Ein Vorfall, den Amnesty in seiner „Gaza Platform“ nicht berichten wird

Elder of Ziyon, 22. Juli 2015

Wie wir gesehen haben kopiert Amnesty sklavisch jeden Vorfall, der in der Tageszeitung Al-Mezan und den Berichten von PCHR über den Krieg vom letzten Sommer berichtet wird, einschließlich falscher spontaner Beurteilungen ob die Opfer Zivilisten waren; dem fügen sie oft falsche Informationen in ihrer Datenbank hinzu, um Israel zu verdammen.

Tatsächlich wurde ein heutiger Tweet über einen Vorfall, bei dem jeder Israel beschuldigte in ein Krankenhaus geschossen zu haben, in dieser Datenbank zweimal gezählt; in Amnestys Datenbank, mit der sie israelische „Kriegsverbrechen“ beweisen wollen, wurden diese Menschen also mehr als einmal als Opfer gezählt (Vorfall IDs: 2422 und 2345).

UPDATE:

Sie versäumen es außerdem zu erwähnen, dass nicht das Krankenhaus das Ziel war, sondern ein Lager Panzerbekämpfungs-Flugkörper, die die Hamas in der Nähe versteckt hatte – und die die Ursache der Schäden sein könnten.

Aber hier ist ein von PCHR berichteter Vorfall, den Amnesty nicht erwähnte und der sowohl PCHRs als auch Amnesty Einseitigkeit zeigt

Etwa um 16:45 Uhr am Montag, 28. Juli 2014 schlug ein Projektiv nahe einer Reihe palästinensischer Kinder ein, die im nördlichen Teil des Flüchtlingslagers Al-Shati, westliche von Gaza Stadt spielten und das Fest Id Al-Futur feierten. Dadurch wurden 10 Kinder und ein alter Mann, der gerade vorbeiging, getötet: Yousef ‘Abdul Rahman Hassouna (11) Mahmoud Hazem Shubair (12), Ahmed Hazem Shubair (10), Jamal Saleh ‘Olayan (8), Baraa’ Akram Miqdad (7), Mohammed Nahidh Miqdad (13), Mohammed Mahmoud Abu Shaqfa (7), Mohammed ‘Emad Baroud (10), Ahmed Jaberr Wishah (10), Mansour Rami Hajjaj (14) und Subhi ‘Awadh al-Hilu (63). Eine Außendienstlerin von PCHR kam 20 Minuten nach dem Vorfall vor Ort an, als Krankenwagen die Evakuierung der Verletzten und der Leichen der Opfer beendete. Sie berichtete, dass das Projektil auf der Straße vor einem Lebensmittelladen einschlug, wo eine Reihe Kinder spielten. Sie berichtete weiter, dass die hohe Zahl der Opfer und die umfangreichen Schäden in dem Bereich unterscheiden sich nicht vom Ergebnis israelischer Angriffe aus den letzten Tagen.

Natürlich war es eine Rakete des Islamischen Jihad, die diese Kinder tötete.

So räumt der Davis-Bericht ein:

Die Kommission erhielt Informationen von NGOs, die Recherche vor Ort durchführen, sowie von einer UNO-Quelle, die Informationen sammelte, die darauf hindeuten, dass die Explosion von einer fehlgeschossenen palästinensischen Rakete herrührte. Jemand von ihnen inspizierte die Stelle nach dem Angriff und kam zu dem Schluss, dass die Folgen der Explosion auf dem Boden nicht von einer israelischen Raketen oder Artilleriegranate verursacht sein konnte; die NGO deutete zudem an, dass Augenzeugen berichteten, sie hätten unmittelbar nach dem Angriff Rettungsteams gesehen, deren Mitglieder nicht die Verwundeten einsammelten, sondern die Überreste der Waffen einsammelten und räumten. Zusätzlich deuteten zwei Journalisten, die mit der Kommission sprachen, ebenfalls an ,dass die Angriffe von fehlgeschossenen palästinensischen Raketen verursacht wurden. Einer von ihnen sagte, dass Hamas-Mitglieder sofort nach dem Vorfall an die Stelle gingen und die Trümmer wegräumten. Der andere sagte, er sei von den örtlichen Behörden daran gehindert worden an den Angriffsort zu gehen.

Die Kommission stellte fest, dass es glaubwürdige Informationen gibt, die auf den Schluss deuten, dass eine fehlgeschossene palästinensische Rakete die Quelle dieser Explosion war. Angesichts der Schwere des Falls, bei dem 11 Kinder und 2 Erwachsene an einem mit Zivilisten gedrängt vollen Platz getötet wurden, sowie den Vorwürfen, die örtlichen Behörden könnten versucht haben die Beweise für die Ursache des Vorfalls zu verstecken, sollten alle betreffenden palästinensischen Behörden eine gründliche Untersuchung des Falls durchführen, um die Herkunft und Umstände des Angriffs festzustellen.

Also muss dieser Vorfall, bei dem 11 Kinder im Gazastreifen während des Kriegs getötet wurden, natürlich aus der Gaza Platform genommen werden – aber ihr Tod fördert Amnestys Ziel der Diffamierung Israels nicht.

Israel mit seltsamem Recht besiegen

Der Rechtsweg Israel aus dem Weg zu schaffen geht über das Humanitäre Völkerrecht. Das Humanitäre Völkerrecht ist nicht auf Israel anwendbar, wenn es angegriffen, sondern nur, wenn es sich verteidigt.

Steve Apfel, Israel National News, 19. Juli 2015

Die altehrwürdige Rolle des Juden im Exil war geknechtet, bärtig und auf Bücher versessen zu sein. Dann zauberten die zionistischen Träumer einen Ministaat aus dem Hut und fingen an einen Krieg nach dem anderen zu gewinnen. Selbst am Krieg nicht Beteiligte war schwindelig. Die Vorstellung militärischer „Jidden“, selbst ohne den Teil mit dem Gewinnen, war ein Zerrbild. Um die Uhr zurückzudrehen erfanden die vor den Kopf gestoßenen Mächte ein seltsames Recht, um den Brummer neutralisieren. Danach, so hofften und glaubten sie, würden Todfeinde das tun, was Todfeinde immer tun, wenn Juden im Exil geknechtet wurden.

Den Kennern ist das seltsamen Rechts als IHL bekannt – International Humanitarien Law (humanitäres Völkerrecht). Forderungen Israel wegen Kriegsverbrechen anzuklagen verlassen sich implizit darauf, warum auch eigentlich nicht? Mit sorgfältiger Boshaftigkeit angewandt hat es die Mittel Israel aus einem Licht der Nationen in einen Luzifer mit mörderischer Macht zu verwandeln. Ich widmete ein volles Kapitel meines Buchs Hadrian’s Echo den Freiheiten, die Israel-„Kritiker“ sich beim IHL nehmen und welch eine griffbereite Waffe es sein kann, um die Juden dafür bezahlen zu lassen, dass sie stark sind. Wenn die Auserwählten dem physischen Ansturm nicht unterliegen, lasst sie mit die Moral verzehrenden verbalen Ansturm zu tun haben. Flucht das Leben aus Israel raus!

Der rachsüchtige Ansturm unter dem halbwegs verborgenen Banner des Führt Krieg mit dem Recht lässt sich in vier Elemente aufgliedern, die das Herz gefrieren lassen.

  • Die Agenda: Den beleidigenden Staat auf die Knie zu zwingen, indem man ihn als Paria aus der Weltgemeinschaft ausstößt.
  • Die Planung: Die IDF handlungsunfähig zu machen, um die Arbeit der Terrororganisationen so stark zu erleichtern.
  • Die Falle: Die juristische Latte hoch genug zuhängen (weit höher als irgendwo sonst auf der Erde), um sicherzustellen, dass Israel es nicht schafft sie zu überqueren.
  • Das erhoffte Ergebnis: Alarm zu schlagen, dann Israel und seine Führungskräfte vor die UNO, die Medien, das Gericht der öffentlichen Meinung und den internationalen Strafgerichtshof zu zerren.

Zusammen genommen verweigern die Elemente Israel das Recht sich zu verteidigen. Dafür Grund ist das IHL ein Gottesgeschenk.

Ohne eine Klasse effektiver „Juden-Ankläger“ würde das Projekt keine Chance haben. Der UNO-Menschenrechtsrat ernennt sie aus einer engeren Wahl an Rechts-Professoren. Die Gattung gehört seit langem zu den schlimmste Antisemiten. Man erinnere ich daran, dass die Einsatzgruppen der Nazis, die durch Russland streiften, um Stadt für Stadt die Juden auszulöschen, Akademiker in ihren Reihen hatten. Ein Kommandeur, Otto Ohlendorf, hatte Abschlüsse von drei Universitäten und einen Doktor in Jurisprudenz.

Heute nutzen Rechtswissenschaftler auf Geheiß der UNO das IHL um Juden zu kriminalisieren. Einige, wie John Dugard und Richard Falk, erhalten den Titel „Sonderberichterstatter“ mit einer Kurzanweisung Verbrechen aufzubauschen, die aus israelischen Führungskräften eine Klasse Krimineller machen. Andere, wie Richard Goldstone und Mary McGowan Davis, leiten Kommissionen, die vom UNO-Menschenrechtsrat den Auftrag haben Israel nach jedem Mini-Krieg mit dem Gazastreifen für schuldig zu befinden. Für diese angeheuerten „Auftragskiller“ ist das dehnbare, die Juden in die Falle bringende IHL die perfekte Waffe.

Wie geschickt sie es anwenden! Während sie Israel das universale Recht auf Verteidigung seines Volks zugestehen, legen die Killer in Roben Bedingungen fest, die auf das Folgende hinauslaufen: Die IDF darf den Feind nicht töten, nicht verletzen oder ihm gehörenden Grundbesitz nicht beschädigen. Nur eines dieser drei Kriterien ist nötig, damit sie Alarm schlagen. Überflüssig zu erwähnen, dass die Forderung Krieg so zu führen, dass niemand verletzt und nichts beschädigt wird nur für Israel gilt. Das ist die rote Ampel.

„Der Anspruch eines jeden Rechtssystems“ sagt Harvards Alan Dershowitz, „ist es, vom objektiven Rechtsstaatsprinzip geleitet zu sein statt von den Ad-hoc-Entscheidungen befangener Menschen.“ Dershowitz vergleicht dieses Grundprinzip mit dem Modus operandi der ernannten und selbsternannten IHL-Implementierer; letztere sind Leute, die davon (ein gutes Leben) leben, dass sie UNO-Mietlinge halten, die mit israelischen Verstößen ausgerüstet sind. Sie arbeiten beobachtet Dershowitz, mit Umkehrung. Von vorne nach hinten beginnen sie mit israelischem Tun statt mit neutralem Recht, das die Taten aller anderen Staaten regelt. Sie gehen dann dazu über das Tun der IDF „mit unrealistischen, anachronistischen und abstrakten Prinzipien zu messen, die (auf anderes Militär) nie angewendet werden können oder konnten“.

Auf diese Weisen ist ein ständiger Fluss an Verbrechen garantiert. Eine israelische Truppe, B’Tselem, prahlt sogar mit ihrer ergiebigen Rate. Der Guardian, The New York Times Washington Post, AP, CNN, NBC und viele weitere Nachrichtenkanäle nutzen unsere grundlegenden Daten. Der UNO-Bericht zum Gaza-Konflikt von 2014 führte unsere Zahlen und Befunden mehr an als solche von irgendeiner anderen (NGO).“ Das schrieb Oded Diner von B’Tselem bei der Bitte an Spender die Geldbörsen zu öffnen.

Abstraktes Recht war eine rote Ampel. Eine zweite besteht darin, dass nicht die Sorge um palästinensisches Leben die Forderung an Israel antreibt Krieg auf sichere Weise zu führen. Der Schlächter Assad in Syrien ließ Hunderte Palästinenser verhungern und der Menschenrechts-Apparat wurde erwischt, wie er seine Fußnägel studierte. Hier waren dieselben Palästinenser, die zu schädigen Israel verboten wird, die aber Syrien ungestraft abschlachten kann. Keine IHL-Polizisten oder -Ankläger drängelten sich wegen des IHL, als Assad sein schmutzigen Taten verübte.

Das Wort „unverhältnismäßig“ löst eine weitere rote Ampel aus, kreuzt ein drittes Kästchen an. Von der UNO angeheuerte Helfer verlassen sich stark auf dieses Wort, hören nie auf zu erklären, wie und warum was die die IDF tut unverhältnismäßig ist. Manche warten nicht einmal, bis Beweise gesammelt sind. Christine Chinkin, Jura-Professorin an der London School of Economics, kann den Impuls Waffen schwingende Juden zu dämonisieren einfach nicht unterdrücken. „Israels Bombardierung des Gazastreifens ist keine Verteidigung – das ist ein Kriegsverbrechen. Israels (unverhältnismäßiges) Handeln bedeutet Aggression, nicht Verteidigung.“ Als sie ihr Urteil abgab, musste Chinkin überhaupt erst noch einen Fuß in den Gazastreifen setzen und hatte selbst noch nicht eine einzige Spur eines Beweises abgewogen.

Professor Dugard, ein weiterer Auftragskiller, ist besser darin eine professionelle Fassade beizubehalten. „Es ist nicht möglich bei der Bewertung der Reaktion Israels auf Selbstmord-Bombenanschläge und palästinensische Gewalt eine Sessel-Haltung einzunehmen. Israel hat das Recht auf eine breite Marge an Verständnis bei seiner Reaktion. Aber selbst wenn man das zugesteht, wird auf Grundlage der vorliegenden Beweise nahegelegt, dass Israels Reaktion auf Terror unverhältnismäßig ist.“

Wieder dieses Wort. Hat es eine Dimension, die nicht gemessen werden kann? Vielleicht nicht, wenn selbst ein Jura-Professor sich die Mühe macht „unverhälnismäßig“ die Bedeutung zukommen zu lassen, was er als überbordende Gewalt betrachtet – Gewalt, die ihn vor den Kopf stößt. Doch wie viel Gewicht soll man den Gefühlen eines Ermittlers geben, dessen Mandat darin besteht nichts Böses zu hören, nichts Böses zu sagen, nichts Böses zu berichten, wenn Palästinenser Verbrechen begehen? Gedungene Auftragskiller klagen Israel ohne juristische Beweise an. Juden töten willkürlich. Punkt.

Das Internationale Straftribunal zu Jugoslawien gab vor langem zu: Es gibt keine harten und schnellen Regeln für unverhältnismäßige Gewalt oder dazu auf Zivilisten zu schießen. Kriegsverbrechen müssen einzeln bewiesen werden, Fall für Fall. Der Juden-Ankläger versagt nicht nur darin das zu tun, er legt keinen objektiven Maßstab welcher Art auch immer an. Ein Terrorist als Opfer Israels ist ein Opfer zu viel. Ein israelischer Angriff ist einfach ein Angriff, den MacGowan Davis und Ihresgleichen nicht mögen – oder ein Angriff von Leuten, die sie nicht mögen.

Bezüglich all dessen stellte Charles Krauthammer von der Washington Post die richtige Frage: „Wenn für Israel keinerlei militärische Taktik zulässig ist, was bleibt übrig? Ah, das ist der Punkt. Was bleibt übrig? Nichts. Der ganze Sinn besteht darin Israel jeglicher legitimen Form von Selbstverteidigung zu berauben. Die Welt hat es satt, dass diese lästigen Juden, sechs Millionen, jede Einladung zum nationalen Selbstmord ablehnen.“

Genau da haben wir es, im Kleingedruckten des seltsamen Rechts: „Kein Recht zu leben.“

Eine leicht zu widerlegende Lüge der UNO

Elder of Ziyon, 20. Juni 2015

Der UNO-Menschenrechtsrat gab am Freitag (19.06.2015) eine Presseerklärung aus. So fing sie an:

Genf (19. Juni 2015) – Der UNO-Sonderberichterstatter zu Lage der Menschenrechte in den seit 1967 besetzen palästinensischen Gebieten, Makarim Wibisono, drückte heute große Sorge zur Menschenrechtslage der Palästinenser aus, die unter der 48-jährigen israelischen Besatzung leben.

„Berichte zeigen, dass die Besatzungspolitik das Leben der Palästinenser einschränkt und die Palästinenser dazu antreibt ihre Land und ihre Häuser zu verlassen, besonders in der Area C der Westbank und Ostjerusalems“, sagte der Experte nach seiner zweiten Mission in die Region.

Sehen wir uns an, wie effektiv diese angebliche Politik ist.

Hier ist eine Graphik der Bevölkerung Jerusalems – arabisch und jüdisch – im Verlauf der letzten etwa 90 Jahre:

Bevölkerung Jerusalems nach Bevölkerungsgruppen (1922 – 2011)

Es hat nicht nur niemals so viele in Jerusalem lebende Araber gegeben wie heute, sondern das Verhältnis der Araber zu den Juden ist seit 1967 stetig angestiegen, von 26% auf 36%.

Was ist mit Area C? Genaue Zahlen sind kaum zu erhalten, aber wir wollen sehen, wie Amira Hass letztes Jahr in Ha’aretz darüber berichtete:

Rund 300.000 Palästinenser leben in Area C, dem Teil der Westbank, der unter voller israelischer Kontrolle steht, heißt es nach neuen Daten, die Dienstag von einem UNO-Gremium veröffentlicht wurden. Diese Zahl liegt beträchtlich höher als die 150.000 bis 180.000 Palästinenser, die nach einer Schätzung der israelischen NGO Bimkom (Planer für Planungsrechte) in der Gegen leben sollen.

Wieder einmal lügt der UNHRC.

Warum es niemanden kümmert, dass die UNO so mühelos lügt, ist eine völlig andere Frage.

10 Wege für die Vorurteile der Welt gegen Israel

David Harris, The Algemeiner, 16 Juni 2015 (übersetzt von Cora)

Wenn man sieht, wie Israel international mit einem völlig anderem Maßstab gemessen wird als jedes andere Land, dann sträuben sich einem die Haare. Natürlich muss Israel geprüft werden, so wie jedes andere Land auch. Aber es verdient eine faire Behandlung – nicht mehr, nicht weniger.

Erstens: Israel ist der einzige UNO-Mitgliedsstaat, dessen pures Existenzrecht ständig infrage gestellt wird.

Abgesehen von der Tatsache, dass Israel die uralte Verbindung mit dem jüdischen Volk verkörpert, welche immer wieder in dem meistgelesenen Buch der Welt, der Bibel, dargestellt ist, es aufgrund einer Abstimmung der UNO im Jahre 1947 gegründet wurde und seit 1949 Mitglied der Weltorganisation ist, gibt es einen unablässigen Chor von Staaten, Institutionen und Individuen, die Israel die politische Legitimität absprechen.

Niemand würde es wagen, das Existenzrecht jener Länder infrage zu stellen, deren Legitimität weitaus fraglicher ist, als die Israels, einschließlich derer, die durch brutale Gewalt, Besatzung oder ferne Kartenmacher entstanden sind. Warum wird nur Jagd auf Israel gemacht? Könnte es etwas damit zu tun haben, dass es das einzige Land mit einer jüdischen Mehrheit in der Welt ist?

Zweitens: Israel ist der einzige UNO-Mitgliedsstaat, dem von einem anderen UNNO-Mitgliedsstaat mit der Vernichtung gedroht wird.

Denken Sie mal darüber nach. Die Herrscher Iran rufen ständig mit den vom ihenn finanzierten Stellvertreter im Libanon und Gaza dazu auf, Israel von der Karte zu wischen. Gibt es irgendein anderes Land, das einer derartigen genozidalen Gefahr ausgeliefert ist?

Drittens: Israel ist die einzige Nation, deren Hauptstadt, Jerusalem, von den anderen Staaten nicht anerkannt wird.

Macht euch diese Absurdität bewusst! Ausländische Diplomaten leben in Tel Aviv, tun aber so, als würden sie ihre Geschäfte von Jerusalem aus führen. Obwohl kein westlicher Staat Israels Präsenz in der westlichen Hälfte der Stadt, dort wo das Büro des Premierministers, die Knesset (Parlament) und das Außenministerium ist, in Frage stellt, gibt es dort keine einzige Botschaft.

Schauen Sie sich die Liste der Hauptstädte an, einschließlich der Geburtsorte in einem Pass, sieht man etwas Erstaunliches: Paris – Frankreich; Tokyo – Japan; Pretoria – Südafrika; Lima – Peru; Jerusalem – ohne Land, verwaist, wenn man so will.

Viertens: Die UNO hat zwei Organisationen, die sich um Flüchtlinge kümmern.

Eine, das „Hohe Kommissariat der Vereinten Nationen für Flüchtlinge“ (UNHCR) ist für alle Flüchtlinge der Welt zuständig, außer einer Gruppe.

Die andere, die „Agentur der Vereinten Nationen für Hilfe und Arbeit für Palästina“ (UNRWA) ist nur für die Palästinenser da. Aber die Unterschiede gehen weit über die Strukturen und die Bürokratie der beiden hinaus. Tatsächlich haben sie zwei völlig unterschiedliche Aufgabenstellungen.

Das UNHCR versucht die Flüchtlinge wieder anzusiedeln, die UNRWA eben nicht.

Als 1951 der damalige Direktor der UNRWA, John Blanford, versuchte, die etwas über 250.000 Flüchtlinge in den umliegenden arabischen Ländern anzusiedeln, kam ihm aus diesen Ländern ein derartiger Zorn und eine derartige Verweigerung entgegen, dass er abreiste. Die Nachricht wurde verstanden. Kein UNO-Vertreter hat seitdem wieder eine Aufnahme verlangt.

Überdies unterscheiden sich die Definitionen von Flüchtlingen durch die UNRWA und das UNHCR erheblich. Während das UNHCR nur auf diejenigen gerichtet ist, die aktuell aus ihrer Heimat fliehen müssen, beinhaltet die Definition der UNRWA „die Nachkommen jener Personen, die 1948 Flüchtlinge wurden“ ohne jegliche Einschränkung.

Fünftens: Israel ist das einzige Land, das alle Kriege um sein Überleben und die Selbstverteidigung gewonnen hat, nur um sich besiegten Gegnern gegenüber zu sehen, die darauf bestehen, die Bedingungen für einen Frieden zu diktieren.

Während sie das tun, finden sie ironischerweise Unterstützung von vielen Ländern, die selber im Krieg siegreich, Grenzverschiebungen verlangten und bekamen.

Sechstens: Israel ist das einzige Land, das ein separater und ständiger Tagesordnungspunkt, # 7, beim Genfer UNO-Menschenrechtsrat ist.

Kein anderer Mitgliedsstaat, einschließlich ständiger Menschenrechtsverletzer wie Nord-Korea, Syrien, Iran und Sudan, ist ein eigener Tagesordnungspunkt. Nur die einzige Demokratie im Nahen Osten wird derart offensichtlich voreingenommen behandelt. Das geht ganz einfach: Die bösen Jungs bauen eine Wagenburg um sich gegenseitig zu schützen und um sich gleichzeitig gegen Israel zusammenzurotten, indem sie eine Mehrheit gegen dieses Land aufbauen.

Siebtens: Israel ist das einzige Land, welches in diesem Jahr namentlich bei der alljährlichen Versammlung der UNO-Gesundheitsbehörde für die „Verletzung“ von Gesundheitsrechten verurteilt wurde.

Diese Unterstellung geschah trotz der Tatsache, dass Israel syrische Verwundete, die durch den Bürgerkrieg in ihrem Land verletzt wurden, mit erstklassig medizinisch versorgt, ebenso die Palästinenser aus dem von der Hamas beherrschten Gazastreifen, es die höchste Lebenserwartung für all seine Bürger, ob jüdisch oder nicht, erreicht hat und unter den ersten ist, die medizinische Hilfe bei humanitären Krisen leistet, egal wo immer sie passieren, von Haiti bis Nepal und tagtäglich die medizinischen Grenzen für alle erweitert. Das ist etwas, das nicht von vielen anderen Nationen gesagt werden kann.

Achtens: Israel ist das einzige Land, das tagtäglich von UNO-Gremien angegriffen wird, die einzig und allein dazu gegründet wurden und dafür unterstützt werden die Sache der Palästinenser zu unterstützten und Israel anzugreifen: Das Komitee zur Durchsetzung der unveräußerlichen Rechte des palästinensischen Volkes; das außerordentliche Komitee zur Untersuchung israelischer Handlungen, die die Menschenrechte des palästinensischen Volkes betreffen; und die Abteilung für die palästinensischen Rechte im politischen Ausschuss der Vereinten Nationen.

Neuntens: Israel ist das einzige Land, das jährlich zur Zielscheibe von über 20 Resolutionen der UNO-Vollversammlung wird, zusätzlich zu den unzähligen Maßnahmen, wie denen des UN Menschenrechtsrates.

Es ist wirklich erstaunlich, dass Israel jedes Jahr auf der Empfängerseite von weitaus mehr Anstrengungen steht, als alle 192 Mitgliedsstaaten der UNO zusammen. Niemand kann ernsthaft behaupten, dass dies auch nur im entferntesten gerechtfertigt ist; aber es ist die Realität, weil es in allen UNO-Gremien – außer dem Sicherheitsrat, in dem alle fünf ständigen Mitglieder ein Vetorecht haben – bei den Abstimmungen eine einfache Mehrheit genügt.

Wenn 2/3 der Staaten der Welt der Bewegung der Blockfreien angehören und wenn diese ein Land wie den Iran zu ihrem Anführer wählen, mit Venezuela als Stellvertreter, dann sagt das eigentlich schon alles.

Und zehntens ist Israel das einzige Land, auf das die BDS Bewegung (Boykott, De-Investition und Sanktionen) zielt.

Hat irgendjemand eine signifikante Aktivität auf dem Campus gesehen, die sich gegen die wirklichen Menschenrechtsverletzer, einschließlich jener in Israels Nachbarschaft, richtet? Gegen jene mit Leidenschaft angeht, die köpfen, Christen gewaltsam zu Konversion zwingen oder verjagen, die mit Chemikalien gefüllt Fassbomben auf Zivilisten werfen, den Palästinensern jegliche Rechte verweigern und die Todesstrafe anwenden – auch bei Minderjährigen?

Hat irgendeine Studentengruppe versucht, Studenten davon abzuhalten, in irgendein Land zu reisen, außer nach Israel, wie es der Fall mit dem „Ehrenwort“ war, das an der UCLA (University of California, Los Angeles) kursierte?

Hat hat irgendjemand von links außen Gruppierungen in Europa organisierte Flottillen oder Flytillen gesehen, die keine Anti-Israel Verbindung hatte?

Die Türkei, nur als ein Beispiel, hat vor 41 Jahren dreist und gegen jedes Recht 1/3 des Inselstaates Zypern besetzt, 40.000 Soldaten dort stationiert, unzählige Siedler aus Anatolien dorthin gebracht und es ist kein Pieps gegen Ankara von jenen zu hören, sie behaupten, sie handelten im Namen des „Rechts“ und gegen eine „Besatzung“.

Nimmt man diese politischen Realitäten, ist die Lösung auch nur eines dieser unerhörten doppelten Standards und offensichtlichen Heucheleien eine immense Herausforderung. Dabei ist diese Liste entsetzlicherweise nicht einmal vollständig.

Eine alte Anzeige verkündete, dass man nicht Jude sein muss um Levys jüdisches Roggenbrot zu mögen. Und man muss ganz sicher kein Pro-Israel Aktivist sein, um wegen dieser grotesk ungerechten Behandlung Israels besorgt zu sein. Alles was nötig ist, ist die Fähigkeit zu einer moralischen Empörung darüber, dass solche Dinge heute geschehen.

Gedankenverlorenes Territorium: Die nächste UNO-Ermittlung gegen Israel spart Zeit – man schreibt einfach aus Der Stürmer ab

„Um dasselbe Ergebnis zu erzielen, hätten wir lediglich die bestehende Nazi – äh – Literatur nehmen und sie auf den Kontext des Gazastreifens anpassen müssen.“

Preoccupied Territory, 26. Juni 2015

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Genf, 24. Juni – Das Rechercheteam, das einen Bericht seiner Ermittlungen zum israelischen palästinensisch Kampfverhalten während des Kriegs im und um den Gazastreifen vom letzten Sommer veröffentlicht hat, sagte inzwischen, dass sie die Arbeit zwar befriedigend und wichtig fanden, aber das nächste Mal, wenn sie einen solchen Bericht erstellen sollen, beträchtlich Zeit, Mühe und Geld einsparen werden, indem sie einfach alte Ausgaben des Nazi-Boulevardblatts Der Stürmer neu drucken.

Die Zeitung, die – außer wenn bei kriegsbedingter Papierknappheit die Produktion unterbrochen wurde – von 1923 bis 1945 mehr oder weniger regelmäßig veröffentlicht wurde, half der Nazi-Partei ihren Zugriff auf die Gefühlslage der Arbeiterklasse zu zementieren, indem sie die krudesten antisemitischen Ausdrucksformen des mittelalterlichen Europa wiederbelebte und kultivierte. Mit Hunderten zur Verfügung stehenden Ausgaben wird der einfach unvermeidbare Bericht über irgendeine aufkommende Wiederaufnahme der Feindseligkeiten zwischen Israel und der Hamas sich als weit einfacher zu erstellen erweisen, sagt Schabas-Davis Kommissionsleiterin Mary McGowan Davis.

„Da die Kämpfe alle paar Jahre wieder ausbrechen, werden die mit dem Finden von Beweisen israelischer Kriegsverbrechen beauftragten Menschenrechts-Ermittlergruppen ihre Arbeit erledigt bekommen“, sagte Davis. „Tausende Palästinenser zu befragen, Stapel an von der Hamas produzierten Opferstatistiken zu ordnen, die genau richtigen gefühlsbetonten Auszüge in einen Bericht einarbeiten, israelische Bemühungen zur Minimierung ziviler Opfer auszublenden – all das braucht eine Menge Zeit und Energie. Es fühlt sich zwar lohnenswert an die Legitimität jüdischer Selbstverteidigung zu untergraben, aber unser Team erkannte erst hinterher, dass wir das Rad neu erfanden.“

Davis verwies auf verschiedene archivierte Ausgaben des Naziblattes als Illustration. „Alles ist da: umfassende Verleumdung, ignorieren von Zusammenhang, Missbrauch jüdischer Quellen, Akzeptanz absonderlicher, unbestätigter Histörchen als Fakten und die schlichte Wiederholung der Großen Lüge, alles im Dienst der Rechtfertigung von Attacken auf Juden und der Förderung einer Atmosphäre, die jedes jüdische Existenzrecht bezweifelt, ganz zu schweigen von ihrer Selbstverteidigung. Wir verbrachten Monat um Monat damit unausgewogene Befragungen durchzuführen, verschiedene Quellen selektiv zu befragen und unkritisch Propaganda aufzuzeichnen, um sie später nachzuplappern. Um dasselbe Ergebnis zu erzielen, hätten wir lediglich die bestehende Nazi – äh – Literatur nehmen und sie auf den Kontext des Gazastreifens anpassen müssen. Das hätte die Hälfte der Zeit gebraucht.“

„Mancher denken von der UNO als großer Jobmaschine“ sagte der ehemalige Kommissionsvorsitzende William Schabas. „Aber das ist nicht wirklich der Fall. Das pass auf ausgewählte Agenturen der Organisation wie der UNRWA. Aber im Allgemeinen ist es wichtig bei unserer Arbeit Etat-Empfindlichkeiten anzuwenden und den antisemitischen Inhalt des Stürmers zu recyceln statt Julius Streichers nimmermüde Bemühungen gegen das internationale Judentum, würde viel dazu beitragen den Betrieb des Menschenrechtsrats optimieren.“

Schabas vermerkte außerdem einige Bedenken zur Verwendung des Nazimaterials, erwartet aber keine unlösbaren Schwierigkeiten. „Streicher wurde in Nürnberg für seine Rolle beim Nähren der Atmosphäre, in der die Endlösung möglich wurde, wegen Verbrechen gegen die Menschheit verurteilt, also hatte einige unserer Kollegen Vorbehalte gegen diese Idee zum Ausdruck gebracht“, erklärte er. „Aber das internationale Recht hat sich verändert und es gibt keine ernsthafte Besorgnis, dass dies auf uns zurückfallen und uns verfolgen würde.“