Das sich ausdehnende dunkle Universum des Antisemitismus

Manfred Gerstenfeld (direkt vom Autor; auf Englisch auch veröffentlicht auf BESA Center, 11. März 2020)

Im weltweiten Kampf gegen die vielen Antisemiten ist eine Definition dieses Hasses unerlässlich. Das ist der Grund, weshalb eine Reihe von Ländern, Städten, Universitäten und anderen Institutionen in Europa die nicht rechtsverbindliche Antisemitismus-Arbeitsdefinition der Internationalen Holocaust-Gedenkallianz (IHRA) für den internen Gebrauch angenommen haben.[1]

Dieser Text wurde 2016 vom Vorstand der IHRA genehmigt, der aus den Repräsentanten von 34 Ländern besteht.[2] Die meisten sind Mitglieder der EU, zu den weiteren gehören unter anderem die USA, Kanada und Australien. Die Genehmigung durch alle Mitgliedstaaten war für die Annahme der Definition notwendig.

Das Definitionsdokument der IHRA beinhaltet auch elf Beispiele für Antisemitismus. Eine Reihe von ihnen betreffen Israel. Dennoch würde sich eine gesonderte Definition des Antiisraelismus lohnen. Keine Definition, auch nicht die der IHRA – selbst wenn die Initiatoren viele weitere Beispiele hinzugefügt hätten – kann der Abdeckung der Vielzahl der Fälle nahe kommen, die Elemente des Antisemitismus beinhalten oder berühren. Das ist zum Teil das Ergebnis der postmodernen Zeit, in der wir leben. Viele Dinge sind bruchstückhaft und Antisemitismus ist eines davon.

Es gibt ein riesiges dunkles Universum voller Dinge, die Antisemitismus über die IHRA-Definition hinaus berühren. Viele davon gab es in der klassischen Periode religiöser und nationalistischer/ethnischer Versionen des Antisemitismus vor dem Zweiten Weltkrieg nicht. Eine Reihe ausgesuchter Beispiele wird das illustrieren.

Dem institutionellen Antisemitismus in der britischen Labour Party ist viel Aufmerksamkeit gewidmet worden. Das kam klar an die Öffentlichkeit, nachdem Jeremy Corbyn im September 2015 zum Parteivorsitzenden gewählt wurde. Er hat bei zahlreichen Gelegenheiten antisemitische Einstellungen gezeigt. Dennoch ist die IHRA-Definition bei der Identifizierung davon nicht hilfreich. Sie deckt sein Willkommen der Repräsentanten der völkermörderischen Bewegungen Hamas und Hisbollah im Unterhaus[3] nicht ab. Diejenigen, die die Definition entwarfen, haben zudem die Äußerungen Corbyns nicht vorhersehen können, der diese Repräsentanten extrem mörderischer antiisraelischer Terrororganisationen als seine „Freunde“ und „Brüder“ bezeichnete.[4] Die IHRA-Definition deckt zudem Corbyns – auch finanzielle – Unterstützung der Organisation eines Holocaust-Leugners[5] und das gemeinsame Podium mit einem weiteren Holocaust-Verdreher ab.[6]

Ein weniger transparentes Beispiel im Antisemitismus-Universum betrifft Bernie Sanders, einen führenden jüdischen Bewerber in den Präsidentschaftsvorwahlen der US-Demokraten. Wenn er von den Palästinensern spricht, verweist er auf ihre Würde.[7] Man fragt sich, wie die Würde derer aussieht, die bei den palästinensischen Parlamentswahlen 2006 der Hamas die Mehrheit gaben; diese erklärt offen, dass es ihr Auftrag ist massiv Juden zu ermorden. Andererseits spricht Sanders von Israels „rassistischer Regierung“ und seinem „rassistischen Premierminister“.[8] Die Kombination dieser Äußerungen zeigt Sanders’ Affinität zu extremen palästinensischen Antisemiten.

Vor dem Zweiten Weltkrieg hatten Antisemiten keinen Grund ihren Antisemitismus zu verstecken. Dieser Hass war in Europa vollauf akzeptabel. Heutzutage ist Antisemitismus im Mainstream der Gesellschaften des Westens ausdrücklich nicht mehr politisch korrekt. Daher ist Vernebelung – als Antisemit vorzugeben, man sei kein solcher – recht produktiv eingesetzt worden. Ein Antisemit könnte sogar fälschlich behaupten, der sei ein „Freund Israels“. Eine detaillierte Analyse der Äußerungen des ehemaligen deutschen Außenministers und sozialistischen Parteichefs Sigmar Gabriel zu Israel illustriert dies.[9]

Etwas, das das Verständnis des zeitgenössischen Antisemitismus entscheidend verkompliziert, beseht in der Mutation des Haupttypus der Antisemiten in der westlichen Welt. Während des Aufstiegs und der Herrschaft der Nazis waren viele Judenhasser Vollzeit-Antisemiten. Das war nicht nur bei Deutschen der Fall. Zum Beispiel gehörte Vidkun Quisling, während des Krieges norwegischer Premierminister, in diese Kategorie. Heute sind die meisten jedoch Teilzeit-Antisemiten.

Ein solcher Teilzeit-Antisemit könnte sogar nur eine einzige wichtige antisemitische Äußerung tätigen, ohne sie zu wiederholen. Ein Beispiel für einen Einmal-Antisemiten ist der deutsche Botschafter bei der UNO, Christoph Heusgen. Zur Erklärung der vielen antiisraelischen Abstimmungen seines Landes gab Heusgen im März 2019 in der UNO eine niederträchtige Erklärung ab: „Wir glauben, dass das internationale Recht am besten geeignet ist, Zivilisten zu schützen, damit sie in Frieden und Sicherheit leben können, damit sie ohne Angst vor israelischen Bulldozern oder Hamas-Raketen leben können“, sagte Heusgen im März unter anderem.“[10]

Die größte deutsche Tageszeitung, BILD, schrieb eine Antwort auf Heusgens Äußerung, in der er palästinensische Raketen mit israelischen Bulldozern gleichsetzte. Sie merkte an: „Diese Gleichsetzung ist pure Häme in einer Woche, in der die israelische Bevölkerung immer wieder vor Raketen-Beschüssen der Hamas-Terroristen fliehen musste. Heusgens Anspielung auf die Bulldozer bezieht sich hingegen auf Maßnahmen der israelischen Regierung gegen ungenehmigte Bauten, von denen vor allem Palästinenser, aber auch israelische Siedlungen betroffen sind.“[11] Das Simon Wiesenthal Center nahm Heusgens UNO-Äußerung in seine Liste der wichtigsten antisemitischen Vorfälle des Jahres 2019 auf.[12]

Da Antisemitismus politisch nicht korrekt ist, haben seine Leugnung, Beschönigung und Bagatellisierung exponentiell zugenommen. Die britische Labour Party ist ein Paradebeispiel. Sie steckt voller Antisemitismus-Beschöniger. Eine Umfrage unter zahlenden Labour-Mitgliedern im März 2018 stellte fest, dass 47% sagten, Antisemitismus sei ein Problem, aber das Ausmaß des Problems werde übertrieben, „um der Labour Party und Jeremy Corbin zu schaden oder Kritik an Israel zu abzuwürgen“. Weitere 31 Prozent sagten, Antisemitismus sei kein ernstes Problem. 61 Prozent glaubten, Corbyn handhabe die Antisemitismus-Vorwürfe gut.[13]

Für solche Verschleierung sind viele Techniken entwickelt worden. Man findet sogar Beschöniger extremer Fälle von Antisemitismus. Die naziartigen Umzugswagen beim Karneval im belgischen Aalst im Februar 2020 wie auch ein Jahr zuvor sind ein Beispiel dafür.[14]

Louis Farrakhan ist Amerikas führender Antisemit. Viele seiner Äußerungen über Juden erfüllen die Definition der IHRA. Er hat Juden als „Termiten“ und „Giftmischer“ bezeichnet.[15] Doch wie beschreibt man Leute, die seine Gesellschaft suchen? Ist gewollt mit ihm fotografiert zu werden eine antisemitische Tat? Vermutlich nicht, aber es ist ein weiterer dunkler Fleck im Universum des Antisemitismus. Es ist das, was Barack Obama 2005 machte, bevor er verkündete, dass er sich um die Präsidentschaft bewirbt. Später schaffte Obama es, dieses Foto einige Jahre lang zu unterdrücken.[16] Verschiedene demokratische Kongressmitglieder und Gründer des Women’s March suchten ebenfalls die Nähe zu Farrakhan.[17][18]

Zu behaupten, dass die Juden selbst die Ursache von Antisemitismus sind, war in den historischen Ursprüngen ein Schlüsselfaktor dieses Hasses. Als Christen Juden brutal behandelten, behaupteten sie, dass das sich daraus ergebende Leiden der Juden Gottes Strafe dafür sei Jesus nicht anzuerkennen. Dieses Motiv jüdischer Schuld kehrt in vielen Versionen wieder. Sawsan Chebli, die sozialistische Staatssekretärin für außenpolitische Angelegenheiten in Berlin, twitterte einen Tag nach der Gedenkveranstaltung zum Jahrestag der Befreiung von Auschwitz dieses Jahr: „Ist ja alles traurig, was damals passierte. Aber dass der Hass wieder aufkommt, da sind die Juden nicht ganz unschuldig. Siehe Siedlungspolitik, Annexion…“ Das höre ich sehr oft, und zwar nicht von Muslimen, Arabern oder Flüchtlingen, sondern von Deutschen ohne Zusatz.“[19]

The Berlin Spectator berichtete, Burkard Dregger, CDU-Fraktionschef im Berliner Abgeordnetenhaus, beschuldigte Chebli der Verbreitung von klassischem Antisemitismus und die Juden für ihr Leiden in der Vergangenheit verantwortlich zu machen. [20] Andererseits hat Chebli sich aktiv gegen Antisemitismus ausgesprochen und hat dafür sogar einen Preis erhalten. Sie ist repräsentativ für eine ambivalente Form des Antisemitismus. Man könnte auch sagten, dass sie eine bipolaren Einstellung zu diesem Hass hat.

Es gibt viele weitere Beispiele, die in das dunkle Universum des Antisemitismus gehören. In diesem sich ausdehnenden Universum treten im Verlauf der Zeit neue davon auf.

[1] http://www.holocaustremembrance.com/working-definition-antisemitism

[2] http://www.holocaustremembrance.com/about-us/our-partners

[3] http://www.theguardian.com/commentisfree/2015/aug/13/jeremy-corbyn-labour-leadership-foreign-policy-antisemitism

[4] ebenda

[5] http://www.telegraph.co.uk/news/2017/05/20/jeremy-corbyns-10-year-association-group-denies-holocaust/

[6] www.theguardian.com/politics/2018/aug/01/jeremy-corbyn-issues-apology-in-labour-antisemitism-row

[7] http://www.jpost.com/American-Politics/Bernie-Sanders-Im-pro-Israel-but-we-must-treat-Palestinians-with-dignity-608540

[8] http://www.newsweek.com/bernie-sanders-calls-israels-netanyahu-reactionary-racist-says-hed-consider-moving-embassy-1489109 www.timesofisrael.com/sanders-netanyahu-is-racist-us-must-also-be-pro-palestinian/ www.timesofisrael.com/netanyahu-gives-restrained-response-after-sanders-calls-him-a-racist/ www.israelnationalnews.com/News/News.aspx/276245

[9] www.inss.org.il/sigmar-gabriel-german-foreign-minister/

[10] www.jpost.com/Diaspora/Antisemitism/German-UN-ambassador-makes-list-of-worst-antisemiticanti-Israel-incidents-610660

[11] www.bild.de/politik/ausland/politik-ausland/deutscher-uno-botschafter-provoziert-hitzige-debatte-um-gaza-konflikt-60895806.bild.html

[12] www.wiesenthal.com/about/news/top-ten-worst-anti-semitic.htm

[13] www.thetimes.co.uk/article/labour-poll-says-antisemitism-row-is-exaggerated-8tdj7wffh

[14] www.ad.nl/binnenland/beledigende-carnavalsoptocht-in-vlaamse-aalst-zonder-problemen-verlopen~a387fa03/

[15] www.jewishvirtuallibrary.org/minister-louis-farrakhan-in-his-own-words

[16] www.ajc.com/news/local/could-this-long-lost-photo-have-derailed-obama-2008-campaign/jC8NKhQr6a72VjRYY9o0EM/

[17] https://abcnews.go.com/Politics/republican-jewish-coalition-calls-resignation-democrats-ties-farrakhan/story?id=53601481

[18] www.harpersbazaar.com/culture/politics/a25920871/womens-march-controversy-explained-louis-farrakhan/

[19] https://twitter.com/SawsanChebli/status/1222159170306179073; https://berlinspectator.com/2020/01/29/berlin-state-secretary-stirs-outrage-with-tweet-1/

[20] ebenda

Schaschlik

Ein ranghoher Gelehrter im Iran sagt, der Coronavirus sei eine menschgemachte Waffe „gegen die Schiiten, die Muslime und die Iraner“.

Der SPIEGEL lügt mal wieder. Dort wird zu Israel behauptet:

„Kundgebungen sind wegen der Coroankrise verboten.“

Fett und deutlich hervorgehoben. Gelogen. Trotz Ausgangssperre sind politische Demonstrationen ausdrücklich erlaubt! (s. Punkt 5 in der Liste der „erlaubten Aktivitäten“)

Auf twitter schimpft die NGO IfNotNow nach dem ersten Corona-Fall im Gazastreifen, wenn Israel nicht endlich sofort die Blockade aufhebt und medizinische Güter liefert (Masken, Ventilatoren), dann könnten dort tausende Araber sterben. Die müssten eigentlich wissen, was Israel schon alles geliefert hat und von anderen hat liefern lassen.

Qatar bietet dem Gazastreifen $150 Millionen Hilfe wegen der Coronavirus-Krise an.

Der alltägliche Antisemitismus: (eine umfassende Sammlung gibt es auf The New Antisemit; auf twitter gibt es für den deutschsprachigen Raum die „RIAS“ (Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus):
Araber-/Islamstaaten:
Libanon: Ein Kolumnist erklärt deutlich: Antizionistische jüdische Gruppen sind Teil der Verschwörung, „Juden sind unsere Feinde, nicht nur Zionisten“.
Benelux:
– Auf eine Parteizentrale in Brüssel wurden antiisraelische Sprüche gesprüht.
USA:
– Die Schauspielerin Rosanna Arquette implizierte Dienstag, hinter der Coronavirus-Pandemie stecke eine jüdische Verschwörung.
Lateinamerika:
Argentinien: Der Fußballer, der sich nach einer roten Karte mit einer antisemitischen Geste vom Spielfeld „verabschiedete“, wurde von seinem Verein freigestellt (also entlassen).

Die Religion des Friedens, der Liebe, der Frauenrechte und Wissenschaften:
Iran: Ein dem obersten Revolutionsführer Khamenei nahe stehender Kleriker will, dass die (kranken) Iraner die Welt großflächig mit dem Coronavirus COVID-19 anstecken, um die Ankunft des Mahdi (schiitischer Messias) herbeizuführen.
Auch in Ägypten: Die Muslimbruderschaft fordert, die ägyptische Regierung solle aktiv mit dem Coronavirus infiziert werden.
Somalia: Ein einflussreicher Akademiker muss sich verstecken, nachdem wegen angeblicher „Blasphemie“ zu seiner Ermordung aufgerufen wurde.

Jihad:
Scheik Mohammed Ayed in der Al-Aqsa-Moschee: Es ist an der Zeit das Kalifat zu errichten, Jerusalem, Rom, die USA, Russland und die Welt zu erobern.
Griechenland: Ein muslimischer Migrant an der Grenze fordern Enlass; dazu brüllen sie: „Ich will euch tot sehen!“

Muslimisches Herrenmenschentum, Dhimmitum, Anspruchsdenken, Islamisierung im Westen:
Indien: Musime belästigen eine hinduistische Familie, töten schließlich deren Hund. Die Polizei unternimmt nichts – das Ganze läuft in einer mehrheitlich muslimischen Gegend, das haben sie Angst vor dem Zorn des Mobs.
Großbritannien: Muslime mit Messern „verhielten sich verdächtig“ und ließen selbst, als sie getasert wurden, nicht nach; die Polizei sagt, das habe nichts mit Terror zu tun.
Großbritannien: Ein Stadtverordneter der Labour Party in London steht unter Feuer, weil er einen wahren Artikel über Israel und die Palästinenser twitterte.
USA: Ein jüdischer Student der University of Michigan (AStA-Vorsitzender) hatte als Highschool-Schüler einmal die Palästinenser kritisiert. Dafür wurde er jetzt – Jahre später und nach einer Entschuldigung, die die von ihm genannten Wahrheiten als falsch bezeichnete – vom AStA seiner Uni verurteilt (einstimmig, bei 4 Enthaltungen).
Spanien: „Allahu Akabar“ brüllende Muslime rammten ein Auto in ein Flughafenterminal. Die Polizei behandelt das nicht als versuchten Terroranschlag.

Christenverfolgung/Verfolgung von Nichtmuslimen:
Türkei: „Allahu Akbar“ brüllender Muslime störten ein christliches Begräbnis und schändeten christliche Gräber.
Nigeria: In den ersten Monaten 2020 wurden in Nigeria von Muslimen 350 Christen ermordet.

BDS fail:
– Der Leiter von BDS Südafrika behauptete in einer Fernsehdiskussion, Israel sei ein Apartheidstaat; als Beweis führte er an, das Gesundheitsministerium habe die Anweisungen zum Coronavirus-Problem für seine Bürger – „zu denen auch Palästinenser gehören“ – nur in Hebräisch ausgegeben. Zwei Stühle weiter saß Yoseph Haddad, ein israelischer Araber, der angesichts dieser Verleumdung wütend wurde und dem BDS-A…loch sagte: „Übrigens habe ich die Anweisungen zum Verhalten wegen des Coronavirus auf Arabisch bekommen. Also 1. hör auf zu lügen und 2. frag mich, ich sage dir, wie es wirklich ist.
BDS Südafrika versuchte Haddad als Lügner hinzustellen, indem sie einen Eintrag änderten (auf einmal hieß es, Israel stelle die Informationen auf Arabisch nicht rechtzeitig zur Verfügung). Auch das widerlegte Haddad; die arabische Version zu den aktuellsten Informationen (17.3.2020) wurde demnach noch vor der englischen veröffentlicht.

Obama Watch:

Obamanisten:
– Die Pressesekretärin von Bernie Sanders glaubt, dass jedes Jahr 500 Millionen US-Amerikaner pleite gehen. (Die tatsächliche Zahl beträgt ca. 750.000.)

Obamedien:
– Die Washington Post fordert, dass die Live-Übertragungen der Corona-Briefings von Präsident Trump diesem gute Zustimmungswerte liefern.

Hisbollah: 72 Jungfrauen ist zu gedrängt voll, Märtyrer fühlen sich getäuscht

The Mideast Beast, 13. März 2020

Hisbollah-Führer Hassan Nasrallah hat entschieden, dass 72 Jungfrauen für seine Selbstmordbomber eine gefährliche Überfüllung darstellen, weshalb viele potenzielle Märtyrer sich getäuscht fühlen. Nasrallahs Entscheidung kommt, nachdem er und seine anderen Hisbollahführer Berichten zufolge mit dem Coronavirus infizierten.

Nasrallah sprach Beast aus seinem unterirdischen Quarantänebunker in Beirut mit dem Mideast Beast. „Als Führer der Hisbollah liegt meine Hauptverantwortung darin unseren mannhaften Märtyrer-Agenten ein sicheres Leben nach dem Tod zu bewahren. Versammlungen von mehr als 50 Jungfrauen werden als nicht sicher angesehen.“

Ali al-Schahidi, ein desillusionierter 24-jähriger aufstrebender Märtyrer widerspricht Nasrallah heftig. „Ich habe lange loyal für das schiitische Kalifat gegen westliche Imperialisten und kike-zionistische Hunde gekämpft, seit meine ‚scheiß auf alle Ungläubigen‘-Windeln zu eng für einen Bombengürtel wurden. Ich habe daher Anspruch auf etwas Tostesteron befriedigende Leistungen für all die Jahre loyalen und frustrierend einsamen Jihad-Dienst. Ich fühle mich betrogen.“

Im Gefühl eines aufkommenden, explodierenden Marktes soll die Single-Seite Tinder Berichten zufolge eine Corona einschließende Tinderbox-App gestartet haben, die frustrierte aktive islamischen Single-Märtyrer, die zahlreiche Gefährtinnen suchen, als Zielgruppe hat.

Leider stand Tinders CEO nicht für ein Interview zur Verfügung; er hatte ein schmerzhaft in die Länge gezogenes Doppel-Date in Chinas Corona-Hauptstadt Wuhan.

Allerdings sagte Tinders Nahost-Direktor Mohammed al-Schabab gegenüber dem Mideast Beast: „In einer Zeit, in der viele Singles sich aus Angst vor einem vorzeitigen, vom Virus stimulierten Aufenthalt im Jenseits für Keuschheit entscheiden, ist Tinder stolz hart arbeitenden, einsamen islamischen Wölfen Lösungen für ein glückliches Leben im Jenseits anbieten zu können.“

Video: Coronavirus kann kreative israelische Hochzeiten nicht stoppen

United With Israel, 16. März 2020

Die Israelis erfinden erstaunliche Möglichkeiten zu heiraten und dabei das Verbot öffentlicher Zusammenkünfte von mehr als 10 Personen in geschlossenen Räumen einzuhalten.

Würden Sie in der Obst/Gemüseabteilung eines Ganzs im Supermarkt heiraten?

Würden Sie den Knoten binden, während Ihre Gäste über die Balkone einer Religionsschule verteilt sind?

Es gibt einige kreative Möglichkeiten, auf die Israelis es geschafft haben ihre Hochzeiten in Zeiten der Coronavirus-Verbote öffentlicher Zusammenkünfte in geschlossenen Räumen zu feiern.

Die Freude bei diesen Hochzeiten ist offensichtlich. Schauen Sie sich das an!

Das Freiluftgefängnis Gazastreifen – Wohnen mit Aussicht

gefunden auf twitter, 29. Dezember 2019

Ein neues Apartmenthaus in Gaza; es gibt neben Wohnungen auch Geschäfte, ein Fitnessstudio, Videoüberwachung und private Parkplätze. Und das Beste: Es sind nur ein paar Schritte bis zum Strand.

Buchenwald lässt grüßen…