Zitate

Aufgeschnappt:

Klaus Kelle, 22.03.2016 nach den Terroranschlägen in Brüssel:
Irina Studhalter, stellvertretende Vorsitzende der Grünen Jugend Luzern, hat das atemberaubend dämlichste Facebook-Posting des Tages verfasst. Sie schrieb: „Ich habe Angst. Nicht vor dem Islam, nicht vor Terror – sondern vor der rechtspopulistischen Hetze, die folgen wird.“ Mir macht Angst, wie naive dümmliche Nachwuchspolitiker wie Frau Studhalter den Terror verniedlicht. Ich wünsche ihr natürlich nicht, dass sie mal in einem Café in Paris sitzt, wenn Sendboten Allahs mit Kalaschnikows dort aufkreuzen, aber ich frage mich wirklich, woher kommt diese fehlende Empathie? Wie können junge Leute so teilnahmslos am Leid anderer Menschen sein? Wie kann man zu einer Demo gegen die AfD gehen, aber dem Morden islamistischer Terroristen ungerührt zusehen?

Benjamin Netanyahu, 23.02.16 (auf einer Pressekonferenz im Zusammenhang mit den Anschlägen in Brüssel):
An all diesen Orten entwickelt sich der Terror nicht aus Ungerechtigkeit. Er entwickelt sich aus einer mörderischen Ideologie, aus dem Wunsch den Feind zu vernichten und von ihm die Macht zu übernehmen. Ich habe bereits oft gesagt, dass der Terror nicht aus Besatzung oder aus Frust kommt, sondern aus Hoffnung – der Hoffnung der ISIS-Terroristen, die ein islamisches Kalifat in ganz Europa schaffen wollen, der Hoffnung der palästinensischen Terroristen einen Palästinenserstaat anstelle des Staates Israel zu schaffen…

Victor Davis Hanson, 22.03.16:
Ich stimme zu, dass Trump jeden Tag etwas nicht nur Dummes, sondern groteskes sagt. Aber Hillary mag bessere Manieren haben, ist aber auf ihre Weise noch entsetzlicher, indem sie Bergleute unbekümmert als Verliere abschrieb oder behauptete in Libyen sei niemand umgekommen. Wenn Sie glauben der politische Diskurs sei verdorben, dann ist Trump ein Dutzend-Beispiel; wenn sie glauben, der politische Diskurs sein nicht verdorben und Trump ruinieren ihn, dann denke ich, dass Sie unter Wahnvorstellungen leiden.

Gideon Böss, WELT.de, 24.03.16
Vor allem gibt es die immer gleichen Versuche, Schuldige zu suchen und Erklärungen für den Terror zu finden. Sehr beliebt ist dabei die Warnung davor, Moslems ins gesellschaftliche Abseits zu stellen, weil sie das radikalisieren könnte. Das ist gut gemeint, aber trotzdem auf gleich mehreren Ebenen falsch. Genauer: dieses Denken ist Teil des Problems, statt Teil der Lösung. Es geht damit los, dass gesellschaftlich abgehängten Moslems damit (entschuldigend) unterstellt wird, dass sie eben zu Terroristen werden, wenn sie von der Mehrheitsgesellschaft nicht offen aufgenommen werden. Warum passiert das anderen Abgehängten denn nicht? Ist das wirklich ein spezielles muslimisches Ding, gar nicht anders zu können, als zur Gewalt zu greifen, wenn der soziale Aufstieg nicht klappt?
In Wahrheit ist das eine rassistische Haltung gegenüber Moslem, denen man nicht zutraut, wie zivilisierte Menschen den minimalen Konsens einzuhalten, bitte keine Terroranschläge durchzuführen, wenn Lebensträume platzen. Zumal schon der 11.September von Moslems durchgeführt wurden, die alles andere als sozial abgehängt waren…
In Wahrheit ist die Sache relativ einfach. Nicht die (tatsächliche oder eingebildete) soziale Ausgrenzung ist Grundlage für Terror, sondern die erfolgreiche Verbreitung von theologisch begründetem Hass auf Nichtmoslems… Man wird nicht aus Verzweiflung zum Gotteskrieger, sondern aus Überzeugung. Und hassvolle Imame und andere religiöse Autoritäten sorgen dafür, dass diese Überzeugungen reifen können.

Kürzeres:

Nach einem Mordanschlag oder einer Vergewaltigung gibt es nur eine “Hoffnung auf Frieden”, nämlich die uneingeschränkte und einseitige Verurteilung des Täters.
Die Messerangriffe in Israel sind keine Einladung zur “Wiederaufnahme ernsthafter Bemühungen hin zu einer fairen Zweistaatenlösung”. Es sind Terroranschläge! Es gilt, sie zu verurteilen. Uneingeschränkt und einseitig!

Gerd Buurmann, tapfer in nirgendwo, 12.03.16

Leider dürfen wir unser religiöses Erbe nicht mehr frei erforschen und nicht mal kritisieren. Entweder wären wir deswegen keine Muslime oder Islamophobe. Die Freiheitsforschung ist die oberste Bedingung für eine Renaissance. Inzwischen auch im Westen werden Denkverbote institutionalisiert, obwohl das Feld der Erneuerung keine Grenzen hat. Immer wenn eine derartige Zensur auftritt, gewinnt die Zeit der Stagnation und der Verschlechterung.
Abdel-Hakim Ourghi, Leiter der Abteilung für Islamische Theologie und Religionspädagogik an der PH Freiburg, zitiert in Humanistischer Pressedienst, 12.03.16

Genau das ist es, was mich am Islam stört. Die Freaks anderer Religionen stellen sich mit schweren Kreuzen beladen in die Fußgängerzone, klingeln an Haustüren oder langweilen mit tibetischen Glückskeksweisheiten. Das kann nerven, mehr aber auch nicht. Nur im Islam rollen Köpfe oder fliegt alles in die Luft, wenn die Freaks kommen.
Facebook, 22.03.16

Mahmoud Abbas wurde 2006 gewählt und sitzt seitdem im Amt, wobei es niemanden zu stören scheint, dass gar keine Wahlen mehr stattfinden. Und gleichgültig welche Politik er betreibt, ob er Massenmörder finanziert und verherrlicht, gegen Israel hetzt und Friedensverhandlungen verweigert, geniesst er auch im Ausland den Ruf eines Friedensfürsten.
Ulrich W. Sahm, Audiatur online, 23.03.16 über das Phänomen Abbas.

Nein, die Mehrheit ist irrelevant, wenn sie untätig ist!
Hamed Abdel-Samad, zitiert von indexexpurgatorius, 24.03.16 in Antwort auf das „Argument“, die Mehrheit der Muslime morde nicht im Namen Allahs.

Ich möchte mich um die Position des Chefs der Sicherheitskräfte Belgiens bewerben, weil ich selbst ohne entsprechende Ausbildung nicht von der dämlichen Vorstellung ausgehe, dass „die Bomber alleine gehandelt haben“. Wollt ihr mich verarschen? Glaubt ihr, Sprengstoff wächst auf Bäumen?
Paula R. Stern, Facebook, 24.03.16

Belgien ist auf Wache eingeschlafen – und Menschen starben.
Sie glaubten, sie könnten den Terrorismus mit Nettigkeit erledigen.
Sie lagen falsch.
Barry Shaw, Facebook, 24.03.16

Mal ganz ehrlich, man fühlt sich weitaus mehr verarscht, wenn man als demokratieverliebte, steuerzahlende und sogar von Flensburger Punkten komplett unbelastete Bürgerin am Hamburger Flughafen nach einen innereuropäischen Flug noch zwanzig Minuten an der Passkontrolle stehen muss und barsch gefragt wird, ob man nicht noch ein aktuelles Porträtfoto dabeihätte, während es am anderen Ende des Landes überhaupt kein Problem ist, mit gefälschten Pässen, und, wie man leider immer wieder hört, auch gänzlich unkontrolliert einzureisen.
Antje Sievers, 25.03.16 über Checkpoints und weitere Kontrollen in Israel (also innerisraelische Sicherheitsmaßnahmen, nicht die „Demütigung“ der Araber). Zu den Jungmännertruppen der hier aufgenommenen Flüchtlinge hat sie auch noch etwas Prägnantes:
Was denn nun diese Art von Verbrechen mit dem Bombenterror von Brüssel zu tun hat, wird man sich jetzt sicher fragen. Im Grunde ist es ganz einfach: Die einen wollen uns ins Kalifat bomben, die anderen benehmen sich so, als wären sie schon mitten drin. Das können wir nicht zulassen. Sicherheit ist die Voraussetzung unserer Freiheit.

Zitate

Aufgeschnappt:

Bettina Röhl, 15.02.16:
Linke Gewalt ist Ausdruck ideologischer und moralischer Überheblichkeit krank zu nennender Allmachtsphantasien und der sehr schrägen Selbsteinschätzung, selber unendlich gut zu sein und alles zu wissen. Linke Gewalt erschließt unendlich viele Fördertöpfe und diese Töpfe, die oft zweckentfremdet angezapft werden, begünstigen das Bestehen und Wachsen linker Gewaltgruppen, dies ich gern einen faulen Lenz auf Kosten von Väterchen Staat machen oder oft auch von großzügigen privaten Sponsoren.

Lizas Welt, 16.02.16:
Der FC Bayern bewegt sich damit allerdings voll und ganz im deutschen Mainstream. Auch in der Politik hat man bekanntlich kein Problem damit, einerseits das Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus hochzuhalten, am Holocaust-Gedenktag oder am Jahrestag der Pogromnacht von 1938 besonders laut »nie wieder« zu rufen und das Eintreten für die Sicherheit Israels als Teil der Staatsräson zu bezeichnen – und andererseits mit einem Regime wie dem iranischen, das den Holocaust leugnet und Israel am liebsten von der Landkarte radieren würde, gute Beziehungen zu pflegen. Insofern tut das Flaggschiff des deutschen Fußballs nichts, was hierzulande nicht ohnehin schlechte Normalität ist. Ein Grund, das nicht zu kritisieren, kann das gleichwohl selbstverständlich nicht sein. Von der Illusion, dass dem FC Bayern die eigene Geschichte ganz besonders am Herzen liegt, sollte man sich allerdings tunlichst verabschieden. Das Bekenntnis zur Historie dient dem Klub vor allem zur Imagepflege, also letztlich zu Marketingzwecken. Das hat Kurt Landauer nicht verdient.

Henryk M. Broder, 19.02.2016:
Es ist ja nicht mein Papst, und dewegen kann er tun und lassen, was er will. Aber ich möchte schon sagen, dass er im Vergeich zu seinem Vorgänger ein wenig deppert ist. Und das Fliegen bekommt ihm nicht. Wenn der Heilige Vater hoch über den Wolken eine Pressekonferenz gibt, redet er Unsinn. Vor kurzem hat er mitten in einem Fug nach Manila gesagt, er würde jedem, der seine Mutter beleidigt die Fresse polieren. Dabei ging es eigentlich um Charlie Hebdo und warum man sich über religiöse Gefühle nicht lustig machen sollte.

Roger Letsch auf der Achse des Guten, 26.02.16:
Wer in Deutschland für Toleranz, religiöse Freiheit und gegen Fremdenfeindlichkeit auf die Straße geht oder in den Medien dagegen wettert, verliert erheblich an Glaubwürdigkeit, wenn er im Nahen Osten ausgerechnet denen seine Stimme leiht, die in Palästina einen intoleranten, undemokratischen Scharia-Staat errichten wollen und denen jedes Mittel recht ist, zu diesem Zweck den toleranten, demokratischen Staat Israel zu vernichten. Es ist nicht das erste Mal, das SPON und sein Ableger BENTO in dieser Weise tätig werden.
Wenn der Preis der Vernichtung Israels wäre, selbst nie einen eigenen Staat zu haben, würde die palästinensische Führung sich leider noch immer für die Vernichtung Israels entscheiden. Die Muslime haben ja noch eine Reihe anderer Staaten, die sie in die Seife reiten können.

Ohne Gott ist alles sinnlos (Facebook):
Aldi schafft das, was lasche Christen nicht mehr so recht in den Mund nehmen wollen: Jesus ist auferstanden…
Die Tochterunternehmen Aldi Nord und Aldi Süd gehören mit weltweit zusammen rund 10.000 Filialen und gemessen an den Umsätzen in Deutschland zu den Top-Five im Lebensmitteleinzelhandel. Der Aldi-Flyer beantwortet die wichtige Frage, warum Christen Ostern feiern so „Ostern feiern Christen auf der ganzen Welt jedes Jahr die Auferstehung von Jesus Christus, dem Sohn Gottes. Es ist das wichtigste Fest der christlichen Kirche – sogar noch wichtiger als das Weihnachtsfest.“ Wenn die lauen, abgefallen Kirchen das Volk nicht mehr erreichen, müssen es die Discounter tun! “ Wenn diese schweigen, werden die Steine schreien.“! So sagt es die Bibel. (catalog.aldi.com/emag/de_…uere-Kinder_FINAL_neu.pdf)

Kürzeres:

Wir befinden uns in einem Kreuzzug, jedoch führt der Islam diesen Kreuzzug. Der Westen tut gut daran, schleunigst eine Strategie zu entwickeln, wie er mit dieser Bedrohung umzugehen gedenkt.
Gerd Buurmann, tapfer im nirgendwo, 11.02.16

Man muss sich als Ministerpräsident eines Landes, das vor allem für den Brauch der Kehrwoche bekannt ist, nicht den Regeln der Logik verpflichtet fühlen, aber schaden könnte es nicht. Wenn die AfD eine Bedrohung für eine “stabile Demokratie” ist, wie stabil ist dann diese Demokratie?
Henryk M. Broder, Die Achse des Guten, 18.02.16

Zuviel Wissen erschwert das Schreiben und trübt das klare Vorurteil.
Alex Baur, etwasanderekritik, 21.02.16, über den Shitstorm und die Journaille, die gegen Roger Köppel knüppelten, als er ein Buch empfahl – ohne a) das Buch und – was viele angeht – b) die Rezension gelesen zu haben.

Mein Freund David Cameron, der zweifelsohne ein Freund Israels ist, vergaß offenbar ein paar grundlegende Tatsachen zu Jerusalem: Nur die israelische Souveränität verhindert, dass ISIS und Hamas die heiligen Stätten niederbrennen, wie sie es überall im Nahen Osten tun.
Benjamin Netanyahu (berichtet in Arutz-7), 25.02.16 über die Äußerung Camerons, die Lage in Ostjerusalem sei „wirklich schockierend“.

Denkt mal darüber nach, ihr antiisraelischen Agitatoren: Die „Besatzung“ (d.h. die Fähigkeit der israelischen IDF in den Gebieten zu agieren) ist das Einzige, was den Sturz von Mahmud Abbas und der PA durch die Hamas verhindert hat.
Barry Shaw, Facebook, 12.03.16