Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (24.-30. Juli 2016)

Montag, 25.07.2016:

Die Familie von Avra Mengistu (der von der Hamas im Gazastreifen festgehalten wird) und einige Aktivisten verzögeten, dass Verwandte von in einem Gefängnis einsitzenden Terroristen die Häftlinge besuchen können, indem sie die Zufahrt blockierten und Flugzettel an sie verteilten.

Dienstag, 26.07.2016:

Heckmeck:
– Der Generalsekretär der Arabischen Liga sagte zum Abschluss des Gipfels in Mauretanien, dass die Liga die französische Friedensinitiative unterstützt.

Mittwoch, 27.07.2016:

Im Verlauf der Aktion zur Festnahme der Mörder von Rabbi Michael Mark wurde eine Hochspannungsleitung beschädigt, was zu Stromausfällen im Gush Etzion führte. Dadurch bedingt fielen auch Wasserpumpen aus und die Einwohner hatten eine Zeit lang kein Wasser.

Der Chef von Gush Shalom schließt sich Jibril Rajoubs Forderung an israelische Fußballvereine aus Judäa und Samaria aus der israelischen Fußballliga auszuschließen, weil sie „auf palästinensischem Land agieren“. Sie benötigten die Erlaubnis der palästinensischen Fußballliga, um in Israel spielen zu dürfen und hätten diese nie beantragt.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (11.-17.10.2015)

Sonntag, 11.10.2015:

Ein wütender Juden hat Schweinefleisch auf die Leiche eines Terroristen gelegt, als Sanitäter noch versuchten ihn wiederzubeleben.

Die Rakete von gestern Abend auf Aschkelon ist nach Angaben der IDF vom Abwehrsystem vernichtet worden

Am Sonntag wurde ein Jude angeklagt am Damaskustor Steine auf arabische Autos geworfen zu haben. Er gehört zu einer Gruppe, die das nach den Morden vom letzten Samstag gemacht hatte.

Zum Selbstmord-Bombenanschlag vom Morgen haben arabische Presseorgane eine ganz eigene Version: Die einen behaupten, das Auto habe ein Problem mit der Elektrik gehabt und die Israelis hätten sie (und ihr Kind, das nirgendwo sonst vorkommt) nicht aus dem Wagen steigen lassen. Und das weiße Pulver, das da zu sehen ist, stamme vom ausgelösten Airbag – mannomann, muss das ein Airbag gewesen sein!

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Und dann gibt es noch solche, die „Augenzeugen“ haben wollen, die die Sicherheitskräfte grundlos auf das Auto geschossen hätten. (Die Frau hat übrigens denselben Familiennamen – Djabaas – wie ein Terrorist, der 2014 in Jerusalem einen Anschlag mit einem Traktor verübte.

Mahmud Abbas meldete sich wieder zu Wort: Die Ermordung zweier Zivilisten in Jerusalem war eine „heldenhafte Operation“.

Letzte Woche zerstörten Araber im Gush Etzion eine alte Höhle, die aus der Zeit Bar Kochbas stammt.

Die Araber verüben kaum noch zu zählende Mordanschläge, schießen Raketen – aber Hamas behauptet, der Luftangriff der Israelis zeige, dass Israel die Lage eskalieren will“.

Der Fraktionschef der „Vereinten Liste“ (arabische Parteien in der Knesset) verurteilte einen der heutigen Anschläge – für den er aber Netanyahu und die Regierung verantwortlich macht.

Der Führer der Hamas in Judäa und Samaria, Husam Badran, hat die Rolle der palästinensischen Medien bei der Aufstachelung zu Anschlägen „gegen die Besatzung“ gepriesen.

„Sorgen“:
Frankreich/Hollande findet die Eskalation der Gewalt in Israel und den Palästinensergebieten „extrem beunruhigend und gefährlich“. Es müsse alles unternommen werden um die Lage zu beruhigen.

Montag, 12.10.2015:

Die palästinensische Rechtsanwaltskammer (sie erhält eine Menge Geld von der EU und der UNO) hat entschieden Muhannad Halabi einen Juristentitel ehrenhalber zu verleihen. Halabi war Jura-Student; er erstach Sonntag zwei Juden und verletzte die Frau und das Baby eines der beiden. Er wurde von Sicherheitskräften erschossen. Die Anwaltskammer bezeichnet den feigen Mörder als Helden.

Der (arabische) Bürgermeister von Nazareth beschimpfte aus seinem Auto heraus den arabischen MK Ayman Odeh, der gerade einem Fernsehsender ein Interview gab; Odeh zerstöre die Stadt, verjage die Touristen, die Lebensgrundlage der Menschen in der Stadt zu vernichten und er verbrenne die Welt (mit seinem Hass). „Es macht mich böse, dass arabische Politiker herkommen, zu Gewalt aufhetzen und es uns dann überlassen ihre Schweinerei aufzuräumen… Wir investieren hier gewaltig in Koexistenz und Tourismus. Wir wollen die Stadt entwickeln. Wir wollen Frieden und Ruhe.“ Odeh und anderen ginge es nur um Medienaufmerksamkeit und sie arbeiteten nicht zum Wohl der Menschen, die sie wählten.

Der Genralstaatsanwalt wird ein Strafverfahren gegen MK Hanin Zoabi wegen Unterstützung und Anzettelung von Gewalt einleiten.

Mehr als 100 Jüdische Jugendliche protestierten in Hadera gegen die Terrorwelle.

Arabische Eltern feiern den Tod ihrer Terroristen-Kinder. Kinder verkünden, dass sie für Allah und die Al-Aqsa-Moschee sterben wollen.

Die israelische Islamische Bewegung droht mit offenem Religionskrieg. Zur Begründung führen sie fadenscheinige Behauptungen von angeblichen israelischen Plänen in Jerusalem an.

Die Eltern mehrerer getöteter Terroristen priesen ihre Kinder in den pal-arabischen Medien. Sie folgten damit einem Aufruf der PA.

Zufällige Umfrage unter PalArabern, ob sie die, die israelische Soldaten und Zivilisten als Helden ansehen. Mit weit überwältigender Mehrheit unterstützen die Araber die Taten.

PA-„Außenminister“ al-Maliki behauptet Netanyahu wolle eine dritte Intifada auslösen, um von den Problemen abzulenken, die er habe. Er dehne den Konflikt von einem mit den Palästinensern in einen unbegrenzten Krieg mit der gesamten muslimischen Welt weltweit aus.

Heckmeck:
– Die Vertreter des Nahost-Quartetts haben ihre Reise nach Israel aufgeschoben auf Bitten Jerusalems wegen der aktuellen Gewalt.

Dienstag, 13.10.2015:

Terror-in-3-Stunden(Bildquelle)

Wegen der massiven Terroranschläge wurden alle Krankenhäuser auf eine höhere Bereitschaftsstufe beordert.

Die Bus-Attentäter von heute waren ein Fatah-Mitglied, von dem bekannt ist, dass er sich früher schon radikal geäußert hat, sowie ein Hamas-Aktivist, der schon eine Weile im Gefängnis war. Der Hamasnik wird aktuell von der Polizei verhört.
Der Attentäter von der Bushaltestelle unterstützte die Täter des Massakers auf die Synagoge Har Nof (November 2014) und zeigte Sympathien für den IS.
Die Attentäter von Raanana hatten bekannte Beziehungen zu Terrororganisationen und Kriminalakten.

Die Arabische Liga und die Türkei haben den Nerv Israel wegen der aktuellen Gewaltwelle Vorwürfe zu machen. Sie fordern „internationalen Schutz für die Palästinenser im Kampf gegen den gegen sie gerichteten Terrorismus“.

Arabische Knessetabgeordnete beschuldigen die Polizei sie würden die Terroristen nur erschießen, weil sie Araber sind.

Die PA will Israel beim Internationalen Strafgerichtshof verklagen, weil PA-Terroristen bei ihren Anschlägen getötet wurden. Saeb Erekat nennt die Verteidigungshandlungen „außergerichtliche Hinrichtungen“.

Premierminister Netanyahu forderte Mahmud Abbas auf, er solle aufhören zu lügen und aufzustacheln.

Die Araber im Gazastreifen feierten die Anschläge in Raanana auf der Straße, wobei sie Messer und Beile schwangen. Arutz-7 hat Fotos.

Um die mit der Terrorgefahr mehr als ausgelastete Polizei nicht zu überlasten wurde eine Demonstration gegen den Terror vor der Residenz des Premierministers abgesagt.

Ban Ki-moon unterstellt Israel, es setze bei seinen Versuchen den Terror zu stoppen zu viel Gewalt ein. Zu den Terroristen hat er nichts zu sagen.

Mittwoch, 14.10.2015:

Für die UNRWA gibt es offenbar nur nennenswerte arabische zivile Opfer, keinesfalls aber arabische Terroristen: In einer Erklärung wurde beklagt, dass es in den letzten Tagen so viele tote Palästinenser gab – aber völlig verschwiegen, unter welchen Umständen sie umkamen, nämlich beim Verüben von Mordversuchen.

Minister Eitan erklärte, dass ab sofort die Leichen von Terroristen nicht mehr an deren Familien zurückgegeben werden. (Das sorgt u.a. dann dafür, dass die aus den Beerdigungen keine Heldenfeiern mehr machen.)

Mahmud Abbas hatte behauptet Israel habe einen 13-jährigen arabischen Jungen „hingerichtet“. Das ist selbst Abgeordneten in der arabischen „Vereinigten Liste“ zu viel, von denen sonst heftig antiisraelische Töne kommen. Sie nannten Abbas‘ Behauptungen „Besorgnis erregend“, „verleumdend“, „die Realität verzerrend“, „an absolute Unverantwortlichkeit grenzend“; sie würden nur dazu dienen die Flammen der Hoffnungslosigkeit und des Hasses in der Region zu schüren. Das Büro des Premierministers machte darauf aufmerksam, dass der von Abbas genannte Junge nicht tot, sondern verletzt ist und im Hadassa-Krankenhaus behandelt wird. Er hatte auf jüdisches Kind eingestochen, das mit dem Fahrrad fuhr.
Zudem „warnte“ (= drohte) Abbas die (israelische) Eskalation würde zu einem heiligen Krieg führen, der die ganze Welt einbezieht.

So viel zu den „Aufrufen“ zu „friedlichem Protest“ des PA-Terrorchefs: Die „arabische Straße“ hat keinen Bock darauf und will weiter Juden schädigen. Die Kinder sind indoktriniert genug, dass sie nur noch „Märtyrer“ werden wollen.

Die Polizei errichtete eine Sperre zwischen Armon HaNatziv und Jabel Mukaber, einem der Hauptausgangsorte für Terror gegen Juden in Jerusalem. Die Sperre soll verhindern, dass weiter so viele Brandsätze und Steine auf das jüdische Viertel geworfen werden.
Auch an Ras al-Amud wurde eine Sperre aufgebaut.

Die neueste Forderung der Terror-Granden: Die UNO soll eine militärische „Schutztruppe“ in Jerusalem stationieren, um die Gewalt zu unterdrücken. (Die der Israelis, nicht der Araber!)

Traurig, dass das nötig ist: Israels neuer Botschafter bei der UNO, Danny Danon, forderte Generalsekretär Ban Ki-moon auf endlich den Palästinenserterror zu verurteilen.

Der Führer der Islamischen Bewegung in Israel, Raed Saleh und sein Stellvertreter erhielten ein Ausreiseverbot. Er darf Israel nicht verlassen. Am Abend erhielt er am Flughafen Ben Gurion die Anweisung. Sie gilt aktuell für 30 Tage.

Die Grenze am Gazastreifen wird einen neuen Zaun erhalten, nachdem mehrfach arabische Mobs es schafften ihn zu durchbrechen.

Donnerstag, 15.10.2015:

Wegen eines muslimischen Feiertags ist die Patriarchenhöhle in Hebron heute für Juden gesperrt.

War etwas anderes zu erwarten? Das US-Außenministerium befindet, Israel arbeite „zu eifrig“ daran den Terror zu unterdrücken und setze dabei unverhältnismäßig Gewalt ein. (Zudem fällt auf, dass die Pressekonferenz zu den Themen Iran, Afghanistan, Kamerun, Iran, Syrien/Russland/ISIL/Region, China, Russland/Ukraine Jemen/Saudi-Arabien und Israel/Palästina umbenannt wurde in „Nahost-Frieden“ – ob die Obama-Administration glaubt, sobald die Streitigkeiten auf einem Sechshundertvierzigstel des Territoriums der Region mit einem Dreißigstel der Bevölkerung zu lösen automatisch den Frieden im gesamten Nahen Osten auslöst?

Die Familien der Mörder des Ehepaars Henkin wurden informiert, dass ihre Häuser zerstört werden.

Wegen der Sicherheitslage hat die IDF vorläufig alle Besuche von Soldatengruppen am Ammunition Hill eingestellt. (Die IDF macht mit Rekruten Touren zu wichtigen Orten der israelischen Geschichte als Teil ihres Bildungsprogramms; der „Ammunition Hill“ war eine heftig umkämpfte Stelle im Krieg 1967.)

Saeb Erekat behauptet, die Messerangriffe auf Juden sei „Selbstverteidigung“.

Die Fatah von Friedensengel Mahmud Abbas feiert die Judenmorde als „Symphonie der Liebe zu Jerusalem“.
Gleichzeitig fordert er von Israel, angeblich aufhetzende Offizielle zu verhaften. (Er meinte natürlich nur Juden, sonst müsste Hanin Zoabi oder auch er selbst sofort hinter Gitter.)

Hanin Zoabi forderte übrigens heute ein Ende der „Einsame Wölfe“-Anschläge – zugunsten eines „Massenaufstands“, bei dem Tausende gleichzeitig versuchen Juden zu morden.

Wundert es? Nur einen Tag vor dem Mord an drei Juden forderte Mahmud Abbas Anschläge in Jerusalem.

Hamas verkündet, dass ihr Widerstand nicht auf den Gazastreifen beschränkt ist (ist ja nichts Neues…), sondern das „ganze Palästina“ befreit werden soll. (Bitte sucht weiter nach den moderaten Hamasniks, ihr Clauia Roth!)

Eine Gruppe Studenten im Gazastreifen hat ein Video erstellt, mit dem der tödliche Anschlag auf den Bus Nr. 78 nachgespielt wird. Natürlich „heldenhaft“.

Der angeblich tote Araberjunge erklärte einem Polizisten gegenüber jetzt, dass er und sein Cousin Juden töten wollten. Sein Cousin hatte den Anschlag geplant und für die Messer gesorgt.

Die PA fälscht wieder: Sie gab eine neue „Übersetzung“ der Rede von Abbas aus, in der er Israel die kaltblütige Hinrichtung eines Araberjungen vorwarf. Sie strichen „hinrichten“ und setzten dafür „auf unsere Kinder schießen“ ein..

Statistik: Seit Rosh Hashana nahm die Polizei 380 arabische Randalierer fest; 209 davon waren Erwachsene, 171 Minderjährige.

Freitag, 16.10.2015:

Die Hamas hat den Freitag zu einem weiteren „Tag des Zorns“ erklärt. Die israelischen Sicherheitskräfte (und die Bevölkerung) waren auf neue Gewalt eingerichtet.

Am Nachmittag wollten Araber und Juden im Wadi Ara an der Megiddo-Kreuzung eine Menschenkette für Koexistenz bilden. Es kamen etwa 700 Personen nach Zentralgaliläa.

Eine Freitagspredigt im Gazastreifen (wie üblich): Juden sind die Brüder von Affen und Schweinen. Die Al-Aqsa-Moschee erwartet Mudschaheddin und das Märtyrertum Suchende; Al-Aqsa erwartet, dass die Helden der Westbank den Jihad beginnen und alle Siedler und Verräter töten, denen sie begegnen.

Einige PA-Granden verurteilten die Brandstiftung am Josefsgrab; es gab sogar Stimmen, die forderten den Wiederaufbau durch die Araber.

Mahmud Abbas fordert, dass die UNESCO die Westmauer (Kotel, Klagemauer) zum Teil der Al-Aqsa-Moschee erklärt.

Hamas wieder grundsätzlich: Die Grenzen von 1948 und 1967 sind nur vorübergehend, das Ziel die Befreiung des „ganzen Palästina“.

Gesundheitsminister Litzman ordnete Ermittlungen gegen Beschäftigte einer Klinik in der Altstadt von Jerusalem an, weil die verdächtigt werden jüdischen Terroropfern ganz in der Nähe nicht geholfen zu haben, so dass diese starben.

Samstag, 17.10.2015:

Ach, wenn Gebäude abgebrannt werden, dann ist Herr Ban auf einmal da: Er verurteilte den Brandanschlag auf das Josefgrab in Schechem/Nablus von dieser Woche. (Dass die israelischen Sicherheitskräfte Attentäter töteten, hatte er auch schon verurteilt. Die Terroranschläge der Araber nicht!)
Ein Repräsentant Bans machte übrigens bei einem Treffen des UNO-Sicherheitsrats „beide Seiten“ gleichermaßen für die Gewalt verantwortlich – um dann Israels „unbarmherziges Vorgehen“ zu kritisieren.

MK Ahmed Tibi fällt in den Rechtfertigungschor zu Abbas‘ Lüge ein: Der PA-Chef hat nicht gelogen, er hat sich nur vertan, als er den lebenden Jungen für hingerichtet erklärte.

Umfrage unter den israelischen Arabern: 54% sagen, dass die arabischen Knessetabgeordneten sie nicht repräsentieren.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (05.-11.04.2015)

Sonntag, 05.04.2015:

Die zurückgehaltenen Steuereinnahmen will Israel fast vollständig zurückgeben; sie ziehen lediglich einen geringen Teil ab, mit dem erste Schulden der PA für Strom und Wasser bezahlt werden sollen. Mahmud Abbas gefällt das nicht. Er will alles Geld. Deshalb lehnt er die Annahme der Zahlungen Israels ab und will deswegen den ICC bemühen.

Montag, 06.04.2015:

Importeure im Gazastreifen geben an, dass Israel die Einfuhr von Bauholz einschränkt.

Dienstag, 07.04.2015:

Der PA-Uno-Botschafter forderte den Sicherheitsrat auf eine Resolution zur Festsetzung eines Termins für die Ausrufung eines Palästinenserstaats festzulegen. Das sei eine der effektivsten Möglichkeiten den Extremismus in der Region zu bekämpfen.

Die PA versucht die Verfahren gegen Israel beim ICC in Den Haag zu beschleunigen.

Die Arabische Liga will einen detaillierten Zeitplan „für ein Ende der israelischen Besatzung“ vorlegen. Dazu bildet sie ein Sonderkomitee, das eine entsprechende Resolution für den UNO-Sicherheitsrat formulieren soll. (Merke: nur für den israelischen Abzug, nicht für einen Friedensschluss!)

Mittwoch, 08.04.2015:

MK Miri Regev nahm den Anschlag auf die Soldaten bei Shilo zum Anlass darauf aufmerksam zu machen, dass Mahmud Abbas einerseits behauptet, er wollen um Frieden verhandeln, andererseits die Araber aufhetzt und das Feuer schürt; er müsse beweisen, dass seine Absichten für Verhandlungen und Frieden echt sind.

Donnerstag, 09.04.2015:

Die Orte rund um Jerusalem waren bisher unter vollständiger Kontrolle Israels. Das ändert sich jetzt; die PA hat in Absprache mit Israel begonnen dort bewaffnete Polizisten patrouillieren zu lassen.

Einmal mehr belohnt die PA Terror: Die Mutter von 4 terroristischen Mördern wurde als Vorbild für palästinensische Frauen geehrt. Ihre Söhne sitzen für zusammen 18-mal lebenslänglich wegen Mord und Beteiligung an Terroranschlägen in israelischen Gefängnissen.

Die Al-Qassam-Brigaden der Hamas lassen wissen: Der Messerangriff von gestern war eine „natürliche Reaktion auf israelischen Extremismus“.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (11.-17.01.2015)

Sonntag, 11.01.2015:

PalAraber in Samaria behaupten Juden hätten 50 Olivenbäume abgeholzt.

Montag, 12.01.2015:

Ein PA-Gericht hat geurteilt, dass die Olso-Verträge nicht länger gelten. (Heißt das, dass Israel ab sofort von seinen Verpflichtungen aus den Verträgen entbunden ist?)

Nur einen Tag, nachdem der Vorsitzende an einer Demonstration gegen Terror in Paris teilnahm, ließ seine Fatah (wieder einmal) Dalal Mughrabi hoch leben – die Terroristin, die mit ihrer Aktion 1978 dafür sorgte, dass 37 Juden (davon 12 Kinder) starben.

Dienstag, 13.01.2015:

Die Propagandaabteilung der Hamas hat ein Video produziert, das die Ermordung eines Jeschiwa-Schülers darstellt.

Heckmeck:
Mahmud Abbas in der Türkei: Wir werden dem UNO-Sicherheitsrat schon bald eine weitere Resolution zur Eigenstaatlichkeit vorlegen.

Mittwoch, 14.01.2015:

Ein Hamas-Offizieller warnte, der Gazastreifen werde zur Brutstätte von Terrorismus, wenn der Wiederaufbau nicht zügig in Gang käme. Als wenn er das nicht längst wäre – von der Hamas getrieben!

Donnerstag, 15.01.2015:

Fatah feiert wieder einen (toten) Terroristen und stellt ihn der Bevölkerung als leuchtendes Vorbild vor: Der 15. Januar 2015 ist der 13. Jahrestag des Todes von Raed Karmi, der an zahlreichen Terroranschlägen aktiv beteiligt war und junge Araber zu Terroristen ausbildete.

Außerdem stellte die Fatah Netanyahu mal wieder als Nazi in einer SS-Uniform dar. (Ist doch interessant, dass sie einerseits Hitler und seine Schergen immer wieder ehrend erwähnen, andererseits Juden als böse Nazis darstellen.)

Hassan Nasrallah will wieder mal Syrien „rächen“. Wegen wiederholter Angriffe Israels auf den Nachbarstatt (der sich weiterhin mit Israel im Krieg befindet) droht er mit Raketenangriffen der Hisbollah.

Heckmeck:
Abbas „großzügig“: Werden die Gespräche zwischen PA und Israel wieder aufgenommen, wird er keine Klagen in Den Haag einreichen, sagt er.
Das „Quartett“ will sich Ende Januar treffen, um die Lage im Nahen Osten, sprich den Weg zu einem Frieden zwischen Israel und den „Palästinensern“ zu besprechen.

Freitag, 16.01.2015:

Heckmeck:
– Die Außenminister der Arabischen Liga beschlossen eine Neuvorlage des Resolutionsentwurfs zur Anerkennung von „Palästina“ durch den UNO-Sicherheitsrat zu unterstützen.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (21.-27.12.2014)

Sonntag, 21.12.2014:

Mahmud Abbas behauptete zuerst, er würde nicht gegen Israel aufhetzen, sondern es diplomatisch bekämpfen. Fast im gleichen Atemzug droht er mit Terror und der Aufkündigung der Sicherheitskooperation mit Israel.

Montag, 22.12.2014:

Friedensbotschaft von der Fatah: In ihrem Fernsehen verkündete ein Offizieller, dass Haifa, Jaffa, Akko und Nazareth „palästinensische“ Städte sind; dazu wurde dann wieder ein Lied gespielt: „Jaffa, Akko, Haifa und Nazareth gehören uns.“

Dienstag, 23.12.2014:

Einwohner des Südens Israels beobachteten Grabungen in der Nähe des Grenzzauns. Dabei waren immer wieder Flaggen von Terrorgruppen auf den angehäuften Dreckhügeln zu sehen.

Die Arabische Liga behauptet Israel habe $17 Milliarden für die „Judaisierung“ Jerusalems bereitgestellt und dagegen müsse jetzt vorgegangen werden. (Der israelische staatlich Jahreshaushalt beläuft sich auf $70 Milliarden, das der Stadt Jerusalem weniger als eine halbe Milliarde…)

Heckmeck:
Abbas droht: Sollte das mit der Resolution beim UNO-Sicherheitsrat fehlschlagen (Abzug Israels bis 2017), dann kappt die PA alle Verbindungen mit Israel.

Mittwoch, 24.12.2014:

Die Hamas ist gegen die Resolution der PA beim UNO-Sicherheitsrat. Dieser entspreche nicht dem Konsens des palästinensischen Volkes.

Umfragen zeigen, dass sowohl die PalAraber als auch die Israelis immer weniger an eine Zweistaatenlösung glauben. Insgesamt wird sie aber von mehr Israelis als PalArabern unterstützt. 47% der Israelis und 36% der PalAraber glauben, dass die Verhandlungen nicht wieder aufgenommen werden.

Die Fatah empfiehlt der Hamas den Konflikt mit Israel nicht wieder anzuheizen. Das würde Netanyahu stärken.

Heckmeck:
– Die PA hat ihren Antrag beim UNO-Sicherheitsrat ergänzt. Eine der acht Änderungen betont, dass die zukünftige Hauptstadt eines Palästinenserstaats Ostjerusalem sein wird.

Donnerstag, 25.12.2014:

Friedensvertragspartner: Ein jordanischer Parlamentarier urteilt, Gas von Israel zu kaufen ist wie ein Handel mit dem Satan.

Die israelische Polizei bestreitet, gestern einen fünfjährigen Jungen verletzt zu haben, als sie einen Mob zerstreute.

Die israelische Zivilverwaltung will das Grab des Propheten Samuel nördlich von Jerusalem in Judäa renovieren. Die PalAaber toben, das sei „rassistische Verfolgung“. (Anders als bei anderen jüdischen heiligen Stätten streiten die Terroristen nicht ab, dass es sich bei der Stätte um das Grab Samuels handelt; sie behaupten aber, Samuel sei ein muslimischer Prophet gewesen (obwohl er im Koran nicht erwähnt wird). Es ist ihnen auch egal, dass sie von der Renovierung ebenfalls profitieren würden (da die zum Gebäude gehörende Moschee besser zugänglich würde).

Heckmeck:
Saeb Erekat sagt, dass noch vor Jahresende der UNO-Sicherheitsrat über die Anerkennung eines „Staats Palästina“ abstimmen wird.
Russland wird den Antrag der PA beim Sicherheitsrat unterstützen.

Freitag, 26.12.2014:

Heckmeck:
Saeb Erekat sagte, die Resolution der PA werde entweder heute oder Montag in den Sicherheitsrat eingebracht.

Samstag, 27.12.2014:

An der jordanischen Grenze erlitt ein pal-arabisches Baby einen Herzinfarkt. Die Familie befand sich mit dem herzkranken Kind auf dem Weg zur Behandlung in Jordanien. Die IDF flog es mit einem Hubschrauber in eine Klinik in Jerusalem.

Die Propagandaabteilung der Hamas ging auf die Überholspur und veröffentlichte einen neuen Film, der die Terroristen als moderne islamische Kampftruppe mit fortschrittlichen Waffen im Training für eine große Bandbreite an Szenarien darstellt, die Jerusalem im Visier hat.

Mahmud Abbas prahlte: „Wir sind stark. Die Welt steht an unserer Seite.“ (Anders könnte er weder „stark“ sein noch überleben.)

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (07.-13.12.2014)

Sonntag, 07.11.2014:

Es gibt Berichte aus Syrien, dass Israel Ziele bei Damaskus mit Flugzeugen angriff. Das Regime giftet, damit würden die Terroristen unterstützt. Israel nahm dazu keine Stellung.

Montag, 08.11.2014:

Tawfik Tirawi von der Fatah befindet, dass die Zweistaatenlösung tot ist und die Palästinenserführung „neue Lösungen“ anstreben muss. Israel wolle den Konflikt in einen religiösen drehen und ignoriere 67 Jahre UNO-Entscheidungen Auflagen, dass Israel sich zurückziehen und die palästinensischen Flüchtlinge zurücklassen solle. Drei Lügen in einem Satz. Nicht schlecht, aber auch nicht außergewöhnlich für einen arabischen Terroristen.

Eine panarabische Zeitung bestätigt, dass der gestrige israelische Angriff in Syrien S-300 Luftwehrraketen galt, die an die Hisbollah gehen sollten.

Vor zwei Wochen „predigte“ ein Imam in der Al-Aqsa-Moschee blanken Hass gegen Juden. Neben üblen Beschimpfungen und Verleumdungen kündigte er an: „Wir werden euch Juden abschlachten.“

Dienstag, 09.11.2014:

Gegen die hetzende Abgeordnete Hanin Zoabi ist eine Anklage erhoben worden; Anlass ist ein Vorfall, bei dem sie mit Polizei aneinander geriet und anscheinend einen arabischen Mob aufhetzte die Polizei anzugreifen.

Die PA drängt laut Saeb Erekat auf eine UNO-Resolution für einen israelischen Abzug aus Judäa und Samaria. Diese soll vom Sicherheitsrat bis Weihnachten kommen.

Mittwoch, 10.12.2014:

Umfrage bei den PalArabern: Der weit überwiegende Anteil der Araber in den PA-Gebieten (80%) befürwortet die aktuelle Terrorwelle gegen Israel. 86% glauben, dass die Al-Aqsa-Moschee in großer Gefahr ist. Mehr als die Hälfte befürworten eine neue „Intifada“.

Mahmud Abbas nahm den Tod von Ziad Abu Ein zum Anlass die Sicherheitskooperation mit Israel aufzukündigen.
Was Wunder: Der PA-„Außenminister“ schwört wegen des Todes von Ziad Abu Ein Rache.

Jordanien verurteilte den „kriminellen Tod des Palästinenserministers“. Die internationale Gemeinschaft müsse eingreifen.
Die Arabische Liga (in Person ihres Generalsekretärs Nabil Elaraby) geiferte ebenfalls etwas von einem „abscheulichen Verbrechen“, das von der „rassistischen israelischen Regierung begangen“ wurde.
Die EU schließt sich den Forderungen nach einer „sofortigen Untersuchung“ des Todes an und gab etwas von „übertriebener Gewalt“ von sich.
Und die UNO darf natürlich auch nicht fehlen. (Bei allen steht übrigens mehr oder weniger schon fest, dass hier gemordet wurde.)

Donnerstag, 11.12.2014:

Der tote PA-„Minister“ wurde obduziert. Von den Terroristen der PA kommt natürlich, dass er von Israel ermordet wurde. Von israelischer Seite heißt es, die Autopsie habe ergeben er sei an einem Herzinfarkt gestorben. Das bestätigt auch der offizielle Bericht der Autopsie.

Herr Ban wieder: Er forderte eine „rasche und transparente Untersuchung der Umstände des plötzlichen Todes“ von Abu Ein und dass „beide Seiten Zurückhaltung üben“.
Der britische Außenminister plapperte Ähnliches.

Freitag, 12.12.2014:

Auf die israelische Botschaft in Athen wurde von einem vorbeifahrenden Motorrad aus geschossen.

Die PA hat die Gespräche über die Beendigung der Sicherheitskooperation mit Israel verschoben.

Samstag, 13.12.2014:

Immer mehr junge Araber aus dem Gazastreifen fliehen von dort, ziehen das Risiko eines „komfortablen“ Aufenthalts in einem israelischen Gefängnis dem Leben unter der Hamas vor – aber auch dem Risiko am Grenzzaun beschossen und verletzt oder gar getötet zu werden.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (23.-30.11.2014)

Sonntag, 23.11.2014:

Abbas‘ Leute reden Klartext: Die Verurteilung des Terroranschlags in der Synagoge in Jerusalem war taktischer Natur, Abbas hat das nur aus diplomatischen Gründen gemacht. Hurra, der Frieden steht vor der Tür…

Angesichts der Anschläge auf die Straßenbahn in Jerusalem will das Verkehrsministerium eine Sondereinheit reaktivieren, die bereits von 2000 bis 2005 den öffentlichen Nahverkehr schützte. 10.000 Busfahrer werden ein besonderes Sicherheits- und Selbstverteidigungstraining durchlaufen.

Montag, 24.11.2014:

Umfrage bei israelischen Arabern: 77% wollen lieber unter israelischer Herrschaft leben als unter der der PA; 68% sind gegen Terror.

Yehuda Glick wurde heute nach fast vier Wochen aus dem Krankenhaus entlassen.

Die Hamas behauptet Israel lasse keine Exporte von Gemüse und Obst mehr zu. Deshalb wollen sie Importe von Obst aus Israel verbieten.

Mahmud Abbas droht mal wieder die PA aufzulösen.

Dienstag, 25.11.2014:

Die PA hetzt weiter aktiv: Ihr Fernsehen schickt Grüße an Randalierer und Molotowcocktail-Werfer; die Fatah fordert auf „mit Fleischerbeilen und Messern, mit Granaten von Haus zu Haus zu gehen“ und die offizielle Tageszeitung der PA ehrt die Mörder der Rabbiner von letzter Woche.
Mal ganz davon abgesehen, dass ihr Fernsehen die Mörder von letzter Woche als Opfer der Israelis darstellt und behauptet die Mordanschläge mit Autos seien Unfälle gewesen.

Ein Prediger der Al-Aqsa-Moschee: Möge Allah die USA und ihre Verbündeten auslöschen… Wir wollen ein Kalifat, das Jerusalem von den Juden befreit, den widerlichsten aller Kreaturen.“

Die Hamas droht wegen des „jüdischer Staat-Gesetzes“ mit heiligem Krieg. Dass Israel per Gesetz zum Staat für die Juden erklärt werden soll – was es de facto ist und was ausdrücklich beinhaltet, dass kein Nichtjude benachteiligt werden darf – bezeichnen die Antisemiten von der grünen Fahne als „rassistisch“.

Mittwoch, 26.11.2014:

Der Palästinensische Islamische Jihad droht wieder mit der Beendigung des Waffenstillstands am Gazastreifen, sollte Israel seine angeblichen illegalen Verletzungen der Waffenruhe und die angebliche Behinderung des Wiederaufbaus des Gazastreifens fortsetzen. Gleichzeitig prahlte er, die „militärischen Fähigkeiten“ der Terrorgruppe seien heute schon besser als vor dem letzten Krieg.

Heckmeck:
– Die EU in Person von Frau Mogherini drängt Israel und die PA zur Wiederaufnahme direkter Friedensgespräche. „Das Gefühl der Dringlichkeit wird stärker“, behauptete die Dame. Die EU sei bereit dabei eine Rolle zu spielen.

Donnerstag, 27.11.2014:
Ein hochrangiger Terrorführer des Palästinensischen Islamischen Jihad erklärte, dass der Terror aus dem Gazastreifen problematisch ist, weil den Waffenstillstand mit Israel gibt. Man ziehe deshalb Judäa und Samaria als Ausgangspunkt für weiter Angriffe auf Israel vor.

Freitag, 28.11.2014:

Die Hamas ließ – mal wieder – wissen, dass es so etwas wie israelische Zivilisten nicht gibt. Egal, auf welcher Seite der Grünen Linie sie leben.

Heute war für die Muslime der Zugang zum Tempelberg nicht beschränkt. Die Folge: massenhaft demonstrativ geschwenkte Hamas-Flaggen.

Heckmeck:
Der französische Außenminister Laurent Fabius erklärte während der Debatte im Parlament zur Abstimmung, ob der „Staat Palästina“ anerkannt werden soll oder nicht, jetzt sei die letzte Chance für Frieden in Nahost durch Verhandlungen. Und Frankreich will Gastgeber der entsprechenden Konferenz sein. (Die Abstimmung steht für Dienstag an.) Das Ergebnis hat er auch schon parat: In 2 Jahren soll es einen Palästinenserstaat geben.

Samstag, 29.11.2014:

Mahmud Abbas Friedenspartner vor der Arabischen Liga: Israel baut einen Apartheidstaat auf, die Palästinenser werden nicht länger auf die Eigenstaatlichkeit warten und sie werden Israel nie als jüdischen Staat anerkennen.

Und er droht weiter: Die Sicherheitskoordination mit Israel wird eingestellt, wenn die Friedensgespräche nicht wieder aufgenommen werden.

Jordaniens König Abdallah II. soll gedroht haben die Botschaft in Israel zu schließen und den Botschaft „endgültig“ abzuziehen, wenn die „israelischen Aggressionen gegen die Al-Aqsa-Moschee weitergingen. Dass Netanyahu die Beibehaltung des Status quo versprach, wertet man offensichtlich als jordanischen Erfolg.

Heckmeck:
Die Arabische Liga drängt auf drängt auf eine Resolution des UNO-Sicherheitsrats zu einem Palästinenserstaat. Es soll ein Zeitplan festgelegt werden. Die Resolution soll von Jordanien vorgelegt werden, das gerade im Sicherheitsrat sitzt. Gleichzeitig lehnt die Liga es vehement ab Israel als jüdischen Staat anzuerkennen.