Zitate zur Flucht der Araber in Palästina 1948

Zitate, die bestätigen, dass arabische Führer den Arabern sagten, sie sollten fliehen

aus David Meir-Levi: „The Big Arab Lie“, FrontPageMag.com, 18. Mai 2005

Vorbemerkung:
Auch bei uns ist es inzwischen „Allgemeingut“, dass die Israelis 1948 die „Palästinenser“ zu Hunderttausenden gewaltsam vertrieben, weshalb sie heute in Flüchtlingslagern in den Nachbarstaaten bzw. auch im Gazastreifen und der „Westbank“ leben müssen. Abgesehen davon, dass dieses Leben in Flüchtlingslagern mitnichten zwingend notwendig wäre, wenn diese Flüchtlinge wie alle anderen Flüchtlinge der Welt behandelt würden, reicht ein flüchtiger Blick in die Vergangenheit und das, was zu damaligen Zeit an Äußerungen seitens Arabern und anderen gesagt und geschrieben wurde. Hier eine Reihe Beispiele:

  1. „Der erste Teil unserer Fünften Kolonne besteht in denen, die ihre Häuser im Stich lassen… Beim ersten Zeichen von Ärger nehmen sie Reißaus um die Lasten nicht teilen zu müssen.“As-Sha’ab, Jaffa, 30.01.1948
  2. „(die fliehenden Dorfbewohner)… bringen Schande über uns alle, dadurch, dass sie ihre Dörfer verlassen“ – As-Sarih, Jaffa, 30.03.1948.
  3. „Es wird von den Juden alles unternommen um die arabische Bevölkerung zu überzeugen da zu bleiben und ihr normales Leben weiterzuführen, in ihre Geschäfte und Firmen zu gehen und sie zu versichern, dass ihr Leben und ihre Interessen sicher sind.“ – Distrikt-Hauptquartier der britischen Polizei in Haifa, 26. April 1948 (zitiert in: Samuel Katz: Battleground.)
  4. „Die Massen-Evakuierungen, z.T. durch Angst ausgelöst, z.T. durch Befehle arabischer Führer, ließen das arabische Viertel von Haifa als Geisterstadt zurück… Durch den Rückzug der arabischen Arbeiter hofften deren Führer Haifa zu paralysieren.“ – Time Magazine, 3. Mai 1948, S. 25
  5. „Die arabischen Straßen (Palästinas) sind seltsam entleert (weil)… nach dem schlechten Beispiel der Besitzenden es einen Exodus aus Jerusalem gegeben hat, aber nicht im gleichen Ausmaß wie aus Jaffa und Haifa.“ – London Times, 05.05.1948
  6. „Die arabischen Zivilisten verfielen in Panik und flohen schimpflich. Dörfer wurden regelmäßig verlassen, bevor sie durch den Verlauf des Krieges bedroht waren.“ – General John Glubb „Pascha“, The London Daily Mail, 12. August 1948
  7. „Die Tatsache, dass es diese Flüchtlinge gibt, ist die direkte Folge des Akt der arabischen Staaten in Gegnerschaft zur Teilung und dem jüdischen Staat. Die arabischen Staaten stimmten in dieser Politik ohne Ausnahme überein und sie müssen zur Lösung des Problems beitragen.“ – Emile Ghoury, Sekretär des Hohen Palästinensischen Arabischen Komitees in einem Interview mit dem „Beirut Telegraph“ am 09.06.1948. (Dasselbe Interview erschien im „London Telegraph“ im August 1948.)
  8. Der stärkste Faktor [für die Flucht der Palästinenser] waren die vom Hohen Palästinensischen Arabischen Komitee über Radio gemachten Ankündigungen, die alle Araber Haifas drängten zu gehen… Es wurde klar angedroht, dass Araber, die in Haifa verblieben und den jüdischen Schutz akzeptierten, als Überläufer betrachtet würden.“ – London Economist, 2. Oktober 1948
  9. „Es darf nicht vergessen werden, dass das Hohe Arabische Komitee zur Flucht der Flüchtlinge aus ihren Heimen in Jaffa, Haifa und Jerusalem ermutigte.“ – Near East Arabic Broadcasting Station, Zypern, 04.03.1949
  10. „[Die Araber Haifas] flohen trotz der Tatsache, dass die jüdischen Behörden ihre Sicherheit und Rechte als Bürger Israels garantierten.“ – Monsignore George Hakim, Griechisch-katholischer Bischof von Galiläa in der New York Herald Tribune, 30. Juni 1949.
  11. „Die militärischen und zivilen (israelischen) Behörden drückten ihr tiefes Bedauern angesichts dieser gravierenden Entscheidung ausdrückten (die arabischen Militär-Delegierten von Haifa und der geschäftsführende Vorsitzende des Hohen Palästinensischen Arabischen Komitees entschieden sich Haifa trotz des israelischen Angebots eines Waffenstillstands zu evakuieren). Der jüdische Bürgermeister von Haifa hielt einen leidenschaftlichen Appell an die Delegation (der arabischen Militärführer) ihre Entscheidung zu überdenken.“ – Memorandum des Arab National Committee of Haifa, 1950, an die Regierungen der Arabischen Liga; zitiert in J.B. Schechtman: The Refugees in the World. New York 1963, S. 192f.
  12. Sir John Troutbeck, British Middle East Office in Kairo, notierte in Telegrammen an Vorgesetzte (1948/49), dass die Flüchtlinge (in Gaza) keine Bitterkeit gegenüber den Juden haben, sondern intensiven Hass gegenüber den Ägyptern in sich tragen: „Sie sagen: ‚Wir wissen, wer unsere Feinde sind (womit sie die Ägypter meinen)’, und erklären, dass ihre arabischen Brüder sie unnötigerweise überredeten ihre Häuser zu verlassen… Ich hörte sogar, dass man sagte, viele der Flüchtlinge würden die Israelis willkommen heißen, sollten sie herkommen und den Distrikt übernehmen.“
  13. „Die arabischen Staaten, die die palästinensischen Araber ermutigten ihre Häuser vorläufig zu verlassen, um den eindringenden arabischen Armeen nicht im Weg zu sein, haben es versäumt ihre Versprechungen den Flüchtlingen gegenüber zu erfüllen.“ – Die jordanische Tageszeitung „Falastin“, 19. Februar 1949.
  14. „Der Generalsekretär der Arabische Liga, Azzam Pascha, versicherte den arabischen Völkern, dass die Besetzung Palästinas und Tel Avivs so einfach wie ein militärischer Spaziergang sein würde… Brüderlicher Rat wurden den Arabern Palästinas gegeben, sie sollten ihr Land, ihre Heime und ihre Eigentum verlassen, um auf zeit in benachbarten Bruderstaaten zu bleiben, damit die Kanonen der arabischen Invasions-Armeen sie nicht niedermähen würden.“ – Al Hoda (in New York ansässige libanesische Tageszeitung), 8. Juni 1951.
  15. „Wer brachte die Palästinenser als Flüchtlinge in den Libanon, wo sie jetzt unter der böswilligen Haltung der Zeitungen und örtlichen Führer leiden, die weder Ehre noch Gewissen haben? Wer brachte sie herüber in grässliche Straßen, ohne einen Pfennig, nachdem sie ihre Ehre verloren? Die arabischen Staaten, darunter der Libanon, taten das.“ – Beiruter muslimische Wochenzeitung „Kul-Shay“, 19. August 1951.
  16. „Wir werden das Land mit unseren Kanonen zerschmettern und jede Stelle austilgen, an der die Juden Schutz suchen. Die Araber sollten ihre Frauen und Kinder in sichere Gebiete bringen, bis die Kämpfe abgeklungen sind.“ – der irakische Premierminister Nuri Said, zitiert in „Sir An-Nakbah“ (Das Geheimnis der Katastrophe) von Nimr el-Hawari, Nazareth 1952.
  17. „Der arabische Exodus… wurde nicht durch den eigentlichen Kampf verursacht, sondern durch die übertriebene Beschreibung, die von den arabischen Führern verbreitet wurde, um sie dazu zu bringen die Juden zu bekämpfen… Für die Flucht und den Fall der anderen Dörfer sind unsere Führer verantwortlich, wegen ihrer Verbreitung von Gerüchten, die jüdische Verbrechen übertrieben und sie als Gräuel beschrieben um die Araber aufzustacheln… Durch die Verbreitung von Gerüchten über jüdische Gräueltaten, das Töten von Frauen und Kindern usw. pflanzten sie Angst und Terror in die Herzen der Araber in Palästina, bis sie flohen und ihre Häuser und Eigentum dem Feind überließen. – die jordanische Tageszeitung „Al Urdun“, 9. April 1953.
  18. Die Arabischen Regierungen sagten uns: Geht weg, damit wir hingehen können. Also gingen wir weg, aber sie gingen nicht hin. (Zitat von einem Flüchtling) – Al Difaa (Jordanien), 6. September 1954.
  19. „Der massenhafte Exodus fand zum teil wegen des Glaubens der Araber statt, verstärkt durch die Prahlerei einer unrealistischen Presse und der unverantwortlichen Verlautbarungen einiger arabischer Führer, es könne nur eine Frage von wenigen Wochen sein, bevor die Juden von den Armeen der arabischen Staaten besiegt sein würden und es den palästinensischen Arabern ermöglicht würde in ihr Land zurückzukehren und es wieder in Besitz zu nehmen.“ – Edward Atiyah (Sekretär der Arabischen Liga, London, „The Arabs“, 1955, S. 183)
  20. „Die arabischen Staaten wollen das Flüchtlingsproblem nicht lösen. Sie wollen es als offene Wunde behalten, als Affront vor der UNO und als Waffe gegen Israel. Den arabischen Führern es total egal, ob die arabischen Flüchtlinge leben oder sterben.“ – Ralph Galloway, ehemaliger Kopf der UNRWA, 1956.
  21. „Bereits in den ersten Monaten des Jahres 1948 verfügte die Arabische Liga Befehle, die die Leuten dazu anhielten zeitlich begrenzt Zuflucht in den Nachbarländern zu suchen, um dann später an ihre Wohnorte zurückzukehren… und ihren Anteil des verlassenen jüdischen Eigentums zu erhalten.“ – Bulletin der The Research Group for European Migration Problems, 1957.
  22. „Die Israelis argumentieren damit, dass die arabischen Staaten die Palästinenser dazu aufriefen zu fliegen. Und tatsächlich erinnern sich immer noch in Israel lebende Araber daran, dass sie von arabischen Militär-Kommandeuren gedrängt wurden Haifa zu verlassen, die die Stadt bombardieren wollten.“ – Akhbar el Yom, 12. Oktober 1963
  23. „Der 15. Mai 1948 kam … An diesem Tag rief der Mufti von Jerusalem die Araber Palästinas auf das Land zu verlassen, denn die arabischen Armeen wollten kommen und an ihrer Stadt kämpfen.“ – Die Tageszeitung Akhbar el Yom aus Kairo, 12. Oktober 1963
  24. Bei der Auflistung des arabischen Versagens 1948 merkt Khaled al-Azm (syrischer Premierminister) an, dass „… der fünfte Faktor der Aufruf der arabischen Regierungen an die Einwohner Palästinas war, es (Palästina) zu verlassen und über die Grenze in die benachbarten arabischen Länder zu gehen. Seit 1948 sind wir es, die die Rückkehr der Flüchtlinge verlangt haben, während wir es waren, die sie dazu brachten wegzugehen. Wir brachten die Katastrophe über eine Million arabischer Flüchtlinge, indem wir sie einluden und unter Druck setzten wegzugehen. Wir haben sie daran gewöhnt zu betteln… wir haben daran teilgenommen ihre Moral und ihre soziale Stellung gesenkt… Dann beuteten wir sie aus, indem wir sie die Verbrechen Mord, Brandstiftung und Steine werfen auf Männer, Frauen und Kinder ausführen ließen… all das im Dienst politischer Ziele…“ – Khaled el-Azm, syrischer Premierminister nach dem Krieg von 1948 in seinen Memoiren von 1972, veröffentlicht 1973
  25. „Die arabischen Staaten hatten Erfolg damit das palästinensische Volk zu zerstreuen und ihre Einheit zu zerstören. Sie erkannten sie nicht als geeinigtes Volk an, bis die Staaten der Welt das taten und das ist bedauerlich.“ – Abu Mazen (Mahmud Abbas), aus dem offiziellen Journal der PLO, „Falastinel-Thawra“ („Was wir gelernt haben und was wir tun sollten“), Beirut, März 1976.
  26. „Seit 1948 sind die arabischen Führer das Palästinenser-Problem in unverantwortlicher Weise angegangen. Sie haben die palästinensischen Menschen für politische Zwecke missbraucht; das ist lächerlich, ich möchte sogar sagen: kriminell…“ – König Hussein, Haschemitisches Königreich Jordanien, 1996.
  27. „Abu Mazen wirft den arabischen Staaten vor, dass sie die Ursache des palästinensischen Flüchtlingsproblems sind“ – Wall Street Journal, 5. Juni 2003:

Mahmud Abbas (Abu Mazen) verfasste im März 1976 in „Falastin al –Thawra“, dem offiziellen Journal der PLO in Beirut einen Artikel: „Die Arabischen Armeen drangen nach Palästina ein, um die Palästinenser vor der zionistischen Tyrannei zu schützen, ließen sie aber statt dessen im Stich, zwangen sie auszuwandern und ihr Heimatland zu verlassen, führte bei ihnen eine politische und ideologische Blockade ein und warfen sie in Gefängnisse, die den Ghettos ähneln, in denen die Juden in Osteuropa lebten.“

Wie Abu Mazen andeutete, waren es größtenteils Drohungen und Angst machen seitens arabischer Führer, die dafür sorgten, dass 700.000 Araber 1948 aus Israel flohen, als arabische Armeen in den neuen Staat einfielen. Seitdem ist die wachsende Flüchtlings-Bevölkerung, die heute nach UNO-Schätzungen bei 4 Millionen liegt, in schmutzige Lager gesperrt worden, die über den Nahen Osten verteilt sind – im Libanon, in Jordanien, Syrien, dem Gazastreifen und der Westbank.

1950 baute die UNO die United Nations Relief and Works Agency als „zeitlich begrenzte“ Hilfsbemühung für die palästinensischen Flüchtlinge auf. Der ehemalige UNRWA-Direktor Ralph Galloway erklärte acht Jahre später, dass „die arabischen Staaten das Flüchtlingsproblem nicht lösen wollen. Sie wollen es als offene Wunde behalten, als Waffe gegen Israel. Den arabischen Führern ist es total egal, ob die arabischen Flüchtlinge leben oder sterben. Das Einzige, was sich seitdem geändert hat, ist die Zahl derer, die in diesen Gefangenenlagern eingepfercht sind.

Zitate

Aufgeschnappt:

Facebook-Userin zum Attentat im Regionalzug, Facebook, 19.07.16:
Warum sind nur muslimische Jugendliche so traumatisiert, dass sie willkürlich Menschen abschlachten.
Warum sind Christen, selbst wenn sie sich vor Gewalt und Terror nach Deutschland geflüchtet haben und hier in Flüchtlingsheimen erneut brutalen Übergriffen von Friedensreligiösen ausgesetzt sind, nicht unter den Attentätern? Vielleicht, weil das alles nichts mit dem Christentum zu tun hat?

Facebook-User nach dem Terroranschlag im Regionalzug nach Würzburg, 21.07.16:
BERICHTIGT MICH WENN ICH WAS ÜBERSEHEN HABE
Ich warte jetzt geschlagene 2 Tage auf etwa folgende Nachrichten:
° Freiwillige und anteilnehmende Bürger bringen Blumen ans Bett der malträtierten Chinesen.
° Auf ein Spendenkonto für die Rekonvaleszenzkosten wird kräftig eingezahlt.
° Politiker aus Würzburg und dem ganzen Bundesgebiet senden Solidaritätsadressen und eilen ans Krankenbett.
° Die Presse initiiert einen Aufruf FÜR die Chinesen
° Es gibt in Würzburg vor dem Krankenhaus eine Demo oder eine Lichterkette FÜR die Chinesen.
° Gauck wendet sich mit einem Statement an die Honkonger Bevölkerung, veröffentlich als Großanzeige in der Hongkong Sun.
ICH SEHE NICHTS: Sie etwa?

Gerd Buurmann zu den Morden von München und dem Umgang damit (Facebook, 22.07.16):
Was mich so wütend macht: eine Gruppe hofft inständig, dass der Anschlag einen islamistischen Hintergrund hat, die andere Gruppe hofft inständig, dass der Anschlag einen rechtsradikalen Hintergrund hat. Aber unabhängig von dem, was herauskommen wird: Deutschland hat ein Problem mit Rechtsradikalismus und mit Islamismus, unabhängig von dem Motiv des heutigen Anschlags. Es ist nicht nötig, die brutale Tat von heute zu instrumentalisieren. Das Problem ist da. Niemand sollte sich zurücklehnen.

Phillipe Assouline, Facebook, 22.07.16:
Europa hat im Zeitalter des regelmäßigen 3 Optionen, wie ich das sehe. Es kann:
1. den Kopf weiter in den Sand stecken und Dinge verantwortlich machen, die es kontrollieren kann (Geld, Außenpolitik, Israel):
2. In Faschismus ausbrechen und seine eigenen Werte verraten.
3. Israel werden: liberal und offen bleiben, während es mit dem geisteskranken Grad an Terrorismus und Hass auf seine Kinder fertig wird.
Option 3 ist klar die beste. Aber sie ist auch die bei weitem schwierigste. Haben die Europäer – die nie Ungemach gekannt haben – das Zeug dazu?

Henryk M. Broder über die Medien und Politik und ihren Umgang mit dem Amoklauf in München – Die Achse des Guten, 24.07.16:
Es gibt in der Bundesrepublik keine Reichspressekammer und auch keine Zensurbehörde, aber irgendwo in diesem Land muss es ein „Ministerium für Wahrheit“ geben, das Empfehungen für den Umgang mit heiklen Themen gibt und auch konkrete Vorschläge macht, wie man Situationen beschreiben und interpretieren sollte. Aus diesem Ministerium kommt auch die Maßgabe, zwischen Amokläufern und Terroristen zu unterscheiden und so lange von einem Amoklauf zu sprechen, bis man bei dem Amokläufer einen Mitgliedsausweis des IS gefunden oder der IS ein Bekennervideo des Täters ins Netz gestellt hat. Dann ist der Amokläufer ein mutmaßlicher Terrorist, wobei man immer noch unterscheiden muss, ob er „auf Anweisung einer terroristischen Organisation“ gehandelt hat oder nur von ihr „inspiriert“ war. Wobei man immer noch prüfen muss, ob er als Junge in der Schule gemobbt wurde, was sowohl die Entwicklung zum Amokläufer wie zum Terroristen erklären könnte.

Helmut Zott, Conservo, 31.07.16:
Der Begriff „Frieden“ bedeutet im Islam nicht etwa harmonisches Zusammenleben, sondern „leben unter dem Gesetz Allahs“.
Die Erde befrieden heißt den Islam verbreiten, heißt: das Haus des Krieges „Dar al-Harb“ in das Haus des Islams „Dar al-Islam“ zu überführen und damit zum Haus des Friedens „Dar al-Salam“ werden zu lassen.
Weltfriede im Islam ist Friedhofsfriede der Alleinexistenz unter dem Gesetz Allahs, wo der Unglaube ausgerottet ist.

Kürzeres:

In dem Moment, wenn du anderer Meinung bist als die Linken, dann bist du, wenn du weiß bist, ein Rassist, wenn du schwarz bist ein Onkel Tom.
Dennis Prager, Facebook (Video), 12.07.16

Bei dem Täter soll es sich nach Angaben der hiesigen Medien um einen Franzosen mit tunesischen Wurzeln handeln. Dabei lässt sich jetzt schon sagen, dass dieser Mann weder Franzose ist, noch seine Wurzeln jemals hinter sich gelassen hat.
Anabel Schunke, Tichys Einblick, 15.07.16 zum offiziellen Sprachgebrauch mit dem Anschlag von Nizza.

„S‘ ist leider Krieg und ich begehre, nicht schuld daran zu sein“, dichtete Matthias Claudius. Heute begehrt der Westen, den Krieg, der bereits gegen ihn geführt wird, nicht sehen zu müssen.
Vera Lengsfeld, Die Achse des Guten, 18.07.16

Er soll „Allahu Akbar!“ gerufen haben, was soviel heißt wie „Ich verzweifle am Kapitalismus“ (Übersetzung: Jakob Augstein)
Claudio Casula auf twitter zu Augsteins Ansicht, der Terrorist vom Würzburger Regionalzug hätte nicht erschossen werden dürfen; zitiert auf Facebook (Screenshot), 19.07.16

Nach ‪‎Augstein war Stauffenberg also auch nur ein feiger Versager, dem der Mut fehlte, in die Wolfsschanze zu marschieren und Hitler einfach festzunehmen.
Nikolaus Steinhöfel, Die Achse des Guten, 19.07.16 über Jakob Augsteins Reaktion darauf, dass die Polizei den Terroristen aus dem Zug bei Würzburg erschoss.

Als Künast noch grüne Lokalpolitikerin in Berlin war, hat sie regelmäßig die Polizei angegriffen, wegen angeblicher „Unverhältnismäßigkeit“ beim Einsatz gegen die radikalen Randalierer der „Revolutionären 1. Mai-Demo“, deren Unterstützerin sie war. Jahre später als Bundespolitikerin, zeigt sie, dass sie nichts dazugelernt hat.
Vera Lengsfeld, Die Achse des Guten, 19.07.16 über eine verwirrte Politikerin, die allen ernstes meinte, einen Terroristen müsse man mal eben so kampfunfähig schießen können, ohne ihn tödlich zu verletzen.

Zum Terroristen des Islamischen Staates wird man nicht, weil man sich ihm förmlich anschließt, sondern wenn man in seinem Namen mordet und verletzt.
Alex Feuerherdt, 23.07.16

Nur eine Sache scheint keine Auswirkungen auf Killer zu haben: religiöse Bücher – und da ganz speziell die, auf die sie sich selbst berufen.
Gideon Böss, DIE WELT, 24.07.16 über Innenminister de Maizières „Analyse“ der Ursachen von Mord und Totschlag. Er fährt fort:
Als zwei Islamisten 2015 in Paris eine komplette Zeitungsredaktion hinrichtete, stellte Killerismus-Experte de Maizière sofort fest: „Terroristische Anschläge habe nichts mit dem Islam zu tun.“ Klare Ansage, da können die Terroristen sich noch so oft auf ihr heiliges Buch beziehen, vor de Maizière kommen sie damit nicht durch. Hätten sie sich hingegen auf das Spiel Counterstrike berufen, gäbe es ein Tatmotiv. So einfach ist es manchmal.

Als Reaktion auf dem Amoklauf des Iraners will man das Waffengesetz verschärfen….. vielleicht, sollte man das Ausländerrecht verschärfen. Und das Waffengesetz liberalisieren ….. in Israel wäre er keine 10 Meter gekommen, weil viele Privatleute Waffen haben. Und obwohl in Israel 20% Araber leben und von islamistischen Staaten umgeben ist, ist es sicherer als in Europa…
Farcebook-User zum Amoklauf in München, 24.07.16

Auf deutsche Besserwisser und Rechthaber ist Verlass, vor allem, wenn sie für ein Leitmedium dichten.
Henryk M. Broder, Die Achse des Guten, 28.07.16 darüber, was Medienschaffende als Erklärungen für muslimische Terroranschläge verbreiten.

Die kollektive Amnesie der Welt

Joseph Farah, WorldNetDaily, 19. September 2002

Yassir Arafat mag jetzt etwas von seiner persönlichen politischen Schlagkraft verloren haben, aber die politische Bewegung, die er einführte – Gerechtigkeit für die palästinensischen Araber zu verlangen, die 1948 aus ihren Häusern vertrieben wurden – bleibt so stark wie eh und je.

Nur gibt es hier ein Problem: Es gibt nicht den geringsten historischen Beleg für die Behauptung, dass die Araber in wesentlichen Zahlen vertrieben wurden – jedenfalls nicht durch Juden.

Ich weiß, dass dieser Aussage mit Keuchen, Gelächter und Zähneknirschen begegnet werden wird. Lassen Sie sie mich trotzdem ausführen – nicht mit meinen eigenen Worten, nicht mit den Worten von Juden und Israelis, sondern mit den Worten von Arabern, die näher an den Ereignissen lebten.

„Die Tatsache, dass es diese Flüchtlinge gibt, ist die direkte Folge des Tuns der arabischen Staaten in ihrer Opposition zur Teilung und zum jüdischen Staat. Die arabischen Staaten stimmen dieser [Ablehnungs-] Politik einmütig zu und sie müssen sich an der Lösung des Problems beteiligen.“
– Emile Ghoury, Sekretär der Palästinensischen Hochkommission, in einem Interview mit dem Beirut Telegraph, 6. September 1948

„Die arabischen Staaten, die die palästinensischen Araber ermutigten ihre Häuser kurzfristig zu verlassen, um den arabischen Invasionsarmeen nicht im Weg zu sein, haben ihr Versprechen, diesen Flüchtlingen zu helfen, nicht eingehalten.
– Die jordanische Tageszeitung Falastin, 19. Februar 1949

„Wer brachte die Palästinenser als Flüchtlinge in den Libanon, die jetzt durch die miese Haltung der Zeitungen und der lokalen Führer leiden, die weder Ehre noch Gewissen haben? Wer brachte sie hierher, in entsetzliche Unterkünfte, mittellos, nachdem sie ihre Ehre verloren? Die arabischen Staaten – und der Libanon gehört zu denen, die das getan haben.“
– Die Beiruter muslimische Wochenzeitung Kul-Shay, 19. August, 1951

„Der 15. Mai 1948 kam… An diesem Tag appellierte der Mufti von Jerusalem an die Araber Palästinas das Land zu verlassen, weil die arabischen Armeen davor standen dort einzudringen und an ihrer Stelle zu kämpfen.“
– Die Kairoer Zeitung Akhbar el Yom, 12. Oktober 1963.

„Für die Flucht und den Fall der anderen Dörfer sind unsere Führer verantwortlich, wegen ihrer Verbreitung von Gerüchten, die die jüdischen Verbrechen übertrieben und die sie als Gräueltaten beschrieben, um die Araber aufzuhetzen… Durch die Verbreitung von Gerüchten über jüdische Gräueltaten, dass sie Frauen und Kinder töten usw., pflanzten sie Angst und Schrecken in die Herzen der Araber in Palästina, bis sie aus ihren Häusern und ihrem Eigentum flüchteten und es dem Feind überließen.“
– Die jordanische Tageszeitung Al Urdun, 9. April 1953

Ich könnte endlos weiter machen mit solcher vergessenen – oder absichtlich vernebelten – Geschichte. Aber Sie wissen, was ich meine. Es gab keine jüdische Verschwörung die Araber 1948 aus ihren Häusern zu jagen. Das hat nicht stattgefunden. Statt dessen gibt es Massen historischer Berichte, die zeigen, wie die Juden ihre arabischen Nachbarn anflehten zu bleiben und mit ihnen in Frieden und Harmonie zu leben. Und doch ist die Geschichte trotz dieser eindeutigen Worte der arabischen Zeitgenossen umgeschrieben worden, um damit aus den Juden die Bösen zu machen.

Die Wahrheit ist, dass 68 Prozent der palästinensischen Araber, die 1948 weg gingen – vielleicht 300.000 bis 400.000 – nie einen israelischen Soldaten sahen.

Noch wichtiger ist, dass die revidierte Geschichte den Schuldigen einen Freibrief ausstellt. Die arabischen Staaten, die die Feindseligkeiten auslösten, haben nie ihre Verantwortung akzeptiert – trotz ihres enormen Reichtums und ihrer Fähigkeit, Millionen von Flüchtlingen in ihren weitgehend dünn besiedelten Staaten einzugliedern. Und andere Staaten haben es versäumt, sie dafür verantwortlich zu machen.

Es ist schlimm genug, dass die arabischen Staaten durch ihr Handeln eine kleine Flüchtlingsnation schufen. Es ist aber noch schlimmer, dass sie für dieses internationale Verbrechen erfolgreich die Juden verantwortlich machen konnten.

Heute geht diese grausame Scharade natürlich weiter. Das Leiden von Millionen Arabern wird aus lediglich politischen Gründen von den arabischen Staaten fortgesetzt. Sie sind bloße „Bauern“ im Krieg zur Vernichtung Israels.

Es gab in der Folge des Zweiten Weltkriegs etwa 100 Millionen Flüchtlinge weltweit. Die Gruppe der palästinensischen Araber ist die einzige in der Welt, die nicht in Ländern ihrer eigenen Leute aufgenommen oder integriert wurde. Seit damals sind Millionen jüdischer Flüchtlinge aus der ganzen Welt in den winzigen Staat Israel aufgenommen worden.

Es macht keinen Sinn, dass von einem winzigen jüdischen Staat erwartet wird, die Flüchtlingskrise zu lösen, die es nicht schuf.

„Wenn ihr wollt, ist es kein Traum“
Theodor Herzl