Gedankenverlorenes Territorium: Israel hortet Juden, lässt Araber ihre traditionellen Massaker nicht verüben

„Krawalle sind nicht mehr dasselbe ohne lokale Juden, die man zum Sündenbock machen, verprügeln, vergewaltigen und ausplündern kann.“

PreOccupied Territory, 7. Juli 2021

Damaskus – Aktivisten und Regierungsvertreter aus der gesamten Region beschuldigten heute weiter den jüdischen Staat fast alle Juden des Nahen Ostens für sich selbst zu behalten, wodurch nur eine symbolische Anzahl in den verschiedenen es umgebenden Ländern verblieben ist und diese Gesellschaften der Gelegenheit beraubt seien den ehrwürdigen Brauch des Zusammentreibens von Juden auszuüben, um sie zu töten oder sich zumindest einem tobenden Mob anzuschließen, der jeden Juden, der ihm über den Weg läuft, ausraubt, vergewaltigt, verprügelt und ermordet.

Syrien, der Libanon, Ägypten und Jordanien – Israels unmittelbare Nachbarn – weisen eine jüdische Bevölkerung von vielleicht ein paar Dutzend auf, in einer Region, in der einst seit uralten Zeiten mehr als eine Million Juden lebten. Die Gründung Israels 1948 und seine erfolgreiche Verteidigung gegen örtliche irreguläre Kämpfer und eindringende Truppen aus fünf Ländern entfachte die Vertreibung von hunderttausenden Juden aus der gesamten Region, von denen viele in Israel aufgenommen wurden. Fortgesetzte Verfolgung der verbliebenen Juden in der Levante und darüber hinaus reduzierte deren Anzahl in diesen Ländern, während ihre Zahl in Israel stetig zunahm; heute beträgt Israels jüdische Bevölkerung mehr als sechs Millionen, die die Streitkräfte des Staates stur verteidigen und großangelegte Tötungen verhindern, die einst als wichtiges Ventil für umgebende Bevölkerungen dienten, um Aggression zu bekunden, wodurch diese Bevölkerungen ohne den Jahrhunderte alten Weg da stehen Wut, Überlegenheit oder einfach nur Langeweile zum Ausdruck zu bringen, indem sie durch die Straßen der Stadt marodieren und Juden niederknüppeln.

„Das ist nur ein Beispiel dafür, wie die Zionisten unsere Kultur auslöschen“, klagte der syrische Minister für religiöse Minderheiten, Butjur Nichtmuslim. „Allerlei Aktivisten versuchen ohnehin Juden aus der Entfernung zu töten, aber diese Zahlen sind immer enttäuschend. Nichts wie der Farhud [die Massaker in Bagdad 1941]; es wurden noch nicht einmal Dutzende Juden getötet wie in Hebron 1929. Unsere Lebensart verschwindet. Das ist eine Art ethnische Säuberung, wenn Sie mal darüber nachdenken. Denkmalschützer sollten Kampagnen betreiben, um uns die traditionellen Massaker vollführen zu lassen.“

„Krawalle sind nicht mehr dasselbe ohne die lokalen Juden zu Sündenböcken machen, verprügeln, vergewaltigen und ausplündern zu können“, gestand der libanesische Aktivist Mustafa Massakir ein. „Es gab einmal eine Zeit, da füllte das eine ganze Woche aus, aber heute, glaube ich, haben wir keine Juden mehr im Land dafür. Jedenfalls nicht genug für ein anständiges, altmodisches Massaker, das dem traditionellen Vorwurf „Juden töten nichtjüdische Kinder und nutzen ihr Blut für Matzen“ entstammt. Wir müssen uns damit zufrieden geben den jüdischen Staat zu beschuldigen er töte arabische Kids; das mag zwar auf seine eigene Weise befriedigend sein, aber es besteht eine gewisse Impotenz darin, nicht in der Lage zu sein als Teil des Rituals seine Nachbarn zu töten.“

Kirchen in Ägypten: Schikanierte Inseln in einem Meer von Moscheen

Raymond Ibrahim, 3. Juni 2021 (Coptic Solidarity)

Nach Angaben eines arabischsprachingen Berichts vom 19. Mai 2021 kündigte Ägyptens Ministerium für Stiftungen gerade an, dass in dem nordafrikanischen Staat seit September 2020 1.413 Moscheen – davon waren 1.315 brandneu – eröffnet wurden.

Diese Ankündigung unterstreicht die Doppelstandards, die Christen und Muslime in Ägypten erwarten können. Denn insofern als Moscheen sich überall im Staat verbreiten, ist der Bau neuer oder auch nur die Renovierung alter Kirchen für Kopten wie Zähne ziehen.

Nach Angaben einer detaillierten Studie des Autors Adel Guindy „gibt es eine Kirche pro 5.800 orthodoxen Kopten“; das zwingt viele Christen „für Gottesdienste (Taufen, Hochzeiten, Beerdigungen und regelmäßige Messen) weite Entfernungen außerhalb nach ihrer eigenen Städte zurückzulegen“. Andererseits gibt es auf Grundlage der Zahl der Moscheen in Ägypten (114.000 im Jahr 2016, heute sind es mehr) und Ägyptens geschätzter muslimischer Bevölkerung für etwa alle 700 Muslime eine Moschee. Mit anderen Worten: Selbst nach Ausgleich des Verhältnisses zwischen Muslimen und Christen gibt es immer noch etwa acht Moscheen pro Kirche. Die Diskrepanz könnte nicht deutlicher sein.

Wie Coptic Solidarity in einem Bericht von 2019 feststellten, „wendet die ägyptische Regierung nicht ein einziges Gesetz auf gleiche Weise für den Bau und die Reparatur von Moscheen, Kirchen und Synagogen an“. In der Tat prahlte die ägyptische Regierung Ende 2016 – um die Zeit, als an der Kathedrale St. Petrus in Kairo eine Bombe gelegt wurde, mit der 25 koptische Gottesdienstbesucher getötet und als mehrere andere Kirchen von den Behörden geschlossen wurden – damit, dass jede Woche 10 neue Moscheen eröffnet wurden und mehrere Milliarden ägyptische Pfund zur Eröffnung tausender weiterer zugewiesen wurden. Gleichermaßen wird Al-Azhar, die „größte Autorität für theologische und islamische Angelegenheiten“, komplett von der Regierung subventioniert (13 Milliarden ägyptische Pfund im Jahr 2018 – $726 Millionen US-Dollar).

Im Gegensatz dazu wird jedes christliche Gotteshaus in Ägypten von seiner (oft verarmten) Gemeinde ohne jegliche Regierungshilfe unterhalten; darüber hinaus, führt der CS-Bericht fort, „hat die ägyptische Regierung die Schließung zahlreicher Kirchen in direktem Gesetzesbruch geschlossen“; und während „die ägyptische Regierung Imame ernennt und ihre Gehälter zahlt, erhalten christliche und andere Glaubensleiter keine Vergütung durch die Regierung.“

Warum ein solcher Doppelstandart existiert, ist auf Artikel 2 der ägyptischen Verfassung zurückzuführen: „Der Islam ist die Religion des Staates … Die Prinzipien der islamischen Scharia sind die Hauptquelle der Gesetzgebung.“ Zufällig ist die islamische Scharia gegenüber nichtmuslimischen Gotteshäusern entschieden feindselig; streng interpretiert verbietet die Scharia den Bau oder die Renovierung von Kirchen in Ägypten. Obwohl das Gesetz nicht strikt durchgesetzt wird, lebt sein „Geist“ – der Feindschaft gegenüber Kirchen in Ägyptens breiter Masse – weiter.

Somit gibt es bei den Gelegenheiten, wo christliche Beharrlichkeit die Bürokratie des „Jihad“ überwindet und eine Genehmigung für eine Kirche beschafft worden ist, den muslimischen Mob, mit dem man fertig werden muss. Sobald lokale Muslime Wind davon bekommen, dass eine Kirche in ihrem Viertel anerkannt wird, bilden diese große Mobs – typischerweise nach den Freitagsgebeten, wenn der Imam sie aufstachelt – sie randalieren, greifen Christen an und manchmal töten sie sie und zünden ihre Häuser und/oder die fraglichen Kirchen an. Dann ziehen die lokalen Behörden, von denen einige dem Mob helfen oder ihn decken, um die Lage zu entschärfen, die für die Kirche anstehende Genehmigung prompt zurück, weil sie angeblich für das Dorf eine „Sicherheitsgefährdung“ darstellt.

„Ein Großteil der muslimischen jungen Männer im Alter von 16 bis 26 Jahren aus unserem Dorf und aus der Nähe versammelten sich vor unserem Kirchengebäude, brüllten „Allahu Akbar“ und skandierten feindselige Parolen gegen Kopten und die Kirche wie ‚Wir wollen keine Kirche in unserem islamischen Dorf‘“, erinnerte sich Moheb, ein Mitglied einer der geschlossen Kirchen in Luxor.“ Sie versuchten die Vordertür einzudrücken … aber wir versperrten sie von innen. Wir riefen sofort die Polizei, die kam und die Demonstranten zerstreute, aber sie unternahmen nichts, um jemanden festzunehmen. Dann schlossen sie das Kirchengebäude, versiegelten es und stellten eine Wache davor.“

In Reaktion auf diese Schließung äußerte Gamil Ayed, ein örtlicher koptischer Rechtsanwalt, typische christliche Gefühle: „Wir haben nicht gehört, dass je eine Moschee geschlossen oder dass darin Gebet gestoppt wurde, weil sie keine Genehmigung hatte. Ist das Gerechtigkeit? Wo ist die Gleichberechtigung? Wo ist die Religionsfreiheit? Wo ist das Recht? Wo sind die staatlichen Institutionen?

Zwei Monate, bevor die acht Kirchen geschlossen wurden, wurde eine andere nahe gelegene Kirche unter identischen Umständen gesperrt. „Es gibt in unserem Dorf etwa 4.000 Christen und wir haben jetzt keinen Ort, an dem wir beten können“, reagierte der örtliche Einwohner Rafaat Fawzy. „Die nächste Kirche ist … 15km weit weg. Es ist schwierig in diese Kirche zu gehen und zu beten, besonders für die Alten, die Kranken und die Kinder.“

Auch er fuhr mit dem Stellen derselben Fragen fort, die Millionen Christen in Ägypten auf dem Herzen haben: „Welche Rechte haben wir? Es gibt sieben Moscheen in unserem Dorf und Muslime können überall frei beten, aber wir werden daran gehindert unseren religiösen Riten an einem einfachen Ort auszuüben, von dem wir geträumt haben. Ist das Gerechtigkeit? Wir werden in unserem eigenen Land unterdrückt und für uns gibt es keine Rechte.“

Ein paar Tagen nach der Schließung der Kirchen in Luxor griffen Muslime Christen in Al-Minya an, weil sie „Einwände gegen die Anwesenheit einer Kirche in der Gegend“ hatten; drei Christen mussten stationär im Krankenhaus behandelt werden.

All diese Angriffe gab es, muss erwähnt werden, zwei Jahre nachdem Ägyptens groß angepriesenes „Kirchengesetz“ 2016 beschlossen wurde, das die Einschränkungen für Kirchen verringern sollte, das aber in Wirklichkeit „die christliche Minderheit in Ägypten diskriminiert“, so ein Zitat von Human Rights Watch.

Die vielen Schwierigkeiten, denen Ägyptens Christen im Kontext von Gottesdiensten begegnen, sind nur eine von etlichen Verletzungen ihrer Menschenrechte. Ob ihre Töchter entführt und zwangsweise zum Islam konvertiert und verheiratet werden oder ob sie dank der Lehren in oft mit der Regierung verbundenen Moscheen und Universitäten dämonisiert und gehasst werden: Christen haben in Ägypten schlicht nicht dieselben Menschenrechte, die Muslime haben.

Islamischer Staat führt „Missstände“ an, beansprucht Opferstatus gegenüber abgeschlachteten Christen

Raymond Ibrahim, 4. Mai 2021

Der Islamische Staat im Sinai richtete vor kurzem eine weiteren Christen auf Video hin. In einem vor der Hinrichtung aufgenommenen Clip „gestand“ der ermordete Kopte Nabil H. Salama (62) sein Verbrechen: die einzige Kirche in Bir al-Abd im Sinai gebaut zu haben – eine Kirche, die angeblich „mit dem Krieg der ägyptischen Armee und des Geheimdienstes gegen den Islamischen Staat kooperiert“.

Obwohl Salama sein „Geständnis“ er nach Folter bot – nachdem ihm die Vorderzähne aus dem Mund gehauen wurden – ist die Anklage, koptische Kirchen würden aktiv und ruchlos dran arbeiten die islamische Ordnung zu untergraben, unter Ägyptens Islamisten weit verbreitet, die ständig in absurde Richtungen abgleiten.

So erschien schon 2010 Mohammed Salim al-Awwa, der ehemalige Generalsekretär der Internationalen Union Muslimischer Gelehrter, mit einer hemmungslosen Tirade auf Al-Jazira und beschuldigte die Kopten nicht mit dem ägyptischen Militär zu „kooperieren“, sondern „Waffen und Munition in ihren Kirchen und Klöstern zu lagern“ – auch noch aus Israel importiert, „dem Herzen der Sache der Kopten“ – und „sich darauf vorzubereiten Krieg gegen Muslime zu führen“. Er warnte, wenn nichts unternommen würde, werde „das Land brennen“ und stachelte die Muslime auf „der Stärke der [koptischen] Kirche entgegenzuarbeiten“.

In Wirklichkeit sind alles, das jemals „brennt“, koptische Kirchen durch die Hände der Muslime – so, als nach dem Sturz von Mohammed Morsi von der Muslimbruderschaft fast 70 Kirchen angegriffen und viele zerstört wurden. Ganz zu schweigen von all den koptischen Kirchen, auf die von Terroristen Bombenanschläge verübt wurden, wodurch jede Menge christliche Gottesdienstbesucher getötet wurden. Um nur ein paar der bedeutendsten Vorfälle anzuführen: Am Palmsonntag 2017 wurden zwei koptische Kirchen bombardiert und 50 Gottesdienstbesucher getötet; am Sonntag, 11. Dezember 2016 wurde noch eine Kirche bombardiert und mindestens 27 Gottesdienstbesucher getötet; an Silvester 2011 wurde eine weitere Kirche bombardiert und 23 Christen getötet; und an Heiligabend 2010 wurden sieben Christen erschossen, als sie ihre Kirche verließen.

Tatsache ist, dass muslimische Terroristen dafür berüchtigt sind alle möglichen Vorwände zu liefern – von denen viele ans Absurde grenzen – um ihre feigen Anschläge auf und Morde an Christen innerhalb und außerhalb Ägyptens zu rechtfertigen. Der Islamische Staat führte „Umut“ an, um die grausige Abschlachtung von 21 Christen – 20 Kopten und einen Ghanaer – 2015 am Strand von Libyen zu rechtfertigen. Ein Artikel in Dabiq, dem Online-Magazin des Islamsichen Staats auf Englisch, mit der Überschrift „Rache für die von den koptischen Kreuzrittern Ägyptens verfolgten Muslimat [muslimischen Frauen]“ behauptete, die 21 Christen seien aus „Rache“ für zwei koptische Frauen abgeschlachtet worden, die schon 2010 und gemäß islamischer Propaganda, von Ägyptens koptisch-orthodoxer Kirche gezwungen worden seien ihren Übertritt zum Islam zu widerrufen und zum Christentum zurückzukehren.

Der verstorbene koptische Papst Schenuda III., der damals fast 90 Jahre alt war und sich nicht mehr bewegen konnte, wurde tatsächlich als „US-Agent, Entführer und Folterer muslimischer von der Christenheit konvertierter Frauen“ dargestellt; die Christen „horten Waffen in Klöstern und Kirchen um Krieg gegen die Muslime zu führen und Ägypten zu spalten, damit sie einen koptischen Staat schaffen können“.

Der Islamische Staat führte auch die Bombenanschläge auf die Kirche Unserer Lieben Erlöserin in Bagdad als Produkt der „Rache“ für dieselben angeblich zwangsweise zum Christentum zurückkonvertierter Frauen in Ägypten an. Damals hatten bewaffnete Jihadisten die Kirche im Irak während eines Gottesdienstes gestürmt und wahllos das Feuer eröffnet, bevor sie ihre Selbstmordwesten zündeten, die „mit Kugellagern gefüllt waren, um so viele Menschen wie möglich zu töten“. Fast 60 Christen – einschließlich Frauen, Kindern und sogar Babys (hier gibt es Bilder der Folgen) – wurden niedergemetzelt.

Diese Strategie des „Mach die Opfer verantwortlich“ ist auch nicht auf Ägypten beschränkt. Nur Tage nach einer Serie von Bombenanschlägen, die Sri Lanka am Ostersonntag 2019 erschütterten und bei der 359 Menschen getötet wurden, sagte ein nachgeordneter Verteidigungsminister, der Anschlag „sei Vergeltung für den Angriff auf Muslime in Christchurch“, wo ein Australier rund 50 Muslime in zwei Moscheen in Neuseeland getötet hatte.

Zwei Punkte strafen alle solche Behauptungen islamischer „Rache“ aufgrund von „Missständen“ Lügen:

Erstens: Was hatten die irakischen Christen der Kirche Unserer Lieben Erlöserin oder der geköpften Ghanaer mit den eingebildeten Verbrechen der koptischen Kirche zu tun? Eigentlich: Was haben Christen im Nahen Osten, Afrika und Asien mit dem säkularen Westen zu tun? Wann immer letzterer Muslime vor den Kopf stößt –ob durch die Veröffentlichung von Karikaturen oder durch militärische Operationen in Afghanistan – „antworten“ Muslime damit, dass sie die christlichen Minderheiten in ihrer Mitte terrorisieren. Was genau haben Ostern feiernde Christen in Sri Lanka mit einem weißen Terroristen in Neuseeland zu tun? Außerdem: Wenn der Anschlag vom Ostertag eine Art Vergeltung war, was erklärt dann die Tatsache, dass Muslime praktisch jedes Ostern Bomben auf Kirchen werfen (gerade erst in Indonesien)?

Was uns zu zweiten Punkt führt: Seit wann brauchen islamische Terroristen, die regelmäßig Hass gegen andere predigen, jemals einen Grund oder einen Vorwand, um das Leben von Nichtmuslimen, allen voran den Christen, zu vermiesen? Zum Beispiel habe ich sein Juli  2011 monatlich die „Verfolgung von Christen durch Muslime“-Berichte zusammengestellt (die beim Gatestone Institute veröffentlicht werden). In praktisch jedem dieser monatlichen Berichte bombardieren, verbrennen oder verbieten Muslime Kirchen und terrorisieren Christen allgemein. Sollen wir ernsthaft glauben, dass das alles infolge von muslimischem „Missständen“ durch entmachtete christliche Minderheiten in ihrer Mitte geschieht?

Tatsächlich ließen selbst beim jüngsten Mord, dem an dem Kopten Nabil Salama im Sinai, seine Mörder, vielleicht versehentlich, die Wahrheit hinter ihrer Feindschaft raus. In seinem Hinrichtungsvideo erscheint Salama auf seinen Knien, hinter ihm stehen drei Männer, Gewehre in der Hand. Der in der Mitte beginnt eine typische jihadistische Tirade: „Allen Preis Allah, der seinen Sklaven [den Muslimen] befahl zu kämpfen und die Ungläubigen zu demütigen“ – dieser letzte Teil wird gesagt, während der Terrorist verächtlich auf den gefesselten und knienden Mann vor sich deutet – „bis sie die Jizya zahlen, während sie sich vollkommen unterdrückt fühlen.“

Das ist natürlich eine Umschreibung von Sure 9,29, die Muslimen befiehlt Jihad gegen die „Völker des Buchs“ – Christen und Juden – zu führen, bis sie Tribut zahlen und sich vollkommen unterdrückt fühlen. Beachten Sie: Der Koran führt keinerlei Missstände gegen Christen und Juden an – außer natürlich die Tatsache, dass sie Christen und Juden sind, Ungläubige, die die Autorität Mohammeds ablehnen und daher der Feind sind.

Kurz gesagt: Alle von diesen Muslimen, die die bereits entrechteten religiösen Minderheiten in ihrer Mitte terrorisieren, angeführt werden, sind falsch und sollen ihre ansonsten feigen und grausamen Taten „legitimieren“.

Begin entdeckt Ägypten

Sowie die Friedensgespräche zwischen Israel und Ägypten begannen, hatte der ehemalige israelische Premierminister Menachem Begin die Chance die historischen Schätze dessen zu besuchen, was lang ein Feindstaat gewesen war.

Nati Gabbai, the Librarians, 26. März 2019

Der israelische Premierminister Menachem Begin vor dem Hintergrund der Großen Pyramide von Gizeh, April 1979 (Foto: Mosche Milner, GPO)

Während der gesamten Friedensgespräche zwischen Israel und Ägypten sowie in den Jahren nach der Unterzeichnung des Friedensvertrags zwischen den beiden Ländern unternahm der israelische Premierminister Menachem Begin mehrere Reisen ins benachbarte Ägypten.

Trotz eines vollen Terminplans konnten der Premierminister und seine Begleitung der Gelegenheit nicht widerstehen zwischen den Treffen mit Ägyptens Präsident Anwar Sadat den Assuan-Staudamm und andere historische Orte zu besuchen. Sie besichtigten einige der bekanntesten Sehenswürdigkeiten des antiken Ägypten, darunter die Tempel von Abu Simbel und die Pharaonengräber im Tal der Könige.

Zu Begins Begleitern gehörten Fotografen des israelischen Pressecorps. Auch sie waren begeistert das Tal der Könige zu besuchen. „Es ist unmöglich die Aufregung zu beschreiben, die alle im Flugzeug ergriff, als plötzlich die Pyramiden zu sehen waren“, erinnert sich der Fotograf Dan Hadani, dessen Sammlung an Pressefotos derzeit in der Nationalbibliothek archiviert ist. „Zu glauben, dass das Volk Israels einst Sklaven in Ägypten waren und dann tatsächlich die Orte zu sehen, die unsere Vorfahren gebaut haben könnten…“

Bis heute hängt eine eingerahmte Urkunde in Dan Hadanis Haus, das an seiner Teilnahme am ersten El Al-Flug nach Ägypten erinnert. „Sie behandelten uns wie Könige“, sagt  Dan Hadani. „Es war wie ein Traum.“

Hier sind einige der außergewöhnlichsten Fotos, auf denen wir den ehemaligen Premierminister sehen, wie er Ägypten als Tourist erlebte, nicht als Gegner.

Die Tempel von Abu Simbel. Dan Hadani Sammlung (IPPA), Nationalbiliothek Israels.

Die Tempel von Abu Simbel. Dan Hadani Sammlung (IPPA), Nationalbiliothek Israels.

Der Assuan-Staudamm. Dahn Hadani Sammlung (IPPA), Nationalbiliothek Israels.

Der Totentempel von Hatschepsut, the Dan Hadani (IPPA) Collection, the National Library of Israel

Die Tempel von Abu Simbel. Dan Hadani Sammlung (IPPA), Nationalbiliothek Israels.

Dan Hadani Sammlung (IPPA), Nationalbiliothek Israels.

Dan Hadani Sammlung (IPPA), Nationalbiliothek Israels.

Aufgenommen beim Rückflug nach Israel. Dan Hadani Sammlung (IPPA), Nationalbiliothek Israels.

Aufgenommen beim Rückflug nach Israel. Dan Hadani Sammlung (IPPA), Nationalbiliothek Israels.

Und zum Schluss mehrere Fotos, die der Fotograf des Pressebüros der Regierung, Mosche Milner, während eines Besuchs in Ägypten ein paar Tage nach Unterzeichnung des Friedensvertrags machte.

Die Große Pyramide von Gizeh. Foto: Mosche Milner, GPO

Gizeh. Foto: Mosche Milner, GPO

Das Museum der ägyptischen Altertümer in Kairo. Foto: Mosche Milner, GPO

 

Muslime töten, verletzen Christen bei (nicht eingestandenem) Hassverbrechen

Raymond Ibrahim, 23. Dezember 2020

Tatort. Coptic Solidarity

Zwei muslimische Brüder gingen in Alexandria (Ägypten) vor kurzem auf einen Messer-Amoklauf gegen koptische Christen;  ein Mann wurde getötet und zwei andere schwer verletzt und mussten ins Krankenhaus gebracht werden.

Nach letzten Berichten vom 13. Dezember wurden die beiden Brüder verhaftet und sollten vier Tage lang in Haft bleiben, solange die Ermittlung läuft. Nach Angaben der Behörden unternahmen sie ihren mörderischen Zug, weil sie „aufgebracht“ waren, dass ihre Mutter früher am selben Tag, dem 10. Dezember, verstorben war. Selbst die vom Staat ernannte Staatsanwaltschaft bestritt, dass ihr Handeln irgendeine „religiöse oder konfessionelle“ Motivation  hatte.

Fr. Michael Gamil von der örtlichen koptischen Kirche war Zeuge des Verbrechens und berichtet das anders. Er sagte, dass die beiden Brüder – Nasser Ahmed Muhammad und Ali Ahmed Muhammad – gezielt gegen christliche Ladeninhaber auf der Straße direkt hinter seiner Kirche vorgingen und diese angriffen.

„Die Sache begann mit Beleidigungen und der Verfluchung der Ladeninhaber, weil sie Christen und Kopten sind“, erklärte der Geistliche. Die Kopten reagierten geduldig. Dann, als einer von ihnen – Ramses – ruhig seine Ladentür schloss und abschloss, stürzten sie sich auf ihn und stachen mit Messern auf ihn ein.

Ramses‘ Bruder Adel, der in der Nähe ein Lebensmittelgeschäft betreibt, sah was geschah, eilte seinem Bruder zu Hilfe und wurde für seine Bemühungen ebenfalls niedergestochen. Die muslimischen Brüder drangen dann in das Bekleidungsgeschäft eines andern Kopten ein, Tariq Fawzi Shenouda, und stachen ihm nahe des Herzens in den Rumpf.

Alle drei Männer kamen schwer verletzt ins Krankenhaus, auf die Intensivstation; Ramses erlag dort seinen Verletzungen.

Nicht zufrieden damit, betraten die muslimischen Brüder dann in dieselbe Kirche, in der Fr. Michael dient und verfluchten einen weiteren Priester, den teilweise blinden Fr. Paul.

Fr. Michael stellte dann die wichtigste aller Fragen: „Sie sagten, sie begannen die Kopten zu verfluchen, weil ihre Mutter starb; und zwei Jahre zuvor verfluchten sie die Kopten, weil  ihr Bruder starb: Was haben Sterbefälle (in der Familie) und die Kopten miteinander zu tun??“ Er unterstrich, dass die beiden Brüder seit Jahren die Angewohnheit haben Christen verbal drangsaliert und beleidigt – obwohl sie ihren Hass mit diesem neuesten Amoklauf eindeutig auf ein neues Niveau brachten.

Die Behörden wissen durchaus, dass dieser mörderische Vorfall von religiösem Hass motiviert war, schloss Fr. Michael, aber wie üblich geben sie das nur widerstrebend zu, weil das zu tun den Ruf Ägyptens schädigen würde. „Kopten arbeiteten friedlich in ihren Geschäften und diese Brüder platzten herein und sagen ‚ihr ungläubigen Kopten‘. Das ist eindeutig eine Sache der Religion.“

Begin und Sadat spontan: Fotos offenbaren die persönliche Beziehung zwischen den beiden Regierungschefs

Die Nationalbibliothek Israels veröffentlicht seltene Fotos, während die Welt 40 Jahre Frieden zwischen Israel und Ägypten begeht.

Zack Rothbart, the Librarians, 21. März 2019

Menachem Begin und Anwar Sadat sprechen unter sich; Ofira, 4. Juni 1981 – Foto von Dan Hadani, Dan Hadan-Sammlung (IPPA) in der Nationabibliothek

Während die Welt den 40. Jahrestag des israelisch-ägyptischen Friedensvertrag beging, hatte die Nationalbibliothek Israels Dutzende seltener Fotos veröffentlicht, die die zwei Führer ihrer Länder zeigen – den israelischen Premier Menachem Begin und den ägyptischen Präsidenten Anwar el-Sadat – wie sie protokollfreie Momente der Freundschaft und Gelächter verbringen. Die persönliche Verbindung zwischen den beiden Männern, beide als starke nationalistische Führer angesehen, ist weitgehend der Grund dafür, dass der Friedensvertrag verwirklicht wurde.

Die Fotos stammen aus dem Dan Hadani-Archiv, zu dem fast eine Million Bilder gehören, die israelisches Leben und historische Momente durch das Objektiv der Israel Press & Photo Agency eingefangen wurden, die von Dan Hadani gegründet und von 1965 bis 2000 geleitet wurde. 2016 übergab Hadani die gesamte Bildersammlung und die Negative an die Nationalbibliothek Israels in Jerusalem. Die Übergabe der Sammlung war durch die großzügige Unterstützung der William Davidson-Stiftung möglich gemacht worden.

„Unsere Sammlungen beinhalten zahllose Quellen, die mit der historischen Friedensvereinbarung in Verbindung stehen, darunter Poster, Zeitungen, Korrespondenz und offizielle Publikationen; doch der einzigartige Beitrag dieser Fotografen besteht darin, dass sie einen nicht vermittelten Blick auf die bemerkenswerte persönliche Beziehung zwischen Begin und Sadat bieten“, sagte Dr. Hezi Amiur, der Kurator der NLI Israel-Sammlung; er fügte hinzu: „Andere bemerkenswerte Bilder in der Sammlung zeigen die Reaktionen in Israel auf das erste Friedensabkommen des Staates mit einem arabischen Land, das nur wenige Jahre zuvor ein erbitterter Feind gewesen war.“

Nach Angaben von Dr. Aviad Stollman, Leiter der NLI-Sammlungen „sind diese Fotos von Begin und Sadat nur ein Beispiel der Reichhaltigkeit der Dan Hadani-Sammlung und des enormen Wertes, den sie bietet, damit wir historische Ereignisse aus neuern und aufregenden Blickwinkeln betrachten können“.

Ofira, Juni 1981 – Aus dem Dan Hadani-Archiv, Nationalbibliothek Israels (Foto: Dan Hadani)

8. Januar 1980, nach dem ersten Flug von El Al lnach Ägypten – aus dem Dan Hadani-Archiv, Nationalbibliothek Israels (Foto: Dan Hadani)

8. Januar 1980, nach dem ersten Flug von El Al nach Ägypten – aus dem Dan Hadani-Archiv, Nationalbibliothek Israels (Foto: Dan Hadani)

Haifa, September 1979 – aus dem Dan Hadani-Archiv, Nationalbibliothek Israels (Foto: Dan  Hadani)

Begin und Sadat im Blair House in Washington – aus dem Dan Hadani-Archiv, Nationalbibliothek Israels (Foto: Dan Hadani)

Ägypten, Dezember 1977 – aus dem Dan Hadani-Archiv, Nationalbibliothek Israels (Foto: Yossi Rot)

Ofira, Juni 1981 – aus dem Dan Hadani-Archiv, Nationalbibliothek Israels (Foto: Dan Hadani)

Ägypten, Dezember 1977, mit Hosni Mubarak und Mosche Dayan – aus dem Dan Hadani-Archiv, Nationalbibliothek Israels (Foto: Dan Hadani)

Ägpyten, Dezember 1977 – aus dem Dan Hadani-Archiv, Nationalbibliothek Israels (Foto: Yossi Rot)

Während eines Dinners nach der Unterschriften-Feier – aus dem Dan Hadani-Archiv, Nationalbibliothek Israels (Foto: Dan Hadani)

Auf dem Weg  zur Unterzeichnungsfeier – aus dem Dan Hadani-Archiv, Nationalbibliothek Israels (Foto: Dan Hadani)

Die Unterzeichnungsfeier – aus dem Dan Hadani-Archiv, Nationalbibliothek Israels (Foto: Dan Hadani)

Der Handschlag nach der Unterzeichnung des ägyptisch-israelischen Friedensvertrags – aus dem Dan  Hadani-Archiv, Nationalbibliothek (Foto: Dan Hadani)

Mauer-Bauer (20): Ägypten

Ägypten baut eine Mauer an der Grenze zum Gazastreifen

Als Teil der Maßnahmen, die die ägyptischen Behörden getroffen haben, um die Sicherheit an der Grenze zu fördern, darunter den Bau einer Grenzmauer, führte eine ägyptische Sicherheitsdelegation eine Inspektion entlang der ägyptischen Grenze mit dem Gazastreifen durch.

Hamas-Sicherheitskräfte patrouillieren mit Ägyptern an der Grenze zwischen Gazastreifen und Ägypten.

Kommentar von Arye Sharuz Shalicar (auf twitter):

Irgendwie scheint niemand entsetzt darüber zu sein, wenn ein muslimischer Staat eine Mauer baut, um sich vor Terror aus Gaza zu schützen. ABER WEHE die Juden/Israelis errichten einen Sicherheitszaun, um sich vor palästinensischen Terror zu schützen.