Palästinensischer Propagandaversager des Tages: Wie hätten Sie denn gerne Ihre Äpfel?

Aussie Dave, Israellycool, 24. Juni 2018

Das Palestinian Information Center fragt:

Wussten Sie, dass palästinensische Äpfel zu den besten weltweit gehören?
#Gaza

Begleitet wird das von Fotos angeblich arabischer Bauern, die diese wundervollen Äpfel in Kisten lagen – die mit hebräischen Buchstaben beschriftet sind.

Jau, diese israelischen Äpfel sind wirklich lecker!

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Ein Geschenk für die Lügenindustrie

Dror Eydar, Israel HaYom, 22. Juni 2018

Die Geschichte des Palästinenserbabys Layla al-Ghandour, die durch einen genetischen Blutdefekt starb, die die Hamas aber als ein weiteres „Grenzopfer“ infolge von Inhalation von Tränengas zählte, das von der IDF abgelassen wurde, ist die Geschichte von über 100 Jahren des Kampfs zwischen uns und den Arabern der Region: Lügen gegen Fakten, einen Todesindustrie gegen eine von Siedlung und Aufbau.

Diese Kultur der Lügen muss weltweit erkannt werden. Yhaya Sinwar, der Militärführer der Hamas im Gazastreifen, verkündete vor kurzem seine „Doktrin“ auf Al-Jazira: „Wir haben beschlossen, die Leichen unserer Frauen und Kinder als Damm zu benutzen, der den arabischen Kollaps verhindert wird.“ Ja, er gibt zu, dass die Herrscher des Gazastreifens ein Interesse daran haben Haufen toter Frauen und Kinder zu sehen, die fotografiert in den westlichen Medien gut ankommen und es ihnen gestatten die Lautstärke ihrer niederträchtigen Lügen angesichts israelischer „Brutalität“ hochzudrehen.

Es gibt eine tief verwurzelte antisemitische Basis dafür, dass die Lüge bei einigen Lagern akzeptiert wird, besonders bei Linken, die fast jede Ritualmordlüge gegen Juden als wahr akzeptieren. Ein von der IDF mit dem Bajonett erstochenes Baby ist ein monströses Geschenk für die Kultur der antisemitischen Lüge. Die Assoziationen laufen durch das Mark des europäischen Bewusstseins – Juden tun anderen an, was ihnen angetan wurde.

Die Araber des Gazastreifens haben nicht gebeten „die Blockade zu brechen“ (die in Wirklichkeit eine Teilblockade ist, um Waffenschmuggel zu verhindern). Sie bezeichnen die Veranstaltung als das, was sie ist: „Marsch der Rückkehr“, was „die Vernichtung Israels“ bedeutet.

Glücklicherweise haben sie nicht die Macht das zu tun. Aber jeder, er offen die Absicht erklärt uns auszulöschen, sollte aufgehalten werden, selbst wenn es ihn sein Leben kostest. Antisemitismus in der Welt füttert den Selbsthass bei uns. Der „bolschewistische, nazistische, ukrainische, faschistisch Ansatz“, nannte Avigdor Feldman das Handeln der IDf einmal. Er wird in seinen eigenen Kreisen als Held angesehen.

Die globale Linke hat sich, wie ihr Zweig in der israelischen Linken, schon lange von Vernunft und Rationalität verabschiedet und ist hauptsächlich von Emotion motiviert. Dem fügen wir ihre träge darunterliegende Annahme hinzu, dass die schwächere Seite immer im Recht ist. Die gelogene Verschleierungsgeschichte über die sogenannte Ermordung eines Baby durch [Tränen-] Gas seitens der IDF erreichte natürlich die Juden der New York Times, die sich die Lüge als weiteren Beweis der Gräuels der Gründung eines machtvollen jüdischen Staates zueigen machte.

Das ist das, was die linken Gruppen haben wollen: Delegitimierung der Idee eines nationalen Heims für das jüdische Volk. Eine Lüge ist rasch entlarvt worden – aber wie viele wurden das nicht?

Miese Nummer – Afrikas größte Gewerkschaft (und BDS-Anhänger) vermengt ihre Flüchtlinge

Aussie Dave, Israellycool, 21. Juni 2018

COSATU, Afrikas größter Gewerkschafts-Zusammenschluss und ein Anhänger der BDS gegen Israel, twitterte gestern Folgendes:

Heute begehen wir den Weltflüchtlingstag
Palästinenser sind die größte und am längsten leidende Gruppe Flüchtlinge der Welt, sagen BDS Südafrika, UNO, RTUKnews

Aber obwohl die palästinensischen Araber sind, was sie sie als die „größte und am längsten leidende Gruppe Flüchtlinge der Welt“ sind, schient COSATU ein Problem damit zu haben ein Foto von ihnen zu finden – urteilt man entsprechend der Tatsache, dass sie stattdessen ein Foto jüdischer Flüchtlinge aus arabischen Ländern verwenden – in einem Aufnahmelager.

Hier gibt es zwei Ebenen des Versagens: Erstens darin, die Aufmerksamkeit auf die Notlage jüdischer Flüchtlinge aus arabischen Ländern zu lenken (es gab rund 850.000, mehr als die 650.000 palästinensischen Flüchtlinge von 1948); und zweitens darin, die Aufmerksamkeit auf die Tatsache zu lenken, dass das winzige, entstehende Land Israel in der Lage war sie zu integrieren, während die Vielzahl arabischer Länder sich nicht damit behelligte dasselbe für die palästinensischen Flüchtlinge zu tun (was zu der Lage führte, die wir heute haben und die den Konflikt perpetuiert).

Übrigens bin ich nicht sicher, warum wir so viele BDS-Geschichte haben, die diese Woche aus Südafrika kommen. Muss etwas mit ihrem Wasser zu tun haben.

Ups, sorry. Zu früh?

Freitagskrawall-Chutzpe

Aussie Dave, 9. Juni 2018

Chutzpe ist…

Sich daran erfreuen in Israel Land in Brand zu setzen,

sich aber zu beschweren, wenn jemand versucht mit ihnen etwas Ähnliches zu tun.

(Nur damit das klar ist: Die Männer in dem Video wurden festgenommen und in Israel rundheraus verurteilt.)

Chutzpe ist…

Reifen zu verbrennen, damit der Rauch die Sicht der israelischen Scharfschützen verdeckt

und sich dann zu beschweren, wenn wir den Schriftzügen auf ihren Westen keine Beachtung zu schenken scheinen.

Lächerliche Palli-Propaganda des Tages

Aussie Dave, 7. Juni 2018

Die palästinensische Shebab News Agency hat diese bizarre Propagandaschote gepostet:

Fotos von Siedlern, die die Straßen des besetzten Jerusalem durchstreifen
und die Besatzungstruppen schützen.

Ich sage „bizarr“, weil dies Fotos von Juden sind, die ihren alltäglichen Dingen in Jerusalem nachgehen. Anscheinend ist über die Straße gehen, einkaufen und an der Westmauer beten alles gerissene Fassaden dafür als menschliche Schutzschilde für die IDF zu agieren. Genial!

Alternative ist das ein noch ein weiteres Beispiel für „Umkehrspreche“, mit dem die Palästinenser uns der Dinge beschuldigen, die sie tun. Und seien wir ehrlich: Wenn es darum geht als menschliche Schutzschilde zu agieren, dann sind sie die Trendsetter.

Übrigens, diese „Ultraorthodoxen“ im oberen Foto? Sie unterstützen wahrscheinlich den Staat Israel nicht und gewiss nicht die IDF.

Palästinensisches Leben zählt – nur solange Juden verantwortlich gemacht werden können

Elder of Ziyon, 29. Mai 2018

(Übler) Propaganda-Coup der Hasst-Israel-Truppen: Sie legten Montag 4.500 Paar Schuhe vor dem Europarat aus – als Darstellung jeder einzelnen Person, die in den letzten zehn Jahren im israelisch-palästinensischen Konflikt getötet wurde. Sie betonten, dass palästinensisches Leben wichtig ist.

Wenn palästinensisches Leben ihnen so wichtig ist, warum zählen sie nicht die fast 4.000 Palästinenser, die in Syrien in den letzten 5 Jahren getötet wurden? Ganz zu schweigen von den Tausenden, die gezwungen wurden aus Syrien und dem Libanon zu fliehen; oder von der  institutionalisierten Diskriminierung, unter denen sie dort zu leiden haben?

Elder of Ziyon hat ihr Poster ein wenig verbessert:

426.978 EU-Bürger sagen:
Palästinenserleben ist wichtig.
Außer in Syrien, Jordanien, dem Libanon, Ägypten oder wo auch immer nicht Juden dafür die Schuld gegeben werden kann.

 

 

Die Nakbas

Ich wünschte, diese Leute hätten die Hälfte des Mitgefühls, das sie für die Palästinenser haben, für die Millionen, die wirklich von imperialer Macht unterdrückt wurden und immer noch unterdrückt werden.

Ben Mazzig, Jerusalem Post, 3. Mai 2018

Libanesen armenischer Herkunft tragen Schilder und armenische Flaggen in Rabieh im Libanon während eines Protests zum Gedenken an den 101. Jahrestag der Massentötung von Armeniern (Foto: Reuters)

Diesen Mai und jeden Mai betrauern Palästinenser überall in der Welt, was inzwischen 70 Jahre „zionistischen Imperialismus“ und der „Nakba“ (Katastrophe) ist, die sie erlitten haben.

Sie werden die fiktiven Geschichten von „weißen“ jüdischen Europäern hören, die kamen und das Land der einheimischen „braunen“ Palästinenser kolonisierten, alles im Kontext europäischer Kolonisation und weißen Herrenmenschentums.

In der Tat wird weltweit eine Menge Lärm um den „sexy“ israelisch-palästinensischen Konflikt gemacht. Die Palästinenser (damals die arabische Gemeinschaft) und ihrer Fürsprecher sind extrem lautstark. Aber in der Debatte über das, was den Palästinensern in ihrer Katastrophe geschah oder auch nicht verloren sind die Geschichten der Dutzende Millionen – ja Dutzende Millionen – Opfer von Völkermord, Vertreibung und Zwangsassimilierung (kultureller Völkermord) durch arabischen und türkischen Imperialismus.

Meine Familie sind Berber-Juden auf väterlicher Seite und irakische Juden auf der meiner Mutter. Beide wurden aus ihren Ländern vertrieben und wegen dieser Verfolgung kam es, dass ich diese weithin unberichteten Geschichten kennenlernte. Im Verlauf der Zeit habe ich gelernt, dass viele andere Gruppen in Massen verfolgt wurden, ohne Entschädigungen oder „Rückkehrrecht“; und die Weltgemeinschaft schweigt (und schwieg). Warum dieses zweierlei Maß? In den letzten 150 Jahren gab es „Nakbas“ für die, die in Nordafrika, dem Nahen Osten und dem östlichen Mittelmeer einheimisch waren.

Die ungefähre Zahl der Opfer von Völkermorden, von denen man nur selten hört, umfasst:  die Assyrer (300.00 0von 1914-1920), Armenier (1,5 Millionen von 1914-1923), Kurden (50.000 bis 180.000 von 1986-1989), Griechen (450.000 bis 750.000 von 1913-1920), Jesiden (10.000 alleine 2014, weitere Zahlen unbekannt) und die Sudanesen in DArfur (300.000 von 2003-2009).

Zu den Opfern von Vertreibung und Verfolgung, was zu Emigration führte, gehörten: libanesische Maroniten (8 bis 14 Millionen Libanesen in der Diaspora, 4 Millionen im Libanon), assyrische Christen (15 Millionen in der Diaspora und Syrien) und die Armenier unter dem türkischen Imperium (heute 11 Millionen in der Diaspora).

Im Libanon und Syrien wurden gezielt Nationalitätsgesetze geschaffen, die Christen von der Rückkehr ausschließen, was eine muslimisch-arabische Mehrheit in diesen Ländern sicherstellte.

Aus jüdischen Gemeinden in Nordafrika und dem Nahen Osten wurden 850.000 Juden vertrieben oder zur Flucht gezwungen. Zusätzlich haben eine Million Kopten Ägypten verlassen.

Doch selbst dort, wo es keine Vertreibungen oder Emigration gab, gab es weit verbreitete Verfolgung.

Wer hört von der Zwangsassimilierung der Berber, Kurden und Sudanesen? Seit den 1960-er Jahren haben diese Gemeinschaften in Schulen und Regierungsinstitutionen unter erzwungener Arabisierung gelitten. Berber zum Beispiel wurde in Algerien 2002 offizielle Sprache; vor 2002 war Kurdisch in türkischen Medien verboten; und Apartheidgesetze gegen jüdische Gemeinschaften im Jemen diktierte, dass jüdische Kinder ihren Familien weggenommen und Muslimen zu Zwangskonversion übergeben wurden. Es gibt zahlreiche ähnliche Beispiele von Handeln gegen jüdische Gemeinschaften im gesamten Nahen Osten – selbst im späten 20. Jahrhundert. Bis heute hat es seitens der Tätern dieser abscheulichen Verbrechen keine Entschädigung gegeben.

Wie ich am Anfang vermerkte, gibt es keine Geschichten, die Sie in der Zeitung oder an den Universitäten oder auf schicken Partys in London oder Paris und gewiss nicht auf Al-Jazira, AJ+, im türkischen Fernsehen und leider nicht einmal in den internationalen Mainstream-Medien hören werden.

Stattdessen werden CNN, BBC und Nahoststudien-Fakultäten rund um den Globus Ihnen erzählen, dass der Nahe Osten seit Anbeginn der Zeit türkisch, arabisch und iranisch ist. Dieselben Journalisten werden eloquent darüber reden, dass diese Völker das Opfer europäischer und zionistischer Aggression gewesen sind, wobei sie durchgängig jede andere Gruppe in der Region ignorieren.

Als wäre das nicht genug, werden sie, legt man ihnen die historischen Realitäten vor, wie die Türken und Araber im gesamten Nahen Osten Gemeinschaften unterdrückten, diese Verbrechen des Kolonialismus reinwaschen, indem sie behaupten die Imperien der Araber und später die osmanischen Türken seien friedlich und tolerant gewesen, hätten Minderheiten erlaubt aufzublühen; sie werden sogar so weit gehen zu sagen, dass Europäer die Türken und Araber zur Gewalt brachten.

Sie strebten Unabhängigkeit von den Imperien an. Das stimmt für die Armenier, Georgier, Assyrer, Kurden, Juden und die libanesischen Christen. Und vor ihnen sogar für die Griechen und die Serben. Und ja, viele dieser kleineren Gruppen an Völkern appellierten an Westeuropa ihnen zu helfen.

In Reaktion auf das nationale Erwachen dieser kleineren Gruppen im späten 20. Jahrhundert strebten die imperialistischen Nationen – die Türken, Araber und Iraner – nicht nur danach ihre Macht zu erhalten, sondern sie beanspruchten sogar das Land dieser Nationen in einem Prozess, der Irredentismus heißt. In einer Umkehr des Narrativs behaupten diese imperialen Völker der Region (insbesondere die Türken und Araber), die nach Unabhängigkeit strebenden Nationen würden ihnen Land stehlen und Gewalt einsetzen, um es wiederzubekommen.

Von den 1880-er Jahren bis 1923 wollten die Pan-Türken nicht nur die verschiedenen türkischen Völker zu einen, sondern sie hatten auch eine zentrale Rolle bei der Beanspruchung der Orte, die Türken als Siedler-Kolonialisten erobert hatten – Armenien, Teile Griechenlands und die assyrischen Teile der heutigen Türkei. Sie waren zudem Anstifter von Völkermorden in diesen Gegenden, wenn ihrer Herrschaft unterworfene Gruppen irgendein Zeichen des Strebens nach Unabhängigkeit zeigten, auch bei den Griechen, Assyrern und Armeniern.

Türken stellten sicher, dass die verbliebenen Kurden und Assyrer Zwangsassimilierung unterworfen wurden und sie vertrieben alle Griechen und Armenier aus der Türkei.

Pan-Araber, die ebenfalls ab den 1880-er Jahren aktiv waren, beanspruchten Gebiete, in denen Araber unter Siedler-Kolonialismus im Mittelalter und manchmal später gesiedelt hatte, als ursprünglich arabische Heimatländer.  Indem sie den Briten halfen das Osmanische Reich zu besiegen, positionierten arabische Führer sich für die Übernahme multikultureller Länder und der Verfolgung ihrer eigenen imperialistischen Ziele.

So zwangen Pan-Araber den Assyrern, Berbern, Maroniten und ägyptischen Kopten arabische Kultur auf. Bis zu den 1940-er Jahren hatten sie die Arabische Liga gegründet und versucht ganz Nordafrika und den Nahen Osten zu arabisieren. Eigentlich unterschieden sich die Pan-Araber – noch mehr als die Pan-Türken – von den Pan-Germanen, z.B. indem sie nicht arabische Völker als prinzipiell arabisch akzeptierten, obwohl sie sie in der Praxis immer noch als anders betrachteten.

Daher die Politik der Arabisierung und Zwangsassimilierung.

Fakt ist, dass alle indigenen Völker des Nahen Ostens – von den Kurden über die Assyrer bis zu den Juden und den Maroniten, von denen viele bereits durch Massenmord verkleinert – beim Versailler Vertrag anwesend waren und ihre nationale Selbstbestimmung beanspruchten.

Von all diesen Völkern waren nur die Juden und die Armenier (beide unter der Herrschaft rivalisierender Reiche, die Juden unter den Briten, die Armenier unter den Russen) in der Lage Unabhängigkeit zu erlangen.

Während wir uns dem 15. Mai nähern, werden zahllose Aktivisten eine PR-Kampagne forcieren, um den palästinensisch-arabischen Flüchtlingen des arabisch-israelischen Konflikts zu gedenken. Ich wünschte diesen Völker hätten die Hälfte des Mitgefühls, das sie für die Palästinenser haben, für die Millionen, die wirklich von imperialer Macht unterdrückt wurden und noch werden.