Foto: Vorgestern wurde eine Kollegin ermordet…

… und zwei weitere liegen im Krankenhaus, aber sie hilft trotzdem wieder einem blinden Araber den Weg zu finden (gefunden auf Facebook):

Ach übrigens: Nicht nur, dass die „Besatzerin“ dem Araber hilft. Sie sieht auch weder wie eine aus Europa gekommene, rassendiskriminierende Kolonisatorin – und genauso wenig, als würde sie rassendiskriminiert.

Foto: Ein Bild ist manchmal mehr wert als tausend Worte

Hugh Fitzgerald, Jihad Watch, 23. Mai 2017

Sehen Sie sich dieses Foto an, dass die Rücken verschiedener Würdenträger zeigt, die auf die Ankunft von Trump auf dem Ben Gurion-Flughafen warten. Sie mögen sich an die Fotos von Trump & Co. beim Willkommen auf dem Vorfeld in Riyad erinnern, das war erst letzte Woche. Die Willkommenstruppe war eine sehr eingeschränkte Gruppe: allesamt Männer, allesamt Muslime, allesamt Sunniten, alles Araber, alle sehr reich und viele davon – das überrascht nicht – Mitglieder derselben Familie. Da gab einen Außenseiter – Außenseiterin, eben deswegen, sie war eine Frau, eine Fotoreporterin aus dem Ausland, die für flüchtige Posts und die Nachwelt herumknipste.

Der Rest des Besuchs bot dieselbe enge Bandbreite ans dramatis personae. Das Publikum für Trumps Rede bestand ausschließlich aus Muslimen, d.h. sunnitischen Muslimen – und fast ausschließlich aus männlichen sunnitischen Muslimen, heißt: männlichen muslimischen Sunniten, die entweder selbst Despoten sind oder Repräsentanten von Despoten. Ich habe eine einzelne, vielleicht zwei Frauen im Publikum ausgemacht, keine Christen, keine Juden, keine Hindus, keine Schiiten, keine Atheisten, keine Demokraten (im perikleischen, nicht dem clintonschen Sinn).

Über diese Dinge musste ich nachgrübeln, als die die Fotos der Wartenden sah, die Trump auf dem Vorfeld in Tel Aviv erwarteten und sie mit dem verglich, was gerade in Saudi-Arabien geschah. Zu den israelischen Soldaten am Flugzeug gehörten mit Maschinengewehren bewaffnete junge Frauen. Das war schließlich Israel, in dem seit 1949 Militärdienst für beide Geschlechter verpflichten ist. Derweil dürfen Frauen in Saudi-Arabien kein Auto fahren, können nicht ins Ausland reisen und sollen nicht einmal ohne Erlaubnis eines männlichen Verwandten das Haus alleine verlassen. Und selbst die Zeit, die eine Frau mit männlichen Kollegen verbringt, ist wohlüberlegt beschränkt. Die Religionspolizei Mutawwa ist überall um sicherzustellen, dass die Scharia eingehalten wird.

Ein Foto, das oben, aufgenommen auf dem Ben-Gurion-Flughafen, fiel mir besonders auf. Es wurde hinter einer Gruppe Würdenträger mit ihren verschiedenen Kopfbedeckungen aufgenommen. Ich sah bärtige, orthodoxe Juden, dren Gesichter im Profil aufgenommen waren. Dann gab es einen hohen katholischen Prälaten – einen Bischof, wenn man nach seiner roten Kappe oder Zucchetto geht. Mehrere griechisch-orthodoxe Priester in ihren charakteristischen Kleidung – vielleicht war einer von ihnen russich-orthodox. Ein Druse mit seiner zylindrischen weißen Kappe, wenn auch keine drusischen Frauen mit Tantour zu sehen waren. Und dann andere, die ich von hinten nicht identifizieren konnte – vielleicht Protestanten verschiedener Denominationen, fast sicher orthodoxe oder säkulare Juden, Christen und muslimische Araber. Denn trotz all des BDS-Geredes über Israel als „Apartheidstaat“ finden sich überall im poltischen Leben Israels muslimische und christliche Araber. Ein Dutzend davon sind Abgeordnete in der Knesset, sie dienen am obersten Gerichtshof (einer von ihnen, Salim Joubran ist auf Lebenszeit dort); sie dienen im israelischen diplomatischen Dienst und zwei davon sind aktuelle Botschafter, viele weitere Konsuln. Andere dienen auf örtlicher Ebene als Richter. Es gibt muslimische und christliche Araber in der Knesset. Es gibt christliche und muslimische Araber, die als Freiwillige im israelischen Militär dienen (anders als Juden sind sie nicht zum Dienst verpflichtet). Besonders bemerkenswert sind die fast 2.000 Beduinen in der israelischen Armee, die für ihre Fähigkeiten als Fährtenleser berühmt sind.

Das ist das, was Israel zu bieten hat. Es hat keinen Schwertertanz. Keinen Vers des Schwertes. Es hat die Hatikvah. Es hat komplette Gleichberechtigung von Mann und Frau. Israel kann keine Hunderte Millionen Dollar für amerikanische Waffen ausgeben, aber die Israelis haben sich unschätzbare Hilfe bei der Entwicklung einiger der fortschrittlichsten amerikanischen Waffen erwiesen, darunter das Raketenabwehrsystem Arrow, das Stealth-Kampfflugzeug F-35 und dem taktische Hochenergie-Laser (Nautilus). Man fragt sich, ob es in dem riesigen saudischen Waffenarsenal überhaupt ein einziges Teil gibt, von dem es die Saudis schafften es selbst herzustellen. Und was das Teilen von Geheimdienstinformationen angeht, sind es die Vereinigten Staaten, die auf Israel angewiesen sind, mehr als Israel auf die USA, denn kein anderes Land hat die Möglichkeiten der Sammlung von geheimdienstlichen Informationen im Nahen Osten, die denen der Israelis gleich kommt.

Das Foto von von sunnischen Muslimen, die vor Goldketten strotzen, die ihren sagenhaften Reichtum weder harter Arbeit noch Erfindertalent verdanken, auch nicht unternehmerischem Flair, sondern einem Zufall der Geologie nd die Trumps Flugzeug in Riyad begrüßten, erzählen eine Geschichte. Das Willkommen am Flughafen durch Juden, Christen, Muslime, Drusen, sowohl Männern wie Frauen, die Trumps Flugzeug in Tel Aviv begrüßten, erzählen eine ganz andere.

Das ist das, was das Foto, das eine, das ich an den Anfang dieses Textes stellte, das auf dem Vorfeld von Tel Aviv aufgenommen wurde, veranlasste mich zum Nachdenken. Ich dachte, ich teile diese Gedanken mit ihnen.

Die Israelis sind die Unmenschen

… wie man hier sehen kann (gefunden auf twitter): Diese Palästinenserin saß mit ihrem Baby am Straßenrand und wartete auf eine Mitfahrgelegenheit. Es war sehr heiß. Die vorbeifahrenden Palästinenser kümmerten sich nicht, nur ein General der IDF.

Fotos der Woche: In welchem Land können arabische Oberstufenschüler helfen einen Satelliten zu starten? In Israel!

Edler of Ziyon, 20. April 2017

Aus der Times of Israel:

Ein winziger, von israelischen Oberstufenschülern gebauter Satellit flog Dienstag vom Kennedy Space Center der NASA in Cape Canaveral los, um als Teil eines internationalen Forschungsprojekts die Atmosphäre zu untersuchen.

Duchifat-2 (Wiedehopf) ist einer von 28 Nanosatelliten aus 23 Ländern, die am Forschungsprogramm QB50 der Europäischen Union teilnehmen; aber er ist der einzige, der von Oberstufenschülern gebaut wurde.

Mehr als 80 Schüler der Klassen 9 bis 12 aus Schulen in Herzliya, Ofakim, Yeruham, der Westbank-Siedlung Ofra und der Beduinenstadt Hura halfen Duchifat-2 zu bauen, der gerade einmal 1,8 Kilogramm wieg und nur 20 Zentimeter hoch und 10 Zentimeter breit ist. Infolge seiner geringen Größe hat der Satellit keine Motoren; stattdessen nutzt er das Magnetfeld der Erde, um sich im All an der richtigen Stelle zu halten.

Eine Versorgungsrakete vom Typ Atlas V trug die Satelliten-Nutzlast mit mehr als drei Tonnen an Vorräten hob von Florida ab und machte sich auf den Weg zur Internationalen Raumstation, die sie nach einer etwa zweitägigen Reise erreichen wird. Astronauten in der Raumstation werden Duchifat-2 und den Schwarm weiterer Satelliten in etwa sechs Wochen freisetzen.

Vierzehn Schüler aus Herzliya und Hura reisten nach Florida, um den Start live zu sehen.

Der israelische Satellit wird die Plasmadichte der unteren Atmosphäre erkunden, eine Schicht der Atmosphäre, die in etwa 85 Kilometer Höhe beginnt und bis in etwa 300 Kilometer Höhe reicht.

Wo sonst im Nahen Osten haben arabische Schüler solche Möglichkeiten? Und besonders: Wo sonst im Nahen Osten können arabische Mädchen an Wissenschaftsprojekten solchen Kalibers arbeiten?

Hier sind die intelligenten Schüler, Araber und Juden, bei der NASA.