Geschichte – Heute vor 73 Jahren

Imshin, twitter, 30. November 2020

Am 30. November 1947, nach dem UNO-Beschluss das Land in einen arabischen Staat und einen jüdischen Staat zu teilen, wurde bei Lod ein Bus von Netanya nach Jerusalem von arabischen Terroristen angegriffen. 6 Juden wurden getötet, darunter Schoschana Mizrahi Tehrani (22) und Haya Yisraeli (26).

Mit im Bus war auch Schulem Yaari Wald (45), der seine Frau Devora zu einer Operation nach Jerusalem brachte. Ihr einziger Sohn Haim (12) war im Jahr zuvor verstorben. Sie schafften es aus dem Bus zu entkommen, aber Devora war verletzt. Schulem kümmert sich um sie, als er aus nächster Nähe erschossen wurde.

 

Devora Yaari Wald  (43) erlag eine Woche später ihren Verletzungen.

 

Die Herkunft der arabischen Siedler im Land Israel

Was steckt in einem Namen? Im Fall der Araber sagt es uns, was ihr Stamm und Herkunftsland sind. Es räumt auch mit dem größten Irrtum auf, von dem die „Palästinenser“ wollen, dass wir sie glauben.

Rotem Nimkovsky. MiDA, 16. Mai 2020


Beduinische Nomaden von der arabischen Halb Insel unterwegs (Foto: Pinterest)

Die Araber begehen den 15. Mai als den Tag der Erinnerung an die Katastrophe, auf Arabisch die „Nakba“, die sie ihnen mit der Gründung des Staats Israel widerfuhr. Sie behaupten, die „indigenen“ arabischen Einwohner hätten als Ergebnis davon aus ihrem „Heimatland“ fliehen müssen. Sie unterlassen bequemerweise die Erwähnung des Grundes für die „Katastrophe“ und woher und wann diese angeblich indigenen arabischen Einwohner tatsächlich kamen.

Resolution 181 der UNO-Vollversammlung von 1947 forderte die Teilung des britischen Mandats in Palästina in separate jüdische und arabische Gebilde. Die jüdische Führung akzeptierte die Resolution. Die arabischen Länder lehnten sie ab, was ihr Recht ist. Wozu sie kein Recht hatten, war der jüdischen Bevölkerung in der gegen den Krieg zu erklären.

Die Armeen von sieben arabischen Ländern machten ich daran den jüdischen Staat zu vernichten, dem sie zahlenmäßig hundert zu eins überlegen waren. Sie verfolgten zu8udem die jüdischen Bürger, die seit Jahrhunderten in ihren eigenen Ländern lebten und zwangen sie wegzugehen und Zuflucht im neu geschaffenen Staat Israel zu suchen.

Die arabischen Staaten wollten zusammen mit der arabischen Bevölkerung im britischen Mandatsbereich die Juden in der Region auszulöschen und scheiterten damit. Die für sie einzige Katastrophe in diesem Szenario war, das sie den Krieg verloren.

Wie in jedem Krieg wurden Menschen entwurzelt und mussten sich woanders neiderlassen. Fast eine Million Juden – die an den Feindseligkeiten nicht einmal beteiligt waren – wurden aus arabischen Ländern vertrieben; auch mehr als 600.000 Araber aus israelischem Territorium, von denen vielen genau genommen von den vorrückenden arabischen Armeen gesagt wurde, sie sollten weggehen.

Das Mandat Palästina des Völkerbundes (1922) definierte die Grenzen der Heimstatt für das jüdische Volk als den Bereich vom Jordan im Osten bis zum Mittelmeer im Westen. Das war, wie bereits erklärt, die Folge einer langen historischen und tief religiösen Verbindung der Juden zu diesem Land. Es definierte „Juden“ als das Volk des Landes, das die San Remo-Kommission (1920) „Palästina“ nannte; es wurde der alte römische Titel „Syria-Palestina“ verwendet, den ihm Kaiser Hadrian 132 n.Chr. gab

Die Juden brachten den ursprünglichen Namen „Israel“ (ישראל) nach fast 2.000 Jahren zurück. Um das zu kontern übernahmen die Araber den römischen Begriff „Palästina“, ein Wort, das im Arabischen keine Bedeutung hat. Obwohl  es im ursprünglichen Gründungsdokument der Terrorgruppe Palästinensische Befreiungsorganisation, der „PLO“ 1964 (Artikel 24) hieß: „Diese Organisation übt keinerlei territoriale Souveränität über die Westbank im Haschemitischen Königreich Jordanien, über den Gazastreifen oder im Bereich Himmah aus“, definiert das PLO-Emblem wie auch das der Hamas „Palästina“ in genau den Grenzen, die der Völkerbund für das Land Israel verwendete: vom Jordan bis zum Mittelmeer.

Sie behaupteten Indigenen-Status als „Palästinenser“, die seit Generationen in der Gegend lebten. Ein Überblick in die Geschichte zeigt jedoch, dass die Einwohner der Gegend seit der Zeit der Vertreibung der Juden durch die Römer fluktuierten.

Von der Zeit der Eroberung des Landes durch die muslimischen Araber im Jahr 636 an veschoben sich die Herrscher des Landes zwischen Muslimen, Kreuzfahrern, arabischen Stämmen untereinander und sogar den Mongolen. Das blieb bis 1517 so, als die Eroberung durch die Osmanen dem Land ein gewisses Maß an relativer Stabilität brachte, aber nicht lange.

Die Eroberungswellen und Kriege, Naturkatastrophen wie Erdbeben, harte Lebensbedingungen sowie die periodische Plünderung durch arabischen Beduinenstämme aus der Wüste machten die Gegend unwirtlich. Es gibt relativ wenige Elemente, die kontinuierliche Besiedlung im Land Israel belegen können, egal ob Jude oder Araber.

Damit war das Land am Vorabend der zionistischen Besiedlung, die mit der Gründung von Petah Tikva 1878 begann, zumeist einsam und verlassen. Es war spärlich und zum Teil nomadisch besiedelt. Berühmte Touristen, die Israel damals besuchten, bezeugten diese Lage getrennt voneinander: Sie fanden kleine ländliche Beduinenbevölkerung, die in schlammigen  Hütten lebten und beschrieben die Örtlichkeit als Sumpfgebiet, zumeist nicht kultiviertes Terrain, das als Weideland für Ziegen und Schafe genutzt wurde. Die lokalen Einwohner waren nicht die Eigentümer des Landes. Die Eigentümer waren reiche Familien aus dem gesamten osmanischen Reich, die keine Verwendung für das Land hatten, die über die Titel und Ehren hinaus ging, die ihnen damit verliehen waren.

Mit der Migration der Juden ins Land Israel zwischen 1870 und 1947 nahm die arabische Bevölkerung um 270% zu, fast dreimal so viel wie in Ägypten, damals das arabische Land mit der höchsten natürlichen Geburtenrate. Mit anderen Worten: Die Zunahme erfolgte größtenteils durch Migration.

Die Massenmigration war das Ergebnis wirtschaftlicher Entwicklung und Modernisierung, die jüdischer Zuwanderung folgten. Die arabischen Immigranten kamen auf der Suche nach Lebensunterhalt.

Tawfiq Bey al-Hourani, der syrische Gouverneur von Hauran, sagte 1934, dass „innerhalb weniger Monate mehr als 30.000 Syrer in Palästina einfielen“.

Winston Churchill erklärte am 22. Mai 1939, dass arabische Zuwanderung nach Palästina während der Mandatszeit so stark war, dass ihre Zahl in einer Rate zunahm, dass selbst die Juden der gesamten Welt nicht damit mithalten konnten.

US-Präsident Franklin Delano Roosevelt sagte am 17. Mai 1939, dass die Zuwanderung von Arabern nach Palästina seit 1921 weit größer war als die von Juden in der letzten Zeit.

Nach Angeben der britischen Volkszählung von 1931 waren die Muslime im Land nicht unbedingt Araber, sondern, nach den Sprachen zu urteilen, die sie sprachen: Afghanisch, Albanisch, Arabisch, Bosnisch, Tscherkessisch, Kurdisch, Persisch, Sudanesisch und Türkisch.

Die Araber selbst geben zu, dass die palästinensische Identität gefälscht ist, wie wir in einem früheren Artikel von Judith Bergman zeigten und wie in dem folgenden Video zu sehen ist:

Daraus wird deutlich, dass diese Araber etwa zur selben Zeit in Massen in den Bereich zogen wie Juden hierher zuwanderten. Aber es gibt eine andere, sehr einfache Weise die Herkunft der Araber zu identifizieren, nämlich anhand ihrer Nachnamen. In den arabischen Gemeinden identifizierten die Nachnamen den Stamm oder Clan, zu dem jemand gehört, ein Land oder eine Region ihrer Wurzeln und in manchen Fällen ihren Beruf.

Es ist wichtig zu betonen, dass in der Stammeskultur die Loyalität eines jeden Einzelnen zuallererst ihrem Stamm und ihrer Familie gehört. Das westliche Konzept des Nationalismus der arabischen Stammeskultur fremd ist. Das ist einer der Gründe, dass diese Staaten mit dem Sturz der zentralen Obrigkeit in arabischen Ländern im vergangenen Jahrzehnt in Unordnung geraten sind.

Yassir Arafats voller Name zum Beispiel lautet Yassir Yusuf Arafat Al-Qudwa Al-Husseini. Er behauptete zwar in Jerusalem geboren zu sein, war aber in Ägypten geboren und die Familie seines Vaters stammte aus dem Stamm von Al-Qudwa, das in Syrien liegt. Seine Mutter, Husseini, war ägyptische Staatsbürgerin, obwohl der Name ihre Wurzeln in der Region zwischen Irak und Saudi-Arabien preisgibt.

Hier sind ein paar der Herkünfte der geläufigen arabischen Nachnamen, die man leicht in jedem Telefonbuch in Israel finden kann, sowie auch auf den Landkarten, die den Ort ihrer Herkunft verraten (da diese Namen alle auf Arabisch sind, könnten manche an anderen Orten anders buchstabiert werden):

Al-Turki – Türkei

Sultan – Türkei

Al-Masri –Ägypten

Masrawa – Ägypten

Al-Tartir – das Dorf Tartir in Ägypten

Bardawil – der See und das Dorf Bardawil, Ägypten

Tarabin – südöstlicher Sinai (Beduinen), Ägypten

Abu-Suat / Abu-Sita – der Tarabain-Stamm, Ägypten

Scha’alan – Beduinen aus Ägypten

Fayumi –das Dorf al-Fayum, Ägypten

Al-Bana – Ägypten

Al-baghdadi – Bagdad, Irak

Zoabi –Westlicher Irak

Al-Faruki – Irak

Al-Tachriti – Irak

Zabaide / Zubeidi – Irak

Husseinie / Hussein – Saudi-Arabien (Hussein war der 4. Imam)

Tamimi – Saudi-Arabien

Hedschasi – die Hedschas-region (Küste des Roten Meeres) in Saudi-Arabien

Al-Kurasch / Al-Kuraschi – Saudi-Arabien

Ta’amari – Saudi-Arabien

Al-Halabi – aus der Region H aleb, Nordsyrien

Al-Allawi – Westsyrien (Küste)

Al-Hurani – Distrikt Huran, Südsyrien

Al-Qudwa – Syrien

Naschaschibi – Syrien

Khamati – Syrien

Lubnani – Libanon

Sidawi – Sidon, Libanon

Al-Surani – Sour-Tair, Südlibanon

Al-Yamani – Jemen

Al-Azad – Jemen

Hadadin – Jemen

Matar – das Dorf Matar, Jemen

Morad – Jemen

Khamadan – Jemen

Mugrabi – Maghreb, Marokko

Al-Araj – Marokko

Buschnak – Bosnien

Al-Schaschani – Tschetschenien

Al-Jazir – Algerien

Al-Abid (Beduinen) – Sudan

Samahadna (Beduinien) – Sudan (immer noch unter Diskussion)

Al-Hamis – Bahrain

Zarqawi – Jordanien

Tarabulsi – Tripolis, Libanon

Das sind die Orte einiger der arabischen Stämme in Israel, die fälschlicherweise als „Palästinenser“ bezeichnet werdne:

Hebron – Tamimi, Natschi, Ja’abri, Abu Sanina, Qawasma

Jericho – Erekat (Arikat)

Beith Lehem – Touqan, Schak’ka

Schem (Nablus) – Al-Masri

Tulkarm – Al-Carmi

Ramalla – Baraguthi, Tawil, Abbas

Um el-Fahm (israelische Staatsbürger) – Jabrin

Ostjerusalem – Hedschazi (die Region Heschas ist die östliche Küstenlinie am Roten Meer, in Saudi-Arabien)

Gaza – Al-Masri, Tarabin, Al-Abid

Lebensgefahr!

Kay Wilson, Facebook, 2. April 2019

Den letzten Satz muss man sich mal reinziehen! (Deshalb habe ich ihn hervorgehoben.)

Vor ein paar Wachen traf ich zwei entzückende junge, muslimische Damen, als ich mit den Hunden draußen war. Wir unterhielten uns ein wenig und sie hatten etwas Angst vor meinem „grimmig“ dreinblickenden Welpen Munchkin. Sie sagten mir, sie sucht nach Arbeit, weil sie Geld sparen und studieren wollten. Wir tauschen unsere Telefonnummern aus und gestern riefen sie an, um sie sagen, sie könnten putzen. Ich freue mich gar nicht, dass ich nichts bezahlen muss.

Sie machten eine tolle Arbeit. Es dauerte nicht lang, bis sie sich mit dem Hund super anfreundeten. Sie freuen sich auf mehr Arbeit im Raum Jerusalem. Sie sprechen Arabisch und Hebräisch. Wenn jemand Arbeit für diese liebevollen, hart arbeitenden reinen Seelen hat, möge er bitte den getaggten Razan Abu Laban anrufen. Wer keine Arbeit hat: Ich bin sicher, sie würden einen Like oder ein paar ermutigende Worte zu schätzen wissen. Auf ihren Wunsch hin kann ich das Bild leider nicht posten, weil es ihr Leben in Gefahr bringen würde.

Kay ergänzte später:

Ich traf meine beiden entzückenden muslimischen Pflegedamen heute; eine praktizierend, die andere nicht. Auf ihre Bitte hin postete ich ein Foto bei mir auf Facebook, weil sie von mir Hilfe haben wollten nach Arbeit zu suchen. 20 Minuten später bat mich eine, aus Angst um ihr Leben, dass ich es löschen sollte. Ja, der Islam ist Freiheit.

Nichts für die Mainstream-Medien

Nichts ist tödlich Angst einflößender, als diese großen, bösen IDF-Soldaten zu bitten mit ihnen fotografiert zu werden.
Und nichts sagt mehr darüber, einer dieser großen, bösen IDF-Soldaten zu sein, als dem zuzustimmen.

Eindeutig kein Foto, das Sie in den Mainstream-Medien sehen werden – es passt schlicht nicht ins Narrativ, dass die uns eintrichtern wollen.

(gefunden auf Israellycool)

 

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (19.-25. März 2017)

Sonntag, 19.03.2017:

Mahmud Abbas weihte in Doha eine Schule ein, die nur „palästinensische“ Kinder unterrichten wird. Dort werden die Kinder gelehrt: Israel gibt es nicht, nur „Palästina“. Gewalt ist Klasse. (Und die UNESCO fördert diese Schule.)

Der Oberste Kooperationsrat (eine Gruppe aus Repräsentanten der führenden pal-arabischen Terrororganisationen) rief zu einer Eskalation des Terrorkriegs gegen Israel auf.

Die PA protestiert gegen Veränderungen im Lehrplan an den UNRWA-Schulen in Geografie und Geschichte. Dort werden die Schüler bisher gelehrt Israel nicht anzuerkennen und nach Israel „zurückkehren“ zu wollen sowie Israel zu vernichten. (Worin die Veränderungen bestehen, wird aus den Berichten nicht deutlich.)

Der Terrorist, der am Montag zwei Grenzer an der Jerusalemer Altstadt neiderstach, gehörte einer WhatsApp-Gruppe an, die sich „Weg zum Himmel“ nennt; 18 Mitglieder der Gruppe wurden im Verlauf der letzten Tage festgenommen. Die beiden Grenzer wurden heute aus dem Krankenhaus entlassen.

Der Stabschef der IDF warnt, dass die Hisbollah die UNO-Resolutionen verletzt und sich auf den nächsten Krieg gegen Israel vorbereitet, u.a. mit Aufstockung ihres Waffenarsenals.

Montag, 20.03.2017:

Geheimdienstchef Nadav Argaman warnte in einem Knessetausschuss am Morgen, dass Israel während der anstehenden Pessah-Feiertage einer Zunahmen an Versuchen Terroranschläge zu verüben gegenüber sehen wird. Er rechnet damit, dass vor allem die Hamas verstärkt versuchen wird Israelis zu ermorden.

Dienstag, 21.03.2017:

Statistisches: Der Shin Bet hat 2016 mindestens 16 Selbstmord-Bombenanschläge und 16 Entführungen verhindert.

Das ist mal wieder regelrecht antisemitisch: Mahmud Abbas behauptet, der Grund für alle (!) Katastrophen in der Welt sei die (also Israels) „Besatzung“.

Omar Barghouti, BDS-Gründer und Student an der Universität Tel Aviv, wurde festgenommen. Ihm wird Steuerbetrug vorgeworfen.

Während der letzten Tage wurden im PA-Dorf Jilazoun 5 Personen festgenommen, die zahlreiche Anschläge mit Brandsätzen unternommen haben.

Mittwoch, 22.03.2017:

Vertreter der syrischen Opposition behaupten Israel habe Positionen der syrischen Armee bei Damaskus bombardiert.

Immer mehr Araber aus „Ost“-Jerusalem beantragen die israelische Staatsbürgerschaft.

Donnerstag, 23.03.2017:

Der neue Chef der Hamas im Gazastreifen hat ein Versprechen gegeben: „Ganz Palästina“ soll „befreit“ werden.

Samstag, 25.03.2017:

Syriens Präsident Assad droht, wenn Israel sich weiter mit Militärschlägen gegen Übergriffe aus Syrien auf israelisches Gebiet wehrt, wird er Scud-Raketen auf Israel feuern lassen.

Am Freitag wurde im Gazastreifen ein Hamas-Terrorführer von Unbekannten vor seinem Haus erschossen. Bei der Beerdigung wurde Israel dafür verantwortlich gemacht und Rache geschworen. Der Getötete war beim Austausch für Gilad Shalit freigekommen.

70 Jahre nach dem Münchener Abkommen

Dr. Joel Fishman, FrontPageMag.com, 26. September 2008

Fotografien und Wochenschaufilme haben den Augenblick unsterblich gemacht, in dem Premierminister Neville Chamberlain aus München zurückkam und am Flughafen Heston triumphierend das unterzeichnete Abkommen schwenkte. Der britische Premierminister proklamierte er gebracht habe „Frieden in unserer Zeit … Frieden in Ehre“ gebracht und die Massen empfingen ihn als Helden, denn er antwortete damit auf ihre höchsten Hoffnungen. Unglücklicherweise hielt die Vereinbarung nicht. Statt dessen half sie den Weg in den Zweiten Weltkrieg zu ebnen. Der zeitgenössische Historiker und Zionist Sir Louis Namier beschrieb diese Szene, die uns eines der zu Ikonen gewordenen Bilder des zwanzigsten Jahrhunderts gebracht hat:

Als Chamberlain in Heston die Stufen des Flugzeugs verließ und seinen „Vertrag“ mit Hitler schwenkte wie ein glücklicher Autogrammjäger – „hier ist ein Papier, das seinen Namen trägt – staunte Europa. Konnte Chamberlains Vertrauen, Freude und Triumph echt sein? … Er war gerissen, ignorant und von sich eingenommen und hatte die Fähigkeit sich selbst so weit zu täuschen, wie es seine tief sitzenden Instinkte und der Zweck es verlangten und auch die zu täuschen, die sich täuschen lassen wollten.

Dieses Jahr fällt Rosh Hashanah auf Dienstag, den 30. September – den siebzigsten Jahrestag des Münchener Abkommens. Kurz nach Mitternacht am Sonntag, 30. September 1938 unterzeichneten ihn Neville Chamberlain, Adolf Hitler, Eduard Daladier und Benito Mussolini. Das Abkommen übergab die befestigte Grenzregion an Deutschland, das Sudetenland, das von einer Deutsch sprechenden Minderheit bewohnt war (und einer erklecklichen Zahl von Tschechen), die die Nazis in einen Zustand der Revolte gegen die tschechoslowakische Regierung aufgehetzt hatten. Die Versammlung fand unter der Drohung mit Krieg statt und kein Vertreter der Tschechoslowakei war anwesend. Was die Sache noch schlimmer machte: Frankreich, das einen Bündnisvertrag mit der Tschechoslowakei hatte, verriet seinen kleineren Partner.

München war eine Transaktion, bei der die größeren demokratischen Mächte Europas – Großbritannien und Frankreich – im Namen des Friedens einem kleineren Staat tödliche Opfer auferlegten. Sie zwangen die Tschechoslowakei „territoriale Zugeständnisse“ zu machen, um einen Aggressor zu beschwichtigen; aber der Aggressor – Nazi-Deutschland – hielt das Abkommen bald nicht mehr ein und verschlang im März 1939 den ganzen Staat der Tschechoslowakei. Nachdem er sich die Opfer gegriffen hatte, die England und Frankreich anderen aufgezwungen hatten, ging Hitler hin und stellte weitere Forderungen. Diese Episode zeigt den hohen Preis, den eine Politik ohne Moral sowohl für die großen Staaten hat, die sie betreiben, als auch für die kleinen, denen sie die selbstmörderischen Opfer aufgezwungen hatten.

Frank McDonough, Historiker der Universität Manchester, veröffentlichte ein Zitat aus einem Dokument von 1926 neu, das aufzeigt, wie die die Politik entscheidende Elite im Außenministerium den Platz Großbritanniens in der Welt sah: „Wir haben alles, was wir wollen – vielleicht auch mehr. Unser einziges Ziel ist es zu behalten, was wir wollen und in Frieden zu leben… Tatsache ist, dass Krieg und Kriegsgerüchte, Streit und Reibereien in jeder Ecke der Welt Verluste und Schäden für britische kommerzielle Interessen bedeuten… wie immer der Ausgang einer Störung des Friedens aussehen mag, wir werden die Verlierer sein.“ Großbritannien war nach Darstellung dieser Sichtweise eine „satte“ Macht und hätte eine Weltführungsrolle nur zögerlich übernommen. Angesichts dieser vorsichtigen Sicht und der auf dem Spiel stehenden großen Interessen übte das Prinzip des Appeasement eine deutliche Anziehungskraft aus. Nicht zuletzt hofften diejenigen, die den Status quo beizubehalten wünschten, ein politisches Ziel über das zu erreichen, was im Endeffekt eine kommerzielle Transaktion war, indem sie das Territorium anderer nutzten, um Frieden und Ruhe zu erkaufen.

Kurz nach dem Zweiten Weltkrieg erklärte Sir Orme Sargent (1884-1962), hochrangiger Mitarbeiter des Außenministeriums und Gegner des Appeasement, dass dieses unter gewissen Umständen gerechtfertigt sein könne, denn „[Appeasement] wird als Verhandlungsmethode nur dann fragwürdig, wenn gezeigt werden kann, dass es unmoralisch ist, d.h. wenn der Appeaser die Rechte und Interessen einer dritten Partei opfert und nicht seine eigenen, wenn er Zugeständnisse macht; oder wenn es klar gefährlich ist, d.h. wenn das gemachte Zugeständnis die Stärke des Appeasers absichtlich oder unabsichtlich ernsthaft untergräbt; das ist besonders dann der Fall, wenn das Zugeständnis wiederholt werden muss, denn Appeasement wird dann nichts anderes als Erpressung; und schließlich, wenn der gesamte Prozess des Appeasement einfach ineffektiv ist, d.h., wenn der Appeaser, der sein Zugeständnis macht, im Gegenzug kein quid pro quo erhält.“

Martin Gilbert, Historiker und Churchill-Biograf, schrieb in den 1960-er Jahren erklärend: „Appeasement wurzelte tief in dem Glauben, dass die menschliche Natur nicht völlig vom Bösen überwältigt werden kann, dass selbst die am gefährlichsten aussehende Lage verbessert werden kann und das der reizbarste Politiker besänftigt werden kann, wenn man ihn mit Respekt behandelt.“

Als Geschäftsmann mit großem Selbstbewusstsein kannte Chamberlain die europäische Geschichte und die Charakteristika seiner verschiedenen Völker nicht. Er übernahm entschlossen die Kontrolle über die britische Außenpolitik und regulierte die Informationen, die in die Öffentlichkeit gingen. Das war besonders gefährlich, denn er überschätzte seine eigenen Fähigkeiten und versäumte es sowohl die Gefahr der Methoden Hitlers zu erkennen als auch die moralischen Kosten der Unterwerfung unter Erpressung. Wie so oft fanden persönliche Ignoranz und Selbstgefälligkeit ihren Ausdruck in übertriebenem Optimismus.

Über die Jahrzehnte hinweg haben revisionistische Historiker geschrieben, Chamberlain habe einen „starken Willen, Kompetenz und klare Sicht“ besessen. Nach ihrer Ansicht ist die Verantwortung für den Zweiten Weltkrieg in Wirklichkeit auf die harten Bedingungen des Versailler Vertrags zurückzudatieren, den die siegreichen Alliierten Deutschland nach dem Ende des Ersten Weltkriegs auferlegten. Trotz dieser Einsicht und neuer Erkenntnisse wird die Gegenwart noch immer von den großen historischen Fragen zu diesem Fehlschlags verfolgt. Wie konnte Chamberlain darin versagen die Absichten seiner Feinde zu begreifen? Wie konnte er die Gefahr, die ihm vor Augen stand, nicht spüren? Und warum setzte er sein Vertrauen in Hitler?

Chamberlains Zeitgenossen versuchten diese Frage zu beantworten. Einer davon war der Erste Lord der Admiralität, Duff Cooper, der schrieb, dass Chamberlains größter Unzulänglichkeit seine fehlende Fantasie war. Cooper, Mitglied des Kabinetts Chamberlain und nach dem Münchener Abkommen zurückgetreten, schrieb: „Chamberlain… fehlte die Erfahrung in der Welt und ihm fehlte auch das Vorstellungsvermögen, das Lücken in der Erfahrung füllen kann. Er hatte sich nie in der großen Welt der Politik oder der Finanzen bewegt und Kontinental-Europa war für ihn ein Buch mit sieben Siegeln. Er war ein erfolgreicher Oberbürgermeister von Birmingham gewesen und für ihn waren die Diktatoren Deutschlands und Italiens wie die Oberbürgermeister von Liverpool und Manchester, die zu anderen politischen Parteien gehören mochten und andere Interessen hatten, die aber das Wohlergehen der Menschheit verfolgen und im Grunde anständige Männer wie er selbst sein mussten. Diese tiefgreifende Fehlvorstellung ist die Wurzel seiner Politik und erklärt seine Fehler.“

Chamberlain betrachtete die Welt mit seinem eigenen Bild und glaubte tatsächlich, dass Hitler in sich so anständig war wie er selbst. Daher hoffte er, ihm in die Augen zu sehen, von Mann zu Mann mit ihm reden und sein persönliches Wort zu erhalten zu können. Chamberlain, der das Problem in seinen eigenen Begrifflichkeiten betrachtete, kümmerte sich nicht um die Botschaft der Schwäche, die er Hitler vermittelte. Seine Anstrengungen stärkten Hitler in Deutschland zu einer Zeit, als dessen eigene Generäle sich gegen den Einmarsch in die Tschechoslowakei aussprachen. Hitler seinerseits bezeichnete Chamberlain als „Arschloch“.1

Winston Churchill erklärte in seiner Ansprache vor dem Unterhaus am 5. Oktober 1938, was Chamberlain nicht wirklich greifen konnte – was wirklich auf dem Spiel stand, war eine Frage von Moral und Gerechtigkeit: „Viele Menschen glauben zweifellos ehrlich, dass sie nur die Interessen der Tschechoslowakei aufgeben, während ich befürchte, dass wir die Sicherheit und sogar die Unabhängigkeit Großbritanniens und Frankreichs enorm gefährdet haben, vielleicht tödlich gefährdet haben… Wir haben ohne Krieg eine Niederlage erlitten…“

Eine Parallele zur gegenwärtigen Lage dürfte nicht politisch korrekt sein, ist aber einiger Aufmerksamkeit wert. In seiner Rede auf der Kundgebung vom 12. September 1938 in Nürnberg verglich Hitler ausdrücklich die Sudetendeutschen mit den palästinensischen Arabern: „Ich bin keineswegs bereit zuzulassen, dass hier im Herzen Deutschlands ein zweiter Palästina entsteht. Die armen Araber sind wehrlos und allein gelassen. Die Deutschen in der Tschechoslowakei sind weder wehrlos noch allein gelassen und man sollte das zur Kenntnis nehmen.“2 Daher ist es legitimer Teil des Diskurses, wenn man in der heutigen Diskussion das Schicksal der Sudetendeutschen mit dem der Araber Palästinas vergleicht. Hitler hat diesen Vergleich gemacht. Heute leben viele Sudetendeutsche im Bundesland Bayern und als Ergebnis harter Arbeit haben sie sich weit gehend ihr Leben wieder aufgebaut und finanzielle Behaglichkeit erreicht. Diese Gruppe ist in der deutschen Politik gut repräsentiert und vernehmbar in ihren Ansprüchen auf Rückkehr. Nichtsdestotrotz scheint es stillschweigende internationale Anerkennung für die Gründe zu geben, dass die Nachfolger der Tschechoslowakei dieser Minderheit standhaft die Erlaubnis verweigert haben unter ihnen zu leben.

In jüngerer Zeit weist der als „Land für Frieden“ bekannte Vorschlag einige Ähnlichkeit mit der ursprünglichen Appeasement-Transaktion auf. Die führenden Mächte des Westens z.B. haben in ihrem Wunsch, Gunst in der arabischen Welt zu gewinnen, Israel dazu gezwungen allerhand Opfer zu bringen ohne dafür Gegenleistungen zu erhalten. Die Methode gleicht der des Appeasements der 1930-er Jahre, wie auch ein Kreislauf der Zugeständnisse, denen mit neuen Forderungen begegnet wird. Wenn aber ein solcher Prozess in Zeitlupe stattfindet und keine direkte Bedrohung wie die von 1938 besteht, dann ist es möglich zu verbergen, was wirklich geschieht. Als Premierminister Sharon am 4. Oktober 2001 mit seiner berühmten Tschechoslowakei-Rede gegen diese Art von Appeasement protestierte, rügte ihn die Regierung Bush öffentlich und heftig.

Obwohl zu diesem Thema viel geschrieben worden ist und neue Quellen weiter aufkommen werden, können wir einige menschliche Unzulänglichkeiten feststellen, die vor siebzig Jahren zu dem desaströsen Versuch führten in München den Frieden mit „Zugeständnissen der Schwachen“ zu erkaufen. Einige davon sind: Fehlende Fantasie, Selbsttäuschung, Leugnung der Gefahr, Ignorierung der Geschichte und übertriebener Optimismus.

Juden lieben Jerusalem – Araber benutzen es, um die Welt zu erpressen

Elder of Ziyon, 19. Mai 2015

Israels Premierminister Benjamin Netanyahu sagte am Jerusalem-Tag: „Dies ist unsere Hiemat und wir werden hier bleiben.“

Die Reaktion von Mahmud Abbas ist entlarvend.

Sager er, Jerusalem sei muslimisch? Sagte er, es sei arabisch? Sagte er, Bibi irre sich?

Nein. Statt auf Rechte Anspruch zu erheben, wie sehr er die Stadt liebt, die von den Arabern völlig ignoriert wurde, wenn sie sie unter ihrer Kontrolle hatten, entschied er sich sprachliche Erpressung zu betreiben.

Präsident Mahmud Abbas‘ Sprecher Nabil Abu Rudeineh sagte der palästinensischen Nachrichtenagentur WAFA am Montag, es werde weder Frieden noch Stabilität im Nahen Osten geben, solange die Palästinenser nicht Ostjerusalem als ihre Hauptstadt beanspruchen können.

Nicht nur kein Frieden in Israel – kein Frieden (oder Stabilität!) im gesamten Nahen Osten!

Wenn naive Westler behaupten, es gebe eine Verbindung zwischen dem israelisch-arabischen Konflikt und der Stabilität im gesamten Nahen Osten, dann eifern sie den ständigen Erpressungsdrohungen der palästinensisch-arabischen Führer an die Welt nach.

Warum Westler den ausdrücklichen Erpressungsdrohungen so genannter „moderater Friedensmacher“ nachgeben, ist wahrscheinlich eine Frage, die von Psychologen besser beantwortet werden kann.