Die Antisemiten und die sie verteidigen

David Collier, Beyond the Great Divide, 14. Juli 2022

Die Obsession der Antisemiten

Die meisten Menschen begreifen Antisemitismus überhaupt nicht. Die Frage „Was hat er denn Antisemitisches gesagt?“ ist eine, der man fast sofort begegnet, wenn man Antisemiten kritisch hinterfragt. Aber bei Antisemitismus geht es nicht nur um Einzeltaten – judenfeindlicher Hass ist eine Einstellung. Der Antisemit besitzt eine grob verzerrte Sichtweise darauf, wie die Dinge funktionieren.

Für einen Antisemiten wäre die Welt weit besser, würden die Juden nur nicht

  • die Brunnen vergiften
  • Seuchen verbreiten
  • das Blut von Kindern trinken
  • Land rauben
  • Menschen erpressen
  • Gott töten
  • die Politiker kontrollieren
  • üble Dinge planen
  • vorsätzlich auf Journalisten schießen
  • oder Völkermord begehen

Den Juden zu bekämpfen – welche Form auch immer der Jude annehmen mag – wird fast immer zu einer Menschenrechtsfrage.

Was uns zur Obsession mit Israel bringt. Ich weiß, dass manche Leute, wenn sie das lesen, mit den Augen rollen werden – aber gerade das ist mein Punkt. Obsession mit Israel ist so normalisiert geworden, dass viele Leute sie nicht mehr als das sehen, was sie ist. Die UNO, NGOs, linke Medien, einige Kirchengruppen, Studentengruppen, sogar der IStGH – sie alle verdrehen die Realität und dämonisieren Israel. Und es eskaliert. Je mehr Menschen das im Lauf der Zeit glauben, desto wilder können die Anschuldigungen werden. Heute werden Worte wie „Völkermord“, „ethnische Säuberung“ und „Apartheid“ alle regelmäßig mit Israel in Verbindung gebracht. Lügen, die auf anderen Lügen aufgebaut werden.

Obsessive Einbildungen

Die antisemitische Obsession ist so normalisiert worden, dass diejenigen, die sie verstärken, nicht einmal mehr versuchen den Anschein von Unparteilichkeit aufrechtzuerhalten. Der Bericht von Amnesty? Eine der Schlüsselpersonen hinter ihrem „Bericht“ ist ein palästinensischer Aktivist, der einen Fetisch hatte palästinensische Terroristen als sein Facebook-Profilbild zu verwenden. Viele der Schlüssel-Mitarbeiter von Amnesty sind besessen von und lügen über Israel. Vor Ort beschäftigt Amnesty Leute mit einer Geschichte an israelfeindlichem Aktivismus und schickt sie als „unvoreingenommene Menschenrechtsarbeiter“ los, um zu berichten, was geschieht. Ihre verdrehten Berichte bieten dann die Motivation für die Erstellung weit größerer Amnesty-Kampagnen gegen Israel.

Es sollte in der Welt kein Forum geben, in dem das ernst genommen wird. Dennoch gibt es kaum ein Medium, das die Befunde des Amnesty-Berichts nicht in ausführlichen Artikeln propagierte. Wir leben in einer Welt, in der der UNO-Menschenrechtsrat hauptsächlich aus despotischen Menschenrechtsverletzern besteht – und wie viele NGOs, die Israel ständig attackieren, wird viel davon von westlichen Demokratien finanziert und genehmigen.

Die pro-palästinensische Bewegung kann ihr Glück wohl kaum fassen. Sie können während eines Monats schwerer Regenfälle ein Bild produzieren, ein Narrativ dafür setzen, das nahe legt Israel habe das Wasser vergiftet und das Bild geht viral. Eingebildete Staudämme können überfluten, ein paar Zelte können Städte werden, 17-jährige Terroristen mit Schusswaffen werden zu „unschuldigen Kindern“ und randalierende Protestler werden „Gottesdienstbesucher in einer Moschee“.

Das mag alles Unsinn sein, aber es ist töricht das abzutun. Die Lügen werden heute in vielen Kreisen als Weisheit ausgemacht – und der Hass, den diese Lügen erzeugen, ist sehr real.

Pseudo-Wissenschaft des Hasses

Nichts davon ist neu. Die meisten der großen antisemitischen Angriffe auf Juden – diejenigen, die zu den größten Runden der Gewalt führten – wurden von den Wissenschaften ihrer Zeit unterstützt. Sie sollten keinen Zweifel haben, dass, als die Beulenpest Europa verwüstete, die Geschichten von den die Brunnen vergiftenden Juden hinreichend „bewiesen“ worden waren.

Als die Wissenschaftler sich von den Kirchen weg an die Universitäten begaben, wurden die Dinge keineswegs besser. Kommunistische Akademiker bewiesen, dass Juden hinter dem Kapitalismus steckten und kapitalistische Akademiker bewiesen, dass Juden hinter dem Kommunismus steckten. Jeder „bewies“ alles – bevor mörderische Gewalt gegen eine unschuldige jüdische Bevölkerung freigesetzt wurde.

1941 schickte Hitler, während akademisch unterstützte Rassentheorien dabei waren den Holocaust gegen das europäische Judentum zu entfesseln, seine Einsatzgruppen los, um die Auslöschung der Juden anzuführen. Viele der Kommandeure hatten Doktortitel, weil Reinhard Heidrich für diese Aufgabe ausdrücklich hoch gebildete Männer haben wollte.

Was wir heute Antizionismus nennen, ist lediglich ein Aufguss der antisemitischen „wissenschaftlichen Theorie“, die in den kommunistischen und KGB-Thinktanks der Sowjetunion aufgestellt wurden.

Und so geht es weiter. Die vor kurzem in die Welt gesetzte Idee, Anne Frank sei „weiß privilegiert“ gewesen, wurzelt in der pseudowissenschaftlichen Kritischen Rassentheorie. Innerhalb der Postkolonial-Studien verwandelt „Wissenschaft“ die Juden in weiße europäische Siedler. Und das gerade mal zwei Generationen nachdem die Juden in Europa beinahe ausgelöscht wurden, weil „Wissenschaft“ bewiesen hatte, dass Juden nicht „weiß“ sind. Das antisemitische Chasaren-Märchen – das den Antisemitismus der Nazis und der Sowjets unterstützte – wird aktuell von Publikationen in westlichen Universitäten propagiert.

Als Produkt all dieser „Wissenschaft“ gibt es jedes Jahr jede Menge veröffentlichter Bücher, die „beweisen“, dass Israel eine Art ruchloser Terrorstaat ist.

Hass ist in der Lage sich so zu verkleiden, dass er aussieht, wie er aussehen will. Er kann rechtliche Argumente produzieren, die nahelegen, wenn Juden jüdische Feiertage feiern, das eine rassistische Tat ist. NGOs können ausführliche Berichte schreiben, um zu „beweisen“, dass Israel ein Apartheidstaat ist. 9/11-Verschwörungstheoretiker können „faktisch beweisen“, dass Zionisten hinter dem Angriff auf die Türme steckten. Es gibt tausende Videos, die „beweisen“, dass jüdische Bankiersfamilien hinter beiden Weltkriegen steckten. Und CNN kann „beweisen“, dass Israel vorsätzlich eine Journalistin erschoss, ohne Zugang zu dem Soldaten, der Kugel oder vielen der nötigen Fakten zu haben.

Die modernen Verleumdungen

Global gesehen ist Israel in einen winzigen Konflikt verwickelt. Ein Krieg, der 1949 geendet hätte und lange vergessen wäre – wäre da nicht die entsetzliche Dämonisierungskampagne, die sich gegen den jüdischen Staat richtete. Natürlich gibt es keinen Frieden! Warum um alles in der Welt sollten die lokalen Araber *JEMALS* Kompromisse eingehen und einen Friedensdeal akzeptieren? Jede über ihre Feinde erstellte Verleumdung wird im Ganzen geschluckt. Die Welt konstruierte sogar eine besondere „Flüchtlings“-Kategorie nur für die Palästinenser und schuf eine einzigartige Organisation (UNRWA), die sich um sie kümmert. Die im Gegenzug Terroristen-Anhänger und Antisemiten beschäftigte, um palästinensische Kinder schreckliche Lügen über Juden zu lehren.

Und jüdische Menschen haben sich daran gewöhnt – dieser Antisemitismus ist so normal geworden, dass ihr Ausgangspunkt in Diskussionen oft defensiv und rechtfertigend ist. Manche haben sogar die invertierte Realität so sehr übernommen, dass sie praktisch die Seiten gewechselt haben.

Das Ausmaß der Lügen ist einfach atemberaubend. Seit Anfang 2017 sind im Konflikt mit Israel ungefähr 270 Palästinenser in Jerusalem und den PA-Gebieten (ohne den Gazastreifen) getötet worden.

Behält man im Kopf, dass der Gazastreifen völlig ruhig ist, außer die Hamas beginnt Angriffe, dann ist diese Statistik die wichtige. Zum Beispiel war 2020 ein Jahr relativer Ruhe an der Gaza-Grenze, nur ein Palästinenser wurde getötet. Dieser Palästinenser war Mohammed ‘Ali Hassan a-Na’em – ein Akteur des Islamischen Jihad, der von der IDF getötet wurde, als er versuchte Sprengsätze zu legen. Wenn die Hamas keine Feindseligkeiten aus dem Gazastreifen startet – gibt es auf beiden Seiten keine Opfer.

Denken Sie auch daran: Diese Zahl von 270 Toten enthält mehr als 100 Terroristen, die direkt bei Versuchen Israelis und andere zu ermorden getötet wurden und weitere mehr als 100, die an Konfrontationen mit der israelischen Armee beteiligt waren.

In einem friedlichen Land wie Schottland gibt es ungefähr 60 Morde im Jahr. Das bedeutet, dass wir eine statistische Tatsache feststellen können. Wenn Sie Palästinenser in Judäa und Samaria sind – und nicht versuchen Israelis zu schaden – dann ist deine Chance getötet zu werden weit geringer als die einer Person, die die Straßen Schottlands entlang geht.

Wird das ernsthaft von manchen Leuten Völkermord genannt? Ist Israel wirklich ein barbarischer Staat, gegen den der IStGH ermitteln muss?

Die Realität ist so weit von den „Fakten“ entfernt, die sich auf den Straßen des Westens verbreiten, dass viele sich in diesen obsessiv antisemitischen Wahnvorstellungen verloren haben.

Vor 1920 wurde das Wort „palästinensisch“ im Parlament nie verwendet (einfach deshalb, weil es „palästinensisch“ nicht gab). Eine Suche nach parlamentarischen Erwähnungen zeigt eindeutig, wie sich ein winziger Konflikt in eine Besessenheit verwandelt hat – selbst in den Hallen der Macht:

Die Besessenen

Wann immer Sie einen Blick ins pro-palästinensische Lager werfen, werden Sie antisemitisch Besessene finden, die die Anklage führen. Nehmen wir Pete Gregson, der wegen Antisemitismus aus der Gewerkschaft GMB geworfen wurde (unter anderem sagte er, Israel übertreibe den Holocaust). Es gibt zu Gregsons Antisemitismus keine Zweifel. Dieses Bild – das behauptet Zionisten gehörten nach „Kasachstan“ – stammt von seiner Internetseite, die den schamlosen Titel „Kampagne gegen erfundenen Antisemitismus“ trägt:

Gregson ist aus Aberdeen. Er versuchte vor kurzem – was fehlschlug – eine Städtepartnerschaft von Edinburgh und Gaza zu erreichen und er plant jetzt einen Rabbi der Naturei Karta (eines extremen jüdischen Kults) aus den USA auf eine Tour zu holen. Was lässt einen Typen aus Aberdeen von einem Konflikt auf niedrigem Niveau in tausenden Kilometern Entfernung so besessen sein? Völkermord? Tägliches Töten von Kindern? Das ist alles Blödsinn. Es gibt in Schottland sicher kein größeres Problem, die gelöst werden müssen, aber Gregsons Kopf ist voller antisemitischer Lügen und Verschwörungstheorien.

Es ist bei weitem nicht allein. Der Westen ist voller solcher Leute. Chris Williamson war Parlamentsabgeordneter für Derby. Heute ist er ein antisemitischer Verschwörungstheoretiker, der im iranischen Staatsfernsehen Hass verbreitet. Jackie Walker, ehemalige Vizevorsitzende von Momentum, Professor David Miller, früher an der Bristol University, haben sich alle infiziert. Was auch immer ihre Vorstellung von „Zionismus“ angestellt hat, sie brachte sie an einen wirklich dunklen Ort. Es gibt tausende Antisemiten, die den größten Teil der Energie hinter israelfeindlichem Aktivismus auf der Straße liefern. Einer der Palästina-Schlüsselaktivisten ist ein Holocaust-Leugner. Die Palästina-Solidaritätskampagnen von England, Schottland und Irland werden allesamt von kaum mehr als dem antisemitischen Antrieb ihrer Mitglieder über Wasser gehalten.

Die Lügen über Israel heute bauen auf den Lügen über Israel gestern auf. Das schafft eine unausweichliche Eskalation. BDS Boston zeichnete gerade eine Landkarte jüdischer und zionistischer Institutionen, Universitäten und Einzelpersonen, die ins Visier genommen werden sollen. Eine Landkarte, die auch in den 1930-er Jahren nicht deplatziert wirken würde.

Die Antisemiten und ihre Verteidiger

Während es keinen Zweifel gibt, dass ein großer Teil des Aktivismus gegen Israel von Antisemiten angetrieben wird: Diese Leute ernähren sich von den Lügen, die im gesamten Mainstream verbreitet werden. Hauptsächlich von den Journalisten gepuscht, die die Maske der Unparteilichkeit längst abgelegt haben. Dazu gehören die von Sky News, der BBC, des Guardian, von CNN und der New York Times – alle diese Sender verlassen sich auf palästinensische Unterstützung und produzieren zumeist Beiträge, die Desinformationskampagnen stärken.

So wie sie es immer gemacht haben, schaffen Lügen über Juden die Atmosphäre, die den Antisemitismus blühen lässt.

Und die Juden sind jetzt nicht nur das Ziel antisemitischer Angriffe – sie werden sogar dafür angegriffen, dass sie sich beklagen angegriffen zu werden.

Erst vor kurzem sagte Amnestys Generalsekretärin Agnese Callamard, Kritiker ihres Berichts „Israel Aparteid“ würden „Antisemitismus als Waffe benutzen“. Callamard leitet eine Organisation, die Verleumdungen über Israel verbreitet – angetrieben von den islamistischen Extremisten und Antisemiten in ihrem eigenen Lager – und greift dann jüdische Menschen an, die sich gegen die rassistischen Lügen ihrer Organisation auflehnen.

Dass Juden „Antisemitismus als Waffe benutzen“ ist die jüngste der judenfeindlichen Verleumdungen. Weltweit gibt es Veranstaltungen zum Thema und Akademiker liefern die notwendige „Wissenschaft“, um zu „beweisen“, dass die Anschuldigungen richtig sind. Es werden Internetseiten über „gefälschten Antisemitismus“ erstellt und die, die wegen ihres judenfeindlichen Hasses angeprangert werden, erhalten Applaus, wenn sie behaupten, sie seien Opfer einer „zionistischen Hexenjagd“.

Die Medien helfen fröhlich dabei, indem sie endlos Artikel darüber veröffentlichen, dass der Antizionismus kein Antisemitismus ist – oder mit dem Propagieren der Ansicht, damit solle nur „legitime Kritik an Israel“ zum Schweigen gebracht werden (BBC, Guardian, NYT, CNN, Irish Times, Independent, Washington Post).

Antisemiten und ihre Verteidiger. Eine Partnerschaft, die mehr als 1.000 Jahre angedauert hat. Plus ça change, plus c’est la même chose.

Die Amnesty-T-Shirts, die beweisen, dass Antizionismus Antisemitismus ist

Elder of Ziyon, 11. Juli 2022

Laut diesem Tweet von Amnesty International UKs Campaigns Manager Kristyan Benedict wird Amnesty-UK bald T-Shirts mit dem Aufdruck „End Israel Apartheid“ verkaufen.

Ich habe mir die Werbung auf der Internetseite von Amnesty USA und Amnesty UK angesehen und konnte keine anderen Waren finden, die einen einzelnen Staat angreifen.

Keine antirussischen oder antichinesischen oder anti-Myanmar-Artikel. Nichts wird verkauft, das gegen Afghanistan oder Syrien oder Nordkorea ist.

Aber das Problem ist nicht nur, dass Amnesty beschloss, Israel solle diese einzigartige Behandlung zuteilwerden. Das Problem ist, dass Amnesty weiß, manche Leute werden ein solches T-Shirt stolz tragen.

Ein T-Shirt mit Botschaft zu tragen ist eine soziale Aktivität. Niemand kauft eins, um es alleine Zuhause zu tragen. Sie sollen gesehen werden. Noch wichtiger ist, dass auf sie reagiert werden soll, wenn auch nur dezent. Leute tragen T-Shirts mit Botschaften, um den Kick der Zustimmung anderer zu fühlen. Die Leute wollen Botschaften tragen, die diejenigen, die sie lesen „Ja!“ oder „Clever!“ oder „Ich auch!“ sagen lassen oder einfach nur für ein Lächeln oder ein Nicken sorgen.

Im Fall der israelfeindlichen T-Shirts bekommt der Träger den Nervenkitzel eines positiven Feedbacks, weil es genug weitere Hasser gibt, die positiv reagieren.

Der Grund, dass Sie kein „Beendet den chinesischen Völkermord“ oder „Beendet die Verfolgung der Rohinga in Myanmar“ auf T-Shirts sehen, ist, dass sie nicht dieselbe positive Reaktion auslösen würden. Niemand will mit den Trägern dieser T-Shirts abhängen; ihre Botschaft ist fundamental antisozial. Jeder, der sie liest, wird wahrscheinlich auch vor den Kopf gestoßen sein, weil echte Menschenrechtsverletzer bagatellisiert werden, wenn man sie auf T-Shirts platziert.

Aber öffentlich zu proklamieren, dass man Israel hasst, bringt einen Kick, der meistens von den positiven Reaktionen anderer Hasser verstärkt wird. Es ist wie Teil eines Vereins zu sein – ganz so wie die Anziehungskraft der deutschen „Antisemitenliga“.

Der einzige Staat, bei dem es sozial akzeptabel ist ihn zu hassen, ist der jüdische Staat. Also werden die einzigen T-Shirts, die Amnesty jemals verkauft und die einen bestimmten Staat anprangern, offensichtlich antisemitische T-Shirts sein.

Genauso, wie der einzige Staat, gegen den in Amnestys Kinderbuch zu Hass aufgerufen wird, ebenfalls Israel ist.

Amnesty International UK ist „institutionell rassistisch“, „kolonialistisch“ – und ihr Antisemitismus ist eng damit verbunden

Elder of Ziyon, 17. Juni 2022

Amnesty-UK hat ein jährliches Treffen, bei dem sie über Resolutionen zu verschiedenen weltweiten Politikthemen abstimmen. Fast alle davon werden mit einer riesigen Mehrheit verabschiedet, das damit nicht um Gelder gebeten wird – nur vage Verpflichtungen für eine Sache „einzutreten“.

2015 wurde eine scheinbare Routine-Resolution zur Abstimmung vorgelegt, um Antisemitismus in Großbritannien zu verurteilen und Einfluss auf die britische Regierung zu nehmen, mehr dafür zu tun Juden vor Angriffen zu schützen, die im Vorjahr dramatisch zugenommen hatten. Das war die einzige Resolution in diesem Jahr, die von der Amnesty-UK-Horde abgelehnt wurde.

Die Rechtfertigung, die Amnesty-UK nutzte, um nicht gegen Antisemitismus zu sein, war: „Wir können uns nicht für alles einsetzen.

Vergleichen Sie das mit einer ähnlichen Resolution von 2020, in der es hieß: „AIUK sollte sich gegen Praktiken einsetzen, die Ahmadi-Muslime diskriminieren.“ Diese ging ganz leicht mit 748:116 durch.

Amnesty-UK hat auch bei anderen Gelegenheiten zweierlei Maß gegen Juden zur Schau gestellt. Sie haben einen öffentlichen Raum, den sie an fast alle Organisationen vermieten, die dazu anfragen; und sie haben virulentem Antisemitismus erlaubt den Raum zu nutzen. Aber als eine jüdische Dachorganisation, die viele politische Meinungen repräsentiert, ihn mieten wollte, lehnte Amnesty das ab.

2012 twitterte Leiter von Amnesty-UK einen Witz über jüdische Abgeordnete, die die Bombardierung des Gazastreifens unterstützen, obwohl jede Menge nichtjüdischer Parlamentarier Israels Handeln zum Stoppen der Raketenangriffe unterstützten.

Der Antisemitismus ist endemisch. Was der Grund ist, dass diese Geschichte aus dem Independent nicht überrascht:

Amnesty International UK ist „institutionell rassistisch“, „kolonialistisch“ und sieht sich Problemen wegen Drangsalierung innerhalb der eigenen Reihen gegenüber, hat eine vernichtende Ermittlung ergeben.

Erste Befunde er unabhängigen Untersuchung von Global HPO zu der Wohlfahrtsorganisation wurden im April veröffentlicht, aber jetzt ist das Ausmaß der Rassismus-Probleme der Organisation im Abschlussbericht offengelegt worden.

Am Donnerstag wurde das 106 Seiten starke Dokument an die Amnesty-Mitarbeiter herausgegeben; es erklärt, dass Gleichheit, Inklusion und Antirassismus „nicht in die DANN der Organisation eingebettet“ sind.

„Weißer Retter“, „Kolonialist“, „Mittelklasse“ und „privilegiert“ gehörten zu den meist verwendeten Worten während der Aussage und Fokus-Gruppen in der Diskussion bei Amnesty.

Bespiele für rassistische Vorfälle, die für schwarze und asiatische Mitarbeiter unbehaglich waren, gehörten:

– regelmäßig mit anderen Kollegen mit ähnlicher Hautfarbe verwechselt zu werden
– negative Kommentare zum Fast während des Ramadan
– schwarze Haut, Haar und Erscheinungsbild als etwas Faszinierendes zu behandeln und Haar ohne Zustimmung anzufassen.
– unanständige Kommentare über Minderheits-VIPs, -Politiker oder -Veranstaltungen

Derselbe „weißer Retter“-Komplex, der die sogenannte „Menschendrechtsgemeinschaft“ durchzieht, ist eng mit dem linken Antisemitismus verbunden, den wir von Amnesty und Amnesty-UK gesehen haben. Die größtenteils weiße Führung von Amnesty gibt vor Palästinenser seien von weißen „jüdischen Herrenmenschen“ angegriffene „People of Color“ und würden als solche keine Verantwortung für ihr eigenes Tun tragen – dieselbe Art von Bevormundung nicht weißer Völker, die dieser Bericht unter dem Vorwand beleuchtet selbst antirassistisch zu sein.

Kurz gesagt: Gruppen wie Amnesty sind diejenigen, die im Glashaus sitzen und mit Steinen werfen.

Gestern ging Amnesty Internationals Leiterin für Internationales Agnes Callamard gegen Antisemitismus-Anschuldigungen in ihrem Bericht um sich geschlagen, in dem sie Israel, den diversesten Staat des Nahen Ostens, der „Apartheid“ beschuldigt. Sie behauptete, die offensichtlichen Doppelstandards und den Antisemitismus bei Amnesty anzuprangern, sei „den Antisemitismus zur Waffe zu machen“.

So wie die früheren Proben, die feststellten, dass Amnesty-UK systematisch rassistisch ist, von der Führung abgetan wurden, ist es mit den beweisbaren Antisemitismus-Anschuldigungen auch.

Ihre Einsprüche in beiden Fällen sind dieselben: Wir sind die Führer bei Menschenrechten, wir sind gegen Diskriminierung, wir arbeiten hart daran andere für ihren Rassismus zur Rechenschaft zu ziehen, wie könnt ihr es wagen uns zu beschuldigen!

Aber Rassismus- und Apartheid-Beschuldigungen gegen Israel, mit denen fälschlich behauptet wird, es schieße gezielt auf arabische Kinder, sind das Äquivalent der mittelalterlichen Anschuldigungen Juden würden gezielt christliche Kinder töten des 21. Jahrhunderts.

Diejenigen, die linken Antisemitismus anprangern, zu beschuldigen, sie würden „Antisemitismus als Waffe zu benutzen“, ist so beleidigend, als würde man sagen, diejenigen, die den Rassismus von Amnesty-UK dokumentieren, würden „Rassismus zur Waffe machen“.

Antisemiten sind Rassisten und Rassisten sind Antisemiten.

Amnesty International ermutigt Lügenbande

Tajul Islalm, Weekly Blitz, 7. Mai 2022

Es ist lange her, dass Amnesty International seinen Ruf eine Menschenrechtsorganisation zu sein verloren hat und hauptsächlich am Appeasement von Terroristen, Militanten und Antisemiten sowie einem Trupp schlimmer Leute interessiert ist. Diesmal hat es einen größeren Versuch unternommen Lügner zu ermutigen, indem es ihren „Hauptpreis“ einem sogenannten Investigativ-Bericht des Terror-Senders Al-Jazira aus Qatar verlieh. In den Augen von Al-Jazira wurden ihre erfundenen „Investigativ“-Berichte für den „besten Menschenrechtsjournalismus des Jahres“ gehalten. Was für ein Hohn und blanke Bloßstellung des moralischen Verfalls von Amnesty International. Aber es gibt noch ein weiteres Geheimnis hinter Amnestys Preisverleihung an al-Jazira, das der Aufmerksamkeit der Nachrichtenorgane entgeht.

Beim Erhalt des Amnesty-Preises sagte Phil Rees, Al-Jaziras Direktor für investigativen Journalismus: „Menschenrechtsverletzungen aufzudecken ist eine Grundwert der I-Einheit und die Investigation des Jahres von Amnesty International zu gewinnen ist eine riesige Ehre.“ Was Phil Rees unterdrückt hat, ist, dass der gesamte sogenannte investigative Bericht auf der Grundlage einer mündlichen Äußerung einer Einzelperson namens Zulkarnain Saer Khan erstellt wurde. Mit anderen Worten: Diese Dokumentation wurde aufgrund von Hörensagen erstellt, was der Minimalethik von gutem Journalismus widerspricht. Aber für einen Terrorsender hat ja Ethik nie Priorität.

Laut einer glaubwürdigen Quelle spielten die persönlichen Bemühungen des verurteilten, flüchtigen Führers der Nationalistischen Partei Bangladeschs (BNP) Tarique Rahman und seiner Frau Zubaida Rahman, Amnesty Internationals frühere Chefin Irene Kann, eine direkte Kusine von Zubaida, eine wichtige Rolle dabei, dass Amnesty seinen Preis für Al-Jaziras Anti-Bangladesch-Propagandastück verlieh. Das wurde gemacht, um einmal mehr die internationalen Medien auf die Sache aufmerksam zu machen sowie Al-Jazira zu ähnlichem Anti-Bangladesch-Propagandazeug vor den allgemeinen Wahlen in Bangladesch 2023 zu ermutigen.

Es gab aber auch andere Elemente.

In dem erwähnten erfundenen Investigativ-Bericht stellte Al-Jazira den Kauf von Überwachungsausrüstung heraus, von der behauptet wurde, die Obrigkeit von Bangladesch habe sie von Israel gekauft. Mit den Worten von Al-Jazira kaufte Bangladesch diese „höchst invasive Spionageausrüstung von Israel, einem Land, zu dem es offiziell keine diplomatischen Beziehungen hat“, was bedeutet, dass Al-Jazira verzweifelt seine üblen Versuche vorantrieb ein souveränes Land wie Bangladesch zu bedrohen, damit es auf jegliche Kontakte mit dem jüdischen Staat verzichtet. Auch hier hatte Al-Jazira falsche Behauptungen aufgestellt, denn Bangladesch hatte nie Spionageausrüstung oder sonst etwas von Israel gekauft. Die Ausrüstung kam aus Ungarn. Aber das Problem kaum auf, als ein Einzelner namens Zulkarnain Saer Khan 25 Prozent des Gesamtwerts des Postens als persönliche Provision forderte. Er soll Berichten zufolge der ungarischen Firma gedroht haben sie in Schwierigkeiten zu bringen, wenn seine Forderung nicht erfüllt wird.

Laut der Armee von Bangladesch ist Zulkarnain Saer Khan (in dem gefälschten Bericht des Terrorsenders Al-Jazira als Sami gezeigt) ein von der Militärakademie Bangladeschs wegen Vorwürfen der Drogenabhängigkeit ausgeschlossener ehemaliger Kadett. Jahre lang hat der in Ungarn sitzende Saer Kahn unter dem Deckmantel eines Restaurantgeschäfts illegale länderübergreifende Geldwäsche- und Drogenschmuggelaktivitäten betrieben. Sein Restaurant in Budapest ist praktisch ein Treffpunkt von Leuten, die mit illegalen Aktivitäten in Verbindung stehen.

Man konnte auch erfahren, das Zulkarnain Saer Khan Geschäftsbeziehungen zur Verbrecherbande des Juan Orlando Hernández hat, dem ehemaligen Präsidenten von Honduras, der wegen Drogenschmuggel-Vorwürfen von den Vereinigten Staaten an Honduras ausgeliefert worden ist.

Vor Jahren war Zulkarnain Saer Khan erstmals durch einflussreiches Mitglieder mexikanischer Drogenkartelle, die Ungarn als Einfallstor für den Transport von Betäubungsmitteln in ost- und westeuropäische Länder nutzen, mit dem Drogenschmuggelring von Juan Orlando Hernández verbunden. Zulkarnain Saer Khan wird auch vorgeworfen als Brücke für afghanische Betäubungsmittel zu arbeiten, die von der libanesischen Terrororganisation Hisbollah an den ehemaligen honduranischen Präsidenten Juan Orlando Hernández geliefert werden.

Eine weitere Quelle sagte gegenüber Blitz-Reportern, dass Saer Khan mehreren russischen Superreichen seit der Verhängung von Sanktionen gegen russische Oligarchen geholfen hat unbekannte Bargeld-Mengen in Ungarn und in einigen Offshore-Banken zu verstecken.

Moderner Antisemitismus: Amnestys Jahresbericht kritisiert Israel mehr als jedes andere Land

Elder of Ziyon, 4.April 2022

Amnesty veröffentlichte seinen jüngsten Jahresbericht zu weltweiten Menschenrechtsfragen.

Hier ist eine Tabelle dazu, wie oft ausgewählte Länder in dem Bericht erwähnte wird, was eine ziemlich gute Annäherung dafür ist, wie viel Mühe Amnesty auf die Dokumentierung von Problemen in jedem Land ist.

Ja, Israel wird 118-mal aufgeführt – mehr als Syrien, mehr als Russland, fast dreimal so oft wie China und mehr als Burundi, Nordkorea, Algerien und der Kongo zusammen.

Zum Vergleich ist hier Statistas Liste der schlimmsten Menschenrechtsverletzer von nach Maßgabe objektiver Kriterien:

Natürlich ist Israel der Spitze nicht einmal nahe. Nur Antisemiten behaupten, es sei so.

Der Bericht ist, wie gewöhnlich, mit den üblichen Lügen und Täuschungen angefüllt. Zum Beispiel heißt es dort: „In einem Akt institutionalisierter Diskriminierung schloss Israel etwa 5 Millionen unter Militärbesatzung befindlicher Palästinenser in der Westbank und dem Gazastreifen aus seiner Impf-Kampagne aus.“ Amnesty ignoriert, dass die palästinensische Autonomiebehörde Israel weder bat sie mit Impfstoff zu versorgen, noch das wünschte(mit einer kleinen Ausnahme, der Israel zustimmte).

Das ist lediglich ein einzelnes Beispiel von Dutzenden dafür, wie Amnesty Fakten verdreht, um Israel – buchstäblich – als den schlimmsten Menschenrechtsverletzer der Welt dastehen zu lassen.

Oh ja: Erinnern Sie sich, dass Amnesty sich dagegen verteidigte Israel mit seinem „Apartheid“-Vorwurf herauszuheben, indem es sagte, es beschuldige auch  Myanmar der Apartheid? In diesem Bericht wird außer Israel kein anderer Staat der Welt der Apartheid beschuldigt.

Amnesty ist ein Witz. Und jeder, der seinen obsessiven, durchgeknallten Hass auf Israel verteidigt, ist auch des Judenhasses schuldig. Es gibt keine denkbare Rechtfertigung für diese Mange an Dämonisierung, das so durch und durch unverhältnismäßig gegenüber Israels tatsächlichem Handeln ist.

Irgendwie haben Amnesty und HRW die Story der fortgesetzten Folter eines Juden im Gefängnis im Jemen und die ethnische Säuberung der Juden im Jemen nicht mitbekommen

Elder of Ziyon, 22. März 2022

Vor einem Jahr wurden die letzte Handvoll jüdischer Familien im Jemen von iranisch unterstützten Houthi-Rebellen aus dem Land deportiert, was das Ende von 2.600 Jahren jüdischer Gemeinschaft im Jemen darstellte.

Hier haben wir nicht nur eine Menschenrechtsverletzung durch Zwangsdeportation, sondern eine komplette ethnische Säuberung einer altehrwürdigen Minderheitsgruppe aus einem Land.

Amnesty International und Human Rights Watch sagten dazu jedoch nicht ein einziges Wort. Die Auslöschung der jüdischen Gemeinschaft erreichte nicht einmal die Türschwelle dessen, was für Menschenrechtsgruppen berichtenswert ist. Ihre Seite zum Jemen erwähnen keine Juden und genauso wenig die Abschnitte zum Jemen in ihren Jahresberichten.

Amnesty ist stolz auf sich, dass es für die Freilassung von politischen Gefangenen kämpft. Levi Salem Marhabi ist ein Juden bei schlechter Gesundheit, der weiter in einem Gefängnis im Jemen gefoltert wird. Obwohl dein Gericht im Jemen urteilte, dass er 2019 freigelassen werden sollte und obwohl seine Freilassung angeblich Teil eines Deals zur Deportation der Juden des Jemen war, ist er bis heute weiter in Haft.

Das US-Außenministerium hat seine Freilassung gefordert. Die Notlage der Juden des Jemen und besonders die Merhabis wurden in Menschenrechts-Jahresberichten der US-Regierung angeführt.

Amnesty und HRW schweigen zu Levi Salem Marhabi.

Das letzte Mal, dass Amnesty irgendetwas  zu Juden im Jemen sagte, war im Jahr 2008. Das war auch das letzte Mal, dass HRW sie nebenbei erwähnte.

Die Houthi-Flagge selbst sagt wörtlich: „Verflucht die Juden“. Der Antisemitismus dieser Islamisten ist unzweideutig und gibt noch nicht einmal vor sich hinter „Antizionismus“ zu verstecken. Aber für diese „Menschenrechts“-Gruppen waren die verbliebenen Juden im Jemen, die tagtäglich direkt von den Houthis bedroht werden, keine Presseerklärung wert. Marhabi ist diesen Gruppen keinen Tweet wert.

Der Antisemitismus von Human Rights Watch und Amnesty International ist nicht nur durch ihren obsessiven Hass auf den jüdischen Staat offensichtlich. Es ist auch durch das klar, was sie beschließen nicht zu berichten. Und sie reißen sich ein Bein aus, um Antisemitismus wie diesen zu ignorieren.