Was unterscheidet einen leitenden IS-Hassprediger von Kanadas Premierminister?

Das hier jedenfalls nicht (gefunden auf Facebook) – Kanada hat ein neues Blasphemiegesetz:

Imam Scheik M. Tawhidi (Islamischer Staat):
Wir weden die bestrafen, die den Islam kritisieren!

Justin Trudeu (Kandas Premierminister):
Wir werden die bestrafen, die den Islam kritisieren!

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Dhimmi ist, wer sich wie ein Dhimmi verhält

Sheri Oz, Israel Diaries, 19. März 2017

Lassen Sie mich zeigen, wie der Dhimmi-Status psychologisch derart tief verwurzelt worden ist, dass wir ihn nicht einmal mehr bemerken.

Sie wissen, dass es unter uns solche gibt, die sagen, wir müssen den Arabern, die sich heute Palästinenser nennen, Respekt und Menschlichkeit zeigen, indem wir das Land mit ihnen teilen – zwei Staaten für zwei Völker und all das! Alles andere, weniger als das, ist Besatzung oder Apartheid.

Sie wissen, was sie sagen: Wir müssen nach vorne blicken, nicht zurück. Wir müssen Land für Frieden anbieten. Wir müssen anerkennen, dass unsere heiligen Stätten auch ihnen heilig sind und ihre Rechte an diesen Stätten respektieren.

Und dann hatte ich ein Gespräch mit einer jüdischen Frau, die in Hebron geboren ist. Sie war 8 Jahre alt, als das Massaker von 1929 stattfand. Sie erinnert sich nicht an vieles zur Stadt selbst und an was sie sich erinnert, ist aus der Perspektive eines kleinen Kindes, für das ein paar Dutzend Meter eine sehr lange Distanz sein können.

Aus Neugier fragte ich sie:

(Ich:) Erinnern Sie sich daran, ob Ihr Vater in der Patriarchenhöhle gebetet hat?

(Sie:) Juden durften da nicht rein. Uns waren nur die untersten drei Stufen gestattet.

Das war vermeintlich in der Zeit, als Juden und Araber „einfach prima“ miteinander auskamen, etwas, dem meine Gesprächspartnerin zustimmte.

Sicher: Juden und Araber kamen gut miteinander aus, als wir Juden unseren Platz kannten. Solange wir wussten, dass wir ganz unten auf den Stufen zu stehen hatten und den dazu berechtigten Muslimen zusahen, wie sie bis ganz oben gingen.

Dortmund mag Hamed Abdel-Samed nicht…

gefunden auf Facebook:

hamedabdelsamad-dortmund

Zum Hintergrund:

Die Stadt Dortmund ist ja für ihre Toleranz und Weltoffenheit bekannt, vor allem gegenüber dem Salafismus. Nun hat die Stadt eine Diskussionsveranstaltung mit mir kurzfristig abgesagt, ohne Gründe dafür zu nennen. Das ist feige und charakterlos. Man kann sich hinter der undeutlichen Formulierung „Sicherheitsbedenken“ verstecken, aber das ist unzutreffend. Denn für meinen Schutz sind das BKA und der Staatsschutz zuständig, und von deren Seite gab es keine Bedenken. Also vermute ich eher eine politische Intention hinter der Absage, vor allem weil dies nicht das erste Mal ist, dass das Rathaus von Dortmund versucht, eine Veranstaltung von mir kurzfristig abzuwürgen. Vor zwei Jahren war ich von einem CDU-Arbeitskreis eingeladen, mein Buch in Dortmund vorzustellen. Eine Stelle im Rathaus, die für Integration bzw. Verteidigung des Islam zuständig ist, hat uns den Raum zwei Tage vor der Veranstaltung abgesagt. Auch diesmal kam die Absage wenige Tage vor der geplanten Veranstaltung obwohl alles vor Monaten schon angekündigt war.
Hintergrund: Prof. Aladin Mafaalani von der Uni Münster macht in Zusammenarbeit mit der Stadt eine Diskussionsreihe über den Islam im Dietrich Keuning Haus (DHK), einem Eigenbetrieb der Stadt Dortmund. Er lud mich zu seiner Reihe ein, und obwohl gerade ständig unterwegs bin, sagte ich zu, weil ich ihn und seine Reihe sehr schätze. Nun wurde die Diskussion vom DHK abgesagt ohne mir oder Aladin eine Begründung zu nennen.
Ich frage mich, wann Dortmund eigentlich eine Veranstaltung von Salafisten oder Erdogan-Anhänger abgesagt hatte! Erst zulassen, das sich ein Monster in der Stadt einnistet, dann das Monster futtern bis es noch wilder wird, dann die Kritiker des Monsters für das wirkliche Problem erklären. Und um der Feigheit einer noblen Note zu geben, soll man dann sagen, man habe die Veranstaltung abgesagt, um kein Wasser auf die Mühlen der Rechten zu gießen!
Wenn in Deutschland Islamisten problemlos auftreten und zehntausende Erdogan-Anhänger auf offener Straße für die Todesstrafe plädieren, und gleichzeitig ein Schriftsteller daran gehindert wird, seine Thesen zu erklären, dann bewegt sich dieses Land eindeutig in die falsche Richtung. Dann sind die Rechten nicht das Hauptproblem, sondern nur das Produkt von einer planlosen laissez-faire-Politik!
Eine Stadt, die die Hasspredigten der Salafisten duldet, aber ein paar kritische Thesen zum Islam nicht aushält, gibt sich selbst freiwillig auf!
Ein Land das die Islamkritik aus Angst vor Islamisten oder aus Angst vor dem Erstarken der Rechten abwürgt, kniet sowohl vor Islamisten als auch vor Rechtsradikalen nieder. Wenn diese Debatte nicht in der Mitte der Gesellschaft stattfindet, darf man sich nicht wundern, dass sie von den Rändern besetzt wird!

Erkenntniszuwachs

Am 31. Januar habe ich hier geschrieben, dass unsere Gutmenschen und Terrorhelfer islamkritischen Menschen und pro-Israel-Aktivisten immer wieder Verhalten vorwerfen, das von ihnen selbst an den Tag gelegt wird.

Bisher ist es bei der Feststellung geblieben. Aber ein Eintrag bei ElderofZiyon hat ein wenig über den Hintergrund dieses Verhaltens geliefert. Elder schreibt bei einem Vergleich der künstlichen Aufregung über die dänischen Karikaturen und die Grabungen in der Nähe des Tempelbergs:

Es gibt eine Reihe von Parallelen zwischen den Krawallen wegen der dänischen Karikaturen und den wegen des Mugrabi-Tors. Die vielleicht wichtigste und die mit der größten Bedeutung, ist die, dass die muslimische Welt völlig unfähig zu sein scheint zwischen Lüge und Wahrheit und zwischen Tatsachen und Meniung zu unterscheiden.
In beiden Fällen wird in der auf den Kopf gestellten Welt des Islam aus einer nicht unterstützbaren Meinung, die keinerlei Basis hat, die treibende Kraft hinter irrationalem Handeln. In beiden Fällen ist eine paranoide Weltsicht, in der der Westen Himmel und Hölle in Bewegung setzt um den Islam zu vernichten die einzig akzeptierte „Tatsache“ und jedes Bruchstückchen an „Beweis“, das diese absurde Weltsicht unterstützt, wird über allen rationalen Glauben hinaus gefördert.
Im Gegensatz dazu wird den 99 % der Dinge, die der Westen ausdrücklich tut, um sowohl den Islam als Religion als auch seine Anhänger als Respekt und gleichen Rechten wert zu unterstützen, keinerlei noch so geringes Gewicht gegeben.
Das ist eine Welt, wo, einfach gesagt, Paranoia die Grundlage für alles Handeln und Reagieren ist und Fakten entschieden ignoriert werden.
In diesem Licht betrachtet ist alles, was der Westen tut, um dieses Paranoia zu zerstreuen, zum Scheitern verurteilt. Israel kann die Grabungen am Mugrabi-Tor in Hochauflösung aus 20 verschiedenen Perspektiven ausstrahlen und nicht ein einziger arabischer oder muslimischer Anführer wird davon dazu gebracht werden zuzugeben, dass seine Behauptungen lange bestehender jüdischer Pläne die Al Aksa-Moschee zu zerstören seien nicht akkurat.
Was verursacht diese extreme Paranoia bei Mainstream-Muslimen?
Die Antwort kann man (als Elders Erste Regel Muslimischer Projektion) so zusammenfassen: Muslime werden ihre eigenen Verbrechen und ihre Weltsich auf jedermann projizieren.

Mit anderen Worten: Muslime sehen den Westen – und besonders die Juden – so, wie sie glauben, dass Muslime denken, dass Muslime ihn sehen. So wie Jordanien jede Synagoge der Jerusalemer Altstadt 1948 innerhalb von Tagen nach dem Gewinn der Kontrolle zerstörte – und das wurde als normal angesehen – gehen die Muslime davon aus, dass die Juden seit 1967 die Zerstörung aller Moscheen Jerusalems planen (die oft wiederholte Vorstellung der „Judaisierung“).

Noch einmal in eigenen Worten: Die gehen davon aus, dass man sich im Westen so verhält, wie sie sich selbst verhalten. Also unterstellt man ihnen die zugehörigen Motive und Absichten. Und völlig unabhängig davon, ob das Handeln der Westler mit dieser Vorstellung überein stimmt oder nicht, wird alles, was man im Westen tut, in dieser Richtung gedeutet und dargestellt.

Und genau das findet sich bei den Leuten wieder, die ich bei den im oben verlinkten Text meinte: Den Terroristen-Verstehern, Israel-Bashern, Evangelikalen-Beschimpfern, Amerika-„Kritikern“. Jedes Argument, jede Tatsache, die diesen verhassten Gruppen zugerechnete Personen von sich geben, wird unabhängig vom Inhalt ausschließlich als Hass und Verleumdung definiert. Und die Wortwahl sowie das Verhalten der sich selbst zu den Guten erklärt habenden zeigen auf, wie gehässig und die Vernichtung der anders Denkenden suchenden sie sind – und damit wie dialog- und diskussionsunfähig. Meinungsfreiheit gilt nur noch, so weit sie politisch korrekt ist. Andernfalls wird nieder gemacht, ohne Rücksicht auf Verluste. Und das nur, weil sie ihre eigenen Aggressivitäten und ihre eigene Intoleranz auf andere projizieren.

Schade, dass unsere Kultur derart den Bach runter gegangen ist.

Wenn der Islam beleidigt ist…

gefunden auf Facebook und eingedeutscht:

JurianJansen_Islam

(Anmerkung: Ich bin auch gegen aktive Sterbehilfe – aber das ist meine Meinung, für die ich einstehe, für die ich mich auch einsetze. Und für die ich nicht verleumde oder gar gewalttätig werde.)