Das vierte „Nein“ der Khartoum-Resolution: Nein zur Rückkehr palästinensischer Flüchtlinge

First One Through, 21. November 2019

Nach der für die Araber erniedrigenden Niederlage im Krieg vom Juni 1967 mit Israel versammelten sich die Führer von acht arabischen Ländern in Khartoum im Sudan, um ihre Einheit miteinander und die Sache gegen Israel zu proklamieren, das gerade den Sinai von Ägypten, die Westbank von Jordanien und die Golanhöhen von Syrien erobert hatte. Sie veröffentlichten die Resolution von Khartoum, die unter anderem die berühmten „drei Nein“ zu Israel verkündete:

3. Die arabischen Staatsoberhäupter sind überein gekommen ihre politischen Bemühungen auf der internationalen und diplomatischen Ebene vereinen, um die Auswirkungen der Aggression zu eliminieren und den Rückzug der aggressiven israelischen Streitkräfte aus arabischem Land sicherzustellen, die seit der Aggression vom 5. Juni besetzt sind. Das iwrd innerhalb des Rahmens der Hauptprinzipien erfolgen, an denen die arabischen Staaten festhalten, nämlich: Nein zum Frieden mit Israel, Nein zur Anerkennung Israels, Nein zu Verhandlungen mit Israel und das Bestehen auf den Rechten des palästinensischen Volks in seinem eigenen Land.

Die Komödie klassischer Clowns könnte den Zuhörern späterer Generationen entgehen, aber die arabischen Staatsoberhäupter machten das Thema, dass die Palästinenser ihr „eigenes Land“ haben, zur neuen Priorität, nach 18 Jahren Besetzung der Westbank und des Gazastreifens von 1949 bis 1967, in denen sie keinerlei Anstrengungen machten einen unabhängigen Palästinenserstaat zu schaffen.

Zudem verhinderte das Nein zu Frieden/Anerkennung/Verhandlungen mit Israel nicht nur für alle arabischen Akteure jeden Weg zu Frieden mit Israel, es schlug die Tür für palästinensische Flüchtlinge zu, irgendeine Chance auf Rückkehr in ihre Häuser in Israel zu erhalten.

Wie in Punkt 11 der Resolution 194 der UNO-Vollversammlung von 1948 erklärt: „Flüchtlingen, die wünschen in ihre Häuser zurückkehren und in Frieden mit ihren Nachbarn zu leben, sollte erlaubt werden das zum frühestmöglichen Zeitpunkt zu tun und denen, die sich entscheiden nicht zurückzukehren, sollte für den Verlust oder Schaden an ihrem Grundbesitz Entschädigung gezahlt werden.“ Die Resolution von Khartoum 1967 machte klar, dass es keinen Frieden mit Israel und folglich keine Rückkehr von Flüchtlingen geben würde.

Das war für die arabische Welt weder neu noch neuartig.

Im Oktober 1950, nicht lange nach dem Ende des israelischen Unabhängigkeitskriegs, suchten die Vereinten Nationen nach einer Methode mit den heimatlosen Arabern umzugehen, die Israel verlassen hatten. Die UNO-Aussöhnungskommission für Palästina hielt die Meinung von Israels erstem Premierminister David Ben Gurion zum Status der arabischen Flüchtlinge fest:

Herrn Ben Gurions Sicht dieses Textes [Resolution 194] machte die Möglichkeit einer Rückkehr der Flüchtlinge in ihre Häuser sozusagen abhängig von der Etablierung von Frieden: Solange die arabischen Staaten es ablehnten Frieden mit Israel zu schließen, war es offenkundig, dass Israel sich nicht voll auf die Erklärung verlassen konnte, die arabische Flüchtlinge bezüglich ihrer Absichten machen könnten in Frieden mit ihren Nachbarn zu leben. Herr Ben Gurion schloss die Möglichkeit nicht aus, dass die Repatriierung einer begrenzten Anzahl arabischer Flüchtlinge akzeptiert wird, aber er machte klar, dass die Regierung Israels als echte Lösung für den großen Teil der Flüchtlingsfrage in der Ansiedlung der Flüchtlinge in arabischen Staaten betrachtet. Andererseits erkannte Herr Ben Gurion den humanitären Aspekt des Problems voll an und erklärte bei mehreren Gelegenheiten, dass die Regierung Israels, wenn die Zeit kommt, bereit sein würde sich an den Anstrengungen zu beteiligen, die für ihre Lösung notwendig sind und dass es in einem ernsten Geist der Kooperation tun würde. Herr Ben-Gurion sagte der Kommission jedoch, dass die Regierung Israels die Flüchtlingsfrage als eine derer betrachtete, die während der allgemeinen Verhandlungen um die Errichtung des Friedens in Palästina untersucht werden sollte.

Die arabischen Staaten lehnten die Existenz des jüdischen Staates bei seiner Gründung 1948 ab und gruben sich nach dem Verlust von Territorium tiefer ein, das 1967 in IHREM Besitz war (nicht in dem lokaler Palästinenser). Während Ägypten und Jordanien 1979 und 1994 Friedensverträge mit Israel unterzeichneten, hat der Rest der arabischen Welt das immer noch nicht getan. Dreißig arabische und muslimische Staaten lehnen es immer noch ab grundsätzlich die Existenz Israels anzuerkennen.

Während also die Zahl der palästinensischen „Flüchtlinge“ 1967 bei rund einer Million lag, ist diese Zahl bis 2019 auf über 5 Millionen in die Höhe geschossen. So viele Araber nach Israel zu bringen würde die demografische Zusammensetzung und den Charakter Israels komplett verändern, ein Punkt, den die Vereinten Nationen verabscheuen, wenn es um in der Westbank lebende Juden geht, wie in der Resolution 2334 des UNO-Sicherheitsrats von 2016 erklärt wird: „Unter Verurteilung aller Maßnahmen, die auf die Veränderung der demografische Zusammensetzung, den Charakter und den Status der seit 1967 besetzen palästinensischen Gebiete, einschließlich Ostjerusalems abzielen.“ Wenn der gewünschte arabische Staat mit 5% jüdischer Bevölkerung nicht klarkommen kann, wie kann irgendjemand auch nur ansatzweise darüber nachdenken, dass der jüdische Staat, der bereits 20% arabische Bevölkerung hat, weitere 5 Millionen Araber aufnimmt?

Arabische Frauen betreten den Platz vor der Westmauer in Jerusalem, Israel. (Foto: First.One.Through)

1967 erklärte die arabische Welt die drei Nein zu Israel und besiegelte damit praktisch auch das Schicksal der palästinensischen Flüchtlinge, dass sie niemals wieder in ihre Häuser in Israel ziehen würden.

Regierung Merkel setzt UNO-Angriffe auf Israel fort, brüskiert deutsche Juden

UNO-Experte Hillel Neuer, Exekutiv-Direktor von UN Watch, schreib im Oktober auf Twitter: „Deutschland führte 0 Verurteilungen von China, Kuba, Pakistan, Saudi-Arabien, Türkei, Venezuela usw. ein.“

Benjamin Weinthal, Jerusalem Post, 30. November 2019

Bundeskanzlerin Merkel spricht während ihres Besuchs der Herrenknecht AG in Schwanau, 7. Oktober 2019 (Foto: Reuters/Ralph Orlowski)

Deutschlands UNO-Botschafter hat wieder für eine antiisraelische Resolution gestimmt, wobei er die Appelle des fast 100.000 Mitglieder vertretenden Zentralrats der Juden in Deutschland und des jüdischen Staats ignorierte sein Abstimmmuster zu ändern.

Rabbi Abraham Cooper, stellvertretener Dekan der Menschenrechtsorganisation Simon Wiesenthal Center, sagte der Jerusalem Post: „Dass Deutschland wieder für eine UNO-Resolution stimmt, die den heiligsten Ort des jüdischen Volks – die Westmauer Kotel in Jerusalem zusammen mit Salomos Tempelberg und dem historischen jüdischen Viertel der Altstadt – als ‚besetztes palästinensisches Gebiet‘ etikettiert, ist ein Skandal und nicht hinnehmbar.“

Er fuhr fort: „Das wirft die Frage auf: Erfolgen diese antiisraelischen UNO-Abstimmungen im Auftrag des deutschen Außenministeriums? Spiegelt dieses Abstimmungsverhalten die Ansichten von Kanzlerin Merkel? Lautet die Antwort Nein, dann sollte der deutsche Botschafter entfernt werden. Lautet die Antwort JA, dann drängen wir die Kanzlerin dazu, sofort eine Überprüfung ihrer Nahost-Politik anzuordnen. Keine deutsche Regierung sollte jemals daran beteiligt sein jüdische Geschichte und Präsenz in Jerusalem zu delegitimieren.“

Deutschlands Regierung hat sich im Verlauf der letzten zwei Jahre an einer Orgie diplomatischer Attacken auf den jüdischen Staat beteiligt; mit insgesamt acht Stimmen gegen Israel im November stimmte Deutschland 2018 in der UNO 16-mal für eine Verurteilung Israels.

Die Resolution vom 19. November, für die Deutschland stimmte, hatte den Titel: „Das Recht des palästinensischen Volks auf Selbstbestimmung“; sie wurde von der Demokratischen Volksrepublik Korea, Ägypten, Nicaragua, Simbabwe und dem Staat Palästina gestützt. Ägypten hat nach Angaben der Resolution diese „im Auftrag der Mitgliedstaaten der Vereinten Nationen, die Mitglieder der Organisation der Islamischen Kooperation sind“, formuliert.

Der UNO-Experte Hillel Neuer, Exekutivdirektor von UN Watch, schrieb im Oktober auf Twitter: „Deutschland brachte Null Verurteilungen von China, Kuba, Pakistan, Saudi-Arabien, der Türkei, Venezuela usw. ein.“ Er fragte den deutschen Außenminister Heiko Maas, warum er Israel herausgreift und repressive, geschlossene Staaten in Sachen bei diplomatischen Tadeln ignoriert.

Nachdem im März mehr als 130 Hamas-Raketen auf Israel geschossen wurden, setzte Deutschlands UNO-Botschafter Christoph Heusgen Israels Strategie zur Terrorbekämpfung mit der von den USA und der EU als Terrororganisation eingestuften Terrorgruppe Hamas gleich: „Zivilisten müssen ohne Angst vor palästinensischen Raketen oder israelischen Bulldozern  leben“, sagte Heusgen.

Israels Regierung sagt, mit Bulldozern werden die Häuser palästinensischer Terroristen abgerissen.

Das Simon Wiesenthal Center kündigte letzten Monat an, dass es überlegt die antiisraelischen Kommentare Heusgens in ihre Top 10-Liste der schlimmsten Ausbrüche antisemitischer und antiisraelischer Aktivitäten des Jahres 2019 aufzunehmen. Heusgen hat seine Plattform bei der UNO genutzt, um die fortlaufende Orgie an diplomatischen Schmähschüssen auf den jüdischen Staat mitzubetreiben.

Das deutsche Außenministerium sagte der Post, dass Heusgen nicht antisemitisch ist.

„Besetztes palästinensisches Territorium, einschließlich Ostjerusalem“

First.One.Through, 18. November 2019

Die Vereinten Nationen stellten einmal mehr ihre Gegnerschaft zum jüdischen Staat und zu Fakten zur Schau.

Am 11. November 2019 veranstaltete die UNO-Vollversammlung eine Abstimmung zum Tagesordnungspunkt des „Sonderkomitees zu Politik und Entkolonialisierung“ zu Israel. Es verwies auf den „Staat Palästina“ als einen der Verfasser der Resolution, eine kuriose Besonderheit, da die UNO-Vollversammlung dem „Staat Palästina“ 2012 nur Beobachterstatus gewährte und nicht als einen offiziellen Staat, der Resolutionen vorlegen darf.

Der Punkt „Israelische Praktiken, die die Menschenrechte des palästinensischen Volks in den Besetzten Palästinensischen Gebieten, einschließlich Ostjerusalem beeinträchtigen“ verweist zwanzigmal auf Ostjerusalem als eine faktische Einheit und eine, die von Israel besetzt ist. Es war eine doppelte Merkwürdigkeit, das „Ost-Jerusalem“ zwischen1949 und 1967 nur einen kurzen Moment der Zeit als Sache eines Krieges existierte und dass die Gesamtheit von Groß-Jerusalem und Groß-Bethlehem NIE palästinensisches Territorium sein sollte.

Corpus Separatum

Die Vereinten Nationen stimmten mit Resolution 181 (29.11.1947) für die Teilung Palästinas in einen arabischen und einen jüdischen Staat und forderte sie erneut in Resolution 194 (11.12.1948). Diese Zweistaatenlösungen forderten ausdrücklich die Abtrennung von Groß-Jerusalem und Groß-Bethlehem in eine international verwaltetes „corpus separatum“, eine eingeständige Einheit.

Anhang B des Friedensplans der UNO von 1947 zeigt das Corpus Separatum aus Groß-Jerusalem und Groß-Bethlehem

Zwar stimmten die Juden für die Resolutionen, aber die Arber lehnten sie ab und begannen einen Krieg zur Vernichtung des jüdischen Staates. Am Ende des Krieges kontrollierte Israel den westlichen Teil Jerusalems und den Scopus-Berg, während die Araber alles andere kontrollierten, einschließlich des östlichen Teils Jerusalems und Groß-Bethlehem, wo sich alle Stätten befanden, die dem Judentum, der Christenheit und dem Islam heilig sind.

Corpus Separatumg (orange Linie) geteilt in einen jordanischen Bereich in Weiß und einen israelischen Bereich in Blau.

Nach dem Krieg, am 9. Dezember 1949, verabschiedete die UNO-Vollversammlung die Resolution 303, die einmal mehr erklärte, „dass Jerusalem unter eine dauerhafte internationale Ordnung gestellt werden sollte, die angemessene Garantien zum Schutz der heiligen Stätten ins Auge fassen sollte.“ Die Araber lehnten auch diese Lösung ab und Jordanien annektierte das gesamte Corpus Separatumg (s. Karte oben) und verbat Juden jeglichen Zugang zu ihren heiligen Stätten in „Ost-Jerusalem“. Diese Situation blieb bestehen, bis die Jordanier (und die Palästinenser, denen jordanische Staatsbürgerschaft gewährt wurde) Israel im Juni 1967 einmal mehr angriffen und die Kontrolle über das von ihnen illegale eroberte Land verloren.

„Ost-Jerusalem“ repräsentiert einen Grundsatz, den die Vereinten Nationen Jahrzehnte lang ausdrücklich ablehnte: Eine arabisch kontrollierte Stadt, die Juden verbot in der Stadt zu leben und ihre heiligen Orte zu besuchen und dort zu beten. Dass die Vereinten Nationen „Ost-Jerusalem“ als „besetztes palästinensisches Territorium“ bezeichnen ist sowohl eine Ablehnung der Geschichte als auch Anerkennung eines antisemitischen Credo.

Im jüngsten Bericht zum „besetzten Palästina“ ignoriert @UNESCO tote Israelis

Elder of Ziyon, 17. Oktober 2019

Auf Drängen Jordaniens gab die UNESCO Montag den Entwurf einer Erklärung aus, die ihre bisherigen Positionen gegen israelische Schritte in Jerusalem und Hebron bekräftigte.

Jordanien bejubelte die Erklärung:

Der Vorstand der UNESCO hat in seiner 207. Sitzung einhellig einen Resolutionsentwurf zur Stadt Jerusalem und ihren Mauern begrüßt, sagte Sufian Qudah, Sprecher des Außenministeriums, am Mittwoch.

Qudah unterstrich die Bedeutung der Entscheidung, die nach Angaben einer Äußerung des Außenministeriums das Resultat diplomatischer Bemühungen Jordaniens in Koordination mit Palästina und den arabischen und muslimischen Gruppen in der UNESCO war.

Die Entscheidung bestätigt alle bisherigen Erfolge, die in der Akte Jerusalem vereinbart worden sind, fügte er hinzu.

Qudah hob heraus, dass die Resolution und ihr Anhang alle Kompontentne von Jordaniens Haltung zur Altstadt Jerusalems und seiner Mauern betonen, einschließlich der heiligen Stätten der Muslime und Christen; er hielt fest, dass sie zudem die Ablehnung aller israelischer Verletzungen und einseitigen Maßnahmen an diesen Orten bekräftigt.

Die Resolution fordert Israel auf alle illegalen, einseitigen Vorgehensweisen und Verletzungen gegen die Al-Aqsa-Moschee/Al-Haram al-Sharif und in der Altstadt, sagte Qudah.

Es gibt wenig Neues in dem Dokument – außer wenn es auf den Gazastreifen zu reden kommt:

  1. In der ersten Woche des Mai 2019 brachen schwere Feindseligkiten im Gazastreifen und Südisrael aus. Insgesamt wurden 25 Palästinenser getötet, darunter Militante, vier Frauen und zwei Kinder, außerdem wurden 154 verletzt. Die Feindseligkeiten verursachten zudem eine beträchtliche Menge an Zerstörung, darunter Schäden an 41 Häusern und 13 Bildungseinrichtungen im Gazastreifen. Am 6. Mai wurde nach intensiven Bemühungen der Vereinten Nationen und Ägypten eine Einstellung der Feindseligkeiten durchgesetzt, womit die Eskalation endete.

Bei dem Schlagabtausch wurden vier Israelis getötet und 234 israelische Zivilisten verletzt. Aber UNESCO lässt so klingen, als seien ausschließlich Gaza-Araber getötet und verletzt worden.

Warum sagt die UNESCO „Insgesamt wurden 25 Palästinenser getötet“? Zählen Israelis nicht?

Nein. Tote Israelis gibt es nach Angaben der UNESCO schlicht nicht. Nur Palästinenser sind Opfer, Israelis sind reine Aggressoren.

Die antiisraelische Einseitigkeit der UNESCO ist seit Jahren offensichtlich. Aber sie ist selten so ungeheuerlich gewesen.

Hintergrund: Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) – noch ein einseitiges UNO-Gremium

Ricki Hollander, CAMERA, 26. Juni 2019

Wie Weltgesundheitsorganisation (World Health Organization/WHO) ist das UNO-Gremium, das für internationale Gesundheit verantwortlich ist. Wie andere UNO-Gremien hebt die WHO Israel für Denunzierungen heraus. Bei ihrem Jahrestreffen Ende Mai verabschiedete die WHO eine Resolution, mit der Israel wegen „Gesundheitszuständen in den besetzten Palästinensergebieten, einschließlich Ostjerusalems und dem besetzten syrischen Golan“ verantwortlich gemacht wird. Von den 21 Tagesordnungspunkten des Treffens konzentrierte sich nur einer auf ein einzelnes Land – Israel. Es gab keine Erwähnung der Gesundheitskatastrophen in Syrien, dem Jemen, Venezuela der dem Subsahara-Afrika.

Man muss mit der Quelle der unausgewogenen Berichte und Resolutionen vertraut sein, die den Stempel der WHO tragen, einer weltweit respektierten internationalen Organisation zur Verbesserung der Gesundheit. Diese Berichte werden von einer Regionalabteilung der WHO erstellt, die Israel feindlich gesinnt ist und gehen über die Gesundheitsfragen hinaus, um eine politischen Ton zu übernehmen, der Israel für jede Unzulänglichkeit im Gesundheitssystem der Palästinenser verantwortlich macht.

Zur WHO

Die Weltgesundheitsorganisation mit Hauptsitz in Genf beschreibt sich als die Behörde, die internationale Gesundheitsthemen in der UNO leitet und koordiniert. Ihr Sekretariat wird von einem Generaldirektor geführt, derzeit Dr. Tedros Adhanom Ghebreyesus aus Äthiopien, der 2017 für eine fünfjährige Amtszeit gewählt wurde. Die WHO-Mitgliedstaaten sind in 6 Regionen gruppiert, jede mit ihrem eigenen gewählten Regionaldirektor, der unter dem Generaldirektor dienst, darunter:

  1. Afrika
  2. die Amerikas
  3. Südostasien
  4. Europa
  5. östliches Mittelmeer
  6. Westpazifik

Israel ist einer der 194 Mitgliedstaaten der WHO und gehört zur Region Europa. Es wird von Europas Regionalbüro in Kopenhagen abgedeckt.
Die Westbank und der Gazastreifen andererseits gehören zur Region östliches Mittelmeer, die aus 21 Mitgliedstaaten besteht, weitgehend arabische und muslimische Länder, darunter Irak, Iran, Syrien, Jordanien, Ägypten, Libanon und andere. Der einzige Nicht-Staat, der zur Region östliches Mittelmeer gehört, ist die die Westbank/Gazastreifen, die von der WHO „Palästina“ genannt wird. Das Regionalbüro für das östliche Mittelmeer befindet sich in Kairo mit einem Landes-/Territoriumsbüro für die Westbank und den Gazastreifen in Jerusalem sowie zwei weiteren Unterbüros in Ramallah und Gaza.

Antiisraelische Einseitigkeit des WHO-Büros östliches Mittelmeer

Die Abteilung östliches Mittelmeer der WHO ist unverhohlen parteiisch: Seine Internetseite bezeichnet das umstrittene Land der Westbank und des Gazastreifens ständig als „Besetzte Palästinensergebiete“ und beinhaltet, zusammen mit seinen Berichten, aufstachelnde Propagandabehauptungen mit Druckgenehmigung durch die WHO. Der derzeitige Regionaldirektor für die Region östliches Mittelmeer ist Dr. Ahmad al-Mandhari aus dem Oman, dessen Amtszeit im Juni 2018 begann.

Die antiisraelische Einseitigkeit der Region östliches Mittelmeer der WHO ähnelt der des Blocks aus der arabischen, sowjetischen und Dritten Welt, die die UNO-Vollversammlung und andere Gremien der Organisation seit Mitte der 1970-er Jahre dominierte. Diese Länder stimmten zusammen als Block ab, um 1975 unter dem Deckmantel der Unterstützung der Palästinenser antiisraelische Resolutionen zu verabschieden, darunter die (inzwischen aufgehobene) Israel dämonisierende Resolution Zionismus ist Rassismus.

Das politische und sektiererische Herangehen der WHO an Gesundheitsfragen in der Westbank und dem Gazastreifen ist in seiner „Country Cooperation Strategy for WHO and the Occupied Palestinian Territory 2017–2020“ (Länder-Kooperationsstrategie für die WHO und die Besetzten Palästinensergebiete 2017-2020) deutlich gemacht worden – dem Dokument, das ihre strategische Vision der Einrichtung von Gesundheitspolitik Strategieplänen für palästinensische Gesundheitsentwicklungsbüros darlegt. Defizite bei der Gesundheitsversorgung der Palästinenser werden Israel zugeschoben, ohne die Rolle der Palästinenserführung – weder Hamas noch PA – im Konflikt selbst oder in den getroffenen Entscheidungen einzugestehen, die die Gesundheitsversorgung kompromittieren. Hier das, was das Dokument zum Kontext der Gesundheitsversorgung zu sagen hat:

Chronische Effekte der Besatzung und des anhaltenden Konflikts sind durch ständige Siedlungsexpansion, die akute humanitäre Krise nach dem Krieg vom Juli/August 2014 im Gazastreifen und der Ende 2015 in der Westbank ausgebrochenen Gewalt, die sich bis ins Jahr 2016 hineinzog, verschlimmert worden…

Der Krieg im Gazastreifen 2014 verschärfte zudem die chronischen Probleme des Gesundheitssektors, die von der lange bestehenden israelischen Blockade, Reiseeinschränkungen und stark eingeschränkten Entwicklungsmöglichkeiten verursacht sein…

In der Westbank und Ostjerusalem hat illegaler Siedlungsbau sich auf beschlagnahmtes Land, den Abriss palästinensischer Häuser, Siedlergewalt, Zwangsvertreibung und die Entvölkerung ländlicher Gebiete ausgedehnt. Die Sicherheitsmauer trennt Ostjerusalem vom Rest der Westbank, schränkt die Bewegungsfreiheit, Handel und Zugang zu Einweisungs-Gesundheitseinrichtungen und Notfalldiensten ein…

Nach Angaben des Gesundheitsministeriums töteten israelische Sicherheitskräfte in der Westbank und dem Gazastreifen in den letzten drei Monaten des Jahres 2015 129 Palästinenser und intensivierten Zugangsbeschränkungen in der gesamten Westbank, errichteten zusätzlich Checkpoints, Straßensperren und Sicherheitskontrollen, die für lange Verzögerungen für Patienten führten, die ein Gesundheitseinrichtungen überwiesen wurden…

Der jüngste WHO-Bericht zum palästinensischen Gesundheitswesen

Gleichermaßen wurde der jüngste WHO-Bericht zum palästinensischen Gesundheitswesen, „Right to Health“ (Recht auf Gesundheit), veröffentlicht Ende 2017, so verfasst, dass Israel für die Einschränkungen des Zugangs der Palästinenser zu Gesundheitsfürsorge verantwortlich gemacht wird. Nach Angaben der Zusammenfassung war der Zweck des Berichts zur Verfügung zu stellen:

„einen Überblick und Analyse zum Recht auf Gesundheit in den besetzten Palästinensergebieten (oPt) und Konzentration auf zwei wichtige Dinge: Zugangsbeschränkungen für Patienten, Begleiter und Gesundheitsmitarbeiter – insbesondere durch Israels Genehmigungsregime – und Gesundheitsangriffe, die Patienten, Begleiter, Gesundheitsarbeiter und Gesundheitseinrichtungen betreffen.“ (Hervorhebung hinzugefügt)

Es wird zwar angemerkt, dass die PA und die Hamas Verantwortung haben ihrem Volk angemessene Gesundheitsleistungen zur Verfügung zu stellen, aber der WHO-Bericht schreibt die Schuld für palästinensische Gesundheitssystemprobleme direkt Israel zu:

Israel als Besatzungsmacht hat die Hauptverantwortung dafür das Recht auf die höchsten erreichbaren Standards für die Gesundheit der palästinensischen Bevölkerung der Westbank, einschließlich Ostjerusalems und des Gazastreifens sicherzustellen… Die palästinensische Autonomiebehörde und die de-facto-Herrscher im Gazastreifen haben Verantwortung für die Bereitstellung von Gesundheitsfürsorge für die besetzte palästinensische Bevölkerung und die palästinensische Autonomiebehörde hat 20 internationalen Vereinbarungen und Konventionen zugestimmt, darunter 8 Menschenrechtsverträgen. Diese Obrigkeiten tragen die Verpflichtung für den Umfang ihrer Zuständigkeit, aber Israel als Besatzungsmacht hat die endgültige Verantwortung.

Was sowohl beim CCS wie auch dem Bericht zum palästinensischen Gesundheitswesen fehlt, ist der Kontext des kompletten Abzugs Israels aus dem Gazastreifen und dessen Übernahme durch die Hamas. Es gibt keine Diskussion zu den Auswirkungen des palästinensischen Terrorismus, der die Erfüllung der Gesundheitspflege beeinflusst, noch der Entscheidungen der Führung – die PA, die die Westbank beherrscht und der Hamas, der Terrororganisation, die den Gazastreifen beherrscht – die Einfluss auf die Lage des Gesundheitswesens haben. Es gibt zum Beispiel nichts zur Untergrabung der medizinischer Krankentransporte durch Terroristen, die Ablehnung unerlässlicher medizinischer Versorgungsgüter aus Israel oder die Umleitung von Ressourcen durch die Hamas, um diese ihrer Terror-Infrastruktur zukommen zu lassen; nichts über die Verringerung grundlegender Dienstleistungen und die Einstellung medizinischer Lieferungen in den Gazastreifen durch die PA, die das Ergebnis der internen palästinensischen Kämpfe zwischen PA und Hamas sind; keine Diskussion der Rolle der PA bei der Verzögerung oder Aussetzung von Zahlungen für die Überweisung von Patienten an medizinische Einrichtungen außerhalb des Gazastreifens, Verweigerung des Zugangs zu israelischen Krankenhäusern für Durchschnittspalästinenser, während ranghohe Palästinenservertreter von israelischer Versorgung Gebrauch machen. (Weitere Einzelheiten, wie dieser WHO-Bericht die Probleme falsch dargestellt hat, vor denen das palästinensische Gesundheitswesen steht, finden Sie in der Beurteilung durch NGO Monitor.) Die Weigerung der WHO die Komplexitäten der Lage und alle Faktoren anzusprechen, die die optimale Gesundheitsversorgung der Palästinenser stören, ist problematisch und spricht für die fehlende Glaubwürdigkeit beim Thema.

Gleichermaßen beunruhigend ist, dass die WHO sich völlig auf Gazas Gesundheitsministerium als quelle für Informationen verlässt. Das sind immerhin Beschäftigte der Hamas, einem Terrorregime, das sich der Vernichtung Israels verschrieben hat. Tatsächlich hat das Hamas-Innenministerium Richtlinien für Berichterstattung über Ereignisse und ihre Diskussion mit Außenstehenden ausgegeben.Es ist daher kein Wunder, dass Vertreter des Gesundheitsministeriums immer und immer wieder ihre fehlende Glaubwürdigkeit bewiesen haben (s. den Anhang am Endes dieses Artikels zu Behauptungen, die später zurückgenommen wurden oder sich als falsch erwiesen).

In der Tat laufen WHO-Berichte damit, dass sie sich auf ein Hamas-Ministerium verlässt und die Entscheidungen und Aktivitäten der Palästinenserführung verschweigen, die die medizinische Versorgung der Palästinenser beeinträchtigen auf nicht weniger als parteiische politische Dokumente hinaus, die von denen als Waffe benutzt werden, die Israel dämonisieren wollen. Damit wurde der jüngste Bericht als definitive Bewertung der Lage in Nachrichtenberichten und von Organisationen wie Human Rights Watch, Amnesty International, Ärzte für Menschenrechte, Medical Aid for Palestinians zitiert , die einen vergleichbar politisierten, antiisraelischen Ansatz für Probleme des palästinensischen Gesundheitssystems übernehmen.

Die Website des WHO-Regionalbüros östliches Mittelmeer

Die länderspezifische WHO-Internetseite der Region östliches Mittelmeer für das, was sie „besetztes palästinensisches Territorium“ nennt dient als Verbreiter antiisraelischer Propaganda in Form von Videos, Berichten zur Gesundheitslage, Einweisungsberichten und Interview. Unten folgen Beispiele.

Monatliche Berichte

Die monatlichen Berichte auf der Website enden in der Regel mit einem Abschnitt „Im Fokus“, der einen Palästinenser porträtiert, der infolge israelischen Handelns gelitten haben soll. Der Monatsbericht für April endete zum Beispiel mt einem herzergreifenden Abschnitt über Aischa a-Lulu, ein fünfjähriges Palästinensermädchen au s Gaza, das nur Wochen, nachdem sie wegen Krebs in einem Krankenhaus in Ostjerusalem behandelt wurde, zuhause starb.

Die verschiedenen Geschichten, die von palästinensischen Quellen über ihren Fall lanciert wurden, waren irreführend, gründeten auf falschen Äußerungen des Gesundheitsminister in Gaza, Mai Alkaila, der ihren Fall als Keule verwendet hatte, mit der er auf Israel einschlug. Er sagte Reportern:

Wie kann ein kleines Kind alleine durch israelische Checkpoints reisen, ohne von seiner Mutter, Vater oder Bruder begleitet zu werden, um ihr während der Behandlung Liebe und psychologische Unterstützung zu geben? Aischa musste alleine gegen ihre Krankheit kämpfen, in eklatanter Missachtung internationaler Abmachungen, Vereinbarungen und Verträgen, Kinderrechten, dem Recht auf Gesundheit und Zugang zu Gesundheitsdiensten in auf sichere Weise.

Der Schluss von „Im Fokus“ des WHO-Berichts nutzte den tragischen Fall auf gleiche Weise, um seine Anschuldigungen gegen Israel zu betonen. Hier das, was dort berichtet wurde:

Bei Aischa al-Lulu, ein fünfjähriges Mädchen aus Gaza, wurde am 12. April ein Hirnstamm-Tumor diagnostiziert. Sie brauchte Experten-Chirurgie, die im Gazastreifen nicht zu bekommen war und wurde an das Makassed-Krankenhaus in Ostjerusalem überwiesen. Aischa wurde eine Reiseerlaubnis ausgestellt, aber niemand aus ihrer Familie erhielt rechtzeitig eine israelische Genehmigung, um mit ihre zu der dringenden Operation zu reisen. Stattdessen wurde sie von einem Nichtfamilienmitglied begleitet, die eine Begleit-Genehmigung erhalten konnte, um den Gazastreifen zu verlassen. Aischa verbrachte drei Wochen in Jerusalem, ohne ihre Familie. Sie machte in dieser Zeit eine schwere Operation durch, nach der ihre Gesundheit beträchtlich verfiel und sie verzweifelte. Ihr Onkel gab an: „Aischa ging es die ersten Tage gut, aber dann verschlechterte sich ihr Zustand. Sie konnte nicht sprechen und sie begann sich zu übergeben. Sie weinte viel und fragte nach ihrer Mutter. Halima [die nicht familiäre Begleitung] wurde nach zehn Tagen müde. Wir beantragten Aischas Begleitung auszutauschen, aber unsere Anfrage wurde von den israelischen Behörden abgelehnt.“

Aischa starb kurz nach ihrer Rückkehr nach Gaza am 15. Mai.

Die Vorteil von familiärer Unterstützung für Kinder ist nicht nur für emotionale Unterstützung von Kinderpatienten entscheidend, sondern enge Beteiligung an der Gesundheitsversorgung verbessert auch das Verständnis für die Krankheit und Bedürfnisse des Kindes bei längerfristiger Versorgung. Genehmigungen für Patientenbegleiter nicht zu geben stellt eine große Hürde für effektive Versorgung von Kindern und anderen dar, die stark von Familien für langfristige Gesundheitsversorgung und Genesung abhängig sind. Die WHO ruft zur Sicherstellung der Begleitung durch Familienangehörige von Kinder auf, die aus Gesundheitsgründen reisen müssen.

Der WHO-Bericht enthält zwar keine direkten Lügen, wie viele andere palästinensischen und nicht palästinensischen Medien, aber trotzdem verzerrte sie die Geschichte damit, dass sie suggeriere Israel habe Aischas Eltern Einreisegenehmigungen zur Begleitung ihrer kleinen Tochter während ihrer Krankheit verweigert.

Das Büro für die Koordination von Regierungsaktivitäten in den Gebieten (COGAT) bestritt das vehement. Im Gegenteil, hieß es dort:

„Wir betonen, dass die Politik der CLA [Coordination and Liaison Administration – Verwaltung für Koordinatino und Verbindung] von Eltern verlangt ihre minderjährigen Kinder zu medizinischer Behandlung zu begleiten, auf Grundlage der Auffassung, dass Kinder ihre Eltern in Momenten wie diesen brauchen. In diesem Fall jedoch wollten Aischas Eltern sie nicht begleiten und daher wurden sie in Übereinstimmung mit CLA-Vorgehen aufgeforderte ein Erklärung zu unterschreiben, dass sie sich auf eigenen Wunsch entschieden ihre Tochter während deren Behandlung nicht zu begleiten und den Antrag zu stellen, dass jemand drittes sie an ihrer statt begleitet…“

Videos

Ein von der WHO produziertes Zeichentrick-Video, das ursprünglich in die Seite eingebettet war und jetzt von der Seite verlinkt wird, stellt dieselben klischeehaften Anschuldigungen, dass Israel den Zugang der Palästinenser zum Gesundheitswesen einschränkt, in simplizistischer Propagandaform dar.

Mit der Behauptung „auf der wahren Geschichte eines jungen Krebspatienten zu gründen“ ist das Video ein kindlicher Cartoon, der sich auf einen fiktiven Zeichentrick-Charakter namens Ahmed, dem wiederholt von israelischen Behörden ein Ausreisevisum aus dem Gazastreifen verweigert wurde, was ihn daran hindert notwendige medizinische Tests zu bekommen. Der Zeichentrick führt damit fort Israel zu beschuldigen, es würde Familien Monate lang zu trennen und selbst dann, wenn es Genehmigungen erteilt, „Kinder von gebrechlichen und alten Verwandten zu lassen“.

Der Film behauptet auch, dass „Patienten und ihre Familien Festnahme und Inhaftierung durch israelische Kräfte auf dem Weg zur Behandlung riskieren“. Dese Anschuldigungen werden als generelle Wahrheit vorgestellt, ohne jeglichen Beweis und ohne Bestätigung gültiger israelischer Sicherheitsbedenken – dokumentierte Beispiele von Terroristen, die versuchen unter dem Deckmantel medizinische Behandlung zu suchen nach Israel einzudringen. (s. z.B.: “Hamas Operatives Pose as Medical Patients to Infiltrate Israel”; “Cancer Patient Caught Smuggling Explosives for Hamas, Shin Bet Says“;  “Israel Reveals: Hamas Exploits Sick Palestinians for Terrorism”; “Hamas’s Systematic Use of Civilians to Promote Terrorism”; “Budding West Bank Hamas Cell Aimed for Major Bloodshed”)

Es gibt natürlich keinen Verweis auf Israels kompletten Abzug aus dem Gazastreifen und die dortige Machtergreifung durch eine Terrororganisation, die sich der Auslöschung Israels verschrieben hat.

Wäre die WHO wirklich daran interessiert das palästinensische Gesundheitswesen zu verbessern, würde sie alle involvierten Faktoren für die Regulierung des Gesundheitswesens untersuchen. Aber wie das Hamas-Gesundheitsministerium scheint die WHO mehr damit beschäftigt z u sein antiisraelische Propaganda zu verbreiten, als die Verbesserung des palästinensischen Gesundheitswesens zu verbessern.

 

Anhang:

Behauptungen aus dem Gesundheitsministerium von Gaza, das ein Zweig der Terrororganisation Hamas ist, haben sich oftr als falsch erwiesen. Unten folgen einige wenige Beispiele:

  • Im September 2016 behauptete Ahsraf al-Qudra, Sprecher des Hamas-Gesundheitsministeriums, ein 16-jähriger Palästinenserjunge „von einer israelischen Kugel im Kopf getötet wurde“, während eines Zusammenstoßes an der Grenze im zentralen Gaazstreifen. Nach der Überprüfung der Umstände veröffentlichte die IDF ein Dementi mit der Erklärung:

„Dutzende Randalierer durchbrachen die Pufferzone und veruschten den Sicherheits(grenz)zaun zu beschädigen. … An der Grenze stationierte Soldaten verwendeten Tränengas, was zur Zerstreuung des Krawalls führte. Nach einer vorläufigen Überprüfung führten die israelischen Verteidigungskräfte die berichteten Schüsse nicht aus.“

  • Im Mai 2018 verkündete das Gesundheitsministerium in Gaza, dass laila Anwar al-Ghandour, ein acht Monate als Baby, durch Tränengas-Inhalation starb – eine Geschichte, dier von zahlreichen Medien pflichtbewusst weitergegeben wurde. Das Baby wurde von palästinensischen Propagandisten (wie Yousef Mounayyer, der regelmäßig in der New York Times gebracht wird) als „ein Opfer der brutalen Unterdrückung der Palästinenser durch Israel“ verkauft.Die IDF widerlegte, dass Tränengas für Lailas Tod verantwortlich war, wobei sie sich auf einen ungenannten Arzt aus dem Gazastreifen verließ, der sagter, dass ein bereits bestehendes Herzproblem für Lailas Tod verantwortlich war. Die New York Times berichteten dann, dass Laila unter Ductus Arteriosis litt, genauso wie ihr Bruder, der im Jahr zuvor in ähnlichem Alter starb. Das Sprecher des Hamas-Gesundheitsminiteriums kündigte dann an, dass das Ministerium den Fall an die forensich-medizinische Abteilung abgeben und Laila von der Liste der Opfer Israels streichen würde.Später stellte sich heraus, dass der Familie 8000 Schekel bezahlt worden war, um israelisches Tränengas für den Tod des Babys verantwortlich zu machen.
  • Im September 2018 verkündete das Gesundheitsministerium in Gaza, dass ein 11-jähriger Palästinenserjunge von israelischem Feuer getroffen wrude und infolge von Kopfwunden starb. Die AP vermittelte ursprünglich die Information ohne Kommentar. Am selben Tag brachte der arabischsprachige IDF-Sprecher Avichay Adraee Zweifel an der Version des Gesundheitsministeriums auf; er twitterte dem Sprecher Gesundheitsministeriums, Ashraf al-Qudra:

„Einmal mehr: Es gibt sich auftürmende Fragen zur Glaubwürdigkeit der Erklärung des Hamas-Gesundheitsministeriums zum Tod des Jungen Shady Abdel-adl während des Marschs der Rückkehr. Entsprechend den Andeutungen und Zeugenaussagen wurde der Junge als Ergebnis einer Verletzung durch einen Stein getötet, der zur Zeit der gewalttätigen Krawall-Aktionen verursacht wurden. Hat Ashraf al-Qudra irgendewas als Antwort zu sagen?“ (Übersetzung aus dem Arabischen)

Nachdem mehrere Nachrichtenagenturen den Disput um die Umstände des Todes des Jungen berichteten, zog die Hamas ihre ursprüngliche Behauptung zurück.

  • Im Mai 2019 verkündete das Gesundheitsministerium in Gaza, dass eine schwangere Mutter, FAlestin Abu Arar, und ihre vier Monate alte Tochter, später abgeändert in Tante und Nichte, im östlichen Gaza-Stadt von einem israelischen Luftangriff getötet wurden. Sie beschlagnahmten schnell die Raketen-Bruchstücke vom Ort des Geschehens.Der arabischsprachige Sprecher der IDF, Major Avichay Adraee bestritt jedoch sofort in einem Tweet israelische Verantwortung für diese Toten. Er schrieb:

„Mehr und mehr Hinweise erreichen uns aus dem Gazastreifen, die ernste Zweifel zur Glaubwürdigkeit der Erklärung des Gesundheitsministeriums von Gaza zu den Umständen des Todes des Kleinkindes Saba Mahmud Abu Arar und ihrer Mutter Falastin Saleh Abu Arar aufwerfen. Gemäß diesen Hinweisen wurde der Tod von Terroraktivitäten palästinensischer Terroristen verursacht und nicht von einem israelischen Angriff.“ (Übersetzung aus dem Arabischen)

Das Dementi der IDF wurde später von der palästinensischen Terrororganisation Islamischer Jihad bestätigt, die zugabe, dass eine ihrer „Widerstandsraketen infolge eines technischen Fehlers innerhalb des Hauses der Familie vorzeitig explodierte. Es besteht die Vermutung, dass der technische Fehler von minderwertigem Sprengstoff in der Rakete verursacht wurde… Es besteht kein Zweifel, dass der Tod des Babys nichts mit den Flugzeugen des Feindes (Israel) zu tun hat…“

Selbst Human Rights Watch, ein extremer Kritiker Israels, hielt fest, dass „eine palästinensische Rakete, die innerhalb des Gazastreifens einschlug, höchstwahrschenlich für den Tod einer schwangeren palästinensischen neunfachen Mutter und eines 14 Monate alten Kleinkindes verantwortlich war“, anhand von Zeugenaussagen von Feldarbeitern, dass die Behörden des Gazastreifens die Überreste der Munition entfernte und dass die Art des Schadens, den sie feststellten, es wahrscheinlicher machte, dass der Treffer von einer fehlgeleiteten palästinensischen Rakete kam.

Defense for Children International – Palestine, eine weitere antiisraelische NGO, berichtete gleichermaßen, dass es „auf Grundlage der vor Ort gesammelten Beweise“ wahrscheinlich war, dass die Toten von einer „fehlgeschossenen Rakete einer palästinensischen bewaffneten Gruppe aus der Nähe verursacht wurden und nicht von einem Angriff der isralischen Streitkräfte“. (Weitere Details feinden Sie hier.)

Der Antisemitismus-Bericht der UNO – Erreichtes und Unzulänglichkeiten

Manfred Gerstenfeld (direkt vom Autor)

Nahezulegen, die Vereinten Nationen – ein notorischer Hetzer gegen Israel – könnten einen wertvollen Bericht über globalen Antisemitismus anzufertigen, schien weit hergeholt. Es ist aber genau das, was der Sonderberichterstatter für Religions- und Glaubensfreiheit Ahmed Shaheed gemacht hat.[1] [2] Ebenfalls bemerkenswert ist, dass der Autor aus dem Inselstaat Malediven stammt, einem muslimischen Land. Er lebt seit 2012 im Exil.

Der beispiellose Bericht – offiziell immer noch eine „fortgeschrittene, nicht redigierte Version“ – wurde von Israels UNO-Botschafter Danny Danon und mehreren jüdischen Organisationen positiv aufgenommen.[3] Dennoch ist eine ausgewogene Haltung vonnöten. Man sollte das Gute loben und erwähnen, was in dem Bericht fehlt.

Zu den Verdiensten: Der Bericht erwähnt, dass Antisemitismus global ist und er deckt antisemitische Sprachbilder auf. Er erklärt, dass zu denen, die Hass auf Juden verbreiten, weiße Rassisten, Neonazis, Mitglieder radikal-islamischer Gruppen sowie Linke gehören. Zudem diskutiert der Bericht BDS, ohne eine klare Position einzunehmen. Der Berichterstatter erwähnt die Behauptungen, dass die BDS-Bewegung grundsätzlich antisemitisch ist. Er bringt auch Gegenbehauptungen von BDS-Unterstützern, dass das nicht der Fall sei.

Der Bericht stellt korrekt heraus, dass die überwiegend antisemitischen Einstellungen sich in verschiedenen Regionen unterschiedlich sind. Shaheed hätte hier anfügen können, dass sie sich auch zwischen den einzelnen Mitgliedsländern der Europäischen Union beträchtlich unterscheiden. Die wichtigen Anteile an Antisemitismus bei Hassverbrechen in den USA und Kanada werden ebenfalls erwähnt. Das Gleiche gilt für die Zunahme antisemitischer Taten in verschiedenen europäischen Ländern. Online-Antisemitismus erhält Aufmerksamkeit, so auch Verstöße durch einige Regierungen in Sachen Religionsfreiheit.

Der Berichterstatter widmet der Antisemitismus-Definition der Internationalen Holocaust-Gedenkallianz umfangreiche Aufmerksamkeit und betrachtet sie als wertvolles, nicht rechtliches Mittel im Kampf gegen diesen Hass. Was die Empfehlungen angeht, drängt der Berichterstatter „Staaten, Zivilgesellschaft, die Medien und die Vereinten Nationen einem menschenrechts-basierten Ansatz zur Bekämpfung des Antisemitismus zu folgen.“ Er betonte richtigerweise, dass die primäre Verantwortung für dafür intolerante und diskriminierende Taten anzugehen, bei Staaten liegt, einschließlich ihrer politischen Repräsentanten.[4]

Was dem Bericht fehlt, gehört in zwei Kategorien. Die erste sind Sachen, die in einem Bericht für die UNO de facto tabu sind. Die zweite betrifft Themen, die hätten erwähnt werden können und müssen. Das Hauptthema in der Tabu-Kategorie ist die große Rolle, die die UNO und zugehörige Organisationen bei der Förderung des Antisemitismus spielen. Ihr Fokus liegt beim Hass auf Israel. Deshalb konnte der Berichterstatter nicht ausdrücklich erwähnen, dass es drei Haupttypen des Antisemitismus gibt: religiösen, nationalistisch-ethnischen und antiisraelischen Hass.

Ein zweites großes Tabuthema der UNO ist die Verbindung von Antisemitismus zur muslimischen Welt. Muslimische Staaten stellen einen großen Anteil der UNO-Mitglieder. Sie sind die wichtige Einzelkraft beim Schüren der antisemitischen Hassaktivitäten in der UNO. Selbst ein oberflächlicher Blick auf den globalen Antisemitismus macht klar, dass die bei weitem größte Bedrohung des Weltjudentums aus Teilen der muslimischen Welt kommt. Nur dort findet man Staatsoberhäupter, die extremen Antisemitismus propagieren. Die weltweite Studie der ADL stellte fest, dass 49% der Muslime Antisemiten sind.[5]

Wenn der Bericht auf muslimische Verbrechen oder Hetze verweist, benutzt er die folgenden Wendungen: „radikalislamische Gruppen“, „gewalttätige islamistisch-extremistische Ideologie“, „islamistische Terroristen“ und „radikalislamistische Ideologien“. Das Wort „muslimisch“ taucht in dem Text nur für Opfer oder angegriffene Menschen auf. In Wirklichkeit ist die Trennlinie zwischen Islamisten und Muslimen alles andere als klar. Viele Verbrechen an Juden sind von Muslimen begangen worden, die keine besondere Identifizierung mit dem politischen Islam hatten.

Ein weiteres wichtiges Thema, das ebenfalls ein Tabu sein könnte, aber in jedem vollwertigen Bericht zu Antisemitismus angeführt werden sollte, ist dieser Hass als integraler Bestandteil westlicher Kultur oder alternativ, dass er zutiefst mit ihm verwoben ist. Noch ein weiteres Thema, das vielleicht tabu, aber viel zu wichtig ist, um ignoriert zu werden, ist Antisemitismus in sozialistischen Parteien. In der britischen Labour Party, die viele inzwischen als institutionell antisemitisch ansehen, kommt er sowohl als klassischer Antisemitismus wie auch als Antiisraelismus zum Ausdruck.[6] In vielen anderen sozialistischen, sozialdemokratischen oder Arbeitsparteien gibt es ihn hauptsächlich als Antiisraelismus.

Die fehlende Hauptsache, die hätte erwähnt werden müssen, ist wichtige quantitative Information über Antisemitismus in der Welt. Eine bezeichnende Zahl ist in der weltweiten Studie der ADL[7] zu finden, die die Zahl der weltweiten Antisemiten mit etwa 1,09 Milliarden Menschen angibt. Daraus ergeben sich 75 antisemitische Erwachsene pro Jude, einschließlich der Babys. Eine zweite quantitative Zahl von großer Wichtigkeit ist, dass mindestens 150 Millionen der etwa 400 Millionen Erwachsenen in der EU Israels Verhalten als so wie das der Nazis betrachten.[8]

Christlicher Antisemitismus wird in dem Dokument nur indirekt angeführt, das die Zuschreibung der „kollektiven Schuld für den Mord an Jesus den Juden“ erwähnt.[9] Wir wissen aus verschiedenen Studien der ADL, dass hunderte Millionen diesen falschen Vorwurf glauben.[10] Aus der weltweiten Studie der ADL erfahren wir, dass 24% der Christen antisemitisch sind.[11] Dem Bericht fehlt zudem auch die Feststellung der ADL, dass Verschwörungstheorien das weltweit am meisten verwendete Mittel des Antisemitismus sind. Ein antisemitisches Sprachbild, das hätte angeführt werden müssen, ist der regelmäßige Einsatz des Wortes „Jude“ als Synonym für eine üble Person. Es könnten viele weitere Punkte angeführt werden.

Nichts davon sollte die große Wertschätzung für den Mut überschatten, den Herr Shaheed zeigte. Er hat einen Weg geöffnet, der nicht ohne wichtige Folgeberichte bleiben sollte.

[1] www.jpost.com/Diaspora/UN-report-alarmed-by-growing-antisemitism-criticizes-BDS-602664

[2] www.ohchr.org/Documents/Issues/Religion/A_74_47921ADV.pdf

[3] www.jns.org/israeli-ambassador-danny-danon-anti-zionism-bds-are-the-new-forms-of-anti-semitism/   www.timesofisrael.com/new-un-report-on-combating-anti-semitism-warns-phenomenon-toxic-to-societies/

[4] www.ohchr.org/Documents/Issues/Religion/A_74_47921ADV.pdf – page 17

[5] global100.adl.org/info/anti_semitism_info

[6] Alan Johnson. Institutionally Antisemitic: Contemporary Left Antisemitism and the Crisis in the British Labour Party, 2019.

[7] global100.adl.org/info/anti_semitism_info

[8] library.fes.de/pdf-files/do/07908-20110311.pdf

[9] www.ohchr.org/Documents/Issues/Religion/A_74_47921ADV.pdf – page 4

[10] Manfred Gerstenfeld: The War of A Million Cuts. The Struggle Against The Delegitimization of Israel And The Jews, and The Growth of New Anti-Semitism. Jerusalem (Jerusalem Center for Public Affairs, RvP Press) 2015, S. 63-64.

[11] global100.adl.org/info/anti_semitism_info