Zeit die palästinensische Mentalität gegen Terrorismus zu wenden

Hamas kann nicht im Gazastreifen mit Schutzgeld entlohnt werden, während sie gleichzeitig Terrorismus von der Westbank, dem Libanon und unter israelischen Arabern anzettelt.

Dan Schueftan, Israel HaYom, 10. Mai 2022

Palästinensischer Terrorismus, sowohl bei israelischen Arabern und aus der Westbank kommend, entstammt in einem großen Ausmaß aus der Erosion der Abschreckung seit der Zweiten Intifada. Seit der zweiten Intifada und den Krawallen vom Oktober 2000 ist eine neue Generation Palästinenser entstanden und die Krawalle. Sie haben nicht selbst erfahren, was passiert, wenn die Juden den Ernst der Gefahr begreifen, der sie ausgesetzt sind und beschließen den Willen der palästinensischen Gesellschaft Mörder loszuschicken und zu unterstützen unter Anwendung von Gewalt zu brechen.

Der Terrorist, der versuchte in den Ort Tekoa einzudringen und einen Anschlag zu verüben – genauso wie die Morde in Beer Sheva, Hadera, Bnei Brak und Tel Aviv, die Randalierer in Lod und Akko, die Schläger auf den Straßen im Negev und die Rowdys am Kibbuz Kfar Masaryk sind die jungen Leute, die die Erfahrung der Operations Schutzschild nicht hatten, die die zweite Intifada und die Zwangsunterdrückung der gewalttätigen Ausschreitungen arabischer Israelis in diesem Zeitraum löschte.

Wir reden von einem Teil der arabischen Gesellschaft, der das Konzept nicht vertraut ist, mit dem kultivierte Menschen „leben und leben lassen“. Was ihnen vertraut ist, ist, dass sie, wenn sie aufhören den Staat und die Mehrheit zu fürchten, eine kranke Befriedigung aus der Fähigkeit ziehen Angst und Schrecken zu verbreiten.

Diese Faktoren können nur mit Zwangsmitteln unterdrückt und vor ihnen abgeschreckt werden. „Versengen des Bewusstseins“, wie der ehemalige Generalstabschef Mosche Ya’alon es während der zweiten Intifada ausdrückte, war ein Konzept, dem damals mit der typischen hysterischen Kritik der Schwätzer in den Studios und der Presse begegnet wurde. Aber dank des Versengens des Bewusstseins wurde fast zwei Jahrzehnte lang jeder größere Ausbruch von Gewalt in den Gebieten verhindert und es gab Koordination mit den palästinensischen Sicherheitsapparaten.

Israels bestimmte Reaktion auf die Massenkrawalle arabischer Bürger im Oktober 2000 zur Unterstützung des gegen den Staat begonnen Terrorkriegs verhinderte breiter und organisierte Gewalt „zusätzlich zur Jagd auf und Eliminierung der Terroristen selbst und was jetzt nötig ist, ist eine Eskalation und weitere Operationen um das Umfeld zu treffen, das Terrorismus unterstützt. Die Eliminierung von Yahya Sinwar und Salah Arouri und ihrer Banden ist bei angemessener operationeller Gelegenheit wünschenswert, aber gezielte Tötungen selbst stellen keine strategischen Gewinne sicher.

Die Veränderung muss wahrnehmbar sein: Die Hamas kann nicht im Gazastreifen mit Schutzgeld entlohnt werden, während sie von der Westbank, dem Libanon aus und bei israelischen Arabern Terror anzuzetteln. Jenin kann keinen wirtschaftlichen Nutzen erhalten (Einreisegenehmigungne für israelische Araber), wenn es Terroristen aus seiner Mitte losschlickt und als von Terroristen betriebene exterritoriale Obrigkeit agiert. Die Hauptsache besteht darin die Anarchie daran zu hindern aus Israel herauszusickern.

Es muss eine Botschaft geschickt werden, die bei jungen Arabern in Israel widerhallt und einen Trend abbricht, die vor unseren Augen Fahrt aufnimmt. Neben der Barbarei der Pogrome in Akko und Lod, die patriotische Legitimation durch die arabische Führung in Israel erhalten hat, haben junge Araber jüngst angefangen Juden Angst aufzubürden wegen ihres perversen Vergnügens und dem Angriff auf Repräsentanten des Staates, seiner  Infrastruktur, einen Institutionen und seinen Symbolen anzugreifen. Sie tun dies, während sie ihre Ausschreitungen dokumentieren, weil sie sich vor dem Gesetz als immun fühlen. Sie verhalten sich so, weil ein Großteil der arabischen Gemeinschaft sie in den sozialen Netzwerken las Helden betrachtet und ihre Taten als emotionalen Ausgleich für die gerechtfertigten Unterlegenheitsgefühle.

Wenn das israelische Strafverfolgungssystem es versäumt sie streng zu bestrafen und diese Krawallmacher demütigen und wenn es nichts tut, um der arabischen Gemeinschaft die schwerwiegenden und anhaltenden Schäden zu zeigen, die ihnen über viele Jahre zugefügt werden, dann wird der Staat Israel sich schnell einer internen Bedrohung gegenüber sehen, deren Dimensionen ihm viel schwerere Maßnahmen gegen weit größere Zahlen abverlangen werden.

Von den Krawallmachern selbst ins Internet gestellte Videos zeigen, wie die in den Kibbuz Kfar Masaryk einbrachen,  ihre Gossensprache gegen die Einwohner richteten und offene Verachtung für ihre bewaffnete Wache zeigten. Sie dokumentieren zum Beispiel, wie sie die Polizei provozierten, indem sie wild vor einem Streifenwagen herumfuhren, auf ihren Pferden in ein Café ritten und weitere Provokationen dieser Art. Sie wagen es sich so barbarisch zu verhalten, weil sie sich des jämmerlichen Zustands des israelischen Strafverfolgungssystems bewusst sind, von der Polizei über die Staatsanwaltschaft bis selbst zu den Richtern.

Die Polizei ist stolz auf große Operationen, aber sie hat die öffentlichen Räume aufgegeben, während die Staatsanwaltschaft auf ihrer Ebene ihre Rolle missachtet, indem sie unerklärlichen Absprachen zu Gerichtsurteilen zustimmt und die Richter lächerlich leichte Strafen verhängen. Es beginnt mit der Art von gewalttätigen Ausschreitungen auf Israels Straßen, die die Stadt Arad isolierten und geht mit Pogromen in gemischten Städten weiter und wenn das nicht kräftig abgestellt wird, wird es mit dem Verlust der Sicherheit für Juden in ihrem eigenen Land und Versuchen enden das Militär in Kriegszeiten auf dem Weg zur Front abzuriegeln.

Israel muss deutlich machen, dass mehrere Fronten zu eröffnen einen Preis hat

Die Hamas versucht mit unterschiedlichem Erfolg an verschiedene Stellen zu zündeln. Israel muss der Gruppe verständlich machen, dass jedem Terroranschlag, für den sie verantwortlich ist, mit einer Reaktion im Gazastreifen begegnet werden wird.

Yoav Limor, Israel HaYom, 26. April 2022

Der Monat Ramadan liefert weiter eine schwindelerregende Menge an Sicherheitsvorfällen in allen Sektoren. Der Tempelberg, der die letzten zwei Wochen über im Zentrum des Interesses stand, wurde Montag vom Norden abgelöst, in dem von der Hamas initiierte Krawalle ausbrachen.

Die über Nacht auf Westgaliläa geschossene Rakete verursachte keinerlei Verletzte oder Schäden, war aber eine Erinnerung daran, dass die Hamas beharrlich daran arbeitet alle Konfliktzonen aufzuputschen. Nachdem sie – erfolglos – versuchte bei arabischen Israelis Unruhen zu schaffen, sie nur teilweisen Erfolg der Versuche erlebte Judäa und Samaria aufzustacheln, aber großen Erfolg auf dem Tempelberg hatte, versucht die Hamas jetzt im Norden zu zündeln.

Die Organisation tut das über einen Zweig, den sie im Libanon gründete; dieser operiert unter Salah al-Arouri, einem ranghohen Hamas-Vertreter im Ausland, der beim Schalit-Deal aus dem Gefängnis entlassen und dann deportiert wurde. Seitdem ist Arouri in der Achse Türkei-Qatar-Libanon aktiv gewesen, wo er eine vom Iran finanzierte und von der Hisbollah genehmigte terroristische Infrastruktur schuf, die der Gruppe erlauben soll im Fall einer Eskalation im Gazastreifen oder in Jerusalem vom Libanon aus zu agieren.

Diese Infrastruktur soll auch der Hisbollah erlauben das Beste beider Welten zu genießen – zu erleben, dass Israel angegriffen wird, ohne selbst den Preis dafür zu zahlen. Israel kann diese Entwicklung auf keinen Fall zulassen. Letztes Jahr stockte es, bevor es auf Raketenfeuer aus dem Libanon reagierte und es war gut, dass es auf den letzten Vorfall sofort antwortete. Die Reaktion war weich, aber so gestaltet, dass sie dem Libanon und der Hisbollah ein Botschaft schickte, dass die Verantwortung sich nicht allein auf die Randelemente beschränken wird, die die Rakete abfeuerten.

Um die Botschaft hervorzuheben, verriet IDF-Sprecher Oberstleutnant Avichay Adraee am Montag auf Arabisch, dass das ranghohe Hisbollah-Mitglied Haddsch Khalil Harb Drogen und Waffen über die Grenze schmuggelte. Während es ein tiefer gehendes Motiv als den Schmuggel zu vereiteln gab die Methode aufzudecken, zielte die Botschaft darauf die Hisbollah mit Drogenhandel und Verbrechen in Verbindung zu bringen und die Organisation hauptsächlich so darzustellen, dass sie mit ihrem Verhalten den Libanon in Gefahr bringt.

Die Verbindungsmöglichkeiten zwischen den verschiedenen Fronten und der Versuch die arabische und palästinensische Öffentlichkeit aufzustacheln sind nicht allein der Hamas bekannt. Der Palästinensische Islamische Jihad macht dasselbe, wie wir nach der Aufdeckung eines PIJ- Versuchs eine Terrorinfrastruktur in Judäa und Samaria aufzubauen wissen, was der Shin Bet verhinderte. Laut einer Stellungnahme des Shin Bet schafften es Mitglieder des Netzwerks eine Bombe zu bauen, bevor sie geschnappt wurden. Das ist beunruhigend, weil der potenzielle Schaden, den Bomben wie diese anrichten können, weit größer ist als das, was ein einzelner Terrorist anrichten kann.

Seit der zweiten Intifada hat der Shin Bet Dutzende ähnliche Komplotte torpediert, Selbstmord-Bombenanschläge mit Massen an Opfern verhindert. Dennoch ist klar, dass Terrororganisationen immer noch versuchen Anschläge dieser Art zu verüben, in der Hoffnung Israel in Schockstarre zu versetzen. Sie agieren unter der falschen Vorstellung, dass sie in einer Zone – Judäa und Samaria – Eskalation verursachen können, während das in einer anderen – dem Gazastreifen – verhindert wird. Dieser Versuch schlug fehl, als die Hamas im Juni 2014 drei Teenager entführte, was zur Operation Fels in der Brandung führte; und als 2021 Krawalle auf dem Tempelberg angezettelt wurden, was zur Operation Wächter der Mauern führte. Israel muss den Gruppen im Gazastreifen deutlich machen, dass ihr Mehrfrontenspiel auch heute einen Preis hat – wenn, was der Himmel verhüten möge, ein großer Terroranschlag verübt wird, der aus dem Gazastreifen finanziert und geplant wird, es der Gazastreifen ist, wo Israel reagiert.

Wir können annehmen, dass die Versuche mehrere Sektoren aufzuheizen bis zum Ende des Ramadan weitergehen werden. Das fordert von Israel seinen hohen Bereitschaftszustand fortzusetzen und umsichtig darauf zu reagieren. Inzwischen bleiben die Streitkräfte in höchster Alarmbereitschaft. Vor uns liegen jede Mange angespannter Tage, bis Entwarnung gegeben werden kann.

Das Blut an ihren Händen

David Collier, Beyond the Great Divide, 14. April 2022

Im gesamten antizionistischen Aktivistenkreis (und das schließt Medien, akademische Welt, Politik und NGOs ein) gibt es Leute, die Zionisten als untermenschliche Übeltäter darstellen. Die Lügen, die diese Leute erzählen und der Hass, den sie verbreiten, haben Folgen in der realen Welt. Diese Leute haben das Blut Unschuldiger an ihren Händen.

Das Blut fließt auf israelischen Straßen

In nur den letzten Wochen sind vierzehn Israelis von arabischen Terroristen ermordet worden. Lassen Sie mich einfach mit dem Offensichtlichen beginnen: Diejenigen, die für die Terroranschläge in Beer Sheva, Hadera, Bnei Brak und Tel Aviv direkt verantwortlich sind, sind die Terroristen, die die brutalen Gemetzel ausführten.

Aber Terrorismus ist nie einfach nur ein Mann mit einer Waffe. Niemand wacht morgens auf und glaubt, er sollte hingehen und Zivilisten abschlachten – außer er ist in einer ideologisch verdrehten Umgebung darauf vorbereitet worden das zu tun. Terroristen glauben immer, dass ihre furchtbaren Verbrechen gerechtfertigt sind.

Und diese Schlüsseltatsache ist richtig wichtig, wenn über Israel diskutiert wird. Denn hinter den Kugeln und Messern, hinter denen, die auf israelischen Straßen unschuldige Zivilisten abschlachten, selbst hinter den radikalislamischen Terrororganisationen – steckt eine gut geölte Industrie des Judenhasses mit internationalen Fabriken, die am Fließband endlos Material ausspucken, das die Monster, die Juden töten wollen, möglich machen, sie stärken und ihnen Rechtfertigungen verschaffen.

Millionen Menschen, die weit von der tatsächlichen Konfliktzone entfernt sind, konsumieren diesen Hass ebenfalls – und dann verbreiten und unterstützen sie die Lügen und dämonisierende Propaganda über Israel. Am Ende finden all diese judenfeindlichen Desinformationen zusammen, um eine bösartige Atmosphäre zu schaffen, die den Mord an unschuldigen israelischen Zivilisten vernünftig begründet. Die Lage ist dieser Tage derart verdreht worden, dass radikalislamistische Terrororganisationen oft mit westlichem Publikum spielen.

Und wir alle begreifen dieses Konzept, egal, wo wir im politischen Spektrum stehen. Als Jo Cox ermordet wurde, wurde der anklagende Finger viel weiter ausgestreckt als nur auf Thomas Mair. Und als Patrick Wood Crusius bei einer Massenerschießung in El Paso in Texas 23 Menschen abschlachtete, verschwendete die New York Times keine Zeit und macht die von Donald Trump geschaffene Atmosphäre dafür verantwortlich.

Sprachgebrauch ist wichtig. Die Wahrheit ist wichtig.

Die dunkle Wahrheit

Der Israel hassende Guardian begreift Ursache und Wirkung nur allzu gut; er verweist regelmäßig auf die hasserfüllte Atmosphäre, die zu mörderischer Gewalt beiträgt – aber genauso wie die New York Times (die der Dämonisierung des Zionismus genauso schuldig ist) können sie diese Verbindung nur sehen, wenn es aus ihrer Sicht politisch von Bedeutung ist:

„Rechtsextreme Terroristen füttern den Hass, der oft von Eliten befeuert wird, wenn es ihnen passt.“

Angesichts dessen, dass der Guardian eines der bemerkenswertesten Medienorgane in Großbritannien, von Israel besessen ist, Desinformation verbreitet und den Zionismus dämonisiert, hat selten komplett fehlendes Selbstbewusstsein, das so offensichtlich ist, wie im Zitat oben.

Es gibt einige Spieler in dieser Industrie, auf die wir bereits mit dem Finger zeigen. Das „Geld für Mord“ der PA, mit dem zu Terrorakten gegen Israel ermutigt und diese belohnt werden, ist das vielleicht am häufigsten angeführte Beispiel. Machen wir uns nichts vor: Wenn man Terroristen und ihre Familien tatsächlich belohnt – dann kann man kaum argumentieren, dass man kein Blut an den Händen hat.

Aber die Wahrheit ist weit finsterer und umfasst weit mehr als nur diejenigen, die den Terroristen und ihren Familien finanzielle Sicherheit versprechen.

Was ist mit denen im Westen, die die palästinensische Autonomiebehörde als Moderate propagieren (die PA steht hinter „Geld für Mord“)? Oder den Nationen, die die PA finanzieren – oder die UNRWA finanzieren, die UNO-Organisation, die geschaffen wurde, um den Konflikt lebendig zu halten und die tatsächlich Klassenräume in Schulen nutzt, um palästinensische Kinder judenfeindlichen Hass zu lehren.

Oder wir können einen Blick viel näher an Zuhause werfen. Denn Judenhasser sind immer hungrig, es gibt eine Unzahl an NGOs, Journalisten und Aktivisten (was heute alles so ziemlich dasselbe ist), die den jüdischen Staat unter ein Mikroskop legen und ihn einer Inspektion unterziehen, den kein Staat der Welt überleben würde. Um ihnen zu helfen werden die palästinensischen Kinder pflichtbewusst losgeschickt um sich den Soldaten entgegenzustellen, die Steinewerfer hinter sich – und 100 Kameras, die alle versuchen den irreführendsten Blickwinkel einzufangen.

Fast jeder Artikel zu Israel, jeder Bericht, der dieser Tage im Westen auftaucht, wurzelt in verdrehter Berichterstattung und vorsätzlichen Fiktionen.

Amnesty International verbreitet Hass

Nehmen wir Amnesty International. Die NGO hat Jahrzehnte damit verbracht den Staat Israel zu dämonisieren. Erst vor kurzem schrieb sie einen Bericht, der fälschlich behauptete Israel praktiziere „Apartheid“. Gehen Sie online und Sie werden sehen, dass ihr Bericht in jedem Thread über Israel sozialen Medien als „Wahrheit“ geteilt wird.

Aber Amnestys Bericht ist Blödsinn. Die interne Informationsversorgungskette von Amnesty ist voll von Palästinensern mit nichts als einer langen Geschichte des Propagierens extrem israelfeindlicher Rhetorik in ihren Lebensläufen. Einer der Schlüsselmitarbeiter, der sogar auf der Pressekonferenz war, die den Bericht veröffentlichte, hatte früher Bilder von palästinensischen Terroristen in seinem Facebook-Profil.

Viel zu viele der Mitarbeiter von Amnesty beschäftigen sich zwanghaft mit dem Zionismus und Israel, auch wenn sie andernorts als Augen der NGO tätig sind. Diese gesamte Einseitigkeit ist absurd, beängstigend und eindeutig in judenfeindlichen Rassismus eingebettet und sie bedeutet, dass alles, was die Amnesty-Fabrik produziert, durch tief verwurzelten Antisemitismus befleckt ist.

Was dazu führt, dass Amnesty International gehässige und dämonisierende Fake News über Israels Charakter verbreitet. Lügen werden ausdrücklich geschaffen, um die Menschen emotional zu erschüttern. Amnesty bringt diese Lügen genau deshalb heraus, um Wut zu schüren.

Eine Tatsache: Terroristen haben in den zwei Monaten seit Amnestys Apartheid-Lüge mehr Zivilisten im Israel von vor 1967 ermordet als in vielen Jahren zuvor. Zufall? Vielleicht.

Eine Welt voller Lügen

Israels Feinde falsch zu verstehen und falsch zu lesen ist keine Verteidigung. Von obsessivem Antisemitismus getriebene Ignoranz ist keine Entschuldigung. Amnesty steckte viele Ressourcen in die Veröffentlichung von Hass und die Verbreitung der Lüge, dass die einzige Demokratie in der MENA-Region[1] ein bösartiges Regime ist. Man müsste dumm sein zu behaupten, diese Lügen hätten keine Folgen in der realen Welt.

Auf der grundlegendsten Ebene – Spenden sind ein klares Beispiel – spenden Leute, die diese Lügen für wahr halten, eher für eine Sache, die die palästinensische Flagge tragen, als für eine, die das nicht tut. Bettler aus dem Gazastreifen, die Facebook nutzen, um sich mit Aktivisten zu verbinden, damit sie Hilfe zu erhalten „um ihre Kinder zu ernähren“, werden mit größerer Wahrscheinlichkeit belohnt. Sehr wenig des Geldes, das palästinensische Hände erreicht, wird wirklich dafür genutzt Leben zu verbessern – tragischerweise trifft das Gegenteil zu – es wird fast alles verwendet, um genau die Hass-Industrie zu stärken, die die Fake News schafft, die überhaupt erst zu den Spenden führte.

Stellen Sie sich eine Welt vor, die die Wahrheit erzählt. Einen Ort, an dem der palästinensische Terror keine Verfechter im Westen und kein Publikum hat, mit dem gespielt wird. Eine Welt, in der palästinensische Propagandisten aus dem Zusammenhang gerissene Bilder posten – und niemand teilt sie. Stellen Sie sich eine Welt vor, in der Israelis als menschliche Wesen behandelt werden.

Es kann wenig Zweifel geben, dass das Niveau der Gewalt enorm zurückgehen würde. Sobald Sie die Hass-Industrie wegnehmen, die die Gewalt unterstützt und aufrechterhalten hat fällt der gesamte Konflikt auseinander. Wie viele Leben würde das gerettet haben? Auf allen Seiten? Zahllose.

Aber das Gegenteil ist wahr. Sehen Sie sich einfach nur an, was online los ist. Israelis werden dämonisiert und als „Übeltäter“ dargestellt, unter Verwendung derselben Art von Sprachgebrauch, der immer für die Juden reserviert war. „Zionisten“ sind „Ungeziefer“, „untermenschliche“ „Monster“ und einzigartig „böse“.

Das findet nicht in einer versteckten Geheimgruppe statt. An unseren Universitäten werden aus Israelis untermenschliche, üble Monster gemacht. Staatlich werden im 21. Jahrhindert Umfelder finanziert, in denen Juden oft die Notwendigkeit verspüren ihre Identität zu verbergen. Auch in unseren Schulen, Kirchengruppen und Gewerkschaften. Sogar manche Künstler beteiligen sich – stellen sicher, dass ihren Fans „die Wahrheit gesagt“ wird über das, was die „Zionisten“ tun. Dann gibt es die Jauchegrube der sozialen Medien. Plötzlich erkennt jeder in Sachen Ukraine „russische Propaganda“? Wo sind die alle die letzten Jahrzehnte gewesen?

Unterstützung generieren

Die Unterstützung, die das auf der Straße generiert, wird in den Konflikt selbst zurückgeleitet – nicht an normale Palästinenser, die in Ramallah oder Jericho leben, sondern zu den Aktivisten, also denen, die die Lügen überhaupt erst ausbreiten. Ein Aktivist wie Mohammed El Kurd kann sein Glück wahrscheinlich nicht fassen. Er kann alles sagen, mag es noch so hanebüchen sein – und die Leute werden seine Lügen schlucken und ihm applaudieren; sie können ihm sogar tausende Pfund bezahlen, damit er an ihrer Universität auftaucht, um den Studenten das persönlich zu erzählen.

Von Trocaire in Irland bis zu CAABU[2] in Großbritannien oder SJP[3] in den USA sind sie alle darin verwickelt. Und das ist schon so, bevor wir die „Solidaritätsgruppen“ wie PSC, SPSC, IPSC oder JVP erwähnen.[4]

Auch Politiker sind besessen von Israel und teilen regelmäßig hasserfüllte Medienorgane wie Mondoweiss und Electronic Intifada mit ihrer Wählerschaft. Diese Leute puschen diesen Antisemitismus auf die Straßen und tiefer in die Gesellschaften, in denen sie leben – wo er dann wie ein Virus agiert.

Das ist zum Teil durch den Elefanten im Raum verursacht: den Aufstieg des Islamismus im Westen und den Einfluss, den dieser auf unseren Straßen hat. Islamisten betrachten Israel als „islamisches Land“ und betreiben einen religiösen Krieg, um es zurückzuholen. Es gibt heute in Westminster Abgeordnete, die es nicht wagen würden sich dem zunehmenden islamistischen Einfluss in ihrem Wahlbezirk zu widersetzen und die Rhetorik dieser Politiker wird immer antizionistischer. Und was in Westminster abläuft, ist nur ein Bruchteil dessen, was auf der Ebene der Führungsgremien einiger Bereiche stattfindet. Am besten ist das an Universitäten zu sehen, wo die neue Präsidentin der NUS[5] schon in der Vergangenheit völkermörderisch judenfeindliche Rhetorik angeschoben hat. Sie ist nur eine von vielen Extremisten, die heutzutage an unseren Universtäten aktiv sind. Das ist ein Thema, das viel zu wenige offen diskutieren wollen.

All das macht das Laben für jüdische Menschen in Großbritannien oder den USA schwer. „Sieg für die Intifada“ ist nicht nur eine Plakette zum Verkauf bei weit linken Veranstaltungen. „Globale Intifada“ ist nicht nur eine leere Phrase. Die Worte „Khaybar Khaybar“ bedeuten etwas. Und das alles gibt den radikalislamischen Terroristen grünes Licht.

Diese Normalisierung judenfeindlichen Hasses im Westen mag die aktuellen Gewalttaten nicht direkt verübt haben, bei denen 14 Israelis ermordet wurden. Aber von Amnesty und der BBC bis zur New York Times spielen sie alle ihren Teil bei der Dämonisierung des Zionismus. Wenn also die Atmosphäre, die zu formen sie helfen, tote Israelis zur Folge haben, dann haben sie alle das Blut Unschuldiger an ihren Händen.


[1] Middle East and North Africa

[2] Council for Arab-British Understanding

[3] Students for Justice in Palestine

[4] Palestinian Solidarity Campaign, Scottish Palestine Solidarity Campaign, Ireland-Palestine Solidarity Campagn, Jewish Voice for Peace

[5] National Union of Studens (die britische nationale Studenten-„Gewerkschaft“)

Die riesige Zahl palästinensischer weiblicher Häftlinge beträgt: 31. Und ja, sie sind Terroristinnen.

Elder of Ziyon, 12. April 2022

Palästinenser und andere Israelhasser lieben es von der Unmenschlichkeit Israels zu reden, das große Zahlen an weiblichen Gefangenen – Ehefrauen, Mütter, Töchter – inhaftiert, als gäbe es dafür keinen Grund. Sie sollten freigelassen werden, wird uns gesagt, einfach deshalb, weil sie natürlich unschuldig sind.

Am Tag der palästinensischen Mütter gibt es Kundgebungen zur Unterstützung dieser Häftlinge mit Beschuldigungen, sie seien unschuldig und Israel misshandle sie.

Wie viele weibliche Häftlinge gibt es?

Nur 31, die geringste Zahl seit 2015.

Sind sie unschuldig?

Wikipedia hat einen Eintrag zu einer der Häftlinge, Israa Jaabis. Dieser erzählt, den Vorfall, der sie ins Gefängnis brachte, gemäß der israelfeindlichen Darstellung:

Am 11. Oktober 2015 befand sich Israa Jaabis (31) auf dem Weg nach Hause in Jerusalem, rund 500 Meter entfernt von einem israelischen Militär-Checkpoint, als ein Kochgas-Zylinder in ihrem Auto Feuer fing. Das israelische Militär beschuldigte Jaabis, sie habe ihr Auto absichtlich in Brand gesteckt, was sie vehement bestritt und nie bewiesen wurde. Ein Jahr später wurde sie zu 11 Jahren Gefängnis verurteilt.

Palästinensische Medien betonten, dass sie bei der Explosion verletzt wurde, als ob das beweisen würde, dass sie den Gaszylinder nicht absichtlich hat explodieren lassen. Ursprünglich behaupteten sie, die Explosion sei ein Kabelbrand im Auto gewesen und dann sagten sie, ein Gaszylinder sei alles andere als in der Nähe des Checkpoints spontan explodiert und sie sei sowieso ohne Beweise verhaftet worden.

Die Wirklichkeit:

Eine Frau löste nahe des Checkpoints A-Zaim auf der Straße zwischen Ma’ale Adumim und Jerusalem am Sonntagmorgen einen Sprengsatz aus und verletzten einen Polizisten leicht.

Die Polizei sagte, ein Verkehrspolizist hielt die Fahrerin an, von der er meinte, sie fahre auf verdächtige Weise, dann fuhr er auf den Wagen zu, um am Straßenrand  zu halten und ging hinüber, um sie zu befragen.

„Die Fahrerin schrie: „Allahu Akbar“ (Allah ist größer) und zündete einen Sprengsatz“, sagte eine Sprecherin der Polizei…

Die Frau versuchte einen Gasbehälter mit entflammbarem Material im Auto zu sprengen, während sie „Allahu Akbar“ brüllte. Sie versuchte dann das Fahrzeug zu verlassen. Außer dem Gasbehälter gab es keinen Sprengsatz im Fahrzeug.

Sicherheitskräfte fanden in ihrem Besitz eine handschriftliche Notiz, die Unterstützungsbotschaften für „Märtyrer“ enthielt.

Auch Israa Jaradat hatte eine Geschichte an Selbstmord-Versuchen, also macht es absolut Sinn, das sie einige Israelis mit einem Selbstmord-Anschlag töten wollte, damit ihre Familie lebenslang Gehalt bezieht.

Eine weitere Frau, für die die Palästinenser versuchen Mitgefühl zu wecken, ist Ataaf Jaradat, von der sie behaupten, sie sei als Kollektivstrafe dafür verhaftet worden, dass ihre Söhne an der Ermordung von Yehuda Dimentman Ende letzten Jahres beteiligt waren.

Die Wahrheit?

Die gesamte Familie Jaradat besteht aus Mitgliedern des Islamischen Jihad und andere sind in Terroranschläge involviert. Was Ataaf angeht:

Ataaf Youssev Mohammed Jaadat, die Mutter des minderjährigen und eines erwachsenen Verdächtigen, sollte ebenfalls wegen der Nichtverhinderung des Anschlags und Beihilfe danach angeklagt werden, da ihr Teenager-Sohn ihr von den Plänen vorab erzählt hatte und sie half die Waffen zu verstecken, die sie nach dem Anschlag nutzten, so das Militär.

Es braucht Zeit, die Umstände einer jeden Frau zu ermitteln, von der die Palästinenser behaupten, sie sei unberechtigt verhaftet worden, denn das Internet ist voller falscher Geschichten ihrer Unschuld. Aber wenn man die Zeit aufbringt, wird man ausnahmslos feststellen, dass diese „unschuldigen“ Frauen alles andere als unschuldig sind.

Prominenter palästinensischer christlicher Kleriker ruft zu Gewalt auf, um Jerusalem gegen Juden zu verteidigen

Elder of Ziyon, 6. April 2022

Vater Manuel Musallam, ein prominenter palästinensisch-christlicher Priester, wurde so zitiert, dass er, dass er von den Palästinensern will, sie sollen „Waffen“ verwenden, um Jerusalem zu verteidigen – und er sprach nicht metaphorisch.

Er sprach als Mitglied des Komitees zur Verteidigung islamischer und christlicher Heiligtümer, als Musallam heute sagte: „Jedes Waffe, die um Jerusalems, der Al-Aqsa-Moschee und der Geburtskirche willen wehklagt, ist verdächtig und wir müssen sie besiegen.“

Er fügte hinzu: „Mit der Normalisierung unterschreiben die Araber mit Israel die Niederlage der islamischen Eroberung und den Sturz des Versprechens Omars und dass Palästina nicht länger das Land der Araber ist und dass Jerusalem keine arabische Hauptstadt ist.“

Musallam hat eine Geschichte antisemitischer Äußerungen. Bei einer Kundgebung 1993 in Jenin, bei der die Oslo-Vereinbarungen als Mittel verleumdet wurden, um irgendwann ganz Israel den Juden zu entreißen, erhielt er sieben Minuten Standing Ovations,nachdem er sagte:

Vom tor der Al-AQsa weint der Herold:
„Der Halbmond und das Kreuz sind die Zeichen auf meinen Händen!“
Gott ist größer als die Feinde,
die den Felsendum besetzen und uns kreuzigen.

Aber er ist nur antizionistisch, nicht wahr?

Historische Verzerrung: Axios-Artikel legt fälschlich nahe, die jährliche Ramadan-Gewalt stehe mit jüdischen und christlichen Feiertagen in Zusammenhang

Gideon Ben-Zvi, HonestReporting, 24. März 2022

Tief versteckt in einem Artikel mit der Überschrift „Blinken besucht Israel, Westbank, Marokko und Algerien“ behauptet, Axios, eine beliebte Nachrichtenseite, die schnelle Einblicke in aktuelle Ereignisse bietet, behauptet, jeder Gewaltausbruch, der sich in Jerusalem im Verlauf der nächsten Tage ereignen könnte, lediglich wegen schlechtem Timing stattfindet:

Blinken wird vor einer ungewöhnlichen Situation in Israel und der PA ankommen, die sich alle 10 Jahre ereignet, wenn Pessah, Ramadan und Ostern gleichzeitig stattfinden – was das Potenzial für Gewalt in Jerusalem verstärkt.

In der von Axios vorgelegten alternativen Realität, haben die jährlichen Spasmen der Unruhen, die Israels Hauptstadt nach unaufhörlicher Hetze vor dem Ramadan in Aufruhr versetzen – ungeachtet der Termine von Pessah und Ostern –  anscheinend keinen Platz.

Vor Pessah und Ostern startet die Palästinenserführung eine Gewaltkampagne

Der muslimische heilige Monat Ramadan beginnt dieses Jahr am Abend des 2. April. In der Vorbereitung und von Axios nicht erwähnt, hat die Palästinenserführung bereits angefangen zu Gewalt gegen Israelis aufzustacheln, genauso, wie sie es vor dem Konflikt mit den Terrororganisationen des von der Hamas geführten Gazastreifens im letzten Mai gemacht hat.

Mahmud al-Habbasch, Berater für religiöse Angelegenheiten bei PA-Präsident Mahmud Abbas: „Israel bereit vor im Ramadan ein neues Verbrechen gegen die Al-Aqsa-Moschee zu begehen.“

Ein Hamas-Sprecher sagte am 17. März: „Das palästinensische Volk steht geeint hinter dem Gewehr“, und rief die Araber Jerusalems auf „alle Reibungsprunkte mit dem Feind [Israel] zu Orten von Zusammenstößen zu machen“.

Am 20. März wurde bei einem Vorfall, der von der Hamas als „heldenhaft“ bejubelt wurde, auf zwei israelische Polizisten eingestochen. Am Tag zuvor griff ein weiterer palästinensischer Terrorist einen im Zentrum von Jerusalem joggenden Israeli an. Das kam nach einem weiteren Messeranschlag, der von einem Hamas-Mitglied verübt wurde, der am Eingang zum Tempelberg israelische Sicherheitskräfte verletzte.

In der Woche davor wurden zwei Israelis in separaten Stichanschlägen in Hizme verletzt, einem arabischen Ort, der an Israels Hauptstadt grenzt.

Geschichte wiederholt sich: Die Rolle des Iran bei der Gewalt in Jerusalem

Die Hetze palästinensischer Politiker und religiöser Führer, die einen Anstieg des Terrorismus während des Ramadan zur Folge hatte, der von den Medien unkritisch vermittelt wird, ist alles andere als eine „ungewöhnliche Situation“. Letztes Jahr intensivierten sich die Spannungen ebenfalls um den Beginn des islamischen Fastenmonats. Am 15. April griff ein Palästinenser in der Jerusalemer Straßenbahn zwei ultraorthodoxe israelische Jungen an. Die Bilder des nicht provozierten Angriffs gingen auf der Video-App TikTok viral. In den folgenden Tagen begannen weitere Clips von Angriffen auf arglose israelische Zivilisten auf der Plattform zu erscheinen.

Dann schürte in den Tagen, die zum Ausbruch des von der Hamas initiierten Konflikts führten, ungezügelte palästinensische Hetze die Gewalt, die von Muslimen an der Al-Aqsa-Moschee in Jerusalem während eines Großteils des Ramadan verübt wurde. Während dieses Zeitraums schwenkten Palästinenser Hamas-Flaggen und riefen die Hamas auf „Tel Aviv zu bombardieren“. Palästinensische Randalierer bewarfen israelische Polizisten mit Feuerwerkskörpern, Steinen und Stühlen.

Wie in jedem Jahr eskalierte die Lage beträchtlich, als die Palästinenser den Quds-Tag [Quds ist Arabisch für Jerusalem] begingen, der am letzten Freitag des Ramadan begangen wird; er wurde 1979 von der Islamischen Republik Iran angestoßen; das heißt, von dem Land, dessen Führer regelmäßig zu Israels Vernichtung aufrufen.

Die Hetze hat sich als effektiv erwiesen: Historische Daten stellen während des Ramadan eine Zunahme der palästinensischen Gewalt um 200 Prozent fest.

Palästinenserführer stachelten zur Zweiten Intifada auf

In der Tat entwickelte sich die Zweite Intifada, eine fünfjährige Terrorkampagne, während der Palästinenser mit Selbstmord-Bombenanschlägen und Schüssen mehr als 1.000 Israelis töteten und mehr als 7.000 verletzten, in deiner „sensiblen Zeit während der hohen Feiertage und dem Ende des Ramadan“. Während die Palästinenserführer den Ausbruch der Gewalt dem Besuch des israelischen Oppositionsführers Ariel Sharon auf dem Tempelberg zuschrieben, hatte in Wirklichkeit Yassir Arafat die abgestimmten Anschläge auf israelische Bürger geplant, nachdem er ein weiteres Friedensangebot Israels in Camp David abgelehnt hatte.

Imad Falouji, der Kommunikationsdirektor der PA, hielt im Jahr 2000 eine Rede, in der er sagte, die Intifada

„… wurde seit Yassir Arafats Rückkehr von den Camp David-Verhandlungen, als er die US-Bedingungen ablehnte, sorgfältig geplant“

Mamduh Nofal – ehemaliger Militärkommandeur der Terrororganisation Demokratischen Front zur Befreiung Palästinas (DFLP) – offenbarte: Nach Camp David

sagte Arafat uns: „Jetzt werden wir kämpfen, also müssen wir bereit sein.“

Hamasführer Mahmud al-Zahar offenbarte im September 2010, dass Arafat im Sommer 2000, sobald er begriff, dass seine ganzen Maximalforderungen nicht erfüllt wurden, die Hamas, Fatah und die Al-Aqsa-Märtyrerbrigaden anwies mit den Angriffen auf Israel zu beginnen.

Wenn es um komplizierte Themen wie den israelisch-palästinensischen Konflikt geht, sind Kontext und Hintergrund entscheidend, um den Lesern eine genaue Darstellung der sich entwickelnden Ereignisse zu bieten. Axios‘ Reinwaschen chronischer palästinensischer Hetze und Gewalt während des Ramadan stellt ein Versagen grundlegender journalistischer Sorgfaltspflicht dar.

Wir möchten unsere Leser ermutigen vom Redaktionsteam von Axios – höflich aber bestimmt – zu fordern zu erklären, wie dieser Artikel mit den hier vorgelegten unbestreitbaren Fakten in Einklang gebracht werden kann.

Wie moralisch jemand ist, kann man sagen, wenn man sich seine Reaktion auf die Ermordung von Juden ansieht

Elder of Ziyon, 27. März 2022

Sonntag gab es in Hadera einen Terroranschlag, der dem Anschlag in Beer Sheva von letzter Woche unheimlich ähnelt.

Zwei Araber begannen auf Polizisten und Zivilisten zu schießen, bevor sie getötet wurden.

Wie bei dem Anschlag von letzter Woche waren die Terroristen israelische Araber, die Verbindungen zum Islamischen Staat hatten.

Eine weitere Ähnlichkeit besteht darin, dass israelische Araber den Anschlag vorbehaltlos verurteilten. In diesem Fall verurteilten die Stadt Um el-Fahm und die Kopfe der großen arabischen Parteien den Anschlag.

Die Reaktionen von Terrorgruppen wie Hamas und Islamischer Jihad in beiden Fällen ebenfalls identisch – Lob für den Anschlag und Rechtfertigung für ihn als „natürliche Reaktion“ auf israelisches Handeln.

Und von der palästinensischen Autonomiebehörde und ihren Sprachrohren in beiden Fällen – Schweigen. Die offizielle Nachrichtenagentur WAFA berichtete weder den einen noch den anderen Anschlag oder wenn doch, dann war das weit hinter der Titelseite vergraben.

Wir haben also drei Sätze Leute, die als Palästinenser bezeichnet werden, deren Reaktionen auf Terroranschläge sich sehr unterscheiden.

Der durchschnittliche palästinensische Araber in den Gebieten unterstützt Terroranschläge. Meinungsumfragen haben immer wieder gezeigt, dass das stimmt. Im Verlauf der Jahre hat nur etwas die Hälfte das Konzept des „bewaffneten Widerstands“ theoretisch unterstützt, aber tatsächlichen Anschläge haben überwältigende Unterstützung.

Die palästinensische Autonomiebehörde hat nie einen Terroranschlag  auf eine Weise verurteilt, die den Eindruck hinterließ, dass sie wirklich davon entsetzt war. Es war immer eine Pro-Forma-Verurteilung mit einem Augenzwinkern gegenüber den Terroristen.

Die Terrorgruppen und der „militärische Arm“ der Fatah sind weit offener in ihrer Unterstützung des Terrors und ziemlich stolz auf die Anschläge. Selbst mit den Anschlägen, die mit dem IS assoziiert sind und die Mainstream-Araber allgemein hassen. Sie sind praktisch Verbündete des Islamischen Staats.

Israelische Araber hingegen schienen aufrichtig bestürzt. Ein Teil davon könnte das aufgrund von Sorgen über Gegenreaktionen gegen sie sein, aber ihre Antworten auf diese zwei Anschläge erscheinen mir nicht unaufrichtig, anders als die zögernden Verurteilungen, die wir in der Vergangenheit von der PA erlebt haben, die sie unter Druck der USA und Europas abgegeben zu haben scheint.

Wir haben also drei verschiedene Reaktionen auf Terrorismus, aber in Wirklichkeit nur zwei: die PA stachelt selbst zu Terroranschlägen auf und preist in ihren Medien ständig Terroristen. Wird sie gezwungen eine Stellungnahme abzugeben, klingen ihre Verurteilungen hohl.

Tief in sich drinnen sind sie glücklich.

Es gibt eine weitere Gruppe, die zu verfolgen ebenfalls wichtig ist: die westlichen Verfechter palästinensischer „Rechte“. Sie geben vor gegen Terror zu sein, aber sie enden immer damit ihn zu rechtfertigen.  Ihre Reaktionen ähneln star der der PA. Auf der Höhe der zweiten Intifada unternahmen westliche Verteidiger der Palästinenser alles ihnen Mögliche, um mit Gründen anzukommen, warum Terror gegen Juden gerechtfertigt sei. Und man kann sei heute auf den Seiten von Mondoweiss und Electronic Intifada und sogar in Berichten des UNO-Sonderberichterstatters erleben.

Bemerkenswerterweise verurteilten die Teilnehmer des Negev-Gipfels – von Ägypten über die VAE, Marokko bis zu Bahrain – den Anschlag.

Die arabische Welt ist gespalten. Wir können diese Spaltungen darin erkennen, wie sie auf die Vorstellung reagieren, dass Juden ihren eigenen Staat haben. Und die Spaltungen spiegeln sich in der westlichen Welt – einige Leute, die behaupten Frieden zu wollen, sind die, die Terror rechtfertigen.

Der gemeinsame Nenner ist altmodischer Antisemitismus. Das treibt sowohl die westlichen hasser Israels als auch Verfechter von Terror und der arabischen Verweigerungsfront an – die allgemein auch pro-iranisch und pro-russisch sind.

Das ist inzwischen ein andere Welt und die Spaltungen zwischen gut und Böse, moralisch und unmoralisch, philosemitisch und antisemitisch stehen in einer Reihe mit den Spaltungen derer, die ohne jeden Vorbehalt gegen Terror sind und denen die ihn rechtfertigen.