Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (23. – 29. Juli 2017)

Sonntag, 23. Juli 2017:

Neben den übrigen Maßnahmen hat Mahmud Abbas jetzt auch ausdrücklich die Sicherheitskooperation mit Israel ausgesetzt.

Die Polizei will die Metalldetektoren eventuell durch Sicherheitskameras ersetzen. Auch das wird von der Waqf abgelehnt (wie alle Sicherheitsmaßnahmen der Israelis).

Die 3 Todesopfer des Terroranschlags vom Freitagabend wurden heute in Modi’in beerdigt. An dem Begräbnis nahmen mehrere tausend Israelis teil (die die Opfer gar nicht kannten).

Das Zentralkommando der IDF hat 60 Reservisten zusätzlich zu einem Sondereinsatz einberufen; sie sollen kleine bzw. jüdische isolierte Siedlungen (besser) schützen.

Das „Nahost-Quartett“ äußert „Besorgnis wegen der Gewalt in Jerusalem“.

Ein Journalist besuchte die Eltern des Mörders von Freitagabend. Der Vater äußerte Kritik am Handeln seines Sohnes, die Mutter ist besonders stolz auf ihn.

Nach dem Terroranschlag vom Freitag ist der Zugang von PA-Arabern in israelische Orte in Judäa und Samaria eingeschränkt worden.

Benjamin Netanyahu hat angeordnet, dass das Haus des Terroristen von Halalmisch abgerissen wird.

Montag, 24. Juli 2017:

Fatah-Veröffentlichung: „Oh Allah, befreie unsere Moschee vom Dreck der Besatzung.“
Mahmud Abas: Die islamischen und christlichen heiligen Stätten müssen verteidigt werden.
Ein Abbas-Sprecher: Was Israel auf dem Tempelberg macht, ist ein Schritt auf dem Weg zum Bau des Dritten Tempels.
Editorial in der offiziellen Zeitung der PA: Den heiligen Stätten wird Schaden zugefügt, sie werden verjudet.

Ein PA-Araber, der im Februar 2014 versuchte Soldaten zu überfahren, machte das in der Gewissheit, dass die PA daraufhin seine Familie finanziell versorgt, wenn er getötet wird oder ins Gefängnis muss. So wollte er seine Schulden loswerden.

Trumps Sondergesandter für den Nahen Osten, Jason Greenblatt, ist in Israel, um die Lage um den Tempelberg zu beruhigen. Das wird wohl schlecht gehen, wenn es nach dem Islamistenführer Saleh geht – der fordert, dass beim Tempelberg keine Kompromisse gemacht werden.
Derweil fordert der UNO-Gesandte für den Nahen Osten, Nikolai Mladenow, dass die Krise bis Freitag gelöst wird, damit die Gewalt nicht weiter eskaliert.

Angeblich sollen König Abdallah von Jordanien und Netanyahu eine Lösung gefunden haben; demnach sollen die Metalldetektoren entfernt und anderer Sicherheitsmaßnahmen ersetzt werden.

Dienstag, 25. Juli 2017:

Die PA hat das Budget für die Zahlungen an die in Israel einsitzenden Terroristen und für deren Familien bzw. die Familien toter Terroristen im Jahr 2017 deutlich erhöht: Insgesamt stehen dafür jetzt mehr als 350 Millionen Dollar jährlich zu Verfügung.

Die IDF hat die Mutter des Halimisch-Terroristen festgenommen, nachdem sie die Palästinenser aufforderte weitere Juden zu töten.

Natürlich reicht es nicht, dass Israel die Metalldetektoren (und Kameras!) abbaut. Nein, die PA-Terroristen wollen mehr und deshalb bleiben laut Abu Mazen die Beziehungen zu Israel komplett eingefroren. Und auch die Waqf fordert die Muslime auf weiterhin nicht auf den Tempelberg zu gehen.

Mittwoch, 26. Juli 2017:

Mahmud Abbas und seine Fatah/PA-Führer ermuntern die PalAraber, dass sie weiter wegen des Tempelbergs randalieren sollen.

Meinungsumfrage: 67% der Israelis glauben, dass der Abbau der Metalldetektoren am Tempelberg ein Fehler ist. Nur 23% stützen die Entscheidung von Netanyahus Sicherheitskabinett. Volle 77% finden, dass Israel damit vor der Gewalt kapituliert hat.

Der Direktor der Al-Aqsa-Vereinigung lehnt Kameras auf dem Tempelberg ab. Im Übrigen sei das ein Eingang zu einer Moschee, nicht zu einem Restaurant und niemand müsse gute Laune haben, wenn er dorthin kommt.

Die Waqf hat Forderungen vorgelegt, um die Krise zu „beenden“ – es darf demnach keinerlei Sicherheitsmaßnahmen geben, die Muslime betreffen. Das ist keine „Rückkehr zur Situation vor dem 14.7., das ist viel mehr – nämlich „freie Fahrt“ für Terroristen.

Derweil feiert die Hamas im Gazastreifen den „Sieg über Israel“; trotzdem hat sie für Freitag zu einem „Tag des Zorns“ wegen der „israelischen Angriffe auf die Al-Aqsa-Moschee“ aufgerufen. Die PA hat sich dem Aufruf angeschlossen. Die Tanzim-Terroristen der Fatah wollen in Judäa und Samaria „demonstrieren“, Straßen blockieren und „Siedlungen isolieren“.

Die Hisbollah gratuliert den PalArabern zu ihrem „Tempelberg-Sieg“.

Und Erdowahn muss auch weiter seinen Senf dazugeben: Es reicht nicht, dass die Metalldetektoren abgebaut wurden. Es sei (für die Türkei!) inakzeptabel, wenn Muslimen Einschränkungen auferlegt würden. Im Übrigen wolle Israel den islamischen Charakter der Stadt vernichten – „mit täglich neuen Maßnahmen“.

Donnerstag, 27. Juli 2017:

Was für ein verlogener Haufen: Die PA lässt in ihrem Fernsehen behaupten, der Mörder von letztem Freitag, der drei Mitglieder einer Familie umbrachte und eine weitere Frau schwer verletzte, bevor er von einem Soldaten angeschossen wurde, habe aus Mitleid und Mitgefühl die Kinder nicht ermordet und auch die Frau nicht getötet. Er sei der Beweis dafür, dass es auch im Krieg Moral gebe. (Der einzige Grund, dass er Mutter und ihre Kinder nicht ermordete, bestand darin, dass der aufmerksame israelische Soldat ihn anschoss, bevor er sich gegen sie wenden konnte!)

Gegen die Mutter des Terrormörders von Halamisch wurde jetzt Anklage wegen Aufstachelung zu Gewalt erhoben.

Ein PA-Sprecher bezeichnete die „israelische Kapitulation am Tempelberg“ als „Sieg, der das Verschwinden der Besatzung näher bringt“.

Die Arabische Liga fordert „internationale Garantien, damit sich die israelischen Übertretungen auf dem Tempelberg nicht wiederholen. Die Eskalation auf dem Tempelberg bedrohe die gesamte Region.

Tausende nahmen in Um el-Fahm an der Beerdigung der 3 Tempelberg-Terroristen teil; dabei wurden auch PLO-Flaggen geschwenkt.

Ein arabischer Rechtsanwalt aus der PA: Juden sind wie streunende Tiere. (Was durch die Metalldetektoren bewiesen wird, die sie überall aufstellen.)

Ein PA-Araber, der bei „Zusammenstößen“ mit Sicherheitskräften in Hizme vor drei Tagen verletzt wurde, ist jetzt seinen Wunden erlegen.

Freitag, 28.07.2017:

Die IDF bilanziert: An den gewalttätigen Krawallen in Judäa und Samaria den Freitag über beteiligten sich mehrere Hundert Araber; sie warfen Molotowcocktails, Steine, 2 selbstgebaute Sprengsätze und verbrannten Reifen. 4 Personen wurden festgenomen.

Am Donnerstagabend wurde die Entscheidung getroffen das Haus des Terrormörders von Neve Tzuf (Halimisch) zu zerstören. Die Bewohner haben 72 Stunden das Haus zu verlassen oder eine Gegenklage einzureichen.

Am Nachmittag hob Israel die Altersbeschränkung für den Besuch des Tempelbergs auf; daraufhin strömten viele Araber auf das Plateau. Die Polizei bereitete sich auf weitere „Zusammenstöße“ nach den Abendgebeten vor.

Der PA-„Außenminister“ erklärte die „Schlacht um Jerusalem“ für eröffnet.

Arbeitsunfall: Ein Hamasnik wurde bei der Arbeit in einem Terrortunnel durch einen Stromschlag getötet.

Samstag, 29.07.2017:

Mahmud Abbas lässt wissen, dass die Sicherheitskooperation mit Israel nur allmählich wieder aufgenommen werden wird. Die Zusammenarbeit werde vom ungehinderten Zugang der Muslime zum Tempelberg abhängig gemacht.

Ein arabischer Mann wandte sich Hilfe suchend an Grenzpolizisten an einem Checkpoint nahe der Machpela in Heborn. Sein Sohn war gestürzt und hatte sich am Kopf verletzt. Ein israelischer Sanitäter versorgte den Jungen, bis ein Krankenwagen des Roten Halbmonds kam und ihn ins Krankenhaus brachte.

Wie viele UNO-Organisationen braucht man, um eine Glühbirne zu wechseln?

Elder of Ziyon, 11. Juli 2017

Hier ist eine beinahe vollständige Liste der UNO-Organisationen, die in den Palästinensergebieten arbeiten.

Name voller Name
FAO Food and Agriculture Organization
(Lebensmittel und Landwirtschaft)
ILO International Labour Organization
(Internationale Arbeiterorganisation)
ITC International Trade Center
(Internationales Handelszentrum)
OHCHR Office of the United Nations High Commissioner for Human Rights
(Büro des UNO-Hochkommissars für Menschenrechte)
UN Habitat UN Habitat
UN Women UN Women
(Frauen)
UNCTAD United Nations Conference on Trade and Development
(UNO-Konferenz zu Handel und Entwicklung)
UNDP UN Development Program
(UNO-Entwicklungsprogramm)
UNDSS United Nations Department of Safety & Security
(UNO-Abteilung für Sicherheit)
UNEP UN environment
(Umwelt)
UNESCO United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization
(UNO-Organisation für Bildung, Wissenschaft und Kultur)
UNFPA United Nations Population Fund
(UNO-Bevölkerungs-Fond)
UNICEF United Nations Children’s Fund
(UNO-Kinder-Fond)
UNIDO United Nations Industrial Development Organization
(Organisation für industrielle Entwicklung)
UNMAS United Nations Mine Action Service
(Minen-Handlungsdienst)
UNODC United Nations Office on Drugs and Crime
(Büro zu Drogen und Verbrechen)
UNOPS United Nations Office for Project Services
(Büro für Projektdienste)
UNRWA United Nations Relief and Works Agency for Palestine Refugees
WFP World Food Programme
(Weltlebensmittelprogramm)
WHO World Health Organization
(Weltgesundheitsorganisation)

 

Es gibt so viele UNO-Agenturen in den Gebieten, dass andere Organisatione – UNDAF (Entwicklungsrahmen der Vereinten Nationen) notwendig ist, um die anderen mehr als 20 Organisationen zu koordinieren.

Als Ergebnis dieser Bevormundung der palästinensischen Araber haben keine Ahnung, wie sie irgendetwas selbst tun können.

Denken Sie mal darüber nach. Die PA gibt es jetzt seit über 20 Jahren. Und doch sind grundlegende Dienstleistungen, von denen man erwarten könnte, dass ein entstehender Staat sie unternimmt, nicht erledigt und stattdessen wird Israel dafür verantwortlich gemacht, dass sie sich wie Erwachsene benehmen.

Ein winziges Beispiel aus einem aktuellen Newsletter, das ich aus dem „Directorate of Joint Service Council Ministry of Local Government Japan International Cooperation Agency“, die der PA mit der Abfallentsorgung helfen.

In den Newsletter heißt es:

Offene Halden (oder sogenannte „wildes Abladen“) haben einen negativen Einfluss au die Umwelt und die öffentliche Gesundheit und Sicherheit. Der Einfluss der offenen Müllkippen beeinflusst Wasserressourcen und einige zusätzliche Aufwendungen zu Abfallbeseitigung, die billig sauberes Wasser liefern könnten (ISWA, 2017). Jetzt ist die Zeit darüber nachzudenken, die Müllkippen zu schließen oder aufzurüsten und die Abfallbeseitigungspraktiken zu ändern. In der Westbank-Palästina war eine nicht zu vernachlässigende Anzahl offener Müllkippen in Betrieb.

Das Projekt von MoLG-JICA unterstützt die Initiativen für Gemeinsame Dienstleistungsräte (JSCs) zur Veränderung der endgültigen Entsorgungsarbeiten von offenen Müllkippen zu ausgewiesenen Deponien, in denen der Müll besser aufgehoben und abgedeckt wird und wo die Beeinflussung der Umwelt durch Müllentsorgung progressiv reduziert wird. Um diese Initiativen zu fördern hat das Projekt sich auf fünf JSCs für deren Entwicklungskapazität für das Management der Abfallentsorgung konzentriert.

Warum kann die PA nach 20 Jahren keine offenen Müllkippen schließen und passende Einrichtungen schaffen? Wenn sie von der internationalen Gemeinschaft das Geld mit einem konkreten Plan angefordert hätten, hätten sie es bekommen. Aber sie warten darauf, dass die Japaner kommen und ihnen sagen: „Hey! Ihr entsorgt Müll, wo er Menschen schaden kann!“

Warum benötigen die Palästinenser jemanden von außen, um ihnen zu sagen, wie sie ihre eigenen Bereiche sauber halten?

Dieses und  hunderte weitere NGO-Projekte schaffen eine Kreislauf, in dem die Palästinenser für grundlegende Dienste vom Rest der Welt abhängig sind und die Palästinenser selbst handeln wie verwöhnte Gören, die keinerlei Verantwortung für ihr eigenes Tun übernehmen.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (16. – 22. Juli 2017)

Sonntag, 16.07.2017:

Der UNO-Beamte Nikolaj Mladenow (Sonderbeauftragter für den Irak) war am Freitag „geschockt“ vom Anschlag in Jerusalem und forderte, dass „alle sich gegen Terror stellen und diesen verurteilen“ sollen. Ali Abuminah, Gründer von Electronic Intifada (anitisraelisches Hetzmedium), twitterte dazu: „Einmal mehr bezeichnet dieser pro-israelische UNO-Beamte einen Angriff auf die Besatzungs-Kombattanten ‚Terror‘ und schweigt dazu, dass Besatzer Zivilisten töten.“ (Merke: PalAraber, besonders auch, wenn sie im Ausland leben, können es nicht vertragen die Wahrheit zu hören.)

Der Tempelberg ist am Nachmittag wieder geöffnet worden, mit neuen Sicherheitsmaßnahmen, u.a. Metalldetektoren an den Eingängen. Die Waqf ist empört. Das sei eine Verletzung des Status quo. Ihre Vertreter fordern die Muslime auf gegn die Maßnahmen zu protestieren, indem sie nicht auf das Plateau gehen. Muslimvertreter schimpfen, die Lage würde von Israel eskaliert. (Trotzdem beteten mehrere hundert Muslime heute auf dem Tempelberg.)

Für Juden ist der Tempelberg übrigens gesperrt. Trotzdem versuchten rechtsgerichtete Juden auf den Tempelberg zu gehen.

Die PA und Jordanien fordern vehement die Entfernung der Metalldetektoren und der Kontrollen am Tempelberg.
Außerdem strahlte die PA ein Video erneut aus, in dem Mahmud Abbas fordert, dass Juden mit Gewalt am Betreten des Tempelbergs gehindert werden.

Ein junger Araber aus Um el-Fahm kritisiert arabische Knessetabgeordnete, weil die den Terroranschlag von Freitag nicht verurteilten. Er fordert ein Ende des Terrorismus.

Heckmeck:
– Frankreichs Präsident Macron drängte Netanyahu bei dessen Staatsbesuch: Die Verhandlungen mit den Palästinensern über eine Zweistaatenlösung müssen wieder aufgenommen werden. In Bezug auf die Siedlungstätigkeit meinte er, das Völkerrecht müsse „von allen respektiert werden“.
– In einem Interview mit einer saudischen Zeitung erklärte der ehemalige Verteidigungsminister Ya’alon, dass es keine Chance auf eine dauerhafte Einigung mit der PA gibt, u.a. weil Abbas ein verantwortungsloser Führer ist

Montag, 17.07.2017:

Die Metalldetektoren an den Aufgängen zum Tempelberg-Plateau werden von einigen Muslimen in Befolgung der Aufrufe der Waqf (und der PA) befolgt, aber es gibt auch jede Menge Muslime, die sich nicht davon abhalten lassen. Die PA bestreitet dies allerdings und behauptet zudem (wie auch die offizielle Nachrichtenagentur WAFA), die Metalldetektoren seien einzig aus dem Grund installiert worden um die Gläubigen zu demütigen. (Was müssen die Pilger in Mekka sich erniedrigt fühlen, weil sie Metalldetektoren passieren müssen. Und wie sehr erniedrigen die Israelis alle Menschen, die zur Kotel/„Klagemauer“ wollen, weil sie Metalldetektoren passieren müssen…)

Die Hamas und der Palästinensische Islamische Jihad drohen wegen der Einschränkungen auf dem Tempelberg mit einer „Eskalation der Intifada“.

Dienstag, 18.07.2017:

Der PA-Ministerfür Jerusalem-Angelegenheiten beschuldigt Israel den Terroranschlag von Freitag auszunutzen, um nach Wegen zu suchen unter dem Tempelberg zu graben. (Einen Grund für solche angeblichen Grabungen hat er nicht angeführt.)

Die Distrikt-Gouverneurin von Ramallah und El-Bireh ehrte einen 17-jährigenTerroristen, der 3 Molotowcocktails auf Zivilisten warf und dabei erschossen wurde.

MustafaBarghouti, Kommunist und Generalsekretär Palestinian National Initiative, behauptet Israel plane seine Hegemonie über die ganze arabische Welt auszuweiten.

Immer mehr Juden nutzen die Gelegenheit und besuchen in aller Ruhe den Tempelberg während des Boykotts der Stätte durch die Waqf-Vertreter.

Mittwoch, 19.07.2017:

Rami Hamdallah von der PA warnt Israel. Die Israelis seien für die Eskalation in Jerusalem und der Al-Aqsa-Moschee verantwortlich. Er warnte vor „massiven Konsequenzen“. Er forderte die „internationale Gemeinschaft“ auf „ihrer Verantwortung nachzukommen und den israelischen Verletzungen der Al-Aqsa-Moschee ein Ende zu setzen und unserem Volk und heiligen Stätten internationalen Schutz zu geben“.

Trotz des „Verbots“ durch die Waqf kehren die Muslime in stärkeren Anzahlen auf den Tempelberg zurück.

Ein Exposé von Palestinian Media Watch beschreibt, dass die PA die Zahlungen an die Terroristen in diesem Jahr enorm erhöht hat.

Ermittlungen des Shin Beth offenbaren, dass die Terroristen vom letzten Freitag Hilfe durch Dritte hatten, die die Waffen auf den Tempelberg schmuggelten und dort versteckten.

Donnerstag, 20.07.2017:

Sicherheitskräfte nahmen 6 Einwohner von „Ost“-Jerusalem wegen Verdacht auf Beteiligung an den Krawallen auf dem Tempelberg fest; 4 weitere Personen wurden mit Molotowcocktails in der Hand erwischt und festgenommen.

Friedenspartner auf der anderen Seite des Jordan: Ein jordanischer Parlamentarier lobte den Terroristen, der 1997 7 israelische Schülerinnen ermordete; dieser sei ein Held.

Der Sicherheitszaun zu Judäa und Samaria verhinderte die Vollendung des Diebstahls eines Traktors. Die arabischen Täter stahlen das Fahrzeug in Karme Tzur und versuchten den Zaun zu durchbrechen, was ihnen aber nicht gelang. Sie gaben den Traktor auf und flohen zu Fuß weiter.

Freitag, 21. Juli 2017:

Der Mufti von Jerusalem forderte die Muslime auf in Massen zum, aber nicht auf den Tempelberg zu kommen, so nahe wie möglich daran zu beten und einen „Tag des Zorns“ zu veranstalten – ein klarer Aufruf zu Gewalt. Der Aufruf zum „Tag des Zorns“ kam von internationalen und islamischen Organisationen in Israel.
Am Freitagnachmittag waren durch die Krawalle bereits 4 Polizisten verletzt worden – die Muslime hatten Sicherheitskräfte mit Felsbrocken und Feuerwerkskörpern beworfen. Bei Krawallen in Ras al-Asmud wurden zwei Araber verletzt; einer von ihnen starb im Krankenhaus.
Die PA-Medien behaupteten gegen 17 Uhr, dass 4 Araber getötet worden seien.
Aus Ägypten kam die „hilfreiche“ Aufforderung an Israel die Eskalation einzustellen.
Derweil hat Mahmud Abbas die Kontakte zu Israel wegen der Tempelberg-Sicherheitsmaßnahmen „eingefroren“. Er habe auf allen Ebenen alle Kontakte „mit der Besatzung“ eingestellt, bis diese „die Maßnahmen gegen unser palästinensisches Volk im Allgemeinen und Jerusalem und die Al-Aqsa-Moschee im Besonderen“ aufhebt.
UNO-Generalsekretär Guterres verurteilte am Freitag den Tod dreier palästinensischer „Demonstranten“ und forderte eine Untersuchung. (Es bleibt abzuwarten, ob er die Ermordung dreier Israelis auch verurteilen wird…)

Ein Hamas-Anhänger war durch die Hetze der Muslime derart aufgepeitscht (er schrieb das auf Facebook und beschwerte sich, wo die anderen seien, die die Ermordung von Frauen und Kindern rächen! Es hat übrigens keine toten Frauen und Kinder gegeben…), dass er sich entschloss Juden ermorden zu gehen. In Halamisch brach er in ein Haus ein, wo er drei Menschen ermordete, die beim Sabbath-Abendessen saßen. Eine vierte Person wurde verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert. Der Terrorist wurde durch einen Nachbarn angeschossen und schwer verletzt.
Die Hamas begrüßte die Morde und sprach von Heldentum des feigen Mörders.

Deutsche Leitmedien berichten vorwiegend davon, das jetzt nur noch Männer über 50 auf den Tempelberg dürfen…

Samstag, 22. Juli 2017:

Den Tag über fanden in Samaria Demonstrationen von Juden gegen die ungenügende Sicherheitslage statt. 7 Personen wurden festgenommen.

UNESCO verabschiedet weitere Resolution gegen Juden, „einfach um zu sehen, ob es klappt“

The Mideast Beast, 11. Juli 2017

„Wir wollten einfach nur sehen, ob wir das können“, war die früher am heutigen Tag gegebene Erklärung des United Nations, Scientific and Cultural Organization, als sie eine weitere Resolution mit der Behauptung verabschiedeten, ein Bagel-Laden in Westjerusalem sei eine palästinensische Erbe-Stätte.

Die UNESCO ist während des letzten Jahres wegen einer Reihe an Resolutionen unter schweres Feuer gekommen, die eine historische jüdische Verbindung zu Teilen des jüdischen Staates bestreiten, die so jüdisch sind, wie es nur sein kann. Letzte Woche verabschiedete die UNESCO eine Resolution, mit der behauptet wird das Patriarchengrab in Hebron sei eine gefährdete palästinensische Erbe-Stätte.

Ein Repräsentant der UNESCO verteidigte die UNO-Organisation; er sagte: „Es begann irgendwie ernsthaft, aber nach ein paar Drinks am späten Abend schlossen wir eine Wette ab; wir wollten sehen, ob wir das Lächerlichste durchbekommen würden.“ Die palästinensische Autonomiebehörde veröffentlichte eine Erklärung, die die Resolution willkommen hieß und erklärte, sie hoffe, dass bald weitere palästinensische Erbe-Stätten von der UNESCO zurückgefordert werden. Die UNO-Organisation hat ebenfalls gesagt, dass sie daran interessiert sei Revolutionen zu verabschieden, die behaupten ein chinesischer koscherer Laden in Brooklyn, das Apartment, wo man auf Seinfeld und Woody Allen schoss, seien palästinensische Erbe-Stätten.

In Reaktion darauf veröffentlichte das Weiße Haus eine Erklärung, die die UNESCO wegen der Resolution verurteilte; es nannte sie „scheußliche Kekse, einfach furchtbar, ich habe sie nie gegessen, ich finde, sie sind Müll. Ich mag die lieber, die die Elfen machen“. Das führt dazu, dass einige politische Analysten glauben, der Präsident dachte an Nabisco.

Bauern und Patriarchen

Annika Hernroth-Rothstein, Israel HaYom, 9. Juli 2017

Unsere Weisen lehrten uns, dass es drei Teile Israels gibt, zu denen die jüdischen Eigentumsrechte nicht bestritten werden können, selbst wenn man das göttliche Versprechen und das Band zwischen Gott und dem jüdischen Volk verneint. Diese Orte sind der Tempelberg in Jerusalem, den König David vom Jebusiter Araunah kaufte; der Teil von Schechem (Nablus), den Jakob der Familie von Hamor kaufte und das Feld und die Höhle Machpelah in Hebron, die Abraham von Ephron, dem Hethiter kaufte.

Die Ironie ist atemberaubend.

Abraham tätigte seinen Kauf und achtete sorgfältig darauf ihn legal bindend zu machen, damit er einen Vertrag über Landbesitz hatte, der niemals in Frage gestellt werden kann, unabhängig vom Glauben. Und trotzdem finden wir uns heute hier, werden – zumindest theoretisch – mit wenig Rücksicht auf Geschichte oder Recht bezweifelt.

Letzte Woche stimmte bei einem Treffen in Polen die UNESCO, eine UNO-Organisation mit dem Auftrag Welterbestätten zu bestimmen, dafür die Patriarchenhöhle in Hebron zu einer gefährdeten palästinensischen Welterbestätte zu bestimmen. Selbst nach UNO-Standards schockiert diese Entscheidung. Das auf den Gräbern unserer Patriarchen errichtete Gebäude wurde von Juden vor über 2000 Jahren gebaut, rund 700 Jahre vor dem Entstehen des Islam und weit länger bevor es die Idee eines Palästinenserstaats gab.

Ich habe dieses Gebäude oft besucht und was ich dort sehe sind Juden und Muslime, die zusammenleben, die gegenseitigen Rechte zu Gebet respektieren, einen Weg gefunden haben an einem der explosivsten Orte der Welt miteinander auskommen. Die jüngste Abstimmung der UNESCO ist ein direkter Angriff auf das Miteinander und eine Deklaration der Aggression, die versucht das zarte Gewebe Hebrons zu zerreißen.

Eines meiner Lieblingsfotos ist eines, das ich letztes Jahr beim Besuch des Tempelbergs mit einer Gruppe religiöser Juden aufnahm. Wir wurden von einer lauten Gruppe an Menschen belästigt, die uns ins Gesicht brüllten, uns einschüchterten, als wir herumgingen. Es war beängstigend, stressig und traurig, also gingen wir schweigend, um dorthin zu kommen, wohin wir gingen. Der Angriff hielt uns davon ab anzuhalten und das Wunder auf uns wirken zu lassen.

Dann, unmittelbar bevor ich den Berg verlassen wollte, sah ich einen muslimischen Mann, der sich auf einer höher gelegenen Stelle niedergelassen hatte, der sorgfältig in Koran las. Ein älterer Mann, der scheinbar den Tumult nicht bemerkte, der still seine Lippen bewegte, als er den Text durchging. Ich schoss ein Bild in dem Moment, als die Sonne auf seinen Rücken traf, denn das Bild fasste alles zusammen, von dem ich wünschte, dass wir es sein konnten. Diese Frauen, die mich jedes Mal, wenn ich auf den Tempelberg gehe, belästigen, sind weder gläubig noch fromm, sie nutzen diesen heiligen Ort um mich zu verletzen und mich mit wenig Rücksicht auf seine Heiligkeit zu verscheuchen. Aber dieser den Koran studierende Mann war ein Mann im Gespräch mit Gott und das war etwas, das ich nachvollziehen konnte. Mit ihm könnte ein Zusammenleben aufgebaut werden.

Die Menschen, die gefühlskalt die UNO benutzen, um Israel zu delegitimieren und die Lügen verbreiten, um historische Verbindungen auszulöschen, sind nicht die Männer die täglich in der Patriarchenhöhle betten. Es sind Menschen, die für ihre gefährliche Politik bezahlt werden und die bequem in Palästen sitzen, weit weg von den Konsequenzen ihrer Hass-Politik. Und es wird Konsequenzen geben.

Was mich in Sachen der jüngsten UNESCO-Abstimmung vielleicht am meisten aufbringt ist die absolute Gefühlslosigkeit, mit der sie vorgebracht wurde. Wir alle wissen, dass es kein Endspiel gibt. Wir wissen, wenn die dahinter steckenden Leute mit ihrer Machtergreifung erfolgreich sind, dann werden sie weder bereit noch in der Lage sein sich um ihre eigenen Leute zu kümmern. Das ist ein Spiel, ein grausames und gefährliches Spiel, in dem die Frommen die Bauern werden.

Ich nahm das Bild aus einem Grund auf – weil Männer wie er so selten sind. Nicht interessiert an Auseinandersetzungen und dem Text verschrieben; er sah tatsächlich die Schönheit des Berges. Die Männer, die behaupten für ihn zu sprechen, nutzen ihn in Wirklichkeit aus und das ist der Grund, dass ich mich so entmutigt fühle. Es gibt nicht nur keine Friedenspartner, es gibt in Wirklichkeit nur solche, die den Krieg verewigen und dafür scheint es keine Lösung zu geben.