Zitate

Aufgeschnappt:

Gefunden auf Facebook, 02.09.18
„Wie man Nazis erkennt“. Darin wird Spiegellesern erklärt, was sie zu beachten haben, wenn sie an einer Demo teilnehmen wollen: „Es ist wie mit Hühnerbrühe: Nur ein paar Tropfen Blausäure, und schon ist die schöne Suppe völlig ruiniert.“ Der Spiegel, das selbsternannte „Sturmgeschütz der Demokratie“, will damit sagen: Wenn sie an einer Demo teilnehmen, wo auch nur ein Nazi (auch wenn es nur ein linker Provokateur sein sollte) anwesend ist, sind sie selbst einer. Soll heißen, meiden sie alle Proteste, Demos und Gedenkveranstaltungen, die nicht dezidiert von Linken oder Linksextremisten organisiert werden. Linkes Demokratieverständnis in Deutschland 2018.
(Werner Reichel)

Vera Lengsfeld, 29.09.18 (zitiert eine nicht genannte Leserin):
Heute habe ich mir nach der Arbeit ein paar Süßigkeiten geholt und mich dann mit einer Tüte Popcorn meiner täglichen Online-Zeitungslektüre gewidmet. Ich muss sagen, es funktioniert. Ohne mich großartig aufzuregen, konnte ich die neusten Sprüche der Angela Merkel lesen: „Als ehemalige DDR-Bürgerin sei sie sehr froh, dass Meinungsverschiedenheiten heute offen und ohne negative Folgen für die Akteure ausgetragen werden könnten.“ Ich hoffe, auch Herr Sarrazin und Herr Maaßen hatten Popcorn zur Hand…
Jahrelang hat sie politische Alternativen verdammt, regierungskritische Menschen kriminalisiert, unser Geld sinnlos verprasst und das Land gespalten. Und jetzt (!)
, wo ihr (!) der Dreck bis zur Halskrause steht, verlangt die Mutter aller Probleme danach, dass Meinungsverschiedenheiten ohne (!) negative Folgen für die Akteure ausgetragen werden. Sehr aufschlussreich.
Sie will, dass man sie nicht belangt, sondern ziehen lässt, wie man die Honeckers ziehen ließ. Die Mutter aller Probleme bettelt um Gnade. 

Tichys Einblick über den Zustand der deutschen Demokratie, 02.11.18:
Der Unterschied zwischen Demokratie und Obrigkeitsstaat ist, dass eine Regierung in der Demokratie zuerst im Parlament präsentiert, wenn sie etwas Wichtiges vorhat, bevor sie ihr Vorhaben in die Tat umsetzt. Im Obrigkeitsstaat wird getan, was die Regierung will. Merkels Handeln im Herbst 2015 spricht nicht für gelebte Demokratie.
und:
In einer gelebten Demokratie hätte „eine ausgewogene und sachliche Debatte“ vorher stattgefunden. Die „Informationsoffensive”, die das AA jetzt gegen die Kritiker des UN-Migrationspakts starten will, hätte die Regierung im Parlament beginnen und in der breiten Öffentlichkeit führen können.

Malca Goldstein-Wolf, Facebook, 13.11.18:
Just sayin’
Während Holocaustleugner
Iran im Schloss Bellevue empfangen werden, werden Islamkritiker wie Ahmad Mansour oder Hamed Abdel-Samad in unserem Land von der Politik nicht nur überhört (man klüngelt hierzulande lieber mit der DITIB), sie müssen inmitten unserer Demokratie sogar um ihr Leben bangen, benötigen Personenschutz.
Während der Antiamerikanismus in Deutschland herangezüchtet wird und ebenso wahnhaft scheint wie die Israelmanie, unterstützen wir gleichzeitig das Mörderregime Iran.
Deren hier stationierte Handlanger verkehren in höchsten politischen Kreisen und wagen es gar mutige Irankritiker wie Kazem Moussavi vor den deutschen Kadi zu zerren.
Es scheint, als könnte man sich blind darauf verlassen:
Führende deutsche Politiker positionieren sich zielsicher auf der falschen Seite, und das wahrlich nicht zum ersten Mal…
Frei nach Max Liebermann:
„Man kann gar nicht so viel essen, wie man kotzen möchte …“

Benjamin Weinthal, twitter, 02.12.18:
– Ich bin alt genug mich daran zu erinnern, dass Kanzlerin Merkel in Jordanien im Juni sagte, die Aggression des Iran müsse von der EU gekontert werden. Was hat Merkel getan? Sich strebt danach die US-Sanktionen gegen den Iran zerplatzen zu lassen. Den Magen umdrehendes Zeug.

Chaim Noll, Die Achse des Guten, 12.11.18:
„Der Rechtsstaat darf keine Toleranz zeigen, wenn Menschen aufgrund ihres Glaubens oder ihrer Hautfarbe angegriffen werden“, sagte sie in der Berliner Synagoge Rykestraße in gekonnter, alle Unterschiede und Gegensätze verwischender Verallgemeinerung. Juden müssen – ob sie wollen oder nicht – als Chiffre für alle Menschen „anderer Religion oder Hautfarbe“ herhalten, auch solcher Glaubensrichtungen, die im Kern judenfeindlich sind. Genau das nennt man „Relativierung“. Diese Haltung wurde aber der einzigen Partei zugeschoben, die nicht an der Gedenkfeier teilnehmen durfte.
am Ende:
Ich bin derzeit in Deutschland auf Reisen, doch ich habe an keiner offiziellen Gedenkfeier teilgenommen. Am 9. November, während anderswo die flauen, abgesprochenen Reden erklangen, war ich Humus essen, bei einem jungen Israeli aus Akko, der in Leipzig ein kleines Restaurant betreibt. Es gibt dort, mit Pita, frischen Kräutern und viel Zitrone, fantastisch zubereitete Kichererbsen, von denen es heißt, dass sie gut fürs Gedächtnis sind. Wir wollen nicht vergessen. Deshalb halten wir uns an die Lebenden.

Kürzeres:

Hätte Corbyn „Asiaten“ oder „Schwarze“ statt „Zionisten“ gesagt, wäre er heute weg vom Fenster. Die Tatsache, dass er immer noch da ist, sagt uns alles, was wir darüber wissen müssen, zu was die Labour Party geworden ist.
Sajid Javid, twitter, 25.08.18

Interessant, dass diese Anschuldigerinnen sich an die Demokratische Partei wenden statt zur Polizei zu gehen. Stimmt, die Polizei verlangt Beweise, Hillary nicht.
Imam Tawhidi, twitter, 27.09.18 – inzwischen behaupten 3 Frauen etwas von Vergewaltigungen im Umfeld oder durch Trumps Kandidaten für den Obersten Gerichtshof zu wissen oder Opfer zu sein. (Mehrere Dutzend Frauen bestreiten die Vorwürfe dieser Frauen; eine von den dreien ist schon der Lüge überführt!)

Lassen Sie mich das klarstellen: Jeremy Corbyn verurteilte den Schritt der USA ihre Botschaft nach Jerusalem zu verlegen, weil einseitige Schritte ohne umfassenden Friedenshandel die Chancen auf Frieden schädigen. Aber wenn er gewählt wird, wird er einseitig und sofort die palästinensische Eigenstaatlichkeit anerkennen? Ich denke mal, er ist gegen Frieden.
American Zionism, twitter, 26.09.18

Gegenüberstellung: 1) Merkel sagte heute: „Die Deutschen traten eine besondere Verantwortung für die Beziehung zu Israel.“ 2) Merkel unterstützt einen Atomdeal, der dem Iran einen Weg zu Atomwaffen erlaubt um Israel auszulöschen und sie arbeitet daran die US-Sanktionen gegen den Iran platzen zu lassen.
Benjamin Weinthal, twitter, 29.09.18 (man kann statt „Gegenüberstellung“ auch „Widerspruch“ übersetzen)

Versuche den islamischen Extremismus zu kritisieren. Der „moderate“ Muslim wird der erste sein, der dich angreift. Versuch’s mal.
Imam Tawhidi, twitter, 11.10.18

Einer erfindet eine Theorie und anders als in naturwissenschaftlichen Theorien benötigt sie keine Beweise oder Untermauerung. Sie muss nur dem Zielpublikum gefallen – das aus weiteren Leuten in den Sozialwissenschaften besteht.
Elder of Ziyon, 12.10.18
, wie er die Sozialwissenschaften erlebt – und das mit Belegen füttert.

Hätte Federica Mogherini, die EU-Außenbeauftragte, das Sagen, würden an der Grenze zu Gaza gegen anstürmende Hamas-Kommandos wahrscheinlich Anti-Konflikt-Teams der Berliner Polizei zum Einsatz kommen. Die Israelis verlassen sich lieber auf Scharfschützen. Das gibt zwar schlechte Presse im Ausland und Verurteilungen der EU, schützt aber die Bewohner von Sderot davor, massakriert zu werden.
Michael Wuliger, Jüdische Allgemeine, 25.10.18; und weiter:
Anders als wohlmeinende Europäer kennen sich die Israelis in der Gegend aus. Sie leben dort. Und sie haben vor, dort auch weiter zu leben. Trotz der Nachbarschaft. Und trotz Ermahnungen aus Brüssel. 

Wann haben wir je 11.000 Muslime irgendwo in der Welt gegen die angebliche Verzerrung und Kaperung ihrer Religion durch Jihad-Terroristen protestieren sehen?
Robert Spencer, Jihad Watch, 02.11.18 zu den Krawallen in Pakistan gegen die Freilassung von Asia Bibi die vom Vorwurf der „Gotteslästerung“ freigesprochen wurde.

Es bleibt friedlich, solange keiner widerspricht.
Beobachtung von Alex Feuerherdt, Jungle World, 01.11.18 über die BDS-Aktivisten eine Israelhasser-Ausstellung auf dem Kölner Chlodwigplatz.

Linksgrüne ähneln immer mehr politischen Zombies, wie Automatons auf der Suche nach Hirn, roboterhaft linke Phrasen nachplappernd, und sie werden nicht ruhen, bis sie auch das letzte Hirn gefressen und den letzten Freidenker in einen der ihren verwandelt haben.
Dushan Wegner 06.11.18 über die Zensurversuche der linken Geiferer. Weiter:
Wenn Linken wirklich daran gelegen wäre, ihr Weltbild auf Argumenten aufzubauen, die 1. die Realität adäquat abbilden und 2. im Diskurs getestet und geschärft wurden, dann würden sie sich nicht so panisch vor Gegenargumenten fürchten. Denn:
Linke versuchen sich im argumentativen Gegenstück zur Security-through-Obscurity: »Wenn wir gar nicht erst Gegenargumente hören, wenn sie nicht einmal in unserer Nähe auf Papier stehen dürfen, dann können wir weiter so tun, als seien unsere eigenen Ansichten sicher, kohärent und richtig.«

Trotzdem importierte sie gebrauchsfertige Antisemiten in ihr Land.
Col. Richard Kemp, twitter, 09.11.18 über Angela Merkel und die von ihr in ihrer Rede in Berlin zum Ausdruck gebrachte „Fassungslosigkeit“ angesichts der „Reichskristallnacht“.

Meines Wissens hat kein führender Demokrat versucht sich von seiner/ihrer Partei wegen dieser Art Mob-Handeln zu distanzieren. Ich denke, sie mögen das, so wie die Demokratische Partei im 19. Und Anfang des 20. Jahrhunderts den Ku-Klux-Klan mochte, der ihre Militanten im Süden war.
John Hinderaker, The PowerLine blog, 09.11.18 zum Angriff der Antifa auf das Haus des Fox-Moderators Tucker Carlson. Weiter:
Hey, wenn du nicht der Meinung der Demokraten bist, dann unterschreibst du, dass Mobs dich auf deinem Grund und Boden bedrohen. Macht absolut Sinn, wenn du Faschist bist.

300 Kriegsverbrechen an einem Tag. Wir warten auf ihre klare und laute Verurteilung durch euch.
Yaakov Lozowick, twitter, 12.11.18 über die (fehlende) Reaktion auf die mehr als 300 Hamas-Raketen auf israelische Zivilisten. Er wurde von einem anderen User korrigiert:
Die meisten Hamas-Raketen sind zwei Kriegsverbrechen. Das erste, wenn sie aus Wohngebieten geschossen werden, das zweite, wenn sie auf Wohngebiete geschossen werden. Das macht also 600 Kriegsverbrechen in 6 Stunden.

Wenn die britische Armee eine Operation durchführt, bei der 6 ISIS-Terroristen getötet werden, dann ist das kein Vorwand dafür 400 Raketen auf Zivilisten in Southampton, Bournemouth und Brighton zu schießen. Da sagt man nicht einfach: „Oh, die Briten haben angefangen.“ Ich wünschte, Aktivisten und Medien würden manchmal ihr Gehirn einschalten.
David Collier, twitter, 13.11.18 über den Raketenterror aus dem Gazastreifen.

Nicht die falschen Inhalte der Politik erklären demzufolge die Abwanderung der Wähler, sondern deren mangelhafte Vermittlung, die misslungene „ Kommunikation“. Dies ist eine von vielen intellektuellen Mogelpackungen, die man als PR-Arbeit zur Verdummung der Öffentlichkeit anbietet.
Josef Hueber, Philosophia Perennis, 01.12.18

Meine Situation:
1. Sie sagen, der Islam hat mit Terrorismus nichts zu tun.
2. Als Muslim sage ich „Okay“ und beginne Extremisten und Terroristen zu kritisieren.
3. Ich werde beschuldigt den Islam zu beleidigen.
Aber habt ihr nicht gerade gesagt, Terroristen hätten nichts mit dem Islam zu tun?!

Imam Tawhidi, twitter, 02.12.18

Hat eigentlich irgendjemand gemerkt, dass die Palästinenser all dessen schuldig sind, wessen sie Israel beschuldigen? Apartheid, Kriegsverbrechen, ethnische Säuberung, das Land anderer zu besetzen, Rassismus, Kinder ermorden usw. Und die Trottel der Welt glauben ihnen. Sie sind meisterhafte Lügner.
Jeffrey Zimmerman, twitter, 01.12.18

Jedes Mal, wenn ein Linksaußen-Journalist einen Hau-Drauf-Artikel gegen mich schreibt, schaue ich als erstes nach, ob er einen Artikel gegen Osama bin Laden oder den IS geschrieben hat.
Nicht einen einzigen.

Imam Tawhidi, twitter, 02.12.18

Es gibt nichts Antisemitischeres als zu sagen, dass Terrorismus kein Terrorismus ist, wenn er gegen das jüdische Volk und gegen den jüdischen Staat angewendet wird. Es gibt nichts Antisemitischeres als zu sagen, wir können Terrorismus gegen Israel nicht verurteilen, wenn wir nicht eine einzige Minute zögern dieselben Tagen zu verurteilen, wenn sie sich gegen ein anderes Land richten… Wir stehen vor der Frage, ob die UNO glaubt Terrorismus sei akzeptable, wenn – und nur wenn – er sich gegen Israel richtet. … Hassen Sie Israel SO SEHR, dass Sie eine Terrororganisation unterstützen, die direkt dem palästinensischen Volk schadet?
Botschafterin Nikki Haley vor der UNO, 06.12.18

Die UNO wurde in Reaktion auf den Holocaust geschaffen. Heute ist sie die größte antisemitische Organisation der Welt.
twitter-User, 07.06.12

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Zitate

Aufgeschnappt:

Dushan Wegner, 01.07.18:
Staaten wie Tschechien und Polen fragen, sinngemäß: »Liebes Merkelland, wenn die ungeprüfte Einwanderung aus den Krisenregionen Afrikas positiv für ein Land ist, warum wollt ihr solchen Segen unbedingt mit uns teilen? Habt ihr nicht selbst Fachkräftemangel? Wenn bedingungslose Immigration aber schlecht fürs Land ist, mit welchem Recht wollt ihr uns, die wir noch immer an den Folgen von Kommunismus und Nazi-Invasion leiden, auch noch diese schwere Last aufbürden? Wir denken noch immer an den LKW-Fahrer und zweifachen Vater Lukasz, der auf dem Breitscheidplatz gestorben ist, weil Ihre Behörden versagten, Ihr Volk vor dem unter 14 Identitäten im Land befindlichen, mehrfach im Ausland verurteilten Gewalttäter Anis Amri zu schützen.«
Es folgt u.a. noch eine kleine Analyse:
Die heutige »progressive Linke« tut zwar, als ob sie für etwas wäre, doch immer mehr wird deutlich, dass ihre positiven Ziele nur dünn verkleideter Negativismus sind, und Hass auf alles, was die Elterngeneration aufgebaut hat. Diese als Positivität verkleidete Negativität wird von immer mehr Menschen durchschaut, was den Graben zwischen Links und Nicht-Links weiter aufreißt. Linksprogressive sagen »Open Borders« doch es klingen Rufe wie »Nie wieder Deutschland« und »Deutschland, du mieses Stück Scheiße« mit. »Bleiberecht für alle« und »Deutsche raus«. Die grüne Jugend pinkelt auf die Fahne, die Kanzlerin wirft sie fort, die Vize-Bundestagspräsidentin wünscht, dass sie weniger geschwenkt wird – es ist vor allem Negativität. Sie sagen »Social Justice«, doch in der Praxis lehnen sie einfach alles ab, was den Westen stark, erfolgreich und für Menschen weltweit attraktiv gemacht hat. Ob grüner Anti-Intellektualismus, die gruselig kalte Normalisierung von Abtreibungen oder die Aufgabe westlicher Frauenrechten zugunsten orientalischen Patriarchats – linker Progressivismus mündet heute zuverlässig in Unordnung und Selbstzerstörung. Der Konservatismus gewinnt seine Attraktivität aus der Ordnung der real existierenden relevanten Strukturen. Konservative Staaten werden links, weil ihnen der Wohlstand langweilig wurde – linke Staaten werden konservativ, weil sie nicht mehr ertragen können, dass Kinder vor Hunger sterben.

Michael Lumish, Israel Thrives, 09.07.18:
Ich finde es erstaunlich, dass fast jeder, den ich kenne, zu glauben schient, dass das jüdische Volk irgendwie ethisch oder politisch verpflichtet ist die „Palästinenser“ anzuerkennen.
Das könnte das erste Mal in der Weltgeschichte sein, dass ein Volk von der internationalen Gemeinschaft unter Druck gesetzt wird einen angebliche Ethnie anzuerkennen und mit ihr zu verhandeln, deren Entstehung es noch selbst erlebte und deren erklärter Zweck darin besteht die Selbstverteidigung und Selbstbestimmung eines anderen Volks auszulöschen.
Das ist verblüffend und erschreckend.

Klaus Kelle, Denken erwünscht, 10.07.18:
Die Amis haben mit Donald Trump einen Präsidenten gewählt, der – ein Paradoxon – aus dem Geld-Establishment stammt, der aber das politische Establishment in Washington verachtet. Sie haben ihn gewählt, damit er nahezu alles anders macht, die Dinge auf den Kopf stellt und unkonventionell Probleme angeht, die teilweise seit Jahrzehnten von seinen Amtsvorgängern verwaltet aber nicht gelöst wurden (Nordkorea).
Jetzt holt Donald Trump zum nächsten Schlag aus. Brett Kavanaugh soll Richter am Supreme Court werden. Der frühere Ermittler in der Sex-Affäre um den Ex-Präsidenten Bill Clinton und ehemaliger Mitarbeiter des konservativen Präsidenten George W. Bush sorgt im linksgestrickten D.C. für helle Aufregung. Denn Kavanaugh ist ein – Achtung! – Abtreibungsgegner. Allein das Wort würde in Deutschland ausreichen, ihn aus dem Rennen um diese Position zu kicken. Nicht so in den USA. Die Wahl des exzellenten juristen Kavanaugh (er soll für den in Rente gehenden Richter Anthony Kennedy nachrücken) würde dem Obersten Gerichtshof für viele Jahre eine konservative Mehrheit sichern und auf lange Sicht die Politik in der letzten verbliebenen Supermacht nachhaltig verändern.
Gestern demonstrierten linke Bürger und Abgeordnete in Washington gegen die Nominierung Kavanaughts. Ein sicherer Indikator dafür, dass Trump erneut etwas richtig gemacht hat.

Tom Dupre in einem Interview über die Antifa (Jihad Watch, 10.07.18)
Die sind lustig; rennen herum und versuchen Leute der Arbeiterklasse zu verprügeln und ihnen ihre Politik und moralischen Standards aus der oberen Mittelklasse aufzuzwingen – ein Versuch den Menschen zu diktieren, wie sie handeln dürfen. Ich will nicht, dass die Antifa verschwindet, denn sie werden die Menschen weiter gegen sich radikalisieren. Als sie von Speakers‘ Corner die Oxford Street hinunter marschierten und Bengalos zündeten, da dachte, glaube ich, jeder Einzelne, der an ihnen vorbei ging: Was immer die sind, ich bin dagegen.

Kürzeres:

Wieso hält sich das Gerücht, daß die Palästinenser für Frieden alles tun würden, eigentlich so hartnäckig? Noch bevor Trumps Plan bekannt wird, lehnen sie ihn ab. Wie alle anderen vorher.
Lila, twitter, 01.07.18

Sozialisten mögen es nicht, dass normale Leute die Wahl haben, denn sie könnten sich entscheiden nicht den Sozialismus zu wählen.
Margaret Thatcher, twitter, 01.07.2018

Droht die gerichtlich genehmigte und angeordnete Räumung eines illegal errichteten »Dorfes« in den umstrittenen Gebieten, reisen »Aktivisten« und Diplomaten an, sich der Vollstreckung von Recht in den Weg zu stellen. Geht der Süden Israels in Flammen auf, warnt nicht einmal das Auswärtige Amt zu Berlin, fliegende Brandsätze könnten eine Zwei-Staaten-Lösung gefährden.
tw24, 08.07.18 zu westlichen Medien und Politik in Sachen Nahost.

Das Reden über Israelis ohne Israelis scheint die eigentliche Israel-Kritik zu sein, das Äußern von Meinungen, die keine Gegenrede erlauben und auch keinen Raum für eine andere Position zulassen. Findet jedoch ein Infragestellen der Position statt, sieht sich der Israelkritiker sofort einem Verbot seiner Kritik ausgesetzt. Dabei hat nichts anderes als ein echter Dialog stattgefunden.
Mirna Funk, FAS, 08.07.18

Ich bin weiter überrascht, dass Trump – der das Amt ohne politische Kenntnisse, Philosophie oder Netzwerk erreichte – in innenpolitischen Fragen (Justiz, Umwelt, Steuern, Bildung, Zuwanderung) als beständig Konservativer regiert.
Seine Außenpolitik ist allerdings nicht beständig.

Daniel Pipes, twitter, 10.07.18 (Pipes trat aus Protest gegen Trumps Nominierung zum Präsidentschaftskandidaten aus der Republikanischen Partei aus)

Sexuelle Übergriffe gibt es in allen Kulturen, aber nur im Islam haben sie göttlichen Segen.
Robert Spencer, Jihad Watch, 09.07.18

Wisst ihr, was ich an den Palästinensern liebe? Die Verschiedenheit des Denkens. Einige Palästinenser wollen alle Juden töten, indem sie sie ins Meer treiben. Einige wollen sie auf der Straße töten. Und die von der besonders Sorte – mit Feuer. Ich habe immer noch keinen einzigen Führer sagen hören: „Hey, Juden sind in Ordnung.“
twitter-User Manny, 10.07.18

Augstein will mit Menschenmaterial aus Afrika und dem Nahen Osten eine neue Nation erschaffen. Frankenstein war dagegen weniger größenwahnsinnig.
Aron Sperber, Facebook, 10.07.18

Die Linken argumentieren: „Auch Mörder haben Menschenrechte“. Das mag sein, nur ihre Opfer haben eben Pech gehabt.
Manfred Haferburg, Die Achse des Guten, 10.07.18. Außerdem:
Dreizehn Jahre hat Merkel gebraucht, um den Bundestag in eine Farce zu verwandeln. Zwei Wochen hat sie gebraucht, um aus Seehofer einen kompletten Narren zu machen. Fünf Punkte und eine Stunde brauchte die SPD, um auch noch die kleinste Wiederannäherung an halbwegs legale Zustände so zu verwässern, dass auch wirklich keiner an der Grenze abgewiesen werden kann, der Einlass in die deutschen Sozialsysteme begehrt. …
Rechtfertigen heißt aber: „Sich ein Recht fertigen“. Ein gefertigtes Recht bleibt trotzdem Unrecht. Denn eine Volksweisheit sagt: „Wille sucht Wege. Unwille sucht Gründe“.
und zu Kanzlerin Merkel:
Ihr Satz: „Wir schaffen das“ offenbart ihren Plan. Die Kanzlerin reitet auf den Ärschen der deutschen Bevölkerung durchs Feuer.