Über Judenhasser und Juden, die Juden hassen

Was schafft jüdische Judenhasser im Gegensatz zu anderen? Woher kommt die Krankheit?

Rabbi Prof. Dov Fischer, IsraelNationalNews, 26. April 2021

Montage: Die Logos des New Israel Fund und von J-Street

Der Talmud sagt uns in Traktat Pesachim 49b, dass so schlimm nichtjüdischer Antisemitismus auch werden kann, niemand authentische Juden so tief und ernst hasst, wie es andere Juden tun, die außerhalb des Bereichs jüdischen Wissens stehen.

Mit der gerade erfolgten jährlichen J-Street-Konferenz, einem Hassfest, das den grundlegenden Kern des authentischen Israel niederreißen will, den zwei Drittel seiner Bevölkerung demokratisch unterstützt, sehen wir, wie wahr die traurige Feststellung des Talmud ist., Niemand – wirklich niemand – hasst so viele Juden so heftig, wie es linke Juden tun. Natürlich ist das eine Krankheit.

Zuerst ein Wort der Realität. Da gemäß der Definition seit dreitausend Jahren, das ist die halachische Definition, nur jemand Jude ist, der von einer jüdischen Mutter geboren wurde oder nach normativem jüdischem Recht zum Judentum konvertierte, sind ganze Schwaden der J-Street-Mitglieder noch nicht einmal Juden. Sie sind entweder klare Nichtjuden oder Leute, die von nichtjüdischen Müttern geboren wurden, die nie korrekt konvertierten – oder überhaupt nie den Konvertierungsprozess durchliefen. Ganze Segmente von J-Street sind schlicht keine Juden. Ja, George Soros ist als Großspender von J-Street entlarvt worden. Aber ganze Schwaden der Mitglieder von J-Street sind keine Juden. So sehen die aus, die das Gemeinwesen hassen, das von den Israelis in ihrer überwiegenden Zahl gestützt wird.

Eine Woche lang wetteiferte J-Street darin Israel auf jede vorstellbare Weise innerhalb ihrer eingeschränkten Leistungsfähigkeit zu schaden. Es drängte auf massive amerikanische Gelder für Abu Mazen (Mahmud Abbas) und seinen israelfeindlichen Apparat, der Terroristen und ihre Familien mit lebenslangen, großzügigen Gehältern für Mord belohnt: Geld für Mord. Noch mehr als das: J-Street gab Abbas seine Plattform, ist nie einen Zentimeter Kompromiss zu seinen absurden territorialen Forderungen eingegangen oder hat gefordert, dass Israel Millionen Arabern gestattet ins Land zu kommen, um die jüdische Mehrheit zu ersetzen.

Und das lief so: Einen Tages feuert J-Street Abu Mazen an. Am nächsten Tag geben sie Jimmy Carter, ein, wie dessen selbst veröffentlichte Borniertheit zeigt, langjährigen Israelhasser, einen „Friedensstifter“-Preis. Dann bieten sie ein oder zwei der bösartigsten Israelhassern im US-Senat – Elizabeth Warren und Bernie Sanders – eine Plattform. Und Sanders hasst den israelischen Staat so abgrundtief, dass er offen und regelmäßig unverfrorene Judenhasser wie Rashida Tlaib, Ilhan Omar und Linda Sarsour beipflichtet. Sie befürworteten ihn als Präsidenten. Er befürwortet sie. Das macht Sinn: Er verachtet die Regierung und Politik, für die mehr als 70 Prozent der Juden Israels wieder und wieder stimmten, während er in ein politisches Liebesfest mit den schlimmsten Judenhassern im Kongress in unserer Zeit eintaucht.

Wie alle solchen Judenhasser, so wie große Schwaden an Pseudojuden in J-Street, sind diese Hasser darauf vorbereitet Kritik mit dem Satz zu begegnen: „Aber ich bin Jude.“

Dieser Unsinn mag bei der New York Times und bei linken Juden funktionieren, die bei CNN, MSNBC, so vielen Fernsehnachrichten-Organen, Organisationen wie die ADL und ihresgleichen überwiegend vorherrschen. Aber für alle, die über Parolen hinaus denken, ist das bedeutungsloser Mumpitz.

Bernie Madoff war Jude, aber das hielt ihn nicht davon ab Elie Wiesel, Sandy Koufax, Jeffrey Katzenberg, Steven Spielberg, Frank Lautenberg, Norman Braman, die Yeshiva University, den American Jewish Congress, Hadassah und eine lange Liste jüdischer Ikonen zu betrügen und fast in den Bankrott zu treiben. Es machte es dem Juden schlicht einfacher andere Juden zu zerstören. Karl Marx war ein Kind jüdischer Eltern, aber die Schriften und Lehren seines Lebens waren von judenfeindlichem Hass durchdrungen. Es hat Juden gegeben, die in der amerikanischen Nazipartei aktiv waren und sogar zu Führern aufstiegen. Und dieselbe Krankheit finden wir zuhauf bei der amerikanischen Linken. xxx

Was motiviert sie? Was lässt einen Bernie einen so großen Teil seines öffentlichen Lebens den Angriffen und dem Wahlkampf an der Seite der schlimmsten Judenhasser unserer Zeit im Kongress widmen? Es kann alles Mögliche sein. Er redet darüber, dass er einmal nach Israel reiste um in einem Kibbuz zu leben. Er mochte ihn also, Sha’ar Ha’amakim, einen Kibbuz, der so marxistisch-kollektiv war, dass einer seiner Gründungsmitglieder wegen Spionage für die Sowjetunion verurteilt wurde. Während seiner Entstehung dominierte die Kibbuz-Bewegung in Israel politisch. In diesen Jahren war ein beträchtliches Segment der politischen Klasse Israels sozialistisch und stand nicht nur dem Marxismus-Kommunismus allgemein freundlich gegenüber, sonders besonders auch zu Josef Stalin. Die Partei Mapam – ursprünglich pro-stalinistische Kommunisten – gewann 19 Sitze in der ersten Knesset und war, während ihr Anteil ständig sank, von 1955 bis 1977 an allen außer einer israelischen Koalitionsregierungen beteiligt.

Hier finden Sie eine ganzseitige Anzeige, die die Mapam schaltete, um die „große Tragödie“ des Todes Stalins zu betrauern, den sie als den „Großen Führer und Gepriesenen Militärtaktiker“ sowie den „Großen Revolutionskrieger“ beschrieb. Hier ist ein weiteres Plakat der israelischen Kommunistischen Jugendbewegung.

Trotzdem schlug auch dies, wie alle nationalen sozialistischen Experimente, mit der Zeit fehl. Als Stalin anfing Juden zu ermorden, 1953 in der Tschechoslowakei Schauprozesse durchzuführen, die sich unverhältnismäßig gegen Juden richteten, anfing andere Juden zu ermorden, die in die höchsten Ebenen der Sowjetunion aufgestiegen waren – Kamenew, Zinowiew, Radek, Trotsky und so viele andere – ließ der Stalinismus in der israelischen Regierung etwas nach.

Im Verlauf des nächsten halben Jahrhunderts wurde Israel zur kapitalistischen Startup-Wundernation, die in so vielen Technologie-Bereichen weltführend wurde. Israel hat sich also nicht so entwickelt, wie es der Kommunist Bernie wollte – und Benjamin Netanyahu schulterte wahrscheinlich mehr als jeder andere die Wandlung der Wirtschaft Israels vom Marxismus zum Kapitalismus. Entsprechend hasst ihn Bernie Sanders und bezeichnet Bibi als Rassisten, obwohl Netanyahu mit der arabischen Partei Ra’am verhandelt und Vereinbarungen mit arabisch-muslimischen Ländern wie den VAE, Bahrain, dem Sudan und Marokko unterschreibt. Sanders zog derweil vom rassengemischten Brooklyn nach Vermont, in den mit 94,3 Prozent Anteil Weißer in der Bevölkerung zweitweißesten Staat in Amerika.

Das war der Sanders, der zu J-Street ging, um Amerika zu drängen die Hilfe für Israel einzuschränken. Elizabeth Warren machte dasselbe. Und sie begann die „Zweistaatenlösung“ zugunsten derselben einseitigen, linken Medien zu predigen, die 1948 komplett gegen einen jüdischen Staat waren und stattdessen dem American Council for Judaism unverhältnismäßig viel Berichterstattung widmeten, einer Organisation von Reform-Rabbinern und Reform-Tempeln, die eindeutig gegen den Zionismus opponierten.

Was schafft solche Juden? Woher kommt die Krankheit?

Oft liegt dem eine tiefer gehende Geschichte über Kindheitskonflikte mit Eltern zugrunde, manchmal harten Eltern mit scheinheiligen Werten und einer lebenslangen Kindeheitsentschlossenheit es diesen Eltern eines Tages heimzuzahlen, indem man sie da tief verletzt, wo sie es am heftigsten trifft – auf den Werten herumzutrampeln, die sie puschten. Mama und Papa verspotteten die jüdischen Traditionen und Bräuche des Judentums zuhause und verhöhnten Rabbiner – aber sie forderten irrationalerweise, dass die Kinder Juden heiraten und Israel unterstützen. Also beschließen diese verstimmten Kinder zwanzig Jahre später und jetzt mit ihren eigenen Autoschlüsseln und unabhängigem Einkommen: „Jetzt heirate ich einen Nichtjuden und sie können nichts dagegen tun. Jetzt werde ich Israel attackieren und zusehen, wie sie blau anlaufen. Haben sie halt Pech gehabt.“

Zweifeln Sie nicht daran, dass diese Krankheit hier beginnt.

Andere wachsen in einem Zuhause auf, wo sie nichts ausgesetzt sind, also wissen sie trotz all ihrem säkularen Wissen und beruflicher Ausbildung absolut nichts Substanzielles über das Judentum.

Bernie Sanders wurde mit öffentlicher Schulbildung aufgezogen, ergänzt durch „Hebräischschule“ am Wochenende. Er und sein Bruder lernten von biblischen Juden, die den Pharao wegen sozialer Gerechtigkeit bekämpften, aber da blieb nichts Religiöses hängen. Getreu seinem Marxismus lebte er später Jahrzehnte lang vom Geld seiner Freundinnen und ihrem Einkommens und ihrem Vermögen. Mit der Zeit verbrachten seine nichtjüdische Frau und er ihre Flitterwochen in der Sowjetunion, als andere – sowjetische Juden – ihre Freiheit und ihr Leben riskierten, indem sie verzweifelt versuchten dort herauszukommen und während andere Juden – Amerikaner – ihre Freiheit bei Demonstrationen auf der Straße riskierten um ihnen zu helfen herauszukommen … oder wagemutig Millionen Tefillin und Pakete mit Matzen in die Sowjetunion schmuggelten.

Sanders pries sowjetisches Schlangestehen um Brot als „etwas Gutes“. Er pries Castros kommunistisches Kuba. Er nahm an Feiern der kommunistischen Sandinisten in Nicaragua teil und pries sie als heldenhaft, ermutigte sie bis zum Sieg zu kämpfen. Wie Mark Levin festhielt, entsprach Bernie Sanders‘ „Bill of RIghts“ fast zu hundert Prozent den Artikeln 118 bis 122 der stalinistischen Verfassung von 1936.

Mitte der 1980-er Jahre kam ich dem inzwischen verstorbenen Yitzhaq Ben-Ami näher, dem Vater von Jeremy Ben-Ami, der J-Street leitet. Yitzhaq war ein jüdischer Patriot. Er spendete und riskierte alles im vorstaatlichen Irgun-Untergrund. Er organisierte heimliche, illegale Transporte, um Juden aus Nazieuropa herauszuschmuggeln und dann die britische Blockade der Häfen Israels zu trotzen. Hitler war anfangs mehr daran interessiert Europa zu „säubern“, indem er alle seine Juden evakuierte, als daran die Juden zu ermorden und Yitzhaq musste mit Eichmann verhandeln. Hier ist eine überzeugende Mini-Biografie von ihm. Sein Buch Years of Wreath, Days of Glory bietet weitere Einzelheiten. Um zu verstehen, wie ein Jeremy Ben-Ami eine Organisation leiten kann, die Abu Mazen, Bernie Sanders und Elizabeth Warren eine Plattform bietet, um Israels Staatswesen zu attackieren, während regelmäßig so hasserfüllten Maßnahmen wie Einschränkungen dafür, wie Israel amerikanische Hilfe ausgibt, befürwortet werden, ist etwas, das außerhalb der Bereiche meiner Berufsausbildung liegt.

Aber lassen Sie uns diese Dinge festhalten:

1. Die „Zweistaatenlösung“ ist tot. Sie ist nicht beerdigt, nicht eingeäschert, aber so tot wie ein Türknauf. Nennen Sie es „für Bernie geschwächt“. Es leben 325.000 Juden in Ostjerusalem und 475.000 weitere Juden leben an anderen Orten überall in Judäa und Samaria. Es ist absolut unmöglich 800.000 Juden aus ihren Häusern zu vertreiben. Ja, die 2.500 von Yamit konnten aus dem Sinai evakuiert werden. Israel erreichte seine maximale Vertreibungskapazität, als Ariel Sharon 2005 8.600 Juden aus dem Gusch Katif im Gazastreifen vertrieb, die aber ein Jahrzehnt später immer noch nicht in neuen Häusern wieder komplett neu angesiedelt waren.

Eine Vertreibung von 800.000 Juden – das Hundertfache der Vertreibung aus dem Gusch Katif – findet nur statt, wenn (1) praktisch die gesamte arabische Welt beschließt alle Juden aus allen arabisch-muslimischen Ländern über ein Jahrzehnt hinweg und mehr zu vertreiben, während Israel hilft sie auszufliegen oder (2) wenn Hitler und Eichmann ein gesamtes staatliches Unternehmen dem Bau von Eisenbahnlinien widmet, Viehwaggons zu beschlagnahmen, Juden zuerst in Ghettos zu sammeln und dann massiv zusammenzutreiben, Konzentrationslager zu bauen und dann die Vertriebenen so schnell wie möglich zu vergasen und zu verbrennen, um Platz für die Ankömmlinge des nächsten Tages zu machen.

Debatten über eine „Zweistaatenlösung“ sind also lächerlich, weil sie unmöglich ist. Als Ferdinand und Isabella die berüchtigte Vertreibung des spanischen Judentums 1492 betrieben, stellte dies die Exilierung ein Zehntels der heutigen jüdischen Bevölkerung in Judäa und Samaria dar. Doch kein Araberführer wird zustimmen Juden zu erlauben in „Palästina“ zu bleiben. Das wird also nie passieren. Diese Tage sind vorbei, haben ihren letzten Atemzug getan, als Ehud Barak Yassir Arafat mehr als 90 Prozent von Judäa und Samaria plus Ostjerusalem anbot und Arafat – gesegnet seien seine verfluchten Knochen – alles ausschlug und eine Intifada begann.

2. Elizabeth Warren erhält Aufmerksamkeit und macht durchdringenden Lärm, aber sie hat keine Wählerschaft außerhalb der extremen Linken. Sie ist auf ewig öffentlich als Lügnerin bloßgestellt, die behauptete amerikanische Indianerin zu sein, als die Harvard Law School nach jemandem suchte, den sie einstellen konnten und ist jetzt von irgendeinem Stamm weitergezogen, der am besten zu ihrer Bewerbung passte. Während der Präsidentschaftsvorwahlen der Demokraten 2020 verlor sie sogar ihren eigenen Staat Massachusetts in einem blamablen Erdrutsch. Israel hat Hillary Clinton und Obama überlebt, dann vier Jahre die Luft angehalten und überlebt jetzt Joe Biden; es wird gewiss auch Elizabeth Warren ohne Einschränkung überleben.

3. Bernie Sanders ist fast 80. Israel überlebte seinen sechsmonatigen Aufenthalt in einem marxistischen Kibbuz und die gesamte marxistische Kibbuz-Ära. Bernie Sanders hat es verdient eine freie und demokratische jüdische Bevölkerung zu sehen, die 72 rechte Knessemitglieder in die von jüdischen Parteien gewonnenen 110 Sitze gewählt hat. Das ist zu 70 Prozent rechts. Israel wird ihn überleben.

Hört auf so zu tun, als sei Antizionismus kein Antisemitismus

Juden, die denen Deckung geben, die den einzigen jüdischen Staat des Planeten beseitigen wollen, verteidigen nicht Kritik an Israel; sie legitimieren eine gefährliche Form des Hasses.

Jonathan S. Tobin, Israel HaYom, 18. Dezember 2020

Falls Sie es noch nicht gehört haben: Leute, die Israel eliminieren wollen, sind sehr daran interessiert Antisemitismus aufzuhalten. Mit anderen Worten: Dieselben Leute, die dem jüdischen Volk Rechte verweigern wollen, die jemand anderem auf dieselbe Weise zu verweigern sie ihnen nicht einfällt, glauben, sie seien berechtigt sich zu Freunden und Beschützern der Juden zu erklären. Und nein, ich scherze hier nicht damit.

Das gilt für die Jewish Voice for Peace (Jüdische Stimme für den Frieden) und die Teilnehmer eines Online-Panels, das diese Woche über „Auflösung von Antisemitismus, Gerechtigkeit gewinnen“ gehalten wurde. Die linke Gruppe und ihre prominenten Gäste, darunter die Abgeordnete Rashida Tlaib (Demokratin, Michigan), der Akademiker Marc Lamont Hill und New York Times-Kolumnist/CNN-Kommentator Peter Beinart glauben alle, es sei sehr wichtig, dass jeder, auch die Juden, begreifen, dass sie hier sind um zu helfen. Das einzige Problem ist, dass sie glauben, die Leute würden ihr Ziel der Beseitigung des Staates Israel mit Hass durcheinander werfen.

Es ist sehr frustrierend für sie, weil alle Beteiligten, einschließlich die stellvertretende JVP-Direktorin Rabbi Alissa Wise, die Gastgeberin der Veranstaltung war, sich als Verfechter der Gerechtigkeit und Gegner von Hass betrachten, während sie auch für die antisemitische BDS-Bewegung eintreten. Und sie glauben, dass diejenigen, die sei wegen Antisemitismus zur Rede stellen, Lügner oder fehlgeleitete Betrogene der faschistischen Rechten sind. Tatsächlich erscheint ihnen schon die Idee, dass jemand ihnen zuhören könnte und mit der Meinung davon kommen könnte, sie wollten Juden Schaden zufügen, unglaubhaft. Wie Beinart bei dem Forum seiner nicht jüdischen Kollegen sagte, die als Antisemiten bezeichnet wurden: „Klingen sie für Sie wie Leute, die Juden hassen? Hören Sie auf Ihr Bauchgefühl.“

Was Beinart zu sagen versuchte war, dass Leute, die sich selbst als „progressiv“ bezeichnen und Lärm wegen Menschenrechten und Freiheit machen, keinesfalls Judenhasser sein können, auc dann nicht, wenn sie auch wollen, dass es keinen jüdischen Staat gibt. Und dass die Juden, die sich mit solchen Leuten verbünden, in den besten Traditionen jüdischer Aufopferung für soziale Gerechtigkeit handeln, selbst wenn sie seltsamerweise desinteressiert an Gerechtigkeit für ihr eigenes Volk sind. Sie behaupten, dass Rechtsextreme die einzigen echten Antisemiten sind. Die Tatsache, dass eine Gruppe wie JVP Ritualmordvorwürfe betreibt, wenn sie jüdische Unterstützung für amerikanische Ersthelfer, die in Israel ausgebildet wurden, für den Tod von Afroamerikanern durch die Polizei verantwortlich macht, wird von denen ignoriert, die sie nur als progressive Feld-Wald-und-Wiesen-Aktivisten betrachten.

Was sollen wir damit anfangen?

Viele vernünftige und anständige Juden sagen uns, wir sollten uns wegen nichts davon Sorgen machen. JVP repräsentiert nur eine kleine Anzahl Juden, versichern sie uns, und ist keine Bedrohung für die proisraelische Welt. Sie haben recht, wenn sie darauf hinhweisen, dass die BDS-Bewegung dem jüdischen Staat wenig oder nicht geschadet hat. Israel ist stärker und sicherer als jemals zuvor. Die Träume der BDS-Bewegung und ihrer palästinensischen Verbündeten Israel von der Landkarte zu löschen, sind Fantasien. Darüber hinaus haben die Normalisierungs-Abkommen, die Israel in den letzten Monaten mit vier muslimischen Ländern geschlossen hat, der Bewegung zum internationalen Boykott Israels das Rückgrat gebrochen, haben dem jüdischen Staat eine zunehmende Zahl arabischer Verbündeter eingebracht. Die Administration von Präsident Donald Trump dürfte zwar die proisraelischste aller Zeiten gewesen sein, aber sein Nachfolger Joe Biden ist ebenfalls gegen BDS und unterstützt die Idee eines jüdischen Staates, auch wenn er vermutlich mit seiner Regierung weniger übereinstimmen wird.

Welchen Schaden kann im Vergleich zu all dem die zunehmende Kraft antizionistischer Gruppen an Universitäten – sowohl bei den Lehrenden als auch den Studenten – anrichten? Warum sich wegen JVP, Beinart und dem Rest von ihnen sorgen oder ihnen sogar zuhören?

Die Antwort hat zwei Teile.

Ein Grund lautet, dass diese Antizionisten, wie Beinart geltend macht, die Sprache der Progressiven sprechen, die die politische und soziale Kultur der amerikanisch-jüdischen Welt dominieren. Die andere lautet, dass, wie wir bereits bezüglich der kritischen Rassentheorie und der Cancel Culture gesehen haben, marginale Ideen und Bewegungen, die zuerst in der akademischen Welt Erfolg haben, es wahrscheinlich irgendwann Wirkung zeigen, wenn nicht die Medien und die Popkultur beherrschen.

Zu den ärgerlichen Aspekten dieser Debatte gehört der Vorwand seitens Gruppen wie JVP und ihren Trittbrettfahrern, der bei ihrem Panel am 15. Dezember erörter wurde, sie würden Israel lediglich „kritisieren“. Bloße Kritik der Regierung Israels ist kein Antisemitismus. Was die BDS-Bewegung und die Antizionisten wollen, ist keine andere israelische Regierung oder eine veränderte Politik. Sie wollen Israel eliminieren und durch einen binationalen Staat ersetzen, in dem Juden sowohl ihre Souveränität als auch ihre Fähigkeit sich gegen feindliche Nachbarn und islamistische Terrorgruppen zu verteidigen, die glauben Juden hätten kein Recht auf einen Staat in ihrer angestammten Heimat, egal, wo seine Grenzen gezogen werden.

Beinart, der vor nur ein paar Jahren als führendes Licht des „liberalen Zionismus“ posierte, tritt heute für genau einen solchen Ausgang ein und sagt Typen wie Tlaib, die sein neues Ziel teilen, strebten Menschenrechte für alle an. Er sagt, wenn Tlaib und Hill für „Palästina vom Fluss bis zum Meer“ eintreten, dann heißt das, dass sie den israelischen Juden, die zwischen Jordan und Mittelmeer leben, nicht schaden wollen – oder zumindest nicht schaden, solange sie sich kampflos ergeben.

Auf diese Weise ist der Schaden, wie auch die Verweigerung jüdischer Rechte und Geschichte, die Teil ihrer Agenda ist, klar. Aber wenn jemand seine Sache, egal, wie scheußlich deren Ziel ist, in der Sprache der Progressiven formuliert wird, dann befindet man sich auf eine Wellenlänge mit einer jüdischen Gemeinschaft, die das universalistische Element der jüdischen Identität über ihre Gemeinde-Elemente stellt. Für einen jüdischen Staat einzutreten, kann für junge Progressive vage rassistisch klingen, besonders wenn sie – wie im Fall so vieler amerikanischer Juden – was den Konflikt und den Großteil der jüdischen Geschichte mit Ausnahme grundlegenden Wissens über den Holocaust ignorieren. In einer weithin assimilierten Gemeinschaft liegt das Gefühl ein jüdisches Volk zu sein, das Generationen früher selbstverständlich war, heute ziemlich brach.

Genauso wichtig ist die Notwendigkeit, dass wir die Art und Weise nicht unterschätzen, wie die akademische Welt andere Sektoren der Gesellschaft beeinflussen kann. Es ist noch nicht lange her, dass die Art von „Cancel Culture“, in der diejenigen, die die kritische Rassentheorie und radikale Vorstellungen von Geschichte hinterfragen, zum Schweigen gebracht wurden, nur an Universitäten vorkam. Aber wie wir dieses Jahr gelernt haben, ist solche Empörung, die einzig dazu dienten überempfindliche und intolerante Studenten davor zu schützen gegensätzliche Ansichten zu hören, in den Mainstream übergesprungen.

Geolichermaßen war der Hass gegen Israel und der Antizionismus eigentlich ein marginales Phänomen, von dem in den Mainstream-Medien selten zu lesen war. Aber Beinart predigt inzwischen auf den Kommentarseiten der NYT und auf CNN die Eliminierung Israels. Er ist diesbezüglich alles andere als allein. Und Leute wie Tlaib und ihre Kollegin Ilhan Omar (Demokratin aus Minnesota), die von ehrbaren Medien wegen ihres Vertreibens antisemitischer Ausdrucksweisen über geteilte Loyalität amerikanischer Juden und das Kaufen amerikanischer Kongress-Abgeordneter, damit sie Lobbyarbeit für Israel leisten, sowie die Unterstützung der BDS, werden überall willkommen geheißen und als die Rockstars ihrer Partei behandelt statt als die Hassredner, die sie sind.

Zwischen denen, die Israels Beseitigung fordern, und der anständigen Gesellschaft muss eine Grenze gezogen werden. Gegen keinen anderen Staat der Welt wird auf diese Weise geschossen und von keinem Volk außer den Juden wird gefordert seine Rechte und Geschichte zu leugnen, wie es die Antizionisten tun. Und wie die BDS-Bewegung bewiesen hat, ist das wahre Ziel nicht Israel, sondern die Bemühung amerikanische Juden isolieren, aus der Öffentlichkeit zu drängen und zum  Schweigen zu bringen, die sich für Israel einsetzen. Die progressiv klingende Rhetorik von Leuten wie den Teilnehmen an dem JVP-Panel ist die Fassade hinter der Übergriffe, Schikanen und sogar Gewalt und Einschüchterung gegen Juden gerichtet wird.

Egal, wie aufgeschlossen sie klingen, der Antizionismus bleibt ihr Originalton des Hasses und sollte von allen mit gutem Willen als solcher behandelt werden.

Der Bundestag, BDS und Auslands-Israelis in Berlin

Ruthie Blum, Israel HaYom, 16.12.2020

Bei einer Pressekonferenz in Berlin am Donnerstag [letzter Woche – heplev] legten die Direktoren von 32 akademischen und kulturellen Institutionen – einige nahmen vor Ort teil, andere über Zoom – einen offenen Protestbrief gegen den Bundestagsbeschluss vom Mai 2019 vor, mit dem BDS als antisemitische eingestuft wurde.

Der Beschluss basierte auf der „Arbeitsdefinition für Antisemitismus“, die von der Internationalen Holocaust-Gedenkallianz (IHRA – International Holocaust Remembrance Alliance) formuliert und 2017 von der deutschen Regierung übernommen wurde. Die IHRA-Definition beinhaltet einen Satz, der erklärt, dass Manifestationen des Phänomens „den jüdischen Staat Israel, der als jüdisches Kollektiv wahrgenommen wird, zum Ziel zu machen gehören können“.

Deutschland ist nur eines von vielen Ländern, die die IHRA-Definition unterzeichnet. Albanien, Argentinien, Österreich, Belgien, Bulgarien, Kanada, Zypern, die Tschechische Republik, Frankreich, Griechenland, Ungarn, Israel, Italien, der Kosovo, Litauen, Luxemburg, Moldawien, die Niederlande, Nordmazedonien, Rumänien, Serbien, die Slowakei, Slowenien, Spanien, Schweden, das Vereinte Königreich, die Vereinigten Staaten und Uruguay haben sie ebenfalls begrüßt. Selbst der Weltweite Imam-Rat, eine internationale NGO mit muslimischen religiösen Führern aus allen islamischen Denominationen und Denkschulen, machte das vor kurzem.

Daher ist es kein Wunder, dass die Erklärung der Unterzeichner der Initiative „Weltoffenheit“ – letzte Woche von dem erhabenen Gremium der selbsternannten Verteidiger der Freiheit in Deutschland veröffentlicht – sicherstellten darauf zu bestehen, dass sie nur von den höchsten Idealen motiviert sind. Sie gingen so weit zu versichern, dass sie „den BDS-Boykott Israels ablehnen“, aber „die Logik von Gegenboykott, ausgelöst vom parlamentarischen Anti-BDS-Beschluss für gefährlich halten“.

„Als Repräsentantinnen und Repräsentanten öffentlicher Kultur- und Wissenschaftseinrichtungen verbindet uns der staatliche Auftrag, Kunst und Kultur, historische Forschung und demokratische Bildung zu fördern und der Allgemeinheit zugänglich zu machen“, begann ihre Erklärung. „Dafür sind wir auf eine Öffentlichkeit angewiesen, die auf der normativen Basis der grundgesetzlichen Ordnung streitbare und kontroverse Debatten ermöglicht.“

Ihr Manifest fährt fort: „Unsere besondere Aufmerksamkeit gilt dabei auch marginalisierten und ausgeblendeten Stimmen, die für kulturelle Vielfalt und kritische Perspektiven stehen.“

Nach Angaben der Unterschreiber, darunter die Leiter des Goethe-Instituts, des Humboldt-Forums, des Wissenschaftskollegs Berlin und der Kulturstiftung des Bundes, stehe „der gemeinsame Kampf gegen Antisemitismus, Rassismus, Rechtsextremismus und jede Form von gewaltbereitem religiösem Fundamentalismus im Zentrum unserer Initiative“.

Unter Anspielung auf den Holocaust sagten sie, dass heute „eine spezifische Herausforderung für uns heute darin besteht, die Besonderheiten der deutschen Vergangenheit unseren Kooperationspartner:innen in der ganzen Welt verantwortungsvoll zu vermitteln, um eine gemeinsame Gegenwart und Zukunft zu entwerfen. Eine Vergangenheit, die einerseits geprägt ist durch den beispiellosen Völkermord an den europäischen Juden und Jüdinnen und andererseits durch eine späte und relativ zögerliche Aufarbeitung der deutschen Kolonialgeschichte. Dazu bedarf es eines aktiven Engagements für die Vielfalt jüdischer Positionen und der Öffnung für andere, aus der nichteuropäischen Welt vorgetragene gesellschaftliche Visionen.“

Eine jüdische, nicht europäische Gruppe, die all dem oben Geschriebenen – natürlich mit Ausnahme ihrer angeblichen Gegnerschaft zu BDS – zustimmt, ist eine Truppe in Berlin lebender Auslandsisraelis, die von einem Projekt namens Schule für das Verlernen des Zionismus eintaucht. In der Erklärung ihres Auftrags geben sie an: „Die Schule für das Verlernen des Zionismus entstand in Berlin (als Ort zwischen Tel Aviv und Ramallah) durch eine Gruppe jüdischer Israelis, die Teil einer Bewegung für Gleichberechtigung in Palästina/Israel ist und den Abbau von System anstrebt, die Ungleichheit, Unterdrückung und Ausbeutung anstreben.“

Das von der „Künstlerin und Aktivistin“ Yehudit Yinhar mit gegründete Projekt begann informell 2019 mit regelmäßigen Treffen gleichgesinnter Linker auf Hebräisch. Wegen seiner zunehmenden Popularität wurde daraus ein ernsteres Programm, das in einer Reihe Online-Veranstaltungen im Herbst diesen Jahres gipfelten.

In einem Interview mit der Internetseite The Left Berlin am 19. Oktober erklärte Yinhar: „Die Schule für das Verlernen des Zionismus wurde von einer Gruppe jüdischer Israelis – Künstler und Wissenschaftler – gegründet , die daran interessiert waren über das hegemoniale Narrativ  nachzudenken, in dem wir aufgezogen wurden. Das ist ein Raum, in dem wir über das Persönliche und das Politische in unserer Geschichte nachdenken, ebenso über Machtorte, die oft für die, die Teil davon sind, unsichtbar sind.“

Ihre Behauptung, dass sie und ihre Mitprodukte der Crème der la Crème der israelischen Gesellschaft mit einem „hegemonialen Narrativ“ aufgezogen wurden, ist lächerlich. Ihre nächste Behauptung – dass ein „Raum“ benötigt werde, „in dem Wissen, das in der Regel nicht Teil der Konversation ist, in der wir aufgezogen wurden, vorgelegt und diskutiert werden und neue Wissensverbindungen hergestellt werden könnten“- war ausgesprochen lachhaft.

Es handelt sich um eine junge Frau, die dazu erzogen wurde unabhängig zu denken, alles zu studieren, was ihr Herz begehrt und in Verfolgung ihrer Träume um den Globus zu ziehen, was der Grund ist, dass sie als Kunststudentin an der Weißensee-Kunsthochschule in Berlin (KHHB) landete.

Das hat sie jedoch nicht daran gehindert ein völlig falsches Bild des jüdischen Staates zu  zeichnen, aus dem sie kommt. Im Gegenteil, ihr Privileg scheint ihr die Lizenz zu geben die verzerrte Darstellung Israels durch andere zu fördern und zu nähren.

Ein kurzer Blick auf drei der Sprecher, die von der Schule für das Verlernen des Zionismus eingeladen wurden, um ihr antiisraelisches Gift zu spucken, reicht aus, um die erschreckende Beschaffenheit des Unterfangens zu begreifen. Nehmen Sie z.B. Ilan Pappé: Der israelische Professor an der University of Exeter in Großbritannien hielt am 8. Oktober eine Zoom-Ansprache mit dem Titel „Zionismus als Siedler-Kolonialismus“.

Dann ist da Ran Greenstein, Dozent an der Universität Witwatersrand in Südafrika. Der Autor von „Zionism and Its Discontents: A Century of Radical Dissent in Israel/Palestine“[1], sprach am 14. Oktober über „Zionismus herausfordern – alternative Wege in Israel/Palästina“.

Und Shir Hever, ein Wirtschaftswissenschaftler am Palestinian-Israeli Alternative Information Center – Autor von „Political Economy of Israel’s Occupation: Repression Beyond Exploitation“[2] – hielt am 15. Oktober eine geschmeidige Schmährede mit dem Titel „Marxist and revolutionary perspecitves of the economy oft he occupation – and their limits“.[3]

Diese fast satirischen Gestalten als „selbsthassende Juden“ zu bezeichnen wäre ungenau. Sie hassen Israel, nicht sich selbst oder gleichgesinnte linksextreme Mitglieder ihres Stammes. Dasselbe gilt für „Künstler“ wie Yinhar und hinterlistige Ihresgleichen.

Das wahre Bild, das sie und die Hüter der deutschen Kultur, die den Anti-BDS-Beschluss des Bundestags beklagen, gerne tarnen würden, ist eines, das Geld involviert. Tatsächlich ist es nicht ihre Freiheit sich auszudrücken, die in Gefahr ist, sondern ihre Finanzierung.

Als die KHHB, das vom Steuerzahler finanzierte Kunstinstitut, an dem Yinhar studiert, vom Inhalt der Vortragsreihe der Schule für das Verlernen des Zionismus Wind bekam, zog sie sofort ihre Euros ab. Letztes Jahr wandte der Bundestag dieselben Antisemitismus-Standards auf das Dutzend „kultureller und Forschungsinstitutionen an … die einen Auftrag des Staates haben Kunst und Kultur, historische Forschung und demokratische Bildung zu fördern“.

Angesichts des aktuellen Aufschreis aus diesen Institutionen ist klar, dass deutsche Gesetzgeber ihren Beschluss durchziehen, wenigstens weit genug, um die Programme der intellektuellen Schwätzer klamm zu halten. Und zwar zurecht.

[1] Zionismus und seine Unbehagen: Ein Jahrhundert radikaler Meinungsverschiedenheiten in Israel/Palästina

[2] Die Politische Wirtschaft der israelischen Besatzung: Unterdrückung über Ausbeutung hinaus

[3] Marxistische und revolutionäre Perspektiven auf die Wirtschaft der Besatzung – und ihre Grenzen

Jidioten

Herkunft: Facebook, 20. März 2019 (ohne Angabe eines Autors)

Juden wurden immer als schlaue Leute angesehen; einen „Jiddische Kopf“ zu haben, galt als Kompliment.

Dem ist nicht länger so. Es gibt einen neuen Typen Juden, der in Amerika rumläuft: den ‚Jidioten‘.

Ein Jidiot akzeptiert, dass der antisemitische, nicht hetzten Al Sharpton an einer Gedenkveranstaltung für die in Pittsburgh getöteten Juden teilnimmt, ist aber von Präsident Trumps Teilnahme in Pittsburgh, um sie zu ehren, vor den Kopf gestoßen.

Ein Jidiot schweigt, wenn Farrakhan Juden als „Termiten“ schmäht, „Tod Amerika, Tod Israel durch den Iran“ schimpft, wird in der Öffentlichkeit mit den früheren Präsidenten Clinton und Obama gefeiert und wird von siebzehn Mitgliedern des Schwarzen-Ausschusses des Kongresses um angegangen, glaubt aber, dass Präsident Trump Antisemitisch ist.

Ein Jidiot gehört zu einer politischen Partei, die den Antisemiten Keith Ellison zum Generalstaatsanwalt von Minnesota und Rashida Tlaib, die feiernd eine Palästinenserflagge schwankte, in den Kongress wählt und glaubt, dass Vielfalt ein drängenderes Problem ist als Assimilation.

Ein Jidiot glaubt, es ist fair einem amerikanischen Bürger, der sei Leben lang gearbeitet hat, eine monatliche Sozialhilfe von $1.400 zu geben, während illegale Zuwanderer $5.500 bis $6.000 im Monat bekommen.

Ein Jidiot glaubt, das Recht auf Abtreibung bis zum neunten Monat der Schwangerschaft zu unterstützen, ist wichtiger als für Israels Existenz einzutreten.

Der ehemalige Chef der politischen Partei eines Jidioten nimmt zu einer Schießerei ein Messer mit, ein ehemaliger Generalstaatsanwalt befürwortet am Boden liegende Gegner zu treten und seine Partei ermahnt Mobs und die Antifa zu öffentlicher Gewaltausübung und persönlicher Konfrontation – und all das, während die Gegenpartei der Ermutigung zu Gewalt beschuldigt wird.

Ein Jidiot erlaubt seiner politischen Partei Buh-Rufe gegen die Vorstellung, dass Jerusalem die Hauptstadt Israels ist; er gestattet Obama in aller Stille in Jerusalem geborenen Juden formell die israelische Staatsbürgerschaft zu verweigern, greift aber Präsident Trump als Bedrohung Israels an, weil er die amerikanische Botschaft nach Jerusalem verlegt.

Ein Jidiot schickt seine Kinder auf Colleges und Universitäten, wo durch palästinensisch finanzierte BDS-Gruppen üble, verletzende und verlogene antiisraelische Propaganda verbreitet wird, schweigt aber dazu und spendet weiter für diese Institutionen.

Ein Jidiot weiß, dass es mehr als 50 muslimische Länder und zahllose christliche gibt, die niemals wegen ihrer religiösen Verankerungen kritisiert wurden, glaubt aber, dass Israel, der einzige jüdische Staat, nicht sowohl jüdische als auch demokratisch sein kann.

Kurz gesagt: Ein „Jidiot“ ist jemand, der keinen jiddische Kopf hat.

Gedankenverlorenes Territorium – J-Street warnt Fortsetzung der Existenz Israels wird Antisemitismus verursachen

Elder of Ziyon, 14. Februar 2018

Washington, 14. Februar – Der Direktor einer Lobbygruppe, die sich selbst als „pro-Israel“, „pro-Frieden“ bezeichnet, drängte den jüdischen Staat darüber nachzudenken sich aufzulösen, um die Ausbrüche von antijüdischer Gewalt und Rhetorik zu verhindern, die offensichtlich durch jüdische Souveränität in der historischen jüdischen Heimat entzündet wird.

Jeremy Ben-Ai, Executivedirektor von J-Street, sagte heute Reportern und Unterstützern der Organisation, dass Israels fortbestehende Existenz zu Antisemitismus einlädt, ein Phänomen, das er als vor der israelischen Eigenstaatlichkeit 1948 „marginal“ beschrieb.

„Dass Israel weiterhin Politik betreibt, zum Beispiel, dass es existiert, was Antisemiten verärgert ist fordert einfach Ärger heraus“, behauptete Ben-Ami, dessen Einfluss in Washington seit der Wahl von Präsident Trump und einer republikanischen Mehrheit in beiden Häusern des Kongresses beträchtlich abgenommen hat. „Wenn es irgendetwas gibt, das wir Juden aus unserem ausgedehnten Exil gelernt haben sollten, dann dass wir die Köpfe einzuziehen eine erprobte Strategie zum Überleben ist, zumindest manchmal.“

„Bedenken Sie die Ursprünge des Antisemitismus“, fuhr er fort. „Er war kein sehr weit verbreitetes Phänomen, bis die antiken Juden beschlossen ihre Souveränität gegen Rom durchzusetzen. Ich muss Ihnen nicht sagen, was daraufhin geschah: die Zerstörung des heiligen Tempels, Tausende Jahre Vertreibung, Verfolgung durch Christen und vielleicht sogar durch Muslime, aber wir werden nicht ausführlich diskutieren, weil die Muslime es nicht mögen, wenn wir andeuteten, sie hätten irgendetwas anderes als tolerante Wirte und sie könnten gewalttätig werden. Bitte tun Sie mir nicht weh. Ich bin einer der guten Juden, der den Dhimmi-Status zu schätzen weiß. Schauen Sie, ich habe sogar mein eigenes Feigenblatt mitgebacht!“

Analysten betrachten es als wenig wahrscheinlich, dass Israels echte Regierung Ben-Amis Vorschlag übernimmt. „Netanyahu ist nie jemand gewesen, der weise Entscheidungen trifft und sich einfach bedeckt hält, bis das antisemitische Wüten vorbei ist“, stellte der politische Kommentator Rashid Khalidi fest. „Er repräsentiert einen radikaleln Rand der Juden, der die Frechheit besitzt vorzuschlagen, dass Juden eine Nation sind, die Souveränität und die Kontrolle über die eigene Sicherheit verdienen. Wie Sie sehen können wird dieser Gedanke von der überwiegenden Mehrheit der Menschen in der Welt kaum geteilt, ganz zu schweigen von der direkten regionalen Nachbarschaft, in der Juden sich auf so rüde und respektlose Weise durchgesetzt haben.“

„Es ist nur eine Frage der Zeit, bis jemand beschließt, dass sie von dieser zionistischen Einbildung die Nase voll haben“, fügte er hinzu. „Warten Sie es ab, ich garantiere Ihnen, dass irgendein aufgebrachter Muslim etwas Unüberlegtes und unkontrollierbares tut und das wird dann einzig Netanyahus Fehler sein. Man kann mit solchen Ansichten nicht einfach 1400 Jahre islamische Tradition kippen.“

Ein offener Brief an Gideon Levy

Paula R. Stern, A Soldier’s Mother, 8. Juli 2016

Etwas Hintergrund für diejenigen unter euch, die es nicht wissen (vermutlich die meisten weltweit). Gideon Levy schreibt seit über 30 Jahren für Ha’aretz, er ist eine Bastion der israelischen Linken, der gegen alle Fakten und Wahrheiten heldenhaft der armen palästinensischen Agenda zu Hilfe eilt. Er ist, was viele von uns einen „selbsthassenden Juden“ nennen. Bevor ich meinen Brief beginne, möchte ich eine Sekunde darauf verwenden, was das bedeutet. Eine selbsthassende Person ist jemand, der handelt um sich selbst zu schaden, weil er glaubt, er stehe außerhalb der Kritik, ohne Wert oder Selbstachtung. Ein selbsthassender Jude jedoch ist typischerweise nicht so besorgt darum sich selbst zu verbessern, als sicherzustellen, dass andere den Standards gerecht werden, die nicht nur jenseits der Norm sind, sondern auch noch das Gegenteil des Gewünschten bewirken. Ein Mensch, der eine Schusswaffe in der Hand hat und von jemandem mit einer Machete angegriffen wird, hat keine große Wahl. Tote oder werde getötet. Ein selbsthassender Jude wird anbieten die Beerdigung zu organisieren. Die Hinrichtung wird stattfinden, egal, welche Wahl der Mensch hatte. Wenn sich jemand für den eigenen Tod entscheidet, wird die Beerdigung physisch und unter Teilnahme vieler Menschenrechtsaktivisten stattfinden, finanziert von Typen wie George Soros; außerdem wird er von der Obama-Administration bejubelt werden.

Entscheidet sich der Jude von der Schusswaffe Gebrauch zu machen, wird es trotzdem eine Beerdigung geben. Diesmal wird sie in den Medien stattfinden und eine Welt wird teilnehmen, die eher eine Bombe eingesetzt haben würde um den Angreifer zu töten, statt nur die Schusswaffe, die sie in der Hand hatte. Gideon Levy entschied sich natürlich dafür in einer Nachrichtenstory einen Kommentar zu geben, die mich diese Woche persönlich berührte. Eine Terroristin versuchte an einer Bushaltestelle zwei Soldaten niederzustechen, an der die Einheit meines Sohnes stationiert ist. Der Anschlag wurde in seiner Gänze von einer Autokamera aufgenommen, als der Fahrer den Angriff sah und an die Seite fuhr. Die Kamera läuft und dokumentiert. Es gibt keine Ausrede, keien Frage, dass dies klar ein Terroranschlag war und die Soldaten in Selbstverteidigung und der der unschuldigen Zivilisten in der Gegend handelten (es gab solche, auch wenn sie im Video nicht erscheinen). Gideons Versuch das zu verdrehen, was dort stattfand, ist hier zu lesen (wow, ich hasse es auf Ha’aretz zu verlinken). Ab der irreführenden Schlagzeile versucht Levy die Geschichte zu verdrehen. Er versagt elendig, wie seine Zeitung es gewöhnlich auch tut. Hier die Gründe:

Ein offener Brief an Gideon Levy

Lieber Gideon,

es ist schwer dir zu schreiben ohne sich zu fragen, ob ich dann meine Tastatur und den Computer reinigen muss; ob ich auf ewig beschmutzt sein werde, weil ich meine Zeit und Kraft verschwendet habe. Diese Woche bekamen wir das perfekte Szenario. Der Albtraum einer jeden Soldatenmutter und der Traum eines jeden Interessenvertreters. Das Video war sehr deutlich. Die Soldaten griffen Jamila Jabbar nicht an, die sich wünschte zur Märtyrerin auf Allahs Bett des Hasses zu machen. Jabbar griff die Soldaten an.

Das Video ist so erstaunlich eindeutig, dass ich überrascht bin, dass du nicht die offensichtlichere Möglichkeit wähltest zu behaupten es sei gestellt. Ja, Jabber nähert sich den Soldaten langsam. Durch ihr Handeln sind wir alle ziemlich sicher, dass langsam eine gute Beschreibung nicht nur für das Tempo ist, mit dem sie geht, sondern auch für ihre geistigen Fähigkeiten.

Die Soldaten weichen vor ihr zurück. Selbst du … wow, selbst du gibst zu, dass die Soldaten alles in ihrer Macht stehende unternahmen um jede von ihr geforderte Konfrontation zu vermeiden. Sie wichen zurück, forderten sie auf aufzuhören. Sie machte weiter. Und dann widersprichst du dir selbst: „Von einem Moment auf den anderen“? Nun, Gideon, wenn sie ausreichend Zeit hatte mehrere Meter voranzukommen, dass die Soldaten reagierten und zurückwichen … dann war der Augenblick eindeutig ziemlich lang.

Du forderst General Gadi Eisenkot auf sich das Video des Anschlags anzusehen. Bist du eigentlich bescheuert? Glaubst du tatsächlich, dass Eisenkot es sich nicht angesehen hat? Etwa 15-mal? Ich bin bei zehnmal und ich bin nur eine Mutter…

Du fragst, ob die Teenagerin (kennst du zufälligerweise das Alter der Soldaten… es könnte dich überraschen) … aber egal, du fragst, ob Teenagerin das Leben der Soldaten bedrohte. Nun, was denn sonst? Ein Messer in der Hand, hoch erhoben und bereit zuzustechen… das wäre doch wohl ein Ja.

Hätten sie sich umdrehen und weglaufen können, sie an der Haltestelle zurücklassen können, damit sie auf den nächsten unbewaffneten Juden einstechen kann, der des Weges kam? Nun, ja, wahrscheinlich; aber siehst du, Gideon, das Ding mit der Uniform, die sie tragen, ist doch, dass sie die Tatsache repräsentieren soll, dass es ihr Job ist die Zivilisten dieses Landes BESCHÜTZEN sollen und daher wird von ihnen erwartet, dass sie mit jeglicher Bedrohung fertig werden, die aufkommt und diese, mein lieber, fehlgeleiteter Gideon, war klare und gegenwärtig.

Sollen Soldaten so handeln? Nun, um sehr ehrlich zu sein: Ich denken, sie warteten zu lange. Ich finde, wäre ein kommandierender Offizier dort gewesen, dann hätte er einige Sekunden früher auf sie geschossen. Außerdem hätte er nur eine Kugel abgefeuert. Das Protokoll hätte gefordert, dass BEIDE Soldaten feiern; jeder mehrere Schüsse, außer es hätten sich andere Zivilisten dort befunden, die es so nahe nicht gab – noch nicht.

Sind wir auf ihre Verhalten stolz? Zur Hölle, ja. Fakt ist,  Gideon, dass diese Soldaten taten, wozu sie ausgebildet sind und ihr mehr Chancen gaben aufzuhören, als die meisten Soldaten in Israel (und mehr als JEDER Soldat eines jeden Landes im Umkreis von 1000 Meilen).

Du zitierst Eisenkot, er habe gesagt, er wolle nicht, dass ein Soldat ein ganzes Magazin auf eine junge Frau leert. Gideon, ich bekomme das Gefühl, dass du nicht weißt, was ein Magazin ist. Schau, das ist ein Plastikteil, das – nun ja: eine Menge Kugeln enthält. Nicht EINE einzige Kugel wurde auf diese arme, irregeführte, langsame und furchtbar dumme Terroristin abgeschossen, die verzweifelt hoffte einen Soldaten niederzustechen und ihr einfache Fahrkarte für die Treppe ins Märtyrertum zu bekommen.

Dann stellst du eine weitere Frage – war ihr in den Bauch zu schießen die einzige Möglichkeit die Bedrohung auszuschalten? Zur Hölle, nein. Sie hätten sie in den Kopf schießen können; sie hätten ihr ins Herz schießen können. In Anbetracht dessen, wie nahe sie war, hatten sie nicht wirklich Zeit herumzuspielen um ihr in die Beine oder in die Luft zu schießen – aber wenn du dich wirklich fragen würdest, ob es eine Stelle als den Bauch gab, muss ich zugeben, dass es sie gab. Natürlich würden wie sie dann beerdigen statt sie in unseren Krankenhäusern zu versorgen, aber solltest du das vorziehen, vielleicht können wir ja die Einsatzregeln entsprechend korrigieren.

Dann machst du auf Mathematik … Ich kann dir sagen, Gideon – dass du wahrscheinlich gut darin bist klar zu schreiben, aber in Mathe bist du grottenschlecht. Zusammen verschossen diese ZWEI Soldaten EINE Kugel … wie war das also mit zwei gegen eine? Du gibst zu, dass nur einer der beiden Soldaten schoss… ach ja, jetzt erinnere ich mich, du dachtest der andere solle sie von hinten angreifen, ohne dass sie es merkt, richtig?

Du stellst eine weitere Frage, die ich dir beantworten möchte – du fragst: „Was, glauben Sie, nehmen sie aus ihrem Militärdienst mit, von diesem Vorfall?“ Nun, Gideon, ich denke, ich sollte es beichten. Diese beiden Soldaten waren aus der Einheit meines Sohnes, was werden sie also mitnehmen werden selbst gebackene Brownies und ein Brief von mir sein, in dem ich ihnen sage, dass ich stolz auf sie bin. Was die Armee angeht, so hoffe ich, sie werden ihnen einen Orden verleihen, aber ich denke, das müssen wir abwarten.

Und dann sagst du, sie werden vielleicht eines Tages erwachsen werden. Gideon, das sind sie bereits. Würden sie glauben, dass palästinensisches Leben billig ist, würden sie nicht eine Sekunde gezögert haben und sie hätten ihr durchs Herz geschossen. Und weil sie so handelten, wie sie es sollen, werden sie Gott sei Dank (und nicht dank dir) erwachsen sein. Und nein, ich glabuen nicht, dass sie jemals bereuen werden ihr Leben geschützt zu haben.

Zurück zu dir, Gideon: Ich weiß, dass die Soldaten reifer werden, dass sie ein produktives Leben führen werden, heiraten, Kinder bekommen und sich immer daran erinnern dass sie heute leben, weil sie nicht auf selbsthassende Juden hörten, die bereit waren ihre Beerdigung zu planen. Diese Soldaten werden starke und gute Bürger unseres Landes sein. Sie werden ihr Leben dem Schutz dieses Landes widmen und hoffen, dass eines Tages diese feste  Haltung zu einer aussagefähigen und echten Friedensvereinbarung führen wird.

Ich kann nur wünschen, dass wir dasselbe über dich sagen könnten.