Nach den Abraham-Vereinbarungen gibt die UNO eine Resolution aus, mit der Frieden verurteilt wird

The Mideast Beast, September 2020

Am Weißen Haus in Washington DC – Präsident Trump und die First Lady nehmen an einer Unterzeichnungsfeier für die Abraham-Vereinbarungen teil. https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=94136629

Die Vollversammlung der Vereinten Nationen verabschiedete Dienstag eine Resolution, die das Konzept von Frieden verurteilte, nachdem die USA, Israel, die VAE und Bahrain die Abraham-Vereinbarungen zwischen Israel und den arabischen Golfstaaten unterzeichneten.

Die mit 157 zu 7 bei 15 Enthaltungen verabschiedete Resolution bezeichnete Frieden als „Verbrechen gegen die Menschheit und ein zionistisches Werkzeug“.

„Frieden ist ein enorm überschätzter Zustand von Angelegenheiten, das schwache Männer schafft und zu Überbevölkerung führt“, erklärt die Resolution. „Wir verurteilen Frieden, wie auch Friedensverträge und diejenigen, die sie unterschreiben, auf das Äußerste.“

Der UNO-Resolution wurde in den USA mit Schulterzucken begegnet; dort betrachten die meisten Amerikaner Frieden positiv. Der ehemalige Außenminister John Kerry hingegen drängte die Administration Trump die Resolution anzuerkennen und sich mit sofortiger Wirkung aus den Friedensvereinbarungen zurückzuziehen.

„Die Administration Trump spuckt der internationalen Gemeinschaft ins Gesicht, indem sie einen Friedenshandel unterschreibt, obwohl die UNO vor dem Übel des Friedens warnt“, sagte Kerry. „Nur ein Deal, der einem Terrorstaat Zugang zu Atomwaffen gibt, ist die Unterschrift des Präsidenten wert, weil es keine Möglichkeit jemanden gibt, dass jemand das mit Frieden verwechselt.“

Als Israel versuchte Palästinensern in „Flüchtlingslagern“ dauerhafte Heime zu geben

Elder of Ziyon, 16. September 2020

Aus dem Christian Science Monitor vom 26. Mai 1992:

Es sind zahlreiche Versuche unternommen worden [palästinensische] Flüchtlinge umzusiedeln, aber alle sind fehlgeschlagen. 1950, lange bevor die Gebiete unter israelische Kontrolle kamen, schlug die UNRWA vor 150.000 von ihnen nach Libyen umzusiedeln, aber Ägypten erhob Einspruch. 1951 belegte die UNRWA einen Plan mit einem Veto, 50.000 palästinensische Flüchtlinge aus dem Gazastreifen in den Nordsinai umzusiedeln, als Ägypten es ablehnte das Wasser des Nils zu nutzen, um vorgeschlagene Landwirtschaftssiedlungen zu bewässern. 1952 lehnte Syrien die UNRWA-Initiative ab 85.000 Flüchtlinge in dem Land anzusiedeln. 1959 berichtete die UNRWA, dass von dem $250 Millionen-Fonds zur Rehabilitierung, der 1950 geschaffen wurde, um Flüchtlingen außerhalb der Lager Häuser und Arbeitsplätze zu schaffen, nur $7 Millionen ausgegeben worden waren.

Anfang der 1970-er Jahre initiierte Israel das, was es das Programm „Bau dein eigenes Haus“ nannte. Ein halber Morgen Land außerhalb der Lager wurde Palästinensern gegeben, die dann den Kauf von Baumaterial finanzierten und, in der Regel mit Freunden, ein Haus bauten. Israel stellte die Infrastruktur zur Verfügung: Abwasserkanäle, Schulen usw. Mehr als 11.000 Lagerbewohner wurden in 10 verschiedenen Viertel umgesiedelt, bevor die PLO unter Einsatz von Einschüchterungstaktiken das Programm beendete.

Israelische Behörden sagen, wenn Menschen in der Lage wären sich der PLO entgegenzustellen und wenn es die Gelder gäbe in Infrastruktur zu investieren, könnten jeder Lagerbewohner innerhalb von acht Jahren ein einzelnes Haus in einem sauberen und nicht übervölkerten Viertel besitzen.

Ich habe über diese israelische Initiative früher schon geschrieben, kannte aber die tatsächliche Zahl der Palästinenser nicht, die aus dem Umzug weg aus den UNRWA-Lagern Nutzen ziehen konnten, bevor die PLO wieder anfing sie zu bedrohen.

Die UNO-Vollversammlung verabschiedete auch Resolutionen, die Israel dafür verurteilten Palästinensern kostenlos Land und Infrastruktur als Gelegenheit zur Verbesserung ihres Lebens zu geben.

Ohne die Drohungen der PLO hätte es bis 2000 keine UNRWA-Lager in den Gebieten mehr gegeben und jeder Bewohner hätte ein eigenes Haus und Land besitzen können – gratis.

Dieser eine Vorfall zeigt, dass Israel sich mehr um das Wohlergehen der Palästinenser kümmerte als die PLO es jemals tat. Im Gegenteil: Die PLO damit beschäftigt ihre eigenen Leute im Elend zu halten.

Die „pro-palästinensischen“ Gruppen, die gegen die Normalisierung Israels mit anderen arabischen Ländern protestieren, folgen dieser Tradition, dass palästinensische „Flüchtlinge“ ohne Heime bleiben, die sie ihr eigen nennen können – damit sie für ihre Lage Israel verantwortlich machen können.

Die Bedeutung von „besetztes Palästina“ hat sich in der UNO stark geändert

Elder of Ziyon, 21. November 2019

1992 beschloss die UNO-Menschenrechtskommission die Resolution 1992/4 mit dem Titel „Lage im besetzten Palästina“. Seitdem gab der Generalsekretär jedes Jahr einen Bericht dazu aus, welch üble Dinge Israel angeblich in den Gebieten unternimmt.

Aber der Begriff „besetztes Palästina“ reicht in den UNO-Archiven weiter zurück.

Zum Beispiel sagte der Repräsentant Syriens 1972: „In diesem Zusammenhang wäre es passend die Aufmerksamkeit auf die Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschheit zu ziehen, die von den zionistischen israelischen Kräften in den besetzten arabischen Gebieten, im seit 1947 besetzten Palästina und gegen die Bevölkerung der arabischen Staaten begangen werden.“

Der Repräsentant der Palästinenser sagte 1965: „Die Verantwortung für die Tragödie der Araber Palästinas fiel direkt auf die Westmächte im Allgemeinen und die Vereinigten Staaten im Besonderen. Sie boten dem künstlichen zionistischen Regime im besetzten Palästina politische, finanzielle, militärische und technische Unterstützung.“

Hier ist ein Beispiel aus dem Jahr 1966, bei den die Delegierten des Sudan den Begriff verwendeten – und machte im Wesentlichen mit der Drohung weiter Israel zu vernichten, wenn die UNO nicht nach der Pfeife der muslimischen Staaten tanzt.

unterlegter Text: Wenn Gerechtigkeit nicht innerhalb der Vereinten Nationen geschaffen werden kann, könnte sie immer außerhalb dieser Organisation geschaffen werden.

1962 sagte der delegierte Pakistans: „Gemäß der moderatesten Schätzungen beläuft sich das Einkommen aus arabischem Grundbesitz im besetzten Palästina auf mehr als £47.500.000 im Jahr…“

In diesen Fällen bedeutet „besetztes Palästina“ nicht die Gebiete, die Israel 1967 eroberte, sondern die Bereiche, die sich seit 1948 unter israelischer Kontrolle befanden.

Innerhalb der arabischen Welt behielt der Begriff „besetztes Palästina“ seine ursprüngliche Bedeutung „welches Gebiet auch immer von Juden kontrolliert wird“ lange nach 1967 bei. 1981 empfahl das Al-Quds-Komitee in einem Dokument bei der UNO, „diese notwendigen Maßnahmen zu treffen, um dem jüdischen Exodus in das besetzte Palästina ein Ende zu setzen, da dies die Hauptquelle der jüdischen Arbeitskraft ist, die Israel aufbaut und das fait accompli der Besiedlung der besetzten arabischen Gebiete und des besetzten Palästina schafft, zuvörderst Al-Quds. Zu diesen Maßnahmen gehört die notwendigen Kontakte mit Ländern zu knüpfen, die den jüdischen Exodus durch ihre Gebiete erlauben oder ihn ermöglichen, mit der Absicht diesen Exodus zu beenden und den Exodus der Juden aus dem besetzten Palästina in andere Länder zu anzuregen.“

Die Bezeichnung „besetztes Palästina“ hat also eine Bedeutung, wenn die UNO sie verwendet und eine ganz andre, wenn Muslime sie verwenden. Es war vor 1967, aber auch noch lange danach deutlicher, dass ganz Israel als „besetztes Palästina“ betrachtet worden ist.

Ramy Levy verklagt UNO-Menschenrechtsrat

Der israelische Supermarkt- und Telekom-Magnat reicht wegen schwarzer Liste zu Siedlungen Verleumdungsklage gegen UNHRC ein.

Hezki Baruch, Israel National News, 17. August 2020

Ramy Levy (Flash90)

Der israelische Supermarkt-Magnat Rami Levy, dem auch die Telekommunikationsfirma eponymous gehört, verklagt den UNO-Menschenrechtrat, weil dieser seine Firma wegen ihrer Aktivitäten in Ostjerusalem, auf den Golanhöhen, Judäa und Samaria auf eine schwarze Liste gesetzt hat.

Im Februar veröffentlichte der UNHRC seine „Schwarze Liste Siedlungen“, mit der 112 Firmen, die in Ostjerusalem, auf den Golanhöhen und israelischen Städten in Judäa und Samaria operieren, vorwirft gegen das Völkerrecht zu verstoßen und damit die „bürgerlichen, politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Rechte des palästinensischen Volkes“ zu schaden.

Die schwarze Liste, auf der 94 israelische Firmen und 18 Firmen des Auslands stehen, zielte darauf die Unternehmen unter Druck zu setzen ihre Operationen in Judäa, Samaria, Ostjerusalem und auf den Golanhöhen einzustellen und möglicherweise und potenziell dazu zu führen, Firmen zu boykottieren, weiter in diesen Gebieten zu agieren.

Am Montag reichte die Organisation Shurat HaDin eine NIS280.000-Klage gegen den UNO-Menschenrechtsrat ein, mit dem dem Rat Verleumdung vorgeworfen wird.

In der von Shurat HaDin formulierten Klage argumentiert Rami Levy, dass in israelischen Gebieten von Judäa und Samaria zu operieren, nicht die Rechte der palästinensischen Araber verletzt; im Gegenteil, es kann ihnen nutzen.

„Ich glaube an Koexistenz“, sagte Rami Levy. „All unsere Beschäftigten in unseren Geschäften werden ohne Unterscheidung auf Grundlage von Religion, Rasse oder Nationalität in gleicher Weise eingestellt.“

„Wir freuen uns jedem Kunden zu bedienen, ohne Beachtung von Religion, Rasse oder Nationalität und wir werden das weiterhin tun.“

Die Akten vermerkten, dass die Geschäfte der Supermarktkette Rami Levi in Judäa und Samaria sowohl israelische Juden und palästinensischen Araber gleichberechtigt beschäftigen. Die Löhne und Arbeitsbedingungen für die palästinensische-arabischen Angestellten, argumentiert die Klage, sind in den Rami Levy-Läden besser als in vergleichbaren Arbeitsstellen, die den Arbeitern in ähnlichen Geschäften in den PA-Gebieten verfügbar sind; der durchschnittliche Arbeiter in Rami Levy-Läden verdirent dreimal so viel wie der Durchschnittslohn von PA-Arbeitern.

Shurat HaDin behauptet, dass trotz der den Organisationen der Vereinten Nationen gewöhnlich gewährten Immunität dieser Fall eine Ausnahme ist; dafür wird angeführt, dass der UNO-Menschenrechtsrat Unternehmen von Juden ausgesucht hat, während israelisch-arabische Unternehmen, die ebenfalls in jüdischen Orten in Judäa und Samaria agieren, ignoriert werden. Elf Firmen im Besitz arabischer Israelis operieren in israelischen Orten in Judäa und Samaria, hält die Klage fest.

Damit, argumentiert Shurat HaDin, verletzt die Schwarze Liste die UNO-Charta, was dem Menschenrechtsrat die Immunität nimmt, die UN-Organisationen normalerweise genießen.

 

Höchste Zeit die UNRWA aufzulösen

Die UNRWA hat gerade eine Politik in Gang gesetzt, die als beeindruckendes Hindernis für die Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts agiert, ganz zu schweigen von der Tatsache, dass sie öffentlich erklärt der Verbesserung des Lebens der Palästinenser verpflichtet zu sein, im Privaten aber enge Verbindungen zur Hamas zu pflegen.

David Billet, Israel HaYom, 11. August 2020

Theoretisch sollte es der Zweck der United Nations Relief and Works Agency sein, den Palästinensern Hilfe zukommen zu lassen und bei der Beendigung des israelisch-palästinensischen Konflikts zu helfen. In Wirklichkeit hat diese Organisation genau das Gegenteil getan: UNRWA ist ein Haupthindernis geworden, das den Staat Israel und die palästinensischen Menschen davon abhält in Frieden zu leben. Nach fast siebzig Jahren Existenz muss die UNRWA endlich aufgelöst werden.

1949 gegründet war die UNRWA ursprünglich dazu vorgesehen den Palästinensern eine kurze Zeit lang zu helfen. Nach ständiger Ausweitung weit über ihr ursprüngliches Mandat hinaus bietet diese Organisation heute jedem registrierten palästinensischen Flüchtling Schulbildung, Gesundheitsversorgung, soziale Dienste und zahllose andere Vorteile. Während die UNRWA die Palästinenser zu unterstützen schient, hat ihr Tun bewiesen, dass ihr letztliches Ziel darin besteht dem Staat Israel zu schaden.

Erstens streben UNWRA-Schulen an ihren Schülern eine unverfroren antisemitische und antiisraelische Ideologie einzuimpfen. UNRWA-Schulbücher preisen Terrorismus, bestehen darauf, dass Palästina befreit werden muss und haben in ihren Landkarten den Staat Israel durch den Staat Palästina ersetzt. Statt aktuelle archäologische Ausgrabungen anzuerkennen, werden UNRWA-Schüler gelehrt jegliche jüdische Verbindung zum Land Israel zu bestreiten.

So wie die Bildung die Macht hat eine gesamte Gesellschaft zu erheben, so hat ein korrumpiertes Bildungssystem die Macht sie auseinander zu reißen. So erklärte Khaled al-Hassan, ein Gründer der Fatah und früher Berater von Yassir Arafat, einst: „Während Terrorzellen der Fatah nur einen Agenten gleichzeitig trainieren können, können UNRWA-Schulen die Herzen der Massen trainieren.“

Die UNRWA hat zwei Arten von Politik institutionalisiert, die – nimmt man sie zusammen – als beträchtliches Hindernis zur Lösung des Konflikts agieren. Anders als alle anderen Flüchtlings-Hilfsprogramme gewährt UNRWA den Nachkommen aller registrierten Palästinenser den Flüchtlingsstatus. Das bedeutet im Grunde, dass selbst die Urenkel eines registrierten Flüchtlings, die in New York geboren und aufgewachsen sind, immer noch als Flüchtlinge betrachtet werden. Wie erwarten ist die Zahl der registrierten Flüchtlinge in die Höhe geschossen – von 726.000 im Jahr 1949 auf heute mehr als 5.000.000.

Zweitens unterstützt die UNRWA enorm die palästinensische Forderung nach einem Rückkehrrecht ins gesamte Land Israel. Sollte Israel bei einer geschätzten Bevölkerung von 9.000.000 israelischen Bürgern, wobei weniger als 7.000.0000 Juden sind, dieser Forderung jemals zustimmen, würde der jüdische Staat aufhören zu existieren. Diese Forderung nach einem „Rückkehrrecht“, zusammen mit der in die Höhe schießenden Zahl der Flüchtlinge, ist eine Sperre auf dem Weg zum Aufbau von Frieden gewesen.

Schließlich erklärt die UNRWA zwar öffentlich, sie sei der Verbesserung des Lebens der Palästinenser verpflichtet, unterhält aber privat enge Verbindungen zur Hamas, einer bekannten Terrororganisation. Sowohl Suhail al-Hindi, früher einmal Leiter der UNRWA, als auch Muhammad al-Jamassi, ein UNRWA-Mitarbeiter, sind in Führungspositionen innerhalb dieser Terrorgruppe gewählt worden.

Nach Angaben von UN Watch, einer führenden Beobachtergruppe, wurden Terrortunnel unter UNRWA-Schulen entdeckt und – im Gazastreifen – haben Schulen einen Repräsentanten, der Schüler in die Hamas rekrutieren soll. Darüber hinaus haben Terrorgruppen diese Gebäude benutzt um Raketen zu lagern, womit sie jedes Kind zwangen als menschlicher Schutzschild zu dienen und in immerwährender Gefahr zu leben. Statt für die Besserstellung der palästinensischen Menschen zu agieren, hat die UNRWA Terrororganisationen erlaubt unschuldige Kinder in einem endlosen Krieg gegen den Staat Israel zu manipulieren.

Die UNRWA erhält weiter Gelder, während sie aktiv daran arbeitet jegliche Form von Frieden zwischen Israelis und Palästinensern zu verhindern. Nach fast siebzig Jahren ihrer Existenz ist es an der Zeit, dass wir unseren Teil zu einem Ende dieses Konflikts beitragen. Die UNRWA muss um der Verhinderung des Verlustes jeglichen weiteren unschuldigen Lebens und zum Schutz palästinensischer Kinder vor Erhalt einer von Hass erfüllten, antisemitischen Bildung willen aufgelöst werden. Ohne die ständigen Einmischungen der UNRWA werden alle Israelis und Palästinenser eine bessere Chance haben eines Tages Seite an Seite in Frieden zu leben.

Die Linie von 1967, die Israel und die Westbank teilte, ist ein Denkfehler

Am 20. Mai 1967 sperrte der ägyptische Präsident Gamal Abdel Nasser die Straße von Tiran und verkündete: „Dieses Gewässer gehört uns… die israelische Flagge darf nicht durch den Golf von Aqaba fahren.“

Shlomo Slonim, The Jerusalem Post, 17. Juli 2020

IDF-Soldaten kommen während des Sechstage-Krieges im Juni 1967 auf dem Tempelberg an. Ein paar Monate später traf sich die Arabische Liga und erklärt: „Nein zu Frieden mit Israel, Nein zur Anerkennung Israels; Nein zu Verhandlungen mit Israel.“ (Foto: GPO)

In ihrem unerbittlichen Drang den Palästinensern Selbstbestimmung zu verleihen, führen europäische Regierungsvertreter ausnahmslos an, dass die Linie vom 5. Juni 1967 als Trennlinie zwischen Israel und dem vorgeschlagenen Palästinenser-Gemeinwesen sei. Es ist so, als ob diese Linie in heiliger Schrift geweiht und für alle Betroffenen als Ausgangspunkt für jegliche Verhandlungen zwischen den Parteien bindend sei.

Allerdings wurden diese Linien, die im Juni 1967 Israel von den Arabern trennten, von einem Mann mehrere Wochen vor diesem Datum zerschmettert. Am 20. Mai 1967 sperrte der ägyptische Präsident Gamal Abdel Nasser die Straße von Tiran und verkündete entgegen der UNO-Vereinbarung: „Dieses Gewässer gehört uns… die israelische Flagge darf nicht durch den Golf von Aqaba fahren … wir sind zum Krieg bereit.“

Mit dieser Bekanntmachung erklärte Nasser die Linien vom 5. Juni für ungültig. Den letzten Schliff gab es, als Jordanien am 5. Juni in Jerusalem das Feuer auf Israel eröffnete. Früher an diesem Tag hatte Israel angeboten die Angelegenheiten zwischen den beiden Ländern intakt zu halten, falls Jordanien von Feindseligkeiten Abstand nahm, aber Jordanien antwortete mit Sperrfeuer, was die letzten Überreste der Juni-Linien vernichtete.

Das ist keine theoretische Analyse; es wird von den nachfolgenden Verhandlungen vollkommen bestätigt, die zwischen den Mächten und bei den Vereinten Nationen erfolgten.

Unmittelbar nach dem Sechstage-Krieg forderte derselbe Nasser, dass Israel sich sofort aus allen Gebieten zurückzieht, die es erobert hatte. Trotz seiner Kriegstreiberei beschuldigte er Israel der Aggression, etwas, das Israels Anwesenheit in den Gebieten als Verletzung des Völkerrechts abstempeln würde.

Die Sowjetunion, die unter der Niederlage ihrer Waffen litt, nahm diesen Kehrreim bei der UNO auf, scheiterte aber sowohl im Sicherheitsrat wie auch in der Vollversammlung damit die nötige Mehrheit zu sichern, damit Israel Aggression vorgeworfen werden konnte. Daraufhin schickte Moskau seinen Präsidenten Alexej Kossygin in die Vereinigten Staaten; er sollte versuchen Präsident Lyndon Johnson davon zu überzeugen sich dem Druck anzuschließen Israel auf die ehemaligen Linien zurückzudrängen. Johnson lehnte den sowjetischen Vorschlag kategorisch ab.

Der Präsident hatte zuvor erklärt: „Die Nationen der Region haben 20 Jahre lang nur brüchige Waffenstillstandslinien gehabt, die sie verletzten. Was sie jetzt brauchen sind anerkannte Grenzen und andere Vorkehrungen, die ihnen Sicherheit vor Terror, Zerstörung und Krieg geben.“

Johnson lehnte Kossygins Vorschlag ab und sagte: „Das ist kein Rezept für Frieden, sondern für erneuerte Feindseligkeit.“ Außerdem „müssen die Konfliktparteien diejenigen sein, die Frieden schließen.“

Lange und mühsame Verhandlungen zwischen den Mächten zogen sich bis zum 22. November 1967 hin, als der Sicherheitsrat die Resolution 242 verabschiedete, die das Grundlagendokument für eine friedliche Regelung des arabisch-israelischen Konflikts wurde. Mit der Übernahme von 242 wurden „sichere und anerkannte Grenzen“ das Grundprinzip für jede verbindliche Regelung.

Die Linien vom 5. Juni wurden komplett beseitigt und in keinem Dokument angeführt. Israel hatte ein Recht auf sichere und anerkannte Grenzen, die zwischen den Seiten ausgehandelt werden. Nur solche Abkommen würden helfen die zukünftige israelische Sicherheit gewährleisten.

Johnson war auch nicht der einzige US-Präsident, der diese Formel bestätigte. Präsident Ronald Reagan erklärte in seiner Rede zu Nahost-Friedensbemühungen am 1. September 1982: „Ich habe Israels heldenhaften Überlebenskampf seit seiner Gründung immer verfolgt und unterstützt… in den Grenzen vor 1967 war Israel an seiner engsten Stelle kaum 16km breit. Der größte Teil der Bevölkerung Israels lebte in Reichweite der Artillerie der feindlichen arabischen Feinde. Ich werde Israel nicht auffordern wieder so zu leben.“

Die amerikanische Haltung die Waffenstillstandslinien von 1948 für null und nichtig zu betrachten spiegelt somit eine parteiübergreifende Politik.

Daher kommt die Frage auf: Woher nehmen diese Europäer diese Formel vom 5. Juni? Die Antwort lautet, dass der Sicherheitsrat am 23. Dezember 2016 auf Drängen von Präsident Barack Obama Resolution 2334 verabschiedete, die die alte Formel von den Linien vom 5. Juni erneuern wollte.

Drei Wochen bevor er das Weiße Haus verließ war das Obamas Abschiedsgeschenk an seinen treuen Widersacher, Premierminister Benjamin Netanyahu. Aber Resolution 2334 bestätigt auch Resolution 242, sie kann also nicht annullieren, was 242 durchsetzte. Darüber hinaus wurde 2334 mit der Enthaltung der USA verabschiedet, was bedeutet, dass nur 242 das akzeptierte und anerkannte System für eine Regelung bleibt. [Anmerkung heplev: Das verstehe ich nicht; der Sicherheitsrat hat den Beschluss gefasst, damit ist er gültig.]

Kurz gesagt: Die Linien vom Juni wurden von Nasser zerstört und mit der Verabschiedung von 242 begraben. Die Bemühung zur Wiederbelebung der Anerkennung der Linien vom 5. Juni müssen abgebrochen werden. Israel handelt in Übereinstimmung mit internationalen und UNO-Recht, wenn es solche nutzlosen Bemühungen ablehnt.

Das Schrumpfen der modernen jüdischen Heimat

First One Through, 7. Juli 2020

Die jüdische Heimat, wie sie in der Bibel beschrieben wird, ist der gesamten Welt gut bekannt. Ursprünglich war es das dem ersten Hebräer, Abraham, verheißene Land westlich des Jordan. Als die zwölf Stämme Israels nach der Sklaverei in Ägypten in das Land ihrer Vorväter zurückkehrten, nahmen sie auch Land östlich des Jordan ein.

Map of Terra Sancta, Homann, 1730

Spätere Generationen sollten erleben, wie die jüdische Heimat unter verschiedenen Königen und Herrschern im Verlauf von 1.400 Jahren in unterschiedliche Teile zerstückelt wurde, aber die Konfiguration oben bleibt die Orientierung für jeden, der die hebräische Bibel kennt. Es wurde auch zur Grundlage der modernen Initiative die jüdische Immigration zurück in ihre Heimat zu ermöglichen.

Der Beschluss von San Remo vom April 1920 wurde im Mandat Palästina des Völkerbunds vom Juli 1922 verankert. Sie sollte die „Gründung einer nationalen Heimstatt für das jüdische Volk in Palästina“ ermöglichen, auf Grundlage der „historischen Verbindung des jüdischen Volks zu Palästina“. Das Mandat Palästina beinhaltete in etwa das Land Israel, wie es im Alten Testament beschrieben wurde, dazu weiteres Land.

Das moderne jüdische Heimatland gemäß dem Mandat Palästina 1920 und 1922.

Im März 1921 wurde dem Mandat Artikel 25 hinzugefügt, der den Briten, die das Land verwalten sollten, die Option gab den Bereich östlich des Jordan für einen ausgeprägt arabischen Staat abzutrennen. Der Völkerbund genehmigte das britische Ersuchen, wenn ein solcher neuer Staat Juden NICHT verbietet dort zu leben („es soll keine Handlung erfolgen, die nicht mit den Vorkehrungen der Artikel 15, 16 und 18 im Einklang steht“). Ungeachtet dieser klaren Aussage machten die Briten genau das und schufen im August 1922 Transjordanien und verboten allen Juden in diesem Land zu leben. Die Briten entfernten nicht nur 77% der jüdischen Heimstatt, sondern sie setzten sogar ein antisemitisches Edikt um, das den Juden nicht erlaubte in dem Land zu leben.

Die Briten sollten weiterhin Juden verbieten in irgendeinem Teil ihrer Heimat zu leben.

Im August 1929 veranstalteten Araber im heiligen Land eine Reihe von Pogromen. Die jüdische Gemeinde in Hebron wurde massakriert und die britische Reaktion bestand darin Juden aus der Stadt zu evakuieren und ihnen die Rückkehr zu verbieten. Die Briten gaben 1930 den Shaw-Bericht in Auftrag, der dafür eintrat nur eine begrenzte Zahl von Juden nach Palästina zu lassen und ihre Rolle in der Regierung zu begrenzen.

  • „Es ist unsere Ansicht, dass es in einem großen Bereich der Araber in Palästina ein Gefühl der Gegnerschaft zu jüdischer Zuwanderung gibt, dass dieses Gefühl insoweit wohlbegründet ist, dass das seinen Ursprung in den bekannten Ergebnissen übertriebener Immigration in der Vergangenheit hat und dass, angesichts anderer und drängenderer Anlässe für Störungen, das Gefühl zweifellos ein Faktor sein würde, der zu einem Ausdruck von Gewalt beitragen wird… Es ist klar, dass Seiner Majestät Regierung zu einem früheren Datum eine klare und eindeutige Erklärung der Politik ausgeben sollte, die sie bezüglich der Regularien und Kontrolle jüdischer Immigration nach Palästina zu verfolgen gedenkt.“
  • „Wir schlagen vor, dass Seiner Majestät Regierung die Erklärung bestätigt, die 1922 zu der besonderen Position erfolgte, die der zionistischen Organisation durch das Mandat zuwies, dass sie nicht berechtigt ist in irgendeiner Weise an der Regierung Palästinas beteiligt zu sein.

An der jüdischen Heimstatt wurde von den Briten weiter bezüglich dessen , wie viele Juden in Palästina leben dürfen, wo sie leben können und wie ihre Rolle in der Regierung aussehen könnte, herumgekürzt.

Nach weiteren arabischen Unruhen 1936 richteten die Briten die Peel-Kommission ein, die zu dem Schluss kam, dass das Mandat nicht funktionieren konnte und vorschlug, das Land in einen Bereich zu teilen, in dem den Juden zu lebe erlaubt würde. Als der Vorschlag mit arabischem Input seinen Weg durch das britische System nahm, war das Resultat das Weißbuch von 1939, das die jüdische Zuwanderung auf 75.000 Menschen über einen Zeitraum von fünf Jahren begrenzte – ausgerechnet zu der Zeit, als der Holocaust in Europa begann, was zehntausende Juden zum Tod verurteilte.

Nachdem Israel sich 1948 zu einem unabhängigen Land erklärte, drangen fünf arabische Armeen nach Israel ein, um es zu vernichten. Am Ende des Krieges hatte die arabische Armee von Jordanien den östlichen Teil des heiligen Landes erobert und alle Juden vertrieben, während die ägyptische Armee den Gazastreifen eroberte. 1950 annektierte Jordanien illegal das Land, das es erobert hatte und erweiterte 1954 sein Verbot jüdischer Bürger über Transjordanien hinaus auf die „Westbank“.

Israel eroberte Teile der jüdischen Heimat 1967 zurück, nachdem die umgebenden arabischen Länder wieder versuchten den jüdischen Staat auszulöschen. Viele Länder lehnten es ab die Rechte der Juden in diesen Landstrichen anzuerkennen, die „judenrein“ gemacht worden waren. Israel zog 2005 alle Juden aus dem Gazastreifen ab und 2016 erklärte der UNO-Sicherheitsrat, dass jeder Jude, der östlich der Waffenstillstandslinien von 1949 zwischen Israel und Jordanien lebte, das illegal mache, selbst in Ostjerusalem.

Zuerst arbeiteten die Briten mit den Arabern daran die jüdische Heimat bezüglich des Landes, in dem Juden leben konnten, der Zahl der Juden, die dort leben konnten und der Rolle der Juden in der Regierung zu schrumpfen, womit sie die jüdische Souveränität fragwürdig machten. Später nahmen die Araber für sich in Anspruch, dass es keine jüdische Geschichte oder Rechte im Land gab, während sie darum kämpften, das zionistische Projekt in Theorie und Praxis komplett zu demontieren. Dann unterstützten die Vereinten Nationen die arabische Sache, um die jüdische Heimat offiziell zu schrumpfen.

Die Attacke auf die jüdische Heimat wird fortgesetzt und ohne jüdischen Widerstand würde das jüdische Heimatland komplett verschwinden. #100YearsofZionistResistance.