UNRWA – wer hat euch gefragt?

Yair Lapid, The Jerusalem Post, 7. Juli 2016

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UNRWA-Sprecher Christ Gunness kritiserte unsere Entscheidung hart die Häuser zweier Terroristen zu zerstören, die letzen Dezember am Jaffa-Tor der Altstadt von Jerusalem zwei Israelis erstachen.

Ich habe ein Frage für Herrn Gunnes: Wer hat euch gefragt? Die UNRWA ist die United Nations Relief and Works Agency for Palestine Refugees. Ihre Rolle ist klar definiert. Sie soll den Palästinensern helfen Arbeit zu finden und wenn sie keine finden, ihnen dann mit Lebensmitteln und Medikamenten zu helfen.

Das ist alles. Sie hat keine andere Rolle. Es gibt nichts im Mandat der UNRWA, das Intervention in israelische Sicherheitsfragen rechtfertigt.

Es gibt nichts in Chris Gunness‘ Vergangenheit, das ihn dafür qualifiziert uns Rat zu geben, wie wir uns schützen oder als Richter im israelisch-palästinensischen Konflikt zu agieren.

Aber wenn wir schon reden, Chris, dann habe ich ein paar weitere Fragen: Warum gibt es den Staat Israel auf Landkarten in UNRWA-Schulen nicht? Wenn ihr Gewalt verurteilt, warum habt ihr geschwiegen, als klar wurde, dass ein UNRWA-Gebäude als Versteck für eine Terrortunnel genutzt wurde, der dazu diente drei israelische Soldaten zu töten? Warum schweigt ihr, wenn im Gazastreifen Schwule verfolgt und Kirchen niedergebrannt werden? Warum sind die Palästinenser die Einzigen in der Welt, die den Status als Flüchtling von ihren Eltern erben können? Warum kann jemand, der in Qatar geboren wurde, in einer Villa in Paris lebt, einen spanischen Reisepass besitzt immer noch als palästinensischer Flüchtling angesehen werden? Wie kommt es, dass unter den 23.000 UNRWA-Beschäftigten dort so viele Hamas-Leute sind (das habe nicht ich gesagt, Chris – wie Sie wissen, hat das der Generalkommissar Ihrer Organisation höchstpersönlich gesagt)?

Genau genommen: Wie kommt es, dass nur die Palästinenser eine eigene Flüchtlingsorganisation haben? Was verdienen sie, das die 21,5 Millionen Flüchtling aus Tibet, Darfur, Syrien, dem Irak und sonstwo nicht verdienen? Wie kommt es, dass, da die UNRWA 1950 gegründet wurde, die Zahl der Flüchtlinge sich von 750.000 auf mehr als 5 Millionen (!) vervielfachte, ohne dass ein einziger Palästinenser vertrieben wurde? Schafft die UNRWA Flüchtlinge?

Dann habe ich auch Frage für die Bürger der Vereinigten Staaten: Wussten Sie, dass Ihre Steuerzahler-Dollars für diesen Wahnsinn verwendet werden?

Und nicht nur das. Die UNRWA wuchs nicht im luftleeren Raum. Sie ist Teil einer gut organisierten, globalen antisemitischen Kampagne, an der eine Reihe UNO-Agenturen eine verdächtige Rolle spielen.

Nehmen wir zum Beispiel den UNO-Menschenrechtsrat. Sein Umgang mit Israel ging schon vor langer Zeit über die Grenzen legitimer Kritik hinaus.

Im vergangenen Jahrzehnt hat der Rat für 61 Resolutionen gestimmt, die Menschenrechtsverletzungen weltweit verurteilten – und 67, die Israel verurteilten.

Das ist kein Versehen. Der Rat hat Israel, ein demokratisches Land, das das internationale Recht hochhält, öfter verurteilt als den ganzen Rest der Welt zusammen.

Eine kurze Erinnerung: Im vergangenen Jahrzehnt wurden in Syrien mehr als 400.000 Menschen massakriert; es gab Kriege in Afghanistan, dem Irak und der Ukraine; in China und dem Iran gibt es tägliche Hinrichtungen.

Doch die Tatsachen interessieren den UNO-Menschenrechtsrat nicht. Er übersieht weiter die Mörder und verurteilt Israel, wo die Rechte von Frauen und der LGBT-Gemeinschaft geschützt werden, wo Wahlen und Medien frei sind, wo arabische Bürger mi Parlament und im Obersten Gerichtshof, im Militär und in jedem Regierungsbüro sitzen.

Es hört hier nicht auf. Lassen Sie uns einen schnellen Blick auf die Weltgesundheitsorganisation werfen – eine weitere UNO-Agentur –  die vor kurzem ihr jährliches Treffen hatte. Wie erwartet behandelte das Treffen Fragen wie Lebenserwartung, Sterblichkeitsrate, die Verbreitung von Krankheiten und die Notwendigkeit Impfstoffen.

Doch die Versammlung beinhaltete auch eine Ausnahme: Sie bezog eine barsche einzelne Verurteilung eines einzigen Landes der Welt ein – Israel. Die Resolution verurteilte, was sie als die „israelische Besatzung der Golanhöhen“ nannte. Es gab keine Erklärung dafür, wieso das für Gesundheitsfragen relevant sein sollte. Zweihundert Meter vom israelischen Golan, in Syrien, werden Hunderttausende Männer, Frauen und Kinder massakriert und das wurde in der Resolution nicht ein einziges Mal erwähnt.

Vielmehr ist die einzige Verbindung zwischen dem israelischen Golan und Gesundheitsfragen die, dass Israel im Verlauf der letzten Jahre still Hunderte syrischer Kinder gerettet hat, die in den Kämpfen verletzt wurden, und sie in unseren Krankenhäusern behandelt hat.

Die Resolution beinhaltete eine Reihe falscher „Fakten“, die auf skandalöser palästinensischer Propaganda in einem der WHO vorgelegten Bericht fußen.

Der Report argumentier zum Beispiel: „Israel spritzt Palästinensern Viren, die Krebs verursachen.“

Das ist eine monströse Anschuldigung, die im „Stürmer“ nicht fehl am Platz wäre.

Der Bericht war zudem mit Fotografien dekoriert, die die Dramatik steigern sollten. Eines mit der Bildunterschrift „Aufgenommen während des israelischen Kriegs gegen den Gazastreifen 2014“ versehen war, ist eines eines simulierten Angriffs auf Teheran, der vor ein paar Jahren auf einem beliebten Blog erschien. Die die iranische Hauptstadt umgebenden Berge wurden mit Photoshop entfernt, um die Glaubwürdigkeit zu erhöhen.

Ein weiteres Foto wurde so beschrieben: „Die vom israelischen Krieg gegen den Gazastreifen 2014 verursachte Verwüstung“. Tatsächlich wurde es in den frühen 2000-er Jahren in Beirut aufgenommen. All das in einem offiziellen UNO-Bericht, der verbreitet und zitiert wird.

Wie konnte das geschehen? Die UNO erlebte eine feindliche Übernahme.

Die 136 Länder der Blockfreien-Bewegung dienen heute bei jeder Abstimmung in jedem UNO-Gremium als automatische Mehrheit gegen Israel.

Eine große Anzahl sind islamische Staaten, anderer sind auf Ölgeld angewiesen. Sie gestatten sich sich so zu verhalten, weil sie entdeckten, das sie demokratischen Staaten schweigen.

Aber warum schweigen sie? Sie könnten dem ein Ende setzen.

Die Vereinigten Staaten finanzieren 22 Prozent des UNO-Budgets. Eigentlich sind es sechs Länder – die USA, Japan, Frankreich, Großbritannien, Italien und Deutschland – die rund 65 Prozent der gesamten UNO-Etats stellen. Alles, was diese Länder tun müssten, ist ihre Stimmen zu erheben und zu sagen, dass sie das nicht weiter zulassen wollen und dann würde dieser wilde und verzerrte Angriff auf Israel enden.

Die UNO ist als Geisel genommen worden. Es ist an der Zeit sie zu retten.

Bericht von UN-Watch: UNRWA Offizielle betreiben 12 eigenständige Facebookseiten, die zum Antisemitismus aufstacheln

UN Watch, 3. September 2015 (Übersetzung: Cora)

Die Antwort des UNRWA: Der Sprecher Chris Gunness greift UN-Watch an

Oben: Mohammed Abu Staita von der UNRWA postete dieses antisemitische Bild auf seiner Facebookseite, auf der er sich offiziell als UNRWA Mitarbeiter zu erkenne gibt, und ruft zum Mord an Juden auf. Unten: UNRWA-Sprecher Chris Gunness antwortet mit Leugnung und greift UN-Watch an.

„Aufruf an Journalisten: bitte verwendet die unbegründeten Anschuldigungen des Antisemitismus von @UN-Watch nicht für eine „er hat gesagt, sie habe gesagt“ Story. Es gibt keine Story!“

Genf, 03.09.2015: UN-Watch legte heute dem Generalsekretär Ban Ki-moon einen Bericht über 12 unterschiedliche Facebookseiten vor, in dem dokumentiert wird, wie diese auf von angeblich neutralen UNRWA Mitarbeitern betriebenen Seiten offen zu Gewalt und Hass gegen Juden aufgerufen und drängt ihn und Behördenleiter Pierre Krähenbühl die Beschuldigten zu entlassen, so wie es versprochen wurde.

Zusätzlich rief UN-Watch all jene auf, die jedes Jahr hunderte von Millionen Dollar der UNRWA geben – einschließlich der USA ($408 Millionen), der EU ($139 Millionen) und dem Vereinigten Königreich ($95 Millionen) – dazu auf zu verhindern, dass die UNRWA das Geld der Steuerzahler dazu benutzt Schulleiter und Lehrer einzustellen, die Antisemitismus und Terrorismus verbreiten. Untätigkeit ist Komplizenschaft.

Der tief verwurzelte Rassismus und die Gewalt in der UNRWA gehört endlich ausgemerzt, er darf nicht länger verleugnet und unter den Teppich gekehrt werden, wie es UNRWA-Sprecher Chris Gunness immer wieder versucht.

Klick hier für den vollständigen Bericht | Teile auf Facebook

Chris Gunness greift UN-Watch an

Die Kampagne von UN-Watch beleuchtete die unzähligen Fälle der UNRWA Hetze auf Facebook, über die dann in der Jerusalem Post, i24News, Algemeiner und The Blaze berichtet wurde.

Der offizielle Sprecher der UNRWA, Chris Gunness, antwortete darauf nicht etwa mit einer Verurteilung dieser Hetze oder dem Versuch, die Aufrufe zu Hass und Gewalt durch seine Lehrer zu stoppen, sondern damit, dass er einen Einschüchterungsaktion gegen UN- Watch lancierte.

So, wie er im letzten Jahr auf Twitter mit einem emotionalen Ausraster auf ein kritischen Op-Ed in der Jerusalem Post reagierte und zu deren Boykott aufrief, attackiert Chris Gunness nun UN-Watch, weil sie es wagen diese Hassaufrufe der Organisation öffentlich zu machen.

UN-Watch ruft die unterstützenden Staaten dazu auf, Herrn Gunness endlich für sein unverantwortliches, aufhetzerisches und unprofessionelles Verhalten zur Verantwortung zu ziehen.


„Bin interessiert mehr über UN-Watch´s politische und finanzielle Verbindungen seit deren Gründung herauszufinden. Kann jemand informieren? RT“

„Siehe E-Mails, die ich dir schicke.“
„Hi Gary, ich habe nur einen nützlichen Artikel bekommen. Bitte schick mehr.“

„Ich bekam gerade diesen Artikel über UN-Watch gemailt:
rightweb.irc-online.org/profile/UN_Wat…
Hat irgendjemand die Jahresberichte seit ihrer Gründung?“

In seinem Ton und der Art der Reaktion auf UN-Watchs legitimes Recht, Missstände zu veröffentlichen, stellt sich Gunness in eine Reihe mit dem ehemaligen UN Mitarbeiter Richard Falk und dem kubanischen Castro-Regime, die beide in der Vergangenheit versuchten, UN-Watch mundtot zu machen.

UN-Watch hat nichts zu verstecken. Gunnes McCarthy-artige Attacke ist dazu gedacht uns und andere einzuschüchtern und zum Schweigen zu bringen.

Aber UN-Watch lässt sich nicht einschüchtern, im Gegenteil: Wir werden unsere Anstrengungen verdoppeln um den abscheulichen Rassismus zu enthüllen, der von den UNRWA – Vertretern gefördert wird und der die Charta der UN und die universellen Menschenrechtsdeklaration zutiefst verletzen.

Oben: Facebookpost der UNRWA Mitarbeiterin Nasreen Hammoud, auf ihrer Seite deutlich als UNRWA Mitarbeiterin zu identifizieren.
Unten: UNRWA`s Chris Gunness zum Scheitern verurteilte Strategie der Leugnungen und Attacken gegen UN-Watch:

„#UN-Watch macht sich zum Narren indem sie die Schließung der @UNRWA Schulen wegen Antisemitismus verlangen. Ihre Glaubwürdigkeit ist im Eimer. Wird ihnen irgendjemand noch einmal glauben?“

UNRWA fälscht „Widerruf“ von Kanal 2

Elder of Ziyon, 26. Oktober 2012

UNRWA schreibt:

Israels ranghöchste Nachrichtensendung, Channel Two News, hat eine Erklärung veröffentlicht, mit der die falsche Behauptung korrigiert wurde, dass Raketen während des Gaza-Kriegs von 2008/09 aus von der United Nations Relief and Works Agency for Palestine Refugees (UNRWA) betriebenen Schule abgefeuert wurden. Die Erklärung macht klar, dass israelische Offizielle selbst zugaben, dass solche Behauptungen falsch waren und dass es keine Beweise gibt, die sie unterstützen.

„Wir hörten diese Fehlinformation während des Krieges, als Artilleriebeschuss auf und um die Schulen der Agency und unser Haupt-Warenlager im Gazastreifen im Gang war“, sagte UNRWA-Sprecher Chris Gunness. „Aber die israelischen Offiziellen machten der UNO noch während des Krieges klar, dass sie wussten, dass Behauptungen über Militante in UNRWA-Einrichtungen komplett falsch waren. Ständige, unkontrollierte Wiederholung dieser Fehlinformation ist für die Agency sehr schädigend gewesen und hat einigen sehr schwachen und voreingenommenen Journalismus produziert, dem ich mich weiter entgegenstellen werde. Dies ist das dritte Mal in nur wenigen Monaten, dass eine wichtige Nachrichsten-Organisation einen öffentlichen Widerruf wegen falscher Informationen zur UNRWA ausgab.“

Kanal 2 sagt allerdings, dass es nie einen Widerruf gab:

Gestern veröffentlichte die UNRWA ein falsche Aussage in einer UNO-Presseerklärung; dort hieß es: „News 2 veröffentlichte einen Widerruf, mit dem die Korrektheit der Behauptungen abgestritten wird, die von der Sendung in der Vergangenheit geäußert wurden – dass 2008 auf 2009 Qassam-Raketen von UNRWA-Einrichtungen der UNO im Gazastreifen aus nach Israel geschossen wurden.“

Diese Presseerklärung ging an die Medien, nachdem News 2 dem Wunsch der UNRWA nachkam, deren Antwort auf die Story Ohad Hemo zu veröffentlichen, die letzten Samstag ausgestrahlt wurde und wo dieser sich mit linken Aktivisten in den Gebieten beschäftigte.

In der Sendung stieß eine Auslandsaktivistin eine Beschuldigung aus, Israel habe Krankenhäuser und Schulen der Vereinten Nationen bombardiert. Als Antwort sagte der Reporter ihr, dass Hamasmitglieder aus diesen UNO-Einrichtungen heraus agierten und versucht wurde Qassam-Raketen von dort nach Israel zu schießen. Die UNRWA bat News 2 einen Kommentar zu diesen Vorwürfen online zu stellen und die Reaktion wurde neben der Story eingestellt, die erklärte, dass die von dem Reporter aufgebrachten Aussagen nicht wahr seien.

Die Tatsache, dass News 2 der Bitte der UNRWA nachkam den Artikel zu kommentieren, auf trügerische Weise durch die Erklärung der UNRWA so dargestellt wird, als habe News 2 diese Erklärung zurückgenommen, was von vorne bis hinten nicht stimmt.

Die UNRWA lügt? Vergesst den Gedanken!

Niemand behauptet ernsthaft, dass die UNRWA während des Gazakriegs bewusst Raketenfeuer aus dem Inneren ihrer Einrichtungen erlaubte; doch es ist klar, dass es natürlich solches Raketenfeuer aus nächster Nähe gab.