Das antizionistische Lexikon: Palästinenser schönreden

First One Through, 10. August 2021

Anhänger der Palästinenser, die Israel hassen, verwenden eine Reihe Begriffe, um die Verbrechen und Absichten der palästinensischen Araber schönzureden. Hier folgt eine Auswahl mit einer Einordnung der Irreführung.

„Intifada“

Der Begriff „Intifada“ bedeutet „Aufstand“. Er vermittelt das Gefühl, dass die Bewegung eine ist, die die Entrechteten stark macht, dass es sich eher um Protest handelt statt um die Realität von völkermörderischem Terrorismus.

Die „Zweite Intifada“, die in etwa vom September 2000 bis September 2004 tobte, erlebte, dass palästinensische Araber Eisdielen voller Kinder, Schulmensen und Busse sprengten. Mehr als 1.000 unschuldige israelische Zivilisten wurden in dem Durcheinander getötet, weil die Führung der Palästinenser es ablehnte irgendetwas weniger als 100% ihrer Forderungen zu akzeptieren.

Intifada bedeutet Krieg. Bedeutet Terrorismus. Der Ruf nach einer Intifada ist keine Protest-Parole, sondern Aufstachelung zu Gewalt.

Auf einer propalästinensischen Kundgebung in New York Yity am 31. Juli gab es Demonstranten, die „breitet die Intifada weltweit aus“ und andere antiisraelische Parolen skandierten.

„Märtyrer“

Die palästinensischen Mörder israelischer Zivilisten werden von den Palästinensern als „Märtyrer“ beschrieben. Sie werden palästinensischen Kindern als Idole vorgegeben, wenn Schulen, Fußballturniere und öffentliche Plätze nach Terroristen benannt werden. Die Mütter und Väter der Mörder werden im Fernsehen zur Schau gestellt und erzählen dem arabischen Publikum, wie stolz sie auf das Opfer der Killer sind. Die palästinensische Autonomiebehörde zahlt den Familien der Terroristen monatliche Gehälter für ihren „Beitrag“ den Feind zu töten.

Um das klarzustellen: Der Begriff „Märtyrer“ bedeutet eigentlich „eine Person, die wegen ihrer religiösen Überzeugungen getötet wird“. Den Begriff auf palästinensische Terroristen anzuwenden macht aus Israel rassistische Mörder statt Opfer von jihadistisch-völkermörderischen Irren.

„Widerstand“

Die politisch-terroristische Gruppe Hamas bezeichnet sich selbst als „Widerstandsstreitkraft“. Sie ist von Dutzenden westlichen Länder als Terrororganisation ausgewiesen worden, weil sie hunderte Anschläge auf Zivilisten überall auf der Welt verübt hat. Ihre Gründungscharta ist eine antisemitische Tirade, die zur Ermordung von Juden und zur Zerstörung Israels aufruft. Die Menschen des Gazastreifens unterstützen weiter in jeder Umfrage das Töten israelischer Zivilisten.

Der palästinensische „Widerstand“ richtet sich gegen die schiere Anwesenheit von Juden, was sie in 100 Jahren an Krawallen und Kriegen klar gemacht hat, obwohl Anhänger der Palästinenser die Araber als nur „gegen Israels Umgang mit Palästinensern“ protestierend darstellen.

„verzweifelt“

Palästinensische Apologeten behaupten, die Palästinenser seien „verzweifelt“, was der Grund ist, dass sie israelische Zivilisten so brutal behandeln. Das ist empörend. Verzweifelte Menschen nehmen froh an, was immer sie können; Leute, die etwas beanspruchen, lehnen es ab auch nur ansatzweise weniger als ihre vollen Forderungen anzunehmen.

Die Palästinenser haben seit Generationen jedes Friedens-Angebot abgelehnt. Sie fordern ein Land, in dem nicht ein einziger Jude lebt. Sie lehnen es kategorisch ab anzuerkennen, dass Israel als Teil einer endgültigen Regelung ein jüdischer Staat ist. Ein verzweifeltes Volk, das an einer Chance auf Selbstbestimmung klebt, würde so etwas niemals verweigern, außer das tatsächliche Ziel ist es Juden ihre eigenen Häuser und Land zu verweigern.

„Palästina befreien“

Parolen wie „Palästina befreien“, „vom Fluss bis zum Meer wird Palästina frei sein“ und „wir wollen keine zwei Staaten, wir wollen alles“ werden als einfacher Wunsch nach Gleichberechtigung für Juden und Araber im heiligen Land verdreht. Es ist nichts derartiges, sondern ein Aufruf zur Vernichtung des jüdischen Staats Israel.

Linke Medien verkehren „vom Fluss bis zum Meer“ als in Wirklichkeit eine Parole jüdischer Extremisten, die die Westbank annektieren wollen, ein Gebiet, das zum britischen Mandat gehörte, das die Wiederherstellung einer jüdischen Heimstatt dort forderte.

„arabisches Land“

Sorry, aber Israel ist nicht Teil der Arabischen Halbinsel. Es ist auch nicht Teil der Liga arabischer Staaten. Es ist ebenfalls nicht europäisch oder afrikanisch. Es ist ein kleines Stück Land, das viele Kontinente verbindet.

Argumentieren die Leute, die diese Formulierung verwenden, dass das Land selbst die DNA eines bestimmten Volks hat? Würden dieselben Leute sagen, das Europa „weißes Land“ oder Afrika „schwarzes Land“ ist? Würde jemand argumentieren, dass ein Stück Land wahrhaftig fester Bestandteil einer speziellen Gruppe Leute ist, würden sie zugeben, dass das Land Israel „jüdisches Land“ ist, da das Judentum die einzige Religion ist, die eine Verbindung zu einem bestimmten Land hat.

Der Begriff „arabisches Land“ ist gewollt so geschaffen, dass er tausende Jahre Geschichte abtrennt, die die Juden im Land haben. Es ist ein Beispiel für das fiktive Narrativ, dass „Jesus Palästinenser war“ und nicht Jude, im Versuch nicht nur die aktuell im Land befindlichen Juden gewaltsam zu vertreiben, sondern die gesamt jüdische Geschichte auszulöschen.

„Würde“

Politiker erklären immer und immer wieder, Israel verdiene „Sicherheit“, während die Palästinenser „Würde“ verdienen. Es scheint so einfach zu sein Israel aufzufordern den Palästinensern einen Anschein von Würde zu gewähren.

Aber wenn die Parameter der palästinensischen Würde so aussehen, dass Juden keine Souveränität haben dürfen, nicht in der Westbank leben dürfen, nicht auf dem Tempelberg beten dürfen, von einem Araber kein Land kaufen dürfen und die Leugnung jüdischer Geschichte gefordert wird, warum sollte diese Art „Würde“ befürwortet werden, ganz zu schweigen davon sie in Erwägung zu ziehen?

„Flüchtlinge“

Anhänger der Palästinenser haben den Begriff „Flüchtlinge“ für palästinensische Araber auf Weisen benutzt und missbraucht, die keine Beziehung zu dem Wort haben; damit schädigen 30 Millionen tatsächlicher Flüchtlinge, die heute aus Kriegszonen fliehen.

Die palästinensischen Araber, für die die UNRWA sorgt, sind keine Flüchtlinge, sondern staatenlos. Sie verdienen es Bürger eines neuen oder eines bestehenden Landes zu werden, aber das macht ein Kind, dessen Großeltern eine Stadt 8km weiter weg während eines Krieges verließen, nicht zum „Flüchtling“. Dennoch nehmen diese palästinensischen „Flüchtlinge“ Milliarden Dollar an Unterstützung ein, wenn solche Gelder für Kinder verwendet werden könnten, die tatsächlich in fremde Länder fliehen, deren Sprache sie nicht sprechen und wo sie keine Familie oder Infrastruktur zu ihrer Unterstützung haben.

Ein „existenzfähiger“ Staat

Antizionistische Unterstützer der Palästinenser argumentieren, es gebe bestimmte Mindeststandards, die ein neues Land Palästina haben muss, um existenzfähig zu sein.

Wie oben erörtert, bedeutet „existenzfähig“, dass es keine Juden geben darf. Aus irgendwelchen Gründen untergraben „Siedler“ die Gründung des Landes. Während Araber in Israel leben können ohne den Staat zu zerstören, untergräbt die Anwesenheit von Juden in Palästina die Existenzfähigkeit des Landes.

Genauso würde ein palästinensischer Staat weit breiter sein müssen als Israel es heute ist. Wenn Israel Land bis zur Stadt Ma’ale Adumim östlich von Jerusalem annektieren würde, warnen Kritiker, würde Palästina in zwei nicht existenzfähige Teile geschnitten, die an einem Punkt nur 15km breit wären. Derweil ist Israel entlang seiner Hauptbevölkerungszentren ohne Forderungsgeschrei Israel zu verbreitern genauso breit.

„Die Grenzen von 1967“

Die Leute benutzen den Begriff „Grenzen von 1967“, obwohl die Waffenstillstands-Vereinbarungen von 1949 zwischen Israel und Jordanien wie auch die zwischen Israel und Ägypten ausdrücklich besagten, dass diese Linien keine Bedeutung haben und nicht als Grenzen fungieren.

„Palästinensische Bürger Israels”

Israel gewährte allen Arabern die Möglichkeit Staatsbürger zu sein, als es 1948 seine Unabhängigkeit erklärte und bietet heute allen Arabern in Jerusalem an israelische Staatsbürger zu werden. Mehr als 20% der Bevölkerung Israels sind Araber.

Pro-Palästinenser mögen die Vorstellung von „israelischen Arabern“ nicht, da sie glauben, damit würde irgendwie der Liberalismus Israels als offene Gesellschaft anerkannt. Stattdessen entscheiden sie sich für das langatmige „palästinensische Bürger Israels“, um die Aussage zu vermarkten, dass ihre Verbindung zum Land Palästina so dauerhaft ist wie ihre Identität, die sich von Israel unterscheidet. Sollte jemals ein neuer Staat Palästina geschaffen werden, dann steht außer Frage, dass dieselben palästinensischen Propaganda-Werber die Juden in dem Land „palästinensische Juden“ nennen würden (möge Gott verhüten, dass ihnen erlaubt wird dort zu leben), nicht „israelische Bürger Palästinas“.

„Palästinensisches Ostjerusalem“

Die antizionistischen Medien wollen Sie Glauben machen, dass „Ostjerusalem“ heute existiert, obwohl es dieses nur 19 Jahre als Kriegslist gab, die vor mehr als 50 Jahren endete. Um diese Fiktion aufrechtzuerhalten, werden sie propagieren, dass es sich um eine palästinensische Stadt handelt, auch wenn es kein anerkanntes Land Palästina gibt und im UNO-Teilungsplan nie irgendein Teil der Stadt als arabisch begriffen wurde.


Das antizionistische Lexikon greift nicht nur den jüdischen Staat an, sondern säubert die palästinensischen Araber von ihrem Antisemitismus und Terrorismus; das ist ein Versuch sich den Staat Palästina in die Existenz zu wünschen. Jedermann sollte problemlos den Missbrauch der Sprache erkennen, der von israelfeindlichen Stimmen zum Mainstream gemacht worden ist.

Quds News Network ist damit beschäftigt dasselbe Eigentor immer und immer wieder zu schießen

David Lange, Israellycool, 9. August 2021

Die israelfeindliche Propaganda-Seite Quds News Network verwendete vor kurzem die Worte „besetzte Westbank“, um einen Bereich in Jericho in den frühen 1950-er Jahren zu beschreiben.

Archiv: Ein Blick auf das Flüchtlingslager Aqabat Jabr in der besetzten Westbank Anfang der 1950-er Jahre.

Der Parodie-Twitter-Account Mossad wies darauf hin, als er dieses Bild von 1950 sah, dass „besetzte Westbank“ tatsächlich im richtigen Kontext verwendet wurde (angesichts dessen, dass sie sich in jordanischen Händen befand).

Lustigerweise ist das nicht das erste Mal, das sie dieses „Eigentor“ schossen. Erinnern Sie sich hieran?

Ein Blick auf das Damaskutor im besetzten Jerusalem 1950.

Es ist fast so, als würden sie diese Worte ohne Verstand und ohne überhaupt zu denken nachplappern.

Wieder ein dickes Eigentor von Mohamed Hadid

David Lange, Israellycool, 2. August 2021

Der prominente Immobilienentwickler und Israelhasser Mohamed Hadid postete vor kurzem Folgendes auf Instagram:

Landkarte Palästinas, die die Eisenbahnstrecke von Akko nach Damaskus zeigt.
„Kein Kommentar nötig.“

„Kein Kommentar nötig?“ Ich widerspreche.

Zum einen erzählte euch Mohamed nicht, woher die Karte ist, die er teilt – von der Internetseite der Nationalbibliothek Israels!

Nicht unbedingt das, was man von jemandem erwartet, der Israel nicht anerkennt. Andererseits ist Mohamed nicht gerade für seine Konsequenz bekannt.

Was die Karte selbst angeht, bin ich nicht wirklich sicher, was Mohamed glaubt, das sie beweist. Sie wurde 1894 von der Syrisch-Osmanischen Eisenbahngesellschaft veröffentlicht, ein Hinweis, dass es damals keinen unabhängigen Staat „Palästina“ gab. Die Hauptaufgabe der Bahnstrecke war es Handel zwischen Syrien und Großbritannien zu ermöglichen. Haifa war der Hafen dafür, aber der Bereich des damaligen Palästina war Mittel zum Zweck:

Die Auswirkungen der Öffnung des Landes durch die Eisenbahn und ihre Niederlassungen muss sein, um den Export- und Import-Handel des zentralen Syrien zu steigern; sein natürlicher Aus- und Einlass ist die Bucht von Akko, dessen Zunahme beim Handel wahrscheinlich zur Gründung einer direkten Linie von Dampfschiffen dem Vereinten Königreich und den Häfen der Firma führen wird.

Aber für Mohamed wird es noch schlimmer. Viel schlimmer.

Die Anmerkungen zur Landkarte beinhalten eine Anerkennung des positiven Einflusses der jüdischen Immigranten, die tatsächlich die Wüste erblühen ließen, während sie den damals dort lebenden Arabern Arbeitsplätze verschafften. Es gibt auch eine Anerkennung der Geschichte der Gegend als Land Israel:

Auszug aus einem Artikel im Blackwood’s Edinburgh Magazine vom Januar 1879 mit dem Titel „Der Zufluchtsort das Karmel“ (das ist Haifa): „Der Bau von etwa 50 Meilen Straße in der Sharon—Ebene und die Wiederbegründung ihres alten Bewässerungssystems und … Erweiterung der Eisenbahnlinie von Haifa nach Damaskus durch die landwirtschaftlich reichen Distrikte von Palästina und Haran; der Erwerb von Land durch Juden oder Europäer, die Einheimische als Landwirtschaftsarbeiter beschäftigen und der – heute nicht beachtete – Wohlstand würde zur Küsten des alten „Zufluchtsorts“ des Karmel fließen, der dadurch zu einem der florierendsten Häfen der Levante werden könnte, das Tor nach Syrien und die Militärbasis, von der aus der Suezkanal am effektivsten verteidigt werden könnte.
In seinem Artikel „Jüdische Kolonien in Palästina schreibt Major Condor, B.E. im Blackwood’s Edinburgh Magazine vom Juni 1891: „Palästina könnte eine sehr wichtige Quelle für Englands Versorgung mit Getreide werden … Die Einführung besserer landwirtschaftlicher Arbeitsweisen und die Zunahme des Getreideanbaus würden Exporthandel weit wichtiger machen, als er derzeit ist; und das trockene Klima von Bashan und Gilead ist wahrscheinlich gesünder als das eines jeden Teils Syriens mit Ausnahme der südlichen idyllischen Wüsten.“
Domherr Tristam aus Durham sagt in „Das Land Israel“ auf Seite 488: „Wir hatten eine prachtvolle Aussicht bis nach Jebel Hauran…“

Was heute als Teil der „Westbank“ bezeichnet wird, wird hier mit seinem wahren, biblischen Namen „Judäa“ erwähnt:

… und die Linie Jaffa-Jerusalem windet sich etwa 20 Meilen die öden Berge von Judäa hinauf. Mag darf daher mit Sicherheit schlussfolgern, dass…

Die Landkarte selbst zeigt die biblischen Ortsnamen, einschließlich „Samaria“ (ebenfalls Teil dessen, was heute fälschlich als „Westbank“ bezeichnet wird), sowie die Gebiete der israelitischen Stämme:

eingekreist: Zebulon, Issachar, Gad, Ruben

Mit anderen Worten: Hier handelt es sich nur um ein weiteres Beispiel dafür, dass Mohamed spektakulär damit scheitert zu beweisen, was er vermutlich zu beweisen versucht; stattdessen hat er es lediglich geschafft genau das Gegenteil zu beweisen.

Die Chronologie der Geschichte der Palästinenser im palästinensischen Museums beginnt erst mit der osmanischen Herrschaft

David Lange, Israellycool, 6. Juli 2021

2016 postete ich etwas über die Eröffnung des damals neuen, $24 Millionen teuren Palästinenser-Museums, einer kolossalen Geldverschwendung ohne Ausstellungstücke.

Das scheint immer noch so zu sein, wie dieser aktuelle Propagandatext – der dem einen positiven Dreh zu geben versucht – zuzugeben scheint:

Da der Zugang zur Westbank nicht immer einfach ist, wurde das Vorzeige-Projekt der größten palästinensischen NGO, Tawoon Welfare Association, ab dem Start 2016 entworfen, um geografische und politische Grenzen zu überwinden und zu umgehen. Um das zu tun entwickelte es von Anfang an enorme digitale Programmierung zusammen mit Aktivitäten auf dem Gelände und in Galerien im Ausland.

Das bedeutete, dass die Pandemie die bereits bestehende globale Reichweite verstärkte.

Eine der wichtigen digitalen Plattformen ist Palestine Journeys. Sie enthält eine sehr aufschlussreiche Zeitleiste der „palästinensischen Geschichte“:

Beachten Sie, dass sie erst mit dem Anfang der osmanischen Herrschaft 1516 beginnt. Was seltsam ist für ein Volk, das behauptete eine Geschichte zu haben, die eine Million Jahre/oder zu den Kanaanitern und Jebusitern von vor über 3.500 oder 5.000 oder 10.000 Jahren/oder zu den Philistern von vor über 6.000 Jahren zurückgeht. Selbst die Jerusalem-Zeitleiste des Palestinian Information Center geht bis zur islamischen Eroberung zurück!

Souveränität über Jerusalem hatte für das muslimische Imperium eine besondere Bedeutung, das schon früh Projekte verfolgte die Mauern der Stadt wieder aufzubauen und den Felsendom zu renovieren (1537 bis 1540). Gleichzeitig bestätigten die Osmanen christliche und jüdische Rechte an Stätten von religiöser Bedeutung; sie verwalteten ein komplexes Arrangement an Privilegien und Zugangsrechten zu diesen Stätten über ein System, das wir als Status quo kennen. Diese Regeln und Übereinkünfte gründeten auf angesammelten traditionellen Gepflogenheiten früherer muslimischer Herrscher und den Entscheidungen muslimischer Gerichte zur Unterstützung dieser Rechte sowie christliche und jüdische Verpflichtungen, sich an Gewohnheitspraxis zu halten.

Ein Museum ohne Ausstellungsstücke, dessen digitale Plattform ihre Geschichte so darstellt, dass sie mit der türkisch-osmanischen Herrschaft fast 1500 Jahre nach der Zerstörung des zweiten jüdischen Tempels beginnt. Das sagt wirklich alles.

Warum die Araber in Israel keine Einheimischen sind (aber Rechte aus lange bestehender Anwesenheit haben)

Ryan Bellerose, Israellycool, 10. Juni 2021

Als ich zum ersten Mal über den indigenen Status und darüber, wie er im Nahen Osten angewandt wird, zu sprechen begann, dachte ich nie, er würde sich in eine solche Gong-Show verwandeln. Meine Aussagen wurden von der Wissenschaft, Geschichte, Genetik und Archäologie unterstützt – zur Hölle, selbst die Bibel war ziemlich komplett auf meiner Seite (‘tschuldigung, Rabbi). Die Thora ist eindeutig, wenn es um die Bedeutung des Landes für das jüdische Volk geht. Ich nutze das religiöse Argument nicht wirklich, weil ich es a) nicht brauch und b) das nicht meine Religion ist. Für mich reicht allein die Wissenschaft aus.

Martinez Cobo hat recht überzeugend argumentiert, warum seine Definition ziemlich der Maßstab war, aber weil sie so trocken und akademisch und zudem allzu wortreich war, beschloss ich sie für den Durchschnittsmenschen zu interpretieren. Ich entschied mich außerdem meine eigene „Helfer-Theorie“ zu schaffen, die den indigenen Status sogar für Kinder leicht verständlich macht.

Halten Sie Ihre linke Hand hoch. Nun stellen Sie sich vor, dass jeder Finger einen Aspekt unserer indigenen Identität repräsentiert. Alle Finger arbeiten mit Ihrem Daumen zusammen, um die Hand funktionieren zu lassen und alle diese Aspekte arbeiten zusammen, um eine funktionierende Identität herzustellen. Eine Hand kann funktionieren, wenn ein Finger fehlt, sogar ohne zwei oder drei und wenn der Daumen fehlt, funktioniert sie immer noch, aber sehr schlecht. Deine indigene Identität ist insofern sehr ähnlich, als es mit jedem Aspekt, der Ihnen fehlt, für Ihre Identität viel schwieriger wird sich authentisch zu manifestieren. Je mehr funktionierende „Finger“ es gibt, desto leichter wird es.

Jeder Finger repräsentiert einen Aspekt indigener Identität. In der Regel verwende ich diese Reihenfolge: Sprache, Land, Kultur, Blut, Spiritualität (wobei die Spiritualität der Daumen ist).

Jedes indigene Volk manifestiert seine Identität mit diesen fünf Aspekten. Indigener Status ist ortspezifisch, was bedeutet, dass wir aus einem bestimmten Land kommen. Wir sprechen eine bestimmte Sprache, die aus dem Land kommt, mit dem wir verknüpft sind. Wir tragen bestimmte vorkoloniale Blutlinien aus diesem Land in uns und während die Blutmenge eine Schöpfung des weißen Mannes ist, die ihn in die Lage versetzt uns „herauszuzüchten“, ist sie insofern nützlich, als dass Blutlinien zurückverfolgt werden können. Unsere Kultur ist für das Land spezifisch, aus dem wir kommen, wobei die meisten seiner Aspekte direkt mit dem Land verbunden sind. Sie ist nicht inklusiv; es ist eine Tatsache, dass sie sich fast immer stark von dem unserer Nachbarn unterscheidet. Unsere Art und Weise, wie wir mit dem Schöpfer umgehen, ist auch für unser Land, unsere Kultur und unser Volk spezifisch, wobei unsere Geschichten und heiligen Orte alle in dem Land unserer Vorväter vor sich gehen.

Das bedeutet nicht, dass Sie nicht indigen sind, wenn Sie adoptiert oder gestohlen oder zur Religion des Kolonisators zwangskonvertiert wurden oder gezwungen wurde seine Sprache zu sprechen, aber die traurige Wahrheit lautet, dass Ihnen indigener Status nicht weggenommen werden kann, er kann lediglich abgegeben werden. Wenn Sie sich assimilieren und den Mantel des Eroberers übernehmen, dann wären Sie nicht länger einer von uns, Sie würden als Kolonisator betrachtet. Sie könnten eines Tages nach Hause kommen, aber wie betrachten Sie dann als verloren.

Anders als eine Hand können Sie Ihre „Identitätsfinger“ nachwachsen lassen (obwohl ich keine Zweifel habe, dass diese gerissenen Israelis eine Möglichkeit finden werden richtige Finder nachwachsen zu lassen). Das zeigt sich darin, wie das jüdische Volk das Hebräische zurückgewann, die Kontrolle über sein angestammtes Land nach dem Exil zurückgewann und darin, dass einzelne Juden zu dem wurden, was als Baal Tschuwa bekannt ist. Es ist buchstäblich eine Blaupause für andere indigene Völker, die sich demselben Kampf gegen Assimilation ausgesetzt sehen. Wir brauchen also kulturelle und linguistische Wiederauferstehungen sowie Selbstbestimmung in unserem angestammten Land.

Alle indigenen Völker sind ethnoreligiös, was bedeutet, dass unsere Ethnie und unsere Art und Weise, wie wir mit dem Schöpfer interagieren, fester Bestandteil dessen ist, wer wir sind. Wenn Sie eine traditionelle Schwarzfuß-Indianerin fragen, welche Religion sie hat, wird sie sagen: „Ich bin eine Cree.“ Teil des Grundes, warum die Europäer damit rangen uns zu verstehen, war, dass wir ethnoreligiös waren. Das ist auch der Grund, dass sie die Juden nie verstanden (es ist auch der Grund, dass kolonisierte Juden uns nicht immer verstehen). Es ist nicht einfach nur eine Religion, es ist eine ethnoreligiöse Identität.

Hier ist jetzt der Grund, warum ich das schreibe. Ich schrieb schon mehrere Artikel, die erklären, wie Juden die von mir gerade erwähnten Kriterien erfüllen, aber ich erwähnte die Araber in meinen Artikeln nicht, weil die Tatsache, dass sie nicht indigen sind zumindest für mich selbstverständlich ist.

Sie werden nicht indigen, indem sie ein indigenes Volk erobern. Sie werden nur durch eine Ethnogenese für ein bestimmtes Land indigen. Sie müssen eine vorkoloniale Verbindung haben, Blutbande und eine tatsächlich einheitliche Kultur, die für Ihr Volk besonders ist. Eroberung, Vergewaltigung, Zwangskonversion und ein indigenes Volk zu subsumieren macht Sie nicht indigen, selbst wenn Sie irgendwelche nebulösen Blutsbande haben.

Es gibt drei Gruppen Menschen mit einem legitimen Anspruch darauf in Israel indigen zu sein, die all diese Kriterien erfüllen und die palästinensischen Araber gehören nicht dazu. Es handelt sich um die Samaritaner, die Aramäer und die Juden.

Was die Araber angeht, so gibt es ein paar Dinge, die zeigen, dass sie nicht indigen sind.

  1. In Wirklichkeit sind sie fremde Kolonisatoren. Sie kommen aus dem Hedschas (das ist die Arabische Halbinsel).
  2. Ihre Religion, Sprache und Kultur sind dem Land Israel fremd, sie sind wörtlich genommen im Heschas indigen.
  3. Nein, „Palästinenser“ sind keine Philister (die ohnehin Fremde waren), sie sind keine Dromiter oder Nabatäer (die Teil der arabischen Ethnogenese waren).
  4. Sie sind keine Kanaaniter, die größtenteils unter die Hebräer subsummiert wurden. Wann immer einer von ihnen das behauptet, frage ich stets: „Welche kanaanitischen Konstrukte haben Sie? Das können sie nie beantworten.

Es stimmt, dass viele Araber jüdisches Blut in sich tragen; der Grund dafür ist, dass es vor der muslimischen Expansion und der arabischen Eroberung im gesamten Nahen Osten viele jüdische Gemeinden gab, eine davon in der Stadt Medina im Hedschas, die eine der ersten von Mohammed eroberten Städte war. Alle Männer wurden getötet und die dort lebenden Frauen in Ehen und Sklaverei gezwungen, was offensichtlich Gene in arabische Blutlinien einbrachte. Berücksichtigen Sie dies sowie Zwangsehen und Vergewaltigungen während der arabischen Eroberung im 7. Jahrhundert und Sie können sehen, warum so viele Araber jüdisches Blut in sich haben. Blut allein gewährt keinen Status als Indigener, sonst müssten alle Kolonisatoren einfach eine Generation lang Zwangsehen und Vergewaltigungen begehen und schon würden sie sich dafür qualifizieren.

Um das klar zu sagen: Eroberung schließt indigenen Status nicht aus, sie garantiert ihn nur nicht.

Also nein: Die Araber sind nicht indigen. Sie haben Rechte aus lange bestehender Anwesenheit, die respektiert werden sollten, aber selbst mit den laschesten Maßstäben sind sie weder indigen noch qualifizieren sie sich dafür.

Israelfeindliche Fauxtografie des Tages: Ausgabe „Luftangriff in Gaza“

David Lange, Israellycool, 30. Mai 2021

Sheika Hend bint Faisal Al Qasimi – Prinzessin der Emirate, Geschäftsfrau und Philantropin – twitterte vor kurzem Folgendes an ihre 433.000 Twitter-Follower:

75.000 Obdachlose
227 Tote
64 Kinder
1.620 Verletzte
Israelische Luftangriffe und Artillerie haben Häuser, Straßen und medizinische Einrichtungen überall in dem Gebiet zerstört oder beschädigt.

Das ist fast 2.000-mal retweeted worden und dasselbe oder ähnliche Bilder sind hinausgetwittert worden, mit unterschiedlichen Bildbeschreibungen zahlreicher Israelhasser.

Fühlt einfach den Schmerz der Palästinenser.
Das ist das, was Zionisten tagtäglich tun.
Schande über euch, die der israelischen Besatzung das Recht gebt Zivilisten zu töten und ihre Häuser zu zerstören .. Schande über euch, die ihr dies seht und nichts tut, um Leben zu retten .. Leben sind wichtig!!

Das ist wieder so ein Beispiel dafür, wie eine Lüge um die Welt reisen und zurück reisen kann, während die Wahrheit sich noch die Schnürsenkel bindet.

Wie Sie sehen können ist das Foto aus Syrien, nicht aus dem Gazastreifen. Ich nutze sogar den Israelhasser Ken Roth als Beweis!

Wie Sie sehen können, arbeiten die Hasser mit Photoshop, um die Satellitenantenne zu entfernen und ein paar zionistische Flugzeuge hinzuzufügen. Ich nehme an der Grund für ersteres bestand darin, auf dem Narrativ vom „Konzentrationslager Gazastreifen“ spielen zu können.

Anmerkung heplev: Nur für den Fall, dass Kenneth Roth seinen Tweet löschen sollte, hier ein Screenshot:

Die Bomber-Drecksarbeit von Assad und Putin heute in Rastan, Gouvernement Homs, Syrien