Friedfertigkeiten 2022

Wie sehr Friedensgerede in der Regel an die falsche Adresse (Israel) geht, zeigen die tagtäglichen „kleinen“ Vorfälle. Ich habe sie auf eine Extraseite gelegt, weil manche Informationen in letzter Zeit immer wieder mit Verspätung weitergegeben werden. Sie sind chronologisch rückwärts eingestellt. (Für ältere Einträge bitte „Friedfertigkeiten“ anklicken.)
Es gibt in Englisch detaillierte Informationen gibt es zu Versuchen, die Terrorgruppen rund um Israel per Schmuggel mit Waffen zu versorgen, Informationen zum Raketenterror mit weiterführenden Links, Informationen zur Wirtschaft im Gazastreifen.

20102011201220132014 – 201520162017201820192020 2021 – 2022

Samstag, 22.01.2022:
– Zwischen Jerusalem und Ma’ale Adumim wurde ein Bus mit Steinen beworfen; die Windschutzscheibe wurde zerstört.

Der Leiter des Regionalrats von Beit-El verurteilte die Angriffe von Siedlern auf linke Aktivisten und PA-Bauern.

Der „militärische Flügel“ der Fatah droht mit Terrorangriffen in Israel und in Judäa und Samaria.

Freitag, 21.01.2022:
Bei Burin in Samaria wurden linke „Menschenrechtler“ und pal-arabische Bauern von Siedlern mit Stöcken, Steinen und Brandsätzen angegriffen; die jüdischen „Aktivisten“ setzten auch ein Auto in Brand. 4 der Linken wurden leicht verletzt.
In Jizr az-Zarqa beschlagnahmte die Polizei eine Maschinenpistole.
– Die Polizei nahm 2 junge Männer fest, die im Verdacht stehen auf eine Bushaltestelle bei Harisch antiarabische Graffiti gesprüht zu haben.

Bei Peduel in Samaria versammelten sich hunderte Israelis, um Bäume zu pflanzen. Damit wollen sie verhindern, „dass andere unser Land wegnehmen“.

Donnerstag, 20.01.2022:
An der Megiddo-Kreuzung stoppte die Polizei 3 Fahrzeuge, die in Haifa gestohlen worden waren; einer der drei Fahrer konnte festgenommen werden – ein PA-Araber aus Jenin.

Mittwoch, 19.01.2022:
– Am Morgen führte die israelische Regierung einen Räumungsbefehl für illegal errichtete Gebäude in Scheik Jarrah; diese waren auf dem Gelände einer geplanten Förderschule errichtet worden. Der Räumungsbefehl erging 2017 und wurde in allen Instanzen bestätigt.
Bei Durchsuchungen in einem Haus in Anata wurden Feuerwerkskörper und Munition für schwere Maschinengewehre gefunden; ein verdächtiger Palästinenser wurde festgenommen.
In Holon explodierte eine Rohrbombe in einem Treppenhaus; die Polizei ermittelt.

Dienstag, 18.01.2022:
– Bei einer ausgedehnten Polizeiaktion im Negev wurden 30 Verdächtige festgenommen, denen vorgeworfen wird an Störungen und Steinwürfen beteiligt gewesen zu sein, als der JNF letzte Woche Bäume pflanzen wollte.
– Im Süden Israels wurde ein Bus angehalten; darin befanden sich u.a. 28 illegal im Land befindliche Personen, 50kg verpackte Cannabis-Produkte; 3 Personen wurden wegen Angriffen auf Polizisten festgenommen.
– In „Ost“-Jerusalem wurde ein Bus mit Molotowcocktails beworfen, der Fahrer verletzt.

Montag, 17.01.2022:
– Die Polizei beschlagnahmte in Kafr Qara 3 Molotowcocktails und Feuerwerkskörper.
– An der Gush Etzion-Kreuzung versuchte ein Terrorist auf einen Soldaten einzustechen. Der Soldat schoss, der Terrorist ist neutralisiert (nach Angaben von YNet ist der Terrorist tot). Weitere Soldaten verfolgten dann das Auto, aus dem der Terrorist ausgestiegen war.
– Die Hamas führte wieder Raketentests durch und schoss mehrere Raketen ins Mittelmeer.
– Ein Israel fuhr versehentlich in den Ort Beita bei Nablus und wurde von PA-Arabern angegriffen. Soldaten holten ihr raus, wurden aber ebenfalls angegriffen.

Sonntag, 16.01.2022:
– Das palästinensische Medien-Netzwerk „Al-Jamarq“ ruft die Araber zu „Solidaritätsprotesten“ mit den Beduinen im Negev auf, was praktisch heißt, dass Krawalle organisiert werden sollen.^

Palästinenser-Organisationen im Gazastreifen versuchen die Beduinen des Negev aufzuputschen, auch die palästinensisch-arabische Öffentlichkeit soll die Beduinen unterstützen. Dabei behaupten sie, dass Haifa, Jaffa und Lod jüdisch besetzte arabische Städte sind.

Samstag, 15.01.2022:
In den Hebron-Bergen wurde eine Synagoge in Brand gesteckt.
Im Jordantal wurde zwei Israelis an einer Tankstelle ihr Auto gestohlen; einer wurde verletzt.

Nach Druck durch eine „rechte“ NGO ist jetzt von der Stadt bei Gericht beantragt worden die illegale Erweiterung einer Moschee in Beit Safafa (Jerusalem) abzureißen.

Die höchsten Führer von Hamas und Palästinensischem Islamischem Jihad halten es im Gazastreifen nicht aus. Nicht weniger als 8 von ihnen sind während des letzten Jahres ins Ausland gezogen.

Freitag, 14.01.2022:
– Auch heute gingen die Krawalle von Beduinen im Negev weiter. Dabei wurden an der Straße 60 auch wieder Steine auf Autos geworfen. An der Straße 80 wurde ein Einsatzfahrzeug der Polizei durch Steine beschädigt. Noch am späten Donnerstagabend wurde ein Polizist durch geworfene Steine verletzt.

Donnerstag, 13.01.2022:
– Am Nachmittag lieferten sich rund 2.000 Beduinen wieder „Zusammenstöße“ mit der israelischen Polizei wegen des Aufforstungsprojekts im Negev, weil sie erzielten den Kompromiss nicht akzeptieren. 13 Personen wurden festgenommen, 12 verletzt.
Bei Dimona wurde ein Bus mit Steinen beworfen.
– Im „Flüchtlingslager“ Schuafat in Jerusalem wurde ein Mann erschossen. Polizisten, die auf der Suche nach dem Täter/den Tätern waren und Beweise sammelten, wurden mit Steinen angegriffen.

Die PA hat erneut ihre Entschlossenheit betont den Terroristen bzw. ihren Familien „im Namen der Märtyrer“ weiter Gehälter/Renten zu zahlen.

BDS-Gründer Omar Barghouti lässt wissen: Juden haben keinerlei Recht auf Selbstbestimmung.

Mittwoch, 12.01.2022:
Bei Hebron warfen PA-Araber am Dienstagabend Brandsätze auf einen IDF-Posten. Soldaten schossen auf die Terroristen, einer verletzt und festgenommen.
– Der KKL/JNF will im Negev Bäume pflanzen. Beduinen veranstalten deswegen Krawalle. 11 Personen wurden u.a. wegen Steinwürfen festgenommen.
– Trotz einer Vereinbarung, dass die Pflanzaktion eingestellt wird, gingen die Krawalle weiter; u.a. wurden auch Reifen verbrannt.

Dienstag, 11.01.2022:
An der Halamisch-Kreuzung fuhr ein Araber mit seinem Auto auf Soldaten los, verletzte einen; er wurde festgenommen.
Bei Netavim im Negev wurde ein Bus mit Steinen beworfen.
– Im Süden des Landes musste ein Zug stoppen, weil Felsbrocken auf den Gleisen lagen.
Im südlichen Negev wurden zusätzliche Polizei- und Militärkräfte stationiert, weil Beduinen randalierten. U.a. wurden von Jugendlichen Beduinen Steine auf Sicherheitskräfte und auf Autos geworfen. 2 Polizisten wurden verletzt.
– Die Hamas nimmt den Beduinen-Krawall zum Anlass zu Eskalation der Gewalt aufzufordern.

Die IDF veröffentlichte, dass im letzten Jahr 31 IDF-Soldaten starben; 1 bei operationellen Aktivitäten, einer wurde von einem Verbrecher erschossen, 10 bei Verkehrsunfällen, 2 bei weitere Unfällen. 11 Soldaten begingen Selbstmord. 6 starben an Krankheiten.

31 Vorschulen am Gazastreifen werden mit zusätzlichen Bunkern befestigt.

Montag, 10.01.2022:
In Baqa al-Gharbiya wurden zwei Schusswaffen beschlagnahmt und eine Person festgenommen.

Hamas-Grande Ismail Haniyeh giftet wieder: „Israel hat keine Zukunft in Palästina.“

Sonntag, 09.01.2022:
– Im Jerusalemer Viertel Schimon HaTzadik wurde ein Jude von 2 Arabern angegriffen.
Im Gush Etzion entdeckten Polizisten illegale Scharfschützen-Gewehre, Zielfernrohre und Munition; eine Person wurde festgenommen.
– Vor der Küste von Bat Yam wurde ein verdächtiges Objekt kontrolliert gesprengt, vermutlich ein Teil einer Terror-Rakete.

Samstag, 08.01.2022:
– Die IDF vereitelte einen Drogenschmuggel über die ägyptische Grenze; etwa 100kg Drogen im Wert von NIS 2 Millionen wurden beschlagnahmt.
Bei Al-Arub im Gusch Etzion wurden Soldaten von PA-Arabern mit Steinen beworfen; sie schossen scharf und mit Mitteln zur Zerstreuung von Menschenmengen zurück.
An der Tapuach-Kreuzung wurde ein PA-Araber festgenommen, der in einem im Dezember in Bat Yam gestohlenen Auto unterwegs war.
Grenzpolizisten schossen auf einen Autofahrer, der im A-Ram bei Jerusalem mit hoher Geschwindigkeit auf sie zufuhr. Der betrunkene PA-Araber wurde festgenommen.

Auf den Golanhöhen versuchten Araber (vergeblich) einen Panzer von einem Denkmal für die 7. Brigade zu ziehen. Sie nahmen das auf Video auf und posteten es auf TikTok.

Freitag, 07.01.2022:
– Im Gush Etzion wurde eine Autofahrerin leicht verletzt, als ihr Fahrzeug mit Steinen beworfen wurde. Die Windschutzscheibe wurde beschädigt und die 19-jährige in ein Krankenhaus gebracht.

Zum dritten Mall innerhalb eines Monats wurden PA-Araber dabei erwischt (und auf Video festgehalten), wie sie Ölbäume nahe Avigayil ausreißen.

Donnerstag, 06.01.2022:
– Nach Angaben arabischer Quellen wurde am frühen Morgen ein PA-Araber durch Soldaten getötet. Es handelte sich um eine Verhaftungsaktion in Nablus, Araber betrieben „Zusammenstöße“, der Tote wurde in den Kopf getroffen.
– In einem Dorf in Samaria wurden Waffen, Munition und Granaten beschlagnahmt. 3 Verdächtige wurden festgenommen.
– Bei Menara an der libanesischen Grenze gaben Soldaten Warnschüsse ab, weil 3 Personen sich auf verdächtige Weise der Grenze näherten.
Bei Halul zwischen Hebron und dem Gush Etzion wurde ein Bus mit Molotow-Cocktails beworfen.

Mittwoch, 05.01.2022:
3 PA-Araber in Hebron wurden festgenommen, nachdem in ihren Häusern zahlreiche Waffen und Munition gefunden wurden.
Bei einer Durchsuchung eines Hauses wurden eine Carlo-Maschinenpistole und Munition gefunden.
– Ein Trainer der Fußballprofi-Mannschaft Hapoel Hadera wurde in Samria von Arabern mit Steinwürfen in seinem Auto angegriffen. Das  Auto wurde beschädigt.
– Soldaten schossen, um Verdächtige davon abzuhalten sich aus Syrien kommend der Grenze zu Israel zu nähern.
IDF-Artillerie beschoss eine Position der syrischen Armee bei Quneitra, berichten libanesische Medien; nach ihren Angaben sollen auch israelische Kampfflugzeuge über der Gegend gekreist sein.
PA-Araber warfen Molotowcocktails auf den Zaun der Gemeinde Migdal Oz.

Ein Militärgericht hat den Terroristen, der letztes Jahr an einer Bushaltestelle auf Israelis schoss, wegen Mordes und zweifachen versuchten Mordes zu einer zweimal lebenslänglichen Gefängnisstrafe verurteilt.

Dienstag, 04.01.2022:
– Grenzpolizisten entfernten Zelte vom illegalen Außenposten Homesch.
– Auf der Straße 55 wurden Araber dabei gefilmt, wie sie zwischen zwei jüdischen Orten in Samaria ein Fahrzeug in Brand steckten, um die Straße zu blockieren.
Araber bewarfen an der Ohalim-Kreuzung einen Bus mit Steinen; die Windschutzscheibe wurde beschädigt.
– Aus dem Libanon drang eine Hisbollah-Drohne in den israelischen Luftraum ein und wurde von der IDF vom Himmel geholt.

Ein PA-Araber in israelischer Haft (ohne Anklage) beendete seinen Hungerstreik. Er erzielte einen Deal mit den israelischen Behörden und wird nächsten Monat entlassen.

Montag, 03.01.2022:
– Am Morgen wurden in einem Haus in Ramle eine versteckte Schusswaffe und Patrone.
In Sderot zerstörte ein 14-jähriger Beduine eine israelische Flagge in einem Garten
Maschinengewehrfeuer aus dem Gazastreifen veranlasst Alarm im Umfeld des Strip. Das war der dritte Angriff innerhalb einer Woche von dort.
– Am Skopusberg in Jerusalem wurde ein Bus mit einem Brandsatz angegriffen; der Fahrer musste zur Behandlung in ein Krankenhaus gebracht werden.

Die Hamas droht wieder mit Entführungen von Israelis.

Sonntag, 02.01.2022:
– Als Reaktion auf die zwei Raketen Richtung Tel Aviv hat die IDF am späten Samstagabend mit Kampfflugzeugen und Hubschraubern Hamas-Ziele im Gazastreifen beschossen, hauptsächliche ein Raketenwerkstatt. Die Terroristen schossen dabei mit Luftabwehr-Waffen auf die israelischen Streitkräfte (schultergestützte Luftabwehrraketen, die die Hubschrauber aber verfehlten). Panzer schossen auf Hamas-Stellungen in Grenznähe.
– Die Hamas behauptet, sie habe während der israelischen Angriffe „experimentelle Raketen“ ins Mittelmeer geschossen.
– Die IDF hat zwei vermutliche Komplizen des bei Ariel getöteten Terroristen festgenommen.
– Bei Steinwürfen aus einem fahrenden Auto auf einen Bus wurde eine Person leicht verletzt.
– Nach zahlreichen Verzögerungen ist jetzt die der Abriss des Hauses des Mörders von Eli Kay angeordnet worden.

Samstag, 01.01.2022:
– Die Hamas schoss 2 Raketen ab, die vor der Küste im Meer einschlugen, aber eigentlich für Tel Aviv gedacht waren. Die Hamas sagt, schlechtes Wetter hätte zum (versehentlichen?) Verschuss der Raketen geführt. (Die Hamas ließ über ägyptische Mittelsmänner wissen, dass jeglicher Angriff Israels auf den Gazastreifen als Reaktion auf die 2 Raketen vom Morgen eine gewalttätige Antwort aus dem Gazastreifen zur Folge haben wird.)
– Nach den Raketenschüssen soll der Palästinensische Islamische Jihad vorsichtshalber seine „Militärbasen“ im Gazastreifen evakuiert haben.
– Die IDF kauft die „Erklärung“ für die heutigen Raketen nicht und bereitet anscheinend einen Gegenschlag vor.
In Jenin griffen Araber Soldaten mit Steinen und Brandbomben an.

Im offiziellen PA-Fernsehen ruft ein Mädchen dazu auf das Land von den Juden zu befreien.