Wenn du die Israelhasser in den Wahnsinn treiben willst – dann tu israelischen Arabern was Gutes

22. März 2014 um 13:50 | Veröffentlicht in Geistesgrößen, Nahost-Konflikt | Hinterlasse einen Kommentar
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Elder of Ziyon, 17. März 2014

Nichts geht den Israelhassern mehr unter die  Haut als wenn Israel auf eine Weise handelt, die dem Prinzip widerspricht, nach dem sie ihr armseliges kleines Leben leben.

Und wenn das passiert, müssen sie ihre Gehirne in geometrisch unmögliche Formen verrenken, um vorgeben zu können, dass Israels Handeln zur Beendung von Diskriminierung in Wirklichkeit Handeln ist, um Diskriminierung zu erzwingen.

Ein wundervoll verschwurbelter Eintrag von Yara Sa’di bei Electronic Intifada ist das heutige Beispiel:

Der vorgetäuschte Pluralismus an Israels Universitäten

Palästinensische Studenten an israelischen Universitäten werden wahrscheinlich eine Zunahme der Zahl an Stipendien bemerken, für die sie sich in den kommenden Monaten bewerben können. Verschiedene Internetseiten für akademische Institutionen werden auch ins Arabische übersetzt.

Diese Veränderungen sind das Ergebnis einer Regierungsentscheidung rund $82 Millionen über sechs Jahre zur Integration von „Minderheiten“ in das höhere Bildungssystem zur Verfügung zu stellen.

Auf den ersten Blick mag es so scheinen, als habe Israel nach Jahrzehnten der Diskriminierung und Ausgrenzung palästinensischer Studenten eine politische Kehrtwende vollzogen.

Wenn man aber tiefer gehende Fragen stellt, dann wird es offensichtlich, dass, wie immer die Absichten derer aussehen, die diese Politik formulierten, das Eintreten für die Recht palästinensischer Bürger Israels nicht Teil davon war.

Die neue Politik wurde als Teil eines Projekts entwickelt, um den „Pluralismus“ an israelischen Universitäten zu fördern, indem für Minderheiten verstärkter Zugang sichergestellt wird.

Der Israelische Rat für Höhere Bildung, das Organ hinter dem Projekt, hat die anvisierten Minderheiten identifiziert: „Araber, Drusen und Tscherkessen“.

Wenn also Israel beträchtlich investiert, um Minderheiten zu helfen, aber nicht wirklich, um Minderheiten zu helfen, wozu ist das dann gut?

Israel hat erkannt, dass seine Politik gegenüber den Palästinensern mit israelischer Staatsbürgerschaft einen ungünstigen Einfluss auf sein Image im Ausland hatte.

Ah, das ist das arabische Pendant zum „Pinkwashing“!

Und für den Fall, dass man die Verbindung nicht herstellt…

[Diese Logik] untermauert z.B. die von Israel durchgeführten „Pinkwashing“-Kampagnen, die Israel als Verteidiger von Schwulenrechten darstellt, um die Aufmerksamkeit von der Besatzung des Gazastreifens und der Westbank abzulenken.

Sa’di dreht wegen eines wenig angesehen (und exzellenten) Videos durch, das Israels Rat für Höhere Bildung letztes Jahr veröffentlichte. Dank ihr werden jetzt weit mehr Menschen dieses Video zu sehen bekommen, das zeigt, wie Israel seinen Minderheiten hilft als die 150, die es bisher gesehen hatten:

Das Video gibt offen zu, dass israelische Araber es aus verschiedenen Gründen schwerer haben als israelische Juden, um ihre akademischen und Karriereziele zu erreichen; und es zeigt, wie die Dinge sich zum Besseren wenden. Mit israelischen Arabern im Mittelpunkt.

Ist das nicht furchtbar? Sie müssen alle von der zionistischen Propagandamaschine gehirngewaschen sein!

Nicht nur das, sondern das Video ist schuldig wegen „seiner Weigerung zuzugeben, dass palästinensische Bürger Israels unter einem Apartheidsystem leben“. Es ist auch schuldig der Nichtanerkennung, dass die Erde eine Scheibe ist.

Da es sich um Electronic Intifada handelt, ist es selbstverständlich, dass Israel Rassismus auf allen Ebenen institutionalisiert und die vielen anderen unternommenen Initiativen zur Verbesserung arabischer Bildung und Karrierechancen werden ignoriert. Weil sie nicht in die Geschichte passen. Wenn die Beweise zu überwältigend werden, dann werden sie als bloße Public Relations abgetan – PR, die Dutzende Millionen Dollar kostet und Hunderte Menschen in Richtung des Ziels der Eliminierung von Diskriminierung lenkt. Jawoll, das macht Sinn!

Sa’di endet mit:

Solange israelische Universtäten Zionismus verbrechen, wird keine Menge Geld sie „pluralistisch“ machen.

Bis Israel sich also selbst abschafft, hat es kein Recht Arabern zu helfen, weil das nicht wirklich hilft.

Sa’di beweist, dass sie diejenige ist, die gegen Araber eifert, nicht Israel.

Für Eiferer wie Sa’di ist es besser, wenn Araber keine Möglichkeiten haben ihr Leben zu verbessern, statt innerhalb eines Systems zu arbeiten, von dem sie glaubt, dass es vor allem unmoralisch ist.

Dass Israel Arabern hilft ist unmoralisch, weil es die Araber weniger elend macht und es weniger wahrscheinlich ist, dass sie ihr gesamtes Leben mit demselben Hass zubringen, den sie in sich trägt.

Das ist dieselbe rassistische Logik, die sagt, dass palästinensische Araber in arabischen Ländern im Elend bleiben müssen, solange es Israel gibt, damit auf sie gezeigt werden kann, um zu beweisen, dass Israel im Unrecht ist.

Und Yara Sa’di ist eine „Graduiertenstudentin und Aktivistin aus Haifa“. Doch andere israelische Araber in diesem Video zu sehen, die versuchen neue Höhen zu erreichen, erfüllt sie mit Wut und Galle.

Wenn das nicht blinder Eifer ist, was dann?

UNO-Report über „wellness“ und Gefahren für die Menschheit

6. November 2011 um 16:44 | Veröffentlicht in Nahost, UNO | Hinterlasse einen Kommentar
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von Ulrich W. Sahm, Jerusalem, 5. November 2011

 

Die Entwicklungsbehörde der UNO (UNDP) hat ihren jährlichen Report über den Zustand der Menschheit, Umweltgefahren und menschliche Befindlichkeiten wie Lebenserwartung und Wassergeschmack veröffentlicht. Norwegen steht auf Platz eins der Liste des Wohlergehens unter 187 Ländern der Welt. Die Demokratische Republik Kongo bildet das Schlusslicht. 500 Forscher und Experten beteiligten sich am Sammeln und Ausarbeiten der Daten.

Wie bei der UNO üblich enthält der Report einige politisch brisante Zuordnungen. Bekanntlich gibt es 193 UNO-Mitglieder und zusätzlich als Staat den Vatikan. In dem Report fehlen also ein paar Länder, während die „Besetzten palästinensischen Gebiete“ als separates Land aufgelistet werden. Taiwan wird als „Provinz Chinas“ angeführt, jedoch ohne Daten von Taiwan bei China mitzuzählen.

Wie bei der UNO üblich, wird die Welt in Regionen aufgeteilt. Europa, Afrika, Amerika oder Ostasien sind allgemein akzeptierte Region. Weil in dem Report die „Arabischen Staaten“ separat angeführt werden, fällt in dieser Aufteilung der Welt laut UNO der Staat Israel unter den Tisch. In UNO-Gremien wird Israel mal Europa zugeschlagen, obgleich der jüdische Staat in Asien liegt, oder den Inseln im Pazifik.

Die Lebensqualität der Länder wurde gemäß einem komplizierten Schlüssel ermittelt, als Durchschnitt von Lebenswartung, Schuljahren, des pro-Kopf Bruttosozialprodukts, Umwelt und weiteren Kriterien.

Auf den ersten Plätzen liegen erwartungsgemäß westliche Länder und das separat angeführte Hong Kong. Vor Deutschland (Platz 9) liegt Liechtenstein, gefolgt von Schweden und der Schweiz (Platz 11). Israel steht mit Platz 17 sehr weit oben auf der Liste zwischen Dänemark und Belgien. Österreich folgt auf Platz 19 vor Frankreich. Luxemburg auf Platz 25 liegt zwischen Italien und Singapur. Die Lebensumstände in der Russischen Föderation (Platz 66) sind offenbar schlechter als in Libyen. Den Menschen im Iran (Platz 88) geht es besser als in der Türkei oder Tunesien.
China und Thailand stehen auf Plätzen jenseits der hundert bessergestellten Länder. Ägypten führt auf dem Platz vor den „Okkupierten Palästinensischen Gebieten“ (Platz 114), in denen allerdings die Lebensqualität immer noch wesentlich besser zu sein scheint als in Syrien, Südafrika, Marokko, im Irak oder in Indien.

In separaten Statistiken wurde Armut ermittelt, unter anderem gemäß der Zugänglichkeit von Wasser, modernen Brennstoffen und sanitären Bedingungen. Die Zahlen enthalten viele kleine Überraschungen. In den palästinensischen Gebieten wurde nur bei 0,1 Prozent der Bevölkerung „ernste Armut“ ermittelt. Im Gegensatz dazu in Indien ganze 28,6 Prozent. Auch in manchen arabischen Staaten wie Syrien, Irak und Marokko leiden weit mehr Menschen unter akuter Armut als im Gazastreifen und im Westjordanland.

Die Gleichberechtigung der Frauen lässt sich unter anderem anhand des Prozentsatzes von Frauen im jeweiligen Nationalen Parlament ablesen, zum Beispiel 0 % in Saudi Arabien und Ägypten. Der UNDP fehlen aus unerfindlichen Gründen die Angaben zu Frauen im palästinensischen Parlament, obgleich die Wahlen 2006 weltweite Publizität wegen des Wahlsieges der islamistischen Hamaspartei erhalten hatten. Im Weltvergleich sind Frauen in Parlamenten in Schwarzafrika, Latein Amerika und Ostasien häufiger vertreten als in Europa und in den arabischen Staaten.

Ulkig sind die Angaben zum Aussterben von Tieren. So ist in Luxemburg und Liechtenstein jeweils nur eine Tierart bedroht, in Israel sind es 12 und in Portugal 19. Madagaskar ist mit 23 bedrohten Tierarten der Spitzenreiter.

Per Umfragen hat die UNDP sogar die „wellness“ der Menschen ermittelt. Die zufriedensten Menschen mit 7,6 Punkten auf einer Skala von 1 bis 10 gibt es in Norwegen, gefolgt von Australiern, Amerikanern,  Holländern, Schweizern, Österreichern und Israelis. Mit 6,7 sind die Deutschen schon spürbar unzufriedener. In der Dritten Welt, bei den Palästinensern und in den arabischen Staaten kommen nur wenige Länder auf mehr als 5 Punkte.

Für die hochentwickelten Staaten liegen der UNO keine Angaben über Analphabetismus vor. Am schlechtesten schneiden mit rund 73 % die arabischen Staaten und Schwarzafrika ab, während 98 % der Europäer lesen und schreiben können.

Empfangene „offizielle Entwicklungshilfe“ wird in einer weiteren Statistik nicht in absoluten Zahlen, sondern als Prozentsatz des Bruttosozialprodukts angegeben. Mit über 25 Prozent stehen die Palästinenser ganz oben auf dieser Liste, geschlagen von Lesotho, Niger einigen Inselstaaten und Afghanistan, wo fremdes Geld gar 45,7 Prozent des Bruttosozialprodukts ausmacht.

 

(C) Ulrich W. Sahm

 

Der Report: http://hdr..undp.org/en/media/HDR_2011_EN_Complete.pdf

Israels Dummheit

30. Januar 2008 um 21:55 | Veröffentlicht in die Welt+Islam, Israel, Nahost-Konflikt | 2 Kommentare
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Die Politik der Regierung Olmert ist so unerträglich, dass man sich gerne einmal Luft machen möchte. Sie steht den Interessen des Staates Israel völlig entgegen und dient nur der Erhaltung der Macht bis zu den nächsten Wahlen. Sie biedert sich nicht nur den falschen Freunden im Westen an, sondern auch den offenen Feinden in der eigenen Umgebung. Wozu das führt und welche Folgen das hat, dazu hat Hugh Fitzgerald auf Jihad Watch seinem Frust und seiner Wut freien Lauf gelassen.

Fatah-Aktivisten von den “Rückkehr-Brigaden” und dem “Schwarzen September” beanspruchten die Verantwortung für die Ausführung des Feuerüberfalls in Shoafat am Donnerstagabend. Der Anschlag ließ einen Israeli tot und weitere schwer verwundet zurück.

Ein Sprecher der Al-Aksa-Märtyrerbrigaden, dem militärischen Flügel der Fatah, sagte Ynet, dass die Angreifer „sicher zu ihren Ausgangspunkten zurückkehrten“. (aus dieser Nachrichtenmeldung)

Und in der Zwischenzeit hat die Regierung Olmert es abgelehnt eine Aktion zur Festsetzung der den Israelis bekannten Mörder der beiden jungen Männer, Soldaten auf Ausgang, in der Westbank zu unternehmen. Sie weiß genau, wo die sich befinden, weiß, was sie taten, tut aber nichts, um die Langsamen Jihadisten der Fatah nicht „vor den Kopf zu stoßen“.

Und in dieser Zwischenzeit spricht die unerträgliche Tzipi Livni wieder und wieder von der Notwendigkeit, wie sie es idiotischerweise sieht, „das Land zu teilen“. Damit meint sie, dass Israel, das winzige Israel, das jetzt auf weniger als einem Tausendstel Land existiert als die Araber besitzen, einen Teil dieses einen Tausendstels an diese Araber abtreten muss. Immerhin verhalten sich die Araber so, als würde der gesamte Nahe/Mittlere Osten, ganz Nordafrika, dem Islam und den Arabern gehören. Die Kopten, die Maroniten, die Assyrer, die Chaldäer, die Berber und natürlich vor allem die Juden haben kein Recht auf irgendetwas: keinen Staat, keine Autonomie, keine Gleichbehandlung mit den muslimischen Arabern. Nein, alles gehört ihnen, durch göttliches Recht – so wie ihnen nach den Texten und Lehren und der Haltung des Islam der Nahe/Mittlere Osten, Nordafrika und sogar die ganze Welt gehört.

Livnis – und Olmerts – Große Idee ist, dass Israel „seinen jüdischen Charakter behalten“ muss. Und der einzige Weg, wie diese Leute vorstellen können, das zu erreichen, ist Israel dort eine Scheibe nach der anderen abzuschneiden, wo derzeit die Araber in der Mehrheit sind. Zweifelsohne werden sie immer weiter Scheibe um Scheibe abschneiden müssen, da die Salamischneiderei niemals aufhören wird und die muslimischen Araber niemals – nie und nimmer – der dauerhaften Existenz eines Ungläubigen-Staates auf Land hinnehmen werden, das, wie sie es sehen, einmal Teil des Dar-al-Islam war. Die Livnis und Olmerts dieser Welt begreifen das nicht. Sie wollen nicht darüber nachdenken. Sie schließen das aus ihrem Verstand aus, in einer Art Zaumzeug fossiler Gelobtes-Land-Oberschicht. Und gewiss haben sie nicht sonderlich über die verbleibenden Araber nachgedacht, die sich dort übermäßig vermehren, wo immer ein Teil Israels übrig bleibt, wenn die Olmert-Livni-„Lösung“ erst einmal statt gefunden hat.

Die Bush-Administration ist unfähig gewesen den Islam zu begreifen. Sie ist aus eigenem Willen nicht in der Lage gewesen, den Islam zu begreifen. Das Versagen ihn zu verstehen, nicht zu tief in dem Thema graben zu wollen oder denen nicht zuzuhören, die das getan haben, und es vorzuziehen eine Politik zu gestalten, die auf dem Kinderspiel „Ich stelle mir vor…“ gründet, lässt diese unzusammenhängende und konfuse Regierung die Erklärung für die unbarmherzige Feindseligkeit der muslimischen Staaten und Völker an anderen Stellen suchen. Diese Feindseligkeit ist niemals, nicht im Geringsten durch Empfang von großen Geldsummen, Dutzenden oder Hunderten Milliarden „Hilfen“ westlicher Länder gelindert worden (in Wirklichkeit ist das eine verschleierte Jizyah), während die amerikanischen Regierung, während Bush, während Rice nach Erklärungen – „Armut“ und „fehlende Freiheit“ und alles andere, das angeboten werden kann – für die Feindseligkeit suchen, für diese Verlogenheit, dieses Lächeln-mit-Mord-im-Herzen-Verhalten beispielsweise unserer „treuen Verbündeten“ in Ägypten und Saudi-Arabien. Das heißt, sie suchen nach allem außer den Texten und Grundsätzen des Islam, von denen jeder „Deserteur“ des Islam – Wafa Sultan, Ayaan Hirsi Ali, Ibn Warraq, Ali Sina – ihnen berichten könnte und deren Schriften jeder legitime westliche Islamforscher bestätigen würde.

Ja, alles außer dem Islam wird gesucht, um das Verhalten und die Ansichten von Muslimen zu erklären – im Irak, im Iran, in Saudi-Arabien, im Sudan, in Ägypten und Jordanien und den besetzten „palästinensischen“ Gebieten, auch in den muslimischen Gemeinden in Thailand, den Philippinen und überall sonst, wo die Bedeutung und Drohung des Islam durch das Verhalten der Muslime selbst vielen Leuten klar wird. Aber selbst wenn viele ansatzweise oder klar begreifen, dass es da etwas im Islam gibt, das untersucht werden, zur Inspizierung hoch gehalten, offen diskutiert und nach dem Politik ausgerichtet werden muss, die sich nicht auf das gründet, wovon man wünscht, dass es die Wahrheit ist, sondern nach dem, was tatsächlich wahr ist, so hinken die politischen und Medien-Eliten weit dahinter her – genau die Leute, die diese Eliten zu lehren und zu schützen vorgeben.

In Israel haben die Olmerst und Livnis sich selbstgefällig zu glauben erlaubt, dass es abzulehnen Israels legale, moralische und historische Sache zu vertreten der beste Weg zum Frieden ist. Oder vielleicht sind sie selbst einfach nicht im Besitz der Fakten dieser Sache oder sie sind nicht in der Lage sie angemessen zu artikulieren, so gewöhnt sind sie daran die Sprache, die Phrasen des Feindes angenommen zu haben, einschließlich dem Nachplappern des Ausdrucks „das palästinensische Volk“. Sie denken, dass sich mit unserem Feind gründlich zu identifizieren, „seine Seite“ zu sehen, der Schlüssel zum Frieden ist – während sie wiederum sehr genau darauf achten den Konflikt genau so zu betrachten, wie er von den Muslimen und Arabern für den Konsum durch den Westen dargestellt wird: als Frage „legitimer Rechte“ und eines „nationalen Kampfes“. Fakt ist, dass dies insgesamt ein Krieg ist, der den jüdischen Staat Israel und das jüdische Gemeinwesen schwächen und dann auslöschen soll, der fast 2.000 Jahre brauchte, um so erstaunlich wieder aufgebaut zu werden. Sollte er wieder verloren werden, wird es keine weitere Chance geben, mit allen Folgen, die das für die Geschichte und die moralische und mentale Stabilität der Zivilisation der Welt haben wird.

Sie, diese Olmerts und Livnis (passenderweise angestachelt von einem Sortiment an Landaus, die einen so großen Teil der israelischen Presse kontrollieren) wollen derzeit nichts über den Dar al-Islam und den Dar al-Harb erfahren. Sie wollen mit dem Dar al-Islam verhandeln, „Deals abschließen“, indem sie israelische Rechte und israelisches Land an Muslime weggeben, allerdings immer ohne jemals über die Natur des Islam nachzudenken. Sie hoffen, sie wünschen, sie träumen – aber sie werden nicht einen Monat, eine Woche, einen Tag, eine Stunde damit verbringen die Natur des Islam einzubeziehen und seine Texte und Grundsätze ernst zu nehmen. Vor langer Zeit, als das Mandat Palästina noch jung war, erlebten die Juden, dass ganz Ost-Palästina (östlich des Jordan) 1921 von den Briten abgehackt wurde. Das geschah in einem Anfall vorübergehender und falsch geleiteter Realpolitik, um sich bei den arabischen Herrschern lieb Kind zu machen. Die Briten beseitigten einseitig die Anwendung der Vorgaben des Mandats für Palästina auf sein gesamtes vorgesehenes Gebiet östlich des Jordan – soll heißen, das gesamte Ost-Palästina, wie es immer definiert worden war; statt dessen gliederten sie Ost-Palästina in ein hastig zusammengebrautes Emirat Transjordanien ein (das 1946 in den Stand eines arabischen Königreichs erhoben wurde). Dieses gaben sie Abdallah, dem ältesten Haschemiten-Sohn – ein, so empfanden es die Briten, notwendiger Zug, weil seinem jüngeren Bruder Faisal das Königreich Irak „gegeben“ worden war und ein verstimmter Abdallah ohne Königreich hätte versucht sein können Syrien als sein Königreich zu beanspruchen und damit Ärger mit Frankreich zu verursachen, das das Völkerbundmandat für Syrien inne hatte.

Nach dem Verlust ganz Ost-Palästinas kämpften die Juden Israels um ihr Leben, als sie im Mai 1948 von den regulären Armeen fünf arabischer Staaten angegriffen wurden; sie schafften es zu überleben. Aber Ben-Gurion stoppte die Kämpfe, bevor der Teil Judäa und Samaria (Namen, die 2000 Jahre ständig und weit verbreitet in Gebrauch waren, nicht zuletzt von Jesus), der später von Jordanien in „Westbank“ umbenannt wurde, den Arabern entrissen werden konnte. Dasselbe Zögern beließ den Gazastreifen, ebenfalls Teil des Mandats Palästina – ein Mandat, das ausdrücklich und zu dem einzigen Zweck der Errichtung einer jüdischen nationalen Heimstatt eingerichtet wurde – in arabischer Hand, in diesem Fall der Ägyptens.

Später, nach Israels erstaunlichem Sieg im Juni 1967, wurde aus einem Sammelsurium an Friedensplänen – Rogers, Kissinger, wen immer man will – nachdem der Heilige Sadat seine geplanten, die Massen zufrieden stellende Vorstellung durchlief, zu einem vagen, aber offenbar endlosen „Friedensprozess“. Das bedeutete in der Realität nur eines: dass die Vertreter Israels genau die Begriffe akzeptierten, nachplapperten und dafür warben, die nach dem Willen der Araber und Muslime benutzt werden sollten und somit für den Konsum durch den Westen umgeformt wurde, was immer gewesen ist und blieb und bleiben wird: der Kleine Jihad gegen Israel. Und so waren es die Israelis, die ihren tiefen Glauben an und sogar Mitgefühl für die „Palästinenser“ zum Ausdruck bringen (selbst wenn in Israel selbst immer noch das Wort „aravim“ – Araber – benutzt wurde) diese Neuschöpfungen übernahmen, scheinbar ohne jegliches Verständnis dafür, wie wichtig es war dieser Umgestaltung der Sprache zu widerstehen, die zur Beschreibung des eigentlichen Konflikts benutzt wurden. Das ging Hand in Hand mit einer Art Amnesie der legalen, moralischen und historischen Ansprüche Israels oder, in einigen Fällen, einem verheerenden Mangel an Selbstvertrauen, in Sachen der intelligenten und wiederholten Einschätzung der großen Umrisse und dann der Details eines solch überwältigenden Anspruchs – als ob Israel die Fähigkeit eingebüßt hätte zu erkennen, was richtig ist; so wurde es – immer und überall – Israel, das unter Dauerbeschuss stand.

All dieses Friedensprozessieren bestand daraus, dass die israelische Seite die wertvollsten Vermögenswerte, Land, für die wertlosesten Werte aufgibt: „Versprechen“ der muslimischen Araber in einem Vertrag, der mit einem ungläubigen Feind geschlossen wurde, wo doch jeder gebildete Muslime weiß, dass das Vorbild für einen solchen Vertrag der ist, den Mohammed mit den Mekkanern im Jahr 628 n.Chr. in Al-Hudaibiyya schloss – einem Vorbild, das für den unveränderlichen Lehrsatz steht, kein – wie im Westen – „pacta sunt servanda“ (Verträge müssen eingehalten werden) zu sein, sondern nur eine vorübergehende Waffenruhe. Dafür also gab Israel den Sinai auf, nicht nur ein-, sondern gleich zweimal: 1956 und dann wieder nach diesen miserabel verhandelten „Camp David-Vereinbarungen“ – bei denen Sadat vom immer süß-boshaften Jimmy Carter nicht nur unterstützt, sondern zu immer weiter gehenden Forderungen angestachelt wurde. Sie traten ihn für Versprechen ab, die prompt nicht eingehalten wurden, so wie sie es taten, als sie jüdische Dörfer im Gazastreifen zerstörten und verließen, von denen einige lange vor der Gründung des Staates Israel bestanden, und wertvolle, voll funktionsfähige Treibhäuser und viel mehr übergaben und dann den Gazastreifen verließen – mit den Ergebnissen für Israels Sicherheit, die wir alle vor Augen haben.

Wieder und wieder haben wir in den vergangenen vierzig Jahren, seit dem Sechstage-Krieg, diese Verhandlungen erlebt, dieses unechte Händeschütteln und Lächeln, diese Fototermine, die Shuttle-Diplomatie, diese abscheulichen Dennis Ross, Aaron Millers, Martin Indyks – jeder immer noch mehr von sich selbst überzeugt als sein Vorgänger, ein unermüdlicher und professioneller „arabisch-israelicher“ Friedensprozessor zu sein, die nie, niemals sich darum kümmerten etwas über den Islam herauszufinden und es nie, niemals schafften den wahren arabischen Standpunkt zu begreifen, statt dem, was deren lächelnde Repräsentanten vorgaben zu sein. Doch jeder von ihnen hatte Vorstellungen der gewöhnlichen, mittelmäßigen Art des Außenministeriums (veranschaulicht durch Edward Djerijian, den Apparatschik des Baker Institute) entlang der Linien des selbstgefälligen und grundfalschen „Jeder weiß, wie die Umrisse einer endgültigen Lösung aussehen müssen“. Ja, „jeder weiß“, wie „die Umrisse einer endgültigen Lösung aussehen wird“; siehe den unheilvollen Robert Malley – er wird alles über diese „endgültige Lösung“ erzählen, obwohl er wahrscheinlich nichts davon erzählen wird, was er hinter den Kulissen in der ausgehenden Regierung Clinton als einer der angeblich uninteressierten „Experten“ der „arabisch-israelischen“ Angelegenheiten an übel wollender Arbeit geleistet hat. Sie alle wissen, dass, so lange sie nichts über den Islam wissen, nichts über die nicht zu befriedigende Natur des Kleinen Jihad gegen Israel, nichts über die praktischen militärischen Fragen und Leben spendende Wasser führende Schichten und Invasionsrouten und alles andere – und natürlich nichts über die eine Sache, die zwar nicht den Kriegszustand zwischen den muslimischen Arabern und Israel verhindern kann (diesen „Kriegszustand“ wird es so lange weiter geben, wie es den Islam gibt, so lange Muslime ihren Islam ernst nehmen), aber einen Zustand der offenen Kriegsführung, der dauerhaft verhindert werden kann, wenn Israel seine Vermögenswerte nicht aufgibt, wenn die westliche Welt beginnt aus ihrem tiefen Traum eines (falschen) Friedens zu erwachen, wenn die „Zwei-Staaten-Lösung“ Überprüfung, Analyse und dem Gespött ausgesetzt wird und wenn die Staaten des Westens endlich, sowie sei ihre eigene Bedrohung durch die Muslime erkennen, anfangen ihre willentlich falsche Berichterstattung und ihr Falschverstehen und die grausame Preisgabe Israels überdenken.

Das wird geschehen. Die Logik der Ereignisse, die Unausweichlichkeit der aggressiven muslimischen Forderungen und die muslimische Gewalt in den Staaten Westeuropas und nicht anderes werden diese Neubewertung statt finden lassen. Alles, was Israel tun muss, ist durchzuhalten, nicht nachzugeben, nichts zu tun, um den Langsamen Jihadisten der Fatah durch weitere Preisgaben mehr Appetit zu machen.

Aber Olmert und Livni und Haim Ramon sind nicht nur willentlich keine Ahnung vom Islam. Außerdem sind sie in ihrer Beschränktheit sich willentlich der Haltungen in der erweiterten westlichen Welt nicht bewusst, die sich wegen des Verhaltens der Muslime zum Islam hin verändern. Und weil sie das nicht zu erkennen und es nicht als Faktor in politische Entscheidungen einbringen, laufen sie wieder einmal Gefahr angesichts eines möglichen Sieges eine Niederlage einzustecken, Israel einmal mehr zu verwunden und in der Friedensprozessiererei und politischen Ungeschicktheit und mentalen Lähmung aufzugeben, was das Volk Israel mit seinen Waffentaten, Taten seiner nationalen Entschlossenheit gewonnen hat. Und diesmal sind sie so furchtbar und so bereit zu kapitulieren, dass die selbst zugefügte Wunde in gewisser Weise der gleicht, die Philoctetes erlitt und die es ihm unmöglich machte seine religiösen Pflichten zu erfüllen. Ohne Zweifel ist die seichte, unversöhnliche Abneidung der israelischen Linken, die auf weitere Kapitulationen erpicht sind, schnell erbost über religiöse Juden, offensichtlich weit weniger erbost von der Leugnung jüdischer historischer und juristischer Rechte am Staat Israel und weit mehr wegen dieses oder jenes Rabbi beschäftigt, wegen des „moderaten“ Abbas, diesem Holocaust-Leugner, der gemeinsam mit seinen korrupten Kumpanen in der durch Jizyah unterstützten Fatah der Langsamen Jihadisten über ein stückchenweise in Größe und Macht reduzierten Israel nachdenken, das zu einem Dhimmistaat wird, der nicht durch Recht existiert, sondern durch muslimische Duldung. Und dann, in weiteren Stückchen, wird er weiter verkleinert, bis er schließlich verschwindet und der Dar al-Islam von dem nicht tolerierbaren mentalen Affront gereinigt ist, von der Existenz eines Nationalstaats Ungläubiger (und schlimmer noch, einem, der von Juden betrieben wird, die immer als schwach und hilflos betrachtet wurden, einem Volk, dass besonders unter arabischen Muslimen verabscheut wird) mitten in einer nun nicht zu unterbrechenden muslimischen Landmasse. Dann wird alles wieder richtig sein, während der Islam sich weiter ausdehnt, in Westeuropa und andernorts, den Ländern in seinem Herrschaftsbereich, dem sich – mit ein wenig Hilfe von denen, die die Muslime auf den Dhimmistatus reduzieren oder vernichten wollen – immer weiter ausdehnen Dar al-Islam.

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