Es gibt einen Grund

dafür, dass es noch keinen Palästinenserstaat gibt, nur einen einzigen: Sie haben bisher jeden Friedensplan abgelehnt, der ihnen einen Staat gegeben hätte.

(Poster von Elder of Ziyon, gefunden auf twitter.)

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Abbas: Ich habe einen Filmriss, habe ich was verpasst?

The Mideast Beast, 18. Januar 2018

Dienstagmorgen stolperte ein übernächtigter Mahmud Abbas aus seinem Schlafzimmer in seinem Haus in Ramallah und fragte: “Ich war hatte Montag den größten Teil des Tages weggetreten. Habe ich irgendwas verpasst?“ Montag hatte den PA-Präsident erlebt, wie er eine hitzige, zweistündige Schimpftirade heilt, in der er gegen alles und jeden von US-Präsident Trump bis (Überraaschung, Überraschung) den Juden losschlug.

Ein schockierter Abbas erklärte: „Wisst ihr, ich begann mit ein paar Kurzen zum Mittagessen, um meine Nerven zu beruhigen und ehe ich mich versah war ich an der offenen Bar und dann wache ich in meinem eigenen Bett auf, mit einem Riesenbrummschädel und alle sagen was wie: ‚Du hast gestern aber einigen heftigen Müll verzapft.‘“

Unter anderem behauptete Präsident Abbas: „Israel hat furchterregende Mengen an Drogen importiert, um unsere junge Generation zu zerstören.“ Und dass es „ein koloniales Projekt ist, das nichts mit Juden zu tun hat“.

In einer Erklärung gegenüber dem Mideast Beast sagte Abbas: Bei Allah, ich erinnere mich an überhaupt nichts, was nach dem Mittagessen kam“ und: „Zum Glück waren die New York Times und andere westliche Medien so nett die rassistischen Sachen rauszulassen, die wären unangenehm gewsen.“ Er war zudem erleichtert zu hören, dass er zwar über die amerikanischen Beiträge an die PA gesagt hatte „Zur Hölle mit eurem Geld!“, die PA aber immer noch Kasse mit amerikanischen Schecks macht, um wie üblich Terroristengehälter zu zahlen.

Wie die Hamas den Gazastreifen sieht

Eine ziemlich akkurate politische Karikatur aus einer Hamas-Zeitung

Elder of Ziyon, 9. Januar 2018

Felestin, ein  Hamas-Sprachrohr, bringt diese Karikatur, die ein Gewehr in der Form des von Stacheldraht umgebenen Gazastreifens zeigt:

Der Karikaturist zeigt den gesamten Gazastreifen als Waffe, die auf Israel gerichtet ist.

Für den Westen würden die Palästinenser das Innere des Gazastreifens als angefüllt mit leidenden Frauen und Kindern zeigen, die von Israel eingesperrt sind. Aber für das eigenen Publikum betrachten sie den Gazastreifen einfach – als Waffe, die Juden töten soll.

Warum sollte Israel sich vor etwas wie diesem schützen sollen?

Apartheid und Völkermord – Doppelfehlschlag des Tages

Aussie Dave, Israellycool, 15. Januar 2018

Die israelische Polizei berichtete:

Ein 7-jähiges Mädchen aus dem Gazastreifen kam zu medizinischer Behandlung nach Israel und wurde von ihrem Vater auf dem Weg nach Hause ausgesetzt; sie kam gestern zur der Wach Lev Ha’ir in Jerusalem. Die Polizistin gab dem verängstigten Mädchen Wärme und Liebe, verpflegte sie und spielte stundenlang mit ihr.

Gleichzeitig wurde der Vater im Zentrum des Lands lokalisiert und festgenommen. Die Mutter des Mädchens, die im Gazastreifen blieb, wurde mit Hilfe der Zivilverwaltung ausfindig gemacht. Die Polizistin begleitete das Mädchen zum Übergang Erez und dem Treffen mit der Mutter. Das Mädchen trennte sich mit einer herzlichen Umarmung von der Polizistin und bat sie, sie im Gazastreifen zu besuchen.

Beachten Sie, dass das kleine Mädchen medizinische Behandlung in Israel erhielt (Versager bezüglich Apartheid wie Völkermord!) und dass über die medizinische Versorgung hinaus für sie gesorgt wurde, nachdem ihr Vater sie herzlos aussetzte (Versager bezüglich Apartheid wie Völkermord!)

Das ist nicht erwähnenswert, weil es ein seltenes Vorkommnis ist, sondern weil diese Dinge von den Mainstreammedien kaum einmal berichtet werden.

Tatsächlich ist die Wahrheit ziemlich langweilig – wir kümmern uns um die, die Hilfe brauchen, berücksichtigen aber immer Sicherheitsbedenken.

Wie man mit Fremden umgeht: die israelische Version, die palästinensische Variante

Ein israelischer Sanitäter kommt einem arabischen Baby zu Hilfe. Zwei Tschechinnen biegen falsch ab und landen in der PA. Finden Sie den Unterschied.

Stephen M. Flatow, Israel National News, 11. Januar 2018

Wie eine Gesellschaft mit Fremden in Bedrängnis umgeht, kann sehr aufschlussreich sein.

Beginnen wir mit der bemerkenswerten Erfahrung von Yossi Rosen, einem Freiwilligen bei United Hatzalah, einer von zwei großen medizinischen Notdiensten. Um 4 Uhr an einem Sonntagmorgen, als der Rest von uns sich bequem im Bett noch einmal umdrehte und nicht vor hatte so bald aufzustehen, sprang Rosen aus seinem Bett, als er hörte, wie einen Hatzalah-Funkalarm hörte: „Ein Kind mit Kopfwunde am Checkpoint an der Deir Balut-Kreuzung.“

Rosen, sollte vermerkt werden, ist ein übler, rassistischer, kolonialistischer, kriegstreiberischer Siedler. Das ist er, weil er in Peduel wohnt, einer jüdischen Gemeinde jenseits der Waffenstillstandslinie von 1949 in einem Gebiet, das seit etwa 3.000 Jahren Teil der historischen Heimat der Juden gewesen ist. Doch dies ist nicht die Zeit für eine Geschichtsstunde! Mein Punkt ist lediglich, das dieser Siedler Stereotypen trotzend nicht danach fragte, ob das verwundete Kind arabisch oder jüdisch war. Er raste zum Unfallort um zu helfen.

Natürlich wusste Rosen als Einwohner von Peduel, dass die Einwohner des nahe gelegenen arabischen Dorfes Deir Balut nicht immer so gutnachbarlich sind, wie man es vorziehen würde. Er wusste, dass Terroristen in der Nähe des verletzten Kindes sein könnten. Also frage er gemäß seiner Ausbildung von United Hatzalah den Disponenten, ob israelische Soldaten auf dem Weg waren, um den medizinischen Ersthelfern Rückendeckung zu geben. Zu seiner Überaschung antwortete der Disponent, dass es die Soldaten vor Ort waren, die die medizinische Hilfe angefordert hatten.

Ein Wort zum Checkpoint Deir Balut, zu dem Rosen sich begab. In Judäa und Samaia, einer Region von fast 5200 Quadratkilometern, betreibt Israel weiter 27 permanent besetzte Checkpoints. Sechsundzwanzig dier 27 liegen auf der Grenze zwischen Israel und den PA-Gebieten. Auslandsbürger, die nach Israel einreisen wollen (wie Araber aus den PA-Gebieten) werden kurz überprüft, um sicherzustellen, dass sie keine Bomben, Schusswaffen oder Messer mit sich führen. So wie jeder amerikanische Bürger an jedem Flughafen überprüft wird, bevor er in ein anderes Land einreist.

Zufälligerweise betreibt die israelische Armee nach Angaben der linksextremen Gruppe B’Tselem auch 16 „vorübergehend bemannte Checkpoints“, die – halten Sie sich fest – „für Palästinenser allgemein geöffnet sind, ohne dass sie kontrolliert werden“. Israelische Sicherheitskräfte sind nur „manchmal“ präsent.

Nun, es war in diesem Fall ziemliches Glück für die Eltern, dass israelische Soldaten anwesend waren, als sie letzte Woche mit ihrem verletzten Kind auftauchten. Die Eltern waren muslimische Aaber aus Deir Balut. Es ist interessant, dass sie, statt ihren verletzten fünfjährigen Sohn zu einem PA-Krankenhaus zu bringen, ihn an einen israelischen Checkpoint brachten. Ich frage mich, was mit den korrupten arabischen Diktaturen los ist, dass sie alle so schlechte medizinische Versorgung zu haben scheinen.

Es stellte sich heraus, dass der Zustand des Jungen nicht lebensbedrohlich war; er hatte einen Krampfanfall und war aus dem Bett gefallen. Der Sanitäter, Yossi Rosen, untersuchte und behandelte ihn. Er beruhte den verängstigten Jungen auch mit ein paar Bonbons, die er zufällig von einer Bar Mtizwa in seiner Synagoge am Tag zuvor in der Tasche hatte. Stellen Sie sich das Bild vor: 4 Uhr morgens an einem israelischen Armeecheckpoint beantwortet ein „Siedler“ Fragen neugieriger muslimischer Eltern, warum Juden einen Bar Mitzwa-Jungen mit Bonbons bewerfen.

Leider reagiert nicht jeder so freundlich, wenn ein Fremder auftaucht. Am Mittwoch fuhren zwei tschechische Frauen zum Roten Meer und bogen versehentlich falsch ab; sie fanden sich im PA-Dorf Taqua bei Bethlehem wieder. Keine große Sache, oder? Immerhin verfahren sich irritierte Touristen ständig.

Aber wenn man in ein Dorf palästinensischer Araber fährt und nicht wie ein palästinensischer Araber aussieht, ist das offenbar eine sehr große Sache. Die Einheimischen in Taqua nahmen „die Anderen“ nicht gut auf. Sie versuchten die Frauen zu Tode zu steinigen.

Als die Angreifer in Taqua begannen die mit Felsbrocken nach den beiden rauen zu werfen, wussten sie, dass sie sie töten könnten. Immerhin ist Steinigung im Nahen Osten tausende Jahre lang eine beliebte Hinrichtungsmethode gewesen. Und in den letzten Jahren sind mindestens 15 Israelis von arabischen Steinewerfern ermordet worden.

Die beiden Frauen fuchtelten nicht mit Waffen. Sie gründeten keine Siedlung. Sie verfolgten keine palästinensischen Araber. Ihr einziges „Verbrechen“ bestand darin, dass sei nicht wie palästinensische Araber aussahen. Sie waren Fremde. Und das reichte aus, damit der Mob angriff.

Die tschechischen Frauen hatten Glück. Ein paar israelische Verkehrspolizisten in der Nähe hatten gemerkt, dass sie die falsche Straße nahmen, machten sich Sorgen, folgten ihnen und retteten sie vor ihren angehenden Mördern.

Sie werden von keine dieser Vorfälle etwas in der New York Times lesen. Genauso werden weder J-Street noch die Jüdische Stimme für Frieden eine Presseerklärung zu ihnen abgeben. Einzugestehen, dass „Siedler“ menschlich sind, würde Das Narrative stören. Den gewalttätigen Blutdurst palästinensisch-arabischer Steinewerfer einzugestehen würde es ebenfalls stören.

Ich schreibe „Das Narrativ“ groß, weil wir einen Punkt erreicht haben, an dem die Art, in der Israels Kritiker Ereignisse beschreiben, derart vorhersagbar und rigide ist, dass es zu einem leicht erkennbares Phänomen geworden ist. Die jüdische Linke und ein Großteil der Nachrichtenmedien haben eine obsessive Agenda: einen palästinensisch-arabischen Staat neben Israels großen Städten und Flughäfen um jeden Preis (für Israel), egal, wie die Risiken (für das Leben von Israelis) aussieht.

Der Erfahrung des Sanitäters aus Peduel und der Touristen aus der Tschechischen Republik bilden eine tödliche Bedrohung für „Das Narrativ“.

Werden die Palästinenser die freie Religionsausübung und die Heiligen Orte in Jerusalem beschützen?

Mitchell Bard, The Algemeiner, 10. Januar 2018

Die israelische Flagge an Jerusalems Westmauer (Foto: Hynek Moravec via Wikimedia Commons)

Um des Arguments willen wollen wir mal annehmen, dass die Palästinenser eines Tages ihr Ziel erreichen sich eine Hauptstadt für einen Palästinenser in Jerusalem zu sichern. Was würde das vermutlich für die Einwohner und Besucher der Stadt bedeuten?

Die Hoffnung würde lauten, dass die heiligen Orte der Stadt geschützt und zugänglich sei würden – und dass jedermann Religionsfreiheit haben würde, wie man es unter Israels Zuständigkeit hat. Aber die Beispiele der Vergangenheit – sowie jüngeres Verhalten der Palästinenser – sind nicht sonderlich Vertrauen erweckend.

Der Teil Jerusalems, den die Palästinenser für ihre Hauptstadt fordern, stand von 1948 bis 1967 unter arabischer Kontrolle. Jordanien besetzte die Stadt und die Westbank 19 Jahre lang – und seltsamerweise forderten die Palästinenser niemals ein Ende der „Besatzung“ oder die Gründung eines Palästinenserstaats mit Jerusalem als seiner Hauptstadt. Diese Forderungen kamen erst auf, als Israel – also die Juden – die Kontrolle über die Gegend übernahmen. Palästinenser sind nie in der Lage gewesen die fast zwei Jahrzehnte dauernde Lücke in ihrer angeblichen Sehnsucht nach Selbstbestimmung in dem Land, von dem sie trügerisch behaupten, es sei seit undenkbaren Zeiten das ihre.

Bevor sie für die erneute Teilung Jerusalems eintreten, sollten Befürworter die Geschichte dieses Zeitraums lesen. Israel machte Westjerusalem zu seiner Hauptstadt; derweil besetzte Jordanien den östlichen Sektor, verlegte aber seine Hauptstadt nicht dorthin. Jordanien verletzte die Waffenstillstandsvereinbarung von 1949, indem es den Israelis den Zugang zur Westmauer und dem Ölberg verweigerte. Schlimmer noch: Das Jüdische Viertel in der Altstadt wurde geschleift, 58 Synagogen wurden zerstört oder geschändet und tausende Grabsteine vom Friedhof auf dem Ölberg wurde zerschlagen, um Straßen zu pflastern sowie Zäune und Latrinen in jordanischen Kasernen zu bauen.

Unter jordanischer Herrschaft war auch israelischen Muslimen nicht gestattet ihre heiligen Orte in Ostjerusalem zu besuchen. Derweil „waren israelische Christen während ihrer jahreszeitlich anstehenden Pilgerreisen zu ihren heiligen Stätten ebenfalls allerlei Einschränkungen unterworfen“, gab de langjährige Bürgermeister Teddy Kollek an. Nur begrenzten Anzahlen wurde kurze Zeit widerwillig der Besuch in der Altstadt und Bethlehem zu Weihnachten und Ostern erlaubt.“

Jordanien verabschiedete auch Gesetze, die die Eröffnung neuer christlicher Schulen einschränkte, was Jordanien die Kontrolle über die Ernennung von Lehrern gab und das Lehren des Koran erforderlich machte. 1965 wurden christlichen Institutionen verboten Land oder Anrechte in bzw. nahe Jerusalems zu erwerben. 1966 wurden christliche Schulen gezwungen Freitag statt Sonntag frei zu machen. Wegen dieser repressiven Politik verließen viele Christen Jerusalem. Ihre Zahl ging von 25.000 im Jahr 1949 auf weniger als 13.000 im Jahr 1967 zurück.

Die von Jordanien eingeführten diskriminierenden Gesetze wurden von Israel abgeschafft, nachdem die Stadt 1967 wiedervereint wurde.

Würde palästinensische Politik in Jerusalem sich von der der Jordanier irgendwie unterscheiden? Auf Grundlage der Worte und Taten von Palästinensern gibt es Grund für Sorge.

Zwei offizielle Vertreter der palästinensischen Autonomibehörde (PA) machten klar, dss sie glaubten, die jordanische Politik zu Wesmauer, der heiligsten Stätte des Judentums, sollte wieder eingesetzt werden. Der Minister für religiöse Angelegenheiten Mahmud Al-Habbasch zum Beispiel erklärte, dass Nichtmuslimen verboten werden sollte am Gelände der Al-Aqsa-Moschee zu beten, zu dem, darauf bestand er, auch die Westmauer gehört. Ähnlich bestand Tayseer Al-Tamimi, der ehemalige Oberste Richter des Religionsgerichts der PA, darauf, dass „die Al-Aqsa-Moschee islamisch ist“ und dass „Juden kein Recht haben an irgendeinem Teil davon zu beten“, einschließlich „ihrer westlichen Mauer“.

1952 proklamierte Jordanien, dass der Islam die offizielle Religion des Landes ist. Gemäß des Entwurfs der palästinensischen Verfassung wird der Islam auch die offizielle Religion „Palästinas“ sein, was für Nichtmuslime nichts Gutes verheißt. Nach Angaben eines Berichts des US-Außenministeriums zu Religionsfreiheit in den PA-Gebieten sind Kirchen dort nicht offiziell anerkannt und müssen Sondergenehmigungen einholen, um Trauungen vorzunehmen oder in Dingen des persönlichen Status urteilen zu dürfen. Christen dürfen nicht missionieren.

Jonathan Adelman und Agota Kupeman hielten fest, dass Yassir Arafat „versuchte den historischen Jesus auszulöschen, indem er ihn als den ersten radikal-palästinensischen, bewaffneten Fedayyin (Guerilla) darstellte.“ David Raab merkte an: „Palästinensische Christen werden von vielen Muslimen … als potenzielle Fünfte Kolonne für Israel wahrgenommen.“

Zu Beginn des palästinensischen Kriegs im Jahr 2000 grifren Palästinenser Christen in Gaza an. Raab berichtete: „Antichristliche Graffiti sind in Bethlehem und dem benachbarten Beit Sahur nicht ungewöhnlich; sie erklären: ‚Zuerst die Samstagsleute (die Juden), dann die Sonntagsleute (die Christen)‘“, und: „Christliche Friedhöfe wurden verunstaltet, Klöstern wurden ihre Telefonleitung durchgeschnitten und es hat Einbrüche in alle Abteien gegeben.“

2002 übernahmen palästinensische Terroristen die Geburtskirche in Bethlehem und hielten Priester, Mönche und Nonnen als Geiseln. Die New York Times berichtete: „Palästinensische Bewaffnete haben die Gegend um die Kirche regelmäßig als Zuflucht genutzt, in der Erwartung, dass Israel Kämpfe nahe des Heiligtums meiden würde.“ Erst vor kurzem, am 23. Dezember 2017, warfen Randalierer in Bethlehem Felsbrocken auf das Auto mit den griechisch-orthodoxen Patriarchen von Jerusalem.

1950 waren Bethlehem und die umgebenden Dörfer zu 86% von Christen bewohnt. Nach der Übernahme der Kontrolle 1995 begann die PA Bethlehem zu islamisieren. Arafat ernannte einen Muslim zum Gouverneur und feuerte den Stadtrat von Bethlehem, in dem neun Christen und zwei Muslime saßen; er ersetzt ihn mit einem Rat, der jeweils zur Hälfte mit Muslimen und Christen besetzt war. Die Grenzen der Stadt wurden neu gezogen, um 30.000 Muslime aus drei benachbarten Flüchtlingslagern und ein paar tausend Beduinen einzugliedern. Außerdem wurden Muslime aus Hebron ermutigt nach Bethlehem zu ziehen. Das Nettergebnis davon war, dass die 23.000 Christen der Gegend von einer 60-prozentigen Mehrheit im Jahr 1990 bis 2001 zu einer Minderheit reduziert wurden. Heute verbleiben nur 11.000 Christen, gerade einmal 12% der Bevölkerung der Stadt.

In der gesamten Westbank verteilt stellen Christen heute weniger als 2% der Bevölkerung.  2017 gab Nihad Abu Gosh, ein Mitglied der Demokratischen Front zur Befreiung Palästinas (DFLP) und Direktor der Abteilung für Diaspora-Angelegenheiten der PLO ein, zu, dass ein Grund für den Rückgang „einen ISIS-ähnliche Kultur und die Existenz eines Umfelds ist, das die palästinensischen Christen ausschließt und ihnen gegenüber gefühllos ist“. Als Beispiel erwähnte er einen Prediger der Al-Aqsa-Moschee, der „die Auferlegung einer Steuer (Jizya) für Christen befürwortet“.

Als Arafat 2004 starb, sagte Graziano Motta, Korrespondent von Radio Vatikan: „Der Tod des Präsidenten der palästinensischen nationalen Autorität ist zu einer Zeit eingetreten, in der die politischen, administrativen und Polizei-Strukturen Christen diskriminieren.“ Motta fügte hinzu, dass Christen „ständig dem Druck muslimischer Aktivisten ausgesetzt gewesen sind und gezwungen wurden der Intifada Treue zu bekunden“.

2005 sagte Samir Qumsiyeh, ein Journalist aus Beit Sahur, dass Christen Vergewaltigung, Entführungen, Erpressung und Zwangsenteignung ihres Landes und Immobilien unterworfen werden. Er fügte hinzu, dass „fast alle 140 Fälle von Zwangsenteignung in den letzten drei Jahren von militanten islamischen Gruppen und Mitgliedern der palästinensischen Polizei begangen wurden“. Qumsiyeh wante: „Wenn die Situation so weiter geht, werden in 20 Jahren keine Christen mehr hier sein.“

Die Welt sollte also besorgt deswegen sein, wie die Palästinenser mit den heiligen und historisch bedeutenden Orten umgehen.  Die Oslo-Interim-Vereinbarungen gaben ausdrücklich vor, dass die PA für die Sicherheit bestimmte heiliger Stätten verantwortlich sein sollte und dass jüdische Gottesdienstbesuchern der ungehinderte Zugang zu ihnen erlaubt wird. Die Palästinenser haben es jüdischen Gottesdienstbesuchern allerdings schwer gemacht heilige Stätten zu besuchen und gestatteten Mobs die „Frieden für Israel“-Synagoge in Jericho niederzubrennen und das Josefgrab in Nablus zu beschädigen. Am 19. Dezember 2017 randalierten Palästinenser, verbrannten Reifen, warfen mit Steinen und bedrohten Soldaten und Gottesdienstbesucher, als Juden das Josefgrab besuchten um Hanukkah zu feiern.

Die Palästinenser, die heute den Tempelberg kontrollieren, haben auch irreparable Schäden an archäologischen Resten aus den Zeiten des ersten und zweiten Tempels verursacht. Israelische Archäologen stellten fest, dass während von den muslimischen Behörden angeordneten Bauarbeiten tausende Tonnen Schotter – die wichtige Altertümer enthielten – vom Berg entfernt und auf den Müll gekippt wurden. Experten sagen, dass sogar die Artefakte, die dabei nicht zerstört wurden, archäologisch wertlos gemacht wruden, weil die palästinensischen Bauarbeiter Funde aus verschiedenen Perioden mischten, als sie mit Baggern Erde aufschaufelten. Das unabhängige Komitee gegen die Vernichtung von Antiquitäten auf dem Tempelberg sagte, dass andere palästinensische Bauprojekte eine Mauer beschädigten, die aus der Zeit des zweiten Tempels stammt.

Die ständige Verletzung von Vereinbarungen, die die Palästinenser bereits bezüglich freier Religionsausübung und dem Schutz heiliger Orte haben, zusätzlich zur religiösen Verfolgung und Misshandlung von Nichtmuslimen, bieten reichlich praktische Belege dafür, weshalb die internationale Gemeinschaft ernste Bedenken haben sollte den Palästinenser die Kontrolle über irgendeinen Teil von Jerusalem zu geben.

PA-Kabinett lehnt Idee des Entzugs der Finanzierung der UNRWA ab, zieht es vor das eigene Volk weiter in Lagern zu halten

Elder of Ziyon, 9. Januar 2018

1950 bot die UNRWA an sowohl jüdischen als auch arabischen Flüchtlingen vor dem Krieg in Israel zu helfen. So berichtete die UNRWA über Israels Reaktion:

FLÜCHTLINGE IN ISRAEL
30. In Israel hat die Organisation Entlastung für zwei Typen von Flüchtlingen, Juden, die während der Kämpfe  in das Staatsgebiet Israels flohen und Araber, die in dem meisten Fällen von einem Gebiet in Palästina in ein anderes vertrieben wurde. Jüdische Flüchtlinge zählten anfangs 17.000, aber während dieses Sommers wurden bis auf 3.000 in das Wirtschaftsleben des neuen Staates integriert. Unterstützung beziehende Araber zählten anfangs 31.000, aber viele wurden in Umständen untergebracht, in denen sie autark sind, so dass es möglich war die Zahl bis Ende August 1950 auf 24.000 zu reduzieren.

31. Jüngste Diskussionen mit der israelischen Regierung deuten an, dass ihr die Idee der Verteilung von Entlastungen widerstrebt und die Organisation wurde informiert, dass bereits viele der 24.000 verbleibenden Flüchtlinge Arbeit haben und dass alle körperlich dazu in der Lage befindlichen Flüchtlinge, die Arbeit wollen, in Arbeitsprojekte übernommen werden können, wenn sie sich beim Registrierungsbüro der Regierung dazu anmelden. Es wurde erklärt, dass sie alle den Status der Staatsbürger Israels haben und als solche dazu berechtigt sind. Es wurde behauptet, dass nach Einstellung der Hilfslieferungen Alte und Gebrechliche von der normalen Maschinerie der Sozialhilfe Israels versorgt würden. Die Organisation wurde aufgefordert sich finanziell an einem Programm der Wiederansiedlung heimatlos gewordenen Araber zu beteiligen, die sich innerhalb der Grenzen Israels befinden.

Israel, ein neuer souveräner Staat mit schwer belastender Schuldenlast, hatte das Gefühl, dass die Vorstellung eine UNO-Organisation würde innerhalb der eigenen Grenzen die Arbeit der Versorgung der Staatsbürger tun zu lassen ihr „widerstrebt“. Es schuf einen Plan, um alle Flüchtlinge – Juden wie Araber – in den Staat zu integrieren. Es akzeptierte finanzielle Hilfe, aber keine parallele soziale Infrastruktur.

Der Kontrast zwischen dem 2 Jahre alten Israel und einer 20 Jahre alten palästinensischen Autonomie könnte nicht auffälliger sein.

Wafa berichtet:

Der Ministerrat betrachtet die Entscheidung der Vereinigten Staaten, die Gelder für die United Nations Relief and Works Agency for Palestinian Refugees (UNRWA) als inakzeptable Erpressung und illegales Handeln, die die Rechte der palästinensischen Flüchtlinge aushöhlen und das Leiden und die Krisen in Flüchtlingslagern verstärken, das Leben der Flüchtlinge gefährdet, die seit Jahrzehnten von den gesundheitlichen, Bildungs- und humanitären Diensten der Organisation abhängig sind.

Also betreiben die Vereinigten Staaten mit ihrer Entscheidung, wo sie ihr Geld am besten ausgeben und sagen, dass sie ihr Geld nicht wegwerfen, „Erpressung“ und „handeln illegal“.

Jeder normale Staat würde für seine eigenen Leute innerhalb der eigenen Grenzen sorgen wollen. Aber die PA will ihre Leute nicht versorgen.

Welche Art von Staat fordert, dass sein Volk innerhalb der eigenen Grenzen in Lagern bleiben, für die der Rest der Welt zahlt?

Eine echte Nation würde zumindest fordern, dass das Bargeld, das an eine UNO-Organisation geht, die die Arbeit des Staats erledigt – für die Menschen zu sorgen – in den eigenen Haushalt umgeleitet wird, damit sie „Flüchtlingen“ dieselben Rechte einräumen können wie den anderen Bürgern.

So wie Israel es tat.

Aber niemand verlangt, dass die Palästinenser wie ein echter Staat handeln, wenn sie sich mit ihrem eigenen Volk befassen. Und wenn die Erwartungen derart niedrig sind, werden die Ergebnisse gleichermaßen trostlos sein.