Die israelischen Araber verdienen Besseres von ihren Führern

Melanie Phillips, 29. September 2019 (Jewish Chronicle)

Israelis Wahl-Patt überraschte wenige und erschreckte viele. Eine Entwicklung regte allerdings eine ganze Reihe von Leuten auf.

Das war die Entscheidung von drei der vier Parteien in der Arabischen Gemeinsamen Liste Benny Gantz als Premierminister zu empfehlen, den Parteichef von Blau und Weiß – das war erst das zweite Mal, dass die arabischen Parteien einen Kandidaten für den Posten des Premierministers befürworteten.

Die Gemeinsame Liste hat einen Beitritt zu einer Koalitionsregierung ausgeschlossen. Aber als drittgrößte Partei könnte sie die offizielle Opposition werden.

All das straft natürlich die Verleumdung Lügen, dass Israel würde seiner arabischen Bevölkerung gleiche Rechte verweigern.

Die Unterstützung wurde von einer Reihe Leute als Zeichen gelobt, dass Israels Araber anfangen die Beziehung zu ihren jüdischen Mitbürgern zu normalisieren.

Aber sie unterstützen die Politik von Blau und Weiß nicht. So machte Ayman Odeh, Führer der Gemeinsamen Liste, klar, dass die Gantz lediglich dazu nutzt Premierminister Benjamin Netanyahu aus dem Amt zu hebeln.

Und als virulente Antizionisten haben sich ihre Mitglieder verpflichtet Israels Existenz zu vernichten.

Odeh sagte, er wolle, dass die Araber in Israel eine „gemeinsame Heimat“ haben. Die haben sie bereits. In den Krankenhäusern und Universitäten, den Streitkräften und Gerichten, in der Knesset und an den Stränden arbeiten, studieren, kämpfen und entspannen sich arabische Israelis Seite an Seite mit Juden.

Was Odeh mit „gemeinsamer Heimat“ meint, ist jedoch nicht, dass Araber an einem jüdischen Staat teilhaben, den er vernichten will, sondern er meint Juden ein einem mehrheitlich arabischen Staat.

Manche war besonders gebannt davon, dass Odeh das berühmte Zitat aus einem jüdischen Psalm verwendete: „Der Stein, den die Bauleute verwarfen, wurde zum Eckstein.“

Diejenigen, die das als eine Art interreligiösen Wegweiser bejubeln, sollten sich beruhigen und darüber nachdenken. Der Stein, den die Bauleute in diesem Psalm ablehnten, war eine Metapher für das jüdische Volk. Odeh hat daraus stattdessen eine Metaüpher für die Araber gemacht.

Es sind die Araber, die der Eckstein seiner neuen Gesellschaft sein sollten. Und sie würde dazu werden, wie Odehs Übernahme dieser hebräischen Worte impliziert, indem sie den Umhang der Juden übernehmen.

Die Knesset-Abgeordneten der arabischen Parteien benehmen sich in der Knesset wie die Fünfte Kolonne, arbeiten für Israels Vernichtung und Unterstützen die Ermordung von Juden. MK Ahmed Tibi z.B. opponiert gegen das Rückkehrgesetzt, hat die jüdischen Symbole in der Nationalflagge infrage gestellt und 2012 erklärt: „Der Besatzer will euch als Terroristen bezeichnen, aber wir sagen, es gibt nichts Edleres als für deine Heimat zu sterben.“

Die ehemalige MK Hanin Zoabi beschuldigte Israel die Organe palästinensischer Häftlinge zu „ernten“ und hielt eine Rede, in der sie argumentierte: „Der Zionismus ist Menschenrechten überall auf der Welt gegenüber feindlich gesinnt“ und dass Juden kein Recht auf Selbstbestimmung hätten.

Es gibt eine lange Geschichte gleichartiger Hetze durch andere Mitglieder der Gemeinsamen Liste. Was der Grund ist, dass selbst Avigdor Liberman, der ganz versessen darauf ist Netanyahu aus dem Amt zu treiben, sagte, er würde sich niemals mit den arabischen Parteien zusammenschließen, denn „die sind unsere Feinde“.

Sie befinden sich zudem nicht in Übereinstimmung mit einer zunehmenden Zahl israelischer Araber, die sich wirklich in den jüdischen Staat integrieren wollen. Vor den Wahlen vom letzten April wurden einige mit bitterer Kritik an den MKs der Gemeinsamen Liste zitiert.

„Sie repräsentierte uns nicht und sie fügte den [durchschnittlichen] arabischen Bürger, der sich integrieren will, großen Schaden zu“, sagte ein Einwohner von Abu Gosch, einem arabischen Dorf bei Jerusalem. „Wir erkennen die Existenz des einzigen demokratischen Landes im Nahen Osten an und wollen Teil des Landes sein. Und wir sind stolz auf dieses Land. Wir, israelische Araber, leben mit unseren jüdischen Brüdern. Wir leben nicht neben-, sondern miteinander.“

Eine Ärztin aus Akko sagte: „Ein ordentliches Einkommen zu haben, als Mensch zu leben – das ist das, was der durchschnittliche Staatsbürger sich wünscht. Und die Leute, die angeblich für uns eintreten sollen – die arabischen Parteien – haben uns einfach im Stich gelassen. Ich bin stolz eine muslimische und arabische Israelin zu sein. Was die Köpfe der arabischen Parteien tun, ist mörderische Terroristen zu glorifizieren. Sie bekommen die Aufmerksamkeit, reden von Palästina und bekommen nicht mit, was hier passiert.“

Israelische Araber brauchen bessere Repräsentation. Es wäre ein großer Vorteil, wenn sie sich an der israelischen Politik beteiligten statt sie zu scheuen. Sie könne das allerdings nicht mit rassistischen Führern tun, die Israel vernichten wollen.

Eine wahrhaft gemeinsame Zukunft wird erst kommen, wenn arabische Führer von der zunehmenden Anzahl arabischer Israelis lernen, die stolz sind Bürger Israels zu sein und endlich anfangen sich um deren Bedürfnisse zu kümmern, statt Pläne zu Israels Untergang zu schmieden.

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Ich nehme meine israelisch-arabische Identität an

Ich würde gerne denselben Stolz für meine arabische Kultur und Traditionen empfinden, die ich als Israeli habe.

Ali Adi, Israel HaYom, 30. August 2015

Fernsehmoderator Yaron Londons Kommentare über arabische Kultur [früher diese Woche, der altgediente Fernsehmann bezeichnete Araber als „wilde Männer“ und die arabische Kultur als „Fehlschlag“] sprachen eine Wahrheit aus, die wir alle kennen. Das sage nicht ich – Araber sagen das ständig, überall auf der Welt. Senn Sie irgendjemanden von ihnen in einem zwanglosen Gespräch fragen, wird selbst der größte Israelhasser Ihnen ehrlich sagen, dass sie einen Konflikt mit Juden einem Konflikt mit anderen Arabern vorziehen, der natürlich in brutalem, ungebremstem Blutvergießen enden wird. Die arabischen Bürger Israels werden zugeben, dass sie die israelische Regierung einer arabischen vorziehen, auch wenn sie es aus ihren komfortablen Positionen an israelischen Universitäten vorziehen sie als „die Besatzung“ zu bezeichnen.

Ich bin nicht begeistert London zuzustimmen – könnte ich nur seine Bemerkungen beseitigen. Könnte ich doch nur stolz sein und ohne zu zögern eine Verbindung zu arabischer Kultur empfinden. Mein „arabisch sein“, die Sprache, die Musik und die Tradition sind ein unteilbarer Teil meiner Identität und ich würde auf sie gerne stolz darauf sein und mich mit ihnen verbunden fühlen.

Aber ich – und das muss ich vorsichtig sagen – schäme mich. Die arabische Welt, angefangen mit ihren Regierungen, die von Korruption und Stammesbündnissen befleckt sind, einschließlich des Mannes auf der Straße, die auf einer Grundlage von Ignoranz und Gewalt bestehen, versucht nicht irgendetwas davon geheim zu halten. Jeder mit Augen im Kopf kann diese Mängel aufzeigen, die mit einer fundamentalen Reform des Denkens angegangen werden sollte. Man muss kein Intellektueller oder ein erfahrener Fernsehmensch sein, um das zu verstehen.

Also nehme ich meine israelische Identität an. Ich bin israelischer Araber, weil es mir wichtig ist zwischen mir und der weiteren arabischen Kultur zu unterscheiden. Es ist mir wichtig dem den Rücken zuzukehren, was in Syrien geschieht und was im Libanon geschieht oder auch die Geschichte des tragischen Niedergangs von Ägypten. Denn wenn ich Israeli bin – dann kann ich manchmal Stolz empfinden.

Vor kurzem habe ich Archivmaterial zum ersten Libanonkrieg gesehen. Trotz der Tatsache, dass Geschichten über eine Invasion und einen Krieg nicht gerade das Herz erwärmen, bin ich voller Stolz Einwohner des Libanon zu hören und zu sehen, einschließlich palästinensischer Flüchtlinge, die seit 1948 im Libanon gelebt haben, die Vertrauen in israelische Soldaten zum Ausdruck bringen und um Schutz vor anderen Akteuren im Bürgerkrieg zu bitten. Die Wahrheit, die die gesamte arabische Welt bereits zugibt, dass die israelische Armee humaner und umsichtiger ist als die arabischen Armeen, erfüllt mich mit Stolz. Ich bin Israeli und das sind meine Werte. Menschliches Leben, Freiheit, Würde und die Fähigkeit sich selbst zu tragen wertzuschätzen sind Werte, die ich gerne in meinem Namen zum Ausdruck gebracht sehen möchte, von Israel über den Rest des Nahen Ostens und darüber hinaus.

Ich werde es den arabischen Bürgern Israels überlassen die Frage zu beantworten, warum die arabische Welt so aussieht und handelt, wie sie es tut. Wir haben eine Gelegenheit gemeinsame Werte mit den Juden aufzubauen, solche, die uns aus dem fauligen Sumpf des Rests der arabischen Welt herausstehen lässt. Wir schulden das uns, nicht irgendjemandem sonst – und sollten das stolz und aufrecht tun, mit erhobenem Haupt.

Um palästinensische Rechte verteidigen zu können, muss man erst einmal wissen, welche Rechte sie haben

Daled Amos, Elder of Ziyon, 19. November 2018

Den Underdog zu unterstützen mag nobel sein, aber es ist keine Garantiee, dass man auch weiß, wovon man redet.

Im November 2016 führte Ami Horowitz eines seiner „Ami auf der Straße“-Interviews; es ging darum „Wie weiße Linke schwarze Wähler tatsächlich sehen“.

Das Thema war Kontrolle der Wähler-Identität und die erste Hälfte zeigte ihn, wie er Studenten an der UC Berkeley interviewte, wo die Studenten behaupteten:

  • Afroamerikaner tendieren weniger dazu einen staatlichen Ausweis zu haben.
  • Minderheiten tendieren weniger dazu einen Ausweis zu haben.
  • Afroamerikaner leben nicht in Gegenden mit einfachem Zugang zu Kraftfahrzeugbehörden.
  • Afroamerikaner haben keinen Zugang zum Internet.
  • Afroamerikaner haben nicht das Geld, um einen Internetprovider zu bezahlen.
  • Afroamerikaner wissen nicht, wie das Internet funktioniert.

Die zweite Hälfte des Videos spielt sich in Harlem ab – und es muss nicht gesagt werden, dass die interviewten Afroamerikaner fanden, die Studenten von Berkeley seien selbst wahnsinnig uninformiert, wenn nicht gar selber Rassisten.

Sehen Sie selbst:

Ich war an dieses Video erinnert, als ich vom College of Arts and Science an der New York University las, wo letzten Monat von Rose Asaf ein Vorschlag für eine BDS-Resolution eingebracht wurde.

Ein Student konterte:

„BDS bevormundet Palästinenser, beseitigt jegliche Verantwortlichkeit oder Tätigkeit von ihrer Seite … Es behindert die Aussichten auf eine beiderseitig vereinbarte Lösung und schädigt letztlich die Falschen, nämlich die fast 50.000 Palästinenser, deren Arbeitsplätze gefährdet werden, wenn gegen ihre Firmen vorgegangen wird.“

Asaf jedoch bestand darauf, dass große palästinensische Gewerkschaften BDS befürworten:

Es ist neokolonial und paternatlistisch palästinensischen Arbeitern zu sagen, was für sie am besten ist, wenn sie uns selbst sagen, was für sie am besten ist – und das ist BDS zu unterstützen.“

Asafs Behauptung widerlegt den Punkt nicht, dass Boykotte die Arbeitsplätze von Palästinensern gefährden würden. Der Verweis darauf, dass Gewerkschaften BDS befürworten, impliziert einfach, dass palästinensisch-arabische Arbeiter bereit seien ihre Jobs zu verlieren – in der Annahme, dass diese Gewerkschaften tatsächlich die Meinung der Arbeiter spiegeln.

Aber repräsentieren die Gewerkschaftsführer wirklich die palästinensischen Araber und ihre Interessen? Unterstützen palästinensische Araber wirklich BDS?

Der Fall von SodaStream schient Asafs Argumentation zu widerlegen.

SodaStream beschäftigte mehr als 500 palästinensisch-arabische Arbeitnehmer in Ostjerusalem und der „Westbank“ – Forbes gibt die Zahl der beschäftigten palästinensischen Araber mit 900 an.

Diesen mehr als 500 Arbeitnehmern war es egal, wo die Fabriken stehen und als Druck SodaStream zwang umzuziehen, verloren diese Arbeiter ihre Jobs.

Wissen Asaf und diese Gewerkschaften irgendwie mehr darüber, was palästinensisch-arabische Arbeitnehmer wollen?
Und was das betrifft: Hat das, was diese Arbeitnehmer wollen, überhaupt eine Priorität der BDS-Anhänger?

Dass palästinensische Araber bereit sind in Israel und sogar in den Siedlungen zu arbeiten wird unterstützt von einer Meinungsumfrage im Juli, die vom Jerusalem Media and Communications Centre in Zusammenarbeit mit der Friedrich-Ebert-Stiftung durchgeführt wurde. Sie stellte fest, dass eine beträchtliche Mehrheit der palästinensischen Araber in der Westbank wie im Gazastreifen keine Probleme damit haben in Israel zu arbeiten:

Frage 34: Ganz allgemein – würde es Ihnen etwas ausmachen in Israel oder in einer israelischen Siedlung zu arbeiten?

Ein weiteres Beispiel ist die Ignoranz derer, die behaupten im Auftrag israelischer Araber zu sprechen und behaupten Israel sei ein Apartheidstaat.

Zwar ist Israel nicht perfekt und es gibt noch immer eine Menge zu tun, aber viele derer, die behaupten die Interessen der Araber zu vertreten, sind sich offenbar nicht der folgenden Liste bewusst, die von Elder of Ziyon zusammengestellt wurde und das Ausmaß der Integration von Arabern in die israelische Gesellschaft illustriert, das erreicht worden ist:

Es gibt Araber in der IDF; so

  • Oberst Ghassan Alian, Kommandeur der Golani-Brigade der IDF
  • Yusef Mishleb – IDF-Generalmajor
  • Annett Hoskia, eine ausgesprochene israelische Zionistin, deren 3 Söhne in der IDF gedient haben
  • Shibel Karmy Mansour, Ansagerin im Israel Army Radio

Im israelischen Justizsystem gibt es:

  • George Kara, der ein Gericht aus 3 Richtern leitete, das einen israelischen Ex-Präsidenten verurteilte
  • Salim Joubran, Richter am obersten israelischen Gerichtshof
  • Jamal Hakrush, stellvertretender Präsident der israelischen Polizei

Und dann ist da die akademische Welt:

  • Jacob Hanna, Biologe und Stammzellenforscher am Weizmann-Institut
  • Rania Okby, erste beduinische Ärztin in der Geschichte
  • Hossam Haick, weltbekannter Wissenschafter und Erfinder innovativer Krebsdiagnose-Techniken
  • Aziz Darawshe, Direktor der Notfallmedizin am Hadassah Medical Center – Ein Kerem.
  • Masad Barhoum, Generaldirektor des Western Galilee Hospital
  • Professor Alean Al-Krenawi, Präsident des Achva-Colleges an der Universität des Negev
  • Ashraf Brik, Professor an der Ben-Gurion-Universität und 2011 Gewinner des Preises „Herausragende junge Chemiker“
  • Omar Barghouti, Doktorand an der Universität Tel Aviv – und gleichzeitig führender arabischer Verfechter des akademischen Boykotts Israels.

In Politik und Diplomatie:

  • George Deek, gerade zu Israels Botschafter in Aserbaidschan ernannt
  • Naim Aradie, Israels Botschafter in Norwegen
  • Reda Mansour, Historiker, Dichter und ehemaliger Botschafter in Ecuador
  • Jamal Zahalka, rewarb BA, MA und Doktortitel; Mitglied des israelischen Parlaments und Parteichef der Balad – der sich als Opfer „israelischer rassistischer Apartheid“ beschreibt
  • Majalli Wahabi, ehemaliger stellvertretender israelischer Parlamentspräsident und kommissarischer Präsident Israels im Februar 2007

In der Populärkultur:

  • Walid Badir, israelischer Fußballstar, Kapitän von HaPoel Tel Aviv
  • Mira Awad, Schauspielerin, Sängerin und Songwriterin – trat 2009 für Israel beim European Song Contest an
  • Nissren Kader, Gewinnerin eine israelischen Gesangswettbewerbs
  • Lina Makhoul, 2013 von israelischen Zuschauern zur Gewinner von „The Voice“ gewählt
  • Lana Rasland, ehemalige Miss Israel
  • Niral Machola, Miss Israel Universe
  • Niral Krantinji, Gewinnerin von Israels Next Top Model
  • Salma Fayumi, israelische Krankenschwester und Zweitplatzierte von Master Chef Israel
  • Lucy Aharish, israelische Nachrichtensprecherin und Fernsehmoderatorin

Wie im Fall von Ami Horowitz‘ Video oben gibt es da draußen eine Menge Ignoranz in den Behauptungen, die von Leuten aufgestellt werden, die behaupten sich um die Menschenrechter palästinensischer Araber zu kümmern.

Aber auch eine ganze Menge Bösartigkeit.

Es ist fast so, als wären die palästinensischen Araber nicht die Hauptsorge einiger dieser Israelkritiker.

Palästinensischer Jugendlicher steht trotz ständiger Drohungen auf Israels Seite

Tal Polon, Israel National News, 25. Juli 2016

Für seine Prinzipien einzustehen ist oft nicht leicht. Das ist schnell offenbar, wenn man das persönliche Credo von Mahdi Satri (17) liest, einem jungen palästinensischen Araber aus dem Dorf Jadeidi-Makr in Nordisrael.

Satri ist entschiedener Zionist und Unterstützer Israels; er erklärte in einem Interview mit The Algemeiner, wie schwer es ist inmitten ständiger Drohungen an solchen Überzeugungen festzuhalten: „Ich erhalte regelmäßig Drohungen sowohl von arabischen Israelis als auch von Palästinensern über soziale Medien und per Telefon“, sagte Mahdi. „Und ich habe Angst, aber ich werde mich von denen, die Terrorismus unterstützen und gegen Frieden sind, nicht abhalten lassen.“

Gemäß dem Interview wurde Satri von seinem Vater mit zionistischem Gefühl getränkt, der vor 30 Jahren aus dem Gazastreifen nach Israel zog und für israelische Sicherheitsdienste arbeitete. „Mein Vater arbeitete mit der IDF und dem Shin Bet“, sagte er. „Und ich werde zur israelischen Armee gehen, wenn ich meinen Universitätsabschluss habe.“

Trotz seiner starken Überzeugungen beschreibt Satri es so, dass er wegen seiner Ansichten eine ständige Gefahr für sein Leben empfindet. In einem persönlichen Credo, das er auf seiner Internetseite BDS Guide postete, schrieb Satri unter der Überschrift „Wisse, dass ich als Träumer starb“:

„Ich schreibe heute, während mir Tränen das Gesicht hinunterlaufen. Ich hatte eine sehr lange Reise und ich werde diese Reise bis zum letzten Tropfen Blut in meinem Körper weitermachen. Aber ich möchte einfach mit euch meine Traurigkeit, meine Tränen und meinen Schmerz teilen.

Es ist wirklich sehr schwer in einem arabischen Dorf Zionist zu sein. Ein Dorf voller Hass. Ich glaube wirklich, dass das Ende nahe ist. Viele Menschen bedrohen mich. Menschen werben in den Moscheen für Hass gegen mich. Ich dachte nie, dass mich das in diese Lage bringen würde. Ich habe Angst nahe meinem Haus einkaufen zu gehen. Ich haben Angst in meinem Dorf rumzuhängen. Ich lebe in Angst, der Angst auf der Straße abgestochen zu werden. Danach wird sich niemand mehr an mich erinnern. Niemand will diesen Araber haben, der für sein Ziel kämpft, denn ich ermutige die israelischen Araber einfach sich gegen den Terrorismus zu stellen und seine Meinung zu sagen.

Ich wurde zum Ziel. Ein Ziel für jedermann. Ein Ziel für die Palästinenser. Ein Ziel für die Einwohner meines Dorfes. Ein Ziel für die Hamas. Ein Ziel für jeden einzelnen Mann in dieser Welt. Ich habe nie gedacht, dass die Wahrheit über mein geliebtes Land zu sagen, dazu führen würde, dass ich Opfer würde. Als ich meinen Weg zu gehen begann, nahm ich ihn in kauf, dass ich deswegen getötet werden könnte, aber nicht auf diese Weise. Ich bleibe einfach den ganzen Tag Zuhause. Wenn ich ein Auto sehe, habe ich Angst, dass es jemand ist, der mich töten will. Niemand kann sich dieses Gefühl vorstellen. In Angst zu leben, mit der Möglichkeit zu leben jederzeit getötet zu werden. Es ist ein wirklich sehr furchtbares Gefühl.

Aber nein, ich werde nicht einfach ruhig bleiben und nicht weiter reden. Ich bin nicht der Mann, der einfach weggeht, wenn er Angst fühlt. Ich werde nicht einfach ruhig bleibe. Werde ich nicht! Ich werde nicht flüchten und einfach verschwinden! Ich werde kämpfen. Ich werden alleine kämpfen. Gegen all die Terroristen. Gegen all die Leute, die mich tot sehen wollen, weil ich im Militär dienen werde. Ich werde es nicht [weglaufen]!

Das ist eine Botschaft. Es ist kein Artikel… Ich will euch sagen, dass ich weiter gegen all die Terroristen kämpfen werde, gegen unsere Feinde. Die Feinde, die nicht wollen, dass ich meine Meinung sage und mich gegen sie stelle… Ich will euch sagen, dass ich das Morgen vielleicht noch erlebe. Und diese Botschaft könnte meine letzte sein. Aber wisst: Wenn ich sterbe und wenn sie den Erfolg haben mich zu töten, wisst, dass ich als Zionist starb, der sein Land verteidigte. Und wisst, dass ich lächelnd sterben werde, denn ich werde für mein Land sterben. Und das ist wirklich eine große Ehre. Wisst, dass ich starb und einen Traum habe. Wisst, dass ich als Träumer starb. Ein Träumer, der nach einer neuen Zukunft ohne Hass und voller Liebe suchte. Wisst, dass ich für ein Ziel starb, nicht für nichts. Wisst, dass ich starb und Zionismus im Blut hatte. Wisst, dass ich als Kämpfer gegen sie starb… Wie ich sagte: drei Worte, ein Punkt: AM YISRAEL CHAI

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (27. Mai – 2. Juni 2018)

Dieser Eintrag wird auf der Seite oben gehalten; die sonstigen Einträge folgen darunter.
Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2018 geführt.

Sonntag, 27.05.2018:

Der Palästinensische Islamische Jihad schimpft wegen des israelischen Angriffs mit 3 toten Terroristen: Die IDF habe alle roten Linien überschritten, sie würden das nicht ohne angemessene Antwort lassen. (Merke: Terroristen dürfen bomben, Israel muss sich das gefallen lassen ohne zu antworten.)

Die Bauern am Gazastreifen haben angekündigt beim ICC in Den Haag Klage gegen Hamasführer einzureichen. Diese sollen wegen des Drachen-Feuerterrors angeklagt werden.

Die Zivilverwaltung hat angekündigt 20 illegale arabische Gebäude im Jordantal in Samaria abzureißen. Die Gebäude stehen derzeit alle leer.

Fatah-Propaganda: Die Israelis sind schlimmer als Nazis, wollen die arabische Welt vernichten.

Von der Hamas kommt die Nachricht, dass sie kommende Woche (Dienstag) versuchen will die Seeblockade von innen heraus zu durchbrechen.

Montag, 28.05.2018:

Nicht nur Kinder und Jugendliche der PA haben Sportturniere, die nach Terroristen benannt sind. In Qualqilya wurde jetzt das „Märtyrer Abd Al-Jaber Al-Qader Khaled-Volleyballturnier für Lehrer“ veranstaltet. Der Fatah-Terrorist und Namensgeber wurde 2002 bei einem versuchten Massenmord an Soldaten erschossen.

Eine mit Sprengstoff versehene Drohne der Hamas drang letzte Woche nach Israel ein und sollte offensichtlich viele Opfer verursachen. Der Sprengmechanismus versagt allerdings.

Kindergartenfeier im Gazastreifen: Kinder üben und führen vor, wie sie einen orthodoxen Juden entführen und töten. (Video)

Bei Beer Sheva wurden 3 Beduinen festgenommen, die im Verdacht stehen gestern einem Soldaten die Waffe entwendet zu haben. Die Waffe wurde sichergestellt.

Dienstag, 29.05.2018:

Der Islamische Jihad soll am Montag beschlossen haben gegen Israel „zurückzuschlagen“, nachdem die Terrorgruppe 3 Terroristen durch israelischen Beschuss verloren hatte. Ein Sprecher der Terroristen bezeichnete das heutige Feuer gegen Israel als „willkommene Widerstands-Reaktion“.

Hamas und Islamischer Jihad reklamierten beide die Verantwortung für den heutigen Terrorbeschuss für sich.

Heute hat in Gaza ein Blockadebrecher abgelegt haben. Von den Teilnehmern wird jetzt behauptet, sie hätten eine Reihe Verletzter an Bord – was sonst aber nirgendwo gesagt wurde. Bilder der Abfahrt zeigen allerdings vor allem Hamas-Terroristen an Bord.

Die PA drängt auf internationales Eingreifen gegen die „israelische Aggression“ im Gazastreifen. (Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: Die Terroristen schießen den ganzen Tag über auf Israel, aber Israel soll der Aggressor sein!)

Mittwoch soll der Schulbetrieb im Umfeld des Gazastreifens normal laufen.

Mittwoch, 30.05.2018:

Eine Aufstellung der von Dienstag auf Mittwoch erfolgten Zielorte des Terrorbeschusses aus dem Gazastreifen (mit Detailliste):

Bilanz am Morgen: Mehr als 100 Flugkörper wurden aus dem Gazastreifen auf Israel geschossen. Die IDF beschoss 65 Ziele im Gazastreifen; dazu gehörten Lagerhäuser für Drohnen, Waffenfertigungsanlagen (für Raketen und Waffen), Trainingslager, Marinewaffen und Luftabwehrinstallationen.

Am späten Dienstagabend gab der PIJ bekannt, man werde die Ruhe im Gazastreifen wiederherstellen, wenn Israel Ruhe gibt.

Im Juni wird im Teddy-Stadion in Jerusalem ein Fußball-Freundschaftsspiel zwischen Israel und Argentinien stattfinden. Die Tickets waren innerhalb von 20 Minuten ausverkauft. Die Terroristen sind natürlich beleidigt (nachdem ihre BDS-Kohorten es nicht schafften das Spiel zu verhindern): Das Spiel sei ein Angriff auf die Recht des palästinensischen Volks, behaupten sie. Das Spiel breche das Gesetz und verleihe der Unterdrückung des palästinensischen Volks  internationale Legitimität. (Klar, „West“-Jerusalem ist auch besetzt, nicht wahr?)

Die Polizei gibt an, dass bisher in diesem Jahr 21 IDF-Schusswaffen gestohlen wurden, 11 alleine im April.

Die Israel Electric Company hat die Stromversorgung des südlichen Gazastreifens wieder hergestellt, die gestern durch Feuer der Terroristen unterbrochen worden war.

Die Hamas hat ein Video ihrer Raketenschüsse auf Israel veröffentlicht.

Der arabische Knessetabgeordnete Zahalka giftete, die IDF-Schläge im Gazastreifen seien Teil der „fortgesetzten israelischen Aggression“.

Die Hisbollah gab eine Botschaft aus, mit der sie die Terrorgruppen im Gazastreifen gegen die „zionistischen Angriffe“ unterstützt. Darüber hinaus wurde über den „Widerstand“ der „Palästinenser“ geschwafelt.

Freitag, 01.06.2018:

Die Polizei in Jerusalem hat Personal und Präsenz vor Ort verstärkt, um für einen friedlichen Verlauf der Freitagsgebete zu sorgen.

Die PA droht damit alle Verbindungen zu Israel zu kappen, sollte der jüdische Staat die Blockade des Gazastreifens aufheben.  (Es könnte aber sein, dass das lediglich Hamas-Propaganda ist.)

Die Hamas behauptet jetzt tatsächlich die Israelis hätten um einen Waffenstillstand gebeten.

Die Hamas hat angekündigt, dass die Krawalle am Dienstag intensiviert werden sollen.

Etwa 200 Personen demonstrierten in Haifa in Solidarität mit den Terroristen im Gazastreifen. Sie schwenkten Palästinenserflaggen.

Samstag, 02.06.2018:

Gestern sollen Soldaten eine arabische Sanitäterin im Gazastreifen erschossen haben. Das Militär untersucht den Fall. Bei dem Vorfall hatten Terroristen den Zaun und Soldaten mit Gewehrfeuer und Granaten angegriffen.

Bildung arabischer Bürger in Israel

gefunden auf twitter:

Bildung baut die  Zukunft. Israel investierte von 2012 bis 2016 NIS 300 Millionen in die Integration von Arabern an den Universitäten. Das Ergebnis: Erstaunliche Zunahmequoten an arabischen Studenten (s.u.). Dieser Erfolg führte jetzt zur Investition weiterer NIS 960 Millionen in den nächsten sechs Jahren.

Fakten zu arabischen Studenten in Israel
Veränderungen seit 2010:
80% Zunahme arabischer Studenten, die an israelischen Universitäten studieren (von 26.000 auf 36.000)
Rate arabischer Studenten der Gesamtstudentenschaft in Israel ging von 10,2% auf 16,1% hoch
Rate arabischer Master-Studenten verdoppelte sich seit 2010 (von 6,2% auf 13% 2017)
66% Zunahme arabischer Studenten in Ingenieurs-Studiengängen,
44% Zunahme in mathematischen und naturwissenschaftlichen Studiengängen,
87% Zunahme in Business Administration-Studiengängen

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (12. – 18. März 2017)

Sonntag, 12.03.2017:

Zu Purim patrouillieren mehrere tausend Polizisten in Jerusalem, im die Feiern zu sichern.

Die PA lässt wissen, dass Trump mit Abbas telefoniert, sei ein Beweis dafür, dass Israels Behauptung, es gäbe keinen Friedenspartner, nicht stimmt.

Den Beweis für Israels Ansicht lieferte er gleich nach: Er traf sich mit Terroristen und deren Familien, denen er versprach, dass die „Palästinenser“ Israel (er benutzte unfreundlichere Worte) weiterhin bekämpfen werden.

Montag, 13.03.2017:

Mahmud Abbas ernannte einen antisemitischen Moderator des PA-Fernsehens zum Dekan der Al-Azhar-Schulen im Gazastreifen.

In den letzten Wochen wurden in Judäa und Samaria mehrere Hamaszellen aufgebracht.

Ein arabisch-israelischer Journalist pries auf twitter den heute getöteten Terroristen.

Dienstag, 14.03.2017:

Der Minister für öffentliche Sicherheit schloss ein Kartografie-Büro in Jerusalem, das im Auftrag der PA Landverkäufe von Palästinensern an Juden beobachtete.

Mittwoch, 15.03.2017:

Die IDF und er Geheimdienst hoben in der Region Jerusalem 2 Terrorzellen aus. Eine gehört zu dne Al-Aqsa-Märtyrerbrigaden der Fatah, die andere ist von der Hamas.

Donnerstag, 16.03.2017:

Ein ranghoher Hamasführer: Der Koran befiehlt uns die Juden aus dem gesamten Gebiet Palästina zu verjagen.

Mahmud Abbas: Der weltweite Terror wird bestehen bleiben, solange der Palästina-Konflikt gelöst ist.

Der „Palestinian National Fund“ wurde von Israel zur Terrororganisation erklärt. Die „Stiftung“ bietet Terroristen massive Unterstützung und schleust Millionen an palästinensische Häftlinge und ihre Familien.

Freitag, 17.03.2017:

Mahmud Al-Zahar von der Hamas sagte nicht nur, dass der Koran befiehlt die Juden aus Palästina zu vertreiben (dazu führt er schlüssig eine entscheidende Stelle an), sondern auch (wieder belegt mit einem Koranvers) die Juden sollen bekämpft werden, wo immer sie zu finden sind.

Die PA schäumt, weil Israel den Palestinien National Fund zur Terrororganisation erklärt hat.

3 israelische Soldaten befinden sich in Untersuchungshaft; ihnen wird vorgeworfen bei der Verhaftung eines Terroristen Gewalt angewandt zu haben. Der Terrorist hatte es geschafft nach seiner Festnahme die Handschellen abzustreifen und den Kommandeur der Einheit anzugreifen und zu verletzen.

Samstag, 17.03.2017:

Syrien behauptet gestern einen israelischen Kampfjet abgeschossen und einen weiteren beschädigt und den Rest „zur Flucht gezwungen“ zu haben. Israel bestreitet das; es wurde zwar auf die israelischen Jets geschossen, aber erfolglos. Der israelische Luftangriff galt Waffenlieferungen für die Hisbollah. Eine arabische Nachrichtenseite schreibt, dass Israel angriff, damit nordkoreanische Waffen nicht die Hisbollah erreichen.
Desweiteren behaupten die Syrer, dass Israel in Syrien eingegriffen habe, beweise, dass Israel Angst vor eine Niederlage des IS habe.

Der Islamische Staat behauptet Israel habe seine Leute im Sinai bombardiert.

Palästinenserführer schimpfen wegen der Löschung/Rücknahme des ESCWA-Papiers („Israel ist ein Apartheidstaat“); Hanan Ashrawi z.B. behauptet, die Realität bestehe in ethnischen Säuberungen und der UNO-Generalsekretär habe sich „politischer Erpressung“ gebeugt.