Zunahme des „Verschwindens“ koptisch-christlicher Frauen und Mädchen im Ramadan

Raymond Ibrahim, 9. Ma9 2022 (Coptic Solidarity)

Mary Wahib Joseph vor und nach ihrem Veschwinden

Zwei Geschichten koptisch-christlicher Frauen, die von den Straßen Ägyptens verschwinden und um dieselbe Zeit im Monat Ramadan, im April 2022, auftauchen, sind Zeugnis für die anhaltende Verbreitung dieses Phänomens.

Am 11. April verschwand Simone Adel Isaac, ein 15 Jahre altes koptisches Mädchen. Ihre Eltern führten sofort eine umfangreiche Untersuchung durch, einschließlich der Befragung ihrer Freundinnen, bis sie beschlossen, dass der Bruder eines ihrer muslimischen Schulkameraden hinter ihrem Verschwinden steckte. Die Eltern lieferten der Polizei den Namen des Muslims, seine Adresse und Telefonnummer und warteten in Sorge auf die Rückkehr ihrer Tochter.

Zu ihrer Bestürzung unternahm die Polizei wenig. Verzweifelte Eltern reagierten damit, dass sie ihre Erfahrungen in einem Video teilten, das viral ging. Von der Polizei auf diese Weise im Stich gelassen, appellierte die Mutter in Tränen aufgelöst an alle und jeden, einschließlich des ägyptischen Präsidenten Sisi und des koptischen Papstes, sie mögen eingreifen: „Jede Person mit einem gnädigen Herzen, der sie mir zurückbringen kann, bitte tut das, denn mein Mädchen ist minderjährig, mein Mädchen versteht nichts, sie wurde von diesem Typen getäuscht, seiner Schwester und sogar seiner Mutter.“ Und der Vater des Mädchens fügte hinzu: „Die Regierung weiß genau, wo der [muslimische] Kerl ist. Sie sollten diejenigen sein, die hingehen und ihn kriegen, nicht wir.“

Simone Adel

Bald danach – und  wie üblich unter unklaren Umständen – vereinte die die Polizei das Mädchen mit seiner Familie.

Am 5. April verschwand Mary Wahib Joseph (36), eine christliche dreifache Mutter, samt ihrer einjährigen Tochter. Eine Woche, nachdem ihr Ehemann und die erweiterte Familie alle, einschließlich der Polizei, wegen ihres Verschwindens kontaktierte, erschien Mary am 12. April in einem Video, unter einen Hijab gewickelt und sagte, dass sie bereitwillig und ohne jeden Zwang zum Islam konvertierte, dass ihr Name jetzt Mary Ahmed Muhammad laute und dass ihr Ehemann, Kinder und Eltern aufhören sollten nach ihr zu suchen. Die ganze Zeit, in der sie diese Behauptungen machte, konnte man im Hintergrund ihre Baby-Tochter weinen hören.

In Antwort auf dieses Video sagte ihr Ehemann, dass er die Eigenheiten seiner Frau kenne und eindeutig sagen könne, dass sie unter Zwang sprach. Er stellte auch heraus, wenn sie wirklich weggelaufen wäre, um zum Islam zu konvertieren und ihn und die beiden andren kleinen Kinder  im Stich zu lassen, warum hat sie dann nichts von ihren Sachen mitgenommen? Stattdessen war sie mitten in den Vorbereitungen des Hauses auf Ostern und hatte das Haus ohne jede Habseligkeiten verlassen um einzukaufen, also „sind das Handlungen einer Frau, die vorhat zu flüchten?“, fragte er.

Ein paar Tage später und weil auch genau dieses „Verschwinden“ viel Lärm machte, wurden Mary und ihr Kind ihrer Familie zurückgebracht, wieder mit wenig Erklärung dessen, was geschehen war.

Es ist schwer zu betonen, wie üblich diese beiden Geschichten sind – bis hin zu jeder Einzelheit. Mary Wahib Joseph ist bei weitem nicht die erste christliche Frau, die verschwindet, in einem Video in Hijab gekleidet wieder auftaucht und sagt, sie habe aus freien Stücken den Islam angenommen, nur damit später die Wahrheit herauskommt. Ein praktisch identischer Fall aus dem Jahr 2020 ist hier dokumentiert.

Das einzig Ungewöhnliche an diesen beiden Geschichten, die sich in Ägypten wiederholt abgespielt haben, besteht darin, dass die beiden Frauen und die Teenagerin es tatsächlich zurück zu ihren Familien schafften, wenn auch zweifellos erst, nachdem sie von ihrer Tortur dauerhaft gezeichnet wurden.

Tatsache ist, dass koptisch-christliche junge Frauen entführt, sexuell missbraucht und zum Übertritt zum Islam und zur Hochzeit mit ihren Entführern gezwungen worden sind und zunehmend werden – und die Mehrheit von ihnen wird nie wieder gesehen.

Ebenfalls vor kurzem schilderte zum Beispiel am 16. April 2022 der Bruder eines weiteren minderjährigen koptischen Mädchens, der 15-jährigen Mahreal Sobhi, wie auch sie an einem Tag im Dezember 2021 verschwand, dass er und seine Familie alles Mögliche unternahm sie zurückzubekommen, einschließlich die Obrigkeit anzuflehen zu handeln, aber vergeblich. Stattdessen erschien ein Video, ähnlich dem der verschwundenen Mary, mit Mahreal in Hijab gekleidet, die sagte, sie sei aus freien Stücken zum Islam konvertiert. Ihr Bruder fügte hinzu, dass sie, anders als in dem unglaubwürdigen Video, kein Wort zum Status und Aufenthalt des Mädchens gehabt haben und so befinde sich der Haushalt seit vier Monaten in einem Zustand des Trübsal.

Es sollte auch betont werden, dass in diesen wenigen Fällen zurückgebrachter koptischer Mädchen und Frauen nie juristisch gegen  die Entführer vorgegangen wurde, obwohl das ägyptische Recht in solchen Dingen extrem hart ist (zum Beispiel bis zu 25 Jahre Gefängnis für Entführung einer weiblichen Minderjährigen, was als unter 18 definiert wird). Aber so sieht die Realität des ägyptischen „Rechts“-Systems aus, wenn es um die nichtmuslimischen Kopten geht.

Dieses gesamte Phänomen und Prozess wird in einem Bericht auf Coptic Solidarity (CS) stark diskutiert. Der ist 15 Seiten lang und trägt den Titel „‘Jiahd of the Womb‘: Trafficking of Coptic Women & Girls in Egypt“ [Gebärmutter-Jihad: Handel mit koptischen Frauen und Mädchen in Ägypten] und dokumentiert „die weit verbreitete Praxis der Entführung von und des Handels“ mit koptischen jungen Frauen. In dem Bericht heißt es:

Die Gefangennahme und das Verschwinden koptischer Frauen und Mädchen ist der Fluch der koptischen Gemeinschaft in Ägypten, aber von der ägyptischen Regierung oder Regierungen des Auslands, NGOs oder internationalen Gremien ist wenig getan worden, um diese Geißel anzugehen. Nach Angaben eines Priesters im Gouvernement Minya werden allein in dieser Region jedes Jahr mindestens 15 Mädchen vermisst. Seine eigene Tochter wurde beinahe entführt, wäre er damals nicht in der Lage gewesen einzugreifen… Der grassierende Handel mit koptischen Frauen und Mädchen ist eine direkte Verletzung ihrer grundlegendsten Rechte auf Sicherheit, Bewegungsfreiheit und Gewissensfreiheit sowie Glauben. Die an diesen Frauen verübten Verbrechen müssen von der ägyptischen Regierung dringend in Angriff genommen werden, die Straffreiheit für Entführer, ihre Komplizen und die Polizei beendet werden, die sich weigern ihre Pflicht zu erfüllen. Frauen, die verschwinden und nie wieder zurückgebracht werden, müssen einen unvorstellbaren Albtraum durchmachen. Die große Mehrheit dieser Frauen wird nie wieder mit ihren Familien oder Freunden vereint, weil die Reaktion der Polizei in Ägypten respektlos und korrupt ist. Es gibt zahllose Familien, die berichten, dass die Polizei entweder an der Entführung beteiligt ist oder zumindest bestochen wurde zu schweigen. Wenn es irgendeine Hoffnung für koptische Frauen in Ägypten gibt, wenigstens ein auch nur „primitives“ Niveau an Gleichstellung zu bekommen, dann müssen diese Vorfälle illegalen Handels nachlassen und die Täter müssen von der Justiz zur Verantwortung gezogen werden.

Seit der Veröffentlichung des Berichts von CS im September 2020 ist alles nur noch schlimmer geworden. So hält ein späterer Bericht fest: „In Ägypten haben die Entführungen und Zwangverheiratungen christlicher Frauen und Mädchen mit ihren muslimischen Entführern Rekordniveau erreicht.“

Migranten schänden allein in Griechenland mehr als 2.000 Kirchen

Raymond Ibrahim, Gatestone Institute, 27. Februar 2022

Überall in Westeuropa werden Kirchen angegriffen. Das gilt besonders für die Länder, die Europas größte muslimische Bevölkerunge beherbergen. Im Februar 2 019 schändeten „unbekannte Wandalen“ Kreuze und Statuen in der Kathedrale Saint-Alain in Lavaur (Frankreich), zerschlugen Kreuze und zerfetzten auf verhöhnende Weise die Arme eines gekreuzigten Christus. Darüber hinaus wurde ein Altartuch verbrannt. (Bild: Europe/Wikimedia Commons)

Von 2015 bis 2020 gab es laut eines vom griechischen Ministerium für Bildung und Religion veröffentlichten Bericht im Land 2.339 Vorfälle von Kirchenschändungen; in dieser Zeit wurde das kleine Griechenland, das als Europas Tor zum Osten gilt, von Migranten aus der islamischen Welt überflutet. Die Greek City Times schrieb über den Bericht:

Es scheint in dieser Fünfjahres-Periode, die mit dem Höhepunkt der Migrationskrise zusammenfällt, eine Korrelation zwischen der Zunahme illegaler Migration und den Vorfällen der Angriffe auf griechisch-orthodoxe Kirchen und religiöse Stellen zu geben.

Im letzten festgehaltenen Jahr – 2020 – gab es 385 Vorfälle gegen christliche Kirchen und Gebäude, darunter Wandalismus, Einbrüche, Diebstähle, Entweihungen, Totenbeschwörung, Raub, gelegte Sprengsätze und andere Schändungen.

Im Verlauf der Jahre schafften ein paar dieser Schändungen es in die englischsprachigen Medien.

Im April 2021 betraten muslimische Migranten eine kleine Kirche und entweihten sie komplett. Mit Stolz auf ihr Werk filmten sie Teile des Vorfalls und luden das auf TikTok hoch. Das Video zeigt einen Migranten oben ohne, der zu Rap-Musik tanzt, während er auf die Kirche zu und hinein geht. Der nächste Clip zeigt, wie es hinterher aussah: Verwüstung im Innern der Kirche, zerschlagene Ikonen und ein umgestürzter Altar.

2020 plünderten muslimische Migranten eine Kirche und machten aus ihr ihren persönlichen Abort. Diese öffentliche Toilette war einmal die Kirche St. Katharina in Moria, einer kleinen Stadt auf der Insel Lesbos, die mit über die Türkei eintreffenden Migranten geflutet wurde. „Der Gestank im Innern ist unerträglich“ sagte ein Einheimischer. „Der Metropolit von Mytilene kennt die Lage in der Gegend, trotzdem unternimmt er nichts, er will sich aus eigenen Gründen nicht damit beschäftigen.“ Der Bericht vom Mai 2020 führt näher aus:

Dies ist nur der jüngste Vorfall… Es ist extrem üblich geworden, dass griechisch-orthodoxe Kirchen auf Lesbos mutwillig beschädigt werden…

Als zutiefst religiöse Gesellschaft finden die Griechen diese Angriffe auf Kirchen schockierend und bezweifeln, dass diese ein neues Leben in Europa suchenden illegalen Migranten die Bereitschaft haben sich zu integrieren und den Normen und Werten ihrer neuen Länder anzupassen.

Diese wiederholten Angriffe haben letztlich dazu geführt, dass die Bevölkerung von Lesbos, die 2016 für den Friedensnobelpreis nominiert wurde, wegen der ungelösten Situation zunehmend frustriert worden ist, die ihr Leben eingeschränkt und verändert hat, weil sie sie sich auf ihrer einst fast deliktfreien Insel nicht länger sicher fühlt.

Während es für die Zeit von 2015 bis 2020 viele solcher Bespiele gibt – 2016 wurde die Kirche Allerheiligen in Kallithea bei Athen von „Arabischsprechrn“ in Brand gesetzt – sehen Griechen mit einem Bewusstsein für Geschichte ein Kontinuum im islamischen Vorgehen gegen ihre Kirchen. So erklärt ein Bericht zur Schändung griechischer Kirchen:

Wir sollten uns erinnern, dass Griechenland 400 Jahre unter türkisch-islamischer Herrschaft stand und dass der Freiheitskampf blutig war. Damit im Hinterkopf ist es noch dramatischer diese Bilder von Migranten im kampffähigen Alter zu sehen, die heilige Orte in Griechenland schänden und keinen Respekt vor dem Land haben, in dem sie angeblich Zuflucht suchen.

Höchstwahrscheinlich hat der Bericht die Eroberung von Konstantinopel (heute Istanbul) im Jahr 1453 im Kopf – als zahllose griechische Kirchen, darunter die Hagia Sophia, geschändet, zerstört oder zu Moscheen gemacht wurden – aber das Muster ist älter. 1354, als die einfallenden Türken im damals griechischen Gallipoli erstmals in Europa Fuß fassten, „wurden, wo es Kirchen gab, diese von ihm [dem osmanischen Herrscher Suleiman Pascha] zerstört oder in Moscheen konvertiert“, schreibt ein osmanischer Chronist.

„Wo es Glocken gab, zerschlug Suleiman sie und warf sie ins Feuer. So gibt es anstelle der Glocken heute Muezzine.“ Von allen christlichen „ Abscheulichkeiten“ gereinigt, wurde Gallipoli, wie ein späterer osmanischer Bey prahlte, „der muslimische Hals, der jede christliche Nation schluckt – der die Christen erdrosselt und vernichtet.“[1]

Das moderne Griechenland macht natürlich letztlich die Erfahrung, die alle europäischen Staaten machen, die eine große muslimische Migranten-Bevölkerung haben. Überall in Westeuropa werden Kirchen angegriffen. Das gilt besonders für die beiden Länder, die Heimat für Europas größte muslimische Bevölkerungen sind: Deutschland und Frankreich.

Laut eines Berichts aus dem Jahr 2017 wurden allein in Deutschland in den Alpen und in Bayern zahllose Kreuze und rund 200 Kirchen angegriffen und zerschlagen: „Die Kriminalpolizei hat es derzeit immer wieder mit Kirchenschändungen zu tun. Die Täter seien oft jugendliche Randalierer mit Migrationshintergrund.“

Nach der Ankunft Millionen muslimischer Migranten in Deutschland hielt eine Lokalzeitung 2016 fest, dass „kein Tag vergeht“ ohne dass Kreuze und andere christliche Symbole außerhalb von Kirchen angegriffen werden. Vor Weihnachten wurden in Nordrhein-Westfalen, wo mehr als eine Million muslimische Migranten wohnen, rund 50 öffentliche Statuen von Jesus und anderen christlichen Persönlichkeiten geköpft und Kruzifixe zerbrochen.

Was Frankreich angeht, so werden dort Berichten zufolge jeden Tag zwei Kirchen angegriffen. Bei einem Vorfall im Jahr 2019 plünderten Wandalen die Kirche Notre-Dame des Enfants in Nimes und nutzten menschliche Exkremente, um ein Kreuz darauf zu schmieren (Fäkalien auf Kirchen zu schmieren ist keine unübliche muslimische Taktik). Obwohl die Identitäten derer, die Kirchen ins Visier nehmen in Berichten oft ausgelassen werden – wie im Februar 2019, als „unbekannte Wandalen“ Kreuze und Statuen in der Kathedrale Saint-Alain in Lavaur schändeten und zerschlugen und die Arme eines gekreuzigten Christus auf verhöhnende Weise verstümmelten – tauchen sie gelegentlich auf.

So verbog 2014 ein wütender Muslim physisch mit bloßen Händen ein massives Bronzekreuz, während er größere Wandalismus-Akte in zwei Kirchen in Frankreich beging. Er warf auch zwei Altäre um und zerbrach sie, zerstörte christliche Statuen, riss einen Tabernakel herunter, zerschlug die Tür einer Sakristei und zerbrach einige bunte Kirchenfenster. Ähnlich wurden 2015 von einem muslimischen Mann christliche Kreuze und Grabsteine auf einem Kirchhof beschädigt und geschändet. Nach seiner Festnahme wurde er wie folgt beschrieben: „Der Mann wiederholt immer wieder muslimische Gebete, der sabbert und mit ihm kann nicht kommuniziert werden: Sein Zustand ist für mit einer Untersuchungshaft unvereinbar erklärt worden.“ Er wurde als „geistesgestört“ in ein Krankenhaus eingeliefert.

Der neue Bericht des griechischen Ministeriums für Bildung und Religion macht eines klar: Griechenland ist zu jüngsten Beispiel der „Zahlenregel des Islam geworden“ – eine Regel, die postuliert, dass je mehr Muslime an Zahl zulegen, desto mehr nehmen mit ihnen Praktiken zu, die Wesensmerkmale des Islam sind; in diesem Fall die Schändung christlicher Kirchen. Allein in Nigeria haben z.B. Muslime im Verlauf des letzten Jahrzehnts rund 20.000 Kirchen abgefackelt oder zerstört.


[1] Doukas: Decline and Fall of Byzantium to the Ottomans. 1975, S. 144-145; Bostom, Andrew: The Legacy of  Jihad. 2005, S. 64.

Jesus Christus als palästinensischer Terrorist

Raymond Ibrahim, 20. Januar 2022

Der Islam hat nicht nur aus Jesus Christus in einen Muslim und auch noch einen „Palästinenser“ gemacht; die Palästinenser versuchen offenbar aus ihm einen „heldenhaften Märtyrer“ zu machen –ein Begriff, der von denen am anderen Ende solchen Heldentums oft als „Terrorist“ übersetzt wird.

So erklärt PMW in einem Artikel vom 14. Januar 2022:

Die PA nutzt viele Euphemismen und Begriffe für Terroristen und zwei davon wenden sie auf Jesus an. Der erste ist Fida’i, wörtlich: „sich selbst opfernder Kämpfer“. Zum Beispiel wurde der Terrorist Ashraf Na’alwa, der ein Gewehr mit zur Arbeit brachte, die junge Mutter eines 15 Monate alten Kindes fesselte und dann sie und einen Kollegen ermordete, von der Fatah „der heldenhafte Fida’i“ genannt. Der offizielle Fatah-Vertreter Rawhi Fattouh verwendete diesen Status auf Jesus: „Jesus war der erste palästinensisch Fida’i.“

Der zweite Begriff ist Schahid – islamisch für „Märtyrer“ – das Wort, das die PA für jeden Terroristen verwendet, der bei seinem/ihrem Anschlag getötet wurde, einschließlich Selbstmord-Bombern. Der ranghohe Fatahführer Rawfiq Rirawi wandte beide Begriffe auf Jesus an: „Der erste Fida’i und der erster Märtyrer, der Messias Jesus.“

Man muss sich natürlich daran erinnern, dass für Palästinenser und Muslime allgemein, die ihr Leben für die Sache Allahs opfern – und Allah ist sehr an Dingen wie Land und territorialen Streitigkeiten interessiert – der Augapfel der Gottheit sind, die die höchsten paradiesischen Belohnungen verdienen. So erklärte der muslimische Prophet Mohammed in einem oft zitierten und kanonischen Hadith, „der Märtyrer“ – der Schahid – „ist für Allah etwas Besonderes“:

Ihm ist vergeben vom ersten Tropfen Blut [das er vergießt]. Er sieht seinen Thron im Paradies… Auf seinem Kopf wird eine Ehrenkrone fest sitzen, ein Rubin, der größer ist als die Welt und alles, was sie enthält. Und er wird mit 27 Huris kopulieren [himmlische, sexuelle Frauen „mit großem Busen“ und „großen Augen“, heißt es im Koran (Suren 56,22, 78,33) – geschaffen von Allah für den ausdrücklichen Zweck seine Lieblinge auf ewig sexuell zufriedenzustellen].

In diesem Zusammenhang ist Jesus Christus, den Muslime sich aneigneten und aus dem sie „Isa, den Propheten“ machten, ein großer Märtyrer – nicht weil er für die Sünden der Menschheit gekreuzigt wurde (der Islam lehrt, dass in letzter Minute jemand anderes an Christi Stelle gekreuzigt wurde), sondern weil er sein Leben gab, um die Ungläubigen zu bekämpfen und die Scharia schützen.

Um die wahre Natur des islamischen Jesus zu verstehen, bedenken Sie, was einige der höchst kanonischen Hadithe über ihn sagen (die Übersetzung des Folgenden entstammt Muslim Sources of the Crusader Period von James E. Lindsay und Suleiman Mourad).

In einem zitiert Jesus zustimmend Mohammed, wie dieser sagt, wer immer ihn, Mohammed, Christus gleichstellt – und damit dem ältesten christlichen Glaubensbekenntnis (1. Kor, 15,3-7) widerspricht – wird in den Himmel kommen. „Wer immer bezeugt, dass es keinen Gott gibt außer Allah, allein, ohne Partner, und dass Mohammed Sein Diener und Bote ist und dass Jesus Sein Diener und Bote ist … den wird Allah dafür, dass er das sagt, ins Paradies aufnehmen.“

In einem anderen Hadith sagt eine Frau zu Jesus: „Gesegnet ist der Leib, der dich gebar und die Brust, die dich stillte.“ Darauf antwortete ein schockierter Jesus: „Nein, sondern gesegnet ist, wer den Koran liest und dem folgt, was darin steht!“

Aber erst, wenn er in der islamischen Version der „Endzeit“ wiederkehrt, wird der muslimische Jesus wirklich scheinen. Gemäß islamischer Lehre wird er zurückkehren, um „die Kreuze zu zerbrechen, die Schweine zu schlachten, die Jizya-Steuer für Nichtmuslime beenden, Krieg gegen die Völker des Buchs (d.h. Juden, Christen, Zoroastrier usw.) und anderes Erlaubtes führen.“ Mitten in dieser endgültigen Machtprobe zwischen den Kräften Allahs und den  Kräften des Antichrist (al-Dajjal) wird Jesus „hinter einem islamischen Führer betend“ erscheinen. Dann, „nachdem Jesus sein Gebet beendet, wird er seine Lanze nehmen, zum Antichristen gehen und ihn töten. Dann wird Jesus sterben und die Muslime werden ihn waschen und beerdigen.“

Auf diese Weise ist er ein „Märtyrer“ – für viele Muslime nicht anders, als seine angeblichen palästinensischen Verwandten, die sich im Dienste des Islam in die Luft jagen.

Hier ist damit eine weitere krasse Erinnerung daran, dass die Aneignung und folgende Vergewaltigung biblischer Persönlichkeiten durch den Islam keine mit Quellen belegten „Gemeinsamkeiten“ oder „Brücken“ zwischen dem Islam einerseits und Judentum und Christentum andererseits ist, wie die „Ökumenisten“ beharrlich behaupten. Stattdessen ist es die Art des Islam, diese Persönlichkeiten des Judentums und des Christentums für die eigene Agenda zu manipulieren, und zwar exakt gegen die Juden und die Christen.

Israel statt Muslime für christliches Leiden verantwortlich machen

Wenn die wahren Täter ungenannt bleiben.

Raymond Ibrahim, FrontPage Mag, 25. Januar 2022

Tatsache: Die Tötung eines Gorillas in Cincinnati erhielt 2016 sechsmal mehr Berichterstattung in den Medien als die Enthauptung von 21 koptisch-ägyptischen Christen durch ISIS, weil sie es ablehnten ihrem Glauben abzuschwören. Das ist nur ein Beispiel der elenden Armut an Berichterstattung über zügellose muslimische Verfolgung von Christen weltweit. Weitere sind reichlich vorhanden.

In Nigeria wurden im Verlauf des gerade zu Ende gegangenen Jahrzehnts nicht weniger als 32.000 Christen von den Haupt-Jihadisten abgeschlachtet. Weitere mehr als 3.000 Christen wurden dort während der ersten sieben Monate dieses Jahres ermordet und vor drei Monaten griffen Muslime eine christliche Gemeinde an, ermordeten 49 Christen und entführten weitere 27.

Die Lage in anderen muslimischen Ländern ist besser, aber das gibt wenig Trost. Raymond, Ibrahim, Autor einer 10 Monate alten Serie bei Gatestone Institute mit dem Titel „muslimische Verfolgung von Christen“ sagt, „das Phänomen muslimischer Verfolgung von Christen ist real: Sie ist unerschütterlich, ständig und systematisch und sie gehorcht den Regeln der von der Scharia genehmigten Muster – was bedeutet, dass ihre Wurzel der Islam ist.“

Ibrahim betont, dass zusätzlich zu dem „puren Völkermord“ an Christen in Nigeria derselbe jihadistische Geist in anderen afrikanischen Staaten gut verankert ist oder zunimmt, so in Somalia, Mauretanien, Kenia, Mosambik und vielen weiteren. Im mehrheitlich christlichen Uganda ist es üblich Muslime zu erleben, die Familienmitglieder angreifen oder töten, weil sie zum Christentum konvertieren.

In Pakistan, schreib Ibrahim, „ist unverhohlene und systematische Diskriminierung von Christen ausgesprochen widerlich. Es vergeht keine Woche, ohne dass eine junge, minderjährige Christin entführt, vergewaltigt und dann zur Konversion und Heirat mit ihrem Entführer gezwungen wird – und die Polizei stellt sich auf die Seite der Entführer und Rassisten“.

In Ägypten sind im Verlauf der Jahre zahlreiche Kirchen von Muslimen mit Bomben beworfen worden, wobei viele Gottesdienstbesucher getötet wurden, während andere komplett verboten wurden; Entführungen und Zwangsverheiratung christlicher Frauen und Mädchen mit ihren muslimischen Entführern haben Rekordniveau erreicht.

Christen in der palästinensischen Autonomie

Wie sieht es in den von der PA kontrollierten Gebieten aus? Ein Bericht von Edy Cohen vom Begin-Sadat Center for Strategic Studies (BESA) aus dem Jahr 2019 führt drei erschreckende Vorfälle an, die wenig Aufmerksamkeit erhielten, weil sie „nicht mit Israel in Verbindung stehen“. Diese Geschichten „beschreiben die Verfolgung palästinensischer Christen“, so formuliert es ein Bericht von HonestReporting.com.

Einer davon ereignete sich am 25. April 2019, als Muslime ein Dorf bei Ramallah stürmten; es war eine Reaktion auf eine christliche Einwohnerin, der sich bei der Polizei beschwerte, der Sohn eines Fatah-Führers habe ihre Familie angegriffen. Statt die unschuldigen Zivilisten zu beschützen, ignorierte die Polizei die mit der Fatah verbundenen, bewaffneten Randalierer, als sie Benzinbomben auf Häuser warfen und scharfe Munition in die Luft schossen.

Die Männer forderten sogar, dass die Christen eine jizya zahlen, eine jährliche Steuer, die durch die Autorität des Koran von dauerhaften, nichtmuslimischen Untertanen (dhimmis) islamischer Staaten erhoben wird.

Bei den beiden anderen Vorfällen in Cohens Bericht brachen Vandalen in Kirchen in Bethlehem und Ramallah ein, schändeten sie und stahlen Ausstattung. 2013 wurde im Gazastreifen die christliche Schule der Heiligen Familie in Brand gesteckt, während fünf christliche Schulen im Bezirk auf Befehl der Hamas-Regierung geschlossen wurden.

„Das Einzige, was die PA interessiert, ist, dass man Ereignisse dieser Art nicht an die Medien durchsickern lässt“, schrieb Cohen, denn die Fatah übt starken Druck auf Christen aus, die Angriffe nicht anzuzeigen, um dem Image der PA nicht zu schaden.

„[Viele] Christen in der PA … fürchten – aus guten Gründen – dass muslimische Aggression gegen sie weiter eskalieren wird. Solche Ängste sind um so stärker angesichts des dröhnenden Schweigens der westlichen (und israelischen) Medien angesichts des fortschreitenden Verschwindens der christlichen Minderheit aus der PA und islamischen Landstrichen allgemein – in auffallendem Gegensatz zum Wachstum, Wohlstand und zunehmender Integration der christlichen Gemeinschaft in Israel selbst.“

Kirchenführer beschuldigen Israel

Trotz all dem weist eine aktuelle Erklärung der Kirchenleiter in Jerusalem rätselhaft alle Schuld für christliches Leiden im Heiligen Land jüdischen und israelischen Elementen zu. Sie warnten, dass Christen zum Ziel „regelmäßiger und von radikalen Randgruppen unterstützter Anschläge“ geworden sind – jüdischer Anschläge. Nirgendwo erwähnen sie Anschläge, physisch wie auch anderer Art, die von Muslimen gegen Christen initiiert werden. Die religiösen Leiter warnten vor einem „systematischen [jüdischen] Versuch die christliche Gemeinschaft aus Jerusalem und anderen Teilen des Heiligen Landes zu treiben“.

Mehrere Tage später schrieben zwei führende christliche Geistliche, einer Brite – niemand geringerer als der Leiter der Church of England Justin Welby – und einer in Jerusalem, einen Artikel, der die Behauptungen bekräftigt und eindeutig nahe legt, dass Israel die Schuld für den Rückgang der christlichen Bevölkerung im Heiligen Land sei. Und das, obwohl die christliche Bevölkerung im von der Hamas geführten Gazastreifen im Verlauf der letzen 15 Jahre um 80 Prozent (!) auf rund 1.000 gesunken ist.

Der Artikel erklärt: „Die Zunahme der von der Trennmauer in der Westbank herbeigeführten Sieder-Kommunen und Reisebeschränkungen haben die Isolation der christlichen Dörfer verstärkt und wirtschaftliche wie soziale Chancen eingeschränkt.“ Diese diese vagen und unbewiesenen Anschuldigungen vernebeln wiederum das wahre Bild der anhaltenden Verfolgung der Christen durch die palästinensischen Araber. Der Artikel erwähnt die PA oder Muslime nicht einmal.

Was die Unterstellungen angeht, Israel sei für einen Rückgang seiner christlichen Bevölkerung verantwortlich, so sprechen die Fakten eine andere Sprache. Obwohl der Anteil der Christen in Israel im Verlauf der Jahrzehnte drastisch abgenommen hat, größtenteils infolge massiver jüdischer Zuwanderung in den jüdischen Staat, hat die absolute Zahl der Christen im Land [innerhalb der Linien von vor 1967] sogar zugenommen und Israel ist das einzige Land im Nahen Osten, in dem das der Fall ist.

Es ist bemerkenswert, dass die christliche NGO „Open Doors“ die steile Abnahme der Zahl der Christen in den von der PA kontrollierten Gebieten „islamischer Unterdrückung“ zuschreibt. Die Organisation behauptet: „Islamisch-extremistische Militante“ haben dafür gesorgt, dass Christen gewalttätige Übergriffe fürchten.

Vergessen Sie nicht, dass die Zahl der Christen in muslimischen Ländern in aller Welt dahinschwindet. 2019 stellten Christen 5 Prozent der Bevölkerung des Nahen Ostens; ein Jahrzehnt zuvor waren es noch 20 Prozent.

Trotz all dem könnte es ein Trost sein zu wissen, dass selbst der Artikel von Welby festhält: „Christen in Israel genießen demokratische und religiöse Freiheiten, die in der Region einen Leuchtturm darstellten.“

Israel erkennt offiziell weniger als 10 christliche Konfessionen an, die persönliche Dinge wie Hochzeiten und Scheidungen regeln: griechisch-orthodox, griechisch-katholisch und römisch-katholisch – diesen gehören die meisten israelischen Christen an – sowie armenisch-orthodox, armenisch-katholisch, maronitisch, syrisch-orthodox, syrisch-katholisch, chaldäisch-katholisch und (anglikanisch) episkopal. Israel ist das einzige Land in der Region, wo freie christliche Religionsausübung nicht nur erlaubt, sondern auch geschützt ist.

Angesichts der Anschuldigungen durch Welby ist es für ehrliche und freiheitsliebende Bürger, besonders in der christlichen Welt, angebracht, gegen einen weiteren krass antisemitischen Versuch der Delegitimierung Israels zu protestieren. Diese offensichtlich falschen Attacken dienen nur der Delegitimierung ihrer eigenen Glaubwürdigkeit. Schande.

Die ignorierte Pandemie: Weltweit werden 360 Millionen Christen verfolgt

Raymond Ibrahim, 14. Februar 2022

Das Jahr 2021 „erlebte die schlimmste Christenverfolgung in der Geschichte“ – mit durchschnittlich 16 jeden Tag wegen ihres Glaubens ermordeten Christen.

Diese Feststellung kommt von der World Watch List 2022 (WWL-2022), die gerade von der internationalen humanitären Organisation Open Doors veröffentlicht wurde. Der Bericht erstellt jedes Jahr Liste der 50-Länder, in denen Christen am stärksten wegen ihres Glaubens verfolgt werden. Die WWL nutzt Daten von Außendienstlern und externen Experten, um die weltweite Verfolgung zu quantifizieren und zu analysieren.

Nach Angaben der WWL-2022, der den Zeitraum vom 1. Oktober 2020 bis 30. September 2021 abdeckt, „litten mehr als 360 Millionen Christen unter hohem Verfolgungsniveau und Diskriminierung wegen ihres Glaubens – ein Anstieg von 20 Millionen gegenüber dem letzten Jahr. Die Zahl repräsentiert einen von sieben Christen weltweit. Dieses Jahr hat den Rekord der stärksten Verfolgung seit vor 29 Jahren die erste Liste veröffentlicht wurde.

Im selben Berichtszeitraum wurden 5.898 Christen wegen ihres Glaubens ermordet, „eine Zahl, die eine 24-prozentige Zunahme gegenüber 2021 darstellt (als „nur“ 4.761 Christen getötet wurden). Zusätzlich wurden „6.175 Gläubige ohne Gerichtsverfahren inhaftiert, verhaftet, verurteilt oder eingesperrt“ und 3.829 entführt.

Den Hass auf das Christentum spiegelt vielleicht noch stärker, dass 5.100 Kirchen und andere christliche Gebäude (Schulen, Klöster usw.) angegriffen und entweiht wurden.

Rechnet man diese Zahlen in Durchschnitte um, dann bedeuten die angeführten Statistiken, dass weltweit jeden Tag mehr als 16 Christen wegen ihres Glaubens ermordet, 27 entweder illegal verhaftet oder von nichtchristlichen Obrigkeiten inhaftiert oder von nichtchristlichen Akteuren entführt und 14 Kirchen zerstört oder geschändet wurden.

Zum ersten Mal seitdem diese WWL-Berichte veröffentlicht werden, schoss Afghanistan, das Jahre lang in der Regel (nach Nordkorea) auf der Nr. 2 der schlimmsten Staaten stand, auf den ersten Platz vor, was bedeutet, dass „Afghanistan jetzt der gefährlichste Ort der Welt ist, um Christ zu sein“. Zusätzlich

sehen christliche Männer sich dem fast sicheren Tod gegenüber, wenn ihr Glaube entdeckt wird.

mögen Frauen und Kinder dem Tod entgehen, aber an junge Taliban-Kämpfer verheiratet werden, die die „Kriegsbeute“ haben wollen. Nachdem die Frauen und Mädchen vergewaltigt wurden, werden sie verkauft.

Gewann das einkommende Taliban-Regime Zugang zu den Aufzeichnungen und Berichten, die halfen Christen zu identifizieren. Diese wurden oft inhaftiert, um christliche Netzwerke zu identifizieren, bevor sie getötet wurden.

stöbern Taliban-Kämpfer immer noch mit bestehenden Geheimdienst-Informationen aktiv Christen auf, gehen manchmal von Tür zu Tür, um sie zu finden.

Zehn andere Staaten, die hinter Afghanistan platziert sind, erhielten dieselbe Bezeichnung „extreme Verfolgung“. Das bedeutet, dass diese Orte für Christen nur unwesentlich sicherer sind. Es handelt sich um: Nordkorea (Platz 2), Somalia (Platz 3), Libyen (Platz 4), Jemen (Platz 5), Eritrea (Platz 6), Nigeria (Platz 7), Pakistan (Platz. 8), Iran (Platz 9), Indien (Platz 10) und Saudi-Arabien (Platz 11). In diesen Ländern sehen sich Christen Verfolgung ausgesetzt, unter der sie schikaniert, verprügelt, vergewaltigt, inhaftiert und abteschlachtet wurden, nur weil sie als Christen identifiziert wurden oder eine Kirche besuchten.

Dieser Trend betrifft die gesamte Liste: Die Verfolgung, die Christen in 39 der 50 Staaten auf der Liste erfahren, kommt entweder durch islamische Unterdrückung oder tritt in mehrheitlich muslimischen Staaten auf. Die überwiegende Mehrheit dieser Staaten wird von einer Form der Schari‘a (dem islamischen Gesetz) regiert. Sie kann entweder direkt von Regierung oder Gesellschaft durchgesetzt werden oder – regelmäßiger – durch beides, obwohl Gesellschaften – Familienmitglieder, die insbesondere durch Verwandte aufgebracht sind, die konvertiert haben – dazu tendieren, in ihrer Anwendung eifersüchtiger zu sein.

In einem Abschnitt mit dem Titel „Ermutigt: Die Talibanisierung Westafrikas und darüber hinaus“ deutet der Bericht an, dass dieser Trend sich verschlimmert:

Der Fall Kabuls hat bei andren Jihadistengruppen weltweit eine neue Stimmung der Unverletzbarkeit angeregt. Die Gruppen glauben, dass sie sich keiner ernsten Opposition des Westens gegenüber ihren expansionistischen Plänen gegenüber sehen und die Staaten mit schwachen und korrupten Regierungen ausnutzen … Das Afrika südlich der Sahara, bereits der Ort, wo Gewalt gegen Christen am stärksten ist, hat sich einem weiteren steilen Anstieg der jihadistischen Gewalt ausgesetzt gesehen; es wird befürchtet, dass ein beträchtlicher Teil der Region destabilisiert wird…“

In einem anderen Abschnitt führt der Bericht genauer aus:

„In Nigeria und Kamerun richtet Boko Haram verheerende Schäden an, die Gruppe Islamischer Staat ist in Westafrika und Mosambik aktiv und al-Schabaab in großen Teilen Somalias. Es scheint, als könne nichts getan werden, um das Vorankommen des islamischen Extremismus aufzuhalten.

Wir wissen, wie die Ideologie des radikalen Islam für Ungläubige aussieht, weil wir das im Irak und in Syrien gesehen haben. Als ISIS Teile des Nahen Ostens in Besitz nahm, wurden Christen hingerichtet, entführt, sexuell angegriffen und gejagt. Wo Gruppen wie Boko Haram und al-Schabaab aktiv sind, sind ähnliche Drohungen unausweichlich. Als die Taliban die Kontrolle über Afghanistan übernahmen, versuchten sie moderat zu erscheinen – aber es gibt kein Zeichen, dass das Christentum irgendetwas anderes als die Todesstrafe bringt.“

Obwohl der Islam weiter den Löwenanteil an Verfolgung hat,  lässt religiöser Nationalismus in nichtmuslimischen Staaten sie außerdem in den Rängen aufsteigen. In Myanmar (Platz 12),

„sehen sich Konvertiten zum  Christentum durch ihre buddhistischen, muslimischen oder Stammesfamilien und Gemeinschaften verfolgt, weil sie ihren früheren Glauben hinter sich gelassen und sich damit aus dem Gemeindeleben entfernt haben. Gemeinschaften, die „nur buddhistisch“ bleiben wollen, machen christlichen Familien das Leben unmöglich, indem sie ihnen nicht erlauben die Wasser-Ressourcen des Viertels zu nutzen.“

Zunehmender Hindu-Nationalismus hat Indien auf Platz 10 der „extrem verfolgenden“ Staaten katapultiert:

„Die Verfolgung von Christen in Indien hat sich intensiviert, weil Hindu-Extremisten das Land von ihrer Anwesenheit und Einfluss säubern wollen. Die Extremisten betrachten indische Christen und andere religiöse Minderheiten nicht als wahre Inder und glauben, das Land müsse von Nicht-Hindus gereinigt werden. Das hat zu systemischen – und oft gewalttätigen – Angriffen auf Christen und andere religiöse Minderheiten geführt, auch unter Verwendung der sozialen Medien zur Verbreitung von Desinformation und um Hass zu schüren. Die COVID-19-Pandemie hat den Verfolgern eine neue Waffe geboten. In einigen Bereichen sind Christen bei der Verteilung von Regierungshilfen bewusst übersehen und beschuldigt worden den Virus zu verbreiten.“

Mehrere weitere Staaten haben auf die eine oder andere Weise COVID-19 ausgenutzt, um Christen zu diskriminieren und zu verfolgen. Zum Beispiel „gab COVID-19 den chinesischen Behörden (Platz 17) einen Grund viele Kirchen zu schließen – und sie geschlossen zu lassen.“

Genauso in Qatar: „Gewalt gegen Christen stieg stark an, weil viele Kirchen infolge von COVID-19-Einschränkungen gezwungen waren geschlossen zu bleiben.“ Darüber hinaus sprang Qatar – „Gastgeber der diesjährigen Fußball-Weltmeisterschaft, wo vom Islam Wegkonvertierte insbesondere physischer, psychologischer und (bei Frauen) sexueller Gewalt ausgesetzt sind – um 11 Plätze nach vorne (jetzt Platz 18, letztes Jahr Platz 29).

In Bangladesch (Platz 29) sagten örtliche Behörden muslimischen Konvertiten zum Christentum, die, wie ihre muslimischen Gegenüber, Regierungshilfe zu bekommen, sie sollten „zum Islam zurückzukehren oder nichts bekommen“. Ein Bangladeschi erklärte: „Wir sehen, dass viele Dörfer und Nachbarn Hilfen der Regierung erhalten, aber wir Christen bekommen keinerlei Unterstützung.“

In der Zentralafrikanischen Republik, die „von der COVID-19-Pandemie schwer getroffen wurde, … wurde Christen Regierungshilfe verweigert und ihnen gesagt, sie sollten zum Islam konvertieren, wenn sie etwas essen wollen.“

Ein weiterer deutlicher Trend betrifft die zunehmende Zahl intern oder extern Vertriebener – 84 Millionen: „Eine beträchtliche Anzahl [davon] sind Christen, die vor religiöser Verfolgung fliehen.“ Diesen Christen, die als Flüchtlinge in benachbarten muslimischen Staaten enden, „kann humanitäre und andere praktische Hilfe durch Behörden verweigert werden.“

Zusätzlich:

„Christliche Frauen, die aus ihren Heimen fliehen und Sicherheit suchen, berichten, dass sexuelle Übergriffe die führende Quelle von Verfolgung sind, wobei zahlreiche Berichte, dass Frauen und Kinder Vergewaltigung, sexueller Versklavung und mehr unterworfen sind, sowohl in Lagern als auch während ihrer Reise auf der Suche nach Sicherheit. Armut und Unsicherheit verschlimmern ihre Verletzbarkeit, wobei einige in die Prostitution hineingezogen werden, um zu überleben. Da der Jihadismus sich verbreitet und Staaten destabilisiert, können wir erwarten, dass dieser christliche Exodus sich weiter vermehrt.“

Obwohl der Bericht sich auf die 50 schlimmsten Verfolgerstaaten beschränkt, scheint es so zu sein dass Verfolgung allgemein weltweit zunimmt. Zum Beispiel erklärt der Bericht, obwohl Nordkorea jetzt auf Platz 2 steht, erklärt der Bericht das als Spiegel dessen, wie übel die Dinge heute insgesamt stehen, „der Verfolgungswert für Nordkorea [im Vergleich zum letzten Jahr] tatsächlich sogar anstieg, obwohl es im Rang abgesunken ist“.

Gleichermaßen befinden sich in Westeuropa Hassverbrechen gegen die Christenheit auf einem Allzeithoch. Laut eines Berichts der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa vom 16. November 2021 waren mindestens ein Viertel, wenngleich wohl weit mehr, aller in Europa 2020 angezeigten Hasserbrechen gegen Christen gerichtet – was eine Zunahme von 70% im Vergleich zu 2019 darstellt. Das Christentum ist darüber hinaus die Religion, die stärkstes Ziel von Hassverbrechen ist; das Judentum ist kurz dahinter auf Platz 2. Es gibt jedoch weltweit beträchtlich weniger Juden (rund 15 Millionen) als Christen (2,8 Milliarden).

Obwohl die Medien selten diejenigen identifizieren, die hinter diesen christenfeindlichen Verbrechen stecken, von denen sich viele um die mutwillige Beschädigung von Kirchen drehen, ist es aufschlussreich, dass die europäischen Staaten, die am meisten darunter leiden, die größten muslimischen Bevölkerungen Europas haben – nämlich Deutschland (wo sich christenfeindliche Hass-Verbrechen sich seit 2019 mehr als verdoppelt haben und Frankreich (wo tagtäglich jeden Tag zwei Kirchen angegriffen werden, einige, wie in der muslimischen Welt, mit menschlichen Exkrementen).

Als Spiegel dessen, wie schlimm die Verfolgung an anderen Orten weltweit geworden ist, ist kein europäischer Staat auf die Top 50-Liste gekommen.

Am Ende ist der vielleicht bestürzendste Trend, dass die Zahl der verfolgten Christen jährlich weiter zunimmt. Wie gesehen erleben nach Angaben der neuesten Statistiken 360 Millionen Christen in aller Welt „hohes Niveau an Verfolgung und Diskriminierung“. Das stellt gegenüber 2021 eine Zunahme von 6 Prozent dar, als 340 Millionen Christen dasselbe Niveau an Verfolgung erlebten; und diese Zahl stellt eine Zunahme von 31% gegenüber 2020 dar, als 260 Millionen Christen dieselbe Verfolgung erlebten; das wiederum ist eine Steigerung von 6% gegenüber 2019, als 245 Millionen dasselbe Verfolgungsniveau erlebten; und diese Zahl repräsentiert eine 14-prozentige Zunahme gegenüber 2018, als sie bei 215 Millionen stand.

Kurz gesagt: Die Verfolgung von Christen, die bereits erschreckend war, hat im Verlauf der letzten fünf Jahre um fast 70% zugenommen, ohne jegliches Zeichen, dass das nachlässt.

Wie lange wird es dauern, bevor dieser scheinbar irreversible Trend in die Staaten metastasiert, die aktuell wegen ihrer Religionsfreiheit gefeiert werden?

Der Weltkirchenrat gibt Sorge wegen der Gewalt gegen Christen in PA-Gebieten Ausdruck

David Lange, Israellycool, 6. Februar 2022

Hier ist etwas, das weder in den Mainstream-Medien noch in den Presseerklärungen oder sozialen Medien der sogenannten Menschenrechts-Organisationen erschienen ist.

Sie wissen schon, warum.

Weltkirchenrat gibt Sorge um Gewalt gegen Christen in den Gebieten der palästinensischen Autonomiehörde Ausdruck

Der geschäftsführende  Generalsekretär des Ökumenischen Rats der Kirchen (ÖRK), Rev. Prof. Dr. Ioan Sauca rief die palästinensische Autonomiebehörde auf, jüngste Angriffe auf Christen in der Westbank zu untersuchen und Gerechtigkeit und Würde für alle Bürger sicherzustellen. „Der ÖRK-Aufruf folgt zwei Angriffen auf Christen in den Bereichen Nablus und Bethlehem in der letzten Woche“, sagte Sauca.

Vater Justinus vom Kloster Jakobsbrunnen in Nablus wurde am 24. Januar von unbekannten Angreifern verprügelt. „Zum Glück wurden Verdächtige verhaftet und die palästinensische Autonomiebehörde stationierte Sicherheitspersonal als Wache vor dem Kloster“, sagte Sauca. „Für diesen Anschlag hat es keine Erklärung gegeben.“

Vater Justinus hat über die Jahre nicht weniger als 32 lebensbedrohende Angriffe erlebt, darunter einen am 26. August 2021.

„Wir haben derzeit auch Sorge wegen des Anschlags auf die Familie Nassar vom 28. Januar 2022 beim Dorf Nahalin bei Bethlehem“, sagte Sauca. „Daoud und Daher Nassar aus einer christlichen Familie in Bethlehem mussten nach einem Angriff im Krankenhaus aufgenommen werden, der mit einem Disput über ein Grundstück zu tun hatte, dessen rechtmäßiger Besitzer laut palästinensischer Autonomiebehörde anerkanntermaßen die Familie Nassar ist.“

Die Angreifer schwangen Stöcke und Eisenstangen.

Die Familie Nassar wirbt von ihrem Nahalin-Bauernhof in der Westbank für Gewaltlosigkeit und ist ein lebendes Beispiel für friedlichen Widerstand, nachdem sie von israelischen Siedlungen umsäumt wurde“, sagte Sauca. „Dieser jüngste gewalttätige Anschlag bedroht weiter ihre Existenz auf Land, das der Familie seit 98 Jahren gehört.“

Sauca rief die palästinensische Autonomiebehörde auf, das Gesetz zu schützen, die Täter strafrechtlich zu belangen und Schritte unternehmen, die sicherstellen, dass solche Anschläge in Zukunft nicht mehr stattfinden.

„Der ÖRK nimmt die Äußerung des präsidialen PA-Hochkomitees für Kirchenangelegenheiten in Palästina zur Kenntnis, die die Angriffe verurteilt und juristisches und schützendes Handeln verspricht“, sagte Sauca. „Der ÖRK schickt Gebete für eine schnelle Genesung derer, die bei den Angriffen verletzt wurden, wird die Lage weiter beobachten und sucht nach Einführung der Verpflichtung durch das Präsidentenkomitee, dass rechtliche Maßnahmen getroffen werden, um die Rechte aller zu garantieren.“

Ich habe letzte Woche schon über den Angriff auf die Familie Nasser gepostet  – was zeigt, dass ich mich mehr um das Leben palästinensischer Araber kümmere als diejenigen, die behaupten das zu tun (aber in Wirklichkeit einfach nur den jüdischen Staat hassen).

Den Islam imitiert: Der Krieg der Woken gegen das christliche Kreuz

Raymond Ibrahim, 26. Januar 2022

Auf viele Arten scheinen die „säkulare Linke“ und der Islam völlig entgegengesetzte Ansichten zu haben: Die Linke ist sexuell promisk, der Islam nicht; die Linke glaubt an zahllose Geschlechter, der Islam nicht; die Linke glaubt an alle möglichen Arten von Freiheit, der Islam glaubt nur an die drakonische Scharia – und so weiter und so fort.

Aber wenn es um die Ansichten des Islam zum Christentum geht – dass es sich um einen unterlegenen Glauben handelt, der unterworfen und diskriminiert werden muss (Sure 9,29) – dann scheint die Linke mit ihm übereinzustimmen.

Zum Beispiel erlebte eine 61-jährige Christin, die aus ihrer nigerianischen Heimat – wo derzeit ein Völkermord an Christen im Gang ist – nach Großbritannien entkam, in ihrer Wahlheimat etwas Ähnliches. Mary Onuoha, ehemalige Krankenschwester am englischen Corydon University Hospital (seit 2002), wurde im Verlauf der Jahre wiederholt vom Management schikaniert und schließlich aus ihrem Job „gemobbt“, weil sie es ablehnte ihre Kette mit einem kleinen Kreuz abzulegen, die sie seit 40 Jahren trägt. Mary erklärte in einem Interview:

Das ist immer ein Angriff auf meinen Glauben gewesen. Mein Kreuz ist seit 40 Jahren bei mir. Es ist Teil von mir und meinem Glauben und es hat nie auch nur irgendjemandem geschadet… An diesem Krankenhaus gibt es Mitarbeiter, die viermal am Tag in eine Moschee gehen und niemand sagt ihnen deswegen etwas. Hindus tragen rote Armreifen am Handgelenk und Muslimas tragen Hijabs im OP. Aber mein kleines Kreuz um den Hals wurde als derart gefährlich angesehen, dass mir nicht länger erlaubt wurde meine Arbeit zu tun.

Ihre Chefs behaupteten schließlich, dass ihre Kreuzkette „Bakterien birgt… obwohl vielen Kollegen erlaubt wurde andere Dinge zu tragen, die ihre religiösen Überzeugungen zum Ausdruck bringen, seien es Turbane, Hijabs oder Armbänder.“ Die Frage, mit der sie oft reagierte und die ihre Vorgesetzten nie beantworteten, lautete: „Warum sollte ich meinen Glauben verbergen, wenn es andern erlaubt ist den ihren zu zeigen?“

Der schlimmste Vorfall ereignete sich im November 2016, als ein Manager sie tatsächlich während einer Operation wegrief, um sie wegen ihres Kreuzes zu beschimpfen. „Ich sagte: ‚Ich kann den Patienten nicht allein lassen‘, aber der Manager bestand darauf. Ich war so unangenehm berührt. Der Operationssaal ist ein Umfeld unter Druck und ich war erstaunt, dass ranghohe Mitarbeiter bereit waren das Leben eines Patienten potenziell zu gefährden, um mich einzuschüchtern, damit ich es [ihr Kreuz] entferne.“

Am Ende, weil „sie es ablehnte es abzunehmen, wurde Mary zu Schreibarbeiten abgeordnet und dem unterzogen, was sie als anhaltende Mobbing-Kampagne beschreibt, die sie arbeitsunfähig machte“. Sie ging vor Gericht und erst vor kurzem, so ein Bericht vom 8. Januar, gewann sie dort. Der Richter urteilte zu ihren Gunsten und stellte fest, dass das Management Mary gezwungen hatte in einem „erniedrigenden, feindseligen und bedrohlichen Umfeld“ zu arbeiten und dass die Reaktion auf Marys Beschwerden nur „beleidigend und bedrohlich“ gewesen waren.

Und all das, weil sie eine Kette mit einem kleinen Kreuz trug. Andrea Willams, die Mary vor Gericht vertrat, erklärte:

Von Anfang an ging es in diesem Fall darum, dass ein oder zwei Mitarbeiter sich von dem Kreuz beleidigt fühlten – das weltweit anerkannte und in Ehren gehaltene Symbol des christlichen Glaubens. Es ist empörend, dass eine erfahrende Krankenschwester während einer Pandemie gezwungen worden ist zwischen ihrem Glauben und dem Beruf, den sie liebt, zu wählen. Warum haben einige Arbeitgeber des NHS [National Health Service] das Gefühl, das Kreuz sei weniger schützenswert oder zeigenswert als andere religiöse Kleidungsstücke?

Marys „Sieg ist jedoch“, fährt der Bericht fort, „zu einem hohen Preis erkämpft worden. Viele Christen im NHS und an anderen Arbeitsplätzen mussten ihre Kreuze verbergen und Mary musste zwei Jahre unaufhörlicher Schikane durch ihre Manager durchhalten.“ Dieses Phänomen beschränkt sich auch nicht auf den NHS in Großbritannien. Ein Bericht aus dem Jahr 2013 gibt an:

Das Recht einer Angestellten von British Airways, die am Check-in arbeitete, ihre Religion zu zeigen, wurde auf unfaire Weise eingeschränkt, als ihr verboten wurde bei der Arbeit ein Kreuz zu tragen, hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte (ECHR) geurteilt. In einem bahnbrechenden Urteil, das die Grenzen der Religionsfreiheit definiert, wurde Nadia Eweida (60), einer praktizierenden koptischen Christin, vom Gericht in Strasbourg €2.000 Euro Entschädigung zugesprochen, nachdem es gegen das Vereinte Königreich entschied.

In beiden obigen Fällen kamen die ein Kreuz tragenden Frauen aus Staaten – Nigeria und Ägypten – in denen Muslime Christen verfolgen und diskriminieren. Dort mussten sie bereits Misshandlungen wegen des Tragens des Kreuzes, dieses winzigen Symbols der Hoffnung, durchhalten. Dementsprechend und wie ich aus Gesprächen mit solchen Leuten weiß, sind sie oft unglaublich schockiert zu entdecken, dass die westlichen Staaten, in die sie flohen – und von denen sie fälschlich annahmen, sie seien christliche Staaten – die gut dokumentierte Abneigung des Islam gegenüber dem christlichen Kreuz teilen.

Christliche Immigranten sind auch nicht die einzigen, die in Großbritannien solche Diskriminierung erleben. Einheimische tun es genauso – und sie werden, vielleicht nicht überraschend, selten verteidigt. Derselbe Bericht, der den Sieg der Koptin Nadia Eweida diskutiert, fügt z.B. hinzu:

Aber drei andere christliche Bewerber – Lilian Ladele, eine lokale Assistenzärztin, die ebenfalls in London lebt, Shirley Chaplin (57), eine Krankenschwester aus Exeter und Gary McFarlane (51), ein Eheberater aus Bristol – behaupteten ebenfalls, dass sie religiöse Diskriminierung erlebten und ihre Klagen verloren.

Säkulare Gruppen hießen die vier Entscheidungen willkommen…

Die drei erwähnten anderen Fälle betrafen ebenfalls Christen, die aus religiösen Gründen gemaßregelt oder entlassen wurden. Shirley Chaplins Fall war fast identisch mit den von Mary Onuoha: Auch sie war Krankenschwester in einem NHS-Krankenhaus, die gemaßregelt und degradiert wurde, weil sie es ablehnte ihre Kreuzkette abzulegen: „In ihrem Fall“, fährt der Bericht fort, „berücksichtigten die Richter in Strasbourg allerdings, dass die Krankenhaus-Oberen sie aufgefordert hatten es wegen Gesundheitsschutz- und -sicherheit abzulegen um zu verhindern, dass sich auf Station Infektionen verbreiten, ‚was grundsätzlich wichtiger sei‘. Die Krankenhausmanager, stimmten die Richter zu, ‚waren gut aufgestellt Entscheidungen über klinische Sicherheit zu treffen.“

„Mir erscheint das lächerlich“, war Shirleys Antwort:

Ich trug es [das Kreuz] bei meiner Konfirmation, als ich 16 war, ich bin seit 1978 Krankenschwester gewesen. Ich habe es ohne Vorfälle getragen. Ich habe eine große Bandbreite an Patienten versorgt, ich bin gebissen worden, ich bin gekratzt worden. Computer wurden nach mir geworfen, aber niemand hat jemals mein Kruzifix gegriffen. Wenn gesagt wird, es sei ein Gesundheits- und Sicherheitsrisiko, dann kann ich dem überhaupt nicht zustimmen.

Dasselbe geschieht auch hier in den Vereinigten Staaten von Amerika – und auf höchster Ebene. Erst vor kurzem passierte laut einem Bericht vom 23. Dezember 2021 dies:

Ein religiöses Unternehmen in Texas, das besondere Hundemarken [Identifikations-Halsketten für Soldaten] mit Bibelversen und christlichen Bildern herstellt, hat Klage gegen das US-Verteidigungsministerium wegen dessen Entscheidung eingereicht der Firma zu verbieten religiöse Marken mit Markenzeichen der US-Streitkräfte herzustellen…

Seit mehr als 20 Jahren war Shields of Strength erlaubt worden die militärischen Markenzeichen zusammen mit Bibelversen und christlichen Bildern wie z.B. einem Kreuz anzubringen. Das Unternehmen rühmt sich etwa 4 Millionen Hundemarken verkauft oder gespendet zu haben.

Das First Liberty Institute, das Shields of Strength vertritt, sagte, die Politik des Militärs sei verfassungswidrig, „willkürlich und launenhaft“ und fügte hinzu: „Es ist eine grausame Beleidigung den Angehörigen unserer Streitkräfte eine Quelle der Inspiration, Hoffnung und Ermutigung zu verweigern, einzig weil eine religiöse Botschaft enthalten ist. Die Beamten des Verteidigungsministeriums gaben den leeren Drohungen derer nach, die davon leben beleidigt zu sein. Es gibt keinen rechtlichen Grund dafür, dass das Militär Shield of Strength diskriminiert.“

Zusammenfassend lässt sich sagen: Wenn der Islam und die Linke auf viele Weisen unähnlich sind, dann teilen sie mit Sicherheit die Feindschaft gegenüber einer bestimmten Sache – bis dahin, dass manche argumentieren könnten, dass dies der gesamte Antrieb hinter ihrer Existenz, ihren Widersprüchen, ihrer Gegnerschaft zu einer einzigen Sache ist: die Christenheit, insbesondere seine sichtbaren und stolzen Mahnungen wie das Kreuz.

Der Islam ist, angefangen mit seinem Propheten, der „einen solchen Widerwillen gegen die Form des Kreuzes hatte, dass er alles zerbrach, was in sein Haus gebracht wurde, das seine Gestalt hatte“, für die Zerstörung zahlreicher Kreuze in Vergangenheit und Gegenwart verantwortlich gewesen. Was diesen Hass angeht, ist der Islam jedoch zumindest offen und ehrlich.

Was die sogenannte „Linke“ angeht, ist es vielleicht höchste Zeit den Rat der Weisen anzunehmen, der erstmals von dem am Kreuz ausgesprochen wurde: „An ihren Früchten werdet ihr sie erkennen.“