Darf ich Ihnen glückliche Terrorunterstützerinnen an palästinensischen Universitäten vorstellen?

Elder of Ziyon, 9. Februar 2017

Hier sehen Sie Fotos von der Facebookseite einer Studentinnengruppe der Al-Quds-Universität, die mit der Fatah verbunden ist:

Der Name der Gruppe?

„Schwestern der Märtyrerin Dalal Mughrabi“

Mughrabi war die Terroristin, die für die Ermordung von 38 Israelis, darunter 13 Kindern, im Jahr 1978 verantwortlich war.

Es gibt mit der Fatah verbundene Gruppen mit demselben Namen an der Universität Bir Zeit, der Al-Azhar-Universität, der An-Najah-Universität und verschiedenen Orten außerhalb der Universitäten.

Von Pferden und Wagen, Eiern und Hühnern

Batya Medad, 24. Januar 2005 (Original auch auf Think-Israel)

Heute Morgen hörte ich eines dieser Angebote in den Nachrichten. Es erinnerte mich an die Witze, die ich als Kind über leichtgläubige Leute hörte, die die Brooklyn Bridge kauften, oder die Kindergeschichte von dem kleinen Tier, das dem Fuchs glaubte, er würde es über den Fluss bringen und dann auf der anderen Seite im Fuchs ankam, statt auf ihm.

Das Angebot, das ich hörte, spannte den Wagen vor das Pferd; es ist eine Umkehrung, eine Perversion der Wirklichkeit. Der „israelisch-arabische Konflikt“ ist kein philosophisches Problem, wie das von den Eiern und Hühnern – wer zuerst da war. Und wie sieht das Angebot aus? Wenn Sie es noch nicht erraten haben: die Araber boten an den Terror zu stoppen, wenn wir unsere Militäraktionen einstellen. Ja, sicher.

Es scheint, dass sie bequemerweise etwas „vergessen“ haben, ein „winziges“ Detail ignorieren. Sie sind die Aggressoren, die Initiatoren und wir versuchen nur uns zu verteidigen. Sie lassen Bomben gegen Häuser, Schulen, Zivilisten, Familien und Schulkinder los. Wir wischen das Blut auf, heben Gräber aus und versuchen gelegentlich mit aller Vorsicht Terroristen zu schnappen, ohne jemandem Schaden zuzufügen, „der nur ein unschuldiger Zivilist sein könnte“.

Es würde keinerlei israelische Militäraktivität geben, wenn die Araber uns nicht angreifen und ermorden würden. Es gibt kein ambivalenteres Land, keines, das weniger enthusiastisch seinem Militär gegenüber ist, als Israel. Katholiken betrachten Sex als „das notwendige Übel“ – und Israelis behandeln ihr Militär genauso. Ohne eine Armee würden wir nie unsere Eigenstaatlichkeit erreicht haben und wären niemals in der Lage gewesen uns in den Kriegen zu verteidigen, die die Araber gegen uns führten.

Die Leute hier segnen ihre neu geborenen männlichen Kinder mit „Er soll nie ein Soldat sein müssen“. Nach dem Yom Kippur-Krieg 1973 gab es einen von Yoram Gaon gesungenen Hit: „Ani mavti’ach lach, yaldah sheli, k’tana, shezot t’hiyeh hamilchamah ha’achronah“ – „Ich verspreche dir, mein kleines Mädchen, dass dies der allerletzte Krieg ist.“ Ein weiterer, gern gehörter Song war „Shir Hashalom“, „Das Friedenslied“, das auf der von John Lennon in „Imagine“ besungenen Philosophie basierte. Sein Thema ist, dass es nichts gibt, das es wert ist dafür zu sterben, weder Religion noch Nationalität. Diese Philosophie ist extrem gefährlich für ein Land, dessen pure Existenz tagtäglich bedroht wird. Die Songschreiber haben die israelische Öffentlichkeit Jahre lang einer Gehirnwäsche ausgesetzt. Lehrer und Anthropologen haben immer gewusst, dass die einfachste Art, etwas zu lernen, die ist, es zu singen. Eine angenehme Melodie kann die Hemmungen von fast jedem überwinden. Man merkt noch nicht einmal, dass da eine Botschaft enthalten ist; es ist so gut zu singen. Das ist die Gefahr. Die Leute werden einfach alles glauben, wenn man es lange genug sagt.

Die natürliche Folge dieser Philosophie ist, dass, wenn es nichts gibt, für das es zu sterben lohnt, es auch nichts gibt, für das es sich zu leben lohnt. Unglücklicherweise sehen wir das immer mehr, da die Flucht in Drogen, Materialismus und mystische Suche mehr und mehr Allgemeingut werden. Es gibt eine furchtbare Leere in Teilen der israelischen Gesellschaft, weil sie sich von ihrem Erbe „abkuppeln“.

Die Spaltung in der israelischen Gesellschaft kann darin gesehen werden, wie der Wagen und das Pferd angeordnet werden. Wir in Yesha und unsere Unterstützer haben etwas, für das wir leben. Wir bauen unser Land auf und wir sind nicht bereit irgendjemandem nachzugeben. Unsere Ziele sind klar. Unsere Sicherheit und Unabhängigkeit stehen an erster Stelle. Unser Wagen ist hinter das Pferd gespannt und wir arbeiten hart. Wenn wir unsere Feinde bekämpfen müssen, werden wir das tun. Wenn sie aufhören und anzugreifen – nicht nur für ein paar Stunden oder einen Tag – wenn sie uns ihre Waffen übergeben und sich ergeben, dann können wir unsere „Militäraktivitäten“ einstellen. Aber wir werden immer wachsam bleiben müssen, um unser Land zu schützen.

Und für die, die den arabischen Versprechungen glauben, ich hätte da eine Brücke…

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (19.-25. Februar 2017)

Sonntag, 19.02.2017:

Ein PA-Araber wurde festgenommen, der gefälschte israelische Einreisegenehmigungen verkaufte.

Sicherheitskräfte haben schon im Januar zwei PA-arabische Jugendliche aus Dir Abu festgenommen, die in Judäa und Samaria Schießanschläge verübt haben.

Am 14. Februar nahmen IDF und Schabak einen 45-jährigen Fatah-Terroristen fest, der an Terroraktivitäten im Raum von Tekoa beteiligt war.

Hamasgerichte im Gazastreifen haben 3 Gazaner zum Tod durch Erhängen verurteilt; sie sollen für Israel spioniert haben.

Montag, 20.02.2017:

Volkstanzfest in Nablus, von der EU (mit-)finanziert: „Wir ersetzten Armbänder durch Waffen, wir griffen die widerwärtige Zionisten an. Jihad ist nötig, betätigt den Abzug.“ Und ähnliche Friedfertigkeiten.

Mittwoch, 22.02.2017:

Die Menschen im Gazastreifen sind ganz aufgeregt: Es gibt das erste geschlossene Einkaufszentrum, eine sogenannte „Mall“ (nach amerikanischem Vorbild) mit einer internationalen Einzelhandelskette, einem Buchladen über drei Stockwerke und einer betriebsamen „Fressmeile“. Die Mall ist 1.800 Quadratmeter groß.

Teenager aus Efrat (im Gush Etzion) haben einige Wochen lang alles Mögliche an Material für syrische Babys (im Wert von mehreren Zehntausend Schekeln) gesammelt.

Die Hisbollah schimpft wieder einmal, Israel habe Spionageausrüstung im Südlibanon platziert.

Israels Moral und die Kurzsichtigkeit der Welt

Daniel Gordis, AJC 7. Dezember 2004

Jedes Diskussion um die Art und Weise, wie Israel den bewaffneten Konflikt mit den Palästinensern in den letzten Jahren geführt hat, verlangt zu allererst Klarheit über die Natur des Konflikts und was auf dem Spiel steht. Israel befindet sich im Krieg – nicht gegen „Militante“ oder gegen solche, die das palästinensische Volk „befreien“ wollen. Israel befindet sich in einem Krieg um sein Überleben, gegen gut bewaffnete und zunehmend gut ausgebildete, hoch disziplinierte Gruppen von Terroristen, die ihre Ziele offen verkünden. Ihr Plan ist nicht die Befreiung der „Gebiete“, die im Juni 1967 in einem Krieg erobert wurden, den Israel nicht wollte. Ihr Ziel, wie Hamas und Hisbollah (und andere) frei verkündetn, ist die Auslöschung des „zionistischen Gebildes“ von da, wo ihrer Vorstellung nach ein ausschließlich muslimischer Naher Osten sein sollte.

Das sind nicht die Tschtschenen gegen Russland. Alles, was die Tschetschenen wollen, ist Unabhängigkeit. Würde ihnen die gewährt, gibt es allen Grund zu erwarten, dass der tschetschenische Terror gegen Wladimir Putins Russland aufhören würde. Dasselbe gilt für die Basken in Spanien. Aber nicht so im Fall von Israel. Die einzige Möglichkeit, dass Israel dem Versuch der Terroristen, jeglichen Anschein von Normalität für das israelische Leben zu zerstören, aufhört, wäre, dass es aufhört zu existieren. Die Israelis begreifen das und willen sehr gut, dass jedes andere Land, das um seine pure Existenz kämpft, darüber erbost sein würde, wenn man es so beurteilt wie Israel, insbesondere von Europa, in den letzten vier Jahren beurteilt wird.

Wie dieser Krieg begann

Die Israelis erinnern sich auch daran, wann dieser Krieg begann – unmittelbar, nachdem Ehud Barak Yassir Arafat aufforderte Farbe zu bekennen. Barak bot dem palästinensischen Volk den Staat und die Unabhängigkeit an, von der sie immer sagten, dass ihre Jahrzehnte dauernde Terror-Kampagne sie ihnen bringen sollte. Aber bei Baraks Vereinbarung hätte Israel weiterhin existiert. Und das konnte Arafat letztlich nicht ertragen. Also versuchten er und eine Vielzahl lose dazu gehörende Terror-Organisationen, zu denen nicht nur Hamas, Islamischer Jihad, Hisbollah, Fatah, Force 17 und die Al Aksa-Märtyrerbrigaden gehören, Israel in die Knie zu zwingen, indem sie die gesamte Bevölkerung in die Unterwerfung ängstigen.

Es wird absurderweise immer noch gesagt, dass Arafat das Paket von Camp David nicht unterschreiben konnte, weil Baraks Angebot nicht gut genug war. Die Westbank, so einige, wäre in drei Kantone geteilt worden, zwischen denen Israel die Kontrolle des Verkehr weiter behalten hätte. Vielleicht. Das Bild ist nicht klar. Aber lassen Sie uns annehmen, dass die Behauptung stimmt und dass Arafat ehrlich eine Vereinbarung gewollt hätte. Das effektivste, das er hätte machen können, wäre gewesen, den Zehntausenden von Palästinensern, die damals das Recht hatten nach Israel einzureisen, zu sagen, sie sollten sich auf die Autobahnen Jerusalem – Tel Aviv und Tel Aviv – Haifa setzen. Er hätte CNN einladen können, deren Anwesenheit es der IDF unmöglich gemacht hätte, die Menge mit Gewalt auseinander zu treiben. Und Arafat hätte die Landkarte von Baraks Vorschlag auf die zweite Seite der New York Times bringen könnten, um der Welt zu zeigen, dass er nicht unterschreiben konnte. Israel wäre gezwungen gewesen nachzugeben und die Karte wäre geändert worden.

Wir werden den Frieden nicht mehr erleben

Aber das stand nicht in Arafats Planung. Daher verstehen die meisten Israelis heute, dass es keinen Frieden geben wird. Nicht zu unseren Lebzeiten und wahrscheinlich nicht zu Lebzeiten unserer Kinder. Es mag eine Einstellung der Feindseligkeiten geben – einige Jahre mit mehr, andere mit weniger Gewalt – aber wir wissen nun, dass hier zu leben bedeutet, dass wir in einem Zustand des dauerhaften Krieges leben und unsere Kinder in diesem aufziehen. Dieser Satz, dieses „Schicksal“ hat Schmerz, Verzweiflung, Traurigkeit und sogar Hass in der israelischen Gesellschaft geschaffen. Und angesichts dieser Verzweiflung und dem zurückgewiesenen Angebot ist es bemerkenswert, welche Zurückhaltung Israel geübt hat. Wer sonst würde, angesichts des Wissens, dass, egal, was wir tun, wir uns immer im Krieg befinden werden, solche Zurückhaltung üben?

Die Welt ignoriert die israelische Zurückhaltung

Die Welt ignorierte natürlich diese Zurückhaltung. Sie richtet sich nicht auf amerikanische Takitik in Afghanistan oder dem Irak oder den Krieg der Russen in Tschetschenien oder die Gräueltaten im Sudan. Statt dessen konzentriert sie sich auf die Fehler, die zugegebenermaßen von Israel gemacht worden sind. Das Verhalten einer kleinen Minderheit unter den Soldaten an Straßensperren ist verurteilenswert gewesen (und juristische Schritte gegen viele von ihnen sind eingeleitet). Die Beschlagnahmung arabischer Häuser durch Truppen ist fraglos abscheulich, wenn auch manchmal unvermeidbar. Unschuldige Palästinenser, darunter Kinder, sind ins Kreuzfeuer geraten und israelische Truppen sind manchmal unvorsichtig und gelegentlich gehässig gewesen. Die Israelis wissen das und die meisten sind davon peinlich berührt.

Aber dass die Terroristen sich entschlossen haben zivile Stadtviertel zu ihren Operationsbasen zu machen, wird selten erwähnt. Niemand hat es gewagt, den Israelis „Auge-in-Auge“-Taktiken zu benutzen, bei denen Busse oder Hochzeitsgesellschaften oder Restaurants gesprengt werden, denn solche Vorwürfe wären lächerlich. Als Terroristen in die Geburtskirche in Bethlehem flogen, umringten israelische Truppen die Kirche, stürmten sie aber nicht. Vergleichen Sie das mit dem Umgang der Amerikaner mit Moscheen in Nadschaf oder Falludscha, als ihre Geduld mit Moqtada Al-Sadr zu Ende ging, oder was gemacht worden wäre, hätten Juden sich in einer Kirche oder Synagoge versteckt und die Palästinenser hätten sie verfolgt. All das entgeht dem kritischen Auge des wachsamen Westens.

Ebenso ist es mit der ständigen Entschlossenheit der IDF es besser zu machen. Der erfolglose Versuch vom September 2002 den Hamaschef Ahmed Yassin zu töten, den Yossi Klein-Halevi in seinem Teil dieser Serie diskutierte, hat eine Geschichte. Israel verwendete eine 500kg-Bomber, weil es anerkannte, dass es bei der Tötung von Hamas-Chef Saleh Schehadeh zwei Monate früher einen Fehler gemacht hatte. Damals benutzte die IDF eine 1000kg-Bombe, die Schehadeh tötete, aber auch vierzehn andere Personen in der Nähe, darunter Kinder. Die Reaktion Israels erfolgte prompt und emotional. Die Israelis waren beschämt und entsetzt. Als Yassin zwei Monate später überlebte, wurde jegliche Enttäuschung darüber, dass überlebte, bei Weitem von einem gewissen Stolz übertroffen, dass wir gelernt hatten, dass wir denselben Fehler nicht noch einmal begingen und dass wir trotz unseres Wunsches Yassin zu töten, den Wert unschuldigen Lebens an die erste Stelle setzten. Wir haben aber auch gemerkt, dass die Welt von dieser geänderten Taktik keine Notiz nahm.

Im April 2002, als Israel Terroristen in die Kasbah von Jenin verfolgte, machten wir das am Boden, in Kämpfen von Haus zu Haus, um zu vermeiden, dass unnötige Opfer auf palästinensischer Seite entstanden. An einem Tag wurden vierzehn unserer Soldaten getötet. Aber die Welt – statt auf die Unterschiede zwischen Israels Umgang mit der Schlacht und dem, was andernorts geschehen wäre aufzuzeigen – beschuldigte Israel ein Massaker angerichtet zu haben. Europäische Zeitungen berichteten das Massaker als Tatsache, nicht als Vorwurf. Kofi Annan, wegen Israels Dementis befragt, antwortete: „Kann Israel Recht haben und die ganze Welt Unrecht?“ Aber als eine UNO-Untersuchung belegte, dass es kein Massaker gegeben hatte und dass Israel Recht hatte, entschuldigte Annan sich? Nicht mit einem einzigen Wort. Druckten die europäischen Zeitungen Gegendarstellungen? Im Großen und Ganzen machten sie das nicht.

Kurzsichtigkeit beim Trennzaun

Die Kurzsichtigkeit der Urteile der Welt zu Israels Moralität wird am offensichtlichsten beim derzeit im Bau befindlichen Trennzaun. Wie die israelische Rechte es richtig begreift, ist der Zaun eine faktische Möglichkeit Land abzugeben. Wenn der Zaun gebaut würde und funktionierte, dann gäbe es keine Notwendigkeit, dass die israelischen Streitkräfte hinüber gehen und im täglichen Leben der Palästinenser präsent sind. Er würde natürlich auch den Terror dramatisch verringern. Aber die Welt, die komplett die palästinensische Desinformationskampagne kauft, die den Bau des Zauns unmöglich machen soll, spricht vom „Apartheid-Zaun“, statt von den Anschlägen, die zu seinem Bau führten oder von der Verringerung israelischer Militär-Präsenz, die er einläutet.

Warum sind die Palästinenser überhaupt gegen den Zaun? Weil der Zaun den Konflikt ziemlich beenden würde (obwohl die Qassam-Raketenangriffe andeuten, dass der Zaun keine vollständige Lösung sein wird). Und wie wir wissen ist das Ende des Konflikts das Letzte, was die Palästinenser wollen.

Der Zaun hat bei den Palästinensern unzweifelhaft Belastungen verursacht. Einige davon sind unvermeidbar angesichts der Art und Weise, in der die zwei Bevölkerungen in der Westbank und um Ostjerusalem ineinander verwoben sind. Und einige Teile des Verlaufs waren schlecht geplant. Aber vergleichen sie die Entscheidung des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag mit dem des israelischen Obersten Gerichts. Der ICJ verlangte, dass Israel die Mauer als Ganzes entfernt. Israels Oberstes Gericht entschied, dass der Zaun prinzipiell rechtens ist und stimmte mit der Armee überein, dass sein Sinn die Sicherheit ist, kein Versuch palästinensisches Land zu stehlen. Aber trotzdem verlangte das Gericht, dass Teile des Zauns verlegt würden, um den Belastungen für die palästinensische Bevölkerung entgegen zu kommen.

Der Gerichtshof der internationalen Meinung jedoch scheint das außergewöhnliche Phänomen nicht bemerkt zu haben, dass der Gerichtshof eines Landes, das sich im Krieg befindet, zu Gunsten der Bevölkerung urteilte, die dieses Land vernichten will. Außen stehende Beobachter schrieben, dass „selbst das israelische Oberste Gericht sagt, dass der Zaun unmoralisch ist“. Dabei war genau das Gegenteil der Fall. Selbst unter Kriegsbedingungen, Bedingungen, die sich wohl nicht so bald ändern werden, funktioniert Israels demokratischer Apparat weiter, bis hin zum Schutz der Interessen derer, die gegen das Land Krieg führen, in dem das Gericht seinen Sitz hat. Auch hier stellt Israel die Interessen von unschuldigen (oder auch nicht so unschuldigen) Zivilisten über die eigenen Sicherheitsinteressen. Und auch das wurde von der Welt ignoriert.

Israels intensive Diskussion um die Führung des Krieges

Dieser demokratische Ethos der israelischen Gesellschaft deutet auf noch eine weitere einzigartige Dimension des Konflikts. Es könnte keinen radikaleren Unterschied zwischen Israel und der radikaleren Unterschied zwischen Israel und der Palästinensischen Autonomiebehörde geben, die gegen den jüdischen Staat Krieg führt: Israel ist ein Land, in dem eine intensive und offene Debatte darüber geführt wird, wie die Bedürfnisse nach Sicherheit mit jüdischen Werten weiter geführt wird. Trotz meiner eigenen Ansicht, dass alles in allem unsere Kriegsführung zurückhaltend gewesen ist, stimmt nicht jeder Israeli dem zu. Einige junge israelische Männer haben sich geweigert, jenseits der Grünen Linie zu dienen und vor Kurzem wurde ihre Militärdienst abgebrochen, ohne weitere ernsthafte Folgen. Eine Gruppe Piloten, über die viel publiziert wurde, verkündete, sie würde nicht länger gewissen Missionen fliegen, die sie als moralisch problematisch ansahen. Wenn man die Autobahnen Israels entlang fährt, kann man oft Demonstranten sehen, die Zeichen hochhalten, auf denen „hayalim amitzim lo maftzitzim“ steht („mutige Piloten, werft keine Bomben“). Ob man ihre Meinung teilt oder nicht, wir haben ein Recht stolz auf eine Demokratie zu sein, in der solche Fragen offen diskutiert werden, wo die Pressefreiheit regiert, wo die talmudische Tradition praktisch unbegrenzter Debatten über moralische Fragen weiter geht.

Wo sind die Palästinenser, die in ihren Straßen wegen der Beendigung der Bombenanschläge diskutieren, über die Qassam-Raketen, die Schießereien, damit ihr Leben zur Normalität zurückgeführt werden kann? Wegen des Sicherheitszauns sieht man hunderte von Graffitis, die Israel einer Apartheids-Politik beschuldigen, verlangen, dass der Zaun entfernt wird. Aber wo sind die Graffitis, die ein Ende des Terrors fordern, der den Zaun erst hat entstehen lassen? Oder die Graffitis, die anmerken, dass, wenn nur Arafat weiter verhandelt hätte, nichts davon passiert wäre? Diese Stimme ist leider nicht zu hören.

Während ich das schreibe führt Ariel Scharon einen Versuch an, dass Israel sich aus dem Gazastreifen und einer Hand voll Siedlungen in der Westbank zurückzieht. Und was war die Reaktion aus Gaza? Ein Hagel von Qassam-Raketen, der israelische Kinder töteten und ganze israelische Städte in Angst versetzte, alles dazu gedacht den Rückzug unmöglich zu machen. Denn der Rückzug aus Gaza würde der Welt zeigen, dass Israel nicht daran interessiert ist, für immer an diesen Gebieten festzuhalten; die Palästinenser sind verzweifelt daran interessiert, dass die Welt das nicht zu sehen bekommt. Denn der Rückzug aus Gaza würde Israel eine besser zu verteidigende Front verschaffen, was die Palästinenser nicht wollen. Und weil ein Rückzug aus Gaza die Menschen in Gaza zwingen würde anzuerkennen, dass ihre Armut und ihr Leid nicht das Ergebnis israelischer Politik sind, sondern der israelischen Eroberung des Landes von 1967 voraus gingen und ihr ebenso folgen werden.

Wie antwortete Israel auf den Qassam-Hagel? Mit der Operation „Tage der Reue“ im Oktober 2004 – wieder am Boden, wieder mit Gefallenen – und nicht aus der Luft, was sicherer gewesen wäre, was aber unzweifelhaft mehr Kollateralschäden verursacht hätte.

Trotz der großen Komplexität des israelisch-arabischen Konflikts im Allgemeinen und der derzeitigen Konflikts mit den Palästinensern im Besonderen, sind einige Grundfakten klar: Israel versuchte einen palästinensischen Staat zu schaffen. Als diesem Angebot mit einem Terrorkrieg begegnet wurde, versuchte Israel einen Zaun zu bauen, der die Terroristen auf der einen Seite und die Soldaten auf der anderen Seite hielt. Als der Zaun als „Apartheidzaun“ behandelt wurde, versuchte Israel sich aus dem Gazastreifen zurückzuziehen, was die Palästinenser unmöglich zu machen versuchen. Die Welt nennt Israel rassistisch, aber die einzige Bevölkerung, die Scharon umzusiedeln versucht, ist die jüdische Bevölkerung von Gaza, nicht die Dörfer, die offen Terroristen beherbergen und unsere Kinder umzubringen versuchen. Und all das ereignet sich im Kontext einer demokratischen Gesellschaft, die – in Fortsetzung tausender Jahre jüdischer Tradition – leidenschaftlich darüber streitet, ob unsere Antworten zu drakonisch gewesen sind oder zu unzureichend die Palästinenser bedacht haben (einige davon ja, andere nicht), die traurigerweise im Kreuzfeuer einer Tragödie gefangen wurden, die von ihren eigenen Führern losgetreten wurde.

Israels moralischer Kampf gegen den Terror

Yossi Klein Halevi argumentiert, dass Israels Sieg in diesem Krieg gegen den Terror eines Tages als einer der größten Siege der jüdischen Geschichte angesehen werden könnte. Das mag durchaus stimmen. Aber Israels Führung dieses Krieges wird, den Verdacht habe ich, ebenfalls als eine der moralischsten Kämpfe gegen den Terror angesehen werden, einem krank machenden Phänomen, das durchaus die westliche Welt über die nächsten Jahre in immer größerem Ausmaß ergreifen könnte.

Unglücklicherweise ist Israel oft ein Barometer dessen, wem sich die westliche Welt demnächst gegenüber sehen wird. Als Israel 1981 den irakischen Atomreaktor zerstörte, war die Verurteilung praktisch universal. Heute weiß die westliche Welt, dass Israel sie vor einem Desaster bewahrt haben dürfte. Dasselbe gilt für den Kampf gegen den islamischen Terror. So wie der Kampf sich ausweitet und Westler in Großbritannien, Frankreich, Spanien und den USA mehr und mehr Terror aus erster Hand erleben, wird die Welt dazu kommen, die Zurückhaltung und innere Stärke zu bewundern, mit der Israel um sein Leben gekämpft hat. Letztendlich, glaube ich, wird Israels Führung dieses Krieges – mit all ihren Fehlern und Schwächen – ein Modell sein, nach dem große Teile der derzeit kritischen Welt eines Tages vorzugehen versuchen wird.

Der Krieg gegen den Terror: Was können wir erkennen?

Micah Halpern, 13. Juli 2004 (direkt vom Autor)

Wie können wir wissen, ob der Krieg gegen den Terror wirklich gewonnen wird?

Nach mehreren Monaten der Ruhe schoss der Explosionsknall einer Bombe durch die Innenstadt von Tel Aviv – seit langer Zeit der erste erfolgreiche, tödliche Anschlag in einer größeren Stadt in Israel. Zum Glück kostete er nur ein Leben und die Zahl der Verletzten war „niedrig“ – Dutzende, nicht Hunderte.

Was war das Ungewöhnliche – dieser Anschlag oder die Einstellung der Anschläge? Was ist für die israelische Gesellschaft die Normalität?

Unter Benutzung der israelisch-palästinensischen Lage als Modell ist es an der Zeit einige wichtige, populäre falsche Vorstellungen zu analysieren, die in der freien, d.h. westlichen Welt, über die Natur des Kriegs gegen den Terror herumgeistern.

Falsche Vorstellung Nr. 1: Da es keine schweren Terroranschläge gegeben hat, müss es so sein, dass die Palästinenser aktiv daran arbeiten den Terror zum Schweigen zu bringen.

Die Wirklichkeit: Nichts könnte von der Wahrheit ferner entfernt sein. Die Wahrheit ist, dass Israel in diesen letzten Monaten sehr erfolgreich dabei gewesen ist, die Terroristen aufzuhalten, bevor sie in die Stadtzentren gelangten und unschuldige Zivilisten ermorden konnten. SEHR erfolgreich.

Im Verlauf einer einzigen Woche gehen Dutzende von Terrorwarnungen über meinen Schreibtisch. Jeder bedroht das Leben unschuldiger israelischer Zivilisten, Touristen, Gastarbeiter. Jede Person, die in Israel lebt, es besucht oder durch es hindurch reist, ist in Gefahr. Und unausweichlich sind unter den Verletzten oder Toten fast jeden Anschlags Araber – Männer, Frauen oder Kinder, die auch israelische Staatsbürger sind.

Falsche Vorstellung Nr. 2: Weil es keine öffentliche israelische Ankündigung eines beabsichtigten Anschlags gegeben hat, haben die Palästinenser aufgehört, Anschläge durchzuführen.

Die Wirklichkeit: Das ist überhaupt nicht der Fall. Es gibt viele Gründe dafür, dass die Behörden sich entscheiden, nicht alle Informationen, die sie haben, öffentlich zu machen und nicht jedes Mal an die Öffentlichkeit zu gehen, wenn sie jemanden in Haft haben.

Zusätzlich zu den Dutzenden Warnungen und Alarmen gibt es Dutzende von vereitelten Anschlägen. Manchmal werden die Anschläge gestoppt, während sie sich noch in der Planung befinden. Bei anderen Gelegenheiten werden die terroristischen Angreifer oder die Werkzeuge ihres Handwerks erst im letzten Moment entdeckt, entschärft und beseitigt – wenn sie auf dem Weg zur Ausführung ihres Anschlags sind, um ihre Bombe auszulösen und sich selbst und andere in Stücke zu reißen.

Es ist wirklich nicht weniger als ein Wunder, dass so viele Terroristen aufgehalten und gefangen werden, dass so viele Terroristen abgefangen werden. Aber es ist kein Grund für öffentliches Feiern. Es bedeutet einfach, dass Israel im Kampf gegen den Terror erfolgreich gewesen ist und dass man viele Schlachten erfolgreich bestritten hat. Jedesmal eine Pressekonferenz einzuberufen, wenn man erfolgreich ist, würde die Öffentlichkeit auf eine von zwei Möglichkeiten täuschen. Es ist wie mit dem Optimisten und dem Pessimisten – ist das Glas halb voll oder halb leer? Ist es ein gutes, sicheres Zeichen, dass so viele Anschläge verhindert werden, oder ist es ein gefährliches Signal, weil es so viele Anschläge hätten geben können?

Die Wirklichkeit ist, dass man in diesem Geschäft hundertprozentigen Erfolg anstrebt. Die Wirklichkeit ist aber auch, dass ein solches Ziel einfach nicht erreichbar ist.

Egal, wie gut wir also sind, wie genau unsere Quellen sind, wie erfolgreich man gewesen ist, es wird immer etwas oder jemanden geben, der durch die Maschen schlüpft. Immer und unvermeidlich. Die einzige Hoffnung besteht darin, dass das nicht zu vernichtend sein wird.

Und doch gibt es wenig Zweifel, dass wichtige Fortschritte im Kampf gegen den Terror in Israel und, ja, auch in der westlichen Welt gemacht wurden. Israel hat einen Krieg geführt, der schon viele Jahre andauert und viel zu viele Leben gekostet hat, aber es sieht so aus, als würden es anfangen seinen Krieg zu gewinnen.

Es gibt verschiedene Variablen, einfache Bezugspunkte, die Experten und Analysten benutzen, um zu bestimmen, wie der Krieg gegen den Terror läuft:

  • Das Erfolgslevel beim Aufhalten der Terroristen bewegt sich im Bereich über 90%
  • Psychologisch fühlen sich die Bürger nicht belagert; sie gehen aus, sie reisen, sie essen in der Öffentlichkeit und erlauben ihren Kinder, das auch zu tun
  • Die Sicherheitskräfte können die Züge der Terroristen antizipieren und sie deutlich vor der Ausführung ihrer Tat fangen
  • Es gibt Informationsquellen vor Ort, so dass man aus vielerlei Quellen die Richtung kennt, die die Terroristen einschlagen
  • Man fängt auch, zufällig und versehentlich eine große Anzahl von Terroristen, die ins Netz gehen, weil man die richtigen Dinge unternimmt
  • Man fragt sich sogar selbst, warum es in letzter Zeit so ruhige geblieben ist und warum es in zuletzt keine Terroranschläge gegeben hat

Es gibt im Kampf gegen den Terror keinen perfekten Schutzschild. Das Beste, was man tun kann, ist sein Bestes zu geben.

Solche Muslime gibt es immer noch viel zu wenige: „Gideon“

Kay Wilson, Facebook 23. November 2016

Würde ich diesen jungen Mann nicht persönlich kennen, ich bezweifle, dass ich die  Geschichte glauben würde.

Obwohl er im Gazastreifen großgezogen wurde um Israel zu hassen, machte „Gideon“ später eine Gesinnungsänderung durch.

Gideon kontaktierte mich 2011, nur ein paar Monate nach dem Machetenangriff, der mich fast tot zurückließ und das Leben meiner amerikanischen christlichen Freundin forderte. Er rief mich an, um mir zu sagen, wie entsetzt er war.

Wir sind seitdem Freunde.

Unter enormem Risiko für sein eigenes Leben zog er durch die PA und traf sich diskret mit wichtigen Besuchern – denjenigen, die naiv glauben, dass Israel eine grausame Besatzungsmacht ist und unsere Feinde in einem zionistischen Ghetto eingeschlossen sind, in dem sie hinter einer 9 Meter hohen Mauer verhungern.

Gideon trifft sich heimlich mit potenziellen Befürwortern verschiedener Wohltätigkeitsorganisationen, Kirchen und weiteren Institutionen. Er erzählt ihnen seine Geschichte. Er zeigt ihnen die Lügen, die die Leute über den jüdischen Staat erzählen. Er sagt ihnen, dass Israel die einzige Demokratie im Nahen Osten ist nd die einzige Obrigkeit in der Region, die die Christen beschützt.

Gideon kennt die Gefahren. Ich versuchte ihn davon abzubringen, aber er ist entschlossen ein ehrliches und furchtloses Leben zu führen. Er sagte mir, dass er mit oder ohne mich weiter tun wird, was er tut.

Also bin ich „mit ihm“.

Ich möchte, dass wir alle zusammenarbeiten und ihm ein bescheidenes, gebrauchtes Auto besorgen.

Wenn er sich auf Busse verlässt, verpasst er entscheidende Gelegenheiten mit potenziellen Spendern. Als Ergebnis davon fällt Geld in die falschen Hände und statt Hoffnung wird Hass gesät. Mit einem Auto wird Gideon die Freiheit haben effizient umherzufahren und kann als erster bei den Leuten sein. Er wird rechtzeitig dort sein, um ihnen von dem Bösen der islamistischen Führung zu erzählen – wie sie Milliarden vergeuden und wie sie ihre Leute lehren, dass Juden Schweine und Affen und des Lebens nicht wert sind. Er wird rechtzeitig bei ihnen sein, um ihnen zu sagen, wie unter diesem Regime lebende Christen verfolgt werden. Mit einem Auto kann er sowohl Besucher herumfahren und sogar seine eigene Leute an historische Stätten bringen, die sich heute innerhalb der palästinensischen Autonomie befinden und ihnen Jahrtausende biblischer, jüdischer Geschichte zeigen.

Stellen Sie sich vor, dass es eines Tages mehr „Gideons“ geben wird, die das Land ausspionieren, für eine bessere Gesellschaft arbeiten und seine Kultur des Terrorismus austrocknen, die das Leben hunderter Unschuldiger raubte und beinahe das meine stahl.

Stelle Sie sich vor, das wir zusammen mit Gideon ein paar Dinge verändern können: Befreien wir einige Menschen von ihrer vermeintlichen Opferrolle, halten einige habgierigen Typen davon ab in ihre eigenen Taschen zu arbeiten, verringern den Hass und Terror gegen Israel und kanalisieren die Gelder in gute Dinge – wie die Familien derer, die von palästinensischem Terrorismus ermordet und verstümmelt wurden.

Bitte klicken Sie auf den Link, um seine Geschichte zu lesen, Fotos anzusehen und herauszufinden, wie Sie helfen könne. Wenn Sie nicht in der Lage sind etwas Geld zu geben, dann hinterlassen Sie bitte ein paar unterstützende Worte. Ich weiß, er wird das zu schätzen wissen.

Zu guter Letzt: aufrichtigen Dank an den liebenswerten Jeremy Aaron, der so hart daran gearbeiet hat das in Gang zu bringen.

https://www.gofundme.com/carforgideon