Sieben unangenehme und kaum berichtete Fakten zum Olympia-Massaker von München

Elder of Ziyon, 5.September 2022

Der 5. September war der 50. Jahrestag der Münchener Olympia-Geiselkrise von 1972 und des Massakers, bei dem 11 israelische Sportler getötet wurden.

Es gibt eine Reihe Details zu dem Vorfall, die nicht die Öffentlichkeit bekommen, die sie verdienen.

Eines davon ist, dass der Terroranschlag von Mahmud Abbas finanziert wurde, dem Präsidenten der palästinensischen Autonomiebehörde. Der Drahtzieher des Anschlags von München, Mohammed Daoud Oudeh (Abu Daoud), sagte, dass sowohl Yassir Arafat als auch Mahmud Abbas ihm Glück wünschten und küssten.

Das zweite ist, dass deutsche Sicherheitsvertreter drei Wochen vor dem Anschlag Tipps der deutschen Botschaft in Beirut über einen palästinensischen Informanten erhielten und nichts unternahmen, um den Anschlag zu verhindern.

Die dritte unangenehme Tatsache ist, dass die palästinensischen Terroristen in München Hilfe von deutschen Neonazis hatten. Damals wurde angenommen, dass deutsche Linke beteiligt gewesen waren, aber in diesem Fall verbündeten sich die Palästinenser mit Nazis.

Ein weiteres Detail ist, dass die Organisation, die die Verantwortung für den Anschlag übernahm, immer noch als Schwarzer September bezeichnet wird, es sich aber um die Fatah handelte. Der Schwarze September war eine Fassade für die Fatah, um sich öffentlich vom Terror zu distanzieren. Abu Daoud wurde in arabischen Medien 1972 mit der Aussage zitiert: „Es gibt keine Organisation Schwarzer September. Die Fatah verkündet ihre eigenen Operationen unter diesem Namen, damit die Fatah nicht als direkt Ausführende der Operation erscheint.“ Die US-Regierung bestätigte das  in einem Memo von 1972.

unterstrichen: Dieser Abriss sollte auf keine Weise der CIA zugeschrieben und wegen der extremen Sensitivität der Information sollte er nur mündlich weiteregegeben werden.

Die Entführer waren nicht einfach Profis, die versuchten einen Gefangenenaustausch einzufädeln. Sie waren blutrünstig und als sie den Gewichtheber Youssef Romano töteten, kastrierten sie ihn vor seinen Mannschaftskameraden.

Die sechste und fast unglaubliche Tatsache zu München ist, dass das, was mit den drei überlebenden Terroristen nach dem verpfuschten Rettungsversuch am Münchener Flughafen geschah. Sie wurden weniger als zwei Monate nach dem Anschlag freigelassen, bevor sie vor Gericht gestellt wurden und zwar im Austausch für Geiseln aus dem entführten Lufthansa-Flug 615.

Aber diese Entführung war laut glaubwürdigen Berichten, von Deutschen eingefädelt worden, die mit der Fatah konspirierten, um das Problem die Terroristen ins Gefängnis zu stecken und vor Gericht zu stellen los zu sein.

Im Jahr 2000 veröffentlichte der Guardian einen Artikel, in dem geschrieben wurde:

Dem Schwarze September, eine palästinensische Terrorgruppe, die 1972 bei den Olympischen Spielen in München 11 israelische Sportler tötete, wurde von der deutschen Regierung erlaubt zwei Monate später einen Passagier-Jet zu entführen, eine „Verschleierungsgeschichte“ für die Freilassung der drei vor Ort gefangen genommenen Bewaffneten.

Laut „Ein Tag im September“ – einer für den Oscar nominierten Dokumentation, die in Großbritannien im Mai öffentlich  Premiere hat – deutete Bonn der Terroristengruppe an, es werde ihre Forderungen erfüllen, sollte ein bestimmtes Flugzeug – in dem sich keine Frauen und Kinder befanden – entführt werden. Die Deutschen waren interessiert daran die drei inhaftierten Terroristen freizulassen, damit der Schwarze September seine Drohungen nicht wahr macht eine  Reihe von Bombenanschlägen und Entführungen zu verüben.

Am 29.Oktober 1972 – nicht einmal acht Wochen nach dem Anschlag von München – wurde eine Boeing 727 der Lufthansa auf dem Weg von Damaskus in Syrien nach Frankfurt von zwei Terroristen entführt, als sie Beirut verließ. An Bord befanden sich nur 11 Passagiere, allesamt männlich. Dem Piloten wurde gesagt, er solle nach München fliegen und die Forderungen der Terroristen wurde an Bonn weitergeleitet. Innerhalb von Stunden gab der deutsche Kanzler Willy Brandt nach und die drei Männer wurden übergeben. Die Israelis wurden nicht konsultiert.

Und erst letzten Monat berichtete TheJC:

„Wir haben Dokumente gefunden, die erklären, dass die deutsche Regierung die palästinensische Terrororganisation bat die Entführung eines deutschen Flugzeugs zu fingieren, um in die Lage versetzt zu werden sie freizulassen – und damit sie das einen Monat nach dem abscheulichen Terroranschlag machten, wurden den Palästinensern 9 Millionen Dollar gezahlt“, berichtete der niederländische Anwalt Carry Knoops-Hamburger, einer aus dem Team, das mit der deutschen Regierung wegen Entschädigungen für die Familien der Opfer mit der deutschen Regierung verhandelte, gegenüber The Jc.

Die letzte unangenehme Tatsache zum Massaker von München ist, dass es in palästinensischen Medien und von offiziellen Vertretern der Palästinenser, einschließlich Abbas selbst, heute immer noch als „heldenhaft“ gepriesen wird. Es ist offensichtlich, warum Abbas sich für den Anschlag nicht entschuldigte, als er von einem Reporter im letzten Monat danach gefragt wurde – weil er ihn immer noch als eine Leistung betrachtet, nicht als Quelle für Verlegenheit.

Die Zusammenfassung des Massakers durch die AFP z.B. erwähnte nicht einmal eine dieser Tatsachen.

Der verbockte Anschlag, der den Ersten Libanonkrieg auslöste

Der gescheiterte Anschlag auf das Leben von Botschafter Shlomo Argov führte zu einer der kompliziertesten und schwierigsten Episoden in Israels Geschichte

Zack Rothbart, the Librarians, 17. August 2022

Botschafter Shlomo Argov und Ruinen aus dem Libanonkrieg (Argov-Foto veröffentlicht in Hadaschot, 6. Juli 1984 / Libanon-Foto: Emanuel Dudai. Aus der Dan Hadani Collection, The Pritzker Familiy National Photography Collection in der Nationalbibliothek Israels)

Das Dorchester Hotel in London – eines der protzigsten weltweit. Jahrzehnte im Besitz von modernen Sultanen und Nahost-Magnaten, ist das Dorchester ein beliebter Treff kultureller Ikonen von Hitchock bis Streisand. Prinz Philip, der Duke of Edinburgh, veranstaltete hier einen legendären Junggesellen-Abschied vor seiner Hochzeit mit der zukünftigen Queen Elizabeth II.

Der britische Premierminister Harold Wilson und seine Frau Mary mit dem israelischen Premierminister Levi Eschkol und dessen Frau Miiriam im The Dorchester, März 1965 (Foto: lizenzfrei)

Das Dorchester befindet sich so weit entfernt von den schlammigen Wäldern des Südlibanon, wie es möglich ist, doch dort begann der Erste Libanonkrieg. Gewissermaßen.

Eines Abends im Juni 1982 versammelten sich Dutzende Diplomaten im Dorchester zu einem jährlichen Gala-Event. Vor Mitternacht verließ Shlomo Argov – der eloquente, in Jerusalem geborene und in Georgetown und an der LSE ausgebildete israelische Botschafter beim Vereinten Königreich – das Hotel und war auf dem Weg zu seinem Wagen.

Momente zuvor hatte ein Treffen in der Männertoilette des nahe gelegenen Hotels Hilton stattgefunden, das die Geschichte des Nahen Ostens verändern würde. Dort holte Marwan al-Banna eine braune Tasche hervor, die er aus seinem Auto geholt hatte. Er zeigte eine polnische W.Z.63 Maschinenpistole mit zwei Magazinen Munition und übergab sie seinem Kameraden Hussein Sa’id.

Sa’id verließ das Hotel gegen 23 Uhr und wartete nervös vor einem BMW-Schaufenster; er ging los, als Argov sich zu seinem Volvo begab, schoss auf ihn und floh.

In The Master Terrorist: The True Story Behind Abu Nidal gibt der Journalist Yossi Melman, der über den fehlgeschlagenen Mord und die folgenden Gerichtsverfahren berichtete, einen Bericht aus erster Hand über die Ereignisse, wie sich Colin Simpson an den Abend erinnert, der für Argov abgestellte Leibwächter:

„Er bückte sich leicht und wollte gerade in den Wagen steigen. Als er seinen Kopf hineinsteckte, hörte ich hinter mir ein Geräusch. Der Botschafter fiel auf den Gehweg. Ich blickte auf ihn hinab und sah, was eine extrem schwere Verletzung zu sein schien.“

Simpson verfolgte Sa’id, schoss ihm direkt unter das Ohr, aber nicht bevor auf ihn selbst geschossen wurde, wobei eine der Kugeln des Angreifers knapp seinen Kopf verfehlte. Laut Melman „fand die Polizei später heraus, dass die Maschinenpistole auf Einzelschüsse eingestellt war, sonst wäre Simpson wahrscheinlich mehrere Male von den 24 Kugeln getroffen wurde, die sich noch in dem Magazin befanden.“

Argov hatte weniger Glück. Eine Kugel ging direkt durch sein Gehirn. Er war Monate lang im Koma und sollte den Rest seines Lebens gelähmt bleiben; er verbrachte Jahrzehnte bettlägerig, hauptsächlich in Jerusalems Hadassah-Krankenhaus.

Botschafter Victor Harel, der eng mit Argov zusammenarbeitete, erinnerte sich an ihn als einen „diplomatische Giganten“, Jerusalemer in der siebten Generation, der nach seiner Verletzung in Israels Unabhängigkeitskrieg weiter kämpfte, einer der höchstgeschätzten Aktivposten des Außenministeriums wurde. Argov wurde Berichten zufolge von Premierminister Menachem Begin für den Posten in London handverlesen, obwohl die beiden gegnerischen politischen Lagern angehörten. Solch eine Entscheidung, kurz nach Begins historischem Aufstieg an die Macht nach Jahrzehnten in der politischen Wüste, deutete das Vertrauen und den Respekt an, den Argov sich als Mann verdient hatte, dessen Dienst für sein Land seine persönliche politische Ideologie ersetzte.

Der israelische Botschafter Shlomo Argov (hier 1979 auf dem Weg zum Buckingham Palace zur Vorlage seiner Beglaubigung, wurde in London von einem Schützen schwer verletzt. Argov wurde mit Kopfwunden eilig ins Krankenhaus gebracht und befand sich nach einer Gehirnoperation in kritischem Zustand.

Gegenschlag und Terroristen

Innerhalb von Stunden nach dem Mordversuch wurde eine Krisensitzung des israelischen Kabinetts mit einem Beschluss beendet elf PLO-Ziele im Libanon zu beschießen, zwei davon in Beirut. In dem Treffen betonte Begin sehr deutlich die Dringlichkeit zu handeln. Nach Angaben des Militärhistorikers Shimon Golan, dem Autor des bis heute umfangreichsten Werks über den Entscheidungsfindungsprozess auf höchster Ebene während des Krieges, bestimmte Begin, dass „Israel nicht abwarten konnte einen Bericht von Scotland Yard zu erhalten [was die organisatorische Zugehörigkeit der Terroristen betrifft]; es musste ohne Verzug, am selben Tag, im Zentrum des internationalen Terrors im Libanon zuschlagen…“

IDF-Generalstabschef Rafael „Raful“ Eitan empfahl die ursprünglich geplanten Ziele zu treffen. Begin akzeptierte die Empfehlungen und betonte, dass Israel darauf achtgeben musste zivile Opfer zu vermeiden, während es auf die unvermeidliche Reaktion vorbereitet sein musste, einschließlich PLO-Angriffen auf israelische Zivilisten.

Laut offiziellen Quellen und Dokumenten entnommenen Berichten, einschließlich der von Golan und Melman weitergegebenen, gab es bei dem Treffen an diesem Morgen keinen größeren Widerstand, Streit oder hitzige Diskussionen. Interessanterweise und obwohl dem damaligen Verteidigungsminister Ariel Sharon weitgehend der Entwurf und das Durchsetzen der Pläne für den Libanon-Krieg zugeschrieben wird, befand dieser sich damals in Rumänien und war in diesem kritischen Augenblick nicht einmal anwesend.

Vergeltungs-Raketen kamen kurz nach den ersten Luftangriffen und die Diskussion der israelischen Führung verschob sich davon, wie man reagiert, auf den günstigsten Zeitpunkt um eine Bodenoffensive zu beginnen. Der folgende Krieg, der als Operation Frieden für Galiläa oder der Erste Libanonkrieg bekannt ist, führte unter anderem zu Dezimierung der PLO-Kräfte im Libanon und ihrer Vertreibung nach Tunis.

Der Flughafen Beirut wurde von israelischen Streitkräften eingenommen – 21. Juni 1982. (Foto: Dan Hadani). Aus der Dan Hadani Collection, Teil der Pritzker Family National Photography Collection in der Nationalbibliothek Israels

Dennoch hatte die PLO nichts mit dem Angriff auf Botschafter Shlomo Argov zu tun. Am Tag nach dem Mordversuch hatte Schin Bet-Chef Avraham Shalom der israelischen Führung bereits berichtet, dass die Täter wahrscheinlich zur sogenannten Abu Nidal-Organisation (ANO) gehörten, einer rivalisierenden palästinensischen Terrorgruppe, die erpicht darauf war die PLO zu Fall zu bringen.

Raful Eitan stichelte bekanntlich: „Abu Nidal, Abu Schmidal. Wir müssen die PLO angreifen!“

Die ANO wurde von Sabri Khalil al-Banna gegründet, dem Nachkommen einer der reichsten Familien des Mandats Palästina, der besser als „Abu Nidal“ bekannt war; die Gruppe beging rund um die Welt Dutzende Entführungen, Morde, Mordanschläge und andere Terroranschläge, beginnend in den 1970-er Jahren, weitgehend nach Gutdünken ihres stürmischen Führers. Obwohl die ANO israelische und jüdische Menschen und Orte angriff, richteten sich die meisten ihrer Anschläge gegen Palästinenser oder andere Araber, insbesondere Diplomaten, Journalisten und verschiedene Personen des öffentlichen Lebens.

„Er glaubte nicht an Religion oder Ba’athismus oder Marxismus oder sonst irgendetwas“, erzählte einmal ein Bekannter von Abu Nidal dem Autor einer Biografie des Terroristen Patrick Seale. „Die Schusswaffe war seine Ideologie und seine Ideologie war die Schusswaffe.“

Man glaubt, dass dieses Foto von Abu Nidal und einem nordkoreanischen Militäroffizier in Nordkorea aufgenommen wurde. Es wurde 1974 in einer libanesischen Zeitung veröffentlicht und dann wieder in der Ausgabe der israelischen Zeitung Hasahot vom 11. September 1986. Aus der digitalen Sammlung der Nationalbibliothek Israels.

Fragen und Verschwörungen

Fast ein Jahr lang vor dem Mordversuch war die israelisch-libanesische Grenze nach einer von den USA vermittelten Vereinbarung zwischen Israel und der PLO überwiegend ruhig gewesen. Dennoch setzte Letztere ihre Anschläge gegen Israel und israelische Ziele international fort. Israels politisches und Verteidigungsestablishment stimmte allgemein zu, dass der Libanon nicht weiter als Ausgangspunkt für die PLO dienen konnte und tatsächlich waren detaillierte Pläne für den als „Operation Oranim“ bekannten Einmarsch bereits lange vor dem fehlgeschlagenen Mordversuch und die folgende Bodenoffensive fertig; sie wurden von Parteien in der Knesset bis auf eine mit überwältigender Mehrheit genehmigt.

IDF-Soldaten auf ihrem Weg in den Libanon, 6. Juni 1982 (Foto: Yosi Elmakis). Aus der Dan Hadani Collection, Teil der Pritzker Family National Photography Collection at the Nationalbibliothek Israels.

Der genaue Grund, dass Abu Nidal beschloss an diesem Abend im Juni 1982 Argov in London anzugreifen, bleibt schwer fassbar, aber viele Theorien, einschließlich einer, die weitgehend von Abu Nidals palästinensischen Feinden verbreitet wird, haben nahegelegt, er habe für den Mossad gearbeitet und den Mordversuch befohlen, um Israel eine Rechtfertigung für den Angriff auf die PLO im Libanon zu geben.

In einem seltenen Interview wurde Abu Nidal einmal vom Spiegel gefragt, warum er den Anschlag befahl, insbesondere angesichts der Tatsache, dass dieser letztlich – und recht vorhersehbar – zu Israels Einmarsch in den Libanon führte. In charakteristisch paranoider Weise antwortete der Terrorführer:

„Der zionistische Botschafter in London war einer der Köpfe und Gründer des israelischen Geheimdienstes, des Mossad. Wir griffen den Botschafter an, als er gerade eine wichtige Rolle beim Mossad in Europa übernommen hatte. Unsere Kämpfer handelten überaus korrekt in Begrifflichkeiten meines strikten Befehls keinen anderen Botschafter zu schädigen.“

Er gab zu, dass damals „jeder Blinde die zionistischen Pläne für den Einmarsch im Libanon sehen konnte“, obwohl er die Rolle des Mordversuchs bei der Initiierung des Krieges kategorisch abstritt: „… in meinen Augen ist es nicht bewiesen und es stimmt nicht, dass der Anschlag auf das Leben des Botschafters der Funke war, der den Krieg auslöste.“

Während die Erklärung, Abu Nidal sei selbst eine israelische Marionette fast mit Sicherheit die Erfindung seiner politischen Rivalen ist, sind die Motive hinter dem Argument wahrscheinlich nicht so weit von der Wahrheit entfernt. Nach Angaben vieler, darunter Ze’ev Schiff und Ehud Ya’ari, altgedienten israelischen Journalisten und Co-Autoren von Israel’s Lebanon War, wurde der Anschlag von Abu Nidal in enger Koordination mit den irakischen Behörden befohlen, um einer Reihe strategischer Ziele zu dienen.

Erstens wussten sie, dass der Mord wahrscheinlich zu einem erheblichen israelischen Angriff auf die PLO im Libanon führen würde – etwas, das nach Abu Nidals Geschmack und zu seinem Nutzen war. Der Irak hatte zudem ein klares Interesse daran, dass Israel den Libanon angreift, nicht zuletzt, weil das die syrischen Streitkräfte schwächen oder zumindest von der irakischen Grenze ablenken würde.

In The Master Terrorist nennt Melman das irakische Szenario „extrem glaubwürdig“. Er fügt hinzu, dass die Iraker, die sich damals internen Konflikten gegenüber sahen und in dem langen und blutigen Iran-Irak-Krieg steckten – den sie verloren – ein weiteres Interesse daran hatten den israelischen Angriff zu provozieren.

„Wenn die Israelis tatsächlich einmarschierten, konnte der Irak einen Waffenstillstand fordern oder einseitig erklären, während er an die Notwendigkeit muslimischer und arabischer Solidarität gegen den zionistischen Feind appellierte.“

Der Irak machte genau das, verkündete: „Wir glauben an die dringende Notwendigkeit all unsere Energie und Ressourcen auf eine Konfrontation mit der zionistischen Aggression gegen die arabische Welt, das palästinensische Volk und den Libanon zu richten.“

Dummerweise für Saddam Hussein widmete niemand – einschließlich der Iraner – dem Vorschlag viel Beachtung.

Hinterher

Obwohl der Mordversuch natürlich einigen Interessen Abu Nidals diente, konnte er nicht im Voraus gewusst haben, wie die Folgen für seine eigenen Organisation und besonders ihre Aktivitäten in London sein würden.

Die Angreifer, darunter Abu Nidals Cousin Marwan al-Banna, wurden schnell gefasst und später vor Gericht gestellt und verurteilt. Während der Ermittlungen kamen einige Einzelheiten zur Planung und Umsetzung des Anschlags ans Licht. Der ausdrückliche Befehl den Anschlag an diesem Abend zu verüben kam nicht vor dem Nachmittag desselben Tages, als Na’if Rosan, einer der Angreifer, einen Anruf in einer öffentlichen Telefonzelle vor seiner Wohnung im Londoner Viertel Kensington annahm und Instruktionen von einem „Genossen al-Sayf“ erhielt. Rosan wies al-Banna und Hussein Sa’id an sich mit ihm im Hotel Hilton zu treffen, wo er ihnen sagte, dass Argov, der sich zu diesem Zeitpunkt immer noch im Dorchester unter die Leute mischte, an diesem Abend ihr Ziel war. Er gab Sa’id die Schusswaffe, der führte den Anschlag aus, während Rosan und al-Banna in der Nähe herumlungerten.

Alle drei wurden innerhalb weniger Stunden gefasst.

Die Polizei fand in al-Bannas Hostelzimmer eine Liste von 300 Namen – die meisten davon israelische und britische jüdische Persönlichkeiten und Organisationen, darunter der Oberrabbiner von Großbritannien Sir Immanuel Jakobovits, der Vorstandsvorsitzende des Jewish Chronicle und eine lokale Chabad-Schule, samt der Autokennzeichen der Fahrzeuge, die zum Transport ihrer Schüler verwenden. Die Adressen der Botschaften von Jordanien, Marokko, Saudi-Arabien, Ägypten, Kuwait und den VAE standen ebenfalls auf der Liste.

Die Botschaft Saudi-Arabiens in London (Foto: Prebano66 / CC BY-SA 2.0)

Laut eines von Melman angeführten Verhör-Protokolls erklärte al-Banna, als er zum Zwecks der Liste und den zugehörigen Informationen befragt wurde: „Wir wollten diesen Institutionen und Orten die Maske abziehen. Wir wissen, dass viele davon eigentlich Fassaden für den Mossad sind, den israelischen Geheimdienst oder potenzielle Zentren für den israelischen Geheimdienst. Wir wollten nur ihre wahre Identität offenlegen und veröffentlichen, um die Araber vor diesen Leuten und Orten zu warnen…“

Zu arabischen diplomatischen und anderen Institutionen auf der Liste sagte al-Banna: „Es gibt viele Gruppen, die scheinbar auf unserer Seite stehen, aber in Wirklichkeit gegen uns sind, so wie Saudi-Arabien.“

Der Staatsanwalt in diesem Fall, der das Verfahren als die „Bagdad-Connection“ bezeichnete, gab zu, dass viele Fragen offen blieben, behauptete aber: „Wir haben es geschafft ein Fenster – wenn auch nur ein kleines – in die geheime Welt dieser terroristischen Geheimorganisation zu öffnen.“

Die Verhaftungen und Urteile markierten praktisch das Ende aller größeren ANO-Aktivitäten auf britischem Boden, obwohl die Organisation weiterhin Terror säte und etwa ein weiteres Jahrzehnt lang hauptsächlich jordanische, palästinensische, israelische, jüdische und andere Institutionen und Persönlichkeiten weltweit ins Visier nahm. 1984 versuchte Abu Nidal sogar Königin Elizabeth II. während ihres Besuchs in Amman zu ermorden.

Trotzdem hatte die Zeit nach dem Mordversuch an Argov natürlich beträchtliche Folgen für Abu Nidals Aktivitäten in Großbritannien und international, die nichts mit dem Konflikt im Libanon zu tun hatten, die nie man ganz verstehen werden wird.

Aus einer umstandsgegebenen historischen Perspektive scheint recht klar zu sein, dass es früher oder später einen Krieg im Libanon gegeben hätte, auch wenn Shlomo Argov nicht angeschossen worden wäre. Vielleicht ist das der Grund, warum die historische Rolle des fehlgeschlagenen Mordversuchs als Funke, der den Krieg auslöste, in den vergangenen vier Jahrzehnten weitgehend ignoriert worden ist.

Das zugespitzte Ereignis wurde natürlich auch sehr schnell durch den Krieg selbst und seine sofortigen und langfristigen Auswirkungen überschattet, einschließlich der tausenden Toten und zerrütteten und ruinierten Leben.

Obwohl anfangs überwältigend populär, sollte der Krieg am Ende israelische Truppen fast 20 Jahre im Libanon belassen, ein Vakuum schaffen, das seitdem von der Hisbollah gefüllt wurde und die bedeutendste Antikriegs-Bewegung in der Geschichte Israels aufkeimen zu lassen. Einiges von dem Gefühl wurde durch Begins politische Feinde verstärkt und ausgenutzt, doch die Tatsache bleibt, dass die Volksbewegung gegen den Krieg und zugunsten bewusster Kriegsdienstverweigerung in Israel nie in diesem Ausmaß zu sehen gewesen war. Der Konflikt spaltete das Land und, so sagten viele, hat seitdem das Vertrauen in gewählte und militärische Amtsinhaber getrübt.

Israelische Reserve-Kampfsoldaten demonstrieren gegen die Besetzung des Libanon, Juli 1984 (Foto: Yoni Salinger). Aus der Dan Hadani Collection, Teil der Pritzker Family National Photography Collection in der Nationalbibliothek Israels.

Etwa ein Jahr nach dem versuchten Mord und dem Ausbruch des Krieges, gab Argov selbst – physisch gelähmt, aber intellektuell scharfsinnig – erstmals öffentlich seinen persönlichen Gedanken zum Krieg Ausdruck, als er einen kurzen Brief an einen engen Freund diktierte. Er betrauerte den enormen Verlust an Leben und verglich den Krieg mit dem existenziell zwingenden Sechstage-Krieg 15 Jahre zuvor. Argov legte eine Kritik an Israels politischer und militärischer Führung vor, während er diplomatisch davon absah Namen zu nennen.

Hätten die Planer des Krieges vorher mehr über die möglichen politischen Folgen nachgedacht, argumentierte Argov, „hätten sie das Leben hunderter unserer besten Söhne gerettet.“

Vom Krankenhausbett, wo er die nächsten zwei Jahrzehnte schmachten sollte, argumentierte Argov:

„Wir sind eine Nation, die wenig menschliche Ressourcen hat. Wir haben nicht die Fähigkeit in der Hoffnung Experimente durchzuführen, dass eines davon gut gehen wird. Selbst wenn eines von ihnen erfolgreich ist – was ist Gutes an amputierten Armen und Beinen?“

Er beklagte die Tatsache, dass in Israel in seiner kurzen Geschichte aufgrund der Entscheidungen seiner Nachbarn ständig und gerechtfertigt durch das Schwert leben musste; Argov betonte die immerwährende Sehnsucht nach Frieden, der für Israel „mehr als für jede andere Nation keine inhaltsleere Parole ist, sondern der höchste Kern und eine Wahrheit des Lebens“.

Argovs Rolle beim Ausbruch des Libanonkriegs war nicht entscheidend. Aber im Nachhinein gab es vielleicht keinen geeigneteren Auslöser für diesen tragischen und verwirrenden Konflikt, als dass die „falsche“ Terrororganisation einen Anschlag auf einen Mann verpatzte, der in einer Zeit eine toxische politische Kluft überbrückte, als nur wenige andere das taten.

Terroristen bekommen von außen doppelten Segen

Die palästinensische Gesellschaft und Terrorgruppen haben sich nie darum gekümmert Unterschiede zwischen ideologisch motivierten Terroristen und Einzelnen zu unterscheiden, die sich für Terrorismus als Ausweg aus persönlicher Bedrängnis entscheiden zu machen. Warum sollte Israel das tun?

Nadav Shragai, Israel HaYom, 24. Juli 2022

Ahgmad Manasra war 13, als er und sein 17-jähriger Cousin versuchten in Jerusalem einen jüdischen Jungen zu ermorden. Die Geschichte der Terroristen half vor sieben Jahren ein Narrativ zu einer „Kinder-Intifada“ anzutreiben. So wurde der Terrorismus genannt, obwohl er hauptsächlich der Behauptung entstammte, die Al-Aqsa sei in Gefahr“.

Einen Monat vor dem Anschlag nahmen die beiden an einer Demonstration zur Al-Aqsa teil, die von Scheik Raed Saleh in Um el-Fahm organisiert wurde. Das hatte sie angestachelt.

Die Veröffentlichung der Dokumentation  des Anschlags letzten Woche auf Kanal 13 News zeigte auch, dass die „Al-Aqsa ist in Gefahr“-Geschichte bei dem Anschlag mit eine Rolle spielte und dass es in Zukunft Kinder-Terroristen geben könnte, die wie Manasra behaupten werde, sie würden unter „schweren mentalen Störungen“ leiden.

An einer der palästinensischen Schulen in Ostjerusalem führten Schüler am Ende des Schuljahrs ein Theaterstück auf, in dem sie sich als Juden und israelische Polizisten verkleideten. Einer spielte den part des rechten MK Itamar Ben-Gvir. Die Schüler spielten Angriffe auf die Al-Aqsa-Moschee und sofort danach erschienen als Terroristen verkleidete andere Schüler und spielten die Ermordung Ben-Gvirs und der Polizisten. Das Publikum jubelte.

Selbst der Terroranschlag eines gewissen Ismail Nimer in einem Jerusalemer Bus letzte Woche mit einem Schraubendreher stand mit der Al-Aqsa in Verbindung. Sofort nach diesem Anschlag gratulierte die Hamas dem „Volk des Widerstands, das die Al-Aqsa verteidigt“.

Die Behauptung, viele der Terroristen seien geistesgestört oder litten unter persönlicher Not wird mit zahllosen Anschlägen in Verbindung gebracht. Manchmal als Teil der Hoffnung eines Häftlings wegen „ernster geistesgesundheitlicher Probleme“ aus dem Gefängnis freigelassen zu werden. Manchmal behaupten Familien, sie seine geistesgestört, um den Angreifern auf diese Weise zu helfen ernsthaften Strafen zu entgehen wie dass ihr Haus abgerissen wird. In anderen Fällen wird das Argument angeführt, um dem mutmaßlichen Terroristen zu helfen für sein Tun zur Verantwortung gezogen zu werden.

All das wirft die Frage auf: Warum veranlassen ähnliche Probleme keine Juden oder Mitglieder anderer ethnischer Gruppen ähnliche Anschläge zu verüben? Es ist aber wichtiger sich anzusehen, wie die palästinensische Gesellschaft mit dem Phänomen umgeht. Den Terroristen ist gemeinsam, dass die palästinensische Gesellschaft und die Terrororganisationen sich beeilen sie sich zueigen zu machen und zu Helden zu krönen.

Derweil entscheiden sich die Geistesgestörten und Leute mit persönlichen Problemen für Terrorakte als Weg aus ihren Problemen und die Palästinenser nehmen an den Rand gedrängten Einzelnen und erheben sie in den „Märtyrer-Pantheon“. Alles dank ihres Anschlags auf Juden.

Der Weg, den ein marginalisierter „Märtyrer“ sieht, bevor er oder sie dem Tod begegnet, während der Anschlag ausgeführt wird, bringt ihnen doppelten Nutzen ein – sie kommen posthum ins Paradies und man erinnert sich ihrer liebevoll und mit Bewunderung.

Selbst wenn sie nicht getötet werden, gewinnen sie und ihre Familien an Status. Ihnen wird von der PA und der Hamas Geld Gelder gegeben – weil die nie zwischen „normalen“ Terroristen und solchen, die aus geistigen oder persönlichen Problemen heraus handeln, unterscheiden.

Wenn also die Palästinenser also keinen Unterschied zwischen ihnen machen, dann gibt es für uns, ihre Opfer, keinen Grund das zu tun. Wir haben keinen Anlass dazu.

Palästinenser glauben, sie seien das Zentrum des Universums, versuchen sogar einen ISIS-Anschlag in Ägypten sich um sie drehen zu lassen

Elder of Ziyon, 8. Mai 2022

Am Samstag wurden bei einem Feuergefecht mit vermutlich dem Islamischen Staat treuen Militanten elf ägyptische Soldaten getötet.

Natürlich versuchen die Palästinenser diese Nachricht zu kapern und daraus etwas zu machen, dass ich um wen dreht? – Um sie!

Die Fatah veröffentlichte eine Stellungnahme, in der es heißt, sie betrachten den Anschlag als „kalkulierten Dienst im Interesse des rassistischen zionistischen Siedlungs-Besatzungsregimes“; sie sagte, die Angreifer hätten eine „Agenda gegen die Brüder im arabischen Ägypten und seine heldenhafte Armee und gegen das palästinensische Volk im besetzten Palästina“.

Sie fügte hinzu, der Anschlag sei „ein vorsätzlicher Dienst für das Besatzungsregime und die israelische Armee und ein verzweifelter Versuch die Moral der ägyptischen Armee zu brechen“.

Khaled al-Batsch, ein Mitglied des Politbüros der Bewegung Islamischer Jihad, bezeichnete den Anschlag als einen „Versuch die Sicherheit Ägyptens zu manipulieren und seine Stabilität auszuhöhlen, um dem zionistischen Feind zu dienen“.

Unterdessen plapperte die Hisbollah dieselbe bizarre Idee nach und sagte, der Anschlag habe „die Aufmerksamkeit vom zionistischen Terrorismus in Palästina ablenken“ sollen.

Wie nennt man das, wenn jemand für alles Schlechte, was passiert, die Juden verantwortlich macht? Ich bin sicher, dafür gibt es ein Wort.

Palästinenser beginnen im Vorfeld des muslimischen heiligen Monats Gewaltkampagne gegen Israel (Video)

Akiva van Koningsveld, HonestReporting.com 21. März 2022

Die Palästinenserführung stachelt anscheinend wieder zu Gewalt gegen Israels auf, genauso wie sie es vor dem Konflikt vom letzten Mai machte. Am Sonntag wurde bei einem Anschlag auf zwei Polizisten eingestochen, der von der Hamas als „heldenhaft“ bejubelt wurde.

Am Tag zuvor griff ein weiterer palästinensischer Terrorist einen Israeli an, der mitten in Jerusalem joggte. Das kam nach einem weiteren Messeranschlag, der von einem Hamas-Mitglied verübt wurde, bei dem israelische Sicherheitskräfte am Eingang zum Tempelberg verletzte, der heiligsten Stätte des Judentums. Anfang dieses Monat wurden zwei israelische Polizisten auf ähnliche Weise verletzt.

Die Woche davor wurden zwei Israelis bei getrennten Stechanschlägen in Hizme verletzt, einer arabischen Stadt an der Grenze zu Israels Hauptstadt.

Daten deuten darauf hin, dass es wichtige Zunahme von palästinensischen Terroranschlägen während des Ramadan gegeben, der dieses Jahr am 2. April beginnt. Ein Hamas-Sprecher sagte: „Das palästinensische Volk steht geeint hinter dem Gewehr“, und rief die Araber Jerusalems auf, „alle Spannungspunkte mit dem Feind [Israel] zu Konfliktpunkten zu machen.“

Es scheint so, dass die Palästinenser sich auf eine Eskalation vorbereiten. Aber die Medien schweigen.

In den Nachrichten kommt das nie, aber Araber werfen jeden Monat rund 100 Brandsätze auf Juden

Elder of Ziyon, 19. Januar 2022

Palästinensische Medien zitieren Israels Sender Kann damit, dass am Dienstagabend eine israelische Busfahrerin verletzt wurde, als beim Dorf Al-Tur in Jerusalem ein Molotow-Cocktail auf sie geworfen wurde.

Es gibt durchschnittlich jeden Tag in Israel drei solcher Molotow-Cocktail-Anschläge, aber weil die meisten davon keine ernsten Verletzungen zum Ergebnis haben, scheint das niemanden zu kümmern.

Selbst wenn es Brandbomben sind.

Nach Angaben des Schin Bet gab es im Oktober 124 Brandbomben, im November 94 und im Dezember 107.

Ebenfalls im Dezember gab es 11 Rohrbomben, 6 Fälle von Schüssen mit kleinen Waffen, 2 Autoanschläge und 5 Messeranschläge.

Palästinenser versuchen an jedem einzelnen Tag Juden zu töten. Nur weil Israel besser darin geworden ist die Opferzahlen zu minimieren, heißt das nicht, dass die Terroristen es nicht weiter versuchen.

Der Unterschied zwischen der PA und Hamas

Elder of Ziyon, 17. Januar 2022

Photo from Abu Ali Express

Die Times of Israel berichtet:

Ein palästinensischer Mann wurde erschossen, als er am Montag versuchte an einer Bushaltestelle in der zentralen Westbank auf einen Soldaten einzustechen, sagten die Israelischen Verteidigungskräfte.

Es wurden keine israelischen Verletzten berichtet.

„Der Angreifer stieg aus einem Auto, bewaffnet mit einem Messer und versuchte auf einen IDF-Soldaten einzustechen“, sagte das Militär.

Der Soldat eröffnete das Feuer auf den Mann, was diesen nach Angaben der IDF tötete. Das Messer wurde am Tatort sichergestellt.

Die Soldaten begannen eine Suche nach dem Auto, das den Angreifer zum Tatort brachte; dazu wurden in der Gegend Straßensperren errichtet. Eine kurze Weile später stellte sich der Fahrer des Fahrzeugs den israelischen Sicherheitskräften, sagte die Zivilverwaltung des Verteidigungsministeriums.

Die palästinensische Autonomiebehörde geht immer von „Israel tötete ihn zu Unrecht“ aus.

Premierminister Mohammed Schtayyeh und das Ministerium für äußere Angelegenheiten und Exilanten verurteilten heute in zwei separaten Äußerungen, dass die israelische Armee nahe der Stadt Bethlehem in der südlichen Westbank einen Palästinenser tötete.

Faleh Jaradat aus der Stadt Sair im hebräischen Bereich, wurde heute Nachmittag angeschossen und getötet, nachdem er angeblich versuchte an einer Kreuzung bei Bethlehem einen Soldaten einzustechen. Der Soldat wurde nicht verletzt.

Schtayyeh rief die internationalen Menschenrechtsorganisationen auf Israel unter Druck zu setzen die Tötungen und fortgesetzten Angriffe auf das palästinensische Volk einzustellen.

Er sagte, die Soldaten ließen Jaradat auf dem Boden liegend verbluten und betonte, dass die außergerichtliche Hinrichtung von Palästinensern „die Doktrin des Staatsterrorismus“ reflektiert, die „der seine Soldaten anhängen“.

Das Außenministerium seinerseits betrachtete die Tötung von Jaradat eine weitere Episode in der Reihe außergerichtlicher Tötungen, die die israelischen Besatzer und ihre Siedler an unbewaffneten palästinensischen Zivilisten unter fadenscheinigen Vorwänden und Durchsetzung der neuen Schießbefehle, die von politischen und militärischen Kreisen im Besatzungsstaat genehmigt sind.

Während sie die israelische Regierung für „dieses Verbrechen“ voll verantwortlich machte, rief es die internationale Gemeinschaft, insbesondere die Vereinten Nationen und ihren Generalsekretär auf, ihre Verantwortung zu übernehmen und ein System anzustoßen, um das besetzte palästinensische Volk zu schützen.

Und die Hamas ist immer stolz auf den Möchtegern-Mörder:

Die Islamische Widerstandsbewegung „Hamas“ trauerte wegen des Märtyrertums von Faleh Musa Shaker Jaradat, der den Messerangriff an der „Gush Etzion“-Kreuzung südlich von Bethlehem beging. „Wir trauern mit Stolz um den heldenhaften Märtyrer Faleh Musa Shaker Jaradat, der die heroische Messer-Operation an der Gush Etzion-Kreuzung durchführte“, sagte die Bewegung in einer Erklärung. Sie fügte hinzu: „Wir gratulieren dieser Operation und bestätigen, dass sie im Zusammenhang mit der natürlichen Reaktion auf die Verbrechen der Besatzung und ihren Siedler überall in der Westbank, dem besetzten Jerusalem und dem standhaften Negev kommt.“