Natürlich ist Israel als rassistisch zu bezeichnen antisemitisch. Hier ist ein perfektes Beispiel.

Elder of Ziyon, 3. Februar 2021

Nada Elia lehrt Amerikanische Kultur an der Western Washington University. Sie schreibt regelmäßig für Mondoweiss.

Vor kurzem schrieb sie einen Artikel im Middle East Eye, der sowohl ihre Ignoranz als auch ihren Antisemitismus zeigt.

Nachdem Israels Innenministerium gerade ankündigte, dass Mitglieder der jüdischen Gemeinschaft Ugandas nicht nach Israel einwandern dürfen, verurteilten viele progressive Israelis und Diaspora-Juden die Entscheidung als rassistisch.

Natürlich ist es das; Rassismus ist ein prägendes Charakteristikum des Zionismus, der eine ethnische Gruppe anderen gegenüber privilegiert. Die Entscheidung stimmt zudem mit dem virulenten Rassismus gegen Schwarze im Einklang, der Israel plagt; dem nur der antipalästinensische Rassismus des Landes gleichkommt oder ihn übertrifft.

Wie jemand mit auch nur flüchtigen Kenntnissen Israels begreift, hat diese Entscheidung des Innenministeriums nichts mit der Ethnie der Ugander zu tun. Es liegt daran, dass der Staat Israel nur Übertritte zum Judentum anerkennt, die von orthodoxen Rabbinern vorgenommen wurden und die Abayudaya-Gemeinde in Uganda wurde von jüdisch-konservativen Rabbinern konvertiert.

Man kann darüber streiten, ob Israel Überritte durch nichtorthodoxe Bewegungen akzeptieren sollte, aber das ist nun gar keine Frage von ethnischer Überlegenheit oder Rassismus. Wäre das der Fall, dann hätte Israel nicht mehr als 100.000 äthiopische Juden willkommen geheißen.

Jeder, der Israel besucht, kann auch sehen, dass es keinen „virulenten Rassismus gegen Schwarze“ gibt; eine ganze Generation Hebräisch sprechender äthiopischer Juden haben sich in die Gesellschaft integriert und niemand blinzelt deswegen auch nur. Es gibt etwas Rassismus, der dem in jedem einzelnen westlichen Staat ähnelt und der wird von niemandem gebilligt.

Warum also lügt Nada Elia?

Weil jemanden als Rassist zu bezeichnen die schlimmste Beschimpfung ist, die man heute von sich geben kann. Und Nada Elia ergötzt sich daran Israel (heißt: die Juden Israels) als rassistisch zu bezeichnen. Als Herabsetzung ist das das linke Äquivalent zu „kike“ [eine beleidigende, herabsetzende Bezeichnung, die in Nordamerika verwendet wurde/wird].

„Ethnische Säuberer“, „Kolonialisten“, „Rassisten“, „Apartheid“, „weiße Herrenmenschen“ – all diese Begriffe sind bewusste Beschimpfungen für Juden und nur für Juden, wenn sich das auf Israel bezieht. Sie sind die moderne, progressive Version von „sheeny“, „Christusmörder“ und „Wucherer“.

Israelische Juden als „Nazis“ zu bezeichnen – was die Kritiker der IHRA-Definition billigen – ist das direkte moralische Äquivalent und geschaffen um genau denselben Schmerz zu verursachen, wie für schwarze Menschen das andere „N“-Wort zu verwenden.

Auf gewisse Weise sind diese Beleidigungen schlimmer, weil sie vorgeben Darstellungen der Wahrheit zu zionistischen Juden zu sein und in höflicher Gesellschaft verwendet werden können. Das Hauptargument dagegen diese Verunglimpfungen als antisemitisch zu bezeichnen lautet im verdrehten Geist der Hasser, sie seien korrekt. Komplette Schriften wurden verfasst, die es rechtfertigen Israel als „Apartheid“-Staat oder als „rassistischen“ Staat zu bezeichnen, ohne die offensichtlichen Gegenbeispiele zu zeigen, die beweisen, dass die Argumente nichts anderes als Beschimpfungen ohne Basis in der Realität sind.

Die IHRA erkennt das und stellt diese Verunglimpfungen korrekt dar. Moderne Antisemiten wie Nada Elia geben vor, die Beleidigungen seien derart offensichtlich wahr, dass es kaum wert sei sie zu beweisen.

Welche „Apartheid“? Arabischer Israeli verreißt von Medien verbreitete Verleumdung

Yakir Benzion, United With Israel, 18. Januar 2021

Yoseph Haddad ist ein stolzer christlich-arabischer Israeli, normalerweise ein glücklicher Mensch und voller Leben, aber letzte Woche änderte sich seine Stimmung zu Wut, als er aufwachte und feststellen musste, dass er plötzlich ein Bürger zweiter Klasse geworden war.

„Als B’Tselem-Direktor Hagai El-Ad, ein Jude, entschied, dass ich, meine arabische Familie und meine arabischen Freunde alle unter einem Apartheid-Regime leben, sagten er und seine Organisation uns praktisch, dass sie uns als Bürger zweiter Klasse betrachten“, schrieb Haddad am Sonntag in einem Leitartikel in der Zeitung Israel HaYom.

„Letzte Woche wachte ich eines Morgens Zuhause in Nazareth auf und musste erstaunt feststellen, dass ich unter einem rassistischen Apartheid-Regime lebe, dessen einziger Zweck darin besteht‚ die Überlegenheit einer Gruppe Menschen – der Juden – zu propagieren und zu fortbestehen zu lassen. Ich rieb mir die Augen, las den Artikel genauer und beruhigte mich, sobald ich erkannte, dass die Berichte auf einem weiteren Bericht der linken NGO B’Tselem beruhten“, sagte Haddad.

„Das Problem ist, dass dieser Bericht sich in Windeseile rund um die Welt verbreitete und die Propaganda funktioniert. B’Tselem, das sich als Menschenrechts-Organisation präsentiert, ist tatsächlich als Organisation mit klarer politischer Haltung bekannt, die im Widerspruch zu Israels Haltung steht“, sagte Haddad.

„Wie können die es wagen zu sagen, ich, ein arabischer Israeli, der zusammen mit jüdischen Soldaten in den israelischen Verteidigungskräften diente und Manager für hunderter jüdischer Beschäftigter ist, würde unter einem Apartheid-Regime leben?“, fragte er. „Wie kann irgendjemand sagen, unsere Gesellschaft lebe unter einem Apartheid-Regime, wenn sich unter uns Ärzte, Richter und sogar Abgeordnete befinden?“ Er fügte hinzu, dass der Chef der größten Bank in Israel Araber ist, Samer Hadsch-Yehia.

Aus Haddad (35) wurde ein Sozial-Aktivist, nachdem er schwer verwundet wurde, während er 2006 im Libanon-Krieg als IDF-Kampfoffizier diente. Er gründete eine gemeinnützige Organisation namens „Gemeinsam füreinander bürgen“ für Israelis und Araber; diese arbeitet dafür den arabischen Sektor enger an die israelische Gesellschaft heranzubringen und zur Beteiligung junger israelischer Araber im Land zu ermutigen.

„B’Tselem hat bereits den Rekord für Scheinheiligkeit gebrochen, aber Israel mit einem Apartheid-Regime gleichzusetzen … ist nicht nur eine verzerrte Lüge, sondern auch eine Beleidigung all der Südafrikaner, die tatsächlich Apartheid durchlebten. Das ist Geringschätzung für und zynische Ausnutzung des Konzepts“, sagte Haddad.

„Ich stehe nicht hier und behaupte, dass in Israel alles perfekt ist. Einige Dinge müssen in Ordnung gebracht werden und wie. Aber zeigen Sie mir ein Land, wo alles perfekt ist. Ich sehe mich bei unseren Nachbarn um und danke Gott, dass ich im Staat Israel geboren wurde, der einzigen Demokratie im Nahen Osten“, sagte er.

„Es stimmt, die arabische Minderheit in Israel sieht sich Herausforderungen gegenüber, so wie es mit anderen nationalen Minderheiten in anderen Ländern der Fall ist. Doch während Minderheiten aller Art überall im Nahen Osten – schiitische Muslime, sunnitische Muslime, Jesiden, Kurden und natürlich die Christen – verfolgt werden, ist der Staat Israel das einzige Land, das Minderheiten gleiche Rechte und die Möglichkeit ihre Zukunft zu beeinflussen gewährt“, vermerkte er.

„B’Tselem, forciert eure Agenden nicht auf unsere Kosten“, sagte er.

„Zu meiner Freude wird Israel wahrscheinlich das erste Land sein, das aus der Corona-Krise herauskommt und in ein paar Monaten können Leute aus der ganzen Welt in der Lage sein herzukommen und sich selbst anzusehen, wie Apartheit in Israel aussieht. Dann werden sie in der Lage sein zu hören, dass auf dem Markt in Nazareth Hebräisch und Arabisch gesprochen wird; sie werden in Jaffa Moscheen, Kirchen und Synagogen nebeneinander sehen und die Koexistenz des israelischen Mosaiks überall im Land sehen. Und vielleicht, nur vielleicht, wird ihr Besuch hier bei ihnen den Wunsch wecken unter einem Apartheid-Regime zu leben“, witzelte er.

Karikatur: Noch mehr Apartheid

Elder of Ziyon, 18. Januar 2021:

Das ist genau genommen nicht weit entfernt von dem, was ein offizieller UNO-Vertreter 2014 sagte:

Über das Wochenende begann eine auf Facebook maßgeschneiderte Geschichte die Runde zu machen, in der behauptet wurde, dass Navi Pillay, die Hochkommissarin des UNO-Menschenrechtsrats, Israel wegen der Weigerung herunterputzte, das Raketenabwehrsystem Eiserne Kuppel auch der Hamas zur Verfügung zu stellen. Es war genau die Art köstlicher Absurdität, die von derselben Organisation zu erwarten war, die bald den Tschad – wo Sklaverei immer noch eine übermütige Tradition ist – im Sicherheitsrat willkommen heißen wird; aber die pflichteifrigen Wächter der unbedeutender Verstöße und wenig sonst erklärte, Pillay sei verleumdet worden: Sie forderte Israel nie auf seine Verteidigungsgaben zu teilen, sondern kritisierte die USA dafür, dass sie zur Finanzierunt der fortschrittlichen Systeme beitrugen und stellte fest: „Ein solcher Schutz ist den Gazanern gegen den Beschuss gewährt wurde.“