Warum nehmen die Medien es nur zur Kenntnis, wenn Juden Araber angreifen?

Glauben Sie den Bewusstseins-Ingenieuren nicht, die behaupten, die Dinge würden sich wegen jüdischer Gewalt aufheizen. Das ist eine Lüge. Judäa und Samaria befinden sich wegen hunderter Vorfälle des versuchten Mordes an Juden am Siedepunkt, deren Verbrechen darin besteht, dass sie nach Hause fahren.

Sara Haetzni-Cohen, Israel HaYom, 25. Dezember 2020

Esther Hurgan wurde kaltblütig ermordet, als sie Montag zum Laufen in den Reichan-Wald ging. Spät an diesem dunklen Tag wurde der 16-jährige Ahuvia Sandak tragisch getötet, als Beamte Jugendliche verfolgten, von denen sie glaubten sie hätten Palästinenser mit Steinen beworfen. In ganz Judäa und Samaria gab es Dutzende Vorfälle, bei denen Palästinenser Steine und Molotowcocktails auf Juden warfen, dazu Dutzende Mordversuche.

Insgesamt ist 2020 ein ziemlich ruhiges Jahr gewesen. Und doch erzählen die Daten des ersten Halbjahrs eine andere Geschichte. Die Freiwillgenorganisation Rescuers Without Borders (Retter ohne Grenzen) hat die Berichte zusammengestellt, nach deren Angaben es in den Gebieten 1.033 Vorfälle mit Steinwürfen, 284 mit Molotowcocktails und 24 mit Sprengsätzen gab. Jeder dieser Vorfälle verursacht unglaublichen Schaden an Körper, Grundeigentum und Psyche. Keiner dieser Vorfälle hinterließ keine emotionelle Narbe.

Die Medien berichten allerdings über kaum eine davon und haben sich entschieden diese Vorfälle in der Kategorie „Hund beißt Mann“ abzulegen. Sicherheitskräfte und Polizei betrachten sie als Routine-Vorfälle, die einfach weiter passieren. „Judäa und Samaria heizen sich auf“, warnten sie diese Woche. Und warum war das der Fall? Hier setzt Bewusstseinsbauen ein: „Spannungen in Judäa und Samaria: 15 Vorfälle von Gewalt gegen Palästinenser in den letzten zwei Tagen“ lautete die Schlagzeile bei Kan, einem öffentlich-rechtlichen Sender, nur einen Tag nachdem Hurgan getötet wurde. Bei zahllosen Vorfällen von Seriengewalt in Judäa und Samaria entschieden sich die Sicherheitskräfte und die Medien die Aufmerksamkeit auf jüdische Gewalttaten zu lenken. Die Angriffe auf Palästinenser sind gravierend und müssen gestoppt werden, aber es gibt jede Woche dutzende Angriffe auf Juden, die die Medien nicht berichten.

Es ist so etwas wie ein offenes Geheimnis, dass das, was die Sicherheitskräfte am meisten fürchten, nicht das Werfen von Steinen oder Molotowcocktails auf Juden ist, sondern eine nicht friedfertige Reaktion von Juden. Bei mehr als einer Gelegenheit war ich Zeuge, wie eine effektive Operation nur von Sicherheitskräften ausgeführt wurde, die erst vor Ort ankamen, nachdem Siedlern keine Wahl gelassen wurde als damit zu drohen das Recht in die eigenen Hand zu nehmen.

Fairerweise muss gesagt werden, dass die Angst der Sicherheitskräfte gerechtfertigt ist. Niemand will in den Gebieten Anarchie haben und jeder, der einem Unschuldigen Schaden zufügt, ist widerwärtig. Die Wahrheit darf jedoch nicht unter den Teppich gekehrt werden. Wenn es dutzende Vorfälle jüdischer Gewalttaten für die tausende von Arabern verübten Angriffe gibt, dann macht die Statistik deutlich, dass es nicht auf beiden Seiten Radikale gibt.

Die Juden sind nicht dafür verantwortlich zu machen, dass sich Judäa und Samaria aufheizen. Die Siedler sind extrem ruhig mit dem täglichen Terror umgegangen, ohne aufzuschreien und ohne Rache zu üben. Sie achten mehr darauf sich zu schützen, sind vorsichtiger und verlassen sich voll und ganz auf die Sicherheitskräfte. Wenn etwas passiert, stellen sie eine weitere Anzeige, noch einen Entschädigungsantrag und leben ihr Leben weiter. Sollten sie es wagen in Selbstverteidigung zu reagieren, werden ihre Waffen viele Monat lang beschlagnahmt und oft werden Ermittlungen gegen sie eröffnet, was ihnen alle Verteidigungsmittel nimmt.

Glauben Sie also nicht den Bewusstseinsingenieuren, die behaupten, die Dinge würden sich aufgrund jüdischer Gewalt aufheizen. Das ist eine Lüge. Judäa und Samaria stehen vor dem Siedepunkt, weil es hunderte Vorfälle versuchten Mordes an Juden gibt, deren einziges Verbrechen darin besteht, dass sie nach Hause fahren.

Das „Israel-Problem“ der Medien breitet sich aus. Hier der Grund.

Daniel Pomeranz, HonestReporting, 18. November 2020

2016 schrieb ich meine erste Kritik als Redakteur für HonestReporting. Unter dem Titel „Ist das Ermorden von Israelis einfach ‚menschliche Natur‘?“ wurde darin eine Äußerung des damaligen UNO-Generalsekretärs Ban Ki-moon zerlegt:

Angriffe von Palästinensern auf israelische Zivilisten mit Messern, Autos und Schusswaffen haben weiterhin Leben gekostet… Wie es unterdrückte Völker jedoch im Lauf der Weltgeschichte bewiesen haben, ist es menschliche Natur, auf Besatzung zu reagieren, die oft als mächtige Brutstätte für Hass und Extremismus wirkt. (Hervorhebung hinzugefügt)

Ban ließ dieser Äußerung ein Op-Ed in der New York Times folgen, in der er eine ähnliche Behauptung aufstellte. In meinem Artikel untersuchte ich Besatzungen im Verlauf der Zeit und legte offen, dass es objektiv nicht der menschlichen Natur entspricht so zu reagieren, wie Ban nahelegte und darüber hinaus, dass Ban gegenüber keinem der andern 189 Länder solche Behauptungen aufstellte, die damals in territoriale Dispute involviert waren.

Er schoss einzig gegen Israel.

Auftritt Charlie Hebdo

Am 7. Januar 2015 stürmten islamistische Fundamentalisten die Pariser Büros des Satire-Magazins Charlie Hebdo und eröffneten das Feuer, töteten 12 Personen und verletzten 11 weitere. Der Grund? Weil das Magazin Karikaturen veröffentlicht hatte, die den Propheten Mohammed darstellten. Um das klar zu stellen: Die Klage eines Großteils der muslimischen Welt kam nicht gerade daher, dass Mohammed auf eine bestimmte beleidigende Weise dargestellt wurde, sondern dass sein Bild überhaupt wiedergegeben wurde: Wie jede visuelle Wiedergabe Mohammeds wird das vom islamischen Recht verboten.

Größtenteils zeigte die Welt – wie auch die Medien – einen Ausbruch an Mitgefühl und Unterstützung für Frankreich, was in starkem Gegensatz zu dem steht, was wir oft sehen, wenn Terrorismus sich gegen Israelis richtet.

Protest gegen die Schüsse bei Charlie Hebdo, Strasbourg, Frankreich

Schnellvorlauf zur Gegenwart: Der französische Lehrer Samuel Paty (47) zeigte seinen Schülern die Karikaturen von Charlie Hebdo in einer Stunde zu Koexistenz, Toleranz und freier Meinungsäußerung. Mehrere Tage später, am 16. Oktober 2020, spürte ein muslimischer Fundamentalist, der ursprünglich aus Tschetschenien stammende 18-jährige Abdullakh Anzorov, Paty auf und köpfte ihn auf offener Straße. Das war nur der letzte und grausamste einer langen Reihe solcher Angriffe: Seit 2015 starben in Frankreich 250 Menschen bei Terroranschlägen, die meisten in allen westlichen Ländern.

Aber das Frankreich von 2020 sonnt sich nicht mehr in der Wärme globalen Mitgefühls. Stattdessen titelte die New York Times mit der Schlagzeile: „Französische Polizei erschießt Mann nach tödlichem Messerangriff auf der Straße“. Das ist ein Spracheinsatz, der Leuten wie den Mitarbeitern von HonestReporting, die der internationalen Berichterstattung über die „Messer-Intifada“ gegen Israelis verfolgen, verstörend vertraut ist. Die Schlagzeile der NYT wurde später nachgebessert, um Worte einzuschließen, die etwas weniger grausig sind, aber ein Großteil der Weltmedien machte weiter Paris statt der Angreifer verantwortlich, was sich auf die Theorie stützt, dass Anschläge dieser Sorte eine Art natürliche Reaktion auf Rassismus sei.

Macron äußert sich

Diese Woche äußerte sich Frankreichs Präsident Emmanuel Macron öffentlich, wobei er einiges derselben Frustration und persönlichen Schmerz wiederholte, die wir so oft von Israelis und ihren Unterstützern hören. In einem Artikel der New York Times – Der Präsident gegen die amerikanischen Medien – wurde der französische Präsident so zitiert:

Als Frankreich vor fünf Jahren angegriffen wurde, wurde es von jedem Staat der Welt unterstützt … Wenn ich also in diesem Zusammenhang Zeitungen sehe, die meines Wissens aus Ländern sind, die unsere Werte teilen – Journalisten, die in einem Land schreiben, das der Erbe der Aufklärung und der französischen Revolution ist – wenn ich sehe, wie sie diese Gewalt legitimieren und sagen, dass der Kern des Problems darin besteht, dass Frankreich rassistisch und islamophob ist, dann sage ich, dass die Gründungsprinzipien verloren gegangen sind.

Israel ist auf viele Weisen lange ein „Kanarienvogel in einer Kohlemine“ gewesen; es litt unter neuen Formen von Anschlägen, die sich später in den Rest der freien Welt ausbreiteten: Flugzeugentführungen in den 1970-er Jahren; Selbstmord-Bombenanschläge in den 1980-ern; und die andauernde Nutzung von Autos und Küchenmessern als Waffen. Und jetzt ist die jüngste Form des Anschlags – eine, die Frankreich schockiert hat, aber für Israel alte Kamelle ist – das Bestehen der Medien darauf die Opfer zu beschuldigen.

Warum konnte das passieren? Die neuen Akademiker

Warum in aller Welt sollten westliche Medien westliche Länder dafür verantwortlich machen Opfer von Anschlägen zu sein? Das ist zumindest in Teilen der Popularisierung einer neuen akademischen Philosophie zuzuschreiben, die im Bereich des Journalismus Fuß gefasst hat; sie heißt „postkoloniale Theorie“. Kurz gesagt erklärt diese Theorie, dass alle oder fast alle Aspekte der modernen westlichen Kultur einzig durch die Linse des europäischen Imperialismus des 18. Und 19. Jahrhunderts und die folgende Unterdrückung von jedem verstanden werden können, der, na ja, halt nicht Europäer ist. (Im Sinne dieser Theorie werden die Vereinigten Staaten und Israel typischerweise mit europäischen Imperien zusammengeworfen, obwohl Amerika in der betreffenden Periode noch keine Weltmacht war und Israel gar nicht existierte.)

Das knüpft an die kritische Rassentheorie an, der Vorstellung, dass das Recht und die damit verbundenen Institutionen von Natur aus rassistisch sind und dass Rasse an sich, statt biologisch begründet zu sein, ein soziales Konstrukt ist, das von Weißen benutzt wird, um ihre wirtschaftlichen und politischen Interessen auf Kosten von jedem, der nicht „weiß“ ist voranzutreiben. (Juden und Israelis werden ungeachtet ihrer Abstammung oder Hautfarbe typischerweise als „weiß“ definiert.“

Schließlich verbindet sich das alles mit einer Theorie namens „Intersektionalität“, die behauptet, dass alle Beziehungen durch die Linse einer „Unterdrücker-Unterdrückte“-Dynamik“ verstanden werden müssen und dass alle „marginalisierten Menschen“ praktisch dieselben sind. Kommt zum Beispiel ein Anhänger von Black Lives Matter (BLM), der „Intersektionalität“ propagiert, zu dem Schluss, dass die Palästinenser „dieselben“ sind wie Afroamerikaner und daher Rassen-Gleichberechtigung in Amerika unterstützt, kann das manchmal Gegnerschaft zu Israel erfordern.

Das ist der Grund, warum z.B. die Bewegung Black Lives Matter in Amerika eine Plattform angenommen hat, zu der eine antiisraelische Komponente gehört. Das spiegelt nicht die Ansicht aller Amerikaner wider, die die Sache unterstützen, aber es ist nach Angaben ihrer Internetseite die offizielle Haltung der Bewegung. Das ist auch der Grund, dass BLM-bezogene Beschlüsse, die im Herbst von den Studentengremien an der Columbia  University und der University of Illinois getroffen wurden, israelfeindliche Sprache beinhaltete.

Die meisten akademischen Theorien haben in der einen oder anderen Form seit mehreren Jahrzehnten existiert, aber in den letzten Jahren sind sie in den Mainstream-Medien zunehmend einflussreicher geworden – sie lieferten Journalisten ein Grundkonstrukt, mit dem sie komplexe Themen ohne die Erfordernis von viel Recherche oder unabhängigem Denken erklärten können. So wird ein Terroranschlag auf Israelis als „menschlich natürlich“ betrachtet und eine religiös motivierte Enthauptung in Frankreich wird als natürliches Ergebnis von Islamophobie erklärt.

Dass Israel und das jüdische Volk nicht mehr alleine einer neuen Art von Anschlag gegenüber stehen, ist wenig tröstlich. Dass diese neue Methode in der internationalen Presse Wurzeln geschlagen hat, macht es umso heimtückischer, denn das unterstützt Gewalt und macht es schwieriger Terrorismus zu bekämpfen.

Bei HonestReporting nehmen wir unsere Verantwortung ernster denn je: nicht nur, um Israel gegen Medieneinseitigkeit zu verteidigen, sondern um Wahrheit und Fairness in der gesamten freien Welt zu verteidigen.

(Bild via Shutterstock)

Geschichte – Heute vor 73 Jahren

Imshin, twitter, 30. November 2020

Am 30. November 1947, nach dem UNO-Beschluss das Land in einen arabischen Staat und einen jüdischen Staat zu teilen, wurde bei Lod ein Bus von Netanya nach Jerusalem von arabischen Terroristen angegriffen. 6 Juden wurden getötet, darunter Schoschana Mizrahi Tehrani (22) und Haya Yisraeli (26).

Mit im Bus war auch Schulem Yaari Wald (45), der seine Frau Devora zu einer Operation nach Jerusalem brachte. Ihr einziger Sohn Haim (12) war im Jahr zuvor verstorben. Sie schafften es aus dem Bus zu entkommen, aber Devora war verletzt. Schulem kümmert sich um sie, als er aus nächster Nähe erschossen wurde.

 

Devora Yaari Wald  (43) erlag eine Woche später ihren Verletzungen.

 

Du kannst nicht Karikaturen als „Blasphemie“ bezeichnen und dann die Verantwortung für die daraus resultierende Gewalt abstreiten

Elder of Ziyon, 29. Oktober 2020

Im Verlauf der letzten Woche haben muslimische Länder lautstark Frankreich und besonders dessen Präsidenten Emmanuel Macron wegen der Verteidigung von Karikaturen verurteilt, die Mohammed verspotten.

Die Organisation der Islamischen Kooperation sage, sie werde „immer die Ausübung von Blasphemie und der Beleidigung von Propheten verurteilen“.

Der pakistanische Premierminister Imran Khan verurteile „blasphemische Karikaturen, die sich den Islam und unseren Propheten (Friede sei mit ihm) richten“.

Die Führer der Türkei, Saudi-Arabiens, Qatars, Jordaniens, des Iran, Tschetscheniens und anderer muslimischer Staaten verurteilten Macrons Verteidigung der Charlie Hebdo-Karikaturen ebenfalls.

Die meisten von ihnen fügten an, dass sie natürlich auch die Enthauptung des Lehrers Samuel Paty, weil er diese Karikaturen zeigte, verurteilen.

Dabei gibt es allerdings ein Problem. Wenn man die Karikaturen als „blasphemisch“ bezeichnet, dann ermutigt man direkt die Ermordung der Blasphemiker, denn die meisten islamischen Gelehrten sagen durch die Jahrhunderte hindurch, dass die Strafe für Blasphemie der Tod ist. Viele Hadithe implizieren, dass derjenige, der jemanden wegen der Beleidigung Mohammeds tötet – ein weniger schwerwiegendes Problem als Blasphemie – nicht bestraft wird und dass gilt natürlich für diejenigen, die Blasphemiker töten.

Im Iran,Saudi-Arabien, Afghanistan und Pakistan ist heutzutage die Strafe für Blasphemie der Tod.

Jetzt wurde ein Mann, der wiederholt „Allahu Abkar“ sagte, festgenommen, weil er in einer Kirche in Nizza drei Menschen tötete; Berichte sagen, dass mindestens eines der Opfer geköpft wurde.

Es gab einen weiteren Anschlag auf die Polizei in Frankreich mit einem anderen Mann, der Allahu Akbar brüllte sowie ein Sicherheitsposten, auf den vor der französischen Botschaft in Saudi-Arabien eingestochen wurde.

Diese Angriffe und Morde sind das Ergebnis direkter Aufstachelung durch muslimische Führer, die die Karikaturen als blasphemisch bezeichnen. Darüber hinaus machen viele dieser nationalen Anführer – statt den Versuch zu unternehmen Muslime zu beruhigen, die zum Angreifen inspiriert sein könnten – vorbeugend Westler verantwortlich, indem sie sie „warnen“, dass jeglicher Terrorismus ihr Fehler sei.

Der tschetschenische Führer Ramzan Kadyrow sagte das Macron ausdrücklich: „Ihr zwingt Leute in den Terrorismus, drängt Leute dorthin, lasst ihnen keine andere Wahl, schafft die Bedingungen für die Zunahme von Extremismus in den Köpfen der jungen Leute“, schrieb Kadyrow auf Instagram.

Muslimische nationale Führer sind verantwortlich für die Morde und weitere Angriffe von heute. Ihre Pro-Forma-Verurteilungen der Enthauptung Patys waren ernst, aber ihre Wut wegen „Blasphemie“ war es nicht. Sie stacheln zu Terrorismus an und beschuldigen die Opfer, indem sie vorgeben, dass Muslime nicht für ihr Tun verantwortlich gemacht werden können.

Die Palästinenser: 100 Jahre Gesetzlosigkeit

Wäre die palästinensische Nationalbewegung nicht Terrorismus und Gewalt verfallen sowie blind für historische Prozesse, hätten sie schon vor Jahrzehnten einen unabhängigen Staat gehabt.

Dan Schueftan, Israel HaYom, 27. Oktober 2020

Die palästinensische Nationalbewegung „feiert“ 100 Jahre Anarchie. Man muss nicht der zionistische Feind sein, um das so hart zu beurteilen. Araber und sogar viele Palästinenser wissen das und vor kurzem haben sie das sogar öffentlich gesagt.

Die Palästinenser sollten nicht für ihre Opposition zum Zionismus verurteilt werden und nicht einmal wegen ihrer Gewalt. Sie betrachten ihren Kampf als postkolonialistische Befreiung, die immer gewalttätige Elemente beinhaltete. Ihre Feinschaft zu Israel ist verständlich: Sie sind geschlagen, unterdrückt worden und ein großer Teil ihres Volkes lebt im Exil.

Die fortgesetzte Gesetzlosigkeit ihrer Nationalbewegung hat mit ihrem beständigen Ausweichen vor der Verantwortung für das Schicksal ihres Volkes zu tun. Die Bewegung ist einem Verhaltensmuster verfallen, das gescheiterte Aggression mit ständigem Gejammer kombiniert. Es ist wichtig diejenigen daran zu erinnern, die darauf bestehen die Palästinenser wegen ihres Elends zu bemitleiden, dass dieses Verhalten das ist, was das Meiste ihres Unglücks über sie brachte. Man kann sie kaum als nationales Kollektiv respektieren.

Ihre Versuche in den 1920-er und 1930-er Jahren das zionistische Vorhaben auszureißen, waren effektiv. Als Juden ist es für uns hart einzugestehen, aber der weit verbreitete palästinensische Terrorismus brachte sie ihrem Ziel näher. Jede Runde der Gewalt bracht sie dem gewünschten Resultat näher – in Form britischer Einschränkungen für Aliyah, bis Großbritannien mit dem Weißbuch von 1939 praktisch seine Unterstützung für das zionistische Vorhaben einstellte.

Aber selbst damals legte die eingewurzelte Gesetzlosigkeit der palästinensischen Nationalbewegung das Fundament für seine Zerstörung zehn Jahre später. Seine Führer rekrutierten das Volk zu weit verbreiteter Gewalt gegen Juden (und Briten), indem sie Anarchie und Terrorismus legitimierten. Mit diesen Tun brachten sie Unheil über die palästinensische Gesellschaft, was mehr als alles andere ihre Massenflucht 1948 und ihren ineffektiven Widerstand in Fällen erklärt, in denen sie vertrieben wurden. In den 100 Jahren, in denen die ein Volk gewesen sind, ist dies ihr Hauptkatastrophe und sie sind diejenigen, die die Umstände dafür schufen.

Selbst am Ende des britischen Mandats war klar, dass die Palästinenser nicht in der Lage sein würden die Juden alleine zu bekämpfen, weil die arabischen Staaten nicht auf ihrer Seite waren und König Abdallah den Kern ihres Landes genauso haben wollte wie Ben-Gurion. Um diese Bedrohung zu handhaben wäre es für sie besser gewesen in den ihnen im Teilungsplan angebotenen Bereichen Unabhängigkeit aufzubauen und den Versuch zu unternehmen Unterstützung von arabischen Militärs zusammenzutrommeln. Aber selbst dann traf ihr destruktives und gesetzloses Verhalten die Entscheidung für sie: Sie klammerten sich an „historische Ungerechtigkeit“ – ein Palästinenserstaat auf den Ruinen Israels – statt an das Ziel, das sie damals vor der Katastrophe gerettet hätte.

Nachdem sie im Exil waren und die erste Inkarnation der Bewegung vernichtet worden war, stellten sie die zweite – die Palästinensische Befreiungsorganisation unter Ahmed Schukeiri und dann Yassir Arafat – auf dieselbe Grundlage: Die Forderung Israel über bewaffneten Widerstand zu eliminieren. Wie 1939 machten die Palästinenser anfänglich ein paar Fortschritte und etablierten sich in der arabischen und der internationalen Arena seit den 1970-er Jahren, hingen aber weiter ihrer „historischen Ungerechtigkeit“ an und bestanden auf der Zerstörung Israels. Neben dem ständigen palästinensischen Terrorismus in Europa und dem Nahen Osten, der Jordanien und dem Libanon Zerstörung brachte, lehnten die Palästinenser eine Reihe israelischer Friedensvorschläge ab, die die Grundlage für einen Staat in der Westbank und dem Gazastreifen hätten bilden können. Sogar der Plan für Autonomie, den Menachem Begin bei Friedensverhandlungen mit Anwar Sadat anbot, hatte das Potenzial sich in einen Palästinenserstaat zu entwickeln.

Ihre größte Chance kam natürlich mit den Oslo-Vereinbarungen, die im Kern eine israelische Illusion war, dass die Palästinenser ihre Gewohnheiten geändert hätten. Es stellte sich schnell heraus, dass die Palästinenser nicht bereit waren den Israelis zu erlauben sich selbst zu täuschen. Alle Elemente ihres Kampfes für „historische Gerechtigkeit“ – ihre Sucht nach Terrorismus, ihr Bestehen auf dem „Rückkehrrecht“ und die Ablehnung des jüdischen Staates – überzeugten irgendwann die meisten der Unterstützer der Vereinbarung in Israel, dass sie in dem historischen Prozess keinen palästinensischen Partner haben. Nach den Angeboten des ehemaligen Premierministers Ehud Olmert von 2008 erklärte PLO-Sprecher Saeb Erekat, dass für die Palästinenser selbst 100% ihrer Forderungen nur ein Anfang wären.

Zuerst verloren die Palästinenser in Ägypten (1979) und dann in der israelischen Öffentlichkeit (2000) und schließlich ihren nationalen Zusammenhang zwischen der Westbank und dem Gazastreifen (2007). Auch die meisten der Araber haben sie zunehmend satt, ebenso einige der Europäer. Ein Jahrhundert Anarchie hat seinen Preis.

Das heutige Pallywood (Ausgabe gefälschte Bildunterschrift)

Elder of Ziyon, 4. September 2020

 

Dieser Tweet wurde tausende Male retweetet und “geliket”.

„Schaut euch diese Brutalität der israelischen Besatzung an.“

Natürlich ist das gelogen.

Ich fand das Originalfoto und es ist eines von Manar Schweiki, einem 16-jährigen Mädchen, das in ihrer Schultasche ein Messer versteckte, um Israelis abzustechen. Sie wurde in einer Verständigung im Strafverfahren zu sechs Jahren Gefängnis verurteilt und letzten Dezember entlassen.

Die Leute glauben automatisch Bildunterschriften, die von Anti-Israel-Propagandisten erfunden werden. Schülern sollte wirklich ab dem ersten Schuljahr kritisches Denken gelehrt werden, denn sehr wenige Menschen scheinen diese Fähigkeit zu besitzen.

Sbarro-Massaker: Wenn Medien eine Terroristin zur Heldin stilisieren

HonestReporting, 19. August 2020

Am 9. August 2001 verübte Ahlam Tamimi zusammen mit einem weiteren Hamas-Akteur den Selbstmord-Bombenanschlag auf die Sbarro-Pizzeria in Jerusalem, einen der tödlichsten Anschläge der zweiten palästinensischen Intifada.

Ahlams Nichte Ahed Tamimi, gewann ebenfalls traurige Berühmtheit, wenn nicht Lob für ihre gewalttätigen Attacken auf israelische Soldatne. Dennoch hat ein Großteil der Mainstream-Medien die Tamimis als „Aktivisten“ beschrieben.

Präsident Donald Trump hat heftigen Druck auf den jordanischen König Abdallah II. ausgeübt, er solle Ahlam – die derzeit im haschemitischen Königreich residiert, nachdem sie von Israel bei einem Gefangenenaustausch mit der Hamas freigelassen wurde – an die USA ausliefern, da eines ihrer Opfer amerikanischer Staatsbürger war.

Amman hat die Anfrage bisher abgelehnt.

Es ist Zeit, dass der Gerechtigkeit Genüge getan wird.