Echte Juden vs. echte Palästinenser

Judean Peoples Front, Israellycool, 15. Juni 2017

Ein der Haupttaktiken, die die BDS-Bewegung nutzt, um ihren zugrundeliegenden Judenhass zu verbergen, besteht darin auf die wenigen antizionistischen Juden zu zeigen, die sie unterstützen; das ist dann der „Beweis“, dass sie nicht wirklich antijüdisch sind, nur antiisraelisch oder gegen Besatzung. Sie halten diese Randminderheit der Juden als den einzig „echten Juden“ hoch, während der Rest von uns, der Israel Existenzrecht als jüdischer Staat unterstützt, Blender oder „falsche Juden“ sind.

Aber wie der Rest der BDS-„Logik“ ist diese Argumentation nur akzeptabel, wenn es um Juden geht und keinesfalls, wenn es um Araber, Palästinenser oder Muslime geht. Sollte ein Jude sagen, dass der Islamische Staat die einzig wahren Muslime sind (in Anbetracht der Tatsache, dass die meisten Muslime gegen den IS sind), würde er der Islamophobie beschuldigt. Würd ein Israeli sagen Terrorunterstützer seien die einzig wahren Palästinenser, würde er des Rassismus beschuldigt, obwohl 46% Selbstmord-Bombenanschläge unterstützen, 67% Messeranschläge unterstützen und 89% Raketenangriffe auf israelische Zivilisten unterstützen. Aber wenn die BDS antizionistische Juden (eine sehr kleine Minderheit) als einzig wahre Juden hochhält, dann ist für manche der angeführte Grund akzeptabel.

Es wäre niemals in Ordnung einen Muslime anzugreifen, indem man ihm ein Bild einer ISIS-Gräueltat schickt und sagt: „Das ist der wahre Islam.“ Dennoch sind BDS und ihre Blau-und-weiß-wascher-Freunde von der Jüdischen Stimme für Frieden in Palästina absolut glücklich genau dasselbe mit Juden zu tun.

Wenn also das nächste Mal jemand Ihnen eine Bild der Naturei Karta (die kaum ein paar tausend Mitglieder zählt) twittert, dann twitter Sie doch direkt zurück:

(eingedeutscht von heplev)

Foto-Vergleich aus Brighton

Zwei Bilder aus Brighton, die ermutigen könnten:

Das ist die armselige Truppe der Israelhasser, die unbedingt die Terroristen in israelischen Gefängnissen unterstützen müssen. Dagegen waren die Unterstützer Israels deutlich zahlreicher und deutlich sympathischer:

Neue Sticker von SodaStream

gefunden auf Facebook:

Dieser neue Sticker soll angeblich auf jedes SodaStream-Produkt kommen. Dann hetzt mal weiter gegen SodaStream, ihr BDS-Drecksäcke.

MADE IN ISRAEL
Dieses Produkt ist von Arabern und Juden
hergestellt worden, die Seite an Seite in
Frieden und Harmonie arbeiten.

BDS-Gewalt in Amsterdam: Ich war da

Sie saßen bei meinem Vortrag in Amsterdam im Publikum und sind jede Woche auf dem Dam-Platz. Die Polizei allerdings nicht.

Barry Shaw, Israel National News, 20. März 2017

Barry Shaw (PR)

Als ich in Holland zu Besuch war um zu jüdischem und christlichem Publikum zu sprechen und private Treffen mit pro-israelischen Führungspersönlichkeiten wahrzunehmen, wurde mir erzählt, wie sehr niederländischen Juden zunehmend Angst haben sich zu äußern oder ihre Unterstützung Israels zu zeigen. Ihre größte Angst rührt von der bedrohlichen Atmosphäre her, die von antiisraelischen Protestlern und BDS-Aktivisten angeheizt wird.

Ich wurde Rabbi Benjamin Jacobs vorgestellt; er ist der Leiter der jüdischen Gemeinschaft in den Niederlanden und das Opfer von fünf Übergriffen. Juden sind im gleichen Verhältnis zum Aufstieg von BDS und anderem antiisraelischem Aktivismus angegriffen worden.

Es überraschte daher, dass bei meinem Vortrag vor den jüdischen Publikum im Liberalen Jüdischen Zentrum in Amsterdam drei Personen im Publikum saßen, von denen mir gesagt wurde, das sie führende Mitglieder der niederländischen BDS seien. Sie saßen hier im Anne-Frank-Saal in Anwesenheit der Leute, die mir sagten, sie hätten Angst vor ihnen.

Ich verwickelte sie gezielt in einen öffentlichen Dialog. Einer gab offen zu, dass BDS das Ziel einer Einstaatenlösung verfolgt und keinen Zweistaaten-Frieden. Mit anderen Worten: Er war Omar Barghouti treu, dem BDS-Gründer, der immer für das Ende des jüdischen Staates Israel eintrat. Dieser Typ mit seinem braunen Hemd, auf dem „BOYCOTT ISRAEL“ auf den Hintergrund einer palästinensischen Flagge gestickt prangte, teilte bestimmt das Ziel eines Palästinenserstaats „vom Fluss bis zum Meer“.

Am Ende wischte ich mit ihm den Boden in einem Wortwechsel, in dem ich all die emotionalen Worthülsen, die er Israel entgegenschleudern konnte. Ich zeigt ihm – aber wichtiger noch: dem Publikum – dass die Beleidigungen, mit denen er nach Israel warf, in höchstem Maße auf die Israel umgebenden arabischen Regime und die Palästinenser selbst zutreffen.

Apartheidstaat? Sehen Sie sich Jordanien an, das zehntausende Araber und Muslime siebzig Jahre lang staatenlos in Flüchtlingslagern hielt.

Ethnische Säuberung? Sehen sie sich das Abschlachten von Palästinensern und die Massendeportation von Palästinensern aus Kuwait?

Blockade des Gazastreifens? Was ist mit Ägyptens totaler Blockade des Gazastreifens im Vergleich mit den tausend LKWs, die tagtäglich aus Israel in den Gazastreifen strömen?

Menschenrechte? Dieser „propalästinensische“ BDS-Fürsprecher protestierte nie gegen die grauenhaften Menschenrechtsverletzungen, die gegen sein eigenes Volk sowohl von der Fatah als auch der Hamas begangen werden.

Die BDS-Scheinheiligkeit ist atemberaubend. Ihre Argumente mögen für die Uninformierten emotional eloquent sein, aber für die, die die Fakten kennen, sind sie intellektuell dumm. Warum haben dann die Juden in Holland Angst diesen Idioten die Stirn zu bieten?

BDS-Aktivisten zeigen regelmäßig ihre Dummheit. Nehmen wir zum Beispiel den Fall des BDS-Idioten, der, nachdem er den Morgen am Dam-Platz verbrachte, um Leute zu überzeugen Israel zu boykottieren, in ein Falafel-Café ging, um seinen Hunger zu stillen. Dieser Dummkopf war sich nicht bewusst, dass er sein Geld einer Fastfood-Kette in israelischem Besitz ausgab! Reden wir von dumm und dümmer.

Was an Holland und besonders in Amsterdam besonders beunruhigt, ist, dass der BDS erlaubt wird jede Woche ihre Lügen am Dam-Platz anzupreisen, während proisraelische Aktivisten Probleme haben eine Erlaubnis zu bekommen Gegenveranstaltungen auf demselben Platz zu veranstalten.

Allerdings entschieden sich zwei mutige und beharrliche junge Frauen, Brenda Aartsen und Sabine Sterk jeden Sonntag, wenn die BDS-Letue ihre antiisraelischen Vorführungen veranstalten, in israelische Flaggen gehüllt Israel präsentieren. Andere haben sich ihnen angeschlossen, haben angenehme Gespräche mit Touristen und Besuchern und zeigen jetzt ein großes Bodenposter mit dem Namen ihrer Gruppe „Zeit für Israel einzustehen“.

Das hat den BDS-Mob zur Raserei und Gewalt getrieben.

Am Sonntag, 12. März 2016 zeigte ein Hitzkopf das wahre Gesicht des BDS. Er sagte einer der in eine israelische Flagge gehüllten jungen Frauen: „Du Sch…-jüdische Zionistin! Geh in dein eigenes Land und demonstriere dort.“ Die geschmähte Frau war weder Israelin noch jüdisch. Als der Täter sah, dass ein Mann Bilder davon machte, griff er ihn an. Andere kamen dem Kameramann zu Hilfe und der BDS-Hooligan griff noch einen Mann so heftig an, dass dieser Kopfwunden erlitt. Die Polizei war zur Zeit des Vorfalls nicht auf dem Platz. Sabine folgte dem Angreifer, als sie die Notrufnummer der Polizei wählte. Als er sie ihm folgen sah ging er auf sie los; zwei Männer schützten sie von seinem Angriff. Er schaffte es ihr ins Gesicht zu spucken, bevor die Polizei kam und ihn festnahm.

Bei einem früheren Vorfall erhielten die jungen Frauen Morddrohungen von Haya el-Fatahi, einer radikalisierten Muslima. Eine Woche später kehrte diese Frau auf den Dam-Platz zurück und schlug Sabine die Kamera aus der Hand; aber Sabine schaffte es die Gewalt zufilmen. El-Fatahis Gerichtsverfahren ist für den 10. Mai angesetzt.

Jüdische und proisraelische Gemeinschaften in Holland haben echte Ursache für Sorge. Die Beschwerden, die ich höre, lauten, dass sie sich von der Polizei und den Behörden nicht geschützt fühlen, die sonntags auf dem Dam-Platz unerwartet abwesend sind.

Wenn die frohe Anwesenheit von in israelische Flaggen gehüllte Frauen an diesem zentralen Ort in Amsterdam gebracht wird, bricht die „Hasst Israel“-Brigade in Gewalt aus. Der hartnäckige Widerstand der beiden christlichen jungen Frauen und anderer Einzelpersonen, die sich ihnen angeschlossen haben, hat Beifall verdient. Sie sind bereit auf den Platz zu gehen, um angesichts der Lügen und Drohungen eine israelische Sicht zu offerieren.

Diese beiden jungen Frauen zeigen dem Rest von uns, dass es wirklich an der Zeit ist für Israel einzustehen.

Wie man beweist, dass BDS antisemitisch ist

Elder of Ziyon, 13. März 2017

Das Jerusalemer Hotel, in dem ich abgestiegen bin, liegt im Viertel French Hill, das von B’Teselem und dem Großteil der Welt als „illegale Siedlung“ betrachtet wird.

Vor 1967 war French Hill ein militärischer Außenposten der Jordanier und hatte wenige Einwohner – wenn überhaupt welche. Israel gründete das Viertel nach 1967, zum Teil um den Skopusberg, der 1948 isoliert worden war, mit dem Rest Israels zu verbinden.

Es stellt sich heraus, dass einer der besten Falafel-Orte in Jerusalem das „French Hill Falafel“ ist.

Leider kann ich nicht ausprobieren, wie gut seine Falafel sind, weil es einem Araber gehört und nicht koscher ist.

Volle 16% der Einwohner von French Hill sind israelische Araber. Was bedeutet, dass sie „Siedler“ sind.

Menschen, die BDS – und die UNO – unterstützen, sagten, dass jedes Geschäft, das in „besetzten Gebieten“ agiert, von der „Besatzung“ profitiert und gemieden werden muss. Eine solche Liste wird von der UNO vorbereitet und soll später in diesem Jahr in Übereinstimmung mit früheren Resolutionen veröffentlicht werden.

Wird das French Hill Falafel auf dieser Liste stehen?

Es wird in einer „illegalen Siedlung“ betrieben. Es gehört (fast mit Gewissheit) einem israelischen Araber. Es besteht nur, weil das Viertel besteht; seine Kunden sind weitgehend Israelis, Araber wie Juden.

Nach jeder Definition profitiert das French Hill Falafel von der „Besatzung“.

Würde es einem Juden gehören, dann würde es natürlich auf der Boykottliste stehen.

Aber es gehört einem Araber.

Oberhalb des Falafel-Ladens gibt es die ausgezeichnete israelische Burgerkette Burgers Bar.

Die Feuerprobe für BDS besteht also darin sie zu fragen: Würden Sie French Hill Falafel boykottieren?

Dann zu fragen: Würden Sie Burgers Bar in French Hill boykottieren?

Offensichtlich boykottieren BDS-ler nirgendwo Arabern gehörende Geschäfte, nicht einmal die, die israelischen Arabern gehören. Sie boykottieren nur Juden gehörende Geschäfte und multinationale Firmen, die Juden Profit zu bringen scheinen.

Was die Frage beantwortet.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (19.-25. März 2017)

Sonntag, 19.03.2017:

Mahmud Abbas weihte in Doha eine Schule ein, die nur „palästinensische“ Kinder unterrichten wird. Dort werden die Kinder gelehrt: Israel gibt es nicht, nur „Palästina“. Gewalt ist Klasse. (Und die UNESCO fördert diese Schule.)

Der Oberste Kooperationsrat (eine Gruppe aus Repräsentanten der führenden pal-arabischen Terrororganisationen) rief zu einer Eskalation des Terrorkriegs gegen Israel auf.

Die PA protestiert gegen Veränderungen im Lehrplan an den UNRWA-Schulen in Geografie und Geschichte. Dort werden die Schüler bisher gelehrt Israel nicht anzuerkennen und nach Israel „zurückkehren“ zu wollen sowie Israel zu vernichten. (Worin die Veränderungen bestehen, wird aus den Berichten nicht deutlich.)

Der Terrorist, der am Montag zwei Grenzer an der Jerusalemer Altstadt neiderstach, gehörte einer WhatsApp-Gruppe an, die sich „Weg zum Himmel“ nennt; 18 Mitglieder der Gruppe wurden im Verlauf der letzten Tage festgenommen. Die beiden Grenzer wurden heute aus dem Krankenhaus entlassen.

Der Stabschef der IDF warnt, dass die Hisbollah die UNO-Resolutionen verletzt und sich auf den nächsten Krieg gegen Israel vorbereitet, u.a. mit Aufstockung ihres Waffenarsenals.

Montag, 20.03.2017:

Geheimdienstchef Nadav Argaman warnte in einem Knessetausschuss am Morgen, dass Israel während der anstehenden Pessah-Feiertage einer Zunahmen an Versuchen Terroranschläge zu verüben gegenüber sehen wird. Er rechnet damit, dass vor allem die Hamas verstärkt versuchen wird Israelis zu ermorden.

Dienstag, 21.03.2017:

Statistisches: Der Shin Bet hat 2016 mindestens 16 Selbstmord-Bombenanschläge und 16 Entführungen verhindert.

Das ist mal wieder regelrecht antisemitisch: Mahmud Abbas behauptet, der Grund für alle (!) Katastrophen in der Welt sei die (also Israels) „Besatzung“.

Omar Barghouti, BDS-Gründer und Student an der Universität Tel Aviv, wurde festgenommen. Ihm wird Steuerbetrug vorgeworfen.

Während der letzten Tage wurden im PA-Dorf Jilazoun 5 Personen festgenommen, die zahlreiche Anschläge mit Brandsätzen unternommen haben.

Mittwoch, 22.03.2017:

Vertreter der syrischen Opposition behaupten Israel habe Positionen der syrischen Armee bei Damaskus bombardiert.

Immer mehr Araber aus „Ost“-Jerusalem beantragen die israelische Staatsbürgerschaft.

Donnerstag, 23.03.2017:

Der neue Chef der Hamas im Gazastreifen hat ein Versprechen gegeben: „Ganz Palästina“ soll „befreit“ werden.

Samstag, 25.03.2017:

Syriens Präsident Assad droht, wenn Israel sich weiter mit Militärschlägen gegen Übergriffe aus Syrien auf israelisches Gebiet wehrt, wird er Scud-Raketen auf Israel feuern lassen.

Am Freitag wurde im Gazastreifen ein Hamas-Terrorführer von Unbekannten vor seinem Haus erschossen. Bei der Beerdigung wurde Israel dafür verantwortlich gemacht und Rache geschworen. Der Getötete war beim Austausch für Gilad Shalit freigekommen.