Die EU lügt über das Völkerrecht

Elder of Ziyon, 9. September 2021

Der offizielle Twitter-Account der Delegation der Europäischen Union bei den Palästinensern postete:

Wir verfolgen mit Sorge die Selbstdemontage eines Hauses gestern in Batn al-Hawa/Silwan in Ostjerusalem, die 9 Familienmitglieder obdachlos machte. Siedlungsaktivitäten, einschließlich Zwangsräumungen und Abrisse in Ostjerusalem, sind gemäß dem interanationalen Recht illegal und untergraben die Friedensaussichten.

Lassen sie uns annehmen, dass Teile Jerusalems gemäß dem Völkerrecht „besetzt“ sind. Verletzt Israel dieses Recht, wenn es Gesetze gegen illegale Bautätigkeit durchsetzt?

Natürlich nicht. Die Genfer Konventionen sind eindeutig:

Artikel 64: Die Strafgesetze des besetzten Gebietes bleiben in Kraft, außer wenn sie durch die Besetzungsmacht endgültig oder vorübergehend außer Kraft gesetzt werden, weil sie eine Gefahr für die Sicherheit dieser Macht oder ein Hindernis bei der Anwendung des vorliegenden Abkommens darstellen. Unter Vorbehalt dieser letzteren Erwägung und der Notwendigkeit, eine wirksame Justizverwaltung zu gewährleisten, sollen die Gerichte des besetzten Gebietes fortfahren, alle durch die erwähnten Gesetze erfassten Vergehen zu behandeln. Immerhin kann die Besetzungsmacht die Bevölkerung des besetzten Gebietes Bestimmungen unterwerfen, die unerlässlich sind zur Erfüllung der ihr durch das vorliegende Abkommen auferlegten Verpflichtungen, zur Aufrechterhaltung einer ordentlichen Verwaltung des Gebietes und zur Gewährleistung der Sicherheit sowohl der Besetzungsmacht als auch der Mitglieder und des Eigentums der Besetzungsstreitkräfte oder -verwaltung sowie der durch sie benützten Anlagen und Verbindungslinien.

Artikel 65: Die durch die Besetzungsmacht erlassenen Strafbestimmungen treten erst dann in Kraft, wenn sie veröffentlicht und der Bevölkerung in ihrer Sprache zur Kenntnis gebracht worden sind. Sie können keine rückwirkende Kraft haben.

Artikel 66: Die Besetzungsmacht kann die Angeklagten im Falle einer Verletzung der von ihr kraft Artikel 64 Absatz 2 erlassenen Strafbestimmungen vor ihre nichtpolitischen und ordnungsmäßig gebildeten Militärgerichte stellen, unter der Bedingung, dass diese im besetzten Gebiet tagen. Die Rechtsmittelgerichte sollen vorzugsweise im besetzten Gebiet tagen.

Artikel 67: Die Gerichte dürfen nur jene Gesetzesbestimmungen anwenden, die vor der Begehung der strafbaren Handlung gegolten haben und in Übereinstimmung mit den allgemeinen Rechtsgrundsätzen stehen, insbesondere mit dem Grundsatz, dass die Strafe der Schwere des Vergehens angemessen sein soll. Sie haben in Betracht zu ziehen, dass der Angeklagte kein Staatsangehöriger der Besetzungsmacht ist.

Tatsächlich rissen die Jordanier von 1949 bis 1967 nicht nur Häuser in Jerusalem und andernorts ab, sondern sie vertrieben zwangsweise Palästinenser aus Gebieten, die sie für andere Zwecke haben wollten. Aus The Palestinian refugees in Jordan, 1948-1957 by Avi Plascov:

Der Stadtrat von Jerusalem wurde von der Entscheidung der Regierung-UNRWA, das Lager Mu’askar im jüdischen Viertel der Altstadt an eine andere Stelle in Anata, ein paar Kilometer weit weg, zu verlegen, entbunden. Die Stelle, die für ihre Wiederansiedlung ausgesucht wurde, war zumeist Juden gehörendes Land; daher würde der Transfer nicht auf Kosten der Einheimischen erfolgen, noch würde es Problem wegen beschlagnahmtem Land geben. Darüber hinaus würde den Flüchtlingen zu zeigen, dass sie immer noch jüdisches Land besetzen, ihnen vielleicht etwas Befriedigung und eine Art handfeste Sicherheit verschaffen, während das neue Lager Schuafat zu nennen Flüchtlinge anziehen würde, es zu einem gesunden Viertel zu machen, in dem viele Villen gebaut werden. Trotzdem lehnten es die meisten Flüchtlinge ab umzuziehen, da sie fürchteten sowohl ihre Einkommensquelle – den Markt und die Touristen – als auch die Gelegenheit am zweitheiligsten Ort [sic] muslimischer Gläubiger zu beten zu verlieren. Folglich musste die Armee sie zwangsweise in ihr neues Lager verlegen, was sich bis 1965 hinzog.

Einen weiteren UNRWA-Regierungs-Plan gab es im Raum Ramallah, wo acht Konzentrationen von Flüchtlingen aufgebrochen und ihnen eigenes Land gegeben wurden. Die Regierung wollte sie nahe des Senderstandorts, weg von der Einfahrt in die Stadt, wieder ansiedeln. Es gab zudem keine Politik zum Bau neuer Lager oder inoffizielle zu übernehmen, weil Flüchtlingskonzentrationen ausgedünnt werden sollten.

Der Stadtrat war allerdings darauf bedach die Flüchtlinge zu verlegen und versprach, er würde für sanitäre Anlagen sorgen und dafür die Verantwortung übernehmen und die Miete für das erste Jahr übernehmen, wonach die Regierung sie zahlen würde. UNRWA stimmte zu. Die alten Häuser, die die Stadt verunstalteten, sollten abgerissen und die viele Nichtflüchtlinge von der Polizei in ihre jeweiligen Dörfer evakuiert werden.

Das ist das jordanische Recht, das Israel „erbte“ und das auf früheren britischen und osmanischen Gesetzen gründete.

(Zufälligerweise sollte auch Jordanien Häuser von Regimegegnern abreißen, wobei es sich auf britische Vorschriften verließ, die dem Militär gestatteten das Haus eines jeden abzureißen, der der Gewalt verdächtig war, was in der Palestine Defence (Emergency) Regulation 119 [Palästina Notfallverteidigungsvorschrift 119] stand.)

Kurz gesagt: Wenn Israel Jerusalem legal annektiert, dann kann es seine eigenen Baugesetze anwenden. Wenn Israel Teile Jerusalems besetzt hält, ist es verpflichtet die früheren Baugesetze anzuwenden, die den Abriss illegal erstellter Bauwerke bewilligt.

Die Behauptung der EU, dass Israel illegal handelt, wenn es bestehende Baugesetze durchsetzt, ist komplett falsch.

Das Ziel des Palästinensertums

Worum es beim angeblichen Streben nach palästinensischer Eigenstaatlichkeit und sozialer Gerechtigkeit wirklich geht.

Richard L. Cravatts, FrontPage Mag, 8. September 2021
(Titel bei Israel National News, 9. September 2021: Palästinensertum ist Teil des neuen Antisemitismus)

Eine von Alums for Campus Fairness durchgeführte Studie („Eine wachsende Bedrohung: Antisemitismus auf College Campussen“) fragte rund 500 jüdischen College-Studenten und aktuelle Absolventen, wie ihre Wahrnehmung von Antisemitismus auf dem Campus aussieht. Die Ergebnisse der Umfrage waren beunruhigend: „Fast 100% der Befragten sagten, Antisemitismus sei/war an ihrer Universität ein Problem.“ „95% der Befragten identifizierten Antisemitismus als ein Problem an US-Universitäten, wobei drei von vier ihn als ein ‚sehr ernstes Problem‘ beschrieben.“ Fast „die Hälfte der aktuellen Studenten sagten, Antisemitismus werde an ihrer Universität schlimmer“ und „69% der Studenten und Absolventen sagen, sie haben bestimmte Orte, Veranstaltungen oderSituationen an der Schule vermieden, weil sie Juden sind“.

Jeder, der den aktuellen Zusatnd von Universitäten kennt, weiß, dass die Wurzeln eines Großteils dieser Feindseligkeit gegenüber jüdischen Studenten die anhaltende Universitätskampagne gegen Israel und den Zionismus ist und dass jüdische Studenten, wann immer sie den jüdischen Staat unterstützen oder auch nicht, regelmäßig Ziel von Hohn, Fanatismus und Verurteilung sind, einzig weil sie Juden sind.

Tatsächlich haben Recherchen sehr eindeutig gezeigt, dass Agitation gegen Israel – darunter die toxische Kampagne Boykott, De-Investitionen und Sanktionen (BDS) – durch solch zersetzende studentische Aktivisten wie Students for Peace in Palestine (SJP – Studenten für Frieden in Palästina) sowohl die Häufigkeit als auch die Intensität antisemitischen Redens und Äußerungen steigert. Z.B. deckte ein Bericht der The AMCHA Initiative, einer Campus-Beobachterorganisation zu Antisemitismus, aus dem Jahr 2019: „Der Auftrag von BDS, Programme, Zusammenarbeit, Veranstaltungen oder Äußerungen zu boykottieren oder zu unterdrücken, die für die ‚Normalisierung Israels in der globalen akademischen Welt‘ werben, sowie den akadmischen BDS-konformen ‚gesunden Menschenverstand‘ Einzelner zu kritisieren, gegen sie zu protestieren und sie zu boykottieren, wenn diese als Komplizen bei den Israel vorgeworfenen Verbrechen oder Unterstützer dieser gehalten werden, scheint enorm zu antisemitischem Verhalten zu anzuspornen“.

Ein früherer AMCHA-Bericht hatte ähnliche Verbindungen zwischen israelfeindlichem Aktivismus und dem Vorhandensein von Antisemitismus an den Universitäten mit SJP-Gruppen festgestellt. Dieser Bericht kam zu dem schockierenden Schluss, dass das „Vorhandensein von einer oder mehrerer antizionistischen Studentengruppen sehr stark mit der Gesamtzahl antisemitischer Vorfälle korreliert. 99% der Schulen mit einer oder mehreren aktiven antizionistischen Studentengruppen hatten eine oder mehr antisemitische Aktivitäten, während nujr 16% der Schulen ohne aktive antizionistische Studentengruppen Vorfälle antisemitischer Aktivitäten hatten.“ Universitäten mit SJP oder anderen antizionistischen Studentengruppen, stellte der Bericht fest, waren „sehr stark mit dem Auftreten antisemitischer Äußerungen verbunden. 91% der Schulen mit einer oder mehrerer aktiver antizionistischer Gruppen zeigten Beweise für antisemitische Äußerungen, während nur 16% der Schulen ohne aktive antizionistische Studentengruppen Beweiswe für antisemitische Äußerungen zeigten.

SJP und andere Studentengruppen sind, zusammen mit ihren Sponsoren aus dem Lehrkörper, die Fußsoldaten in der weltweiten Kampagne des Palästinensertums, aber die Ideologie, die die palästinensische Sache antreibt, ist nicht nur in den Mauern der efeubewachsenen akademischen Welt offenkundig, sondern auch in der UNO, in NGOs, dem Außenministerium, auf der arabischen Straße und in Parlamenten und Kongressen, wo die linken Intellektuellen behaupten sich für arabische Selbstbestimmung einzusetzen und scheinbar kein Problem damit haben, als Teil dieser Bemühungen wenn nötig die einzige Demokratie des Nahen Ostens zu opfern.

Im Mittelpunkt dieser Propagandakampagne zur Verankerung des Palästinensertums – in dem das Leid der Palästinenser endlich das historische Leiden und die Enteignung der Juden übertrumpft hat – steht die umfassende, bewusste Aneignung der Sprache und der Symbole der Juden durch die Feinde, die nicht nur die jüdische Vergangenheit, sondern die Existenz des jüdischen Staates ausrotten wollen. Folglich wird der tatsächliche Völkermord am europäischen Judentum während des Holocaust von der arabischen Welt entweder bagatellisiert oder bestritten, während gleichzeitig Israel beschuldigt wird über ethnische Säuberung, militärische Grausamkeit und Kriegsverbrechen einen neuen „Holocaust“ an den Palästinensern zu verüben.

Palästinenser beeichnen sich regelmäßig als in einer Diaspora zerstreut, was sie ihre „Nakba“ nennen, eine Katastrophe, so wie Juden traditionell von ihrer Zerstreuung aus ihrer Heimat nach der Zerstörung des zweiten Tempels gesprochen hatten. Während arabische Aggression und mörderische Impulse gegenüber Juden – vor und nach der Gründung Israels – unerbittlich gewesen sind, hat das Palästinensertum erfolgreich den arabischen Palästinensern die Rolle des immerwährenden Opfers jüdischen Herrenmenschentums gegeben, obwohl die irredentischen Ziele der Islamisten einen rein muslimischen Staat im historischen Palästina zu errichten genau das ist, was wiederholt lautstark als von Israel betriebene rassistische, unmenschliche, interational kriminell und moralisch inakzeptable Form der Selbstbestimmung verdammt wird.

Dass der Westen das Palästinensertum weithin akzeptiert, ist größtenteils durch die intellektuellen Eliten angeführt worden, deren eigene Neigungen gegen Isarel und die USA dazu dienen die Kampagne zur Verunglimpfung, Diffamierung und Delegitimiserung Israels zu anzutreiben und weithin zu fördern. Während die ideologischen Eskapaden israelfeindlicher Studentengruppen die sichtbarsten Aspekte der Hasst-Israel-Agenda sind, wäre dieses Ausleben und die schrille Rhetorik von Studenten inkonsequent, würde es sich nicht der vollen intellektuellen und moralischen Unterstützung dieser Bewegung durch Mitglieder der Lehrenden genießen – denen mit dem Prestige und akademischem Einfluss dem Krieg der Ideen gegen den jüdischen Staat Glaubwürdigkeit und Einfluss zu verleihen.

Die Links-Tendenz der Fakultäten an den Universitäten hat es unausweichlich gemacht, dass viele Professoren die Rechtschaffenheit des Zionismus bezweifeln, wenn sie nicht offen die Existenz Israels als moralischen Fleck der Welt brandmarken, der Araber unterdrückt und die USA als Komplizen bei dieser vermeintlichen kolonialen, militaristischen Unterdrückung teeren. Die selbstgerechten Professoren, die ununterbrochen Israel verurteilen, können eine große moralische Hingabe an die Palästinenser haben oder auch nicht.

Eigentlich ist das oft für ihr Hauptziel nebensächlich: Nicht tatsächlich mit konstruktivem, taktischem Rat und Unterstützung der palästinensischen Selbstbestimmung zu helfen – was immer bitter und sichtbar gefehlt hat – sondern die Unterstützung für Israel mit der von Israles jihadistischen Feinden geteilten ultimativen Absicht zu schwächen, um es letztlich komplett zu beseitigen. Die vorgetäuschte Rechtschaffenheit, die sie einsetzen, um sich vor Kritik zu schützen, beruhigt die, die sonst die fundamentale moralische Grausamkeit ihrer Angriffe auf Israel sehen würden. Und sie sind in ihrer Selbstgerechtigkeit auch feige eine solch lautstarke Haltung gegen Israel einzunehmen, denn das ist eine Auffassung und ein philosophischer Ansatz, die im Juden hassenden Westen keinen Mut benötigen.

Natürlich grassiert bei den Campus-Linken die Zurschaustellung eigener Tugendhaftigkeit; viele von ihnen haben das Gefühl, weil sie soziale Gerechtigkeit für die Palästinenser anstreben und versuchen das niederzustrecken, was sie als neue israelische Version der Aparthad definieren; dass alles, was sie sagen oder tun, um Israel zu delegitimieren, akzeptabel, sogar notwendig ist. Damit tyrannsieren sie Israel nicht nur, es solle seine politischen Gewohnheiten zur Beendigung palästinensischen Leidens, sondern auch, so behaupten sie, zum Wohl sowohl der Israelis als auch der Diaspora-Juden.

Diese törichten Professoren (und ihre mitlschuldigen Studenten), die nie einer ernsteren physischen Bedrohung ausgesetzt waren, als beim Schlange stehen im Starbucks angerempelten worden zu sein, sind äußerst bereit Isarel zu beschimpfen, wenn es sich gegen unaufhörliche Raketenangriffe aus dem Gazastreifen verteidigt, die israelische Zivilisten ermorden sollen. Dieselben Professoren, viele von ihnen die niederträchtigsten Kritiker, die aus Fakultäten der Geisteswissenschaften, Literatur, Anthopologie, Geschichte und Soziologie kommen, sind ohne jegliche militärischen Fachkenntnisse erpicht darauf offizielle Vertreter Israels zu Kriegsregeln zu ermahnen und brandmarken das Fehlen von „Verhältnismäßigkeit“ in Israels Bemühungen seine Bevölkerung vor jihadistischen Mördern zu verteidigen. Und sie sind derart erpicht öffentlich, ihre Rechtschaffenheit als Verteidiger der palästinensischen Sche zu behaupten, dass sie terroristische Gewalt akzeptieren und „erotisieren“ und sich bereitwillig Israels Todfeinden anschließen, die es auslöschen wollen, womit sie, wie es der Essayist David Solway so lyrisch ausdrückte: „den ammoniakartigen Hass der aktuellen Brut der Krypto-Antisemiten, die sich als Antizionisten ausgeben“ bedienen.

Diese herablassende politische Haltung, die hinterlistige Lüge der Linken, alle Kulturen seien gleich, aber einige mehr oder weniger gleich, um es mit Orwell auszudrücken, führte Liberale in eine moralsiche Falle, in der sie Israels militärische Selbstverteidigung als barbarisch, kriminell und nazihaft denunzieren (weil Israel ein mächtiger, demokratischer Staat ist) und regelmäßig den völkermörderischen arabischen Terrorismus als ein akzeptables und unvermeidliches Ergebnis eines schwachen Volks entschuldigen oder rechtfertigen, das unter westlicher Unterdrückung leidet. Gewalt seitens der Unterdrückten wird von Linken akzeptiert, weil es als Fehler der starken Staaten erachtet wird, deren Unterdrückung dieses wehrlosen Volks die Grundursache ihres gewalttätigen Widerstands ist.

Fakt ist: Wenn Israel verabscheuende linke Professoren wie der toxische Joseph Massad von der Columbia University palästinensischen Terror entschuldigen, dann rechtfertigen sie ihn mit der Charakterisierung der Existenz Israels als moralisch fehlerhaft, als auf dem seiner Ansicht nach inhärent rassistischen und imperialistischen Wesen basierend. Für ihn können Staaten, die rassistisch und imperialistisch sind, nicht einmal ihre Selbstverteidigung rechtfertigen, während die Opfer solcher Regime freie Hand haben wie sie „Widerstand“ leisten, was auf der linken Auffassung der universalen Menschenrechte gründet – aber besonders für die Schwachen gilt. „Worauf die Palästinenser letztlich bestehen, ist, dass Israel gelehrt werdne muss, dass es nicht das Recht hat seine rassissche Überlegenheit zu verteidigen“, hat Massad geschrieben, „und dass die Palästinenser das Recht haben ihre universalen Menschenrechte gegen Israels rassistische Unterdrückung zu verteidigen.“

Als Teil der leidenschatlichen Wunschs der akademischen Welt die Universitäten zu sozial idealen Schauplätzen zu machen, wo rassische und kulturelle Konflikte aufhören zu existieren, fasst das Palästinensertum als Teil der Kampagne zur Verwirklichung „sozialer Gerechtigkeit“ für marginalisierte Opfergruppen Fuß – zu denen die lange benachteiligten arabischen Palästinenser gehören, die in der Dritten Welt heutzutage die Lieblingsopfer sind.

Für die Linke ist, nach Angaben von David Horowitz, einem ehemals radikalen Linken, der sich zu Konservativen wandelte, das Konzept einer Welt, die in Unterdrücker und Unterdrückte geteilt ist“. Diejenigen, die soziale Gerechtigkeit anstreben, tun das daher mit der Intention die wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Spielfelder einzuebnen; sie streben eine Umstrukturierung der Gesellschaft auf eine Weise an, die die Mächtigen und die Eliten benachteiligt und sie, wenn nötig, stürzt – damit die Enteigneten und Schwachen gleichgestellt werden können. Mit anderen Worten: Die Linke sehnt sich nach einer utopischen Gesellschaft, die noch nicht existiert und ist bereit den bestehenden Status quo umzustrukturieren und – oft um einen furchtbaren humanitären Preis – zu stürzen, um sogenannte „Gerechtigkeit“ für diejenigen zu schaffen, die aus ihrer Sicht von der Geschichte übergangen oder missbraucht wurden. Nach Angaben von Horowitz ist dieser „Radikalismus eine Sache, deren utopische Agenden eine Ethik zur Folge haben, in der der Zweck überwiegt und letztlich die Mittel rechtfertigt“, eine Sichtweise, die bedeutet hat, dass westliche Linke dazu gekommen sind Mitgefühl für die Taktiken und die Ideologie von Jihadisten haben, die die westlichen Ideale im Streben nach einem islamischen Kalifat kippen wollen, was Horowitz als eine „unheilige Allianz“ der Linken mit den Islamisten in ihrem Streben nach sozialer Gerechtigkeit bezeichnet.

In dieser gefährlichen Allianz wird Israel ständig als rassistischer Staat verleumdet, als aggressives militaristisches Regime, das den unglücklichen Palästinensern unverhältnismäßiges Leid zufügt, womit das Argument geölt wird, diese Ungleichheit sei so inhärent und unerbittliche falsch, dass sie korrigiert und gerecht gemacht werden muss. Damit bringen solch radikale Studentengruppen wie Students for Justice in Palestina, die als ihren Kernauftrag haben, wie ihr Name impliziert, ihre eigene Vision von Gerechtigkeit in den Nahen Osten zu bringen, diese Gerechtigkeit einzig den Unterdrückten, den Palästinensern und nicht dem Unterdrücker, Israel, dessen Machtposition nur durch eine „Hierarchie von Klasse und Rasse“ möglich gemacht wurde, „die weltweit existiert“.

Für die Linke gilt soziale Gerechtigkeit einzig für die Entrechteten, die „Opfer“ ungerechter westlicher Gesellschaften, die, deren Leiden vordergründig von imperialistischen, kapitalistischen, militanten, hegemonialien Staaten verursacht wird und deren Fehler ist – Amerika und Israel an erster Stelle. Und an den Universitäten, wo linke Professoren die Rassen- und Klassen-Politik fast heilig gemacht und bestimmte Sätze bevorzugter Opfergruppen identifiziert haben, für die Gerechtigkeit angestrebt wird, hat der Kult des „Opfertums“ sogar zu verpflichtendem Unterricht für das Erreichen der Mechaniken des Erreichens von sozialer Gerechtigkeit für die Schwachen in der Gesellschaft geführt.

Diese Sicht auf den Juden oder Israel, den jüdischen Staat als politischem Destabilisator, steht natürlich auch im Mittelpunkt der Ideologie des Palästinensertums und der Vorstellung, dass die Opfer jüdischer Kraft die Entrechteten und Schwachsen sind, für die linke Akademiker angeblich Gerechtigkeit begehren. Jede Taktik, einschließlich Terror und Gewalt, wird als für die Sache der Opfer, das Joch der Unterdrückung abzuwerfen, angemessen und entschuldbar betrachtet; so sind die Palästinenser, die man eindeutig täglich unter Demütigung leiden lässt und die endlos ihrer Heimat und des Rechts auf Selbstbestimmung beraubt sind, das perfekte Beispiel des zeitgenössischen Opfer-Archetyps, des „Anderen“ aus der Dritten Welt, ein allgegenwärtiger, obdachloser, vertriebener, tragischer Flüchtling, dessen Notlage direkt auf den angeblichen Kolonialismus seitens des „Siedlerstaats“ Israel zurückverfolgt werden kann.

Diese Erklärung, dass Gewalt eine akzeptable, wenn nicht sogar willkommene Komponente des Palästinensertums ist – heißt: der inhärenten „Gewalt“ des Imperialismus, Kolonialismus oder Kapitalismus wird nicht mit derselben Gewalt begegnet wie der unterdrückte Versuch ihre Unterdrücker abzuschütteln – ist genau die Art kontraproduktiver Vernunft, die sich in diesem Zeitalter als hartnäckiger Teil des Kriegs gegen den Terror erwiesen hat. Amerika hassende und Israel hassende Akademiker haben nicht unregelmäßig den Wunsch geäußert, dass diesen Ländern Schaden durch die Hand der Opfergruppen entsteht, für die sie regelmäßig ihre Sympathien bekunden. Sie schreiben Armut und Hilflosigkeit regelmäßig und fälschlich die Tendenz zu zuTerrorismus seitens der ansonsten schwachen und unterdrückten Einzelnen zu führen. Und wie linke Apologeten revolutionärer Gewalt in früheren Beispielen für Widerstand sehen sie eine Gelegenheit den Spieß gegen die Unterdrücker zu drehen und in der sich daraus ergebenden Machtverschiebung eine ebenbürtige Verteilung des Leids herbeizuführen.

Die fast totale linke Ablehnung jeglicher Anerkennung von Gutem seitens westlicher Länder, die Kultivierung und Forderung des Palästinensertums ist, so sagt es die Kommentatorin Melanie Phillips, symptomatisch für den Glauben der Akademiker an ihre eigene moralische Überlegenheit, ein Merkmal, das ihnen, zumindest in ihrem eigenen Denken, eine echtere und prinzipienfestere Weltanschauung verleiht.

„Im Griff eines Gruppendenkens, das dafür sorgt, dass sie vor der Opfer-Kultur und dem Abbau westlicher Moral und dem Konzept der Wahrheit niederknien“, schrieb Phillips, „ist eine erschreckende Anzahl unserer vermeintlich klügsten Köpfe von Leuten, die Aufklärung verbreiten, in solche verwandelt worden, die um sich Dunkelheit ausgießen.“

Schaschlik

Ein paar gute Artikel zum Nachlesen:
„Ein paar Iwrith-Wörter machen keine israelfreundliche Politik“ – 16 Jahre Merkel gehen zu Ende (Interview mit Michael Wolffsohn)
20 Jahre nach 9/11 hat der Westen nicht nur viele Menschenleben verloren, sondern auch den Verstand
Ein Laden mit Abendkleidern in Rafah, südlicher Gazastreifen

Links zum KZ Gazastreifen (Imshin – das Gaza, das ihr nicht zu sehen bekommt):
Die Familie im Holiday Inn Chalet am Strand von Rafah
Bau eines Fischerboots in Gaza
Friends‘ Club Gaza, Pferdespringen (mehr)
Mona Zemili bereitet Frühtück am Pool vor

Der pakistanische Innenminister prahlt: „Wir sind die Hüter der Taliban-Führer. Wir haben uns lange um sie gekümmert.“

200 junge Menschen aus Malawi sind seit letzter Woche Freitag für ein Jahr in Israel, um dort ein landwirtschaftliches Training zu absolvieren. Das Training wird von der israelischen Regierung finanziert, die Reise und der medizinische Vorab-Check zu 75% von einem malawischen Reiseveranstalter, zu 25% von Israel.

Der letzte Jude Afghanistans hat das Land jetzt per Bus in ein Nachbarland verlassen und soll auf dem Weg in die USA sein.

Der Iran verhöhnt die UNO: Niemand kann unsere Atomaktivitäten aufhalten.

Ein Top-Manager von Pfizer hat aus dem Nähkästchen geplaudert: Israel ist „ein Art Labor für COVID-Impfstoffe“.

UNO usw.:
Zwei weitere Staaten – Neuseeland und Zypern – haben ihre Teilnahme an der Durban 4-Konferenz abgesagt.
Die UNO kündigte an, dass sie bald mit der Verteilung des Geldes aus Qatar an Familien im Gazastreifen beginnen wird. Es gibt einen mit Israel abgestimmten Plan dafür.

Der alltägliche Antisemitismus: (eine umfassende Sammlung gibt es auf The New Antisemit; auf twitter gibt es für den deutschsprachigen Raum die „RIAS“ (Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus):
Medien:
Auf Instagram sind einem Bericht zufolge antisemitische Hashtags weit verbreitet.
Araber-/Islamstaaten:
– Die Taliban verkünden, dass sie Beziehungen zu allen Staaten aufzunehmen bereit sind – außer zu Israel.
Israel:
Akko: Drei junge Einwohner von Akko wurden unter dem Verdacht festgenommen eine Synagoge beschädigt und einen Gottesdienstbesucher angegriffen zu haben.
Deutschland:
– Ein 30-jähriger Täter, der in Chemnitz bei einem Angriff auf ein jüdisches Restaurant dessen Wirt verletzte, wurde wegen schweren Landfriedensbruchs und gefährlicher Körperverletzung verurteilt – zu 1 Jahr Gefängnis auf Bewährung. (Antisemitische Gewalt ist anscheinend ein Bagatelldelikt…)
Britische Inseln:
– Auf einem Spielplatz in Nordirland wurden Hakenkreuze und vulgäre Graffiti gesprüht.
Sky News (Arabisch) besteht darauf Städte innerhalb der Grünen Linie in Israel als „Siedlungen“ zu bezeichnen – und damit zu suggerieren, dass sie illegal sind.
Baltikum:
– Der jüdische Friedhof von Vilnius wurde mit einem Hakenkreuz „verziert“.
Lateinamerika:
Argentinien: Auf einem jüdischen Friedhof in Buenos Aires wurden mehr als 100 Grabsteine zerschlagen.
USA:
In Santa Fe (New Mexico) wurde vor die Wohnung eines jüdischen Paares ein Hakenkreuz gesprüht.
– An der Tufts University wurde eine Mesusah vom Türrahmen eines jüdischen Studentenwohnheims gerissen.
– In Framingham in Massachusetts wurden Hakenkreuze in das Schild einer Synagoge geritzt.
– Auf Long Island wurden wurde auf eine Bank ein Hakenkreuz geschmiert.

Die Religion des Friedens, der Liebe, der Rücksichtnahme, der Frauenrechte und Wissenschaften:
Afghanistan: Die Taliban haben Frauensport verboten.
Afghanistan: Die Taliban haben eine Botschaft für die woken Linken und Tony Blinken: Frauen können nicht Minister werden, sie sollen Kinder gebären.
Afghanistan: Die Taliban brachen in den Hauptsitz eines rein weiblichen Orchesters ein und zerstörten alle Instrument.

Jihad:
Afghanistan: Die Taliban halten 6 Flugzeuge voller Menschen fest, die aus Afghanistan ausreisen wollen und sollen – und verlangen Geldzahlungen, damit sie die Flieger starten lassen.
Afghanistan: Die Taliban haben nach Angaben ihrer Familie eine hochschwangere (Ex-) Polizistin vor den Augen ihrer Familie ermordet. Sie bestreiten das.
Afghanistan: Eine US-Amerikanerin, die in Afghanistan festsitzt, berichtet, dass die Taliban von Tür zu Tür gehen und versuchen die Amerikaner aufzuspüren.
– Die Interationale Union muslimischer Forscher preist die „Standhaftigkeit und den Jihad“ der Taliban.
New York: Beim italienischen Fest Santa Rosalia setzte ein Muslim eine Eintrittskarten-Verkaufsbude in Brand.
Afghanistan: Ein britischer Journalist erfuhr von den Taliban, dass sie das islamische Recht wollen – und nicht nur in Afghanistan.
Ramstein: Ein Afghane, der dort früher für die USA gearbeitet hat, wollte in Ramstein mit einem Sprengsatz ein Flugzeug besteigen, das ihn in die USA bringen sollte.
Türkei: Erdoğan sucht die Nähe der Taliban.
USA: Der Jihad-Mörder von Ft. Hood gratulierte den Taliban: „Wir haben gewonnen.“
Italien: Ein somalischer Asylbewerber stach erst auf zwei Fahrkartenkontrolleure in einem Bus sowie drei weitere Personen ein. Die Polizei schließt Terror aus und vermutet (!), dass der Mann unter Drogeneinfluss stand.

Muslimisches Herrenmenschentum, Dhimmitum, Anspruchsdenken, Islamisierung im Westen, promuslimische Propaganda von Nichtmuslimen:
Neuseeland: Der Muslim, der sechs Menschen niederstach, war vorher einige Zeit wegen terroristischer Tätigkeit im Gefängnis; er wurde entlassen, obwohl es große Befürchtungen gab, dass er jihadistische Anschläge ausführen würde. (Der Terrorist befindet sich illegal im Land, erhielt seine Flüchtlingszulassen durch Fälschung und der Staat versuchte seit 6 Jahren ihn abzuschieben.)
Die EU appelliert an die Taliban eine „inklusive Regierung“ zu bilden und will mit der Terrorgruppe „Kontakt suchen“.
Frankreich: Eine 18-jährige Schülerin, die seit einem Jahr im Untergrund lebt, weil sie sich gegen islamischen Extremismus äußerte und seitdem Morddrohungen erhält, ist wütend. Ein Tschteschene, dessen Drohungen sehr konkret geworden sind, ist nach seiner Festnahme und vor seiner Gerichtsverhandlung wegen Vorbereitung eines Mordes wieder auf freiem Fuß.
Frankreich: Ein französischer Intellektueller fordert die Ersetzung des Begriffs „jüdisch-christlich“ durch „islamisch-christlich“ – und er ist damit nicht allein.
Dänemark: Inger Støjberg, ehemalige Ministerin für Ausländer und Integration, sieht sich einem Gerichtsverfahren vor dem Reichsgericht ausgesetzt. Der Grund: Sie lässt Kinderbräute von ihren muslimischen „Ehemännern“ trennen.
USA: „Dankbare“ Migranten in Pennsylvania haben Tausende Dollar an ISIS geschickt.
Frankreich: Muslimische Lehrer loben die Taliban und rufen zu Gebeten für Jihadisten auf.
USA: Eine Kolumnistin bei Teen Vogue schreibt, der 9/11 sei „ein Angriff auf  heteropatriarchalische Kapitalistensysteme“ gewesen. Anscheinend flogen lesbische Kommunistinnen die Flugzeuge in die Gebäude…

Christenverfolgung/Verfolgung von Nichtmuslimen:
Alaska Airlines hat zwei Flugbegleiterinnen entlassen; diese klagen jetzt, weil sie sicher sind wegen ihrer christlichen Überzeugungen gefeuert worden zu sein.
– Am 11. August begannen ISIS-freundliche Mediengruppen in Afrika eine Kampagne gegen Ruanda mit der Christen beschuldigt werden Muslime zu verfolgen. Anlass war die Eroberung einer ISIS-Hochburg in Mosambik. Neben der Desinformation über angebliche Muslimverfolgung durch Christen wurden auch Morddrohungen gegen Christen und die Rechtfertigung der Ermordung christlicher Nichtkombattanten veröffentlicht.

Obama Watch:
– Ein Denkmal für die 13 beim selbstmord-Bombenanschlag auf den Flughafen Kabul getötete Soldaten in Kalifornien wurde verunstaltet.
– Aus dem Jemen wird Saudi-Arabien weiter massiv mit (iranischen) Raketen beschossen. Die USA haben jetzt ihre fortschrittlichsten Raketenabwehr-Waffen aus Saudi-Arabien abgezogen.
Untersuchung: 26 von 27 Wissenschaftlern, die behaupten, wer den Ursprung des COVID-19-Virus in einem Labor in Wuhan verortet, sei ein Veschwörungstheoretiker – hatten (intensive) Verbindungen nach Wuhan.

Obamanisten:
– Wegen des neuen Abtreibungsgesetzes in Texas hat der Stadtrat von Portland (wo die Antifa-/BLM-Terroristen die Innenstadt in Schutt und Asche legten) beschlossen, dass Reisen nach Texas und Handel mit Texas verboten.
– US-Außenminister Tony Blinken verkündete, die Taliban hätten ihr Versprechen erneuert die Afghanen „frei das Land verlassen zu lassen“. (Da sind wir aber beruhigt.)
Blinken verkündete darüber hinaus, dass am Flughafen Masar-i-Scharif feststeckende Amerikaner nicht dort weg dürfen, weil ihnen gültige Reisedokumente fehlen.
– Und einen Tag später bestätigte er, dass die Taliban abflugbereite Flugzeuge nicht starten lassen – „aber das ist absolut keine Geisel-Situation“. Natürlich nicht….
Jake Sullivan von Bidens NSA weigert sich die Taliban „einen Feind der USA“ zu nennen.
– Die Zustimmungsrate für Joe Biden ist auf 39% abgestürzt; dabei geht auch seine Rate unter den US-Demokraten deutlich nach unten.
– Tony Blinken sagte, die USA seien „näher“ daran den Atomdeal mit dem Iran aufzugeben.
– Der „amerikanische Drosten“ Dr. Fauci wurde gefragt, warum Leute mit natürlicher Immunität gezwungen werden sollen sich gegen Corona impfen zu lassen. Darauf hatte er keine Antwort.
– Biden-Sprecherin Psaki wurde gefragt, warum amerikanische Arbeiter zwangsgeimpft werden sollen, illegale Ausländer aber nicht. Sie konnte das nicht beantworten.
Ach übrigens: Kongressabgeordnete und ihre Mitarbeiter sind von der von Biden angeordneten Impfflicht ausgenommen!
Hillary Clinton dämonisiert am Vorabend des 9/11 Trump-Anhänger – sie sei „stärker wegen interner Bedrohungen besorgt“.
Kamala Harris: „Wenn die Leute Entscheidungen treffen können, ohne dass die Regierung sich einmischt, sind wir eine stärkere Gesellschaft.“ Am Tag, an dem Joe Biden verkündete, dass die Amerikaner zwangsgeimpft werden sollen…
– Und zum 9/11 hatte sie nur zu sagen, dass Muslime wegen ihres Aussehens angegriffen würden.
George W. Bush setzte die Demonstranten vom 6. Januar am Kapitol den islamischen Terroristen vom 9/11 gleich.
Florida: Eine gescheiterte Kongress-Kandidatin behauptet, der „Sturm“ aufs Kapitol sei schlimmer als 9/11 – mit Riesenvorsprung.

Biden als Präsident:
– In einer vorab aufgezeichneten Rede zum 9/11 schimpft Biden über die US-Amerikaner, sie würden friedliche Muslime jagen. Der Islam sei eine „wahre Religion des Friedens“.
– Übrigens wird Joe Biden auf keiner Gedenkveranstaltung zum 9/11 reden – seine Betreuer haben zu viel Schiss, vor den Reaktionen auf ihn.
– Joe Biden kündigte an, dass er die US-Gouverneure „aus dem Weg räumen“ werde, die sich gegen seine Zwangsimpfungen wehren.
– Bei einem US-Drohnenangriff in Kabul wurde ein Mann samt seiner Familie getötet – und es stellte sich heraus, dass es kein Terrorist war, sondern einen Mann, der früher für die USA gearbeitet hatte. Jetzt übernimmt Biden also auch noch die „Arbeit“ der Taliban…

Die Nicht-Bidens:
Mitte August hatte Trump gewarnt, dass die Taliban Amerikaner als Geiseln werden und Geld erpressen werden. Mit dem Festhalten der 6 Flugzeuge ist genau das eingetreten.
– Trump machte einen Überraschungsbesuch zum 9/11 in New York. Feuerwehrleute und Polizei brachen in Jubel für ihn aus.
– Ein Krankenhaus in New York kann derzeit keine Geburten durchführen – Personalmangel infolge von Kündigungen der Mitarbeiter, die „die Impfung“ verweigern.

Wer beleidigt, attackiert, gefährdet, mordet wen?
Weiße Linke griffen den Republikaner Larry Elder an und bewarfen ihn mit Eiern; einer seiner Wahlkampfhelfer wurde von ihnen verprügelt.
– Letztes Wochenende gerieten Proud Boys und Antifa-Terroristen aneinander. Dabei schoss ein Antifant auf einen Proud Boy, einen Samoaner, der von der Antifa trotzdem als „weißer Herrenmensch“ bezeichnet wird. Inzwischen ist Videomaterial des Vorfalls aufgetaucht: Nicht der Proud Boy war bewaffnet (und schoss sich selbst an), sondern ein Antifa-Terrorist schoss fünfmal auf ihn und rannte dann weg.

Die Nazis konnten den Künstler David Friedmann nicht zerstören

Jetzt sucht seine Tochter nach seinen von den Nazis geplünderten und verlorenen gegangenen Kunstwerken

Miriam Friedman Morris, the Librarians, 22. Juli 2020

David Friedmann 1936 in seiner Wohnung in der Paderborner Straße 9 in Berlin-Wilmersdorf. Im Hintergrund sein Gemälde des Berliner Doms. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde es in der Wohnung seiner Schwägerin gefunden. Friedmanns Gemälde von Schlossbrücke und zeugnaus, heute im Deutschen Historischen Museum, erscheint ebenfalls. Diese Gemäldoe gehören zu den hunderten von den Nazis geplünderten und verloren gegangenen Kunstwerken.

Seit ich ein Kind war, sah ich meinen Vater mit einer Intensität und Leidenschaft malen, die etwas in mir berührte. Ich war fasziniert von seiner erfolgreichen Vorkriegs-Karriere und dem Schicksal seiner von den Nazis geplünderten Kunst. Er hatte weniges, das er aus einer Sammlung hunderter Gemälde, Zeichnungen, Lithografien und Radierungen zeigen konnte. Das verstärkte meine Leidenschaft diese Arbeiten zu finden und vor dem Vergessen zu retten.

David Friedmann wurde am 20. Dezember 1893 in Märisch-Ostrau (Österreich-Ungarn) geboren, dem heutigen Ostrava in der Tschechischen Republik. Er studierte Radierungen bei Hermann Struck und Malerei bei Lovis Corinth in Berlin. Er malte einige der wichtigsten Ereignisse der modernen Geschichte, überlebte den Ersten und den Zweiten Weltkrieg als Künstler. Friedmann schuf spätimpressionistische Landschaften, Stillleben, Innenräume, Akte und erhielt Applaus als Maler, der für seine Porträts bekannt war, die aus dem Leben gezeichnet waren. Er stellte an der Akademie der Künste, in der Berliner Secession und zahlreichen Galerien in ganz Deutschland und der Tschechoslowakei aus. Seine Verwendung von Hell und Dunkel, seine Fähigkeit Gesichtsausdrücke zu vermitteln, die Komposition sind alle Kennzeichen seiner Arbeit. Mit Bleistift und Papier fing er die großen Schachmeister der 1920-er Jahre ein. 1924 brachten ihm seine Schnellzeichner-Fertigkeiten eine zweite Karriere als freier Pressekünstler ein. Er skizzierte hunderte berühmte zeitgenössische Persönlichkeiten aus den Künsten, Musik, Theater, Sport,  Politik und Industrie, veröffentlichte hauptsächlich in den Berliner Zeitungen und in der Radio-Programmzeitschrift Der Deutsche Rundfunk. Zu den porträtierten Berühmtheiten gehörten Albert Einstein, Arnold Schönberg, Thomas Mann, Max Liebermann und Emaunel Lasker.

„Richard Réti am Schachbrett“, Lithografie, 1923. Diese erschien in einem Portfolio mit dem Titel „Das Schachmeister-Turnier in Mährisch Ostrau“ und alternativ „Köpfe berühmter Schachmeister“. Fünf Portfolios sind gefunden worden. (© Miriam Friedman Morris; Bild zur Verfügung gestellt von der Nationalbibliothek der Niederlande)

Friedmanns blühende Karriere in Berlin wurde 1933 durch das Naziregime beendet. Während sich alle seine Optionen einschränkten, produzierte er weiterhin Kunst, die Ereignisse illustrierte, sowie seine persönlichen Erfahrungen in der damaligen Zeit.1938 floh Friedmann mit seiner Familie nach Prag, entkam den Nazis einzig mit seinem künstlerischen Talent als Mittel zum Überleben. Er stellte das menschliche Schicksal als Flüchtling in Prag, als Gefangener im Ghetto von Lodz, im Auschwitz-Außenlager Gleiwitz I und als Überlebender bildlich dar. Seine Frau Mathilde und die kleine Tochter Mirjam Helene wurden in Auschwitz ermordet.

1941 plünderte die Gestapo sein hinterlassenes Werk in Berlin. Er verlor seine Ateliermöbel und -materialien, hunderte Ölgemälde, Wasserfarben, Zeichnungen, Radierungen und Lithografien. Nach Friedmanns Deportation ins Ghetto Lodz plünderten die Nazi-Behörden seine Kunstproduktion in Prag. 1946, als die Post von Berlin nach Prag endlich wieder eingerichtet war, erhielt Friedmann Porträt-Drucke und Fotos seiner Arbeit in einem Album. Die Prager Porträts waren auf 1940/41 datiert und geben zahlreichen bekannten und unbekannten Opfern ein Gesicht – historisch bedeutende Beweise einer dynamischen jüdischen Gemeinschaft, die vom Nazi-Regime vernichtet wurde. Weitere Porträts wurden im Nationalmuseum in Prag, Beit Theresienstadt in Givat Haim (Ihud) in Israel und in zwei der Familie gehörenden Sammlungen gefunden. Zahlreiche Arbeiten, darunter Porträts und Landschaften, tauchten im jüdischen Museum im Prag auf.

Überlebende Fotos von Stillleben, die David Friedmann 1939 und 1940 in Prag malte. Sein letzter Wohnort vor der Deportation ins Ghetto Lodz war die Dušní 10 im jüdischen Viertel der Stadt.
Diese Porträt-Drucke David Friedmanns von Jakob Edelstein, František Weidmann und Herbert Langer wurden 1940/41 in Prag produziert. Das Album wurde später dem Kunstmuseum von Yad Vashem gestiftet.

Kunstwerke wurden vom Nazi-Regime systematisch beschlagnahmt und auf Auktionen versteigert. Der Verbleib der restlichen geplünderten Kunst Friedmanns ist unbekannt.

Anschaulicher Titel: „Am Ufer“, Öl auf Holz, signiert von David Friedmann unten links und datiert auf 1932.
Das war eines von mehreren Gemälden, das später in Frankreich mit der roten Zahl „6198“ auftauchte, was nahe legt, dass es sich um eine Auktions-Verkaufsnummer handelt.

Aus seiner Haftzeit wurde eine Porträt-Zeichnung eines polnischen Gefangenen in Gleiwitz I im Staatsmuseum Auschwitz-Birkenau in Polen entdeckt. Es tauchten auch Beweise von Friedmanns Arbeit im Ghetto auf. Seine Radierung der Ghettobrücke von Lodz aus dem Jahr 1942 erschien als Kopfteil auf Seiten des The Chronicle of the Lodz Ghetto, 1941-1944 auf. Ein handgemachtes Album mit 33 Zeichnungen, die die Aktivitäten eines Hutmacher-Geschäfts („ressort“) im Ghetto Lodz 1943 dokumentieren, wird zudem in der Sammlung des Jüdischen Historischen Instituts in Warschau aufbewahrt.

Diese kolorierte Zeichnung stammt aus einem Album von 1943 von David Liebermann, das die Aktivitäten der Hutmacher-Werkstatt („ressort“) im Ghetto Lodz dokumentiert. (Foto: E. Ringelblum, Jüdisches Historisches Institut Warschau, Inventarnummer MZIH B-419/24)

Im Alter von 51 Jahren wurde Friedmann befreit – beträchtlich älter als die meisten anderen Überlebenden; er glaubte, es habe einen Grund gegeben, dass er überlebte. Die Verantwortung Zeugnis abzulegen lastete schwer auf seinem Gewissen, schon vor der Deportation. Sein brennender Wunsch war der Welt die skrupellose Verfolgung und Unmenschlichkeit zu zeigen, wie sie von den Nazis praktiziert wurde, in der Hoffnung, dass eine solche Barbarei niemals wieder geschehen würde. Friedmann fing die Szenen ein, die er nicht aus seinem Gedächtnis löschen konnte – Zwangsarbeit, Folter, Tötungen und der Todesmasch. Er nannte die Reihe „Weil sie Juden waren!“

„Todesmarsch vom Lager Gleiwitz I ins Lager Blechhammer“, Öl, 1947. David Friedmann zeigt sich selbst als Gefangener mit Brille als Erinnerung daran, dass seine Kunst ein Zeugnis des Bösen aus erster Hand ist. Er wurde von der Roten Armee am 25. Januar 1945 in Blechhammer befreit. (© Miriam Friedman Morris)

Friedmann malte seine Nachkriegsreise hindurch weiter. 1948 in Prag heiratete er Hildegard Taussig, eine Überlebende mehrerer Konzentrationslager. Ihre Ehe begann der Geschwindigkeit von  Flüchtlingen. Ein Jahr später floh das Paar aus der kommunistischen Tschechoslowakei nach Israel, wo ihre Tochter, erneut Miriam genannt, geboren wurde. Er arbeitete in einem Schilderladen und trug zur Gründung von Israels kommerzieller Kunstindustrie bei.

In jeder freien Minute zeichnete er für sich selbst. Friedmanns Farbpalette veränderte sich zu helleren, sonnendurchfluteten Tönen, weil er seine alte, dunkle Welt hinter sich ließ, um sein neu angenommenes Land zu erkunden. Nach zwei Jahren gründete er seine eigene Werbefirma und war Freischaffender für die Zeitungen, was ihm mehr Zeit für künstlerische Vorhaben erlaubte. Neben Porträts malte er Landschaften des Sees Genezareth, von Jaffa, Haifa, Tel Aviv, Netanya, Naharia und Tiberias. Einige Werke signierte er mit „Dfri“, die hebräischen Buchstaben für Daled, Peh, Resch, Jod.

Er genoss es auch Ansichten des Flusses Yarkon und von Hadar Yosef zu malen, wo er lebte. Mit Verständnis für die verarmten Juden, die aus dem Jemen eimigriert waren, porträtierte er Bettler auf den Straßen, um ihr Leid auszudrücken. David Friedmann hatte die Landschaft des Beginns des jüdischen Staates eingefangen. Jahrzehnte später hatte ich das enorme Vergnügen die dramatisch veränderte Szenerie aufzuspüren, die er malte, die heute schwer zu finden oder nicht mehr existent ist.

„Jemenitischer jüdischer Bettler“, Öl, 1950. Aus einer Privatsammlung.
„Straße zwischen Tel Aviv und Jaffa“, Ö, ca. 1950. Aus der Sammlung von Miriam Friedman Morris.

Israel war ein neuer Staat in armseligen wirtschaftlichen Verhältnissen. Unbeirrt davon, dass er 61 Jahre alt war, richtete Friedmann seine Ambitionen auf Amerika; 1954 kam er in New York an. Er musste vergessen, was in seinem Herzen verborgen war, die Gemälde aus den Konzentrationslagern und seinen Lebensunterhalt bestreiten. Direkt vom Schiff kommend sprach er bei der Werbetafel-Firma General Outdoor Advertising (GOA) vor. Er malte so schnell wie möglich, weil nur das unsere Familie vor der Armut retten würde. GOA kümmerte weder sein Alter, noch dass er kaum Englisch sprach.

Sie waren beeindruckt von einem fähigen Künstler, der mit erstaunlicher Geschwindigkeit malte – dieselben Fertigkeiten, die ihm 1994 in Gleiwitz I das Leben retteten, wo Friedmann mit primitiven Materialen improvisiert hatte, seine eigenen Farben und Pinsel aus Mitteln des Lagers herstellte, um ein Wandbild auf der Mauer einer Baracke zu malen, um den SS-Offizieren seine künstlerische Fähigkeit zu zeigen und ihn vor dem Tod zu bewahren. Was konnte er produzieren, um sie zu beeindrucken? Er dachte an die Havel, gemalt in Berlin mit „weißen Wolken am blauen Himmel, Bäumen und dazwischen ein paar kleine Häuser mit roten Dächern, Wasser, weißen Segelbooten und ihren Spiegelungen im Wasser“.

„Havel-Landschaft, Berlin“, Öl, 1923. Dieses Gemälde hing Jahrzehnte lang im Haus von Andrea Kress, die neugierig auf David Friedmann wurde. Sie erfuhr davon, dass die Tochter des Künstlers nach verlorener Kunst suchte und schickte dieses Foto.

Die GOA ließ die Familie zuerst nach Chicago und dann nach St. Louis umziehen. Nach nur fünfzehn Monaten in Amerika wurde Friedmann in die höchste künstlerische Position seiner Branche ernannt worden. Statt Bildern aus den Konzentrationslagern malte er die kultigen Schönen und fröhliche Leute, die auf zwei Stockwerke hohen Reklametafeln Bier verkauften. Die neue Karriere brachte Anerkennung und Zufriedenheit mit dem Leben in Amerika. 1960 wurde die Familie Friedmann zu stolzen Staatsbürgern der USA und ließ symbolisch das zweite „n“ im Nachnamen fallen.

Nach seiner Pensionierung 1962 sollte seine Kunst nicht schweigen. Er produzierte eine zweite Serie Holocaust-Kunst, um gegen den Antisemitismus und Rassenhass aller Menschen zu kämpfen. Die Ausstellung David Friedmann eröffnete 1965 in Baltimore (Maryland), beging 20 Jahre seit der Befreiung; darüber wurde sogar in der israelischen Presse berichtet.

David Friedmann legt letzte Hand an seine Kohlezeichnung „Befreiung?“ an. Der Künstler stellt sich selbst als den Gefangenen mit Brille dar. (Foto: Peter Rosvik, St. Louis, Missouri, 1964)

Friedmann starb im Alter von 86 Jahren am 27. Februar 1980. Er ist international mit Arbeiten anerkannt, die dauerhaft im Museum der Holocaust- Geschichte in Yad Vashem in Jerusalem, im Holocaust Museum & Learning Center in St. Louis und dem Sokolow-Museum in der Tschechischen Republik ausgestellt sind. Seine Arbeiten befinden sich in Sammlungen im Staatsmuseum Auschwitz-Birkenau in Polen, und im United States Holocaust Memorial Museum in Washington DC sowie anderen Institutionen und Museen. Weitere Ausstellungsorte sind die Halle der Berliner Philharmonie, das Terezin-Mahnmal in der Tschechischen Republik, der Hauptsitz der Vereinten Nationen und das deutsche Konsulat in New York.

1954 gehörte Friedmann zu den ersten, die von Deutschland wegen von den Nazis geplünderter Kunst entschädigt wurden. Die damit verbundene Summe beinhaltete Ansprüche für all seinen geplünderten Besitz. Er setzte seinen Kampf um Gerechtigkeit fort. 1961 erkannte ihm das oberste internationale Entschädigungsgericht in Berlin eine höhere Anpassung zu.

Dieses Gemälde von David Friedmann wurde 2002 in einem Katalog für das Auktionshaus Joseph Weiner gefunden. Obwohl es „Stillleben“ heißt, lautet der angemessene Titel „Vase mit Anemonen“, Öl, 1923. Letzte bekannte Ortsangabe war Haidhausener Kunst- und Antiquitäten GmbH, München.
„Liegender Häftling“, Kohle, 1945. Zuletzt gesehen in Israel, der Ort der Zeichnung aus dem Häftlingslager Gleiwitz I ist unbekannt. Die Zeichnung – eine von acht der Sammlung von Ze’ev Schek – war als Spende seiner Witwe Alisa Schek an das Kunstmuseum Yad Vashem in Jerusalem gedacht. Drei  Zeichnungen aus dieser Sammlung sind dauerhaft im Museum der Holocaust-Geschichte in Yad Vashem ausgestellt.

David Friedmann war ein erfolgreicher Künstler mit sowohl jüdischer als auch nichtjüdischer Klientel. Die Kunst wurde privat, in Galerien, Ausstellungen und bei Auktionen verkauft. Bei ihrer Flucht aus dem Deutschen Reich stellten die meisten Emigranten fest, dass sie ihre Kunst verkaufen mussten, um ihre Flucht zu finanzieren. Andere schafften es mit ihrer Kunst zusammen zu fliehen.

Kunstwerke finden weiterhin oft neue Eigentümer – verkauft auf Auktionen oder privat – und wird von Menschen gekauft, die nicht als Sammler bekannt sind. Stücke werden Generationen lang an Wänden von Familienheimen ausgestellt und die Tochter des Künstlers sucht nach ihnen. Kunstwerke von David Friedmann sind überall in der Welt aufgetaucht – den Niederlanden, Dänemark, Österreich, Belgien, England, Frankreich, Deutschland, Italien, der Tschechischen Republik, Polen, Israel, Australien, China, Kanada und in den Vereinigten Staaten. Während der letzen zwei Jahrzehnte habe ich angefangen seine Vorkriegs-Kunst zu finden.

Jedes Gemälde, das auftaucht, ist ein Sieg gegen das Deutsche Reich. David Friedmann trug Wichtiges sowohl im Rahmen der Kunst des 20. Jahrhunderts als auch im Schaffen von Materialien bei, die eine machtvolle menschliche Rolle in der Bildung von Menschen über die Realität des Holocaust spielen.

Mein Ziel ist es einen Katalog seiner Werke zu veröffentlichen, Beweise der brillanten Karriere, die die Nazis nicht zerstören konnten.

Gemalt von David Friedmann 1915 im Studentenatelier von Professor Lovis Corinth in Berlin, ist dies eines der seltenen überlebenden Werke aus der Zeit des Ersten Weltkriegs. Nach einer Jahrzehnte dauernden  Suche hatte die Autorin das Glück mit der Familie des Eigentümers in Verbindung zu treten und das Originalgemälde 2012 in Israel zu sehen.

Um mehr über David Friedmann und Informationen, die sie über bestehende Werke erhalten wollen, besuchen Sie bitte www.davidfriedmann.org oder die Facebook-Seite David Friedmann—Artist As Witness.

Dieser Artikel ist als Teil der Gescher L’Europa veröffentlicht worden, der Initiative der Nationalbibliothek Israels Geschichten zu teilen und mit Menschen, Institutionen und Gemeinschaften in Europa und darüber hinaus in Verbindung zu treten.

Gedankenverlorenes Territorium: Israels „Völkermord“ an Palästinensern als Modell zur Förderung des Bevölkerungswachstums

„Wir könnten sogar fordern, dass die IDF auch uns besetzt.“

PreOccupied Territory, 25. August 2021

Amman, 25. August – Ländern, die sich einer demografischen Krise gegenüber sehen, streben jetzt nach Input von denen, die für den Völkermord an den Palästinensern in einem Jahrzehnte dauernden Prozess verantwortlich sind, der eine Verzehnfachung dieser demografischen Gruppe zur Folge hatte, stellten Experten fest.

Bevölkerungsstatistik-Forscher stellten diese Woche einen Entwicklungstrend bei Staaten mit Bevölkerungen fest, die sich unterhalb der Reproduktionsrate vermehren oder die demografisches Wachstum benötigen, das die aktuellen Wachstumsprognosen übertrifft, um ihre wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit beizubehalten: Findet heraus, was immer es ist, das Israelmit seiner weithin in Verruf gebrachten Massenvernichtung der Palästinenser gemacht hat, und die Palästinenserbevölkerung nach statistischen Angaben der Palästinenser und der UNO  um 900 Prozent in gerade sieben Jahrzehnten hat steigen lassen und setzt das um.

„Die meisten Menschen nehmen selbstverständlich an, dass Völkermord in Bevölkerungsreduzierung resultiert“, erklärte Prinz Hussein Abu Bakr von Jordanien, der eine königliche Taskforce zum Thema führt. „Das trifft auf die meisten, aber nicht auf alle Völkermorde zu: die an den Juden in Europa natürlich, aber auch an den Armeniern im Osmanischen Reich, den Tutsi in Ruanda, den Ukrainern unter Stalin und den Uiguren unter dem kommunistischen China, um nur ein paar zu nennen. Aber die merkwürdige Ausnahme bleiben die Palästinenser unter israelischer Besatzung, die trotz ethnischer Säuberung, willkürlichen Tötungen, vergiftetem Wasser und Luft sowie zahllosen anderen Dingen, von denen Menschenrechtsaktivisten uns gesagt haben, dass Israel sie ihnen antut, ausschließlich exponentielles Bevölkerungswachstum erlebt haben, sowohl in den besetzten Gebieten als auch den Flüchtlingslagern an anderen Orten. Dieses Phänomen machte uns nachdenklich: Wir sollten mit unserem eigenen Volk tun, was immer es ist, das Israel tut, um die Palästinenser zu völkermorden, weil das das Ergebnis ist, das wir sehen wollen.“

Der Prinz hielt zudem fest, dass die über Israel berichteten Massenmisshandlungen an und -tötungen von palästinensischer Kindern gegen alle Vermutungen eine palästinensische Bevölkerung zur Folge hatte, die jünger ist als der weltweite Gesamtdurchschnitt.“ Er ist anders als jeder Völkermord, den ich bisher studiert habe“, gab er zu. „Ich muss wirklich, wirklich wissen, wie sie das gemacht haben, denn es könnte uns ernsthaft helfen unsere alternde Bevölkerung und die potenzielle wirtschaftliche Zukunftsfähigkeit anzugehen, die sich damit bietet.“

Staaten über den Nahen Osten hinaus haben auch Interesse bekundet. „Wir befinden uns mitten in einer drohenden demografischen Pleite, also ist das eine wichtige Erfahrung, auf die wir zurückgreifen können“, gestand der dänische Innenminister Sven Larssen ein. „Ich habe bereits Kollegen in Israel kontaktiert, um zu bestimmen, wie modular oder anpassbar ihre Methodik ist. Wenn alles hart auf hart kommt, könnten wir uns auch einfach durch die IDF besetzen lassen. Wir könnten einiges von dieser israelischen ‚Völkermord‘-Magie brauchen.“

Wenn ein arabischer Führer, der Neujahrsgrüße auf Hebräisch gibt, dich verärgert, könntest du einfach ein Antisemit sein

Elder of Ziyon, 9. September 2021

Der Außenminister der VAE und der bahrainische Botschafter in Israel veröffentlichten beide zu Rosch HaSchanah am Sonntag auf twitter Neujahrsgrüße auf Hebräisch.

Beide richteten ihre Grüße an Juden weltweit.

Das brachte natürlich die arabischen und iranischen Antisemiten auf den Plan, die ihren Hass hinter dem Vorwand verbargen, diese Grüße gingen an Israel.

Irans Abna News schrieb, dass Araber wegen des Tweets überrascht und empört seien.

Jordaniens Al Majd, eine panarabische, nationalistische Internetseite, bezeichnete beide arabischen Offiziellen als „Verräter“, weil sie in Hebräisch twitterten und verurteile sie mit: „Allahs Fluch komme über sie.“

Abu Zayed hatte 2019 und 2020 Shana Tova-Grüße getwittert – vor den Abraham-Vereinbarungen. Auch zu diesen Gelegenheiten äußerten Araber Wut.