Israelischer Botschafter verleiht UNO-Oscars

Vor dem UNO-Sicherheitsrat legte Botschafter Prosor seine Sicht dar, wie die Oscars aussähen, würden sie von der UNO verliehen

Elad Benari, Israel National News, 24. Februar 2015

Israels Botschafter bei den Vereinten Nationen, Ron Prosor, sprach Montag bei einer Sitzung des Sicherheitsrats, der sich der Beibehaltung des internationalen Friedens und Sicherheit widmete.

Prosor verwies auf die Feier für die Academy Awards, die Oscars, die während der Nacht davor stattfand und legte seine Sicht dafür dar, wie die Oscars aussähen, würden sie von der UNO verliehen.

„Würden die Oscars für die Beibehaltung des internationalen Friedens und Sicherheit in der UNO verliehen, wäre ich nicht überrascht, wenn die folgenden Kandidaten einen Preis bekämen:

In der Kategorie bester Schauspieler – dafür, dass sie wie ein friedliebendes Land agieren, während sie Atomwaffenfähigkeiten entwickeln, den Holocaust leugnen und mit der Vernichtung eines Mitgliedsstaat drohen … der Oscar geht an den Iran“, sagte er.

In der Kategorie bester Nebendarsteller – für unablässige Unterstützung des Regimes Assad beim Töten von hunderttausenden Zivilisten … der Oscar geht an die Hisbollah.

In der Kategorie beste visuelle Effekte – dafür, dass sie Frauen aus der Öffentlichkeit verschwinden lassen, geht der Oscar an … Überraschung! … Saudi-Arabien. Hier ohne Wettbewerber“, sagte Prosor.

„Und schließlich, für die Neuschreibung von Geschichte, geht der Oscar für die beste Bearbeitung an … die palästinensische Autonomiebehörde. Die die Wahrheit ist: Die PA erhält bereits genügend Preise aus dieser Einrichtung“, schloss er.

Der israelische Botschafter hat die UNO oft gewarnt, dass sie die PA dazu ermutigt vor den Friedensverhandlungen davonzulaufen und festgestellt, dass die PA die UNO als ihre „persönlichen Geldautomaten“ betrachtet.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (04.-10.01.2015)

Sonntag, 04.01.2015:

Wieder die immer selbe Drohung: Sollte Israel die Gelder weiter zurückhalten, die es eingefroren hat, dann wird es die Gebiete wieder selbst am Hals haben.

Die ach so moderate Fatah ließ wissen, dass Netanyahu im Internationalen Kriminalgerichtshof „bald gehenkt“ wird. Der erste Fall der „Palästinenser“ vor dem ICC soll der Gazakrieg mit seinen angeblichen Kriegsverbrechen Israels werden.

Heckmeck:
– Mahmud Abbas verkündete, er wolle den Antrag beim Sicherheitsrat erneut einreichen und diskutiere das derzeit mit Jordanien.

Montag, 05.01.2015:

Grundsätzliches von Mahmud Abbas: „Kein Frieden ohne Jerusalem als unsere Hauptstadt.“

Obamas Außenministerium schimpfte gegen Israels Einfrieren der PA-Gelder. Dieser Vergeltungsakt würde die Spannungen erhöhen.

Dienstag, 06.01.2015:

Hamas rechtfertigt, dass Hitler die Juden ermordete – und vergleicht dazu Mohammed mit Hitler.

Nach Angaben des ICC in Den Haag hat die PA die juristische Zuständigkeit des Strafgerichtshof zur Untersuchung von (angeblichen) Kriegsverbrechen Israels im letzten Gazakrieg anerkannt.

War auch wieder klar: Die EU verurteilte die Zurückhaltung der PA-Gelder durch Israel.

Der Personenschutz für mehrere israelische Minister wurde immens verstärkt, nachdem es in letzter Zeit vermehrt Todesdrohungen gegen sie gegeben hat (die vor allem über die sozialen Medien ausgesprochen wurden).

Die Amerikaner überlegen ihre jährlichen $440 Millionen für die PA zu streichen, weil Abbas sich nicht von seinen einseitigen Schritten abzuhalten war.

Die Zahl der versuchten Sprengstoffanschläge gegen Juden in Judäa und Samaria hat sich im letzten Jahr verzehnfacht.

Mittwoch, 07.01.2015:

Ban Ki-moon verkündete, dass der Antrag der PA auf Beitritt zum ICC angenommen ist und kündigte an, dass „Palästina“ am 1. April gültig wird. (Passt, das Datum – auch wenn das Ganz ein ausgesprochen schlechter Witz ist.) Das US-Außenministerium ließ lapidar wissen, die PA sei für eine Mitgliedschaft nicht qualifiziert (wurde nicht weiter ausgeführt), begrüßte der Präsident der die Versammlung der Mitgliedsstaaten den „Staat Palästina“.

Heckmeck:
Frankreichs Außenminister Fabius warnte Abbas davor den Antrag auf Anerkennung als Staat dem UNO-Sicherheitsrat erneut vorzulegen. Er solle Israel nicht gegen sich aufbringen. Trotzdem würde Frankreich vermutlich den Antrag wieder unterstützen.

Donnerstag, 08.01.2014:

Saeb Erekat findet den Islamischen Staat nicht gut. Das wird aus folgendem Vergleich ersichtlich: Die Siedlungsaktivitäten müssen an die Kandare gelegt werden, genauso wie die Gräueltaten des IS in Syrien und dem Irak.

Ein Op-Ed in der offiziellen PA-Zeitung lobt den Terroristen, der in der Altstadt auf zwei Grenzpolizisten einstach; er lehre „alle arabischen Einwohner auf die Zionisten einzustechen“.

Ein israelischer IS-Kämpfer aus Nazareth hat nach sechs Wochen jetzt doch die Erlaubnis bekommen, wieder nach Israel einzureisen.

Eine Bombenattrappe sorgte für die Evakuierung der israelischen Botschaft in Montevideo (Uruguay).

Freitag, 09.01.2014:

Großzügig: Der UNO-Gesandte der PA sagte, der ICC könne die israelischen „Kriegsverbrechen“ ab sofort untersuchen, also bevor die PA offiziell dem Vertrag beigetreten ist.

Ein Erfolg der PA beim UNO-Sicherheitsrat

Der UNO-Sicherheitsrat hat den PA-Antrag auf Anerkennung als Staat abgelehnt. Das heißt, dass die Araber die notwendigen 9 Ja-Stimmen nicht zusammenbekommen haben. 8 Mitglieder des Sicherheitsrats stimmten dafür, 2 dagegen und 5 enthielten sich. Damit war es nicht nötig, dass die USA ihr angekündigtes Veto einlegen.

Man kann sich fragen, warum die Araber diese Abstimmung unbedingt noch vor dem Jahresende durchpeitschen wollten. Denn ab dem 1. Januar ändert sich die Zusammensetzung des Sicherheitsrats und es ziehen 5 neue Mitglieder ein – von denen einige deutlich antiisraelischere Haltungen an den Tag legen als ausscheidende. Dazu gehören z.B. Venezuela und Malaysia, die ausdrücklich israelfeindlich eingestellt sind. Insgesamt werden ab Januar dann 3 Länder im Sicherheitsrat sitzen, die nicht einmal diplomatische Beziehungen zu Israel haben. Nach dem Jahreswechsel hätten die Araber also zumindest einen symbolischen Sieg erringen können, weil nur das Veto der USA eine Anerkennung verhindert hätte.

Michael Freund hat eine sehr einleuchtende Erklärung für die Hast der Araber: Sie wollten gar nicht gewinnen! Im Gegenteil, sie wollten diese Niederlage haben. Der Grund: Mit dieser Niederlage können sie die Frustration und Enttäuschung auf der palästinensischen Straße besser schüren und so die Fortsetzung der Intifada auf niedrigem Niveau sicherstellen, mit der sie Israel mürbe machen wollen.

Dass sie mit leeren Händen aus New York zurückkommen, stärkt die Kräfte der PalAraber, die zu „Widerstand“ durch Terrorismus gegen Israelis auffordern. Mit diesem Negativergebnis wird Öl ins Feuer gegossen und es wird mehr Anschläge auf Juden geben. Die Terroristen haben mit dieser „Niederlage“ einen Sieg errungen, weil sie genau das Ergebnis bekommen haben, das sie brauchten, um sich weiter und stärker als Opfer darstellen zu können; sie sind jetzt wieder in der Lage zu behaupten, die ganze Welt sei gegen sie und sie müssten noch mehr morden, um auf sich aufmerksam machen und ihre Ziele verfolgen zu können.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (28.12.2014- 03.01.2015)

Sonntag, 28.12.2014:

Die Polizeikräfte von Jerusalem sollen um 400 Personen aufgestockt werden.

Die iranischen Revolutionsgarden posteten auf twitter Fotos ihrer Soldaten an der Grenze zwischen Libanon und Israel.

Die Hamas veröffentlichte ein Video, mit dem gelehrt wird, wie man israelische Polizisten mit Messern angreift.

Am Übergang Erez wurde ein Bus mit arabischen Kriegswaisen von der Hamas gestoppt; die Kinder sollten eigentlich auf einen einwöchigen Erholungstrip nach Israel fahren. Die Terroristen machen geltend, diese Reise würde ihre Ausbildung behindern und stelle eine „Normalisierung“ mit dem Feind dar.

Heckmeck:
Senator Lindsey Graham (Republikaner) sagte, die USA würden ihre Gelder für die UNO stoppen, sollte der Sicherheitsrat irgendeine einseitige Entscheidung bezüglich der Initiative der PA treffen.

Montag, 29.12.2014:

Ein PA-Minister bezeichnete die Verurteilung von Judenmord (3,5 Millionen Schekel Strafe wegen Mord an einjährigem Kleinkind und dessen Vater) als „Delegitimierung des nationalen Widerstands“ der „Palästinenser“.

Militärparade der Hamas: Ganz Palästina gehört uns, vom Fluss bis zu Meer.

Heckmeck:
Der PA-Antrag bei der UNO wird nicht vor dem neuen Jahr vorgelegt werden.

Dienstag, 30.12.2014:

Die offizielle Nachrichtenagentur der PA (WAFA) und die Fatah glorifizierten die Mörder der Synagoge in Jerusalem. Die Fatah nannte den Mordanschlag eine „Operation in einer Besatzungs-Synagoge im besetzten Jerusalem“. (Har Nof, wo die Synagoge sich befindet, liegt in dem Teil Jerusalems, der schon vor 1967 zu Israel gehörte!)

Letzte Woche vereitelten Inspektoren des Landwirtschaftsministeriums sechs Versuche Gemüse aus den PA-Gebieten nach Israel zu schmuggeln. Mengenmäßig waren das mehr als 90t Gemüse.

MK Ofir Akuni forderte, dass Israel angesichts des Antrags der PA bei der UNO seine Souveränität über Judäa und Samaria ausrufen solle.

Die PA prahlt wieder, ab 2016 würde die arabische Bevölkerung in Judäa und Samaria sowie dem Gazastreifen zahlenmäßig die der Juden (in ganz Israel und den Gebieten) übertreffen.

Heckmeck:
Jordanien sagte, über den Antrag auf einen Palästinenserstaat würde heute Abend im UNO-Sicherheitsrat abgestimmt.
Großbritannien folgte den USA und sagte, man könne den Antrag der PA nicht unterstützen.
Derweil verkündet die PA, man habe mit Hilfe Frankreichs und Luxemburgs 9 Stimmen für den Antrag sicher.

Mittwoch, 31.12.2014:

Die Hamas begrüßte die Entscheidung von Abbas dem Internationalen Strafgerichtshof beizutreten. Dem Schritt müsste der Beitritt zu weiteren internationalen Institutionen folgen.

Heckmeck:
Der UNO-Sicherheitsrat lehnte am Dienstagabend den PA-Antrag auf Anerkennung als Staat ab. Die USA mussten kein Veto einlegen (hatten sie angekündigt), weil die nötigen 9 Stimmen für die Resolution (anders als von den Terroristen behauptet) nicht zusammenkamen. Es gab 8 „Ja“-Stimmen, zwei „Nein“ (USA, Australien), 5 Enthaltungen. Saeb Erekat gab an, dass man die Resolution wieder vorlegen kann, wenn ab Dienstag 5 neue Mitglieder im Sicherheitsrat sitzen, von denen angenommen wird, dass sie den PalArabern gegenüber positiver eingestellt sind.
– Nachdem der Antrag beim Sicherheitsrat nicht durchkam, will Abbas jetzt den Beitritt zum ICC forcieren.
Die EU-Außenbeauftragte Mogherini gab zu wissen, dass die Abstimmung im Sicherheitsrat die Notwendigkeit unterstreiche, dass Israel und die PA die Gespräche wieder aufnehmen. Die internationale Gemeinschaft müsse sich auf konkrete Ergebnisse konzentrieren, um eine Endregelung zu finden. Klare Parameter für Verhandlungen zu setzen sei der Schlüssel für Erfolg. (Die Dame hat wieder nichts zu sagen, was die Terroristen veranlassen könnte ihre Haltung zu ändern…)

Donnerstag, 01.01.2015:

Die letzte Woche durch einen Brandanschlag auf sie und ihren Vater lebensgefährlich verletzte Ayala ist wach und kann mit ihrer Familie sprechen.

Nach Angaben libanesischer Medien gab es intensive Flugtätigkeit israelischer Kampfjets über dem Beeka-Tal, dem südlichen Libanon und Beirut.

Heckmeck:
Die PA verschob die Abgabe unterzeichneter Beitragsanträge an UNO-Organisationen ohne Angabe von Gründen auf Ende der Woche.

Freitag, 02.01.2015:

Die Fatah bezeichnet die USA als Feind und „Kopf der Kobra“, nachdem der Antrag im Sicherheitsrat gescheitert ist und schwört Rache.

Die PA hat offiziell den Antrag auf Mitgliedschaft beim ICC in Den Haag eingereicht, um „Gerechtigkeit für all die Opfer, die von Israel getötet wurden“ zu erreichen. (Heuchler!)

Die Fatah feierte den 50. Jahrestag ihres erste Terroranschlags gegen Israelis. Dabei gibt es Israel nicht, alles ist „palästinensisch“. Ihre Terroristen werden glorifiziert und zum weiteren „Widerstand“ (Terror) aufgerufen.

Samstag, 03.01.2015:

Frankreich hat den Grund preisgegeben, warum der Antrag der PA beim UNO-Sicherheitsrat unterstützt wurde: Die Wiederaufnahme des Friedensprozesses sollte angekurbelt werden. (Sind die wirklich so verblödet, dass sie nicht begreifen, dass diese Unterstützung genau das Gegenteil bewirkt?) Andere Quellen sagen, der französische Botschafter in Israel habe zugegeben, dass die Franzosen Schiss vor Drohungen haben.

Wegen des einseitigen Vorgehens die PA (Mitgliedschaft beim ICC beantragt, vorher der Antrag auf die Anerkennung als Staat im UNO-Sicherheitsrat; das Vorhaben Israel wegen angeblicher Kriegsverbrechen zu verklagen) hat Netanyahu angeordnet, dass die Überweisung von rund $127 Millionen an Ramallah eingefroren wird. Die PA schuldet Israel Unsummen, darunter 1,4 Milliarden Schekel ($360 Dollar) an unbezahlten Stromrechnungen.
Die PA wütet, das sei „Piraterie“.
Tzipi Livni und Avoda-Parteichef Herzog verdammen Netanyahus Anweisung; das sei Schwäche.

Neben dem zum ICC hat die PA auch den Beitritt zu Interpol beantragt.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (14.-20.12.2014)

Sonntag, 14.12.2014:

Saeb Erekat kündigte an, dass die PA am Montag ihren Antrag auf Eigenstaatlichkeit bei der UNO vorlegen will.

Montag, 15.12.2014:

Der Shin Bet gab bekannt, dass im Oktober/November mehrere arabische Terroristen festgenommen wurden, die einen Terroranschlag in Tel Aviv planten; eine Frau sollte vorgeben schwanger zu sein und sich dann unter vielen Menschen in die Luft jagen.

Jahrestag der Gründung der Hamas: Führend Hamas-Terroristen verkündeten, dass sie ihren „Widerstand“ (=Terrorismus) auch auf Jerusalem und die „Westbank“ ausdehnen werden.

Heckmeck:
Jordanien hat trotz der Ankündigungen der PA keinerlei Pläne auf eine schnelle Abstimmung über die Eigenstaatlichkeit der „Palästinenser“ zu drängen.

Dienstag, 16.12.2014:

Mahmud Abbas‘ Berater für Religions- und islamische Angelegenheiten „predigte“: Ganz „Palästina“ wird zu den Palästinensern durch „Widerstand“ „zurückkehren“. Das kommt von demselben Typen, der im Oktober verkündete, Israels Existenz anzuerkennen sei unter islamischem Recht verboten.

Ein wenig Geschichte: Mahmud al-Zahar von der Hamas plauderte aus dem Nähkästchen – dass Arafat im Sommer 2000 der Terrorgruppe Waffen gab, damit sie Israelis ermordete.

Mittwoch, 17.12.2014:

Außenminister Lieberman hat eine Anfrage der schwedischen Außenministerin für ein Treffen in Jerusalem abgelehnt. Grund ist die Anerkennung „Palästinas“ durch die schwedische Regierung.

Der Resolutionsentwurf zur Anerkennung von „Palästina“ soll morgen (Mittwoch) dem Sicherheitsrat vorgelegt werden. Eine Abstimmung ist derzeit eher unwahrscheinlich, weil ein Kompromiss in Arbeit sein soll.

Heckmeck:
Das EU-Parlament stimmte für eine „prinzipielle Anerkennung des Staates Palästina“ – 498 dafür, 88 dagegen, 111 Enthaltungen. Die Resolution ist schon heruntergefahren worden – ursprünglich sollte der nicht existente Staat „bedingungslos“ anerkannt werden.

Donnerstag, 18.12.2014:

Die Resolution der PA bei der UNO zum Abzug Israels aus Judäa und Samaria sieht vor, dass innerhalb von 12 Monaten die Gespräche abgeschlossen sein und Israel bis Ende 2017 aus Judäa und Samaria abgezogen sein soll.

Die Al-Qassam-Brigaden der Hamas hielten das größte Militärmanöver seit der Operation „Fels in der Brandung“ ab. In Israel waren während der Nacht ständig Explosionen zu hören.

Mahmud Abbas begrüßte eine französische Initiative zu neuen Friedensgesprächen; diese sollten aber nicht mehr als ein Jahr dauern.

Eine dem Islamischen Staat nahe stehende Jihadistengruppe hat sich stolz zum Anschlag auf das französische Kulturzentrum in Gaza am 12.12. bekannt.

Freitag, 19.12.2014:

Abbas erklärt die Strategie hinter dem Gang zur UNO: Erst einmal soll Israel gezwungen werden Territorium aufzugeben; danach wird es gezwungen Millionen „Flüchtlinge“ aufzunehmen.

Es ist jetzt laut israelischen Medien sicher, dass die Hamas wieder Zement aus internationalen Lieferungen abzweigt, um ihre Terrortunnel nach Israel wieder aufzubauen.

Samstag, 20.12.2014:
Östlich von Jabalya hatten sich Araber nahe des Grenzzauns zusammengerottet. Soldaten gaben Warnschüsse ab; nach Angaben der Terroristen sollen 4 Araber dadurch an den Beinen verletzt worden sein.
– Die Luftwaffe griff wegen des Raketenterrors ein Hamas-Ziel im Gazastreifen an; es gab keine Verletzten. Nach Angaben der IDF handelte es sich um eine Trainigsstätte der Hamas, IDF-Vertreter sagen aber auch, es sei eine Zementfabrik, die Material für den Terrortunnelbau lieferte.
– Die Hamas schwor prompt Rache. (Wie üblich ist nur und ausschließlich Israel im Unrecht und darf nicht zurückschlagen, während Aggressionen der Terroristen natürlich ausschließlich in Ordnung sind.)
– Am Nachmittag veranstalteten Araber eine Pro-Hamas-Demonstration auf dem Tempelberg.
– Mehrere Dutzend jugendliche Araber bewarfen in Ras al-Asmud (Jerusalem) mit Steinen und Feuerwerkskörpern.
– Bei Krawallen in Issawiya (Jerusalem) bewarfen Araber Grenzpolizisten mit Steinen und Molotowcocktails; ein Beamter wurde leicht verletzt.

Humanitäres:
– Heute durften 200 Gaza-Araber nach Jerusalem reisen, um auf dem Tempelberg zu beten. (Am 5. Oktober konnten 500 Gaza-Araber nach Jerusalem reisen.)
– Am Sonntag soll Ägypten den Übergang Rafah für zwei Tage öffnen, damit in Ägypten festsitzende Gaza-Araber nach Hamastan zurück können.

Friedensvertragspartner: Eine jordanische Gruppe namens „Islamic Action Front“ droht, alle diejenigen „zu bestrafen“, die einer Vereinbarung zustimmen Erdgas von Israel zu kaufen.

Wegen des israelischen Luftangriffs geht bei den Gazanern das große Schlottern los – sie befürchten, dass der Waffenstillstand vorbei ist. (Dafür sollten sie dann aber die Terroristen verantwortlich machen – Israel hat erst nach dem dritten Raketenangriff seit der Operation „Fels in der Brandung“ einen Angriff geflogen.)

Der Palästinensische Islamische Jihad kündigte eine „Untersuchung zusammen mit anderen Gruppen“ an – wegen der „Eskalation durch Israel und des Bruchs der Waffenstillstandsvereinbarung durch Israel“! Man behalte sich das Recht auf eine Reaktion vor. (REaktion???)
Auch die Hamas redet von einer „gefährlichen Eskalation seitens Israels“.

Samstag, 20.12.2014:

Friedensvertragspartner: Eine jordanische Gruppe namens „Islamic Action Front“ droht, alle diejenigen „zu bestrafen“, die einer Vereinbarung zustimmen Erdgas von Israel zu kaufen.

Wegen des israelischen Luftangriffs geht bei den Gazanern das große Schlottern los – sie befürchten, dass der Waffenstillstand vorbei ist. (Dafür sollten sie dann aber die Terroristen verantwortlich machen – Israel hat erst nach dem dritten Raketenangriff seit der Operation „Fels in der Brandung“ einen Angriff geflogen.)

Der Palästinensische Islamische Jihad kündigte eine „Untersuchung zusammen mit anderen Gruppen“ an – wegen der „Eskalation durch Israel und des Bruchs der Waffenstillstandsvereinbarung durch Israel“! Man behalte sich das Recht auf eine Reaktion vor. (REaktion???)
Auch die Hamas redet von einer „gefährlichen Eskalation seitens Israels“.