Singende, tanzende und atmende Juden sind „provokativ“ – aber Araber, die Juden angreifen, nicht

Elder of Ziyon, 20. Januar 2023

Wenn du Jude bist, dann ist es echt leicht große Medienberichterstattung in der arabischen Welt zu bekommen.

Tanze einfach.

Eine Gruppe von rund zehn Juden tanzte gestern [Donnerstag] am Damaskus-Tor [in Jerusalem]. Diese riesige Nachricht wurde von der Nachrichtenseite UAE71 veröffentlicht [im Originaltext mit Video]:

Am Donnerstagabend stürmte eine Reihe israelischer Siedler den Bereich des „Damaskus-Tors“ im Zentrum des besetzten Jerusalem, hissten die israelische Flagge und führten provokative Tänze aus.

Der Zeuge deutete an, dass „die israelische Polizei vor Ort war, um die Siedler zu beschützen“.

Die Hamas-Bewegung wiederum betrachtete die Erstürmung des Platzes am Damaskus-Tor in Jerusalem durch die Siedler als „einen gefährlichen Schritt und Spiel mit Feuer“.

„Die Besatzung eskaliert die Angriffe auf islamische heilige Stätten in Jerusalem und wir sehen uns einem nie da gewesenen Angriff durch die Besatzung auf die Al-Aqsa-Moschee gegenüber“, sagte Hazem Qassem, Sprecher der Bewegung, in einer Erklärung an die Medien.

Die Besatzungsobrigkeit intensiviert ihre Bemühungen Jerusalem zu verjuden und seine arabische und islamische Identität auszulöschen.

Derweil warf eine Araberin gestern Abend eine Tüte voller Müll auf eine Gruppe Juden in Jerusalem. Hier ist ein Video (von Yedidya Epstien*, der im Foto am Anfang zu sehen ist):

Angriffe scheinen etwas weniger nachrichtenwürdig und provokativ zu sein als Tanzen, aber die israelische Polizei vor Ort scheint sie nicht verhaftet zu haben – ganz zu schweigen davon, dass über den Vorfall von Nachrichten berichtet wurde.

——–

* Ja, so wird sein Name tatsächlich geschrieben

Dem UNO-Büro für humanitäre Angelegenheiten sind tote Juden egal

Elder of Ziyon, 12. Januar 2023

Das UNO-Büro zur Koordination humanitärer Angelegenheiten für die Palästinensergebiete schrieb einen Bericht mit dem Titel „The humanitarian impact of 20 years of the Barrier“ [Der humanitäre Einfluss von 20 Jahren der Barriere].

Er listet viele Gründe auf, warum Israels Trennbarriere das Leben einiger Palästinenser erschwert und hebt Bauern hervor, die Genehmigungen brauchen, um ihr Land auf der anderes Seite zu bearbeiten.

Es stimmt – für eine relativ kleine Zahl palästinensischer Bauern ist der Zaun eine große Unannehmlichkeit. Es ist nichts falsch daran, dass die UNO ihr Misere hervorhebt.

Aber in der Analyse des Büros für humanitäre Angelegenheiten scheint etwas zu fehlen.

Das Dokument beginnt: „2002 begannen die israelischen Behörden eine Barriere zu bauen, deren erklärtes Ziel darin bestand gewalttätige Angriffe von Palästinenser innerhalb Israels zu verhindern.“

Waren das nach diesen Kriterien erfolgreich?

Hier sind eine Reihe der bei Terroranschlägen getöteten Israelis nach Jahren sortiert, seit der Bau der Barriere begann:

Die Zahl der getöteten Israelis sank steil ab, als der Bau der Hauptteile der Barriere abgeschlossen war.

Man kann natürlich nur schwer abschätzen wie viel des Rückgangs das direkte Ergebnis des Zauns war; es gab möglicherweise weitere Faktoren. Aber laut einem Experten in dem Beriech machte die Barriere den großen Unterschied:

Ramadan Schalah, ein Führer des Palästinensischen Islamischen Jihad, gab zu, dass Israels Sicherheitszaun ein beträchtliches Hindernis für die palästinensischen Terrororganisationen ist. „Wäre er nicht da“, sagte er dem Fernsehsender Al-Manar, „sähe die Lage völlig anders aus.“

Am 11. November 2006 gab Schalah Al-Manar TV, dem Fernsehsender der Hisbollah, ein langes Interview. Er behauptete, dass Selbstmord-Bombenanschläge die „strategische Wahl“ des palästinensischen Volks sind und die Terrororganisationen haben alles Interesse die Selbstmord-Bombenanschläge fortzusetzen, sondern dass ihr Timing und die Möglichkeit ihres Eindringens aus der Westbank von anderen Faktoren abhängt.

„Zum Beispiel“, sagte er, „gibt es den Trennzaun, der ein Hindernis für den Widerstand ist und wenn er nicht dort wäre, sähe die Situation völlig anders aus.“

Laut dem inzwischen toten Führer des Islamischen Jihad versuchten die Terrorgruppen weiter Juden in die Luft zu jagen und absolut vorhatten, das fortzusetzen, aber die böse Mauer stoppte sie.

Was bedeutet, dass die Barriere hunderte israelische Leben rettete – vielleicht tausende.

Warum sollte die UNO jetzt einen Bericht veröffentlichen, der einzig diskutiert, dass der Zaun Nachteil für die Arbeit der palästinensischen Bauern ist und nicht erwähnt, dass er seinen Zweck des Rettens vieler Leben weitgehend erfüllt hat.

Leider lautet der Grund, dass die UNO es nicht als etwas Positives betrachtet israelisches Leben zu retten.

israelfeindliches Eigentor des Tages: Palästina-Poster

David Lange, Israellycool, 11. Januar 2023

Wir haben es schon oft gesehen: Israelhasser und Judehasser posten die alten Palästina-Poster, um irgendwie zu beweisen, dass ein „Palästina“ existierte, sind sich aber nicht bewusst, dass diese von der Jewish Agency erstellt wurden, um für jüdischen Tourismus ins Heilige Land vor der Staatsgründung Israels 1948 zu werben.

Das hier dürfte allerdings das erste Mal sein, dass die Hasser das Foto eines Posters mit dem Text gepostet haben, der zeigt, dass es von der Jewish Agency erstellt wurde, um jüdischen Tourismus ins Heilige Land zu bewerben1

Hier ein paar der armen, unschuldigen Palästinenser-„Kinder“, die bisher dieses Jahr getötet wurden

Elder of Ziyon, 5. Januar 2023

Defense for Children International – Palestine (DCI-P) gab eine Pressemitteilung aus, in der sie behaupteten Israel habe dieses Jahr bereits drei unschuldige palästinensische Kinder getötet.

Der erste war Fouad Mahmud Ahmed Abed, von dem sie sagen, er war 17. War er nicht: Er war 25 und wurde zusammen mit Mohammed Samer Houschieh (22) getötet:

So jung und so unschuldig!

Dann kam der Tod von Adam Ayat (15) am Dienstag. DCI-P und englischsprachige palästinensische Nachrichtenquellen erwähnen nicht, dass er Mitglied der Terrororganisation PFLP war und mit Brandbomben warf, als er getötet wurde.

Und heute [5. Januar] wurde ein weiteres armes, unschuldiges Kind getötet: Amer Abu Zaytoun (16).

Er war rein zufällig auch bewaffnetes Mitglied der Al-Aqsa-Märtyrerbrigaden.

Auf Arabisch geben die Terrorgruppen offen zu, dass er zu diesem Zeitpunkt kämpfte. Palestine Today sagt: „Eine besondere Kampfgruppe der ‚israelischen‘ Besatzung stürmte das Lager Balata und umzingelte mehrere Häuser, was zum Ausbruch bewaffneter Konfrontationen und Zusammenstößen mit den Widerstandskämpfern führte, was im Aufstieg des Jungen Abu Zaytoun [ins Paradies] führte.“

Hier ist sein „Märtyrer-Poster“ von der der Fatah angehörenden Terrorgruppe:

Darauf heißt es, er sei ein „heldenhafter Märtyrer“.

Die NGO DCI-P weiß das alles natürlich, einschließlich der Tatsache, dass eines ihrer „Kinder“ ein ganzes Stück älter war. Aber sie sein keine echte Menschenrechts-Organisation: Sie sind eine PFLP-Fassadengruppe, deren gesamter Sinn darin besteht antiisraelische Propaganda zu schaffen.

Wären sie eine Menschenrechts-Organisation, dann würden sie die palästinensischen Terrorgruppen dafür verurteilen, dass sie Kindersoldaten rekrutieren und ausbilden, was gegen das Völkerrecht verstößt.

Das haben sie nie gemacht, weil sei damit zugeben würden, dass Israel keine unschuldigen Kinder ins Visier nimmt, sondern bewaffnete Terroristen.

Der König redet Falsches

Infragestellung der Behauptungen des Königs von Jordanien über den Schutz von Christen im nahen Osten

Jonathan Feldstein, Lay of the Land, 8. Januar 2023

Ich war enttäuscht, als ich las, dass der jordanische König Abdallah II. in einem Interview auf CNN zur Weihnachtszeit Israel warnte, es solle zu Jerusalem keine „roten Linien“ überqueren. Ich war wagen der Warnung von König Abdallah neugierig, also beschloss ich das Interview anzusehen, statt nur Kommentare in den politisierten Berichten zu lesen, wo die Schlagzeilen Klick-Beute machen wollen.

Um ganz offen zu sein: Ich habe nichts gegen König Abdallah. Ich denke, er ist ein ziemlich rationaler, stabiler und wichtiger Führer, für Jordanien wie für Israel. Eine enge Verbindung zwischen unseren Ländern ist wichtig.

Interessanterweise zog der Großvater von Abdallah II; Abdallah I., vor 100 Jahren in die Region, nachdem er zum Emir von Transjordanien ernannt wurde. Er und sein Bruder wurden für ihre Loyalität zu Großbritannien mit dem Territorium belohnt, das heute Jordanien und der Irak ist. Als Haschemiten mussten sie aus ihrer Heimat Mekka, wo die saudische Dynastie die Kontrolle über die Halbinsel Arabien übernahm, in diese neu geschaffenen Gebilde ziehen. Das wurde damals nicht als Verbesserung betrachtet, aber sie nahmen, was sie kriegen konnten. Das war um dieselbe Zeit, in der meine Großeltern nach Hause nach Israel kamen, um ihre Diaspora und die ihrer Nachkommen (meiner Familie) zu beenden.

Verdrehte Zunge: Jordaniens König Abdallah II. behauptet im Interview mit CNN die Christen im Nahen Osten zu schützen. „Aber tut er das?“, fragt der Autor (Foto: Screenschot)

Was seine Familie angeht, so habe ich ein hübsches Foto vom verstorbenen Vater des Königs, König Hussein bin Talal, und meinem Vater in den frühen 1990-er Jahren, kurz bevor Israel und Jordanien ein Friedensabkommen formalisierten. Mein Vater war hocherfreut den König zu treffen, aber auch, weil der Frieden zu unseren Ländern kam. Ich kann von meinem Haus aus die Skyline von Amman sehen, was die geografische Nähe und all die historischen und modernen Sicherheitsfragen unterstreicht, die damit einhergehen und ich würde sehr gerne König Abdallah treffen, wie mein Vater seinen Vater traf. Ich muss allerdings zu etwas, das er sagte, Einwände erheben.

Frieden suchen: Der Vater des Autors (rechts) schüttelt bei einem UJA-Einsatz in dem Gastgeber, Jordanien König Hussein, während eines Empfangs die Hand, kurz vor der Unterzeichnung des Friedensabkommens zwischen Jordanien und Israel.

König Abdallah warnte tatsächlich. Er warnte davor, dass Jerusalem „von Extremisten aller Seiten benutzt“ wird, ein wichtiger Kommentar, der ihn selbst ins Zentrum rückt. Seine Kritik an Israel nahm anfangs einen seltenen Ton an, als er äußerte: „Wenn wir weiter Jerusalem als Seifenschale für Politik benutzen, können die Dinge außer Kontrolle geraten.“ Jerusalem, fuhr er fort, ist ein „Pulverfass, von dem wir, wenn es explodieren sollte, (in naher Zukunft) nicht weggehen können.

König Abdallah unterstrich, dass er als Mann der Mitte wahrgenommen werden möchte, womit er Sympathie weckt, weil er „zwischen dem Irak und einem gefährlichen Ort lebt“. Dennoch warnte er vor seiner eigenen Seifenschale:

„Wenn die Leute in einen Konflikt mit uns geraten wollen, sind wir durchaus vorbereitet. Ich möchte … das Glas als halb voll ansehen, aber wir haben rote Linien.“

Er drohte zwar nicht mit einer dritten Intifada, aber er stellte das als mögliche Folge des Überschreitens der „roten Linien“ in den Raum.

Das „Volk“, auf das er sich bezog, waren Israelis und die roten  Linien beziehen sich auf Israels Präsenz in und Kontrolle von Teilen Jerusalems, insbesondere derer, für die er sich als „Hüter“ betrachtet. Der Jordan, der unsere Länder trennt, ist oft braun und trübe. Genauso trübe waren König Abdallahs Worte. Er weiderholte eine haltlose Behauptung, die er früher schon erhoben hatte, dass er als muslimischer Haschemitenführer der Hüter der christlichen und muslimischen heiligen Stätten ist. In Wirklichkeit ist er das nicht. Jordaniens Wächteramt gilt nur für islamische Stätten.

König Abdallah sprach von der abnehmenden Zahl der Christen in der Region und hielt fest, dass die Zahl der Christen infolge von „Druck“ fällt. Er sagte das nicht offen, aber der Druck, auf den er sich bezog, geht angeblich von Israel aus. Auch das ist falsch.

Die Lage der Christen in der Region ist in der Tat furchtbar, aber etwa zur selben Zeit wie das Interview von König Abdallah mit CNN stattfand, veröffentlichte Israel demografische Daten, die einen Zunahme der christlichen Bevölkerung in Israel um 2% zeigen. Israel ist der einzige Bereich in der Region, wo die Zahl der Christen tatsächlich zunimmt. Tatsächlich kommt der wahre Druck auf Christen aus der breiteren islamischen Gesellschaft, in der sie leben.

Aber wenn der König sich um das Wohlergehen der Christen in der Region sorgt, sollte er in Jordanien selbst beginnen. Warum will eine christliche Frau, die vor kurzem  Jerusalem besuchte, nicht mit mir, noch nicht einmal in Jerusalem fotografiert werden, weil sie Angst um sich selbst hat und dass ihre Gemeinde in Jordanien bedroht wird. Dasselbe passierte mit einem christlichen palästinensischen Araber aus Bethlehem, mit den ich vor kurzem Geschäfte machen konnte. Als ich vorschlug, dass wir ein Foto machen, erstarrte er und sagte mir, das könne für ihn in der PA gefährlich werden.

Der Geburtsort Jesu: Wird „Stille Nacht“ demnächst eine buchstäbliche und unheilvolle Bedeutung des Zustands der christlichen Gemeinschaft in Bethlehem bekommen, die in den letzten 60 Jahren von 86% auf 12% gefallen ist, was einem Trend im Nahen Osten folgt, außer in Israel, wo die christliche Bevölkerung zunimmt.

Einer der bemerkenswertesten Kommentar König Abdallahs bezog sich auf die Verehrung Jesu als Messias durch den Islam. Es wäre überraschen, wenn der König aus Angst vor dem Vorwurf der Ketzerei das nicht zurücknehmen müsste. Das könnte sich als für ihn und sein Königreich sehr gefährlich erweisen, da er dort ständig seine Legitimität als haschemitischer Herrscher eines Landes betonen muss, das überwiegend palästinensisch-arabisch ist. Zum Glück für die Sicherheitskooperation zwischen Israel und Jordanien, wo Israels Geheimdienste hilft die Haschemiten auf dem Thron zu halten.

Der am Ostufer des Jordan sitzende König sagte, es handle sich um die drittheiligste Stätte der Christenheit, wo Jesus getauft wurde. Ich habe viele christliche Freunde gefragt, ob das stimmt und wenn ja, was die heiligste und die zweitheiligste Stätte der Christen sei. Alle sagten ausnahmslos, dass eine solche Rangordnung unredlich ist und wenn sie legitim wäre, dann gäbe es andere Stellen die im Rennen um den dritten Platz wären. Weil sich die drittheiligste Stätte des Islam in Jerusalem befindet, im Koran aber nicht ein einziges Mal erwähnt wird, ist seine Verwendung des Begriffs vielleicht absichtlich vage.

Andere legen nahe, dass er sich einfach nur anbiederte, versuchte als der Retter (das Wortspiel ist beabsichtigt) der Christen im Nahen Osten wahrgenommen zu werden, einen Keil zwischen Juden und Christen und unsere gemeinsame biblische Auffassung der Bedeutung des Lands und des Volks Israel zu treiben. Seine zuckersüßen Worte, „wir sind der Verteidigung der Rechte, des kostbaren Erbes und der historischen Identität der Christen unserer Region verpflichtet“, halten der Realität des Leids und der Verfolgung von Christen durch Muslime im Nahen Osten kaum stand.

Die Warnung des Königs zum Schutz des „Status quo“ in Jerusalem untergräbt die Rechte von Juden und Christen, denen per Gesetz das Recht auf dem Tempelberg zu beten, wo die Jordanien das Wächteramt ausüben, verweigert wird. Den Juden das Recht zu verweigern da zu beten, wo wohl der für Juden heiligste Ort in Jerusalem ist, muss eine seiner roten Linien sein und er sieht kein Problem darin das durchzusetzen, während er „die Rechte der Christen verteidigt“.

Trotz der Behauptungen des jordanischen Königs Christen und christliche Stätten zu schützen, hatte ich das unbehagliche Gefühl, dass seine Kommentare die Spannungen eher verschärfen als entspannen und Spaltungen zwischen Israels jüdischer und christlicher Gemeinschaft schaffen, wo es keine gibt.

Ein Sprecher von Christians  United for Israel (CUFI) bestritt die Feststellungen König Abdallahs zurecht, als er sagte: „Jerusalem kannte nie wahren Frieden oder Wohlstand, bis es von Israel befreit wurde.“

Vor 24 Jahren: Die PLO narrte Clinton dazu zu glauben, sie hätte ihre Charta geändert

Elder of Ziyon, 13. Dezember 2022

1998 wurde Präsident Bill Clinton von Yassir Arafat das Hirn so verkleistert, dass dieser glaubte, die PLO habe ihre Charta geändert.

Der ganze Moment der Täuschung wurde in dem obigen Foto eingefangen, als ein Raum voller Palästinenser im Gazastreifen vorgab dafür zu stimmen die Artikel der Charta zu widerrufen, die zu Vernichtung Israels aufrufen.

Wir wissen, dass die Charta nie verändert wurde. Die Palästinensische Nationalcharta von 1968, die zur Vernichtung Israels aufruft, steht immer noch auf der PLO-Website. Sie steht immer noch auf der Internetseite der offiziellen PA-Presseagentur. Und es ist niemals eine Charta ohne diese Bestimmungen veröffentlicht worden.

In ihr heißt es immer noch: „Die Teilung Palästinas 1947 und die Gründung des Staates Israel sind komplett illegal, ungeachtet der vergangenen Zeit.“ Dort steht immer noch: „Palästina in den Grenzen, die es während des britischen Mandats hatte, ist eine unteilbare territoriale Einheit.“ Sie besteht immer noch auf der „Befreiung Palästinas“ inklusive der Vernichtung Israels.

Es gibt eine andere Möglichkeit zu wissen, dass es am 14. Dezember 1998 keine Abstimmung gab.

Heba Beydoun recherchierte 2020 zur Veranstaltung und verglich die „Abstimmung“ mit den PLO-eigenen Regeln zu dem, was dafür notwendig ist. Sie beweist über jeden Zweifel hinaus, dass der gesamte Raum voller Leute für Clinton Theater spielte.

Das einzige Gremium, das die Charta ändern kann, ist der Palästinensische Nationalrat und das in einer offiziellen Sitzung:

Die Versammlung von 1998 wird nicht als offizielle Sitzung des Palästinensischen Nationalrats gezählt, der zwischen 1996 und 2009 nicht zusammentrat.

Die offizielle Einladung zu dem Treffen wies nicht darauf hin, dass es irgendetwas anderes als eine Versammlung war, um Clinton sprechen zu hören. Sie beanspruchte nie eine Sitzung des Palästinensischen Nationalrats zu sein. Anders als bei offiziellen Tagungen gab es keine Eröffnungssitzung, keine Zählung der Mindestteilnehmerzahl, keine Tagesordnung, der Präsident und der Vizepräsident des Nationalrats nahmen nicht teil, wie es vorgeschrieben war, der Sekretär leitete die Sitzung nicht, es gab keine Abschlusserklärung am Ende des Treffens und sie wurde nie in die Protokolle der offiziellen Sitzungen des Nationalrats aufgenommen.

Viele der Leute, die teilnahmen und „abstimmten“ waren nicht einmal Mitglieder des PNC – Arafat gab Einladungen an Mitglieder von Terrororganisationen aus und andere füllten den Raum, um es für Clinton beeindruckend aussehen zu lassen.

Darüber hinaus wurden viele der sonstigen Anforderungen zur Abänderung der Charta nie erfüllt. Der Palästinensische Nationalrat bildete keinen Ausschuss zur Änderung der Charta und die die vorgeschlagene Charta wurde nie dem Rechtsausschuss des Rats zur Abwägung vorgelegt; der Palästinensische Nationalrat hatte sich nie in der Angelegenheit getroffen, obwohl Arafat behauptete, das habe er vor der Schwindelsitzung getan.

Das war kein Zufall. Das war Theater, eindeutig von Arafat geplant, um den Präsidenten der Vereinigten Staaten zu täuschen. Und mein lieber Scholli, wurde Clinton hereingelegt! Er sagte in seiner Rede direkt danach:

Ich weiß, der Weg ist oft schwierig und frustrierend, aber Sie sind durch eine Hingabe an Frieden und Verhandlungen an diesen Punkt gekommen. Sie haben diese Hingabe heute bestätigt. Ich glaube, dies ist der einzige Weg die Erwartungen Ihres Volks zu erfüllen und ich bin zutiefst dankbar die Gelegenheit gehabt zu haben mit dem Vorsitzenden Arafat für die Sache des Friedens gearbeitet zu haben, um als Freund des Friedens und Freund Ihrer Zukunft hierher zu kommen und Zeuge gewesen zu sein, wie Sie die Hand gehoben haben, erhobenen Hauptes stehend – wie Sie nicht nur gegen das aufgestanden sind, was Sie als falsch erachten, sondern für das, von dem Sie glauben, dass es für die Zukunft richtig ist.

… Ich danke Ihnen, dass sie – vollständig, endlich und für immer – die Abschnitte der Palästinenser-Charta abgelehnt haben, die zur Vernichtung Israels aufrufen. Denn das waren die ideologischen Fundamente eines Kampfes, der mit Oslo aufgegeben wurde. Damit, dass sie ein für allemal widerrufen wurden, haben Sie, das sage ich erneut, nicht der Regierung, sondern dem Volk Israel eine machtvolle Botschaft geschickt. Sie werden dort Menschen auf der Straße berühren. Sie werden dort ihre Herzen erreichen.

Palästinenser-Führer glauben, sie können das Eine auf Arabisch und das andere auf Englisch sagen; sie können den Westen straflos belügen; und dass sie damit davonkommen werden, ohne echte Konsequenzen. Sie glauben sogar, dass sie ein völlig erdichtetes Drama samt Schauspielern schaffen können, um die gesamte Welt so zum Narren zu halten, dass sie das Schauspiel glaubt.

Die Geschichte zeigt, dass sie Recht haben. Sie machten das mit Clinton, so wie sie es im Fall al-Dura machte; sie machten es mit „Pallywood“; sogar heute stellen die englischsprachigen Seiten ihrer Medien sie als unschuldige Opfer dar, während die arabischen Seiten sagen, sie seien mächtige Soldaten, die die Auslöschung der Juden planen.

Der Westen wird weiter genarrt, weil er betrogen werden will. Die Palästinenser haben diese Lektion gut gelernt.

Kulturelle Aneignung und die Juden

Irving, West, die Black Israelites, die Nation of Islam und ihresgleichen haben keine andere Wahl als die Juden zu dämonisiere, weil jüdisches Durchhaltevermögen und Legitimität die Betrügereien im Kern ihrer erfundenen Identität offenlegen.

Caroline Glick, JNS.org, 1. Dezember 2022

Am Montagabend wurde in Qatar ein ägyptischer Fernsehreporter, der in Doha von der Fußball-WM berichtete, von einem wütenden Mob angegriffen und gezwungen die Spiele zu verlassen, um nicht gelyncht zu werden. Der Mob griff ihn an, weil die Leute ihn fälschlich für einen israelischen Reporter hielten.

Offizielle Vertreter Qatars waren Berichten zufolge von dem Vorfall peinlich berührt. Aber nicht der gewalttätige Antisemitismus der Menge war peinlich. Die Qataris waren beschämt, weil ihre Beamten dem armen Ägypter nicht geglaubt hatten, als er darauf beharrte, er sei einer von ihnen. Und so standen sie tatenlos daneben, als der Mob ihm die „Israel-Behandlung“ gab.

Ab dem Moment, als sie in Doha landeten, um über die WM zu berichten, sind israelische Reporter mit Hass überschüttet worden. Johlende Fan brüllen ihnen „Palästina“ entgegen und hielten sie vom Senden ab. Sie werden verflucht, bedroht und verfolgt, während sie die Straßen entlanggehen. Israelische Reporter werden aus Taxis geworfen, sie werden in Restaurants nicht bedient und sie werden angegriffen. Die Angreifer sind hauptsächlich Araber aus Qatar, Ägypten, dem Libanon, Jordanien, Marokko, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Saudi-Arabien und darüber hinaus, aber europäische Fans sind ständig genauso feindselig gewesen.

Jedes Mal, wenn ein israelischer Reporter sich als Israeli zu erkennen gibt, schießen ihre Gesprächspartner zurück: „Palästina, Palästina, es gibt kein Israel! Nur Palästina!“ Palästinensische Flaggen dürften bei den Spielen die beliebtesten sein.

Yediot Ahronot-Reporter Raz Schechnik beschrieb die Behandlung, die er und seine Kollegen erlitten haben, übers Wochenende in Einträgen auf seinem Twitter-Feed und dachte darüber nach, wie das die Art und Weise verändert hat, in der er die Natur des Konflikts der arabischen Welt mit Israel betrachtet.

Er drückt es so aus: „Ich wurde hier nüchtern, zum ersten Mal. Ich war immer ein Zentrist, liberal und unvoreingenommen, mit einem großen Wunsch nach Frieden zuerst und an erster Stelle. Ich glaubte immer, das Problem [zwischen Arabern und Juden] seien die Regierungen, die Führer – einschließlich der unseren. Aber in Qatar lernte ich, wie allgegenwärtig der [arabische] Hass bei den Leuten auf der Straße ist, wie sehr sie wünschen uns vom Angesicht der Erde zu wischen. In welchem Ausmaß alles mit Israel verbunden ist, brutalen Hass schürt.“

Schechniks Aussage, wie auch seine Videos zeigen die Belästigungen, unter denen er und seine Kollegen leiden, zeigen die Frage nach dem Zusammenhang zwischen Unterstützung für Palästinenser einerseits und Mob-Gewalt und Schikanierung von Juden andererseits auf. Warum benutzen Leute, die Juden angreifen, „Palästina“, um ihr Verhalten zu rechtfertigen? Und warum glauben Leute, die „Palästina“ unterstützen, dass Mobgewalt gegen Juden gerechtfertigt ist?

Der Grund ist zwar nur schwer zu akzeptieren, aber trotzdem offensichtlich. Mobgewalt gegen Juden steht in Verbindung zu propalästinensischen Haltungen, weil sie Erscheinungsformen ein und desselben sind: Antisemitismus. Das ist der Grund dafür, dass propalästinensische Aktivisten von Paris bis New York, von London bis Los Angeles Juden angreifen. Das ist der Grund, dass Palästinenser unterstützende Politiker und Staatsanwälte dazu neigen es zu vermeiden diese Angriffe vor Gericht zu bringen und Palästinenser unterstützende Medien neigen dazu ihre Bedeutung herunterzuspielen.

Im Kern ist das palästinensische Narrativ nichts anderes als die Aneignung jüdischer nationaler Identität, Kultur, Geschichte, Erbe und Glaube. Bei den Progressiven wird eine Person als der kulturellen Aneignung schuldig betrachtet, wenn er die kulturellen Wurzeln eines Phänomens herabsetzt oder anderweitig ignoriert. Wenn z.B. jemand ein ethnisches Essen erwähnt, ohne dessen Herkunft zu nennen, kann er erwarten als bigott verunglimpft zu werden.

Die kulturelle Aneignung des Judentums und jüdischen Volkstums durch die Palästinenser führt kulturelle Aneignung auf eine völlig neue Ebene.

Die letzten 3.500 Jahre sind jüdisches Erbe, Glaube, Volkstum und Geschichte – insgesamt – mit der Verbindung des jüdischen Volks zum Land Israel verbunden gewesen. Juden können sich ohne das Land Israel einfach nicht erklären oder gar verstehen. Graben Sie an irgendeiner Stelle im Land Israel ein paar Zentimeter unter die Oberfläche und Sie werden archäologische Beweise für die Jahrtausende jüdischer Verbindungen zum Land finden. Gehen Sie in irgendeine Synagoge oder jüdische Schule der Welt und Sie werden Beweise für diese grundlegende Realität finden.

Das palästinensische nationale Narrativ gründet auf pauschaler Leugnung jüdischer Geschichte, Erbe, Volk sein und Glauben und die Aneignung von all dem durch die Palästinenser. PLO-Chef und PA-Führer Mahmud Abbas beharrt darauf, dass die Palästinenser die biblischen Kanaaniter sind. Sein Vorgänger Yassir Arafat sagte, die Palästinenser seien die Jebusiter. Egal, dass es beide Gruppen seit 3.000 Jahren nicht mehr gegeben hat.

Gleichzeitig bestehen sie darauf, dass es keine Verbindung zwischen den Juden der Bibel und den Juden von heute gibt. Die Palästinenser zerstören systematisch archäologische Stätten überall im Land Israel, um die historische Aufzeichnung auszulöschen. Die Geschichte wird dann auf Grundlage der politischen und Propaganda-Erfordernisse der überarbeiteten, völlig erfundenen Geschichte der heutigen Palästinenser umgeschrieben.

Das ist der Grund dafür, dass die Palästinenser Israels Existenzrecht um jeden Preis ablehnen. Ihre falsche Geschichte wird unhaltbar, wenn sie zugeben, dass Juden im Land Israel Einheimische sind, dass Israel kein kolonialistischer Außenposten ist, sondern das einzige Heimatland, das Juden jemals gekannt haben, eines, zu dem sie ihre Verbundenheit über 2.000 Jahre Exil und die Enteignung durch imperiale Mächte die Geschichte hindurch beibehalten haben. Die Sache der Palästinenser macht nur Sinn, wenn jüdische Geschichte, Volk sein, Erbe und Glaube bestritten und Juden dafür dämonisiert werden, dass sie es ablehnen ihre Auslöschung zu akzeptieren.

Diese totale kulturelle Aneignung jüdischen Daseins durch die Palästinenser ist ein höchster Akt von Judenhass. Und diejenigen, die die Palästinenser unterstützen, unterstützen die Auslöschung jüdischer Existenz aus dem Verlauf der Zeit. Da das palästinensische Narrativ derart tief im kulturellen Leben der westlichen Eliten und Progressiven verwurzelt ist, ist es oft schwierig der vernichtende Judenhass in seinem Kern zu erkennen. Um das klar zu machen, können wir uns einer weiteren Form des Antisemitismus zuwenden, die auf der kulturellen Aneignung der jüdischen Existenz beruht.

Der Judenhass schwarzer Eliten, der Nation of Islam und ihrer Anhänger gründet in ähnlicher Weise auf dem Diebstahl der jüdischen Identität. Sowohl die Nation of Islam als auch die Black Israelites bestehen darauf, dass die Juden die „Ausgeburt Satans“ seien. Die wahren Juden, behaupten sie beharrlich, sind amerikanische Schwarze. Letzte Woche marschierten mehr als eintausend uniformierte Männer der Black Israelites durch Brooklyn, von der Grand Army Plaza zum Stadion der Nets; sie skandierten: „Hey, Jakob, Zeit aufzuwachen. Ich habe guten Neuigkeiten für dich. Wir sind die wahren Juden!“

Der Marsch brachte die Menge der Israelhasser durch die größten jüdischen Gemeinschaften außerhalb Israels.

Die Black Israelites marschierten zur Unterstützung des Basketball-Stars Kyrie Irving von den Brooklyn Nets, der von der NBA gesperrt worden war, weil er auf den Black Israelites basierende antisemitische Propaganda verbreitete, in deren Verlauf Irving einen antisemitischen Film empfahl, der unter anderem den Holocaust leugnet.

Der Sturm, der sich bei den schwarzen Antisemiten in Reaktion auf Irvings Sperre erhob, macht deutlich, wie zentral der Antisemitismus nicht nur im Narrativ der Black Israelites ist, sondern auch im Leben derer, die sich entweder als Black Israelites identifizieren oder ihrer Fälschung der Geschichte der Schwarzen in Amerika zurechnen.

Die Menge marschierte nicht nur zur Unterstützung Irvings und seiner antisemitischen Weltanschauung, sondern auch für den Rapper Kanye West. Der einst als wegen seiner öffentlichen Ablehnung von Abtreibung und seiner Unterstützung des damaligen Präsidenten Donald Trump als mutig Angesehene hat in den letzten Wochen seinen Konservatismus durch Antisemitismus auf Grundlage des Diebstahls jüdischen Erbes, Geschichte und Glaubens durch die Nation of Islam und die Black Israelites sowie der Aneignung dieses Erbes, Geschichte und Glaubens seitens schwarzer Amerikaner ersetzt.

Der bemerkenswerte Aspekt des westlichen Verhaltens ist: Während Irving eine kriecherische Entschuldigung für seinen antisemitischen Ausbruch ausgab, legte West nach. Bei jedem öffentlichen Auftritt seitdem er offen Irvings Antisemitismus verteidigte, hat West nicht nur seine antisemitischen Positionen erneut geäußert, er hat sie weiter ausgeführt und seine Attacken gegen Juden als Volk, als Gemeinschaft in Amerika und als Einzelpersonen eskaliert. Indem er sich an erster Stelle als Antisemit und an zweiter als Rapper und Person des öffentlichen Lebens neu definierte, hat West sich entschlossen sich so nahe wie möglich mit anderen Antisemiten zu verbinden, insbesondere mit dem weißen Rassisten Nick Fuentes.

Wests Entscheidung als Brücke zwischen dem schwarzen Antisemitismus, der allgemein mit dem progressiven politischen Lager assoziiert wird, und weisem Herrenmenschen-Antisemitismus,d er allgemein mit der politischen Rechtsextremen assoziiert wird, zu agieren, entlarvt eine viel ignorierte, aber fundamentale Tatsache über den Antisemitismus: Es handelt sich nicht um eine politische Haltung. Es handelt sich um eine kulturelle Anschauung; eine Art die Welt zu verstehen. Antisemiten kommen aus der politischen Linken, der Mitte und der Rechten. Sie kommen aus allen Religionen. Ihr Antisemitismus leitet ihre Politik. Folglich hat antisemitische Politik Befürworter in allen politischen Lagern.

Was uns zurück zu den israelischen Reportern in Doha bringt.

Black Israelites und die Nation of Islam, die ihre Identität auf die Aneignung jüdischer Identität gründen, bilden eine kleine, aber mächtige Minderheit der schwarzen Gemeinschaft in Amerika. Sie beeinflussen den Schwarzen Ausschuss des Kongresses und andere schwarze Schlüssel-Machtzentren, was im Gegenzug die Demokratische Partei beeinflusst. Und während ihre kulturelle und politische Macht zunimmt, ist sie doch immer noch begrenzt.

Im Gegensatz dazu ist die Übernahme des palästinensischen Narrativs in der arabischen Welt alles andere als durchgängig. Es wird in Europa und von Progressiven in Amerika fast universell akzeptiert. Alle Leute, die das palästinensische Narrativ akzeptieren und verfechten, akzeptieren die Gültigkeit einer politischen Sache, die in ihrer Gesamtheit auf der Aneignung jüdischen Volkstums gründet.

Schechnik und eine Reporterkollegen waren fassungslos, dass sie die Wahrheit über den Krieg gegen sie als Juden und gegen ihren Staat entdeckten. Der Antisemitismus, der ihre Gegner in Doha beseelt, hat nichts damit zu tun, wer Israels Regierung führt oder was das israelische Militär bei irgendeiner Militäroperation tut. Unterstützung der Palästinenser und ihres Ziels Israel von der Landkarte zu wischen wurzelt in Judenhass, der von Milliarden Menschen überall auf der Welt geteilt wird.

Die Palästinenser sind beliebt, weil sie ein Vehikel dafür bieten Hass auszudrücken und voranzubringen, auch in den Hallen der Macht überall in der Welt. Israels Durchhaltevermögen ist inakzeptabel, weil der jüdische Staat einfach damit, dass er überlebt, einfach damit, dass er Reporter zur Berichterstattung zur WM in Doha schickt, beweist, dass das palästinensische Narrativ nicht wahr ist und auf der Ablehnung beobachtbarer Wirklichkeit und der historischen Aufzeichnung fußt, nicht auf Gerechtigkeit oder Wahrheit.

Ähnlich sind amerikanische Juden fassungslos zu entdecken, dass schwarzer Antisemitismus, wie Angriffe nach palästinensischem Vorbild auf Juden von Peoria bis Miami, nichts damit zu tun hat, wer in Israel an der Macht ist oder ob amerikanische Juden sich mit progressiven oder konservativen Politikern und Themen identifizieren. Es hat nichts damit zu tun, ob amerikanische Juden bereit sind „weiße Schuld“ zu akzeptieren oder nicht.

Irving West, die Black Israelites, die Nation of Islam und ihresgleichen hassen Juden nicht wegen irgendetwas, das ein bestimmter Jude denken, sagen oder tun könnte oder nicht. Sie hassen Juden, weil sie die jüdische Geschichte, Erbe, Volkstum und Kultur gestohlen und alles sich selbst angeeignet haben. Weil sie das getan haben, haben sie keine andere Wahl als die Juden zu dämonisieren, weil jüdisches Stehvermögen und Legitimität die Fälschung im Kern ihrer erfundenen Identität bloßstellt.