Zitate

Aufgeschnappt:

Imam Mohamad Tawhidi, twitter, 22.10.19:
Der Islam ist kein Freund des jüdischen Volks, aber Muslime können ihr Freunde werden. Ich bin ihre guter und enger Freund. Andererseits bin ich die Minderheit … und in den Augen der Mehrheit der Muslime ein Scheinheiliger. Das ist so, weil ich die Menschlichkeit über die Religion stelle.

Menachem Begin zu Jo Biden, 22.06.1982, als der (damals ein junger Senator aus Delaware) forderte die US-Hilfen für Israel zu streichen:
Drohen Sie uns nicht damit Ihre Hilfe zu streichen. Das wird nicht funktionieren. Ich bin kein Jude mit zitternden Knien. Ich bin ein stolzer Jude mit 3.700 Jahren zivilisierter Geschichte. Niemand kam um uns zu helfen, als wir in den Gaskammern und Öfen starben. Niemand kam um uns zu helfen, als wir darum rangen unser Land zu gründen. Dafür haben wir bezahlt. Dafür kämpften wir. Dafür starben wir. Wir werden zu unseren Prinzipien stehen. Wir werden sie verteidigen. Und wenn nötig, werden wir wieder für sie sterben, mit oder ohne Ihre Hilfe.

Henryk M. Broder über Claudia Roth, Die Achse des Guten, 24.10.19:
… Es würde den Rahmen dieser Kolumne sprengen, wollte ich erklären, worin das „Geschäftsmodell“ von Claudia Roth besteht. Unter anderem darin, auf Kosten des Steuerzahlers Inselstaaten in der Südsee zu besuchen, um sich ein Bild von den Folgen des Klimawandels zu machen.
Außerhalb ihres eigenen Biotops ist die grüne Spitzenfrau in der Tat wenig beliebt. Das hat etwas mit ihrer Selbstgerechtigkeit, Selbstverliebtheit und Humorlosigkeit zu tun. Sie schafft es sogar, bei einer Autonomen-Demo mitzulaufen, ohne mitzubekommen, dass hinter ihr „Deutschland, du mieses Stück Scheiße“ gerufen wird. So kann frau auch Karriere machen.
Und jetzt macht Claudia Roth ein Fass gegen „Stichwortgeber“ auf, deren „Geschäftsmodell auf Hetze und Falschbehauptungen“ beruht. Das ist etwa so lustig, als würde eine Puffmutter jungen Mädchen, die Hotpants und Tanktops tragen, unsittliches Verhalten vorwerfen…

Chaim Noll, Die Achse des Guten, 31.10.19 über deutsche Politik und Holocaust-Gedenken:
Überlassen Sie diese Feiern den deutschen Politikern, die sich dort selbst beweihräuchern werden wie jedes Jahr: ihre Toleranz und Menschenliebe, ihre gönnerische Herablassung, Juden ein Lebensrecht und dem Staat Israel ein Existenzrecht zuzugestehen. Zum Glück sind wir nicht von der Gnade dieser Politiker abhängig – es wäre glatter Selbstmord. Es ist eine Schande, ein Schmerz, wie sie die Shoah missbrauchen, um von ihrer juden- und israelfeindlichen Politik abzulenken. „Nie wieder!“. Und dabei geschieht es täglich.

Danny Danon, Israels UNO-Botschafter, 06.11.19 (zitiert bei Arutz-7), nachdem UNRWA-Chef Krähenbühl wegen eines großen Skandals zurücktrat:
Seit ihrer Gründung hat die UNRWA nicht daran gearbeitet das Problem der Emissionen zu lösen, sondern hat darum gekämpft es zu verewigen. Eine Reihe Fälle bezüglich des Verhaltens der Organisation legt nahe, dass es keine andere Lösung gibt als ihre komplette Auflösung.

Bassam Tawil, Gatestone Institute, 13.11.19:
Die in syrischen Gefängnisse festgehaltenen Palästinenser sind vermutlich nicht sonderlich besorgt darüber, ob von Juden gemachte Weinflaschen von den Europäern etikettiert werden oder nicht.
… Die Europäer jedoch, die hören nie aufhören dem Rest der Welt Moralpredigten zu halten, sehen das anders: Sie scheinen Siedlungsprodukte für gefährlicher zu halten als die von der syrischen Obrigkeit gegen die Palästinenser in Syrien ergriffenen Maßnahmen.

Henryk M. Broder, 20.11.19 zu deutschen Abstimmungsverhalten in der UNO gegen Israel:
Es gäbe allerdings noch eine Erklärung, die zwar dem Grundatz „Tertium non datur“ widerspricht, aber nicht ausgeschlossen werden kann. Deutschland stimmt gegen Israel, „um Schlimmeres“ zu verhindern. Eine Strategie, die sich schon öfter bewährt hat. Auch Hans Globke war fest davon überzeugt, er habe mit seiner Auslegung der Nürnberger Rassegesetze „Leben retten wollen„. Es sind ja auch tausende von Volksgenossen in die NSDAP eingetreten, um zu verhindern, dass echte Nazis die Partei unterwandern.

Kürzeres:

Ein Witz:
Warum sprengten die Palästinenser das Flugzeug?
An der Toilette stand „besetzt“.

Twitter, 21.10.19

Wenn du nicht an der Grenze beschossen warden willst, dann hör auf Sprengsätze auf die Grenze zu werfen. Wie viel Kamelurin muss man trinken, um grundlegende Logik nicht zu begreifen?
Imam Mohamad Tawhidi, twitter, 21.10.19 zur Meldung, dass ein Gaza-Araber an der Grenze angschossen wurde.

Der Kampf gegen Antisemitismus ist allumfassend oder gar nicht. Wer so offenkundig wie Claudia Roth mit zweierlei Maß misst, dem kann man seine Bekundungen gegen Antisemitismus nicht mehr glauben.
BILD, 20.10.19 über Claudia Roths herzlichen bis begeisterten Empfang von Ali Lardschani.

Wer Antisemitismus nur dort kritisiert, wo es ihm politisch genehm ist, der ist einfach unglaubwürdig.
Michael Wolffsohn, zitiert in BILD, 22.10.19 über z.B., aber nicht nur Claudia Roth.

Flüchtlinge sind zwar bei Katars Staatssender Al-Jazeera ein beliebtes Thema. Allerdings wird dabei stets vorausgesetzt, dass der Westen für die Flüchtlinge zuständig wäre und nicht das eigene Emirat.
Aaron Sperber, 22.10.19

Die Meinungsfreiheit erst dann zu verteidigen, wenn es einen selbst trifft, das ist wie Pizza zu essen, und zu meinen, man kämpfe gegen den Hunger in der Welt.
Dushan Wegner, 24.10.19

Dass HeikoMaas als @Außenminister den Konflikt in der Türkei nutzt, um Innenpolitik zu betreiben, ist wieder ein Tiefpunkt der nicht vorhandenen Deutschen Außenpolitik
Ahmad Mansour, twitter, 27.10.19 über den aktuellen Türkei-Besuch des kleinen Heiko.

Deutschlands weitgehend pro-iranischer Außenminister Heiko Maas sagt dem Iran, es sei „inakzeptabel“ die Entwicklung von Atomwaffen zu beschleunigen. Jetzt hat Irans Khamenei aber richtig Angst.
Benjamin Weinthal, twitter, 05.11.19

Respekt und Akzeptanz sind keine Einbahnstraße. Ich kann nicht von dir erwarten mit so zu akzeptieren, wie ich bin, wenn ich dich nicht so akzeptiere, wie du bist.
Wir lehnen Islamisten nicht wegen ihrer Hautfarbe ab. Wir lehnen sie wegen der Farbe ihres Hasses ab.

Imam Mohamad Tawhidi, twitter, 03.11.19

Nun, wenn du eine Gleichsetzbarkeit von Israel und dem Iran siehst, dann bist du ein verwirrter Mensch. Oder schlimmeres…
Oberst (a.D.) Richard Kemp, twitter, 05.11.19

Das von der Europäischen Union (EU) finanzierte Projekt „Europäischer Islamophobie-Report 2018“ sorgt für Kritik. Es geht um einen der Herausgeber, der Israel einen „Apartheidstaat“ nennt und für eine Erdogan-treue Stiftung tätig ist. Um eine Autorin, die sich mit einer verurteilten Terroristin solidarisiert. Und um einen Bericht, der muslimische Islamkritiker und jüdische Proteste in eine Reihe mit Rassisten und Rechtsextremen stellt.
Frederick Schindler, DIE WELT, 24.10.19

Wann ist die Hochzeit?
Imam Mohamd Tawhidi, twitter, 06.11.19 auf die Nachricht, dass die Türken die Witwe von IS-Kalif el-Baghdadi eingefangen haben.

Derselbe deutsche Regierungssprecher, der sagt Irans Aufruf Israels fast 7 Millionen Juden zu vernichten sei nicht antisemitisch, putzt Israels Justiz herunter, weil sie entschied, dass ein HRW-Aktivist, der eine antisemitische BDS-Kampagne verficht, Israel verlassen muss.
Benjamin Weinthal, twitter, 08.11.19

Des einen Terrorist ist nur dann des anderen Freiheitskämpfer, wenn dir ein moralischer Kompass fehlt.
Col. Richard Kemp, twitter, 09.11.19

Würden Juden die Welt beherrschen – dann, bin ich ziemlich sicher, hätten sie sie nicht so gemacht, dass 33% von ihnen im Völkermord abgeschlachtet wurden, ein paar Millionen weitere ethnisch gesäubert wurde und sie hätten heute nicht nur ein winziges Stück Land von der Größe von Wales, umgeben von islamistischen Terrorgruppen, die die Juden vernichten wollen.
David Colier, twitter, 09.11.19

Früher war es in Deutschland tabu, die böse Einzigartigkeit der Nazis zu bestreiten. Heute ist es in Deutschland tabu, an der bösen Einzigartigkeit der Nazis festzuhalten. Alle, die rechts von Merkel stehen, gelten als potenzielle Nazis. Verrückt.
Roger Köppel, twitter, 11.11.19

Deutschland 2019: Israelische Produkte etikettieren und dem Iran Atombomben verschaffen.
Caroline Glick, twitter, 12.11.19 (nach der Nachricht, dass Deutschland am Obama-Atomdeal mit den Mullahs festhalten will).

Labour Party von „Cyber-Großangriff“ getroffen.
Israel von Raketen-Großangriff getroffen.
Labour geht in Panik-Modus.
Israel macht mehr Lebensmittel!

Sussex Friends of Israel, twitter, 12.11.19

Deutschland wäre nicht Deutschland, wenn es im Zuge des Raketenbeschusses nicht auch noch gute Ratschläge an den jüdischen Staat hätte.
mena watch, twitter, 14.11.19 zur Reaktion der BRD auf den Raketenbeschuss aus dem Gazastreifen.

Wenn Selbstmord eine Abkürzung ins Paradies wäre, dann hätte, wer auch immer dich überzeugt hat, sich längst vor dir gesprengt.
Imam Mohamad Tawhidi, twitter, 15.11.19

off topic:

Im DLF ist in den Nachrichten von “Mitgliederinnen und Mitglieder” der SPD die Rede. Sagt man das jetzt so?
twitter-User, 27.10.2019

Früher haben unsere Verbündeten in der Aussen-und Sicherheitspolitik immer geglaubt, die Deutschen wollen nicht, jetzt wissen sie, die Deutschen können es auch nicht.
twitter-User, 27.10.2019

Immer, wenn in Koalitionsverhandlungen von links die Forderung aufkommt, es müssten jetzt alle Verantwortung übernehmen, meinen sie in Wahrheit, dass die anderen alle ihre Prinzipien über Bord werfen sollen.
Birgit Kelle, Facebook, 27.10.19

Ja, Al-Baghdadi war ein religiöser Gelehrter, schloss Koranstudien an der Islamischen Universität Bagdad ab. Das macht es problematisch für diejenigen, die keine religiösen Gelehrteen sind, sein Handeln als „eine Deformierung des Islam“ beschreiben. Er war zufällig auch ein Massenmörder, Vergewaltiger und Folterer.
Oberst Richard Kemp, twitter, 27.10.19

Obama ließ sich von einem Experten für islamisches Recht beraten, um eine „respektvolle“ Art zu finden Osama bin Laden zu beerdigen.
Trump nannte Baghdadi einen kranken Hund, der wie ein Feigling starb.
Das ist der Unterschied zwischen einem Verräter, der Terroristen beschützt und einem Präsidenten, der sein Volk schützt.

twitter-User, 28.10.19 zum Umgang mit dem Tod des selbsternannten IS-„Kalifen“.

Für die linken deutschen Salonrevolutionäre ist es eine gewaltige narzisstische Kränkung, dass die Freiheitskämpfer aus dem Osten 1989 eine echte Revolution hingekriegt haben.
Roger Köppel, twitter, 29.10.19

Die globalen Temperaturen fielen über 30 Jahre hinweg von 1945 bis 1975 , während das CO2 sogar stetig zunahm. Die Theorie der globalen Erwärmung ist 30 Jahre vor der Geburt von Greta Thunberg widerlegt gewesen. Lesefähige Erwachsene haben keine Ausrede dafür sich weiter von Klimschwindel-Charlatanen täuschen zu lassen.
Twitter-User, 04.11.19 – hm…

Die Öffnung der Berliner #Mauer vor 30 Jahren besiegelte das Ende der über 40jährigen SED-Diktatur. Doch während in Berlin offiziell an den Mauerfall erinnert wird, erleben sozialistische Politikkonzepte in Deutschland eine stille Renaissance.
Hubertus Knabe, twitter, 09.11.19

Wer immer sagte, der Stift sei mächtiger als das Schwert ist offensichtlich nie automatischen Waffen begegnet.
Col. Richard Kemp, twitter, 09.11.19

Ein paar Vorkehrungen zu treffen, um denjenigen entgegenzukommen, die verschiedene Behinderungen und Erkrankungen haben ist sinnvoll.
siehe: Behindertenparkplätze
Die Gesellschaft komplett umzustrukturieren, um den paar Wenigen entgegenzukommen, die unter selbst zugefügten geistigen Störungen leiden, ist Dummheit.
siehe: geschlechtsneutrale Pronomen

Cancace Owens, twitter, 08.11.19

Corbyn muss der einzige Politiker sein, der ständig bestreitet irgendwo gewesen zu sein, Leute getroffen zu haben oder der behauptet nicht zu wissen, wer noch „im Raum war“. Er ist entweder ein pathologischer Lügner, hat schlechte Ratgeber oder ein sehr schlechtes Gedächtnis! Wie auch immer, er hat nicht das Zeug Premierminister zu sein.
twitter-User, 09.11.19

Ja, Jesus stünde auf der Seite echter Migranten. Keinen Fake-Reisenden, die ihre Ziele aufgrund von Regierungs-Sozialhilfe wählen. Stellen Sie sich vor, dass 100 Länder/Gelegenheiten ignoriert werden und man darauf besteht nach Australien zu fahren. Das sind Reisende, keine Flüchtlinge.
Imam Mohamad Tawhidi, twitter, 16.11.19

Der Kampf gegen Rechts ist längst ein Mittel, die Mitte der Gesellschaft einzuschüchtern und davon abzuhalten, ihre Meinung öffentlich zu artikulieren.
Vera Lengsfeld, Philosophia Perennis, 19.11.19

Zitate

Aufgeschnappt:

Da ist es wieder – das entschiedene Sowohl-als-auch, das der Außenminister und mit ihm das gesamte Bundeskabinett an den Tag legen, bekommen sie es mit einem Riesen wie der Volksrepublik China zu tun. Deutsche Politiker nehmen den Mund gern voll, wenn sie aus einem moralischen Größenwahn heraus besonders den westlichen Partnern Lektionen erteilen oder sich mit dem wichtigsten Verbündeten des Landes, den Vereinigten Staaten von Amerika, anlegen. In dem Augenblick aber, in dem sie Farbe bekennen und die Folgen ihrer Reden fürchten müssen, ducken sie sich weg. Viele Worte gibt es für dieses Gebaren: Leisetreterei, Duckmäusertum, Heuchelei. Man mag es nennen, wie man will, es bleibt eine Schande!
Jacques Schuster, DIE WELT, 02.09.19

Und die Verteidigungsministerin spricht von einem „Alarmzeichen“. Ein Zeichen war es vielleicht, dass wenige Tage zuvor, am 4. Oktober in Berlin, ein Syrer die Absperrung einer Synagoge überwindet, „Fuck Israel“ und „Allahu Akbar“ ruft und daraufhin ein Kampfmesser zieht. Er wird festgenommen und am Tag darauf wieder freigelassen. Neben Hausfriedensbruch bestehe kein weiterer Tatverdacht. Solche Zeichen werden verstanden. Als Einladung.
Matthias Döpfner, DIE WELT, 10.10.2019 über die „verbale Entgleisung von AKK“ nach dem Anschlag von Halle, die „symbolisch für eine politische Kultur der Euphemismen“ steht.
Immer weniger wird noch benannt, wie es ist. Es wird verschwiegen oder beschwichtigend verharmlost. Und wenn einige wenige Medien die Fakten doch nennen oder grausame Bilder trotzdem zeigen, dann werden vielfach nicht die Tatsachen beklagt, sondern wird derjenige beschimpft oder gar der Aufwiegelung bezichtigt, der die Realität beschreibt. Deutschlands Politik- und Medieneliten schlafen den Schlaf der Selbstgerechten und träumen den Wunschtraum der Political Correctness. Möchten sie nicht, dass diese Ruhe gestört wird?

Das sind keine Alarmzeichen. Das ist Systemversagen der offenen Gesellschaft. Ein Land, in dem der Bundespräsident traditionell Glückwunschbriefe an die Mullahs im Iran verschickt, in dem die Bundesregierung sich weigert, die Terrororganisation Hisbollah zu verbieten, in dem eine parlamentarische 
Entscheidung gegen die BDS (Aktivisten für den Boykott israelischer Produkte) von einem deutschen Leitmedium als Ergebnis finsteren jüdischen Lobbyismus kritisiert wird und in dem ein anderes Leitmedium raunend jüdischen Einfluss auf die Medien kritisiert und dann das Wort Antisemitismus in Anführungszeichen setzt – ein solches Land muss sich nicht wundern, wenn Judenhass langsam wieder gesellschaftsfähig wird und viele Juden sich ernsthaft die Frage stellen, ob Deutschland noch ihre sichere Heimat sein kann.

Henryk M. Broder, Die Achse des Guten, 04.10.19 über Angela Merkel:
Wofür soll ihr der Theodor-Herzl-Preis verliehen werden, mit dem zuletzt die Rothschild-Familie ausgezeichnet wurde?
Dafür, dass ihr Mann bei den UN sich bei
Anti-Israel-Resolutionen der Stimme enthält, das heißt de facto gegen Israel stimmt? Dafür, dass derselbe Apparatschik „den Raketen-Terror der Hamas auf israelische Zivilisten mit dem Abriss von Häusern gleichgesetzt“ hat? Dafür, dass sie nicht nur die deutsche Botschaft nicht von Tel Aviv nach Jerusalem verlegt hat, wie es die USA getan haben, sondern auch andere Staaten vor einem solchen Schritt gewarnt haben soll? Für all das bekommt sie den Theodor-Herzl-Preis?
Das ist so, als würde Mario Barth den Heinrich-Heine-Preis bekommen oder Barbara Schöneberger den Greta-Garbo-Preis oder Jürgen Resch von der Deutschen Umwelthilfe den Rudolf-Diesel-Preis.

Malca Goldstein-Wolf, Facebook, 20.10.19
In diesem Land verlieren Menschen ihren Job, wenn sie sich mit #AfD Poltikern zum Lunch treffen.
Die Vizepräsidentin des Deutschen Bundestags, #ClaudiaRoth, begrüßt einen Holocaustleugner und Funktionär des iranischen Terrorregimes Iran aufs herzlichste und der mediale, gesellschaftliche und politische Aufschrei bleibt aus.
Wie doppelzüngig kann man sein?

Kürzeres:

Die Iraner arbeiten daran jeden Versuch einer Vereinbarung innerhalb Syriens zu torpedieren, weil sie wissen, dass sie in dem Moment, in dem die Syrer eine politische Lösung erreichen, aus Syrien hinausgezwungen werden und sie wollen diesen Punkt nicht erreichen.
Nasr al-Hariri, innersyrischer Verhandlungsführer; zitiert von Hollie McKay, Fox News, 04.10.19

Wer Islamismus und Islam trennen möchte, kann auch gleich versuchen, Alkoholismus von Alkohol zu trennen.
Der Satz „Islamisten sind keine Muslime“ ist daher so dämlich wie diese Sätze:
„Nazis waren keine Deutsche.“
„Kreuzritter waren keine Christen.“
„Alkoholiker sind keine Trinker.“
Gerd Buurmann, tapfer im nirgendwo, 06.10.19

Der rhetorische Trick, den die Staatsfunker hier versuchen hieß übrigens »Kein wahrer Schotte« (siehe Wikipedia): Man behauptet, dass alle X die Eigenschaft Y tragen, und wenn einem ein X gezeigt wird, das die Eigenschaft Y nicht trägt, behauptet man ad hoc, das Gezeigte sei eben kein »echtes« X.
Dushan Wegner, 06.10.19 zur Behauptung des MDR: Islamisten sind keine Muslime (früher: Moslems). Islamisten nutzen den Islam nicht aus religiösen Gründen, sondern instrumentalisieren ihn für extremistisch-politische Zwecke. Weiter:
Viele Stunden später rechtfertigte sich der Staatsfunk damit, es sei »verknappt und überspitzt« gewesen, also ungefähr so wie, »Staatsfunker sind feine Leute« eine »verknappte und überspitzte« Variante von »Propagandisten sind Lumpen« wäre – oder »2+2=5« eine »verknappte und überspitzte« Formulierung von »2+2=4«.

Nicht jeder Muslim ist ein Islamist, aber jeder Islamist ist ein Muslim.
Ahmed Mansour, twitter, 06.10.19

Vielleicht hätte die Polizei weniger in der Wohnung als in der Kultur des Täters nachschauen sollen, um Aufschluss über ein Motiv zu erlangen.
Gerd Buurmann, tapfer im nirgendwo, 08.10.19 zum Jihad-Angreifer auf eine Synagoge in Berlin, der gleich wieder auf freien Fuß gesetzt wurde.

So „bekämpft“ Frau Merkel Antismitismus:
1) Weigert sich, die gesamte antisemitische Terrororganisation Hisbollah zu verbieten,
2) Erlaubt ihrem Botschafter bei der UNO Israel mit der Terrorgruppe Hamas gleichzusetzen.
3) Weigert sich, die Terrororganisation PFLP zu verbieten.
4) Weigert ich Irans Regime als antisemitisch zu bezeichnen.

Benjamin Weinthal, twitter, 10.10.19

Gerade werden die Eltern eines der Opfer von Stephan B. bei RTL interviewt?
Habt ihr es jemals erlebt, dass Opfer von islamistischen Terror in Deutschland im Fernsehen interviewt worden?

Anabel Schunke, Twitter, 10.10.19

Was junge Muslime seit Jahren ungestraft tun dürfen, beanspruchen auch junge Neonazis für sich. Dass es deutschen Judenhass gibt und seit Jahrhunderten gab, bestreitet kein historisch kundiger Mensch. Doch seine Wiederbelebung verdankt sich der deutschen Schwäche gegenüber dem Judenhass der ins Land geholten Muslime.
Chaim Noll, Die Achse des Guten, 12.10.19; und weiter:
Angela Merkel hat die Kohorten der Judenhasser an einem einzigen Tag um mehrere hunderttausend Menschen verstärkt. Wie rücksichtslos das war, wie gefährlich gerade in Deutschland, hat Karl Lagerfeld kurz vor seinem Tod ausgesprochen: „Wir können nicht, selbst wenn Jahrzehnte zwischen den beiden Ereignissen liegen, Millionen Juden töten und Millionen ihrer schlimmsten Feinde ins Land holen.“

Der UNO-Menschenrechtsrat ist der größte Fehlschlag der Vereinten Nationen. Statt die Menschenrechte zu schützen, hat er schon lange die Tyrannen, Diktatoren und starken Männer beschützt, die ihn missbrauchen… Wenn Venezuela [in den Rat] gewählt wird, wird der HRC sich weiter die Menschenrechte verhöhnen.
Nikki Haley, zitiert von Hillel Neuer, twitter, 14.10.19

So lange die #Bundesregierung nicht gewillt ist den Ort der Hauptstadt #Israel’s zu benennen, wie gestern im #Bundestag geschehen, so lange habe ich als #Jude kein Vertrauen mehr in ihren angeblichen Kampf gegen #Antisemitismus.
Shimon Silver, zitiert auf twitter

Nichts bedroht islamische Extremisten im Westen mehr als eine christliche Identität, die sich um Familie, authentische Werte und Prinzipien dreht. Sie lieben, was die Linke propagiert: keine Geschlechter, keine Identität und völliges Durcheinander. Das nutzen sie als Mittel, um die die Kontrolle zu übernehmen und Macht zu gewinnen.
Imam (!) Mohamad Tawhidi, twitter, 19.10.19

Wenn du Israel attackierst, aber das hier ignorierst:
– 450.000 Palästinenser im Libanon unter Apartheid-Gesetzen
– 200.000 Palästinenser aus Kuwait vertrieben
– 110.000 Palästinenser aus Jarmuk „gesäubert“
– dass Jordanien die Westbank eroberte
dann bist du nicht pro-palästinensisch… dann bist du einfach nur antiisraelisch.

Nutzergruppe auf twitter, 16.10.19

off topic:

Spricht man am Rande der Klima-Demos mit Teilnehmern, ist man oft überrascht von der inhaltlichen Ahnungslosigkeit und Naivität. Haltung und Moral sitzen zwar perfekt, sind jedoch bis obenhin gefüllt mit Phrasen, Übertreibungen oder gar absurden Ideen von der völligen Abschaffung des CO2. In gewisser Weise beneide ich die Teilnehmer. Denn während ich den ganzen Tag mit Zweifeln und Bedenken kämpfe, ist ihr Tag angefüllt mit Gewissheiten. Es geht eben nichts über ein klares Feindbild. Nichts von all dem, was Vorredner und Einpeitscher ihnen vorgeben, stellen sie in Frage.
Roger Letsch, unbesorgt.de, 04.10.19; und dann noch:
Drei Tage im Juli über 30°C und der verunsicherte Deutsche glaubt, er werde nie wieder weiße Weihnachten erleben. Doch wenn die zurückweichenden Gletscher in den Alpen Baumstümpfe freigeben, die, noch in der Erde steckend, zu einst hundertjährigen Bäumen gehörten, kann das Abschmelzen der Gletscher dann zwingend menschliche Ursachen haben? Doch statt mit Veränderungen zu leben, träumen wir von einer Art allmächtigen Geo-Engineering, um das Klima auf einen für uns genehmen konstanten Wert einzustellen. Dass wir dies zukünftig wohl nur mittels Holzlöffel und Wünschelrute tun können, weil wir gleichzeitig unsere industriellen Fähigkeiten verteufeln und vernichten, blenden wir aus.

Es ist eine Leistung, binnen 14 Monaten vom Schule schwänzenden Mädchen zur Ikone einer internationalen Jugendbewegung aufzusteigen. Aber ihre Botschaften und Kommunikationsmethoden sind bedenklich für die Demokratie. Die Greta-Bewegung steht für eine Infantilisierung des Verständnisses, was Politik leisten soll – und leisten kann. Sie verbreitet Unwahrheiten. Sie nimmt für sich eine angeblich gesicherte wissenschaftliche Wahrheit in Anspruch, die bei näherem Hinsehen darin besteht, abweichende wissenschaftliche Meinungen zu Häresie zu erklären.
Christoph von Marschall, Tagesspiegel, 07.10.19

Greta, die Klimasekte und die Tagesschau haben am 14. Oktober angestrengt weggesehen, als auf Java der Vulkan Merapi mehr CO2 in die Atmosphäre geschossen hat, als wir in 200 Jahren einsparen könnten. Peinlich, wenn die Welt nun trotzdem nicht untergeht.
BerlinCountdown, twitter, 14.10.19

Sozialismus. Wir lehnen ihn absolut ab, weil er, so gut gemeint er auch sein mag, ausschließlich in eine Richtung führt: zur Aushöhlung und letztlich der Vernichtung des demokratischen Lebensstils.
Margaret Thatcher, zitiert auf twitter, 19.10.19

Bald achtzig Reisen rund um die Welt seit dem Amtsantritt des Genossen 2018 und alles zusammen ein einziger Schuss in den Ofen.
Thomas Rietzschel, Die Achse des Guten, 18.10.2019 über Außenminister Heiko Maas. Und zum aktuellen Türkei-Problem:
Dabei brauchte Deutschland gerade jetzt, da Erdogan abermals einen Krieg mit entsetzlichen Folgen anzettelt, einen Außenminister, der als Persönlichkeit ernst genommen werden könnte, keinen Gernegroß, der sich lächerlich macht, wenn er versucht, mit dem Fäustchen auf den Tisch zu hauen.

Vielleicht haben wir einen besseren Präsidenten als ihr.
Donald Trump (twitter-Video) auf die Frage einer Reporterin, was er für die Gründe hält, dass die Arbeitslosenquote in den USA so viel niedriger ist als in Frankreich.

Das venezolanische Unterdrücker-Regime von Nicolas Maduro in den Menschenrechtsrat zu wählen ist so, als würde man einen Pyromanen zum Chef der Feuerwehr machen. Das ist absurd und beleidigend.
Hillel Neuer, zitiert auf twitter, 19.10.19 (über neu gewählten Mitglieder des UNHRC)

Zitate

Aufgeschnappt:

Jacques Schuster, DIE WELT, 02.09.19 über die Reaktion von Außenminister Maas auf die Probleme in Hongkong:
Da ist es wieder – das entschiedene Sowohl-als-auch, das der Außenminister und mit ihm das gesamte Bundeskabinett an den Tag legen, bekommen sie es mit einem Riesen wie der Volksrepublik China zu tun. Deutsche Politiker nehmen den Mund gern voll, wenn sie aus einem moralischen Größenwahn heraus besonders den westlichen Partnern Lektionen erteilen oder sich mit dem wichtigsten Verbündeten des Landes, den Vereinigten Staaten von Amerika, anlegen. In dem Augenblick aber, in dem sie Farbe bekennen und die Folgen ihrer Reden fürchten müssen, ducken sie sich weg. Viele Worte gibt es für dieses Gebaren: Leisetreterei, Duckmäusertum, Heuchelei. Man mag es nennen, wie man will, es bleibt eine Schande!

Chaim Noll, Die Achse des Guten, 14.09.19 über die unmittelbaren Tage und die Jahre nach dem 9/11:
Die Besserwisserei deutscher Medien traf neben Israel nun auch die Nahost-Politik der Vereinigten Staaten. Man hielt an dem Mantra fest, die Ursache des Terrors sei in westlicher Schuld, verfehlter Politik, mangelnder Hilfe für die Spätopfer des Kolonialismus zu suchen. Ich verabschiedete mich damals endgültig von diesem Denkmuster. In den vergangenen Monaten hatte ich mich intensiv mit früher arabischer Literatur beschäftigt, in Zusammenhang mit einem Forschungsprojekt an der Universität, und allmählich begriffen, dass die Probleme mit unseren arabischen Nachbarn ihre Ursache nicht in Israels verfehlter Politik hatten, nicht im Siedlungsbau, auch nicht in der westlichen Schuld am Kolonialismus, sondern im Islam selbst, der in seiner Grundlagenschrift, dem Heiligen Koran, seinen Anhängern das Ausmerzen der „Ungläubigen“ gebietet. Wonach sich zwar immer nur eine fanatische, „fromme“ Minderheit richtet, doch diese Minderheit reicht aus, um den Rest der Welt zu terrorisieren.

Marc Felix Serrao, NZZ, 19.09.19:
Frank-Walter Steinmeier, 63 Jahre alt und seit 2017 Inhaber des höchsten Amts der Bundesrepublik, hat in seinem Leben noch kaum einen Satz formuliert, an den man sich erinnern könnte. Menschen, die ihn kennen, bezeichnen ihn als klug, sogar humorvoll. Aber sobald er öffentlich spricht, wirkt es, als würde er seiner Muttersprache den Krieg erklären. Neben einem stark ausgeprägten Hang zu Floskeln und Phrasen ist das, was Steinmeier inhaltlich sagt, auf eine Weise überraschungsfrei, dass es fast komisch wirkt. Wollte man eine Komödie über einen biederen Beamten drehen, der irrtümlich ins höchste Staatsamt purzelt und versucht, es irgendwie auszufüllen: Er wäre die Idealbesetzung.

Kacem El Ghazzali, NZZ, 20.09.19
In vielen muslimischen Ländern findet eine Auseinandersetzung über Kultur, Identität und Islam statt. Fortschrittliche Kräfte streben einen Universalismus der Menschenrechte an, den sie als Errungenschaft für alle Menschen betrachten; die Konservativen halten demgegenüber an einer Ständegesellschaft mit Privilegien für Männer und Gläubige fest. Während diese Auseinandersetzung in der islamischen Welt andauert, scheint es, als hätten es die selbsternannten Vordenker des sogenannten Fortschritts im Westen geschafft, diesen Konflikt zugunsten der reaktionären Muslime zu gewinnen.

So kommt es also, dass Islamkritiker im Westen als «Rechte» verteufelt werden und im Land Allahs als Abtrünnige. Wenn ich nun vor die Wahl gestellt werde, was mir lieber ist, dann entscheide ich mich für Ersteres. Im Westen habe ich keine drakonischen Strafen zu fürchten, sondern nur soziale Ausgrenzung und Rufmord. Damit muss man leben können. Den «Progressiven» wünsche ich hingegen, dass sie niemals in der Gesellschaft leben müssen, die sie herbeischreiben.

Kürzeres:

Wenn BDS gewalttätig alles angreift, was israelisch ist, ist es Zeit, dass der Rechtsstaat zeigt, wo die Grenzen sind. Das ist nicht Kritik, das ist Gewalt.
Volker Beck, Die Grünen, auf twitter, 08.09.19; am Vorabend verletzten BDS-Aktivisten 2Personen, die ein israelisches Filmfestival besuchten und verhinderten mit Gewalt eine Diskussion nach dem Film.

Bezüglich der Taliban twitterte er [Donald Trump]: „Wie viele Jahrzehnte wollen sie noch kämpfen?“
Ich wage es eine Vermutung abzugeben: So lange es dauert. Afghanistan ist nur eine Schlacht in einem Krieg, der mit Unterbrechungen seit Jahrhunderten geführt wird. Die Imperien, Emirate, Regime und Gruppen, die das Töten erledigen, ändern sich. Die Ziele nicht. Ein Taliban formulierte es bekanntlich so: „Ihr habt die Uhren. Wir haben die Zeit.”

Clifford D. May, 11.09.19 zu den von Trump abgesagten Gesprächen mit den Taliban.

Frau Chebli ist wie ein männlicher Politiker, der sich nach einer Vergewaltigung um das öffentliche Bild von Männern sorgt.
Gerd Buurmann, 11.09.19 zu Sawsan Cheblis unsäglichem Tweet anlässlich des 9-11.

Abbas nimmt Geld niemals geliehen, sondern nur geschenkt.
twitter-User, 14.09.19

 Es gibt tatsächlich eine Spirale aus Gewalt und Hass: Je mehr Geld Abbas den Mördern gibt und je häufiger er zum Mord aufruft, desto mehr Geld erhält er aus Berlin, was ihn darin bestärkt, noch mehr Blut zu vergießen.
Stefan Frank, Die Achse des Guten, 16.09.19

Im Übrigen muss sich der israelische Premierminister für seine Außenpolitik nun wirklich nicht ausgerechnet aus einem Land kritisieren lassen, das sich bei jeder Gelegenheit Russland, China, Iran etc. an den Hals wirft und noch die schlimmsten Diktaturen als Partner aufwertet.
twitter-User, 17.09.19

Die erste Pflicht eines Landes ist der Schutz seiner Bürger und jede Regierung, die die Israelis wählen, wird das begreifen. Israels Politik gegenüber den Palästinensern wird sich kaum verändern, bis die Palästinenser endlich erklären, dass sie ihr Treiben zur Vernichtung Israels beendet haben. Das wird allerdings in naher Zukunft nicht der Fall sein.
Daniel Gordis, New York Post, 07.09.19

Wenn es irgendeine Lehre aus dem letzten Holocaust gibt, dann die, dass Appeasement nichts nutzt, und dass nicht gute Manieren das Leben und Überleben der Juden sichern, sondern Militanz. Das ist nicht schön, aber unvermeidlich.
Henryk M. Broder, Die Achse des Guten, 4. Oktober 2019; weiter, zur Begründung:
Wenn Israel sich zu einer pazifistischen Nation erklären würde, könnten die Israelis gleich die Koffer packen, sofern sie noch dazu kämen.

off topic:

Sozialisten mögen es nicht, wenn Leute etwas selbst machen. Sozialisten mögen es, wenn die Leute vom Staat abhängig sind. Eine großartige Gesellschaft baut man auf diese Weise niemals auf.
Margaret Thatcher, zitiert auf twitter, 30.08.19

Während die Polizei auf rechtsradikale Chatprotokolle starrt und daraus Hetzjagden ableitet, für die es keine realen Beweise gibt, können Linksradikale randalieren, immensen Schaden anrichten, sich auf ihrer Hauptseite indymedia dazu bekennen, im Polizeibericht und in den Medien steht trotzdem, das Motiv der Randale sei unklar. Korrigiert wurde diese Eischätzung öffentlich bisher nicht.
Vera Lengsfeld, 31.08.19 zur Haltung bei Anschlägen von Antifanten.

Warum kann du dich beraten lassen, wie du schwul bist, aber nicht wie du hetero bist?
WND-Überschrift, 03.09.19

Verdoppelt, verdreifacht hat die AfD ihre Ergebnisse und die Union wurde weiter geschwächt. Die CDU hat diese Wahlen verloren. Was muss eigentlich passieren, damit diese Realität auch in der Führung der Union ankommt?
Rainer Wendt, GdP-Vorsitzender, Facebook, 04.09.19 nach den „Analsyen“ der CDU-Parteispitze zu den Ergebnissen der Landtagswahlen in Sachsen und Brandenburg.

Wenn ich Berichte sehe, dass der Klimawandel Bürgerkriege verursacht, ist in der Regel der Konflikt in Syrien gemeint. Impliziert wird, dass ohne den Klimawandel die Diktatur in Ordnung wäre, weil die irgendwie bessere wirtschaftliche Lage den Leuten helfen würde ruhig zu sein. Ich kaufe euch diese Logik nicht ab.
Seth Frantzman, twitter, 09.09.19

Und sollte jetzt der 11. September 2001 als „die Geburtsstunde der bemannten fliegenden Architekturkritik“ in die Geschichte eingehen, dann ist es nur eine Frage der Zeit, bis Auschwitz als die Ouvertüre zum organisierten Massentourismus gewürdigt wird.
Henryk M. Broder, Die Achse des Guten, 11.09.19 über die Ansichten deutscher „Denker“ und „Intellektueller“ zum 9/11 – schon Tage nach dem Ereignis. Dazu noch eine Anmerkung:
Angesichts von 3000 Toten, die in dem Gespräch nicht einmal erwähnt wurden, von einem „Schmerzenskult“ zu fabulieren, zeugt von einer Gefühlskälte, wie sie spätestens seit der Posener Rede von Heinrich Himmler zur Grundausstattung vieler deutscher Intellektueller gehört.