Verschwörungstheorie von heute: Juden geben vor islamische Prediger zu sein, um die muslimische Welt zu destabilisieren

Elder of Ziyon, 30. November 2021

Jordanische Medien sind empört, weil ein Video von 2013 aufgetaucht ist, in dem Joseph Braude, ein Islamforscher, den jordanischen Prediger Mustafa Abu Rumman interviewt:

Die Jordanier fanden heraus, dass Braude Jude ist. Noch schlimmer: Sein Großvater war Berichten zufolge Rabbiner im Irak! Jetzt stellen sie die Legitimation Abu Rummans infrage und fragen sich, ob er Braude erlaubte um das Gebäude der Waqf herumzugehen.

Abu Rumman musste klarstellen, dass er Braude bei einer Konferenz in Italien getroffen hatte und dass der Gelehrte in der Lage war den Koran perfekt auswendig zu zitieren, sogar mit der korrekten Betonung. Er sagt, dass Braude kein Zionist ist und sogar mit ihm in einer Moschee betete.

Diese Episode füttert jetzt eine ältere arabische Verschwörungstheorie – die der Islamischen Universität Tel Aviv.

So schreibt Awad Dhaif Allah Al Malahama in Khaberni:

1956 beschloss der israelische Mossad in Tel Aviv eine islamische Universität zu gründen. Es handelt sich um eine geschlossene Universität. Nur herausragende jüdische Studenten werden dort angenommen. Der israelische Mossad beaufsichtigt sie direkt, da er die Studienmaterialien festlegt, den Lehrplan für jedes Fach, die Professoren und ihre Studenten, alles entsprechend eines sorgfältig durchdachten Plans. Die jüdischen Studenten der Universität werden vom Mossad sehr sorgfältig ausgesucht. Dort studieren jüdische Studenten verschiedene islamische Themen wie Doktrin, Interpretation, Hadithe, Rechtslehre und arabische Sprache von einem zionistischen Standpunkt aus. Jüdische Studenten belegen besondere Kurse, in denen sie darin ausgebildet werden, wie sie unter Muslimen leben, mit ihnen umgehen und sie täuschen. Ihre Ausbildung wird von Psychologen, Kommunikationsexperten, Soziologen und Politikern beaufsichtigt.

Der Mossad macht aus diesem jüdischen Absolventen einen muslimischen Scheik und er wird als großer Gelehrter präsentiert. Diesem jüdischen Scheik wird ein islamischer Name gegeben. Und der Mossad bereitet für diesen Scheik seinen islamischen Arbeitsplatz mit größter geheimdienstlicher Präzision vor. Wo dieser Scheik seine islamische Arbeit macht, mit Muslimen kommuniziert, mit ihnen lebt, sie ausspioniert, so viele beliebige Texte und Konzepte ihres islamischen Glaubens wie möglich verdreht und alles über sie dem Mossad gibt. Dieser Scheik gibt besonders terroristische Fatwas aus, die ihm vom Mossad vorbereitet werden, um das wahre Bild des Islam zu verzerren. Der Mossad könnte diesen Scheik auffordern eine islamische Jihadisten-Organisation zu gründen und hingebungsvolle Leute dafür rekrutieren. Diese Organisation könnte Operationen ausführen, die von diesem Scheik geplant werden, der vom Mossad eingesetzt wurde.

Malahama nimmt an, dass Braude Absolvent dieses geheimen Programms ist – wie sonst könnte er den Koran kennen? – und dass Rumman daher ein Rekrut des Mossad ist.

Natürlich passt das auch zu muslimischen Theorien, dass jeder, den sie nicht mögen, ein geheimer Jude ist.

Juden tanzen an Hanukka, arabische Medien berichten „Siedler führen provokative Tänze auf“

Elder of Ziyon, Dec. 2, 2021

Es gibt in arabischen Medien in den letzten zwei Tagen Dutzende Artikel, die die identische Schlagzeile (und einen weitgehend identischen Text) haben: „Siedler führen in der Altstadt von Jerusalem provokative Tänze auf“.

Jüdische Siedler setzten heute Abend (Mittwoch) ihre provokativen Tänze auf der Bab al-Wad-Straße in der Altstadt des besetzten Jerusalem fort.
Und Quellen in Jerusalem berichteten, dass Siedler die Altstadt in Gruppen stürmten und den vierten Tag hintereinander provokative Tänze auf der Bab al-Wad-Straße vollführten.

Hier sind die „provokativen“ Tänze (Video im Originaltext).

Sie singen Hanukka-Lieder.

Es lohnt sich noch einmal zu betonen, was diese Schlagzeilen bedeuten.

Die palästinensischen Medien glauben, dass jüdische Feiern nicht einfach Feiern sind, sondern gezielt veranstaltet werden, um die Gefühle palästinensischer Araber zu provozieren. Das ist eine Kombination aus Antisemitismus (Juden nutzen ihre Feiertage nur dazu Menschen weh zu tun) und Egozentrismus (Juden verbringen ihre gesamte Zeit damit an Palästinenser zu denken).

Aber sie sagen auch, dass all diese Juden „Siedler“ sind, was heißt, dass sie erst gar nicht nach Jerusalem oder in den Nahen Osten gehören.

Dieser Judenhass ist derart beherrschend, dass die Leute sich nicht einmal die Mühe machen ihn anzuprangern. Aber dieses Durchdrungen sein ist das Problem: Die Palästinenser ewrdne mit Antisemitismus aufgezogen, Antisemitismus in ihren Medien, in ihren Schulen, in ihren Familien.

Zu sagen, jüdische Feiern tatsächlich durchgeführt werden, um andere zu verletzen, ist Antisemitismus. Und so sieht die Schlagzeile auf Dutzenden palästinensischer Nachrichtenseiten von heute aus.

Die Palästinenser sagen, sie betrachten die UNRWA als Mittel Israel zu vernichten, nicht als Hilfsorganisation (UNRWA widerspricht nicht)

Elder of Zion, 28. Oktober 2021

Al-Quds berichtet über das Treffen eines ranghohen Palästinenservertreters mit dem Leiter der UNRWA gestern in Ramallah.

Ahmed Majdalani ist Mitglied des Exekutivkomitees der PLO und Generalsekretär der Palästinensischen Volkskampffront. Er traf sich mit UNRWA-Generalkommissar Philip Lazzarini, angeblich um die Bemühungen der UNRWA zu unterstützen mehr Spender zu gewinnen, damit die Organisation weiterarbeiten kann.

Aber Majdalani ist egal, dass die UNRWA Leuten hilft, die sie als „Flüchtlinge“ bezeichnet. Für ihn – wie für alle Palästinenserführer – dient sie einem ganz anderen Zweck: der Hilfe bei der Vernichtung des jüdischen Staats.

Nach Angaben des Artikels sagte er Lazzarini, dass er UNWRA nicht als Institution unterstützt, die palästinensischen Flüchtlingen Dienstleistungen bietet, sondern weil sie eine politische Basis für das „Rückkehrrecht“ repräsentiert: Millionen Palästinenser, die Israel fluten und aus ihm einen weiteren arabischen Staat machen sollen.

Um zu helfen das zu erreichen, sagte Majdalani, sei er dagegen, dass die USA darauf bestehen, dass die UNRWA lehrt, Israel habe das Recht zu existieren und dass sie keine Aufstachelung lehren soll. Er ist heftig gegen die Vereinbarung der UNRWA mit den USA, über die Objektivität als Vorbedingung für Gelder sichergestellt werden soll; dazu sagte er: „Wir betrachten diese Vereinbarung als riskant, sie zielt gegen und bedroht die Flüchtlingsfrage, um diese zu untergraben und aufzulösen. Sie definiert zudem Flüchtlinge um und das wird als für uns in der Palästinensischen Befreiungsorganisation gefährlich betrachtet.“

Er spricht nicht nur für sich selbst, sondern für die ganze PLO.

UNRWA gibt vor eine unpolitische, objektive Organisation zu sein, aber natürlich ist sie das nicht. Sie sagt, es müsse sie geben, bis es eine Lösung für die „Flüchtlingsfrage“ gibt; und da die Palästinenser keine Lösung akzeptieren, mit der Israel nicht vernichtet wird, stimmt die UNRWA Majdalani und der PLO im Wesentlichen zu.

Bei dem Treffen sagte Lazzarini offensichtlich kein Wort gegen Majdalanis Darstellung der Organisation; stattdessen lobte er Majdalani für dessen Worte zur Unterstützung der Ziele der UNRWA weitere Gelder zu bekommen.

Sein Schweigen ist Zustimmung. UNWRA wird das nicht laut sagen, aber auch sie betrachtet sich selbst als entscheidendes Mittel bei der etwaigen Vernichtung Israels.

Palästinenser empört wegen Juden, die Feier auf ehemaligem Friedhof haben, den Muslime in den 1940-er Jahren entweihten

Elder of Ziyon, 11. Oktober 2021

Die palästinensische Nachrichtenagentur Wafa berichtet:

Das palästinensische Ministerium für Äußeres und Exilanten sowie der Oberste islamische Richter Mahmud Habbasch verurteilten heute die Absicht amerikanisch-zionistischer Gruppen auf dem Mamilla-Friedhof in Westjerusalem eine Feier zu veranstalten, die als Schändung des islamischen Totenackers und abscheuliche Verletzung des Völkerrechts und von Konventionen betrachtet wird.

Sie sagten in zwei separaten Erklärungen, dass der historische Friedhof die Überreste muslimischer Führer und Einwohner Jerusalem birgt, die dort vor mehr als tausend Jahren beerdigt wurden.

Die Feier ist die für das Toleranz-Museum.

Iranische Medien versuchen bereits daraus einen großen Vorfall zu machen.

Ich warf vor 11 Jahren einen Blick auf diese Sache und grub diesen Artikel der Palestine Post vom 22. November 1945 aus:

Ein Bereich von 450 Dunam im Herzen von Jerusalem, der heute den Mamilla-Friedhof bildet, soll in ein Geschäftszentrum umgebaut werden. Der Plan dazu wird unter Aufsicht des Obersten Muslimrats in Zusammenarbeit mit dem Berater für Stadtplanung der Regierung vervollständigt. Ein sechsstöckiges Gebäude soll den Obersten Muslimrat und andere Büros beherbergen, ein vierstöckiges Hotel, eine Bank und andere dafür geeignete Gebäude, ein College, einen Club und eine Fabrik sollen die Hauptgebäude sein. Es wird auch einen Park geben, der Salah-ed-Din-Park heißen soll, nach dem muslimischen Krieger aus der Kreuzritterzeit.

…In einem Interview mit „Al-Wihda“, der Wochenzeitung aus Jerusalem, erklärte ein Mitglied des Obersten Muslimrats, dass es für die Verwendung von muslimischen Friedhöfen im öffentlichen Interesse in Palästina wie andernorts viele Präzedenzfälle gibt…

Das Mitglied fügte hinzu, dass der Oberste Muslimrat beabsichtigt eine Erklärung zu veröffentlichen, die die Freigabe des Bauprogramms durch Kleriker aus Ägypten, dem Hedschas und Damaskus beinhaltet

Der Oberste Muslimrat sagte 1945, dass Bauen auf dem Friedhof völlig halal sei und dass sie sogar Unterstützung von muslimischen Klerikern in Ägypten und Saudi-Arabien erhielten, auf diesen angeblich tausende Jahre alten Gräbern zu bauen.

Natürlich wurde das Toleranz-Museum auf nicht einmal einem einzigen Grab gebaut. Gerichtsurteile stellten regelmäßig fest, dass die Gräber schon Jahre zuvor verlegt worden waren.

Es gibt wenige Bespiele palästinensisch-arabischer Heuchelei, die krasser sind als wie sie selbst mit dem Mamilla-Friedhof umgehen wollten und ihre hysterischen Reaktionen darauf, wie Juden auf eine viel respektvollere Weise mit ihm umgehen.

Ein letztes Stück Verlogenheit besteht darin, wie der Mufti selbst handelte, als er sein eigenes Palast-Hotel gegenüber des Friedhofs baute:

Er leitete die Abwässer des Hotels auf die Gräber.

Iranische Medien machen Israel nicht so viel Angst, wie sie glauben

Elder of Ziyon, 4. Oktober 2021

Wikipedia sagt:

Die Pilgerreise Arba’in oder der Arba’in-Fußmarsch, ist die weltweit größte öffentliche Versammlung des Jahres. Sie wird in Kerbela am Ende der 40-tätigen Trauerzeit nach Aschura veranstaltet, dem religiösen Ritual zum Gedenken an das Märtyrertum des Enkels des Propheten Mohammed und dritten schiitisch-muslimischen Imams, Hussein ibn Ali… Die  Zahl der Teilnehmer an der jährlichen Pilgerfahrt erreichte 2016 mehr als 25 Millionen. Auf den Routen der Pilgerreise werden Lebensmittel, Unterkunft und andere Dienste von Freiwilligen kostenlos bereitgestellt.

Das wäre die beste Gelegenheit für etwas Propaganda, nicht wahr? Millionen vorbeiziehende Menschen können sehen, was du zu sagen hast.

Einige Iraker beschlossen Schilder und Getränkestationen aufzubauen, auf denen es hieß: „Nein zu Normalisierung.“

Hier ein paar in den iranischen Medien veröffentlichte Fotos:

Es sieht nicht so aus, als habe es hier große Menschenmengen gegeben.

Gründer von „Menschenrechtsorganisation“ verunglimpft „Herden von Kolonialisten“, die im Patriarchengrab „talmudische Rituale vollführen“

Elder of Zioyn, 30. September 2021

Dieses Video von Juden, die in Hebron am Mittwoch Simchat Thora feierten, verursacht eine Menge Angst seitens eifernder Araber, die glauben, dass Juden aus den heiligsten Stätten des Judentums verbannt werden sollten.

Al-Jazira katalogisierte einige der Reaktionen auf dieses Video.

Dieser von ihnen hervorgehobene Twitterer sagte: „Die Söhne der Chazaren tanzen um die Grabstätte des Patriarchen der Araber Ibrahim (Friede sei mit ihm) in der Ibrahimi-Moschee. Diese europäischen Juden, die keine Verbindung zu unserem Vater Ibrahim (Friede sei mit ihm) haben, testen die Grenzen der Araber aus.“

Der Chazaren-Mythos ist eine antisemitische Theorie, der Zufolge Juden keine echten Juden sind.

Das PA-Ministerium für Stiftungen und Religion verurteilte die Feier; es behauptete: „Extremistengruppen nutzten die jüdischen Feiertage, um die Moschee durch massive Übergriffe, das Tragen religiöser Kleidung zu schänden, im Versuch talmudische Gebete auszuführen und auf dem Boden zu liegen, womit sie bewusst die Gefühle von Muslimen zu provozieren.“

Denn warum sollten Juden einen Feiertag feiern wollen, ohne bewusst die Gefühle von Muslimen zu provozieren?

Aber der vielleicht aufschlussreichts Kommentar kam von Ramy Abdu, dem Gründer und Vorsitzenden von Euro-Mediterranean Human Rights Monitor, der bei der UNO Erklärungen abgegeben hat. Wir haben die israelfeindliche Einseitigkeit der Organisation gezeigt, aber sein Kommentar lässt keinen Zweifel, dass die Menschenrechte der Juden ihn nicht interessieren.

Abdu twitterte: „Heute zu Sonnenaufgang stürmten Herden von Kolonisten mit Unterstützung der Besatzungstruppen die Ibrahimi-Moschee in Khalil al-Rahman und vollführten talmudische Gebete!“

Für diesen „Menchenrechtsexperten“ sind Juden in Gruppen nicht menschlich, sondern Tier-„Herden“. Jüdische Gebete zu verrichten (die praktisch alle „talmudisch“ sind) ist eine Sauerei. Juden haben keine Rechte an ihren eigenen heiligen Stätten.

Dutzende Antworten verfluchten die Juden, weil sie die Unverfrorenheit haben zu tanzen – wie Simchat Thora nun mal gefeiert wird.

Ein Menschenrechtsführer stachelt zu Gewalt gegen Juden auf. Und niemand verliert ein Wort darüber.

Hebron – wieder so eine Palästinenser-Lüge

Elder of Ziyon, twitter, 17. September 2021

Palästinensische Medien veröffentlichen dieses Foto von in der Ma’arat HaMachpela in Hebron aufgerollten Gebetsteppichen; sie behaupten, Juden hätten sie vor den Gebeten am Yom Kippur respektlos beseitigt.

Fakt ist: Muslime räumen sie selbst zur Seite, bevor es Juden erlaubt wird dort einzutreten, weil sie sagen, dass die Füße der Juden sie verdrecken.