Video aus israelischem Zoo zeigt Elefanten, die ein Elefantenkalb während der Raketenangriffe beschützen

In einem Videoclip aus dem Ramat Gan Safari drängt sich eine Gruppe Elefantenkühe um ein Jungtier, als im Hintergrund die Sirenen heulen und Raketenexplosionen zu hören sind.

Stuart Winer/Times of Israel Redaktion, 24. Mai 2021

Vom Bildschirm abfotografiert: Elefanten im Ramat Gan Safari reagieren während eines Raketenangriffs aus dem Gazastreifen, Mai 2021 (Facebook)

Ein vom Ramat Gan Safari veröffentlichtes Video zeigt, wie eine Herde Elefanten wärhend eines Raketenangriffs aus dem Gazastreifen letzte Woche einen Schutzring um ein Kalb bildet.

In dem Freitag veröffentlichten Clip sind im Hintergrund vor einfliegenden Raketen warnende Sirenen zu hören.

Die Elefanten kamen aus dem gesamten Gehege zusammen, um sich um das 14 Monate alte Elefantenkalb Pele herum aufzustellen.

Im weiteren Verlauf des Videos sind Raketen des Verteidigungssystem Eiserne Kuppel zu hören, wie sie in den Himmel zischen, gefolgt von den lauten Explosionen entweder beim Abfangen oder bei möglichen Einschlägen der Gaza-Raketen am Boden.

Während die Elefanten unbeeindruckt zu sein schienen, ist eine verängstigte Frau zu hören, die während des Raketenangriffs wiederholt „Fuck“ sagt.

Gury Kfir, Leiter der Elefantenpflege im Safari, sagte, das Verhalten sei „sehr natürlich für Elefanten in der Wildnis“.

„Wenn sie sich in Gefahr fühlen, konzentrieren sie die Kälber in ihre Mitte, umringen sie und bilden eine Art Schutzwall“, sagte er.

Kfir sagte, dasselbe passiert an Israels Holocaust-Gedenktag und am Gefallenen-Gedenktag, wenn Sirenen heulen, um den Beginn der Gedenkminute zu verkünden.

Auf ähnliche Weise werden Elefanten sich auch um eine Mutter sammeln, während sie gebiert. „um ihre Augen und Schutz zu sein“, sagte er.

Kfir erklräte, dass das Verhalten während der Sirenen vermutlich die Folge davon ist, dass Elefanten besser hören als Menschen und weil sie über ihre Füße seismische Vibrationen besser spüren können.

„Wenn etwas am Boden geschieht, selbst Kilometer weit entfernt, dann merken sie das und übersetzen das Ereignis als mögliche Gefahr“, sagte Kfir.

Die Elefanten waren einer echten Gefahr ausgesetzt. Eine Woche zuvor traf eine Raketen den Safari und verletzte einen Affen.

Schaden nachdem eien Raketen aus dem Gaazstreifen im Ramat Gan Safari einschlug, 15. Mai 2021 (Bildschirm abfotografiert, YNet)

Ein Schopfmakak wurde verletzt gefunden; anfangs glaubte man, dass sei eine nicht damit in Zusammenhang stehende Verletzung, später aber zeigen Röntgenaufnahmen, dass der Primat von Raketenschrapnell getroffen worden war.

Dr. Yigal Hofowitz, Chefveterinär des Tierparks, sagte, der Affe wurde operiert, um die Splitter zu entfernen.

Dieselbe von Terroristem aus dem Gazastreifen gefeuerte Trommelfeuer-Salve tötete einen Mann in seinen 50-ern in seinem Haus in der Nähe.

Ein schwarzer Makak der Safari wurde von Splittern einer Rakete getroffen, die im Tierpark einschlug. Er wird in einem Tierkrankenhaus operiert. (Foto: Chen Zakai)

Am frühen Freitagmorgen begann eine Waffenruhe und brachte 11 Tage Kämpfe zu Ende, währen der palästinensische Terroristen mehr als 4.300 Raketen aus dem Gazastreifen nach Israel schossen; dieses reagierte mit intensiven Luftangriffen auf terroristische Infrastruktur in der von der Hamas kontrollierten Enklave.

Palästinensische Foodtrucks bieten einen seltenen Lichtblick, während die Westbank vom Virus hart getroffen ist

Da Restaurants wegen der Gesundheits-Einschränkungen zumeist geschlossen sind, haben die Fahrzeuge unternehmerischen Geschäftsleuten ein Möglichkeit gegeben weiterzuarbeiten.

Nasser Nasser, Times of Israel, 28. September 2020

Emad Abdeljawwad verkauft in Ramallah gebratene Hotdogs und Getränke aus einem umgebauten Transporter heraus, 23. Sept. 2020. Da die Restaurants zumeist wegen Gesundheitseinschränkungen geschlossen sind, haben Foodtrucks unternehmerischen palästinensischen Geschäftsleuten ermöglicht einen Weg zu finden weiter zu arbeiten. (AP/Nasser Nasser)

Die Coronavirus-Krise hat die Restaurants in der Westbank hart getroffen. Aber ein Teil des Gastrogewerbes widersetzt sich dem Trend: Foodtrucks.

Weil die meisten Restaurants wegen der gesundheitlichen Einschränkungen geschlossen sind, haben Foodtrucks unternehmerischen Geschäftsleuten einen Weg eröffnet weiter zu arbeiten. Das ist ein seltener Lichtblick in einem Gebiet, wo Arbeitslosigkeit deutlich über 20 Prozent liegt.

Issa Hadsch Yasin, ein Ingenieur-Student, öffnete seinen ersten Foodtruck vor der Coronakrise, um ein Einkommen zu haben, mit dem er seine Universitätsgebühren und Lebensunterhalt bezahlen kann.

Das Geschäft stoppte in den ersten Monaten der Krise, öffnete aber wieder, als die Pandemie sich verschlimmerte. Heute hat sich das Geschäft verdoppelt.

Emad Abedljawwad verkauft in Ramallah Hotdogs und Getränke aus einem umgebauten Transporter heraus; 23. Sept. 2020 (Foto: AP/Nasser Nasser)

„Heute habe ich sechs Angestellte, die in zwei Vans arbeiten und ich bereite einen neuen Van vor, der weitere vier Angestellt haben wird“, sagte Haddsch Yasin. Der Truck parkte am Straßenrand auf einer zentralen Straße in Ramallah, während Arbeiter Hotdogs brieten und Kunden auf ihre Bestellungen warteten.

Moahmmed Schkukani ist ein weiterer Unternehmer, der in Ramallah einen Kaffee-Van betreibt. Er sagt, der Wagen sei sein erstes Unternehmen. Er mag die Flexibilität, die es ihm ermöglicht seinen Laden zu bewegen. „Wenn mir an einem Ort ein politisches oder wirtschaftliches Problem begegnet, kann ich einfach woandershin fahren“, sagte er.

Ein Schweißer baut in Ramallah einen Van zu einen Foodtruck um; 22. Sept. 2020 (Foto: AP/Nasser Nasser)

Die Pandemie kommt zu einer für die palästinensische Wirtschaft schweren Zeit. Sie wuchs nach Angaben der Weltbank 2019 nur um 1% und soll 2020 zwischen 7,6% und 11% schrumpfen. Es wird erwartet, dass die international gestützte palästinensische Autonomiebehörde, die Teile der Westbank regiert, vor einer Finanzierungslücke steht.

Nach dem relativen Erfolg den Virus im Frühjahr in Grenzen zu halten, hat das Gebiet eine ähnliche Kurve genommen wie die Israels mit einem Anstieg der Fälle nach einem Lockdown, der die PA zwang im Juli einen zehntägigen Lockdown anzuordnen. Die PA hat inzwischen mehr als 35.000 Fälle und mehr als 250 Tote in der Westbank berichtet.

Mehr als ein Viertel der Palästinenser lebte vor dem Virus in Armut. Die Weltbank sagt, dass die Zahl in der Westbank wahrscheinlich um 30% gestiegen ist.

Warum Araber lieber für Israelis arbeiten

Arabischer Universitäts-Professor sagt, Löhne für arabische Arbeiter in israelischen Gemeinden in Judäa und Samaria sind viel schneller gestiegen als in der PA.

Arutz-7-Mitarbeiter, Israel National News, 13. August 2020

Arabische Arbeiter in der Fabrik von SodaStream (Flash90)

Palästinensisch-arabische Arbeiter profitieren weiter beträchtlich davon, innerhalb Israels und in den jüdischen Städten in Judäa und Samaria beschäftigt zu werden; das gibt ein arabischer Wirtschaftsprofessor der An-Najah-Universität an, berichtete Palestinian Media Watch.

Dr. Bakri Schtayyeh, Direktor der Wirtschaftsfakultät, sagte PA-TV, dass das palästinensisch-arabische Einkommen im Verlauf der letzten 15 Jahre nur um zwei Drittel der Preiserhöhungen anstieg, was einen starken Rückgang der Kaufkraft der palästinensischen Araber verursachte. Für in Israel und den „Siedlungen“ beschäftigte palästinensische Araber ist das Einkommen um mehr als das Zweifache der Preissteigerungen gestiegen. Das bedeutet, die Kaufkraft palästinensischer Araber, die von Israelis beschäftigt werden, hat sich mehr als verdoppelt.

Das Folgende ist aus dem Text des Interview:

Dr. Bakri Schatayyeh, Direktor der Wirtschaftsfaktultät der An-Najah National-Universität: „Wenn wir die Zeit von 2004 bis 2019 nehmen – 15 Jahre, die letzten 15 Jahre – dann sehen wir, dass die Preise für uns in Palästina um 45% gestiegen sind… Lassen Sie uns jetzt über die Sektoren reden. Der Sektor der [palästinensischen] Arbeiter im Privatsektor, dem Sektor der Arbeiter – ihr Einkommen stieg um 30%, während die Preise um 45% stiegen; daher hat ihre Kaufkraft abgenommen. Was den Sektor der [palästinensischen] Arbeiter in Israel und den Siedlungen angeht, stieg ihr Einkommen um 95%, während die Preise um 45% zunahmen. Daher nahm ihre Kaufkraft enorm zu. Die Lücke ist klar und die Lücke zwischen den beiden Sektoren wird größer. Was die Schichten der [palästinensischen] öffentlichen Bediensteten in den beiden Sektoren – zivil oder militärisch – angeht, so stiegen ihre Gehälter um durchschnittlich 65%. Mit anderen Worten: Mehr als die Prozentzahlen der Preissteigerung.“

Sommer 2020 im Gazastreifen

Imshin, twitter, 21. Juni 2020

Großartige Sommernachrichten für die Liebhaber der Strände von Gaza! Die Strände des Gazastreifens sind Berichten zufolge nicht mehr verschmutzt. Niemand erklärt, was gemacht worden ist, um sie zu reinigen oder wo die Abwässer jetzt hinfließen, aber das Meer am Gazastreifen ist heute anscheinend sauber und sicher.

Jetzt, wo das Wasser sauber ist, will die Stadtverwaltung von Gaza die fliegenden Händler loswerden, die die Strände bevölkern und die Buden an der Promenade regulieren; für diese werden $2.500 im Jahr als Lizenzgebühr gefordert.

Das ist Israel – IDF versorgt haredische Juden

Paula R. Stern, Facebook, 20. April 2020

Dieser Soldat möchte etwas erzählen – sehen Sie die 400 Schekel in seiner Hand?

Er dient in Bnei Brak, geht mit seiner Einheit von Tür zu Tür und übergibt den Einwohnern Lebensmittel, damit diese in ihren Häusern bleiben können.

Ein hareidischer Mann kam zu ihm und bot allen Soldaten etwas zu essen an. Sie dankten ihm, aber lehnten ab. Der Mann holte 400 Schekel heraus, steckte sie in die Tasche dieses Soldaten und sagte ihm er solle für alle Eis holen; dann verschwand er schnell.

Die Soldaten waren sehr berührt und dankbar und baten, allen zu erzählen, dass es keine Nation wie Israel gibt. Seine Worte, seine Dankbarkeit, unser Soldat, unser Volk.

Am Yisrael Chai…

 

Gelebte Koexistenz

gefunden auf twitter:

Eine arabische Krankenschwester liest für jüdische Patienten am Sederabend in der  Geriatrie die Haggadah.