Im Namen Allahs

Paula Stern, Israel National News, 2. Juli 2015 (übersetzt von Cora)

Dieser Artikel wurde zuerst vor zwei Tagen der Times of Israel angeboten. Etwas mehr als vier Stunden später antwortete diese mir, wie folgt:

to_editor sagte am 30. Juni 2015 um 1:51
Dieser Artikel wird nicht zur Veröffentlichung freigegeben, da er nicht den Richtlinien gegen Beleidigungen entspricht.

Zwei Tage später haben sie mir immer noch nicht gesagt, was sie genau beleidigend finden. Da sie den Artikel nicht drucken wollen, bitte ich euch, dass ihr ihn über Facebook, Twitter und eure Freunde verbreiten wollt.

Im Namen Allahs

Im Namen Allahs, des Barmherzigen und Gütigen, bewarfen Palästinenser gestern einen Bus voller Kinder mit Steinen.

Im Namen Allahs, des Barmherzigen und Gütigen, näherte sich eine Palästinenserin einer jungen israelischen Frau und stach ihr in den Hals. (Nach genauerer Bekanntgabe war die junge Frau 19 Jahre alt und trug Uniform, was zeigte, dass sie ihrem Land damit dient, dass sie heilige Stätten beschützt, die von den benachbarten Arabern mit Steinen, Molotowcocktails etc. angegriffen werden.)

Im Namen Allahs, des Barmherzigen und Gütigen, wurden vier junge israelische Männer auf dem Heimweg von einem Fußballspiel angegriffen. Einer ringt um sein Leben, die anderen drei wurden ebenfalls verletzt, werden aber wieder genesen.

Im Namen Allahs, des Barmherzigen und Gütigen, wurden Dutzende in Tunis und Jemen ermordet.

Im Namen Allahs, des Barmherzigen und Gütigen, wurde in Paris ein Mann geköpft und der Mörder machte ein Selfie mit dem Leichnam um seinen Stolz über die Tat zu zeigen.

Im Namen Allahs, des Barmherzigen und Gütigen, wurde ein Krankenwagen angegriffen; der Fahrer überlebte nur knapp die 19 Schüsse, die auf, rund um und in das Gefährt geschossen wurden. Glücklicherweise befand sich zu diesem Zeitpunkt kein Patient darin.

Im Namen Allahs, des Barmherzigen und Gütigen, wurde die Jeshiva meines Sohnes in Ramle allein in der letzten Woche drei Mal angegriffen.

Im Namen Allahs, des Barmherzigen und Gütigen, wurden heute morgen Molotowcocktails in ein jüdisches Viertel in Jerusalem geworfen.

Im Namen Allahs, des Barmherzigen und Gütigen, zeigen Muslime rund um die Welt weder Gnade noch Barmherzigkeit im heiligen Monat Ramadan.

Was mich aber wirklich wütend macht, sind zwei Dinge.

Erstens, dass niemand erstaunt ist. So ist das nun mal in jedem Ramadan, wird mir gesagt. Jeden Ramadan erkläre ich Neueinwanderern, die über den Anstieg der Angriffe schockiert sind, das ist halt Ramadan.

Das zweite ist, die absolute Ironie, dass der Papst genau in dem Monat, in dem er eilig einen palästinensischen Staat anzuerkennt, der gar nicht existiert, der keine Grenzen hat, der keine Verantwortlichkeit kennt, keine Wahlen – nichts!

Die Vereinten Nationen verurteilen eiligst Israel, wobei sie all die lebensrettenden Maßnahmen ignorieren, die wir im letzten Jahr während der Operation Fels in der Brandung ergriffen haben. Israel, das niemals damit gedroht hat, atomare Waffen einzusetzen, wird von der Regierung Obamas verraten indem sie mit dem Iran verhandelt und auf ein Abkommen drängt, das nur den Erhalt einer solchen Bombe sicherstellt … und mit deren Einsatz sie jetzt schon drohen, obwohl sie sie noch gar nicht haben.

Wir retteten Leben, indem wir die Bewohner des Gazastreifens mit Flugblättern, Durchsagen und Textnachrichten warnten. Indem sie all diese Maßnahmen ignorierten, legt der idiotische Bericht der UN-Menschenrechtskommission nahe, dass die Drohung der Hamas, Tel Aviv auszuradieren, genügend Warnung sei und es gereiche IHNEN zur Ehre, nicht uns.

Eine Flottille segelt an Ägypten vorbei, das den Schlüssel zu einer Seite Gazas hat und verlangt von Israel die Aufhebung der Blockade. Und auf dem Schiff: Kameras und Handys – das nennt man humanitäre Hilfe?

Ist es in einer Welt, die auf dem Kopf steht und mitunter irrsinnig ist, überhaupt verwunderlich, dass Muslime begeistert morden und glauben, damit den Namen Allahs, des Barmherzigen und Gütigen zu ehren?

Doch heute morgen, immer noch zornig und verzweifelt über die Angriffe der letzten Nacht, dämmerte mir Erleuchtung. Es ist gar nicht so, wie wir immer dachten – dass uns die Welt hasst, als Israelis, als Juden. Der Anstieg der antisemitischen Angriffe in New Jersey auf 27%, in der gesamten USA auf 21%, auf 23% in den Niederlanden und die noch schlimmeren Zahlen aus den verschiedenen europäischen Ländern, werden eindeutig missverstanden.

Was ist passiert? Ich sah eine Facebooknachricht meines jüngsten, adoptierten, Sohnes, der gerade in Italien Urlaub macht. Er schrieb, dass er auf einem Konzert in einem „…scheiß alten Kolosseum in Verona“ gewesen war. „Die ätzendsten 2 ½ Stunden meines Lebens.“

Atzendsten 2 ½ Stunden … nun, mein Chaim liebt einiges … er liebt das Reisen, liebt gute Weine und Bier (genauso wie ich, auch wenn ich nicht so viel trinke) und er liebt Musik. Nicht die Art von Musik, die ich liebe, aber eben auch Musik. Also meint ätzend hier wohl gut. Also so, wie das schlecht schlecht hieß und zu gut wurde.

Der hebräische Satz „chaval al ha´sman“ meinte ursprünglich etwas, das reine Zeitverschwendung sei; jetzt bedeutet es, dass es toll, dass es seine Zeit wert war. Anscheinend ist der Höhepunkt einer Reise ein Konzert, das einen krank macht.

Also ist es nicht die Welt, die uns missversteht, sondern vielmehr unsere Interpretation ist falsch. Vielleicht bedeutet Barmherzigkeit nicht wirklich Erbarmen und Gnade nicht, dass man freundlich und nachgiebig ist.

Vielleicht lobt die UNO nicht die Hamas und vielleicht erkennt der Islam, dass ein Gott, der jene ehrt, die morden, köpfen, sprengen, schießen, erstechen und steinigen, nicht wirklich Gott sein kann.

Zuviel zum Nachdenken, wenn ich derart wütend bin. Ich ziehe es vor, Englisch so anzuwenden, wie es eigentlich gemeint ist. Gerade wenn ich müde und zornig bin.

Die UNO ist scheinheilig und voreingenommen. Allah ist weder gnädig noch barmherzig. Einer Frau in den Hals zu stechen ist barbarisch, einen Mann zu köpfen ist Terrorismus. Auf einen Krankenwagen zu schießen ist grausam und auf vier junge Männer zu schießen ist feige und kriminell.

Und hoffentlich war das Konzert überwältigend!

Für eure Gebete: Die Namen der Verwundeten lauten:

  • Chananya ben Shula
  • Shai ben Nili
  • Yair ben Shoshana

Und bitte, G´tt, schick Trost und Liebe an die Familie von Malachi Moshe ben Eliezer, der ermordet wurde. Er ist nun ein Engel und sein Name ist auf ewig eingeschrieben. Möge er über seine Familie und Israel wachen.

G´tt, bitte wache über sie, heile sie und tröste jene Familien, die an der Seite ihrer Söhne sitzen. Möge diesen jungen Männern eine rasche und vollständige Heilung gegeben werden und mögen jene, die all jene, oben aufgezählten, Angriffe ausführten, rasch und vollständig vor den höchsten aller Richter gebracht werden.

Möge der G´tt Israels fortfahren uns in diesen anstrengenden Tagen des Ramadans seine Barmherzigkeit zu zeigen.

Kids, die mit Steinen zu töten versuchen. Und die Medien ignorieren sie

Stephen M. Flatow, The Algemeiner, 15. Mai 2015

Ein palästinensischer Junge wirft einen Stein auf Israels Sicherheitszaun. Foto: Justin McIntosh

JNS.org – Mein Auge wurde diese Woche von einer dieser kleinen Meldungen angezogen, die in den israelischen Medien erscheinen, es aber nie in die amerikanische Presse schaffen. Ich nennen sie die Beinahe-Treffer: Die Bombe, die entdeckt wurde, bevor sie hochging; die Kugel, die nur Zentimeter von ihrem gemeinten Ziel einschlug. Keine Opfer? Das scheint zu diktieren, dass die Nachricht nicht meldewürdig ist.

Diesmal war es ein Steinhagel, der am Nachmittag des 8. Mai auf ein Auto geschleudert wurde. Chen Borochow machte den Fehler durch ein arabisches Viertel von Jerusalem zu fahren, das A-Tur heißt. Er provozierte niemanden. Er fuhr bloß nach Hause. Sein Verbrechen war, dass die Farbe seines Nummernschildes ihn als Israeli kennzeichnete.

Und das reichte für die Angreifer einen gewalttätigen Überfall auf Borochow zu beginnen. Einer der riesigen Steine krachte durch die rechte Seite der Windschutzscheibe seines Autos. „Hätte jemand neben mir gesessen, wäre er mit Sicherheit gestorben oder für den Rest seines Lebens Gemüse geblieben“, sagte Borochow später.

Manche Amerikaner – da fällt einem Thomas Friedman von der New York Times ein – scheint Probleme zu haben zu begreifen, dass Steine töten können. Aber arabische Terroristen und ihre israelischen Opfer verstehen diese Tatsache sehr gut. Die Terroristen wissen es – darum tun sie es. Und die Israelis wissen es, weil sie die Opfer beerdigen müssen. Mindestens 14 Israelis sind von arabischen Steinewerfern seit den 1980-er Jahren ermordet worden.

Die Araber, die Borochows Auto angriffen, versuchten nicht es zu zerkratzen oder zu verbeulen. Sie versuchten ihn zu Tode zu steinigen, auf dieselbe Weise, wie Killer im Nahen Osten ihre Opfer seit unzähligen Jahrhunderten hingerichtet haben. Was aber mein Auge auf gerade diesen Bericht zog, war Borochows Beschreibung der Angreifer. Er sah sie klar; sie waren nur ein paar Meter von seinem Auto entfernt und es war hellichter Tag. Es waren, sagte er, „drei 11 bis 12 Jahre alte Kinder die Schulranzen trugen“.

Erst letzte Woche veröffentlichte die New York Times einen großen Artikel darüber, dass die israelischen Behörden zwei arabische Steinewerfer verhaftete, die 12 bzw. 7 Jahre alt waren. Die Zeitung schien mehr davon besorgt zu sein, dass Israel junge Kinder festnahm und möglicherweise traumatisierte, als durch die Tatsache, dass junge Kinder versuchen Morde zu begehen.

Wir in der Vereinigten Staaten glauben nicht daran Gewalttäter vom Haken zu lassen, nur weil sie jung sind. Ich habe früher schon über den Fall dreier betrunkener Teenager geschrieben, die in den 1990-er Jahren Steine auf Autos auf dem Capital Beltway in Washington DC warfen. Dreißig Autofahrer und Fahrgäste wurden verletzt, darunter ein Mädchen, das irreversible Hirnschäden erlitten. Die Angreifer wurden wegen „Angriff mit der Absicht zu töten“ verurteilt und jeder erhielt 40 Jahre Gefängnis. Ein Editorial in der Washington Post fragte damals ganz richtig: „Was ist der Unterschied zwischen einem Angriff mit einer tödlichen Waffe – mit Schüssen – und Angriff mit Steinen, der Autos mit potenziell tödlicher Geschwindigkeit treffen?“

Kinder, die Steine werfen, weil sie betrunken sind, sind schlimm genug. Kinder, die Steine werfen, weil sie politisch und religiös indoktriniert werden Juden zu hassen, sind weit gefährlicher. Wie kann man das ändern? Die Friedensprozessoren der Obama-Administration müssen sich weniger auf Fragen wie Siedlungen und Grenzen konzentrieren und mehr auf die Frage die normalen Palästinenser dazu zu bringen mit dem Versuch aufzuhören Israelis zu töten. Schritt Nummer zwei wäre die Forderung, dass die palästinensische Autonomiebehörde ihre Schulen und Nachrichtenmedien dazu nutzt den palästinensischen Eltern eine Botschaft zu übermitteln: Lehrt eure Kinder, dass Steine werfen falsch ist.

Ist das zu viel verlangt?

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (19.-25.04.2015)

Sonntag, 19.04.2015:

Aus Anlass des Holocaust-Gedenktags hatte die offizielle PA-Zeitung auch ein paar Nettigkeiten parat: Es gab zwischen ein und zwei Millionen jüdische Opfer; das Ziel der zionistischen Bewegung während des Holocaust waren: 1) finanzielle und politische Erpressung der europäischen Staaten, 2) die Juden drangsalieren, damit sie in den ethnisch säubernden Staat Israel einwandern, 3) das Leid der Juden zu vergrößern, um das Mitgefühl der Welt auszuschlachten.

Die UNO hat keine Belege dafür, dass in den Gazastreifen geliefertes Baumaterial für andere als zivile Zwecke verwendet wird. (Na ja, die kriegen ja auch nicht mit, dass die Terroristen Raketen und andere Waffen in UN-Einrichtungen lagern…)

Montag, 20.04.2015:

Während der letzten 12 Monate wurden 31 Israelis bei Terroranschlägen getötet. (In den 12 Monaten davon nur 2.)

Ein Soldat wurde verhaftet, nachdem er den Tempelberg verließ; beim Verlassen des Plateaus soll er seinen Kopf leicht geneigt haben, wie viele es aus Respekt beim Verlassen z.B. einer Synagoge tun.

Dienstag, 21.04.2015:

Sinai: Ägypten meldet, dass seit März 69 Tunnel zerstört wurden.

Die PA und ihr Chef Mahmud Abbas aalen sich zum israelischen Gefallenen-Gedenktag in Terror-Verherrlichung; Abbas persönlich ehrte im Verlauf des letzten Monats „erste“ Terroristen (daruter der 1. „Märtyrer“, der 1. Gefangene, die 1. Gefangene).

Der im letzten Sommer von drei Juden ermordete arabische Jugendliche wurde auf die Gedenktafel für die Terroropfer auf dem Herzl-Berg in Jerusalem gesetzt. Seine Familie forderte allerdings, dass er wieder entfernt wird; sie betrachten sich nicht als Israelis.

Der Araber, der neulich mit seinem Auto an einer Bushaltestelle mehrere Menschen rammte (einer starb noch am selben Tag, die andere ist immer noch in kritischem Zustand), gab zu, dass er „Juden töten“ wollte.

Mittwoch, 22.04.2015:

Premierminister Netanyahu mahnt die PalAraber: Hört auf Terror zu verherrlichen, das wird euch keinen Frieden bringen.

Eine christliche Schule in den Palästinensergebieten schickte einige ihrer Schüler auf einen Schulausflug nach Yad Vashem. Dafür erntet sie jetzt heftige Kritik; das PA-„Bildungsministerium“ verlangte von der Schulleitung sogar eine Rechtfertigung für den Ausflug.

Sport-/Fußball-Jihad: FIFA-Chef Blatter reist demnächst los, um israelische und palarabische Führungspersönlichkeiten zu treffen, damit eine Abstimmung über den PA-Antrag auf Ausschluss Israels aus der FIFA zu vermeiden. Jibril Rajoub „hofft“ darauf, dass Blatter die Israelis überzeugen kann alle Restriktionen gegen palästinensische Athleten aufzuheben und den palästinensischen Verband als Gleichen zu behandeln. Er werde nichts weniger akzeptieren, sonst werde der Antrag nicht aufgegeben. (Sch…. drauf, dass Israel nur Terroristen und stark Terrorverdächtigen Beschränkungen auferlegt. Die Juden dürfen keine Gründe haben…)

Freitag, 24.04.2015:

Die Hamas hat signalisiert, dass nicht sie für den Raketenangriff von Donnerstag verantwortlich ist und daran arbeitet die Verantwortlichen ausfindig zu machen; von israelischen Sicherheitskreisen wird trotzdem die Hamas als verantwortlich betrachtet.

Ein Hamas-Abgeordneter offenbarte, wie viel die PA inhaftierten Terroristen zahlt. Die Summe, die den Familien von „Märtyrern“, bei ihren Aktionen verletzten Terroristen und inhaftierten Terroristen gezahlt wird, beläuft sich auf monatlich 150 bis 160 Millionen US-Dollar.

Der ehemalige Kommandeur des Abschnitts Süd sagte, dass die Hamas definitiv einen weiteren Krieg gegen Israel vorbereitet. Da die Hamas die Bevölkerung im Gazastreifen vernachlässigt, baut sich Druck auf, der einen weiteren Krieg praktisch zwingend zur Folge haben wird.

Neue Satellitenbilder zeigen, dass die Hisbollah im Libanon eine Start-/Landebahn gebaut hat, die offenbar für (vom Iran gelieferte) Drohnen gedacht ist.

Samstag, 25.04.2015:

Zu den Angriffen der Luftwaffe in Syrien gibt es weiter unklare Berichte. Es soll zwei Angriffe gegeben haben, der zweite am Freitag; dieser soll Hisbollah-LKWs mit Raketen beschossen haben. Der erste Angriff soll am Mittwoch stattgefunden und einen Toten gefordert haben.

Der Sprecher der jüdischen Gemeinschaft in Hebron sagt, dass der Angriff an der Patriarchenhöhle durch die Aufhetzung durch anarchistische, antisemitische Organisationen provoziert wurde. Kurz vor dem Angriff wurde eine Gruppe israelischer Wanderer von einer Gruppe Anarchisten angegriffen. Solche Aktionen gäbe es ständig.