Der Konflikt arabischer Israelis

Die Stadtverwaltung von Jerusalem investiert stark in Programme, die Brücken zwischen Arabern und Juden schlagen, aber damit das funktioniert, müssen die israelischen Araber auch Gegenleistung bringen. Sie stehen im Konflikt, denn sie leben unter israelischer Souveränität und akzeptieren sie, aber sie boykottieren die Verwaltung und die Knesset und gehen nicht wählen.

Jalal Bana, Israel HaYom, 20. Oktober 2022

In der Folge des tödlichen Anschlags am Checkpoint Schuafat, bei dem die israelische Soldatin Noa Lazar getötet wurde, gab es eine Serie gewalttätiger Zusammenstöße zwischen Sicherheitskräften und im Flüchtlingslager lebenden jungen Palästinenser.

Dutzende rasierten sich die Köpfe, um wie der Täter Uday Tamimi auszusehen und sie nannten sich sogar bei seinem Namen, um die israelischen Kräfte zu verwirren und die Anstrengungen ihn zu verhaften zu erschweren. Ihre Bemühungen zahlten sich bis Mittwoch aus, als Tamimi getötet wurde, während er versuchte in der Siedlung Ma’ale Adumim vor Jerusalem einen weiteren Anschlag zu verüben.

Die palästinensische Bevölkerung zählt rund 35.000; seit Faisal Husseini 2001 verstarb, haben sie ohne Führer gelebt. Zusammenstöße zwischen Sicherheitskräften und palästinensischen Randalierern finden in Jerusalem regelmäßig statt, ohne bewusste Führung. Die einzigen Führer sind religiös und das auf Nachbarschaftsebene – Dorfleiter, die andere Interessen haben als die politische Führung.

Gleichwohl hat die palästinensische Autonomiebehörde trotz der komplizierten Situation und den fortwährenden Zusammenstößen stillschweigend zugestimmt und der Veränderung die Hand gereicht, die in den letzten Jahren stattgefunden hat; deren Kern sind finanzielle Investitionen der Stadtverwaltung Jerusalems, um Lücken zwischen Arabern und Juden zu füllen; die Kooperation mit den Vertretern der Stadt auf Gebieten wie israelischer Bildung, Integration von Institutionen und Beschäftigungsprogramme für Frauen und junge Leute zielen darauf die Palästinenser in die israelische Arbeitnehmerschaft zu integrieren.

Obwohl das das Ergebnis davon ist, dass Israel sich der Organisation für Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung anschloss, die es verpflichtet in benachteiligte Bevölkerungen zu investieren, hat das zusätzliche Bedeutung.

Warum also ist es so, dass es trotz wichtiger Investitionen – und obwohl Jerusalems Bürgermeister Mosche Leon der palästinensischen Bevölkerung besondere Aufmerksamkeit widmet und auf Äußerungen gegen die arabischen Einwohner der Stadt verzichtet – regelmäßig gewalttätige Zusammenstöße gibt, die die Bildungs- und Integrationsprojekte stören?

Die junge arabische Generation lieb in dem Konflikt, dass sie unter israelischer Souveränität leben und sie akzeptieren, aber z.B. die Stadtverwaltung und die Knesset boykottieren und nicht wählen. Neben der Investition in Budgets und Ressourcen muss der Staat das Wachstum junger Führer der palästinensischen Öffentlichkeit in Jerusalem aktivieren, aber es gehören immer zwei dazu.

Die palästinensische Bevölkerung, die größtenteils nicht daran interessiert ist unter der Herrschaft der palästinensischen Autonomiebehörde zu leben, muss daran arbeiten sich zu integrieren und Teil des städtischen und nationalen politischen Systems in Israel zu sein, obwohl das eine Veränderung der Politik in Israel allgemein und insbesondere bei der arabischen Öffentlichkeit im Land veranlassen könnte.

Wer sind die Araber Jerusalems?

Gibt es eine vereinte und einige Gesellschaft oder bestehen sie aus unterschiedlichen Gruppen mit verschiedenen und manchmal widersprüchlichen Zugehörigkeiten und Loyalitäten?

Peggy Cidor, Jerusalem Post, 10. Februar 2022

Der palästinensische Sektor in Jerusalem ist eine geteilte und komplexe Gesellschaft (Foto: Marc Israel Sellem/The Jerusalem Post)

Am Vorabend des Sechstage-Krieges gab es in Jerusalem (nach Angaben einer jordanischen Volkszählung von 1966) 70.000 Araber; heute sind es rund 380.000, von denen sich rund 120.000 in den Vierteln unter der Zuständigkeit der Stadtverwaltung Jerusalems, aber jenseits des Sicherheitszauns befinden. Ihr Status ist der von Einwohnern, aber nicht Staatsbürgern, wenn es auch einen steten Aufwärtstrend bei den Anträgen auf Staatsbürgerschaft gibt, besonders bei gebildeten jungen Arabern.

Als Einwohner haben sie Anspruch auf alle sozialen Rechte, die Israel gewährt, aber sie können nicht an Wahlen zur Knesset teilnehmen und es herrscht immer die Gefahr, dass sie ihre Aufenthaltsberechtigung verlieren, wenn sie über einen Zeitraum von mehr als einem Jahr nicht in der Stadt sind. Zu diesen sozialen Diensten gehörten Krankenhasse, nationale Versicherungen, Bildung, städtische Dienste und ähnliches.

Aber wer sind die Araber Jerusalems? Sind sie eine geeinte und vereinte Gesellschaft oder bestehen sie aus unterschiedlichen Gruppen mit verschiedenen und manchmal sogar widersprüchlichen Zugehörigkeiten und Loyalitäten?

In Jerusalem beginnt eine Reihe, die den arabischen Sektor der Stadt verbildlicht, um die Komplexität dieser Gesellschaft zu beschreiben. Was allen, Muslimen wie Christen, gemeinsam ist, was die unterschiedlichen Gruppen trennt, worunter sie leiden und was ihnen am meisten Sorgen bereitet. Haben sie eine einheitliche Identität oder gibt es Unterschiede zwischen den Generationen, familiäre Beziehungen und mehr.

Wissenschaftler und Forscher weisen drauf hin, dass der palästinensische Sektor in Jerusalem eine geteilte und komplexe Gesellschaft ist, die eine Art Mosaik an Habe bildet, die manchmal einander feindlich gesinnt sind oder zumindest um Einfluss in der palästinensischen Gesellschaft im Osten der Stadt konkurrieren.

Araber in der Altstadt von Jerusalem (Foto: Marc Israel Sellem/The Jerusalem Post)

Prof. Itzhak Reiter, ein Experte für Islam und den Nahen Osten am Aschkelon Academic College, der viele Jahre über die palästinensische Gesellschaft im Osten der Stadt forschte, sagte, das auf den ersten Blick Sichtbare sei der Israelisierungsprozess der palästinensischen Gesellschaft Jerusalems.

„Ziemlich viele verstehen es so, dass der Konflikt (um Jerusalem) vorbei ist. Es wird so gesehen, dass wir sie vollständig erobert haben und in Jerusalem jetzt tun, was wir sollen. Ich bin sicher, dass viele innerhalb des israelischen Establishments glauben, wir hätten sie in die Position gebracht Israelis zu sein.

„Sie sind tatsächlich auf viele Weisen bereits Israelis und während das noch nicht bedeutet, dass sie die Tatsache mögen, dass sie unter israelischer Souveränität leben, begreifen sie, dass sie nicht viele Alternativen haben.“

Reiter fügt hinzu, dass das der Grund ist, weshalb Araber Jerusalems, besonders in der jungen Generation, zunehmend Hebräisch lernen und sich in den israelischen Arbeitsmarkt integrieren wollen, der sich ihrem Verständnis nach hauptsächlich im Westen der Stadt befinden wird.

Jerusalemer Araber definieren sich oft selbst als Waisen und Reiter stimmt zu, dass dies in der Tat die Definition ist, die zu ihrer Situation passt; er fügt aber hinzu, dass das in ihren Augen nicht unbedingt eine schlechte Situation ist, denn sie haben heute die Option Waisen zu sein und trotzdem mehrere Möglichkeiten zu genießen.

„Ich würde sagen, sie wollen Waisen sein, weil sie einerseits nicht nur unter israelischer Herrschaft leben wollen, aber sie wollen auch nicht unter der PA leben, wegen der dort existierenden Korruption und Gewalt, also versuchen sie in einer Lage zu sein, in der sie alle Welten genießen können. Sie haben ihre nationale Identität nicht aufgegeben, aber die praktischen Schritte, wie unter annehmbaren Zuständen leben und ein normales Leben zu leben, ist ihnen durch das möglich, was Israel ihnen gibt.“

Reiter erklärt, dass es mehrere Unterscheidungen zwischen den verschiedenen Teilen der arabischen Gesellschaft der Stadt gibt. Eine Unterscheidung  liegt in der sozialen Herkunft einer Gruppe, „bedenkt man, dass mehr als 50% der aktuellen arabischen Einwohner Jerusalems ursprünglich aus Hebron stammen und als diejenigen wahrgenommen werden, die hier übernommen haben und ihrer Karrieren auf Kosten der alten Einheimischen machen wie den Familien Nusseibeh, Naschaschibi und El-Khatib und anderen. Bis 1967 gab es einen sehr harten Wettbewerb zwischen den Einheimischen und den Hebroniten, ein Trend, der während der jordanischen Herrschaft begann, sich aber nach 1967 verstärkte.“

Eine weitere Gruppe wurde von den israelischen Arabern gebildet, die aus den arabischen Dörfern in Galiläa nach Jerusalem zogen. Es handelt sich um hoch gebildete Leute, aber in den Augen der lokalen Araber werden sie als diejenigen wahrgenommen, die in der Stadt alle guten Jobs auf ihre Kosten besetzen. Interessanterweise werden sie sich nicht als Israelis vorstellen, sondern als Araber aus dem Norden, womit sie die Komplexität ihres Status zum Ausdruck bringen – einerseits Araber mit palästinensischer Identität, andererseits mit israelischer Staatsbürgerschaft – was sie sich wohler fühlen lässt und es wahrscheinlicher macht, dass sie wichtige Positionen in der Stadt einnehmen können.

Die Hauptunterscheidung ist jedoch offensichtlich die religiöse, zwischen Christen und Muslimen, wobei die christliche Gemeinschaft im Lauf der Jahre abnimmt und heute bei lediglich 13.000 Original-Jerusalemern steht, rund 2.000 Mitglieder der christlichen gehören der Oberschicht und Geistlichkeit an. Außerdem gibt es eine geografische Unterscheidung durch Wohnviertel.

Zum einen gibt es Viertel wie Beit Hanina und Schuafat (nicht zu verwechseln mit den Flüchtlingslagern gleicher Namen), in denen Christen und Muslime mit hohem sozioökonomischem Status wohnen, die angesehene Schulen haben (auf die zumeist muslimische Kinder mit hohem sozioökonomischem Hintergrund gehen), während in anderen Vierteln, wie die im Süden der Stadt, z.B. Sur Bahir, Um-Lison und Ras el-Amud, Araber mit ländlichem und Stammeshintergrund wohnen. Im Norden der Stadt, in Issawiyah, Teilen von Silwan, Wadi Joz und Scheik Jarrah die wirtschaftlichen Eliten der Stadt leben.

Aber selbst innerhalb der muslimischen Bevölkerung der Stadt gibt es einige beträchtliche Unterschiede, zum Beispiel die Sufis, eine recht große Gruppe, die mit einem mystischen Ansatz des Islam identifiziert werden und politisch sehr moderat sind. Andererseits gibt es die Salafisten, die sowohl religiös als auch politisch weit extremistischer sind. Dazwischen gibt es diejenigen, die sich mit der Hamas identifizieren, die in Ostjerusalem ziemlich stark ist, und natürlich die, die sich mit der Fatah identifizieren sowie einen kleinen Teil Anhänger der Volksfront [zur Befreiung Palästinas].

Danach gefragt, was die Einwohner des Ostens der Stadt in ihrem Alltagsleben am meisten beunruhigt, sagte Reiter, die oberste aller Sorgen sei der Status der Al-Aqsa-Moschee und direkt danach kommt der Mangel an Baugenehmigungen sowie die Hausabrisse, die ihnen die Möglichkeit vorenthalten ein annehmbares Leben zu führen. Reiter fügt hinzu, dass direkt nach diesen Fragen die fast täglichen Reibungen mit Grenzwachen, mangelndes Mitgefühl für ihre Lage seitens des israelischen Establishments und die Siedler weit oben auf der Liste der Sorgen der arabischen Einwohner stehen. „Die Angst, dass ihr Besitz von Siedlern übernommen wird, steht für die Einwohner im Osten der Stadt auf der Ebene existenzieller Angst“, schloss Reiter.

Was den Wandel in der Wirtschaftspolitik der Regierung angeht, so gibt es die NIS 2,5 Milliarden, die die Regierung 2017 genehmigte und denen bald ein weiteres Fünfjahres-Budget in derselben Höhe folgen wird. Reiter bestätigt, dass die Veränderungen vor Ort durch diesen Haushalt nicht übersehen werden; allerdings sagt er auch zur Bedeutung dieser Gelder: „Wo man die Veränderung sieht, könnten sie sagen, es sei ein Tropfen auf den heißen Stein. Aber es hat eine etwas andere Perspektive hinzugefügt, wie die Internalisierung, dass Israel mit der Investition solcher Summen tatsächlich sagt, dass es Ostjerusalem nie verlassen wird. Ich denke, sie begreifen das und bei allen Problemen, den Reibereien mit der Polizei und den Siedlern, haben sie hier immer noch mehr Freiheit als unter der PA oder im Gazastreifen.“

Geschichte – Heute vor 73 Jahren

Imshin, twitter, 30. November 2020

Am 30. November 1947, nach dem UNO-Beschluss das Land in einen arabischen Staat und einen jüdischen Staat zu teilen, wurde bei Lod ein Bus von Netanya nach Jerusalem von arabischen Terroristen angegriffen. 6 Juden wurden getötet, darunter Schoschana Mizrahi Tehrani (22) und Haya Yisraeli (26).

Mit im Bus war auch Schulem Yaari Wald (45), der seine Frau Devora zu einer Operation nach Jerusalem brachte. Ihr einziger Sohn Haim (12) war im Jahr zuvor verstorben. Sie schafften es aus dem Bus zu entkommen, aber Devora war verletzt. Schulem kümmert sich um sie, als er aus nächster Nähe erschossen wurde.

 

Devora Yaari Wald  (43) erlag eine Woche später ihren Verletzungen.

 

Die Herkunft der arabischen Siedler im Land Israel

Was steckt in einem Namen? Im Fall der Araber sagt es uns, was ihr Stamm und Herkunftsland sind. Es räumt auch mit dem größten Irrtum auf, von dem die „Palästinenser“ wollen, dass wir sie glauben.

Rotem Nimkovsky. MiDA, 16. Mai 2020


Beduinische Nomaden von der arabischen Halb Insel unterwegs (Foto: Pinterest)

Die Araber begehen den 15. Mai als den Tag der Erinnerung an die Katastrophe, auf Arabisch die „Nakba“, die sie ihnen mit der Gründung des Staats Israel widerfuhr. Sie behaupten, die „indigenen“ arabischen Einwohner hätten als Ergebnis davon aus ihrem „Heimatland“ fliehen müssen. Sie unterlassen bequemerweise die Erwähnung des Grundes für die „Katastrophe“ und woher und wann diese angeblich indigenen arabischen Einwohner tatsächlich kamen.

Resolution 181 der UNO-Vollversammlung von 1947 forderte die Teilung des britischen Mandats in Palästina in separate jüdische und arabische Gebilde. Die jüdische Führung akzeptierte die Resolution. Die arabischen Länder lehnten sie ab, was ihr Recht ist. Wozu sie kein Recht hatten, war der jüdischen Bevölkerung in der gegen den Krieg zu erklären.

Die Armeen von sieben arabischen Ländern machten ich daran den jüdischen Staat zu vernichten, dem sie zahlenmäßig hundert zu eins überlegen waren. Sie verfolgten zu8udem die jüdischen Bürger, die seit Jahrhunderten in ihren eigenen Ländern lebten und zwangen sie wegzugehen und Zuflucht im neu geschaffenen Staat Israel zu suchen.

Die arabischen Staaten wollten zusammen mit der arabischen Bevölkerung im britischen Mandatsbereich die Juden in der Region auszulöschen und scheiterten damit. Die für sie einzige Katastrophe in diesem Szenario war, das sie den Krieg verloren.

Wie in jedem Krieg wurden Menschen entwurzelt und mussten sich woanders neiderlassen. Fast eine Million Juden – die an den Feindseligkeiten nicht einmal beteiligt waren – wurden aus arabischen Ländern vertrieben; auch mehr als 600.000 Araber aus israelischem Territorium, von denen vielen genau genommen von den vorrückenden arabischen Armeen gesagt wurde, sie sollten weggehen.

Das Mandat Palästina des Völkerbundes (1922) definierte die Grenzen der Heimstatt für das jüdische Volk als den Bereich vom Jordan im Osten bis zum Mittelmeer im Westen. Das war, wie bereits erklärt, die Folge einer langen historischen und tief religiösen Verbindung der Juden zu diesem Land. Es definierte „Juden“ als das Volk des Landes, das die San Remo-Kommission (1920) „Palästina“ nannte; es wurde der alte römische Titel „Syria-Palestina“ verwendet, den ihm Kaiser Hadrian 132 n.Chr. gab

Die Juden brachten den ursprünglichen Namen „Israel“ (ישראל) nach fast 2.000 Jahren zurück. Um das zu kontern übernahmen die Araber den römischen Begriff „Palästina“, ein Wort, das im Arabischen keine Bedeutung hat. Obwohl  es im ursprünglichen Gründungsdokument der Terrorgruppe Palästinensische Befreiungsorganisation, der „PLO“ 1964 (Artikel 24) hieß: „Diese Organisation übt keinerlei territoriale Souveränität über die Westbank im Haschemitischen Königreich Jordanien, über den Gazastreifen oder im Bereich Himmah aus“, definiert das PLO-Emblem wie auch das der Hamas „Palästina“ in genau den Grenzen, die der Völkerbund für das Land Israel verwendete: vom Jordan bis zum Mittelmeer.

Sie behaupteten Indigenen-Status als „Palästinenser“, die seit Generationen in der Gegend lebten. Ein Überblick in die Geschichte zeigt jedoch, dass die Einwohner der Gegend seit der Zeit der Vertreibung der Juden durch die Römer fluktuierten.

Von der Zeit der Eroberung des Landes durch die muslimischen Araber im Jahr 636 an veschoben sich die Herrscher des Landes zwischen Muslimen, Kreuzfahrern, arabischen Stämmen untereinander und sogar den Mongolen. Das blieb bis 1517 so, als die Eroberung durch die Osmanen dem Land ein gewisses Maß an relativer Stabilität brachte, aber nicht lange.

Die Eroberungswellen und Kriege, Naturkatastrophen wie Erdbeben, harte Lebensbedingungen sowie die periodische Plünderung durch arabischen Beduinenstämme aus der Wüste machten die Gegend unwirtlich. Es gibt relativ wenige Elemente, die kontinuierliche Besiedlung im Land Israel belegen können, egal ob Jude oder Araber.

Damit war das Land am Vorabend der zionistischen Besiedlung, die mit der Gründung von Petah Tikva 1878 begann, zumeist einsam und verlassen. Es war spärlich und zum Teil nomadisch besiedelt. Berühmte Touristen, die Israel damals besuchten, bezeugten diese Lage getrennt voneinander: Sie fanden kleine ländliche Beduinenbevölkerung, die in schlammigen  Hütten lebten und beschrieben die Örtlichkeit als Sumpfgebiet, zumeist nicht kultiviertes Terrain, das als Weideland für Ziegen und Schafe genutzt wurde. Die lokalen Einwohner waren nicht die Eigentümer des Landes. Die Eigentümer waren reiche Familien aus dem gesamten osmanischen Reich, die keine Verwendung für das Land hatten, die über die Titel und Ehren hinaus ging, die ihnen damit verliehen waren.

Mit der Migration der Juden ins Land Israel zwischen 1870 und 1947 nahm die arabische Bevölkerung um 270% zu, fast dreimal so viel wie in Ägypten, damals das arabische Land mit der höchsten natürlichen Geburtenrate. Mit anderen Worten: Die Zunahme erfolgte größtenteils durch Migration.

Die Massenmigration war das Ergebnis wirtschaftlicher Entwicklung und Modernisierung, die jüdischer Zuwanderung folgten. Die arabischen Immigranten kamen auf der Suche nach Lebensunterhalt.

Tawfiq Bey al-Hourani, der syrische Gouverneur von Hauran, sagte 1934, dass „innerhalb weniger Monate mehr als 30.000 Syrer in Palästina einfielen“.

Winston Churchill erklärte am 22. Mai 1939, dass arabische Zuwanderung nach Palästina während der Mandatszeit so stark war, dass ihre Zahl in einer Rate zunahm, dass selbst die Juden der gesamten Welt nicht damit mithalten konnten.

US-Präsident Franklin Delano Roosevelt sagte am 17. Mai 1939, dass die Zuwanderung von Arabern nach Palästina seit 1921 weit größer war als die von Juden in der letzten Zeit.

Nach Angeben der britischen Volkszählung von 1931 waren die Muslime im Land nicht unbedingt Araber, sondern, nach den Sprachen zu urteilen, die sie sprachen: Afghanisch, Albanisch, Arabisch, Bosnisch, Tscherkessisch, Kurdisch, Persisch, Sudanesisch und Türkisch.

Die Araber selbst geben zu, dass die palästinensische Identität gefälscht ist, wie wir in einem früheren Artikel von Judith Bergman zeigten und wie in dem folgenden Video zu sehen ist:

Daraus wird deutlich, dass diese Araber etwa zur selben Zeit in Massen in den Bereich zogen wie Juden hierher zuwanderten. Aber es gibt eine andere, sehr einfache Weise die Herkunft der Araber zu identifizieren, nämlich anhand ihrer Nachnamen. In den arabischen Gemeinden identifizierten die Nachnamen den Stamm oder Clan, zu dem jemand gehört, ein Land oder eine Region ihrer Wurzeln und in manchen Fällen ihren Beruf.

Es ist wichtig zu betonen, dass in der Stammeskultur die Loyalität eines jeden Einzelnen zuallererst ihrem Stamm und ihrer Familie gehört. Das westliche Konzept des Nationalismus der arabischen Stammeskultur fremd ist. Das ist einer der Gründe, dass diese Staaten mit dem Sturz der zentralen Obrigkeit in arabischen Ländern im vergangenen Jahrzehnt in Unordnung geraten sind.

Yassir Arafats voller Name zum Beispiel lautet Yassir Yusuf Arafat Al-Qudwa Al-Husseini. Er behauptete zwar in Jerusalem geboren zu sein, war aber in Ägypten geboren und die Familie seines Vaters stammte aus dem Stamm von Al-Qudwa, das in Syrien liegt. Seine Mutter, Husseini, war ägyptische Staatsbürgerin, obwohl der Name ihre Wurzeln in der Region zwischen Irak und Saudi-Arabien preisgibt.

Hier sind ein paar der Herkünfte der geläufigen arabischen Nachnamen, die man leicht in jedem Telefonbuch in Israel finden kann, sowie auch auf den Landkarten, die den Ort ihrer Herkunft verraten (da diese Namen alle auf Arabisch sind, könnten manche an anderen Orten anders buchstabiert werden):

Al-Turki – Türkei

Sultan – Türkei

Al-Masri –Ägypten

Masrawa – Ägypten

Al-Tartir – das Dorf Tartir in Ägypten

Bardawil – der See und das Dorf Bardawil, Ägypten

Tarabin – südöstlicher Sinai (Beduinen), Ägypten

Abu-Suat / Abu-Sita – der Tarabain-Stamm, Ägypten

Scha’alan – Beduinen aus Ägypten

Fayumi –das Dorf al-Fayum, Ägypten

Al-Bana – Ägypten

Al-baghdadi – Bagdad, Irak

Zoabi –Westlicher Irak

Al-Faruki – Irak

Al-Tachriti – Irak

Zabaide / Zubeidi – Irak

Husseinie / Hussein – Saudi-Arabien (Hussein war der 4. Imam)

Tamimi – Saudi-Arabien

Hedschasi – die Hedschas-region (Küste des Roten Meeres) in Saudi-Arabien

Al-Kurasch / Al-Kuraschi – Saudi-Arabien

Ta’amari – Saudi-Arabien

Al-Halabi – aus der Region H aleb, Nordsyrien

Al-Allawi – Westsyrien (Küste)

Al-Hurani – Distrikt Huran, Südsyrien

Al-Qudwa – Syrien

Naschaschibi – Syrien

Khamati – Syrien

Lubnani – Libanon

Sidawi – Sidon, Libanon

Al-Surani – Sour-Tair, Südlibanon

Al-Yamani – Jemen

Al-Azad – Jemen

Hadadin – Jemen

Matar – das Dorf Matar, Jemen

Morad – Jemen

Khamadan – Jemen

Mugrabi – Maghreb, Marokko

Al-Araj – Marokko

Buschnak – Bosnien

Al-Schaschani – Tschetschenien

Al-Jazir – Algerien

Al-Abid (Beduinen) – Sudan

Samahadna (Beduinien) – Sudan (immer noch unter Diskussion)

Al-Hamis – Bahrain

Zarqawi – Jordanien

Tarabulsi – Tripolis, Libanon

Das sind die Orte einiger der arabischen Stämme in Israel, die fälschlicherweise als „Palästinenser“ bezeichnet werdne:

Hebron – Tamimi, Natschi, Ja’abri, Abu Sanina, Qawasma

Jericho – Erekat (Arikat)

Beith Lehem – Touqan, Schak’ka

Schem (Nablus) – Al-Masri

Tulkarm – Al-Carmi

Ramalla – Baraguthi, Tawil, Abbas

Um el-Fahm (israelische Staatsbürger) – Jabrin

Ostjerusalem – Hedschazi (die Region Heschas ist die östliche Küstenlinie am Roten Meer, in Saudi-Arabien)

Gaza – Al-Masri, Tarabin, Al-Abid

Lebensgefahr!

Kay Wilson, Facebook, 2. April 2019

Den letzten Satz muss man sich mal reinziehen! (Deshalb habe ich ihn hervorgehoben.)

Vor ein paar Wachen traf ich zwei entzückende junge, muslimische Damen, als ich mit den Hunden draußen war. Wir unterhielten uns ein wenig und sie hatten etwas Angst vor meinem „grimmig“ dreinblickenden Welpen Munchkin. Sie sagten mir, sie sucht nach Arbeit, weil sie Geld sparen und studieren wollten. Wir tauschen unsere Telefonnummern aus und gestern riefen sie an, um sie sagen, sie könnten putzen. Ich freue mich gar nicht, dass ich nichts bezahlen muss.

Sie machten eine tolle Arbeit. Es dauerte nicht lang, bis sie sich mit dem Hund super anfreundeten. Sie freuen sich auf mehr Arbeit im Raum Jerusalem. Sie sprechen Arabisch und Hebräisch. Wenn jemand Arbeit für diese liebevollen, hart arbeitenden reinen Seelen hat, möge er bitte den getaggten Razan Abu Laban anrufen. Wer keine Arbeit hat: Ich bin sicher, sie würden einen Like oder ein paar ermutigende Worte zu schätzen wissen. Auf ihren Wunsch hin kann ich das Bild leider nicht posten, weil es ihr Leben in Gefahr bringen würde.

Kay ergänzte später:

Ich traf meine beiden entzückenden muslimischen Pflegedamen heute; eine praktizierend, die andere nicht. Auf ihre Bitte hin postete ich ein Foto bei mir auf Facebook, weil sie von mir Hilfe haben wollten nach Arbeit zu suchen. 20 Minuten später bat mich eine, aus Angst um ihr Leben, dass ich es löschen sollte. Ja, der Islam ist Freiheit.

Nichts für die Mainstream-Medien

Nichts ist tödlich Angst einflößender, als diese großen, bösen IDF-Soldaten zu bitten mit ihnen fotografiert zu werden.
Und nichts sagt mehr darüber, einer dieser großen, bösen IDF-Soldaten zu sein, als dem zuzustimmen.

Eindeutig kein Foto, das Sie in den Mainstream-Medien sehen werden – es passt schlicht nicht ins Narrativ, dass die uns eintrichtern wollen.

(gefunden auf Israellycool)

 

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (19.-25. März 2017)

Sonntag, 19.03.2017:

Mahmud Abbas weihte in Doha eine Schule ein, die nur „palästinensische“ Kinder unterrichten wird. Dort werden die Kinder gelehrt: Israel gibt es nicht, nur „Palästina“. Gewalt ist Klasse. (Und die UNESCO fördert diese Schule.)

Der Oberste Kooperationsrat (eine Gruppe aus Repräsentanten der führenden pal-arabischen Terrororganisationen) rief zu einer Eskalation des Terrorkriegs gegen Israel auf.

Die PA protestiert gegen Veränderungen im Lehrplan an den UNRWA-Schulen in Geografie und Geschichte. Dort werden die Schüler bisher gelehrt Israel nicht anzuerkennen und nach Israel „zurückkehren“ zu wollen sowie Israel zu vernichten. (Worin die Veränderungen bestehen, wird aus den Berichten nicht deutlich.)

Der Terrorist, der am Montag zwei Grenzer an der Jerusalemer Altstadt neiderstach, gehörte einer WhatsApp-Gruppe an, die sich „Weg zum Himmel“ nennt; 18 Mitglieder der Gruppe wurden im Verlauf der letzten Tage festgenommen. Die beiden Grenzer wurden heute aus dem Krankenhaus entlassen.

Der Stabschef der IDF warnt, dass die Hisbollah die UNO-Resolutionen verletzt und sich auf den nächsten Krieg gegen Israel vorbereitet, u.a. mit Aufstockung ihres Waffenarsenals.

Montag, 20.03.2017:

Geheimdienstchef Nadav Argaman warnte in einem Knessetausschuss am Morgen, dass Israel während der anstehenden Pessah-Feiertage einer Zunahmen an Versuchen Terroranschläge zu verüben gegenüber sehen wird. Er rechnet damit, dass vor allem die Hamas verstärkt versuchen wird Israelis zu ermorden.

Dienstag, 21.03.2017:

Statistisches: Der Shin Bet hat 2016 mindestens 16 Selbstmord-Bombenanschläge und 16 Entführungen verhindert.

Das ist mal wieder regelrecht antisemitisch: Mahmud Abbas behauptet, der Grund für alle (!) Katastrophen in der Welt sei die (also Israels) „Besatzung“.

Omar Barghouti, BDS-Gründer und Student an der Universität Tel Aviv, wurde festgenommen. Ihm wird Steuerbetrug vorgeworfen.

Während der letzten Tage wurden im PA-Dorf Jilazoun 5 Personen festgenommen, die zahlreiche Anschläge mit Brandsätzen unternommen haben.

Mittwoch, 22.03.2017:

Vertreter der syrischen Opposition behaupten Israel habe Positionen der syrischen Armee bei Damaskus bombardiert.

Immer mehr Araber aus „Ost“-Jerusalem beantragen die israelische Staatsbürgerschaft.

Donnerstag, 23.03.2017:

Der neue Chef der Hamas im Gazastreifen hat ein Versprechen gegeben: „Ganz Palästina“ soll „befreit“ werden.

Samstag, 25.03.2017:

Syriens Präsident Assad droht, wenn Israel sich weiter mit Militärschlägen gegen Übergriffe aus Syrien auf israelisches Gebiet wehrt, wird er Scud-Raketen auf Israel feuern lassen.

Am Freitag wurde im Gazastreifen ein Hamas-Terrorführer von Unbekannten vor seinem Haus erschossen. Bei der Beerdigung wurde Israel dafür verantwortlich gemacht und Rache geschworen. Der Getötete war beim Austausch für Gilad Shalit freigekommen.