Linke jüdische Gruppe aus Großbritannien: Jede Unterstützung für Israel ist „antipalästinensischer Rassismus“

Elder of Ziyon, 24. Juni 2022

Aus Jewish News (UK):

Die Antibesatzungs-Gruppe Na’amod hat behauptete, sie eröffne ein „Gespräch über antipalästinensischen Rassismus“ innerhalb der jüdischen Gemeinschaft Großbritanniens, nachdem eine Reihe Zeugenaussagen veröffentlicht uwrde, die angeblich Licht auf das Ausmaß des Problems werfen.

Sie sehen also die Beispiele für „antipalästinensischen Rassismus“ aus, wegen dem sie so erschrocken sind? Der Artikel führt auf:

Zu einer Reihe von 18 persönlichen Zeugnissen junger Mitglieder der Gemeinschaft gehört eine Behauptung, dass ein friedlicher pro-palästinensischer Protest an der Bristol University von einer Gruppe Studenten aus dem Nordwesten Londons gestört wurde, die „den friedlichen Protest stürmten, große israelische Flaggen trugen, als sie verzweifelt versuchten durch die Menge der Protestler zu rennen.“

Eine israelische Flagge zu halten ist rassistisch? Ich bin nicht sicher, wann sich das ereignete, aber vielleicht war es dieser Vorfall, der zeigt, wer die Rassisten sind:

Der Protest zog allerdings einen Grad an Auseinandersetzung durch Mitstudenten an. Eine Gruppe zionistisch-jüdischer Studenten protestierte gegen den Protest und stand eine israelische Flagge haltend neben den Marschierenden.

Die Sprachstudentin des zweiten Studienjahres Talia Rack sagte: „Keine Seite ist ohne Schuld, aber angesichts dessen, was am Montag in Gaza geschah, hatte ich nicht das Gefühl es sei angebracht gegen diesen Marsch am Nakba-Tag zu protestieren.“

Also ist eine israelische Flagge zu halten rassistisch, aber Palästinenserflaggen zu halten und britische Juden „Mörder“ zu nennen ist absolut in Ordnung!

Ein weiteres Beispiel sogenannten jüdischen Rassismus:

Eine weitere Aussage beinhaltet die Behauptung, dass die entsetzliche Behandlung von LGBTQ+-Menschen durch die Hamas im Gazastreifen gegenüber Leuten, die „Queers for Palestine“-Banner halten, „eine zutiefst rassistische Idee ist – und eine, die in unserer Gemeinschaft oft unwidersprochen bleibt“.

„Queers for Palestine“ zu sagen, dass sie von der Hamas ermordet würden, ist eine „zutiefst rassistische Idee“?

Es wurden zwei weitere Beispiele angeführt, die so vage waren, dass sie bedeutungslos sind:

Eine weitere Schilderung legt nahe, dass es „offenkundige Beispiele von antipalästinensischem Rassismus in der breiteren jüdischen Gemeinschaft gibt“, darunter „die gelegentlichen Ausbrüche gewisser Mitglieder des Board of Deputies, die sich nacktem Fanatismus stellen.“

Weitere Beispiele gehen ins Detail vorgeworfener rassistischer Reaktionen auf die Palästinenser, während eine andere Aussage des früheren JFS-Schülers „Josh“ sagt, in Israel an Schulen zu unterrichten bedeute, dass „auf Palästinenser wurden nur als Hindernis, Sicherheitsbedrohung und Stachel im Fleisch der jüdischen Freiheit und Sicherheit verwiesen wurde.“

Das ist eine Liste an Leuten, die von jeder Sicht beleidigt sind, die nicht die ihre ist – aber es gibt dabei nicht ein einziges Beispiel für Rassismus, egal, wie man ihn definiert.

Derweil werden von der weltoffenen propalästinensischen Menge regelmäßig israelische Flaggen verbrannt. Stellen Sie sich vor, wie rassistisch das sein würde, wenn Zionisten das in Bristol mit Palästinenserflaggen tun würden!

Vielleicht wird der Bericht mehr Beispiele haben, aber aus dem, was ich bisher sehe, beweist er einzig, dass britische propalästinensische Juden jeden, der nicht mit ihnen übereinstimmt, als „Rassisten“ bezeichnen – und selbst handeln sie schlimmer als ihre angeblichen Peiniger.

Weine um mich, Palästina

Steven Emerson, IPT News, 24. Mai 2022

Hey Leute, die Zionisten sind so gemein zu mir!

Alles, was ich getan habe, war (wiederholt) zur Auslöschung des einzigen jüdischen Staats „mit allen nötigen Mitteln“ aufzurufen. Klar, alle Mittel schließt Gewalt und Terrorismus mit ein, aber ich machte dieses Gefühl zu einem Hauptelement meiner Organisation „Within Our Lifetime“ [Noch zu unseren Lebzeiten].

Und ja, ich könnte während eines Webinars im letzten Jahr gesagt haben, dass der Zionismus, der Glaube an einen jüdischen Staat in ihrer angestammten Heimat und eine Zuflucht vor historischem Antisemitismus „eines der antisemitischsten Dinge ist, die wir erleben“. Mein Gastgeber bei einer Veranstaltung ist ein bekanntes Vorstandsmitglied des Palästinensischen Islamischen Jihad, der dessen tödliche Anschläge feierte und nach mehr davon forderte.

Aber wer könnte ein Problem damit haben oder finden, ich sei keine passende Rednerin für Entlassfeier einer Universität?? Islamophobe sind das.

Diese Zionisten im Committee for Accuracy in Middle East Reporting and Analysis (CAMERA) glaubten, es sei schlecht, dass ich dafür ausgesucht wurde Anfang des Monats bei der Abschlussfeier der juristischen Fakultät der City University of New York (CUNY) zu reden. Sie sagten, ich hätte einen Instagram-Eintrag gelikt, der einen aktuellen blutigen und tödlichen Anschlag verherrlicht. Ich meine, ja, das habe ich gemacht, aber was heißt das? Sie waren auch keine großen Fans des Aufrufs meiner Organisation Within Our Lifetime um „zionistische Professoren“ vom Campus fernzuhalten und „zionistische Studenten“ aus Palästina-Studien rauszuhalten.

„Sind das die Werte, von denen die CUNY Law glaubt die Schule bestens zu repräsentieren?“, fragte David Litman von CAMERA. „Der Jahrgang 2022? Billigt die CUNY den brutalen Hass, den diese Rednerin gezeigt hat?“

Das ist das, was ich meinte, als ich schrieb: „Was ich sage, ist voller Tweets, die mich wegen meiner Abschlussrede verleumden/angreifen. Das ist lustig, weil sie buchstäblich beweisen, was ich sage. Palästinenser, die über unsere Erfahrung mit zionistischer Unterdrückung reden, machen den Zionisten Angst. Sie wollen uns zum Schweigen bringen.“

Ich kann sagen, was immer ich an hasserfülltem, aufwiegelnden Sachen sagen will. Aber wenn ihr das kritisiert, ist das Verleumdung! (Und ich habe gerade mein Jurastudium abgeschlossen.)

In meiner Abschlussrede sagte ich den Studenten, sie sollten Sonnenschutzcreme auftragen, keine Angst haben zu versagen und nach den Sternen greifen. Nur ein Scherz! Ich drosch auf „eine Kampagne zionistischer Belästigung durch gut finanzierte Organisationen mit Verbindungen zur israelischen Regierung und Militär“ ein, die „aufgrund meiner palästinensischen Identität und dem, was ich organisiere“ ein.

Wie bei einer anderen Rede letzten Monat, als ich sagte, wir sollten „handeln als habe Israel ein Existenzrecht oder als könnten Verhandlungen mit diesem kolonialistischen Gebilde geführt werden. Aber wir wissen, dass das niemals der Fall sein kann und sollte.“ Damit drücke ich bloß meine Identität aus.

Dieselben grundlosen zionistischen Verleumdungen gab es gegen Zahra Billoo. Zahra leitet das Büro des Council of American-Islamic Relations (CAIR) in San Francisco. Sie ist großartig, aber vielleicht ein wenig zu weich. Sicher, sie wird sagen, Israel dürfe nicht existieren und euch erzählen, die Juden seien unsere Feinde, wenn sie seine Existenz unterstützen. Aber liket sie blutige Bilder, die Terroranschläge feiern?

Feigling.

Klar, zu sagen, Muslime sollten jeder großen jüdischen Organisation „Aufmerksamkeit schenken“, von Campus Hilles bis zur Anti-Defamation League, macht die Zionisten ziemlich wütend. Das spricht also für Zahra.

CAIR blieb aber standhaft, sagte, alle Aufmerksamkeit war nur eine Verleumdung dafür, dass Billoo es wagte „eine Meinung zu palästinensischen Menschenrechten zu äußern. Wir werden uns nicht zum Schweigen bringen oder beeinflussen lassen. So Gott will.“

Klingt vertraut.

Und sie ist viel länger dabei als ich. Ihr sogenannter Antisemitismus war so offensichtlich, dass sie aus dem Vorstand des Women’s March geworfen wurde. Was für üble Strolche.

Als das passierte, machte Billoo eine islamophobe Schmierenkampagne dafür verantwortlich, die von den üblichen Gegenspielern geführt wurde, die schon lange gegen mich, meine Kollegen und jeden schießen, der es wagt sich offen für palästinensische Menschenrechte und das Recht auf Selbstbestimmung auszusprechen.

Ich spüre da ein Muster.

Die gute Nachricht ist jedenfalls, dass ich ein abgeschlossenes Jurastudium habe. Ich werde mehr Zeit für Within Our Lifetime haben – die Gruppe ist nach unserer Überzeugung benannt, dass Palästina noch zu unseren Lebzeiten befreit werden wird – und unsere Botschaft zu verbreiten, dass wir „jegliche Kollaboration und Dialog mit zionistischen Organisationen über eine strenge Antinormalisierungspolitik ablehnen. Die Befreiung Palästinas erfordert die Beseitigung des Zionismus.“ [Hervorhebung im Original]

Die Beseitigung des Zionismus ist die Beseitigung Israels.

Der Aufruf zur Eliminierung eines bestehenden Lands ist eine völlig normale, unstrittige Ansicht. Wladimir Putin macht das gerade und tut alles ihm Mögliche seinen Traum zu verwirklichen. Sehen Sie irgendjemanden, der ihn verflucht?

Egal.

Was ich meine, ist, meine Ideen sollten über jeden Zweifel erhaben sein. Jeder, die anderer Meinung ist, ist schlich Teil „einer Kampagne zionistischer Schikane durch gut finanzierte Organisationen mit Verbindungen zur israelischen Regierung und Militär“.

Wie Gelder der Europäischen Union für Westbank-Aktivitäten Völkerrecht brechen und Frieden untergraben

Akiva Van Koningsveld, HonestReporting, 31. März 2022

Mit der bisher wahrscheinlich stärksten Rüge für die Politik der Europäischen Union umriss ein von Israels Geheimdienst-Ministerium veröffentlichter Bericht – erstmals von HonestReporting komplett ins Englische übersetzt – wie Brüssel die illegale „Übernahme“ von Bereichen durch die palästinensische Autonomiebehörde finanziert, die international als unter israelischer Kontrolle stehend anerkannt sind.

Das Dokument beschreibt ausführlich, wie Regierungen des Auslands hunderte Millionen Euros in palästinensische Projekte in Area C der Westbank (auch als Judäa und Samaria bekannt) fließen lassen, was das entsprechende Völkerrecht und entsprechende Abkommen verletzt, nämlich die Oslo-Vereinbarungen, die den aktuellen Status des Gebiets regeln.

Darüber hinaus haben die PA und ihre europäischen Helfer mit der Umgehung von Verhandlungen mit Israel den Friedensaussichten geschadet und gleichzeitig das Leben von Israelis und Palästinensern gefährdet.

Laut eines Berichts mit dem Titel The Palestinian Campaign for Area C – Shaping a Security Reality on the Ground, Description and Implications [Die palästinensische Kampagne um Area C – Schaffung einer Sicherheitsrealität vor Ort, Beschreibung und Folgen] führt die PA-Administration in Ramallah eine bewusste, abgestimmte Anstrengung an, die gesamte Westbank unter palästinensische Zuständigkeit zu bringen. Zu diesem Zweck haben die Palästinenser EU-Gelder genutzt, um tausende illegaler Gebäude zu bauen und jede Menge Quadratkilometer Agrarland in die Hände zu bekommen.

Die 76 Seiten starke Forschungsstudie, erstellt im Juni 2021, aber erst dieses Jahr freigegeben und veröffentlicht, beschreibt:

[…] die systematische, institutionelle Bemühung des gegnerischen [palästinensischen] Establishments, die Sicherheit und zivile Realität in den C-Gebieten in einer Weise zu verändern, die die Autorität des [israelischen] Staats untergräbt und die Verpflichtungen untergräbt, die die palästinensische Autonomiebehörde als Teil der [Oslo-] Vereinbarungen auf sich nahm.

Israelische Geheimdienstinformationen legen nahe, dass die EU Ramallah seit 2014 nicht nur mit den finanziellen Mitteln für seinen Landraub versorgt hat, sondern auch dass der Block der 27 Staaten der PA konkrete, justiziable, legale und diplomatische Unterstützung dafür bot; was den eigenen erklärten Verpflichtungen Europas im Rahmenwerk von Oslo und direkten Friedensverhandlungen mit Israel entgegensteht.

Die einseitige Landraub-Kampagne der palästinensischen Autonomiebehörde

Der Geheimdienst-Bericht, den HonestReporting jetzt breitflächig verbreitet, hält fest, dass die palästinensische Autonomiebehörde im Verlauf der letzten acht Jahre mehr als eine halbe Milliarde Dollar erhalten hat, um „einseitige Schritte zur Besetzung von Land“ durchzuführen. Diese Gelder werden Ramallah laut des israelischen Geheimdienstes von „Regierungen des Auslands (Niederlande, Dänemark, Schweden, Frankreich, Schweiz, Großbritannien, Belgien, Deutschland, Türkei, Qatar,  Jordnaien) und einer Bandbreite internationaler Unterstützungsorganisationen, Wirtschaftsorganisationen wie der Weltbank, UNO-Gremien und der Europäischen Union zur Verfügung gestellt, außerdem über separate Kanäle auch von einer Vielzahl arabischer und islamischer Organisationen.

Der Bericht fährt fort:

Unter dem Strich sind als Teil der Schritte zur Besetzung von Territorium [in Area C] zwischen 35.000 und 40.000 Bauten errichtet worden, die für unterschiedliche Zwecke vorgesehen sind, darunter Landwirtschaft und Industrie. Diese Bauten decken einen Bereich von etwa 35 bis 80 Quadratkilometern ab. Es sollte festgehalten werden, dass die bedeutendste Zunahme in absoluten Begriffen in der Region Nordsamaria verzeichnet wurde, wo der Bereich des von durch palästinensische Bautätigkeit in Area C besetzen Landes um mehr als 150% zugenommen hat.

Die palästinensische Autonomiebehörde hat dies in Abstimmung „direkt zwischen lokalen [Westbank] Behörden und den Auslandsinstanzen“ getan, um ihren Einfluss auf Area C zu stärken. Tatsächlich zeigten Daten der Bewegung Regavim, einer israelischen NGO, die sich auf Fragen des Landbesitzes konzentriert, schon früher, dass die Palästinenser im Verlauf der letzten zwei Jahre mindestens 5.097 illegale Bauten in Area C errichteten oder im Durchschnitt sieben pro Tag. Während desselben Zeitraums verschaffte sich die PA Zugriff auf tausende Morgen Agrarland in dem Gebiet.

Der Bericht fügt an:

Es muss festgehalten werden, dass diese Aktivitäten auch die Schädigung natürlicher Güter beinhaltet (Bautätigkeit innerhalb von Naturschutzgebieten, illegale Steinbrüche, Umweltverschmutzung und das Abladen von Müll), Schäden an Antiquitäten (es gibt etwa 10.000 archäologische Stätten in Judäa und Samaria) und die Forderung aus ihnen muslimische Stätten zu machen.

Die israelische Regierung glaubt darüber hinaus, dass „die [palästinensische] Autonomiebehörde und ihre europäischen Partner weiterhin eine Menge zusätzlicher Pläne vorantreiben, für die die Gelder bereits gefunden worden sind.“

Um es noch einmal zu betonen: Diese Aktivitäten untergraben nicht nur die Aussichten auf eine friedliche Regelung eines vordergründig territorialen Disputs, sondern sind gemäß Völkerrecht auch illegal.

Die Oslo-Vereinbarungen und das Völkerrecht

Nach der Unterzeichnung der Oslo-Vereinbarungen wurde der nach einer Reihe in den 1990-er Jahren zwischen Israel und der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) geschlossenen Abkommen neu gebildeten palästinensischen Autonomiebehörde die Kontrolle über die Areas A und B der Westbank gegeben, Heimat von 90% der dortigen arabischen Bevölkerung. Derweil sollte Israel die komplette Kontrolle über Area C behalten, die alle jüdischen Gemeinden der Westbank umfasste.

Das Geheimdienst-Ministerium berichtet jedoch, dass

die Palästinenser seit der Umsetzung der Oslo-Vereinbarungen in Judäa und Samaria und der Teilung des Landes aktiv daran gearbeitet haben das Land in Area C zu besetzen. Seit 2009 (dem Fayyad-Plan) diese Bemühungen zentral von der palästinensischen Autonomiebehörde (2009) geleitet wurden, um einen Staat „von unten nach oben“ zu gründen, indem einseitig Fakten vor Ort geschaffen werden und angesichts des Eingeständnisses der Autonomiebehörde, dass sie nicht in der Lage ist eine politische Lösung zu ihren eigenen Bedingungen voranzutreiben.

Dennoch haben die Oslo-Vereinbarungen das Gewicht des Völkerrechts, wie es der frühere anwaltliche Berater im Amt für Rechtsangelegenheiten im US-Außenministerium Geoffrey R. Watson in seinem Buch „The Oslo Accords: International Law and the Israeli-Palestinian Peace Agreements“ (Die Oslo-Vereinbarungen: Völkerrecht und die israelisch-palästinensischen Friedensvereinbarungen) erläuterte. Während die PLO anfangs nicht die Fähigkeit besaß internationale Verträge im traditionellen Sinn einzugehen, stellten die Oslo-Vereinbarungen im Effekt rechtlich bindende Vereinbarungen gemäß dem Völkergewohnheitsrecht zwischen Israel und der palästinensischen Autonomiebehörde dar.

Das Interim-Rahmenwerk von 1995 – das auf der Voraussetzung gründete, dass die sogenannten Endstatusfragen zwischen den Seiten (wie z.B. die Konturen der letztendlichen Grenzen Israels) sollten in folgenden Verhandlungen definiert werden – legte fest, dass ohne die Genehmigung der Zivilverwaltung des israelischen Verteidigungsministeriums keine Bautätigkeit in Area C stattfinden kann. Gleichzeitig machen die Oslo-Dokumente deutlich, dass die Parteien niemals ein Verbot israelischer Bautätigkeit in der Westbank vereinbarten (siehe hier, hier und hier).

Damit bleiben die vereinbarten Konditionen trotz der wiederholten Drohungen von PA-Präsident Mahmud Abbas „alle Verpflichtungen der Oslo-Vereinbarungen“ aufzugeben in Kraft und in einigen Fällen stehen sie über von der palästinensischen Autonomiebehörde behaupteten Ansprüche aus den Genfer Konventionen (wie hier analysiert wurde).

Tatsächlich können Verträge laut Völkerrecht nur unter sehr bestimmen Umständen einseitig aufgekündigt werden. Die Wiener Konvention zum Vertragsrecht verkündet, dass die Parteien sich aus internationalen Vereinbarungen ohne ausdrückliche Kündigungsklauseln allgemein nur unter sehr eingeschränkten Umständen einseitig zurückziehen können, die im Fall der israelisch-palästinensischen Abkommen nicht anwendbar sind (mehr Hintergrund dazu gibt es hier, hier und hier).

Daher stimmen die meisten Jura-Gelehrten überein, dass – auch wenn man die anhaltenden Verletzungen der Oslo-Vereinbarungen durch palästinensische Autonomiebehörde einbezieht – die Abmachungen zwischen Jerusalem und Ramallah komplett in Kraft bleiben.

„Der Eckstein des bilateralen Friedensprozesses“

Die fortbestehende Bedeutung der Oslo-Verträge wurde erst vor kurzem von dem altgedienten Diplomaten Dennis Ross bekräftigt, der früher als Nahost-Gesandter des US-Präsidenten Bill Clinton diente, als die Deals unterschrieben wurden. „Diese Vereinbarungen, von der internationalen Gemeinschaft gebilligt, bilden bis heute den Eckstein des bilateralen Friedensprozesses und regeln weiterhin die Beziehungen zwischen den Parteien“, schrieb Ross 2020 in einer Eingabe an den Internationalen Strafgerichtshof [Hervorhebung hinzugefügt].

Aber die illegale Landbesetzungs-Anstrengung durch die PA mit Hilfe der EU, die in Area C stattfindet, macht im Gegenteil die Aktualisierung der Oslo-Vereinbarungen schwieriger, da die subversive Initiative nach Angaben des israelischen Geheimdienst-Berichts „irreversible Fakten […] vor Ort“ schaffen will, die „weitreichende Folgen für eine zukünftige politische Vereinbarung haben“.

Der Bericht betont auch, dass die Landnahme bereits das Leben von Israelis wie Palästinensern gefährdet:

[…] Diese palästinensische Aktivität hat die Bewegungsfreiheit entlang der Hauptverkehrsadern in der Region erheblich eingeschränkt und gleichzeitig „Verkehrskorridore“ aus der Oslo-Ära in „Fahrspuren“ verwandelt, die überwacht werden und bedroht worden sind, was Einfluss auf die Verkehrssicherheit entlang von Abschnitten einiger der wichtigsten Routen haben könnte […]

Seit fast drei Jahrzehnten ist die Europäische Union für eine „Zweistaatenlösung auf Grundlage der Oslo-Vereinbarungen und dem Völkerrecht“ eingetreten, wobei sie oft vor einem vermeintlichen israelischen „einseitigen Abweichen von den Oslo-Vereinbarungen“ warnte. Er im letzten Jahr führte der EU-Botschafter beim UNO-Sicherheitsrat ausdrücklich die Vereinbarungen bei einer Attacke auf angebliche einseitige israelische Schritte in der Westbank ins Feld.

Und während Europa Lippenbekenntnisse für die Notwendigkeit direkter Gespräche zwischen den beiden Parteien auf Grundlage von Vereinbarungen der Vergangenheit abgab, wobei der damalige deutsche Außenminister Heiko Maas im Mai 2021 sagte, es gebe „keine Alternative zu direkten Gesprächen zwischen Israelis und Palästinensern“, begünstigte Brüssel eindeutig einseitige Schritte der palästinensischen Autonomiebehörde.

Das ist Teil einer illegalen Kampagne in Area C der Westbank, die von den europäischen Steuerzahlern finanziert wird und im Effekt die Aussichten auf einen verhandelten Frieden zwischen Israelis und Palästinenser verringert.

Ein Blick auf einen der 40 israelfeindlichen Berichte der UNO vom letzten Jahr

Elder of Ziyon, 3. Februar 2022

Letztes Jahr gab die UNO rund 40 israelfeindliche Berichte aus. (Nicht mitgezählt sind dabei Organisationen wie der UNO-Menschenrechtsrat.)

Eine davon, A/76/289, fußt auf früheren UNO-Resolutionen, die Israel auffordern Palästinenser für Landbesitz zu entschädigen, den sie 1948 aufgaben. Er verweist auf diese aus dem Jahr 2018, aber seit Jahrzehnten werden regelmäßig praktisch identische Resolutionen hervorgebracht.

Die Resolutionen „rufen alle betroffenen Parteien auf dem Generalsekretär jegliche in ihrem Besitz befindlichen sachdienlichen Informationen, Aktivposten und Eigentumsrechte in Israel zur Verfügung zu stellen, die ihm bei der Umsetzung der aktuellen Resolution helfen können.

Wer reagiert auf diese Resolutionen?

2021 reagierten vier Länder. Keines von ihnen antwortete mit „sachdienlichen Informationen in ihrem Besitz, die arabischen Grundbesitz, Aktivposten und Eigentumsrechte in Israel betrafen“.

Die Antworten kamen aus Bahrain, Ecuador, Japan und dem „Staat Palästina“.

Ecuador schrieb einige Absätze zur Bedeutung der Resolution. Japan schrieb eine lange, irrelevante Eingabe darüber, dass es versucht den Palästinensern zu helfen und für Frieden zu werben. Der „Staat Palästina“ nutzte es als Gelegenheit einen Aufsatz zu schreiben, der auf Israel einprügelt und die UNRWA unterstützt.

Bahrains Eingab ist die problematischste:

  • Wir bestätigen, dass die palästinensische Flüchtlingsfrage im Kern der Sache der Palästinenser liegt. Wir stützen das inhärente und unveräußerliche Recht von Generationen palästinensischer Flüchtlinge und ihrer Nachkommen in die  Heime zurückzukehren, aus denen sie vertrieben wurden, in Übereinstimmung mit internationalen Resolutionen und insbesondere der Resolution 194 (III) der Vollversammlung und der arabischen Friedensinitiative.
  • Wir verurteilen jegliche Versuche welcher Seite auch immer, das Recht der palästinensischen Flüchtlinge zur Rückkehr zu annullieren und weisen diese zurück, auch die Verzerrung des Flüchtlingsfrage durch Versuche sie woanders neu anzusiedeln, die United Nations Relief and Works Agency for Palestine Refugees in the Near East (UNRWA) aufzulösen, ihre Finanzierung zu beenden oder zukünftigen Generationen ihr Rückkehrrecht durch eine sogenannte Neudefinition ihres Rechtsstatus zu berauben.

Bahrain hatte absolut nichts, das es einreichen konnte. Aber es entschied sich das abwegige „Rückkehrrecht“ zu betonen.

Ich kann mir vorstellen, dass dies eine Reaktion auf palästinensische Wut wegen ihres Normalisierungsabkommens mit Israel war, eine Botschaft: „Hey, wir sind immer noch auf eurer Seite.“ Trotzdem ist das angesichts dessen, dass sie jetzt Frieden mit Israel haben, besorgniserregend.

Das Land Israel behalten

Victor Rosenthal, Abu Yehuda, 20. Januar 2022

Aus den Nachrichten:

Die Europäische Union hat im Verlauf der letzten sieben Jahre eine halbe Milliarde Dollar zur Unterstützung des Plans der palästinensischen Autonomiebehörde ausgegeben Area C der Westbank zu kontrollieren, veröffentlichte am Donnerstag ein Geheimdienstbericht.

„Hilfen aus dem Ausland sind ein bedeutender Beschleuniger im Übernahmeprozess“, erklärte der Bericht der Rechercheabteilung des Ministeriums, der im Juni geschrieben und diese Woche für die Debatte des Außen- und Verteidigungsausschusses zur Frage veröffentlicht wurde.

Die grobe Schätzung lautet, dass im Zeitraum 2014 bis 2021 mindestens eine halbe Milliarde Dollar über verschiedene Kanäle an die Palästinenser überwiesen wurden und es ist möglich, dass die Summe noch höher lag“, erklärte der Bericht.

Eine jährliche Summe von rund €20 Millionen ist für die juristischen Kämpfe der Palästinenser gegen Siedlungen und die Sicherheitsbarriere vorgesehen, hieß es in dem Bericht.

Alle Gebiete außer dem Gazastreifen wurden 1995 von der Oslo II-Vereinbarung in die Areas A, B und C geteilt. Area A umfasst große arabische Bevölkerungszentren und steht komplett unter Sicherheits- und Zivilkontrolle der PA. Das bedeutet, dass die PA alle notwendigen Dienstleistungen für die Bevölkerung stellt, darunter Terrorbekämpfung und Gesetzesvollzug. Die IDF betritt Area A nur dann, wenn es absolut notwendig ist und koordiniert das mit der PA, um Terroristen aufzufinden und festzunehmen (selbstverständlich muss nicht erwähnt werden, dass dieses Vorgehen in sich zusammenbrechen kann, wenn ein gesuchter Terrorist der PA herrschenden Fatah-Fraktion nahe steht). Area B steht unter israelischer Sicherheitskontrolle und der Zivilkontrolle der PA. Sie besteht aus Bereichen mit arabischer Bevölkerung, die wegen ihrer strategischen Lage oder Natur unter IDF-Kontrolle stehen muss. Rund 90% der arabischen Bevölkerung der Gebiete lebt in den Areas A und B.

Area C, die rund 60% des fraglichen Landes ausmacht, steht unter kompletter israelischer Kontrolle. Sie umfasst alle jüdischen Gemeinden und militärischen Anlagen in den Gebieten sowie die gesamte jüdische Bevölkerung. Zu ihr gehören auch strategische Gebiete. Rund 450.000 Juden und 180.000 Palästinenser leben in Area C. Manche rechten Parteien sind dafür eingetreten Area C zu annektieren oder sie unter israelisches Recht zu stellen und selbst die meisten „Zweistaaten“-Befürworter stimmen zu, dass aus Sicherheitsgründen und um nicht hunderttausende Juden aus ihren Häusern zu werfen zumindest Teile von Area C Teil Israels werden müssen.

2009 entwarf der ehemalige PA-Premier- und Finanzminister Salam Fayyad in Zusammenarbeit mit der Administration Obama und der EU einen Plan, einseitig einen Palästinenserstaat zu gründen, ungeachtet israelischer Wünsche. Fayyad stellte sich vor alle Teile einer Regierung und eine Wirtschaft zu schaffen, bevor der Staat ausgerufen wird, ganz ähnlich den Zionisten im vorstaatlichen Jischuw. Es wurden detaillierte Pläne geschrieben, bei denen großer Wert auf Einzelheiten und Aufmerksamkeit für Konzepte wie Gerechtigkeit, Demokratie und sogar Umweltschutz gelegt wurde, was Eindruck auf die westlichen Technokraten machen sollte, die für das Projekt zahlen würden. Der Gegensatz zum tatsächlichen Verhalten der PA gegenüber ihren Bürgern, der Umwelt und Israel ist verblüffend.

Das erklärte Ziel besteht darin einen „souveränen und unabhängigen Staat in den Grenzen von 1967 mit Jerusalem als Hauptstadt“ zu schaffen und eine gerechte und vereinbarte Lösung für die palästinensischen Flüchtlinge in Übereinstimmung mit den entsprechenden internationalen Resolutionen und insbesondere der Resolution 194 des UNO-Sicherheitsrats zu erzielen.“ Wenn Sie glauben, der Plan könnte für Israel nicht problematisch sein, dann lassen Sie mich daran erinnern, dass die PLO die Resolution 194 immer so interpretiert hat, dass sie bedeutet, alle Nachkommen arabischer Flüchtlinge von 1948 könnten sich entscheiden „nach Hause“ in Israel zurückzukehren oder für den Verlust ihres „Eigentums“ entschädigt zu werden.

Der Plan erfordert maximales Land unter palästinensischer Kontrolle und seinen maximalen Zusammenhang, also Kontrolle von Area C und entscheidend dafür ist die Vertreibung so vieler Juden wie möglich. Obwohl Fayyad 2013 von einem eifersüchtigen Mahmud Abbas aus dem Amt gedrängt wurde (er arbeitete dann an verschiedenen prestigeträchtigen Bildungsinstitutionen und Thinktanks), ging die Umsetzung des Plans unter seinen Nachfolgern weiter.

Die amerikanische Finanzierung des Projekts begann mit der Administration Obama, wurde unter Trump gestoppt und wird von Biden wieder aufgenommen. Aber der Löwenanteil ist aus europäischen Quellen gekommen. Regavim, eine israelische Organisation, die sich für den Schutz israelischen Landes (sowohl innerhalb als auch außerhalb der Linien von vor 1967) engagiert, erklärt einige der Methoden, die die Palästinenser und ihre europäischen Partner einsetzen, um an den meisten strategischen Teilen von Area C die de facto-Kontrolle über das Land zu übernehmen, beispielsweise in „E1“ zwischen Jerusalem und Ma’ale Adumim:

Das Vorgehen ist einfach: EU-Fahrzeuge stellen an strategischen Stellen in Area C Wasserzisternen und Solarmodule auf. Beduinen-Clans schaffen Lagerplätze um diese kritischen Ressourcen und der Rest ist Geschichte: Der Jahalin-Clan und die Einwohner von Khan al-Akhmar sind wohlbekannte Beispiele für die Ergebnisse.

Ein weiterer Trick besteht darin an einer strategischen Stelle illegale Bauten zu erstellen und Schilder anzubringen, die sie zu einer „Schule“ oder einem „Krankenhaus“ erklären. Wenn Israel versucht sie zu entfernen – erinnern Sie sich, das Gebiet steht angeblich unter voller israelischer Kontrolle, was auch Bebauungspläne und die Ausgabe von Baugenehmigungen beinhaltet – dann wird ihm vorgeworfen unmenschlichen Handelns oder sogar Kriegsverbrechen schuldig zu sein. Es ist schon ironisch, dass die Palästinenser und ihre Anhänger gleichzeitig behaupten Israel „verschlingt palästinensisches Land“ durch „Siedlungsbau“, wenn es dort faktisch fast keine Bautätigkeiten für neue Gemeinden und minimale Bautätigkeiten innerhalb der bestehenden gibt.

Manchmal unternimmt die israelische Regierung etwas, oft erst, wenn sie von Regavim angestoßen wird, aber genauso oft wird der Landraub schlicht ignoriert. Ich denke, das liegt daran, dass viele israelische Offizielle, sogar die, die angeblich „rechts“ sind, die Vorstellung verinnerlicht haben, dass ein Palästinenserstaat welcher Art auch immer sowohl harmlos als auch unvermeidbar ist. Er sollte besser nicht unvermeidbar sein, denn daran gibt es nichts Harmloses. Der Fayyad-Plan ist praktisch eine detaillierte Blaupause  für die Umsetzung von Arafats „Stufenplan“ für die Ersetzung Israels durch einen arabischen Staat (Fayyad war Arafats Finanzminister in der PA-Regierung von 2002).

Es ist schwer vorstellbar, dass die Vertreter der Europäer – und der Amerikaner – glauben, sie würden irgendetwas anderes tun als daran zu arbeiten den jüdischen Staat zu untergraben. Es ist schwer vorstellbar, dass sie so blindgläubig sind zu glauben, dass der Palästinenserstaat, den sie uns überstülpen, ein demokratischer, friedlicher und gutnachbarlicher sein wird. Und schlussendlich ist es unmöglich zu akzeptieren, dass sie nicht die Fantasie haben sich vorzustellen, was wahrscheinlich passieren wird, wenn die PLO ihren Plan erfolgreich umsetzt.

Was sie tun ist ein Kriegsakt. Ich würde sagen das läuft unter dem Radar der Bürger ihrer Länder ab, die für all das zahlen, aber die Wahrheit lautet, dass die meisten ihrer Bürger sich gar nicht weniger für das interessieren könntne, was an dieser winzigen Stelle im Nahen Osten geschieht.

Aber für uns, die wir hier leben, ist es von Interesse und es liegt an uns, unsere Regierung dazu zu bringen ihre Verantwortung zu übernehmen ihre Bürger zu verteidigen, was in diesem Fall bedeutet unser Land davor zu schützen weggenagt zu werden.

Der deutsche „Antisemitismus-Beauftragte“, der BDS, Judenhass und den Iran freigibt

Rabbi Cooper vom Simon Wiesenthal Center sagte über Blume, dass „der Job eines Antisemitismus-Beauftragten darin besteht diesen zu bekämpfen, nicht ihn zu verbieten“. Op-Ed

Benjamin Weinthal, Israel National News, 30. September 2021

BDS in Europa (Foto: Flash 90 – Hadas Porush)

Baden-Württemberg ist in eine Reihe von Antisemitismus-Skandalen verwickelt. Der mit der Bekämpfung von Antisemitismus Beauftragte des Landes, Michael Blume, hat es versäumt etwas gegen die Finanzierung der Kampagne Boykott, De-Investitionen und Sanktionen zu unternehmen, die sich gegen den jüdischen Staat richtet; und er hat es abgelehnt die Stadt Freiburg zu drängen ihre Partnerschaft mit dem völkermörderischen, antisemitischen Regime des Iran zu beenden.

Wenn es Baden-Württemberg und Freiburg ernst damit ist Antisemitismus zu bekämpfen, dann sollte das Bundesland Blume auf der Stelle feuern, das Bankkonto des für BDS eintretenden Palästina-Komitee Stuttgart schließen und Freiburgs Städtepartnerschaft mit dem iranischen Regime in Isfahan beenden.

Eine der mächtigsten BDS-Organisationen, das Palästina-Komitee Stuttgart, hat ihren Sitz in der Landeshauptstadt Stuttgart und betreibt ein Konto bei der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW), einer Staatsbank. Das Komitee veranstaltete eine internationale Konferenz, die ein Who’s Who der BDS-Kampagne mit mehr als 300 Teilnehmern zusammenbrachte.

Blumes Behauptung, mit der er suggeriert, dass Banken Konten von BDS-Gruppen nicht schließen können, ist nachweislich falsch. Die folgenden deutschen Banken haben Konten von BDS-Gruppen wegen der Unterstützung von Terrorismus oder Antisemitismus oder beidem geschlossen: Deutsche Bank, Commerzbank, Deutsche Postbank, DAB Bank München und die Bank für Sozialwirtschaft.

Gemäß deutschem Recht ist Hetze gegen Juden illegal. 2019 verabschiedete der Bundestag einen Beschluss, der BDS als antisemitisch definierte. Es lohnt sich festzuhalten, dass die Bank für Sozialwirtschaft das Konto der extremistischen Pro-BDS-Organisation Jüdische Stimme für einen Gerechten Frieden im Nahen Osten nach der Inkraftsetzung des Anti-BDS-Beschlusses kündigte.

Die investigative Serie dieses Autors führte zur Schließung von mehr als 20 BDS-Konten in Ländern wie Frankreich, Deutschland, Österreich, den USA, Irland und Großbritannien; Grund sind die Verletzungen von Antidiskriminierungs-Gesetzten gegen Israel, Aufstachelung gegen Juden und Verbindungen zum Terrorismus.

Der Stadt Stuttgart und der Landesregierung zusammen gehört fast die Hälfte der Landesbank Baden-Württemberg. Leider haben Ministerpräsident Winfried Kretschmann von den Grünen und Innenminister Thomas Strobl von der CDU keine Lust gezeigt der Toleranz Landes für BDS und Blumes antisemitische und israelfeindliche Aktivitäten in den sozialen Medien und in seinen Artikeln ein Ende zu setzen.

Blume behauptete in einem verschwurbelten Blog-Artikel, dass „ich als gelernter Finanzassistent weiß, dass Banken im Sparkassenverbund einen Grundversorgungsauftrag erfüllen und Kontenschließungen also engen, rechtlichen Vorgaben unterliegen.“. Sein Mangel an Wissen über Gesetze gegen Terrorfinanzierung und die zahlreichen Schließungen von BDS-Bankkonten in Deutschland, Österreich und dem übrigen Europa ist schockierend.

Blumes Weigerung die LBBW zu drängen das BDS-Konto zu schließen ist eine Absage an öffentliche Aufrufe des Zentralrats der Juden in Deutschland an die Finanzinstitutionen, die Boykott-Gruppen stärken, an die israelische Regierung, insbesondere ihr Botschafter bei der UNO und den USA Gilad Erdan, an den Leiter der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Uwe Becker und den Beauftragten für jüdisches Leben in Deutschland und den Kampf gegen Antisemitismus des Bundes Felix Klein.

Becker erklärte als stellvertretender Bürgermeister von Frankfurt, das sie Stadt keine Geschäfte mit Banken tätigen wird, die BDS-Organisationen Konten bieten.

Blume hat eine unappetitliche Bilanz, im Kampf gegen zeitgenössischen Antisemitismus auf der falschen Seite der Geschichte zu stehen.

2019 verglich er in einem weitschweifigen Blogeintrag mit dem Titel „Eichmann, Breivik, Spencer und der Terrorangriff von Christchurch – Der Ethnonationalismus als Verbindung aus Antisemitismus und Rassismus“ die prominente deutsch-jüdische BDS-Aktivistin Malca Goldstein-Wolf mit dem Organisator des Holocaust Adolf Eichmann.

In Reaktion darauf sagte der Top-Nazijäger des Simon Wiesenthal Center Dr. Efraim Zuroff aus Jerusalem, Blume solle „erst seinen Rücktritt anbieten und sich dann bei Frau Goldstein-Wolf entschuldigen“.

Nach erneuter israelfeindlicher Aktivität seitens Blumes im Juli in den sozialen Medien sagte Rabbi Abraham Cooper vom Simon Wiesenthal Center: „Der Job eines Antisemitismus-Beauftragten besteht darin diesen zu bekämpfen, nicht ihn zu verbreiten.“ Blume widersprach zum Beispiel beim Austausch mit einem Twitter-Account nicht, als dort die israelische Flagge in einer Karikatur als „schlimmste von allen“ verteufelt wurde. Darüber hinaus likte Blume Posts eines Twitter-Accounts, der Judenhass schürt und retweetete dortige Einträge.

Derweil setzte Blume seine israelfeindlichen Tiraden auf seinem privaten Twitter-Account fort.

Diesen Monat deckten Antisemitismus-Beobachter in sozialen Medien auf, dass Blume Unterstützung für die deutsche israelfeindliche Journalistin Nemi El-Hassan äußerte, die an einer dem iranischen Regime freundlich gesinnten Al-Quds-Demonstration teilnahm, auf der Teilnehmer zur „Vergasung von Juden“ aufriefen. Die jährliche Kundgebung fordert die Vernichtung des jüdischen Staats.

Und nach Angaben der größten Zeitung Deutschlands, BILD, „likte“ El-Hassan im Sommer diesen Jahres antisemitische Inhalte in sozialen Medien, die Terrorismus gegen Israel verherrlichen.

El-Hassan strebt die Beschäftigung als Moderatorin beim WDR-Fernsehen an und Blume erklärte seine Unterstützung für sie. Er argumentierte, dass „Menschen Antisemitismus überwinden können“ und drängte darauf, dass ihr als Moderatorin „eine Chance gegeben“ wird. Nach Beschwerden seitens des Zentralrats der Juden und anderer, entschied sich der WDR El-Hassan nicht als Moderatorin vor der Kamera zu arbeiten, sie aber als Autorin zu beschäftigen.

Dieser Reporter schickte Presseanfragen an Blume zu seiner Unterstützung für El-Hassan; dieser erklärte über Twitter, dass er auf seinem privaten Twitter-Account eine vorübergehende Pause machen würde.

Leider ist Blume ein israelfeindlicher und judenfeindlicher Dauernutzer der sozialen Medien. 2019 „likte“ er einen Facebook-Post, der Zionisten mit Nazis gleichsetze – nach der Definition der Internationalen Holocaust-Gedenkallianz, die von der deutschen Regierung übernommen wurde, ein klarer Ausdruck von zeitgenössischem Antisemitismus.

Blumes Untätigkeit bezüglich der Städtepartnerschaft des iranischen Regimes mit Freiburg ist beunruhigend. 2020 forderte die politische Partei JUPI im Freiburger Stadtrat ein Ende der Partnerschaft, weil das Regime des Iran „Holocaust-Leugnung und die Verfolgung von Homosexuellen betreibt, was nicht die Grundlage einer Freundschaft sein kann“.

JUPI-Stadtratsmitglied Segio Pax sagte, es „kann keinen Dialog“ mit dem Iran geben, weil dieser „das Existenzrecht Israels nicht anerkennt“.

Freiburgs Partnerschaft mit Isfahan dient einzig dem Zweck den tödlichen Antisemitismus, globalen Terrorismus und Holocaust-Leugnung der Islamischen Republik in den Mainstream zu bringen.

Die US-Regierung sowohl unter demokratischen als auch unter republikanischen Administrationen hat das Regime des Iran als den größten Staatssponsor für Terrorismus erkannt. Jonathan Greenblatt als CEO der Anti-Defamation League sagte vor dem Kongress aus, dass die Islamische Republik der führende internationale Staatssponsor von Antisemitismus und Holocaust-Leugnung ist.

Die vom iranischen Regime kontrollierte Metropolises News Agency (früher als Isfahan Municipality News Agency bekannt) berichtete im Mai darüber, wie Isfahan den Al-Quds-Tag 2021 feierte. Maschregh News, eine der Sicherheits- und Geheimdienst-Organisationen des Iran nahe stehende Internetseite, betonte bei der Diskussion des Al-Quds-Tag-Demonstration in Isfahan im Mai „die Notwendigkeit der Befreiung des besetzten Jerusalem“.

Kurz gesagt: die Beseitigung Israels.

Blume behauptete bezüglich der Städtepartnerschaft, dass er nicht eingreifen oder gar seine Meinung zu Entscheidung der Stadtoberen äußern könne. Das ist schlicht falsch. Bedenken Sie, dass der Antisemitismus-Beauftragte des Bundeslandes Hamburg, Stefan Hessel, vor kurzem die Stadtregierung aufforderte das von der Islamischen Republik Iran kontrollierte Islamische Zentrum Hamburg zu schließen. Das Zentrum schürt Antisemitismus und propagiert radikale und terroristische Ideologien.

Blume nutzte eine erfundene Ausrede, um die Konfrontation mit der tödlichen antisemitischen Ideologie Teherans in Baden-Württemberg aus dem Weg zu gehen.

Antisemitismus ist in der Kultur und der Machtstruktur Baden-Württembergs tief eingegraben. Das Bundesland wählte 1966 den früheren Nazi-Marinerichter Hans Filbinger zum Ministerpräsidenten; dieser wurde wiedergewählt und behielt den Posten bis 1978 und genoss als Vaterfigur enorme Beliebtheit. Filbinger verteidigte seine Arbeit in der Nazizeit samt dem Verhängen der Hinrichtung von Deserteuren später mit den Worten: „Was damals Recht war, kann heute nicht Unrecht sein.“

– Blume lehnte es ab meine Presseanfrage zu beantworten, ob er in seiner Rede in Lörrach im September, als dort „Demokratie“ gefeiert wurde, die baden-württembergische Stadt kritisierte. Bestenfalls scheint Blume Lörrachs Nazi-Geschichte und dass sie den ehemaligen Nazi-Bürgermeister Reinhard Boss noch 2016 ehrte ignoriert zu haben.

– Lörrachs Sprecherin Susanne Baldus-Spingler und Bürgermeister Jörg Lutz lehnten es ab auf meine Presseanfragen zu antworten, warum die Stadt ihre Nazi-Vergangenheit während ihrer Feiern zum „Tag der Demokratie“ ignoriert.

– Blume und Baldus-Spingler lehnten es ab diesem Reporter eine Kopie seiner Rede zur Verfügung zu stellen.

Chaim Noll, ein deutsch-israelischer Schriftsteller kritisierte Blume wegen „latentem Antisemitismus“ und schrieb in einem beißenden Artikel auf der beliebten Internetseite Die Achse des Guten über Blumes schwergradige Inkompetenz und Antisemitismus. Mit dem Vorwurf des „latenten Antisemitismus“ sind Blumes Angriffe auf deutsche Juden, die israelischen Medien und Israelis in den sozialen Medien und in seinen bizarren Blogeinträgen zum Teil erklärbar.

Wenn Baden-Württembergs Politiker und Führungskräfte weiter Business-as-usual betreiben, dann wird das Antisemitismus-Problem des Landes nur zunehmen.

Vom Fluss bis zum Meer – das palästinensische Narrativ

Luke Hilton, The Israel Guys, 8. Oktober 2021

Geht man in ein arabisches Dorf in Judäa und Samaria, dann weiß man nie, was einen erwartet. Wird jemand, mit dem du sprichts, keine Probleme mit Juden oder Israel-Anhängern haben oder werden sie dir gegenüber Feindschaft gegen Israel und jeden, der sich auf seine Seite stellt, zeigen?

Zum Beispiel ging ich vor kurzem in einen Musikladen in einem lokalen arabischen Dorf in Samaria. Da wir offensichtlich nicht wirklich in unsere Umgebung passten, fragte uns der Eigentümer, was wir in „Palästina“ machen. Nicht sicher, ob ich korrekt gehört hatten, fragten wir: „Wollten Sie uns fragen, was wir hier in Israel tun?“ Er sagte: „Nein, Palästina, das ist Palästina.“ Mein Schwager, der dabei war, fragte ihn, ob er nur die „Westbank“ als Palästina betrachtet oder ob er etwas mehr meint. Er antwortete, dass alles vom Fluss bis zum Meer Palästina sei, nicht nur die „Westbank“ (die fälschlich so genannt wird).

Das Narrativ, das dieser Araber uns erzählte, ist von großer Bedeutung, wenn es darum geht den israelisch-palästinensischen Konflikt zu begreifen.

Wenn ein unter der palästinensischen Autonomiebehörde lebender Araber sagt, er wolle Freiheit oder er wolle, dass die israelische Besatzung endet, bezieht er sich nicht auf die Gründung eines Palästinenserstaats, der in Frieden neben einem jüdischen Staat bestehen würde. Er ist von klein auf dazu gehirngewaschen worden die Lüge zu glauben, dass die arabischen Palästinenser nur in Freiheit leben können, sobald jeder Jude in Israel ins Meer getrieben worden ist.

Aus diesem Grund ist es für eine westliche Macht unmöglich in den Nahen Osten zu kommen und zu versuchen zwischen Israel und den Palästinensern einen Fantasie-Frieden zu schaffen. Jeder Friedensplan, der jemals vorgelegt wurde, beginnt mit der Idee, dass zwei Volksgruppen, die in ihren Idealen und Überzeugungen Welten auseinander liegen, einfach an den Tisch kommen können, territoriale Zugeständnisse machen und dann glücklich mit ihrem voraussichtlichen Stück Grundbesitz davonziehen. Diese westliche Mentalität wird einfach nicht funktionieren.

In den vergangenen Monaten hat es zahlreiche Weltführer gegeben, die erklärt haben, dass die Vorstellung eines Palästinenserstaats nicht realisierbar ist. Während Präsident Joe Biden immer noch an die Zweistaatenlösung glaubt, sagte er vor kurzem in einer Rede vor den Vereinten Nationen, dass wir noch einen langen Weg zu diesem Ziel vor uns haben. Anders als frühere Präsidenten hat seine Administration noch keinen Hinweis darauf gegeben, dass sie an einem Friedensvertrag für dieses turbulente Stück Land im Nahen Osten arbeitet. Man scheint eine Zweistaatenlösung aufgegeben zu haben (jedenfalls vorläufig).

Dankenswerterweise scheint der israelische Premierminister Naftali Bennett fest gegen die Vorstellung eines Palästinenserstaates zu stehen. In dieser Sache sagte er vor kurzem: „Es wäre ein furchtbarer Fehler … Ich werde das nicht machen.“ Obwohl viele ihre Zweifel bezüglich Bennetts politischen Veränderungen seit Regierungsbildung haben, können wir ihn zumindest auf sein Wort festnageln, wenn es um die Idee eines Palästinenserstaats geht.

Warum sollte ein Palästinenserstaat schädlich für Israel wie auch die Araber sein, die in Judäa und Samaria leben? Wir berichteten über dieses Thema in einem munteren Video, das wir gestern auf The Israel Guys YouTube-Kanal posteten, das hier anzusehen ich empfehle.

Hassen alle Palästinenser Israel und wollen die Juden ins Meer getrieben sehen? Die Antwort lautet nein, aber leider sind diese in der Minderheit.

Nach Veröffentlichung des Videos, trauten wir uns nach Nablus (dem biblischem Sichem; sehen Sie sich das Video hier an), sprach uns ein in Nablus lebender palästinensischer Araber an. Er identifiziert sich als pro-israelisch – eine mutige Haltung – und eine, die von sehr wenigen anderen in diesen Kreisen geteilt wird. Er und die wenigen anderen wie er haben den Mut gehabt, hinter die Propaganda und die Gehirnwäsche zu sehen, die die palästinensische Autonomiebehörde ständig auskotzt und die Realität des Lebens in Israels Kernland erkennen.

Als wir in Nablus waren, stellten wir noch etwas anderes Interessantes fest. Viele Menschen hatten eine Antwort, wenn die Kamera ausgeschaltet ist und eine andere, wenn die Kamera an war. Viele waren auch wegen der Kamera an sich skeptisch. Einige unserer besten Gespräche mit arabischen Palästinensern hatten wir leider ohne Kameras. Mehr und mehr Araber erkennen, dass ihre eigene Regierung, die palästinensische Autonomiebehörde, das eigentliche Problem ist, wenn es um ihren Lebensunterhalt und ihre Wirtschaft geht.

Die palästinensischen Araber werden von klein auf gelehrt Israel zu hassen. Sie werden gelehrt, dass sie unterdrückt sind. Die Araber, die dieses Narrativ ablehnen und Israel in positivem Licht sehen, lehnen den Druck der internationalen Gemeinschaft ab, mit dem die Palästinenser als das unterdrückte Opfer betrachtet werden. Die erste Veränderung, die die palästinensischen Araber vornehmen müssen, ist jedoch aufzuhören sich selbst als Opfer zu betrachten. Sie müssen aufhören die Lüge zu glauben, dass Israel der Unterdrücker ist.

Die Verantwortung ist eine dreifache. Erstens sollten die palästinensischen Araber aufwachen, aufhören sich als das Opfer und Israel als den Unterdrücker zu sehen und ihre korrupte Regierung aussortieren. Zweitens muss die internationale Gemeinschaft aufhören die Lüge und Einseitigkeit zu propagieren, die sie seit so vielen Jahren über Israel und die Palästinenser verbreitet. Drittens haben mutige Einzelne eine Verantwortung aufzuhören die Lügen zu glauben, den Lärm abzustellen und nach der Wahrheit zu suchen.

Das ist der Grund dafür, dass es uns hier bei The Israel Guys gibt. An den Fronten Israels stehend waren wir es müde den internationalen Medien zuzusehen, wie sie die Leute überfahren und sie tagtäglich beeinflussen.

Unser Auftrag ist es, die Fake News-Nachrichten zu zerpflücken und die Wahrheit und authentische Geschichten zu Israel zu erzählen.

Was ist mit Ihnen? Sind Sie bereit die Wahrheit herauszufinden?