Unbezahlbarer BDS-Versager des Tages (Hauptrolle: Jeremy Corbyn)

David Lange, Israellycool, 25. Juli 2021

Seit geraumer Weile haben die Israelhasser jetzt die „Boykottiert Puma“-Trommel geschlagen. Die offizielle Internetseite der BDS-Bewegung sagt dazu:

Der globale Sportkleidungshersteller Puma ist an Verletzungen des Völkerrechts und der Menschenrechte beteiligt. Puma ist der Hauptsponsor des Israelischen Fußballbundes (IFA), zu dem Mannschaften in Israels illegalen Siedlungen in besetztem palästinensischem Land gehören.

Zusätzlich betreiben Pumas aktuelle und ehemalige Lizenznehmer in Israel Betriebe in illegalen israelischen Siedlungen.

Israels Militärbesatzung vertreibt palästinensische Familien, mit Kindern, aus ihren Häusern um für diese Siedlungen Platz zu machen. Israelische Siedlungen werden vom Völkerrecht als Kriegsverbrechen betrachtet.

Mehr alle 200 palästinensische Sportvereine haben Puma aufgerufen das Sponsoring zu beenden und die Unterstützung von Israels illegalem Landraub zu beenden.

Puma verkauft sich selbst als Firma, die sich für Gleichheit einsetzt, aber sie finanziert die Apartheid, die die IFA hilft aufrecht zu erhalten.

Im Juli 2018 wurde verkündet, dass Adidas die IFA nach einer internationalen Kampagne und der Lieferung von mehr als 16.000 Unterschriften an den Hauptsitz von Adidas nicht weiter sponsert

Wir können das noch einmal schaffen. Schließen Sie sich palästinensischen Sportlern beim Boykott von Puma an, bis die Firma ihre Unterstützung für Israels illegalen Landraub einstellt.

Ist es nicht zum Kotzen, wenn jemand das Memo nicht bekommt?

Irgendwie liebe auch ich dieses Foto.

(Tipp: Sussex Friends of Israel)

BDS-Liste, was Anhänger tun sollen, beweist, dass sie keine „pro-palästinensischen Aktivisten“ sind

Elder of Ziyon, 3. Mai 2021

BDS feierte letzten Juni seinen 15. Jahrestag mit eine Liste von 15 Dingen, die du tun kannst „um Solidarität mit den Palästinensern zu zeigen“.

Hier sind sie:

Entlarve israelische Apartheid

Gezielte Sanktionen [gegen Israel]

Apartheidfreie Zonen in deiner Gemeinschaft „als Orte frei von Rassismus, Sexismus, Diskriminierung“

Firmen-Mitschuld (Druck auf Firmen mit Filialen in Israel)

Gerechtigkeit für Rassen und Einheimische: Unterstützung des von Indigenen und Schwarzen geführten Kampfes für Rassengerechtigkeit…

Umwelt– und Klimagerechtigkeit

Kampf der Frauen: „Gerechtigkeit in Palästina ist eine feministische Sache“

Ethische Stadträte: „Werbung für intersektionale Schritte in deinem örtlichen Stadtrat…“

Glaubensgemeinschaften & Tourismus: „Respektiert den palästinensischen Ruf nach ethischem Tourismus/Pilgerreisen.“

Kultureller Boykott Israels

Akademischer Boykott Israels

Studentenaktivismus: Organisiereintersektionale Kampagnen…

Sportboykott: Schließ dich der Kampagne zum Boykott von Puma an…

LGBTQI+-Rechte: Demaskiere Israels Pinkwashing-Agenda und gehe dagegen an…

Spende für BDS: BDS braucht deine Unterstützung von Menschen mit Gewissen überall…

Es gibt allerdings ein Problem: Nicht ein einziger dieser Punkte hilft auch nur einem einzigen Palästinenser.

Nicht einmal wird erwähnt Geld an Palästinenser zu schicken – nur an BDS.

Nicht einmal wird erwähnt ein palästinensisches Geschäft zu unterstützen – nur israelische Geschäfte zu boykottieren.

Nicht einmal wird erwähnt dafür einzutreten, dass Israel Einschränkungen für Palästinenser lockert.

Nicht einmal wird erwähnt Briefe oder Tweets zur Unterstützung gewöhnlicher Palästinenser zu schicken.

Nicht einmal wird erwähnt die palästinensische Demokratie oder ihre Institutionen zu verbessern.

Nicht ein einziger Aufruf zu freiwilliger Hilfe bei der Olivenernte.

Das ist keine Liste von Dingen, um Solidarität mit Palästinensern zu zeigen. Es handelt sich um eine Werbeliste für „Krieger für soziale Gerechtigkeit“.

Es gibt hier überhaupt nichts Positives. Nichts, was Palästinenser unterstützt. Nur Hass auf den jüdischen Staat.

Diese Liste zeigt besser als jede Hasbara es je könnte, dass Leute, die behaupten „pro-palästinensisch“ zu sein, nichts dergleichen sind. Sie hassen einfach Israel mit einer Leidenschaft, die nur der ihrer Juden hassenden Cousins von Rechts gleichkommt.

Die vielen Charakterzüge des Judenhasses

Was die BDS-Bewegung wirklich will

Joseph Puder, FrontPage Mag, 9. März 2021

Der kollektive Hass auf Juden kann als Antisemitismus definiert werden. Wie der Coronavirus hat er viele Mutationen entwickelt. Antisemitismus ist der älteste Hass, der einfach nicht dahinschwinden will. Er ist im liberalen Großbritannien zu finden, bei Typen wir Rev. Stephen Sizer, einem Vikar der Church of England. 2015 postete er einen Artikel auf Facebook, in dem er Juden und Israel der „Verantwortung für die Anschläge vom 9/11“ beschuldigt. Sizer hat sich einer langen Geschichte von Judenhass angeschlossen. Aus der Judenfeindlichkeit der katholischen Kirche wurde mit Martin Luther ein rabiater Antisemitismus, der die Grundlage für Hitlers Nazi-Völkermordversuch an den Juden legte.

Ende der 1990-er Jahre, als Student im Aufbaustudium an der Seton Hall University (einer katholischen Institution) wurde ich von der mutigen und legendären, verstorbenen Schwester Rose Thering eingeladen einer Rede des Kardinals Edward I. Cassidy, dem damaligen Präsidenten des Pontifikalrats für die Förderung christlicher Einheit und Leiter der Kommission des Heiligen Stuhls für religiöse Beziehungen zu den Juden, vor der Fakultät beizuwohnen. Er zeigte auf, dass die katholische Kirche und ihre Anhänger in der Geschichte judenfeindlich gewesen sein könnten, postulierte aber, dass Antisemitismus kein Teil davon war.

Schwester Rose, die mich für die Seton Hall angeworben hatte, drängte mich, dem Kardinal eine Frage zu stellen. Sie war nicht überzeugt, dass die These des Kardinals wirklich stimmig war und mir ging es genauso. Also hob ich meine Hand und als ich drangenommen wurde, fragte ich: „Eminenz, wie definieren Sie das Pogrom von Kielce in Polen am 4. Juli 1946, bei dem 42 jüdische Männer, Frauen und Kinder, alles Holocaust-Überlebende, ermordet wurden? War das ein Beispiel für Judenfeindlichkeit oder für Antisemitismus?“ Der Kardinal wirkte ziemlich ratlos, schwieg einen Augenblick und vermied es dann höflich meine Frage zu beantworten.

Schwester Rose, die ihr Leben lang gegen Antisemitismus gekämpft hat, zwinkerte mir zu, um ihre Zustimmung zu signalisieren. Die historische Wahrheit lautet, dass man Judenfeindlichkeit und Antisemitismus nicht unterscheiden kann. Diese im Antisemitismus eingebettete Voreingenommenheit ist in der Judenfeindlichkeit verwurzelt. Antisemitismus hat eine Vielzahl an Charakterzügen. Religiöser und kultureller Hass auf Juden geht bis in die Zeit der Griechen und Römer zurück. Rassen-Antisemitismus wurde im 18. Jahrhundert zum neuen Charakterzug. Die Geschichte ist voll mit einer Vielzahl judenfeindlicher Formen des Hasses. Die oben erwähnten sind jedoch die offenkundigsten. Die Vertreibung der Juden von der Iberischen Halbinsel am Ende des 15. und zu Beginn des 16. Jahrhunderts gründete auf religiösem Hass, genährt von der katholischen Kirche und vollzogen von der Inquisition. Der von den Nazis verübte Holocaust an den Juden beinhaltete alle Elemente des Antisemitismus. Er war rassisch, religiös (wenngleich die deutschen Nazis versuchten ihr eigene Religion zu schaffen und das Christentum verachteten), kulturell, politisch und wirtschaftlich.

Der Kern des christlich-religiösen Antisemitismus ist in die Auffassung eingebettet, dass „Juden wegen der Kreuzigung Jesu von Gott verflucht sind“. Das folgt aus Versen im Evangelium nach Matthäus 27,24-25: „Als Pilatus sah, dass er nichts erreichte, sondern dass der Tumult immer größer wurde, ließ er Wasser bringen, wusch sich vor allen Leuten die Hände und sagte: ‚Ich bin unschuldig am Blut dieses Menschen. Das ist eure Sache!‘ Da rief das ganze Volk: ‚Sein Blut komme über uns und unsere Kinder!‘“

Der zitierte Abschnitt, mit dem die Juden als „Christusmörder“ etikettiert wurden (obwohl Jesus auch ein Jude war), kostete das Leben unzähliger unschuldiger Juden aufgrund eines Grolls, den der Autor des Matthäus-Evangeliums gegen die Rabbiner von Yavne (westlich von Jerusalem) hegte. Das Matthäus-Evangelium wurde in den 80-er Jahren des ersten Jahrhunderts geschrieben, 50 Jahre nach dem behaupteten Ereignis der Kreuzigung. Er ersetzte seinen Konflikt mit den Rabbinern durch die mutmaßliche Fehde zwischen den Pharisäern und Jesus. Der Autor von Matthäus war kein Augenzeuge und die Juden, die er beschrieb, waren von geringer Anzahl und nicht „das ganze Volk“. Zu ihnen gehörten hauptsächlich Sadduzäer (die elitäre Tempel-Bürokratie) und es ist unwahrscheinlich, dass auch die Hillel-Pharisäer zu ihnen gehörten. Die meisten Juden Judäas und Galiläas hegten keine Arglist gegen Jesus. Darüber hinaus war Pontius Pilatus tatsächlich nicht der gütige römische Gouverneur von Judäa, wie er in dem Abschnitt von Matthäus 27 beschrieben wird. Er war ein grausamer Tyrann, der schließlich ersetzt wurde. Pilatus sah in Jesu Popularität eine Gefahr für die römische Herrschaft.

Der Autor von Matthäus war als jüdischer Evangelist der Jesus-Bewegung von dem von den Rabbinern ausgegeben Erlass erbost, der das Missionieren in der Synagoge (von Antiochia) verbot und Seinesgleichen aus der Synagoge verbannte. Dann kommt natürlich der offensichtlich verleumderische Verweis auf das Volk (die Juden), die sagen, dass Jesu Blut auf sie und ihre Kinder kommen solle. Welche Eltern würden das Blut eines getöteten Menschen auf sich haben wollen, geschweige denn auf ihren Kindern? Das ist eindeutig eine Veränderung, die in einer späteren Periode vorgenommen wurde, als die Christenheit die Staatsreligion des römischen Reiches wurde.[1]

Die Erklärung Nostre Aetate aus dem Jahr 1965 während des Zweiten Vatikanischen Konzils führte zu einer gewaltigen Verschiebung der Lehre an katholischen Seminaren, in Gottesdiensten und drang bis in katholische Schulen vor. Papst Johannes Paul II. (der polnische Papst) trug einiges zum Verständnis und Kooperation zwischen Katholiken und Juden bei, darunter die Einrichtung diplomatischer Beziehungen zwischen dem Vatikan und Israel. Darüber hinaus wurde die „Geringschätzung“ für Juden aussortiert. In den meisten katholischen Institutionen von heute wird die Lehre von Toleranz und Respekt für Nichtchristen und besonders für Juden vermittelt.

Während die katholische Kirche einen weiten Weg hinter sich hat Freundschaft mit Juden zu schaffen, kann dasselbe über einige der aktuellen großen protestantischen Kirchen nicht gesagt werden. Christianity Today (1. September 2004) brachte eine Schlagzeile: „Sind die großen Kirchen antisemitisch?“ In diesem Artikel antwortete Diane Knippers, Präsidentin des Institute on Religion and Democracy (IRD): „Eine extreme Fokussierung auf Israel, bei gleichzeitiger Ignorierung von Menschenrechtsverletzern, ist eine starke Verfälschung der Botschaft der Kirchen zu den universalen Menschenrechten. Wir können keine rationale Erklärung für die Schieflage finden. Wir müssen uns fragen: Gibt es – bewusst oder unbewusst – ein judenfeindliches Bestreben, das dieses Trommeln gegen den einzigen jüdischen Staat antreibt?

Die Betonung säkularer „sozialer Gerechtigkeit“ durch einige dieser großen Kirchen führte zu BDS-Kampagnen (Boykott, De-Investition und Sanktionen gegen Israel) in der Presbyterian Church USA (PCUSA), der evangelisch-lutherischen Kirche usw. Sie sind getrieben durch ehemalige Missionare in der muslimischen Welt, die sich dann mit einer pro-palästinensischen und anti-israelischen Voreingenommenheit an die Kirchenleitungen wandten, die sich zu Antisemitismus im Gewand des Antizionismus entwickelte. Das soll nicht heißen, dass auch die Leute in den Kirchenbänken solche Kampagnen unbedingt unterstützen.

Dieser jüngste antisemitische Charakterzug ist der Antizionismus oder Antiisraelismus und dieser ist ein Vorwand dafür gegen israelische Juden und letztlich gegen Juden allgemein zu schießen. Die Variante findet sich in der BDS-Bewegung, deren Mitbegründer Omar Barghouti ist, der erklärte: „Das Ziel von BDS ist es Israel zu einem Paria zu machen.“ Er und die BDS-Bewegung greifen Israel für akademische und kulturelle Boykotte aus den Staaten heraus. Barghouti wurde in Qatar geboren, lebte in Ägypten und erhielt seinen MA an der Universität Tel Aviv!… Der ehemalige sowjetische Refusenik und Menschenrechtsaktivist Nathan Sharansky führte den 3D-Test zur Unterscheidung legitimer Kritik von Antisemitismus ein. 3D steht für Delegitimation Israels, Dämonisierung Israels und an Israel ein zweierlei Maß (Doppelstandards) anzulegen. Auf die BDS-Bewegung und einige der großen protestantischen Kirchen treffen all diese Kriterien zu.

Die manchmal gewalttätige, manchmal verbale kollektive Voreingenommenheit gegen Juden, die in vielfältigen Formen auftritt, hat eine Rekordzahl an antisemitischen Vorfällen zum Ergebnis, besonders in Europa und in jüngster Zeit auch in den USA. Es ist an der Zeit, dass eine anständige Gesellschaft sich der Tatsache stellt: Schweigen und Untätigkeit bedeuten Zustimmung.

[1] Das sehe ich anders. Mit „Volk“ ist nicht das ganze Volk Israel gemeint, sondern die Truppe, die anwesend war und Jesus tot sehen wollte, eine selbsternannte religiöse Elite, die so fanatisch war, dass sie das durchaus von sich gegeben haben kann. Die Datierung der Verfassung des Matthäus-Evangeliums wird von Puder als fix angegeben, ist es aber nicht. Die Sadduzäer verschwanden nach dem Jahr 70, hätten also in Auseinandersetzungen mit dem Autor des Evangeliums keine Rolle mehr gespielt. Insgesamt sitzt Puder einem leider – gerade auch von kirchlicher Seite – sehr gängigen Verständnis auf, das sich nach der Spaltung zwischen Jesusgläubigen und traditionell-jüdischen Gruppen einbürgerte und die Grundlage für christlichen Judenhass bildete, der sich entwickeln konnte, weil das erklärende Element für jüdisches Denken und Handeln in den christlichen Gemeinden abhanden kam, das judenfeindliche Auslegung der Streitgespräche in der Bibel bis dahin verhinderte.

Doppelt aufgedeckt: Wo der BDS-Aktivismus auftaucht, kommt der Antisemitismus hinterher

Lay of the Land, 24. Mai 2020

Die Bewegung Boykott, De-Investition und Sanktionen (BDS) will den jüdischen Staat delegitimieren, während an ihn zugleich andere Maßstäbe angelegt werden als an den Rest der Welt.

Sie gibt sich als gewaltfreie Bewegung zur Unterstützung der Rechte der Palästinenser, aber für ihre Gründer und Führer ist sie ein Mittel dem Staat Israel das Ende zu bereiten. Jedes Jahr versucht BDS während der Israel Apartheid Week (IAW) – einer Woche, die antiisraelischen Aktivitäten an Universitäten in der ganzen Welt gewidmet ist – Israels Vernichtung anzustreben, während sie versucht die Öffentlichkeit so zu täuschen, dass sie glaubt, die Bewegung stehe für Menschenrechte ein. Dieses Jahr bleibt den Studenten diese Schädigung durch Covid-19 erspart, wahrscheinlich das einzig Positive, was die Pandemie mit sich brachte.

Das Mentekel. Die riesige israelische Flagge an den Stufen des Hauptgebäudes der Universität von Kapstadt in der IAW 2018 wurde rot beschriftet, um Blut heraufzubeschwören. Die  Schrift lautet: „Apartheidstaat, Blut klebt an deinen Händen“. Das war eine der vielen Einschüchterungstaktiken, denen jüdische Studenten an Universitäten in Südafrika sich gegenüber sehen mussten. An der Universität Wits in Johannesburg wurden Parolen wie „F*** Zionism“, „F***  Israel“, „Israel ist schwarzenfeindlich“ und „Zionismus ist Rassismus“ überall auf dem Campus gesprüht.

Wofür steht BDS dann wirklich? Sie können zwar ihre Forderungsliste auf https://bdsmovement.net/call ansehen, aber im Wesentlichen erklären sie, dass die einen Boykott Israels beibehalten werden, bis es allen palästinensischen Flüchtlingen das „Rückkehrrecht“ einräumt – d.h. bis zum Ende Israels.

BDS-Mitgründer Omar Barghouti erklärt die wahren Auswirkungen des von seiner Organisation geforderten „Rückkehrrechts“:

„Wenn die Flüchtlinge zurückkehren, wird es KEINE Zweistaatenlösung geben. Ein palästinensischer Kommentator formulierte es so: ‚Dann gibt es ein Palästina neben einem Palästina, statt eines Palästina neben Israel.‘“

Ein Mann, der meint, was er sagt. Man muss sich nur die Worte von BDS-Mitgründer Omar Barghouti ansheen, um die Wahrheit hinter der Fassade der Lügen offenzulegen: Wir sind definitv, absolut gegen einen jüdischen Staat auf irgendeinem Teil Palästinas. Kein Palästinenser, rationaler Palästinenser, kein Verräter-Palästinenser wird jemals einen jüdischen Staat in Palästina akzeptieren.“

Um es deutlicher zu sagen: Wenn die palästinensischen Flüchtlinge und Millionen ihrer Nachkommen in die Häuser zurückkehren sollten, die sie 1948 verließen – ein Recht, das keiner anderen verlegten Bevölkerung eingeräumt wird, auch nicht den Juden aus Nordafrika und dem Nahen Osten, und gewiss nicht ihren Nachkommen – dann würde es kein Israel, keinen jüdischen Staat, keine jüdische Selbstbestimmung mehr geben.

Herr Barghouti – und die BDS-Führung – glauben nicht, dass das jüdische Volk das Recht hat einen souveränen Staat wo auch immer im Land zwischen Jordan und Mittelmeer zu haben.

Die globale BDS-Bewegung – sowohl durch ihre Ziele wie ihre Taktiken – ist direkt gegen eine wirklich gerechte und friedliche Lösung. Nach jedem der fünf großen Kriege, die allesamt von den Arabern/Palästinensern begonnen und dann verloren wurden, war Israel bereit um Frieden und Grenzen zu verhandeln, aber die Palästinenser lehnten alle Ouvertüren ab. Wann immer Waffenstillstände in Kraft gesetzt wurden, wurden sie von den Palästinensern nur als Vorwand eingehalten sich wieder zu bewaffnen und die nächste Runde ihres nie endenden Konflikts vorzubereiten.

Jeden März startet die BDS ihre berüchtigte IAW (Israel Apartheid Week) an Universitäten in aller Welt. „IAW“ ist der Höhepunkt einer Jahre andauernden Aktivität an Universitäten, während die BDS und ihre Anhänger eine antiisraelische, antisemitische und antizionistische Agenda propagieren, die einen breiten Boykott Israels fordert. Ihre antisemitischen Wurzeln und Rhetorik sollte allen demokratischen Gemeinschaften Sorge bereiten.

BDS produziert regelmäßig antiisraelische Inhalte, darunter veröffentlichte Briefe, Artikel, Broschüren und Kampagnen in sozialen Medien, die alle durch ungenaue, nicht verifizierte und falsche Berichterstattung mit Fehlern behaftet sind. Dadurch, dass Israel als schlimmer als Nordkorea, der Iran und Syrien behandelt wird, unterlässt BDS faire oder ausgewogene Kommentierung. Ihre Äußerungen, die fordern Israel solle „internationales Recht und universelle Prinzipien der Menschenrechte einhalten“, untergraben ihre Glaubwürdigkeit durch die ihr fehlende Erwartung der Einhaltung durch die angeführten und andere Länder; deren Menschenrechtsbilanz grauenhaft ist. Die absolute Einseitigkeit von BDS gegen Israel wird dadurch offenbart, dass die Welt die dringendsten Menschenrechtsprobleme ignoriert.

Selektive Moral. Palästinensergebiet im Flüchtlingslager Yarmuk in Syrien 2018 nach schwerem Beschuss lockt kein Interesse von BDS, weil die Verursacher der Notlage keine Juden oder Israelis sind. (Foto: Louai Beshara/AFP via Getty Images)

BDS ist eine Organisation, die von antiisraelischen und antijüdischen Dämagogen bemannt wird, die keine Rolle bei irgendeiner Lösung der Situation zwischen Israel und den Palästinensern haben dürfen.

Das Konzept der Boykotte, De-Investitionen und Sanktionen gegen Israel ist nicht neu. Vor der Gründung der BDS musste Israel um seinen Platz in der globalen Wirtschaft kämpfen, während es von den arabischen Staaten der Welt boykottiert wurde. Weil ihre Bemühungen es nicht schafften Israels robuster, exportorientierter Wirtschaft zu schaden, greift BDS auf ein widerwärtiges Niveau der anstößigen und schmähenden Beschimpfungen zurück.

Für diejenigen, die daran erinnert werden müssen – Israel gründet auf einer Reihe jüdischer Werte:

  • Menschenwürde
  • Heiligkeit des menschlichen Lebens
  • Menschenrecht Bildung
  • das Ideal des Weltfriedens
  • Gerechtigkeit für alle
  • soziale Verantwortung

Auf dieser Grundlage ist Israel in der Lage gewesen eine florierende Wirtschaft aufzubauen, führenden internationalen Wirtschaftsorganisationen wie der OECD beizutreten und einer der führenden Innovatoren in Hi-Tech, Bio-Tech, medizinischem Fortschritt und Sicherheit zu werden.

Wo BDS-Aktivismus hingeht, folgt Antisemitismus. Es hat eine beunruhigende Zunahme antisemitischer Vorfälle an südafrikanischen Universitäten gegeben, wo BDS am aktivsten ist. Unter den berichteten Vorfällen befinden sich Schikanen und antisemitischer Vandalismus. Erst vor einem Jahr erlebte die UCT (Universität Kapstadt) Vandalismus, bei dem während der „Israel Apartheid Week“ eine gestohlene israelische Flagge entstellt wurde. Diese Aktionen verstoßen gegen die Gesetze der südafrikanischen Verfassung gegen die Verbreitung von Hass.

Das Angesicht des Bösen. So wurden jüdische Studenten begrüßt, die die Haupthalle der UCT betraten. Ist das etwa keine Einschüchterung der schlimmsten und gefährlichsten Sorte?

Das entstehende Bild ist beunruhigend. Neben der antisemitischen BDS-Strategie zur Delegitimierung einzig des jüdischen Staates und an ihn andere Standards anzulegen als an den Rest der Welt, versteckt die Bewegung sich hinter dem Argument, das sei nicht antisemitisch, sondern „antizionistisch“, während man versucht den Unterschied zwischen den beiden Konzepten zu verwischen. Das jüdische Recht auf Selbstbestimmung wird ignoriert, während man ihre verdrehte Definition von Zionismus als „kolonialistische“ Politik propagiert, die danach trachtet „die Kontrolle von Land und Ressourcen zu übernehmen und die Palästinenser zwangsweise zu entfernen sowie ‚ethnische Säuberungen‘ zu betreiben“.

Schlimmer noch: Man schreibt jede Erscheinungsform jüdischer Identität um, die nicht ins Propagandabild passt; und stellt Juden mit den alten Kolonialmächten und dem früheren Apartheidregime in Südafrika auf eine Stufe. Ich war dem bei einer Podiumsdiskussion zu Israel persönlich ausgesetzt, an der ich 2016 an der Universität Kapstadt (UCT) teilnahm.

Südafrikanische Graffiti. ‚Menetekel‘, als an der Universität Kapstadt in  Südafrika Bilder von Hitler und Hakenkreuzen auf Säulen gesprüht wurden; 18.  März 2015 (Foto: SAUJS-Cape Town)

Das war schockierend; schlimmer, es war furchterregend!

Mit antiisraelischen Aktivisten wie dem Antikriegs-Aktivisten und Autor Terry Crawford-Browne und dem ehemaligen Geheimdienst-Minister Ronnie Kasrils auf dem Podium ging es in der Diskussion weniger um Israel als gegen Israel. Von den Podiumsteilnehmern kamen typische Unwahrheiten, darunter:

  • „Israel wurde von kolonialistischen Juden gegründet, die den bestehenden Palästinenserstaat zerstörten.“
  • „Von der IDF wurden unschuldige Palästinenser ermordet.“

Der Versuch die Leute hinters Licht zu führen. Der  hitzige BDS-Vertreter Terry Crawford Browne führte am 21. September 2015 in Kapstadt einen fehlgeschlagenen Protest gegen den Einzelhandels-Riesen Woolworth wegen Handels mit Israel an.

Ich hob die Hand um etwas zu sagen, wurde aber von dem offenkundig voreingenommenen Moderator ignoriert; als eine junge Studentin im Publikum – vermutlich unbekannt – zu Wort kam und mutig einige der ungeheuerlichsten Vorwürfe der Podiumsteilnehmer widerlegte, wurde ihr vom Publikum mit stürmischer Feindseligkeit und Hohn begegnet. Es war einschüchternd. Das Klima des Hasses und Antisemitismus bei der Versammlung, getarnt als Antizionismus, war nichts, das ich in Südafrika zuvor persönlich erfahren hatte. Leider ist diese Art von Verhalten an Universitäten weltweit üblich.

Solche Campus-Aktivitäten vermitteln auf gefährliche Weise die Botschaft, dass gegenüber Unschuldigen mit anderer Sichtweise gewalttätig zu werden gerechtfertigt und akzeptabel ist. Tatsächlich gefährdet das die Sicherheit anderer Studenten. Diese Manifestationen aus Lügen und Verdrehungen scheinen in unseren Tagesmedien auch eine Gefahr für jeden Studenten in Südafrika darzustellen; durch die Aufstachelung anderer, dass sie körperliche Schäden zufügen oder Immobilien beschädigen.

Seit die palästinensische Zivilgesellschaft 2005 eine Kampagne zu Boykott, De-Investitionen und Sanktionen (BDS) gegen Israel forderte, brachte der Oberste iranische Revolutionsführer Ali Hosseini Khamenei das vor kurzem auf ein neues Niveau, als er die muslimische Welt dazu drängte alles und jedes zu boykottieren, was vom jüdischen Volk stammt.

Barghouti ignoriert die allgemein akzeptierte Wahrheit, dass zwar Kritik an irgendeinem Land der Welt legitim, BDS-Kritik an Israel aber grundlegend und prinzipiell antisemitisch ist.

Die wahre Gestalt

Während die Wahrheit über den Nahost-Konflikt durchsickert und die sorgfältig aufgebaute BDS-Fassade entlarvt wird, wird ihr wahrlich antisemitischer Charakter offengelegt.

Ein Beispiel dafür ist Norman Finkelstein, eines der Aushängeschilder der BDS, den die Organisation nach Südafrika brachte, um ihre Kampagne gegen Israel zu stärken. In einem Interview mit Frank Barat am Imperial College in London im März 2012 war Finkelstein, immer noch kritisch Israel gegenüber, zumindest ehrlich genug, die wahren Absichten der BDS zu offenbaren, die hinter ihrer arglistig gefertigten Fassade steckt; er tat es mit dieser Äußerung, die den BDS unterstützenden Interviewer überraschte:

„BDS ist nichts anderes als ein Kult… Das Problem mit diesen Solidaritätsbewegungen ist, dass sie ein Spiegelbild der sogenannten palästinensischen Autonomiebehörde sind, deren Mittel niemals ihr Ziel erreichen werden, das in der Vernichtung Israels besteht. … Tretet aus eurem kleinen Kult aus, aus eurem kleinen Ghetto und betrete die reale Welt. Ich werde nicht lügen, ihr wollt nicht das Gesetz durchsetzen, ihr wollt Israel vernichten. Dass ihr euch auf Israels Minderheiten konzentriert und nicht auf das Leid der 10 Millionen anderen Minderheiten im gesamten Nahen Osten und andernorts, ist ein Hinweis darauf, was für Heuchler ihr seid. Israel hat einen Anspruch und ich bin es nach so vielen Jahren müde über diese Lügen nachdenken und auf sie antworten zu müssen.“

Beschimpfung von BDS. Berüchtigt für seine antiisraelischen Aktivitäten und sein Buch über die „Holocaust-Industrie“ sorgte Norman Finkelstein für einiges Aufsehen in der Bewegung Boykott, De-Investitionen und Sanktionen (BDS), als er in einem Interview vom Script abwich, das den BDS unterstützenden Interviewer sprachlos machte.

Im Lauf der Zeit wird durch deren eigenes Tun und Reden das wahre Gesicht der BDS-Bewegung als hasserfüllte Organisation offenbart, die Lügen und Verzerrungen verbreitet, um ihre Ziele zu verfolgen. Das gewünschte „Ziel“ ist das Ende Israels.

Das dürfte die zunehmende Zahl von BDS-Anhängern erklären, die diese Vorwände durchschauen und die destruktive Botschaft der Organisation ablehnen.

Wie Deutschland die jüdischen Organisationen weltweit austrickste

Die Bundestags-Resolution zur Kennzeichnung der Bewegung Boykott, De-Investitionen und Sanktionen als antisemitisch könnte auf dem Papier als lobenswert erscheinen, aber er hat in der Praxis null juristische Gültigkeit.

Eldad Beck, Israel HaYom, 5. Januar 2021

Als das deutsche Parlament die Bewegung Boykott, De-Investitionen und Sanktionen als antisemitisch kennzeichnete, gewann es das Lob jüdischer Organisationen weltweit.

Aber trotz der Bedeutung des Schritts, der viele weitere europäische Länder dazu veranlasste ähnliche Entscheidungen zu treffen, blieb die Tatsache verborgen, dass der Beschluss keine juristische oder praktische Gültigkeit hatte. Er war lediglich eine Empfehlung.

Neben der Tatsache, dass viele linke Seiten im Bundestag gegen die Entscheidung stimmten, bestand der Zweck der Initiative darin einen radikaleren Vorschlag von Rechts zu blockieren, der ein komplettes Verbot von BDS-Aktivitäten in Deutschland forderte.

Die Abstimmung erntete sofortige öffentliche Kritik von BDS-Anhängern, darunter Israelis, Juden, Journalisten und der ehemalige israelische Botschafter höchstselbst. Sie behaupteten, die Entscheidung sei eine Verletzung des Prinzips der freien Meinungsäußerung. Zudem wurde behauptet, Israel zwinge die deutsche Regierung die Kritiker der Politik der Regierung in Jerusalem zum Schweigen zu bringen, ein Argument, das im Kern antisemitisch ist.

Eine Woche später veröffentlichte der Forschungs- und Dokumentationsdienst des Bundestags eine Stellungnahme, in der es hieß, dass der Beschluss rechtlich gegenstandslos ist.

Und das ist die Art, wie die deutsche Obrigkeit einen genialen Schritt unternahm: Einerseits präsentierten sie sich als Pionier im Kampf gegen Antisemitismus und die Delegitimierung Israels; andererseits fehlt ihrem Entschluss jede praktische Möglichkeit die antisemitische Boykottbewegung zu bekämpfen.

Das ist die Art, wie das gute alte Deutschland immer vorgegangen ist: Seine offizielle Politik erklärt, dass die Existenz und Sicherheit Israels Teil des nationalen Interesses des Staates sei; gleichzeitig unterstützt es antiisraelische Organisationen, von denen man weiß, dass sie Verbindungen zu Terroristen haben und stimmt in der UNO ständig gegen Israel.

Als Ergebnis der indirekten Genehmigung des Forschungs- und Dokumentationsdienstes ist der Antisemitismus in Deutschland zum Teil der freien Meinungsäußerung geworden.

Hätte Israel ein Außenministerium, das tatsächlich das Wohl Israels in den Mittelpunkt stellt, hätte es diese deutsche Heuchelei lange bloßgestellt. Leider ist das nicht der Fall. Israel behauptet offiziell weiter, dass die beiden Länder eine wunderbare Freundschaft teilen.

Europa sieht, dass das Außenministerium Deutschland erlaubt Israel zum Narren zu halten und zieht daraus seine eignen Schlüsse: Was Deutschland Israel im Namen der „aus der Geschichte gezogenen Lektionen“ antun kann, das können sie auch.

Gruß an die BDS-ler

gefunden auf twitter:

20. Dezember 2020
Liebe BDS-Anhänger,
Wir von der JDL bedauern es euch informieren zu müssen, dass die beiden genehmigten Covid-19-Impfstoffe, die in Amerika und Kanada verteilt werden, für euch verboten sind.
Der Pfizer-Impfstoff steht unter Leitung von CEO Albert Bourla, dem jüdischen Sohn von Holocaust-Überlebenden.
Der Moderna-Impfstoff steht unter Leitung von CEO Tal Zaks, einem israelischen Juden mit Abschluss von der Ben-Gurion-Universität.
Wir bedauern jeden Schmerz, Leiden oder Tod, den ihr und eure Lieben durchmachen könnten, aber, wisst ihr, „Boykott ist Boykott“.
Saisonale Grüße und ein frohes neues Jahr
Nie wieder!