Der palästinensische Angriff auf jüdische Geschichte und jüdisches Erbe

Michael Freund, Jerusalem Post, 23. September 2021

Wenn irgendjemand immer noch Zweifel bezüglich der Entschlossenheit der PA hat alle Spüren von Israels uraltem jüdischem Erbe auszulöschen, dann sollte ein wichtiger neuer Bericht alle derartigen Ungewissheiten beseitigen.

Das 65 Seiten starke Dokument mit dem Titel „National Heritage Survey“, veröffentlicht von den Organisationen Shilo Forum und dem Schomrim al HaNetzach („Das Ewige bewahren“), untersuchte eine Auswahl von 365 der wichtigsten nationalen und kulturellen jüdischen archäologischen und historischen Stätten in Judäa und Samaria.

Die Befunde sind nichts weniger als schockierend; sie machen wütend und erfordern sofortige Aufmerksamkeit seitens der Regierung Israels.

Einfach gesagt, werden hunderte in Ehren gehaltene jüdische Stätten im Land Israel, die 2.000 Jahre Besetzung durch Römer, Byzantiner, Araber, Kreuzritter, Mamelukken und Osmanen überlebten, direkt unter unseren Nasen von den Palästinensern systematisch zerstört.

Der Bericht, der nicht die breite Aufmerksamkeit erhalten hat, die er in der israelischen und internationalen Presse verdient, stellte fest, dass 289 Stätten, das sind satte 80% der begutachteten, beschädigt oder zerstört worden sind.

Dazu gehören Stätten, die in biblische Zeiten zurückreichen ebenso wie solche aus der Zeit des zweiten Tempels, der herodianischen und hasmonäischen Periode.

Beachten Sie die folgenden Beispiele:

Außerhalb von Jericho, in einem Gebiet unter israelischer Kontrolle, liegt das zweitgrößte jüdische Gräberfeld in ganz Israel. Es geht bis in die Zeit des zweiten Tempels zurück und breitet sich über einen riesigen Bereich neben einem Hasmonäer-Palast aus, enthält einen gewaltigen Komplex an Grabhöhlen, die zwei Jahrhunderte lang genutzt und wo geschätzte 100.000 Juden beerdigt wurden.

Jahre lang haben Räuber und andere Gangster die Gräberstätte beschädigt und zerstört, die Gräber unserer Vorfahren geschändet und ihre Knochen überall verstreut.

Und ja, wie die Nachrichten auf Kanal 12 am 9. September berichteten, geht der Vandalismus an der Stätte weiter, wobei die israelischen Behörden wenig bis nichts unternehmen es zu stoppen.

Eine weitere wichtige Stätte, die von den Palästinensern angegriffen wird, ist Tel Aroma in Samaria, wo ein spektakulärer Hasmonäer-Palast stand, einer von acht, die von der Dynastie errichtet wurden, um Israels östliche Grenze zu verteidigen.

Unter Ausnutzung des Coronavirus-Lockdowns im vergangenen Jahr übernahm die palästinensische Autonomiebehörde die Kontrolle über Tel Aroma und brachte schweres Baugerät dorthin, um eine Straße über Teile der Ruinen anzulegen, womit sie unermesslichen Schaden anrichtete. Um dem Ganzen die Krone aufzusetzen hatten sie dann die Frechheit eine formelle Feier zu veranstalten und den Palast, der von den Nachkommen der Makkabäer gebaut wurde, zu einer „Stätte palästinensischen Erbes“ zu erklären.

Tatsächlich scheint es so, dass die führende Hand hinter einem Großteil der mutwilligen Zerstörung  jüdischer historischer und religiöser Stätten niemand anderes als das Regime von Mahmud Abbas in Ramallah steckt.

„Nicht nur bewahrt und schützt die palästinensische Autonomiebehörde Erbestätten nicht, sondern sie ist verantwortlich für rund 90% der Anschläge auf sie“, heißt es in dem Bericht.

Das ist nicht weniger als eine abgestimmte Kampagne der PA, unseres angeblichen „Friedenspartners“, um konkrete Beweise der jüdischen Verbindung zum Land Israel systematisch zu zerstören.

Es handelt sich um einen Angriff auf die Geschichte und die Wahrheit; und der muss gestoppt werden.

Das in dem Bericht beschriebene Phänomen ist nur die Spitze des Eisbergs. Immerhin untersuchte die Umfrage eine repräsentative Probe von nur 365 von mehr als 10.000 jüdischen historischen und archäologischen Stätten, die bisher in ganz Judäa und Samaria gefunden worden sind; sie reichen von antiken Synagogen über jüdische Friedhöfe bis zu von den Königen Israels gebauten Palästen.

Wer weiß, welche weiteren Schätze geraubt, geplündert und durchwühlt worden sind?

Leider haben israelische Regierungen darin versagt der Beendigung der palästinensischen Kampagne Zeit zu widmen, Ressourcen auszugeben oder gar eine diplomatische Offensive zu führen.

Und so werden die historischen Stätten, die als konkrete Zeugen unserer uralten Bande  zu diesem Land dienen, gar nicht langsam, aber sehr sicher methodisch und akribisch ausgelöscht.

Schon viel zu lange hat Israel den Palästinensern ein Gefühl der Straffreiheit eingeimpft, wenn es um die Verwüstung oder Schändung jüdischer historischer und heiliger Stätten geht und das muss sich ändern.

Seit der Unterzeichnung der Oslo-Vereinbarungen 1993 und der Einrichtung der palästinensischen  Autonomiebehörde haben die Palästinenser unser Erbe massenhaft misshandelt; das geht vom Graben auf dem Tempelberg in Jerusalem bis zum Attackieren und Verbrennen des Josefgrabs in Schechem (Nablus).

Allen sollte klar sein, dass die Palästinenser unter keinerlei denkbaren Umständen mit der Wahrung oder Verwaltung jüdischer historischer Stätten betraut werden können.

Der Staat Israel muss die Verantwortung für das nationale und historische Erbe des jüdischen Volks in Judäa und Samaria annehmen und geltend machen.

Es gibt eine Grenze dessen, was eine Nation erwartbar tolerieren kann, wenn ihre Geschichte wiederholt angegriffen wird. Und unsere Geduld hätte diese Grenze vor langer Zeit überschritten haben sollen.

Ein solcher Schritt würde den Palästinensern eine deutliche und unmissverständliche Botschaft senden, dass sie für ihr Handeln einen Preis zu zahlen haben. Und wir schulden es uns selbst und zukünftigen Generationen die Altertümer unserer ruhmreichen Vergangenheit zu bewahren und zu schützen.

Mit jeden Tag, der vergeht, geht die Misshandlung des Erbes Israels und von allem, was uns lieb und wert ist, durch die Palästinenser weiter. Das kann darf nicht weiter toleriert werden.

Muslimische Archäologen verwirrt von Überresten eines mysteriösen antiken Tempels unter der Al-Aqsa-Moschee

The MidEast Beast, 7. August 2021

Jerusalem – Unter dem Tempelberg arbeitende Archäologen haben eine Entdeckung gemeldet, die möglicherweise schneller die Geschichte umschreiben könnte als ein Schulbuch in Texas. Das Team muslimischer Archäologen begann die Arbeit um den Haram esch-Scharif (Tempelberg) vor einige Monaten und es scheint so, als hätten sie einen absolut einmaligen Fund gemacht.

„Es scheint so, dass das Edle Heiligtum über einem viel älteren Bauwerk errichtet wurde“, verkündete Teamleiter Dr. Yousef Muhamad. „Wir waren aber nicht in der Lage die Ursprünge der Ruinen festzustellen. Wir haben überall nach Antworten zu den antiken Erbauern gesucht. Haben Leute in der Moschee gefragt, die den Koran durchsahen und sahen im History Channel nach antiken Aliens.
Auf Grundlage dieser Recherchen lautet derzeit unsere beste Vermutung derzeit, dass der antike Tempel eine Moschee war, die von einer Art proto-muslimischer Gruppe gebaut wurde … oder von Außerirdischen, die die Erde vor mehreren Millionen Jahre gebaut wurde“, sagte Dr. Muhamad. „Wir sind zu diesem Schluss gekommen, nachdem wir die Tatsache einbezogen haben, dass zwischen der Zeit der Kanaaniter und der muslimischen Eroberung der Region niemand dort gelebt hatte.“

Das Team plant seine Expedition in der Hoffnung fortzusetzen, die Geheimnisse dessen zu entschlüsseln, was sie einfach „Die Verlorene Moschee, die Allah aus irgendeinem Grund unter der Al-Aqsa versteckt hat“ genannt haben. Dr. Muhamad informierte The MidEast Beast, den antiken Tempel zu verstehen sei von höchster Bedeutung, denn: „Das wird mit Sicherheit Einblick in den Aufstieg des Islam in der Region liefern und könnte uns sogar erlauben die Wurzeln des Islam selbst zu verstehen. Wir wollen wissen, wer den Tempel baute. Was geschah mit ihm? Und warum sind diese Leute nicht mehr da? Zweifelsohne wird, was immer wir finden, sicherlich die Sache eines historischen muslimischen Monopols in der Region stärken.“

Israelische archäologische Schätze sind im Einklang mit der hebräischen Bibel

Rachel O’Donoghue, HonestReporting, 27. Juli 2021

Nichts hilft uns besser das Leben von Menschen zu verstehen, die in Israel gelebt haben, als die archäologischen Artefakte, die dort ausgegraben werden. Das Studium der Archäologie hat große Bedeutung, weil es hilft uns alle darüber zu informieren, woher wir kommen. Das Feld erhält weitere Bedeutung im Kontext umstrittenen Landes – die im Heiligen Land offengelegten Artefakte und Funde stellen entscheidende Beweise für den Lebensstil von Juden dar, die vor vielen Jahrhunderten hier lebten.

In diesem geheiligten Land sind Zivilisationen aufgestiegen und gefallen und ihre Geschichte ist in den Relikten erhalten geblieben, die sie hinterließen. Einige Schätze jedoch, die unter der Erde Israels gefunden wurden, sind möglicherweise bedeutender als andere. Insbesondere diejenigen, die die Geschichtlichkeit der hebräischen Bibel bekräftigen.

Hier sind einige der wichtigsten archäologischen Funde in Israel.

Der Siegesstein über Haus von David – 1993

Diese auch als Stele vom Tel Dan bekannte Steinplatte wurde 1993 im Norden Israels gefunden und liefert den Beweis für Israels berühmtesten Herrscher. Die in sie gemeißelte aramäische Inschrift liefert den ersten Beleg der Dynastie von König David außerhalb biblischer Quellen.

Sie ist auf das achte oder neunte Jahrhundert v.Chr. datiert worden und scheint den Sieg König Hazaels von Aram-Damaskus in Syrien über König Joram und König Ahasja aus dem Haus David wiederzugeben. Dieser Bericht unterscheidet sich von dem des Buchs der Könige, wo steht, dass Jehu Joram und Ahasja tötete, bevor er den israelischen Thron übernahm. Die bruchstückhafte Inschrift lautet:

Und schnitt […] mein Vater ging hinaus [gegen ihn, als] er in […] kämpfte […] Und mein Vater legte sich nieder, er ging zu seinen [Vorfahren]. Und der König Israels betrat zuvor das Land meines Vaters. [Und] Hadad machte mich zum König. Und Hadad ging vor mir [und] ich verließ die sieben […] meines Königreichs und ich erschlug [sieb]zig Könige, die tausende Streitwagen und tausend Reiter [auch: Pferde] rüsteten. [Ich tötete Jo]ram, den Sohn von König [Ahab] von Israel und [ich] tötete [Ahasja], Son von [Joram Kö]nig ds Hauses David. Und ich macht [ihre Städte zu Ruinen und verwandelte] ihr Land in [Verwüstung …] andere [… und Jehu herr]schte über Is[rael] … und ich] belagerte es …

Die Stele vom Tel Dan liefert unanfechtbaren Beleg für die Herrschaft Davids und ist damit vielleicht das wichtigste Relikt biblischer Bedeutung, das jemals im jüdischen Staat gefunden wurde.

Das „Haus Davids“, eingraviert in einen Siegesstein (Foto: Israelische Antikenbehörde)

König Salomons Mauer – 2010

Eine dreimonatige Ausgrabung in Israels Hauptstadt Jerusalem vor gerade einmal einem Jahrzehnt brachte einen Teil einer Mauer ans Licht, von der vermutet wird, dass sie aus dem 10. Jahrhundert v.Chr. stammt. Die einflussreiche Archäologin Dr. Eilat Mazar von der Hebräischen Universität in Jerusalem leitete die Grabung an einer Stellenahe des Tempelbergs, die als Ophel bekannt ist. Die Mauer – eindrucksvolle 70 Meter lang und sechs Meter hoch – scheint den Bericht aus dem Buch der Könige zu bestätigen, dass König Salomon in Jerusalem eine gewaltige Verteidigungsbarriere baute (1. Könige 3,1).

„Wir haben nicht viele Könige im zehnten Jahrhundert, die solch ein Bauwerk errichtet haben könnten, praktisch nur David und Salomo“, sagte Dr. Mozar 2010. „Dies ist das erste Mal, dass ein aus dieser Zeit gefundenes Bauwerk mit den schriftlichen Beschreibungen von Salomons Bautätigkeit in Jerusalem übereinstimmt.“ Andere an der Stelle gefundene Relikte schienen ihre Aussage zu bestätigen. Dazu gehörten Frauenfiguren, die Fruchtbarkeit symbolisieren, sowie Griffe von Krügen, auf die die Botschaft „für den König“ eingeritzt sind und Siegel, die hebräische Namen tragen.

Hiskias Tunnel – 1867

Charles Warren entdeckte Hiskias Tunnel 1867, nachdem er geschickt wurde, um Ausgrabungen nahe des Tempelbergs durchzuführen. Der Tunnel, der um das achte Jahrhundert v.Chr. gebaut wurde, bildete einen Teil eines Systems, das Wasser aus der Gihon-Quelle nach innerhalb der Stadtmauern brachte. Seine Entdeckung bestätigt auch den biblischen Bericht, dass Hiskia die Stadt auf eine Belagerung durch die Assyrer vorbereitete, nachdem der König von Juda den assyrischen König Sanherib beleidigt hatte. Eine im Tunnel gefundene Inschrift bestätigt, dass dieses Meisterstück der Ingenieurskunst durch zwei Teams möglich gemacht wurde, die Hacken verwendeten, um sich aus entgegengesetzter Richtung durch Felsen und Schotter zu arbeiten, bis sie sich schließlich in der Mitte trafen.

Amulette von Ketef Hinnom – 1979

Ausgrabungsarbeiten an einem Grab in Ketef Hinnom südwestlich von Jerusalems Altstadt, das ins siebte Jahrhundert v.Chr. datiert wird, legten etwas Bemerkenswertes offen: Zwei winzige Silberrollen, die ursprünglich als Amulette getragen wurden. Es dauerte drei Jahre, bis die Rollen sorgfältig entrollt wurden und während der größte Teil des Textes darin wegen des starken Zerfalls nicht zu entziffern war, erkannten Experten schnell ihre Bedeutung.

Sie sind der früheste aufgeschriebene Abschnitt der hebräischen Bibel, gehen selbst den berühmten Schriftrollen vom Toten Meer um etwa 400 Jahre voraus. Teil der Inschrift ist eine Version von 4. Mose 6,24-26: „Der Herr segne dich und behüte dich! Der Herr sei dir freundlich gesinnt und sei dir gnädig! Der Herr sei dir wohlgesonnen und gebe dir Frieden!“

Die Amulette von Ketef Hinnom sind der älteste bekannte Text aus der hebräischen Bibel (Foto: Israelische Antikenbehörde)

Jerusalems Stadtmauer – 2021

Erst diesen Monat [Juli 2021 – heplev] haben Archäologen, die am Nationalpark Davidstadt arbeiten, eine aufregende Ankündigung gemacht, die die biblische Beschreibung des von König Nebukadnezar 586 v.Chr. geführten babylonischen Einmarschs in Jerusalem und dem folgenden Exil des jüdischen Volks bestätigen. Die Entdeckung einer antiken Mauer, die fünf Meter breit ist, bestätigt Berichte der Bibel, dass Jerusalem mit einem gewaltigen Bauwerk befestigt war.

Die Ausgrabungen koordinierte Dr. Filip Vukosavovic vom Ancient Jerusalem Research Center an der Seite von Dr. Joe Uziel und Ortal Chalaf für die israelische Antikenbehörde. „Als wir den ersten Teil der Mauer aufdeckten, ein Bereich von etwa einem Meter mal einem Meter, begriff ich sofort, was wir gefunden hatten“, sagte Dr. Vukosavovic. „Ich weinte beinahe.“

Prachtvolles Gebäude aus der Zeit des zweiten Tempels verstimmt Israelkritiker

Elder of Ziyon, 8. Juli 2021

Die Israelische Antiquitätenbehörde (IAA) stellte ein riesiges, eindrucksvolles Gebäude vor, das ein Ort für wichtige Jerusalem-Pilger gewesen zu sein scheint, die dort vor 2.000 Jahren dinierten und sich mit Vertretern der Stadt trafen.

„Das ist ohne Zweifel eines der prachtvollsten öffentlichen Gebäude aus der Zeit des zweiten Tempels, die man jemals außerhalb der Mauern des Tempelbergs in Jerusalem freilegte“, sagte Grabungsleiterin Dr. Schlomit Weksler-Bdolach ein einer Presseerklärung der IAA am Donnerstag.

Das circa 20 n.Chr. gebaute Bauwerk aus der Römerzeit stand abseits einer zum Tempelberg führenden Hauptstraße und wurde als Triclinium oder Speiseraum für bedeutende Mitglieder der Gesellschaft auf ihrem Weg zum Gottesdienst im Tempel genutzt, heißt es in der IAA-Veröffentlichung. Ursprünglich mit einem kunstvollen Brunnen und dekorativen korinthischen Kapitellen gebaut, wurde das eindrucksvolle Gebäude in seinen 50 Jahren Gebrauch vor der Zerstörung des zweiten Tempels im Jahr 70 einer Reihe struktureller Veränderungen unterzogen, sagte Weksler-Bdolach der Times of Israel.

Das massive Bauwerk wird bald als Teil der Westmauer-Tempeltour für die Öffentlichkeit geöffnet werden, die umgestaltet wurde, um unterschiedliche Wege und Erfahrungen zu schaffen, die auf mehreren neuen Routen durch tausende Jahre Geschichte führen, heute über die moderne Verwendung von Teilen der Tunnel als Gebets- und Veranstaltungssäle.

Was Archäologen wissen: Während der 50 Jahre Nutzung, sagte Weksler-Bdolahc, war das große öffentliche Gebäude in drei verschiedene Bereiche geteilt, der Brunnen wurde außer Betrieb genommen und was ein rituelles Bad oder Mikwe zu sein scheint, wurde kurz vor der Zerstörung Jerusalems hinzugefügt.

Trotz des deutlichen römischen Einflusses in die Architektur des Bauwerks war Jerusalem damals immer noch eine kulturell jüdische Stadt, sagte Weksler-Bdolach. Die Verzierungen, die in den Zwischenräumen entdeckt wurden – eine gemeißelte Mauerbrüstung mit Wandpfeilern (flache, tragende Säulen) – hatten keine behauenen Bilder, die von der Thora verboten sind.

Sie sagte, der Saal sei wahrscheinlich von Vertretern der Stadt neben dem Tempel genutzt, um ihre Gäste zu beeindrucken.

„Besucher des Ortes können sich jetzt die Opulenz des Ortes vorstellen: die beiden Seitenräume dienten als kunstreiche Empfangsräume und zwischen ihnen befand sich ein prachtvoller Brunnen mit Wasser, das sich aus Bleirohren ergoss, die in der Mitte der korinthischen Kapitelle eingearbeitet waren, die aus der Wand herausragten“, sagte Weksler-Bdolach in der Presseerklärung.

Die Fotos sind eindrucksvoll.

Und das dort befindliche rituelle Bad beweist, dass dies ein jüdisches Gebäude war.

Aber einer ist überhaupt nicht beeindruckt.

Daniel Seidemann, ein Israelkritiker, der sich auf Jerusalemer Geschichte spezialisiert hat, tut das mit einem Zitat des ehemaligen stellvertretenden Jerusalemer Bürgermeisters Meron Benvenisti ab, der den jüdischen Staat durch einen binationalen Staat ersetzen wollte:

„Ungeplant und mit Kosten an Menschenleben und vielen Millionen Schekeln, wurde ein gewaltiges Netzwerk an Tunneln geschaffen, die einen Besuch des unterirdischen Jerusalem erlauben, das sich von dem, was als Davidstadt bekannt wurde bis zu den nördlichen Wällen der Altstadt erstreckt. Diese Stadt im Untergrund webt ein fingiertes Narrativ – eigentlich ein Disneyland – das so gestaltet ist, dass es tausende Jahre nichtjüdischer Geschichte auslöscht und eine angebliche direkte Verbindung zwischen der Zeit des Zweiten Tempels und heute schafft. Auf diese Weise werden Abwassergräben und modrige Keller in heilige Orte verwandelt, wobei diejenigen, die durch sie hindurchlaufen, nicht der unangenehmen Wahrheit begegnen, die eine Altstadt und einen Tempelberg offenbart, die vor Palästinensern wimmeln und in der der „Stadtplatz“ [wie er in Naomi Shemers Kultlied ‚Jerusalem aus Gold‘] wieder frei von Arabern ist.“

Meron Benvenisti, The Tream oft he White Sabra [hebräisch], Jerusalem, 2005, S. 253 (Übersetzung durch den Autor – D.S.)

Was immer im Jahr 2005 die Verdienste von Benvenistis Kritik an diesen Grabungen waren, die schiere Menge an Funden, die seitdem von angesehenen Archäologen entdeckt wurden, beweist die jüdische Geschichte der Stadt viele Male. Insbesondere dieser Fund kann nicht als „modriger Keller“ beiseite gewischt werden.

Zudem ist es eindeutig falsch zu sagen, dass die israelische Antiquitätenbehörde versucht nichtjüdische Geschichte auszulöschen. Die Zahl der islamischen Orte, die von der IAA und dem Staat Israel in Jerusalem erhalten werden, beweist das.

Jeder neue Fund, der die Verbindung zwischen den heutigen Juden und unseren Vorfahren stärkt, muss von den heutigen Israelhassern mit Zähnen und Klauen bekämpft werden. Seidemann ist kein Dummkopf und er kennt die Geschichte Jerusalems ziemlich gut, aber seine Antipathie gegen die Regierung Israels löst solchen Unsinn aus.

Am Ende ist kaum möglich sonderlich Unterschiede zwischen Leuten wie ihm, die eine solch wichtige Stätte jüdischer Geschichte abqualifizieren, und den Antisemiten zu finden, die jüdische Geschichte insgesamt leugnen.

Archäologie – Feind der palästinensischen Araber

David Lange, Israellycool, 16. Juli 2021

Die Archäologie ist weiterhin ein Feind der palästinensischen Araber und ihres falschen Narrativs.

Archäologen haben einen kleinen Krug mit einer seltenen Inschrift aus fünf Buchstaben entdeckt; das 3.100 Jahre alte Keramik-Artefakt wird mit einem Richter aus der Bibel in Verbindung gebracht, der im Buch der Richter erwähnt wird.

Der Krug und antike Inschrift – die erste mit dem Namen „Jerubbaal“ – wurden an einer Grabungsstätte im Schahariya-Wald im Bergvorland Jerusalems gefunden, berichteten Archäologen am Montag über die Entdeckung im Jerusalem Journal of Achaeology.

„Der Name des Richters Gideon ben Yoasch war Jerubbaal, aber wir können nicht sagen, ob ihm das Gefäß gehörte, auf dem die Inschrift mit Tinte geschrieben ist“, sagten Archäologen in einer Presseerklärung.

Der beschriftete Krug mit dem Namen Jerubbaal wurde aus einer mit Steinen eingefassten unterirdischen Lagergrube geborgen. Forscher vermuten, dass der kleine Krug vermutlich eine kostbare Flüssigkeit enthielt, zum Beispiel Öl, Parfüm oder Medizin.

Ich schätze, sie können immer behaupten, der Mossad sei in der Zeit zurückgereist und habe die Dinge dort platziert, damit die Sachen praktischerweise heute entdeckt werden, um unsere Ansprüche zu untermauern, dass wir zuerst hier waren. Teuflisch!

Und jetzt könnten sie tatsächlich „Beweise“ in Form einer weiteren archäologischen Entdeckung haben:

Archäologen haben ein rätselhaftes Versteck mit 80 Millionen Jahre alten, versteinerten Haizähnen an einer 2.900 Jahre alten Stätte in Jerusalems Davidstadt gefunden.

Nach Erkenntnissen, die in der Fachzeitschrift  Frontiers in Ecology and Evolution veröffentlicht wurden, stammen die 29 Zähne von Tieren, die während der späten Kreidezeit lebten, als noch Dinosaurier die Erde durchstreiften.

Forscher nutzten Datierungstechniken mit Strontium- und Sauerstoffisotopen sowie Röntgenbeugung und Spurenelementanalyse, um das Alter und die Herkunft der Zähen festzustellen.

Eindeutig in die Vergangenheit gebrachte zionistische TodeshaieTM.

Die überwältigendsten islamischen Artefakte werden in Israel gefunden und bewahrt, trotz allem, was die Israelhasser sagen

Elder of Ziyon, 5. April 2021

Fast zwanzig Jahre lang hat der israelfeindliche Standardsatz gelautet, dass israelische Archäologen die islamischen Perioden ignorieren – und sogar archäologische islamische Funde vernichten – um aus politischen Gründen nur nach jüdischen Artefakten zu suchen.

Jeder, der einmal durch die Altstadt in Jerusalem oder ins Israel Museum gegangen ist oder wirklich irgendwo in Israel war, weiß, dass das Unsinn ist. Es gibt dort überall erhaltene islamische Funde, auch an den heiligsten jüdischen Stätten.

Jetzt bringt Ha’aretz einen Artikel über einen Fund an Goldmünzen aus der Zeit der Fatimiden, der in Caesarea entdeckt wurde, der aber auch erwähnt, dass Israel jetzt das Epizentrum islamischer Archäologie ist:

Der im Israel Museum ausgestellte Schatz von Caesarea ist einer von vielen in den letzten Jahren in Israel entdeckten. In Tiberias wurde ein Lager mit nicht weniger als 700 seltenen Bronze-Werkzeugen und 81 Münzen aus dem 9. bis 11. Jahrhundert entdeckt. Auf dem Meeresgrund bei Casearea fanden andere Archäologen einen Schatz von 2.000 Goldmünzen aus dem 11. Jahrhundert. In Apollonia, unmittelbar nördlich von Tel Aviv, wurden 400 byzantinische Münzen gefunden: 108 Goldmünzen, 200 samaritanische Lampen, Goldmünzen und Schmuck.

Auf einer Baustelle in Yavne stolperten Bauarbeiter über 425 Münzen aus solidem 24-karätigem Gold aus der Zeit der Abbasiden, rund 1.100 Jahre alt…

In Ramle entdeckten Archäologen nahe des Weißen Turms 376 Goldmünzen, die mehr als 1.000 Jahre alt sind und 1,6kg wiegen. …

Während der Entdeckung des Schatzes von Tiberias … legten Archäologen ein Stadtviertel aus der Zeit der Abbasiden und Fatimiden (9. bis 11. Jahrhundert). Und dann fanden sie im Hinterzimmer einen riesigen Pithos, einen großen Lagerbehälter aus Ton.

„Wir sind erstaunt von dem, was wir fanden. Wir saßen die ganze Nacht lang da, drei Archäologen, und zählten den erstaunlichen Inhalt“, erzählt Gutfeld: Mehr als 330 Bronzelampen, Spiele, Musikinstrumente und Kochutensilien. Alle waren wunderschön dekoriert.“

Der Pithos enthielt auch 42 Kerzenhalter allerbester Herstellungsqualität. „Wir wussten bereits, dass es einen solchen Kerzenhalter in einem Museum in Kuwait gibt und sie sind dort sehr stolz darauf. Stellen Sie sich vor, wie es sich anfühlte, als wir 42 davon fanden“, sagt er. „Am selben Abend erkannten wir, dass wir den größten islamischen Metallschatz der Welt gefunden hatten. Plötzlich siehst du Beweise dafür, dass Tiberias vor 1.000 Jahren eine Wirtschaftsmacht war – ein wichtiges Wirtschaftszentrum im Raum zwischen Afghanistan im Osten und Marokko im Westen.“

Dieser neue Fund wird im Israel Museum ausgestellt – was wiederum zeigt, dass Israel, wenn es versucht islamische Schätze und Geschichte zu verbergen, einen sehr schlechten Job macht.