Des Islams giftige Projektionen auf Ungläubige

Raymond Ibrahim, 7. Juli 2021

Nabil H. Salama: Von Jihadisten hingerichtet wegen der Beschuldigung, er habe wie ein Jihadist gehandelt (Ayat Oraby, rechts)

Vor kurzem wurde ein Christ im Sinai von muslimischen Terroristen hingerichtet; das demonstriert eine wenig bekannte, aber interessante Tatsache: Der Grund, dass so viele „radikale“ Muslime unschuldige „Ungläubige“ ins Ziel nehmen, gründet oft auf Projektion, ein Wort, das als „die Zuschreibung der eigenen Ideen, Gefühle oder Einstellungen auf andere Menschen“ definiert wird. Ein akademischer Artikel bzw. ein Buchkapitel führt näher aus: „Projektion erlaubt dem Mörder seinen (inakzeptablen) Wunsch zu töten (foltern, vergewaltigen, stehlen, dominieren usw.) auf eine Zielgruppe oder Person zu projizieren. Das dämonisiert sein Ziel und macht noch akzeptabler es zu töten.“

So sagte der Sprecher im Video der Hinrichtung des 62-jährigen Christen Nabil H. Salama vom 17. April 2021, dass er schuldig war und getötet wurde, weil er im Sinai eine Kirche baute, die irgendwie ruchlose Tätigkeiten betrieb, die die islamische Ordnung untergraben sollten – genau das, was viele Moscheen im und mit dem Westen tun.

Genauso erstellte der Islamische Staat, nachdem er 2015 an einem Strand in Libyen 21 zumeist ägyptische Christen abschlachtete, ein Video, in dem er sein Tun als „Vergeltung“ gegen die Koptische Kirche darstellte; diese wird von ISIS und anderen „Radikalen“ regelmäßig beschuldigt muslimische Frauen zu entführen, zu foltern und zum Christentum zu konvertieren – alles Dinge, die Muslime regelmäßig Christen in Ägypten antun. (Offenbar war die Ermordung von fast 60 Christen in einer Kirche in Bagdad vor ein paar Jahren – die die Jihadisten dann ebenfalls als Vergeltung gegen die Konversionen muslimischer Frauen durch die koptische Kirche darstellten – nicht genug.)

Als ein muslimischer Kleriker sagte: „Wann immer sie [die USA] in ein muslimisches Land einmarschieren, dann schlagen sie an einem Sonntag zu“, betrieb auch er Projektion. Muslimische Mob-Aufstände gegen Christen und ihre Kirchen innerhalb und außerhalb Ägyptens finden fast immer an Freitagen statt – und das ist ganz natürlich: Denn das ist der Tag der Woche, an dem Muslime sich zum Gebet in Moscheen versammeln, nur um Predigten zu hören, die sie gegen Ungläubige aufstacheln.

Aber das vielleicht beste Beispiel ist Ayat Oraby, eine muslimische Frau, die in den sozialen Medien populär ist. In einem Video von 2016 (das um dieselbe Zeit erschien, in der eine Behörden sagten, es würde „alle zwei oder drei Tage“ Angriffe auf ägyptische Christen geben), versuchte sie so viel Feindschaft wie möglich gegen diese zu schüren. Nachdem sie die koptische Kirche als einen „Haufen Gangster“ und eine „totale Mafia“ bezeichnete, die [Ägypten] „aus dem Hintergrund heraus beherrscht“, beschuldigte sie sie des „Hortens von Waffen in Kirchen“ und „danach zu streben einen koptischen Kleinstaat zu schaffen“, im Versuch „einen Krieg gegen den Islam“ fortzuführen.

Derweil steht Ägypten zurück in der realen Welt – die aus rund 200 Nationen besteht – an 16. Stelle auf der Liste der schlimmsten Staaten, um als Christ dort zu leben; sie erleben dort „sehr starke Verfolgung“. Die Entführung christlicher Frauen und Kinder und ihre Zwangskonversion zum Islam ist dort Alltag; ganze christliche Dörfer und Kirchen werden regelmäßig aufgrund des Gerüchts in Brand gesetzt, ein Christ irgendwo habe in den sozialen Medien Mohammed „gelästert“ oder ein Christ führe eine Beziehung mit einer muslimischen Frau.

Aber viele Muslime wie diese Ayat Oraby, die sich ständig selbst als Opfer verstehen, sind solchen Fakten gegenüber blind; ihre Vorstellung von der Realität ist vom Islam geprägt. Und wenn der Islam ständige Feinschaft gegen den „anderen“ fordert, der unterworfen und unterwandern wird, dann bedeutet das, dass der „andere“ ständig daran arbeitet Muslime zu unterwerfen und zu unterwandern.

Orabys Anschuldigungen, Ägyptens Christen würden die Ereignisse „aus dem Hintergrund heraus“ kontrollieren, ist so ironisch wie alt. 2010 beschwerte sich der prominente ägyptischer Kleriker Khalid al-Jundi, in Ägypten würden „Muslime weniger Rechte haben als Christen und hätten nicht einmal das Reicht ihren Glauben zu leben wie die Christen“. In Wirklichkeit und wie durchaus bekannt ist, sehen sich christliche Kirchen gewaltigen Einschränkungen ausgesetzt; allein schon von einem Gebäude zu reden löst Massenkrawalle und Angriffe auf Christen aus.

Darüber hinaus: Ist es in einem Land, in dem der Islam uneingeschränkt herrscht; in dem die Scharia (die die Unterjochung von Nichtmuslimen gebietet, so wie in Sure 9,29) Teil der Verfassung ist; in dem jedes Segment der muslimischen Bevölkerung – von Terroristen über Mobs bis zur Obrigkeit selbst – christlichen Minderheiten auf verschiedenen Ebenen schikaniert; wo Christen über Jahrhunderte der Verfolgung konditioniert worden sind dankbar zu sein wenn sie einfach in Ruhe gelassen werden – angemessen zu glauben, dass dieselben, geknechteten „Ungläubigen“, die nur zehn Prozent der Bevölkerung stellen, einen gewalttätige Machtübernahme Ägyptens planen?

Orabys Behauptung, Ägyptens Christen würden „in Kirchen Waffen horten“ und „danach streben einen koptischen Kleinstaat zu schaffen“ um weiter „Krieg gegen den Islam zu führen“ ist nur ein weiterer veralteter Vorwurf. Mohammed Salim al-Awwa, früherer Generalsekretär der Internationalen Union Muslimischer Gelehrter, erschien einmal auf Al-Jazira und beschuldigte die Kopten in einer wilden Triade „Waffen und Munition in ihren Kirchen und Klöstern zu lagern“ – importiert ausgerechnet aus Israel, das er „das Herz der koptischen Sache“ nannte – und „Krieg gegen Muslime vorzubereiten und zu führen“. Er warnte, wenn nichts unternommen werde, „wird das Land brennen“; dazu hetzte er Muslime auf „der Stärke der [koptischen] Kirche entgegenzuwirken“.

In Wirklichkeit sind alles, was brennt, von muslimischen Mobs und Terroristen angezündete koptische Kirchen – so wie als 2013 nach dem Sturz des Muslimbruders Mohammed Morsi fast 70 Kirchen angegriffen und viele zerstört wurden. Darüber hinaus sind es Muslime, die Waffen schmuggeln und horten, darunter in Moscheen, um ihre separatistischen Jihade zur Abspaltung von „Ungläubigen“-Mächten zu schüren.

Kurz gesagt und wie der Aktivist Mounir Bishai es einst ausdrückte:

Plötzlich schalteten wir [die koptischen Christen] von Beschwerden auf Selbstverteidigung, von der Einforderung unserer Rechte in den Versuch die Öffentlichkeit zu überzeugen, dass wir anderen ihre Rechte nicht vorenthalten… Heute werden wir beschuldigt Waffen anzuhäufen… Wie sind wir auf einmal von Verfolgten zu Verfolgern geworden, von der schwachen [Seite] in die starke und tyrannische, von der angegriffenen [Seite] in die ehrlosen Angreifer, von der armen [Seite] in die der reichen Ausbeuter? Wie konnten diese Lügen sich so weit verbreiten, ohne dass wir irgendwie Boden gutmachten oder unsere Lage auch ein winziges Bisschen verbessern?

Selbst im Bereich der Theologie sind Muslime fähig die Vorstellungen des Islam zu Jihad und „Märtyrertum“, des Kampfs für den Islam bis zum Tod, auf christliche Theologie zu projizieren. Inmitten der Beschuldigungen, dass die Kopten Waffen anhäufen, um Krieg gegen die Muslime zu führen, erklärte einst die Al-Azhar-Gelehrtenfront, die aus Absolventen der Al-Azhar besteht:

Das Christentum … definiert ständig seine offene und versteckte Politik der Eliminierung aller seiner Rivalen oder Entwürdigung [der Anhänger anderer Religionen] und beraubt sie jeglicher Gründe zu leben, so dass sie gezwungen werden zum Christentum zu konvertieren.

Fakt ist, dass das genau das ist, was der Islam tut: [er] „eliminiert alle seine Rivalen“ durch Jihad; oder erniedrigt über die Institution des Dhimmitums „[Anhänger anderer Religionen] und nimmt ihnen jeden Grund zu leben, so dass sie gezwungen werden zum Islam zu konvertieren“.

Ebenso wurde auch, als Bischof Bishoy erklärte, Ägyptens Christen seien wegen der Zunahme ihrer Verfolgung am Punkt des Märtyrertums angelangt, das gründlich als Erklärung von „Krieg bis zum Tod“ „islamisiert“, auch durch al-Awwa, der in seiner Tirade behauptete: „Vater Bishoy erklärte, dass sie am Punkt des Märtyrertums stehen, was nur Krieg heißen kann. Er sagte: ‚Wenn ihr von unseren Kirchen redet, werden wir den Punkt des Märtyrertums erreichen.‘ Das bedeutet Krieg!“

Natürlich lautet die Vorstellung, dass ein Märtyrer jemand ist, der Krieg führt und im Jihad – im „heiligen Krieg“ – stirbt (z.B. Sure 9,111). Selbst das maßgebende Hans Wehr Arabic-English Dictionary übersetzt Schahid („Märtyrer“) als „jemand, der im Kampf mit Ungläubigen getötet wird“. Andererseits hat christliches Märtyrertum immer bedeutet verfolgt und getötet zu werden, weil man es ablehnt dem Christentum abzuschwören – und das ist genau die Definition, die auf Ägyptens Christen zutrifft, die Definition, die Bischof Bishoy eindeutig meinte.

Zufälligerweise sind muslimische Projektionen auf koptische Christen beispielhaft für muslimische Projektionen auf alle Christen – tatsächlich auf alle Nichtmuslime (einschließlich, wenn nicht insbesondere Juden und Israel). Die Kopten liefern lediglich ein eindringliches Beispiel für das Phänomen.

Um es zusammenzufassen:

  • Muslime entführen regelmäßig christliche junge Frauen, missbrauchen sie, unterziehen sie einer Gehirnwäsche und zwingen sie zu konvertieren – und jetzt werden Christen beschuldigt genau das zu tun.
  • Muslime schmuggeln und horten regelmäßig Waffen, auch in ihren Moscheen – und jetzt werden Christen beschuldigt genau das zu tun.
  • Muslime versuchen ständig Staaten Ungläubiger abzuspalten oder zu erobern – und jetzt werden Ägyptens Christen beschuldigt genau das zu tun.
  • Gemäß ihrer Doktrin von Jihad und Dhimmitum versuchen Muslime Ungläubige auszulöschen oder zu unterwerfen –und jetzt werden Christen so dargestellt, sie würden genau das versuchen.
  • Regelmäßig bricht freitags islamische Gewalt aus und jetzt werden Christen (oder ein Westler) beschuldigt sonntags gegen den Islam vorzugehen.
  • Islamisches Märtyrertum bedeutet andere und sich selbst zu töten während man Jihad führt um den Islam zu stärken – und jetzt wird christliches Märtyrertum, das immer bedeutet hat lieber den Tod zu akzeptieren als dem Glauben abzuschwören, als genau dasselbe definiert.

Schlussendlich bietet dieser ausführliche Exkurs in islamische Projektion einen weiteren, genauso wichtigen Hinweis: Wenn zivilisatorische Projektion die Welt des Islam derart durchdringt, könnte das auch der Grund sein, dass die Leute im Westen – von denen sich die meisten zum Christentum bekennen oder zumindest von dessen Ethik und Bräuchen beeinflusst sind – die Realitäten des Islam nicht akzeptieren können? Weil sie auch die Ideale ihrer religiösen Überlieferung – eine, die gegenüber Feinden Liebe, Toleranz und Vergebung predigt – auf Muslime und den Islam projizieren und daher darauf bestehen sie in einem positiven Licht zu sehen?

Die Türkei preist einen massenmordenden, pädophilen Sklavenhändler – versucht sie auch ihm nachzueifern?

Was der „Held“ eines Volks über dieses aussagt.

Raymond Ibrahim, FrontPage Mag, 10. Juni 2021

Dieser Tage beschäftigt Kirchen zu Moscheen zu machen den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan ganz enorm. Am Freitag, 4. Juni, sprach er während der Eröffnung einer Moschee in der Stadt Zonguldak vom türkischen Vermächtnis der Eroberung und Umwandlung der Hagia Sophia [in eine Moschee]. In seinen eigenen Worten: „Die Wiedereröffnung der Hagia Sophia als Moschee ist wichtig, da das ein Vermächtnis der Eroberung ist.“

Damit haben wir hier, während der Westen sich darin überschlägt jegliche „Eroberung“, die seine Vorfahren begangen haben könnten – zum Beispiel die „Eroberung der Amerikas“ durch den „völkermordenden“ Kolumbus – den Präsidenten der Türkei, der die gewalttätigen Eroberungen durch seine muslimischen Vorfahren preist. Die Bedeutung dieser Gegensätzlichkeit und was sie für die Zukunft bedeutet, muss anerkannt werden.

Nehmen Sie als Fallbeispiel Erdoğans Haltung gegenüber den größten Jihadisten der Geschichte – Männer, deren grauenhafte Taten ISIS beschämen würden. Letzten Sommer feierte Erdoğan wiederholt, während er seinen Erlass zur Umwandlung der Hagia Sophia – die ein Jahrtausend lang als größte Basilika des östlichen Christentums diente – in eine Moschee, Sultan Mohammed al-Fatah („der Eroberer“, 1432 bis 1481) wegen der gewaltsamen Umwandlung des christlichen Konstantinopels ins islamische Istanbul.

Bedenken Sie jedoch: Sultan Mohammeds einzige Rechtfertigung für die Eroberung Konstantinopels bestand darin, dass der Islam die Unterwerfung der „Ungläubigen“ fordert, in diesem Fall Christen. Er hatte keine andere „Beschwerde“ als diese. Als er Sultan wurde, schwor er tatsächlich „beim Gott ihres falschen Propheten, beim Propheten, dessen Namen er trug“, schrieb ein verbitterter christlicher Zeitgenosse rückblickend, „er sei ihr [der Christen] Freund und würde sein ganzes Leben ein Freund und Verbündeter Konstantinopels bleiben“. Obwohl sie ihm glaubten, nutzte er „die gemeinsten Künste von Heuchelei und Täuschung“, schrieb Edward Gibbon. „Auf seinen Lippen war Frieden, aber er hatte Krieg im Herzen.“

Während dieser Belagerung Konstantinopels ermahnte er seine muslimische Armee regelmäßig mit Jihad-Ideologie, unter anderem mit dem Loslassen jeder Menge Predigten, in denen er schrie:

Kinder Mohammeds, seid guter Stimmung, denn morgen werden wir so viele Christen in unseren Händen haben, die wir verkaufen, zwei Sklaven für eine Dukate und wir werden so reich sein, dass wir alle aus Gold sind und von den Bärten der Griechen werden wir Leinen für unsere Hunde machen und ihre Familien werden unsere Sklaven sein.

„Erinnert euch an die Versprechen unseres Propheten zu gefallenen Kriegern im Koran“, mahnte der Sultan höchstselbst: „Der Mann, der im Kampf stirbt, wird körperlich ins Paradies gebracht und wird mit Mohammed in Anwesenheit von Frauen, schönen Knaben und Jungfrauen speisen.“

Die Erwähnung von „schönen Knaben“ war nicht nur ein genauer Verweis auf das Versprechen des Koran (z.B. Suren 52,24, 56,17 und 76,19); Mohammed war ein berüchtigter Pädophiler. Dass er Jacob Notaras – ein schöner 14-jährigen Sohn eines Edelmanns in Konstantinopel, den Mohammed zwang sein persönlicher Lustknabe zu werden, bis er entkam – versklavte und vergewaltigte, war nur eine der niederträchtigsten. Der Sultan erstach einen weiteren christlichen Jungen, der „den Tod der Schändung vorzog“.

Nach seiner Eroberung und Schändung der Hagia Sophia ließ Mohammed die „elenden Bürger Konstantinopels“ während der abendlichen Feiern vor seine Männer zerren und „befahl, dass viele von ihnen in Stücke gehackt werden, um damit [seine Leute] zu unterhalten“. Der Rest der Bevölkerung der Stadt – bis zu 45.000 – wurde in Ketten weggeschleppt, um als Sklaven verkauft zu werden.

Das ist der Mann, den die Türkei und ihr Präsident ehren – einschließlich ihm eine der größten und ältesten Kirchen der Christenheit im letzten Jahr wieder zur Siegesmoschee zu widmen. Mohammed al-Fatah ist auch nicht der einzige Terrorist, der geehrt wird: so erklärte Erdoğan in einer seiner Reden:

Die Eroberung Istanbuls [Konstantinopels] und die Umwidmung der Hagia Sophia in eine Moschee gehören zu den ruhmreichsten Kapiteln der türkischen Geschichte… Die Auferstehung der Hagia Sophia repräsentiert unsere Erinnerung voller Höhepunkte unserer Geschichte, von [der Schlacht von] Badr bis Manzikert, von Nikopolis bis Gallipoli [alles jihadistische Siege] … Die Wiederherstellung der Hagia Spohia wird von allem Respekt und Engagement vor all unseren Vorfahren gefordert, von Alp Arslan [dem islamischen Sieger von Manzikert, der den Weg zur Eroberung von Kleinasien öffnete und zehntausende Christen massakrierte oder versklavte] über Mohammed al-Fatah, bis zu Abdulhamid [der von 1894 bis 1896 bis zu 300.000 Armenier im Namen des Jihad abschlachtete]. Die Wiederauferstehung der Hagia Sophia … ehrt Mohammed al-Fatahs Eroberungsgeist… So Allah will, werden wir ohne Pause oder Zögern weiter diesen heiligen Weg gehen, bis wir unser letztes Ziel erreichen. [Hervorhebung hinzugefügt]

Die Botschaft könnte nicht deutlicher sein: In der Türkei dominiert die jihadistische Ideologie, zumindest in ihrer Führung. Bei Nachbarvölkern einzumarschieren und sie zu erobern – nicht wegen irgendwelchen Grolls, sondern weil sie keine Muslime sind – mit all den begleitenden Gräueltaten, Vergewaltigungen, Zerstörungen und Massensklaverei ist offenbar das Ideal, das wiederaufgenommen werden soll, sobald der Sonnenuntergang westlicher Macht vollendet ist.

Derweil bleibt, weil die Amerikaner es gewohnt sind zu sehen, wie Statuen der Helden ihrer eigenen Nation umgestürzt werden – aus keinem anderen Grund, als dass sie weiß und/oder christlich und daher von Natur aus schlecht waren – die Bedeutung der Worte Erdoğans und sein Lob für Mohammed den Eroberer – der als asiatischer Muslim weiter vor westlicher Kritik immun ist, schließlich wäre das „rassistisch“ – von ihnen auf ewig unbemerkt.

Medien weinen um Palästinenser, ignorieren Völkermord an Christen in Afrika

Raymond Ibrahim, 26. Mai 2021

Christliche Trauernde beerdigen ihre Toten nach einem Anschlag 2018.

Wenn alles menschliche Leben wertvoll ist, wie die sogenannten „Mainstream-Medien“ vorgeben, warum heben sie einige heraus, während sie andere völlig ignorieren?

Nehmen Sie den jüngsten israelisch-palästinensischen Konflikt. Zwei Wochen lang zeigten die Medien Tag für Tag, Stunde um Stunde emotional aufgeladene Videos, Bilder und provozierten regelmäßig Aktualisierungen von verlorenem palästinensischem Leben; die höchste Zahl war 248.

Würde der Durchschnittsamerikaner gefragt, warum die Medien so sehr auf diesem Konflikt herumreiten, wobei sie auch reguläre und aktualisierte Daten zur Verfügung stellen, würde ihre Antwort lauten, das jeder Tod eines Menschen etwas Furchtbares und daher Nachrichtenwürdiges ist – daher machen die Medien nur ihren Job, objektiv und fair.

Aber wenn das wirklich der Fall wäre, warum ignorieren die Medien dann komplett so viel anderes Leid und Tod weltweit – das oft exponentiell schlimmer als das ist, was die Palästinenser erleben, sowohl qualitativ als auch quantitativ?

Bedenken Sie zum Beispiel den laufenden Völkermord an Christen in Nigeria. In diesem westafrikanischen Staat ist 248 die Zahl der alle paar Wochen von Muslimen getöteten Christen, was inzwischen rund zwei Jahrzehnte zurückreicht. Nach Angaben des neuesten Berichts wurden alleine von Januar bis April diesen Jahres 1.470 Christen zu Tode gehackt. Im Durchschnitt kommt man damit auf etwa 368 Christen, die in den letzten vier Monaten jeden Monat getötet wurden.

Nach Angaben eines allgemeineren Berichts sind von 2009 bis zum ersten Quartal 2020 „nicht weniger als 32.000 Christen von den Hauptjihadisten des Landes abgeschlachtet“ worden; allein seit 2016 wurden zusätzlich 13.000 Kirchen von „Allahu Akbar“ brüllenden Muslimen zerstört.

In anderen Subsahara-Staaten ist es für Christen kaum besser: In Mosambik, der Zentralafrikanischen Republik, Mali, der Demokratischen Republik Kongo und Burkina Faso terrorisieren Muslime Christen und schlachten sie ab und das inzwischen seit vielen Jahren.

Dennoch erwartet man, dass nur ein winziger, unbedeutender Anteil der Amerikaner, die von den Palästinensern hörten, jemals etwas vom Gemetzel an zehntausenden Christen überall in Afrika gehört habt, da die Medien selten etwas von letzteren berichten und sich natürlich selten mit ihnen aufhalten.

Das ist umso unverantwortlicher, bedenkt man, dass der Grund dafür, dass Christen brutal abgeschlachtet werden – weil sie Christen sind, weil Muslime gelehrt werden die „anderen“ zu hassen und zu unterwerfen – gewiss nachrichtenwürdiger ist als, sagen wir, warum Palästinenser getötet werden (Terrorbekämpfung und andere banale Faktoren).

Sind die Medien also rassistisch? Ist schwarzes Leben nicht wichtig?

In Wirklichkeit spielen für die Medien keine Leben wirklich eine Rolle; nur die, die helfen können ein bestimmtes Narrativ zu puschen, haben tatsächlich Wert für die Medien und sind es daher wert berichtet zu werden. Und zunehmend geht es bei diesem Narrativ, wann immer man hinsieht, um die Dämonisierung der Unschuldigen und/oder Gesetzestreuen und das Freisprechen der Schuldigen und/oder Gesetzesbrecher.

So werden in Amerika jedes Jahr mehrere tausend Schwarze, darunter Kinder, auf tragische Weise von anderen Schwarzen getötet (von 1979 bis 2014 waren es 324.000). Die Medien könnten nicht gleichgültiger sein. Aber als ein Schwarzer, George Floyd, während seiner Verhaftung unbeabsichtigt getötet wurde, gingen die Medien in dem Versuch die Wände hoch das Narrativ zu fördern, dass alle Polizisten „rassistisch“ seien.

Natürlich war den Medien George Floyd immer egal; es ging ihnen nur darum ihn zu benutzen, um die Polizei zu dämonisieren, deren Job es ist Recht und Ordnung aufrechtzuerhalten.

Genauso sind den Medien die Palästinenser egal; es geht ihnen nur darum sie zu benutzen, um Israel zu dämonisieren, das auch versucht Recht und Ordnung aufrecht zu erhalten, darunter sich gegen die unaufhörlichen Angriffe durch seine muslimischen Nachbarn zu verteidigen.

Von hier aus versteht man auch, warum es so ist, wenn der Schuh auf dem anderen Fuß steckt – wenn die Schuldigen die Unschuldigen abschlachten, wie Muslime es mit Christen machen, nicht weil sie versuchen Recht und Ordnung aufrecht zu erhalten, sondern weil sie „Ungläubige“ hassen – die Medien schweigen: Dieser Status quo ist offenbar gut, so wie er ist und benötigt keine Aufmerksamkeit und gewiss keine Aufbesserung.

Die „Intoleranz und Feindschaft“, die Muslime gegenüber Nichtmuslimen zeigen, ist nicht neu – sie ist 1.400 Jahre alt

Hugh Fitzgerald, Jihad Watch, 29. Dezember 2020

Der palästinensische Christ Bischara Bahbah zeichnet ein düsteres Bild des Schicksals der Christen im von der Hamas beherrschten Gazastreifen, aber gleichzeitig beschreibt er eine unverbesserlich optimistische Version davon, wie palästinensische Christen in den von der PA beherrschten Teilen der Westbank leben. In dieser Version verstehen Christen sich mit ihren muslimischen „Freunden und Nachbarn“ hervorragend. Die Wahrheit sieht ganz anders aus.

Als Teil seines Versuchs den Umgang mit Christen in der PA reinzuwaschen verweist Bahbah auf den Pakt Omars als „garantiertes Recht und buchstabierte Verpflichtungen“ für Christen in einem mehrheitlich muslimischen Land. Er behauptet: „Der Pakt repräsentiert in erster Linie die Verpflichtung von Muslimen, Religion und Eigentumsrecht von Christen und Juden zu respektieren und zu schützen.“ Viele Gelehrte glauben, dass der Pakt Omars eine spätere Fälschung ist, aber wie immer die Wahrheit lautet, wann und von wem er verfasst wurde: Es ist kaum eine Verpflichtung von Muslimen die Religion und die Eigentumsrechte von Nichtmuslimen zu „respektieren und zu schützen“. Stattdessen ist er eine erschöpfende Liste dessen, was Nichtmuslime tun müssen, wenn sie in einem muslimischen Gemeinwesen am Leben und fähig bleiben wollen ihren Glauben zu leben.

Hier ist die Liste:

  • Verbot des Baus neuer Kirchen, Gebetsstätten, Klöstern oder einer neuen Zelle. Es war auch verboten neue Synagogen zu bauen.
  • Verbot des Wiederaufbaus zerstörter Kirchen bei Tag oder bei Nacht, nicht in ihrem eigenen Viertel, nicht derer, die in Vierteln von Muslimen liegen.
  • Die Gebetsstätten von Nichtmuslimen müssen eine niedrigere Höhe haben als die niedrigste Moschee des Ortes.
  • Die Häuser von Nichtmuslimen dürfen nicht höher sein als die Häuser von Muslimen.
  • Verbot ein Kreuz an Kirchen anzubringen.
  • Muslimen muss es jederzeit erlaubt sein Kirchen (zum Schutz) zu betreten, Tag und Nacht.
  • Die Verpflichtung, dass der Ruf zum Gebet durch eine Glock oder eine Art Gong (Nakos) leise sein muss.
  • Verbot, dass Christen und Juden ihre Stimmen bei Gebetszeiten erheben.
  • Verbot nichtmuslimische Kinder den Koran zu lehren.
  • Christen wurde verboten ihre Religion öffentlich zu zeigen oder in der Öffentlichkeit, auf der Straße oder den Märkten mit Muslimen mit christlichen Büchern oder Symbolen gesehen zu werden.
  • Umzüge an Palmsonntag und Ostern wurden verboten.
  • Beerdigungen müssen in aller Stille erfolgen.
  • Verbot der Beerdigung von nichtmuslimischen Toten in der Nähe von Muslimen.
  • Verbot ein Schwein neben einem muslimischen Nachbarn aufzuziehen.
  • Christen wurde verboten Muslimen alkoholische Getränke zu verkaufen.
  • Christen wurde verboten Spionen Deckung oder Unterkunft zu gewähren.
  • Verbot Lügen über Muslime zu erzählen.
  • Verpflichtung Muslimen gegenüber Achtung zu zeigen. Wenn ein Muslim sitzen möchte, sollten Nichtmuslime von ihren Sitzen aufstehen und sie dem Muslim anbieten.
  • Verbot des Predigens zu Muslimen im Versuch sie vom Islam wegzukonvertieren.
  • Verbot der Verhinderung des Übertritts einer Person zum Islam, die konvertieren will.
  • Das Erscheinungsbild der Nichtmuslime muss sich von dem der Muslime unterscheiden: Verbot des Tragens der Qalansuwa (eine von Beduinen getragene Art Kuppel-Kopfbedeckung), des Beduinen-Turban (Amamh), muslimischer Schuhe und Sasch an der Taille. Was ihre Köpfe angeht, so war es verboten das Haar seitlich zu kämmen, wie es muslimischer Brauch ist; und sie wurden gezwungen das Haar vorne am Kopf zu schneiden. Nichtmuslime dürfen die arabisch-muslimische Art zu reden nicht beginnen, noch dürfen sie die Kunyas (arabische Beinamen wie „Abu Khattib“) annehmen.
  • Verpflichtung Nichtmuslime durch Stutzen des Stirnhaares am Kopf zu identifizieren und dadurch, dass sie sich immer in derselben Art kleiden, wohin auch immer sie gingen, wobei der Zunnar (eine Art Gürtel) um die Taille gebunden wurde. Christen mussten blaue Gürtel oder Turbane tragen, Juden gelbe Gürtel oder Turbane. Zoroastrier mussten schwarze Gürel oder Turbane tragen und Samaritaner rote Gürtel oder Turbane.
  • Verbot Tiere auf die muslimische Art zu reiten und Verbot mit einem Sattel zu reiten.
  • Verbot der Annahme eines muslimischen Ehrentitels.
  • Verbot arabische Inschriften auf Siegel zu gravieren.
  • Verbot des Besitzes jeglicher Waffen.
  • Nichtmuslime mussten einen vorbeikommenden muslimischen Reisenden mindestens drei Tage lang beherbergen und verpflegen.
  • Nichtmuslimen war verboten einen muslimischen Gefangenen zu kaufen.
  • Verbot Sklaven zu nehmen, die Muslimen zugewiesen wurden.
  • Wenn ein Nichtmuslim einen Muslim schlägt, wird sein Dhimmi-Schutz aufgehoben.
  • Im Gegenzug wird ein muslimischer Herrscher christlichen Gläubigen, die die Regeln des Paktes befolgen, Sicherheit bieten.

Wer glaubt, wenn er diese Liste liest, dass im heutigen „Palästina“ (d.h. Gazastreifen und PA-Gebiete) der Omar-Pakt „in erster Linie die Verpflichtung der Muslime die religiösen und Eigentumsrechte von Christen und Juden zu respektieren und schützen darstellt? Es handelt sich um eine Liste, die Christen nachdrücklich auf ihren permanent untergeordneten Platz verweist, wo sie sich strikt an Dutzende Regeln halten müssen, die ihren niedrigen Status gegenüber Muslimen betonen und wenn nicht, dann verlieren sie ihre Sicherheit, was heißen kann, dass sie getötet werden dürfen. Natürlich werden die meisten dieser Einschränkungen nicht länger aufgebürdet, aber die vor langer Zeit geschaffene Atmosphäre – das heißt eine Einstellung muslimischer Verachtung für Christen, die schon so lange andauert wie der Islam selbst existiert – bleibt und erklärt, warum Christen in muslimischen Ländern niemals als Gleiche behandelt werden, sondern immer noch einer Menge Behinderungen und Drohungen unterworfen werden. Denken Sie daran, wie Christen in Pakistan, in Nigeria, in Ägypten, im Iran alle in Angst vor muslimischen Nachbarn leben. Und wie könnten muslimische Einstellungen anders ein, angesichts dessen, dass der Koran sie lehrt, sie seien „die besten Menschen“ (Sure 3,110), während Nichtmuslime „die abscheulichsten aller Geschöpfe“ sind?

Ich erinnere mich, als ich in der Altstadt von Jerusalem aufwuchs, gehörte der Ramadan zu unseren Lieblingsfeiertagen. Wir teilten Essen mit unseren muslimischen Nachbarn; wir sahen uns gemeinsam die besten arabischen Seifenopern an; und wir liebten es die Stimme des Mussaher zu hören, der Person, die vor dem Sonnenaufgang herumging um die Leute zu wecken, damit sie essen konnten, bevor das Fasten beginnt. Und ich erinnere mich an die guten Wünsche unserer muslimischen Freunde und Nachbarn, wenn wir Weihnachten feierten.

Bishara Bahbah mag angenehme Kindheitserinnerungen an sein Aufwachsen in einem gemischten Viertel haben, wo die Christen Ramadan-Mahle mit Muslimen teilten und Muslime an Weihnachten ihren christlichen Freunden „gute Wünsche“ ausrichteten, aber er spielt das zu sehr hoch. Solche Anekdoten beweisen nur, dass manche Muslime, die er kannte, bereit waren die koranischen Verfügungen gegen das Anfreunden mit Christen und die Regel, dass sie die religiösen Feiertage der Ungläubigen – selbst einen Gruß – nicht anzuerkennen zu verletzten. Aber er weiß mit Sicherheit, dass es hunderte Millionen Muslime gibt, die nicht so entgegenkommend sein würden und dass sie es sind, die sich islamisch korrekt verhalten, nicht diese „muslimischen Freunde und Nachbarn“ aus der Kindheit, die an Weihnachten Gutes wünschten.

Hamas, ich sage euch, wir palästinensische Christen sind immer ein integraler Bestandteil der palästinensischen Gesellschaft gewesen. Wir sind ein fester Bestandteil des Gefüges des Landes. Wir lieben unser Land und unsere Nation mehr, als ihr es jemals tun werdet. Ihr dient einer fremden Macht, dem Iran, schmuggelt nutzlose Waffen ein und schießt sie auf Befehl eurer Herren ab.

Bishara liegt nicht falsch damit die Hamas mit dem Iran zu verbinden, der ihr heute Geschosse und Raketen zur Verfügung stellt. Aber sein wiederholtes Bestehen darauf, dass „palästinensische Christen immer ein integraler Bestandteil der palästinensischen Gesellschaft gewesen sind“, ist Wunschdenken. Wären sie immer ein „integraler Bestandteil“ der palästinensischen Gesellschaft gewesen, wären sie nicht die Objekte so vieler Angriffe auf Kirchen, Pastoren, treue Christen gewesen. Sie würden die PA-Gebiete und den Gazastreifen nicht in solchen Zahlen verlassen.

Eure eifernde Haltung gegenüber den palästinensischen Christen disqualifiziert euch als legitime politische Partei der palästinensischen Politik. Euer Fanatismus brachte Intoleranz und Feindschaft in unser Volk. Komme, was da wolle, wir werden das Volk des Gazastreifens – Muslime wie Christen – aus euren despotischen Klauen befreien. Diejenigen, die euch unterstützen, werden als Verräter ausgestoßen werden. Ihr habe allen Anschein der Legitimität in den Augen des palästinensischen Volks und der Welt verloren. Ihr repräsentiert nichts  außer eurem erbärmlichen Selbst.

Es ist eine Schande, dass es keine Landbrücke zwischen der Westbank und dem Gazastreifen gibt, die es den palästinensischen Sicherheitskräften erlauben würde in den Gazastreifen zu marschieren und ihn gewaltsam von dem Krebs namens Hamas zu befreien. Und diejenigen, die euch unterstützen und finanzieren und die, die euch ausbilden und eure Führer beherbergen sind genauso schuldig wie ihr.

Lasst es jedem eine Lehre sein, der versucht palästinensische Christen zu beleidigen, auszugrenzen oder herabzusetzen, ob nun von innen oder von außen: Der Tag wird kommen, an dem die Palästinenser – Muslime und Christen und viele Menschen weltweit – den Gazastreifen von euch und eurer Tyrannei befreien.

Und Übrigens: Frohe Weihnachten.

Bishara Bahbah beliebt es zu glauben, es sei nur die Hamas, die es geschafft hat die warmen Beziehungen zwischen palästinensischen Christen und Muslimen zu ruinieren. Die „Intoleranz und Feindseligkeit“, die Muslime gegenüber Nichtmuslimen zur Schau stellen, ist nicht neu – sie ist 1.400 Jahre alt. Sein fantastischer Glaube – unter der Annahme, dass er sich tatsächlich selbst davon überzeugt hat – dass palästinensische Muslime und Christen immer glänzend miteinander ausgekommen sind, bis die Hamas kam diese historische Harmonie im Gazastreifen zu verderben, ist falsch. Es gibt viele Fakten, die eine andere Geschichte der christlich-muslimischen Beziehungen erzählen.

Hier sind ein paar dieser Fakten:

Nablus war vor 40 Jahren Heimat von mehr als 3.000 Christen; heute sind in der Stadt gerade 700 übrig.

Tulkarm hatte vor 30 Jahren eine Gemeinschaft von 2.000 Christen; heute zählt sie 12 Familien. „Wir bereiten uns darauf vor ins Ausland zu ziehen, an einen Ort, an dem wir ein besseres Leben führen können, sagte Reverend Dahoud Dimitry, Leiter der griechisch-orthodoxen Kirche des Heiligen Georg, die im September 2006 nach der Veröffentlichung der Mohammed-Karikaturen in dänischen Zeitungen niedergebrannt wurde.

Die christliche Bevölkerung Bethlehems ist auf 14% der Bevölkerung gefallen, von 85% in den 1950-er Jahren und 40% 1997. Die Christen in dieser Stadt haben die Belagerung der 1.400 Jahre alten Geburtskirche, des Geburtsortes Jesu, durch 100 dem PA-Vorsitzenden Arafat treu ergebene Milizionäre im Jahr 2002 nicht vergessen. Die muslimischen Terroristen hielten Dutzende Christen als Geiseln, darunter Priester und Nonnen; sie schändeten Bibeln, leerten die Kirchenkasse und setzen Teile der Jahrhunderte alten Kirche in Brand. Der frühere Bürgermeister der Stadt, Hanna Nasser, hat unverblümt vorausgesagt: „Es gibt keine Zukunft für Christen in Bethlehem.“

Reverend Tomey Dahoud, Leiter der griechisch-orthodoxen Kirche in Taubus, einer Stadt nahe Jenin, hat gesagt: „Das islamische Volk will uns töten. Das ist ihr Prinzip und Glaube. Sie wollen keine Christen in diesem Land. Sie wollen unsere Namen nicht hören; sie wollen uns nicht sehen. Das ist die Realität.“ Auf seine Kirche wurde bei Krawallen im September 2006 ein Brandbomben-Anschlag verübt.

Sogar in Ramallah, das als liberalste Stadt unter palästinensischer Kontrolle gilt, sind Drohungen gegen Christen alltäglich. Pastor Isa Bajalia, ein evangelisch arabisch-amerikanischer Pastor, der seit 1991 mit Frau und Sohn in Ramallah lebte, wurde wiederholt von einem offiziellen Fatah-Vertreter der Tanzim-Milizen bedroht. Der Beamte forderte $30.000 zu seinem Schutz. Aufgrund der Drohungen war Bajalia gezwungen nach Jerusalem zu fliehen, wo er unter israelischer Herrschaft sicher lebt.

Die Beziehungen zwischen palästinensischen Christen und Muslimen haben sich – trotz dem, was Bishara Bahbah uns glauben machen will – nicht nur im Gazastreifen, sondern auch unter PA-Herrschaft stetig verschlechtert.

Bahbah hat recht mit der Behauptung, dass die Situation für Christen im Gazastreifen besonders heikel ist, seit die Hamas im Januar 2006 die Kontrolle übernahm; die Scharia, das islamische Recht wurde verhängt. Angriffe auf Christen wurden alltäglich. Es hat mehrere Bombenanschläge auf Kirchen und auf die Schule Zahwa Rosary außerhalb von Gaza Stadt gegeben. Aber er hätte auch zugeben müssen, dass die Position der Christen in den PA-Gebieten und überall in der muslimischen Welt schwierig, bedenklich und an einigen Orten untragbar ist.

Hätte Bishara Bahbah es gewagt die Wahrheit zu sagen, dann hätte er etwas wie das hier geschrieben:

„Ich erinnere mich daran, dass ich in meiner Kindheit mit meinen muslimischen Nachbarn in Jerusalem gut auskam. Glücklicherweise waren sie aus toleranten Familien, die es ablehnten den Geboten des Koran zu folgen sich nicht mit Christen oder Juden anzufreunden. Ich hatte Glück, denn es gibt bestimmt sehr viele Muslime, die nicht so tolerant sind, wie die Drohungen und Angriffe auf unsere Pastoren, Kirchen und einzelne Christen überall in von der PA beherrschten Gebieten und noch heftiger im Gazastreifen deutlich machen. Und in jeder einzelnen Gemeinde, in der es Christen gab – in Nablus, Tulkarm, Taubus, Ramallah und besonders in Bethlehem – ist ihre Zahl beständig zurückgegangen, sie haben unbestreitbare Beweise der Bedrängung und Verfolgung erlitten.

Es stimmt jedoch, wenn die Umstände für Christen in der Westbank schlecht sind, dann sind sie im von der Hamas regierten Gazastreifen viel schlimmer. Von 5.000 Christen im Jahr 2006 sind heute noch 750 übrig. Dort ist die Scharia eingeführt worden. An christlichen Kirchen und mindestens eine christlichen Schule sind Bomben gelegt worden. In ein paar Jahren wird es im Gazastreifen keine Christen mehr geben, was das bezeugt, was sie erleiden mussten und das führte dazu, dass sie am Ende alle fliehen. Einige von ihnen gehen ins Ausland, nach Kanada oder Australien. Einige finden Zuflucht in Israel, das der einzige Ort im Nahen Osten ist, wo Christen ihre Religion frei ausüben können; ihre Sicherheit wird von der Regierung garantiert.“

Das ist das, was Bishara Bahbah hätte schreiben sollen. Aber hätte er sich je erlauben können diese Wahrheiten von sich zu geben? Ach Unsinn.

Warum muslimische Soldaten ihre christlichen Kameraden töten

Raymond Ibrahim, 24. März 2021

Muslimische Soldaten töten ihre christlichen Waffenkameraden – offenbar, weil letztere als „Ungläubige“ bereits der Feind sind. In jüngster Zeit stahl ein muslimischer Oberst in Nigeria Waffen aus einem Arsenal und beschuldigte dann die 12 diensthabenden Soldaten des Diebstahls. Sechs der 12 Soldaten – alles Christen – wurden dann hingerichtet. Ein mit dem Fall vertrauten Anwalt gibt an:

Die heutige [nigerianische] Regierung verabscheut das Christentum … Diese Regierung handelt mit Hilfe einer ethnischen Agenda gegen die [christliche] Igbo-Bevölkerung … Das ist in der Armee nie praktiziert worden. Die Dinge wurden in dem Moment geändert, als die aktuelle Regierung [von Muhammadu Buhari] an die Macht kam. Es laufen Dinge, die es vorher nicht gab. Da geht es nicht nur um die sechs Soldaten… Selbst in den Sicherheitskräften werden Christen ins Visier genommen.

Ein Bericht vom 4. Februar legt genauer dar:

Viele Nigerianer glauben heute, die Armee kämpfe für den Islam, nicht Nigeria… Im vorwiegend christlichen Süden des Landes nennen die Leute sie ‚Boko Harams Armee‘. Muslime haben alle der wichtigsten Führungspositionen inne. Die fehlenden Maßnahmen der Armee zum Schutz von Christen kommt direkt von ihren Führern in der Regierung… Wenn Gruppen in von radikalen Islamisten kontrollierte Gebiete gehen, um nigerianische Christen zu verteidigen, befiehlt die Regierung ihnen sich zurückzuziehen. Dann schießen ihnen islamistische Rebellen in den Rücken.

Das Phänomen muslimischer Militärs, die ihre christlichen Gegenüber ermorden – und damit davon kommen – ist nicht auf Nigeria beschränkt. 2018 wurde zum Beispiel Matthew Samir Habib, ein 22-jähriger Christ im ägyptischen Militär, einfach deswegen getötet, weil er Christ war. Er war der letzte von rund 10 christlichen Soldaten in Ägypten, die in separaten Vorfällen im Verlauf der Jahre von muslimischen Soldaten wegen ihres Glaubens getötet wurden.

In praktisch allen dieser Fälle folgt ein gleiches Muster: Trotz aller anders lautender Beweise (wie körperlichen Schrammen auf dem gesamten Körper der Erschlagenen) bestehen Offizielle des Militärs darauf, dass – wegen irgendeines plötzlichen und unerklärlichen Depressionsanfalls – all diese Christen angeblich „Selbstmord“ begingen. Derweil bestehen die Familien der toten christlichen Soldaten und die ihnen am nächsten Stehenden darauf, dass ihre erschlagenen Söhne und Brüder glücklich und gesund waren, dass sie folgsame Christen waren und dass es Belege gibt, dass sie von ihren muslimischen „Waffenbrüdern“ wegen ihres offenkundigen Christseins verfolgt wurden.

Beim erwähnten Fall des Matthew Habib zum Beispiel wurde der ermordete Christ von zwei Schüssen getroffen – und die Behörden bleiben immer noch dabei, es sei Selbstmord. (Klicken Sie hier, um weitere Beispiele für bizarre Gründe sehen, die von Militärbehörden für die Tode angeführt werden, die allesamt von den christlichen Familien der Opfer bestritten werden.)

Warum diese Christen getötet werden, ist nicht schwer zu begreifen. Für viele Muslime in Ägypten, Nigeria und andernorts ist Krieg synonym mit Jihad – und es tut nicht viel für die Moral unten stehende Ungläubige zu haben, die selbst Hauptziele des Jihad sind, aber an der Seite der Jihad Praktizierenden kämpfen.

Diese modernen Tötungen werfen weiteres Licht auf einen eher theoretischen – oder vielmehr theologischen – Punkt. Eine der Klammern des islamischen Reinwaschens ist die Behauptung, dass Jizya – das Erpressergeld, das Juden und Christen zu zahlen hatten/haben (Sure 9,29) – sie sogar „für muslimischen Schutz vor Aggression von außen berechtigte und vom Militärdienst befreite“, um John Esposito von der Georgetown University zu zitieren.

Nach dieser weitverbreiteten Logik forderten muslimische Invasoren nicht, dass die eroberten nichtmuslimischen Bevölkerungen ihr Leben mit Geld freikaufen – so erklären es praktisch alle muslimischen Juristen und Historiker – sondern waren so freundlich ihren ungläubigen Untertanen gegen eine kleine Gebühr „Schutz“ und Befreiung vom Militärdienst anzubieten.

Allerdings, und wie die Tötung christlicher Soldaten heutzutage deutlich machen, waren Christen und Juden nicht vom Militärdienst „ausgenommen, weil sie den Jizya-Tribut bezahlten, sondern weil sie als eroberte Ungläubige selbst der Feind waren und abgesondert und unterworfen zu bleiben hatten – wozu christliche Minderheiten in muslimischen Staaten bis heute tendieren. (Als ein Beispiel wird Anträgen Kirchen zu eröffnen oder zu renovieren immer mit Massengewalt und Unruhen begegnet, oft ermöglicht, wenn nicht sogar angezettelt durch örtliche muslimische Obrigkeiten: als Ungläubigen ist Christen nicht gestattet Gotteshäuser zu bauen oder zu renovieren, die offen die Lehren Mohammeds bestreiten.)

Apologeten wie Esposito stellen die Fakten auf eine andere wichtige Weise auf den Kopf: Während die Zahlung der Jizya den eroberten Ungläubigen tatsächlich (eine Art) „Schutz“ kaufte, erfolgte dieser Schutz nicht gegen feindliche Kräfte von außen, sondern gegen feindliche Kräfte von innen – heißt, Muslime selbst: Scharia-Handbücher machen deutlich, dass das Versäumen der Zahlung der Jizya das Leben der Dhimmis verwirkt.

Schließlich und als würde all das oben nicht ausreichen, verlangte der Koran selbst, dass eroberte Nichtmuslime „die Jizya bereitwillig geben, während sie gedemütigt werden“ (Sure 9,29) beseitigt jegliche Behauptung, dass die Zahlung der Jizya eine reine Geschäftstransaktion ist, die die Befreiung vom Militärdienst rechtfertigt, sondern dass es sich um eine rituelle Zuschaustellung islamischer Dominanz über Ungläubige ist.

Von hier aus könnte man auch anfangen die Wurzeln eines damit verbundenen Phänomens zu verstehen: Muslimische Soldaten, die im US-Militär nichtmuslimische Soldaten als Vorführung der Loyalität gegenüber dem Islam töten.

Geschändet und vollgekackt: Kirchen in Europa unter dem Islam

Raymond Ibrahim, 10. März 2021

„Kreuz“ aus Exkrementen an einer Kirche in Nimes, Frankreich

Ein paar Tage, nachdem muslimische Migranten eine 800 Jahre alte schwedische Kirche zweimal innerhalb von vier Tagen mit Brandbomben bewarfen – einmal am 20. Januar 2021 und ein weiteres Mal am 24. Januar – gab es am 4. Februar einen Bericht, in dem es hieß, dass allein von 2012 bis 2018 829 „Hassverbrechen“ gegen Kirchen in Schweden oder rund jedes Jahr durchschnittlich 138 Anschläge zur Anzeige gebracht wurden.

Damit schließen sich die Kirchen Schwedens denen anderer Staaten Westeuropas an, die beträchtliche Anzahlen muslimischer Migranten aufgenommen haben. In Frankreich werden z.B. jeden Tag zwei Kirchen mutwillig beschädigt. Nach Angaben eines Berichts von PI News wurden 2018 in Frankreich 1.063 Anschläge auf christliche Kirchen oder Symbole (Kruzifixe, Ikonen, Statuen) registriert. Das stellt eine Zunahme von 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (2017) dar, in dem 878 Anschläge registriert wurden – was bedeutet, dass solche Anschläge von schlimm zu schlimmer.

Sie werden zudem zunehmend widerlich. Zum Beispiel verwendeten Vandalen menschliche Exkremente, um 2019 ein Kreuz auf die Kirche Notre-Dame des Enfants in Nimes zu „malen“; auch  geweihtes Brot wurde draußen in Müll geworfen gefunden. Eine Woche später schändeten und zerschlugen Vandalen Kreuze und Statuen an der Kathedrale Saint-Alain in Lavaur, sie verstümmelten die Arme eines gekreuzigten Christus auf verhöhnende Weise und verbrannten Altarmaterialien.

Ähnliche Berichte kommen aus Deutschland. Nachdem es berichtete, dass 2019 vier unterschiedliche Kirchen im Verlauf von vier Wochen verwüstet und/oder in Brand gesetzt wurden, erklärte PI-News: „Auch hierzulande herrscht schleichender Krieg gegen alles, was Christentum symbolisiert: Angriffe auf Gipfelkreuze, auf Heiligenfiguren am Weg, auf Kirchen und neuerdings auch auf Friedhöfe.“

Obwohl Mainstream-Medien regelmäßig behaupten, die Vandalen – die selten gefasst werden, um ihre Identitäten zu verifizieren – „psychisch krank“ oder Teil „rechtextremistischer“ Gruppen sind, wie der aktuelle schwedische Bericht erklärt, offeriert PI-News einen Hinweis: „Es werden Kreuze zerbrochen, Altäre zerschlagen, Bibeln angezündet, Taufbecken umgestürzt und die Kirchentüren mit islamischen Bekundungen wie „Allahu akbar“ beschmiert.“

Gleichermaßen stellte ein weiterer deutschsprachiger Bericht von Ende 2017 fest, dass allein in den Alpen und in Bayern rund 200 Kirchen angegriffen und viele Kreuze zerbrochen wurden: „Die Kriminalpolizei hat es derzeit immer wieder mit Kirchenschändungen zu tun. Die Täter seien oft jugendliche Randalierer mit Migrationshintergrund.“

Ein weiterer, viel sagender Indikator ist, dass solche Regionen Europas mit großer muslimischer Migrantenbevölkerung oft einen Anstieg an Angriffen auf Kirchen und christliche Symbole erleben. Vor Weihnachten 2016 wurden in Nordrhein-Westfalen, wo mehr als eine Million muslimischer Migranten wohnen, rund 50 öffentliche Jesus-Statuen und weitere christliche Figuren geköpft und Kruzifixe zerbrochen.

Nach der Ankunft einer weiteren Million muslimischer Migranten sagte eine Lokalzeitung in Dülmen: „Es vergeht kein Tag“ ohne Angriffe auf christliche Statuen.

Frankreich, wo eine der größten muslimischen Bevölkerungen Europas lebt – und wo Kirchen jeden einzelnen Tag angegriffen werden – ist ebenfalls indikativ dafür, dass da, wo die Zahl der Muslime zunimmt, auch die Angriffe auf Kirchen zunehmen. Eine Studie vom Januar 2017 deckte auf, dass „islamistisch-extremistische Angriffe auf Christen“ in Frankreich um 38 Prozent zunahmen, von 273 im Jahr 2015 auf 376 im Jahr 2016; die Mehrheit ereignete sich während der Weihnachtszeit und „viele der Anschläge fanden in Kirchen oder anderen Gotteshäusern statt“.

Als typisches Beispiel beging ein muslimischer Mann 2014 „bedeutende Wandalismus-Taten“ innerhalb einer historischen katholischen Kirche in Thonon-les-Bains. Nach Angaben des Berichts mit Bildern (inzwischen gelöscht) „stürzte er zwei Altäre, die Kandelaber und Stehpulte um und zertrümmerte sie, zerstörte Statuen, riss ein Tabernakel nieder, verbog ein massives Bronzekreuz, zerschlug eine Tür der Sakristei und zerbrach sogar einige Buntglasfenster“. Zudem „trampelte“ er auch noch auf der Eucharistie herum.

Weitere Beispiele von Muslimen, die auf frischer Tat bei der Schändung von Kirchen in anderen europäischen Staaten ertappt wurden, finden Sie hier, hier, hier, hier und hier.

Sollte es immer noch irgendwelche Zweifel bezüglich der wahren Identität der am meisten Verantwortlichen für die Verwüstung von Kirchen überall in Europa geben, muss man sich nur an den Umgang mit Kirchen in der muslimischen Welt selbst zuwenden oder auch in Gegenden, die eine sehr große muslimische Bevölkerung haben.

So steckten Muslime in Kenia vom 20. Januar bis 24. Januar fünf Kirchen in Brand – genau in den Tagen, als Muslime zweimal eine 800 Jahre alte Kirche in Schweden mit Brandsätze bewarfen. „Eine Mehrheit der Kirchenmitglieder hatte nach dem Niederbrennen der Kirchen Angst Gottesdienste [in oder an den Ruinen] zu besuchen, weil sie befürchteten, die Brandstifter könnten ihnen nach Hause folgen und damit das Leben ihrer Familien gefährden“, sagte eine lokale Quelle.

Wie es geschah, als Wandalen in Frankreich 2019 menschliche Exkremente verwendeten, um ein Kreuz auf die Kirche Notre-Dame des Enfants zu schmieren, begingen auch diese kenianischen Brandstifter „diese abscheulichen Taten menschliche Fäkalien auf die Gebäude zu schaufeln“, fügte die Quelle hinzu.

Tatsache ist: die widerliche Schändung von Kirchen (einschließlich mit menschlichen Exkrementen) Jahrhunderte lang ein Markenzeichen der Muslime gewesen ist – eine Art „der Islam war hier“. Wie in „Sword and Scimitar: Fourteen Centuries of War between Islam and the West“ umfassend dokumentiert ist, haben Muslime bei ihren Invasionen in christlichen Nationen hunderttausende Kirchen rituell geschändet (allein Kalif Haim b’amr Allah zerstörte Berichten zufolge während des frühen elften Jahrhunderts 30.000 Kirchen). Denken Sie an das, was ISIS gemacht hat, allerdings auf exponentiellem Niveau – und nicht eine Handvoll Jahre lang, sondern über mehr als ein Jahrtausend in Dutzenden Nationen auf drei Kontinenten.

Gerade erst ist nach Angaben eines Berichts vom 17. Februar 2021 die neunte Kirche im mehrheitlich muslimischen Sudan in Brand gesetzt worden. Bevor sie in Flammen gesteckt wurde, warfen örtliche Muslime ein Licht darauf, warum sie Kirchen angreifen: „In jeder Stadt oder jedem Dorf, in dem Muslime leben, sollten sie nichts zulassen, das Ungläubigen gehört wie Kirchengebäude dort“, schrieb ein Muslim in den sozialen Medien; ein anderer bestand darauf, dass wo immer Muslime die Existenz einer Kirche gestatten, dieser Ort „geschändet“ ist. Kurz gesagt und mit den Worten von Rev. Kuwa Shamal von der sudanesischen Kirche Christi: „Sie nahmen die Kirche ins Ziel, weil sie kein Kreuzzeichen in der Gegend sehen wollen.“

Wie man aus dem erkennt, was Kirchen in ganz Westeuropa geschieht, teilen zumindest einige muslimische Migranten diese Ansicht, obwohl sie im Westen Minderheiten und Gäste sind.

Mit Hass indoktriniert: Palästinensische Schulen sind typisch muslimische Schulen

Raymond Ibrahim, 24. Juli 2020

Palästinensische Schulkinder mit Hass zu indoktrinieren und gegen die Existenz Israels zu sein grassiert, stellte eine gerade durchgeführte Studie fest, nachdem fast 400 Schulbücher und mehr als 100 Lehrerhandbücher untersucht wurden, die das Bildungsministerium der palästinensischen Autonomiebehörde zwischen 2013 und 2020 ausgegeben hat.

Nach Angaben des Autors Dr. Arnon Groiss vom Meir Amit Intelligence and Terrorism Information Center hat diese Bildung der Aspekte:

[1] Delegitimierung der Existenz des Staates Israel und die Anwesenheit von Juden im Land Israel, einschließlich der Ablehnung der Existenz von jüdischen heiligen Stätten im Land Israel; [2] Dämonisierung Israels und der Juden: „Der zionistische Feind“ ist gemäß der Beschreibung in den Schulbüchern insgesamt böse und stellt eine existenzielle Bedrohung für die Palästinenser dar, die als ultimative Opfer beschrieben werden, ohne gemeinsame Verantwortung für den Konflikt; und [3] Heranabildung zu einem gewalttätigen Kampf zur Befreiung des Landes Israel (Palästina) ohne Bildung zu Frieden und Koexistenz. In keinem der PA-Schuldbücher ist irgendeine Aufforderung zur friedlichen Lösung des Konflikts oder irgendeine Erwähnung der Koexistenz mit Israel zu finden.

Ein ausgesprochen religiöses Element durchdringt weiterhin die palästinensischen Ansichten zu Israel, soweit sie sie nicht sogar dominiert. Nach Angaben eines früheren Berichts zu diesem Thema, ebenfalls von Groiss, werden „Juden außerhalb des Konflikts auch im religiösen Kontext dämonisiert. Sie werden als seit Beginn an korrupte Nation und als Feinde des Islam seit den frühesten Tagen dargestellt.“

Unter Anführung des Koran und anderer islamischer heiliger Schriften lehren palästinensische Schulbücher: „Die Korruption der Kinder Israel auf Erden war der Grund für ihre Vernichtung und wird es sein“; und obwohl er mit ihnen verbündet war, war sich Mohammed „der Hinterlist und Verschwörungen der Juden bewusst“.

Darüber hinaus „islamische traditionelle Ideale des Jihad und des Märtyrertums werden verherrlicht und ihnen einen besondere Rolle im Befreiungskampf zugewiesen. Tatsächlich gibt es eine Sprachübung, die zu Märtyrertum besonders ermutigt.“

Dass palästinensische Schulkinder dazu indoktriniert werden Juden zu hassen scheint zwar eine Besonderheit des israelisch-palästinensischen Konflikts zu sein – heißt, es mag als Produkt von Politik und Missständen erscheinen – aber tatsächlich ist es Teil eines größeren Trends: Schulbücher in einer Vielzahl anderer muslimischer Staaten lehren ebenfalls Hass auf „andere“ – selbst diejenigen, die weit von einer Position entfernt sind Muslime zu „unterdrücken“ werden in Wirklichkeit von diesen unterdrückt.

2018 zum Beispiel gab die US-Kommission für internationale religiöse Freiheit eine Erklärung aus, in der es hieß, es sei „enttäuschend, in saudischen Schulbüchern aufhetzerische Inhalte zu finden, von denen man vorher annahm, dass sie entfernt worden seien“. Die Kommission „entdeckte Inhalt, der für Gewalt und Hass auf religiöse Minderheiten und andere wirbt“, oft in Verbindung zur islamischen Doktrin der „Loyalität und Feindseligkeit“, die von Muslimen auf Grundlage des Koran (z.B. Sure 60,4) verlangt zu lieben, was Allah liebt und zu hassen, was Allah hasst – wozu „Ungläubige“, also Nichtmuslime, gehören.

Ein gesonderter Bericht, veröffentlicht von Human Rights Watch im Jahr 2017, berührte den Indoktrinationsprozess: „Schon im ersten Schuljahr werden Schüler in saudischen Schulen Hass auf alle gelehrt, die als einen anderen Glauben habend oder einer anderen Denkschule angehörig wahrgenommen werden … Die Lektionen in Hass werden mit jedem folgenden Jahr verstärkt.“ Weiter Besorgnis erregend ist, dass solche hasserfüllten Texte nicht auf saudische Schulen begrenzt sind, sondern weiterhin weithin in Madrassen in der ganzen Welt, einschließlich in den USA, verbreitet werden.

Schulen in Pakistan lehren ihre Kinder weiterhin „Christen und andere religiöse Minderheiten zu hassen“, stellte ein Bericht aus 2017 fest.

Statt Hass-Material zu verringern und von religiösem Extremismus abzubringen [wie die Regierung es nach einem besonders tödlichen islamischen Terroranschlag auf eine Schule versprach, bei der im Jahr 2014 132 Schüler getötet wurden] scheint das Gegenteil zu geschehen, wobei der Trend zu einem noch einseitigeren Lehrplans zuzunehmen scheint und in Pakistans öffentlichen Schulen noch mehr religiöser Extremismus gelehrt wird.

Ein pakistanisch-christlicher Leiter sagte 2019, dass religiöse „Minderheiten als Ungläubige betrachtet und in Schulbüchern negativ dargestellt werden, die Vorurteile gegen Minderheiten propagieren.“ Deswegen:

Geben viele Minderheiten ihren Kindern islamische Namen, damit sie nicht als Christen ausgesondert zu potenziellen Zielen für Diskriminierung in Grund- und Mittelschulen sowie auf Oberschulebene werden… in vielen Fällen werden Minderheiten angehörende Schüler in öffentlichen Schulen misshandelt.“

Auch Schulbücher in der Türkei dämonisieren Nichtmuslime. Eine ehemalige Muslima, die zum Christentum konvertierte, sprach aus eigener Erfahrung, als sie erklärte, dass „ihre Meinung von Christen sehr schlecht war, wegen all der Dinge, die sie und andere in einer muslimischen Gesellschaft über Christen gelehrt wurden“. Nach Angaben der Konvertitin, die heute in den USA lebt und das Pseudonym Cerya Little angenommen hat, „ist eine christenfeindliche Gesinnung ein großer Teil der nationalen Identität, deshalb steht jeder oder alles, was Christliches propagiert, automatisch unter Verdacht“.

Schulbücher lehrten sie, dass „es die Christen waren, die das Land und die Reichtümer der muslimischen Welt plündern wollen“ und dass Türken nur damit reagierten „zu verteidigen, was rechtlich ihres war“. (In Wirklichkeit besteht die heutige Türkei aus Gebieten, die mehr als ein Jahrtausend christlich waren, bevor sie im Namen des Jihad brutal erobert wurden.)

„Alles wird verwendet, um die Christen wie Verbrecher aussehen zu lassen“, sagte sie und fügte hinzu: „Das ist in allen muslimischen Ländern dasselbe.“

Und das ist der Punkt. Wenn palästinensische Schulkinder indoktriniert werden Israel und Juden zu hassen, weil sie „ihnen das Land gestohlen“ hätten und sie überhaupt unterdrücken, was erklärt dann die Tatsache, dass andere Kinder überall in der islamischen Welt ebenfalls indoktriniert werden andere Nichtmuslime zu hassen, insbesondere entrechtete christliche Minderheiten, die, weit davon entfernt über Muslime zu „herrschen“, jetzt von ihnen verfolgt werden?

Die Antwort – das im Islam tiefsitzende Gefühl von Herrenmenschentum und Hass auf „den anderen“ – sollte offensichtlich sein.

Stattdessen hilft Hass auf entmachtete religiöse Minderheiten tatsächlich zu erklären, warum Israel derart verunglimpft wird. Wenn, wie es muslimischen Kindern gelehrt wird, Ungläubige immer zu ihren Füßen legen müssen – „Muslime sind die Herren Jerusalems und keine Stimme soll höher sein als ihre Stimme [dort]“, lehren palästinensische Texte – dann wird wohl nur kriegerische Empörung übrig bleiben, wo immer Muslime sich unter der Obrigkeit von „Ungläubigen“ befinden.