Warum die Araber in Israel keine Einheimischen sind (aber Rechte aus lange bestehender Anwesenheit haben)

Ryan Bellerose, Israellycool, 10. Juni 2021

Als ich zum ersten Mal über den indigenen Status und darüber, wie er im Nahen Osten angewandt wird, zu sprechen begann, dachte ich nie, er würde sich in eine solche Gong-Show verwandeln. Meine Aussagen wurden von der Wissenschaft, Geschichte, Genetik und Archäologie unterstützt – zur Hölle, selbst die Bibel war ziemlich komplett auf meiner Seite (‘tschuldigung, Rabbi). Die Thora ist eindeutig, wenn es um die Bedeutung des Landes für das jüdische Volk geht. Ich nutze das religiöse Argument nicht wirklich, weil ich es a) nicht brauch und b) das nicht meine Religion ist. Für mich reicht allein die Wissenschaft aus.

Martinez Cobo hat recht überzeugend argumentiert, warum seine Definition ziemlich der Maßstab war, aber weil sie so trocken und akademisch und zudem allzu wortreich war, beschloss ich sie für den Durchschnittsmenschen zu interpretieren. Ich entschied mich außerdem meine eigene „Helfer-Theorie“ zu schaffen, die den indigenen Status sogar für Kinder leicht verständlich macht.

Halten Sie Ihre linke Hand hoch. Nun stellen Sie sich vor, dass jeder Finger einen Aspekt unserer indigenen Identität repräsentiert. Alle Finger arbeiten mit Ihrem Daumen zusammen, um die Hand funktionieren zu lassen und alle diese Aspekte arbeiten zusammen, um eine funktionierende Identität herzustellen. Eine Hand kann funktionieren, wenn ein Finger fehlt, sogar ohne zwei oder drei und wenn der Daumen fehlt, funktioniert sie immer noch, aber sehr schlecht. Deine indigene Identität ist insofern sehr ähnlich, als es mit jedem Aspekt, der Ihnen fehlt, für Ihre Identität viel schwieriger wird sich authentisch zu manifestieren. Je mehr funktionierende „Finger“ es gibt, desto leichter wird es.

Jeder Finger repräsentiert einen Aspekt indigener Identität. In der Regel verwende ich diese Reihenfolge: Sprache, Land, Kultur, Blut, Spiritualität (wobei die Spiritualität der Daumen ist).

Jedes indigene Volk manifestiert seine Identität mit diesen fünf Aspekten. Indigener Status ist ortspezifisch, was bedeutet, dass wir aus einem bestimmten Land kommen. Wir sprechen eine bestimmte Sprache, die aus dem Land kommt, mit dem wir verknüpft sind. Wir tragen bestimmte vorkoloniale Blutlinien aus diesem Land in uns und während die Blutmenge eine Schöpfung des weißen Mannes ist, die ihn in die Lage versetzt uns „herauszuzüchten“, ist sie insofern nützlich, als dass Blutlinien zurückverfolgt werden können. Unsere Kultur ist für das Land spezifisch, aus dem wir kommen, wobei die meisten seiner Aspekte direkt mit dem Land verbunden sind. Sie ist nicht inklusiv; es ist eine Tatsache, dass sie sich fast immer stark von dem unserer Nachbarn unterscheidet. Unsere Art und Weise, wie wir mit dem Schöpfer umgehen, ist auch für unser Land, unsere Kultur und unser Volk spezifisch, wobei unsere Geschichten und heiligen Orte alle in dem Land unserer Vorväter vor sich gehen.

Das bedeutet nicht, dass Sie nicht indigen sind, wenn Sie adoptiert oder gestohlen oder zur Religion des Kolonisators zwangskonvertiert wurden oder gezwungen wurde seine Sprache zu sprechen, aber die traurige Wahrheit lautet, dass Ihnen indigener Status nicht weggenommen werden kann, er kann lediglich abgegeben werden. Wenn Sie sich assimilieren und den Mantel des Eroberers übernehmen, dann wären Sie nicht länger einer von uns, Sie würden als Kolonisator betrachtet. Sie könnten eines Tages nach Hause kommen, aber wie betrachten Sie dann als verloren.

Anders als eine Hand können Sie Ihre „Identitätsfinger“ nachwachsen lassen (obwohl ich keine Zweifel habe, dass diese gerissenen Israelis eine Möglichkeit finden werden richtige Finder nachwachsen zu lassen). Das zeigt sich darin, wie das jüdische Volk das Hebräische zurückgewann, die Kontrolle über sein angestammtes Land nach dem Exil zurückgewann und darin, dass einzelne Juden zu dem wurden, was als Baal Tschuwa bekannt ist. Es ist buchstäblich eine Blaupause für andere indigene Völker, die sich demselben Kampf gegen Assimilation ausgesetzt sehen. Wir brauchen also kulturelle und linguistische Wiederauferstehungen sowie Selbstbestimmung in unserem angestammten Land.

Alle indigenen Völker sind ethnoreligiös, was bedeutet, dass unsere Ethnie und unsere Art und Weise, wie wir mit dem Schöpfer interagieren, fester Bestandteil dessen ist, wer wir sind. Wenn Sie eine traditionelle Schwarzfuß-Indianerin fragen, welche Religion sie hat, wird sie sagen: „Ich bin eine Cree.“ Teil des Grundes, warum die Europäer damit rangen uns zu verstehen, war, dass wir ethnoreligiös waren. Das ist auch der Grund, dass sie die Juden nie verstanden (es ist auch der Grund, dass kolonisierte Juden uns nicht immer verstehen). Es ist nicht einfach nur eine Religion, es ist eine ethnoreligiöse Identität.

Hier ist jetzt der Grund, warum ich das schreibe. Ich schrieb schon mehrere Artikel, die erklären, wie Juden die von mir gerade erwähnten Kriterien erfüllen, aber ich erwähnte die Araber in meinen Artikeln nicht, weil die Tatsache, dass sie nicht indigen sind zumindest für mich selbstverständlich ist.

Sie werden nicht indigen, indem sie ein indigenes Volk erobern. Sie werden nur durch eine Ethnogenese für ein bestimmtes Land indigen. Sie müssen eine vorkoloniale Verbindung haben, Blutbande und eine tatsächlich einheitliche Kultur, die für Ihr Volk besonders ist. Eroberung, Vergewaltigung, Zwangskonversion und ein indigenes Volk zu subsumieren macht Sie nicht indigen, selbst wenn Sie irgendwelche nebulösen Blutsbande haben.

Es gibt drei Gruppen Menschen mit einem legitimen Anspruch darauf in Israel indigen zu sein, die all diese Kriterien erfüllen und die palästinensischen Araber gehören nicht dazu. Es handelt sich um die Samaritaner, die Aramäer und die Juden.

Was die Araber angeht, so gibt es ein paar Dinge, die zeigen, dass sie nicht indigen sind.

  1. In Wirklichkeit sind sie fremde Kolonisatoren. Sie kommen aus dem Hedschas (das ist die Arabische Halbinsel).
  2. Ihre Religion, Sprache und Kultur sind dem Land Israel fremd, sie sind wörtlich genommen im Heschas indigen.
  3. Nein, „Palästinenser“ sind keine Philister (die ohnehin Fremde waren), sie sind keine Dromiter oder Nabatäer (die Teil der arabischen Ethnogenese waren).
  4. Sie sind keine Kanaaniter, die größtenteils unter die Hebräer subsummiert wurden. Wann immer einer von ihnen das behauptet, frage ich stets: „Welche kanaanitischen Konstrukte haben Sie? Das können sie nie beantworten.

Es stimmt, dass viele Araber jüdisches Blut in sich tragen; der Grund dafür ist, dass es vor der muslimischen Expansion und der arabischen Eroberung im gesamten Nahen Osten viele jüdische Gemeinden gab, eine davon in der Stadt Medina im Hedschas, die eine der ersten von Mohammed eroberten Städte war. Alle Männer wurden getötet und die dort lebenden Frauen in Ehen und Sklaverei gezwungen, was offensichtlich Gene in arabische Blutlinien einbrachte. Berücksichtigen Sie dies sowie Zwangsehen und Vergewaltigungen während der arabischen Eroberung im 7. Jahrhundert und Sie können sehen, warum so viele Araber jüdisches Blut in sich haben. Blut allein gewährt keinen Status als Indigener, sonst müssten alle Kolonisatoren einfach eine Generation lang Zwangsehen und Vergewaltigungen begehen und schon würden sie sich dafür qualifizieren.

Um das klar zu sagen: Eroberung schließt indigenen Status nicht aus, sie garantiert ihn nur nicht.

Also nein: Die Araber sind nicht indigen. Sie haben Rechte aus lange bestehender Anwesenheit, die respektiert werden sollten, aber selbst mit den laschesten Maßstäben sind sie weder indigen noch qualifizieren sie sich dafür.

Israelfeindliche Fauxtografie des Tages: Ausgabe „Luftangriff in Gaza“

David Lange, Israellycool, 30. Mai 2021

Sheika Hend bint Faisal Al Qasimi – Prinzessin der Emirate, Geschäftsfrau und Philantropin – twitterte vor kurzem Folgendes an ihre 433.000 Twitter-Follower:

75.000 Obdachlose
227 Tote
64 Kinder
1.620 Verletzte
Israelische Luftangriffe und Artillerie haben Häuser, Straßen und medizinische Einrichtungen überall in dem Gebiet zerstört oder beschädigt.

Das ist fast 2.000-mal retweeted worden und dasselbe oder ähnliche Bilder sind hinausgetwittert worden, mit unterschiedlichen Bildbeschreibungen zahlreicher Israelhasser.

Fühlt einfach den Schmerz der Palästinenser.
Das ist das, was Zionisten tagtäglich tun.
Schande über euch, die der israelischen Besatzung das Recht gebt Zivilisten zu töten und ihre Häuser zu zerstören .. Schande über euch, die ihr dies seht und nichts tut, um Leben zu retten .. Leben sind wichtig!!

Das ist wieder so ein Beispiel dafür, wie eine Lüge um die Welt reisen und zurück reisen kann, während die Wahrheit sich noch die Schnürsenkel bindet.

Wie Sie sehen können ist das Foto aus Syrien, nicht aus dem Gazastreifen. Ich nutze sogar den Israelhasser Ken Roth als Beweis!

Wie Sie sehen können, arbeiten die Hasser mit Photoshop, um die Satellitenantenne zu entfernen und ein paar zionistische Flugzeuge hinzuzufügen. Ich nehme an der Grund für ersteres bestand darin, auf dem Narrativ vom „Konzentrationslager Gazastreifen“ spielen zu können.

Anmerkung heplev: Nur für den Fall, dass Kenneth Roth seinen Tweet löschen sollte, hier ein Screenshot:

Die Bomber-Drecksarbeit von Assad und Putin heute in Rastan, Gouvernement Homs, Syrien

Warum eigentlich sollte Israel einen Friedhof beschießen?

Elder of Ziyon, 31. Mai 2021

Die offizielle palästinensische Nachrichtenagentur WAFA hat ein Video mit dem Titel: „Selbst die Friedhöfe werden beim israelischen Bombardement nicht ausgespart.“ Es zeigt eine Reihe großer Krater auf dem Friedhof al-Schuja’ixa, der am 14. Mai von israelischen Raketen getroffen wurde.

Der Eindruck, den sie hinterlassen wollen lautet: Israel greift sogar die Toten an.

Schon 2014 veröffentlichte die IDF Zahlen darüber, wie oft Gaza-Terroristen Raketen aus zivilen Bereichen schossen:

Ungefähr 260 Raketen wurden von Schulen aus geschossen.

Ungefähr 160 Raketen wurden von religiösen Stätten aus geschossen, darunter Moscheen.

Ungefähr 127 Raketen wurden von Friedhöfen aus geschossen.

Ungefähr 50 Raketen wurden von Krankenhäuser aus geschossen.

Friedhöfe sind ideale Raketenabschussstellenl und sie werden ständig genutzt.

Was macht mehr Sinn: dass Israel willkürlich Friedhöfe beschießt oder dass Israel Raketenabschussrampen beschießt, die ausgerechnet auf Friedhöfen aufgestellt wurden?

Richtigstellung: die Lügen-Landkarten der Palästinenser

gefunden auf twitter (mit meinen Erläuterungen):

1946: britisches Mandat Palästina
1947: UNO-TeilungsPLAN, von den Araber abgelent.
1948: Israel wird angegriffen und siegt.
1949 bis 1967: Judäa und Samaria im Besitz von Jordanien, Gazastreifen im Besitz Ägyptens. Die Sterne bedeuten arabische Staatsbürger Israels („arabische“ Orte).
1967: Israel wird angegriffen und siegt.
1967 bis 1995: Israel in den Grenzen des Mandatsgebiets verwirklicht.
heute: Israel hat Gebiete an eine von Terroristen geführte Selbstverwaltung abgetreten, die weniger verwaltet als viel mehr terrorisiert.

Fauxtographie kehrt in den Gazastreifen zurück, von der New York Times eifrig veröffentlicht

Elder of Ziyon, 19. Mai 2021

Fotojournalisten im Gazastreifen arbeiten mit gestellten Fotos.

Sie können sich die Fotoserie ansehen, die von Shaban Elsousi auf seinem Instagram-Account stehen – und ein paar davon wurden dann von Medienorganen verwendet.

Es ist sehr offensichtlich, dass er das kleine Mädchen mit einem Spielzeug und manchmal mit ihrer Palästinenserflagge Modell stehen ließ. Nichts davon ist real.

Auch die New York Times heuert freischaffende Fotografen im Gazastreifen an, die jede Menge Anreiz haben Israel in schlechtem Licht zu zeigen und die Kriegsverbrechen der Hamas zu ignorieren, so wie, dass Raketen aus bevölkerungsreichen Gegenden verschossen werden. Die NYT hebt offensichtlich auch gestellte Foto wie dieses mit einem Puppenbett heraus, das irgendwie auf den Füßen landete, nur ein paar Meter entfernt von dem zerstörten Gebäude, in dem es sich angeblich befand – und ohne einen einzigen Staubfleck darauf. Der Fotograf hatten ebenfalls erstaunliches Glück einen fotogenen traurigen Jungen zu finden, der zufällig gerade davor vorbeiging, aber an der Seite, damit wir beides sehen können.

Oder dieses, für das die alten Frauen über gefährlichen Schutt kletterten, wo sie hätten fallen und sich die Hüfte brechen können, damit sie sich setzen konnten (auf einem komfortablen Plastikstuhl), um traurig für dieses vermeintlich unbemerkt aufgenommene Bild in die Kamera zu gucken:

Beachten Sie den bunten Laster im Hintergrund, der wieder verdächtig staubfrei ist:

Man sieht im Hintergrund den Strand, daher könnte das im Lager Schati sein, wo sich, wie Israel sagte, die Hamasführer trafen – aber die New York Times wird das nicht erwähnen.

Wo wir von Spielzeug reden: Wir sehen jede Menge davon, immer makellos, genauso, wie wir es in früheren Kriegen gesehen haben.

Westliche Medien haben keine andere Wahl als sich im Gazastreifen auf lokale Fotografen zu verlassen, aber westliche Redakteure wählen begierig Fotos aus, die in ihre antiisraelische Voreingenommenheit passen.

Die PA-Propagandamaschine läuft auf Hochtouren

Die Fakten stützen das palästinensische Narrativ nicht, also müssen neue „Fakten“ produziert werden.

Robert Spencer, FrontPage Mag, 17. Mai 2021

Ein Anhänger des palästinensischen Jihad gegen Israel twitterte am Donnerstag: „Israel setzt jetzt weißen Phosphor gegen die Stadt Beit Hanoun in Palästina ein! Er kann menschliches Fleisch bis auf die Knochen verbrennen. Weißer Phosphor ist weltweit verboten und wird als Kriegsverbrechen betrachtet!“ Dazu wurde ein grausiges Foto einer Frau geliefert, deren Haar zum Teil weggebrannt und deren Gesicht auch schwer verbrannt war. Es gab nur ein kleines Detail, das in dem Tweet ausgelassen wurde: Das Foto war nicht aus Gaza im Mai 2021, sondern aus Afghanistan 2009.

Wenn die Israelischen Verteidigungskräfte (IDF) wirklich so brutal und unmenschlich wären, wie die internationalen Medien und Anhänger des palästinensischen Jihad (einen merklichen Unterschied zwischen diesen beiden Gruppen gibt es allerdings nicht) behaupten, dann sollten Beweise für israelische Gräueltaten leicht zu finden sein. Stattdessen sind die Ungeheuerlichkeiten vor Ort derart dünn, dass sie erfunden werden müssen, um den (bestenfalls) dürftigen Anspruch der Palästinenser auf Opferstatus zu stützen.

Das ist auch keineswegs neu. Es ist seit Jahren im Gang. Israellycool berichtete im Februar 2020, dass der palästinensische „Journalist“ Mustafa Batnain ein „herzzerreißendes Foto aus Gaza“ twitterte, auf dem ein Baby in einem Pappkarton zu sehen war, mutmaßlich der einzige Schutzraum des kleinen Kindes inmitten tobender, barbarischer, brutaler IDF-Soldaten. Einmal mehr gab es einen Haken: Das Foto war tatsächlich gar nicht aus Gaza, sondern aus Idomeni in Griechenland. Für die palästinensische Fabrik der israelischen Gräueltaten ist das nichts Besonderes.

Das Foto war nur das jüngste der zahllosen Beispiele für die Täuschung, die von palästinensischen Propagandisten in industriellem Ausmaß verbrochen wird, um Israel wie eine unterdrückerische Besatzungsmacht aussehen zu lassen. Das Buch The Palestinian Delusion: The Catastrophic History of the Middle East Peace Process beschreibt die Bandbreite und Raffinesse dieser Irreführung ausführlich.

Israellycool berichtete vor einen Monat zudem über eine Anhängerin des palästinensischen Jihad gegen Israel namens Sarah Hassan, die auf Twitter das Fotoeines Jungen postete, der unter einem von Schnee umgebenen Karren kauerte und versuchte sich warm zu halten. „Gaza … Armut … Kälte!“, schrieb Hassen, aber Israellycool hob hervor, dass „es in diesem Zeitraum im Gazastreifen nie kälter als 6 Grad Celsius wurde“ – also konnte sich dort nirgendwo Schnee auftürmen. Außerdem kam dieses Foto, wie das von Batain, gar nicht aus dem Gazastreifen, es wurde 2006 in Afghanistan aufgenommen.

Ein Eckpfeiler der Sache der „Palästinenser“ vor dem Gericht der Weltmeinung ist Projektion und Irreführung von massivem Ausmaß. Mohammed, der Prophet des Islam, erklärte: „Krieg ist Täuschung.“ (Buhkhari Bd. 4, Buch 56 Nr. 3030) Er erläuterte auch die Bedingungen, unter denen Irreführung erlaubt sei: „Es ist nicht rechtmäßig zu lügen, außer in drei Fällen: Manchmal sagt der Mann seiner Frau etwas, um ihr zu schmeicheln, im Krieg zu lügen und zu lügen, um Frieden zwischen den Leuten zu bringen.“

Palästinenserführer haben das Lügen im Krieg zu einer perfekten Kunst verfeinert. Palästinensersprecher machen sich daran Israel als unerhört unterdrückerisches Regime darzustellen, das gewohnheitsmäßig Gräueltaten am palästinensischen Volk verübt, das so sehr Hilfe von der internationalen Gemeinschaft verdient, wie die Israelis Verurteilung erfordern.

Auch diese Initiative ist weithin erfolgreich gewesen. Die UNO verurteilt Israel weit öfter als jedes andere Land; viele dieser Verurteilungen basieren auf Berichten über israelische Gräueltaten, die vollkommen erfunden sind. Auch die Weltmeinung hat sich weitgehend gegen Israel gewendet, es hat heute den internationalen Ruf eines der ungerechtesten und unterdrückerischen Regime der Welt zu sein.

Die Hamas war derart begierig palästinensische zivile Opfer zu haben, dass sie vor der Welt herumparadieren könnte, um Propagandasiege einzufahren, dass die Terrororganisation im April 2018, als Proteste an der Grenze des Gazastreifens wüteten, „Palästinensern“ $500 zahlen, die an der Grenze angeschossen und verwundet wurden, außerdem $3.000 an die Familien derer, die sich während der Proteste töten ließen. Das war für Mahmud al-Habbbasch, Mahmud Abbas‘ Berater zu  islamischen Angelegenheiten und Oberster Schariarichter, zu viel; er verurteilte die Hamas im offiziellen PA-Fernsehen: „Das palästinensischen Volk … interessiert die Leute [von der Hamas] mit „den emotionalen Geschichten von Heldentum“ nicht, die mit den Helden-Parolen – Parolen, von denen du, wenn du sie hörst, glaubst, dass die Leute sie, die sie von sich geben, sich innerhalb der al-Aqsa-Moschee befinden, nachdem diese befreit wurde. Und hinterher entdeckst du, dass sie nur Illusionen verkaufen, mit Leid und Blut handeln, mit Opfern handeln und sagen: ‚Ihr Palästinenser, unser Volk, geht und sterbt, damit wir mit starken Äußerungen zum Fernsehen und den Medien gehen können.‘ Diese ‚Helden‘-Taten [der Hamas] täuschen niemanden mehr. Das palästinensische Volk … stellt sich auf die Seite der PLO.“

Ob es das tat oder nicht, und es gibt erhebliche Belege dafür, dass es das nicht tat: Dass die Hamas Palästinenser losschickte um zu sterben, damit die Weltmeinung gegen Israel manipuliert werden kann, war sicher.

Das ist ein Propagandaerfolg, auf den Josef Goebbels und die Herausgeber der Prawda neidisch gewesen wären; und er wurde die Grundlage für mehr davon. Nachdem die Palästinenser als winziges indigenes Volk aufgebaut wurden, dessen Land von räuberischen, finanzstarken und unterdrückerischen Fremden gestohlen wurde, war es an der Zeit an den Verhandlungstisch zurückzukehren – nicht um irgendeine echte Vereinbarung mit Israel zu treffen, sondern um den Opferstatus des neuen, winzigen Volks auszubeuten, das sie erfunden hatten, um von den Israelis wertvolle Zugeständnisse zu erhalten.

Und es hat funktioniert. Heute, während die palästinensischen Jihadisten erneut auf israelische Zivilisten schießen, funktioniert es wieder.

Gazanern verboten Raketenstarts von Zuhause aus zu filmen

David Lange, Israellycool, 13. Mai 2021

Die Nachrichtenagentur Gaza Now ist eine Propagandaseite, die von Gaza aus agiert. Ich bin nicht sicher, ob sie offiziell mit der Hamas verbunden ist oder nicht, aber vor ein paar Stunden twitterten sie dies:

Wir fordern alle auf allen Plattformen und sozialen Medien auf die Notwendigkeit zu verinnerlichen das Filmen des Augenblicks des Abschusses der Raketen auf den Feinden aus Häusern heraus einzustellen.
Es ist auch verboten die Abschussstellen der Raketen ausfindig zu machen.
Und jeder steht unter der Verantwortung von Strafe.
Seid ein starker Schild für eure Brüder.

Ich nehme an „Filmen aus Häusern“ schadet ihrem „Widerstand“, denn es gibt uns weitere Informationen zu den Standorten der Abschussrampen.

Aber das spricht auch etwas anderes an. Wenn die Gazaner in der Lage sind aus ihren Häusern heraus Raketenschüsse zu filmen, ist das weiterer Beweis dafür, dass diese Abschussrampen sich dicht bei – oder sogar in – zivilen Bereichen befinden.

Außerdem: „Seid ein starker Schutzschild für eure Brüder“ (!)

Für den Fall, dass Sie nicht bereits von dem Videomaterial überzeugt sein sollten.