Die besten Jahre der palästinensischen Geschichte waren wirtschaftlich die unter der „Besatzung“

Elder of Ziyon, 4. Oktober 2017

Der „Bericht über UNCTAT-Hilfe für das palästinensische Volk: Entwicklung in der Wirtschaft des Besetzten Palästinensischen Gebiets“ wurde im September veröffentlicht.

Er versucht die Statistiken so zu drehen, dass Israel für alle palästinensischen Missstände verantwortlich gemacht wird, aber die Zahlen zeigen etwas sehr Interessantes.

Als die Westbank und der Gazastreifen unter kompletter israelischer Kontrolle standen, gab es praktisch keine Arbeitslosigkeit bei den palästinensischen Arabern: 2,8%. Erst nach Oslo ging die Arbeitslosigkeit hoch und sie schnellte nach oben, nachdem die PLO beschloss einen Terrorkrieg anzufangen.

1969-1992 1994-2016
Arbeitslosenquote: 2,8% 22,8%
Anteil der Arbeitnehmer in Israel und den Siedlungen an der Gesamtzahl der Arbeitnehmer 33,1% 12,1%
Gesamtarbeitslosigkeit, wenn pal. Arbeitnehmer nicht in Israel oder Siedlungen arbeiten würden 35,9% 34,9%
Wachstumsrate des Bruttosozialprodukts 7,4% 4,4%

UNCTAD beschwert sich darüber, dass die Palästinenser so lange von israelischen Jobs abhängig gewesen sind, erwähnt aber nicht, dass sie seit 1994 – 23 Jahre – die Zeit hatten eine unabhängige Wirtschaft aufzubauen. Und es war ihnen egal.

Die nächste interessante Statistik: „Die [palästinensische] Wirtschaft wuchs im Zeitraum von 1969 bis 1992 mit einem Durchschnitt von 7,5% pro Jahr, von 1994 bis 2016 mit 4,4 Prozent.

7,4% jährlich von 1969-1992? Das sind Zahlen, für die jedes Land der Welt töten würde!

Und das alles wegen der israelischen „Besatzung“.

UNCTAD dreht und dreht und macht für alle wirtschaftlichen Probleme Seite um Seite der Palästinenser die „Besatzung“ verantwortlich. Aber es ist nicht die Besatzung, die dafür gesorgt hat, dass die Wirtschaft den Bach runter geht – das waren die Entscheidungen der Palästinenserführung eine aufgeblasene Bürokratie mit vielen Beschäftigten zu schaffen, die Terroranschläge unterstützt, die israelische Arbeitgeber vertreibt, die Raketen auf Israel schießt und damit Kriege auslöst.

 

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Wiederbelebung des antisemitischen Giftmotivs durch die Palästinenser

Manfred Gerstenfeld interviewt Raphael Israeli (direkt vom Autor)

Ein klassisches antisemitisches Kernmotiv ist die Überzeugung, dass Juden das Trinkwasser von Nichtjuden vergiften. Palästinenserpräsident Mahmud Abbas recycelte dieses antisemitische Thema 2016 in einer Plenarsitzung des Europaparlaments. Dort sagte er, ein Rabbiner habe die israelische aufgefordert palästinensisches Trinkwasser zu vergiften.

Das waren palästinensische Fake News. Es gab keinen solcher Rabbiner. Genauso wenig existierte der Rat, dem er angeblich vorstand. Am Ende seiner Rede, die diese extrem antisemitische Verleumdung enthielt, erhielt Abbas viel Applaus und stehende Ovationen einer großen Zahl der Europaparlamentarier. Der damalige Präsident des Europaparlaments, Martin Schulz – heute sozialdemokratischer Kanzlerkandidat für die anstehenden Wahlen in Deutschland – twitterte, Abbas‘ Rede sei „inspirierend“ gewesen. Ein paar Tage später sagte Abbas, er sei über den Rabbiner falsch informiert gewesen.

Prof. em. Raphael Israeli

Raphael Israeli ist Prof. emeritus für islamische, chinesische und nahöstliche Geschichte an der Hebräischen Universität. Er hat mehr als 50 Bücher geschrieben, darunter „Blood Libel and Its Derivatives: The Scourge of Antisemitism“ (Ritualmordlügen und ihre Ableitungen: Die Geißel des Antisemitismus) und „Poison: Modern Manifestations of a Blood Libel“ (Gift: Moderne Erscheinungsformen einer Ritualmordlüge).

Nach den jüngsten Tempelberg-Krawallen vom Juli 2017 behauptete der stellvertretende Führer der Islamischen Bewegung in Israel, Kamal Al-Khatib, fälschlicherweise, Israel habe in den Tagen, in denen das Gelände für die Gläubigen gesperrt war, gefährliche Chemikalien in den Wänden der Al-Aqsa-Moschee in Jerusalem platziert.

Palestinian Media Watch hat eine lange Liste heutiger palästinensischer Mutationen der uralten Gift-Lüge veröffentlicht. Zu diesen gehört die Verbreitung von AIDS durch Israel – genauer gesagt durch Frauen mit wechselnden Geschlechtspartnern – sowie die Verbreitung von Drogen und halluzinogenen Substanzen. Zu anderen Mutationen der Lügen gehört die Bezahlung von Ärzten, damit diese unter Palästinensern Krankheiten verbreiten. Die Gift-Lüge ist fruchtbarer Boden für die kranke Fantasie ranghoher Palästinenser. Ein Sprecher der PA-Sicherheitskräfte sagte zum Beispiel, Israel sei für die Zunahme der illegalen Drogenlabore in der Westbank verantwortlich.

Diese antisemitischen Anschuldigungen sind regelmäßig im palästinensischen Fernsehen und an anderen Stellen zu finden. Zu denen, die sie geäußert haben, gehören Mahmud Abbas‘ Berater für strategische Angelegenheiten Husam Zomlot, der Hamas-Parlamentarier Marwan Abu Ras, der Vorsitzende des Hohen Juristischen Rats der PA Sami Sarsour, der Gouverneur des Distrikts Qalqilya Rafe Rawijbeh und viele andere.

Diese boshaften Anschuldigungen haben eine lange Geschichte, die bis ins frühe 14. Jahrhundert zurückreicht; es wurde der falsche Vorwurf erhoben, dass Juden in Teilen von Deutschland und Frankreich Brunnen vergiften würden. Das führt zu Massenmorden. Dieses Motiv ist im Verlauf der Jahrhunderte immer wieder zurückgekehrt.

In Stalins Sowjetunion wurden jüdische Ärzte verhaftet und angeklagt, weil sie angeblich ein Komplott schmiedeten Stalin und die sowjetische Führung zu vergiften. Mehrere wurden hingerichtet, andere in den Gulag ins Exil geschickt, alle mit der Absicht die jüdische Elite zu dezimieren und der Führung den Kopf abzuschlagen.

Einer der entsetzlichsten Vorfälle eines modernen Vergiftungsszenarios ereignete sich 1983 zu Pessach in der Westbank, die damals noch komplett unter israelischer Herrschaft stand. Israelische Medien berichteten, dass in der Mädchen-Mittelschule im Dorf Arrabeh im Distrikt Jenin eine Massenvergiftung auftrat; die Teenagerinnen fielen in Ohnmacht und klagten über schmerzende Kehlen und Atemprobleme. Später hatten sie Kopfschmerzen, waren benommen und hatten Magenschmerzen. Sie gingen nach Hause, aber innerhalb von Stunden klagten weitere Schülerinnen über dieselben Symptome.

Die israelischen Gesundheitsbehörden kamen. Israelische und palästinensische Ärzte kontrollierten die Klassenräume und entdeckten einen Übelkeit erregenden Geruch. Als danach ein israelisches Team Umweltverschmutzungsbekämpfer ankam, wurde keine Spur von Gift gefunden und es blieb kein Geruch zurück. Zuerst – bis der Fall ausführlich untersucht wurde – dachte man, dass die Probleme durch eine defekte Toilette verursacht worden seien. Am nächsten Tag wurden allerdings Dutzende Mädchen auch noch ins Krankenhaus eingeliefert, gefolgt von Hunderten in Städten und Dörfern überall in der Westbank.

In der palästinensischen Bevölkerung stellte sich Panik ein. Die besten Epidemiologen Israels kamen zu dem Schluss, dass „die Vergiftung“ vermutlich ein Fall von Massenhysterie unter Teenager-Mädchen war. Palästinensische und Auslandsjournalisten beschuldigten Israel gleichermaßen, es versuche sein abscheuliches „Verbrechen“ zu verbergen. Sie entdeckten eine gelbe Substanz auf den Fensterbrettern der Schule. Als sie analysiert wurde, stellte sich heraus, dass es einfach Kieferpollen waren, die vom Wind dorthin geweht wurden.

Araber im Allgemeinen, muslimische Länder, gefolgt vom Roten Kreuz, dem Sicherheitsrat und sogar befreundete Staaten begannen Israel heftig zu tadeln. UNO-Sitzungen und internationale Verurteilungen folgten, gestützt durch eine weitere Hysterie der Presseberichte auf der gesamten Welt, die ohne Recherche Israel wegen seiner „Rolle“ in der Affäre anklagten, obwohl niemand vergiftet wurde und niemandem Schaden zugefügt wurde.

Israel rief dann das maßgebende und respektierte Center of Disease Control (CDC) in Atlanta zu Hilfe. Zwei Monate später bestätigten dessen Ergebnisse, was die israelischen Epidemiologen vom ersten Tag an sagten. Es schien dann so zu sein, als sei der gesamte Schwindel die Idee und das Ergebnis von Vorsatz, Planung und Ausführung seitens der Palästinenser gewesen.

Jahrzehnte später müssen wir uns immer noch fragen, warum so viele diese antisemitische Verleumdung Israels so fleißig betrieben. Zu denen, die wenig bis nichts taten, um dagegen aufzustehen und sie abzuweisen, selbst nachdem die Falschmeldung aufgedeckt wurde, gehörten die UNO, ihr Generalsekretär, ihr Sicherheitsrat und die Menschenrechtskommission in Genf sowie das Rote Kreuz.

PA-Zeitung: Juden schüren die Flammen des Bösen, provozieren Kriege, kontrollieren die Finanzmärkte und die Medien und dominieren die US-Politik

Itamar Marcus und Barbara Crook, Palestinian Media Watch Bulletin, 1. November 2006 (nicht mehr online)

Al-Hayat Al-Jadida, die offizielle Zeitung der Palästinensischen Autonomiebehörde, veröffentlichte letzte Woche einen boshaft antisemitischen Artikel, der viele der klassischen antisemitischen Verleumdungen sowie „Modernisierungen“ beinhaltete:

– Juden fangen Kriege an, darunter den Krieg im Irak, um die Macht und Kontrolle der Juden zu verstärken
– Juden sind die dominante Kraft in der Politik der USA
– Juden kontrollieren die internationalen Finanzen
– Juden kontrollieren die internationalen Medien

In dem Artikel argumentiert Mohammed Khalifa, Kolumnist aus den Vereinigten Arabischen Emirate, dass die USA planen die Länder der Welt von einer einzigen Zentralregierung in New York aus zu kontrollieren. Die Juden, die jedes Schlüsselelement in den USA, einschließlich der Aktienmärkte, der Medien und er internationalen Finanzmärkte, dominieren oder kontrollieren, haben ihre „Gewohnheit“ genutzt internationale Kriege zu beginnen, um diese US-Kontrolle zu festigen.

Die Juden, sagt Khalifa, begannen den Krieg im Irak als ersten Schritt dahin, „die anderen arabischen Staaten zur freiwilligen Aufgabe ihres eigenen Willens zu zwingen“. Diese Taktik werde aber letztlich fehl schlagen, zum Dritten Weltkrieg führen und das Ende der westlichen Kultur darstellen.

Wichtig ist dabei die Feststellung, dass Al-Hayat Al-Jadida nicht von der Hamas-Regierung kontrolliert wird, sondern vom Büro des PA-Vorsitzenden Mahmud Abbas.

Es folgen die wichtigsten Abschnitte:

Durch den Fall der ehemaligen Sowjetunion 1991 wurden die USA die einzige Supermacht in der Welt, wodurch die Vorstellung des „Neuen amerikanischen Zeitalters“ verkündet wurde. Die in den [Nerven-]Zentren der amerikanischen Nation eingepflanzten Juden schufen Theorien zu dieser Idee, die sie übernahmen. Der Begriff gründet auf der Tatsache, dass die gesamte Welt mit dem Siegel der Amerikanisierung gestempelt werden muss und dass alle Länder der Welt von einer Regierung regiert werden werden, die in New York sitzt…

Es gibt einen einzigen globalen Aktienmarkt; der hat seinen Sitz in New York und wird von Juden kontrolliert. Dieser Aktienmarkt leitet die Währungsmärkte der gesamten Welt, bestimmt den Goldpreis und letztlich die verschiedenen Währungen der Welt…

Um diese Idee umsetzen zu können, war es nötig Kriege zu initiieren [wörtlich: zu zünden], denn Kriege sind nach der Gewohnheit der Juden das einzige Mittel, das ihren sehnlichen Wunsch nach Veränderung herbeiführen kann. Die Kriege entwurzeln die Gegner, wie sie es im Ersten und Zweiten Weltkrieg taten; hätten diese Kriege nicht statt gefunden, hätten die USA nicht die Welt übernommen und die Juden hätten das Zentrum dieser Dominanz nicht erreicht. Daher sind Kriege sehr entscheidend und um die Initiierung von Kriegen zu rechtfertigen tauchte die Theorie des „Zusammenpralls der Zivilisationen“ von Samuel Huntington auf, die besagt, dass das jetzige Jahrhundert einen Kampf der Zivilisationen der Welt erleben wird, da die westliche Zivilisation auf die islamische und die buddhistische Zivilisation prallen wird. Die amerikanischen Medienkreise, die mit der zionistischen Lobby verbunden sind, nahmen es auf sich diese Theorie zu propagieren, die sich überall hin ausbreitete und alle Nationen in einem intensiven Gefühl der Angst zurück ließ…

In diesem Augenblick fanden die Ereignisse des 11. September 2001 statt; diese wurden als Rechtfertigung für den Beginn globaler Unterwerfungskriege benutzt. Das erste ausgewählte Ziel war Afghanistan, weil behauptet wurde, dass diejenigen, die die Angriffe vom September ausführten, von dort kamen… Die Invasion wurde mit der Theorie des „Gerechten Krieges“ gerechtfertigt, obwohl Afghanistan keine unmittelbare Bedrohung für die USA war…

Als die Invasion Afghanistans einmal erfolgreich durchgeführt war, begannen die Juden die Invasion des Irak mit der Behauptung, dass dieser eine ernsthafte Gefahr für die nationale Sicherheit Amerikas darstelle. Die jüdische Propaganda spielte eine große Rolle dabei die irakische Gefahr zu übertreiben, bis der Irak als Monster da stand, das die Welt zu schlucken drohte. Die USA begannen die Invasion des Irak als nächsten Schritt in ihrem Projekt der globalen Kriege vorzubereiten… sie eroberten den Irak und vernichteten die irakische Nation und die Juden glaubten, dass sie mit der Zerstörung des Irak die arabischen Nationen zu voller und freiwilliger Aufgabe ihres Willens zwingen würden. Aber die folgenden Ereignisse enttäuschten sie, da der [bewaffnete] Widerstand im Irak ausbrach, der ihre Beherrschungspläne komplizierte und ihre Hoffnung begrub einen neuen, pro-israelischen Irak zu schaffen…

Die Schlussfolgerung ist, dass die Rolle der Juden bei der Stärkung des Hangs zum Bösen und sein Feuer zu schüren und Kriege zu provozieren, wie den Krieg gegen den Irak, unweigerlich den Fall der amerikanischen Militärmacht verursachen wird. Wenn diese Macht fällt, wird das das Ende der westlichen Zivilisation bedeuten und den Anfang des Dritten Weltkriegs, der alles auslöschen und nichts übrig lassen wird, was das Ende des amerikanischen Imperiums als Supermacht zur Folge haben wird.

Fotos: Unkraut auf dem Tempelberg

Elder of Ziyon, 28. Mai 2017

Diese Foto des Tempelbergs aus dem Jahr 1967 wrude diese Woche im Zusammenhang mit dem 50. Jahrestag der Befreiung Jerusalems veröffentlicht.

Die „drittheiligste Stätte des Islam“ war, während sie unter muslimischer Kontrolle stand, angefüllt mit – Unkraut.

Niemand kam zu Besuch. Niemand kümmerte sich.

Ich hatte das Phänomen des Unkrauts auf dem Tempelberg unter osmanischer Herrschaft bereits dokumentiert (und ein Video erstellt).

Ich habe zudem einige weitere Fotos des Tempelbergs unter jordanischer Herrschaft, die zeigen, wie wenige Menschen ihn tatsächlich besuchten, anders als die tausende Muslime die heute täglich kommen.

Mitte der 1950-er Jahre:

1960:

Die einzige Zeit, in der Muslime sich um Jerusalem sorgen, ist dann, wenn Juden (oder Christen) es kontrollieren.

Als Muslime es kontrollierten, gibt es so gut wie keine Pilgerreisen. Der gesamte Komplex war zumeist leer und heruntergekommen.

Muslime hielten ihre „drittheiligste Stätte“ oder „erste Qibla“ nicht in Ehren. Und diese Fotos beweisen das.

LAW-Lügen

heplev, 24. August 2002

Die Internetseite „lawsociety.org“ listet in tabellarischer Form die „palästinensischen Toten“ der Intifada auf. Betreiber ist die palästinensische „Menschenrechtsorganisation“ LAW, die ab und zu einmal etwas gegen Arafats Praktiken zu Papier bringt, sich aber hauptsächlich damit beschäftigt, die „Verbrechen“ der israelischen Armee zu verbreiten.

Die Tabellen von LAW sind sehr interessant. Ihr Aufbau:
– Opfer-Nummer
– Name
– Alter
– Status (Zivilist oder Angehöriger der Ñnationalen Sicherheitskräfteì (NSF)
– Datum des Totes
– Herkunft (Wohnort)
– Ursache des Todes
– Verursacher des Todes
– Umstände des Todes

Bei der bei weitem überwiegenden Anzahl der Toten ist als Status „Zivilisten“ eingetragen.

Bei vielen „Angehörigen der nationalen Sicherheitskräfte“ steht „getötet bei Eindringen der Armee in Palästinensergebiete“ – was außer Acht lässt, dass das wohl Kämpfe zwischen diesen „Sicherheitskräften“ und der Armee waren, nicht einfach so ein Umbringen des Palästinensers, wie es die Tabelle erscheinen lässt.
Außerdem steht bei vielen Opfern, sie seien durch „wahlloses Schießen“ der israelischen Armee getötet worden. Das darf mehr als angezweifelt werden, da die israelische Armee nicht wahllos schießt, sondern einen sehr plausiblen Grund zum Schießen hat und in der Regel auf Beschuss antwortet.
„Aktivisten“, die seit Langem wegen ihrer terroristischen Aktivitäten gesucht werden, werden ebenfalls als „Zivilisten“ bzw. „NSF“ (Angehörige der nationalen Sicherheitskräfte) geführt, ohne Bezugnahme auf ihre Terroraktionen.

Am 07.04.2002 wie am 10.04.2002 starben dieser Liste zufolge bei zwei „Invasionen“ der Israelis in Nablus ausschließlich Zivilisten – obwohl einer der Getöteten (sogar laut der Liste!) „Stabsoffizier“ im Rang eines Oberst war! Wie geht das zusammen?

Die folgenden krassen Einzelbeispiele sind auch insofern interessant, als ich mich auf die Informationen der Tabelle beziehe und keine Zusatzinformationen „von außen“ hinzu nehme (z.B. Angaben der israelischen Armee); einzige Ausnahme ist der Fall der beiden UN-Beobachter, die bei Hebron ermordet wurden:

Opfer Nr. 1497: Fadi AlíIjel, 18, Zivilist aus dem AlíAmíari Flüchtlingslager in Ramallah, am 17.7.02 getötet von der israelischen Armee: Er hielt ein 40cm-Rohr und schlug mit der Wand darauf, um zu zeigen, dass es nicht gefährlich ist. Das Rohr explodierte.
(Original: Was holding a 40cm-pipe and hit it with the wall to prove it’s not dangerous and it blew up in his face)

Hm: Mit der Wand auf das Rohr schlagen? War wohl eher umgekehrt. Aber warum explodierte das Rohr? Hatten die Israelis es heimlich mit Sprengstoff gefüllt, während der Mann es in der Hand hielt? Wie kann die israelische Armee für den Tod des Mannes verantwortlich sein, wenn er seine Harmlosigkeit beweisen will und dabei explodiert das harmlose Teil?

Opfer Nr. 1483: Jiryes Al Dalu, 72, Zivilist aus Ramallah, am 6.7.02 getötet von der israelischen Armee. Todesursache: Einatmen von Gas.

Dabei handelt es sich wohl um eine weitere Verleumdung, dass Israel Giftgas gegen Palästinenser einsetzt. Dieser Schwachsinn wird seit Jahren von Palästinensern verbreitet, ohne dass sie Belege dafür vorlegen oder entsprechende pathologische Untersuchungen erlauben.

Opfer Nr. 1445: Ibrahim Ammur, 20, aus Anza, Jenin Mitglied der nationalen Sicherheitskräfte, getötet von der israelischen Armee, während er auf dem Weg von der Arbeit zurück nach Ramallah versuchte am Al-Hamra-Kontrollposten vorbei zu schleichen.

Wieso versuchte er sich vorbei zu schleichen? Da muss er wohl etwas zu verbergen gehabt haben oder er wollte sich illegal an dem Posten vorbei bewegen; beides ist verdächtig. Er ist mit Sicherheit gewarnt worden, sich zu ergeben, bevor auf ihn geschossen wurde.

Opfer Nr. 1442: Mohammed Hamzeh, 21, Zivilist aus Kufur Sur, Tulkarem, geötet von der israelischen Armee am 14.6.2002 nach einer Verfolgungsjagd. Er hatte auf einen Siedler eingestochen.

Toller „Zivilist“ – jeder, der mit einer Waffe einen Menschen angreift, ist laut Genfer Konventionen kein Zivilist mehr, wenn er nicht in Selbstverteidigung handelt.

Opfer Nr. 1423: Mohammed Sunawbar, 26, Zivilist, getötet am 29.05.02 von einer Patrouille der israelischen Armee in der Nähe der Siedlung Al Aghwar.

Was wohl da gemacht hat? Wie kommt die böse Armee nur darauf, auf ihn zu schießen? Wie hat er sich da verhalten, als er angerufen wurde, damit man ihn kontrolliert. Wahrscheinlich ist, dass die Aufzeichnungen der israelischen Armee zeigen, dass bei ihm Waffen und Sprengstoff gefunden wurde. Sehr zivil!

Opfer Nr. 1394: Hassan Abu Jazar, 55, Zivilist aus Rafah, Gaza; am 5.5.02 durch Gewehrschüsse in den Kopf getötet von der israelischen Armee, während er das Flüchtlingslager mit Artillerie beschoss, erlag Verletzungen vom 1.5.02.
(Originaltext: Todesursache: Gunshot in the head. Todesumstände: Killed while shelling the refugee camp due to injury inflicted on 1/5/2002)

Jetzt wird’s interessant:
Wurde er von Gewehrschüssen getötet oder durch den Artilleriebeschuss?
Wie kann er Wunden vom 1.5. erliegen, wenn er während der Beschießung am 5.5. getötet wurde?
Hat er das Flüchtlingslager beschossen, wie das aus der letzten Zelle der Tabelle zu lesen ist? Oder wie soll das verstanden werden?
Die Organisation verfügt über Leute mit exzellenten Englisch-Kenntnissen. Entweder widersprechen sie sich hier selbst oder sie wollen falsche Fährten legen!

Opfer Nr. 1391: Khalaf Al Najajrah, 40, Zivilist aus Nahaleen, Bethlehem; getötet von der israelischen Armee durch einen Gewehrschuss in die Brust. Schuss/erschossen aus der Geburtskirche, Ehemann und Vater von 9 Kindern.
(Originaltext: Shot from church of the Nativity, a husband of two and father of nine)

Und wieder Widersprüche: Wenn er aus der Geburtskirche heraus erschossen wurde, dann warís nicht die Armee. Wenn er sich in der Geburtskirche aufhielt, dann war er von der Armee eindeutig als Terrorist identifiziert worden ñ sonst hätten die Israelis nicht geschossen.

Opfer Nr. 1382: Abed Ismail, 10, Zivilist aus Irtas, Bethlehem. Getötet durch die israelische Armee am 1.5.2002 durch Schrapnelle bei einer Explosion einer verdächtigen Leiche, von der man glaubt, dass sie Überreste eines Israelis waren.
(Originaltext: Todesumstände: Explosion of suspected body thought to be Israeli remains)

Wie soll das verstanden werden? Da liegt eine verdächtige Leiche. Der Junge nähert sich ihr. Sie explodiert.
Wäre mir neu, dass die Israelis ihre Leichen irgendwo liegen lassen, sie mit Sprengstoff präparieren und dann detonieren lassen, wenn jemand sich ihr nähert!

Opfer Nr. 1374: Nidal Iweida EIbayyat, 29, Angehöriger der nationalen Sicherheitskräfte. getötet am 29.4.02 in Bethlehem durch die israelische Armee. Er wurde von einer Gewehrkugel getroffen, die durch das Fenster der Geburtskirche drang. Er war ein Kader der Al Aksa-Märtyrerbrigaden, der in der Kirche gefangen gehalten wurde.

Interessant: Al Aksa-Märtyrer-Angehöriger (für Terror zuständig!) und Angehöriger der Nationalen Sicherheitskräfte. Er war ein Terrorist, kein Zivilist! Und er wurde in der Kirche gefangen gehalten? Von wem, von der israelischen Armee, die draußen davor stand?

Opfer Nr. 430 (?): Iyyad Hamadneh, 22, Zivilist aus Nablus, getötet am 22.4.02 bei bewaffneten Zusammenstößen. Er war örtlicher Führer der Izz Al Deen Al Qassam military party of Hamas in Nablus.

Einen Führer der örtlichen Terrortruppe der Hamas in Nablus als Zivilist zu führen, ist schon eine bodenlose Unverschämtheit!

Opfer NR. 385 (?): Hassan Al Namsan, 26, Angehöriger der NSF aus Gaza; getötet von der israelischen Armee in Bethlehem durch zwei Schüsse in die Brust, als er im Hof der Geburtskirche Dienst tat.

Was für einen Dienst tat er denn im Hof der Geburtskirche, während sich Terroristen dort verschanzten und die Israelis alle Palästinenser aus der Gefahrenzone gebracht hatten? „Dienst“ konnte er dort nur tun, wenn er zu den Terroristen gehörte, die die Kirche besetzten. Also gehörte er dazu. Außerdem sollte man einmal nachhaken, ob dieses ÑDienst tunì Schüsse auf israelische Soldaten beinhaltete!

Die feisteste Lüge kommt aber noch:

1/194 Katrine Berruex (25), International Investigator, 26/3/2002, Switzerland
Gunshot in various parts of the body
Israeli army
An International investigator killed with his (sie war weiblich!) Turkish colleague in their car when shot while crossing Beit Kahel Bridge

2/195 Turtuq Cengiz Tytunc (38), International Investigator, 26/3/2001, Turkey
Gunshots in various parts of the body
Israeli Army
An International investigator and deputy head of operations killed with his Swiss colleague in their car when shot while crossing Beit Kahel Bridge

Beide UN-Beobachter der TIPH wurden laut Aussage des schwer verletzt überlebenden Beobachters durch einen Palästinenser (in pal. Polizeiuniform) mit einer AK-47 erschossen, der mitten auf der Straße stand. Trotzdem behauptet LAW (wie Arafat & Co.) weiter, die israelische Armee habe die Beobachter erschossen (angeblich aus einem Militärposten oberhalb der Straße heraus) und führt sie als „palästinensische“ Opfer!

Wie glaubwürdig sind also die Angaben dieser Organisation?

Ich denke, die Frage erübrigt sich!

Palästinenserlüge des Tages: „Der am längsten einsitzende Häftling ist ein Palästinenser“

Elder of Ziyon, 12. Mai 2017

Eine der prominenteren (angeblich) Hungerstreikenden ist Karim Younis (59), ein Terrorist, der 1980 Avraham Bromberg ermordete. Er wurde ursprünglich 1983 zu lebenslänglicher Gefängnisstrafe verurteilt, aber Shimon Peres wandelte die Strafe in 40 Jahre Haft um.

Er ist einer von einer Hand voll palästinensischen Häftlingen, die seit der Zeit vor Oslo einsitzt.

Heute berichten arabische Medien, dass Younis infolge des Hungerstreiks schwächer wird. Aber sie fügen als Detail hinzu, dass Younis der am längsten einsitzende Häftling der Welt sei.

Natürlich ist das eine Lüge. Die 34 Jahre, die er bisher abgesessen hat, kommen nicht einmal in die Nähe der am längsten einsitzenden Häftlinge der Welt, von denen mehrere bereits seit mehr als 60 Jahren im Gefängnis sind. Francis Clifford Smith ist seit fast 67 Jahren im Gefängnis, fast doppelt so lange wie Younis.

Aus irgendeinem Grund wollen die Palästinenser immer als Rekordbrecher bekannt sein. Vom „einzigen Volk der Welt, das unter militärischer Besatzung lebt“ bis zur „größten Flüchtlingsbevölkerung der Welt“ lügen sie, übertreiben und erfinden Dinge, nur im Rampenlicht zu bleiben – ein Rampenlicht, dass sie Jahrzehnte lang hatten und dessen Glühbirne unaufhaltsam durchbrennt.