Der perfide Krieg der Palästinenser gegen Israel

von Ulrich W. Sahm, Jerusalem, 30. Mai 2015 (direkt vom Autor)

Der Vorsitzende des palästinensischen Fußballbundes Jibril Radjub hat mit einer Blutgrätsche einen Propagandasieg eingefahren. Seit den 1970-er Jahren führen die Palästinenser mit allen Mitteln der Unmoral und Menschenverachtung einen teuflischen Krieg gegen Israel. Und je dreister gefoult wird, desto sicherer ist der Erfolg. Die brutalsten Spieler beherrschen den Platz. Mit Flugzeugentführungen wurde alle Welt terrorisiert und für die Einführung extremer Sicherheitskontrollen für jeden Passagier gesorgt, der irgendwo in der Welt ein Flugzeug besteigt. Zum Lohn wurde Yassir Arafat, der Chef der „größten und reichsten Terrororganisation“, eingeladen vor der UNO zu reden, mit Pistole im Halfter und Olivenzweig in der Hand. 1980 in Venedig erkannte die Europäische Gemeinschaft die palästinensische Befreiungsorganisation (PLO) an, ohne dass diese dem Terror abschwören musste.

Unzählige Völker der Welt werden unterdrückt und haben keine Chance auf einen eigenen Staat, Freiheit und Unabhängigkeit. Allein den Palästinensern wurde durch ihren unablässigen Terror auf dem Silbertablett fast alles geboten, wovon friedliche Völker nur träumen können. Und je mehr man ihnen gab, desto schlimmer waren die Folgen. 1994, mit den Osloer Verträgen, glaubte Jitzhak Rabin, den Erzfeind und Terrorchef Arafat in Gaza in einen „goldenen Käfig“ unter israelischer Kontrolle einsperren zu können, als er ihm mitsamt seiner bewaffneten Kämpfern und Killern die „Rückkehr“ nach Gaza erlaubte. Innerhalb von Monaten führten diese Palästinenser den schlimmsten und blutigsten Krieg gegen Israel. Die überdurchschnittlich gut gebildeten Selbstmordattentäter aus der wohlsituierten Mittelklasse wurden zu „verzweifelten Flüchtlingen“ hochstilisiert. Ihre Methode, unschuldige Zivilisten in Israel willkürlich zu ermorden, erntete im Westen uneingeschränkte Empathie und machte in der Dritten Welt Schule. Je mehr Israelis zerfetzt und ermordet wurden, desto größer wurde der Druck auf Israel noch mehr Konzessionen zu machen, während in der islamischen Welt von Al-Qaida über IS und bis Boko Haram die 1982 erstmals von der Hisbollah in Beirut eingesetzte und dann von der PLO in Israel verfeinerte „Waffe“ zu einem Exportschlager wurde. Mit dem 9/11 (2001) hat die Welt dann erlebt, dass Selbstmordattentate die Wirkung einer Atombombe haben können.

Die neueste Methode, Krieg gegen Israel zu führen – diesmal ohne eigene Verluste oder Niederlagen – nennt sich „Lawfare“: Kriegsführung auf dem diplomatischen Parkett.

Jetzt ist die FIFA an der Reihe. Fußball ist fast eine Weltreligion, vermeintlich harmlos, völkerverbindend und sportlich. Die Palästinenser sind auf dem Fußballfeld Zwerge, ohne jede Chance zur WM aufzusteigen. Und wieder einmal bewährt sich die Methode des „Wehrlosen“, den allmächtigen Fußballbund in den Grundfesten zu erschüttern. Jibril hat mal gesagt: „Hätten wir (Palästinenser) eine Atombombe, würde ich sie morgen auf Israel werfen.“ Mit seiner Forderung nach Ausschluss Israels aus dem internationalen Fußballbund hat er den Fußballfans in aller Welt eine Atombombe auf das so heiß geliebte Spielfeld geworfen. Es wird vermutet, dass die anti-israelische Initiative Rajubs auch der Anstoß für das Aufdecken der Korruption und die Verhaftung der Spitzenfunktionäre in der Schweiz war.

Obgleich Rajub den Antrag zum Ausschluss Israels in letzter Minute wieder zurückgenommen hat, siegte er doch auf der ganzen Linie. Ein Zwerg hat mit fadenscheinigen politischen Argumenten einem Staat die rote Karte gezeigt, um ihn vom Spielfeld zu verbannen. Es zählt nicht die Fähigkeit Tore zu schießen, sondern schmutzige heimtückische Politik und einmal mehr der Terror. Denn Israel hatte gute Gründe, gewisse Fußballspieler zu verhaften oder an der Grenze aufzuhalten. Die betroffenen Spieler waren Geldboten für die Hamas und sogar an Terroranschlägen beteiligt. Für Rajub sind das nichtige Vergehen. „Verbrechen“ haben die Israelis begangen, indem sie diesen Sportlern keine Freikarte mit diplomatischer Immunität gegeben haben. Und so setzte er am Ende noch einen drauf, indem er die FIFA veranlasste, die Rechtmäßigkeit der Beteiligung von Fußballklubs aus den „illegalen“ Siedlungen an der israelischen Liga überprüfen zu lassen. Mit diesem Foul versucht Radschoub seine Gegner ins zu Abseits schießen und hat damit den Fußballsport in eine Kampfarena des leidigen Nahostkonflikts verwandelt.

Das bestehende System der Nationalstaaten löst sich auf. Heute herrschen im Libanon, in Libyen und ohnehin in Syrien, Irak, Jemen nicht mehr Regierungen, sondern die „bewaffneten Arme“ irgendwelcher Parteien. Eine legitime Vertretung dieser Völker gibt es nicht. Da passt es gut, dass die Palästinenser erfolgreich eine Mitgliedschaft in internationalen Organisationen wie UNESCO und dem Internationalen Gerichtshof forderten (und erhielten), ohne selber ein Staat zu sein. Und nun führen sie auch im Sport ihre Spielregeln ein

 

Kindergarten-Abschlussfeier nach PA-Art

Israel Matzav, 25. Mai 2015

Wer glaubte, nur die Hamas würde militärische Kindergarten-Abschlussfeste feiern?

Hier ist ein Tweet von Gal Berger von Israel Radio mit Bildern einer Kindergarten-Abschlussfeier in Ein Arik, einem Dorf direkt bei Ramallah – im PA-Gebiet.

PA-Kindergaten_IsraelMatzavDie Facebook-Seite enthält dieses Video, das weit mehr als die (25.05.2015, 20 Uhr MESZ) 6 Besucher verdient, die es bisher bekam:

Sieht genauso aus wie die Kindergarten-Abschlussfeste eurer Kinder oder Enkel, nicht wahr?

Mythen gegen Fakten: NGOs und die destruktive Wasser-Kampagne gegen Israel

NGO Monitor, 22. März 2015

EINLEITUNG

Nichtregierungsorganisationen (NGOs) haben ihre Ausnutzung des Themas Wasser in ihren politischen Kriegskampagnen gegen Israel gesteigert. Dazu gehören falsche Beschuldigungen der Wasser-„Diskriminierung“ und des „Stehlens von Wasser“, Druck auf internationale Unternehmen die israelische Nationale Wassergesellschaft Mekorot zu boykottieren und krasse Verzerrungen bindender internationaler Vereinbarungen zwischen Israel und den Palästinensern.

Als Ergebnis dieser NGO-Kampagnen strich die niederländische Wassergesellschaft Vitens eine geplante Vereinbarung zur Zusammenarbeit mit Mekorot. Die italienische Wasserfirma ACEA sah sich ähnlichem Druck ausgesetzt und ebenso fanden Kampagnen gegen Mekorot in Großbritannien und Argentinien statt.

HINTERGRUND

Fragen und Auseinandersetzungen zu Wasserrechten sind nicht an internationale Grenzen und Linien auf einer Landkarte gebunden. Enge Kooperation und Koordination aller Parteien sind Voraussetzung dafür, dass kreativ und konstruktiv Probleme angegangen werden und fairer, maximaler Zugang zu sauberem und sicherem Wasser sichergestellt wird. Zusätzlich wird die Komplexität und Zentralität der Wasserfrage im Kontext des arabisch-israelischen Konflikts durch regionale Wasserknappheit vergrößert. Allerdings wurde im Zusammenhang des arabisch-israelischen Konflikts ein Joint Water Committee (JWC – gemeinsames israelisch-palästinensisches Wasserkomitee) gebildet, um „alles zu behandeln, was mit Wasser- und Abwasserdingen in der Westbank zu tun hat“. Der Entscheidungstreffens-Mechanismus des JWC gründet auf „Konsens, einschließlich der Agenda, ihrer Abläufe und anderen Dingen“. Gleichermaßen ist ein Grundsatz des Friedensvertrags mit Jordanien von 1994, dass „Kooperation in Wasserthemen zugunsten beider Seiten erfolgt und helfen wird ihre Wasserknappheit zu vermindern.“

Leider ist Wasser trotz der bestehenden Kooperation zwischen Israelis, Palästinensern und Jordaniern auch eine zerstörerische Waffe in der Hand politischer Interessenvertretungs-NGOs geworden, die Vorwürfe zu Wasserrechten und –Verfügbarkeit als Teil ihrer Delegitimierungs- und Antinormalisierungskampagnen gegen Israel machen. NGOs präsentieren eine verzerrte Darstellung der Wasserfrage; sie ignorieren die verhandelten Vereinbarungen zwischen Israel und den Palästinensern (z.B. die Interim-Vereinbarung „Oslo II“ von 1995), die Wasserregelungen, das interne palästinensische Kräftespiel und andere komplexe Themen regeln – um Israel fälschlich zu der Verletzung internationalen Rechts zu Wasserrechten zu beschuldigen, während Israels Wasserlieferungen an die Palästinenser in Wirklichkeit „weit über [Israels] Verpflichtungen aus dem Wasserabkommen hinaus gehebn“.

Diese Art der Darstellung beschuldigt Israel auch fälschlich palästinensische Wasserentwicklungsprojekte zu blockieren, darunter Abwasseraufbereitungsanlagen (WWTP), was im Gazastreifen eine „Wasserkrise“ schaffe und den Palästinensern die „minimal zum Überleben in Gebieten humanitärer Katastrophen“ verschafft, während den Siedlern großzügige Mengen an Wasser zur Verfügung gestellt werden. In vielerlei Hinsicht haben Kampagnen der NGOs die politische Agenda der Palästinenser nachgeplappert.

Zu den diese Kampagne führenden NGOs gehören Al-Haq, das Palestinian Center for Human Rights (PCHR), BADIL, die Coalition of Women for Peace/Who Profits und EWASH (eine Koalition aus palästinensischen NGOs, internationalen Entwicklungshilfeorganisationen und UNO-Instanzen). Internationale und europäische NGOs wie Human Rights Watch, Amnesty International und United Civilians for Peace (UCP – eine Dachorganisation, die aus den niederländischen NGOs ICCO, Oxfam Novib, Pax [ehemals IKV Pax Christi] und Cordaid zusammengesetzt ist) beschuldigen Israel ebenfalls den Palästinensern „fairen Zugang zu Wasser“ zu verweigern und erheben verzerrte Behauptungen bezüglich Israels angeblichen Verpflichtungen vis-a-vis palästinensischen Wasserrechten.

In vielen Fällen geben die NGOs zu, dass sie von Politik und der Dämonisierung Israels motiviert sind, nicht davon den palästinensischen Zugang zu Wasser zu verbessern. EWASH z.B. war gegen ein von der EU finanziertes Entsalzungsprojekt in Gaza, das die Wasserversorgung dramatisch verbessern würde – aus politischen Gründen, denn das – so wurde behauptet – würde „der Besatzung entgegenkommen“ und „israelisches Handeln legitimieren“. EWASH behauptete außerdem – Beweisen zuwider – die Entsalzung sei eine „Interim-Lösung“, was            von regionalen Bemühungen die Entsalzung als dauerhafte Lösung für Wasserknappheit auszuweiten.

REGELMÄSSIG ANGEFÜHRTE NGO-MYTHYEN

Mythos: „Mekorot profitiert von der israelischen Kontrolle über einen palästinensischen Markt, der unter Besatzung geknutet wird. Die Oslo-Vereinbarungen verhindern, dass die Palästinenser ihren eigenen Wasser- und Kanalisationssektor entwickeln, was die Möglichkeit des Kaufs von Wasser aus Nachbarländern oder von internationalen Firmen auslöscht“ (Who Profits, 2013). „Israel verhindert aktiv den Bau und die Erhaltung von Wasser-Infrastruktur in 59 Prozent der Westbank, die als Area C gekennzeichnet ist… durch die systematische Verweigerung von Genehmigungen für jeglichen Bau oder Wiederherstellung von Wasser-Infrastruktur“. (Al-Haq, 2013)

Realtität: Israels Engagement im Wassersektor der Westbank – Versorgung einiger palästinensischer Gemeinden und Siedlungen – wird von der Interim-Vereinbarung (Oslo II) absolut vorgeschrieben, der Israel und die palästinensische Autonomiebehörde gemeinsam zugestimmt haben und die von der internationalen Gemeinschaft garantiert wird und die genauen Verpflichtungen beider Seiten ausführt. Entgegen der Behauptungen der NGO wird von dieser Vereinbarung nicht „verhindert, dass die Palästinenser ihren eigenen Wasser- und Kanalisationssektor entwickeln“. Artikel 40 der Vereinbarung erklärt, dass die Genehmigung von Wasserprojekten in der Westbank vom Gemeinsamen Wasser-Komitee (JWC) per einvernehmlicher Übereinkunft erteilt wird. Die Palästinenser haben die Freiheit jede Komponente des Wasser- und Kanalisationssektors zu bauen, wenn diese vom JWC genehmigt sind. Einmal erteilt, hat Israel keine weitere Befugnis über Projekte in den Areas A und B (unter palästinensischer militärischer und/oder ziviler Kontrolle). Palästinensische Wasserprojekte in Area C (israelische zivile und militärische Kontrolle) erfordert Genehmigungen der Ziviladministration (CA) des israelischen Verteidigungsministeriums. In den meisten Fällen liegt jedoch die Verantwortung für die Umsetzung der Projekte bei der PWA (Palestinian Water Authority). In vielen Fällen verzichten die Palästinenser auf die Umsetzung von Projekten, die genehmigt wurden und für die Gelder bereitstehen – und zwar aus politischen Gründen, wozu auch innerpalästinensische Konflikte und intensive Lobbyarbeit durch von Projekten, die genehmigt wurden und für die Gelder bereitstehen – und zwar aus politischen Gründen, wozu auch innerpalästinensische Konflikte und intensive Lobbyarbeit durch den palästinensischen Landwirtschaftssektor gehören.

Seit dem Jahr 2000 hat die CA 73 von 76 Anträgen in der Area C genehmigt. Korrespondenz zwischen der CA und PWA-Vertretern zeigt, dass im Jahr 2001 genehmigte Projekte selbst 2009 noch nicht verwirklicht wurden. Zu weiteren 44 vom JWC (in den Areas A und B) genehmigten und ebenfalls nicht verwirklichten Projekten gehören Abwasseraufbereitungsanlagen (WWTPs), Hauptleitungen, Wasserverteilungs-Netzwerke für mehrere Dörfer und Städte und Wasserreservoire.

Zudem profitiert Mekorot nicht von der Wasserversorgung für die Palästinenser. Auf den Preis, zu dem die Palästinenser Wasser von Mekorot kaufen, einigte man sich in den Oslo II-Vereinbarungen gemeinsam festgelegt; er wurde (1996) auf NIS1,66 pro Kubikmeter festgelegt und ist seitdem auf NIS2,85 pro Kubikmeter (wie in der Vereinbarung vorgeschrieben) angepasst; das reflektiert verteuerte Produktionskosten (Bohrungen, Energie, Wartung usw.). Mekorots Fixkosten betrugen j2014 NIS4,16 pro Kubikmeter, was bedeutet, dass Mekorot den Palästinensern Wasser mit Verlust verkauft. Im Gegensatz dazu bezahlen Israelis NIS 8,89 pro Kubikmeter und subventionieren dmait die Palästinenser.

Mythos: „Die von Israel auferlegte Blockade des Gazastreifens, Einschränkungen beim Import von für die Entwicklung und Reparatur von Infrastruktur nötigen Material und Ausrüstung in den Gazastreifen haben dafür gesorgt, dass die Situation für Wasser und Kanalisation einen kritischen Punkt erreicht hat.“ (EWASH, 2015); „Die Blockade verhindert, dass die Kinder des Gazastreifens normale Möglichkeiten haben… sauberes Wasser zu trinken“ (Save the Children/MAP, 2012); „Strenge Einschränkungen, die in den letzten Jahren von Israel für die Einfuhr von Material und Ausrüstung in den Gazastreifen auferlegt wurden, die für die Entwicklung und Reparatur der Infrastruktur nötig sind, haben weitere Verschlechterung der Wasser- und Kanalisationsprobleme dort verursacht, die einen kritischen Punkt erreicht hat“ (Anmesty, 2009).

Realität: Die Oslo-Vereinbarungen schrieben vor, dass die Verwaltung des Wassersektors im Gazastreifen in seiner Gesamtheit den Palästinensern übergeben wurde (mit Ausnahme der israelischen Siedlungen und Militärbasen), wobei Israel den dortigen Palästinensern jährlich 5 Millionen Kubikmeter liefern soll. Damit tragen nach der Abkoppelung von 2005 die Hamas-Regierung und die palästinensische Autonomiebehörde die volle und alleinige Verantwortung für die Lage im Gazastreifen.

Trotz unaufhörlicher Raketenangriffe der Hamas und anderer Terrorgruppen aus dem Gazastreifen auf israelische Zivilisten hält Israel seine Verpflichtungen ein, die in den Oslo-Vereinbarungen festgelegt wurden. Darüber hinaus repariert und wartet die israelische Wasserbehörde trotz der fortgesetzten Angriffe weiterhin die Wasserversorgung in den Gazastreifen.

Ein wichtiger Faktor für die Wasserknappheit in Gaza ist die schlechte Wartung der Wasser- und Abwasser-Infrastruktur im Gazastreifen selbst, die Verluste von mehr als 40% zur Folge hat (verglichen mit 3% im israelischen System und 33% in dem von den Palästinensern betriebenen Netz in der Westbank). Dieses Problem anzugehen würde die Wasserversorgung des Gazastreifens enorm verbessern und Verbesserungen könnten sofort und ohne Hilfe von außen verwirklicht werden. Abwasserreinigung und -wiederverwendung, Tröpfchenbewässerung und die Installation von Wasseruhren würden die lokale Wasserlage im Gazastreifen ebenfalls sofort verbessern.

Langfristig ist wahrscheinlich Entsalzung die einzige permanente Lösung einer verlässlichen und sicheren Wasserquelle für den Gazastreifen (wie es für Israel schon der Fall ist). Die internationale Gemeinschaft hat angeboten solche Anlagen zu bauen; die Palästinenser und die ihre Interessen vertretenden NGO-Partner lehnen eine Zusammenarbeit hierbei ab – sie behaupten, das würde „der Besatzung beispringen“ und „israelisches Handeln legitimieren“.

Israel hat trotz seiner Sicherheitsbedenken Ausrüstung für Wasserprojekte nach Gaza hineingelassen und hat den Bau einer zusätzlichen Pipeline vollendet, die weitere 5 Millionen Kubikmeter jährlich in den Gazastreifen liefern kann.

Mythos: „Mekorot beutet palästinensische Wasserquellen aus, beliefert die Siedlungen und leitet palästinensisches Wasser über die Grüne Linie“ (Who Profits, 2013); „In den vergangenen Jahren haben die Palästinenser rund 50 Millionen Kubikmeter pro Jahr gekauft. Dieses Wasser wird von Mekorot der Bergwasserschicht entnommen und Palästinenser sollten in der Lage sein das Wasser selbst zu entnehmen, wenn ihnen erlaubt würde zu graben und ihre eigenen Brunnen zu betreiben“. (Stop the Wall, 2013)

Realität: Die Wasservereinbarung erlaubt es den Palästinensern ihre eigenen Brunnen zu boren und zu betreiben und die Mehrheit der Brunnen in der Westbank gehören Palästinensern und werden von ihnen betrieben. Mekorot bohrt in der Westbank, wie mit den Palästinensern im JWC vereinbart, um Wasser sowohl Palästinensern als auch Israelis ohne Ansehen der Nationalität zur Verfügung zu stellen. Nichts von diesem Wasser wird von Mekorot nach außerhalb der Westbank transportiert. Da Wasser wird ausschließlich den palästinensischen und israelischen Einwohnern der Westbank geliefert. Fakt ist, dass von den ungefähr 57 Millionen Kubikmeter, die Israel den Palästinenser der Westbank 2013 lieferte, 10 Millionen Kubikmeter aus Brunnen der Westbank stammten. Der Rest wird von Israel in die Westbank geleitet. Mit anderen Worten: Israel nutzt beträchtliche Mengen seines eigenen Wassers, um die Palästinenser zu beliefern und nicht die Reserven, wie es die NGOs behaupten. Die NGOs behaupten bezüglich der „palästinensischen Wasserressourcen“ (in diesem Fall die Berg-Wasserschicht – die einzige große Wasserquelle in der Westbank) sind ebenso haltlos. Die Berg-Wasserschicht ist ein gemeinsamer Vorrat; zwei Drittel liegen unter Israel, das verbleibende Drittel unter der Westbank.

Mythos: „Siebzig Prozent des den Siedlungen zugeteilten Wassers im besetzten Jordantal kommt aus Bohrungen von Mekorot“ (Who Profits, 2013); „Israelische Brunnen im Jordantal produzieren um die 40 Millionen Kubikmeter jährlich … wird fast ausschließlich von den rund 9.000 Siedlern genutzt, die landwirtschaftliche Siedlungen im Tal betreiben“ (Human Rights Watch, 2010).

Realität: Israelischen Einwohnern des Jordantals werden rund 10 Millionen Kubikmeter pro Jahr weniger gegeben, als die Wasserbrunnen des Jordantals hergeben und das in den Oslo-Vereinbarungen ausdrücklich zum Verbrauch durch sie genehmigt wurde. Gleichzeitig werden schätzungsweise 7 Millionen Kubikmeter im Jahr Wasser aus Israels Nationalem Wasserversorgungssystem an die Palästinenser in Gemeinden im Jordantal gegeben (einschließlich Jericho, Uja, Bardale und weiteren). Abgesehen davon stehen die Versorgung der Siedlungen im Jordantal wie auch das Bohren von Brunnen in dieser Region allesamt in Übereinstimmung mit der Wasservereinbarung zwischen Israel und der PA und werden unter der Aufsicht der JWC durchgeführt. Mekorot enthält den Palästinensern im Jordantal oder sonst wo kein Wasser vor. Die riesige Mehrheit des von Mekorot in die Westbank gelieferten Wassers (sowohl an die Palästinenser wie an die Israelis) wird aus Israel geschickt (über Israels Nationales Wasserversorgungssystem). Darüber hinaus haben die Palästinenser weniger als 50% der ihnen im Jordantal genehmigten Brunnen für Wasser aus den Bergschichten gebohrt. Die jährliche Entnahme aus den Östlichen Bergen, die Palästinenser wie Israelis im Jordantal versorgen, bleibt weit unter der Lieferkapazität der Wasserschicht.

Mythos: „Mekorot ermöglicht ausgedehnte landwirtschaftliche Produktion in illegalen israelischen Siedlungen (Who Profits, 2013).

Realität: Ungefähr 60% allen Wassers, das in israelischer Landwirtschaft in der Westbank genutzt wird, ist entweder aufbereitetes Abwasser oder kommt aus anderen Nicht-Trinkwasser-Quellen (z.B. salzhaltigem Brackwasser, überschüssiges Überflutungswasser) und dieses Wasser wird den Siedlungen in Übereinstimmung mit international bindenden Vereinbarungen zur Verfügung gestellt. Im Gegensatz dazu lehnen die Palästinenser Abwasseraufbereitung ab und nutzen für die Landwirtschaft ausschließlich Trinkwasser, was 50% des palästinensischen Süßwasserverbrauchs ausmacht; damit verschlimmern sie die Wasserkrise. In vielen Fällen, besonders in der nördlichen Westbank, nutzen Bauern Wasser, das aus illegalen Brunnen entnommen wird und bezahlen nicht dafür, was es ihnen erlaubt Wasser auf unverantwortliche Weise zu vergeuden. Zusätzlich hat die PA, selbst wenn Gelder internationaler Gremien oder Auslandsregierungen bereits zur Verfügung steht, Pläne zum Bau von Kläranlagen (WWTP) nicht vorangetrieben (S. 5), die zusätzliche Wasserquellen für landwirtschaftliche Nutzung bieten und Verschmutzung von natürlichen Wasserquellen ebenso reduzieren könnte, wie den Abfluss unbehandeltem Abwasser nach Israel.

Mythos: „Mekorot liefert den Siedlungen viel mehr Wassre als den palästinensischen Gemeinden“ (Who Profits, 2013).

Realität: Diese Behauptung ist eine eklatante Verzerrung des Wassersystems in der Westbank. Die PWA ist für die Wasserversorgung der palästinensischen Gemeinden verantwortlich. Israelische Wasserversorgung der Siedlungen ist Teil der Verteilung von Wasser durch Israel, wie sie vom Joint Water Committee vereinbart und hat keinerlei Einfluss auf die Versorgung der Palästinenser. Im Allgemeinen liefert Mekorot mehr Wasser im Jahr an die PA (57 Millionen Kubikmeter), als es entsprechend der Wasser-Vereinbarung vorgesehen ist (29 Millionen Kubikmeter, von denen 5 Millionen dem Gazastreifen geliefert werden). Und das zusätzlich zum von den Palästinensern selbst produzierten Wasser (rund 140 Millionen Kubikmeter pro Jahr).

Mythos: „Um die Siedler zu versorgen, beschränkt Mekorot die Wasserversorgung der palästinensischen Gemeinden“ (Who Profits, 2013); Mekorot reduziert regelmäßig die Verteilung/Menge des an die palästinensischen Gemeinden gelieferten Wassers während der heißen Sommermonate, während der Verbrauch der Siedler sich verdoppelt (EWASH, 2011).

Realität: Die israelische Wasserlieferung an die Siedlungen ist Teil der Wasserverteilung Israels und hat keinerlei Einfluss auf die Versorgung der Palästinenser. Zusätzlich liefert Israel israelischen Bürgern in der Westbank weniger Wasser als in den Oslo-Vereinbarungen festgelegt und leitet die verbleibende Quote an die Palästinenser weiter.

Mythos: „Mekorot verwendet diskriminierende Wasserpreise und verlangt von den Palästinenser höhere Sätze als von Israelis“ (Who Profits, 2013).

Realität: Diese Behauptung ist völlig falsch. Wie oben erklärt, verkauft Mekorot der PA Wasser mit Verlust; sie berechnet NIS 2,85 pro Kubikmeter (wie in der Wasservereinbarung festgelegt), während die Produktionskosten für Mekorot bei NIS 4,16 pro Kubimeter liegen.
Mekorot berechnet israelischen Bürgern NIS 8,89 pro Kubikmeter für den Hausgebrauch.

Mythos: 30% der Wassers geht aus palästinensischen Leitungen verloren – weil Israel ihnen die Erneuerung verweigert (Friends of the Earth Palestine/PENGON, 2014).

Realität: Die PWA verliert im Jahr 33% des Wassers in ihrem System (verglichen mit 3% im israelischen System); Grund sind Diebstahl innerhalb des Wassernetzwerks der PWA und schlechte Wartung. Israel verhindert nicht, dass die Palästinenser ihr eigenes Leitungssystem reparieren. Viele der PWA-Wasserpumpen werden schlecht gewartet und werden zur Reparatur über lange Zeit abgeschaltet, weil es fehlende technische Fähigkeiten zur Reparatur der Pumpen und fehlende abgestimmte Anstrengungen zur Durchführung von Reparaturen gibt.

Wasserdiebstahl durch Palästinenser sowohl vom israelischen als auch vom palästinensischen Netz ist eine wichtige Quelle der Wasserverluste. Es ist bekannt, dass es alleine in der Westbank mehr als 250 illegale Bohrungen gibt. Die israelische Wasserbehörde koppelt jedes Jahr 600 davon ab. Israelische Aufforderungen die gemeinsamen (israelisch-palästinensischen) Aufsicht und Vollstreckungsteams (JSETs) wieder einzusetzen, um den Wasserdiebstahl zu bekämpfen, sind von den Palästinensern abgelehnt worden. Protokolle der JWC-Sitzungen zeigen, dass die PWA sich in vielen Fällen verpflichtet hatte illegale Bohrungen zu stillzulegen, dem aber nicht nachkam. Als die CA sie schließlich abriss, protestierte die PWA. Zusätzlich sind viele der Wasserpumpen der PWA schlecht gewartet und wegen Reparaturen über lange Zeiträume abgeschaltet, weil es an technischen Fähigkeiten zur Reparatur der Pumpen fehlt und in einigen Fällen israelische Hilfe abgelehnt wurde.

Mythos: „Mekorots bestehende Pumpen reduzieren die Wassermenge palästinensischer Quellen und Brunnen“ (Who Profits, 2013); Israel begrenzt die Wassermenge, die den Palästinensern jährlich zur Verfügung steht… währen es beständig weiter übermäßig Wasser für den eigenen Gebrauch fördern, weit über die jährliche tragfähige Menge der Grundwasserschicht hinaus (Amnesty International, 2009). Wasser-Überförderung durch Israel hat einen Rückgang des Grundwasserspiegels in der Westbank verursacht (Human Rights Watch, 2010).

Realität: Israel verringert die Menge des den Palästinensern in der Westbank zur Verfügung stehenden Wassers nicht. Mekorots Brunnenwasser-Entnahme innerhalb der Westbank liegt weit unter der vereinbarten Menge, die von Wasserexperten sorgfältig festgesetzt und vom israelisch-palästinensischen Gemeinsamen Wasserkomitee genehmigt wurde.

Absenkungen in der Vorratskapazität des Grundwasserträgers kann als Ergebnis aufeinander folgender Jahre niedriger Niederschlagsmengen in der Region auftreten. Wie oben vermerkt reagiert Israel mit der Ergänzung von mehr Wasser aus Israels eigenen Ressourcen statt eine Überförderung aus den Brunnen in der Westbank zu riskieren.

Im Gegensatz dazu haben Hunderte nicht genehmigter palästinensischer Wasserpumpen (S. 10-11), besonders im nördlichen Teil des Berggrundwasserträgers in der Westbank den Wasserspiegel in den Bergen abgesenkt, was droht die Wasserqualität zu verschlechtern. Gleichzeitig hat Mekorot seine Pumptätigkeit aus dem Berggrundwasser in den letzten Jahren verringert, um die Fördermengen vertretbar zu halten.

Derweil hat die PWA, obwohl sie die Genehmigung für 2000 Brunnen im unausgelasteten östlichen Wasserträger erhalten hat, weniger als die Hälfte der genehmigten Brunnen gebohrt. Israel hat der PA zudem angeboten nahe Hadera eine Entsalzungsanlage auf israelischem Land zu bauen, um ihre Bedürfnisse zu versorgen; die PA hat das Angebot abgelehnt.

Darüber hinaus hat die PWA in rund 50% der palästinensischen Häuser und an den meisten landwirtschaftlichen Pumpen keine Wasseruhren installiert und kann daher die Nutzung nicht kontrollieren sowie keine Zahlungen von den Kunden einziehen.

Mythos: „Mekorots Politik und Betrieb ignorieren die Grüne Linie“. (Who Proficts, 2013).

Realität: Alle Tätigkeit Mekorots in der Westbank werden innerhalb des Rahmens der Vereinbarung von 1995 und entsprechend der Konsensentscheidungen des JWC ausgeführt. Mekorot liefert Wasser sowohl an palästinensische als auch an israelische Gemeinden in der Westbank und liefert Wasser über die in den Oslo-Vereinbarungen – einem international anerkannten Vertrag – verabredete Menge hinaus. Im Gegensatz dazu ignoriert die PWA ihre Verantwortlichkeiten Wasserlösungen für palästinensische Bürger zu bieten, verletzt die Wasservereinbarung auf viele Weise, lässt das meiste Abwasser und Schadstoff der Palästinenser nach Israel fließen (womit die Grüne Linie eklatant ignoriert wird) und schiebt die Verantwortung für die Missstände Israel zu.

SCHLUSSFOLGERUNG

Angesichts der Bedeutung von Wasser für alle Menschen der Region ist es beunruhigend, dass NGOs es als Mittel zur Förderung antiisraelischer politischer Agenden nutzen.

Fragen bezüglich Wasser werden unter der Schirmherrschaft der internationalen Gemeinschaft in großer Ausführlichkeit in der Wasser-Vereinbarung von 1995 behandelt. Unter Vorbehalt weiterer Verhandlungen zwischen den Seiten sind die vereinbarten Bestimmungen und Mechanismen dann voll bindend und sollten respektiert werden. NGOs, die behaupten für Menschenrechte einzutreten, sollten sich an die verfügbaren und leicht zugänglichen Fakten halten und die PA sowie die Hamas-Regierung im Gazastreifen auffordern ihre diesbezügliche Verantwortung gegenüber den palästinensischen Bürgen zu akzeptieren.

Die riesige internationale Kampagne in dieser Frage, die falsche und verzerrte Informationen verbreitet, ist integraler Bestandteil des Versuchs Israel zu dämonisieren und zu delegitimieren. Die NGOs an der Spitze dieser Bemühungen werben nicht für Frieden, noch helfen sie den Palästinensern ihren Zugang zu sauberem und sicherem Wasser zu verbessern.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (24.-30.05.2015)

Sonntag, 24.05.2015:

Die Fatah verspricht weiter die Vernichtung Israels: „Was mit Gewalt genommen wurde, wird mit Gewalt zurückgewonnen.“ Das Bild dazu: das „ganze Palästina“, einschließlich des dann nicht mehr existenten Israel.

Die Fünfte Kolonne: Ein Führer der Islamischen Bewegung in Israel ließ wissen, dass ein „ausgewachsener Krieg“ zwischen den israelischen Arabern und der Regierung Netanyahu nur eine Frage der Zeit sei. Netanyahu lasse den israelischen Arabern „keine andere Wahl als den bewaffneten Kampf“. Die Israelis würden einen religiösen Krieg gegen die Araber führen.

Montag, 25.05.2015:

Friedenswille der Fatah: In ihren Nakba-Botschaften forderte die Fatah Terrorismus als EINZIGEN Weg den GESAMTEN Staat Israel zu übernehmen.

Freitag erlebte der oberste islamische Richter von Jordanien, wie Juden sich auf dem Tempelberg fühlen, wenn sie von Arabern belästigt werden: Als er (zusammen mit dem jordanischen Minister für Waqf-Angelegenheiten) die Al-Aqsa zu den Freitagsgebeten besuchte, sollte eigentlich die Predigt dort halten. Ein islamistischer Trupp forderte lautstark seinen (und der jordanischen Delegation) Abgang. Sie waren wütend, weil die Jordanier friedlich kamen, statt mit einer Invasionsarmee zur Eroberung Jerusalems.

Dienstag, 26.05.2015:

Die PA lehnt Verhandlungen mit Israel ab, solange Netanyahus Regierung nicht vorab die „Grenzen von 1967“ anerkennt. Saeb Erekat erklärte kategorisch, dass „Siedlungsblöcke“ zu definieren ein Versuch seien palästinensisches Land zu stehlen, die können die Israelis also nicht behalten.

FIFA-Blatter hat sich optimistisch zum Problem des PA-Antrags zum Ausschluss Israels geäußert. Offensichtlich hat er nicht mitbekommen, dass Jibril Rajoub gestern schon wieder kategorisch jegliche Rückzieher abgelehnt hat.

Der neue Minister für öffentliche Sicherheit, Gilad Erdan, erklärte, dass Israel bereit sei territoriale Zugeständnisse an die Palästinenser zu machen, „sollte dort jemals ein Friedenspartner aufkommen“. Als erstes müsse Mahmud Abbas die „einseitigen Schritte in der internationalen Arena einstellen“.

Mittwoch, 27.05.2015:

Die IDF hatte eine Straße zwischen Ramallah und Bitin versuchsweise auch für PA-Bewohner freigegeben, aber gewarnt, dass im Falle eines „Sicherheitsvorfalls“ diese Freigabe wieder aufgehoben wird. Am Abend gab es einen solchen, als ein arabischer Autofahrer einem israelischen Autofahrer plötzlich den Weg blockierte, was als versuchter Terrorakt gesehen werden kann. Also ist die Straße keine 24 Stunden nach Öffnung wieder für PA-Einwohner gesperrt.

Die radikal-muslimische Führung in Jaffa will den Bau (dringend benötigter) Wohnungen in der Stadt bekämpfen. Das sei eine Stufe in der „Judaisierung“ Jaffas.

Araber in Nazareth wollen einen Guinnesbuch-Rekord aufstellen, indem sie eine riesige Landkarte aus Fingerabdrücken erstellen. Eine Landkarte von „Palästina“ – natürlich ohne Israel…

Der Sport-Jihad: Die arabischen Delegationen verließen eine FIFA-Sitzung als Protest gegen Versuche einen Ausgleich zwischen Israel und der PA zu erzielen, als der israelische Delegierte zu ihnen sprechen wollte. Jibril Rajoub machte erneut klar, dass er keine Kompromisse will.

Heckmeck:
Die EU in Gestalt von Federica Mogherini forderte die sofortige Wiederaufnahme der Friedensgespräche zwischen Israel und der PA. Der Status quo sei „untragbar“ und keine Option, wie der Raketenbeschuss auf Israel sowie die Gegenschläge in den Gazastreifen zeigten. Zudem forderte sie die Hamas und die Fatah auf ihren „nationalen Versöhnungsprozess“ wieder aufzunehmen.

Donnerstag, 28.05.2015:he Besucher zu stören.

Ein im Shalit-Deal freigelassener Terrorist forderte im PA-Fernsehen die PalAraber auf den Kampf gegen Israel fortzusetzen „bis unser gesamtes Land befreit ist“. („Ganzes Land“ ist alles zwischen Jordan und Mittelmeer – die ganz klare Aufforderung Israel zu vernichten.)

Das ist mal wieder mehr Selbstdarstellung als echte Vermittlung, fürchte ich: Der französische Außenminister Fabius will im Juni nach Israel und in die PA kommen, um den Friedensprozess wiederzubeleben und beide Seiten dazu bringen, sich für eine französische Resolution im UNO-Sicherheitsrat zu erwärmen, die die Parameter für die Gespräche festlegen soll.

Freitag, 29.05.2015:

Eine Jihadisten-Gruppe im Sinai droht mit Angriffen auf Eilat. Sie wollen ein Raketen-Trommelfeuer auf die Urlauberstadt schießen.

Jibril Rajoub fuhr seinen Antrag auf Ausschluss Israels aus der FIFA etwas herunter. Angesichts der nicht vorhandenen Aussichten einen kompletten Ausschluss zu erreichen (die dafür notwendige Riesen-Mehrheit ist nicht in Sicht) hat er Ergänzungen eingereicht: Ein Komitee soll gebildet werden, das sicherstellt, dass Israel die „Einschränkungen der Bewegungsfreiheit“ palästinensischer Fußballer aufhebt; dass „Rassismus im Fußball gestoppt“ wird; und dass „die Frage“ israelischer Fußballmannschaften in Judäa und Samaria „vor die UNO gebracht“ wird (um alle 5 zu verbieten). Blatter soll die Entscheidung bejubelt haben, wollte aber den dritten Zusatz streichen, was zu Tumulten führte. Alle drei Anträge wurden mit 90% der Stimmen angenommen. Die FIFA hat also beschlossen, dass Israel ein illegal besetzender, rassistischer, diskriminierender Staat ist. Ganz anders als „Palästina“, Saudi-Barbaria, …

Juden lieben Jerusalem – Araber benutzen es, um die Welt zu erpressen

Elder of Ziyon, 19. Mai 2015

Israels Premierminister Benjamin Netanyahu sagte am Jerusalem-Tag: „Dies ist unsere Hiemat und wir werden hier bleiben.“

Die Reaktion von Mahmud Abbas ist entlarvend.

Sager er, Jerusalem sei muslimisch? Sagte er, es sei arabisch? Sagte er, Bibi irre sich?

Nein. Statt auf Rechte Anspruch zu erheben, wie sehr er die Stadt liebt, die von den Arabern völlig ignoriert wurde, wenn sie sie unter ihrer Kontrolle hatten, entschied er sich sprachliche Erpressung zu betreiben.

Präsident Mahmud Abbas‘ Sprecher Nabil Abu Rudeineh sagte der palästinensischen Nachrichtenagentur WAFA am Montag, es werde weder Frieden noch Stabilität im Nahen Osten geben, solange die Palästinenser nicht Ostjerusalem als ihre Hauptstadt beanspruchen können.

Nicht nur kein Frieden in Israel – kein Frieden (oder Stabilität!) im gesamten Nahen Osten!

Wenn naive Westler behaupten, es gebe eine Verbindung zwischen dem israelisch-arabischen Konflikt und der Stabilität im gesamten Nahen Osten, dann eifern sie den ständigen Erpressungsdrohungen der palästinensisch-arabischen Führer an die Welt nach.

Warum Westler den ausdrücklichen Erpressungsdrohungen so genannter „moderater Friedensmacher“ nachgeben, ist wahrscheinlich eine Frage, die von Psychologen besser beantwortet werden kann.

Kids, die mit Steinen zu töten versuchen. Und die Medien ignorieren sie

Stephen M. Flatow, The Algemeiner, 15. Mai 2015

Ein palästinensischer Junge wirft einen Stein auf Israels Sicherheitszaun. Foto: Justin McIntosh

JNS.org – Mein Auge wurde diese Woche von einer dieser kleinen Meldungen angezogen, die in den israelischen Medien erscheinen, es aber nie in die amerikanische Presse schaffen. Ich nennen sie die Beinahe-Treffer: Die Bombe, die entdeckt wurde, bevor sie hochging; die Kugel, die nur Zentimeter von ihrem gemeinten Ziel einschlug. Keine Opfer? Das scheint zu diktieren, dass die Nachricht nicht meldewürdig ist.

Diesmal war es ein Steinhagel, der am Nachmittag des 8. Mai auf ein Auto geschleudert wurde. Chen Borochow machte den Fehler durch ein arabisches Viertel von Jerusalem zu fahren, das A-Tur heißt. Er provozierte niemanden. Er fuhr bloß nach Hause. Sein Verbrechen war, dass die Farbe seines Nummernschildes ihn als Israeli kennzeichnete.

Und das reichte für die Angreifer einen gewalttätigen Überfall auf Borochow zu beginnen. Einer der riesigen Steine krachte durch die rechte Seite der Windschutzscheibe seines Autos. „Hätte jemand neben mir gesessen, wäre er mit Sicherheit gestorben oder für den Rest seines Lebens Gemüse geblieben“, sagte Borochow später.

Manche Amerikaner – da fällt einem Thomas Friedman von der New York Times ein – scheint Probleme zu haben zu begreifen, dass Steine töten können. Aber arabische Terroristen und ihre israelischen Opfer verstehen diese Tatsache sehr gut. Die Terroristen wissen es – darum tun sie es. Und die Israelis wissen es, weil sie die Opfer beerdigen müssen. Mindestens 14 Israelis sind von arabischen Steinewerfern seit den 1980-er Jahren ermordet worden.

Die Araber, die Borochows Auto angriffen, versuchten nicht es zu zerkratzen oder zu verbeulen. Sie versuchten ihn zu Tode zu steinigen, auf dieselbe Weise, wie Killer im Nahen Osten ihre Opfer seit unzähligen Jahrhunderten hingerichtet haben. Was aber mein Auge auf gerade diesen Bericht zog, war Borochows Beschreibung der Angreifer. Er sah sie klar; sie waren nur ein paar Meter von seinem Auto entfernt und es war hellichter Tag. Es waren, sagte er, „drei 11 bis 12 Jahre alte Kinder die Schulranzen trugen“.

Erst letzte Woche veröffentlichte die New York Times einen großen Artikel darüber, dass die israelischen Behörden zwei arabische Steinewerfer verhaftete, die 12 bzw. 7 Jahre alt waren. Die Zeitung schien mehr davon besorgt zu sein, dass Israel junge Kinder festnahm und möglicherweise traumatisierte, als durch die Tatsache, dass junge Kinder versuchen Morde zu begehen.

Wir in der Vereinigten Staaten glauben nicht daran Gewalttäter vom Haken zu lassen, nur weil sie jung sind. Ich habe früher schon über den Fall dreier betrunkener Teenager geschrieben, die in den 1990-er Jahren Steine auf Autos auf dem Capital Beltway in Washington DC warfen. Dreißig Autofahrer und Fahrgäste wurden verletzt, darunter ein Mädchen, das irreversible Hirnschäden erlitten. Die Angreifer wurden wegen „Angriff mit der Absicht zu töten“ verurteilt und jeder erhielt 40 Jahre Gefängnis. Ein Editorial in der Washington Post fragte damals ganz richtig: „Was ist der Unterschied zwischen einem Angriff mit einer tödlichen Waffe – mit Schüssen – und Angriff mit Steinen, der Autos mit potenziell tödlicher Geschwindigkeit treffen?“

Kinder, die Steine werfen, weil sie betrunken sind, sind schlimm genug. Kinder, die Steine werfen, weil sie politisch und religiös indoktriniert werden Juden zu hassen, sind weit gefährlicher. Wie kann man das ändern? Die Friedensprozessoren der Obama-Administration müssen sich weniger auf Fragen wie Siedlungen und Grenzen konzentrieren und mehr auf die Frage die normalen Palästinenser dazu zu bringen mit dem Versuch aufzuhören Israelis zu töten. Schritt Nummer zwei wäre die Forderung, dass die palästinensische Autonomiebehörde ihre Schulen und Nachrichtenmedien dazu nutzt den palästinensischen Eltern eine Botschaft zu übermitteln: Lehrt eure Kinder, dass Steine werfen falsch ist.

Ist das zu viel verlangt?

Werber für Völkermord, die existenzielle Bedrohung Israels und die Lobby falscher Paranoia

ManfredGerstenfeldManfred Gerstenfeld (direkt vom Autor)

Der Rahmen der jüngsten Vereinbarung zwischen den sechs wichtigsten Staaten und dem Iran zu dessen Atomprogramm hat den israelischen Premierminister Benjamin Netanyahu dazu gebracht zu sagen, dass diese Vereinbarung Israels Existenz gefährden könnte, wenn sie erst einmal abgeschlossen ist.[1] Es geschieht selten, dass Führungskräfte anderer Staaten geltend machen, es gäbe die Möglichkeit, dass ihr Land nicht überleben könnte. Einige Kommentatoren behaupten daher, Israel agiere paranoid.[2]

Diese Angst wegen seiner Vernichtung in der Zukunft ist jedoch weit davon entfernt eine irreführende israelische Behauptung zu sein. Palästinensische und andere arabische Führer haben ellenlange Bilanzen der Werbung für und Verkündung von Völkermord an den Juden in Israel und im britischen Mandat Palästina. Viele Jahre lang war der Jerusalemer Bürgermeister Ragheb Bey al-Nashashibi der Führer der palästinensischen sogenannten „Moderaten“. Nach den Krawallen von 1929 fragte der nichtjüdische französische Schriftsteller Albert Londres den Bürgermeister, warum die Araber die frommen, alten Juden von Hebron und Safed ermordet hatten, mit denen sie keinerlei Streit hatten. Der Bürgermeister antwortete: „Auf gewisse Weise muss man sich verhalten wie in einem Krieg. Du tötest nicht die, die du töten willst. Du tötest, was du findest. Nächstes Mal werden alle getötet werden, Junge wie Alte.“ Später sprach Londres noch einmal mit dem Bürgermeister und testete ihn mit der ironischen Aussage: „Ihr könnt nicht alle Juden töten. Es gibt 150.000 von ihnen.“ Nashashibi antwortete „mit sanfter Stimme: ‚Oh nein, das wird nur zwei Tage brauchen.‘“[3] Der eine harte Linie verfolgende Mufti von Jerusalem, Hadsch Amin al-Husseini, entwickelte während des Zweiten Weltkriegs Pläne für ein palästinensisches Krematorium wie in Auschwitz bei Nablus, um Juden zu töten.[4]

Solche Äußerungen und Ereignisse spiegeln eine viel breitere arabische Denkweise. Azzam Pascha, Generalsekretär der Arabischen Liga, sagte prägnant während des arabisch-israelischen Kriegs 1948: „Dies wird ein Krieg der Ausrottung und ein bedeutsames Massaker sein, von dem wie von den mongolischen Massakern und den Kreuzzügen gesprochen werden wird.“[5]

Heutzutage ragen die Führer des Iran unter denen stark heraus, die einen neuen Holocaust verkünden. Der erste Oberste Revolutionsführer, Ayatollah Khomeini, sagte über Israel: „Dieses Regime, das Al-Quds besetzt hält, muss aus den Seiten der Geschichte eliminiert werden.“[6] Der aktuelle Oberste Revolutionsführer, Ayatollah Khamenei, hat gesagt: „Israel ist ein Krebsgeschwür, das aus der Region ausgemerzt werden muss.“[7]

Der ehemalige iranische Präsident Mahmud Ahmadinedschad sagte 2008 in einer Rede: „Im Nahen Osten haben sie [die Weltmächte] eine schwarze und dreckige Mikrobe namens Zionistisches Gebilde geschaffen, damit sie sie dazu nutzen können die Völker der Region anzugreifen und mit dieser Rechtfertigung wollen sie ihre Pläne für den Nahen Osten voranbringen.“[8]

2005 sagte Ahmadinedschad: „Wir sind dabei einen historischen Krieg zwischen der Welt der Arroganz [d.h. dem Westen] und der islamischen Welt zu führen.“ Er fügte an: „Eine Welt ohne Amerika und den Zionismus“ ist „erreichbar“.[9]

Der ehemalige iranische Präsident Akbar Haschemi Rafsanjani sagte 2002: „Wenn eines Tages … die Welt des Islam den Besitz der Waffen erlangen wird, die derzeit in Israels Besitz sind [gemeint sind Atomwaffen] – an dem Tag würde diese Art globaler Arroganz sich in einer Sackgasse befinden. Dies ist so, weil die Anwendung einer Atombombe in Israel nichts am Boden übrig lassen würde, während sie die Welt des Islam nur etwas schädigt.“[10]

Die Hamas hat all ihren Hass weitergeführt, indem sie in ihrer Charta die Auslöschung aller Juden propagiert.[11]

Im Oktober 2012 zeigte ein Video den damaligen ägyptischen Präsidenten Mohammed Morsi von der Muslimbruderschaft, wie er mit „Amen“ auf einen Imam antwortete, der eine völkermörderische Bitte im Gebet äußerte: „Oh Allah, vernichte die Juden und ihre Helfer.“[12]

Es gibt zudem viele Beispiele solchen aus dem Westen ausgehenden Hasses. Ein Vorfall ereignete sich 2009, als antiisraelische Demonstranten in Amsterdam riefen: „Hamas, Hamas, Juden ins Gas.“ Zwei niederländische Politiker der linksgerichteten sozialistischen Partei, die an der Demonstration teilnahmen, behaupteten, sie hätten diese Parolen nicht gehört. Sie gaben aber zu, dass sie gebrüllt hatten: „Intifada, Intifada, Palästina muss frei sein.“[13]

Vor einem solchen Hintergrund, der nur eine kleine Auswahl der existenziellen Drohungen gegen Israel bietet, überrascht es nicht, dass viele Israelis Israels Zukunft immer als gefährdet betrachtet haben. Diese Reaktion ist von mehreren seiner Führungskräfte ausdrücklich geäußert haben. Nahum Goldmann, der lange Jahre Präsident des World Jewish Congress war, erzählt in seiner Biographie, wie Israels erster Premierminister David Ben-Gurion ihm 1955 kurz vor seinem siebzigsten Geburtstag sagte:

Wenn du, Nahum, mich fragst, ob ich in einem jüdischen Staat leben und darin begraben sein werde, daran glaube ich. Wie lange kann ich leben? Zehn oder zwölf Jahre – bis dahin wird es natürlich einen jüdischen Staat geben. Wenn du mich fragst, ob mein Sohn Amos … die Chance haben wird in einem jüdischen Staat zu sterben und dort begraben zu werden, würde ich sagen, sie liegt bestenfalls bei 50 Prozent.[14]

Der 2008 verstorbene Amos Ben-Gurion wurde tatsächlich in Israel begraben.

Der verstorbene Premierminister Yitzhak Rabin sagte dem israelischen Botschafter Yehuda Avner, der ein enger Mitarbeiter war, warum er für die Oslo-Vereinbarungen war. Rabin sagte, ohne eine Art Frieden gäbe es keine Garantie für Israels Fortbestehen. Rabin wies auch darauf hin, dass Israel das einzige Land ist, dessen Existenz immer noch öffentlich diskutiert wird.[15]

Der aktuelle Premierminister Benjamin Netanyahu hat mehrere Jahre lang Besorgnis zum Überleben des Landes zum Ausdruck gebracht. Schon 2011 sagte er: „Der Iran entwickelt Atomwaffen und stellt die größte Gefahr unserer Existenz seit dem Unabhängigkeitskrieg dar. Die Terrorzweige des Iran umgeben uns vom Norden bis zu Süden.“[16]

Existenzielle Bedrohungen Israels sind integraler Bestandteil der Ideologie wichtiger Lager des Islam. Diejenigen, die diese Bedrohungen beschönigen wollen und israelische Reaktionen als „paranoid“ bezeichnen, sind indirekte Verbündete und Helfer dieser Völkermord-Propagandisten.

[1] Peter Beaumont: Israel will not accept Iran nuclear deal, says Binyamin Netanyahu. The Guardian, 3. April 2015.
[2] Gidi Weitz: Netanyahu is cheap, petty, paranoid – but coated in Teflon. Ha’aretz, 18. Februar 2015.
[3] Albert Londres: Le Juif Errant Est Arrivé. Paris (Arléa) 1997, S. 209 (frz.).
[4] Manfred Gerstenfeld, Interview mit Nadav Shragai: Kapitale Verleumdung – Israel will die Al-Aqsa-Moschee zerstören. abseits vom mainstream, 9. September 2013.
[5] Howard M.Sachar: A History of Israel. New York (Alfred A. Knopf) 1979, S. 333.
[6] Iranian President at Teheran Conference: ‘Very Soon, This Stain of Disgrace [Israel] Will Be Purged from the Center of the Islamic World – and This is Attainable,. Middle East Media Research Institute (MEMRI), Special Dispatch Series, Nr. 1013, 28. Oktober 2005
[7] Greg Tepper: Israel is a cancerous tumor and Middle East’s biggest problem, Iranian supreme leader says. Times of Israel, 19. August 2012.
[8] Joshua Teitelbaum: What Iranian Leaders Really Say about Doing Away with Israel. Jerusalem Center for Public Affairs, 2008.
[9] A World Without America. MEMRI Report, 2. November 2005.
[10] Iranian President Rafsanjani on Using a Nuclear Bomb Against Israel. MEMRI Special Dispatch Series, Nr. 325, 3. Januar 2002.
[11] Hamas Covenant 1988. Yale Law School, 18. August 1988.
[12] Morsi answers amen to imam’s prayers for destruction of Jews. JTA, 22. Oktober 2012.
[13] Manfred Gerstenfeld: Dutch Islamo-Nazism, Where Did It Come From? Israel National News, 18. September 2014.
[14] Nahum Goldmann: Mein Leben. USA, Europa, Israel. Frankfurt (Ullstein) 1984, S. 213.
[15] Yehuda Yaetz: Ish HaTzlalim. Mishpacha, 24. März 2011 (hebräisch).
[16] James Hider: Binyamin Netanyahu warns of Iranian nuclear threat. The Times, 21. Februar 2011.