UNO beschuldigt Angriffe auf den Islam herauszustellen, christenfeindliche Gräueltate zu ignorieren

JM Phelps, American Family Nes, 8. Juni 2022 (Raymond Ibrahim, 23. September 2022)

Dem Islam wird bei den Vereinten Nationen der rote Teppich ausgerollt, während die Christenheit einen Hinterbänkler-Platz zugewiesen bekommt – eine scheinheilige Philosophie, die einen Autor zutiefst beunruhigt, der sich auf den Nahen Osten und die muslimische Religion spezialisiert.

Einer der schlimmsten Terroranschläge auf Muslime fand am 15. März 2019 statt. 51 Menschen wurden niedergemetzelt und 40 verletzt, als Brenton Tarrant zwei Moscheen in Neuseeland betrat und das Feuer eröffnete. Drei Jahre später verabschiedete die UNO-Vollversammlung (UNGA) eine Resolution, um dem Tag Anerkennung zu bringen, indem sie den 15. März 2022 zum „Internationalen Tag zur Bekämpfung der Islamophobie“ proklamierte.

Ein Twitter-Post der Vollversammlung gibt die Ankündigung wieder:

Die UNGA ruft den 15. März zum Internationalen Tag zur Bekämpfung der Islamophobie aus. Die Vollversammlung fordert zur Stärkung der internationalen Bemühungen auf globalen Dialog zur Förderung der Kultur der Toleranz & Frieden zu unterstützen, auf der Grundlage von Menschenrechten und für Diversität von Religion und Glaube.

American Familiy News sprach mit Raymond Ibrahim, der zugibt vom Handeln der Vollversammlung enttäuscht zu sein. Der vielfach publizierte Autor verurteilt den Anschlag scharf, macht aber auch auf die „Scheinheiligkeit“ der UNO aufmerksam.

„Es stellt sich die Frage: Was ist mit der exponentiell schlimmeren Zahl an Vorfällen, bei denen Muslime Christen töten?“, erklärt Ibrahim.

Er weist darauf hin, dass in den vergangenen zehn Jahren fast 1.000 Christen von Muslimen allein in Kirchen getötet wurden. „Und das sagt noch nichts zu all den Christen, die allgemein von muslimischen Terroristen im Namen des Islam getötet wurden“, fügt er hinzu.

Unter Berücksichtigung der Gleichwertigkeit von Moscheen und Kirchen weist Ibrahim darauf hin, dass „für jeden Muslim, der in der Moschee [in Neuseeland] getötet wurde, 20 oder mehr Christen in einer Kirche getötet worden sind“.

Ibrahim wundert sich laut: „Warum redet die UNO nicht darüber? Warum gibt es keinen Tag der ‚Christenphobie“? [Ich kann nur zu dem Schluss kommen], dass sie nicht wollen, dass Leute über das reden, was Christen zustößt. Letztlich besteht ihre Agenda darin die Leute zum Schweigen zu bringen.“

Der wissenschaftliche Mitarbeiter beim Middle East Forum argumentiert, dass die UNO seine Auflistung der Fakten zu den Gräueltaten und ihrer Verbindung zum islam als „islamophobisch“ betrachten würde.

„Es gibt eine entschieden christenfeindliche Haltung in diesen großen Organisatoinen [einschließlich z.B. der UNGA und dem EU-Parlament] … die ziemlich diabolisch ist, nicht rational und vom Bösen getrieben“, argumentiert er. Er führt als Beispiel das Europaparlament an, das vor kurzen dagegen stimmte zu diskutieren, was Christen im Kontext von Nigeria geschieht, als eine junge Frau wegen Blasphemie zu Tode gesteinigt und verbrannt wurde.

„Diese Gruppen behaupten sich um Menschenrechte zu sorgen, um Freiheit und religiöse Toleranz, aber wenn es der am stärksten verfolgten Gruppe zustößt, Christen, dann wollen sie nicht darüber reden“, klagt er. „Würde es ihnen wirklich um Menschenrechte gehen, dann würden sie sich ohne ungeachtet der Religion darum kümmern.“

Im Wesentlichen, sagte er, „verschließen sie vor Angriffen auf die Christenheit die Augen, während sie praktisch diejenigen schützen, die die Christen angreifen.“ Und weil sich das Vielen als politische Agenda manifestiert, kommt er zu dem Schluss, dass es hier auch „ein spirituelle Dimension“ gibt.

(Seit mehr als einem Jahrzehnt hat Ibrahim einen monatlichen Bericht „Muslimische Christenverfolgung“ erstellt, der sich der Aufzeichnung der Übergriffe und Massaker widmet, die Christen überall in der islamischen Welt erleben. Er ist Autor von „Sword and Scimitar: Fourteen Centuries of War Between Islam and the West“.

Geschichte wiederholt sich: Bethlehems Christen stehen vor der Auslöschung

Rachel O’Donoghue, HonestReporting, 1. September 2022

Bethlehem, das als Geburtsort Jesu Christi gilt, wird im christlichen Glauben verehrt und zieht jedes Jahr mehr als eine Million Pilger an, die kommen, um in der berühmten Geburtskirche zu beten. Hier stehen täglich hunderte Schlange, um eine kleine Felsgrotte zu betreten, in der ein 14-zackiger Silberstern die Worte trägt: „Hic de Virgine Maria Jesus Christus natus est“, was heißt: „Hier wurde Jesus Christus von der Jungfrau Maria geboren.“

Vor 70 Jahren nannte auch eine beträchtliche Anzahl an Christen Bethlehem ihr dauerhaftes Zuhause; die Bevölkerung der Stadt in der Westbank und der umgebenden Dörfer war zu 90 Prozent christlich.

2016 warnte die damalige Bürgermeisterin von Bethlehem, Vera Baboun, die Zahl sei auf 12 Prozent gesunken, auf nur noch 11.000 Menschen.

Aus der gesamten von der palästinensischen Autonomiebehörde verwalteten Westbank wird berichtet, dass weniger als 50.000 Christen verbleiben, während es im Gazastreifen, der von den USA als Terrororganisation eingestuften Hamas regiert wird, gerade einmal 1.100 Christen übrig sind.

Die Krise der Christen im Heiligen Land ist nicht unbemerkt geblieben.

Letzten Dezember schrieb der britische Erzbischof von Canterbury, Justin Wellby, zusammen mit dem palästinensisch-anglikanischen Bischof Hosam Naoum einen Meinungsartikel, in dem sie den Rückgang der Christen im Geburtsort der Religion beklagten; sie argumentierten, dass das Handeln  „radikaler Gruppen“ dafür verantwortlich sei.

Sie erklärten, zu solchen Taten gehörte die Schändung von Kirchen, zusätzlich zu physischen und verbalen Attacken auf Priester, Mönche und Gläubige.

Dennoch zogen Erzbischof Welby und Bischof Naoum es vor die krasse Realität vor Ort zu ignorieren und machten für das Abstürzen der Christen mysteriöse „radikale Randgruppen“ und zunehmende „Siedlergemeinden“ verantwortlich.

Solche linguistische Ungenauigkeiten kaschieren den wahren Grund dafür, dass Christen aus dem Heiligen Land verschwinden, was laut der global agierenden christlichen Organisation Open Doors in Wirklichkeit das Ergebnis von „islamischer Unterdrückung“ ist.

Die Organisation warnt, das die Christen die Westbank in Scharen verlassen und deckte auf, dass „islamisch-extremistische Militante“ Christen in Angst vor Anschlägen versetzen und sagte, die Lage sei für Konvertiten zu dieser Religion noch bedrohlicher, weil sie sich noch schlimmerer Brutalität ausgesetzt sehen.

Eine weitere internationale gemeinnützige Organisation, The Voice of the Martyrs (Die Stimme der Märtyrer), die sich für die Rechte verfolgter Christen einsetzt, hat zahllose Berichte schrecklicher Folter zusammengetragen, die die palästinensische Autonomiebehörde ihrer christlichen Minderheit zuteil werden lässt.

Ein solcher Bericht ist der von Saif, einem Konvertiten vom Islam zum Christentum, der nahe Bethlehem lebt. Er beschrieb, wie er vom muslimischen Muezzin (Ausrufer) über den Moschee-Lautsprecher als „zionistischer Ungläubiger“ bezeichnet wurde; er wurde daraufhin zur örtlichen Polizeiwache zitiert. Wochenlang ertrug er furchbare Folter, darunter stundenlang kopfüber aufgehängt zu sein, Drohungen mit Kreuzigung und gewalttätige Verhöre.

Trotz seiner Freilassung gingen die PA-Kräfte weiter gegen vor und schließlich war Saif gezwungen nach Jerusalem zu fliehen, wozu er einen Pass benutzte, der ihm für seine Arbeit als Bau-Auftragnehmer ausgegeben worden war.

Im Gazastreifen ist die Lage der Christen unter der Herrschaft der islamistischen Hamas sogar noch trostloser.

Die Notlage der winzigen Minderheit wird von der entsetzlichen Erzählung von Rami Ayyad veranschaulicht, dem der letzte christliche Buchladen von Gaza gehörte, bis dieser nur Monate nach der Machtergreifung durch die Hamas 2007 und der Verhängung des islamischen Scharia-Rechts mit einer Brandbombe beworfen wurde.

Ayyad wurde von einem Angreifer entführt, gefoltert und später ermordet, der ungestraft davon kam, obwohl seine Identität den Behörden Berichten zufolge bekannt ist.

Der Niedergang der Christenheit in palästinensisch kontrollierten Gebieten ist Teil eines allgemeineren Musters der aus dem Nahen Osten und Nordafrika verschwindenden Christen.

2019 legte ein von Großbritannien in Auftrag gegebener Bericht das Ausmaß des Problems offen, der ihre schwindende Zahlen als „nahe am Völkermord“ beschrieb.

„Die Formen der Verfolgung reichen von routinemäßiger Diskriminierung in Bildung, Arbeitswelt und sozialem Leben bis zu völkermordartigen Angriffen auf christliche Gemeinschaften und haben seit der Jahrhundertwende zu einem erheblichen Exodus christlicher Gläubiger aus dieser Region geführt“, heißt es in dem Bericht.

„In Ländern wie Algerien, Ägypten, Iran, Irak, Syrien und Saudi-Arabien hat die Lage der christlichen und anderer Minderheiten ein alarmierendes Stadium erreicht. In Saudi-Arabien gibt es strikte Einschränkungen für alle Ausdrucksformen des Christentums, einschließlich öffentlicher Gebetsakte. Es hat regelmäßige Razzien auf private christliche Gottesdienste gegeben“, schloss der Bericht.

Die Krise, der sich Christen aktuell in der Region ausgesetzt sehen – sie ist Teil eines grauenvollen Musters, das mit der Massenvertreibung von Juden vor 70 Jahren begann.

Wie HonestReporting ausführlich beschrieb, wurden rund eine Million jüdischer Einwohner arabischer Länder gezwungen aus ihren Häusern zu fliegen, nachdem die palästinensischen Araberführer den UNO-Teilungsplan von 1947 ablehnten.

Obwohl Juden seit tausenden von Jahren durchgängig in Nordafrika und dem Nahen Osten lebten – lange vor dem Aufkommen des islamischen Glaubens – ist ihre Präsenz, außer in Israel, praktisch beseitigt worden.

Christen, die unter palästinensischer Herrschaft und in der Region leben, sehen sich als Ganzes derselben Zukunft gegenüber. Und Kirchenleiter versäumen es die Wurzel des Ganzen zu bloßzustellen.

Klimawandel – Die neueste Rechtfertigung für Gemetzel an Christen

Raymond Ibrahim, 14. August 2022

Im Bild: Der blutverschmierte Boden der katholischen Kirche St. Franzisskus mik Bundesstaat Ondo in Nigera nach der dortigen Ermordung von 50 Christen am 5. Juni 2022 (Foto: AFP via Getty Images)

Politiker haben eine Möglichkeit gefunden zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen: Ignoriert das endemische Gemetzel an Christen überall in der muslimischen Welt, während gleichzeitig der Einfluss des Klimawandels mehr als übertrieben wird. Wie? Indem gesagt wird, dass der Klimawandel der wahre Motor ist, der die Verfolgung von Christen ist.

Am Pfingstsonntag, 5. Juni 2022 massakrierten Muslime rund 50 Christen in der St. Franziskus, einer nigerianischen Kirche (s. hier für mehrere weitere Beispiele  muslimischer Massaker an Gottesdienstbesuchern in ihren nigerianischen Kirchen). Zwei Tage später gab der Präsident Irlands, Michael Higgins, eine Erklärung zu dem Vorfall ab.

Darin verbindet er das Kirchenmassaker in Nigeria mit dem „Klimawandel“: Drei der vier Absätze der Erklärung behandeln globale Erwärmung, nirgendwo gibt die Stellungnahme islamische Radikalisierung und Terrorismus in der Region zu, ganz zu schweigen, dass das verurteilt wird – obwohl das exakt das ist, was zum Kirchenmassaker am Pfingstsonntag führte.

Tatsächlich und obwohl das von den sogenannten Mainstream-Medien nicht berichtet wird, werden die Christen von Nigeria laut mehreren NGOs mit einem Völkermord gesäubert werden. Laut eines Berichts vom August 2201 sind seit Beginn der islamischen Unruhen im Juli 2009 ernsthaft begannen, mehr als 60.000 Christen entweder bei jihadistischen Überfällen ermordet oder entführt worden, ohne dass man sie je wieder sah. Im selben Zeitrahmen wurden rund 20.000 Kirchen und christliche Schulen von „Allahu Akbar“ brüllenden Muslimen in Brand gesetzt und zerstört. 2021 ermordeten Muslime mindestens 4.650 nigerianische Christen wegen ihres Glaubens und fast 900 allein in den ersten drei Monaten diesen Jahres.

Statt auch nur im Entferntesten irgendeinen dieser beunruhigenden Trends einzugestehen, „verurteilte“ der irische Präsident Michael Higgins diejenigen, die „versuchen [muslimische] seelsorgerliche Menschen zu Sündenböcken zu machen, die zu den größten Opfern der Folgen des Klimawandels gehören.“ Das ist ein Hinweis auf die Fulani, islamische Hirten, die von jihadistischer Ideologie motiviert sind Christen zu überfallen und abzuschlachten, wie es heute aussieht, tagtäglich. Wie dieser Bericht andeutet, wird in Nigeria alle zwei Stunden ein Christ getötet – die meisten davon durch die Hände der Fulani.

Am 10. Juni antwortete Bischof Jude Ayodeji Arogundade von der christlichen Diözese, in der nigerianische Christen am Pfingstsonntag abgeschlachtet wurden, sowohl auf Higgins Behauptungen, der Klimawandel sei verantwortlich, als auch auf die obszöne Darstellung der Fulani durch den irischen Präsidenten, sie seien nicht weniger Opfer als die von ihnen abgeschlachteten Christen:

Auch wenn ich dem ehrenwerten Mr. Higgins dafür danke sich anderen anzuschließen, die den Angriff verurteilten und ihr Mitgefühl mit den Opfern ausdrückten, sind seine Gründe für eine Verbindung zwischen den Terroropfern und den Folgen des Klimawandels nicht nur irreführend, sondern reiben auch noch Salz in die Wunden all derer, die in Nigeria unter Terrorismus gelitten haben. Die Opfer des Terrorismus sind eine andere Kategorie, die mit nichts vergleichbar sind! Jedem, der die Ereignisse in Nigeria während der letzten Jahre genau verfolgt hat, ist klar, dass die zugrundeliegenden Probleme der Terroranschläge, des Banditentums und nicht nachlassenden Angriffe in Nigeria und der Sahelzone mit dem Klimawandel nichts gemein haben… Es ist völlig unangemessen in unserer aktuellen Situation auf irgendeine Form der Politik des Klimawandels anzuspielen… [Muslimische] Terroristen laufen frei herum, metzeln nieder, massakrieren, verletzen und versetzen verschiedene Teile Nigerias seit mehr als 8 Jahren in Terror, nicht wegen irgendeiner vernünftigen Sache, sondern weil sie böse sind. Punkt.

Genauso lautstark in seiner Verurteilung derer, die versuchen den Fokus von islamischem Terrorismus auf Klimawandel zu verschieben war Lord David Alton aus Liverpool, ein Menschenrechts-Verteidiger. Am 12. Juni schrieb er:

Die Politiker müssen ehrlicher zu dem werden das das Blutbad antreibt… Jedes [während des Anschlags auf die Kirche am Pfingstsonntag] stellt für einzelne Familien ein tragisches Herzleid dar… Es ist auffallend, wie wenig Interesse Mainstream-Medien daran gehabt haben ihre Geschichten ausführlich zu beschreiben. In Nigeria verlorene einzelne Leben sollten nicht weniger Nachrichtewert haben als in jedem anderen Teil der Welt. Und es ist auffallen, wie schnell Politiker und Kommentatoren dasselbe diskreditierte, banale Narrativ von sich geben, die Antriebe für solche Gemetzel seien Klimawandel und fehlende Ressourcen. Sie sagen, die Ursachen seien „kompliziert“ und erwähnen kaum einmal die jihadistische Ideologie, de hinter den endlosen Gräueltaten von ISIS und Boko Haram. Und dann sagen sie, dass jeder [Christen und Muslime] leiden und es eine Art Gleichwertigkeit der Opfer aus unterschiedlichen religiösen Hintergründen gibt. Sie sollten das den Familien derer sagen, deren Lieben tagein, tagaus das Ziel sind und sehen, welche Art von Antwort sie dann erhalten.

Ohne die Worte „Islam“, „Islamismus“ oder „radikaler Islam“ zu schreiben kommt Alton treffsicher, aber diplomatisch zum Schluss, indem er schreibt:

Es ist höchste Zeit, dass die Welt gegenüber der widerwärtigen Wahrheit aufwacht, dass dieselbe bösartige Kraft, die sich durch eine Gemeinschaft nach der anderen gemordet und verstümmelt hat, weiterhin brutal nigerianische Menschen ermordet und in der Lage gewesen ist, das ungestraft zu tun.

Weiter ist interessant festzuhalten, dass der Präsident Irlands, als er einen fast identischen Terroranschlag der Pfingstsonntags-Ermordung von rund 50 nigerianischen Christen – nämlich das Massaker von Christchurch, als ein Australier in Neuseeland 51 Muslime tötete – damals nichts von Klimawandel erzählte. Stattdessen hob er die wahre Ursache hervor (die auf beide Anschläge zutrifft) – die Religion. Nachdem er sagte, die Moschee-Anschläge in Neuseelen hätten „Menschen auf der ganzen Welt entsetzt“ – das Kirchen-Massaker in Nigeria erhielt in seiner Stellungnahme nie eine solches Schlagwort – fuhr Higgins fort:

Es kann keine Rechtfertigung für Gewaltakte und Diskriminierung auf Grundlage von Religion oder Überzeugungen geben. …Freie Religionsausübung ist ein Eckpfeiler jeder funktionierenden Demokratie und diese Rechte müssen allen Bürgern garantiert werden.

Irlands Präsident ist zufällig kaum der erste oder ranghöchste Politiker, der versucht islamischen Terrorismus dem Klimawandel anzuhängen. Im Dezember 2022 sagte UNO-Generalsekretär António Guterres: „Klimawandel“ … ist erschwerender Faktor für Instabilität, Konflikt und Terrorismus.“

Man begegnet dieser Behauptung selbst an den unwahrscheinlichsten Orten. In seinem aktuellen Buch The Politics of Persecution besteht der palästinensische Akademiker Mitri Raheb darauf, dass, was immer Christen im Nahen Osten vielleicht an Verfolgung erleben, nichts mit dem Islam zu tun hat. In seinem Versuch die Verantwortung allem und jedem sonst zuzuschreiben, bot er sogar in seinem Buch einen Abschnitt  zu „Klimawandel, der der christlichen Gemeinschaft seine Opfer abfordert“ an.

Das sind dann die verkommenen Anstrengungen, die manche Politiker, Akademiker und Medien zu unternehmen bereit sind.  Sie beuten schamlos das menschliche Leid von Christen und anderen aus, indem sie die Aufmerksamkeit  von ihrer wahren Ursache ablenken – islamischer Radikalisierung und Terrorismus – und sich ihren jeweiligen Lieblingsprojekten zuwenden, in diesem Fall dem Klimawandel.

Das „Die sind schuld“-Spiel der islamischen Terroristen

Raymond Ibrahim, 7. August 2022

Im letzten Mai veröffentlichte der Islamische Staat im Irak und Syrien („ISIS“) ein Video der Hinrichtung von rund 20 christlichen Zivilisten in Nigeria. Wie bei vielen anderen solcher ISIS-typischen Videos standen die Terroristen hinter ihren gefesselten und geknebelten Opfern, bevor sie sie umwarfen und ihnen unter „Allahu Akbar“-Gebrüll die Köpfe abschnitten.

Bevor sie das machten, sagte einer der maskierten Muslime in der Sprache Hausa, dass sie die Hinrichtung dieser Christen vornehmen, um „die Tötung des Führers der Gruppe im Nahen Osten früher im Jahr 2022 rächen“. Das ist offensichtlich ein Verweis auf ISIS-Führer Abu Ibrahim al-Haschimi al-Qarschi – einen Mann mit dem Ruf extremer Brutalität – der letzten Februar bei einem Luftangriff amerikanischer und kurdischer Streitkräfte im nordwestlichen Syrien getötet wurde.

Der Leser könnte darüber nachdenken, was verarmte christliche Zivilisten in Nigeria mit den Aktivitäten der US-amerikanischen und kurdischen Streitkräften in Syrien zu tun haben oder wie sie dafür verantwortlich sind. Fakt ist, dass muslimische Terroristen dafür berüchtigt sind alle möglichen Vorwände anführen – von denen viele ans Absurde grenzen – um zu rechtfertigen, dass sie gegen die christlichen Minderheiten in ihrer Mitte vorgehen und sie ermorden.

Zum Beispiel führte ISIS ähnliche „Beschwerden“ an, um sein grausiges Gemetzel an 21 Christen – 20 Kopten und einem Ghanaer – an einem Strand in Libyen 2015 zu rechtfertigen. Ein Artikel in Dabiq, dem englischsprachigen Online-Magazin des Islamischen Staats, mit dem Titel „Rache für die Muslimat [muslimischen Frauen], die von koptischen Kreuzzüglern in Ägypten ermordet wurden“ behauptete, die 21 Christen seien als „Vergeltung“ für zwei koptische Frauen abgeschlachtet worden, die 2010 laut islamischer Propaganda von Ägyptens koptisch-orthodoxer Kirche gezwungen worden waren ihren freiwilligen Übertritt zum Islam zu widerrufen und zum Christentum zurückzukehren.

Tatsächlich wurde der verstorbene koptische Papst Schenouda III, damals fast 90 Jahre alt und bewegungsunfähig gelähmt, als „US-Agent“ dargestellt, „ein Entführer und Folterer weiblicher muslimischer Konvertiten vom Christentum, der in Klöstern und Kirchen Waffen hortet, um Krieg gegen die Muslime zu führen und Ägypten zu teilen, um einen koptischen Staat zu schaffen.“

Der Islamische Staat führte auch den Bombenanschlag auf die Kirche Unserer Lieben Frau von der Erlösung in Bagdad als Ergebnis von „Vergeltung“ für dieselben angeblich zum Christentum zwangsweise rückkonvertierten Frauen in Ägypten an. Damals stürmten bewaffnete Jihadisten die irakische Kirche während eines Gottesdienstes, eröffneten wahllos das Feuer, bevor sie ihre Selbstmordwesten zündeten, die „mit Stahlkugeln gefüllt waren, um möglichst viele Menschen zu töten“. Fast 60 Christen – darunter Frauen, Kinder und sogar Babys (hier sind Bilder der Auswirkungen) – wurden niedergemetzelt.

Diese Art die Opfer verantwortlich zu machen beschränkt sich auch nicht auf den Nahen Osten. Zwei Tage, nachdem eine Serie von Bombenanschlägen am Ostersonntag 2019 Sri Lanka erschütterte, bei denen 359 Menschen getötet wurden, sagte ein nachrangiger Verteidigungsminister, dass der Angriff „als Vergeltung für den Angriff auf Muslime in Christchurch erfolgte“, wo ein Australier in Neuseeland in zwei Moscheen 51 Muslime tötete“.

Zwei Punkte strafen alle solche Behauptungen islamischer „Vergeltung“ aufgrund von „Beschwerden“ Lügen.

Erstens und wie schon erwähnt: Was hatten die 20 vor kurzem abgeschlachteten nigerianischen Christen mit amerikanischen und kurdischen Streitkräften in Syrien zu tun? Was hatten die irakischen Christen der Kirche Unserer Lieben Frau von der Erlösung oder der geköpfte Ghanaer mit den eingebildeten Verbrechen der Koptischen Kirche zu tun?

Und übrigens: Was haben Christen des Nahen Ostens, Afrikas und Asiens mit dem säkularen Westen zu tun? Wann immer letzterer irgendwie Muslime vor den Kopf stößt – ob durch die Veröffentlichung von Karikaturen oder den Beginn militärischer Operationen in Afghanistan – „reagieren“ Muslime damit, dass sie die christlichen Minderheiten in ihrer eigenen Mitte terrorisieren. Was genau haben Ostern feiernde braune Christen in Sri Lanka mit einem Weißen zu tun, der in Neuseeland Muslime tötet? Und wenn der Anschlag an Ostern eine Form der Vergeltung war, was erklärt dann die Tatsache, dass Muslime praktisch jedes Ostern Bombenanschläge auf Kirchen verüben (zuletzt erst wieder in Indonesien)?

Was uns zum zweiten Punkt bringt: Seit wann brauchen islamische Terroristen, die regelmäßig Hass auf andere predigen, überhaupt einen Grund oder eine Rechtfertigung, um Nichtmuslimen, allen voran Christen, das Leben zur Hölle zu machen? Seit Juli 2011 z.B. habe ich die monatlichen Berichte „Muslim Persecution of Christians“ [Christenverfolgung durch Muslime] zusammengestellt (die beim Gatestone Institute veröffentlicht werden). In praktisch jedem einzelnen dieser monatlichen Berichte werfen Muslime Bomben auf Kirchen, verbieten diese oder terrorisieren allgemein Christen. Sollen wir ernsthaft glauben, dass alles geschehe aufgrund von muslimischen „Beschwerden“ über die entmachteten christlichen Minderheiten in ihrer Mitte?

Selbst die muslimischen Terroristen, die „Beschwerden“ anführen, geben oft die Wahrheit hinter ihrem Tun preis. 2021 nahmen Muslime die Ermordung Nabil Salmas, eines weiteren Christen, im Sinai auf Video auf. In dem Video beschuldigen die Terroristen den Kopten fälschlich des Baus einer Kirche, die „mit dem Krieg der ägyptischen Armee und Geheimdienstes gegen den Islamischen Staat kooperiert“. Aber unmittelbar vor der Ermordung Salmas sagte der hinter ihm stehende Sprecher dies:

Alles Lob sei Allah, der seinen Sklaven [den Muslimen] zu kämpfen befahl und der den Ungläubigen Erniedrigung zuwies [letzteres wurde gesagt, während der Terrorist verächtlich auf den gefesselten und knienden Mann vor sich zeigte], bis sie die Jizya zahlen, während sie sich absolut unterworfen fühlen.

Das ist natürlich eine Umschreibung von Sure 9,29, die den Muslimen gebietet Jihad gegen die „Völker des Buches – Christen und Juden – zu führen, bis sie Tribut zahlen und völlig gefügig sind“. Beachten Sie: Der Koran führt keine Beschwerden über Christen und Juden an – außer natürlich die Tatsache, dass sie Christen und Juden sind, heißt Ungläubige, die die Autorität Mohammeds ablehnten und daher der Feind sind.

Kurz gesagt: Alle von diesen die bereits entrechtete religiöse Minderheiten in ihrer Mitte terrorisierenden Muslimen angeführten „Beschwerden“ sind verlogen und sollen die ansonsten feigen und grässlich Taten der Muslime „legitim“ machen.

Der lange Jihad gegen Syriens Christen

Ein christlicher Humanist erzählt seine Geschichte

Andrew Harrod, FrontPage Mag, 4. Juli 2022

„Eine Aussöhnung mit diesen Muslimen, die eines Tages aufwachen und dir einfach das Wenige wegnehmen, das du hast – niemals!“, verkündete der katholische französische Entwicklungshelfer Alexandre Goodarzy gegenüber seiner zukünftigen syrisch-christlichen Ehefrau. Solche Erfahrungen mit syrischen Christen in seinen frisch [ins Englische] übersetzten Memoiren „Kidnapped in Iraq: A Christian Humanitarian Tells His Story“ [Im Irak entführt: Ein christlicher Humanist erzählt seine Geschichte] weisen auf die Jahrhunderte der Unterdrückung hin, die die unter muslimischer Herrschaft im Nahen Osten lebenden Christen erlebt haben.

Wie früher schon diskutiert, dienen Goodarzys Jahre der Erfahrungen in Syrien und dem weiteren Nahen Osten für SOS Chretiéns d’Orient dafür jegliche Naivität bezüglich eines demokratischen „arabischen Frühlings zu widerlegen, die aus den Aufständen im Nahen Osten ab 2011 entstand. Nicht moderate Demokraten, sondern Jihadisten dominierten die Rebellion gegen Syriens brutalen Dikator Baschar al-Assad, sagte ein Mitglied der christlichen Minderheit Syriens gegenüber Goodarzy. Entsprechend gilt: „Wenn sie gewinnen, werden sie versuchen jedem einzelnen von uns ‚Übertritte‘ und die Moschee aufzuzwingen.“

Syriens alawitische Minderheit, ein Ableger des schiitischen Islam, von vielen der sunnitischen Mehrheit in Syrien und dem weiteren Nahen Osten als ketzerisch betrachtet, bildeten die innenpolitische Basis von Assads Regime. Sunnitisch-jihadistische Wut zielte daher sowohl auf Alawiten als auch auf Christen, hielt Goodarzy fest.

Wenn die Muslime freitags ihre Moscheen verließen, riefen manche durch Megafone: „Alawiten ins Grab und Christen nach Beirut!“ Und dann: „Vergrößert die Gräber der Alawiten – werft die Christen mit rein!“

Nicodemus Daoud Sharaf, der syrisch-orthodoxe Erzbischof von Mossul, deutete 2017 bei einer Vortragreise in Frankreich an, dass viele Muslime im Nahen Osten solche Gefühle teilen. Als Daoud die Eroberung Mossuls durch den Islamischen Staat 2014 auf einer Konferenz diskutierte, fragte ihn ein Teilnehmer, „ob irgendwelche Muslime ihm und seinen Mitchristen während des Krieges geholfen haben“, hält Goodarzy fest. Daouds „direkte Antwort brachte das gesamte Publikum zum Lachen“, erinnert sich Goodarzy:

„Ja! Diejenigen, die den Koran nicht gelesen hatten.“ Womit die Schlussfolgerung natürlich lautet, dass „gut informierte“ Muslime, deren Loyalitäten nicht gemäßigt oder im Zaum gehalten werden, an sich dem Christentum feindlich gegenüberstehen.

Ein Christ in Maaloula (Syrien) erklärte Goodarzy, wie Christen sich an den Konflikt zwischen Muslimen in der Region gewöhnt haben. Nachdem der Bürgerkrieg Syrien 2011 auseinanderbrach, wollten lokale Christen „nicht darin verwickelt werden und wir hielten uns so lange wie möglich raus“, erklärte der Christ. Denn Christen, die unter rivalisierenden nahöstlich-muslimischen Gruppen leben „sind es nach Jahrhunderten von deren Konflikten schlicht leid  ins Kreuzfeuer dieser endlosen Konfrontationen zwischen Muslime und anderen Muslimen zu geraten.“

Derartiger Konflikt und Unterdrückung haben im Lauf der Zeit ihre Opfer von einer christlichen Gemeinschaft gefordert, die in der Levante einst die Mehrheit gestellt hatte. Vor den islamischen Eroberungen im siebten Jahrhundert war „Syrien das ultimative christliche Land gewesen. Saulus, der Christenverfolger und zukünftige Heilige Paulus, wurde auf der Straße nach Damaskus von Christi Gnade berührt“, schreibt Goodarzy. In Antiochia „wurde die erste Kirche gebaut und hier entstand der Name Christen“.

Dann kamen eine Reihe muslimischer Herrscher, die die Christen als Dhimmis mit Lasten wie der Kopfsteuer Jizya unterjochten. „Jede christliche Generation fand unter den Muslimen Frieden nur in einer eventuell vorhandenen Flaute, die den militärischen Zusammenstößen eines jeden neuen Reichs oder Kalifats folgten“, schreibt Goodarzy. Die Jizya

sollte immer schwerer werden, was die Christen schließlich zwang sich zum Islam zu bekehren oder ins Exil zu gehen. Wie die Jahrhunderte vergingen, sollte jede neue muslimische Eroberung die Übertritte von Ländern zum Islam intensivieren. Proportional machten wahre Christen sich mit abnehmenden Zahlen, Dhimmitum, Sklaverei, Verfolgungen und Märtyrertum vertraut.

Diese ständige Löschung des Christentums stellt jedoch für die Muslime der Region auf viele Weisen eine selbst zugefügte Wunde dar. „Unsere Gesellschaft braucht Christen“, erklärte im September 2016 Jean-Clément Jeanbart, der Erzbischof von Aleppo in der melkitisch-griechisch-orthodoxen Kirche, merkt Goodarzy an. Christen „arbeiten selbstlos daran, dass die Leute in Harmonie leben, einander akzeptieren. Hier sind Christen oft führend gewesen, besonders in der Medizin, den Naturwissenschaften und Stadtplanung“, sagte Jeanbart. Ein weiterer syrisch-orthodoxer Priester erklärte Goodarzy, wie grob vereinfachend Behauptungen aus einem mittelalterlichen muslimischen Zeitalter sind. „Unser Volk brachte den erobernden Arabern Wissen und Literatur, die zu einem goldenen Zeitalter führten, aber sie haben sich diesen Beitrag zur Zivilisation selbst gutgeschrieben“, sagte der Priester.

Dieser langjährige christliche Überlebenskampf in Syrien und dem weiteren Nahen Osten macht die realpolitische Allianz verständlich, die es oft zwischen Christen und Diktatoren wie der Dynastie Assad gegeben hat. Wie der nächste Artikel in dieser Serie untersuchen wird, sind Diktatoren, so berüchtigt sie auch sind, zumindest für Christen und andere Minderheiten, oft das geringste politische Übel in der Region.

Tod für christliche „Gotteslästerer“ im muslimischen Pakistan

Raymond Ibrahim, 18. Juli 2022 (Gatestone Institute)

Ashfaq Masih, oben rechts

Am 4. Juli wurde ein christlicher Handwerker, der die letzten fünf Jahre auf sein Verfahren wegen einer falschen „Blasphemie“-Anschuldigung wartete, von einem pakistanischen Gericht zum Tod durch Hängen verurteilt, weil er angeblich den muslimischen Propheten Mohammed beleidigt haben soll.

Fünf Jahre zuvor, am 5. Juni 2017, geriet Ashfaq Masih (34) in einen Streit mit Muhammad Naveen, einem Rivalen, der nahe der von Masih eine Werkstatt eröffnet hatte. Nach Angaben von Masihs Nichtschuldig-Plädoyer war Muhammad „eifersüchtig, weil mein Geschäft besser lief“. Am folgenden Tag, dem 6. Juni kam ein weiterer muslimischer Mann

in mein Geschäft, um an seinem Motorrads ein Rad auswuchten zu lassen. Ich wuchtete das Rad aus und forderte meine Bezahlung für meine Arbeit wie sie zwischen uns vereinbart war. Muhammad Irfan lehnte es ab mir Geld zu geben und sagte: „Ich bin ein Anhänger von Peer Fakhir [einem muslimischen Asketen] und du darfst kein Geld von mir verlangen.“ Ich sagte ihm, dass ich an Jesus Christus glaube und ich glaubt nicht an Peer Fakhir und bitte bezahle mich für meine Arbeit.“

An diesem Punkt ging Muhammad Irfan zum Laden von Muhammad Naveen – oder kehrte vielleicht dorthin zurück – und einige Augenblicke später hatte sich ein muslimischer Mob um den Laden des Christen gebildet. Maish erklärt:

Beide verschworen sich gegen mich und reichten eine unwahre FIR [First Incident Report – erste Anzeige eines Vorfalls] gegen mich ein. Ich erzählte einem Polizisten die wahre Geschichte, aber er zeichnete meine Version nicht auf, sondern führte eine Ermittlung gegen mich durch. Ich habe weder irgendein abfälliges Wort gegen den Propheten Mohammed geäußert, noch kann ich daran denken.

Neben dem konkurrierenden Landeinhaber Muhamad Naveed brachte Muhammad Irfan zwei weitere Muslime – Muhammad Nawaz und Muhammad Tahir – dazu zu lügen und der Polizei zu erzählen, sie hätten „Masih abfällige Worte gegen den muslimischen Propheten sagen gehört“, obwohl keiner von ihnen bei dem Streit dabei war.

Masih wurde unter Abschnitt 295-C des pakistanischen Strafgesetzbuchs angeklagt, in dem es heißt:

Wer immer mit Worten, gesprochen oder geschrieben oder durch sichtbare Darstellung oder durch Beschuldigung, Anspielung oder Unterstellung, direkt oder indirekt, den heiligen Namen des Heiligen Propheten Mohammed (Friede sei mit ihm) beschmutzt, soll mit dem Tod oder lebenslanger Inhaftierung bestraft werden und auch eine Geldstrafe zahlen müssen.

Das Problem mit diesem Gesetz ist weniger, dass seine Strafen extrem und unwiderruflich sind, sondern dass Muslime es regelmäßig ausnutzen, um persönliche Missgunst gegen nichtmuslimische Minderheiten in Pakistan zu regeln, wie es hier der Fall ist. Tatsache ist, dass Pakistans nichtmuslimische Minderheiten, zumeist Christen und Hindus, es besser wissen als etwas zu sagen, was als für den muslimischen Propheten beleidigt fehlgedeutet werden könnte – da sie mit den fatalen Auswirkungen durchaus vertraut sind. Sie werden von kleinauf gelehrt nichts als Hochachtung für den Propheten des Islam zu zeigen. Aber das hält Muslime nicht davon ab diese „Ungläubigen“, gegenüber denen sie einen Groll hegen, fälschlich zu beschuldigen Mohammed lautstark beleidigt zu haben.

Amnesty International hielt diese Dynamik ein einem Bericht fest, der vor fast drei Jahrzehnten, 1994, zusammengestellt wurde.

In allen Amnesty International bekannten Fällen scheinen die Blasphemie-Vorwürfe [in Pakistan] unbegründet erhoben worden zu sein, sich einzig auf die religiösen Überzeugungen des Einzelnen zu gründen. … Die verfügbaren Beweise in all diesen Fällen legen nahe, dass Anklagen als Maßnahme zur Einschüchterung und Bestrafung von religiösen Minderheitsgemeinschaften erhoben wurden. … Feindlichkeit gegenüber religiösen Minderheitsgruppen schienen in vielen Fällen von persönlichen Feindschaften, beruflicher oder wirtschaftlicher Rivalität verstärkt zu sein oder von dem Wunsch politischen Vorteil zu gewinnen. Amnesty International ist als Konsequenz zu dem Schluss gekommen, dass die meisten Einzelpersonen, die sich heute Blasphemie-Klagen gegenüber sehen oder wegen solcher Anklagen verurteilt wurden, politische Häftlinge sind, die einzig wegen ihrer tatsächlichen oder unterstellten religiösen Überzeugungen inhaftiert wurden, was ihre Gedanken- und Gewissens- sowie Religionsfreiheit verletzt. [Hervorhebung hinzugefügt]

Die Schlussfolgerung, dass pakistanische Gerichtssäle, wenn es um Blasphemiefälle geht, zu Scheingerichten werden, scheint eine adäquate Beschreibung des aktuellen Verfahrens gegen Ashfaq Masih zu sein. Trotz der dem gesunden Menschenverstand entsprechenden Tatsache, dass man weiß, dass Christen in Pakistan ultravorsichtig deswegen sind irgendetwas zu sagen, das als Mohammed beleidigend fehlgedeutet werden könnte, argumentierte die Staatsanwaltschaft: „Am 15. Juni 2017 um 12 Uhr mittags äußerte der beschuldigte Ashfaq Masih, als er in seinem Geschäft saß, gotteslästerliche Worte über den Propheten Mohammed und sagte Worte, die nicht wiedergegeben werden können.“

Was Khalid Wazir angeht, den muslimischen Richter, der die Verhandlung des Falls leitete, so ging dieser so weit zu erklären: „Es war nicht zu glauben, dass ein Muslim diesbezüglich eine Geschichte erfinden würde.“ Gleichzeitig beschrieb er die von Masihs Verteidigungsteam vorgelegten Beweise als „nicht glaubhaft“. Und so verkündete Khalid am 4. Juli 2022, dass der 34-jährige Christ, der eine Ehefrau und eine kleine Tochter hat, „am Hals aufgehängt werden soll, bis sein Tod durch ein Ehrenwertes Hohes Gericht bestätigt wird“.

Angesichts der Tatsache, dass Masih die letzten fünf Jahre im Gefängnis bereits genug gelitten hat, war seine Familie entsetzt, als der Richter die Todesstrafe verkündete. Er wurde sogar daran gehindert seine Mutter zu sehen oder bei ihr zu sein, bevor sie 2019 starb, weil er hinter Gittern war. Seitdem „ist der Fall mehrfach unterbrochen worden, es hat Terminverschiebungen gegeben, der Richter kam nicht, Zeugen tauchten nicht auf und selbst der Anwalt der Beschwerdeführer registrierte seine Anwesenheit nicht.“

Laut Masihs älterem Bruder Mehmood,

verblüffte mich das Urteil und ich wusste nicht, was ich tun sollte. Ich konnte mich kaum zusammenreißen und verließ den Gerichtssaal und begann zu weinen, weil das für mich das Ende der Welt war. Ich eilte nach Hause und informierte meine Familie. Meine Frau und Kinder fingen auch an zu weinen. Als sich die Nachricht verbreitete, begannen meine Verwandten zu Besuch zu kommen, um mich zu trösten, aber es war für mich nicht einfach, weil Masih mein einziger Bruder ist und ich ihn sehr liebe.

In der Besprechung dieses Urteils sagte Nasir Saeed, der Direktor des Center for Legal Aid Assistance and Settlement, einer gemeinnützigen Organisation, die verfolgte Christen in Pakistan unterstützt, das Urteil sei „sehr traurig, aber erwartet“ und fügte hinzu:

Ich erinnere mich an keinen Fall, in dem das untere Gericht beschloss für jemanden, der der Blasphemie beschuldigt war, Kaution zuzulassen oder ihn freizulassen. Die Richter sind sich bewusst, dass solche Fälle dafür da sind das Gegenüber, insbesondere bei Christen,  zu bestrafen oder wegen persönlichen Grolls zu erledigen. Wegen des Drucks islamischer Gruppen zögern die Richter unterer Gerichte das Opfer auf freien Fuß zu setzen, sondern fällen beliebte Urteile, um ihre eigene Haut zu retten und die Last dem höheren Gericht zuzuschieben. Masihs Fall war sehr klar – der Ladeninhaber wollte ihn weghaben und Naveed war ein Konkurrent, der ihn fälschlich der Blasphemie anklagte. Er ist unschuldig und hat bereits fünf Jahre im Gefängnis verbracht, für ein Verbrechen, das er nie begangen hat.

Masihs Fall ist jetzt seit Jahresbeginn mindestens das dritte Todesurteil seiner Art.

Im Februar 2022 wurde gegen Zafar Bhatti (58) – ein weiterer Christ, der nach einer falschen Blasphemie-Anschuldigung gegen Mohammed in einem Text eine lebenslängliche Strafe verbüßt – die Todesstrafe verhängt.

Im Januar 2022 wurde Aneeqa Atteq, eine muslimische Frau, zum Tode verurteilt, nachdem ein pakistanisches Gericht sie der Beleidigung Mohammeds in Textbotschaften für schuldig befand, die sie einem Mann per WhatsApp schickte. Sie bot allerdings eine plausiblere, wenn nicht gar prosaische Erklärung: Der Mann, der sie anzeigte, „rächte“ sich an ihr, weil sie seine Avancen zurückgewiesen hatte.

Es lohnt sich festzuhalten, dass, so erschreckend es ist in einem pakistanischen Gerichtssaal der Blasphemie beschuldigt zu werden, es sogar noch viel schlimmer ist einem pakistanischen Mob in die Hände zu fallen. Ein zehn Jahre alter Bericht hielt fest, dass in Pakistan allein von 1990 bis 2012 „52 Menschen außergerichtlich aufgrund von Blasphemie-Vorwürfen ermordet worden sind“.

Erst vor kurzem, im März 2022, griffen eine muslimische Frau und ihre zwei Nichten Safoora Bibi an und schlitzten ihr die Kehle auf, nachdem eine Verwandte der drei Mörderinnen lediglich träumte, Bibi habe Mohammed gelästert.

Im Februar 2022 steinigte ein muslimischer Mob einen geistig behinderten Mann zu Tode, nachdem ein Gerücht aufkam, er habe einen Koran verbrannt.

Im Dezember 2021 brach ein wilder Mob über eine Fabrik herein, ermordete und verbrannte dann die Leiche eines Mannes aus Sri Lanka, wegen Gerüchten, er habe Mohammed gelästert. (Zumindest scheint es so, dass der Mob ihn tötete, bevor er ihn anzündete, anders als bei einem jungen christlichen Paar, das ein anderer pakistanischer Mob 2015 langsam bei lebendigem Leib wegen des Gerüchts verbrannte, sie hätten den Islam beleidigt.)

Diese horrende Art der Ermordung angeblicher „Gotteslästerer“ wurde vor kurzem tausende Meilen entfernt von Pakistan zur Schau gestellt – in Nigeria. Vor zwei Monaten wurde Deborah Emmanuel, eine christliche Studentin, von einer Reihe Studenten gesteinigt und in Brand gesetzt; sie hatte zuvor die Avancen eines muslimischen Mannes zurückgewiesen. Der rächte sich, indem er laut verkündete, sie habe Mohammed, den Propheten des Islam, gelästert; und kurz darauf hatte sich ein mörderischer Mob gebildet und nahm Rache.

Das ist eine Mahnung: So unterdrückerisch „Blasphemie-Gesetze“ in Pakistan auch sind, sie sind nicht auf die Kultur dieses Staates beschränkt oder ihr Nebenprodukt. Sie sind vielmehr Nebenprodukte des Islam und treten überall in der islamischen Welt auf und spalten sogar den Westen; aktuelle Beispiele stammen aus Bangladesch, Frankreich, Indonesien, dem Iran, Malaysia, dem Oman, Spanien usw.

In den Worten eines muslimischen Klerikers, der den Mob-Mord und die Verbrennung von Deborah Emmanuel in Nigeria verteidigte: „Wenn du den Propheten anrührst, werden wir tollwütige Leute … Jeder, die den Propheten anrührt, bestraft ihn nicht – tötet ihn einfach!“

Die moralische Unanständigkeit der Mainstream-Medien, unserer Kirche und unserer Politiker

Peter Baum, Weekly Blitz, 17. Juni 2022

Vor ganz kurzem gab fanden auf dem afrikanischen Kontinent zwei Gräueltaten statt, die von den Mainstream-Medien nicht berichtet wurden. Diese Publikation hat ständig über solche Ereignisse in Afrika berichtet und wird weiter wichtige Dinge enthüllen, die die Mainstream-Medien ignorieren.

Diejenigen, die mit blanker Verachtung behandelt wurde, haben Angst vor der nächsten Gräueltat. Sie leben in dem Wissen, dass die internationalen Organisationen, die gegründet wurden, um sie zu schützen, ihre Notlage völlig ignoriert haben und sie werden wie menschliche Exkremente behandelt.

Die Mainstream-Medien, die oft der Auslöser sind Missstände aufzeigen, um Aufdeckung und Hilfe für die Hilflosesten in unserer Gesellschaft zu ermöglichen, sind viel zu besessen von anderen, weniger wichtigen Dingen, als die massenhaften Gemetzel an Schwarzafrikanern. Solche Gräueltaten passen weder in ihre aktuelle Agenda noch in die Agenda des Establishments. Wie kann das sein, insbesondere in der Zeit von Black Lives Matter? Indigenes schwarzafrikanisches Leben – oder Tod – ist eindeutig uninteressant, wenn die Mörder Muslime sind.

Am 6. Juni griffen Muslime in Owo, im südwestlichen Nigeria, Kirchenbesucher beim Gebet in einer katholischen Kirche an. Viele wurden getötet, andere lagen im Sterben und sind seitdem gestorben. Unter den Toten waren Säuglinge, Kinder, Mütter und Alte. Sie wurden niedergeschossen und danach zu Tode gehackt. Solche Angriffe sind in Nigeria alltäglich und tausende unschuldiger schwarzer Zivilisten, hauptsächlich christliche Kirchenbesucher, Frauen und Kinder werden für willkürliche Hinrichtungen durch bewaffnete Muslime selektiert. Lassen Sie mich das wiederholen: Die Opfer sind schwarzafrikanische, christliche Zivilisten und die Mörder sind bewaffnete, militante Muslime: schwarze Afrikaner und braune Kaukasier. So sieht die faktische, einfache, rassische und religiöse Demografie aus.

Am 30. Mai wurden im nördlichen Landdorf Solhan in Burkina Faso mehr als 160 schwarzafrikanische Dorfbewohner von Muslimen abgeschlachtet. Die Täter des Gemetzels war wieder eine Mischung aus schwarzen und braun-kaukasischen Muslimen. Ähnlich wie in Nigeria sind solche Angriffe in Burkina Faso alltäglich; dort sind in den letzten fünf Jahrzehnten tausende indigener Schwarzafrikaner von Muslimen abgeschlachtet worden. Die radikalen und religiösen Dynamiken bezüglich der Opfer und Mörder wiederholen die Erfahrungen von Nigeria.

Am 3. Mai wurden mehr als 70 Dorfbewohner im Dorf Kodyel in der Provinz Komamandjani in Burkina Faso abgeschlachtet.

Andere Länder in der Sahelzone wie Mauretanien, Niger und Mali haben zahlreiche ähnliche Gräuel erlebt. Und lassen Sie mich wiederholen, dass die tausenden Opfer hauptsächlich indigene, nichtmuslimische Afrikaner sind und die Täter eine rassische Mischung als Afrikanern und Kaukasiern, vereint unter dem Islam.

Keine dieser drei aktuellen Gräueltaten wurde im Mainstream-Fernsehen oder Radionachrichten in Großbritannien berichtet. Ein Überblick über andere westliche Fernseh- und Radiosender erwies sich als ähnlich einheitlich. Jegliche Berichte wurden in allerlei anderen, auf Afrika konzentrierten Nachrichtenmeldungen auf Internetseiten versteckt, die im Durchschnitt 36 Stunden lang erschienen. Leider ist das die Norm. Die Auslöschung von christlichen und nichtmuslimischen Afrikanern durch Islamisten ist es nicht wert in globalen Nachrichten zu erscheinen. Sehr gelegentlich wird das von Qatar finanzierte Al-Jazira solchen Gräueln etwas Raum geben, was pervers ist, bedenkt man, dass Qatar der Hauptfinanzier des islamischen Terrorismus in der Sahelzone ist.

Nicht ein einziger Parlamentarier stand im Unterhaus auf, auch nicht im Oberhaus, um den Opfern zu kondolieren, gegen die Gewalttaten zu protestieren oder die Täter zu entlarven und zu verurteilen. Unsere Kirchenleiter aller Konfessionen haben geschwiegen, waren aber paradoxerweise extrem lautstark bei einem anderen afrikanischen Land, Ruanda, wohin die britische Regierung illegale Immigranten deportieren könnte. Justin Welby, der Erzbischof von Canterbury und andere Kirchenführer sind diesbezüglich besonders lautstark gewesen, aber leider schweigen sie zu muslimischen Morden an Schwarzafrikanern. Die britische Kirche hat falsche Prioritäten und ihre Führer erinnern mich an die Kirchenführer während der Nazi-Zeit, wo sie schwiegen, als Juden, Schwule, Roma, Kommunisten und die physisch und geistig Behinderten in die Gaskammern geschickt wurden.

Was die Gemetzel in Nigeria und Burkina Faso angeht, so gingen keine Schwarzen-Gruppen oder andere Menschenrechtsgruppen zum Protest auf der Straße. Unsere Radiosender, unsere Zeitungen und die sozialen Medien haben diese Gräuel, obwohl sie sich ihrer bewusst sind, ignoriert. Man muss den moralischen Anstand all derer infrage stellen, die weiter schweigen, weil Schweigen Zustimmung ist.

Die UNO würde sicher eine Untersuchung durch eines ihrer zahlreichen Gremien oder Räte einrichten, um die fortgesetzten Angriffe auf wehrlose, hilflose afrikanische Zivilisten zu diskutieren, einschließlich der jüngsten davon. Und was ist mit Amnesty International und War On Want – beide zu fanatisch von der Dämonisierung des einzigen jüdischen Staates besessen, der paradoxerweise eine multirassische, freie Gesellschaft ist. Nein, nichts, absolut nichts. Kein Menschenrechtsrat, keine NGO, nichts von der Organisation der Afrikanischen Einheit. Und Black Lives Matter? Null, nichts, „sweet Fanny Adams“, wie wir in Großbritannien sagen. Diese schwarzen Leben waren eindeutig nicht wichtig und sind denen nicht wichtig, die die Mittel haben zu helfen und helfen sollten.

Ironischerweise machte der intellektuell beschränkte Präsident der Republik Irland, ein Herr Higgins, auf unbedeutende Weise Anspielungen auf die beiden jüngsten Ereignisse, machte aber dafür den Klimawandel verantwortlich. Das ist kein Scherz. Irland verdient diesen Clown, angesichts des tiefsitzenden Rassismus in seinem Parlament. Denn diejenigen, die angesichts dieser Äußerung ihre Augenbrauen hochgezogen haben, sollten sich bitte erinnern, dass sein Land mehr öffentliche Denkmäler für Nazi-Kollaborateure hat als die ganze Welt zusammen. Irland war das einzige Land der Welt, das zum Tod von Hitler kondolierte und das einzige Land Europas, das versuchte, Gesetze zur Kriminalisierung derer zu verabschieden, die den einzigen jüdischen Staat der Welt besuchen oder Handel mit ihm treiben. Ich schweife ab, also lassen Sie uns zum eigentlichen Thema zurückkehren.

Vergleichen Sie diese und frühere von Islamisten an schwarzen, nichtmuslimischen Afrikanern verübten Unmenschlichkeiten mit dem aktuellen unglücklichen Tod einer palästinensischen Journalistin oder sogar dem Tod von George Floyd. Die Sättigung der Medienaufmerksamkeit bei diesen zwei Ereignissen war weltweit, viral, überzogen, einseitig, unaufhörlich und wurde von jedem erkennbaren Medienorgan umfangreich kommentiert.

Tatsächlich werden diese beiden Ereignisse noch Wochen und Jahre nach dem Vorfall berichtet. Warum keine Berichte über die Gemetzel in Afrika? Das macht keinen Sinn. Nur für Medienfaschisten macht das Sinn. Für moralisch anständige Menschen macht es keinen Sinn.

Wären die Opfer, sagen wir: Palästinenser oder wären die Täter weiße, rechte Militante, was glauben Sie als Leser, wie die Berichterstattung aussehen würde? Es gäbe eine weltweite Empörung in den Medien. Wie Sie sehen, kümmern die globalen Medien weder die Opfer noch die Mörder, außer diese Gruppen passen in die Agenda, von denen die Mainstream-Medien fanatisch besessen sind. Die Palästinenser werden mit ungerechtfertigter und unverhältnismäßiger Sympathie und der jüdische Staat mit ungerechtfertigtem und unverhältnismäßigem Hass behandelt. Ähnlich werden weiße konservative Christen von den Mainstream-Medien mit ungerechtfertigtem und unverhältnismäßigem Hass identifiziert. Und das ist der Grund, warum die Mainstream-Medien keine Gelegenheit auslassen, wenn die Möglichkeit besteht diese beiden Bevölkerungsgruppen negativ hervorzuheben. Und die Berichterstattung ist obsessiv, gesättigt und ausgedehnt.

Das erklärt nicht das Schweigen der Kirchen und Politiker – besonders schwarzer Politiker und der Vereinten Nationen – zu den Ereignissen in Afrika und sollte auch nicht als Ausrede dafür genutzt werden. Außer natürlich sie ahmen die Mainstream-Medien nach – was sie tun.

Die Publikation Weekly Blitz und ich selbst als Auslandsredakteur dieses mutigen Magazins werden weiter recherchieren und die Unmenschlichkeiten aufdecken, die von Islamisten an Afrikanern verübt werden. Wir werden weiter die totale moralische Unanständigkeit unserer Medien, unserer Parlamentarier, unserer Kirchenmänner und -frauen, unserer vielen Menschenrechtsorganisationen, Wohlfahrtsorganisationen und unserer Kulturikonen bloßstellen, die einfach deshalb weiter schweigen, weil sie widerliche Heuchler und intellektuell zurückgeblieben sowie voreingenommen sind. Es gibt zweifelsohne eine Agenda innerhalb der von der UNO unterstützten globalen Mainstream-Medien sich unfair auf den einzigen jüdischen Staat der Welt zu konzentrieren. Es gibt eine fanatische Obsession einzig Israel als den Bösen herauszuheben und die Palästinenser als Opfer hinzustellen, was ironisch und pervers ist. Warum? Nun, sowohl die Palästinenser-Satzungen – die palästinensische Nationalcharta von 1968 und die palästinensische Hamas-Charta von 1988 – spiegeln mit ihrer Forderung nach der Auslöschung der Juden die Nazi-Ideologie. Es gibt ein weltweites Schweigen zu diesen hitlerischen Dokumenten, die drei Generationen palästinensischer Kinder indoktriniert haben. Die Welt schweigt und indigene, nichtmuslimische Schwarzafrikaner werden weiter von Islamisten abgeschlachtet.

Und für Leser dieses Artikels ist Schweigen Zustimmung.