Als Arafat der Welt drohte – und die Welt applaudierte

Elder of Ziyon, 25. Juni 2018

1974, nach mehreren Jahren Flugzeugentführungen und anderer Terroranschläge, ging Yassir Arafat zur UNO und hielt eine Rede. Der Architekt des Terrors wurde plötzlich ein geehrter Diplomat.

Der berühmteste Satz seiner Rede lautete: „Heute bin ich mit einem Olivenzweig und einem Gewehr des Freiheitskämpfers. Lassen Sie den Olivenzweig nicht aus meiner Hand fallen. Ich wiederhole: Lassen Sie den Olivenzweig nicht aus meiner Hand fallen.“

Denken Sie mal darüber nach, was er sagte. Er sagte, dass die Welt tun muss, was die Palästinenser wollen, sonst werde es mehr Terror geben.

Das war eine Drohung.

Jemand Normales kann einen Olivenzweig halten oder ein Gewehr oder beides. Jemand Normales trifft die Entscheidung, ob er friedlich oder gewalttätige sein will, ob er sich den Frieden zueigen macht oder den Krieg.

Arafat sagte, die Entscheidung ob er den Olivenzweig würde fallen lassen, hinge davon ab, ob die Welt Israel unter Druck setzt den Forderungen von Terroristen nachzugeben. Er lehnt es ab das „Gewehr eines Freiheitskämpfers“ fallen zu lassen und seine Alternative auch einen Olivenzweig zu halten hinge komlett davon ab, dass Andere seinen Wunsch erfüllen.

Das ist Mafia-Stil: „ein Angebot, das du nicht ablehnen kannst“. Und die Nationen der Welt gaben ihm stehende Ovationen.

Das ist Teil eines größeren Musters Drohungen zu nutzen, um die Welt dazu zu bringen Israel unter Druck zu setzen; und das hat bis heute glänzend funktioniert.

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Sie sagen, sie lieben das Land

Die Juden sagen es. Die palästinensischen Araber sage es. Sie bestehen darauf, beide. Vehement. Und sie kämpfen darum. Es sei ihre angestammte Heimat, seit „ewigen Zeiten“. Es ist ihr „Baby“, um das sie sich kümmern.

So weit, so gleich. Oder ähnlich. Die Unterschiede hören nämlich damit schon auf. Wie die beiden Gruppen – vielleicht sogar Völker, auch wenn das eine nur erfunden ist – mit dem Land umgehen, sagt jedoch eine Menge darüber aus, wie sie wirklich über ihr Land denken.

Es gibt eine Geschichte, die veranschaulicht, wie wir mit der Behauptung umgehen und sie einordnen können, dass sie das Land lieben. Sie steht in der Bibel (1. Könige 3):

Damals kamen zwei Dirnen und traten vor den König.
Die eine sagte: Bitte, Herr, ich und diese Frau wohnen im gleichen Haus, und ich habe dort in ihrem Beisein geboren.
Am dritten Tag nach meiner Niederkunft gebar auch diese Frau. Wir waren beisammen; kein Fremder war bei uns im Haus, nur wir beide waren dort.
Nun starb der Sohn dieser Frau während der Nacht; denn sie hatte ihn im Schlaf erdrückt.
Sie stand mitten in der Nacht auf, nahm mir mein Kind weg, während deine Magd schlief, und legte es an ihre Seite. Ihr totes Kind aber legte sie an meine Seite.
Als ich am Morgen aufstand, um mein Kind zu stillen, war es tot. Als ich es aber am Morgen genau ansah, war es nicht mein Kind, das ich geboren hatte.
Da rief die andere Frau: Nein, mein Kind lebt und dein Kind ist tot. Doch die erste entgegnete: Nein, dein Kind ist tot und mein Kind lebt. So stritten sie vor dem König.
Da begann der König: Diese sagt: Mein Kind lebt und dein Kind ist tot! und jene sagt: Nein, dein Kind ist tot und mein Kind lebt.
Und der König fuhr fort: Holt mir ein Schwert! Man brachte es vor den König.
Nun entschied er: Schneidet das lebende Kind entzwei und gebt eine Hälfte der einen und eine Hälfte der anderen!
Doch nun bat die Mutter des lebenden Kindes den König – es regte sich nämlich in ihr die mütterliche Liebe zu ihrem Kind: Bitte, Herr, gebt ihr das lebende Kind und tötet es nicht! Doch die andere rief: Es soll weder mir noch dir gehören. Zerteilt es!
Da befahl der König: Gebt jener das lebende Kind und tötet es nicht; denn sie ist seine Mutter.

Salomo hatte von Gott Weisheit erbeten und bekommen. So fand er heraus, wer die wahre Mutter des Kindes war. Es war die Frau, die ihr Kind lieber weggab, als es tot zu sehen.

Übertragen wir das auf das Land Israel.

Auf der einen Seite haben wir die Juden, die seit rund 140 Jahren in großer Zahl wieder in das Land zurückkehren, das in biblischen Zeiten schon das ihre war. Sie gehen sehr sorgsam damit um. Sie kultivieren es, haben Sümpfe trocken gelegt, die Wüste ergrünen lassen, Wälder gepflanzt und setzen das immer weiter fort. Wohin sie in diesem Land gingen um sich niederzulassen, war es anfangs öde und praktisch unbrauchbar; sie bekamen Land verkauft, das als wertlos galt. Mit viel Geduld haben sie es urbar gemacht, so dass heute darauf Landwirtschaft betrieben werden kann. In urbanen Bereichen und auf dem „platten Land“ haben sie Industrie- und inzwischen Hightech-Betriebe angesiedelt, um den Menschen ein Auskommen zu schaffen. Das ganze Land wird entwickelt und bildet die Lebensgrundlage für seine Einwohner.

Die israelischen Technologien, gerade die landwirtschaftlichen, werden geteilt, anderen – gerade auch palästinensischen Arabern – weiter gegeben, damit auch die das Land bearbeiten können. Israel holt Bauern aus dem Gazastreifen sowie aus Judäa und Samaria und lehrt sie Agrartechniken, richtet Messen aus, damit sie ihre Produkte auch international vermarkten können. Macht das jemand, der das Land nicht liebt?

Wie gehen die Araber, die sich Palästinenser nennen, mit dem Land um?

Die Juden im Gazastreifen hinterließen gut funktionierende Landwirtschaftsbetriebe. Die Araber konnten sie übernehmen und damit weiterarbeiten, Geld verdienen. Aber sie zerstörten alles, vernichteten mögliche Lebensgrundlage. Innerhalb weniger Tage waren teuer erbaute und ihnen zum Gebrauch hinterlassene Gewächshäuser, Felder und Erntemöglichkeiten vernichtet.

Tut man das mit dem Land, das man liebt?

Heute leben die Israelis im Umfeld des Gazastreifens in Angst um ihre Naturschutzgebiete, Felder, Wälder und Gewächshäuser, ganz abgesehen von ihren Wohnhäusern und Orten. Denn diese sind bedroht: Aus dem Gazastreifen werden Drachen und aus Kondomen hergestellte Ballons gestartet, die Brand- und Sprengsätze mit sich führen.

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Seit drei Monaten brennt es im Land um den Gazastreifen. Etwa 30.000 Morgen Land sind schon vernichtet, zu Asche gemacht worden; jede Menge Tiere sind dort verendet, Wälder und Ernten vernichtet. Am letzten Wochenende musste Israel 9 Feuerwehren und 4 Löschflugzeuge einsetzen, um nur einen dieser Brände zu löschen.

Tut man das mit dem Land, das man liebt?

Zu Beginn des sogenannten „Marsch der Rückkehr“ verbrannten Araber zehntausende Reifen an der Grenze – nicht zu ersten Mal, dass auf diese Weise die Umwelt verschmutzt und geschädigt wurde, aber in diesem Ausmaß war das vorher noch nicht der Fall. Bis heute werden weiter jede Menge Reifen verbrannt, die Schadstoffe ziehen in den Gazastreifen und nach Israel.

Tut man das mit dem Land, das man liebt?

Die Einstellung der arabischen Führer und ihrer Handlanger lautet: Wir wollen nicht, dass ihr das Land habt. Also vernichten wir es.

Sie verhalten sich so, wie die üble Frau vor Salomo, die nicht die Mutter des lebenden Kindes war. Damit ist klar, wer das Land liebt und wer sich um es sorgt, wer es hegt und pflegt – und wer das Land eben nicht liebt.

Wer das Land nicht liebt, wer seine Vernichtung nicht nur in Kauf nimmt, sondern aktiv betreibt, dem kann das Land nicht gehören.

Am Yisrael Chai!

(Um keine Missverständnisse aufkommen zu lassen: Es gibt eine Menge Araber, die lieber in Frieden mit den Israelis/Juden leben würden, auch und gerade im Gazastreifen. Aber die haben nichts zu sagen. Sie zählen leider nicht. Sie werden unterdrückt und müssen um ihr Leben bangen, wenn sie sich entsprechend äußern.)

Der Feuerdrachen-Terror

gefunden auf twitter:

Der 7. Juli markiert 100 Tage seit die Palästinenser anfingen Brand-Drachen und -Ballone aus dem Gazastreifen nach Israel zu schicken.

Bis jetzt wurden mehr als 30.000 Morgen wertvollen Landes verbrannt. Im Kontext: Das sind etwa 22.500 Fußballfelder!

Das ist schlicht und einfach Terror! Aber wo ist die Empörung?

(persönliche Anmerkung am Rande: Ich habe mit meinen Eltern gesprochen, die fleißig unsere Mainstream-Medien konsumieren, ob sie etwas von den Bränden im südlichen Israel wissen. Sie hatten keine Ahnung davon, haben von mir zum ersten Mal etwas davon gehört.)

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (8. – 11. Juli 2018)

Dieser Eintrag wird auf der Seite oben gehalten; die sonstigen Einträge folgen darunter.
Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2018 geführt.

Sonntag, 01.07.2018:

Am Freitag starb ein Terrorist am Gaza-Zaun durch seinen eigenen Sprengsatz. Inzwischen behaupten die Terroristen, er sei von israelischen Soldaten erschossen worden. In Wahrheit versuchte er eine Granate in seiner Steinschleuder zu platzieren, um sie auf Soldaten zu schleudern. Dabei ging das Ding hoch, tötete ihn selbst und verletzte mehrere andere Araber. Es gibt Videomaterial davon (auf twitter gefunden):

Ein Diplomat aus Qatar versuchte Israel hinter den Kulissen davon zu überzeugen, dass die Spannungen am Gazastreifen aufhören würden, wenn mehr Gazaner Arbeit in Israel bekämen.

Nachdem Netanyahu das Verbot der Besuche auf dem Tempelberg durch Minister der Regierung aufhob, war Landwirtschaftsminister Uri Ariel das erste Kabinettsmitglied, das heute den Tempelberg besuchte; ein weiterer Abgeordneter ging ebenfalls hinauf. Knessetmitglieder dürfen jetzt alle drei Monate den Tempelberg besuchen. Am Montag wollen 3 Abgeordnete den Tempelberg besuchen.

Die PA verurteilte die Besuche von Juden auf dem Tempelberg und wirft Israel „Angriffe“ auf islamische und christliche heilige Stätten vor.

Montag, 09.07.2018:

Aussage eines iranischen Generals: Die Streitkräfte in Syrien warten nur noch auf den Befehl Israel zu vernichten.

Premier Netanyahu hat angekündigt den Waren-Übergang Kerem Schalom wegen des anhaltenden Drachen-/Ballonterrors zu schließen. Das gilt nicht für Humanitäres und für Lebensmittel. Außerdem wurde beschlossen die Fischereizone vor dem Gazastreifen nicht auf 9 Seemeilen auszuweiten.
Der Islamische Jihad tobt, die Schließung sei eine Kriegserklärung und ein Verbrechen gegen die Menschheit. Was die Hamas genauso sieht.

Morgen soll ein neuer Versuch gestartet werden die Blockade von Gaza aus zu durchbrechen. Angeblich soll kranke und verletzte Gaza-Araber damit transportiert werden.

Mahmud Abbas hat einmal mehr bekräftigt, dass Trumps Friedensplan „nicht stattfinden“ wird.

Die arabische Hass-Knessetabgeordnete Hanin Zoabi will nicht helfen, dass das Patriarchengrab für Rollstuhlfahrer zugänglich gemacht wird. Mit Dingen, für die die Besatzung zuständig sei, beschäftige sie sich nicht.

Feuer-Terror-Bilanz nach 100 Tagen: Es gab 678 von den Terrordrachen und -ballonen ausgelöst Brände in Israel.

Verteidigungsminister Lieberman hat den zur Hamas gehörenden Fernsehsender Al-Quds TV mit einer Anordnung zur Terrororganisation erklärt. Von der Hamas kommt, den Sender so zu bezeichnen sei Terror; arabische Knesset-Abgeordnete verurteilen den Schritt als Verletzung der freien Meinungsäußerung.

Dienstag, 10.07.2018:

Erklärung der „Söhne Zawaris“ (eine Gruppe Gaza-Terroristen, die hauptsächlich die Terrordrachen und -ballons steigen lässt), zur israelischen Entscheidung den Übergang Kerem Schalom wegen des Feuer-Terrors zu schließen: Sie bekräftigen ihr Recht den Gazastreifen zu verteidigen und haben die Entscheidung getroffen nachts große Bündel an Brandballons gegen die Siedler zu starten (merke: die „Siedler“ leben in dem, was selbst die UNO und die Staaten der Welt als Israel anerkennen):

Die EU hatte in der Hagai-Straße in der Altstadt Schilder aufgehängt. Diese wurden jetzt von der Stadtverwaltung entfernt.

Ein israelisches Gericht verurteilte die PA zur Zahlung von NIS 13,5 Millionen Entschädigung an Araber, die wegen angeblicher Kollaboration mit Israel gefoltert worden waren.

Die Hamas hat sich die Proteste und den Terror am Gaza-Zaun in den letzten 100 Tagen $45 Millionen kosten lassen.

Mittwoch, 11.07.2018:

Die Hamas hat die Händler des Gazastreifens informiert, dass ab sofort die Einfuhr von Obst aus Israel in den Gazastreifen gestoppt ist. (Was ist das für eine „Blockade“, in der das „Opfer“ Einfuhren von täglich 30-40 LKW-Ladungen Obst verhindert?)

Ein ranghoher PA-Vertreter beschuldigt Israel die Rechte muslimischer Gläubiger in der Patriarchenhöhle zu verletzen. Es habe im ersten Halbjahr 298 Fälle von verhinderten Gebetsrufen gegeben; Israel habe die Sicherheitskräfte am Eingang zur „Moschee“ verstärkt; und der Bereich sei wegen Feiertagen zweimal gesperrt gewesen. Außerdem hätten „extremistische Siedler“ am Montag die Zehn Gebote in einer der Türen geritzt, was „eine eklatante Provokation“ sei. Darüber hinaus habe es einmal ein jüdisches Fest auf dem Gelände gegeben, bei dem bis spät in die Nacht Musik gespielt worden sei. Er rief die Araber zu Standhaftigkeit und Widerstand gegen die „rassistische Besatzung“ auf. (Die PA betrachtet das Patriarchengrab als allein muslimische heilige Stätte.)

Auf einer Konferenz berichtete Yoram Ettinger, dass jedes Jahr etwa 20.000 PA-Araber aus den Palästinensergebieten emigrieren. Die PA blies die Zahl der Einwohner in Judäa und Samaria auf, was aber von israelischer Seite leider nicht richtiggestellt wird.

Die Hamas-Terroristen machen mit ihrem Umwelt-Terrorismus nicht einmal vor dem Meer halt; hier ist ein Video eines der „Aktivisten“ der gestrigen „Flottille“, das zeigt, wie auch im Meer Reifen verbrannt werden, um die Israelis zu stören.

Palästinenser behaupten Israel projiziere “talmudische Bilder” auf das Damaskustor

Elder of Ziyon, 2. Juli 2018

Gerade findet das Jerusalemer Lichtfest statt, wo eine der Installationen unterschiedliche Bilder auf Mauern der Altstadt projiziert.

Die Zeitung Falestin behauptet, dass Israel „talmudische Bilder“ auf das Damaskustor und weitere Stellen projiziert.

Die Besatzung nutzt jede talmudische Gelegenheit um alle Muslime der Welt durch das Praktizieren seines Rassismus in der besetzten Stadt Jerusalem zu provozieren, indem sie die Mauern Jerusalems und der Altstadt angreifen und Missachtung innerhalb der Al-Aqsa-Moschee praktizieren.

Während es sogenannten „Lichterfests“ vor ein paar Tagen nutzten die israelischen Besatzungsbehörden die Mauern Jerusalems im Bereich des Bab al-Amud [Damaskus-Tor] und zeigte talmudische Bilder und Zeichnungen auf der gesamten Mauer mit bemerkenswerter Anwesenheit von Siedlern und der Besatzungsstadtverwaltung sowie dem intensivem Einsatz von israelischer Polizei.

Der Präsident der Obersten Islamischen Kommission und der Prediger der Al-Aqsa-Moschee, Ikrama Sabri, sagten gegenüber „Falestin“: „Diese Verjudungsaktivitäten im Berich des Bab al-Amud provozieren alle Muslime der Welt mit der Verwendung der Mauern Jerusalems als Leinwand für die Symbole des Talmud…“

Sabri rief die UNESCO auf einzugreifen und diese Veranstaltungen zur Verjudung der Stadt an die Kandare zu nehmen.

Der Leiter des Al-Ammar-Komitees in der Al-Aqsa-Moschee, Bassam al-Hallaq, sagte „Palästina“: „Die Eingrenzung der Al-Aqsa-Moschee zu verjuden ist ein Plan, der seit Jahren verfolgt wird und der letztlich zur Veränderung des gesamten Bereichs auf talmudische Weise führen wird.“

Ich versuche diese talmudischen Bilder auf dem Damaskus-Tor zu finden, aber hier ist alles, was ich bisher aus diesem Jahr und denen davor finden konnte: