Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (8.-14. Mai 2016)

Sonntag, 08.05.2016:

Zahlen: Dieses Jahr vereitelte der Shin Bet bereits 77 Anschläge, darunter 5 Selbstmord-Bombenanschläge.

Die Einwohner des Umfelds des Gazastreifens fordern, dass die IDF wieder in ihre Gemeinden zurückkehrt, weil die Terrortunnel ihrer Meinung nach bis unter ihre Häuser führen.

Benjamin Netanyahu versprach, dass weiter nach den Terrortunneln gesucht und diese aufgespürt werden.

Die Bauern im Umfeld des Gazastreifens durften heute wieder auf ihren Feldern arbeiten.

Montag, 09.05.2016:

Auf einen Terrormord im Oktober kam jetzt eine „wahre zionistische Antwort“: Eine jüdische Organisation kaufte in der Nähe des Tatorts ein weiteres Gebäude.

Mahmud Abbas besuchte den ägyptischen Präsidenten al-Sisi. Die beiden besprachen, wie sie den jüdischen Siedlungen ein Ende bereiten könnten. Der Ägypter versprach, dass weiterhin alles tun wird, damit ein Palästinenserstaat gegründet wird.

Meinungsumfrage in Israel: 77,6% der Juden glauben nicht, dass es einen verhandelten Frieden mit den Palästinensern geben kann. Deutlich mehr als zwei Drittel glauben nicht, dass Israels Kontrolle über Judäa und Samaria eine „Besatzung“ ist.

Dienstag, 10.05.2016:

Die „Teiche Salomos“, eins der beeindruckendsten architektonischen Projekte aus der Zeit des Zweiten Tempels (gebaut von König Herodes) verfallen. Weil sie unter PA-Kontrolle stehen, müsste diese das Bauwerk restaurieren bzw. erhalten. Besorgte Bürger haben die PA aufgefordert das archäologische Erbe zu reparieren oder wenigstens Israel zu erlauben das zu tun.

Arabische Studenten schwenkten Palästinenserflaggen auf dem Campus der Ben Gurion-Universität. Jüdische Studenten kamen mit Israel-Flaggen zu einer Gegendemonstration. Ein Politiker von Yisrael Beytenu bot an die Araber an die Bir Zeit-Universität in Ramallah und die Universität von Damaskus zu verbringen.

Der israelische Innenminister erwägt dem BDS-Führer Ombar Barghouti die dauerhafte Aufenthaltsgenehmigung für Israel zu entziehen. Barghouti studiert seit 7 Jahren an der Universität Tel Aviv. Ihm wurden bereits Reisedokumente verweigert, die Personen mit dauerhafter Aufenthaltsgenehmigung in der Regel ausgestellt werden.

Ein PA-Kolumnist schrieb in einer PA-Zeitung Israel würde an den Palästinensern einen „sogar barbarischeren und diskriminierenderen Holocaust“ verüben als die Nazis an den Juden.

Mittwoch, 11.05.2016:

Der gestern bei dem Bombenanschlag in Hizme schwer verletzte Offizier ist immer noch nicht außer Lebensgefahr. Er wurde im Krankenhaus einer komplizierten Operation unterzogen. Insgesamt waren gestern 4 Sprengsätze explodiert; der Offizier erlitt schwere Verletzungen an Kopf und Gesicht. Das Bombenräumkommando hatte weitere fünf Sprengsätze gefunden.

3 israelische Araber aus Galiläa wurden festgenommen, weil sie Terroranschläge in Akko und in der Altstadt von Jerusalem geplant und vorbereitet hatten.

Am Morgen marschierten Mitglieder der antiisraelischen Sekte Naturei Karta in Mea Shearim und protestierten gegen den Gefallenengedenktag. Sie verspotteten hareidische Soldaten als „Opfer des spirituellen Kriegs zwischen dem Zionismus und der geistlichen Bewegung“ (ihrer).

Eine der alten Damen, die gestern von arabischen Messerstecher-Terroristen angegriffen wurden, berichtete, dass in er Nähe befindliche arabische Arbeiter sich weigerten, den blutenden Opfern zu helfen.

PA-Premierminister Hamdallah nahm an einer internationalen Konferenz in Ramallah teil. In seiner Rede verkündete er nicht nur den üblichen Stuss über israelische „Besatzung“ und die angebliche „ewige arabische Identität“ Jerusalems, die Israel angeblich auslöscht sowie die angebliche Vertreibung der Araber aus Jerusalem; er verkündete auch, dass die PA den Weg des früheren Muftis von Jerusalem, Haddsch Amin al-Husseini weiter gehen würde, den er als „Sohn der palästinensischen Nation mit reinem Herzen“ bezeichnete. (Dessen Herz war so rein, dass er einen Pakt mit den Nazis schloss, um die Juden auszurotten.)

Freitag, 13.05.2016.

Bei dem israelischen Luftangriff auf einen Hisbollah-Waffenkonvoi an der syrisch-libanesischen Grenzen wurde offenbar ein sehr ranghoher Militärführer der Terrororganisation getötet, der eventuell die Nummer 2 hinter Hassan Nasrallah war.

Nach Angaben israelischer Geheimdienstler sind mehrfach ISIS-Mitglieder durch die Hamas-Tunnel aus Ägypten in den Gazastreifen übergewechselt und haben dort eine militärische Ausbildung erhalten.

Samstag, 14.05.2016:

Umfrage bei den Westbank-PalArabern: Die meisten wollen eine Föderation mit Jordanien. Eine Mehrheit lehnen die endgültige Lösung mit einem Palästinenserstaat in den „Grenzen von 1967“ ab; noch mehr einen in den „Grenzen von 1967“ mit etwas Landtausch. Und noch einmal etwas mehr die Gründung eines binationalen Staats für Araber und Juden. Fast 60% denken, dass die Maßnahmen der PA-Sicherheitskräfte die Zahl der Anschläge auf Juden verringerte – und mehr als 60% finden das schlecht.

Die Hisbollah behauptet jetzt ihr Terrorführer sei nicht durch den israelischen Luftangriff getötet worden, sondern von einer sunnitischen Islamisten.

Die brutalen BDS-Taktiken, die Hunderten Palästinensern Schaden zufügten

Arutz Sheva-Mitarbeiter, Israel National News, 12. Februar 2016

Mehr als acht Jahre lang hat die israelische Firma SodaStream mit den andauernden Attacken durch die BDS-Bewegung zu tun, die wegen ihrer Fabrik in Mishor Admuim östlich von Jerusalem zum Boykott gegen die Firma aufruft. SodaStream war 2014 schließlich gezwungen diese Fabrik in den Negev zu verlegen.

Von der BDS-Boykottbewegung zugefügte starke wirtschaftliche Verluste zwangen die Firma den Schritt zu unternehmen – aber die großen Verlierer in der Geschichte sind Hunderte palästinensisch-arabische Beschäftigte von SodaStream, die ihre Arbeit und ihr Einkommen verloren.

SodaStreams Firmenchef Daniel Birnbaum sprach mit Yedioth Aharonoth zu den harten Umständen, die nicht nur von feindlichen Auslandsquellen, sondern auch aus Israel selbst kamen. „Der Staat Israel hat immer wieder darin versagt diese Sache umzugehen. Ich kämpfte alleine. Meinen Krieg führe ich für 74 Arbeiter, obwohl ich glaube, dass wir 100.000 aufnehmen müssen“, sagte Birnbaum.

Unter Birnbaum begann die Firma erstmals palästinensisch-arabische Arbeiter zu beschäftigen. Unter seiner Leitung wurden von der Firma 2.500 Arbeiter beschäftigt, davon 1.300 in Mishor Adumim, von denen fast 600 palästinensische Araber aus Judäa und Samaria waren.

„Wir sind eine Insel des Friedens“, sagte Birnbaum. „Wir sind der größte Arbeitgeber für Palästinenser in den Gebieten. Die Arbeiter kamen aus Ostjerusalem, Ramallah, Hebron, Jericho und Schechem (Nablus) mit organisierten Transporten zu uns. Sie erhielten dieselben Löhne, dieselben Arbeitsbedingungen und dieselben Zusatzleistungen wie die anderen Arbeiter, einschließlich Krankenversicherung für Arbeiter und ihre Familien. Wir sorgten für fast 6.000 Menschen – die Arbeiter und ihre Familien.“

Unterstützung antiisraelischer Gewalt

Aber dann begann BDS die Firma zu attackieren, auf eine Weise, die Birnbaum als fast zu einfach beschreibt.

Die antiisraelischen Aktivisten kontaktieren ranghohe Manager von Geschäften und zitierten falsche Behauptungen, die in vielen Fällen von Protesten vor den Geschäften begleitet waren. SodaStream-Produkte wurden wiederholt in Geschäften mutwillig beschädigt und auf den Boden geworfen; Einkaufende wurden angeschrien und eingeschüchtert.

„In vielen Fällen werden unsere Produkte beschädigt oder mit Aufklebern grotesker Bilder verunstaltet, die SodaStream Kriegsverbrechen wie ethnischer Säuberung beschuldigen“, berichtete der Vorstandsvorsitzende. „Die gewalttätigen Proteste gegen ein Geschäft in Brighton (England) war besonders ernst. Der Laden wurde über zwei Jahre lang zweimal pro Woche von BDS-Aktivisten angegriffen. Die Polizei führte mehrere Festnahmen durch, aber die Medien berichteten bereit und britische Parlamentsmitglieder, insbesondere die Repräsentantin der Grünen Partei Caroline Lucas, unterstützten die gewalttätigen Angriffe verbal.“

Birnbaum erinnert sich: „Am Ende wurde das Geschäft geschlossen und die Siegesfeiern der Aktivisten nahmen unser Büro in Cambridge ein; dabei benutzten sie Nebelkerzen, wie bei einem Anschlag von Terroristen. Das Ergebnis: Unsere Partner im Einzelhandel, die sich vom Konflikt distanzieren wollten, beendeten ihre Geschäftsbeziehungen zu uns.“

Kein Ende in Sicht

Nach Angaben des Vorstandsvorsitzenden von SodaStream war seine Firma nicht in der Lage gegen diese Angriffe vorzugehen; die Ausnahme war ein Fall in Frankreich, bei dem gegen die BDS-Bewegung eine Klage wegen Verleumdung eingereicht wurde. „Das geschah nach Verleumdungen gegen uns, einschließlich einem Bild einer mit Blut bedeckten Limonadenflasche, darüber die Worte ‚Ein Produkt ist es wert eine Familie abzuschlachten‘.“

Er merkte an: „Das Gericht nahm unsere Klage an, entschied zu unseren Gunsten und belegte die Organisation mit einer Geldstrafe. Das war das erste Mal in der Welt, dass die BDS-Organisation verklagt wurde, aber es war auch das einzige Mal, dass wir klagten.“

Heute, da SodaStream nicht länger in Mishor Adumim tätig ist, könnte man erwarten, dass BDS die Firma in Ruhe lässt – aber da liegt man falsch.

„Jetzt behaupten sie, dass wir den Beduinen natürliche Ressourcen stehlen, insbesondere Land und Wasser“, sagt Birnbaum.

„Die Behauptung ist besonders lächerlich, bedenkt man die Tatsache, dass Talal al-Krenawi, der Bürgermeister von Rahat, große Anstrengungen unternahm die israelische Regierung und SodaStream zu überzeugen die neue Fabrik dort zu bauen.

8 Gründe, warum die Israel Apartheid Week lächerlich ist

The Real JStreets, Israellycool, 24. Februar 2016

Die internationalen Hass-Feste der Israel Apartheid Week sind wirklich schwer zu verstehen, wenn man nur das kleinste Bisschen Wissen hat, das winzigste Stückchen Hirn, um damit zu denken. Diese ignoranten Individuen können Israellycool natürlich nicht oft genug lesen.

Meine Liste der echten Fotos und Einträge würde ein Buch füllen, aber meine 8 Selbstläufer zur Widerlegung der Behauptungen sind:

  1. Ein arabischer Richter am obersten Gerichtshof beaufsichtigte die letzten israelischen Wahlen.
  2. Der stellvertretende Minister für Regionale Kooperation, Ayoub Kara, ist auf dem Weg nach Genf, um Israel bei Gesprächen zu repräsentieren; Generaldirektor Haschem Hussein vom Ministerium für Regionale Kooperation wird ihn begleiten.
  3. Die Knesset hat mehr als 10% arabische Abgeordnete und einen muslimischen Gebetsraum.

  1. Präsident Rivlin veranstaltet zusammen mit den israelischen Ministern für Finanzen und soziale Gleichstellung Treffen mit den Leitern der arabischen Regional- und Lokalbehörden im Beit Hanassi.
  2. Islamische Richter, Kadis, verwalten Scharia-Recht in offiziellen israelischen Gerichten innerhalb des israelischen Gerichtssystems. Neulich wurden im Beit Hanassi neue Richter eingeschworen.

  1. Arabische Frauen und Mädchen haben in Israel mehr Freiheit als sonst irgendwo im Nahen Osten. Wo sonst würde eine Hijab tragende junge Frau kichernd in einem Park-Pavillon sitzen, zusammen mit einem Mann ein Picknick essen? Sorry, kein Foto von heute, obwohl es eine niedliche Szene war.
  2. Präsident Rivlin war Gastgeber eines Iftar-Essens, um im Ramadan das Fasten zu brechen.
  3. Verschiedene Religionsführer reihen sich an einem roten Teppich auf, um den Präsidenten von Kenia bei dessen offiziellem Staatsbesuch in Jerusalem (Israel) zu begrüßen.

Die Apartheidlüge ist schlicht lächerlich.