Dass die UNESCO Tempelleugnung gut heißt ist nicht nur falsch – es ist gefährlich

Petra Marquardt-Bigman, The Tower, 17. Oktober 2016

„Da Kriege in den Hirnen von Menschen beginnen, ist es das im Hirn von Menschen, wo die Verteidigungen des Friedens gebaut werden müssen.“

Diese Beobachtung ist am Beginn der Verfassung der United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization (UNESCO) zu finden. Was stimmte, als UNESCO kurz nach dem Ende eines verheerenden Weltkreigs gegründet wurde, bleib auch sieben Jahrzehnte danach gültig, wenn die UNESCO sich damit beschäftigt die Flammen der religiösen Leidenschaften zu schüren, die den gesamten Nahen Osten in Brand setzen könnten. Mit ihrem gerade verabschiedeten Beschluss, der gewollt die jüdische – und damit auch die christliche – Verbindung zu Jerusalems Tempelberg ignoriert, hat die UNESCO praktisch die Ansichten von Mohammed Hussein, dem Großmufti von Jerusalem übernommen, der vor ein paar Jahren drohte: „Wenn die Israelis hierher kommen [auf den Tempelberg], dann wird es mehr als eine Intifada geben… die gesamte Region wird von Krieg verschlungen werden.“ Vor einem Jahr wiederholte der Großmufti seine Drohung; er fügte dabei Unheil verkündend hinzu, dass Gewalt „die gesamte Welt“ erreichen könnte, würde Juden oder irgendwelche anderen Nichtmuslime erlaubt werden irgendwo am „Al-Aqsa-Moscheegelände“ zu beten – d.h. der gesamten Tempelberg-Promenade.

Ebenfalls vor einem Jahr behauptete der Großmufti in einem Interview mit einem israelischen Fernsehsender, dass es nie einen jüdischen Tempel auf dem Tempelberg gegeben habe, während die Al-Aqsa-Moschee dort „vor 3.00 Jahren und vor 30.000 Jahren stand … seit der Schaffung der Welt“. So absurd diese für westliche Ohren klingen mag, bedenkt man die archäologischen Beweise des Gegenteils, es ist wichtig zu begreifen, dass „Tempel-Leugnung“ unter Palästinensern und Muslimen allgemein keine Randmeinung ist: Der tote Palästinenserführer Yassir Arafat war nicht im Geringsten verlegen während der Verhandlungen in Camp David im Juli 2000 die historische Existenz der jüdischen Tempel in Jerusalem zu bestreiten; und sein Nachfolger Mahmud Abbas wie auch andere offizielle Palästinenser-Vertreter und religiöse Führer haben ähnliche Behauptungen oft genug wiederholt, um – wie der Autor Daniel Levin 2009 im The Forward schrieb, den Schluss zu rechtfertigen, dass „Tempelleugnung zu einem zentralen Dogma des palästinensischen Nationalismus geworden ist“.

Aber während Tempelleugnung in den letzten Jahrzehnten populär geworden ist, wurde die Verwendbarkeit des Aufwiegelns religiöser Leidenschaften zur Mobilisierung von Muslimen zum Kampf gegen Juden und Zionismus erstmals von Haddsch Amin al-Husseini verwirklicht, dem berüchtigten Palästinenserführer, dessen Allianz mit Nazideutschland ihm schließlich den Beinamen „Hitlers Mufti“ einbrachte. Husseini begann seine Karriere als politischer und religiöser Führer in den 1920-er Jahren mit einer ambitionierten Kampagne zur Sammlung von Geldern für die Renovierung muslimischer Heiligtümer auf dem Tempelberg, die sich in völliger Verwahrlosung befanden, weil die muslimischen  Herrscher des osmanischen Reichs Jerusalem erlaubten Jahrhunderte lang als verwahrlostes Kaff zu schmachten. Um potenzielle Spender von der Bedeutung seines Projekts zu überzeugen behauptete Husseini, dass der Zionismus den „Wiederaufbau des Tempels anstrebt, der Salomons Tempel genannt wird, am Ort der gesegneten Al-Aqsa-Moschee und in dem religiöse Dienste durchgeführt werden sollen“. Schon bald wurde diese völlig fadenscheinige Beschuldigung nicht nur dazu genutzt Gelder zu sammeln, sondern auch um zu tödlicher Gewalt gegen Juden aufzustacheln – eine Taktik, die bis heute tausenden Juden das Leben kostete, angefangen mit den mörderischen arabischen Krawallen von 1929 bis zur blutigen „Al-Aqsa-Intifada“ Anfang der 2000-er und der Welle der aktuellen Terroranschläge.

Einiges von der Rhetorik die in den späten 1920-er Jahren genutzt wurde, um zu Gewalt gegen Juden aufzustacheln, unterscheidet sich nicht sonderlich vom Tenor der jüngsten UNESCO-Resolution. Im Oktober 1928 beschuldigte der Oberste Muslimrat, dem Husseini vorstand, die Juden als „Konkurrenz der Muslime um die Heilige Burak, die Westmauer der Moschee Al-Aqsa“ und erklärte:

Da sie die bittere Erfahrung der grenzenlosen, habgierigen Ansprüche der Juden diesbezüglich erkannt haben, glauben Muslime, dass das Ziel der Juden darin besteht allmählich Besitz von der Moschee von Al-Aqsa zu ergreifen; ihr Vorwand ist der Tempel, sie beginnen mit der Westmauer an diesem Ort, die ein untrennbarer Bestandteil der Moschee von Al-Aqsa ist.“

Fast 90 Jahre später gibt die UNESCO diese Hetze wieder: Der Text [PDF] der Resolution bezieht sich auf den Platz an der Westmauer nur in Anführungszeichen, während er vorgibt, der Ort sei in Wirklichkeit der „Al-Burak-Platz“; der Tempelberg wird ausschließlich als „Al-Aqsa-Moschee/Al-Haram Al-Scharif“ bezeichnet, der in seiner Gesamtheit als „muslimische heilige Gebetsstätte“ beschrieben wurde. Ähnlich zum Begriff „Al-Aqsa-Moschee-Gelände“ – in Begriff der regelmäßig von Al-Jazira verwendet wird, um den gesamten Tempelberg zu bezeichnen – verfehlt es die exklusive Nutzung von „Al-Aqsa-Moschee-Gebäude/Al-Haram Al-Scharif“ durch die UNESCO zwischen dem Gebäude der tatsächlichen Al-Aqsa-Moschee am südlichen Rand des Tempelbergs und dem Rest der gewaltigen Plattform zu unterscheiden. Wenn aber der gesamte Tempelberg die „Al-Aqsa-Moschee/Al-Haram Al-Scharif“ ist (oder das „Al-Aqsa-Moschee-Gelände“) ist und alles insgesamt „eine muslimische heilige Gebetsstätte“, dann wird die Anwesenheit eines jeden Juden oder nicht Nichtmuslim irgendwo auf dem Tempelberg schnell ein nicht tolerierbare Provokation, die die UNESCO streng als „ständige israelische Aggressionen“ verurteilt.

Das Lob, das die UNESCO von Izzat al-Rischeq, einem Sprecher der islamistischen Terrorgruppe Hamas, erhielt, war daher wohlverdient: „Wir loben die Abstimmung bei der UNESCO, die jegliche historischen Ansprüche zwischen Juden und der Al-Aqsa-Moschee und ihrer Westmauer bestreitet.“ Ähnliche kann Abbas heute zurecht das Gefühl haben, in seiner Sicht bestätigt worden zu sein, dass den Juden nicht erlaubt werden darf die Al-Aqsa „mit ihren dreckigen Füßen zu besudeln“ und dass „jeder Tropfen Blut, der für Jerusalem vergossen worden ist … sauberes und reines Blut ist, das für Allah vergossen wurde“. Und während die UNESCO „ständige israelische Aggressionen“ verurteilt, hat der vor zehn Jahren von Abbas ernannte, angeblich „moderate“ Großmufti nicht nur die Existenz der jüdischen Tempel bestritten und wiederholt mit Krieg gedroht, um exklusive muslimische Kontrolle des Tempelbergs geltend zu machen, aber er begrüßte auch Selbstmord-Bombenanschläge und zitierte beifällig die berüchtigte islamische Prophetie, die markant in der Hamas-Charta steht, denn diese sieht eine göttlich bestimmte apokalyptische Schlacht vor, in der Muslime fast alle Juden töten.

Palästinensische Ansichten zu diesen Dingen haben sich seit den Tagen des berüchtigten Haddsch Amin al-Husseini geändert und mit der aktuell verabschiedeten Resolution hat die UNESCO fast ein Jahrhundert palästinensischer Unnachgiebigkeit und tödlicher Hetze belohnt.

Es macht keinen Sinn die jüdische Verbindung zu Jerusalem zu bestreiten

Stephen M. Flatow, JNS.org, 21. Oktober 2016

Archäologen haben noch mehr Belege für die uralte jüdische Verbindung zu Jerusalem entdeckt – genau in der Woche, in der die UNESCO und die palästinensische Autonomiebehörde (PA) erklärten, dass Juden keine Verbindungen zu Jerusalem haben.

Die jüngste Entdeckung einer Stelle, an der das römische Her jüdische Kräfte angriff, die die äußern Mauern Jerusalem besetzten – während der Zeit des zweiten Tempels – lässt die Lüge der UNO und der PA platzen.

Bedenken Sie: Die Römer griffen jüdische Streitkräfte an. Es wurde kein Beweis für irgendwelche palästinensischen Streitkräfte in der Gegend. Der Angriff fand während der Zeit des zweiten Tempels statt – des Tempels, von dem die PA sagt, es habe ihn nie gegeben.

Die neuesten Funde bestätigen einen Bericht in dem Buch „Die Kriege der Juden“ des antiken Historikers Flavius Josephus im ersten Jahrhundert, den manche Historiker früher in Zweifel zogen.  Das Problem der PA: Josephus erwähnte nie Palästina oder Palästinenser.

Jedes Mal, wenn Archäologen in Israel graben, zerbröselt ein weiterer Teil der palästinensischen Propagandalinie. Anfangs diesen Jahres gruben Wissenschaftler in Jerusalem zwei antike Dokumentensiegel aus, die auf das späte achte Jahrhundert oder frühe siebte Jahrhundert vor Chr. Zurückdatiert werden. Die Inschrift auf den Siegeln ist Hebräisch, nicht Arabisch oder irgendeine andere Sprache, die mit Arabern oder Muslimen in Zusammenhang steht.

Eines der Siegel trägt den Namen eines Mannes: „Sa’adyahu ben Schebnayahu“. Das andere Name ist der Name einer Frau: „Elihanah bat Goel“ (oder Gael). Jüdische Namen. Keine arabischen oder muslimischen oder palästinensischen. Die Archäologen vermerkten, dass die Konstruktion der Namen „in typisch judäischer Mode dieses Zeitraums“ sei. Judäisch, nicht palästinensisch. Das ist weiterer lebendiger, unbestreitbarer Beweis einer jüdischen Präsenz im Land Israel – mehr als 1.400 Jahre bevor Mohammed den Islam gründete.

Bei einer weiteren wichtigen archäologischen Entdeckung früher in diesem Jahr wurden die ältesten Glasöfen der Welt gefunden; sie befanden sich neben einer Eisenbahnlinie am Fuß des Carmel-Berges bei Haifa. Professor Ian Freestone vom Londoner University College, ein Spezialist für die Identifizierung der chemischen Zusammensetzung von Glas, vermerkte, dass die Öfen beweisen, dass „Israel ein Produktionszentrum internationalen Ausmaßes darstellte – daher wurden seine Glaswaren im gesamten Mittelmeerraum und Europa weit verbreitet.“

Die Öfen stammen in etwa aus dem Jahr 400, rund 300 Jahre nachdem die Römer den zweiten Tempel zerstörten, schätzungsweise 600.000 Jude töteten und mehr als 1.000 jüdische Orte zerstörten.

Trotz dieser Verwüstung waren die Juden dem Land Israel derart verbunden, dass sie ihre Gesellschaft wieder aufbauten, bis zu dem Punkt, dass sie als Glasproduktionszentrum dienten, das seine Waren ins gesamte römische Reich exportierte. Eine der berühmtesten Entdeckungen in diesem Bereich ist ein Erlass des römischen Kaisers Diocletian, eingeritzt auf einer Steintafel, mit der der Preis für das festgesetzt wurde, was er „jüdisches Glas“ nannte.

Nicht „palästinensisches Glas“, sondern „jüdisches Glas“. Weil jeder wusste, dass der Name der Region Judäa war. So nannte sie die Bibel. So nannten Historiker sie mehr als 2000 Jahre lang.

Zumindest, bis die UNESCO und die palästinensisch-arabische Propagandamaschine des Weges kamen.

Hier ist etwas palästinensisch-arabische Kultur, die die UNESCO feiern kann

Elder of Ziyon, 18. Oktober 2016

Die Fatah pries auf ihrer Facebook-Seite die UNESCO-Resolution, die vorgab es gäbe keine jüdischen Verbindungen zum heiligsten Ort in Jerusalem.

Aber direkt davor zeigt die Facebook-Seite dieses Foto mit der Bildbeschreibung: „Wir werden mit [unseren] Kämpfern weiter machen, bis wir den palästinensischen Traum erreicht haben.“

Hier haben wir etwas einheimische palästinensisch-arabische Kultur, die die United Nations Educational, Scientific and Cultural Organization feiern kann.

Nicht nur die UNESCO ist verantwortlich zu machen

Michael Freund, The Jerusalem Post, 20. Oktober 2016

Die skandalöse Entscheidung der UNESCO die jüdische Identität des Tempelbergs zu löschen, hat Protestgeheul aus dem gesamten politischen Spektrum hervorgerufen. Zurecht.

Beim Treffen am Dienstag in Paris bestätigte der 58 Mitglieder zählende Exekutivrat des UNO-Gremiums einen Beschluss, der auf islamischen Extremismus ausgerichtet ist, indem ein Ort als muslimisches Heiligtum gekennzeichnet wird, während Berge an Beweisen seiner Heiligkeit für das jüdische Volk ignoriert werden, die 3000 Jahre in die Geschichte zurückreichen.

Die Abstimmung der UNESCO ist ein Schlag ins Gesicht der Geschichte, der Archäologie und der Theologie und stellt einen Angriff auf die Grundlagen der jüdisch-christlichen Tradition dar, die die westliche Zivilisation stützt. Doch selbst während Israel mit ein bis zwei beschuldigenden Fingern auf die UNO-Gruppe zeigt, wäre die Regierung gut beraten sich zu überlegen, ob vielleicht ihre eigenen Politik etwas zu dieser Farce beigetragen haben könnte.

Immerhin verbietet Israel Juden auf dem Tempelberg zu beten, schränkt ihren Zugang zum Ort ein und hat der ihn verwaltenden muslimischen Waqf in der Vergangenheit erlaubt uralte archäologische Relikte zu vernichten. Wenn das die Art ist, wie der jüdische Staat selbst mit Jerusalems Tempelberg umgeht, dann sollte es dann wirklich überraschen, wenn andere Staaten danach streben unsere Verbindung zu ihm herunterzuspielen oder zu vernebeln? Erst gestern, berichten Medien,  wurde zum Beispiel ein 18-jähriger Israeli unter dem Verdacht festgenommen „sich beim Besuch auf dem Berg verneigt zu haben“.

Ich bin kein Rechtsanwalt, aber seit wann kann eine Person festgenommen werden, weil er sich beim Besuch eines öffentlichen Ortes verneigt haben könnte? Und selbst wenn er sich verniegte, wo genau im Strafgesetz wird eine solche Tat verboten? Wie traurig ironische ist es, dass das an Sukkoth stattfand, bei dem wir Gott jeden Tag im zusätzlichen Mussaf-Gebet bitte den Tempel wieder aufzubauen, zu dem wir „aufsteigen und erschienen und uns vor Dir in der Zeit der Pilgerfahrten verbeugen“.

Ähnliche Beispiele gibt es leider zuhauf. Ein im Januar aufgenommenes, abschreckendes YouTube-Video zeigt große, kräftige israelische Polizisten, die auf dem Tempelberg einen israelischen Teenager umzingeln und ihn festnehmen, nachdem er seine Hand auf die Augen gelegt hatte und das Schmai Israel gesagt zu haben schien. Und erst letzte Woche wurden fünf israelische Teenager festgenommen, als sie am Eingangstor beteten, bevor sie eine Fuß auf den Berg setzten, obwohl ein Amtsrichter zuvor die Polizei angewiesen hatte ihnen das zu gestatten.

Seit Jahren haben sich auf den Tempelberg gehende Juden allen möglichen Arten von Einschränkungen ausgesetzt gesehen, darunter die Beschränkung der Besuchsstunden und das Verbot eine Bibel, ein Gebetsbuch oder eine israelische Flagge mitzuführen. Es hat sogar Fälle gegeben, bei denen die Polizei Juden dafür verhaftete, dass sie ihre Lippen auf eine Weise bewegten, die andeutete, dass sie ein stilles Gebet ausgesprochen haben könnten.

Welche Botschaft wird damit der Welt dazu gesandt, wie Israel zum Tempelberg steht, unserem heiligsten Ort? Sicher, der UNO-Beschluss ist offenkundig absurd und aller Verurteilung wert. Das ist so, als lege man nahe Rom habe keine historische Verbindung mit dem Kolosseum, Athen keinen Anspruch auf den Parthenon und New York keine Verbindung zum Yankee-Stadion.

Nächstes Jahr haben wir den 150. Jahrestag des Beginns der von General Sir Charles Warren geführten Expedition; er war ein britischer Landvermesser, der vom Palestine Exploration Fund geschickt wurde, und die erste große, moderne Ausgrabung an und unter dem Tempelberg durchführte. Sieben Jahrzehnte vor Gründung der UNESCO beschrieb Warren was er fand in seinem 1884 veröffentlichten Survey of Western Palestine; darin verwies er wiederholt auf den Ort als den, an dem Israels antike Tempel gestanden hatten.

Bei den gelehrten UNESCO-Repräsentanten besteht klar die Notwendigkeit eines Auffrischungskurses in Geschichte.

Doch offen gesagt: Wenn es um den Tempelberg geht, ist weit wichtiger, was Israel tut, als das was die UNESCO sagt.

Die Art, wie der jüdische Staat den Ort besuchende Juden behandelt, ist schlicht untragbar; er trampelt auf ihren Grundrechten auf freie Religionsausübung und Meinungsäußerung herum und verwehrt ihnen die Grundfreiheit mit ihrem Schöpfer zu kommunizieren, ohne Angst vor Bestrafung haben zu müssen.

Also lasst unsere diplomatischen Vertreter auf jede Fall gegen die nicht zu entschuldigende Verleumdung der Juden und des Tempelbergs brüllen und protestieren.

Aber zugleich sollte wir anfangen den Ort mit der Achtung und Heiligkeit zu behandeln, den er verdient und Juden, die das möchten, erlauben dort frei zu beten.

Eine Botschaft des jüdischen Volks an die UNESCO

Paula R. Stern, A Soldier’s Mother, 15. Oktober 2016

Seit Tagen habe ich jetzt wunderbare Reaktionen auf die UNESCO-Resolution gesehen, die die Recht der Muslime am Tempelberg nahelegt, behauptet, „bescheinigt“ und Israel wegen Reaktionen verurteilt – während nie auch nur erwähnt wird, dass die Reaktionen auf gewalttätige Angriffe erfolgten; dass die Unterdrückung von Rechten gewöhnlich gegen Juden gerichtet ist und wenn sie sich gegen Araber richten, dann IMMER als Ergebnis von Gewalt ihrerseits.

Mit Wut schrieben viele meiner Facebook-Freunde, bis die Reaktionen sich an einem Punkt – eigentlich sogar recht schnell – von Wut in Humor veränderten…

Von Justin Ambler:

Zirkuskarten verfügbar!

Hallo, alle miteinander – Ich habe Eintrittskarten für die jüngste Aufführung, die Fantasie wirklich macht – Cirque de Soleil: UNESCO.

Es ist eine Aufführung, die der Logik trotzt, Hirngespinste umklammert und dich auf eine Reise in die Vergangenheit mitnimmt, die nie stattgefunden hat, eine Welt, die es nie gab und dich in eine Scheinwelt versetzt – eine wahres Theater des Absurden. Lass mich wissen, wenn du die Karten haben willst, aber es hat keine Eile, denn diese Aufführung wird noch lange gespielt werden.

Von Zev Shandalov:

Im Buch 1. Könige, Kapitel 24 lesen wir:
„Und dann sprach der Prophet Eliah zu Mohammed und erklärte Mohammeds Tempelberg auf dem Berg Moriah zum wundersamsten der UNESCO-Welterbestätten.“
Es sieht also so aus, als habe die UNESCO eine Grundlage im Pasuk im Tanach … deshalb bitte: Entschuldigung, dass ich mich beschwert habe.

Mekka zur uralten jüdischen Stätte erklärt! UNESCO schockiert die Welt heute damit, dass sie sagt Mekka sei in Wahrheit der Begräbnisort des Propheten Micha und sie bestreitet seine muslimischen Wurzeln … Großscheik Ahmad ibn Fashla wurde zitiert mit: „Uups.“

Die UNESCO stimmt über die muslimische Verbindung zum Vatikan ab… erklärt „Papst, Quatsch … jeder weiß, dass der Vatikan Mohammeds Sommerpalast war!“

UNESCO:
U nited (Vereinte)
N ations (Nationen)
E rasing (löschen)
S hred of any Jewish (Bruchstück jeder jüdischen)
C onnection (Verbindung)
O bsessively (besessen)

Liron Kopinsky:

Die UNO erklärte gerade meine Laubhütte zur muslimischen heiligen Stätte. Was soll ich tun?

Zu sagen, das Judentum habe keinen historischen Anspruch auf Jerusalem, ist so, als würde man sagen, die Hamas habe keine historischen Anspruch auf das Abfeuern von Raketen auf unschuldige Zivilisten.

Israels Außenministerium:

Die Sonne dreht sich um die Welt. Die Welt ist flach. Es gab nie einen jüdischen Tempel auf dem Tempelberg.

Premierminister Netanyahu:

Zu sagen, Israel habe keine Verbindung zum Tempelberg, ist so als würde man sagen, China habe keine Verbindung zur Großen Mauer oder Ägypten habe keine Verbindung zu den Pyramiden… mit dieser absurden Entscheidung hat die UNESCO auch den letzte Rest an Legitimität verloren, den sie noch hatte.

Der Dorftrottel

Paula R. Stern, A Soldier’s Mother, 15. Oktober 2016

Der Dorftrottel ist eine sehr beliebte Figur in der Geschichte, die die Menschheit ist. Sehr beliebt… bis zu dem Punkt, wo die Liebe sich in etwas Bitteres verwandelt. Der Dorftrottel ist derjenige, der nicht sehen kann, was ihm vor Augen steht und wenn ihm das Objekt seiner Weigerung gezeigt wird, wird der Dorftrottel die Realität weiter bestreiten.

Der Dorftrottel erstaunt die anderen Dorfbewohner damit, dass er es schafft mit der falschen Schlussfolgerung zu kommen … jedes verdammte Mal. Fakten bedeuten nichts, Beweise sind Verschwendung. Was die Dörfler schnell lernen: Der Idiot ist, was er immer sein wird – blind, stur und nichts wert außer unseres Mitleids.

Während wir durch unser Leben gehen, bereichert mit Liebe zu Land, Familie und unserem Volk, bleibt der Dorftrottel – nun, ein Trottel.

Die UNESCO ist die United Nations Educational Scientific and Cultural Organization, deren Wahlspruch lautet: „In den Gemütern von Männern und Frauen Frieden bauen.“ Vielleicht als fehlgeleiteten Versuch diesen Wahlspruch zu fördern, hat die Organisation mit 58 Mitgliedern einen Resolutionsentwurf zu einem Ort namens Al-Aqsa-Moschee/al-Haram al-Scharif verabschiedet. Sie schafften es eine volle fünf Seiten umfassende Resolution zu schreiben, ohne auch nur einmal die nicht zu bestreitende Tatsache zu erwähnen, dass die Moscheen, auf die diese Resolution verweist, auf dem stehen, was durch die Geschichte als der Tempelberg bekannt und so genannt wurde.

Tempelberg, weil dort einst (in Wirklichkeit zweimal) ein Tempel stand, majestätisch und schön. UNSER Tempel war dort. Zweitausend Jahre lang haben wir uns von überall in der Welt in eine Richtung gewandt – UNSEREN TEMPELBERG.

Das erste Gefühl, das viele Juden zu diesem weiteren Beweis eklatanten Antisemitismus hatten, ist Wut. Ja, wir sind wütend, weil die Erde nicht lügt – grabt und ihr WERDET die Wahrheit finden. Unsere Geschichte und nicht ihre; unsere Knochen und nicht ihre. Unsere Tongefäße, unsere Geschichte. Unseres.

Was kommt als Nächstes? Eine UNESCO-Entscheidung, die die Verbindung von Erdnussbutter und Marmelade bestreitet? Batman und Robin? Rock und Roll?

 

Doch nach einer Weile wendet sich die Wut in zwei weitere Gefühle – und das stehen die meisten Juden jetzt gerade. Das erste ist Ungläubigkeit. Das ließ unseren Premierminister ein paar ausgezeichnete, geistreiche Bemerkungen abgeben, darunter:

„Heute zu sagen, dass Israel keine Verbindung zum Tempelberg hat, ist so, als sagte man, China habe keine Verbindung zur Großen Mauer oder Ägypten keine Verbindung zu den Pyramiden. Mit dieser absurden Entscheidung hat die UNESCO das bisschen Legitimität verloren, die sie noch hatte.“

Anstelle der Wut ist, so glaube ich, unsere beste Reaktion zu lachen. Stimmt. Lachen. Ich würde nichts weiter von der UNO und der UNESCO erwarten, als eine Resolution zu verabschieden, die etwas bestreitet, das so leicht als Tatsache zu beweisen ist. Und während Sie das tun, erinnern Sie sich.

Wir sind hier, auf unserem Land. Das alte Ägypten ist nicht mehr, Babylon und Assyrien liegen in grauer Vorzeit. Die Phönizier, die Römer, die Perser, die Amalekiter – die Liste derer, die wir überlebt haben, ist lang. Eines Tages in der nicht allzu fernen Zukunft, werden viele der Namen, die für diese Resolution stimmten, auch auf diese Liste gesetzt werden.

Die Sonne wird morgen wieder aufgehen; der Tempelberg wird immer noch der Ort sein, wo unsere heiligen Tempel standen. Morgen, nächsten Monat, nächstes Jahr, im nächsten Jahrhundert.

Lacht. Der Dorftrottel wird aus einem guten Grund Trottel genannt. Die UNESCO hat nur bewiesen, dass die Anrede an den richtigen vergeben wurde.