Juden tanzen an Hanukka, arabische Medien berichten „Siedler führen provokative Tänze auf“

Elder of Ziyon, Dec. 2, 2021

Es gibt in arabischen Medien in den letzten zwei Tagen Dutzende Artikel, die die identische Schlagzeile (und einen weitgehend identischen Text) haben: „Siedler führen in der Altstadt von Jerusalem provokative Tänze auf“.

Jüdische Siedler setzten heute Abend (Mittwoch) ihre provokativen Tänze auf der Bab al-Wad-Straße in der Altstadt des besetzten Jerusalem fort.
Und Quellen in Jerusalem berichteten, dass Siedler die Altstadt in Gruppen stürmten und den vierten Tag hintereinander provokative Tänze auf der Bab al-Wad-Straße vollführten.

Hier sind die „provokativen“ Tänze (Video im Originaltext).

Sie singen Hanukka-Lieder.

Es lohnt sich noch einmal zu betonen, was diese Schlagzeilen bedeuten.

Die palästinensischen Medien glauben, dass jüdische Feiern nicht einfach Feiern sind, sondern gezielt veranstaltet werden, um die Gefühle palästinensischer Araber zu provozieren. Das ist eine Kombination aus Antisemitismus (Juden nutzen ihre Feiertage nur dazu Menschen weh zu tun) und Egozentrismus (Juden verbringen ihre gesamte Zeit damit an Palästinenser zu denken).

Aber sie sagen auch, dass all diese Juden „Siedler“ sind, was heißt, dass sie erst gar nicht nach Jerusalem oder in den Nahen Osten gehören.

Dieser Judenhass ist derart beherrschend, dass die Leute sich nicht einmal die Mühe machen ihn anzuprangern. Aber dieses Durchdrungen sein ist das Problem: Die Palästinenser ewrdne mit Antisemitismus aufgezogen, Antisemitismus in ihren Medien, in ihren Schulen, in ihren Familien.

Zu sagen, jüdische Feiern tatsächlich durchgeführt werden, um andere zu verletzen, ist Antisemitismus. Und so sieht die Schlagzeile auf Dutzenden palästinensischer Nachrichtenseiten von heute aus.

Ein Buch von 1976 dokumentiert die ethnische Säuberung von Juden aus Jerusalem 1948 mit überwältigenden Fotos

Elder of Ziyon, 13. August 2021

Richard Pollack schreibt in JNS:

Vor kurzem stolperte ich über ein Fotobuch, dessen Bilder der gefeierte Kriegsfotografe John Phillips vom Magazin Life aufgenommen hatte. Das große, harmlos aussehende Buch trug den einfachen Titel „A Will to Survive“ (Überlebenswille). Nachdem ich durch einige Seiten blätterte, erkannt ich, dass ich eine Zeitkapsel betreten hatte, die die arabische Zerstörung des uralten Jüdischen Viertels in Jerusalem 1948 ein Denkmal setzte.

Es ist nicht nur ein dramatischer Bericht des Falls des Jüdischen Viertels 1948 aus erster Hand, sondern dokumentiert die Verbrannte-Erde-Taktiken der Arabischen Legion, die dort jedes Bauwerk, einschließlich all seiner Synagogen und Jeschiwen schleifte und niederbrannte. Die Araber vertrieben sämtliche Einwohner der Stadt, hauptsächlich wehrlose, alte orthodoxe Juden. Ihnen wurde eine Stunde gegeben, um Häuser zu räumen, in denen zumeist Großfamilien seit Jahrhunderten gelebt hatten.

Und kein internationales Gremium hat je Rechenschaft für die barbarischen Taten der Arabischen Legion nach der Kapitulation des Viertels gefordert.

Um diese Aufnahmen im Mai 1948 zu bekommen, gab sich Phillips in Jerusalem als britischer Offizier der Arabischen Legion aus. Er schmuggelte zudem seine Fotos hinaus, um arabischen Zensoren zu entgehen, die erpicht darauf waren die Plünderung des Jüdischen Viertels geheim zu halten.

Phillips setzte sich persönlicher Gefahr aus, um die Aufnahmen zu machen. Er kam undercover in den Nahen Osten und trug die Uniform der Arabischen Legion, einer von den Briten geschaffenen arabischen Armee, die von britischen Offizieren geführt wurde, von denen viele bei ihren Einheiten blieben, um gegen die Juden zu kämpfen. „Die arabische Bevölkerung hielt mich für einen britischen Offizier und ließ mich in Ruhe“, schrieb er.

Er war entsetzt von der arabischen Zensur. „In dem Bewusstsein, dass die Plünderung des Jüdischen Viertels die westliche Welt schockieren würde, versuchten die arabischen Obrigkeiten im gesamten Nahen Osten zu verhindern, dass die Nachricht bekannt würde. Jerusalem durfte unter keinen Umständen erwähnt werden“, schrieb er.

„Ich wusste, dass meine Bilder des Todeskampfs des Jüdischen Viertels im Papierkorb eines Zensors enden würden. Ich wollte nicht, dass das passiert und beschloss sie aus dem Nahen Osten zu schmuggeln.“

Ich fand eine Online-Ausgabe des Buchs. Die Fotos darin sind überwältigend.

Hier ist die Hurva-Synagoge in Trümmern.

Eine Ansicht der Zerstörung des Jüdischen Viertels von dort, wo heute der Vorplatz der Kotel ist; in der Mitte sind die Yosef-Synagoge und die Jeschiwa.

Juden sammeln sich zur Deportation vor der zerstörten Synagoge Tiferet Israel.

Weitere Fotos von Juden, wie sie überstürzt weggehen – sie hatten eine Stunde ihre Habseligkeiten zusammenzuraffen.

Hier sind Araber, die die Reste plündern – einschließlich, dass sie die Thora-Hüllen aus einer sephardischen Synagoge mitnehmen und eine Frau mit einer Kiste Matzen auf dem Kopf.

So sieht ethnische Säuberung aus.

Phillips kehrte 1976 zurück und interviewte Dutzende Juden, die 1948 in der letzten Schlacht um die Altstadt gekämpft hatten.

Palästinensische Medien behaupten, es gab nie ein jüdisches Viertel in Jerusalem

Elder of Ziyon, 15, August 2021

Safa News berichtet von einer „geheimen“ israelischen Ausgrabung in der Altstadt Jerusalems, von der sie behaupten, sie gefährde die Al-Aqsa und drohe Jerusalem zu „verjuden“.

Vor mehreren Tagen begannen die Besatzungsbehörden neue, geheime Ausgrabungen unter der westlichen Seite des Al-Buraq-Platzes durchzuführen, der zu den Vierteln Al-Scharaf und Al-Mughrabi im Alten Jerusalem führen und einen integralen Teil der Al-Aqsa-Moschee bildne.

„Haret al-Scharaf“ ist ein islamisches Viertel im Alten Jerusalem mit einer Fläche von 133 Dunam; es liegt direkt am Magharebia-Viertel. 1967 riss die Besatzung rund 70% seines Gebiets ab und beschlagnahmte den Großteil der verbleibenden Gebäude, vertrieb 3.000 Palästinenser aus ihren Quartieren und änderten seinen Namen in „Jüdisches Viertel“.

Das ist für die neu, die vor 1948 im Jüdischen Viertel lebten.

Es stimmt, dass die Altstadt seit vor der osmanischen Zeit ein Viertel namens Haret al-Scharif hatte, dazu eine Menge anderer Viertel, die nicht mit den vier Vierteln übereinstimmen, die in Karten des Westens Ende des 19. Jahrhunderts populär wurden. Aber schon im 16. Jahrhundert gab es ein Haret el-Yahud nahe des Zionstors. (Karten aus diesem Artikel von 1992 in Middle Eastern Studies.)

Aber das Viertel Haret el-Yahud hatte sich bereits im 19. Jahrhundert durch Haret al-Scharaf ausgedehnt, weil mehr Juden in die Altstadt zogen.

Aber moderne Antisemiten hassen Juden so sehr, dass sie es ablehnen einzugestehen, dass es ein Haret el-Yahud gab; sie können Internetseiten finden, die diese Absurditäten zeigen.

Wie es war, gab es jede Menge Juden, die außerhalb des Jüdischen Viertels lebten. 32% der jüdischen Familien lebten im muslimischen Viertel und mindestens einer der Nachbarschaften dieses Viertels – die al-Wad-Nachbarschaft nordwestlich des Tempelbergs – war bei der Volkszählung von 1905 mehrheitlich jüdisch.

Jerusalem selbst war seit Mitte des 19. Jahrhunderts mehrheitlich jüdisch. Der Wunsch heute die Anwesenheit von Juden in Jerusalem auszulöschen beweist, dass die Palästinenser weiter antisemitisch sind.

Ein kurzer Blick auf das Jerusalem des 19. Jahrhunderts

Zur Feier des Jerusalem-Tags wirft die Nationalbibliothek einen Blick zurück – weit zurück – auf die Heilige Stadt

Gil Weissblei, Times of Israel Blogs, 2. Juni 2019

Eine Straße im Christlichen Viertel. Detail eines Fotos von Félix Bonfils, um 1870.

Wie sah Jerusalem vor 150 Jahren aus? Es scheint, als wären wir die erste Generation, die in der Lage ist diese Frage mit einem Grad an Gewissheit zu beantworten, dank Abzügen, die in der Nationalbibliothek aufbewahrt worden sind; sie stammen aus den frühen Tagen der Fotografie im Land Israel.

Die letzten Jahrzehnte des 19. Jahrhunderts erlebten große Wellen an besuchenden Touristen, Forschern und Pilgern, die das Heilige Land als Teil einer vorher festgelegten Route Touristen-Destinationen im Nahen Osten erkundeten. Die meisten hatten keine Kameras, die in den Tagen damals schwere und unhandliche Geräte waren. Der Orient und der Geiste der Bibel, die sie absorbieren wollten, sind in den von den wenigen professionellen Fotografen, die dort arbeiteten, produzierten Bildern klar sichtbar. Der berühmteste davon war Félix Bonfils.

Die Landschaften sind ausgedehnt und leer, vielleicht wegen der Schwierigkeiten, die mit dem Fotografieren von Passanten zusammenhängen. Kameras der Zeit verwendeten besondere Glasplatten, die mit lichtsensiblen Chemikalien überzogen waren, eine Technik, die lange Belichtung erforderte. In bestimmten Fällen, wenn die Zusammenstellung es erforderte, kann man Bürger Jerusalems des 19. Jahrhunderts in der Tat auf Bildern sehen, wo sie Statisten an einem kunstvollen und stattlichen Filmset ähneln.

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HaGai-Straße mit Blick auf „Das Haus des reichen Mannes“; Foto: Félix Bonfils, um 1860

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Der Eingang zur Stadt: Das Jaffa-Tor. Foto: Bonfils Haus, um 1899. Dieses Bild wurde kurz nach der Auffüllung seines Grabens, der Pferdefuhrwerken ermöglichte in die Stadt zu fahren.

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Das Jaffa-Tor gegen Ende des 19. Jahrhunderts; Foto: Bonfils Haus

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Die Zitadelle Davids und der Handelsplatz vor dem Jaffa-Tor, um 1870. Foto: Félix Bonfils.

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Eine Ansicht des Christlichen Viertels von der David-Zitadelle. Foto: Luigi Fiorillo, um 1875.

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Eine Straße im Christlichen Viertel. Foto: Félix Bonfils, um 1870.

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Juden beten an der Westmauer. Foto: Félix Bonfils, um 1880.

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Damaskus-Tor. Foto: Bruno-Hentschel, 1900.

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Eine Gruppe deutscher Touristen zu Besuch auf dem Tempelberg, 1903.

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Hesekiels Teich. Foto: Félix Bonfils, um 1865.

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Ein Blick vom Ölberg auf Jerusalem. Foto: Frank Mason Good, 1875.

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Die Ostmauer und das Goldene Tor. Foto: Frank Mason Good, 1875.

Dr. Gil Weissblei ist Archivar und Forscher der Geschichte des hebräischen Buchs im 20. Jahrhunderts im Archiv-Amt an der Nationalbibliothek Israels.

Neuester verkorkster palästinensischer Propaganda-Versuch

Aussie Dave, Israellycool, 23. Februar 2019

Die palästinenische Propaganda-Facebookseite Quds News Network hat dieses alte Foto mit einer Bildbeschreibung gepostet:

Die Stadt Jaffa, besetztes Palästina, etwa 1900

Ein Blick auf das Foto und ich sah sofort, dass es sich um die Altstadt von Jerusalem handelte – innen beim Jaffa-Tor. So sieht es dort heute aus:

Foto: TripAdvisor

Das sind Leute, die behaupten, Jerusalem und Jaffa gehören ihnen; dabei können sie diese Städte nicht einmal erkennen, voneinander unterscheiden. Wie groß muss ihre Liebe dazu sein!

Alternativ hassen sie schlicht die Tatsache, dass sie in der Hand der Juden sind.

historisches Foto aus Jerusalem (55) – Jaffa-Tor

gefunden auf City of David:

Der Durchbruch für den neuen Zugang zur Altstadt von Jerusalem, zwischen 1898-1946 (Foto: American Colony oder Metson Collection)

Der neue Druchbruch zur Altstadt von Jersualem, zwicshen 1898 und 1946 (Foto: American Colony oder Metson Collection)