Die wahre Lektion aus 9/11 ist keine Geschichte über Islamophobie

Die Entschuldigung der ADL, weil ihr ehemaliger Direktor gegen eine Moschee am Ground Zero war, ist eine weiterer Art den Jahrestag zu verwenden, um das Narrativ über den Anschlag zu ändern.

Jonathan S. Tobin, Israel HaYom, 12. September 2021

Einer der seltsamsten Aspekte Amerikas nach dem 9/11 ist der Drang so vieler das Narrativ zum Anschlag von vor 20 Jahren zu ändern. Daran werden wir erinnert durch der bizarren Entscheidung der Anti-Defamation League des Anschlags auf Amerika zu gedenken, indem der Beschluss der Organisation überdacht wird gegen den Bau eines islamischen Zentrums im Schatten der eingestürzten Twin Towers des World Trade Centers zu sein.

Unmittelbar nach dem Terroranschlag war klar, was passiert war. Al-Qaida, eine von Osama bin Laden geführte radikal-islamische Terrororganisation, trug ihren Kampf gegen den Westen in die USA und töteten fast 3.000 Amerikaner. Ob es Ihnen gefällt oder nicht, eine Variante des Islam, die auf beträchtliche Unterstützung und Sympathie extremistischer Gläubiger zählen konnte, zwang den Westen zu erkennen, dass er, ob es uns gefällt oder nicht, sich in einem Krieg gegen diese Kräfte befand.

Präsident George W. Bush und der Rest der Regierung sowie die amerikanischen Medien und die Unterhaltungsindustrie unternahmen alles um herauszustellen, dass der Konflikt nur mit den Radikalen bestand, die Amerika angegriffen hatten, nicht mit allen Muslimen. Aber fast sofort wurde damit begonnen ein Gegen-Narrativ zum 9/11 vorzutragen. Nach dieser Lesart ging es in der wahren Geschichte nicht um diejenigen, die die Gräueltaten begingen, ihre Ideologie und die Art, wie sie mit anderen gefährlichen Gruppen verbunden waren, die moderate arabische Regierungen stürzen und die Krieg gegen die Existenz des Staates Israel führen wollten. Stattdessen war für einige das Wichtigste am 9/11, er würde einen Anstieg der Islamophobie verursachen.

Obwohl es wenig oder gar keine Beweise dafür gab, wurde das Märchen, es habe eine Gegenreaktíon gegen Muslime in Amerika gegeben, von einem Großteil der Mainstream-Medien und anderen, die behaupten für Bürgerrechte einzutreten, akzeptiert. Zu den Führern dieser Bemühung gehörte das Council of American-Islamic Relations (CAIR), eine Gruppe, die ihre Ursprünge darin hatte als Fassade in den USA Spendengelder für Hamas-Terroristen zu sammeln.

In diesem Zusammenhang wurde 2010 ein Versuch unternommen in Lower Manhatten an der Stelle eines der Gebäude, das von Trümmern des einstürzenden World Trade Centers getroffen wurde, eine Moschee zu bauen. Aus der Sicht elf Jahre später war der Versuch mehr eine PR-Nummer einer Muslimgruppe als ein realistisches Projekt. Aber er provozierte damals eine massive Auseinandersetzung.

Es bestritten zwar nur wenige Extremisten das Recht jeder religiösen Gruppe ein Gotteshaus oder ein Gemeindezentrum da zu bauen, wo sie will, aber die Idee genau diese Stelle – buchstäblich in den Spuren des Anschlags – in eine große islamische Einrichtung umzuwandeln, erboste Familien der Opfer und die öffentliche Meinung in einer Stadt, die immer noch von den Gräueln des 11. September traumatisiert waren. Abe Foxman, damals der Direktor der Anti-Defamation League, lehnte den Bau der Ground Zero-Moschee in einem mutigen Schritt ab; völlig zurecht bezeichnete er den Plan als unsensible Geste, die mehr tun würde religiösen Konflikt zu schüren als die Stadt zu heilen, wie seine Befürworter unaufrichtig behaupteten.

Linke Meinung stützte das Projekt und diejenigen, die Foxman zustimmten, dass der Plan unangemessener Natur war, wurden als islamophob verunglimpft, während das Märchen einer muslimfeindlichen Gegenreaktion wiederbelebt und als Tatsache statt als Fiktion behandelt wurde. Trotzdem scheiterte der Plan in der Umsetzung und bisher war er nur eine polarisierende Fußnote in der Geschichte des 9/11.

Aber am Vorabend des 20. Jahrestags der Anschläge war die nie entstandene Moschee am Ground Zero wieder in den Nachrichten.

Der Grund ist ein von Jonathan Greenblatt, Foxmans Nachfolger bei der ADL, geschriebenes Op-Ed. Er führt die Verpflichtung der Juden an, vor Yom Kippur ihre Sünden wieder gut zu machen und deshalb entschuldigt sich Greenblatt dafür, dass seine Organisation sich gegen die Ground Zero-Moschee stellte, was seiner Behauptung nach fehlgeleitet war und half Fanatismus zu schüren. Der frühere Mitarbeiter der Administrationen Clinton und Obama recycelt nicht nur das Märchen von der muslimfeindlichen Gegenreaktion, sondern auch die arglistige Behauptung, das Verbot der Immigration aus fünf mehrheitlich muslimischen Staaten, die Terrorbrutstätten waren, sei ein von der Administration Trump eingeführtes „Muslimverbot“.

Er behauptet, dass er helfen wollte Unterstützung für afghanische Flüchtlinge aufzubauen; damit ist klar, dass der wichtigste Aspekt jeden Gedenkens an den 11. September nicht darin besteht an den Anschlag in Amerika zu erinnern, wer ihn verübte und warum oder gar die Familien der Opfer zu trösten. Aus seiner Sicht – und der vieler anderer Linker – besteht der wichtigste Aspekt der Anschläge in angeblichem Rassismus und religiösem Eifer, für den die Anschläge als Ausrede dienen.

Greenblatts Islamophobie-Polemik passt in die Argumente zu kritischer Rassentheorie und Geschichte wie dem „1619 Projekt“ der New York Times, die versuchen die Amerikaner glauben zu machen, ihre Nation sei hoffnungslos rassistisch. Aufgrund der Art, wie er versucht den Jahrestag des 9/11 sich um mythische Islamophobie und nicht um islamistischen Terror drehen zu lassen, ist das aber besonders beleidigend.

Obwohl Greenblatt behauptet FBI-Statistiken würden seine Behauptungen muslimfeindlicher Gegenreaktionen stützen, beweist ein Blick in die Daten der letzten 20 Jahre genau das Gegenteil. Die Zahl der Angriffe auf Muslime ist niedrig geblieben, auch wenn vorübergehend Spitzen auftraten. Den ganzen Zeitraum über zeigen die Zahlen, dass die überwiegende Mehrzahl religiös begründeter Angriffe sich gegen Juden richtete, nicht gegen Muslime.

Während Greenblatt das Lieblings-Steckenpferd der Linken reitet, wird der Jahrestag andernorts für andere Zwecke benutzt.

In Afghanistan und anderen Orten, an denen Islamisten herrschen, wird der 11. September kein Tag der Trauer und der Gelegenheit zum Reden über Islamophobie sein. Es ist kein Zufall, dass die Taliban – die Islamistengruppe, die die Terrorgräuel der Al-Qaida beherbergte – ihre neue Regierung an diesem Tag einführen werden. Sie glauben bewiesen zu haben, dass diejenigen, die die USA früher oder später angreifen werden, mit genügend Geduld eine Demokratie überdauern werden, der der Wille fehlt sich ihnen in einem lange hingezogenen Kampf zu widersetzen.

Wie Michael Pregent, ein strategischer Analyst und Kriegsveteran beim Hudson Institute sagte: Afghanistan wird jetzt wieder als Basis für islamistische Radikale eröffnen. Zwar haben vier aufeinander folgende Administrationen beider politischer Parteien zu dieser Katastrophe beigetragen, aber die untaugliche Entscheidung der Administration Biden ihrem afghanischen Verbündeten den Stecker zu ziehen und das Land praktisch diesem Feind zu überlassen, wird helfen andere für verschiedene islamistisch-radikale Terrororganisationen zu rekrutieren. Sie wird zudem den Iran ermutigen – ein Schurkenregime, das Biden auch unbedingt beschwichtigen will – an seinem Ziel des Erwerbs von Atomwaffen festzuhalten.

Das wird amerikanische Verbündete wie Israel weniger sicher machen und die Chancen eines regionalen Kriegs erhöhen. Es wird auch – im Gegensatz zum Glauben vieler Amerikaner sowohl der Rechten wie der Linken, die denken, der Konflikt im Nahen Osten könne ignoriert werden, soweit Amerikaner nicht länger dort stationiert sind – es absolut möglich machen, dass zukünftige Angriffe näher an Zuhause stattfinden statt in Kabul.

Diese grausamen Fakten sollten an diesem traurigen Jahrestag an oberster Stelle stehen. Stattdessen versuchen Greenblatt und andere Linke das Thema zur Islamophobie zu wechseln. Im Rückblick ging es bei der Kontroverse um die Ground Zero-Moschee um die Art, wie radikale Gruppen wie CAIR mit Hilfe der linken Medien versuchten das Narrativ zum 9/11 zu verändern, um die Amerikaner von einer mächtigen Bedrohung abzulenken, während sie sie in selbstzerstörerischem und verlogenem Gespräch über Vorurteile versinken zu lassen. Trotzdem: Wer hätte vor 10 Jahren geglaubt, dass die ADL, die Gruppe, die mit der Verteidigung der Juden gegen die Ideen und die Leute hinter dem 9/11 beauftragt ist, diesem schändlichen Versuch ihren beträchtlichen Einfluss zur Verfügung stellen würde?

Die Bombe in Gaza, von der Ihnen nichts berichtet wurde, weil sie nicht ins israelfeindliche Narrativ der Medien passte

Akiva Van Koningsveld, HonestReporting, 9. August 2021

Am Freitagabend erschütterte eine Explosion das Bianco Beach Resort im Gazastreifen, ein luxuriöser Honigtopf, der erst vor einem Monat eröffnete. Während palästinensische Quellen keine Opfer berichtete, beschädigte die Druckwelle die Außenmauer den Urlaubsort, was Teile der Mauer einstürzen ließ.

Wahrscheinlich haben Sie nichts davon gelesen, weil kein großes Medienorgan über den Anschlag berichtete. Die UNO hat keine Nachforschungen eingeleitet und Human Rights Watch war nirgendwo zu finden.

Der einfache Grund: Israel war nicht beteiligt. Palästinensische Terroristen – mutmaßlich mit Verbindungen zu vom Islamischen Staat inspirierten Gruppen – legten die Bombe im Bianco Beach Resort, nachdem der Veranstaltungsort es ablehnte Forderungen nachzugeben ein gemischtgeschlechtliches Konzert abzusagen.

Das Palestinian Center for Human Rights (PCHR) in Gaza, das, dies muss gesagt werden, eine weltweite Kriegskampagne gegen Israel führt, gibt an:

Herr Suhail al-Saqqa, der Eigentümer des Resort, erklärte, dass eine Person gegen 19.30 Uhr am Mittwoch, 4. August 2021 ankam; er identifizierte isch und forderte die Mitarbeiter auf eine Party abzusagen, die für Donnerstag, 5. August geplant war. […]

Es sollte beachtet werden, dass ein Reihe Aktivisten kurz, nachdem die geplante Party angekündigt wurde, in den sozialen Medien eine Hetzkampagne gegen das Resort starten

Zu den Aktivisten in den sozialen Medien gehörte eine Person, das Resort besuchte und die Verwaltung aufforderte, die Veranstaltung abzusagen. Zusätzlich postete dieselbe Person in den sozialen Medien, nachdem die Explosion stattfand, eine Erklärung, dass er davor gewarnt hatte die Party zu veranstalten.“

Das PCHR warnte, dass auch gegen weitere Partys vorgegangen werden könnte, was „Terror unter unschuldigen Bürgern“ auslösen könnte und das Wirtschaftswachstum schädigt, was letztlich zum Verlust von Arbeitsplätzen führen könnte.

Derweil verurteilte auch der Palästinensische Verband der Restaurants, Hotels und Tourismusdienste den Bombenanschlag ebenfalls und bezeichnete ihn als „unmoralisch“.

Das Bianc Beach Resort besteht aus mehreren Villen mit privaten Schwimmbecken, Hotelsuiten, einem Restaurant und mehr. Ein Werbevideo auf seiner Facebookseite zeigt Gäste, die üppige Mahlzeiten und den Strand genießen.

Die Eröffnung des Luxusresorts hob die große Ungleichheit im Gazastreifen hervor, wo zwischen 600 und 1.200 Millionäre ein komfortables Leben führen, während die gewöhnlichen Bürger unter der Herrschaft der Hamas leiden.

Große Meiden zitierten wiederholt das PCHR, als es Israel während des von den Terrororganisationen im Gazastreifen initiierten elftägigen Konflikts im Mai des Begehens von Kriegsverbrechen beschuldigte (s. z.B. hier, hier und hier). Wenn hingegen palästinensische Extremisten für die Terrorisierung von Zivilisten in der Küstenenklave verantwortlich sind, sind Publikationen wie die New York Times, Associated Press und die Irish Times plötzlich ganz abgeneigt die Äußerungen von PCHR zu veröffentlichen.

Der „Blackout“ erinnert an einen ähnlichen Vorfall der letzten Zeit. Am 24. Juli 2021forderten Palästinenser im Gazastreifen die Hamas und andere bewaffnete Gruppen auf die Lagerung von Waffen in Wohngebieten einzustellen. Dem seltenen internen Aufschrei folgte eine schwere Explosion auf dem A-Zawiya-Markt in Gaza Stadt, die einen Menschen tötete und 14 weitere verletzte.

Obwohl verschiedene Medien zügig von der Explosion berichteten (siehe hier, hier und hier), entschieden sie sich in der Folge dafür die Nachrichten über die Beteiligung lokaler Terrororganisationen zu ignorieren; und das sogar, nachdem der Palästinensische Islamische Jihad ausdrücklich die Verantwortung für das übernahm, was er als „tragischen Vorfall“ bezeichnete.

Während Israelis und Frieden anstrebende Palästinenser alle Opfer des Extremismus sind, der von Terrororganisationen befürwortet wird, ist glasklar, dass die Medien nur daran interessiert sind, wenn es ein Prisma gibt, durch das man den jüdischen Staat verantwortlich machen kann.

Gedankensplitter: Brand in Akko

Letzte Nacht wurde in Akko von Arabern das Restaurant von Uri Buri in Brand gesetzt und zerstört.

Dort arbeiteten Juden und Araber friedlich zusammen.

Jetzt könnte man fragen, warum die ausgerechnet ein Lokal verbrennen, wo es Miteinander gibt, dessen Inhaber ein Freund ist.

Nun, genau deshalb. Die Terroristen vernichten das, was sie nicht wollen. Und sie wollen nicht, dass es Zusammenarbeit und friedliches Miteinander von Juden und Arabern gibt. Wenn sie Gemeinsamkeiten vernichten, können sie den Hass besser säen. Wenn sie die vernichten, die für Frieden stehen, für Kooperation, für Zusammenleben, dann sind die weg, die dem Krieg im Weg stehen. Sie beseitigen die Hindernisse, die ihrem Hass und Krieg gegen die Juden im Weg stehen.

So ging auch schon Haddsch Amin al-Hussein vor, der in den 20-er Jahren mehr Araber als Juden umbringen ließ – und zwar die Araber, die friedlich waren, die nichts gegen Juden hatten und das auch noch wagten zu sagen.

Nicht die IDF steht dem Weg. Nicht die israelische Regierung. Nicht die Falken in Israel. Nicht die Minderheit nationalistischer Juden, die Araber hassen. Nur die, die Frieden und Zusammenleben erfolgreich praktizieren. Und die müssen deshalb die Lebensgrundlage oder sogar das Leben entzogen bekommen. Damit die Juden den Araber nicht (mehr) trauen und sie ausgrenzen. Damit Zusammenarbeit, Zusammenleben aufhört.

Deshalb hat Uri Buri sein Restaurant verloren. Gerade weil er ein Paradebeispiel für Frieden zwischen Juden und Arabern ist.

Wann begann der Krieg von 1947 – 1949 in Palästina?

Yisrael Medad, My Right Word, 13. September 2020

Wenn Sie den (englischen) Wikipedia-Eintrag zum ersten arabisch-israelischen Krieg lesen, werden sie neben der Erkenntnis, dass er einen neuen Namen hat – der „Palästina-Krieg 1947 – 1949“ (Wikipedias Antiisrael-/Antizionismus-Redakteure bei der Arbeit), erfahren, dass seine

„erste Phase der Bürgerkrieg im Mandat Palästina 1947 bis 1949 ist. Er begann am 30. November 1947…“

Bereits im August und September nahm die arabische Gewalt gegen Juden zu. Es war der Vorfall im Café Hawai am 10. August.

Aus der Palestine Post vom 12. August:

Fünftes Opfer des Massakers stirbt
Die Polizei, die das Massaker im Cafe Gan Hawai am Yarkon gestern Abend untersucht, bei dem eine Bande Araber vier Juden und 1 Araber ermordete, rätseln wegen des Motivs…

  1. August:

1 Toter, 4 Verletzte an Grenze zwischen Tel Aviv und Jaffa

Angreifer von Mutter des Mädchens vertrieben.
Hadera, Dienstag – Ein bewaffneter Araber, der hier heute Morgen ein Haus betrat und versuchte ein jüdisches Mädchen anzugreifen, wurde verscheucht, als ihre Mutter um Hilfe rief.

  1. August:

1 Toter, 20 Verletzte an Grenze Jaffa – TA …

  1. August:

Drei Juden, ein Araber tot, viele Verletzte
Jaffa, Donnerstag – Randalierende Menschenmengen erneuerten heute Morgen unter Verwendung von Schusswaffen, Messern und Steinen die Herrschaft der Gewalt nach einer relativ ruhigen Nacht…
Drei jüdische Autofahrer wurden von arabischen Mobs getötet…

  1. August:

Ein Toter, drei Verletzte bei sporadischen Grenz-Übergriffen
(wieder tote Juden an der Grenze zwischen Jaffa und Tel Aviv)

  1. August (Beit Dajan war ein arabisches Dorf):

Jude in Bus erschossen
Rischon LeZion, Dienstag – 1 jüdischer Jugendlicher wurde getötet, ein zweiter verletzt, als Schüsse auf zwei Busse abgegeben wurden…

Übergemeindliche Gewalt, angespornt durch die anstehenden Beratungen in der UNO zur Palästina-Frage, begann im August und ging die nächsten drei Monate sporadisch weiter, als Vorbereitung des Krieges, der am 30. November ernsthaft begann.

Sbarro-Massaker: Wenn Medien eine Terroristin zur Heldin stilisieren

HonestReporting, 19. August 2020

Am 9. August 2001 verübte Ahlam Tamimi zusammen mit einem weiteren Hamas-Akteur den Selbstmord-Bombenanschlag auf die Sbarro-Pizzeria in Jerusalem, einen der tödlichsten Anschläge der zweiten palästinensischen Intifada.

Ahlams Nichte Ahed Tamimi, gewann ebenfalls traurige Berühmtheit, wenn nicht Lob für ihre gewalttätigen Attacken auf israelische Soldatne. Dennoch hat ein Großteil der Mainstream-Medien die Tamimis als „Aktivisten“ beschrieben.

Präsident Donald Trump hat heftigen Druck auf den jordanischen König Abdallah II. ausgeübt, er solle Ahlam – die derzeit im haschemitischen Königreich residiert, nachdem sie von Israel bei einem Gefangenenaustausch mit der Hamas freigelassen wurde – an die USA ausliefern, da eines ihrer Opfer amerikanischer Staatsbürger war.

Amman hat die Anfrage bisher abgelehnt.

Es ist Zeit, dass der Gerechtigkeit Genüge getan wird.

UNO: Zahl der israelischen Zivilisten, die bei Terroranschlägen getötet wurden, hat dieses Jahr deutlich zugenommen.

Elder of Ziyon, 10. September 2019

Das UNO-Büro für die Koordination humanitärer Angelegenheiten hält den Tod und die Verletzungen von Israelis und Palästinensern in einem vierzehntätigen Bericht fest.

Er zeigt, dass die Zahl der bei palästinensischen Terroranschlägen verletzten Israelis dieses Jahr im Vergleich zum letzten Jahr deutlich gestiegen ist; und das Jahr hat noch mehr als drei Monate. (Es gab im Berichtszeitraum 5 Verletzte.)

Beachten Sie auch die Wende, wo die Anschläge stattfinden: 2017 gab es sie zu über 90% in den Gebieten, während dieses Jahr rund 75% der verletzten Opfer durch Terroranschläge innerhalb der Grünen Linie entstanden.

Gleichermaßen findet sich, anders als in den Vorjahren, die Zahl der Getöteten dieses Jahr nach Angaben der OCHA zumeist innerhalb der Grünen Linie:

Der Hauptgrund für die Zunahme der Toten und Verletzten innerhalb der Grünen Linie ist das Trommelfeuer von 700 Raketen, die im Mai aus dem Gazastreifen geschossen wurden.

Die Statistiken schließen keine IDF-Soldaten ein, die niedergestochen, überfahren oder angeschossen wurden.

Wir dürfen sie keinen Erfolg haben lassen

Naomi Ragen, 24. April 2019

Jedes Jahr, wenn der Pessachabend kommt, strenge ich mich an, nicht an diese Nacht zu denken; der Freude der in Ehren gehaltenen Rituale, die die Stammesgeschichte unserer Familie und unseres Glaubens erneuern soll, uns mit ihrer warmen Glut zu umgeben, egal, wer von den Kindern und Enkeln an der Reihe ist sich als Gastgeber der Matzen, bitteren Kräuter und des Weins zu beteiligen. Oft – tatsächlich meistens – habe ich Erfolg damit.

Es war vor fast 20 Jahren, als ich mit meinem Ehemann, Söhnen, neuer Schwiegertochter und angeheirateten Verwandten unseren Sedernamen explodieren sahen, unser Leben bedroht, unsere Mitjuden verstümmelt oder ermordet durch einen palästinensisch-muslimischen Selbstmordbomber. Nur Augenblicke zuvor, erinnere ich mich, wie ich in der Lobby des Park Hotel in Netanya saß, als Großeltern freudig die Ankunft ihrer Kinder und Enkel begrüßten; und dann an den Tisch, der mit den ganzen rituellen Dingen gefüllt war – dem Seder-Teller, dem salzigen Wasser, den Weinflaschen. Ich sollte viele Jahre mit der Frage verbringen, wer von diesen Fremden in der Lobby lebten und wer zu den dreißig gehörten, die starben. Ich fragte mich auch, wer von dem Rest der Überlebenden jemals wieder in der Lage sein würde das Pessach-Seder mit Freude zu feiern.

In Terroraschlägen, die sich gegen religiöse Feiertage richten, die Familientradition sind, liegt eine besondere Obszönität, ein Stammesausdruck von Glaube und Kontinuität. Der Über-Horror der koordinierten Ostersonntags-Anschläge durch muslimische Selbstmordbomber in Sri Lanka war nicht nur eine Tat krimineller Unmenschlichkeit, das war ein unheiliges Sakrileg, das keinem Menschen je verstehen oder verziehen werden kann, der an eine höhere Macht glaubt. Und doch schweigt die muslimische Welt weitgehend, wie üblich, wenn diese Gräueltaten im Namen ihrer Religion verübt werden. Es gab keine Muslime, die sich Kreuze umhängten, wie Neuseeländer Hijabs anlegten, um Solidarität mit muslimischen Terroropfern zu zeigen; kein massenhafter Aufschrei von Imamen oder Oberhäuptern islamischer Staaten. Noch mehr schockt, war ein höflicher, fast schon zurückhaltender Aufschrei der westlichen Welt, als wenn die Leute mehr erschreckt darüber wären selbst wegen jeglichen Ausdrucks von Empörung gegenüber dem Islam wegen dieser Gräueltaten gegen Christen verurteilt zu werden, wobei Barack Obama und Hillary Clinton ihre Beileidskundgebungen sorgfältig als „Oster-Betende“ formulierten.

Die Arbeit zur Entwaffnung und Bändigung dessen, was inzwischen eine schreiende, bodenlose, weltweite Wut angesichts von religiös basierten Gräueltaten durch muslimische Fundamentalisten, indem alle derartige Gegnerschaft als islamophobisch gekennzeichnet werden, ist absurd erfolgreich gewesen, was es fast unmöglich macht einen totalen Krieg gegen den Islam der brutalen Mörder und Vergewaltiger, häusliche Gewalt Begehende und Pädophile, Sklavenhalter und Frauenschläger zu führen: den Islam der globalen Intoleranz und frevelhaften Respektlosigkeit gegenüber anderen.

Vor 20 Jahren waren wir Juden allein, als islamische Terroristen unsere Sederessen, unsere Bar Mitzwa-Jungs, unsere Bräute unter der Chuppa in die Luft jagten. Wir waren nicht überrascht, dass es niemanden kümmerte. Wir hatten Erfahrung. Und so nahmen wir unser Alleinsein und bauten daraus eine aufmerksame Gegenreaktion, Barrieren (die die Welt lautstark verdammte), um unser Volk sicher zu machen, um die Mörder auszusperren.

Die ganze Zeit überzeugten unsere Freunde in Frankreich, Deutschland, England und dem Rest Europas, sowie eine ganze Reihe Amerikaner sich selbst, dass islamischer Terror nicht in dem Hass gegen die „Kafir“ gründet, sondern schlicht gerechtfertigte Reaktionen auf die an den Palästinensern begangenen „Verbrechen“. Das könnte Europäern oder Amerikanern nicht zustoßen, denn sie liebten und unterstützten die Palästinenser, überschütteten sie mit Milliarden Euros und Dollars, um für deren Terrornetzwerke zu zahlen; die jedes Weltforum nutzten, um sich auf sie zu verlassen und ihre „Misshandler“ herunterzumachen – die abscheulichen israelischen Juden. Das war etwas Politisches, nichts Religiöses, behaupteten sie beharrlich. Eine auf Land basierender, reichtum-motivierter Aufschrei der „Unterdrückten“.

Ich kann sie dafür nicht wirklich tadeln. Ich erinnere mich, wie ich mich zur Zeit der Oslo-Vereinbarungen mit guten Juden in Gibraltar zum Sabbatessen setzte und unser sehr intelligenter, freundlicher jüdischer Gastgeber leidenschaftlich die Idee verteidigte, dass der islamische Terror verschwinden würde, sobald die Palästinenser gute Jobs und hübsche Häuser hätten. Menschen im Westen, die zum größten Teil selbst vor langer Zeit jegliche religiösen Gefühle verloren, können einfach nicht verstehen, worum es beim islamischen Terror geht. Die Tatsache, dass Menschen dich hassen und dich und deine Kinder – selbst die sehr kleinen, die in Windeln und winzigen Babyschuhen – tot sehen wollen, einfach weil du es ablehnst, dass Allah der eine, wahre Gott und Mohammed sein Prophet ist..

Wegen dieses vorsätzlichen Unverständnisses hat es für westliche Gemüter lange gedauert – wenn überhaupt je geschieht, egal, was ihnen im Namen des Islam angetan wird – dass sie sich selbst die Hände gebunden haben, was es ihnen unmöglich macht die einfaschen Schritte zu tun, die notwendig wären, um ihre Lieben, ihre gesamte Zivilisation vor der Vernichtung zu schützen.

  1. Jeden auftreiben, der islamisch-fundamentalistischer Neigungen verdächtig ist: die Prediger, die Online-Anhänger, die islamische Terror-Lehrenden und ihre Schüler. Steckt sie weg, bis sie umerzogen werden können, wie die Nazis entnazifiziert wurden und der Nationalsozialismus aus der Welt verschwand, außer bei leicht erkennbaren Inseln an Extremisten, die unter Beobachtung stehen und damit leicht gezügelt werden können.
  2. Schließt alle Anbieter sozialer Medien, die jihadistische Inhalte hosten. Basta.
  3. Lehnt Handel mit Ländern ab, die islamischen Extremismus tolerieren. Macht ihren Tourismus dicht. Schließt ihre Bankkonten. Macht diejenigen, die gegen diesen Boykott verstoßen, haftbar und verhängt schwere Geld- und Haftstrafen gegen sie.
  4. Mach den religiös begründeten Mord an jedem Bürger eines jeden Landes zu einem Kriegsakt mit allem, was das zur Folge hat, damit diejenigen, die ihn billigen und feiern, Kriegsverbrecher sind.
  5. Deportiert die jeden, der beim Begehen, Bejubeln, Feiern oder Billigen islamischer Terroranschläge wo auch immer auf der Welt erwischt wird, in die islamischen Heimatländer. Zerstört ihre Häuser, macht ihre Geschäfte, Gotteshäuser und Bildungsinstitutionen dem Erdboden gleich.

Natürlich stehen die Chancen, dass irgendetwas davon zu meinen Lebzeiten geschieht, praktisch gleich null. Die fortgesetzte Duldung der westlichen Welt gegenüber diesen Gräueln, diese Blasphemien im Namen irgendwelcher falschen Ouvertüren zu Koexistenz und Frieden werden so sichergestellt wie sie starrsinnig und destruktiv. Und so verzweifelt man wegen alle, das die Welt vor mehr Gräueltaten dieser bewahren kann, außer der direkten Intervention des echten Gottes, nicht der niederträchtigen Erfindung, der Jihadisten zu dienen und die sie anzubeten behaupten.

Wir sind die Glücklichen. Vor fast zwanzig Jahren, angetrieben von einem unerklärlichen Gefühl der Dringlichkeit, trieb ich meine Familie die Treppe hinauf in einen für uns und den Hoteleigentümer reservierten, separaten Speisesaal, weil wir beide unser eigenes Seder haben wollten, statt an dme gemeinsamen unten teilzunehmen. Selbst meine angeheiratete Verwandtschaft, die immer noch in den Toiletten unten war, schaffte es wie durch ein Wunder den Folgen der Explosion zu entgehen.

Trotzdem: Obwohl wir physisch unbeschadet waren, verändert so etwas zu erleben dich nicht nur für immer, sondern verändert die Welt, in der du lebst, die Religion, die du praktizierst, die Feiertage, die du einhältst, wirft einen Schatten der Trauer auf jedes Gebet. Für Jihadisten ist uns und unsere Kinder zu töten, die Sahnehaube auf dem Kuchen. Ihr wahres Ziel ist es unseren Glauben zu vernichten, unsere Rituale und unsere Art Gott zu dienen. Wir dürfen sie keinen Erfolg haben lassen.