Palästinensische Uneinsichtigkeit und die Illusion von Frieden: Es reicht

Ardie Geldman, The American Thinker, 30. Juni 2020

Am 28. Januar 2020 wurde der lange erwartete „Deal des Jahrhunderts“, offizieller Titel „Frieden zu Wohlstand: Eine Vision zur Verbesserung des Lebens des palästinensischen und des israelischen Volks“ veröffentlicht. Der Vorschlag strebt an das Ziel in seinem Titel zu erreichen, nachdem die Verhandlungen zwischen dem Staat Israel und der palästinensischen Autonomiebehörde aufgetaut und vorangebracht wurden. Das Ziel besteht darin einen Konflikt zu beenden, der so alt wie der Staat Israel und auf manche Art älter ist. Der Plan beinhaltet, dass Israel in dem immer noch nicht souveränen Territorium, das Israel 1967 von Jordanien eroberte und seitdem verwaltete, das aktuelle Militärrecht durch sein System des Zivilrechts ersetzt. Die Veränderung würde das Leben von schätzungsweise 400.000 israelischen Staatsbürgern beeinflussen, die in diesem Bereich leben.

Der Plan erlaubt es Israel diese Veränderung erst nach dem 1. Juli auszuführen und das auf nicht mehr als 30 Prozent dessen, was die Westbank, also das biblische Judäa und Samaria ausmacht. Der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu gab allerdings bei einem Treffen mit gewählten Leitern einer Reihe jüdischer Orte dieser Gegend zu, dass die anfängliche Anwendung israelischen Zivilrechts nur auf 3% des Territoriums angewandt wird, das 132 vom Staat anerkannte jüdische Gemeinden darstellt. Die verbleibenden 27%, im Wesentlichen das Jordantal, würden den Übergang abhängig von weiteren Verhandlungen mit der Administration Trump durchlaufen.

Der Plan sieht auch einen souveränen Staat Palästina auf den verbleibenden 70 Prozent dieses Landes sowie einem kleinen Gebiet der westlichen Negev-Wüste vor, das sich derzeit innerhalb der Grenzen Israels befindet. Aber die Palästinenser gewinnen nicht nur Land. Der wirtschaftliche Sektor des Plans wurde bei einem multinationalen Workshop in Manama (Bahrain) am 25./26. Juni 2019 vorgestellt; er setzt als Ziel die Einrichtung eines internationalen Investmentfonds von $50 Milliarden für 179 Infrastruktur- und Geschäftsprojekte innerhalb des entstehenden Palästinenserstaats fest. Ein souveränes Palästina mit einer Hauptstadt direkt jenseits der Grenze von Ostjerusalem würde jedoch nur dann von den Vereinigten Staaten und Israel anerkannt, wenn es der Palästinensischen Autonomiebehörde vier Jahre nach Annahme des Plans gelingt, eine Reihe von Kriterien zu erfüllen.

Diese Kriterien verbieten der palästinensischen Autonomiebehörde jegliches kriegerisches Verhalten gegenüber dem Staat Israel und seinen Bürgern – auch nicht indirekt – zu betreiben oder zu unterstützen, sei es militärischer, juristischer, wirtschaftlicher Art oder über Propaganda oder Aufstachelung. Dieser entstehende Staat müsste (1) Israel offiziell als einen jüdischen Staat anerkennen, (2) alle territorialen Ansprüche gegen Israel einstellen, (3) die Terrororganisationen Hamas (die den Gazastreifen beherrscht) und Islamischer Jihad entwaffnen und die beide in Territorium unter Kontrolle der PA agieren, (4) einen entmilitarisierten Status akzeptieren, d.h. er würde keine bewaffneten Kräfte außer einem Sicherheitsapparat betreiben, der zur Aufrechterhaltung der inneren Sicherheit und Ordnung nötig ist und (5) das berüchtigte Geld-für-Mord-Progamm beenden, mit dem die Familien toter palästinensischer Terroristen und der in israelischen Gefängnissen Einsitzenden unterstützt werden.

Gleichzeitig hat Israel deutlich gemacht, dass es (1) sich nicht verpflichten wird alle palästinensischen Terroristen freizulassen, die Strafen in israelischen Gefängnissen absitzen, (2) rund 400.000 dauerhaft in jüdischen Gemeinden jenseits der Waffenstillstandslinie von 1949 lebende Israelis nicht ethnisch säubern wird, (3) eine palästinensische Hauptstadt nicht innerhalb des Ostsektors von Jerusalem eingerichtet werden wird und (4) den Palästinensern kein sogenanntes Rückkehrrecht gewährt wird, damit sie den Staat Israel mit einer Million oder mehr Grundeigentum Fordernden zu fluten.

Was der Plan tut: Er bietet der Palästinenserführung die Gelegenheit einen lebensfähigen und sogar stabilen unabhängigen Staat an der Seite des Staates Israel zu gründen, wenn sie die Fähigkeit beweist das normative Verhalten eines verantwortungsvollen und friedlichen Nachbarstaats zu erfüllen. Die Einbeziehung dieser Kriterien ist die Folge der langen und berüchtigten Bilanz der PA im Betreiben von Hetze und Terrorismus.

Seit 1937, als den im britischen Mandat Palästina lebenden Arabern erstmals ein Land angeboten wurde, was der Großmufti Haddsch Amin al-Husseini aber ablehnte, sind weltweit 114 souveräne Staaten gegründet worden. Viele hatten am Anfang kaum eine nennenswerte Wirtschaft. Keinem von ihnen wurde, wie den Palästinensern, ein finanzieller Anreiz von $50 Milliarden geboten. Im Besitz dieses Aktivpostens würde ein entstehender Palästinenserstaat sich unter den Top-19-Ländern auf der Liste der „Netto-Vermögen pro Kopf im Jahr 2019“ wiederfinden. Verbunden mit diesem massiven Fonds wäre der beträchtliche Wert der Beiträge Dutzender NGOs, die praktisch alle Bereiche menschlicher Bestrebungen aus zahlreichen westlichen Ländern repräsentieren, einschließlich und insbesondere Israel. Ihr Ziel wäre alles Mögliche zu tun um zu garantieren, dass dieses neue, jetzt weltweit anerkannte Land, ein Erfolg wäre.

Leider erfolgte wieder eine schnelle und direkte Anprangerung des Plans durch die Palästinenser. Tatsächlich wurde er im Prinzip abgelehnt, bevor er veröffentlicht wurde. Und der Plan war nicht alles, was die Palästinenser ablehnten. Erst vor Kurzem, am 18. Mai, sagte der PA-Präsident und PLO-Vorsitzende Mahmud Abbas, die palästinensische Befreiungsorganisation und der Staat Palästina seien von allen Abkommen und Vereinbarungen mit den Regierungen Amerikas und Israels und von allen Verpflichtungen aufgrund dieser Vereinbarungen, einschließlich der zur Sicherheit, befreit.

Abbas hat in der Vergangenheit schon ähnliche Äußerungen abgegeben. Manche Beobachter glauben jedoch, dass er diesmal darauf vorbereitet ist die Kooperation mit dem Staat Israel in den Bereichen Gesundheit und Sicherheit tatsächlich herunterzufahren. Zu anderen Feldern, in denen das palästinensische Volk unter den Oslo-Vereinbarungen profitiert hat und bei denen sie Gefahr laufen zu verlieren, gehören Landwirtschaft, Wasser und Abwasser, Telekommunikation, Fischerei, Treibstoffe, Steinbrüche, Tourismus und Verkehr.

Die Interessierten sollten sich bewusst sein, dass Palästinenserführer eine Einladung ablehnten, an der Seite von Amerikanern und Israels an einem Tisch zu sitzen und eine Rolle dabei zu übernehmen die Bedingungen dieses Friedensvorschlags zu formulieren. Mit diesem ganzen Wissen könnte ein objektiver Außenstehender rational die Frage stellen: „Warum?“ Warum sollte der Führer des palästinensischen Volks alle Vereinbarungen mit dem Staat Israel für null und nichtig erklären und, noch unglaublicher, die Gelegenheit auslassen nach einem halben Jahrhundert einen lebensfähigen Palästinenserstaat zu gründen, der auch noch mit $50 Milliarden und beträchtlichen Mengen weiterer Unterstützung durch Staaten aus aller Welt gepolstert wird?

Eine zweite Frage, die dieser Außenstehend stellen sollte, lautet: Warum sollte Mahmud Abbas die Gelegenheit ablehnen der Gewalt, dem Blutvergießen und Tod ein Ende zu setzen, die die palästinensische Gesellschaft so lange umgeben haben? Warum nicht Millionen Palästinensern die Gelegenheit bieten Frieden und Wohlstand mit ihren israelischen Gegenübern zu teilen? Stattdessen rief die palästinensische Autonomiebehörde nach Angaben von Palestinian Media Watch auf „diesen Plan zu bekämpfen … ohne Rücksicht auf die Opfer und die Menge des Blutes der Märtyrer … Es darf keine Art von Kompromiss geben“.

Sollte dieselbe dritte Seite eine unparteiische Geschichte des israelisch-palästinensischen Konflikts lesen, würde er oder sie die Antwort auf diese Fragen erfahren. Die muslimisch-arabische Welt und besonders die Araber, die im letzten Jahrhundert ins westlichste Territorium unter dem britischen Mandat Palästina zogen, akzeptierten zu keiner Zeit den Gedanken eines unabhängigen Nationalstaats für das jüdische Volk im historischen Israel. Diese Idee ist für islamischen Glauben und palästinensische Ideologie ein solches Gräuel, dass im Verlauf der letzten 83 Jahre sowohl lokale wie auch regionale Araberführer vier Gelegenheiten zur Gründung eines unabhängigen Staates ablehnten, jede Ablehnung eine Vorstufe zu mehr Konflikt.

1937 – Die arabische Führung unter dem Großmufti Haddsch Amin al-Husseini schlug die Teilung des britischen Mandats Palästina zwischen Juden und Arabern aus.

1947 – Die arabische Führung unter dem Großmufti Haddsch Amin al-Husseini schlug die Teilung des britischen Mandats zwischen Juden und Arabern aus.

2000 – die palästinensische Autonomiebehörde unter der Führung des Vorsitzenden Yassir Arafat lehnte das Angebot eines Palästinenserstaats ab, das US-Präsident Bill Clinton ausgehandelt hatte.

2008 – die palästinensische Autonomiebehörde unter der Führung von Präsident Mahmud Abbas lehnte das Angebot eines Palästinenserstaats durch Premierminister Ehud Olmert aus.

Das letzte Angebot beinhaltete einen israelischen Abzug aus fast der gesamten Westbank. Israel hätte nur das Territorium behalten – 6,3 Prozent – das große jüdische Gemeinden ausmacht und als die Siedlungsblocks bezeichnet wird. Darüber hinaus war Olmert bereit die Palästinenser mit souveränem israelischem Land im westlichen Negev zu entschädigen, das 5,8 Prozent der Westbank entspricht, sowie einer sichereren Verbindungsroute zum Gazastreifen – letzterer ebenfalls Territorium, das Teil eines Palästinenserstaats sein würde. Schließlich verpflichtete Olmert Israel zum Abzug aus arabischen Vierteln im östlichen Teil Jerusalems. Die Altstadt einschließlich des heiligsten Ortes des Judentums, der Westmauer,[*] sollte unter internationale Kontrolle gestellt werden.

Keiner anderen Nationalbewegung der Geschichte sind so viele politische Gelegenheiten gegeben worden territoriale Beschwerden zu lösen und mit internationaler Unterstützung einen unabhängigen Staat zu gründen. Am Trump-Plan wird von vielen Kreisen, vor allem von den Palästinensern, kritisiert, er begünstige israelische Interessen. Der Grund ist, dass der Plan realistisch den palästinensischen Ruf der Uneinsichtigkeit reflektiert. Palästinenserführer haben Friedensverhandlungen nie abgeschlossen. Selbst sie Oslo-Gespräche von 1993 und 1995, die die bisher größten Hoffnungen auf eine Lösung des Konflikts verhießen, waren nichts außer vorläufige Diskussionen. Ihr Hauptergebnis war die Gründung einer palästinensischen Autonomiebehörde, der das Territorium überlassen wurde, das als Areas A und B bestimmt wurde, in dem mehr als 95% aller lokalen Palästinenser wohnen.

Der Trump-Plan ist ein klassischer Game-Changer. Er schmiedet gewollt eine neue Realität, zu der – jetzt zum fünften Mal – die Gelegenheit gehört ein unabhängiges Palästina zu gründen, aber nur, wenn die Palästinenser ihre Fähigkeit demonstrieren mit der Vergangenheit zu brechen und einen wahrhaft nichtkriegerischen Staat an der Seite Israels zu schaffen.

In seiner Konzeption sagt der Trump-Plan zur Uneinsichtigkeit der Palästinenser: „Es reicht.“ Die Zeit ist da, dass andere westliche Führer auch sagen: „Es reicht. Wir haben die palästinensische Kultur des Opfertums und der Schreie hilflos und unterdrückt zu sein satt und sind ihrer müde“, wenn die überwiegende Mehrheit der Palästinenser tagtäglich ihrem Leben und Geschäften ohne lästige Einmischung durch die „Besatzung“ nachgeht. Dass dem so ist, kann man anhand der zu beobachtenden Unmenge an hochwertigen, neuen Modellen Palästinensern gehörender Autos sehen, die die Schnellstraßen in der Westbank entlang rasen, auch in der von Israel kontrollierten Area C. Bis es eine Veränderung im Status quo gibt, ist das Leben von Palästinensern in der Area C einer Reihe von Einschränkungen unterworfen, von denen aber viele erst als Reaktion auf palästinensischen Terrorismus eingeführt wurden und notwendig wurden, um das Leben von Israelis zu schützen. Trotzdem werden Behauptungen über Leid und Ungerechtigkeit von westlichen Ohren gerne gehört.

Kein anderes Volk, keine internationale Sache ist von so vielen so lange Zeit verhätschelt worden. Kein anderes souveränes politisches Gebilde ist bei so wenig Transparenz Empfänger von so viel finanzieller Unterstützung sowohl durch Regierungen als auch durch NGOs. Doch heute bleiben rund 1,5 Millionen Palästinenser unter palästinensischem Recht in UNO-Flüchtlingslagern in Jordanien, dem Libanon, der Syrisch-Arabischen Republik, dem Gazastreifen und der Westbank eingesperrt. Diese Zahl beinhaltet diejenigen, die eine ihnen einst angebotene Gelegenheit verpassten, als Einwohner von Ost-Jerusalem die israelische Staatsbürgerschaft zu erhalten. Die Palästinenser sind das einzige Volk, dessen UNO-Flüchtlingsstatus ohne Einschränkung von Generation zu Generation weitergegeben wird, egal wo in der Welt sie leben und egal, wie ihr sozioökonomischer Status aussieht.

Die United Nations Relief and Works Agency (UNRWA) mit einem Budget von $1,4 Milliarden existiert ausschließlich, um den Flüchtlingsstatus der Palästinenser zu verewigen; ihr Auftrag hat nie ihre Wiederansiedlung beinhaltet. Bedenken Sie dies gegenüber dem, wie der Staatsbürgschafts-Status der vielen Millionen anderer Flüchtlinge aus Konflikten in der ganzen Welt unter dem UNO-Hochkommissar für Flüchtlinge innerhalb von höchstens 20 Jahren gelöst worden ist.

Wahrscheinlich gibt es in den „Deal des Jahrhunderts“ eingebaute, unbemerkte Fehler sowie Hindernisse, die bei seiner Umsetzung auftauchen können. Trotzdem: Angesichts der fehlgeschlagenen Geschichte aller bisherigen Verhandlungsbemühungen ist es offensichtlich, dass ein anderer Rahmen für Verhandlungen gefordert ist. Aber um diesem Plan eine Chance zu geben, muss die Welt zuerst den Palästinensern unmissverständlich sagen: „Es reicht.“

[*] Die Westmauer oder Kotel (auch „Klagemauer“) ist NICHT der heiligste Ort des Judentums, sondern die Stelle des antiken Tempels, genauer gesagt des Allerheiligsten, auf dem Tempelberg.

Es ist Zeit, dass die Architekten der Nahost-Fehlschläge den Mund halten

Langzeit-Friedensprozessoren des Außenministeriums, die halfen die Region unter Clinton und Obama zu ruinieren und jetzt zu den ersten gehören, die den Trump-Plan kritisieren, fehlt Glaubwürdigkeit.

Jonathan S. Tobin, JNS.org, 29. Januar 2020

Der ehemalige US-Präsident Bill Clinton mit Außenministerin Madelin Albright, dem Nationalen Sicherheitsberater Sandy Berger (links) und weiteren Mitarbeitern, darunter der ehemalige Nahost-Unterhändler Aaron David Miller (hinten links) und Robert Malley (hinten rechts) im Jahr 2000 in Camp David während der israelisch-palästinensischen Verhandlungen. (Foto: White House Photograph via Israels GPO)

Geringschätzung für Präsident Donald Trump und die Leute, die in seiner Administration arbeiten, sitzt bei den Medien tief, genauso beim außenpolitischen Establishment. Im Kern dieser Haltung befindet sich die Ablehnung der herkömmlichen Meinung zu Diplomatie und dem Nahen Osten durch die aktuelle Administration, die Jahrzehnte lang die amerikanische Politik bestimmt hat.

Trumps Kritiker formulieren die Debatte über die Administration als eine, in der sie sich als Experten mit Amateuren messen. In dieser Darstellung sind Trump und seine Berater als Bande stümperhafter Ignoranten. Sie werden als Dummköpfe dargestellt, die den Rat von Menschen ignorieren, die mehr Erfahrung haben und weit klüger sind als sie selbst und daher bereits schlimme Situationen wie die fortgesetzte Konfrontation mit dem Iran und den israelisch-palästinensischen Konflikt, verschlimmern.

‚Es stimmt, dass Trump keine außenpolitische Erfahrung hatte, als er Präsident wurde. Dem von ihm ernannten Team für die Auseinandersetzung mit dem israelisch-palästinensischen Kampf fehlten genauso die diplomatischen Referenzen. Insbesondere das Trio aus Präsidentenberater/Schwiegersohn Jared Kushner, dem Nahost-Sondergesandten Jason Greenblatt und Amerikas Botschafter in Israel David Friedman waren praktisch Trumps Immobilien-Kumpel statt die Art von erfahrenen politischen Strebern, von denen man erwartet hätte, dass sie in einer „normaleren“ Administration solch wichtige Plätze übernehmen.

Das ist der Grund, warum die Kritiker des Handelns Trumps – seines Rückzugs aus dem Atomdeal mit dem Iran und die Wiedereinsetzung der Sanktionen gegen das Regime, der Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels und das Recht des jüdischen Staates auf den Golan sowie seine Versuche die palästinensische Autonomiebehörde zu zwingen die Finanzierung des Terrorismus einzustellen – lösten nicht nur heftige Kritik aus den Reihen derer aus, die in früheren Administrationen dienten. Der Ton der Analysen, die aus linken Think Tanks strömten, waren Absolventen der Administrationen Clinton und Obama sowie einige aus den beiden Präsidentschaften Bush, ist nicht sonderlich harsch missbilligend gewesen, sondern triefte vor Verachtung.

Dieselbe Haltung findet sich in den Kommentaren von Establishment-Typen zum Nahost-Friedensplan, der diese Woche bei einer Feier im Weißen Haus vorgestellt wurde. In einem seltsamen Echo der Wut auf Trump, die von der Führung der Palästinenser zu hören war, haben außenpolitische Veteranen zum größten Teil auf den Plan mit einem Mix aus Ungläubigkeit, Wut, Vorhersagen und  vor allem mit höhnischer Herablassung reagiert.

Das beste Beispiel einer solchen Reaktion ist in einem Artikel zu finden, der von Politico unter der gemeinsamen Verfasserangabe von Aaron David Miller und Robert Malley mit dem Titel „Das wahre Ziel von Trumps Nahost-Plan ist nicht Frieden, sondern Macht.“ Miller und Malley tun den Trump-Plan als einen ab, dessen Ziel es einzig ist über andere Staaten zu bestimmen. Sie sagen voraus, dass es keine Hoffnung auf Frieden oder die Erfüllung legitimer palästinensischer Ansprüche geben wird. Aber sie lamentieren auch, dass die Palästinenser nicht entschlossen genug reagieren – mutmaßlich über Beginn einer neuen Welle des Terrorismus – und dass Trump und Israel zu bestrafen verfehlt wird, werde in der Zukunft nur zu mehr Gewalttätigkeiten führen.

Abgesehen davon, dass sie anscheinend zu einer weiteren blutigen Intifada anfeuern, untergräbt eine unvoreingenommene Untersuchung ihrer Bilanz das Vertrauen in ihre Expertise.

Miller, der aktuell Senior Fellow am Carnegie Endowment for Peace ist, diente von 1978 bis 2003 als Nahost-Friedensprozess-Beauftragter im US-Außenministerium und nahm an mehreren Versuchen teil den israelisch-palästinensischen Konflikt mit besonderer Verantwortung für amerikanische Anstrengungen zur Umsetzung der Oslo-Vereinbarungen zu beenden.

Malley ist ein weiterer Regierungsveteran, der half den Camp David-Gipfel zu organisieren, bei dem Präsident Bill Clinton und der israelische Premierminister Ehud Barak versuchten PLO-Chef Yassir Arafat dazu zu bringen (den er hinterher fälschlich von der Verantwortung für das Scheitern des Gipfels entlastete) Frieden und einem Palästinenserstaat zuzustimmen. Er diente später als Vorreiter bei Präsident Barack Obamas Bemühungen einen Nahost-Frieden zu vermitteln. Seine lange Dienstzeit führte dazu, dass er zum Leiter der International Crisis Group ernannt wurde, einer einflussreichen und reichen, transnationalen, linken Beraterfirma.

Doch nur ihre Bilanz der Fehlschläge beim Erreichen von Frieden und dem Eindämmen des Terrorismus passt zu Millers und Malleys zweifellos vorhandener Kenntnis der Nahost-Diplomatie. Jahrzehnte lang beriet das Paar Präsidenten beider Parteien, der einzige Weg zur Lösung der Probleme der Region bestehe darin Israel unter Druck zu setzen Zugeständnisse zu machen, um die Palästinenser zu beschwichtigen. Sie verfehlten es beständig zu begreifen, dass die Palästinenser  nicht an einer friedlichen Lösung interessiert waren, bei der zwei Staaten Seite an Seite leben würden. Und ihr Versagen, insbesondere das Fiasko in Camp David, führte direkt zu einem Abnutzungs-Terrorkrieg, der Israelis wie Palästinensern Not und Tod brachte. Statt aus ihren Fehlern zu lernen, haben sie ihren Rat ständig wiederholt, der durch die letzten Jahrzehnte der Geschichte gründlich diskreditiert worden ist.

Während wir also nicht wissen, ob Trump und Kushner den Nahen Osten besser hinterlassen werden als sie ihn vorfanden, wissen wir bereits, dass Miller und Malley – und diejenigen, die ihren schlechten Rat beherzigten – ihn weit schlechter hinterlassen haben. Zusammen mit dem Rest des außenpolitischen Establishments sind sie die Architekten von Fehlschlag auf Fehlschlag gewesen und statt Schmach für ihre Fehler zu erleiden, sind sie mit Lob aus den Medien und profitablen Ruhestandsposten belohnt worden, aus denen heraus sie ihren Nachfolgern vordozieren können.

In einer Welt, in der Menschen durch ihre Geschichte beurteilt werden statt durch ihre Lebensläufe, würden Miller und Malley – und jeder andere wie sie – ignoriert oder verspottet werden, statt dass man sie als Experten behandelt, die das Recht haben den Präsidenten und seine Anhänger zu schulmeistern.

Was immer Sie von Trump halten mögen, seine Ablehnung des Rats solcher Leute demonstriert gutes Urteilsvermögen und nicht Verachtung von Weisheit. Über Vermeidung der falschen Heilmittel, die die sogenannten außenpolitischen weisen Männer dem Land all diese Jahre verkauft haben, hat Trump seine Strategien in der Wirklichkeit wurzeln lassen, nicht in Hirngespinsten. Vielleicht funktioniert es nicht, aber Miller und Malley sind nicht in der Position ihn zu kritisieren. Statt von Trumps angeblicher Dummheit und Torheit zu palavern, sollten sie uns alle einen Gefallen tun und den Mund halten.

Das Abbas „das Dreieck“ ablehnt ist weiterer Beweis dafür, dass sein Ziel die Beseitigung Israels ist

Elder of Ziyon, 3. Februar 2020

Einer der seltsamsten Aspekte des Plan „Frieden zu Wohlstand“ war die Lancierung des Vorschlags, es könnten israelisch-arabische Gemeinden im sogenannten „Dreieck“ in Zentral-Israel in palästinensische Kontrolle übergegeben werden.

Die Einwohner des Dreiecks lehnten die Idee sofort ab. Netanyahus Büro ebenfalls.

Aber die Reaktion von Mahmud Abbas sollte geprüft werdne. Er lehnte sie auch ab und sagte: „Wir kennen den Zweck dieses Vorschlags und wir werden ihn nicht akezptieren.“

Wenn Abbas einen lebensfähigen Palästinenserstaat will, warum sollte er das Land und „Palästinenser“ ablehnen , die dazu gehören würden? Ablehnen, dass Israel Land abgenommen wird?

Der Grund ist derselbe, weshalb er darauf besteht, dass das „Rückkehrrecht“ Teil jeglicher Vereinbarung ist. Er will, dass Israel zu mehr als 50% arabisch wird, damit der jüdische Staat sterben und durch einen weiteren Palästinenserstaat ersetzt werden kann.

Das Wohlergehen und die Stärke seines eigenen Staats kümmern ihn nicht. Abbas ist kein Staatsführer in Warteposition – ein Führer würde tun, was für sein Volk am besten ist. Für Abbas und praktisch alle Führer der palästinensischen Araber in der Geschichte, muss jede einzelne Entscheidung mit einer Regel übereinstimmen: Dass es letztlich zum Ende Israels als jüdischem Staat führen wird.

Es gibt keine andere Rechtfertigung dafür, dass Abbas ein Angebot an hoch gebildeten und ausgebildeten Arabern zusammen mit ihrem Land zurückweist.

Der Co-Vorsitzende des Europarats für Auswärtige Beziehungen Carl Bildt ist ein antiisraelischer Lügner

Elder of Ziyon, 30. Januar 2020

Ein Tweet von Carl Bildt, Co-Vorsitzender des Europarats für Auswärtige Beziehungen:

Ich sehe, dass den Palästinensern im Trump-Plan auch ein paar Flecken in der Wüste angeboten werden, um dort zu leben. Und aus irgendeinem Grund gibt es dort keine israelischen Siedlungen – im Gegensatz zu praktisch überall sonst.

Er bezieht sich auf die Verdreifachung der Größe des Gazastreifens im Friedensplan, um landwirtschaftliche und Industriegebiete sowie eher Wohngebiete hinzuzufügen:

Natürlich gibt es über den Negev verteilt israelische Gemeinden, auch nahe der ägyptischen Grenze. Bei einem kurzen Blick auf Google Maps erkennt man Naveh, Bnei Netzarin, Be’er Milka, kadesh Barnea, Nitzana, Ezuz, Yevul, Avschalom, Dekel, Yated, Sdei Avraham und weitere.


Die Gegend ist keineswegs unbewohnbar.

Dennoch gibt Bildt vor, er unterstütze seine Behauptung mit einem Screenshot von Google Earth:

Ich habe auf Google Earth ein Stück Land, das Trump den Palästinenser anbietet, nachgesehen. Großzügig.

Beachten Sie den Sarkasmus des Wortes „großzügig“ beim Verweis auf die Verdreifachung des Gebiets, in dem Gazaner leben und arbeiten können.

Offensichtlich wird Israel einer Umsiedlung seiner Bürger nicht zustimmen, wenn es das nicht muss, also wird das Angebot für Bereiche des Negev gelten, die noch nicht kultiviert sind. Aber Israel hat bewiesen, dass wunderbare und schöne Gemeinden und Betriebe in der Wüste aufblühen können.

Bildt weiß das, denn als er Google Earth nutzte, musste er den Screenshot manipulieren, um zu vermeiden, dass man die israelischen Gemeinden und Bauernhöfe im Norden und Süden nicht sieht.

Das zeigt kaum die Größe der Gemeinden. Hier zoome ich auf die Schefa-Wein Öl-Essenz-Farm, die direkt im Süden dieses Wüsten-Bildes liegt, wo Einwohner ein Airbnb für jeden anbieten, der ihre Farm und Weinberg besuchen möchte.

Bildt lügt wissentlich.

Er will die Wüste als einen unmöglichen Ort charakterisieren, um dort zu leben und Erfolg zu haben. Israel hat das nicht nur widerlegt, sondern es würde auch israelische Expertise würde zur Verfügung stehen, um allen Palästinensern zu helfen, die dort erfolgreich Gemeinden im Kontext des Friedens aufbauen wollen.

Etwas, gegen das Bildt anscheinend etwas hat.

Sein Tweet ist sogar noch schlimmer als das. Er verweist auf israelische Gemeinden innerhalb der Grünen Linie als „Siedlungen“, was bedeutet, dass er dem Anschein nach das Gefühl hat, Juden hätten kein Recht in irgendeinem Teil Israels zu leben (abgesehen von seinen Andeutungen, dass aus jedem den Palästinensern gegebenen Land bereits Juden ausgewiesen werden müssen).

Bildt hat sich früher schon als unfähig erwiesen Fakt von Fiktion zu unterscheiden, so als er sich über einen offensichtlich satirischen Artikel unseres PreOccupied Territory beschwerte.

Bildt ist nicht nur ein Lügner, sondern auch ein Heuchler. So hat Tundra Tabloids dokumentiert, dass Bildt zur gleichen Zeit, als er sagte, ein nicht zusammenhängender Palästinenserstaat sei inakzeptabel und furchtbar, tatsächlich bizarre und nicht zusammenhängende Grenzen zwischen verschiedenen europäischen Staaten mit Bürgern, die in von einem anderen Staat beherrschten Staat leben, feierte.


Hier ist ein Bild zur Ergänzung der Märket-Grenze zwischen  Schweden und Finnland. Freundschaft und Kreativität.


Dieser Teil der Grenze zwischen Belgien und den Niederlanden schlägt die finnisch-schwedische Märket-Grenze in ihrer Komplexität eindeutig.

Belgische und niederländische Bürger können unzusammenhängende Enklaven in den Gebieten der anderen leben und Bildt feiert das als kreative Lösung. Aber Juden, die unter Arabern leben, das ist unter allen Umständen inakzeptabel.

Die Heuchelei ist verblüffend, war aber zu erwarten.

Jede Menge Eigentore von freudigen Landkarten-Reaktionen der Israelhasser auf Trumps Deal des Jahrhunderts

David Lange, 29. Januar 2020

Gestern enthüllte Präsident Trump der Welt seinen „Deal des Jahrhunderts. Ich will das nicht kommentieren, bis ich ihn durchgegangen bin, aber man fairerweise sagen, dass die Palästinenser und ihre Anhänger alles andere als glücklich und zufrieden sind (sind sie das überhaupt je?).

Auf twitter haben viele Israel-Hasser auf Präsident Trumps arabisch-sprachigen Tweet dazu, „wie der zukünftige Staat Palästina mit einer Hauptstadt in Teilen von Ostjerusalem aussehen könnte“

mit dem Posten von Landkarten von dem reagiert, was sie als das „wahre Palästina“ bezeichnen.

Für sie unglücklicherweise haben sie nur den Erfolg gehabt ihre Ignoranz zu zeigen, während sie gleichzeitig ins Knie schossen.

So wie dieser Typ (und viele andere):

Das ist eine Landkarte des UNO-Teilungsplans von 1947, den die Juden akzeptierten und den die Araber ablehnten und auf den sie mit Gewalt reagierten. Beachten Sie außerdem die Verweise auf „Judäa“ und „Samaria“ – statt der „Westbank“.

Diese Frau fand, es sei eine gute Idee diese biblische Karte zu twittern:

Vergrößert man einen anderen Teil derselben Karte, dann offenbart das, was sie nicht ist – außer sie hatte die Absicht die historische jüdische Verbindung zu dem Land zu zeigen, lange vor der Zeit , bevor Mohammed überhaupt in den Windeln lag.

Dann gibt es diesen Hasser, der eine Karte von MSNBC twitterte:

Eine Karte, für die MSNBC sich entschuldigte:

Von denen, die den jüdischen Staat ablehnen, ist das alles nicht anders zu erwarten. Nein Gefühl für Akkuratesse, Wahrheit, Geschichte … oder Anstand.

Eine Ansicht zum Trump-Plan

Yoni Michanie, Facebook, 28. Januar 2020

Sehen Sie, ich werde nicht behaupten, dass der „Deal des Jahrhunderts“ [hier die Eckpunkte von Trumps Plan – heplev] nicht tendenziös für Israel ist; er ist es.

Das palästinensische Volk wurde kaltgestellt – von seiner eigenen Führung.

Daher: Ja, Trump wird (wieder) Israels Interessen begünstigen, indem er einen entmilitarisierten Palästinenserstaat verspricht, der Jahre lang auf Bewahrung sein wird, um Milliarden Dollar zu erlangen.

Ja, Israel profitiert stärker von diesem Deal.

Das Problem bestand nie darin zuzugeben, dass Israel bei dem Handel mehr erhält, sondern zu erklären, warum es moralisch in Ordnung ist, dass das so gemacht wird.

Warum verdient es Israel, besser davonzukommen?

Einfach: Die Palästinenserführung und die israelische Regierung sind nicht gleichermaßen Schuld am Status quo.

Israel begann den Krieg von 1948 nicht, der Millionen palästinensischer Flüchtlinge schuf.

Israel erklärte 1967 nicht den Krieg, bei dem Israel keine andere Wahl hatte als in der Westbank (Judäa/Samaria) zu bleiben, bis die Palästinenserführung sich entschließt ein Friedensabkommen zu schließen.

Israel gab nicht 51% seiner Auslandshilfe aus, um Terrorismus gegen palästinensische Zivilisten zu finanzieren.

Israel fordert nicht die ethnische Säuberung der Palästinenser.

Israel gab keine finanzielle Unterstützung dafür, palästinensische Restaurants, Busse und Nachclubs in die Luft zu jagen.

Iarel hat hunderte Zivilisten und Soldaten in seinem Kampf FÜR Frieden verloren.

Israel hat kostbares und strategisch wichtiges Territorium für die Hoffnung auf Frieden abgegeben.

Israel hat eine unglaubliche Menge an Ressourcen, Arbeitskraft und Geld in die Verbesserung von Terrorbekämpfungsmaßnahmen gesteckt, um die Zahl der zivilen Toten zu reduzieren.

Nein, Israel ist nicht perfekt und es hat Fehler gemacht.

Palästinenserführer hatten 1937 die Chance einen Staat zu gründen.

1947 erneut.

2001 erneut.

2008 erneut.

Keinem anderen Volk sind so viele Gelegenheiten und Wiederholungen eingeräumt worden wie dem palästinensischen Volk.

Keinem.

Also ja: In Verhandlungen mit Palästinenserführern sollte der jüdische Staat IMMER von einer Neigung zu seinen Gunsten profitieren.

IMMER.