Das Leiden im KZ/Freiluftgefängnis Gazastreifen

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Dodo geht im Gazastreifen einkaufen.

Und hingefahren ist sie mit dem Auto. Muss eine echte Klapperkiste sein…

 

Video: Israel unter Beschuss – mehr als 350 Raketen in 36 Stunden

HonestReporting, 13. November 2019

In den letzten 36 Stunden sind mehr als 350 Raketen von palästinensisch-islamischen Terroristen auf Israel geschossen worden (und es geht noch weiter).

Nachdem ein führender Terrorist des Palästinensischen Islamischen Jihad durch einen gezielten Angriff der IDF früh Dienstagmorgen getötet wurde, hat der Palästinensische Islamische Jihad widerholt Raketensalven auf israelische Bevölkerungszentren gefeuert, wobei sie zahlreiche Treffer erzielten.

Israel hat mit der Zerstörung von Terrorzielen im gesamten Gazastreifen zurückgeschlagen und dreizehn Terroristen getötet, die meisten vom Palästinensischen Islamischen Jihad. Die Situation eskaliert weiter.

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Terrorist Abu Ata gab in einem Interview zu, dass er große Anschläge plante

Elder of Ziyon, 12. November 2019

PIJ-Darstellung des Terroristen

Palestine Today, eine Nachrichtenseite des Islamischen Jihad, hat ein Exklusiv-Interview mit Baha Abu al-Ata, das posthum veröffentlicht wurde. Al-Ata wurden heute Morgen von Israel getötet.

Es ist nicht klar, wann das Interview geführt wird, aber es zeigt, dass al-Ata viele große Terroranschläge gegen Israel plante.

Abu al-Ata sagte, die Möglichkeiten der Al-Quds-Brigaden, des militärischen Arms des Islamischen Jihads, hätten sich gegenüber denen im Gaza-Krieg von 2014 mehr als verdoppelt.

Er sagte, die Al-Quds-Brigaden „warten auf die nächste Schlacht, um dem Feind eine harte Lektion zu erteilen“.

„So Allah will, wird die nächste Schlacht eine entscheidende sein, in der wir dem Feind grausame Lektionen genau in der Hauptstadt ds Feindes erteilen werden“, sagte er.

Der Märtyrerführer sagte: Wir werden dem israelischen Feind eine sehr harte Lektion erteilen und die nächste Schlacht wird weit stärker sein als die Schlacht seinlosen Al-Bunyan und wird eine Schlacht sein, um die die Knochen bricht, die der Besatzung schadet.

Der Artikel nenn Abu al-Ata „einen großen Jihadisten mit einer ehrenvollen Karriere“.

„Moderate“ Palästinenser stellen sich IMMER auf die Seite der Terroristen

Elder of Ziyon, 12. November 2019

Heute Morgen kommentierte Mahmud Abbas die Tötung des wichtigen Islamic Jihad-Terroristen Baha Abu al-Ata.

Die palästinensische Präsidentschaft verurteilte heute die Eskalation des israelischen Militärs gegen das palästinensische Volk im Gazastreifen nach dem, was sie als „abscheuliches Verbrechen“ bezeichnete, begangen von der israelischen Besatzung an einem Mann und seiner Ehefrau durch einen Luftangriff auf ihr Haus in Gaza Stadt.

Die „moderat“ Fatah-Bewegung machte die israelische Regierung für das „Märyrertum“ von Baha Abu al-Ata und seiner 20-jährigen Ehefrau verantwortlich.

Medien-Liebling und Generalsekretär des PLO-Exekutivkomitees Saeb Erekat verurteilte die Tötung und bezeichnete sie als „Verbrechen“.

Jedes Mal, bei jeden Vorfall, entscheiden sich die Palästinenserführer dafür, sich auf die Seite der extremsten Jihadisten und Terroristen gegen Israel zu stellen.

Palästina falsch verstanden

Petra Marquardt-Bigman, Quilette, 31. Oktober 2019

Von meinem Heim am südlichen Rand von Tel Aviv höre ich jeden Tag den muslimischen Gebetsruf, der aus einer Moschee fast einen Kilometer weg im benachbarten Jaffa kommt. Jüdische Israelis sehen Arabisch auf ihrem Geld, auf Straßenschildern, auf Bussen und auf den Etiketten von Lebensmitteln, die den Konsumenten mit nährwertbezogenen Informationen versorgen. Sie hören Arabisch in Geschäften, Einkaufszentren und Cafés, die sie regelmäßig besuchen. Und wenn sie eine Klinik oder ein Krankenhaus besuchen, werden jüdische Israelis hören, wie ihre Mitpatienten Arabisch sprechen, was auch die Ärzte und Pfleger tun, die sich um sie kümmern. Israel mag der einzige jüdische Staat der Welt sein, aber Araber stellen rund 21 Prozent seiner Bevölkerung, also sind die Klänge und Zeichen der arabischen Sprache schlicht Teil des täglichen Lebens in dieser Ecke der Levante.

Also war ich überrascht zu erfahren – aus einem von Michael Humeniuk für Quilette geschriebenen Artikel – „wenn jüdische Israels gesprochenes Arabisch hören, was sie als Schreie wahrnehmen, dann wissen sie nicht, ob eine Bombe hochgehen wird oder einer einfach einem anderen ein Kompliment zu seinen Schuhen macht“. Humeniuk ist aus Toronto und sein Artikel ist ein gut geschriebener und (vermutlich) gut gemeinter Versuch über die „feierlichen Stereotype“ hinauszusehen, die er und andere Westler von Palästinensern „als Freiheitskämpfern oder Terroristen“ übernommen haben – „geopolitische Charakterdarsteller innerhalb des großen Narrativs dessen, was vage als ‚der Nahost-Konflikt‘ beschrieben wird“. Andere wie er, die in den Nahen Osten gereist sind, weil sie „von der Notlage der Palästinenser angerührt und besorgt sind“, sind derart von der Politik des Konflikts beschäftigt, dass sie vergessen „die Palästinenser selbst zu bemerken – wie sie kochen und essen, wie sie sich necken und flirten, wie sie feiern und trauern“. Dieser unaufgeklärten Ansicht möchte Humeniuk eine Korrektur bieten.

Leider wird es, während Humeniuk seine Erfahrungen aus Palästinas De-facto-Hauptstadt weitergibt, zunehmend offenkundig, dass er wenig von der Region, ihren Menschen oder ihren Komplexitäten weiß. Und so verfällt seine Lehrstunde (kühn übertitelt mit „Ramallah für Anfänger“) schnell in ermüdende Klischees, die ein stark befestigtes und paranoides Israel einem Porträt friedlicher, auf Eseln reitenden Palästinensern gegenüberstellt, die friedlich ihre malerischen Olivenhaine versorgen oder das Partyleben der Stadt genießen („billiger und einladender“, wird uns gesagt, als das von Tel Aviv gebotene). Diese Sichtweise missversteht nicht nur die belastete Geschichte und politische Gegenwart der Region, sie karikiert israelische Juden und palästinensische Araber auf beiden Seiten der Grünen Linie, die Israel und die von Jordanien vor dem Sechstage-Krieg 1967 annektierte Westbank auf nicht konstruktive Weise.

Humeniuks Aufsatz leistet der Vorstellung Beistand, dass ein Palästinenserstaat modern, offen und friedlich sein wird, vielleicht sogar positiv progressiv und nicht die Bastion des Fanatismus, die in Israels angsterfüllter Fantasie besteht. Das dafür erforderliche Wunschdenken wird durch sein eigenes Zeugnis verraten. Damit Humeniuk und sein jüdisch-kanadischer Freund Ari nicht für israelische Siedler gehalten werden, tarnen sie ihren Nissan Micra sorgfältig, indem sie islamische Gebetsperlen am Rückspiegel aufhängen und eine Keffiyeh – „den schwarz-weißen Schal, der die Gegnerschaft zu Israel symbolisiert“ – auf das Armaturenbrett legen. „Man erwartet außerdem“, fügt er hinzu, „dass man raucht – ständig – wie viele Palästinenser es tun.“ Diese List soll vermutlich die Bedeutung lokalen Wissens betonen, aber sie legt auch nahe, dass erkennbare Juden sich Sorgen machen sollten von Ramallahs Bevölkerung die Art gefährlicher Feindseligkeit anzuziehen, die dem Rest von Huemiuks Bericht fehlt.

Humeniuk und seine Gefährten fahren nach Qalandiya, wo sie respektvoll einen Teil der Grenzmauer mit Porträts von Yassir Arafat und Marwan Barghouti anstarren. Barghouti wird vage als „ein Führer der ersten und zweiten Intifada“ beschrieben, „der seit 2002 in Israel inhaftiert ist.“ Wofür inhaftiert? Humeniuk sagt es nicht, obwohl er berichtet, dass eine Parole die zwei Gemälde trennt; dort steht „Lasst Barghouti frei“, als ob er das Opfer einer Ungerechtigkeit sei, die internationale Aufmerksamkeit und dringende Wiedergutmachung verlangt. Fakt ist, dass Barghouti Fatahs berüchtigte Al-Aqsa-Märtyrerbrigaden führte, eine terroristische Miliz, die für die Ermordung von zig israelischen Bürgern durch Selbstmord-Trupps während der zweiten Intifada verantwortlich ist. 2004, als der von ihm und Arafat angezettelte, mörderische Krieg wütete, wurde Barghouti für fünf Morde verurteilt (und in 21 Fällen, bevor angenommen wird, dass dies eine vorher abgemachtes Urteil ist, freigesprochen) und zu fünf aufeinander folgenden lebenslangen Freiheitsstrafen verurteilt.

Barghouti und Arafat haben mehr als die meisten andere die Aussichten auf Frieden ruiniert, aber Humeniuk suggeriert, dass das sie verehrende Wandgemälde Teil einer allgemeineren palästinensischen Hingabe an die Idee des romantischen Revolutionärs ist. Che Guevara, stellt er beifällig fest, „ist eine häufig auf T-Shirts dargestellt Persönlichkeit, die palästinensische Männer tragen“ und er hält inne, um für Bilder vor einer fast 7m hohen Statue von Nelson Mandela zu posieren, „umgeben von Blumen du ein paar Fuß über den Gehweg erhoben mit einem Halstuch in demselben roten Farbton wie das Dreieck auf der palästinensischen Flagge“. Mandelas Ansicht zum Konflikt war kompliziert, aber das hat die Palästinenser nicht davon abgehalten sich sein Vermächtnis und seine moralische Autorität anzueignen. „Kulturell“, schreibt Humeniuk, „identifizieren sich die Palästinenser mit jeder Art von politisch Benachteiligten.“

Während aber gegenkulturelle Ikonen revolutionären Terrors wie Guevara attraktiv auf westlichen Appetit für radikalen Chic wirken und Staatsmänner wie Mandela helfen mögen die palästinensische Sache in den Idealismus von Frieden, Wahrheit und Versöhnung zu hüllen, sind das nicht die einzigen historischen Persönlichkeiten, die in Palästina offen und unverfroren gefeiert werden. In der Stadt Qalqilya steht eine Statue von Saddam Hussein. Weitere öffentliche Plätze, die an die völkermörderischen B’athisten gedenken, sind in Jenin und Ramallah zu finden und in Yabad wurde eine „Märtyrer Saddam Hussein Schule“ gegründet. Zur Enthüllung der Statue in Qalqilya 2017 beichtete MEMRI, dass Distriktgouverneur Rafi Rawajba schwärmte: „Saddam war ein Wahrzeichen des Heldentums, der Ehre, Originalität und des trotzigen Widerstands, genauso wie der Märtyrer Yassir Arafat. Beide dienten als Kompass für die Araber und ihre resoluten Entscheidungen und als sie abtraten, ging der Arabismus mit ihnen.“

Derweil ist eine politische Kultur, die Terroristen und ihre Familien belohnt und ihnen Denkmäler setzt und Selbstmordbomber als heldenhafte Märtyrer preist, nicht nur für Friedensbemühungen destruktiv, sondern auch destruktiv für die palästinensische Gesellschaft an sich. Thane Rosenbaum stellt das 2017 in einem Artikel in der Washington Post heraus: „Wenn Mörder als Helden gepriesen und in den höchsten Ebenen der Regierung willkommen geheißen werden, wenn öffentliche Plätze und Straßen und Sommerlager nach Terroristen benannt werden, die israelische Kinder töteten, können Palästinenserführer nicht vernünftig begründet erwarten, dass ihre nächste Generation davon träumt Ärzte, Lehrer und Friedenstifter zu werden.“

Bedauerlicherweise ist auch klar, dass Unterstützung für Terrorismus bei Palästinensern weit verbreitet ist. Vom Pew Research Center über mehrere Jahre hinweg durchgeführte Meinungsumfragen unter der muslimischen Bevölkerung zeigen, dass die Palästinenser die größten Unterstützer von Selbstmordbombenanschlägen gegen Zivilisten sind, „um den Islam gegen seine Feinde zu verteidigen“. Die stärkste Unterstützung wurde 2007 verzeichnet, als 70 Prozent der Palästinenser die Ansicht äußerten, dass Selbstmord-Bombenanschläge gegen Zivilisten zur Verteidigung des Islam gerechtfertigt sein könnten. In der Folge der Anschläge vom 9/11 beobachtete Pew auch mehrere Jahre lang die muslimische öffentliche Meinung zu Al-Qaida und deren Führer Osama bin Laden und die Ergebnisse von Umfragen dokumentieren, dass die Palästinenser bin Ladens leidenschaftlichste Anhänger waren. Umfrageteilnehmer wurden gefragt, ob sie von bin Laden „überzeugt“ waren, dass er „im Weltgeschehen das Richtige tut“. 2003 antworteten 72 Prozent der Palästinenser mit Ja. Bis 2011, als bin Laden von US-Sondereinheiten getötet wurde, drückten 34 Prozent der Palästinenser immer noch „Überzeugung“ von bin Laden aus und die islamistische Terrororganisation Hamas verurteilte die USA für die Ermordung „eines arabischen heiligen Kriegers“.

Es mag Humeniuk beruhigen Geschichten zu berichten, dass Palästinenser frei Arak trinken und unverschleierte Frauen in engen Jeans Männern zusehen, wie sie Burnouts auf den Nelson-Mandela-Platz brennen, aber das ist kaum ein repräsentatives Bild des Lebens in den Gebieten oder ein Anzeichen dafür, wie ein unabhängiger Palästinenserstaat aussehen könnte. Meinungsumfragen bieten einen verlässlicheren Hinweis für palästinensische Ansichten als die Eindrücke, die von kanadischen Touristen gesammelt werden und demonstrieren, wie fehlgeleitet das rosige Bild der westlichen Linken sich von der palästinensischen Gesellschaft zu bekommen erlauben kann.

Eine Umfrage von Pew im Jahr 2013 bei fast 40.000 Muslimen in 39 Ländern stellte fest, dass Palästinenser in der Westbank und dem Gazastreifen oft zu den muslimischen Bevölkerungen mit den extremsten Ansichten über die Rolle des Islam in der Gesellschaft gehören: 89 Prozent der Palästinenser sagten, sie wollten das Scharia-Recht; 66 Prozent begrüßen die Todesstrafe für Muslime, die zu anderen Religionen übertreten; 76 Prozent befürworten Verstümmelung als Bestrafung für Diebstahl und schockierende 84 Prozent sagten, sie wollen, dass Ehebrecher zu Tode gesteinigt werden. Auf die Frage, wie viel politischen Einfluss religiöse Leiter haben sollten, sagten 29 Prozent der Palästinenser, religiöse Leiter sollten eine Menge politischen Einfluss haben und weiter 43 Prozent sagten, sie wollten, dass religiöse Leiter wenigstens einigen politischen Einfluss haben. Diese Ansichten werden im Entwurf der palästinensischen Verfassung gespiegelt, der festlegt, dass die „Prinzipien der islamischen Scharia die Hauptquelle für die Gesetzgebung ist“.

Während Humeniuk nebenbei vermerkt, dass es einen „Unterschied gibt zwischen dem, wie Araber sich in Ramallah und in Tel Aviv verhalten“, ist es wichtig zu begreifen, dass Israels arabische Bürger eine eigne Identität entwickelt haben. Nach Angaben einer im April 2019 veröffentlichten Umfrage identifiziert sich eine Mehrheit entweder als arabisch-israelisch (46 Prozent) oder als palästinensisch-israelisch (19 Prozent), während eine Minderheit sich nur als arabisch (22 Prozent) oder als palästinensisch (14 Prozent) identifiziert. Diese Ergebnisse werden von einer weiteren kürzlich veröffentlichten Umfrage gestützt, die zeigt, dass „65 Prozent der arabischen Israelis stolz darauf sind Israelis zu sein“.

Der israelische Akademiker und Kolumnist Alexander Yakobson hat zurecht betont, dass ähnliche Umfragen seit Jahren gezeigt haben, dass Israels arabische Bürger „einen starke israelische Identität“ haben und die Umfrageergebnisse zudem „nicht nur eine Wertschätzung der Vorteile Israels (und Angst vor den Nachteilen palästinensischer Herrschaft) andeuten, sondern auch Stolz auf Israel zum Ausdruck bringen“. Das bedeutet nicht, dass Israels arabische Bürger nicht jede Menge Kritik an der israelischen Regierungspolitik haben, sondern sie haben kein wie auch immer geartetes Interesse an der sogenannten „Einstaaten-Lösung“, die Israel durch einen weiteren mehrheitlich arabisch-muslimischen Staat ersetzen würde. Stattdessen ist klar, dass „eine riesige Mehrheit der israelischen Araber nicht nur nicht in ‚Klein-Palästina‘ leben wollen“ (d.h. einem Palästinenserstaat in der Westbank und dem Gazastreifen), sondern dass „sie nicht in einem großen Palästina vom Mittelmeer bis zum Jordan leben wollen. Sie wollen in Israel leben.“

Gleichzeitig wollen israelische Araber, dass die Palästinenser in der Westbank und dem Gazastreifen einen eigenen Staat haben. In einer vor einem Jahr durchgeführten Umfrage begrüßten 82 Prozent eine Zweistaatenlösung und die Meinungsforscher stellten fest, dass dieses Ergebnis „typisch für die stärkste Unterstützung durch israelische Araber in früheren Umfragen“ war. Bei jüdischen Israelis liegtdie Unterstützung für die Schaffung eines Palästinenserstaats jedoch nur bei 43 Prozent, was weitgehend die Folge der bitteren Lektionen aus Israels Abzug aus dem Gazastreifen im Jahr 2005 ist. Ich will nicht denen zustimmen, die jetzt argumentieren, der Abzug aus dem Gazastreifen war „ein Fehler“, aber die Hoffnung, dass die Palästinenser erpicht darauf sind ihre Hingabe an den Frieden zu demonstrieren, indem sie daran arbeiten den Gazastreifen in ein Singapur des Mittelmeers zu machen, war offensichtlich naiv.

Genauso wie das von Israels einseitigem Abzug aus dem Südlibanon 2000 geschaffene Vakuum von Irans schiitischem Stellvertreter Hisbollah gefüllt wurde, haben die vom Iran unterstützten Sunniten von der Hamas das Vakuum im Gazastreifen gefüllt. Heute ist der Gazastreifen eine islamistische Terror-Enklave, aus der mehr als 10.000 Raketen auf israelische Städte und Ortschaften geregnet sind – bei einer der jüngsten Salven im Mai wurden hunderte Raketen innerhalb eines einzigen Wochenendes gefeuert. Zusätzlich sind Tunnel unter der Grenze hindurch gegraben worden, um Angriffe und Entführungen zu ermöglichen; außerdem haben seit mehr als einem Jahr Randalierer versucht den Grenzzaun zu durchbrechen und Branddrachen gestartet, die verheerende Feuer verursacht haben, durch die tausende Morgen Ernten, Weideland, Wälder und Naturschutzgebiete auf der israelischen Seite der Grenze vernichtet wurden.

Für aus Europa und Nordamerika kommende Touristen ist es vielleicht natürlich vom Anblick von Grenzgebieten betroffen zu sein, die „voller militärischer Bautätigkeit sind: betoniertes Gelände, Stacheldraht-Zäune und Scharfschützentürme“. Es wäre in der Tat netter ohne das alles. In den 1990-er Jahren, als den Optimisten unter uns Frieden möglich schien, stellten wir uns vor, dass wir in der nicht allzu fernen Zukunft unsere Kinder nicht mehr in die Armee schicken müssten, weil der Nahe Osten wie Europa aussehen würde und offene Grenzen und Reisefreiheit es Israelis erlauben würden eine malerische Fahrt nach Beirut oder Damaskus zu unternehmen, so wie die Europäer von Berlin nach Paris oder Rom fahren können.

Aber wie so oft im Nahen Osten, behielten lagen die Pessimisten Recht. Die Region ist ein blutiges Chaos geblieben, in dem religiöse Fanatiker sich mit vermeintlichen säkularen Autoritären um die Kontrolle funktionsgestörter Staaten konkurrieren, gespalten durch konfessionellen und sektiererischen Hass. Die Juden sind die einzige indigene nicht arabische, nicht muslimische Minderheit, die es geschafft hat einen (relativ) sicheren Hafen und einen blühenden modernen Staat aufzubauen, der als Zuflucht für die meisten der etwa 850.000 Juden diente, die aus ihren uralten Gemeinden im gesamten Nahen Osten getrieben wurden.

Angesichts des düsteren Schicksals von Minderheiten selbst im heutigen Nahen Osten ist es ausgesprochen zynisch, dass Humeniuk zu dem Schluss kommt: „Egal wie tief man in den Konflikt hineinsieht, ob man die Juden verantwortlich macht oder die Araber verantwortlich macht oder beide, ist dies wirklich nur das älteste Spiel des Mannes: Linien in den Sand ziehen und was auf der eigenen Seite liegt ‚meins‘ zu nennen.“ Gut verteidigte Grenzen mögen wie eine Art chauvinistischer Anachronismus erscheinen, wenn das eigene Heim sich in Toronto befindet, aber wenn dein Heim nur eine kurze Fahrt vom Gazastreifen und ein paar Stunden von Damaskus entfernt liegt, sind diese „Linien im Sand“ eine Sache auf Leben und Tod.

Einige der antisemitischen Lügen in offiziellen Dokumenten der palästinensischen Autonomiebehörde

Elder of Ziyon, 4. November 2019

Das Jahrbuch Jerusalem 2011 des palästinensischen Statistik-Büros hat eine Zeitleiste der Geschichte der Stadt, die direkte antisemitische Lügen sowie regelmäßige Ligen enthält.

Wie diese:

29 Die Juden griffen Jesus Christus und sein Prophetentum an.

Wegen dieser Lüge wurden Millionen getötet und die Palästinenser wollen, dass ihr Volk sie heute glaubt.

1929 Eine massive palästinensische Revolution zur Verteidigung der palästinensischen Recht als Reaktion auf militante und blutige jüdische Demonstrationen an der Al-Buraq-„Klagemauer“.

Es gab nichts Gewalttätiges an der Demonstration an der Kotel. Kein Blut. Keine Verletzten. Aber die Araber begannen Pogrome in den gesamten jüdischen Gebieten von Jerusalem, Hebron und andernorts, töteten jede Menge Juden auf die obszönsten Arten. Beleidigender geht es nicht.

22.7.1969 Der israelische Oberrabbiner gab eine Erklärung aus, die die Israelis aufforderte an der Klagemauer zu beten.

Na und…? Die Palästinensische Autonomiebehörde sagt, dass Juden nicht einmal das Recht haben sollten an der Kotel zu beten!

Im Übrigen ist die „Geschichte“ im weiteren empörenden Lügen angefüllt:

3000 v.Chr. Bau Jerusalems (Ursalem) durch Jebusiten, die arabische Kananiter waren.

Kanaaniter waren nach keiner Definition des Begriffs Araber.

1920 Jerusalem, Hauptstadt Palästinas, fällt unter britisches Mandat.

Jerusalem war nie die Hauptstadt Palästinas, obwohl es vor 1948 der Sitz der britischen Mandatsregierung war.

Gesetz zum Schutz Heiliger Orte, 1967 Stellt den Zugang zu heiligen Orten sicher; bezieht sich auf den Heiligen Haram al-Scharif als den Tempelberg und das ist ein heiliger Ort für Juden, nicht Muslime.

Das Gesetz tut nichts dergleichen. Es erwähnt den Tempelberg nicht einmal.

21.08.1969 Brand an der Al-Aqsa-Moschee und Schaden durch Brandstiftung in einem Versuch den heiligen Komplex jüdisch zu machen und seine arabischen Merkmale auszulöschen.

Was impliziert, dass dies eine offizielle israelische Initiative war und nicht das Tun eine durchgeknallten Christen.

Die gefälschten Geschichts-Schnipsel haben eins gemeinsam: sie stacheln zu Hass gegen Juden auf.

Die große Arafat-Jerusalem-Lüge der Fatah

David Lange, Israellycool, 28. Oktober 2019

Die offizielle Facebook-Seite der Fatah hat den Reisepass von Yassir Arafat alias Terrorfat (den sie als „Märtyrer“ beschreiben) gepostet.

Beachten Sie den Geburtsort: Jerusalem.

Jeder weiß, dass Arafat in Kairo (Ägypten) geboren wurde – es wird sogar auf der Internetseite des Nobelpreises angeführt (ist immer noch schwer zu glauben, dass dieser dreckige Schurke und Mörder einen Friedensnobelpreis erhielt). Die Tatsache, dass sie diese Lüge weiter verbreiten ist Sinnbild für die Fatah und die Sache der Palästinenser. Ganz zu schweigen vom Leben Arafats, das auf einem Fundament aus Lügen aufgebaut war – zusätzlich zu dem Blut Unschuldiger.

Update: Ich habe es für euch mal korrigiert: