Saudi-Arabien Gastgeber von Israel-Boykott-Konferenz

Michael Freund, The Jerusalem Post, 7. März 2006

Trotz eines Versprechens im letzten November Washington gegenüber, es würde seinen Wirtschaftsboykott gegen Israel fallen lassen, plant Saudi-Arabien nächste Woche eine große internationale Konferenz zu veranstalten, auf der für einen fortgeführter Wirtschaftsboykott gegen den jüdischen Staat geworben wird. Die Jerusalem Post fand ebenfalls heraus, dass das Königreich weiterhin die Einfuhr von Produkten „made in Israel“ oder im Ausland hergestellte Produkte mit israelischen Teilen verbietet, eine Verletzung der Zusagen, die ein hochrangiger saudischer Vertreter letztes Jahr der Bush-Administration gab.

„Nächste Woche werden wir das neunte jährliche Treffen zum Boykott Israels hier in Jidda abhalten“, sagte Botschafter Salem el-Honi, Hochkommissar des Büros für den Boykott Israels der Organisation for the Islamic Conference (OIC) in einem Telefon-Interview.

„Alle 57 OIC-Mitgliedsstaaten werden teilnehmen und wir werden die Koordinierung der verschiedenen Büros zur Stärkung des Boykotts diskutieren“, sagte er und merkte an, dass das Treffen jedes Jahr im März stattfindet.

Die aus 57 muslimischen Staaten bestehende OIC hat ihren Sitz in Jiddah, ebenso ihr Boykott-Büro. Honi, ein ehemaliger saudischer Diplomat, hat das Boykott-Büro die letzten vier Jahre lang geleitet. Das geplante Treffen wird auf der offiziellen Internetseite der OIC in einer Sektion mit der Überschrift „Vorläufiger Kalender der Treffen“ geführt. Hamed Salaha-Din vom OIC-Generalsekretariat bestätigte in einem Telefon-Interview, dass die Konferenz vom 13. bis 15. März stattfinden wird und beschrieb sie als „unser regelmäßiges, jährliches Treffen zum Boykott“.

Die saudische Entscheidung Gastgeber für die Unterredungen zu sein läuft den Versicherungen entgegen, die Riyadh der Bush-Administration gab, als Saudi-Arabien Zugang zur Welthandels-Organisation (WTO) suchte.

Am 11. November stimmte der entscheidende Allgemeine Rat der WTO dafür Saudi-Arabien für die prestigeträchtige Gruppe zuzulassen, die für freien internationalen Handel wirbt, nachdem die Saudis zustimmten Beschränkungen des Handels mit Israels zu streichen.

Christin Baker, stellvertretende US-Handelsrepräsentantin für Öffenlichkeits- und Medienfragen, sagte der Post per E-Mail, dass die USA „sicher gestellt haben, das Saudi-Arabien bei seiner jüngsten Zulassung zur WTO alle Rechte und Verpflichtungen bezüglich aller WTO-Mitglieder, einschließlich Israels, übernommen hat“. „Saudi-Arabien“, sagte sie, „nahm nicht die Nichtanwendungs-Klauseln des WTO-Vertrags bezüglich eines Mitgliedsstaates in Anspruch“, was bedeutet, dass es alle Mitglieder gleich behandeln muss, „einschließlich Israel“.

Ähnlich bestand US-Handelsrepräsentant Rob Portman letzten Monat in Anhörungen vor dem Finanzausschuss des US-Senats darauf, dass die Saudis „eine Verantwortung dafür haben Israel wie jedes andere Mitglied der WTO zu behandeln“. „Wir haben Versicherungen von Saudi-Arabien erhalten“, sagte Portman in einer getrennten Aussage vor dem „Ways and Means Committee“ des US-Repräsentantenhauses. „Sie werden ihren WTO-Verpflichtungen nachkommen.“

Nichtsdestotrotz setzen saudische Zollbeamte, wie die Post herausfand, weiterhin den Boykott durch und erklären, dass in Israel hergestellte Waren nicht ins Land gelassen werden. „Absolut nicht – wenn es aus Israel ist, ist es nicht erlaubt“, sagte Hamad Abdul Aziz vom saudischen Zollamt in Jiddahs Islamischem Seehafen am Telefon. „Ich haben bei meinem Manager nachgefragt und er sagte, das ist absolut verboten.“

Gleichermaßen sagte ein saudischer Zollbeamter am König Abdul Aziz-Flughafen außerhalb von Jiddah, dass israelische Waren nicht ins Königreich gelassen werden dürfen. „Das ist verboten“, sagte er. „Es ist nicht erlaubt irgendwelche Waren, die in Israel hergestellt wurden, mitzubringen, egal, ob sie ganz oder nur Teile davon dort hergestellt wurden. So sieht die Regel aus.“ Im Dezember, nur Wochen, nachdem es in die WTO aufgenommen wurde, wurden saudische Beamte in der arabischen Presse zitiert, die darauf bestanden, dass der Boykott gegen Israel weiter gehen würde. Das hat in Washington Besorgnis erregt, dass die Saudis ihren Verpflichtungen nicht nachkommen werden.

Baker gab gegenüber der Post an, dass „ein Team Antiboykott-Experten des US-Department of Commerce and State die Region besuchte, um die Bemühungen zu diskutieren den Boykott zu beseitigen“. Sie fügte hinzu, dass im Lauf des Monats „ein hochrangiger USTR-Beamter Saudi-Arabien besuchen will und erneut Zusicherungen bekommen will, dass Saudi-Arabien die WTO-Verpflichtungen versteht und verpflichtet bleibt.“

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Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (23. – 29. Juli 2017)

Sonntag, 23. Juli 2017:

Neben den übrigen Maßnahmen hat Mahmud Abbas jetzt auch ausdrücklich die Sicherheitskooperation mit Israel ausgesetzt.

Die Polizei will die Metalldetektoren eventuell durch Sicherheitskameras ersetzen. Auch das wird von der Waqf abgelehnt (wie alle Sicherheitsmaßnahmen der Israelis).

Die 3 Todesopfer des Terroranschlags vom Freitagabend wurden heute in Modi’in beerdigt. An dem Begräbnis nahmen mehrere tausend Israelis teil (die die Opfer gar nicht kannten).

Das Zentralkommando der IDF hat 60 Reservisten zusätzlich zu einem Sondereinsatz einberufen; sie sollen kleine bzw. jüdische isolierte Siedlungen (besser) schützen.

Das „Nahost-Quartett“ äußert „Besorgnis wegen der Gewalt in Jerusalem“.

Ein Journalist besuchte die Eltern des Mörders von Freitagabend. Der Vater äußerte Kritik am Handeln seines Sohnes, die Mutter ist besonders stolz auf ihn.

Nach dem Terroranschlag vom Freitag ist der Zugang von PA-Arabern in israelische Orte in Judäa und Samaria eingeschränkt worden.

Benjamin Netanyahu hat angeordnet, dass das Haus des Terroristen von Halalmisch abgerissen wird.

Montag, 24. Juli 2017:

Fatah-Veröffentlichung: „Oh Allah, befreie unsere Moschee vom Dreck der Besatzung.“
Mahmud Abas: Die islamischen und christlichen heiligen Stätten müssen verteidigt werden.
Ein Abbas-Sprecher: Was Israel auf dem Tempelberg macht, ist ein Schritt auf dem Weg zum Bau des Dritten Tempels.
Editorial in der offiziellen Zeitung der PA: Den heiligen Stätten wird Schaden zugefügt, sie werden verjudet.

Ein PA-Araber, der im Februar 2014 versuchte Soldaten zu überfahren, machte das in der Gewissheit, dass die PA daraufhin seine Familie finanziell versorgt, wenn er getötet wird oder ins Gefängnis muss. So wollte er seine Schulden loswerden.

Trumps Sondergesandter für den Nahen Osten, Jason Greenblatt, ist in Israel, um die Lage um den Tempelberg zu beruhigen. Das wird wohl schlecht gehen, wenn es nach dem Islamistenführer Saleh geht – der fordert, dass beim Tempelberg keine Kompromisse gemacht werden.
Derweil fordert der UNO-Gesandte für den Nahen Osten, Nikolai Mladenow, dass die Krise bis Freitag gelöst wird, damit die Gewalt nicht weiter eskaliert.

Angeblich sollen König Abdallah von Jordanien und Netanyahu eine Lösung gefunden haben; demnach sollen die Metalldetektoren entfernt und anderer Sicherheitsmaßnahmen ersetzt werden.

Dienstag, 25. Juli 2017:

Die PA hat das Budget für die Zahlungen an die in Israel einsitzenden Terroristen und für deren Familien bzw. die Familien toter Terroristen im Jahr 2017 deutlich erhöht: Insgesamt stehen dafür jetzt mehr als 350 Millionen Dollar jährlich zu Verfügung.

Die IDF hat die Mutter des Halimisch-Terroristen festgenommen, nachdem sie die Palästinenser aufforderte weitere Juden zu töten.

Natürlich reicht es nicht, dass Israel die Metalldetektoren (und Kameras!) abbaut. Nein, die PA-Terroristen wollen mehr und deshalb bleiben laut Abu Mazen die Beziehungen zu Israel komplett eingefroren. Und auch die Waqf fordert die Muslime auf weiterhin nicht auf den Tempelberg zu gehen.

Mittwoch, 26. Juli 2017:

Mahmud Abbas und seine Fatah/PA-Führer ermuntern die PalAraber, dass sie weiter wegen des Tempelbergs randalieren sollen.

Meinungsumfrage: 67% der Israelis glauben, dass der Abbau der Metalldetektoren am Tempelberg ein Fehler ist. Nur 23% stützen die Entscheidung von Netanyahus Sicherheitskabinett. Volle 77% finden, dass Israel damit vor der Gewalt kapituliert hat.

Der Direktor der Al-Aqsa-Vereinigung lehnt Kameras auf dem Tempelberg ab. Im Übrigen sei das ein Eingang zu einer Moschee, nicht zu einem Restaurant und niemand müsse gute Laune haben, wenn er dorthin kommt.

Die Waqf hat Forderungen vorgelegt, um die Krise zu „beenden“ – es darf demnach keinerlei Sicherheitsmaßnahmen geben, die Muslime betreffen. Das ist keine „Rückkehr zur Situation vor dem 14.7., das ist viel mehr – nämlich „freie Fahrt“ für Terroristen.

Derweil feiert die Hamas im Gazastreifen den „Sieg über Israel“; trotzdem hat sie für Freitag zu einem „Tag des Zorns“ wegen der „israelischen Angriffe auf die Al-Aqsa-Moschee“ aufgerufen. Die PA hat sich dem Aufruf angeschlossen. Die Tanzim-Terroristen der Fatah wollen in Judäa und Samaria „demonstrieren“, Straßen blockieren und „Siedlungen isolieren“.

Die Hisbollah gratuliert den PalArabern zu ihrem „Tempelberg-Sieg“.

Und Erdowahn muss auch weiter seinen Senf dazugeben: Es reicht nicht, dass die Metalldetektoren abgebaut wurden. Es sei (für die Türkei!) inakzeptabel, wenn Muslimen Einschränkungen auferlegt würden. Im Übrigen wolle Israel den islamischen Charakter der Stadt vernichten – „mit täglich neuen Maßnahmen“.

Donnerstag, 27. Juli 2017:

Was für ein verlogener Haufen: Die PA lässt in ihrem Fernsehen behaupten, der Mörder von letztem Freitag, der drei Mitglieder einer Familie umbrachte und eine weitere Frau schwer verletzte, bevor er von einem Soldaten angeschossen wurde, habe aus Mitleid und Mitgefühl die Kinder nicht ermordet und auch die Frau nicht getötet. Er sei der Beweis dafür, dass es auch im Krieg Moral gebe. (Der einzige Grund, dass er Mutter und ihre Kinder nicht ermordete, bestand darin, dass der aufmerksame israelische Soldat ihn anschoss, bevor er sich gegen sie wenden konnte!)

Gegen die Mutter des Terrormörders von Halamisch wurde jetzt Anklage wegen Aufstachelung zu Gewalt erhoben.

Ein PA-Sprecher bezeichnete die „israelische Kapitulation am Tempelberg“ als „Sieg, der das Verschwinden der Besatzung näher bringt“.

Die Arabische Liga fordert „internationale Garantien, damit sich die israelischen Übertretungen auf dem Tempelberg nicht wiederholen. Die Eskalation auf dem Tempelberg bedrohe die gesamte Region.

Tausende nahmen in Um el-Fahm an der Beerdigung der 3 Tempelberg-Terroristen teil; dabei wurden auch PLO-Flaggen geschwenkt.

Ein arabischer Rechtsanwalt aus der PA: Juden sind wie streunende Tiere. (Was durch die Metalldetektoren bewiesen wird, die sie überall aufstellen.)

Ein PA-Araber, der bei „Zusammenstößen“ mit Sicherheitskräften in Hizme vor drei Tagen verletzt wurde, ist jetzt seinen Wunden erlegen.

Freitag, 28.07.2017:

Die IDF bilanziert: An den gewalttätigen Krawallen in Judäa und Samaria den Freitag über beteiligten sich mehrere Hundert Araber; sie warfen Molotowcocktails, Steine, 2 selbstgebaute Sprengsätze und verbrannten Reifen. 4 Personen wurden festgenomen.

Am Donnerstagabend wurde die Entscheidung getroffen das Haus des Terrormörders von Neve Tzuf (Halimisch) zu zerstören. Die Bewohner haben 72 Stunden das Haus zu verlassen oder eine Gegenklage einzureichen.

Am Nachmittag hob Israel die Altersbeschränkung für den Besuch des Tempelbergs auf; daraufhin strömten viele Araber auf das Plateau. Die Polizei bereitete sich auf weitere „Zusammenstöße“ nach den Abendgebeten vor.

Der PA-„Außenminister“ erklärte die „Schlacht um Jerusalem“ für eröffnet.

Arbeitsunfall: Ein Hamasnik wurde bei der Arbeit in einem Terrortunnel durch einen Stromschlag getötet.

Samstag, 29.07.2017:

Mahmud Abbas lässt wissen, dass die Sicherheitskooperation mit Israel nur allmählich wieder aufgenommen werden wird. Die Zusammenarbeit werde vom ungehinderten Zugang der Muslime zum Tempelberg abhängig gemacht.

Ein arabischer Mann wandte sich Hilfe suchend an Grenzpolizisten an einem Checkpoint nahe der Machpela in Heborn. Sein Sohn war gestürzt und hatte sich am Kopf verletzt. Ein israelischer Sanitäter versorgte den Jungen, bis ein Krankenwagen des Roten Halbmonds kam und ihn ins Krankenhaus brachte.

Das Rückkehrrecht ist eine Super-Idee

Beth Goodtree, jewishinternetassociation.org, 27. Mai 2004 (Link: Arutz-7)

Der muslimisch-arabische Schrei nach einem “Rückkehrrecht” geht an die Herzen der Liberalen und der Medien. Unglücklicherweise scheint niemand zu begreifen, dass dieses von den muslimischen Arabern verlangte „Rückkehrrecht“ kein wirkliches Rückkehrrecht ist; außerdem wollen sie es nicht universell angewendet sehen. Also wollen wir die ganze Vorstellung des „Rückkehrrechts“ im harten Licht der Fairness untersuchen und sehen, wer wohin zurückkehren kann.

Nach den muslimischen Arabern gibt es für das „Rückkehrrecht“ keine zeitliche Begrenzung. Es ist so, dass ich dem zustimme. Jedem, der aus seinem Haus vertrieben ist (vertrieben – nicht, wer es freiwillig verließ), sollte die Rückkehr erlaubt werden. Ebenfalls, den muslimischen Arabern zufolge, erben die Nachkommen das Rückkehrrecht. Ich stimme dem von ganzem Herzen zu.

Daher wollen wir die muslimisch-arabische Version des „Rückkehrrechts“ im Licht des jüngsten arabischen Gipfels untersuchen, der kürzlich in Tunis abgehalten wurde. Zurückhaltend, vielleicht zu zurückhaltend, versucht die Präambel der „Tunis-Erklärung“ die Welt einzulullen, dass sie glaubt sie [die Araber] seien ein Haufen friedliebender, gesetzestreuer, nicht faschistischer, nicht aggressiver, nicht diktatorischer und Nicht-Tyrannen, deren einziges Ziel die Nettigkeit und Leichtigkeit seien und nicht Dominierung der Welt und Unterordnung unter den Islam.(1) Und während die tatsächlich aufgeführten Punkte der Erklärung eine entschieden einseitige Agenda puschen, die der Präambel entgegen läuft, ist die Präambel selbst Teil dieser Erklärung; also wollen wir sie in der ausgewogenen Art anwenden, in der sie der zivilisierten Welt Glauben machen wollen, dass sie ihr Ziel sei. (Mit anderen Worten: Lassen wir sie beim Wort nehmen.)

In der Präambel wird folgendes erklärt: „In Bestätigung unserer Verbundenheit zu den Gründungsprinzipien der Arabischen Liga und der Zielsetzungen ihrer Charta, wie auch der noblen, humanitären Werte, die von der Charta der Vereinten Nationen und allen Vorkehrungen des internationalen Rechts geweiht wurden.“

Wie unbekümmert sie das von sich geben. Vielleicht dachten sie sich, dass niemand in der Charta der Arabischen Liga nachsieht. Ich aber habe das gemacht und erfahren, dass sie auf einer früheren Vereinbarung gründet, einer von 1944, die „Das Protokoll von Alexandria“ heißt.(2)

Das Protokoll von Alexandria ist nun ein sehr interessantes Dokument, das das Image zu widerlegen scheint, dass die Arabische Liga auf ihrem Pow-wow im Mai 2004 zu vermitteln versuchte. In diesem Protokoll von Alexandria wird Kapitel 5 „Besondere Resolution betreffs Palästina“ aufgeführt, das folgendes erklärt: „… für die Beendigung jüdischer Einwanderung zu sorgen, der Erhaltung arabischen Landes und der Erzielung der Unabhängigkeit für Palästina.“ (Wie kommt es dann, dass kein Araber sich lauthals über die Besatzung und Erniedrigung beschwerte und vor den 1960-er Jahren einen eigenen Staat Palästina forderte, als Ägypten den Gazastreifen regierte und Jordanien Judäa und Samaria kontrollierte?)

Beachten Sie, dass das Datum dieses Protokolls von Alexandria, auf dem die Arabische Liga basiert und auf das sich die Erklärung von Tunis 2004 als Grundlage bezieht (wenn auch indirekt), vor dem UN-Mandat entstand, das Israel schuf. Das bedeutet, dass das UN-Mandat den oben zitierten Abschnitt für nichtig erklärt, die ach so diplomatisch die Verhinderung eines Staates Israel und der Rückkehr der Juden in ihre angestammte Heimat forderte.

Man kann sehen, dass die Präambel von Tunis im Jahr 2004 dazu gedacht ist zu verwirren, denn sie befürwortet einen judenreinen Nahen Osten, indem sie sich auf ein lange vergessenes Dokument bezieht (lange vergessen im westlichen Gedächtnis, natürlich nicht im arabischen) und trotzdem eine Forderung nach „humanitären Werten, die von den Vereinten Nationen und allen Vorkehrungen des internationalen Rechts geweiht wurden“ fordert.

Also werfen wir einen Blick auf diese „humanitären Werte“, die in der Präambel von Tunis 2004 zitiert werden, die sich auf UN-Mandate und internationales Recht beziehen. Da sie nichts weiter gesondert spezifizieren, entscheide ich mich einen Blick auf „UN Fact Sheet No. 9 (Rev.1) [UN Faktenblatt Nr. 9], The Rights of Indigenous Peoples“ [Die Rechte einheimischer Völker] zu werfen.(3)

Man muss noch nicht einmal die substanziellen Dinge lesen; der erste Satz der Einleitung reicht völlig. Er besagt: „Ein Ziel… ist die Förderung und der Schutz der Rechte der einheimischen Bevölkerung.“

Und während die Araber israelisches Land in Gaza, Judäa und Samaria besetzen und lauthals „Besatzung“ brüllen und Völkermord-Anschläge begehen, um zu beweisen, dass sie das einheimische Volk sind (trotz ihrer eigenen, gegenteiligen Statements; 4) bewies letztes Jahr einer ihrer am meisten Respektierten, dass das jüdische Volk die eingeborenen Bewohner sind. (Und die Erklärung von Tunis 2004 erklärt ihre Unterstützung für die Recht der eingeborenen Bevölkerung durch ihre Unterstützung der UNO und des internationalen Rechts.)

Zur Auffrischung des Gedächtnisses: Dieser hoch respektierte Araber ist Dr. Nabil Hilmi, Dekan der juristischen Fakultät an der Universität von al-Zaqaziq. Er gab seine Stellungnahme in der Ausgabe der ägyptischen Wochenzeitung al-Ahram al-Arabi vom 9. August 2003 ab. Deswegen schlug er vor, jeden Juden dieses Planeten wegen des Auszugs aus Ägypten auf ich weiß nicht wie viele Milliarden Dollar zu verklagen. Die Klage, sagte er, „gründe auf das, was in der Torah geschrieben steht. Es kann im Exodus (2. Buch Mose), Kapitel 12, Verse 35 und 36 gefunden werden…“(5)

Das bedeutet, dass einer der führenden Gelehrten der arabischen Welt die hebräische Bibel als Tatsache ansieht und sie als unbestreitbaren Beweis vor Gericht vorzulegen bereit ist. Das bedeutet, dass er auch der Hauptzeuge für die heutigen Juden sein kann, die die Nachfahren des eingeborenen Volks (wie in dem unbestreitbaren Buch der historischen Fakten bewiesen – der Bibel) nicht in dem sind, was heute Israel genannt wird, sondern auch in Jordanien, Teilen Syriens, des Libanon und anderer Orte.

Sollte die Arabische Liga wirklich glauben, was sie sagt, sollte sie daher sofort alles Land evakuieren, das sie dem hebräischen Volk gestohlen hat und unsere heiligen Stätten zurückgeben und wiederherstellen, wozu in den umstrittenen Gebieten und Israel auch folgende gehören: der gesamte Tempelberg in Jerusalem, die 38.000 Grabsteine auf dem Ölberg, die von den Jordaniern zur Benutzung als Pflastersteine und Urinale entfernt wurden, das Josephgrab, die Höhle der Patriarchen und das Rachelgrab.(6) Und wenn sie schon dabei sind: Lasst sie den Juden Medina zurückgeben!(7)
Anmerkungen:

 

 

 

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (31.07.-06.08.2016)

Sonntag, 31.07.2016:

Abbas Zaki vom Zentralrat der Fatah wurde von Ägyptens SkyNews interviewt: Die Balfour-Erklärung sei ein Schritt des Westens gewesen, um die asiatischen und nordafrikanischen Araber zu trennen; die USA betreiben jetzt eine Politik, die die Araber sich untereinander bekämpfen lassen soll und sicherstellt, dass Israel der mächtigste Staat ist. Außerdem sei Netanyahus Afrikareise dazu gedacht Ägypten von der Wasserversorgung des Nils abzuschneiden, weil Äthiopien einen Nil-Damm baut.

Die Fatah zündelt und hetzt weiter mit antisemitischen Karikaturen; diesmal legt ein langnasiger Klischeejude die Lunte an einer Bombe; darin befinden sich ein sunnitischer und ein schiitischer Muslime, die sich gegenseitig sprengen wollen. Mit anderen Worten: Die Juden sind die Verursacher der Kriege zwischen Sunniten und Schiiten.

Letzte Woche nahm die Grenzpolizei einen Berater von Mahmud Abbas fest; dieser steht im Verdacht an Terroraktivitäten beteiligt zu sein.

Heckmeck:
– Abbas traf sich in Paris mit John Kerry. Dabei machte er klar, dass er für Verhandlungen mit Israel auf einem klaren Zeitrahmen für die Verhandlungen wie auch jegliche Umsetzung eines Ergebnisses besteht. (Mit anderen Worten: Er will die Voraussetzungen dafür schaffen, dass die Verhandlungen wegen Verweigerung seitens der Araber scheitern und er Israel dafür die Schuld geben kann.)

Montag, 01.08.2016:

Es wurde bekannt gegeben, dass letzte Woche zwei arabische Verdächtige festgenommen wurden, die die Straßenbahn in Jerusalem mit Felsbrocken beworfen haben sollen; der Festnahme gingen wochenlang Ermittlungen voraus.

Im Internet kursiert das Video eines arabischen Vaters, der sein Kind dazu bringen will israelische Grenzer mit Steinen zu bewerfen. Das geht schief. Die PA verbreitet das Video auch – aber sie hat es gefälscht und eine entscheidende Szene herausgeschnitten: wie der Junge den israelischen Grenzer abklatscht. Dazu wird gelogen: Selbst dieser Junge, noch nicht einmal fünf Jahre alt, weiß, dass man einem israelischen Soldaten nicht die Hand gibt.

Dienstag, 02.08.2016:

Die Arabische Liga hatte auf ihrem Gipfeltreffen letzte Woche ein Logo aufgehängt, auf dem die Mitgliedsländer mit ihren Flaggen in Form ihrer Länder(grenzen) dargestellt waren. Die Marokkaner beschwerten sich sofort, dass bei ihnen die Westsahara nicht eingeschlossen war. Aber keiner beschwerte sich, dass „Palästina“ nur aus der „Westbank“ und dem Gazastreifen bestand.

Die PA ist der Meinung, dass muslimische Gefühle über den Menschenrechten von Juden stehen. Vor allem ihr Recht auf Leben. Aktuelles Beispiel ist das Patriarchengrab in Hebron, vor dem Israel einen zusätzlichen elektronischen Schutz aufbaut, nachdem Muslime dort randaliert und jüdische Heiligtümer beschädigt und vernichtet hatten.

Mittwoch, 03.08.2016:

Die Fatah hat auf ihrer Facebook-Seite prahlend eine Liste ihrer „Leistungen“ für die Palästinenser eingestellt. Darin ist nicht eine einzige Leistung zu finden, die friedenstiftend ist oder für Frieden wirbt. Sie prahlen stattdessen damit 11.000 Israelis getötet zu haben (was allerdings eine heftige Übertreibung ist).

Peace Index-Umfrage – ein von den Herausgebern ignoriertes Ergebnis war die Antwort auf die Frage, ob die Menschen in Israel erwarten, dass in den kommenden Jahren Verhandlungen zu Frieden zwischen Israel und den PalArabern führen werden. 4% glauben das stark, 16,1% glauben schon, 35,4% glauben, es wird nicht so kommen und 41,1% sind überzeugt, dass das nicht passieren wird. (Die Araber sind da etwas optimistischer – 27% sind überzeugt davon, 19% hoffen darauf.) Die Israelis sind schlicht desillusioniert.

In Efrat trafen sich Juden und Araber um sich über die Geschichte der jüdisch-arabischen Beziehungen in der Region informieren zu lassen. Sie fanden, dass der Gush Etzion ein Zentrum des Friedens sein sollte – nicht nur in Israel, sondern für die Welt.

Donnerstag, 04.08.2016:

Die IDF schreibt im IDF-Blog, dass durch ihre Maßnahmen und Anstrengungen die Zahl der Terroranschläge in den letzten 5 Monaten um 30% zurückgegangen ist.

Ein Ingenieur der Waqf wurde in Arrest genommen, weil er illegale Bautätigkeiten auf dem Tempelberg durchführen lässt. Er und fünf seiner Mitarbeiter wurde der Zugang zum Tempelberg verboten.

Ein Team der Verwaltung des Josefgrabes restaurierte die Gräber von Itamar und Elazar, den Söhnen des ersten Hohepriesters Aaron in Awarta bei Schechem/Nablus. Diese waren vor kurzem von Vandalen beschädigt worden.

Hisbollah sagt, israelische Kampfflugzeuge hätten bei Damaskus einen LKW-Konvoi beschossen. 4 LKW seien getroffen worden, aber es habe keine Verletzten gegeben.

Freitag, 05.08.2016:

Hisbollahs Al-Manar TV ließ einen Scheik freitagspredigen: „Es ist verboten mit Juden Frieden zu schließen.“

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (24.-30. Juli 2016)

Montag, 25.07.2016:

Die Familie von Avra Mengistu (der von der Hamas im Gazastreifen festgehalten wird) und einige Aktivisten verzögeten, dass Verwandte von in einem Gefängnis einsitzenden Terroristen die Häftlinge besuchen können, indem sie die Zufahrt blockierten und Flugzettel an sie verteilten.

Dienstag, 26.07.2016:

Heckmeck:
– Der Generalsekretär der Arabischen Liga sagte zum Abschluss des Gipfels in Mauretanien, dass die Liga die französische Friedensinitiative unterstützt.

Mittwoch, 27.07.2016:

Im Verlauf der Aktion zur Festnahme der Mörder von Rabbi Michael Mark wurde eine Hochspannungsleitung beschädigt, was zu Stromausfällen im Gush Etzion führte. Dadurch bedingt fielen auch Wasserpumpen aus und die Einwohner hatten eine Zeit lang kein Wasser.

Der Chef von Gush Shalom schließt sich Jibril Rajoubs Forderung an israelische Fußballvereine aus Judäa und Samaria aus der israelischen Fußballliga auszuschließen, weil sie „auf palästinensischem Land agieren“. Sie benötigten die Erlaubnis der palästinensischen Fußballliga, um in Israel spielen zu dürfen und hätten diese nie beantragt.

Donnertag, 28.07.2016:

In Sderot wurde ein Projekt abgeschlossen, mit dem Häuser der Einwohner gegen Raketenbeschuss verstärkt wurden. Bei der Feier zur Fertigstellung sagte Premierminister Netanyahu, die Spielregeln hätten sich geändert; aber Angriffe aus dem Gazastreifen auf Israel würden der Hamas Vernichtung bringen.

Freitag, 29.07.2016:

Seit Anfang des Jahres wurden in arabischen Orten im Norden Israels jede Menge Waffen sichergestellt, darunter 73 Gewehre und verschiedene Sturmgewehre, 69 Pistolen und 86 Granaten unterschiedlicher Typen, außerdem 26 Sprengsätze, 81 Brandsätze, tausende Kugeln unterschiedlicher Kaliber und viel weitere Material für Sprengsätze.

Heckmeck:
John Kerry wird sich morgen in Paris mit Mahmud Abbas treffen, um Fortschritte zu einer Zweistaatenlösung zu diskutieren.

Samstag, 30.07.2016:

Omar al-Baschir ist der Präsident des Sudan und das einzige Staatsoberhaupt der Welt, für das ein Haftbefehl des Internationalen Strafgerichtshofs vorliegt. Mit diesem Mann, hat Mahmud Abbas stolz verkündet, gibt es jetzt vier Abkommen geschlossen: für politische Konsultationen zwischen den beiden Regierungen, eine Konvention zu einem gemeinsamen ministeriellen Komitee, ein Protokoll zu politischen Konsultationen und eine Konvention zu allgemeiner Bildung, kultureller und akademischer Kooperation im Bereich der höheren Bildung. Die Vereinbarungen sollen zur Stärkung der Beziehungen und zunehmender Kooperation zwischen beiden Ländern führen. Mahmud Abbas – ein Verbrecher, der sich mit einem anderen Verbrecher zusammentut.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (11.-17.10.2015)

Sonntag, 11.10.2015:

Ein wütender Juden hat Schweinefleisch auf die Leiche eines Terroristen gelegt, als Sanitäter noch versuchten ihn wiederzubeleben.

Die Rakete von gestern Abend auf Aschkelon ist nach Angaben der IDF vom Abwehrsystem vernichtet worden

Am Sonntag wurde ein Jude angeklagt am Damaskustor Steine auf arabische Autos geworfen zu haben. Er gehört zu einer Gruppe, die das nach den Morden vom letzten Samstag gemacht hatte.

Zum Selbstmord-Bombenanschlag vom Morgen haben arabische Presseorgane eine ganz eigene Version: Die einen behaupten, das Auto habe ein Problem mit der Elektrik gehabt und die Israelis hätten sie (und ihr Kind, das nirgendwo sonst vorkommt) nicht aus dem Wagen steigen lassen. Und das weiße Pulver, das da zu sehen ist, stamme vom ausgelösten Airbag – mannomann, muss das ein Airbag gewesen sein!

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Und dann gibt es noch solche, die „Augenzeugen“ haben wollen, die die Sicherheitskräfte grundlos auf das Auto geschossen hätten. (Die Frau hat übrigens denselben Familiennamen – Djabaas – wie ein Terrorist, der 2014 in Jerusalem einen Anschlag mit einem Traktor verübte.

Mahmud Abbas meldete sich wieder zu Wort: Die Ermordung zweier Zivilisten in Jerusalem war eine „heldenhafte Operation“.

Letzte Woche zerstörten Araber im Gush Etzion eine alte Höhle, die aus der Zeit Bar Kochbas stammt.

Die Araber verüben kaum noch zu zählende Mordanschläge, schießen Raketen – aber Hamas behauptet, der Luftangriff der Israelis zeige, dass Israel die Lage eskalieren will“.

Der Fraktionschef der „Vereinten Liste“ (arabische Parteien in der Knesset) verurteilte einen der heutigen Anschläge – für den er aber Netanyahu und die Regierung verantwortlich macht.

Der Führer der Hamas in Judäa und Samaria, Husam Badran, hat die Rolle der palästinensischen Medien bei der Aufstachelung zu Anschlägen „gegen die Besatzung“ gepriesen.

„Sorgen“:
Frankreich/Hollande findet die Eskalation der Gewalt in Israel und den Palästinensergebieten „extrem beunruhigend und gefährlich“. Es müsse alles unternommen werden um die Lage zu beruhigen.

Montag, 12.10.2015:

Die palästinensische Rechtsanwaltskammer (sie erhält eine Menge Geld von der EU und der UNO) hat entschieden Muhannad Halabi einen Juristentitel ehrenhalber zu verleihen. Halabi war Jura-Student; er erstach Sonntag zwei Juden und verletzte die Frau und das Baby eines der beiden. Er wurde von Sicherheitskräften erschossen. Die Anwaltskammer bezeichnet den feigen Mörder als Helden.

Der (arabische) Bürgermeister von Nazareth beschimpfte aus seinem Auto heraus den arabischen MK Ayman Odeh, der gerade einem Fernsehsender ein Interview gab; Odeh zerstöre die Stadt, verjage die Touristen, die Lebensgrundlage der Menschen in der Stadt zu vernichten und er verbrenne die Welt (mit seinem Hass). „Es macht mich böse, dass arabische Politiker herkommen, zu Gewalt aufhetzen und es uns dann überlassen ihre Schweinerei aufzuräumen… Wir investieren hier gewaltig in Koexistenz und Tourismus. Wir wollen die Stadt entwickeln. Wir wollen Frieden und Ruhe.“ Odeh und anderen ginge es nur um Medienaufmerksamkeit und sie arbeiteten nicht zum Wohl der Menschen, die sie wählten.

Der Genralstaatsanwalt wird ein Strafverfahren gegen MK Hanin Zoabi wegen Unterstützung und Anzettelung von Gewalt einleiten.

Mehr als 100 Jüdische Jugendliche protestierten in Hadera gegen die Terrorwelle.

Arabische Eltern feiern den Tod ihrer Terroristen-Kinder. Kinder verkünden, dass sie für Allah und die Al-Aqsa-Moschee sterben wollen.

Die israelische Islamische Bewegung droht mit offenem Religionskrieg. Zur Begründung führen sie fadenscheinige Behauptungen von angeblichen israelischen Plänen in Jerusalem an.

Die Eltern mehrerer getöteter Terroristen priesen ihre Kinder in den pal-arabischen Medien. Sie folgten damit einem Aufruf der PA.

Zufällige Umfrage unter PalArabern, ob sie die, die israelische Soldaten und Zivilisten als Helden ansehen. Mit weit überwältigender Mehrheit unterstützen die Araber die Taten.

PA-„Außenminister“ al-Maliki behauptet Netanyahu wolle eine dritte Intifada auslösen, um von den Problemen abzulenken, die er habe. Er dehne den Konflikt von einem mit den Palästinensern in einen unbegrenzten Krieg mit der gesamten muslimischen Welt weltweit aus.

Heckmeck:
– Die Vertreter des Nahost-Quartetts haben ihre Reise nach Israel aufgeschoben auf Bitten Jerusalems wegen der aktuellen Gewalt.

Dienstag, 13.10.2015:

Terror-in-3-Stunden(Bildquelle)

Wegen der massiven Terroranschläge wurden alle Krankenhäuser auf eine höhere Bereitschaftsstufe beordert.

Die Bus-Attentäter von heute waren ein Fatah-Mitglied, von dem bekannt ist, dass er sich früher schon radikal geäußert hat, sowie ein Hamas-Aktivist, der schon eine Weile im Gefängnis war. Der Hamasnik wird aktuell von der Polizei verhört.
Der Attentäter von der Bushaltestelle unterstützte die Täter des Massakers auf die Synagoge Har Nof (November 2014) und zeigte Sympathien für den IS.
Die Attentäter von Raanana hatten bekannte Beziehungen zu Terrororganisationen und Kriminalakten.

Die Arabische Liga und die Türkei haben den Nerv Israel wegen der aktuellen Gewaltwelle Vorwürfe zu machen. Sie fordern „internationalen Schutz für die Palästinenser im Kampf gegen den gegen sie gerichteten Terrorismus“.

Arabische Knessetabgeordnete beschuldigen die Polizei sie würden die Terroristen nur erschießen, weil sie Araber sind.

Die PA will Israel beim Internationalen Strafgerichtshof verklagen, weil PA-Terroristen bei ihren Anschlägen getötet wurden. Saeb Erekat nennt die Verteidigungshandlungen „außergerichtliche Hinrichtungen“.

Premierminister Netanyahu forderte Mahmud Abbas auf, er solle aufhören zu lügen und aufzustacheln.

Die Araber im Gazastreifen feierten die Anschläge in Raanana auf der Straße, wobei sie Messer und Beile schwangen. Arutz-7 hat Fotos.

Um die mit der Terrorgefahr mehr als ausgelastete Polizei nicht zu überlasten wurde eine Demonstration gegen den Terror vor der Residenz des Premierministers abgesagt.

Ban Ki-moon unterstellt Israel, es setze bei seinen Versuchen den Terror zu stoppen zu viel Gewalt ein. Zu den Terroristen hat er nichts zu sagen.

Mittwoch, 14.10.2015:

Für die UNRWA gibt es offenbar nur nennenswerte arabische zivile Opfer, keinesfalls aber arabische Terroristen: In einer Erklärung wurde beklagt, dass es in den letzten Tagen so viele tote Palästinenser gab – aber völlig verschwiegen, unter welchen Umständen sie umkamen, nämlich beim Verüben von Mordversuchen.

Minister Eitan erklärte, dass ab sofort die Leichen von Terroristen nicht mehr an deren Familien zurückgegeben werden. (Das sorgt u.a. dann dafür, dass die aus den Beerdigungen keine Heldenfeiern mehr machen.)

Mahmud Abbas hatte behauptet Israel habe einen 13-jährigen arabischen Jungen „hingerichtet“. Das ist selbst Abgeordneten in der arabischen „Vereinigten Liste“ zu viel, von denen sonst heftig antiisraelische Töne kommen. Sie nannten Abbas‘ Behauptungen „Besorgnis erregend“, „verleumdend“, „die Realität verzerrend“, „an absolute Unverantwortlichkeit grenzend“; sie würden nur dazu dienen die Flammen der Hoffnungslosigkeit und des Hasses in der Region zu schüren. Das Büro des Premierministers machte darauf aufmerksam, dass der von Abbas genannte Junge nicht tot, sondern verletzt ist und im Hadassa-Krankenhaus behandelt wird. Er hatte auf jüdisches Kind eingestochen, das mit dem Fahrrad fuhr.
Zudem „warnte“ (= drohte) Abbas die (israelische) Eskalation würde zu einem heiligen Krieg führen, der die ganze Welt einbezieht.

So viel zu den „Aufrufen“ zu „friedlichem Protest“ des PA-Terrorchefs: Die „arabische Straße“ hat keinen Bock darauf und will weiter Juden schädigen. Die Kinder sind indoktriniert genug, dass sie nur noch „Märtyrer“ werden wollen.

Die Polizei errichtete eine Sperre zwischen Armon HaNatziv und Jabel Mukaber, einem der Hauptausgangsorte für Terror gegen Juden in Jerusalem. Die Sperre soll verhindern, dass weiter so viele Brandsätze und Steine auf das jüdische Viertel geworfen werden.
Auch an Ras al-Amud wurde eine Sperre aufgebaut.

Die neueste Forderung der Terror-Granden: Die UNO soll eine militärische „Schutztruppe“ in Jerusalem stationieren, um die Gewalt zu unterdrücken. (Die der Israelis, nicht der Araber!)

Traurig, dass das nötig ist: Israels neuer Botschafter bei der UNO, Danny Danon, forderte Generalsekretär Ban Ki-moon auf endlich den Palästinenserterror zu verurteilen.

Der Führer der Islamischen Bewegung in Israel, Raed Saleh und sein Stellvertreter erhielten ein Ausreiseverbot. Er darf Israel nicht verlassen. Am Abend erhielt er am Flughafen Ben Gurion die Anweisung. Sie gilt aktuell für 30 Tage.

Die Grenze am Gazastreifen wird einen neuen Zaun erhalten, nachdem mehrfach arabische Mobs es schafften ihn zu durchbrechen.

Donnerstag, 15.10.2015:

Wegen eines muslimischen Feiertags ist die Patriarchenhöhle in Hebron heute für Juden gesperrt.

War etwas anderes zu erwarten? Das US-Außenministerium befindet, Israel arbeite „zu eifrig“ daran den Terror zu unterdrücken und setze dabei unverhältnismäßig Gewalt ein. (Zudem fällt auf, dass die Pressekonferenz zu den Themen Iran, Afghanistan, Kamerun, Iran, Syrien/Russland/ISIL/Region, China, Russland/Ukraine Jemen/Saudi-Arabien und Israel/Palästina umbenannt wurde in „Nahost-Frieden“ – ob die Obama-Administration glaubt, sobald die Streitigkeiten auf einem Sechshundertvierzigstel des Territoriums der Region mit einem Dreißigstel der Bevölkerung zu lösen automatisch den Frieden im gesamten Nahen Osten auslöst?

Die Familien der Mörder des Ehepaars Henkin wurden informiert, dass ihre Häuser zerstört werden.

Wegen der Sicherheitslage hat die IDF vorläufig alle Besuche von Soldatengruppen am Ammunition Hill eingestellt. (Die IDF macht mit Rekruten Touren zu wichtigen Orten der israelischen Geschichte als Teil ihres Bildungsprogramms; der „Ammunition Hill“ war eine heftig umkämpfte Stelle im Krieg 1967.)

Saeb Erekat behauptet, die Messerangriffe auf Juden sei „Selbstverteidigung“.

Die Fatah von Friedensengel Mahmud Abbas feiert die Judenmorde als „Symphonie der Liebe zu Jerusalem“.
Gleichzeitig fordert er von Israel, angeblich aufhetzende Offizielle zu verhaften. (Er meinte natürlich nur Juden, sonst müsste Hanin Zoabi oder auch er selbst sofort hinter Gitter.)

Hanin Zoabi forderte übrigens heute ein Ende der „Einsame Wölfe“-Anschläge – zugunsten eines „Massenaufstands“, bei dem Tausende gleichzeitig versuchen Juden zu morden.

Wundert es? Nur einen Tag vor dem Mord an drei Juden forderte Mahmud Abbas Anschläge in Jerusalem.

Hamas verkündet, dass ihr Widerstand nicht auf den Gazastreifen beschränkt ist (ist ja nichts Neues…), sondern das „ganze Palästina“ befreit werden soll. (Bitte sucht weiter nach den moderaten Hamasniks, ihr Clauia Roth!)

Eine Gruppe Studenten im Gazastreifen hat ein Video erstellt, mit dem der tödliche Anschlag auf den Bus Nr. 78 nachgespielt wird. Natürlich „heldenhaft“.

Der angeblich tote Araberjunge erklärte einem Polizisten gegenüber jetzt, dass er und sein Cousin Juden töten wollten. Sein Cousin hatte den Anschlag geplant und für die Messer gesorgt.

Die PA fälscht wieder: Sie gab eine neue „Übersetzung“ der Rede von Abbas aus, in der er Israel die kaltblütige Hinrichtung eines Araberjungen vorwarf. Sie strichen „hinrichten“ und setzten dafür „auf unsere Kinder schießen“ ein..

Statistik: Seit Rosh Hashana nahm die Polizei 380 arabische Randalierer fest; 209 davon waren Erwachsene, 171 Minderjährige.

Freitag, 16.10.2015:

Die Hamas hat den Freitag zu einem weiteren „Tag des Zorns“ erklärt. Die israelischen Sicherheitskräfte (und die Bevölkerung) waren auf neue Gewalt eingerichtet.

Am Nachmittag wollten Araber und Juden im Wadi Ara an der Megiddo-Kreuzung eine Menschenkette für Koexistenz bilden. Es kamen etwa 700 Personen nach Zentralgaliläa.

Eine Freitagspredigt im Gazastreifen (wie üblich): Juden sind die Brüder von Affen und Schweinen. Die Al-Aqsa-Moschee erwartet Mudschaheddin und das Märtyrertum Suchende; Al-Aqsa erwartet, dass die Helden der Westbank den Jihad beginnen und alle Siedler und Verräter töten, denen sie begegnen.

Einige PA-Granden verurteilten die Brandstiftung am Josefsgrab; es gab sogar Stimmen, die forderten den Wiederaufbau durch die Araber.

Mahmud Abbas fordert, dass die UNESCO die Westmauer (Kotel, Klagemauer) zum Teil der Al-Aqsa-Moschee erklärt.

Hamas wieder grundsätzlich: Die Grenzen von 1948 und 1967 sind nur vorübergehend, das Ziel die Befreiung des „ganzen Palästina“.

Gesundheitsminister Litzman ordnete Ermittlungen gegen Beschäftigte einer Klinik in der Altstadt von Jerusalem an, weil die verdächtigt werden jüdischen Terroropfern ganz in der Nähe nicht geholfen zu haben, so dass diese starben.

Samstag, 17.10.2015:

Ach, wenn Gebäude abgebrannt werden, dann ist Herr Ban auf einmal da: Er verurteilte den Brandanschlag auf das Josefgrab in Schechem/Nablus von dieser Woche. (Dass die israelischen Sicherheitskräfte Attentäter töteten, hatte er auch schon verurteilt. Die Terroranschläge der Araber nicht!)
Ein Repräsentant Bans machte übrigens bei einem Treffen des UNO-Sicherheitsrats „beide Seiten“ gleichermaßen für die Gewalt verantwortlich – um dann Israels „unbarmherziges Vorgehen“ zu kritisieren.

MK Ahmed Tibi fällt in den Rechtfertigungschor zu Abbas‘ Lüge ein: Der PA-Chef hat nicht gelogen, er hat sich nur vertan, als er den lebenden Jungen für hingerichtet erklärte.

Umfrage unter den israelischen Arabern: 54% sagen, dass die arabischen Knessetabgeordneten sie nicht repräsentieren.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (05.-11.04.2015)

Sonntag, 05.04.2015:

Die zurückgehaltenen Steuereinnahmen will Israel fast vollständig zurückgeben; sie ziehen lediglich einen geringen Teil ab, mit dem erste Schulden der PA für Strom und Wasser bezahlt werden sollen. Mahmud Abbas gefällt das nicht. Er will alles Geld. Deshalb lehnt er die Annahme der Zahlungen Israels ab und will deswegen den ICC bemühen.

Montag, 06.04.2015:

Importeure im Gazastreifen geben an, dass Israel die Einfuhr von Bauholz einschränkt.

Dienstag, 07.04.2015:

Der PA-Uno-Botschafter forderte den Sicherheitsrat auf eine Resolution zur Festsetzung eines Termins für die Ausrufung eines Palästinenserstaats festzulegen. Das sei eine der effektivsten Möglichkeiten den Extremismus in der Region zu bekämpfen.

Die PA versucht die Verfahren gegen Israel beim ICC in Den Haag zu beschleunigen.

Die Arabische Liga will einen detaillierten Zeitplan „für ein Ende der israelischen Besatzung“ vorlegen. Dazu bildet sie ein Sonderkomitee, das eine entsprechende Resolution für den UNO-Sicherheitsrat formulieren soll. (Merke: nur für den israelischen Abzug, nicht für einen Friedensschluss!)

Mittwoch, 08.04.2015:

MK Miri Regev nahm den Anschlag auf die Soldaten bei Shilo zum Anlass darauf aufmerksam zu machen, dass Mahmud Abbas einerseits behauptet, er wollen um Frieden verhandeln, andererseits die Araber aufhetzt und das Feuer schürt; er müsse beweisen, dass seine Absichten für Verhandlungen und Frieden echt sind.

Donnerstag, 09.04.2015:

Die Orte rund um Jerusalem waren bisher unter vollständiger Kontrolle Israels. Das ändert sich jetzt; die PA hat in Absprache mit Israel begonnen dort bewaffnete Polizisten patrouillieren zu lassen.

Einmal mehr belohnt die PA Terror: Die Mutter von 4 terroristischen Mördern wurde als Vorbild für palästinensische Frauen geehrt. Ihre Söhne sitzen für zusammen 18-mal lebenslänglich wegen Mord und Beteiligung an Terroranschlägen in israelischen Gefängnissen.

Die Al-Qassam-Brigaden der Hamas lassen wissen: Der Messerangriff von gestern war eine „natürliche Reaktion auf israelischen Extremismus“.