Siggi mal was erklären

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Zitate

Aufgeschnappt:

Anna Prizkau, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 30.05.17:
Wäre in Deutschland, das anscheinend auch einige nicht so saubere Soldaten bezahlt, etwas wie Breaking the Silence denkbar, erträglich? Nach Martin Schulz sicher nicht; der sagte, dass ein Generalverdacht gegen die Bundeswehr skandalös sei. Das heißt, dass Sozialdemokraten etwas von Israel fordern, was sie in Deutschland nicht zulassen wollen.

Alexander Grau, Cicero, 16.12.17:
Dass es da tatsächlich ein modernes und liberales Land gibt, dass auf seine kulturelle Identität pocht, das willens ist, diese auch mit Waffengewalt zu verteidigen, das nicht bereit ist, sich selbst aufzugeben, sondern tatsächlich um die eigene Existenz kämpft – das übersteigt das durchschnittliche deutsche Vorstellungsvermögen bei weitem.
Für den Appeasement-Deutschen, der in seiner verquasten Logik die Verteidigung des Eigenen als Diskriminierung der Anderen empfindet, ist Israel daher die Staat gewordene Provokation. Schließlich muss Israel Kampfbereitschaft kultivieren, Entschlossenheit und Standhaftigkeit. Das ist für den bundesdeutschen Wellness-Bürger eine emotionale Überforderung, die ihn erheblich verstört.

Benjamin Weinthal, twitter, 17.12.17:
Wie kann man das erklären? Es scheint in Westeuropa mehr Empörung darüber zu geben, dass die US-Regierung Jerusalem zur Hauptstadt Israels erklärt, als über das Abschlachten von mehr als 500.000 Menschen durch Assad/Putin/Hisbollah/ISIS/Iran in Syrien

Markus Vahlefeld, Die Achse des Guten, 19.12.17:
Am Freitag, dem 15. Dezember 2017, brachte die Tagesschau einen Beitrag über unser aller Bundespräsidenten, wie er mit dem Botschafter Israels eine weitere Chanukka-Kerze entzündet und im Licht der brennenden Israel-Flaggen vor dem Brandenburger Tor an die „historische Verantwortung“ Deutschlands gegenüber Israel erinnert. Nun mal im Ernst, Herr Bundespräsident:
Wenn die historische Verantwortung der Deutschen darin liegt, der israelischen Nation das Recht auf die freie Wahl der Hauptstadt abzusprechen, so geht mir Ihre „historische Verantwortung“ am Allerwertesten vorbei. Und wenn der Parteichef Ihrer Partei, deren Mitgliedschaft für Sie nun der guten Gepflogenheit nach ruhen muss, den ausgewiesenen Judenhasser, Verschwörungstheoretiker und Lügner Mahmud Abbas meint, seinen guten Freund nennen zu müssen – nachdem er den wirklich klassischen antisemitischen Topos von den Brunnenvergiftern in modernisierter Variante von ihm übernommen hatte – dann können Sie sich Ihre historische Verantwortung irgendwo hinstecken.

Ich weigere mich, diese historische Verantwortung anzuerkennen, solange sie nur als Feigenblatt dient, um sich mit dem Antisemitismus der islamischen und der europäischen Nationen nicht offen gemein machen zu müssen. Lassen Sie doch diese „historische Verantwortung“ einfach in der Mottenkiste ruhen und stellen Sie sich der aktuellen Verantwortung.
Denn ich brauche keinerlei „historische Verantwortung“, um den Staat Israel zu unterstützen und für beschützenswert zu halten.

Guy Millière, Gatestone Institute, 21.12.2017:
Berichte aus der Westbank Ende des Sechstagekriegs zeigen, dass die befragten Araber sich als „Araber“ oder „Jordanier“ definierten und offensichtlich noch nicht wussten, dass sie „das palästinensische Volk” waren. Das wurde ihnen seitdem beigebracht. Die Palästinenser sind das erste Volk, das erfunden wur de, um als Massenvernichtungswaffe gegen ein anderes Volk zu dienen.

Pascal Bruckner, zitiert von Giulio Meotti, Gatestone Institute, 28.12.17:
Die Feinde der Freiheit werden zuerst in den freien Gesellschaften rekrutiert, aus einigen der aufgeklärten Eliten, die dem Rest der Menschheit den Nutzen der demokratischen Rechtev verweigern, selbst ihren eigenen Landsleuten, wenn sie das Unglück haben einer anderen Religion, einer anderen Ethnie anzugehören.

Kürzeres:

Sobald jemand seine vielen „jüdischen Freunde“ erwähnt, kann man sich so gut wie immer darauf verlassen, dass irgendeine antisemitische Unverschämtheit folgt. Nur ein Antisemit braucht jüdische Freunde als Deckung für seine Gesinnung, Waters ist da keine Ausnahme.
Thomas Eppinger, mena watch, 15.12.17

Während man in der DDR Theater besuchte, um entspannt regimekritischen Botschaften zu lauschen, wird man heute in jedem noch so politikfernen Stück über die richtige bunte Weltsicht belehrt.
Vera Lengsfeld, 18.12.2017

Je mehr man gräbt, desto mehr findet man keine palästinensische Geschichte.
Kultusministerin Miri Regev über (archäologische Grabungen) in Hebron, Arutz-7, 25.12.17

Wissen Sie, wovor die Linke letztlich mehr Angst hat? Nicht, dass Trump versagt, sondern mit dem, was er tut tatsächlich Erfolg hat.
Laura Ingraham, Fox News Voices (Facebook), 01.12.17

Es ist gar nicht unbedingt so, dass die Welt Jerusalem haben will – immerhin war es viele Jahrhunderte lang, ob unter christlicher oder muslimischer Herrschaft – Ödland und ein verschlafenes Nest. Es ist einfach so, dass die Welt nicht will, dass die Juden Jerusalem haben.
Rabbi Berel Wein, Israel National News, 26.12.17

Was wir hier heute im Sicherheitsrat erlebten ist eine Beleidigung. Es wird nicht vergessen werden. Es ist ein weiteres Beispiel dafür, wie die Vereinten Nationen mit der Art, wie sie den israelisch-palästinensischen Konflikt angehen, MEHR SCHADEN ALS GUTES ANRICHTEN,
US-Botschafterin Nikki Haley im UNO-Sicherheitsrat bei der Abstimmung über Trumps Jerusalem-Entscheidung, zitiert in einem Poster auf twitter, 20.12.17

Merke: Die öffentlich getragene #Kippa ist natürlich eine unnötige Provokation, das öffentlich getragene #Kopftuch hingegen ein Zeichen von Vielfalt, das man notfalls einklagt. #Antisemitismus in der salonfähigen Version.
Birgit Kelle, twitter, 12.12.17

Ich wiederhole: Die arabischen Staaten versuchten Israel zu vernichten, Israel siegte, Israel bot Frieden an. Die Araber sagten Nein. Lasst das mal sacken.
Alwyn Lau, MalayMail online, 25.12.17

Deutschland würde insbesondere sich selbst einen großen Gefallen tun, wenn es nicht nur rechten Antisemitismus, sondern auch arabischen beziehungsweise islamistischen Judenhass bekämpft. Falls nicht, wäre das Zeitalter des „Nie wieder Täter“ vorüber.
Arye Sharuz Shalicar, Hamburger Abendblatt, 29.12.17

Damals [2009 – heplev] wie heute hilft Schweigen dem Massen im Iran nicht, die erwarten, dass die Europäische Union nicht ihren historischen scheinheiligen und wirtschaftlichen Kalkulationen treu sind, sondern ihren Gründungsprinzipien.
Eldad Beck, Israel HaYom, 05.01.18 über das lange Schweigen der EU und ihrer Mitgliedsstaaten zu den Massenprotesten im Iran.

Seine Taten strafen seine Worte lügen.
John Smith, Ruhrbarone, 09.01.18 über Sigmar Gabriel und dessen Reden und Handeln in Sachen Israel.

Vermutlich hätte dieses Amt im Jahre 1944 auch die Aufständischen im Warschauer Ghetto dazu aufgerufen aktiv zur Deeskalation beizutragen.
taper im nirgendwo, 12.01.18 zu einer Stellungnahme des Auswärtigen Amts nach dem Terrormord an Rabbi Shevach in Samaria, mit der „Deeskalation von beiden Seiten“ gefordert wird; noch ein passender Satz dazu:
Deeskalieren heißt für Israel, aufhören, sich zu verteidigen. Deshalb ist die Erklärung des Auswärtigen Amtes nicht nur geschmacklos sondern ein Skandal.