Gaza und Jerusalem

Elliott Abrams, Pressure Point, 8. April 2018

Als Präsident Trump darüber nachdachte Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen, waren die Argumente dagegen vertraut – und hatte vorherige Präsidenten überzeugt. Rex Tillerson, zu der Zeit Außenminister, argumentierte, dass die negative arabische Reaktion großflächig, schnell und signifikant sein würde.

Dabei gab es dann nicht viele arabische Reaktionen. Erinnern Sie sich an die Krawalle und riesigen Demonstrationen von Casablanca über Kairo und Bagdad bis Jakarta? Nein, denn es gab keine. Auch die Reaktion arabischer Regierungen war nicht sonderlich umfangreich. Alle waren gegen die Entscheidung, verwendeten aber Worte wie ungerecht oder unglücklich oder nicht hilfreich, die nicht gerade Kriegserklärungen waren.

Letzten Freitag und den Freitag davor organisierte die Haas sehr große Demonstrationen an der Grenze zwischen Gazastreifen und Israel. Letzten Freitag kamen vielleicht 20.000 Menschen. Viel mehr (vielleicht das Doppelte) kamen am 30. März und dieser Rückgang muss der Hamas Sorgen machen. Das Wort „Demonstrationen“ ist eigentlich falsch: Es gab bewaffnete Männer in der Menge und sie waren nicht da um zu „demonstrieren“, sonder den Grenzzaun zu durchbrechen, damit tausende Gazaner nach Israel hinein konnten – wo einige von ihnen, die Hamas-Kämpfer sind, zweifellos Gewalttaten verübt hätten, darunter Mord, Brandstiftung und Entführungen. Die Zahl der Toten vor zehn Tagen betrug 18 (oder bis zu 23, die Zählungen variieren) und letzten Freitag gab es nach Angaben der Hamas zehn weitere.

Diese Ereignisse haben, nicht zuletzt aus arabischen Hauptstädten, die vorhersagbaren Verurteilungen, Warnungen und Aufrufe zur Zurückhaltung ausgelöst, nicht zuletzt von UNO-Vertretern. Die Vereinigten Staaten mussten am Samstag, 7. April eine Resolution des Sicherheitsrats blockieren (vorgeschlagen von Kuwait, dem arabischen Vertreter im Sicherheitsrat), weil sie nicht forderte, dass die Hamas diese gefährlichen Versuche die Grenze zu stürmen einstellt und weil sie eine internationale Ermittlung forderte. Israels und unsere Erfahrung mit solchen „Ermittlungen“ sind, dass sie unfair, einseitig und gegen Israel gerichtet sind und nichts erreichen.

Aber noch einmal: Wo sind die Krawalle und großen, spontanen Demonstrationen in der arabischen Welt (oder auch sonst irgendwo)? Nicht vorhanden. Arabische Regierungen ermutigen nur ungern sehr große Demonstrationen, weil sie immer Gefahr laufen außer Kontrolle zu geraten und gewalttätig zu werden oder sich gegen die Regime selbst zu wenden. Darüber hinaus sind diese Regime es schlicht leid, dass die palästinensische Politik sich bei ihrer eigenen einmischt. Trotzdem, wenn es riesige Reaktionen vom Volk gegeben hätte, hätte das respektiert und irgendwie in öffentliche Proteste gelenkt werden müssen. Offenbar gibt es auch das nicht. (1.500 arabische Israelis marschierten Samstag friedlich in Sakhnin in Niedergaliläa.) Palästinenserpräsident Mahmud Abbas warf Israel die „Ermordung wehrloser, friedliche Protestierender“ vor und forderte die Welt af „die Barbarei und das Töten durch die Besatzungsarmee“ zu stoppen. Aber er ist ein Feind der Hamas und will erleben, dass deren neue Taktik der Grenzzusammenstöße zunichte gemacht wird; seine Äußerungen sollen die öffentliche Meinung der Palästinenser lindern, nicht öffentliche Proteste heraufbeschwören. Sein Problem ist: Er scheint nichts zu tun, während die Hamas in den Nachrichten ist.

Bürger des Gazastreifens haben jede Menge, gegen das sie protestieren könnten, angefangen von der schlechten Regierung der Hamas und der furchtbaren Wirtschaftslage, in der so viele Gazaner sich befinden. Die Hamas tendiert zu der Reaktion mehr Gewalt zu begehen, Israel mit Raketen anzugreifen oder mit jeder Art von gefährlichem Zusammenstoß an der Grenze. Natürlich hilft nichts davon den Gazanern. Ägypten und Saudi-Arabien haben sogar einen konstruktiven Vorschlag gemacht: Im Tausch für eine Entscheidung der Hamas weitere solche Grenzgewalt zu meiden würde der Übergang Rafah zwischen Ägypten und dem Gazastreifen geöffnet. Ägypten hat Rafah oft geschlossen gehalten, manchmal um die Hamas wegen des Verdachts auf Absprache mit den Terroristen im Sinai zu bestrafen, manchmal im Auftrag der PA in Ramallah (die die Kontrolle über den Übergang haben will).

Der saudisch-ägyptische Vorschlag steckt einen sinnvollen Weg vorwärts ab. Die Not im Gazastreifen ist nicht in Israels Interesse. Es genauso wahrscheinlich, dass sie die Hamas stärkt, wie dass sie sie schwächt. Der fehlender Strom bedeutet, dass Abwasser nicht geklärt werden und wen sie ins Mittelmeer fließen, kann das kontaminierte Wasser sich nach Norden an Israels Häfen und Strände ausbreiten. Fehlender medizinischer Nachschub und nicht arbeitende Krankenhäuser könnten sogar eines Tages zu einer Epidemie führen, die nach Israel übergreifen kann, wie der israelische Journalist Nahum Banea ausgeführt hat. Die Administration Trump begreift diesen Punkt perfekt, weshalb er im März eine Konferenz zum Gazastreifen einberief. Israel, Jordanien, Ägypten, die VAE, Bahrain, der Oman und Qatar gehörten zu den Teilnehmern, wie auch die EU und acht europäische Länder, Kanada und Japan. Merken Sie, wer fehlt? Die palästinensische Autonomiebehörde, die eine Teilnahme ablehnte. Die Not im Gazastreifen interessiert Präsident Abbas nicht.

Der US-Nahost-Unterhändler Jason Greenblatt sagte auf der Konferenz, dass bei der Suche nach „realistischen und praktischen Lösungen“ alle Politik beiseite geschoben werden sollte, die nicht „die Sicherheit Israels und Ägyptens riskiert“ und „nicht ungewollt die Hamas mächtig macht, die die Verantwortung für das Leiden im Gazastreifen trägt“.

Das ist der richtige Ansatz und einer, den die Saudis und Ägypter verstehen. Vielleicht wird es nicht möglich sein Fortschritte zu machen, aber die Anstrengung sollte unternommen werden – aus praktischen wie auch aus humanitären Gründen.

Wie bei den arabischen Protesten gegen Präsident Trumps Entscheidung zu Jerusalem sind die Proteste zum Gazastreifen nicht groß und werden vermutlich bald verschwinden. Aber das Problem, das der Gazastreifen für Israel und Ägypten darstellt, wird das nicht tun, also sollten diese Bemühungen einen Weg zu finden, weitere Not zu vermeiden, ohne die Hamas zu stärken, weitergehen. Die palästinensische Autonomiebehörde mag sie nicht und die Hamas hat wahrscheinlich sehr gemischte Gefühle zu ihnen. Aber für den Rest der Welt macht dieser Weg im Gegensatz zu Standard-Denunzierungen Israels und unausgewogenen UNO-Resolutionen weit mehr Sinn.

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Araber erfinden neue gelogene „Geschichte“ Jerusalems

Elder of Ziyon, 25. Februar 2018

Eine komplette falsche „Geschichte“ Jerusalems, geschrieben 2016 von einem ägyptischen Akademiker, erhält schwärmerische Rezensionen in den arabischen Medien, weil sie behauptet, die Araber hätten die Stadt gebaut und die Juden hätten nicht die Spur eines Anspruchs.

Dr. Qasem Abdu Kassem ist der Leiter der geschichtlichen Fakultät der Zagazig-Universität. „Jerusalem … Geschichte und zivilisatorische Identität – Jerusalem erzählt seine Geschichte“ soll allerdings nicht von Wissenschaftlern gelesen werden – es ist Propaganda, die von Arabern in der Form einer „Autobiographie“ Jerusalems gelesen werden soll.

Ausgedehnte Zitate aus dem Buch sind in zwei getrennten Rezensionen aufgeschrieben, die seit der Ankündigung des Umzugs der US-Botschaft veröffentlicht wurden.

Schon der Anfang entlarvt die Lügen, die dem Buch zugrunde liegen:

Ich bin keine normale Stadt wie all die Städte dieser Welt: Ich bin seit meiner Geburt eine heilige Stadt…
Ich wurde geboren, als meine Familie mich baute: die jebusitischen Araber, die zusammen mit den Kanaanitern im fünften Jahrtausend vor Christus aus der arabischen Halbinsel übergesiedelt waren. …

Es gibt keine Beweise, dass das vorisraelitische Jerusalem eine heilige Stadt war, als die gegründet wurde, obwohl es einige biblische Belege gibt, dass sie in Abrahams Zeit diesen Status erreicht hatte.

Es gibt keine Beweise, dass die Jebusiter (oder irgendjemand von den Kanaanitern) Aaber sind, die aus der Arabischen Halbinsel kamen.

Das Buch führt mit der Behauptung fort, dass die Israeliten Jahrhunderte lang beduinische Nomaden waren:

Aus dem einen oder anderen Grund flohen die Juden aus Ägypten in den Sinai und lebten eine Weile auf der Halbinsel. Die Periode wurde „Taha“ genannt, weil sie im Sinai wanderten …
Nach dem Aufbruch der Israeliten aus Ägypten kannte der Prophet Moses mich nicht und ich kannte ihn nicht: Er kam nie nach Palästina. Moses‘ Reise mit den Isrealiten in den Sinai war keine einfache; sie leben auf der Halbinsel, die das für sie zweihundert Jahre lang das „Land Ruhe“ war: Sie beteten das [goldene] Kalb ohne Gott an und leisteten Moses, Friede sei mit ihm, Widerstand. Sie erreichten Palästina erst nach dreihundert oder mehr Jahren. Sie lebten das knallharte Beduinenleben, das sie das sichere städtische Leben vergessen ließ, das sie in Ägypten kannten. Und so waren sie Generationen lang Nomaden…

Das ist offensichtliche antiisraelische Propaganda, geschrieben von einem respektierten Historiker (der früher schon viele weitere akademisch orientierte Bücher über Ägyptens Geschichte schrieb) als populäre Geschichte Jerusalems.

Es scheint wahrscheinlich, dass Varianten dieser Erfindung heute Kindern gelehrt werden.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (10. – 16. September 2017)

Dieser Eintrag wird auf der Seite oben gehalten; die sonstigen Einträge folgen darunter.
Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2017 geführt.

Sonntag, 10.09.2017:

Premierminister Netanyahu gab bekannt, dass der Shin Bet im Juli und August mehr als 70 Terroranschläge verhindert hat. Der Shin Bet-Chef selbst gab an, dass seit Jahresbeginn 2017 200 Terroranschläge verhindert wurden.

Die Hamas kauft in Ägypten Diesel, um die Energiekrise im Gazastreifen zu erleichtern. Sie weigerte sich bisher die Kosten zu tragen und behauptete die PA müsse das tun; weil das nicht passiert, haben sie sich eine „unabhängige Quelle“ gesucht.

Der Imam der Al-Aqsa-Moschee, Ikrama Sabri, verurteilte, dass das Waqf-Büro auf dem Tempelberg als Teil des Kampfs gegen den arabischen Terror geschlossen wurde. Diese Entscheidung sei „null und nichtig“. Er will aber nicht Klage dagegen einreichen, weil das „die Anerkennung Israels“ bedeute und „die Preisgabe der Al-Aqsa an die Gerichte der Besatzer“ darstelle.

Ein 18-jähriger Jude wurde jetzt angeklagt; er hatte einen Araber angegriffen, der eine (jüdische) Kollegin begleitete. Er und zwei Begleiter hatten erst geglaubt, der Araber sei mit der Jüdin liiert und bedrohten ihn mit einem Messer, als er sagte, er sei ein Kollege. Außerdem hatten sie den Mann geschlagen und getreten.

PA-Geheimdienstler verhafteten Mohammed Jabar aus Hebron; er hatte vor einer Woche den Knessetabgeordneten Rabbi Yehuda Glick zum Zuckerfest bewirtet.

Ein PA-Gericht hat den Blogger, der wegen Kritik an Mahmud Abbas festgenommen wurde, gegen Kaution wieder freigelassen.

Der israelische Geheimdienst berichtet, dass die Hamas sich im Libanon mit der Hisbollah zusammentut und mit Hilfe des Iran sich nördlich der israelischen Grenze organisiert.

Montag, 11.09.2017:

Die Gouverneurin von Ramallah pries mal wieder „Märtyrer“ und ihr „wohlduftendes Blut“. Sie besuchte „Märtyrer“-Familien und lobte sie.

Fatah-Führer verliehen der Mutter dreier berüchtigter Terroristen des Palästinensischen Islamischen Jihad, die von Israelis bei Terroranschlägen getötet wurden, einen Preis.

Justizministerin Ayeled Shaked forderte Restaurantbesitzer auf keine Illegalen zu beschäftigen, sondern stattdessen Palästinenser mit gültiger Arbeitserlaubnis einstellen sollen.

Dienstag, 12.09.2017:

Abbas-Berater Mahmud al-Habbasch beschrieb den US-Botschafter in Israel und die Amerikaner im Allgemeinen als von „einem satanischen Trieb“ motiviert; sie hätten „alle Moral verloren“.

Wegen eines Manövers in Israel haben Hisbollah und die UNO ihre Bereitschaftsstufe erhöht.

Mittwoch, 13.09.2017:

Es heißt, dass Ägypten es ablehnt zwischen Israel und der Hamas in Sachen Gefangenengespräche zu vermitteln.

Die PA provoziert weiter und ist wohl nicht mehr davon abzubringen ihre Mitgliedschaft in UNWTO, der Welt-Tourismus-Organisation der UNO zu beantragen. Allerdings wurde aufgrund des Drucks von Israelfreunden jetzt die Abstimmung um zwei Jahre verschoben.

Donnerstag, 14.09.2017:

Eine Dokumentation im PA-Fernsehen dämonisiert Israel in einem Lied als „Kopf der Schlange“. Das Lied fordert auf „die Zionisten“ anzugreifen.

Samstag, 16.09.2017:

Ägypten soll einen neuen Vorschlag für einen „Gefangenenaustausch“ zwischen Hamas und Israel vorgeschlagen haben. Für Informationen über die gefangen gehaltenen Israelis und die Leichen zweier israelischer Soldaten soll Israel die Leichen von 39 PalAraber, darunter 19 Hamas-Terroristen übergeben. Nach Erhalt der Informationen soll Israel arabische Häftlinge freilassen, die nach ihrer Freilassung im Tausch gegen Gilad Shalit wieder festgenommen wurden. Danach sollen Israel und die Hamas in „ernsthafte indirekte Verhandlungen“ über den Austausch von Gefangenen eintreten. (Von Israel wie von der Hamas gibt es bisher keine Stellungnahmen hierzu.)

Kolumnistin der Regierungszeitung Al-Ahram an Hitler: „Hättest du es bloß getan, Bruder“

MEMRI, Special Dispatch Nr. 375, 2. Mai 2002

Die folgenden Auszüge eines Artikels von Fatma Abdallah Mahmoud trug den Titel: „Verflucht in alle Ewigkeit“ und erschien kürzlich in der regierungseigenen Zeitung Al-Akhbar:

Sie sind im Himmel und auf Erden verflucht. Sie sind verflucht von dem Tag an, als die menschliche Rasse geschaffen wurde und von dem Tag an, als ihre Mütter sie gebaren. Sie sind auch deshalb verflucht, weil sie die Propheten ermordeten. Sie ermordeten den Propheten Johannes den Täufer und servierten seinen Kopf auf einem goldenen Tablett der Sängerin und Tänzerin Salome. Allah verfluchte sie auch mit tausend Flüchen, als sie seinen Worten der Wahrheit widersprachen und sich ihnen entgegen stellten, täuschten den Propheten Moses und verehrten das goldene Kalb, das sie mit eigener Hand schufen!

Diese Verfluchten sind eine Katastrophe für die menschliche Rasse. Sie sind der Virus der Generation, bis zum Jüngsten Tag zu einem Leben in Erniedrigung und Erbärmlichkeit verdammt. Sie sind auch verflucht, weil sie wiederholt versuchten, dem Propheten Mohammed zu ermorden. Sie warfen einen Stein nach ihm, verfehlten ihn aber. Ein anderes Mal versuchten sie Gift in sein Essen zu mischen, aber die Vorsehung rettete ihn vor ihrem Verrat und ihren Verbrechen. Allah verfluchte sie, als sie die kriminellen Massaker an den friedvollen Palästinensern in Sabra und Schatila verübten.

Sie sind verflucht, sie, ihre Väter und ihre Vorväter… bis zum Tag des Gerichts, denn sie stürmten mit ihren verunreinigten, ekligen Füßen in die Al Aksa-Moschee und verletzten ihre Heiligkeit.

Schließlich sind sie grundsätzlich verflucht, weil sie eine Plage der Generation und das Bakterium aller Zeiten sind. Ihre Geschichte war und wird immer von Verrat, Falschheit und Lüge befleckt sein. Das beweisen geschichtliche Dokumente.

Daher sind die Juden verflucht – die Juden unserer Zeit, diejenigen, die ihnen voran gingen und diejenigen, die nach ihnen kommen werden, wenn es überhaupt nach ihnen Juden geben wird.

In Bezug auf den Betrug des Holocaust… Viele französische Studien haben bewiesen, dass er nichts als eine Erfindung ist, eine Lüge und ein Betrug! Das heißt, er ist eine gestellte Szene, ein sorgfältig ausgearbeiteter Komplott, der verschiedene gefälschte Fotos ohne jeden Zusammenhang zur Wahrheit benutzt. Ja, es ist ein Film, nicht mehr und nicht weniger. Hitler selbst, den sie den Nazismus anklagen, ist in meinen Augen nicht mehr als eine anspruchsloser „Schüler“ in der Welt des Mordes und des Blutvergießens. Bezüglich der Anklage, sie in der Hölle seines falschen Holocaust gebraten zu haben, ist er völlig unschuldig!!

Die ganze Sache ist – wie viele französische und britische Wissenschaftler und Forscher bewiesen haben – nichts als eine riesiges israelisches Komplott, mit dem die europäischen Länder im Allgemeinen und die deutsche Regierung im Besonderen ausgeplündert werden sollen. Aber ich, persönlich und im Licht dieser eingebildeten Geschichte, beschwere mich bei Hitler und sage ihm aus tiefstem Herzen: „Hättest du es bloß getan, Bruder, wäre es nur wirklich passiert, so dass die Welt erleichtert aufseufzen könnte, ohne ihren [der Juden] Boshaftigkeit und Sünde.“

Seit ihrer Geburt haben die Juden Hass und Feindschaft gegen den Islam und die Muslime aufgestaut. Sie haben Muslimen immer Fallen gestellt, Verschwörungen und Verbrechen gegen sie geplant und sich auf die Seite ihrer Feinde und Besatzer geschlagen…

Sie haben immer versucht, alles Aufrichtige und Schöne zu verdrehen und entstellen!! Im Grunde sind die ein Muster der moralischen Hässlichkeit, Verfälschung und Herabwürdigung. Wenn nur Allah sie weiter und weiter verfluchen würde, bis zum Ende aller Generationen. Amen.

Al-Akhbar (Ägypten), 29. April 2002

Ägypter verlangen, dass Israel Eilat den Palästinensern übergibt

David Bedein, IsraelInsider.com, 22. Dezember 2006 (nicht mehr online)

Man wird sich daran erinnern, dass der Krieg von 1967 ausbrach, nachdem Ägypten die Straße von Tiran schloss und [damit] den Handelsweg Israels aus seinem südlichen Hafen Eilat strangulierte.

Kaum gekannt hingegen ist, dass Ägypten Anspruch auf die Stadt Eilat erhob, seitdem die Ägypter Eilat an den frisch entstandenen Staat Israel verlor, nachdem die Israelis die ägyptische Armee im Krieg von 1948 besiegten und die Ägypter aus dieser südlichen Hafenstadt am Roten Meer hinauswarfen.

Jetzt, im Zuge von Berichten über Pläne einen Kanal zu bauen, der das Rote Meer auf der israelischen Seite und das Tote Meer auf seiner jordanischen Seite miteinander verbindet, brach im ägyptischen Parlament eine hitzige Debatte aus, in der sich die Parlamentarier gegen das „israelische Komplott“ aussprachen „den Suezkanal abzuwürgen“ [wörtlich: tot zu würgen].

Im Verlauf der Debatte, die seit zwei Tagen im Parlament läuft, wurde Abed al-Aziz Sayef a-Nasser, ein Berater des ägyptischen Außenministers, als Experte zur Zeugenaussage aufgerufen. A-Nasser ist der Direktor der Rechtsabteilung des ägyptischen Außenministeriums.

„Eilat, oder wie es früher hieß, Umm Rashrasch, gehört den Palästinensern“, sagte er in Darstellung der Meinung des ägyptischen Außenministeriums.

Sein Vorgänger, Dr. Nabil el-Arabi, war Leiter der Rechtsabteilung des Außenministeriums und führte die Delegation für die Verhandlungen um Taba. Er erklärte ebenfalls nachdrücklich: „Eilat gehört den Palästinensern.“

A-Nassers Antwort sollte die Gemüter in der rüpelhaften Debatte im ägyptischen Parlament beruhigen, nachdem Dutzende Oppositionsabgeordnete verlangten, man solle Verhandlungen zur Rückgabe Eilats unter ägyptische Hoheit führen.

Oppositionsabgeordnete rekrutierten einige Rechtsexperten, Dozenten für internationales Recht und Experten für Geographie und Topographie, die Dokumente und Meinungen zeigten, dass Eilat Territorium ist, das zu Ägypten gehört und 1949 von Israel erobert wurde. Sie machten geltend, dass das ägyptische Verhandlerteam für Taba vor 20 Jahren Eilat an Israel abgab „im Rahmen des Wunsches Vertrauen aufzubauen und ägyptischen guten Willen im Geist des Friedensvertrages zu zeigen“.

Das war nicht das Ende in dieser Sache. Ein ägyptischer Experter für internationales Recht präsentierte im Parlament eine Zwischenposition: „Eilat gehört formell zu Ägypten, administrativ den Palästinensern.“

In der Debatte vor zwei Tagen im Parlament zückte der Oppositionsabgeordnete Mohammed al-Aadali, ein Dokument aus dem Jahr 1906, das im Namen des ottomanischen Sultans erklärt: „Umm Raschrasch gehört zu Ägypten. An dieser Stelle – sagten die ägyptischen Experten für Topographie und Geographie – sollten ägyptische Pilger halten und auf dem Weg in die heiligen Städte in Saudi Arabien ausruhen.

Ein weiteres Dokument betrifft Zeugnis zu den 350 ägyptischen Polizisten, die in Umm Raschrasch waren, kurz bevor es im März 1949 erobert wurde und die in Kämpfen mit IDF-Soldaten getötet wurden.

Es ist bedeutsam, dass in der Debatte unter den ägyptischen Abgeordneten, den Experten und den Vertretern des Außenministeriums keinerlei mögliche legitime Souveränität Israels in Eilat erwähnt wird. Die Debatte in Kairo läuft zwischen zwei Lagern: dem ägyptischen Außenministerium, das behauptet Eilat gehöre den Palästinensern, und den Abgeordneten der Opposition, die behaupten Eilat gehöre Ägypten.

Die ägyptischen Oppositionsabgeordneten drohten gestern ihre Forderung nach einem israelischen Rückzug aus Eilat an die Arabische Liga weiterzuleiten, damit die sich der Sache annimmt. Trotz Israels Friedensvertrag mit Ägypten von 1979 bleibt die Erklärung der Arabischen Liga von 1948, den Staat Israel zu liquidieren, gültig. Während Ägypten von 1948 bis 1977 der Hauptakteur der Arabischen Liga war, ist ihre derzeit dominante Kraft Saudi Arabien, das sich bis heute in einem konstanten Kriegszustand mit dem jüdischen Staat befindet. Dazu finanziert Saudi Arabien alle islamischen Terrorgruppen, die gegen Israel kämpfen, und verbietet weiterhin jedem Juden einen Fuß auf den Boden des saudischen Königreichs zu setzen.

Eine Klage gegen „alle Juden“ der Welt

Am Freitag, 22. August 2003 veröffentlichte MEMRI (Middle East Media Research Institute) die Übersetzung eines Interviews, das die ägyptische Wochenzeitschrift Al-Ahram Al-Arabi in der Ausgabe vom 9. August abgedruckt hatte.

Israel meldete meldete daraufhin am selben Tag im täglichen Newsletter folgendes:

Wegen „Raubes“ vor Exodus: Ägypter wollen Juden verklagen

KAIRO (inn) – Ägyptische Juristen bereiten derzeit eine Milliardenklage gegen die Weltjudenheit vor. Der Grund: Die Nachkommen des Erzvaters Jakob „haben vor ihrem Auszug aus Ägypten ihren Gastgebern Schmuck und goldene Geräte gestohlen“, so die Ankläger.

Einem Bericht der religioesen Tageszeitung „Hazofe“ zufolge steht der Dekan der Juristischen Fakultät der Zagazig-Universität im Gouvernement Sharkia in Unterägypten, Nabil Hilmi, an der Spitze der Initiatoren. In einem Interview mit der ägyptischen Zeitung „Al-Ahram al-Arabi“ sagte er, die Anklage habe „historische und religiöse Quellen“ als Grundlage. Das Juristenteam, das die Anklageschrift formulieren soll, stützt sich auch auf den Bericht im biblischen Buch Exodus (2. Mose, Kapitel 1-15). Die Anklage soll gegen alle Juden in der ganzen Welt gerichtet werden – „und besonders gegen die Juden, die in Israel sitzen“, so der Dekan.

Nach Hilmis Ansicht haben sich die Ereignisse vor dem Auszug aus Aegypten folgendermassen abgespielt: „Die Diebe erbeuteten alles, was man sich nur vorstellen kann. Sie entwendeten die Kochgeräte aus ägyptischen Häusern. Eine der Frauen stellte sich mit demütigem Blick vor den Pharao und sagte, ihre jüdischen Nachbarin im Haus auf der rechten Seite habe sich an sie gewandt und sie gebeten, ihr ihre goldenen Geräte zu leihen. Dabei habe sie beteuert, sie sei zu einer Hochzeit eingeladen.“

Die jüdische Nachbarin habe die Geräte mitgenommen und versprochen, alles am nächsten Tag zurückzugeben. „Wenige Minuten später klopfte die Nachbarin aus dem Haus auf der linken Seite an der Tür und bat sie, ihr die Kochgeräte zu leihen, weil sie Gäste zum Abendessen eingeladen habe. Mit diesem Betrugssystem brachten sie alle Kochgeräte an sich“, erläutert Hilmi.

Den „Raub“ bezeichnet er als „den größten Kollektivbetrug, den es jemals gegeben hat. Es gibt eine Zeugenaussage von einem ägyptischen Priester, der sagte, dass dies durch die gesamte Geschichte hindurch der krumme Weg der Juden war.“ Überrascht habe der ägyptische Pharao eines Tages „Tausende weinende ägyptische Frauen unter der Brüstung seines Palastes entdeckt. Sie baten um Hilfe und klagten, die Juden hätten ihnen ihre Kleider und Schmuckstücke gestohlen“, so der Jurist.

Die Juden hätten die Ägypter dazu gebracht, sich um periphere Probleme kümmern zu müssen, stellt Hilmi seine Version weiter dar. „Dadurch wurden diese daran gehindert, die Juden zu verfolgen, um das gestohlene Eigentum zurückzuholen.“

Dabei sei alles von oben angeordnet gewesen: „Die Führer der Juden wiesen ihr Volk an, um Mitternacht aus Ägypten auszuziehen, und der Codename dieser Aktion war in der Tat ‚Mitternacht‘. Die Juden erhielten die Anweisung, soviel Besitz mitzunehmen, wie sie tragen konnten und das Gold und die Kochgeräte der Ägypter zu stehlen, und so geschah es tatsächlich.“

Dass die Juden laut dem biblischen Bericht als Sklaven für die Ägypter arbeiten mussten und ihnen geholfen haben, die Vorratsstädte Pitom und Ramses zu bauen, wird nicht in Betracht gezogen. Ebenso wird nicht darauf hingewiesen, dass dem Buch Exodus zufolge die Ägypter den Israeliten freiwillig ihre Wertsachen gaben, damit diese auch wirklich ihr Land verlassen.

Insgesamt wollen die Ankläger mindestens eine Milliarde Dollar von den Juden fordern: „Auch wenn wir annehmen, dass das gestohlene Gold nur eine Tonne gewogen hat, kommen wir auf Gold im Wert von über einer Milliarde Dollar, wenn wir den Anstieg des Goldpreises in Betracht ziehen und pro Jahr fünf Prozent Zinsen hinzufügen“, erklärt der Dekan. „Und es wurde nicht vor 1.000 Jahren gestohlen, sondern nach der jüdischen Zeitrechnung vor 5.758 Jahren. Deshalb sind die Schulden sehr hoch…“

Die Ankläger sind demzufolge damit einverstanden, wenn die Juden das Geld in Raten zahlen – „selbst, wenn es 1.000 Jahre dauern sollte“.

In der Stuttgarter Zeitung erschien am 1. September folgender Artikel von Ulrich Sahm:

Die größte Klage der Weltgeschichte

Ägypter fordert 1125 Trillionen Tonnen Gold Schadenersatz

Weil vor 5758 Jahren Juden aus Ägypten Gold entwendet haben sollen, verlangt ein Juraprofessor Wiedergutmachung. Während Israel verstimmt reagiert, toben sich im Internet die Scherzbolde aus – und bieten Moses Rechtsbeistand an.

Von Ulrich Sahm, Jerusalem

Es passierte über Nacht, dass Nabil Hilmi weltberühmt wurde. In einem Interview mit der Wochenzeitung „Al-Ahram al-Arabi“ kündigte der Dekan der juristischen Fakultät der Universität Al-Zaqaziq, 100 Kilometer nordwestlich von Kairo gelegen, die größte Schadenersatzklage der Weltgeschichte an. Mit Ägyptern in der Schweiz wolle er „alle Juden der Welt“ zwingen, vor 5758 Jahren gestohlenes Gold zu erstatten. Unter der Führung von Moses hätten sie über 300 Tonnen Gold aus dem Pharaonenreich mitgehen lassen. Mit fünf Prozent Zinsen pro Jahr ergebe die historische Schuld an Ägypten heute einen Wert von 1125 Trillionen Tonnen Gold.

Da selbst den vermeintlich so reichen Juden nicht zugemutet werden könne, diese Summe zusammenzutragen, macht Hilmi den pragmatischen Vorschlag, die Schuld eintausend Jahre lang in Raten abzuzahlen. Der Diebstahl sei schon in der Pharaonenzeit durch eine „polizeiliche Untersuchung“ nachgewiesen worden. Ohnehin hätten die Juden in ihren heiligen Schriften den Diebstahl eingestanden. Wie sonst hätten sie zu Füßen de Berges Sinai ein goldenes Kalb gießen können, wenn nicht mit dem gestohlenen ägyptischen Edelmetall? Die Juden hätten den Ägyptern nicht nur Goldringe gestohlen, sondern auch Kochtöpfe. Und warum ausgerechnet Kochtöpfe? Ganz einfach, um vom Goldraub abzulenken. Für Hilmi ist klar, dass die „auf ihren Balkonen heulenden ägyptischen Frauen ihren Kochpötten nachweinten“ und nicht dem Gold. „Der Diebstahl der Kochtöpfe zeigt, wie pervers die Juden sind.“

Das kuriose Interview in der seriösen Zeitschrift wäre ohne die Übersetzung durch Memri von der Weltöffentlichkeit unbemerkt geblieben. MEMRI ist in den USA seit 1998 als „uneigennütziger Verein“ eingetragen. Der Übersetzungsdienst will dem Westen die arabische Welt näher bringen. Der Gründer, Jigal Carmon, war israelischer Geheimdienstoffizier und diente unter Yitzhak Rabin während der Geheimverhandlungen um die Osloer Verträge als Berater der Regierung. Nach dem 11. September 2001 machte MEMRI Schlagzeilen, da nun den Amerikanern klar geworden war, wie wenig sie von der arabischen Welt wussten.

MEMRI, mit Filialen in Jerusalem und Berlin, öffnete kürzlich sogar ein Büro in Bagdad. Mitarbeiter übersetzen Predigten mit zum Teil haarsträubender antiwestlicher und antisemitischer Hetze, Zeitungsartikel, aber auch Essays arabischer Intellektueller, die sich um Demokratisierung bemühen. Doch die Auswahl der Texte verursacht Unmut. Die Offenlegung von Hass und Absurditäten in der arabischen Welt werden als gezielte Propaganda des israelischen Geheimdienstes aufgefasst. Das Interview mit Nabil Hilmi wurde übersetzt, um antisemitische Auswüchse in Ägypten aufzuzeigen.

Erwartungsgemäß löste Hilmi einen weltweiten virtuellen Lacher aus. Innerhalb weniger Tage stieg sein Ruhm im Internet von zwei auf über 500 Treffer an. Nicht nur Juden meldeten sich, um diesen „ägyptischen Exodus aus der Vernunft“ zu kommentieren. Einige verlangten eine Nachzahlung des Lohnes für 400 Jahre Sklavenarbeit unter den Pharaonen. Andere meinten, dass dem jüdischen Volk Prozente aus Tourismuseinnahmen zustünden für die Pyramiden, die sie in Fronarbeit errichtet hätten. Ein israelischer Professor bot sich an, Moses vor Gericht zu verteidigen. Er will auf Verjährung plädieren.

Ein anderer argumentiert, dass die Bibel nirgendwo den Islam oder dessen Anspruch auf die Welt erwähne. „Die Ägypter behaupten, die Nachfahren der alten Ägypter zu sein. Das ist so lächerlich wie die Behauptung der Palästinenser, Nachfahren der griechischstämmigen Philister zu sein.“ Einer bietet Hilmi Rechtshilfe an: „Gott sollte als Hauptverschwörer mitangeklagt werden. In seinem Bestsellerbuch, der Bibel, gesteht Gott offen, den großen Raub geplant und ausgeführt zu haben. Am einfachsten wäre es, ihn vor ein belgisches Gericht zu zerren. Fraglich ist nur der Strafvollzug.“ Ein gewisser Robinson schlägt vor, Moses wegen der Heuschreckenplage als Kriegsverbrecher anzuklagen. Und Abiola hat nur zwei Erklärungen für so viel „Unsinn“: Entweder sitzen in der Redaktion von „Al-Ahram al-Arabi“ begnadete Satiriker, oder aber die ägyptische Bevölkerung leidet unter akuter Psychose.

Durchaus ernsthafte Kommentatoren bescheinigen Nabil Hilmi mangelnde Fantasie. Der Talmud berichtet von einem Gerichtsverfahren wegen dieses Goldraubes, von Alexander dem Großen im vierten vorchristlichen Jahrhundert angestrengt.

Das israelische Außenministerium „bedauert die Kampagne mit antisemitischen Elementen von ägyptischen Intellektuellen“, so eine Sprecherin. Als das ägyptische Fernsehen die Verfilmung der „Protokolle der Weisen von Zion“ ausstrahlte, ein antisemitisches Standardwerk, machten die Amerikaner eine diplomatische Demarche in Kairo. Der britische Außenminister Straw wies die britische Botschaft in Kairo an, eine Langzeituntersuchung durchzuführen. Wegen dieser Hetze weigere sich Premierminister Scharon, nach Kairo zu reisen, und aus diesem Grund habe der Gipfel von Akaba mit Bush, Abbas und Scharon in Jordanien und nicht in Scharm el-Scheich stattgefunden.

Nissan Ratzlav-Kath von IsarelNationalNews erklärte den Zusammenhang früherer „Klagen“ der Ägypter und stellt einen Bezug zur Gegenwart her:

Ägypten, Arabien u.a. gegen die Juden

von Nissan Ratzlav-Katz

Nach einer Übersetzung durch das Middle East Media Research Institute (MEMRI) beinhaltet die Ausgabe der ägyptischen Wochenzeitschrift „al-Ahram al-Arabi“ vom 9. August 2003 ein Interview mit Dr. Nabil Hilmi, dem Dekan der juristischen Fakultät der al-Zaqaziq Universität. Die Zeitschrift berichtet, dass Dr. Hilmi behauptet, er und eine Gruppe Ägypter in der Schweiz bereiteten eine Klage gegen „alle Juden“ vor, wegen Eigentums, das in der Zeit des biblischen Auszugs aus dem pharaonischen Ägypten den Ägyptern abgenommen wurde. Er schätzt den Wert der Klage als „sehr groß“ ein, mindestens 1,125 Milliarden Tonnen Gold (auf der Grundlage eines niedrigen Zinssatzes von jährlich 5%).

Dr. Hilmi sagt, dass seine Quelle die Bibel ist. Exodus (2. Mose) 12, 33-36 berichtet, dass die Kinder Israel Ägypten verließen, nachdem sie vom ägyptischen Volk Gold, Silber und Kleidungsstücke „ausliehen“; es steht dort: „So plünderten sie die Ägypter aus.“ Nach dem Interview in al-Ahram al-Arabi wurde Hilmi dadurch inspiriert, den Fall aufzunehmen, dass „die Juden verschiedene Forderungen an die Araber und die Welt stellen und Rechte einfordern, die sie auf historische und religiöse Quellen stützen…“

Der Jura-Dekan sah sich allerdings einer akuten religiösen Problem gegenüber, da islamische Quellen ebenfalls die biblischen Propheten Moses und Aaron verehren. Nur eine ordentliche „polizeiliche Untersuchung“ konnte das Durcheinander klären. Hilmi sagte dem Interviewer: „Eine polizeiliche Untersuchung legte offen, dass Moses und Aaron, Friede sei mit ihnen, begriffen, dass es unmöglich war, trotz seiner Annehmlichkeiten und obwohl die Ägypter sie sogar in jede Aktivität einbezogen, in Ägypten zu leben – wegen der perversen Natur der Juden…“ Trotz ihrer guten Absichten – Ägypten von den „perversen“ Juden zu befreien – deutet Indizien weiter auf die Propheten als Verdächtige im Großen Goldraub in Ägypten hin. Aber, so informiert uns der große Gelehrte, die Polizei deckte schließlich die wahren Schuldigen auf: „Ein Befehl wurde von den jüdischen Rabbis ausgegeben, dass man aus dem Land fliehen solle und dass der Exodus heimlich und im Schutz der Dunkelheit und mit der größtmöglichen Menge an Beute stattzufinden habe. Das Codewort war ‚Um Mitternacht‘. Zusätzlich wurde den jüdischen Frauen gesagt, sie sollten das Gold und die Kochgeschirre der ägyptischen Frauen stehlen; und genau das geschah dann.“

Überraschenderweise werden Dr. Hilmi und seine juristischen Schlauköpfe in der Lage sein, sich für ihre juristischen Begründungen auf bestehende Standardwerke verlassen. 1986 wurde in der israelischen Presse berichtet, dass eine Gruppe Ägypter behauptet hatte, Israel schulde ihnen etwa 40 Milliarden US-Dollar wegen des in der Zeit des Exodus geplünderten Goldes. Ein ägyptischer Experte der antiken Geschichte Ägyptens untersuchte die Sache und sagte der lokalen Zeitung Ñal-Gomhouriyahì: „Die Israeliten raubten den Ägyptern ihre Reichtümer und benutzten sie, um das goldene Kalb zu formen. Nach unserer Auffassung ist eine Schuld eine Schuld. Der Staat Israel ist daher verpflichtet, das dem ägyptischen Finanzministerium zurückzuzahlen, wenn auch ohne Zinsen, da der Islam uns verbietet Zinsen zu nehmen.“ Der Gelehrte unterstützte seine Forderung mit einem quasi-rechtlichen Appell zu ererbten Schulden, indem er anführte: „Die Juden sollten nicht vergessen, was in ihrer Torah steht: dass Çdie Sünden der Väter auf ihre Kinder zurückfallen.“

Das arabischsprachige Programm von Israel Radio konterte mit einer Herausforderung an den von „al-Gomhouriyah“ interviewten ägyptischen Gelehrten. Es stellte heraus, dass die Kinder Israels 280 Jahre lang als Sklaven für die Ägypter arbeiteten. Der „Voice of Israel“-Kommentator sagte: „Seien Sie bitte so freundlich, die Löhne auszurechnen, die die Ägypter den Juden schulden, dazu die Summe, die ihnen wegen der Zurückhaltung der Löhne seit 3000 Jahren zusteht. Wenn Sie die genaue Berechnung erledigt haben, fordern Sie bitte Ihre Regierung auf, uns den ausstehenden Rest zu überweisen.“

Aber selbst 1986 war das bereits ein alter Hut. Der Talmud berichtet im Traktat „Sanhedrin“: „Die Ägypter kamen zu einer Diskussion mit den Juden vor Alexander den Großen. Sie sagten ihm: ‚Sieh: Ihre Torah sagt, dass Gott die Juden bei den Ägyptern Gefallen finden ließ und sie liehen ihnen [goldene und silberne Geräte]. Gebt uns das Gold und Silber zurück, das ihr uns genommen habt.‘“ Der Talmud berichtet, dass ein einfacher Juden namens Geviha ben-Pesisa die Weisen bat, sie mögen ihn am Hof Alexanders auf die Klage antworten lassen. Verlöre er, so würde dies ein Problem seiner Ignoranz sein; hätte er Erfolg, würde dieser allein der Torah zugeschrieben werden.

Geviha bekam die Erlaubnis und fragte die Ägypter: „Woher habt ihr die Belege für eure Anklage?“
„Aus der Torah“, antworteten die ägyptischen Delegierten.
Der Talmud fährt fort: „Er sagte ihnen dann: ‚Ich werde euch meine Beweise auch nur aus der Torah bringen. Die Torah sagt, dass die Kinder Israels 430 Jahre in Ägypten wohnten. Gebt uns die Löhne, die den 600.000 Männern zustehen, die ihr in Ägypten 430 Jahre lang versklavtet.‘“

Nach dem Talmud baten die Ägypter daraufhin um drei Tage, um ihre Antwort auszuarbeiten. Sie gingen fort und kehrten nie zurück.

Ein weiterer Klagefall, in dem der „ungelernte“ Geviha ben-Pesisa die Juden vertrat, wird in demselben talmudischen Traktat ausgeführt: „Die Nachkommen Ismaels [die Araber] kamen vor Alexander dem Großen und klagten. Sie sagten: ‚Das Land Kanaan ist unseres und eures (damit bezogen sie sich auf die Juden)…‘ Geviha ben-Pesisa sagte: ‚Bringt ihr Beweise aus der Torah, werde ich auch Beweise aus der Torah bringen. Es steht geschrieben: Abraham gab alles, was er hatte, an Isaak weiter und er gab den Kindern der Konkubinen Geschenke. (Aber er gab seinen Besitz nicht an Ismael weiter!)‘“

Interessanterweise legten die Ismaeliten ihre Forderung nicht vor, bis sie sahen, dass die Ägypter es versäumten, die ihre zu belegen. Der Grund dafür ist, dass die Ismaeliten ursprünglich annahmen, dass die Juden das Land Israel als Ausgleich für den „Holocaust“ unter dem Pharaoh geschenkt bekamen. Da sie aber sagen, dass das jüdische Volk praktisch einen anderen Ausgleich für seine Dienste in Ägypten erhielt (Gold und Silber), forderten die Ismaeliten gleiche Rechte am Land Israel. (Mit Dank an Kollel Iyun HaDaf aus Har Nof, Jerusalem.) Wenn also „die Juden“ die jetzt gegen sie in Ägypten vorbereitete Klage von Dr. Nabil Hilmi, den Rechts-Professor der al-Zaqaziq-Universität, gewinnen, dann glaube ich, dass wir uns einer Gruppenklage der „Nachkommen Ismaels“ gegenüber sehen werden.

Die neuen Informationen über die Juden, die nach Dr. Hilmi kürzlich von der Polizei entdeckt wurden, könnten diesmal einen besseren Ausgang für die Ägypter schaffen.

Wenn aber doch diese Polizisten ihre eindrucksvollen Ermittlungsfähigkeiten der Entdeckung der geheimnisvollen Leute zuwenden würden, die Sprengstoff, Waffen und Munition von Ägypten in das von den palästinensischen Autonomie kontrollierten Gazastreifen schmuggeln!

Verleugnung – ein Problem des muslimischen Selbstverständnisses

Daniel Pipes/Jonathan Schanzer, New York Post, 14. Januar 2002

Sie könnten versucht sein zu glauben, Sie wüssten, was am 3. Januar passierte, als israelische Marine-Spezialkräfte die Karine-A übernahmen, ein Frachtschiff mit 50 Tonnen zu schmuggelnder Katjuscha-Raketen, Antipanzer-Flugkörpern, Mörsern, Minen, Sprengstoff und Scharfschützen-Gewehren an Bord.

Sie könnten versucht sein zu glauben, der Kapitän des Schiffs bekannte im Fernsehen, dass er von der palästinensischen Autonomiebehörde beschäftigt wird und mit militärischem Befehl handelt, dass er an die iranischen Küste abkommandiert war, um die Waffen auf sein Schiff zu laden. Sie könnten versucht sein zu glauben, dass er die Gewässer vor Gaza ansteuerte, um diese Waffen in wasserdichten Behältern abzuladen, damit sie von kleinen palästinensischen Schiffen aufgesammelt werden können.

Wenn Sie das glaubten, dann wären Sie in guter Gesellschaft. Als „eindeutig“ bezeichnete der Generalstabschef die Belege dafür, dass dies eine Schmuggel-Aktion der PA war. Condoleezza Rice, US-Sicherheitsberaterin, sagte, ihre Regierung „habe den ernsthaften Verdacht“, dass der PA-Vorsitzende Yassir Arafat selbst von dem Transport wusste. Und Arafat, der persönliche Schuld leugnete, gab zu, dass seine Offiziere in den Plan verwickelt waren.

Aber die Medien des Nahen Ostens wissen es besser. „Die Geschichte des Waffenschiffes ist nichts als ein amtliches Märchen Israels ist“, verkündet der Chefredakteur der ägyptischen Regierungszeitung Al-Akhbar.

Saudische Medien stimmen überein, dass der Vorfall eine Ente war, wobei Arab News sie „eine sorgfältig gestellte Falle“ nannte und Ar-Riyadh behauptete, dass es „notwendig war, die Geschichte des Schiffs zu fabrizieren“, um andere arabische und muslimische Länder hineinzuziehen, als Geldgeber des Terrorismus. Qatars Ash-Sharq interpretierte sie als einen israelischen „Vorwand für weitere Unterdrückung und Terrorismus gegen die Palästinenser“ und eine Geschichte, die „kein geistig gesunder Mensch glauben kann.“

Mit anderen Worten: Die Medien des Nahen Ostens stürzen sich in eine unverblümte, platte und eklatante Verleugnung der Realität.

Das passt in ein gut etabliertes und wichtiges Muster. Das Amateur-Video, das Osama bin Laden zeigte, wie er grinsend die Vernichtung am World Trade Center beschrieb, hielten viele Muslime für eine Schwindel. „Ich glaube, diese Aufnahme ist gefälscht… Ich glaube nicht, dass dieses Video authentisch ist“, verkündete Muhammad Salih, eine religiöse Gestalt.

Der Kopf der jordanischen Islamischen Aktions-Front, Abd al-Latif Arabiyat, stimmt zu: „Glauben die Amerikaner wirklich, dass die Welt so dumm ist zu glauben, dass dieses Band Beweismaterial ist?“

Hani Sabai vom ägyptischen Islamischen Jihad beschuldigte das Pentagon, seine Technik zu benutzen um bin Ladens Lachen zu simulieren. „Es ist eine Fälschung“, sagte er Al-Jazira. „Die Amerikaner stellten das her.“

Muhammad Rizieq von der radikalen Indonesischen Verteidigungsfront nannte das Video „US-Propaganda, um ihre Kriegsverbrechen in Afghanistan zu verschleiern“.

Natürlich lehnte die muslimische Welt immer Verantwortung für die Anschläge vom 11. September ab: General Hameed Gul, früherer Leiter des pakistanischen Geheimdienstes, hielt US-Agenten für „die offensichtlich Schuldigen… Das war ganz klar ein Job von Insidern.“

Der Vater vom Mohammed Atta, dem vermeintlichen Anführer der Anschläge vom 11.9., lehnte es rundheraus ab, die Mittäterschaft seines Sohnes anzuerkennen und nannte die Beweise „eine Farce, eine Fälschung, eine Fabrikation.“

Solch halsstarriges Leugnen ist nicht neu. Erst letztes Jahr erklärte der irakische Verteidigungsminister, Generalleutnant Sultan Hashim Ahmed, dass die USA, weil sie ihre Ziele im Kuwait-Krieg 1991 nicht erreicht hatten, „den Krieg verloren“, eine Meinung, die von vielen in der Region geteilt wird.

Ähnlich beanspruchte die ägyptische Regierung den Sieg über Israel im Oktober-Krieg von 1973 – und baute sogar ein Museum, das dieser Fantasie gewidmet ist. Ein ägyptischer Diplomat bekennt: „Ich wusste nicht, dass wir den Krieg verloren, bis ich 26 war.“ Wie seine Erfahrung vermuten lässt, sind diese Lügen so oft wiederholt worden, dass sie von sehr vielen geglaubt werden.

Dieses Muster der Vermeidung unangenehmer Fakten bietet einen Einblick in die Probleme der muslimischen Gesellschaft. Eine Niederlage in Sieg umzudeuten, Beweise als Fälschungen und Terrorismus als einen „Insider-Job“ schafft eine alternative und feindlichere Welt.

Aber diese Ablehnung vermeidet Probleme statt sich mit ihnen auseinanderzusetzen. Z.B. bedeutet nicht anzuerkennen, wer die Gräueltaten vom 9.11. beging, viele Ursachen zu ignorieren, vom radikalisierten Lehrplan zum Gebrauch der islamischen „Wohlfahrtsorganisationen“ zur Geldwäsche.

Teil des US-Kriegs gegen Terrorismus muss daher sein, mit muslimischen Regierungen zu arbeiten und sie dazu zu zwingen, der Wirklichkeit ins Gesicht zu sehen. Das wird nicht leicht sein, aber so lange sie bei der Verleugnung bleiben, ist die Bühne für neue Katastrophen vorbereitet.