Wir machen das Spiel nicht mehr mit

Forest Rain, Inspiration from Zion, 9. Juni 2018

Es war einmal ein alter Mann, der fegte den Bereich direkt an der Kotel, der Westmauer. Als er gefragt wurde, warum er das macht, als so alter Mann, arbeitete, niedrige Tätigkeit verübte, erklärte er: In Auschwitz zeigte ein Nazi auf den Rauch, der aus dem Schornsteinen des Krematoriums quoll und sagte ihm: „Siehst du den Rauch da? Das ist deine Familie, die zu Asche wird und auch du wirst bald da drin sein!“ Seine Antwort: „Nein. Ich werde leben und Jerusalem sehen.“

Durch ein Wunder blieb er am Leben und für ihn war den Platz zu fegen und den Müll anderer Leute aufzuheben ein wunderbares Geschenk des Himmels, denn er war ausreichend gesegnet das an der Kotel, im Herzen Jerusalems zu tun.


Die Kotel ist 24 Stunden am Tag geöffnet. Egal, welche Tages- oder Nachtzeit es ist … sie ist niemals allein.

3000 Jahre lang ist Jerusalem die Hauptstadt der jüdischen Nation gewesen. Selbst im Exil, als das jüdische Volk die Souveränität über Jerusalem verlor, war es das Herz der Nation.

Jerusalem war und ist immer noch der Ort, dem sich die Juden im Gebet zuwenden, dreimal jeden Tag. Jerusalem wird bei jeder jüdischen Hochzeit als wichtiger als das Glück der Union zwischen Braut und Bräutigam erhoben. Das Passah-Abendessen, bei dem der Exodus der Kinder Israel aus der Sklaverei begangen wird, ist vollkommen, wenn wir rezitieren: „Nächstes Jahr in Jerusalem, wiederaufgebaut!“ Denn DAS ist das wahre Ende der Reise aus der Sklaverei in die Freiheit.

Die Juden Äthiopiens träumten von Jerusalem, so wie die in Sowjetrussland festsitzenden Juden. Jerusalem ist das Herz von Zion, ist es immer gewesen und wird es immer sein.

Interessanterweise wird diese bekannte Tatsache heute als etwas bezeichnet, das diskutierbar ist. Die einfache Erklärung, dass Jerusalem die Hauptstadt Israel ist, ist „umstritten“. Warum?

Jahrhunderte lang sind die Staaten der Welt dem jüdischen Volk gegenüber zwiespältig gewesen. Einerseits genossen sie die Vorteile, die wir ihren Ländern brachten (Bildung, Medizin, Erfindungen), andererseits störten sich an unserer „Andersartigkeit“, der Nichtbereitschaft ihre Religionen zu übernehmen, ihre Götter anzubeten, wie sie zu werden.

Das jüdische Volk lehnte das antike Griechenland ab, das antike Rom, das Christentum und den Islam, womit es den Anstoß gab das jüdische Volk zu bekritteln, was sich schnell in offene Verfolgung verwandelte. Moderner Judenhass ist nicht anders, auch das ist eine Reaktion auf ein Volk, das seine „Andersartigkeit“, seine Moral, seine Werte und sein Volkstum bewahrt, wenn sozialistische/globalistische Einflüsse implizieren, dass es falsch ist, das zu tun.

„Der Himmel hat keine Wut wie Liebe zum Hass gemacht wird
Keine Hölle eine Wut, wie eine betrogene Frau.“

Das jüdische Volk begann nach Zion zurückzukehren, sobald es ihm möglich war.

Meine Großmutter wuchs im britischen Mandat Palästina auf (ein Name, der diesem Land zweimal in dem Versuch gegeben wurde die Juden von Zion zu trennen, ein Name, der heute wieder verwendet wird, aus demselben Grund). Als junges Mädchen spürte sie die grausame Ambivalenz britischer Soldaten, die lachten, als sie – gerade 12 Jahre alt – um ihr Leben rannte, versuchte einem arabischen Lynchmob zu entkommen. Statt ihr zu helfen schlossen sie Wetten ab, ob das Kind in der Lage war die es mit Messern in der Hand verfolgenden Männer wegzulaufen.

Am Tag nach der offiziellen Ausrufung des Staats Israel erhoben sich die Araber des Landes in dem Versuch das neu geborene Land zu vernichten. Jeder war überrascht, als sie keinen Erfolg hatten.

1967 erhoben sich Ägypten, Jordanien und Syrien in einem koordinierten Angriff, sicher, dass sie zusammen den jüdischen Staat vernichten könnten. Die Welt sah mit angehaltenem Atem zu, sicher, dass das jüdische Volk keine Chance hatte zu überleben. Statt überrannt zu werden verblüffte Israel die Welt dadurch, dass es in nur SECHS Tagen die drei vereinten Armeen nicht nur zurückschlug, sondern auch die von Jordanien besetzte Altstadt von Jerusalem, den Tempelberg und das biblische Kernland Israels – Judäa und Samaria – zurückeroberte.

Dies Woche hat die Hamas große Demonstrationen (Krawalle) zum Protest gegen Israels Rückkehr dorthin, was der Nation Israel am heiligsten ist (Jerusalem) geplant, um dagegen zu protestieren, dass Israel 1967 nicht verschwand und auch noch zurückgewann, was uns vor Jahrhunderten gestohlen wurde.

Oder um es einfacher auszudrücken: Sie protestieren dagegen, dass sie die Schlacht um die Vernichtung Israels 1967 verloren haben.

Das ist derselbe Grund, warum die Hamas ihren „Marsch der Rückkehr“ plante, der in einem gewaltigen Krawall gipfeln sollte, mit dem an dem Tag, an dem Amerika seine Botschaft in Jerusalem eröffnete, Israels Grenze überrannt und Unheil angerichtet werden sollte – dem 14. Mai, dem Datum, an dem der Staat Israel 1948 offiziell ausgerufen wurde.

Mit anderen Worten: Die Hamas plante einen gewaltigen Protest an dem Datum, an dem Israels Unabhängigkeit erklärt wurde, an dem Datum, an dem Amerika anerkannte, dass Jerusalem die ewige Hauptstadt des jüdischen Volks ist.

Oder sagen wir es noch einfacher: Die Hamas plante einen riesigen, gewalttätigen Krawall zum Protest gegen Israels Existenz und dass Amerika diese Existenz anerkennt.

Israels Premierminister kehrte gerade von einer Reise nach Deutschland, Frankreich und Großbritannien zurück.

Der französisch Präsident Emmanuel Macron hatte die Dreistigkeit Netanyahu zu sagen, der Umzug der US-Botschaft nach Jerusalem habe die Gazaner sterben lassen. Diese Äußerung ist sehr entlarvend.

Die Eröffnung der US-Botschaft in Jerusalem war eine symbolische Anerkennung der Realität. Sie schuf keine Wirklichkeit, sie veränderte nichts. Sie tat eines: Sie erklärte, dass die Vereinigten Staaten das Spiel der Ambivalenz zur Existenz des jüdischen Volks und der Rückkehr in unsere angestammte Heimat nicht länger mitmachen; sie sandten die Botschaft: „Ja, wir haben begriffen. Die Juden sind in Zion und sie werden nirgendwo anders hingehen.“

Macrons Äußerung bedeutet, dass die Anerkennung der ewigen jüdischen Bindung zu Jerusalem die Araber zwang zu randalieren und dabei getötet zu werden. Dass es falsch ist die Tatsache zu akzeptieren, dass Juden nach Jerusalem gehören, dass Jerusalem immer die Hauptstadt des jüdischen Staates gewesen ist und sein wird.

Seiner Vorstellung nach ist es besser das Spiel der Ambivalenz weiter zu spielen – einerseits zu sagen, dass Antisemitismus falsch ist, andererseits zu erklären, dass man die jüdische Verbindung zu Jerusalem nicht anerkennen darf.

Vielleicht werden die Juden verschwinden. Vielleicht wird das die Araber beschwichtigen.

In Großbritannien sagte Theresa May Premierminister Netanyahu, sie „versteht Israels Recht sich zu verteidigen, aber sie mache sich Sorgen um das Leben der Gazaner“.

Es sollte in diesem Satz kein „aber“ geben.

Israel müsste sich nicht verteidigen, wenn wir nicht angegriffen würden. Und das Leben der Gazaner, um das Frau May sich sorgt? Weiß sie nicht, dass die Hamas stolz erklärt, dass die meisten Toten ihre eigenen Aktiven sind? Nicht einfach Mitglieder der Partei, sondern aktive, professionelle Militante?

Mit einem kleinen Wort verneinte Theresa May Israels souveränes Recht das Leben seiner Bürger zu schützen und seine Grenzen zu behaupten. „Aber“ schuf eine Gleichung, in der Terroristen, die ganz versessen darauf sind Israels zu töten, dasselbe sind wie Israelis, die in Frieden in ihren  Häusern wohnen wollen ohne ermordet zu werden.

Wie unterscheidet sich das von britischen Soldaten, die lachten und Wetten auf das Leben meiner Großmutter abschlossen? Sie wussten, dass das kleine Mädchen, um zu überleben, dem Lynchmob entkommen musste, ABER sie waren nicht bereit einzugreifen, vielleicht würde der Mob das jüdische Kind erwischen und die Soldaten hätten ihre nachmittägliche Belustigung…

Die Amerikanische Erklärung löste keine Gewalt aus. Von ihr wurde keine Gewalt „losgetreten“. Sie sie machte: Sie riss die Maske herunter, hinter der Judenhasser sich verstecken, verweigert die Gültigkeit die grausame Ambivalenz aufrechtzuerhalten, die in ihrem Schweigen zu Gewalt gegen den Staat Israel ermutigt.

Es war eine Erklärung: „Wir spielen diese Spiel nicht mehr mit.“ Und DAS ist das, was alle anderen Staaten der Erde zwingt sich zu entscheiden. Werden sie anerkennen, dass das jüdische Volk in unsere angestammte Heimat zurückgekehrt ist, um sie nie wieder zu verlassen? Oder werden sie weiter bei ihrer Ambivalenz bleiben, heimlich hoffen, dass das jüdische Volk verschwinden wird?

Die Krawalle, die Israel derzeit durchmacht, die Versuche uns vom Boden und aus der Luft anzugreifen, sind kein Produkt israelischer oder amerikanischer Politik. Sie sind eine Reaktion auf die Existenz Israels, arabischer Frust, dass der Staat Israel hier ist um zu bleiben, dass all ihre Anstrengungen uns verschwinden zu lassen fehlgeschlagen sind.

Was die Gewalt schürt sind Führer wie Macron und andere, die ihre Botschaft senden, dass arabische Gewalt nur zu erwarten ist, weil Araber das Gefühl haben ihnen sei durch die Existenz Israels und seine ewige Verbindung zu Jerusalem Unrecht zugefügt worden.

Das ist kein angenehmes Bild, aber es gibt hier tatsächlich Hoffnung. Wir müssen es unmöglich machen, diese Realität zu bestreiten. Es liegt an jedem einzelnen von uns offen zu erklären, dass wir das Spiel nicht länger mitmahcen. Es wird keine weiteren Versuche geben gegenüber der Gewalt Appeasement zu betreiben, indem die jüdische Verbindung zu Jerusalem nicht anerkannt wird. Es gibt keinen Raum für Diskussion. Keinen Raum für Fragen. Zion ist Zuhause, um zu bleiben.

Wenn es nicht länger möglich wird die Realität zu leugnen, wird Frieden möglich werden.

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Wie Zurückhaltung und anderer antiisraelischer Unsinn propagiert wird

Manfred Gerstenfeld (direkt vom Autor)

In der westlichen Welt gibt es eine anhaltende antiisraelische Einseitigkeit. Das hat dazu geführt, dass Palästinenserführer zu dem Schluss kamen, Provokationen Israels könnten einen wichtigen Wert für ihre PR haben. Solche Provokationen können zu antiisraelischen Reaktionen und oft zu Verurteilungen seitens Quellen wie den Vereinten Nationen, arabischen Ländern, der Europäischen Union und einigen ihrer Mitgliedstaaten, NGOs sowie einigen masochistischen jüdischen Organisationen und Einzelpersonen führen. Diese Reaktionen bieten dann einen weiteren Anreiz für fortgesetzte palästinensische Provokationen.

Die jüngsten, von der Hamas initiierten großen palästinensischen Protestdemonstrationen an der Grenze des Gazastreifens, der „Marsch der Rückkehr“, waren nicht friedlich. Zu ihnen gehörten Steinwürfe, Molotowcocktails und Scharfschützenfeuer auf die IDF. Es gab Versuche von Palästinenser den Grenzzaun zu beschädigen und nach Israel einzudringen. Elf der ersten palästinensischen Opfer wurden von Israel als Terroristen identifiziert, darunter einige der Hamas.[1]

Beim zweiten Marsch, eine Woche nach dem ersten, gab es neue Gewalt, einschließlich des Verbrennens von möglicherweise bis zu 10.000 Reifen. Es gab weitere Versuche IDF-Soldaten anzugreifen sowie unter Deckung des aus den Bränden entstandenen Rauchs nach Israel einzudringen.[2] Seitdem sind brennende Drachen über die israelische Grenze geschickt worden, einige mit an ihren Schwänzen befestigten Molotowcocktails.[3]

Als Israel auf die palästinensische Gewalt reagierte, gab es viele antiisraelische Äußerungen, auch von westlichen Ländern, Gremien und Einzelpersonen. Eine Reihe davon folgte einem oder mehreren von vier Mustern. Auf den ersten Blick scheinen sie vernünftig zu sein. Doch schon eine oberflächliche Analyse zeigt, dass sie alle Heuchelei und Einseitigkeit beinhalteten. Ein paar Beispiele werden das illustrieren.

Das erste lautet, dass Palästinenser das Recht haben friedlich zu demonstrieren. Damit wird nahegelegt, dass Israel es den Palästinensern nicht ermöglichte, still auf Territorium des Gazastreifens in einem angemessenen Abstand von der israelischen Grenze zu demonstrieren. Diejenigen, die das sagte, wussten, dass es irrelevant war, denn die Hamas streute ihre Leute in die Demonstranten, von wo aus sie gewalttätige und grenzdurchbrechende Handlungen gegen Israel begingen. Zu denen, deren Äußerungen das palästinensische Recht auf friedliche Demonstrationen betonten, gehörten die Europäische Union[4], Frankreich[5], die demokratischen US-Senatoren Elizabeth Warren und Bernie Sanders[6], sowie J-Street.[7]

Das zweite Muster an Äußerungen besteht in Aufrufen zur Zurückhaltung. Diese kamen in zwei Versionen. Eine ist an die Völkermord propagierende Hamas und das demokratische Israel gerichtet, mit Betonung auf Letzterem. Das suggeriert implizit, dass Israel diesbezüglich versagt hat. Solche Äußerungen kamen von der EU[8], dem stellvertretenden Premierminister von Irland[9], J-Street und Russland.[10] Andere Äußerungen mit Aufforderungen nach Zurückhaltung waren noch einseitiger und richteten sich nur an Israel. Solche Äußerungen kamen aus Frankreich[11], von Senatorin Elizabeth Warren und dem Leiter der Union des Reform-Judentums, Rabbi Rick Jacobs.[12]

Amos Guiora, Professor an der University of Utah, hat die vielen Kodexe beschrieben, über die die israelische Armee in Bezug auf Moral und Ethik im Kampf verfügt. Es ist zweifelhaft, ob irgendetwas Ähnliches irgendwo in einem anderen Militär existiert. Die Art, wie diese Kodexe an israelische Soldaten vermittelt werden, ist von mehreren westlichen Armeen hoch gelob werden.[13]

Der dritte Typ Äußerungen beinhaltet die Forderung nach unabhängiger Ermittlung dessen, was geschehen ist. Hier finden wir die EU[14] in der Gesellschaft des damaligen stellvertretenden Premierminister Irlands[15] und Kuwait.[16] Diejenigen, die diese Behauptung aufstellen, wissen durchaus, dass die logischen Kandidaten für solche pseudounabhängige Ermittlungen mit den Vereinten Nationen verbundene Gremien sind. Die Bekannteste derartige Ermittlung war der Bericht des Goldstone-Komitees. Dieses Dokument war so extrem verdreht, dass die Autoren Gerald Steinberg und Anne Herzberg ein ganzes Buch über diese massive Verzerrung füllen konnten.[17]

Das vierte Muster an Äußerungen betrifft die Verhältnismäßigkeit der israelischen Reaktionen. Das impliziert, dass Israels Reaktionen nicht verhältnismäßig oder sogar unverhältnismäßig willkürlich sind. Hier finden wir die EU und Frankreich[18] zusammen mit dem Iran,[19] der Türkei[20] und Russland.[21]

Gegen Ende April, als bereits klar war, dass die Demonstrationen vorrangig Bemühungen zum Durchbruch durch die Grenze verschleiern sollten, gab der UNO-Kommissar für Menschenrechte Zeid Ra‘ad al-Hussein eine Erklärung ab, was bei der Demonstration der Bürger mit Steinwürfen und Molotowcocktails los war. Er sagte, es sei überzogene Gewalt gegen die Demonstranten angeweadt worden – nicht einmal, nicht zweimal, sondern wiederholt.[22]

Zudem gibt es weitere Äußerungen westlicher Staaten. Der langjährige, faktische Teilzeit-Antiisrael-Hetzer Jeremy Corbyn, Parteichef der britischen Labour Party, forderte eine Überprüfung der Waffenverkäufe seines Lands an Israel.[23]

Amnesty International, das faktisch nur eine Teilzeit-Menschenrechts-NGO ist, veröffentlichte am 27. April eine Stellungnahme, in der es hieß: „Diese Leute protestieren nur wegen ihrer untragbaren Verhältnisse und fordern das Recht in ihre Häuser und Städte zurückzukehren, die im heutigen Israel liegen.“ Erneut wurden die Regierungen weltweit aufgefordert „nach der unverhältnismäßigen Reaktion auf Massendemonstrationen entlang des Zauns, der den Gazastreifen von Israel trennt, ein umfassendes Waffenembargo gegen Israel zu verhängen.“[24]

Die Hamas kann sich freuen. Um so mehr, als sie sich weit mehr um antiisraelische Reaktionen in der westlichen Welt kümmert als um die toten palästinensischen Zivilisten. Solche westlichen Reaktionen stimulieren weitere von der Hamas initiierte, gewalttätige Demonstrationen – die Organisation stiftet weiterhin zu antiisraelischen Reaktionen an. Westler, die diese Erklärungen abgeben, könnten behaupten, dass sie nicht die Absicht hatten der Hamas Anreize zu bieten. Sie sollten inzwischen gelernt haben, dass diese Reaktion nur der Fortsetzung palästinensischer Gewalt und der Produktion weiterer Opfern dient.

[1] www.adl.org/resources/reports/the-gaza-march-of-return-what-you-need-to-know

[2] http://honestreporting.com/the-gaza-riots-whats-really-happening/

[3] https://nypost.com/2018/04/20/kite-bombs-hit-israel-from-gaza-city-thanks-to-heavy-winds/

[4] https://eeas.europa.eu/headquarters/headquarters-homepage/42323/statement-high-representativevice-president-federica-mogherini-following-yesterdays-events_en

[5] http://www.haaretz.com/world-news/europe/.premium-france-urges-israel-after-gaza-border-deaths-to-show-restraint-1.5973351

[6] http://www.timesofisrael.com/elizabeth-warren-urges-israel-restraint-toward-gaza-protesters/

[7] http://jstreet.org/press-releases/j-street-statement-on-renewed-protests-and-violence-on-gaza-border/#.WtxLrC5ubow

[8] https://eeas.europa.eu/headquarters/headquarters-homepage/42323/statement-high-representativevice-president-federica-mogherini-following-yesterdays-events_en

[9] https://dfa.ie/news-and-media/press-releases/press-release-archive/2018/april/statement-by-the-tanaiste-on-the-situation-in-gaza/

[10] https://sputniknews.com/middleeast/201803301063077663-moscow-israel-palestine-gaza-death-toll/

[11] http://www.haaretz.com/world-news/europe/.premium-france-urges-israel-after-gaza-border-deaths-to-show-restraint-1.5973351

[12] forward.com/fast-forward/398455/reform-movement-s-rabbi-rick-jacobs-calls-on-israel-to-prevent-harm-to/

[13] www.jcpa.org/jpsr/jpsr-guiora-s06.htm

[14] https://eeas.europa.eu/headquarters/headquarters-homepage/42323/statement-high-representativevice-president-federica-mogherini-following-yesterdays-events_en

[15] www/press-release-archive/2018/march/statement-by-the-tanaiste-on-developments-in-gaza/# http://www.dfa.ie/news-and-media/press-releases

[16] http://www.timesofisrael.com/kuwait-floats-security-council-statement-urging-probe-of-gaza-violence/

[17] http://www.amazon.com/Goldstone-Report-Reconsidered-Critical-Analysis/dp/9659179308

[18] http://www.timesofisrael.com/eu-says-gaza-deaths-raise-serious-questions-about-israels-use-of-force/

[19] http://www.alaraby.co.uk/english/news/2018/4/1/iran-suggests-saudi-crown-prince-responsible-for-gaza-massacre

[20] http://www.timesofisrael.com/liveblog_entry/turkey-accuses-israel-of-disproportionate-use-of-force-in-gaza/

[21] http://www.timesofisrael.com/russia-condemns-israels-indiscriminate-fire-in-gaza/

[22] https://www.jpost.com/Arab-Israeli-Conflict/UN-human-rights-chief-decries-Israels-use-of-excessive-force-in-Gaza-552888

[23] http://www.jpost.com/Breaking-News/Protesters-set-off-explosive-try-to-fly-kite-bomb-over-border-549740

[24] http://www.amnesty.org/en/latest/news/2018/04/israel-arms-embargo-needed-as-military-unlawfully-kills-and-maims-gaza-protesters/

Die EU und die Hamas ebnen die Straße in die Hölle

Eine neue Initiative der EU illustriert einmal mehr die gewaltige Kluft zwischen Europas erklärten noblen Zielen und seinem Handeln, das jede Hoffnung auf Frieden zwischen Israel und seinen Nachbarn fundamental untergräbt.

Daniel Krygier, MiDA, 24. April 2018

EU-Hauptsitz und Hamas-Führung in Gaza (Fotos: Wikicommons/Flash90)

Europäische Gruppen haben Berichten zufolge vor kurzem den Terroristen der Hamas, die im Gazastreifen herrschen, einen Vorschlag gemacht. Gemäß dieses Vorschlags soll die Hamas den „bewaffneten Kampf“ gegen Israel mindestens für fünf Jahre einstellen. Im Gegenzug soll eine von der EU gegründete Organisation die humanitären Angelegenheiten im Gazastreifen leiten und finanzieren.

Klingelt da bei Ihnen etwas?

Es sollte, denn es ist praktisch ein Neuaufguss zahlreicher westlicher Fehlschläge, um despotische Regime zu beschwichtigen, indem man sie belohnt, statt sie für ihre Aggressionen zu bestrafen. Das hat 1938 mit Hitler nicht funktioniert, auch nicht bei dem katastrophalen Deal von 2015mit dem iranischen Ayatollah-Regime. Es wird mit der Hamas genauso wenig funktionieren.

Staat „Frieden für unsere Zeit“ ebnete das Appeasement Hitlers durch den britischen Premierminister Chamberlain den Weg in den Zweiten Weltkrieg. Obamas Iran-Deal füllte die Kassen des iranischen Regimes mit Milliarden Dollar, einfach nur dafür, dass es seine Atomwaffen nach hinten schob. Es hat Teheran zudem ermutigt seine imperialistischen Ambitionen zu intensivieren, was sich im aggressiven militärischen Aufbau an Israels nördlicher Grenze zeigt.

Der „bewaffnete Kampf“ der Hamas ist ein Euphemismus für die Vernichtung Israels, wie sie in der völkermörderischen Charta der Hamas ausdrücklich angeführt wird. Statt zu fordern, dass die Hamas ihre Aggression gegen Israel beendet, bietet Europa beträchtliche finanzielle Belohnung dafür, dass sie das nur aufschiebt.

Diese Initiative illustriert einmal mehr die riesige Kluft zwischen Europas erklärten noblen Zielen und seinem Handeln, das jede brüchige Hoffnung auf Frieden zwischen Israel und seinen Nachbarn grundlegend untergräbt. Dieselbe EU, die Israel für den fehlenden Frieden verantwortlich macht, finanziert die Feinde genau dieses Friedens, die Israels Vernichtung anstreben.

Der „moderate“ Fatah-Führer Abbas hat durch sein Doppelsprech zumindest entsprechend des europäischen Manuskripts agiert; er verkündet auf Englisch verlogen „Frieden“, während er auf Arabisch Israels Existenz attackiert.

Anders als die Fatah hat die Hamas ihr Ziel der Vernichtung Israels gegenüber der internationalen Gemeinschaft nie verborgen. Die Tatsache, dass die EU darüber nachdenkt die Terrorgruppe im Gazastreifen zu finanzieren, deutet darauf hin, dass Brüssel nicht länger an weiteren Versuchen interessiert ist seine antiisraelische Borniertheit zu verbergen.

Während die Hamas noch auf den europäischen Vorschlag reagieren muss, scheint es für das islamistische Regime in Gaza himmlisch zu passen. Es sind aber nicht fehlende finanzielle Hilfen, sondern fehlender Wille seitens der Hamas-Herrscher ihre Regierungsverantwortung zu schultern, die zu den sich verschlechternden Zuständen im Gazastreifen geführt haben.

Um es ganz offen zu sagen: Die Hamas ist weit mehr daran interessiert in Israel Tod zu verbreiten, als im Gazastreifen Leben aufzubauen.

Statt Schulen, Straßen und Krankenhäuser zu finanzieren, hat die Hamas-Führung die Milliarden für sich selbst einbehalten, während sie ihren Terrorkrieg gegen Israel finanzierte. Der Vorschlag aus Europa bietet nicht nur an, die zivile Infrastruktur im Gazastreifen zu finanzieren. Die Europäer bieten sogar an, die Verantwortung für banale Ausgaben wie den laufenden Betrieb von Schulen, Krankenhäusern und das Einsammeln von Müll zu übernehmen.

Es würde ironischerweise auch das erklärte europäische Ziel der „Aussöhnung“ zwischen der Hamas und der Fatah zu untergraben. Statt das unbeliebte Regime in Ramallah um Geld anzubetteln, könnte die Hamas jetzt Gelder direkt von den Europäern erhalten, die praktisch anbieten den Islamisten im Gazastreifen einen Bonbon-Laden einzurichten.

Wie in der Vergangenheit wird die Hamas die „Hudna“ oder den Waffenstillstand mit Israel dazu nutzen, ihre militärischen Kapazitäten für zukünftige Aggression wiederaufzubauen oder aufzuwerten. Europäische Führungspolitiker sind sich der Tatsache voll bewusst dass die Hamas sich niemals freiwillig entwaffnen wird. Die Hamas könnte aber aus eigenem Interesse bereit sein ihren Part in der europäischen Scharade zu spielen.

Kein Krieg der Militärgeschichte ist je durch Appeasement und die Belohnung der Aggressoren beendet worden. Ganz im Gegenteil. Appeasement für Aggression ermutigt die Schläger nur ihre Aggression zu eskalieren.

Auf Falschem basierende Friedensvorschläge sind zum Kollaps verdammt. Seit der Unterzeichnung des Rahmenabkommens des Atomdeals mit dem Iran hat das Ayatollah-Regime seine imperiale Aggression im gesamten Nahen Osten hochgefahren. Über seine islamistischen Stellvertreter wie die Hisbollah kontrolliert es vier arabische Hauptstädte: Beirut, Damaskus, Bagdad und Saana. Der Iran gleicht zudem über die Verstärkung seiner militärischen Aufrüstung an Israels nördlichen Grenzen seinen Völkermord-Drohungen an.

Der Kern des arabisch-israelischen Konflikts ist eine tief verwurzelte muslimische und arabische Gegnerschaft zur Existenz eines jüdischen Staats in welchen Grenzen auch immer. Europa sollte aus seiner eigenen Geschichte wissen, dass die Belohnung von Aggression nur zu mehr Krieg führen wird, während echter Frieden in eine immer weiter entfernte Zukunft gedrängt wird.

Antiisraelische Hetze eines „Qualitätsmediums“

Das hier war auf der Seite der ZEIT zu finden (aufgerufen am 11. April 2018):

Fällt etwas auf? Die ZEIT will also erklären, weshalb es an der östlichen Mittelmeerküste keinen Frieden gibt. Israel nicht zur Ruhe kommt. Und wie lautet die Erklärung?

Einst besiedelten Juden aus aller Welt arabisches Land: Sie schufen einfach Fakten, aus denen der Staat Israel wuchs. Diese Entschlossenheit ist bis heute Segen und Fluch – jetzt in der neuen ZEIT.

Alles klar: Die Juden sind schuld. Sie sind Kolonisatoren, haben Land geraubt, Fakten geschaffen. Basta.

Wahrscheinlich wird es nicht bringen, diesen Ignoranten, die diese „Erklärung“ der Nahost-Welt verbrochen haben, ein paar historische Fakten entgegenzuhalten:

Juden aus aller Welt besiedelten nicht einfach arabisches Land, sondern kauften es zu völlig überhöhten Preisen; es handelte sich um Land, das von den arabischen Besitzern als wertlos betrachtet wurde. Sie amüsierten sich prächtig darüber, dass diese Idioten solchen Schrott für so viel Geld kauften.

Später wunderten sie sich und waren neidisch, dass die Juden erfolgreich waren. Also wurde ihnen in den 1920-ern oft der Zugang zu ihrem erworbenen Grund verweigert. Dazu trug auch bei, dass der Großmufti hetzte und aufstachelte. Deshalb entwickelten die Juden „Überfalltechniken“ – sie kamen überraschend auf ihr Land und trafen Sicherheitsmaßnahmen. Diese Entschlossenheit kann man natürlich gerne als Ursache allen Übels betrachten, dass die Juden sich nicht abhalten ließen ihre Grundstücke in Besitz zu nehmen. Dass die Araber die Juden betrogen – sch… drauf. Dass massenhaft Araber in das Mandatsgebiet Palästina einwanderten – geschenkt, das glaubt heute sowieso keiner mehr, nicht wahr? Dass die Gewalt durchgängig von Arabern ausging und sich gegen Juden richtete – häufig auch noch ausgerechnet gegen die wehrlosen Juden, die schon immer dort waren (s. die Massaker an den Juden in Hebron und Tzfat), weil sie sich nicht wo richtig an die trauten, die sich wehren.

Ja, sie schufen einfach Fakten: Sie ließen auf einmal nicht als Dhimmis behandeln. Sie ließen sich nicht länger verarschen, unterdrücken, misshandeln und ausbeuten. Und wer das als Fluch bezeichnet, weil Araber allergisch darauf reagierten und mit Judenmord antworteten, der kann nur zu dem Schluss kommen, dass die „Palästinenser“ die Misshandelten und die Juden die Nazis sind.

Dass ein Blatt wie die ZEIT einen solchen hanebüchenen Bockmist verzapft, spricht Bände über das, was heutzutage als gebildet und informiert gilt. Ignoranz und Böswilligkeit regieren die Darstellung des arabisch-israelischen Konflikts. Die Juden sind schuld. Nur die Juden. Für diese Haltung gibt es einen Namen.

——

Tapfer im Nirgendwo gibt der ZEIT in dieser Sache etwas Nachhilfe in Geschichte

EU: Unverhältnismäßiger Einsatz von Gewalt

Gestern gab es nach Angaben der Terroristen 9 Tote bei den Krawallen am Gaza-Grenzzaun. Die EU musste sich natürlich auch offiziell dazu äußern; die Erklärung beginnt so:

Gestern wurden mindestens neun Palästinenser, darunter ein Minderjähriger und ein Journalist, der eine „Presse“-Jacke trug, im Gazastreifen durch scharfe israelische Schüsse getötet. Das wirft ernste Fragen über die Verhältnismäßigkeit des Einsatzes von Gewalt auf, die angesprochen werden müssen.

Die Verhältnismäßigkeit wird ja von Seiten der EU immer so definiert, das Israels Einsatz nicht verhältnismäßig ist. Aber was würde von der EU als verhältnismäßig definiert? Gibt es eine solche Definition? Mir ist keine leider bekannt.

Wie soll denn Verhältnismäßigkeit aussehen?

Wenn 20.000 Menschen sich vor dem Zaun befinden und ein ziemlich großer Anteil von ihnen auf diesen zumarschiert; wenn tausende Reifen angezündet werden, damit der Rauch den Israelis die Sicht nimmt, wenn Terroristen versuchen den Zaun zu zerstören; wenn dann Felsbrocken (nicht nur „Steine“), Molotowcocktails und Sprengsätze geworfen werden – was ist dann verhältnismäßig? Sollen die Israelis auch Feuer legen, damit die Umwelt noch mehr geschädigt wird? Sollen sie Handgranaten werfen? Selbst Katapulte einsetzen, damit Felsbrocken auf die Menschenmenge fallen?

Die IDF setzt Scharfschützen ein, die hauptsächlich auf die Füße schießen. Sie identifiziert sorgfältig Rädelsführer und Gewalttäter, bevor sehr gezielt geschossen wird. Bei Tausenden Randalierern hat es unter üblen Sichtverhältnissen 9 Tote gegeben. Das soll unverhältnismäßig sein? Unverhältnismäßig wäre höchstens, wenn da MG-Nester eingerichtet worden wären, die einfach in die Menge schießen, wie es jeder andere Staat in der Umgebung machen würde!

Und was soll das mit der Presse-Jacke? Will die offizielle EU andeuten, dass der Journalist tot ist, weil er Berichterstattung abtrieb? Die IDF schießt ausschließlich auf Rädelsführer, auf Personen, die sich als gefährlich erwiesen haben oder gerade eine Gewalttat begehen, die echten Schaden anrichten würde. Wie kommt es, dass einer mit einer Presse-Jacke derart eingeordnet wurde? (Immer vorausgesetzt, dass das auch stimmt und keine Pallywood-Aktion oder eine Palästinenserlüge war, die es beide auch zur Genüge gibt.) Es wäre nicht der erste „Palli-„Journalist“, der sich aktiv am Terror beteiligt. Aber das interessiert die EU-Führung nicht. Einer, der eine Presse-Jacke trug, ist tot – Israel hat übel gehandelt.

Und ein Minderjähriger ist tot. Wie minderjährig war der? Na ja, alles, was unter 18 ist, gilt der EU als „Kind“ – egal, dass es haufenweise solche „Kinder“ gibt, die schon Terrorführer sind und zu den aktivsten Terroristen gehören. Sie sind dazu erzogen worden. Sie haben keine Hemmungen. Dass es dann einen von denen erwischt, ist ja nun überhaupt nicht verwunderlich. Es wäre unverhältnismäßig, diese „Kinder“ zu missachten.

Es ist noch ein weiteres (übliches) Muster erkennbar: Angaben der Terroristen werden als Fakten akzeptiert, siehe den Beginn der Presseerklärung (oben). Was ist mit den Angaben Israels? Hier der Umgang damit in der Erklärung der EU:

Berichte der israelischen Verteidigungskräfte über das Werfen von Steinen und Brandsätzen gegen ihre Positionen und Versuche den Zaun nach Israel zu überqueren müssen ebenfalls geklärt werden.

Hier muss geklärt werden. Angaben der Israelis sind keine Tatsachen; selbst dann nicht, wenn die Israelis sie mit Videos und Fotos belegen können – zum Teil liefern die Terroristen sie auch selbst. Hat man sich diese bei der EU vorsichtshalber gar nicht erst angesehen? Oder wird diese Formulierung trotz der Beweise gewählt?

Die EU zeigt einmal mehr, wie einseitig sie ist. Sie findet keine klaren Worte gegen die Hamas-Terroristen. Sie nimmt Behauptung der Terroristen als Fakten an, während das mit israelischen Angaben wieder nicht gemacht wird. Mit dieser Art der Stellungnahmen und seiner Einseitigkeit hält die EU den Antisemiten die Steigbügel. Und wenn sie das noch so weit zurückweisen: Die EU sorgt gewaltig mit dafür, dass der Antisemitismus wieder Hof hält. Dass das nicht eingesehen wird, ist fast noch schlimmer als die Böswilligkeit der einzigen Demokratie des Nahen Ostens gegenüber. Des einzigen Mitgliedsstaats der UNO, dessen Existenz durch andere Mitgliedsstaaten der UNO sowie Terrorgruppen gefährdet wird. Das ist für mich scheinheilige Heuchelei. Ein übler und leider charakteristischer Charakterzug, der Folgen haben sollte.

Die Friedensbewegung verursacht das Töten von Juden

Die Friedensbewegung der 1930-er machte den Holocaust unausweichlich – unabsichtlich.
Die Friedensbewegung von heute will keine Unfälle mehr – nur den Tod der Juden

Sam Schulman, Jewish World Review, 6. März 2003

Vorbemerkung heplev: Ich denke, dass der Autor in einigen Bereichen etwas über das Ziel hinaus schießt. Aber die Grundtendenz der Einstellung der „Friedensbewegung“ ist überall zu verfolgen – man muss nur die Augen auf machen.

Die Antikriegs-Verbündeten unserer Großeltern ermöglichten den Holocaust – unabsichtlich. Unsere heutigen Antikriegs-Verbündeten wollen die „jüdischen Interessen“ recht gezielt zerstören – und in diesem Prozess das Leben vieler, vieler Juden. Und das ist kein ungewolltes Nebenprodukt guter Absichten – sondern für viele Führer der Friedensbewegung ein wertvolles Ziel.

In den 1930-ern war das nicht ganz so. Wie heute passten sich die freundlichsten Leute, die nachdenklichsten Leute, die fortschrittlichsten Leute, die Leute mit dem höchsten sozialen und moralischem Bewusstsein, kurz gesagt: Leute wie du und ich, den Interessen Hitlers an und brachten den völlig unnötigen Zweiten Weltkrieg über die Welt – der beinahe verloren worden wäre – mit dem Tod von 50 Millionen Menschen. Und obwohl er letztendlich gewonnen wurde, wurde er nicht schnell genug gewonnen, um das Undenkbare – den Holocaust – unvermeidlich zu machen.

In dieser Kategorie von Leuten – den nettesten, den nachdenklichsten, den progressivsten, denen mit dem höchsten Grad an sozialem und moralischem Bewusstsein – ist es nicht Eigennutz, nicht nur die Crème des amerikanischen Judentums zu zählen, sondern vermutlich seine Mehrheit. Es ist keine Eigen-Schmeichelei, denn das Verhalten dieser Leute in den 1930-ern – Unterzeichner von Friedenspetitionen, Unterstützer der Entwaffnung, idealistische Kommunisten und Sozialisten, Anhänger des New Deal, Mitglieder des „Komitees Amerika zuerst“, Unterstützer des Völkerbundes – unterstützten „objektiv“ Hitler. Wie? Die verdammten „einseitige“ Bemühungen ihn dazu zu zwingen, den Versailler Vertrag zu befolgen (oder einseitige Bemühungen Mussolini von der Invasion Äthiopiens abzuhalten) als Kriegstreiberei; indem sie an die Wirksamkeit der Diplomatie glaubten – oder sogar des Gebets – und das der Vorbereitung vorzogen, ermöglichten sie es Hitler, sein Arsenal aufzubauen und sich für den totalen Krieg zu präparieren – extern gegen freie (aber ach so fehlerhafte und unmoralische) Länder, intern gegen die Juden.

Die Päpste der 30-er Jahre – wie der heutige Papst es leider auch tun würde – fügten den Juden mehr Schaden zu, weil sie „Frieden“ wünschten und wollten, als sie es durch eventuell vorhandene antisemitische Gefühle taten.

Es wurde als furchtbar geschmacklos angesehen die Wahrheit über den bevor stehenden Holocaust zu sagen. Als progressive, vom Gewissen getriebene Personen wie Robert Maynard Hutchins von der University of Chicago aktive Unterstützer des „America First“ waren, wurden Zeugenaussagen über die Unzivilisiertheit der Deutschen als Lügen und jüdische Propaganda abgetan. So wurde Bruno Bettelheim, frisch aus Buchenwald und Dachau gekommen, entmutigt, seine Berichte über die Lager vor 1944 zu veröffentlichen.

Die bleibenden Auswirkungen des Antikriegs-Gefühls hatten einen unheilvollen Effekt auf den Verlauf des Krieges selbst; und für das Schicksal der Juden. Politiker wie Roosevelt konnten es sich nicht erlauben, als aktiv eingreifend gesehen zu werden, um die Militärmaschine zur Hilfe besonders für die Juden in Gang zu bringen – weil die Antikriegs-Aktivisten so hart und so erfolgreich dafür gearbeitet hatten, jede jüdische Klage als Eigeninteresse und selbstsüchtigen Versuch zu diskreditieren, die Welt in einen Krieg zu stürzen, nur um ihre eigene, feige Haut zu retten.

Hätte FDR mehr tun können, um die Juden zu retten? Ob er das militärisch hätte tun können oder nicht, die Peaceniks der 30-er Jahre hatten es ihm jedenfalls unmöglich gemacht, es politisch zu tun.

So ist es auch heute – nur schlimmer. Die Kräfte, die mit der Antikriegs-/pro-Saddam-Bewegung in Einklang stehen – die Interessen, die die Antikriegs-/pro-Saddam-Bewegung leiten – und vor allem: Die Stärke, die die Antikriegs-/pro-Saddam-Bewegung aus jüdischen Unterstützern gewinnt – einschließlich, so scheint es, der meisten Juden Hollywoods, den Herausgebern des „Forward“, den Lesern der „New York Times“ – unterstützen objektiv, wenn nicht absichtlich, die Leute, die ihnen schaden, sie tot sehen und total eliminieren wollen.

Sprache hat ihre Bedeutung geändert. Vor drei Jahren meinten die, die sagten, sie seien anti-israelisch, aber nicht antisemitisch, dass sie gegen bestimmte Maßnahmen der israelischen Regierung waren, die diese traf um seine Zivilisten gegen Terroristen zu verteidigen. Zu sagen, dass man antiisraelisch, aber nicht antisemitisch ist, bedeutet heute im Allgemeinen, dass man – wenn man ein Moderater ist – gegen die Existenz Israels als selbstbestimmter jüdischer Staat dort ist, wo es seit über einem halben Jahrhundert besteht. Wenn man aber wirklich progressiv ist, bedeutet es, dass man gegen die Annahme ist, dass es Juden erlaubt sein sollte, als Individuen in Palästina zu leben, wo sie seit über zwei Jahrtausenden frei lebten und kamen und fort gingen und dass sie statt dessen mit Gewalt dort entfernt und enteignet werden sollten.

Jetzt könnte man darüber streiten, ob diese Haltung richtig sein könnte. Und wen man einen der Führer der Antikriegs-Bewegung dazu befragt, wird man Argumente dafür hören – wie man sie auch von den führenden Geistlichen der Mainstream-Protestanten hören würde – aber man kann kaum behaupten, dass die moderaten oder progressiven Versionen nicht als antisemitisch angesehen werden sollten. Progressive, Friedfertige, Bewusste, gut Meinende – und eine Politik, die, wird ihr erlaubt Einfluss zu gewinnen, in der Enteignung und Abschlachtung von Juden enden wird – eher früher als später.

Lasst uns also Platz schaffen in den Ausstellungsräumen der über die Welt verstreuten Holocaust-Museen, für einige der Namen, die jetzt zweifelsohne auf der Liste der Spender stehen. Die Vorfahren der heutigen Friedensdemonstranten aus den 30-er Jahren erlaubten den Nazis (und ihrem teuflischen Gegenteil, den Kommunisten) zu erblühen und ein genau ausgearbeitetes Mord-Programm zu beginnen.

Unter dem Friedensprogramm, das wir heute erleben, ist dem Baathismus, dem mörderischen Nachfahren des Nationalsozialismus, ein lebenswichtiger Raum zum Atmen gegeben worden. Wenn die Friedensmarschierer ihren Willen bekommen, würde er weiter an Stärke zunehmen, bis er ungefährdet gegen Israel und die Türkei losschlagen kann; er würde die Terrorzellen bei uns bewaffnen, während er gleichzeitig die eigenen Intellektuellen, die Schiiten, assyrischen Christen, Kurden und andere Anhänger von für vogelfrei erklärten Religionen, Rassen oder politischen Ansichten ins Gefängnis wirft, ins Krankenhaus und ins Grab.

Vor langer Zeit zeigte Orwell auf: Pazifismus angesichts des bewaffneten Bösen ist das Gleiche wie blinde Verehrung der Macht. Für die Mitglieder unserer „Rasse“ – der historischen Opfer so vieler Dinge – würde es katastrophal sein, denselben Fehler zweimal zu machen und das Schicksal unserer Kinder in die Hände dieser traurigen Komplizen-Pazifisten legen.

Fünfzig Jahre intellektuelle französische Vorurteile gegen Israel

Ein Interview mit Simon Epstein (Veröffentlichung des Jerusalem Center for Public Affairs (JCPA), Bereich Antisemitismus und Nach-Holocaust; übermittelt von IMRA, 28.12.2002)

In den letzten Jahren hat Frankreich negativ herausgeragt, nicht nur durch viele gewalttätige Angriffe auf Juden und ihre Einrichtungen, sondern auch wegen der oft antisemitischen intellektuellen und Medien-Attacken auf Israel. Simon Epstein, Forscher am Vidal Sassoon International Center for Study of anti-Semitism [Vidal Sassoon – Internationales Zentrum für Antisemitismus-Studien] an der Hebräischen Universität in Jerusalem zeigt auf, dass die Ursprünge des intellektuellen französischen Antiisraelismus fast bis zur Zeit der Gründung des jüdischen Staates zurückreichen. Um eine Vorstellung der heutigen Probleme zu bekommen muss man ein besseres Verständnis ihrer historischen Entwicklung haben.

Das sowjetische „Ärzte-Verfahren“

Epstein führt ausführlich einen frühen, besonderen Tiefpunkt des moralischen Missbrauchs des Zionismus auf: „Im November 1947 stimmte die Sowjetunion bei den Vereinten Nationen für die Schaffung des jüdischen Staates; daher hatten die französischen kommunistischen Intellektuellen eine positive Haltung zu Israel. Als nach ein paar Jahren die Sowjetunion begann, eine antizionistische und antisemitische Haltung einzunehmen, drehten sich auch die Ansichten vieler französischer Kommunisten.“ Im Januar 1953 brachte die Zeitung „Prawda“ die Nachricht von der Anklage gegen neun Ärzte, von denen sechs Juden waren. Ihnen wurde vorgeworfen, den Tod führender Sowjets durch falsche Diagnosen und Behandlungen herbei geführt und weitere Morde geplant zu haben. Gleichzeitig intensivierte die sowjetische Presse ihre Kampagne gegen ‚Kosmopolismus und Zionismus’.

Französische kommunistische Intellektuelle organisierten größere Solidaritäts-Kundgebungen in Paris zur Unterstützung der offiziellen sowjetischen Haltung zum ‚Ärzte-Komplott’. Die Organisatoren sorgten dafür, dass es genug Juden unter den vielen Rednern auf dem Podium gab. Schlüsselrednerin war Annie Kriegel, die später eine glühende Antikommunistin und pro-zionistisch wurde und für die rechts gerichtete Zeitung ‚Le Figaro’ schrieb.

Die Botschaft der Redner war Furcht erregend. Viele erklärten, dass es normal sei, dass Ärzte Menschen vergifteten. Man müsse sich nur Mengeles Rolle in Auschwitz ansehen. Wenn er fähig war zu tun, was er tat, warum sollten andere Ärzte nicht Gift benutzen? Ein jüdischer Arzt war unter denen, die öffentlich diese Meinung vertraten. Als Arzt war er Zeuge dafür, dass der Vorwurf nicht absurd war. Er gründete seine Haltung auch auf das Fehlverhalten deutscher Ärzte im Zweiten Weltkrieg und erklärte, es könne nicht definitiv ausgeschlossen werden, dass Juden oder Zionisten sich entschieden sowjetische Prominente zu vergiften. (Jahre später bereute er seine Worte sehr.)“

Die Instrumentalisierung der jüdischen Gemeinden

„Die moralische Verirrung dieser ‚Zeugen’ war so schlimm, weil Frankreich – anders als die UdSSR – ein freies Land war. Die Redner sprachen freiwillig. Kommunistische Organisationen arrangierten auch eine groß angelegte Medienkampagne. Intellektuelle schrieben Artikel über die ‚kriminellen Ärzte’ oder unterschrieben Petitionen gegen sie. Wieder achteten die Organisatoren der Kommunistischen Partei darauf, dass unter den Unterzeichnern viele Juden waren.

Zu dieser Partei gehörten als jüdisch identifizierbare Organisationen wie die ‚Union des Sociétés Juives de France’ und die MRAP-Bewegung gegen Rassismus. Beide wurden zur Agitation im ‚Ärzte-Komplott’ mobilisiert. Viele antisemitische Themen der damaligen Zeit kamen in antiisraelischen Kampagnen nach dem Sechstage-Krieg 1967 wieder auf.

Die ursprüngliche Intensität dieser Kampagnen war weit geringer als die in der Vorkriegszeit. Die Kommunisten griffen den Zionismus an, während sie – wie die Sowjetunion – immer Israels Existenzrecht anerkannten. In den 1950-ern dominierten sie die französische Linke. Der Trotzkismus war damals eine sehr kleine Gruppe, die erst zwanzig Jahre später zulegte, nach den Ereignissen vom Mai 1968, als der Kommunismus Kraft zu verlieren begann.

Ungefähr zur gleichen Zeit gewann die extreme Recht in Frankreich an Boden. 1953 waren alle nach dem Krieg verurteilten Kollaborateure wieder frei. Viele nahmen an der demokratischen französischen Gesellschaft teil, wo jedermann Versammlungsfreiheit und das Recht zur freien Meinungsäußerung hat. Die rechtsextreme Presse veröffentlichte wieder antisemitische Artikel. Eine rechtspopulistische Bewegung unter der Führung von Pierre Poujade gewann damals rund 50 Sitze im Parlament. Sie konzentrierte ihre Angriffe auf Pierre Mendés Frankreich, einen progressiven Juden, der 1954 Premierminister geworden war. Die antizionistische Publicity wurde fast komplett von den Kommunisten gefüttert.“

Die Charakteristika des französischen Intellektualismus

Epstein erklärt die vielfältigen Abweichungen des französischen Intellektualismus, indem er sich auf seine allgemeinen Charakteristika bezieht: „Er ist gekennzeichnet durch eine Tendenz zum Extremismus. Die Haltung des französischen Intellektuellen ist von der Notwendigkeit geprägt, die absolute Moral zu repräsentieren und das Gefühl zu geben, dass seine Analyse die einzig gerechtfertigte ist. Er muss kontrovers sein und Feinde definieren; Nuancen und Zwischenpositionen sind nicht gestattet.

Ein anderes Charakteristikum betrifft die Art, wie der Intellektuelle sich ausdrückt: Sprache, die sehr wichtig ist, muss immer komplex sein und rhetorische Aspekte beinhalten. Denken trennt sich von der Wirklichkeit und ist in theoretische Konstruktionen eingebettet, die auf eine absolute Welt zielen. Die Kombination dieser Merkmale regt zu größeren intellektuelle Verdrehung an.“

Epstein zeigt ein nicht mit der Sache verbundenes Beispiel desselben Phänomens auf: „Seit den 1970-ern sind viele französische Denker an der Rolle von Worten und der Vielzahl von Konzepten interessiert. Sie haben ganze Schulen von Intellektuellen geschaffen, deren Worte unverständlich sind. Wenn sie vor einer Zuhörerschaft stehen, stoßen sie endlos Abstaktionen aus, ohne einfache Worte zu benutzen. Das führt zu einem absurden Intellektualismus, den es auch in den Sozialwissenschaften andernorts gibt, der aber ursprünglich in Frankreich entwickelt wurde.“

Der Erfolg des Marxismus

„Der marxistische Intellektualismus war weit mehr als ein Wortspiel. Die Faszination, die der Marxismus auf wichtige Teile der französischen Linken ausübte, führte zu einem weitaus größeren Anteil Intellektueller, die von ihm angezogen wurden, als andernorts im Westen; möglicherweise war Italien eine Ausnahme. Er wurde im Nachkriegs-Frankreich besonders unter Intellektuellen, als orthodoxer Kommunismus wie auch in verschiedenen trotzkistischen Formen, extrem erfolgreich.

Dafür gab es viele Gründe. Der Marxismus ist eine hervorragendes theoretisches Konstrukt, der eine faszinierende Welt öffnet, die ganze Generationen anzog. Hatte man ihn einmal akzeptiert, konnte man für alles Erklärungen finden, von kurzfristigen Fragen bis zu langfristigen Entwicklungen. Er war ein kompliziertes System, anwendbar auf Politik wie auf die Geschichte.

Andere Faktoren spielten ebenfalls eine Rolle. Nach dem Zweiten Weltkrieg erfreute sich die UdSSR großer Wertschätzung angesichts ihres wichtigen Beitrags zur Niederschlagung des Nationalsozialismus. Dieser Status vergrößerte das Prestige des Marxismus und die Faszination seiner alles umfassenden Theorie.“

Ein weiteres vollständiges System: der Faschismus

Epstein stellt heraus, dass in den 1930-ern der Faschismus auch ein vollständiges System mit ähnlichen Charakteristika war und zunehmend die Intellektuellen anzog. Einige Antifaschisten änderten ihre Ansichten 1933 oder 1934 radikal, darunter Ramon Fernandez und Pierre Drieu la Rochelle. Unter den Nazis wurden der letztere Herausgeber des führenden Literaturmagazins Nouvelle Revue Française (NRF). In ihren späteren Werken findet sich eine ästhetische Faszination durch den Faschismus, der ebenfalls auf alle Fragen eine Antwort hatte.

„Die Attraktivität des Faschismus für die Intellektuellen, die vorher gegen Antisemitismus geschrieben hatten, war sehr weit verbreitet. Unter den ersten, die ihn 1933 unterstützten, waren Pazifisten, die gegen den Krieg gegen Deutschland waren. Sie interessierte nicht, was mit den deutschen Juden passierte. Andere änderten ihre Meinung 1936 und viele weitere folgten 1938 zur Zeit des Münchener Abkommens. Sie behaupteten, dass die Juden für einen möglichen Krieg verantwortlich sein würden. Viele Intellektuelle, die vorher gegen den Antisemitismus geschrieben hatten, wurden entweder moderat oder extreme Antisemiten. Dieser Wechsel von pro-jüdischen Ansichten zum Antisemitismus war ein wichtiges Phänomen der 1930-er Jahre.“

Epstein beschäftigte sich mit einem Aspekt dieses Phänomens in einem Buch über die Ansichten früherer Unterstützer von Dreyfus unter der deutschen Besatzung, für die er eine Auszeichnung der Académie Française erhielt. Seine wichtigste und überraschendste Erkenntnis ist die hohe Wahrscheinlichkeit, dass jemand, der während der „Affäre“ ein aktiver, glühender und bekannter Dreyfus-Anhänger war, mit großer Wahrscheinlichkeit später ein Antisemit würde.1

Epstein arbeitet jetzt an einem neuen Buch, das sich mit einem weit größeren Querschnitt der französischen Intellektuellen und Politiker beschäftigt, die den Juden half und vor dem Zweiten Weltkrieg gegen Rassismus und Antisemitismus protestierte. Unter der Vichy-Regierung und der deutschen Besatzung war die Mehrzahl davon für eine von verschiedenen Formen der Kollaboration.2 „Dieser bedeutende Schritt vom Philosemitismus zum Antisemitismus hat eine doppelte Bedeutung. Er bestätigt die vielfältigen linken Wurzeln der Kollaboration mit Deutschland. Er zeigt auch die Zerbrechlichkeit des Philosemitismus und aller Systeme der jüdischen Verteidigung gegen den Antisemitismus.

Die Suche nach dem Absoluten offenbart sich in verschiedenen Formen des französischen Intellektualismus. Frankreich übernahm z.B. die intellektuelle Führung der Verleugnung des Holocaust nach dem Krieg, als ob es die Deutschen nach deren Niederlage unterstützen müsste. Das kann kaum erklärt werden.“

Nach dem Sechstage-Krieg

„Nach dem Sechstage-Krieg und den Ereignissen vom Mai 1968 brach der Antizionismus ein zweites Mal aus. Seine Studentenführer gehörten verschiedenen Fraktionen an. Einige waren Trotzkisten, andere extrem linke Intellektuelle. Zu ihnen gehörten viele Juden wie Alain Krivine, Führer der trotzkistischen Partei. Einige waren Kommunisten, die regelmäßig gegen Israel in der kommunistischen Zeitung L’Humanité schrieben.

Im Juni 1967 beschrieb Benoit Frachon, ein Führer der französischen kommunistischen Partei, die israelische Siegesfeier in Jerusalem mit den folgenden Worten: ‚Die Anwesenheit führender Persönlichkeiten aus der Finanzwelt gaben der Zeremonie einen anderen Charakter als die religiöse Inbrunst, als die, die die teilnehmenden wahren Gläubigen dort finden wollten. Das Spektakel machte den Eindruck, als ob – wie im Faust – Satan das Fest dirigierte. Nicht einmal das goldene Kalb fehlte, das seine diabolischen Machenschaften ins Auge fasste. Tatsächlich deuteten Informationen darauf hin, dass an diesen Orgiasmen zwei Vertreter des kosmopolitischen Stammes der Bankiers teilnahmen, die in allen Ländern der Welt bekannt waren: Alain und Edmond de Rothschild.’3

Andere, die Israel angriffen, waren linke Gaullisten wie Jacques Debé-Bridel und Emmanuel d’Astier de la Vigerie. Beide waren in der Resistance und hatten vor dem Krieg zur extremen Rechten gehört. Andere wieder, nicht weniger vehement antiisraelisch eingestellt, wie Georges Montaron, hatten einen katholisch-sozialen Hintergrund. Im links orientierten katholischen Journal Témoignage Chrétien konstruierte er eine Analogie zwischen Christus und den Palästinensern.

In dieser Athmosphäre verursachte de Gaulles Erklärung vom November 1967 über das jüdische Volk, sie seien ein Volk, das ‚sehr von sich überzeugt und elitär ist und zu Dominanz neigt’, eine riesige öffentliche Debatte über die Loyalität der Juden zu Frankreich. Der jüdische politische Philosoph Raymond Aron griff in die Diskussion ein und warf de Gaulle vor, er habe alte antisemitische Mythen wieder aufleben lassen.“4

Unterstützung der PLO

„Von 1967 bis 1973, als der verbale Antizionismus stark war, schien der klassische Antisemitismus unbedeutend. Die extreme Rechte war politisch schwach. Es gab in dieser Zeit wenige gewalttätige Zwischenfälle gegen Juden und viele Juden dachten, dass der Antisemitismus schließlich vorbei sei. Sie waren sich des Antizionismus bewusst, dachten aber, dass die alten, antijüdischen Vorurteile zweifellos verschwunden waren.

Als die PLO erstmals öffentlich auftauchte, akzeptierten die Intellektuellen der extremen Linken ihre gesamten Argumente. Sie unterstützten die Palästinenser vollkommen und erklärten Israel für ungesetzlich; sie drückten ihre Befürwortung der Elimination Israels und an seiner Stelle der Schaffung eines demokratischen und säkularen Palästina aus.

Die einzige dominante Persönlichkeit aus der extrem linken Umgebung, der sich von der antizionistischen Kampagne distanzierte, war der Philosoph Jean-Paul Sartre. Der israelische Historiker Eli Ben Gal, der ihm damals besonders nahe stand, war Zeuge dafür.

Jüdische Reaktionen

„Viele jüdische Intellektuelle ragierten gegen die Angriffe auf Israel. Unter den wichtigsten war Jacques Givet mit seinem Buch von 1968 ‚Die Linke gegen Israel?’5, in dem er seine systematische Antwort auf die antiisraelische Propaganda gab. Er benutzte den Begriff ‚Neo-Antisemitismus’ für den Antisemitismus derer, die sagten, sie seien gegen Antisemitismus.

Léon Poliakov veröffentlichte 1969 ein kleines, heftiges Buch zum Antizionismus, in dem er erklärte, dass er eine Form des Antisemitismus war.6 Poliakov war gut vorbereitet das zu tun, da er der erste war, der eine verständliche Geschichte des Antisemitismus schrieb, für die er hauptsächlich bekannt war – was seine Studie in ein neues Feld der Wissenschaft verwandelte. Vorher erschien es auszugsweise in jüdischen Geschichtsbüchern. Auch Poliakov widmete seine Aufmerksamkeit dem Konzept des ‚neuen Antisemitismus’.

Beide Autoren unterschieden zwischen moderatem und extremem Antizionismus. Die erste Kategorie unternimmt eine falsche Gleichsetzung zwischen terroristischen Angriffen und israelischer Vergeltung, indem sie verdrehte Grunddaten des israelische-arabischen Konflikts benutzt. Die zweite kritisiert regelmäßig die Rothschilds – das Symbol des jüdischen Reichtums – als Helfer Israels. Sie werfen auch pro-israelischen Juden vor, mehr Israelis als Franzosen zu sein und verweigern Israel das Recht als normaler Staat zu existieren. Sie betrachten die Juden damit als das einzige Volk der Erde, das nicht einen eigenen Staat haben darf.

Außerhalb Frankreichs wurd das sehr klar von Daniel Elazar erkannt, der schrieb: ‚Das Absterben der Nachkriegsgeneration Mitte der 70-er Jahre markiert unter anderem das Verschwinden eines Tabus gegen Judenhass. Jetzt, in den frühen Jahren der zweiten Generation nach dem Holocaust, muss das jüdische Volk verstehen lernen, dass wir einer neuen Situation gegenüber stehen, einer, die dass gewisse Ausdrucksarten des Antisemitismus relative Straffreiheit gestattet.’7

Der Krieg im Libanon

„1982 – während und nach dem Libanon-Krieg – gab es einen neuen Ausbruch des Antizionismus, der oft in offenen Antisemitismus abglitt. Wieder ging die verbale Gewalt der linken Intellektuellen sehr weit. Es gab Boykott-Aufrufe gegen Israel und das Vokabular der Shoah wurde benutzt, als im August 1982 die Belagerung von Beirut diskutiert wurde. Der Krieg war viel kürzer als der jetzige und die Angriffe entwickelten sich nicht so detailliert.

Der Philosoph Alain Finkielkraut (1983) brachte verschiedene Beispiele von Nazi-Metaphern, die gegen Israel angewendet wurden. Die französische Zeitung ‚Libération’ schrieb, dass die Überlebenden jetzt ihren Verfolgern [also den Nazis] ähnelten. ‚Témoignage Chrétien’ nannte die Palästinenser von West-Beirut‚ die Kämpfer des Warschauer Ghettos’.8 Die falsche Gleichsetzung mit der Shoah konzentrierte sich auf eine andere wichtige Parallele: das französische Dorf Oradour, das mitsamt seinen Einwohnen 1944 von den Deutschen nieder gebrannt wurde – ein Symbol, das heftige Vergleiche hervor rief.

Diese Verdrehungen zeigen die falsche Interpretation der israelischen Intervention von 1982 auf: Begeisterung für den heldenhaften palästinensischen Widerstand, Dämonisierung des israelischen Premierministers Menachem Begin. Dies wurde begleitet von Vorwürfen, dass Israel Kriegsverbrechen beging, besonders nach der Tragödie von Sabra und Schatila. Die zweite Verdrehung war mit dem Wiederaufkommen grundsätzlicher antizionistischer Behauptungen verbunden, wobei die Unrechtmäßigkeit des Staates Israel betont wurde und das Konzept des ‚kriminellen Staates’ entwickelt wurde.

Die Angriffe nahmen manchmal lächerliche Formen an. Eines Tages sah ein Reporter von ‚Le Monde’, wie israelische Soldaten ihn passierten. Er schrieb, dass die Nachlässigkeit ihrer Kleidung die libanesische Bevölkerung beleidige. Ein paar Tage später sah er reguläre israelische Truppen vorbei kommen und schreib, dass die Korrektheit ihrer Kleidung die libanesische Bevölkerung beleidige. Dies ist nur ein sehr kleines Beispiel der Befangenheit der Medien.

Die Intellektuellen offenbarten sich mit dem Beginn der Intifada 1988 erneut gegen Israel; die verbale Gewalt war viel geringer als 1982, obwohl die Themen die gleichen waren. Sie rifen zu einem Boykott Israels auf. Israel wurde mit Nazi-Begriffen beschrieben und blähten Israels Taten auf, so dass sie als schwere Gräueltaten dargestellt wurden. Trotzdem blieben die verbalen Attacken deutlich unter dem derzeitigen Niveau.“

Physische Gewalt

„Die Wellen verbaler antiisraelischer Gewalt von den linken Intellektuellen sollte nicht mit den physischen Angriffen in Frankreich durcheinander gebracht werden. Physischer und intellektueller Antisemitismus folgen nicht denselben Zyklen; sie arbeiten mit unterschiedlichem Rhythmus. Manchmal mögen sie sich treffen, so wie in den letzten zwei Jahren, als es bedeutende verbale Gewalt gegen Israel gab und gleichzeitig viele physische Angriffe.“ Vor einigen Jahren erklärte Epstein in einem Aufsatz: „Die erste Welle, die ‚Hakenkreuz-Epidemie’ genannt werden sollte, wurde in Westeuropa, den Vereinigten Staaten und Lateinamerika beobachtet. Sie begann mit der Schändung einer Synagoge in Köln am 25. Dezember 1959 durch zwei junge Deutsche, die zügig festgenommen und schwer bestraft wurden. 685 Vorfälle wurden in Deutschland registriert, über 600 in den USA. Insgesamt wurden fast 2.500 Vorfälle an 400 Orten in der gesamten Welt gezählt.“9 Trotzdem kamen nach den Vereinbarungen von Evian 1962 viele algerische Juden in Frankreich an und sie wurden nicht mit wesentlichem Antisemitismus konfrontiert.

Die zweite, weitaus intensivere Welle physischer Gewalt begann 1974/75 und erreichte ihren Höhepunkt in den frühen 80-er Jahren. Synagogen wurden angezündet. Der dramatischste Vorfall in Frankreich war eine Bomber vor der Synagoge in der Kopernikusstraße in Paris im Oktober 1980, die 10 Passanten tötete.10

Die 80-er Jahre

„1982 traf der intellektuelle anitiisraelische Zyklus mit dem Ende des zurückgehenden klassischen, gewalttätigen antisemitischen Zyklus zusammen. Damals wie heute wurden eine Reihe neo-antisemitischer Symposien abgehalten. Mitte der 80-er Jahre ging die antisemitische Gewalt deutlich zurück.

1987 stieg die Zahl der Vorfälle physischer Gewalt erneut an; diese dritte Welle erreichte 1992 ihren Höhepunkt. Es ist nicht klar, was diesen Zyklus auslöste. Es konnte nicht die palästinensische Intifada sein, denn diese begann deutlich früher. Es schien fast so, als hätte die Gewalt einen natürlichen Rhythmus.

Die physischen Angriffe nahmen in der Zeit von 1990 bis 1992 zu. 1990 wurde der jüdische Friedhof von Carpentras geschändet. Ursprünglich wurde die extreme Rechte beschuldigt. Die gesamte Linke, einschließlich Präsident Mitterand und vieler Intellektueller, beteiligte sich an großen antifaschistischen Protest-Demonstrationen im Mai 1990. Ab 1992 ging die pyhsische Gewalt wieder zurück und eine Reihe ruhiger Jahre folgte. Die neue Welle von Anschlägen begann kurz vor dem Jahr 2000.

Die Gegenwart

„In den letzten beiden Jahren traf die Kampagne der physischen Gewalt klar mit der intellektuellen zusammen. Es gab sogar viel mehr gewalttätige Vorfälle als früher in einer gleichen Zeitspanne. Im Gegensatz zu früheren Wellen werden nach Schätzungen sind aber 80 Prozent der Täter junge Leute aus dem Kreis der maghrebinischen (arabischen) Immigranten. Die restlichen 20 Prozent sind, wie in der Vergangenheit, extrem rechte Rowdies. Das führt zu vier wichtigen Erkenntnissen:

1. Die Zahl der Anschläge in Frankreich ist vergleichsweise höher als jedem anderen Land. Das liegt daran, dass es unter den wichtigen westlichen Ländern das ist, dessen muslimische Bevölkerung vornehmlich arabisch ist.

2. Antijüdische Gewalt ist nicht ausschließlich mit dem israelisch-palästinensischen Konflikt verbunden, wenn auch von ihm ausgelöst. Es gibt viele Hinweise darauf, dass diese Angriffe auch eine gesellschaftliche Basis haben, da die maghrebinische Jugend die Juden mit Geld und Macht identifiziert.

3. Ein sorgfältiger Blick auf die Statistiken zeigt einen Zuwachs an Vorfällen vor dem Beginn der Intifada.

4. Es gibt eine Verbindung zum Aufstieg der extremen Rechten in den letzten zwei Jahren, der seinen Höhepunkt in der Präsidentenwahl im Frühjahr 2002 erreichte als der Führer der ‚Front National’, Jean-Marie Le Pen, den sozialistischen Kandidaten Lionel Jospin für die Stichwahl ausstach.

Die Welle der intellektuellen und Medien-Feindseligkeit gegen Israel und die Juden drückte sich in fehlenden Reaktionen auf die Brandanschläge auf Synagogen und jüdische Zentren aus, besonders in linken Kreisen, die in der Vergangenheit sehr heftig auf antisemitische Vorfälle reagierten, die von der extremen Rechten begangen wurden. Die Vorfälle wurden klein geredet, weil sie von jungen arabischen Immigranten begangen wurden.

Diese Entwicklung geschieht vor dem Hintergrund der Entdeckung der Politischen Parteien, dass die arabische und muslimische Bevölkerung eine große Wählergruppe ist. Der sozialistische Stratege Pascal Boniface schrieb z.B. eine Studie für seine Partei, in der er betonte, dass es in Frankreich zehnmal mehr Muslime als Juden gibt, womit er andeutete, dass es eine konsequente Hinwendung zu einer stärke pro-palästinensischen Position geben sollte. Er veröffentlichte auch einen Artikel hierzu in ‚Le Monde’, der viel Polemik auslöste.“12

Betäubendes Schweigen begleitet neue Anschläge

„Das taub machende Schweigen über die gewalttätigen antisemitischen Vorfälle ist begleitet von einem Strom verbaler Angriffe auf Israel, die Behauptungen früherer antizionistischer Kampagnen wieder aufwärmen. Die Moderaten vergleichen Sharon mit Milosevic; die Extremisten vergleichen ihn mit Hitler.

Ein extremes Beispiel der linken Verdrehungen war ein Artikel, der von Sara Daniel im führenden intellektuellen Magazin ‚Le Nouvel Observateur’ geschrieben wurde, das von ihrem Vater Jean herausgegeben wird. Der Artikel beschäftigte sich mit den Ehrenverbrechen gegen Frauen, die in der arabischen Gesellschaft illegitimer sexueller Beziehungen verdächtigt werden. Darin wurde ganz nebenbei erwähnt, dass israelische Soldaten gezielt palästinensische Frauen vergewaltigten, weil sie wissen, dass diese, nun entehrt, bei ihrer Heimkehr getötet würden. Israelische Soldaten werden so als machiavellische Vergewaltiger dargestellt. Dieser Abschnitt wurde aus einer militanten palästinensischen Quelle ohne jegliche Glaubwürdigkeit übernommen, ohne diese zu benennen. Daniel stellte es als Tatsache dar. Ihr Vater wurde zu einer Entschuldigung aufgefordert und kam dem halbherzig nach.13

Gleichzeitig wurde ein anderes schockierende Phänomen bekannt: Lehrer, die den Holocaust in französischen Klassenzimmern erwähnen, werden von Schülern maghrebinischer (arabischer) Herkunft eingeschüchtert, die nicht wollen, dass die Shoah gelehrt wird. Eine Art islamistischer Zensur zum Lehren über die Shoah ist aufgekommen – ein weit verbreitetes und gut dokumentiertes Phänomen.14

Die derzeitige Betonung des ‚neuen Antisemitismus’ ist daher sinnlos. Mehrere Autoren haben Bücher zu diesem Thema veröffentlicht, in denen sie die Geschichte vergessen und annehmen, alles beginne heute.15 Frankreichs anerkanntester Antisemitismus-Forscher, Pierre-André Taguieff, untersucht bereits seit 1980, was er ‚die neue Judeophobie’ nennt.16 Wenn ich höre, wie Leute über Antisemitismus reden, wundere ich mich immer wieder, ob sie nur einfach ignorant gegenüber der Vergangenheit sind.“

Das Interview führte Manfred Gerstenfeld

Dieses Interview basiert auf Dr. Epsteins Vortrag „Neue und alte Elemente des französischen Antisemitismus – Beobachtung, Analyse und Kampf“, der in der ersten Serie der Herbert Berman-Gedächtnis-Vorträge der JCPA am 24. April 2002 gehalten wurde.

Simon Epstein kam 1974 nach Jerusalem. In Frankreich war er vorher Generalsekretär der französischen Zionistischen Vereinigung.. Er arbeitete als Wirtschaftsexperte in der Haushaltsabteilung des israelischen Finanzministeriums. Seit 1982 hat er Bücher und Artikel zu Antisemitismus und Rassismus veröffentlicht. Er ist ein frührer Direktor des Vidal Sassoon International Center for Study of anti-Semitism an der Hebräischen Universität in Jerusalem, wo er nun seine Forschungen betreibt. Er lehrt auch an der Hebräischen Universität.

Anmerkungen:
1. Simon Epstein, Les Dreyfusards sous l’Occupation, Paris, Albin Michel, 2001.
2. Simon Epstein, Les Antiracistes dans la Collaboration (vorläufiger Titel, Veröffentlichung geplant).
3. L’Humanité, 16. Juni 1967.
4. Raymond Aron, De Gaulle, Israél et les Juifs, Paris, Plon, 1968. [französisch]
5. Jacques Givet, La Gauche contre Israél, Paris, Jean-Jacques Pauvert, 1968.
6. Léon Poliakov, De l’antisionisme é l’antisémitisme, Paris, Calmann Lévy, 1969. Vgl. auch zum gleichen Thema, aber weniger wissenschaftlich und in polemischerem Stil: Paul Giniewski, L’antisionisme, Brussels, Librairie Encyclopédique, 1973.
7. Patterns of Prejudice, Vol. 16, No. 4, Oktober 1982
8. Alain Finkielkraut, La Réprobation d’Israél, Paris Denoél/Gonthier, 1983, S. 122-123. Siehe auch zum gleichen Thema: Annie Kriegel, Israel est-il coupable?, Paris, Robert Laffont, 1982.
9. Simon Epstein, „Cyclical Patterns in Antisemitism: The Dynamics of Anti-Jewish Violence in Western Countries since the 1950s,“ Acta no. 2, Jerusalem, The Hebrew University of Jerusalem, 1993.
10. Simon Epstein, Cry of Cassandra: The resurgence of European anti-Semitism, Bethesda, National Press, 1985.
11. Quoted in L’Arche, März 1983.
12. Pascal Boniface, „Lettre é un ami israélien,“ Le Monde, August 4, 2001. Siehe auch vom selben Autor: „Est il interdit de critiquer Israél?“ Le Monde, 31. August 2001.
13. Siehe Jean Daniel, „Pour cinq lignes que nous regrettons.une erreur et une cabale,“ Le Nouvel Observateur, 22. November 2001.
14. Siehe z.B.: Eric Conan, „Islam, ce que l’on n’ose pas dire.“ L ‚Express, 12. September 2002.
15. Gilles William Goldnadel, Le nouveau bréviaire de la haine, Paris, Ramsay, 2001 und Raphael Draé, Sous le signe de Sion. L’antisémitisme nouveau est arrivé, Paris, Michalon, 2001.
16. Pierre-André Taguieff, La Nouvelle Judéophobie, Paris, Mille et Une Nuits, 2002.