Fotos: UNRWA, Nablus und die „Flüchtlinge“

Kay Wilson, Facebook, 11. November 2016

Diese (von mir aufgenommenen) Fotos zeigen eine Stadt in Judäa und Samaria oder dem, was die „Westbank“ genannt wird. Nablus ist arabisch. Es steht unter der Leitung der palästinensischen Autonomiebehörde. Es ist nicht ein einziger Israeli zu sehen. Israelis ist es verboten dort zu leben.

Rot markiert sind von der UNRWA (United Nations Relief and Works Agency for Palestine Refugees) geführte Flüchtlingslager. Wie Sie sehen, sind die palästinensischen Flüchtlingslager nicht mit Stacheldraht abgeschirmt. Die Menschen können hier frei kommen und gehen.

Über dem UNRWA-Elend befindet sich ein Herrenhaus (grün markiert), das einem palästinensischen Geschäftsmann gehört. Ein paar Blocks vom Lager entfernt befindet sich ein schickes palästinensisches Einkaufszentrum.

Seit fast siebzig Jahren hat die UNRWA die Menschen gewollt in Elend gehalten. Sie handeln so, um ihre eigenen Taschen mit Gold zu füllen und Feindschaft gegen Israel zu schüren – und  ironischerweise ist die Gegend (wie immer deine Politik aussieht) das jüdische, historische Kernland des biblischen Israel.

kay2016-11-11_01 kay2016-11-11_02 kay2016-11-11_03 kay2016-11-11_04

Der Krieg gegen die Geschichte

Clifford D. May, Israel HaYom, 16. November 2016

„Wer die Vergangenheit kontrolliert, kontrolliert die Zukunft. Wer die Gegenwart kontrolliert, kontrolliert die Vergangenheit.“ Das war, wie Sie sich vielleicht erinnern, die Parole des totalitären Staats, den sich George Orwell in seinem klassischen Roman „1984“ ausdachte.

Heute operationalisieren verschiedene Gruppen Islamisten – die wir als diejenigen definieren können, die sich dem islamischen Herrenmenschentum verschrieben haben – dieses Konzept; sie versuchen die geschichtlichen Aufzeichnungen zur Unterstützung ihrer totalitären Ambitionen zu modifizieren.

Sechs Monate vor dem Anschlag vom 11. September 2011 befahl Taliban-Führer Mullah Mohammed Omar die Zerstörung der antiken Buddhas von Bamiyan in Afghanistan. Warum? Weil diese monumentalen Statuen Erinnerungen an eine Zeit waren, als das Land nicht islamisch war.

2012 zerstörte Ansar Dine, eine JIhadistengruppe, die mit Al-Qaida verbunden ist, die uralten Schreine, Gräber und Moscheen in Timbuktu. Warum? Weil diese für eine Version des Islam standen, der in afrikanischer Kultur „mariniert“ ist – und daher als irrgläubig angesehen wurde.

Am berüchtigtsten hat der Islamische Staat das religiöse und historische Erbe Syriens und des Irak demontiert, Stätten wie einen Tempel in Palymar, der dem kanaanitischen Gott Baal gewidmet war, christliche Kirchen in Niniveh und von Muslimen, deren Interpretation der heiligen Schriften von der der Möchtegern-Kalifatsbauer abweicht, zerstört.

UNESCO, die UNO-Agentur, deren angeblicher Auftrag die Förderung der Weltkultur ist, hat eine weniger bewegliche, aber vielleicht nicht weniger effektive Herangehensweise an diesen Krieg gegen die Geschichte gewählt. Die Absicht besteht darin nachzuweisen, dass Jerusalems heiligste Stätten den Muslimen gehören und dass Juden und Christen keine gültigen religiösen und historischen Ansprüche an dieser antiken Stadt haben – niemals hatten, niemals haben werden.

Eine Resolution diesbezüglich wurde von sieben mehrheitlich muslimischen Staaten zugunstend er Palästinenserführer gestützt und letzten Monat von UNESCO-Mitgliedern verabschiedet. Nur die USA, Deutschland, Großbritannien, die Niederlande, Litauen und Estland stimmten dagegen. Sechsundzwanzig Länder entschieden sich für Enthaltung – als würden sie die Wahrheit nicht kennen oder als sei die Wahrheit etwas ohne Konsequenzen.

Einige prominente Einzelpersonen haben ihre Stimme dagegen erhoben. Selbst Irina Bokova, die Generaldirektorin der UNESCO, sagte, die Abstimmung habe die Verantwortung der Organisation verletzt „die Trennungen zu überbrücken, die dem Charakter Jerusalems als Stadt vieler Religionen schaden“.

Ein Sprecher von UNO-Generalsekretär Ban Ki-Moon sagte: „Das geteilte Erbe dreier monotheistischer Religionen der heiligen Stätten sollte nicht infrage gestellt werden.“

Mehr als drei Dutzend Mitglieder des US-Kongresses, Republikaner wie Demokraten, verurteilten die Resolution. „Weltgremien haben nicht das Recht Geschichte umzuschreiben“, sagte die Abgeordnete Alcee Hastins (Demokratin aus Florida). Steny Hoyer (Dem., Maryland) nannte die Resolution „einen gefährlichen Versuch die Geschichte auszulöshen“. Der Abgeordnete Red Lieu (Dem., Kalifornien) nannte sie „tollwütig antisemtisch und antichristlich“. Der Abgeordnete Peter Roskam (Rep., Illinois) erkannte sie als „drastische Verletzung des internationalen Religionsfriedens“.

Im letzten Monat kündigten PA-Vertreter zudem eine „Kampagne entschuldigt euch für Balfour“ an, ein eigener, aber zugehöriger Versuch der Manipulation der Geschichte. Um Ihre Erinnerung anzustoßen: Die Balfour-Erklärung war ein diesen Monat vor 99 Jahren geschriebener Brief des britischen Außenministers Lord Arthur Balfour, der das Recht des jüdischen Volks auf Selbstbestimmung in einem Teil seines angestammten Heimatlandes anerkannte.

Sie wurde vom Völkerbund, der damaligen internationalen Gemeinschaft, übernommen. Die PA und ihre Verbündeten behaupten nun, die Balfour-Erklärung sei ein „Verbrechen“ gewesen – und fordern eine Entschuldigung.

In Wahrheit gab die Balfour-Erklärung progressiven Ansichten Ausdruck. Jahrhunderte lang wurde der Großteil des Nahen Ostens vom osmanischen Reich regiert. Doch der türkische Sultan Mehmed VI. machte den Fehler sich im Ersten Weltkrieg mit den Deutschen zu verbünden. Nicht lange nach dem Ende dieses Konflikts sollte sein einst mächtiges Reich von den siegreichen Briten und Franzosen aufgelöst werden.

Sie waren keine Heiligen, aber sie waren bereit Völkern Autonomie zu gewähren, die lange Untertanen der Osmanen waren. Die Balfour-Erklärung sprach auch von den „Bürger- und religiösen Rechten der bestehenden nichtjüdischen Gemeinschaften in Palästina“.

Drei Jahre später gab der Völkerbund Großbritannien ein Mandat zur Regierung von Palästina. Die östlichen drei Viertel dieses Territoriums wurden zu dem, was heute das Haschemiten-Königreich Jordanien ist. Andere neue arabischen Staaten auf ehemals unter dem osmanischen Joch befindlichen Gebiete sind der Libanon, Syrien, der Irak und Saudi-Arabien.

1947 schlug die UNO die Gründung zweier Staaten im westlichen Palästina vor – eines arabischen und eines jüdischen. Die Anführer der palästinensischen Juden akzeptierten diese Zweistaatenlösung. Die Führer der palästinensischen Araber (sie hatten den Namen „Palästinenser“ noch nicht als den ihren und nur ihren übernommen) lehnte sie. Im Jahr darauf griffen Jordanien, Ägypten, Syrien, der Libanon und der Irak den frisch gebackenen jüdischen Staat an.

Der Konflikt endete nicht mit einer Friedensvereinbarung und Grenzen, sondern nur mit einem Waffenstillstand und Waffenstillstandslinien – Linien, die von 1949 bis 1967 hielten, als Israel einen weiteren Verteidigungskrieg gegen seine Nachbarn führte, einen, der damit endete, dass Israel den Ägypten den Gazastreifen und Jordanien die Westbank einschließlich Jerusalems abnahm.

Das sollte nicht vergessen werden. Während der Jahre der jordanischen Besatzung waren Juden aus Jerusalems Altstadt verbannt und sie durften nicht an der Westmauer beten. Zahlreiche jüdische religiöse Stätten in Jerusalem wurden geschändet oder zerstört.

Und jetzt begrüßt ein UNO-Gremium eine verfälschte Version der Vergangenheit dieser Stadt, während die palästinensische Autonomiebehörde die Balfour-Erklärung – eine Erklärung zur Unterstützung eines vielfältigen Nahen Ostens – als Straftat darstellt.

Das endet hier nicht. Die Palästinenser sollen heute darüber nachdenken die UNESCO aufzufordern, sie solle verlangen, dass die Israelis ihnen die Schriftrollen vom Toten Meer übergeben, fast 1.000 religiöse Texte, zumeist in Hebräisch und Aramäisch, die auf die Zeit des Zweiten Tempels zurückgehen.

Man ist versucht zu sagen: „Man kann das nicht erfinden.“ Aber natürlich kann man das. Orwell tat es. Die Frage ist, ob wir seitdem etwas gelernt haben.

Die Version der „Großen Lüge“ des 21. Jahrhunderts

Sarah N. Stern, Israel HaYom, 30. Oktober 2016

Dieses Wochenende sah ich mir den Film „Denial“ [Leugnung] an, der die erfolgreichen Bemühungen von Deborah Lipstadt darstellt, wie sie die revisionistische Geschichtsschreibung des Holocaustleugners David Irving vor einen britischen Gericht herausforderte.

Aber wohin können wir uns wenden, wenn die historischen, religiösen und kulturellen Verbindungen unseres Volkes zu diesem Ort von Institutionen mit internationaler Zuständigkeit wie den Vereinten Nationen systematisch ausgelöscht werden? Gibt es ein höheres Gericht, vor dem wir in Berufung gehen können?

Am Mittwoch letzter Woche beschloss die UNESCO, die UNO-Organisation für Bildung, Wissenschaft und Kultur, eine weitere Resolution, mit der versucht wurde die jüdischen und christlichen Verbindungen zu Jerusalem auszulöschen. Diesmal wurde das vom 21 Mitglieder zählenden Welterbe-Komitee ausgeführt. Die Resolution vom Mittwoch setzt das Sahnehäubchen auf den Kuchen, der in der Woche davor vom Exekutivrat der UNESCO gebacken wurde und die jüdischen und christlichen Ansprüche am Tempelberg leugnet.

Das widerspricht unbestreitbar dem Auftrag des Welterbe-Komitees; dieser wird auf seiner Internetseite als „Ermutigung der Identifikation, dem Schutz und dem Erhalt des kulturellen Erbes in aller Welt, das als von herausragendem Wert für die Menschheit betrachtet wird“ beschrieben.

Einmal mehr lehnt es diese Resolution sogar ab den Tempelberg mit seinen hebräischen und englischen Namen zu benennen, sondern nur mit seinen arabischen Namen: Haram al-Scharif oder Al-Aqsa-Moschee.

Wir wissen, dass die Quelle dieser Resolution die Organisation der Islamischen Kooperation ist, die aus 56 Mitgliedstaaten der UNO plus der palästinensischen Autonomiebehörde besteht. Sie beansprucht mehr als 1,5 Milliarden Muslime der Welt zu repräsentieren und stellt den größten einzelnen Abstimmungsblock in der UNO dar.

Die OIC wurde in Jiddah (Saudi-Arabien) gegründet. Ihr Auftrag ist es angeblich die freie Religionsausübung zu garantieren; sie hat aber eine seltsame Definition von Religionsfreiheit: Es ist die freie Religionsausübung für den Islam und nur für den Islam. Das Hauptziel der OIC besteht darin das Scharia-Recht zu internationalisieren und international für Strafen für die zu werben, die das nicht akzeptieren, indem sie als „islamophob“ zu etikettieren.

Zu dieser Definitino gehört ein auf den Islam zentriertes Konzept Jerusalems.

Aber der Anspruch der OIC auf die Stadt ist von Haus aus mit Fehlern behaftet.

Jerusalem wird in der Torah nicht weniger als 669 Mal erwähnt. Nach Angaben von Dr. Mordechai Kedar von der Bar-Ilan-Universität wird es nicht ein einziges Mal im Koran erwähnt, sondern es wird ein Hinweis darauf gegeben, dass sie den Juden gehört: Im Sure 178,1 wird „Al-Aqsa“ erwähnt, was „die am weitesten entfernte“ bedeutet. Von welchem Bezugspunkt aus ist das die am weitesten Entfernte? Die Antwort lautet: von Mekka und Medina, den beiden heiligsten Städten des Islam. Wie die meisten Menschen wissen, wenden sich Muslime Mekka und Medina in Saudi-Arabien zu, wenn sie beten, während Juden sich Jerusalem zuwenden.

Darüber hinaus verweist der Koran auf Al-Aqsa und den Felsendom in demselben Vers, der den ersten und den zweiten Tempel erwähnt. Sure 17,1, der die Vergehen Israels behandelt, sagt: „Wir erlaubten euren Feinden eure Gesichter zu entstellen und eure Tempel zu betreten, wie sie sie früher betreten hatten.“

Die muslimische Tradition ist besonders stark bezüglich der Existenz des ersten Tempels, den König Salomo baute, den sie als Inbegriff der Weisheit betrachtet.

Die Ironie besteht darin, so stellt der amerikanisch-israelische Wissenschaftler Martin Kramer heraus, dass die muslimische Leugnung der Existenz des Tempels genau die theologischen Fundamente untergräbt, auf denen der muslimische Anspruch auf die Stadt basiert.

Seit der Befreiung Jerusalem im Jahr 1967 sind jede Menge archäologische Artefakte gefunden worden, die den jüdischen Anspruch auf das Land stützen. Es wurden Münzen aus der Hasmonäerzeit gefunden, ebenso rituelle Bäder und das Siebungs-Projekt fand, was Archäologen als „unbestreitbare Beweise“ von Mosaikfliesen sind, die einen Davidstern bilden; sie glauben, dass diese Teil des Bodens des zweiten Tempels waren.

Das Tempelberg-Siebungsprojekt entstand, weil die palästinensische Autonomie, die die Oberfläche dessen, was sie als „Haram al-Scharif“ bezeichnen – den Tempelberg – an Bautätigkeit vor Ort beteiligt ist, wobei Objekte entnommen werden, die mit der Behutsamkeit eines Chirurgen behandelt werden sollte und wirft sich auf eine Mülldeponie der Geschichte. Nach Angaben des israelischen Archäologen Gabriel Barkay wurden 400 LKW-Ladungen von mit Artefakten durchsetztem Boden von der Islamischen Waqf in Jerusalem beseitigt und im Kidron-Tal auf der Ostseite der Altstadt abgeladen.

Eine große Schar Israelis siebt sich durch die Erde und birgt uralte Schlüssel zum kostbaren Erbe unseres Volkes.

Genau an dem Tag, an dem über diese betrügerischen Resolutionen abgestimmt wurde, enthüllte der Bibelforscher Shmuel Achituv ein außergewöhnliches Dokument, das die israelische Antikenbehörde rettete: eine antike Schriftrolle, die aus der Zeit des ersten Tempels im siebten Jahrhundert vor unserer Zeitrechnung stammt und das ein Geschenk – Wein – erwähnt, das an einen König in Jerusalem geschickt werden soll. Das ist die früheste Aufzeichnung in hebräischer Schrift, die Jerusalem erwähnt.

Die größere Frage lautet, wie die Leute es einer ideologischen Agenda gestatten konnten ihre wissenschaftliche Objektivität in den Schatten zu stellen. Früher Oktober sagte MK Ahmed Tibi von der Gemeinsamen Arabischen Liste, ein Gynäkologe, der mit Sicherheit an die Objektivität der Wissenschaft glauben muss: „Ich glaube an das palästinensische Narrativ zu Jerusalem.“ Tortz allem, was an wissenschaftlichen Beweisen vorgelegt wird.

Die Vereinten Nationen sind in ein aberwitziges Forum ausgeartet, über dem es kein höheres Berufungsgericht gibt und wo absurde Resolutionen, die keine Grundlage in den Wissenschaften, der Realität oder der Wahrheit haben, einfach nur deshalb beschlossen werden, weil der muslimische Block politisch dominiert.

Wir alle kennen die „Theorie der Großen Lüge“ von Nazi-Propagandaminister Joseph Goebbels: Wenn man eine Lüge erzählt, dann sollte man eine große erzählen, sie einfach machen und sie ständig wiederholen“. Das war einer der ersten Schritte in der Vorbereitung der Grundlagen bei deutschen Volk, um bei der Auslöschung der Juden zu helfen. Die Version der „Theorie der Großen Lüge“ des 21. Jahrhunderts ist ein Versuch den Anspruch des jüdischen Volks auf das Land Israel auszulöschen und im innersten Kern davon liegt unsere Verbindung zu Jerusalem.

Wenn es aber etwas gibt, das wir Juden haben, dann ist es unser Gedächtnis und es ist die uralte Erinnerung an unsere heiligen Tempel, die uns durch die dunkelsten Tage unseres Exils getragen hat. Keine Abstimmung irgendeiner Institution kann uns das jemals stehlen.

Die UNESCO-Realität

Kay Wilson, Facebook, 26. Oktober 2016

Die UNESCO hat einen weiteren Beschluss gefasst, der den Tempelberg jüdischer Geschichte entreißt und alle jüdischen Verbindungen zu unserer heiligsten Stätte bestreitetl Masada, ebenfalls eine UNESCO-Welterbestätte, wurde von demselben König Herodes gebaut wie der Tempelberg. An beiden Orten wurden dieselben Münzen, Schmuck, Tongefäße und herodianische Steine aus dem Boden geholt. Dennoch ist für die UNESCO zwar Masada jüdisch, aber der Tempelberg nicht – vermutlich wegen freudschen Sehnsüchten: Masada steht für eine nationale jüdische Katastrophe, bei der sich fast 1000 Juden gegenseitig töteten, um nicht versklavt zu werden.

Die tausende Schätze, die von israelischen Archäologen entdeckt wurden, kennen wir, weil Muslime den Tempelberg ohne Genehmigung ausbaggern und eine unterirdische Moschee bauen.

Ich weiß das. Ich habe es gesehen.

Indem sie das tun, schaffen sie haufenweise Dreck weg. Israelische Archäologen durchkämmen diesen sorgfältig und dabei finden sie Schätze, die die jüdische Geschichte bestätigen.

Der Vertreter Jordaniens fordert bei dem UNESCO-Treffen ebenfalls, dass die Grenzen der Altstadt von Jerusalem in den Status von vor dem Sechstagekrieg 1967 zurückversetzt werden. Das bedeutet, dass unsere schöne Altstadt, Heimat für Juden, Muslime und Christen, derselben Missachtung unterworfen wird wie der Tempelberg – der heute leider ein Ort ist, an dem für jede einzelne Person, die kein Muslim ist, die freie Religionsausübung eingeschränkt ist und nicht einmal beten darf.

1967 bot Israel den Muslimen nicht nur freie Religionsausübung an, sondern wir gaben ihrer Waqf in der Hoffnung auf Koexistenz die Verantwortung der Beaufsichtigung unseres heiligsten Ortes. Doch statt Koexistenz bekommen wir Tyrannei und Terror. Jedes einzelne Pogrom und jede Intifada gegen Juden in der Geschichte unseres jungen Staates wurde wegen muslimischer Mordverleumdungen entzündet, Juden würden die Moschee auf dem Tempelberg zerstören.

Wir können kaum in die Nähe der Al-Aqsa-Moschee kommen, ganz zu schweigen davon sie zu betreten.

Die Entscheidung der UNESCO ist eine Farce und Schande. Aber wen kümmert’s? Israel braucht keine Genehmigung der UNESCO oder der Welt. Gegen alle Wahrscheinlichkeit und mit „ein wenig Hilfe“ von ganz oben haben wir bis heute überlebt – ohne die UNESCO. Gerade erst sind wir zum zweitinnovativsten Land der Welt gekürt worden. Israelische Innovationen haben uns geholfen Dürre zu bewältigen. Während unsere Nachbarn (viele von ihnen feindselig) staubtrocken sind, haben wir mehr Wasser als wir brauchen. Unsere besten Milchprodukte kommen aus der Wüste und seit vielen Jahren kommen jüdische Immigranten nach Hause, wir finden für jeden einen Platz. Und am bemerkenswertesten überhaupt ist, dass der Staat Israel von denen aufgebaut wurde, die zusehen mussten, wie ihre Familien in den Schrecken Europas des Zweiten Weltkriegs verbrannt wurden – und ihnen gingen tausende Juden voraus, die Pogrome erlitten hatten und die Massaker an ihren Gemeinden erlebten.

Alle wählten das Leben. Sie wählten den Aufbau. .Sie bauten ein ganzes Land auf, in einer Gegend, in der es keine natürlichen Ressourcen gibt. Sie bauten, egal, was die Welt sagte und wir werden in ihrem Namen weiter machen, ebenfalls ohne uns darum zu kümmern, was die Welt sagt. Wir werden das Leben wählen und dasselbe tun.

UNESCO…

Wer?