Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (16.-22.11.2014)

Sonntag, 16.11.2014:

Liebevolle Friedensgrüße aus Fatahstan: Ein Repräsentant des PA-Religionsministeriums verkündet, dass Jerusalem „Opfer und Blut“ braucht; ein Fatah-Offizieller im Libanon segnet Terroristen dafür, dass sie seinem Mordaufruf Folge leisten („Jerusalem braucht Blut, um sich von den Juden zu reinigen“); und das offizielle PA-Fernsehen „grüßt und ehrt unsere heldenhaften Mätyrer“ (also Terroristen).

Aus dem Iran wird auch wieder getönt: Ein prominenter Kleriker sprach im Fernsehen und sagte, Tel Aviv und Haifa würden in Grund und Boden gebombt. Selbst die Eiserne Kuppel könne Israel nicht vor den Raketen der Terror-Mullahs schützen.

Ein sehr wahres Wort von Benjamin Netanyahu: Es ist unmöglich die Gewalt (der Araber) zu stoppen, wenn nicht die Hetze gestoppt wird, die zu der Gewalt führt.

Montag, 17.11.2014:

Hamas-Grande Mahmud al-Zahar kündigte an, dass seine Bewegung „alle zur Verfügung stehenden Mittel“ nutzen wird, um Israel zu terrorisieren.

Die PA hat eine Fernseh-„Dokumentation“ ausgestrahlt, mit der behauptet wird, dass die Juden aus Europa geworfen wurden, weil sie „korrupt“ waren und eine „Tragödie“ über den Kontinent brachen.

Heckmeck:
Die UNO macht die „Besatzung“ für die Gewalt in Jerusalem verantwortlich und fordert Gespräche. Diese könnten die Gewalt der Hamas und der Terroristen bezwingen. (Die Fakten sagen das Gegenteil: Je mehr „geredet“ wurde, desto mehr Terror gab es – immer!)

Dienstag, 18.11.2014:

Die Hamas und der Palästinensischer Islamischer Jihad lobten die Morde in Jerusalem in höchsten Tönen und stellten eine Verbindung zur von ihnen behaupteten Ermordung eines arabischen Egged-Busfahrers her (der aber Selbstmord verübte). Die Hamas forderte zur Fortsetzung der Anschläge auf.
Mahmud Abbas „verurteilte“ die Morde (nicht!). Aus seinem Büro hieß es: „Das Präsidentenamt hat immer das Töten von Zivilisten auf jeder Seite verurteilt.“ (Klar, die hohlen Worte kamen gelegentlich tatsächlich; wenn aber dann genau solche Terroristen wie die von heute kurz danach als Helden und Vorbilder gefeiert werden, ist das dann besonders glaubwürdig?)
Erst am 5. November ließ Abbas durch einen seiner Handlanger verkünden: „Wir küssen jede Stirn, jede Hand und sogar jeden Fuß, der an der Al-Aqsa-Moschee und in Jerusalem Ribat ausübt (religiösen Krieg um Land, von dem der Anspruch erhoben wird, dass es islamisch ist)… Die Führung ist bei ihnen… Präsident Abbas grüßte sie, bestärkte sie und forderte mehr Ribat von ihnen.“
Vergessen kann man auch die Verurteilung des Anschlags durch UNO-Generalsekretär Ban. Der nahm die Gelegenheit wahr, um die „sich immer weiter verschlimmernde Lage vor Ort“ zu beklagen – womit er nicht die zunehmende Terrorisierung von Juden meinte.

Echte Verurteilungen kamen vom US-Botschafter Dan Shapiro, Obama (drängte auf „Ruhe von beiden Seiten“), dem französischen Präsidenten Hollande, der EU-Außentrulla und Kanada (von dort kam die anständigste Reaktion).

Mittwoch, 19.11.2014:

Abbas‘ „Verurteilung“ des gestrigen Terroranschlags ist absolut nichts wert: Ein wichtiger Berater nannte den Anschlag eine „heldenhafte Operation“; die Fatah hieß ihn willkommen und „eskortiert die Märtyrer ins Paradies“, während die Süßigkeiten verteilt wurden.

Auf der Internetseite der pal-arabischen Nachrichtenagentur Shehab News wurde ein animiertes Video veröffentlicht, mit dem die Juden Israels gewarnt werden, jederzeit könnte ein Auto sie überfahren, sie sollten möglichst schnell abhauen.

Donnerstag, 20.11.2014:

Die verlogenen Rechtfertigungen des Mordanschlags in der Synagoge in Har Nov durch Fatah-/PA-Führer und die übrigen Terrorgruppen geht weiter, ausgelöst offenbar von der angeblichen Verurteilung des Anschlags durch Mahmud Abbas. Jetzt heißt es, die Synagoge sein ein Kommandozentrum, kein Ort des Betens. „Synagogen repräsentieren israelische Siedlungen und Extremismus“ wird ebenfalls kolportiert. Und natürlich darf nicht fehlen, dass „Siedler“ keine Zivilisten seien. Und Rabbiner schon gar nicht. Ein Hamasnik befand: „Rabbiner sind die größten Terroristen in diesem rassistischen Staat.“

Friedensvertragspartner: Das jordanische Parlament hält eine Gedenkminute mit Gebet ab – für die toten Terroristen, die in der Synagoge in Jerusalem gemordet hatten.
Oder auch hier: Ein ehemaliger Parlamentarier fordert, dass der christliche Westen den Muslimen helfen muss aus Jerusalem zu werfen.

Das gibt wieder Ärger international: Die Stadtverwaltung von Jerusalem genehmigte 50 neue Wohneinheiten in Har Homa und 28 in Ramot. (Die Obamanisten haben schon losgelegt.)

Die Fünfte Kolonne: Raed Saleh, Chef der „Islamischen Bewegung“ in Israel, fordert von den Arabern in Judäa und Samaria Gewalt; die PA forderte er auf, den Terrorismus freie Hand zu geben. Die „Dritte Intifada“ habe begonnen.

Freitag, 21.11.2014:

Mitte August hatte der Shin Bet drei Araber festgenommen, die einen Mordanschlag auf Minister Lieberman planten. Jetzt wurde Anklage erhoben.

Die Botschafter von 5 wichtigen EU-Staaten (Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien) fuhren nach Jerusalem, um im Außenministerium vorstellig zu werden und gegen den Abriss von Terroristen-Häusern zu protestieren. Diese seien kontraproduktiv.

Der Shin Bet und die Polizei zerschlugen im Sommer eine Terrorzelle, die Anschläge besonders auf „Siedler“, aber auch einen Sturz der PA plante. 93 Personen wurden festgenommen. Die Zelle soll ihre Kommandozentrale in der Türkei gehabt haben.

Auch die PA nahm in den letzten Tagen ca. 30 Hamas-Mitglieder fest, von denen gesagt wird, sie wollten Terroranschläge (gegen „Siedler“) ausführen.

Der Friedensvertragspartner: Jordaniens Premierminister schickte Kondolenzbriefe an die Familien der Terroristen, die in der Synagoge in Har Nov mordeten.

Der Friedenspartner setzt mal wieder Terror und IDF gleich: „Lasst uns das nicht zu einem religiösen Krieg mache. Ihr müsst von unseren Moscheen wegbleiben und wir von euren Synagogen.“ Dass das nicht nur längst – seit Hadsch Amin al-Husseini – ein religiöser Krieg ist, ist eines. Dass der Hetzenlasser Abbas den Terrorkrieg der Araber als einen „politischen Kampf“ bezeichnet ist verlogen ohne Ende.

Wie glaubwürdig ist/war Mahmud Abbas‘ „Verurteilung“ des Mordanschlages in der Synagoge? So glaubwürdig, dass eines seiner Sprachrohre der Bevölkerung erklären musste, dass die Äußerung des PA-Chefs eine Masche ist und nur aus diplomatischen Gründen erfolgte. Was unsere Presse und Politik natürlich nicht zu registrieren bereit ist(Sarkasmus off…)

Donnerstag, 27.11.2014:

Ein hochrangiger Terrorführer des Palästinensischen Islamischen Jihad erklärte, dass der Terror aus dem Gazastreifen problematisch ist, weil den Waffenstillstand mit Israel gibt. Man ziehe deshalb Judäa und Samaria als Ausgangspunkt für weiter Angriffe auf Israel vor.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (09.-15.11.2014)

Montag, 10.11.2014:

Die PA lässt ihre Medien wieder per Liedchen zu mehr Terror aufheizen (diesmal zu Auto-Anschlägen).

Eine große Werbetafel in Nazareth fordert Araber auf Juden mit Autos zu überafahren.

Mahmud Abbas kündigte an, dass das Grab von Arafat so bald wie möglich „in die Hauptstadt“ (nach Jerusalem) verlegt werden wird.

Premierminister Netanyahu sagte, die Terroristen seien herzlich eingeladen Israel zu verlassen, da werde Israel ihnen keine Steine in den Weg legen. Denen, die bleiben, wird allerdings das Leben schwer gemacht.

Widersprüchliches von der PA: Der eine Berater von Abbas verurteilt Gewalt, der andere preist mörderische Terroristen als Helden.

Wegen des anhaltenden Terrors überlegen die israelischen Sicherheitskräfte, dass die Politik der Zerstörung der Häuser von Terroristen wieder aufgenommen wird. Außerdem gibt es den Vorschlag, illegale Eindringlinge grundsätzlich in den Gazastreifen abzuschieben und Abbas seinen VIP-Pass abzunehmen.

Dienstag, 11.11.2014:

Mahmud Abbas, Friedenspartner: „Juden kontaminieren (vergiften!) heilige Stätten“, die Al-Aqsa-Randalierer „haben das Recht sich zu verteidigen“ (nur: sie greifen an und wollen morden), die Hamas „vernichtet die Einheit“.

Die PA behauptet Israel habe befohlen, die Araber sollten bis 2017 mehr als 3.000 Morgen Land nördlich von Jerusalem räumen. Israel bestreitet das. 2004 wurden aus militärischen Gründen 41 Morgen Land beschlagnahmt; diese Beschlagnahme wurde gerade verlängert.

Die EU kann sich wieder mal nicht aufraffen die Araber für ihren Terror zu verurteilen – sie verkündete zwar verurteilt, dass die Taten eine Verurteilung verdiente, aber die kam dann nicht; im Übrigen übt sich aber ansonsten in Äquidistanz, indem sie „beide Seiten“ zu Zurückhaltung auffordert.

Raed Saleh, Chef der Islamischen Bewegung in Israel, in einer Freitagspredigt in Nazareth: Jerusalem wird die Hauptstadt des weltweiten Kalifats sein.

Die Fünfte Kolonne: Der arabisch-israelische Abgeordnete Mohammed Barakeh behauptete, Premierminister habe keine Regierungsgewalt über Israels arabische Bevölkerung, weil er in Palästina lebe, nicht in Israel.

Friedensvertragspartner: Das „Parlament“ von Jordanien verurteilte Israels Handeln in „muslimischen heiligen Orten“ in Jerusalem und bezeichnete es als „Aggression“. Das, was Israel mit den „Palästinensern“ macht, sei „nichts anderes als der Terror des Islamischen Staats und anderer Organisationen, die nicht zwischen Alten, Frauen und Kindern unterscheiden“.

Nach einer Kabinettsitzung verkündete Premierminister Netanyahu neue Maßnahmen zur Niederschlagung der „Unruhen“; dazu gehört auch, dass Eltern von Steine werfenden Kindern Geldstrafen zahlen müssen.

Der Hamas und dem PIJ nahe stehende pal-arabische Medien nannten den gestrigen Montag (mit mehreren Toten und Verletzten durch Terroranschläge) lobend den „Tag der palästinensischen Messer“.

Mittwoch, 12.11.2014:

Wieder „neue“ Drohungen der PA: Man will israelische Einzelpersonen vor dem Internationalen Kriminalgerichtshof wegen „Kriegsverbrechen“ verklagen, wenn die UNO es versäumt eine UNO-Resolution zum Abzug Israels aus Judäa und Samaria zu beschließen.

Marwan Barghoutis Aufruf zu Gewalt hat ihm Einzelhaft eingebracht.

Hochrangige Sicherheitvertreter Israels und der PA trafen sich, um die Situation in Judäa und Samaria zu diskutieren.

König Abdallah von Jordanien und Mahmud Abbas sind sich einig: Die israelischen „Provokationen“ sind inakzeptabel.

Von der Stadt Jerusalem wurden 200 neue Häuser in Ramot genehmigt, einige davon jenseits der Waffenstillstandslinie von 1949. Das US-Außenministerium schimpft wieder.

Weil Israel mit der Kommission der UNO zur Ermittlung in Sachen Gazakrieg nicht zusammenarbeiten will, wurde Mitgliedern des UN-Menschenrechtsrats die Einreise verweigert.

Donnerstag, 13.11.2014:

Die Al-Quds-Universität (Fatahstan) hat auch wieder eine ganz besondere Friedensbotschaft: Sie benannte ein Turnier nach dem Terroristen, der letzte Woche 2 Israelis ermordete und gut ein Dutzend verletzte. Die Al-Quds-Universität wird von der UNO und der EU finanziert.

Eine Umfrage unter den palästinensischen Araber ergab: Sie unterstützen mit hoher Wahrscheinlichkeit ISIS.

Was soll man davon halten? Die israelische Gruppe „SOS Israel“ bietet Belohnungen (Geld) für Leute die Terroristen töten, die einen Anschlag ausführen.

Die IDF erlaubt Soldaten in Judäa und Samaria das Feuer zu eröffnen, wenn sie mit Feuerwerkskörpern angegriffen werden und sich dadurch in Lebensgefahr befinden.

Bauern in Nord- und in Südisrael haben vermehrt mit dem Diebstahl ihrer Gerätschaften durch Araber zu kämpfen.

Die Hamas lässt von ihrem „militärischen Flügel“ drohen: kein Wiederaufbau des Gazastreifens und/oder keine Aufhebung der Blockade = Ende des Waffenstillstands.

Die israelischen Behörden haben angeordnet, dass das Haus des Terroristen, der im August einen Terroranschlag verübte, zerstört wird.

John Kerry war in Jordanien und hat mit König Abdallah, Mahmud Abbas und dann auch mit Premierminister Netanyahu gesprochen. Hinterher sagte er, Netanyahu habe versichert, dass der Status quo auf dem Tempelberg nicht geändert werde, Mahmud Abbas sich zu Gewaltlosigkeit verpflichtet habe und dass ein Klima geschaffen werde, in dem man auf konstruktive Weise vorankommen kann. Deshalb sei es im Moment nicht an der Zeit, dass Israelis und Palästinenser sich zur Erneuerung der Gespräche treffen. Außerdem lobte er die „enorm konstruktive Rolle“ Jordaniens. (Die wir ja in verschiedenen Äußerungen des Königs sowie seines Parlaments in den letzten Tagen ganz toll erleben konnten…)

Freitag, 14.11.2014:

Der Palästinensische Islamische Jihad prahlt: Wir haben seit 1986 Juden erstochen. Auch für die aktuell erstochenen Juden übernehmen diese Terroristen die Verantwortung.

Samstag, 15.11.2014:

Die USA lobten Israels Lockerung der Einschränkungen des Zugangs zum Tempelberg für Muslime am gestrigen Freitag. 40.000 Muslime gingen nach den Freitagsgebeten friedlich auseinander.

Heckmeck:
– Die Amerikaner sind der Meinung, dass es im Moment sinnlos ist neue Verhandlungen zwischen Israel und der Fatah zu führen. Das sieht Herr Steinmeier anders – er rief beim Besuch in Ramallah „beide Seiten“ zur Rückkehr an den Verhandlungstisch auf. Von Mahmud Abbas ließ er sich erzählen, dass Israel an der Eskalation nicht nur auf dem Tempelberg schuld sei.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (02.-08.11.2014)

Sonntag, 02.11.2014:

Mahmud Abbas‘ offizielle Tageszeitung hetzt pal-arabische Kinder und Erwachsene auf gegen Israel Gewalt anzuwenden. PMW hat die Karikaturen dazu dokumentiert.

Die Arabische Liga warnte Israel vor „unbeschreiblichen Konsequenzen“; es habe eine rote Linie erreicht, die internationale Gemeinschaft soll Druck ausüben, damit die (israelischen) „Zuwiderhandlungen“ aufhören. (Worin die genau bestehen wollen, wurde nicht angeführt, aber von „Besatzung“ schwadroniert.)

Och süß: Die Hamas schimpft, Israel verletze mit der Schließung der Grenzübergänge in den Gazastreifen internationales Recht. Das Terroristen Raketen nach Israel schießen halten sie natürlich für völlig das Recht einhaltend.
Und gleich hinterher: Sollte Israel die Blockade nicht aufheben, erklärt sich die Hamas für nicht verpflichtet den Waffenstillstand einzuhalten.

Heckmeck:
– Mahmud Abbas soll der PLO einen US-Friedensvorschlag vorlegen. Es wird erwartet, dass die Organisation diesen ablehnt.

Montag, 03.11.2014:

Die PA forderte Israel auf einen weiteren Übergang in den Gazastreifen zu eröffnen, weil Kerem Shalom nur 450 LKW pro Tag abfertigen kann. (Diese Zahl wurde bisher nie erreicht – weil die Araber es nicht wollten.) Das sei viel zu wenig, um den Gazastreifen wieder aufzubauen.

Mahmud Abbas warnte einmal mehr Juden vor Besuchen auf dem Tempelberg. Die „Einbrüche von Siedlern und jüdischen Extremisten“ in die Al-Aqsa-Moschee (wie bitte????) seien eine Verletzung muslimischer Gefühle.

Der dänische Außenminister zu Besuch in Israel: Israelische Bautätigkeit in Jerusalem „verhindert Verhandlungen“. Blödsinn!

Dienstag, 04.11.2014:

Ein Vertreter von Mahmud Abbas pries in einem Kondolenzschreiben an die Familie des toten Automörders von letzter Woche den Täter als „Lichtstrahl“.

PA-Premier Hamdallah droht Israel wegen der „Verjudung Jerusalems“ und verspricht „Widerstand gegen die Besatzung“.

Hassan Nasrallah tönte, die Raketen der Hisbollah könnten jede Stelle in Israel treffen.

Mittwoch, 05.11.2014:

EU-Chefaußenpolitikern Federica Mogherini erklärte unmittelbar vor ihrem Israel-Besuch israelische Baupläne einmal mehr zum Friedenshindernis; das stelle Israels Friedenswille in Frage. (Komisch, arabischer Terror tut das nicht…)

Von der Hamas wurde der Terroranschlag an der Straßenbahn natürlich wieder bejubelt und der Mörder gepriesen.
Zwei arabische Jugendliche machten erfreut (ob des Anschlags) „Selfies“ am Ort des Terroranschlags, noch während Rettungsdienste Verletzte versorgen.

Donnerstag, 06.11.2014:

Die PLO fordert von Journalisten, sie sollten nicht mehr den Begriff „Tempelberg“ verwenden, sondern „Al-Aqsa-Moscheegelände“ oder „Haram al-Scharif“ (Edles Heiligtum) sagen/schreiben – ein unverfrorener Versuch jüdische Geschichte auszumerzen.

Die PA macht ausschließlich Israel für die Unruhe in Jerusalem verantwortlich und wirft ihm „Provokation und Hetze“ vor. (Ein Fall von purer Projektion.)

Die neue EU-Außenpolitikchefin verurteilte den Auto-Terroranschlag an der Straßenbahnhaltestelle von gestern; das sei ein „schmerzhafter Beweis der Notwendigkeit ernsthafte Bemühungen für einen tragfähigen Frieden“.

Moderater Friedenspartner: Die PA ruft mittels Karikaturen zu weiteren Auto-Terroranschlägen auf.

Premierminister Netanyahu rief König Abdallah von Jordanien an, um diesem zu versichern, dass Juden weiterhin verboten bleibt auf dem Tempelberg zu beten.
Jordanien hatte seinen Botschafter aus Jerusalem abgerufen, weil die Vorgänge auf dem Tempelberg (der Außenminister sagte „an der Al-Aqsa-Moschee“) „jenseits aller Grenzen“ seien – womit natürlich nur Israels Vorgehen gegen den Terror gemeint ist, nicht der arabische Terror gegen Juden.
Der Chef der Muslimbrüder in Jordanien sagt, der Abzug des Botschafters sei nicht genug; der Friedensvertrag mit Israel müssen aufgekündigt werden.

Ägypten droht Israel wegen der „Zusammenstöße“ auf dem Tempelberg mit „regionaler Verschlechterungen“.

Die Fünfte Kolonne: MK Ahmed Tibi war neulich in Großbritannien, um für die Anerkennung von „Palästina“ zu werben. Jetzt agitierte er in Belgien gegen das „rassistisch-extremistische Israel“.
Zudem bezeichnete Tibi Russisch sprechende Knessetabgeordnete als „Besoffene“.

Nach dem zweiten Angriff auf Juden in Jerusalem mit einem Auto haben terroristische Internetseiten eine „Auto-Intifada“ ausgerufen.

Freitag, 07.11.2014:

Großbritannien und Deutschland verurteilten die Terroranschläge in Jerusalem von Mittwoch. Natürlich wurden auch wieder „beide Seiten“ zu „Zurückhaltung“ gedrängt. „Jeder Israeli und Palästinenser hat das Recht in Frieden und Sicherheit zu leben“, daher müssten alle mit Einfluss zusammenarbeiten, um die Ruhe wieder herzustellen. (Das sollten sie Abbas et. Al. mal klar machen, statt hohle Worte von sich zu geben.)

Die neue EU-Außenbeauftragte warnte: Die Monate andauernden Unruhen (die terroristischen arabischen Anschläge in Jerusalem) könnten vermieden werden, wenn es Fortschritte in den Friedensgesprächen gäbe. Mit anderen Worten: Israel soll mal wieder Zugeständnisse machen, statt dass die PalAraber Farbe bekennen und für Frieden arbeiten.

Die Aufforderung der Gaza-Terrortruppen zu einem „Tag des Zorns“ kamen zeitlich gut abgestimmt mit Mahmud Abbas‘ „Warnung“, wenn es keine Lösung des palästinensisch-israelischen Konflikts gibt, würde das verstärkter Gewalt in der Region führen.

Eine Umfrage ergab, dass die Hälfte der Araber in den Gebieten und „Ost“-Jerusalem der Meinung sind, dass die derzeitigen Krawalle und Spannungen zu einem Krieg mit Israel führen. (Nur 28% glauben das nicht, der Rest weiß es nicht.)

Die Hamas gab die Gründung einer „Volksarmee zur Befreiung Palästinas“ im Gazastreifen bekannt. Sie sei „bereit für die nächste Konfrontation mit Israel“.

Samstag, 08.11.2014:

Ägyptische Sicherheitsberichte eben an, dass die Hamas jährlich $140 Millionen für den Tunnelbau ausgibt. Den Bau führen bis zu 120.000 Gaza-Araber aus, darunter viele Kinder.

Heckmeck:
Frau Mogherini im Gazastreifen: Ein Palästinenserstaat ist dringend nötig, wir können uns keinen weiteren Krieg leisten. Das sieht die Hamas aber anders.