EU: Die Rechte verurteilt BDS, die Linke spendet an BDS

Trotz Anti-BDS-Regungen gibt die EU weiter Millionen Euro an Pro-BDS-Organisationen

Mordechai Sones, Israel National News, 31. Januar 2017

(Foto: Regavim)

Organisationen, die EU-Gelder erhalten, um Ziele wie Frieden, Zusammenarbeit und Menschenrechte zu fördern, nutzten de Großzügigkeit aus, um die antiisraelische Boykott-Kampagne (BDS) zu juristischen Krieg zu führen, die Israels Legitimität als jüdischer Staat zu existieren bestreiten, heißt es in einer Studie, die vom Forschungsinstitut NGO Monitor durchgeführt wurde.

Trotz offizieller EU-Äußerungen, die die Gegnerschaft zu BDS bestätigen, untersuchte NGO Monitor einer Reihe von Finanzierungsmechanismen der EU, die sich gegen Israel, Judäa, Samaria und den Gazastreifen richten und stellte fest, dass 29 der 100 EU-Zuschüsse im Gesamtwert von 16,7 Millionen Euro (von 67,1 Millionen) Projekten zugeteilt wurden, an denen Pro-BDS-Organisationen beteiligt sind.

42 der 180 untersuchten Zuschussempfänger unterstützen auf verschiedene Weise BDS, darunter die Beteiligung an Veranstaltungen und Aktivitäten, die Unterzeichnung von Petitionen und Initiaiven und/oder Mitgliedschaft in formellen BDS-Systemen. Nur Organisationen, die ausdrücklich BDS unterstützen, sind im Bericht von NGO-Monitor enthalten.

Einige Organisationen nutzen in ihren Veröffentlichungen und auf ihren Internetseiten das EU-Logo, womit sie des Prestiges der EU bemächtigen, um auf sich den Anschein von Legitimität zu projizieren. Das erlaubt ihnen die EU mit ihrer politischen Agenda zu assoziieren, wozu BDS und die Ablehnung von Normalisierung mit Israel gehören.

Wie EU-Hilfsmechanismen komplex sind – es gibt dort keine Koordination zwischen Organisationen – ist es unmöglich die genauen Summen zu kennen, die an sie überwiesen werden. In vielen Fällen beträgt die Hälfte der Finanzierung des Gesamtbudgets der Organisation, manchmal erreicht sie sogar 75%.

Zusätzlich untersuchte NGO Monitor nur ein paar lokale Finanzierungsprogramme. Internationale Gelder, humanitäre Gelder oder die anderen Bereichen zugewiesenen Gelder sind in dem Bericht nicht enthalten. Es daher wahrscheinlich, dass die von der EU an BDS unterstützende Organisationen überwiesene Gesamtsumme noch deutlich höher ist als angedeutet.

Ein Blick zurück auf die erste katastrophale „Zweistaatenlösung“

Victor Sharpe, The American Thinker, 12. Januar 2017

Die erste Zweistaatenlösung schuf vor 97 Jahren das neue arabische Gebilde namens Transjordanien, das sich über 89.000 Quadratkilometer oder fast vier Fünftel des ehemaligen Mandats Palästina erstreckte. Sofort wurde Juden verboten in diesem neuen arabischen Gebiet zu leben und daher ist es historisch korrekt zu sagen, dass Jordanien Palästina ist.

Kurz vor 12 in seiner armseligen Amtszeit im Weißen Haus stach Barack Hussein Obama sein Messer tief in das Herz des umkämpften jüdischen Staates.

Mit der von Präsident Obama und Außenminister Kerry dirigierten, erschreckend antiisraelischen Verabschiedung der Resolution 2334 des UNO-Sicherheitsrats wurde die Schuld für den israelisch-palästinensischen Konflikt fälschlich an das leichte Ziel weitergegeben: Israel und die sogenannten „Siedlungen“.

Vor dem Sechstagekrieg von 1967 gab es keine „Siedlungen“; damals überlebte der jüdische Staat einen weiteren arabischen Völkermord-Krieg und befreite den umkämpften Staat von den 16 bis 24 km frei lassenden Waffenstillstandslinien von 1947, die Israels damaliger Außenminister Abba Eban die Auschwitz-Linien nannte.

Der Konflikt mit der arabischen und muslimischen Welt oder den sogenannten Palästinensern begann nicht 1967. Um seine Ursprünge in vollem Umfang zu verstehen, müssen wir bis in die frühen Jahre des 20. Jahrhunderts zurückgehen.

1920 wurde Großbritannien vom Völkerbund die Verantwortung für die Beaufsichtigung des Palästina-Mandats gegeben, das den ausdrücklichen Auftrag hatte in diesem Territorium eine nationale jüdische Heimstatt wiederaufzubauen.

Der Völkerbund schuf eine Reihe Artikel im Einklang mit der ursprünglichen Absicht der Balfour-Erklärung vom 29. November 1917. In letzter Minute wurde allerdings vom britischen Kolonialbüro ein neuer Artikel eingeführt: der Artikel 25.

Es wurde offenkundig, dass Aufnahme dieses Artikels Großbritannien direkt ermöglichte 1921/22 das gesamte riesige Territorium östlich des Jordan abzuschneiden und es den arabischen Haschemiten zu geben. Das Gebiet, das Transjordanien und von Emir Abdallah geführt werden sollte.

Britische Offizielle behaupteten, dass das Geschenk des Mandats Palästina östlich des Jordan Dank an die Haschemiten für ihren Beitrag war die Türken zu besiegen. T.S. Lawrens beschreib allerdings die Rolle Haschemiten spöttisch als „die Nebenvorstellung einer Nebenvorstellung“.

Ironischerweise erhielten die Briten beim Sieg über das osmanisch-türkische Reich, das das geografische Palästina 400 Jahre lang beherrscht hatte, von der jüdischen Nili-Untergrund weit mehr Hilfe.

Das war die erste Teilung Palästinas, die erste Zweisaatenlösung; sie schuf vor 97 Jahren das neue arabische Gebilde namens Transjordanien, das sich über 89.000 Quadratkilometer oder fast vier Fünftel des ehemaligen Mandats Palästina erstreckte. Sofort wurde Juden verboten in diesem neuen arabischen Gebiet zu leben und daher ist es historisch korrekt zu sagen, dass Jordanien Palästina ist.

1923 spalteten die britischen und französischen Kolonialmächte dann noch den nördlichen Teil des Mandats Palästina ab. Großbritannien rannte die Golanhöhen (mit ihren antiken biblisch-jüdischen Wurzeln) ab und übergab es dem französisch besetzten Syrien.

Die von dem britischen Außenminister Lord Balfour abgegebene Balfour-Erklärung sah nie vor, dss der Jordan die östliche Grenze des wiederhergestellten jüdischen Heimatlandes sein würde.

Schon am 19. September 1919 wetterte die Londoner Times in einem Editorial: „Der Jordan wrid nicht als Ostgrenze Palästinas funktionieren. … Palästina muss eine gute militärische Grenze östlich des Jordan haben… Unsere Pflicht als Mandatsmacht besteht darin das jüdische Palästina nicht zu einem kämpfenden Staat zu machen, sondern zu einem, der in der Lage ist ein kraftvolles und unabhängiges Leben zu führen.“

Während es den Rest des Mandats Palästina bis 1947 verwaltete, schränkte Großbritannien jüdische Immigration und Landkauf massiv ein, während es bei der massiven, illegalen arabischen Zuwanderung aus den benachbarten, stagnierenden arabischen Gebieten in das Territorium wegsah.

Großbritanniens jämmerliche Bilanz des Appeasement der Araber auf Kosten des jüdischen Schicksals auf dem verbleibenden winzigen Territorium gipfelte im berüchtigten Weißbuch von 1939, das die jüdische Zuwanderung auf nur 75.000 Seelen für die nächsten fünf Jahre begrenzte. Diese drakonische Politik, wie sie unmittelbar vor Ausbruch des Zweiten Weltkriegs kam, war der Todesstoß für Millionen Juden, die versuchten vor der Auslöschung durch Nazideutschland zu fliehen.

Großbritanniens Missmanagement des Mandats führte schließlich zum UNO-Teilungsplan von 1947. Die Jewish Agency akzeptierte diese zusätzliche Zerstückelung dessen, was ihnen von der versprochenen jüdischen nationalen Heimstatt im Mandat Palästina übriggeblieben war.

Sie tat dies, um dem überlebenden jüdischen Rest des Holocaust und für Hunderttausende jüdischer Flüchtlinge, die überall in der arabischen Welt aus ihren Heimen vertrieben wurden, einen Zufluchtsort zu bieten. Im Gegensatz dazu lehnten die arabischen Regime den Teilungsplan ab. Damals wie heute gingen sie gegen die Existenz eines unabhängigen jüdischen Staates vor.

Israel wurde 1948 offiziell als souveräner Staat wiedergeboren und seine 600.000 Juden kämpften darum den massiven arabischen Angriff zu überleben, der den jüdischen Staat ausmerzen sollte.

1948 schloss sich Transjordanien, heute umbenannt in das Königreich Jordanien, den anderen arabischen Staaten beim Einmarsch in den jüdischen Staat an, vertrieb die jüdischen Einwohner aus Ostjerusalem und der Altstadt, annektierte das biblische und angestammte jüdische Kernland Judäa und Samaria und benannte es in Westbank um. Nur Großbritannien und Pakistan erkannten die illegale Annexion an.

Neunzehn Jahre später erklärten die arabischen Staaten wieder ihre bevorstehende Absicht Israel zu vernichten. Im Sechstagekrieg vom Juni 1967 befreite Israel in einem entscheidenden Krieg jüdische und christliche heilige Stätten in Jerusalem, Judäa und Samaria von Jordanien.

Israel bot törichterweise in der Hoffnung auf vollen und dauerhaften Frieden an, dem Haschemiten-Regime in Jordanien das gerade befreite Judäa und Samaria abzugeben. Doch die Arabische Liga, die sich im August 1967 in Khartum traf, verkündete die berüchtigten Drei Nein: Nein zu Frieden mit Israel, Nein zu Verhandlungen mit Israel, Nein zur Anerkennung Israels.

In diesem verbleibenden schmalen, 64km breiten Streifen Territorium für den jüdischen Staat (wenn man Judäa und Samaria einschließt) fordert die Welt nun die Gründung eines arglistigen arabischen Staates, der Palästina genannt werden soll – einen Staat, den es in der gesamten aufgezeichneten Geschichte niemals gegeben hat.

Hier haben wir also die nächste sogenannte Zweistaatenlösung, die das zerstückelt, was von Israel übrig ist und Hunderttausende jüdische Einwohner aus ihren Häusern, Dörfern und Bauernhöfen vertreiben wird – was eine feindliche Welt herabsetzend als „Siedlungen“ bezeichnet. Warum? Weil Juden, genau wie in Jordanien, nicht erlaubt werden wird auf muslimisch-arabischem Gebiet zu leben, während Araber frei bleiben in Israel zu leben.

Die schneidende Tragödie ist, dass die nächste Zweistaatenlösung für das jüdische Volk nur Vorbote einer weiteren Endlösung – der Euphemismus des deutschen Nazi-Regimes für den Holocaust – sein dürfte.

Tatsache ist, dass dies kein Disput um Grenzen ist. Es handelt sich um einen Religionskrieg und die Araber werden, solange die überwältigende Mehrheit muslimisch bleibt, niemals die Existenz eines nichtmuslimischen Staates auf Territorium akzeptieren, das sie im Namen Allahs erobert haben.

Vor fast siebenundneunzig Jahren wurde die ursprüngliche Zweistaatenlösung in Schande verordnet. Die aus dem Amt scheidende Obama-Administration und das gegenwärtige Außenministerium, könnten sich, so wie sie von ihrer Antiisraelfeindschaft verzehrt sind, gewiss nicht weniger um solche historische Richtigkeit scheren.

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eine Grafik dazu:

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Eine atemberaubende Theologie des Terrors beim Weltkirchenrat

This Ongoing War, 2. Januar 2017

Pfarrer Olav Fyske Tveit vom ÖRK (Bildquelle)

Wir haben mindestens ein gutes Dutzend Einträge dem gewidmet, was der Ökumenische Rat der Kirchen gesagt und getan hat (klicken Sie hier) und offen gesagt ist es schwer irgendetwas Positives über ihn zu sagen. Hier ist das jüngste Beispiel und der Grund dafür.

Gestern gab das Sekretariat des ÖRK, der seinen Sitz in Genf hat, den Medien gegenüber eine Stellungnahme zum Neujahrs-Massaker im Istanbuler Club Reina aus. Die Verantwortung für diese brutalen und grausamen Morde wurde heute von einer islamistischen Terrorgruppe [„The Latest: Islamic State claims Instanbul night club attack“, Associated Press, heute].

Hier die Erklärung des Rats:

ÖRK verurteilt Terroranschlag in Istanbul auf unschuldige Neujahr Feiernde | 1. Januar 2017 | Der Generalsekretär des Ökumenischen Rats der Kirchen (ÖRK), PFr. Dr. Olav Fykse Tveit, verurteilt den jüngsten Terroranschlag auf Menschen in Istanbul, die das neue Jahr feierten. Mindestens 39 Menschen wurden getötet und Dutzende weitere wurden verletzt, als ein einzelner Bewaffneter einen gedrängt vollen Nachtclub in Istanbul angriff… „Unschuldige Menschen leiden immer wieder. Das ist eine böse Tat. Dieser Anschlag schockiert besonders, erstens, weil es eine klare Absicht gegeben zu haben scheint gewollt Menschen zu treffen, die einfach den Neujahrstag genießen wollten“, sagte Tveit… „Angesichts dieser Brutalität, muss die Familie der Menschheit, alle Menschen voller Glauben und gutem Willen zusammenstehen, um sich wieder dem Respekt und der Fürsorge für einander, gegenseitigem Schutz und der Verhinderung solcher Gewalt zu verpflichten.“ Der ÖRK bietet den Trauernden und Verletzten sein tiefstes Beileid. Tveit sagte: „Gott, in deiner Gnade sei bei den Opfern und ihren Familien und denen die sie begleiten und ihnen helfen.“ (Online hier)

Die meisten verantwortungsbewussten Menschen werden zustimmen, dass es richtig ist, wenn eine höchst einflussreiche Religionsgruppe den Allmächtigen anruft sich auf die Seite der Opfer zu stellen. Es wäre unvorstellbar, dass Pfarrer Tveit die gegenteilige Sicht eingenommen und zu Mitgefühl für die mörderischen Barbaren von ISIS aufgerufen hätte.

Aber Moment.

Wir möchten aufzeigen, wie anders derselbe Herr Tveit sich in Bezug auf eine andere Ansammlung von Barbaren äußert, die, anders als die Täter des Barbarismus von Istanbul vor zwei Tagen, gefasst und in den meisten Fällen wegen Terrorvorwürfen vor Gericht gestellt und verurteilt wurden. In Bezug auf diese Barbaren drängte Herr Tveit die christlichen Gläubigen sehr öffentlich von seinem Büro aus, sie sollten für sie beten und ihnen auf praktische Weise zu helfen und keinen Gedanken auf die Dinge zu verschwenden, die diese Häftlinge getan haben, um weggesperrt zu werden.

Die Szene vor den Nachtclub Reina in Istanbul (Bildquelle)

Dieser widerliche Appell nach Mitgefühl für tatsächliche und verhinderte Mörder erweckte unsere Aufmerksamkeit im April 2014 [hier], das der ÖRK seine Gläubigen zur Solidarität mit dem aufrief, was er unaufrichtig so nantnte:

„rund 5000 palästinensische Männer, Frauen und Kinder, die in israelischen Gefängnissen schmachten“.

Zu ihren Gunsten sollten gläubige Mitglieder

„für alle Häftlinge beten, sie besuchen und sich um ihre Bedürfnisse kümmern, egal weshalb sie in Haft sind. In Israel und Palästina haben Häftlinge eine größere Bedeutung als in der Vergangenheit bekommen.“

Lassen Sie diese Worte einmal in ihrem Kopf herumgehen. „Egal, weshalb sie in Haft sind.“ Das lässt uns fragen, welche Art von boshafter falscher Theologie dieser Mann und seine Kohorten ausüben. Natürlich betrachten er und sie sich nicht als eine Art satanischer Kult, sondern vielmehr als

die breiteste und inklusivste der vielen organisierten Ausdrucksformen der modernen ökumenischen Bewegung, eine Bewegung, deren Ziel die Einheit der Christen sit. Der ÖRK bringt Kirchen, Konfessionen und kirchliche Gemeinschaften in mehr als 110 Ländern und Gebieten der gesamten Welt zusammen; er repräsentiert 500 Millionen Christen und darunter den Großteil der orthodoxen Kirchen, viele anglikanische, baptistische, lutherische, methodistische und reformierte Kirchen sowie viele unierte und unabhängige Kirchen. Zwar ist die Mehrheit der Gründerkirchen des ÖRK europäische und amerikanische Kirchen waren, kommen die meisten Mitgliedskirchen heute aus Afrika, Asien, der Karibik, Lateinamerika, dem Nahen Osten und dem Pazifik: Es gibt heut 348 Mitgliedskirchen. Für diese ist der ÖRK ein einzigartiger Ort: einer, in dem sie gemeinsam reflektieren, sprechen, handeln, beten und arbeiten können, einander herausfordern und unterstützen können, miteinander teilen und diskutieren können… [aus der Internetseite des ÖRK von heute]

Es spielt für Olav Fykse Tveit, den Vorsitzenden des ÖRK, einen gebildeten und kultivierten Mann auf einer Mission und ein norwegischer lutherischer Geistlicher, keine Rolle, dass viele der Häftlinge verurteilte Mörder sind, die zugaben unschuldige Menschen getötet zu haben. Zumeist unschuldige jüdische Menschen, sollten Sie sich bereits wundern.

Eine wie große Rolle spielte es, dass die meisten davon Terroristen sind, die keine Reue zeigen? Oder dass die palästinensisch-arabische Gesellschaft von ihrem Präsidenten Mahmud Abbas bis nach ganz unten sie alles als Helden umarmt, wie wir es diesem Blog Dutzende Male im Verlauf des letzten Jahrzehnts gezeigt haben? Die Antwort: kein Bisschen. (Zu den anderen Kommentaren, die wir damals abgaben, siehe: „Christliche Solidarität mit reuelosen Mörder: Wo bleibt die Empörung?“)

Also spielen wir mal „Was wäre, wenn“.

Wie hätte die Reaktion gestern in Istanbul ausgesehen – oder in Paris oder Brüssel oder Sydney – hätte der Leiter des Weltkirchenrats dazu aufgefordert

  • die Freiheit der Mörder von Istanbul wiederherzustellen
  • die Gerechtigkeit der Sache der Bewaffneten zu respektieren
  • die Würde der Schützen von Istanbul – die mit ihren leistungsstarken Waffen aus kürzester Entfernung auf die Feiernden im Nachtclub schossen – die Solidarität der gläubigen Christen gewinnen zu lassen.

Trauernde bereit die Beerdigung eines der Opfer des Massakers von Istanbul vor [Bildquelle]
Freiheit, Gerechtigkeit, Würde, Solidarität. Herr Tveit forderte seine Herde vor zwei Jahren auf alles davon über den Himmel zu Gunsten und Zuspruch für palästinensisch-arabische Häftlinge hinter israelischen Gittern anzusreben. (Volle Offenlegung: Mehrere der Verurteilten sind zufälligerweise die Mörder unserer 15-jährigen Tochter Malki. Also fehlt uns hier wohl eine gewisse wissenschaftliche Objektivität.)

Hätte er es gewagt seiner Kanzel in Genf eine solche Bitte zugunsten der Schützen und die Verschwörer von Istanbul vorzubringen? Die Antwort ist offensichtlich. Was er machte, kann er – und nur deshalb – tun, weil die Opfer des palästinensisch-arabischen Terrors die sind, die sie sind.

Mit der Zeit wird klarer, dass diese wichtige christliche Gruppe eine Theologie des Terrors und der Opferrolle entwickelt hat und propagiert, die schonungslos kritische Überprüfung verdient, unseres Wissens nach aber bisher nicht erhält.

Warum versuchen wir nicht den Standpunkt des Ökumenischen Rats der Kirchen zu bekommen? Das haben wir in der Tat versucht. Wie hier vermerkt kam die einzige substanzielle Reaktion, die wir selbst jemals bekamen (und wir haben uns sehr bemüht und das wiederholt) kam in Form einer persönlichen Note des damaligen Kommunikationsdirektors des ÖRK im Auftrag von Herrn Tveit, einem Mark Beach, der diesen Posten nicht länger inne hat. In einer E-Mail aus Genf an uns, datiert vom 5. Juni 2014, in der unsere Fragen und harten kritischen Kommentare angesprochen wurden, die ihm sein Chef weitergegeben hatte. Wir schrieben als Eltern eines wunderbaren 15-jährigen Kindes, das von den Strolchen ermordet wurde, für deren Würde zu beten die Christen des ÖRK aufgefordert wurden.

Anscheinend nicht allzu bewegt informierte und Herr Beach hilfreich:

„Ja, ich glaube, wir haben nichts weiter zu sagen.“

Und tatsächlich haben wie nie wieder etwas von ihm gehört. Der Hintergrund dazu ist hier [Angst und Abscheu beim Weltkirchenrat].

Wir sind verwirrt von der Vorstellung, dass religiös und moralisch gesonnene Christen das sehen können und trotzdem nicht danach rufen, dass die ÖRK-Führung die Treppe ihres außerordentlich gut ausgerüsteten schweizerischen Hauptsitzes hinunter, von ihren Kanzeln und auf die Straße geworfen wird.

Ein offener Brief an Neuseeland

Paula R. Stern, Israellycool, 27. Dezember 2016

Vier Staaten (Senegal, Neuseeland, Malaysia und Venezuela) traten vor, um den Schlachtruf gegen Israel im UNO-Sicherheitsrat anzuführen. Dass diese Resolution in den letzten Tagen der Obama-Administration zustande kam, spricht Bände. Aber das ist etwas für einen anderen Eintrag (bitte warten Sie darauf). Für jetzt würde ich gerne etwas erklären. Wie ich es bereits für den Senegal macht, schreibe ich jetzt über Neuseeland.

Der Senegal war einfach. Er ist ein Staat in Not, bereit, aber offenbar nicht fähig zu begreifen, dass eine Beziehung, die nicht beiden Seiten nutzt, voraussichtlich scheitert. Einfach ausgedrückt: Israel gab, der Senegal nahm. Das war in Ordnung, solange wir keine Erwartungen hatten und der Senegal glücklich war zu nehmen und zu nehmen und zu nehmen. Zum ziemlich ersten Mal brauchten wir etwas zurück und der Senegal zeigte uns den berühmten Finger; also ist es nur logisch, dass wir ihnen dasselbe zeigten. Ein angenehmes Leben, Senegal; und nächstes Mal, wenn eure Leute leiden, eure Ernten ausfallen, ja, ruft Abu Mazen an.

Jetzt Neuseeland. Das ist etwas schwieriger. Schwieriger Neuseeland zu sagen, sie sollten dahin gehen, wo der Pfeffer wächst und schwerer ihnen zu empfehlen, dass die Beziehung zwischen Neuseeland und Israel so viel Bedeutung hat wie die zu anderen Staaten.

Andererseits habe ich Freunde in Neuseeland und den Traum eines Tages dorthin zu reisen. Andererseits gibt es im Hebräischen ein großartiges Sprichwort: Wenn man den Weg zu einem weit entfernten und schwer zu erreichenden Ort beschreibt, sage, dass der Ort „am Ende der Welt und dann links“ liegt.

Israel und Neuseeland stehen ungefähr auf Augenhöhe, was die Lebensqualität, moderne Annehmlichkeiten und gesellschaftlichen Status angeht. Anders als der Senegal, der Jahre nach Israel gegründet wurde, war Neuseeland 1948 Teil der Hilfe zur Gründung Israels. Es war einer der ehrenhaften Staaten, die 947 für den Teilungsplan stimmten. Es sollte zwei Staaten geben, bot der Plan an – einen jüdischen auf etwa der Hälfte des Landes. Genau, wir bekamen die Wüste und die Sümpfe, aber egal, denn wir nahmen die Zitronen und machten Limonade. Wir nahmen die Wüste und ließen sie erblühen; wir nahmen die Sümpfe und legten sie trocken. Und einen arabischen auf etwa der Hälfte des Landes (nicht eingerechnet die zwei Drittel des Landes „Palästina“, die bereits den Jordaniern gegeben worden waren).

Wir sagten „Ja, danke“. Die Araber sagten „Nein, yalla, wir machen Krieg“. Und seit fast 70 Jahen haben wir die Schrecken dieser Entscheidung gelebt. Fast genauso lange ist Neuseeland für Israel gewesen, hat in Ehren Handelsabkommen unterschrieben, Forschung und Wissen geteilt.

Mit ein paar auffälligen Pannen. Zum Beispiel bot Israel im Februar 2011, nachdem ein massives Erdbeben Neuseeland traf, an Rettungsmannschaften und medizinische Teams zu schicken, während in Neuseeland lebende Israels auch zu Hilfe eilten. Anfangs wurde die Hilfe abgelehnt, aber als das Ausmaß der Katastrophe offensichtlich wurde, akzeptierte Neuseeland Israels Angebot. Dann drehten sie sich um und beschuldigten eines der israelischen Opfer Mossadspion zu sein (vier Monate und jede Menge Ermittlungen später gab Neuseeland zu, dass es keine Beweise zur Stützung seiner Behauptungen gab).

Gemäß der teilweise von Neuseeland protegierten Resolution hat Israel keine legalen Rechte, keinen Anspruch auf das Land, auf dem unserer Vorfahren wandelten, den Ort, wo sie beerdigt sind, wo sie beteten und wo sie – bis heute – jeden Tag beten.

Es scheint so, als wolle Neuseeland die fundamentalen Rechte des einheimischen Volks in diesem Land ignorieren und es scheint, das wir im Blick darauf, warum der UNO-Sicherheitsrat so abstimmte, wie er abstimmte, einen Blick auf das Motiv werfen. Der Senegal war einfach – der ist eine Prostituierte, die sich die höchstbietenden, angenehmsten Bettpartner aussucht.

Neuseeland … was motiviert die? Nun, ich habe zwei Theorien, aber ich werde hier nur eine vorlegen. Sie mit diesem „Ding“ des indigenen Volks zu tun.

Nach Angaben von Wikipedia lautet die Definition eines „indigenen Volkes“ so:

Indigene Völker … sind nach einer international geltenden Definition diejenigen Bevölkerungsgruppen, die Nachkommen einer Bevölkerung sind, die vor der Eroberung, Kolonisierung oder der Gründung eines Staates durch andere Völker in einem räumlichen Gebiet lebte, und die sich bis heute als ein eigenständiges „Volk“ verstehen und eigene soziale, wirtschaftliche oder politische Einrichtungen und kulturelle Traditionen beibehalten haben.

Ignoriert man die Versuche der Palästinenser die Geschichte umzuschreiben und ein Erbe zu beanspruchen, das nicht existiert (äh, nein, Jesus war kein Palästinenser und sie sind nicht seit 300 Jahren in diesem Land, schon gar keine Million Jahre), dann ist sehr klar, dass das jüdische Volk und NUR das jüdische Volk die Kriterien im oben angeführten Absatz erfüllt. Dasselbe kann von den Europäern nicht gesagt werden, die in Neuseeland siedelten (weitgehend auf Kosten der indigenen örtlichen Volks der Maori).

Was die Regierung von Neuseeland ärgert ist, dass das indigene Volk von Neuseeland die Maori und das indigene Volk des Landes Israel die Juden sind. Wenn man Israel abstrafen will, muss man also seine geschichtlichen Ansprüche und Geschichte ablehnen, vielleicht wird das alles entschuldigen, was sie den Maori angetan haben … oder auch nicht.

Liebes Neuseeland,

seit ich ein kleines Mädchen war, erinnere ich mich an den Satz „Wer im Glashaus sitz, soll nicht mit Steinen werfen“. Indigenes Volk.

Wir, das jüdische Volk, haben dieses Land seit mehr als 3000 Jahre unsere Heimat genannt. Wenn wir graben, dann finden wir unsere Knochen, unsere antiken Relikte. Es sind die Symbole, die Münzen, die Tonscherben des jüdischen Volks, von Judäa, Israel. Indigenes Volk.

Es ist das jüdische Volk, das in diesem Land gelebt, Städte gebaut, Wälder gepflanzt, von Palästinenser gelegte Feuer gelöscht hat. Wir, das jüdische Volk, die Leben und Frieden in Ehren gehalten haben. Wenn wir schon vom Leben reden: Wusstet ihr, dass die durchschnittliche Lebenserwartung (für Juden UND Araber) in Israel höher ist als in der arabischen Welt und dass die Gesundheitsversorgung, die wir auch den Palästinensern zugutekommen lassen, weit besser und die Säuglingssterblichkeit niedriger ist?

Ich habe zu eurer Geschichte recherchiert und bei Wikipedia gibt es diese grundlegende Beschreibung: „Die Geschichte Neuseelands geht mindestens 700 Jahre zurück, als es von Polynesiern entdeckt und besiedelt wurde, die eine ausgeprägt maorische Kultur entwickelte, die sich auf blutsverwandtschaftlichen Verbindungen und Land konzentrierte. Die erste europäische Entdecker, der Neuseeland sichtete, war Abel Janszoon Tasman am 13. Dezember 1642.“

Siebenhundert Jahre. Indigenes Volk. Ihr könnt nicht sagen, dass ihr irgendetwas davon der Maori-Bevölkerung angeboten habt, dem indigenen Volk des Landes, das ihr besetzt. In Wikipedia heißt es:

Unverhältnismäßige Zahlen an Maoris sehen sich beträchtlicher wirtschaftlichen und sozialen Hindernissen gegenüber, haben im Vergleich mit anderen ethnischen Gruppen in Neuseeland eine niedrigere Lebenserwartung und Einkommen. Sie leiden unter höherem Niveau an Verbrechen, Gesundheitsproblemen und niedrigeren Bildungsleistungen. (Quelle: Wikipedia)

Hier in Israel werden Leute, die einen Standard für sich nehmen und einen anderen für andere, Heuchler genannt. In eurem Land heißen sie anscheinend Politiker.

Ich glaube Ihre Ablehnung unserer Verbindung zum Land Israel gründet nicht auf antiisraelischen Überzeugungen, sondern ist wahrscheinlich ein Hinweis auf ein fundamentales Problem, das ihr habe, eine tief sitzende Angst, dass das Volk der Maori glauben könnte, es hatte einen Anspruch auf sein Land, so wie wir glauben, dass wir einen auf das unsere haben. Vielleicht identifiziert ihr euch mehr mit den Palästinensern als mit den Israelis, weil diese letztlich – so wie wir – die wahren Besatzer sind.

Eure Insel ist von Glas und Steinen umgeben, die ihr auf Israel geworfen habt, die aber nur wieder euch selbst treffen. Unser Recht an diesem Land geht auf Zeiten zurück, lange bevor eure Insel überhaupt entdeckt wurde. Als sie noch von Meer umgebener öder Fels war, baute mein Volk Gemeinwesen, übte seine Religion aus, zog seine Kinder auf. Es wurde ins Exil getrieben und kehrte zurück, ins Exil getrieben und kehrte zurück. Wir haben bittere Feinde abgewehrt, die weit durchtriebener waren als ihr.

Manchmal lauert das schlimmste Übel in denen, die behaupten nicht interessiert zu sein. Aber ihr habt ein Interesse. Ihr wollt nicht, dass die Welt die Notlage der Maoris sieht; lieber die Aufmerksamkeit auf Israel ablenken.

Schalom, Neuseeland. Ich hoffe, die Belohnungen, die ihr bekommt, wiegen eure verloren gegangene Integrität auf, die von euch aufgegebene Ehre.

Im richtigen Leben, im politischen Leben, in den Beziehungen zum eigenen Volk scheint Neuseeland sich auf sehr schwankendem Grund zu befinden, während wir hier in Israel uns auf Boden bewegen, der zahllose Feinde, Lügner und Heuchler überstanden hat.

Von Europa finanzierte NGO lehrt Araber auf Wikipedia antiisraelische Propaganda zu schreiben

Elder of Ziyon, 14. Dezember 2016

Hier ist ein Video, das Araber zeigt, die lernen Wikipedia-Einträge zu bearbeiten. (Die HP-Compuber sind besonders interessant.)

Das Logo hinter den Anwendern zeigt, dass das Büro sich beim Euro-Mediterranean Human Rights Network befindet, einer Ngo, die von vielen europäischen Ländern und andere NGOs finanziert wird.

Wenn man sich dieses Programm auf der Internetseite Euro-Med Monitor ansieht, wird man sehen, dass sie nur behaupten strebten an „[Wikipedia-] Einträge mit Informationen zu Menschenrechten zu verbessern“.

Aber sieht man sich an, wie das Projekt auf arabischen Nachrichtenzeiten beschrieben wird, dann findet man die Wahrheit heraus:

Das Euro-Mediterranische Büro im Gazastreifen begann Mitte Oktober ein „Wikipedia-Palästina“-Projekt in Zusammenarbeit mit dem Arabischen Zentrum für die Entwicklung sozialer Medien, das darauf zielt einen Kader an Aktivisten und Editoren für die Enzyklopädie „Wikipedia“ zu schaffen.
Rawan Abu-Assad, der soziale Medien im Euro-Mediterranean Observatory koordiniert, redet über das neue Projekt:
Wie sehen die Ziele des Projekts „Wikipedia-Palästina“ aus?
„Euro-Mediterranean“ strebt durch das Projekt an den Inhalt der Menschenrechte in der freien Enzyklopädie „Wikipedia“ zu bereichern, um das Narrativ der Opfer israelischer Verstöße in den palästinensischen Gebieten, um sie vor dem Narrativ der anderen [israelischen] Seite zu zeigen.

Wir haben die Arbeit von Euro-Med früher schon gesehen; sie sind alles andere als objektiv und die einzigen Menschenrechte, um die sie sich kümmern, sind die, die sie als Waffe gegen Israel nutzen können, egal wie absurd die Behauptungen sind.

Vor ein paar Jahren gab es einen Aufschrei, als Israelis Aktivisten lehrten wie man Wikipedia für Hasbara-Anstrengungen nutzen kann. Sie können sicher sein, dass es wegen dem hier keinen Aufschrei geben wird, auch wenn die Ziele ausdrücklich darin bestehen auf Israel einzuprügeln.

„DENK“ – Neue muslimische Anti-Israel-Partei in den Niederlanden

Die massive, unkontrollierte Einwanderung von Muslimen nach Westeuropa ist das Schlimmste, was den jüdischen Gemeinschaften in Westeuropa seit dem Holocaust passiert ist. Sie ist auch der Grund für die bösartigsten Angriffe auf die Stellung Israels in Westeuropa. Eine neue Entwicklung in den Niederlanden trägt nun weiter zu Letzterem bei.

ManfredGerstenfeldManfred Gerstenfeld, Israel National News, 9. Dezember 2016  (Übersetzung: audiatur online)

Die neu gegründete Partei DENK zielt in erster Linie auf muslimische Wähler ab. Ihre Initiatoren sind die in der Türkei geborenen Parlamentarier Tunahan Kuzu und Selçuk Öztürk. Beide wurden Ende 2014 aus der Arbeiterpartei (PvdA) ausgeschlossen, da sie gegen die Integrationspolitik für Immigranten des stellvertretenden Premierministers Lodewijk Asscher (PvdA) opponierten. Dieser hatte die Rolle einiger niederländisch-türkischer Organisationen bezüglich der Integration von Einwanderern kritisiert. Kuzu hatte internationale Aufmerksamkeit erregt, als er sich bei dem Besuch des israelischen Premierministers Netanyahu am 7. September 2016 in den Niederlanden geweigert hatte, diesem die Hand zu schütteln.

DENK ist für die Anerkennung des nicht-existierenden palästinensischen Staates. Diese Politik findet bei allen niederländischen Parteien des linken Spektrums Unterstützung. Zu diesem zählen u. a. die ultralinke sozialistische Partei SP, die Grün-Linke-Partei, die Partei für die Tiere, die Arbeitspartei sowie die linksliberale D66. Ein in jüngerer Zeit gestellter parlamentarischer Antrag zur Anerkennung Palästinas wurde mit 76 zu 71 Stimmen abgelehnt.

Die Unterstützer des Antrags wissen sehr wohl, dass es im ‚Westjordanland‘ und Gaza zwei unterschiedliche palästinensische Organisationen gibt. Diese Unterstützer sind humanitäre Rassisten, die die Tatsache ignorieren, dass die in Gaza regierende, größte palästinensische Partei, die Hamas, in ihrem Pakt den Völkermord an allen Juden anstrebt. Die andere große palästinensische Partei Fatah, die das ‚Westjordanland‘ kontrolliert, verherrlicht die Gewalt gegen israelische Bürger.

DENK nimmt eine extremere anti-israelische Position ein, als alle anderen Parteien im Parlament. Sie will den Import von Produkten aus den „illegalen“ israelischen Siedlungsgebieten verbieten. Außerdem will sie, dass die niederländische Regierung die Regierung Israels dazu auffordert, die niederländischen Investitionen „in Entwicklungsprojekte in ‚Palästina‘, die durch nachweisliche Aktionen der israelischen Regierung zerstört wurden“, zurückerstattet.

Das Parteiprogramm der DENK ist ein umfangreiches Dokument. Wenn man es genau studiert, wird klar, dass die Partei die niederländische Kultur nicht als Leitkultur akzeptiert. Dies kommt in glattzüngiger Weise zum Ausdruck, die nicht exakt hergibt, was dies in der Praxis bedeuten kann. So heißt es dort zum Beispiel nicht nur, dass die Einwanderer auf die Niederländer hören müssen, sondern auch umgekehrt. Ein Beispiel für eine solche glattzüngige Aussage: „Wenn ich an die Niederlande denke, dann stelle ich mir gesunde Niederlande vor, in denen die Krankenschwester Thea die Wünsche und Anforderungen von Tante Latifa berücksichtigt.“

In der Praxis kann das heißen, dass Latifa nicht von einem männlichen Arzt behandelt werden will. Es kann ebenfalls heißen, dass Latifa eine Antisemitin ist, die nicht von einer jüdischen Krankenschwester versorgt werden will. Ich habe einmal ein Interview mit einer jüdischen Krankenschwester aus Amsterdam geführt. Sie berichtete: „Ein Marokkaner, dessen Kind ich versorgt hatte, ging zu seinem Hausarzt. Der Vater sagte, er wolle nicht, dass sein Kind von einer jüdischen Krankenschwester behandelt würde. Also überwies ihn sein Hausarzt an ein anderes Krankenhaus.“ Dies ist nur eines von vielen Beispielen für muslimischen Antisemitismus in den Niederlanden. Die jüdische Krankenschwester, deren Familie ich schon seit vielen Jahrzehnten kenne, war nicht bereit, ihren Namen veröffentlichen zu lassen. Dies ist bei Juden, die über schlechte Erfahrungen mit Muslimen berichten, oft der Fall.

Schon seit einigen Jahren gibt es muslimische Parteien. Im Sommer 2015 wollte der Rotterdamer Bürgermeister Ahmed Aboutaleb (Arbeitspartei) mit einer Handelsdelegation seiner Stadt nach Israel reisen. Doch im Stadtrat regte sich Widerstand. Er kam von einer Koalition aus Linken und muslimischen Anti-Israel-Hetzern: der NIDA, einer Moslem-Partei, der Sozialistischen Partei (SP) und der Grün-Linken. Später im Jahr besuchte Aboutaleb Saudi-Arabien. Die SP und zwei weitere Parteien waren dagegen. Der Grün-Linken und NIDA war es offensichtlich gleichgültig.

Der Bürgermeister von Amsterdam, Eberhard van der Laan (Arbeitspartei), wollte 2015 eine Partnerschaft mit den Städten Tel Aviv und Ramallah eingehen. Zu den ersten Gegnern dieser Bestrebung zählten neben den Gewerkschaften der türkischen und marokkanischen Arbeitnehmer weitere muslimische Organisationen. Später wurde ein Antrag im Stadtrat verabschiedet, der den Kontakten zu Tel Aviv einige Beschränkungen auferlegte, während es für die Beziehungen zu den Verherrlichern palästinensischer Gewalt gegen israelische Zivilisten in Ramallah keinerlei Restriktionen gab. Der Antrag war von der Arbeitspartei gestellt worden, die bislang traditionell die meisten Muslim-Wähler anzog. Dies war ein weiteres Beispiel für die sekundären Auswirkungen des muslimischen Anti-Israelismus: Diskriminierende Anträge gegen Israel könnten ja den Moslems gefallen.

2014 fanden während des letzten Gaza-Konflikts in einer Reihe von niederländischen Städten Demonstrationen gegen Israel statt. Dabei wurden die Verbrechen der Hamas einfach ignoriert, wodurch die palästinensische Partei, die den Genozid befürwortet, indirekte Unterstützung erfuhr. Die Teilnehmer dieser Demonstrationen waren größtenteils männliche Moslems und niederländische Linke. In Utrecht sprach anlässlich einer solchen Zusammenkunft Judith Sargentini, eine EU-Parlamentarierin der Grün-Linken Partei. Als sie nicht nur Israel kritisierte, sondern sich auch zur Hamas kritisch äußern wollte, musste sie ihre Rede beenden.

Die Zahl von aus muslimischen Ländern stammenden Einwanderern und ihren Nachkommen beläuft sich in den Niederlanden auf ungefähr eine Million. Das stellt einen Anteil von etwa 6 % an der Gesamtbevölkerung der Niederlande dar. Ein Drittel dieser Einwanderer stammt aus der Türkei. Laut einer 2014 veröffentlichten globalen Studie der Anti Defamation League sind 69 % der Erwachsenenpopulation klassische Antisemiten. Fast ein Drittel von ihnen sind Marokkaner. Von diesen wiederum, so ergab die Studie, sind 80% klassische Antisemiten. Einen Teil der unkontrollierten Einwanderungspolitik der Niederländer könnte man nun als ein riesiges Programm zur Einschleusung großer Zahlen von Antisemiten aus muslimischen Ländern bezeichnen.

Unterdessen mehren sich die Zeichen in der niederländischen Gesellschaft, dass die Abneigung gegenüber Moslems zunimmt. Dies hat zwei Komponenten. Eine ist die Ausländerfeindlichkeit der Niederländer, die zum Teil auch Islamfeindlichkeit ist. Sie zeigt, wie sich die Abneigung gegenüber einigen Menschen in einen Angriff auf die gesamte Gruppe verwandelt, zu der diese Personen gehören. Die zweite ist das Ergebnis des (mitunter extremem) Fehlverhaltens Einzelner, die auf unterschiedliche Weise ihre Zugehörigkeit zum Islam und islamischen Organisationen hervorheben.

Einer der Indikatoren für diese Abneigung sind die hohen Umfragewerte der von Geert Wilders angeführten Anti-Islam-Partei PVV. Bei den Wahlen von 2012 erhielt sie 15 der insgesamt 150 Sitze im Parlament. Aktuellen Umfragen zufolge ist die derzeitige Zahl der Befürworter fast doppelt so hoch. Das Parteiprogramm der PVV beinhaltet die landesweite Schließung aller Moscheen und islamischen Schulen sowie das Verbot des Koran. Weitere Punkte im Programm der Partei sind die Sicherheitsverwahrung radikaler Moslems, das Kopftuchverbot bei Personen in öffentlichen Funktionen sowie keine weitere Zuwanderung von Asylsuchenden und Einwanderern aus islamischen Ländern.

Die einseitige Geschichte in @UNRWA-Fotos

Elder of Ziyon, 21. Oktober 2016

Die UNRWA erstellte eine Fotogalerie an Bildern aus ihrer Sammlung, um der Welt die Geschichte der palästinensischen Araber unter ihrem Mandat zu zeigen.

Palästinenser sind in der Welt der UNRWA nur Opfer.

Die Galerie soll „ein einzigartiges historisches Zeugnis für die Widerstandskraft und Standfestigkeit der palästinensischen Flüchtlinge“ sein. (Wenn sie palästinensische Flüchtlinge sagen, meinen sie natürlich nur arabische Flüchtlinge – jüdische Flüchtlinge, die während des Krieges von 1947/48 ihre Häuser verloren, zählen nicht.)

Die UNRWA hat Fotos von 1948 – aber nur von fliehenden Palästinensern, selbst wenn sie das nicht mussten, so wie diese Jaffa verlassenden jungen Frauen.

Es gibt Fotos des Jahres 1967 von mehr palästinensischen „Flüchtlingen“ – die in keiner Weise gezwungen waren ihre Häuser zu verlassen und die nach keiner Definition Flüchtlinge waren, weder nach der der UNRWA noch nach der des UNHRC. Fast alle von ihnen „flohen“, nachdem der Sechstagekrieg vorbei war. Sie wollten schlicht nicht unter israelischer Herrschaft leben, aber sie flohen vor keiner wie auch immer gearteten Gefahr.

Es gibt sogar eine Kategorie für die zweite Intifada – die per Definition ein palästinensischer Aufstand war – aber nicht ein einziges Foto, das Juden angreifende Palästinenser zeigt. Stattdessen wird ein Hausabriss gezeigt, der dazu gedacht ist vor Gewalt abzuschrecken.

Es gibt keine Fotos von Hamas-Raketen oder maskierten palästinensischen Steinewerfern, auch keine antiisraelischen Kundgebungen, die zehntausende Menschen in Gaza anziehen.

Palästinenser sind in der Fotosammlung nicht nur unschuldige Opfer Israels. Sie sind auch unschuldige Opfer jordanischer und libanesischer Gewalt.

Aber palästinensische Araber selbst sind bei allem schuldlos.

Der einzige Gebrauch des Wortes „Massaker“ erfolgt bei Sabra und Shatila, für das die Schuldzuweisung immer an Israel geht (und nie an die Christen, die tatsächlich die Palästinenser töteten).

Die UNRWA puscht ihr umfangreiches Fotoarchiv an vielen Veranstaltungsorten. Doch jeder, der glaubt, es gebe bei dieser einseitigen Ausstellung irgendeinen historischen Wert, ist bereits gehirngewaschen.