .. weiterhin in Palästina leben dürfen oder in ihre Heimatländer zurückkehren sollten.

Das ist aufschlussreich, denn es entlarvt das Narrativ, das den meisten antiisraelischen Argumenten zugrunde liegt. Sie wissen schon – wenn Sie sagen: „Israel ist nach dem internationalen Recht völlig legitim“ und sie sagen: „Wen juckt das? Ihr habt palästinensisches Land gestohlen und die Ureinwohner kolonisiert.“

Das ist das, was die Diskussion immer beendet. Israel ist schwulenfreundlich? Wen kümmert es, ihr bringt das nur auf, um uns von euren Verbrechen am palästinensischen Volk abzulenken. Israel ist eine Demokratie? Wen kümmert es, es ist auf dem Grundeigentum von jemand anderem gebaut. Denn von Israel heißt es, es sei ein „Siedler-Kolonialstaat“, ein europäischer Eindringling, der von einem Volk des Nahen Ostens schmarotzt – wir haben kein moralisches Recht hier zu sein.

Im 19. Jahrhundert wurde Kolonialismus als legitim angesehen. „Ergreift des weißen Mannes Bürde“ schrieb Kipling und tut den Eingeborenen einen Gefallen, trotz ihrer so oft gewalttätig zum Ausdruck gebrachten Undankbarkeit. Aber heute gibt es keine größere nationale Sünde als die Ausbeutung eines Ureinwohner-Volks.

Es gibt nur eine kleine Schwachstelle in diesem von den Linken und Akademikern so geliebten Beweis: Das jüdische Volk ist das der Ureinwohner im Land Israel und die sogenannten „Palästinenser“ sind die Kolonisatoren, Invasoren und Besatzer des Landes eines anderen Volkes. Wie so viel an ihrer Rhetorik ist, dass die Araber sich in unserem Land als „einheimisch“ bezeichnen, eine Umkehr der Realität, ein Einsatz der Technik der Großen Lüge.

Hier ist eine moderne Definition von „eingeborenem Volk“ (aus Jose R. Martinez Cobo):

Eingeborene Gemeinschaften, Völker und Nationen sind diejenigen, die eine historische Kontinuität mit Gesellschaften vor einer Invasion und vorkolonialen Gesellschaften haben, die sich auf ihrem Territorium entwickelten, sich als unterschiedlich von anderen Teilen der Gesellschaften betrachten, die heute auf diesen Territorien oder Teilen davon herrschen. Sie bilden aktuell nicht dominierende Sektoren der Gesellschaft und sind entschlossen zukünftigen Generationen die Territorien und ihre ethnische Identität zu erhalten, zu entwickeln und weiterzuvererben, als Basis ihrer fortbestehenden Existenz als Volk, im Einklang mit ihren eigenen kulturellen Strukturen, sozialen Institutionen und Rechtssystemen.

Diese historische Kontinuität kann aus der Fortsetzung eines oder mehrerer der folgenden Faktoren bestehen, die über einen längeren Zeitraum, der in die Gegenwart reicht:

  • Besatzung der ererbten Ländereien oder mindestens eines Teils davon.
  • Gemeinsame Ahnenschaft mit den ursprünglichen Bewohnern dieser Ländereien.
  • Kultur im Allgemeinen oder in bestimmten Erscheinungsformen (wie Religion, leben in einem Stammessystem, Mitgliedschaft in einer indigenen Gemeinschaft, Kleidung, Mittel zum Lebensunterhalt, Lebensweise usw.).
  • Sprache (ob als einzige Sprache oder als Muttersprache genutzt, als gewohnheitsmäßiges Kommunikationsmittel Zuhause oder in der Familie oder als hauptsächliche, bevorzugte, gewöhnliche oder normale Sprache).
  • Wohnsitz in bestimmten Teilen des Landes oder in bestimmten Regionen der Welt.
  • Andere relevante Faktoren

Das jüdische Volk in Israel bewohnt sein angestammtes Land und hat eine gemeinsame Vorfahrenschaft mit den einzigen „ursprünglichen Einwohnern‘, die noch als Volk existieren. Es gibt keine Philister mehr, keine Jebusiten, Hetiter usw. (trotz all der Fantasien der Araber). Es gibt immer noch Juden, mit einer Religion, Kultur und Sprache, deren Verbindung zu den ursprünglichen Einwohnern gut belegt ist.

Es stimmt, dass die jüdische Bevölkerung Israels und Judäas im Verlauf der Jahrhunderte schwankte, während Römer, Araber, Osmanen, Briten usw. in das Land eindrangen und es kolonisierten. Aber die Kontinuität war ungebrochen, während das jüdische Volk die Wechselfälle eines indigenen Volks erlitt, das von Kolonialmächten unterdrückt wird. Einige Juden blieben im Land und andere gingen überall in die Welt ins Exil, aber unser Volk sein bestand fort.

Die Araber betrachten westliche Unterstützung der Gründung des jüdischen Staates als widerrechtliche kolonisatorische Aneignung ihrer Eingeborenenrechte. In Wirklichkeit war es die Anerkennung – durch Balfour und weitere – des wahrhaften Eingeborenenstatus des jüdischen Volks, der die Formalisierung des Rechts des jüdischen Volks auf das Land vom Fluss bis zum Meer rechtfertigte, was schließlich im Mandat für Palästina zum Ausdruck kam.

Das Mandat konkretisierte zum ersten Mal unser moralisches Recht auf das Land als dessen historische Eigentümer als juristischer Anspruch gemäß dem internationale Recht. Es ist ironische, dass Israel, dessen Existenzrecht als umstritten betrachtet wird, tatsächlich stärkere moralische und juristische Berechtigung auf seine Souveränität hat als andere – wie Jordanien, das tatsächlich durch koloniale Anordnung geschaffen wurde; oder Saudi-Arabien, das das Ergebnis von gewaltsamer Eroberung ist.

Auf der anderen Seite sind die sogenannten „Palästinenser“ – obwohl sie wilde Behauptungen aufstellen von den „ursprünglichen“ Einwohnern wie Kanaanitern oder Philistern abzustammen – in erster Linie Nachkommen von Leuten, die in das Land einwanderten, von denen einige wenige bis zur arabischen Eroberung im 7. Jahrhundert zurückreichen. Die meisten von ihnen kamen jedoch erst nach Mohammed Alis Feldzug aus Ägypten nach Syrien um 1830; und die Zuwanderung nahm zu, nachdem die Zionisten in den 1880-er Jahren anfingen das Land zu verbessern und zu entwickeln.

Jüdischer Nationalismus hat es Tausende Jahre lang gegeben. Aber ein richtig „palästinensisches“ Bewusstsein entwickelte sich bei den Araber in der Region erst, als sie anfingen sich allem entgegenzustellen, was sie als drohende jüdische Souveränität im frühen 20. Jahrhundert betrachteten; und selbst dann gründete ein Großteil der Opposition zu einem jüdischen Staat auf einem weit diffuserem arabischen Nationalismus. Ein ausgeprägt palästinensisches Volk kam nicht vor Mitte der 1960-er Jahre mit dem Beginn der PLO auf. Und das zentrale Dogma der „palästinensischen“ Kultur ist ihr gewalttätiger Hass auf und Kampf gegen die jüdische Eigenstaatlichkeit.

Yassir Arafat und andere haben ihr Bestes getan den jüdischen Ursprung aus dem Land Israel zu bestreiten; sie behaupteten, es habe keine jüdischen Tempel in Jerusalem gegeben und so weiter. Aber die archäologischen Beweise – die weiterhin entdeckt werden – sind überwältigend, trotz pseudoakademischer Versuche sie zu entkräften.

Bedauerlicherweise sind es nicht nur unsere Feinde, die dieses auf den Kopf gestellte Narrativ indigener Araber und kolonisierender Juden übernommen haben. Wenn unsere eigenen Regierung ihr Argumentation für die fortgesetzte Präsenz in Judäa und Samaria auf Sicherheitserwägungen abstellt, statt auf unsere moralischen und juristischen Rechte auf das Land, dann ist das so, als würde jemand dein Auto stehlen und dann fordern es behalten zu können, weil er ein Auto braucht, um damit zur Arbeit zu fahren.

Wenn unsere eigenen Regierung der Einschränkung von Bautätigkeit in bestimmten Teilen des Landes Israel zustimmt oder zustimmt, dass jede „Siedlung“, die wir nach einer Friedensvereinbarung behalten, gegen andere Teilstücke des Landes eingetauscht wird, dann ist die Folge, dass wir das Land nicht wirklich besitzen, obwohl wir es kontrollieren. Aber während wir sicherlich entscheiden können, dass wir im Interesse des Friedens das Recht auf einiges von unserem Land aufgeben – unter Annahme, dass das möglich ist – sind wir moralisch nicht dazu verpflichtet.

Die Europäer mit ihrer langen Geschichte als koloniale Unterdrücker bestehen selbstgefällig darauf, dass wir moralisch dazu verpflichtet sind einen Teil unseres Landes (oder alles) abzugeben. Wir sind aber nicht sie. Obwohl einige unserer Vorfahren in Europa und an anderen Orten im Exil waren, gaben wir im Exil nicht auf ein Volk zu sein. Wir gehören zum Land Israel und es gehört zu uns.

Die Zionisten kamen nicht als Kolonisatoren aus Europa nach 1945 und enteigneten das lange verwurzelte palästinensische Volk, wie ihr Narrativ uns erzählt. Die wahre Geschichte lautet, dass es die Juden sind, die immer hier waren, ein unterdrücktes und kolonisiertes indigenes Volk wie viele andere. Etwas, das uns allerdings von anderen unterscheidet, ist, dass wir die europäischen Kolonisatoren erfolgreich hinauswarfen und die Selbstbestimmung erreichten, die das höchste politische Ziel eines indigenen Volks ist.

Jetzt ist es an uns es gegen diejenigen, wie Khamenei, zu behalten, die ihm ein Ende setzen möchten.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (23.-30.08.2015)

Sonntag, 23.08.2015:

An LKWs an einer Baustelle der Autobahn bei Jerusalem hatten arabische Arbeiter große Hamas-Flaggen angebracht.

Einwohner von Esch Kodesch beschweren sich, dass Araber regelmäßig am Sabbat kommen, um die jüdischen Felder zu schädigen und die IDF nichts dagegen unternimmt.

Montag, 24. 08.2015:

In dem Dorf, in dem vor einem Monat ein Kleinkind und sein Vater durch einen Brandanschlag getötet wurden, gab es wieder ein Feuer. Die PA-Polizei stellte fest, dass die Ursache ein Kurzschluss war, was die Hamas nicht daran hindert von einem erneuen „Siedler-Anschlag“ zu schwafeln.

Die muslimischen Kreischweiber fehlten heute erstaunlicherweise auf dem Tempelberg, so dass eine Gruppe Juden diesen ohne die sonst übliche Belästigung besuchen konnte.
Der Minister für öffentliche Sicherheit, Gilad Arden (Likud) hat Verteidigungsminister Mosche Ya’alon aufgefordert muslimische Gruppen, die Besucher belästigen, zu „Recht brechenden Vereinigungen“ zu erklären und entsprechend zu behandeln. (Bisher lassen israelische Sicherheitskräfte die Belästiger weitgehend in Ruhe.)

Eine UNRWA-Schule (in Syrien) hat Karikaturen ins Internet gesetzt, mit der für Auto-Anschläge gegen Juden aufgefordert wird.

Polizei, Shin Bet und IDF gaben heute bekannt, dass in Samaria eine Terrorzelle enttarnt und verhaftet wurde; die Terroristen sollen hinter Anschlägen mit Brandsätzen stecken, darunter dem vom 14. Juni auf der Straße 60. Die Festgenommenen haben eine ganze Reihe von Anschlägen gestanden.

Dienstag, 25.08.2015:

Der Großmufti der PA: Der Tempelberg und die Kotel sind „muslimische Stätten“; es muss eine „physische“ Reaktion auf das mögliche Verbot muslimischer Randalegruppen geben. Juden dürfen keine Rechte eingeräumt bekommen. Es hat nie jüdische Tempel dort gegeben.

Mittwoch, 26.08.2015:

Offizielle Statistik: Das Wohnungsbauministerium hat Zahlen zu Terroranschlägen veröffentlicht; demnach gibt es im Durchschnitt knapp zehn Anschläge pro Tag nur in der Jerusalemer Altstadt und dem Ölberg. Für Juni und Juli wurden in diesem Bereich (ohne „Ost-Jerusalem“ usw.) 580 Terroranschläge auf Zivilisten und Sicherheitskräfte dokumentiert, darunter 477 mit Steinen, 28 mit Brandsätzen (auf Fahrzeuge und Häuser, in denen Juden wohnen); weitere waren Angriffe mit Glasflaschen und Feuerwerkskörpern. Ihren bisherigen Höhepunkt erreichten die Anschläge im Juni mit 359, davon 213 im Bereich der Davidstadt (direkt südlich der Altstadt), 125 auf dem Ölberg und 21 in der eigentlichen Altstadt. Davon waren 307 Angriffe mit Steinen/Felsen, 12 Brandbomben, 4 Fälle von Vandalismus auf dem Friedhof des Ölbergs, 6 direkte auf Juden in der Altstadt (5 davon gegen Zivilisten). Die Zahlen für Juli liegen nur geringfügig niedriger.

Bei der Durchsuchung des Hauses eines terrorverdächtigen Arabers in Samaria nach illegalen Waffen ergab einen höchst ungewöhnlichen Fund: In einem eingezäunten Bereich auf dem Hof hielt der Mann vier Stück Rotwild, was illegal ist; in unmittelbarer Nähe fanden die Sicherheitskräfte mehrere Jagdgewehre.

Heckmeck:
– Ein FIFA-Komitee traf sich mit israelischen und PA-Fußballvertretern, um die Beziehungen zwischen den beiden Seiten zu verbessern. Das nächste Treffen wird Mitte September stattfinden.

Donnerstag, 27.08.2015:

Mahmud Abbas weiß etwas über den Holocaust: Das ist etwas, „was Juden sagen“. Er respektiert, dass sie sagen, sie hätten im Zweiten Weltkrieg Opfer gebracht. Aber das heißt nicht, dass er selbst ein Opfer der Opfer sein darf; sie sollten „uns“ (die PalAraber) nicht so behandeln, wie die Nazis sie behandelt haben. Nun, wenn der Holocaust „etwas ist, das die Juden sagen“, dann zeigt sich wieder, dass er ein Holocaust-Leugner ist, wie er im Buch steht.

Etwa 20 Protestierende blockierten am Morgen den Übergang Erez zum Gazastreifen um für die Freilassung von Avraham Mengistu zu demonstrieren, der von der Hamas im Gazastreifen festgehalten wird.

Die Hamas veröffentlichte ein Video, in dem sie zeigt, dass ihre Terroristen in Terrortunneln für Angriffe auf Israel trainieren. Damit soll Israel vermittelt werden, dass „die Geduld unseres Volks im Gazastreifen ausläuft und nicht mehr lange anhalten wird… Unsere Wut wird wie Vulkane in ihren Gesichtern explodieren.“

Jordanien schimpft mal wieder über Israel: Es wurden mehrere Tore zum Tempelbergplateau geschlossen (die für alle Nichtmuslime gesperrt sind) und es würden „weiterhin jüdische Extremisten auf den Tempelberg gelassen“. Der Status quo dort dürfe nicht verändert werden. (Die einzigen, die den Status quo ändern wollen, sind die Araber/Muslime, die Juden den Zugang verweigern!)

Freitag, 28.08.2015:

Wieder die übliche oder auch mal nicht ganz so übliche Hetze: Radikale israelische Islamisten verurteilen das Verbot für Randaliere auf den Tempelberg zu gehen. Diese Gewalttäter symbolisieren nach Raed Saleh die „Ehre“ der muslimischen Nation und der arabischen Welt. Außerdem behaupten sie Juden planen dort Muslime zu ermorden.

Seit dem Ende des Gaza-Kriegs vom letzten Jahr hat im Durchschnitt jeden Monat eine Rakete in Israel eingeschlagen. Viele weitere fielen zu kurz und schlugen im Gazastreifen ein.

Die Hamas hat eine Lieferung von Türen aus Israel verhindert, die für arabische Häuser im Gazastreifen gespendet worden waren. Für die Hamas sind sie „Siedlungswaren, die die Lage ausbeuten, weil damit Siedlerwaren in den Gazastreifen geschmuggelt“ würden. (Die Türen waren von einer Firma Judäa/Samaria hergestellt worden.)

Samstag, 29.08.2015:

Ein Führer des Palästinensischen Islamischen Jihad lässt wissen, dass die Hamas keine Einwände dagegen hat, dass der PIJ Raketen aus dem Gazastreifen auf Israel schießt, wenn der hungerstreikende Terrorführer im israelischen Gefängnis sterben sollte.

Die Hamas fordert den Rücktritt von Ban Ki-moon, weil dieser „die kriminellen Taten der israelischen Besatzungskräfte im Gazastreifen vertuscht. Ban habe die falsche Darstellung übernommen, dass die Hamas Waffenstillstände brach und den Tod von 170 Menschen in Rafah an diesem Tag ignoriere. Er sei Teil eines schweren Verbrechens.