Die UNO stachelt zu Gewalt auf

First One Through, 31. August 2017

Am 30. August 2017 beschuldigte der UNO-Hochkommissar für Menschenrechte Zeid Ra’ad al-Hussein US-Präsident Donald Trump wegen seiner Kommentare über die Medien der Aufstachelung zu Gewalt.

„Diese Nachrichtenorganisationen als fake zu bezeichnen verursacht enormen Schaden. Ich glaube es könnte auf Aufstachelung hinauslaufen. Auf einer riesigen Kundgebung Journalisten als sehr, sehr schlechte Menschen zu bezeichnen – man muss die Fantasie nicht strapazieren, um zu sehen, was Journalisten passieren könnte.“

Al-Hussein sollte sich seine eigene Organisation, die UNO, genauso wegen der Aufstachelung zum Töten von Israelis ansehen.

Zeid Ra’ad al-Hussein, der Menschenrechtschef der Vereinten Nationen
(Foto: Denis balibours/Reuters)

Ein Schlachtruf für muslimische Jihadisten um israelische Juden anzugreifen lautet, die Al-Aqsa und Jerusalem seien „in Gefahr“. Die drei Araber, die israelische Polizisten im Juli 2017 am Tempelberg töteten, wurden von der Angst aufgestachelt „die Al-Aqsa ist in Gefahr“. Der Mufti von Jerusalem erklärte, die Al-Aqsa sei wegen jüdischer Besuche „in Gefahr“, was die Al-Aqsa-Märtyrerbrigaden, den bewaffneten Zweig der Fatah, dazu brachte dem Terrorismus grünes Licht zu geben, was 2015 eine Welle der Messer- und Autoramm-Anschläge lostrat.

Und die UNESCO hat sich der terroristischen Propagandaparade angeschlossen. Auf Veranlassung von Jordanien erklärte die UNESCO, sie „entscheidet die Altstadt von Jerusalem und ihre Stadtmauern auf der Liste des gefährdeten Welterbes zu behalten.“

Es gibt in der Welt keinen stärkeren Schlachtruf für jihadistische Gewalt. Und die Weltorganisation gab ihren Segen. Tötet die Juden.

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UNSCOP: Das Problem Palästina lösen

Real JStreets, Israellycool, 27. August 2017

Jared Kushner ist gekommen und wieder weg. Es überrascht kaum, dass ihm vorgeworfen wurde nichts Neues gebracht zu haben.

Hier finden Sie eine nachdenkliche Analyse des Versuch von Friedensverhandlungen:

Das Problem Palästina ist nicht die eine Lösung, die aus einer Ansammlung von detaillierten Informationen entstehen wird. Wäre das der Fall gewesen, wäre das Problem längst gelöst worden. Wenige Länder sind so vielen allgemeinen oder detaillierten – offiziellen wie inoffiziellen – Erkundungen unterzogen worden, besonders während der letzten zehn Jahre. Das Problem ist hauptsächlich eines der zwischenmenschlichen Beziehungen und der politischen Rechte. Seine Lösung könnte nur über ein korrektes Verständnis der lage als ganzer und dem Bemühen eine menschliche Regelung zu finden. Insofern könnten die Meinungen von Mitgliedern eines internationalen Komitees, die verschiedene Zivilisationen und Denkschulen repräsentieren und das Thema aus verschiedenen Blickwinkeln angegangen sind, von einigem Wert sein.

Alle vorgeschlagene Lösungen haben darauf abgezielt das palästinensische Dilemma auf die eine oder andere Weise beizulegen: die Aussöhnung der beiden einander diametral entgegengesetzten Ansprüche, von denen jeder durch starke Argumente gestützt wird, in einem kleinen Land mit begrenzten Ressourcen und in einer Atmosphäre großer und zunehmender politischer und rassischer Spannung sowie kollidierenden Nationalismus… mit Perioden ziviler Unruhen, besonders in den Jahren 1921, 1929-1930, 1936-1938 und 1945-1947.

Das angeführte Zitat wurde vor 70 Jahren geschrieben. Sagen sie über die US-Friedensversuche, was Sie wollen. Kritisieren Sie Trump und seine Administration. Aber es gibt „nichts neues unter der Sonne“. Dieser jüngste Versuch ist weit davon entfernt der erste zu sein, mit dem versucht wird „das Problem Palästina“ zu lösen.

Erinnern Sie sich: Vor 70 Jahren gab es kein Israel und keinen Siedlungsbau. Niemand hatte von der „Westbank“ gehört. Die Jewish Agency und der Jüdische Nationalrat kooperierten mit dem Sonderkomitee der Vereinten Nationen für Palästina (UNSCOP – United Nations Special Committee on Palestine). Der Oberste Arabische Rat jedoch warf der UNSCOP vor prozionistische zu sein und entschied sich seinen Beratungen zu boykottieren. Die arabische (bitte beachten Sie den Gebrauch des Wortes „arabisch“, bevor sie in „palästinensisch“ umbenannt wurden) Führung verkündete einen eintägigen Generalstreik, um gegen die Ankunft des UNSCOP zu protestieren. Arabische Oppositionellen wurde mit Mord gedroht, sollten sie mit den UNO-Delegierten sprechen. Klingt das bekannt?

Im Beit Kedima (Kedima-Haus) formulierten die UNSCOP-Mitglieder im August 1947 ihre Vorschläge zur Lösung des „Palästina-Problems“.

Während wir auf die 70-Jahr-Feiern zusteuern, verbrachte ich einen Nachmittag damit den UNSCOP-Bericht zu lesen. Die UNSCOP-Mitglieder wohnten in meinem Viertel, im Beit Kedima, während sie den ausführlichen und detaillierten Entwurf formulierten, der der UNO-Teilungsplan wurde. Im August 1947 galt es als ein stiller, abgelegener Ort, was man sich heutzutage angesichts der Apartmenthäuser und des Verkehrs hier überall kaum vorstellen kann.

UNSCOP setze sich aus Delegierten aus elf „neutralen“ Staaten zusammen: Australien, Guatemala, Indien, Iran, Jugoslawien, Kanada, Niederlande, Peru, Schweden, Tschechoslowakei und Uruguay. Sie kamen am 15. Juni 1947 in Palästina an und reichten der UNO ihren Bericht am 3. September 1947 ein.

Vor der Fertigstellung ihres Berichts bereiste UNSCOP nicht nur das gesamte Mandatsgebiet Palästina, sondern auch nach Europa, um sich dort Heimatlosen-Lager anzusehen.

Das Buch „Exodus“ von Leon Uris machte aus einer ganzen Generation an Lesern Zionisten. Anerkennung gebührt auch den blauen Augen des Schauspielers Paul Newman und der atemberaubenden Eva Saint Marie in Otto Premingers Film-Version mit seinem glücklichen Ende. Die wahre Geschichte der Reise der SS Exodus mit ihren nach Europa zurückgeschickten jüdischen Holocaust-Überlebenden war ganz anders als der Hollywoodfilm mit seinem Happy End.

Allerdings wird über die UNSCOP-Mitglieder, die erlebten wie das Exodus-Drama sich im Hafen von Haifa entfaltete, gesagt, dass sie von der harten Behandlung der mehr als 4.000 Juden auf dem Schiff tief betroffen waren. Die SS Exodus soll ihr der UNO vorgelegtes Plädoyer beeinflusst haben.

Sie sollten das Ergebnis von 3 Monaten intensiver Arbeit und mehr als 50 Treffen selbst überprüfen, der UNSCOP-Bericht, samt Tippfehlern und so weiter, ist öffentlich und steht online.

Im Verlauf des 47. Treffens des Komitees sprachen sich am 27. August 1947 sieben Mitglieder des Komitees – Kanada, Tschechoslowakei, Guatemala, die Niederlande, Peru, Schweden und Uruguay – in einer aufgezeichneten Abstimmung für den Teilungsplan mit Wirtschaftsunion, der von der Arbeitsgruppe zu Verfassungsfragen vorgelegt wurde.

Ich teile eine kleine Auswahl an Zitaten, nicht unbedingt in Reihenfolge, die ich als Nachdenken anregend und für die heutige Diskussion von Bedeutung fand.

So beschrieb UNSCOP das Land:

Das Gesamtgebiet Palästinas wird auf etwa 26.000 Quadratkilometer oder etwas mehr als 10.000 Quadratmeilen geschätzt, aber etwa die Hälfte dieses Gebiets ist unbewohnbare Wüste.

Das Land war von Krankheiten heimgesucht, unterentwickelt, von Armut geschlagen; es hatte nur die notdürftigsten Bildungseinrichtungen, praktisch keine Industrie und ein mäßiges Landwirtschaftssystem. Intern tendierte es zu Gesetzlosigkeit und war offen für die räuberische Aufmerksamkeit von Nomadenbanden aus der Wüste. Um Selbstverbesserung möglich zu machen und den Weg für privates Unternehmertum zu öffnen, ist in all diesen Bereichen staatliches handeln erforderlich… Klimatisch ist das markanteste Merkmal Palästinas die regelmäßige Wiederkehr des Winterregens, gefolgt von anhaltender sommerlicher Dürre.

In Sachen physischer Ressourcen, die typischerweise die Grundlage moderner industrieller Entwicklung sind, ist Palästina außerordentlich schlecht ausgestattet, da es weder Kohle, noch Eisen oder irgendeine andere wichtige mineralische Ablagerung.

Und was machten die jüdischen Siedler?

Die Juden haben Landwirtschaft sowie Kapital und Fachkönnen nach Palästina gebracht, die zusammen einen umfassenden Einfluss auf das Land gehabt haben und in einen Teil davon aus Ödland und vernachlässigtem Land fruchtbaren Boden machten, so dass wahrlich gesagt werden kann, dass sie „die Wüste wie eine Rose zum Blühen gebracht haben“.

Wovor hatten die Araber Angst?

Die Gründung von jüdischer Heimstatt und Staat wird, wo behauptet man, den Arabern keine politische Ungerechtigkeit zufügen, da die Araber nie eine Regierung in Palästina errichtet haben.

Der Wunsch des arabischen Volks von Palästina ihre nationale Existenz zu bewahren, ist ein sehr natürliches Verlangen. Allerdings ist palästinensischer Nationalismus, anders als arabischer Nationalismus, selbst ein relativ neues Phänomen, der erst nach der Teilung des „arabischen Rechtecks“ durch die Besiedlung nach dem Ersten Weltkrieg auftauchte. Die Politik der von der jüdischen Führung betriebenen Politik der nationalen Heimstatt und der energischen Einwanderung hat die arabische Angst vor Gefahr durch die eindringende jüdische Bevölkerung verschärft.

Was unternahmen also die Araber deswegen?

Die Araber haben beharrlich an der Position festgehalten, dass das Mandat für Palästina, das die Balfour-Erklärung umfasste, illegal sei. Die arabischen Staaten haben es abgelehnt sie als in welcher Form auch immer gültig anerkannt wird.

Und was dachten die Mitglieder des Komitees von dieser Behauptung?

Es scheint so zu sein, das es keine Gründe dafür gibt die Gültigkeit des Mandats aufgrund des Grundes infrage zu stellen, den die arabischen Staaten vorbringen. Die Bedingungen des Mandats für Palästina, formuliert vom Obersten Rat der Alliierten Hauptmächte als Teil der Beilegung des Ersten Weltkriegs, wurden in der Folge vom Rat des Völkerbunds genehmigt und bestätigt.

Das half nicht:

Die Araber Palästinas betrachten es so, dass sei ein natürliches Recht am Land haben, obwohl sie es nicht als souveränen Staat besessen haben.

Arabischer Widerstand gegen jüdische Forderungen in Palästina hat zum Teil die Form eines Wirtschaftsboykotts jüdischer Waren angenommen, der durch eine Resolution des Rats der Arabischen Liga vom Dezember 1945 beschlossen wurde. [Repräsentanten der arabischen Staaten betonten bei der Befragung durch das Komitee, dass der Boykott sich wegen der Abhängigkeit der jüdischen Industrie vom Markt arabischer Länder als wirkungsvoll erweisen würde. Innerhalb Palästinas wird der Boykott, obwohl es schwierig wird seine aktuelle Effektivität einzuschätzen, von den arabischen Führern als wichtiges Mittel der Förderung ihrer politischen Ziele betrachtet.] Während der arabischen Konferenz in Haifa im Juli 1947 sprach Jamal Eff el-Husseini von der Notwendigkeit der „Stärkung des Boykotts um die zionistische Existenz einzureißen“ und warnte arabische Händler, die den Boykott nicht einhalten, sie würden als „Verräter“ betrachtet, weil „die Nation bei Demütigung nicht still bleiben kann“.

Klingt das bekannt?

Weiter und weiter staunte ich durch die Seiten des Berichts hindurch über die Aufmerksamkeit, die Details gewidmet wurde. Allerdings lag die UNSCOP in einer Sache weit daneben. Sie schätzten die prognostizierte jüdische Bevölkerung für 1960 auf 664.000.

1947 hätte UNSCOP nie gedacht, dass das dürre, unzivilisierte Land, das sie vorfanden, in der Lage sein würde in den nächsten Jahren 800.000 Juden aufzunehmen – die jüdischen Flüchtlinge, die mit der Gründung des Staates Israel aus ihren Häusern in arabischen Ländern ins Exil vertrieben wurden.

Der UNSCOP-Bericht vom 29. November 1947 hält fest, dass die UNO-Vollversammlung die Übernahme und Umsetzung eines Plans, den Teilungsplan mit Wirtschaftsunion in Kapitel VI: Vorgeschlagene Empfehlungen, als Resolution 181(II) annahm.

Die Araber lehnten den Teilungsplan ab und erklärten den Krieg.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (27. August – 2. September 2017)

Dieser Eintrag wird auf der Seite oben gehalten; die sonstigen Einträge folgen darunter.
Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2017 geführt.

Sonntag, 27.08.2017:

Ein pal-arabischer Psychologie lässt in einer Sendung des offiziellen PA-Fernsehens wissen: Flugzeugentführungen und Mord an israelischen Zivilisten sind „wunderbare Heldentaten“ und führte Beispiele für Frauen an, die genau solche Taten begingen.

Ranghohe islamische und christlicher Jerusalemer Kleriker gaben eine Erklärung ab, mit der sie die „rechtsextreme israelische Regierung“ wegen der Entscheidung „kritisierten“, dass Knessetmitgliedern erlaubt würde „in das Tempelberggelände einzubrechen“. Das sei ein „illegaler und unmenschlicher Schritt der Provokation“. (Die Regierung hatte beschlossen Knessetmitgliedern „probehalbe“ einen Tag lang zu erlauben den Tempelberg zu besuchen; bisher gibt es ein Verbot für solche Versuche.) Die Kleriker riefen die Einwohner Jerusalems und „das palästinensische Volk” auf an ihrem „von Allah verliehenen Recht“ an „Palästina vom Fluss bis zum Meer“ und am Tempelberg festzuhalten, besonders am Dienstag, wenn die Abgeordneten erstmals seit 2 Jahren den Berg besuchen dürfen.

Die PA-Behörden haben allen Jugendlichen, die bei den Krawallen der letzten Monate festgenommen wurden, in ihren Abschlussexamen Noten gegeben, so dass sie diese bestanden.

Montag, 28.08.2017:

Das PA-Fernsehen hat im Auftrag der PA 2017 mehr als 30-mal ein „Kinderlied“ ausgestrahlt: Jaffa, Haifa, Safed, Tiberias, Akko sind „alles mein Land Palästina“, Beit Schean, Ramle usw. natürlich auch. In verschiedenen Versionen wurde das Lied vom über „mein Land“ fliegenden Vogel seit 2011 schon hunderte Male gesendet.

Es heißt, dass Abbas sich aufgrund von Druck aus der arabischen Welt entschieden hat sein Agieren gegen Israel in der UNO aufzuschieben.

Ein Hamas-Führer sagte heute, die Terroristen seien zu direkten Gesprächen über die Freilassung der festgehaltenen israelischen Zivilisten und der Leichen zweier Soldaten bereit, wenn Israel alle Terroristen freilässt, die im Gilad Shalit-Deal freikamen und inzwischen wieder festgenommen wurden.

Die Militärführung der Hamas preist die militärische Hilfe durch den Iran. Die Hamas konnte ihre militärischen Fähigkeiten dank der iranischen Hilfe stark verbessern können.

Dienstag, 29.08.2017:

Der UNO-Generalsekretär ist im Nahen Osten. In Ramallah tönte er, es gebe keine Alternative zur Zweistaatenlösung. Dem seien die UNO und er persönlich verpflichtet. Er habe zudem schon mehrfach gesagt, dass es keinen Plan B gibt, nur die Zweistaatenlösung.

Mittwoch, 30.08.2017:

Ein Ferienlager der israelisch-arabischen Balad-Partei wurde mit einer Prozession für „Mätyrer“ (sprich: Terroristen“) zu Ende gegangen.

Donnerstag, 31.08.2017:

Das Patriarchengrab in Hebron ist für Juden von Donnerstag bis Freitagabend wegen eines muslimischen Festes geschlossen. Ab Freitagmorgen 4 Uhr ist sie wieder normal geöffnet.

Freitag, 01.09.2017:

Der Fatah-Sekretär der Fatah für das Viertel al-Thawi in „Ost“-Jerusalem ist der Zutritt zur Stadt für die nächsten 4 Monate verboten worden.

Bauern im Süden Israels haben eine Petition eingereicht, dass die Regierung Arabern aus dem Gazastreifen Arbeitsgenehmigungen erteilen soll, damit diese auf den Farmen im Süden arbeiten können. Sie führen wirtschaftliche und humanitäre Gründe für ihren Antrag an: Die Bauern können Arbeiter brauche, die Araber des Gazastreifens brauchen Jobs. Die soziale Lage der Araber im Gazastreifen zu verbessern könnte in Israels Interesse sein.

Samstag, 02.09.2017:

Israelis im südlichen Israel baten die USA ihren Nachbarn im Gazastreifen bei der Lösung der Strom- und Abwasserkrise zu helfen, weil deren dysfunktionale Regierung dazu nicht in der Lage ist.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (23. – 29. Juli 2017)

Sonntag, 23. Juli 2017:

Neben den übrigen Maßnahmen hat Mahmud Abbas jetzt auch ausdrücklich die Sicherheitskooperation mit Israel ausgesetzt.

Die Polizei will die Metalldetektoren eventuell durch Sicherheitskameras ersetzen. Auch das wird von der Waqf abgelehnt (wie alle Sicherheitsmaßnahmen der Israelis).

Die 3 Todesopfer des Terroranschlags vom Freitagabend wurden heute in Modi’in beerdigt. An dem Begräbnis nahmen mehrere tausend Israelis teil (die die Opfer gar nicht kannten).

Das Zentralkommando der IDF hat 60 Reservisten zusätzlich zu einem Sondereinsatz einberufen; sie sollen kleine bzw. jüdische isolierte Siedlungen (besser) schützen.

Das „Nahost-Quartett“ äußert „Besorgnis wegen der Gewalt in Jerusalem“.

Ein Journalist besuchte die Eltern des Mörders von Freitagabend. Der Vater äußerte Kritik am Handeln seines Sohnes, die Mutter ist besonders stolz auf ihn.

Nach dem Terroranschlag vom Freitag ist der Zugang von PA-Arabern in israelische Orte in Judäa und Samaria eingeschränkt worden.

Benjamin Netanyahu hat angeordnet, dass das Haus des Terroristen von Halalmisch abgerissen wird.

Montag, 24. Juli 2017:

Fatah-Veröffentlichung: „Oh Allah, befreie unsere Moschee vom Dreck der Besatzung.“
Mahmud Abas: Die islamischen und christlichen heiligen Stätten müssen verteidigt werden.
Ein Abbas-Sprecher: Was Israel auf dem Tempelberg macht, ist ein Schritt auf dem Weg zum Bau des Dritten Tempels.
Editorial in der offiziellen Zeitung der PA: Den heiligen Stätten wird Schaden zugefügt, sie werden verjudet.

Ein PA-Araber, der im Februar 2014 versuchte Soldaten zu überfahren, machte das in der Gewissheit, dass die PA daraufhin seine Familie finanziell versorgt, wenn er getötet wird oder ins Gefängnis muss. So wollte er seine Schulden loswerden.

Trumps Sondergesandter für den Nahen Osten, Jason Greenblatt, ist in Israel, um die Lage um den Tempelberg zu beruhigen. Das wird wohl schlecht gehen, wenn es nach dem Islamistenführer Saleh geht – der fordert, dass beim Tempelberg keine Kompromisse gemacht werden.
Derweil fordert der UNO-Gesandte für den Nahen Osten, Nikolai Mladenow, dass die Krise bis Freitag gelöst wird, damit die Gewalt nicht weiter eskaliert.

Angeblich sollen König Abdallah von Jordanien und Netanyahu eine Lösung gefunden haben; demnach sollen die Metalldetektoren entfernt und anderer Sicherheitsmaßnahmen ersetzt werden.

Dienstag, 25. Juli 2017:

Die PA hat das Budget für die Zahlungen an die in Israel einsitzenden Terroristen und für deren Familien bzw. die Familien toter Terroristen im Jahr 2017 deutlich erhöht: Insgesamt stehen dafür jetzt mehr als 350 Millionen Dollar jährlich zu Verfügung.

Die IDF hat die Mutter des Halimisch-Terroristen festgenommen, nachdem sie die Palästinenser aufforderte weitere Juden zu töten.

Natürlich reicht es nicht, dass Israel die Metalldetektoren (und Kameras!) abbaut. Nein, die PA-Terroristen wollen mehr und deshalb bleiben laut Abu Mazen die Beziehungen zu Israel komplett eingefroren. Und auch die Waqf fordert die Muslime auf weiterhin nicht auf den Tempelberg zu gehen.

Mittwoch, 26. Juli 2017:

Mahmud Abbas und seine Fatah/PA-Führer ermuntern die PalAraber, dass sie weiter wegen des Tempelbergs randalieren sollen.

Meinungsumfrage: 67% der Israelis glauben, dass der Abbau der Metalldetektoren am Tempelberg ein Fehler ist. Nur 23% stützen die Entscheidung von Netanyahus Sicherheitskabinett. Volle 77% finden, dass Israel damit vor der Gewalt kapituliert hat.

Der Direktor der Al-Aqsa-Vereinigung lehnt Kameras auf dem Tempelberg ab. Im Übrigen sei das ein Eingang zu einer Moschee, nicht zu einem Restaurant und niemand müsse gute Laune haben, wenn er dorthin kommt.

Die Waqf hat Forderungen vorgelegt, um die Krise zu „beenden“ – es darf demnach keinerlei Sicherheitsmaßnahmen geben, die Muslime betreffen. Das ist keine „Rückkehr zur Situation vor dem 14.7., das ist viel mehr – nämlich „freie Fahrt“ für Terroristen.

Derweil feiert die Hamas im Gazastreifen den „Sieg über Israel“; trotzdem hat sie für Freitag zu einem „Tag des Zorns“ wegen der „israelischen Angriffe auf die Al-Aqsa-Moschee“ aufgerufen. Die PA hat sich dem Aufruf angeschlossen. Die Tanzim-Terroristen der Fatah wollen in Judäa und Samaria „demonstrieren“, Straßen blockieren und „Siedlungen isolieren“.

Die Hisbollah gratuliert den PalArabern zu ihrem „Tempelberg-Sieg“.

Und Erdowahn muss auch weiter seinen Senf dazugeben: Es reicht nicht, dass die Metalldetektoren abgebaut wurden. Es sei (für die Türkei!) inakzeptabel, wenn Muslimen Einschränkungen auferlegt würden. Im Übrigen wolle Israel den islamischen Charakter der Stadt vernichten – „mit täglich neuen Maßnahmen“.

Donnerstag, 27. Juli 2017:

Was für ein verlogener Haufen: Die PA lässt in ihrem Fernsehen behaupten, der Mörder von letztem Freitag, der drei Mitglieder einer Familie umbrachte und eine weitere Frau schwer verletzte, bevor er von einem Soldaten angeschossen wurde, habe aus Mitleid und Mitgefühl die Kinder nicht ermordet und auch die Frau nicht getötet. Er sei der Beweis dafür, dass es auch im Krieg Moral gebe. (Der einzige Grund, dass er Mutter und ihre Kinder nicht ermordete, bestand darin, dass der aufmerksame israelische Soldat ihn anschoss, bevor er sich gegen sie wenden konnte!)

Gegen die Mutter des Terrormörders von Halamisch wurde jetzt Anklage wegen Aufstachelung zu Gewalt erhoben.

Ein PA-Sprecher bezeichnete die „israelische Kapitulation am Tempelberg“ als „Sieg, der das Verschwinden der Besatzung näher bringt“.

Die Arabische Liga fordert „internationale Garantien, damit sich die israelischen Übertretungen auf dem Tempelberg nicht wiederholen. Die Eskalation auf dem Tempelberg bedrohe die gesamte Region.

Tausende nahmen in Um el-Fahm an der Beerdigung der 3 Tempelberg-Terroristen teil; dabei wurden auch PLO-Flaggen geschwenkt.

Ein arabischer Rechtsanwalt aus der PA: Juden sind wie streunende Tiere. (Was durch die Metalldetektoren bewiesen wird, die sie überall aufstellen.)

Ein PA-Araber, der bei „Zusammenstößen“ mit Sicherheitskräften in Hizme vor drei Tagen verletzt wurde, ist jetzt seinen Wunden erlegen.

Freitag, 28.07.2017:

Die IDF bilanziert: An den gewalttätigen Krawallen in Judäa und Samaria den Freitag über beteiligten sich mehrere Hundert Araber; sie warfen Molotowcocktails, Steine, 2 selbstgebaute Sprengsätze und verbrannten Reifen. 4 Personen wurden festgenomen.

Am Donnerstagabend wurde die Entscheidung getroffen das Haus des Terrormörders von Neve Tzuf (Halimisch) zu zerstören. Die Bewohner haben 72 Stunden das Haus zu verlassen oder eine Gegenklage einzureichen.

Am Nachmittag hob Israel die Altersbeschränkung für den Besuch des Tempelbergs auf; daraufhin strömten viele Araber auf das Plateau. Die Polizei bereitete sich auf weitere „Zusammenstöße“ nach den Abendgebeten vor.

Der PA-„Außenminister“ erklärte die „Schlacht um Jerusalem“ für eröffnet.

Arbeitsunfall: Ein Hamasnik wurde bei der Arbeit in einem Terrortunnel durch einen Stromschlag getötet.

Samstag, 29.07.2017:

Mahmud Abbas lässt wissen, dass die Sicherheitskooperation mit Israel nur allmählich wieder aufgenommen werden wird. Die Zusammenarbeit werde vom ungehinderten Zugang der Muslime zum Tempelberg abhängig gemacht.

Ein arabischer Mann wandte sich Hilfe suchend an Grenzpolizisten an einem Checkpoint nahe der Machpela in Heborn. Sein Sohn war gestürzt und hatte sich am Kopf verletzt. Ein israelischer Sanitäter versorgte den Jungen, bis ein Krankenwagen des Roten Halbmonds kam und ihn ins Krankenhaus brachte.

Wie viele UNO-Organisationen braucht man, um eine Glühbirne zu wechseln?

Elder of Ziyon, 11. Juli 2017

Hier ist eine beinahe vollständige Liste der UNO-Organisationen, die in den Palästinensergebieten arbeiten.

Name voller Name
FAO Food and Agriculture Organization
(Lebensmittel und Landwirtschaft)
ILO International Labour Organization
(Internationale Arbeiterorganisation)
ITC International Trade Center
(Internationales Handelszentrum)
OHCHR Office of the United Nations High Commissioner for Human Rights
(Büro des UNO-Hochkommissars für Menschenrechte)
UN Habitat UN Habitat
UN Women UN Women
(Frauen)
UNCTAD United Nations Conference on Trade and Development
(UNO-Konferenz zu Handel und Entwicklung)
UNDP UN Development Program
(UNO-Entwicklungsprogramm)
UNDSS United Nations Department of Safety & Security
(UNO-Abteilung für Sicherheit)
UNEP UN environment
(Umwelt)
UNESCO United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization
(UNO-Organisation für Bildung, Wissenschaft und Kultur)
UNFPA United Nations Population Fund
(UNO-Bevölkerungs-Fond)
UNICEF United Nations Children’s Fund
(UNO-Kinder-Fond)
UNIDO United Nations Industrial Development Organization
(Organisation für industrielle Entwicklung)
UNMAS United Nations Mine Action Service
(Minen-Handlungsdienst)
UNODC United Nations Office on Drugs and Crime
(Büro zu Drogen und Verbrechen)
UNOPS United Nations Office for Project Services
(Büro für Projektdienste)
UNRWA United Nations Relief and Works Agency for Palestine Refugees
WFP World Food Programme
(Weltlebensmittelprogramm)
WHO World Health Organization
(Weltgesundheitsorganisation)

 

Es gibt so viele UNO-Agenturen in den Gebieten, dass andere Organisatione – UNDAF (Entwicklungsrahmen der Vereinten Nationen) notwendig ist, um die anderen mehr als 20 Organisationen zu koordinieren.

Als Ergebnis dieser Bevormundung der palästinensischen Araber haben keine Ahnung, wie sie irgendetwas selbst tun können.

Denken Sie mal darüber nach. Die PA gibt es jetzt seit über 20 Jahren. Und doch sind grundlegende Dienstleistungen, von denen man erwarten könnte, dass ein entstehender Staat sie unternimmt, nicht erledigt und stattdessen wird Israel dafür verantwortlich gemacht, dass sie sich wie Erwachsene benehmen.

Ein winziges Beispiel aus einem aktuellen Newsletter, das ich aus dem „Directorate of Joint Service Council Ministry of Local Government Japan International Cooperation Agency“, die der PA mit der Abfallentsorgung helfen.

In den Newsletter heißt es:

Offene Halden (oder sogenannte „wildes Abladen“) haben einen negativen Einfluss au die Umwelt und die öffentliche Gesundheit und Sicherheit. Der Einfluss der offenen Müllkippen beeinflusst Wasserressourcen und einige zusätzliche Aufwendungen zu Abfallbeseitigung, die billig sauberes Wasser liefern könnten (ISWA, 2017). Jetzt ist die Zeit darüber nachzudenken, die Müllkippen zu schließen oder aufzurüsten und die Abfallbeseitigungspraktiken zu ändern. In der Westbank-Palästina war eine nicht zu vernachlässigende Anzahl offener Müllkippen in Betrieb.

Das Projekt von MoLG-JICA unterstützt die Initiativen für Gemeinsame Dienstleistungsräte (JSCs) zur Veränderung der endgültigen Entsorgungsarbeiten von offenen Müllkippen zu ausgewiesenen Deponien, in denen der Müll besser aufgehoben und abgedeckt wird und wo die Beeinflussung der Umwelt durch Müllentsorgung progressiv reduziert wird. Um diese Initiativen zu fördern hat das Projekt sich auf fünf JSCs für deren Entwicklungskapazität für das Management der Abfallentsorgung konzentriert.

Warum kann die PA nach 20 Jahren keine offenen Müllkippen schließen und passende Einrichtungen schaffen? Wenn sie von der internationalen Gemeinschaft das Geld mit einem konkreten Plan angefordert hätten, hätten sie es bekommen. Aber sie warten darauf, dass die Japaner kommen und ihnen sagen: „Hey! Ihr entsorgt Müll, wo er Menschen schaden kann!“

Warum benötigen die Palästinenser jemanden von außen, um ihnen zu sagen, wie sie ihre eigenen Bereiche sauber halten?

Dieses und  hunderte weitere NGO-Projekte schaffen eine Kreislauf, in dem die Palästinenser für grundlegende Dienste vom Rest der Welt abhängig sind und die Palästinenser selbst handeln wie verwöhnte Gören, die keinerlei Verantwortung für ihr eigenes Tun übernehmen.