Friedfertigkeiten 2017

Wie sehr Friedensgerede in der Regel an die falsche Adresse (Israel) geht, zeigen die tagtäglichen „kleinen“ Vorfälle. Ich habe sie auf eine Extraseite gelegt, weil manche Informationen in letzter Zeit immer wieder mit Verspätung weitergegeben werden. Sie sind chronologisch rückwärts eingestellt. (Für ältere Einträge bitte „Friedfertigkeiten“ anklicken.)
Es gibt in Englisch detaillierte Informationen gibt es zu Versuchen, die Terrorgruppen rund um Israel per Schmuggel mit Waffen zu versorgen, Informationen zum Raketenterror mit weiterführenden Links, Informationen zur Wirtschaft im Gazastreifen.

Ich musste feststellen, dass dieser Link – obwohl korrekt – nicht (immer) zu den „Friedfertigkeiten“ führt, sondern zu einer seltsam wirren Anzeige einer „Blogroll“, die es so nicht gibt. Daher hier die direkten Links:
20102011201220132014 – 20152016 – 2017

Montag, 23.01.2017:
Soldaten verhafteten in Judäa und Samaria insgesamt 13 Terrorverdächtige Araber.
In Schechem/Nablus beschlagnahmten Soldaten ein Gewehr und Patronen; eine Person wurde festgenommen.
Im Jordantal wurden 7 illegale arabische Bauten abgerissen.
Bei Efrat bewarfen Araber einen Bus mit Steinen; dieser wurde beschädigt.
– Am Abend wurde ein Soldat leicht verletzt, als Terroristen einen Sprengsatz zündeten (ein Gaskanister, der in einem brennenden Reifen steckte).

Sonntag, 22.01.2017:
Soldaten verhafteten in Judäa und Samaria insgesamt 4 terrorverdächtige Araber.
– Außerdem wurde ein Fahrzeug beschlagnahmt, aus dem heraus Molotowcocktails auf eine Ortschaft geworfen worden waren.
– Am Übergang Beitar aus Judaä/Samaria wurde auf einem LKW Werkzeug zur Herstellung von Waffen beschlagnahmt. Ein weiterer LKW wurden beschlagnahmt, auf dem Elektromüll transportiert wurde.
Terroristen platzierten einen brennenden Reifen mit einem Benzintank darin an den Zaun von Beitar Illit. Niemand wurde verletzt.

Samstag, 21.01.2017:
– Araber bewarfen am Abend israelische Verkehrsteilnehmer zwischen dem Gush Etzion (bei Efrat) und Jerusalem mit Molotowcocktails.

Freitag, 20.01.2017:
– 4 Israelis wurden nahe eines Dorfes in Nordsamaria von Arabern angegriffen, die sie in ihrem Auto mit einem Steinhagel bedachten. Sie schossen in die Luft. Die Dorfbewohner umzingelten sie, aber dann griffen PA-Sicherheitskräfte ein und geleiteten die 4 in Sicherheit.
– Bei Khan Junis stürzte ein Tunnel ein; ein Hamasnik hat das nicht überlebt.
– Im Einkaufszentrum nahe Haifa explodierte eine Rohrbombe; zum Glück wurde niemand verletzt.
– Zwischen Schuafat und der Jerusalemer Innenstadt wurde die Straßenbahn mit Steinen beworfen, eine Tür beschädigt.

Donnerstag, 19.01.2017:
– Am Mittwochabend griffen Araber einen Linienbus auf der Straße 60 nördlich von Jerusalem mit Felsbrocken an; die Windschutzscheibe wurde beschädigt.
– An der Straße 55 nahe Kedumim wurden Autofahrer mit Felsbrocken angegriffen, mindestens 1 Windschutzscheibe beschädigt.
– Polizei und Shin Bet vereitelten eine Schmuggelaktion, mit der ein Terror-Häftling Bargeld und ein Mobiltelefon erhalten sollte.
Soldaten verhafteten in Judäa und Samaria insgesamt 11 wegen Terrorverdacht gesuchte Araber.
Soldaten fanden in Judäa und Samaria eine Reihe Rohrbomben; diese wurden kontrolliert gesprengt.

Mittwoch, 18.01.2017:
– In der Nacht schützten Soldaten rund 1.000 Besucher des Josefgrabs in Schechem/Nablus; dabei gab es „gewalttätige Vorfälle gegen die Sicherheitskräfte“ (die gingen mit Sicherheit nicht von den jüdischen Betenden aus).
– Am Morgen gab es „Zusammenstöße“ bei einem Beduinendorf, als Abrissverfügungen durchgesetzt wurden. Die Einwohner des Dorfes randalierten. Eine große Gruppe von ihnen warf Felsbrocken auf die Polizei. Ein Mann versuchte Polizisten zu überfahren; ein Polizist wurde ermordet, mehrere verletzt. Er wurde erschossen. Der Terrorist gehörte der „Islamischen Bewegung“ an.
– Bei dem Krawall behauptete der arabische MK Ayman Odeh, er sie von Gummigeschossen verletzt worden; die Polizei streitet das ab: Es wurden keine solchen Geschosse eingesetzt. Odeh war von einem der von den Beduinen geworfenen Felsbrocken getroffen worden.
– Nach dem Anschlag wurden die Abrissarbeiten fortgesetzt; auch die „Konfrontationen“ gingen weiter.

Dienstag, 17.01.2017:
3 PA-Araber wurden festgenommen, weil sie versuchten durch Bestechung eines Sicherheitsmannes illegal nach Israel hineinzukommen. Einer der drei ist ein PA-Polizist.
Soldaten verhafteten in Judäa und Samaria insgesamt 12 wegen Terrorverdacht gesuchte Araber.
– Soldaten und Grenzpolizei durchsuchten ein Haus in Qabatiya (Nordsamaria) und fanden Werkzeug zur Waffenherstellung.
– In Yatta beschlagnahmten Soldaten 5 Rohrbomben.
– Bei Durchsuchungen im Lager Schuafat beschlagnahmten Sicherheitskräfte Waffen und verhafteten 9 Terrroverdächtig.
– Araber warfen bei der Ben-Zion-Kreuzung einen Holzblock auf ein Auto, das dadurch beschädigt wurde.
– In einem Dorf im Norden wurde aus einem fliehenden Auto eine Rohrbombe auf Grenzpolizisten geworfen. Die 3 Täter wurden festgenommen. In ihrem Auto befand sich dazu noch ein Luftgewehr.
Bei Tekoa randalierten etwa 200 Araber und warfen Steine und Molotowcocktails auf Sicherheitskräfte. Ein Grenzpolizist schoss auf die Randalierer und traf einen der Täter; Soldaten wollten ihm medizinische Hilfe leisten und ihn in ein Krankenhaus bringen. Dabei wurden sie weiter beworfen. Der Randalierer konnte aber nicht mehr gerettet werden.
– Grenzpolizisten stoppten einen arabischen Bus in Jerusalem und kontrollierten die Passagiere. Darunter befand sich ein PA-Araber ohne Aufenthaltserlaubnis. Bei der Befragung gab er zu, dass er einen Terroranschlag verüben wollte.
– An einem Übergang in Samaria bei Tulkarm versuchte ein Araber auf Soldaten einzustechen. Die Soldaten schossen, der Terrorist ist tot.

Montag, 16.01.2017:
– Wieder einmal hoben Soldaten und weitere Sicherheitskräfte Hamas-Terrorinfrastruktur in Ramallah und der Region Binyamin aus.13 Hamas-Terroristen wurden festgenommen.
Soldaten verhafteten in Judäa und Samaria insgesamt 17 wegen Terrorverdacht gesuchte Araber.
– Am Nachmittag griffen nahe Tekoa eine Gruppe IDF-Soldaten mit Steinen an. Die Soldaten reagierten mit Mitteln zur Auflösung von Krawallen. Einer der Randalierer wurde auf die Brust getroffen und schwer verletzt und erlag dieser Verletzung später. Die Araber berichten von mindestens 5 Verletzten.

Sonntag, 15.01.2017:
– Am späten Donnerstagabend wurden israelische Polizisten im Negev von Beduinen mit Felsbrocken beworfen; drei Streifenwagen wurden beschädigt, ein Polizist verletzt. 12 Täter wurden festgenommen.
– Freitagabend wurde vor einem Tel Aviver Club ein Araber von Juden angegriffen (es soll auf ihn eingestochen worden sein), angeblich weil er sich mit einer Jüdin traf. Er flog, kehrte dann mit einem Messer bewaffnet zurück und stach auf zwei unbeteiligte Juden ein.
– Bei einer Durchsuchung in der Nähe von Schechem/Nalbus wurden von der IDF mehrere Tausend Schekel Terrorgeld beschlagnahmt.
Soldaten verhafteten in Judäa und Samaria insgesamt 10 Araber, davon 8 Terrorverdächtige.
– Am südlichen Gazastreifen wurden Soldaten beschossen. Es gab keine Verletzten, aber ein Fahrzeug wurde beschädigt.
– Die IDF antwortete auf Feuer aus dem Gazastreifen zerstörte damit eine Hamas-Stellung im südlichen Gazastreifen.

Samstag, 14.01.2017:

Die PA ist weiter voll des Lobes für die Resolution 2334 des UNO-Sicherheitsrats – vor allem, weil sie (in völligem Gegensatz zu Obama und Genossen) der Ansicht sind, dass der Absatz über Terror in dieser Resolution, der doch angeblich beide Seiten meint, auf sie gar nicht zutrifft! Er gilt schlicht nur für Israel.

Eine teilweise fertig gestellte Zugangsstraße zur neuen PA-Stadt Rawabi wurde von der PA in Teilen illegal ohne Zustimmung der Eigentümer über Privatland gebaut, weshalb sie nicht genehmigen werden darf.

Samstag, 14.01.2017:
– Auf den Ortseingang von Migdal Oz im Gush Etzion wurden Brandsätze geworfen.

Donnerstag, 12.01.2017:
– Während der Nacht führte die IDF eine große Aktion in Hebron durch, bei der Waffenwerkstätten ausgehoben wurden.
Soldaten verhafteten in Judäa und Samaria insgesamt 8 wegen Terrorverdacht gesuchte Araber.
Bei Issawiya wurden Autofahrer auf der Straße nach Ma’ale Adumim mit Felsbrocken beworfen.

Dienstag, 10.01.2017:
Soldaten verhafteten in Judäa und Samaria insgesamt 9 wegen Terrorverdacht gesuchte Araber.
– Am frühen Morgen versuchte ein PA-Araber im Jordantal auf Soldaten einzustechen, die Verdächtige verhaften wollten. Die Soldaten mussten schießen, der Terrorist ist tot.
Im Muslimischen Viertel der Altstadt von Jerusalem wurden Graffiti gesprüht, die den Terrorist vom Anschlag am Sonntag priesen. 3 der Sprüher konnten festgenommen werden.
3 arabische Jugendliche wurden in Jabel Mukaber festgenommen, weil sie Brandsätze, Feuerwerkskörper und Felsbrocken auf Sicherheitspersonal warfen.
-Am Abend wurde ein Autofahrer in der Nähe von Beitar Illith durch Felsbrocken werfende Araber verletzt. Es wurden weitere Privatautos und ein Bus beschädigt.
– Außerdem gab es mindestens einen Angriff mit einem Molotowcocktail.

Montag, 09.01.2017:
– Im Kreis Eshkol gab es um 11.21 Uhr Ortszeit Raketenalarm. Später sagte die IDF, dass es sich um einen Fehlalarm handelte.
Bei Hebron hielten Grenzpolizisten ein verdächtig erscheinendes Fahrzeug an, das von einem PA-Araber gefahren wurde. Bei der Durchsuchung fanden sie eine kleine Axt, Waffenteile ein Gewehr und Munition, der Araber selbst hatte noch ein Kampfmesser am Körper. Er hatte keine Ausweispapiere dabei und verweigerte die Kooperation mit den Sicherheitskräften. Offensichtlich wurde durch seien Festnahme ein Terroranschlag verhindert.

Sonntag, 08.01.2017:
– In den judäischen Bergen wurde eine Person durch Schüsse schwer verletzt.
– Am frühen Nachmittag rammte ein Araber aus „Ost“-Jerusalem einen großen LKW in eine Gruppe Menschen an einer Bushaltestelle, die neben einem Bus standen. Er wurde erschossen, es gab aber 4 Tote (3 Frauen, 1 Mann) und 17 Verletzte (Times of Israel: 16), 5 davon schweben in Lebensgefahr. Ulrich Sahm berichtet (E-Mail), dass zuerst ein Reiseführer auf den Fahrer schoss, als dieser versuchte die bereits überfahrenen Soldaten noch einmal zu überfahren (telefonischer Beitrag im Fernsehkanal 10). Eine Augenzeugin beschreibt, dass Araber am Anschlagsort applaudierten und Freudenrufe ausstießen, nachdem der Terrorist gemordet hatte.
Grenzpolizei umstellte das Haus der Familie des LKW-Terrroisten. Insgesamt 5 Verwandte des Mörders wurden festgenommen.
– Im arabischen Ort Qalansuwa wurde ein Mann festgenommen, in dessen Haus 3 illegale Maschinenpistolen gefunden wurden.
– In der Region Binyamin wurden israelische Autofahrer auf der Schnellstraße 437 von Arabern mit Molotowcocktails beworfen.
– Als Reaktion auf den LKW-Anschlag ließ die Stadtverwaltung Betonblöcke um den Stadtteil Jabel Mukaber platzieren.
Am Gush Etzion bewarfen Araber israelische Autofahrer massiv mit Felsbrocken. Ein Israeli wurde verletzt.

Freitag, 06.01.2017:
Mittwochabend (gegen 22.30 Uhr) sank ein arabisches Fischerboot aus dem Gazastreifen nach einer Kollision mit einem israelischen Patrouillenboot. Die IDF sagt, das sei den Umständen auf See geschuldet gewesen, die PalAraber behaupten die Marine habe das gezielt gemacht.
Gestern behaupteten PalAraber, IDF-Soldaten hätten auf das Auto eines stellvertretenden PA-Ministers geschossen. Die IDF bestreitet dies kategorisch.
– Am Nachmittag bewarfen Araber im Gush Etzion israelische Autofahrer mit Felsbrocken.

Donnerstag, 05.01.2016:
In Hebron nahm die IDF 5 flüchtige Araber fest; drei der Verdächtigen sind gesuchte Terroristen. Außerdem wurden mehrere „Kontaktpersonen“ festgenommen, die Gelder von Terrororganisationen weiterleiten sollten; mehrere tausend Schekel Bargeld wurden beschlagnahmt.
Soldaten verhafteten in Samaria insgesamt 5 wegen Terrorverdacht gesuchte Araber.
Im arabischen Araba (Nordisrael) wurde eine Waffenwerkstatt ausgehoben; neben illegalen Waffen wurden auch gefälschte Münzen beschlagnahmt.

Mittwoch, 04.01.2016:
Soldaten verhafteten in Judäa und Samaria insgesamt 25 PA-Araber, davon 16 Terrorverdächtige.
In einem Auto fand die Polizei in Anata (nahe der Altstadt von Jerusalem) ein Gewehr, Blendgranaten, Magazine und Munition. Die drei Insassen wurden festgenommen.
– Nach tödlichen Schüssen (1 Ermordeter, 1 Verletzter) in Haifa glaubt die Polizei an einen Terroranschlag.
– Die Zivilverwaltung hat 40 illegale (arabische) Bauten im Gush Etzion und bei Ma’ale Adumim abreißen lassen.

Dienstag, 03.01.2016:
Soldaten verhafteten in Judäa und Samaria insgesamt 34 wegen Terrorverdacht gesuchte Araber.
– Im Bereich von Hebron und dem Gush Etzion wurden 15 Hersteller von Terrorwaffen festgenommen. Dabei wurden u.a. Brandsätze (Molotowcocktails) und improvisierte Schusswaffen beschlagnahmt.
– Auf dem Tempelberg wurden (Sonntag) zwei jüdische Teenager festgenommen, weil sie sich verbeugt haben sollen; sie haben (heute vom Gericht) zwei Monate Besuchsverbot auferlegt bekommen.
– An der Gilboa-Kreuzung bei Jenin in Samaria wurden zwei Grenzpolizisten von einem Motorrad mit zwei Arabern verletzt, die versuchten eine Straßensperre zu durchbrechen. Es ist noch nicht klar, ob es sich um einen Anschlag handelt.

Montag, 02.01.2017:
Anschläge auf israelische Autofahrer mit Felsbrocken: auf einen Egged-Bus in Jerusalem (Windschutzscheibe zerstört); auf einen Transporter mit jüdischen Schülern an der Adorim-Kreuzung; auf einen israelischen Bus im Gush Etzion; auf mehrere Autofahrer auf der Straße zwischen dem Gush Etzion und Hebron (mindestens 1 beschädigtes Auto); auf ein Auto bei Beit Omar (Wagen beschädigt); ein Anschlag bei Neve Tzuf nördlich von Jerusalem; auf mehrere Autofahrer bei Beit-El; auf einen Bus auf der Straße 443 (innerhalb der Linien von vor 1967).

Sonntag, 01.01.2017:
Soldaten verhafteten in Judäa und Samaria insgesamt 7 wegen Terrorverdacht gesuchte Araber.
Auf dem Tempelberg wurden zwei Juden festgenommen; ihnen wird vorgeworfen das „Schmai Israel“ gesagt zu haben.
PA-Araber bewarfen einen israelischen Bus bei El-Arub (nahe Kiryat Arba) mit Steinen. Dieser wurde leicht beschädigt.
Nördlich von Jerusalem wurde ein israelischer Autofahrer mit Felsbrocken beworfen, sein Auto beschädigt.
– Am Abend versuchten zwei maskierte Araber Juden in ihren Häusern im Jerusalemer Stadtteil Nahalat Shimon mit Molotowcocktails zu ermorden. Wie durch ein Wunder wurden nur geringer Sachschaden angerichtet.