Vor „Palästina“: Erkundung der ungebrochenen jüdischen Verbindung zum Tempelberg

Akiva Van Koningsveld, HonestReporting, 2. Juni 2022

Vermeintliche israelische Bedrohungen der Al-Aqsa-Moschee, der drittheiligsten Stätte des Islam, gebaut auf den Ruinen des antiken jüdischen Tempels in der Altstadt von Jerusalem, sind schon lange ein Schlachtruf für palästinensischen Terrorismus gewesen. Beispielsweise wurde das Massaker von Hebron 1929, bei dem Araber 67 jüdische Einwohner der Stadt ermordeten, von Gerüchten ausgelöst, Juden würden planen die Kontrolle über die Moschee an sich zu reißen.

In jüngerer Zeit, nachdem der palästinensische Bewaffnete Raad Hazem am 7. April 2022 in Tel Aviv drei Israelis tötete und mehr als ein Dutzend weitere verletzte, waren Terrorgruppen schnell dabei den Anschlag mit der Behauptung in Verbindung zu bringen, die Heiligkeit der Al-Aqsa sei bedroht.

Internationale Medien perpetuierten in den letzten Wochen das palästinensische Narrativ, indem sie jüdische Besucher, die über den Tempelberg schlenderten, als „ultra-rechtsextreme israelische Nationalisten“ (VICE), „rechtsgerichtete jüdische Nationalisten“ (NPR) und „religiöse Extremisten“ (Associated Press) beschrieben.

Aber während Religionsfreiheit für Juden auf dem Tempelberg innerhalb der israelischen Gesellschaft ein heißes Thema ist, ist die Andeutung, der Tempelberg sei nur für „Extremisten“ (Agence France Presse) heilig, völlig ahistorisch.

Tatsächlich haben Juden den Berg seit Jahrhunderten besucht und dort gebetet.

Laut jüdischer mündlicher Mainstream-Tradition sowie auch mystischen Quellen gehört zum Tempelberg (Hebräisch: „Har HaBayit“) der Grundstein („Even HaSchetiya“), von dem aus Gott die Welt schuf. Die Midrasch und der Jerusalemer Talmud erklären weiterhin, dass Adam, der erste Mann, aus dem Staub des Plateaus von Jerusalem geschaffen wurde. Dann brachten Kain, Abel und Noah auf demselben Berg Opfer. In Genesis (1. Mose) 22 wird dem jüdischen Patriarchen Abraham befohlen seinen Sohn Isaak als Opfer darzubringen – auf dem Berg Moria, der als weiterer Name für dieselbe Stätte identifiziert wird.

Später kaufte König David dem Jebusiter Arauna den Dreschboden ab (2. Samuel 24, 24, 1. Chronik 21, 22-30) um einen Altar zu bauen. Sein Sohn Salomo baute schließlich um 950 v.Chr. auf dem Even HaSchetiya den ersten Tempel, den Mittelpunkt der jüdischen Verehrung, mit dem Allerheiligsten und seiner Bundeslade.

Bei Ausgrabungen gefundene archäologische Schätze scheinen den Bericht der hebräischen Bibel aus dieser Periode im antiken Israel zu bestätigen.

Die zentrale Bedeutung des Tempelbergs: Die Westmauer ist NICHT der heiligste Ort des Judentums

Obwohl der Tempel jetzt in Ruinen liegt – Salomos Tempel wurde 586 v.Chr. von den Babyloniern und der zweite Tempel von den Römern 70 n.Chr. zerstört – hat sich der religiöse Status des heiligsten Ortes des Judentums nie geändert. Der jüdische Weise Maimonides (1138 bis 1204) kommt in seinem Hauptwerk Mischne Thora zu dem Schluss, dass „ein Mensch [den Ort] in so Ehrfurcht halten sollte, wie es gemacht würde, wenn der Tempel noch stünde.“

Die zentrale Rolle des Tempelbergs für das Judentum ist über jeden Zweifel erhaben. Während der Gebete haben sich Juden seit undenkbaren Zeiten dreimal täglich der heiligen Hügelkuppe in Jerusalem zugewandt. Im Gegensatz zu dem, was einige Nachrichtenorgane gerne suggerieren (siehe z.B. hier, hier and hier), ist die Westmauer nicht der „heiligste Ort“ des Judentums. Typisches Beispiel: Die Mauer – der letzte verbleibende Teil des Geländes des zweiten Tempels – wurde erst im 16. Jahrhundert zu einem wichtigen Ort.

Während einige religiöse Juden dabei bleiben, dass auf den Tempelberg zu steigen an sich derzeit wegen Fragen ritueller Unreinheit und ohne das Vorhandensein der roten Färse verboten ist, betete Maimonides vermutlich im Herbst 1165 auf dem Har HaBayit. Ein weiterer jüdischer Weiser, der Chatam Sofer (1762 bis 1839) gab sogar ein Urteil zum jüdischen Recht aus, in dem er erklärte, dass es immer noch möglich ist das Pessah-Opfer auf dem Tempelberg darzubringen – wenn die herrschende Obrigkeit das erlaubt.

Führende Rabbiner haben festgehalten, dass Juden mit Gebet auf dem Berg Moria fünf Gebote gleichzeitig erfüllen.

Ist das legal? Das Status quo-Abkommen von 1967

Seit Israel in einem Verteidigungskrieg 1967 die Kontrolle über Ostjerusalem gewann, ist ein informelles Regelwerk in Kraft, das als der „Status quo“ den Stand der Dinge an dem heiligen Ort geregelt hat. Aus Angst vor einem breiteren religiösen Konflikt nach dem Sechstage-Krieg stimmte Verteidigungsminister Mosche Dayan zu, die von den Jordaniern geleitete islamische Waqf den Tempelberg weiter verwalten zu lassen.

Unter dieser Status quo-Vereinbarung, die Premierminister Naftali Bennetts Regierung aufrechtzuerhalten zugesagt hat, dürfen Juden und andere Nichtmuslime den Tempelberg besuchen, aber nicht dort beten. Gerichte haben aber bisweilen die Rechtmäßigkeit des Verbots angezweifelt (siehe hier und hier). Das Gesetz zum Erhalt der Heiligen Orte von 1967 stellt freien Zugang und Schutz für alle heiligen Stätten unter israelischer Zuständigkeit fest, auch denen im östlichen Teil seiner Hauptstadt.

Es lohnt sich festzuhalten, dass derselbe Status quo das Zeigen von Flaggen jeglicher Art an dem heiligen Ort verbietet. Dennoch sind Journalisten, die sich auf Juden konzentrierten, die an ihrem heiligsten Ort Worte des Gebets aussprachen, scheinbar desinteressiert in der unablässigen Zurschaustellung der Flaggen der von den USA als Terrororganisationen eingestuften Gruppierungen an der angeblich drittheiligsten Stätte des Islam.

Während die Regierung in Jerusalem ständig daran arbeitet die Ruhe zu bewahren und Gewalt zu verhindern, ermutigen die palästinensische Autonomiebehörde, die Hamas und Jordanien ständig zu Zusammenstößen mit israelischen Sicherheitskräften, die versuchen die Pilger aller Religionen zu schützen.

Es ist klar, dass trotz des Beharrens arabischer Führer darauf, friedliche Besuche von Israelis würden auf die Entweihung des heiligen Bergs hinauslaufen, die jüdische Verbindung zum Tempelbergareal – und tatsächlich Gesamt-Jerusalems – mindestens eintausend Jahre älter ist als der Begriff „Palästina“.

Denken Sie an Artikel 9! Wer wird protestieren?

Yisrael Medad, My Right Word, 11. Oktober 2017

Ich beziehe mich auf Artikel 9 des Friedensvertrags zwischen Jordanien und Israel.

Artikel 9:

ORT VON HISTORISCHER UND RELIGIÖSER BEDEUTUNG

1. Jede Seite wird für freien Zugang zu Orten von religiöser und historischer Bedeutung sorgen.

2. Diesbezüglich respektiert Israel in Übereinstimmung mit der Erklärung von Washington die aktuelle Sonderrolle des Haschemitischen Königreichs Jordanien an muslimischen heiligen Stätten in Jerusalem. Wenn Verhandlungen zum endgültigen Status stattfinden werden, wird Israel der jordanischen historischen Rolle an diesen Stätten Vorrang geben.

3. Die Seiten werden gemeinsam handeln, um die zwischenreligiösen Beziehungen der drei monotheistischen Religionen zu fördern, mit dem Ziel auf religiöses Verständnis, moralische Verpflichtungen, freie Religionsausübung und Toleranz und Frieden hin zu arbeiten.

Ist dieser Vertrag keine Verpflichtung, die eingehalten werden muss?

Sind die Elemente des Artikels 9 verworfen worden?

Lassen Sie uns die offizielle jordanischen Nachrichtenagentur Petra lesen:

300 extremistische Siedler stürmen die Al-Aqsa-Moschee
Ramallah, 10. Oktober (Petra) – Rund 300 extremistscheSieder stürmten früher am Dienstag die Al-Aqsa-Moschee/Haram al-Scharif, so eine palästinensische Quelle.
Dier Generaldirektor für die Islamische Awqaf und Al-Aqsa-Angelegenheiten, Scheik Azzam al-Khatib, sagte gegenüber Petras Reporter in Ramallah, dass israelische Siedler vom Bab al-Magharbeh-Tor unter schwerem Schutz durch israelische Sondereinsatzkräfte und Polizei in den heiligen Schrein einbrachen.
Al-Kathib sagte, dass die Siedler auf provokative Weise eine Tour über die Höfe der Al-Aqsa machten.

Okay, das ist das üble Verhalten von Jordanien.

Aber gibt es jemals einen israelischen Protest?

Vom Premierminister?

Dem stellvertretenden Außenminister?

Dem Minister für religiöse Angelegenheiten?

Den Oberrabbinern?

Irgendwem?

Vor 100 Jahren: „Die Al-Aqsa ist in Gefahr!!!!“

Elder of Ziyon, 18. April 2022

Im Licht der Dummheit des letzten Wochenendes, an dem Massen von Israelhassern allesamt beschlossen dieselbe absurde Lüge zu glauben, Juden würden planen den Tempelberg zu erobern, fand ich diesen Artikel, der Herbert Samuels zitiert, wie er genau dieselbe Lüge entkräftet – und zwar 1922.

Erzählungen aus Palästina
Störenfriede verbreiten falsche Geschichten, sagt Samuel
Jerusalem, 30. August – (Jewish Telegraphic Agency) – Sir Herbert Samuel Hochkommissar für Palästina, hat beim Treffen des Beratergremiums vorgelegten Erklärung die folgende Äußerung zur Erklärung der Lage in Palästina abgegeben:
„Ich bin nach Palästina zurückgekehrt, um festzustellen, dass die Bestätigung des Palästina-Mandats durch den Völkerbund eine bemerkenswerte Serie falscher Gerüchte hat aufkommen lassen, die unter den Leuten verbreitet worden sind. Es ist erneut behauptet worden, dass der muslimische Besitz der Moschee Al-Aqsa und der Haram al-Scharif bedroht sei und Repräsentanten sind nach Mekka geschickt worden, um muslimische Rechte zu verteidigen. Es ist nicht nötig derart viel Umstände zu machen, um einen Angriff zurückzuschlagen, den niemand geführt hat und nicht führen wird.

Damals wie  heute werden die Gerüchte von Antisemiten verbreitet – in diesem Fall vom Großmufti von Jerusalem, dessen Judenhass deutlich war und nicht bestritten werden kann. Heute sind es die palästinensische Autonomiebehörde, Hamas, Islamischer Jihad, jordanische Parlamentarier und andere, deren gleichermaßen offensichtliche Antisemitismus regelmäßig von den ach so woken Leuten von heute bestritten wird.

Während Palästinenser jüdische heilige Stätten zerstören, konzentrieren die Medien sich auf Fake-„Anschläge“ auf die Al-Aqsa-Moschee

Akiva Van Koningsveld, HonestReporting 11. April 2022

Palästinensische Randalierer beschädigten diese Woche das Josefgrab, eine jüdische heilige Stätte unter Kontrolle der palästinensischen Autonomiebehörde (PA). Anscheinend im Widerspruch zu ihren Verpflichtungen gemäß internationaler Vereinbarungen hat die PA angedeutet, dass sie nicht mit Israel kooperieren wird, um den Schaden in Ordnung zu bringen.

Die Affäre brachte keine Schlagzeilen in einer der großen internationalen Publikationen; die Associated Press erwähnte den Brandanschlag nur kurz am Ende eines Textes über den Tod eines verdächtigen palästinensischen Terroristen in der Westbank.

Wie kommt es, dass die Medien, wenn Palästinenser dem jüdischen Staat „Schändung“ muslimischer heiliger Ort vorwerfen, diese falschen Behauptungen unkritisch nachplappern, aber Reporter, wenn die PA-Administration in Ramallah ständig dabei versagt jüdische Stätten unter ihrer Kontrolle zu schützen, weitgehend still bleiben?

Nachdem israelischen Streitkräfte am 8. April den palästinensischen Schützen Raad Hazem nach dessen von der Fatah beanspruchten Anschlag in Tel Aviv, der drei Israelis tötete und mehr als ein Dutzend weitere verletzte, tötete, waren die Terrorgruppen in der Westbank und dem Gazastreifen schnell dabei den Terrorakt mit der allgegenwärtigen Lüge zu verbinden, die Heiligkeit der Al-Aqsa-Moschee in Jerusalems Altstadt sei irgendwie bedroht.

Ein einer Erklärung beschrieb die Hamas den Terrorismus von letztem Donnerstag als „natürliche und legitime Reaktion“ auf das, was sie israelische „Verbrechen“ an der muslimischen heiligen Stätte nannte. Gleichermaßen beschwor der Palästinensische Islamische Jihad die Jahrzehnte alte „die Al-Aqsa ist in Gefahr“-Verleumdung und erklärte, die Operation in Tel Aviv sei eine deutliche Botschaft an die Besatzung, dass sie ihre Übergriffe auf das muslimische Heiligtum einstellen muss.

Der Vater des Terroristen, ein pensionierter PA-Sicherheitsoffizier, rief seinerseits zur „Befreiung“ der Al-Aqsa-Moschee von der „Schändung durch die Besatzer“ auf – während Einwohner von Jenin sich in seinem Haus versammelten um den tödlichen Terroranschlag zu feiern. Fathi-Hazem fügte hinzu: „Allah, lass uns zu den siegreichen Truppen gehören, die als erste die Al-Aqsa-Moschee stürmen.“

Israel erlaubt freie Religionsausübung an muslimischer heiliger Stätte

Doch am Freitag wurde Israels Hingabe an die freie Religionsausübung aller Religionsgruppen in seiner Hauptstadt – ein Recht, das garantiert wird, seit der jüdische Staat in einem Verteidigungskrieg 1967 die Kontrolle über Ostjerusalem gewann – auf krasse Weise deutlich, als Massen an Muslimen an den Ramadan-Gebeten auf dem Tempelberg teilnahmen.

Sogar obwohl Palästinenser Parolen zur Unterstützung des Hamas-Terrorismus skandierten, ließ die israelische Polizei rund 80.000 Menschen zum Gebet auf das Geländer der Al-Aqsa-Moschee, die auf dem heiligsten Ort des Judentums sitzt.

Tarmar Schwarzbard, April 10, 2022
Ein Bild sagt mehr als tausend Worte:
Am Freitag waren tausende Muslime in der Lage friedlich in der Al-Aqsa-Moschee zu beten (rechts).
Am Samstagabend verwüsteten palästinensische Terroristen das Josefgrab, eine der heiligsten Stätten des Judentums (links).

Der israelische Reiseführer Daniel Rubenstein, ein Zeuge des Terroranschlags von Donnerstag, schrieb auf Twitter: „Ein Freund des palästinensischen Volks zu sein, bedeutet ihnen die Wahrheit zu sagen: Die Al-Aqsa-Moschee ist sicher. Es gibt keine Gefahr. Jeder, der für die Al-Aqsa stirbt, stirbt für eine Lüge.“

„Ich rufe alle Weltführer, Diplomaten, NGOs und Friedenssucher auf diese Botschaft zu verstärken und zu helfen Leben zu retten“, machte er geltend.

Trotzdem haben die Medien oft unkritisch die gründlich entlarvte Verleumdung „Al-Aqsa ist in Gefahr“ propagiert. Im Verlauf des letzten Jahres brachte eine Stichprobe von 18 führenden US-Nachrichten-Organen mindestens mindestens 58 Artikel, die palästinensische Behauptungen anführten, neben anderen Anschuldigungen, Israel habe die muslimische heilige Stätte „gestürmt“, „angegriffen“ oder „geschändet“.

Als im Mai 2021 tausende Palästinenser gewalttätige Parolen skandierten und auf dem Tempelberg randalierten, beschrieben einige Journalisten den folgenden Polizeieinsatz zum Erhalt der Ordnung als „Überfall“ auf die Al-Aqsa, wobei er Israel für das folgende Hamas-Raketenfeuer aus dem Gazastreifen verantwortlich machte.

Derweil erhält die tatsächliche Schändung jüdischer Erbestätten durch Palästinenser fast keine Berichterstattung.

Die „bewussten Schritte“ der PA die jüdischen Altertümer-Stätten „zu verschleiern und zu zerstören“

Nach Angaben eines aktuellen Berichts des israelischen Geheimdienstministeriums „hat es jetzt seit einem Jahrzehnt und mit seit 2016 zunehmender Intensität eine Reihe bewusster Schritte vor Ort gegeben, um Stätten mit Bezug zur jüdischen Geschichte zu verschleiern und zu zerstören“, die nicht zu palästinensischen Erbestätten „umfunktioniert‘ werden können“.

Am frühen Sonntagmorgen verwüsteten Palästinenser in der von der PA kontrollierten Westbank-Stadt Nablus (Schechem) das Grab, von dem angenommen wird, dass es die Überreste des biblischen Patriarchen Josef enthält. Lokale Berichte besagen, dass etwa 100 Personen in die Stätte einbrachen, den Grabstein zertrümmerten und Räume innerhalb des Komplexes in Brand steckten.

Am frühen Montag verfehlte es die palästinensische Autonomiebehörde erneut Zerstörung an dem jüdischen Heiligen Ort zu verhindern, obwohl sie laut der Oslo-Vereinbarungen, die Teil der internationalen Vereinbarungen sind, die die Beziehungen zwischen Israel und den Palästinensern regeln, dazu verpflichtet ist.

Da das Josefgrab innerhalb der Area A der Westbank liegt, einem Gebiet, das auch unter den biblischen Namen Judäa und Samaria bekannt ist, wird jüdischen Pilgern in der Regel nur erlaubt einmal im Monat unter schwer bewaffnetem Schutz zu Besuch zu kommen. Während dieser Besuche werfen Palästinenser regelmäßig Felsbrocken auf israelische Soldaten und manchmal werfen sie Molotow-Cocktails und schießen.

Das Grab wurde auch 2015 inmitten der „Messer-Intifada“ von palästinensischen Randalierern in Brand gesetzt; die „Messer-Intifada“ wurde zumindest in Teilen von der Hetze des PA-Chefs Mahmud Abbas über „dreckige“ jüdische Füßen ausgelöst, die angeblich die Al-Aqsa „entweihten“.

In Reaktion auf die jüngsten Entwicklungen sagte der israelische Verteidigungsminister Benny Gantz, er hätte „der palästinensischen Autonomiebehörde eine starke Botschaft zugestellt, mit der er die sofortige Verstärkung ihrer offiziellen Vertreter [am Josefgrab] forderte“ und das entscheidend gegen Randalierer und Terroristen vorgegangen wird, die die Stabilität und Sicherheit an heiligen Stätten schädigen.“ Gantz gelobte das Grab wieder in seinen ursprünglichen Zustand zu versetzen.

Der PA-Gouverneur von Nablus, Ibrahim Ramdan, rügte hingegen den Minister; er bestand darauf, dass „fremden Gremien“ nicht erlaubt wird den Schrein zu betreten.

Tzvi Joffre, 11. April 2022
Das Josefgrab wurde heute erneut verwüstet. Israelische Streitkräfte waren die letzten Stunden in Nablus.

Ende letzten Monats wurde der jüdische Friedhof in Hebron ähnlich geschändet. In soziale Medien hochgeladene Videoaufnahmen zeigen Palästinenser, die den Grabstein von Menucha Rochel Slonim beschädigten, eines Gemeindeleiters, der von 1845 bis 1888 in der Stadt lebte. Die Palästinenser verbrannten heilige Bücher, die von jüdischen Pilgern verwendet wurden, die den Ruheort der Toten besuchen.

Vier Wochen davor berichtete Israel HaYom, dass der Bau eines illegalen palästinensischen Steinbruchs in der von der PA verwalteten Area B der Westbank „unumkehrbaren“ Schaden an einem antiken Aquädukt zwischen dem Gush Etzion und Jerusalem verursachte. Der Aquädukt war einer von zweien, die zum Füllen der Teiche Salomos genutzt wurden, einem Sammelbecken, aus dem vor rund 2.000 Jahren Wasser über andere Kanäle zum Tempel geleitet wurde.

Derweil strahlte Israels N12 News im Februar 2021 einen Beitrag darüber aus, dass die palästinensische Autonomiebehörde bei der Zerstörung von Teilen der Stätte wegsieht, die Archäologen auf dem Berg Ebal in Area B der Westbank als den Altar aus dem Buch Josua identifizierten. Vom Sender interviewte PA-Arbeiter gaben zu, dass sie Steine aus der Außenwand der Stätte zu Schotter für die Straßenpflasterung mahlten.

Weiteren Schaden an dem 3.200 Jahre alten Altar, der Zeugnis für die Verbindung des jüdischen Volks zum Land Israel ist, wurde im Januar diesen Jahres entdeckt.

Wieder einmal verheerender Schaden am Altar von Josua, einer der wichtigsten Antikenstellen, die in Judäa und Samaria zu finden sind; die 3.000 Jahre alte Stätte bezeugt den Auszug aus Ägypten.

Die Medien haben nicht die Rolle Unwahrheiten zu verbreiten, sondern die Fakten zu berichten. In diesem Fall, dass 80.000 Besucher – viele von ihnen Palästinenser – nur Stunden nach einem tödlichen Terroranschlag in Tel Aviv ungehindert während des Ramadan an den Gebeten in der Al-Aqsa-Moschee teilnahmen, obwohl die PA es versäumt ihren Verpflichtungen aus dem Völkerrecht nachzukommen, um die Zerstörung der heiligen Stätten in Judäa und Samaria zu verhindern, der Wiege des jüdischen Volks.

Wenn die Medien diesen „Status quo“ nicht ändern, werden die Palästinenser straflos solches ISIS-artiges Verhalten fortsetzen.

Der Tempelberg: Das Heilige und das Gotteslästerliche

David Lange, Israellycool, 17. April 2022

Die Ehrfurcht, mit der Juden den Tempelberg behandeln:

Auf den Tempelberg aufzusteigen bringt heutzutage mehrere halachische Probleme mit sich. Die zentrale Frage des Problems der Reinheit und Unreinheit. Die Halacha unterscheidet zwischen zwei Arten des Bereichs auf dem Tempelberg: Der allgemeine Bereich, den wir den Tempelberg nennen wollen und den kleineren Bereich auf dem Tempelberg, der der Tempel genannt wird, der aus dem Tempelgebäude und seinen Vorhöfen bestand. Den Tempelberg zu betreten ist nur jemandem erlaubt, der von den Unreinheiten gereinigt ist, die von unreinen Absonderungen wie Sperma oder Menstruationsblut verursacht sind. Jeder, der den Tempelberg ohne Reinigung von diesen Unreinheiten betritt, verstößt gegen Verbote der Thora.

Sogar jemand, der von diesen genannten Unreinheiten gereinigt worden ist, aber durch Kontakt mit einer Leiche unrein ist, darf den Tempelbereich nicht betreten. Zu diesem Bereich gehören der Tempelvorhof, der Heilige Raum und das Allerheiligste. Jeder, der diesen Bereich betritt, der „das Lager der Schechina genannt wird, verstößt damit gegen ein ernstes Verbot aus der Thora, was durch karet zu bestrafen ist. Ein rabbinisches Verbot vergrößert den verbotenen Bereich so, dass der Wall, das Gitter und der Bereich darin ebenfalls verboten ist.

Rabbi Mosche ben Maimon (auch bekannt als Rambam, 1135-1204) und Rabbi Avraham ben David (auch bekannt als Raavad, 1120-1198) stritten darüber, ob diese Verbote aktuell noch gelten oder nicht. Der Rambam und die meisten der poskim blieben dabei, dass die Heiligkeit des Tempelbereichs auch nach der Zerstörung des Tempels intakt geblieben ist – „die ursprüngliche Heiligkeit [des Beit HaMikdasch] wurde für seine Zeit und alle Zukunft geweiht“. Der Raavad, eine Minderheitsmeinung, behauptet, dass die ursprüngliche Heiligkeit nach der Zerstörung des Tempels nicht mehr in Kraft ist (Mischne Thora, Hilchot Beit Habchira, 6, 15).

Da Maimonides und die Mehrheitsmeinung die heute akzeptierte Sichtweise ist, muss ich jemand, der den Tempelberg betritt, von unreinen Ausscheidungen reinigen. Das kann durch eintauchen in eine Mikwe (jüdisches rituelles Bad) geschehen, was heute einfach gemacht werden kann. Im Gegensatz dazu erfordert das Betreten des Tempelbereichs eine Reinigung von Unreinheit durch Kontakt mit einer Leiche. Dies erfordert ein Ritual, in dem mit Asche einer roten Färse gemischtes Wasser auf die rituell unreine Person gesprüht wird. Das ist heute nicht möglich, weil solche Asche nicht richtig zubereitet worden ist.

Die Ehrfurcht, mit der palästinensische Araber den Tempelberg behandeln:

Die Ehrfurcht, mit dem sie mit dem Tempelberg (und ihren eigenen Moscheen) umgehen

Wenn Sie den Unterschied nicht erkennen, wer ihn als seinen heiligsten Ort betrachtet und wer ihn nur als weitere Stelle betrachtet, die Juden fernzuhalten, dann müssen Sie Felsen im Kopf haben.

Die Kehrseite der immergrünen arabischen Berichte „jüdische Siedler stürmen die Al-Aqsa“

Elder of Ziyon, 21. Januar 2022

Wie wir schon viele Male gesehen haben, gibt es tägliche Schlagzeilen in arabischen Medien von Algerien bis zum Irak, dass „fanatische jüdische Siedler die Al-Aqsa-Moschee stürmen“, wenn Juden still über den Tempelberg schlendern.

Aber diese Evergreen-Schlagzeile ändert sich an Freitagen.

Freitags dürfen Juden nicht auf den Berg gehen und zehntausende Muslime tun das für die Freitagsgebete.

Die arabische Medien-Thematik sieht jeden Freitag so aus:

Zehntausende führten Freitag Gebete in der gesegneten Al-Aqsa-Moschee durch, trotz der strikten militärischen Maßnahmen, die von den israelischen Besatzungsbehörden an den Toren und Eingängen der Altstadt des besetzten Jerusalem verhängt wurden.

Die Abteilung der islamischen Stiftungen in Jerusalem schätzte, dass rund 50.000 Besuchre in der Al-Aqsa-Moschee die Freitagsgebete durchführten. Die Besatzungspolizei hinderte die Betenden daran die Moschee zu betreten; sie strömten seit den Morgenstunden durch sorgfältige Kontrollen ihrer Habseligkeiten und die Überprüfung ihrer persönlichen Identitäten.

Die auf den Straßen der Stadt und in der Umgebung der Al-Aqsa eingesetzten Besatzungskräfte, stationiert an den Toren, stoppten die Beter, überprüften ihre Ausweise und verhinderten, dass tausende Bürger aus den Bezirken der Westbank hereinkamen.

Die Betenden weichen heldenhaft übler israelischer Polizei aus und 50.000 von ihnen schafften es durch den israelischen Cordon zu schlüpfen.

Was tatsächlich passiert: Israel erlaubt Palästinensern aus der Westbank nicht täglich ohne Genehmigung nach Jerusalem zu kommen. Einwohner Jerusalems und dem Rest Israels können frei beten kommen, 50.000 ist ziemlich normal, wenn das Wetter schlecht ist, sind es gewöhnlich etwa 40.000.

Es passiert nichts, das nachrichtenwürdig ist, aber die Araber wissen, solange sie nicht weiter die Bedeutung der Al-Aqsa betonen, werden die Leute das Interesse verlieren, wie sie es Jahrhunderte lang zwischen den Kreuzzügen und dem zwanzigsten Jahrhundert machten.

Die Hetze geht weiter: Der Iran erfindet Lügen über Juden auf dem Tempelberg und veröffentlicht sie

Elder of Ziyon, 11. Oktober 2021

Gewöhnlich versuchen selbst die schlimmsten Propagandaorgane ihre Lügen auf einem Krümel Wahrheit aufzubauen. Aber wenn die Medien dem Iran gehören, warum sich darum überhaupt kümmern?

Aus Irans Mehr News:

Zionistische Siedler greifen in der Al-Aqsa-Moschee Palästinenser an

Teheran, 10. Oktober (MNA) – Siedler des zionistischen Regimes begannen am Sonntag einen groß angelegten Angriff auf Palästinenser ni der Al-Aqsa-Moschee; sie wurden von militärischen Truppen des Regimes unterstützt und lieferten sich Zusammenstöße mit Palästinensern.

Zionistische Siedler setzen ihre feindlichen Aktionen gegen palästinensische Heiligtümer fort. Die Siedler griffen die Al-Aqsa-Moschee am Sonntag erneut an, berichtete Palestine Al-Youm.

Nach Angaben des Berichts skandierten zionistische Siedler islamfeindliche Parolen, nachdem sie Vorplätze der Al-Aqsa-Moschee angriffen. Es gab einen schweren Schlagabtausch zwischen den Siedlern des zionistischen Regimes und palästinensischen Bürgern nach dem von den Zionisten an der Al-Aqsa-Moschee begonnenen Angriff.

Das hat nie stattgefunden. Juden, die den Tempelberg besuchen, kommen dort keinen Muslimen nahe und die Polizei hält sie voneinander fern. Hätte es einen solchen Vorfall gegeben, wäre er weithin berichtet worden.

Die angegebene Quelle war „Palestine al-Youm“. Ich glaube, das ist der Satellitenkanal von PalToday.TV. Wenn man dessen Internetseite besucht, sieht man etwas Interessantes:

Diese Internetseite ist beschlagnahmt worden.

Im Juni beschlagnahmten die Vereinigten Staaten 33 iranische Internetseiten mit Domain-Namen, die in den USA registriert sind, weil sie illegal operierten, indem sie keine Lizenz des Büros für die Kontrolle von Auslands-Aktivposten (OFAC) einholten. Das Justizministerium hielt fest, „dass Komponenten der Regierung des Iran, zu denen IRTVU und andere gehören, sich als Nachrichtenorgane oder Medienorgane tarnten, die USA mit Desinformationskampagnen und bösartigen Aktionen ins Visier nahmen“.

Eine dieser beschlagnahmten Internetseiten war Paltoday.tv, ein Satellitenkanal, der ein Sprachrohr des Irans für die Hamas und den Islamischen Jihad ist.

Israelhasser puschen einen mehrgleisigen Angriff auf jüdische Rechte, der auf reinem Judenhass basiert. Ein Beispiel: Heute kommt ein weiterer von der sozialistischen Terrororganisation PFLP; dort hieß es, die Region könne wegen talmudischer Gebete explodieren. Die einzige Sorge der PFLP wegen Gebeten gibt es, wenn Juden sie sprechen.

Ein Mitglied des Zentralkomitees der Volksfront zur Befreiung Palästinas, Mahmud al-Ras, rief das palästinensische Volk auf seine Kräfte und Widerstand fortzusetzen, sie weiterhin zu konfrontieren und bereit zu sein sowie kampfbereit für die Schlacht Jerusalem angesichts der Eskalation des Angriffs der Besatzung auf die Vorhöfe der Al-Aqsa und der Entscheidung des Besatzungsgerichts zu verteidigen, das den Siedlern den Weg freimacht talmudische Gebete in seinen Vorhöfen zu auszuführen. Al-Ras erwog, dass Jerusalem mit seinen Kirchen und Moscheen die Identität eines Heimatlandes und das schlagende Herz Palästinas ist; er stellte heraus, dass der Versuch die talmudischen Gebete mit Aggression gegen die Al-Aqsa heraufzubeschwören darin besteht religiöse Brände auszulösen, die die gesamte Situation explodieren lassen, nicht nur in Palästina, sondern auch außerhalb.