Geschändet und vollgekackt: Kirchen in Europa unter dem Islam

Raymond Ibrahim, 10. März 2021

„Kreuz“ aus Exkrementen an einer Kirche in Nimes, Frankreich

Ein paar Tage, nachdem muslimische Migranten eine 800 Jahre alte schwedische Kirche zweimal innerhalb von vier Tagen mit Brandbomben bewarfen – einmal am 20. Januar 2021 und ein weiteres Mal am 24. Januar – gab es am 4. Februar einen Bericht, in dem es hieß, dass allein von 2012 bis 2018 829 „Hassverbrechen“ gegen Kirchen in Schweden oder rund jedes Jahr durchschnittlich 138 Anschläge zur Anzeige gebracht wurden.

Damit schließen sich die Kirchen Schwedens denen anderer Staaten Westeuropas an, die beträchtliche Anzahlen muslimischer Migranten aufgenommen haben. In Frankreich werden z.B. jeden Tag zwei Kirchen mutwillig beschädigt. Nach Angaben eines Berichts von PI News wurden 2018 in Frankreich 1.063 Anschläge auf christliche Kirchen oder Symbole (Kruzifixe, Ikonen, Statuen) registriert. Das stellt eine Zunahme von 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (2017) dar, in dem 878 Anschläge registriert wurden – was bedeutet, dass solche Anschläge von schlimm zu schlimmer.

Sie werden zudem zunehmend widerlich. Zum Beispiel verwendeten Vandalen menschliche Exkremente, um 2019 ein Kreuz auf die Kirche Notre-Dame des Enfants in Nimes zu „malen“; auch  geweihtes Brot wurde draußen in Müll geworfen gefunden. Eine Woche später schändeten und zerschlugen Vandalen Kreuze und Statuen an der Kathedrale Saint-Alain in Lavaur, sie verstümmelten die Arme eines gekreuzigten Christus auf verhöhnende Weise und verbrannten Altarmaterialien.

Ähnliche Berichte kommen aus Deutschland. Nachdem es berichtete, dass 2019 vier unterschiedliche Kirchen im Verlauf von vier Wochen verwüstet und/oder in Brand gesetzt wurden, erklärte PI-News: „Auch hierzulande herrscht schleichender Krieg gegen alles, was Christentum symbolisiert: Angriffe auf Gipfelkreuze, auf Heiligenfiguren am Weg, auf Kirchen und neuerdings auch auf Friedhöfe.“

Obwohl Mainstream-Medien regelmäßig behaupten, die Vandalen – die selten gefasst werden, um ihre Identitäten zu verifizieren – „psychisch krank“ oder Teil „rechtextremistischer“ Gruppen sind, wie der aktuelle schwedische Bericht erklärt, offeriert PI-News einen Hinweis: „Es werden Kreuze zerbrochen, Altäre zerschlagen, Bibeln angezündet, Taufbecken umgestürzt und die Kirchentüren mit islamischen Bekundungen wie „Allahu akbar“ beschmiert.“

Gleichermaßen stellte ein weiterer deutschsprachiger Bericht von Ende 2017 fest, dass allein in den Alpen und in Bayern rund 200 Kirchen angegriffen und viele Kreuze zerbrochen wurden: „Die Kriminalpolizei hat es derzeit immer wieder mit Kirchenschändungen zu tun. Die Täter seien oft jugendliche Randalierer mit Migrationshintergrund.“

Ein weiterer, viel sagender Indikator ist, dass solche Regionen Europas mit großer muslimischer Migrantenbevölkerung oft einen Anstieg an Angriffen auf Kirchen und christliche Symbole erleben. Vor Weihnachten 2016 wurden in Nordrhein-Westfalen, wo mehr als eine Million muslimischer Migranten wohnen, rund 50 öffentliche Jesus-Statuen und weitere christliche Figuren geköpft und Kruzifixe zerbrochen.

Nach der Ankunft einer weiteren Million muslimischer Migranten sagte eine Lokalzeitung in Dülmen: „Es vergeht kein Tag“ ohne Angriffe auf christliche Statuen.

Frankreich, wo eine der größten muslimischen Bevölkerungen Europas lebt – und wo Kirchen jeden einzelnen Tag angegriffen werden – ist ebenfalls indikativ dafür, dass da, wo die Zahl der Muslime zunimmt, auch die Angriffe auf Kirchen zunehmen. Eine Studie vom Januar 2017 deckte auf, dass „islamistisch-extremistische Angriffe auf Christen“ in Frankreich um 38 Prozent zunahmen, von 273 im Jahr 2015 auf 376 im Jahr 2016; die Mehrheit ereignete sich während der Weihnachtszeit und „viele der Anschläge fanden in Kirchen oder anderen Gotteshäusern statt“.

Als typisches Beispiel beging ein muslimischer Mann 2014 „bedeutende Wandalismus-Taten“ innerhalb einer historischen katholischen Kirche in Thonon-les-Bains. Nach Angaben des Berichts mit Bildern (inzwischen gelöscht) „stürzte er zwei Altäre, die Kandelaber und Stehpulte um und zertrümmerte sie, zerstörte Statuen, riss ein Tabernakel nieder, verbog ein massives Bronzekreuz, zerschlug eine Tür der Sakristei und zerbrach sogar einige Buntglasfenster“. Zudem „trampelte“ er auch noch auf der Eucharistie herum.

Weitere Beispiele von Muslimen, die auf frischer Tat bei der Schändung von Kirchen in anderen europäischen Staaten ertappt wurden, finden Sie hier, hier, hier, hier und hier.

Sollte es immer noch irgendwelche Zweifel bezüglich der wahren Identität der am meisten Verantwortlichen für die Verwüstung von Kirchen überall in Europa geben, muss man sich nur an den Umgang mit Kirchen in der muslimischen Welt selbst zuwenden oder auch in Gegenden, die eine sehr große muslimische Bevölkerung haben.

So steckten Muslime in Kenia vom 20. Januar bis 24. Januar fünf Kirchen in Brand – genau in den Tagen, als Muslime zweimal eine 800 Jahre alte Kirche in Schweden mit Brandsätze bewarfen. „Eine Mehrheit der Kirchenmitglieder hatte nach dem Niederbrennen der Kirchen Angst Gottesdienste [in oder an den Ruinen] zu besuchen, weil sie befürchteten, die Brandstifter könnten ihnen nach Hause folgen und damit das Leben ihrer Familien gefährden“, sagte eine lokale Quelle.

Wie es geschah, als Wandalen in Frankreich 2019 menschliche Exkremente verwendeten, um ein Kreuz auf die Kirche Notre-Dame des Enfants zu schmieren, begingen auch diese kenianischen Brandstifter „diese abscheulichen Taten menschliche Fäkalien auf die Gebäude zu schaufeln“, fügte die Quelle hinzu.

Tatsache ist: die widerliche Schändung von Kirchen (einschließlich mit menschlichen Exkrementen) Jahrhunderte lang ein Markenzeichen der Muslime gewesen ist – eine Art „der Islam war hier“. Wie in „Sword and Scimitar: Fourteen Centuries of War between Islam and the West“ umfassend dokumentiert ist, haben Muslime bei ihren Invasionen in christlichen Nationen hunderttausende Kirchen rituell geschändet (allein Kalif Haim b’amr Allah zerstörte Berichten zufolge während des frühen elften Jahrhunderts 30.000 Kirchen). Denken Sie an das, was ISIS gemacht hat, allerdings auf exponentiellem Niveau – und nicht eine Handvoll Jahre lang, sondern über mehr als ein Jahrtausend in Dutzenden Nationen auf drei Kontinenten.

Gerade erst ist nach Angaben eines Berichts vom 17. Februar 2021 die neunte Kirche im mehrheitlich muslimischen Sudan in Brand gesetzt worden. Bevor sie in Flammen gesteckt wurde, warfen örtliche Muslime ein Licht darauf, warum sie Kirchen angreifen: „In jeder Stadt oder jedem Dorf, in dem Muslime leben, sollten sie nichts zulassen, das Ungläubigen gehört wie Kirchengebäude dort“, schrieb ein Muslim in den sozialen Medien; ein anderer bestand darauf, dass wo immer Muslime die Existenz einer Kirche gestatten, dieser Ort „geschändet“ ist. Kurz gesagt und mit den Worten von Rev. Kuwa Shamal von der sudanesischen Kirche Christi: „Sie nahmen die Kirche ins Ziel, weil sie kein Kreuzzeichen in der Gegend sehen wollen.“

Wie man aus dem erkennt, was Kirchen in ganz Westeuropa geschieht, teilen zumindest einige muslimische Migranten diese Ansicht, obwohl sie im Westen Minderheiten und Gäste sind.

Muslime fordern ungewollt Verbot des Islam

Raymond Ibrahim, 23. April 2018 (PJ Media)*

Genau dieselbe Logik, die Muslime in westlichen Ländern für ihre fortgesetzten Bemühungen zur Kriminalisierung von antiislamischem Reden anführen, würde erfordern, dass der Islam selbst kriminalisiert wird.

Mohammed al-Issa, Generalsekretär der Muslimischen Weltliga, argumentiert: „Europa muss mehr tun um … religiöses Hassreden zu kriminalisieren.“ In einem Interview mit Reuters sagte dieser prominente Saudi am 9. April: „Wir glauben, dass die europäischen Länder, in denen es heute so viel Diskussionen gibt, und andere Länder rund um den Globus … Hass und Verachtung für Anhänger von Religionen kriminalisieren müssen, weil dies die Sicherheit der Gemeinschaft gefährdet.“

„Hass und Verachtung für Anhänger von Religionen“, über die sich Muslime beschweren, ist ein überkonfessionelles Codewort für „Islamophobie“. So verkündete am 5. April Ömer Serdar, ein ranghoher Vertreter der in der Türkei herrschenden Partei für Gerechtigkeit und Entwicklung, dass er und eine „Gruppe türkischer Abgeordneter ins Herzen Europas reisen werden“, wo sie „untersuchen werden, ob die Behörden Maßnahmen gegen die Feindseligkeit der islamophoben Diskriminierung des Alltagslebens von Muslimen treffen“. Danach „werden sie sich während ihrer Besuche in Deutschland, Frankreich und Belgien mit staatlicher Obrigkeit treffen“ und „das Thema der Ausgrenzung diskutieren“.

All das steht im Einklang mit Politik der Organisation der Islamischen Zusammenarbeit (OIC), der „kollektiven Stimme der muslimischen Welt“ und zweitgrößten zwischenstaatlichen Organisation nach den Vereinten Nationen. Seit Jahren – besonders nachdem ein Muslim ein Dutzend Menschen in den Büros von Frankreichs Charlie Hebdo massakrierte, weil die satirische Karikaturen Mohammeds veröffentlichte – hat die OIC die Vereinten Nationen aufgefordert die „Verunglimpfung von Religionen“ zu kriminalisieren – heißt die Kritik am Islam.

Jeder – insbesondere Muslime – scheinen die große Ironie zu übersehen. Wenn internationales Recht Reden, Karikaturen, Bücher und Filme auf der Grundlage verbieten würde, dass sie Religionen verunglimpfen, dann würden diese Gesetze die gesamte Religion des Islam verbieten.

Bedenken Sie, was „Verunglimpfung“ bedeutet. Typische Wörterbuch-Definitionen beinhalten „verleumden des Rufs eines anderen“ und „falsche oder ungerechtfertigte Verletzung des guten Rufs eines anderen, so durch Verleumdung oder üble Nachrede“. Aber im muslimischen Gebrauch bedeutet Verunglimpfung einfach alles, was islamische Sensibilitäten verletzt oder beleidigt.

Um aber in der internationalen Gemeinschaft an Boden zu gewinne, bleiben die OIC und andere zynisch dabei, dass solche Gesetze alle Religionen vor Verunglimpfung schützen sollten, nicht nur den Islam (während muslimische Regierungen selbst Kirchen verbieten, Kruzifixe zerstören und Bibeln verbrennen). Unaufrichtige oder nicht, die Formulierung der OIC legt nahe, dass jede Äußerung, die die religiösen Gefühle anderer „beleidigt“, verboten werden sollte.

Was müssen wir dann mit den religiösen Kerntexten des Islam tun –angefangen beim Koran höchstselbst?

Der Koran verleumdet, verunglimpft und diffamiert wiederholt den Ruf bestimmter anderer Religionen. Beachten Sie diese Textstellen über das Christentum:

  • Sure 5,73: Fürwahr, ungläubig sind, die da sagen: «Allah ist der Dritte von Dreien.»
  • Sure 5,72: Fürwahr, ungläubig sind, die da sagen: «Allah ist kein anderer denn der Messias, Sohn der Maria.»
  • Sure 9,30: Die Christen sagen, der Messias sei Allahs Sohn. … Allahs Fluch über sie!

Das Wort „Ungläubiger“ (kafir) ist einer der abfälligsten Begriffe des Islam. Was wäre, würde ein Kerntext des Christentums – oder auch nur eine westliche Kariktur – erklären: „Ungläubige sind, die, die sagen Mohammed sei der Prophet Gottes – möge Gott sie verfluchen“?

Wenn Muslime das als heftige Verunglimpfung des Islam ansehen – und das würden sie, mit all den dazugehörigen Krawallen, Morden usw. – dann muss zugestanden werden, legt man dasselbe Maß an, dass der Koran Christen und das Christentum verunglimpft.

Bedenken Sie, wie das christliche Kreuz, von Milliarden verehrt, im Islam verunglimpft wird. Gemäß kanonischen Hadithen, wird Jesus (der „Prophet Isa“), wenn er wiederkehrt, alle Kreuze vernichten. Mohammed, der niemals erlaubte, dass das Kreuz in seiner Gegenwart auftauchte, befahl einmal jemandem, der ein Kreuz trug, „dieses Götzenstück von sich zu werfen“.

Was wäre, wenn christliche Bücher und westliche Filme besonders die heiligen Symbole des Islam – vielleicht den schwarzen Stein in Mekkas Kaaba – als „Götzentum“ bezeichneten, die Mohammed selbst bei seiner Wiederkehr zerstören wird? Wenn Muslime das als Verunglimpfung des Islam betrachten würden – und das würden sie, mit all den dazugehörigen Krawallen, Morden usw. – dann müsste, legt man dasselbe Maß an, eingestanden werden, dass islamische Lehre das christliche Kreuz verunglimpft.

Hier ist vielleicht die ausdrücklich widerlichste Form der Verunglimpfung christlicher Gefühle: Gemäß den höchst maßgeblichen Koranauslegern, einschließlich dem verehrten Ibn Kathir, wird Mohammed im Paradies mit der Jungfrau Maria verheiratet und mit ihr kopulieren.

Stellen Sie sich irgendetwas – in einem christlichen Kerntext oder einer Karikatur – vor, das, sagen wir, Mohammeds „Lieblingsfrau“ Aische, die „Mutter der Gläubigen, als im Himmel mit einem falschen Propheten verheiratet darstellt, mit dem sie Sex hat.

Wenn Muslime das als große Verunglimpfung des Islam betrachten – und das würden sie, mit all den dazugehörigen Krawallen und Morden usw. – dann müsste, legt man dasselbe Maß an, eingestanden werden, dass die maßgeblichsten Koranausleger die Jungfrau Maria verunglimpfen.

Solche Verunglimpfungen des Christentums ist kaum fast nicht auf die heiligen Kernschriften des Islam beschränkt. Fakt ist, dass moderne muslimische Gelehrte und Scheiks übereinstimmen: Es ist erlaubt das Christentum zu verunglimpfen und zu verspotten. „Islam Web“, das der Regierung von Qatar gehört, gab sogar eine Fatwa aus, die die Beleidigung des Christentums legitimiert.

Die größte Ironie in all dem besteht darin, dass die „Verunglimpfung“, über die die Muslime sich beschweren – und die immense Gewalt und Blutvergießen überall auf der Welt veranlasst – sich um Dinge wie Karikaturen und Filme dreht, die von Einzelnen gemacht werden, die nur sich für sich selbst stehen. Andererseits verleumdet und verurteilt der Islam – mit einem anderen Wort: „verunglimpft“ – über seine heiligsten und verbindlichsten Texte alle anderen Religionen.

Es ist dieses Problem – das gefühlt „göttliche“ Recht des Islam zu verunglimpfen und zu vernichten – das die internationale Gemeinschaft thematisieren müsste.

Und das Recht frei und offen den Hang des Islam zu Verunglimpfung und Vernichtung zu diskutieren ist das, was die internationale Gemeinschaft schützen muss.

* Ibrahim schreibt vom Christentum. Dasselbe gilt für den Umgang mit und das Verhältnis des Islam und seiner Gelehrten zum dem Judentum.

Nissans Quotes and Notes Corner: Mit dem Islam im Krieg? (Teil 2)

Nissan Ratzlav-Katz, 28. Januar 2009

Beim Betrachten der Frage, ob der Islam sich mit Israel in einem „Zusammenstoß der Zivilisationen“ befindet oder nicht, ist Sirat Rasoul-Allah, eine von Ibn Ishaq zusammengestellte Mohammed-Biographie (frühes 8. Jahrhundert unserer Zeitrechnung) eine Schlüsselquelle, die ebenfalls als höchst maßgebend für das Verständnis des Islam und seines Gründers behandelt wird.

In diesem Bericht über den Feldzug Mohammeds gegen die Juden findet sich die Geschichte von Safiya:

„Der Apostel besetzt die jüdischen Festungen eine nach der anderen und nahm dabei Gefangene. Unter diesen befanden sich Safiya, die Ehefrau von Kinana, dem Stammesführer der Khaybar, und zwei Kusinen; der Apostel wählte Safiya für sich selbst. Die anderen Gefangenen wurden unter den Muslimen verteilt.“

Was wurde aus Kinana, dem Bräutigam Safiyas?

Kinana, der Mann Safiyas, war der Wächter der Schätze des Stammes und er wurde vor den Apostel gebracht, der ihn frage, wo die Schätze verborgen waren. Aber Kinana lehnte es ab den Ort zu offenbaren. Dann kam ein Jude, der sagte: ‚Ich habe Kinana jeden Morgen um eine bestimmte Ruine herumgehen sehen.‘ Der Apostel fragte Kinana: ‚Bist du bereit zu sterben, wenn wir feststellen, dass du wusstest, wo der Schatz war?‘ Und er antwortete: ‚Ja.‘ Also befahl der Apostel die Ruine umzugraben und ein Teil des Schatzes wurde gefunden. Danach wurde Kinana wieder zum Rest befragt, aber er lehnte es weiter ab etwas zu sagen. Der Apostel händigte ihn al-Zubayr aus und sagte: „Foltere ihn, bis er sagt, was er weiß“, und al-Zubayr entzündete ein Feuer auf seiner Brust, so dass er beinahe sein Leben aushauchte, dann gab der Apostel ihn Mohammed b. Maslama, der ihm den Kopf abschlug.“

Danach überrascht es wenig, wenn Ibn Ishaq uns erzählt:

„Als die Leute von Fadak, einer nahe gelegenen jüdischen Stadt, hörten, was statt fand, schickten sie Emissäre zum Apostel, um ihn zu bitten sie zu verschonen und sie würden ihm all ihren Besitz überlassen. Er stimmte zu.

Dieses nette Arrangement beschreibt Ibn Ishaq, indem er sagt: „Die Leute von Fadak schlossen Frieden [mit Mohammed]…“ In dieser Version von „Frieden“ gehörte das Eigentum der Leute von Fadak „dem Apostel Allahs, weil er es ohne die Hilfe von Kavallerie oder Kamele erobert hatte“.

Ein weiterer „jüdischer Stamm bat, dass der Apostel ihr Blut nicht vergieße, sondern ihnen erlaube so viel von ihrem Eigentum fortzutragen, wie ihre Kamele tragen konnten. Er willigte ein und sie luden so viel von ihrem Besitz auf ihre Kamele, wie sie konnten, sogar ihre Häuser rissen sie ab, damit sie die die Balken fortbringen konnte. Dann gingen sie mit ihren Frauen, Kindern und allen Haushaltsgütern, begleitet von ihren Trommeln, Flöten und Sängern. Den Rest ließen sie für den Apostel Allahs zurück.“

Ibn Ishaqs Bericht über die Diskussion eines jüdischen Stammes, der von Mohammed und seinem Aufgebot belagert wurde, zielt zwar schlicht darauf ab islamische Bekenntnisse zu bestätigen, aber ein oder zwei Sätze klingen wahr. Als Reaktion auf den Vorschlag, dass sie den Islam annehmen, sollen die Juden der Banu Qureish gesagt haben: „Wir werden die Gebote er Torah niemals aufgeben, sie auch nicht mit anderen ersetzen.“ Zweitens: Beim Nachdenken über das Schicksal ihrer Kinder schlug ihr Anführer für den Fall, dass sie es nicht schaffen die Muslime zu besiegen, vor, dass sie diese selbst töten und sagte: „Wenn wir untergehen, dann werden wir untergehen, ohne Waisen zu hinterlassen, die Böses erleiden werden.“

Ihre Diskussion half nicht, denn nach Angaben von Ibn Ishaq war die Entscheidung – getroffen „…nach dem Willen Allahs über den sieben Firmamenten“, wie Mohammed es ausdrückte – der Tod, selbst nachdem sie sich ergaben.

„Der Apostel Allahs nahme die Qureish in Medina gefangen, während auf dem Marktplatz Gräben ausgehoben wurden. Dann sandte er nach den Männern und ließ ihnen die Köpfe abschlagen, so dass sie in die Gräben fielen. Sie wurden in Gruppen gebracht und unter ihnen war Kab, der Stammeschef. An Zahl waren sie sechs- oder siebenhundert, auch wenn einige sagen, es seien acht- oder neunhundert gewesen. Alle wurden hingerichtet. Ein Mann wandte sich zu seinen Leuten und sagte: ‚Es ist egal! Nach Gottes Willen war den Kindern Israels dieses Massaker bestimmt!‘ Dann setzte er sich und sein Kopf wurde abgeschlagen.“

Nur eine jüdische Frau wurde ermordet, anstatt als Sklavin genommen zu werden. Und Mohammeds Frau Aischa berichtete über sie, sie „redete und lachte“ mit „gutem Humor“. Vielleicht war es besser zu sterben, als Sklavin der Muslime zu werden oder vielleicht lachte die Frau, wie Ibn Ishaq schrieb: „Sie war die Frau, die einen Mühlstein von der Festung der Qureish warf und einen Gläubigen tötete.“

Wie auch immer, lag diese heldenhafte jüdische Frau mit dem Islam im Krieg? Oder war vielleicht der Islam mit ihr im Krieg, schon bevor Mohammed und seine Gang an der Festung der Qureish ankam?

Nun ein wenig Theologie aus den Hadithen, Sahih Muslim, Buch 041 Nr. 6985, um das Bild abzurunden:

„Abu Huraira berichtete, dass Allahs Botschafter (möge Friede über ihm sein) sagte: Die letzte Stunde wird nicht kommen, außer die Muslime bekämpfen die Juden und die Muslime töten sie, bis der Jude sich hinter einem Fels oder einem Baum versteckt und der Fels oder der Baum sagen wird: Muslime, oh Diener Allahs, da ist ein Jude hinter mir; komm und töte ihn; aber die drei Gharquad werden nichts sagen, denn es ist der Baum der Juden.“

Für den Fall, dass jemand immer noch versucht all das Vorgelegte als irrelevant für den modernen Kampf Israels mit seinen muslimischen Nachbarn zurückzuweisen, sollten wir herausstellen, dass dieser zuletzt zitierte Hadith als Leitprinzip in der Satzung der Hamas auftaucht.

Also noch einmal: Führt Israel einen Krieg gegen den Islam? Nun, ich weiß nicht, aber sollte lieber vorbereitet sein sich gegen ihn zu verteidigen.

Und zum Abschluss eine weitere islamische Erzählung über eine weitere jüdische Frau asu dem Stamm Safiyas, die in Mohammeds Klauen geriet: Zaynab. Sie versuchte den „Apostel Allahs“ zu vergiften und wurde entdeckt. Gefragt, warum sie das tat, antwortete Zaynab: „Es ist dir nicht verborgen, was mein Volk für dich empfindet.“

 

Nissans Quotes and Notes Corner: Mit dem Islam im Krieg? (Teil 1)

Nissan Ratzlav-Katz, 13. Januar 2016

Ich widme diesen Eintrag der Ecke für Fragen und Anmerkungen den Professoren Aumann und Avineri – vielleicht besonders Prof. Avineri – angesichts ihrer jüngsten Äußerungen auf der Jerusalem-Konferenz zum „Zusammenstoß der Zivilisationen“.

Erstens: Ich kann nicht anders als auf den früheren Eintrag „Stirb oder nimm den Islam an“ zurückzugreifen. Es war eine ziemlich globale Äußerung über die Absichten des ersten islamischen Führers, Mohammed („Mir wurde geboten das Volk zu bekämpfen, bis es bezeugt, dass es keine andere anbetungswürdige Gottheit gibt außer Allah und dass Mohammed der Botschafter Allahs ist…“ und dass das erste islamische Buch, der Koran („Kämpft gegen diejenigen, die nicht an Allah und an den Jüngsten Tag glauben, und die das nicht für verboten erklären, was Allah und Sein Gesandter für verboten erklärt haben…“).

Nun möchte ich mir die akzeptiertesten islamischen Texte für besondere Führung zum Status der Juden und der muslimischen Haltung in der Beziehung zu ihnen zuwenden.

Das Folgende steht im Koran (Sure 9,29): „Kämpft gegen diejenigen, die nicht an Allah und an den Jüngsten Tag glauben, und die das nicht für verboten erklären, was Allah und Sein Gesandter für verboten erklärt haben, und die nicht dem wahren Glauben folgen – von denen, die die Schrift erhalten haben…“

Der maßgebende Kommentar von Ibn Kathir erklärt: „Diese ehrenhaften Verse wurden mit dem Befehl offenbart die Völker des Buches zu bekämpfen, nachdem die Heiden besiegt wurden traten die Menschen in großer Zahl der Religion Allahs bei und auf der Arabischen Halbinsel wurde die Herrschaft der Muslime sichergestellt. Allah befahl Seinem Botschafter im neunten Jahr der Hidschrah die Völker der Schriften, die Juden und Christen zu bekämpfen und er bereitete seine Armee darauf for die Römer zu bekämpfen und rief das Volk zum Jihad, verkündete seine Absicht und sein Ziel…“

Der Koran geht in Sure 9,29 weiter: „bis sie eigenhändig den Tribut entrichten“; was Ibn Kathir kommentiert: „Wenn sie sich nicht entscheiden den Islam anzunehmen.“

Koran, Sure 9,29: „in voller Unterwerfung“ – Ibn Kathir: „In Niederlage und Unterwürfigkeit.“

Koran, Sure 9,29: „und sich unterworfen fühlen.“ – Ibn Kathir: „Geschändet, erniedrigt und herabgesetzt. Daher ist es Muslimen nicht erlaubt andere Dhimmi-Völker zu ehren oder sie über Muslime zu erheben, denn sie sind schauderhaft, schändlich und erniedrigt.“

Die nächste zu untersuchende Quelle ist natürlich, wie jeder, der ein wenig vom Islam weiß, die Hadithe:

Sahi Bukhari, Band 4, Buch 53, Nr. 392:

„Berichtet von Abu Huraira: Während wir in der Moschee waren, kam der Prophet heraus und sagte: ‚Lasst uns zu den Juden gehen.‘ Wir gingen hinaus, bis wir Bait-u-Midras [beit hamidrash – ‚den Studiersaal‘?- NRK] erreichten. Er sagte ihnen: ‚Wenn ihr den Islam annehmt, werdet ich sicher sein. Ihr solltet wissen, dass die Erde Allah und Seinem Apostel gehört und ich will euch aus diesem Land jagen. Wenn als irgendeiner unter euch Besitz hat, ist es ihm erlaubt diesen zu verkaufen; ansonsten solltet ihr wissen, dass die Erde Allah und Seinem Apostel gehört.‘“

Abgesehen von dem interessanten Aspekt der Geschichte, dass Mohammed zum beit hamidrash ging, um dort die Juden aufzusuchen – ungefähr so etwas Ähnliches wie dieser muslimische Terrorist, der vor nicht allzu langer Zeit in Jerusalem acht Schüler in einer Seminar-Bibliothek ermordete – sollten wir etwas von allgemeinerem Interesse beachten: Das die Erde Allah gehört, kann ich verstehen, wenn wir akzeptieren, dass „Allah“ nur ein Wort für „Gott“ ist. Sicher, im Monotheismus gehört letztlich alles Gott.

Aber: „Die Erde gehört Allah UND seinem Apostel?“ Die ganze Erde gehört Allah und Mohammed? Im Islam ist das offenbar so.

Wenn daher Mohammed sagt: „Ich will dich aus diesem Land vertreiben“ – nun, es gehört ihm ja ohnehin. Also nehme ich an, dass es dadurch zu Recht wird. Es erklärt auch die Jizya ziemlich gut. Die Juden (und Christen) habe für das Recht zu zahlen, irgendwo in Allahs und Mohammeds Revier zu bleiben oder sie können sich der Gang anschließen und selbst anfangen ihren Teil des Schutzgeldes einzusammeln.

 

Al-Azhar wirbt für Gewalt „gegen Christen“ und „gegen Ungläubige“

Raymond Ibrahim, 24. September 2015

Während diskutiert wird, dass der Islamische Staat einige seiner Opfer bei lebendigem Leibe verbrennt – allbekannt ist die Verbrennung eines jordanischen Piloten – äußerte sich der ägyptische Journalist Yusuf al-Husayni in seiner Sendung: „Der Islamische Staat tut lediglich, was die Al-Azhar lehrt… und das einfachste Beispiel ist Ibn Kathirs Anfang und Ende“.

Al-Azhar befindet sich in Kairo und ist die älteste und prestigeträchtigste islamische Universität. Ibn Kathir ist einer der am meisten bewunderten islamischen Gelehrten; sein Anfang und Ende ist eine magistrale Geschichte des Islam.

Es ist außerdem voller Muslime, angefangen mit Mohammed, die alle möglichen Arten von Gräueltaten verüben, die der Islamische Staat und anderen islamische Organisationen und Personen begehen.

Der ägyptische politische Autor Dr. Khalid al-Montaser offenbarte früher schon, dass die Al-Azhar zu Feindschaft gegenüber Nichtmuslimen ermutigt. Er staunte:

Ist es in dieser heiklen Zeit möglich – wenn mörderische Terroristen sich auf Texte und Verständnis von takfir [Muslime des Abfalls vom Glauben beschuldigen], Mord, Massaker und Enthauptungen – stützen, dass das Al-Azhar-Magazin kostenfrei ein Buch anbietet, dessen zweite Hälfte und jede einzelne Seite – eigentlich sogar jede einzelne Zeile – mit „wer auch immer nicht glaubt [Nichtmuslime], schlagt ihm den Kopf ab“ endet?

Die muslimische Universität hat ein kostenloses Heft herausgegeben, das dem Beweis gewidmet ist, die Christenheit sei eine „Religion, die versagt hat“.

Die Frage ist daher: Unterstützt die Al-Azhar selektiv „radikales“ Material oder lehrt sie, als eine der maßgeblichsten islamischen Institutionen der Welt, lediglich den wahren Islam?

Es ist schwer in Israel ein „christlicher Araber“ zu sein, aber nicht aus Grund den Sie annehmen

Nur in Israel können Christen des Nahen Ostens ihren Glauben voll praktizieren und produktive Mitglieder der Gesellschaft sein

Vater Gabriel Naddaf, The Observer, 26. März 2015

Ich habe das Vorrecht griechisch-orthodoxer Priester aus Nazareth in Galiläa zu sein. Mein Volk ist irrigerweise „christliche Araber“ genannt worden, doch die Wirklichkeit sieht so aus, dass wir Aramäer sind, die Nachkommen des Volks, das seit der Zeit der Bibel hier in Israel lebte.

Nach einer langgezogenen öffentlichen Kampagne hat Israels Innenministerium uns gerade als die „aramäische Nation“ anerkannt. Partner bei diesen Bemühungen waren eine Reihe israelischer zionistischer Organisationen.

Im Verlauf der letzten drei Jahre bin ich in Israel zu einer kontroversen Person geworden, aus dem einfachen Grund, dass ich den Zionismus begrüße, die jüdische Souveränität in Israel und die Toleranz, den Respekt und die Chancen für alles, was aus dieser Souveränität gewachsen ist. Ich glaube, dass unsere Jugend – die christliche Jugend – sich voll in die israelische Gesellschaft integrieren sollte. Fester Bestandteil dieser Integration ist der Dienst in den Israelischen Verteidigungskräften (IDF), der israelischen Armee, oder eine andere Form nationalen Dienstes zu tun, den Israel routinemäßig seinen Teenagern anbietet.

2012 gründeten ein paar wenige christliche IDF-Offiziere und ich das I.C.R.F. – das Israeli Christians Recruitment Forum. Meine Bemühungen hatten gemischte Ergebnisse. Auf der positiven Seite sind Hunderte arabischer oder aramäischer christlicher Jugendlicher meinem Aufruf gefolgt und haben ihrem Land ausgezeichnet gedient. Sie sind von ihren Soldatenkameraden bereitwillig akzeptiert worden, von denen sie als Waffenbrüder betrachtet werden, nicht als Fremde in ihrer Mitte.

Die Kehrseite der Medaille sind die intensiven Nackenschläge auf meine Bemühungen seitens sich verweigernden Elementen in den christlichen und muslimisch-arabischen Gemeinschaften. Christliche Soldaten wurden von ihren Nachbarn und in vielen Fällen von ihren Familien schikaniert. Diese Soldaten sind gezwungen ihre Uniformen auszuziehen, bevor sie in ihre Heimatstädte zurückkehren, denn sie müssen befürchten, dass man sich auf dem Weg nach Hause drangsaliert.

Ein weiteres Beispiel gab es 2012, als in Nazareth eine Konferenz von Unterstützern christlicher Rekrutierung in die IDF stattfand. Ein örtlicher Leiter, der Anwalt Abir Kopty aus dem Mossawa Center, griff die Teilnehmer an und beschuldigte sie Palästinenser zu verfolgen. Herr Kopty suggerierte zudem, dass die Integration von Christen in die Armee ein Versuch sei die arabische Gesellschaft in ihrem nationalen Kampf gegen Israel zu spalten.

Nach der Konferenz begann eine Schikanierungskampange gegen ihre Organisatoren. Teilnehmende Studenten wurden bedroht, isoliert und erlitten Demütigungen über soziale Netzwerke und in den arabischen Medien. Eine israelische Organisation, die uns unterstützt, ist Im Tirtzu; sie veröffentlichten hinterher einen Bericht, der die gegen Äußerungen detailliert aufführte, die sich gegen Christen richteten, die zum Eintritt von Christen in die IDF ermutigen.

Für mich persönlich haben meine Überzeugung und mein Handeln zu zahlreichen Morddrohungen geführt, zu meiner Exkommunikation durch den orthodoxen Kirchenrat und dass ich die Verkündigungskirche nicht betreten darf.

Nichts davon hat mit der israelischen Regierung oder der jüdischen Gemeinschaft zu tun. Die Behauptung Israel sei ein sogenannter Apartheidstaat, ist völliger Unsinn. Meine Erfolge und Herausforderungen sprechen laut aus, wo für meine Mitchristen das wahre Problem liegt.

Es bereitet mir Schmerzen das zu sagen, aber es muss gesagt werden. Die gegen mich, meine Kampagne und all die Christen, die sich in die israelische Gesellschaft integrieren wollen gerichtete Hetze ist von arabischen Führern aus Israel und dem Ausland angeführt worden und sogar von einigen arabischen Abgeordneten im israelischen Parlament, der Knesset.

MK Hanin Zoabi schrieb mir mit offiziellem Knesset-Briefkopf und beschuldigte mich „dem Feind des palästinensischen Volks zu helfen“, „mit den Besatzungskräften zu kooperieren“ und setzte mich unter Druck, ich solle „gegen die Loyalisten des Regimes kämpfen“.- Natürlich schafft all das eine Atmosphäre der Aufstachelung gegen jeden, der an der Integration der christlichen Minderheit in die nationalen Dienste in Israel interessiert ist.

Es wurde eine schwarze Liste an Priestern und christlichen Leitern zusammengestellt, die Integration und Kooperation mit dem Staat Israel unterstützen; Bilder der Leiter und Jugendlichen, die an Begebenheiten mit der IDF teilnahmen, haben ihren Weg in die arabische Presse gefunden, gefährden ihr Leben und ermutigen zu Gewalt gegen sie.

Mossawa ist nicht allein darin den christlichen Arabern das Recht auf Integration in die israelische Gesellschaft zu verweigern. Eine koordiniert Kampagne gegen den Eintritt israelischer Araber in die IDF wurde auch von anderen Organisationen geführt.

Zu dieser Kampagne gehörte massiver Druck auf die israelische und arabische Presse, einschließlich einer Reihe von Artikeln, die 2012 auf der Internetseite des Magazin +972 veröffentlicht wurden und die arabischen Einschreibungen in den militärischen oder nationalen Dienst brandmarkte; Schulaktivitäten, die Kinder dazu anhalten dem Land nicht zu dienen; oder die Anstrengungen der Baladna, einer NGO, die seit vielen Jahren unter arabischen Jugendlichen in Israel arbeitet und sie die „Bedrohungen“ lehrt, die im Dienst im Nationaldienst oder der IDF inbegriffen sind. Adalah arbeitet daran zu verhindern, dass Militärveteranen Wohnbeihilfe in arabischen Städten bekommen.

Zu den Organisationen, die sich bei der Kampagne zu Stopp der Integration der aramäischen Gemeinden in die israelische Gesellschaft über den Zivildienst oder der Armee mitmachen, gehören Adalah, Mosswa, Baladna, +972 und weitere. Sie sind israelische gemeinnützige Organisationen – einige davon setzen sich aus israelischen Arabern zusammen, andere gehören zur extremen Linken und den Antizionisten. Diese NGOs lehnen Israel als nationale Heimat des jüdischen Volks ab. Sie würden gerne das Rückkehrrecht aufheben und den jüdischen Charakter Israels beseitigen.

Sie lehnen den Sonderstatus der hebräischen Sprache ab, modifizieren die Nationalflagge und die Nationalhymne und machen aus Israel einen binationalen Staat. Diese Organisationen rufen die Araber Judäas und Samarias und die in Israel lebenden Araber auf sich zusammenzutun, um den Zionismus zu bekämpfen. Deshalb ist für sie die Vorstellung, dass eine Gruppe sich von diesem Kampf abgesetzt hat und sich als Aramäer identifiziert, ein Gräuel.

All diese Organisationen nehmen für sich in Anspruch für die Schwachen zu kämpfen, für die Minderheiten, die nicht für sich selbst einzustehen in der Lage sind und ihre eigenen Rechte fordern. Doch letztlich werfen diese NGOs die Frage auf, für welche Rechte sie wirklich kämpfen, wessen Interessen sie schützen und wie ihre wirkliche Agenda aussieht.

Diese NGOs haben ganz klar kein Interesse daran zu sehen, dass christliche Araber Teil der israelischen Gesellschaft werden. Ganz ähnlich der Art, wie arabische Länder die Palästinenser in diversen Flüchtlingslagern als Bauern im Kampf gegen den Staat Israel benutzt haben, sind diese NGOs zufrieden damit meine Gemeinschaft in Kanonenfutter für ihre Bemühungen zur Delegitimierung Israels zu reduzieren.

Meiner Gemeinschaft wird also praktisch gesagt, sie solle für ihre fortgesetzte Ausgrenzung durch die israelische Gesellschaft kämpfen, obwohl die israelische Regierung das Ziel hat sie stärker in den Mainstream einzubringen. Hat die christliche Gemeinschaft nicht das Recht verdient ihrem eigenen Willen zu folgen und sich, wenn sie das möchte, in die israelische Gesellschaft zu integrieren? Nicht, wenn man den meisten NGOs folgt, die sagen, dass sie unserer Gemeinschaft helfen.

Als Priester bin ich von diesem Widerwillen das Wohlergehen der Einzelnen im Namen einer monolithischen Gruppenidentität bekümmert, deren Ziele und Programmatik von denen festgelegt wird, die mit der Gemeinschaft, die sie angeblich repräsentieren, sehr wenig gemeinsam haben.

Sowie Christen in Israel die Lage unserer Brüder im weiteren Nahen Osten begutachten, sind wir von der Verfolgung erschüttert, die so viele in – unter anderem – Ägypten, Syrien und dem Irak erlebt haben. Es ist wahrlich nur in Israel so, dass wir Christen unseren Glauben voll leben und produktive Mitglieder der Gesellschaft sein können.

Wir sind nicht an fehlgeleiteter Politik interessiert, die uns nur Schaden und Durcheinander bringt. Stattdessen sehen und schätzen wir die Chancen ein erfülltes Christenleben im jüdischen Staat zu führen.

Es ist wichtig, dass Christen rund um die Welt begreifen, dass das jüdische Israel ein verantwortlicher Interessenwahrer seiner Christen gewesen ist. Wir sollten für unsere Bemühungen, sich dieser gutwilligen Gesellschaft zu vereinigen, unterstützt, nicht dämonisiert werden.

Vater Gabriel Naddaf ist der geistliche Leiter und einer der Gründer des Forums zur Rekrutierung Arabisch sprechender Christen in die Israelischen Verteidigungskräfte. Er ist der geistliche Leiter des I.C.R.F und des Rat zur Stärkung der Christen.