Der Krieg der UNRWA gegen Israel (Teil 3)

Andrew Harrod, Jihad Watch, 24. August 2021

Die United Nations Relief and Works Agency for Palestine Refugees in the Near East (UNRWA) hat „das Leid der Flüchtlinge in ein politisches Werkzeug“ zur Vernichtung Israels gekehrt, hielt David Bedein, Direktor des Center for Near East Policy Research (CNEPR) 2014 fest. Sein Buch Roadblock to Peace: How the UNO Perpetuates the Arab-Israeli Conflict – UNRWA Policies Reconsidered ist für das Verständnis der grausamen Ausnutzung des Humanität um Krieg gegen Israel zu führen unverzichtbar.

Wie bereits erörtert sind mehr als 5 Millionen palästinensische „Flüchtlings“-Nachkommen von Arabern, die ihre Heime in dem, was Israel wurde, im Unabhängigkeitskrieg von 1948/49 verloren, Mündel der UNRWA. Diese aufgeblähte Organisation existiert einzigartig außerhalb des UNO-Hochkommissars für Flüchtlinge (UNHCR), der sich um alle anderen Flüchtlinge weltweit kümmert. UNRWA hat zudem einzig ein „Rückkehrrecht“ ins moderne Israel als dauerhafte Lösung für palästinensische „Flüchtlinge“ betont.

Sie „sind die einzigen in der Welt, die ihren Status als Flüchtlinge über vier Generationen hinweg beibehalten haben; und ihre Not ist als Waffe gegen Israel benutzt worden“, schrieb Bedein. Jeder Zustrom durch ein „Rückkehrrecht“ würde Israel demografisch überschwemmen. Daher „versteht Israel ‚Rückkehr‘ als Codewort für Vernichtung, etwas, das der jüdische Staat niemals zulassen wird“, fügte er hinzu.

Bedein zitierte dazu den ägyptischen Außenminister Muhammad Saleh Ed-Din. Der schrieb 1949: „Mit der Forderung nach Rückführung der Flüchtlinge nach Palästina beabsichtigen die Araber als Herren in die Heimat zurückzukehren“ und „den Staat Israel auslöschen“. Wie Bedein überprüfte,

wurde das „Rückkehrrecht“ oft in arabischen Foren im breiteren Kontext der Diskussion über Israels Auflösung erwähnt. In den Augen von Israelis verrät daher das anhaltende Beharren auf dem „Rückkehrrecht“ durch alle arabischen Seiten den Wunsch dieser Seiten Israel von der Landkarte zu wischen.

„Tragischerweise bietet die Betonung des „Rückkehrrechts“ seitens der UNRWA den Palästinensern eine Begründung für ihren Krieg gegen Israel“, stellt Bedein fest und entsprechend „fungieren die UNRWA-Lager schlechthin als proterroristisches Umfeld.“ Terroraktivitäten in UNRWA-Flüchtlingslagern sind ausgiebig von Beobachtern wie dem israelischen Geheimdienst Shin Bet dokumentiert worden, schrieb er. Der Shin Bet hat „dokumentiert, wie UNRWA-Schulen zur Lagerung von Munition sowie auch als Versteck für Terroristen benutzt werden“, während UNRWA-Fahrzeuge und Krankenwagen auch Terroristen und Munition transportieren.

Bedein fasst zusammen:

UNRWA-Flüchtlingslager sind zu Zentren paramilitärischer Aktivitäten geworden. In UNRWA-Lagern werden Terroristen von klein auf aufgezogen und dann rekrutiert, trainiert und losgeschickt, während Waffen gefertigt werden und UNRWA-Einrichtungen als Versteck für Terroristen und Waffen genutzt werden.

UNRWAs Ausbrütung von Terrorismus überrascht nicht, stellte Bedein fest, denn „UNRWA unternimmt keinen Versuch zu ermitteln, ob ihre Leistungsempfänger Terrorverbindungen haben.“ „UNRWA führt aus Prinzip keine Sicherheitsuntersuchungen oder Hintergrundchecks durch, wenn sie Mitarbeiter in der Westbank und dem Gazastreifen anwerben“, schreibt er, ein Gegensatz zu UNRWA-Operationen andernorts. „In Jordanien, Syrien und dem Libanon finden Überprüfungen von Bewerbern für UNRWA-Mitarbeiterposten statt.“

Umfangreiche Infiltration der Hamas in die UNRWA führte schon zu amerikanischen Forderungen, UNRWA müsse auf Terroristen überprüfen, aber UNRWA stimmte nur zu „terroristische Verbindungen zu Al-Qaida und den Taliban zu überprüfen“, vermerkte Bedein. „Erstaunlicherweise gehören zum Terror-Überprüfungsprozess nicht Hamas und Hisbollah“ oder sonstige Terrororganisationen, die Israel bedrohen, „genau die Terrorgruppen, die im Umfeld der UNRWA agieren“, staunte er. Während amerikanisches Recht fordert, dass amerikanische Hilfe an die UNRWA nicht Terroristen zugute kommt, lautete die Politik der UNRWA „Frag‘ nichts, sag‘ nichts.“

„Die überwältigende Oberhand der mit der Hamas verbundenen Personen innerhalb des Bestands an von der UNRWA angeheuerten Lehrern ist besonders störend“, hob Bedein hervor. „Zum Beispiel war Hamas-Führer Scheik Ahmed Yassin, bevor Israel ihn 2004 tötete, UNRWA-Lehrer gewesen. Seine Beerdigung fand in einer UNRWA-Jungenschule im Flüchtlingslager Balata in Nablus statt, wo vermummte Hamas-Terroristen Attrappen von Qassam-Raketen der Hamas mitführten und „Märtyrer“-Familien Geschenke brachten. Genauso waren viele Mitglieder des militärischen Arms der Hamas, den al-Qassam-Brigaden, früher in UNRWA-Schulen in der Jugendbewegung der Hamas, al-Kutla al-Islamiya, aktiv.

„Mehr als die Hälfte des allgemeinen Budgets der UNRWA ist der Bildung gewidmet“, hielt Biden fest, aber UNRWAs PA-Schulbücher haben kaum eine erbauliche Wirkung. In ihnen wird Israel als „in seinem Wesen übel“ dargestellt, merkte er an, was in der Folge von einer CNEPR-Studie genauer dargelegt wurde, die vom Israeli Arnon Groiss mit geschrieben wurde. Er stellte diesem Autor gegenüber in einem Interview am 21. März 2016 und auf einem Briefing des CNEPR auf dem Capitol Hill am folgenden Tag fest, dass diese Schulbücher „gewalttätige Rückkehr zum Jihad“ als Antwort der palästinensischen „Flüchtlinge“ darstellen. „Diese in UNRWA-Schulen eingesetzten Schulbücher erörtern nie irgendeine andere mögliche Lösung für das palästinensische Flüchtlingsproblem“, schrieb Bedein bereits 2014.

Solch bösartiger Hass weist die üblichen Unwahrheiten über die Resolution 194 der UNO-Vollversammlung vom 11. Dezember 1948 als Rechtsbasis für das palästinensische „Rückkehrrecht“ zurück. Die Resolution legt als Bedingung für jegliche Rückkehr von Arabern in ihre früheren Heime in Israel fest, dass diese Flüchtlinge „in Frieden“ mit ihren Nachbarn leben. „Wie festgestellt werden könnte, dass die palästinensischen Flüchtlinge wahrhaftig mit ihren Nachbarn „in Frieden leben“ wollen, ist nie angesprochen worden“, hielt Bedein fest. Heute „gibt es keine Belege dafür, dass die palästinensische Flüchtlingsbevölkerung friedliche Absichten hat; diese Absicht hatten sie von Anfang an nicht.“

Im Gegensatz zur UNRWA-Mythologie betrachtete Bedein den „historischen Zusammenhang“ der palästinensischen „Flüchtlinge“. Zuerst einmal wurde „wurde die Flüchtlingssituation als Ergebnis der Aggression gegen Israel und auf Drängen der arabischen Führer geschaffen und damit liegt sie nicht in der Verantwortung Israels.“ Zweitens wurden in den auf 1948 folgenden Jahren

mehr als 850.000 Juden aus arabischen Ländern aus ihren Heimen vertrieben, ohne von diesen arabischen Ländern entschädigt zu werden und ohne Hilfe der internationalen Gemeinschaft. Sie wurden von Israelis aufgenommen. Die Situation stellt praktisch einen Bevölkerungsaustausch dar.

Während die UNRWA „die Fortdauer des Elends der Flüchtlinge verfügt“, dient Israels Integration von Mizrahi-Juden Bedein als Modell dafür palästinensischen „Flüchtlingen“ zu helfen, die „von einem Friedensprozess ermutigt werden sollten, um ihr Leben weiterzuführen“. „Überall auf der Welt wird Neusansiedlung genutzt, um Flüchtlingen zu erlauben ihr Leben fortzusetzen“, erklärte er. Derweil hat die UNRWA den bei ihr registrierten Flüchtlingen einen Bärendienst erwiesen, denn sie hat sie ermutigt eine „Rückkehr“ in frühere Häuser zu erwarten, die es niemals geben wird.“

Im Gegensatz dazu brachte der UNHCR 2008 mehrere hundert palästinensische „Flüchtlinge“ aus dem Irak nach Chile, hielt Bedein fest. Sie waren 1948 in den Irak geflohen, wo der irakische Diktator Saddam Hussein ihr Gönner wurde. Nachdem die von den Amerikanern geführte Koalition ihn 2003 stürzte, fiel Hussein in Ungnade und Chile gab ihnen erfolgreich eine neue Heimat.

Bei dem CNEPR-Briefing auf dem Capitol Hill 2016 stimmte der palästinensische Menschenrechtsaktivist Bassam Eid, der selbst in einem UNRWA-Lager in Jerusalems Viertel Schuafat aufwuchs, Bedein zu. Eid führte eine Umfrage aus dem Jahr 2009 an, bei dem 70 Prozent der Diaspora-Palästinenser es vorzogen Entschädigung für materielle Verluste während der Flucht von 1948 einem „Rückkehrrecht“ zu erhalten. Er verurteilte die UNRWA dafür, dass sie „versucht mit Hilfe des Leides des palästinensischen Volks zu überleben“.

Angesichts der Bilanz der UNRWA erstaunt die Hilfe für sie durch die Steuerzahler der USA und westlicher Länder und muss beenden werden. UNRWA schürt Hass und Gewalt gegen Israel als Teil einer Langzeit-Strategie Israel mit Millionen „zurückkehrender“ Araber zu vernichten. Westliche Spender sollten aufhören diesen Jihad zu finanzieren, der die als Kanonenfutter verwendet, die in der Fürsorge er UNRWA stehen und Ressourcen umleiten, damit neues Leben jenseits des Konflikts mit Israel geschaffen werden kann.

UNRWAs Jihad gegen Israel (Teil 2)

Andrew Harrod, Jihad Watch, 22. August 2021

Die United Nations Relief and Works Agency for Palestine Refugees in the Near East (oder UNRWA) „wurde von Anfang an gefördert, um jegliche dauerhafte Lösung für die Not der vor Israels Unabhängigkeitskrieg von 1948 Geflohenen zu vermeiden“. So ist es vom Direktor des Center for Near East Policy Research (CNEPR) David Bedein in seinem bereits diskutierten, aufschlussreichen Buch Roadblock to Peace: How the UN Perpetuates the Arab-Israeli Conflict—UNRWA Policies Reconsidered dokumentiert.

Wie Bedein erklärte, hat die UNRWA die „arabische Flüchtlingskrise von 1948“ verursacht, damit diese „länger als jede andere Flüchtlingslage der Welt andauert“. Diese Langlebigkeit ist Ergebnis der UNRWA-Definition palästinensischer Flüchtlinge, die nicht nur diejenigen einschließt, die ihre Heime 1948/49 dort verloren, was Israel wurde, sondern auch die vielen Generationen ihrer Nachkommen. Gleichzeitig hat die UNRWA darauf bestanden, dass diese Gemeinschaft ihren Flüchtlingsstatus nur über ein „Rückkehrrecht“ nach dort beenden kann, was das moderne Israel ist.

Anders als die UNRWA, stellte Bedein fest, „erwähnt die UNO-Konvention zum Status von Flüchtlingen von 1951 keine Nachkommen“. Diese Konvention „entlässt also Personen aus dem Flüchtlingsstatus, die ‚eine neue Nationalität erworben haben‘“, fügte er hinzu. Während ein solcher Erwerb einer neuen Staatsbürgerschaft in der Regel den Flüchtlingsstatus beendet, sagt die Flüchtlingsdefinition der UNRWA nichts über eine neu erworbene Nationalität.

Derweil gibt es für ein palästinensisches Rückkehrrecht „in der Geschichte keinen juristischen Präzedenzfall und ist tatsächlich nie in anderen Fällen von Kriegsflüchtlingen des 20. Jahrhunderts, das eine Rekordzahl solcher Flüchtlinge erlebt hat, angewandt worden“, vermerkt Bedein. Befürworter dieses behaupteten Rechts berufen sich oft fälschlich auf die Resolution 194 der UNO-Vollversammlung vom 11. Dezember 1948. Gleichzeitig hatten die UNO-Vertreter aber „Sorge, dass eine internationale Garantie des ‚Rückkehrrechts‘ für Flüchtlinge auf die Millionen Deutschen angewendet werden könnte“, die nach dem Zweiten Weltkrieg ihre Heime in Osteuropa verloren.

Die UNRWA wich auch auf weitere Weisen von der Praxis des UNO-Hochkommissars für Flüchtlinge (UNHCR) ab, der für alle anderen Flüchtlinge der Welt zuständig ist. „Während es andere UNHCR-Organisationen gibt, die für die Nachkommen von Flüchtlingen zuständig sind, ist die UNRWA die einzige UNO-Flüchtlingsorganisation, die sogar für ein ‚Rückkehrrecht‘ wirbt“, beobachtet Bedein. Er merkt kritisch an: „UNHCR ist verpflichtet Flüchtlingen zu helfen ihr Leben so schnell wie möglich weiterführen zu können, was in der Mehrzahl der Fälle Umsiedlung bedeutet“. Aber „Flüchtlingen zu helfen, die Asyl und eine dauerharte Neuansiedlung entweder vor Ort oder an anderen Orten anstreben, ist genau das, was UNRWA nicht tun wird.“

Stattdessen hat UNRWA ihren registrierten „Flüchtlingen“ eine dauerhafte, revisionistische Identifikation mit behaupteten Heimen in Israel eingetrichtert. Eine CNEPR-Studie über PA-Schulbücher von 2017 hob dieses Phänomen hervor. Die Autoren fanden es „bemerkenswert, dass es in der zweiten und dritten Generation der Nachkommen der Flüchtlinge recht üblich ist sich mit den Wohnorten ihrer Vorväter zu identifizieren, obwohl sie selbst außerhalb davon geboren wurden“.

Solche Einstellungen sind kein Zufall, vermerkt Bedein. „Als Familien sich ursprünglich bei der UNRWA registrierten, wurde eine Karte ausgefüllt, die ihnen eine Registrierungsnummer zuwiesen, zu der ein fünfstelliger Code gehörte, der eine Herkunft im „Palästina vor 1948“ beinhaltete“, hält er fest. Zusätzlich wurden UNRWA-Flüchtlingslager anfangs entsprechend den Heimatdörfern eingerichtet. In den meisten Fällen kam es so, dass eine Mehrheit der Menschen, die aus einem bestimmten Dorf kam, zusammen in einem Lager lebte; Bereiche in dem Lager und sogar Straßen wurden nach Dörfern benannt. So wird heute von jedem in dem Lager, bis in die dritte und vierte Generation, erwartet genau zu wissen, woher er oder sie kam. Das Bewusstsein wird mit einer ganzen Reihe von Programmen ständig verstärkt.

Bedein tat solchen Atavismus als töricht ab, da diese palästinensischen „Flüchtlinge“ ein „‚Rückkehrrecht‘ in Häuser in arabischen Dörfern in Israel von vor 1948 beanspruchen, die es nicht mehr gibt“. Bei einer Podiumsdiskussion am 22. März 2016, das von ihm und dem CNEPR im Rayburn House Office Building auf dem Capitol Hill veranstaltet wurde, stimmte der palästinensische Menschenrechtsaktivist Bassam Eid dem zu. Als jemand, der in einem UNRWA-Lager im Jerusalemer Viertel Schuafat aufwuchs, hielt er fest, dass UNRWA die Palästinenser ermutigt symbolisch alte Schlüssel zu verlorenen Häusern zu behalten, die inzwischen jedoch fernsteuerte Systeme verwenden.

Trotzdem fördern die UNRWA und ihre Verbündeten „weiter Erwartungen des ‚Rückkehrrechts‘ bei den UNRWA-„Flüchtlingen“ und verpassen ihnen einen Schwebestatus“, erklärte Bedein. Im Libanon, Syrien und weiteren Orten „leben arabische Flüchtlinge und ihre Nachkommen in UNRWA-Einrichtungen in einen Zustand ausgesetzter Lebendigkeit – sie haben kein Gefühl der dauerhaften Einrichtung und haben mit wenigen Ausnahmen keine Staatsbürgerschaft“, hielt er fest. Die Palästinensische Befreiungsorganisation (PLO) erklärte in einer offiziellen Monografie:

Um das Flüchtlingsthema am Leben zu erhalten und Israel davon abzuhalten der Verantwortung für ihr Leid vermeiden, haben arabische Länder – mit der beachtenswerten Ausnahme von Jordanien – in der Regel versucht eine palästinensische Identität zu erhalten, indem der Status der Palästinenser als Flüchtlinge beibehalten wird.

Bedein verurteilte solche „unentschuldbare und unmenschliche“ Politik. Er hielt insbesondere fest, dass sie ständig das materielle Wohlergehen der Kunden der UNRWA behinderten. „Die Aufbesserung der Lebensbedingungen wird als negativer Prozess betrachtet, wenn sie den Wunsch von Teilen der Flüchtlinge mindert in ihre ursprünglichen Heime und Dörfer von 1948 zurückzugehen, die es nicht länger gibt“, schrieb er.

Bedein zitierte die Erfahrung israelischer Soldaten, die nach dem Sieg über ägyptische Truppen während des Sechstage-Krieges 1967 UNRWA-Lager im Gazastreifen betraten. Die Israelis „stellten fest, dass Ägypten keinen Strom oder fließendes Wassre in den Lagern gestattet hatten, während den Einwohnern von UNRWA-Lagern verboten war außerhalb der Lager zu arbeiten“, erklärte er. Diese Zustände änderten sich erst unter der folgenden israelischen „Besatzung“.

Eine ähnliche Lage entstand 1985, als israelische Behörden versuchten registrierte UNRWA-„Flüchtlinge“ in dauerhafte Unterkünfte zu verlegen, die mit Hilfe der Catholic Relief Agency gebaut worden waren. Die UNO stimmte gegen das Programm. Damit „standen 1.300 auf einem Hügel bei Nablus gebaute Häuser auch Jahrzehnte später immer noch leer“, hält Bedein fest.

Die 1994 gebildete palästinensische Autonomiebehörde (PA) ist der Führung der PLO zu UNRWAs Flüchtlingen gefolgt. Eine der ersten Erklärungen gegen die Beseitigung der UNRWA-Lager in den PA-Gebieten lautete, dass dies das „Rückkehrrecht“ der Palästinenser verletzen würde. Entsprechend bestätigte 2014 Baschar al-Masri, der geschäftsführende Direktor der neu entwickelten Stadt Rawabi,  gegenüber Bedein, dass UNRWA-Flüchtlinge nicht in diese moderne Modell-Stadt ziehen könnten.

UNRWAs erbärmliche Isolation seiner „Flüchtlinge“ offenbart, wie leer die Parole „Der Frieden beginnt hier“ ist, die einige Jahre nach 2010 eingeführt worden war. Stattdessen dient diese Bevölkerung als Bodensatz für Gewalt gegen Israel und bietet die Möglichkeit einer zukünftigen demografischen Vernichtung des jüdischen Staats Israel über einen „Krieg der Rückkehr“ an, was der letzte Artikel dieser Reihe untersuchen wird.

Der Krieg der UNRWA gegen Israel (Teil 1)

Andrew Harrod, Jihad Watch, 17. August 2021

Republikaner im US-Kongress haben vor kurzem einen Gesetzesentwurf eingebracht, um Donald Trumps Sperre für amerikanische Hilfsgelder für die United Nations Relief and Works Agency for Palestine Refugees in the Near East (UNRWA) wieder einzuführen. Die Schließung von UNRWA und die Beendigung eines Jahrzehnte langen, Multigenerationen-„Flüchtlings“-Status für mehr als fünf Millionen Araber ist lange überfällig, wie das Buch Roadblock to Peace: How the UN Perpetuates the Arab-Israeli Conflict—UNRWA Policies Reconsidered (Straßensperre für den Frieden: Wie die UNO den arabisch-israelischen Konflikt perpetuiert) aus dem Jahr 2014 dokumentiert.

Der Autor des Buchs, David Bedein, Direktor des Center for Neat East Policy Research in Jerusalem, lieferte eine detaillierte, vernichtende Anklage gegen UNRWA. UNRWA wurde im Kielwasser von Israels Unabhängigkeitskrieg 1948/49 gegründet und hatte den Auftrag Araber zu versorgen, die in dem Gebiet, das Israel wurde, ihre Heime verloren hatten. Verschiedene Schätzungen zu ihrer Zahl liegen zwischen 540.000 und 750.000.

„Als die UNRWA am 1. Mai 1950 ihre Arbeit aufnahm, dachte man, weil die Flüchtlingslage bald gelöst sein würde, hätte die UNRWA eine begrenzte Lebensdauer“, schrieb Bedein. Allerdings wurde UNRWAs Auftrag seitdem „alle drei Jahre von der UNO-Vollversammlung erneuert“. Wie ein weiterer Artikel detailliert analysieren wird, liegt der Schlüssel zur Langlebigkeit der UNRWA in deren Weigerung übliche Wiederansiedlungsprozesse auf diese Flüchtlinge und ihre sich vermehrenden „Flüchtlings“-Nachkommen anzuwenden. Stattdessen besteht die UNRWA darauf, dass sie ins moderne Israel „zurückkehren“.

Die UNRWA ist auf weitere Weisen anormal, denn sie demonstriert eine übertriebene weltweite Aufmerksamkeit für Palästinaflüchtlinge. Bedein schrieb: „Die UNRWA bleibt die einzige UNO-Organisation, die sich einer einzigen ethnischen Gruppe von Flüchtlingen widmet.“ Damit steht „die UNRWA in scharfem Gegensatz“ zum UNO-Hochkommissar für Flüchtlinge (UNHCR) der „im Auftrag aller Flüchtlinge der Welt arbeitet“.

Verglichen mit dem UNHCR hat die UNRWA übergroße Ressourcen. UNRWAs Mündel stellen 17 Prozent der Flüchtlinge weltweit dar, aber das Budget der UNRWA beträgt mehr als ein Drittel der Ressourcen des UNHCR, die allen anderen Flüchtlinge der Welt zugewiesen werden. Entsprechend hat die UNRWA 29.000 Beschäftigte, im Vergleich dazu der UNCHR 7.200, ein „Verhältnis von 1 Mitarbeiter zu 161 palästinensischen bzw. 2.100 Flüchtlingen weltweit“, hält Bedein fest.

Die UNRWA bietet in ihren 59 Lagern im Gazastreifen, Jerusalem, Jordanien, dem Libanon, Syrien und der Westbank weit umfangreichere Dienste als der UNHCR. „Während die UNRWA Bildung und Gesundheitsversorgung bietet, erwartet der UNHCR in der Regel, dass Länder den Flüchtlingen helfen“, vermerkt Bedein. UNRWA „dupliziert zudem Dienste und Gelder für die, die sich für Dienste an anderen Orten qualifizieren“, besonders „in Jordanien, wo palästinensisch-arabische Flüchtlinge und ihre Nachkommen jordanische Bürger sind“.

Die UNRWA-Dienste waren zudem von Anfang attraktiv für Betrug. Bereits 1950 hatte die UNRWA 962.000 angebliche Flüchtlinge registriert, eine Zahl, die weit über jeder realistischen Berechnung arabischer Flüchtlinge während Israels Unabhängigkeitskrieg liegt. Darüber hinaus erfassen die losen Definitionen der UNRWA jeden als Flüchtling, der von dort geflohen war, wo 1948/49 Israel entstand, nachdem er dort lediglich „während des Zeitraums vom 1. Juni 1946 bis 15. Mai 1948“ lebte.

Zusätzlich ließen sich einige bei UNRWA registrieren, die „eine Vorliebe für das Fälschen von Daten in Sachen Geburt und Tod haben“, hielt Bedein fest.

Außerdem haben einige bei UNRWA Registrierte „eine Vorliebe für gefälschte Geburts- und Sterbedaten“, hielt Bedein fest. UNRWA-Generalkommissar Peter Hansen gab derweil „2001 zu, dass UNRWA für die Verteilung von Diensten keine Ausweise von den Flüchtlingen verlangt“. Dafür gibt es an anderen Orten in der „Welt – Nordamerika, Europa, in arabischer Staaten – Personen, die auf den UNRWA-Listen stehen und den Ausweis der Organisation besitzen“.

Die Hilfe der UNRWA hat „Lager“ zu einer Fehlbenennung für UNRWA-Unterkünfte gemacht, vermerkt Bedein. UN-Lager haben sich größtenteils in Stadtviertel mit zwei- und dreistöckigen Steinhäusern entwickelt. UNRWA-Häuser haben heute Strom, fließend Wasser, Abwasser und Telefonleitungen, dazu moderne Gerätschaften. In einigen Fällen haben internationale Spender den Bau von Gebäuden erlaubt, die eher moderne Apartmenthäuser sind; einige davon sind regelrecht luxuriös veredelt worden.

Fast alle UNRWA-Mitarbeiter sind als Flüchtlinge registriert, aber die Beweise deuten an, dass sie wenig Interesse haben das Flüchtlingsproblem der UNRWA zu lösen, stellte Bedein fest:

Die UNRWA wird so wahrgenommen, dass sie ein Interesse daran hat ihre Arbeit weiterzuführen; die Flüchtlinge sind nicht überzeugt (es gibt ja auch keinen Grund, dass sie es sein sollten), dass die UNRWA ein gesichertes Interesse daran hat ihr Problem zu lösen. Immerhin könnten, wenn das Flüchtlingsproblem gelöst wird, 29.000 palästinensische Flüchtlinge ihre UNRWA-Jobs verlieren.

Die Amerikaner haben besonderen Grund über die Fehler der UNRWA zu nachzudenken, da die Vereinigten Staaten der größte UNRWA-Spender gewesen sind, rund 30 Prozent des Budgets der Organisation (aktuell $1,5 Milliarden) zur Verfügung stellten, gefolgt von der Europäischen Union. Störender als die Aufblähung und das Missmanagement der UNRWA ist allerdings, dass die Organisation praktisch die demografische Vernichtung Israels betreibt, was in einem Folgeartikel behandelt wird.

Warum machen drusische Dorfbewohner im Libanon den Job der UNO?

Emanuel Miller, HonestReporting, 9. August 2021

Zum ersten Mal seit dem Zweiten Libanon-Krieg (2006) hat die Hisbollah die Verantwortung für auf Israel geschossene Raketen übernommen. Am Freitag wurden 19 Raketen von vom Iran unterstützten Terrororganisationen geschossen.

Die Zahl hatte problemlos höher sein können.

Als drusische Bürger eines Dorfes im südlichen Libanon Hisbollah-Kämpfer ausmachten, umzingelten sie die Terroristen und vertrieben sie, wobei sie sie wütend beschuldigten aus einem zivilen Bereich heraus geschossen zu haben.

Der Libanon, der seit Jahren unter einer Wirtschaftskrise aufgrund von Korruption und iranischer Einmischung leidet, steht am Rande des Zusammenbruchs. Weit verbreitete Stromknappheit ist alltäglich und die Währung hat im Lauf des letzten Jahres beträchtlich an Wert verloren.

Das Letzte, was der Libanon braucht, ist ein Krieg mit Israel, aber die Hisbollah hat ein Arsenal von tausenden Raketen und hat gezeigt, dass er Israel angreifen kann.

UNIFIL, die UNO-Friedensschützer-Truppe in der Region, muss ihren Job tun und die Hisbollah davon abhalten den völligen Zusammenbruch des Landes herbeizuführen.

Weitere Informationen zu den Vereinten Nationen und warum ihnen nicht getraut werden kann den Frieden zu erhalten, finden Sie in den folgenden Quellen (auf Englisch):

Die UNO zum Status von Jerusalem

First One Through, 2. Juni 2021

UNO-Generalsekretär António Guterres sprach am 20. Mai 2021 vor der Vollversammlung, als die jüngste Schlacht zwischen Hamas und Israel zu Ende ging. Er sprach mehrfach vom Status Jerusalems:

  • „Ich bin auch tief besorgt von der Fortsetzung der gewalttätigen Zusammenstöße zwischen den israelischen Sicherheitskräften und den Palästinensern überall in der besetzten Westbank einschließlich Ostjerusalems, wo mehrere palästinensische Familien von Zwangsräumung bedroht sind.
  • „Ich dränge Israel die Abrisse und Zwangsräumungen in den besetzten Palästinensergebieten einschließlich Ostjerusalems in Übereinstimmung mit seinen Verpflichtungen unter dem humanitären Völkerrecht und den Menschenrechten einzustellen. Alle Siedlungsaktivitäten, einschließlich Zwangsräumungen und Abrissen, sind gemäß dem Völkerrecht illegal.“
  • Jerusalem ist eine heilige Stadt für drei Weltreligionen. Ich unterstreiche, dass der Status quo an den heiligen Stätten aufrecht erhalten und respektiert werden muss.“
  • „Wir müssen auf eine Wiederaufnahme der Verhandlungen hinarbeiten, die den Status Jerusalems und andere Endstatusfragen angehen, die Besatzung beenden und die Verwirklichung einer Zweistaatenlösung auf Grundlage der Linien von 1967, UNO-Resolutionen, Völkerrecht und einvernehmlichen Vereinbarungen gestatten, mit Jerusalem als Hauptstadt sowohl Israels als auch Palästinas.“

Beachten Sie, wie der UNO-Generalsekretär zwischen „Ostjerusalem“ und „Jerusalem“ wechselt. Er verwies auf die Stadt als tatsächlichen Ort, wenn das in Verbindung mit der „besetzten Westbank“ steht, räumt aber ansonsten ein, dass es ich um eine Gesamtstadt handelt.

Wenn es um Ostjerusalem ging, erklärte er, dass Araber Rechte haben dort zu leben, während Juden diese nicht haben. Aus jedem Haus, in dem ein Jude lebt, wurde eine „Siedlung“ gemacht, selbst wenn es ein Gebäude ist, das ihm gehört und wo seine Vorfahren lebten.

In Bezug auf den „Status quo an den heiligen Stätten“, zu dem derzeit ein Verbot jüdischen Gebets an ihrem heiligsten Ort, dem jüdischen Tempelberg, gehört, will Guterres, dass dieses Verbot in Kraft bleibt. Er scheint auch zu wollen, dass die arabischen Hausbesetzer in Ostjerusalems Viertel Scheik Jarrah, die es ablehnen den jüdischen Eigentümern Miete zu zahlen, dort verbleiben können sollen. Hingegen scheint er sehen zu wollen, dass alle in „Ostjerusalem“ lebenden Juden aus der Stadt vertrieben werden, weil für sie dort zu leben „gemäß dem Völkerrecht illegal“ sein soll.

Das Viertel Scheik Jarrah, wie es von der propalästinensischen Gruppe Peace Now dargestellt wird. Häuser, in denen Juden leben, werden als „Siedlungen“ betrachtet, während andre Häuser keine besondere Markierungen erhalten.

Guterres rief auch die Wiederaufnahme der Verhandlungen zwischen den Parteien auf, fordert gleichzeitig aber auch den Ausgang, den die Palästinenser am liebsten dabei haben wollen: dass die Verhandlungsposition mit den „Linien von 1967“ beginnen und dass Jerusalem die „Hauptstadt sowohl von Israel als auch Palästina“ sein wird – Positionen, die von Israel nicht befürwortet werden.

Die verschiedenen Positionen zeigen Widersprüchlichkeiten in der Anwendung, es sei denn, man strebt nach Ergebnissen, die von den Arabern bevorzugt werden.

Wenn die UNO Angelegenheiten des „Status quo“ wie das Verbot jüdischen Gebets auf dem Tempelberg und den Schutz des Aufenthalts palästinensischer Hausbesetzter begünstigt, dann erkennt sie implizit alle bereits in Ostjerusalem lebenden Juden an und sollte sie nicht länger als „Siedler“ bezeichnen. Wenn die UNO Koexistenz von Juden und Arabern anstrebt, sollte sie vollständige Gleichberechtigung für Juden auf dem Tempelberg und freies Zusammenleben von Arabern und Juden in ganz Jerusalem unterstützen. Wenn die UNO schließlich möchte, dass die beiden Seiten einen Frieden aushandeln, sollte sie den Parteien erlauben das zu tun, ohne den Ausgang einer bestimmten Frage vorwegzunehmen.

Aber die UNO unterstützt nicht wirklich den Status quo, Koexistenz oder einen zwischen Israelis und Palästinensern ausgehandelten Frieden. Die UNO befürwortet einzig die Palästinenser, die von ihr adoptierten Mündel, was es der Organisation unmöglich macht eine konstruktive Rolle zwischen den Parteien zu spielen. Das unterstreicht auch wie wichtig es ist, dass die USA offen weiter hinter Israel stehen.

Wenn kulturelle Aneignung und Geschichtsrevisionismus Kriegsakte sind

Der palästinensische Angriff auf die jüdische Geschichte

Caroline Glick, FrontPage Mag, 5. April 2021

Vor zwei Wochen fuhr ein Bus voller altgedienter israelischer Generäle von Bithonistim, einer Basisorganisation für nationale Sicherheit, langsam die Steigung des Bergs Ebal in Nordsamaria hinauf, um einen Ort aus biblischer Zeit zu besuchen, der durch einen Bauunternehmer der PA Ende Januar stark beschädigt worden war.

Sie kamen, um die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit auf die strategischen Konsequenzen des Krieges zu lenken, den die Palästinenser gegen die jüdische Geschichte führen.

Der Ort wurde zwischen 1980 und 1989 vom inzwischen verstorbenen Professor Adam Zertal ausgegraben, der ihn als Josuas Altar identifizierte, wie er im 5. Buch Mose (Kapitel 27,1-9) und im Buch Josua (Kapitel 8,30-35) beschrieben wird. Die Tier-Überreste an der Stätte beinhalteten tausende verbrannter Knochen einjähriger männlicher, ausschließlich koscherer Tiere. Sie wurden vor 3.250 Jahren in einer offenen Flamme verbrannt – in der Zeit, die allgemein als die Periode der antiken jüdischen Besiedlung des Landes Israel und Josua identifiziert wird. Andere dort gefundene Überreste beinhalteten Ohrringe und Skarabäen, die zur Zeit von Ramses II. in Ägypten gefertigt wurden – die Zeit des Pharao, der oft mit der Geschichte des Auszugs aus Ägypten in Verbindung gebracht wird.

Wie Zertal 2013 bei einem Vortrag erklärte, war der Altar unter einer Schicht Felsbrocken begraben, was den jüdischen Beschreibungen für die Verhinderung der Schändung von aufgegebenen heiligen Stätten entspricht. Im Einklang mit der biblischen Erzählung ist der Altar aus unbehauenen Steinen gebaut; statt Stufen gibt es zwei Rampen, über die der Priester das Podest besteigt – in der Nähe wurden große Pflastersteine gefunden. Der Altar am Berg Ebal passt auch zur talmudischen Beschreibung eines Altars aus der Zeit des zweiten Tempels rund 900 Jahre später, was eine Stetigkeit jüdischer Praktiken durch die gesamte biblische Zeit hindurch anzeigt.

Obwohl er anfangs umstritten war, ist Zertals allgemeiner Befund, dass die Stätte rund 3.300 Jahre alt und ein jüdischer historischer Ort ist, an dem gemäß biblischer Vorgaben Opfer gebracht wurden, weithin akzeptiert worden – auch wenn viele weiterhin die spezifische Identifizierung mit Josua bestreiten.

Ende Januar postete die palästinensische Autonomiebehörde (PA) auf ihrer Internetseite ein Video von 60 Metern einer antiken, den Altar umgebenden Mauer, die zerstört worden war, um eine Straße zu bauen, die das Palästinenserdorf Asira asch-Schamaliya mit Nablus verbinden sollte. Nablus, das auf den Ruinen der biblischen Stadt Schechem gebaut ist, liegt im nördlichen Samaria zwischen dem Berg Ebal und dem Berg Gerizim.

Zertal war ein leidenschaftlich säkularer Sohn eingefleischter Sozialisten. Dennoch erklärte er 2013 bei einem Vortrag, seine wissenschaftliche Arbeit zwinge ihn zu akzeptieren, dass das biblische Narrativ „aus dem 5. Buch Mose bis zum Ende der Bücher der Könige historisch korrekt war“.

„Es gibt Leute, die es ablehnen anzuerkennen, dass der hier angerichtete Schaden gewollt war“, erklärte Generalmajor Gerschon Hacohen gegenüber Newsweek. „Das, weil die umgebende Mauer – nicht der Altar selbst – zerstört wurde, der Altar nicht geschädigt wurde. Das ist so, als würde man sagen, wenn jemand die Stufen zur Akropolis zerstört, fügt er der Akropolis keinen Schaden zu. Das ist ein und dieselbe Anlage.“

„Sie sagen auch, die Palästinenser würden nicht versuchen den Ort zu beschädigen – sie brauchten nur Steine für ihre Straße. Aber schauen Sie sich den Ort an“, sagte er und schwenkte seine Hand über die Landschaft.

Die Hänge des Berges Ebal sind mit lockeren Steinen übersät.

„Wenn sie Steine für die Straße brauchten, dann war alles, was die Palästinenser hätten tun müssen, mit einem LKW zu kommen und so viele zu nehmen, wie nötig. Stattdessen brachten sie einen Bulldozer bis hier herauf und zerstörten gezielt 60 Meter einer 3.250 Jahre alten Mauer.

Als wollten sie Hacohen bestätigen, wurde diese Woche eine Gruppe Palästinenser gefilmt, die auf dem Altar selbst grillten.

Die palästinensischen Bemühungen die Stätte zu zerstören stimmt mit den langjährigen Anstrengungen der PA überein die physischen Dokumente der Jahrtausende alten jüdischen Siedlung im Land Israel zu vernichten. Diese Bemühung konzentriert sich jetzt auf die Zerstörung und Aneignung jüdischer Geschichte in Samaria.

Direkt gegenüber am Tal vor dem Berg Ebal befindet sich Tel Samaria, der die Überreste der Stadt Samaria enthält – der von König Omri vom nördlichen Königreich Israel gebauten Hauptstadt, wo König Omri wie auch König Ahab regierten.

In der Römerzeit baute Herodes die Stadt Sebastia am Tel Samaria und machte sie zu einer der wichtigsten Städte des antiken Israel.

Im November 2020 veranstaltete die PA eine Feier in Sebastia, bei der Premierminister Mohammed Schtayyeh sie zu einer „Stätte palästinensischen Erbes“ ausrief und eine massive Flagge der palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) an einem 15 Meter hohen Flaggenmast hisste.

Die Palästinenser behaupten, der als „König der Juden“ bekannte Herodes – der Herrscher, der im ersten Jahrhundert v.Chr. den Komplex des jüdischen Tempels in Jerusalem erweiterte – sei in Wirklichkeit „der König der Palästinenser“.

Die PA zerstört auch die nahe gelegene archäologische Stätte Tel Aroma, seit mehr als einem Jahrtausend ein Zentrum jüdischer Besiedlung.

Seit die PLO 1994 im Rahmen des Friedensprozesses mit Israel die PA gründete, ist die Zerstörung und Aneignung jüdischer historischer Stätten – mit der begeisterten Unterstützung durch internationale Organisationen wie der UNESCO – ständig abgestrebt worden.

Unmittelbar nachdem Israel 1994 die Kontrolle über die Stadt Jericho an die PA übergab, inszenierte der damalige PLO-Führer Yassir Arafat die Zerstörung der uralten Synagoge Schalom al Yisrael in Jericho.

Aber der zentrale Schwerpunkt der zerstörerischen Aktivitäten ist der Tempelberg gewesen.

1999 führte die PA ein massives Renovierungsprojekt durch, um aus den antiken Untergrundkammern des Tempelbergs eine neue Moschee zu machen; sie entfernte 9.000 Tonnen Antiquitäten und Schutt aus dem Komplex und kippten das um Jerusalem herum ab. Alarmierte Archäologen sammelten den Schutt ein und transportierten ihn zum Skopusberg, wo das Tempelberg-Siebungsprojekt eröffnet wurde. Die nächsten 20 Jahre wurden von Freiwilligen, die den gesamten Müll durchsiebten um sie zu retten, tausende Artefakte gefunden.

Letztes Jahr plünderte die PA Hasmonäer-Gräber im hasmonäischen Palast vor Jericho und verstreute 2.000 Jahre alte Knochen.

Die UNESCO, die UNO-Organisation, deren Auftrag der Erhalt internationaler Erbe-Stätten ist, hat die palästinensischen Bemühungen unterstützt, die jüdischen Bande zum Tempelberg – den heiligsten Ort des Judentums – und die Machpela-Höhle in Hebron – wo die biblischen Patriarchen und Matriarchen beerdigt sind – zusammen mit dem Rahelgrab in Bethlehem zur islamischen Erbe-Stätte bestritten.

Die PLO und die PA haben nie zugestimmt Israel als jüdischen Staat anzuerkennen. Seit die PLO 1964 ihre Charta veröffentlichte, war es die beständige palästinensische Haltung zu bestreiten, dass die Juden überhaupt eine Geschichte im Land Israel haben. Ein internes Memo aus der Verhandlungsunterstützungseinheit der PLO erklärt warum. 2011 vom Guardian und Al-Jazira veröffentlicht, warnte es: „Anerkennung des jüdischen Volks und seines Rechts auf Selbstbestimmung könnte den Anspruch des jüdischen Volks auf das ganze historische Palästina glaubwürdig erscheinen lassen.“

Mit anderen Worten: Die Auslöschung der historischen Vorgeschichte ist ein fundamentales Merkmal des palästinensischen Krieges zur Vernichtung Israels. Jede Anerkennung jüdischer Geschichte im Land Israel birgt das Risiko die ansonsten unbestreitbare Wahrheit preiszugeben, dass das jüdische Volk im Land Israel indigen ist.

Arafats Nachfolger, PLO- und PA-Chef Mahmud Abbas, sowie alle seine Kollegen leben diese Lügen. Abbas hat tausende Jahre Geschichte umgeschrieben, um für die Palästinenser 5.000 Jahre Geschichte im Land Israel zu behaupten. Er wechselt dazwischen Abstammung von den Jebusitern und den Kanaanitern zu behaupten, während er bestreitet, dass es in Jerusalem je einen jüdischen Tempel gab.

Benny Katzover, der während Zertals Grabungen als Vorsitzender des Regionalrats von Samaria war, wurde während seiner langen Jahre der Arbeit ein enger Freund Zertals. Im Gespräch mit den Generälen sagte Katzover: „Keine Nation der Welt würde irgendjemandem gestatten auf diese Weise ihre Wurzeln zu zerstören. Wir, das jüdische Volk, haben die tiefsten, bedeutendsten Wurzeln der gesamten Menschheit in unserem Land. Es überrascht nicht, dass die gesamte Welt versucht diese Bande zu bestreiten, indem sie vor der Zerstörung die Augen verschließt und behauptet, dass die Machpela-Höhle eine Erbestätte der Palästinenser ist.“

Hacohen antwortete mit der Erinnerung an ein Interview aus dem Jahr 2009 mit Abbas Zaki, dem Botschafter der PLO im Libanon; darin offenbarte Zaki den wahren Zweck ihrer Aufrufe nach einer „Zweistaatenlösung“, die von Israel erfordern würde aus Judäa und Samaria sowie dem nördlichen, östlichen und südlichen Jerusalem einschließlich des Tempelbergs abzuziehen.

„Mit der Zweistaatenlösung“, sagte Zaki, „wird Israel kollabieren, denn wenn sie aus Jerusalem raus sind, was wird aus all dem Gerede über das verheißene Land und das auserwählte Volk? Was wird aus all den Opfern, die sie gebracht haben – nur um gesagt zu bekommen sie sollen weggehen? Für sie hat Jerusalem einen spirituellen Status. Die Juden betrachten Judäa und Samaria als ihren historischen Traum. Wenn die Juden diese Stellen verlassen, wird die zionistische Idee zusammenbrechen. Sie wird sich von selbst zurückbilden. Dann werden wir vorwärts marschieren.“

Mit anderen Worten: Der Sinn des palästinensischen Kriegs gegen Israel und die Aneignung jüdischer Geschichte im Land Israel bedeutet die Bedingungen für endgültige physische Vernichtung Israels zu schaffen. Wo besser zuschlagen als an der Stelle, wo nach den Worten von Mose die Juden „die Nation des Herrn, eures Gottes“ wurden?