Zitate

Aufgeschnappt:

Julian Reichelt, BILD, 14.05.21
Wann immer Israel in Kriegen und unter Terrorbeschuss ums Überleben kämpfen muss, wird besonders schmerzlich deutlich: Die Ermordeten des Holocausts, die Opfer von damals, können sich auf Deutschland deutlich mehr verlassen als die Juden, die heute am Leben sind, in Israel oder Deutschland.
Wir sind stolz auf unsere Erinnerungskultur, haben aber keine konsequente Kultur der Wehrhaftigkeit, wenn es darum geht, jüdisches Leben der Gegenwart zu verteidigen. Unsere Regierung weiß stets, was damals zu tun gewesen wäre, aber viel zu selten, was heute zu tun ist. …
In fast 16 Jahren im Kanzleramt und auch nach der Flüchtlingskrise, die arabisch-muslimischen Antisemitismus in Deutschland massiv befeuert hat, haben Kanzlerin Angela Merkel und ihre Regierung so gut wie nichts getan, um diese Gefahr zu bekämpfen oder auch nur klar zu benennen. In Deutschland kann man – so tatsächlich in Berlin geschehen – mit einem Messer über die Mauer einer Synagoge springen, „Allahu akbar“ rufen und mit einer Anzeige wegen Hausfriedensbruch davonkommen, statt wegen Terrorismus vor Gericht gestellt zu werden. Eine politische Antwort darauf, dass man ganze (arabisch geprägte) Stadtteile unseres Landes mit Kippa nicht mehr betreten kann, gibt es nicht.
Was es gibt, ist der immer wiederkehrende Satz, in Deutschland sei kein Platz für Antisemitismus. Darauf kann ich nur antworten: Oh doch, leider jede Menge.

„Würden Sie mit dem IS nach Lösungen für dessen Hass auf ‚Ungläubige‘ suchen?“
Warum werden islamistische Terrororganisationen anders behandelt, bloß weil sie gegen Israel kämpfen?

Melody Sucharewicz, Jüdische Allgemeine (zitiert in Philosophia Perennis, 25.05.21); weiter (in der JA):
Wer, …, den Terror der Hamas mit der Selbstverteidigung des jüdischen Staats gleichstellt, die einzige westliche Demokratie, die an jeder Front gegen akute Gefahren kämpft, deren Vernichtung im Visier des Feindes steht, und eben nicht eine bessere Zukunft für die eigene Bevölkerung, wer sich in dieser wunderbar komfortablen Äquidistanz suhlt, muss sich eine entscheidende Frage gefallen lassen: Ist er nur blind oder naiv oder Antisemit oder alles gleichzeitig?

Volker Seitz, Die Achse des Guten, 29.05.21:
„Cancel Culture“ (Boykott-Kultur) ist auf dem Weg, auf dem Argument und Gegenargument zur Unmöglichkeit geworden sind. Ein falsches Wort, und jemand bekommt einen Stempel aufgedrückt, und von da an kommen sie oder er als Gesprächspartner kaum mehr infrage. Andere Meinungen werden nicht diskutiert. Andersdenkende erhalten oft nicht die Gelegenheit, ihre Position zu begründen. Es ist ein Zeichen von Intoleranz, getarnt durch die vermeintliche Überlegenheit, im Namen des moralisch Richtigen zu handeln. Es wird völlig vergessen, dass, wer Menschen aus der öffentlichen Debatte ausschließt, mit der gleichen Weltanschauung arbeitet, die charakteristisch für den Aufstieg von Nationalsozialismus und Kommunismus war. Wir glaubten in aufklärerischer Tradition diese Art ideologischer Meinungsdiktaturen endgültig überwunden.

Richard Herzinger, 27.05.21:
Zur Realisierung der Zwei-Staaten-Lösung fehlen elementare Voraussetzungen. Nicht nur der Hamas, auch der vermeintlich gemäßigten Fatah gilt sie allenfalls als Etappenziel auf dem Weg zur „Befreiung ganz Palästinas“ – im Klartext: zur Zerstörung Israels. Dessen Anerkennung als jüdischen Staat kommt für sie nicht in Frage
Realistisch bleibt auf absehbare Zeit nur eine modifizierte Beibehaltung des Status Quo: die begrenzte, gegebenenfalls schrittweise zu erweiternde palästinensische Autonomie. Auf lange Sicht könnte sich dann unter den Palästinensern eine neue, pragmatische Führungsschicht herausbilden, der Wohlstand und Fortschritt mehr wert ist als militantes Märtyrertum. Erst mit ihr würde ein friedliches Nebeneinander in zwei Staaten möglich. Doch das ist ferne Zukunftsmusik.

Kürzeres:

Ohne kontinuierliche Unterstützung des Mullah-Regimes wären die massiven Raketenangriffe aus dem Gazastreifen in dieser Intensität undenkbar. Europa muss endlich klarwerden: Wer mit Teheran Geschäfte macht, finanziert den Terror gegen Israel.
Stephan Grigat, NZZ, 16.05.21

Richter Sturm kann bis auf weiteres als Erfinder der Sichtweise gelten, dass es sich bei Anschlägen (oder Raketenbeschuss) um eine Art nachdrückliche Pressemitteilung handelt, und bei Synagogen in Deutschland und anderswo um Außenposten des Staates Israel.
Alexander Wendt, Publico, 22.05.21 über das Urteil von 2015 gegen die Täter des Brandanschlags auf die Wuppertaler Synagoge.

Übrigens, gegen die Hamas zu sein, macht Sie nicht „anti-palästinensisch“. Ich würde behaupten, wenn man gegen die Hamas ist, bedeutet das, dass man sich um das Wohlergehen des palästinensischen Volkes sorgt und will, dass es ihm gut geht.
Blake Ezra, mena Watch, 22.05.21

Leute beschuldigen Israel der Anwendung unverhältnismäßiger Gewalt, es kämpft nicht fair. Das stimmt. Fairness im Krieg ist unmoralisch. Die Pflicht ist den Feind rasch zu vernichten, während so viele der eigenen Kräfte bewahrt und zivile Verluste minimiert werden.
Col. Richard Kemp, twitter, 23.05.21

Während deutsche Politiker nicht müde werden zu verkünden, wie glücklich sie darüber sind, dass jüdisches Leben in Deutschland wieder blüht und gedeiht, müssen jüdische Gotteshäuser, Schulen, Altersheime und Kindergärten rund um die Uhr bewacht werden. Das ist kein Leben, das ist Schutzhaft de luxe.
Henryk M. Broder, Die Achse des Guten, 24.05.21

Schon die Tatsache, dass in der deutschen Sprache die Begriffe „Irankritik“, „Saudi-Arabien-Kritik“, „Venezuelakritik“, „Irlandkritik“, „Syrienkritik“ usw. nicht gängig sind und es dieses besondere Wort nur für EIN einziges Land gibt, spricht Bände. Hier beginnt #Antisemitismus.
twitter-User, 28.01.21

Manches könnte wahr sein, obwohl Donald Trump sie sagte.
Jon Karl, ABC-Journalist, zitiert von Gateway Pundit, 30.05.21

Der UN-Menschenrechtsrat ist ein Gremium mit einer eingebauten anti-israelischen Mehrheit, das von Heuchelei und Absurdität geleitet wird.
Außenministerium Israels, 31.05.21, zitiert im Newsletter der israelischen Botschaft in Berlin

off topic:

Grüne Bonzen müssen zigtausende Euro nachmelden. Giffey tritt zurück – und wird wohl Bürgermeisterin von Berlin. Was in anständigeren Zeiten eine politische Karriere sicher beendete, ist heute gerade mal ihr Anfang.
Dushan Wegner, 21.05.21

Es wäre für Baerbock ein Super-GAU, wenn ihre potenziellen Wähler das Wahlprogramm der Grünen wirklich kennen würden.
twitter-user, 21.05.21 (Anmerkung heplev: Lesen hat auch immer etwas mit Aufnahme der Inhalte und sie zu verstehen zu tun!)

Liberale: „Zweidrittel der Menschen sind dagegen? Ok, dann machen wir es nicht.“
Linke: „Zweidrittel der Menschen sind dagegen? Dann müssen wir sie zwingen.“

Anabel Schunke, twitter, 25.05.21

Eine Bundeskanzlerin, die aufruft, demokratische Wahlen rückgängig zu machen, die Wahlergebnisse für unentschuldbar, die ihre Meinungen für alternativlos hält, und für die der Streit um das beste Argument, um die beste Lösung nur „Diskussionsorgien“ darstellt, muss man nicht unbedingt für eine mustergültige Demokratin halten.
Klaus-Rüdiger Mai, Tichys Einblick, 27.05.21 (Jetzt fehlt nur noch, dass der Autor wegen Majestätsbeleidigung belangt wird.)

Auch drei Jahre nach dem Mord an einem jungen Mann in Chemnitz durch zwei Asylbewerber und den folgenden Demonstrationen und Ausschreitungen erzeugt der Satz: „Es gab keine Hetzjagden in Chemnitz“ ein mittleres Beben. Die Hetzjagd-Legende ist eine Chiffre für die – um es vorsichtig zu sagen – schwer gestörte öffentliche Kommunikation in Deutschland. Die Falschbehauptung von Bundeskanzlerin Angela Merkel besitzt heute für eine ganze Reihe von Politikern und Journalisten den Status einer sakralen Verlautbarung.
Alexander Wendt, Tichys Einblick, 28.05.21; seine Erfahrung mit der Politik in Sachen „Chemnitz“:
Es spielt sich also im Jahr 2021 mehr oder weniger das gleiche ab wie schon 2018: Die Behauptungen der Hetzjagd von Chemnitz schwebt evidenzfrei im Raum. Wer nachfragt, bekommt ausweichende Textbausteine, oder er stößt auf patziges Schweigen. 

Es gibt kein reaktionäreres, vorgestrigeres, den Bürger nachhaltiger entmündigenderes Programm als das der Grünen. Der grüne Untertan ist eine reale Gefahr.
Wolfgang Herles, Tichys Einblick, 29.05.21

Gendersprache: finde ich einfach schrecklich. Eine Verballhornung der deutschen Sprache. Die überflüssige Kopfgeburt einer ideologischen Verkrampfung. Wir können doch die Realität verbessern ohne die Sprache zu verschlimmbessern! Ich werde diese Gendersprache nie benutzen.
twitter-User mit Doktortitel, 29.05.21 – Daumen hoch!

Es dauert nicht mehr lange, dann gilt man schon als Rechtsradikal wenn man nicht die Grünen wählt.
twitter-User, 31.05.21

Wenn die Woke-Jünger erstmal in Gang kommen… twitter, 29.05.21)

Noah sah im Alter von 950 besser aus als Joe Boden mit 78.
Mini-AOC, twitter, 01.06.21

„Nicht Corona hält uns im Lockdown, sondern diese Bundesregierung.“
Wolfgang Kubicki, zitiert auf twitter, 02.06.21

Sortieren Sie die Medienlügen aus und das amerikanische Volk stimmte für einen 78-jährigen, kognitiv eingeschränkten Präsidenten, dessen mythische Rückkehr eines Moderaten aus den 1970-ern als plumper Deckmantel für die Übernahme einer einen linksextremen Agenda des 21. Jahrhunderts genutzt wurde.
Victor Davis Hanson, 02.06.21

Beim Journalismus geht es darum alles abzudecken. Mit einem Kissen, bis es sich nicht mehr bewegt.
twitter-User, 09.05.2013

Neulich im House of Commons

gefunden auf twitter – ich habe keine Ahnung, ob das stimmt, aber es würde passen und wäre genial:

Boris Johnson: „Die Hälfte von euch sind Antisemiten.“ (Gemeint sind offensichtlich die Labour-Abgeordneten)

Parlamentspräsident: „Nehmen Sie das zurück.“

Boris Johnson: „In Ordnung, die Hälfte von euch sind keine Antisemiten.“

Zitate

Aufgeschnappt:

Jonathan Schanzer auf twitter, 15.05.21:
Das Narrativ des Gaza-Konflikts verengt sich inzwischen. Die Erklärung, die Hamas führe einen Krieg zur Verteidigung Jerusalems, ist jetzt verfallen. Jetzt wird das als Auge-um-Auge-Gewalt beschrieben – Raketen als Antwort auf Schüsse auf Hamas-Führer. Beides geht an der Sache vorbei.
Dies ist ein Konflikt zwischen Israel und der Achse des Iran. Hamas ihre politische Vormacht wiederherzustellen, während sie gleichzeitig für den Iran Israels Verteidigung testet, mit dem Zusatznutzen Israel in den Sumpf eines Konflikt gegen einen Grauzonen-Krieg zwischen Israel und Iran zu ziehen, der den ganzen Nahen Osten umfasst.

Jacques Schuster, DIE WELT, 13.05.21:
Es ist schon seltsam, in einem Land zu leben, in welchem die Kollektivschuldthese von jeher zu Recht abgelehnt wurde, und heute doch immer wieder auf laut herausgerotzte kollektive Schuldzuweisungen zu stoßen. Wenn es um Israel geht, sind alle Juden überall auf der Welt jählings irgendwie doch die Täter. Früher nannte man eine solche Denkweise Antisemitismus. Heute tritt er in der Gestalt eines mühsam gezähmten Judenhasses auf und nennt sich Antizionismus…
Hinzu kommt ein linkes urdeutsches Milieu, das mit einer postkolonialen Behutsamkeit auf die eingewanderten Muslime und Araber schaut und so manches verzeiht, was es Biodeutschen niemals durchgehen lassen würde. Schlimmer noch: Der Antizionismus war auch die Dosennahrung vieler grün-links gesonnener Journalisten, Künstler und Akademiker. Kommt es zu Raketenangriffen auf israelische Städte wie in diesen Tagen, haben die Israelis es in ihren Augen halt verdient. Die Terroristen der Hamas sind dann jählings „Aktivisten“; die Methoden ihres Kampfes nicht schön, aber auch zu verstehen…
Es ist bezeichnend, dass sämtliche Künstler und Intellektuelle, die sich vor sechs Monaten noch lauthals über den Beschluss des Bundestags zur BDS-Bewegung erregten, auf die Bombardierung israelischer Städte nun mit einer geradezu dröhnenden Stille reagieren. Und das ausgerechnet in unserer heutigen Kultur des theatralischen Geweses, in welcher die populärsten Intellektuellen und Schriftsteller ihre Bekanntheit meist nicht der Originalität ihrer Ideen verdanken, sondern wegen ihres schauspielerischen Talents.

‚Elisabeth Lahusen, twitter, 16.05.21
Sehr oft, wenn einer unserer Politiker sagt, man müsse doch wegen „unserer Vergangenheit“ zu Israel stehen, ist das Bedauern direkt herauszuhören. Man würde ja so gerne. Aber wegen „damals“ traut man sich nimmer. „Weil der Krieg doch dann verloren“ ging. Denn abgesehen von seiner bedauerlichen Existenz wegen „unserer“ Vergangenheit kann man in dem kleinen Judenstaat nichts Sinnvolles erkennen. Demokratie im Nahen Osten muss ja nicht unbedingt sein. (sarcasm) Also hilft man wenigstens, wo immer es geht. Man macht Geschäfte mit dem Iran, stimmt in der UN gegen Israel, zahlt Gelder in mehrstelliger Millionenhöhe in den Gazastreifen, ohne deren Verwendung zu kontrollieren, lässt die UNRWA Mord und Totschlag an Juden in die Schulbücher schreiben und unterstützt im Inland die Ditib, in der berechtigten Hoffnung, dass die schon am besten wissen, was zu tun ist. Und folgerichtig will jetzt auch keiner wissen, wo jetzt „plötzlich“ der Antisemitismus her kommt, der sich auf der Straße zeigt. Und das deutsche Fernsehen sitzt im Nahen Osten am Spielfeldrand, lässt sich die Bilder vom Palifunk liefern, zählt die Treffer auf „beiden Seiten“ und passt auf, dass die „Rechten“ das Spiel nicht stören. Zwischendurch mault dann mal einer von der SPD, weil die Israelis „uns“ nicht mitspielen lassen.

Chaim Noll, Die Achse des Guten, 19.05.21
Angela Merkel wird in die Geschichte eingehen als die Kanzlerin, die den offenen Judenhass in Deutschland wieder möglich gemacht hat. Jahrzehnte von „Aufarbeitung“ und „Vergangenheitsbewältigung“, von Volksbildung und versuchter Überwindung einer traumatischen deutschen Niederlage wurden von ihr einfach beiseite gewischt. Man darf unter ihrer Regierung in Deutschland wieder offen zum Mord an Juden aufrufen und sich zugleich vom Staat subventionieren lassen. Im Kleinen wie im Großen. Wie tausende auf deutschen Straßen brüllende Judenhasser durch staatliche Gelder unterstützt werden, so im großen Maßstab die Terror-Organisation Hamas über obskure „Hilfswerke“ und NGOs, so dass letztlich in jeder Rakete, die hier in Israel einschlägt, auch ein Teil deutsches Geld steckt. Auch dazu schweigt Angela Merkel. Und auch das verstehen die jungen Muslime auf Deutschlands Straßen als Zeichen ihrer Schwäche und heimlichen Duldung.

Kürzeres:

Der Antizionismus ist die Erlaubnis, demokratischer Antisemit zu sein.
Pascal Bruckner, zitiert von Jacques Schuster, DIE WELT, 13.05.21

Unfassbar, wie verzweifelt versucht wird, trotz Raketen-Regens auf Tel Aviv das deutsche Sonnen-Ideal von der islamischen Friedensreligion nicht ankratzen zu lassen. Im Gegenteil! Kurzgefasst und im Klartext heißt das Geschwurbel von Spitzenpolitikern bis zum Hinterbänkler, von Kirchen und Medien nichts anderes als: Israel ist doch selbst schuld. 
Peter Hahne, die Achse des Guten, 16.05.21

Warum sehe ich in Deutschland nirgends eine Demo zum Schutz jüdischer Staatsbürger, die absolut nichts mit den Ereignissen in Nahost zu tun haben? Das Schlimme: ich kann mir die Antwort selbst geben. Ich kenne sie.
Richard C. Schneider, twitter, 15.05.21

Das ist die Standard-Reaktion der Israelhasser, jedes Mal, wenn ich sie auffordere auch nur einen einzigen Beweis für ihre absonderlichen Behauptungen vorzulegen: „Recherchiere doch selbst!“ (Weil wir Israelhasser ahnunglos sind, aber das einzugestehen wäre viel zu blamabel.)
Stefan Frank, twitter, 16.05.21

All jenen, welche Verständnis für die wütenden Mohammedaner äußern, sei die Frage gestellt: Wie viele Juden kennen Sie, welche „Tod allen Palästinensern“ rufend durch die Straßen laufen und palästinensische Flaggen anzünden?
Willi Huber, Report24, 16.05.21; weiter:
Auffällig ist, wie viele Konflikte in allen Ecken und Enden der Welt aufflackern, seit in den USA wieder die Linken unter Joe Biden das Sagen haben. Während Präsident Trump regierte herrschte Frieden, speziell die USA überfielen in dieser Zeit kein einziges Land. Zusammengefasst, die Zutaten zum aktuellen Gaza-Konflikt lauten Ramadan, Joe Biden und Judenhass.

Die gleichen Leute, die sich in Dauerschleife über „Zigeunersoße“ und „Mohren-Apotheken“ aufregen, ducken sich weg und verharmlosen, wenn ein aggressiver Mob vor einer Synagoge „Scheiß-Juden“ im Sprech-Chor skandiert und die Polizei untätig zusieht.
Boris Reitschuster, twitter, 14.05.21

Eine Frage hätte ich dann doch. In den letzten Tagen wurden einige tausend Raketen aus Gaza abgeschossen. Die Dinger sind ja nun auch nicht für 3,50 Euro das Stück zu haben. Die den Gaza Streifen regierende Hamas hatte also das Geld, sich in den letzten Jahren ein riesiges Arsenal zuzulegen, aber offenbar kein Geld, in ein besseres Gesundheitssystem zu investieren. Vielleicht hängt das eine ja auch mit dem anderen zusammen.
Thomas von der Osten-Sacken, mena watch,17.05.21

Annalena Baerbock will Flüge so teuer machen, dass Reisen in Zukunft ein Privileg der Reichen sein wird. Wer diese Frau wählt, wählt die Einführung einer Zwei-Klassen-Gesellschaft, in der es Freiheit nur gegen Geld gibt.
Neverforgetniki, twitter, 17.05.21

Natürlich tun sie das. Das ist der Grund, dass Israel aus dem Gazastreifen keinen Parkplatz gemacht hat.
Robert G. Silverman, twitter, 18.05.21 auf den Tweet von Ilhan Omar: Palestinian Lives Matter.

Wer nicht alle ein oder zwei Jahre das Szenario erleben möchte, das sich derzeit abspielt, muss darauf setzen, dass Israel der Hamas eine Lektion erteilt.
Philip Volkmann-Schluck/Clemens Wergin, DIE WELT, 18.05.21

Das Geschäftsmodell des Terrorismus besteht darin Menschen umzubringen und dann Schmiergeld dafür zu fordern. Das Spiel funktioniert immer auf dieselbe Weise. Die Terroristen greifen an, ihre Ziel wehren sich und eine dritte Partei schickt Diplomaten, die im Namen der Terroristen verhandeln, bevor diese zu heftig getroffen werden.
Daniel Greenfield, FrontPage Mag, 19.05.21

Bitte bezeichnet antisemitische Mobs nicht als „pro-palästinensische Protestler“. Sie sind für nichts „pro“, sie sind einfach gegen Juden.
Annika H.Rothstein, twitter, 21.05.21

BBC Radio-Nachrichten zuzuhören, wie die feierlich Irans Ayatollah Khamenei zitieren, der zu Wiederaufbau von Gaza aufruft, als sei er ein ernsthafter Staatsmann, ist so, als würde man Adolf Hitler und Josef Stalin zitieren, die zum Wiederaufbau Polens 1939 aufruft.
Col. Richard Kemp, twitter, 21.05.21

Krieg, Terror, Gewalt, Tod, Zerstörung sind der „raison d’être“ der „Palästinenser”. Ihre wichtigste Einkommensquelle. Juden zu töten ist in unserer Welt ein sehr einträgliches Geschäft. Töte Juden, erhalte Geld von den USA und der EU. So einfach ist das. Warum also wundern wir uns, dass sie ihre Niederlage feiern?
Eldad Beck, twitter, 22.05.21

Kritik an Israel ist fast immer antisemitisch, weil sie fast nie auf der Realität beruht. Apartheid-Beschuldigungen, Beschuldigung ethnischer Säuberungen, die Behauptung es würde auf Zivilisten schießen – alles Lügen und unverblümt böswillig dazu. Also ja: Solange es sich nicht um berechtigte Kritik handelt, ist es Antisemitismus.
Ryan Bellerose, twitter, 22.05.21

off topic:

Wäre Annalenina nicht bei den geliebten Grünen würde ihre akademische Laufbahn von deutschen Journalisten genußvoll in allen Einzelheiten zerpflückt werden.
Aron Sperber, 18.05.21

Regierungssprecher Steffen Seibert hat vor der Bundespressekonferenz klare Worte zu den antisemitischen Demonstrationen am Wochenende gefunden. Der neue Judenhass ist nicht mehr rechts, sondern er kommt überwiegend von Migranten und Flüchtlingen aus Arabien, die wir in Deutschland aufgenommen haben. Und genau das hat Herr Seibert leider vergessen zu erwähnen. Dass nämlich viele die “jungen Männer” und leider auch Frauen, die auf unseren Straßen “Tod Israel” skandieren, Gäste sind, die Frau Merkel mit einer fahrlässigen Flüchtlingspolitik 2015 und 2016 in unser Land geholt haben, die wir finanzieren und bei denen wir unfähig sind, sie nach einer rechtskräftigen Ablehnung in ihre Heimat zurück zu bringen.
Klaus Kelle, Denken Erwünscht, 18.05.21

Ich bin nicht erstaunt, dass die Grünen so dreist sind den Menschen zu erzählen, sie würden das Klima retten, wenn sie nur endlich mehr Steuern zahlen.
Ich bin erstaunt, dass tatsächlich so viele blöd genug sind es ihnen zu glauben.

Neverforgetniki, telegram, 20.05.21

Über die AfD werden viele Lügen erzählt, um sie zu schwächen. Bei den Grünen reicht es schon aus, die Wahrheit über sie zu erzählen.
Neverforgetniki, twitter, 21.05.21

Europa gründet weder auf einer gemeinsamen Sprache, noch Kultur oder Werten ….Europa ist das Ergebnis von Plänen. Tatsächlich ist es ein klassisch utopisches Projekt, ein Monument der Selbstgefälligkeit Intellektueller, ein Programm, dessen unausweichliches Schicksal das Scheitern ist; Zweifel gibt es nur über das Ausmaß des am Ende zugefügten Schadens.
Margaret Thatcher, zitiert auf twitter, 22.05.21

Zitate

Aufgeschnappt:

Anabel Schunke, twitter, 13.05.21 nach den Bildern von Palästinenserflaggen-Schwenkern in Gelsenkirchen, die vor der Synagoge unter Polizeischutz (sprich ohne Eingreifen der Polizei) „Scheißjude“ und weiteres skandierten:

Hans-Georg Maaßen, zitiert in Tichys Einblick, 11.05.21:
„Ich begrüße, dass Bundesaußenminister Maas den Raketenbeschuss der Hamas auf israelische Zivilisten klar verurteilt hat. Noch mehr begrüßen würde ich es allerdings, wenn auf Worte Taten folgen würden: Deutschland finanziert weiterhin mit jährlich Hunderten Millionen Euro über Umwege die Hamas – durch Entwicklungsgelder und insbesondere über die zuletzt erst aufgestockte Finanzierung der, eng mit der Hamas verwobenen, UNRWA, die nachweislich systematisch in Schulen Antisemitismus säht.
Wenn in diesen Tagen Hunderte Terrorraketen auf israelische Zivilisten, auf Schulen, Kindergärten und Krankenhäuser geschossen werden, dann gehört zu Wahrheit auch dazu, dass deutsche Steuergelder hier mitdetonieren. Wer einfach zusieht, untergräbt die Sicherheit des Staates Israel.
Unsere historische Verantwortung mahnt uns nicht nur zu klugen Sonntagsreden, sondern zu Taten im hier und jetzt – die Sicherheit und Freiheit von Juden in Deutschland und der Welt muss für die Bundesrepublik oberste Priorität haben.“

Alexander Wendt, Publico, 14.05.21:
Interessanterweise werfen nicht selten die gleichen Personen anderen indirekten und erst mühevoll hergeleiteten Antisemitismus vor, die selbst sehr eindeutig antisemitische Stereotype für ihre gute Sache benutzen, mit antisemitischen Organisationen sympathisieren oder schlicht und einfach ein Problem mit der Existenz von Israel haben.
Überhaupt fällt in diesen Tagen des andauernden Rakentenfeuers der Hamas auf Israel auf, dass die Zuneigung dieses Milieus fast ausschließlich den beiden in Deutschland beliebtesten Juden gilt, nämlich Herrn und Frau Stolperstein. Sobald es um die Verteidigung lebender Juden geht, zeigen viele Medienmitarbeiter, progressive Politiker, Twitterer und Figuren medial gestützter Organisationen wie Fridays for Future dagegen ein außerordentliches Differenzierungsvermögen…
Da es Neubauer aber noch nie um eine Bekämpfung des Antisemitismus ging, sondern um die Pflege nützlicher Allianzen einerseits und die Herstellung politischer Frontenstellungen andererseits, legt sie eine taktische Geschmeidigkeit an den Tag, wie sie für Vertreter autoritärer Erlösungsideologien typisch ist. …
Wer Angriffe auf Synagogen und „Scheißjuden“-Sprechchöre in Deutschland als „Zwischenfälle“ und Weiterungen des „Konflikts zwischen Israelis und Palästinensern“ (und nicht etwa zwischen Hamas-Kriegern und Juden) framt, der ist ein lupenreiner Antisemit. Und ein Sender, der das als Social-Media-Kachel verbreitet, zusammen mit der Einordnung der Hamas als Aktivistenorganisation und der gespielten Äquidistanz, dieser Sender ist eine antisemitische Plattform. Das heißt nicht, dass jeder in dem Sender so denkt. Nur sollten diejenigen, die es nicht tun, sich jetzt öffentlich bemerkbar machen.

Air Türkis, Tichys Einblick, 14.05.21:
Es sind diejenigen, die stolz auf die „Erinnerungskultur“ sind und aus ihren unbedingten Lehren aus der Geschichte eine neue Überheblichkeit gegenüber den eigenen Mitbürgern und anderen Ländern Europas ableiten; es sind diejenigen, die von einem europäischen Deutschland sprechen aber ein deutsches Europa meinen; es sind diejenigen, die meinen, unsere Geschichte verpflichte uns zur „Israelkritik“; es sind die Sonntagsredner und Moralergriffenen ohne moralischen Kompass, die nach „Codewörtern“ stöbern, während Synagogen nur durch scharfe Sicherheitsvorkehrungen davor beschützt werden, vom Mob gestürmt zu werden, der „Scheiss Juden“ brüllt.
Seit über sieben Jahrzehnten rufen die „Palästinenser“ dazu auf, die Juden ins Meer zu treiben – aber in Deutschland denkt man: Die meinen es bestimmt nicht so. Doch, sie meinen es so. Bei Fatah und Hamas steht die Vernichtung Israels im Programm. Und da sind die dort lebenden Juden mit inbegriffen.
 

Kürzeres:

Es ist erstaunlich, wie viele Leute glauben, dass das wahllose Schießen von Raketen auf Millionen Zivilisten eine angemessene Reaktion auf ein Gerichtsverfahren um die Zwangsräumung von Hausbesetzern wegen Nichtzahlens von Miete ist. Oder gibt es das nur, wenn Juden beteiligt sind?
twitter-User, 13.05.21

Hat es in der Geschichte einen Fall gegeben, wo Geld an Terror unterstützende Einheiten diese weniger extremistisch gemacht hat?
Elder of Ziyon, twitter, 07.04.21

Wie in den Jahren zuvor zieren sich die zuständigen Behörden wieder, den islamistischen »Al-Quds-Marsch« durch Berlin zu untersagen. Während es nicht an politischen Bekenntnissen mangelt, für Antisemitismus sei insbesondere in der deutschen Hauptstadt »kein Platz«, können Antisemiten auch in diesem Jahr dennoch wieder darauf hoffen, mit ihren Hass-Botschaften durch Berlin zu ziehen.
tw24, 16.04.21

Beachten Sie, dass wir nirgendwo in der islamischen Welt je friedliche Demonstrationen gegen die angeblichen Kaperung des Islam durch Jihad-Terroristen gesehen haben. Aber Proteste gegen die freie Meinungsäußerung zeihen immer eine Menschenmenge an, manchmal ein gewalttätige.
Robert Spender, Jihad Watch, 18.04.21 zu aktuellen Krawallen wegen der Mohammed-Karikaturen von Charlie Hebdo aus dem Jahr 2015.

Aus Mitgefühl mit den deutschen Steuerzahlern, die für 200 bis 250 Millionen Euro Jahresbudget aufkommen müssen, sei hier mein wichtigster Einwand gegen das Goethe-Institut genannt: dass es plump und dilettantisch vorgeht, auf gestrige, bereits gescheiterte Konzepte setzt und Deutschlands Ansehen schadet. Insofern ist es ein typischer Vertreter derzeitiger deutscher Politik.
Chaim Noll, Die Achse des Guten, 26.04.21 in der Schilderung seiner Erfahrungen mit dem Goethe-Institut.

Wenn du mehr Zeit damit verbringst wegen Israel zu brüllen statt tatsächlich echten, lebenden, palästinensischen Menschen zu helfen, dann bist du nicht für die Palästinenser.
Elder of Ziyon, twitter, 07.05.21

Die Hamas will in Masse morden, sie kann es aber nicht. Israel könnte in Masse töten, tut es jedoch nicht.
Gerd Buurmann, 11.05.21

Wenn Israel dasselbe wäre wie Nazi-Deutschland, wäre Gaza schon vor Jahren eingeebnet worden. Nicht ein Haus würde noch stheen, nicht ein Gazaner wäre am Leben gelassen worden.
Imshin, twitter, 12.05.21

Wer Anti-Israel-Demos in deutschen Städten toleriert, sollte das Wort von der „wehrhaften Demokratie“ nie wieder verwenden. Und das „Nie wieder!“ auch nicht.
Twitter-User, 13.05.21

Antisemitismus at work Mitten in Deutschland. Und Gelsenkirchen ist leider nur ein Beispiel. Das Schweigen der ansonsten hypersensible Verbal-Akrobtaen „gegen rechts“ ist wiederum nicht beispiellos, sondern leider fast Standard.
Birgit Kelle, twitter, 13.05.21 zu den antisemitischen Kundgebungen vor deutschen Synagogen.

Die Linkspartei hat kein Antisemitismus-Problem, sie ist eines.
Alex Feuerherdt, MENA Watch, 12.07.2018

Wer in Deutschland die israelische Politik kritisieren will, hat das Recht dagegen zu protestieren. Wo? Vor der israelischen Botschaft oder dem israelischen Konsulat. Aber Synagogen angreifen, wie in Bonn etwa, das ist nichts als purer Antisemitismus.
Richard C. Schneider, twitter, 12.05.21

Unsere Bundesregierung mahnt mal wieder beide Seiten zur Mäßigung. Als wäre Israels Verteidigung ohne Maß. Und als könnte es jemals gemäßigte Terroristen geben.
Julian Reichelt, BILD, 12.05.21

In Deutschland wird in den Straßen heute »Scheiß Juden« gebrüllt – als »Nazi« gelten aber die, welche exakt davor gewarnt haben.
Dushan Wegner, 13.05.21

Ich glaube, die Hamas ist die erste „Armee“ in der Geschichte, die den Tod der eigenen Zivilbevölkerung als Hauptkampfwaffe eingesetzt hat. Die gesamte Strategie der Hamas ist darum aufgebaut die IDF dazu zu verlocken ihr eigenes Volk im Gazastreifen zu töten.
Richard Kemp, twitter, 14.05.21

off topic:

Bei Wokeness geht es nicht wirklich um Fairness für Minderheiten, die Unterdrückten und die Armen, sei es in der Vergangenheit oder heute. Es geht zumeist um bekennende Rüpel und Scheinheilige aller Rassen und Geschlechter, die ihr eigenes Privileg und ihre Macht zu entfalten und zu verstärken. Punkt.
Victor Davis Hanson, 07.04.21

„Journalismus mit Haltung“ ist nichts anderes als ein neumodischer Ausdruck für politischen Aktivismus.
twitter-Userin, 10.04.21

Wer sich also in der Lage befindet, Einkommen zu erwirtschaften, zahlt Steuern und Abgaben, er zahlt meist auch die Rundfunkabgabe für Sender, die sich vor allem als Werbeagenturen für die kommende grüngeführte Bundesregierung sehen.
Alexander Wendt, Publico, 07.04.21

Wokeismus schafft eine zukünftige Gruppe politisch inkorrekter Trotzkisten auf einem sprichwörtlichen Rendezvous mit einem mexikanischen Eispickel, angesichts dessen, dass sie von Geburt an für den neuen Stalinismus niemals woke genug sein werden.
Victor Davis Hanson, American Greatness, 11.04.21

Immer dann, wenn die Bundesregierung bei den Bürgern mit der Schraubzwinge die Brust noch weiter zusammendrücken will, kommt dieser Typ daher und will noch ne Schippe drauflegen
JouWatch, 14.04.21 über Karl Lauterbach und seine ständig steigenden Maximal-Einschränkungsforderungen; weiter:
Die Bürger warten vor allen Dingen darauf, dass endlich mal etwas auf den Markt geworfen wird, was sie vor Karl Lauterbach schützt.

Wenn man eine Pandemie ausruft, aber keine Übersterblichkeit vorweisen kann, stattdessen noch Intensivbetten abbaut und durch unbrauchbare Tests Massen von gesunden Menschen zu Kranken erklären muss, leidet die Glaubwürdigkeit. Wir werden dreist verarscht.
Claudio Casula, twitter, 16.04.21

Als Enkel türkischer Gastarbeiter kann ich mit Gewissheit sagen: nichts schadet Migranten mehr als linke Politik.
twitter-User, 15.04.21

Deutschland setzt sich jetzt verstärkt für den Schutz der Rechte von indigenen Völkern ein während parallel alles dafür getan wird, die Rechte des Deutschen Volkes abzuwickeln – finde den Fehler!
Alexander Wallasch, twitter, 17.04.21

Wer Mühe hat, sich von seinem wenig auskömmlichen Gehalt einmal im Jahr einen Urlaub zu leisten oder trotz lebenslanger Arbeit von einer schmalen Rente leben muss, der schätzt es nicht, wenn ihm Leute Verzicht predigen, denen es im Leben noch nie an etwas gefehlt hat. Und über Zuwanderung als große Bereicherung für unsere Gesellschaft möchte man nicht ausgerechnet von Freunden des Multikulturalismus belehrt werden, die genau darauf achten, dass das eigene Kind eine Schule besucht, in der es mit anderen Kulturen nur im Literatur- und Kunstunterricht Bekanntschaft machen muss.
Sahra Wagenknecht, zitiert im Focus, 16.04.21

Der Bundesinnenminister freut sich über sinkende Fälle von Ladendiebstahl. Was für eine Sensation bei geschlossenen Läden.
Alexander Wallsch, Tichys Einblick, 17.04.21

Spahn redet wie ein Heilpraktiker, der Kräutertee als Mittel gegen Leukämie anbietet.
Henryk M. Broder, Die Achse des Guten, 17.04.21

So geht angewandter Autoritarismus in Verbindung mit dem Willen zur Willkür.
Julian Marius Plutz, Die Achse des Guten, 18.04.21, über Bundesjustizministerin Lambrecht und ihre Einstellung zu Protest gegen die Corona-Maßnahmen. Weiter:
Mit der Mentalität hätte man auch die Glawlit, die oberste Zensurbehörde der UdSSR, leiten können.

Immer wenn Heiko Maas Druck macht, lacht sich irgendwo ein Staatsmann halb tot. Der deutsche Humor ist ja weltweit bekannt.
Birgit Kelle, twitter, 19.04.21 auf Heiko Maas‘ Behauptung, auf Russland würde von Deutschland Druck ausgeübt.

Die miesesten Lügner nennen sich heute „Faktenchecker“. So viel Chuzpe muss man erstmal haben, Hut ab!
Claudio Casula, twitter, 18.04.21

Ein Land, dessen Presse eine Kanzlerkandidatur einzig damit begründet und gutheißt, dass der Kandidat eine Frau ist, während man eine inhaltliche Auseinandersetzung mit den sozialist. Ideen dieser Partei scheut, hat fertig. Spiegelt aber genau die Wählerschaft der Grünen wider.
Anabel Schunke, twitter, 19.04.21

In einer Kultur der Ausstoßung, in der Zensur durch Einschüchterung stattfindet, besagt es wenig, dass man formal das Recht auf freie Meinungsäußerung hat.
twitter-user, twitter, 25.04.21

Die meisten Kritiker, die ich kenne, halten Corona durchaus für gefährlich. Sie zweifeln nicht am Virus, sondern an der Verhältnismäßigkeit der Mittel.
Ich halte es, so gut ich kann, nur mit Logik und gesundem Menschenverstand. Und ich habe aktuell den Eindruck, dass ich ständig für dumm verkauft werde. Oder dass unsere Politiker selbst überfordert sind und viel zu wenig wissen.
Alles, was ich will, sind Antworten. Und einen Umgang mit dem Menschen in diesem Land wie mit mündigen Bürgern, und nicht wie mit kleinen Kindern.
Ich will nicht mehr für einen unmündigen Idioten gehalten werden.

Boris Reitschuster, 25.04.21

Eine Aktion für Meinungsfreiheit zu starten oder zu unterstützen, bei der mit Gummiparagraphen definiert wird, was alles von der Meinungsfreiheit nicht gedeckt ist, könnte man freundlich als Realsatire bezeichnen. Treffender wäre der Begriff „Verhöhnung der Meinungsfreiheit“. Genauso wie der Stalinsche Kampfbegriff „Antifaschismus“ den ehrenwerten und dringend notwendigen Kampf gegen totalitäres Denken und Handeln verhöhnt. Besonders perfide: Den Akteuren fällt die Perversion ihres Vorgehens offenbar gar nicht mehr auf. Sie sind viel zu intensiv damit beschäftigt, sich selbst auf der Seite des vermeintlich „Guten“ zu verorten.
Boris Reitschuster, 25.04.21 über die Aktion „ARD für Meinungsfreiheit“.

Die Verharmlosung des Islams und die Verniedlichung des Korans durch Klerikal-Funktionäre ist eine Beleidigung für den denkenden Menschen.
Peter Hahne, Die Achse des Guten, 01.05.21 über den Zeitgeist der Geistlichen der Evangelischen Kirche in Deutschland. Weiter zum selben Thema:
Und im Gleichschritt mit den klerikalen Kapitänen hisst man die Regenbogenfahne. Gender-Sprech ist jetzt offiziell im Funktionärsclub ZdK. Man denkt unwillkürlich an Walter Ulbricht (weniger an Jesus Christus): Die EKD „überholen ohne einzuholen“. Und die Geister, die ich rief … Jetzt geht es nicht nur den Martin-Luther-Straßen an den Kragen, nein, im Rahmen des Cancel-Culture-Zirkus wird jetzt auch Johann Sebastian Bach von Links-Ideologen bekämpft. Der über Jahrhunderte viel gerühmte „Fünfte Evangelist“ im Sperrfeuer derer, die von den „christlichen“ Religionsbeamten verhätschelt werden. Wann ist die Bibel dran? Aber die in (selbst-)gerechter Sprache gibt’s ja bereits. Der Anfang vom Ende.

Wieviel Prozentpunkte muss die CDU noch verlieren, bis man realisiert, dass nicht zu viel Konservatismus in dieser Partei das Problem ist, sondern zu wenig?
Anabel Schunke, Die Achse des Guten, 01.05.21

Zum Tag der Pressefreiheit erklärt die Bundesregierung, dass in Deutschland Journalisten völlig frei sind darin, positiv über die Regierung zu berichtet. Kritiker müssten nur die Folgen tragen.
Roland Tichy, twitter, 03.05.21

Erstes Semester und ich hab schon so die Schnauze voll vom Master. Der Grund? Ständig wird einem die politische Einstellung der Dozenten aufgedrängt, die sich natürlich blendend mit den meisten Studenten verstehen. So entwickelt sich jede Vorlesung zu einem grünen Parteitag.
twitter-User, 04.05.21

Ich habe, um CO2 zu sparen, schon vor 5 Jahren meinen Ofen entsorgt. Die Abwärme, die mein Lügendetektor nach 15 Minuten @tagesschau produziert, reicht aus, um einen leckeren Rinderbraten in 25 Sekunden komplett durchzugaren.
twitter-User, 05.05.21

Was macht eigentlich der deutsche Außenminister beruflich?
Thilo Schneider, twitter, 05.05.21

Deutschland 2019: „Draußen nur Kännchen.“
Deutschland 2021: „Kännchen nur draußen.“

Gerd Buurmann, twitter, 06.05.21

Neubauer ist die aggressivere Ausgabe von #Baerbock. Beide glänzen durch Mut aufgrund des Nichtvorhandenseins von Wissen.
Zhang Danhong, twitter, 10.05.21

Grüne und ihre Klone verstehen sich darauf, das eigene Nichtwissen und das Nichtwissen ihres Publikums zum Problem ihrer Gegner zu machen. Im Zweiten ähneln sie gewissen Konsumkonzernen und Finanzakteuren, die auf die mangelnde Geistes- und Seelenbildung ihrer Adressaten setzen.
Dushan Wegner, twitter, 10.05.21 als Reaktion auf Zhang Danhog

Ein Land, das sich über Trump lustig macht und eine Baerbock für eine ernstzunehmende Kanzlerkandidatin hält, kann ich unmöglich ernst nehmen.
twitter-User, 14.05.21

Zitate

Aufgeschnappt:

Melanie Phillips, Israel HaYom, 14.03.21
Universitäten und Gymnasien haben sich von Schmelztiegeln des Wissens und der Vernunft in Propagandazüge verwandelt, die Schüler indoktrinieren und einschüchtern, um Androgynie, apokalyptischen Klimawandel und Hass gegen den Kapitalismus, die Weißen und den Westen zu unterstützen. Und natürlich ist Bigotterie gegen Juden und Israel weit verbreitet.

Alex Feuerherdt, MENA Watch, 04.04.21 über die „Jerusalem-Erklärung“ und warum sie keine Alternative zur IHRA-Definition ist; u.a.:
Die Erklärung, schrieb Jürgen Kaube in der FAZ, wolle zwar urkundenfähig sein, doch viele Unterzeichner seien weder Holocaustforscher noch betrieben sie Jüdische Studien oder Studien zum Nahen Osten. Manche seien Historiker oder Frühneuzeitforscherin, Philosophin oder Schriftstellerin, Mittelalter-Spezialist oder Musikwissenschaftler. Sie hätten unterschrieben, „weil sie die Deklaration befürworten, nicht, weil sie über Antisemitismus, Palästina, den Staat Israel oder das gegenwärtige Judentum forschen“.

Kürzeres:

Wenn ausgerechnet die EU-Staaten auf die Idee verfallen, Israel nacheifern zu wollen, sollte die Regierung in Jerusalem darüber nachdenken, was sie falsch gemacht haben könnte.
tw24, 26.02.21 darüber, dass die EU den digitalen Impfpass einführen will, wie es in Israel vorgesehen ist.

Wenn du glaubst, Araber könnten nicht antisemitisch sein, weil sie Semiten sind, dann bist du antisemitisch.
Kamel Amin Thabet, twitter, 01.04.21

off topic:

Corona ist wie Klima längst zur Religion geworden und deren politische Vertreter zu Sektenführern. Investigativer Journalismus ist zur Hofberichterstattung verkommen, die Kirchen zu Hofschranzen, Wissenschaftler zu willfährigen Vasallen, die Polizei zu Bütteln.
Peter Hahne, Tichys Einblick, 28.02.21

Menschen, die schwanger werden können, sind in der überwiegenden Mehrzahl Frauen.
Bundestagsfraktion Die Linke, zitiert von Henryk M. Broder, 10.03.21; Broder weiter:
Wenn Sie wissen möchten, wie nah das Land inzwischen an den Rand des Wahnsinns gerückt ist, dann lesen Sie sich den sagenhaften Antrag der Links-Fraktion durch, der nicht etwa im nächsten Abfalleimer entsorgt, sondern an „den federführenden Ausschuss für Familie, Frauen, Senioren und Jugend überwiesen“ wurde. Danach halten Sie kurz die Luft an, legen ein Ohr an ihre östliche Zimmer- oder Hauswand und lauschen den Geräuschen auf der anderen Seite. Was sich wie die Tonspur einer Karnevalssitzung anhört, ist das Gelächter der Chinesen in 9.000 Kilometern Entfernung. Sie lachen sich schlapp über ein Land, von dem nur Dr. Oetkers Kochbücher und die Papageien-Jacken von Claudia Roth übrig bleiben werden.

Die SPD ist wie ein altes Sofa, das auf dem Speicher steht. Eigentlich braucht es niemand mehr, aber aus Respekt vor der Uroma wirft man es doch noch nicht weg.
Twitter-User, 10.03.21

Angela Merkel klebt nicht an ihrem Stuhl. Sie hat sich festgetackert.
Carl Christian Jancke, Die Achse des Guten, 12.03.21

Warum Quellen erfinden, wenn man ganz ohne sie auskommt?
Anna Bayern, Journalistin, auf Facebook über den „SPIEGEL“ und dessen faktenfreien Hassartikel gegen BILD-Chef Julian Reichelt, der „komplett im Konjunktiv geschrieben“ ist. Kommentiert von einem weiteren User:
Hinsichtlich Verwendung des Konjuktivs:
„Sagen, was ist!“ Dieser Satz des großen Rudolf Augstein ist eindeutig im Indikativ geschrieben und sozusagen das Grundgesetz des Spiegel. Vielleicht sollte man den einen oder anderen Spiegel-Redakteur mal darauf aufmerksam machen.

Die Universitäten wurden vom Ort intellektuellen Wachstums zur Gefahr für die Freiheit und den intellektuellen Fortschritt.
Dushan Wegner, 15.03.21

Die Grünen wählen, weil die CDU versagt, ist wie in die Hose kacken und dann das Hemd wechseln!
Malca Goldstein-Wolf, twitter, 17.03.21

Um in Deutschland an höhere politische Ämter zu gelangen, muss man doof genug sein, um Merkel nicht gefährlich zu werden – und zugleich gewissenlos genug, um potentiell nützlich zu sein. Genauso sieht dann die Qualität des Corona-Managements auch aus.
Dushan Wegner, 18.03.21

Wie tief muss die einst bewunderte Harvard-Universität gesunken sein, wenn sie der vielfach gescheiterten, ihr Land in den Niedergang steuernden deutschen Kanzlerin Angela Merkel einen Ehrendoktor verlieh (für „Pragmatismus und kluge Entschlossenheit“, insbesondere bei der „Lösung der Flüchtlingskrise“) und ihr Gelegenheit gab, vor einem in political correctness erstarrten akademischen Publikum eine ihrer nichtssagenden, gedankenleeren, sprachlich dürftigen Reden vorzulesen – und das alles aus offenkundig tagespolitischen Motiven, um den damaligen amerikanischen Präsidenten Trump zu ärgern, der diese Frau und ihre europäischen Intrigen hatte abblitzen lassen.
Chaim Noll, Die Achse des Guten, 20.03.21

Wenn man überall Rassismus sieht, könnte es natürlich auch daran liegen, dass nicht die Welt um einen herum hoffnungslos rassistisch ist, sondern man selbst.
Gideon Boess, twitter, 20.03.21

Für das, was die Grünen schick „Gemeinwohl“ nennen, existiert ein alter Name: Kommunismus.
Klaus-Rüdiger Mai, Tichys Einblick, 21.03.21; weiter:
Grüne Regulierungen laufen auf Armut für alle, außer für die grünen Regulierer und für die Funktionäre ihrer Räte und ihrer Subventionswirtschaft hinaus. Alle werden gleich sein, nur einige gleicher.
und:
Die weltanschauliche Neutralität der Schulen, die ohnehin bereits ausgehöhlt ist, wird durch Indoktrination ersetzt: „Antirassismus, Antidiskriminierung und Postkolonialismus wollen wir in Lehrplänen verankern.“ Bedenkt man, dass die weltanschauliche Neutralität der Universitäten, Hochschulen und Schulen Konsequenz aus der Erfahrung der Diktatur war, weiß man, was der Abschied von ihr bedeutet.

Der Rassismusbefund gilt übrigens nur unilateral, versteht sich – wenn Deutsche nicht richtig die Muttersprache ihrer aufgenommenen Neubürger beherrschen; nicht etwa, wenn sich diese – die in Deutschland als Gast aufgenommen wurden und hier doch eigentlich eine neue Heimat gefunden haben sollten – auch nach vielen Jahren Aufenthalt weigern Deutsch zu lernen, oder wenn die Schüler mancher deutscher Schulen zuhause zu 80 Prozent kein Deutsch sprechen. Und Polizisten, die allabendlich von Jungmigranten mit Akzent beleidigt werden, haben ebenfalls keinen Anlass, sich „gekränkt“ zu fühlen. Denn parallelgesellschaftliche Integrationsverweigerung ist dann kein Ausdruck von Rassismus, sondern von kultureller Selbstbehauptung.
Journalistenwatch, 21.03.21 anlässlich einer WDR-Sendung, die kolportierte, wenn Deutsche ausländische Namen nicht richtig aussprechen, sei das schon Rassismus.

Rechtsstaat ist, wenn man damit durchkommt.
Dushan Wegner, 24.03.21; Erklärung:
Ist Deutschland ein Rechtsstaat? Wenn man darunter versteht, dass die Mächtigen mit allem durchkommen (es hilft dabei, dass sie im Zweifel viele Anwälte haben), dann natürlich ja.

Wir leben in einer Tantenrepublik, neuerdings auch mit Mutanten, vor allem aber mit Dilettanten.
Claudio Casula, twitter, 02.04.21

Das Spitzenpersonal sowohl von Links als auch von Grün fällt in wirklich bohrenden Nachfragen durch beständige Ahnungslosigkeit auf, was sich mit „darüber diskutiert die Partei noch“ nur mühsam als basisdemokratischer Prozess tarnen lässt. Denn die Basis dieser hierarchischen Parteien verlässt sich ja gerade auf die „Spitzenkräfte“, von denen sie sich nur zu gern führen lassen will. Man versucht der galoppierenden Dummheit entgegenzusteuern, indem man Doppelspitzen installiert und verdoppelt damit nur die Inkompetenz.
Roger Letzsch, Die Achse des Guten, 02.04.21

Diese weißen Herrenmenschen sind teuflisch clever. Neuerdings haben sie sich als syrisch-muslimische Flüchtlinge, als Schwarze auf Bewährung für das Töten ihrer Mutter und mörderische Farrakhan-Anhänger getarnt.
Don Feder, FrontPage Mag, 06.04.21 über das Märchen von den bösen weißen Männern, die alle Attentate begehen. (Die Anschläge auf Asiaten in den USA werden überwiegend von Farbigen verübt.)