Lauschen…

DryBones, 27. Februar 2017

Reuters berichtet:

Ägyptens Christen fliehen aus dem Sinai vor den Mordzügen des Islamischen Staats

Christliche Familien und Studenten fliehen seit Freitag zuhauf aus Ägyptens Provinz Nordsinai, nachdem der Islamische Staat in nur drei Wochen sieben Mitglieder ihrer Gemeinschaft töteten. Ein Reporter von Reuters sah 25 Familine mit ihrem Besitz in der evangelischen Kirche von Ismailia am Suezkanal; Kirchenvertreter sagen, dass von 160 Familien im Nordsinai 100 flohen. Mehr als 200 in der Provinzhauptstadt el-Arisch Studierende sind ebenfalls geflohen.

„Kindermörder Israel“ – wie geht Israel mit seinen Feinden um? (1/2)

Es ist en vogue Israel willkürlichen Massenmord vorzuwerfen, weil es militärisch gegen die vorgeht, die es vernichten wollen – und das nicht nur verbal in die Welt setzen, sondern durch Taten untermauern. So ist auch gerade jetzt im Zusammenhang mit dem Kampf gegen die Hisbollah im Libanon wieder viel davon zu hören, dass Israel unverhältnismäßig reagiere, zu viele Zivilisten töte und keine Rücksicht auf die libanesische Bevölkerung nehme.

Jedem, der auch nur ein ganz klein wenig vergleicht, wie sich andere Armeen verhalten, vor allem aber, wie sich die verhalten, die Israel zu bekämpfen gezwungen ist, weiß, was für ein Unsinn diese Vorwürfe an Israel sind. Allen anderen – die leider die überwiegende Mehrheit in unserem Lande zu stellen scheinen – möchte ich hier zwei Beispiele dafür aufzeigen, wie sich Israel positiv von dem deutlich unterscheidet, was ihm vorgeworfen wird.

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Rede Brigitte Gabriels an der Duke University (14.10.2004, Link existiert nicht mehr)

Ich bin stolz und geehrt, heute hier als Libanesin zu stehen, die sich für Israel ausspricht, der einzigen Demokratie im Nahen Osten. Als jemand, die in einem arabischen Land aufgezogen wurde, möchte ich Ihnen einen kleinen Blick in das Herz der arabischen Welt geben.

Ich wurde im Libanon groß gezogen, wo ich gelehrt wurde, dass die Juden böse sind, Israel der Teufel und die einzigen Zeit, dass wir Frieden im Nahen Osten haben werden, die sein wird, wenn wir alle Juden töten und sie ins Meer treiben.

Als die Muslime und Palästinenser den Christen 1975 den Jihad erklärten, begannen Stadt für Stadt die Christen zu massakrieren. Für mich bedeutete das, dass ich ab dem Alter von 10 Jahren ein Leben im Bunker unter der Erde führte bis ich 17 war, ohne Strom, Gras aß um zu überleben und unter Heckenschützen-Kugeln zu einer Quelle kroch, um Wasser zu holen.

Es war Israel, das kam und den Christen im Libanon half. Meine Mutter wurde von einem muslimischen Geschoss verwundet und zur Behandlung in ein israelisches Krankenhaus gebracht. Als wir die Notaufnahme betraten, war ich von dem, was ich sah, schockiert. Dort waren hunderte verwundete Menschen – Muslime, Palästinenser, libanesische Christen und israelische Soldaten lagen auf dem Flur. Die Ärzte behandelten jeden entsprechend seiner Verwundung. Sie behandelten meine Mutter vor dem israelischen Soldaten, der neben ihr lag. Sie achteten nicht auf die Religion, sie achteten nicht auf politische Zugehörigkeit. Sie sahen Menschen in Not und sie halfen.

Zum ersten Mal in meinem Leben erfuhr ich eine menschliche Qualität, von der ich weiß, dass meine Kultur sie ihren Feinden nicht gezeigt haben würde. Ich erlebte die Werte der Israelis, die in der Lage waren ihre Feinde in schwierigsten Zeiten zu lieben. Ich verbrachte 22 Tage in diesem Krankenhaus. Diese Tage veränderten mein Leben und die Art, wie ich Informationen glaube; die Art, wie ich dem Radio oder Fernsehen zuhöre. Ich erkannte, dass mir von meiner Regierung eine Lüge über die Juden und Israel verkauft worden war, die von der Realtiät weit entfernt war. Ich wusste, dass es eine Tatsache war, dass ich, wäre ich eine Jüdin, die in einem arabischen Krankenhaus stünde, gelyncht und niedergeworfen würde, während Freudenschreie des „Allahu Akbar“ (Gott ist groß) durch das Krankenhaus und die umliegenden Straßen klingen würden.

Ich freundete mich mit den Familien der verwundeten israelischen Soldaten an, besonders mit Rina, deren einziges Kind an den Augen verletzt worden war. Eines Tages war ich bei ihr und eine Band der israelischen Armee kam, um nationale Lieder zu spielen und die verwundeten Soldaten aufzumuntern. Als sie um sein Bett standen und ein Lied über Jerusalem spielten, begannen Rina und ich zu weinen. Ich fühlte mich fehl am Platz und wollte den Raum verlassen; die Mutter hielt meine Hand und zog mich zurück, ohne mich auch nur anzusehen. Sie hielt mich fest, weinte und sagte: „Das ist nicht dein Fehler.“ Wir standen dort, weinten, hielten uns an den Händen. Was für ein Unterschied zwischen ihr – einer Mutter, die vor ihrem verstümmelten 19-jährigen, einzigen Sohn stand und noch in der Lage war, mich, den Feind, zu lieben – und einer muslimischen Mutter, die ihren Sohn losschickt, damit er sich in Stücke zu sprengen, nur um ein paar Juden oder Christen zu töten.

Der Unterschied zwischen der arabischen Welt und Israel ist ein Unterschied in Werten und Charakter. Es ist Zivilisation gegen Barbarei. Es ist Demokratie gegen Diktatur. Es ist Gut gegen Böse.

Es gab einmal einen besonderen Platz in den tiefsten Tiefen der Hölle für diejenigen, die absichtlich ein Kind ermorden. Heute wird die absichtliche Ermordung israelischer Kinder als palästinensischer „bewaffneter Kampf“ legitimiert. Wenn jedoch ein solches Verhalten erst einmal gegen Israel legitimiert ist, ist es überall auf der Welt legitim und wird von nichts mehr als dem subjektiven Glauben von Menschen im Zaum gehalten, die sich in Dynamit und Nägel wickeln, um Kinder im Namen Gottes zu töten.

Weil die Palästinenser ermutigt wurden zu glauben, dass die Ermordung unschuldiger israelischer Zivilisten eine legitime Taktik zum Vorantreiben ihrer Sache ist, leidet die Welt heute unter der Plage des Terrors, von Nairobi bis New York, von Moskau bis Madrid, von Bali bis Beslan.

Sie machen für die Selbstmordanschläge die „Verzweiflung der Besatzung“ verantwortlich. Lassen Sie mich Ihnen die Wahrheit sagen. Der erste größere Terror-Bombenanschlag von Arabern gegen den jüdischen Staat fand statt schon 10 Wochen, bevor Israel unabhängig wurde. Am Sonntagmorgen, 22. Februar 1948, in Vorausahnung der Unabhängigkeit Israels, wurde von arabischen Terroristen eine dreifache LKW-Bombe auf der Ben Yahuda-Straße des damaligen jüdischen Teils Jerusalems gezündet. 54 Menschen wurden getötet und hunderte verletzt.

Daher ist offensichtlich, dass arabischer Terrorismus nicht durch „Verzweiflung“ oder „Besatzung“ verursacht wird, sondern durch den SCHLICHTEN GEDANKEN der Existenz eines jüdischen Staates.

So oft haben in der Geschichte der letzten hundert Jahre Bürger daneben gestanden und nichts getan und damit dem Bösen erlaubt sich durchzusetzen. So, wie Amerika gegen den Kommunismus aufstand und ihn besiegte, ist es jetzt an der Zeit gegen den Terror religiöser Bigotterie und Intoleranz aufzustehen. Es ist für jedermann an der Zeit aufzustehen und den Staat Israel zu unterstützen und zu verteidigen, der an vorderster Front im Krieg gegen den Terror steht.

Ich danke Ihnen.


 

PA-Apartheid gegen Christen in Bethelehem

Kirchenschändung, Schikane und Gewalt lassen Christen aus Bethlehem wegziehen, seit die PA die Stadt übernahm

Itamar Tzur, Israel National News, 21. Dezember 2016

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Yishai Karov

Gemäß christlicher Überzeugung war Bethlehem die Stadt, in der Jesus am Weihnachtstag geboren wurde, was dieses Wochenende, dem 25. Dezember gefeiert wird. Bethlehem ist allerdings nicht länger die christliche Stadt, die sei die letzten 1.500 Jahre gewesen ist.

PA-Beamten behaupten, dass Christen Anfang der 1990-er Jahre, vor der Unterzeichnung der Oslo-Vereinbarungen, fast zwei Drittel der Bevölkerung Bethlehems stellten. Heute wird geschätzt, dass Christen nur noch 20% der Bevölkerung der Stadt ausmachen. Der Niedergang ist weitgehend von negativer Migration verursacht worden, seit die PA 1995 die volle Zuständigkeit über Bethlehem übernahm.

Der palästinensisch-arabische Nationalsmus lässt keinen Raum für eine christliche Minderheit. Christen in Bethlehem haben das Gefühl, dass sie in ein kulturelles und religiöses Ghetto eingesperrt sind.

Der linke Journalist Gideon Levy beschrieb den aktuellen Zustand Bethlehems. „Es gibt in Bethlehem keine Freude. Die Geschäfte sind leer und die Atmosphäre ist düster. Nur der Kirchhof zieht Touristen an, die für einen Augenblick kommen und dann sofort wieder gehen. Das Luxushotel ist während der zeit leer, die die geschäftigste Zeit des Jahres sein müsste.“ Levy schrieb in Ha’aretz.

Ich selbst erinnere mich an andere Tage, Tage, als Bethlehem mit Touristen aus aller Welt überfüll war. Die hohe Belegrate der Hotels in der Stadt beeinflusste andere Hotels in der Umgebung, so in Jerusalem und Ramallah. Die Märkte waren voll von allen Arten guter Dinge. Und arabische Kinder machten gute Geschäfte mit dem Verkauf von Olivenzweigen an die Massen der Touristen. Die Geburtskirche war in diesen Tagen die zentrale Attraktion und man musste in langen Schlangen für einen kurzen Moment anstehen und um ein Bild mit dem silbernen Stern zu machen, der Christen die Stelle andeutet, an der Jesus geboren wurde.

„Es ist nicht leicht in Bethlehem Christ zu sein. Sittenpatrouillen agieren in der Stadt neben , mit der Hamas verbundenen Gruppen und sie fordern von Christen sich züchtig zu kleiden. Sie sind nicht gerade friedfertig. Isolierte Fälle von Mischehen zwischen Christen und Muslimen führen zu schweren Krisen und Gewalt von der muslimischen Seite. Christen sind zwischen Hammer und Amboss gefangen. Sie müssen der palästinensisch-arabischen Sache die Treue erklären – aus denselben Gründen, aus denen die Drusen auf dem Golan gezwungen sind den Führern Syriens die Treue zu schwören.“

Mutige Versuche von Christen im Verlauf der Jahre vom Staat Israel annektiert zu werden sind wiederholt abgelehnt worden. Der Konflikt zwischen der PA und Israel hat die christliche Gemeinschaft besonders hart getroffen. Während der zweiten Intifada waren christliche Einwohner und Institutionen wiederholter Schikane durch bewaffnete arabische Kräfte ausgesetzt.

Christliche Unterdrückung der Christen erreichte während der Operation Schutzschild einen Tiefpunkt, als arabische Terroristen sich in der Geburtskirche verschanzten, zusammen mit 250 christlichen Geistlichen und Gottesdienstbesuchern. Der Staat Israel versuchte christliche Opfer zu vermeiden und der Kirche Schaden zuzufügen, so endete das Geschehen mit Verhandlungen zwischen den beiden Seiten. Als die Kämpfe endeten wurde der Schaden für die Statte deutlich: Brandschaden am Kirchenkomplex, die Plünderung religiöser Gegenstände und die Benutzung von Seiten aus christlichen Bibeln als Toilettenpapier.

Die Schändung der Geburtskirche erhielt keine Verurteilungen durch die UNO oder die UNESCO.

Christen sehen sich derselben Lage überall in den von PA und Hamas kontrollierten Gebieten ausgesetzt. Christliche Emigration aus Judäa, Samaria und dem Gazastreifen hinaus nimmt zu, während der „Palästinenserstaat“ wächst und Formen annimmt. Fakt ist: Der Nahe Osten ist nicht anders. Der einzige Ort im Nahen Osten, an dem die christliche Minderheit zahlenmäßig zunimmt, ist der Staat Israel.

Pfarrer Gabriel Naddaf bestätigt dies und erklärte dieses Jahr, ohne den Staat Israel würden die Christen hier zu einer verfolgten Minderheit, genauso wie im Rest des Nahen Ostens: In Ägypten zum Beispiel werden die koptischen Christen verfolgt und ein Bombenanschlag auf eine Kirche, der erst gerade stattfand, forderte in Kairo das Leben Dutzender Menschen. Zehntausende Christen wandern aus. Den Irak hat zum Beispiel 60% der Christen das Land verlassen. Im Libanon, wo iranische Geldmittel zum Kauf christlichen Landes überwiesen werden, führen die Schiiten ihre Eroberung der im Rückzug befindlichen christlichen Bevölkerung aus.

Die Schlussfolgerung ist offensichtlich. Nur unter israelischer Kontrolle oder in bestimmten Fällen internationaler religiöser christlicher Komplexe können Christen ihren einzigartigen Charakter im Nahen Osten erhalten. Es ist klar, dass Christen, auch wenn sie das nicht offen erklären, sich wie viele Muslime in Judäa und Samaria, nach israelischer „Besatzung“ sehnen.

Nissans Quotes and Notes Corner: Mit dem Islam im Krieg? (Teil 2)

Nissan Ratzlav-Katz, 28. Januar 2009

Beim Betrachten der Frage, ob der Islam sich mit Israel in einem „Zusammenstoß der Zivilisationen“ befindet oder nicht, ist Sirat Rasoul-Allah, eine von Ibn Ishaq zusammengestellte Mohammed-Biographie (frühes 8. Jahrhundert unserer Zeitrechnung) eine Schlüsselquelle, die ebenfalls als höchst maßgebend für das Verständnis des Islam und seines Gründers behandelt wird.

In diesem Bericht über den Feldzug Mohammeds gegen die Juden findet sich die Geschichte von Safiya:

„Der Apostel besetzt die jüdischen Festungen eine nach der anderen und nahm dabei Gefangene. Unter diesen befanden sich Safiya, die Ehefrau von Kinana, dem Stammesführer der Khaybar, und zwei Kusinen; der Apostel wählte Safiya für sich selbst. Die anderen Gefangenen wurden unter den Muslimen verteilt.“

Was wurde aus Kinana, dem Bräutigam Safiyas?

Kinana, der Mann Safiyas, war der Wächter der Schätze des Stammes und er wurde vor den Apostel gebracht, der ihn frage, wo die Schätze verborgen waren. Aber Kinana lehnte es ab den Ort zu offenbaren. Dann kam ein Jude, der sagte: ‚Ich habe Kinana jeden Morgen um eine bestimmte Ruine herumgehen sehen.‘ Der Apostel fragte Kinana: ‚Bist du bereit zu sterben, wenn wir feststellen, dass du wusstest, wo der Schatz war?‘ Und er antwortete: ‚Ja.‘ Also befahl der Apostel die Ruine umzugraben und ein Teil des Schatzes wurde gefunden. Danach wurde Kinana wieder zum Rest befragt, aber er lehnte es weiter ab etwas zu sagen. Der Apostel händigte ihn al-Zubayr aus und sagte: „Foltere ihn, bis er sagt, was er weiß“, und al-Zubayr entzündete ein Feuer auf seiner Brust, so dass er beinahe sein Leben aushauchte, dann gab der Apostel ihn Mohammed b. Maslama, der ihm den Kopf abschlug.“

Danach überrascht es wenig, wenn Ibn Ishaq uns erzählt:

„Als die Leute von Fadak, einer nahe gelegenen jüdischen Stadt, hörten, was statt fand, schickten sie Emissäre zum Apostel, um ihn zu bitten sie zu verschonen und sie würden ihm all ihren Besitz überlassen. Er stimmte zu.

Dieses nette Arrangement beschreibt Ibn Ishaq, indem er sagt: „Die Leute von Fadak schlossen Frieden [mit Mohammed]…“ In dieser Version von „Frieden“ gehörte das Eigentum der Leute von Fadak „dem Apostel Allahs, weil er es ohne die Hilfe von Kavallerie oder Kamele erobert hatte“.

Ein weiterer „jüdischer Stamm bat, dass der Apostel ihr Blut nicht vergieße, sondern ihnen erlaube so viel von ihrem Eigentum fortzutragen, wie ihre Kamele tragen konnten. Er willigte ein und sie luden so viel von ihrem Besitz auf ihre Kamele, wie sie konnten, sogar ihre Häuser rissen sie ab, damit sie die die Balken fortbringen konnte. Dann gingen sie mit ihren Frauen, Kindern und allen Haushaltsgütern, begleitet von ihren Trommeln, Flöten und Sängern. Den Rest ließen sie für den Apostel Allahs zurück.“

Ibn Ishaqs Bericht über die Diskussion eines jüdischen Stammes, der von Mohammed und seinem Aufgebot belagert wurde, zielt zwar schlicht darauf ab islamische Bekenntnisse zu bestätigen, aber ein oder zwei Sätze klingen wahr. Als Reaktion auf den Vorschlag, dass sie den Islam annehmen, sollen die Juden der Banu Qureish gesagt haben: „Wir werden die Gebote er Torah niemals aufgeben, sie auch nicht mit anderen ersetzen.“ Zweitens: Beim Nachdenken über das Schicksal ihrer Kinder schlug ihr Anführer für den Fall, dass sie es nicht schaffen die Muslime zu besiegen, vor, dass sie diese selbst töten und sagte: „Wenn wir untergehen, dann werden wir untergehen, ohne Waisen zu hinterlassen, die Böses erleiden werden.“

Ihre Diskussion half nicht, denn nach Angaben von Ibn Ishaq war die Entscheidung – getroffen „…nach dem Willen Allahs über den sieben Firmamenten“, wie Mohammed es ausdrückte – der Tod, selbst nachdem sie sich ergaben.

„Der Apostel Allahs nahme die Qureish in Medina gefangen, während auf dem Marktplatz Gräben ausgehoben wurden. Dann sandte er nach den Männern und ließ ihnen die Köpfe abschlagen, so dass sie in die Gräben fielen. Sie wurden in Gruppen gebracht und unter ihnen war Kab, der Stammeschef. An Zahl waren sie sechs- oder siebenhundert, auch wenn einige sagen, es seien acht- oder neunhundert gewesen. Alle wurden hingerichtet. Ein Mann wandte sich zu seinen Leuten und sagte: ‚Es ist egal! Nach Gottes Willen war den Kindern Israels dieses Massaker bestimmt!‘ Dann setzte er sich und sein Kopf wurde abgeschlagen.“

Nur eine jüdische Frau wurde ermordet, anstatt als Sklavin genommen zu werden. Und Mohammeds Frau Aischa berichtete über sie, sie „redete und lachte“ mit „gutem Humor“. Vielleicht war es besser zu sterben, als Sklavin der Muslime zu werden oder vielleicht lachte die Frau, wie Ibn Ishaq schrieb: „Sie war die Frau, die einen Mühlstein von der Festung der Qureish warf und einen Gläubigen tötete.“

Wie auch immer, lag diese heldenhafte jüdische Frau mit dem Islam im Krieg? Oder war vielleicht der Islam mit ihr im Krieg, schon bevor Mohammed und seine Gang an der Festung der Qureish ankam?

Nun ein wenig Theologie aus den Hadithen, Sahih Muslim, Buch 041 Nr. 6985, um das Bild abzurunden:

„Abu Huraira berichtete, dass Allahs Botschafter (möge Friede über ihm sein) sagte: Die letzte Stunde wird nicht kommen, außer die Muslime bekämpfen die Juden und die Muslime töten sie, bis der Jude sich hinter einem Fels oder einem Baum versteckt und der Fels oder der Baum sagen wird: Muslime, oh Diener Allahs, da ist ein Jude hinter mir; komm und töte ihn; aber die drei Gharquad werden nichts sagen, denn es ist der Baum der Juden.“

Für den Fall, dass jemand immer noch versucht all das Vorgelegte als irrelevant für den modernen Kampf Israels mit seinen muslimischen Nachbarn zurückzuweisen, sollten wir herausstellen, dass dieser zuletzt zitierte Hadith als Leitprinzip in der Satzung der Hamas auftaucht.

Also noch einmal: Führt Israel einen Krieg gegen den Islam? Nun, ich weiß nicht, aber sollte lieber vorbereitet sein sich gegen ihn zu verteidigen.

Und zum Abschluss eine weitere islamische Erzählung über eine weitere jüdische Frau asu dem Stamm Safiyas, die in Mohammeds Klauen geriet: Zaynab. Sie versuchte den „Apostel Allahs“ zu vergiften und wurde entdeckt. Gefragt, warum sie das tat, antwortete Zaynab: „Es ist dir nicht verborgen, was mein Volk für dich empfindet.“

 

Nissans Quotes and Notes Corner: Mit dem Islam im Krieg? (Teil 1)

Nissan Ratzlav-Katz, 13. Januar 2016

Ich widme diesen Eintrag der Ecke für Fragen und Anmerkungen den Professoren Aumann und Avineri – vielleicht besonders Prof. Avineri – angesichts ihrer jüngsten Äußerungen auf der Jerusalem-Konferenz zum „Zusammenstoß der Zivilisationen“.

Erstens: Ich kann nicht anders als auf den früheren Eintrag „Stirb oder nimm den Islam an“ zurückzugreifen. Es war eine ziemlich globale Äußerung über die Absichten des ersten islamischen Führers, Mohammed („Mir wurde geboten das Volk zu bekämpfen, bis es bezeugt, dass es keine andere anbetungswürdige Gottheit gibt außer Allah und dass Mohammed der Botschafter Allahs ist…“ und dass das erste islamische Buch, der Koran („Kämpft gegen diejenigen, die nicht an Allah und an den Jüngsten Tag glauben, und die das nicht für verboten erklären, was Allah und Sein Gesandter für verboten erklärt haben…“).

Nun möchte ich mir die akzeptiertesten islamischen Texte für besondere Führung zum Status der Juden und der muslimischen Haltung in der Beziehung zu ihnen zuwenden.

Das Folgende steht im Koran (Sure 9,29): „Kämpft gegen diejenigen, die nicht an Allah und an den Jüngsten Tag glauben, und die das nicht für verboten erklären, was Allah und Sein Gesandter für verboten erklärt haben, und die nicht dem wahren Glauben folgen – von denen, die die Schrift erhalten haben…“

Der maßgebende Kommentar von Ibn Kathir erklärt: „Diese ehrenhaften Verse wurden mit dem Befehl offenbart die Völker des Buches zu bekämpfen, nachdem die Heiden besiegt wurden traten die Menschen in großer Zahl der Religion Allahs bei und auf der Arabischen Halbinsel wurde die Herrschaft der Muslime sichergestellt. Allah befahl Seinem Botschafter im neunten Jahr der Hidschrah die Völker der Schriften, die Juden und Christen zu bekämpfen und er bereitete seine Armee darauf for die Römer zu bekämpfen und rief das Volk zum Jihad, verkündete seine Absicht und sein Ziel…“

Der Koran geht in Sure 9,29 weiter: „bis sie eigenhändig den Tribut entrichten“; was Ibn Kathir kommentiert: „Wenn sie sich nicht entscheiden den Islam anzunehmen.“

Koran, Sure 9,29: „in voller Unterwerfung“ – Ibn Kathir: „In Niederlage und Unterwürfigkeit.“

Koran, Sure 9,29: „und sich unterworfen fühlen.“ – Ibn Kathir: „Geschändet, erniedrigt und herabgesetzt. Daher ist es Muslimen nicht erlaubt andere Dhimmi-Völker zu ehren oder sie über Muslime zu erheben, denn sie sind schauderhaft, schändlich und erniedrigt.“

Die nächste zu untersuchende Quelle ist natürlich, wie jeder, der ein wenig vom Islam weiß, die Hadithe:

Sahi Bukhari, Band 4, Buch 53, Nr. 392:

„Berichtet von Abu Huraira: Während wir in der Moschee waren, kam der Prophet heraus und sagte: ‚Lasst uns zu den Juden gehen.‘ Wir gingen hinaus, bis wir Bait-u-Midras [beit hamidrash – ‚den Studiersaal‘?- NRK] erreichten. Er sagte ihnen: ‚Wenn ihr den Islam annehmt, werdet ich sicher sein. Ihr solltet wissen, dass die Erde Allah und Seinem Apostel gehört und ich will euch aus diesem Land jagen. Wenn als irgendeiner unter euch Besitz hat, ist es ihm erlaubt diesen zu verkaufen; ansonsten solltet ihr wissen, dass die Erde Allah und Seinem Apostel gehört.‘“

Abgesehen von dem interessanten Aspekt der Geschichte, dass Mohammed zum beit hamidrash ging, um dort die Juden aufzusuchen – ungefähr so etwas Ähnliches wie dieser muslimische Terrorist, der vor nicht allzu langer Zeit in Jerusalem acht Schüler in einer Seminar-Bibliothek ermordete – sollten wir etwas von allgemeinerem Interesse beachten: Das die Erde Allah gehört, kann ich verstehen, wenn wir akzeptieren, dass „Allah“ nur ein Wort für „Gott“ ist. Sicher, im Monotheismus gehört letztlich alles Gott.

Aber: „Die Erde gehört Allah UND seinem Apostel?“ Die ganze Erde gehört Allah und Mohammed? Im Islam ist das offenbar so.

Wenn daher Mohammed sagt: „Ich will dich aus diesem Land vertreiben“ – nun, es gehört ihm ja ohnehin. Also nehme ich an, dass es dadurch zu Recht wird. Es erklärt auch die Jizya ziemlich gut. Die Juden (und Christen) habe für das Recht zu zahlen, irgendwo in Allahs und Mohammeds Revier zu bleiben oder sie können sich der Gang anschließen und selbst anfangen ihren Teil des Schutzgeldes einzusammeln.

 

Der Krieg gegen die Ungläubigen

Clifford D. May, 21. Januar 2010

2001 wurden die Buddhas von Bamiyan aus dem sechsten Jahrhundert auf Befehl von Taliban-Führer Mullah Mohammed Omar gesprengt. Die Vereinigten Staaten und andere westliche Regierungen gaben Protestnoten aus. Afghanistans islamistische Herrscher zuckten nur mit den Achseln.

2010 wird Al-Kifl, das Grab des Propheten Hesekiel in der Nähe von Bagdad geschändet. Auf dem Grab befinden sich hebräische Inschriften und eine Bogen, in dem vor Jahrhunderten eine Torah ausgestellt war. Die Antikenbehörde des Irak löscht unter Druck von Islamisten die hebräischen Worte aus, entfernt hebräische Ornamente und plant auf dem Grab eine Moschee zu bauen.

Bis dato hören wir von fast niemandem Protest. Aber dies ist nicht einfach nur ein weiteres „Wo ist die Empörung?“. Der größere und alarmierendere Trend besteht darin, dass in einer wachsenden Zahl mehrheitlich muslimischer Länder ein Krieg gegen die nicht muslimischen Minderheiten geführt wird. Wo nicht muslimische Minderheiten „gesäubert“ wurden – wie in Afghanistan und dem Irak – richten sich die Angriffe gegen die Erinnerung an sie. Ethnische Minderheiten werden ebenfalls angegriffen: Der völkermörderische Konflikt gegen die schwarzen Muslime in Darfur ist nur das berühmt-berüchtigste Beispiel.

Verbinden Sie die Punkte: Letzte Woche setzten muslimische Jugendliche in Nigeria eine Kirche in Brand und töteten damit mehr als zwei Dutzend christliche Gottesdienstbesucher. In Ägypten leiden die koptischen Christen unter zunehmender Verfolgung, wozu diesen Monat vor einer Kirche Schüsse aus einem fahrenden Auto gehörten, durch die sieben Personen ermordet wurden.

In Pakistan wurden über Weihnachten christliche Kirchen bombardiert. In der Türkei haben die Behörden christliche Kirchen, Klöster und Schulen geschlossen. Gerade wurden auch in Malaysia Kirchen angegriffen, provoziert von dieser Beschwerde: Christen in den Kirchen nannten Gott „Allah“. Wie können die Ungläubigen es wagen, denselben Namen für den Allmächtigen zu benutzen wie die Muslime!

Ohne Zweifel missbilligen viele Muslime die Verfolgung der Nichtmuslime. Aber in den meisten mehrheitlich muslimischen Ländern riskieren Muslime, die offen gegen die Islamisten opponieren, als Abtrünnige gebrandmarkt zu werden. Und unter der islamistischen Interpretation der Scharia, des islamischen Gesetzes, verdienen Abgefallene den Tod.

Vor nicht allzu langer Zeit war der Nahe und Mittlere Osten eine facettenreiche Region. Der Libanon hatte Jahrhunderte lang eine christliche Mehrheit, aber das endet um 1990 – das Ergebnis von Jahren Bürgerkrieg zwischen den religiösen und ethnischen Gruppen des Landes. Die christliche Bevölkerung der Türkei hat in den letzten Jahren beträchtlich abgenommen. Die Islamisten ahben die Christen aus Bethlehem und anderen Teilen der Westbank getrieben; aus dem Gazastreifen sind seit der Machtübernahme durch die Hamas fast alle Christen geflohen.

Über Jahrtausende gab es im gesamten Nahen Osten jüdische Gemeinden. Die Juden des Iran führen ihre Geschichte 2.700 Jahre zurück, aber etwa acht von zehn iranischen Juden sind seit der islamischen Revolution von 1979 emigriert; nur etwa 40.000 sind übrig.

Die Juden des heutigen Saudi-Arabien wurden ausgerottet, kurz nachdem Mohammed und seine Jünger die neue Religion gründeten und im 7. Jahrhundert begannen ein neues Reich aufzubauen. Aber jüdische Gemeinden überlebten andernorts bis nach dem Zweiten Weltkrieg, als die Juden gezwungen waren ihre Häuser im Irak, in Libyen, Ägypten, Syrien, dem Jemen und anderen Ländern zu verlassen. In vielen Fällen wurden sie von Muslimen vertrieben, die von der Gründung des modernen Staates Israel erbost waren. Aber wie merkwürdig ist es, gegen die Schaffung einer sicheren Heimstatt und Heimat für Juden zu protestieren, indem man die eigenen jüdischen Bürger obdach- und staatenlos macht?

1947 wurde Pakistan auch als sichere Zuflucht gegründet – für indische Muslime. Der Gründervater des Landes, Moahmmed Ali Jinnah, war entschlossen, Pakistan gegenüber Hindus, Sikhs, Christen, Parsen und anderen tolerant sein zu lassen – das waren volle 20 Prozent der Bevölkerung zur Zeit der Unabhängigkeit. Das hat so nicht funktioniert und das Ergebnis ist, dass nicht muslimische Minderheiten heute nur rund drei Prozent der Bevölkerung Pakistans bilden.

Wenn die Punkte verbunden werden, entsteht ein gar nicht gutes Bild: eine „islamische Welt“, inder Terroristen oft mit Nachsicht betrachtet werden, manchmal mit Respekt und gelegentlich mit Verehrung, während Minderheiten sich zunehmender Intoleranz, Verfolgung und „Säuberungen“ ausgesetzt werden, wobei selbst ihre Geschichte ausgelöscht wird.

Und wir im Westen sind zu höflich, zu „politisch korrekt“ und vielleicht zu feige, um dazu viel zu sagen.