Amnesty Internationals neueste Antiisrael-Kampagne zielt gegen jüdischen Tourismus

Karen Bekker, CAMERA, 13. Februar 2019

Letzten November knickte die internationale Reisefirma Airbnb nach zwei Jahren Druck seitens Human Rights Watch und anderer antiisraelischer NGOs ein und kündigte an, sie werde Einträge jüdischer Immobilien in der Westbank von ihrer Seite nehmen. Amnesty International wollte nicht zurückstehen und hat jetzt eine Kampagne nachgeschoben, die nicht nur gegen Booking.com, Expedia und TripAdvisor zielt, sondern auch Airbnb auffordert Immobilien von Juden in Ostjerusalem auf die Schwarze Liste zu setzen. Der zentrale Teil der Kampagne ist Amnesty 96 Seiten langer Bericht mit dem Titel „Destination Occupation“ (Reiseziel Besatzung).

Der Bericht bestreitet jüdische Geschichte, ignoriert sowohl Terrorismus las auch die Angriffe arabischer Staaten auf Israel, legitimiert damit implizit Jordaniens ethnische Säuberung Jerusalems und der Westbank 1948 und fordert schlussendlich weitere ethnische Säuberung von Juden aus der Westbank und Ostjerusalem. Amnesty schlägt nicht nur vor, wie es bei der Kampagne gegen Airbnb der Fall war, dass Juden nicht in der Westbank leben sollten, sie geht noch weiter und versucht die Möglichkeit der Juden die Westbank und Jerusalem auch nur zu besuchen einzuschränken. Amnesty hat zwar eine Geschichte der Aussonderung Israels für unverhältnismäßige Verurteilungen und sich auf dämonisierende Rhetorik zu verlassen statt auf Fakten, aber dieser Bericht ist besonders bösartig, weil er sich gegen private Geschäftsleute wendet und versucht sie dazu zu nötigen sich Amnestys Fanatismus zu verpflichten.

Der Kern der Beanstandungen durch Amnesty besteht darin, dass Booking.com, Expedia, TripAdvisor und Airbnb „zahlreiche Hotels, Bed&Breakfasts oder Touren in israelischen Siedlungn in den Besetzten Palästinensergebieten (OPT) auflisten. Sie tun das, obwohl sie wissen, dass Israels Siedlungen gemäß internationalem Recht illegal und ein Kriegsverbrechen sind.“

Wie CAMERA ausführlich und detailliert berichtet hat, gibt es starke Argumente seitens Jurawissenschaftlern, dass die Siedlungen tatsächlich legal sind. Eugene Rostow, ehemaliger Staatssekretär im Außenministerium, der half die Resolution 242 des UNO-Sicherheitsrats zu schreiben, sagt: „Israel hat ein unanfechtbares Recht Siedlungen in der Westbank zu gründen.“ Der Experte für internationales Recht Eugene Kontorovich hat festgestellt, dass in acht anderen Konfliktlagen ähnliche Siedlungsaktivität nicht als Verletzung des Völkerrechts betrachtet wurde. Auch die USA betrachten die Siedlungen nicht als illegal. Darüber hinaus ist das Land in Jerusalem und der Area C der Westbank, das Amnesty als „Besetzt palästinensische Gebiete“ bezeichnet, nie unter palästinensischer Souveränität.

Obwohl Amnesty vordergründig die UNO-Position übernimmt, dass die Siedlungen für illegal und das Territorium für „palästinensisch“ erklärt werden, ist die Übernahme der Ergebnisse des Gremiums selektiv. In Fußnote 18 verweist Amnesty auf die „illegale militärische Blockade“ des Gazastreifens; die UNO hat jedoch festgestellt, dass die Blockade legal ist. Amnesty scheint zudem sich zum Schiedsrichter sowohl für Kriegsverbrechen-Vorwürfe als auch Streit um Privatland gesalbt zu haben, doch die Geschichte der Angriffe  der Gruppe auf Israel und ihre Beschäftigung voreingenommener Mitarbeiter machen sie für diese Rolle ungeeignet.

Nach Angaben des in Israel ansässigen Forschungsinstituts NGO Monitor sondert Amnesty „auf unverhältnismäßige Weise Israel für Verurteilungen aus, konzentriert sich einzig auf den Konflikt mit den Palästinensern, stellt die Komplexität des Konflikts falsch dar und ignoriert schwerere Menschenrechtsverletzungen in der Region“. NGO Monitor hat ebenfalls darauf hingewiesen, dass Amnesty eine Bilanz hat Mitarbeiter anzustellen, die bereits auf die palästinensische Sichtweise geprägt waren, bevor sie sich der Organisation anschlossen. Beispielsweise arbeitete Saleh Hijazi, der das Jerusalemer Büro leitet, „als Public Relations-Beauftragter für das Büro des Planungsministerium der PA arbeitete und 2007 als Kontakt zur NGO ‚Another Voice‘ aufgeführt wurde – unter der Signatur der Gruppe ‚Widerstand leisten! Boykottieren! Wir sind Intifada!‘“ NGO Monitor berichtet zudem, dass Hijazi einmal ein Foto der PFLP-Terroristin Leila Khlaed als Facebook-Profilfoto verwendete.

Die einleitende Seite zu Amnestys Bericht trompetet in übergroßer Schrift „Die Auflistung von Immobilien und Attraktionen in israelischen Siedlungen, digitaler Tourismus-Firmen sind Profit aus Kriegsverbrechen“. Für Amnesty sind Juden, die ihre antike Heimat und heilige Stätten besuchen, beteiligt an „Kriegsverbrechen“ – un nicht nur Kriegsverbrechen, sondern Kriegsverbrechen, die mehr Sanktionen verdienen als der Gebrauch der eigenen Bürger als menschliche Schutzschilde durch die Hamas oder die Raketenangriffe der Hamas auf Zivilisten oder die Mord-Bezahlung der PA, die praktisch auf den Kopf eines jeden israelischen Bürgers ausgesetzte Prämien sind.

Auf alle einseitigen und irreführenden Behauptungen in dem 96 Seiten starken Bericht zu antworten geht über den Umfang dieses Artikels hinaus. Aber der tendenziöse Charakter des Amnesty-Berichts ist im ersten Absatz seines „Hintergrund“-Bereichs zu finden:

Es gibt rund 3 Millionen Palästinenser und um die 600.000 israelische Siedler, die in der Westbank leben, einem Bereich, zu der Ostjerusalem gehört. Israel eroberte 1967 die Westbank sowie den Gazastreifen während eines Krieges mit seinen arabischen Nachbarn. Diese Gegenden sind heute als die Besetzten Palästinensergebiete (OPT) bekannt.

Dass der Krieg 1967 aus Israels Perspektive ein Verteidigungskrieg war und dass Jordanien die Bereiche 1948 illegal in Besitz genommen und in der Folge von seiner jüdischen Bevölkerung ethnisch gesäubert hatte, sind Tatsachen, die für Amnesty keine Rolle spielen.

Tatsächlich sind Terrorismus und Gewalt gegen Juden in diesem Bericht so gut wie unsichtbar. In Hebron, zum Beispiel, erzählt uns Amnesty, dass „tausende israelische Soldaten, Grenzpolizisten und Polizisten eingesetzt werden, um die Siedler zu schützen“. Wovor zu schützen? Das sagt Amnesty nicht.

Der Bericht behauptet: „Israelische Siedlungen haben einen negativen Effekt auf eine riesige Zahl an Menschenrechten der palästinensischen Bevölkerung.“ Mit anderen Worten: Amnesty behauptet, dass Juden nur durch ihre Anwesenheit ihre Nachbarn schädigen. Amnesty ignoriert, wieder, dass der Terrorismus – zu dem die PA-Politik der Bezahlung von Mördern und ihren Familien – die Ursache so vieler Einschränkungen für die palästinensische Bevölkerung ist.

Während andere Gruppen behaupten, dass Juden nicht erlaubt sein darf als Minderheit unter Palästinensern zu leben, wie oben vermerkt, geht Amnesty noch weiter und zielt nicht nur auf Juden, die in der Westbank leben, sondern auf die Möglichkeit der Juden dorthin zu fahren, um ihre eigene Geschichte zu besuchen. In seiner Schlussfolgerung fordert Amnesty die Staaten auf „touristischer Dienste in Siedlungen oder durch Siedler in den OPT zur Verfügung zu stellen oder zu ermöglichen, auch durch digitale Plattformen“. Sollte Amnestys Kampagne gegen diese Tourismusfirmen Erfolg haben, würde es für Juden – und Christen – erheblich schwieriger werden ihre heiligen Stätten zu besuchen.

Tatsächlich nimmt Amnesty in seinen Fallstudien jüdische heilige Stätten und historische Gegenden ins Visier, z.B. Schiloh, das der Ort der Bundeslade (Mishkan) vor dem Bau des ersten Tempels in Jerusalem gewesen sein soll. Amnesty wirft TripAdvisor vor die archäologische Stätte am Tel Schiloh als Attraktion aufzuführen, die Menschen vielleicht besuchen wollen, sowie dafür Reiseführer aufzulisten, die Besucher dorthin bringen. „Durch ihre Auflistung“, schreibt Amnesty, „haben Airbnb, Booking.com und TriopAdvisor geholfen tausende Touristen in die Gegend zu fahren.“

Ein weiteres Beispiel ist Hebron, wo Juden Jahrhunderte lang lebten, bis sie nach einem arabischen Pogrom ethnisch gesäubert wurden. Obwohl Juden in Hebron lebten, lange bevor es eine Gruppe Araber gab, die sich als „Palästinenser“ bezeichneten, bezeichnet Amnesty Hbron absurderweise als „palästinensische Stadt“ und die jüdischen Siedlungen dort in der Umgebung der Patriarchenhöhle – wo Abraham und Sarah begraben sind – als „illegale Kolonien“. Amnesty protestiert dann gegen die Tatsache, dass TripAdvisor ein Geschichtsmuseum in Kiryat Arba als eine seiner Attraktionen aufführt.

Ironischerweise behauptet Amnesty für die Rechte indigener Völker einzustehen. Doch wie andere in der BDS-Bewegung greift es die jüdische Indigenität an, indem es versucht die Jude von ihrer Geschichte und ihren religiösen Stätten zu trennen. Es fordert die vier Reisefirmen auf nicht nur die Auflistung von Unterkünften nicht mehr zu listen, sondern auch aufzuhören „Aktivitäten und Attraktionen“ in der Westbank und in Ostjerusalem anzubieten. Amnesty beklagt sogar, dass die Westmauer eine der drei am meisten besuchten Stätten in den „OPT“ ist und dass „Israel 2010 etwa US$ 110 Millionen für den Schutz und die Entwicklung von Besucher-Infrastruktur an historischen Stätten in ganz Israel und den OPT ausgab, ‚die das nationale Erbe des jüdischen Volks spiegeln‘“.

Wie oben vermerkt führten Human Rights Watch und andere NGOs zwei Jahre lang eine aggressive Kampagne gegen Airbnb. Amnesty wird wahrscheinlich versuchen mit seiner antisemitischen Kampagne an diesen Reisefirmen zu kratzen, bis es seine Willen bekommt.

Booking.com, Expedia, TripAdvisor und Airbnb können alle auf twitter kontaktiert werden. Lassen Sie sie wissen, dass sie weiterhin den Tourismus nach Israel unterstützen sollten, einschließlich der jüdischen und christlichen heiligen Stätten.

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Amnestys Besessenheit mit den Juden geht weiter

Elder of Ziyon, 5. Februar 2019

Schon immer seit Amnesty International letzte Woche seinen wahrlich antisemitischen Bericht veröffentlicht hat, dass TripAdvisor s wagt Immobilien in jüdischem Eigentum in Judäa und Samaria anzubieten, wird dieser Bericht unaufhörlich auf Twitter gepuscht.

19 von 30 Tweets seitdem, verteilt über fast eine Woche, behandelten dieses Thema und alle anderen Menschenrechtsthemen der Welt sind dafür auf Eis gelegt worden.

Hier ist ein Diagramm, das die Themen der Amnesty-Tweets seit dem 30. Januar zeigt:

Wie nennt man das, wenn jemand von der Idee besessen ist, dass Juden – und nur Juden – die in ihrer historischen Heimat leben, nicht dieselben Rechte haben wie jeder andere Mensch auf dem Planeten?

Sicher nicht „Menschenrechte“.

Großmäuliges Amnesty – verbohrte Verblödung

(Hillel Neuer, gefunden auf twitter)

Amnesty International musste sich natürlich auch dazu äußern, dass die USA den UNO-Menschenrechtsrat verlassen. Und natürlich ist das nach Meinung von AI völlig daneben:

Zehn gute Gründe die USA den UNHRC zu verlassen

(es gibt keine)

Hillel Neuer antwortete und gab den Idioten ein paar Gründe:

@amnesty, danke der Nachfrage. Obwohl wir glauben, dass es besser wäre im Ring zu bleiben und die Eiferer zu bekämpfen, bitte schön:

1. Zu den Mitgliedern des UNHRC gehören China, Kuba, Qatar, Saudi-Arabien, Venezuela, Ägypten, der Irak, die VAE, die Demokratische Republik Kongo und andere Diebe, Mörder und Vergewaltiger.

2. @UNHumanRights-Repräsentant Alfred de Zayas, ehem.Sekrektär des UNO-Menschenrechtsrats, pries Venezuela und postete Propagandafotos, um den durch die verfehlte Politik des Landes geschaffenen Massenhunger zu leugnen – obwohl Krankenhäuser dort voller verhungernder Kindern sind.

3. Der UNHRC berief Idris Jazairy – der als algerischer Botschafter berüchtigterweise einen Verhaltenskodex entwarf, um UNO-Menschenrechtsexperten mundtot zu machen – als Menschenrechtsexperten. Seine Berichte beschreiben die Regime in Russland, dem Sudan und Syrien als Opfer westlichen Handelns.

4. Saudi-Arabien wurde zum Vorsitzenden eines UNO-Menschenrechtsausschusses gemacht, der die obersten Vertreter auswählt (darunter den UNO-Experten für Frauenrechte), die die internationalen Standards für Menschenrechte formulieren und über deren Verletzungen weltweit berichten.

5. Das Regime des venezolanischen Diktators Nicolas Maduro wurde nicht nur in den UNO-Menschenrechtsrat gewählt, sondern sie rollten ihm auch den roten Teppich aus, damit er vor einer Sonderversammlung reden und einen 40-minütige Propagandarede halten konnte, die stehende Ovationen erhielt.

6. Der UNO-Menschenrechtsrat hat wiederholt seinen am längsten amtierenden offiziellen Vertreter, Jean Ziegler, wieder gewählt, den Mitgründer und 2002 Empfänger des „Muammar Gaddafi-Menschenrechtspreises“. UN Watch hat als einziger das Wort dagegen ergriffen und die die Schande beim Namen genant.

7. Sechs Jahre lang hatte der UNHRC Richard Falk als „Sonderberichterstatter zu Palästina“, obwohl der von der britischen Regierung dreimal wegen Antisemitismus und von Ban Ki-moon wegen seiner „grotesken und beleidigenden“ 9/11-Verschwörungstheorien getadelt wurde.

8. Der UNO-Menschenrechtsrat gibt den meisten der schlimmsten Regime der Welt Straffreiheit, verabschiedet null Resolutionen zu massiven Menschenrechtsverletzungen, begangen in Algerien, China, Kuba, Ägypten, dem Gazastreifen, dem Irak, Nicaragua, Pakistan, Russland, der Türkei, Venezuela, Zimbabwe…

9. Die Goldstone-Kommission des UNHRC zum Krieg zwischen Hamas und Israel warb Dr. Grietje Baars als unparteiische Autorin der Schlüsselkapitel des Berichts an – im Wissen, dass sie eine radikale Anhängerin der Hamas und ehemalige Europa-Sprecherin der von den IHH-Terroristen gestützte Gaza-Flottille war.

10. Der UNHRC belohnte wiederholt Najat Al-Hajjaji, Vertreterin des Gaddafi-Regimes, mit Schüsselpositionen, einschließlich dem Vorsitz der vorbereitenden Kommission für die Durban II-Konferenz gegen Rassismus. Als jemand versuchte ihre Verbrechen vorzubringen, geriet eure Amnesty-Vertreter in Genf in Rage und verteidigte sie.

11. Und Amnesty, genau deshalb, weil der UNO-Menschenrechtsrat so gefährlich darin ist die Menschenrechtsprinzipien weltweit zu korrumpieren, haben wir immer vertreten, dass mutige US-Stimmen – wie Haley, Moynihan oder Morris Abram – den Rassismus, den Fanatismus und den Antisemitismus herausfordern.

Weil die UNO und die Welt mehr von diesen heldenhaften Gegenstimmen hören müssen, nicht weniger.

Die lange Geschichte der Progressiven und der Perversität

Manfred Gerstenfeld (direkt vom Autor)

Viele progressive Organisationen und Einzelpersonen behaupten, sie würden für eine bessere Welt werben. Die perversen Elemente unter ihnen beteuern moralische Meinungen zu haben, während sie selbst unmoralisch und korrupt sind. Im September 2001 kam in Durban (Südafrika) die Weltkonferenz gegen Rassismus (WCAR) zusammen. Sie wurde zur ersten großen Manifestation eines neuen Typus progressiver Perversität in diesem Jahrhundert. In direkter Nachbarschaft fand eine NGO-Konferenz mit tausenden teilnehmenden Organisationen statt, die bestenfalls als ein antiisraelisches Hassfest bezeichnet werden kann.

Irwin Cotler ist ehemaliger Justizminister und Generalstaatsanwalt Kanadas und ein führender Anwalt für internationales Menschenrecht. Er beschrieb die WCAR als „ein Fest des Rassismus gegen Israel und das jüdische Volk… Eine Konferenz, die sich der Förderung der Menschenrechte als der neuen säkularen Religion unserer Zeit widmete, sondert zunehmend Israel als eine Art geopolitischen Antichristen der Moderne aus.“[1]

Israel und/oder die Juden sind als Ziele progressiver Perverser überrepräsentiert, aber weit davon entfernt die einzigen zu sein, gegen die agiert wird. Kürzlich wurde die Scheinheiligkeit verschiedener internationaler humanitärer Hilfsorganisationen entlarvt. Oxfam UK gehörte zu den Führern der Schwindler. Sein Einsatzleiter in Haiti nach dem Erdbeben von 2010 nahm regelmäßig bezahlten Sex mit einer Minderjährigen in Anspruch.

Eine internationale Ermittlung führte 2011 zum freiwilligen oder erzwungenen Abzug von sieben des sexuellen Missbrauchs beschuldigten Mitarbeitern aus Haiti. Der detaillierte Bericht wurde Jahre lang geheim gehalten, aber viele hatte Zugang zu ihm. Dazu gehörte der Leiter der niederländischen Schwesterorganisation Oxfam Novib. Dieser machte den Bericht dem niederländischen Außenministerium sowie dem staatlichen Rechnungshof zugänglich.

Der Skandal wurde erst 2018 öffentlich. Danach kamen weitere Informationen zu sexuellem Missbrauch durch Beschäftigte von Oxfam UK an anderen Orten ans Tageslicht. Dasselbe geschah bei anderen Hilfsorganisationen, einschließlich Save the Children und Ärzte ohne Grenzen. Alle drei Organisationen haben sich als pseudomoralische Hetzer gegen Israel betätigt.[2]

Amnesty International veröffentlichte kürzlich seinen Jahresbericht. Auf ihrer Webseite lautet dessen Titel: „‘Politics of Demonization‘ breeding division and fear“[3]. Die Internetseite von NGO Monitors beinhaltet eine lange Liste der einseitigen Haltungen der Organisation gegen Israel. Man kann sagen, dass diese sich zu Dämonisierung aufsummieren.[4]

Progressive betrachten sich in der Regel selbst als im politischen Spektrum links stehend. Auch der Kommunismus behauptete eine progressive Bewegung zu sein. Seine Ideologie führte zu gigantischen Massenmorden, hauptsächlich in Russland und China. An seinen Rändern gab es Friedensbewegungen, deren Mitglieder an Zusammenkünften teilnahmen, die von kommunistischen Fassadenorganisationen organisiert wurden.[5] Heutzutage sind antifaschistische Bewegungen angeblich ebenfalls progressiv. Der Pariser Zweig der linksextremen Antifa hat zu Israels Vernichtung aufgerufen.[6]

Sozialdemokratische und Arbeitsparteien stehen ebenfalls auf der progressiven Seite der Politik. Unter ihren gewählten Repräsentanten findet man eine ganze Reihe Förderer perverser Äußerungen. Einmal mehr ist Israel ein gutes Beispiel, um die Heuchelei aufzudecken. Führende Politiker wie der verstorbene sozialdemokratische schwedische Premierminister Olof Palme[7] und der verstorbene griechische sozialistische Premierminister Andreas Papandreou haben Israel beschuldigt Nazimethoden anzuwenden.[8]

Die britische Labour Party hat unter ihren Repräsentanten eine Reihe klassischer Progressiver neben progressiven Perversen. Antisemitische Vorfälle gibt es in der Partei regelmäßig und die Täter werden bei Weitem nicht immer ausgeschlossen. Mehrere Grüne Parteien können ebenso in die oben diskutierte Kategorie einbezogen werden. Peter Pilz, ein altgedienter österreichischer Grünen-Parlamentarier, verließ die Partei und trat bei den Wahlen von 2017 mit einer eigenen Liste an, die den Einzug ins Parlament erreichte. Wegen Vorwürfen sexueller Belästigung nahm Pilz seinen Sitz nicht ein.[9] Er bezeichnete die Palästinenser als „Opfer“, auf deren Seite man sich stellen müsse und warb für partielle Sanktionen gegen Israel.[10]

Die Geschichte dieser perversen Progressiven reicht viele Jahrhunderte zurück. Erasmus von Rotterdam, der Ende des 15. und Anfang des 16. Jahrhunderts lebte, wurde der „Fürst der Humanisten“ genannt. Der niederländische Theologe Hans Jansen untersuchte Erasmus‘ sogar für die damalige Zeit extremen Antisemitismus. Dieser „Humanist“ bezeichnete das Judentum als die „schlimmste Pest“. Er lehnte 1517, 25 Jahre, nachdem der letzten nicht konvertierte Jude das Land verlassen hatte, sogar eine Einladung nach Spanien ab; dazu sagte er, es gebe kein stärker „verjudetes Land“ als Spanien.[11]

Das größte Studentenaustauschprogramm der Europäischen Union ist nach diesem Hardcore-Antisemiten benannt.[12] Das Erasmus-Kolleg in Brüssel und die Erasmus-Universität in Rotterdam sind ebenfalls bestens bekannt. Auch viele andere Institutionen sind tragen den Namen Erasmus.

Der berühmte französische Aufklärungsphilosoph Voltaire aus dem 18. Jahrhundert war genauso Antisemit wie mehrere der französischen Vorläufer des Sozialismus im 19. Jahrhundert. Das Gleiche gilt für Karl Marx. Der verstorbene Robert Wistrich bietet in seinem Buch From Ambivalence to Betrayal, The Left, The Jews and Israel[13] viele weitere Beispiele progressiver Perverser.

Progressive Perversität überlappt sich zum Teil mit dem beschränkteren „humanitären Rassismus“. Progressive Perverse lügen oft zu Israel, wie es Palme und Papandreou machten. Humanitäre Rassisten mögen berechtigte Ansprüche an Israel stellen, schweigen aber zu gewaltigen Verbrechen der Palästinenser und ihrer Führung. Progressive Perverse und humanitäre Rassisten finden häufig willige Partner bei solchen Israelis und Juden, die weiter die Jahrtausende alte Tradition des jüdischen Masochismus fortführen.[14]

Nach dem Zweiten Weltkrieg sind die üblen Aspekte der rechtsextremen Bewegungen in vielen detaillierten Studien analysiert worden. Ähnlich eingehende Begutachtungen gegenwärtiger Progressiver sind längst überfällig.

[1] www.jpost.com/Opinion/Op-Ed-Contributors/Durban-and-911-ten-years-later

[2] http://tundratabloids.com/2018/03/dr-manfred-gerstenfeld-international-charities-sex-abuse-and-israel/

[3] Politik der Dämonisierung erzeugt Spaltung und Angst; http://www.amnesty.org/en/latest/news/2017/02/amnesty-international-annual-report-201617/

[4] http://www.ngo-monitor.org/ngos/amnesty_international/

[5] http://www.nytimes.com/1983/07/26/world/kgb-officers-try-to-infiltrate-antiwar-groups.html?pagewanted=all

[6] http://www.timesofisrael.com/french-antifa-calls-for-striking-a-blow-in-paris-over-us-jerusalem-recognition/

[7] Per Ahlmark, “Palme’s Legacy 15 Years On,” Project Syndicate, February 2001.

[8] Moses Altsech (Daniel Perdurant, pseud.): Anti-Semitism in Contemporary Greek Society. In: Analysis of Current Trends in Anti-Semitism, 7, Jerusalem (Hebrew University) 1995), S. 10.

[9] http://www.reuters.com/article/us-austria-politics-pilz/austrian-party-leader-quits-parliament-over-accusation-of-sexual-assault-idUSKBN1D40H5

[10] https://derstandard.at/2000003933349/Peter-Pilz-und-die-Dummheit-Israels

[11] [xi] https://heplev.wordpress.com/2014/07/28/erasmus-furst-des-humanismus-der-renaissance-und-antisemit/

[12] http://www.erasmusprogramme.com/

[13]  Von Ambivalenz zu Verrat: Die Linke, die Juden und Israel – Robert Wistrich:  From Ambivalence to Betrayal: The Left, the Jews and Israel. Lincoln (Nebraska: University of Nebraska Press) 2012.

[14] http://www.jpost.com/Opinion/From-Abraham-to-Woody-Allen-The-Jewish-masochist-tradition-409614

Zum Amnesty-Bericht „Die Tötung der Zukunft“

Amnesty International „berichtet“ über die toten Kinder des Nahost-Konflikts

Ende September 2002 veröffentlichte Amnesty International den Bericht „TÖTUNG DER ZUKUNFT – Kinder im Schussfeld“ zur Lage der Kinder im Nahost-Konflikt. Der Bericht kann bei Amnesty auf Englisch gelesen werden: http://web.amnesty.org/ai.nsf/index/mde020052002.

Mir selbst ist an dem Bericht vor allem negativ aufgefallen, dass angeblich
– israelische Soldaten praktisch immer wahllos, unprovoziert und gezielt auf Kinder schießen,
– es praktisch keine palästinensisch verursachten Tode palästinensischer Kinder gibt (bis auf die Selbstmord-Attentäter),
– es israelische Systematik ist palästinensische Kinder zu töten,
– getötete palästinensische Kinder entweder unbeteiligt waren oder „lediglich Steine warfen“ (was offensichtlich heißen soll, dass das überhaupt nicht gefährlich ist), sich dabei teilweise sogar sehr weit von den Israelis entfernt befanden,
– niemand sonst seitens der Palästinenser an solchen „Demonstrationen“ beteiligt war (die Bezeichnung palästinensisch initiierter gewalttätiger Auseinandersetzungen als „Demonstrationen“ allein ist schon ein Hohn).

Nicht erwähnt wird in dem Bericht, dass die AI-Mitarbeiter, die als Zeugen geführt werden, zum allergrößten Teil selbst Palästinenser sind – natürlich völlig objektiv und ohne jeglichen Verdacht, sich einseitig zu äußern. Nicht erwähnt wird auch, dass die palästinensischen „Zeugen“ vielleicht nicht so recht glaubwürdig sein könnten; nein, ihre Berichte werden grundsätzlich für bare Münze genommen, israelische Darstellungen aber gar nicht erst berücksichtigt.

Auffällig auch, dass alle Palästinenser maximal „Aktivisten“ sind, nicht einmal „militant“, geschweige denn Terroristen. Egal, was derjenige zu verantworten hat, den Israel verfolgt, egal, wie viel er sich mit Taten gegen Juden gebrüstet hat und egal, wie antisemitisch, mörderisch und hetzend dieser Palästinenser geredet hat, er ist einer, der genauso bezeichnet wird, wie jemand, der Plakate klebt und Transparente hoch hält.

Auffällig weiterhin, dass den toten palästinensischen Kindern in diesem Bericht 5442 Wörter gewidmet werden, während die israelischen 1620 Wörter wert sind; dass in 733 Wörtern über die (vermeintliche) Verantwortung der IDF geschrieben wird, in den 466 Wörtern über Verantwortung der „bewaffneten palästinensischen Gruppen“ von „israelischen Rechtsverletzungen, egal welchen Ausmaßes“ die Rede ist (umgekehrt fehlen entsprechende Hinweise über Rechtsverletzungen der Palästinenser); dass Kritik an den „bewaffneten palästinensischen Gruppen“ (aber praktisch kaum an der PA) geübt wird, während die Israelis praktisch in Grund und Boden verdammt werden; dass von den Israelis verlangt wird, sie sollten sich internationalen Kontrollen unterwerfen, Gleiches aber nicht an die Adresse der Palästinenser gerichtet ist.

So viel zu Amnestys Objektivität aus meiner persönlichen Sicht. Es folgen zwei Stellungnahmen aus anderer Quelle:

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„Kindesmissbrauch in der palästinensischen Autonomie“

von Justus Weiner, Jerusalem Post, 2. Oktober 2002

(Der Autor ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Hebrew University und der Universität von Tel Aviv, außerdem Forscher am Jerusalem Center for Public Affairs. Dieser Artikel wurde aus einer Schrift adaptiert, die vom Institute for Contemporary Affairs veröffentlicht wurde. Das Institut ist ein gemeinsames Projekt des Jerusalem Center for Public Affairs und der Wechsler Family Foundation.)

Vom ersten Moment der gegenwärtigen palästinensischen Intifada vor zwei Jahren haben Kinder und Teenager eine integrale Rolle gespielt. Bedauerlicherweise wird diese Rolle im jüngsten Bericht von Amnesty International mit dem Titel „Killing the Future – Children in the Line of Fire“ (Tötung der Zukunft – Kinder in der Schusslinie) nicht angemessen angegangen.

Da sie wissen, dass israelischen Soldaten befohlen ist, nicht scharf auf Kinder zu schießen und sie deswegen disziplinarische Maßnahmen oder das Militärgericht erwarten müssen, verstecken sich palästinensische Schützen unter Jugendlichen oder benutzen sie als menschliche Schutzschilde. Drei Entwicklungen der jüngeren Zeit sind ebenfalls bemerkenswert:

Yassir Arafats Stellvertreter, Abu Mazen, gab gegenüber einer kuwaitischen Zeitung im Juni zu, dass palästinensischen Kinder 5 Schekel (gut 1 Euro) für jede Rohrbomber gezahlt wurde, die sie warfen.

Kinder sind während des Jahres 2002 zunehmend für Selbstmordanschläge rekrutiert worden; ihre Eltern erhielten Bargeld-Zahlungen der PA, des Irak und Saudi Arabiens.

Der Versuch einer Vertuschung: Die palästinensische Journalistenvereinigung hat ihre Mitglieder gewarnt, sie würden bestraft werden, wenn sie bewaffnete Kinder fotografierten.

Kinder opfern

Am 30. März ging ein 16-jähriges palästinensisches Mädchen namens Ayat Akhras in einen Jerusalemer Supermarkt und sprengte eine Bombe, die unter ihrer Kleidung verborgen war. Dadurch wurden zwei Israelis getötet und 22 weitere verwundet.

Am 23. April versuchten drei Teenager aus Gaza – Anwawr Hamduna, Yusef Zakut und Abu Nada – unter dem Sicherheitszaun der jüdischen Gemeinde Netzarim durchzukriechen und die Bewohner anzugreifen. Sie wurden von Wachen erschossen.

Über einen Monat lang verbarrikadierten sich palästinensische Kinder bis hinunter ins Alter von 10 Jahren mit palästinensischen Bewaffneten in der Geburtskirche von Bethlehem.

Im Mai wurde ein 16-jähriger in einem Taxi bei Jenin verhaften, der eine Bombe an seinem Körper trug.

Ein 15-jähriges palästinensisches Mädchen, das wegen Werfens von Brandbomben auf IDF-Soldaten verhaftet wurde, gab am 13. Juni während des Verhörs zu, dass sie vorher bereits als Selbstmord-Terroristin rekrutiert wurde.

Am 9. Juli verhafteten israelische Sicherheitskräfte ein weiteres 15-jähriges palästinensisches Mädchen, die zugab der Durchführung eines Selbstmordanschlags in Israel zugestimmt zu haben.

Das sind einige der jüngsten Entwicklungen der Intifada, einer nicht da gewesenen Well fortgesetzter Anschläge, die die Region seit zwei Jahren überschwemmt. Obwohl einige Teile der palästinensischen Gesellschaft gegen die Benutzung von Kindern für „Märtyrer“-Operationen ist – oder zumindest ihrer Kinder -, bleiben dies vereinzelte Stimmen. IDF-Soldaten, die an der Operation Schutzschild teil nahmen berichteten z.B., dass Kinder gelegentlich zurück gelassen wurden um Sprengfallen auszulösen, die die Terroristen für die Soldaten zurück ließen.

Aber warum sind diese jungen Menschen bereit ihr Leben weg zu werfen?

Wer hat sie dazu gebracht zu glauben, dass die Übernahme gefährlicher Aufgaben in der Gewalt dazu führen wird, dass sich ihre persönliche Lage, die der Familie oder die politische bessern wird?

Wie konnte die Feier der Gewalt gegen Israelis derart tief in die palästinensische Kultur eingepflanzt werden? Welche Sache, egal, wie hoch sie gehalten wird, kann eine Gesellschaft dazu motivieren, ihre Kinder, ihre Zukunft zu opfern?

Ein Markenzeichen des Stolzes der Familie

Der Druck sich in der Intifada zu opfern, kommt oft von Zuhause. Von Arafats Reden geschürt, in denen er die Rolle der Kinder im Kampf und die Wichtigkeit des Märtyrertums lobt, sind viele palästinensische Eltern dahin gekommen, die Rolle der Jugend im Aufstand als nützlich und tatsächlich auch als ehrbar anzusehen. Nachdem der 15-jähriger Ahmed Omar Abu Selmia dann auf seinem Weg zum Anschlag auf die israelische Gemeinde Dugit getötet wurde, feierte sein Vater sein „Märtyrertum“ mit einem Fest auf der Straße, an dem rund 200 Personen teil nahmen.

Märtyrer – Menschen, die für die Sache des Jihad (Heiliger Krieg) und den Islam sterben – werden von den Palästinensern derart hoch angesehen, dass manchmal Eltern den Tod ihrer Kinder als ein stolzes Abzeichen ansehen. Eltern von Kleinkindern erzählen stolz, wie ihre kleinen Kinder sagen, sie wollten Märtyrer werden und der Vater eines 13-Jährigen sagte: „Ich bete, dass Allah als Märtyrer wählt.“

Eine Mutter erzählte einem Journalisten der Londoner Times: „I bin glücklich, dass er [ihr 13-jähriger Sohn] zum Märtyrer wurde. Ich werde alle meine Söhne und Töchter [insgesamt 12] der Al-Aqsa und Jerusalem opfern.“

Ein weiterer Grund, dass palästinensische Eltern ihren Kindern erlauben und sie sogar ermutigen, sich an den Aktionen zu beteiligen, ist der finanzielle Anreiz, der den Familien der „Märtyrer“ geboten wird. Die PA sorgt für Barzahlungen von $2000 für jedes getötete und $300 für jedes verwundete Kind.

Saudi Arabien kündigte an, dass es $250 Millionen als ersten Beitrag von einer Million Dollar bereit gestellt hat, die die Familien der Märtyrer unterstützen sollen.

Zusätzlich zahlt die Arab Liberation Front, eine palästinensische Gruppe, die dem irakischen Präsidenten Saddam Hussein loyal ergeben ist, den Verwundeten und den Familien der Toten großzügige Handgelder: $500 für eine Verwundung, $1.000 für Verkrüppelung, $10.000 für die Familie eines Märtyrers und $25.000 für die Familie eines Selbstmordbomber-Märtyrers – verschwenderische Summen, wenn man die chronische Arbeitslosigkeit und Armut der Mehrheit der palästinensischen Einwohner der Westbank und des Gazastreifens bedenkt.

Eine Gesellschaft, die den Tod heiligt

Der gewaltsame Tod wird durchgängig in den Palästinensergebieten heilig gehalten. Die Straßen sind gepflastert mit Postern, die die (Helden-)Taten der einzelnen Selbstmord-Bomber verehren. Statt Pokemon- oder Baseball-Karten tauschen die Kinder Märtyrer-Karten, die sie in den örtlichen Geschäften kaufen. Kettchen mit Bildern der Märtyrer sind auch sehr beliebt.

Ein beliebter Wahlspruch lautet: „Nehmt euch in Acht vor einem natürlichem Tod.“

Selbstmord-Bombe zu sein wird als Stolz des Viertels betrachtet, Straßen werden nach den Tätern dieser Gräuel benannt. Es gibt sogar eine Musikgruppe, die sich „Die Märtyrer“ nennt und deren Verse Werte unterstützen wie „Opfere dich für Allah“.

Unter diesen kulturellen Einflüssen geben viele Kinder gerne zu, dass sie Selbstmord-Bomber werden wollen. Einige malen Bilder und fantasieren über den Tag, an dem sie ihr Ziel erreichen werden.

Die Kleinen werden gelehrt, dass sie als Selbstmordbomber in luxuriöses Paradies aufsteigen werden, das mit 72 Jungfrauen ausgestattet ist, die auf den Märtyrer warten und ihn belohnen, wenn er eintrifft.

Ein amerikanischer Psychiater mit 22 Jahren Erfahrung im Studium und in der Behandlung von Selbstmord gefährdeten Patienten betont, dass Selbstmordbomber – Kinder wie Erwachsene – „Werkzeuge sind, die von den Terror-Führern benutzt“ durch „eine komplette Kultur, die sie ermutigt zu sterben.“

Die PA – die Einheit, die eingerichtet, ermächtigt, finanziert und bewaffnet wurde, den Oslo-Friedensprozess voran zu bringen – benutzt diese Wege, um die Jugend zur Teilnahme an antiisraelischer Gewalt auf der Straße und sogar zum direkten Terrorismus aufzustacheln.

Aufhetzung ist in der palästinensischen Gesellschaft gebieterisch und allgegenwärtig. Der palästinensische Kolumnist Aschraf al-Arjami stimmt zu, dass der Patriotismus er palästinensischen Jugend ausgenutzt wird und die Schulen und Moscheen unter palästinensischer Kontrolle die Kinder beeinflussen.

Die Kampagne zur Aufstachelung der Kinder kommt direkt von der Spitze der PA. Dokumente, die das PA-Abzeichen und das von Arafats Büro tragen, beinhalten aufhetzende Texte, die die Israelis als „Plünderer des Landes“ und die „Macher des internationalen Terrors“ bezeichnen. Arafat selbst nennt die Kinder die „Generale der Steine“ und spielt so mit ihrem Stolz und ihren jungen Egos.

Ein einem Sommerlager der PA beobachtete ein Reporter der New York Times, wie die Teilnehmer die Entführung eines israelischen Politikers übten, Kalaschnikow-Gewehre auseinander nahmen und wieder zusammen setzten und Überfall-Techniken lernten.

Eine Fernsehsendung für kleine Zuschauer zeigt einen Jungen, der in Gaza getötet wurde, wie er im Himmel ankommt, wo es Strände, Wasserfälle und ein Spielrad gibt. Er sagt: „Ich winke euch nicht zum Abschied, ich winke, um euch zu sagen, dass ihr meinem Beispiel folgen sollt.“ Die begleitende Musik spielt ein Lied: „Wie angenehm ist der Geruch der Märtyrer, wie angenehm der Geruch von Land, des Landes, das vom Blut getränkt ist, dem Blut, dass aus einer frischen Leiche strömt.“

In einem Interview mit der von der PA kontrollierten Zeitung erklärte im Oktober Yussef Jamah, palästinensischer Minister für die Heiligen Stätten: „Die Selbstmordbomber sind ein legitimes Mittel, durch das die Palästinenser den Feind bekämpfen… Die Angriff sind das Gebot Allahs.“

Obwohl die islamischen Autoritäten gegen Selbstmordbomben sind, sagte Scheik Ikrama Sabri, von der PA ernannte Mufti von Jerusalem: „Es gibt keinen Zweifel, dass ein Kinder-Märtyrer vorschlägt, die neue Generation solle die Mission mit Entschiedenheit weiter tragen. Je jünger der Märtyrer, desto mehr respektiere ich ihn.“

Dass hochrangige PA-Vertreter die Beerdigungen der „Märtyrer“ besuchen, überrascht nicht.

Ausbildung der „Märtyrer von Morgen“

Selbst in den öffentlichen PA-Schulen spielt die Aufstachelung zur Gewalt eine wichtige Rolle, während das Interesse an Ausgleich mit Israel bemerkenswert abwesend ist. Naim Abu Humus, stellvertretender PA-Minister für Erziehung, rief die Schulen auf, die ersten Schuljahre dazu zu verpflichten für die Seelen derer zu beten, die in der Intifada getötet wurden. Er sagte: „Heute ehren wir die Al Aksa und Palästina und gedenken der palästinensischen Märtyrer.“

Schilder an den Wänden der Kindergärten erklären die Kinder zu den „Märtyrern von Morgen“ und Grundschullehrer wie Schulleiter empfehlen ihren jungen Schülern, sie sollten wollen, dass sie „deren zionistischen Körper in kleine Stücke reißen und ihnen mehr Schmerzen zufügen, als sie sich je vorstellen könnten“.

Poster in Lehrräumen der Universitäten erinnern die Welt stolz daran, dass die palästinensische Sache mit „menschlichen Bomben“ bewaffnet ist. Scheik Hassan Yosef, ein führendes Hamas-Mitglied, fasst diesen Prozess der Aufstachelung zusammen, wenn er sagt: „Wir möchten sie aus dem Kindergarten bis zur Universität heran ziehen.“

Der palästinensische Brigadegeneral Mahmud M. Abu Marzoug erinnerte eine Gruppe Mädchen der 10. Klasse in Gaza daran, dass „ihr als Märtyrer im Himmel leben werdet“. Nach der Rede stellte sich eine Gruppe Mädchen an und versicherte einem Reporter der Washington Post, dass sie glücklich sein würden Selbstmord-Anschläge oder andere Taten ausführen zu dürfen, die in ihrem Tod enden würden.

All das zusammen genommen erklärt, warum junge Palästinenser so begeistert über die Aussicht auf „Märtyrertum“ sind. „Wenn ich ein Märtyrer werde, dann verteilt Kannafa [süßen Kuchen]“, soll ein 14-Jähriger seinen Freunden in den Tagen vor seinem Tod in den Krawallen gesagt haben. Ein 12-Jähriger, der in den Kämpfen starb, soll sich so nach dem Märtyrertod gesehnt haben, dass er seine eigene Todesanzeige Zuhause auf die Wand schrieb. Von einem verletzten 13-Jährigen wird berichtet, er habe gesagt: „Ich will nicht verletzt werden, sondern etwas Höheres: ein Märtyrer.“ Ein 13-jähriges Mädchen aus Ägypten versucht in sich in den Gazastreifen zu schleichen, um „die palästinensischen Kinder bei allem, auch beim Steine werfen, zu unterstützen.“ Eine Woche später wurde ein 12-jähriger Junge an der israelischen Grenze aufgegriffen, als er das Gleiche versuchte.

Aber warum ermutigt die PA palästinensische Kinder, sich an der Gewalt zu beteiligen?

Deutlich ist, dass die Sympathie für die palästinensische Sache durch westliche Medienberichte gesteigert wurde, die oft Vorfälle heraus hoben, in denen palästinensische Kinder durch israelische Soldaten oder Polizisten getötet oder verletzt wurden. Diese gedankenlosen Berichte haben schwere Kritik an der israelischen Politik verursacht, aber wenige in der westlichen Welt haben das Chaos durchdacht, dass sie in den Fernseh-Nachrichten sehen, um zu überlegen, wessen Interessen durch diese Todesfälle gedient wird.

In die Frontlinien geschoben

Es scheint ein Ende der Liste palästinensischer Kinder zu geben, die getötet wurden, nachdem sie von der Palästinenserführung in die Frontlinien des Konflikts geschickt wurden. Nora Schalhub, ein 16-jähriges palästinensisches Mädchen, wurde im Februar getötet, während sie eine Gruppe israelischer Soldaten an einem militärischen Kontrollpunkt mit einem Messer in der Hand angriff. Andaeeb Taqataqah war erst 17, als sie von einer Terrortruppe rekrutiert und in den Tod geschickt wurde – in einem Selbstmordangriff auf einen überfüllten Jerusalemer Markt am 12. April.

Zwei Punkte sind als Ergebnis der zunehmenden Zahl solcher Angriffe klar. Der erste: Palästinensische Kinder und Jugendliche stellen sich an, um ihr Leben weg zu werfen. Der zweite: Es gibt breit gefächerte Bemühungen der palästinensischen Führer, Eltern, Geistlichen und Lehrer, die jugendliche Energie in tödliche Gewalt zu verwandeln.

Und im Gegensatz zu dem oben erwähnten Bericht von Amnesty International, der offensichtlich die Tötungen von palästinensischen und israelischen Kindern gleich zu setzen versucht, schreien einige Ungleichheiten nach Aufmerksamkeit. Einige wenige davon sind:

Israelischen Eltern wird weder von ihrer Regierung noch von Fremden etwas gezahlt, wenn ihre Kinder verwundet oder getötet werden.

IDF-Soldaten benutzen keine israelischen Kinder als menschliche Schutzschilde, wenn sie einen Feuerwechsel mit palästinensischen Bewaffneten beginnen

Es gibt im jüdischen Gesetz keinerlei Doktrin wie die, die muslimischen Schahiden (Märtyrern) nach ihrem Tod freudvolle Belohnungen im Paradies garantieren.

Israelische Schulen und Synagogen unterziehen keine Kinder einer Gehirnwäsche, damit sie lebensbedrohliche Gewalt gegen palästinensische Zivilisten anwenden.

Die Regierung Israels hat keine tausende von Terroristen auf der Gehaltsliste.

Israelische Eltern konnten sind nie in den Medien zitiert worden, wie sie ihre Kinder drängten ihr Leben für eine politische oder religiöse Sache zu opfern. Auch schickten sie ihre Kinder nicht an die Front um vor den Kameras Krawall zu veranstalten.

Israelische Ferienlager indoktrinieren Kinder nicht zu töten, lehren sie auch nicht, wie man Überfälle verübt oder Feuerwaffen benutzt.

Kinderprogramme im israelischen Fernsehen bringen nie Lehrer, die lächeln und in die Hände klatschen, während ihre Schüler von der Absicht singen Märtyrer zu werden.

Israelische Kinder sammeln und tauschen keine Märtyrer-Sammelkarten oder hören der Musik einer Gruppe zu, die sie „Die Märtyrer“ nennt.

Hochrangige israelischen Politiker und religiöse Führer loben weder Kinder, die sich an Gewalt beteiligen, noch stacheln sie sie dazu an.

Am wichtigsten aber: Israelische Soldaten schießen nicht absichtlich auf palästinensische Kinder in Bussen, Restaurants, Discotheken usw. (oder auf andere, die nicht in die Gewalttaten verwickelt sind).

Vor Kurzem nahmen sechs mit M-16 und Kalaschnikows bewaffnete Kinder an einer pro-Irak-Demonstration im Gazastreifen teil. Unter dem Eindruck solch schockierender Bilder, wie auch denen von palästinensischen Kleinkindern, die nachgemachten Selbstmordbomber-Westen begann sich die Meinung der westlichen Öffentlichkeit zu verschieben. Heftige Reaktionen ersetzten zunehmend die Neugier.

Aber statt ihre beruflichen Pflichten zu erfüllen und Nachrichten und kontroverse Dinge zu veröffentlichen, warnte die palästinensische Journalistenvereinigung im August ihre Mitglieder, dass sie jeden Journalisten oder Fotografen bestrafen würde, der Fotos bewaffneter oder maskierter palästinensischer Kinder macht. Diese bedrohliche Botschaft, die an Journalisten und Nachrichtenagenturen gefaxt wurde, besagte, dass palästinensische Journalisten, die von Agenturen des Auslands beschäftigt seien, sogar dafür verantwortlich seien, dass sichergestellt würde, dass ihre Kollegen sich entsprechend der Warnung verhielten. Die Vereinigung fügte weiterhin hinzu, dass sie keinen Journalisten verteidigen würde, der diese neue Politik nicht umsetze, sollte die PA sich entscheiden, sie zu bestrafen.

Eklatanter Missbrauch von Kindern in dieser Art und Versuche sie zu vertuschen würden nirgendwo sonst in der Welt toleriert werden. Wo sind die Vertreter des Kindeswohls, um die Praktiken zu verdammen, die die Gehirne vergiften und die Körper der jungen Palästinenser gefährden?

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Aus: A TIME TO SPEAK, Ausgabe II-10 (November 2002)

”Manchmal ist es die erste Pflicht intelligenter Menschen, einmal mehr das Offensichtliche festzustellen.“ – George Orwell

Amnesty Internationals Bericht „Tötung der Zukunft“ über die Tode von israelischen und arabischen Kindern, „vergisst“ die Unterscheidung, die offensichtlich sein sollte: den Unterschied zwischen dem gewollten Mord von Kindern und dem Schicksal von Kindern, die gewollt in Kampfzonen geschickt werden.

Israelische Kinder werden getötet, weil PLO-Terroristen sie sich als Ziele aussuchen. Sei zünden Bomben an Orten, wo es mehr mit größter Wahrscheinlichkeit Babys, Kinder und Teenager gibt, wie z.B. einer Pizzastube. Ein 10 Monate altes Baby war das ausgesuchte Opfer eines arabischen Scharfschützen. Zwei Schuljungen, 13 und 14 Jahre alt, gingen in der Nähe ihres Zuhauses spazieren, wurden überfallen, in eine Höhle gezerrt und mit Steinen zu Tode geprügelt. Yeshiva-Schüler im Teenageralter wurden nieder gemäht, als sie Basketball spielten. Ein fünfjähriges Mädchen versuchte sich unter einem Bett zu verstecken, als Terroristen in das Haus ihrer Familie einbrachen; sie zerrten sie heraus und erschossen sie.

Arabische Kinder werden getötet, weil sie absichtlich Gefahren ausgesetzt werden. PLO-Terroristen, die wissen, dass es israelischen Soldaten verboten ist, scharf auf Kinder zu schießen, schützen sich, indem sie sich hinter Kindern und Teenagern verstecken oder sie vorschicken, um Handgranaten und Feuerbomben zu werfen. Terrorführer, die Massenmord-Anschläge auf Israelis planen, schlagen ihr Hauptquartiere und ihre Wohnsitze unter Frauen und Kindern auf. Diese kalkulierte Taktik, Kinder als menschliche Schutzschilde zu benutzen, bringt die Opferzahlen hervor, die wir erleben.

Das „Offensichtliche“, das einigen Zuschauern so schwer fassbar zu sein scheint, ist der Unterschied zwischen einem Programm des Mordens und der bedauerlichen Notwendigkeit der Selbstverteidigung. Er ist vergleichbar mit der Unterscheidung zwischen jüdischen Kindern, die von SS-Männern der Nazis in Gaskammern geworfen wurden und deutschen Kindern, die in den Bombardierungen von Berlin und Dresden umkamen. Schuldig sind die, die die Selbstverteidigung notwendig machen.

Gedankenverlorenes Territorium: Eine Schrulle – kein Zeuge von Gewalt ist bei Amnesty Jude

Amnestys Augenzeugen stellen zudem zufälligerweise allesamt einheitlich die übrigen Beweise bei Vorfällen in Frage, insbesondere den Gebrauch von Messern und anderem scharfen Gerät zu Angriffen auf Juden.

PreOccupied Territory, 28. Oktober 2015

Jerusalem, 28. Oktober – Wissenschaftler nennen es ein statistisches Wunder: Keiner der Augenzeugen, die von Amnesty International bei deren aktuellem Bericht zur jüngsten palästinensisch-israelischen Gewalt ist jüdisch, obwohl bei jedem dokumentierten Vorfall zahlreiche Juden anwesend waren.

Der von Amnestys erfahrenem Rechercheur Jacob Burns beschreibt ausführlich viele der jüngsten Vorfälle, bei denen Palästinenser erschossen worden sind, weil sie versuchten Israelis zu erstechen oder anderweitig Schaden zuzufügen. In jedem Fall schließt der Bericht Augenzeugenaussagen von Zuschauern ein, die die offizielle israelische Version der Ereignisse bestreite, von denen jeder einzelne durch ein Wunder des Zufalls nicht jüdisch ist, obwohl viele der Vorfälle sich im jüdischen Staat ereignete, in Gebieten, in denen zahlreiche Juden leben oder die von vielen Juden besucht werden.

Amnestys Augenzeugen stellen außerdem zufällig die anderen Beweise zu den Vorfällen in Frage, insbesondere den Gebrauch von Messern und anderen scharfen Geräten für die Angriffe auf Juden. Wie ein Mann bestehen die arabischen Augenzeugen darauf, dass die Messer hinterher von der israelischen Polizei oder dem Militär deponiert wurden und das trotz reichlich Videobeweisen der Anschläge – die Bilder sind allesamt zur Unterstützung der israelischen Behauptungen manipuliert worden. Die Gleichförmigkeit der Aussagen ist angesichts der ständigen Verherrlichung der Messerangriffe in offiziellen und inoffiziellen palästinensischen sozialen Medien und Fernsehen dreifach erstaunlich, auch angesichts der Imame in dem Moscheen, die ihre Schäfchen dazu anhalten hinauszugehen und Juden anzugreifen. Statistiker nennen die Daten „unheimlich“ und „erstaunlich“; sie stellen fest, dass sie derart einheitliche Ergebnisse aus Zufallsproben nicht mehr erlebt haben, sie die modische Kleiderwahl der Insassen des Konzentrationslagers Buchenwal dokumentiert wurde.

„Ich bin ratlos, wie ich das erklären soll“, sagte Mathematikprofessorin Cora Layshin von der Rutgers University. „Man sollte glauben, wenn es so viele Juden in der direkten Umgebung gibt – Soldaten, Sicherheitspersonal, Passanten, wer auch immer – dann sollten statistisch zumindest ein paar der Augenzeugen, die Amnesty hinzugezogen hat um Aussagen über diese Ereignisse zu machen, natürlich jüdisch sein müssten, aber das finden wir hier nicht. Es ist ein faszinierender Hinweis darauf, dass Zufallsstichproben manchmal die seltsamsten Dinge tun.“

Ein ähnliches Phänomen ereignete sich bei Herrn Burns‘ anderer Arbeit der letzten Zeit, in zivile Opfer des Gaza-Konflikts von 2014 beinhaltete, ein Zufall, der Statistikexperten ebenfalls verblüffte. Die von Burns berücksichtigten Berichte und Zeugen übersahen irgendwie jeden einzelnen Fall der Anwesenheit legitimer militärischer Ziele dort, wo die Opfer des Berichts getötet wurden, eine Erscheinung, die Statistiker auf eine Wahrscheinlichkeit von 1 zu Siebzigmilliarden festlegen. „Statistisch gesehen sollte dieser Burns sich ein Lotterielos kaufen“, sagte der Statistiker Nate Silver. „Ich arbeite schon sehr lange in diesem Bereich und ich habe einige ziemlich erstaunliche Zufälle erlebt, aber das ist absolut unfassbar.“

Zur Zeit der Drucklegung wurde Burns gesehen, wie er über beide Ohren in seiner liebsten Freizeitbeschäftigung steckte: Zielscheiben um Pfeile zu malen, die in Bäume geschossen worden waren.

Ein Vorfall, den Amnesty in seiner „Gaza Platform“ nicht berichten wird

Elder of Ziyon, 22. Juli 2015

Wie wir gesehen haben kopiert Amnesty sklavisch jeden Vorfall, der in der Tageszeitung Al-Mezan und den Berichten von PCHR über den Krieg vom letzten Sommer berichtet wird, einschließlich falscher spontaner Beurteilungen ob die Opfer Zivilisten waren; dem fügen sie oft falsche Informationen in ihrer Datenbank hinzu, um Israel zu verdammen.

Tatsächlich wurde ein heutiger Tweet über einen Vorfall, bei dem jeder Israel beschuldigte in ein Krankenhaus geschossen zu haben, in dieser Datenbank zweimal gezählt; in Amnestys Datenbank, mit der sie israelische „Kriegsverbrechen“ beweisen wollen, wurden diese Menschen also mehr als einmal als Opfer gezählt (Vorfall IDs: 2422 und 2345).

UPDATE:

Sie versäumen es außerdem zu erwähnen, dass nicht das Krankenhaus das Ziel war, sondern ein Lager Panzerbekämpfungs-Flugkörper, die die Hamas in der Nähe versteckt hatte – und die die Ursache der Schäden sein könnten.

Aber hier ist ein von PCHR berichteter Vorfall, den Amnesty nicht erwähnte und der sowohl PCHRs als auch Amnesty Einseitigkeit zeigt

Etwa um 16:45 Uhr am Montag, 28. Juli 2014 schlug ein Projektiv nahe einer Reihe palästinensischer Kinder ein, die im nördlichen Teil des Flüchtlingslagers Al-Shati, westliche von Gaza Stadt spielten und das Fest Id Al-Futur feierten. Dadurch wurden 10 Kinder und ein alter Mann, der gerade vorbeiging, getötet: Yousef ‚Abdul Rahman Hassouna (11) Mahmoud Hazem Shubair (12), Ahmed Hazem Shubair (10), Jamal Saleh ‚Olayan (8), Baraa‘ Akram Miqdad (7), Mohammed Nahidh Miqdad (13), Mohammed Mahmoud Abu Shaqfa (7), Mohammed ‚Emad Baroud (10), Ahmed Jaberr Wishah (10), Mansour Rami Hajjaj (14) und Subhi ‚Awadh al-Hilu (63). Eine Außendienstlerin von PCHR kam 20 Minuten nach dem Vorfall vor Ort an, als Krankenwagen die Evakuierung der Verletzten und der Leichen der Opfer beendete. Sie berichtete, dass das Projektil auf der Straße vor einem Lebensmittelladen einschlug, wo eine Reihe Kinder spielten. Sie berichtete weiter, dass die hohe Zahl der Opfer und die umfangreichen Schäden in dem Bereich unterscheiden sich nicht vom Ergebnis israelischer Angriffe aus den letzten Tagen.

Natürlich war es eine Rakete des Islamischen Jihad, die diese Kinder tötete.

So räumt der Davis-Bericht ein:

Die Kommission erhielt Informationen von NGOs, die Recherche vor Ort durchführen, sowie von einer UNO-Quelle, die Informationen sammelte, die darauf hindeuten, dass die Explosion von einer fehlgeschossenen palästinensischen Rakete herrührte. Jemand von ihnen inspizierte die Stelle nach dem Angriff und kam zu dem Schluss, dass die Folgen der Explosion auf dem Boden nicht von einer israelischen Raketen oder Artilleriegranate verursacht sein konnte; die NGO deutete zudem an, dass Augenzeugen berichteten, sie hätten unmittelbar nach dem Angriff Rettungsteams gesehen, deren Mitglieder nicht die Verwundeten einsammelten, sondern die Überreste der Waffen einsammelten und räumten. Zusätzlich deuteten zwei Journalisten, die mit der Kommission sprachen, ebenfalls an ,dass die Angriffe von fehlgeschossenen palästinensischen Raketen verursacht wurden. Einer von ihnen sagte, dass Hamas-Mitglieder sofort nach dem Vorfall an die Stelle gingen und die Trümmer wegräumten. Der andere sagte, er sei von den örtlichen Behörden daran gehindert worden an den Angriffsort zu gehen.

Die Kommission stellte fest, dass es glaubwürdige Informationen gibt, die auf den Schluss deuten, dass eine fehlgeschossene palästinensische Rakete die Quelle dieser Explosion war. Angesichts der Schwere des Falls, bei dem 11 Kinder und 2 Erwachsene an einem mit Zivilisten gedrängt vollen Platz getötet wurden, sowie den Vorwürfen, die örtlichen Behörden könnten versucht haben die Beweise für die Ursache des Vorfalls zu verstecken, sollten alle betreffenden palästinensischen Behörden eine gründliche Untersuchung des Falls durchführen, um die Herkunft und Umstände des Angriffs festzustellen.

Also muss dieser Vorfall, bei dem 11 Kinder im Gazastreifen während des Kriegs getötet wurden, natürlich aus der Gaza Platform genommen werden – aber ihr Tod fördert Amnestys Ziel der Diffamierung Israels nicht.