Die Hetze geht weiter: Der Iran erfindet Lügen über Juden auf dem Tempelberg und veröffentlicht sie

Elder of Ziyon, 11. Oktober 2021

Gewöhnlich versuchen selbst die schlimmsten Propagandaorgane ihre Lügen auf einem Krümel Wahrheit aufzubauen. Aber wenn die Medien dem Iran gehören, warum sich darum überhaupt kümmern?

Aus Irans Mehr News:

Zionistische Siedler greifen in der Al-Aqsa-Moschee Palästinenser an

Teheran, 10. Oktober (MNA) – Siedler des zionistischen Regimes begannen am Sonntag einen groß angelegten Angriff auf Palästinenser ni der Al-Aqsa-Moschee; sie wurden von militärischen Truppen des Regimes unterstützt und lieferten sich Zusammenstöße mit Palästinensern.

Zionistische Siedler setzen ihre feindlichen Aktionen gegen palästinensische Heiligtümer fort. Die Siedler griffen die Al-Aqsa-Moschee am Sonntag erneut an, berichtete Palestine Al-Youm.

Nach Angaben des Berichts skandierten zionistische Siedler islamfeindliche Parolen, nachdem sie Vorplätze der Al-Aqsa-Moschee angriffen. Es gab einen schweren Schlagabtausch zwischen den Siedlern des zionistischen Regimes und palästinensischen Bürgern nach dem von den Zionisten an der Al-Aqsa-Moschee begonnenen Angriff.

Das hat nie stattgefunden. Juden, die den Tempelberg besuchen, kommen dort keinen Muslimen nahe und die Polizei hält sie voneinander fern. Hätte es einen solchen Vorfall gegeben, wäre er weithin berichtet worden.

Die angegebene Quelle war „Palestine al-Youm“. Ich glaube, das ist der Satellitenkanal von PalToday.TV. Wenn man dessen Internetseite besucht, sieht man etwas Interessantes:

Diese Internetseite ist beschlagnahmt worden.

Im Juni beschlagnahmten die Vereinigten Staaten 33 iranische Internetseiten mit Domain-Namen, die in den USA registriert sind, weil sie illegal operierten, indem sie keine Lizenz des Büros für die Kontrolle von Auslands-Aktivposten (OFAC) einholten. Das Justizministerium hielt fest, „dass Komponenten der Regierung des Iran, zu denen IRTVU und andere gehören, sich als Nachrichtenorgane oder Medienorgane tarnten, die USA mit Desinformationskampagnen und bösartigen Aktionen ins Visier nahmen“.

Eine dieser beschlagnahmten Internetseiten war Paltoday.tv, ein Satellitenkanal, der ein Sprachrohr des Irans für die Hamas und den Islamischen Jihad ist.

Israelhasser puschen einen mehrgleisigen Angriff auf jüdische Rechte, der auf reinem Judenhass basiert. Ein Beispiel: Heute kommt ein weiterer von der sozialistischen Terrororganisation PFLP; dort hieß es, die Region könne wegen talmudischer Gebete explodieren. Die einzige Sorge der PFLP wegen Gebeten gibt es, wenn Juden sie sprechen.

Ein Mitglied des Zentralkomitees der Volksfront zur Befreiung Palästinas, Mahmud al-Ras, rief das palästinensische Volk auf seine Kräfte und Widerstand fortzusetzen, sie weiterhin zu konfrontieren und bereit zu sein sowie kampfbereit für die Schlacht Jerusalem angesichts der Eskalation des Angriffs der Besatzung auf die Vorhöfe der Al-Aqsa und der Entscheidung des Besatzungsgerichts zu verteidigen, das den Siedlern den Weg freimacht talmudische Gebete in seinen Vorhöfen zu auszuführen. Al-Ras erwog, dass Jerusalem mit seinen Kirchen und Moscheen die Identität eines Heimatlandes und das schlagende Herz Palästinas ist; er stellte heraus, dass der Versuch die talmudischen Gebete mit Aggression gegen die Al-Aqsa heraufzubeschwören darin besteht religiöse Brände auszulösen, die die gesamte Situation explodieren lassen, nicht nur in Palästina, sondern auch außerhalb.

Seit hundert Jahren lügen die Araber, dass Juden dabei sind die Al-Aqsa zerstören

Elder of Ziyon, 20. August 2021

The Guardian, 28. August 1924

In den 1920-er Jahren baute der berüchtigte antisemitische Mufti von Jerusalem – von den Briten ernannt – seine Machtbasis damit aufs, dass er in der arabischen Welt Geld für die Restaurierung der Al-Aqsa-Moschee und des Felsendoms Geld sammelte, die in 400 Jahren osmanisch-muslimischer Herrschaft verfallen waren.

Ein Teil seiner Verkaufsmasche lautete, die Juden hätten vor die Moschee zu zerstören, um einen dritten Tempel zu bauen. Er nahm Äußerungen von rabbinischen Leitern in Palästina über die messianische Ära und gab vor, Juden planten die Bauwerke auf dem Tempelberg abzureißen.

Das war eine machtvolle Botschaft, die die antisemitische arabische Welt begierig aufnahm. Es war die Lüge, die 1929 die Wurzel des tödlichen Massakers an Juden bildete.

Der Muslimische Kongress in Jerusalem 1931, angeführt vom Mufti, band diese Lügen geschickt mit „jüdischen Planungen“ zur Al-Aqsa an seinen Antisemitismus, als er alle jüdischen Reporter von der Berichterstattung über die Konferenz ausschloss.

1967 wurde die Lüge wieder aufgenommen, obwohl Israel die komplette Kontrolle über den Tempelberg hätte übernehmen können (und sollen).

Arabische politische Karikaturen puschen weiter die Lüge, dass Israel plant die Al-Aqsa und dne Felsendom abzureißen, obwohl es die Möglichkeit seit 54 Jahren gehabt hätte.

An jedem 21. August erreicht die Lüge einen fiebrigen Höhepunkt am Jahrestag des Anschlags eines geistesgestörten australischen Christen namens Denis Michael Rohan auf die Al-Aqsa.

Die palästinensisch-arabischen Medien lügen in der Regel rundheraus und sagen, Rohan sei Jude gewesen und dass diese Brandstiftung Teil eines zionistischen Komplotts zur Zerstörung der Al-Aqsa war.

Diese Lüge ist ein verlässliches Mittel die arabischen Leidenschaften zu entflammen, befeuert durch arabischen Antisemitismus. Sie ist besonders nützlich, wenn Palästinenserführer die Aufmerksamkeit von ihrem eigenen Versagen und den Problemen ihrer eigenen Leute ablenken wollen, indem sie ihren Judenhass als politisches Mittel einsetzen – genauso wie der Mufti es vor einem Jahrhundert machte.

Die Hamas will morgen Massenkundgebungen am Gaza-Zaun veranstalten, unter Nutzung dieses Jahrestages als Vorwand, um die Gazaner mit Hass anzuheizen. Die Jugendabteilung der Hamas hat eine Erklärung ausgegeben:

Die Feuer, die auf den Mauern und an den Seiten der gesegneten Al-Aqsa-Moschee seit 1969 entzündet wurden, sind noch nicht gelöscht worden. Der Geruch von schwarzem zionistischem Hass wabert immer noch umher und ihre Intrigen warten immer noch in der Al-Aqsa-Moschee, um die kriminellen Pläne gegen sie umzusetzen, angefangen mit der Absicht der Besatzung die Moschee in Zeit und Raum zu teilen, bis zur Idee sie abzureißen und an ihrer Stelle ihren angeblichen Tempel zu errichten.

Das entzündete Feuer war nicht, wie die Besatzung behauptet, eine Anomalie eines verrückten Menschen. Es handelt sich vielmehr um eine systematische Politik und eine feste Vision, die von der Besatzung seit dem ersten Tag an übernommen wurde, an dem sie ihre dreckigen Füße auf das reine Land  unseres Jerusalem setzte, deshalb richtete sie ihr Augenmerk auf das Projekt der Verjudung der Al-Aqsa-Moschee und Jerusalems.

Das Narrativ lautet, dass palästinensische „Standhaftigkeit“ das ist, was bisher die Juden von der Zerstörung des Gebäudes abhielt, also muss der Antisemitismus geschürt werden, um die Al-Aqsa gegen eine erfundene Bedrohung zu „verteidigen“.

Die gesamte Geschichte der Lüge ist mit Judenhass verbunden.

Saudischer Kolumnist sagt in offizieller saudischer Nachrichtenagentur, die al-Aqsa des Koran ist in Wirklichkeit in Saudi-Arabien, nicht in Jerusalem

Elder of Ziyon, 18. November 2020

Der saudische Autor Osama Yamani schrieb einen Paukenschlag-Artikel, der in der offiziellen saudischen Nachrichtenagentur Okaz veröffentlicht wurde; der Artikel stellt in Frage, dass die im Koran erwähnte Al-Aqsa-Moschee sich tatsächlich in Jerusalem befindet.

Während die traditionelle islamische Orthodoxie besagt, dass Mohammeds wundersame Nachreise zur „entferntesten Moschee“ nach Jerusalem führte, wird dieser Ort im Koran nirgendwo genannt. Die heute als Al-Aqsa auf dem Tempelberg bekannte Mosche wurde Jahrzehnte nach Mohammeds Tod gebaut.

Yamani führt eine Reihe Quellen an, sagt sogar, dass es nicht eindeutig ist, dass die erste Qibla (Ausrichtung beim Gebet) für die Muslime in Richtung Jerusalem zeigte.

Dann sagt er, dass die ursprüngliche „entfernteste Moschee“ in Al-Jarana, sich zwischen Mekka und Taif in Saudi-Arabien befand, rund 29km von der Kaaba in Mekka entfernt.

Er versichert zudem, dass der einzige Grund, dass Muslime sagen, die Al-Aqsa befinde sich in Jerusalem, ein politischer ist, kein historischer.

Das sorgt in der muslimischen Welt für ein Wut-Erdbeben, besonders weil es von der offiziellen saudischen Nachrichtenagentur veröffentlicht wurde, die nichts publizieren würde, was nicht vom Königreich genehmigt ist. Artikel und Fernsehberichte behaupten, die Saudis hätten zionistische Lügen geschluckt. Die Palästinenser sind aufgebracht.

Bemerkenswert ist, dass sich auf saudischen Banknoten sowohl die Moschee in Jerusalem als auch der Felsendom befinden.

Warum sollten die Saudis einen solchen Artikel veröffentlichen? Sie könnten sich mit Israel gegen den Iran verbünden wollen, aber sie sind nicht plötzlich zu Zionisten geworden, die behaupten, dass Jerusalem in erster Linie eine jüdische heilige Stadt ist.

Es ist möglich, dass die Saudis wegen der potenziellen Flut an Golf-Arabern besorgt sind, die nach Israel fliegen, um die Al-Aqsa-Moschee in Jerusalem zu besuchen, im Gefühl, dass das eine Bedrohung für die Tourismus-Industrie nach Mekka ist, die von der Pandemie besonders hat getroffen wurde. Videos und Fotos von VAE-Pilgern, die den Tempelberg besuchen, müssen schmerzen. Für weitere saudische Orte als Originalstätten der Nachreise Mohammeds zu werben ist eine Möglichkeit dem zu begegnen.

Daniel Pipes hat den deutlichsten Artikel auf Englisch geschrieben, der die Vorstellung als falsch entlarvt, dass sich die im Koran erwähnte Al-Aqsa in befindet. Er fügt ihm hier ständig Aktualisierungen mit neuen Informationen hinzu.

„Juden, die die Al-Aqsa überfallen“

Elder of Ziyon, 27. Juli 2020

Natürlich verstärken die muslimischen Antisemiten während der Woche von Tischa B’Av ihre Tempelleugnung.

Felesteen „berichtet“: „Tempelgruppen beginnen Überfälle auf die Al-Aqsa-Moschee.“

Dutzende Siedler setzten ihre Einfälle in die Höfe der gesegneten Al-Aqsa-Moschee fort; sie wurden von den Besatzungsstreitkräften beschützt, die in der Gegend stationiert wurden, um die Erstürmungsoperation zu ermöglichen.

Lokale Quellen berichteten, dass eine Reihe Siedler, begleitet von Rabbinern, die Vorhöfe der Al-Aqsa stürmten und talmudische Rituale in ihren Vorhöfen ausführten.

Der Prediger der Al-Aqsa-Moschee, Scheik Ikrima Al-Maqdisi warnte vor der großen Gefahr durch die Erstürmungen der Al-Aqsa-Moschee, über die die Besatzung dort eine neue Wirklichkeit aufzwingen will.

Der Al-Aqsa-Prediger sagte, die Besatzung nimmt viele religiöse Gelegenheiten der Juden als Vorwand wahr die Stürmungen der Moschee zu intensivieren und ihr israelische Souveränität aufzuzwingen.

Scheik Sabri bestätigte, dass die Zionisten feiern, was sie die „Zerstörung des Tempels“ nennen und sie wissen nicht, wo er ist, aber sie nutzen den Feiertag als Vorwand für die Rechtfertigung dafür die Al-Aqsa-Moschee mit falschen Ansprüchen zu verjuden,

Sheik Ikrima Sabri hat in letzter Zeit auf die Tränendrüsen gedrückt, um Muslime zum Jihad gegen jeden Juden aufhetzen, der den heiligsten Ort des Judentums besuchen will, den Muslime eroberten, ganz ähnlich dem, was wir bei der Hagia Sophia in der Türkei gerade erlebten.

Die Al-Aqsa-Moschee des Koran steht nicht in Jerusalem

Mordechai Kedar, Shemitta Rediscovered, 25. Juli 2018

Ein bekanntes Sprichwort lautet: „Lügner müssen ein gutes Gedächtnis haben.“ Der Grund ist klar: Ein Lügner muss sich an seine eigenen Lügen und wem er sie erzählte erinnern, um sich nicht selbst zu widersprechen und seine Verlogenheit zu offenbaren. Diese Regel gilt auch für wichtige Themen. Jerusalem zum Beispiel, dessen Heiligkeit für sunnitische Muslime auf einer späten und politischen Interpretation eines Koranverses gründet, während sie für schiitische Muslime nur die drittheiligste Stadt ist, nachrangig gegenüber Mekka und Medina (heute die Stadt Nadschaf im Südirak).

Frühe islamische Quellen erklären, dass die „Al-Aqsa-Moschee“ (wörtliche Bedeutung: die entfernte Moschee) im Koran nur einmal erwähnt wird und eine von zwei Moscheen in der Nähe von Ji’irrana war, einem Dorf zwischen Mekka und Taaf auf der Arabischen Halbinsel (heute Saudi-Arabien). Eine der Moscheen hieß „al-Masjid al-Adna“, was „die nahe Moschee“ bedeutet; die andere hieß „al-Masjid al-Aqsa“, die „entfernte Moschee“. Wenn der Koran auf die Al-Aqsa-Moschee verweist, wenn der den Mythos der Nachtreise des Propheten Mohammed von der „heiligen Moschee“ in Mekka zur Al-Aqsa erzählt, der „entfernten Moschee“, dann bezieht sich das auf die Moschee in Ji’irrana.

682 n.Chr., fünfzig Jahre nach Mohammeds Tod, rebellierte Abd Allah Ibn al-Zubayr, der starke Mann von Mekka, gegen die Omajjaden, die in Damaskus herrschten und erlaubte ihnen nicht der Haddsch nach Mekka nachzukommen. Da die Haddsch-Pilgerreise eine der fünf Säulen des Islam ist, waren sie gezwungen Jerusalem als ihre Alternative für den Ort der Pilgerreise zu wählen. Um die Wahl Jerusalems zu rechtfertigen, schrieben die Omajjaden die im Koran erzählte Geschichte um, verlegten die Al-Aqsa-Moschee nach Jerusalem und fügten als Zugabe das Märchen der Nachtreise Mohammeds zur Al-Aqsa hinzu. Das ist der Grund, dass die Sunniten Jerusalem heute als ihre drittheiligste Stadt betrachten.

Der schiitische Islam, der vom Omajjaden-Kalifat gnadenlos verfolgt wurde, akzeptierte die Falschmeldung des heiligen Jerusalem nicht, was der Grund dafür ist, dass die für Schiiten zweitheiligste Stadt Nadschaf im Irak ist, der Grabesort des Schiiten-Gründers Ali bin Abi Talib. Viele der Ältesten der Schiiten – iranische und von der Hisbollah – begannen Jerusalem erst nach der Rebellion Khomeinis 1979 als heilig zu bezeichnen, um die Sunniten davon abzuhalten sie zu beschuldigen, sie seien dem Zionismus gegenüber zu sanft.

Die erste Lüge ist in diesem Fall die fadenscheinige Behauptung, die „entfernte Moschee“ befinde sich in Jerusalem.

Auf die erste wurden weitere Lügen gehäuft, wobei die hauptsächliche Verdrehung der Tatsachen der genaue Ort der sogenannten Al-Aqsa-Moschee ist, die bis vor gar nicht kurzer Zeit das Gebäude mit der silbernen Kuppel am Südende des Tempelbergs war.

Der gesamte Bereich des Tempelbergs ist als al-Haram al-Scharif bekannt – „der heilige und edle Ort“ – aber nach dem Sechstage-Krieg gab es eine Veränderung, als jüdische Stimmen zu hören waren, insbesondere die des Oberrabbiners von Haifa, Rav Sche’er Yaschuw HaCohen; er forderte die Errichtung einer Synagoge auf dem Berg. Unmittelbar nach dem Krieg sagte auch IDF-Oberrabbiner Schlomo Goren, dass er religiöse Veranstaltungen auf dem Tempelberg feiern wollte. Man hatte das Gefühl, dass die muslimische Welt keinen Einspruch erheben werde, da die Al-Aqsa-Moschee sich am Südrand des Geländes befindet und die Synagoge sich nicht in der Nähe befinden würde.

Das Ergebnis war allerdings, dass die Muslime beschlossen zu verkünden, dass die im Koran erwähnte Al-Aqsa sich nicht nur auf die Moschee am Südende des Geländes bezieht, sondern der Name für den kompletten Bereich des Tempelbergs ist, womit sie den ursprünglichen Namen al-Haram al-Scharif aufgaben. Mein Kollege Professor Yitzchak Reiter diskutierte das Thema ausführlich in seinem Buch „From Mecca to Jerusalem and Back“ aus dem Jahr 2005. Die Umbenennung des Tempelbergs ist eindeutig eine Ente, wobei zwei Dokumente, eins davon bekannt, eines weniger bekannt, die Wahrheit offenbaren.

Die bekanntere Quelle ist ein 1924 von niemand Geringerem als dem offenen Antisemiten (und späteren guten Freund Hitlers) Mufti Haddsch Amin al-Husseini erstelltes Heft, das in den Jahren nach seiner Veröffentlichung häufig neu aufgelegt wurde. Dr. Daniel Tassel aus Lexington (Massachusetts) gab mir ein 1930 gedrucktes Original; für diese Großzügigkeit bin ich äußerst dankbar. Der Titel des Hefts lautet „Ein kurzer Führer zum Haram al-Scharif – Jerusalem“. Beachten Sie, dass der Bereich nicht Al-Aqsa genannt wird. Die Al-Aqsa-Moschee erscheint in dem Heft als Kapitel, nach dem Kapitel über den Felsendom, dem Gebäude auf dem Gelände mit der goldenen Kuppel. Es ist klar, dass die Al-Aqsa-Moschee für Haddsch Amin al-Husseini, den Mufti von Jerusalem, schlicht ein Gebäude am Südrand des Geländes ist, denn genau das ist sie.

Das weniger bekannte der beiden Dokumente ist eines, das ich gerade bei meinem Freund Chaim Steinberger Zuhause in New York fotokopierte. Chaim hat eine große Sammlung an Landkarten des Landes Israel und er zeigte mir eine gewöhnliche jordanische Touristen-Landkarte von Jerusalem, die 1965 erstellt wurde, zwei Jahre vor dem Sechstagekrieg von 1967. Zur gleichen Zeit war Ostjerusalem immer noch vom haschemitischen Königreich Jordanien besetzt, während die gesamte Welt schwieg und kein einziges Wort gegen seine völlig illegale Besetzung von sich gab. Die Karte wurde von einem Jordanier namens Abd al-Rahman Rasses gezeichnet, der als offizieller Landvermesser arbeitete und von der haschemitischen Tourismusbehörde Jordaniens autorisiert war. Sie trägt die Worte: „empfohlen und genehmigt von der offiziellen jordanischen Tourismusbehörde“.

Eine Durchsicht der Karte zeigt, dass der Tempelberg-Komplex 1965 immer noch „al-Haram al-Scharif“ genannt wurde, dass er auf dem „Berg Moriah“ stand und dass die „Al-Aqsa-Moschee“ einfach ein Gebäude am Südende des al-Haram al-Scharif“ war. Mit anderen Worten: Dreißig Jahre vor dem Friedensabkommen zwischen Israel und dem Königreich Jordanien bezeichneten die Jordanier die Al-Aqsa als nichts weiter als ein Gebäude am Südrand des al-Haram al-Scharif, der wiederum auf dem Berg Moriah gebaut war.

Die Lügner des Islam entschieden sich die Al-Aqsa „auszuweiten“ – deren wahrer Standort in Wahrheit in der arabischen Wüste liegt – um den gesamte Bereich des Tempelbergs zu umfassen, aber erst nachdem die Juden den Ort ihrer Tempel im Sechstagekrieg vom Juni 1967 befreiten. Schließlich könnten die Juden auf dem Tempelberg unter der Leitung von Rabbi Goren und She’er Yaschuw HaCohen eine Synagoge bauen wollen.

Beispielsweise sagte Scheik Ikrama Sabri, 1994 bis 2006 der Mufti von Jerusalem, in einer Rede am Freitag, 4. Januar 2002 Folgendes (meine Hinzufügungen in Klammern – M.K.): „O ihr Muslime (überall in der Welt), wenn wir von der gesegneten Al-Aqsa-Moschee reden, meinen wir eine Moschee, deren Bereich 144 Dunam groß ist (die Größe des al-Haram al-Scharif insgesamt), einschließlich der Mauern, der al-Burak-Mauer (die Westmauer), der Wege, der Hallen, Eingänge und Plätze, zusätzlich zu dem Teil, der überdacht ist (dem Gebäude am Südende), dem Teil, der antik ist (unter der Überdachung) und dem Grundstein (unter dem Felsendom), der Gebetsstätte Marwani (Ställe Salomos), alles ist Al-Aqsa…“

Eine weitere Lüge, die von derselben Landkarte aufgedeckt wird, folgt dieser auf dem Fuß. Sie betrifft die Stelle des jüdischen heiligen Tempels. Ich habe eine ganze Menge Freitagspredigten auf Arabisch angehört, die ich leider nicht aufgezeichnet habe, darunter einige, in denen der Prediger behauptete, der al-Haykal al-Maz’um – „der angebliche (jüdische) Tempel“ – habe nie in Jerusalem gestanden. Ein Prediger behauptete, er befand sich auf dem Berg Sinai und in einem anderen Fall sagte der Prediger, er sei auf dem Berg Gerzim bei Nablus, wo „die Samaritaner die authentischen jüdischen Traditionen bewahren“. Die jordanische Landkarte straft jeden dieser islamischen Redner Lügen.

Man fragt sich, warum die Al-Aqsa-Moschee für die Muslime eine solche Bedeutung hat und warum sie ihr solche Berühmtheit zuteilen, dass sie als eines der Grundprinzipien ihres Glaubens akzeptiert wird. Die Antwort liegt in der Tatsache, dass der Islam sich als Religion definiert, die nicht in die Welt kam um in Frieden mit den ihm vorausgehenden Religionen Judentum und Christentum zu leben, sondern als universale Religion, die dazu gedacht ist sie auszulöschen und die Welt zu erobern. Der Islam betrachtet sich selbst als „Din al-Haqq“, die wahre Religion und Judentum und Christentum als „Din al-Batil“, die falschen Religionen. Die Muslime haben Angst, dass die Rückkehr des jüdischen Volks in sein Land, seine Städte und an den Ort seiner Tempel dem Judentum den Status einer lebendigen, aktiven und wahren Religion gewähren wird, was eine theologische Bedrohung für die schiere Existenz und den Daseinsgrund des Islam darstellt.

Das ist der Grund, dass alle jüdischen Aktivitäten auf dem Tempelberg, besonders jüdisches Gebet, sie in Wut versetzt und sie werden alles tun, auch Tatsachen verdrehen und offen lügen, um zu verhindern, dass die Juden an die Orte zurückkehren, von denen aus sie vor fast 2.000 Jahren ins Exil getrieben wurden. Das ist es, was den Konflikt um Jerusalem zur Grundlage eines theologischen Kampfs macht, dessen Quelle die Unfähigkeit der muslimischen Welt ist die Geschichte und religiösen Rechte von nicht muslimische Gläubigen anzuerkennen, die nach Maßgabe des Islam allesamt dafür vorgesehen sind zu verschwinden.

Alle anderen Aspekte des Konflikts – nationalistische, politische oder rechtliche – sind Tarnschichten, die den wahren Disput zwischen Israel und seinen Nachbarn, den theologischen, verbergen sollen.

Heute, wo wir mit dem Beginn einer Rückkehr nach Zion gesegnet sind, erinnern wir an die Zerstörung der Tempel und die Zerstreuung unseres Volkes unter die Nationen der Welt. Wir können mit eigenen Augen sehen, dass die Rückkehr des jüdischen Volkes in sein Land, in seine Hauptstadt und an die Stelle der heiligen Tempel vielen und besonders unseren muslimischen Nachbarn verhasst ist. Die aufkommende Frage lautet, ob wir weiter mit den muslimischen Unwahrheiten zum Tempelberg leben müssen – nachdem wir unser Land und die Hauptstadt erfolgreich von islamischer Besatzung befreit haben – oder ob wir sie über das informieren sollten, was wir durchaus wissen, aber versuchen zu verdrängen: dass es unsere Vorfahren waren, die vor 3.000 Jahren hier waren und den einen Gott anbeteten, währen ihre Vorfahren heidnische Stämme in der saudischen Wüste waren, die Wein tranken, ihre Töchter lebendig begruben und Götzen anbeteten.

Wenn wir uns selbst und unserem Erbe genug Respekt erweisen und für unsere Rechte einstehen, werden sie uns respektieren und in Frieden lassen.

Möge das jüdische Volk bald mit der völligen Erlösung gesegnet sein.

Die osmanischen Archive erkennen an: Al-Aqsa-Moschee auf Bereich des Tempels gebaut

Elder of Ziyon, 30. April 2018

Die Elder-Lobby bemerkte dies in den osmanischen Reichsarchiven:

Sollen wir einen genaueren Blick auf die Bildbeschreibung werfen?

Die Moschee Al-Aqsa auf einem Teil des Standorts des Tempels Salomos.
(aus einem Foto, das von Dr. Talmage in Israel sichergestellt wurde.)

Ich denke, da ist der Punkt, an dem die Muslime, die behaupten es habe nie einen jüdischen Tempel an dem Ort gegeben, sich neu formieren und beschließen, dass Salomo Muslim war.