Mohammeds Sexfantasien von der Jungfrau Maria

Raymond Ibrahim, 10. Februar 2017

In einer Zeit, in der Nichtmuslime ständig gewarnt werden, sie sollten respektvoll von Mohammed reden, sonst könnten beleidigte Muslime mit Gewalt reagieren – zu Schimpf und Schande derer, die ihr Reicht auf freie Meinungsäußerung ausüben – bedenken Sie, was Muslime regelmäßig über die Dinge sagen, die Nichtmuslimen lieb und wert sind.

Vor kurzem erklärte Dr. Salem Abdul Galil – ehemals stellvertretender Minister der ägyptischen religiösen Stiftung für Predigten – hämisch, unter anderen biblischen Frauen (Moses‘ Schwester und die Frau des Pharao) „wird unser Prophet Mohammed – Gebete und Frieden seien mit ihm – im Paradies mit der Jungfrau Maria verheiratet werden“. (Beachten Sie: das arabische Wort für „Ehe“ bedeutet „rechtliche sexuelle Beziehungen““ und ist bar jeder westlichen „romantischen“ oder platonischen Beiklänge.)

Woher hatte Galil – der Regierungsbeamte, der auch behauptet, dass Muslime das verhasste Kruzifix tragen können um Christen zu täuschen – diese Idee? Wie üblich von Mohammed selbst. In einem Hadith, der als verlässlich genug angesehen wurde, um in den berühmten Corpus Ibn Kathirs aufgenommen zu werden, erklärte Mohammed: „Allah wird mich im Paradies mit Maria, der Tochter von Imran verheiraten“[1] (Muslime identifizieren sie mit der Mutter Jesu).

Auch wenn wenige moderne Christen sich dieser islamischen Behauptung bewusst sind, war das für in muslimisch besetzten Ländern lebende, mittelalterliche Christen anders. Dort schleuderten Muslime dieses Fantasie den katholischen und orthodoxen Christen ins Gesicht, die Maria als „ewige Jungfrau“ verehrten.

So schrieb einst Eugogius von Cordoba, ein indigener Christ im muslimisch besetzten Spanien: „Ich werde den Frevel nicht wiederholen, die dieser unreine Hund [Mohammed] über die gesegnete Jungfrau, die Königin der Welt, die heilige Mutter unseres verehrten Herrn und Retters auszusprechen wagte. Er behauptete, in der nächsten Welt würde er sie entjungfern.“

Wie üblich waren es Eulogius‘ beleidigende Worte über Mohammed – und nicht dessen beleidigende Worte über Maria – die schlimme Folgen hatten: Er wurde, wie viele andere spanische Christen, die lautstark Mohammed kritisierten, 859 im „Goldenen Zeitalter“ von Cordoba schuldig gesprochen gegen den Islam zu sprechen und öffentlich gefoltert und hingerichtet.

Viele westliche Akademiker unterdrücken nicht nur solche historischen Anekdoten muslimischer Christenverfolgung oder waschen sie rein; einige – ob nun absichtlich oder aus Ignoranz – entstellen sie in dem Bemühen christliche Opfer des Islam als christliche Verfolger des Islam darzustellen. So schreibt John V. Tolan, ein Professor und Mitglied der Academia Europa, nachdem er Eulogius‘ erwähnte Klage gegen Mohammed zitierte:

Diese empörende Behauptung [dass Mohammed Maria heiraten würde], so scheint es, ist die Erfindung von Eulogius; ich keinen einen anderen christlichen Polemiker, der diese Anschuldigung gegen Mohammed erhebt. Eulogius erfindet Lügen, die seinen christlichen Leser schockieren sollen. Damit sind selbst die Elemente des Islam, die dem Christentum ähnlich sind (so die Ehrfurcht vor Jesus und seiner jungfräulichen Mutter) deformiert und diffamiert, um die Christen davon abzuhalten irgendetwas des muslimischen Anderen zu bewundern. Das Ziel besteht darin Hass auf die „Unterdrücker“ zu erwecken … Eulogius geht daran zu zeigen, dass der Muslim kein Freund, sondern ein potenzieller Vergewaltiger der Jungfrauen Christi ist (Saracens: Islam in he Medieval European Imagination, S. 93).

Wie bereits gesehen war es Mohammed selbst – nicht irgendein „christlicher Polemiker“ – der behauptete Maria würde dereinst seien ewig Konkubine sein. Doch Fakten spielen für Akademiker wie Tolen offenbar keine Rolle; sie sind mehr darauf erpicht Eulogius zu dämonisieren, eine Bemühung die „beleidigten“ Muslime zu entlasten, die ihn abschlachteten.

Stellen wir echte oder vorgetäuschte Geschichte beiseite und kehren zum modernen Ägypten zurück. Warum sollte Dr. Galil – ein Regierungsbeamter, der als „moderat“ beschrieben wird, ein Brückenbauer zwischen Muslimen und Christen – offen sagen, von dem wir wissen, dass es Millionen orthodoxe Christen in Ägypten abstoßend finden: dass die Mutter Christi dem gegeben wird – und Sex mit ihm haben wird – den Christen einen falschen Propheten nennen?

Sicherlich zeigten viele ägyptische Christen Empörung, auch in den sozialen Medien; doch niemand reagierte mit Gewalt. Hätte ein führender christlicher Geistlicher oder auch nur ein kleiner koptischer Junge behauptet, Aischa – Mohammeds Lieblingsfrau, die in der sunnitischen Tradition einen Platz der Bewunderung einnimmt – würde mit einem falschen Propheten verheiratet und Sex mit ihm haben, dann würde er verprügelt und, wenn er denn nicht dabei getötet würde, entsprechend Ägyptens Gesetz „gegen die Diffamierung von Religionen“, die angeblich sowohl den Islam als auch das Christentum schützen, inhaftiert werden.

Doch wie jeder Muslim und Christ weiß, ist Ägyptens Gesetz zur Bekämpfung der Diffamierung von Religionen – das für die Verhaftung vieler Kopten verantwortlich ist, die der Verspottung des Islam in sozialen Medien beschuldigt werden – in Wirklichkeit ein Gesetz nur gegen die Diffamierung des Islam. Was Christen heilig ist, können alle an sich reißen – offensichtlich auch „moderate“ Regierungsbeamte.

Immerhin ist der Islam – angefangen mit seinem Propheten und durch all seine heiligen Schriften hindurch – auf der Verunglimpfung von Nichtmuslimen und ihren Religionen aufgebaut, besonders des Judentums und des Christentums. Wie kann also die Wiederholung dessen, was der Islam für wahr hält, jemals von Muslimen als blasphemisch betrachtet werden? Zum Teufel mit den Empfindlichkeiten der Ungläubigen!

[1] Aus al-Mu’jam al-Kabir, einer frühen Sammlung von Hadithen, die von Imam Tabarani zusammengestellt wurde.

Die vergessenen Christen des Jemen

Raymond Ibrahim, Gatestone Institute, 29. Januar 2013

Wenn man an den Jemen denkt – das verarmte arabische Land, das Osama bin Laden zeugte und zwischen Saudi-Arabien und Somalia eingepolstert, die zwei der radikalsten muslimischen Staaten gehören – denkt man selten an Christen, vorwiegend, weil sie in einer solch ungastlichen Umwelt praktisch nicht existieren. Fakt ist, dass die meisten Zählungen legen nahe, dass die gesamte nichtmuslimische Bevölkerung weniger als ein Prozent beträgt.

Allerdings diskutiert ein neuer arabischer Bericht die Existenz von Christen im Jemen und ihr Leid – eine bedrängte Lage, die inzwischen gewohnt sein sollte, wo immer christliche Minderheiten unter muslimischen Mehrheiten leben.

Inoffizielle Statistiken legen nahe, dass es rund 2.500 indigene Christen im Land gibt, die ihren Glauben im Untergrund praktizieren, während feindliche Stämme sie umgeben. Nach Angaben des Menschenrechtsaktivisten Abdul Razzaq al-Azazi „können Christen im Jemen weder ihre Religion leben, noch können sie frei die Kirche besuchen. Die Gesellschaft würde sie bearbeiten, damit sie zum Islam übertreten.“

Er fügte hinzu, dass die Regierung, wie in den meisten muslimischen Ländern, „den Bau von Gebäuden oder Gebetsorten ohne vorherige Genehmigung nicht erlaubt“; er hebt hervor, dass z.B. Offizielle der römisch-katholischen Kirche derzeit auf die Entscheidung der Regierung warten, ob ihnen gestattet wird ein Gebäude zu errichten und offiziell von der Regierung in Sana anerkannt zu werden.

Ein Konvertit zum christlichen Glauben – ein vom Islam Abgefallener, dessen Leben verwirkt ist und der natürlich anonym bleiben möchte, der sich das Pseudonym „Ibn Yemen“ (Sohn des Jemen) zugelegt hat – drückte seine Angst vor zunehmendem Druck auf Christen aus, besonders da die „Islamisten jetzt nach dem Arabischen Frühling und den Protesten, die den Sturz des Präsidenten Ali Abdullah Saleh herbeiführten, die dominante politische Kraft stellen“. Er fügte an: Obwohl das alte Regime „nicht islamistisch war, waren die Christen dennoch Verfolgung und Kontrollen durch den Polizeiapparat unter diesem Regime ausgesetzt waren. Die Behörden erlaubten uns nicht unsere Religion offen auszuüben oder eine private Kirche zu bauen, alles nur wegen des Apostasie-Gesetzes des Islam. Wie, glauben Sie, wird es jetzt werden, da die Islamisten an der Macht sind?“

Folglich – und wie ein weiterer interviewte Christ im Jemen andeutete – beten Christen im Untergrund wechselnd in den Häusern der Mitglieder – nicht viel anders als in den Tagen der römischen Christenverfolgung, als diese in den Katakomben im Untergrund beteten. Zusammen mit den indigenen Christen des Jemen leben also rund 15.000 bis 25.000 nicht einheimische Christen im Jemen, zumeist Flüchtlinge aus Somalia, Eritrea und Äthiopien, wie die Christenverfolgung oft noch schlimmer ist als im Jemen, besonders in Somalia, wo die Al-Shabaab („die Jugend“) muslimische Apostaten, die zum Christentum übertraten, regelmäßig enthaupten. Solche christlichen Flüchtlinge ändern oft ihren Namen zu muslimischen Namen, um in der jemenitischen Gesellschaft Belästigungen zu vermeiden.

Es gibt einige christliche Organisationen und Institutionen, zumeist aus dem Ausland, darunter die American Baptist Mission, die das Jibla-Krankenhaus und die Kirche betreibt, die den Armen, Waisen und inhaftierten Frauen dient. Diese arbeiten in erster Linie, um der Allgemeinheit zu dienen, nicht christliche Gottesdienste zu fördern. Ähnlich bestätigte eine weitere Studie die frühere Existenz von fünf Kirchen in der Stadt Aden im Süden, von denen drei römisch-katholisch waren, eine anglikanisch und die fünfte, deren Zugehörigkeit nicht bekannt ist. Drei dieser fünf Kirchen wurden während der britischen Besatzung des Südjemen gebaut, wurden vernachlässigt und verfielen; die vierte wurde Eigentum der Regierung; und aus der fünften wurde in eine Gesundheitseinrichtung gemacht.

Die Geschichte der Christen des Jemen ist ein Mikrokosmus der Geschichte der Christen des Islam, da sie komplett dem gegenwärtigen Muster der Unterdrückung von Christen unter dem Islam entspricht: Die Dinge standen – bezüglich der Religionsfreiheit im Allgemeinen – in früheren Zeitaltern, unter westlichem Einfluss besser; da die muslimische Welt, die eine Zeit lang westlich aussah – weiterhin zum Islam zurückkehrt, kehren die Dinge des Islam, seine „Art und Weise“ oder die Scharia – in diesem Fall die Feindseligkeit gegenüber nicht muslimischem Gebet und Abgefallenen – zurück; und, wie der „Arabische Frühling es auch andernorts tat, beherrschen Islamisten jetzt die jemenitische Politik, was die treffende Frage des Apostaten Ibn Yemen in Erinnerung bringt: „Wie, glauben Sie, wird es jetzt [für die Christen]werden, da die Islamisten an der Macht sind?“

Yourish beißt

Vergleichen, bitte: Hunderte ägyptische Christen sind verhaftet worden; ihnen werden schlimme Verbrechen vorgeworfen, was die AP pflichtbewusst als einen Aufruhr beschreibt (anders als „Proteste“ – ihre Standardformulierung für Krawalle in Israel). Was war, als Muslime sich gegen Christen austobten und fast ein Dutzend ermordeten? Nur aus dem Auto Schießende sehen langen Haftstrafen entgegen, wenn ich mich da recht erinnere. Der Grund für den Aufruhr? Ägypten hielt die Kopten vom Bau einer Kirche ab. Ich erwarte gespannt die Verurteilung dieser Verletzung der Menschenrechte der ägyptischen Christen durch die UNHRC. Der AP-Textbaustein tuckert weiter.

Koptische Christen stellen rund 10 Prozent der ägyptischen 80 Millionen-Bevölkerung. Sie klagen regelmäßig über Diskriminierung, auch wenn sie allgemein im Frieden mit der muslimischen Mehrheit leben, trotz gelegentlichen Aufloderns von Gewalt, besonders bezüglich der Grenzen zum Kirchenbau.

Sie leben im Allgemeinen in Frieden, außer wenn Muslime sie wegen Gerüchten töten, dass eine christliche Frau, die angeblich zum Islam übertrat, „unter Zwang“ zum Christentum zurückkonvertierte. Oder Kirchen bauen. Oder sie machen die gesamte koptische Gemeinde für das Verbrechen eines Einzelnen verantwortlich (s. die früheren Gründe für muslimische Randale gegen Christen).

Die Ironie ist derart dick aufgetragen, dass man sie schneiden kann: Libyen vergibt einen Menschenrechtspreis. Ja, Libyen. Ja, Libyen! Und wer bekommt ihn dieses Jahr verliehen? Recep Tayyip Erdogan, der Mann, der die Türkei in den islamistischen Orbit manövriert, der Vorwürfe gegen das Militär erhebt, damit er seine Feinde ins Gefängnis stecken und seine islamistischen Ziele weiter fördern kann. Aber seien Sie nicht allzu schockiert. Zu den bisherigen Preisträgern gehören Fidel Castro und Hugo Chavez.

Äh … Was wollte dieser Artikel uns jetzt sagen? Ich las diesen Text in der New York Times und versuchte herauszubekommen, was genau damit gesagt werden sollte. Isabel Kirshner nennt die palästinensische „Studie“, die sagt, die Westmauer war niemals jüdisch, eine „Fehde“ um die Mauer. Eine „Fehde“. Als ob die Palästinenser mit ihren Lügen irgendeine Legitimität hätten. Oh, Moment. Ich glaube, ich habe gefunden, was wir gesagt bekommen sollen. Es handelt sich nur um einen weiteren Fall des Vorantreibens der palästinensischen Seite, als würde diese irgendetwas Wahres beinhalten, so wie beim Jenin-Märchen. Jetzt habe ich es begriffen.

O Kanada! Ich mag die Kanadier immer mehr wegen ihre Israel-Politik. Sie boykottieren Durban III. Wetten, dass Obama nicht die Eier hat das zu tun?