Amnesty Internationals aktueller Menschenrechtsbericht ist eine Schande

David Lange, Israellycool, 8. April 2021

Amnesty International hat gerade seinen Jahresbericht losgelassen, der „schwere Verletzungen der Menschenrechte im Jahr 2020 in 149 Ländern“ dokumentiert. Und glaubt es oder nicht, Israel ist in der Zusammenfassung nicht der Rede wert.

Aber lassen Sie sich nicht täuschen. Wenn Sie den vorliegenden Bericht lesen, wird Israel am häufigsten erwähnt, weit öfter als die wirklichen Menschenrechtsverletzter der Welt. Hier finden Sie eine Analyse davon, wie oft Länder darin erwähnt werden:

Nicht ansatzweise ein knappes Rennen. Es ist eindeutig, dass Amnesty Internationals Einseitigkeit zur Schau gestellt wird.

In seinem Abschnitt zu „Israel und die Besetzten Palästinenser-Gebiete” wird Israel wegen seines Umgangs mit den palästinensischen Arabern herausgegriffen, einschließlich Dingen wie rechtswidriger Tötungen und übertriebener Gewaltanwendung, willkürlichen Festnahmen, unfairer Gerichtsverhandlungen, Folter, fehlende freie Meinungsäußerungen und genderbasierter Gewalt. Trotz der Tatsache, dass die palästinensischen Araber all diese Dinge begehen (entweder gegen das eigene Volk oder gegen Israelis oder gegen beide), wird ihr Verhalten nicht ein einziges Mal erwähnt. Was den Teil über genderbasierter Gewalt angeht,

besteht Gewalt gegen Frauen in Israel fort, besonders gegen palästinensische Bürger. Mindestens 21 Frauen wurden als Ergebnis genderbasierter Gewalt getötet.

Trotz der Tatsache, dass sie israelische Araber als „palästinensische Bürger“ bezeichnen, wurde die Mehrzahl dieser Fälle von Arabern an Arabern begangen!

In einem eignen Abschnitt zu „(Der Staat) Palästina“ – ja, so nennen sie das – verweisen sie euphemistisch auf Terrorismus als „Verstöße durch bewaffnete Gruppen“. Raketenfeuer wird als „willkürlich“ beschrieben – obwohl damit auf bestimmte Orte gezielt wird – und sie behaupten zudem: „Die meisten der für Stichangriffe, Schüsse und andere Anschläge auf Israelis in der Westbank und Israel verantwortlichen Palästinenser … waren keine Mitglieder palästinensischer bewaffneter Gruppen.“

Amnesty International hat immer sich wieder als alles andere als eine objektive, faire Menschenrechtsorganisation erwiesen die wirklich an Menschenrechten für alle Menschen interessiert ist. Dieser Bericht ist nur ein weiteres Beispiel dafür.

NGOs schüren die Anti-Israel-Maschinerie 2021

Gruppen zu finanzieren, die einseitig Konzepte wie „Staatlichkeit“ und „Apartheid“ neu definieren wollen, werden weder das Schicksal der Palästinenser noch das der Israelis verbessern.

David Schiff, Israel HaYom, 11. März 2021

Gerade mal zwei Monate des Jahres 2021 sind vergangen, aber die antiisraelische Propaganda-Maschine läuft bereits auf Hochtouren.

Erstens behaupten Nichtregierungsorganisationen (NGOs), die den Anspruch erheben Menschenrechte zu propagieren, eine Verleumdungskampagne mit der Behauptung, dass Israel es mitten in der effizientesten COVID-19-Impfkamagne der Welt versäumt habe seiner Verpflichtung nachzukommen die Palästinenser zu impfen. Die NGOs ignorierten dabei die Tatsachen: Eine solche Verpflichtung gibt es nicht und damals hatte die palästinensische Autonomiebehörde nach eigenen Angaben von Israel keine Impfstoff angefordert.

Dann veröffentlichte Mitte Januar die israelische Gruppe B’Tselem einen Bericht, in dem sie erklärte, Israel betreibe nicht nur in den „besetzten Palästinensergebieten“ ein Apartheid-Regime, sondern „vom Fluss bis zu Meer“. Damit verlieh B’TSelem Israel die Auszeichnung der erste Apartheidstaat zu sein, der in seinem Gründungsdokument Minderheitenrechte verankert hat.

Und früher diesen Monat beschloss der Internationale Strafgerichtshof (ICC)in Den Haag, dass er die Zuständigkeit habe Israel unterstellte Kriegsverbrechen im Gazastreifen und der Westbank zu untersuchen, eine Entscheidung, die von Menschenrechtsorganisationen als „wichtiger Durchbruch“ und „lange überfälliger Schritt hin zu Gerechtigkeit“ bejubelt wurde.

Die gemeinsame Bedrohung innerhalb jeder dieser Begebenheiten lautet, dass sie von direkt oder indirekt durch europäische Regierungen finanzierte NGOs beschleunigt werden, die eine Agenda der Delegitimierung und Dämonisierung des Staates Israel betreiben.

Jede dieser Kampagnen hat dieselben Nutznießer haben, aber sie stecken voller Ungereimtheiten. Die Entscheidung des ICC zum Beispiel führt den Beitritt der Palästinenserregierung im Jahr 2015 nach einer aggressiven NGO-Kampagne als Rechtsgrundlage für seine angenommene Zuständigkeit an. Mehr als ein Jahrzehnt langhaben internationale Organisationen wie Amnesty International und Human Rights Watch sowie ihre palästinensischen Gegenstücke wie das Palestinian Center for Human Rights wiederholt das Gericht bearbeitet, eine Ermittlung gegen Israel zu eröffnen; sie traten für die Anerkennung Palästinas als souveräne staatliche Einheit ein, die den Fall vor das Gericht bringen kann.

Vergleichen Sie das mit der Rhetorik genau derselben Organisationen zum Thema der Verteilung der COVID-19-Impfstoffe. In einer Erklärung vom 23. Dezember forderten Amnesty International und andere durch Europäer finanzierte NGOs Israel auf „seinen Verpflichtungen und moralischer Verantwortung Palästinensern im Gazastreifen und der Westbank gegenüber nachzukommen“ und „volle finanzielle Unterstützung [für den Kauf von Impfstoffen] zur Verfügung zu stellen“. Die NGOs vermerkten auch ihre „große Sorge“ bezüglich Berichten, dass die PA vorhatte eigenverantwortlich Impfstoffe aus Russland zu kaufen; dazu erklärten sie: „Israel muss sicherstellen, dass die den Palästinensern in den Besetzten Palästinensergebieten gelieferten Impfstoffe ebenfalls die Genehmigung des israelischen Gesundheitssystems erhalten.“ Mit anderen Worten: Sie argumentieren, dass die PA de facto kein unabhängiger Staat ist und nicht mit der öffentlichen Gesundheit ihrer eigenen Bürger betraut werden kann.

Ähnliche Widersprüche sind im „Apartheid“-Bericht von B’Tselem zu finden, ein weiterer Empfänger von Zuwendungen Europas. Einerseits besteht B’Tselem darauf, dass jede Annexion von Teilen der Westbank durch Israel illegal wäre und andererseits tritt es für ein einheitliches rechtliches Rahmenwerk „zwischen dem Fluss und dem Meer“ ein. B’Tselem ging noch einen ungeheuerlichen Schritt weiter und nutzte sehr belastete Ausdrücke wie Apartheid, Rassismus und sogar „jüdisches Herrenmenschentum“, was eine Ausdrucksform ist, die ihre Wurzeln im weißen Herrenmenschentum hat und von Typen wie David Duke [ehem. Leiter des Ku Klux Klan – heplev] verwendet worden ist.

Ironischerweise wurde der aufhetzende Bericht von B’Tselem in derselben Woche veröffentlicht, in der tausende arabischer Bürger sich anderen Israelis anschlossen, um zu den ersten weltweit zu gehören, die gegen COVID-19 geimpft wurden.

Geld gebende Organisationen, einschließlich Regierungen, die Gruppen bezahlen, die nastreben Konzepte wie „Staatlichkeit“ und „Apartheid“ einseitig neu zu definieren, werden weder das Schicksal der Palästinenser noch das der Israelis verbessern. Diese Taktik hat sich immer und immer wieder als beklagenswert ineffektiv erwiesen. Fakt ist: Diejenigen, die das Meiste aus der Verbreitung von Ungereimtheiten und Desinformation gewinnen, sind diejenigen, die aus der Fortsetzung des Konflikts Profit ziehen – die NGOs selber.

Wer arbeitet daran uralte Ritualmord-Vorwürfe zu verbreiten?

Viel zu viele „Menschenrechts“-Organisationen sind schuldig daran den ältesten bekannten Hass der Menschheit zu verbreiten: Antisemitismus, einen Virus, der um einiges länger ertragen werden muss als COVID-19.

Sara N. Stern, Israel HaYom, 18. April 2020

Seit der Internationalen Konferenz gegen Rassismus in Durban (Südafrika) im Jahr 2001 sind viele der Menschenrechtsorganisationen, an die die Öffentlichkeit sich um objektive Daten wendet, zunehmend nicht Teil der Lösung, sondern Teil des Problems gewesen. Mit 1.500 anwesenden Organisationen verwandelte sich die Konferenz in ein Hassfest, das die Bewegung Boykott, De-Investitionen und Sanktionen in Gang brachte und die Teilnehmer mit einer besonderen Art uralten Hasses erfüllte.

Das krasseste Beispiel ist Amnesty International. Am 10. April veröffentlichte die New York Times eine Story über einen Aktivisten aus Gaza, Rami Aman (38), der eine Gruppe namens „Das Gaza-Jugendkomitee“ leitet. Er hatte auf Facebook eine Einladung an Israelis gepostet: „Trefft Aktivisten aus dem Gazastreifen“; der Termin wurde beschrieben als „Endlich eine Gelegenheit mit Gazanern zu sprechen, die nicht uns nicht nur nicht hassen, sondern die unermüdlich daran arbeiten Kommunikationskanäle zwischen Gazanern und Israelis zu öffnen.“

Herr Aman wurde kurzerhand verhaftet und von ihm ist seitdem nichts mehr zu hören. Sein Verbrechen? Ein Zoom-Treffen zwischen Palästinensern und Israelis zu veranstalten.

Iyad al-Bozom, ein Sprecher der Hamas, warf ihm das Verbrechen „Normalisierungsaktivitäten“ zu betreiben vor, was, wie er sagt, „Verrat an unserem Volk und seinen Opfern ist“.

Noch verstörender ist, dass die Person, die Rami Aran „verpetzte“, Hind Khoudary, von Amnesty International als Recherche-Beraterin beschäftigt wird. Frau Khoudary schrieb auf ihrer Facebook-Seite: „Die schlimmste Sünde, die ein Palästinenser begehen kann, ist Normalisierung; was jegliche gemeinsame Aktivität zwischen Palästina und Israel ist. Mit anderen Worten: Jede Form gemeinsamer Aktivität, Kooperation oder Dialog mit Israelis ist inakzeptabel, selbst mit israelischen „Friedensaktivisten“. Diese Taten sind Kollaboration mit den Feinden von uns Palästinensern.“

Amnesty International listet seinen Auftrag auf seiner Internetseite als: „Wir arbeiten zum Schutz der Menschen, wo immer Gerechtigkeit, Wahrheit und Würde verweigert werden. Amnesty International ist eine weltweite Bewegung von Millionen Menschen, die Menschenrechte für alle Menschen fordert – egal, wer sie sind oder wo sie sind.“

Außer, natürlich, Sie möchten gerne „Normalisierung“ zwischen Palästinensern und Israelis sehen.

Wie kann eine sogenannte Menschenrechtsorganisation wie Amnesty International eine Person beschäftigen, die so von Hass durchdrungen ist? Wo ist da Objektivität?

Dennoch ist diese Art Einseitigkeit gegen den Staat Israel nichts Ungewöhnliches für eine Vielzahl von Organisationen, die ihre Antipathie gegen Israel und das jüdische Volk hinter dem scheinheiligen Schild der Menschenrechte verbergen.

Kenneth Roth, geschäftsführender Direktor von Human Rights Watch, twitterte am 29. März: „Coronavirus-Quarantäne gegen israelische Belagerung. Gazaner fragen: Was sind 14 Tage Isolation, wenn wir 14 Jahre hatten?“

Natürlich, wenn Herr Roth intellektuell ein wenig ehrlicher wäre, würde er begreifen, dass Israel vor 14 Jahren die intern qualvolle Entscheidung traf sich vom Gazastreifen abzukoppeln, bei der Juden gegen Juden standen. Viele israelische Soldaten hatten den Befehl Juden aus ihren Häusern zu vertreiben. Rabbiner hatten gesagt, sie würden die Synagogen hinterlassen, damit Moscheen aus ihnen gemacht würden, weil „wir alle immerhin zu demselben Gott beten“. Juden ließen intakte Treibhäuser für die Palästinenser zurück, weil sie wollten, dass „der entstehende Palästinenserstaat eine Art wirtschaftliche Infrastruktur hat“.

Aber in dem Moment, als die blau-weiße Flagge eingeholt war und der letzte israelische Soldat das Gebiet verlassen hatte, wurden all diese Synagogen und Treibhäuser in einer rasenden Atmosphäre von Chaos und Antipathie dem Erdboden gleichgemacht.

Es gab ein kurzes Arrangement zur Machtteilung zwischen Fatah und Hamas. Dann erfolgte 2007 ein brutaler Kampf zwischen den beiden Gruppierungen. Die Hamas war siegreich und hat seitdem den Gazastreifen regiert.

Am 15. März twitterte Herr Roth erneut: „Der Coronavirus wird die Weisheit der Politik Israels zur Lahmlegung der Wirtschaft und des Gesundheitssystems des Gazastreifens und der Westbank auf die Probe stellen. Als Besatzungsmacht (auch für Gaza, angesichts Israels schwerer Einschränkungen zur Bewegungsfreiheit) ist Israel für die Gesundheitsversorgung verantwortlich.“

Die Wahrheit ist, dass eine Abteilung der Israelischen Verteidigungskräfte, das Office of the Coordinator of Government Activities in the Territories,[1] den Palästinensern im Gazastreifen Testkits zur Verfügung gestellt und geholfen hat medizinisches Personal dort auszubilden. Dasselbe gilt in Judäa und Samaria und eine Zeit lang kooperierte die palästinensische Autonomiebehörde mit der IDF, um die Verbreitung des COVID-19 zu verhindern. Diese Bemühungen sind auf- und abgegangen, insbesondere weil der Ramadan näher rückt.

COGATs Gesundheitskoordinatorin für die Zivilverwaltung Dalia Basa sagte: „Bakterien und Viren halten an der Grenze nicht an und die Verbreitung des gefährlichen Virus in Judäa und Samaria kann auch die Gesundheit der Einwohner Israels gefährden. COGAT und das Gesundheitsministerium werden weiterhin daran arbeiten der palästinensischen Obrigkeit zu helfen die Verbreitung des Virus in den Gebieten einzudämmen – sowohl als israelisches Interesse als auch aus humanitären Gründen. Wir werden das medizinische Training palästinensischen Personals so gut wie möglich genauso ausweiten wie den Transfer von medizinischer Ausrüstung an das palästinensische Gesundheitssystem.“

Die Verzerrung durch Menschenrechtsgruppen läuft auf nichts mehr als eine Ritualmordlegende hinaus. Diese Pandemie ist ein modernes Beispiel dafür, wie Krankheiten vom Schwarzen Tod in Europa und dem Nahen Osten – beginnend 1346, als man Juden erstmals der Vergiftung von Brunnen beschuldigte – benutzt wurden, um Hass auf das jüdische Volk zu propagieren.

Aus Erfahrung haben wir gelernt, dass allzu viele dieser selbsternannten Menschenrechts-Beobachter selbst schuldig sind den ältesten der Menschheit bekannten Hass zu verbreiten: Antisemitismus, einen Virus, der ungleich länger als der COVID-19 andauert und für den es kein bekanntes Gegenmittel gibt.

[1] COGAT – Büro des Koordinators von Regierungsaktivitäten in den Gebieten.

Amnesty macht erst Israel für Raketenangriff verantwortlich – und dann herrscht großes Schweigen, als sich herausstellt, dass es eine Rakete des Islamischen Jihad war

Elder of Ziyon, 13. November 2019

Gestern twitterte Amnesty International:

Wir verurteilen aus Stärkste den Angriff auf die Palestinian Independent Commission for Human Rights, deren Büro in Gaza von einer israelischen Raketen früher am Morgen getroffen wurde. Angriffe auf zivile Gebäude sind eine Verletzung des Völkerrechts. Wir senden unsere Solidarität an @ICHR_Pal.

Es war aber keine israelische Rakete. Es war die Rakete einer Terrororganisation aus Gaza, fast mit Sicherheit eine in diesem Video:

Es war eine Rakete des Palästinensische Islamische Jihad (PIJ), die auf israelische Zivilisten zielte und zu kurz flog, so dass sie das Gebäude der palästinensischen Menschenrechtsorganisation live im Stream von Reuters traf.
Man sollt eine ordentliche Recherche durchführen, bevor man Leute für etwas verantwortlich macht, an dem sie nicht beteiligt sind.

Videoaufnahmen vom Reuters-Livestream via @RelicHq zeigen die abgewichene palästinensische Rakete, wie sie zu kurz fliegt und das Gebäude der Palestinian Independent Commission for Human Rights im Gazastreifen trifft. Kein israelischer Luftangriff.

Der Schaden durch die Rakete deutet ebenfalls auf eine Raketen wie eine Qassam, kein israelischer Flugkörper.

Ein Augenzeuge bestätigte das.

Selbst die Website der ICHR löschte ihre ursprüngliche Beschuldigung, es sei ein israelischer Raketenangriff gewesen, obwohl sie nicht so weit geht anzudeuten, sie könnte vom Islamischen Jihad sein.

Als die Beweise, dass Amnesty falsch lag, überwältigend wurden, twitterte AI Folgendes:

Es zirkulieren widersprüchliche Informationen dazu, was genau das @ichr_pal-Büro in Gaza traf und woher der Angriff kam. Amnesty fordert eine unparteiische Untersuchung dieses Vorfalls und anderer Ereignisse im Gazastreifen heute.

Ist das nicht toll? Eine unbegründete Beschuldigung, dass Israel eine Menschenrechtsgruppe bombardierte, wird ohne irgendwelche Vorbehalte getwittert, aber wenn man entdeckt, dass eine Terrorgruppe aus Gaza die Rakete schoss, will Amnesty jetzt eine „Ermittlung“ – eine, an der sie erstmal kein Interesse hatte, als Israel beschuldigt werden konnte. Und Amnesty will, dass die Welt weiß, dass sie immer noch von Israel hätte sein können, obwohl Israel das abstreitet und palästinensische Medien auf Anweisung der Hamas aufhörten über den Vorfall zu berichten.

Noch im März wurden die Büros und Mitarbeiter der ICHR gezielt angegriffen. Von der Hamas.

Die Independent Commission for Human Rights (ICHR) aus Ramallah sagten, Hamas-Kräfte griffen ihre Mitarbeiter in Gaza an, weil die ihren Job machten das harte Vorgehen der Hamas gegen die Straßenproteste zu beobachten und darüber zu berichten.

ICHR-Direktor Ammar Dweik sagte, Hamas-Kräfte griffen Jamil Sarhan, den Direktor der Filiale in Gaza an und verletzten ihn schwer, ebenso seinen Anwalt Baker Turkman; beider Mobiltelefone wurden beschlagnahmt.

Damals sagte Amnesty nicht ein einziges Wort.

Kein Wunder, dass die Hamas-Medin fröhlich Amnestys antiisraelische Äußerungen veröffentlichen. Hamas und andere Terrorgruppen im Gazastreifen betrachten Amnesty International treffsicher als ihren Verbündeten. (Ausgerechnet dieser Artikel wurde innerhalb der letzten Stunde aus irgendeinem Grund gelöscht.)

s. auch: UN Watch

Amnesty Internationals neueste Antiisrael-Kampagne zielt gegen jüdischen Tourismus

Karen Bekker, CAMERA, 13. Februar 2019

Letzten November knickte die internationale Reisefirma Airbnb nach zwei Jahren Druck seitens Human Rights Watch und anderer antiisraelischer NGOs ein und kündigte an, sie werde Einträge jüdischer Immobilien in der Westbank von ihrer Seite nehmen. Amnesty International wollte nicht zurückstehen und hat jetzt eine Kampagne nachgeschoben, die nicht nur gegen Booking.com, Expedia und TripAdvisor zielt, sondern auch Airbnb auffordert Immobilien von Juden in Ostjerusalem auf die Schwarze Liste zu setzen. Der zentrale Teil der Kampagne ist Amnesty 96 Seiten langer Bericht mit dem Titel „Destination Occupation“ (Reiseziel Besatzung).

Der Bericht bestreitet jüdische Geschichte, ignoriert sowohl Terrorismus las auch die Angriffe arabischer Staaten auf Israel, legitimiert damit implizit Jordaniens ethnische Säuberung Jerusalems und der Westbank 1948 und fordert schlussendlich weitere ethnische Säuberung von Juden aus der Westbank und Ostjerusalem. Amnesty schlägt nicht nur vor, wie es bei der Kampagne gegen Airbnb der Fall war, dass Juden nicht in der Westbank leben sollten, sie geht noch weiter und versucht die Möglichkeit der Juden die Westbank und Jerusalem auch nur zu besuchen einzuschränken. Amnesty hat zwar eine Geschichte der Aussonderung Israels für unverhältnismäßige Verurteilungen und sich auf dämonisierende Rhetorik zu verlassen statt auf Fakten, aber dieser Bericht ist besonders bösartig, weil er sich gegen private Geschäftsleute wendet und versucht sie dazu zu nötigen sich Amnestys Fanatismus zu verpflichten.

Der Kern der Beanstandungen durch Amnesty besteht darin, dass Booking.com, Expedia, TripAdvisor und Airbnb „zahlreiche Hotels, Bed&Breakfasts oder Touren in israelischen Siedlungn in den Besetzten Palästinensergebieten (OPT) auflisten. Sie tun das, obwohl sie wissen, dass Israels Siedlungen gemäß internationalem Recht illegal und ein Kriegsverbrechen sind.“

Wie CAMERA ausführlich und detailliert berichtet hat, gibt es starke Argumente seitens Jurawissenschaftlern, dass die Siedlungen tatsächlich legal sind. Eugene Rostow, ehemaliger Staatssekretär im Außenministerium, der half die Resolution 242 des UNO-Sicherheitsrats zu schreiben, sagt: „Israel hat ein unanfechtbares Recht Siedlungen in der Westbank zu gründen.“ Der Experte für internationales Recht Eugene Kontorovich hat festgestellt, dass in acht anderen Konfliktlagen ähnliche Siedlungsaktivität nicht als Verletzung des Völkerrechts betrachtet wurde. Auch die USA betrachten die Siedlungen nicht als illegal. Darüber hinaus ist das Land in Jerusalem und der Area C der Westbank, das Amnesty als „Besetzt palästinensische Gebiete“ bezeichnet, nie unter palästinensischer Souveränität.

Obwohl Amnesty vordergründig die UNO-Position übernimmt, dass die Siedlungen für illegal und das Territorium für „palästinensisch“ erklärt werden, ist die Übernahme der Ergebnisse des Gremiums selektiv. In Fußnote 18 verweist Amnesty auf die „illegale militärische Blockade“ des Gazastreifens; die UNO hat jedoch festgestellt, dass die Blockade legal ist. Amnesty scheint zudem sich zum Schiedsrichter sowohl für Kriegsverbrechen-Vorwürfe als auch Streit um Privatland gesalbt zu haben, doch die Geschichte der Angriffe  der Gruppe auf Israel und ihre Beschäftigung voreingenommener Mitarbeiter machen sie für diese Rolle ungeeignet.

Nach Angaben des in Israel ansässigen Forschungsinstituts NGO Monitor sondert Amnesty „auf unverhältnismäßige Weise Israel für Verurteilungen aus, konzentriert sich einzig auf den Konflikt mit den Palästinensern, stellt die Komplexität des Konflikts falsch dar und ignoriert schwerere Menschenrechtsverletzungen in der Region“. NGO Monitor hat ebenfalls darauf hingewiesen, dass Amnesty eine Bilanz hat Mitarbeiter anzustellen, die bereits auf die palästinensische Sichtweise geprägt waren, bevor sie sich der Organisation anschlossen. Beispielsweise arbeitete Saleh Hijazi, der das Jerusalemer Büro leitet, „als Public Relations-Beauftragter für das Büro des Planungsministerium der PA arbeitete und 2007 als Kontakt zur NGO ‚Another Voice‘ aufgeführt wurde – unter der Signatur der Gruppe ‚Widerstand leisten! Boykottieren! Wir sind Intifada!‘“ NGO Monitor berichtet zudem, dass Hijazi einmal ein Foto der PFLP-Terroristin Leila Khlaed als Facebook-Profilfoto verwendete.

Die einleitende Seite zu Amnestys Bericht trompetet in übergroßer Schrift „Die Auflistung von Immobilien und Attraktionen in israelischen Siedlungen, digitaler Tourismus-Firmen sind Profit aus Kriegsverbrechen“. Für Amnesty sind Juden, die ihre antike Heimat und heilige Stätten besuchen, beteiligt an „Kriegsverbrechen“ – un nicht nur Kriegsverbrechen, sondern Kriegsverbrechen, die mehr Sanktionen verdienen als der Gebrauch der eigenen Bürger als menschliche Schutzschilde durch die Hamas oder die Raketenangriffe der Hamas auf Zivilisten oder die Mord-Bezahlung der PA, die praktisch auf den Kopf eines jeden israelischen Bürgers ausgesetzte Prämien sind.

Auf alle einseitigen und irreführenden Behauptungen in dem 96 Seiten starken Bericht zu antworten geht über den Umfang dieses Artikels hinaus. Aber der tendenziöse Charakter des Amnesty-Berichts ist im ersten Absatz seines „Hintergrund“-Bereichs zu finden:

Es gibt rund 3 Millionen Palästinenser und um die 600.000 israelische Siedler, die in der Westbank leben, einem Bereich, zu der Ostjerusalem gehört. Israel eroberte 1967 die Westbank sowie den Gazastreifen während eines Krieges mit seinen arabischen Nachbarn. Diese Gegenden sind heute als die Besetzten Palästinensergebiete (OPT) bekannt.

Dass der Krieg 1967 aus Israels Perspektive ein Verteidigungskrieg war und dass Jordanien die Bereiche 1948 illegal in Besitz genommen und in der Folge von seiner jüdischen Bevölkerung ethnisch gesäubert hatte, sind Tatsachen, die für Amnesty keine Rolle spielen.

Tatsächlich sind Terrorismus und Gewalt gegen Juden in diesem Bericht so gut wie unsichtbar. In Hebron, zum Beispiel, erzählt uns Amnesty, dass „tausende israelische Soldaten, Grenzpolizisten und Polizisten eingesetzt werden, um die Siedler zu schützen“. Wovor zu schützen? Das sagt Amnesty nicht.

Der Bericht behauptet: „Israelische Siedlungen haben einen negativen Effekt auf eine riesige Zahl an Menschenrechten der palästinensischen Bevölkerung.“ Mit anderen Worten: Amnesty behauptet, dass Juden nur durch ihre Anwesenheit ihre Nachbarn schädigen. Amnesty ignoriert, wieder, dass der Terrorismus – zu dem die PA-Politik der Bezahlung von Mördern und ihren Familien – die Ursache so vieler Einschränkungen für die palästinensische Bevölkerung ist.

Während andere Gruppen behaupten, dass Juden nicht erlaubt sein darf als Minderheit unter Palästinensern zu leben, wie oben vermerkt, geht Amnesty noch weiter und zielt nicht nur auf Juden, die in der Westbank leben, sondern auf die Möglichkeit der Juden dorthin zu fahren, um ihre eigene Geschichte zu besuchen. In seiner Schlussfolgerung fordert Amnesty die Staaten auf „touristischer Dienste in Siedlungen oder durch Siedler in den OPT zur Verfügung zu stellen oder zu ermöglichen, auch durch digitale Plattformen“. Sollte Amnestys Kampagne gegen diese Tourismusfirmen Erfolg haben, würde es für Juden – und Christen – erheblich schwieriger werden ihre heiligen Stätten zu besuchen.

Tatsächlich nimmt Amnesty in seinen Fallstudien jüdische heilige Stätten und historische Gegenden ins Visier, z.B. Schiloh, das der Ort der Bundeslade (Mishkan) vor dem Bau des ersten Tempels in Jerusalem gewesen sein soll. Amnesty wirft TripAdvisor vor die archäologische Stätte am Tel Schiloh als Attraktion aufzuführen, die Menschen vielleicht besuchen wollen, sowie dafür Reiseführer aufzulisten, die Besucher dorthin bringen. „Durch ihre Auflistung“, schreibt Amnesty, „haben Airbnb, Booking.com und TriopAdvisor geholfen tausende Touristen in die Gegend zu fahren.“

Ein weiteres Beispiel ist Hebron, wo Juden Jahrhunderte lang lebten, bis sie nach einem arabischen Pogrom ethnisch gesäubert wurden. Obwohl Juden in Hebron lebten, lange bevor es eine Gruppe Araber gab, die sich als „Palästinenser“ bezeichneten, bezeichnet Amnesty Hbron absurderweise als „palästinensische Stadt“ und die jüdischen Siedlungen dort in der Umgebung der Patriarchenhöhle – wo Abraham und Sarah begraben sind – als „illegale Kolonien“. Amnesty protestiert dann gegen die Tatsache, dass TripAdvisor ein Geschichtsmuseum in Kiryat Arba als eine seiner Attraktionen aufführt.

Ironischerweise behauptet Amnesty für die Rechte indigener Völker einzustehen. Doch wie andere in der BDS-Bewegung greift es die jüdische Indigenität an, indem es versucht die Jude von ihrer Geschichte und ihren religiösen Stätten zu trennen. Es fordert die vier Reisefirmen auf nicht nur die Auflistung von Unterkünften nicht mehr zu listen, sondern auch aufzuhören „Aktivitäten und Attraktionen“ in der Westbank und in Ostjerusalem anzubieten. Amnesty beklagt sogar, dass die Westmauer eine der drei am meisten besuchten Stätten in den „OPT“ ist und dass „Israel 2010 etwa US$ 110 Millionen für den Schutz und die Entwicklung von Besucher-Infrastruktur an historischen Stätten in ganz Israel und den OPT ausgab, ‚die das nationale Erbe des jüdischen Volks spiegeln‘“.

Wie oben vermerkt führten Human Rights Watch und andere NGOs zwei Jahre lang eine aggressive Kampagne gegen Airbnb. Amnesty wird wahrscheinlich versuchen mit seiner antisemitischen Kampagne an diesen Reisefirmen zu kratzen, bis es seine Willen bekommt.

Booking.com, Expedia, TripAdvisor und Airbnb können alle auf twitter kontaktiert werden. Lassen Sie sie wissen, dass sie weiterhin den Tourismus nach Israel unterstützen sollten, einschließlich der jüdischen und christlichen heiligen Stätten.

Amnestys Besessenheit mit den Juden geht weiter

Elder of Ziyon, 5. Februar 2019

Schon immer seit Amnesty International letzte Woche seinen wahrlich antisemitischen Bericht veröffentlicht hat, dass TripAdvisor s wagt Immobilien in jüdischem Eigentum in Judäa und Samaria anzubieten, wird dieser Bericht unaufhörlich auf Twitter gepuscht.

19 von 30 Tweets seitdem, verteilt über fast eine Woche, behandelten dieses Thema und alle anderen Menschenrechtsthemen der Welt sind dafür auf Eis gelegt worden.

Hier ist ein Diagramm, das die Themen der Amnesty-Tweets seit dem 30. Januar zeigt:

Wie nennt man das, wenn jemand von der Idee besessen ist, dass Juden – und nur Juden – die in ihrer historischen Heimat leben, nicht dieselben Rechte haben wie jeder andere Mensch auf dem Planeten?

Sicher nicht „Menschenrechte“.