Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (23.-30.08.2015)

Sonntag, 23.08.2015:

An LKWs an einer Baustelle der Autobahn bei Jerusalem hatten arabische Arbeiter große Hamas-Flaggen angebracht.

Einwohner von Esch Kodesch beschweren sich, dass Araber regelmäßig am Sabbat kommen, um die jüdischen Felder zu schädigen und die IDF nichts dagegen unternimmt.

Montag, 24. 08.2015:

In dem Dorf, in dem vor einem Monat ein Kleinkind und sein Vater durch einen Brandanschlag getötet wurden, gab es wieder ein Feuer. Die PA-Polizei stellte fest, dass die Ursache ein Kurzschluss war, was die Hamas nicht daran hindert von einem erneuen „Siedler-Anschlag“ zu schwafeln.

Die muslimischen Kreischweiber fehlten heute erstaunlicherweise auf dem Tempelberg, so dass eine Gruppe Juden diesen ohne die sonst übliche Belästigung besuchen konnte.
Der Minister für öffentliche Sicherheit, Gilad Arden (Likud) hat Verteidigungsminister Mosche Ya’alon aufgefordert muslimische Gruppen, die Besucher belästigen, zu „Recht brechenden Vereinigungen“ zu erklären und entsprechend zu behandeln. (Bisher lassen israelische Sicherheitskräfte die Belästiger weitgehend in Ruhe.)

Eine UNRWA-Schule (in Syrien) hat Karikaturen ins Internet gesetzt, mit der für Auto-Anschläge gegen Juden aufgefordert wird.

Polizei, Shin Bet und IDF gaben heute bekannt, dass in Samaria eine Terrorzelle enttarnt und verhaftet wurde; die Terroristen sollen hinter Anschlägen mit Brandsätzen stecken, darunter dem vom 14. Juni auf der Straße 60. Die Festgenommenen haben eine ganze Reihe von Anschlägen gestanden.

Dienstag, 25.08.2015:

Der Großmufti der PA: Der Tempelberg und die Kotel sind „muslimische Stätten“; es muss eine „physische“ Reaktion auf das mögliche Verbot muslimischer Randalegruppen geben. Juden dürfen keine Rechte eingeräumt bekommen. Es hat nie jüdische Tempel dort gegeben.

Mittwoch, 26.08.2015:

Offizielle Statistik: Das Wohnungsbauministerium hat Zahlen zu Terroranschlägen veröffentlicht; demnach gibt es im Durchschnitt knapp zehn Anschläge pro Tag nur in der Jerusalemer Altstadt und dem Ölberg. Für Juni und Juli wurden in diesem Bereich (ohne „Ost-Jerusalem“ usw.) 580 Terroranschläge auf Zivilisten und Sicherheitskräfte dokumentiert, darunter 477 mit Steinen, 28 mit Brandsätzen (auf Fahrzeuge und Häuser, in denen Juden wohnen); weitere waren Angriffe mit Glasflaschen und Feuerwerkskörpern. Ihren bisherigen Höhepunkt erreichten die Anschläge im Juni mit 359, davon 213 im Bereich der Davidstadt (direkt südlich der Altstadt), 125 auf dem Ölberg und 21 in der eigentlichen Altstadt. Davon waren 307 Angriffe mit Steinen/Felsen, 12 Brandbomben, 4 Fälle von Vandalismus auf dem Friedhof des Ölbergs, 6 direkte auf Juden in der Altstadt (5 davon gegen Zivilisten). Die Zahlen für Juli liegen nur geringfügig niedriger.

Bei der Durchsuchung des Hauses eines terrorverdächtigen Arabers in Samaria nach illegalen Waffen ergab einen höchst ungewöhnlichen Fund: In einem eingezäunten Bereich auf dem Hof hielt der Mann vier Stück Rotwild, was illegal ist; in unmittelbarer Nähe fanden die Sicherheitskräfte mehrere Jagdgewehre.

Heckmeck:
– Ein FIFA-Komitee traf sich mit israelischen und PA-Fußballvertretern, um die Beziehungen zwischen den beiden Seiten zu verbessern. Das nächste Treffen wird Mitte September stattfinden.

Donnerstag, 27.08.2015:

Mahmud Abbas weiß etwas über den Holocaust: Das ist etwas, „was Juden sagen“. Er respektiert, dass sie sagen, sie hätten im Zweiten Weltkrieg Opfer gebracht. Aber das heißt nicht, dass er selbst ein Opfer der Opfer sein darf; sie sollten „uns“ (die PalAraber) nicht so behandeln, wie die Nazis sie behandelt haben. Nun, wenn der Holocaust „etwas ist, das die Juden sagen“, dann zeigt sich wieder, dass er ein Holocaust-Leugner ist, wie er im Buch steht.

Etwa 20 Protestierende blockierten am Morgen den Übergang Erez zum Gazastreifen um für die Freilassung von Avraham Mengistu zu demonstrieren, der von der Hamas im Gazastreifen festgehalten wird.

Die Hamas veröffentlichte ein Video, in dem sie zeigt, dass ihre Terroristen in Terrortunneln für Angriffe auf Israel trainieren. Damit soll Israel vermittelt werden, dass „die Geduld unseres Volks im Gazastreifen ausläuft und nicht mehr lange anhalten wird… Unsere Wut wird wie Vulkane in ihren Gesichtern explodieren.“

Jordanien schimpft mal wieder über Israel: Es wurden mehrere Tore zum Tempelbergplateau geschlossen (die für alle Nichtmuslime gesperrt sind) und es würden „weiterhin jüdische Extremisten auf den Tempelberg gelassen“. Der Status quo dort dürfe nicht verändert werden. (Die einzigen, die den Status quo ändern wollen, sind die Araber/Muslime, die Juden den Zugang verweigern!)

Freitag, 28.08.2015:

Wieder die übliche oder auch mal nicht ganz so übliche Hetze: Radikale israelische Islamisten verurteilen das Verbot für Randaliere auf den Tempelberg zu gehen. Diese Gewalttäter symbolisieren nach Raed Saleh die „Ehre“ der muslimischen Nation und der arabischen Welt. Außerdem behaupten sie Juden planen dort Muslime zu ermorden.

Seit dem Ende des Gaza-Kriegs vom letzten Jahr hat im Durchschnitt jeden Monat eine Rakete in Israel eingeschlagen. Viele weitere fielen zu kurz und schlugen im Gazastreifen ein.

Die Hamas hat eine Lieferung von Türen aus Israel verhindert, die für arabische Häuser im Gazastreifen gespendet worden waren. Für die Hamas sind sie „Siedlungswaren, die die Lage ausbeuten, weil damit Siedlerwaren in den Gazastreifen geschmuggelt“ würden. (Die Türen waren von einer Firma Judäa/Samaria hergestellt worden.)

Samstag, 29.08.2015:

Ein Führer des Palästinensischen Islamischen Jihad lässt wissen, dass die Hamas keine Einwände dagegen hat, dass der PIJ Raketen aus dem Gazastreifen auf Israel schießt, wenn der hungerstreikende Terrorführer im israelischen Gefängnis sterben sollte.

Die Hamas fordert den Rücktritt von Ban Ki-moon, weil dieser „die kriminellen Taten der israelischen Besatzungskräfte im Gazastreifen vertuscht. Ban habe die falsche Darstellung übernommen, dass die Hamas Waffenstillstände brach und den Tod von 170 Menschen in Rafah an diesem Tag ignoriere. Er sei Teil eines schweren Verbrechens.

Stolz und Vorurteil

Ruthie Blum, Israel HaYom, 4. August 2015

Am Donnerstag, als Jerusalem sich auf die Gay Pride-Parade vorbereitete, indem die Hauptverkehrsstraßen abgesperrt und überall in der Stadt Regenbogenfahnen aufgehängt wurden, begab sich der 39-jährige Yischai Schlissel in die Hauptstadt, den Kopf voller Massenmord und ein Messer in der Tasche seines schwarzen Mantels.

Trotz der starken Polizeipräsenz zur Veranstaltung schaffte Schlissel es durch das Gedränge zu kommen, anfangs unentdeckt. Das wäre nicht so seltsam, angesichts der großen Zahl an Menschen, von denen er umgeben ist. Aber Schlissels hareidische Kleidung, sein langer Bart und die Schläfenlocken hätten dafür sorgen müssen, dass er in der farbenfrohen, leicht bekleideten Menge enorm auffällt.

Als die Aufmerksamkeit sich der Gesetzeshüter auf ihn richtete, war es allerdings zu spät: Schlissel hatte bereits erfolgreich auf sechs Menschen eingestochen, darunter die 16-jährige Shira Banki, die Montag ihren Verletzungen erlag.

Die Nachricht von dem, was das gesamte Land sofort als einen „Akt jüdischen Terrorismus“ verurteilte, entfachte allgemeines Entsetzen, Trauer und gesellschaftliche Selbstgeißelung.

In erster Linie gibt es einen allgemeinen Konsens, dass der Anschlag hätte verhindert werden können.

Schlissel war ganze drei Wochen vorher aus dem Gefängnis entlassen worden, nachdem er ein Jahrzehnt dafür im Gefängnis verbrachte, genau dasselbe Verbrechen am selben Schauplatz beging. In der Tat stach er bei der Gay Pride-Parade in Jerusalem 2005 auf drei Teilnehmer ein. Das führte dazu, dass er wegen versuchtem Mord und schwerer Körperverletzung zu zwölf Jahren Gefängnis verurteilt wurde – ein Strafmaß, das 2007 heruntergesetzt wurde.

Zweitens zeigte er bei seiner Entlassung ein Verhalten, das Alarmglocken hätte schrillen lassen müssen. Im Vorfeld der Parade verteilte er an Nachbarn in Modi’in Illit ein Dokument, in dem er schrieb: „Es ist die Verpflichtung eine jeden Juden seine Seele von Strafe fernzuhalten und diese gigantische Schändung des Namens Gottes am nächsten Donnerstag aufzuhalten.“

Er gab auch einem hareidischen Radiosender ein Interview, in dem er seine Geisteshaltung und Aufruf zum Handeln an seine Mit-Glaubenseiferer bekräftigte.

Die Tatsache also, dass er frei umherstreifen konnte, ohne jegliche Überwachung, schockiert viele Beobachter.

Mich allerdings nicht, denn weder das nachsichtige Justizsystem noch die Inkompetenz der Polizei, verbunden mit ihrer eingeschränkten Personalstärke, sind irgendetwas Neues.

Genauso wenig überrascht, dass Politiker aus dem gesamten Spektrum, gemeinsam mit der Öffentlichkeit, den Experten und allen Rabbinern, die die Gesetze des Staates und der Thora anerkennen und respektieren, den Anschlag umgehend verurteilten. (Auch wenn Schlissel und Seinesgleichen behaupten das jüdische Recht hochzuhalten, scheinen sie zu glauben, dass sie über der Einhaltung der Zehn Gebote sowie den israelischen Gerichten stehen.)

Was innehalten lassen könnte, ist die Reaktion der israelischen Linken auf den Vorfall. Demonstrationen das ganze Wochenende über, vordergründig zum Zweck der Bekräftigung des Aufrufs zu „Toleranz“ und „Miteinander“, verwandelten sich in Hass-Feste. Nicht gegen die antiisraelischen Ultraorthodoxen; nicht gegen die Polizei; nicht gegen die Gerichte; nicht gegen das Wahlsystem, das für die Macht der hareidischen Parteien verantwortlich ist.

Nein, der Hass und das Gift waren gegen Premierminister Benjamin Netanyahu und seine Koalitionspartner gerichtet. Parolen mit hebräischen Reimen, die den Premierminister der Aufstachelung beschuldigten, wurden überall gerufen, vom Zionsplatz in Jerusalem bis zum Rabinplatz in Tel Aviv.

Bildungsminister Naftali Bennett wurde in letzter Minute gebeten auf der Kundgebung in Tel Aviv nicht zu sprechen, als das Brüllen und Fluchen bei der bloßen Erwähnung seines Namens zu bedrohlich wurden. Energie- und Infrastrukturminister Yuval Steinitz war nur mit Geleit in der Lage das Podium zu erreichen. Mitglieder der LGBT-Fraktion des Likud geleiteten ihn nach vorne, während sie von Schwulen mit anderen Ansichten verspottet und als „Faschisten“ bezeichnet wurden – und auch von anderen Linken mit roter Farbe auf den Handballen, die Blut an den Händen eines jeden darstellen sollte, der eine andere Meinung dazu hatte, warum sie sich überhaupt hier versammelt hatten.

Die Ironie an der Sache: Schlissel hasst Netanyahu genauso heftig wie sie, allerdings weil er ein säkularer Jude im modernen Staat Israel ist, dessen Eintreten für liberale Werte nicht tolerierbar ist.

Es besteht kein Zweifel, dass Schlissel diesmal zu lebenslänglich verurteilt wird. Dank der Linken und Netanyahu – der die Verabschiedung eines Gesetzesvorschlags zur Wiedereinführung der Todesstrafe für Terroristen verhinderte – wird der Mörder noch seine nächste Entlassung erleben, statt für das Abschlachten eines unschuldigen Mädchens zu sterben.

Dieses Zerrbild ist es, das den arabischen Terroristen erlaubt ihre Zeit abzuwarten, bis sie als Teil eines wiederholten israelischen „Gefangenenaustauschs“- und „Friedensprozess“-Handels befreit werden.

Aber das kümmert die Linke nicht, die jeden einzelnen muslimischen Mörder als „einsamen Wolf“ behandelt, aber die israelische Gesellschaft als Ganzes (mit Ausnahme ihrer selbst) für Typen wie Schlissel verantwortlich macht.

Darüber hinaus war Schlissels Amoklauf mit dem Messer einmalig. Im Verlauf der 14 Jahre jährlicher Gay Pride-Paraden waren die beiden Messerangriffe von ein und derselben Person verübt worden.

Der Versuch der Linken diese Tatsache zu verschleiern und den Mord in eine weitere Rechtfertigung zu wenden das Land schlechtzumachen, ist widerlich.

Stolz ist nicht das Wort, das einem diese Woche einfällt, sonder Scham.

UNO kommentiert die Ermordung Unschuldiger: Itamar und Duma

First One Through, 2. August 2015

Dem Nahe Osten sind Anschläge auf unschuldige Menschen leider nicht fremd. Im Juli 2015 tötete ein Brandanschlag auf das Haus palästinensischer Araber in der Stadt Duma ein 18 Monate altes Kleinkind. Nur 24km entfernt, in der Stadt Itamar, erstachen zwei palästinensische Araber im März 2011 fünf Mitglieder einer Familie in ihren Betten.

Unschuldigen das Leben zu nehmen ist etwas Schreckliches. Es ist auch traurig die völlig unterschiedlichen Reaktionen von Weltgremien auf die beiden Ereignisse zu sehen. Hier ist die Presseveröffentlichung der UNO zu den vorsätzlichen Morden an fünf israelischen Juden und die Presseveröffentlichung vom Juli 2015 zum Brandanschlag, der das Leben eines palästinensischen Arabers fordert. Ein kurzer Vergleich:

Vorsätzlicher Mord an 5 israelischen Juden Brandanschlag, der das Leben eines palästinensischen Arabers forderte
Artikellänge in Worten 220 422
Anschlag als „Terrorismus“ bezeichnet nie dreimal
Schuldzuweisung nicht an Araber oder Muslime „jüdische Extremisten“
weiter erwähnte Anschläge keine Erwähnung wiederholter Anschläge von Palästinensern auf Israelis diskutierte „wiederholte Gewalttaten von Siedlern
Kommentar zur Führung „heißt die starke Verurteilung … von Präsident Abbas willkommen“ keine Begrüßung der Verurteilung durch Netanyahu Netanyahu wird für eine Vielzahl an Dingen verantwortlich gemacht, darunter den Abriss von palästinensischen Häusern und die Siedlungspolitik.
Ursache des Anschlags wird nicht diskutiert „Israels illegale Siedlungspolitik“

#JewishLivesMatter

Die fortgesetzten unverhältnismäßigen Angriffe der Vereinten Nationen auf nur eine Seite im israelisch-palästinensischen Konflikt wird die UNO als Faktor bei der Erzielung einer langfristigen Lösung in der Region marginalisieren.

UNO-Generalsekretär Ban Ki-Moon (Foto: AP/Gary Cameron)

Übrigens: Die Araber werfen tagtäglich Brandsätze auf Juden

Elder of Ziyon, 3. August 2015

Nach Angaben des Shin Bet wurden im Juni 98 Brandsätze von Arabern geworfen, 50 davon in Jerusalem.

Das war weniger als die 129 im Mai geworfenen Molotowcocktails.

Ich weiß nicht, wie viele auf Wohngebäude geworfen wurden und wie viele andere Objekte Autos trafen, aber man kann jede Menge Fotos und Videos von Arabern finden, die Molotowcocktail auf Häuser werfen.

Glücklicherweise verbrannte niemand in diesen Fällen, die jeden Tag mehrmals stattfinden.

Diese Geschichten schaffen es selbst nicht einmal in die israelischen Medien. Aber die Menschen, die diese Brandsätze werfen, wollen genau so viel Schaden anrichten wie die mutmaßlichen jüdischen Terroristen, die den Brandsatz auf das Haus in Duma warfen.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (02.-08.08.2015)

Sonntag, 02.08.2015:

Wie schon die Hamas und andere rief jetzt auch der Führer des Palästinensischen Islamischen Jihad wegen des Mordes und Brandanschlags zu Racheaktionen gegen Juden auf.

Eine der Verletzten vom Gay Pride-Anschlag (einer 16-jährige) erlag jetzt ihren Verletzungen. In Jerusalem kam es zu spontanem Gedenken.

In Jerusalem und in Tel Aviv demonstrierten mehrere Tausend Israelis gegen die Anschläge auf Araber und Juden der letzten Tage.

Die arabische Familie, auf die der Brandanschlag verübt wurde, bei dem ein Kleinkind starb, kämpft im Krankenhaus weiter ums Überleben.

Ein islamischer Lehrender in der Al-Aqsa-Moschee: Jüdische Ärzte schaffen und verbreiten Seuchen, weil 95% der Pharmaindustrie Juden gehört. Außerdem gehört der Familie Rothschild mehr als die Hälfte des Vermögens der Welt.

Montag, 03.08.2015:

Gestern gab es einen riesigen Brand bei Jerusalem, das 300 Dunam Land verbrannte, dafür sorgte, dass Hunderte Menschen evakuiert werden musste und einige Lagerhäuser und sogar Wohnhäuser verbrannten. Die Feuerwehr brauchte 8 Stunden, um das Feuer unter Kontrolle zu bekommen, vier Feuerwehrleute wurden verletzt. Heute gaben die Behörden bekannt, dass es sich um Brandstiftung handelte.

Mittwoch, 05.08.2015:

Absurditäten auf die Spitze getrieben: Ein PA-Minister wirft Israel vor auf dem Tempelberg Artefakte zu stehlen. (Wenn einer dafür sorgt, dass dort Artefakte verschwinden, dann die Araber. Prof. Gabriel Barkay wühlt sich seit Jahren mit seinen Studenten und Freiwilligen durch die Berge an Erde vom Tempelberg, die von der Waqf willkürlich in die Gegend gekippt wurden.)

Die PA lässt die Lage in Jerusalem anheizen; inzwischen wird israelische Präsenz auf dem Tempelberg als „Invasion“ bezeichnet und weiter sowie verstärkt behauptet Israel wolle die Al-Aqsa-Moschee zerstören.

Nach Angaben türkischer Medien sollen 120 PalAraber im Gefängnis Nafha (bei Mitzpe Ramon) in den Hungerstreik getreten sein, weil sie bessere Haftbedingungen haben wollen.

Hamas „warnt“ vor neuer Gewalt, sollte Israel die Blockade nicht lockern.

Heckmeck:
– Die israelische Regierung hat Mahmud Abbas versichert, dass sie nicht mit der Hamas über einen Waffenstillstand verhandelt.

Donnerstag, 06.08.2015:

Im Gazastreifen wurde ein Araber zum Tod durch Erhängen verurteilt, weil er „mit der Besatzung kollaboriert“ haben soll. Näheres wurde nicht bekannt gegeben.

Mahmud Abbas tönt, wenn Israel die Brandstifter von Samaria nicht festnimmt und verurteilt, dann ist es Partner beim Verbrechen. Das ist Chutzpe hoch drei, denn wann immer die Terroristen etwas verbrechen, darf Israel je nicht die PA bzw. Hamas mitverantwortlich machen, selbst wenn die die Befehle gegeben und dazu aufgestachelt haben.
Darüber hinaus behauptet Abbas, Israel erziehe zu einer Kultur des Hasses und der Apartheid. Ausgerechnet der Antisemit, der einen judenreinen Staat haben will, dessen Medien, Schulen und Prediger Judenhass verbreiten und zu Terror aufstacheln!

Freitag, 07.08.2015:

Das Rückspiel zwischen Ahli Al-Khalil („Westbank“) und Ittihad al-Shujaiyeh (Gazastreifen) findet – vorerst – nicht statt. Es wurde von Jibril Rajoub abgesagt. Die Terroristen sagen, Israel habe die Reisegenehmigung nicht erteilt. Was nicht stimmt. 33 der 37 Teammitglieder (einschl. Trainerstab usw.) hatten Reisegenehmigungen bekommen, die restlichen 4 sollten vorher einer Befragung unterzogen werden, für die extra Zeit reserviert wurde (sie konnten einen Tag früher zum Grenzübergang kommen). Das heißt also, dass Rajoub – einmal mehr – den Sport nutzt, um für Israel negative Schlagzeilen zu produzieren.

Ein Hamas-Grande kündigte „furchtbare Strafen“ für Israel an. Grund ist die mörderische Brandstiftung von neulich.

Samstag, 08.08.2015:

Der Brandanschlag auf eine arabische Familie in Samaria hat ein zweites Todesopfer gefordert. Der Familienvater erlag jetzt seinen Verletzungen. Die Armee steht in hoher Alarmbereitschaft, weil deswegen neue Unruhen befürchtet werden.

Die Fatah bildet in Qalqilya eine Miliz, die die Araber vor „Siedler-Anschlägen“ schützen soll.

In der Folge eines tödlichen Brandanschlags

This Onging War, 31. Juli 2015

Eine furchtbare Nachricht. Berichte über ein totes Baby, eine am Boden zerstörte Familie, Hinweise auf einen hämischen Angreifer und erste Zeichen der Rechtfertigung. Das ist ein Szenario, das wir von innen heraus miterlebt haben.

Es ist zwar noch zu früh, als dass jemand sicher sein kann, was geschehen ist, aber zwei Punkte stechen sofort heraus:

  • In all den Jahren (und diese Woche ist es genau 14 Jahre her) seit unsere Tochter ermordet wurde, haben nicht einen einzigen Eintrag – Artikel, Tweet oder Rede – auf Arabisch gefunden, der diesen Anschlag im Zentrum Jerusalems oder die Morde verurteilte. Wir sagen nicht, dass es keinen gegeben hat und wir erheben keinen Anspruch auf vollständiges Wissen. Aber wir suchen ständig danach (wie wir hier, hier und an weiteren Orten vermerkten) und haben sie nicht gefunden – und wir möchten diesbezüglich sehr gerne falsch liegen. Andererseits gibt es ein endloses Angebot des Gegenteils (leicht zu finden – es ist nicht notwendig sie hier wieder noch einmal einzustellen) in Kommentarspalten, auf Twitter und Facebook und YouTube.
  • Keine Gesellschaft ist frei von Menschen mit Herzen, nie, nirgends. Was eine von anderen unterscheidet, ist wie die Gesellschaft damit umgeht. Bezweifelt irgendjemand, dass eine Fahndung im Gang ist, es ein Gerichtsverfahren, eine Inhaftierung geben wird und Abscheu bei den Menschen auf unserer Seite geben wird?

Und einiges an Spekulation. Es ist (gelinde gesagt) unwahrscheinlich, dass, wer immer diese furchtbare Tat beging und am Ende zur Rechenschaft gezogen wird, als „Gefangener“ beschrieben wird, den die Polizei wegen seiner/ihrer „Widerstandsaktivität“ „entführte“. Oder dass von Demonstranten Poster hochgehalten werden, mit denen seine/ihre sofortige Freilassung gefordert wird. Was immer an selbstrechtfertigenden Argumenten durch den/die Täter heute oder später zum Ausdruck gebracht werden wird, wird von Israels mit Mainstream Verachtung beiseitegeschoben werden.

Insgesamt wissen wir, welcher der beiden Gesellschaften, der beiden Wertesystem, die hier Seite an Seite leben, zugerechnet werden wollen.

———

Auf Facebook geht ein Bild von dem Messeranschlag rund, das den mörderischen Fanatiker in Aktion zeigt:

Anschlag2015-07.31Weitere gibt es z.B. hier.

Möge er nie wieder die Freiheit erleben.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (19.-25.07.2015)

Montag, 20.07.2015:

Seit dem Shalit-Deal haben damals freigelassene Terroristen 6 Israelis ermordet.

Eine mit dem IS verbundene Gruppe droht der Hamas mit Raketenschüssen auf Israel, sollten ihre Leute nicht von der Hamas freigelassen werden.

Die Gesetzesvorlage für härtere Strafen für Steinewerfer hat die erste Lesung in der Knesset durchlaufen.

Heckmeck:
Die EU versucht mal wieder die „Friedensgespräche“ in Gang zu bringen. Dazu will Frau Mogherini internationale Unterstützung zusammenbringen.

Dienstag, 21.07.2015:

Am Abend verabschiedete die Knesset das Gesetz für härtere Bestrafungen von Steinwurf-Terror in zweiter und dritter Lesung. 69 MKs stimmten dafür, 17 dagegen. Für Steine werfen gibt es jetzt bis zu 5 Jahre Gefängnis. Einige arabische Abgeordnete äußerten sich heftig gegen das Gesetz.

Die Hamas höhnt, Israel werde nie Informationen über den gefallenen und von ihr entführten Soldaten Oron Shaul erhalten und prahlt mit Israelis „Hilflosigkeit“.

Mittwoch, 22.07.2015:

Die beiden jüdischen Brüder, die im November einen Brandanschlag auf eine bilinguale (arabisch-hebräische) Schule verübten, wurden zu Gefängnisstrafen verurteilt. Ein dritter Täter wird sein Urteil später erhalten.

Während der letzten Monate haben Undercover-Polizeieinheiten in Judäa und Samaria 23 pal-arabische Verdächtige auffliegen lassen, die wegen Waffenschmuggel, Waffenherstellung und Drogenschmuggel festgenommen wurden. Die Polizei zeigte jetzt die Ergebnisse der Durchsuchungen und Festnahmen.

Ein arabisches Dorf östlich von Ramallah feierte Montagabend ein großes Fest – anlässlich der Ermordung von Malachi Rosenfeld, der seinen Schusswunden vom 29. Juni erlag. Die Terroristen, die den Anschlag verübten, stammen aus dem Dorf.

Die Waqf in Jerusalem verkündete offiziell (wieder einmal), dass Juden keinerlei Rechte am Tempelberg hätten. Dieser habe „immer schon“ ausschließlich dem Islam gehört. Juden, die den Tempelberg besuchen, schänden diesen.

Sicherheitspersonal am Übergang Kerem Shalom entdeckte in einem LKW mit alten Elektrogeräten ein in einem Kühlschrank verstecktes, auseinandergebautes Motorrad, das in den Gazastreifen geschmuggelt werden sollte. Die Einfuhr von Motorrädern ist untersagt, weil Terroristen diese häufig für Terroranschläge und weitere illegale Aktivitäten nutzen; die Hamas hat bei verschiedenen Aktionen während des Kriegs im letzten Jahr ebenfalls Motorräder benutzt. Seit Jahresbeginn wurden 250 Versuche verhindert illegale Waren in den Gazastreifen zu schmuggeln.

Donnerstag, 23.07.2015:

Die Polizei nahm vier weitere Verdächtige fest, die an dem Lynchmord an einem verletzten Syrer in einem Krankenwagen auf dem Golan beteiligt gewesen sein sollen.

Die Terroristen von Hamas und DFLP bezeichnen die härteren Strafen für versuchten Mord durch Steinwürfe als „faschistischen organisierten Terror“. Ausgerechnet.

Freitag, 24.07.2015:

Hamas-Grande Mussa Abu Marzuk fordert Terror, bis die „Besatzung beseitigt ist“; er nannte Mörder von israelischen Zivilisten „Helden“ und „den Stolz der Nation“. Die Anschläge auf Juden seien eine Verpflichtung durch die Religion und das Vaterland, jeder, der sich selbst respektiert, müsse stolz darauf sein.

Samstag, 25.07.2015:

Hamas hat wieder ein Sommerlager eröffnet. 25.000 PalAraber erhalten militärisches Kampftraining.