Obama kloppen

Der erste Verteidigungsminister der Obama-Administration hat ein Buch über seine Zeit im Pentagon als Obamas Minister geschrieben. Ein vernichtendes Fazit: Das zentralisierteste und kontrollierendste in Sachen Sicherheit seit Nixon und Kissinger; Obama hat für den Kongress nur Verachtung übrig; für Joe Biden auch; Einkassieren aller guten Dinge (statt denen das Lob zu geben, die sie vollbracht hatten). Alles andere als ein positives Fazit für den größten Selbstdarsteller der US-Politik aller Zeiten.

Eine berechtigte Frage an den Narziss:

Du kannst keine funktionierende Internetseite erstellen?
Erzähl‘ mir mehr darüber, wie du glaubst ein nationales Gesundheitssystem betreiben zu können.

Obamacare:

Einschreiben für Obamacare geht auch über die „Obama Exchange“ (Obama-Austausch) – so wird die Behörde dafür auch genannt. Neulich rief eine junge Frau an:

Hallo, ist da die Obama Exchange?
Ich möchte bitte Obama gegen einen besseren Präsidenten austauschen.

Eine Abgeordnete der Republikaner ist verpflichtet sich bei Obamacare einzuschreiben. Aber: Sie erhielt einen Ablehnungsbescheid. Dann wurde sie benachrichtigt: Alle Mitglieder (also die sich eingeschrieben haben?) bekommen diesen Ablehnungsbescheid, aber das ist ein Computerfehler, bitte ignorieren, sie ist eingeschrieben.

Obama fährt ja auch auf dieser Klimaschiene, allerdings nicht so exzessiv wie Al Gore – der wird angesichts des aktuellen Winters in den USA kräftig durch den Kakao gezogen:

Al Gore postete gerade ein Bild von sich selbst.

Oder allgemein an die Linken gerichteter Spott:

Kaltes Wetter ist nur eine rechte Verschwörung,
um dich von der globalen Erwärmung abzulenken.

Al Gores Klimahysterie

Aus meinem Text über den lächerlichen Nobelpreis hatte sich am Samstag in einem Forum (zweiter Kommentar, von „Egal“) einer, dem der Text nicht gefiel, natürlich herausgepickt, dass ich von Al Gore sagte, seine Klimahysterie sei in wichtigen Teilen widerlegt. Das nahm dieses Superhirn zum Anlass, mich als Leugner von Fakten zu disqualifizieren.

Abgesehen davon, dass das mit dem eigentlichen Thema nichts zu tun hat: Das Superhirn hat Unrecht. Erstens hat er nicht gelesen, was ich da geschrieben habe, sondern ließ in seinen Kopf nur das rein, was er wissen wollte. Denn ich hatte über Al Gores Klimahysterie geschrieben und nicht über den Klimawandel allgemein. (Wobei es schon seltsam ist, wenn das Polareis in den letzten Jahren ständig weniger abgeschmolzen ist als noch zu Beginn des Jahrtausends und das damals auch nur eine Schmelzspitze war; übrigens: die Eisbär-Population wächst!)

Zweitens mag sich das Superhirn bitte mit dem auseinandersetzen, was zu Al Gore und sowohl seiner Hysterie-Kampagne wie auch zum Umgang mit Kritikern festzustellen ist. Das jüngste Beispiel findet sich bei Gateway Pundit: Der Klimaschutz-Papst lässt normalerweise keine Fragen zu, wenn er Hof hält. Das ist schon ein Zeichen dafür, dass er seiner Sache einfach nicht wirklich sicher ist. Und so wird er es ab sofort wohl wieder halten, denn in diesem Fall ging das Ganze ziemlich schief, weil ein Journalist anwesend war, der Gore unbequeme Fragen stellte, auf die dieser zum einen mit einer Unwahrheit antwortete und ansonsten mit Hilfe der übrigen „Umwelt-Journalisten“ dafür sorgte, dass die kritische Stimme zum Schweigen gebracht wurde, nachdem der Journalist auf einer Beantwortung seiner Frage bestand.

Die Unwahrheit Gores betraf ein britische Gerichtsurteil. Gore behauptete, das Urteil sei für seinen Film „Eine unbequeme Wahrheit“ positiv gewesen, weil das Gericht entschied, dass der Film in britischen Schulen gezeigt werden darf. Nur ging es darum gar nicht. Das Gericht entschied, dass dieser Film nicht ohne begleitendes Material zu sieben wissenschaftlichen Fehlern des Films gezeigt werden soll, sondern die ihn an den Schulen verbreitende Bildungsbürokratie die kritischen Stimmen zu Gores Klimawandel-Propaganda ebenfalls vorstellen muss.

So viel zu Gores Klimahysterie, liebe(r) „Egal“. (Schon wieder so ein Nick, der eigentlich alles sagt.)