Die „Progressive“ BDS-Bewegung ist dagegen, dass Israelis, Jordanier und Palästinenser zusammenarbeiten, um den Jordan zu retten

Elder of Ziyon, 18. November 2022

Von der Internetseite von EcoPeace:

EcoPeace ist eine einzigartige Organisation, die jordanische, palästinensische und israelische Umweltschützer zusammenbringt.

Unser Hauptziel ist die Förderung von Kooperationsbemühungen zum Schutz unseres gemeinsamen Umwelterbes. Damit streben wir sowohl nachhaltige regionale Entwicklung als auch die Schaffung notwendiger Bedingungen für dauerhaften Frieden in unserer Region an. EcoPeace hat Büros in Amman, Ramallah und Tel Aviv.

Am Donnerstag kündigten sie für Israel und Jordanien eine Absichtserklärung den Jordan zu sanieren an, eine Initiative, die auch Zusammenarbeit mit der palästinensischen Autonomiebehörde erfordert.

„Die Sanierung des Jordan ist eine entscheidende Maßnahme zur Anpassung ans Klima, die helfen kann 50% der Biodiversität zurückzuholen, die aufgrund von Jahrzehnten der Verschmutzung und der Süßwasserentnahme verlorengegangen ist“, sagte die Gruppe. „Da das Flussbett aufeinander folgende Jahre klimaverursachter Trockenheit erlebt hat, kann ein sanierter Fluss die Grundlage für regionale Klimastabilität sein. Der der halben Menschheit heilige Fluss kann durch Tourismus und Pilgerreisen dringend benötigte Arbeitsplätze schaffen, besonders für jordanische und palästinensische Gemeinden.“

Klingt wie eine Win-Win-Situation, nicht wahr? Der Umwelt helfen, der Wirtschaft der Palästinenser und Jordaniens helfen, sogar Touristen und Pilgern helfen, die den Jordan besuchen. Wer kann etwas dagegen haben?

BDS kann das.

Der jordanische Zweig der BDS-Bewegung gab eine wütende eigene Stellungnahme aus, in der er sagte, das Projekt „arbeite daran die jordanische und palästinensische Jugend in Umweltprogrammen und gemeinsamen Workshops zusammen mit zionistischen Gruppen aus den besetzten Gebieten zu integrieren“.

Er beschuldigte EcoPeace der „Umweltnormalisierung“, von ihnen definiert als „Zusammenarbeit mit dem zionistischen Gebilde unter dem Deckmantel der Verbesserung der Umwelt, ob über die Reduzierung der Umweltverschmutzung, Recycling, zunehmendem Zugang zu Wasser oder Umkehr des Klimawandels“.

Sie sagten Israel nutze „Umweltnormalisierung als Mittel der Public Relations und als Tarnung zum Verbergen ihrer Verstöße gegen Menschenrechte und um ihre Umweltverbrechen an den Palästinensern und ihrem Land zu verschleiern“.

Laut BDS ist also alles furchtbar, was Israel unternimmt, um der Umwelt zu helfen, weil es die scheußlichen Dinge vertuscht, die Israel der Umwelt antut.

Mit anderen Worten: Es ist besser, wir lassen den Jordan austrocknen, als dass wir zulassen, dass Israel daran beteiligt ist ihn zu retten.

Wenn du Israel stärker hasst, als dass du den Planeten liebst, bist du vielleicht einfach nur ein Antisemit.

BDS & Co. entlarvt

gefunden auf LinkedIn:

Wenn BDS-Anhänger sich wirlich um Palästinenser sorgen, warum gehen sie nicht in den Gazastreifen und versuchen die Rechte von Frauen zu fördern, die unter der Hamas-Herrschaft leben? Warum kommen sie nicht in die Palästinensergebiete und versuchen für Reformen, Demokratie und freie Meinungsäußerung unter der PA und der Hamas zu werben? Am Ende des Tages scheint es BDS mehr um Hass auf Israel zu gehen als darum den Palästinensern zu helfen.
Kahled Abu Toameh, preisgekrönter arabisch-israelischer Journalist

125. Jahrestag

Dry Bones, 18. August 2022

BDS-Gruppen sind schwer damit beschäftigte eine Reihe von Demonstrationen gegen die offizellen FEiern zum 125. Jahrestag des Ersten Zionistischen Kongresses zu planen, der am 29. August 1897 im schweizerischen Basel stattfand.

Deutsche Stadt verstößt mit dem Wiedereinstellen von Informationen einer BDS propagierenden Gruppe gegen Regierungsbeschlüsse

Offizielle Vertreter der Stadt wollen dem israelfeindlichen Palästina-Komitee Stuttgart weiter eine öffentliche Plattform bieten

Benjamin Weinthal, JNS.org, 9.August 2022

Demonstranten in Berlin halten eine Palästinenserflagge und die Initialen der israelfeindlichen BDS-Bewegung während des Besuchs des damaligen israelischen Premierministers Benjamin Netanyahu in Deutschland im August 2019 (Foto: Israel HaYom)

Die Stadt Stuttgart hat es abgelehnt gegen ein Gerichtsurteil in Berufung zu gehen, das die Ämter anweist die Kontaktinformationen der mächtigsten BDS-Gruppe des Landes wieder auf die Internetseite der Stadt zu stellen.

BDS ist die Abkürzung für die Kampagne Boykott, De-Investitionen und Sanktionen, die sich gegen Israel richtet.

Frank Nopper, der CDU-Bürgermeister von Stuttgart, trotzt den Appellen deutscher Juden, die ihn auf Grundlage eines JNS-Berichts und zusammen mit dem Simon Wiesenthal Center drängten gegen das Urteil in Berufung zu gehen, das die Stadt anweist dem Palästina-Komitee Stuttgart weiterhin eine öffentliche Plattform zu geben.

Susanne Kaufmann, eine Sprecherin Noppers, schrieb JNS per E-Mail: „Wir bedauern das Urteil des Stuttgarter Verwaltungsgerichts sehr. Trotzdem haben wir aus rein juristischen Gründen beschlossen nicht in Berufung zu gehen. Auf Grundlage der aktuellen Rechtsprechung, wie sie andernorts stattgefunden hat, schätzen wir die Chancen auf Erfolg einer Berufung sehr niedrig ein. Aus diesem Grund haben wir die Adresse des Palästina-Komitees wieder auf die städtische Internetseite gestellt.“

Kaufmann fügte hinzu: „Wir betrachten es nicht als Lösung auf der städtischen Internetseite alle externen Adressen zu löschen. Dann müssten wir viele Kulturinstitutionen und alle Sportvereine von der Homepage löschen.“

Nathan Gelbart, ein bekannter deutsch-jüdischer Rechtsanwalt und Antisemitismus-Experte, schickte JNS ein Gerichtsurteil zum Versuch eine Nazi-Demonstration zu verbieten und merkte an: „Das zeigt einfach, dass Städte, z.B. Heilbronn, das wie Stuttgart in Baden-Württemberg liegt, gegen Urteile der ersten Instanz des Verwaltungsgerichts in Berufung gehen, wenn es um Nazis geht; warum dann nicht gegen BDS-Nazis?“

Noppers Entscheidung die Informationen wieder einzustellen verstößt gegen Anti-BDS-Beschlüsse des Landes Baden-Württemberg, in dem Stuttgart liegt, sowie gegen eine nicht bindende Rechtsverordnung des Bundestages.

Michael Blume, CDU-Mitglied und vom Land Baden-Württemberg mit der Bekämpfung von BDS [weil mit der Bekämpfung von Antisemitismus] beauftragt, lehnte es ab JNS-Anfragen dazu zu beantworten. Das Simon Wiesenthal Center hat Blume letztes Jahr wegen seiner judenfeindlichen und israelfeindlichen Aktivitäten als antisemitisch eingestuft; dazu gehört sein Versagen Staatsgelder für BDS-Aktivitäten zu drosseln.

Wilfried Kretschmanns Regierungskoalition aus den regionalen Grünen und der CDU behauptet, es gebe im Land „keinen Platz für Antisemitismus“.

Kretschmann lehnte es ab das pro-BDS-Gerichtsurteil zu kommentieren.

„Erlegt den Staat Israel“: Medien verschleiern das wahre Ziel der BDS-Kampagne in der Berichterstattung über Sally Rooney

Rachel O’Donogue, HonestReporting, 13. Oktober 2021

Die Diskussion darüber, dass die irische Schriftstellerin Salley Rooney ihre Verbindungen zu einem israelischen Verleger in Übereinstimmung mit ihrer Unterstützung der BDS-Bewegung (Boykott, De-Investitionen und Sanktionen) kappte, geht weiter.

In den letzten zwei Tagen haben zahlreiche internationale Medien Artikel über Rooneys Entscheidung veröffentlicht sich an einem „Kulturboykott“ des jüdischen Staates zu beteiligen, indem sie verhindert, dass ihr neuester Roman, Beautiful World, Where Are You?, vom Modan Publishing House ins Hebräische übersetzt wird.

Ein auffallendes, vielen dieser Zeitungsberichten gemeinsames Thema ist, wie gründlich sie die wahren Ziele der BDS-Bewegung verzerren und falsch darstellen, so dass sie dem uninformierten Leser annehmbar erscheinen.

Die BDS-Internetseite zeigt z.B. eindeutig Verfechter „eines Boykotts des gesamten Unterdrückungsregimes Israels“ und appelliert an Anhänger „Druck auf [ihre] jeweiligen Staaten auszuüben, um Embargos und Sanktionen gegen Israel zu verhängen.“

Doch die Washington Post verniedlicht das Ausmaß des Ziels der Bewegung in ihrem Artikel vom 12. Oktober Sally Rooney won’t release new bestseller in Israel, publisher says, intensifying debate on cultural boycott (Sally Rooney wird neuen Bestseller in Israel nicht veröffentlichen, sagte Verleger, was die Debatte über einen Kulturboykott intensiviert):

Die BDS-Kampagne zielt darauf Israels Politik gegenüber den Palästinensern zu verändern, indem zu Boykotten, dem Abstoßen von Aktien und Sanktionen gegen israelische und internationale Firmen ermutigt wird, die auf Land agieren, das Palästinenser als das ihre betrachten. Land, das Palästinenser als ihres betrachten, umfasst die Westbank und Ost-Jerusalem.

BDS unterscheidet jedoch nicht zwischen israelischen Firmen, die in den umstrittenen Gebieten operieren und denen, die das nicht tun. Stattdessen drängt sie dazu alle Firmen – israelische wie ausländische – auf schwarze Listen zu setzen, die jegliche Art von Geschäften mit dem jüdischen Staat machen.

Eine von BDSGuide veröffentlichte Liste, die die „Heuchelei von BDS“ entlarvt, stellt heraus, dass BDS-Befürworter Boykotte von Unternehmen fordern, zu denen Apple, Microsoft, Samsung, Amazon, Facebook, Google, eBay, Viacom, Universal Studios, Coca-Cola, Nestle, McDonald’s und Walmart gehören.

Würden die Leute den Forderungen der BDS-Bewegung komplett nachgeben, dann wäre es tatsächlich unwahrscheinlich, dass sie jemals wieder essen, trinken oder Technologie verwenden würden.

In seiner Zusammenfassung von BDS erklärt aber The Cut, das Teil des New York Magazin ist:

BDS hat ein paar Schlüsselziele: Die Israelis dazu zu bringen ihren palästinensischen Bürgern gleiche Rechte zu gewähren; die im Konflikt nach der Gründung Israels vertriebenen palästinensischen Flüchtlinge zurück in ihre Häuser zu lassen; und das besetzte Land zurückzugewinnen, das Israel im arabisch-israelischen Krieg von 1967 eroberte, einschließlich der Westbank. Im Dienste dieser Ziele propagiert BDS einen internationalen Boykott nach dem Vorbild desjenigen, der half die „Apartheid“ in Südafrika zu beenden.

The Cut plappert effektiv die Falschdarstellungen und unverblümten Lügen der Bewegung nach, indem sie sie als Fakten präsentieren.

Die Realität ist, dass es keine Gesetze in Israel gibt, die dem früheren Apartheidsystem Südafrikas auch nur ähneln, mit dem Bürger auf Grundlage von Rasse, Religion oder Ethnie diskriminiert wurden. Arabische Israelis, von denen sich nur ein geringer Anteil als Palästinenser identifiziert, stellen 20 Prozent der Bevölkerung Israels und haben volle Staatsbürgerschaft und gleiche Rechte.

Die Publikation zielt auch auf die, die BDS verurteilt haben:

Manche Kritiker interpretieren die Ziele der Bewegung als Ausdruck eines Wunsches Israel als jüdischen Staat abzuschaffen und als in ihren Inzielnahme Israels antisemitisch, während viele andere Länder ebenfalls Menschenrechtsverletzungen begangen haben.

Das legt nahe, dass es eine Handvoll Pro-Israelis gibt, die auf verschwörerische Weise die Ziele der BDS als „Spiegel eines Wunsches Israel als jüdischen Staat abzuschaffen“ verdrehen.

Omar Barghouti hingegen, Mitgründer der Bewegung, ist früher in seiner Ansicht schon eindeutig gewesen, dass ganz Israel palästinensisches Territorium ist, während er seine Opposition zu einem „jüdischen Staat in welchem Teil [des britischen Mandats] Palästinas auch immer“ bestätigte.

Gefragt, ob er eine Zweistaaten-Lösung unterstützt, ist Barghouti wiederholt für nur einen Staat eingetreten: einen palästinensisch.

Teen Vogue twittert seine verstümmelte Version der Geschichte an seine 3,2 Millionen Follower; darin stand folgender Satz:

BDS oder Boykott, De-Investitionen, Sanktionen, fordert die weltweiten Anhänger der Palästinenserrechte auf sich zu weigern Institutionen in Israel oder solche, die mit der israelischen Regierung verbunden sind finanziell zu unterstützen.

Zumindest macht das klar, dass BDS sich auf den Boykott ganz Israels konzentriert, nicht nur den jüdischer „Siedlungen“ in von den Palästinensern beanspruchten Territoriums.

Trotzdem würde der führende BDS-Aktivist und US-Collegeprofessor As’ad AbuKhalil höchstwahrscheinlich dieser zahmen Bewertung der Ziele der Bewegung widersprechen, bedenkt man, dass er einst unzweideutig erklärte, ihr Hauptmotiv sei es „den Staat Israel zu erlegen“.

Sally Rooneys Entscheidung ihren Roman nicht bei einer israelischen Firma zu veröffentlichen, mag ein symbolischer Sieg der BDS-Kampagne sein.

Aber das wäre unmöglich gewesen, hätten nicht so viele Medien die Realität der zentralen ziele der Bewegung verschleiert: sprich, die jüdische Selbstbestimmung in ganz Israel zu beenden.

Die semantische Schlacht verlieren, den Krieg gegen BDS gewinnen

Noch ist nicht alles verloren. Während wir im Krieg der Worte vielleicht geschockt sind, machen wir die BDS-Antisemiten weiter fertig.

Mitchell Bard, Israel HaYom, 7. Juli 2022

Ein Aspekt des palästinensisch-israelischen Konflikts ist buchstäblich ein Krieg der Worte. Worte sind mächtige Waffen und beide Seiten streben die Übernahme ihrer bevorzugten Fachausdrücke an, um die öffentliche Meinung zu beeinflussen. Israel und seine Anhänger sind typischerweise auf der Verliererseite der Kämpfe gewesen, was Opfer fordern kann. Israels jüngste Niederlage gehört zu den verheerendsten.

Sprachgebrauch zu übernehmen, der Israel schadet, ist manchmal das Ergebnis von Vernachlässigung, die die Macht der Worte nicht anerkennt, bis es zu spät ist. Zwei der wichtigsten Verluste in diesem Krieg ist die Verwendung der Begriffe „Westbank“ statt „Judäa und Samaria“ und „besetzte“ statt „umstrittene“ Gebiete. Ersteres nimmt den Juden ihre Geschichte im Land Israel, während letzteres weiter impliziert, dass Juden anderen das Territorium weggenommen haben. Die Normalisierung dieser Begriffe hat Israel gezwungen rhetorisch und politisch auf dem Platz der Gegner zu spielen.

Einer der wenigen Siege Israels hat in der allgemeinen Ablehnung abwertender Begriffe für den Sicherheitszaun gewesen. Das ist einer der Gründe, dass die Barriere kein Thema mehr ist.

Auf Israel wird heute international wegen der Übernahme des Vergleichs zum Afrikaner-Südafrika eingeprügelt – wegen des gefürchteten „A-Worts“.

Die Anschuldigung ist allgegenwärtig geworden. Sie wird von Palästinensern, Menschenrechtsorganisationen, Presbyterianern und Methodisten, UNO-Organisationen, großen Medien, Akademikern, Entertainern, Politikern und vielen anderen eingesetzt. Das ist ein klassisches Beispiel für die Effektivität der Großen Lüge.

Leider machen Israel und seiner Verteidiger, wie ich argumentiert habe, unerzwungene Fehler – um eine weitere Sport-Metapher zu verwenden – indem das „A-Wort“ in den Zurückweisungen wiederholt wird. Statt Leute jenseits des Chors der Wahrheit zu überzeugen, stärken sie unabsichtlich die Verbindung Israels und des „A-Worts“.

Schlimmer ist: Respektable Israelis und Freunde Israels haben entweder die Anschuldigung auch erhoben oder nahegelegt, dass sie ein mögliches Ergebnis israelischer Politik ist. Zum Beispiel sagte der ehemalige Premierminister Ehud Barak, offensichtlich kein Antisemit, 2017, Israel befinde sich auf einer „schiefen Ebene hin zur [das A-Wort]“.

Spiel, Satz und Sieg für die Israel-Verleumder.

Noch ist nicht alles verloren. Wir mögen im Krieg der Worte geschockt sein, aber wir machen die BDS-Antisemiten weiter fertig.

Letzten Monat haben wir einen Rekord für BDS-Fehlschläge aufgestellt.

Es beginnt damit, dass Unilever den Boykott Judäas und Samarias durch Ben & Jerry’s aufgehoben hat. Als Reaktion beharrt B&J verstärkt auf seiner antisemitischen Haltung; ihre Muttergesellschaft hingegen erfuhr, dass Antisemitismus einen Preis hat, da sie in verschiedenen Bundesstaaten auf die Liste der Firmen gesetzt wurde, die keine Regierungsinvestitionen mehr erhalten dürfen. Manche stießen ihre Firmenanteile ab. Die Vorstellung, Israelis eine bestimmte Eiskrem-Marke zu verweigern, würde die Regierung auf die Knie bringen, zeigt die oft komische Absurdität der BDS-Bewegung an.

Wo wir von Antiboykott-Gesetzen der Bundesstaaten reden: Die Antisemiten haben ihre Hoffnung darauf gesetzt, dass die ACLU die Gerichte überzeugt, der Erste Verfassungszusatz würde verletzt. Die ACLU hat erfolgreich Demokraten im Kongress so eingeschüchtert, dass sie die Durchsetzung von Bundesgesetzgebung verhindern. Die Freunde von Antisemiten erlitten allerdings einen vernichtenden Verlust, als ein Bundes-Appellationsgericht die Verfassungsgemäßheit des Gesetzes bestätigte. Das mit 9 zu 1 gefällte Urteil hob eine Entscheidung vom Februar 2021 auf, von der die BDS-ler glaubten, sie würde alle Gesetze der Bundesstaaten aufheben. Richter Jonathan Kobe sagte, das Gesetz verhindere keine Kritik an Israel oder dem Recht. „Es verbietet nur wirtschaftliche Entscheidungen, die Israel diskriminieren. Weil solche kommerziellen Entscheidungen für Beobachter unsichtbar sind, wenn sie nicht erklärt werden, sind sie nicht von Natur aus aussagekräftig und schließen den Ersten Verfassungszusatz nicht ein.“

Touché.

Das war nicht alles. Die BDS-Bewegung glaubte, sie habe einen weiteren großen Sieg erzielt und erklärte ihre Kampagne des Druck ausübens „funktioniert sogar bei den größten Unternehmen“, als General Mills‘ Marke Pillsbury ankündigte, sie haben ihren Anteil an einem Werk in Atarot verkauft, das Aktivisten als illegale Siedlung bezeichnen.

Aber ach, der Beifall verwandelte sich in Buh-Rufe, als General Mills antwortete: „Wir haben deutlich gemacht, dass die globale Geschäftsstrategie zu dieser Entscheidung führte. Jede Behauptung anderer, die den Ruhm dafür einheimsen wollen, sind falsch“, sagte die Firma in einer Erklärung. „Wir verkaufen unsere Produkte weiter in Israel und freuen uns darauf unsere israelischen Kunden weiterhin mit unsere andere Marken zu bedienen.“

Wie JNS-Reporter Mike Wagenheim feststellte, stellt Pillsbury immer noch Produkte in Atarot her, die in Israel verkauft werden. Er fügte hinzu, dass General Mills auch Häagen-Dazs-Eiskrem verkauft, das Kunden gewann, die gegen die Entscheidung von Ben & Jerry’s protestieren.

Die BDS-Kampagne schoss ein Eigentor (Entschuldigung für die Sport-Metaphern), als BDS Boston eine Landkarte veröffentlichte, die die Standorte von 30 jüdischen Organisationen zeigte, viele davon unpolitisch, denen sie „Unterstützung der Kolonisierung Palästinas“ und „weltweite Gewalt“ vorwarfen. Das Ziel, das die Organisation mit der Veröffentlichung verfolgte (was eine Schlagzeile des Boston Globe als „Eine Straßenkarte für Judenhasser“ bezeichnete) lautet „die lokalen Organisationen und Netzwerke offenzulegen, die Zerstörung inszenieren, so dass wir sie niederreißen können.“

Dieses sogenannte „Kartierungsprojekt“ war so unverhohlen antisemitisch, dass sogar die Kongressabgeordnete und „Squad“-Mitglied Ayanna Pressley (Demcrats, Massachusetts) sagte: „Es ist nicht hinnehmbar jüdische Institutionen oder Organisationen ins Visier zu nehmen oder verletzbar zu machen. Punkt.“

Nach anfänglichem Schweigen war das BDS-Nationalkomitee angesichts der Gegenreaktionen auf die Peinlichkeit des glasklaren Antisemitismus der Bewegung gezwungen jegliche Verbindung zu dem Projekt zu bestreiten. Dennoch wurden die Angriffe auf das Projekt verurteilt, so wie es auch 15 propalästinensische Gruppen es machten, die gegen „Versuche dieses nützliche Bildungsmittel zu zensieren“ protestierten.

Die BDS-ler erreichten, was sie als einen bedeutenden Sieg betrachten, als eine Band namens Big Thief, von der ich noch nie etwas gehört habe, ihr Konzert in Tel Aviv auf den letzten Drücker absagte. Sie machte das, nachdem sie zuvor ihre Absicht erklärt hatte in der Heimatstadt eines der Bandmitglieder aufzutreten. Ich nehme an, sie haben einige enttäuschte Fans, aber das war nur ein weiteres Beispiel der Feigheit einiger dieser Künstler, die vor Druck in sozialen Medien einknicken.

Bezeichnend für das Gesamtversagen des kulturellen Boykotts ist, dass, während diese B-Künstler Rückzieher machen, der internationale Superstar Andrea Bocelli (90 Millionen verkaufte Alben) vor ausverkauftem Haus in Tel Aviv sang. Und übrigens: Er besuchte die Westmauer.

Keine Trompeten von den BDS-Truppen.

BDS: Mythen und Fakten

Daniel Pomerantz,  HonestReporting, 2. September 2019

Was ist BDS, die Bewegung „Boykott, De-Investitionen und Sanktionen“ gegen Israel? BDS-Mythen beschreiben die Kampagne als Graswurzel-Bewegung für soziale Gerechtigkeit, die für Menschenrechte gegen Apartheid kämpft. Aber die Fakten zeigen etwas vollkommen anderes: BDS ist genauso rassistisch und zerstörerisch wie sie verlogen ist.

Wir dröseln die BDS-Mythen und die Fakten auf, die Sie wissen müssen.

BDS-Mythos: Es handelt sich um eine Graswurzel-Protestbewegung

Fakt: Zur BDS-Führung gehört eine als Terrororganisation eingestufte Gruppe

Zum BDS-„Nationalkomitee“ gehört der Council of National and Islamic Forces in Palestine. Zu diesem Rat gehören mehrere Gruppen, die vom Großteil der Welt als Terrororganisationen eingestuft sind: Hamas, Palästinensischer Islamischer Jihad und die Volksfront zur Befreiung Palästinas.

BDS-Mythos: Ihr Ziel ist es die Blockade des Gazastreifens zu beenden und die Besetzung der Westbank durch Israel auf die Grenzen von 1967 zurückzugehen

Fakt: Nach Angaben der BDS-Führer besteht ihr Zweck darin Israel ein Ende als einzigem jüdischen Staat zu bereiten.  Hier ist das, was drei führende BDS-Persönlichkeiten sagen, in ihren eigenen Worten:

BDS-Mitgründer Omar Barghouti

1) Omar Barghouti, Mitgründer BDS:

Definitiv, auf jeden Fall sind wir gegen einen jüdischen Staat in jedem Teil Palästinas. Kein Palästinenser, rationaler Palästinenser, kein Verräter-Palästinenser, würde jemals einen jüdischen Staat in Palästinenser akzeptieren.

(Gesondert davon stellt er klar, dass „Palästina“ ganz Israel bedeutet.)

2) As’ad Abu Khalil, Politik-Professor an der California State University, BDS-Führer und  Aktiviste:

Das wahre Ziel der BDS ist es den Staat Israel zu erledigen … das sollte als unmissverständliches Ziel genannt werden.

3) John Spritzler, Schriftsteller, BDS-Führer und Aktiviste:

Ich denke, die BDS-Bewegung wird an Stärke gewinnen, wenn sie unverblümt erklärt, warum Israel kein Recht hat zu existieren

Indem sie sich als Bewegung für soziale Gerechtigkeit tarnen, führen die BDS-Führer junge Menschen in die Irre, die sich aufrichtig um solche Themen kümmern.

BDS-Mythos: Israel ist ein Apartheidstaat

Fakt: „Apartheid“ der Art Südafrikas bezieht sich auf ein Regime, in dem schwarze Südafrikanern nicht erlaubt war dieselben Schulen zu besuchen, in denselben Jobs zu arbeiten oder sogar dieselben öffentlichen Einrichtungen zu nutzen wie Weiße.

Israels Wirklichkeit sieht komplett anders aus.

Araber stellen rund 20 Prozent der Bevölkerung Israels. Viele identifizieren sich als Palästinenser und genießen volle Staatsbürgerschaft mit gleichen Rechten. Israelische Araber arbeiten in jedem Bereich wie jeder andere Staatsbürger auch, darunter als Ärzte, Rechtsanwälte, Filmstars, Nachrichtenmoderatoren, Richter am Obersten Gerichtshof und natürlich als Mitglieder in der Regierung (z.B. dem Parlament, der „Knesset“).

Als er 2019 bei einem Auftritt an der UCLA mit dieser Realität konfrontiert wurde, sagte Omar Barghouti, diese Palästinenser seien „Kollaborateure“ und vergliech sie mit denen, die mit den Nazis kollaborierten.

Das ist eine besonders ironische Behauptung: Barghouti selbst studierte an Israels Universität Tel Aviv.

BDS-Mythos: Israelische Gesetze diskriminieren arabische Israelis

Fakt: Es gibt kein Gesetz in Israel, das irgendeinen Staatsbürger aufgrund von Rasse, Religion, Ethnie oder Geschlecht diskriminiert.

BDS-Führer haben vor kurzem einen Bericht von Human Rights Watch falsch dargestellt, um zu behaupten, Israel habe seine Bürger diskriminierende Gesetze. Der Bericht bezieht sich in Wirklichkeit nur auf Bürger der PA-Regierung.

Unter Zuständigkeit der PA lebende Palästinenser haben keinen Zugang zu israelischen sozialen Dienstleistungen und mussten Genehmigungen erhalten, um nach Israel einzureisen: So  wie jeder andere Mensch, der kein Bürger eines Landes ist. Israel setzt in den Palästinensergebieten Sicherheitsmaßnahmen in Reaktion auf Jahre an Terroranschlägen um und tut das in Übereinstimmung mit dem Völkerrecht, wie es vom israelischen obersten Gerichtshof interpretiert und durchgesetzt wird.

BDS-Mythos: Wirtschaftsboykotte setzten Israel erfolgreich unter Druck

Fakt: BDS hat wenig Einfluss auf Israels Gesamtwirtschaft, aber sie schadet Palästinensern sowie Koexistenz-Versuchen

Wäre BDS erfolgreich, dann könnten sie vieles von ihrer Handy- und Computertechnologie nicht nutzen, viele der Medikamente, die Sie nehmen, einen Großteil des sauberen Trinkwassers an allerlei Orten der Welt (z.B. in Kalifornien) und weiteres.

Bei einem der wenigen „Erfolge“ von BDS wurde SodaStream unter Druck gesetzt seine Fabrik aus der Westbank wegzuverlegen. SodaStream war ein Beispiel für Koexistenz, bei der Israelis und Palästinenser in derselben Fabrik unter denselben Bedingungen für denselben Lohn arbeiteten. Die Schließung von SodaStreams Fabrik in der Westbank machte rund 500 Palästinenser arbeitslos und beendete eine bemerkenswerte Übung in Koexistenz.

Die Schließung der Fabrik hatte keinen wirtschaftlichen Einfluss auf Israel, weil SodaStream einfach im Industriegebiet Negev nördlich von Beer Sheva eine neueFabrik eröffnete. Weil aber die palästinensischen Arbeiter nicht zum Ort der neuen Fabrik fahren konnten, verloren sie ihre Arbeitsstellen, womit sie die Hauptlast der zynischen Taktiken der BDS zu tragen hatten. Das ist nur ein Beispiel der grausamen und tragischen Ironie von BDS: Obwohl die Bewegung keinen aussagefähigen wirtschaftlichen Einfluss auf Israel hat, schadet sie Palästinensern wirtschaftlich und beendet ersuche friedlicher Koexistenz.

BDS-Mythos: Boykotte sind freie Meinungsäußerung, kein Antisemitismus

Fakt: BDS greift den einzigen jüdischen Staat der Welt heraus, nicht um zu kritisieren, sondern um zu vernichten.

Es gibt 57 muslimische Staaten, 24 christliche Staaten (dem Gesetz nach, von der Bevölkerung her sind es mehr als 100), sechs buddhistische Staaten, aber nur einen jüdischen Staat. Es gibt aktuell 124 Länder, die sich in territorialen Konflikten befinden, von denen viele weit größeres menschliches Leid produziert haben, als der eine mit Israel und den Palästinensern.

Dennoch greift BDS Israel und nur Israel heraus, um eine Kampagne zu führen, die seiner Existenz als einziger jüdischer Staat ein Ende setzen soll.

Das ist widerliches zweierlei Maß. Zusätzlich dazu moralisch abstoßend zu sein, passt an Israel andere Maßstäbe anzulegen als an alle anderen Länder direkt in ein weithin akzeptierte Arbeitsdefinition für Antisemitismus, die von der Internationalen Holocaust-Gedenkallianz aus Berlin formuliert wurde. Die IHRA-Definition ist von einer zunehmenden Zahl an Regierungen übernommen und bestätigt worden. An Israel andere Maßstäbe anzulegen, die bei anderen Ländern nicht angelegt werden, ist per Definition eine Form des Antisemitismus.

BDS-Mythos: Boykotte sind nötig, weil Israel unschuldige palästinensische Zivilisten ins Visier nimmt.

Fakt: Terrororganisationen bringen Palästinenser vorsätzlich in Gefahr, womit sie Israelis und palästinensisch Zivilisten in eine unmögliche Situation bringen.

Zum Beispiel sind viele der „Proteste“ an der Gaza-Grenze in Wirklichkeit gewalttätige Krawalle gewesen, angeführt von Terrororganisationen, die offen auf israelische Orte schießen. Wenn israelische Streitkräfte zurückschießen, gibt es ein Risiko, dass unschuldige palästinensische Zivilisten Schadennehmen. Wenn die israelischen Streitkräfte allerdings nicht zurückschießen, dann werden die israelischen Gemeinden unter feuer genommen. Die Terrororganisationen bringen Israel gezielt in diese unmögliche Lage und sowohl israelische wie auch palästinensische Zivilisten zahlen dafür einen tragischen Preis.

Wollen Sie mehr erfahren?

Vor kurzem beteiligte ich mich an einer weithin im Fernsehen ausgestrahlten Diskussion mit Omar Barghouti, dem BDS-Gründer. Her ist ein zweiminütiges Video oder sie können hier den 20-minütigen Beitrag ansehen. Barghouti präsentiert die öffentlichen Gesprächsthemen der Bewegung, darunter viele der Mythen, die in diesem Artikel diskutiert werden. In meiner Antwort widerlege ich diese Mythen und erkläre detailliert die Realität hinter BDS.

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Die Bewegung Boykott, De-Investitionen und Sanktionen gegen Israel ist nicht das, was sie zu sein scheint. Getarnt als Graswurzel-Bewegung für sozialen Protest, ist sie in Wirklichkeit eine höchst koordinierte Bemühung dem einzigen jüdischen Staat der Welt ein Ende zu setzen. Diese unheilvolle Realität spiegelt sich in den Taten, Äußerungen und der Führung der Bewegung. Lassen Sie sich nicht täuschen.