Reuters und AP über das Massenertrinken – finden Sie den Unterschied

Simon Plosker, HonestReporting, 19. Dezember 2022

Finden sie den Unterschied: Zwei Nachrichtenagenturen berichteten über die Massenbeerdigung von acht jungen Palästinenser, die vor fast zwei Monaten vor der Küste Tunesiens ertranken, als sie versuchten dem Gazastreifen zu entkommen, um neue Leben in Europa zu beginnen.

Reuters verwies auf Gazas zweifelsohne vorhandene Entbehrungen und holte dieselben alten Erklärungen hervor: Israel wird beschuldigt. Tatsächlich wird die Hamas, die Terrororganisation, die im Gazastreifen herrscht, in der gesamten Story nicht ein einziges Mal erwähnt:

Den 2,3 Millionen Menschen im Gazastreifen sind Entbehrungen nach Jahrzehnten Krieg mit Israel nicht fremd, mit Unterstützung des vom benachbarten Ägypten hartes wirtschaftliches Durchgreifen, das die Wirtschaft erstickt und die Palästinenser-Fraktionen spaltet. Laut Weltbank beläuft sich die Arbeitslosigkeit im Gazastreifen auf rund 50% und mehr als die Hälfte der Bevölkerung lebt in Armut.

Daher ein Lob an die Associated Press, weil sie in ihrem Bericht „Massenbeerdigung im Gazastreifen verursacht Tränen, seltene Kritik an der Hamas“ tiefer grub:

„Die Regierung, die uns hier regiert, ist der Grund. Sie ist verantwortlich zu machen. Sie ist zu rügen“, sagte Naheel Shaath, dessen 21-jähriger Sohn Adam einer der Toten ist. „Ich mache alle Vertreter hier verantwortlich, die sich nicht um die Jugend kümmern oder keine Arbeitsplätze für sie bieten.“

Israel und Ägypten verhängten die Blockade, nachdem die Hamas der internationale anerkannten palästinensischen Autonomiebehörde 2007 die Kontrolle über den Gazastreifen abnahm.

Israel sagt, die Schließung, die die Bewegungsfreiheit von Menschen und Waren in den und aus dem Gebiet einschränken, ist nötig, um zu verhindern, dass die Hamas sich bewaffnet. Israel und seine westlichen Verbündeten haben die Hamas, eine islamische Gruppe, die sich Israels Vernichtung verpflichtet hat, als Terrororganisation gebrandmarkt. Kritiker sagen, die Blockade laufe auf Kollektivbestrafung hinaus.

Die Blockade hat die Wirtschaft im Gazastreifen abgewürgt, wo die Arbeitslosigkeit bei 50% steht und die Einwohner machen gewöhnlich schnell Israel für die problematischen Umstände verantwortlich. Aber Familien haben zunehmend begonnen sich über die Führung durch die Hamas zu beschweren, führen die hohen Steuern an, die harte Herrschaftshaltung und einen zunehmende Strom an Führern, darunter der oberster Führer Ismail Haniyeh, die ins Ausland gezogen sind, wo sie mit ihren Familien an bequemeren Orten leben.

Selbst wenn der Reuters-Reporter niemanden gefunden haben sollte, der bereit ist die Hamas zu kritisieren, hätte er zumindest den relevanten Kontext der Gründe hinter der israelisch-ägyptischen Blockade und die Verantwortung der Hamas für die Herrschaft im Gazastreifen anfügen können.

Manchmal wird nur dadurch, dass ein anderes Medienorgan den Kontext bringt, offensichtlich, was andere versäumen. In diesem Fall hat Reuters eindeutig versagt.

Die Palästinenser wissen, dass ihre Führer korrupt sind – aber westliche Medien spielen das weiter herunter

Elder of Ziyon, 2. Oktober 2022

Die vollen Ergebnisse der jüngsten PCPSR-Meinungsumfrage bei Palästinensern ist veröffentlicht worden und sie hält ein beständiges Muster fest.

86% der Palästinenser sagen, es gibt Korruption in der PA und 73% sagen, es gibt Korruption in Institutionen unter der Kontrolle der Hamas im Gazastreifen.

Das ist eine wahrlich überwältigende Mehrheit – und es ist eine Story, die westliche Medien ständig herunterspielen. Immerhin: Wenn der Palästinenserführung nicht vertraut werden kann sich um die eigenen Leute zu kümmern, wie kann irgendjemand von ihnen erwarten Vereinbarungen mit Israel einzuhalten?

Eine weitere vielsagende Statistik: Eine Mehrheit der Palästinenser unter der Herrschaft der Hamas wie unter der PA sagt, dass sie ihre Führung nicht ohne Angst kritisieren können. 58% der Westbanker glauben, die Leute in der Westbank können die PA nicht ohne Angst zu haben kritisieren und 54% der Gazaner sagen, sei können die Hamas nicht ohne Angst zu haben kritisieren.

Und wieder werden die westlichen Medien unkritisch palästinensische Medien und Bürger zitieren, ohne zu erwähnen, dass die Menschen sich wahrscheinlich selbst zensieren, um nachzuplappern, was ihre korrupten Führer von ihnen hören wollen. Das hat Berichterstattung über die Region zur Folge, die von Haus aus falsch ist.

Wer schadet palästinensischen Kindern wirklich? Was die Medien nicht berichten

Benjamin Amran, HonestReporting, 12. September 2022

Während der Operation Tagesanbruch, der jüngsten Eskalation zwischen den Israelischen Verteidigungskräften (IDF) und dem im Gazastreifen ansässigen und von den USA als Terrororganisation eingestuften Palästinensischen Islamischen Jihad (PIJ) wurde ein ranghoher PIJ-Kommandeur namens Taysir al-Jabari bei einem israelischen Luftangriff getötet.

Al-Jabaris Tod wurde von den Medien weltweit berichtet, darunter von der BBC, France24, Al-Jazira und ABC News.

Allerdings berichtete keines der Nachrichtenmedien die vielsagende Reaktion des PIJ auf die Ereignisse des 5. August. Ein von der Terrororganisation veröffentlichtes Propagandavideo zeigte Al-Jabaris Sohn, der ein halbautomatisches Gewehr abfeuert, womit der Einsatz von Kindersoldaten praktisch befürwortet wird.

Eine Analyse von HonestReporting zeigt, dass die Medien selten von der Rekrutierung von Kindern berichten, die der PIJ und die Hamas betreiben, die sich der Vernichtung Israels verschrieben haben.

Leider ist die Indoktrination von Hass und Gewalt gegen Juden und Israelis im Gazastreifen die Norm, wobei die Hamas und der PIJ Kindersoldaten als nächste Generation der Kämpfer verherrlichen. Diese Botschaften breiten sich beginnend in Grundschulen in großen Teilen der palästinensischen Gesellschaft aus und werden Auswirkungen auf jede zukünftige Möglichkeit von Frieden zwischen Israel und dem Gazastreifen haben.

2016 führten z.B. Kinder in einer Grundschule im Gazastreifen ein Stück auf, in dem sie vorgaben israelischen Soldaten und Zivilisten zu entführen. Ein weiteres, von ITV News veröffentlichtes Video aus diesem Jahr zeigt Hamas-„Sommerlager“, in der Teenager taktische Übungen und militärisches Training vollführen.

2021 veröffentlichte das israelische Außenministerium ein Video, das die Indoktrination von Kindern erwähnt, sie sollten „Märtyrer“ werden. Derweil präsentierte ein Video von Al-Jazira die Nachahmung der „Befreiung“ der Al-Aqsa-Moschee in Jerusalem durch palästinensische Kindersoldaten.

Laut dem Middle East Media Research Institute (MEMRI) äußerte Ismail Radwan, ein ranghoher Hamas-Vertreter ausdrücklich, dass die Herrscher in Gaza das Ziel haben „die ‚Generation von Jerusalem und Palästina‘ vorzubereiten die palästinensischen Häftlinge zu befreien“.

In diesen Kommentaren deutete Radwan offensichtlich die Tatsache an, dass die Gruppe junge Kinder dazu ausbildet palästinensische Terroristen aus dem Gefängnis zu befreien.

Vor zwei Monaten berichteten sowohl das Meir Amit Intelligence and Terrorism Information Center als auch Palestinian Media Watch, dass die in der Westbank herrschende Fatah „Sommerlager“ südlich von Nablus organisiert (siehe hier und hier).

Schließlich beinhaltete ein Video Interviews mit palästinensischen Kindern, die im PA-Fernsehen befragt wurden und ihre Hingabe zur Vernichtung Israels und der Ermordung von Juden zum Ausdruck bringen.

Frieden zwischen Israelis und Gazanern ist abhängig von der nächsten Generation – den Kindern des Gazastreifens und der Westbank. Seit Jahren haben Hamas, PIJ und die PA Jugendliche mit der Normalisierung von Terrorismus, Hass auf Juden und Israelis und den von in Gewalt wurzelnden ideologischen Überzeugungen gehirngewaschen.

Jeden Sommer werden, während Kinder in den USA Lager mit Liedern, Lachen und Spielen besuchen, 50.000 palästinensische Minderjährige in „Sommerlagern“ der Hamas, des PIJ und der Fatah ausgebildet zu töten, zu entführen und Terroranschläge zu verüben.

Doch während die Nachrichtenmedien und internationale Organisationen regelmäßig Israel für „den Tod unschuldiger Kinder“ verantwortlich machen, weisen sie nur selten – wenn überhaupt – auf die massenhafte Verwandlung palästinensischer Kinder in brutale Terroristen hin. Und das trotz der Tatsache, dass Kindersoldaten zu rekrutieren laut Völkerrecht illegal ist.

Das UNO-Büro des Sondergesandten des Generalsekretärs für Kinder und Bewaffnete Konflikte erläutert: Kinder unter 15 Jahren als Soldaten zu rekrutieren und einzusetzen ist vom humanitären Völkerrecht – laut Verträgen und Usus – verboten und wird vom Internationalen Strafgerichtshof als Kriegsverbrechen definiert.

Die Medien sind nirgends zu finden, wenn Informationen über den Missbrauch von Kindern als Terror-Aktivposten veröffentlicht werden. Selbst wenn unschuldige Kinder von Israel – unabsichtlich und bedauerlicherweise – getötet werden, werden sie von den Terrororganisationen wegen ihres Märtyrertums gepriesen, was den Konflikt zum Nutzen der Wenigen in der Palästinenserführung weiter antreibt.

Insbesondere die Rekrutierung von Kindersoldaten beginnt nicht mit diesen „Sommerlagern“ für Jugendliche oder mit der Rekrutierung von jungen Erwachsenen durch die Al-Qassam-Brigaden der Hamas, sondern mit der Gehirnwäsche an jungen Kindern in der Schule.

Die Ideologie und Werte der Hamas werden in Schulen gelehrt, die UNO-Geldern bekommen, wie mehrfach berichtet wurde. Statt Lebenskompetenz zu lernen und Bildung zu erhalten, werden Kindern Hass und Gewalt beigebracht.

Noch im Juli 2022 veröffentlichte IMPACT-se, eine Bildungswächter-Organisation, einen Bericht, der Lehrmaterial offengelegt, das von der United Nations Relief and Works Agenncy for Palestine Refugees in the Near East (UNRWA) finanziert wird, „das mit unverhohlen politisiertem Sprachgebrauch zu Gewalt, Jihad und Märtyrertum, Antisemitismus, Hass und Intoleranz ermutigt“.

Leider ist das kein eimaliger Vorfall. Im Juli 2021 erstellte UN Watch einen Bericht, der zu dem Schluss kam, dass mehr als „100 UNRWA-Mitarbeiter … im Gazastreifen, der Westbank, des Libanon, Syrien und Jordanien … zu Antisemitismus und Terrorismus aufstacheln, eine widerliche Verletzung der internen Politik der UNO und der UNRWA zur Neutralität und Unparteilichkeit der Mitarbeiter“.

Große Nachrichtenmedien wie die BBC, CNN, CBS News, MSNBC, Al-Jazira und viele weitere haben es versäumt darüber zu berichten. Ironischerweise sind solche Medien schnell dabei Schlagzeilen zu produzieren wie Gazas Schulkinder sind an den Tod und Bombenangriffe gewöhnt oder Israel: Terror normalisieren, ein Morgengrauen nach dem anderen, wie während der Operation Tagesanbruch im August 2022.

Es ist für Journalisten unerlässlich festzustellen, dass Kinder in diesem jungen Alter Hass und Antisemitismus zu lehren, lebenslange Folgen auf ihre Wahrnehmung von Israel und den Juden hat. Diese zukünftigen Führer, Kämpfer und Terroristen des Gazastreifens werden Auswirkungen auf zukünftige Friedensverhandlungen zwischen Israel und der Palästinenserführung haben.

Tatsächlich wird der arabisch-israelische Konflikt verschärft und Frieden ist rückläufig, solange Nachrichtenmedien und –organe eine offenkundig falsches Narrativ propagieren.

Wie „Menschenrechtsgruppen“ die Krawalle auf dem Tempelberg von letztem Freitag berichteten (oder nicht)

Elder of Ziyon, 19. April 2022

Nach Angaben palästinensischer Medien unterschrieben rund 250 „Organisationen des öffentlichen Dienstes und für Menschenrechte“ eine Erklärung, die Israels „Angriffe auf Gottesdienstbesucher in der Al-Aqsa-Moschee“ am Freitag verurteilt.

Ich konnte nirgendwo eine Liste dieser Organisationen finden.

Aber einige israelfeindliche Menschenrechtsorganisationen haben in der westlichen Welt etwas Glaubwürdigkeit und versuchen, nicht ausdrücklich zu lügen – nur die Fakten zu verbiegen. Wie berichteten sie über die Krawalle am (letzten) Freitag, die eindeutig von den palästinensischen Arabern initiiert wurden, die eine Woche lang zu Gewalt unter dem Vorwand der „Verteidigung der Al-Aqsa“ vor einer nicht  existierenden Bedrohung aufgestachelt wurden?

Größtenteils schwiegen sie. Weil sie wissen, dass die Fakten so aussehen, dass die einzige Schändung muslimischer heiliger Stätten von Muslimen begangen wurden, nicht von Israel.

Human Rights Watch sagte nichts, und auch nicht ihr Leiter Ken Roth.

Amnesty International sagte nichts.

B’Tselem sagte nichts.

Das Al-Mezan Center for Human Rights retweetete nur die Beschreibung der Gesellschaft des Palästinensischen Roten Halbmonds zu den Verletzungen, ohne die eigentlichen Ereignisse zu beschreiben.

Hätte Israel die Al-Aqsa-Moschee ohne Provokation angegriffen, hätte jede dieser Organisationen, die wie besessen über alles berichten, was Israel tut, an vorderster Front der Verurteilung Israels gestanden. Weil sie nicht als Lügner dastehen wollten, schwiegen sie größtenteils und ließen die Araber und israelfeindlichen Medien ungehindert ihre Lügen herausspritzen.

Es gab eine Ausnahme: Das Palestinian Center for Human Rights schrieb den Vorfall am Freitag nieder. Und wenn Sie ihre Verurteilung Israels sorgfältig lesen, dann werden sie sehen, dass sie eingestehen, dass die israelischen Polizisten gezwungen waren zu reagieren, weil sie zuerst angegriffen wurden:

Geht man nach der Untersuchung von PCHR, dann war, als die Tore der Al-Aqsa-Moschee geöffnet wurden und tausende Besucher am Freitag, 15. April 2022 zu den al-Fajir (Morgen-) Gebeten kamen, die Atmosphäre wegen der starken IOF-Präsenz in dem Bereich und auf den Dächern nahe den Toren al-Silsila und al-Magharba extrem angespannt. Tausende Besucher versammelten sich und beteten; nach dem al-Fajir-Gebet bereiteten junge Männer hölzerne Straßensperren rund um die al-Qibli-Gebetshalle in Erwartung eines möglichen IOF-Überfalls vor. Sie schossen Feuerwerkskörper auf das al-Magharba-Tor, wo die IOF stationiert waren. Sofort überfiel die IOF die gesamte Moschee mit hunderten Truppen; die Soldaten begannen scharf zu schießen, schossen aggressiv und willkürlich Tränengas und Blendgranaten. Als Ergebnis wurden Dutzende Besucher und versammelte Zivilisten verwundet.

In den folgenden Absätzen erfahren wir, dass „scharfe Kugeln“ Gummigeschosse bedeuten. Und die Polizei betrat die Al-Aqsa nicht „sofort“, sie wartete mehrere Stunden, bis die Gebete vorbei waren und die Palästinenser sich darin verbarrikadierten und mit Steinen warfen – aber für die Palästinenser wird der gesamte Tempelberg als „die Al-Aqsa-Moschee“ bezeichnet, als lügt PCHR technisch nicht, wenn Sie diese kleine Tatsache kennen.

Mehrere Absätze später geben sie zu:

Es sollte festgehalten werden, dass am Donnerstagnachmittag, 14. April 2022, rund 2.000 Gottesdienstbesucher in der Qibli-Kapelle in der Al-Aqsa-Moschee I’tikaf ausführten, trotz der Belästigung durch die IOF und drückenden Einsatzes in den Höfen der Moschee, an ihren Toren und auch darum herum. Das erfolgte auf den nationalen Aufruf zur Mobilisierung am Freitag, 15. April 2022, im Morgengrauen, gegen die Versuche der Siedler Opfer zu veranstalten, nachdem Siedlungsorganisationen zum jüdischen Feiertag Pessah, der heute beginnt und eine Woche lang weitergeht, dazu aufriefen, was bei Palästinensern zu großer Empörung führte. Daher kündigten die israelischen Behörden an die Opfer-Versuche zu stoppen.

Liest man zwischen den Zeilen, dann gibt PCHR die Wahrheit widerwillig zu: Es gab keine Gefahr, dass am Freitag jüdische „Opfer“ veranstaltet wurden. Den palästinensischen „Gottesdienstbesuchern“ wurde gesagt, sie sollten sich am Donnerstagabend und am frühen Freitagmorgen „mobilisieren“. Die Gewalt wurde von den Palästinensern begonnen.

Natürlich erwähnt PCHR nicht, dass vorher Feuerwerkskörper und Steine gehortet wurden und die Gewalt von den „Gottesdienstbesuchern“ geplant war.

PCHR versuchte die Fakten in etwas zu verdrehen, mit dem sie Israel verurteilen konnten. Die anderen beschlossen zu schweigen, weil sie letztlich gezwungen sein würden einzugestehen, dass die einzige Schändung der Al-Aqsa-Msochee von den Palästinensern kam, die aus ihr ein Hauptquartier für Angriffe auf die israelische Polizei machten.

Man kann eine Menge aus dem lernen, was fanatische Israelhasser, die im Westen als glaubwürdig anerkannt werden wollen, sagen – und was sie nicht berichten.

Einstweilen erhält ein Bericht über Folter politischer Gefangener durch Palästinenser keinerlei Berichterstattung

Elder of Ziyon, 1. Februar 2022

Arab Reporters for Investigative Journalism (ARIJ) veröffentlichten einen vernichtenden Bericht über routinemäßige Folter an Regimekritikern durch zahlreiche PA-Sicherheitskräfte.

Sie geben zu, dass sie über das Problem vermutlich nicht genug berichten.

Sie untersuchten 250 von mehr als 2.600 willkürlichen Verhaftungen von Palästinensern im Zeitraum von 2015 bis Mitte 2021. Sie wurden alle entweder wegen poltischer Aktivitäten, Kritik am Regime Abbas oder Teilnahme an Protesten verhaftet.

61% der Häftlinge wurden gefoltert; dazu gehörten Prügel, Essensentzug, sie nicht auf die Toilette gehen zu lassen und Schlafentzug.

Ein Opfer sagte: „Ich wurde Falanga unterzogen; sie peitschten meine Füße mit einem Plastikrohr oder -schlauch. Das passierte viermal. Nach den Schlägen zwang mich der Vernehmer in den Korridor vor dem Vernehmungszimmer und ich musste zehn Minuten barfuß gehen. Sie fesselten meine Hände hinter dem Rücken und warfen das Seil über die Eisentür und zogen daran, bis mein Körper sich nach vorne wölbte. Das Seil wurde von hinten an die Eisentür gebunden und sie zogen mir eine Haube über den Kopf.“

Der Bericht enthüllte Fälle, in denen Häftlinge selbst nach der Zahlung von Kaution weiter im Gefängnis gehalten wurden, manchmal Monate lang und mit mehrfachen Zahlungen.

Die Häftlinge wurden wegen Protesten gegen Sanktionen gegen den Gazastreifen festgenommen, wegen eines Gesetzes zur sozialen Sicherheit und sogar wegen Protesten zur Unterstützung von Menschen mit Behinderungen.

Als die in Amman beheimatete ARIJ versuchte Kommentare von offiziellen Palästinenser-Vertretern zu bekommen, lehnten sie es ab zu antworten, weil die ARIJ keine palästinensische Organisation ist. Die palästinensischen NGOs wissen, dass ihr Job darin besteht Israel anzugreifen, nicht Palästinenser zu schützen.

Der Bericht vermerkt, dass die palästinensische Autonomiebehörde Gesetze gegen Folter hat. Zusätzlich hat sie zahlreiche internationale Abkommen unterschrieben, die Folter verbieten. Das unterstützt meine Berichterstattung, dass die PA/PLO internationale Verträge nur unterzeichnet, um sie gegen Israel zu benutzen und damit der IStGH gerichtlich gegen Israel vorgeht – sie haben nicht die Absicht sich tatsächlich an sie zu halten.

Man bekommt den Eindruck einer Gesellschaft, in der Rechtsstaatlichkeit nicht existiert. Es gibt keine Kontrollen, da Mahmud Abbas die einzige Macht hinter der Legislative, Judikative und Exekutive ist. Es handelt sich im wahrsten Sinne des Wortes um eine Diktatur.

ARIJ ist eine geachtete Gruppe, die Reporter in der gesamten arabischen Welt die Techniken des investigativen Journalismus lehrt und einen Collegekurs zu dem Thema erstellt hat.

Obwohl dieser Bericht vor zwei Tagen auf Englisch veröffentlicht wurde, wurde in westlichen Medien nicht darüber berichtet (und in arabischen Medien fast gar nicht). Noch schlimmer: Der arabische Bericht wurde im Dezember (!) verstreut in arabischen Medien berichtet.

Auf viele Weisen ist das die wahre Geschichte. Die Weltmedien überschlagen sich, um die absurdesten und am leichtesten zu widerlegenden Berichte gegen Israel zu berichten, im Namen der Sorge um die Palästinenser, aber wenn es darum geht die Palästinenser vor ihren eigenen Führern zu schützen, werden diese selbsternannten Aufpasser taub und stumm.

Weil die Medien und Palästinenserführer übereinstimmen: Von allem, was vom Narrativ des israelischen Bösen ablenkt, darf nicht gesprochen werden.

Wessen Zweistaatenlösung ist das? Medien im Urlaub, während palästinensische Autonomiebehörde arabisch-israelischen Politiker wegen Anerkennung des jüdischen Staates angreift

Akiva Van Koningsveld, HonestReporting, 26. Dezember 2021

Der israelisch-arabische Politiker Mansour Abbas, Parteichef der Ra’am (in der Vereinigten Arabischen Liste) und Mitglied der Regierungskoalition in Israel, tätigte neulich eine einfache Äußerung, die Israels Existenz als jüdischer Staat anerkannte, was mit dem UNO-Teilungsplan von 1947 im Einklang steht:

„Israel wurde als jüdischer Staat geboren. Und es war die Entscheidung des jüdischen Volks einen jüdischen Staat zu gründen“, stellte Abbas auf Hebräisch fest. „Die Frage lautet nicht: ‚Welche Identität hat der Staat?‘ So wurde der Staat geboren und so wird er bleiben […] Das ist die Realität. Es geht nicht um die Frage der Identität des Staates – sondern wie der Status der arabischen Bürger darin aussehen wird.“

Übersetzung [aus dem Hebräischen ins Englische]: Israellycool

Abbas‘ Äußerung schien der ablehnenden Charta seiner Partei zu widersprechen, ebenso wie frühere Kommentare und sie brachte ihm in Israel Lob ein, manche bejubelten die Rede als „historisch“. Am 23. Dezember druckte die führende israelische Zeitung Ma’ariv sogar eine Karikatur, die Theodor Herzl, einen der Gründerväter des Zionismus, zeigte, wie er den arabischen Politiker in sein Kult-Porträt von 1897 einlud: „Komm, hier ist Platz“, sieht man Herzl hier zu Abbas sagen.

Derweil zog Abbas‘ Bemerkung zur Unterstützung der Koexistenz rasch den Zorn von Vertretern der palästinensischen Autonomiebehörde (PA) in der Westbank auf sich. In einer Erklärung verurteilte Ramallah wütend, was es als „unverantwortliche Äußerungen“ bezeichnete, die „im Einklang mit den Extremisten in Israel stehen die Palästinenser zu vertreiben und den Status der gesegneten Al-Aqsa-Moschee sowie die Geschichte des palästinensischen Volks zu schädigen“.

PA-Präsident Mahmud Abbas beschuldigte den Führer der Ra’am „die Lügen der zionistischen Bewegung“ zu wiederholen und sagte, Mansour Abbas „vertritt nur sich selbst“, wenn er davon spricht Israels Existenz als jüdischer Staat zu akzeptieren. „Sein Schicksal und das Schicksal von Leuten wie ihm wird im Mülleimer der Geschichte sein“, fügte die herrschende Fatah-Fraktion hinzu.

Die Hamas, von den USA als Terrororganisation eingestuft und die den Gazastreifen beherrscht, ging ähnlich auf Ra’am los, wobei sie „den palästinensischen nationalen Konsens“ betonte, „der die zionistischen Behauptungen zurückweist und verurteilt“.

Internationale Nachrichtenmedien widmeten den Worten von Mansour Abbas und der folgenden palästinensischen Raserei sehr wenig Aufmerksamkeit. Tatsächlich ignorierten Reporter wichtiger Publikationen die Story. Weil die internationale Gemeinschaft versucht die Gespräche im Hinblick auf die Lösung des arabisch-israelischen Konflikts über eine Zweistaatenlösung wieder in Gang zu bringen, ist diese Story aber höchst relevant.

Bloßgestellt: Die Ablehnung der Existenz Israels durch die palästinensische Autonomiebehörde

Auf Twitter drückte der ehemalige US-Nahostgesandte Dennis Ross es so aus: „Wenn die PA 2 Staaten akzeptiert, warum [Mansour] Abbas attackieren? Was er sagte ist mit 2 Staaten im Einklang.“ Scheinbar ist kein Mainstream-Journalist bereit diese zentrale Frage zu stellen, da sie die Weigerung der PA Israel Existenz als jüdischer Staat innerhalb welcher Grenzen auch immer entlarven würde.

Am 21. Dezember forderte HonestReporting CNN heraus, nachdem dort ein Beitrag veröffentlicht wurde, der PA-Präsident Abbas als aktiv beteiligt an Friedensgesprächen mit Israel dargestellt wurde, die regelmäßig nicht durch einen Fehler seinerseits fehlgeschlagen seien. Der Sender verfehlte es, die gewalttätige Verweigerungshaltung – verkörpert durch ununterbrochene Hetze gegen Israel – zu erwähnen, die Abbas‘ 17-jährige Herrschaft prägte.

Aber CNN ist da nicht allein. Immer und immer wieder haben führende Medienorgane bei Ramallahs israelfeindlicher Rhetorik weggesehen, selbst wenn palästinensische Offizielle sich nicht einmal bemühten ihre ultimativen Ziele zum jüdischen Staat zu verbergen. Früher im Jahr erschien ein offizieller Fatah-Vertreter im PA-Fernsehen und erklärte, die Palästinenser würden „[Israel] weiterhin bis zur Befreiung Palästinas mit nackter Brust entgegentreten – Palästinas vom [Mittel-] Meer bis zum Fluss [Jordan], Palästina ist arabisch und islamisch. Es wird unser bleiben.“

Vor zwei Monaten eröffnete die PA in Tunesien ein neues diplomatisches Büro, dessen Eingang eine gigantische Landkarte von „Palästina“ ziert, die Israel komplett auslöscht. Laut Palestinian Media Watch „lautet die Botschaft der Landkarte natürlich, dass Israel kein Recht hat zu existieren und dass das Ziel der PA die Souveränität über das gesamte Gebiet ist“.

Der jüdische Staat hingegen setzt seine Versuche fort Frieden mit seinen arabischen Nachbarn zu schließen, wobei auf die Bereitschaft Zugeständnisse zu machen hingewiesen wird. Jerusalem hat mit Ägypten und Jordanien Friedensabkommen geschlossen und vor kurzem unter der Schutz der Abraham-Abkommen die Beziehungen zu vier arabischen Staaten normalisiert.

Trotzdem wird Mahmud Abbas als „einer der Architekten der Zweistaatenlösung“ beschrieben (Wall Street Journal, 12. Mai 2021), während Israel beschuldigt wird „eine international gestützte Zweistaatenlösung … zunehmend unmöglich zu machen“. (Associated Press, 27. Oktober 2021)

Eine weitere von den Medien betriebene Taktik

Neben der Vertuschung der gewalttätigen Verweigerungshaltung der PA besteht eine weitere von den Medien betriebene Taktik darin, die Verantwortung für das Scheitern der Friedensgespräche von Ramallah auf Jerusalem abzulenken. Durch die Wiederholung von Standartklauseln wie „… neue Premierminister Naftali Bennett ist gegen palästinensische Unabhängigkeit“ (Associated Press, 9. Dezember 2021) schreiben die Medien die Schuld für das Fehlen sinnvoller Verhandlungen Israel zu.

Seit der Vereidigung der ideologisch vielfältigsten Regierung in der Geschichte Israels unter der Führung von Naftali Bennett und Yair Lapid am 13. Juni 2021 haben bedeutende Nachrichtendienste wie die Associated Press und Reuters Bennetts politische Gegnerschaft zur Gründung eines Palästinenserstaats mindestens 68-mal ausführlich beschrieben. Und das, obwohl Lapid vor der internationalen Gemeinschaft im Juli seine Unterstützung einer Zweistaatenlösung erklärte. Es ist wichtig festzuhalten, dass es Yair Lapid war, Parteichef der Zentrumspartei Yesch Atid, der 2023 das Amt des Premierministers übernehmen wird, der Israels aktuelle Regierung bildete.

Doch trotz der Existenz einer starken Bereitschaft auf Seiten der israelischen Regierung das Leben der palästinensischen Araber zu verbessern, wird Mahmud Abbas – im 17. Jahr einer Amtszeit, die vier Jahre hätte dauern sollen – nicht dafür zur Verantwortung gezogen, dass er zu Gewalt gegen den einzigen jüdischen Staat der Welt aufstachelt und diese unterstützt.

Es ist an der Zeit, dass die Medien anerkennen, wer wirklich für die Verhinderung einer friedlichen Lösung des Konflikts verantwortlich ist.

Medien löschen jüdische Verbindung zu neu entdecktem Weingut in Israel

Gideon Ben-Zvi, HonestReporting, 12. Oktober 2021

Israelische Medien berichteten diese Woche von der Entdeckung eines riesigen, 1.500 Jahre alten Weinpresse-Komplexes in Yavne, der rund 2 Millionen Liter Wein im Jahr herstellen konnte. Die größte Winzerei aus der byzantinischen Ära wurde von Archäologen der Israelischen Antikenbehörde ausgegraben.

Die tiefe jüdische Verbindung zum antiken Yavne spielte eine große Rolle in der lokalen Berichterstattung der Geschichte:

In der Mischna [der jüdischen mündlichen Tradition] heißt es, dass die jüdische Führung nach der Zerstörung Jerusalems [im Jahr 70 n.Chr.] nach Yavne zog und dass die Weisen von Yavne ein einem Weinberg lebten und die Thora studierten. Die Ausgrabungen zeigten eine Fortsetzung der Existenz der Weinindustrie an dieser Stelle über viele Jahrhunderte, sagten die Archäologen.

Tatsächlich verlegte Rabban Yochanan ben Zakkai den Sanhedrin, das oberste Gericht und das gesetzgebende Gremium für alle mit der Halacha  für alles, was mit der Halacha (dem jüdischen Recht) zu tun hat, nach der Zerstörung Jerusalems durch die Römer nach Yavne.

Aber während israelische Nachrichtenorganisationen diesen notwendigen Kontext brachten, verwässerten ihn die prominenten Agenturen Associated Press (AP), Agence France-Presse (AFP) und Reuters zusammen mit der BBC und der Times (GB) oder löschten die Verbindung zwischen dem Ort dieser historischen Entdeckung und der Verbindung des jüdischen Volks zu Israel komplett.

Keine Juden hier: APs und Reuters‘ krasse Auslassung

Der Text von Associated Press, geschrieben von Tsafrir Abayow, enthält die Worte „Jude“, „jüdische“ oder „Judentum“ nicht. Und die Begriffe „Israel“ und „israelisch“ werden einzig in Bezug auf das moderne Land erwähnt, in dem die Winzerei ausgegraben wurde. Der Bericht von Reuters, geschrieben von Ari Rabinovitch (überarbeitet von Jeffrey Heller und Ed Osmond) folgt im Grunde derselben redaktionellen Linie, auch wenn die Schlagzeile des Artikels das Heilige Land erwähnt.

AFPs uralte „jüdische Siedlung“

Der Text der AFP geht einen Schritt weiter; er nutzt den zeitgenössischen, politisch aufgeladenen Begriff „Siedlung“, um eine antike jüdische Gemeinde zu beschreiben: „Die Anlage in Yavne, südlich von Tel Aviv, war in biblischen Zeiten eine jüdische Siedlung und eine Schlüsselstadt nach der Zerstörung Jerusalems im Jahr 70 n.Chr.“

Die Berichterstattung von AFP wirft die Frage auf: Schüssel für wen?

BBC täuscht 400 Millionen Menschen, die Times (GB) erwähnt den Islam, nicht das Judentum

Dann gibt es die BBC. Der jede Woche von mehr als 400 Millionen Menschen gesehene Sender bietet eine interessante Geografiestunde: „Das Endprodukt war als Gaza- und Aschkelon-Wein bekannt, nach den Häfen, über die er nach Europa, Nordafrika und Kleinasien exportiert wurde.“ Aber Yavne, das als bedeutendster Ort in der nachbiblischen jüdischen Geschichte nach Jerusalem gilt, ist nur ein Anhängsel.

Der Text der BBC verweist nur einmal auf Yavne, als „südlich von Tel Aviv“ gelegen.

Die Times (GB) schafft es die BBC zu übertreffen: Der von Anshel Pfeffer eingereichte Bericht vermerkt die islamische Verbindung zu der Gegend, nicht aber die jüdische: „… Im byzantinischen Osten kam ein großer Teil des Weins aus diesem Küstenstreifen, bevor die Produktion im siebten Jahrhundert mit der muslimischen Eroberung aufhörte.“

Die Washington Post kriegt es hin

Einer der 1.300 Kunden der AP ist die Washington Post (WaPo), die eine eigene Autorin damit beauftragte die Geschichte zu berichten.

In einem Artikel mit dem Titel In Israel wurde ein 1.500 Jahre alter Weinbetrieb gefunden. Experten sagen, es handelt sich um die größte bekannte Winzerei aus dieser Zeit vermeidet die Autorin Jaclyn Peiser die oben erwähnten Tricks: „Yavne ist dafür bekannt vor 2.000 Jahren ein Zufluchtsort für jüdische Führer gewesen zu sein, als die Römer Jerusalem zerstörten. Sie bildeten einen neuen Ort für Studien – nach Angaben der Archäologen in einem Weinberg.“

Hut ab vor der Washington Post, dass sie in diesem Fall die Ausnahme ist.

Das Auslassen jeglicher Hinweise auf die Verbindung des jüdischen Volks zu Yavne entspricht in der Tat der offensichtlich übergeordneten Politik vieler Nachrichten-Organe „unbequeme“ Fakten – historisch oder modern – einfach zu ignorieren, die die uralten Verbindungen des jüdischen Volks zu Israel bestätigen.