Eine kurze Geschichte arabischer Boykotte gegen Juden (nicht Zionisten – Juden)

Elder of Ziyon, 20. Juli 2021

Ich sehe, dass einige Leute auf Twitter fragen, warum Israel zu boykottieren als antisemitisch angesehen wird.

Ein Grund lautet: Die Geschichte zeigt, dass diese Boykotte nur eine Fortsetzung der Boykotte sind, die Araber in den Jahrzehnten vor der Wiedergeburt Israels gegen Juden inszenierten.

Hier ist eine Liste der Boykottaktionen von Arabern gegen Juden – nicht Zionisten, sondern Juden – von 1891 bis 1945.

1891: Araber fordern das Osmanische Reich auf kein Land an Juden zu verkaufen.

Januar 1915: Das American Jewish Yearbook berichtet: „In Hebron werden Juden von mohammedanischen Frauen boykottiert.“

2. April 1920, AJC: „Rosch Pina: Dreißig Araber greifen arabische Arbeiter in Feldern an, die jüdischen Einwohnern gehören; damit wollen sie einen Boykott der Araber gegen Juden herbeiführen.“

4. Juni 1921: „Haifa: Araber publizieren eine Proklamation, die die Bevölkerung drängt die Juden zu boykottieren und sie aus ihren Dörfern zu vertreiben.“

1922: Der Arabische Kongress ruft die Araber auf jüdische Geschäfte in Palästina  zu boykottieren.

1924:

Muslim-Christian Association – Wie in der Vergangenheit gab die Muslim-Christian Association erneut ihre Gegnerschaft zum Mandat und schon der Idee der Gründung einer jüdischen nationalen Heimstatt in Palästina Ausdruck und äußerte ihre Forderung nach Unabhängigkeit Palästinas. Sie betrieb antizionistische und auch antijüdische Propaganda. In einer Publikation, die sie im Vorjahr weithin veröffentlichte, verwies die Association wiederholt ihre Sympathisanten auf die „Protokolle der Weisen von Zion“ als Buch, das von jedem gelesen werden sollte, der immer noch die bösartigen Motive der Juden bezweifelt. … Sie stimmte dafür das Exekutivkomitee zu autorisieren die anstehenden Wahlen zu boykottieren und einen Wirtschaftsboykott gegen die Juden publik zu machen. Der Wirtschaftsboykott wurde allerdings später aufgegeben.

1925:

Arabische Verbände – Die Muslimisch-Christliche Union setzte während des letzten Jahres ihre Blockadepolitik fort – nicht nur bei politischen Themen, sondern sie versuchte sich auch in die wirtschaftliche Entwicklung des Landes einzumischen. Anfang des Berichtsjahres hat ein Kongress einen Beschluss gefasst, mit dem auf einen Boykott des Ruttenberg-Elektrifizierungsplan gedrängt wurde.

1929: Der Arabische Kongress gelobte die Araber zu verpflichten jüdische Handelsgüter zu boykottieren. Syrien verbietet den Import von Waren, die von jüdischen Unternehmen in Palästina produziert werden.

1931: Der World Islamic Congress verabschiedet eine Resolution, die von muslimischen Ländern verlangt Handel mit jüdischen Geschäften in Palästina zu boykottieren. Der Arabische Arbeiterbund stellte Streikposten vor jüdischen Firmen in Palästina auf.

1945: Der Rat der Arabischen Liga verabschiedet Resolution 70, mit der empfohlen wird, dass alle arabischen Staaten nationale Boykott-Büros einrichten.

„Wirtschaftssanktionen gegen Juden – Arabische Länder planen Boykott“

Der Antisemitismus ist deutlich. Es ist absurd zu glauben, dass die ständigen Boykotte von Arabern gegen Juden (das Boykott-Büro der Arabischen Liga ist immer noch in Kraft) plötzlich 1948 von einem Boykott von Juden auf einen Boykott von Israelis wechselten.

Darüber hinaus richtete sich der Boykott der Arabischen Liga selbst in den 1950-er Jahren ausdrücklich gegen Juden.

Meine Quellen waren das American Jewish Yearbook und eine Grafik im Buch Effects oft he Arab League Boycott of Israel in U.S. Businesses von Constance A. Hamilton, 1994.

Um die Hamas zu verstehen, werfen Sie einen Blick in ihr Programm

Israel tut sein Bestes, um seine Angriffe auf Terroristen zu beschränken, während die Raketen der Hamas die eigenen Leute sowie israelische Zivilisten töten und verwunden.

Dror Eydar, Israel HaYpom, 18. Mai 2021

Die Milliarden die westliche Staaten in den Gazastreifen gepumpt haben, um ihm zu helfen, sind zumeist für terroristische Zwecke ausgenutzt worden und dazu den Gazastreifen in einen militärischen Außenposten und seine Einwohner zu Geiseln eines brutalen Regimes zu machen, das vom iranischen Ayatollah-Regime beeinflusst wird. Die Hamas verwendete den Zement, den sie erhielt, für den Bau von Tunneln; den Dünger für die Landwirtschaft, um Munition herzustellen; das Eisen, um Raketen statt Häuser zu bauen.

Israel versorgt den Gazastreifen mit Strom aus dem Elektrizitätswerk Rutenberg in Aschkelon und Wasser aus der Station Simcha im Negev, nahe Sderot. Diese zwei Orte wurden mit Raketen aus dem Gazastreifen angegriffen. Mehr als 600 der Raketen, die die Hamas abgefeuert hat, schlugen im Gazastreifen ein, wo sie Kinder und Erwachsene töteten und zahlreiche Häuser zerstörten. Die Hamas tötet ihre eigenen Bürger und gibt Israel dafür die Schuld. Die Hamas will die palästinensische Autonomiebehörde schwächen und dann übernehmen, so wie sie es 2006 im Gazastreifen machte. Das bedeutet, dass jede Möglichkeit eines langfristigen Waffenstillstands zunichte gemacht würde. Jeder Unterstützung oder Verständnis für diese Terrororganisation stärkt nur ihr Ansehen bei den Palästinensern, verleiht dem Terrorismus einen Preis und spornt sie an.

Während Israel Raketenfeuer erduldete, gab es in der Welt viele unterstützende Stimmen. In dem Moment, in dem Israel in die Offensive ging, um die Militärbasen, Hauptquartiere, Raketenvorräte und Abschussrampen der Hamas, außerdem ihr Tunnelnetzwerk anzugreifen, begannen Stimmen der „Vernunft“ Israel aufzufordern das Feuer einzustellen und mit der Hamas zu reden. Ach, wäre dieser westliche Rationalismus doch nur die Grundlage für politisches und diplomatisches Benehmen in unserer Region. Aber unsere Nachbarn im Süden hängen einem komplett anderen Weltbild an. Jeder, der glaubt, mit ihnen könnten Kompromisse geschlossen werden, gefährdet nicht nur Israels Existenz, sondern auch das der freien Welt.

Um zu verstehen, womit wir es zu tun haben, sollte man zum Gründungsmanifest der Organisation zurückgehen: dem Hamas-Bund, der 1988 vom berüchtigten Ahmed Yassin geschrieben wurde. Das ist das wichtigste ideologische Dokument der Hamas. Ihre Führer erklären ihre volle Verpflichtung gegenüber dieser Charta und betonen, dass die Bewegung kein einziges ihrer Worte ändern wird.

Die Parole der Hamas, mit der die Charta beginnt, lautet: „Allah ist ihr Ziel, der Prophet ist ihr Vorbild, der Koran ihre Verfassung: Jihad ist ihr Weg und Tod um Allahs Willen ist der erhabenste ihrer Wünsche.“ Die Charta verfügt, dass die Hamas ein Zweig der Muslimbruderschaft (und des Weltjihad) ist und zitiert Hassan al-Banna, den Gründer der Muslimbruderschaft: „Israel wird existieren und weiterhin bestehen, bis der Islam es auslöscht, wie er früher mit anderen gemacht hat.“ Die Hamas betrachtet sich als „eines der Glieder in der Kette des Jihad“ gegen die „zionistischen Invasoren“. Ein berühmter Koranvers, der in der Charta zitiert wird, wurde wortgetreu aus der islamischen Tradition übernommen: „Der Jüngste Tag wird nicht kommen, bis die Muslime die Juden bekämpfen (die Juden töten), wenn der Jude sich hinter Steinen und Bäumen versteckt. Die Steine und Bäume werden sagen: O Muslime, O Abdullah, da ist ein Jude hinter mir, kommt und tötet ihn.“

Hier kann man bereits die zwei Hauptziele der Hamas sehen: den Staat Israel zu vernichten und Juden zu töten. Es gibt einen Grund, dass liberale Analysten dieses Dokument als „nazi“ bezeichnen.

Hier sind einige der anderen Ziele der Bewegung, wie sie in der Charta ausgeschrieben sind: „Heimatländer werden zurückgeholt und von ihren Moscheen wird die Stimme des Muezzin ertönen, die die Gründung des Staates des Islam erklärt.“ Bezieht sich das nur auf den Gazastreifen oder auch auf Judäa und Samaria? Die Antwort liegt in Artikel 11: Die Islamische Widerstandsbewegung glaubt, dass das Land Palästina eine islamische Schenkung ist, zukünftigen muslimischen Generationen bis zum Tag des Jüngsten Gerichts geweiht … Dies ist das Gesetz, das das Land Palästina mit dem islamischen Gesetz Scharia beherrscht wird und dasselbe gilt für jedes Land, das die Muslime mit Gewalt erobert haben.“

Und dann in Artikel 13 der Charta, der Initiativen für Dialog behandelt: „Initiativen und sogenannte Friedenslösungen und internationale Konferenzen stehen im Widerspruch zu den Prinzipien der Islamischen Widerstandsbewegung … Es gibt keine Lösung für die palästinensische Frage außer durch Jihad.“

Die Hamas behandelt die Fatah (palästinensische Autonomiebehörde) wie einen fehlgeleiteten Bruder, der vom Westen beeinflusst worden ist: „Mit all unserer Wertschätzung für die Palästinensische Befreiungsorganisation … sind wir nicht in der Lage das gegenwärtige oder zukünftige islamische Palästina durch die säkulare Idee zu ersetzen. Die islamische Natur Palästinas ist Teil unserer Religion.“

Der humanitäre Teil der Charta lädt uns alle ein die islamische Revolution nicht abzulehnen, sondern uns stattdessen unter die barmherzige Schwinge der maskierten Gesichter zu sammeln: „Die Islamische Widerstandsbewegung ist eine humanistische Bewegung. Sie kümmert sich um die Menschenrechte und ist geleitet von islamischer Toleranz, wenn sie mit den Anhängern anderer Religionen zu tun hat … Es ist den Anhängern der drei Religionen – Islam, Christentum und Judentum – möglich in Frieden und Ruhe zusammenleben. Frieden und Ruhe sind nicht möglich außer unter der Schwinge des Islam.“ Bewegend.

Kurz gefasst schließt die Charta: „Der Jihad ist der einzige Weg Palästina zu befreien … Ihr falscher Glaube kann nur vom gerechten islamischen Gauben besiegt werden.“

Israel tut sein Äußerstes, um seine Angriffe auf Terroristen der Hamas und andere Organisationen wie dem Palästinensischen Islamischen Jihad einzuschränken. Wir tun unser Bestes um Schaden für die Zivilbevölkerung zu vermeiden. Die Hamas nutzt sie als menschliche Schutzschilde und, wie oben erklärt, ein großer Teil der Raketen, die sie schießt, schlägt bei ihren eigenen Bürgern ein und tötet sie. Das kümmert diese kriminelle Organisation nicht.

Gestern Abend brachte ich meine Tochter ein paar Male wegen Raketenangriffen in den Schutzraum. Wir hörten das Donnern der Zerstörung der abgefangenen Raketen und dann hörte ich etwas anderes: die vor Angst klappernden Zähne meiner Tochter. So haben hunderttausende israelischer Kinder seit Jahren gelebt.

Die Lage ist unerträglich. Kein Land, das leben will, würde die Existenz einer solchen Realität erlauben. Das jüdische Volk kam nicht nach tausenden Jahren, in denen es kein Zuhause hatte, nach Hause, um sich wieder in Angst zu verstecken. Das ist der Grund, warum wir einen Staat gründeten, dessen kategorischer Imperativ die Verteidigung seiner Bürger ist. Und das ist das, was sein wird.

Jetzt ist die Zeit, in der jeder, der im Westen wahrhaft Frieden sucht, Israel unterstützen sollte, bis es seinen Auftrag im Gazastreifen vollendet und die Infrastruktur der Terroristen dort beseitigt, sonst wird der Kreislauf des Blutvergießens bald zurückkehren. Das Außenministerium hat alle seine Missionen weltweit für diese Aufgabe in Dienst genommen. Unser Leben hängt davon ab.

Ein antisemitisches PLO-Poster, circa 1970

Elder of Ziyon, 18. August 2020

Hier sehen Sie ein Foto von Yassir Arafat zusammen mit Nayef Hawatmeh, Führer der Demokratischen Front zur Befreiung Palästinas (DFLP) und dem SChrifsteller Kamal Nasser auf einer Pressekonferenz in Amman im Jahr 1970.

Sehen Sie hinter ihnen das Poster mit dem Davidstern?

Dieses Poster, das man im Palestine Poster Project sehen kann, ist dasjenige, das Arafat aussuchte, um davor zu posieren.

Das, meine Damen und Herren, ist Antisemitismus.

Die drei arabischen Helden, die 1929 Juden ermordeten

Elder of Ziyon, 14. Juli 2020

Vor 90 Jahren, am 14. Juli 1930, berichtete das Palestine Bulletin, dass die arabischen Führer drei Araber ehren wollten, die 1929 in Hebron die Pogrome gegen Juden anführten. Sie wurden von den Briten hingerichtet und sie wurden am 40. Tag nach ihrem Tod gefeiert.

Am Ende verboten die Briten die öffentliche Gedenkfeier.

Gedenkfeier für die Hingerichteten
Der 27. Juli ist der 40. Tag nach der Hinrichtung der drei Männer, die letzten August des vorsätzlichen Mordes an Juden für schuldig befunden wurden. Das Arabische Exekutivbüro hat beschlossen aus diesem Tag in einen Gedenktag für diese Männer zu machen und Einladungen wurden an zahlreiche Personen und Gesellschaften verschickt, um an diesem Tag in Akko anwesend zu sein. Diejenigen, die Gedichte zum Anlass schreiben oder Reden halten möchten, müssen vor dem 21. Juli Abschriften davon beim Arabischen Exekutivbüro einreichen.

Eine Statue soll errichtet werden
Bei einem Treffen der Arabischen Exekutive wird die Frage aufgebracht werden, ob zum Gedenken dieser Mörder eine Statue errichtet werden wird. Das Central Relief Committee wird die Gräber dieser Leute bezahlen, die gemäß eines Plans eines arabischen Architekten erstellt werden.

Keine Umzüge zu den Gräbern der Hingerichteten Sonderfeiern verboten

Erstaunlicherweise feierten jedoch Araber der israelischen Partei Balad diese kaltblütigen Killer am 90. Jahrestag ihrer Hinrichtung. Nicht nur das: In der arabischen Stadt Akko gibt es ein Mahnmal für die Männer! The Jewish Press berichtet:

Die Organisation Ad Kann schickte am Sonntag einen Brief an Innenminister Aryeh Deri, mimt dem die sofortige Entfernung eines Denkmals in Akko gefordert wird, das drei Pogromisten ehrt, die beim Massaker in Hebron 1929 Juden ermordeten. Ad Kann warnte den Minister, ein solches Denkmal ermutige arabische Jugendliche in die Fußstapfen der Mörder zu treten.

Die Existenz des Denkmals wurde vom Journalisten Yischai Friedman offenbart, der im letzten Juni in Makor Rischon berichtete, dass die Partei Balad, Mitglied der Gemeinsamen Arabischen Liste, auf ihrer offiziellen Facebook-Seite zum 90. Jahrestag ihrer Hinrichtung durch die Briten die drei Anführer des Massakers an den Juden von Hebron und Tzfat im Jahr 1929 preist. Sie werden von Balad-Politikern als „Märtyrer der al-Burak-Revolution“ beschrieben – das ist der arabisch-nationalistische Name für die Ausschreitungen von 1929.

Insgesamt wurden am 24. August 1929 in Hebron 67 Juden getötet. 59 Juden starben während der Krawalle und 8 weitere erlagen später ihren Verletzungen. Darunter waren Dutzende Frauen und drei noch nicht einmal fünf Jahre alte Kinder. 24 der Opfer waren Schüler der Jeschiwa in Hebron, sieben davon Amerikaner oder Kanadier. Es wird angenommen, dass 58 verletzt wurden, darunter viele Frauen und Kinder.

Die vorwiegend arabisch kommunistische Partei Hadasch in Israel feiert die Mörder ebenfalls.

Es ist unglaublich, dass Araber in Israel Judenmörder feiern können – und ihnen zu Ehren ein Denkmal haben.

Die friedliche Koexistenz von Araber und Juden vor 1948

T Ahmed, twitter-Thread, 4. April 2020

Liste der Massaker von Muslimen/Arabern an Juden.zwischen 1900 und 1948 in der Region Naher Osten/Nordafrika. Viele Araber argumentieren, vor der Gründung Israels hätte es Koexistenz von Arabern und Juden gegeben. Dieser Thread wird dieses Argument ein für allemal zerlegen.

1910: Der Ritualmordvorwurf von Schiraz
Pogrom gegen die im jüdischen Viertel von Schiraz (Iran) lebenden Juden. 12 Juden wurden ermordet und 50 verletzt. Den 6000 Juden von Schiraz wurde ihr gesamter Besitz geraubt.

1929: Massaker von Hebron:

Palästinensische Araber stachelten zu Gewalt gegen Juden auf, indem sie unwahre Gerüchte verbreiteten. 67 Juden wurden getötet, 58 verletzt.

1929: Krawalle in Safed

Der Großmufti von Palästina befahl seinen Anhängern Juden anzugreifen. Das schaffte Massengewalt in der Stadt Safed. 18 Juden wurden getötet und 80 verletzt.

1934: Pogrom von Constantine

In der algerischen Stadt Constantine brachen judenfeindliche Krawalle aus, die zum Tod von 34 Juden führten.

1934: Pogrome in Thrakien

Jüdische Häuser und Geschäfte wurden verwüstet. Die Zahl der Toten ist unbekannt, weil die türkische Regierung den Vorfall vertuschte.

1936: Krawalle in Jaffa

In der Stadt Jaffa wurden 1936 Juden von Palästinensern angegriffen. Insgesamt wurden 14 Juden getötet. Dieser Vorfall war außerdem der Beginn der Arabischen Revolte von 1936.

1938: Massaker von Tiberas

70 Araber setzten jüdische Häuser und die örtliche Synagoge in Brand. Sie töteten 19 Juden, 11 davon waren Kinder.

1941: Farhud

Ein Pogrom von Arabern gegen Juden in Bagdad im Irak. 780 Juden wurden getötet und 1.000 verletzt. Motiv war die Arabisierung des Irak.

1941: Pogrom von Gabes

Araber eilten ins jüdische Viertel der Stadt Gabes und töten 7, verletzten 20.

1945: Judenfeindliche Krawalle in Tripolitanien

Muslimische Libyer töteten mehr als 140 Juden, 36 davon waren Kinder.

1945: Judenfeindliche Krawalle in Ägypten

Ägyptische Muslime brannten eine Synagoge ab; dabei töteten sie 5 Juden, 300 Personen wurden verletzt.

1947: Krawalle in Jerusalem

Nach dem Teilungsplan begannen Araber das jüdische Geschäftsviertel von Jerusalem zu attackieren. 20 Juden wurden getötet.

1947: Krawalle in Manama

Ein Mob iranischer Seeleute zog durch Manama und plünderte jüdische Häuser und Geschäfte. Das trug zum Exodus der Juden aus Bahrain bei.

1947: Krawalle in Aden

Die Krawalle von Aden bezeichnen die 3 Tage Gewalt, die die jemenitische Mizrahi-Gemeinde durch die Hände arabischer Randalierer erlitt. Mehr als 82 Juden wurden getötet und mehr als 70 verletzt. Das führt zudem zum Exodus der jemenitischen Juden aus dem Jemen.

1947: judenfeindliche Krawalle in Aleppo

75 Juden wurden ermordet und mehrere hundert verletzt. Die Hälfte der Juden floh aus Aleppo.

1948: Bombenanschlag in Kairo

70 Juden wurden getötet und 200 verletzt. Der Bombenanschlag wurde von der Muslimbruderschaft initiiert.

1948: judenfeindliche Krawalle in Oujda und Jerada

44 Juden wurden getötet, was zur Emigration der Zionisten aus Marokko führte. Die Krawalle waren von Sultan Mohammed V. initiiert, der Marokko regierte.

1948: judenfeindliche Krawalle in Tripolitanien

13 Juden wurden getötet und 280 jüdische Häuser zerstört

Es ist wichtig festzuhalten, dass die Massaker an Juden nach 1948 weiter gingen. Der Sinn dieses Threads ist allerdings die Lüge zu zerlegen, dass  Juden vor der Gründung Israels gut behandelt wurden.

Die Affenfalle und die arabische Welt

Dry Bones, 21. Mai 2019

Die arabische Welt will den Apfel des Antisemitismus einfach nicht loslassen, also können sie ihre Hand nicht aus der Falle ziehen. Würden sie einfach den Apfel fallen lassen, könnten sie ganz leicht ihre Hand aus der Falle ziehen und frei sein.
Aber offensichtlich können sie, wie der Affe, nicht dazu aufraffen loszulassen.

Die Nazi-Wurzeln des palästinensischen Nationalismus

Adam Eliyahu Berkowitz, Breaking Israel News, 8. April 2019

Sie sagen: Kommt, wir tilgen sie aus, dass sie kein Volk mehr sind, des Namens Israel werde nicht mehr gedacht. Einmütig haben sie sich beraten, einen Bund gegen dich zu schließen: die Zelte Edoms und die Ismaeliter,… (Psalm 83,5-7, Zürcher Bibel)

Haddsch Amin al-Husseini, besser bekannt als Großmufti von Jerusalem, mit Nazi-SS-Offizeren im November 1943 (Foto: deutsches Bundesarchiv/JNS)

Es ist unbestreitbar, dass sich während des Zweiten Weltkriegs viele Muslime mit Deutschland verbündeten und Hunderttausende von ihnen für die Nazis kämpften. Man könnte argumentieren, dass sei Folge ihrer gemeinsamen Feinde gewesen: dem britischen Empire, der Sowjetunion und der Vereinigten Staaten von Amerika.

Obwohl das für viele muslimische Länder, die sich aus pragmatischen und strategischen Gründen auf die Seite Deutschlands stellten, eindeutig stimmt, deutet bezüglich der Palästinenser ein Blick auf die Verbindung zwischen den Wurzeln des palästinensischen Nationalismus und dem Aufstieg der Nazis darauf hin, dass stärker vertretbar ist, dass diese Allianz auf gemeinsamen Philosophien und einem Hass ihrer größten gemeinsamen Nemesis gründete: den Juden.

Israels Premierminister Benjamin Netanyahu (Foto: Yonatan Sindel/Flash90)

Der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu wurde weithin kritisiert, weil er in einer Rede vor dem World Zionist Congress (WZC) 2015 auf den Judenhass verwies, der die Herkunft des palästinensischen Nationalismus mit dem Nationalsozialismus verbindet. Darin schrieb der dem Palästinenserführer Haddsch Amin al-Husseini zu, Hitler überzeugt zu haben alle Juden zu töten.

„Hitler wollte zu dieser Zeit die Juden nicht auslöschen, er wollte die Juden vertreiben“, sagte Netanyahu vor dem WZC. „Und Haddsch Amin al-Husseini ging zu Hitler und sagte: ‚Wenn Sie sie vertreiben, werden sie hierher (nach Palästina) kommen.‘ Nach Angaben von Netanyahu fragte Hitler daraufhin: ‚Was sollte ich mit ihnen machen?‘, und der Mufti antwortete: ‚Verbrennen Sie sie.‘“

Obwohl Netanyahu von den linken Medien für diese Kommentare kritisiert wurde, hat seine Behauptung eine historische Grundlage. Dieter Wislicency, einer von Adolf Eichmanns Stellvertretern, behauptete das bei den Nürnberger Prozessen nach dem Krieg ebenfalls. Dass Wislicenys Behauptung korrekt ist, wird von vielen Historikern angefochten, obwohl bekannt ist, dass al-Husseini Hitler in Deutschland während des Kriegs besuchte und auf der Höhe seines Betriebs Auschwitz besucht haben könnte.

Ebenfalls gut dokumentiert ist, dass al-Husseini von Hitler eine Versprechen einforderte und erhielt, keinen aus Europa fliehenden Juden zu erlauben in Palästina anzukommen, ein Plan, der von der englischen und der amerikanischen Regierung initiiert wurde. Das führte zweifellos dazu, dass viele Juden nicht in der Lage waren zu fliehen und in den Todeslagern der Nazis starben.

Forschungergebnisse haben gezeigt, dass er Holocaust sich beinahe bis ins Heilige Land ausbreitete. 2006 fanden Historiker an der Universität Stuttgart in ihren Studien in Nazi-Archiven heraus, dass eine in Athen stationierte SS-Einheit den Auftrag hatte der Front der Invasionstruppen in Palästina zu folgen und dann rund 500.000 europäische Juden zusammenzutreiben und zu ermorden, die dort Zuflucht gefunden hatten. Das war der Nahost-Teil der Endlösung.

„Der wichtigste Nazi-Kollaborateur und ein absoluter arabischer Antisemit war Haddsch Amin al-Husseini, der Mufti von Jerusalem“, sagten die Forscher und merkten an, dass al-Husseini und Heinrich Himmler, der Nazi-Führer, dem die größte Verantwortung für die Bemühungen zur Auslöschung der Juden zugeschrieben wird, sich hierfür oft trafen.

„Die Niederlage Rommels durch die Alliierten Ende 1942 hatte die Ausdehnung des Holocaust nach Palästina verhindert“, schlossen die Forscher.

Al-Husseinis Hass auf die Juden war so groß, dass er die Palästinenser im britischen Mandat aufhetzte Pogrome zu begehen. Selbst als al-Husseini 1941 in den Irak ins Exil musste, hetzte der zu Gewalt gegen die große jüdische Gemeinschaft dort auf.

Die Bewunderung, die al-Husseini für Hitler hatte, beruhte auf Gegenseitigkeit. Während er den Katholizismus als schwache, verweichlichte Religion verurteilte, pries Hitler den Islam als starke, aggressive, soldatische Religion. Albert Speer, Hitlers Minister für Bewaffnung und Kriegsproduktion, schrieb in seinen Memoiren über seine Erfahrungen im Zweiten Weltkrieg; darin hielt er Hitlers Denkreisen fest.

„Sehen Sie, es ist unser Unglück, die falsche Religion zu haben“, soll Hitler nach Aussage Speers regelmäßig gesagt haben. „Warum hatten wir nicht die Religion der Japaner, die das Opfer für das Vaterland als höchstes Gut ansehen? Auch die mohammedanische Religion wäre für uns weit passender gewesen als das Christentum. Warum musste es das Christentum mit seiner Sanftmut und Schlaffheit sein?“

Dieses Erbe des Judenhasses wurde weitergegeben, fand seinen Weg in die Ursprünge der palästinensischen Autonomiebehörde. Al-Husseini traf 1946 einen jungen Yassir Arafat, später Führer der palästinensischen Befreiungsorganisation und ersten Präsidenten der PA. Es war an diesem Punkt, dass Arafat sein Schützling wurde, die Angelegenheit übernahm und schließlich die Führung des palästinensischen Nationalismus.

Diese Union zwischen den Idealen der arischen Herrenrasse des Nationalsozialismus und den sehr semitischen Palästinensern erscheint merkwürdig. Rabbi Pinchas Winston, ein produktiver Endzeit-Autor, beschreibt hingegen seine klaren Wurzeln in der Bibel und seine Funktion beim Herbeiführen des Messias.

„Die Araber wurden von den Nazis ausgebildet. Die Nazis wurden besiegt, die Araber aber nicht. Die Araber sind ihre Fortsetzung“, sagte Rabbi Winston gegenüber Breaking Israel News. „Das kann man grafisch in der antiisraelischen Propaganda der Araber sehen, die mit der antisemitischen Propaganda identisch ist. Die Palästinenser waren eine Kreation der arabischen Welt, einfach nur um über Politik und Öffentlichkeitsarbeit zu erreichen, was ihnen militärisch nicht gelang.“

Winston zitierte die Grundlage für diese Verbindung, man kann sie in Kol Hator finden (Die Stimme der Turteltaube), geschrieben von Rabbi Hillel Rivlin aus Schklow. Das Buch stellt die Lehren zum Prozess des Messias von Rabbi Elijah ben Solomon Zalman dar, dem herausragenden Gelehrten des 18. Jahrhunderts, der als Gaon von Wilna bekannt war.

„Es gibt drei Klipot (Schalen der Unreinheit): Esau, Ismael und Erew Raw (gemischte Vielzahl)“, erklärte Rabbi Winston. „Der Erew Raw arbeitet daran Esau und Ismael zusammenzubringen, um das jüdische Volk zu vernichten.“

Winston erklärte, dass das das jüdische Konzept eines Messias zwei Stufen hat, der mit dem Moschiach (Messias) aus dem Haus Josef beginnt, ein praktischer Prozess, zu dem der Aufbau des Landes Israel und die Sammlung der Exilanten gehört. Der Moschaich aus dem Haus David ist ein Wunderprozess, der in der Vollendung des Dritten Tempels und der Wiederauferstehung der Toten gipfelt.

„Ismael von der Seite der Klipa (Unreinheit) ist der unreine Hamor (Esel), der dem Moschiach ben David auf der Seite der Keduscha (Heiligkeit) entspricht“, erklärte Rabbi Winston. „Der Moschiach ben Josef ist die Heiligkeit, die der Unreinheit des Esau auf der Seite des Schor (Bullen) entspricht. Esau kommt, um den Moschiach ben Josef zu vernichten, so wie Ismael kommt, um den Moschiach ben David zu vernichten. Sie arbeiten Hand in Hand, um den Moschiah ben David vom Moschiach ben Josef zu trennen.“

Der Rabbi erklärte, dass dies im Krieg von Gog und Magog gipfelt, einem Bündnis aus Esau und Ismael. Sie kommen zusammen gegen Israel, obwohl sie immer noch miteinander zerstritten sind.

„Diese Beziehung zwischen Esau und Ismael wird vom Erew Raw unterstützt und aktiviert, der heute aus vielen Linken und Liberalen besteht, sogar aus Juden, die, wie der Erew Raw aus Ägypten kamen und dran arbeiten Israel zu untergraben und die Geula (Erlösung) zu verhindern. Der Zohar sagt, als Moses den Erew Raw aus Ägypten holte, besiegelte er das Schicksal des jüdischen Volks bis zum Moschiach. Moses wird in jeder Generation zurückkommen, nur um den Erew Raw in Ordnung zu bringen.“

Rabbi Winston merkte an, wie diese Beziehung Esau-Ismael ein unerlässliches Element der Verbindung zwischen den Palästinensern und dem Nationalsozialismus ist.

„Der Punkt ist, dass die Verbindung zwischen den Palästinensern und Muslimen zu den Nazis nicht nur eine Zweck-Beziehung war“, sagte Winston. „Esau und Ismael sind untrennbar miteinander verbunden und diese Verbindung hat kabbalistische Wurzeln mit Moschiach-Konsequenzn. Das ist der Grund, dass Esau Machala heiratet, die Tochter Ismaels; um eine böse Allianz gegen die Nachkommen Jakobs zu schmieden.“

Obwohl in rabbinischen Quellen allgemein Übereinstimmung besteht, dass Ismael heute vom Islam und der arabischen Welt repräsentiert wird, ist Esau zu identifizieren heute etwas komplizierter.

„Esau hat drei Komponenten: eine geschäftliche, eine religiöse und eine rüpelhafte“, erklärte Winston. „Russland ist eindeutig der Rüpel Esau, mit dem schwer umzugehen ist, aber das ist immer noch möglich. Rom ist der religiöse Esau. Amerika ist der Geschäftsmann Esau, mit dem man schachern kann.“

Rabbi Winston vermerkte, dass Esau regelmäßig als die Christenheit identifiziert wird, da die Kirche aufzublühen begann, nachdem sie ihr Zentrum in Rom hatte, der Nation, die am engsten mit dem biblischen Esau identifiziert wird. Aber der Rabbi betonte, dass nicht von der gesamten Christenheit prophezeit wird, in der Endzeit eine negative Funktion zu erfüllen.

Winston zitierte einen Abschnitt des Talmud, in dem dem römischen Kaiser Antonius gesagt wurde, dass er es verdiente, dass die zu ihm Welt kam, weil er freundlich zu den Juden und zu Rabbi Jehudah HaNasi war (der die Mischnah zusammenstellte). Der Rabbi versicherte ihm, für seine Taten würde er es verdienen, dass die Welt kommt. Antonius gab der Sorge Ausdruck, dass die letztliche Vernichtung Esaus vorhergesagt wurde. Rabbi Jehudah HaNasi erklärte, dass Esau (d.h. Rom) schließlich wie vorhergesagt vernichtet werden würde, aber nur der Teil von Esau, der die Rolle des Esau als Zerstörer erfüllte.

„Das ist eine Quelle für das Konzept des gerechten Heiden“, erklärte Rabbi Winston. „Das sehen wir heute in den Christen, die Israel unterstützen.“