Ein kurzer Blick auf das Jerusalem des 19. Jahrhunderts

Zur Feier des Jerusalem-Tags wirft die Nationalbibliothek einen Blick zurück – weit zurück – auf die Heilige Stadt

Gil Weissblei, Times of Israel Blogs, 2. Juni 2019

Eine Straße im Christlichen Viertel. Detail eines Fotos von Félix Bonfils, um 1870.

Wie sah Jerusalem vor 150 Jahren aus? Es scheint, als wären wir die erste Generation, die in der Lage ist diese Frage mit einem Grad an Gewissheit zu beantworten, dank Abzügen, die in der Nationalbibliothek aufbewahrt worden sind; sie stammen aus den frühen Tagen der Fotografie im Land Israel.

Die letzten Jahrzehnte des 19. Jahrhunderts erlebten große Wellen an besuchenden Touristen, Forschern und Pilgern, die das Heilige Land als Teil einer vorher festgelegten Route Touristen-Destinationen im Nahen Osten erkundeten. Die meisten hatten keine Kameras, die in den Tagen damals schwere und unhandliche Geräte waren. Der Orient und der Geiste der Bibel, die sie absorbieren wollten, sind in den von den wenigen professionellen Fotografen, die dort arbeiteten, produzierten Bildern klar sichtbar. Der berühmteste davon war Félix Bonfils.

Die Landschaften sind ausgedehnt und leer, vielleicht wegen der Schwierigkeiten, die mit dem Fotografieren von Passanten zusammenhängen. Kameras der Zeit verwendeten besondere Glasplatten, die mit lichtsensiblen Chemikalien überzogen waren, eine Technik, die lange Belichtung erforderte. In bestimmten Fällen, wenn die Zusammenstellung es erforderte, kann man Bürger Jerusalems des 19. Jahrhunderts in der Tat auf Bildern sehen, wo sie Statisten an einem kunstvollen und stattlichen Filmset ähneln.

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HaGai-Straße mit Blick auf „Das Haus des reichen Mannes“; Foto: Félix Bonfils, um 1860

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Der Eingang zur Stadt: Das Jaffa-Tor. Foto: Bonfils Haus, um 1899. Dieses Bild wurde kurz nach der Auffüllung seines Grabens, der Pferdefuhrwerken ermöglichte in die Stadt zu fahren.

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Das Jaffa-Tor gegen Ende des 19. Jahrhunderts; Foto: Bonfils Haus

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Die Zitadelle Davids und der Handelsplatz vor dem Jaffa-Tor, um 1870. Foto: Félix Bonfils.

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Eine Ansicht des Christlichen Viertels von der David-Zitadelle. Foto: Luigi Fiorillo, um 1875.

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Eine Straße im Christlichen Viertel. Foto: Félix Bonfils, um 1870.

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Juden beten an der Westmauer. Foto: Félix Bonfils, um 1880.

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Damaskus-Tor. Foto: Bruno-Hentschel, 1900.

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Eine Gruppe deutscher Touristen zu Besuch auf dem Tempelberg, 1903.

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Hesekiels Teich. Foto: Félix Bonfils, um 1865.

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Ein Blick vom Ölberg auf Jerusalem. Foto: Frank Mason Good, 1875.

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Die Ostmauer und das Goldene Tor. Foto: Frank Mason Good, 1875.

Dr. Gil Weissblei ist Archivar und Forscher der Geschichte des hebräischen Buchs im 20. Jahrhunderts im Archiv-Amt an der Nationalbibliothek Israels.

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Neuester verkorkster palästinensischer Propaganda-Versuch

Aussie Dave, Israellycool, 23. Februar 2019

Die palästinenische Propaganda-Facebookseite Quds News Network hat dieses alte Foto mit einer Bildbeschreibung gepostet:

Die Stadt Jaffa, besetztes Palästina, etwa 1900

Ein Blick auf das Foto und ich sah sofort, dass es sich um die Altstadt von Jerusalem handelte – innen beim Jaffa-Tor. So sieht es dort heute aus:

Foto: TripAdvisor

Das sind Leute, die behaupten, Jerusalem und Jaffa gehören ihnen; dabei können sie diese Städte nicht einmal erkennen, voneinander unterscheiden. Wie groß muss ihre Liebe dazu sein!

Alternativ hassen sie schlicht die Tatsache, dass sie in der Hand der Juden sind.

historisches Foto aus Jerusalem (55) – Jaffa-Tor

gefunden auf City of David:

Der Durchbruch für den neuen Zugang zur Altstadt von Jerusalem, zwischen 1898-1946 (Foto: American Colony oder Metson Collection)
Der neue Druchbruch zur Altstadt von Jersualem, zwicshen 1898 und 1946 (Foto: American Colony oder Metson Collection)