Ägyptische Verschwörungstheorie des Tages

Elder of Ziyon, 3. August 2016

Mamdouh Hamza, ein ägyptischer Professor und politischer Aktivist, schrieb eine Serie auf Twitter, die von der Nachrichtenseite Misr5 diskutiert wurde.

Hamza diskutierte ein gerüchteweise vorgeschlagenes Gesetz, mit dem Ägypten Menschen die Staatsbürgerschaft verkaufen würde, die sie haben wollten, um an dringend benötigtes Bargeld zu kommen.

Aber Hamza hat große Sorgen wegen dieses angeblichen Gesetzes. Sehen Sie, Juden könnte Staatsbürger Ägyptens werden und das dazu nutzen aus Ägypten eine israelische Kolonie zu machen, um die biblische Anforderung zu erfüllen, dass der jüdische Staat vom Nil bis zum Euphrat reicht. Sie werden das über Beanspruchung des Landes machen, das ihnen genommen wurde, als sie in den 1950-er und 1960-er Jahren aus Ägypten getrieben wurden. Irgendwie werden sie in solche hoher Anzahl Bürger werden, dass sie ägyptische Gesetze kippen könnten, mit denen ihr Land beschlagnahmt wurde, obwohl es weit mehr Ägypter als Juden in der Welt gibt.

Aber dann werden die Juden etwas Heimtückischeres tun. Sie werden von Rafah bis El-Arisch Land kaufen und daraus einen Palästinenserstaat machen! Obwohl sie ein Großisrael haben werden, werden sie aus irgendeinem Grund etwas davon abgeben wollen, damit die Palästinenser keinen Anspruch auf die Gebiete haben und ihr „Recht auf Rückkehr“ aufgeben.

Und das ist kein Spinner. Er ist ein respektierter Aktivist und Akademiker. Die Zeitung hatte das Gefühl, seine Tweets seien einen Artikel wert und der war nicht sarkastisch.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (18.-23. Juli 2016)

Montag, 18.07.2016:

Die PA weihte gestern ein Denkmal ein – das einem Terroristen Ahmad Jabarah Abu Sukkar, der einen Bombenanschlag im Zentrum von Jerusalem geplant hatte, der 15 Todesopfer zur Folge hatte. An der Einweihung nahmen u.a. der Direktor der PLO-Kommission für Häftlingsangelegenheiten, die Gouverneurin von Ramallah und PA-Parlamentsmitglied Qais Abd al-Karim teil.

Letzte Woche ehrte die PA schon die Mörder einer Amerikanerin, bei dem sie die Reiseführerin Kay Wilson als ebenfalls tot zurückließen, die knapp überlebte; außerdem noch 4 weitere Terroristen, die 18 lebenslängliche Haftstrafen in israelischen Gefängnissen verbüßen.

Acht EU-Außenminister haben einen Beschwerdebrief an die Zivilverwaltung für Judäa und Samaria geschrieben. Dass Israel von der EU illegal in Area C gebaute Gebäude abreißt, ist nach Ansicht – auch des deutschen Außenministers – dem internationalen Recht nach illegal. Mit anderen Worten: Die EU maßt sich an illegal handeln zu dürfen, wenn das rechtlich korrekte Folgen hat, bezeichnet sie diese als illegal!

Der (arabische) Knesset-Abgeordnete Schawan Jabarin behauptet, Israel habe Arafat ermordet – obwohl er zugibt keinerlei Beweise dafür zu haben.

Dienstag, 19.07.2016:

Verteidigungsminister Liberman besuchte den Checkpoint Hizme, um Möglichkeiten zu erkunden das Leben für die PA-Araber zu erleichtern, die den Checkpoint täglich queren müssen. Das „Außenministerium“ der PA war darüber gar nicht glücklich und hetzte deshalb von einem Versuch das Apartheid-System zu verschärfen.

Der gestern bei Hebron angeschossene Terrorist erlag heute seiner Verletzung.

Die Hamas hat 3 Araber aus Rafah wegen angeblicher Kollaboration mit Israel zum Tode verurteilt, zwei weitere zu lebenslänglicher Haft.

Mittwoch, 20.07.2016:

Einmal mehr hat es in Duma gebrannt; 2 Molotowcocktails wurden auf ein Haus des Dawabsche-Clans geworfen, nachweislich nicht von Juden. Das war die mindestens 6. Brandstiftung an Häusern von Mitgliedern dieses Clans, was den Tod fast einer ganzen (Klein-) Familie im letzten Jahr in anderem Licht da stehen lässt.

Der Terrorist, der am Montag beim Versuch im Gush Etzion Soldaten zu erstechen angeschossen wurde, erlag heute seinen Verletzungen.

Syrische Rebellen behaupten, die israelische Luftwaffe habe eine Stellung der Regierungstruppen am Golan angegriffen, wo sich auch Hisbollah-Kämpfer befanden. Die Hisbollah bestreitet den Angriff, die Al-Nusra-Front habe zwei Raketen auf die Stellung geschossen.

Donnerstag, 21.07.2016:

Der Libanon beschwerte sich in einer Reihe Briefe beim UNO-Sicherheitsrat, dass Israel das Waffenstillstandsabkommen von 2006 ständig verletze. Botschafter Danon konterte: Seit 2006 hab Israel die Blaue Linie nicht ein einziges Mal überschritten; Beispiele für angeblichen Vertragsbruch Israels wiederlegte er, indem er zeigte, dass dort auf illegale Aktionen seitens des Libanon bzw. der Hisbollah reagiert wurde ohne libanesisches Gebiet zu verletzen. Zudem zeigte er auf, dass der Libanon seinerseits die Bedingungen des Waffenstillstands seit 10 Jahren nicht einhält.

Heckmeck:
Ägyptens Präsident al-Sisi gekräftigte, dass sein Land den Friedensprozess zwischen Israel und den PA-Arabern wieder in Gang bringen will. Netanyahu hatte die Initiative schon begrüßt.
– Der französische Präsident Hollande traf sich in Paris mit Mahmud Abbas und gab seiner Sorge um die „Zerbrechlichkeit“ der Lage im Nahen Osten im Kontext der Gewalt Ausdruck. Wie der letzte Bericht des „Quartetts“ feststellte, sei die Zweistaatenlösung wegen der fortgesetzten Siedlungstätigkeit gefährdet und es gebe eine dringende Notwendigkeit eine politische Perspektive zu schaffen. (Kommentar: Völliger Blödsinn; was die Zweistaatenlösung verhindert ist die arabische Alles-oder-nichts-Haltung gepaart mit dem arabischen Terror! Davon hören wir von Holland aber wieder mal gar nichts!)

Freitag, 22.07.2016:

Sommerlager der Hamas im Gazastreifen: Training/Ausbildung für den Jihad, Märtyrertum (MEMRI-Video).

Samstag, 23.07.2016:

Der PA-Journalist Daoud Kattab (er ist recht bekannt und hat schon Preise gewonnen) versucht zu „beweisen“, dass es in palästinensischen Schulen und Medien keine Aufstachelung gegen Juden/Israelis und zu Terroranschlägen gibt. Das sei „wissenschaftlich widerlegt“. Welche „Wissenschaftler“ das wiederlegt haben sollen, schreibt er natürlich nicht. Und Palestinian Media Watch und MEMRI (oder Elder of Ziyon) sind auch alle nicht existent. Und dass PA-Offizielle höchstselbst das schon stolz beschrieben haben, liegt auch völlig außerhalb seines Wahrnehmungsbereichs.

Die Hamas macht die Terrortunnel zum Jahrestag des Kriegs aus 2014 mit Israel zur „Touristenattraktion“: Es gibt geführte Touren durch Tunnel mit Waffenausstellungen.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (15.-21. Mai 2016)

Sonntag, 15.05.2016:

Der jordanische Parlamentspräsident erklärte, dass das jordanische Parlamente, anders als die Regierung, den Friedensvertrag mit Israel „entschieden ablehnt“. Israel respektiere den Friedensvertrag nicht, es untersuche Verbrechen seiner Soldaten nicht, es mordet und die Israelis helfen den Opfern nicht, blablabla…

Die Polizei des Distrikts Binyamin nahm zwei Verdächtige im Fall des Bombenanschlags in Hizme am 11. Mai fest. (Dem schwer verletzten Offizier geht es inzwischen etwas besser.)

Montag, 16.05.2016:

Mehrere Dutzend hareidische und chassidische Rabbiner forderten auf einer Konferenz in Har Nof, dass keine Koalitionsregierung mit Politikern/Parteien eingegangen wird, die dafür sind historisch israelisches Land aufzugeben. Außerdem forderten sie, dass jeder arabische Terrorist exekutiert wird, sobald er in der Absicht Juden Schaden zuzufügen sein Haus verlässt. (Nicht gerade die wünschenswert feine Art…)

Im April war ein Fischer aus dem Gazastreifen festgenommen worden, der in Waffenschmuggel für die Hamas und andere Terrororganisationen verwickelt ist. Er gab im Verhör wichtige Informationen zur Organisation der Schmuggeltätigkeiten preis, die zeigen, dass die Hamas die Lockerung der Beschränkungen für Fischer aus dem Gazastreifen kräftig ausnutzt.

Die Vereinigung palästinensischer Gelehrter und Prediger erklärte, der Begriff „Tempelberg“ sei eine von Juden erfundene „historische Lüge“. Der Ausdruck „Al-Aqsa“ sei der religiös, historisch und politisch korrekte Begriff, der auf das 1500 Jahre alte Recht der Muslime auf den Berg hinweise. Der Tempelberg war also schon muslimisch, bevor es den Islam überhaupt gab…

Die PLO erklärte (erneut), dass sie das „Rückkehrrecht“ der „Palästinenser“ nach Israel niemals aufgeben wird.

Das PA-Fernsehen ließ mal wieder eine Sendung ausstrahlen, in der ein kleines Mädchen eine Lüge propagierte: Juden töten auf dem Tempelberg Muslime.

Dienstag, 17.05.2016:

Heckmeck:
– Der französische Präsident hat die Konferenz zur Wiederbelebung des „Friedensprozesses“ in Paris verschoben. Sie soll „im Verlauf des Sommers“ (statt Ende Mai) stattfinden. Grund war, dass US-Außenminister Kerry den Termin nicht hätte wahrnehmen können.
– Derweil unterstützt der ägyptische Präsident den französischen Vorschlag für Nahost-Gespräche.

Mahmud Abbas behauptet, er wolle, dass die israelische Frau in der Lage ist sicher zum Einkaufen zu gehen, Ehemänner sicher zur Arbeit zu bekommen und dass die Kinder sicher zur Schule kommen. Er sei gegen Terrorismus und Extremismus. Und die Hand sei zum Frieden ausgestreckt. (Sieht man ja tagtäglich mit der Hasspropaganda seiner Medien und Prediger…)

Mittwoch, 18.05.2016:

Die Fatah feierte auf ihrer Facbookseite die Ermordung von 24 Israelis 1972 am Flughafen Lod (heute Ben-Gurion), bei dem zudem 70 Menschen verletzt wurden. Der überlebende der 3 (japanischen) Terroristen wurde „gegrüßt“ und als Held bezeichnet.

Donnerstag, 19.05.2016:

Die Polizei durchsuchte das Haus eines Arabers in Qalansuwa (Zentralisrael) und fand dort Rohrbomben, Munition, Tausende Federn für Handgranaten und Raketen. Ein Mann und eine Frau wurden festgenommen.
Außerdem wurde ein Versuch vereitelt 60.000 Bausätze für Handgranaten, Mörser und Raketen in den Gazastreifen zu schmuggeln.

Heckmeck:
– Frankreich hat den Beginn der Nahost-Friedenskonferenz jetzt auf den 3.Juni festgelegt. US-Außenminister Kerry hat da Zeit.

Freitag, 20.05.2016/Samstag, 21.05.2016:

Zakaria Al-Agha (Fatah): Die „Palästinenser“ werden nach Israel „zurückkehren“, dazu haben sie das Recht, nicht in einen Palästinenserstaat.

Die UNO beherbergt im Flug zum Cafe im Keller des Gebäudes in New York eine Ausstellung über Israel mit Tafeln, die die Aspekte beschreiben, darunter Israels Araber, technologische Innovationen und andere Aspekte des Lebens in Israel. Auf einer der Tafeln wird Jerusalem als „spirituelle und physische Hauptstadt des jüdischen Volks“ bezeichnet. Dagegen protestierten die arabischen Staaten, die OIC (Organisation der Islamischen Konferenz) und – natürlich die PA. Deren Mission bei der UNO schrieb einen Brief, in dem es hieß jede Bezugnahme „die israelische Souveränität über dieses Land [gleich das ganze LAND, nicht „Ost“-Jerusalem] behauptet … ist rechtlich, politisch und moralisch falsch und inakzeptabel“. Außerdem würde die „palästinensische Existenz in der Stadt sowie ihre historisch arabische, muslimische und christliche Identität und Erbe über die Jahrhunderte geleugnet“. [Klar doch – israelische Araber z.B. sind Teil der Ausstellung, werden aber bestritten? Logik ist nicht die Stärke der Hasser…]

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (06.-12.12.2015)

Sonntag, 06.12.2015:

Umfrage bei den PA-Arabern: 72% befürworten die Messeranschläge gegen Juden.

Saeb Erekat demonstrierte Unterstützung für den Terror, indem er die Familie des PA-Sicherheitsbeamten besuchte, der beim Verüben eines Anschlags erschossen wurde.

Montag, 07.12.2015:

Ägypten gibt an weitere 20 Tunnel unter der Grenze zum Gazastreifen zerstört zu haben.

Hamas forderte wieder mal die Oslo-Vereinbarungen aufzukündigen.

Aktuell DER Renner im Gazastreifen: eine Parümflasche in Dolchform. Die Flasche und der Duft „Dolch“ sind zwar nicht neu, aber seit Beginn der Messer-Terrorwelle gibt es eine enorme Nachfrage. Vorher war er wegen seines Preises (NIS 173, ca. 42 Euro) nicht allzu gefragt.

Dienstag, 08.12.2015:

Ma’an News berichtet, dass in einem Grenztunnel am Gazastreifen 14 Araber vermisst werden, nachdem Ägypten Meerwasser hineinpumpte.

Der israelische Zoll machte in Haifa einen nicht alltäglichen Fund: Ein Container aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, der für die PA bestimmt war, wurden 4000 Puppen gefunden, die vermummte Araber, angezogen mit den Farben der palästinensischen Flagge, in der Hand ein Stein und Aufschriften wie „Jerusalem gehört uns“ und „Jerusalem wir kommen“ darstellten. Nach den offiziellen Papieren sollten sich in dem Container Kleidung, Teppiche und Plastikwaren gefinden.

Mittwoch, 09.12.2015:

Die IDF stationierte eine Eliteeinheit im Gush Etzion, die den Auftrag hat „einsame Wölfe“ zu erkennen und abzufangen.

Die PA-„Regierung“ behauptete am Dienstag die Zweistaatenlösung zu befürworten und beschuldigte gleichzeitig Israel an einer Einstaatenlösung zu arbeiten. (Komisch, dass diese „Lösung“ sonst immer als Bedrohung des Staates Israel bezeichnet wird.)

Donnerstag, 10.12.2015:

Der neueste Hit der arabischen Terroristen: Sie posten Fotos ihrer Molotowcocktails.

Freitag, 11.12.2015:

Der Auto-Terrorist, der gestern vier Soldaten verletzte, wurde heute gefasst. Er hatte sein Auto in einem Dorf stehen lassen; die Durchsuchung des Wagens ergab eine Blendgranate und eine M-16, was es sehr wahrscheinlich, dass der Mann noch mehr vorhatte.

Der Fraktionsvorsitzende der Gemeinsamen Arabischen Liste, Ayman Odeh, befindet sich in New York. Dort lehnte er ein Treffen mit einer wichtigen jüdischen Organisation ab, weil in deren Bürogebäude mehrere zionistische Organisationen untergebracht sind. Das Gebäude sei „durchdrungen von Zionismus“ und er kann es nicht verantworten sich in Räumen zu treffen, die von Organisationen genutzt werden, die „arabische Bürger vertreibt“. Dass die Konferenz der Präsidenten großer amerikanischer jüdischer Organisationen sich nicht an einem anderen Ort mit ihm treffen wollten, zeige ein tiefes Fehlen an Verständnis und Respekt. (Klar, respektlos sind immer die Juden, nicht er!)

Saeb Erekat warnte, wenn Israel nicht einem „Frieden“ mit der PA zustimme, würden ISIS-Jihadisten die PA ersetzen.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (1.-7.11.2015)

Sonntag, 01.11.2015:

Das PA-Gesundheitsministerium veröffentlichte Samstag einen Bericht der Zahlen der Terrorwelle im Oktober. Darin erklärte sie, dass es 71 „Märtyrer“ gab (so werden Terroristen genannt, die bei ihren Anschlägen getötet werden). Daneben sollen 2.130 Personen bei den israelischen Verteidigungsmaßnahmen verletzt worden sein. 53 arabische Terroristen seien in Judäa und Samaria getötet worden, weitere 17 im Gazastreifen, dazu ein Einwohner des Negev (das ist der beduinische Araber, der in Beer Shevas zentralem Busbahnhof mordete). Der Bericht unterschied nicht zwischen PA-Terroristen bei der Ausübung von Terroranschlägen und PA-Arabern, die angeblich nicht daran beteiligt waren. 15 der Toten sollen Kinder gewesen sein, eine eine schwangere Frau (die allesamt aktiv Terroranschläge verübten). Neben der Darstellung der Terroristen als Opfer fordert die PA zur Ausdehnung des Terrors auf.

Umfrage unter den Israelis: 50% sind gegen einen Baustopp in den Siedlungen. Allerdings geben volle 55% an, dass „die Siedler“ ein Friedenshindernis sind. (Jetzt müsste man aber erst einmal fragen, wie diese 55% dieses Hindernis definieren würden.)

Am Abend ordnete Mahmud Abbas an, dass die übergebenen Leichen der Terroristen mit vollen militärischen Ehren bestattet werden. Ihre Familien sollen monatliche Gehälter erhalten. Bei den Beerdigungen, die heute schon stattfanden, wurden von der PA Hamasflaggen zugelassen.

Abbas-Berater Mahmud Al-Habbasch lieferte klassischen Antisemitismus und Hassreden ab: Juden sind „bösartig“ und Israel ein Projekt Satans. Der Konflikt mit Israel ist einer zwischen Gut (Muslime/Araber) und Böse (Juden/Israel). Das ganze wurde als Predigt im PA-Fernsehen übertragen.

Montag, 02.11.2015:

Das Gesetz zur Verschärfung der Strafen für das Werfen von Felsbrocken auf Verkehrsteilnehmer ist in der Knesset mit 51 gegen 17 Stimmen verabschiedet worden. Die Mindeststrafe wurde auf 3 Jahre festgelegt; Täter verlieren ihre Sozialversicherungsgutschriften, ebenso die Eltern von Minderjährigen Tätern. Felsbrocken gelten jetzt als Waffen; so gelten diese Strafen auch für jeden, der ein Messer oder andere gefährliche Waffen in der Absicht mit sich führt anderen Schaden zuzufügen.

Eine israelische Araberin wurde wegen Aufstachelung zum Terrorismus angeklagt; sie hatte im Internet entsprechende Einträge gemacht.

Die Hamas hat die Beerdigung von 5 Terroristen, deren Leichen Israel ihr übergab, dazu genutzt einen Sieg zu erklären und die Bevölkerung weiter aufzuhetzen.

Dienstag, 03.11.2015:

Während der Nacht begannen Juden unter Schutz der IDF das Josefgrab in Schechem/Nablus zu renovieren, das vor zwei Wochen von einem arabischen Mob abgebrannt wurde. (Angeblich ist diese Stätte auch den Muslimen heilig…).

Auf einem Flug vom Tschad nach Äthiopien wurde ein Israeli, der in Afrika arbeitet, von einem „Allahu Akbar“ brüllenden Sudanesen angegriffen. Flugbegleiter und ein Libanese überwältigten den Angreifer. Der Täter wurde in Äthiopien verhaftet.

Die IDF schloss in Hebron einen Radiosender der Fatah, von dem aus Hetze betrieben wurde.

Ahmed Tibi (arabischer MK) ist stellvertretender Parlamentspräsident der Knesset. Von dieser Funktion wurde er jetzt aufgrund einer üblen Auseinandersetzung mit einem jüdischen MK in einer Plenarsitzung und seinem Verhalten dabei für zwei Wochen suspendiert.

Nach dem versuchten Terroranschlag am Übergang Gilboa versuchten PA-Sicherheitskräfte Araber daran zu hindern, dorthin zu kommen; der Übergang war zudem für Verkehr geschlossen.

Mittwoch, 04.11.2015:

Gegen einen Händler in Gaza wurde in Israel Anklage erhoben, weil er Hunderte Tonnen Baumaterial an den UNO-Inspektoren vorbei an die Hamas weiterleitete, statt an die genehmigten Wiederaufbauprojekte. Er wurde schon am 15. August am Erez-Übergang festgenommen.

Khaled Meschaal fordert von Israel, dass die Erzterroristen Marwan Barghouti und Ahmed Saadat freigelassen werden, wenn es die Leichen(teile) zweier israelischer Soldaten zurückhaben will.

Der PA-Mufti von Jerusalem wurde wegen Aufstachelung festgenommen, nachdem Videos ihn zeigten, wie er behauptete Juden würden Satan anbeten und Seuchen verbreiten.

Der PA-Repräsentant bei der UNO gab eine offizielle Beschwerde gegen Israel ab; als die Leichen von Terroristen seien übergeben worden, hätten diesen Organe gefehlt.

Donnerstag, 05.11.2015:

Das „Yassir Arafat Jugendzentrum“ hat ein Fußballturnier nach dem Terroristen benannt, der vor einigen Wochen an der Altstadt von Jerusalem zwei Juden ermordete und die Ehefrau sowie das Kind des einen verletzte.

PA und Fatah – die „Friedenspartner“ also – rufen in ihren Medien und den sozialen Medien weiterhin dazu auf die Anschläge mit Felsbrocken fortzusetzen.

Saeb Erekat: Die PLO könnte sich überlegen die Anerkennung Israels rückgängig zu machen. (Hm, welche Anerkennung? Die, dass das zionistische Gebilde nun mal da ist und vernichtet werden soll?)

Bei Hebron erhielt wieder mal ein toter Terrorist ein Heldenbegräbnis.

Der gestern von einem Auto-Terroristen angefahrene Grenzpolizist befindet sich weiter in kritischem Zustand, man weiß nicht, ob er überleben wird.

Nach Instandsetzung des Josefgrabs hatte die IDF dort eine Stahltür installiert. Die PA bekam einen Schlüssel zugeschickt, weil sie die Souveränität über den Ort ausübt. Sie schickte den Schlüssel zurück – mitsamt der Tür. (Auf dass die Araber das Gebäude erneut abfackeln können…)

Nach Angaben der Gaza-Araber hat die ägyptische Marine einen Fischer aus dem Gazastreifen getötet. Natürlich völlig ohne Grund…

Freitag, 06.11.2015:

Ein israelischer Soldat wurde in den Medien vorgestellt, weil er in den letzten beiden Wochen 3 Terroristen während deren Mordversuchen erschoss. Jetzt wird „natürlich“ in PA-Medien dazu aufgerufen ihn zu ermorden.

Eine Delegation EU-Parlamentarier besuchte am Mittwoch Samaria; sie verurteilten die beschlossene Etikettierung von jüdischen Produkten aus Judäa und Samaria.

Samstag, 07.11.2015:

Der arabische Heckenschütze, der am Freitag bei Hebron einen Soldaten schwer verletzte, wurde geschnappt. Er ist 16 Jahre alt. Der Soldat ist weiterhin in Lebensgefahr. Es könnte sein, dass derselbe Täter auf die zwei jüdischen Teenager in Hebron schoss.

Der Messerstecher, der gestern am Rami Levy-Supermarkt einen 40-jährigen Israeli niederstach, hat sich PA-Sicherheitskräfte gestellt.

Arabische Medien haben ein Video in die Hände bekommen, das mit der Helmkamera eines israelischen Soldaten aufgenommen wurde. Damit behaupten sie – entgegen allem, was man tatsächlich sehen kann – die Frau habe lediglich einen Unfall gebaut und sei eine schlechte Autofahrerin gewesen, die von den Soldaten ermordet wurde. Von dem Kampfmesser in ihrer Handtasche sagen sie nichts (aber das wurde ihr bestimmt von den Soldaten zugesteckt…)

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (13.-19.09.2015)

Sonntag, 13.09.2015:

Mahmud Abbas nannte – natürlich! – das Handeln der angegriffenen Sicherheitskräfte auf dem Tempelberg einen Angriff und verurteilte es.
Auch Jordanien redete von „israelischen Provokationen“ und warnte davor den Status quo zu ändern

Die israelische Islamisten-Bewegung verkündete, dass den Juden niemals erlaubt würde den Tempel wieder aufzubauen. Die israelische Führung würde Augen und Ohren für Vernunft und Wahrheit verschließen, die Palästinenser ausrotten und die Al-Aqsa-Moschee zerstören wollen.

Dienstag,15.09.2015:

Die Reaktion der UNO auf den muslimischen Terror auf dem Tempelberg: „Die Zusammenstöße könnten Gewalt an anderen Orten auslösen, solche Provokationen haben das Potenzial Gewalt auch jenseits der Mauern der Altstadt von Jerusalem auszulösen.“ Die „Zusammenstöße“ erfolgten nach Angaben des UNO-Sondergesandten nach „radikalen Einschränkungen“ für den Zugang auf den Tempelberg (für Muslime) durch Israel. „Alle“ sollen Zurückhaltung üben.

Und Jordanien schimpft wieder über israelische „Aggressionen“ auf dem Tempelberg.

Die PA macht sowieso Israel für alles verantwortlich, was an Unfrieden auf dem Tempelberg geschieht.

Das Weiße Haus äußert sich „besorgt“ über die Zusammenstöße auf dem Tempelberg und verurteilt „alle Gewalttaten“ dort.

Mittwoch, 16.09.2015:

Klartext von Mahmud Abbas: „Israelis haben kein Recht unsere heiligen Stätten mit ihren dreckigen Füßen zu schänden.“ Er sprach ausdrücklich von muslimischen und christlichen Stätten in Jerusalem. Dazu pries er die „Märtyrer“. (Alles so richtig dem Frieden dienend, nicht wahr?)

Die Ermordung des israelischen Autofahrers hat zu Protesten jüdischer Israelis in Jerusalem geführt.

Nach den massiven Krawallen und Gewalttätigkeiten der Feiertage blieb es heute auf dem Tempelberg dank massiver Polizeipräsenz ruhig. Das hat allerdings die Kreischweiber nicht davon abgehalten jüdische Besucher weiterhin zu belästigen.

Jordaniens König Abdallah warnt Israel vor weiteren „Provokationen“; diese würden unweigerlich die Beziehung zwischen den beiden Staaten beeinflussen, Jordanien werde handeln müssen.

Einer der Führer der „Islamischen Bewegung in Israel“ hat einen religiösen Krieg um den Tempelberg ausgerufen.

Der Hungstreik-Terrorist Mohammed Allan wurde aus dem Krankenhaus entlassen und sofort wieder festgenommen.

Die PA wirbt für Angriffe durch Steinewerfen für die Al-Aqsa-Moschee. Nach dem internationalen Recht seien solche Mordversuche erlaubt, erzählten die Terrorgranden dem Volk. Gleichzeitig drohen sie, härtere Maßnahmen gegen die Mordversuche werde die Palästinenser ermutigen Schusswaffen zu benutzen.

Die Einwohner von Armon Hanatziv glauben der Regierung bzw. den Politikern nicht, dass sie – wie von Netanyahu gerade versprochen – härter gegen Stein- und Brandwurf-Terrorismus vorgehen werden. Seit einem Jahr stehen sie ständig unter solchen Angriffen aus dem Viertel Jabel Mukaber.

Die Israelis können offensichtlich sagen, was sie wollen (nämlich dass der Status quo auf dem Tempelberg nicht verändert wird), die Terrorgranden weiter Israel wolle den Tempelberg „teilen“ und „stehlen“. Aktuell gab das gerade wieder Saeb Erekat von sich. Israel müsse den „Terrorsumpf“ trockenlegen, forderte er. (Merke: Die Mordversuche und die Belästigungen durch die Muslime und ihre Kreischweiber sind niemals Terrorismus, sondern friedlich auf das Plateau kommende Juden!)

Jetzt mischt sich auch Hollande ein und fordert „die Beibehaltung des Status quo“ auf dem Tempelberg – womit nicht der echte Status quo gemeint ist, sondern das Verbot von Juden auf dem Berg. Natürlich alles aus Sorge vor einer Eskalation der Gewalt. Die einigen, die den Status quo – gewaltsam – ändern wollen, sind die Terroristen, zusammen u.a. mit arabischen Knessetmitgliedern, die sich zum Teil aktiv an den Krawallen beteiligen.

Donnerstag, 17.09.2015:

Im Hamas-Fernsehen lassen sie kleine Jungs tönen: „Wir wollen Jihad gegen Israel führen, wenn wir groß sind.“

Weil mehr Gewalt erwartet wird, hat die IDF eine „Eiserne Kuppel“ bei Aschdod stationiert.

Netanyahu hat mit Ban Ki-moon telefoniert und ihm erklärt, dass Israel nicht aus dem Blauen heraus auf dem Tempelberg agiert, sondern auf Gewalttaten reagiert. Im Gegensatz zu Palästinensergewalt und -hetze behält Israel den Status quo bei.

Die Saudis haben Obama aufgefordert die „israelischen Angriffe auf den Tempelberg“ zu stoppen. (Heuchler!)
Jordanien droht Israel seinen Botschafter abzuberufen, wenn es den Terroristen in Sachen Tempelberg nicht nachgibt.
D
er UNO-Sicherheitsrat forderte Ruhe auf dem Tempelberg. Die „Regeln“ sollten eingehalten werden. (Sprich: freie Religionsausübung für Juden darf es nicht geben, man muss vor den gewalttätigen Muslimen kuschen.)

Freitag, 18.09.2015:

Da die Hamas einen „Tag des Zorns“ ausgerufen hat, steht die Polizei in verstärkter Bereitschaft.

Ron Prosor (Israels Botschafter bei der UNO) antwortete auf die Aussagen des UNO-Sicherheitsrats: Das war eine Erklärung, die auf den Tempelberg nur im Namen der Muslime Bezug nimmt und die Rechte von Muslimen anführt, aber die Gewalt der Palästinenser völlig ignoriert, ebenso die Verbindung des jüdischen Volks zum Tempelberg und das Recht auf freien Zugang für Mitglieder anderer Religionen.

Seit dem frühen Freitagmorgen kursiert ein Video im Internet (und verbreitet sich virusartig), das einen arabischen (israelischen) Polizisten zeigt, der auf Anweisung eines Waqf-Mitarbeiters einen alten Juden schlägt und bedroht, er soll auf dem Tempelberg ja keine Bewegungen ausführen. Der Mann bewegte irgendwann seine Lippen, der Waqf-Mann zeigte das bei dem Polizisten an, der sofort „eingriff“.

PA-Premierminister Rami Hamdallah war auf dem Weg auf den Tempelberg, zusammen mit einer Entourage aus u.a. PA-Sicherheitschefs. Israel verbot – angesichts der Sicherheitsmaßnahmen für den heutigen Tag – der Truppe Jerusalem überhaupt zu betreten.

Samstag, 19.09.2015:

Die Stadt Sderot forderte am Freitagabend, dass die israelische Regierung auf die Raketenangriffe reagiert.

Die Hamas behauptet eine israelische Drohne in ihrem Besitz zu haben, die bei Beit Lahiya abgestürzt sei.

Tempelberg-Empörungen:
– Der ägyptische Präsident Sisi fällt in den Chor ein und warnt vor Konsequenzen für den Frieden. Natürlich ignoriert er dabei die arabisch-muslimische Gewalt völlig.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (15.-22. August 2015)

Sonntag, 16.08.2015:

Das PA-„Außenministerium“ verurteilt die „Ermordung“ des Messerstechers von gestern Abend. Mahmud Abbas ebenfalls.

Ein offizieller Berater der türkischen Regierung behauptet, Israel werde die Blockade des Gazastreifens bald beenden, weil es ein Abkommen der Hamas mit Israel geben wird.

Das Feuer an einer Tankstelle bei Eli in der Region Binyamin war ein Terroranschlag von PalArabern, wie jetzt auch die Bilder einer Überwachungskamera zeigten.

Montag, 17.08.2015:

Anfang des Monats waren am Übergang Nitzana zum Gazastreifen in einer Ladung „Kleidung und Stoff“ für eine Schule im Gazastreifen Fiberglas-Zylinder, die zum Raketenbau verwendet werden.

Heckmeck:
Israel bestreitet, dass es Gespräche der Regierung mit der Hamas in Qatar gibt.

Dienstag, 18.08.2015:

Kommunisten und Araber protestierten in Haifa zugunsten des hungerstreikenden Terroristen.

Mittwoch, 19.08.2015:

Die extremistische Pro-Palästinenser-Organisation Zochrot will die Stadt Haifa verklagen, weil diese ihr die Vermietung eines Saals für eine Veranstaltung verweigerte.

Heckmeck:
– Die Hamas ließ wissen, dass sie einen separaten Staat im Gazastreifen nicht akzeptieren wird.

Donnerstag, 20.08.2015:

Die IDF stationiert verstärkt Eiserne Kuppel-Batterien im Land. Aktuell wurde eine bei Aschdod aufgestellt. Eine weitere bei Beer Sheva. Grund ist die Befürchtung, dass wegen des Terroristen im Hungerstreik ein Krieg ausbrechen könnte.

Die Hamas beschuldigt Ägypten der „Entführung“ von 4 ihrer Terrorkommandeure, die im Sinai unterwegs waren, um zu „Ausbildung“ in den Iran zu gelangen.

Freitag, 21.08.2015:

Aus Syrien wird behauptet, dass einer der israelischen Luftschläge 5 Zivilisten getötet worden seien. Bei einem weiteren Angriff sei auf dem Golan ein syrischer Soldat getötet und 7 Personen verletzt worden. Die IDF sagt, dass sie bei ihrem zweiten Luftangriff 5 oder 6 PIJ-Terroristen tötete.

Der Palästinensische Islamische Jihad prahlt nach der Eliminierung von Terrorzielen in Syrien: Wir werden euch (Juden) auch da angreifen und treffen, wo ihr die Eiserne Kuppel habt. Die Terrorgruppe bestreitet Raketen auf Israel geschossen zu haben.

Syrien gibt jetzt an, dass es bei den israelischen Gegenschlägen keine Personenschäden gegeben habe.

Heckmeck:
Khaled Meschaal fordert vom Westen, dass erst Gazas Probleme gelöst werden, bevor es eine Waffenstillstandsvereinbarung mit Israel geben kann (die nicht mehr als eine „Hudna“ sein kann).

Samstag, 22.08.2015:
Araber versuchten am Morgen einen jüdischen Weinberg bei Esh Kodesh in der Region Binyamin (Samaria, direkt nördlich von Jerusalem) in Brand zu setzen. Die Juden, die das Feuer löschen wollten, wurden massiv mit Steinen beworfen. Es gab deshalb „Zusammenstöße“ zwischen Juden und Arabern, die von der IDF getrennt werden mussten. YNet berichtet, dass die Araber die Sicherheitskräfte mit Steinen bewarfen. Die Araber behaupten, es seien „Dutzende“ von ihnen durch Gummigeschosse, Tränengas und Rauchgranaten verletzt worden. (Araber haben bereits früher erhebliche Sachschäden in Esh Kodesh verursacht und versucht Land zu besetzen.)
In Nordisrael wurde in einem Nationalpark eine Frau von einer Kugel (aus einer AK-47) in den Kopf getroffen; der Schütze hatte offenbar von Jordanien aus auf die Familie in Israel geschossen. Es ist ein Wunder, dass die Frau das überlebt hat.