Köstlich: Eine israelische Araberin versucht Gründe aufzuführen, warum Israel ein Apartheidstaat ist

Leah Rosenberg, Israel Unwired, 12. November 2022

Ist Israel also ein Apartheidstaat? Diese israelische Araberin sagt ja. Aber dann hätte sie sich gewünscht, sie hätte gar nichts gesagt.

Wenn eine israelische Araberin zu sagen versucht, dass Israel ein Apartheidstaat ist

Es gibt so viele Beweise, dass Israel kein Apartheidstaat ist. Die Tatsache, dass Araber neben jüdischen Politikern in der israelischen Regierung sitzen, beweist, dass Israel ein freies Land ist; dass israelisch Araber genauso wie israelische Juden Möglichkeiten haben. Und die Tatsache, dass Araber auf jüdische Universitäten gehen und Ärzte, Polizisten und mehr werden, zeigt einfach, dass Israel absolut kein Apartheidstaat ist! Es gibt schlicht so viele Beweise, dass Israel eine Demokratie ist. Aber die Tatsache, dass diese israelische Araberin in Haifa nichts sagen kann, wenn sie z.B. gefragt wird, wieso Israel ein Apartheidstaat ist, sagt alles.

Sie gibt das Narrativ wieder, das sie gelehrt wird. Es ist ihr nicht peinlich herumzugehen und Lügen zu erzählen. Aber als sie ihre Lügen belegen soll, fällt ihr nichts ein. Sie schweigt. Das ist eigentlich lustig anzusehen.

Wenn man mit der Wahrheit konfrontiert wird, fällt das Lügen schwer. Die Fakten sind die Fakten. Israel ist auf keinen Fall ein Apartheidstaat. Ist Israel ein perfektes Land? Natürlich nicht. Jedes Land hat etwas, das es verbessern muss. Aber es ist eine komplette Lüge zu sagen, dass Israel ein Apartheidstaat sei. Und selbst diese israelische Araberin scheint das zu merken.

Apartheid-Israel? (76) – Ein Major der IDF

LinkedIn, 12. Oktober 2022

Sein Hebräisch ist fließen, ohne den Hauch eines Akzents und er könnte leicht für einen durchschnittlichen Einwohner von Tel Aviv gehalten werden.

Er beschreibt sich als „zionistischen israelischen Araber“.

Zusammen mit seinen Offizierskollegen besuchte er die Nazi-Vernichtungslager in Polen als Teil des IDF-Programms „Zeugen in Uniform“.

„Als Kind“, sagt er, „wuchs ich in einer Gesellschaft auf, die den Holocaust leugnet. Als ich nach Polen kam, war ich schockiert. Ich weinte viel. Es war schwierig diese Sache namens Völkermord fassen.
Die Tatsache, das sich auf polnischem Boden stand, eine israelische Flagge hielt und die Uniform der israelischen Armee anzog, hatte etwas Machtvolles, aber diesmal aus einer Position der Kraft. Sie war Beweis dafür, dass wir nicht gebrochen werden können.“

Wenn Wahib „wir“ sagt, dann meint er das jüdische Volk.

„Ich glaube an die muslimische Religion und ich werde sie nie aufgeben, aber ich glaube, dass der Zionismus mehr ist als eine Religion. Er ist etwas, das mein Gefühl zum Staat Israel und zur israelischen Gesellschaft zu gehören vollkommen repräsentiert und dass ich eine immense Verpflichtung habe das Land zu beschützen und zu behüten, von dem ich ein Teil bin.“

Alaa Wahib – ein Schlag ins Gesicht für die Hassbanden.

Großartigster Beweis dafür, dass die Hasser auf LinkedIn nicht klug genug sind anzuerkennen, dass es eine andere Möglichkeit der Sicht auf die Dinge gibt.

Ein schlechter Tag für die Israelhasser

Elder of Ziyon, 22. Dezembe 2021

Am 21. Dezember erschütterte der Chef der islamistischen israelischen Partei Ra’am die palästinensische Straße mit einem Interview, das auf Arabisch enorme Berichterstattung erhält:

Der Chef der ersten großen arabischen Partei in einer Regierungskoalition sagte am Dienstag, Israels Status als jüdischer Staat könne nicht angefochten werden. Er riet der arabischen Gemeinschaft seinem pragmatischen Ansatz zu folgen, statt zu versuchen die Identität des Landes infrage zu stellen.

„Israel wurde als jüdischer Staat geboren. Und es war die Entscheidung des jüdischen Volks, einen jüdischen Staat zu gründen. Die Frage lautet nicht: ‚Welche Identität hat der Staat?‘ So wurde der Staat gegründet und so wird es bleiben“, sagte [Mansour] Abbas, der Chef der islamistischen Partei Ra’am.

„Das ist die Realität. Die Frage dreht sich nicht um die Identität des Staates – sondern welchen Status die arabischen Brüger darin haben werden“, sagte Abbas.

Arabische Antisemiten sind wütend. Eine israelisch-arabische Zeitung bezeichnete Abbas abfällig als „Schabbes Goy“.

Es gab eine weitere bedeutsame Offenbarung.

Hasan Ismail, ein jordanischer Geschäftsmann und regelmäßiger Kolumnist, der in den VAE lebt, schrieb in der Jerusalem Post ein Op-Ed über die sechs größten arabischen Fehler. Das ist eine der scharfsichtigsten und ehrlichsten Selbstanalysen, die ich je von einem arabischen Autor in arabischsprachigen Medien gesehen habe. Auszüge:

Der legendäre israelische Diplomat Abba Eban stellte nach der gescheiterten Genfer Friedenskonferenz von 1973 fest: „Die Araber verpassen nie eine Gelegenheit eine Gelegenheit zu verpassen“ den arabisch-israelischen Konflikt zu beenden. Ebans trockene Bewertung klingt fast 50 Jahre später immer noch glaubhaft. Eine Gelegenheit zu verpassen ist ein Fehler; niemals eine Gelegenheit zu verpassen ist eine Sünde gegen sich selbst. Werden sie endlos wiederholt, dann werden Fehler zu tödlichen Sünden, werden sie von cleveren Gegnern ausgenutzt. Lasst uns die Möglichkeiten zählen.

Die erste Sünde besteht darin, das jüdische Volk nicht als geschätzte und uralte Komponente des Nahen Ostens zu akzeptieren. …

Die zweite Sünde besteht darin sich für die falschen Bündnisse zu entscheiden, um die palästinensische Sache zu fördern. Vom Bündnis mit dem Nationalsozialismus bis zur Abhängigkeit von den Sowjets und arabischen Führern, für die die palästinensische Sache nichts als ein Mittel ist ihre eigenen Zwecke zu erreichen, haben Palästinenserführer sich fast immer für die für ihre Sache schädlichsten Verbündeten entschieden.

Die dritte Sünde ist das Yassir-Arafat-Paradigma. Viele mögen überrascht sein, den ehemaligen Chef der Palästinensischen Befreiungsarmee und der palästinensischen Autonomiebehörde auf dieser Liste zu finden. Dennoch ist er der Mann, der das Prinzip des gewalttätigen Widerstands einführte, dem bewaffnete nichtstaatliche Organisationen bis heute folgen: Wenn der Preis das Blut der arabischen Palästinenser ist, dann ist es kein Schaden, ihn dafür zu bezahlen die Besatzung zu besiegen.

Die vierte Sünde besteht darin, das palästinensische Volk mehr unter den Entscheidungen ihrer Führer und Verbündeten leiden zu lassen, als durch das Handeln Israels. Wie Arafat sind die politischen islamischen Führer der Hamas Verbündeten nur allzu bereit Israel zu bekämpfen, bis der letzten Palästinenser tot umfällt.

Die fünfte Sünde besteht darin, den Konflikt mit Israel als „Alles oder nichts“-Krieg bis zum Tod zu betrachten. Dagegen, dass die Palästinenser ihre legalen und moralischen Rechte erhalten, steht ihr Schlachtruf allen historischen Groll abzugelten, ihr gesamtes Land zurückzufordern, alle Israels zu vertreiben und den Staat Israel zu eliminieren. Was hat der Alles-oder-nichts-Ansatz gebracht? Sehr wenig, wenn überhaupt irgendetwas.

Sie sechste Sünde besteht darin die palästinensische Sache für politischen Vorteil auszunutzen. Gott sei Dank nicht alle, aber einige arabische politische Führer in der Region und sogar einige Regierungen nutzen den arabisch-israelischen Konflikt als Nebelwand, um ihre eigenen Defizite, Versagen und versteckte Agenden zu verbergen. Kein Frieden im Nahen Osten? Kein Staat Palästina? Keine wirtschaftliche Sicherheit oder Wohlstand für alle Bürger? Unruhen und Aufstände? Macht nicht uns verantwortlich, macht Israel verantwortlich. Gäbe es Israel nicht, dann hätten wir keine sozialen oder wirtschaftlichen Probleme, die Palästinenser hätten ihren eigenen Staat und die Region wäre ein Paradies auf Erden.

Das alles sind Dinge, über die ich selbst seit Jahren schreibe und es ist nett zu sehen, dass einige Araber sehen können, wie kontraproduktiv ihr Hass gewesen ist. Erneut sind die Abraham-Vereinbarungen ein gewaltiger Faktor dabei, es Arabern zu ermöglich öffentlich Dinge wie diese mit weniger Angst als zuvor zu sagen.

Bis vor kurzem war das einzige, worauf sich die Araber einigen konnten, Israel zu hassen. Ohne diesen Konsens sind Annahmen zerbröselt, die so bereitwillig akzeptiert wurden wie die Schwerkraft. Es ist ein Schritt in die richtige Richtung.

Die Israelhasser versuchen angesichts dieser arabischen Wendehälse Araber zu dämonisieren, die Frieden mit Israel wollen – und das sieht nicht gut aus, besonders bei Organisationen, die das Wort „Frieden“ in ihrem Namen führen.

Es gibt Risse im Damm und die Hasser können sie nicht flicken.

Ist (israelischen) Araberführern arabisches Leben wichtig?

Eine Online-Kampagne amerikanischer Art wird die Gewalt nicht beenden. Solange arabisch-israelische Meinungsführer den Staat als ihren Feind betrachten, wird das Blutvergießen weiter gehen.

Sara Ha’etzni-Cohen, Israel HaYom, 24. September 2021

Zwei junge Mitglieder der arabischen Gesellschaft wurden in der Zeit der Sukkot-Feiertage ermordet, einer bei einer Hochzeit im Norden des Landes und der andere in seinem Auto im Süden. Seit Jahresbeginn sind rund 90 Araber ermordet worden. Als Ergebnis ist online eine Kampagne Arab Lives Matter gestartet worden, die den Schuldigen in, wem auch sonst, der Polizei und der Regierung sucht.

Doch die Wahrheit lautet, dass diese israelischen Regierungen glaubten, dass arabisches Leben wichtig ist. Gewalt im arabischen Sektor war unter dem früheren Premierminister Benjamin Netanyahu eine Top-Priorität. Entsprechend plante die Regierung rund eine Milliarde Schekel (rund 266 Millionen Euro) ein, um die Gewalt in der Gemeinschaft einzudämmen. Als damaliger Leiter des Knessetausschusses für Inneres und Umweltfragen hielt der Likud-Abgeordnete David Amsalem fieberhaft Diskussionen zum Thema, um Barrieren für Fortschritte zu beseitigen. Mit Unterstützung des damaligen israelischen Polizeichefs Roni Alscheik, dem ehemaligen Minister für öffentliche Sicherheit und dem aktuellen UNO-Botschafter Gilad Erdan wurde der erste arabische Muslim zum stellvertretenden Chef der israelischen Polizei, Jamal Hakrusch, damit beauftragt den Polizeidienst in arabischen Gemeinden zu verbessern. Dafür wurde das System eingebunden, Ernennungen gemacht und Ressourcen sowie Gelder wurden zugeteilt, weil arabisches Leben wichtig ist und ihrer Vernachlässigung ein Ende gesetzt werden musste.

Was die Morde angeht, so haben sie nicht aufgehört. Gelder reichen nicht aus, um dieser Herausforderung zu begegnen. Das erfordert die Anwerbung der arabischen Gemeinschaft und ihrer Führung. Wo sind die gewählten Vertreter der arabischen Öffentlichkeit? Ihre Anwesenheit bei Treffen des Ausschusses für Inneres und Umwelt, der versucht alles in seiner Macht zu tun um Lösungen voranzubringen, war minimal und beleidigend. 2018 verabschiedete die Knesset ein Gesetz, das die Einrichtung von Polizeiwachen in einer Stadt gestattet, auch wenn der jeweilige Stadtrat dagegen ist. Dieses Gesetz zielte darauf ab die Einrichtung von Polizeiwachen in arabischen Städten und Dörfern zu fördern. Die einzigen Leute, die gegen das Gesetz stimmten, waren Abgeordnete der Gemeinsamen Arabischen Liste und der Meretz. Warum?

„Ich bin überrascht, dass dieselben Vertreter der Öffentlichkeit, die aufstanden und brüllten, die Polizei in den [arabischen] Dörfern sei schwach und unternehme nichts und die sagten, wir brauchen Polizei, plötzlich gegen Polizeiwachen in Dörfern waren“, sagte Hakrusch bei einem Treffen des Komitees. Hier liegt das Problem: Arabische Vertreter und Meinungsführer sind Experten darin dem Staat Vorwürfe zu machen, aber im Moment der Wahrheit sind sie diejenigen, die Hindernisse für den Fortschritt darstellen. Ayman Odeh, Vorsitzender der Gemeinsamen Arabischen Liste, ist ein ausgezeichneter Redner und Twitterer, der an der  Seite trauernder Mütter marschiert, deren Söhne getötet wurden. Aber welche Anstrengungen hat er in seinem eigenen Sektor unernommen? Hat seine Partei die arabische Öffentlichkeit ermutigt mit den Strafverfolgungsbehörden zusammenzuarbeiten?

Als die sechs aus dem Gilbora-Gefängnis ausgebrochenen Sicherheitshäftlinge wieder eingefangen waren, wurde uns gesagt: „Wo ein Wille ist, da ist auch ein Weg.“ Fragen sie sich: Warum wird dieselbe Anstrengung nicht unternommen, um die Gewalt in der arabischen Gesellschaft zu stoppen? Die Antwort: Um die Geflohenen zu fangen nutzte der Staat Israel eine eiserne Hand, zu der der Geheimdienst Shin Bet sowie Sondereinheiten der Polizei und IDF-Einheiten gehörten. Jetzt stellen Sie sich vor, dieselben Anstrengungen würden morgen im arabischen Sektor gemacht. Würden dieselben Leute das willkommen heißen oder würden sie sich beschweren, sie seien Bürger zweiter Klasse? Würden sie dem Shin Bet und der Polizei bei ihren Anstrengungen helfen oder würden sie gegen „Polizeigewalt“ protestieren?

Sie entscheiden sich für die einfache Lösung und spielen das Opfer. Sie führen eine Online-Kampagne amerikanischen Stils, die keine Veränderung bringen wird, weil die Morde genauso weiter gehen. Solange sie den Staat als ihren Feind betrachten und es ablehnen zu kooperieren, wird das Blutvergießen weitergehen. Wenn arabisches Leben wichtig ist, was sind sie bereit zu tun um die Gewalt zu stoppen?