Amnesty International ermutigt Lügenbande

Tajul Islalm, Weekly Blitz, 7. Mai 2022

Es ist lange her, dass Amnesty International seinen Ruf eine Menschenrechtsorganisation zu sein verloren hat und hauptsächlich am Appeasement von Terroristen, Militanten und Antisemiten sowie einem Trupp schlimmer Leute interessiert ist. Diesmal hat es einen größeren Versuch unternommen Lügner zu ermutigen, indem es ihren „Hauptpreis“ einem sogenannten Investigativ-Bericht des Terror-Senders Al-Jazira aus Qatar verlieh. In den Augen von Al-Jazira wurden ihre erfundenen „Investigativ“-Berichte für den „besten Menschenrechtsjournalismus des Jahres“ gehalten. Was für ein Hohn und blanke Bloßstellung des moralischen Verfalls von Amnesty International. Aber es gibt noch ein weiteres Geheimnis hinter Amnestys Preisverleihung an al-Jazira, das der Aufmerksamkeit der Nachrichtenorgane entgeht.

Beim Erhalt des Amnesty-Preises sagte Phil Rees, Al-Jaziras Direktor für investigativen Journalismus: „Menschenrechtsverletzungen aufzudecken ist eine Grundwert der I-Einheit und die Investigation des Jahres von Amnesty International zu gewinnen ist eine riesige Ehre.“ Was Phil Rees unterdrückt hat, ist, dass der gesamte sogenannte investigative Bericht auf der Grundlage einer mündlichen Äußerung einer Einzelperson namens Zulkarnain Saer Khan erstellt wurde. Mit anderen Worten: Diese Dokumentation wurde aufgrund von Hörensagen erstellt, was der Minimalethik von gutem Journalismus widerspricht. Aber für einen Terrorsender hat ja Ethik nie Priorität.

Laut einer glaubwürdigen Quelle spielten die persönlichen Bemühungen des verurteilten, flüchtigen Führers der Nationalistischen Partei Bangladeschs (BNP) Tarique Rahman und seiner Frau Zubaida Rahman, Amnesty Internationals frühere Chefin Irene Kann, eine direkte Kusine von Zubaida, eine wichtige Rolle dabei, dass Amnesty seinen Preis für Al-Jaziras Anti-Bangladesch-Propagandastück verlieh. Das wurde gemacht, um einmal mehr die internationalen Medien auf die Sache aufmerksam zu machen sowie Al-Jazira zu ähnlichem Anti-Bangladesch-Propagandazeug vor den allgemeinen Wahlen in Bangladesch 2023 zu ermutigen.

Es gab aber auch andere Elemente.

In dem erwähnten erfundenen Investigativ-Bericht stellte Al-Jazira den Kauf von Überwachungsausrüstung heraus, von der behauptet wurde, die Obrigkeit von Bangladesch habe sie von Israel gekauft. Mit den Worten von Al-Jazira kaufte Bangladesch diese „höchst invasive Spionageausrüstung von Israel, einem Land, zu dem es offiziell keine diplomatischen Beziehungen hat“, was bedeutet, dass Al-Jazira verzweifelt seine üblen Versuche vorantrieb ein souveränes Land wie Bangladesch zu bedrohen, damit es auf jegliche Kontakte mit dem jüdischen Staat verzichtet. Auch hier hatte Al-Jazira falsche Behauptungen aufgestellt, denn Bangladesch hatte nie Spionageausrüstung oder sonst etwas von Israel gekauft. Die Ausrüstung kam aus Ungarn. Aber das Problem kaum auf, als ein Einzelner namens Zulkarnain Saer Khan 25 Prozent des Gesamtwerts des Postens als persönliche Provision forderte. Er soll Berichten zufolge der ungarischen Firma gedroht haben sie in Schwierigkeiten zu bringen, wenn seine Forderung nicht erfüllt wird.

Laut der Armee von Bangladesch ist Zulkarnain Saer Khan (in dem gefälschten Bericht des Terrorsenders Al-Jazira als Sami gezeigt) ein von der Militärakademie Bangladeschs wegen Vorwürfen der Drogenabhängigkeit ausgeschlossener ehemaliger Kadett. Jahre lang hat der in Ungarn sitzende Saer Kahn unter dem Deckmantel eines Restaurantgeschäfts illegale länderübergreifende Geldwäsche- und Drogenschmuggelaktivitäten betrieben. Sein Restaurant in Budapest ist praktisch ein Treffpunkt von Leuten, die mit illegalen Aktivitäten in Verbindung stehen.

Man konnte auch erfahren, das Zulkarnain Saer Khan Geschäftsbeziehungen zur Verbrecherbande des Juan Orlando Hernández hat, dem ehemaligen Präsidenten von Honduras, der wegen Drogenschmuggel-Vorwürfen von den Vereinigten Staaten an Honduras ausgeliefert worden ist.

Vor Jahren war Zulkarnain Saer Khan erstmals durch einflussreiches Mitglieder mexikanischer Drogenkartelle, die Ungarn als Einfallstor für den Transport von Betäubungsmitteln in ost- und westeuropäische Länder nutzen, mit dem Drogenschmuggelring von Juan Orlando Hernández verbunden. Zulkarnain Saer Khan wird auch vorgeworfen als Brücke für afghanische Betäubungsmittel zu arbeiten, die von der libanesischen Terrororganisation Hisbollah an den ehemaligen honduranischen Präsidenten Juan Orlando Hernández geliefert werden.

Eine weitere Quelle sagte gegenüber Blitz-Reportern, dass Saer Khan mehreren russischen Superreichen seit der Verhängung von Sanktionen gegen russische Oligarchen geholfen hat unbekannte Bargeld-Mengen in Ungarn und in einigen Offshore-Banken zu verstecken.

Moderner Antisemitismus: Amnestys Jahresbericht kritisiert Israel mehr als jedes andere Land

Elder of Ziyon, 4.April 2022

Amnesty veröffentlichte seinen jüngsten Jahresbericht zu weltweiten Menschenrechtsfragen.

Hier ist eine Tabelle dazu, wie oft ausgewählte Länder in dem Bericht erwähnte wird, was eine ziemlich gute Annäherung dafür ist, wie viel Mühe Amnesty auf die Dokumentierung von Problemen in jedem Land ist.

Ja, Israel wird 118-mal aufgeführt – mehr als Syrien, mehr als Russland, fast dreimal so oft wie China und mehr als Burundi, Nordkorea, Algerien und der Kongo zusammen.

Zum Vergleich ist hier Statistas Liste der schlimmsten Menschenrechtsverletzer von nach Maßgabe objektiver Kriterien:

Natürlich ist Israel der Spitze nicht einmal nahe. Nur Antisemiten behaupten, es sei so.

Der Bericht ist, wie gewöhnlich, mit den üblichen Lügen und Täuschungen angefüllt. Zum Beispiel heißt es dort: „In einem Akt institutionalisierter Diskriminierung schloss Israel etwa 5 Millionen unter Militärbesatzung befindlicher Palästinenser in der Westbank und dem Gazastreifen aus seiner Impf-Kampagne aus.“ Amnesty ignoriert, dass die palästinensische Autonomiebehörde Israel weder bat sie mit Impfstoff zu versorgen, noch das wünschte(mit einer kleinen Ausnahme, der Israel zustimmte).

Das ist lediglich ein einzelnes Beispiel von Dutzenden dafür, wie Amnesty Fakten verdreht, um Israel – buchstäblich – als den schlimmsten Menschenrechtsverletzer der Welt dastehen zu lassen.

Oh ja: Erinnern Sie sich, dass Amnesty sich dagegen verteidigte Israel mit seinem „Apartheid“-Vorwurf herauszuheben, indem es sagte, es beschuldige auch  Myanmar der Apartheid? In diesem Bericht wird außer Israel kein anderer Staat der Welt der Apartheid beschuldigt.

Amnesty ist ein Witz. Und jeder, der seinen obsessiven, durchgeknallten Hass auf Israel verteidigt, ist auch des Judenhasses schuldig. Es gibt keine denkbare Rechtfertigung für diese Mange an Dämonisierung, das so durch und durch unverhältnismäßig gegenüber Israels tatsächlichem Handeln ist.

Irgendwie haben Amnesty und HRW die Story der fortgesetzten Folter eines Juden im Gefängnis im Jemen und die ethnische Säuberung der Juden im Jemen nicht mitbekommen

Elder of Ziyon, 22. März 2022

Vor einem Jahr wurden die letzte Handvoll jüdischer Familien im Jemen von iranisch unterstützten Houthi-Rebellen aus dem Land deportiert, was das Ende von 2.600 Jahren jüdischer Gemeinschaft im Jemen darstellte.

Hier haben wir nicht nur eine Menschenrechtsverletzung durch Zwangsdeportation, sondern eine komplette ethnische Säuberung einer altehrwürdigen Minderheitsgruppe aus einem Land.

Amnesty International und Human Rights Watch sagten dazu jedoch nicht ein einziges Wort. Die Auslöschung der jüdischen Gemeinschaft erreichte nicht einmal die Türschwelle dessen, was für Menschenrechtsgruppen berichtenswert ist. Ihre Seite zum Jemen erwähnen keine Juden und genauso wenig die Abschnitte zum Jemen in ihren Jahresberichten.

Amnesty ist stolz auf sich, dass es für die Freilassung von politischen Gefangenen kämpft. Levi Salem Marhabi ist ein Juden bei schlechter Gesundheit, der weiter in einem Gefängnis im Jemen gefoltert wird. Obwohl dein Gericht im Jemen urteilte, dass er 2019 freigelassen werden sollte und obwohl seine Freilassung angeblich Teil eines Deals zur Deportation der Juden des Jemen war, ist er bis heute weiter in Haft.

Das US-Außenministerium hat seine Freilassung gefordert. Die Notlage der Juden des Jemen und besonders die Merhabis wurden in Menschenrechts-Jahresberichten der US-Regierung angeführt.

Amnesty und HRW schweigen zu Levi Salem Marhabi.

Das letzte Mal, dass Amnesty irgendetwas  zu Juden im Jemen sagte, war im Jahr 2008. Das war auch das letzte Mal, dass HRW sie nebenbei erwähnte.

Die Houthi-Flagge selbst sagt wörtlich: „Verflucht die Juden“. Der Antisemitismus dieser Islamisten ist unzweideutig und gibt noch nicht einmal vor sich hinter „Antizionismus“ zu verstecken. Aber für diese „Menschenrechts“-Gruppen waren die verbliebenen Juden im Jemen, die tagtäglich direkt von den Houthis bedroht werden, keine Presseerklärung wert. Marhabi ist diesen Gruppen keinen Tweet wert.

Der Antisemitismus von Human Rights Watch und Amnesty International ist nicht nur durch ihren obsessiven Hass auf den jüdischen Staat offensichtlich. Es ist auch durch das klar, was sie beschließen nicht zu berichten. Und sie reißen sich ein Bein aus, um Antisemitismus wie diesen zu ignorieren.

Ein weiterer israelfeindlicher Mythos widerlegt: Jüdische Selbstbestimmung ist kein „Kolonial-Unternehmen“

Gidon Ben-Zvi, HonestReporting, 23. Februar 2022

Die Veröffentlichung des Berichts von Amnesty International im Februar, mit dem Israel der Unterhalt eines „grausamen Apartheid-Systems“ und des Versuchs der Einrichtung „jüdische Vorherrschaft und Kontrolle über bestimmte Bereiche von strategischer Bedeutung“ vorgeworfen wird – während gleichzeitig die Palästinenser und arabische Israelis als „minderwertige, nichtjüdische Rassengruppe(n)“ behandelt wird – löst eine Lawine an Anschuldigungen in den Medien aus, Israel bestehe aus Siedler-Eindringlingen. (siehe hier, hier und hier).

Tut es aber nicht.

Die unkritische Darstellung, dass Juden den Palästinensern gehörendes Land „gestohlen“ oder „kolonisiert“ hätten, ist offenkundig falsch. Und die ungenaue Darstellung löscht die uralte Verbindung des jüdischen Volks zu Israel aus, während sie eine Gefahr für den jüdischen Staat darstellt, indem die historischen und kulturellen Grundlagen delegitimiert, auf denen er nach 2.000 Jahren wiedergegründet wurde.

Eine kurze Geschichte des Kolonialismus

Kolonialismus ist eine Herrschaftspraxis, die durch die Unterwerfung eines Volkes durch ein anderes gekennzeichnet ist, was in der Regel den Transfer einer Bevölkerung in ein neues Territorium beinhaltet – wo die Ankömmlinge als dauerhafte Siedler leben, während sie politische Treue gegenüber ihrem Herkunftsland beibehalten.

Die Geschichte ist voller Beispiele einer Gesellschaft, die sich durch die Eroberung von Land ausweitet, in das sie in der Folge das eigene Volk hineinbringt. Die antiken Griechen schufen Kolonien, die Römer, die Mauren und die Osmanen machten es genauso. Allerdings wurde der Kolonialismus im 16. Jahrhundert infolge technologischer Fortschritte in der Navigation forciert. Bis 1914 war eine Mehrheit der Welt irgendwann durch europäische Mächte kolonisiert worden. Obwohl die Kolonialzeit mit dem Erfolg zahlreicher Nationalbewegungen von den 1940-er bis zu den 1960-er Jahren weitgehend endete, hinterließen fast vier Jahrhunderte fremder Kontrolle bei vielen Ländern Spuren.

Israel ist nicht Südafrika: Die Verbindung zwischen dem Mythos des Eindringlings und der Apartheid-Verleumdung

Amnesty Internationals 280 Seiten langes Dokument mit dem Titel „Israels Apartheid gegenüber den Palästinensern. Grausames Herrschaftssystem und Verbrechen gegen die Menschheit“ erzeugte breite Medienberichterstattung (siehe hier, hier and hier). Und der fehlerhaften Voraussetzung des Berichts liegt ein implizierter Vorwurf des Kolonialismus zugrunde, der von jüdischen Israelis begangen wird.

Tatsächlich haben agendagetriebene Gruppen argumentiert, dass der jüdische Staat ein koloniales Unternehmen ist, indem sie ihn mit der anglo-niederländischen Kontrolle über Südafrika gleichsetzten. Die Stichhaltigkeit dieser Analogie wird jedoch von der Geschichte widerlegt.

Als die niederländischen und englischen Imperien in Südafrika ankamen, verdrängten sie die Einwohner der Region. Aber diese Siedler hatten keine ‚Grundlagen für Besiedlung, keinen Grund für Krieg und weder Kenntnis noch Verbundenheit zu dem Territorium.

Im Gegensatz dazu haben Juden seit Jahrtausenden im Heiligen Land gelebt. Und diejenigen Juden, die vor kürzerer Zeit in das immigrierten, was der moderne Staat Israel werden sollte, kehrten genau genommen zu ihren Wurzeln zurück. Tatsächlich bestätigt die Forschung, dass eine jüdische Nation in der Levante erstmals vor rund 4.000 Jahren auftrat. Die damalige jüdische Bevölkerung kultivierte die Region Kanaan – die das israelische Territorium von vor 1967, die Westbank, den Gazastreifen und den Libanon umfasst – und schuf schließlich das Königreich Israel im Norden und das Königreich Judah im Süden.

Das Land Israel ist somit der Ort, wo die Juden zum Volk wurden. Dort erreichten sie Souveränität, lange bevor sie sie verloren, als das römische Imperium die Region schließlich kolonisierte, was im Lauf der Zeit zum Ergebnis hatte, dass ein Großteil der indigenen jüdischen Bevölkerung entweder ins Exil gezwungen oder getötet wurde.

Tatsächlich war es das römische Imperium, das die Gegend der Provinz Judäa neu organisierte – wo die Juden verfolgt wurden. Schließlich nahm Rom der Region diesen Namen und wies ihm einen neuen kolonialen Namen zu: Syria Palaestina. Dieser Schritt war ein Versuch die Verbindung zwischen Juden ihrer Heimat auszulöschen.

Obwohl die Römer das Land umbenannten, vergaß das jüdische Volk seine Herkunft nie. Über biblische Berichte hinaus sind archäologische Beweise jüdischen Lebens an mehr als 30.000 Stellen überall in Israel zu finden. Die Sprache, Kultur, Feiertage, Rituale, Liturgie, Geschichte des jüdischen Volks und sogar das Wort „Jude“ sind allesamt nicht vom Heiligen Land zu trennen.

Obwohl Juden von christlichen Kreuzrittern oder arabischen oder osmanischen Invasoren massakriert wurden, wurde die Bindung zu der Gegend niemals unterbrochen.

Kein Vaterland: Geburt des modernen Israel

Einige haben die moderne Wiedergeburt jüdischer Selbstbestimmung auf den 67 Worte langen Brief zurück, der vom damaligen britischen Außenminister Arthur Balfour an Lord Walter Rothschild geschrieben wurde.

Bei ihrer Veröffentlichung wurde die Balfour-Erklärung 1917 tatsächlich von einigen im britischen Mandat Palästina lebenden Arabern unterstützt. Viele davon wollten friedliche Koexistenz, um von dem wirtschaftlichen Boom zu profizieren, der von der jüdischen Bevölkerung angeführt wurde. Im Gegenzug versprachen jüdische Leiter die wirtschaftliche Lebensfähigkeit der angrenzenden arabischen Staaten abzuwägen und wenn möglich bei der Entwicklung ihrer Ressourcen zu helfen.

Der Geist der Kooperation sollte auf dem Versprechen der Balfour-Erklärung aufbauen, dass „nichts getan wird, was die bürgerlichen und religiösen Rechte der bestehenden nichtjüdischen Gemeinschaften in Palästina [Mandat] beeinträchtigt“.

Zum Unglück für gewöhnliche Juden wie auch Arabern lehnte die arabische Führung es ab ihre Maximal-Positionen fallenzulassen und mit ihren jüdischen Gegenübern zu verhandeln; stattdessen begaben sie sich auf den Pfad der gewalttätigen Verweigerung. Trotz dieser Realität haben folgende israelische Regierungen wiederholt versucht einen Weg zu einer friedlichen Lösung für den arabisch-israelischen Konflikt zu finden.

Bis zur Gründung des Staats Israel 1948 immigrierten Juden aus eigenem Willen in die Region. Sie wurden weder von einem Staat oder einer Militärmacht angewiesen noch beaufsichtigt, wie es bei tatsächlichen Kolonialisten, zum Beispiel den Franzosen in Algerien, der Fall war.

Ein weiterer bedeutender Unterschied zwischen Israel und Kolonialmächten besteht darin, dass der jüdische Staat der einzige „Eindringling“ ist, der von der internationalen Gemeinschaft durch Abstimmung zustande gebracht wurde. Nach sechs Jahrhunderten der osmanischen Kontrolle gründete der Völkerbund das „Mandat Palästina“, der das Territorium unter die Kontrolle Großbritanniens stellte. Die Briten hatten vor die Balfour-Erklärung umzusetzen und unabhängige Länder für die jüdische und die arabische Bevölkerung zu schaffen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Völkerbund durch die Vereinten Nationen ersetzt. Die UNO nahm auf, was der Völkerbund hinterlassen hatte, stimmte 1947 für die Teilung des Mandats Palästina in zwei getrennte Staaten – einen jüdische und einen arabischen. Der Teilungsplan wurde von den Arabern abgelehnt, es wurde kein arabischer Staat geschaffen und die internationale Gemeinschaft hat seitdem dasselbe Paradigma immer und immer wieder aufbereitet.

Israel heute: eine „atemberaubend“ demokratische Gesellschaft

Trotz Amnestys Behauptung, Israel sei ein Apartheidstaat, ist das Land auf einem respektierten Weltindex demokratischer Werte noch vor Italien, Spanien und den Vereinigten Staaten eingestuft. Die jüngste Ausgabe des jährlichen Democracy Index der renommierten Economist Intelligence Unit (EIU) gab Israel 7,97 von maximal zehn Punkten; es liegt direkt hinter Frankreich (7,99 Punkte) und Großbritannien (8,1 Punkte).

Die Ergebnisse beweisen, dass Israel das bei weitem demokratischste Land im Nahen Osten ist.

Der bis Januar für den Nahen Osten verantwortliche US-Topdiplomat David Schenker begrüßte den EIU-Bericht. Der ehemalige Staatssekretär für Nahost-Angelegenheiten sagte, es komme einer „überwältigenden Widerlegung“ der aktuellen Behauptung von Amnesty International gleich, dass Israel ein „Apartheidstaat“ sei und das von Anbeginn war.

Anders als europäische Siedler-Kolonialmächte ist Israel eine Demokratie, die all ihren Bürgern Rechte und Schutz zukommen lässt – Juden wie Nichtjuden gleichermaßen. Israel ist ein Land, in dem Araber als Richter am Obersten Gerichtshof, Kampfpiloten, Knessetabgeordnete, Künstler und Athleten dienen.

Alles, was jüdische Israelis tun, können auch arabische Israelis tun.

Darüber hinaus ermutigt und ermöglicht die israelische Regierung aktiv die bessere Integration von Arabern in eine diverse Gesellschaft.

Im Oktober 2021 verabschiedete die israelische Regierung zwei weitreichende Pläne zur Zuteilung in Höhe von mehr als $10 Milliarden zur Verbesserung der Entwicklung der arabischen Gemeinschaften. Arabische Bürgermeister, Parlamentarier, Organisationen der Zivilgesellschaft und Regierungsvertreter aller Hintergründe haben im Verlauf der vergangenen Monate intensiv an dem Vorschlag gearbeitet.

Geht der Mythos des Eindringlings in den Mainstream?

Mit der unkritischen Perpetuierung des Mythos vom Israeli als Siedler-Kolonialisten ermöglichen große Medienorgane (siehe hier, hier, hier und hier) es Antizionisten ihre Verweigerungshaltung gegenüber dem jüdischen Staat in die Sprache der „Menschenrechte“ oder „sozialen Gerechtigkeit“ zu verkleiden.

Ein bemerkenswertes Beispiel war das des Supermodels Bella Hadid, die auf ihrem Instagram-Account mit 42 Millionen Followern eine Karikaturen-Reihe postete, die Israelis als „Besatzer“ und auf Palästinenser als die „Unterdrückten“ bezeichnete. In einer Karikatur sagt eine Frau ihrem Freund: „Es gibt keine ‚Kämpfe‘. Es gibt nur israelische Kolonisatoren, ethnische Säuberung, militärische Besatzung und Apartheid.“

Indem sie die anhaltende Kampagne zur Herabwürdigung und Isolierung des einzigen jüdischen Staates nichts entgegenhalten, wenden sie praktisch den Blick von der chronischen palästinensischen Verweigerungshaltung ab und machen es damit schwieriger den Konflikt zu lösen.

Und all das, wohlgemerkt, während der Antisemitismus ein Niveau erreicht, das jedem objektiven Beobachter Sorgen bereiten sollte.

Keine Amnestie für Amnesty International

Leo Sucharewitz, DEIN e.V., E-Mail-Rundschreiben vom 18.02.2022

Auf Amnesty Internationals Attacke gegen Israel einzugehen ist müßig. Die Erde ist selbstverständlich nicht flach und in Israel herrscht selbstverständlich keine Apartheid.

Was treibt aber AI dazu, die Schlinge um den Hals der eigenen Glaubwürdigkeit zuzuziehen? Umgelegt war sie schon lange und nicht nur wegen der Nähe zu BDS, Beteiligung an palästinensisch-propagandistischen Aktionen und früherer Anti-Israel-Tiraden.

Die Antwort: Amnesty International, der „Unmenschliche Menschenrechtler“ wie der Tagesspiegel titelte, erodiert. Zu den unübersehbaren Symptomen gehören die unpassend hohen Gehälter der Führungsclique. Um sie zu sichern, verwendet AI auch fragwürdige Methoden wie den Einsatz kommerzieller Direktwerber. Hinzu kommt die Ausbeutung zahlloser ehrenamtlicher Mitarbeiter und rund sieben Millionen Mitliedergebühren.

Verschwendungssucht, Islamisten und Selbstmorde

Trotz der kostenlosen Arbeitskraft tausender Helfer entstand ein Defizit von 20 Millionen USD. Die britische Gewerkschaft Unite führte diesen Finanzskandal auf „Unverantwortliche Verschwendungssucht“ zurück. Zu den Symptomen der Erosion gehört die politische Schlagseite von AI. Sie zeigt sich unter anderem bei der Promotion des Islamisten Moazzam Begg. Amnesty finanzierte und organisierte eine internationale Vortragsreise des bekennenden Taliban-Anhängers – um ausgerechnet mit seiner Hilfe für Menschenrechte zu werben. Alle internen Versuche, die absurde Zusammenarbeit mit dem Islamisten einzustellen, scheiterten an der Blockade der Führungsriege. Als sich die leitende AI-Mitarbeiterin Gita Sahgal schließlich an die Öffentlichkeit, wandte, wurde sie 2011 “wegen unüberbrückbarer Differenzen“ gefeuert.

Ein langjähriger Mitarbeiter beging 2018 Selbstmord. Zumindest war das die offizielle Version für seinen plötzlichen Tod. Die Umstände sind bis heute nicht restlos geklärt. Im gleichen Jahr verlor AI eine weitere Mitarbeiterin durch „Selbstmord.“

Chaos, Willkür und Mobbing

Nach endlosen und ergebnislosen Klagen wurde das renommierten KonTerra Instituts beauftragt, die Zustände bei Amnesty International zu untersuchen. Das Ergebnis könnte vernichtender nicht sein. KonTerra konstatierte chronische Konflikte, immense Streuverluste, Stress der Mitarbeiter, „toxisches“ Arbeitsklima, fehlendem Vertrauen der Mitarbeiter in Vorgesetzte, Günstlingswirtschaft, Machtmissbrauch, Sexismus, und einen „Kultur der Schuldzuweisung.“

Aus der deutschen Sektion von Amnesty berichten frühere Mitarbeiter von Spannungen. hoher Fluktuation, Mobbing, Schikanen, ständigen Interessenkonflikten und plötzlichen Änderungen in der Führung. Unbequeme Mitarbeiter wurden mit hohen Abfindungen zur Kündigung „überredet“.

AI-Generalsekretär Kumi Naidoo

Vom Idealisten zur globalen Moralkrake

Amnesty International ist sechs Jahrzehnte nach Gründung ein innerlich verbrauchter Konzern geworden, phänotypisch mit erstarrten Strukturen, aufgeblähter Verwaltung und hohen Gehältern der Führungsclique. 2.500 festangestellte Mitarbeiter, Millionen von zahlenden Mitgliedern und eine beispiellose moralische Ratingdominanz verführen zu Machtrausch. Der ursprüngliche Geschäftsgegenstand von AI war die staatliche Folter. Mittlerweile erhebt AI den Anspruch, über Abtreibung, Sexarbeit, Pharmazeutische Produkte, Klima, Meinungsfreiheit, Würde, Polizeieinsätze, Migrationsfragen, Fortpflanzung und andere Themen zu richten. Unmerklich und von der Öffentlichkeit geduldet okkupierte Amnesty International ein immer breiteres gesellschaftspolitisches Terrain. Ohne demokratische Legitimation, ohne Kontrolle von Kompetenz und charakterlicher Eignung der Führungsclique. Im Tagesspiegel.

Kranker Konzern

Der Untersuchungsbericht von KonTerra zeichnet ein Bild, das interpretiert werden kann. Entsprich AI einer heillos überforderten NGO oder eher einem kranken Konzern mit irreparablem Imageschaden? Der entstand, weil bei AI Paternalismus festgestellt wurde, also auch willkürliches Herrschaftsgebaren. Das AI Image wird nicht besser durch

„Nepotismus   an   der   Tagesordnung.“   Sprich   volkstümlich:

Vetternwirtschaft ist bei Amnesty International weit verbreitet. Zitat:

Neue Vorgesetzte oder Leute, die die interessantesten Posten erhielten, waren teils gute Bekannte von Führungskräften.“

Und tödlich für die Reputation von Amnesty International spricht der Bericht von „Anmaßung im Retter Gewand“.

Israel ist mit 74 Jahren eine lebendige, starke Demokratie. Mehr noch: ein Hoffnungsträger der Demokratie in einer chaotisch-despotischen Region. Amnestie International ist nach 60 Jahren ein maroder Apparat, der seine einst hehren Ziele für Selbsterhalt und niederträchtige Ambitionen opfert. Eine unbestechliche Kontrolle der Geldflüsse und politischen Einflussnahmen auf AI ist überfällig aber wahrscheinlich chancenlos. Die Hoffnung liegt auf einer konsequenten Reaktion der Sponsoren und Mitglieder.

Leo Sucharewicz

Amnestys Lügen-Landkarte

Aron White, CAMERA UK, 6. Februar 2022

Amnesty Internationals jüngster Bericht bezeichnet Israel als „Apartheidstaat“. Um noch einmal zu entpacken, warum der Bericht, wie CAMERA bereits demonstrierte, hoffnungslos mit Fehlern behaftet ist, werde ich diese Grafik nutzen, die Amnesty diese Woche postete, um drei Kernfragen zu beleuchten, die die Gültigkeit ihres fundamentalen Arguments aushöhlen.

Titel: Apartheid ist Zersplitterung

Lügen – Die Behauptung, Israel halte „palästinensische“ (arabische) Israels getrennt von jüdischen Israelis, ist schlicht falsch. Es gibt keinerlei physische oder juristische Abtrennungen für die Bewegungsfreiheit zwischen „palästinensischen“ und jüdischen Bürgern Israels. Die Grafik gesteht sogar ein, dass „Palästinenser“ in Israel in „gemischten jüdisch-palästinensischen Städten“ leben.

Im Gazastreifen sind 2005 die Juden vom gesamten Territorium entfernt worden, also gibt es dort keine Trennung, weil das gesamte Gebiet judenrein ist. Einwohner Ostjerusalems genießen Bewegungsfreiheit innerhalb Westjerusalems und des Rests Israels. Und in der Westbank ist das Gebiet im Zuge der Oslo-Vereinbarungen, die von den Palästinenserführern unterschrieben wurden, aufgeteilt und getrennt regiert.

Mehr als 100.000 Palästinenser der Westbank reisen täglich über die Grüne Linie zur Arbeit, während israelische Juden davor gewarnt werden, Palästinensergebiete (Area A in der Westbank) zu betreten, denn sie könnten dort getötet werden. Wenn Amnesty glaubt, dass Westbank-Palästinenser, „abgetrennt“ sind, dann sind sie „getrennt“ von allen israelischen Bürgern, nicht nur von jüdischen israelischen Bürgern – ein weiterer Unterschied, der „Apartheid“ aus der Gleichung löscht.

Vereinfachung – der Grund, dass es „Aufsplitterung“ des palästinensischen Volks gibt, ist nicht die israelische Politik, sondern hat zahlreiche historische Faktoren – von denen viele von Palästinenserführern initiiert wurden. Es begann 1948 mit dem arabischen Krieg gegen den entstehenden jüdischen Staat, als Ägypten den Gazastreifen und Jordanien die Westbank und Ostjerusalem eroberten.

Bis heute hat die Spaltung viele Faktoren, darunter die interne palästinensische Politik der Spaltung in Hamas und Fatah. Alles auf eine üble israelische Politik zu schieben ist Teil einer bösartigen und kurzsichtigen Besessenheit mit Israel, statt einer ehrlichen Bewertung sowohl der Geschichte als auch der Komplexitäten der aktuellen Situation. Dieses Niveau der Übervereinfachung würde in den meisten Zusammenhängen als seicht und oberflächlich angesehen werden. Aber im Fall Israels ist alle anderen geopolitischen, sozialen und historischen Faktoren zu ignorieren zum Kennzeichen vieler sogenannter „Menschenrechts“-Organisationen geworden.

Vermischung emotionaler Übertreibung mit dem Recht – Die Behauptung „Apartheid ist Zersplitterung“ ist bedeutungslos. Apartheid ist juristisch definiert und Zersplitterung ist ein vages und sinnträchtiges Wort, das natürlich nirgendwo im Statut von Rom von 2002 auftaucht, mit dem Apartheid definiert wird. Der Bericht von Amnesty und die Rhetorik darum herum verwenden ständig emotionale und dramatische Äußerungen. Stellt man sie aber in Frage, dann sagen ihre Autoren, sei würden kalte rechtliche Argumente auf Grundlage des Völkerrechts bringen. Wegen des Rückgriffs auf Übertreibung und ungenaue Sätze ohne Grundlage im Völkerrecht können wir schlussfolgern, dass Amnesty weniger an „kalten rechtlichen Fakten“ interessiert ist, sondern mehr an einer intellektuell unseriösen Rhetorik-Kampagne zur Attacke auf Israel.

Eine Kampagne auf Grundlage von Lügen, Vereinfachungen und der Verkleidung einer klar politischen Agenda in pseudo-juristischem Jargon führt ihre Behauptung ad absurdum, sie träten für universale Menschenrechte ein.