Memo für Joe Biden

Anlässlich des aktuellen Raketenterrors:

Die neue US-Regierung hat die Finanzierung der UNRWA und der Terroristen wieder aufgenommen. So wie die Europäer sie nie eingestellt haben. Das Memo für Biden gilt also auch für die Heuchler in unseren Regierungen:

Hey Joe, das Geld, das du in den Gazastreifen geschickt hast, ist in Israel gelandet. Du ernährst keine Familien, du nährst den Terror.

Auf Facebook hat ein Bekannter eine deutsche Version verteilt, die universal nutzbar ist, weil im Poster niemand direkt als Geldgeber genannt wird:

Medien verpassen die eigentliche Story bei den palästinensischen Krawallen auf dem Tempelberg

Emanuel Miller, HonestReporting, 9. Mai 2021

Am Freitag skandierten tausende Moscheebesucher gewalttätige Parolen, während sie auf dem Tempelberg randalierten, dem heiligsten Ort des Judentums, auch Standort der Al-Aqsa-Moschee, dem drittheiligsten Ort des Islam. Mehr als 200 Palästinenser und 17 israelische Polizisten wurden bei den daraus resultierenden Zusammenstößen verletzt.

Aber das war nicht das, wie die Medien die Geschichte berichteten.

Wenn man irgendeinen Bericht der New York Times, der BBC, des Guardian, der Washington Post oder der Associated Press liest, dann könnte einem vergeben werden zu glauben, dass palästinensische Moscheebesucher von unbarmherzigen israelischen Sicherheitskräften misshandelt wurden.

Eine solche Darstellung ist nicht nur eine Verzerrung der Fakten, sondern trübt auch das Gesamtbild.

In den Berichten ausgelassen: palästinensische Kampfrufe

„Ya Qassam, Ya Habib/Bombardiert, bombardiert Tel Aviv.“                     

Das waren die Worte von den Lippen nicht hunderter, sondern tausender Palästinenser, die sich auf dem Tempelberg versammelt hatten, um den letzten Freitag des Monats Ramadan zu begehen.

Das waren nicht die einzigen Gewaltworte: Der bekannte alte Kehrreim „Mit unserer Seele, mit unserem Blut werden wir dich erlösen, Al-Aqsa“ wurde ebenfalls wiederholt skandiert.

Das vielleicht ungeheuerlichste Beispiel kam in einem Beitrag von NPR, in dem Parolen erwähnt wurden – aber nur die einer kleinen Gruppe jüdischer Extremisten während der letzten Wochen (Minute 2:40 im Audio-Clip). Die auf Arabisch von tausenden muslimischer Moscheebesucher während der Zusammenstöße am Freitagabend gesungenen Parolen wurden hingegen nicht als erwähnenswert betrachtet.

Während dies von den Medien fast nicht berichtet wurde, sollte Reuters als eines der wenigen gelobt Nachrichtenorgane gelobt werden, das die Aufstachelung zu Gewalt erwähnte.

Derweil beschrieb die selbsternannte „Friedens“-Organisation IfNotNow das Hassreden als „inspirierenden … palästinensischen Widerstand“.

Grob vereinfachendes Framing des „Konflikts im Scheik Jarrah um Land“

In den letzten Tagen hat eine juristische Debatte über das Schicksal von ein paar Immobilien im Viertel Schimon HaTzadik/Scheik Jarrah in Ostjerusalem international Schlagzeilen gemacht. Es ist zwar klar, dass dieser Fall von Randalierern in Jerusalem als Sammelruf benutzt wird, aber Medienberichte haben das Narrativ so weit übersimplifiziert, dass die palästinensische Intoleranz praktisch ignoriert wird.

Ein von der BBC nach den Krawallen am Freitagabend veröffentlichter Artikel dient als perfektes Beispiel. Er begann mit der Dokumentation der Zahlen der Verletzten und führte die von jeder Seite eingesetzten Waffen an, womit der Eindruck vom „mutigen“ palästinensischen Underdog entstand, der brutalen israelischen Sicherheitskräften die Stirn bot:

Mindestens 163 Palästinenser und sechs israelische Polizisten sind bei Zusammenstößen in Jerusalem veröffentlicht worden, sagen palästinensische Sanitäter und die israelische Polizei. Die meisten wurden an der Al-Aqsa-Moschee verletzt, wo israelische Polizei mit Gummigeschossen und Blendgranaten schoss, während die Palästinenser Steine und Flaschen warfen.

Der nächste Absatz gestaltet das Thema vor dem Hintergrund eines anderen:

Wegen der möglichen Zwangsräumung von Palästinensern von Land, das jüdische Siedler beanspruchen, haben Spannungen zugenommen.

Heruntergespielt: palästinensische Gewalt

Eine weitere anscheinend unangenehme, von den Medien ignorierte Tatsache ist, dass palästinensische Randalierer große Felsbrocken auf den Tempelberg brachten und in der Al-Aqsa-Moschee versteckten. Videos der Zusammenstöße zeigen auch Palästinenser, die Feuerwerkskörper als Waffen verwenden, was die israelische Grenzpolizei zwang Schilde einzusetzen, um sich zu schützen. Es scheint auch so, dass Laser eingesetzt wurden, um die Beamten abzulenken und zu verwirren. (Das im Original hier gezeigte Video konnte ich leider nicht einbinden.)

Diese von der israelischen Polizei zur Verfügung gestellten Videobilder sind von unschätzbarem Wert, weil sie den Zuschauern hilft sachgemäß zu verstehen, was im von der Washington Post verwendeten Leitbild eingefangen wurde. Die Bildbeschreibung der Post lautete: „Palästinenser reagieren, als israelische Polizei während Zusammenstößen auf dem Gelände, das die Al-Aqsa-Moschee in Jerusalems Altstadt beherbergt, Blendgranaten verschießt.“

Das Bild zeigt hingegen sehr deutlich Feuerwerkskörper, die in der Luft explodieren, am wahrscheinlichsten die von den Palästinensern eingesetzten – mit der Aussicht israelische Sicherheitskräfte zu verletzen – die eine Reaktion auslösten.

Und während Blendgranaten von den Sicherheitskräften tatsächlich manchmal zur Zerstreuung der Menge eingesetzt wurden, sieht es in Wirklichkeit so aus, wenn sie explodieren.

Es scheint daher klar zu sein, dass die Bildbeschreibung der Post falsch ist.

Nicht berichtet: der palästinensische Machtkampf

Vielleicht zum ersten Mal überhaupt wurden am Wochenende auf dem Tempelberg Hamas-Flaggen gehisst. Die Terrororganisation, die den Gazastreifen beherrscht, hat sich Israels Vernichtung verschrieben und zeigt in Jerusalem Wirkung.

Die Flaggen sollten für sich selbst sprechen, schließlich repräsentieren sie eine völkermörderische Gruppe. Aber es gibt einen weiteren Blickwinkel zu diesem Vorfall.

Wie weithin erwartet, sagte PA-Präsident Mahmud Abbas vor kurzem die Parlamentswahlen ab, die ursprünglich für den 22. Mai angesetzt waren. Seitdem haben die Spannungen zwischen Abbas‘ Fatah, die praktisch die Westbank per Erlass regiert, und der Hamas zugenommen. Als Reaktion hat die Hamas die Hetze gegen den jüdischen Staat gesteigert, was viele Analysten als Versuch interpretierten ihr öffentliches Profil durch Demonstration ihrer nationalistischen Aufrichtigkeit zu verbessern.

Leider wird den Lesern regelmäßig detaillierte, nuancierte Berichterstattung zum eineinhalb Jahrzehnte dauernden innerpalästinensischen Konflikt vorenthalten. Das hat fundamentale Fehlwahrnehmungen zur Beziehung zwischen Israel und den Palästinensern wie auch zwischen den Palästinensern selbst zur Folge. In diesem Fall ist die Folge klar: Die Leser bleiben darüber fehlinformiert, was wirklich die jüngste Eskalation der Gewalt in Jerusalem verantwortlich ist.

(Bilder: Getty Images, Emmanuel Dunand)

Die natürliche Reaktion auf ihr juristisches Recht durchsetzende Juden in Jerusalem besteht darin … Wälder im Süden Israels in Brand zu setzen?

Elder of Ziyon, 9. Mai 2021

Palestine Today berichtet, dass die Jihadistische Blitz-Einheit im Gazastreifen am Samstag mehrere Bündel Brandsatzballons Richtung Israel schickte, „als Protest gegen die Verstöße der israelischen Besatzung gegen die Rechte der Palästinenser in Jerusalem und den heiligen Stätten sowie dem Viertel Scheik Jarrah“.

Hunderte Ballons wurden in Richtung israelischer Städte geschickt, die aus dem Gazastreifen als „besetzt“ bezeichnet werdne.

Sie lösten fünfzehn Feuer in Wäldern und Feldern im Negev aus. Alle wurden gelöscht.

Und was genau hat jetzt der Negev mit Scheik Jarrah zu tun?

Nichts, außer … Juden.

Gedankensplitter: Brand in Akko

Letzte Nacht wurde in Akko von Arabern das Restaurant von Uri Buri in Brand gesetzt und zerstört.

Dort arbeiteten Juden und Araber friedlich zusammen.

Jetzt könnte man fragen, warum die ausgerechnet ein Lokal verbrennen, wo es Miteinander gibt, dessen Inhaber ein Freund ist.

Nun, genau deshalb. Die Terroristen vernichten das, was sie nicht wollen. Und sie wollen nicht, dass es Zusammenarbeit und friedliches Miteinander von Juden und Arabern gibt. Wenn sie Gemeinsamkeiten vernichten, können sie den Hass besser säen. Wenn sie die vernichten, die für Frieden stehen, für Kooperation, für Zusammenleben, dann sind die weg, die dem Krieg im Weg stehen. Sie beseitigen die Hindernisse, die ihrem Hass und Krieg gegen die Juden im Weg stehen.

So ging auch schon Haddsch Amin al-Hussein vor, der in den 20-er Jahren mehr Araber als Juden umbringen ließ – und zwar die Araber, die friedlich waren, die nichts gegen Juden hatten und das auch noch wagten zu sagen.

Nicht die IDF steht dem Weg. Nicht die israelische Regierung. Nicht die Falken in Israel. Nicht die Minderheit nationalistischer Juden, die Araber hassen. Nur die, die Frieden und Zusammenleben erfolgreich praktizieren. Und die müssen deshalb die Lebensgrundlage oder sogar das Leben entzogen bekommen. Damit die Juden den Araber nicht (mehr) trauen und sie ausgrenzen. Damit Zusammenarbeit, Zusammenleben aufhört.

Deshalb hat Uri Buri sein Restaurant verloren. Gerade weil er ein Paradebeispiel für Frieden zwischen Juden und Arabern ist.

Die Lüge, die Jerusalem in Brand setzt

„Die Al-Aqsa ist in Gefahr“ wird herausgeschleudert, um religiösen Terrorismus anzuwerfen, wenn die nationale Motivation verweht. Derweil erlaubt Israel, dass das unfassbare Zugeständnis, das es 1967 machte, als selbstverständlich betrachtet wird.

Nadav Shragai, Israel HaYom, 9. Mai 2021

Rund 20 Jahre nach den Krawallen vom Oktober 2002 auf dem Tempelberg und den unvergessenen Äußerungen des damaligen Führers der Partei Ra’am, MK Abd al-Malik Dahamsche, er wäre „bereit der erste Schahid zu sein, der die Al-Aqsa verteidigt“, geben beide Arme der Islamischen Bewegung in Israel – der legale Südliche Zweig wie auch der verbotene Nördliche – heute Ähnliches von sich.

Alles ist koordiniert: Die ideologische Linie ist die der Muslimbruderschaft. Die Operation vor Ort und die Aufstachelung werden von der Hamas, der Islamischen Bewegung und einigen Arabern in Ostjerusalem erledigt. Die palästinensische Autonomiebehörde ist wie üblich mit dabei. Das ist dieselbe Achse, die während der Krise um die Metalldetektoren aktiv war. Es handelt sich um dieselbe Achse, die während der aktuellen Schlägereien am Damaskustor einsetzte. Es ist auch jetzt dieselbe Achse. Das Ziel ist, den Konflikt auf religiöse Linien zu schieben, nachdem die nationalistische Frage sich als für einen Flächenbrand unzureichend erwies. Der Weg das zu tun läuft über dieselbe alte Lüge: „Die Al-Aqsa ist in Gefahr.“

Manchmal handelt es sich um eine wahnhafte Behauptung, Israel plane die Moscheen auf dem Tempelberg abzureißen. Manchmal ist es eine niederträchtige Behauptung, Israel plane angeblich am Status quo auf dem Tempelberg herumzubasteln, wenn genau das Gegenteil wahr ist: Die Muslime sind diejenigen, die den Status quo gewaltig umstoßen.

Aber diese Geschichten haben vor langer Zeit aufgehört nur Propaganda und Aufstachelung zu sein. Sie sind Ersatz für Terrorismus und Katalysator für Terroranschläge, Krawalle und jetzt einen Halbaufstand geworden, dessen Zweck darin besteht Israels Zugriff auf und Souveränität über die Altstadt von Jerusalem und den Tempelberg zu schwächen.

Die neue Gleichung, die Hamas versucht zu konstruieren, ist eine, in der Israel in Jerusalem im Tausch für Ruhe abgibt, sowohl in der Stadt selbst als auch in Judäa und Samaria und dem Gazastreifen. Diese Formel, ob es nun um den Tempelberg oder das Viertel Scheik Jarrah/Schimon HaTzadik geht oder um den Bau im Viertel Har Homa, sollte mit strenger Hand niedergeschlagen werden. Die Hamas betrachtet jedes Zugeständnis in Jerusalem oder überhaupt als Schwäche und Ermutigen, um die Krawalle, den Terror sowie Aufwiegelung und mehr zu intensivieren.

Die Öffentlichkeit in Ostjerusalem, arabische Israelis und die Araber in Judäa, Samaria und dem Gazastreifen sind versiert darin die Fiktion der „Al-Aqsa in Gefahr“– und der angeblich nötigen Verteidigung – einzusetzen, um politische und nationale Zwecke durchzusetzen. Der Vater der Verleumdung und des religiösen Terrorismus in Israel war der Großmufti Haddsch Amin al-Husseini. Sein Nachfolger ist Scheik Raed Saleh, derzeit im Gefängnis, wie er es verdient. Salehs Verbündete und Schüler sind diejenigen, die jetzt Jerusalem und den Tempelberg in Flammen setzen.

Zur „Al-Aqsa ist in Gefahr“-Koalition, die in den letzten Jahren Terrorismus hervorbrachte, gehören auch die Islamische Bewegung in Israel, einige arabische Knesset-Abgeordnete, die PA und ihre Sprecher, alle Arme der PLO, die Fatah, der türkische Führer Recep Tayyip Erdoğan, die Hamas, der Palästinensische Islamische Jihad, die Hisbollah, der Iran, Syrien sowie Mitglieder des Blocks, der sich mit der moderaten arabischen Welt in Ägypten, Jordanien, Saudi-Arabien und den Golfstaaten sowie Indonesien identifiziert. Seit Jahren haben deren Mitglieder versucht sich einander bei der Aufstachelung und im Radikalismus auszustechen, weil schon das Thema anzurühren ihnen in den Augen ihres jeweiligen Publikums und ihren Kreisen Vertrauenswürdigkeit gibt.

Der Diskurs, in den der radikale Islam die Welt wie auch uns [die Israelis] zieht, fokussiert sich fast ausschließlich auf den heiligen Status des Tempelbergs für Muslime. Niemand erinnert die Welt an das enorme, unglaubliche Zugeständnis zum Berg, das Israel bereits gemacht hat, schon 1967, als es ihn in die Hände einer rivalisierenden Religion, des Islam, gab, für den er nur der drittheiligste Ort ist, was den Rechten der Juden dort massiven Schaden zufügte.

Aus irgendeinem Grund ist diese Tatsache, die nun wirklich schwer zu akzeptieren ist, etwas geworden, das für selbstverständlich gehalten wird, was es aber nicht sein sollte. Es gibt nirgendwo auf der Welt ein solches Beispiel eines anderen Zugeständnisses wie dieses in Beziehungen zwischen den Religionen, aber Israel spielt es herunter, als sei das nie geschehen.

Regierungshilfe der EU

gefunden auf twitter, 7. Mai 2021

Europäische Organisationen, die Regierungshilfen geben, mögen es gut gemeint haben, als sie HWC und andere palästinensische Zivilorganisationen finanzierten, aber am Ende unterstützten sie palästinensischen Terrorismus. Terrorismus mit Geld auszustatten ist alles andere als humanitär.

(Das wurde vom israelischen Außenministerium veröffentlicht und ist daher sehr sanft ausgedrückt.)