Zitate

Aufgeschnappt:

Gefunden auf twitter (27.04.17):

Philippe Assouline, Facebook, 29.04.17:
Es ist ziemlich beunruhigend so viele Juden – in den USA und in Europa – zu sehen, die sich in ihrer Politik mehr um das Wohlergehen der Juden in den 1930-ern sorgen als um das der Juden heute, 2017. Sie Leute, die Juden heute töten und die Ermordung von Juden fordern, sind links oder von der Linken verhätschelt. Nicht von der Rechten.

Jennifer Nathalie Pyka, 28.04.17:
Es reichte Gabriel schon, klargestellt zu haben, wo genau er Israel auf einer Skala von „demokratisch“ bis „lupenrein“ verortet: irgendwo zwischen Putin, Rohani und Erdogan, wo die Zivilgesellschaft nichts zu melden hat. Dass eben dort die Zivilgesellschaft – gemeint ist eigentlich die Opposition – für hohe Besucher nur selten anzutreffen ist, während dies in Israel sehr wohl möglich ist, verrät schon alles, was man über den Unterschied zwischen Israel und der Türkei wissen muss. Aber so genau muss man es ja nicht nehmen. Schon gar nicht, wenn man Sigmar Gabriel heißt und sich beim Besuch in Kreml lieber ein AUTOGRAMM von Vladimir Putin geben lässt, anstatt bei Pussy Riot vorbeizuschauen.

Gerd Buurmann, Facebook, 06.05.17:
Sigmar Gabriel: „Unter Demokraten stellt man sich keine Ultimaten“. Lieber Herr Gabriel, haben Sie schon mal den Gedanken zugelassen, dass in der ganzen Nummer vielleicht Sie nicht der Demokrat sind? Wenn es in Deutschland ein „Breaking the Silence“ gegen die deutsche Regierung gäbe, finanziert von ausländischen Geldern, ich garantiere, die Berichte über Sie würden die über Israels Armee in den Schatten stellen. Ich hätte gerne ein paar Millionen jährlich, um zu zeigen, was Sie auf dem Kerbholz haben.

Kay Wilson, Facebook, 11.05.2017:
Wenn ich demokratisch gewählte arabische Mitglieder der israelischen Knesset sehe (Leute, die von MEINEN Steuern ein Gehalt beziehen), wie sie ihre Position missbrauchen und für die Unterstützung von palästinensischen Terroristen demonstrieren, wie die, die versuchten mich zu ermorden, dann frage ich mich, ob Israel so offen geworden, ist, dass ihm sein Gehirn herausgefallen ist.

Sabatina James bei Markus Lanz, 10.02.16:
Was Sie hier sagen, Herr Kienzle, klingt wunderbar bei einer Sendung von Markus Lanz, aber sagen sie das auf Al Jazeera. Überzeugen Sie meine Eltern. Überzeugen Sie die Islamische Staatengemeinschaft dazu, die offen proklamiert, sechsundfünfzig islamische Staaten proklamieren offen in der ‚Islamischen Menschenrechtserklärung‘, dass Nicht-Muslime und Frauen rechtlich keine Gleichstellung bekommen dürfen. Sechsundfünfzig islamische Staaten sind antidemokratisch. Das ist Mehrheit! Das ist nicht Minderheit! Das ist kein Einzelfall! Nicht ich sage, dass die Gewalt aus dem Islam entstammt, sondern die Begründer der großen islamischen Rechtsschulen sagen das. Die islamischen Quellentexte sagen das. Jede Menge Islamgelehrter sagen das heute. Die Islamische Staatengemeinschaft sagt das heute. Ich kritisiere nur, dass diese Dinge heute noch gelehrt, geglaubt und nicht bekämpft werden (…) Mir geht es um die Opfer. Da werden Kinder verheiratet mit Segen des Mullahs, da wird zum Prügeln von Frauen aufgefordert und gerechtfertigt, bei ‚ungehorsamen‘ Frauen, da werden Hinrichtungen beschlossen und durchgeführt durch die Hilfe sogenannter Friedensrichter, die Jagd auf flüchtige Frauen machen, wenn sie flüchten und von Zuhause weggehen, weil sie die Gewalt nicht mehr aushalten. Dann werden die Mädchen von diesen Friedensrichtern gefunden, wieder zurück gebracht und dann hat das Opfer die Möglichkeit, sich zu unterwerfen oder es wird liquidiert (…) Man sagt zu uns Ausländern: ‚Intergriert Euch!‘ Dann wollen sich auch manche integrieren, bekommen jeden Tag den Arsch voll dafür in den Parallelgesellschaften und werden am Ende noch hingerichtet mit der Begründung, sie habe gelebt wie eine Deutsche!

Thomas Rietzschel, Die Achse des Guten, 19.05.17:
Schluss mit dem Gerede von der „Lügenpresse“. Wer mit dem Wort angreift, schießt mit Kanonen auf Spatzen. Denn um eine Lüge glaubhaft unter die Leute zu bringen, muss man die Wahrheit kennen, wissen, was es zu verfälschen gilt. Das zu ermitteln würde aber journalistische Professionalität verlangen, Zeit und Geld kosten. In jedem Fall mehr, als sich die meisten Medien derzeit noch leisten können oder wollen. Allemal billiger lassen sich Sendezeit und Zeilen mit aufgeschnappten Verdächtigungen füllen, mit Gerüchten, die dann wiederum einer vom anderen übernimmt.

Stefan Göpke, Facebook, 23.05.17:
Eben sinngemäß im ZDF: Der Terror hat ganz Europa erfasst.
Das ist FALSCH.
Terror gibt es nur dort, wo globalistische Internationalsozialisten Masseneinwanderung, Parallelgesellschaften, Interventionspolitik, Islamisierung und eine Open-Border-Agenda proklamieren – also nicht im Osten Europas. Außerdem ist der Terror nicht einfach so nach Westeuropa gekommen. Er wurde eingeladen, importiert, hofiert und gezüchtet. Das könnten Kleinkinder erkennen.
(Text wurde übernommen und aus zensurtechnischen Gründen kopiert, nicht geteilt!)

Archi W. Bechlenberg, Die Achse des Guten, 24.05.17:
Die Kanzlerin in Berlin fand für das Attentat den Begriff „unbegreiflich“. Kann man seine Ahnungslosigkeit, Unfähigkeit, Verantwortungslosigkeit, Weltfremdheit, kurz, sein völliges politisches, geistiges und moralisches Versagen besser unter Beweis stellen, als durch das Wort „unbegreiflich“? Nicht begreifen kann man eine solche Tat doch nur noch, wenn man nicht die geringste Vorstellung davon hat, was in den Köpfen derjenigen vorgeht, die sich in einem Krieg gegen uns, unsere Kultur, unsere Freiheiten und Werte befinden. Wenn man immer noch glaubt, es seien nur die Taten einiger weniger Verwirrter, die den Islam nicht verstanden hätten. Wenn man immer noch nicht begriffen hat, dass durch fatale politische Fehlentscheidungen diesem Krieg das Schlachtfeld erst verfügbar gemacht wurde. Wenn man immer noch glaubt, der Kampf gegen Gegner und Kritiker dieser Verblendung sei wichtiger als der Schutz des Landes und seiner Bevölkerung.
Nicht egal ist mir hingegen, dass Personen, die qua Amt und Eid dazu verpflichtet sind, Schaden vom deutschen Volk abzuhalten, erschreckend eindeutig in einem Paralleluniversum unterwegs sind, das mit unserer täglichen Realität kaum noch etwas zu tun hat. Einer alles andere als entspannten Realität, die ja nicht nur aus spektakulären Attentaten besteht, sondern sich im Alltäglichen längst verfestigt hat. Morde, Vergewaltigungen, Körperverletzungen, Sachdelikte – die Kriminalstatistik spricht eine unverständliche Sprache. Zu vermuten, dass diese bei aller Drastik noch geschönt ist, dürfte nicht weit hergeholt sein. Das alles findet im Paralleluniversum zwischen Maas und Merkel aber nicht statt. Unbegreiflich? Vielleicht auch nicht.

Roger Letsch, Die Achse des Guten, 24.05.17:
Wieder ein Anschlag, wieder Tote und Verletzte, wieder betroffene Politiker und eine Netzgemeinde, die sich beim Kondolieren gegenseitig überbietet. Ich bin es leid. Sowohl die Anschläge, die Toten, die Verletzten, die betroffenen Politiker und auch die kondolierende Netzgemeinde. Ich bin nicht mehr „je suis“, denn ich bin längst nicht mehr erschüttert. Erschütternd ist nur die Erkenntnis, dass die Skeptiker es wieder nicht geschafft haben, mit ihrer pessimistischen Einschätzung des Zustandes unserer Welt widerlegt zu werden. USA, Deutschland, Frankreich, Belgien, Großbritannien…es passiert in der Nähe oder weiter weg oder um die Ecke. Wir zählen die Toten, pflegen die Verletzten, singen unsere Hymnen und tun so, als würde sich nichts für uns ändern. Wir kennen die Ursachen, reden aber nicht darüber und finden alle mögliche Ersatzprojektionsflächen, um nur nicht an die bittere Wahrheit heran zu müssen: Es ist nicht soziale Ungerechtigkeit, es ist nicht die Armut, es ist nicht Diskriminierung. Es hat ganz einfach etwas mit dem Islam zu tun.

Kürzeres:

Wenn man die Liste [der Top-10-Konflikte der Region Naher Osten] weiter durchgeht, finden sich durch die ganze Region hinweg Konflikte, neben denen sich der israelisch-palästinensische Konflikt lediglich wie eine Therapiesitzung ausmacht.
David Suissa, The Australian/Jewish Journal, 13.04.17 (übersetzt von Audiatur Online)

Die neue Hamas-Charta erkennt Israels Recht auf Selbstmord an
Schlagzeile von The Jewish Press, 02.05.17

„Daliah Lavi sang auf Israelisch“ – Also wenn schon keine Ahnung, dann aber so richtig.
Facebook, 05.05.17

Es gibt eine lange, stolze Tradition der von reichen Linken wie Marx, Engels, Lenin und Castro angeführten Revolutionen der Arbeiterklasse, für die Arbeit ein böses Geheimnis ist, mit dessen Lösung sie ihr armseliges Leben verbrachten, obwohl sie es nie kennenlernten.
Daniel Greenfield, Sultan Knish, 03.05.17

Die Linken stimmen heute für Pro-Globalisierungs-Banker oder deren Kandidaten, gegen die Arbeiterklasse und bezeichnet jeden, der anderer Meinung ist – normalerweise perfekt anständige Menschen – einen Hitler, im Namen der Toleranz. WTF ist hier los? (z.B.: Brexit, US-Wahlen, Israel, Frankreich, sogar Kanada)
Philippe Assouline, Facebook, 08.05.17

Viertel mit vielen Chinesen nennt man
Chinatown
Viertel mit vielen Japanern nennt man
Little Tokyo
Viertel mit vielen Italienern nennt man
Little Italy
Viertel mit vielen Moslems nennt man
No-Go-Area

Facebook-User, 09.05.17

Die Meinungsfreiheit der SPD besteht in der Freiheit, die Meinung der SPD zu haben
Conservo, 09.05.17 – Hannelore Kraft hatte den Filmemacher Imad Karim auf ihrer Facebook-Seite gesperrt; im Link der Grund für die Sperrung.

In Deutschland 2017 findet täglich Menschenjagd statt, ausgeübt von Leuten, die beteuern, sie schämten sich in Grund und Boden für das, was in Deutschland mal möglich war. Sie wiederholen aber die Haltungen und Handlungen derer, die sie zu ächten vorgeben und können sich der klammheimlichen Freude ihrer Gesinnungsgenossen sicher sein. Unsere Qualitätsjournalisten gießen mit Kampagnen wie der gegen Podeswa noch Öl ins Feuer, statt Alarm zu schlagen, weil unser demokratisches Haus an allen vier Ecken brennt.
Vera Lengsfeld, Die Achse des Guten, 13.05.17 über die Stimmungsmacher gegen die AfD und andere missliebige Leute.

Eine demografische Lücke ist in Oberbilk offenbar nicht zu befürchten. Linksautonome bekommen bekanntlich nur wenige Kinder. Das scheinen sie an ihre muslimischen Schutzbefohlenen delegiert zu haben.
So kann Arbeitsteilung auch funktionieren. Aber soll die Kombination von beidem wirklich Deutschlands Zukunft sein?

Thilo Sarrazin, Die Achse des Guten, 22.05.17

In Europa bekommt die Politik fast nichts auf die Reihe, aber für den Nahen Osten weiß man ganz, ganz genau, wie es zu laufen hat und wer der Böse ist.
Das sind übrigens die gleichen, die mit der AfD nicht reden würden, aber stets verlangen, dass Gegner im Nahen Osten sich zusammensetzen und reden!
Facebook-User, 24.05.17 (hat er irgendwo im Netz gefunden)

Zitat der Woche – von Mahmud Abbas bei Donald Trump

Bei der gemeinsamen Pressekonferenz behauptete Mahmud Abbas:

„Herr Präsident, ich versichere Ihnen, dass wir unsere Jugend, unsere Kinder, unsere Enkel in einer Kultur des Friedens erziehen.“

Schaun wir mal:

Die Jungs in der Schule reden nur davon, dass Juden übel sind und getötet werden müssen, dass sie Juden morden, Schahide sein möchten – das werden sie in der (UNRWA-) Schule gelehrt.

Und Abbas selbst erklärt:

Wir heißen jeden Tropfen Blut willkommen, der in Jerusalem vergossen wird. Das ist reines Blut, sauberes Blut, Blut auf seinem Weg zu Allah. Mit Allahs Hilfe wird jeder Schahid (Märtyrer) im Himmel sein und jeder Verwundete wird seine Belohnung erhalten.

Das ist die „Kultur des Friedens“ des Mahmud Abbas!

Die Ansprache in Ramallah vom 18.12.2001 und andere Äußerungen

Am 18.12.2001 sprach Arafat vor mehreren tausend Zuhörern in Ramallah. Die Rede wurde vom palästinensischen Radio übertragen. Auszüge daraus und weitere Äußerungen finden sich auf der Website von MEMRI (http://www.memri.org).

MEMRI – Sonderbericht über die PA (Nr. 317)
20. Dezember 2001

Jüngste Äußerungen Yassir Arafats

Zusätzlich zu einer Fernseh-Ansprache an das palästinensische Volk, in dem er zur Beendigung der Märtyrer-Operationen und Mörser-Angriffe gegen Israel aufrief, gab der PLO-Vorsitzende Yassir Arafat in jüngster Zeit mehrere Erklärungen ab, über die von den westlichen Medien nicht breit berichtet wurde. Im Folgenden finden Sie Auszüge aus zwei Reden und einem Interview, wie sie von arabischen Medien berichtet wurden:

Ansprache an Jerusalemer Palästinenser (Ramallah, 18.12.2001):(1)

O ihr, die standhaft seid, o ihr Helden des Landes der „Nachtreise und Himmelfahrt [des Propheten Mohammed, wie sie im Koran erzählt wird]“ im Land der ersten Gebetsrichtung, o ihr Helden der drittheiligsten Stätte [des Islam], vom Geburtsort Jesu und dem Ort der Himmelfahrt unseres Herrn Mohammed.(2) Wie inzwischen üblich, wird der moslemische mit dem christlichen Ursprung verknüpft und Gemeinsamkeiten konstruiert, die die Christen verführen sollen, gegen das Volk ihres Gottes zu kämpfen. Jüdische Ansprüche fallen unter den Tisch.
Ich sage euch, dass wir nun in einer historischen Phase sind… ihr verteidigt die erste Gebetsrichtung und die drittheiligste Stätte, den Ort der Geburt des Messias. Eure Standhaftigkeit ist höchst wichtig, nicht nur für Palästina und nicht nur für die arabische Nation, sondern für alle Christen und Muslime der Welt… Ersteres beruht auf dem Irrtum Mohammeds, er brächte die gleiche Botschaft wie Abraham und Moses; das zweite ist die nicht haltbare Legende, Mohammed von Jerusalem zu seiner „Nachtreise“ aufgebrochen.
O Brüder, es gibt eine Verschwörung Jerusalem zu judaisieren; daher sage ich euch, o Kameraden dieser Reise, ihr steht jetzt an der Front des Kampfes in der Mitte der Herausforderung, in Jerusalem. Ihr seid gesegnet, in dieser Region zu leben… Klar, das muss eine Verschwörung sein – wie alles, was dazu führt, dass Arafat nicht seinen Willen bekommt…
Der Prophet sagte: „Es gibt eine Gruppe in meiner Nation, die am Glauben fest hält, die ihren Feind herausfordern und die nicht von ihrem Feind verletzt werden können und sie sollen, so Allah will, gewinnen.“ Unverletzliche Palästinenser?
Der Prophet wurde gefragt: „Wo sind sie?“ und antwortete: „In Jerusalem und seiner Umgebung und sie sollen bis zum jüngsten Tag in der Frontlinie bleiben.“ Ihr seid wahrhaftig in der Frontlinie. Ich habe mich dazu verpflichtet, ich habe mich dazu verpflichtet, ich habe mich dazu verpflichtet. O Berg, kein Wind kann dich erschüttern.“ Nur, dass die „Palästinenser“ zum größten Teil gar nicht aus „Palästina“ kommen, sondern aus anderen arabischen Ländern.
Niemand kann diese Nation der Giganten [d.h. die Palästinenser] regieren. Einhundertvier Jahre vergingen seit der ersten [zionistischen] Versammlung in Basel [Schweiz, 1897], wo behauptet wurde, dass unser Land ein „Land ohne Volk für ein Volk ohne Heimat [d.h. die Juden]“ sei. Als Golda Meir nach dem palästinensischen Volk gefragt wurde, sagte sie: „Es gibt keine Palästinenser.“ Heute werden der Märtyrer Muhammad al-Dura und alle unsere Märtyrer im Paradies ihnen sagen: „Wir sind eine Nation der Giganten, wir werden das Frontlinien-Land (3) verteidigen.“ Wie entvölkert „Palästina“ war, belegen unzählige Reiseberichte aus dem 19. und den ersten 25 Jahren des 20. Jahrhunderts.

Wären die „Palästinenser“ tatsächlich diese Giganten, dann hätten sie ihr Judenproblem längst „gelöst“.

[Arafat deutete auf ein kleines Mädchen und fuhr fort:] Diese kleine Süße ist der erste unserer Soldaten, wir treten der Verschwörung zur Judaisierung Jerusalems entgegen, aber solange ihr in der vordersten Front dieser Frontlinie standhaft seid, kann niemand sie verletzen… Derjenige, der seine Haltung dem anderen aufzwingen wird, ist die Nation der Giganten, so Allah will. Die „Judaisierung“ kann nur passieren, weil vorher die Araber „ihr“ Jerusalem judenrein gemacht haben.

Dem folgt eine sehr eindeutige Aussage: Den Israelis wird der Wille der Palästinenser aufgezwungen – kein Wort von friedlichem Miteinander!

Einer unserer Jungen oder eine unserer Blumen [d.h. männliche oder weibliche palästinensische Jugendliche] wird, so Allah will, die Flagge Palästinas über den Mauern Jerusalems schwenken, über seinen Kirchen und Moscheen, ob jemandem das gefällt oder nicht und wer immer das nicht mag, der kann das Wasser des Toten Meeres trinken. Deutlicher kann man niemandem die Vernichtung androhen.
Ich rufe meine Geliebten in Jerusalem auf: Mehr Entschlossenheit, mehr Stärke, mehr Entschlusskraft. Und wenn Allah will, werden wir in der Al Aksa-Moschee und in der Grabeskirche beten, so Allah will, so Allah will. Als ob ihnen das Beten dort heute nicht möglich wäre!
Und wieder die unzulässige Verknüpfung mit den Christen.
Ich sage diese Dinge, damit sie in der Ferne und in der Nähe in der ganzen Welt gehört werden. Die Nation der Giganten wird dieses heilige Land mit seinem Blut, mit seiner Seele, mit seinem Eigentum und mit allem, was sie hat verteidigen. Dies ist ein heiliges Land, dies ist das Land unserer Nation der Giganten, von der Wiege bis ins Grab… Es ist wieder nur von Kampf und Blut die Rede – friedliche Lösung? Fehlanzeige!
Wir stehen dem Kind bei, der Blume, dem Mann, der Frau, dem alten Mann und dem jungen Mann. Wir alle erretten die heiligen christlichen und muslimischen Stätten, wir werden sie verteidigen und werden sie stark machen, denn dies ist unsere Bestimmung: bis zum jüngsten Tag in der vordersten Front zu leben. [Das besagt die islamische Tradition.] „Ein Märtyrer von denen ist siebzig wert“ [soll heißen: ein Märtyrer der vordersten Front in Jerusalem ist siebzig Märtyrer anderer Fronten des Jihad wert]. Warum? Weil wir (hier) im Heiligen Land sind… Kein Wort des Friedens, immer nur Kriegsgeschrei – das soll ein Friedenspartner sein?
Wir werden kämpfen in diesem gesegneten Land, in diesem gesegneten Land. Dies ist unsere Botschaft und es ist kein Zufall, dass einhundertvier Jahre danach [nach dem ersten zionistischen Kongress] und trotz all der Verschwörungen und alle dem Blut, das vergossen wurde, diese Nation weiter ihr Haupt und ihre Flagge hoch hält, so Allah will, so Allah will. Eine unserer Blumen und einer unserer Jungen wird die Flagge über den Mauern Jerusalems, über seinen Moscheen und seinen Kirchen schwingen… Kampf, Krieg, Blut – andere Lösungen WILL Arafat überhaupt nicht! (Aber den Israelis wirft er heuchlerisch und verlogen vor, was er selbst praktiziert.)

In einem Interview mit der kuwaitischen Tageszeitung Al-Rai ´Al-´Am am 12. Dezember 2001 sprach Arafat von einer Verschwörung, die von den Premierministern Sharon und Barak ausgeheckt wurde, um in Israel einen Regierungswechsel zu vollziehen: (4)

„Barak hätte weitere zweieinhalb Jahre an der Macht bleiben können, aber die Vereinbarung zwischen ihm und Sharon – in deren Folge Sharon die Al Aksa-Moschee besuchen ging, was das gut bekannte Massaker an den Freitags-Betern verursachte, in deren Folge die Intifada ausbracht – diese Vereinbarung [und alles weitere] war geplant.
Als Sharon an die Macht kam, bat er die Israelis, ihm einhundert Tage zu geben, damit er die Intifada beenden könnte. Die hundert Tage endeten und er fragte sie: ‚Gebt mir weitere hundert Tage, um unseren militärischen Plan auszuführen, Operation Hölle‘. Und er ist immer noch dabei ich auszuführen… [heißt: er hat es immer noch nicht geschafft]“
Wieder Verleumdung und Geschichtsfälschung: Diese „Vereinbarung“ ist Quatsch. Sharon hat sich nicht einmal in die Nähe der Al Aksa-Moschee begeben, sondern den Rest des Tempelbergs besucht. Das „Massaker“ waren Kämpfe der Polizei mit „Betern“, die mit Hilfe von Steinwürfen versuchten Juden vor der Westmauer zu ermorden und zu vertreiben. Die Intifada „brach“ nicht „aus“, sie war von Arafat lange vorbereitet, geplant und initiiert.

Die „Operation Hölle“ gibt es nicht.

Arafat prahlte, das „trotz israelischen Drucks niemand [unter den Palästinensern sagte:] ‚Aah‘ [ein Seufzen]… Lassen Sie mich ein Beispiel anführen… Wissen Sie, was eine Mutter eines Märtyrers tut, wenn ihr vom Märtyrertum ihres Sohnes berichtet wird? Sie geht mit Freundenrufen auf die Straße und sagt: ‚Allah sei gelobt, mein Sohn, dass du Palästina geheiratet hast statt deiner Kusine.‘ Das ist das palästinensische Volk.“ Wo das zutrifft, zeigt es höchstens eins: wie aufgehetzt und verblendet diese Mütter durch die palästinensische Führung, Medien und „Geistlichen“ sind, dass sie jede natürliche Reaktion auf den Verlust ihrer Kinder verloren haben.
Oder es zeigt, dass das Trauergeschrei vor den westlichen Kameras nur gespielt ist!
In diesem Interview erklärte Arafat auch, dass „gesagt wird, dass eine halbe Million Juden in Afghanistan sind, die [die Israelis] in die Westbank und den Gazastreifen bringen wollen.“ In Kabul gibt es heute noch ganze zwei Juden! Wo sollen die 500.000 Juden her kommen?
Arafat fuhr mit der Erklärung fort: „Die extremistischen Kräfte in Israel töteten meinen verstorbenen Partner Yitzhak Rabin, der mit mir Frieden schloss, den Frieden der Mutigen. Dies nährt Zweifel am Verhalten einiger [unter den Palästinensern], die die Interessen des palästinensischen Volkes und als seinen Kopf einen unabhängigen palästinensischen Staat mit Jerusalem als seiner Hauptstadt gefährden… wir haben den Notstand erklärt, weil es einige gibt, die das palästinensische Volk auslöschen wollen. Mal ganz was Neues: Palästinenser wollen ihr eigenes Volk auslöschen! Wo ist denn da die viel beschworene Einheit dieses Volkes?
Arafat verdreht sich die vermeintlichen wie tatsächlichen Fakten, wie es gerade passt – egal, wie widersprüchlich sie sein mögen.
Es gibt eine Verschwörung gegen das palästinensische Volk. Daher haben wir einige strikte Maßnahmen ergriffen und wenden eine harte Politik gegen jene an, die der Stimme der Vernunft nicht treu sind und die die Interessen des palästinensischen Volkes nicht respektieren. Dann sind also Gruppierungen wie Hamas usw. Partner Israels. Israel ist so perfide, dass es seine Bürger von einem heimlichen Partner ermorden lässt, damit es neben diesem Partner alle anderen Palästinenser gleich mit auslöschen kann. Wow!
Wir fingen mit denen an, die diese Operationen ausführen, die die palästinensesiche Sache und das palästinensische Image verletzen und schädigen. Kein Wort davon, dass „diese Operationen“ an sich unmenschlich und einfach falsch sein könnten – sie sind falsch, weil sie der PR Arafats nicht zuträglich sind!
Diese Leute konnten keinen besseren Zeitpunkt finden [um Märtyrer-Operationen auszuführen] außer ausgerechnet den Augenblick, als Sharon mit leeren Händen zu einem Treffen mit Präsident Bush ging. Sie gaben Sharon diese Operationen als ein Geschenk… Klar, es ist eine Verschwörung, da konnten sie zu keinem anderen Zeitpunkt zuschlagen! Schließlich sind sie von Israel gesteuert!
Der Prophet Mohammed wurde in der Schlacht von Uhud geschlagen, als einige wenige Muslime vom Berg herab kamen [dem Schlachtfeld] um die Kriegsbeute einzusammeln. Ich sage diesen Leuten: Lasst diese Beute und die Unterstützung, die ihr vom Osten und Westen bekommtn, nicht in eine Waffe umkehren, die uns unsere Sache trifft…“ Hamas und andere sammeln Beutegut ein? Von wem – den Israelis oder der Autonomiebehörde?

In einem „offenen Dialog“ mit Intellektuellen in Ramallahs Casablanca Hotel am 13. Dezember 2001:(5)

„Einhundertvier Jahre sind vergangen seit dem ersten zionistischen Kongress in Basel [Schweiz] und unser Volk steht immer noch fest trotz des Ausmaßes der Verschwörung und trotz der großen Zahl der Verschwörer, beginnend bei Sykes-Pikot [1915] bis zum heutigen Tag… Wir befinden uns im Herz dieser Schlacht mit dem vollen Ausmaß seiner Bedeutung auf allen Ebenen… aber wir sind ihr verpflichtet.“ Bei so viel Gerede von Verschwörung wundert es nicht, dass die „Protokolle der Weisen von Zion“ in der arabischen Welt weit verbreitet sind und als echt betrachtet werden.
Über die Rolle der arabischen Regierungen sagte Arafat:
„[Seit 1948] werden unsere Waffen [von arabischen Herrschern] beschlagnahmt; meine und die meines Kameraden Hamed Abu-Sittah sind während des ‚Nakba‘-Krieges [‚Katastrophen-Krieg, so nennen die Araber den Unabhängigkeitskrieg Israels] von 1948 beschlagnahmt. Sie nahmen unsere Waffen; ich erinnere an das, was Ägyptens Präsident Gamal Abdel Nasser sagte – dass die Waffen von uns fern gehalten wurden und uns nicht erreichten [um im Krieg gegen Israel benutzt zu werden]… Ich kenne viele Geheimnisse, die ganze Berge sprengen könnten, aber ich will sie nicht vor der Presse erzählen.“
In seinen Medien lässt Arafat immer die Unterstützung durch die arabischen Brüder verkünden – also alles Lüge, weil diese Brüder ihnen die Waffen vorenthielten.

Die letzte Bemerkung muss als offene Drohung gegen die „Brüder“ angesehen werden – auch hier ist die (jüdische?) Verschwörung am Werk! Aber er könnte sie, wenn er nur wollte, platzen lassen. Warum tut er es nicht, muss er sich vor der Reaktion der arabischen „Brüder“ fürchten?

Anmerkungen:
(1) WAFA (Palästinensische Nachrichtenagentur, Gaza, 18.12.2001.
(2) Diese Aussagen beziehen sich auf Jerusalem.
(3) Koranischer Begriff zur Definition des Gebietes, das an Feindesland angrenzt.
(4) Al-Rai ´Al-´am (Kuwait), 12.12.2001.
(5) Al-Hayat (London), 13.12.2001

Fazit:
Alles, was die westlichen Medien und Politiker so hoch bejubelten, ist durch diese Äußerungen Makulatur, auch wenn sie teilweise schon vor der Rede vom 16.12.2001 gemacht wurden. Sie zeigen deutlich auf, wie Arafat die Lage sieht und was er will. Die vermeintlichen positiven Worte vom 16.12.2001 werden hier eindeutig umgekehrt. Arafat will keinen Frieden, keinen Ausgleich – er will die Auseinandersetzung mit den Waffen, er will die Juden vernichten!

Interessante Frage zu Araber-Ansprüchen

gefunden auf  twitter:

Ist es nicht bezeichnend, dass die Araber Matzen nicht als ihr Nationalgericht
beansprucht haben, wie sie es sonst mit allem anderen Jüdischen/Israelischen tun?

Warum haben Juden Erfolg?
Wer sonst würde sich darauf freuen im Namen ihrer Geschichte
8 Tage im Jahr Pappe zu essen und das wunderbar zu finden?