Die größten Gegner der „Normalisierung“ sind zufälligerweise Terroristen

Elder of Ziyon, 15. April 2019

Das Motto der von der Hamas organisierten Krawalle an der Grenze des Gazastreifens am letzten Freitag lautete „Zusammen gegen die Normalisierung“.

Andere palästinensische Terrorgruppen haben ebenfalls Todesangst angesichts der Idee, dass Israel Beziehungen zu arabischen Staaten haben wird. Auf einer Kundgebung gestern verurteilte Khader Habib, Führer des Islamischen Jihad, die Politik der arabischen Normalisierung mit Israel, von der er sagte, sie sei „ein Verbrechen an der palästinensischen Sache und der gesamten arabischen Nation auf Kosten der palästinensischen Städte, ihrer Dörfer und ihrer permanenten Rechte“.

Er sagte, das „israelische“ Gebilde sei als bösartige Gewächs in die Mitte der arabischen Nation gepflanzt worden und dass das palästinensische Volk über das Verbrechen der Normalisierung zum Ziel gemacht würde.

Er warte arabische Führer: „Das Verbrechen der Normalisierung wird ihre Throne nicht schützen“. Und: „Normalisierung wird ihnen nur Schande bringen.“

„Normalisierung ist Verrat an Allah und dem Propheten und der Nation des Islam und dem palästinensischen Volk und den Gefangenen des Propheten Mohammed, Friede sei mit ihm.“

Führer von DFLP, PFLP, Hamas und Nasser Salah-al-Din-Brigagden sprachen sich ebenfalls gegen die Normalisierung mit Israel aus.

Die Terrororganisationen, die in der arabischen Welt vor nur wenigen Jahren als Helden betrachtet wurden, haben vor der Idee Angst weiter marginalisiert zu werden und ziehen alle Register mit dem wenigen Einfluss, den sie immer noch haben – Appell an Religion und Schande, die beiden mächtigsten Argumente, die sie anführen können.

(Es gibt leider keine Bilder des Publikums, also weiß ich nicht, ob diese Kundgebung Dutzende oder Hunderte anzog. Das Fehlen einer Bühne deutet darauf hin, dass dies keine sonderlich große Kundgebung war und nicht den Gazanern galt, sondern der arabischen Welt.)

Gedankenverlorenes Territorium: Libanon offiziell in Refugistan umbenannt

Preoccupied Territory, 7. Dezember 2014

Beirut, 7. Dezember – Der jüngste Zustrom an Menschen, die vor dem Bürgerkrieg in Syrien fliehen, hat die Balance der Bevölkerung des Libanon gekippt und seine Bürger zur Minderheit im eigenen Land gemacht. Das veranlasste die Regierung das Land formell umzubenennen, um seinen neuen Status als hauptsächlich aus denen zusammengesetzt widerzuspiegeln, die von anderen Orten geflohen sind.

Als Land mit nur vier Millionen Staatsbürgern ist der Libanon von Flüchtlingen aus Syrien überlaufen worden, seit der Konflikt dort vor mehr als vier Jahren mitten im Arabischen Frühling begann. Ein brutaler Krieg ist einem brutalen Patt gewichen und die durch den Konflikt geschaffenen Millionen Flüchtlinge sehen keine Hinweise darauf, dass sie nach Hause zurückkehren können – oder dass sie nicht belästigt würden, wenn sie es täten. Während der Libanon weniger Flüchtlinge als z.B. Jordanien aufgenommen hat, führen seine begrenzte Größe, Bevölkerung und Ressourcen zu größeren demografischen Auswirkungen.

Zusätzlich zu den Syrern beherbergt der Libanon fast eine halbe Million Palästinenser, die meisten Nachkommen der Flüchtlinge, die vor dem Krieg um die Gründung Israels 1948 flohen. Wie ihre Brüder im größten Teil der arabischen Welt werden den Palästinensern die Staatsbürgerschaft sowie die meisten Bürgerrechte verweigert. Statt am Leben des Gastgeberlandes teilzuhaben, werden die Palästinenser von einer besonderen UNO-Organisation versorgt, die ihre Abhängigkeit verewigt und verhindert, dass sie auf eine Weise neu beginnen können, zu der alle anderen Flüchtlinge ermutigt und befähigt werden. Einige der aus Syrien kommenden Flüchtlinge sind selbst Palästinenser mit UNO-Flüchtlingsstatus, weshalb ihnen Dienste zuteil werden, auf die andere syrische Flüchtlinge verzichten müssen.

Zu dem Mix kommt eine kleinere, aber immer noch einflussreiche Bevölkerung an iranischen und syrischen Staatsbürger hinzu. Die Syrer sind ein Überbleibsel aus der Zeit, als der Libanon von Syrien besetzt war und sein wirtschaftliches sowie politisches Leben von Damaskus beherrscht wurde. Der Iran schickt militärisches, spirituelles und politisches Personal, um der militanten Organisation Hisbollah zu helfen, die den Süden des Landes kontrolliert und ebenso stark in die Unterstützung der Regierung Assad im syrischen Krieg verwickelt ist.

Zusammen sind die drei Bevölkerungsgruppen der indigenen libanesischen inzwischen zahlenmäßig überlegen. Als Ergebnis benannte die Regierung in Beirut sich Samstag offiziell in Refugistan um. Nach Angaben der heute Morgen (Sonntag) abgegebenen offiziellen Erklärung bezieht sich die erste Hälfte des Namens auf die Hauptbevölkerung innerhalb des Landes, während die Endsilbe ein Nicken dem Iran gegenüber ist, der in der Region Asien liegt, wo die Endung „-stan“ ein traditionelles Ende von Ländernamen darstellt.

Offizielle Vertreter Refugistans betonten stark, dass die formelle Umbenennung keineswegs bedeutet, dass den Flüchtlingen, insbesondere den Palästinensern, irgendeine Mitsprache im Land gewährt wird. „Dem Land einen neuen Namen zu geben ist eine Geste, um den neuen kulturellen Mix und seine zahlreichsten Mitwirkenden zu ehren“, sagte Innenministerin Ayma Fatedd. „Wir wagen es nicht die Anwesenheit dieser willkommenen Gäste in unserer Mitte gutzuheißen, indem wir ihnen Rechte einräumen, die sie zum Bleiben einladen würden, denn das könnte als Akzeptierung der Lage ausgelegt werden, aus der sie kamen. Wir sind bei weitem zu gastfreundlich, um das jemandem anzutun“, sagte er.

Al-Aqsa-Brigaden erklären Waffenstillstand mit Israel?

Elder of Ziyon, 30. Dezember 2010

Palestine News Network berichtet, dass die Al-Aqsa-Märtyrerbrigaden im Gazastreifen – der militärische Flügel der Fatah – eine Waffenruhe mit Israel erklärt hat.

Der Führer der Al-Aqsa-Märtyrerbrigaden, Mekdad Ehab, sagte am Mittwoch, die Erklärung einer Waffenruhe mit der Besatzung komme einseitig, um die nationalen Interessen sicherzustellen du um zu vermeiden, dass der Besatzung Vorwände geliefert werden, einen neuen Krieg gegen den Sektor [Gaza] zu führen.

Auch andere Gruppen waren auf dem Treffen.

Mahmud Kalaf, Mitglied des Zentralkomitees der Demokratischen Front für die Befreiung Palästinas [DFLP], sagte, das Treffen sei dazu gedacht, die Reihen zu schließen und den israelischen Drohungen entgegenzutreten; er fügte hinzu, dass die Fraktionen in vielen der wichtigsten Fragen übereingekommen seien, um zu betonen, dass der Widerstand ein natürliches Recht zur Verteidigung des palästinensischen Volkes ist.

Das Treffen wurde von der Hamas organisiert. Die Hamas hat alle anderen Terrororganisationen einigermaßen auf Linie gehalten; die jüngste Verstärkung der Raketenangriffe und israelischen Reaktionen scheinen die Gruppe verschreckt zu haben.

Das ist weithin kosmetisch. die Al-Aqsa-Märtyrerbrigaden gibt es im Gazastreifen fast nicht mehr, seit die Hamas dort die Macht übernahm. Sie haben symbolisch ein paar Raketen abgeschossen, aber sollte eines ihrer Mitglieder sich als der Fatah in Ramallah loyal zeigen, ist die Hamas da, um freundliche physische Überzeugungsarbeit zu leisten.

Das zeigt, dass die Hamas bei allem Gerede derzeit keinen Krieg will – und das kann nur ein gutes Zeichen sein.

Waffenstillstand auf terroristisch

Jede der Terroristengruppen betreibt ihren offiziellen “bewaffneten Arm”: die Hamas hat ihre “Al-Qassam-Brigaden” und die Fatah ihre „Al-Aqsa-Märtyrerbrigaden“. Das sind die bekanntesten. Eine weitere sind die „Nationalen Widerstands-Brigaden“, die der „bewaffnete Arm“ der Demokratischen Front zur Befreiung Palästinas (DFLP) darstellt. Die haben gerade recht offen getönt, was man unter einer Waffenruhe mit Israel zu verstehen hat:

Nationale Widerstands-Brigaden: Waffenruhe muss Recht auf Widerstand anerkennen

Maan News, 30.11.2008

Die palästinensischen Fraktionen müssen einen Konsens zum Status und der Zukunft der Waffenruhe mit Israel erreichen, der das Recht auf Widerstand der Fraktionen anerkennt, sagte der Sprecher der Nationalen Widerstandsbrigaden, Abu Salim, am Sonntag.

Die Brigaden senden eine Erklärung an die palästinensischen Medien; sie antworten damit auf den bewaffneten Flügel der Hamas, die Al-Qassasm-Brigaden, die in ihrer Stellungnahme ein Treffen aller Parteien im Gazastreifen fordern, um den Zustand der Waffenruhe zu diskutieren.

„Wir müssen aus dieser derzeitigen Waffenruhe lernen und sie neu auswerten“, sagten die Nationalen Widerstandsbrigaden und stießen damit in dasselbe Horn wie die Al-Qassam-Brigaden in ihrer Erklärung. Sie fügten jedoch hinzu, dass jede Vereinbarung mit Israel zu neuen Bedingungen einer Waffenruhe das Recht der Parteien zum Widerstand anerkennen und die Bedingungen der Waffenruhe respektieren müsse.

Kommentar: Diese Gruppierung macht eindeutig klar, wie eine „Waffenruhe“ nach Ansicht der Terroristen auszusehen hat – Freibrief zum Judenmord für die Terroristen, bei gleichzeitigem Verbot sich irgendwie zu wehren für Israel. Jetzt fehlt nur noch, dass unsere Terroristen-Rechtfertiger Israel angreifen, wenn es dieses „Angebot“ nicht annimmt.