Palästinensisches Eigentor des Tages: Der Bahnhof von Haifa im Jahr 1900

David Lange, Israellycool, 28. Dezember 2020

Der nächste Propaganda-Tweet ist aus dem November, aber ich habe den Verdacht, er wird niemals alt werden.

Die palästinensische Stadt Haifa im Jahr 1900, d.h. 48 Jahre vor der Existenz des zionistischen Gebildes

Weil ja nichts so sehr „palästinensische Stadt“ sagt wie

das osmanische Reich.

Sie sehnen sich so sehr nach der Rückkehr in die Tage, in denen sie unter der Herrschaft der wahren Kolonialisten lebten … statt unter der Herrschaft des indigenen Volks des Landes zu leben, das nach so vielen Jahren im Exil zurückkehrte.

Der neue palästinensische Propaganda-Pinup-„Junge“

David Lange, Israellycool, 2. Januar 2021

Immer wieder mal finden die Palästinenser ein terroristisches „Pinup-Kind“, das sie für Propaganda-Punkte melken.

Da ist natürlich „Shirley Temper“ Ahed Tamimi,

dieser Typ aus dem Jahr 2018

und alte Israellycool-Leser erinnern sich vielleicht sogar an den „grünen Bizeps-Typen“ von 2007.

2021 mag erst einen Tag als sein, aber wir haben bereits unseren Terror-Pinup-Jungen des Jahres.

Nur dass er kein richtiger Junge ist, sondern ein durchtriebener alter Sack … der sich wie Jagger bewegt.

(Facebook-Video)

Jeder der sich wirklich um die Alten sorgt, würde sie bestärken sich von gewalttätigen Situationen fernzuhalten, statt ein aktiver Teil davon zu sein.

Andererseits handelt es sich hier um eine Gesellschaft, die ihre Kinder als Selbstmordbomber losschickt.

Wer ist der palästinensische Jesus?

Palestinian Media Watch, 24. Dezember 2020

Nach Angaben der palästinensischen Autonomiebehörde war Jesus

  • „der erste Palästinenser“
  • „der erste palästinensische Märtyrer”
  • „der erste palästinensische fida’i (sich selbst opfernde Kämpfer)“
  • „ein palästinensischer Bote“
  • „ein Palästinenser par excellence“
  • „der Urgroßvater des palästinensischen Volks“
  • Ein Prophet des Islam (nicht der Christenheit)

Und entsprechend:

  • Weihnachten ist ein palästinensischer Nationalfeiertag

Die palästinensische Autonomiebehörde versucht verzweifelt eine palästinensische  Identität zu schaffen, die auf einer uralten palästinensischen Geschichte aufbaut, obwohl keine existierte. PMW hat gezeigt, dass die PA regelmäßig fälschlich den Anspruch erhebt, sie sei eine 5.000 Jahre alte Nation; regelmäßig behauptet sie, dass die Geschichte eines anderen Volkes ihre eigene sei. Eines der auffälligsten Beispiele dafür ist die gefälschte Verbindung der PA zu einer der bedeutendsten Gestalten aller Zeiten, die Behauptung Jesus, ein Juden aus der Nation Judäa, sei in Wirklichkeit ein Palästinenser.

Diese PA-Märchengeschichte ist eine oft wiederholte Botschaft, die sogar von den Führern der PA hinausposaunt wird. Saeb Erekat sagte, Jesus sei „der erste Palästinenser“ gewesen. Mahmud Abbas sprach von „Jesus … einem palästinensischen Boten“ und sagte, Weihnachten sei ein palästinensischer Feiertag. Yassir Arafat sagte: „Jesus war der erste palästinensische Märtyrer.“ Die offizielle PA-Zeitung schrieb erst letzte Woche: „Jesus… war der erste palästinensische fida’i (sich selbst opfernde Kämpfer)“ und ein PA-Diplomat behauptete sogar, dass die Palästinenser die Nachkommen Jesu seien: „Jesus … war Urgroßvater des palästinensischen Volks.“ Und heute Morgen sandte PA-Regierungssprecher Ibrahim Melhem im PA-Fernsehen Segensgrüße an die Christen zum „Feiertag der Geburt des palästinensischen Propheten Jesus, dem Sohn der Maria“.

Die höchsten religiösen PA-Führer haben dieses Märchen ebenfalls übernommen; auf Grundlage islamischer Behauptungen fügen sie hinzu, dass Jesus nicht das Christentum, sondern den Islam predigte.

Sobald aus Jesus ein Palästinenser gemacht wurde, hat die PA genauso aus Maria eine Palästinenserin gemacht, die als Nationalheilige der palästinensischen Sache präsentiert wird. Schließlich wird mit Jesus ein markantes palästinensisches Weihnachten zu einem palästinensischen Nationalfeiertag.

Wie mit aller PA-Änderung sind historische Dokumentationen und Beweise irrelevant. Die PA ignoriert z.B. die Tatsache, dass das „Palästina” als Name für das Land Israel/Judäa erst rund 100 Jahre nach dem Tod Jesu entstand, als das römische Reich als Strafe für die jüdische Nation nach ihrer Rebellion den Namen von Judäa in Palästina änderte. Es war der Versuch Roms die Verbindung des jüdischen Volks zu seinem Land zu durchtrennen, der natürlich fehlschlug.

Wer ist also der palästinensische Jesus? Im Folgenden gibt es einige Beispiele, in der offiziellen PA-/Fatah-Presse aufgetaucht sind:

Jesus der Palästinenser:

Vor allem erklärte die PA Jesus selbst zum Palästinenser.

PA-Bildungsminister Sabri Saidam:

Der Text des Facebook-Eintrags lautet: „Für den authentischen Palästinenser Jesus und für die Mitglieder des [palästinensischen] Volks – frohe Feiertage.“
[Facebook-Seite des PA-Bildungsministers Sabri Saidam, 25. Dezember 2017]

Der PA-Vorsitzende Mahmud Abbas.

„Folgend der volle Text der Weihnachtsbotschaft des Präsidenten:
„In Bethlehem wurde vor mehr als 2.000 Jahren Jesus Christus geboren; ein palästinensischer Bote, der zum Leitbild für Millionen weltweit geworden ist.“
[WAFA, offizielle PA-Nachrichtenagentur, 23. Dezember 2013]

Der PA-Regierungssprecher Ibrahim Melhem:

„Erlaubt mir den christlichen Gemeinden Segenswünsche zu senden, die den gregorianischen Kalender für diesen Feiertag verwenden. Der Feiertag der Geburt des palästinensischen Propheten Jesus, den Sohn der Maria.“
[offizielles PA-Fernsehen, 24. Dezember 2020]

Der Sprecher der PA-Sicherheitskräfte Adnan al-Damiri:

„Angelegentlich des Jahrestags der Liebe und des Friedens, dem Geburtstag des Palästinensers Jesus, übermitteln wir Palästina, seinen Einwohnern und denen, die es lieben, Neujahrswünsche.“
[Facebook-Seite des offiziellen Sprechers der PA-Sicherheitskräfte Adnan al-Damiri, 25. Dezember 2014]

Der palästinensische Historiker Khalil Shoka im PA-Fernsehen:

„Die christliche Religion begann hier [Bethlehem]… Die gesamte Welt konzentriert sich wegen ihrer historischen und traditionellen Rolle auf diese Stadt… weil in finaler Analyse „Jesus ein Palästinenser ist.
[der palästinensische Historiker Khalil Shoka im PA-TF (Fatah), 16. Dezember 2012]

Jesus der erste Palästinenser

Er war nicht nur Palästinenser, sondern er war auch der erste Palästinenser und der Großvater des palästinensischen Vaters und ein Palästinenser „par excellence“:

Mitglied des Zentralkomitees der Fatah Tawfiq Tirawi:

„Wir wünschen unserem geeinten palästinensischen Volk ein neues Weihnachten, das Freiheit ankündigt, wie es Jesus machte, der erste Palästinenser, Friede sei mit ihm.“
[Facebook-Seite des Mitglied des Zentralkomitees Tawfiq Tirawi, 24. Dezember 2014]

Der PA-Diplomat Dr. Jabra Shomali:

„Es gibt keinen Zweifel, dass der Jesus Christus, den du [Präsident Donald Trump] als Gott anbetest, der Urgroßvater des palästinensischen Volks ist… Wenn du [Trump] nicht wieder im Fach Geschichte durchfallen willst, dann lies das Matthäus-Evangelium, Kapitel 15,28, wo Matthäus über eine kanaanitische Frau zur Zeit Jesu Christi sagte: „Oh Frau, dein Glaube ist groß!“ Diese Frau war eine Urgroßmutter des palästinensischen Volks.“
[Geschrieben vom PA-Diplomaten Dr. Jabra Shomali, gepostet auf der offiziellen Fatah-Facebook-Seite, 3. Februar 2020]

Scheik Mohammed Hussein, PA-Mufti:

„Die palästinensische Nation wurzelt in diesem Land seit den Kanaanitern und den Jebusitern. Die arabische Präsenz – christlich wie islamisch – in diesem Land ist ununterbrochen. Jesus ist ein Palästinenser par excellence.“
[Scheik Mohammed Hussein, Mufti von Jerusalem und den Palästinensergebieten, PA-TV (Fatah), 30. November 2012]

Scheik Mohamme Hussein, PA-Mufti:

„Jesus wurde in diesem Land geboren. Er lebte in diesem Land. Es ist bekannt, dass er in Bethlehem geboren wurde… Er lebte auch in Nazareth, zog nach Jerusalem. Als war er ein Palästinenser par excellence.”
[Scheik Mohammed Hussein, Mufti von Jerusalem und den Palästinensergebieten, PA-TV (Fatah), 21. April 2009]

Jesus, der palästinensische Märtyrer und sich selbst opfernde Kämpfer

Was also machte, nach Angaben der palästinensischen Obrigkeit, dieser Palästinenser par excellence, Großvater des palästinensischen Volks? Er war ein palästinensischer islamischer Märtyrer und sich selbst opfernder Kämpfer. Obwohl er von keiner anderen PA-Quelle angeführt wird, wäre Jesus gemäß der fundamentalen und wiederholten PA-Ideologie als islamischer Märtyrer im Paradies von 72 dunkeläugigen Jungfrauen begrüßt worden:

Editorial in der offiziellen PA-Tageszeitung:

„Jesus, Friede sei mit ihm, war ein Bote Allahs und er war der erste palästinensisch fida’i (sich selbst opfernder Kämpfer), der von den Anhängern der jüdischen Religion gekreuzigt wurde, aber es erschien ihnen nur so [als hätten sie ihn getötet].“
[offizielle PA-Zeitung Al-Hayat Al-Jadida, 20. Dezember 2020]

Mitglied des Fatah-Zentralkomitees Tawfiq Tirawi:

„Dies ist das gesegnete Weihnachten, der Geburtstag unseres Herrn Jesus, des Messias, dem ersten Palästinenser und dem ersten Schahid.“
[Offizielle PA-Zeitung Al-Hayat Al-Jadida, 17. Dezember 2014]

Autor: „Der Schahid (Märtyrer) Präsident Yassir Arafat pflegte zu sagen: ‚Jesus war der erste palästinensische Schahid (Märtyrer).‘ Ich hörte ihn diesen Satz viele Male sagen.“
PA-TV-Moderator: „Er [Jesus] war ein Palästinenser; niemand bestreitet das.“
Autor: „Er [Jesus] war der erste palästinensische Schahid [Märtyrer]. Er (Arafat) schrieb auch dieses Märtyrertum Palästina zu.
[Wortwechsel in der religiösen Sendung Dies ist unsere Religion, gesendet im PA-TV (Fatah), 3. Dezember 2010]

Jesus von der (palästinensischen) Heiligen Dreifaltigkeit

In einem Versuch die Gestalt ihres eigenen Palästinenserführers zu heben, erklärt die PA jetzt die neue heilige Dreifaltigkeit – Jesus, Arafat, Abbas:

Editorial in der offiziellen PA-Zeitung:

„Jesus ist ein Palästinenser; der sich selbst opfernde Yassir Arafat ist ein Palästinenser; Mahmud Abbas, der Bote des Friedens auf Erden, ist ein Palästinenser. Wie groß ist diese Nation der heiligen Dreifaltigkeit!“
[Editorial in der offiziellen PA-Zeitung Al-Hayat Al-Jadida, 30. November 2012]

Jesus, der islamische Prophet

Obwohl die PA-Obrigkeit anerkennt, dass Jesus von Christen verehrt wird, hält man ihn für einen islamischen Propheten, der seinen Anhängern den Islam predigte:

Scheik Mohammed Hussein, PA-Mufti:

„Wir reden von einer fortgesetzten Kette [der Propheten des Islam], von Adam bis zu Mohammed. Es ist eine Kette, die fortgesetzt wird, die den Aufruf für den Monotheismus und die Mission des Islam repräsentiert … Die Propheten waren alle von derselben Religion [Islam]… Wir respektieren Jesus, wir glauben an ihn [wie einen muslimischen Propheten], so wie wir an den Propheten Mohammed glauben.“
[Scheik Mohammed Hussein, Mufti von Jerusalem und den Palästinenser-Gebieten, PA-TF (Fatah), 21. April 2009

Maria, Mutter Jesu und Schutzeilige der Sache der Palästinenser

Nachdem Jesus zum ersten Palästinenser erklärt wurde, ist auch seine Mutter, Maria, als wichtige Persönlichkeit anerkannt worden: die Schutzheilige der Sache der Palästinenser. Maria war daher auch Palästinenserin.

Offizielle Fatah-Facebook-Seite:

„Die Jungfrau Maria, Tochter des palästinensischen Galiläa, ist die Schutzheilige der Unterdrückten und nicht der Unterdrücker…“
[geschrieben im PA-Diplomaten Dr. JAbra Shomali und gepostet auf der offiziellen Fatah-Facebook-Seite, 3. Februar 2020]

Fatahs Kommunikations- und Bildungsbehörde:

„Wenn wir auf die Heiligkeit unseres Landes stolz sind, dnan sind wir auf uns selbst stolz, dass die erste und wichtigste heilige Frau der Nationen und Völker aus dem heiligen Land kommt: Die Jungfrau Maria – die Frau der Liebe und des Friedens – gehört der Nation Palästinas an, dessen Wurzeln in den Tiefen der Geschichte gründen. Unsere Bewegung stellt ihren Stolz auf alle weiblichen Märtyrer, Gefängnissen, palästinensischen Kämpfer fest, die zum Opfervorbild geworden sind und zu einer Schule, die die Bedeutung des Gebens und Opferns lehrt.“
[Stellungnahme der Kommunikations- und Bildungsbehörde der Fatah zu Ehren des internationalen Frauentags, gepostet auf der Internetseite der Fatah, 8. März 2010]

Weihnachten als palästinensischer Nationalfeiertag

Jesu Position als erster palästinensischer und islamischer Prophet und Märtyrer wirft ein neues Licht auf Weihnachten – als dem Nationalfeiertag des palästinensischen Volks, der Kinder Jesu:

Offizielle PA-Zeitung:

„Das gesamte palästinensische Volk feiert Weihnachten, weil wir stolz darauf sind, dass Jesus Palästinenser ist.“
[Offizielle PA-Zeitung Al-Hayat Al-Jadida, 24. Dezember 2019]

Mahmud Abbas, Vorsitzender der palästinensischen Autonomiebehörde:

„Weihnachten ist ein nationaler religiöser Feiertag und nicht nur ein religiöser. Für uns alle Palästinenser ist das unser Feiertag. Daher feiern wir es alle. Die Palästinenserführung geht in die Kirche, um bei der [Weihnachts-] Messe anwesend sein… Wir sind dazu verpflichte, weil es – wie ich Ihnen sagte – für unsere [christlichen] Leuten ein religiöser Feiertag ist und ihr seid unser Volk und es ist [auch] für uns alle ein nationaler Feiertag.“
PA-Führer Mahmud Abbas in den offiziellen PA-Fernsehnachrichten, 28. Dezember 2019]

Mahmud Abbas, Vorsitzender der palästinensischen Autonomiebehörde:

Weihnachten ist ein palästinensischer Feiertag … Es gibt eine besondere Bedeutung der Weihnachtsfeiern in Palästina, da es eindeutig ein nationaler Feiertag geworden ist, an dem unser ganzes Volk teilnimmt, angefangen vom Präsident Palästinas [Mahmud Abbas] bis  hinunter zum letzten Kind.“
[Abbas, zitiert auf der offiziellen Facebook-Seite der Fatah, 20. Dezember 2019]

Mahmdu Al-Habbash, Berater von Mahmud Abbas für den Islam:

Weihnachten ist auch ein palästinensischer Feiertag, weil Jesus, Friede sei mit ihm, war Palästinenser. Er wurde in Palästina gebore; lebte und wurde [als Prophet] nach Palästina geschickt. Daher hat Weihnachten einen besonderen palästinensischen Geschmack.“
[Mahmud Al-Habbash, oberster Scharia-Richter, zitiert von der offiziellen PA-Zeitung Al-Hayat Al-Jadida, 22. Dezember 2014 und Ma’an, 21. Dezember 2014)

Palästinensische Fotofälschung des Tages

David Lange, Israellycool, 27. Dezember 2020

In einem anderen Eintrag widerlegte ich die Lüge, dass seit 1948 Millionen Palästinenser von Israel getötet worden sein sollen.

Zu dem Post gehörte als Beispiel dieser Tweet:

5.100.000 Palästinenser sind von Israel seit 1948 ausgelöscht worden. Erkläre mit bitte, wieso das kein Völkermord ist.

Es stellt isch heraus, dass nicht nur die Behauptung des Tweets eine Lüge ist, sondern auch das dafür benutzte Foto.

Die irakische Mutter Wafaa Hussein betrauert ihren toten Sohn Thaer (6) in der Leichenhalle von Baquba, nördlich von Bagdad, 16. September 2007. Der Junge wurde von einem nicht identifizierten Heckenschützen erschossen, als er mit seiner Familie in einem öffentlichen Bus von Bagdad nach Baquba fuhr. AFP Foto/STR (Foto-Herkunft müsste heißen: AFP via Getty Images)

Sie lügen wirklich bei fast allem.

Archäologische Funde in Israel untergraben das „palästinensische“ Narrativ

Hugh Fitzgerald, Jihad Watch, 12. Oktober 2020

Wie durchaus bekannt ist, lieben es Palästinenserführer – unter Nutzung ihrer lebhaften orientalischen Fantasie – die Präsenz des „palästinensischen Volks“ in „Palästina“ zurückzudatieren. Mahmud Abbas hat regelmäßig erklärt, die Palästinenser seien direkte Nachfahren der Kanaaniter, die vor etwa 4.000 Jahren im Nahen Osten lebten. Er hat sogar vor kurzem in der UNO noch übertriebene Behauptungen aufgestellt; dort sagte er Ende September, die Palästinenser würden seit 6.000 Jahren in „Palästina“ – dem „Land ihrer Vorfahren“ – leben. Im Scheingericht der UNO wird jede von den Arabern dargebotene Absurdität ein geneigtes Publikum finden. Die von Archäologen vorgelegten Beweise untergraben jedoch immer wieder dieses Narrativ der uralten „palästinensischen“ Anwesenheit im Land. Diese Geschichte steht hier.

Experten werden ihnen sagen, dass die gefährlichsten Feinde der palästinensisch-arabischen Sache die Königreiche am Golf sind, die beschlossen haben Israel anzuerkennen; oder die europäischen Länder, die ihre Botschaften nach Jerusalem verlegen; oder die amerikanischen Politiker, die es ablehnen die Schulden der palästinensischen Autonomiebehörde abzuzeichnen (sprich: zu bezahlen – heplev).

Ich bin anderer Meinung. Ich sage, der beachtlichste Feind der Palästinenser ist – die Archäologie.

Vor kurzem wurde in Niedergaliläa eine 2.000 Jahre alte Mikwe (rituelles Bad) entdeckt. Die meisten Menschen hätten vermutlich nie etwas von dieser Entdeckung erfahren, hätte es nicht dramatische Fotos davon gegeben, wie das gesamte Bauwerk zur Erhaltung von einem LKW in einen nahe gelegenen Kibbuz gebracht wurde…

Mit anderen Worten: Diese Galiläer waren Juden. Sie waren keine „Palästinenser“. Das Wort „Palästina“ war noch nicht erfunden worden. Sie waren keine Araber oder Muslime – die Invasion von muslimischen Fundamentalisten aus der Arabischen Halbinsel lag noch 600 Jahre in der Zukunft…

Wie alle Gebildeten wissen, kamen die muslimischen Araber im 7. Jahrhundert ins Land Israel – das den Römern ursprünglich als Judäa bekannt war, die es in „Syria Palaestina“ und dann kürzer in „Palästina“ umbenannten. Sie hätten nicht früher kommen können, da es den Islam selbst bis ins frühe 7. Jahrhundert gar nicht gab. Es war im Jahr 600 n.Chr., als Mohammed behauptete die erste von Gabriel überbrachte Nachricht erhalten zu haben; 613 n.Chr. begann Mohammed diese Botschaft zu predigen. Und erst nach dem Triumph des Islam in Medina und Mekka fegten die Araber aus Arabien heraus nach Norden.

Wie erklären dann die Palästinenserpropagandisten diesen jüngsten Fund einer 2.000 Jahre alten Mikwe weg? Beschreiben sie sie als Tränke für Pferde oder Kamele? Oder einen frühen Swimmingpool? Nein, sie geben sich nicht einmal die Mühe das zu kommentieren. Wie immer, wenn es einen neuen archäologischen Fund einer jüdischen Stätte gibt, schweigen die Palästinenser in der Hoffnung, dass der neue Fund einfach vorbei geht, ohne dass er in der Welt draußen bemerkt wird. Die PA bereut nur, dass die Stelle nicht in Area A der Westbank liegt, wo die PA die Beweise antiker jüdischer Präsenz einfach hätte zerstören können, wie sie das gemacht haben, wo immer sie können. Wie viel Beweise dieser kontinuierlichen jüdischen Präsenz im Land Israel (heute auch als „Palästina“ bekannt) seit 3.500 Jahren von den Palästinensern und vor ihnen von den Jordaniern vernichtet oder vertuscht worden sind, kann man nur raten.

Um es für Abbas nur noch schlimmer zu machen, waren die Leiter der Ausgrabung Walid Atrasch und Abd Elghani Ibrahim. Man kann anhand ihrer Namen sagen, dass sie wohl eher keine orthodoxen Juden sind. Die PA wird es schwer haben irgendjemanden Glauben zu machen, dass Atrasch und Ibrahim Agenten einer zionistischen Verschwörung sind.

Zwei israelisch-arabische Archäologen leiteten die Ausgrabung der Mikwe. Ihre Hingabe an die Archäologie erwies sich als stärker als jeglicher mögliche Wunsch ihrerseits das „palästinensische“ Narrativ seit tausenden Jahren im Land zu leben zu unterstützen, indem dieser damit unvereinbare Beweis vernichtet wird. Wie blamabel für Mahmud Abbas und seine Geschichtsumschreiber-Genossen.

Die Entdeckung der Mikwe war nur die jüngste in einer Reihe archäologischer Funde in Israel während des letzten Jahres, von denen jeder dem palästinensisch-arabischen Propaganda-Narrativ widersprach.

Bei der Ausgrabung am Givati-Parkplatz in Jerusalem entdeckten Archäologen hebräische Inschriften, die 2.600 Jahre zurückgehen. Eine war ein Steinsiegel mit den Worten „Eigentum von Ikkar, Sohn des Matanyahu“. Die andere war eine Tonsiegel-Inschrift, die lautete: „Eigentum von Nathan-Melech, Diener des Königs.“ Sie waren nicht auf Arabisch. Und die Namen lauteten nicht Yassir oder Mahmud…

Derweil entdeckten Ausgräber der University of North Carolina zwei verblüffende Mosaike am Ort einer 1.600 Jahre alten Synagoge nahe Huqoq in Nordisrael. Eines stellt eine Szene aus dem Exodus der Juden aus dem antiken Ägypten dar. Das andere zeigt Bilder, die auf Versen des Buchs Daniel basieren. Beachten Sie, dass die Mosaike keine Szenen aus dem Koran zeigen. An ihnen ist nichts islamisch oder „palästinensisch“. Sie sind jüdisch, sie liegen in Israel und sie sind 1.600 Jahre alt…

Und, könnte der Autor Stephen Flatow hinzugefügt haben, es sollte weitere 200 Jahre dauern, bis ein einziger Araber oder Muslim in Judäa (alias „Palästina“) ankam, lange nachdem diese bemerkenswerten Mosaike oder die Synagoge bei Huqoq, in denen sie sich befanden, erstellt wurden.

Die muslimischen Araber haben ihr Bestes getan, um die antiken jüdischen Stätten zu zerstören. Von 1949 bis 1967, als die Jordanier die Altstadt hielten, zerstörten oder schändeten sie alle bis auf eine der 35 Synagogen der Altstadt, von denen einige sehr alt waren. Die nicht vollständig verwüsteten Synagogen wurden von den Jordaniern als Hühnerställe und Stallungen für Dunghaufen, Müll und Kadaver genutzt. Der ehrwürdige jüdische Friedhof auf dem Ölberg, der älteste bestehende jüdische Friedhof, war völlig durcheinander; zehntausende Grabsteine wurden in Stücke geschlagen, um als Baumaterial für Mauern, Treppen und die Böden jordanischer Armeelatrinen benutzt zu werden. Große Bereiche des Friedhofs wurden eingeebnet, um eine Abkürzung zu einem neuen Hotel zu schaffen. Hunderte Thora-Rollen und tausende heiliger Bücher waren geplündert und zu Asche verbrannt worden.

Wo immer die Jordanier auf eine antike jüdische Stätte trafen, einschließlich archäologischer Grabungen, beschädigten oder zerstörten sie sie. Warum auch die Artefakte der „ekelhaftesten aller geschaffener Wesen“ respektieren oder erhalten? Und warum die Beweise einer antiken jüdischen Präsenz im Land behalten, wenn man sie loswerden kann, ohne dass es jemand merkt?

Jetzt, da Israel seit dem Sechstage-Krieg die Kontrolle über die Westbank gehabt hat, hat es nicht nur verhindert, dass weiterer Schaden an bekannten jüdischen Stätten angerichtet wird, sondern israelische Archäologen, die in einige Fällen mit israelisch-arabischen Archäologen – wie Walid Atrash und Abd Elghani Ibrahim, die die Verantwortung für die den aktuellen Fund in Niedergaliläa der 2.000 Jahre alten Mikwe hatten – arbeiten, haben es geschafft seit dem Sechstage-Krieg viele weitere jüdische Stätten zu entdecken. Und jeder Ort oder jedes Artefakt, das entdeckt wird – Synagogen, Mikwen, Mosaike, Öllampen, Keramiken, Münzen – liefern einen weiteren Beleg, der zum Verständnis von 3.000 Jahren ununterbrochener jüdischer Präsenz im Land beiträgt. Und all das untergräbt das Narrativ dieser erfundenen 4.000 oder 5.000 oder gar 6.000 Jahre „palästinensischer“ Geschichte, inklusive dieser kanaanitischen Vorfahren des „palästinensischen Volks“, die Mahmud Abbas weiter verhökert und von der er will, dass jeder es glaubt.

Es wäre nützlich, wenn der israelische Botschafter bei einer dieser endlosen Debatten über Araber und Israelis in der UNO-Vollversammlung bewaffnet mit den visuellen Beweise vortreten würde, d.h. dem, was Othello, der berühmte Zerschläger von Muslimen (die kollektiv als „ein bösartiger und Turban tragender Türke“ personifiziert) den „Augebeweis“ nannte. Fotos der ältesten Synagogen in Israel, von Mikwen, Mosaiken, Öllampen, Ess- und Trinkgefäßen, Keramiken, Münzen, Waffen – also all die facettenreichen Beweise jüdischen Lebens, die deutlich mit ihren ungefähren Daten ab 1500 v.Chr. gekennzeichnet sind – könnten dann auf einer großen Leinwand in der Halle der Vollversammlung und online gezeigt werden. Noch besser wäre es, wenn echte Artefakte aus Israel zur Ausstellung ins UNO-Gebäude gebracht würden. Der israelische Botschafter sollte den Botschafter von „Palästina“ einladen der UNO sein eigenes Material als Beweis der Präsenz des „palästinensischen Volks“ während dieser „tausende Jahre“ vorzulegen, in denen sie in „Palästina“ lebten. Die Antwort des palästinensischen Botschafters sollte höchst aufschlussreich sein.

Palästinensisches Propaganda-Eigentor des Tages

David Lange, Israellycool, 12. Dezember 2020

Quds News Network, die antiisraelische Propagandaseite, die ständig Fotos von „friedlichen Demonstranten“ zeigt, die von der IDF beschossen werden, postete gerade das hier auf seiner Facebook-Seite:

Aus nächster Nähe… Junge palästinensische Demonstranten stießen heute im Dorf Al-Mughayirin der besetzten Westbank mit israelischen Besatzungstruppen zusammen

QNN prahlt, dass die palästinensischen „Demonstranten“ Soldaten aus nächster Nähe mit Steinen bewarfen.

Ich weiß nicht, ob irgendjemand von Ihnen die Erfahrung gemacht hat, dass Ihnen Steine an den Kopf geworfen werden, aber ich nehme an, dass Sie, wie ich auch, um Ihr Leben fürchten würden. Immerhin können Steine verstümmeln und töten. Und wenn Sie bewaffnet sind, könnten Sie mit ihrer Waffe in Selbstverteidigung auf die Steinewerfer schießen.

Natürlich wäre Quds News Network, sollte der Soldat auf sie schießen und sie verletzen oder töten, die ersten, die ihn verurteilen und behaupten, er hätte kaltblütig unbewaffnete Demonstranten erschossen.

Zufälligerweise behauptet diese andere Site, die dasselbe Foto bringt:

Nach Angaben des während des Vorfalls gemachten Fotos, ist Gewalt gegen unbewaffnete Palästinenser durch die Hände der Besatzungstruppen zu sehen.

Klar, „unbewaffnet“.

Lächerliche Palästinenser-Propaganda des Tages

David Lange, Israellycool, 28. November 2020

Ein Aktivist aus dem Gazastreifen twitterte Folgendes:

Menschen genießen während des Winters zahlreiche Sportarten am Strand von Gaza, trotz der kalten Verhältnisse und sporadischem Regen.

„Free Palestine“

Irgendwie glaube ich nicht, dass die Worte „Free Palestine“ so ganz dieselbe Schlagwirkung haben, wenn sie von einem Foto begleitet sind, das zeigt, wie Gazaner am Strand reiten.

Jau, die Insassen des „Gefängnisses“/„Lagers“ haben Pferde.

Macht Gaza frei – von Pferdeäpfeln?