Folgen des Feuer-Terrors in Modi’in

Ein Freund in Modi’in hat mal gefilmt, wie es auf dem Titura-Hügel nach dem Brand aussieht:

Vor gut acht Jahren (im Juli 2008) war er mit mir dort oben. Es gab Bäume und Büsche, nicht allzu dicht, aber es war ein hübscher Anblick mit ein oder zwei Grillplätzen und einigen archäologischen Funden. Jetzt ist alles verbrannt. So sah es damals aus:

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Bild der Woche: Brände in Israel

gefunden bei Barry Shaw auf Facebook:

Landkarte der Brandstiftungen in Israel. Das ist Feuer-Terrorismus. Fast 100.000 Menschen evakuiert. Feuerwehrleute aus Israel, Griechenland, Kroatien, Zypern und Russland bekämpfen die Flammen.
Das war kein Zufall.

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Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (13.-19. November 2016)

Sonntag, 13.11.2016:

Khaled Meschaal meldet sich wieder zu Wort. Er ruft zu einer „auf dem Widerstand gegründeten“ Aussöhnung der Palästinenserfraktionen auf.

Anders als in Schechem gab es keine Probleme mit Juden die in der Nähe des Patriarchengrabs in Hebron eine weitere heilige Stätte aufsuchten und Juden, die am Rahelgrab beteten.

Ein Viertel der Anschläge von letzter Woche fanden im Raum Ramallah statt – was die Stadt vorläufig zur Hauptstadt des palästinensischen Terrors macht.

Weil die Anschläge auf die Friedhöfe und Juden auf dem Ölberg ständig weitergehen, wurde das Sicherheitsbudget für diesen Bereich erhöht.

Bei Avnei Hefetz in Samaria soll eine Straße wieder für PA-Araber geöffnet werden. Die Einwohner des Ortes protestieren dagegen, weil dort in der Vergangenheit sehr häufig Anschläge stattfanden.

Montag, 14.11.2016:

Ma’an prahlt und jubelt: PalArabische Jugendliche hätten 3 Molotowcocktails auf ein Haus „in der illegalen Siedlung Beit-El“ geworfen und dieses niedergebrannt. Problem 1: Kriminelles Terrorverhalten wird gepriesen. Problem 2: Und dann ist auch noch alles gelogen.

War zu erwarten: Abbas redet von den „Beweisen muslimischer Vormachtstellung in Jerusalem“ – und führt dazu die UNESCO an, die ja entsprechende (Lügen-) Beschlüsse gefasst hat.

Es gibt Bestrebungen den terrorisierenden Lärm der Moschee-Gebetsrufe in Israel einzudämmen. Deshalb drohen Muslime dort jetzt mit einem „Religionskrieg“.

Der arabische Knesset-Abgeordnete Jamal Zahalka giftete im Zusammenhang mit dem vorgeschlagenen Gesetz gegen Lärm von Minaretten: Das Land sei fundamental islamisch, arabisch, palästinensisch.

Spinner, totaler: Gideon Levy bezeichnet die Presse in Israel als rechtsgerichtet und behauptete die Einwohner von Judäa und Samaria seien für den Palästinenserterror verantwortlich.

Dienstag, 15.11.2016:

War auch zu erwarten: Ein Fatah-Offizieller bezeichnete den neu gewählten US-Präsidenten nicht nur – das kennen wir aus Europa – als „rassistisch“ usw. Sein wahres Gesicht sei „zionistisch und rassistisch“. Und Obama sei nicht besser als Trump.

Mittwoch, 16.11.2016:

Die Hamas prahlt mit ihrem Raketenarsenal und dessen Ausbau. Sie kann nach eigenen Angaben Tel Aviv damit erreichen und lahmlegen.

Donnerstag, 17.11.2016:

PA-Araber errichteten bei Mehola im Jordantal einen illegalen Außenposten. Sie nannten ihn „Yassir Arafat-Außenposten“.

Die Hamas versucht „verzweifelt“ gegen israelische SIM-Karten vorzugehen. Zwei israelische Anbieter von PrePaid-Karten gehören zu den beliebtesten des Gazastreifens, weil die Karten des arabischen Anbieters im Strip eine Bruchteil der Telefonzeit und nur stark eingeschränkte Internetnutzung zum selben Preis ermöglichen.

Israelische Sicherheitskräfte gingen gegen Holzkohle-Hersteller in Judäa und Samaria vor. Diese sorgen seit Jahren für enorme Umweltbelastung und die PA ist nicht bereit das zu ändern. In der Aktion wurden 160t Baumstämme und Ausrüstung konfisziert.

Zwischen dem Gush Etzion und Kiryat Arba wird eine neue Umgehungsstraße gebaut werden, um die Sicherheit für israelische Autofahrer zu erhöhen.

Beispiele für die Darstellung des Nahost-Konflikts in deutschen Medien (3)

Am Dienstag, 12. August 2003, fanden innerhalb einer Stunde zwei Selbstmord-Bombenanschläge gegen Israelis statt. Ein Selbstmord-Attentäter sprengte sich bei Tel Aviv in einem Supermarkt in die Luft; kaum eine Stunde später geschah dasselbe an einer Bushaltestelle der „Siedlerstadt“ Ariel. Die Bilanz: zwei tote Selbstmord-Attentäter, ein toter Israeli und ein Haufen Verwundete. Wie wurde in deutschen Medien über diesen Vorfall berichtet?

——

Leserbref an den WDR (WDR2-Mittagsmagazin, abgeschickt 12.37 Uhr):

Sehr geehrte Damen und Herren,

das erste Thema Ihrer heutigen Mittagsmagazin-Sendung waren die beiden Selbstmord-Attentate gegen Israelis.

Ich muss mich über die Analyse Ihres Korrespondenten wundern (Vorname Karsten, den Nachnamen habe ich nicht verstanden). Er führte lang und breit aus, dass weder Hamas noch Islamischer Jihad sich zu diesen Anschlägen bekannten, dass diese beiden Gruppen im Gegenteil noch immer auf der Einhaltung des Waffenstillstands beharren.

„Automatische“ Schlussfolgerung des Moderators: Da sind also offenbar durchgeknallte Einzeltäter am Werk.

So kann man sich das natürlich auch stricken!

Ihnen und Ihrem Korrespondenten scheint völlig durchzugehen, dass dies nicht die ersten Anschläge waren, seit die beiden von Ihnen genannten Terrorgruppen ihre „Hudna“ verkündeten (die bestenfalls eine zeitlich begrenzte Feuerpause zur Verbesserung der Bewaffnung und zur personellen Stärkung dient – lesen Sie mal nach, was im Islam eine Hudna ist!). Und bei den bisherigen Anschlägen haben sich immer wieder Fatah-Gruppen (also Terror-Gruppen des angeblichen „Palästinenser-Präsidenten“, der lediglich Vorsitzender der Autonomiebehörde ist) zu diesen Anschlägen bekannt. Durchgeknallte Einzeltäter? Angesichts von 170 Terroranschlägen seit Beginn der „Hudna“ wohl kaum!

Sie verschließen einmal mehr die Augen vor den Realitäten und arbeiten damit weiter an der Verdummung Ihres Publikums.

Das Beste in dieser Richtung kam dann aber noch, nicht wahr? Das geht nicht, dass man über Palästineser-Terror berichtet, ohne Israel wenigstens einen Teil der Schuld für diesen Terror zu geben. Oder wie soll verstanden werden, dass
a) im Zusammenhang mit Attentaten, die ausdrücklich wohl nicht (allgemeine Vermutung!) von Hamas oder Jihad begangen wurden, die vier (bisher habe ich in allen Meldungen von zweien gelesen!) toten palästinensischen Hamas-Terroristen erwähnt werden, die vor ein paar Tagen „von israelischen Soldaten getötet wurden“, und
b) dabei nicht einmal erwähnt wurde, dass die versuchte Verhaftung dieser vier (oder waren es doch nur zwei?) Top-Terroristen in einem Feuergefecht endete, bei dem diese (und ein israelischer Soldat) umkamen? Nach den Worten Ihres Korrespondenten müsste man annehmen, dass die Israelis die vier einfach erschossen haben, von einem Kampf hat er jedenfalls nichts erwähnt.

Aber das als „Rechtfertigung“ dafür zu nehmen, dass die Israelis sich nicht wundern müssten, dass wieder Morde an ihnen verübt werden, ist schon reichlich dreist.

Wann berichten Sie mal wieder alle Fakten über den Nahen Osten?
Wann werden endlich mal wieder falsche Zusammenhänge fallen gelassen?

In den Nachrichten-Schlagzeilen von 12.30 Uhr reden Sie dann davon, dass bei „zwei Selbstmord-Anschlägen drei Menschen ums Leben gekommen“ seien. Was soll das eigentlich? Zwei dieser Toten waren offenbar die Selbstmord-Attentäter! Die sind also genau so umgekommen, wie das jüdische Opfer? Waren sie auch Opfer? Das ist eine unglaublich unverschämte Verfälschung der Wahrheit!

So, wie Sie die Situation im Nahen Osten darstellen, sind Sie Partei. Sie haben sich auf eine Seite gestellt, die von Ihnen stärker vertreten wird. Das ist nicht Journalismus, das ist Propaganda. Und zwar Propaganda für die Terroristen, nicht für die Opfer!
Hören Sie damit auf!


Nachtrag von 14.41 Uhr:

Sehr geehrte Damen und Herren,

gerade lese ich bei „Spiegel online“:

Hamas und Aksa-Brigaden bekennen sich zu Terroranschlägen

Sowohl die radikalislamische Hamas als auch die Arafat-nahen Aksa-Brigaden haben sich zu den Selbstmordanschlägen auf eine jüdische Siedlung im Westjordanland und ein Einkaufszentrum bei Tel Aviv bekannt.

Damit dürfte sich die „These“ Ihres Korrespondenten von kurz nach 12 Uhr erledigt haben, dass es durchgeknallte Einzeltäter sind, die die Attentate gegen Israel ausführen.

Beispiele für die Darstellung des Nahost-Konflikts in deutschen Medien (2)

Am Dienstag, 12. August 2003, fanden innerhalb einer Stunde zwei Selbstmord-Bombenanschläge gegen Israelis statt. Ein Selbstmord-Attentäter sprengte sich bei Tel Aviv in einem Supermarkt in die Luft; kaum eine Stunde später geschah dasselbe an einer Bushaltestelle der „Siedlerstadt“ Ariel. Die Bilanz: zwei tote Selbstmord-Attentäter, ein toter Israeli und ein Haufen Verwundete. Wie wurde in deutschen Medien über diesen Vorfall berichtet?

Leserbrief an den „Spiegel“:

Nachdem ich den unten stehenden Artikel gelesen habe, konnte ich es mir nicht verkneifen, ihn zu kommentieren (meine Kommentare sind gefärbt).

——

NACH SELBSTMORDANSCHLÄGEN

Israel stoppt Freilassung palästinensischer Häftlinge

http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,260967,00.html
(Der Artikel wurde kurze Zeit später geändert, weil Hamas und Islamischer Jihad sich zu den Anschlägen bekannten.)

Höchste Gefahr für den Friedensprozess: Als Reaktion auf zwei palästinensische Selbstmordanschläge heute Morgen hat Israels Ministerpräsident Scharon die Freilassung von 76 palästinensischen Häftlingen verschoben. Die Freilassung war eine der Kern-Bedingungen für einen Frieden in Nahost.
Offensichtlich ist für den Spiegel die Nichtfreilassung der Palästinenser gefährlicher und negativ bedeutsamer für den Friedensprozess als die Terror-Bomben! Seid ihr noch ganz dicht? Und wieso ist die Freilassung eine Kern-Bedingung für den Frieden? Die „Roadmap“, die die Palästinenser angeblich voll anerkannt haben, sagt dazu überhaupt nichts! Wenn schon, dann ist es eine zusätzliche (!) Bedingung der Palästinenser – und damit nicht zulässig! Es ist ausschließlich eine Good Will-Geste der Israelis, mehr nicht!

Tel Aviv – Eigentlich sollten die 69 Männer am Nachmittag an einem Kontrollposten zum Westjordanland freigelassen werden. In der vergangenen Woche hatte Israel bereits 334 Gefangene entlassen. Insgesamt befinden sich noch mehr als 7000 Palästinenser in israelischer Haft. (Damit werden selbst palästinensische Angaben inflationiert, die von 6.500 Personen sprechen)

Der Freilassungs-Stopp ist eine Reaktion auf die jüngsten Bomben-Attacken palästinensischer Selbstmordattentäter. Innerhalb kurzer Zeit hatten sich in Israel und im Westjordanland am Morgen zwei Palästinenser in die Luft gesprengt. In einem Supermarkt riss ein Attentäter mindestens einen Israeli mit in den Tod. Anschließend wurde am Ortseingang der israelischen Siedlerstadt Ariel ein weiterer Sprengsatz gezündet.

Der israelische Regierungssprecher Avi Pazner machte die palästinensische Führung für die neuen Gewaltakte verantwortlich. Die Autonomiebehörde habe es versäumt, die Terrororganisationen aufzulösen. (Zurecht: Die Roadmap verlangt in Schritt 1 ausdrücklich, dass die PA die Terroristen verhaftet und die Terrorstruktur beseitigt! Beim Spiegel hört sich das an, als wäre diese Forderung unverschämt und gehöre nicht da hin.)

Zu den Anschlägen bekannte sich zunächst niemand. Die radikalen Organisationen Hamas und Islamischer Dschihad bezeichneten die Anschläge jedoch als „natürliche Reaktion“. (Der Mord an Juden scheint zur Natur von Hamas und Jihad zu gehören – Gründe haben sie dafür noch nie nötig gehabt, nur den einen: die Existenz von Juden zwischen Jordan und Mittelmeer!)

Die Hamas hatte Israel am Freitag Vergeltung für den Tod zweier ihrer Mitglieder angedroht, jedoch gleichzeitig erklärt, sie wolle an der bis Ende September angekündigten Waffenruhe festhalten. (Sie haben aber inzwischen auch offen zugegeben, dass sie die Waffenruhe vor allem zur Stärkung der eigenen Bewaffnung nutzen. Wie viel Friedenswille drückt sich darin aus?) Mehrere palästinensische Splittergruppen haben die Waffenruhe abgelehnt. (Aber die rund 170 Terroranschläge der letzten Wochen wurden nach deren Bekenntnis mehrheitlich von Arafats Fatah-Gruppen ausgeführt, nicht von anonymen und undefinierten „Splittergruppen“!)

Der palästinensische Ministerpräsident Machmud Abbas brach unterdessen seine Reise durch mehrere Golfstaaten ab. Die Palästinenser-Regierung verurteilte die Tat umgehend (das machen sie praktisch immer – die Frage wäre, wie die beiden Attentäter dann in den PA-Medien und –Schulen dargestellt werden; normalerweise werden Schulen und Sommerlager dann nach ihnen benannt!). Minister Jasser Abed Rabbo fügte jedoch hinzu, Scharon habe in der letzten Zeit „keine Provokation ausgelassen“. (Die Provokation bestand wohl vor allem daraus, dass Palästinenser Terroranschläge durchführen wollten, von den Israelis aber daran gehindert wurden?)

An der Einfahrt zur Siedlung Ariel hatte sich ein Selbstmordattentäter an einer Bushaltestelle in die Luft gesprengt. Augenzeugen berichteten im israelischen Rundfunk, Israelis hätten auf den herankommenden Palästinenser geschossen, woraufhin dieser seinen Sprengsatz gezündet habe. Dabei sei er getötet worden (aha, diese Information fehlte uns bei einem Selbstmord-Attentäter!), drei Passanten hätten schwere Verletzungen erlitten.

Bei dem Attentat im Einkaufszentrum des Tel Aviver Vorortes Rosch Haajin wurden zudem mindestens elf Menschen verletzt, vier von ihnen sogar schwer. Die Bombenexplosion führte zu einem Großbrand. Rettungskräfte mit Atemschutzgerät bemühten sich, die Opfer schnell aus den Trümmern zu bergen. Der Bürgermeister von Rosch Haajin sagte dem israelischen Armee-Rundfunk: „Es war eine relativ kleine Bombe.“

Die Polizei in der Gegend war nach Warnungen vor einem bevorstehenden Anschlag in erhöhte Alarmbereitschaft versetzt worden.

Fischer warnt vor Scheitern der Friedensbemühungen

Unterdessen hat Bundesaußenminister Joschka Fischer vor einem Scheitern der Friedensbemühungen zwischen Israel und den Palästinensern gewarnt. In den vergangenen Wochen seien beide Seiten „entscheidende und mutige Schritte auf dem Weg des Friedens gegangen“, sagte Fischer (Ich frage mich, worin die „mutigen und entscheidenden Schritte“ auf Seiten der Palästinenser bestehen – sie sind noch nicht einer einzigen Forderung der Roadmap nachgekommen! Reicht es Fischer schon als „mutigen und entscheidenden Schritt“, dass Mahmud Abbas offiziell behauptet, er würde die Roadmap anerkennen? Oder ist es besonders „Mutig und entscheidend“, wenn die Terrororganisationen eine Hudna verkünden, die sie nur zu einem nutzen: der Stärkung der eigenen Kampfkraft, um hinterher um so besser zuschlagen zu können?) „Diese dürfen auf keinen Fall scheitern und müssen entschlossen fortgesetzt werden.“ Terror und Gewalt dürften nicht wieder die Oberhand gewinnen. (Dann sollte Herr Fischer bitte Herrn Abbas anrufen und ihm sagen, er solle die Terroristen von der Straße holen.)

Seit die größten palästinensischen Extremistengruppen – Hamas, Islamischer Dschihad und Al-Aksa-Märtyrerbrigaden – am 29. Juni einen vorübergehenden (eben: vorüber gehend! D.h.: sie ist bald vorbei!) Waffenstillstand ausgerufen hatten, war die Gewalt im Nahen Osten deutlich zurückgegangen. Zuletzt sprengte sich ein Selbstmordattentäter am 7. Juli im Dorf Kfar Jawetz an der Grenze zum Westjordanland in die Luft und riss eine 65-jährige Frau mit in den Tod. Zu dieser Tat bekannte sich eine Splittergruppe des Islamischen Dschihads. (Terror ist also anscheinend nach Definition des Spiegels ausschließlich dann, wenn ein Selbstmordattentäter seinen Auftrag erfolgreich ausführt – alles andere gilt nicht! Mann, seid ihr krank! Seit Ausrufung der „Hudna“ hat es 170 Anschläge gegeben, einige weitere wurden verhindert. Das ist zwar ein signifikanter Rückgang, aber von „Waffenstillstand“ kann da wirklich nicht die Rede sein!)

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (30.10.-05.11.2016)

Sonntag, 30.10.2016:

Die PalAraber behaupten mal wieder, religiöse Siedler hätten „palästinensische“ Olivenbäume gefällt. Am Sabbat. Klar doch… (Elder of Ziyon hat nach Fotos gesucht – und nur akutelle Fotos gefunden, die abgeschnittene Äste zeigen, deren Blätter braun sind, die also abgeschnitten wurden, um den Baum zu pflegen. Gefällte Bäume werden nicht gezeigt.)

Montag, 31.10.2016:

Acht Araber, darunter 3 Minderjährige, wurden in A-Tur (Jerusalem) verhaftet. Sie werden beschuldigt an Gewalttaten gegen Israelis beteiligt gewesen zu sein, darunter Würfe mit  Steinen und Brandsätzen.

Benjamin Netanyahu wird mit einer Rede die Wintersitzungsperiode der Knesset offiziell eröffnen. Die Vereinte Arabische Liste wird diese Rede geschlossen boykottieren.

Dienstag, 01.11.2016:

Nach dem Terroranschlag eines PA-Polizisten auf Soldaten gestern fordert die Hamas weitere Angriffe von Sicherheitsbeamten auf Juden.

Eine Gruppe jüdischer Jugendlicher hat seit einem Terror-Doppelmord im letzten Jahr in der Altstadt von Jerusalem Kuchen und Limonaden an Soldaten auf Patrouille verteilt, um ihnen ihre Wertschätzung zu zeigen. Jetzt haben die Jugendlichen am Herodestor ein altes Ladenlokal hergerichtet, wo sie diesen Dienst fortsetzen möchten. Die PalAraber schäumen. Das sei gefährlich, isoliere die Moscheen auf dem Tempelberg und die muslimischen Moscheebesucher. Und ganz schlimm: Die Juden werden an die Eingangstür eine Mezuzah hängen – wieder so ein teufliches talmudisches Dingens.

Die Reaktion in den „palästinensischen“ sozialen Medien auf den Terroranschlag eines PA-Polizisten: Lob für den Mordversucher, Aufforderung an andere PA-Sicherheitskräfte, ebenfalls solche Anschläge auszuführen. Die Leute folgen damit aber eigentlich nur der Führung der Fatah, die den Terroristen als „heldenhaften Märtyrer“ ehrte.

Mittwoch, 02.11.2016:

Verteidigungsminister Liberman plant in die Sicherheit der Grenzstädte am Gazastreifen fast eine Milliarde Dollar zu investieren.

COGAT dokumentierte, das die Hamas Einwohner des Gazastreifens unter Druck setzt, sie sollten für die Terrororganisation Informationen, Ausrüstung und Geld für Hamas-Häftlinge zu schmuggeln, wenn sie die Grenze nach Israel überqueren.

Donnerstag, 03.11.2016:

Einwohner des Jerusalemer Viertels Pisgat Ze’ev haben bei Bürgermeister Barkat eine Protestaktion durchgeführt. Sie spielten vor seinem Haus den muslimischen Gebetsruf in der Lautstärke ab, in der sie ihn ständig ertragen müssen und fordern, dass die Lärmschutzregeln auch endlich für den Gebetsruf durchgesetzt werden.

Drei Terroristen, die letztes Jahr bei Beit-El ein israelisches Auto mit Molotowcocktails bewarfen und ein Kleinkind schwer verletzten, wurden jetzt gefasst.

Freitag, 04.11.2016:

Einwohner von Yatir und Susiya in Judäa wehren sich: Weil Araber schon wieder illegal auf Staatsland bauen und die Behörden nichts unternehmen, marschierten sie auf den Hügel, an dem das Gebäude entsteht.

Samstag, 05.11.2016:

Ein PA-Bauer behauptet, er sei bei der Olivenernte von Israelis angegriffen und verletzt worden (am Sabbath). Zwei weitere wollen weniger schwer verletzt worden sein.