Warum Juden in Palästina Einheimische sind – und Araber nicht

Daled Amos, Elder of Ziyon, 18. September 2018

Wenn Leute über Israel streiten, werfen sie mit verschiedenen Worten um sich. Die Leute werden von „Besatzung“ reden, von „unverhältnismäßiger Gewalt“ und „Apartheid“ – Worte, die in der realen Welt eine Bedeutung haben, die dazu tendiert verloren zu gehen.

Ein weiteres Wort, das zunehmend missbraucht wird, lautet „indigen“ (einheimisch, Ureinwohner).

Hier ist ein Tweet von Ariel Gold von Code Pink aus dem letzten Monat:

Faszinierender Artikel. Gute Argumente. Spricht aber nirgendwo
von Gleichheit/Liberalismus für Nichtjuden (Palästinenser).
„Israel würde Heimat aller Juden sein, aus der ganzen Welt.“
Was ist mit der indigenen Bevölkerung?
Für mich als Reformjuden sind die Rechte der Palästinenser
Teil meiner Religion.

Sie wendet das Wort „indigen“ nicht nur nicht auf Juden an, sondern nach ihrer Lesart – sind es die Araber, die in Palästina indigen sind.

Hat sie recht?

Nun, wenn man Saeb Erekat fragt, den palästinensischen Chefunterhändler, dann wird er einem sagen, er sei „stolzer Sohn von Kanaanitern“ mit einer Geschichte in Jericho zu sein, die rund 10.00 Jahre zurückgeht. (Gruß an Elder of Ziyon)

Saeb Erekat. (Foto: British Foreign and Commonwealth Office; Quelle: Wikipedia)

Aber ernsthaft.

1946 kam das Anglo-amerikanische Ermittlungskomitee zusammen, um die politischen, wirtschaftlichen und sozialen Bedingungen der Palästinenser zu untersuchen, um zum Thema der jüdischen Immigration und Siedlung Empfehlungen zu geben. Die Kommission konsultierte Repräsentanten sowohl der Araber als auch der Juden.

In Kapitel VI ihres Berichts legte die Kommission die Antwort der arabischen Seite vor:

Auf das Wesentliche reduziert gründet der Fall für die Araber auf der Tatsache; dass Palästina ein Land ist, das die Araber seit mehr als tausend Jahren besetzt haben und dass der jüdische historische Anspruch auf Palästina bestritten wird. [Hervorhebung hinzugefügt]

Das waren die guten, alten Zeiten – als die Araber damit zufrieden waren einfach nur die jüdischen Verbindungen zum Land zu leugnen, ohne das Gefühl zu haben, sie müssten selbst noch übertreiben.

Im Grunde gab es 3 Wege, auf denen die Araber ihren Weg von Arabien nach Judäa gefunden haben:

  • Invasion, gefolgt von Besetzung und Besiedlung des Landes
  • Konvertierung von Juden zum Islam (was wir bereits diskutiert haben)
  • Immigration infolge wirtschaftlicher Probleme dort, wo sie lebten und/oder wirtschaftliche Chancen in Palästina

Aber wie viele heute in Israel lebende Araber sind Nachkommen der ursprünglichen arabischen Invasoren des 7. Jahrhunderts?

In ihrem Artikel „Whose Palestine?“ (Wessen Palästina) – einer großartigen Rezension des Buchs „From Time Immemorial“ (Seit undenkbaren Zeiten) von Joan Peters – vermerken Erich Isaac und Rael Jean Isaac:

Jedoch sind die palästinensischen Araber nicht nur keine Nachkommen der Kanaaniter, es ist auch höchst zweifelhaft, dass mehr als ein paar von ihnen Nachkommen derer sind, die das Land als Teil der arabischen Invasion im 7. Jahrhundert sind. Mehr als tausend Jahre nach der arabischen Eroberung lang machte Palästina einer eine Reihe verheerender Invasionen durch, denen Massaker an der existierenden Bevölkerung folgten: seldschukischen Türken und fatimidischen Wiedereroberern, Kreuzritter, denen Wellen mongolischer Stämme folgen, denen wiederum Tartaren folgten, Mameluken, Türken und dauernde beduinische Plünderer folgten.

Sie erklären weiter, dass zwar mehrere Invasionen die Zahl der von denen abstammenden Arabern, die ursprünglich das Land eroberten, reduzierten, die fremden Araber, die im 18. und 19. Jahrhundert aus der Fremde immigrierten, die Bevölkerung der ursprünglichen arabischen Invasoren weiter verdünnten.

  • Vor allem in der Zeit von 1832 bis 1840 kamen mehrere Wellen Ägypter.
  • Sudanesen leisteten erfolgreiche Pionierarbeit in den moorigen Sumpfgebieten.
  • Beduinenstämme kamen aus so weit entfernten Gebieten wie Libyen, um die Küstenebene zu besiedeln.
  • Libanesische Christen siedelten sich in verlassenen Dörfern Galiläas an.
  • Armenier, Syrer und Türken besiedelten die Küstenstädte.
  • Die französische Expansion in Nordafrika hatte Flüchtlingswellen zur Folge, die nach Palästina immigrierten.
  • Viele der Anhänger des algerischen Widerstandsführers Abd el-Kader gründeten Dörfer in Galiläa.
  • Die russische Expansion in den Kaukasus führte zur Emigration vieler muslimischer Menschen (Tscherkessen und Georgier) nach Palästina.
  • Das österreichische Vordringen auf dem Balkan führte zur Emigration bosnischer Muslime nach Palästina.
  • Angehörige der Turkvölker im russischen Zentralasien und Kurden immigrierten ebenfalls.

1931 beinhaltete eine Volkszählung statt einer arabischen Bevölkerung, die ihre Spuren bis ins 7. Jahrhundert (geschweige denn tausende von Jahren) zurückverfolgen konnte, die Geburtsorte der Einwohner von Jerusalem neben Palästina selbst als: Syrien, Transjordanien, Zypern, Ägypten, Irak, Jemen, Persien, Türkei, Algerien, Marokko, Tirol, Tunis, Albanien, Frankreich, Griechenland, Spanien, Großbritannien, die UdSSR, die USA, Mittel- und Süd-Amerika und Australien. [s. „From Time Immemorial“, S. 227; Zitat der Volkszählung in Palästina 1931, Band I, Palästina; Teil I]

Daniel Pipes zitiert aus der 11. Ausgabe der Encyclopdia Britannica (1910/1911). Der Eintrag zu „Palästina“ wurde vom irischen Archäologen Robert Alexander Stewart Macalister geschrieben, der auch anmerkt, dass die Bevölkerung Palästinas damals alles andere als homogen war:

Die Einwohner Palästinas setzen sich aus einer großen Anzahl von Elementen z usammen, die in ethnologischen Affinitäten, Sprache und Religion breit differieren. Es könnte interessant sein, als Illustration ihrer Heterogenität zu erwähnen, dass im frühen 20. Jahrhundert von einer Gesellschaft an Männern, deren unterschiedliche Positionen es ihnen ermöglichte genaue Informationen zum Thema vorzuweisen, in Jerusalem eine Liste von nicht weniger als 50 Sprachen als Umgangssprachen erstellt wurde.

Macalister beschreibt die Städte:

In jeder gibt es vorrangig ein großes arabisches Element … Es gibt sehr große Kontingente aus den Mittelmeerländern, besonders aus Armenien, Griechenland und Italien, vorwiegend mit Handel beschäftigt. Die außergewöhnliche Entwicklung jüdischer Besiedlung hat seit 1870 für eine Revolution in der Bevölkerungsbalance in einigen Teilen des Landes gesorgt, insbesondere in Jerusalem.

Pipes fasst den Artikel zusammen:

Dieser Überblick über Palästina erwähnt nicht weniger als 20 fremde Ethnien neben den einheimischen Fellachen (Bauern) und Juden: Assyrer, Perser, Römer, Araber, Kreuzfahrer, Nawar, Araber, Türken, Armenier, Griechen, Italiener, Turkmenen, Motawila, Kurden, Deutsche, Bosnier, Tscherkessen, Sudanesen, Algerier und Samaritaner.

In ihrem Artikel Were the Arabs Indigenous to Mandatory Palestine? (Waren die Araber Einheimische im Mandat Palästina?) wies Sheree Ross das Buch “The Rape of Palestine” (Die Vergewaltigung Palästinas) hin, geschrieben von William B. Ziff – dem Mitgründer des Verlags Ziff-Davis. 1938 veröffentlicht, vermerkt Ziffs Buch, dass das Sammelsurium an Immigranten in Palästina nicht nur aus denjenigen bestand, die von irgendwo flohen oder nach Palästina gerannt kamen. Manchmal wurden sie importiert:

In Palästina war die Polizeigewalt immer der fremde Soldat. Die Tuluniden brachten Türken und Neger. Die Fatimiden brachten Berber, Slawen, Griechen, Kurden und Söldner aller Art herein. Die Mameluken importierten Legionen an Georgiern und Tscherkessen. Jeder Monarch verließ sich bezüglich seiner persönlichen Sicherheit in erheblichem Maß auf Sklavenkrieger. Saladin, von den Kreuzrittern  bedrängt, erhielt einhunderfünfzigtausend Perser, denen für ihre Dienste in Galiläa und im Distrikt Sidon Land gegeben wurde.

Aus diesem menschlichen Flickenwerk an Juden, Arabern, Armeniern, Kalmücken, Persern, Kreuzfahrern, Tartaren, Indern, Äthiopiern, Ägyptern, Sudanesen, Türken, Mongolen, Römern, Griechen, Pilgern, Wandernden, Nichtsnutzen und Abenteurern, Invasoren, Sklaven… wurde der Flickenteppich aus Blut und Mentalität geformt, den wir heute als „Levantiner“ bezeichnen. …

Ziff erarbeitet eine Liste der von Isaac erwähnten Immigranten und nennt einige Zahlen:

Im 14. Jahrhundert verursachte Trockenheit die Immigration von 18.000 „Zelten“ der Jurate-Tartaren vom Euphrat nach Palästina. Bald folgten 20.000 Aschiri unter Gaza und 4.000 Mongolen unter Moulai, die das Jordantal besetzten und sich von Jerusalem nach Süden ansiedelten. Kaisaitische und jemenitische Stämme folgten ihnen auf dem Fuß…

1830 kolonisierte der albanische Eroberer Mehemet (Mohammed) Ali Jaffa, Nablus und Beisan mit ägyptischen Soldaten und ihren sudanesischen Verbündeten. Vierzehn Jahre später schätzte Lynch, dass die 13.000 Einwohner von Jaffa sich aus 8.000 Türko-Ägyptern, 4.000 Griechen und Armeniern und 1.000 Juden und Maroniten zusammensetzten. Er zog nicht in Betracht, dass in dieser Stadt irgendwelche Araber waren.

Vor hundert Jahren hatte Jaffa eine Bevölerung von 4.000. Heute hat es 70.000, überwältigend mehrheitlich Araber, die weitgehend Nachkommen der Ägypter und Äthiopier sind, die vom Eroberer Ibrahim Pascha (Mohammed Alis Sohn) hergebracht wurden. Die paar tausend Juden, die dort lebten, flohen während der Krawalle von 1936 und ließen ihre Geschäfte und Grundstücke zurück.

Es gibt viele Wege diese arabische Bevölkerung zu beschreiben – aber indigen ist eindeutig keine von ihnen.

Wichtiger ist, dass der fortgesetzte Zustrom all dieser verschiedenen Nationalitäten und Ethnien bedacht wird, Araber wie andere;  jüdische Immigration im 20. Jahrhundert, dem 19. Jahrhundedrt und sogar früher ist weniger zulässig.

Das stimmt noch mehr, bedenkt man die indigenen Bande, die die Juden zum Land haben.

Angaben des Neuansiedlungs-Handbuchs der UNRWA (2011) besagen:

Indigene Gruppen sind Nachkommen von Völkern, die Land oder Territorium vor der Kolonisierung oder vor der Einrichtung von Staatsgrenzen bewohnten. Sie haben oft eine starke Verbundenheit zu ihrem angestammten Land und natürlichen Ressourcen, ein Kennziechen, das sie von anderen Minderheitengruppen unterscheiden kann. Sie können auch deutliche soziale, wirtschaftliche und politische Systeme haben, Sprachen, Kulturen und Überzeugungen oder Religionen. Ihr Recht auf Selbstbestimmung ist regelmäßig von nachfolgender Migration anderer ethnischer Gruppen in Territorium, in dem sie leben, erschwert worden, (S. 201)

In Palästina hat es eine durchgehende jüdische Präsenz gegeben. Die Juden Israels sind heute letztlich die Nachkommen der Juden, die lange vor der arabischen Besetzung Palästinas im 7. Jahrhundert in dem Land lebten. Die starke Verbundenheit der Juden zu ihrer angestammten Heimat ist in Begriffen ihrer eigenen Geschichte, Kultur, heiligen Stätten, Sprache und Literatur deutlich beschrieben. Und ja, dieses Recht auf Selbstbestimmung wurden regelmäßig verhindert: Zuletzt durch die Invasion und Migration der Araber – und heute von den palästinensischen Arabern.

Im Gegensatz dazu sind palästinensisch-arabische Geschichte, Kultur, heilige Stätten, Sprache und Literatur letztlich, wie es für alle Araber gilt, an Arabien gebunden.

Entlang dieser Linien sollte vermerkt werden, dass die UNO-Vollversammlung 2007 die Erklärung der Rechte indigener Völker verabschiedete:

Artikel 11
1. Indigene Völker haben das Recht, ihre kulturellen Traditionen und Bräuche zu pflegen und wiederzubeleben. Dazu gehört das Recht, die vergangenen, gegenwärtigen und künftigen Erscheinungsformen ihrer Kultur, wie beispielsweise archäologische und historische Stätten, Artefakte, Muster, Riten, Techniken, bildende und darstellende Künste und Literatur, zu bewahren, zu schützen und weiterzuentwickeln.

Artikel 31
1. Indigene Völker haben das Recht auf die Bewahrung, die Kontrolle, den Schutz und die Weiterentwicklung ihres kulturellen Erbes, ihres traditionellen Wissens und ihrer traditionellen kulturellen Ausdrucksformen sowie der Erscheinungsformen ihrer Wissenschaften, ihrer Techniken und ihrer Kultur, einschließlich ihrer menschlichen und genetischen Ressourcen, ihres Saatguts, ihrer Arzneimittel, ihrer Kenntnisse der Eigenschaften der Tier- und Pflanzenwelt, ihrer mündlichen Überlieferungen, ihrer Literatur, der von ihnen geschaffenen Muster, ihrer Sportarten und traditionellen Spiele und ihrer bildenden und darstellenden Künste. Sie haben außerdem das Recht auf die Bewahrung, die Kontrolle, den Schutz und die Weiterentwicklung ihres geistigen Eigentums an diesem kulturellen Erbe, traditionellen Wissen und diesen traditionellen kulturellen Ausdrucksformen.

Gemäß allen Rechten sollte diese Erklärung in vollem Umfang auf Israels indigene Rechte angewandt werden.

Stattdessen haben wir erlebt, dass die UNO ihre eigene Erklärung verletzt, z.B. dadurch, dass die UNESCO versucht die indigenen jüdischen Bande der Juden zu Hebron und Jerusalem und die indigene jüdische Verbindung zum sowie das das Recht am Tempelberg zu usurpieren.

Wenn die UNO sich entscheidet in Sachen indigener Rechte Ernst zu machen, dann sollte sie Israel das wissen lassen.

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Palästinenser erfinden antikes Königreich Gaza

Elder of Ziyon, 9. September 2018

Aus Al-Monitor:

Die Palästinenser begannen im 5. Jahrhundert v. Chr. mit der persischen Eroberung palästinensischen Landes Münzen für Geschäfte zu verwenden. Die persischen Münzen ersetzten das Tauschsystem, sagte Mohammed al-Zard, Leiter der Palästinensischen Gesellschaft von Münz- und Briefmarken-Sammlern.

Er sagte Al-Monitor, dass die persischen Münzen nicht überall in den Palästinensergebieten verwendet wurden, weil die Küstenbereiche von den Kanaanitern kontrolliert wurde, die im Handel mit den Persern ihre eigenen Münzen einführten.

„Im dritten Jahrhundert v.Chr., nach der Eroberung durch Alexander den Großen, handelten die Palästinenser unter Verwendung griechischer Münzen, die im antiken Königreich Gaza geprägt und auch überall in den griechischen Territorien akzeptiert wurden“, fügte er hinzu.

Es gab in Gaza geprägte griechische Münzen, die in Wirklichkeit aus dem 4. Jahrhundert v.Chr. stammen.

Aber es gab kein antikes Königreich Gaza (außer in Afrika im 19. Jahrhundert).

Herkunft der Geschichte der Palästinenser

gefunden auf Facebook:

Im Juni n1964 hielt ein ägyptischer Opportunist auf der Gehaltliste der Muslimbruderschaft
einen jordanische Flagge hoch, auf der der Stern entfernt worden war.
Und so begannen 3.000 Jahre „palästinensische Geschichte“

Warum arbeiten Palästinenser lieber für israelische Arbeitgeber?

Sprecher erklären im offiziellen PA-Fernsehen, dass die Arbeitsbedingungen für Palästinenser bei israelischen Arbeitgebern weit positiver sind

Redaktion Arutz-7, 25. Juli 2016 (mit Unterstützung von Palestinian Media Watch)

Arabische Arbeiter kommen über die Grenze nach Israel (Yaakov Naumi/Flash90)

Die Welt ergötzt sich an Geschichten der Misshandlung von Palästinensern durch Israel, gewöhnlich begleitet von der Behauptung, wenn die Palästinenser ihren eigenen Staat hätten und in Ruhe gelassen würden, erlöst von der Unterdrückung durch die israelische „Besatzung“, dann würde für sie alles gut sein.

Ein Bericht von Palestinian Media Watch (PMW) zeigt jedoch, dass viele Stimmen innerhalb der palästinensischen Gesellschaft geltend machen, dass das – zumindest wenn es um Arbeitnehmerrechte geht – schlicht nicht stimmt. Offenbar sorgen die vorherrschenden Arbeitsbedingungen dafür, dass palästinensische Arbeiter danach drängeln Arbeit bei Israelis zu finden, statt unter dem Schutz der palästinensischen Autonomiebehörde (PA) zu arbeiten.

Die Bedingungen für in Israel und den Siedlungen arbeitende Palästinenser sind weit besser als in der PA, sagen ein israelisch-arabischer Anwalt für Arbeitsrecht und ein palästinensischer Arbeiter in zwei Interview in der PA-Fernsehsendung Arbeiterangelegenheiten, wie PMW berichtet. Der Arbeiter erklärt, dass die Arbeitsbedingungen derart viel besser sind, dass viele Palästinenser es vorziehen oder „gezwungen“ sind sich für Arbeit bei israelischen Arbeitgebern zu entscheiden.

Der israelisch-arabische Anwalt für Arbeitsrecht Khaled Dukhi, der mit der israelischen NGO „Workers‘ Hotline“ arbeitet, die – nach Angaben ihrer Internetseite – „zum Ziel hat die Rechte der am stärksten benachteiligten Arbeiter in Israel zu schützen“, erklärte in der Sendung des PA-TV, dass das israelische Arbeitsrecht „sehr gut“ ist, weil es keine Unterschiede zwischen Männern und Frauen oder auch zwischen Israelis und Palästinensern macht. Allerdings, erklärte er, leiden palästinensische Arbeiter, die in Israel oder den Siedlungen arbeiten, immer noch, weil sie von palästinensischen Mittelsmännern missbraucht werden, die einen Teil ihres Lohnes „stehlen“:

„Die palästinensischen Arbeiterinnen im [israelischen] Landwirtschaftssektor genießen viele Reche, wie jeder israelische Arbeiter in der Landwirtschaft: Der Lohn ist höher als der Mindestlohn, man hat in den ersten vier Jahren 14 Urlaubstage, 2.000 Schekel Krankengeld [im Jahr], bezahlte Feiertage, egal, ob man islamisch oder jüdisch ist. In der Wirklichkeit erhalten palästinensische Arbeiter – und besonders die palästinensischen Arbeiterinnen – dies nicht. Warum? Sie [der Moderator des PA-TV] sagten: ‚Die palästinensischen Mittelsmänner ziehen etwas von ihrem Lohn ab.‘ Nein, er zieht es nicht ab, er teilt ihren Lohn. In der Praxis nimmt er 50%, 60% und sogar 70% ihres Lohnes. Wenn ihr Tageslohn 180 Schekel beträgt, erhält sie am Ende 60 Schekel. Der Mittelsmann stiehlt zwei Drittel ihres Lohnes. Entschuldigen Sie das Wort ‚stiehlt‘, aber das ist das richtige Wort.“

In einer anderen Ausgabe von Arbeiterangelegenheiten erklärte Qassem Abu Hadwan, ein Arbeiter aus Hebron, dass palästinensische Arbeiter „gezwungen“ sind in Israel zu arbeiten, weil palästinensische Arbeitgeber sie ausbeuten und weniger als die Hälfte zahlen:

„Die fehlende Beaufsichtigung der [palästinensischen] Eigentümer von Firmen und Fabriken und ihrer Ausbeutung der Arbeiter ist das, was die Leute nach Israel zwingt. Würden die Löhne in der PA wenigstens die Hälfte der Löhne in Israel betragen, würde niemand in Israel arbeiten. Arbeiter müssen aber nach Israel gehen, weil niemand [in der PA] ihnen gibt, was sie für ihre Arbeit verdienen.“

Abu Hadwan erklärte, obwohl auch israelische Arbeitgeber palästinensische Arbeiter „ausbeuten“, „geben sie ihnen, was ihnen zusteht“. Er erklärte, dass Palästinenser nicht in Israel arbeiten würden, wenn die Bedingungen in der PA besser wären, aber da „ein Monat Arbeit hier [in der PA] einer Woche Arbeit dort [in Israel] gleicht“, werden die Leute dazu getrieben Arbeit in Israel oder den Siedlungen zu suchen.

Der Moderator der Sendung schloss, dass Ausbeutung und niedrige Löhne der Grund dafür sind, dass Palästinenser lieber in Israel und den Siedlungen arbeiten und er schlug vor, dass die PA das ändert:

„Wir brauchen Investitionen und die Rechte der Arbeiter müssen gewürdigt werden. Was die Arbeiter motiviert, wie wir sagten, [zum Arbeiten] ins Innere (d.h. Israel) oder die Siedlungen zu gehen, ist die an Orten [in der PA] stattfindende Ausbeutung und das niedrige Einkommen.“

PMW hat ähnliche Äußerungen von Palästinensern dokumentiert, die die Tatsache bezeugen, dass die Bedingungen für palästinensische Arbeiter in Israel weit besser sind als in der PA.

Hassan Al-Barghouti, der Direktor des Zentrums für Demokratie und Arbeiterrechte erklärte im Mai 2016 im PA-Fernsehen, dass „120.000 [Palästinenser] in Israel und den Siedlungen arbeiten“.

Das Zentralbüro für Statistik der PA hat erklärt: „2015 erreichte die Zahl der Arbeiter aus der Westbank, die in Israel und den Siedlungen arbeiten, 112.300 … und die Zahl der Arbeiter in israelischen Siedlungen erreichte 22.400.“

Der von der EU meistgeschätzte Terrorist

Judith Bermgan, MiDA, 28. Januar 2018

Während moralischer Narzissmus Europa mit sich zufrieden lassen sein dürfte, stellt die Weiterführung sich auf die Seite von Abbas gegen Israel und die USA zu stellen sie fest auf die falsche Seite der Geschichte – wie üblich.

Tugend in Reinkultur. Abbas und Mogherini umarmen sich. (Foto: Youtube-Screenshot)

Als US-Viziepräsident Mike Pence letzte Woche Israel besuchte, entschied sich PA-Präsiden Mahmud Abbas nach Brüssel zu fliehen, um bei der europäischen Führung zu sein, die weiterhin au Seiten ihres arabischen Lieblingsterroristen steht, wie ein Kapitän zur See, der es ablehnt sein geliebtes Schiff zu verlassen, obwohl es rasch sinkt.

In der Parallelrealität, die die Führer der EU bewohnen, wurde Abbas als großer Staatsmann empfangen, statt als der völlig korrupte Erzterrorist, der als Präsident eines Staates herumparadiert, den es nicht gibt und nie gab.

Die außenpolitische Chefin der EU, Federica Mogherini, setzte liebevolle Küsse der Zuneigung auf die Wangen des alternden terroristischen Kriminellen, bevor sie strack ans Podium ging, um den professionellen Holocaustleugner der kompletten und fortbestehenden Unterstützung der EU zu versichern, einschließlich finanzieller Unterstützung. Mogherini prahlte weiter: „Die EU und ihre Mitgliedsstaaten sind kollektiv bei weitem der größte Spendengeber der Palästinenser und unsere Unterstützung wird weitergehen, einschließlich der an die UNRWA…“ Trotz dieser massiven Unterstützung  verkündete sie, dass die EU nach Wegen sucht ihre Unterstützung noch weiter zu verstärken. Mogherini betonte zudem die Opposition der EU gegen israelische „Siedlungsaktivitäten“, die die EU als „gemäß dem Völkerrecht illegal“ betrachtet.

Sie erwähnte nie den tödlichenTerrorismus, den Abbas weiterhin anzettelt und reichlich mit EU-Geldern belohnt, die Mogherini so stolz im Namen in das schwarze Loch des Terrorismus und der Korruption kippt, das die PA und die UNRWA darstellt, im Namen der Bürger Europas, die sich weiterhin mit der Veruntreuung ihrer Steuergelder abfinden müssen. Es scheint so, dass die EU Abbas‘ jihadistischen Terrorismus als gemäß dem Völkerrecht legal ansieht, denn es wird als legitimer „Widerstand“ gegen die Juden gesehen.

Mehr als ein Jahrzehnt lang prallte diese Art von „Widerstand“ direkt zurück nach Europa, in der Form der ersten Al-Qaida-Terroranschläge und später von ISIS-Gräueltaten. Denn wenn man sich entscheidet einen terroristischen Frosch zu küssen, wie Mogherini es genussvoll zu tun scheint, könnte er, statt sich in einen Prinzen zu verwandeln, ihnen stattdessen direkt ins Gesicht explodieren.

Dennoch scheinen politische Gestalten wie Mogherini, gepolstert wie sie von der Wirklichkeit der Privatchauffeure und Leibwächtertrupps sind, vom steilen Anstieg des jihadistischen Terrorismus in Europa unbeeindruckt zu sein.

Tatsächlich meinte Mogherini weniger als ein Jahr bevor der Jihad mit dem ISIS-Anschlag am Brüsseler Flughafen und dem U-Bahnhof Maalbeek im März 2016 direkt im Herzen der EU zuschlug: „Die Vorstellung eines Konflikts zwischen dem Islam und ‚dem Westen‘ … hat unsere Politik und unsere Narrative fehlgeleitet. Der Islam hat einen Platz in unseren westlichen Gesellschaften. Der Islam gehört zu Europa… Ich fürchte mich nicht davor zu sagen, dass der politische Islam  Teil des Bildes sein sollte.“

So willentlich blind und hoffnungslos politisch korrekt diese Äußerung eigentlich war, wird es, so wie die Dinge in Europa laufen, in der vorhersehbaren Zukunft weit korrekter richtiger sein zu behaupten, dass Europa dem Islam gehört.

Trotz dieser sehr direkten Art, mit der die EU weiter Abbas‘ andauernden Kampf zur Vernichtung des jüdischen Staates unterstützen, suhlte sich die EU scheinheilig in Gedenkfeiern am Internationalen Holocaust-Gedenktag für die Juden, die Europa im Holocaust tötete, während derselbe Kontinent der bei weitem größte Sponsor des terroristischen Gebildes PA ist. Warum sich mit dem Gedenken um die toten Juden der Schoah Gedanken machen, wenn man arabische Terroristen sponsert, um denselben Job zu tun?

Die Antwort lautet: moralischer Narzissmus. Es lässt europäische Führer selbst gut finden, wenn sie vorgeben sich wegen der unaussprechbaren Gräueltaten zu sorgen, die vor mehr als 70 Jahren an europäischen Juden verübt wurden, während sie Terroristen küssen und finanzieren, die damit weitermachen Gräueltaten an lebenden Juden zu verüben. Es massiert ihre Egos an all den richtigen Stellen und lässt sie das Gefühl haben, dass sie zu einer besonders moralischen Klasse Menschen gehören.

Auf ähnliche Manier hat die EU verkündet, dass ihre Agentur für Fundamentale Rechte (FRA) dieses Jahr eine große neue Umfrage zur Intersuchung von Diskriminierung und Hassverbrechen gegen in der Europäischen Union lebende Juden durchführen wird. „Antisemitismus bleibt ein schwere Sorge überall in Europa, trotz der wiederholten Bemühungen diese uralten Vorurteile auszumerzen“, sagte FRA-Direktor Michael O’Flaherty vor kurzem. „Diese Wiederholungsumfrage gibt Juden in Europa die Chance ihre Sogen zu teilen und politischen Entscheidungsträgern wertvolles Feedback dazu, welche Fortschritte ihre Bemühungen zur Eindämmung des Antisemitismus gemacht haben und, wichtig, was noch zu tun übrig bleibt.“

Es ist allerdings schwierig solche Initiativen ernst zu nehmen, wenn die EU-Repräsentanten des Europaparlaments noch im Juni 2016 Abbas stehende Ovationen für eine Rede gaben, die auf alte antisemitische Ritualmordbeschuldigungen zurückgriff, so der falschen Anschuldigung israelische Rabbiner forderten von der israelischen Regierung das von palästinensischen Arabern genutzte Wasser zu vergiften.

Wie beim Holocaust-Gedenktag errüllen Meinungsumfragen zu Antisemitismus das moralisch-narzisstische Bedürfnis sich gut zu fühlen etwas zu tun, das „Menschenrechte“ und „Antirassismus“ berührt, während echte Antisemiten wie Mahmud Abbas offen bewundert werden.

Während aber all der moralische Narzissmus in der Welt dafür sorgen könnte, dass Europa mit sich zufrieden ist, wird Europas anhaltende Wahl sich auf die Seite von Abbas gegen Israel – und die USA – nur zu beweisen, dass Europa bei einer Sache wirklich hervortut, wie es das immer getan hat, nämlich sich fest auf die falsche Seite der Geschichte zu stellen.

Wenn palästinensisches Blut nicht gleich ist

Dr. Edy Cohen, BESA Center Perspective Paper Nr. 930, 24. August 2018

Palästinenser in Syrien (Foto via Action Group for the Palestinians of Syria, AGPS)

Zusammenfassung: Vor kurzem veröffentlichte die Menschenrechtsorganisation AGPS einen Bericht, der 3.840 Fälle getöteter Palästinenser seit dem Beginn des syrischen Krieges im Jahr 2011 dokumentiert – fast das Vierfache der Zahl der während den sechs Jahren der ersten Intifada (Dezember 1987 bis September 1993) Getöteten. Die Umstände dieser Tode waren Artilleriebeschuss, Schießereien oder Folter in den Verhörräumen von Gefängnissen in ganz Syrien. Mahmud Abbas schwieg und verurteilte Bashar Assad oder den Iran nicht. Palästinensisches Blut in der Westbank und dem Gazastreifen scheint weit mehr wert zu sein als das Blut von Palästinensern sonstwo in der Welt. Der Grund ist, dass von IDF-Feuer getötete Palästinenser als Bollwerk gegen Israel dienen, ob nun seitens arabischer Staaten oder der westlichen Welt.

Ein gerade veröffentlichter Bericht der Action Group of Palestinians in Syria (AGPS), einer Menschenrechtsgruppe, dokumentierte 3.840 Fälle von Palästinensern, die seit dem Ausbruch des syrischen Bürgerkriegs 2011 getötet wurden – fast viermal so viele wie während der sechs Jahre der ersten Intifada (Dezember 1987 – September 1993) getötet wurden. Die Ursachen der Tode reicht von Artilleriebeschuss über Schießereien bis zu Folter in den berüchtigten Gefängnissen des Regimes im gesamten Land.

Zusätzlich zu diesem Bericht veröffentlichte das syrische Regime zum ersten Mal eine Liste mit Namen, die 548 getötete Palästinenser beinhaltete. Der Bericht des Regimes vermerkte zwar nicht ihre Todesursache, aber Menschenrechtsgruppen stimmen darin überein, dass diese Palästinenser als Ergebnis von Folter, Verhungern und der Verweigerung geeigneter medizinische Versorgung starben.

Die AGPS sagte zudem dass immer noch vermisst 1.682 Palästinenser werden; ihr Schicksal ist nicht bekannt. Gemäß einiger Einschätzungen wurden diese Palästinenser entwder irgendwann während des blutigen Bürgerkriegs getötet oder befinden sich – „bestenfalls“ – immer noch im Gefängnis. Also sind seit 2011 mindestens 5.522 Palästinenser entweder getötet worden oder werden vermisst.

Zusammen mit diesen Getöteten bzw. Vermissten haben zehntausende Palästinenser in Syrien ihre Häuser und Arbeit verloren. Das Flüchtlingslager Yarmuk, das für Zehntausende Zuhause war, wurde im Verlauf des Krieges vollkommen zerstört. Vor der Zerstörung des Lagers wurde es vom Regime Assad belagert. Während dieser Zeit begannen Bilder ausgemergelter Palästinenser in Medien der syrischen Opposition erscheinen.

Trotz dieser Schrecken verurteilte nicht ein einziger Vertreter der palästinensisch Autonomiebehörde öffentlich das Regime Assad.

Das ist unglaublich. Wo ist der Aufschrei seitens der PA, der arabischen und der weltweiten Nachrichtenmedien, Menschenrechtsgruppen, palästinensischen und arabischen Politiker? Wo ist ihre Verurteilung der Kriegsverbrechen des syrischen Präsidenten Bashar Assad an den Palästinensern? Warum verurteilt nicht jeder einzelne arabische Abgeordnete in Israel den syrischen Diktator?

Wenn ein Hamas-Terrorist oder einer des Islamischen Jihad im Gazastreifen von IDF-Soldaten getötet wird, während er versucht eine Bombe an einer Straße zu legen oder den Grenzzaun zu durchbrechen, tobt die arabische und westliche Welt vor Wut. Die Arabische Liga gibt ihre bekannten Verurteilungen aus: das durchweg feindselige Kuwait verurteilt Israel in der UNO und versucht den Sicherheitsrat einzuberufen; Mahmud Abbas fordert internationalen Schutz für die Palästinenser; und all diese Reaktionen werden rund um die Uhr von der arabischen und westlichen Presse berichtet.

Wenn Palästinenser von Arabern getötet werden, kümmert das offenbar niemanden – nicht in der arabischen Welt und nicht einmal bei den Palästinensern selbst, ob nun PA oder Hamas. Jeder schweigt still. Palästinensisches Blut in der Westbank und dem Gazastreifen ist weit mehr wert als palästinensisches Blut in anderen Teilen des Globus.

Von IDF-Feuer getötete Palästinenser können, ob von arabischen Ländern oder der westlichen Welt, als Mittel genutzt werden, um Israel zu untergraben und zu schwächen. Menschenrechtsgruppen im Westen und in Israel investieren den größten Teil ihrer Energien und Aufmerksamkeit auf die Palästinenserfrage in Israel. Die Gleichung ist deutlich zu sehen: Wenn Israel oder die Juden nicht für das Töten von Arabern verantwortlich gemacht werden können, interessiert es einfach nicht.

Während des gesamten Kriegs in Syrien ist das Schweigen von Abbas zum Leid der dortigen Palästinenser ohrenbetäubend gewesen. Er hat Assad oder dem Iran das Töten von Palästinensern nie vorgeworfen. Er sucht die beste aller möglichen Welten: Unterstützung sowohl durch den Iran als auch durch die Araber. Es scheint so, als sei er erfolgreich gewesen.

Während im Irak vor einigen Jahren Gräueltaten begangen wurden, hielt eine geknechtete Jesidin ein Schild hoch, auf dem stand: „Die Tragödie des jesidischen Volks besteht darin, dass die Juden nicht sein Feind sind.“

Worauf du stolz bist, erzählt Bände

Paula Stern, Israel Blogger, 20. Juni 2018

Den größten Teil meines Lebens in Israel habe ich dasselbe Gefühl gehabt. Ich sehe, worauf sie stolz sind und worauf wir stolz sind. Vor langer Zeit schrieb ich, dass ich lieber weinen und in einem Land wie dem meinen leben würde als zu feiern und dort zu leben.

Zwei Kulturen sind heutzutage stolz … aber ihr Stolz kommt aus zwei sehr unterschiedlichen Orten und die Entfernung zwischen ihnen ist weit größer als die ein, zwei Kilometer zwischen ihnen. Wir sind stolz, dass wie die Wüste kultiviert und zum Blühen gebracht haben; dass iwr die Welt der Landwirtschaft mit zahlreichen Innovationen revolutioniert haben. Tröpfchenbewässerung. Insektenfreie Bioanbautechniken, die von mutigen Bauern im Gush Katif perfektioniert wurden. Und wir teilen dieses Wissen regelämßig mit der Welt. Heute weinen wir in Israel wegen etwas, mit dem sie prahlen.

Wir veröffentlichen ein trauriges Video, das die Zerstörung zeigt, die von den Bränden verursacht sind, die ihre Branddrachen auslösten. Wir sind traurig wegen dieser Zerstörung, dem Verbrennen unseres Lands … und sie sind so stolz, dass sie ein Video veröffentlichen, das unseren Schmerz feiert.

Wie ich sagte: Ich bin schon lange an die verdrehte und kranke kulturelle Verzerrung gewöhnt, die aus Gaza kommt. Sie feiern die Freilassung von mehr als 1.000 Terroristen, einschließlich derer, die unschuldige Frauen und Kinder ermordeten, während wir die Rückkehr eines jungen Mannes feiern, die in den Gazastreifen gezerrt wurde, gefoltert wurde, und dem fast fünf Jahre lang der Kontakt mit seiner Familie verweigert wurde.

1979, im Alter von 16 Jahren, kam Samir Kuntar aus dem Libanon nach Israel. Dort tötete er einen israelischen Polizisten. Dann brach er in die Wohnung der Familie Haran ein und griff sich Danny Haran und seine vierjährige Tochter Einat.

Kuntar zwang Danny und die kleine Einat mit vorgehaltener Waffe an einen nahe gelegenen Strand mitzukommen und als Augenzeugen zu Hilfe rannten, richtete Kuntar Danny kaltblütig hin; danach zerschmetterte er Einats Kopf mit dem Kolben seines Gewehrs, bis auch sie tot war. Das zweite Kind des Paares, Yael, wurde bei dem Versuch es vor Entdeckung zu schützen, versehentlich erstickt, was Smadar, Dannys Ehefrau, als einzige Überlebende einer glücklichen und aufblühenden Familie zurückließ.

2008 ließ Israel, so erfuhren wir plötzlich, Samir Kuntar im Zuge eines Gefangenenaustauschs frei, bei dem die Leichen zweier IDF-Soldaten zurückgeholt wurden. Eldad Regev und Ehud Goldwasser waren bei einem Eindringen aus dem Libanon entführt worden. Die Hisbollah ließen Hoffnungen aufkommen, dass sie noch a Leben seien, obwohl sie noch am Tag ihrer Entführung ermordet wurden. Niemand in Israel wird sich an den Schock erinnern zu sehen, wie die beiden Särge ausgeladen wurden. Wir hatten darum gebetet, dass sie zur Grenze gehen oder zumindest auf Bahren getragen würden. In Israel weinten wir wegen des Schmerzes der Familien Haran und Shahar, deren Angehörige von Kuntar ermordet worden waren. Und wir weinten um die Familien Regev und Goldwasser, deren Hoffnung bis zum Ende am Leben gewesen war.

Derweil gab es im Libanon Massenfeiern um die Rückkehr eines Kindermörders. Der Chef der Hisbollah bejubelte Kuntars Freilassung. Die Führer Syriens und des Iran grüßten ihn mit Freude. Nasrallah machte ihn zu einem Topführer der Hisbollah. Nach mehreren Versuchen Uund nachdem er sein Wort brach und zum Terrorleben zurückkehrte) wurde Kuntar getötet.

Die Libanesen, die Syrer, die Iraner und die Palästinenser feierten alle die Freilassung eines Kindermörders. Sie waren stolz auf das, was er tat und, obwohl er unschuldige Kinder ermordete, dass er frei war.

Die Israelis weinten in den Tagen und Wochen nachdem die Regierung Kuntar freiließ. Wir weinten um die Familien, aber tief in unserem Inneren gab es ein Gefühl der Zufriedenheit. Nein, ich bin nicht dafür Häftlinge freizulassen, wie es bei den Deals um Kuntar und Gilad Shalit der Fall war. Kuntar ist der Beweis, dass diejenigen, die einmal morden, wahrscheinlich zum Morden zurückkehren werden.

Vorher und nachher … die Felder des Kibbuz Be‘eri

Aber ich bin stolz in einem Land zu leben, das tausend freilässt um einen zu retten. Eine Nation, die einen Kindermörder in der Hoffnung freilässt zwei entführte Soldaten ihren Familien zurückgegeben werden und einen Abschluss zu verschaffen.

Heute bin ich stolz auf ein Land, das den Boden kultiviert und reichlich Leben hervorbringt. Mehr noch: Ich bin stolz, dass wir unsere Technologie weltweit teilen, damit andere davon Nutzen haben. Selbst während wir um die entweihten und verbrannten Morgen Land trauern, bin ich stolz. Es ist der Stolz zu wissen, dass wir selbst jetzt die Neupflanzung planen und von ihr träumen.

Und im Gazastreifen? Na, sie sind richtig stolz, dass sie 25.000 Morgen Land niedergebrannt haben. Wenn das nicht alles sagt, was es über ihre Kultur und unsere zu sagen gibt, dann weiß ich nicht, was sonst.