Arabische Sicht: Palästinenser, Araber „müssen die Lektionen der Naksa lernen“

Vorab-Kommentar: Wenn der Autor hier vom falschen Vertrauen auf Frieden seitens Israels schreibt, unterlässt er es offensichtlich bewusst alle Friedensbemühungen Israels und die permanente Verweigerung seitens der Araber auch nur ansatzweise zu registrieren. Anscheinend wendet sich der Text vor allem an ahnungslos-gutgläubige Westler, die ebenfalls nicht bereit sind sich mit den Tatsachen auseinanderzusetzen.

Daoud Kuttab, Arab News, 6. Juni 2020

  • Der jordanischen Parlamentarier Kais Zayadin sagte, der größte Fehler der arabischen Länder bestand darin darauf zu vertrauen, dass der Besatzerstaat Frieden schließen und eine dauerhafte Lösung für die Sache der Palästinenser erreichen würde.

AMMAN: Führende palästinensische und arabische Persönlichkeiten haben den 53. Jahrestag der Naksa – die Vertreibung und Besatzung von arabischem Territorium, die dem Sieg Israels im Krieg von 1967 gegen Ägypten, Syrien und Jordanien folgte – genutzt, um politische Fehler herauszuheben, die während und nach dem Konflikt gemacht wurden.

Adnan Abu-Ode, politischer Berater der jordanischen Könige Hussein und Abdallah II., sagte gegenüber Arab News, dass arabische Länder und die Palästinenserführung es versäumt hatten die Ziele des Zionismus zu begreifen.

„Regierungen, die am Krieg teilnahmen, waren naiv, als sie eine Wiederholung der Invasion des Sinai 1956 erwarteten, als die USA einen israelischen Rückzug befahlen. Dem folgte der irrige Glaube, dass wir das Land mit Guerilla-Krieg befreien könnten“, sagte er.

Kommentar: Der Krieg zur Verteidigung Israels wird hier natürlich als Aggression hingestellt, die völlig unprovoziert gewesen sein soll. Kein Wort von den arabischen Kriegshandlungen wie der Sperrung eines internationalen Seewegs, des Aufmarsches der Armeen dreier Staaten gegen Israel, der Drohungen die Juden ins Meer zu treiben usw.

Anis Sweidan, Generaldirektor für Außenbeziehungen in der PLO, sagte Arab News, die Sache der Palästinenser erlebe eine komplizierte Phase, in der es nur eingeschränkte politische Chancen gibt.

„Die Einseitigkeit der USA zugunsten Israels und das Fehlen von Einigkeit hat die Palästinenserbewegung in eine schwierige Lage gebracht. Es ist schwerer externe Unterstützung zu generieren und die Finanzkrise soft viel Leid trotz der Tatsache, dass wir in der UNO und in Europa Wichtiges erreicht haben.“

Kommentar: Dass Jahrzehnte lange Einseitigkeit für die sogenannten Palästinenser nichts brachte und die jetzige Einseitigkeit der USA eine (endlich einmal) konsequente Folge der Verweigerungshaltung der Araber sein könnte, auf die Idee kommt der Herr Generaldirektor natürlich nicht.

Abdelqader Husseini, der Vorsitzende der Faisal-Husseini-Stiftung, sagte, die Möglichkeiten, die der Jahrestag bietet, sollten nicht ignoriert werden.

„Wir müssen erkennen, dass das eine illegale Besatzung ist, die sich weiter tief eingräbt und jeden Tag eskaliert, bis dahin, dass die internationale Gemeinschaft das Interesse verloren hat und das Gewissen der Welt gegenüber israelischen Methoden empfindungslos geworden ist. Wir in Jerusalem haben keine Normalisierung mit den Besatzern gemacht und wir haben die neue Lage nicht als unausweichliche Realität akzeptiert, die wir akzeptieren müssen.“

Kommentar: Nein, haben sie nicht. Sie haben ihre eigene „Normalität“, in der sie das Opfer sind, nachdem sie jeglichen Ausgleich verweigerten, ständig zu Mord und Totschlag aufforderten und sich dann noch wundern und beschweren, dass das irgendwann langweilt und nicht mehr akzeptiert wird.

Der jordanische Abgeordnete Kais Zayadin sagte, der größte von den arabischen Ländern begangene Fehler war darauf zu vertrauen, dass der Besatzerstaat Frieden schließen und eine dauerhafte Lösung für die Sache der Palästinenser erzielen würde.

„Wir gingen in der Hoffnung nach Madrid, die Palästinenserführung ging mit dem Optimismus nach Oslo, dass sie eine Mehrphasen-Lösung erzielen würden, die zur Eigenstaatlichkeit führt. Wenn wir der Naksa gedenken, müssen wir den Weg überdenken, der dem Besatzungsgebilde erlaubt hat unser Land zu stehlen und an unserem Volk Verwüstung anzurichten, ohne Abschreckung durch die internationale Gemeinschaft“, sagte er.

Kommentar: Die von den Palästinensern Mehrphasen-Lösung entsprach dem Stufenplan der PLO – jedes Stück Land zu nehmen und zum Ausgangspunkt für weitere „Befreiungen“ (Eroberung durch Terror) zu nutzen. Arafat hat das unmittelbar nach Unterzeichnung der Oslo-Vereinbarungen offen zugegeben. Wenn hier jemand in betrügerischer Absicht handelte, dann die PLO-Granden. Wenn hier jemand seinen Verpflichtungen nicht nachkam, weil Verweigerung und Betrug im Spiel war, dann die palästinensischen Araber.

Nibal Thawabteh, Direktor des Zentrums für Medienentwicklung an der Universität Bit Zeit, sagte, der größte Fehler seit 1967 konzentrierte sich auf Politik und die Vermeidung von Gemeindeentwicklung.

„Wir haben kein starkes Gefühl von Staatsbürgerschaft, mancher hat sich an die Religion des Islam gewöhnt. Wir müssen stärker auf Staatsbürgerschaft hin arbeiten.“ (Mit anderen Worten: Er sagt uns, dass es das Volk nicht wirklich gibt!)

Ahad Awad, Direktor des Phoenix-Zentrums für Wirtschafts- und Informatik-Studien aus Amman, sagte, es gebe einen Mangel an Anerkennung der Gründe hinter der arabischen Niederlage.

„Politische, wirtschaftliche und kulturelle Faktoren verursachten unsere Niederlage und wir haben das Gefühl, die meisten arabischen Länder haben diese Lektion nicht gelernt. Statt zu lernen gehen wir rückwärts, verfehlen es ihre existenziellen Rechte zu verteidigen, wechseln in unserer Region in Isolationismus sowie in kulturelle und wirtschaftliche Rückständigkeit.“

Statt nach hinten zu sehen, wollen einige Palästinenser nach vorne schauen.

Mahdi Abdulhadi, Leiter des Thinktanks PASSIA in Jerusalem, sagte, dass die palästinensische Jugend, die nie den Schock der Niederlage von 1967 fühlte, aber die Belastung arabischer Regimes angesichts des „Deal des Jahrhunderts“ erlebt hat, wird obsiegen.

„Sie personifizieren die Bedeutung der Standhaftigkeit um der Wurde willen und sie haben den Willen unser Erbe, unsere Identität und unsere heiligen Orte zu schützen.“

Lily Habasch, die einen Abschluss der Exeter University in Politikwissenschaften hat, sagte gegenüber Arab News, dass die Dinge vor Ort anders aussehen.

„Die Welt ändert sich und Israel nutzt geopolitische und regionale Veränderungen zu seinem Vorteil“, sagte sie. Heute fördern Gefahren Verzweiflung, aber die Palästinenser werden langfristig standhaft sein, fügte sie hinzu.

„Manche sagen, wir brauchen einen Retter, um uns aus diesem Dilemma zu holen, aber ich glaube, wir brauchen Vertrauen in uns selbst und müssen an allen Fronten arbeiten.“

Kommentar:
Wir haben das übliche Schema. Die eigene Verantwortung oder Schuld besteht ausschließlich darin, in der Art der Bekämpfung Israels etwas falsch gemacht zu haben, nicht darin den eigenen Hass als etwas zu begreifen, das abgestellt werden sollte oder gar die jüdischen Rechte anzuerkennen. Und nebenbei wird den Israelis unter Leugnung aller anders lautenden Beweise unterstellt keinen Frieden und sich alles unter den Nagel reißen zu wollen. Alles wie gehabt. Frieden und Ausgleich durch die (palästinensischen) Araber unmöglich gemacht, den Juden die Schuld dafür in die Schuhe geschoben.

Antizionismus ist Antisemitismus, Beispiel 2.851

Elder of Ziyon, 8. März 2020

Der erste Absatz eines Artikels in Algeriens Shourouk News:

Der Weltzionismus ist Realität – eine echte Kraft, präsent in seinem Tun, Plänen, Effekten, Propaganda, Absichten und Zielen. Er organisiert Menschengruppen, die seit uralten Zeiten in der Geschichte und in allen Rechtsbüchern für ihre Rücksichtslosigkeit und Grausamkeit … Rebellion und Ungehorsam … bekannt sind. Sie kannten in ihrer Geschichte nie so etwas wie Treue oder Hingabe oder Gehorsam denen gegenüber, die für sie die Dinge in die Hand nehmen … nicht einmal für ihre Propheten … und in all den Gesellschaften, in denen sie lebten, kam ihre Isolation und Vetternwirtschaft … und ihre Einzigartigkeit an privaten Orten und Vierteln zu leben … und ihre Besonderheit war Erpressung der Nation um Geld mit Habgier und Ausbeutung… Sie suchen die Hilfe ihrer Fünften Kolonnen, die es schaffen ihre Dinge für sie in jedem Land und in jedem Feld handhaben … und arbeiten – heimlich hinter den Kulissen – genährt vom Fanatismus des Hasses auf die gesamte Welt.

Entweder die Zionisten sind schon seit der Zeit der Propheten in der Gegend oder hier ist von Juden die Rede.

Ihre Feinde machen Juden zu Tieren

Manfred Gerstenfeld (direkt vom Autor)

Am 25. April veröffentlichte die internationale Ausgabe der New York Times eine Karikatur, die US-Präsident Donald Trump und den israelischen Premierminister Benjamin Netanyahu zeigte.[1] Eine Reihe der antisemitischen Charakterzüge der Karikatur sind in der Zeitung selbst durch den Kolumnisten Brett Stephens beschrieben worden.[2] Ein Aspekt davon, der breitere Diskussion verdient, ist die Entmenschlichung Netanyahus durch seine Darstellung als Hund. Diese „Vertierung“ – oder „Zoomorphismus“ – ist ein weit verbreitetes und uraltes antisemitisches Motiv, das sowohl verbal als auch visuell eingesetzt wird.

In der extremsten Form werden Juden als noch niedrigerer als Tiere dargestellt. Nazis bezeichneten sie als „Mikroben“ und „Ungeziefer“[3] oder einfach als Parasiten. Entmenschlichung diente als Marketingmittel für die zukünftige Vernichtungskampagne der Deutschen. Die extremste Nazi-Zeitung, Der Stürmer, veröffentlichte eine Karikatur, die einen Nazi zeigte, wie er einen mit Ungeziefer bedeckten Baum besprüht. Der Text zum Bild lautete: „Wenn das Ungeziefer tot ist, blüht die deutsche Eiche wieder.“[4] Dieses Motiv von Juden als Pest ist von Amerikas führendem Antisemiten, Louis Farrakhan, übernommen worden. Er hat von Juden als „Termiten“ gesprochen.[5]

Der weltweit führende Experte zu antisemitischen Karikaturen ist der belgische Wissenschaftler Joël Kotek. Er sagt, dass Juden in antisemitischen Karikaturen traditionell als einige wenige Tiere oder Insekten gezeichnet worden sind.[6] In Karikaturen der Nazis, Sowjets und in Rumänien wird der Jude oft als Spinne dargestellt, wahrgenommen als übles Insekt. Der Karikaturist Stavro porträtiert Ehud Barak im [libanesischen] Daily Star mit einem Davidstern auf seiner Brust als Spinne, die den Friedensprozess unterbricht.[7]

Kotek fügt hinzu: „Die beiden beherrschenden antisemitischen zoomorphischen Motive sind der blutrünstige Vampir und der Krake. Das Bild des Vampirs ist ein klassisches von Antisemiten verwendetes Thema. Ich habe kein anderes Volk außer den Juden gefunden, das auf solche Weise dargestellt wird. Diese Völkermord vorbereitende Gestaltung entstammt christlicher Einbildung.“[8]

Der bei weitem größte zeitgenössische Missbrauch der Darstellung von Juden als Tieren erfolgt in Teilen der muslimischen Welt. Juden als Affen und Schweine zu bezeichnen ist ein wiederkehrendes Motiv. Es wird sogar von prominenten religiösen Predigern verwendet. In einer wöchentlichen Predigt im April 2002 bezeichnete Scheik Muhammad Sayyid Tantawi von der Al-Azhar-Moschee, der ranghöchste Geistliche der sunnitisch-muslimischen Welt, die Juden als „die Feinde Allahs, Nachkommen von Affen und Schweinen“.[9]

In einer seiner Predigten flehte der saudische Scheik Abd Al-Rahman Al-Sudayyis, Imam und Prediger der Al-Haraam-Moschee – die bedeutendste Moschee in Mekka – Allah an – er möge die Juden auslöschen. Er drängte zudem die Araber die Friedensinitiative mit ihnen aufzugeben, denn sie sein „der Abschaum der menschlichen Rasse, die Ratten der Welt, die Pakte und Vereinbarungen brechen, die Mörder der Propheten und der Nachwuchs von Affen und Schweinen“.[10]

In einer weiteren Predigt bezeichnete Al-Sudayyis zeitgenössische Juden als „üblen Nachwuchs, Ungläubige, Verzerrer der Worte [anderer], Anbeter von Kälbern, Prophetenmörder, Leugner von Prophetie… der Abschaum der menschlichen Rasse, ‚den Allah verfluchte und in Affen und Schweine verwandelte‘…“.[11]

In einer Predigt vom August 2001 sagte Scheik Ibrahim Madhi, ein Vertreter der palästinensischen Autonomiebehörde und Imam der Scheik Ijlin-Moschee, der größten Moschee in Gaza Stadt: „Lanzen müssen gegen die Juden gerichtet werden, die Feinde Allahs, die in Allahs Buch verfluchte Nation. Allah beschrieb sie als Affen und Schweine, Verehrer des Kalbes, Götzenanbeter…“[12]

Im Rahmen des Marsches der Rückkehr im Gazastreifen 2018 sagte ein Prediger in seiner Predigt, das „gesegnete Land“ werde „von den verfluchten Nachkommen von Affen und Schweinen, den Überbleibseln des brutalen, grausamen und barbarischen Kolonialismus zertrampelt“. Die Predigt wurde vom Al-Aqsa-TV der Hamas ausgestrahlt.[13]

Arabische politische Führer verwenden zudem die Affen-und-Schweine-Entmenschlichung, um die Juden anzugreifen. Der ehemalige ägyptische Präsident Mohammed Morsi sagte: „Entweder ihr akzeptiert die Zionisten und alles, was sie wollen oder es ist Krieg.“ Er fügte hinzu: „Das ist es, was diese Besatzer des Landes Palästina wissen – diese Blutsauger, die die Palästinenser angreifen, diese Kriegstreiber, die Nachkommen von Affen und Schweinen.“[14]

Hassan Nasrallah, Führer der Hisbollah, sagte in einer seiner Reden: „… Wir bestätigen die Losung des Kampfes gegen den Großen Satan und rufen, wie letztes Jahr: ‚Tod Amerika‘. ‚Den Prophetenmördern, den Enkeln von Affen und Schweinen‘ sagen wir: …,Tod Israel‘…“.[15]

Die Entmenschlichung der Juden hat arabische Gesellschaften durchdrungen. Gewöhnliche Bürger, die den Meinungen ihrer Führer folgten, betrachten Juden ebenfalls als Affen und Schweine. Ein bekanntes Beispiel betrifft ein dreieinhalb Jahr altes muslimisches Mädchen, das 2002 vom saudisch-ägyptischen Satelliten-Fernsehsender Iqraa interviewt. Nachdem sie auf eine Frage antwortete, dass sie die Juden nicht mag, fragte die Interviewerin sie, warum das so sei. Sie antwortete, dass Juden Affen und Schweine seien. Weiter darüber befragt, wer das gesagt habe, antwortete sie, dass Gott das im Koran gesagt habe.[16]

Es sind auch viele Hinweise zu finden, dass diese dämonisierenden Ideen von einigen dort lebenden Muslimen in den Westen mitgebracht worden sind. Ich interviewte einmal eine junge Akademikerin aus den Niederlanden, die das Pseudonym Samar verwendete. Ohne Wissen ihrer muslimischen Kollegen hatte sie insgeheim ihre Religion aufgegeben. Samar sagte, sie habe während ihrer Zeit an der Universität etwa 150 muslimische Studenten getroffen. Sie merkte an: „Diese Studenten glauben auch, dass Muslime höher stehen als andere Menschen. Insbesondere sehen sie mit Verachtung auf Juden herab. Sie glauben, Juden stammten von Affen und Schweinen ab. Das wird besonders von denen betont, die wissen, wo das im Koran steht. Es ist nicht so, dass sie glauben, Juden verändern sich bei Vollmond in Affen. Sie glauben, dass Juden eigentlich keine vollen Menschen sind. Diese Botschaft wird auch von arabischen Fernsehsendern ausgestrahlt.“[17]

Mohammed al-Khaled Samha ist Imam an einer Moschee, die von der Islamischen Gesellschaft (Islamisk Trosamfund) in Dänemark in Vollsmose, einem Vorort von Odense betrieben wird. Er gehört zu einer Gruppe Imame, die den Nahen Osten bereisten, um in der Folge des Abdrucks einer Reihe von Mohammed-Karikaturen in der Zeitung Jyllands-Posten im Nahen Osten antidänische Stimmung zu schüren.

In einer Predigt sagte er: „Wie können wir – oder irgendein freier Muslim mit Glauben in seinem Herzen – die Teilung Palästinas zwischen den Palästinensern und einer Bande Juden anerkennen, den Nachkommen von Affen und Schweinen?“[18]

Verschiedene kanadische Imame haben Juden ebenfalls als „Affen und Schweine“ bezeichnet. 2014 postete Mostafa Saad Hannout, ein Imam an der Majid Toronto-Moschee, auf seiner Facebookseite: „O Allah, zeige deine Güte deinen Brüdern in Gaza, o Allah, gib ihnen Sieg [Hilfe] über deine Feinde und ihren Feind, o Allah, vernichte [übe Vergeltung gegen] die Enkel [Nachkommen] von Affen und Schweinen.“[19]

Mit ihrer kürzlich veröffentlichten Karikatur entmenschlichte die New York Times Netanyahu. So ernst das ist, es war ein einmaliger Vorfall. Die „Vertierung“ von Juden ist in einer Vielzahl muslimischer Kreise, darunter in der westlichen Welt, ein wiederkehrendes Ereignis. Es ist nur weiterer Beweis der Tatsache, dass muslimischer Antisemitismus im Westen extremer und weiter verbreitet ist als einheimischer Antisemitismus.

[1] http://www.nytimes.com/2019/04/28/business/ny-times-anti-semitic-cartoon.html

[2] www.nytimes.com/2019/04/28/opinion/cartoon-nytimes.html

[3] S. z.B.: http://www.jta.org/1933/02/15/archive/nazi-leader-would-rid-germany-of-jewish-vermin

[4] http://www.facinghistory.org/resource-library/image/when-vermin-are-dead-der-st-rmer-antisemitic-cartoon

[5] www.jpost.com/Diaspora/Farrakhan-compares-Jews-to-termites-says-Jews-are-stupid-569627

[6] http://jcpa.org/article/major-anti-semitic-motifs-in-arab-cartoons/

[7] Joel Kotek: Cartoons and Extremism, Israel and the Jews in Arab and Western Media. Vallentine Mitchell (Edgware), Middlesex UK, 2009) S. 47

[8] ebenda

[9] As quoted in www.jewishvirtuallibrary.org/muslim-clerics-jews-are-the-descendants-of-apes-pigs-and-other-animals,

[10] ebenda

[11] ebenda

[12] ebenda

[13] www.memri.org/tv/gaza-friday-sermon-return-march-blessed-land-trampled-accursed-descendants-apes-and-pigs/transcript

[14] www.forbes.com/sites/richardbehar/2013/01/11/news-flash-jews-are-apes-and-pigs-so-why-is-egypts-morsi-the-elephant-in-americas-newsrooms/#5587cff63ca2

[15] So zitiert in www.jewishvirtuallibrary.org/muslim-clerics-jews-are-the-descendants-of-apes-pigs-and-other-animals

[16] www.illinoisreview.com/illinoisreview/2014/11/three-year-old-egyptian-girl-jews-are-apes-and-pigs-video.html

[17] http://www.israelnationalnews.com/Articles/Article.aspx/15450

[18] www.thelocal.dk/20141014/video-danish-imam-calls-jews-apes-and-pigs

[19] http://jcpa.org/article/why-do-canadian-imams-call-jews-the-sons-of-the-pigs-and-apes/

Die Araber haben endlich ein perfektes Foto gefunden, mit dem sie die Feuer in Israel zeigen

Elder of Ziyon, 1. Juli 2018

Die arabischen Medien haben die in Israel durch Drachen und Ballons aus dem Gazastreifen ausgelösten Brände weit dichter gefolgt als die meisten israelischen Medien.

Aber heute Morgen sah ich ein Foto, das die Brände illustrierte, das genau so war, wie arabische Medien sie liebend gerne zeigen:

Nachforschen ergab, dass dasselbe Foto im April für Gaza-Brände verwendet wurde.

Die arabischen Medien lieben Bilder von religiösen Juden. Sie sehen besonders als Silhouette irgendwie unheimlich aus.

Genau dieses Foto wurde während der katastrophalen Brände in Israel im Jahr 2010 aufgenommen, von denen viele Folge arabischer Brandstiftung waren.

Palästinenser beim Lügen zu Kultfoto erwischt

Aussie Dave, Israellycool, 10. Mai 2018

Es passiert immer weiter. Fast jeden Tag erwische ich die Palästinenser und ihre Anhänger beim Lügen, Verfälschen und Ausschmücken, um ihr Narrativ und ihre Agenda voranzutreiben.

Hier ist das neueste Beispiel:

Der Text von Quds Network lautet:

Diese Foto lässt sich zum 22.04.1948 zurückverfolgen, den Tag, an dem Haifa von den zionistischen Banden besetzt wurde. Zwei bewaffnete Zionisten stehlen Möbel aus palästinensischen Häusern, während sie an toten palästinensischen Zivilisten vorbeigehen. So hat Israel angefangen!

Das Foto wurde vom Fotografen John Phillips vom Life Magazine aufgenommen. Die Original-Bildbeschreibung lautete:

Ein 13-jähriger Junge liegt tot auf der Straße, während Fliegen über ihn herflalen. 1. Mai 1948.

Es ist unklar, wie der Junge starb (während der Kämpfe, würde ich annehmen, die  Schlacht um Haifa endete am 22. April und diese Leiche scheint nicht 10 Tage oder länger tot zu sein). Wie auch immer, die von Quds News Network verbreitete Lüge ist die Behauptung, das Foto zeige „zwei bewaffnete Zionisten, die Mögen aus palästinensischen Häusern zu stehlen scheinen, während sie an toten Palästinensern vorbeigehen“.

Die vorbeigehenden Männer tragen eindeutig etwas; ihren Uniformen nach sind es britische Soldaten, nicht „Zionisten“. Sie glauben mir nicht? Online gibt es jede Menge Fotos von britischen Soldaten im damaligen Palästina; hier sind ein paar Beispiele. Und hier sehen Sie, wie Haganah-Kämpfer in Haifa aussahen (und sogar dieser anscheinend pro-palästinensische Autor verweist auf die „britischen Soldaten“ auf dem Foto).

Denken Sie daran: Wenn die Geschichte und die Fakten auf ihrer Seiten stünden, müssten sie nicht so lügen. Leider kommen sie damit in der Regel durch, weil die meisten Menschen sich nicht darum kümmern ihre Behauptungen zu überprüfen und tatsächlich das palästinensische Narrativ glauben wollen, nach dem die Juden Bösen sind.

„Islamophobie“-Karikaturen aus der arabischen Welt

Raymond Ibrahim, 26. April 2018

Während manche im Westen sich ein Bein ausreißen, um nicht „islamophobisch“ zu sein oder den Islam zu kritisieren – und muslimische Staatsobehäupter und die OIC den Westen wegen Islamophobie beschimpfen – erhalten Sie unten eine Vorstellung der Art von Karikaturen, die regelmäßig in arabischsprachigen Medien erscheinen (meine [R. Ibrahims] Übersetzungen stehen jeweils unter dem Bild):

Der Mann links ist als „moderater Muslim“ gekennzeichnet (und repräsentiert die Muslimbruderschaft); er sagt: „Bevor er dich abschlachtet, lass mich dir sagen, dass er nicht für den wahren Islam steht.“

Ganz oben sagt der Mann mit dem Turban dem anderen: „Wer immer [an Allah/an den Islam] glauben oder nicht glauben will, ist frei das zu tun.“

Der Mann antwortet: „Ich entscheide mich, nicht zu glauben.“

„Falsche Entscheidung“, sagt der Turban-Mann und schneidet ihm den Kopf ab.

Im ersten Bild (rechts) ruft der Mann: „Der Islam ist eine Religion des Mitleids und des Friedens!“

Im nächsten Bild (links) sehen, wir, was er sagen wird: „Welcher Hurensohn sagt jetzt etwas anderes?“

Oben: „Wer von euch möchte, dass die Scharia durchgesetzt wird?“

Mitte: „Wer von euch möchte in einem Staat leben, der die Scharia durchsetzt?“

Unten: „Wer von euch möchte in Europa oder Amerika leben?“

Ein afrikanischer Jihadist (stellt jemanden von Boko Haram, Al-Schabaab und ähnliches dar), maßregelt eine verhungernde Dorfbewohnerin: „Es ist verboten die von der UNO gelieferten Lebensmittel zu essen, die sind ungläubig!“

Die Frau antwortet: „Und die Handgranate in deiner Hand, die von Ungläubigen gebaut wurde – die ist erlaubt?“