Prachtvolles Gebäude aus der Zeit des zweiten Tempels verstimmt Israelkritiker

Elder of Ziyon, 8. Juli 2021

Die Israelische Antiquitätenbehörde (IAA) stellte ein riesiges, eindrucksvolles Gebäude vor, das ein Ort für wichtige Jerusalem-Pilger gewesen zu sein scheint, die dort vor 2.000 Jahren dinierten und sich mit Vertretern der Stadt trafen.

„Das ist ohne Zweifel eines der prachtvollsten öffentlichen Gebäude aus der Zeit des zweiten Tempels, die man jemals außerhalb der Mauern des Tempelbergs in Jerusalem freilegte“, sagte Grabungsleiterin Dr. Schlomit Weksler-Bdolach ein einer Presseerklärung der IAA am Donnerstag.

Das circa 20 n.Chr. gebaute Bauwerk aus der Römerzeit stand abseits einer zum Tempelberg führenden Hauptstraße und wurde als Triclinium oder Speiseraum für bedeutende Mitglieder der Gesellschaft auf ihrem Weg zum Gottesdienst im Tempel genutzt, heißt es in der IAA-Veröffentlichung. Ursprünglich mit einem kunstvollen Brunnen und dekorativen korinthischen Kapitellen gebaut, wurde das eindrucksvolle Gebäude in seinen 50 Jahren Gebrauch vor der Zerstörung des zweiten Tempels im Jahr 70 einer Reihe struktureller Veränderungen unterzogen, sagte Weksler-Bdolach der Times of Israel.

Das massive Bauwerk wird bald als Teil der Westmauer-Tempeltour für die Öffentlichkeit geöffnet werden, die umgestaltet wurde, um unterschiedliche Wege und Erfahrungen zu schaffen, die auf mehreren neuen Routen durch tausende Jahre Geschichte führen, heute über die moderne Verwendung von Teilen der Tunnel als Gebets- und Veranstaltungssäle.

Was Archäologen wissen: Während der 50 Jahre Nutzung, sagte Weksler-Bdolahc, war das große öffentliche Gebäude in drei verschiedene Bereiche geteilt, der Brunnen wurde außer Betrieb genommen und was ein rituelles Bad oder Mikwe zu sein scheint, wurde kurz vor der Zerstörung Jerusalems hinzugefügt.

Trotz des deutlichen römischen Einflusses in die Architektur des Bauwerks war Jerusalem damals immer noch eine kulturell jüdische Stadt, sagte Weksler-Bdolach. Die Verzierungen, die in den Zwischenräumen entdeckt wurden – eine gemeißelte Mauerbrüstung mit Wandpfeilern (flache, tragende Säulen) – hatten keine behauenen Bilder, die von der Thora verboten sind.

Sie sagte, der Saal sei wahrscheinlich von Vertretern der Stadt neben dem Tempel genutzt, um ihre Gäste zu beeindrucken.

„Besucher des Ortes können sich jetzt die Opulenz des Ortes vorstellen: die beiden Seitenräume dienten als kunstreiche Empfangsräume und zwischen ihnen befand sich ein prachtvoller Brunnen mit Wasser, das sich aus Bleirohren ergoss, die in der Mitte der korinthischen Kapitelle eingearbeitet waren, die aus der Wand herausragten“, sagte Weksler-Bdolach in der Presseerklärung.

Die Fotos sind eindrucksvoll.

Und das dort befindliche rituelle Bad beweist, dass dies ein jüdisches Gebäude war.

Aber einer ist überhaupt nicht beeindruckt.

Daniel Seidemann, ein Israelkritiker, der sich auf Jerusalemer Geschichte spezialisiert hat, tut das mit einem Zitat des ehemaligen stellvertretenden Jerusalemer Bürgermeisters Meron Benvenisti ab, der den jüdischen Staat durch einen binationalen Staat ersetzen wollte:

„Ungeplant und mit Kosten an Menschenleben und vielen Millionen Schekeln, wurde ein gewaltiges Netzwerk an Tunneln geschaffen, die einen Besuch des unterirdischen Jerusalem erlauben, das sich von dem, was als Davidstadt bekannt wurde bis zu den nördlichen Wällen der Altstadt erstreckt. Diese Stadt im Untergrund webt ein fingiertes Narrativ – eigentlich ein Disneyland – das so gestaltet ist, dass es tausende Jahre nichtjüdischer Geschichte auslöscht und eine angebliche direkte Verbindung zwischen der Zeit des Zweiten Tempels und heute schafft. Auf diese Weise werden Abwassergräben und modrige Keller in heilige Orte verwandelt, wobei diejenigen, die durch sie hindurchlaufen, nicht der unangenehmen Wahrheit begegnen, die eine Altstadt und einen Tempelberg offenbart, die vor Palästinensern wimmeln und in der der „Stadtplatz“ [wie er in Naomi Shemers Kultlied ‚Jerusalem aus Gold‘] wieder frei von Arabern ist.“

Meron Benvenisti, The Tream oft he White Sabra [hebräisch], Jerusalem, 2005, S. 253 (Übersetzung durch den Autor – D.S.)

Was immer im Jahr 2005 die Verdienste von Benvenistis Kritik an diesen Grabungen waren, die schiere Menge an Funden, die seitdem von angesehenen Archäologen entdeckt wurden, beweist die jüdische Geschichte der Stadt viele Male. Insbesondere dieser Fund kann nicht als „modriger Keller“ beiseite gewischt werden.

Zudem ist es eindeutig falsch zu sagen, dass die israelische Antiquitätenbehörde versucht nichtjüdische Geschichte auszulöschen. Die Zahl der islamischen Orte, die von der IAA und dem Staat Israel in Jerusalem erhalten werden, beweist das.

Jeder neue Fund, der die Verbindung zwischen den heutigen Juden und unseren Vorfahren stärkt, muss von den heutigen Israelhassern mit Zähnen und Klauen bekämpft werden. Seidemann ist kein Dummkopf und er kennt die Geschichte Jerusalems ziemlich gut, aber seine Antipathie gegen die Regierung Israels löst solchen Unsinn aus.

Am Ende ist kaum möglich sonderlich Unterschiede zwischen Leuten wie ihm, die eine solch wichtige Stätte jüdischer Geschichte abqualifizieren, und den Antisemiten zu finden, die jüdische Geschichte insgesamt leugnen.

Archäologie – Feind der palästinensischen Araber

David Lange, Israellycool, 16. Juli 2021

Die Archäologie ist weiterhin ein Feind der palästinensischen Araber und ihres falschen Narrativs.

Archäologen haben einen kleinen Krug mit einer seltenen Inschrift aus fünf Buchstaben entdeckt; das 3.100 Jahre alte Keramik-Artefakt wird mit einem Richter aus der Bibel in Verbindung gebracht, der im Buch der Richter erwähnt wird.

Der Krug und antike Inschrift – die erste mit dem Namen „Jerubbaal“ – wurden an einer Grabungsstätte im Schahariya-Wald im Bergvorland Jerusalems gefunden, berichteten Archäologen am Montag über die Entdeckung im Jerusalem Journal of Achaeology.

„Der Name des Richters Gideon ben Yoasch war Jerubbaal, aber wir können nicht sagen, ob ihm das Gefäß gehörte, auf dem die Inschrift mit Tinte geschrieben ist“, sagten Archäologen in einer Presseerklärung.

Der beschriftete Krug mit dem Namen Jerubbaal wurde aus einer mit Steinen eingefassten unterirdischen Lagergrube geborgen. Forscher vermuten, dass der kleine Krug vermutlich eine kostbare Flüssigkeit enthielt, zum Beispiel Öl, Parfüm oder Medizin.

Ich schätze, sie können immer behaupten, der Mossad sei in der Zeit zurückgereist und habe die Dinge dort platziert, damit die Sachen praktischerweise heute entdeckt werden, um unsere Ansprüche zu untermauern, dass wir zuerst hier waren. Teuflisch!

Und jetzt könnten sie tatsächlich „Beweise“ in Form einer weiteren archäologischen Entdeckung haben:

Archäologen haben ein rätselhaftes Versteck mit 80 Millionen Jahre alten, versteinerten Haizähnen an einer 2.900 Jahre alten Stätte in Jerusalems Davidstadt gefunden.

Nach Erkenntnissen, die in der Fachzeitschrift  Frontiers in Ecology and Evolution veröffentlicht wurden, stammen die 29 Zähne von Tieren, die während der späten Kreidezeit lebten, als noch Dinosaurier die Erde durchstreiften.

Forscher nutzten Datierungstechniken mit Strontium- und Sauerstoffisotopen sowie Röntgenbeugung und Spurenelementanalyse, um das Alter und die Herkunft der Zähen festzustellen.

Eindeutig in die Vergangenheit gebrachte zionistische TodeshaieTM.

Die überwältigendsten islamischen Artefakte werden in Israel gefunden und bewahrt, trotz allem, was die Israelhasser sagen

Elder of Ziyon, 5. April 2021

Fast zwanzig Jahre lang hat der israelfeindliche Standardsatz gelautet, dass israelische Archäologen die islamischen Perioden ignorieren – und sogar archäologische islamische Funde vernichten – um aus politischen Gründen nur nach jüdischen Artefakten zu suchen.

Jeder, der einmal durch die Altstadt in Jerusalem oder ins Israel Museum gegangen ist oder wirklich irgendwo in Israel war, weiß, dass das Unsinn ist. Es gibt dort überall erhaltene islamische Funde, auch an den heiligsten jüdischen Stätten.

Jetzt bringt Ha’aretz einen Artikel über einen Fund an Goldmünzen aus der Zeit der Fatimiden, der in Caesarea entdeckt wurde, der aber auch erwähnt, dass Israel jetzt das Epizentrum islamischer Archäologie ist:

Der im Israel Museum ausgestellte Schatz von Caesarea ist einer von vielen in den letzten Jahren in Israel entdeckten. In Tiberias wurde ein Lager mit nicht weniger als 700 seltenen Bronze-Werkzeugen und 81 Münzen aus dem 9. bis 11. Jahrhundert entdeckt. Auf dem Meeresgrund bei Casearea fanden andere Archäologen einen Schatz von 2.000 Goldmünzen aus dem 11. Jahrhundert. In Apollonia, unmittelbar nördlich von Tel Aviv, wurden 400 byzantinische Münzen gefunden: 108 Goldmünzen, 200 samaritanische Lampen, Goldmünzen und Schmuck.

Auf einer Baustelle in Yavne stolperten Bauarbeiter über 425 Münzen aus solidem 24-karätigem Gold aus der Zeit der Abbasiden, rund 1.100 Jahre alt…

In Ramle entdeckten Archäologen nahe des Weißen Turms 376 Goldmünzen, die mehr als 1.000 Jahre alt sind und 1,6kg wiegen. …

Während der Entdeckung des Schatzes von Tiberias … legten Archäologen ein Stadtviertel aus der Zeit der Abbasiden und Fatimiden (9. bis 11. Jahrhundert). Und dann fanden sie im Hinterzimmer einen riesigen Pithos, einen großen Lagerbehälter aus Ton.

„Wir sind erstaunt von dem, was wir fanden. Wir saßen die ganze Nacht lang da, drei Archäologen, und zählten den erstaunlichen Inhalt“, erzählt Gutfeld: Mehr als 330 Bronzelampen, Spiele, Musikinstrumente und Kochutensilien. Alle waren wunderschön dekoriert.“

Der Pithos enthielt auch 42 Kerzenhalter allerbester Herstellungsqualität. „Wir wussten bereits, dass es einen solchen Kerzenhalter in einem Museum in Kuwait gibt und sie sind dort sehr stolz darauf. Stellen Sie sich vor, wie es sich anfühlte, als wir 42 davon fanden“, sagt er. „Am selben Abend erkannten wir, dass wir den größten islamischen Metallschatz der Welt gefunden hatten. Plötzlich siehst du Beweise dafür, dass Tiberias vor 1.000 Jahren eine Wirtschaftsmacht war – ein wichtiges Wirtschaftszentrum im Raum zwischen Afghanistan im Osten und Marokko im Westen.“

Dieser neue Fund wird im Israel Museum ausgestellt – was wiederum zeigt, dass Israel, wenn es versucht islamische Schätze und Geschichte zu verbergen, einen sehr schlechten Job macht.

Wer versucht Geschichte zu löschen?

Elder of Ziyon, 29. April 2021

Fakhri Abu Diab, ein israelfeindlicher Aktivist aus dem östlichen Jerusalem, der viele Interviews mit anderen Israelhassern bekommt, beschuldigt Israel palästinensische Geschichte auszulöschen.

Natürlich versucht er das zu tun, indem er jüdische Geschichte auslöscht.

In einem Artikel in Safa, der auch auf einer jordanischen Nachrichtenseite veröffentlicht wurde, beschwert sich Diab über ein neues Touristenzentrum, das Israel nahe der Westmauer baut.

Der Forscher zu Jerusalem-Angelegenheiten Fakhri Abu Diab sagt, die Besatzungsbehörden haben die „Corona“-Zeit und den Rückgang in der Touristenbewegung in der Stadt Jerusalem ausgenutzt, um die Einrichtung eines jüdischen Touristenzentrums am Fuß des Al-Buraq-Platzes [dem Platz vor der Westmauer] voranzutreiben.

Er erklärt, dass die Besatzung weiterhin Ausgrabungen unter der Al-Buraq-Mauer durchführt, um gewaltige religiöse und touristische jüdische Hallen und Zentren einzurichten, die Israelis und extremistischen Siedlern dienen und um ihre talmudischen Rituale und Gebete einzuführen.

Nach Angaben von Abu Diab gehören zu dem Touristenzentrum mehrere Hallen und kleine Räume für die Vorführung von Filmen, Videoclips und Theateraufführungen, die falsche talmudische Narrative erklären und eine angebliche jüdische Zivilisation und Geschichte simulieren, auf Kosten wahrer palästinensischer Narrative.

Er fügte hinzu, dass zu dem Zentrum auch eine kleine Halle gehört, innerhalb derer Kleidung, Sammlungsobjekte und Werkzeuge mit Inschriften aus den Tagen der Tempelperiode für den Dienst der „Tempelpriester“ ausgestellt werden, und dass auch Bilder des angeblichen „Tempels“ dazu gehören und dass es kein anderes Volk oder Zivilisation an diesem Ort gegeben habe.

Es wird erklärt, dass jüdische Reiseführer das Touristenzentrum beaufsichtigen werden, indem sie historische Informationen über den angeblichen „Tempel“, den sogenannten „Holocaust“ und die Gründung des „Besatzungsstaats“ anbieten, um jüdische und Besucher aus dem Ausland mit der Geschichte der Juden und ihrer gefälschten Zivilisation vertraut zu machen und sie einer Gehirnwäsche zu unterziehen.

Mehrere große jüdische Institutionen, namentlich die „Israelische Antikenbehörde, das Ministerium für Jerusalemangelegenheiten, das Wailing Legacy Committee, der Wailing Development Fund, das Religionsministerium, die Besatzungsstadtverwaltung in Jerusalem und Siedlungsverbände“ arbeiten daran die Al-Buraq-Mauer zu verjuden.

Lustig, das israelische Außenministerium hat eine Internetseite, die die muslimischen Omajjaden-Paläste feiert, die israelische Archäologen südlich des Tempelbergs entdeckten und die heute jeder besuchen kann.

Juden sind so schlecht darin muslimische Antiquitäten zu zerstören wie sie es mit der Durchführung von Völkermord sind.

Die Top 10 der archäologischen Funde des Jahres 2020, die in der Bibel bestätigt sind

Israel365, 30. Dezember 2020

Und sie sollen mir ein Heiligtum errichten, und ich werde in ihrer Mitte wohnen. (2. Mose 25,8, Zürcher Bibel)

Ruinen der Essener-Siedlung in Qumran (Shutterstock)

Viele haben das Jahr 202 als „apokalyptisch“ beschrieben. Inisrael war es auch ein Jahr faszinierender archäologischer Entdeckungen, die die Zeitachse der Bibel bestätigen.

1. Sifting Project entdeckt Jesajas „Netifot“-Schmuck

Ein neunjähriger Junge verbrachte einen Tag als freiwilliger Helfer beim Sifting Project, als er einen perfekt erhaltenen Gold-Ohrring fand. Der Ohrring war in derart gutem Zustand, dass Archäologen zuerst nicht glaubten, dass er authentisch ist. Aber ein zweiter Blick bewies, dass er von der im Buch Jesaja (Kapitel 3,18-23) als netifot beschriebenen Art war.

2. Archäologe entdekct versteckte Kammern unter Grundfels des Tempelbergs

Die israelische Antikenbehörde (IAA) und die Western Wall Heritage Foundation enthüllten eine erstaunliche Entdeckung: ein einzigartiges unterirdisches System, das in den Grundfelsen unter dem Tempelberg gehauen war. In den Tunneln der Westmauer arbeitende Archäologen entdeckten 1.400 Jahre alte Überreste eines unterirdischen öffentlichen Gebäudes.

3. Waqf füllt neu entdeckten Tempelberg-Tunnel mit Beton

Das war eine Geschichte der Tragödie dessen, was hätte sein können. Ein Traktor, der illegale Bautarbeiten auf dem Tempelberg durchführte, machte eine Steinplatte auf dem Plateau kaputt, die einen unterirdischen Tunnel aus der Zeit des Zweiten Tempels freigab. Leider beschloss die israelische Regierung den bemerkenswerten Fund zu meiden und füllte ihn mit Beton.

4. Münze aus der Bar Kochba-Revolte beim Tempelberg entdeckt

Aus Anlass von Lag B’Omer präsentiert die Israelische Antiquitätenbehörde diese seltene Bronzemünze aus der Zeit des Bar Kochba-Aufstands (ca. 132 n.Chr.), die bei archäologischen Ausgrabungen der IAA im William Davidson Archaelogical Park unter Aufsicht der Company fort he Reconstruction and Developtment of the Jewish Quarter in the Old City of Jerusalem zwischen dem Tempelberg und der Davidstadt entdeckt wurde.

Die Vorderseite der Münze ist mit einer Weintraube und der Inschrift „Jahr 2 der Freiheit Israels“ verziert. (Foto: Koby Harati, Davidstadt-Archiv)

5. Antike Öllampfen-Manufaktur aus der Zeit des Zweiten Tempels entdeckt

Eine der größten keramischen Öllampen-Werkstätten in Israel ist bei Ausgrabungen der Israelischen Antiquitätenbehörde in Beit Schemesch entdeckt worden. Zwei davon tragen die Menorah und Steinlampenschimmel für ihre Herstellung wurden zusammen mit Terracotta-Figürchen gefunden, die vor 1.600 bis 1.700 Jahren gefertigt wurden.

Beit Natif-Lampen (Foto: Yoli Schwartz, Israelische Antiquitätenbehörde)

6. Festung aus der Zeit von König David auf den Golanhöhen entdeckt

Ein befestigter Komplex aus der Zeit von König David (Eisenzeit, 11. bis 10. Jahrhundert v.Chr.) wurde erstmals bei archäologischen Grabungen entdeckt, die von der IAA in Hispin auf den Golanhöhen durchgeführt worden.

7. Reste eines Königspalastes aus der Zeit der König Hesekia/Josia in Jerusalem gefunden

Zu der vorgestellten Sammlung gehören unter anderem drei komplette, mittelgroße Steinkapitelle und Gegenstände von aufwändigen Fensterrahmen, darunter Balustraden aus stilvollen Säulen, auf denen seine Serien protoäolischer Steinkapitelle von winziger Größe angebracht waren.

8. 2.800 Jahre altes Gefäß lässt Archäologen die Landkarten des antiken Israel neu ziehen

Ein bei einer archäologischen Grabung an der Nordgrenze entdeckter Tonkrug lässt Archäologen ihre Vorstellungen der Grenzen der Grenzen des antiken Israel überdenken. Der Grund dafür ist der auf dem Tonkrug eingravierte Name, der wie die Namen vieler heutiger Juden den lange toten Eigentümer als denjenigen identifizierte, der den Gott Israels anbetete.

9. Eine auf der Fassade eines möglicherweise aus der Hasmonäerzeit stammenden Grabes eingravierte Menorah entdeckt

Ein vor fast vier Jahrzehnten am Eingang eines Grabes am Rand des arabischen Dorfes Mikmas nordöstlich von Jerusalem entdeckt eingeritzter siebenarmiger Leuchter (Kandelaber) wurde bei Prüfung des Mitarbeiterbüros für Archäologie der Zivilverwaltung entdeckt.

Foto der Fassade des Grabes am Rand des Dorfes Mikmas aus dem Archiv der Einheit der archäologischen Mitarbeiter

10. Archäologen entdecken 2.000 Jahre altes rituelles Bad aus der Zeit des zweiten Tempels

Vor dem Bau einer großen Anschlussstelle an der Hamovil-Kreuzung in Niedergaliläa legte eine archäologische Bergungsaktion der Israelischen Antikenbehörde die Reste eines jüdischen Gehöfts aus der Zeit des zweiten Tempels (vor 2.000 Jahren), darunter eine prächtige Mikwe. Die Grabungen wurden mit Hilfe von Arbeitern aus dem Dorf Kfar Manda, Studenten des militärischen Vorbereitungsprogramms und Freiwilligen aus der Umgebung, einschließlich Einwohnern des nahe gelegenen Kibbutz Hannaton durchgeführt.

Der Bauernhof mit dem rituellen Bad (unten rechts). Foto: Abd Ibrahim/Israelische Antiquitätenbehörde

Die Jäger der verlorenen Schriftrollen

Kay Wilson, Israellycool, 21. März 2021

Die Entdeckung der Schriftrollen vom Toten Meer vor der Geburt des modernen Staats Israel war wohl (zum Zeitpunkt, an dem dies geschrieben wurde) der größte historische Fund der Geschichte. Er bestätigte nicht nur, dass das Land Israel Jahrtausende lang die nationale Heimat unseres Volks war, er bestätigte auch die Authentizität des Tanach. Die auf ein Alter von zweitausend Jahren datierten hebräischen Rollen sind derselbe, unveränderte Text, der von den Schreibern über die Generationen weitergegeben wurde.

Eine ähnlich wichtige historische Entdeckung verursachte Wellen, die diese Woche durch Israel und die Welt gingen, als Fragmente antiker Schriftrollen und andere Schätze in Höhlen in den Felswänden gefunden wurden, die direkt am Toten Meer aufragen. Viele bezeichnen dies als Israels größten Fund seit den Schriftrollen vom Toten Meer. Dr. Eitan Klein, ein Archäologe, der die Grabungen leitete, ist heute ein bekannter Name. Er hat auch den liebevollen Namen „Indiana Jones“ erhalten – aufgrund der Herausforderungen, die er uns ein Team meisterten, um die Rollen zu bergen.

Die Fragmente wurden aufgrund eines Komplotts entdeckt, das eines Hollywood-Kassenschlagers würdig wäre. Klein entwarf alles unter Nutzung einer faszinierenden Kombination aus der Sammlung von Informationen bei Beduinen-Informanten, innovativer Technologie und purem Mut, den es braucht, um sich hunderte Meter in den Eingang der Höhlen mit einem darunter lauernden Abgrund abzuseilen.

Bevor die erste Schaufel Erde ausgehoben wurde, bauten Klein und die Israelische Antiquitätenbehörde ein Netzwerk beduinischer Informanten auf, um Informationen über den Diebstahl israelischer Antiquitäten zu erhalten. Klein musste nicht nur Informationen aus verurteilen Dieben quetschen, die als Beduinen nur ihrem Stamm gegenüber loyal sind, sondern er musste auch mit der israelischen Polizei, Interpol und sogar dem FBI zusammenarbeiten. Der Grund dafür war, dass geplünderte Artefakte irgendwann in Museen landen können, die sich weit weg in Paris, London und New York befinden.

Nach Sammlung der Notwendigen Informationen nutzten Klein eine „Luftwaffe“ an Drohnen, die mit einer so guten Resolution fotografieren konnten, dass es möglich war die genauen Daten der Höhlen zu messen und genaue Bilder bis zu einer Auflösung von erstaunlichen 1cm zu erhalten. Die hochmodernen Drohnen hatten einen Modus um voll autonom zu funktionieren, was bedeutete, dass keine Internetverbindung nötig war, eine absolute Notwendigkeit, um die ferne und unerbittliche Wüste zu vermessen. Dank dieser „Luftwaffe“ an Drohnen konnte ein 6.000 Jahre altes, mumifiziertes Mädchen entdeckt werden, noch bevor überhaupt mit dem Graben begonnen wurde.

Diese jüngsten Funde datieren aus der Zeit der Bar Kochba-Revolte im Jahr 132. Die meisten sind aus den Büchern der Propheten Sacharja und Nahum. Anders als die früheren Schriftrollen vom Toten Meer oder die früher aus der Zeit von Bar Kochba entdeckten Fragmente (in denen der Führer um ein Lulav bittet, um Sukkot/das Laubhüttenfest zu feiern), waren diese neu entdeckten Texte nicht auf Hebräisch geschrieben. Zumeist waren sie auf Griechisch, außer dem Tetragrammaton, einem Namen, der so heilig ist, dass er für unaussprechlich verkündet wurde, aus Angst Seinen Namen zu entweihen. Die Tatsache, dass dieser unsagbare Name in Hebräisch geschrieben ist, bezeugt, dass Juden eigensinnig an Glaube und Bekenntnis festhalten, so wie wir es durch das Jahrtausend angesichts von Imperien und Mächten machten, die darauf aus waren uns zu vernichten.

Dennoch ist es das Fehlen genauso sehr wie Präsenz, die Zeugnis ablegen. Die Abwesenheit des Wortes „Palästina“ überrascht nicht, wird aber wahrscheinlich von denen ignoriert, die die wahre Geschichte untergraben wollen – Vorfahren, die sich tausende Jahre zurück erstrecken und jüdische Selbstbestimmung legitimieren.