„Erlegt den Staat Israel“: Medien verschleiern das wahre Ziel der BDS-Kampagne in der Berichterstattung über Sally Rooney

Rachel O’Donogue, HonestReporting, 13. Oktober 2021

Die Diskussion darüber, dass die irische Schriftstellerin Salley Rooney ihre Verbindungen zu einem israelischen Verleger in Übereinstimmung mit ihrer Unterstützung der BDS-Bewegung (Boykott, De-Investitionen und Sanktionen) kappte, geht weiter.

In den letzten zwei Tagen haben zahlreiche internationale Medien Artikel über Rooneys Entscheidung veröffentlicht sich an einem „Kulturboykott“ des jüdischen Staates zu beteiligen, indem sie verhindert, dass ihr neuester Roman, Beautiful World, Where Are You?, vom Modan Publishing House ins Hebräische übersetzt wird.

Ein auffallendes, vielen dieser Zeitungsberichten gemeinsames Thema ist, wie gründlich sie die wahren Ziele der BDS-Bewegung verzerren und falsch darstellen, so dass sie dem uninformierten Leser annehmbar erscheinen.

Die BDS-Internetseite zeigt z.B. eindeutig Verfechter „eines Boykotts des gesamten Unterdrückungsregimes Israels“ und appelliert an Anhänger „Druck auf [ihre] jeweiligen Staaten auszuüben, um Embargos und Sanktionen gegen Israel zu verhängen.“

Doch die Washington Post verniedlicht das Ausmaß des Ziels der Bewegung in ihrem Artikel vom 12. Oktober Sally Rooney won’t release new bestseller in Israel, publisher says, intensifying debate on cultural boycott (Sally Rooney wird neuen Bestseller in Israel nicht veröffentlichen, sagte Verleger, was die Debatte über einen Kulturboykott intensiviert):

Die BDS-Kampagne zielt darauf Israels Politik gegenüber den Palästinensern zu verändern, indem zu Boykotten, dem Abstoßen von Aktien und Sanktionen gegen israelische und internationale Firmen ermutigt wird, die auf Land agieren, das Palästinenser als das ihre betrachten. Land, das Palästinenser als ihres betrachten, umfasst die Westbank und Ost-Jerusalem.

BDS unterscheidet jedoch nicht zwischen israelischen Firmen, die in den umstrittenen Gebieten operieren und denen, die das nicht tun. Stattdessen drängt sie dazu alle Firmen – israelische wie ausländische – auf schwarze Listen zu setzen, die jegliche Art von Geschäften mit dem jüdischen Staat machen.

Eine von BDSGuide veröffentlichte Liste, die die „Heuchelei von BDS“ entlarvt, stellt heraus, dass BDS-Befürworter Boykotte von Unternehmen fordern, zu denen Apple, Microsoft, Samsung, Amazon, Facebook, Google, eBay, Viacom, Universal Studios, Coca-Cola, Nestle, McDonald’s und Walmart gehören.

Würden die Leute den Forderungen der BDS-Bewegung komplett nachgeben, dann wäre es tatsächlich unwahrscheinlich, dass sie jemals wieder essen, trinken oder Technologie verwenden würden.

In seiner Zusammenfassung von BDS erklärt aber The Cut, das Teil des New York Magazin ist:

BDS hat ein paar Schlüsselziele: Die Israelis dazu zu bringen ihren palästinensischen Bürgern gleiche Rechte zu gewähren; die im Konflikt nach der Gründung Israels vertriebenen palästinensischen Flüchtlinge zurück in ihre Häuser zu lassen; und das besetzte Land zurückzugewinnen, das Israel im arabisch-israelischen Krieg von 1967 eroberte, einschließlich der Westbank. Im Dienste dieser Ziele propagiert BDS einen internationalen Boykott nach dem Vorbild desjenigen, der half die „Apartheid“ in Südafrika zu beenden.

The Cut plappert effektiv die Falschdarstellungen und unverblümten Lügen der Bewegung nach, indem sie sie als Fakten präsentieren.

Die Realität ist, dass es keine Gesetze in Israel gibt, die dem früheren Apartheidsystem Südafrikas auch nur ähneln, mit dem Bürger auf Grundlage von Rasse, Religion oder Ethnie diskriminiert wurden. Arabische Israelis, von denen sich nur ein geringer Anteil als Palästinenser identifiziert, stellen 20 Prozent der Bevölkerung Israels und haben volle Staatsbürgerschaft und gleiche Rechte.

Die Publikation zielt auch auf die, die BDS verurteilt haben:

Manche Kritiker interpretieren die Ziele der Bewegung als Ausdruck eines Wunsches Israel als jüdischen Staat abzuschaffen und als in ihren Inzielnahme Israels antisemitisch, während viele andere Länder ebenfalls Menschenrechtsverletzungen begangen haben.

Das legt nahe, dass es eine Handvoll Pro-Israelis gibt, die auf verschwörerische Weise die Ziele der BDS als „Spiegel eines Wunsches Israel als jüdischen Staat abzuschaffen“ verdrehen.

Omar Barghouti hingegen, Mitgründer der Bewegung, ist früher in seiner Ansicht schon eindeutig gewesen, dass ganz Israel palästinensisches Territorium ist, während er seine Opposition zu einem „jüdischen Staat in welchem Teil [des britischen Mandats] Palästinas auch immer“ bestätigte.

Gefragt, ob er eine Zweistaaten-Lösung unterstützt, ist Barghouti wiederholt für nur einen Staat eingetreten: einen palästinensisch.

Teen Vogue twittert seine verstümmelte Version der Geschichte an seine 3,2 Millionen Follower; darin stand folgender Satz:

BDS oder Boykott, De-Investitionen, Sanktionen, fordert die weltweiten Anhänger der Palästinenserrechte auf sich zu weigern Institutionen in Israel oder solche, die mit der israelischen Regierung verbunden sind finanziell zu unterstützen.

Zumindest macht das klar, dass BDS sich auf den Boykott ganz Israels konzentriert, nicht nur den jüdischer „Siedlungen“ in von den Palästinensern beanspruchten Territoriums.

Trotzdem würde der führende BDS-Aktivist und US-Collegeprofessor As’ad AbuKhalil höchstwahrscheinlich dieser zahmen Bewertung der Ziele der Bewegung widersprechen, bedenkt man, dass er einst unzweideutig erklärte, ihr Hauptmotiv sei es „den Staat Israel zu erlegen“.

Sally Rooneys Entscheidung ihren Roman nicht bei einer israelischen Firma zu veröffentlichen, mag ein symbolischer Sieg der BDS-Kampagne sein.

Aber das wäre unmöglich gewesen, hätten nicht so viele Medien die Realität der zentralen ziele der Bewegung verschleiert: sprich, die jüdische Selbstbestimmung in ganz Israel zu beenden.

Die semantische Schlacht verlieren, den Krieg gegen BDS gewinnen

Noch ist nicht alles verloren. Während wir im Krieg der Worte vielleicht geschockt sind, machen wir die BDS-Antisemiten weiter fertig.

Mitchell Bard, Israel HaYom, 7. Juli 2022

Ein Aspekt des palästinensisch-israelischen Konflikts ist buchstäblich ein Krieg der Worte. Worte sind mächtige Waffen und beide Seiten streben die Übernahme ihrer bevorzugten Fachausdrücke an, um die öffentliche Meinung zu beeinflussen. Israel und seine Anhänger sind typischerweise auf der Verliererseite der Kämpfe gewesen, was Opfer fordern kann. Israels jüngste Niederlage gehört zu den verheerendsten.

Sprachgebrauch zu übernehmen, der Israel schadet, ist manchmal das Ergebnis von Vernachlässigung, die die Macht der Worte nicht anerkennt, bis es zu spät ist. Zwei der wichtigsten Verluste in diesem Krieg ist die Verwendung der Begriffe „Westbank“ statt „Judäa und Samaria“ und „besetzte“ statt „umstrittene“ Gebiete. Ersteres nimmt den Juden ihre Geschichte im Land Israel, während letzteres weiter impliziert, dass Juden anderen das Territorium weggenommen haben. Die Normalisierung dieser Begriffe hat Israel gezwungen rhetorisch und politisch auf dem Platz der Gegner zu spielen.

Einer der wenigen Siege Israels hat in der allgemeinen Ablehnung abwertender Begriffe für den Sicherheitszaun gewesen. Das ist einer der Gründe, dass die Barriere kein Thema mehr ist.

Auf Israel wird heute international wegen der Übernahme des Vergleichs zum Afrikaner-Südafrika eingeprügelt – wegen des gefürchteten „A-Worts“.

Die Anschuldigung ist allgegenwärtig geworden. Sie wird von Palästinensern, Menschenrechtsorganisationen, Presbyterianern und Methodisten, UNO-Organisationen, großen Medien, Akademikern, Entertainern, Politikern und vielen anderen eingesetzt. Das ist ein klassisches Beispiel für die Effektivität der Großen Lüge.

Leider machen Israel und seiner Verteidiger, wie ich argumentiert habe, unerzwungene Fehler – um eine weitere Sport-Metapher zu verwenden – indem das „A-Wort“ in den Zurückweisungen wiederholt wird. Statt Leute jenseits des Chors der Wahrheit zu überzeugen, stärken sie unabsichtlich die Verbindung Israels und des „A-Worts“.

Schlimmer ist: Respektable Israelis und Freunde Israels haben entweder die Anschuldigung auch erhoben oder nahegelegt, dass sie ein mögliches Ergebnis israelischer Politik ist. Zum Beispiel sagte der ehemalige Premierminister Ehud Barak, offensichtlich kein Antisemit, 2017, Israel befinde sich auf einer „schiefen Ebene hin zur [das A-Wort]“.

Spiel, Satz und Sieg für die Israel-Verleumder.

Noch ist nicht alles verloren. Wir mögen im Krieg der Worte geschockt sein, aber wir machen die BDS-Antisemiten weiter fertig.

Letzten Monat haben wir einen Rekord für BDS-Fehlschläge aufgestellt.

Es beginnt damit, dass Unilever den Boykott Judäas und Samarias durch Ben & Jerry’s aufgehoben hat. Als Reaktion beharrt B&J verstärkt auf seiner antisemitischen Haltung; ihre Muttergesellschaft hingegen erfuhr, dass Antisemitismus einen Preis hat, da sie in verschiedenen Bundesstaaten auf die Liste der Firmen gesetzt wurde, die keine Regierungsinvestitionen mehr erhalten dürfen. Manche stießen ihre Firmenanteile ab. Die Vorstellung, Israelis eine bestimmte Eiskrem-Marke zu verweigern, würde die Regierung auf die Knie bringen, zeigt die oft komische Absurdität der BDS-Bewegung an.

Wo wir von Antiboykott-Gesetzen der Bundesstaaten reden: Die Antisemiten haben ihre Hoffnung darauf gesetzt, dass die ACLU die Gerichte überzeugt, der Erste Verfassungszusatz würde verletzt. Die ACLU hat erfolgreich Demokraten im Kongress so eingeschüchtert, dass sie die Durchsetzung von Bundesgesetzgebung verhindern. Die Freunde von Antisemiten erlitten allerdings einen vernichtenden Verlust, als ein Bundes-Appellationsgericht die Verfassungsgemäßheit des Gesetzes bestätigte. Das mit 9 zu 1 gefällte Urteil hob eine Entscheidung vom Februar 2021 auf, von der die BDS-ler glaubten, sie würde alle Gesetze der Bundesstaaten aufheben. Richter Jonathan Kobe sagte, das Gesetz verhindere keine Kritik an Israel oder dem Recht. „Es verbietet nur wirtschaftliche Entscheidungen, die Israel diskriminieren. Weil solche kommerziellen Entscheidungen für Beobachter unsichtbar sind, wenn sie nicht erklärt werden, sind sie nicht von Natur aus aussagekräftig und schließen den Ersten Verfassungszusatz nicht ein.“

Touché.

Das war nicht alles. Die BDS-Bewegung glaubte, sie habe einen weiteren großen Sieg erzielt und erklärte ihre Kampagne des Druck ausübens „funktioniert sogar bei den größten Unternehmen“, als General Mills‘ Marke Pillsbury ankündigte, sie haben ihren Anteil an einem Werk in Atarot verkauft, das Aktivisten als illegale Siedlung bezeichnen.

Aber ach, der Beifall verwandelte sich in Buh-Rufe, als General Mills antwortete: „Wir haben deutlich gemacht, dass die globale Geschäftsstrategie zu dieser Entscheidung führte. Jede Behauptung anderer, die den Ruhm dafür einheimsen wollen, sind falsch“, sagte die Firma in einer Erklärung. „Wir verkaufen unsere Produkte weiter in Israel und freuen uns darauf unsere israelischen Kunden weiterhin mit unsere andere Marken zu bedienen.“

Wie JNS-Reporter Mike Wagenheim feststellte, stellt Pillsbury immer noch Produkte in Atarot her, die in Israel verkauft werden. Er fügte hinzu, dass General Mills auch Häagen-Dazs-Eiskrem verkauft, das Kunden gewann, die gegen die Entscheidung von Ben & Jerry’s protestieren.

Die BDS-Kampagne schoss ein Eigentor (Entschuldigung für die Sport-Metaphern), als BDS Boston eine Landkarte veröffentlichte, die die Standorte von 30 jüdischen Organisationen zeigte, viele davon unpolitisch, denen sie „Unterstützung der Kolonisierung Palästinas“ und „weltweite Gewalt“ vorwarfen. Das Ziel, das die Organisation mit der Veröffentlichung verfolgte (was eine Schlagzeile des Boston Globe als „Eine Straßenkarte für Judenhasser“ bezeichnete) lautet „die lokalen Organisationen und Netzwerke offenzulegen, die Zerstörung inszenieren, so dass wir sie niederreißen können.“

Dieses sogenannte „Kartierungsprojekt“ war so unverhohlen antisemitisch, dass sogar die Kongressabgeordnete und „Squad“-Mitglied Ayanna Pressley (Demcrats, Massachusetts) sagte: „Es ist nicht hinnehmbar jüdische Institutionen oder Organisationen ins Visier zu nehmen oder verletzbar zu machen. Punkt.“

Nach anfänglichem Schweigen war das BDS-Nationalkomitee angesichts der Gegenreaktionen auf die Peinlichkeit des glasklaren Antisemitismus der Bewegung gezwungen jegliche Verbindung zu dem Projekt zu bestreiten. Dennoch wurden die Angriffe auf das Projekt verurteilt, so wie es auch 15 propalästinensische Gruppen es machten, die gegen „Versuche dieses nützliche Bildungsmittel zu zensieren“ protestierten.

Die BDS-ler erreichten, was sie als einen bedeutenden Sieg betrachten, als eine Band namens Big Thief, von der ich noch nie etwas gehört habe, ihr Konzert in Tel Aviv auf den letzten Drücker absagte. Sie machte das, nachdem sie zuvor ihre Absicht erklärt hatte in der Heimatstadt eines der Bandmitglieder aufzutreten. Ich nehme an, sie haben einige enttäuschte Fans, aber das war nur ein weiteres Beispiel der Feigheit einiger dieser Künstler, die vor Druck in sozialen Medien einknicken.

Bezeichnend für das Gesamtversagen des kulturellen Boykotts ist, dass, während diese B-Künstler Rückzieher machen, der internationale Superstar Andrea Bocelli (90 Millionen verkaufte Alben) vor ausverkauftem Haus in Tel Aviv sang. Und übrigens: Er besuchte die Westmauer.

Keine Trompeten von den BDS-Truppen.

BDS: Mythen und Fakten

Daniel Pomerantz,  HonestReporting, 2. September 2019

Was ist BDS, die Bewegung „Boykott, De-Investitionen und Sanktionen“ gegen Israel? BDS-Mythen beschreiben die Kampagne als Graswurzel-Bewegung für soziale Gerechtigkeit, die für Menschenrechte gegen Apartheid kämpft. Aber die Fakten zeigen etwas vollkommen anderes: BDS ist genauso rassistisch und zerstörerisch wie sie verlogen ist.

Wir dröseln die BDS-Mythen und die Fakten auf, die Sie wissen müssen.

BDS-Mythos: Es handelt sich um eine Graswurzel-Protestbewegung

Fakt: Zur BDS-Führung gehört eine als Terrororganisation eingestufte Gruppe

Zum BDS-„Nationalkomitee“ gehört der Council of National and Islamic Forces in Palestine. Zu diesem Rat gehören mehrere Gruppen, die vom Großteil der Welt als Terrororganisationen eingestuft sind: Hamas, Palästinensischer Islamischer Jihad und die Volksfront zur Befreiung Palästinas.

BDS-Mythos: Ihr Ziel ist es die Blockade des Gazastreifens zu beenden und die Besetzung der Westbank durch Israel auf die Grenzen von 1967 zurückzugehen

Fakt: Nach Angaben der BDS-Führer besteht ihr Zweck darin Israel ein Ende als einzigem jüdischen Staat zu bereiten.  Hier ist das, was drei führende BDS-Persönlichkeiten sagen, in ihren eigenen Worten:

BDS-Mitgründer Omar Barghouti

1) Omar Barghouti, Mitgründer BDS:

Definitiv, auf jeden Fall sind wir gegen einen jüdischen Staat in jedem Teil Palästinas. Kein Palästinenser, rationaler Palästinenser, kein Verräter-Palästinenser, würde jemals einen jüdischen Staat in Palästinenser akzeptieren.

(Gesondert davon stellt er klar, dass „Palästina“ ganz Israel bedeutet.)

2) As’ad Abu Khalil, Politik-Professor an der California State University, BDS-Führer und  Aktiviste:

Das wahre Ziel der BDS ist es den Staat Israel zu erledigen … das sollte als unmissverständliches Ziel genannt werden.

3) John Spritzler, Schriftsteller, BDS-Führer und Aktiviste:

Ich denke, die BDS-Bewegung wird an Stärke gewinnen, wenn sie unverblümt erklärt, warum Israel kein Recht hat zu existieren

Indem sie sich als Bewegung für soziale Gerechtigkeit tarnen, führen die BDS-Führer junge Menschen in die Irre, die sich aufrichtig um solche Themen kümmern.

BDS-Mythos: Israel ist ein Apartheidstaat

Fakt: „Apartheid“ der Art Südafrikas bezieht sich auf ein Regime, in dem schwarze Südafrikanern nicht erlaubt war dieselben Schulen zu besuchen, in denselben Jobs zu arbeiten oder sogar dieselben öffentlichen Einrichtungen zu nutzen wie Weiße.

Israels Wirklichkeit sieht komplett anders aus.

Araber stellen rund 20 Prozent der Bevölkerung Israels. Viele identifizieren sich als Palästinenser und genießen volle Staatsbürgerschaft mit gleichen Rechten. Israelische Araber arbeiten in jedem Bereich wie jeder andere Staatsbürger auch, darunter als Ärzte, Rechtsanwälte, Filmstars, Nachrichtenmoderatoren, Richter am Obersten Gerichtshof und natürlich als Mitglieder in der Regierung (z.B. dem Parlament, der „Knesset“).

Als er 2019 bei einem Auftritt an der UCLA mit dieser Realität konfrontiert wurde, sagte Omar Barghouti, diese Palästinenser seien „Kollaborateure“ und vergliech sie mit denen, die mit den Nazis kollaborierten.

Das ist eine besonders ironische Behauptung: Barghouti selbst studierte an Israels Universität Tel Aviv.

BDS-Mythos: Israelische Gesetze diskriminieren arabische Israelis

Fakt: Es gibt kein Gesetz in Israel, das irgendeinen Staatsbürger aufgrund von Rasse, Religion, Ethnie oder Geschlecht diskriminiert.

BDS-Führer haben vor kurzem einen Bericht von Human Rights Watch falsch dargestellt, um zu behaupten, Israel habe seine Bürger diskriminierende Gesetze. Der Bericht bezieht sich in Wirklichkeit nur auf Bürger der PA-Regierung.

Unter Zuständigkeit der PA lebende Palästinenser haben keinen Zugang zu israelischen sozialen Dienstleistungen und mussten Genehmigungen erhalten, um nach Israel einzureisen: So  wie jeder andere Mensch, der kein Bürger eines Landes ist. Israel setzt in den Palästinensergebieten Sicherheitsmaßnahmen in Reaktion auf Jahre an Terroranschlägen um und tut das in Übereinstimmung mit dem Völkerrecht, wie es vom israelischen obersten Gerichtshof interpretiert und durchgesetzt wird.

BDS-Mythos: Wirtschaftsboykotte setzten Israel erfolgreich unter Druck

Fakt: BDS hat wenig Einfluss auf Israels Gesamtwirtschaft, aber sie schadet Palästinensern sowie Koexistenz-Versuchen

Wäre BDS erfolgreich, dann könnten sie vieles von ihrer Handy- und Computertechnologie nicht nutzen, viele der Medikamente, die Sie nehmen, einen Großteil des sauberen Trinkwassers an allerlei Orten der Welt (z.B. in Kalifornien) und weiteres.

Bei einem der wenigen „Erfolge“ von BDS wurde SodaStream unter Druck gesetzt seine Fabrik aus der Westbank wegzuverlegen. SodaStream war ein Beispiel für Koexistenz, bei der Israelis und Palästinenser in derselben Fabrik unter denselben Bedingungen für denselben Lohn arbeiteten. Die Schließung von SodaStreams Fabrik in der Westbank machte rund 500 Palästinenser arbeitslos und beendete eine bemerkenswerte Übung in Koexistenz.

Die Schließung der Fabrik hatte keinen wirtschaftlichen Einfluss auf Israel, weil SodaStream einfach im Industriegebiet Negev nördlich von Beer Sheva eine neueFabrik eröffnete. Weil aber die palästinensischen Arbeiter nicht zum Ort der neuen Fabrik fahren konnten, verloren sie ihre Arbeitsstellen, womit sie die Hauptlast der zynischen Taktiken der BDS zu tragen hatten. Das ist nur ein Beispiel der grausamen und tragischen Ironie von BDS: Obwohl die Bewegung keinen aussagefähigen wirtschaftlichen Einfluss auf Israel hat, schadet sie Palästinensern wirtschaftlich und beendet ersuche friedlicher Koexistenz.

BDS-Mythos: Boykotte sind freie Meinungsäußerung, kein Antisemitismus

Fakt: BDS greift den einzigen jüdischen Staat der Welt heraus, nicht um zu kritisieren, sondern um zu vernichten.

Es gibt 57 muslimische Staaten, 24 christliche Staaten (dem Gesetz nach, von der Bevölkerung her sind es mehr als 100), sechs buddhistische Staaten, aber nur einen jüdischen Staat. Es gibt aktuell 124 Länder, die sich in territorialen Konflikten befinden, von denen viele weit größeres menschliches Leid produziert haben, als der eine mit Israel und den Palästinensern.

Dennoch greift BDS Israel und nur Israel heraus, um eine Kampagne zu führen, die seiner Existenz als einziger jüdischer Staat ein Ende setzen soll.

Das ist widerliches zweierlei Maß. Zusätzlich dazu moralisch abstoßend zu sein, passt an Israel andere Maßstäbe anzulegen als an alle anderen Länder direkt in ein weithin akzeptierte Arbeitsdefinition für Antisemitismus, die von der Internationalen Holocaust-Gedenkallianz aus Berlin formuliert wurde. Die IHRA-Definition ist von einer zunehmenden Zahl an Regierungen übernommen und bestätigt worden. An Israel andere Maßstäbe anzulegen, die bei anderen Ländern nicht angelegt werden, ist per Definition eine Form des Antisemitismus.

BDS-Mythos: Boykotte sind nötig, weil Israel unschuldige palästinensische Zivilisten ins Visier nimmt.

Fakt: Terrororganisationen bringen Palästinenser vorsätzlich in Gefahr, womit sie Israelis und palästinensisch Zivilisten in eine unmögliche Situation bringen.

Zum Beispiel sind viele der „Proteste“ an der Gaza-Grenze in Wirklichkeit gewalttätige Krawalle gewesen, angeführt von Terrororganisationen, die offen auf israelische Orte schießen. Wenn israelische Streitkräfte zurückschießen, gibt es ein Risiko, dass unschuldige palästinensische Zivilisten Schadennehmen. Wenn die israelischen Streitkräfte allerdings nicht zurückschießen, dann werden die israelischen Gemeinden unter feuer genommen. Die Terrororganisationen bringen Israel gezielt in diese unmögliche Lage und sowohl israelische wie auch palästinensische Zivilisten zahlen dafür einen tragischen Preis.

Wollen Sie mehr erfahren?

Vor kurzem beteiligte ich mich an einer weithin im Fernsehen ausgestrahlten Diskussion mit Omar Barghouti, dem BDS-Gründer. Her ist ein zweiminütiges Video oder sie können hier den 20-minütigen Beitrag ansehen. Barghouti präsentiert die öffentlichen Gesprächsthemen der Bewegung, darunter viele der Mythen, die in diesem Artikel diskutiert werden. In meiner Antwort widerlege ich diese Mythen und erkläre detailliert die Realität hinter BDS.

* * *

Die Bewegung Boykott, De-Investitionen und Sanktionen gegen Israel ist nicht das, was sie zu sein scheint. Getarnt als Graswurzel-Bewegung für sozialen Protest, ist sie in Wirklichkeit eine höchst koordinierte Bemühung dem einzigen jüdischen Staat der Welt ein Ende zu setzen. Diese unheilvolle Realität spiegelt sich in den Taten, Äußerungen und der Führung der Bewegung. Lassen Sie sich nicht täuschen.

Die Wahrheit hinter der israelfeindlichen „Apartheid“-Verleumdung

David Collier, Beyond the Great Divide, 27. Juni 2022

Der UNO-Menschenrechtsrat (UNHRC) hat gerade seine jüngsten Schritte dahingehend unternommen, die Apartheid-Verleumdung zu nutzen, um Israel zu delegitimieren.

Jeder mit einem Funken Verstand weiß, dass es in Israel keine Apartheid gibt. Und das schließt natürlich diejenigen ein, die mehrere Definitionen zerfleischen und vermischen, um langatmige Berichte zu schreiben, die das Gegenteil behaupten. Zwei Minuten zu Fuß durch Israels diverse Städte ist alles, was man braucht, um jeden Zweifel zu zerstreuen. Warum also argumentieren die größten Menschenrechts-NGOs der Welt, linke Politiker, Akademiker, zahlreiche Aktivisten – und vermutlich bald der UNHRC – anders? Lesen sie weiter, um die beschämende Wahrheit hinter dieser vorsätzlichen Verleumdung zu verstehen:

Die Grundlagen

Die zugrundeliegende Wahrheit, die die Grundlage für jede Diskussion über Israel bilden sollte, bleibt diese:

Die Araber (ein pan-arabischer Block, zu dem diejenigen gehörten, die sich heute als Palästinenser identifizieren) lehnten es ab zu akzeptieren, dass Juden überhaupt einen Staat haben sollen; egal in welchen Grenzen; egal, wie klein. Die Araber lehnten eine jüdische Zuwanderung und dann den UNO-Teilungsplan gewalttätig ab. Als all dies – und sogar ein Bürgerkrieg – das Unvermeidbare nicht aufhalten konnte, marschierten die benachbarten arabischen Staaten am Tag ihrer Geburt in die jüdische Enklave ein –  mit der Absicht sie auszuradieren.

Hätten sie das nicht getan – hätten die Araber sich stattdessen entschieden einen Kompromiss einzugehen – hätte es nicht einen einzigen Tag Krieg und keinen einzigen arabischen Flüchtling gegeben. Wären die Araber fähig gewesen Seite an Seite mit den Juden zu leben, wäre vor 74 Jahren ein Palästinenserstaat geschaffen worden.

Nichts zu entschuldigen

Diese einfache Wahrheit sollte nie vergessen werden. Auch sollte sich Israel nicht dafür entschuldigen einen völkermörderischen Krieg überlebt zu haben, mit dem es vernichtet werden sollte. Jede Trennung, die auftrat, entwickelte sich aus der Notwendigkeit, dass die Juden sich gegen die verteidigen, die sie umbringen wollten. Die Palästinenser von haute sind die Überbleibsel des Scheiterns des Versuchs der arabischen Welt Israel auszuradieren.

Diese Landkarte stammt aus der London Evening News vom Mai 1967, nur ein paar Wochen vor dem Sechstage-Krieg. Sie wird dafür sorgen, dass viele israelfeindliche Aktivisten sich am Kopf kratzen. Sie zeigt, die politische Welt, wie sie damals aussah. Eine Welt ohne Palästina.

Seit dem ursprünglichen Konflikt 1948 kämpften die Araber wieder und wieder – in militärischem und politischem Konflikt – im Versuch Israel auszulöschen – und scheiterten immer wieder. Nach einer vernichtenden Niederlage 1967 und zunehmender Erkenntnis in den 1970-er Jahren, dass sie Israel militärisch nicht besiegen konnten, begannen einige arabische Staaten Frieden zu schließen. Die Extremisten, die es immer noch ablehnen jegliche jüdische Selbstherrschaft zu akzeptieren, legten den Fokus dann auf eine intensive diplomatische „Delegitimierungs“-Kampagne.

Die „Araber Palästinas“

Unter Aussparung Jordaniens (das zwar wichtig ist, aber hier eine unnötig Komplikation wäre) fielen die Araber, die in dem Bereich lebten (oder dorthin zogen), der (vom Völkerbund) den Briten zur Schaffung einer jüdischen Heimstatt zugewiesen war, größtenteils in drei Kategorien:

  • Israelische Araber – Beduinen, Drusen, Muslime und Christen, die 1948 nicht aus dem Kriegsgebiet flohen. Sie sind volle israelische Staatsbürger und sind die einzigen Araber der gesamten MENA-Region, die wahre demokratische Freiheit erleben.
  • Die „palästinensischen Araber“. Diese Araber befanden sich in den von Jordanien und Ägypten „besetzten“ Territorien, über die Israel im Sechstage-Krieg die Kontrolle übernahm.
  • Die palästinensischen Flüchtlinge. Araber, die zumeist während des israelischen Unabhängigkeitskrieges 1948/49 flohen. Statt von den arabischen Staaten absorbiert zu werden, ließ man sie in Flüchtlingslagern verrotten. Dann wurde, aus dem einzigen Grund den Konflikt zu perpetuieren, den „palästinensischen Flüchtlingen“ Erbestatus gegeben. Sie leben größtenteils in Jordanien, Syrien und dem Libanon. Es gibt viele Absurditäten, so den Versuch nahezulegen, dass ein in Gaza oder Jenin geborener Palästinenser ein Flüchtling ist (befindet er sich etwa nicht in seinem Heimatland?). Einige wurden sogar in Großbritannien, den USA und anderen Ländern rund um die Welt geboren – Staatsbürger der größten Demokratien der Welt, die sich perverserweise immer noch als Flüchtlinge bezeichnen.

Es ist wichtig diese drei unterschiedlichen Gruppen zu verstehen – und sie zu unterscheiden – weil es das Ziel israelfeindlicher Aktivisten ist diese Linien zu verwischen.

Die drei erklärten Ziele der Boykottbewegung – BDS

Die drei Ziele der BDS werden ausdrücklich und wissentlich geschaffen, um diese drei Kategorien alle zu erfassen.

  • Ziel 1 behandelt das 1967 eroberte Land – und deckt daher die „palästinensischen Araber“ ab.
  • Ziel 2 fordert die volle Gleichheit für in Israel lebende „Palästinenser“ – und eignet sich auf unverschämte Weise die arabischen Bürger Israels an.
  • Ziel 3 deckt das Rückkehrrecht der Flüchtlinge ab – und beschäftigt sich daher mit den Arabern, die die Nachkommen der Araber sind, die vor dem Krieg von 1948 flohen.

Das ist wichtig und kein Zufall. Die Erschaffung der BDS-Strategie, um israelische Araber einzuschließen, delegitimiert Israels Souveränität auf jedem Zentimeter Land, den Israel kontrolliert.

Das bedeutet, dass BDS weiter angreifen wird – selbst wenn ein Kompromiss mit den Palästinensern erzielt werden sollte – sogar wenn die Flüchtlingsfrage geregelt wird. Diese Extremisten werden weiter angreifen, bis Israel komplett ausgelöscht sein wird. BDS ist die Belagerungsmaschine der radikal-islamischen Terrorgruppen.

Das Scheitern von BDS

Das Problem war, dass BDS gescheitert ist – und zwar gründlich.

Erstens ist Israels Wirtschaftswachstum seit dem Beginn der BDS-Bewegung 2005 herausragend gewesen. Selbst vom weltweiten Crash von 2008 war es kaum betroffen. Aber darüber hinaus ist Israel zu einem globalen Player in technologischer und medizinischer Innovation geworden und hat vor Kurzem begonnen Gas zu exportieren. Sicher, BDS mag manche in Boston oder Sheffield dazu verleiten keine israelische Avocados zu kaufen – aber sie kann die Milliarden-Dollar-Investitionen in israelische Innovationen nicht aufhalten.

Zweitens wurde sie durchschaut. Ich bin der erste, der zugibt, dass BDS, wenn sie sich selbst nur auf die Kernfrage eines Palästinenserstaates auf Grundlage einer Zweistaatenlösung beschränkt hätte, viel besser dastehen würde. Das würde ihr nicht recht geben – aber es würde zumindest aufrichtig aussehen. Doch die BDS-Bewegung strebt die Vernichtung einer Demokratie an. Sie ist vage, rassistisch, inkonsequent, demokratiefeindlich, hinterlistig und gründet auf Heuchelei. Wenn Sie kein Narr oder Antisemit sind, werden Sie kein Teil davon sein wollen. Die BDS-Kampagne hatte selten Erfolg aus ihrer eigenen, extremistischen Blase auszubrechen.

Das Schlüsselproblem der Extremisten hinter BDS ist einfach. Israel ist die einzige Demokratie in der gesamten MENA-Region. Es ist die einzige Nation in der Gegend, in der alle Bürger frei sind. Darüber hinaus hat das jüdische Volk ein Recht auf Selbstbestimmung in seiner historischen Heimat. BDS und ihre extremistischen Helfer müssen diese Kernwahrheiten ungeschehen machen. Sie müssen die Realität auf den Kopf stellen.

Das ist die Grundursache der Apartheid-Verleumdung.

Auftritt der NGOs

Früher puschte nur die sowjetische/arabische Propagandamaschine die Apartheid-Verleumdung. Im Lauf der Zeit, besonders seit dem Fall der Berliner Mauer und dem sich ändernden demografischen Angesicht der westlichen Demokratien, gelangte die Terminologie in den Westen. Da die radikalen Islamisten und die Linksextremen begannen im Westen zusammenzuarbeiten, verbreiteten die Samen sich in akademischen und politisch linken Kreisen. Die Übernahme und Politisierung der NGOs durch die extreme Linke war Teil dieses Kampfes.

Timing ist alles. Die zweite Intifada fand gleichzeitig mit der globalen Verbreitung des Internets, der Geburt der sozialen Medien, Massenmigration in den Westen und Universitäten, die ihre Türen öffneten, statt. Als Hamas-Bomber Busse, Cafés und Einkaufszentren in die Luft jagten, nutzten die Terroristen-Netzwerke ihren „diplomatischen“ Arm, um Israel mit Hilfe viraler Online-Verbreitung von Desinformation anzugreifen.

In der realen Welt zogen Sympathisanten von „Hamas“, „PFLP“ und „Muslimbruderschaft“ über Stipendienprogramme in die westlichen Universitäten ein. Von dort aus konnten sie die lokale Umwelt von innen heraus korrumpieren. Viele gingen nicht einmal mehr weg. Sie machten ihre Doktorentitel und wurden selbst Akademiker. Die heutige Campus-Atmosphäre ist ein direktes Ergebnis davon. Einige der Extremisten verließen den Campus, um andernorts für Probleme zu sorgen – sie wurden z.B. „Menschenrechtsaktivisten“ in wichtigen NGOs.

Die „Apartheidmauer“ und der Gazastreifen

Die früheste Mainstream-Verwendung des Begriffs „Apartheid“ kam, als Israel begann eine defensive Barriere zu bauen, um die unablässigen und tödlichen Terroranschläge während der zweiten Intifada zu stoppen.

Das war einfach eine Mauer, die zu errichten Israel gezwungen war, weil radikalislamische Terroristen in israelische Städte kamen und Bürger niedermetzelten. Aber israelfeindliche Aktivisten ergriffen die Gelegenheit. Beachten Sie an dieser Stelle, dass es keinen Versuch gibt diese Apartheid-Behauptung in den Mainstream zu drücken, der über die falsche Behauptung hinaus ging, der Verlauf der defensiven Barriere Israels sei problematisch.

Dasselbe gilt für den Gazastreifen. Die Leute haben hier die Wahrheit komplett vergessen. Die Palästinenser feierten Israels vollständigen Abzug aus dem Gazastreifen.

„Heute ist ein Tag der Freude und des Glücks, die unserem Volk im letzten Jahrhundert geraubt wurden“, sagte Palästinenserführe Mahmud Abbas am 10. September 2005.

Es ist nicht Israels Fehler, dass die Palästinenser sich erneut eine weitere Gelegenheit verweigerten, die radikalislamische Terrororganisation Hamas wählten und den Gazastreifen in eine Raketenfabrik verwandelten. Aber dieser Abzug bot den Extremisten eine weitere Gelegenheit die Apartheid-Verleumdung gegen Israel zu nutzen – diesmal, weil sie den Palästinensern eine Chance gab sich selbst zu regieren.

Die Apartheid-Verleumdung wurde „nur“ gegen einige der politischen Handlungen Israels und „nur“ in Bezug auf die Bereiche von 1967 erhoben. Die Antiisrael-Industrie wusste, nichts anderes würde hängenbleiben. Sie haben seitdem zwanzig Jahre gehabt, um die Desinformationskampagne durch das Verwischen aller Linien zu normalisieren.

Die Apartheid-Verleumdung – es wird nachgelegt

Es stimmt, dass die meisten Menschen nichts über den Konflikt wissen. Den meisten ist nicht bewusst, wie der Konflikt begann oder dass Israel Heimat von fast 2 Millionen Arabern ist. Diese allgemeine Ignoranz bietet fruchtbaren Boden für eine erfolgreiche Desinformationskampagne.

Israels Herz musste attackiert werden. Um eine Illusion der Diskriminierung der in Israel lebenden Araber zu schaffen. Nicht der Palästinenser – nicht der Flüchtlinge – sonder der Araber Israels selbst. Damit konnte die Antiisrael-Industrie Israels bloße Existenz delegitimieren.

In den frühen 2000-er Jahren begann die NGO Adalah eine Liste dessen zu bewerben, von dem sie behauptete, es seien israelische Gesetze zur Diskriminierung nichtjüdischer Bürger. Adalah verwandelte sich schließlich in eine Datenbank für israelfeindliche Aktivisten. Nur dass die Liste selbst Unsinn ist – einschließlich solcher Posten wie der israelischen Flagge, jüdischer Feiertage und so weiter.

Die Wahrheit spielt hier keine Rolle. Niemand kümmerte sich je darum sie zu lesen. Es ging einzig darum Informationen zu verbreiten, die israelfeindliche Aktivisten nutzen können – sie wiederholen und herumerzählen. Immer und immer wieder. Die „Israel Apartheid-Woche“ wurde zu einem regelmäßigen, jährlich stattfinden Ereignis an Universitäten des Westens. Sie lief jedes Jahr eine Woche, dann zwei Wochen, dann drei. Heute kann die „Israel Apartheid-Woche“ einen ganzen Monat dauern.

All das bedeutet, dass Aktivisten, wenn sie von israelischer Apartheid reden, anfangen könnten die Dinge zu vermengen – und wenn sich das an eine ignorante Öffentlichkeit richtet, werden die Linien zunehmend verwischt.

Der Internationale Strafgerichtshof

Mehrere Jahre lang nahm die Verwendung der Apartheid-Verleumdung in Aktivistenkreisen zu. Die NGOs wie Amnesty International verwendeten ihre Einrichtungen offen dazu, diese Zunahme zu fördern. Der Verfall der NGOs ist ein entscheidender Teil dieser Geschichte. Amnesty zerstörte sich selbst durch Verwendung der Extremisten als Rekrutierungspool.

Zwei kleine Beispiele:

  • Saleh Hijazi ist eine der Schlüsselfiguren für Amnestys Israel-Strategie. Er ist Palästinenser, der früher Profile von Terroristen auf seiner Facebook-Seite eingestellt hatte.
  • Ali Jarrar war bei Code Pink. Sie engagierte sich in der Extremistengruppe Codepink aktiv für den Boykott von Airbnb. Amnesty stellte sie ein. Kurz danach begann Amnesty eine eigen Airbnb-Kampagne.

Hier bezeichnete sie vor elf Jahren Israel als Apartheidstaat:

Bring „den Leidenden Hoffnung“ – boykottiere Apartheid-Israel

In allen Bereichen, in den NGOs, der akademischen Welt und den Medien, korrumpierten diese Extremisten von innen heraus. Wenn man unablässig einseitige Extremisten beschäftigt, wird man selbst einseitig und extremistisch.

Aber die Lage außerhalb arbeitete weiter gegen sie. Die zunehmende Bedrohung durch den Iran, die zunehmende wirtschaftliche Stärke Israels und ein zunehmender Überdruss gegenüber den Palästinensern in arabischen politischen Kreisen begann eine tickende Zeitbombe unter ihren Füßen zu schaffen.

Israel wurde im Nahen Osten immer weiter normalisiert. Mit dem Zusammenbruch sowohl Syriens als auch des Irak hatten die Extremisten nichts außer den Terrorgruppen mehr hinter sich. Die VAE und Bahrain begannen Friedensgeräusche zu machen – und selbst Saudi-Arabien wurde weicher. Es wurde unumgänglich das Argument auf die nächste Ebene zu heben – also zogen die Palästinenser mit ihrer Sache vor den IStGH.

Choreographie im zwielichtigen Bereich

Was folgte, bewies, dass alles, was Sie über Wahrheit und Gerechtigkeit wissen, beiseite gestellt werden kann. Was wir erleben, ist ein inszenierter Versuch von Extremisten die Fundamente Israels zu untergraben. Der IStGH hat zwar keine Zuständigkeit in Israel, behauptet aber plötzlich, er habe sie. Der IStGH beschloss auch für die Palästinenser Partei zu ergreifen – obwohl er damit seine eigenen Regeln bricht. Genauso, wie wir es mit den NGOs erleben, ist der IStGH von innen heraus korrumpiert worden.

Die IStGH-Entscheidung schuf einen Schneeballeffekt und die NGOs mussten ihren Beitrag leisten. Es wurde wichtig den Vorwurf der Apartheid in die Liste der Verbrechen Israels aufzunehmen. So produzierten B’Tselem, HRW und Amnesty ihre Berichte.

Die schlichte Wahrheit

Vor kurzem sah ich das hier auf Twitter und es entlarvt die Apartheid-Lüge besser als 10.000 Worte es tun könnten. Es handelt sich um eine Landkarte der MENA-Region.

Im grünen Bereich gab es einmal fast eine Million Juden, bis sie vor starker islamischer Verfolgung flohen. In diesem massiven Bereich sind nur ein paar tausend Juden übrig geblieben. Die Christen und andere Minderheiten werden ebenfalls aus dem grünen Bereich gedrängt. Jeder, der bleibt, lebt unter islamisch-herrenmenschlicher Herrschaft – als Bürger zweiter Klasse. In vielen Staaten gibt es Gesetze, die diese diskriminierende Herrschaft durchsetzen. Während in dem winzigen, rot markierten Bereich Israels zwei Millionen Nichtjuden leben. Sie sind die einzigen freien nichtjüdischen Bürger in der gesamten MENA-Region. Dennoch wollen Amnesty und HRW Sie ernsthaft glauben machen, dass Israel der Apartheidstaat ist.

Es handelt sich um eine einfache Tatsache: Die einzigen freien Muslime, Christen, Juden, Drusen und Beduinen in der gesamten MENA-Region leben allesamt in Israel.

Die Apartheid-Verleumdung begreifen

An der Apartheid-Verleumdung ist absolut nichts logisch oder redlich. Sie ist eine vorsätzliche und rachsüchtige Lüge. Machen Sie keinen Fehler: Amnesty und HRW wissen, dass sie alle hinters Licht führen.

Es begann mit der der Dämonisierung der Versuche Israels seine Bürger gegen Terroranschläge zu verteidigen. Ab da – um den erfolgreichen Boykott Südafrikas zu wiederholen – begann die antiisraelische Propagandamaschine eine Pyramide aus Lügen zu bauen. Um die Grenzen zu verwischen, bis Israels bloße Existenz infrage gestellt wurde.

Diese Leute verraten alle Werte, an die sie angeblich glauben. Sie eignen sich die Identität von Minderheitsgruppen an, brechen die Regeln des IStGH, schlachten die Definition, wer Flüchtling ist. Sie haben den Menschenrechtsaktivismus von innen heraus zerstört.

Die Bewegung der Apartheid-Verleumdung ist gegen Frieden. Sie ist auf die Abraham-Vereinbarungen wütend. Sie betrachtet die PA selbst als Verrat (wie sie Israel anerkannte). Diese Leute sind gegen eine Zweistaaten-Lösung. Das ist keine freundliche Bewegung, die in linken Kreisen willkommen geheißen werden sollte, sondern eine Terror unterstützende Gruppe von Extremisten, die für die Vernichtung der einzigen Demokratie in MENA werben.

Warum der Vorstandsvorsitzende von Ben&Jerry’s Israel Ben & Jerry’s verklagt

Avi Abelow, Israel Unwired, 23. Juni 2022

Unilever ist vor der Kampagne zur Eliminierung Israels eingeknickt – Ihr Lizenznehmer Ben & Jerry’s Israel beschäftigt Araber, Juden und sudanesische Flüchtlinge – wer wird wegen des Boykotts entlassen?

Ben & Jerry’s Israel ist ein unabhängiger Lizenznehmer von Ben & Jerry’s und gehört nicht B&J oder dessen Eigentümer Unilever.
Unten finden Sie einen Post, der vom Vorstandsvorsitzenden von Ben & Jerry’s Israel, Avi Zinger, ursprünglich auf Comonsense.news veröffentlichte.

Mitte der 1980-er Jahre entdeckte ich bei einer Reise durch Vermont eine junge Eiskrem-Firma namens Ben & Jerry’s. Ich war beeindruckt von ihrer Qualität und organisierte ein Treffen mit Ben Cohen. Wir hatten sofort eine Verbindung und ich schlug ihm einen Plan vor Ben & Jerry’s nach Israel zu bringen. So wurde ich zum ersten Lizenznehmer der Firma.

Aber jetzt, nach drei Jahrzehnten, werde ich aus meiner Lizenz gedrängt, weil ich es ablehne meine Nachbarn zu diskriminieren.

Lassen Sie mich erklären.

Bevor die meisten Amerikaner überhaupt von Ben & Jerry’s gehört hatten, eröffnete ich 1988 einen Scoop Shop[*] in Tel Aviv. Die Leute liebten ihn. Ich begann Chunky Monkey und Cherry Garcia in israelischen und palästinensischen Städten herzustellen, zu verkaufen und zu liefern. Muslime, Juden, Christen, Drusen – alle aßen es.

Fast 35 Jahre lang – in meinen Fabriken in Südisrael, in unseren Scoop Shops und mit den Fahrern und Lieferanten, die unser Produkt auf Märkte in ganz Israel und in palästinensische Städte und Orte bringen – habe ich das Privileg gehabt mit einer unglaublichen Bandbreite an Menschen zu arbeiten. Religiöse und säkulare Araber und Israelis, sudanesische und äthiopische Flüchtlinge, Immigranten, die damit kämpfen Hebräisch zu lernen und Leute mit Behinderungen. Einige haben seit Jahrzehnten mit mir gearbeitet. Wir haben unser Leben Ben & Jerry’s gewidmet und sind eine erweiterte Familie geworden, haben persönliche Freundschaften mit Angestellten, dem Management und der Leitung in den USA geschlossen.

Ich teile die Hingabe der Firma an soziale Gerechtigkeit und habe enorme Energie und persönliche Ressourcen in Programme investiert, die Koexistenz und Toleranz zwischen Palästinensern und Israelis fördern. Dazu gehört: Middle East Entrepreneurs of Tomorrow, ein dem M.I.T. angeschlossenes Programm, das palästinensische und israelische Highschool-Schüler unternehmerische Kenntnisse beibringt; Seeds of Peace, das israelische und palästinensische Jugendliche zusammenbringt, das Ethiopian National Project, das äthiopischen Immigranten hilft sich in Israel zu assimilieren; Global Learning and Observations to Benefit the Environment, ein wissenschaftliches Bildungsprogramm, das die NASA sponsort und zu dem arabische und jüdische Schulkinder gehören; Jordan River Village, eine Initiative von Paul Newman, die tödlich erkrankten Kindern und ihren Familien die Gelegenheit gibt einen einwöchigen Ferien-Aufenthalt zu bekommen; und Kids4Peace, dessen Name für sich selbst spricht.

Jahrzehnte lang hat Ben & Jerry’s Israel diese und weitere Anliegen unterstützt, darunter von mir entwickelte Initiativen wie „Fruits of Peace“ – ein Projekt zur Stärkung wirtschaftlicher Kooperation zwischen Israelis und Palästinensern durch Entwicklung von Eiskrem-Geschmäckern, die Zutaten verwenden, die von lokalen palästinensischen Bauern kommen. Aber die antiisraelische Bewegung Boykott, De-Investition und Sanktionen, die Koexistenz nicht unterstützt, verhinderte, dass wir mit diesem Programm vorankommen, das Palästinensern wie kein anderes wirtschaftliche Türen öffnete.

Im Gegensatz zu dem, was Sie gelesen haben mögen, geht es BDS nicht um Widerstand gegen eine bestimmte israelische Politik. Es geht um Opposition gegen Israels Existenz an sich und damit lehnt sie jegliche Bemühung zur „Normalisierung“ der Beziehungen zwischen Israelis und Palästinensern ab. BDS geht es mehr darum Israel insgesamt zu beendigen, als darum wirtschaftliche Möglichkeiten für Palästinenser zu schaffen.

Jahre lang hat die BDS-Bewegung gegen den Hauptsitz von Ben & Jerry’s in Vermont geschossen, gefordert, dass die Firma Verkäufe dort beendet, was sie die „Besetzten Palästinensergebiete“ nennt. Aber die Hauptkonsumenten in diesen Gebieten sind Palästinenser. Mit anderen Worten: BDS-Aktivisten wollten, dass Ben & Jerry’s den Palästinensern „hilft“, indem sie ihnen die Arbeitsplätze (und Eiskrem) entziehen.

Ben & Jerry’s widerstanden dem Druck. Der Vorstand der Firma besuchte uns zweimal in Israel und sah, wie die Palästinenser und Israelis von unseren Koexistenzprojekten und sozialen Arbeiten profitierten. Letzten Mai änderte sich alles, als der Druck einen Siedepunkt erreichte und Ben & Jerry’s darauf bestanden, dass ich aufhöre Eiskrem an meine Kunden in Ostjerusalem und der Westbank zu liefern.

Ich konnte dem nicht nachkommen. Ich lehne es ab zu diskriminieren und ich glaube sehr daran, dass Boykotte nicht der Weg zum Frieden im Nahen Osten sind. Aber am Wichtigsten überhaupt: Die Anweisung von Ben & Jerry’s ist gesetzwidrig.

Israels Antidiskriminierungsgesetz verbietet die Diskriminierung von Einzelnen auf Grundlage des Wohnortes. Die Direktive der Firma bricht zudem Israels Antiboykott-Gesetz, amerikanische Antiboykott-Gesetze und -politik, die Bedingungen meiner Lizenzvereinbarung und die Bedingungen eines Einwilligungs-Erlasses, den Ben & Jerrry’s sowie Unilever, Ben & Jerry’s Muttergesellschaft, als Bedingung dafür unterschrieben, dass Israel den Zusammenschluss von Ben & Jerry’s und Unilever genehmigte.

Zu fordern, dass ich aufhöre meine Eiskrem auf Grundlage ihres Wohnortes an alle Kunden zu verkaufen – Palästinenser oder Israelis, Christen oder Drusen – ist illegal. Das ist der Grund, weshalb Ben & Jerry’s Behauptung, dies sei kein Boykott Israels, hinterhältig ist. Gemäß dem Gesetz kann niemand rechtmäßig tun, was Ben & Jerry’s von mir zu tun fordert. Bis also Ben & Jerry’s jemanden findet, der bereit ist gegen israelisches und US-Recht, öffentliche Politik, zu verstoßen, wird es nirgendwo in Israel Ben & Jerry’s geben, wenn meine aktuelle Lizenz Ende dieses Jahres ausläuft.

Ich habe Alternativen vorgeschlagen. Ich schlug vor einen palästinensischen Lieferanten die Lieferungen in der Westbank übernehmen zu lassen – eine bedeutende wirtschaftliche Chance. Aber als Ben & Jerry’s erfuhren, dass der Lieferant, natürlich, die Verkäufe in dem Gebiet erhöhen wollte, lehnten sie ab. Wie sie erklärten, müssten wir die Zahl der Pints in der Westbank auf Null bringen, weil sie entschlossen waren, dass Eiskrem von Ben & Jerry’s in Ostjerusalem und der Westbank überhaupt nicht erkauft wird.

Als ich es ablehnte mich dem Boykott zu beugen und das Gesetz zu brechen, feuerte mich Unilever praktisch, obwohl mir bei zahlreichen Gelegenheiten versichert wurde, dass mein Vertrag erneuert werden würde. Meine Lizenz zu kündigen, nur weil ich es ablehnte ein Verbrechen zu begehen, ist ein Verstoß gegen US-Recht. Man kann nicht als Vertragsbedingung fordern, dass jemand etwas Illegales tut.

Noch erschütternder ist die Scheinheiligkeit. Erstens verkauft Unilever weiter tausende seiner Produkte, darunter Hellman’s Mayonnaise, Dove-Seife und seine eigenen Eissorten Magnum und Strauss, in der Westbank und Jerusalem. Zweitens: Wie können Unilever und Ben & Jerry’s sich im Spiegel ansehen? Sie reden von sozialer Gerechtigkeit, sind aber schnell dabei hunderte Arbeitnehmer, die so viele Jahre lang der Firma loyal gedient haben, den Wölfen zum Fraß vorzuwerfen. Ich lehne es ab meine Leute auf diese Weise im Stich zu lassen. Und die Palästinenser werden am stärksten Schaden nehmen. Heute fordert eine Firma, das sich aufhöre Eiskrem an Kunden in der Westbank und Ostjerusalem zu liefern, aber morgen könnten es Medikamente und lebensrettende Technologie sein. Diskriminierung ist falsch und Menschen als politische Bauernopfer zu behandeln ist schändlich.

Ich bin nicht der Einzige, der erkennt, dass das, was Unilever tut, gesetzwidrig und fehlgeleitet ist. Seit der Boykott angekündigt wurde, sind Unilever zahllose Schläge versetzt worden. Die staatlichen Rentenfonds von New York, New Jersey, Florida, Illinois, Arizona und Texas haben fast eine Milliarde Dollar an Investitionen abgezogen; Mitglieder des Kongresses haben die Securities and Exchange Commission aufgefordert zu ermitteln; und Terry Sith, einer der größten Investoren von Unilever, hat die Firma öffentlich scharf kritisiert, weil sie vom Weg abgekommen ist und sich auf Kosten der finanziellen Leistung auf politische Dinge konzentriert.

Ich erwartete nach all dem, dass Unilever seinen Fehler erkennt. Aber stattdessen behauptete die Firma nach Monaten des Schweigens vor kurzem, sie arbeite an einer „neuen Vereinbarung“ um in Israel zu bleiben – wahrscheinlich ohne mich oder meine Arbeitnehmer. Also hatte ich keine andere Wahl als sie zu verklagen.

Anfang dieses Monats reichte ich Klage gegen Unilever und Ben & Jerry’s ein, um sie davon abzuhalten mein Unternehmen zu schließen und den Menschen zu schaden, die zu unterstützen wir all die Jahre so hart gearbeitet haben: Meine fast 200 Arbeitnehmer; hunderte Zulieferer, Lieferanten und Bauern, die auf Ben & Jerry’s Israel angewiesen sind; Studenten, die an von uns gesponserten Koexistenzprogrammen teilnehmen; und Millionen Konsumenten. Wenn Unilever und Ben & Jerry’s ernsthaft helfen wollen, dann werden sie, statt all diesen Leuten Schaden zuzufügen, ihre Entscheidung umkehren und meine Lizenz erneuern.


[*] Ein Laden, in dem Speiseeiskugeln angeboten werden.

Der Sinn des gelben Sterns in Nazi-Deutschland war EXAKT derselbe, den BDS heute hat

Elder of Ziyon, 9. Juni 2022

1960 veröffentlichte das Magazin Life kleine Auszüge aus Transkripten von Bandaufnahmen eines anderen Nazis, der Adolf Eichmann in den 1950-ern in Argentinien interviewte.

Dieser Auszug erklärt die Ähnlichkeiten von Nazis in den 1930-er Jahren und den fanatischen Israelhassern von heute.

Wir erfanden den gelben Stern nicht, um die Juden selbst unter Druck zu setzen. Im Gegenteil, sein Sinn bestand darin die natürliche Neigung unserer Deutschen unter Kontrolle zu halten jemandem, der in Schwierigkeiten war, zu Hilfe zu kommen. Die Kennzeichnung sollte jede solche Hilfe für Juden, die schikaniert wurden, verhindern. Wir wollten, dass die Deutschen sich beschämt fühlen, dass sie Angst haben überhaupt Kontakt mit Juden zu haben. Also war unsere Verwaltung sehr glücklich diese Ballen an gelbem Stoff zu verteilen und regelt die Frist, bis zu der diese Sterne zu tragen waren.

Der gelbe Stern war nicht dazu da die Juden zu bestrafen, sondern es Nichtjuden zu erschweren Mitgefühl mit ihnen zum Ausdruck zu bringen.

Heute versuchen die Leute, die für Boykotte Israels eintreten, nicht in erster Linie Israel zu schaden. Sie versuchen es anderen Leuten schwer zu machen pro-israelisch zu sein.

Diejenigen, die Israel der „Apartheid“ oder „ethnischer Säuberung“ oder des „Völkermords“ beschuldigen, versuchen nicht Israel dazu zu bringen die Palästinenser besser zu behandeln. Sie versuchen jeden, der Israels Existenzrecht unterstützt, als Unterstützer von Kriegsverbrechen zu teeren.

„Wir wollten, dass die Deutschen sich beschämt fühlen, Angst haben überhaupt Kontakt zu Juden zu haben.“ Gibt es irgendeine bessere Beschreibung der Absicht von BDS und Antizionismus? Schauen Sie sich einfach an, wie die „Woke“-Truppen mit Promis umgehen, die Israel besuchen.

Das ist genau dasselbe.

Nur außergewöhnliche Leute konnten dem sozialen Druck entgegenstehen Juden in Deutschland auszugrenzen. Und nur außergewöhnliche Leute können in linken Kreisen für Israel einstehen. In beiden Fällen ducken sich die Schwächeren und dann ist es nur ein kleiner Schritt bis zur Behauptung, ihre Feigheit sei in Wirklichkeit eine moralische, rechtschaffene Haltung.

Der gelbe Stern sollte nicht den Juden schaden. Er repräsentiert die ursprüngliche Cancel Culture.