EU-Delegation stürmt den Tempelberg, scheint zuzustimmen, dass er judenrein sein soll

Elder of Ziyon, 18. Januar 2023

Die offizielle palästinensische Nachrichtenagentur WAFA berichtet, dass seine Delegation der EU am Morgen den Tempelberg besuchte, wo sie höflich der israelfeindliche und antisemitischen Propaganda zu hörte, die der Chef der Waqf, Scheik Azzam al-Khatib, von sich gab.

Zur Delegation gehörten 35 Repräsentanten und Konsuln der Europäischen Union.

Al-Khatib „betonte die Bedeutung ihres Besuchs der Al-Aqsa-Moschee als islamischer Moschee unter der Pflegschaft König Abdallahs II., des Hüters der islamischen und christlichen heiligen Stätten in Al-Quds al-Scharif“.

Al-Khatib begleitete die 35 Repräsentanten und Konsuln auf einem Rundgang, wo der „die Versuche der Besatzung den Status quo der Stätte zu verändern“ beschrieb.

Er sagte ihnen, dass die einzigen, die den Status quo ändern sollten, die Muslime seien und behauptete, dass es viele haschemitische Bauprojekte dort gebe, von denen Israel verhindere, dass sie beendet zu werden.

In einer zurechnungsfähigen Welt  würden Bauprojekte auf dem Tempelberg als Verletzung des Status quo betrachtet.

Al-Khatib beschrieb dann seine Version des Status quo: Er forderte eine „Rückkehr zum historischen Status quo der Moschee als islamischer Moschee allein für Muslime, mit ihren 144 Dunam, mit all ihren Gebetsecken, Vorhöfen und Komplexen, unterirdisch wie oberirdisch“.

Laut Jordan News wollte die Delegation „die europäische Unterstützung des juristischen und historischen Status quo der heiligen Stätte und seines historischen Wächteramtes bestätigen“.

Niemand schein der Definition der Waqf für Status quo zu widersprechen, gemäß der keinerlei Juden erlaubt werden soll auf den Berg zu gehen.

Die unterzeichnete Vereinbarung zwischen Jordanien und Israel gibt dem haschemitischen Königreich Jordanien das Wächteramt für muslimische heilige Stätten in Jerusalem. Wenn die Verhandlungen über den dauerhaften Status quo stattfinden werden, wird Israel der jordanischen historischen Rolle in diesen Schreinen hohe Priorität einräumen.

Was bedeutet, dass Israel die Entscheidungen trifft, während es die jordanischen Wünschen respektiert und seinen Wünschen Priorität einräumt. Aber der Sprachgebrauch macht deutlich, dass die endgültigen Entscheidungen bei Israel liegen.

Beachten Sie auch, dass die Vereinbarung nichts zum jordanischen Einfluss auf christliche Stäten sagt, von denen al-Khatib behauptet, sie befänden sich ebenfalls unter der Verwaltung der Waqf.

Ich bezweifle, dass irgendjemand aus dieser Delegation jemals die Vereinbarung selbst gelesen hat, die das einzige Dokument ist, das gemäß dem Völkerrecht zählt – eine Vereinbarung, die den Juden ausdrücklich „freien Zugang zu Orten von religiöser und historischer Bedeutung“ gibt.

Aufrufe an deutschen Bischof, wegen Antisemitismus-Vorwürfen zurückzutreten

Gerhard Ulrich setzte Israels Sicherheitsbarriere, die gebaut wurde, um Terroristen draußen zu halten, mit der heute nicht mehr bestehenden Berliner Mauer gleich, gebaut, um die Ostdeutschen nicht rauszulassen.

Benjamin Weinthal, JNS.org, 4. Dezember 2022

Bischof Gerhard Ulrich beim Kirchentag 2000 in Bremen (Foto: Presse Nordelbien via Wikimedia Commons)

Ein früherer deutscher Bischof der lutherischen Kirche wurde vor kurzen zum Antisemitismus-Beauftragten des Bundeslandes Schleswig-Holstein ernannt; er strampelt sich ab seinen Job zu behalten, nachdem ein Exklusiv-Bericht von JNS seine antisemitischen Predigten mit Angriffen auf Juden und Israel ans Licht brachte.

David Ermes, der Leiter der Kommunikation des Bildungsministeriums des nördlichen Bundeslandes, schickte JNS einen Kommentar von Ulrich, der so lautete: „ich würde heute keine solchen Äußerungen mehr von mir geben, das muss ich deutlich sagen. Dieser Tage erhalte ich besorgte kritische Anfragen, die sich unter anderem mit Auszügen einer Predigt beschäftigen, die ich Weihnachten 2017 in Schwerin oder noch früher, 2014, hielt.“

JNS zeigte am Mittwoch, dass der Geistliche Ulrich 2017 israelische Juden verunglimpfte. Ulrich erklärte: „Bei einer Reise zu einem Treffen mit Mitgliedern des Lutherischen Weltbundes zu Israel-Palästina im November waren wir in der Lage zu erfahren, wie die Besatzungszeit die Leute belastet, Seelen deformiert, Freiheit einschränkt; wie Grenzkontrollen die Menschen herabsetzen und wie all das neue Gewalt ausbrütet.“

„Deformieren“ zu verwenden, um die Seelen von Juden zu beschreiben und „herabsetzen“ für jüdische Menschen, „schmeckt nach alten deutschen, antisemitischen Sprachbildern und späterem Nazi-Antisemitismus“, sagte Rabbi Yischai Fleisher, der Sprecher der jüdischen Gemeinschaft in Hebron.

Ulrich setzte zudem Israels Sicherheitsbarriere, die die Zahl palästinensischen Terroranschläge beträchtlich reduziert hat, mit der heute nicht mehr bestehenden Berliner Mauer gleich, die vom kommunistischen Staat in Ostdeutschland gebaut wurde.

„Hier sehen wir eine Mauer, die beträchtlich höher ist als die Berliner Mauer und wir wissen, dass Mauern niemals Frieden bringen können. In Hebron bekamen wir den Eindruck, dass dort eher Terror erzeugt wird statt ihn zu überwinden“, sagte Ulrich 2017.

Rabbi Abrahem Cooper, Associate Dean des Simon Wiesenthal Center, sagte gegenüber JNS: „Die Reden des ehemaligen Bischofs an Weihnachten und 2014 nach der Reaktion Israels auf die Morde an drei Jeschiwa -Schülern durch Palästinenser sind insofern schockierend, als sie seine israelfeindliche politische Geisteshaltung in antisemitisch-theologischen Begriffen darstellen.“

Cooper fügte hinzu: „Wir freuen uns zu hören, dass der ehemalige Bischof seine Ansichten geändert hat, aber es ist klar, dass er ungeeignet ist genau den Antisemitismus zu verurteilen, den er leider legitimierte und im Mainstream der deutschen Gesellschaft zu verbreiten half.“

Der Rabbi fragte auch, welche deutschen Regierungsvertreter dafür verantwortlich waren den Bischof auf den Posten des Antisemitismus-Beauftragten zu berufen.

Die Parallele, die Ulrich zwischen der der Diktatur in Ostdeutschland und Israels Sicherheitszaun zog, wird im Deutschland nach dem Holocaust regelmäßig heraufbeschworen, um die Legitimität des jüdischen Staates zu attackieren.

Es bleiben jede Menge Fragen, warum die Beamten Schleswig-Holsteins Ulrich nicht ordentlich überprüft haben, bevor sie ihn im Oktober zum Beauftragten für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus beriefen.

Ulrich ging auch mit einem Sprachgebrauch auf Juden los, der an den christlichen Antisemitismus der deutschen Kirchen vor und während der Nazizeit erinnerte, sagten Copper und andere Kritiker.

Der ehemalige Bischof schob Israel die Verantwortung für den Nahost-Konflikt zu, indem er behauptete: „Der Name ‚Israel‘ ist mit den Schrecken und der Not dieses Nahost-Krieges belastet.“

Der Geistliche verurteilte Israel, es führe Krieg gegen den palästinensischen Terrorismus im Namen Gottes; er sagte: „Daher können wir es nicht hinnehmen, wenn ein moderner Staat sich auf diesen Gott und seine Versprechen beruft, wenn Krieg geführt wird.“

Ulrich hat einen Rücktritt abgelehnt. Die jüdischen Gemeinden in Schleswig-Holstein gab Stellungnahmen zu seiner Unterstützung aus.

Der Antisemitismus-Skandal um Ulrich und das Land Schleswig-Holstein hat sich nach dem Exklusivbericht von JNS ausgeweitet. Die Zeitung des vom deutschen Staat subventionierten Zentralrat der Juden in Deutschland, die Jüdische Allgemeine, berichtete am Freitag über die Antisemitismus-Vorwürfe gegen Ulrich. Der Leiter der Deutsch-Israelischen Gesellschaft sagte, Ulrich sei nicht geeignet für den Posten eines Beauftragten für die Bekämpfung von Antisemitismus.

Deutschlands System der Beauftragten, die Judenhass bekämpfen sollen ist krisengeschüttelt. Deutsche fragen in den sozialen Medien und in Medienartikeln, warum Bundesländer Antisemiten ernennen um Antisemitismus zu bekämpfen. Ein deutsches Gericht urteilte im Oktober, dass Äußerungen von Michael Blume, der in Baden-Württemberg mit der Bekämpfung von Antisemitismus beauftragt ist, als antisemitisch beschrieben werden kann. JNS berichtete, dass es zunehmende Forderungen gibt, Blume solle aufgrund des über ihn berichteten Antisemitismus und seiner Angriffe auf den Gründer der IDF, Orde Wingate zurücktreten.

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Das Junge Forum Deutsch-Israelische Gesellschaft hat sich auf Facebook zu Ullrich geäußert:

Antisemitismusbeauftragter in Schleswig-Holstein in der Kritik

Der Beauftragter für jüdisches Leben und gegen Antisemitismus des Landes Schleswig-Holstein Gerhard Ulrich, Landesbischof der protestantischen Nordkirche a.D, sieht sich aktuell mit Kritik an seinen Aussaugen zu Israel und der Auslegung biblischer Gebote konfrontiert.

„Israel mauert sich ein gegen seine Feinde, schneidet anderen, Palästinensern, Lebensadern ab. Angst und Misstrauen regieren dort, die radikalen Friedenshasser gewinnen an Einfluss“, predigte Ulrich beispielsweise beim Israelsonntag 2014 im Schweriner Dom und sprach auch von dem Prinzip „Auge um Auge“. Dass damit keinesfalls ein Racheakt, sondern nur die Forderung nach Schadensersatz und damit genau das Gegenteil, also die Verhinderung von Gewalt, erreicht werden soll, schreibt auch unter Anderem die Evangelische Kirche in Deutschland, die diese Aussage als antijüdisches Klischee in der Kirche in ihrer Broschüre zu Antisemitismus auflistet.

Der Präsident der Deutsch-Israelischen Gesellschaft @digev_de, Volker Beck, spricht von Überschreitung der roten Linie des ehemaligen Landesbischofs. Der stellvertretende Landessprecher der DIG Schleswig-Holstein @dig_sh und Sprecher im Vorstand des JuFo in Kiel, Felix Hillenkamp, sieht in den Äußerungen Ulrichs „eine einseitige und entkontextualisierte Betrachtung des Nahostkonflikts“. Auch sei die Aussage in Ulrichs Predigt, „es braucht einen, der anfängt aufzuhören mit der Gewalt, der Schloss und Riegel des Hasses durchbricht“ realitätsfern. Israel reagiere auf äußere Bedrohungen und könne „nicht einfach seine Waffen niederlegen“. Auch Ulrichs Aussagen, dass Abwehrgeschosse, also der Iron Dome, Tod bringen würde, sei eine Verklärung seiner Funktion und dessen, was er leistet: Den Schutz der Menschen in Israel zu gewährleisten.

Die „Progressive“ BDS-Bewegung ist dagegen, dass Israelis, Jordanier und Palästinenser zusammenarbeiten, um den Jordan zu retten

Elder of Ziyon, 18. November 2022

Von der Internetseite von EcoPeace:

EcoPeace ist eine einzigartige Organisation, die jordanische, palästinensische und israelische Umweltschützer zusammenbringt.

Unser Hauptziel ist die Förderung von Kooperationsbemühungen zum Schutz unseres gemeinsamen Umwelterbes. Damit streben wir sowohl nachhaltige regionale Entwicklung als auch die Schaffung notwendiger Bedingungen für dauerhaften Frieden in unserer Region an. EcoPeace hat Büros in Amman, Ramallah und Tel Aviv.

Am Donnerstag kündigten sie für Israel und Jordanien eine Absichtserklärung den Jordan zu sanieren an, eine Initiative, die auch Zusammenarbeit mit der palästinensischen Autonomiebehörde erfordert.

„Die Sanierung des Jordan ist eine entscheidende Maßnahme zur Anpassung ans Klima, die helfen kann 50% der Biodiversität zurückzuholen, die aufgrund von Jahrzehnten der Verschmutzung und der Süßwasserentnahme verlorengegangen ist“, sagte die Gruppe. „Da das Flussbett aufeinander folgende Jahre klimaverursachter Trockenheit erlebt hat, kann ein sanierter Fluss die Grundlage für regionale Klimastabilität sein. Der der halben Menschheit heilige Fluss kann durch Tourismus und Pilgerreisen dringend benötigte Arbeitsplätze schaffen, besonders für jordanische und palästinensische Gemeinden.“

Klingt wie eine Win-Win-Situation, nicht wahr? Der Umwelt helfen, der Wirtschaft der Palästinenser und Jordaniens helfen, sogar Touristen und Pilgern helfen, die den Jordan besuchen. Wer kann etwas dagegen haben?

BDS kann das.

Der jordanische Zweig der BDS-Bewegung gab eine wütende eigene Stellungnahme aus, in der er sagte, das Projekt „arbeite daran die jordanische und palästinensische Jugend in Umweltprogrammen und gemeinsamen Workshops zusammen mit zionistischen Gruppen aus den besetzten Gebieten zu integrieren“.

Er beschuldigte EcoPeace der „Umweltnormalisierung“, von ihnen definiert als „Zusammenarbeit mit dem zionistischen Gebilde unter dem Deckmantel der Verbesserung der Umwelt, ob über die Reduzierung der Umweltverschmutzung, Recycling, zunehmendem Zugang zu Wasser oder Umkehr des Klimawandels“.

Sie sagten Israel nutze „Umweltnormalisierung als Mittel der Public Relations und als Tarnung zum Verbergen ihrer Verstöße gegen Menschenrechte und um ihre Umweltverbrechen an den Palästinensern und ihrem Land zu verschleiern“.

Laut BDS ist also alles furchtbar, was Israel unternimmt, um der Umwelt zu helfen, weil es die scheußlichen Dinge vertuscht, die Israel der Umwelt antut.

Mit anderen Worten: Es ist besser, wir lassen den Jordan austrocknen, als dass wir zulassen, dass Israel daran beteiligt ist ihn zu retten.

Wenn du Israel stärker hasst, als dass du den Planeten liebst, bist du vielleicht einfach nur ein Antisemit.

Die UNO erteilt weiter palästinensischen Anschlägen auf Israelis in der „Westbank“ die Absolution

First One Through, 1. November 2022

Das ganze Jahr 2022 hindurch begingen palästinensische Araber mehr Anschläge auf Israelis als umgekehrt. Eine  Tatsache, die von den Vereinten Nationen vernebelt wird.

Tor Wennesland, der UNO-Sonderkoordinator für den Nahost-Friedensprozess, gab am 28. Oktober 2022 dem UNO-Sicherheitsrat  sein monatliches Update. Obwohl palästinensische Araber israelische Juden mit zunehmender Häufigkeit angriffen – so Wennelands eigene Zählung – entschied er sich die arabische Gewalt herunterzuspielen und sich auf die Angriffe durch israelische Juden zu konzentrieren.

Die Art des Übertünchens palästinensischer Anschläge nimmt viele Formen an.

Darstellung der palästinensischen Autonomiebehörde als friedlich und israelischer Politiker als gewalttätig. Die PA stachelt zu Gewalt auf, mit Worten wie mit Taten, zahlt Terroristen Belohnungen und bezeichnet Israel in seiner Gesamtheit al illegale Siedlung. Obwohl die PA ein integraler Teil des Problems ist, forderte Wennesland: „Es sind auch dringend Anstrengungen nötig die palästinensische Autonomiebehörde zu bevollmächtigen und zu stärken und auf eine Rückkehr zum politischen Prozess zu bauen.“ Statt dann die weitverbreitete, systematische PA-Hetze zu brandmarken, deutete Wennesland auf einen einzelnen israelischen Politiker, ein „rechtes israelisches Knesset-Mitglied führte eine Gruppe durch das Viertel Scheik Jarrah, wobei er zu einem Zeitpunkt mit einer Waffe fuchtelte und gewalttätige Drohungen aussprach.“

Erklärung, die Palästinenser seien zumeist friedlich. Die Palästinenser gründeten im August 2022 eine neue Terrorgruppe namens Löwengrube, was veranlasste, dass Juden in der Westbank sich vor den fortgesetzten Beschießungen und Bombendrohungen schützen wollen.  Siedlerangriffe stiegen sofort stark an, nachdem die neue Terrorgruppe ankam und agierte.

Aber die UNO stellte ihrer Berichterstattung die monatliche Zahl der Todesopfer voran, indem sie sie mit arabischen „Demonstrationen“ statt arabischer Gewalt begann: „Insgesamt wurden 32 Palästinenser, darunter sechs Kinder, von israelischen Sicherheitskräften bei Demonstrationen, Zusammenstößen, Durchsuchungs- und Verhaftungsoperationen, angriffen und angeblichen Angriffen auf Israelis und weiteren Vorfällen getötet worden.“ Es ginb um Absolution durch Umkehrung, angeführt durch die Auslassung eines Schlüsselteils des Berichts.

Weitergabe, dass palästinensische Demonstrationen Reaktionen und israelische Proteste provokativ sind. Die Einseitigkeit des Berichts ist auch deutlich in der Art zu sehen, wie Proteste beschrieben werden. Wennesland sagte, palästinensische „Demonstratoinen und Proteste verbreiteten sich von Schu’fat bis Ostjerusalem und führten zu Zusammenstößen von Palästinensern und ISF“, nachdem Israels Militär Einschränkungen der Bewegungsfreiheit verhängte, während es nach arabischen Militanten suchte. Er fuhr fort, dass Israels Militär „fünf Palästinenser erschoss“ (das Wort Terrorist wurde nie verwendet), was dann „dazu führte, dass in der Folge tausende Palästinenser in Nablus demonstrierten, wobei sich die Proteste über die gesamte besetzte Westbank verbreiteten. Unter den verstärkten Spannungen führten Palästinenser Generalstreiks und fünf Tage Kampagnen zivilen Ungehorsams überall in der Westbank durch, mit weiteren Zusammenstößen zwischen den Palästinensern und ISF.“ Alles arabische Handeln wird als reaktiv beschrieben.

Zu Juden erklärt der Bericht hingegen das Gegenteil: „Von Siedlern ausgehende Gewalt und Provokationen haben während des Berichtszeitraums ebenfalls zugenommen., was zur Dynamik der eskalierenden Gewalt in der besetzten Westbank beiträgt. Während des gesamten Berichtszeitraums veranstalteten Siedler zahlreiche Demonstrationen überall in der Westbank, wobei die Protestierenden bei zahlreichen Gelegenheiten Hauptstraßen blockierten, Steine warfen und die Bewegung palästinensischer Einwohner behinderten. Besonders stark waren die Spannungen um Nablus, wo Siedler Hauptstraßen palästinensischer Einwohner behinderten und bei mehreren Gelegenheiten Gruppen israelischer Siedler die Palästinenserstadt Huwara südlich von Nablus betraten, palästinensisches  Eigentum beschädigten und Zusammenstöße mit den Einwohnern auslösten, in manchen Fällen in Anwesenheit israelischer Sicherheitskräfte.“

Angriffe israelischer Juden werden detailliert beschrieben, die von palästinensischen Arabern aber  nicht. Wennesland gab dann zwei konkrete Vorfälle zu „israelischen Siedlern“ weiter. Konkrete Vorfälle arabischer Gewalt gehörten nicht dazu. In seinen zusammenfassenden Eröffnungsbemerkungen brachte Wennesland Details zur Zahl der von Palästinensern erlittenen Verletzungen (63), hatte aber keine solche Zahl für Juden. Stattdessen verharmloste er die palästinensischen Anschläge, indem er festhielt, dass 100 der 115 Vorfälle „Vorfälle mit Steinwürfen waren“. Das überrascht nicht, weil die „OCHA [United Nations Office fort he Coordination of Humanitarian Affairs] 2005 begann systematisch palästinensische Todesfälle nachzuverfolgen“, aber keine Organisation zeichnet palästinensische Anschläge und keine jüdischen Todesopfer auf.

Im Bericht vom September führte Wennesland zwar die Zahl von „128 Angriffen auf Palästinenser“ an, aber keine Zahl für palästinensisch-arabische Anschläge. Vermutlich war diese viel höher, wie es in jedem einzelnen Monat der Fall war.

Normalisierung und Legitimierung der politisch-terroristischen Gruppe Hamas. Die Krone wurde dem Bericht aufgesetzt, als Wennesland anführte, dass Fatah und Hamas die Erklärung von Algier unterschrieben, die auf eine Aussöhnung zwischen den Parteien und zu einer Vereinbarung Wahlen abzuhalten führte, an der alle Parteien teilnehmen können. Er sagte: „Ich wiederhole den Generalsekretär, der die Vereinbarung willkommen hieß und unterstreiche die Bedeutung einer palästinensischen Aussöhnung für einen umsetzbaren, unabhängigen Palästinenserstaat.“ Frü die UNO ist ein terroristischer Palästinenserstaat an der Seite Israels immer noch besser als kein Palästinenserstaat.

Unterstützung nur einer Seite im Konflikt – die palästinensischen Araber. Wennesland fasste seinen Bericht mit Empathie für die Araber, aber nicht für die Juden zusammen. Er forderte die Welt auf sich ihm bei seinem Sammelruf für die palästinensischen Araber anzuschließen: „Ich sehe klar die zunehmende Frustration und die Wut der Palästinenser angesichts der Jahrzehnte israelischer Besatzung. Die palästinensische Autonomiebehörde braucht dringend wirtschaftliche Unterstützung und politischen Raum, um ihre Zuständigkeit, darunter Sicherheit, in den Bereichen unter ihrer Kontrolle voll auszuüben.“

Die Vereinten Nationen sind eine tollwütig antizionistische Organisation, die palästinensisch-arabische Gewalt bagatellisiert und die politisch-terroristische Gruppe Hamas umarmt. Derweil werden in Judäa und Samaria lebende israelische Juden als Terroristen eingeordnet, nur weil sie versuchen frei zu leben. Indem sie das durchgehend und wiederholt tut, disqualifiziert die UNO sich als potenzielle Kraft des Guten zur Lösung eines lange andauernden Streits im heiligen Land.

Wie Israel für die internen Probleme der palästinensischen Autonomiebehörde verantwortlich gemacht wird

Ted Belman, American Thinker, 11. September 2022

Axios berichtete, das die USA Israel drängen Schritte zur Stabilisierung der palästinensischen Autonomiebehörde zu unternehmen.

Das ist eine alte Geschichte; die Araber verursachen Ärger und Israel wird die Schuld dafür gegeben. Zwei Beispiele für dieses Muster sind:

  1. Nach der Intifada von 2001, bei der 1.038 Israelis ermordet wurden, schickte Präsident Bush Senator Mitchell auf einen Faktenfindungsreise nach Israel. Er erstellte den Mitchell-Bericht vom 30. April 2001, der Israel unter anderem die Siedlungsaktivitäten einzufrieren … und andere israelische Vertrauen bildende Maßnahmen empfahl.
  2. Jedes Mal, wenn die Hamas hunderte Raketen auf israelische Zivilisten schießt und Israel sich dann verteidigt, werden Israel Vorwürfe gemacht. Die geforderte Lösung lautete, dass Israel einen Waffenstillstand aushandelt und Zugeständnisse macht.

Dasselbe gilt für die Lage in Israel sowie Judäa und Samaria.

Die Regierung Israels hat die Terrorwelle von 2015 bis 2022 dokumentiert.

Allein dieses Jahr verzeichnet 1.328 Anschläge, 19 Tote und 51 Verletzte.

Die Oslo-Vereinbarungen schreiben vor, dass die palästinensische Autonomiebehörde (PA) in Area A komplett für die Sicherheit verantwortlich ist, die PA und Israel in Area B gemeinsam die Verantwortung haben und in Area C allein Israel verantwortlich ist.

IDF-Generalmajor (a.D.) Gerschon Hacohen erklärte diese Woche auf Mideast News Hour, im Verlauf des letzten Jahres habe der Palästinensische Islamische Jihad (PIJ) den Raum Jenin in Nordsamaria in eine Art Gaza-Terrorenklave verwandelt hat. Er übt die Kontrolle über Jenin und alle Bereich der Region aus. Vor kurzem hat der Iran die Bildung gemeinsamer Terrorzellen aus PIJ, Fatah, PFLP und Hamas überall in Judäa und Samaria finanziert.

Khaled Abu Toameh schrieb vor ein paar Monaten über die Situation: Jenin: Trotz wirtschaftlichen Wohlstands versäumt es die PA Milizionäre zu entwaffnen:

Seit damals (2002) haben es bewaffnete Gruppen im Lager und an weiteren Stellen in Jenin geschafft wieder ein gewaltiges Netzwerk an terroristischer Infrastruktur aufzubauen. Die PA war nicht sonderlich erpicht darauf das Phänomen zu bekämpfen und entschieden sich oft wegzusehen.

Die PA-Führer wollten von den Palästinensern nicht beschuldigt werden gegen „die ausgezeichneten Männer der Revolution“ vorzugehen, insbesondere an einem Ort wie dem Flüchtlingslager Jenin, das zu einem Symbol des palästinensischen „Kampfs“ gegen Israel wurde.

Obwohl die meiste Hetze auf den Plattformen der sozialen Medien stattfindet, kommt sie auch direkt von der Quelle: Palästinenserführern in Ramallah, dem Gazastreifen, Qatar und dem Libanon.

Axios hielt fest:

Die Administration Biden drängte die israelische Regierung dringend Schritte zu unternehmen, um die palästinensische Autonomiebehörde zu stabilisieren.

Vertreter der USA sind höchst besorgt wegen der sich verschlechternden Lage in der Westbank und eine Zunahme der Gewalt könnte zu einer großen Krise führen.

Gleichzeitig hat die Wirtschaftskrise es der PA erschwert Gehälter zu zahlen, was ihre Legitimität und die Kontrolle in wichtigen Städten wie Hebron, Jenin und Nablus weiter untergräbt.

Und erwartungsgemäß schickte Biden Barbara Leaf, stellvertretende US-Außenministerin für Nahost-Angelegenheiten, nach Israel, um die sich entwickelnde Krise zwischen Israel und der PA zu thematisieren.

Niemand sorgt sich mehr um die sich entwickelnde Krise als Israel, warum also halten sich die USA nicht raus? Stattdessen betreiben sie in der Situation Mikro-Management um sicherzustellen, dass Israel tut, was die USA wollen.

Was die „Wirtschaftskrise“ angeht, so ist das alles das Werk der PA.

Das Jerusalem Center for Public Affairs (JCPA) berichtet:

„Die Gesetzgebung und Zuteilung monatlicher Gehälter und Vorteil zur Belohnung inhaftierter und freigelassener Terroristen sowie der Familien von „Märtyrern“ belaufen sich auf $300 Millionen im Jahr. Diese finanzielle Vergütung demonstriert eindeutig das institutionelle Engagement der PA zum Terror-Sponsoring gegen Israel.“

Um mit dieser Politik umzugehen, verabschiedete der US-Kongress 2017 das Gesetz Taylor Force Act, das US-Hilfen für die PA zurückhält bis:

… der Außenminister bescheinigt den zuständigen Ausschüssen des Kongresses schriftlich, dass die palästinensische Autonomiebehörde, die Palästinensische Befreiungsorganisation und jeder Nachfolger oder angeschlossene Organisation –

(A) glaubwürdige Schritte zur Beendigung der Gewalttaten gegen israelische Staatsbürger und US-Staatsbürger unternimmt […]

(B) die Zahlungen für Terrorakte gegen israelische Bürger und US-Bürger an beliebige Personen eingestellt hat, die nach einem fairen Gerichtsverfahren wegen solcher Terrorakte inhaftiert sind und an Personen, die beim Begehen solcher Terrorakte starben, einschließlich an Familienmitglieder solcher Einzelpersonen;

(C) alle Gesetze, Erlasse, Verordnungen oder Dokumente annulliert hat, die ein Entschädigungssystem für inhaftierte Personen autorisieren […]

(D) solche Gewaltakte öffentlich verurteil und Schritte zur Untersuchung unternimmt oder bei Ermittlungen solcher Akte kooperiert, um die Täter der Gerechtigkeit zuzuführen.

Warum ist Barbara Leaf nicht damit beauftragt die PA zu zwingen diesem US-Gesetz nachzukommen, um die Hilfe der Amerikaner zu erhalten? Stattdessen hat sie den Auftrag Israel dazu zu bringen die PA zu stabilisieren, die zunehmend schwächelt und ihre Kontrolle in Area A verliert.

Der oben angeführte Axios-Bericht beschrieb die Situation im Detail:

… dass PA-Präsident Abu Mazen Israel beschuldigt hat für die Aushöhlung seiner Fähigkeit sein Territorium zu kontrollieren verantwortlich zu sein, sowohl wegen der wirtschaftlichen Härten, die Israels Einfälle zur Verhinderung von Terroranschlägen verursachten, sowie die Einfälle selbst.

Die PA behauptet, sie sei nicht in der Lage die Gehälter ihrer Sicherheitskräfte zu zahlen; Ursache sei die Wirtschaftskrise im Verbund mit den nächtlichen israelischen Angriffen, von denen er behauptet, sie würden „seine Legitimität und Kontrolle in wichtigen Städten wie Hebron, Jenin und Nablus erodieren“.

Shin Bet-Direktor Ronen Bar, der den israelischen Inlands-Geheimdienst leitet, der für die Sammlung von Informationen in der Westbank und dem Gazastreifen zuständig ist, sagte Leaf, er sei höchst besorgt wegen der Lage in der PA und der Funktionsfähigkeit der palästinensischen Sicherheitskräfte, sagten bei dem Treffen informierte israelische Quellen. Die Palästinenserführung macht Israel für die Schwächung der Sicherheitskräfte verantwortlich.

„Die Lage vor Ort ist schlimmer als es scheint“, sagte Bar laut israelischen Quellen zu Leaf. Er sagte aus, dass Israel das Militär nicht in palästinensische Städte schicken will, aber wegen der zunehmenden Gewalt keine andere Wahl hat.

Leaf traf sich auch mit Generalmajor Ghassan Alian, dem Leiter von COGAT, der Agentur des israelischen Verteidigungsministeriums, die für zivile Angelegenheiten in der Westbank zuständig ist, der ebenfalls ein dunkles Bild der Lage malte.

Israelische Quellen sagten, Alian erzählte der ranghohen US-Diplomatin, dass er alles in seiner Macht Stehende tut, um die Lage zu stabilisieren, aber glaubt, es könnte nicht ausreichen „um den Schneeball aufzuhalten“. Er fügte hinzu, dass bedeutsamere Schritte politische Entscheidungen benötigen.

Leaf traf sich dann mit dem nationalen Sicherheitsberater Israels Eyal Hulata; israelische Quellen, die in der Sache informiert wurden, sagten, es habe sich um ein schwieriges Treffen gehandelt.

Leaf betonte, dass die PA kollabieren könnte und „der Ball in Israels Feld ist“, wenn es um darum geht sie zu stärken und zu stabilisieren, sagten israelische Quellen.

Um alles schlimmer zu machen, fordert die Administration Biden, dass Israel „seine Politik und Verfahren zu den Einsatzregeln genau überprüft“. Sie schreibt Israel nicht nur vor, was es tun soll, sondern auch wie.

Die US-Politik ist nicht vom Wunsch diktiert Frieden zu erreichen. Sie verehelicht sich mit der undurchführbaren und unerreichbaren Zweistaatenlösung (ZSL). Hinter allem steht das Ziel der Schwächung des Staates Israel.

Caroline Glick interviewte in ihrer Mideast News Hour Generalmajor Gerschon Hacohen zum Thema Terrorismus in Judäa und Samaria. Er machte für alles die Oslo-Verträge verantwortlich, die dazu gedacht waren eine Trennung von Juden und Arabern zu erreichen. Das ist ansonsten als Zweistaatenlösung bekannt, obwohl die Verträge das nie forderten. Hacohen sagte, diese Lösung werde auf sechs Annahmen gestützt, die sich alle als falsch erwiesen haben.

1. Trennung ist die Lösung. Wir haben uns vom Gazastreifen und Jenin getrennt und bekamen im Gegenzug Terror.

2 Trennung ist umkehrbar, so der verstorbene Premier Rabin, aber die USA wollen das nicht zulassen.

3. Abzug bringt Israel international Legitimität. Stimmt nicht. Jedes Mal, wenn wir in Area A gehen, um Terroristen festzunehmen, oder in den Gazastreifen, verlieren wir international Legitimität. Die Welt behauptet, unser Eingreifen sei das Problem, nicht der Terrorismus.

4. Damit könnte Entmilitarisierung erreicht werden. Das ist nachweislich falsch. Sehen Sie sich den Gazastreifen oder Jenin an.

5. Wohlstand bringt Frieden. Stimmt nicht. Jenin ist die reichste Stadt in Judäa und Samaria, ist aber das Zentrum des Terrorismus und zwar des tödlichsten.

6. Israel und die PA werden Partner sein. Im Gegenteil, die PA fördert Terrorismus, sie bekämpft ihn nicht.

Es ist an der Zeit die Zweistaatenlösung aufzugeben.

Die mutigen und unverschämten 20 von der EU

Über Europas Anmaßung gegenüber Israel und seiner gewollt blinden Verehrung der Palästinenser

David M. Weinberg, Israel HaYom, 26. August 2022

Stellen Sie sich vor, Folgendes würde passieren:

Diese Woche forderten Botschafter und Diplomaten aus 19 europäischen Ländern von der palästinensischen Autonomiebehörde Antworten bezüglich einer Serie schwerer Menschenrechtsverletzungen, ungeheuerlichem Polizeivorgehen gegen politische Gegner und palästinensische Angriffe auf die Sache des Friedens.

Sie kamen demonstrativ als geeinte Gruppe in den Hauptsitz des PA-Präsidenten Mahmud Abbas, die Muqata in Ramallah, um gegen die Razzia der PA-Polizei in Studentenwohnheimen der Universität Bir Zeit zu protestieren, die Teil eines anhaltenden Angriffs palästinensischer Sturmtruppen auf Kritiker von Abbas‘ sind.

Mehrere Wochen zuvor protestierte dieselbe diplomatische Delegation – alle 20 dieser ach so mutigen und prinzipienfesten Diplomaten – gegen die verstärkte Verfolgung von Journalisten und Menschenrechtsaktivisten durch die PA; wenn überhaupt, dann kommen viele davon verprügelt und entsprechend zum Schweigen eingeschüchtert aus PA-Gefängnissen.

Und mehrere Wochen davor forderten die mutigen „20 aus der EU“, dass die PA ihre Geld-für-Mord-Zahlungen an palästinensische Terroristen und ihre Familien einstellt; sie gingen so weit die supergroßzügigen EU-Zuschüsse an die PA zu kürzen, sollte diese ihre finanzielle und moralische Unterstützung für die Mörder israelischer Männer, Frauen und Kinder nicht beendet.

Sie forderten auch, dass das PA-kontrollierte Fernsehen und Zeitungen – die einzigen Medienarten, die in der PA existieren – die Verherrlichung von Terroristen und das Verbreiten antisemitischer Verschwörungstheorien einstellen.

Vor dem Büro des palästinensischen Premierministers Mohammed Schtayyeh, der tagtäglich die übelsten Lügen über Israel erzählt und die Politik der Nicht-Kooperation der PA mit Israel anführt, sagten der EU-Botschafter und seine mutigen Kollegen rebellisch, die EU würde die illegale Gründung von Siedlungen durch die PA in Area C der Westbank nicht länger unterstützen, wenn Abbas und Schtayyeh nicht anfangen Frieden mit Israel zu lehren und dafür zu werben.

Ganz offen und mit mehr als einer Prise Herablassung warnten die 20 von der EU, wenn die PA nicht anfängt in grundsätzlichen Dingen wie Abwasserkontrolle und der Bekämpfung von Gewalt im Straßenverkehr mit Israel zusammenzuarbeiten und solange die PA sich nicht für den gesegneten Friedensprozess der Abraham-Vereinbarungen erwärmt, alle von den Europäern erteilten Stufen und Hilfsplattformen bald zurückgezogen würden.

„Europa kann die palästinensische Missachtung grundlegender internationaler Menschenrechtsnormen und des Völkerrechts nicht länger tolerieren, ganz zu schweigen von der Unterstützung der PA für Terrorismus und die Raketenangriffe der Hamas auf Israel“, sagte der Hohe Repräsentant der Europäischen Union für außenpolitische Angelegenheiten und Vizepräsident Josep Borrel von Brüssel aus.

„Die EU ist wegen der Razzien in Studentenwohnheimen zutiefst besorgt, die am Morgen des 23. August stattfanden, ebenso von den folgenden Maßnahmen, darunter Verhaftungen und Verhöre, die Teil der Besorgnis erregenden Verringerung des Raums für die Zivilgesellschaft in der palästinensischen Autonomie sind. Dieses Handeln ist inakzeptabel.“

„Eine freie und starke Zivilgesellschaft ist unverzichtbar für die Förderung demokratischer Werte und für eine Zweistaatenlösung. Die EU bekennt sich zur weiteren Unterstützung der Zivilgesellschaft, die zu diesem Zweck und zu Vertrauen bildenden Maßnahmen zwischen Israelis und Palästinensern beiträgt. Sie steht fest auf der Seite von Nichtregierungsorganisationen, um das Recht auf freie Meinungsäußerung und Versammlung in der PA zu unterstützen.

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Aber natürlich ist nichts davon geschehen. Es handelt sich nur um meine Erfindung. Kein Botschafter der EU oder Borrel sagt irgendetwas in dieser Art, es tauchte auch zu keinem Zeitpunkt im Verlauf des letzten Jahres keine 20-köpfige EU-Delegation aus Botschaftern in der Muqata in Ramallah auf, um ewnigstens den mildesten Raunzer der Missbilligung wegen der den Terrorismus unterstützenden und gegen Frieden gerichteten PA-Politik von sich zu geben.

Stattdessen marschierten diese Woche der EU-Botschafter in Israel Dimiter Tzantschew und Diplomaten aus 19 EU-Ländern als eine vorlaute Delegation frech ins israelische Außenministerium in Jerusalem, um Erklärungen zu der IDF-Razzia in den Büros von sieben palästinensischen Nichtregierungsorganisationen in der letzten Woche zu fordern; diese wurden von Israel als Terrorgruppen eingestuft.

Die europäischen Diplomaten erklärten frech, dass sie Israels Terroreinstufung nicht anerkennen; sie blafften, sie hätten „keine Beweise“ erhalten, die diese Behauptung bestätigen.

„Die EU ist zutiefst besorgt von den Razzien bei sechs palästinensischen sozialen Organisationen, die am Morgen des 18. August stattfanden und von den Maßnahmen, die ihnen folgten, darunter Verhaftungen und Verhöre von Mitarbeitern dieser Organisationen als Teil einer Besorgnis erregenden Einschränkung des Raums für die Zivilgesellschaft in den oPt.“ (oPt oder „occupied Palestinian territories“ = „besetzte Palästinensergebiete“ ist der abwertende Begriff, den die EU für Judäa und Samaria verwendet, auch bekannt als die Westbank.)

„Diese Handlungen sind inakzeptabel“, verfügten Borrel und später Tzantschew im Namen der mutigen und unverfrorenen 20 von der EU. „Eine freie und starke Zivilgesellschaft ist unerlässlich für die Förderung demokratischer Werte und für eine Zweistaatenlösung. Die EU bekennt sich zu ihrer anhaltenden Unterstützung der Zivilgesellschaft, die zu diesem Zweck beiträgt und zu Vertrauen bildenden Maßnahmen zwischen Israelis und Palästinensern. Sie steht fest an der Seite der Nichtregierungsorganisationen, um das Recht auf freie Meinungsäußerung und Versammlung in den oPt aufrechtzuerhalten.“

Trotz der reichlich verfügbaren Informationen in offenen Quellen, die diese „Menschenrechts“-Gruppen mit der Volksfront zur Befreiung Palästinas (PFLP) in Verbindung bringen, die von den USA, Kanada und der EU offiziell als Terrororganisation eingestuft ist, neigt die EU dazu „alles Notwendige zu unternehmen, um palästinensischen Menschenrechtsverteidiger zu unterstützen und zu schützen und die Fortsetzung ihrer unbezahlbaren Arbeit sicherzustellen.“

Die israelische Regierung und echte Menschenrechtsorganisationen wie NGO Monitor haben eindeutig nachgewiesen, dass die verbotenen Gruppen „ein Netzwerk an Organisationen bilden, die an der internationalen Front im Namen der PFLP verdeckt aktiv sind, um ihre Aktivitäten zu unterstützen und ihre Ziele zu fördern“.

Die Finanzierung, die diese Gruppen von Auslandsregierungen erhielten, sind verwendet worden, um „Märtyrer“-Gehälter für Aktivisten, Aktivitäten der PFLP in Jerusalem und die Verbreitung der Botschaften und Ideologie der Organisation zu bezahlen. Und des gibt mindestens 70 palästinensische Beschäftigte und Vorstandsmitglieder, die Positionen sowohl in den NGOs als auch bei der PFLP innehaben.

Nur ein Beispiel: Zu der 50 Personen starken PFLP-Terrorzelle, die u.a. für die Ermordung der 17-jährigen Rina Schnerb verantwortlich war, gehörten zahlreiche Mitglieder derselben regierungsfinanzierten NGOs. Beispielswese war der „Buchhalter“ der UAWC, Samir Irbid, der verantwortliche Kommandeur der PFLP-Terrorzelle, die den Bombenanschlag ausführte.

Daher ist es sowohl lachhaft als auch nicht tolerierbar, dass europäische Regierungen die Entscheidung Israels verdammen die Gruppen formell zu Terrorunterstützern zu erklären. Europäische Politiker und Regierungsbürokraten haben seit Jahren gewusst, dass die sechs Organisationen Verbindungen zur Terrororganisation PFLP haben.

Das noch schlimmere schmutzige europäische Geheimnis ist, dass diese Gruppen, ob man sie jetzt als „Terroristen unterstützend“ betrachten möchte oder nicht, die vehement schlimmsten israelfeindlichen Akteure sind, die Israel jede Minute des Tages als „Apartheidstaat“, „Kriegsverbrecher-Unternehmen“ und „illegales Gebilde“ angreifen, schon seit 1948. Es ist klar, dass sie die komplette Liquidation Israels anstreben. Das hat die EU natürlich nicht davon abgehalten stark in sie zu investieren.

Insgesamt erklärt das oben beschriebene europäische Verhalten – Anmaßung gegenüber Israel neben Ehrerbietung für die palästinensischen Autonomiebehörde – warum Palästinenserführer nicht begreifen, dass sie Kompromisse schließen müssen, um eine Vereinbarung mit Israel zu erreichen. Im Gegenteil. Die Palästinenser können sich sicher sein, dass ihre Forderung nach einem Staat in den Linien von 1967 (oder ungefähr so) absolute „aufgedeckte Wahrheit“ ist und sich in der Zwischenzeit darauf verlassen können, dass die EU Israel isoliert, verunglimpft, boykottiert und kriminalisiert.

Derweil ist es in Mode Israel ungeduldig Anweisungen zu erteilen. Daher ist die EU z.B. unbeirrbar dazu entschlossen den wahren Formen des Radikalismus Einhalt zu gebieten – wie EU-Stipendien für Studenten der Hebräischen Universität, die in Efrat oder Ma’ale Adumim leben. Immerhin sind diese Studenten und ihre Professoren (die, was Gott verhüten möge, in der Altstadt des „oPt“ Jerusalem leben könnten) die bedeutenderen Bedrohungen des Friedens in der Region.

Die EU ist absolut glücklich weiterhin Gelder an die israelfeindlichsten „Menschenrechts“-Gruppen wie die oben aufgeführten zu verschwenden, aber EU-Kommissare sind entschlossen keine weitere wissenschaftliche Forschung indirekt zu finanzieren oder produktive kommerzieller Aktivitäten von Israelis zu unterstützen, die jenseits der Grünen Linie leben oder arbeiten. Sie werden nicht zulassen, dass weder in Judäa und Samaria produzierter Wein noch Plastikstühle in Paris oder Brüssel verkauft werden, ohne einen gelben Stern der Schmähung jüdischer „Besatzung“ zu tragen.

In der verzerrten Weltanschauung der Europäischen Union ist es logisch Israel niederzumachen – mit einem 20 Personen starken Botschafter-Mob oben in Jerusalem – während man die Palästinenser verhätschelt. Alte Gewohnheiten, so scheint es, lassen sich schwer ablegen. Die europäischen Länder haben ein historisches Talent dafür Juden zu werten, Juden auf bestimmte Siedlungsgebiete einzuschränken und sie zu etikettieren – wobei sie gleichzeitig deren Feinde loben.

Linke jüdische Gruppe aus Großbritannien: Jede Unterstützung für Israel ist „antipalästinensischer Rassismus“

Elder of Ziyon, 24. Juni 2022

Aus Jewish News (UK):

Die Antibesatzungs-Gruppe Na’amod hat behauptete, sie eröffne ein „Gespräch über antipalästinensischen Rassismus“ innerhalb der jüdischen Gemeinschaft Großbritanniens, nachdem eine Reihe Zeugenaussagen veröffentlicht uwrde, die angeblich Licht auf das Ausmaß des Problems werfen.

Sie sehen also die Beispiele für „antipalästinensischen Rassismus“ aus, wegen dem sie so erschrocken sind? Der Artikel führt auf:

Zu einer Reihe von 18 persönlichen Zeugnissen junger Mitglieder der Gemeinschaft gehört eine Behauptung, dass ein friedlicher pro-palästinensischer Protest an der Bristol University von einer Gruppe Studenten aus dem Nordwesten Londons gestört wurde, die „den friedlichen Protest stürmten, große israelische Flaggen trugen, als sie verzweifelt versuchten durch die Menge der Protestler zu rennen.“

Eine israelische Flagge zu halten ist rassistisch? Ich bin nicht sicher, wann sich das ereignete, aber vielleicht war es dieser Vorfall, der zeigt, wer die Rassisten sind:

Der Protest zog allerdings einen Grad an Auseinandersetzung durch Mitstudenten an. Eine Gruppe zionistisch-jüdischer Studenten protestierte gegen den Protest und stand eine israelische Flagge haltend neben den Marschierenden.

Die Sprachstudentin des zweiten Studienjahres Talia Rack sagte: „Keine Seite ist ohne Schuld, aber angesichts dessen, was am Montag in Gaza geschah, hatte ich nicht das Gefühl es sei angebracht gegen diesen Marsch am Nakba-Tag zu protestieren.“

Also ist eine israelische Flagge zu halten rassistisch, aber Palästinenserflaggen zu halten und britische Juden „Mörder“ zu nennen ist absolut in Ordnung!

Ein weiteres Beispiel sogenannten jüdischen Rassismus:

Eine weitere Aussage beinhaltet die Behauptung, dass die entsetzliche Behandlung von LGBTQ+-Menschen durch die Hamas im Gazastreifen gegenüber Leuten, die „Queers for Palestine“-Banner halten, „eine zutiefst rassistische Idee ist – und eine, die in unserer Gemeinschaft oft unwidersprochen bleibt“.

„Queers for Palestine“ zu sagen, dass sie von der Hamas ermordet würden, ist eine „zutiefst rassistische Idee“?

Es wurden zwei weitere Beispiele angeführt, die so vage waren, dass sie bedeutungslos sind:

Eine weitere Schilderung legt nahe, dass es „offenkundige Beispiele von antipalästinensischem Rassismus in der breiteren jüdischen Gemeinschaft gibt“, darunter „die gelegentlichen Ausbrüche gewisser Mitglieder des Board of Deputies, die sich nacktem Fanatismus stellen.“

Weitere Beispiele gehen ins Detail vorgeworfener rassistischer Reaktionen auf die Palästinenser, während eine andere Aussage des früheren JFS-Schülers „Josh“ sagt, in Israel an Schulen zu unterrichten bedeute, dass „auf Palästinenser wurden nur als Hindernis, Sicherheitsbedrohung und Stachel im Fleisch der jüdischen Freiheit und Sicherheit verwiesen wurde.“

Das ist eine Liste an Leuten, die von jeder Sicht beleidigt sind, die nicht die ihre ist – aber es gibt dabei nicht ein einziges Beispiel für Rassismus, egal, wie man ihn definiert.

Derweil werden von der weltoffenen propalästinensischen Menge regelmäßig israelische Flaggen verbrannt. Stellen Sie sich vor, wie rassistisch das sein würde, wenn Zionisten das in Bristol mit Palästinenserflaggen tun würden!

Vielleicht wird der Bericht mehr Beispiele haben, aber aus dem, was ich bisher sehe, beweist er einzig, dass britische propalästinensische Juden jeden, der nicht mit ihnen übereinstimmt, als „Rassisten“ bezeichnen – und selbst handeln sie schlimmer als ihre angeblichen Peiniger.