Bevor sie Israel kritisieren, sollten die USA bei sich selbst aufräumen

Israel hat eine der höchste Anzahlen an Auslandsjournalisten pro Kopf der Bevölkerung weltweit und es schützt sogar die, die es regelmäßig verleumden. Derweil, so eine Studie, waren 71% der Opfer bei Terrorbekämpfungsaktionen der USA im Krieg gegen den Terror Zivilisten.

Mitchell Bard, Israel HaYom, 15. September 2022

Im Juni schrieb ich den Artikel „Was, wenn Israel Amerika so behandelt, wie Amerika Israel behandelt?“ Er erscheint heute besonders relevant, da jetzt der US-Außenminister Israel sagte, es solle nach dem tragischen Tod der Al-Jazira-Reporterin Shireen Abu Akleh im Mai die Einsatzregeln der IDF überdenken.

Antony Blinken dachte offenbar nicht, es sei ausreichend dem israelischen Verteidigungsminister Benny Gantz in einem Telefongespräch zu raten, wie er die IDF leiten soll, dessen Inhalt jemand an die Presse durchsickern ließ (eine der beliebtesten Taktiken dieser Administration, um Missfallen gegen Israel auszudrücken). Er wies auch seinen stellvertretenden Sprecher an Reportern zu sagen: „Wir werden weiterhin unsere israelischen Partner unter Druck setzen ihre Politik und Praktiken der Einsatzregeln genau zu überprüfen und weitere Schritte zu überlegen, um die Risiken für zivile Schäden, den Schutz von Journalisten abzuschwächen und ähnliche Tragödien in Zukunft zu verhindern.“

Was für eine Chutzpe!

Ein paar Wochen zuvor zwang lausige Publicity und Wut des Kongresses das Pentagon einen neuen „Civilian Harm Mitigation and Response Action Plan“ [Ziviler Schadensminderungs- und Reaktionsplan] anzukündigen, um die Zahl der bei US-Militäroperationen getöteten Menschen zu reduzieren. Das kam nach Jahren, in denen keinerlei Verantwortung für „Kollateralschäden“ übernommen wurde, wie bei einem Drohnenangriff 2019 in Afghanistan, bei dem 10 Zivilisten, darunter 7 Kinder, getötet wurden. Ben-Dror Yemini vermerkte in YNet, dass eine Studie des Watson Institute for International and Public Affairs an der Brown University feststellte, 71% der Opfer bei von den USA durchgeführten Terrorbekämpfungsoperationen im Krieg gegen den Terror Zivilisten waren. Trotzdem umfasst der Plan des Pentagon keine Ermittlung früherer Fälle und es wird auch niemand für den Tod der Unschuldigen zur Verantwortung gezogen.

Bei der Ankündigung des Ergebnisses der Untersuchung der IDF, die eine hohe Wahrscheinlichkeit feststellte, dass Abu Akleh unbeabsichtigt durch israelisches Gewehrfeuer getötet wurde, gab US-Außenamtssprechern Ned Price zu, dass das Verteidigungsministerium „die Notwendigkeit der Verbesserung ihrer eigenen Auswertungen und Praktiken zur Sicherstellung der Milderung ziviler Schäden“ anerkannte. Das hielt ihn nicht davon ab die Bedeutung der Rechenschaftspflicht Israels herauszustellen, um zu verhindern, dass es in Zukunft ähnliche Vorfälle gibt, als sei es für Israelis derart üblich auf Journalisten zu schießen, dass eine neue Politik nötig wäre.

In Reaktion auf die ursprünglichen Anschuldigungen, Israel habe die Journalistin absichtlich getötet, schrieb der damalige Außenminister Yair Lapid im Wall Street Journal, dass Abu Akleh in seit mehr als 20 Jahren in der Region arbeitete, ohne dass ihr etwas zustieß. Dasselbe gilt, sagte er, für die anderen Auslandsjournalisten in Israel. Er merkte auch an, dass ihr Arbeitgeber, „Al-Jazira, ein Sender, der von einem israelfeindlichen islamistischen Staat betrieben wird, ständige Mitarbeiter in Israel hat, die von dem Staat geschützt werden, den der Sender regelmäßig verleumdet.“

Israel hat eine der höchsten Anzahlen an Auslandsjournalisten pro Kopf der Bevölkerung weltweit. Viele sind kritisch, einige nach außen feindselig gegenüber Israel; trotzdem wird ihnen nicht verboten aus Israel oder den umstrittenen Gebieten zu berichten. Wollte Israel Reporter töten, die Negatives über das Land schreiben, wären Dutzende tot. Die Vorstellung, dass die Regierung Journalisten absichtlich ins Visier nimmt, ist grotesk.

Stellen Sie sich vor, Israels Außenministerium würde Äußerungen veröffentlichen, mit denen die USA aufgefordert würden ihre Einsatzregeln infolge der von ihren Streitkräften verursachten Opfer zu überprüfen. Das würde nie geschehen.

Es war gut zu sehen, dass Premierminister Yair Lapid für die Souveränität seines Landes einsteht, indem er erklärte: „Niemand wird uns unsere Politik zu Eröffnung von Feuer diktieren, wenn wir um unser Leben kämpfen. Unsere Soldaten haben vollen Rückhalt der Regierung und des Volks Israels.“ Er fügte hinzu: „Ich werde nicht zulassen, dass ein IDF-Soldat, der sich vor terroristischem Feuer schützt, bestraft wird, um Applaus aus dem Ausland zu erhalten.“

Ähnlich sagte Gantz zurecht: „Der Generalstabschef und nur er bestimmt und wird weiter die Regeln zur Eröffnung des Feuers bestimmen und zwar in Übereinstimmung mit den operationellen Notwendigkeiten und den Werten der IDF, einschließlich der Reinheit der Waffen… Es gab keine politische Einmischung in der Sache und wird auch nie eine solche geben.“

Bemerkenswert ist, dass General Martin Dempsey, der US-Generalstabschef, nach dem Krieg im Gazastreifen 2014 davon redete, dass „Israel außergewöhnlich viel unternahm, um Kollateralschäden und zivile Opfer zu vermeiden“. Das Pentagon, sagte er, schickte ein Offiziersteam nach Israel, um Lektionen aus den Kämpfen zu ziehen, einschließlich „Maßnahmen, die sei unternahmen, um zivile Opfer zu verhindern“.

Die USA sind Israels wichtigster Verbündeter. Dennoch müssen Amerikas Führer daran erinnert werden, dass Israel ein souveräner Staat ist, wie es Menachem Begin machte, nachdem die Administration Reagan eine Reihe Maßnahmen traf, um Israel für die Annexion der Golanhöhen zu bestrafen. „Sind wir euer Vasallenstaat? Sind wir eine Bananenrepublik?“, fragte er den US-Botschafter in Israel. „Wir sind stark genug“, erklärte Begin, „um unsere Unabhängigkeit zu verteidigen und unsere Rechte zu verteidigen.“

Würden die USA sich jemals dazu herablassen Großbritannien, Deutschland oder Frankreich vorzuschreiben, wie ihr Militär seine Aufgaben erledigen soll?

Nein, was die Herangehensweise gegenüber Israel zu zweierlei Maß macht, eines der Beispiele für Antisemitismus in der Arbeitsdefinition der Internationalen Holocaust-Gedenkallianz (IHRA), die vom US-Außenministerium verwendet wird.

Bevor die Sondergesandte zur Beobachtung und Bekämpfung von Antisemitismus, Deborah Lipstadt, eine weitere Auslandsreise unternimmt, sollte sie im eigenen Haus aufräumen.

Biden warnt Israel vor „freier Religionsausübung“

Seine Administration sagt den Juden sie sollen aufhören zu beten

Daniel Greenfield, FrontPage Mag, 2. Mai 2022

Die Administration Biden hat angekündigt, dass ihr nomineller Leiter innerhalb von ein paar Monaten Israel besuchen wird. Bidens letzter Besuch mit großer Aufmerksamkeit im jüdischen Staat 2010 endete mit der Inszenierung eines diplomatischen Vorfalls und der einstündigen Weigerung sein Hotelzimmer zu verlassen, um an einer Veranstaltung mit Netanyahu teilzunehmen. Die Israelis haben wenig Grund wegen Bidens Expedition optimistisch zu sein.

Nachdem muslimische Randalierer Pessach störten, indem sie auf dem Tempelberg, dem  heiligsten Ort des Judentums, Gewalt verübten, drängte die Administration „alle Seiten Zurückhaltung auszuüben, provokatives Handeln und Rhetorik zu meiden und den historischen Status quo auf dem Haram al-Scharif/Tempelberg zu erhalten“. Das „provokative Handeln“ ist in diesem Fall jüdisches Gebet.

Es ist 2022 und das Weiße Haus warnt Juden, ihre Gebete seien „provokativ“.

Der „historische Status quo“, von dem Biden fordert, dass Juden ihn einhalten, existiert nur, weil muslimische Eroberung nichtmuslimischen Minderheiten, besonders Juden, das Recht vorenthielten an ihren heiligen Stätten zu beten. Das ist so, als würde man schwarzen Bus-Fahrgästen in Alabama sagen, sie müssten den „historischen Status quo“ akzeptieren oder die Ukraine drängen einen „historischen Status quo“ zu akzeptieren, in dem sie von Moskau regiert wird.

Oder Washington DC vorzuschlagen, es solle Befehle von Queen Elizabeth annehmen.

Hinter den Kulissen haben die Administration Biden und ihre offiziellen Vertreter die israelische Regierung gewarnt, sie solle aufhören von „freier Religionsausübung“ zu reden und sich islamischer Überlegenheitsansprüchen fügen.

Ein Reporter beschrieb es so: „Sich dessen bewusst, wie Reden von ‚freier Religionsausübung‘ interpretiert werden kann, haben US-Vertreter versucht Israel dazu zu bringen die Verwendung der Redewendung zu meiden und sich stattdessen einzig auf die Bestätigung ihrer Verpflichtungen gegenüber dem Status quo an Jerusalem heiligen Stätten zu konzentrieren.“

Freie Religionsausübung verlangt keine Interpretation. Aber hier bedeutet sie, dass die Israelis Muslimen erlauben den Tempelberg trotz der Tatsache zu kontrollieren, dass sie die Stätte während des brutalen Einmarschs und der ethnischen Säuberung Israels illegal eroberten und dass gelegentlich Juden auch erlaubt wird den heiligsten Ort des Judentums betreten und besuchen, nicht um öffentlich zu beten, sondern lediglich einen Fuß auf ihn zu setzen.

Stellen Sie sich vor islamische Invasoren hätten den Vatikan erobert, den Petersdom zu einer Moschee gemacht und nach der Rückeroberung lässt die italienische Regierung die Muslime die Basilika behalten, erlaubt aber gelegentlich einer Handvoll Katholiken sie zu besuchen ohne zu beten, nur damit ihnen mit Krawallen begegnet wird. Und mit internationaler Verurteilung des „provokativen“ Handelns nichtmuslimische Besucher zuzulassen.

Das ist die Situation in Jerusalem und was Biden sagt, ist, dass das nicht weit genug geht.

In Istanbul bedeutete das Ende islamistischer Herrschaft die Transformation der Hagia Sophia in den neutralen Status eines Museums, bis Erdoğans brutales islamistisches Regime beschloss anzufangen aus ihr wieder eine Moschee zu machen. Neutralität auf dem Tempelberg steht nicht einmal zur Debatte. Israel fordert nicht die Rückgabe des Tempelbergs. Alles, was es sagt, ist, dass jedermann in der Lage sein sollte dorthin zu gehen. Nicht nur die Nachkommen der Invasoren und Kolonisatoren, die heute über ihn herrschen.

Jüdischen Besuchern des Tempelbergs wird nicht erlaubt dort zu beten. Dieses Privileg ist den islamischen Kolonisatoren vorbehalten, die ihn kontrollieren. Es dürfen keine jüdischen Gebetbücher an den Ort mitgebracht werden und niemand darf laut beten. Bei einer aktuellen Erweiterung der „freien Religionsausübung“ entschied ein Richter, dass ein Jude die religiöse Freiheit hat still zu beten, wenn es kein äußeres Anzeichen dafür gibt.

Ein geflüstertes Gebet hat die muslimische Welt, Terrororganisationen und die Administration Biden entrüstet.

In Reaktion auf das Urteil erklärte der ägyptische Außenminister: „Diese Entscheidung wird als Verletzung der islamischen Heiligtümern sowie der Al-Aqsa-Moschee betrachtet, die ein rein muslimischer Anbetungsort ist.“

Jordanien verurteilte jüdisches Gebet als „klare Provokation“ der Muslime. Die Hamas warnte, der „Widerstand ist bereit und vorbereitet jede Aggression zurückzuschlagen.“ Besagte Aggression besteht aus lautlosem Gebet.

„Solche illegalen Entscheidungen stellen einen nie da gewesenen Angriff auf die unveräußerlichen religiösen Rechte der islamischen Nation und ihres Erbes dar, eine Provokation der Gefühle von Muslimen überall auf der Welt und eine Verletzung der freien Religionsausübung und der Heiligkeit der heiligen Orte“, tobte der Generalsekretär der Organisation der Islamischen Kooperation.

Mit „freier Religionsausübung“ meint der islamistische Offizielle, dass nur Muslime in der Lage sein dürfen zu beten, während niemand sonst erlaubt werden darf zu beten, weil niemand sonst Religionsfreiheit hat.

Er fügte hinzu, dass still betende Juden eine „schwere Verletzung des Völkerrechts, des humanitären Menschenrechts und der einschlägigen UNO-Resolutionen“ darstellen.

Wie ich die UNO kenne, gibt es wahrscheinlich eine Resolution, die stilles jüdisches Gebet verurteilt.

Statt zuzustimmen, dass jedermann das Recht zu beten haben sollte, tadelt die Administration Biden Israel und stellt sich hinter die Aufrufe nach einem „Status quo“, der ein Euphemismus für das Verbot jüdischen Gebets ist.

Während der Pessach-Krawalle dieses Jahr wurden Flaggen der Hamas und der PLO auf den Dächern der Moschee gehisst, die den Tempelberg besetzen (von den islamischen Kolonisten Al-Aqsa-Moschee genannt) und die Randalierer warfen Steine und riefen zum Jihad auf. All das lief ab, während jüdische Gebete an der Westmauer (oder Kotel) stattfanden. Mehrere jüdische Betende wurden ebenfalls angegriffen.

Das waren keine zufälligen Gewalttaten. Die palästinensische Autonomiebehörde und ihrer Führer, einschließlich Präsident Abbas, hatten die muslimischen Randalierer gedrängt an die heilige Stätte zu gehen und sie gegen die Juden zu „verteidigen“.

Statt Abbas zu verurteilen, ist die Administration Biden hinter Israel her.

Bidens Staatssekretär für Israel und Palästina-Angelegenheiten Hady Amr, der einst behauptete „Ich war von der palästinensischen Intifada inspiriert“, wurde nach Israel geschickt.

Offizielle Vertreter Israels, die sich mit Amr getroffen hatten, beschrieben ihn als jemanden, der sie anschrie und beschimpfte.

In New York City sammelte sich ein muslimischer Mob, um den „palästinensischen Widerstand“ (ein Euphemismus für Terrorismus) „mit allen nötigen Mitteln“ zu unterstützen.

Und die Administration Biden stellt sich auf die Seite der wütenden Jihadisten-Mobs in Israel und Amerika.

Die Administration Biden stimmt den Fanatikern zu, dass Juden nicht ermöglicht werden darf ihren eigenen heiligen Ort zu besuchen und dort still zu beten. Biden-Offizielle begreifen, dass „freie Religionsausübung“ offen zu verurteilen peinlich wäre und deshalb benutzen sie den Euphemismus des „historischen Status quo“.

Präsidentenbesuche in anderen Ländern mögen vielleicht heitere Angelegenheiten sein, aber hochrangige Besuche in Israel sind in der Regel Eröffnungsrunden von Kampagne zum Ausüben von Druck, damit islamischen Terroristen gegenüber Zugeständnisse gemacht werden.

Bidens Besuch 2010 stellte den Beginn einer intensivierten Hass-Kampagne der Administration Obama gegen den jüdischen Staat dar. Bidens Besuch 2022 wird wahrscheinlich mehr davon sein.

Das ist der Grund, warum niemand in Israel jubelt.

Die Lage auf dem Tempelberg ist eine perfekte Zusammenfassung des gesamten Konflikts, in dem das Weiße Haus und seine europäischen Verbündeten islamische Forderungen, egal wie obszön, gewalttätig, eifernd und irrational sie sind, als einzigen Weg zum Frieden behandeln, während Israel für Taten gerügt wird, egal, wie unschuldig oder bescheiden diese sein mögen, sogar wegen stillem Gebet, weil dieses islamische Gewalt provoziert und den Status quo verletzt.

Der Status quo ist der eine, der den Nahen Osten regierte, seit Mohammeds mit seinen Eroberungen jede religiöse Zivilisation zerstörte und aus einem Kernland der Weltreligionen eine islamistische Tyrannei machte.

Biden glaubt nicht, dass Juden das Recht haben zu beten; glaubt er, dass sie das Recht haben zu existieren?

Warum macht ein in Samaria lebender Jude den US-Botschafter wütend?

Justin Hilton, The Israel Guys, 18. März 2022

Vor ein paar Monaten schrieb ich einen Artikel über den neu ernannten US-Botschafter in Israel, Thomas Nides. Nides hat eine Vergangenheit in der Arbeit mit Israel, weil er während der Administration Obama stellvertretender Außenminister war. In dem Artikel stellte ich die Frage, ob er in Bezug auf Israel das Richtige tun würde. Vor kurzem gab der Botschafter einige Äußerungen von sich, die sehr besorgniserregend waren und bewiesen, dass er kein wirklicher Unterstützer Israels ist. Er verwendete reichlich undiplomatische Sprache und machte die Einwohner von Judäa und Samaria rüde nieder.

Auf seiner ersten Reise nach Israel lehnte Botschafter Nides es ab die Siedlungen in Judäa und Samaria zu besuchen; er sagte, er werde das „absolut nicht tun“. Dann machte er einen Rückzieher und sagte, er werde vielleicht die „Westbank“ besuchen, um sich mit Mahmud Abbas zu treffen, dem Leiter der palästinensischen Autonomiebehörde.

Dienstagabend erschien Thomas Nides live bei einem von Americans for Peace Now veranstalteten Webinar; dabei handelt es sich um eine linke Organisation, die erbittert gegen israelische Souveränität ist. Er begann mit den Worten „Ich konzentriere mich auf einen demokratischen, jüdischen Staat – aber um das zu tun, brauchen wir unbedingt eine Zweistaatenlösung.“ Erstens weiß Nides, weil er in der Vergangenheit in der Außenpolitik gearbeitet hat, mehr als andere, dass eine Zweistaatenlösung niemals funktionieren wird, weder für Israel noch für die Palästinenser. Er weiß, dass die palästinensische Autonomiebehörde eine Zweistaatenlösung niemals akzeptieren wird; sie wollen das gesamte Land Israel und nichts weniger. Er weiß auch, dass eine Zweistaatenlösung für den Staat Israel absolut selbstmörderisch wäre. Israel zog 2005 aus dem Gazastreifen ab, um Frieden zu schließen und die amerikanische Administration zu beschwichtigen; im Gegenzug hat die Hamas tausende Raketen auf Israels Städte und Dörfer regnen lassen.

Nachdem er Unterstützung für eine Zweistaatenlösung gelobte, fuhr Thomas Nides wie folgt fort: „Es geht nicht, dass wir die Israelis die Siedlungen in Ostjerusalem oder der Westbank erweitern lassen. Ich bin darin ein kleiner Nörgler, einschließlich zur Idee des Siedlungswachstums – was mich erzürnt, wenn sie etwas tun – es sorgt nur für Wut, sowohl in Ostjerusalem als auch in der Westbank.“ Warum macht Siedlungswachstum Thomas Nides so wütend? Glaubt er wirklich, Bautätigkeit in Judäa und Samaria verhindere Frieden?

Er fuhr fort: „Wir dürfen nichts Dummes tun, das uns bei einer Zweistaatenlösung behindert. Wir dürfen die Israelis keine Siedlungen in Ostjerusalem und der Westbank erweitern lassen.“ Der Botschafter ist nicht nur wegen der Siedlungen in Judäa und Samaria „verärgert“, sondern er sagt auch, dass die Israelis „dumm“ sind, weil sie das Land aufbauen.

Nides sagte, er wolle keine „Wut schaffen und niemanden nicht respektieren, wenn ich das vermeiden kann“, und hat oft gesagt, dass er niemanden aufregen oder verärgern will. Wir sollten allerdings, glaube ich, als Israels Unterstützer wegen seiner jüngsten Äußerungen sehr wütend über das sein, was der US-Botschafter sagte.

Arrogant sagte er: „Wenn wir über irgendetwas außer einer Zweistaatenlösung reden, ist das nicht gut für die Palästinenser, es ist gewiss nicht gut für Israel, es ist nicht gut für die Juden; es ist für niemanden gut.“

Laut Nides schadet es Israels Sicherheit nicht, der United Nations Relief and Works Agency for Palestine Refugees (UNRWA) Geld zu geben. Ich möchte dem aber widersprechen, denn die UNRWA ist bis ins Innerste korrupt und das palästinensische Flüchtlingsproblem hat unter ihr nur zugenommen, was für Israel stärkere Bedrohung bedeutet.

Was wir heute hauptsächlich mit nach Hause nehmen, ist, dass wir als Leute, die Israel lieben, zur Unterstützung des heiligen Landes, einschließlich Judäas und Samarias, aufstehen müssen. Die derzeitige US-Administration muss aufhören Israel in eine Zweistaatenlösung pressen zu wollen und muss aufhören Siedlungswachstum im Kernland Israels – Judaä und Samaria – zu verhindern.