UNO sagt 29,5 % der Westbank-„Flüchtlinge“ lebt in UNRWA-Flüchtlingslagern. Sie fragt nicht, warum

Elder of Ziyon, 2. Mai 2016

Robert Piper, stellvertretender UNO-Sekretär für allgemeine Entwicklung und humanitärer Koordinator für Palästina, twitterte heute diese Grafik mit der (korrigierten) Bildbeschreibung: 29,5% der Flüchtlinge in der Westbank leben immer noch in Lagern.“

Die Frage, die die UNO nicht stellt, lautet: Warum gibt es diese Lager noch, gut 68 Jahre nachdem die letzten Flüchtlinge geschaffen wurden? (Es gab praktisch keine Flüchtlinge gemäß welcher Definition auch immer durch den Sechstage-Krieg.)

Diese Grafik behauptet, das Leben in den von der UNO verwalteten Lagern sei infolge von IDF-Operationen gefährlich. Natürlich schert sie sich nicht darum zu sagen, dass der Grund, dass viele Operationen in diesen Lagern stattfinden, darin liegt, dass sie Brutstätten des Terrors sind.

70% der sogenannten „Flüchtlinhge“ (genau genommen Nachkommen) leben außerhalb der Lager – was bedeutet, dass es kein rechtliches Hindernis gibt sie „Flüchtlinge“ in den Rest der palästinensischen Gesellschaft zu integrieren.

Die palästinensische Autonomiebehörde, von der UNO als Staat Palästina anerkannt, kann in den Areas A und B so viele Häuser bauen, wie für diese Leute benötigt werden. Und sie haben die Autonomie inzwischen seit fast 20 Jahren.

Wo sind die Info-Grafiken, die zeigen, wie erfolgreich die PA mit internationaler Hilfe beim Abriss dieser völlig unnötigen und gefährlichen Lager und dem Einbinden der Einwohner dabei normlae Bürger zu werden, gewesen ist?

Es gibt sie nicht, denn ein solches Programm existiert nicht.

Die PA will die Lager nicht abreißen, denn sie will auf die übervölkerten, mit Gewalt angefüllten Ghettos als Beweismittel dafür deuten, wie Palästinenser immer noch unter israelischem Handeln von 1948 leiden.

Jordanien war glücklich und zufrieden, diese Lager von 1948 bis 1967 zu erhalten, weil Hunderte Millionen Dollar zum Unterhalt dieser Lager Geld war, das Jordanien nicht ausgeben musste – obwohl die Palästinenser volle jordanische Staatsbürger waren.

Die UNO, die vielseitige Berichte darüber ausstieß, wie furchtbar die Dinge für die Palästinenser stehen, hat kein Interesse auch nur an einem einzigen Programm, verletztbare Menschen aus diesen Lagern zu holen.

Die Grafik ist einem 33-seitigen UNO-Dokument entnommen, das beschreibt, wie viele Probleme Palästinenser haben und all die Programme, die die UNO hat um  ihnen zu helfen. Und doch gibt es darunter nicht ein einziges Programm die Lagerbewohner in normale Häuser und Wohnungen einzubinden, in normale Nicht-UNO-Schulen gehen zu lassen und sich selbst versorgende Mitglieder der Gesellschaft zu werden.

Es gibt keinen Grund dafür, dass diese Lager heute noch existieren sollten. Aber die UNO ist mitschuldig daran die Palästinenser als eine Gesellschaft zweiter Klasse in Elend und Unsicherheit zu halten, während ihnen ständig ein Ammenmärchen erzählt wird, dass sie eines Tags „zurückkehren“ und in die Häuser ihrer Vorfahren ziehen können, die es mehr gibt (und in einigen Fällen nie gab).

Wenn die UNO eine „Staat Palästina“ anerkennt, ist es dann nicht Zeit, dass die UNO diesem Gemeinwesen hilft die Verantwortung für die eigenen Bürger übernimmt, wie das jeder andere Staat auch tut?

Al-Buraq: die neue palästinensische Westmauer

Harry Moskoff, The Jerusalem Post, 9. Mai 2016

Letzten Oktober war die UNESCO gezwungen einen Antrag der palästinensischen Autonomie, mit dem der gesamte Platz vor der Westmauer[1] zu einer offiziellen muslimischen heiligen Stätte erklärt werden sollte, unter breitgefächerter Kritik vieler westlicher Quellen fallenzulassen.

Juden versammeln sich während Sukkhot zum Gebet an der Westmauer (Foto: AFP)

Ich kann schon die heutigen Touristen hören: „Komm, Schatz, lass uns die muslimische heilige Stätte namens Westmauer besuche, wo der Prophet Mohammed sein geflügeltes Pferd anband.“ In meinem jüngsten Film (The ARK Report – Sequel) gibt es ein Exklusivinterview mit Gouverneur Mike Huckabee, der einer der Kandidaten für die Präsidentschaftskandidatur der Republikaner 2016 war.

Obwohl ich für den Film viele Politiker und Botschafter interviewte, kommt eine bestimmte Bemerkung immer wieder bei den Zuschauern an. Huckabee erwähnt etwas, das jedes Mal passiert, wenn er nach Israel kommt, Jahr auf Jahr; und dieser Punkt hat anscheinend auf viele Menschen einen bleibenden Eindruck hinterlassen.

Zu Beginn des Videos erklärt er: „Jedes Mal, wenn ich eine große Gruppe mit nach Israel nehme, ist eines, was ich liebend gerne mache, eine der palästinensischen Landkarten zu nehmen die ich in der Altstadt finde. Ich falte sie auf und frage einen der Mitreisenden: ‚Wo auf der Karte ist Israel?‘ Sie schauen und schauen … und ich sage: ‚Können Sie Israel auf der Karte finden?‘ Die Antwort lautet Nein, sie können es nicht. Ich frage sie warum und sie sagen: ‚Ich weiß nicht!‘ Ich sage, weil die Leute, die diese Karte herstellten, nicht glauben, dass es so etwas wie Israel gibt.“

Letzten Oktober war die UNESCO gezwungen einen Antrag der palästinensischen Autonomie, mit dem der gesamte Platz vor der Westmauer zu einer offiziellen muslimischen heiligen Stätte erklärt werden sollte, unter breitgefächerter Kritik vieler westlicher Quellen fallenzulassen. Wenn Sie einen Moment darüber nachdenken, dann braucht, so eine Publicity-Nummer überzeugend abzuziehen zweierlei: beträchtliche Chutzpe und massive (was wir auf Hebräisch so nennen:) protexia – Verbindungen.[2] Das Unglaubliche ist: Die PA nutzte beides und das funktioniert einfach.

Wie die meisten von uns wissen übernahm am 15 April der Exekutivrat der UNESCO eine neue Resolution, die die Westmauer ausdrücklich nur bei ihrem muslimischen Namen nannte (und alle jüdischen Verbindungen zu dem heiligen Ort ignorierte). In der Tat wird, wenn der Text den Platz vor der Westmauer (Western Wall Plaza) erwähnt, dieser in Anführungszeichen gesetzt und das folgt erst dem Gebrauch des arabischen „Al-Buraq-Plaza“ als offiziellem Namen. Darüber hinaus wird in der Resolution nur der arabische Begriff für den Tempelberg, s.h. „Al-Aqsa/Al-Haram al-Scharif“ benutzt.

Der Grund besteht natürlich darin, dass der Namen „Tempelberg“ offensichtlich den Rückschluss verlangt, dass es irgendwann in der Geschichte auf diesem Berg einen Tempel gab. Die Angst der PA (und der UNO) könnte darin bestehen, dass tatsächlich irgendwann in der Zukunft ein weiterer, dritter jüdischer Tempel kommen könnte und daher müssen jegliche jüdische Verbindungen heute irgendwie delegitimiert werden, bevor irgendwelche Fakten vor Ort (wie es einmal war) eingeführt werden können.

Sollte das nicht ausreichen, fährt die Resolution damit fort weitere heilige Stätten innerhalb Israels einzubeziehen. „[Der Exekutivrat] bekräftigt wieder, dass die beiden betreffenden Stätten in Al-Khalil/Hebron und in Bethlehem integraler Bestandteil Palästinas sind“, was sich jeweils auf das Patriarchengrab und das Rahelgrab bezieht. (Es ist interessant hier zu vermerken, dass die Resolution eigentlich von Frankreich, Russland, Spanien und Schweden vorab genehmigt wurde!) In der Tat sieht es so aus, als habe Huckabee Recht.

Es ist einfach: Nehmen Sie den jüdischen heiligen Stätten weg und es wird viel einfacher sein Israel als Ganzes fortzuschaffen, von innen heraus.

Wo ist also der Aufschrei? Wo sind die religiösen Leiter der Welt – der Papst zum Beispiel? Israel muss eine entschiedene Antwort auf solche Landraub-Versuche und krassen Fälschungen der Geschichte geben sonst wird es sicher weitergehen, aber schlimmer.

Hier haben Sie eine unkonventionelle Antwort, die vielleicht eine Lösung für alle betroffenen Parteien hat – und das ist früher schon gemacht worden. Es gibt einen historischen Präzedenzfall. Nicht einmal, nicht zweimal, sage und schreibe kolossale sechs Male seit der Zerstörung des zweiten Tempels haben Menschen eine Art „Betort“ auf dem Tempelberg gebaut. In diesem Fall ein Ort, der für alle Religionen und für alle Völker geeignet war. Klingt mehr wie ein Traum als etwas, das wirklich passierte. Es war aber so.

Was folgt, ist etwas (eher trockene) Geschichte.

Ungefähr 50 Jahre nach der Zerstörung des Herodianischen Tempels durch die Römer im Jahr 70 gewährte Kaiser Hadrian (76 – 138) den Juden den Beginn der Errichtung eines Gebäudes auf dem Berg; er wollte die Kooperation der jüdischen Gemeinde Jerusalems für sich gewinnen. Das dauerte allerdings nicht lange und das Projekt wurde kurz darauf eingestellt. Später wandte sich Konstantins Neffe Julian, der 361 n.Chr. Kaiser wurde, vom Christentum ab und gab ein Edikt zu universaler religiöser Toleranz aus, was damals eine neuartige Idee war. Zwei Jahre später versprach er ein Gebäude auf dem Tempelberg zu bauen; dazu unternahm er den unvorstellbaren Befehl die kaiserliche Kasse zu öffnen, um große Geldsummen und Material dafür zur Verfügung zu stellen. Leider wurde auch dieses Projekt gestoppt, vielleicht wegen Julians Tod oder eines Erdbebens.

Dann eroberte 613 König Chosrau II. von Persien Jerusalem und ernannte einen Gouverneur, der keine Zeit verschwendete und wieder einen Gebetsort auf dem Berg einrichtete, wie der berühmte Rabbiner und Dichter Elazar Kalir bezeugte. Über die Instandsetzung schrieb er: „Als Assyrien [Persien] in die Stadt kam … und seine Zelte hier aufschlug / erlaubte er den Wiederaufbau eines Tempels / und sie bauten den heiligen Altar…“

Außerdem erklärte selbst Kalif Omar in den Anfangsjahren der muslimischen Herrschaft, als Jerusalem von den streng arabischen Kräften 638 erobert wurde, das Recht der Juden (und anderer) weiterhin ungestört auf dem Tempelberg zu beten; das geschah im Gegenzug für Hilfe bei der Eroberung der Stadt.

Beachten Sie, dass selbst an diesem Punkt in der Geschichte die allmähliche Entwicklung des Begs in die drittheiligste Stätte des Islam nicht in totaler Ausgrenzung der Juden vom Ort resultiert. Tatsächlich erhielten die Juden kurz nach der muslimischen Eroberung die Erlaubnis ein kleines Holzgebäude auf dem Berg zu bauen.

Nach Angaben von Rabbi Petachia von Ratisbon (London 1856) blieb der Ort während der meisten Zeit der frühen muslimischen Periode aktiv, danach wieder bis etwa 1100 n.Chr., bis zur Eroberung durch die Kreuzritter. Selbst heute kann man noch hebräisches Schrift an den inneren Wänden des Goldenen Tores am Osthang sehen, die vor etwa 1000 Jahren von jüdischen Pilgern angebracht wurde.

Jemand sollte davon heute ein Foto machen, damit es nicht auch aus Israels Geschichte gelöscht wird! Saladin erlaubte sowohl Juden als auch Muslimen sich in Jerusalem niederzulassen und gemeinsam zu beten, bis dahin, dass er den Juden sogar gestattete etwas an ihrer eigenen Stelle zu errichten (laut Emil Offenbacher). Später investierten folgende osmanische Herrscher wenig bis gar nichts in die Erhaltung des Felsendoms und der Al-Aqsa-Moschee; es gab nie einen Bericht oder Präzedenzfall muslimischer Kleriker, die jemals den Tempelberg besuchten oder Juden von dort vertrieben.

In modernen Zeiten schlug der verstorbene Oberrabbiner Israels, Rav Mordechai Eliyahu (1929-2010) einen konkreten Plan für eine Gebäude vor, das auf einem offenen Bereich im Nordosten des Felsendoms, näher an der Ostmauer, stehen könnte. Er machte seine Absichten klar, als er zum Thema sprach und sagte: „dass auch die Kinder Israels in den Bereich gehen werden und ihnen erlaubt wird [zu beten], in Heiligkeit und Reinheit, entsprechend dem jüdischen Gesetz…“

Was können wir letztendlich aus der Geschichte erfahren? Es gab eine funktionsfähige Lösung, die von den verschiedenen Regierungen der jeweiligen Zeit und allen Beteiligten allgemein akzeptiert wurde.

Gibt es irgendeine Chance, dass heute so etwas hinsichtlich des geopolitischen Szenarios in Israel vorgeschlagen wird? Keine Chance. Aber heute besitzt die Idee, wie damals, immer noch Wert. Kaiser Julian hatte recht: universale religiöse Toleranz ist in der Tat der Weg, der eingeschlagen werden muss. Geht man weiter, dann muss die PA – und wichtiger: die UNESCO – sich an die universalen Prinzipien und den Wahlspruch letzterer halten: „Frieden in den Köpfen von Männern und Frauen entwickeln“ – d.h. aller Männer und Frauen (einschließlich Juden und Christen) und ihre angestammten heiligen Gebetsstätten zu respektieren, besonders die in Israel.

[1] Im allgemeinen Sprachgebrauch wird sie meistens „Klagemauer“ genannt

[2] auf Deutsch: Vitamin B.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (15.-21. Mai 2016)

Sonntag, 15.05.2016:

Der jordanische Parlamentspräsident erklärte, dass das jordanische Parlamente, anders als die Regierung, den Friedensvertrag mit Israel „entschieden ablehnt“. Israel respektiere den Friedensvertrag nicht, es untersuche Verbrechen seiner Soldaten nicht, es mordet und die Israelis helfen den Opfern nicht, blablabla…

Die Polizei des Distrikts Binyamin nahm zwei Verdächtige im Fall des Bombenanschlags in Hizme am 11. Mai fest. (Dem schwer verletzten Offizier geht es inzwischen etwas besser.)

Montag, 16.05.2016:

Mehrere Dutzend hareidische und chassidische Rabbiner forderten auf einer Konferenz in Har Nof, dass keine Koalitionsregierung mit Politikern/Parteien eingegangen wird, die dafür sind historisch israelisches Land aufzugeben. Außerdem forderten sie, dass jeder arabische Terrorist exekutiert wird, sobald er in der Absicht Juden Schaden zuzufügen sein Haus verlässt. (Nicht gerade die wünschenswert feine Art…)

Im April war ein Fischer aus dem Gazastreifen festgenommen worden, der in Waffenschmuggel für die Hamas und andere Terrororganisationen verwickelt ist. Er gab im Verhör wichtige Informationen zur Organisation der Schmuggeltätigkeiten preis, die zeigen, dass die Hamas die Lockerung der Beschränkungen für Fischer aus dem Gazastreifen kräftig ausnutzt.

Die Vereinigung palästinensischer Gelehrter und Prediger erklärte, der Begriff „Tempelberg“ sei eine von Juden erfundene „historische Lüge“. Der Ausdruck „Al-Aqsa“ sei der religiös, historisch und politisch korrekte Begriff, der auf das 1500 Jahre alte Recht der Muslime auf den Berg hinweise. Der Tempelberg war also schon muslimisch, bevor es den Islam überhaupt gab…

Die PLO erklärte (erneut), dass sie das „Rückkehrrecht“ der „Palästinenser“ nach Israel niemals aufgeben wird.

Das PA-Fernsehen ließ mal wieder eine Sendung ausstrahlen, in der ein kleines Mädchen eine Lüge propagierte: Juden töten auf dem Tempelberg Muslime.

Dienstag, 17.05.2016:

Heckmeck:
– Der französische Präsident hat die Konferenz zur Wiederbelebung des „Friedensprozesses“ in Paris verschoben. Sie soll „im Verlauf des Sommers“ (statt Ende Mai) stattfinden. Grund war, dass US-Außenminister Kerry den Termin nicht hätte wahrnehmen können.
– Derweil unterstützt der ägyptische Präsident den französischen Vorschlag für Nahost-Gespräche.

Mahmud Abbas behauptet, er wolle, dass die israelische Frau in der Lage ist sicher zum Einkaufen zu gehen, Ehemänner sicher zur Arbeit zu bekommen und dass die Kinder sicher zur Schule kommen. Er sei gegen Terrorismus und Extremismus. Und die Hand sei zum Frieden ausgestreckt. (Sieht man ja tagtäglich mit der Hasspropaganda seiner Medien und Prediger…)

Mittwoch, 18.05.2016:

Die Fatah feierte auf ihrer Facbookseite die Ermordung von 24 Israelis 1972 am Flughafen Lod (heute Ben-Gurion), bei dem zudem 70 Menschen verletzt wurden. Der überlebende der 3 (japanischen) Terroristen wurde „gegrüßt“ und als Held bezeichnet.

Donnerstag, 19.05.2016:

Die Polizei durchsuchte das Haus eines Arabers in Qalansuwa (Zentralisrael) und fand dort Rohrbomben, Munition, Tausende Federn für Handgranaten und Raketen. Ein Mann und eine Frau wurden festgenommen.
Außerdem wurde ein Versuch vereitelt 60.000 Bausätze für Handgranaten, Mörser und Raketen in den Gazastreifen zu schmuggeln.

Heckmeck:
– Frankreich hat den Beginn der Nahost-Friedenskonferenz jetzt auf den 3.Juni festgelegt. US-Außenminister Kerry hat da Zeit.

Freitag, 20.05.2016/Samstag, 21.05.2016:

Zakaria Al-Agha (Fatah): Die „Palästinenser“ werden nach Israel „zurückkehren“, dazu haben sie das Recht, nicht in einen Palästinenserstaat.

Die UNO beherbergt im Flug zum Cafe im Keller des Gebäudes in New York eine Ausstellung über Israel mit Tafeln, die die Aspekte beschreiben, darunter Israels Araber, technologische Innovationen und andere Aspekte des Lebens in Israel. Auf einer der Tafeln wird Jerusalem als „spirituelle und physische Hauptstadt des jüdischen Volks“ bezeichnet. Dagegen protestierten die arabischen Staaten, die OIC (Organisation der Islamischen Konferenz) und – natürlich die PA. Deren Mission bei der UNO schrieb einen Brief, in dem es hieß jede Bezugnahme „die israelische Souveränität über dieses Land [gleich das ganze LAND, nicht „Ost“-Jerusalem] behauptet … ist rechtlich, politisch und moralisch falsch und inakzeptabel“. Außerdem würde die „palästinensische Existenz in der Stadt sowie ihre historisch arabische, muslimische und christliche Identität und Erbe über die Jahrhunderte geleugnet“. [Klar doch – israelische Araber z.B. sind Teil der Ausstellung, werden aber bestritten? Logik ist nicht die Stärke der Hasser…]

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (1.-7. Mai 2016)

Sonntag, 01.05.2016:

Die Hamas prahlt, dass ihre Leute während der aktuellen Terrorwelle im April alle 2 Tage einen Messerangriff ausführten; dazu kamen 3 Schussangriffe und 2 Versuche Morde mit Autos zu verüben, außerdem der Bombenanschlag auf einen Linienbus.

Montag, 02.05.2016:

Was sagt uns das: Es gab wieder ein PA-Jugendfußballturnier – benannt nach dem Terroristen Abu Jihad (der zahlreiche Terroranschläge mit 125 Toten in die Wege leitete). Es wurde von einer Organisation veranstalte, die vom Vatikan finanziert wird. Und es fand auf einem Gelände statt, das Burj Luq Luq-Gesellschaft gehört, die von by UNICEF, UNDP, der EU, dem französischen Konsulat, dem britischen Konsulat, der Pontifikalen Gesandtschaft Jerusalem, ANERA (American Near East Refugee Aid) und Terre des Hommes finanziert wird.

Dienstag, 03.05.2016:

Der gestern Abend in Jerusalem verletzte Jude befindet sich auf dem Weg der Besserung. Den Terroristen, einen 18-jährigen Araber, konnte nach ein paar Stunden aufgestöbert festgenommen werden. Außerdem nahm die Polizei einen weiteren Araber fest, der verdächtig ist dem Terroristen geholfen zu haben.

Am Mittwoch wird die Patriarchenhöhle in Hebron wegen des muslimischen Festes Lailat al Miraj (Nachreise Mohammeds zu „fernsten Moschee“) für Juden geschlossen bleiben. Sie wird am Donnerstag um 16 Uhr wieder für Juden geöffnet.

Zoll und Shabak haben einen Versuch der Hamas vereitelt 4t Ammonium-Chlorid in den Gazastreifen zu schmuggeln. Das Material kann als Bestandteil des Treibstoffs von Raketen genutzt werden.

Der (dritte) Mörder des arabischen Jugendlichen, der im letzten Jahr in Jerusalem grausam getötet wurde, ist zu lebenslänglicher plus 20 weiteren Jahren Haft verurteilt worden.

Umweltgruppen warnen, dass die Abwässer aus dem Gazastreifen – sie werden von der Hamas ungeklärt ins Mittelmeer geleitet – neben der Küste des Gazastreifens auch die Strände Israels verschmutzen könnten. (Die neu gebaute Kläranlage ist kaum in Betrieb!).

Mittwoch, 04.05.2016:

Insgesamt sechsmal griffen Terroristen aus dem Gazastreifen innerhalb der letzten 24 Stunden am Gazastreifen Soldaten an, allein Mittwoch fünfmal mit Mörsern.

Nach der Welle der Mörserangriffe gab die Hamas eine Warnung an die Israelis aus: „Stellt unsere Geduld nicht auf die Probe.“ Äh, wer stellt hier wessen Geduld auf die Probe? Aber nach Maßgabe der Hamas eskaliert Israel die Lage. Wahrscheinlich durch die Suche nach den Terrortunneln?

Die Hamas prahlt, dass ihre guten Verbindungen zum britischen Labour Party-Chef Jeremy Corbyn „für die Zionisten schmerzhaft ist“. Sie pries den Vorsitzenden, weil der sich weigert arabische Terrororganisationen als Terrororganisationen zu bezeichnen.

Donnerstag, 05.05.2016:

Den zweiten Tag in Folge wurde den Bauern im Umfeld des Gazastreifens die Arbeit auf den Feldern verboten, weil Heckenschützenfeuer befürchtet wird.

Zur Beerdigung des Terroristen, der am Dienstag 3 Soldaten überfuhr, kamen mehrere tausend Araber, um ihn zu ehren.

Innerhalb von zwei Tagen hat die IDF am Gazastreifen 10 Terrortunnel entdeckt; dass die Hamas darauf mit Mörserbeschuss reagiert, zeigt, dass es sie ziemlich trifft.
Der Shin Beth hatte Anfang April einen Hamas-Terroristen festgenommen, dessen Vernehmung Informationen zu den Terrortunneln offenbarte, was anscheinend auch bei der Entdeckung der Tunnel gestern und heute half.

Hamas behauptet Israel habe ihr ein Abkommen angeboten, die IDF aus der Nähe des Gazastreifens zurückzuziehen, wenn die Terroristen auf den Beschuss israelischer Ziele verzichten. Israel bestreitet das.

Der Nahost-Gesandte der UNO ist besorgt wegen der Geschehnisse am Gazastreifen und rief „beide Seiten zu Zurückhaltung“ auf, um eine Eskalation zu verhindert. (Der hat wieder nicht gemerkt, dass Israel nur RE-agiert – wenn die Terroristen aufhören, schießt Israel auch nicht. Wer eskaliert also?)

Der PA-Mufti von Bethlehem betrieb wieder Judenhetze: Diese Woche bezeichnete er die Juden als Jesus-Mörder und machte aus Jesus einen Palästinenser, als sei er kein Jude gewesen.

Freitag, 06.05.2016:

Zahlen: Seit 1948 sind 23.447 israelische Soldaten gefallen. Im letzten Jahr kamen 68 dazu.

Hamas-Chef Ismail Haniyeh sagte, die Hamas wolle keinen erneuerten Krieg, wird aber das Eindringen israelischer Soldaten in den Gazastreifen nicht dulden. Außerdem behauptete er, die Hamas sei in Kontakt mit dem Ausland, um die Spannungen am Gazastreifen zu stoppen. (Wie wäre es, er würde einfach aufhören zu schießen?)

Ausgerechnet die Terroristen vom Palästinensischer Islamischer Jihad (die regelmäßig versuchen israelische Zivilisten zu ermorden) beschweren sich Israel habe arabische Zivilisten geschädigt, das würde gerächt werden.

Hamas versucht die Tunnelfunde der Israelis als unbedeutend abzutun: „Das waren alles nur alte Tunnel.“

Samstag, 07.05.2016:

Hassan Nasrallah von der Hisbollah fordert, dass die „israelischen Angriffe“ im Gazastreifen international verurteilt werden. Besonders beklagte er, dass die arabische Welt schweigt.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (24.-30.04.2016)

Sonntag, 24.04.2016:

Verlogener geht’s mal wieder kaum: Bei der Unterzeichnung des Klima-Deals in New York behauptet Mahmud Abbas, die Israelis würden mit ihren Siedlungen die Umwelt zerstören. Ausgerechnet der PA-Chef, dessen Truppen Kläranlagen verhindern, dessen „Verwaltung“ die Müllabfuhr nicht auf die Reihe bekommt usw. – der wirft denen Umweltvernichtung vor, die es geschafft haben Wasser zu sparen, die Wüste zum Blühen zu bringen und die umwelttechnisch weltweit führend sind!

Reservesoldaten berichten, dass die IDF sie daran hindert mit den lokalen Sicherheitseinheiten in Judäa und Samaria zu trainieren.

Anscheinend weil Terroranschläge befürchtet werden, hat es am zweiten Tag des Pessach kaum Besucher in der Jerusalemer Altstadt gegeben.

Offizielle Predigt eines Imams im PA-Fernsehen: Der Imam rief zum Völkermord auf und forderte von Allah „die boshaften Juden“ zu „bestrafen“ – alle Juden.

Die mit zwölf Jahren jüngste Terroristin wurde nach zweieinhalb Monaten wieder freigelassen, nachdem ihre Strafe (ursprünglich 6 Monate) schon zweimal gekürzt wurde. Sie erhielt einen Heldenempfang.

Der stellvertretender Führer der (verbotenen) Islamischen Bewegung in Israel hat in einem Interview wieder behauptet Netanyahu wolle während Pessah die Al-Aqsa-Moschee erobern. (Ein klarer Versuch zu „Widerstand“, also Gewalt und Terror aufzustacheln.)

Montag, 25.04.2016:

Wegen der „Zusammenstöße“ zwischen der IDF und Einwohnern von Bani Naim bei Hebron wurde dieses komplett blockiert. Die relative Ruhe hat Israel veranlasst die Blockade aufzuheben.

Jordanien warnte Israel vor „gefährlichen Konsequenzen“, wenn es weitere „Invasionen“ von Juden auf dem Tempelberg gibt. In der Note war von „Einbrüchen durch Siedler und Besatzungskräfte“ und „Verstößen der israelischen Besatzungskräfte“ die Rede, die „einen Bruch internationaler Konventionen“ darstellten. Israel müsse „verhindern, dass israelische Siedler und Besatzungskräfte den Bereich der heiligen Moscheen betreten“.

Zu Pessach strömten am dritten Tag von Pessah mehrere Zehntausend Juden nach Hebron, vor allem zur Patriarchenhöhle.

Im Gazastreifen wurde wieder in Palästinenser wegen angeblicher Kollaboration mit Israel verurteilt (ausnahmsweise nicht zum Tod, sondern „nur“ zu 12 Jahren Gefängnis).

Der Shin Bet nahm am Wochenende einen palästinensischen Journalisten fest. Er gehört der PFLP-Terrororganisation an und wird unter Terrorverdacht festgehalten.

Meinungsumfrage bei den jungen PalArabern: Unterstützung für Messerangriffe ist hoch; Verhandlungen mit Israel werden den Konflikt nicht beenden; immer weniger Unterstützung einer Zweistaatenlösung.

Dienstag, 26.04.2016:

Fest in einem Kindergarten im Gazasteifen: Die lieben Kleinen spielen Terroristen, lassen „israelische Soldaten“ „Palästinenserinnen“ ermorden und bringen dann Juden um. Das ganze Gehirnwäsche-Szenario erinnert an Hinrichtungen des Islamischen Staats.

Der Wahlkampf zu den Studentenwahlen in der PA wird von der Fatah mit antiisraelischen Motiven geführt. Aktuell werden Poster mit einem blutigen Messer und „Palästina“ anstelle von Israel plakatiert.

Die israelischen Geheimdienste versuchen eine Gruppe ISIS-Terroristen auf der syrischen Seite der Grenze auf dem Golan aufzuspüren, die im Verdacht stehen Chemiewaffen in die Hand bekommen zu haben, die sie gegen Israel einsetzen wollen.

Die IDF begleitete hunderte Juden bei einem seltenen Besuch des Grabes von Othniel Ben Kenaz, dem ersten Richter der Israeliten nach Josua. Das Grabmahl befindet sich im „arabischen“ Hebron und ist deshalb normalerweise nicht zugänglich. Die IDF ermöglichte den Besuch wegen der Pessah-Feiertage.

Mittwoch, 27.04.2016:

Die IDF präsentierte Daten, die zeigen, dass die Hamas sich im Sinai mit dem Islamischen Staat zusammengetan hat. Hamas überweist den IS-Terroristen Geld und bildet sie aus, hilft bei der Kommunikation und bietet medizinische Hilfe.

Der PA-„Botschafter“ bei der UNO stellte Israel in einer Pressekonferenz mit Nazideutschland auf eine Stufe. Israelische Streitkräfte in Judäa und Samaria würden wie die Nazis bei der Niederschlagung des Aufstands im Warschauer Ghetto vorgehen, behauptete er.

708 Nichtmuslime besuchten heute den Tempelberg, davon waren 530 Touristen.

Kommandeure der IDF in Judäa und Samaria erwarten die nächste Terrorwelle – und die wird ihrer Meinung nach nicht mit Messern, sondern mit Bomben verübt werden.

Donnerstag, 28.04.2016:

Die PLO lässt wissen, dass der gestrige Terroranschlag eines Geschwisterpaares gar kein Anschlag war, sondern die Soldaten die beiden einfach erschossen, als sie spazieren gingen und die Messer hinterher dazu gelegt hätten.

Die Hamas forderte dazu auf das Blut der Terroristen rächen, die gestern am Checkpoint Qalandiya erschossen wurden.