Wer betreibt ethnische Säuberung? Eine kleine Erinnerung

gefunden auf Facebook und eingedeutscht:

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Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (24.-30. September 2017)

Dieser Eintrag wird auf der Seite oben gehalten; die sonstigen Einträge folgen darunter.
Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2017 geführt.

Sonntag, 24.09.2017:

Die Jerusalemer Polizei hat Juden jetzt verboten zu Sukkhot die „vier Baumfrüchte“ (3. Mose 23,40) mit auf den Tempelberg zu nehmen. Das zu tun würde den Status quo verletzten, demgemäß Juden auf dem Tempelberg nicht beten dürfen.

Jibril Rajoub, Generalsekretär des Zentralkomitees der Fatah, nutzte vor kurzem seine Einreisegenehmigung nach Israel zum Besuch der Familie eines Terroristen, der wegen Entführung und Mord zu lebenslanger Haft verurteilt wurde (Shimon Peres reduzierte als Präsident die Strafe auf 40 Jahre Gefängnis). Auf Facebook verkündet er den Besuch ganz stolz und postete Bilder mit der Familie. Der Besuch bei der Terrorfamilie war von Israel nicht genehmigt worden.

Montag, 25.09.2017:

45 Jahre nach dem Terroranschlag auf die Olympischen Spiele in München feiert die Fatah die Morde als „exzellente Operation“ und die Mörder als „die Helden der Operation von München“. (PMW-Newsletter; Link funktionierte nicht)

Die PA wollte im Muslimischen Viertel der Altstadt von Jerusalem illegal eine Veranstaltung organisieren und finanzieren. Minister Erdan verhinderte das.

Dienstag, 26.09.2017:

Die 3 ermordeten Israelis sind noch nicht beerdigt, da feiert Abbas‘ Fatah-Bewegung den Mörder und seine Tat bereits: Der Anschlag war eine „Operation“, der Terrorist ist ein „Märtyrer“. Die PA selbst ignorierte, dass es den Anschlag gab.
Genauso natürlich die Hamas und der Islamische Jihad. Der Dreifachmord „verkörpert das lebende Gewissen des palästinensischen Volks und seine Sache“.

Mittwoch, 27.09.2017:

75 Schulen der PA sind nach Terroristen sowie Nazi-Kollaborateuren benannt und ehren „Märtyrer“ und „Märtyrertum“.

Sicherheitskräfte bereiten sich darauf vor das Haus des Mörders von Har Adar abzureißen.

Benjamin Netanyahu bekräftigte seine Absicht keine Siedlungen in Judäa und Samaria mehr abzureißen – weder jüdische noch arabische.

Donnerstag, 28.09.2017:

Drei arabische Israelis aus Um el-Fahm wurden unter dem Verdacht festgenommen im Bereich des Tempelbergs einen Terroranschlag mit Schusswaffen geplant zu haben, ähnlich dem vom Juli. Die drei sind Sympathisanten des Islamischen Staats. Sicherheitskräfte durchsuchten die Häuser der Verdächtigen und beschlagnahmten zwei Schusswaffen und Munition. Die Verdächtigen bestätigten ihre Absicht.

Am Grab des Propheten Samuel am Rand von Jerusalem gibt es regelmäßig Angriffe von Arabern auf Juden, die dort beten wollen (in der Regel Steinwürfe). Direkt daneben befindet sich eine Moschee. Vor Ort ist ein einzelner Wachmann stationiert, der die Besucher gar nicht kontrollieren kann. Bei solchen Angriffen wird die Gegend stets für Juden gesperrt, während die Araber ungehindert weiter kommen können.

Die neuen PA-Schulbücher dämonisieren Israel und die Juden weiter. Sie geben an, dass Juden keine Rechte welcher Art auch immer an/in der Region haben, sondern nur habgierige Ambitionen. Außerdem haben nach ihren Angaben keinerlei heilige Stätten.

Freitag, 29.09.2017:

Hamas ist bereit einen ägyptischen Vorschlag zum Austausch von Leichen und Gefangenen mit Israel zu akzeptieren, heißt es in mit der Hamas verbundene Medien. Gleichzeitig wird Israel „gewarnt“ (also gedroht), die Hamas könne in 51 so viele Raketen auf Israel schießen, wie in den 51 Tagen während des Kriegs von 2014.

Die PA in Gestalt von Nabil Abu Rudeneh hat jetzt endlich so etwas Ähnliches wie eine Verurteilung des letzten Terroranschlags von sich gegeben – na ja, so wird es von den poltisch Korrekten interpretiert. Ser Wortlaut: „Wir verurteilen alle Gewalttaten“. Har Adar wurde nicht erwähnt. (Und intern werden Terrormorde an Juden nicht als „Gewalttaten“, sondern als Heldentum gefeiert. Übrigens behauptet YNet, Abbas habe den Terroranschlag verurteilt – ohne den Wortlaut der Erklärung durch Abbas‘ Sprecher Nabil Abu Rudeneh wiederzugeben.)

Saeb Erekat wieder: „Israel ist international als Besatzer von 100% von Palästina anerkannt, einschließlich in und um das besetzte Ost-Jerusalem“, ließ er wissen.

Die Waqf „warnt“ vor (sprich: droht mit) einem „Religionskrieg“, wenn Juden weiterhin den Tempelberg besuchen.

Samstag, 30.09.2017:

Hassan Nasrallah hielt zum islamischen Aschura-Fest eine Rede; darin beschuldigte er Israel Spionagekameras mit Sprengfallen im Südlibanon verteilt zu haben. Er drohte: Sollen Israels Verbrechen nicht auf diplomatischem Weg gehandhabt werden, würden die Terroristen andere Wege finden damit klarzukommen.

Jordanischer Reiseführer von 1959 löscht Juden aus der Geschichte – alle Juden seit König David sind „Besatzer“

Elder of Ziyon, 8. August 2017

Der „Führer für die Westbank von Jordanien“ war ein Heft aus dem Jahr 1959, geschrieben für christliche Pilger von den jordanischen Christen Ghattas J. Jahshan und Maheeba Akra Jahshan:

Das Heft wurde mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit gemeinsam mit der jordanischen Regierung geschrieben, wie dieses ganzseitige Foto von König Hussein andeutet.

Das Buch tut alles ihm Mögliche um die Juden aus der Geschichte Judäas zu löschen.

Während also die Könige David und Salomo widerstrebend genannt werden, „besetzte“ König David Jerusalem nur und Juden werden aus der Geschichte ausgeklammert.

Das Jüdische Viertel Jerusalems ist das „ehemalige jüdische Viertel“ und hat einen neuen Namen, den Jordanien dafür erfand, um jegliche jüdische Geschichte auszulöschen.

Der Ölberg wird beschrieben ohne die zehntausende dort beerdigten Juden zu erwähnen.

Selbst die Kotel [Westmauer/Klagemauer] wird angeführt, ohne irgendetwas über Juden zu erwähnen.

Seine Landkarte der Gegend nennt Israel „die besetzten Gebiete Palästinas“:

Beachten Sie, dass die Westbank nicht „besetztes Palästina“ ist. Sie ist gar nicht Palästina. Nur Israel ist Palästina.

Dennoch konnte das Heft die jüdische Verbindung zum Tempelberg nicht völlig auslöschen; er heißt dort „Berg Moriah“. Das war, bevor die Muslime der Welt erfolgreich erzählten, dass der gesamte Berg „Al-Aqsa“ sei.

Fotos: Koexistenz

The Jewish Press, 21. Juli 2017

Ein Jude und ein Muslim betreten das Damaskus-Tor der Altstadt von Jeruaslem, 21. Juli 2017 (Foto: TPS)

Der Eingang zum Sha’ar Schechem (Damaskus-Tor) der Altstadt von Jerusalem am Freitagmorgen. Ein Jude in Tallit und ein Muslim bereiten sich gleichzeitig darauf vor das Tor in die Altstadt zu betreten.

Fotos: Gestern in Jerusalem

Die Terrorgruppen hatten zu einem Tag des Zorns aufgerufen. Aufgrund der Geschehnisse von Donnerstag (Krawalle mit fast 100 verletzten Muslimen, die die Sicherheitskräfte angriffen) waren Tempelberg und Altstadt für (arabisch-muslimische) Männer unter 50 gesperrt. Damit hätte eigentlich klar sein sollen, dass keiner durchkommt.

Am Jaffator ergab sich gegen 11 Uhr folgendes Bild: Die Polizei hatte den Durchgang durch den Turm versperrt (Tore waren zu) und einen kleinen Durchlass nebendran gelassen, an dem die Leute relativ locker kontrolliert wurden, die meisten mussten nicht mal die Taschen aufmachen. Dann begannen sich Muslime einzufinden.

Auf einmal wurde es enger die Sicherheitskräfte wurden auch zahlreicher. Die Männer und Jungen wurden abgewiesen, die (zahlreicher kommenden) Frauen durchgelassen.

Erkennbare Juden und Nichtmuslime wurden auf einen Umweg geschickt und konnten über die Straße in die Altstadt gelangen.

Die Abgewiesenen sammelten sich neben dem Turm am geschlossenen Tor. Die ersten legten auch ihre Gebetsteppiche dort hin.

Insgesamt war es alles recht ruhig und gesittet, solange ich da war. Ganz anders könnte es am Herodestor gewesen sein. Dort gab es gegen 13.45 Uhr einen Riesenauflauf.

Auf dem Tempelberg und in der Altstadt blieb es insgesamt ruhig. Dafür wurde an anderen Stellen demonstriert und blutrünstig skandiert, wobei z.B. die Straße am Damaskustor von ihnen komplett gesperrt wurde. Die arabsich-israelische Hetz-Abgeordnete Hanin Zoabi (es wäre wünschenswert, die Jüdische Allgemeine würde ihre Fakten kennen und sie nicht als Mann bezeichnen) drohte den Sicherheitskräften, als sie nicht auf den Tempelberg gelassen wurde, dass die Araber eines Tages drinnen sein werden und die Juden rauswerfen.

Selbstredend waren die „Proteste“ in Judäa und Samaria weniger friedlich. Dort gab es nach den Freitagsgebeten an zahlreichen Orten „Zusammenstöße“, bei denen gut ein Dutzend Araber verletzt wurden. Die Araber sagten dem israelischen Fernsehen in Jerusalem zudem, dass der Konflikt längst noch nicht vorbei sei.