BDS-Reaktion auf die VAE ist ziemlich witzig

Elder of Ziyon, 26. August 2020

Ich liebe diese Schlagzeile der BDS-Bewegung in Reaktion auf die Ankündigung der VAE zur Normalisierung der Beziehungen zu Israel.

VAE-Diktatur verscherbelt Palästinenserrechte über Vereinbarung mit Israel

Diktatur“, „despotisch“, „Polizeistaat“. Das klingt echt so, als würden die BDS-ler sich wegen Unterdrückung Sorgen machen, nicht wahr?

Vor drei Jahren versuchte die BDS-Bewegung eine Antinormalisierungs-Kampagne zu starten – im Golf.

Sie wählten als Gastgeber diesen Menschenrechts-Musterland Kuwait.

BDS Golf veranstaltet Erste Regionale Antinormalisierungs-Konferenz

Aus irgendeinem Grund hatten die BDS-ler 2017 keine moralischen Bedenken mit Repräsentanten aus Saudi-Arabien, Bahrain, Kuwait, Qatar, Oman und – ja – den VAE.

Sie haben heute nichts Schlechtes über irgendeinen diktatorischen, repressiven Muslimstaat zu sagen, solange dieser den als „Antizionismus“ getarnten, kranken Judenhass der BDS-ler teilen.

Aber sobald ein Muslimstaat mit Israel redet – verwandelt er sich plötzlich in einen furchtbaren Menschenrechtsverletzer.

Es ist fast so, als würden die BDS-ler nur vorgeben sich um Menschenrechte zu sorgen und sie nutzen das Thema in Wirklichkeit als Mittel, um den einen Staat in der Region anzugreifen, der tatsächlich Wert auf die Einhaltung von Menschenrechten legt.

 

BDS kriegt endlich einige Gazaner dazu israelische Waren zu boykottieren. Die Geschäfte scheinen nicht zu kooperieren.

Elder of Ziyon, 18. Juni 2020

Es dauerte deutlich länger als ein Jahrzehnt, aber ein paar Gazaner haben beschlossen israelische Waren zu boykottieren.

Eine Gruppe Frauen und Jugendliche, die mit der sozialistischen Palästinensischen Demokratischen Jugendunion und dem Frauen-Aktionskomitee verbunden sind, veranstalteten eine Presskonferenz, in der sie ihre Absicht verkündeten israelische Waren zu boykottieren. Dann gingen sie in einige Geschäfte und versuchten die Inhaber zu überzeugen alle israelischen Waren abzugeben.

In einem Supermarkt platzierten sie Boykott-Schilder auf israelische Lebensmitteln.

Derweil finden Sie hier einige der israelischen Waren, die die Taj Mall in Gaza-Stadt diese Woche bewarb, darunter genau dieselbe Tnuva-Milch, die sich auf dem Byokott-Poster findet:

Es wird interessant sein zu sehen, ob dies irgendwie in Gang kommt. Ich bezweifle es.

BDS-Bewegung macht deutlich: Sie will, dass Israel vernichtet wird

David Lange, Israellycool, 31. Mai 2020

Wie sehr will die BDS-Bewegung, dass Israel vernichtet wird?

So sehr, dass sie nicht nur wollen, dass palästinensische Flüchtlinge zurück nach Israel fluten, sondern sie haben die Zahl der Flüchtlinge – gegenüber der Zahl der UNRWA – um 74% aufgeblasen!

Israels Apartheidregime verweigert 8,7 Millionen palästinensischen Flüchtlingen ihr von der UNO festgelegtes Recht. Palästinensische Flüchtlinge sind, wie andere heimatvertriebenen Völker, einem höheren Risiko durch COVID-19 ausgesetzt. Israel muss zur Verantwortung gezogen werden, weil es die Rechte der palästinensischen Flüchtlinge verletzt. (Palästinensische Flüchtlinge, die unter schrecklichen Umständen leben und denen nicht erlaubt wird in ihr Land und ihre Häuser zurückzukehren, haben wenig Zugang zu grundlegender Gesundheitsversorgung. Das trifft auf mehr als 170.000 Palästinenser zu, die in Lagern im Libanon leben.)

Nach Angaben der UNRWA gibt es derzeit rund 5 Millionen palästinensische Flüchtlinge. Wie ich früher schon gepostet habe, ist selbst das eine grotesk aufgeblasene Zahl, die auf der losesten Definition von „Flüchtling“ gründet, die je zu finden war; sie schließt Personen ein, deren normaler Wohnort in der Zeit vom 1. Juni 1946 bis 15. Mai 1948 Palästina war (selbst wenn sie gerade erst dort angekommen waren), sowie den Nachkommen palästinensischer männlicher Flüchtlinge, einschließlich adoptierter Kinder.

Wie sie auf 8,7 Millionen kommen, ist mir ein Rätsel. Vielleicht sind das so viele, wie sie glauben, dass es braucht, um die in Israel lebenden Juden zu überwältigen und zu ermorden.

Fürs Protokoll: Gemäß einer maßgeblicheren Definition für Flüchtlinge sollte die Zahl um 700.000 liegen, die Zahl der palästinensischen Araber, die während des Unabhängigkeitskriegs von 1948 flohen oder vertrieben wurden. Diese Zahl liegt immer noch unter den etwa 850.000 Juden, die aus arabischen und muslimischen Ländern nach der Gründung des Staats Israel flohen oder von vertrieben wurden.

Die Araber im Gazastreifen boykottieren ganz sicher keine israelischen Produkte

Elder of Ziyon, 1. Mail 2020

Hier sind ein paar Teile, die im Supermarkt Taj Mall in Gaza Stadt im Ramadan verkauft werden:

Das sind nicht gerade lebensnotwenige Produkte wie Mehl und Öl. Sie haben andere marken ähnlicher Waren. Sie entscheiden sich, trotzdem israelische Produkte zu verkaufen – weil es in Gaza einen Bedarf dafür gibt.

Außerdem sind sie koscher.

Israelhasser erwischt, wie sie BDS-Aktivitäten fälschen

David Lange, Israellycool, 24. März 2020

Ein Hasser twitterte heute dies:

Ich bin ein überzeugter BDS-Anhänger. Ich ging hin und klebte diese Sticker auf allen Sabre-Hummus. Eine Frau ging vorbei und sah sie. Ihr hättet ihr Gesicht sehen sollen, lol.

Dieselbe Person, die so „mutig“ ist, dass sie ihren Hass online nur anonym verbreiten kann, will uns glauben machen, sie habe in dieser schwierigen Zeit irh haus verlassen und Zeit im Supermarkt damit verbracht alle Sabre-Humms-Artikel zu kennzeichnen.

Nö, ist nie passiert.

Ein anderes BDS-Loch namens Mohammad Hamad teilte vor vier Jahren dasselbe Foto, wie ich damals postete:

Also plagte sich dieser „überzeugte BDS-Anhänger“ sich nicht damit in den Laden zu gehen, um Sabre-Hummus-Artikel zu etikettieren. Er klaute einfach ein altes Foto aus dem Internet.

Und wenn Sie das nicht überzeugt, dass sie einfältiges Exkrement sind, dann sollte das hier Abhilfe schaffen.

Wahrlich ein sehr „überzeugter BDS-Anhänger“.

Was will BDS? Israel vernichten.

Auf Twitter einen weiteren Beleg gesehen:

Omar, Tlaib und Israels nicht existente Agentur zur Bekämpfung von Propaganda

Manfred Gerstenfeld (direkt vom Autor)

Die besondere Frage zu dem, was rund um den abgelehnten Besuch der US-demokratischen, antiisraelischen Kongressabgeordneten Omar Ilhan und Rashida Tlaib falsch lief, ist eine nebensächliche in einer viel größeren Sache. Die öffentliche Aufmerksamkeit rund um diesen Nichtbesuch kann nicht als eine zufällige Panne bezeichnet werden.[1] Sie ist Teil einer breiteren strukturellen Infrastruktur im Wirken der Regierung Israels.

Kein anderes demokratisches Land wird so regelmäßig attackiert wie Israel. Dazu gehören widerliche verbale Aggressionen durch demokratische Regierungen und Mainstream-Politiker dieser Länder. Angegriffene Staaten schaffen Verteidigungsorganisationen. Gegen feindliche Armeen hat Israel die Israelischen Verteidigungskräfte (IDF) aufgestellt. Es investierte mächtig in alle dazu gehörigen Aspekte. Die IDF ist heute eine der besten Armeen der Welt. Gleiches gilt für Israels drei Geheimdienste, die internationale Sicherheitsorganisation Mossad, den Inlandsgeheimdienst Schabak und den Militärgeheimdienst Aman. Cyberangriffe auf Israel brachten die Regierung dazu in ein teures Cyber-Verteidigungsprogramm zu investieren. Das macht das Land wahrscheinlich zu einem Weltführer in diesem Bereich.

Die extremen Propagandaangriffe auf Israel erfolgen seit Jahrzehnten. Trotzdem ist Israels Verteidigung dagegen weiter amateurhaft. In der Verteidigung gegen solche Aggressionen lautet die einzige erfolgreiche Regel: „Du hast mich geschlagen. Ich schlage härter zurück.“

Wirft man einen Blick auf die vergangenen Jahrzehnte, sind viele Fälle zu sehen, bei denen Israel es versäumte mit verbalen Angriffen angemessen umzugehen. Nur ein paar Beispiele: Die BDS-Kampagne begann als Ergebnis der NGO-Konferenz gegen Rassismus in Durban (Südafrika) im Jahr 2001. Das war ein antiisraelisches Hassfest.

Die akademischen Boykott-Kampagnen gegen Israel begannen 2002 ohne eine geordnete Reaktion Israels. Ohne jedes Risiko für sich selbst haben Auslands-Akademiker keine Angst gehabt ihre Namen unter offene Briefe und Petitionen zum Boykott israelischer Akademiker zu setzen oder Investitionen aus israelischen Firmen abzuziehen. Sie nehmen an einem kostenlosen antisemitischen Festessen teil.

Dabei sind Akademiker leichte Ziele für Gegenangriffe. Die Karrieren und der Ruf einiger dieser Leute können ohne große Mühe geschädigt werden. Hätte es eine israelische Gegenpropaganda-Organisation gegeben, hätte diese zum Beispiel akademische Boykotteure identifiziert, die Teile ihrer Arbeit abgeschrieben oder falsche Fußnoten in ihren Artikeln haben. Die Publikationen von ein paar wenigen Akademikern zu verifizieren ist weder schwierig noch teuer.

Die Idee ist nicht originell. 2011 wurde dem deutschen Verteidigungsminister Karl-Theodor von Guttenberg sein Doktortitel aberkannt, weil er für seine Dissertation abgeschrieben hatte. Er musste von seinem Amt zurücktreten.[2] 2013 wurde die Dissertation der deutschen Bildungsministerin Annette Schavan wegen Plagiatur für ungültig erklärt. Sie trat von ihrem Amt zurück.[3] Derzeit wird die Dissertation von Familienministerin Franziska Giffey auf Plagiate hin untersucht.[4]

Ein paar akademisch unzulängliche pro-BDS-Akademiker stark zu schädigen und ihre wichtigen professionellen Defizite zu veröffentlichen könnte einen multiplikativen Effekt haben. Wie in fast allen sozialen Bereichen sind die meisten, wenn auch nicht alle, feige. Wenn BDS zu unterstützen riskant wird, werden hauptsächlich die fanatischen antisemitischen Akademiker übrig bleiben. Ihre Anzahl ist vermutlich nicht sehr hoch.

Ein weiteres Beispiel eines Versagens der israelischen Public Relations berührt die Provokation durch die Gaza-Flottille von 2010. Zu deren führenden Organisatoren gehörte die türkische IHH, eine Gruppe, die dafür bekannt ist, dass sie Terror-Verbindungen hat. Das größte Schiff der Flottille war die türkische Mavi Marmara. Sie transportierte keine humanitäre Hilfe für den Gazastreifen, sondern nur Menschen. Mehrere der Teilnehmer auf dem Schiff waren darauf vorbereitet Waffengewalt anzuwenden. Sie griffen die israelischen Soldaten an, die das Schiff enterten. Bei dem sich daraus ergebenden Kampf wurde eine Reihe dieser Angreifer getötet. Wahrscheinlich unter dem Druck von US-Präsident Barack Obama zahlte Israel Entschädigungen an deren Familienmitglieder.

Von Vertretern verschiedener Länder und internationaler Gruppierungen wurden hastig negative Meinungen zum Ausdruck gebracht.[5] Eine Anti-Propaganda-Agentur hätte keine Probleme gehabt einigen davon eine Lektion zu erteilen und einen Teil der Fehlinterpretationen geradezurücken.

Diese früheren Fällen sind allerdings unbedeutend im Vergleich mit den Ergebnissen einer Studie, die 2011 von der Universität Bielefeld veröffentlicht wurde. Der Bericht zeigte, dass große Teile der Bevölkerung in sieben EU-Ländern der Aussage zustimmen, Israel führe einen Vernichtungskrieg gegen die Palästinenser. Die niedrigsten Anteile der Zustimmung gab es in Italien und den Niederlanden mit rund 38%, der höchste war mit 63% in Polen.

Diese Studie und ihre potenziell gefährlichen Folgen wurden in Israel selten zur Kenntnis genommen. Dennoch demonstrierte sie, was die antiisraelische Propaganda erreicht hatte. Von der israelischen Regierung wurde absolut nichts unternommen, um das massive antiisraelische Schüren von Hass in europäischen Ländern bloßzustellen, das zu diesen Meinungen führte.

Eine Antipropaganda-Agentur würde Israels Feinde auf dem Feld der Propaganda systematisch studieren, analysieren und beobachten. Sie würde Vorgehensweisen gegen diese vorschlagen, die von der Regierung genehmigt werden müssten. Ein führender amerikanisch-jüdischer Leiter sagte mir, dass er Premierminister Benjamin Netanyahu wiederholt die Gründung einer solchen Agentur vorgeschlagen hat. (Eine detailliertere Beschreibung, wie eine solche Agentur funktionieren könnte, erfordert einen weiteren Artikel.)

Hätte es eine solche Antipropaganda-Agentur gegeben, hätte sie Vorbereitungen begonnen, sobald Omar und Tlaib ihre Besuchspläne verkündeten. Sie hätte Expertenmeinungen eingeholt, die mit Autorität geltend gemacht hätten, dass Staaten das souveräne Recht haben zu entscheiden, wer ihren Boden betritt. Zweitens hätte sie eine Sammlung der antiisraelischen Äußerungen von Omar und Tlaib vorbereitet.[6] Drittens hätte sie eine Liste von Menschen aufgestellt, denen eine Reihe demokratischer Staaten die Einreise verweigerten.[7] Zu Beispiel lehnten die USA es während des Kalten Krieges pauschal ab Kommunisten und ihre Sympathisanten einreisen zu lassen.

Die israelische Regierung hätte dann ihre durchdachte Entscheidung öffentlich machen können. Das Hin und Her wäre vermieden worden. Es ist fraglich, ob Präsident Trump es für nötig erachtet hätte die Sache zu kommentieren, wenn Israel auf diese Weise vorbereitet gewesen wäre.

Inzwischen ist das nächste erhebliche PR-Problem aufgetaucht. Der Sender HBO strahlt – in Zusammenarbeit mit dem israelischen Sender Keshet – eine Serie mit dem Titel „Unsere Jungs“ aus. Sie konzentriert sich auf den Ausnahmefall der Entführung und Ermordung eines palästinensischen Teenagers durch drei jüdische Terroristen im Sommer 2014. Das geschah nach der Entführung und Ermordung dreier israelischer Jugendlicher durch Hamas-Terroristen.

Die Entscheidung sich auf die Ermordung eines palästinensischen Jugendlichen durch drei marginalisierte Israelis zu konzentrieren, die niemanden außer sich selbst repräsentierten und die öffentlich aus allen Teilen der israelischen Gesellschaft verurteilt wurden, statt auf die Ermordung der israelischen Teenager durch eine ausgewachsene Terrororganisation, die im Gazastreifen herrscht, ist eine extrem einseitige Auswahl. Mit anderen Worten: Die Serie hat eine extreme Ausnahme in eine angebliche Regel verwandelt, während sie über ein langjähriges, mörderisches soziales Muster hinwegsieht. Es gibt viele weitere Fälle von israelischen Jugendlichen, die von palästinensischen Terroristen getötet wurden. Eltern palästinensischer Terroristen sind oft stolz auf die mörderischen Verbrechen ihrer Kinder.

Israels Reaktion auf die Serie ist bisher amateurhaft gewesen.

Dennoch hat kein Oppositionspolitiker in der Knesset das Thema des Versagens der Regierung eine Antipropaganda-Agentur einzurichten aufgebracht. Genauso wenig ist das im aktuellen Wahlkampf aufgekommen. Das radikale Versagen sich systematisch gegen die massive Hasspropaganda zu wehren, mit der Israel angegriffen wird, ist für das israelische Volk höchst demoralisierend und hat ernste negative Folgen für das Land.

[1] https://edition.cnn.com/2019/08/15/politics/aipac-ilhan-omar-rashida-tlaib-israel/index.html

[2] www.theguardian.com/world/2011/mar/01/german-defence-minister-resigns-plagiarism

[3] theguardian.com/world/2013/feb/09/german-education-minister-quits-phd-plagiarism

[4] www.dw.com/en/german-family-affairs-minister-accused-of-plagiarism/a-48597056

[5] http://jcpa.org/article/the-gaza-flotilla-facts-and-official-reactions/

[6] www.commentarymagazine.com/anti-semitism/the-case-against-ilhan-omar-and-rashida-tlaib/

[7] S. z.B.: https://besacenter.org/perspectives-papers/barring-foreign-nationals/