Zwei unbedingt notwendige Fragen zur palästinensischen Eigenstaatlichkeit

Moshe Dann, PJ Media, 28. Dezember 2010

Als die PLO 1964 gegründet wurde, hieß „Befreiung“ ganz Israel. 1974 gewährte die UNO der PLO einen nichtstaatlichen diplomatischen Status; ihre Mission war – und ist – die „Befreiung Palästinas“. Des ganzen Palästina. Das Ziel hat sich nicht geändert.

1988, als der palästinensische Nationalrat im Namen der PLO – „der einzigen Repräsentantin des palästinensischen Volkes“ – einen Staat Palästina ausrief, bezog er sich auf die (1947 verabschiedete) UNO-Resolution 181, die eine Teilung des britischen Mandats Palästina empfahl. Die Araber lehnten die Anerkennung Israels ab und tun das immer noch.

Palästinenserführer sagen, sie würden nur die Tatsache der Existenz Israels anerkennen, aber nicht sein Recht als souveräner jüdischer Staat zu existieren; sie weisen nicht nur die Idee des jüdischen Nationalismus zurück, sondern auch seine historische, ideologische und juristische Grundlage. Das wird in der Charta sowohl der PLO als auch der Hamas ausdrücklich angegeben, ebenso im „vorläufigen Grundgesetz“ der palästinensischen Autonomie, die nach Angaben der PLO „die nationalen und historischern Rechte des palästinensischen Volkes“ bekräftigt.

1993 stimmte Yassir Arafat der Anerkennung Israels als Teil der Oslo-Vereinbarungen zu, wobei angeblich die Waffenstillstandslinien von 1949 gemeint waren – zumindest vorläufig. Als die PA 1994 gegründet wurde, um die Palästinenser in Judäa und Samaria (der Westbank) und dem Gazastreifen zu repräsentieren und die Bereiche unter ihrer Kontrolle zu verwalten, war die Voraussetzung dafür, dass die Palästinenserführer Israel als legitimen Partner anerkannten. Die Zeit hat preisgegeben, dass das eine List war. Die PLO, die die Palästinenser bei der UNO und im Ausland repräsentiert, ratifizierte die Oslo-Vereinbarungen nie, ebenso wenig die Prinzipienerklärung (DOP) oder irgendeine andere Vereinbarung, die die Anerkennung Israels beinhaltete.

Die DOP war kein Friedensvertrag, sondern eine Vereinbarung auf eine endgültige Lösung des Konflikts hinzuarbeiten und die PA zu gründen. Wer hat also jetzt die Kontrolle und wer wird das in der Zukunft sein?

Verfechter der Eigenstaatlichkeit – verzückt durch neue Bauprojekte, verbesserte Lebensqualität und der Rhetorik der „Beendigung der Besatzung“ – sprechen nicht von den Verpflichtungen und Risiken, die ein unabhängiger Staat mit sich bringt. Trotz rosiger Schilderungen funktionieren die grundlegenden palästinensischen Institutionen – zu Sicherheit, Gerichtswesen, Bildung und Umwelt – nicht angemessen oder richtig. Schwach und zerbrechlich wie sie ist, könnte diese Infrastruktur leicht kollabieren, was regionale Implosion und Chaos einlädt. PA-Gerichte sind eine Farce. PA-Schulen haben versagt. die PA hat es abgelehnt mit Israel zu kooperieren, um Abwasser- und Wasseraufbereitungsanlagen zu bauen. Die PA-Wirtschaft hängt von massiver Auslandshilfe ab.

Ohne Einfälle in von der PA kontrolliertes Territorium, um Terroristen festzunehmen und Straßensperren und Checkpoints zu bauen, die mögliche Angreifer stoppen, würden die Israelis sich einem weiteren Blutbad ausgesetzt sehen.

Dieses Ignorieren der Realität führte zum Aufstieg der Hamas und ihrer Eroberung des Gazastreifens, dem Aufstieg der Hisbollah und ihrer Dominanz im Libanon und zu Drohungen seitens des Iran. Diesen Weg weiterzugehen erscheint selbstmörderisch.

Die Palästinenserführung ist nicht bereit für die Eigenstaatlichkeit, nicht bereit Frieden mit Israel zu schließen und in einander bekriegende Gruppen zersplittert. Das ist keine gesunde Grundlage für die Zukunft der Araber oder der Israelis. Palästinensische Forderungen nach Eigenstaatlichkeit sind daher nicht nur verfrüht, sie sind unausgegoren. Das wäre so, als würde man einen zu Unfällen neigenden Fahrer ans Steuer setzen und das Beste hoffen.

Die Palästinenserführer haben eine umfangreiche Geschichte der Unverantwortlichkeit, der Hetze und des Terrorismus. Geteilt zwischen der Westbank und dem Gazastreifen, durchsetzt von Korruption und Missmanagement ist die PA nicht in der Lage weise oder effektiv zu arbeiten. Es regnet weiter Raketen auf Israel, antijüdische Hetze ist üblich und Terroranschläge sind eine ständige Bedrohung. Ihnen ein Land in die Hand zu geben lädt zur Katastrophe ein.

Warum dann für etwas eintreten, das so voraussehbar katastrophal werden kann? Würde ein Palästinenserstaat Israel oder der Region mehr Sicherheit bieten? Wenn die USA russische, iranische oder nordkoreanische Raketen auf Kuba oder in Venezuela nicht zulassen (und nicht zulassen sollten), wie können sie von Israel erwarten eine weit größere Gefahr in größerer Nähe zuzulassen?

Hat ein Palästinenserstaat höhere Priorität als Israels Existenz?

Das sind die Kernthemen und kritischen Fragen. Nicht die Siedlungen. Nicht die Grenzen. Nicht die „Flüchtlinge“. Und nicht Jerusalem. Palästinensische Eigenstaatlichkeit ist keine Antwort; sie wirft vielmehr schwerwiegende Fragen auf: Ist sie das Risiko wert und wie sehen die nicht beabsichtigten Folgen aus?

Waren Sie mal in Ramallah? Das UNHRC sagt, es ist wie Dachau

Wäre Dachau nur wie Ramallalh gewesen…

Giulio Meotti, Israel National News, 14. Juni 2017

Amensty International hat nie zum Boykott der Besetzung Osttimors oder Papuas durch Indonesien aufgefordert, auch nicht gegen die Zyperns durch die Türkei, Georgiens oder der Krim durch Russland, der Westahara durch Marokko oder Tibets durch China. Es gibt nur einen Staat, für den Amnesty einen ausgesuchten Boykott ausruft: den jüdischen Staat. Und welche bessere Gelegenheit gäbe es als die israelischen Feiern zu fünfzig Jahren seit dem Krieg von 1967, um einen Bann auf seine Waren heraufzubeschwören?

Also hat Amnesty gerade einen Boykott israelischer Waren ausgerufen, die auf Land von vor 1967 produziert werden. Kate Allen, Leiterin von Amnesty UK, sagte, Britannien und andere europäische Länder habe „die rechtliche und moralische Pflicht, das Verbot von in israelischen Siedlungen hergestellten waren“ einzuführen. Das Board of Deputies der jüdischen Gemeinschaft in England hat Amnesty dafür verurteilt, das „die palästinensischen Messeranschläge, Autoanschläge und Schusswaffenanschläge“ ignoriert werden, unter denen Israel leidet. Marie van der UZyl, Vizepräsidentin der jüdischen Organisation, sagte: „Amnesty sollte sich daran erinnern, dass Menschenrechte universal sind und auch für die Israelis gelten.“

Aber Hass verdunkelt nicht nur die Geister der Humanitären an der Themse. An den Gestaden des Genfer Sees hat der UNO-Menschenrechtsrat (UNHRC) Israel gerade, es würde aus Ramallah, der Hauptstadt der palästinensischen Autonomie, in ein Konzentrationslager machen.

Zeid Ra’ad Al-Hussein, der Leiter des UNO-Rats, sagte gerade während der Vollversammlung: „Cih wuchs nicht weit entfernt vom palästinensischen Flüchtlingslager in Baqa’a auf. Ich arbeitete im Flüchtlingslager Wihdat. Ich bin in Auschwitz-Birkenau gewesen, ich habe Dachau besucht und sah Buchenwald…“ Hussein fuhr damit fort das „palästinensische Leiden“ mit der Schoah zu vergleichen.

In genau denselben Stunden trafen sich bei der Weltgesundheitsorganisation (WHO), einer weiteren UNO-Organisation, die schlimmsten Diktatoren der Erde zu einem Bericht, der Israel beschuldigt die Gesundheitsrechte der Palästinenser zu verletzen. Alle waren da, von Kuba bis China, aber auch Syrien, der Sudan und Simbabwe. Vor allem aber war dort Venezuela vertreten, das Israel wegen „der schweren Probleme des Zugangs zu Wasser, der Wirtschaftskrise und Arbeitslosigkeit“ verurteilte.

Die UNO-Organisation für Gesundheit hat gestattet, dass Israel von einem Land dämonisiert und herausgehoben wird – Venezuela – in dem Malaria wieder ein nationaler Notfall ist, geistig Kranke auf der Straße ausgesetzt werden und Kinder in einer höheren Rate sterben als in Syrien.

Ja, Syrien. Immer gut, besonders um Israel Schuld zuzuschreiben.

Also hat Pierre Krahenbühl, der Leiter der UNO-Organisation für die Palästinenser (UNRWA), eine Spendensammelkampagne verbreitet, die das Bild eines Mädchens im Schutt verwendet. Es ist schade, dass das Bild nicht im Gazastreifen aufgenommen wurde, sondern in Damaskus. Ein paar Stunden später wurden, um den Kreislauf der humanitären Scheinheiligkeit zu vervollständigen, zwei Tunnel entdeckt, die von der Hamas genutzt wurden, um nach Israel einzudringen; sie waren unter zwei UNO-Schulen gebaut worden.

Israels Premierminister Benjamin Netanyahu nutzte die Gelegenheit, um die Schließung der UNRWA zu fordern. Viele Ressourcen könnten von der Verewigung des Status quo der vierten Generation palästinensischer „Flüchtlinge“ genutzt werden, um neueren Flüchtlingen zu helfen, von denen viele muslimische Opfer der Islamisten in Syrien, dem Irak, Afghanistan, Somalias, des Sudan und Nigerias sind.

Ich bezweifle aber, dass in der nahen Zukunft europäische Städte „Wochen gegen Apartheid in  Aleppo“ organisieren werden. Diese geistesgestörten Humanitären genießen einzig die Dämonisierung der Juden.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (18. – 24. Juni 2017)

Sonntag, 18. Juni 2017:

PA und PLO lassen wissen: Die „Löhne“ an die Terrorhäftlinge werden weitergehen; das Thema unterliegt nicht den Erpressungen von USA und Israel.

Ein Hamas-Sprecher wies zurück, dass der IS den Anschlag auf die Grenzpolizisten in Jerusalem für sich reklamiert. Er sagte, zwei der Terroristen seien Mitglieder der PFLP, einer der Hamas gewesen.

6 Araber aus „Ost“-Jerusalem werden verdächtigt in der Altstadt „aus nationalistischen Gründen“ Brände gelegt zu haben.

Die PA droht, sie würde wegen „Piraterie“ vor den Internationalen Strafgerichtshof ziehen, wenn Israel die Zahlungen an die Terroristen von den Überweisungen an die PA abzieht.

Zwei Araber aus Nordjerusalem wurden letzte Woche festgenommen; die Polizei hatte in ihren Häusern 2 gestohlene Autos, 1 gestohlenes Motorrad und jede Menge gestohlenen Schmuck sowie Drogen gefunden.

Montag, 19.Juni 2017:

WAFA, die PA-Nachrichtenagentur, beschwert sich und beklagt, dass Israel den Zugang zum Tempelberg für Männer auf solche über 40 Jahren beschränkte. Wer soll denn noch alles kommen? Da waren am Freitag 300.000 Menschen für die Ramadan-Gebete!

Israelische Parlamentarier haben einen Gesetzesentwurf formuliert, mit dem Terroristen und ihren Familien die israelische Staatsbürgerschaft aberkannt werden soll. Sie werden die Chance bekommen ihre Unschuld zu beweisen und ihren Status zu behalten.

Die britische Organisation HALO Trust begann am Sonntag ein Minenfeld bei Jenin zu räumen. Das „Palestine Information Center“ behauptet, darin hätten mehrere Menschen ihr Leben verloren, andere schwere Verletzungen erlitten und das Minenfeld sei „seit 1967 dort“ – womit gesagt werden soll, dass Israel es gelegt habe. In Wirklichkeit wurde es von den Jordaniern vor 1967 gelegt; außerdem sind Auslands-Organisationen nicht autorisiert IDF-Minenfelder zu räumen.

Der stellvertretende Hamas-Führer Khalil Al-Hayya sagte am Sonntag, dass seine Gruppe nicht an einer Eskalation mit Israel interessiert sei. Er glaubt nicht, dass die Energiekrise zu einem Krieg mit Israel führen wird. (Israel wird auf Veranlassung der PA die Stromlieferungen in den Gazastreifen drosseln.)

Nachdem gestern Araber jüdische Besucher des Tempelbergs angriffen, blieb dieser heute für Juden geschlossen.

Die PA hat in Jenin einen Platz nach Khaled Nazzal benannt, der 1974 das Massaker in der Schule von Ma’alot plante; damals wurden 26 Israelis ermordet, 22 davon Schulkinder. Nazzal war auch der Planer weiterer Terrormorde an jüdischen Geiseln.

Die PA versucht bei der UNESCO das Patriarchengrab und die Altstadt von Hebron zu Weltkulturerbe-Stätten erklären zu lassen. Natürlich als ausschließlich muslimische Stätte, an der die Juden keine Rechte haben…

Dienstag, 20. Juni 2017:

Kindergarten-Abschlussfeier im Gazastreifen: Terroranschläge üben, Judenmord vorgeführt, Mordlust-Gesänge gegen Juden in Israel. „Ich werde dich mit Salz essen, Zionist, denn so schmeckst du am besten. Ja, ich rede mit dir: Ich habe dir den Tod gekocht.“

Sowohl WAFA als auch Ma’an „berichten“ über die Reduzierung der Stromlieferungen an den Gazastreifen, dass die Hamas Israel voll verantwortlich dafür macht. Und natürlich ohne etwas davon zu erwähnen, dass die PA dazu aufgefordert hat.

Hassan Abed Rabo von der PA rechtfertigte die Zahlungen an die Terrorhäftlinge: Die seien auch nichts anderes als Sozialleistungen an Israelis bzw. deren Familien, die an Morden oder Mordversuchen beteiligt waren. (Was mehr als lächerlich ist, da sie wegen Mord an die Terroristen gehen, enorm hoch sind und anderen Straftätern nicht gezahlt werden, während die Israelis das als Sozialhilfe an Bedürftige zahlen.)

Jetzt rangelt auch noch die Fatah um die Mörder vom Damaskustor: Sie behauptet, einer der Täter sei einer von ihnen. (Dann haben wir also inzwischen einen ganzen Haufen Terrorgruppen, die dem Islamischen Staat die Rolle bei dem Mord an der Grenzpolizistein Hadas Malka streitig machen.)

Donnerstag, 22.06.2017:

Ein 21-jähriger Araber aus „Ost“-Jerusalem wurde letzte Woche festgenommen; er hatte wegen Terroraktivitäten schon 8 Monate im Gefängnis verbracht und wurde jetzt erneut verhaftet, weil er diese wieder aufgenommen hatte.

Die Hisbollah hat Beobachtungsposten an der Grenze zu Israel eingerichtet – die als Posten einer Landwirtschafts-NGO getarnt sind; diese wird von der Hisbollah finanziert und agiert ausschließlich für die Terrorgruppe.

Freitag, 23.06.2017:

Saeb Erekat lügt wieder rum: Laut seiner Aussage hetzt Israel, glorifiziert Terror (beides sei eine „lange bestehende Politik dieser extremistischen Regierung“) und nutzt erfundene Vorwürfe palästinensischer Austachelung, um die Aufmerksamkeit von Friedensprozess abzulenken.

Anscheinend gab es jetzt doch mal genug Druck: Das Denkmal für den DFLP-Terroristen, der das Ma’alot-Massaker von 1974 verantwortlich war, wurde abgebaut. (Der Platz in Jenin trägt weiter seinen Namen.) Die DFLP protestierte heftig.

Die UNO bestreitet, dass die Hisbollah landwirtschaftliche NGOs zur Spionage an der israelischen Grenze einrichtet.

Hassan Nasrallah warnte Israel vor einem Angriff auf den Libanon oder Syrien; es stünden Hunderttausende bereit Israel zu bekämpfen.

Samstag, 24.06.2017:

Das Denkmal für den Terroristen wurde an dem Platz über Nacht wieder aufgestellt, von dem es gestern abgebaut worden war.

Massenparaden in Gaza zum Al-Quds-Tag: Die Teilnehmer forderten „Juden raus aus Palästina“ – „Verschwindet aus unserem Land und unseren heiligen Stätten, aus der Al-Aqsa-Moschee, denn wird kommen und mit uns alle Organisationen, die unseren Kampf unterstützen.“

Wie man die @UNRWA auseinandernimmt

Elder of Ziyon, 13. Juni 2017

Der ehemalige US-Botschafter in Israel, Dan Shapiro, twittert in Reaktion auf einen thread von Netanyahu mit der Aussage, es sei an der Zeit die UNRWA loszuwerden.


Dan Shapiro: Guter Thread. Ich stellte fest, dass israelische Beamte verständlicherweise frustriert mit dem Gebilde UNRWA, sich aber bewusst sind, dass sie eine wichtige Rolle spielt, dass sie sie nicht einfach loswerden können.

Es ist nicht einfach eine seit 70 Jahren eingegrabene Bürokratie loszuwerden – aber mit etwas Willenskraft ist es möglich. Und die UNRWA loszuwerden wird für den gesamten Nahen Osten gut sein.

Als erstes und wichtigstes muss man die Golfstaaten für den Plan ins Boot bekommen. Die ölreichen Staaten brauchen Hirnschmalz und die nächste Genration an Arbeitern und unter den Arabern sind die Palästinenser diejenigen, die am besten ausgebildet sind und am härtesten arbeiten. Dubai und Saudi-Arabien wollen ihre Wirtschaftsbasis über Öl hinaus breiter anlegen und sie wollen das möglichst mit arabischem Talent tun. Dass das passt, ist offensichtlich.

Die Palästinenser sind im Baugewerbe am Golf bereits entscheidend förderlich gewesen, aber sie hatten keine Staatsbürgerrechte. Es ist an der Zeit, dass die USA Druck auf die neuerdings freundlich gesinnten, sich gegen die Schiiten vereinigenden sunnitischen Golfstaaten ausüben, damit sie Palästinensern aus dem Libanon, Jordanien und Syrien – sowie dem Gazstreifen!- die Einwanderung erlauben und sie Staatsbürger werden lassen. Das Programm wäre freiwillig, aber es wäre sehr beliebt, wie die Erfahrung der Vergangenheit mit der Begrenzung der Gewährung der Staatsbürgerschaft auf die Palästinenser in Ägypten und den Libanon zeigt. Es ist eine Investition, die sich für alle auszahlen würde.

Die Golfstaaten können im Gegenzug die Arabische Liga unter Druck setzen, um deren rassistische Entscheidung der 1950-er Jahre, Palästinensern nicht zu gestatten Staatsbürger zu werden, zurückzunehmen.

Die UNO muss von den USA und der EU unter Druck gesetzt werden, damit sie sich von der widerlichen UNRWA-Definition von „Flüchtlingen“ trennt, die niemandem  hilft und nur dazu dient einen permanenten Opferstatus zu perpetuieren.

In Jordanien hat die weit überwiegende Mehrheit der Palästinenser bereits die jordanische Staatsbürgerschaft. Das UNRWA-Budget über einen Zeitraum von fünf Jahren an Jordanien umzuleiten, um die Lager abzureißen, neue Gemeinden zu bauen – und die Palästinenser, die keine Staatsbürgerschaft haben, einzubürgern – ist eine überreife Idee. Jordanien braucht Geld und die UNRWA loszuwerden würde es wert sein, das Geld auf eine Summe – sagen wir 5 bis 8 Jahre lang – zu erhöhen, die über das UNRWA-Budget hinausgeht, um die volle Integration der palästinensisch Lagerbewohner in die jordanische Gesellschaft zu ermöglichen.

In Syrien kann nicht viel getan werden, während das Land auseinanderbricht. Ein neue Syrien könnte handeln, um die UNRWA-Lager loszuwerden, aber bis dahin sollten die vielen syrischen Flüchtlinge palästinensischer Herkunft sofort unter die Obhut des UNO-Flüchtlingswerks (UNHRC) genommen werden, wie andere Flüchtlinge und diejenigen, die sich für den Umzug an den Golf qualifizieren es tun sollten. Natürlich sollte der Teil des UNRWA-Budgets, der den syrischen Flüchtlingen zugeordnet wird, ebenfalls vorläufig an das UNHRC gehen.

Da die Hamas jetzt unter so viel Druck aus der arabischen Welt steht, kann das Verschwinden der UNRWA aus dem Gazastreifen der Nagel sein, der den Sarg schließt. Die UNRWA im Gazastreifen auf der Stelle dichtzumachen, was die Hamas zwingen würde entweder irgendeinen Weg zu finden diese „Flüchtlinge“ zu unterstützen oder sie zu zwingen die PA wieder übernehmen zu lassen, die das UNRWA-Budget für den Gazastreifen nur bekommt, wenn die Hamas aufgibt. Darüber hinaus sollten die Menschen in den Lagern die Möglichkeit bekommen in die Westbank, in arabische Länder oder sogar nach Europa ziehen zu können.

Der Libanon ist das am schwersten zu lösende Problem, denn als Land ist er antipalästinensischer als jedes andere der Welt. (Dort würde man gegen diese Beschreibung protestieren, aber kein Land behandelt die Palästinenser schlimmer.) Wie es steht, übertreibt die UNRWA bereits die Zahl der „Flüchtlinge“ im Libanon um fast 100%. Der Libanon sollte von der Weltgemeinschaft und den arabischen Staaten selbst unter Druck gesetzt werden, damit er aufhört die Palästinenser in Freiluftgefängnisse zu stecken, damit er ihnen das Recht gibt in jedem Beruf zu arbeiten und zu leben, wo sie wollen, ihnen echte Menschenrecht und einen Weg zur Staatsbürgerschaft ind er gesamten arabischen Welt zu geben – lasst sie entscheiden, wo sie leben wollen.

Der beste Weg die arabischen Länder zu zwingen ihre palästinensischen „Gäste“ als mehr als Kanonenfutter zu behandeln, besteht darin das Ehre/Schande-System gegen sie anzuwenden. Beschämt sie so, dass sie die Palästinenser zumindest so gut behandeln wie jeden anderen Araber, der kein Staatsbürger ist und gebt ihnen einen Weg in die Staatsbürgerschaft.

Jetzt ist gerade der beste Zeitpunkt über die Demontage der UNRWA zu reden. Und es ist seit mehr als 60 Jahren überfällig endlich etwas deswegen zu unternehmen.

Die alternativen Fakten der UNO zum Sechstage-Krieg von 1967

First One Through, 9. Juni 2017

Am 5. Juni 2017 gab UNO-Generalsekrektär Antonio Guterres eine Erklärung zum Sechstage-Krieg 1967 ab. Mit seinem Meinungstext legte er ein ausgeprägtes Narrativ vor – im allgemeinen Sprachgebrauch auch #AlternativeFact (alternative Fakten) genannt. Unten folgt ein Überblick seiner aktuellen Anmerkungen mit einem von First.One.Through erstellten Überblick über dieselben Fakten.

UNO-Generalsekretär Antonio Guterres

First.One.Through (FOT): „Heute begehen wir 50 Jahr seit ein Wunder das Staatsziel der Araber, den einzigen jüdischen Staat und Millionen Juden zu vernichten, durchkreuzte.“

UNO-GS: „Diese Besatzung hat dem palästinensischen Volk eine schwere humanitäre und Entwicklungslast aufgebürdet. Zu ihnen gehört Generation um Generation an Palästinensern, die dazu genötigt worden sind erwachsen zu werden und in immer voller gestopften Flüchtlingslagern zu leben, viele in bitterer Armut und mit wenig oder keiner Aussicht auf ein besseres Leben für ihre Kinder.“

FOT: Israel hat eine erstaunlich blühende Demokratie in seiner jüdischen und nichtjüdischen Bevölkerung aufgebaut, seit es 1967 seiner Vernichtung begegnete. Leider hat die UNO weiterhin die arabische Bevölkerung im Gazastreifen und andernorts zu ihren Schutzbefohlenen gemacht, indem sie vorgibt, dass Nachkommen in intern vertriebenen Menschen alle Rechte als Flüchtlinge haben. Schlimmer noch: Diese SAPs (staatenlosen Araber aus Palästina) bestreiten weiter die grundlegende Geschichte und Rechte der Juden, die in ihrem heiligen Land leben, was ihnen wenig Hoffnung für ein Zusammenleben in Frieden bietet.“

UNO-GS: „Die Besatzung hat das Leben sowohl der Palästinenser als auch der Israelis geformt. Sie hat wiederkehrend Kreisläufe der Gewalt und Vergeltung angeheizt. Ihre Fortdauer schickt eine unmissverständliches Botschaft an Generationen Palästinenser, dass ihr Traum von Eigenstaatlichkeit dazu bestimmt ist genau das bleiben wird, ein Traum; und den Israelis, dass ihr Verlangen nach Frieden, Sicherheit und regionale Anerkennung unerreichbar bleibt.“

FOT: „Das Leugnen jüdischer Geschichte, Rechte und Würde und die Aufstachelung zu Gewalt durch die PA-Führung haben eine giftige Gehässigkeit fortgeführt, die die örtliche arabische Bevölkerung seit 1920 durchdringt. Solange die palästinensischen Araber die Rechte des jüdischen Staats im Land nicht anerkennen, ist die Sehnsucht beider Völker nach Frieden und Gerechtigkeit nur ein Traum. Die Anerkennung der jüdischen Heimat ist ein Mittel für, kein Ziel von Frieden und Sicherheit aller Seiten.“

UNO-GS: „Die Besatzung zu beenden, die e1967 begann und eine verhandelte Zweistaatenlösung zu erreichen ist der einzige Weg die Grundlagen für einen dauerhaften Frieden zu legen, der die israelischen Sicherheitsbedürfnisse und das palästinensische Streben nach Eigenstaatlichkeit und Souveränität erfüllt. Das ist der einzige Weg die unveräußerlichen Rechte des palästinensischen Volks zu realisieren.“

FOT: „Der Weg der Sucher der palästinensischen Araber nach Legitimität auf der Weltbühne ist enttäuschend. Seit Israel den lokalen Arabern im Gazastreifen die erste Kostprobe der Souveränität gab, indem es 2005 den Küstenstreifen verließ, hat die arabische Bevölkerung jeder Gelegenheit verspielt. Sie wählten mit der Hamas eine Terrorgruppe zur Mehrheit im Parlament. Sie gaben den größten Teil ihrer weltweiten Hilfen mit dem Bau von Tunneln nach Israel, statt ihre Wirtschaft zu entwickeln. Sie begannen drei Kriege gegen Israel, 2008, 2012 und 2014. Ihr Handeln lässt diese Weltorganisation die Grundlogik der Eigenstaatlichkeit und Souveränität für die lokalen Araber infrage stellen, statt dass Teile des umstrittenen Landes nach Ägypten, Jordanien und Israel einverleibt werden.“

UNO-GS: „Jetzt ist die Zeit dieses Ziel aufzugeben. Fortgesetzter Siedlungsbau und Expansion, Gewalt und Aufstachelung und die Ansammlung illegaler Waffen und militante Aktivitäten im Gazastreifen riskieren die Schaffung einer Einstaaten-Realität, die mit der Umsetzung der legitimen nationalen und historischen Sehnsüchte beider Völker nicht vereinbar ist. Jetzt ist die Zeit zu direkten Verhandlungen zurückzukehren, um alle Endstatus-Fragen auf Grundlage der einschlägigen UNO-Resolutionen, Vereinbarungen und des Völkerrechts zu lösen. Jetzt ist die Zeit um den Konflikt durch Gründung eines unabhängigen Palästinenserstaats, der Seite an Seite in Frieden und Sicherheit mit dem Staat Israel lebt, zu beenden.“

FOT: „Auf Grundlage des Handelns in der Vergangenheit ist es an der Zeit den Friedensprozess zwischen Israel und der palästinensischen Autonomiebehörde – die seit Jahren keine Wahlen abgehalten hat und ihr Volk und Territorium nicht kontrollieren kann – zu überdenken und Ägypten und Jordanien in den Prozess einzubinden. Diese beiden Länder haben mit Israel Frieden geschlossen und diese beiden Länder hatten die beiden fraglichen Bereiche verwaltet.“

UNO-GS: „Den israelisch-palästinensischen Konflikt zu lösen wird einen Antrieb gewalttätigen Extremismus und Terrorismus im Nahen Osten beseitigen und die Türen für Kooperation, Sicherheit, Wohlstand und Menschenrechte für alle öffnen.“

FOT: „Zu den Turbulenzen im Nahen Osten gehören: Syrien, Irak, Jemen, Sudan und Libyen haben schließlich dem Argument ein Ende, dass der israelisch-palästinensische Konflikt die treibende Kraft des gewaltigen Extremismus ist. Sie beweisen schlüssig, dass radikale muslimische Ideologie und das Ziel eines reinen, muslimischen Kalifats den Terrorismus antreibt. Radikal-islamische Lehren zu bekämpfen wird den Terrorismus in Israel und der Welt aufhalten und helfen überall Frieden zu bringen.“

UNO-GS: 1947 erkannte die Welt auf Grundlage der Resolution 181 der UNO-Vollversammlung die Zweistaatenlösung an und forderte das Entstehen von „unabhängigen arabischen und jüdischen Staaten“. Am 14. Mai wurde der Staat Israel geboren.
Fast sieben Jahrzehnte später wartet die Welt immer noch auf die Geburt eines unabhängigen Palästinenserstaats. Der Generalsekretär bekräftigt sein Angebot mit allen maßgeblichen Interessenvertretern zusammenzuarbeiten, um einen authentischen Friedensprozess zu unterstützen.“

FOT: 1947 lehnte die arabische Welt die Resolution 181 der UNO-Vollversammlung rundheraus ab und machte klar, dass sie einen unabhängigen jüdischen Staat wo auch immer in der Region ablehnte. Als Israel seine Unabhängigkeit als Staat erklärte, begannen die arabischen Länder eine Krieg, um den jüdischen Staat komplett zu vernichten. 1967 drohten die Araber wieder jeden Juden im Land auszulöschen. Selbst heute erklären die arabischen Staaten, dass sie einen judenreinen Staat wollen; sie haben Gesetze, die die Todesstrafe für jeden Araber fordern, der Land an einen Juden verkauft und lehnen es ab Israel als jüdischen Staat anzuerkennen. Der Generalsekretär bekräftigt, dass Menschenrechte, Anstand und Würde erfordern, dass Araber den jüdischen Staat und jüdische Rechte anerkennen und damit die Region au feinen Weg zu langfristigem Frieden und Wohlstand bringen.

Ich mein ja nur.

UNRWA beim Lügen zur Dämonisieurng Israels und Spendensammeln erwischt

Aussie Dave, Israellycool, 3. Juni 2007 (mit Ergänzungen, u.a. von UN Watch, 2. Juni 2017)

UN Watch hat die UNRWA dabei erwischt, wie sie versuchte ein syrisches Mädchen als palästinensisch auszugeben.

UN Watch forderte heute, dass UNRWA-Chef Pierre Krähenbühl sich für die Verwendung eines Mädchens in einem ausgebombten syrischen Gebäude entschuldigt, das in einer weltweiten Kampagne zum Spenden sammeln für die Organisation als Opfer israelischen Handelns im Gazastreifen hingestellt wird.

UNRWA bringt das Foto oben in Anzeigen auf Facebook und twitter. Es ist inzwischen auch UNRWAS Titelbild.

Stellen Sie sich vor von der Welt abgeschnitten zu sein – Ihr gesamtes Leben lang. Das ist für Kinder wie Aya Realität. Die Blockade des Gazastreifens begann, als sie ein Baby war, die Besatzung der Westbank, bevor ihre Eltern geboren wurden. Heute ist sie elf und die Blockade besteht weiter.

Avas Kindheitserinnerungen bestehen aus Konflikt und Elend, Mauern, denen sie nicht entkommen kann und der Angst, dass das einzige Heim, das sie kennt, so winzig es auch ist, weg sein könnte, wenn sie aus der Schule kommt.

Helfen Sie bitte in diesem Ramadan Kindern wie Aya, die nichts außer Konflikt und Elend kennen. Spenden Sie hier (das lasse ich aus – heplev).

Doch weder das Mädchen noch das ausgebombte Gebäude befinden sich im Gazastreifen; es handelt sich um ein altes Foto aus Syrien, das offenbar aus dem Jahr 2014 stammt.

Hier ist UNRWA, wie sie das Originalbild im einer Geschichte zu Syrien aus dem Jahr 2013 twitterte:

UNRWA_Foto-Syrien-original.jpg

Das Foto erschien auch auf anderen UNRWA-Seiten über Syrien, hier, hier und hier.

Außerdem in einem UNRWA-Bericht,

wo die Bildbeschreibung so lautet:

Ein kleines Mädchen steht im Schutt von Qabr Essit bei Damaskus. 2014 wir die UNRWA in der Lage mit dem Wiederaufbau von Gebäuden in dem Viertel anzufangen, darunter einer Schule und einem Gemeindezentrum. © UNRWA Foto von Taghrid Mohammad

Ich finde nicht, dass hier eine Entschuldigung ausreicht. Wer immer dafür verantwortlich ist, muss gefeuert werden. Verdammt, ich finde, die UNRWA muss aufgelöst werden, aber das war schon vor diesem jüngsten Vorfall.

Hier handelt es sich nicht um einen honorigen Fehler. Das war eindeutig ein vorsätzlicher Versuch der Irreführung und Dämonisierung Israels mit Hilfe eines Vorwands.

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Nachtrag: Die UNRWA hat dieses Bild inzwischen aus seinen Einträgen in den sozialen Medien entfernt. Was dazu führte, dass Hillel Neuer eine Frage an Pierre Krähenbühl postete:

.@PKraehenbuehl @UNRWA Mit dem Löschen aus den Facebook- und twitter-Titelbildern geben Sie praktisch zu, dass sie das erfunden haben. Werden Sie sich entschuldigen?