The War of a Million Cuts – Kapitel 5: Urheber der Dämonisierung: Muslime

Der nächste große Schritt bei der Dekonstruktion der Ausgestaltung des postmodernen totalen Krieges gegen Israel besteht darin, die Hauptverursacher des gegenwärtigen Anti-Israelismus und anderer Formen des Antisemitismus zu identifizieren. Die Dämonisierer Israels und des jüdischen Volkes sind vielerlei Herkunft und lassen sich in eine Reihe grober Kategorien unterteilen.

Über die Hassbekämpfung bei einigen bestimmten Urhebergruppen gibt es weit mehr Informationen als bei anderen. Während zum Beispiel viel über antisemitische Hassakte und Aufstachelung seitens europäischer Muslime bekannt ist, wird nur sehr wenig über den Hass in westlichen Schulen geschrieben. Um bestimmte Täterkategorien richtig zu analysieren, braucht es Bücher und keine Aufsätze. Daher werden wir im Folgenden Beispiele für die Dämonisierung Israels und der Juden seitens einiger großer Täterkategorien anführen.

Die häufigste, am stärksten ausufernde und meist aggressivste Hasstirade gegen Israel und die Juden kommt aus Teilen der arabischen und muslimischen Welt. Extreme antiisraelische und antisemitische Aufhetzung sowie andere Formen der Diskriminierung sind in arabischen und den meisten anderen muslimischen Ländern weit verbreitet.

Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte besagt: „Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren.“[1] Viele Menschen außerhalb der demokratischen Welt sind jedoch in der Praxis oder selbst in der Theorie mit Teilen dieser Aussage nicht einverstanden. Im Jahr 1990 verabschiedete die Organisation der Islamischen Zusammenarbeit die Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam.[2] Zu deren zahlreichen Menschenrechtsmängeln zählt auch, dass sie religiöse Minderheiten diskriminiert.[3]

Für seinen Global Terrorism Index hat das Institut für Wirtschaft und Frieden eine Umfrage zum Thema Terror durchgeführt und festgestellt, dass der muslimische Terror den anderer religiöser Gruppen bei weitem übertrifft: „Im Jahr 2013 wurden 66 Prozent aller tödlichen Terroranschläge von vier Terrorgruppen verursacht: den Taliban, Boko Haram, ISIL und Al-Qaida. Die Hauptziele von Terroranschlägen sind Bürger und Privateigentum.“[4]

Antisemitischer Hass aus der muslimischen Welt entstammt weitaus größeren Kreisen als den über hundert Millionen Anhängern der kriminellen Al-Qaida und anderer Jihad-Ideologien, die über den Jihad die islamische Herrschaft über die Welt anstreben.[5]

Jihadisten haben in zahlreichen Ländern viele Menschen getötet und das tun sie auch weiterhin, um ihr Ziel zu erreichen. Eine Pew-Studie aus dem Jahr 2009 ergab, dass mehr als 20 Prozent der Muslime in Indonesien, Jordanien und Ägypten darauf vertraut haben, dass Osama Bin Laden „das Richtige in der Welt tut“. Bei den nigerianischen Muslimen lag der Anteil sogar bei über 50 Prozent.[6]

Obwohl die Unterstützung für Al-Qaida seit dem Tod von Bin Laden im Mai 2011 überall in der muslimischen Welt eingebrochen ist, bleibt sie an mehreren Orten, darunter auch in den Palästinensergebieten, ungebrochen bestehen. In einer Umfrage des Pew Research Global Attitudes Project vom September 2013 über muslimische extremistische Meinungen haben 35 Prozent der Palästinenser Al-Qaida positiv bewertet. Dies waren, verglichen mit  allen anderen befragten muslimischen Gesellschaften, die höchsten Zuspruchswerte – bei über 12 Prozent Unterschied zum Nächstplatzierten. Selbst in Pakistan, das stark von Al-Qaida und den Taliban beeinflusst ist, lag die Unterstützung nur bei 13 Prozent – im Jahr zuvor waren es noch 21 Prozent.[7]

Die Pew-Umfrage vom Juli 2014 zur Besorgnis über den zunehmenden Extremismus im Nahen Osten ergab, dass 28 Prozent der Palästinenser glauben, Selbstmordattentate gegen zivile Ziele könnten oft gerechtfertigt sein, „um den Islam vor seinen Feinden zu schützen“. Diese Zahl war höher als in jedem anderen befragten Land. Sie war doppelt so hoch wie in Bangladesch, wo 14 Prozent dieser Aussage zustimmten. Die einzigen anderen Länder mit zweistelligen Werten waren Ägypten und die schiitische Bevölkerung im Libanon.

Die Palästinensergebiete erreichten den zweiten Platz in der Gesamtzahl derjenigen, die Selbstmordattentate gegen zivile Ziele rechtfertigen, um den Islam vor seinen Feinden zu schützen – 46 Prozent der befragten Palästinenser legten diese Haltung an den Tag. Sie folgten Bangladesch, wo 47 Prozent der Befragten diese Haltung einnahmen. Auf dem dritten Platz lagen schiitische Libanesen und auf dem vierten die Tansanier.

Was die Ansichten über extreme Organisationen betrifft, so rangieren die palästinensischen Gebiete auch hier sehr hoch in der Liste. 32 Prozent der Palästinenser sahen die Hisbollah positiv, nur übertroffen von den libanesischen Schiiten, wo es ganze 86 Prozent waren. Es folgten Bangladeschis mit 28 Prozent und Tunesier sowie Malaysier mit je 26 Prozent. Zudem hatten die Palästinenser mit 25 Prozent die höchste Zustimmung zu Al-Qaida, gefolgt von Bangladesch mit 23 Prozent und Malaysia sowie Nigeria mit jeweils 18 Prozent.

Die Hamas wird jedoch von verschiedenen muslimischen Bevölkerungsgruppen weitaus positiver gesehen als Al-Qaida. Im Jahr 2014 stellte Pew fest, dass 39 Prozent der befragten Jordanier, 38 Prozent der Ägypter und 37 Prozent der Tunesier eine positive Meinung von der Hamas hatten. Ihnen folgten 32 Prozent der befragten Libanesen, darunter 55 Prozent der dortigen Schiiten, 29 Prozent der Bangladeschis und 28 Prozent der Malaysier.[8]

Die palästinensische Haltung gegenüber der Hamas verändert sich rasch und muss separat betrachtet werden. Laut einer Umfrage des Palestinian Center for Policy and Survey Research im September 2014 gaben 55 Prozent der befragten Palästinenser an, dass sie für Ismail Haniyeh, den Hamas-Führer in Gaza, stimmen würden, wenn an diesem Tag palästinensische Wahlen stattfänden. 38 Prozent sagten, sie würden für den derzeitigen Präsidenten der Palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmoud Abbas, stimmen. Im Monat zuvor, auf der Höhe von Operation Fels in der Brandung, sagten 61 Prozent der Befragten, sie würden für Haniyeh stimmen, während 32 Prozent Abbas bevorzugten.[9]

Die Ergebnisse der Studie „Geteilte Befürchtungen über islamischen Extremismus: Muslimisch-westliche Spannungen bestehen fort“ des Pew Research Center zeigt das Ausmaß der Feindseligkeit gegenüber Juden und Christen in weiten Teilen der muslimischen Welt. Die gestellten Fragen betrafen Stereotype. Eine lautete: „Wer ist schuld an den schlechten Beziehungen zwischen Muslimen und Westlern?“ Die Teilnehmer konnten aus den Optionen Muslime, westliche Menschen, beide, keiner, Juden und weiß nicht wählen. In einigen muslimischen Nationen kamen die Juden direkt hinter den „westlichen Menschen“ auf den zweiten Platz. Juden wurden in Ägypten (25%), Jordanien (29%) und im Libanon (35%) am häufigsten genannt.[10]

In der gleichen Umfrage wurden die Teilnehmer auch gefragt, ob sie eine positive Einstellung zu Juden, Muslimen und Christen hätten. Die Befragten in den Ländern mit muslimischer Mehrheit hatten die negativsten Meinungen über Juden. Neun Prozent der Indonesier sahen die Juden positiv, die höchste Zahl in der muslimischen Welt. Eine positive Einstellung zu Juden hatten 4 Prozent in der Türkei, 2 Prozent in Ägypten, Jordanien und Pakistan, 3 Prozent im Libanon und 4 Prozent in den palästinensischen Gebieten. Insgesamt sahen 96-98 Prozent der befragten Muslime in den Ländern des Nahen Ostens Juden negativ.[11]


Die muslimische Welt

Viele Menschen in der muslimischen Welt unterscheiden in ihrer Feindseligkeit nicht zwischen Israel und den Juden. In der muslimischen Welt manifestiert sich Antisemitismus zum Teil durch staatlichen Antisemitismus.

Eine Reiseempfehlung des US-Außenministeriums warnt, dass Sie möglicherweise nicht nach Saudi-Arabien einreisen können, wenn Sie laut Ihrem Pass in Israel geboren wurden oder schon einmal dort hingereist sind.[12] Laut ADL-Nationaldirektor Abraham Foxman „verbietet Saudi-Arabien auch, religiöse Ritualgegenstände einschließlich religiöser Texte aus einem anderen Glauben als dem Islam nach Saudi-Arabien zu bringen, und es verbietet religiösen Juden die Einreise ins Land“.[13] Jordanien und die Palästinensische Autonomiebehörde (PA) sind ebenfalls von staatlich sanktioniertem Antisemitismus geprägt. Nach dem jordanischen Gesetz zur Verhinderung des Verkaufs von Immobilien an den Feind, das 1997 auch von der Palästinensischen Autonomiebehörde verabschiedet wurde, kann ein Palästinenser oder Jordanier wegen des Verkaufs von Land an einen Juden oder Israeli zum Tode verurteilt werden. Obwohl niemand offiziell wegen Verstoßes gegen dieses Gesetz hingerichtet wurde, kam es im Westjordanland zu außergerichtlichen Tötungen wegen vermuteter Landverkäufe an Juden.[14]

Der Iran hat immer noch eine bedeutende jüdische Gemeindschaft von etwa zehntausend Menschen.[15] Obwohl Juden keiner legalisierten staatlichen Verfolgung ausgesetzt sind, sind sie aufgrund ihrer Religion mit vielen Problemen konfrontiert, insbesondere angesichts der iranisch-israelischen Spannungen. Jüdische Frauen müssen sich an die Sitrsamkeitsgesetze des Iran halten und in der Öffentlichkeit einen Tschador und andere traditionell muslimische Gewänder tragen. Ein Rabbiner besteht darüber hinaus darauf, dass die Gesichter iranischer Juden aus Sicherheitsgründen auf Fotos verschwommen dargestellt werden müssen.[16]

Religiöser Antisemitismus, Aufstachelung gegen Israel und die Juden durch die Medien und viele andere Quellen des Hasses sind in der muslimischen Welt weit verbreitet. Bei der Analyse dieser Sphäre sollte man sich auf drei verschiedene getrennte Bereiche konzentrieren: die muslimische Welt insgesamt, die Palästinensergebiete und die Muslime in westlichen Ländern.

 

Die Affäre Mahathir

Wie tief die rassistische Haltung gegenüber Juden in den überwiegend nichtdemokratischen muslimischen Ländern verwurzelt ist, zeigte die so genannte „Affäre Mahathir“ auf dem Gipfeltreffen der Islamischen Konferenz 2003 in Kuala Lumpur. Der damalige malaysische Premierminister Mohamad Mahathir, Gastgeber der Konferenz, stellte die Beziehungen zwischen Muslimen und Juden als eine weltweite direkte Konfrontation dar und nannte einige Beispiele für eine „jüdische Verschwörung“.[17]

Er sagte:

1,3 Milliarden Muslime können nicht von einigen Millionen Juden besiegt werden. Es muss einen Weg geben. Und wir können nur einen Weg finden, wenn wir innehalten und nachdenken, wenn wir unsere Stärken und Schwächen einschätzen, wenn wir planen, Strategien entwickeln und dann zurückschlagen. In Wirklichkeit sind wir sehr stark. 1,3 Milliarden Menschen können nicht einfach ausgelöscht werden. Die Europäer töteten sechs Millionen von zwölf Millionen Juden. Aber heute regieren die Juden die Welt über Stellvertreter. Sie bringen andere dazu, für sie zu kämpfen und zu sterben.

Mahathir fügte hinzu:

Wir haben es mit einem Volk zu tun, das denkt. Es überlebte 2.000 Jahre voller Pogrome nicht durch Zurückschlagen, sondern durch Denken. Es hat den Sozialismus, den Kommunismus, die Menschenrechte und die Demokratie erfunden und erfolgreich gefördert, damit ihre Verfolgung falsch erscheint und sie die gleichen Rechte wie andere genießen können. Damit haben sie nun die Kontrolle über die mächtigsten Länder erlangt und sie, diese winzige Gemeinschaft, sind zu einer Weltmacht geworden. Wir können sie nicht allein durch Muskeln bekämpfen, sondern wir müssen auch unser Gehirn benutzen.[18]

Auch hier stoßen wir wieder auf das klassische antisemitische Bild des jüdischen Strebens nach Weltherrschaft.

Mahathir bekam Applaus von den Teilnehmern der Konferenz, darunter führende Persönlichkeiten aller muslimischen Nationen. Ein Leitartikel in der französischen Tageszeitung Le Monde bemerkte: „Solche Worte sind in der arabisch-islamischen Welt normal und gelten als offenkundige Wahrheit…. und diese Direktform des Rassismus wird schlicht und einfach als normale Kategorie der ‚politischen Debatte‘ praktiziert….“[19]

Als er anschließend von westlichen Führern kritisiert wurde, gab es von Mahathir keine Entschuldigung und viele muslimische Führer unterstützten ihn. Wenige, wenn überhaupt, distanzierten sich von seinen Worten. Es gab so viel internationale Diskussion über diesen Vorfall, dass jeder der Anwesenden, der sich von Mahathirs Behauptungen distanzieren wollte, ausreichend Gelegenheit dazu hatte. Die Affäre Mahathir zeigt wie durchdrungen mit Rassismus und Antisemitismus auf höchstem Niveau die arabische und weite Teile der muslimischen Welt sind.

Auf dieser Konferenz und in den darauf folgenden Diskussionen wurden zwei Hauptelemente des muslimischen Antisemitismus enthüllt. Eines davon ist, dass viele muslimische Staatsmänner diese rassistische Einstellung teilen. Das zweite ist, dass hier die Juden angegriffen wurden und nicht Israel.


Andere muslimische Staatsmänner

Es gibt viele Beispiele dafür, wie muslimische und arabische Politiker Antisemitismus, Rassismus und Hass propagieren. Mustafa Tlass, von 1972 bis 2004 syrischer Verteidigungsminister, hat wiederholt erklärt, dass Juden „Blut für ihre religiösen Praktiken brauchen“. Die syrische Ritualmordlegende geht zum Teil auf einen breit angelegten Verleumdung der Juden von Damaskus zurück, die beschuldigt wurden, den christlichen Priester Thomas al-Kabushi ermordet zu haben, um sein Blut für religiöse Zwecke zu verwenden.[20]

Die muslimische Welt betreibt in vielerlei Hinsicht erhebliche  antisemitische Aufstachelung, was auch die von der Regierung kontrollierten Organe und Führer Ägyptens mit einschließt, einem Land, das sich offiziell im Frieden mit Israel befindet. Ein Video vom Oktober 2012 zeigt den damaligen ägyptischen Präsidenten Mohamed Morsi, wie er „Amen“ zu dem völkermörderischen Gebet eines Imams sagte, Allah möge „die Juden und ihre Anhänger vernichten“.[21]

Im 21. Jahrhundert ist der Iran bislang die extremste Quelle für antiisraelischen Hass und antisemitische Aufstachelung. Sein ehemaliger Präsident Mahmud Ahmadinedschad und verschiedene andere Führer rufen zur Vernichtung Israels auf, die nur durch Völkermord erreicht werden kann. Dies hat westliche[22] und nichtwestliche Regierungsvertreter,[23] religiöse Leiter[24] und Akademiker[25] jedoch nicht daran gehindert, Ahmadinedschad in ihren Ländern zu empfangen.

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Vergleich der muslimischen Welt mit Nazi-Deutschland

Einige derjenigen, die die Haltung der großen extremistischen Bewegungen in der islamischen Welt mit der der Nazis vergleichen, präsentieren gewichtige Argumente. Der israelische Holocaust-Forscher Yehuda Bauer betont:

Heute werden Juden zum ersten Mal seit 1945 wieder offen von einer radikal-islamischen Völkermordideologie bedroht, deren mörderisches Reden ernster genommen werden muss als das der Nazis vor zwei und mehr Generationen. Der direkte Zusammenhang zwischen dem Zweiten Weltkrieg, der Shoah und den heutigen völkermörderischen Ereignissen und Bedrohungen ist mehr als offensichtlich. Die Shoah war beispiellos; aber sie war ein Präzedenzfall und dieser Präzedenzfall wird nachgeahmt.[26]

Wistrich schreibt, dass der harte Antisemitismus in der arabischen und muslimischen Welt nur mit dem von Nazi-Deutschland vergleichbar ist. Er erklärt, dass muslimischer Hass auf Israel und Juden „ein eliminatorischer Antisemitismus mit völkermörderischer Dimension“ ist. Was die Gemeinsamkeiten zwischen muslimischem und nationalsozialistischem Antisemitismus betrifft, so zitiert Wistrich den Fanatismus, den Totenkult, den nihilistischen Wunsch nach Zerstörung und das irre Streben nach der Weltherrschaft.[27]

Richard Prasquier, ehemaliger Leiter von CRIF, dem Dachverband des französischen Judentums, verglich den radikalen Islam mit dem Nazitum. Hierbei hielt er zwei wesentliche Gemeinsamkeiten fest. Erstens sind die Juden der Hauptfeind beider Bewegungen, wobei Antisemitismus einen wesentlichen Bestandteil ihrer Ideologie darstellt. Und zweitens werden Juden sowohl vom Nationalsozialismus als auch vom radikalen Islam entmenschlicht.[28] Landes bemerkte, dass „künftige Historiker vermutlich feststellen werden, dass der gegenwärtige Antisemitismus in arabischen und muslimischen Gesellschaften ein noch höheres Fieber erreicht hat als das der Nazis“.[29]

Im Jahr 2013 verglich der ehemalige französische Bildungsminister Luc Ferry in einem Interview in der Fernsehsendung Télé (im Sender Europe1) den modernen Islamismus mit dem Nazismus der 1930er Jahre. Er sagte: „Der Terrorismus stellt heute auf seine Weise das Äquivalent zum Nationalsozialismus dar. Ich übertreibe nicht, wenn ich sage, dass der radikale Islam heute – und natürlich spreche ich nicht von der muslimischen Religion, sondern vom radikalen Islam und Antisemitismus – der Fluch der Menschen, des menschlichen Lebens ist. Er ist so grausam wie das Nazitum in den 30-ern.“ Ebenso warnte er davor, dass der radikale Islam nicht nur eine isolierte „lokale Guerilla“ sei, sondern ein globales Problem und ein Vorbote eines dritten Weltkriegs.[30]

Im Jahr 2015, vor dem siebzigsten Jahrestag des Internationalen Holocaust-Gedenktages, sagte Moshe Kantor, Präsident des Europäischen Jüdischen Kongresses: „In einigen wichtigen Aspekten steht der Jihadismus dem Nazitum nahe …. man könnte sagen, dass sie zwei Facetten desselben Übels sind.“ Er fügte hinzu: „Der radikale Islam ist die treibende Kraft. Die Merkmale dieses Phänomens sind bekannt: Arroganz, unerschütterlicher Glaube an die eigene Rechtschaffenheit, Verachtung anderer Religionen, Glaubensbekenntnisse und Ideale.“[31] Von Zeit zu Zeit kann man bei antiisraelischen Demonstrationen, auch außerhalb muslimischer Länder, Hakenkreuze beobachten. Ein solcher Fall ereignete sich im Juli 2014 in Den Haag. Verschiedene muslimische Teilnehmer trugen Fahnen und Banner der Terrorgruppe ISIS und anderer Gruppierungen sowie Hakenkreuze auf israelischen Fahnen und Banner, die Israel mit Hitler gleichsetzten. Die holländische Polizei stand tatenlos daneben.[32]


Verbindung von Nazis und Muslimen im Zweiten Weltkrieg

Nazi-Deutschland versuchte bereits vor dem Zweiten Weltkrieg, Einfluss in der muslimischen Welt zu gewinnen. Der deutsche Politikwissenschaftler Matthias Küntzel sagt:

Im April 1939 begann Deutschland mit der Verbreitung antisemitischer Propaganda auf Arabisch, Persisch, Türkisch und Hindi. Sein moderner Kurzwellensender Radio Zeesen wurde in der arabischen Welt besser empfangen als irgendwo anders. Von 1939 bis 1945 strahlte der Sender jeden Tag professionell aufbereitete antisemitische Programme aus, gemischt mit Zitaten aus dem Koran und arabischer Musik. Die Alliierten wurden als abhängig von den Juden dargestellt, die als größter Feind des Islam dargestellt wurden. Der Sender verkündete: „Der Jude ist unser Feind, und ihn zu töten macht Allah Freude.“ Auf diese Weise radikalisierte die deutsche Propaganda den bereits vorhandenen Judenhass unter Muslimen. Verschiedene Zeugenaussagen aus dieser Zeit deuten darauf hin, dass diese Sendungen sehr beliebt waren.

Er fügt hinzu:

Es gibt viele Indikatoren, die den Fortbestand nationalsozialistischen Denkens in der arabischen Welt bis heute belegen. Viele arabische antisemitische Karikaturen ähneln denen der Nazizeit. Es gibt zahlreiche Großauflagen von Hitlers Mein Kampf mit der dazugehörigen Verehrung der Person Hitlers. Häufig begegnet man der Leugnung des Holocaust oder der Forderung nach einem neuerlichen Holocaust. Dieser nationalsozialistische Einfluss auf den Nahen Osten wird jedoch von Nahost- und Islamwissenschaftlern fast systematisch übergangen.[33]

Küntzel beobachtet, dass es vor und während des Zweiten Weltkriegs in einigen muslimischen Kreisen durchaus Mode war, pro-nazistische Meinungen zu äußern. Haddsch Amin al-Husseini, der Mufti von Jerusalem, stellte 1944 in einem Vortrag vor den Imamen der bosnischen SS-Division die wesentlichen Gemeinsamkeiten zwischen der islamischen Perspektive, wie er sie sah, und dem Nationalsozialismus fest:

  • Monotheismus – Einheit der Führung, das Führer-Prinzip
  • Sinn für Gehorsam und Disziplin
  • Kampf um Ehre, Sterben im Kampf
  • Haltung gegenüber der Gemeinschaft: kollektives Interesse steht vor privatem Interesse
  • Hochschätzung der Mutterschaft und Abtreibungsverbot
  • Haltung gegenüber Juden: „Im Kampf gegen das Judentum stehen sich Islam und Nationalsozialisten sehr nahe.“
  • Hochhaltung von Arbeit und schöpferischer Tätigkeit: „Der Islam schützt und respektiert Arbeit in jedweder Form.“[34]


Palästinensischer Antisemitismus

Der klassische palästinensische Antisemitismus und der Anti-Israelismus enthalten viele völkermörderische Elemente. Diese beschränken sich nicht auf die bereits erwähnte Plattform der Hamas, die sich bei den einzigen palästinensischen Parlamentswahlen des Jahres 2006 als größte Partei etabliert hat. Aus Hamas-Kreisen hört man regelmäßig völkermörderische Stimmen, aber auch aus offiziellen PA-Quellen – und sie werden in ihren Medien ausgestrahlt.

Ein Beispiel unter vielen Aufforderungen zum Völkermord aus PA-Kreisen war der Aufruf von Dr. Ahmed Abu Halabiyah, Rektor für fortgeschrittene Studien an der Islamischen Universität von Gaza, zu einem Völkermordkrieg gegen die Juden im Jahr 2000. Der Aufruf wurde auf PA TV, dem offiziellen Kanal der Palästinensischen Autonomiebehörde, ausgestrahlt. Und es gibt viele ähnliche Aussagen in der arabischen und muslimischen Welt – in schriftlicher und akustischer Form. Da Halabiyah in einer im Fernsehen übertragenen Freitagspredigt sprach, gehört sein Aufruf zu den Regierungs-, akademischen und religiösen Bereichen der Palästinensischen Autonomiebehörde und der palästinensischen Gesellschaft.

Er sagte:

Die Juden sind die Juden … Es gibt dort keine Moderaten und keine Befürworter des Friedens. Sie alle sind Lügner. Sie müssen abgeschlachtet und getötet werden… Die Juden sind wie eine Sprungfeder – solange man mit dem Fuß darauf tritt, passiert nichts. Aber wenn du deinen Fuß von der Sprungfeder wegnimmst, springt sie und tut dir weh … Es ist verboten, an irgendeinem Ort oder in irgendeinem Land in euren Herzen Barmherzigkeit für die Juden zu haben; du musst Krieg gegen sie führen, wo immer du dich befindest. Wo immer du sie triffst, töte sie.[35]

Der Mufti Muhammad Hussein ist der höchste religiöse Führer der Palästinensischen Autonomiebehörde, ernannt von Präsident Mahmoud Abbas. Im Jahr 2012 rief er bei einer offiziellen Feier der Fatah – einer Organisation unter der Leitung von Abbas – zur Ermordung aller Juden auf.[36]


Hamas

Viele Hamas-Anhänger nennen offen das Ziel ihrer Bewegung, Völkermord an den Juden zu begehen. Scheik Yunus al-Astal ist Mitglied des palästinensischen Parlaments und auch ein Hamas-Führer, der die Kleriker-Vereinigung Palästinas, die einflussreichste religiöse Institution innerhalb der Hamas-Bewegung, leitet. Ebenso leitet Al-Astal die Abteilung für Islamisches Recht an der Islamischen Universität von Gaza.

2008 schrieb er für seine regelmäßige Kolumne in der Hamas-Wochenzeitung Al-Rissala einen Beitrag mit der Überschrift „Leid durch Feuer ist der Juden Schicksal in dieser Welt wie in der nächsten“. Dort stand:

„… Ihr werdet die Strafe des sengenden Feuers schmecken.“ [Koran 3:181]

„Dieser [Koran-] Vers droht den Juden mit der Strafe des Feuers … Der Grund für die Bestrafung durch das Feuer ist, dass es eine angemessene Vergeltung für ihre Taten ist.

… aber die drängende Frage lautet: Ist es möglich, dass sie die Strafe des Feuers noch in dieser Welt haben werden, vor der großen Strafe [des Feuers in der Hölle]? … Viele der [islamischen] religiösen Führer glauben, dass sie die Strafe des Feuers schon in dieser Welt erleiden, vor der nächsten Welt … deshalb sind wir sicher, dass der Holocaust nochmals über die Juden kommen wird.“[37]

Dies war nicht das einzige Mal, dass al-Astal sich so äußerte. Im Jahr 2014 sagte er im Hamas-Sender Al-Aqsa TV, dass auf Juden nicht nur eine besondere diskriminierende Steuer erhoben werden sollte, sondern sie auch massakriert werden müssen:

… werden wir die Forderung diskutieren, dass das palästinensische Volk Israel als jüdischen Staat anerkennt, so dass die Besatzer ihm gnädigerweise ein paar Essensreste zuwerfen. Ich möchte mit einem Zitat beginnen, was Allah über sie gesagt hat … „Wenn du sie im Krieg beherrschst, benutze sie zur Zerstreuung ihrer Nachfolger, damit sie sich erinnern.“ Das bedeutet, dass wir sie massakrieren müssen, um sie zu zerschlagen und zu verhindern, dass sie Korruption in der Welt säen…[38]

Auch andere Vertreter der Hamas geben völkermörderische Erklärungen ab. Zum Beispiel sagte Hamas-Sprecher Dr. Ismail Radwan 2007 im palästinensischen Fernsehen:

Die Stunde [der Auferstehung] wird nicht stattfinden, bis die Muslime die Juden bekämpfen und die Muslime sie töten und der Fels und der Baum werden sagen: „Oh, Muslim, Diener Allahs, hinter mir ist ein Jude, töte ihn!“ Wir müssen unsere arabische und muslimische Nation, ihre Führer und Menschen, ihre Gelehrten und Studenten daran erinnern, dass Palästina und die Al-Aqsa-Moschee nicht durch Gipfel oder internationale Resolutionen befreit werden, sondern mit dem Gewehr.[39]


Jahrhundert des Hasses

Der Wunsch Völkermord an den Juden zu begehen, hat in der palästinensischen Gesellschaft eine fast hundertjährige Geschichte. Haddsch Amin al-Husseini war vor dem Unabhängigkeitskrieg der Führer der palästinensischen Extremisten und unterstützte Hitlers Aktionen gegen die Juden.

Küntzel sagt:

Mitte der 1930-er Jahre waren die gemäßigten palästinensisch-arabischen Kräfte, die eine Koexistenz mit den Zionisten anstrebten, noch nicht an den Rand gedrängt worden. Das änderte sich mit der breitgefächerten Unterstützung der Nazis für die Islamisten. Beim arabischen Aufstand von 1936 bis 1939 vernichtete bzw. vertrieb der Mufti die gemäßigten Palästinenser. Die Muslimbruderschaft in Ägypten nutzte die Unruhen in Palästina für antisemitische Kampagnen, was sie letzten Endes zu einer großen Organisation machte. Ihre Mitgliederzahl stieg von 800 im Jahr 1936 auf 200.000 im Jahr 1938.[40]

Shragai stellt fest: „Während des Zweiten Weltkriegs plante Husseini den Bau eines auschwitzähnlichen Krematoriums bei Nablus. Er wollte dort Juden aus Palästina und arabischen Ländern vergasen lassen. Ebenso half er beim Aufbau muslimischer SS-Einheiten in Bosnien und im Kosovo“[41]

Viele Jahre lang war der Führer der palästinensischen „Gemäßigten“ Ragheb bey al-Nashashibi, der Bürgermeister von Jerusalem. Nach den Unruhen von 1929 im Mandat Palästina fragte ihn der nichtjüdische französische Schriftsteller Albert Londres, warum die Araber die alten frommen Juden in Hebron und Safed ermordet hatten – sie hatten schließlich keinen Streit mit ihnen gehabt. Der Bürgermeister antwortete: „In gewisser Weise benimmt man sich wie im Krieg. Man tötet nicht, was man will. Man tötet, was man findet. Nächstes Mal werden sie alle getötet, jung und alt.“ Später sprach Londres noch einmal mit dem Bürgermeister und testete ihn auf ironische Weise, indem er sagte: „Man kann nicht alle Juden töten. Es gibt 150.000 von ihnen.“ Nashashibi antwortete mit leiser Stimme: „Oh nein, es wird zwei Tage dauern.“[42]


Aufstachelung von Kindern

Aufstachelung gegen Israel und Juden findet in der palästinensischen Gesellschaft in großem Umfang statt und wird von den westlichen Medien weitgehend vernachlässigt. Die Psychiaterin Daphne Burdman sagt:

Sowohl in der Palästinensischen Autonomiebehörde als auch in dem von der Hamas regierten Gazastreifen gibt es sorgfältig geplante, umfassende Kampagnen zur Aufhetzung von Kindern. Aufgrund dieser Indoktrination beginnen Kinder, ihre Beteiligung an terroristischen Aktionen, bei denen sie ihr Leben aufs Spiel setzen, positiv zu sehen. Dieser Aufstachelungsprozess wird von internationalen Medien kaum beachtet.

So sind die Westler von der finsteren Entwicklung dieser zutiefst „erfolgreichen“ Programme weitgehend verschont geblieben. Diese basieren sowohl auf altbekannten als auch auf neuentwickelten Überzeugungs- und Indoktrinierungstechniken. Vergleichbare Techniken wurden von totalitären Regimen wie Nazi-Deutschland, dem sowjetischen KGB und den chinesischen Geheimdiensten mit maximalem Erfolg eingesetzt. Es gibt immer mehr Hinweise darauf, dass einige der Vorgenannten die Palästinensische Autonomiebehörde inspiriert und geschult haben.

Burdman ergänzt:

Die Indoktrination in den palästinensischen Gebieten ist weitaus breiter gefächert als nur Lehrbücher und Fernsehsender und umfasst auch allgemeingesellschaftliche Elemente wie Zeitungen, Eltern, Lehrer, Unterrichtsmethoden, wo zu Linientreue ermutigt und mit Lob bedacht wird und weniger hingegebene Schüler werden nachdrücklich missbilligt. Imame sind äußerst einflussreich bei der nachhaltigen Betonung der Ziele von Jihad und Martyrium. Sommerlager und die Benennung von Straßen, Spielplätzen und Fußballmannschaften nach Märtyrern tragen dazu bei, diese Grundstimmung in der Gesellschaft aufrechtzuerhalten.[43]

Palestinian Media Watch (PMW) liefert viele Beispiele palästinensischer antiisraelischer bzw. antisemitischer Anstiftung. Die PMW-Website unterteilt diese in Kategorien wie „Animalisierung“, „Juden/Israelis sind böse“, „Juden/Israelis sind Krebs und andere Krankheiten“, „Juden/Israelis gefährden die gesamte Menschheit“ und so weiter.[44] Eines von vielen Beispielen für extremistische Aufstachelung fand 2013 im palästinensischen Fernsehen statt, wo zwei junge Mädchen ein Gedicht vortrugen, das die Zeilen enthielt: „Ihr, die ihr die frommen Propheten Allahs ermordet habt [d.h. Juden in islamischer Tradition], o ihr, die ihr durch Blutvergießen erzogen wurdet, ihr seid zu Demütigung und Not verurteilt worden, o Söhne Zions, o Böse unter den Schöpfungen, o barbarische Affen, elende Schweine.“[45]


Doppelzüngigkeit

Der israelische Politologe Michael Widlanski sagt:

Die Behauptungen vieler Israelis und Amerikaner, die PLO habe sich bereit erklärt, israelische Siedlungsblöcke anzuerkennen und zu akzeptieren, weil im Gegenzug Gebiete in Israel an die palästinensische Souveränität abgetreten wurden, erwiesen sich als falsch. Dies gilt auch für Behauptungen, die PLO-Führung sei bereit, die israelische Kontrolle über einige heilige Orte in Ost-Jerusalem zu akzeptieren und dass Ramallah oder Al-Azzaria als palästinensische Hauptstadt dienen würde. Abbas sagte den arabischen Medien wiederholt – noch im August 2013 – , dass es keine Juden auf palästinensischem Gebiet geben und Jerusalem die palästinensische Hauptstadt sein wird.

Abbas sagte einem israelischen Interviewer, dass er nicht nach Safed zurückkehren wolle. Danach erklärte er arabischen Interviewern, dass alle Araber entscheiden könnten, wann und wohin sie gehen würden. Er sagte ausdrücklich, dass alle Flüchtlinge das „Recht“ hätten, in ihre Heimat zurückzukehren.

Und wahrscheinlich ist die Behauptung, dass die PLO ihre Charta geändert hat, ebenfalls falsch. Die diesbezügliche „Zeremonie“ im Jahr 1998 wird von den Palästinensern als Inszenierung angesehen, obwohl sie von Bill Clinton und Benjamin Netanyahu sanktioniert wurde. Führende Palästinenser wie der Sprecher des Palästinensischen Nationalkongresses Salim Za’anoun sagen, dass die PLO-Charta noch immer gilt.[46]

Fußnoten

[1] Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, Vereinte Nationen, 10. Dezember 1948, un.org/en/documents/udhr/index.shtml.

[2] Kairoer Erklärung der Menschenrechte im Islam, Organisation für Islamische Zusammenarbeit, http://www.oic-oci.org/english/article/humahtm.

[3] Turan Kayaoğlu: It’s Time to Revise The Cairo Declaration of Human Rights in Islam. Brookings Institution, 23. April 2012.

[4] Global Terrorism Index. Institute for Economics and Peace, 2014.

[5] Juliana Menasce Horowitz: Declining Support for bin Laden and Suicide Bombing. Pew Research Global Attitudes Project, 10. September 2009.

[6] ebenda

[7] Muslim Public Shares Concerns about Extremist Groups. Pew Research Global Attitudes Project, 10. September 2013.

[8] Concerns about Islamic Extremism on the Rise in Middle East. Pew Research Global Attitudes Project, 1. Juli 2014,

[9] Palestinian Public Opinion Poll No -53. Palestinian Center for Policy and Survey Research, 29. September 2014.

[10] Common Concerns About Islamic Extremism: Muslim-Western Tensions Persist. Pew Research Global Attitudes Project, 13, 2. Juli 2011.

[11] Ebenda, S. 4.

[12] Saudi Arabia denies discriminating against Jewish passengers. Ha’aretz, 26. Juni 2011.

[13] ADL to Delta Airlines: ‘Do Not Be A Party’ To Discriminatory Policies Against Jews And Israel. Anti-Defamation League, 24. Juni 2011.

[14] Khaled Abu Toameh: PA affirms death penalty for land sale to Israelis. The Jerusalem Post, 20. September 2010.

[15] Jews in Islamic Countries: Iran. https://www.jewishvirtuallibrary.org/jsource/ anti-semitism/iranjehtml (angesehen am 17. Juli 2014).

[16] Kobi Nahshoni: Iran’s Jews: Tolerance or veiled persecution? Ynetnews, 27. März 2013.

[17]Manfred Gerstenfeld: The Mahathir Affair: A Case Study in Mainstream Islamic Anti-Semitism. Jerusalem Viewpoints, 506, 2. November 2003. (https://heplev.wordpress.com/2018/03/23/die-affaere-mahathir-eine-fallstudie-zum-antisemitismus-des-alltags-islam/)

[18] Dr Mahathir Opens 10th OIC Summit. The Star, 16. Oktober 2003 (Der Artikel enthält den vollständigen Redetext)

[19] L’editorial du Monde, Antisemitisme. Le Monde, 19. Oktober 2003.

[20] Raphael Israeli: Islamikaze: Manifestations of Islamic Martyrology. London (Frank Cass) 2003, S. 30

[21] Morsi answers amen to imam’s prayers for destruction of Jews.  JTA, 22. Oktober 2012.

[22] Haaretz Service und Barak Ravid: Swiss leader’s offer to meet Ahmadinejad compounds crime with a sin. Ha’aretz, 19. April 2009.

[23] Iran, Indonesia can counter unilateralism: Ahmadinejad. Press TV, 9. November 2012.

[24] Maureen Shamee: Jewish leader outraged by Christian groups’ invitation to Ahmadinejad. European Jewish Press, 22. September 2008.

[25] Helene Cooper: Ahmadinejad, at Columbia, Parries and Puzzles. The New York Times, 25. September 2007.

[26] Yehuda Bauer: Reviewing the Holocaust Anew in Multiple Contexts. Post-Holocaust and Anti-Semitism, 80, 1. Mai 2009.

[27] Robert Wistrich: Muslimischer Antisemitismus, Eine aktuelle Gefahr. Berlin (Edition Critic) 2011, S. 101.

[28] Richard Prasquier: Oui, l’islamisme radical et le nazisme sont deux idéologies comparables.. Le Monde, 17. Oktober 2012.

[29] Manfred Gerstenfeld: Interview mit Richard Landes: How Muslim Conspiracy Theories Affect Jews. Israel National News, 7. März 2013. (https://heplev.wordpress.com/2012/03/05/muslimische-verschworungstheorien-schaden-juden/)

[30] Chloë Lebeau: Pour Luc Ferry, ‘l’islamisme radical est aussi atroce que le nazisme dans les années 30. Rfr, 4. November 2013.

[31] Mati Wagner: European Jewish leader: Islamic extremists are the new Nazis. The Jerusalem Post, 27. Januar 2015.

[32] Vlaggen met hakenkruis bij demonstratie. De Telegraaf, 12. Juli 2014

[33] Manfred Gerstenfeld: Interview mit Matthias Küntzel: The Continuing Nazi Influence on Arab Attitudes. Israel National News, 10. November 2013. (https://heplev.wordpress.com/2013/12/02/der-anhaltende-einfluss-der-nazis-auf-arabische-einstellungen/)

[34] Matthias Küntzel: Djihad und Judenhass. Freiburg (ça ira-Verlag) 2003.

[35] Itamar Marcus/Barbara Crook: Kill a Jew—Go to Heaven: The Perception of the Jew in Palestinian Society. Jewish Political Studies Review 17, 3-4 (Herbst 2005), S. 127.

[36] PA Mufti encourages killing of Jews. Israelisches Außenministerium, 9. Januar 2012.

[37] Sheikh Yunus al-Astal: Suffering by Fire is Jews’ destiny in this world and next. . .you will taste the punishment of Scorching Fire. http://www.palwatcorg/ main.aspx?fi=584.

[38] Hamas MP Al-Astal: We Must Massacre Jews, Impose Jizya Poll Tax on Them. Al-Aqsa TV, 6. März 2014. http://www.memritv.org/clip/en/4202.htm.

[39] Ismail Radwan, PA TV, 30. März 2007, http://www.palwatch.org/main. aspx?fi=584.

[40] Gerstenfeld. Interview mit Küntzel.

[41] Manfred Gerstenfeld: Interview mit Nadav Shragai: Libel: Israel Intends to Destroy the Al-Aksa Mosque. Israel National News, 16. Oktober 2013. (https://heplev.wordpress.com/2013/09/09/kapitale-verleumdung-israel-will-die-al-aqsa-moschee-zerstoren/)

[42] Albert Londres: Le Juif Errant Est Arrivé. Paris (Arléa) 1997, S. 209.

[43] Manfred Gerstenfeld:  Interview mit Dr. Daphne Burdman: Indoctrinating Palestinian Children to Genocidal Hatred: A Psychiatrist’s Perspective. In: Demonizing Israel and the Jews. New York (RVP Press) 2013, S. 48-49.

[44] palwatch.org

[45] palwatch.org/main.aspx?fi=157&doc_id=9308.

[46] Manfred Gerstenfeld: Interview mit Michael Widlanski: Deceitful Palestinian Statements as Strategic Weapons. Israel National News, 23. September 2013.

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