Nicht auf den Mund gefallen – Zitate führender Palästinenser

Original gepostet im Nahostforum.de

Die Zusammenstellung der Zitate geht von der Unterzeichnung des Oslo-Abkommens bis zum 11. September 2001. Vor allem das, was vor dem Oslo-Krieg – also bis Ende September 2000 – gesagt wurde, sollte allen zu denken geben, die behaupten, die Radikalisierung der Palästinenser sei Folge der israelischen Aktionen seit Ausbruch dieser „Intifada“. (heplev)

Am 13. September 1993, am selben Tag, an dem Jassir Arafat in Washington den Oslo-I-Vertrag unterzeichnete und sich als Friedensvertreter feiern ließ, sagte er im jordanischen Fernsehen – auf Arabisch, für westliche Ohren nicht verständlich – zu den palästinensischen Arabern: „Da wir Israel nicht im Krieg besiegen können, tun wir es in Phasen. Wir nehmen soviel Territorium von Palästina wie möglich und errichten unsere Souveränität dort. Dann benutzen wir es als Sprungbrett, um mehr zu nehmen. Wenn die Zeit gekommen ist, können wir die arabischen Nationen auffordern, sich uns beim Endschlag gegen Israel anzuschließen.“

Am 1. Januar 1994 sagt Arafat: „Die Wiedergewinnung unserer besetzten Territorien ist nur die erste Stufe auf dem Weg zur völligen Befreiung Palästinas.“

Am 10. Mai 1994 sagte Jassir Arafat in einer Moschee in Johannesburg/Südafrika, über das Osloabkommen mit Israel: „Dieses Abkommen – für mich hat es nicht mehr Bedeutung als das Abkommen, das zwischen unserem Propheten Mohammed und dem Stamm der Kuraisch unterzeichnet wurde – … ein verachtenswerter Waffenstillstand. In der gleichen Weise, wie Mohammed es damals akzeptiert hat, akzeptieren wir heute dieses Streben nach Frieden.“

Am 27. Mai 1994 sagt der Chef der palästinensischen Polizei, Jibril Rajoub an der Universität Bethlehem: „Für diejenigen, die gegen das Abkommen mit Israel sind, stehen die Türen zum verstärkten bewaffneten Kampf weit offen.“

Im Juni 1994 stellt die palästinensische Polizei in Gaza die terroristischen Brüder Rajah und Amr Abu-Sita ein, die am 8.3.1993 den Israeli Uri Megidish ermordet hatten und um deren Auslieferung Israel gebeten hatte.

In einem Brief an den Hamas-Führer, Sheikh Yasssin, und an den Hamas-Terroristen, Sheikh Hunam, der 1989 bei einem Bus-Anschlag 14 Israelis ermordete, schreibt Arafat am 5.10.1994: „Sheikh Abdelhadi Hunam, ich erkenne euren Teil am Befreiungskampf Palästinas an. Euretwegen ist Palästina frei.“

Farouk Kaddumi („Außenminister“), ein führender Mann hinter Arafat in der PLO-Hierarchie, sagte 1994 nach OSLO-I, Israel sei ein künstlicher Staat, der beseitigt werden müsse.

Der „Justizminister“ der palästinensichen Autonomiebehörde, Freih Abu Middein, sagt im April 1995 an der Al-Azhar-Universität in Gaza: „Der Hauptfeind des palästinensischen Volkes – jetzt und für immer – ist Israel. Diese Wahrheit darf unserem Bewußtsein nie entschwinden.“

Arafat sagt in derselben Universität in Gaza am 19.6.1995 über Dalal al-Maghrabi, die 1978 bei einem Terroranschlag dabei war, bei dem 37 Israelis umgebracht wurden: „Sie war eine der Helden. … Sie befehligte die Gruppe, die den ersten palästinensischen Staat in einem Bus errichtete. … eine Frau, auf die wir stolz sind.“

Am 3.9.1995 ehrt Arafat wieder die Terroristin Dalal al-Maghrabi und zusätzlich den Terroristen Abir al-Wahidi, der 1991 an der Ermordung eines Israelis beteiligt war: „Abir al-Wahidi … und Dalal al-Maghrabi, Märtyrer für Palästina.“

Am 7.9.1995 erhebt Arafat ziemlich unverhohlen Anspruch auf Städte, die sich im innersten Kern Israels und nicht in der sogenannten Westbank befinden, wie z.B. Haifa und Lod: „O Lod, o Haifa, o Jerusalem, ihr kehrt heim, ihr kehrt heim.“

Arafat lässt im Jahre 1996 einen Platz in Jericho nach dem arabischen Busbombenbauer Jihje Ajasch benennen und nennt ihn am 8.1.1996 „Held des palästinensichen Volkes“ und „Märtyrer“. Seine Polizisten stehen Spalier bei dessen Beerdigung und schießen zu seiner Ehre aus 21 Gewehren Salut.

Die palästinensische Polizei in Jericho stellt Anfang 1996 Abd al-Majid Doudin ein, der an der Planung des Selbstmordanschlages in Jerusalem am 21.8.1995 beteiligt war und daraufhin von einem palästinensischen Gericht zu 12 (!) Jahren Haft verurteilt worden war, aber kurz danach wieder freigelassen wurde.

Am 22.4.1996 läßt das palästinensiche Informationsministerium Folgendes verlauten: „Die israelische Regierung spricht von Greueltaten, die in Auschwitz, Birkenau und Dachau an Juden verübt wurden. … Unsere Heimat wurde in ein großes Konzentrationslager verwandelt.“

Am 7.6.1996 sagt Arafat: „Wenn Israel unsere Forderungen zurückweist …, haben wir 30.000 Mann unter Waffen.“

Feisal Husseini, getaufter und angeblich gemäßigter PLO-Vertreter in Jerusalem sagt am 9.9.1996 um 9.30 Uhr in der Sendung „Focus“ des syrischen Fersehens: „Alle Palästinenser stimmen darin überein, daß die gerechten Grenzen Palästinas der Jordan und das Mittelmeer sind. Was immer wir nun bekommen könnten, sollte genommen werden und darauf folgende Ereignisse in den nächsten 15 oder 20 Jahren geben vielleicht die Gelegenheit, die gerechten Grenzen Palästinas zu verwirklichen.“

Arafat bezeichnet Israel am 6.10.1996 als „Dämon, der bekämpft werden müsse.“

Arafat sagt am 21.10.1996 zu Arabern aus Hebron, die sich über die Anwesenheit jüdischer Bewohner in der Stadt beschweren: „Wie? Sind euch die Steine in Hebron ausgegangen?“

Die PLO-Behörde erläßt 1997 ein Gesetz, daß arabische Makler, die Land an Israelis verkaufen, zum Tode verurteilt werden. 3 werden daraufhin ermordet.

Am 11.7.1997 erklärt der von Arafat ernannte Mufti von Jerusalem, Ikrama Sabri, im Freitagsgottesdienst der Jerusalemer Al-Aksa-Moschee: „Juden sind Hundesöhne und Schweine.“

Am 21.7.1997 sagt Jabril Rajoub, oberster Polizeichef der palästinensischen Autonomiebehörde, im Radiosender der Autonomiebehörde, Voice of Palestine: „Sobald der letzte Jude aus Hebron vertrieben wurde, wird es nicht mehr lange dauern, bis auch der letzte Jude aus Jerusalem und aus ganz Palästina heraus ist. Dann wird hier endlich Ruhe und Frieden herrschen.“

Der Präsident des palästinensischen Autonomieparlaments, Ahmad Korei, trampelt im Juli 1997 in Ramallah auf der Asche einer verbrannten israelischen Flagge herum.

Im Juli 1997 wird bekannt, daß der Polzeichef von Gaza dem Einsatzleiter der Polizisten den Befehl gegeben hat, mit palästinensischen Autonomiepolizisten eine israelische Siedlung bei Nablus anzugreifen. Die israelische Polizei zeichnete ein entsprechendes Telefongespräch auf.

Die Autonomiebehörde will 1997 verhindern, daß im Schulunterricht in Ostjerusalem die arabischen Schüler vom Holocaust hören und wollen entsprechende arabische Bücher boykottieren. Sie wollen verhindern, daß ihre Bürger ein Verständnis für die Juden aufgrund der jüdischen Geschichte gewinnen.

Sommer 1997: In Bethlehem hat die Autonomiebehörde ein ganz neues Denkmal errichten lassen, das das Gebiet des zukünftigen „Palästinenserstaates“ darstellt: Es ist das ganze Gebiet vom Mittelmeer bis zum Jordan, von der libanesischen Grenze bis nach Eilat zu sehen, d.h. man strebt einen Palästinenserstatt auf dem ganzen Gebiet des heutigen Israel an.

Im August 1997 erscheinen auf der Internet-Homepage der PLO Nahost-Landkarten mit dem Titel „Palästina und Umgebung“, in denen die arabischen Länder benannt sind, Israel aber nirgends erwähnt wird, d.h. im Herzen streben die Araber nach der Vernichtung Israels. Auch sonst erscheinen immer wieder Karten des ganzen Heiligen Landes mit der Bezeichnung Palästina.

Auf einem Kongreß am 29.12.1997 sagt der Hamasführer Mussa Abu Marsuk: „Das zionistische Gebilde (Israel) wird nicht in unserer Region verbleiben, auch wenn es noch 1 oder 10 Jahre überleben wird; es ist ein Fremdkörper und muß daher beseitigt werden!“ Arafat nahm an diesem Kongreß teil und klatschte zu dieser Rede auch noch Beifall.

Trotz Friedensversprechen im Oslovertrag feierte die PLO mit ihrem Präsidenten Arafat am 1. Januar 1998 den 33.Jahrestag des 1.Terroranschlages der Fatah-Gruppe. Dabei wurde von maskierten Gruppen, die an Arafat vorbeizogen, die israelische Fahne verbrannt und gerufen: „Es lebe der Terror! Israel hat keine Chance!“ Arafat hob zustimmend und jubelnd seine Hand zum V-Siegeszeichen.

Am 18. April 1998 sagte Arafat im ägyptischen ORBIT Satellitenfernsehen: „Das Oslo-Abkommen ist eine vorübergehende Waffenruhe, und ich begrüße jeden palästinensischen Selbstmordmärtyrer und hoffe, selbst einer zu werden.“ Außerdem verglich Arafat wieder das Oslo-Abkommen mit Mohammeds Bruch des Friedensvertrages mit dem Koraschitenstamm.

Am 14.5.1998 sagt Hamed Bitawi, Vorsitzender der Vereinigung der religiösen Gelehrten in Palästina und des palästinensischen Sharia-Berufungsgerichts, im Fernsehen (Al-Jazira): „Unsere Wahl ist der militärische Weg. Wir müssen die jämmerlichen Verhandlungen beenden. Die Zeit ist gekommen für den Heiligen Krieg und das Märtyrertum.“

Am 24.5.1998 sagt Abd al-Rachman, ein Mitglied der palästinensichen Autonomiebehörde, im palästinensischen Fernsehen: „Jerusalem ist eine palästinensisch arabische Stadt und hat keine Beziehung zu Israel.“

Im Frühjahr und Sommer 1998 sah man im Kinderprogramm des offiziellen palästinensischen Fernsehens am Freitagnachmittag 5-10 jährige Kinder folgendes sagen: „Wenn ich zu Deinen Toren eingehe, Jerusalem, verwandle ich mich in eine Selbstmordattentäterin!“ Die erwachsenen Betreuer riefen dabei: „Bravo! Bravo!“

„Die Unterdrücker haben ihre Grenze überschritten. Deshalb sind Jihad und Opfer die Pflichten. … Der Tod wird rufen, und das Schwert wird von einem großen Gemetzel verrückt sein. … O Palästina, die Jugend wird dein Land erlösen.“

14. Mai 1998, ein etwa zehnjähriges Mädchen: „Oh, meine Schwester, singe immer wieder über mein Leben als ein Selbstmordkrieger.“

Ein ca. siebenjähriges Mädchen: „Ich habe das Land mit meinem Blut getränkt. Palästina gehört uns, nicht den Zionisten.“ (1.Juli)

„Wir sind bereit mit unseren Gewehren. Wir sind bereit mit unseren Gewehren.“ (2.Juli)

Im August 1998 veröffentlicht Arafats Fatah (größte Gruppe der PLO) im Internet eine Homepage ihrer Verfassung, in der zur Zerstörung Israels aufgerufen wird, z.B. unter der Überschrift „Goals“ (Ziele) Artikel 12: „Die vollständige Befreiung Palästinas und Auslöschung der zionistischen Wirtschaft, politischen, militärischen und kulturellen Existenz.“; unter der Überschrift „Method“ Art.19: „wollen nicht ruhen, bis der zionistische Staat zerstört ist und Palästina vollständig befreit.“

Die palästinensische Journalistenvereinigung verbietet ihren Mitgliedern, außerhalb ihrer beruflichen, journalistischen Tätigkeit israelische Akademien und Fortbildungen zu besuchen oder weitere private, freundschaftliche Kontakte mit Israelis zu unterhalten. Diese Entscheidung wurde nach einer Tagung arabischer Journalisten in Ägypten im Sommer 1998 getroffen. Tawfiq Abu Khousa, der Vizepräsident dieser Journalistenvereinigung, sagte, daß Journalisten, die gegen diese Regel verstießen, auf eine schwarze Liste kämen und ihre Namen bekanntgemacht würden, so daß offizielle arabische Stellen mit ihnen nicht mehr zusammenarbeiten würden.

September 1998: Das Palästinenserparlament verabschiedete ein neues Gesetz mit dem Namen „Gesetz bezüglich des Besitzes von palästinensischem Grundbesitz durch Ausländer“, nach der jeder israelische Bürger oder jede israelische Institution, die Grundbesitz in Palästina besitzt, sich strafbar macht „wegen der Gefährdung der nationalen palästinensischen Sicherheit“. Auf diesen Straftatbestand steht nach Recht der Autonomiebehörde die Todesstrafe. Unter diesen Straftatbestand fällt jeder israelische Hausbesitzer in Ostjerusalem oder in einer der Siedlungen in Judäa und Samaria. Das heißt, dass solche Personen z.B. bei der Durchfahrt durch Jericho festgenommen und zum Tode verurteilt werden könnten.

Farouk Kaddumi, der für außenpolitische Fragen zuständige Mann der PLO, der schon zuvor nach der Unterzeichnung der Osloverträge mit Aufrufen zur Zerstörung Israels aufgefallen war, sagte Mitte Oktober 1998 in der in den palästinensischen Autonomiegebieten erscheinenden Zeitung „Al Hayat al-Jadia“, dass ein Palästinenserstaat im Mai 1999 ausgerufen werden und dass dann die Palästinenser Gewalt zur Vertreibung der Israelis ausüben wollen: „Nachdem der Palästinenserstaat von den meisten Nationen der Welt wie erwartet erlangt sein wird, wird die israelische Anwesenheit auf palästinensischem Land illegal werden, und wir werden dagegen mit Waffen kämpfen.“

Obwohl im Wye-Abkommen festgelegt wurde, gegenseitige Hetze und Aufforderung zum Hass des anderen gesetzlich zu ahnden, wurde Anfang November 1998 wenige Tage nach Unterzeichnung des Abkommens vom offiziellen palästinensischen Fernsehen eine Sendung über den Glauben der Juden ausgestrahlt, in der es unter anderem hieß: „Ihre Torah (1.-5.Mose) heute ist lediglich eine Sammlung … von Lügen über Gott“. – „die Juden sind der Same des Satans und der Teufel“. – „Die Juden glauben nicht an Gott noch an die Endzeit.“

Ende Januar 1999 feierte die Hamas in den palästinensischen Autonomiegebieten ihren 12.Jahrestag. Dabei zeigte sie in aller Öffentlichkeit in einer Art Schauspiel, wie man gefangene israelische Soldaten foltert und umbringt. Öffentlich warben sie auch für neue Selbstmordattentäter. Die palästinensische Polizei schritt nicht ein.

In einer Rede im Autonomiegebiet in Ramallah am 4. August 1999 sagt Arafat: „Wir werden bald in Jerusalem einziehen, wie einst die Moslems zur Zeit der Kreuzritter.“ Die Moslems zogen nicht friedlich in Jerusalem ein, sondern führten Krieg gegen die Kreuzritter und besiegten sie. Wenn man Arafats Worte ernst nimmt, will er Krieg gegen Israel und Israel besiegen. Die Kreuzritter waren aggressive, brutale Eroberer. Die Worte Arafats verraten, was er in seinem Inneren denkt, auch wenn er es vor westlichen Reportern unterdrückt und verheimlicht: Israels sei ein brutaler Erobererstaat, der es verdient aus dem Nahen Osten vertrieben zu werden wie die Kreuzritter.

Im November 1999 findet sich in der „Al Hayat al-Jadia“ unter der Rubrik „Sport“ eine Erwähnung Israels, die Israels Namen nicht verwendet und damit die Rechtmäßigkeit der Existenz Israels ablehnt: „Das hebräische Gebilde nimmt an der Weltmeisterschaft in Malaysia teil.“

Am 28. Dezember 1999 wird anlässlich des moslemischen Fastenmonats Ramadan in der offiziellen Zeitung der Palästinensischen Autonomiebehörde, „Al-Hayat al-Jadida“, Yichye Ayash zum „Märtyrer des Tages“ ernannt. Ayash, auch „der Ingenieur“ genannt, baute mehrere Bomben für palästinensische Terroranschläge, bei denen insgesamt 51 Israelis starben und noch weit mehr verletzt wurden. Ayash wurde im Januar 1996 umgebracht, manche Stimmen sagen: durch den Mossad.

Anfang Februar 2000 ist in der Autonomiestadt Nablus unter den Augen der palästinensischen Polizei, die nicht eingreift, bei einer Parade der islamischen Terror-Organisation Hamas Folgendes zu sehen: Kinder von ungefähr 5 Jahren gingen auf der Parade als anti-israelische Selbstmordattentäter mit Bomben-Attrappen, die um ihren Körper geschnallt waren. Auf der Parade wurden auch Pappmodelle israelischer Busse in die Luft gesprengt und Pappmodelle jüdischer Siedlungen angezündet.

„Oslo ist eher der Fuss in der Tür, weniger ein dauerhaftes Friedens-Abkommen, bis dass die Revolution ihre Ziele von 1965 erreicht hat.“ (Der Minister der Autonomiebehörde, Shahin, zitiert in der Zeitung Al-Ayam vom 30. Mai 2000; die Ziele der PLO-Charta von 1965 sind die Verichtung Israels und die Errichtung eines Palästinenserstaates zwischen Mittenlmeer und Jordan.)

Am 3. Juli 2000 rief Imad Al Faluji, der palästinensische Minister für Nachrichenwesen, auf einer Sitzung des Palästinensischen Zentralrates in Gaza die islamische-arabischen Terrorgruppen Hamas und Islamischer Yihad wie Verbündete dazu auf, sich auf einen bewaffneten Konflikt mit Israel vorzubereiten. „Es wird einen Kampf um Jerusalem geben. Siedlern wird es nicht gestattet sein, in ihren Häusern zu bleiben.“, sagte Faluji.

„Die Toten werden nicht auferstehen, bis die Palästinenser die Juden umgebracht haben werden. … Alle Abkommen mit Israel sind nur provisorisch.“ (eine Freitagspredigt, die im offiziellen Fernsehen der Autonomiebehörde am 28. Juli und 11. August 2000 ausgestrahlt wurde.)

Am 28. Juli 2000 sagte Dr. Abu Halbiah, Mitglied des palästinensischen Nationalrates, dass „es dann eine Totenauferstehung geben wird, wenn im Heiligen Krieg alle Juden getötet wurden.“

Anfang Oktober 2000 läßt Arafat fast alle führenden Hamas-Terroristen aus ihren Gefängnissen frei und lädt einige – wie Verbündete – auch noch ganz offiziell zu einer Kabinettssitzung ein. Hier werden also Menschen wie Verbündete behandelt, die die Vernichtung Israels auf ihre Fahnen geschrieben und ihren Ziele durch Terroranschläge (z.B. auf Busse) schon oft haben Taten folgen lassen.

Die von Dr. Achmed Abu Halabia, Rektor der Islamischen Universität Gaza, am 14.10. gehaltene Freitagspredigt wurde im offiziellen palästinensischen Fernsehen übertragen. Diese Predigt sucht an terroristischer Gesinnung und Menschenverachtung ihresgleichen. Hier einige Auszüge: „Juden sind Kriminelle und Terroristen.“ Dann zitierte er aus dem Koran eine anti-jüdische Aggression: „Die Juden müssen abgeschlachtet und umgebracht werden, wie Allah sagte: „Bekämpft sie.“ (Sure 9, Vers 29) Allah wird sie mit seinen Händen foltern und wird sie erniedrigen.“ Weiter sagte Halabia: „Juden sind die Verbündeten der Christen, und Christen sind die Verbündeten der Juden. … Habt kein Mitleid mit den Juden, ganz egal in welchem Land sie sind. Wo immer ihr sie trefft, bringt sie um.“

Der palästinensische Minister für Telekommunikation, Ammad Alfalougy, sagte am 18.10. auf einer Pressekonferenz in Dubai: „Wir sind stolz darauf, Terroranschläge gegen unsere Feinde, gegen Israel, durchzuführen. … Die Hisbollah hat eine ausgezeichnete Erfahrung. Wir wollen von dieser ausgezeichneten Erfahrung lernen.“

In der offiziellen Zeitung der Palästinensischen Autonomiebehörde, Al-Hayat Al-Jadida, droht der Chefredakteur Hafez Barguti in der Ausgabe vom 27.10. den Eltern, die die nicht wollen, dass ihre Kinder bei den Unruhen mitmachen und ihr Leben riskieren: „Es schmerzte mich, dass einige Väter ihren älteren Kindern verbaten, an diesen Demontrationen teilzunehmen, während dies ihr gutes Recht ist. Aber wenn einer von ihnen sagt: „Geh nicht, und jeder, der stirbt, ist ein Kadaver.“ – wirklich, dann ist dies eines der ernstesten Vergehen. Unsere Nation muss eine Lektion lernen und später mit denen abrechenen.

Am 22.12.2000 sagte der palästinensische Minister Abu Ali Schaheen in der palästinensischen Zeitung Al-Ayyam, dass es Ziel sei, ganz Israel zu erobern, indem er Orte in Kern-Israel wie Jaffa oder Beerschewa nannte: „Das palästinensische Volk, das heute seine Märtyrer begräbt, wird morgen die Rückgabe von Jerusalem, Jaffa und Beerschewa feiern.“

Am 31.12.2000 sagte Al Faluji, der palästinensische Minister für Nachrichenwesen: „Die Ermordung von Siedlern ist ein Vorrecht, das die Palästinenser haben. Die Siedler sollten lieber jetzt in Sicherheit verschwinden, bevor sie in Särgen davongetragen werden.“

Feisal Husseini, der sogenannte Jerusalem-Vertreter der palästinensischen Autonomiebehörde, sagte kurz vor seinem Tod in einem Interview mit der ägyptischen Zeitung Al-Arabi vom 24.6.2001: „Langfristiges Ziel ist die Befreiung Palästinas vom Fluss bis zum Meer.“ – damit meinte er einen palästinensichen Staat voim Mittelmeer bis zum Jordan-Fluss, ohne dass es Israel noch gibt.“

In einem Brief des Büros der Autonomiebehörde von Amman vom Ende Juni 2001, maschinell unterschreiben von Yassir Arafat, in dessen Besitz die ARD-Redaktion Kairo gelangte, lobt er die Tat des Selbstmordattentäters vor der Diskothek am Strand von Tel Aviv vor wenigen Tagen. Der Brief ist adressiert an die Familie des Selbstmordattentäters Said Hassan Hussein El Hotari, die in Jordanien lebt.

Am Freitag, dem 6.7.2001, hielt der moslemische Geistliche, Sheikh Muhammed Ibrahim Al-Mahdi, im offiziellen palästinensischen Fernsehen eine Predigt und sagte: „Wir müssen unsere Kinder zur Liebe zum Heiligen Krieg (Jihad) erziehen.“ Er sagte außerdem: „Wir werden nicht mit der Errichtung eines palästinensischen Staates allein zufrieden sein.“ …. Über die Zukunft Israels sagte er: „Wir heißen die Juden als religiöse Minderheit (Dhimmis – geschützt aber mit eingeschränkten Bürgerrechten), aber die Herrschaft in diesem Land wie in allen Ländern müss die Herrschaft Allahs sein.“

Am Freitag, dem 4.8.2001, enthielt die Predigt im offiziellen palästinensischen Fernsehen folgende Sätze:“Allah möge es geschehen lassen, dass die Moslems über die Juden regieren. Wir werden sie in die Luft sprengen in Hadera, in Tel-Aviv, in Netanya im Sinn der Gerechtigkeit Allahs … bis die Steine sagen werden: „Moslem, Diener Allahs, da ist ein Juden hinter mir, bring ihn um.““ – „Wir preisen die, die ihre Kinder zum Heiligen Krieg und zum Märtyrertum erziehen. Gepriesen sei der, der eine Kugel in den Kopf eines Juden schießt.“

In der Ausgabe vom 11.9.2001, dem Tag der teuflischen Terror-Anschlägen gegen die USA, findet sich in der offiziellen Zeitung der palästinensischen Autonomiebehörde, Al-Hayat-Al-Jadia, ein Artikel, der den Terror verherrlicht: „Die Selbstmordbomben-Attentäter von heute sind die edlen Nachfahren ihrer edlen Vorfahren: …. die libanesischen Selbstmord-Attentäter, die den US-Marine-Soldaten eine harte Lektion erteilten, … und dann … warfen sie die letzten verbleibenden (israelischen) Kämpfer aus der (südlibanesischen) Zone. Diese Selbstmordattentäter sind das Salz der Erde, die Maschinen der Geschichte. … Sie sind die Ehrenwertesten unter uns.“


Zitate zum palästinensischen Selbstverständnis:

Zahir Muhsein, Mitglied des PLO-Exekutiv-Komitees, erklärte in einem Interview mit der holländischen Zeitung „Trouw“ (31. März 1977):
„Das palästinensische Volk existiert nicht. Die Schaffung eines palästinensischen Staates ist nur ein Mittel zur Fortführung unseres Kampfes gegen den Staat Israel für unsere arabische Einheit. In der Realität gibt es heute keinen Unterschied zwischen Jordaniern, Palästinensern, Syrern und Libanesen. Nur aus politischen und taktischen Gründen reden wir heute von der Existenz eines palästinensischen Volks, denn die nationalen arabischen Interessen verlangen, dass wir die Existenz eines besonderen „palästinensischen Volks“ postulieren, um gegen den Zionismus zu opponieren. Aus taktischen Gründen kann Jordanien als souveräner Staat mit festgelegten Grenzen keine Ansprüche auf Haifa und Jaffa erheben, während ich als Palästinenser unzweifelhaft Haifa, Jaffa und Jerusalem verlangen kann. Wie auch immer, in dem Moment, in dem wir unser Recht auf ganz Palästina wiedergewinnen, werden wir nicht eine Minuten damit warten Palästina und Jordanien zu vereinen.“

zitiert bei Beth Goodtree: Keeping War a Bad Thing (http://jdl-ny.org/bethfiles16.htm, 29.04.2004)
und auf http://www.paktoday.com/expert.htm
und von Steven Plaut, 16.02.2011

Mahmud Abbas, seit Januar 2005 gewählter Vorsitzender der Autonomiebehörde, schrieb im März 1976 in „Falastin al-Thawra“, dem offiziellen Journal der PLO in Beirut (Quelle: The Big Arab Lie):

Die arabischen Armeen drangen nach Palästina ein, um die Palästinenser vor der zionistischen Tyrannei zu schützen; statt dessen ließen sie sie im Stich, zwangen sie zur Auswanderung und dazu, ihr Heimatland zu verlassen, zwangen sie zur politischen und ideologischen Blockade und warfen sie in Gefängnisse, die den Ghettos ähnlich waren, in denen die Juden in Osteuropa lebten.

PLO und Hamas – Faruk Kaddumi, Chef der politischen Abteilung der PLO in einem Interview mit „Kul Al-Arab“ im Januar 2005:

Wir haben uns nie von Hamas unterschieden. Strategisch gibt es zwischen uns keinen Unterschied.

Mahmud Abbas’ Lüge des Tages

Elder of Ziyon, 17.September 2016

Mahmud Abbas sprach auf dem Blockfreien-Gipfel in Venezuela.

Eines, was er in seiner Rede sagte, war: „Die Besatzung raubt uns alles.“

Wirklich.

Hier sehen Sie, wie Abbas‘ Präsidentenpalast aussieht:

Wirklich; hat der Palast hat nur 2 Helipads.

Abbas begreift offensichtlich, was Raub ist.


Ist es mein Fehler,
wenn ihr alles glaubt, was ich sage?

Dortmund mag Hamed Abdel-Samed nicht…

gefunden auf Facebook:

hamedabdelsamad-dortmund

Zum Hintergrund:

Die Stadt Dortmund ist ja für ihre Toleranz und Weltoffenheit bekannt, vor allem gegenüber dem Salafismus. Nun hat die Stadt eine Diskussionsveranstaltung mit mir kurzfristig abgesagt, ohne Gründe dafür zu nennen. Das ist feige und charakterlos. Man kann sich hinter der undeutlichen Formulierung „Sicherheitsbedenken“ verstecken, aber das ist unzutreffend. Denn für meinen Schutz sind das BKA und der Staatsschutz zuständig, und von deren Seite gab es keine Bedenken. Also vermute ich eher eine politische Intention hinter der Absage, vor allem weil dies nicht das erste Mal ist, dass das Rathaus von Dortmund versucht, eine Veranstaltung von mir kurzfristig abzuwürgen. Vor zwei Jahren war ich von einem CDU-Arbeitskreis eingeladen, mein Buch in Dortmund vorzustellen. Eine Stelle im Rathaus, die für Integration bzw. Verteidigung des Islam zuständig ist, hat uns den Raum zwei Tage vor der Veranstaltung abgesagt. Auch diesmal kam die Absage wenige Tage vor der geplanten Veranstaltung obwohl alles vor Monaten schon angekündigt war.
Hintergrund: Prof. Aladin Mafaalani von der Uni Münster macht in Zusammenarbeit mit der Stadt eine Diskussionsreihe über den Islam im Dietrich Keuning Haus (DHK), einem Eigenbetrieb der Stadt Dortmund. Er lud mich zu seiner Reihe ein, und obwohl gerade ständig unterwegs bin, sagte ich zu, weil ich ihn und seine Reihe sehr schätze. Nun wurde die Diskussion vom DHK abgesagt ohne mir oder Aladin eine Begründung zu nennen.
Ich frage mich, wann Dortmund eigentlich eine Veranstaltung von Salafisten oder Erdogan-Anhänger abgesagt hatte! Erst zulassen, das sich ein Monster in der Stadt einnistet, dann das Monster futtern bis es noch wilder wird, dann die Kritiker des Monsters für das wirkliche Problem erklären. Und um der Feigheit einer noblen Note zu geben, soll man dann sagen, man habe die Veranstaltung abgesagt, um kein Wasser auf die Mühlen der Rechten zu gießen!
Wenn in Deutschland Islamisten problemlos auftreten und zehntausende Erdogan-Anhänger auf offener Straße für die Todesstrafe plädieren, und gleichzeitig ein Schriftsteller daran gehindert wird, seine Thesen zu erklären, dann bewegt sich dieses Land eindeutig in die falsche Richtung. Dann sind die Rechten nicht das Hauptproblem, sondern nur das Produkt von einer planlosen laissez-faire-Politik!
Eine Stadt, die die Hasspredigten der Salafisten duldet, aber ein paar kritische Thesen zum Islam nicht aushält, gibt sich selbst freiwillig auf!
Ein Land das die Islamkritik aus Angst vor Islamisten oder aus Angst vor dem Erstarken der Rechten abwürgt, kniet sowohl vor Islamisten als auch vor Rechtsradikalen nieder. Wenn diese Debatte nicht in der Mitte der Gesellschaft stattfindet, darf man sich nicht wundern, dass sie von den Rändern besetzt wird!