Eine unglaublich logische Reaktion…

Benjamin Weinthal fragte den Sprecher des Berliner Bürgermeisters, warum die Stadt zulässt, dass die Hisbollah dort marschiert (beim antisemitischen Quds-Tag-Marsch). Die Reaktion von Mathias Gille:

Sind Sie ein Nazi, Herr Weinthal?

Was für ein Charakterschwein!

Die „Protokolle der Weisen von Zion“ und die Leugnung des Existenzrechts Israels – heute im Bildungsfernsehen der Palästinensischen Autonomie

Itamar Marcus, Palestinian Media Watch Bulletin, 28. Dezember 2003 (so nicht mehr online)

Einleitung und Hintergrund:

PA-TV zitierte heutemorgen wieder einmal aus einer berüchtigten Fälschung, den „Protokollen der Weisen von Zion“, als einem authentischen Dokument, als Teil eines Erziehungsprogramms, dessen Ziel die Leugnung der Existenz der jüdischen Nation und von Israels Existenzrecht ist.

Zum Hintergrund sollte angeführt werden, dass eine Grundlage der Ideologie der Palästinensischen Autonomiebehörde (PA) die ist, dass die Juden keine Nation darstellen, sondern eine religiöse Gruppe – und daher kein Anrecht auf eine nationale Heimstatt haben. Dies Basis der PA-Ideologie wird von Ausbildern und politischen Führern regelmäßig gelehrt und wurde kürzlich vom derzeitigen PA-Premierminister Ahmed Qurei noch einmal betont:

„Präsident Bush sagte, dass Israel ein jüdischer Staat sei, was für uns Grund zur Sorge ist. Das hätte nicht gesagt werden sollen… Was bedeutet dieses Konzept eines jüdischen Staates… Bedeutet es, dass dies hier ein jüdischer Staat ist, das ein sunnitischer, dort ein schiitischer, der da alawitisch und dort ein christlicher… Diese Unterscheidungen könnten die Region in einen Strudel stürzen…“ [Al-Nahar, Libanon und Al-Hayat Al-Jadida, 15. Juni 2003]

Heute lehrten im palästinensischen Fernsehen (PA-TV) wieder drei hochrangige Historiker, darunter der Vorsitzende der Öffentlichen Bibliothek der PA und Arafats Erziehungsberater Dr. Jarir Al-Kidwah, ausführlich und detailliert diese Delegitimisierung der Existenz Israels. Ausgehend von der Leugnung der jüdischen Nationalität lehrten sie, das die modernen Juden keine Verbindung zum Land Israel hätten und die frühen Zionisten daher nicht an der Rückkehr nach Israel interessiert gewesen seien. Jedes Land hätte die Juden zufrieden gestellt, die sich vor dem europäischen Antisemitismus fürchteten. Aber es waren die Europäer – besonders Großbritannien – die die Juden nach Israel schickten; dabei hatten sie zwei Ziele:

1 – Großbritannien wollte die natürlichen Ressourcen des Nahen Ostens kontrollieren und durch die Pflanzung eines „Krebsgeschwürs“ konnten sie die arabischen Staaten kontrollieren;

2 – Die Juden waren ein solcher Schaden für die europäische Gesellschaft, dass sie in den Nahen Osten zu schicken eine ideale Art war, „Europa von der Last seiner problematischen Juden zu befreien“.

Als Teil der heutigen Diskussion erklärte einer der Historiker, dass die „Protokolle der Weisen von Zion“ – die russische Fälschung, die als der geheime jüdische Plan zur Erlangung der Weltherrschaft präsentiert wurde –beim ersten Zionistischen Kongress 1897 eine Rolle spielte. Die PA lehrt häufig, dass die zionistische Ideologie auf den „Protokollen“ gründet.

Es folgt die Verschriftlichung des heutigen „Geschichts“-Programms, danach zwei Texte aus dem PMW-Archiv, die die wiederholende Natur diese Delegitimisierung Israels in der Erziehung der PA aufzeigen:

Der erste dieser Texte ist ein Lehrstück, das vor mehr als drei Jahren im PA-TV von zweien genau dieser Historiker gegeben wurde; das zweite ist ein Artikel der offiziellen PA-Zeitung von vor fünf Jahren, lange vor dem Beginn der Gewalt, in dem erklärt wird, dass Hitler und der britische Außenminister Balfour, der die „Balfour-Erklärung“ unterschrieb, die den Juden einen jüdischen Staat im britischen Palästina versprach, beide durch dasselbe Bedürfnis, „Europa von der Last seiner Juden zu befreien“ motiviert wurden.

1 – Die heutige „Geschichts-Sendung“ im PA-TV:

Dr. Riad Al-Astal, Geschichtslehrer an der Al-Azhar-Universität in Gaza:
“Unter diesen Umständen [dem europäischen Nationalismus] entwickelte sich, was als die Zionistische Renaissance bekannt ist. Diese Saat dessen, was die ‚Protokolle der Weisen von Zion’ genannt wird, erschien Ende des 18. Jahrhunderts. Dabei handelt es sich um die Protokolle, die auf dem Baseler Kongress in der Schweiz [dem ersten Zionistischen Kongress 1897] vorgestellt wurden.“

Dr. Jarir Al-Kidwah [Arafats Berater für Bildung und Leiter der Öffentlichen Bibliothek der PA]:
“Theodor Herzl, Gründer des politischen Zionismus, glaubte nicht an das Judentum. Er stand in starker Opposition zu jedem, der behauptete das Judentum sei eine Religion… Er glaubte, dass die Juden in der ganzen Welt eine Nation seien, nur weil sie Juden waren… [und] hierin liegt die Gefahr.“

Dr. Isam Sisalem [führender Historiker und Bildungs-Fernsehmoderator]:
“Die Juden lebten in isolierten Gebieten, in Ghettos in Polen und Russland. Sie waren die Überbleibsel der Khazaren… ohne Verbindung zu unserem Land und der Geschichte unseres Landes [Palästina]… und selbst diejenigen, die den Namen tragen, haben keine Geschichte mit oder Verbindung zu diesem Land.“
[Dann erklärt er, dass als Ergebnis eines Pogroms in Russland die Zionisten wollten, dass die Juden auswanderten.]
“Damals wollten die Briten ein Krebsgeschwür [im Nahen Osten] einpflanzen [um diesen zu kontrollieren]. Es kam ihnen [den Zionisten] nicht in den Sinn, dass Palästina ihnen gehören würde. Sie wollten … irgendein Heimatland. Unsere Leute spürten dies in ihrer Weisheit, denn sie pflanzten auf dem Land und lebten in Frieden und Sicherheit, womit sie eine zwölftausend Jahre alte Reise in diesem Land fortsetzten. Sie spürten die Gefahr in dem Moment, als die erste Siedlung auftauchte. Die erste Siedlung tauchte 1842 auf, als Moses Montefiore sie in Jaffa unter falschem Namen kaufte. Sie [die Zionisten] benutzten falsche französische und andere Namen.“

Moderator [albaz]: „Dr Riad, das Jahr 1897 wird als Scheidepfad betrachtet… und wir betrachten dieses Datum als ein schwarzes in unserem Leben…“
Al-Astal: „… die zionistische Bewegung begann auf dem Baseler Kongress die Ausbeutung des Kampfes der Mächte und des Kampfes Europas um den Nahen Osten… die europäischen Staaten hießen diese Idee natürlich willkommen und strebten an, Israel als Nutzstaat zu pflanzen, der dem Imperialismus dient, als Brückenkopf zur Beherrschung der Welt, des Nahen Ostens und von da aus des Mittleren und Fernen Ostens… die internationale Verschwörung war größer als wir [das palästinensische Volk].“
Sisalem: „Großbritannien wollte die Juden hierher verpflanzen, um den Suezkanal zu schützen… Max Nordau, der Erfinder, der Planer der Idee [der Idee die Juden in Argentinien, Italien, Mosambik, Angola, Al-Arish usw. anzusiedeln] entschied auf dem Baseler Kongress, dass sie [die Juden] hier [in Palästina] einwandern würden. Das ist der Grund, warum sie die Frage in einer ausgedachten religiösen und falschen Art kleideten…
Großbritannien entschied sich, in diesem Land ein abgesondertes Gebilde zu schaffen – ein Krebsgeschwür – um einen Keil in die [arabische] Nation zu treiben…
Al-Astal: „Es gibt zwei Hauptelemente, die die Briten und die anderen europäischen Staaten anstrebten: das erste war, die Juden los zu werden, die als diejenigen bekannt waren, die Bürgerkriege, Unruhen und Finanzkrisen in Deutschland, Frankreich und anderen europäischen Staaten provozierten. Der zweite Punkt ist dieser: der europäische Plan, der britisch-französische Plan … jede Hoffnung auf arabische Einheit zu torpedieren.“
Sisalem [spricht von einer Schlacht, in der 150.000 britische Soldaten von den Türken geschlagen wurden]: „… an der Seite der britischen Armee kämpfte ein jüdisches Regiment – dieser Krebs begann mit ihnen [in] diesem Land, zu dem sie keine Verbindung haben…“

2 – Archiv-Material:

1. PA-TV, Sendung vom 9. November 2000: Seiten aus unserer Geschichte

Dr. Jarir Al-Kidwah [Arafat-Berater für Bildung und Leiter der Öffentlichen PA-Bibliothek]:
„Die Europäer hatten Angst vor der Einheit der Araber, die ihrem Kolonialismus in unserer Region geschadet hätte, also entschieden sie sich… die arabische Einheit zu verhindern, indem sie einen Fremdkörper ins Herz der arabischen Nation pflanzten und das ist das zionistische Gebilde, das sich in den Juden in Palästina manifestiert…“

Dr. Isam Sisalem [führender Historiker und Bildungsfernseh-Moderator]:
“Die Zionisten und Kolonialisten trafen sich in Brüssel und entschieden, ein Krebsgeschwür im Land zu gründen… Sie [die Juden] dachten an Uganda, Zypern, Argentinien. Palästina war kein Ziel… Aber britische Interessen verursachten die Gründung dieses Krebsgeschwürs hier… daher gehen die Kreuzfahrer-Kriege weiter…“

Dr. Isam Sisalem: „1927 nannten sie die Region das Land Israel.“

Moderator: „Wir hoffen, dass unsere Nation in der Lage sein wird, die verfluchte Balfour-Erklärung zu überwinden…“ [PA-TV, 9. November 2000]
2. „Der Unterschied zwischen Hitler und Balfour“ – PA-Zeitung Al-Hayat Al-Jadida, 12. Juni 1998

„Der Unterschied zwischen Hitler und Balfour war einfach: ersterer [Hitler] hatte keine Kolonien, in die er die Juden schicken konnte, also vernichtete er sie, wohingegen [nach] Balfours Plan… Palästina in eine Kolonie verwandelt wurde und er die Juden dorthin zu schicken begann. Lord Balfour ist ein Hitler mit Kolonien, während Hitler ein Balfour ohne Kolonien ist. Sie wollten beide die Juden los werden… Der Zionismus war entscheiden für die Verteidigung der Interessen des Westens in der Region, [indem] man Europa von der Last seiner Juden befreite.“ [Al-Hayat Al-Jadida, 12. Juni 1998]

Kommentar:

Es wird klar, dass die PA-Führung, einschließlich Premierminister Ahmed Qurei, selbst während sie vorgibt dem Friedensprozess anzuhängen, es weiterhin ablehnt, Israel als legitimen Staat anzuerkennen. Statt dessen verlassen sich die Führer und Lehrer der PA auf bekannte Verdrehungen der Geschichte, um das palästinensische Volk zu lehren, Israel habe kein Recht zu existieren.

Zeit zuzuhören

A TIME TO SPEAK, Jahrgang II, Nr. 24, Dezember 2002- Heschvan/Kislev 5763 (nicht mehr online)

Spezial: „Zehn schlechte Gründe für einen palästinensischen Staat“, das ursprünglich Teil der Ausgabe 10 (vom Oktober 2001) war, wurde ergänzt und auf den neuesten Stand gebracht. Es ist nun auf der Internetseite als separater Eintrag unter dem Titel „Zwölf schlechte Argumente für einen palästinensischen Staat“ zu finden.

“Sie spotten und planen Böses. Aus ihrer Höhe planen sie Falsches zu tun.“
Psalm 73,8

„Manchmal ist es die vordringlichste Aufgabe des Intelligenten, das Offensichtliche zu sagen.“
George Orwell

Es gibt derzeit einen populären Expertenspruch: „Der Nil ist gar kein Fluss in Ägypten“. (Ein Wortspiel: „Denial ain’t just a river in Egypt“, wobei „denial“ auch für „the Nile“ steht, während es eigentlich „Verleugnung“ bedeutet). Dieser kann gut auf all jene angewendet werden, die den Frieden im Nahen Osten dadurch erreichen wollen, dass sie Abgesandte losschicken, Shuttle-Diplomatie betreiben, Pläne entwerfen, Zeitpläne aufstellen, über Resolutionen debattieren, Konferenzen abhalten, Gastfreundschaft an Terroristen verschwenden oder als Solisten, Chor oder Claqueur in einem schlechten Quartett auftreten.

„Leugnung“ ist die Selbsttäuschung oder der Vorwand, dass Frieden dadurch erreicht werden kann, dass man Israel zwingt den arabischen Forderungen nach Territorium, Grenzen, Siedlungen, Rückzügen, Flüchtlingen und allem anderen, das ihnen einfällt, nachzugeben.

Für diejenigen, die bereit sind zuzuhören, machen die Araber selbst so deutlich wie möglich, dass

1) das „Problem“ darin besteht, dass Israel überhaupt existiert,

2) die einzige Lösung die ist, dass Israel zu existieren aufhört, alles Land den Arabern gehören sollte und alle Juden abgeschlachtet, ausgewiesen oder unterjocht werden.

Sie verbreiten diese Botschaft selbst, aber die bekannten Nachrichten-Medien sind nicht geneigt sie weiter zu verbreiten. Diejenigen, die bereit sind zu hören, können jedoch die Botschaft finden. Sie ist so klar und unzweideutig, dass die, die sie ignorieren,

1) sich nicht darum bemühen die grundlegendsten Tatsachen zu erfahren oder

2) nicht begreifen, dass ihre Ideen für Israel tödlich sind oder

3) sich der Wirklichkeit verweigern, um diese Erkenntnis zu vermeiden oder

4) beabsichtigen, dass ihre Konzepte Israel vernichten.

Die Europäische Union und die UNO geben durch ihre eigenen Berichte Zeugnis davon, dass für sie wohl die Erklärung Nr. 3 gilt, da sie durch unbarmherzige Schmähungen, Verleumdungen und Verunglimpfungen Israel als lebensunwürdig darstellen.
* * * * *

„Frieden für uns bedeutet die Vernichtung Israels, nichts anderes.“
Yassir Arafat

„Wir kämpfen nicht, damit ihr uns etwas anbietet. Wir kämpfen, damit ihr ausgelöscht werdet.“
Hassan Massawi, Hisbollah

„Wir werden mit den Schädeln der Söhne Zions [d.h. der Juden] eine Brücke in den Himmel bauen.“
Hamas-Internetseite, Dezember 2002

„Nehmt einigen Leuten den Hass weg und ihr habt Leute ohne Glauben.“
Eric Hofer

Der Journalist Ehud Ya’ari denkt über die Bedeutung der Judeophobie in der populären Unterhaltungsindustrie nach, zu lesen in „The Jerusalem Report“ vom 16. Dezember 2002:

„Reiter ohne Pferd“, der von 14 arabischen Fernsehstationen ausgestrahlte ägyptische Fernseh-Hit, ist nicht die einzige antisemitische Produktion, die jeden Abend während des Ramadan diesen Jahres über die Bildschirme galoppiert… Antisemitismus ist das letzte Wort in der arabischen Unterhaltungsindustrie geworden.

Al-Manar, die aus dem Libanon sendende Fernsehstation der Hisbollah, lässt Dr. Ghazi Hussein reden, der im Studio sitzt und kenntnisreich die typischen Charakteristika der Juden definiert, darunter „Lüge, Verrat und Habgier“… Die Werbung für das Programm schließt Videoclips ein, die versprechen, dass „Israel ausradiert wird“ – mit den entsprechenden Bildern zur Illustration.

Das syrische Fernsehen bringt eine eigen-produzierte dramatische Serie, „Der Zusammenbruch der Legenden“. Ihre zentrale Aussage ist, dass es keine archäologischen Belege gibt, die die Geschichten des Alten Testaments bestätigen; dass die uns heilige Torah nichts als eine Fälschung ist, die von den Rabbinern erstellt wurde; dass sie keine Verbindung zu den Zehn Geboten habe, sondern eine Verfälschung der Geschichte ist, die den Juden einen Anspruch auf das Land Israel verschaffen soll.

… Das palästinensische Fernsehen sendet eine Dokumentationsreihe mit einem einzigen Ziel: den „Mythos“ zu widerlegen, dass je ein jüdischer Tempel in Jerusalem stand und jeden historischen Verweis auf diese Behauptung als einen Akt der Täuschung darzustellen. Die Botschaft lautet, die Juden hätten in der Heiligen Stadt nichts zu suchen.

In der ägyptischen Serie… sehen die Juden aus, als seien sie gerade dem „Stürmer“ entsprungen und benehmen sich wie des Teufels Advokat, intrigieren, sähen Korruption und drücken generell alles aus, was es zur Menschheit an Ekligem gibt.

Die unvermeidliche Folge ist, dass eine bedeutende Anzahl, wenn auch längst nicht alle Mitglieder der jüngeren Generation der arabischen Künstler… freiwillig ihre Dienste angeboten haben, um diese Botschaft zu schärfen und stilistisch zu bearbeiten…: dass es keine Möglichkeit gibt mit den Juden Frieden zu schließen – nicht wegen irgendeiner politischen Auseinandersetzung oder eines Zusammenstoßes über Territorium, sondern weil diese Nation a priori nicht zur menschlichen Rasse gezählt werden kann. [Hervorhebung hinzugefügt] Die jüdische Religion ist eine große, fortgesetzte Lüge und die jüdische Geschichte ist die Frucht einer beständigen Verdrehung der Vergangenheit. Weiterhin bilden die Juden für den Rest der Welt auch in der Zukunft eine Bedrohung.

Seit einiger Zeit frage ich mich mit einigen Kollegen, die ihr Ohr tagtäglich den Stimmen widmen, die von der anderen Seite kommen: Wohin führt diese Kampagne? Immerhin geht es hier nicht um den Rückzug aus den Gebieten oder darum, den palästinensischen Flüchtlingen ein „Rückkehrrecht“ einzuräumen. Es ist vielmehr eine weit gehende, gefährliche Begründung, die die Rechtfertigung einer Massenexilierung der Juden aus Israel liefert – „ethnische Säuberung“ in heutigem Sprachgebrauch; und darüber hinaus gehend baut man eine Rechtfertigung für Völkermord auf!
* * * * *
Juden, die in muslimischen Gesellschaften lebten, wurden von Anfang an dem untergeordneten Status des „Dhimmi“ unterworfen, verbunden mit raffinierter Unterdrückung und Erniedrigung. Dazu gehörten u.a.

– der Zwang, eine ungeheure Kopfsteuer zu zahlen
– die Verweigerung von juristischen und Bürgerrechten
– der Zwang, eine besonderes Kennzeichen zu tragen
– der Zwang, ein „Teufelszeichen“ an ihren Türen zu haben
– der Zwang, die härtesten Arbeiten zu tun
– sie konnten jederzeit entführt und versklavt werden
– das Verbot in einem zweistöckigen Haus zu wohnen, damit sie sich nicht „über“ Moslems auf der Straße befinden konnten
– das Verbot Schuhe zu tragen
– das Verbot auf Pferden zu reiten
– das Verbot im Regen zu gehen, der ihre Verschmutzung auf einen Muslim spritzen könnte

Heute erlebt die arabische Welt, wie die verabscheuten und verachteten Juden einen Staat in ihrer Mitte schaffen, der – trotz all seiner Fehler und Unzulänglichkeiten – frei, lebhaft und blühend ist. Die arabische Welt hat alles versucht, diesen Staat zu zerstören: Kriege, Terrorismus, Blockaden, Boykotte, Propaganda – und trotz der Überlegenheit an Menschen, Ressourcen und Geld ist es ihnen nicht gelungen.

Ein solch althergebrachter und gepflegter Hass, verschlimmert durch diesen Frust, kann durch keine Konzession oder Belohnung gelindert werden, die Israel am Leben lässt.

Sich etwas anderes einzubilden, ist Verleugnung. Etwas anderes zu behaupten, ist Betrug.

Einige der Wurzeln des arabischen Hasses gegen die Juden und Israel werden in Auszügen aus „Arab Muslim Antisemitism“ (Arabisch-muslimischer Antisemitismus) von Andrew G. Bostom im FrontPage Magazine.com vom 25. November 2002 aufgezeigt:

Für die Freunde der Wahrheit ist es eine Pflicht, sich an die vorausgegangene Geschichte zu erinnern, als arabische Sprecher und PLO-Apologeten versuchten den Terrorismus gegen Juden in Israel „in Zusammenhang“ zu bringen und „die israelische Besatzung von 1967“ dafür verantwortlich zu machen. Diese Gewalt begann nicht 1967, noch nicht einmal infolge der Gründung Israels 1948; sie war nie durch geographische Grenzen beschränkt; und ihre Quelle ist nicht politischer Natur.

Wie eine vom PA-Fernsehen gesendete Freitagspredigt aus dem letzten Jahr erklärte: „Gesegnet seien die, die eine Kugel in den Kopf eines Juden schießen… den Feinden Allahs, der im Koran verfluchten Nation, die der Koran als Affen und Schweine bezeichnet…“

Es gab auch eine Zukunftsbotschaft in den Worten des von der PA ernannten Geistlichen: „Allah möge machen, dass die Muslime über die Juden herrschen. Wir werden sie in Hadera in die Luft jagen, wir werden sie in Tel Aviv und in Netanya in die Luft jagen… Wir werden Jerusalem als Eroberer betreten und Jaffa als Eroberer und Haifa als Eroberer und Aschkelon als Eroberer…“ In Bezugnahme auf ein Hadith (eine mündliche muslimische Tradition, die Mohammed und seinen Jüngern zugeschrieben wird) sagt der Prediger, dass die Natur selbst den Muslimen bei ihrer Verfolgung der Juden zu Hilfe kommen wird: „…bis die Juden sich hinter Bäumen und Steinen verstecken werden und der Baum oder Stein wird sagen: ‚Muslim! Diener Allahs, ein Jude versteckt sich hinter mir.’“ [HE: Dem Satz folgt dann in anderen „Predigten“ immer noch: „Komm und töte ihn!“]

[Dr. Bostom erklärt, wie der Mann, den die Briten als geistliches Oberhaupt der palästinensischen Muslime ernannten, fast eine halbe Million Juden auf einen Schlag tötete:]

Hadsch Amin al-Husseini wurde vom britischen Hochkommissariat im Mai 1921 zum Mufti von Jerusalem ernannt… Während der Hezte, die zu der arabischen Revolte von 1929 in Palästina führte, rief er zur Bekämpfung und Abschlachtung „der Juden“ auf – nicht nur der Zionisten. Tatsächlich waren die meisten jüdischen Opfer des arabischen Aufstands von 1929 Juden aus den Jahrhunderte alten „Dhimmi“-Gemeinden (z.B. in Hebron)…

Mit dem Aufstieg des Nazi-Regimes in den 1930-ern intensivierten der Mufti und seine Clique ihre antsemitischen Aktivitäten, um sich Unterstützung von Hitlerdeutschland, bosnischen Muslimen und allgemein der arabischen Welt für den „Jihad“ zur Auslöschung der Juden Palästinas zu sichern…

Er verbrachte den Rest des Zweiten Weltkriegs in Deutschland und Italien. Aus dieser Zufluchtsstätte sorgte er für aktive Unterstützung der Deutschen, indem er bosnische Muslime und zusätzlich muslimische Minderheiten aus dem Kaukasus für besondere SS-Einheiten rekrutierte. Er wies sie an: „Tötet die Juden, wo immer ihr sie findet. Das gefällt Allah und der Religion.“

Sein gnadenloses Einreden auf deutsche, rumänische und ungarische Regierungsbeamte verursachte die Rücknahme von schätzungsweise 480.000 Ausreisegenehmigungen, die Juden bereits gewährt worden waren… Das Ergebnis davon war, dass diese Unglücklichen in die polnischen Konzentrationslager deportiert wurden. Ein 1947 der UN-Vollversammlung vorgelegtes Dokument beinhaltet den Brief des Muftis an den ungarischen Außenminister vom 28. Juni 1943 mit der Forderung der Deportation der ungarischen Juden nach Polen; er enthält diese heftige, aussagekräftige Randnotiz: „Als Konsequenz dieser Forderung wurden 400.000 Juden anschließend getötet.“…

Der angesehene Journalist und Schriftsteller David Pryce-Jones hellt den herausragenden Status des Antisemitismus im bitteren Vermächtnis des Muftis auf: „Sein Hass auf die Juden war instinktiv, stammesbedingt; er wünschte sie niederzumähen, ihnen ins Gesicht zu sagen: ‚Nichts als das Schwert wird die Zukunft dieses Landes entscheiden.’ Dass sich das unter Elend und Ruin bewahrheitete, ist Hadsch Amins Denkmal für die Nachwelt.“

Pryce-Jones Einblicke unterstreichen den immensen Einfluss der persönlichen Überzeugungen des Mufti und der Hass erfüllten Botschaften auf die Entwicklung der arabischen und palästinensischen Kultur der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts bis heute. Es ist unbestreitbar, dass der bösartige Antisemitismus des Mufti die arabische Politik gegenüber Israel weiter beeinflusst. Es ist nicht überraschend, dass Yassir Arafat, seit er 16 alt war, für den Mufti arbeitete und terroristische Aktionen durchführte. Arafat betrachtet den Mufti immer noch als seinen wichtigsten spirituellen und polistischen Mentor.“
* * * * *

Wir hofften, es sollte Friede werden, aber es kommt nichts Gutes; wir hofften, wir sollten heil werden, aber siehe, es ist Schrecken da
Jeremia 8,15

„Dieser ungerechte Staat Israel wird ausradiert werden. Dieser ungerechte Staat USA wird ausradiert werden. Dieser ungerechte Staat Großbritannien wird ausradiert werden.“
offizielle Predigt in einer PLO-Moschee

In einem Interview mit dem PLO-Fernsehen erzählt die Mutter zweier Terror-Bomber der jüngsten Vergangenheit von ihrer Pilgerreise nach Mekka und ihren dortigen Gebeten. Ihre Gefühle werden so oft von anderen Eltern wiederholt, dass sie nicht als selten oder als Verirrung betrachtet werden können. Der Bericht stammt von Palestinian Media Watch, 12. Dezember 2002:

[Mein zweiter Sohn] wurde Shahid [Selbstmord-Bomber], als er 20 Jahre alt war. Bevor ich meine Pilgerreise [nach Mekka] machte, legte er seine Hände auf meinen Kopf und sagte: „Sei ruhig, Mutter, sei ruhig, das ist mein Wunsch. Bete für mich, dass ich ein Shahid sein werde [für Allah sterbe].“ Als ich die Runde in Mekka und Medina ging, schwor ich Allah, dass ich für ihn betete … und sagte: „Preis sei Allah, meine Kinder wollen Märtyrer sein und das ist ein besserer Tod als wir ihn haben werden, wenn wir sterben. Ihr Tod ist für Allah, Tod für unser Land, Tod für unser Jerusalem.

Ich haben einen Wunsch für alle israelischen Mütter, für alle Israelis: Sie sollen sich nicht erholen können, sie sollen nicht friedlich schlafen können, sie sollen immer Albträume haben, Tag und Nacht, wohin immer sie gehen und was immer sie tun… nicht nur wegen Bomben und Anschlägen, sondern Albträume Tag und Nacht. Sie sollen davon träumen, wie das palästinensische Volk sie tötet und sie in die Luft jagt. Sie sollen nicht entspannen und nicht schlafen können. Nicht sie und nicht ihre Söhne, nicht ihre Kinder, auch nicht die israelische Armee. Die sollen nicht in der Lage sein mit dem Bus zu reisen, keinen Panzer fahren, nicht einmal mit dem Fahrrad fahren können. Wo immer sie sich hin wenden, die Israelis sollten [jemanden] sehen und sagen: „Vielleicht ist das ein Palästinenser.“ …

Kein Israeli, wer auch immer, sollte in Ruhe leben können. Selbst in ihrem Schlaf werden sie Albträume haben. Wir werden sie Tag und Nacht in die Luft jagen, wo immer sie hin gehen. Und ich als die Mutter zweier Märtyrer, wenn ich Israelis sehe, dann werde ich mich unter ihnen in die Luft sprengen.“

Der Kommentar des Interviewers: „Natürlich sind wir immer sehr stolz auf alle unsere Märtyrer.“

Hassa Nasrallah, Hisbollah-Chef, am 15. November 2002 (von MEMRI übersetzt):

Wir betrachten Amerika als einen Feind der islamischen Nation, haben aber bisher noch keine direkten militärische Aktionen durchgeführt.

Die Nation hat den Gebrauch von Selbstmordanschlägen aufgenommen, ohne den Akt des Selbstmords ist der Kampf bedeutungslos. Die amerikanische Regierung und die Experten in Amerika und Israel wie auch die Generale waren nicht in der Lage, das Konzept des Selbstmords und die Waffen der Selbstmordangriffe zu eliminieren.

… Wir müssen dafür arbeiten, das Konzept des Todes für die Verwirklichung von Allahs Weg wie auch den Akt des Selbstmords in der [islamischen] Nation zu verbreiten um unser Land zu beschützen.“

Aus einer offiziellen Predigt in einer PLO-Moschee, die vom PLO-Fernsehen gesendet wurde. Der Bericht stammt von PMW (Palestinian Media Watch) vom 11. Dezember 2002:

Preis sei Allah, der [die Juden] verflucht hat, die Brüder von Affen und Schweinen, mit einem Strom von Flüchen, der weiter gehen wird, bis die Toten auferstehen. Er hat uns vor ihrer Bösartigkeit und ihrer Arroganz gewarnt… Die Juden sind Juden und uns ist es verboten ihre Charakterzüge auch nur einen Augenblick zu vergessen…

O [muslimische] Diener Allahs! … Wir sind die Gläubigen der Wahrheit und im wahren Glauben. Allah liebt die, die für ihn kämpfen. Allah sagt zu den Juden und den Götzenverehrern: „Euer Gott hat erklärt, dass er bis zur Wiederauferstehung mit Sicherheit gegen sie [die Juden] alle [Araber und Muslime] schicken wird, die sie mit furchtbare Qualen betrüben werden.

… Mohammed warnte uns strengstens vor ihnen. Er sagte, nachdem er sie aus Arabien vertrieben hatte, … dass [Muslime] die mit der Wahrheit sind und die Juden nur Falschheit haben.“
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Seit Beginn des „Olso-Friedensprozesses“ haben PLO-Führer zugegeben, dass dieser ein Trick ist, geschaffen um Israel für den letzten, Tod bringenden Schlag zu schwächen [vgl. Ausgabe 4]. Die PLO hat nie ihre Charta geändert, die immer noch als Grund ihrer Existenz die Zerstörung Israels definiert. Nun wollen einige Meinungsmacher im PLO-Land den Vorwand fallen lassen, dass die PLO eine Koexistenz mit Israel anstrebt. Auszüge aus dem Bericht von Khaled Abu Toameh aus der „Jerusalem Post“ vom 15. Dezember 2002:

Rund 70 prominente palästinensische Personen haben eine Petition unterzeichnet, die die Autonomiebehörde aufruft, die Oslo-Vereinbarungen zu aufzuheben.

Dies ist das erste Mal, dass eine so große Gruppe weithin respektierter und einflussreicher Palästinenser eine solche öffentlichte Forderung nach Abschaffung der Oslo-Vereinbarungen und zur „Option des Widerstands“ gegen Israel veröffentlicht hat.

Zu den Unterzeichnern der Petition gehören Mitglieder des Palästinensischen Legislativrats und des palästinensischen Nationalrats, wie auch Universitäts-Lehrer, Akademiker, Juristen, frühere Bürgermeister, Ärzte, politische Aktivisten, Arbeiter, Mitglieder der Studentenverbindungen und Geschäftsleute.

„… Wir rufen die arabischen Staaten und ihre Führungen auf, vornehmlich die Autonomiebehörde, die Oslo-Vereinbarungen zurückzuweisen“, heißt es in der Petition… Wir rufen auch zur Zurückweisung separater und bilateraler Vereinbarungen auf, die uns gegen unseren Willen zur Befreiung und [gegen] die arabische Solidarität aufgedrängt werden.“

Die Petition beschwört die PA den Schaden zu reparieren, der aus den Oslo-Vereinbarungen entstanden ist und „den nationalen Willen zum Widerstand zu vereinigen“.
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Der saudische Innenminister, Prinz Nayef Ibn Abd Al-Aziz, behauptet, dass „die Zionisten“ hinter dem Terrorismus des 11. September stecken. Aus einem Interview mit einer kuwaitischen Zeitung, wie MEMRI am 3. Dezember 2002 berichtete:

Prinzi Nayef betonte, dass die Beziehungen zwischen der saudischen und der US-Regierung stark sind, trotz der zionistisch kontrollierten Medien, die die Vorfälle des 11. September manipulierten und die öffentliche Meinung in den USA gegen die Araber und den Islam richtete. Prinz Nayef sagte: „Wir setzen große Fragezeichen und fragen, wer die Ereignisse des 11. September beging und wer vo ihnen profitierte. Wer profitierte von dem Geschehen am 11.9.? Ich denke, sie [die Zioinisten] stecken hinter diesen Ereignissen.“…
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Die IDF (Israel Defense Forces – israelische Verteidigungskräfte) zahlt Entschädigungen an palästinensische Araber, denen sie – auch unabsichtlich – Schaden zugefügt hat. Wie diese Praxis ausgenutzt werden kann, wird in einem Bericht vom 10. Dezember 2002 aufgezeigt:

Verschiedene Palästinenser bezeugten, dass sie gefälschte Ansprüche gegen die IDF eingereicht haben, wegen Verletzungen, die sie nach eigenen Angaben erhielten. Sie wollten so Entschädigungen von Israel erhalten. Sie sagen auch, dass viele andere Palästinenser in der Vergangenheit solche falschen Ansprüche gestellt haben.

… Ein Verdächtiger sagte gegenüber Sicherheitsquellen vor einigen Monaten aus, dass er behauptete, von Steinen verwundet worden zu sein, die von palästinensischen Kindern auf IDF-Soldaten geworfen wurden. „Also ich dort stand, wurde ich am Kopf von einem Stein getroffen, der von einem der Kinder nicht weit genug geworfen wurde.“ Der Verdächtige wurde in ein Krankenhaus gebracht. Dort sagte ihm ein Arzt, dass er ein Beschwerdeformular erhalten würde, das die IDF verantwortlich machen würde und das es ihm ermöglichte Schadensersatzansprüche vom Staat Israel zu verlangen.

Der Verdächtige sagte, dass Dr. Zahar, der ihn wegen seiner Verletzungen behandelte, ihn überzeugte eine falsche Beschwerde einzureichen; er sagte ihm, dass so etwas schon häufig gemacht worden war.

Ein weiterer palästinensischer Verdächtiger fiel am 26. Oktober 2002 die Treppe in seinem Haus hinunter und brach sich ein Bein. Nach der Aussage des Verdächtigen überzeugte ihn sein Nachbar eine falsche Beschwerde einzureichen, in der er behauptete, die Verletzung sei das Resultat von Schlägen, die ihm IDF-Soldaten zufügten. Dies, so sagte ihm sein Nachbar, würde bedeuten, dass er Entschädigung beanspruchen könnte.

… Der Verdächtige tat, was sein Nachbar vorschlug. Er erhielt ein medizinisches Formular, das er von IDF-Soldaten geschlagen worden sein, reichte Beschwerde ein und erhielt $200. Er fügte hinzu, dass er viele andere Palästinenser kannte, die ähnlich gefälschte Ansprüche erhoben. Er betonte, dass das Ziel war, von Israel so viel Geld wie möglich durch Entschädigungen zu bekommen.

„Ich hörte, dass es viele Leute gab, die ähnlich falsche Ansprüche angemeldet hatten. Es gibt Leute, die Zuhause verletzt wurden und bei Ankunft im Krankenhaus behaupteten, dass Soldaten sie geschlagen hätten. Israelische Soldaten verletzten sie nicht. Sie wurden in Unfällen wie einem schlimmen Sturz verletzt, wie in meinem Fall. Das Ziel ist, Entschädigungszahlungen von Israel zu erhalten.“

[Kommentar: Diese Opfer sind in den neuen Zählungen der Medien der durch die Juden verwundeten Araber enthalten.]
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Es ist Brauch, am muslimischen Feiertag Eid al Fitr den Kindern Geschenke zu geben. Dieses Jahr war ein beliebtes Geschenk zu dieser Gelegenheit eine Osama bin Laden-Puppe.

 

Das palästinensischen Ziel ist die Zerstörung Israels in Phasen

von Itamar Marcus, Palestinian Media Watch, 28. August 2002 (der Link konnte ich nicht mehr finden)

Einführung:

Israels Generalstabschef Ayalon verursachte diese Woche politische Irritationen, als er verkündete, dass die Autonomiebehörde Israel durch die Umsetzung der Oslo-Vereinbarungen in Phasen zerstören will.

Seine professionelle Einschätzung gründet auf Analysen des Militärgeheimdienstes. Sie bestätigt die Erkenntnisse eines letztes Jahr veröffentlichten PMW-Berichts, der einige der zahlreichen Erklärungen von palästinensischen politischen Führern auf Arabisch dokumentiert, darunter solche von Faisal Husseini, der zur selben Schlussfolgerung führten. Diese Aussagen enthalten ausdrückliche Äußerungen auf Arabisch, dass der Sinn von Oslo die Zerstörung Israels ist.

Als Service für unsere Leser verteilen wir diesen Bericht erneut:
PMW-Sonderbericht Nr. 31 (aktualisiert im Mai 2002)

Ist das palästinensische Ziel ein Friedensabkommen oder „Hudna“ (Waffenstillstand)?
von Itamar Marcus, PMW-Direktor

Einleitung

Der arabisch-israelische Knesset-Abgeordnete Abd-al Malek Dahamsche wurde im palästinensischen Fernsehen interviewt. Ein Zuschauer rief im Studio an und sagte: „Unser Problem mit Israel ist kein Problem von Grenzen, sondern ein Existenz-Problem .“ Dahamsche antwortete: „Wir übertreiben, wenn wir ‚Frieden’ sagen… worüber wir in Wirklichkeit reden, ist ‚Hudna’.“ [PATV, 1. September 2000]

„Hudna“ ist ein islamischer Begriff, der einen Waffenstillstand bezeichnet. Der Abgeordnete Dahamsche akzeptierte die von dem Anrufer ausgeführte Haltung, indem er die Vereinbarungen mit Israel nicht als „Frieden“, sondern als Waffenstillstand bezeichnete.

Dieser Bericht untersucht, in welchem Ausmaß die Meinung Dahamsches die Haltung der palästinensischen Autonomiebehörde widerspiegelt. Wenn palästinensische Offizielle auf Arabisch zu ihrem Volk sprechen, gehen sie dann davon aus, dass ein dauerhaftes Abkommen mit Israel ein Friedensvertrag ist, der den Konflikt beendet, oder ist es nur der Versuch mit einer „Hudna“ einen zeitlich begrenzten Waffenstillstand zu schließen?

Ergebnisse:

Die Untersuchung zeigt eine klare und einheitliche Weltsicht innerhalb der palästinensischen Führung anhand von Reden an die Nation, Ausbildungsprogrammen und durch Schulbücher, die von der Autonomiebehörde herausgegeben wurden.

Israel wird beständig als Kolonie definiert, die das Land von „Palästina“ stahl und kein Recht hat zu existieren. Daher ist im Rahmen der „Gerechtigkeit“ kein Platz für Israels dauerhafte Existenz. Das arabisch-palästinensische Wörterbuch enthält viele Ausdrücke, die die Verhandlungen mit Israel in diesem Zusammenhang beschreiben: „Die dauerhafte Vereinbarung ist eine Phase“; „Die Oslo-Vereinbarung soll einen Fuß in die Tür bringen“; „Alle Verträge sind zeitlich begrenzt“. In diesem Zusammenhang ist der Oslo-Prozess Teil des Prozesses der Befreiung „Palästinas“. Die ständig wiederholte Rechtfertigung einer zeitlich begrenzten Vereinbarung mit Israel ist die „derzeitige Machtverteilung“. Die Haltung, die innerhalb der Autonomiebehörde ausgedrückt wird, belegt, dass Dahamsches Ansicht, dass die Endstatus-Vereinbarung mit Israel als „Hudna“ anzusehen ist, die Regel, nicht die Ausnahme.

Es folgen einige Beispiele, in denen PA-Führer dies ausdrücklich erklärt haben.
1. Faisal Husseini, PA-Repräsentant für Jerusalem:
Die Oslo-Vereinbarungen sind ein Trojanisches Pferd

„Hätten die USA und Israel vor Oslo begriffen, dass alles, was von der palästinensischen Nationalbewegung und der pan-arabischen Bewegung übrig war, ein hölzernes Pferd namens Arafat oder PLO war, dann hätten sie nie ihre befestigten Tore geöffnet und es in ihre Festung hinein gelassen. <

Diese Bemühung [die Intifada] hätte weitaus besser, weiter verbreitet und bedeutsamer sein können, hätten wir uns selbst klar gemacht, dass die Oslo-Vereinbarungen – oder jedes andere Abkommen – nur eine vorläufige Maßnahme oder ein Schritt auf etwas Größeres ist… Wir unterscheiden die strategischen, langfristigen Ziele von den politischen Phasenzielen, die wir wegen internationalen Drucks vorläufig akzeptieren müssen… [Palästina ist] nach der übergeordneten Strategie ‚im Ganzen Land zwischen Fluss und Meer’ gelegen. Palästina als Ganzes ist arabisches Land, das Land der arabischen Nation.“ [Al-Arabi, Ägypten, 24. Juni 2001]
2. Abd El Aziz Shahian, PA-Minister für Versorgung:
Oslo ist nur der erste Schritt zur Vernichtung Israels

„Das palästinensische Volk akzeptierte die Oslo-Vereinbarungen als ersten Schritt und nicht als dauerhafte Vereinbarung, weil es voraus setzte, dass der Krieg und Kampf im Land effizienter ist als der Kampf von einem weit entfernten Land aus [d.h. Tunesien, wo die PLO vor Oslo stationiert war]… Das palästinensische Volk wird seine Revolution fortsetzen, bis sie die Ziele der Revolution von 1965 erreicht…“ (PA-Versorgungsminister Abd El Aziz Shahina, in Al Ayyam, 30. Mai 2000)

[Die „Revolution von 1965“ ist die Gründung der PLO und die Veröffentlichung der PLO-Charta, die zur Vernichtung Israels durch einen bewaffneten Kampf aufruft.]

3. Othman Abu Arbia, Arafats Stellvertreter:
Der palästinensische Staat ist nur der erste Schritt

„… In dieser Phase werden wir in unserem Kampf die Ziele des Phasenplans beibehalten. Das Ziel dieser Phase ist die Schaffung eines unabhängigen palästinensischen Staates mit seiner Hauptstadt in Jerusalem. Wenn wir das erreichen, wird es ein positiver Schritt sein und uns dem nächsten Schritt mit anderen Mitteln und Wegen näher bringen… ‚Jeder Palästinenser muss klar und eindeutig wissen, dass der unabhängige Palästinenserstaat mit Jerusalem als seiner Hauptstadt nicht das Ende der Fahnenstange ist.’ Der Aufstieg des palästinensischen Staates ist eine Phase, nach der es eine weitere Phase geben wird. Und das ist der demokratische Staat in ganz Palästina [d.h. an Stelle von Israel].“ (Al-Hayat Al-Jadida, 25. November 1999]

[Othman Abu Arbia ist Arafats Berater für politische Führung und nationale Angelegenheiten und der Generaldirektor für nationale Angelegenheiten, eine hochrangige Position in der palästinensischen Bildungsstruktur.]

4. Scheik Yussuf Abu Sneineh, Prediger der Al Aksa-Moschee:
Ganz Israel ist für immer „Palästina“

„Das islamische Land Palästina ist eins und kann nicht geteilt werden. Es gibt keinen Unterschied zwischen Haifa und Nablus, zwischen Lod und Ramallah, zwischen Jerusalem und Nazareth, zwischen Gaza und Aschkelon. Das Land Palästina ist Land der Waqf, das den Muslimen in der ganzen Welt gehört. Und niemand hat das Recht, darüber frei zu verfügen oder Zugeständnisse zu machen oder es im Stich zu lassen. Wer immer das tut, verrät es und ist nicht mehr als ein verabscheuungswürdiger Verbrecher, der in der Hölle wohnen wird!“ (Der Prediger der Al Aksa-Moschee, Scheik Yussuf Abu Sneineh, PATV, 8. September 2000]
5. Abdullah Al-Hourani, Vorsitzender des Politischen Komitees des Palästinensischen Nationalrats:
Der Konflikt bleibt ewig – ganz Israel ist Palästina

Interviewer: „Wie sehen Sie die Zukunft des Friedensprozesses?“
Al-Hourani: „Ob sie nun zu Verhandlungen zurückkehren oder nicht und ob sie die Vereinbarungen einhalten oder nicht – der politische Plan ist eine zeitlich begrenzte Vereinbarung und der Konflikt bleibt ewig bestehen, wird nicht weggeschlossen und die Vereinbarungen, über die gesprochen werden, betreffen nur die derzeitigen Machtverhältnisse. Der Kampf wird weiter gehen. Es mag Pausen geben, aber letztendlich gehört Palästina vom [Mittel-]Meer bis zum Fluss [Jordan] uns.“ (Al-Hayat Al-Jadida, 14. April 2000]
6. Imad Alfalugi, PA-Minister für Kommunikation:
Der „Besatzungsstaat“ Israel wird aufhören zu existieren

„Unser Volk hat Hoffnung für die Zukunft, dass der Besatzungsstaat aufhört zu existieren und dass es egal ist, wie groß seine Macht und seine Arroganz sind…“ (Kommunikationsminister Imad Alfalugi, Al-Hayat Al-Jadida, 18. November 1999]

7. Salim Aloadia, Abu Salam, Berater für politische Angelegenheiten:
Das Ziel hat sich nicht geändert – die „Befreiung Palästinas“

„Als wir die Waffen 1965 aufnahmen und die moderne palästinensische Revolution begann, hatte sie ein Ziel. Dieses Ziel hat sich nicht geändert – es ist die Befreiung Palästinas.“ (Al-Hayat Al-Jadia, 20. Januar 2000)
8. Scheik Ikrima Sabri, von der Autonomiebehörde ernannter Mufti von Jerusalem und Palästina:
Wir haben Jaffa und Akkra nicht vergessen

„Wir diskutieren die derzeitigen Probleme und wenn wir über Jerusalem reden, dann heißt das nicht, dass wir Hebron oder Jaffa oder Akko vergessen haben… Wir reden über die derzeitigen Probleme, die zu einer bestimmten Zeit Vorrang haben. Das heißt nicht, das wir andere aufgegeben haben… Wir haben einige Male angekündigt, dass vom religiösen Standpunkt aus Palästina vom Meer bis zum Fluss islamisch ist.“ [PATV, 11. Januar 2001]

[Anmerkung: Jaffa und Akko sind israelische Städte. „Vom Meer bis zum Fluss“ ist ganz Israel.]

9. Dr. Ahmet Yussuf Abu Halbiah, eine religiöser PA-Führer, Mitglied des palästinensischen Shariah-Rats und Studienrektor der Islamischen Universität:
“Alle Vereinbarung sind zeitlich begrenzt“

„Uns, der Nation Palästinas, ist das von Allah gegebenes Schicksal, die Vorhut im Krieg gegen die Juden zu sein, bis zur Auferstehung der Toten, wie der Prophet Mohammed sagte: Die Auferstehung der Toten wird nicht kommen, bis ihr die Schlacht gegen die Juden führt und sie tötet. Wir, die Palästinenser, sind in dieser Sache die Vorhut in diesem Kampf, ob wir wollen oder nicht. Alle gemachten Vereinbarungen sind zeitlich begrenzt.“ (Prediger Dr. Ahmed Yussuf Abu Halbiah, PATV, 28. Juli 2000)
10. Dr. Mohammed Ibrahim Madi, religiöser Führer der Autonomiebehörde:
“Wir werden als Eroberer nach Jaffa, Ramle und Lod und ganz Palästina einziehen.“

„Wir sind sicher, dass Allah uns helfen wird zu triumphieren. Es ist unser fester Glaube, dass wir eines Tages Jerusalem als Eroberer betreten werden, wie auch Jaffa, Ramle und Lod und ganz Palästina. [Anmerkung: Jaffa, Ramle und Lod sind israelische Städte.]
Wenn Er [Allah] fragt sie [die arabischen Führer] am Tag des Gerichts: ‚Der größte Teil Palästinas wurde 1948 verloren und was habt ihr getan? Der Rest wurde 1967 verloren und wird es wieder erobert.’ Wie sollen wir unserem Gott antworten?
Palästina soll das Grab der Invasoren sein, wie es das für die Tartaren war und die Kreuzfahrer und den modernen Kolonialismus. Die Tradition lehrt uns, dass Allah den schätzte, von dem Mohammed sagte: ‚Die Juden werden gegen euch kämpfen, aber ihr sollt als über sie herrschende Herren daraus hervor gehen.“ [Prediger Dr. Mohammed Ibrahim Madi, PATV, 12. April 2002]
11. Dr. Mohammed Ibrahim Madi, ein religiöser PA-Führer:
“Wir werden sie in Hadera in die Luft jagen, wir werden sie in Tel Aviv in die Luft jagen.“

„Wir werden sie in Hadera in die Luft jagen, wir werden sie in Tel Aviv in die Luft jagen du in Netanya… Wir werden gegen sie kämpfen und über sie herrschen, bis die Juden sich hinter Bäumen und Steinen verstecken und der Baum und der Stein werden sagen: ‚Muslim! Diener Allahs, da ist ein Jude hinter mir, töte ihn.’ Wir werden Jerusalem als Eroberer betreten, in Jaffa und Haifa und Ashkelon als Eroberer einmarschieren…“ (Prediger Dr. Mohammed Ibrahim Madi, PATV, 3. August 2001]
12. Dr. Ahmed Yussuf Abu Halbiah, religiöser PA-Führer:
„Wir werden Haifa, Akkra, Jaffa, das Galiläische Dreieck und den Negev nicht vergessen.“

„Selbst, wenn Vereinbarungen bezüglich Gazas und der Westbank unterschrieben würden, werden wir Haifa, Akkra, Jaffa, das Galiläische Dreieck und den Negev nicht vergessen. Es ist nur eine Frage der Zeit.“ (Prediger Dr. Ahmed Yussuf Abu Halbiah, PATV, 13. Oktober 2000]

[Anmerkung: Alles sind israelische Städte oder Regionen]

13. Dr. Mohammed Ibrahim Madi, religiöser palästinensischer Führer:
Palästina wird zu seinen früheren Zeiten zurückkehren. Israel wird Vergangenheit sein.

„Wer ist verantwortlich für den Verlust Palästinas, dem guten Land, das die Texte des geliebten Koran viele Male segnen und dafür, dass es betrügerisch Israel genannt wird? Wer ist verantwortlich für den Verlust Jerusalems?… Der Prophet [Mohammed] beruhigt uns mit vielen Hadithen, dass Palästina zu seinen früheren Zeiten zurückkehren wird… Durch göttliche Vorherbestimmung müssen wir einen Halt vorbereiten, für die kommende Armee Allahs. Möge es Allahs Wille sein, dass dieser Unterdrückerstaat Israel Vergangenheit werden wird…“ (Prediger Dr. Mohammed Ibrahim Madi, PATV, 8. Juni 2001)
Schlussfolgerungen:

Was aus den Reden der Palästinenser klar wird ist: Ihr Ziel der Vernichtung Israels ist nie aufgegeben worden. Tatsächlich sind die Botschaften der Führungen Israels und der Palästinenser an ihre jeweiligen Völker einander genau entgegen gesetzt:

Die israelische Führung sagt: Das Endstatusabkommen wird schmerzlich sein, aber wir werden es akzeptieren, weil es das Ende des Konflikts mit den Palästinensern und der arabischen Welt insgesamt beendet.

Die palästinensische Führung sagt: Das Endstatusabkommen wird schmerzlich sein, aber wir werden es akzeptieren, denn es bildet nicht das Ende des Konflikts. Es ist eine Phase in der Vernichtung Israels.

Die Worte des Knesset-Abgeordneten Abd-al Malek Dahamsche bilden die konzeptionelle Basis für die Politik der Palästinensischen Autonomiebehörde:

„Wir übertreiben, wenn wir ‚Frieden’ sagen… worüber wir in Wirklichkeit reden, ist ‚Hudna’“.

Zitate

Aufgeschnappt:

Gefunden auf twitter (27.04.17):

Philippe Assouline, Facebook, 29.04.17:
Es ist ziemlich beunruhigend so viele Juden – in den USA und in Europa – zu sehen, die sich in ihrer Politik mehr um das Wohlergehen der Juden in den 1930-ern sorgen als um das der Juden heute, 2017. Sie Leute, die Juden heute töten und die Ermordung von Juden fordern, sind links oder von der Linken verhätschelt. Nicht von der Rechten.

Jennifer Nathalie Pyka, 28.04.17:
Es reichte Gabriel schon, klargestellt zu haben, wo genau er Israel auf einer Skala von „demokratisch“ bis „lupenrein“ verortet: irgendwo zwischen Putin, Rohani und Erdogan, wo die Zivilgesellschaft nichts zu melden hat. Dass eben dort die Zivilgesellschaft – gemeint ist eigentlich die Opposition – für hohe Besucher nur selten anzutreffen ist, während dies in Israel sehr wohl möglich ist, verrät schon alles, was man über den Unterschied zwischen Israel und der Türkei wissen muss. Aber so genau muss man es ja nicht nehmen. Schon gar nicht, wenn man Sigmar Gabriel heißt und sich beim Besuch in Kreml lieber ein AUTOGRAMM von Vladimir Putin geben lässt, anstatt bei Pussy Riot vorbeizuschauen.

Gerd Buurmann, Facebook, 06.05.17:
Sigmar Gabriel: „Unter Demokraten stellt man sich keine Ultimaten“. Lieber Herr Gabriel, haben Sie schon mal den Gedanken zugelassen, dass in der ganzen Nummer vielleicht Sie nicht der Demokrat sind? Wenn es in Deutschland ein „Breaking the Silence“ gegen die deutsche Regierung gäbe, finanziert von ausländischen Geldern, ich garantiere, die Berichte über Sie würden die über Israels Armee in den Schatten stellen. Ich hätte gerne ein paar Millionen jährlich, um zu zeigen, was Sie auf dem Kerbholz haben.

Kay Wilson, Facebook, 11.05.2017:
Wenn ich demokratisch gewählte arabische Mitglieder der israelischen Knesset sehe (Leute, die von MEINEN Steuern ein Gehalt beziehen), wie sie ihre Position missbrauchen und für die Unterstützung von palästinensischen Terroristen demonstrieren, wie die, die versuchten mich zu ermorden, dann frage ich mich, ob Israel so offen geworden, ist, dass ihm sein Gehirn herausgefallen ist.

Sabatina James bei Markus Lanz, 10.02.16:
Was Sie hier sagen, Herr Kienzle, klingt wunderbar bei einer Sendung von Markus Lanz, aber sagen sie das auf Al Jazeera. Überzeugen Sie meine Eltern. Überzeugen Sie die Islamische Staatengemeinschaft dazu, die offen proklamiert, sechsundfünfzig islamische Staaten proklamieren offen in der ‚Islamischen Menschenrechtserklärung‘, dass Nicht-Muslime und Frauen rechtlich keine Gleichstellung bekommen dürfen. Sechsundfünfzig islamische Staaten sind antidemokratisch. Das ist Mehrheit! Das ist nicht Minderheit! Das ist kein Einzelfall! Nicht ich sage, dass die Gewalt aus dem Islam entstammt, sondern die Begründer der großen islamischen Rechtsschulen sagen das. Die islamischen Quellentexte sagen das. Jede Menge Islamgelehrter sagen das heute. Die Islamische Staatengemeinschaft sagt das heute. Ich kritisiere nur, dass diese Dinge heute noch gelehrt, geglaubt und nicht bekämpft werden (…) Mir geht es um die Opfer. Da werden Kinder verheiratet mit Segen des Mullahs, da wird zum Prügeln von Frauen aufgefordert und gerechtfertigt, bei ‚ungehorsamen‘ Frauen, da werden Hinrichtungen beschlossen und durchgeführt durch die Hilfe sogenannter Friedensrichter, die Jagd auf flüchtige Frauen machen, wenn sie flüchten und von Zuhause weggehen, weil sie die Gewalt nicht mehr aushalten. Dann werden die Mädchen von diesen Friedensrichtern gefunden, wieder zurück gebracht und dann hat das Opfer die Möglichkeit, sich zu unterwerfen oder es wird liquidiert (…) Man sagt zu uns Ausländern: ‚Intergriert Euch!‘ Dann wollen sich auch manche integrieren, bekommen jeden Tag den Arsch voll dafür in den Parallelgesellschaften und werden am Ende noch hingerichtet mit der Begründung, sie habe gelebt wie eine Deutsche!

Thomas Rietzschel, Die Achse des Guten, 19.05.17:
Schluss mit dem Gerede von der „Lügenpresse“. Wer mit dem Wort angreift, schießt mit Kanonen auf Spatzen. Denn um eine Lüge glaubhaft unter die Leute zu bringen, muss man die Wahrheit kennen, wissen, was es zu verfälschen gilt. Das zu ermitteln würde aber journalistische Professionalität verlangen, Zeit und Geld kosten. In jedem Fall mehr, als sich die meisten Medien derzeit noch leisten können oder wollen. Allemal billiger lassen sich Sendezeit und Zeilen mit aufgeschnappten Verdächtigungen füllen, mit Gerüchten, die dann wiederum einer vom anderen übernimmt.

Stefan Göpke, Facebook, 23.05.17:
Eben sinngemäß im ZDF: Der Terror hat ganz Europa erfasst.
Das ist FALSCH.
Terror gibt es nur dort, wo globalistische Internationalsozialisten Masseneinwanderung, Parallelgesellschaften, Interventionspolitik, Islamisierung und eine Open-Border-Agenda proklamieren – also nicht im Osten Europas. Außerdem ist der Terror nicht einfach so nach Westeuropa gekommen. Er wurde eingeladen, importiert, hofiert und gezüchtet. Das könnten Kleinkinder erkennen.
(Text wurde übernommen und aus zensurtechnischen Gründen kopiert, nicht geteilt!)

Archi W. Bechlenberg, Die Achse des Guten, 24.05.17:
Die Kanzlerin in Berlin fand für das Attentat den Begriff „unbegreiflich“. Kann man seine Ahnungslosigkeit, Unfähigkeit, Verantwortungslosigkeit, Weltfremdheit, kurz, sein völliges politisches, geistiges und moralisches Versagen besser unter Beweis stellen, als durch das Wort „unbegreiflich“? Nicht begreifen kann man eine solche Tat doch nur noch, wenn man nicht die geringste Vorstellung davon hat, was in den Köpfen derjenigen vorgeht, die sich in einem Krieg gegen uns, unsere Kultur, unsere Freiheiten und Werte befinden. Wenn man immer noch glaubt, es seien nur die Taten einiger weniger Verwirrter, die den Islam nicht verstanden hätten. Wenn man immer noch nicht begriffen hat, dass durch fatale politische Fehlentscheidungen diesem Krieg das Schlachtfeld erst verfügbar gemacht wurde. Wenn man immer noch glaubt, der Kampf gegen Gegner und Kritiker dieser Verblendung sei wichtiger als der Schutz des Landes und seiner Bevölkerung.
Nicht egal ist mir hingegen, dass Personen, die qua Amt und Eid dazu verpflichtet sind, Schaden vom deutschen Volk abzuhalten, erschreckend eindeutig in einem Paralleluniversum unterwegs sind, das mit unserer täglichen Realität kaum noch etwas zu tun hat. Einer alles andere als entspannten Realität, die ja nicht nur aus spektakulären Attentaten besteht, sondern sich im Alltäglichen längst verfestigt hat. Morde, Vergewaltigungen, Körperverletzungen, Sachdelikte – die Kriminalstatistik spricht eine unverständliche Sprache. Zu vermuten, dass diese bei aller Drastik noch geschönt ist, dürfte nicht weit hergeholt sein. Das alles findet im Paralleluniversum zwischen Maas und Merkel aber nicht statt. Unbegreiflich? Vielleicht auch nicht.

Roger Letsch, Die Achse des Guten, 24.05.17:
Wieder ein Anschlag, wieder Tote und Verletzte, wieder betroffene Politiker und eine Netzgemeinde, die sich beim Kondolieren gegenseitig überbietet. Ich bin es leid. Sowohl die Anschläge, die Toten, die Verletzten, die betroffenen Politiker und auch die kondolierende Netzgemeinde. Ich bin nicht mehr „je suis“, denn ich bin längst nicht mehr erschüttert. Erschütternd ist nur die Erkenntnis, dass die Skeptiker es wieder nicht geschafft haben, mit ihrer pessimistischen Einschätzung des Zustandes unserer Welt widerlegt zu werden. USA, Deutschland, Frankreich, Belgien, Großbritannien…es passiert in der Nähe oder weiter weg oder um die Ecke. Wir zählen die Toten, pflegen die Verletzten, singen unsere Hymnen und tun so, als würde sich nichts für uns ändern. Wir kennen die Ursachen, reden aber nicht darüber und finden alle mögliche Ersatzprojektionsflächen, um nur nicht an die bittere Wahrheit heran zu müssen: Es ist nicht soziale Ungerechtigkeit, es ist nicht die Armut, es ist nicht Diskriminierung. Es hat ganz einfach etwas mit dem Islam zu tun.

Kürzeres:

Wenn man die Liste [der Top-10-Konflikte der Region Naher Osten] weiter durchgeht, finden sich durch die ganze Region hinweg Konflikte, neben denen sich der israelisch-palästinensische Konflikt lediglich wie eine Therapiesitzung ausmacht.
David Suissa, The Australian/Jewish Journal, 13.04.17 (übersetzt von Audiatur Online)

Die neue Hamas-Charta erkennt Israels Recht auf Selbstmord an
Schlagzeile von The Jewish Press, 02.05.17

„Daliah Lavi sang auf Israelisch“ – Also wenn schon keine Ahnung, dann aber so richtig.
Facebook, 05.05.17

Es gibt eine lange, stolze Tradition der von reichen Linken wie Marx, Engels, Lenin und Castro angeführten Revolutionen der Arbeiterklasse, für die Arbeit ein böses Geheimnis ist, mit dessen Lösung sie ihr armseliges Leben verbrachten, obwohl sie es nie kennenlernten.
Daniel Greenfield, Sultan Knish, 03.05.17

Die Linken stimmen heute für Pro-Globalisierungs-Banker oder deren Kandidaten, gegen die Arbeiterklasse und bezeichnet jeden, der anderer Meinung ist – normalerweise perfekt anständige Menschen – einen Hitler, im Namen der Toleranz. WTF ist hier los? (z.B.: Brexit, US-Wahlen, Israel, Frankreich, sogar Kanada)
Philippe Assouline, Facebook, 08.05.17

Viertel mit vielen Chinesen nennt man
Chinatown
Viertel mit vielen Japanern nennt man
Little Tokyo
Viertel mit vielen Italienern nennt man
Little Italy
Viertel mit vielen Moslems nennt man
No-Go-Area

Facebook-User, 09.05.17

Die Meinungsfreiheit der SPD besteht in der Freiheit, die Meinung der SPD zu haben
Conservo, 09.05.17 – Hannelore Kraft hatte den Filmemacher Imad Karim auf ihrer Facebook-Seite gesperrt; im Link der Grund für die Sperrung.

In Deutschland 2017 findet täglich Menschenjagd statt, ausgeübt von Leuten, die beteuern, sie schämten sich in Grund und Boden für das, was in Deutschland mal möglich war. Sie wiederholen aber die Haltungen und Handlungen derer, die sie zu ächten vorgeben und können sich der klammheimlichen Freude ihrer Gesinnungsgenossen sicher sein. Unsere Qualitätsjournalisten gießen mit Kampagnen wie der gegen Podeswa noch Öl ins Feuer, statt Alarm zu schlagen, weil unser demokratisches Haus an allen vier Ecken brennt.
Vera Lengsfeld, Die Achse des Guten, 13.05.17 über die Stimmungsmacher gegen die AfD und andere missliebige Leute.

Eine demografische Lücke ist in Oberbilk offenbar nicht zu befürchten. Linksautonome bekommen bekanntlich nur wenige Kinder. Das scheinen sie an ihre muslimischen Schutzbefohlenen delegiert zu haben.
So kann Arbeitsteilung auch funktionieren. Aber soll die Kombination von beidem wirklich Deutschlands Zukunft sein?

Thilo Sarrazin, Die Achse des Guten, 22.05.17

In Europa bekommt die Politik fast nichts auf die Reihe, aber für den Nahen Osten weiß man ganz, ganz genau, wie es zu laufen hat und wer der Böse ist.
Das sind übrigens die gleichen, die mit der AfD nicht reden würden, aber stets verlangen, dass Gegner im Nahen Osten sich zusammensetzen und reden!
Facebook-User, 24.05.17 (hat er irgendwo im Netz gefunden)