Das Gaza, das uns nicht gezeigt wird: Eine Ehefrau wird 21

Imshin, twitter, 18. Juli 2020

Der YouTuber Abu Jood aus Gaza kaufte seiner Frau Umm Jood als Geburtstagsüberraschung ein Auto.
(Hochgeladen am 16. Juli 2020)

 

Der Coronavirus und 7 Gründe, warum es keine „Belagerung des Gazastreifens“ gibt

Honest Reporting, 30. März 2020

Besonders in einer Zeit, in der der Coronavirus ein beträchtliches Verbreitungsrisiko für die palästinensische Bevölkerung des Gazastreifens darstellt, ist die von der Hamas kontrollierte Enklave erneut in den Nachrichten. Und damit liegt ein neuer Fokus auf den Problemen, denen sich Gazas unzureichend ausgestattetes Gesundheitssystem gegenüber sieht. Einige Medien machen dafür offen israelische Einschränkungen für den Gazastreifen verantwortlich, die es gibt, um den Hamas-Terrorismus gegen Israel zu entschärfen. Diese Einschränkungen werden oft als „Blockade“ bezeichnet. Manche gehen sogar noch weiter und reden von einer „Belagerung des Gazastreifens“.

Das Wort „Belagerung“ ist besonders gefühlsbeladen und wird von Israels Gegnern ständig verwendet, manchmal auch von Mainstream-Medien, z.B. dem Economist:

Die „Gaza wird belagert“-Mentalität der Medien

Wortwahl ist wichtig. Irreleitende Begrifflichkeiten ist eine unserer acht Kategorien von Medien-Einseitigkeit. Wir stellen fest, dass Wortwahl nur allzu oft zur Beförderung von Propaganda genutzt wird. Die Medien müssen Vorsicht walten lassen, wenn sie sich bewusst dafür entscheiden bestimmte Begriffe, passende Nomen oder fremde Worte zu übernehmen (oder zu vermeiden).

Die lexikalische Definition einer Belagerung lautet:

Umstellen einer Stadt oder Festung, um deren Bevölkerung durch Aushungern zur Aufgabe zu zwingen.

(englisch, übersetzt:) Die Handlung oder der Prozess einen befestigten Ort auf eine Weise zu umstellen und anzugreifen, dass er gegen Hilfe und Nachschub isoliert wird; Zweck des Tuns ist es den Widerstand der Verteidiger zu schwächen und damit die Einnahme möglich zu machen.

Hier finden Sie sieben Gründe, warum die Lage des Gazastreifens weit von dieser Definition entfernt ist.

  1. Israel will den Gazastreifen nicht besetzen. Israel zog seine Soldaten und seine Zivilbevölkerung mit der Abkoppelung von 2005 aus dem Gazastreifen ab. Wollte Israel den Gazastreifen wieder erobern, müsste es das Territorium belagern, und dann beträchtliche militärische Mittel einsetzen um ihn wieder einzunehmen.
  2. Eine Belagerung ist ein militärischer Akt. Aber wer greift hier eigentlich wen an? Alle israelischen Militäroperationen seit dem Abzug aus dem Gazastreifen waren eine Reaktion auf tausende Raketen, die von palästinensischen Terrororganisationen auf israelische Bevölkerungszentren geschossen wurden.
  3. Fakt ist, dass Israels Blockade eine Verteidigungsmaßnahme ist, mit der seine Bevölkerung vor Terroristen geschützt werden soll, indem diese Terroristen daran gehindert werden nach Israel hineinzukommen, Waffen in den Gazastreifen zu schmuggeln oder Material in die Hände zu bekommen, das zur Herstellung von Waffen genutzt werden kann. Tatsächlich ist der Hauptgrund für die Blockade des Gazastreifens sowohl durch Israel als auch durch Ägypten die Bedrohung durch den Waffenschmuggel der Hamas.
  4. Unter was für einer Art von „Belagerung“ kann der Gazastreifen stehen, wenn der „Belagerte“ seine Bevölkerung aufruft, nicht ins Ausland zu reisen? Das Hamas-Gesundheitsministerium hat im März 2020 tatsächlich angesichts des drohenden Coronavirus die Palästinenser im Gazastreifen gedrängt nicht ins Ausland zu reisen. „Wir rufen alle Bürger auf, den Gazastreifen nicht zu verlassen – außer es ist absolut notwendig – um ihr Wohlerlgehen zu wahren“, sagte das Ministerium in einer Erklärung. Weitere Beweise, dass Reisen von Menschen, wenn auch beschränkt auf diejenigen mit Genehmigungen israelischer Behörden und den paar hundert täglich zugelassenen über den ägyptischen Übergang Rafah, immer noch möglich sind.


Ein Gesundheitsmitarbeiter mit Schutzmaske geht durch eine Quarantänezone, die vom palästinensischen Gesundheitsministerium im Gazastreifen eingerichtet wurde, um Einreisende am Übergang Rafah zu Ägypten als Teil der Bemühungen gegen einen Ausbruch des Coronavirus zu testen – 16. Februar 2020 (Foto: Said Khatib/AFP via Getty Images)

  1. Ist es eine „Belagerung“, wenn Israel eine Verwaltungsorganisation hat, die der Arbeit mit der örtlichen palästinensischen Bevölkerung gewidmet ist? Die Coordination of Goverment Activities in the Territories (COGAT) hat eine Koordinations- und Verbindungsverwaltung (CLA) für den Gazastreifen, die daran arbeitet der örtlichen palästinensischen Bevölkerung bei einer großen Bandbreite von Bereichen zu helfen. Dazu gehören:
  • Import und Export von Waren.
  • Koordinierunbg der Passage von Palästinenser nach Israel und ins Ausland (hauptsächlich aus wirtschaftlichen und medizinischen Gründen)
  • Ermöglichung der Passage internationaler Delegationen und Entwicklungshelfer.
  • Förderung von Projekten unter der Leitung der internationalen Gemeinschaft (z.B. Bau von Schulen, medizinischen Zentren, Gemeindezentren, Wohnungsbau) und Hilfe in den Bereichen Landwirtschaft, Verkehrswesen, Industrie und Handel.
  1. Der effektivste Weg ein Territorium zu belagern bestünde darin die Strom- und Wasserversorgung zu kappen. Stattdessen liefert Israel jedes Jahr mehr als 125 Megawatt Strom in den Gazastreifen, was mehr als die Hälfte der Stromversorgung darstellt. Darüber hinaus liefert Israel jedes Jahr rund 10 Millionen Kubikmeter Wasser.
  2. Die Bevölkerung auszuhungern oder ihr grundlegende humanitäre Güter oder Medikamente vorzuenthalten würde ebenfalls eine effektive Belagerung darstellen. Dennoch hat es keine Blockierung von Grundnahrungsmitteln, Medikamenten und anderen humanitären Gütern in den Gazastreifen gegeben. Seit die Hamas an die Macht kam, passieren fast jeden Tag mit diesen Vorräten beladenen LKW die Grenze mit Israel. Es hat keine Berichte über Hunger oder Gesundheitsepidemien im Gazastreifen gegeben.

Hier ist ein Blick auf die Zahlen zu dem, was 147.540 LKW 2017 über COGAT in den Gazastreifen lieferten:

  • 383.440 Tonnen Baumaterial
  • 744 Tonnen Lebensmittel
  • 111 Tonnen (Koch-)Gas
  • 038 Liter Dieseltreibstoff
  • 696 Liter Benzin
  • 044 Tonnen medizinische Ausrüstung
  • 154 Fahrzeuge

Darüber hinaus sind seit dem Gazakrieg von 2014 mehr als 6,5 Millionen Tonnen Baumaterial in den Gazastreifen gebracht worden, um Häuser, Straßen, öffentliche Einrichtungen und andere Infrastruktur zu bauen.

Die Bewegungsfreiheit von Menschen und Material ist zwar, um Terrorismus zu verhindern, eingeschränkt, doch ist die israelisch-ägyptische Blockade des Gazastreifens letztendlich nicht als „Belagerung“ zu bezeichnen. Das Überleben der Hamas selbst hängt davon ab, das Leid der Gazaner Israel anzuhängen, um so vom eigenen Versagen abzulenken. Leider gibt es nur allzu viele, darunter einige Medien, die dieses Narrativ nur allzu bereit glauben.

Israel hat nicht den Wunsch die Menschen des Gazastreifens leiden zu sehen und tut alles, was ihm möglich ist, die eigenen Sicherheitsbedürfnisse mit den humanitären Anforderungen der Palästinenser auszugleichen. Der Gazastreifen wird nicht „belagert“.

Eine pan-arabische Zeitung berichtet über die Armut im Gazastreifen

gefunden auf twitter:

191116_Welt+Pallis

Die Welt denkt vom Gazastreifen, Heimat von 1,4 Millionen Palästinensern, oft als einem der ärmsten Orte der Welt, so die Menschen in Not und Elend leben.
Aber nach Angaben eines investigativen Berichts in der pan-arabischen Zeitung Asharq al-Awsad gibt es mindestens 600 Millionäre, die im Gazastreifen leben. Der Zeitungsbericht widerlegt zudem die Behauptung, der Gazstreifen stehe wegen der israelischen Blockade vor einer humanitären Katastophe.
Mohammed Dahlan, ehemaliger PA-Sicherheitsbefehlshaber im Gazastreifen, sagte zudem letzten Woche, dass die Hamas die einzige Seite ist, die den Gazastreifen belagert; dass es die Hamas ist, nicht Israel oder Ägypten, die das Volk dort stranguliert und bestraft.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (1. – 7. Juli 2018)

Dieser Eintrag wird auf der Seite oben gehalten; die sonstigen Einträge folgen darunter.
Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2018 geführt.

Sonntag, 01.07.2018:

Die Hamas soll sich klar geäußert haben: Wir geben im Zuge eines Hilfspakets für den Gazastreifen die Israelis nicht raus (weder die Leichen noch die Lebenden).

Die IDF hat nach einer Sicherheitsauswertung ihre Truppen auf dem Golan mit zusätzlichen Panzern und Artillerie verstärkt.

Bis Donnerstag findet wieder das Jerusalemer Lichterfest statt, bei dem Künstlerisches auf die Mauern und Häuser der Altstadt projiziert wird. Die PA protestiert, das sei „eines der Mittel zu Verjudung der Stadt“ und „um die Geschichte und aktuelle Geschichte der uralten arabischen Stadt zu verschleiern“.

Umfrage in Israel: Die Mehrheit der Bevölkerung glaubt, dass ein Sieg über die Palästinenser nötig ist, um mit ihnen Frieden schließen zu können.

PA-„Außenminister“ Riad al-Maliki sprach beim Gipfel der Afrikanischen Union im Auftrag seines Herrn und Meisters Mahmud Abbas: Die Verlegung der US-Botschaft ins „besetzte Al-Quds“ (merke: GANZ Jerusalem ist also das „besetzte Al-Quds“!) sei aggressiv und einseitig, genauso wie die Anerkennung „des besetzten Al-Quds“ als Israels Hauptstadt. Außerdem werde Jerusalem von Israel ethnisch gesäubert, mit Hilfe von Apartheid-Gesetzen wie früher in Südafrika.

Montag, 02.07.2018:

Umfrageergebnisse: Fast 60% der Israelis glauben, dass Trump der proisraelischste Präsident ist. 68% halten „Oslo“ für einen Fehlschlag. 65% finden, dass Israel einen Sieg über die Palästinenser braucht, damit der Konflikt beendet werden kann.

Die Zahl der LKW, die Waren aus dem Gazastreifen nach Israel bringen, ist in den letzten Jahren sprunghaft angestiegen. Waren es 2014 noch 232, sprang die Zahl 2015 auf 1.461 und 2017 auf 2.680. In der ersten Jahreshälfte 2018 waren es schon 1.728. Von den mehr als 8.000 LKW-Ladungen gingen etwa 2 Drittel nach Judäa/Samaria, 1 Drittel an Orte innerhalb der Grünen Linie. Die größten Posten waren landwirtschaftliche Produkte und Schrott, daneben auch Textilien, Lebensmittel und Möbel.

Die Knesset verabschiedete am Abend das Gesetz, mit dem die Terroristen-Gehälter/-Renten der PA von den Steuern, die Israel für die PA einsammelt und überweist, abgezogen werden. 87 Abgeordnete stimmten dafür, 15 dagegen.

Heckmeck:
– Ein Diplomat Qatars gibt an, dass die Hamas und Israel sich in indirekten Verhandlungen zur Gaza-Krise befinden. Beide Seiten hätten kein Interesse an einem Krieg, Washington ist informiert und besteht darauf, dass die PA einbezogen wird.

Dienstag, 03.07.2018:

Die Familie mit den bisherigen Rekord-Apanagen für Terroristen erhält von der PA noch eine Erhöhung der Bezüge. Sechs Söhne der Familie waren an tödlichen Terroranschlägen beteiligt, der letzte ermordete eine Soldaten im Mai mit einem Marmorblock. Die Familie hat bisher mehr als 1 Million US-Dollar erhalten. Im PA-Fernsehen wurde zudem die Mutter der sechs Terroristen als Vorbild vorgestellt.

Die PA bezeichnete die Kürzung der Gelder um die Terror-Renten seitens Israel als „Kriegserklärung“, die die Grundlage der Beziehungen der PA und Israel untergräbt.

Soldaten entdeckten, dass die Hamas versucht Spyware auf Soldaten-Handys zu laden; das sollte über Dating-Apps und gefakte WM-Ergebnis-Apps im offiziellen Google Store erfolgen.

Präsident Rivlin sagte am Dienstagabend, ihm tun die Menschen im Gazastreifen leid, weil die Hamas sie leiden lässt; Israel sei die einzige Obrigkeit der Region, die Waren zum Wohlergehen der Einwohner des Gazastreifens liefert

Im Kreis Mateh Yehuda wurde ein Terror-Ballon mit einem angehängten Bild gefunden:

Premierminister Netanyahu informierte Verteidigungsminister Lieberman und Parlamentspräsident Edelstein, dass nach sechs Monaten jetzt Abgeordneten und Ministern wieder der Besuch des Tempelbergs erlaubt wird.

Mittwoch, 04.07.2018:

Die von Terrordrachen und -ballons ausgelösten Brände der letzten Woche:

Die östlich von Jerusalem illegal errichtet arabische Siedlung Khan al-Ahmar soll jetzt wirklich abgerissen werden. Die UNO fordert von Israel das nicht zu tun.

Arabische illegale Bautätigkeit in Susiya hat dagegen immer noch keine Folgen, obwohl der Oberste Gerichtshof die Abrisse dort schon angeordnet hat.

Zwei Beduinen aus dem nördlichen Israel wurden wegen Waffenschmuggels angeklagt.

Die PA wütet: Dass Knessetabgeordnete und Minister wieder den Tempelberg besuchen dürfen, geht ja gar nicht. „Die Al-Aqsa-Moschee gehört allein den Palästinensern und niemand sonst hat irgendein Recht daran“, lassen sie wissen. Gefolgt von den ganzen bekannten, üblichen Schwachsinns-Behauptungen.

Benjamin Netanyahu warnte die Hamas, sie werde einen unerträglichen Preis bezahlen, wenn sie die Lage weiter eskaliert statt Ruhe zu geben.

Donnerstag, 05.07.2018:

Das PA-Fernsehen ehrte 3 Terroristen, die im Jahr 2000 zwei Israelis brutal ermordeten, als „Helden“.

Die IDF hat Khan al-Ahmar zum militärischen Sperrgebiet erklärt. Dadurch wurde auch ein Besuch von Vertretern der EU im Ort verhindert, der derzeit abgerissen wird, weil er illegal errichtet wurde.

Es gibt weiter Berichte, dass Deutschland zwischen der Hamas und Israel bezüglich eines Gefangenenaustauschs verhandelt.

Die IDF hat weitere Batterien der Eisernen Kuppel am Gazastreifen stationiert.

Eine Meinungsumfrage bei den PA-Arabern ergab, dass nur 21% glauben, dass der „Marsch der Rückkehr“ seine Ziele erreichte – oder auch nur eine Mehrzahl davon.

Freitag, 06.07.2018:

Drunter tun sie es nicht: Abbas-Berater Mahmud al-Habbasch wirft Israel wegen „Einschränkungen zum Betreten der Al-Aqsa-Moschee“ eine „israelisch-zionistische Inquisition“ und „Handeln wie die Nazis“ vor.

Die Zahl der Terroranschläge innerhalb der Grenzen von Jerusalem befindet sich aktuell auf einem Dreijahres-Tief. Im Juni gab es 220 Anschläge, von denen 6 innerhalb von Jerusalem stattfanden.

Samstag, 07.07.2018:

Meinungsumfrage: 82,7% der jüdischen Israelis finden, die IDF sollte die Terroristen direkt beschießen, die die Terrordrachen und -ballons steigen lassen.

Die Fatah ehrte die Terroristin Fatima Bernawi, die 1967 eine Bombe in einem Kino in („West“-) Jerusalem zünden wollte. Sie wurde später Arafats Polizeichefin im Gazastreifen.

Bei den Krawallen am Gaza-Zaun wurde gestern eine 38-jährige Nichte von Ismail Haniyeh verletzt; sie wird im Schifa-Krankenhaus in Gaza Stadt mit einem Bauchschuss behandelt.

Waffenstillstand und Friedfertigkeit? (27. Mai – 2. Juni 2018)

Dieser Eintrag wird auf der Seite oben gehalten; die sonstigen Einträge folgen darunter.
Eine Liste der täglichen terroristischen ‚Vorkommnisse‘ wird in den Friedfertigkeiten 2018 geführt.

Sonntag, 27.05.2018:

Der Palästinensische Islamische Jihad schimpft wegen des israelischen Angriffs mit 3 toten Terroristen: Die IDF habe alle roten Linien überschritten, sie würden das nicht ohne angemessene Antwort lassen. (Merke: Terroristen dürfen bomben, Israel muss sich das gefallen lassen ohne zu antworten.)

Die Bauern am Gazastreifen haben angekündigt beim ICC in Den Haag Klage gegen Hamasführer einzureichen. Diese sollen wegen des Drachen-Feuerterrors angeklagt werden.

Die Zivilverwaltung hat angekündigt 20 illegale arabische Gebäude im Jordantal in Samaria abzureißen. Die Gebäude stehen derzeit alle leer.

Fatah-Propaganda: Die Israelis sind schlimmer als Nazis, wollen die arabische Welt vernichten.

Von der Hamas kommt die Nachricht, dass sie kommende Woche (Dienstag) versuchen will die Seeblockade von innen heraus zu durchbrechen.

Montag, 28.05.2018:

Nicht nur Kinder und Jugendliche der PA haben Sportturniere, die nach Terroristen benannt sind. In Qualqilya wurde jetzt das „Märtyrer Abd Al-Jaber Al-Qader Khaled-Volleyballturnier für Lehrer“ veranstaltet. Der Fatah-Terrorist und Namensgeber wurde 2002 bei einem versuchten Massenmord an Soldaten erschossen.

Eine mit Sprengstoff versehene Drohne der Hamas drang letzte Woche nach Israel ein und sollte offensichtlich viele Opfer verursachen. Der Sprengmechanismus versagt allerdings.

Kindergartenfeier im Gazastreifen: Kinder üben und führen vor, wie sie einen orthodoxen Juden entführen und töten. (Video)

Bei Beer Sheva wurden 3 Beduinen festgenommen, die im Verdacht stehen gestern einem Soldaten die Waffe entwendet zu haben. Die Waffe wurde sichergestellt.

Dienstag, 29.05.2018:

Der Islamische Jihad soll am Montag beschlossen haben gegen Israel „zurückzuschlagen“, nachdem die Terrorgruppe 3 Terroristen durch israelischen Beschuss verloren hatte. Ein Sprecher der Terroristen bezeichnete das heutige Feuer gegen Israel als „willkommene Widerstands-Reaktion“.

Hamas und Islamischer Jihad reklamierten beide die Verantwortung für den heutigen Terrorbeschuss für sich.

Heute hat in Gaza ein Blockadebrecher abgelegt haben. Von den Teilnehmern wird jetzt behauptet, sie hätten eine Reihe Verletzter an Bord – was sonst aber nirgendwo gesagt wurde. Bilder der Abfahrt zeigen allerdings vor allem Hamas-Terroristen an Bord.

Die PA drängt auf internationales Eingreifen gegen die „israelische Aggression“ im Gazastreifen. (Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: Die Terroristen schießen den ganzen Tag über auf Israel, aber Israel soll der Aggressor sein!)

Mittwoch soll der Schulbetrieb im Umfeld des Gazastreifens normal laufen.

Mittwoch, 30.05.2018:

Eine Aufstellung der von Dienstag auf Mittwoch erfolgten Zielorte des Terrorbeschusses aus dem Gazastreifen (mit Detailliste):

Bilanz am Morgen: Mehr als 100 Flugkörper wurden aus dem Gazastreifen auf Israel geschossen. Die IDF beschoss 65 Ziele im Gazastreifen; dazu gehörten Lagerhäuser für Drohnen, Waffenfertigungsanlagen (für Raketen und Waffen), Trainingslager, Marinewaffen und Luftabwehrinstallationen.

Am späten Dienstagabend gab der PIJ bekannt, man werde die Ruhe im Gazastreifen wiederherstellen, wenn Israel Ruhe gibt.

Im Juni wird im Teddy-Stadion in Jerusalem ein Fußball-Freundschaftsspiel zwischen Israel und Argentinien stattfinden. Die Tickets waren innerhalb von 20 Minuten ausverkauft. Die Terroristen sind natürlich beleidigt (nachdem ihre BDS-Kohorten es nicht schafften das Spiel zu verhindern): Das Spiel sei ein Angriff auf die Recht des palästinensischen Volks, behaupten sie. Das Spiel breche das Gesetz und verleihe der Unterdrückung des palästinensischen Volks  internationale Legitimität. (Klar, „West“-Jerusalem ist auch besetzt, nicht wahr?)

Die Polizei gibt an, dass bisher in diesem Jahr 21 IDF-Schusswaffen gestohlen wurden, 11 alleine im April.

Die Israel Electric Company hat die Stromversorgung des südlichen Gazastreifens wieder hergestellt, die gestern durch Feuer der Terroristen unterbrochen worden war.

Die Hamas hat ein Video ihrer Raketenschüsse auf Israel veröffentlicht.

Der arabische Knessetabgeordnete Zahalka giftete, die IDF-Schläge im Gazastreifen seien Teil der „fortgesetzten israelischen Aggression“.

Die Hisbollah gab eine Botschaft aus, mit der sie die Terrorgruppen im Gazastreifen gegen die „zionistischen Angriffe“ unterstützt. Darüber hinaus wurde über den „Widerstand“ der „Palästinenser“ geschwafelt.

Freitag, 01.06.2018:

Die Polizei in Jerusalem hat Personal und Präsenz vor Ort verstärkt, um für einen friedlichen Verlauf der Freitagsgebete zu sorgen.

Die PA droht damit alle Verbindungen zu Israel zu kappen, sollte der jüdische Staat die Blockade des Gazastreifens aufheben.  (Es könnte aber sein, dass das lediglich Hamas-Propaganda ist.)

Die Hamas behauptet jetzt tatsächlich die Israelis hätten um einen Waffenstillstand gebeten.

Die Hamas hat angekündigt, dass die Krawalle am Dienstag intensiviert werden sollen.

Etwa 200 Personen demonstrierten in Haifa in Solidarität mit den Terroristen im Gazastreifen. Sie schwenkten Palästinenserflaggen.

Samstag, 02.06.2018:

Gestern sollen Soldaten eine arabische Sanitäterin im Gazastreifen erschossen haben. Das Militär untersucht den Fall. Bei dem Vorfall hatten Terroristen den Zaun und Soldaten mit Gewehrfeuer und Granaten angegriffen.

Was die Hamas-Randalierer so vernichten wollen…

gefunden auf twitter:

Die Hamas-Randalierer beschädigten gestern die Leitungen am Übergang Kerem Schalom zwischen dem Gazastreifen und Israel. Sie wollen wohl verhindern, dass Israel weitere Lieferungen wie diese der letzten Woche durchlässt:

Letzte Woche aus Israel in den Gazastreifen gelieferte humanitäre Hilfe:
72.345t Fracht
2.370 LKW mit humanitärer Hilfe
50.800t Baumaterial
8.020t Lebensmittel
1.597t Treibstofftanks
1.486t Gas

Raketen schließen die Grenze

David Frankfurter, 6. März 2006

Die Schließung von Grenzübergängen zwischen Gaza und Israel verursacht nicht zu leugnendes menschliches und wirtschaftliches Leid.

Diese Übergänge haben sich als für Israel sehr schwer zu kontrollieren erwiesen und wurden regelmäßig als Schmuggelstellen für die Infiltration durch Terroristen und ihre tödlichen Waffen nach Israel benutzt. Das Problem wurde letztes Jahr durch die Festnahme von Wafa al-Bass am Erez-Checkpoint lebhaft hervorgehoben. Sie wurde von den Al Aksa-Märtyrerbrigaden der Fatah geschickt und hatte 20 Pfund Sprengstoff in ihre Unterwäsche eingenäht, um sich im Soroka-Krankenhaus in Beer Sheva im Süden Israels selbst in die Luft zu jagen. Sie wollte sich mit Mitpatienten und den palästinensischen und israelischen Ärzten töten, die ihr viele Monate lang halfen sich von schweren Brandwunden aus einem Unfall zu erholen.

Seit Neuestem konzentriert man sich auf die Schließung der Grenze bei Karni, das in der Nähe der Felder liegt, von denen das Raketen-Sperrfeuer auf Israel von örtlichen „militanten“ Palästinensern ausgeht. Israel sagt außerdem, dass konkrete Informationen zu Anschlägen auf diesen Übergang vorliegen und hat den Hinweis gegeben, dass der Alternativ-Übergang Kerem Shalom am Dreiländereck mit Ägypten eine Alternativ-Route ist.

Israel sagt, dass die PA diese Alternative aus „nicht substanziellen Gründen“ abgelehnt hat, vermutlich, um das Leiden in Gaza als Mittel im Propaganda- und physischen Krieg gegen Israel zu nutzen. Israel hat deutlich gemacht, dass, sobald die Bedrohung der Sicherheit und der Beschuss vorbei sind, Karni wieder geöffnet werden kann. Über das Wochenende wurde ein weiterer Schwarm Geschosse nach Israel geschickt, von denen einer das Elektrizitätswerk in Aschkelon traf, das auch Strom nach Gaza liefert.

Letzten Donnerstag berichtete Al-Jazira.net über die Schließung der Grenze.

Das unkontrollierte Sperrfeuer mit Raketen, das aus dem Gazastreifen nach Israel kommt, wird durch den Sender als nur „selten Opfer verursachend“ verniedlicht. Er verunglimpft auch Israels Versprechen den Grenzübergang wieder zu öffnen, sobald die Ruhe wieder hergestellt ist. Während die Kriegshandlungen weiter gehen, wird von Israel gesagt, es würde „Versprechen brechen“ und „kollektiver Bestrafung“ frönen.

Wird die Propaganda erst einmal weggelassen, dann wird selbst aus dem Al-Jazira-Bericht klar, dass Israel legitime und legale Schritte unternimmt, um seine Bürger und seine Grenzen zu schützen. Diese Schritte verursachen umgekehrt der palästinensischen Zivilbevölkerung unvermeidbar schwere Belastungen. Wenn die Qassam-Raketen und der Terror gestoppt werden, kann man die Grenzen wieder öffnen. Palästinensische landwirtschaftliche Produkte können rasch und ohne Probleme wieder durch und kommen zügig auf die internationalen Märkte, was den Wohlstand der Palästinenser verbessert.

Wie die Weltbank immer wieder betont hat, liegt die Verantwortung bei der palästinensischen Führung, die ihren Verpflichtungen aus der Roadmap nachkommen muss, die Anschläge auf israelische Zivilisten zu verhindern. Israel hat in der Vergangenheit gezeigt, dass es sofort reagiert, indem es Einschränkungen des Verkehrs von Waren und Menschen erleichtert und den palästinensischen Landwirten Zugang zum Markt erlaubt.

Abgesehen von der Logik wie man sich gegenüber einem Volk und Regime verhält, das von sich selbst erklärt mit dir im Krieg zu sein, muss gefragt werden, ob die Palästinenser wirklich erwarten, dass Israel seine Grenzen für das ungezügelte Risiko der Rückkehr zu Selbstmord-Bombern öffnet, wie es in den letzten Jahren war – was jedes Mal passierte, wenn es solchen guten Willen zeigte.

Was hier zu fehlen scheint sind verantwortlicher Journalismus, der die Not des Durchschnitts-Palästinensers heraushebt – und die Verantwortung direkt dorthin gibt, wo sie richtigerweise hin gehört: an die palästinensische Führung der letzten 10 Jahre, die die Gleichgültigkeit der westlichen Politiker ausgenutzt hat, um auf Kosten der palästinensischen Bevölkerung riesige Summen ihrer Steuergelder dafür zu nutzen einen Terrorkrieg gegen israelische Zivilisten zu führen.