Das Saladin-Paradigma: In islamischen Terroristen das „Gute“ finden

Raymond Ibrahim, 10. Oktober 2021

Imam Irafan Chischti, Berater der britischen Regierung zu „Terrorabwehr“

Ein „moderater“ muslimischer Kleriker und Berater für Terrorbekämpfung der britischen Regierung wurde vor kurzem auf Film erwischt, wie er Israel als „Terroristenstaat“ bezeichnete und „Märtyrer“ – Jihadisten-Code für Selbstmordbomber – pries.

Während seiner Rede erzählte Imam Irafan Chischti der Menge: „Wenn sie ‚Mudschaheddin‘, heilige Kriege, werden wollten, dann sollten sie dem muslimischen General Saladin nacheifern, der die Kreuzritter 1187 aus Palästina vertrieb.“ Dann jammerte er: „Wo ist der moderne Saladin?“

Die Wahl Saladins ist insofern interessant, als er auf viele Weisen sinnbildlich für den palästinensischen Terrorismus steht: Weithin, besonders im Westen, wird er zwar als Freiheitskämpfer und Befreier betrachtet, aber der Sultan war in Wirklichkeit ein Terrorist der Sorte ISIS.

Bedenken Sie kurz einige Tatsachen zu dieser historischen Persönlichkeit, die ansonsten sowohl in der muslimischen wie in der westlichen Welt gelobt wird. Nach Angaben seines Biografen Baha‘ al-Din, liebte Saladin es Koran-Vorträge zu hören, betete pünktlich und „hasste Philosophen, Häretiker und Materialisten sowie alle Gegner der Scharia“ (eine passende Beschreibung all der westlichen Apologeten, die ihn aktuell rühmen).

Nachdem er die Kreuzritter 1187 in der Schlacht von Hattin besiegte, ließ Saladin, statt Lösegeld für sie zu fordern oder sie zu versklaven, wie es damals üblich war, die Krieger-Mönche der Militärorden der Templer und Malteser vor sich in einer Szene abschlagen, die seit langem die propagandistischen Hinrichtungsvideos von ISIS inspiriert.[*] Dann ließ er das Wahre Kreuz, die kostbarste Reliquie der Christenheit, ergreifen und paradierte sie auf den Kopf gestellt in Dreck und Mist zu muslimischen Jubelschreien und Gespucke umher.

Natürlich könnte es Saladins westliche Apologeten nicht weniger egal sein; immerhin hatten es die Kreuzritter „nicht anders verdient“. Außerdem werden alle Kriege – auch Saladins „Befreiungs“-Krieg – schmutzig.

Was soll man dann mit der Tatsache anfangen, dass er Ägyptens indigene Christen, die Kopten stark verfolgte – darunter durch Kreuzigung und Aufhängen vieler tausender von ihnen und routinemäßig die Kreuze abzubrechen und ihre Kirchen zu teeren – obwohl die Kopten, die Saladin als „den Unterdrücker der Kreuzesanbeter“ bezeichnen, nichts mit den Franken oder den Kreuzrittern zu tun hatten? (s. A Sword Over the Nile, S. 127, 131, 141 und 142).

Fakt ist, dass Saladin einen virulenten Hass auf das Christentum hatte – die Art, wie ISIS und Ihresgleichen ihn zum Ausdruck bringen – der über diesen Konflikt mit den Kreuzrittern weit hinaus ging. Saladins Ruhestandswunsch war es darüber hinaus, so sein muslimischer Biograph, in das christliche Europa einzumarschieren und Jihad gegen es zu führen, „bis auf dem Angesicht dieser Erde nicht ein einziger der nicht an Allah Gläubigen übrig ist oder dass ich bei dem Versuch sterben werde“.

Nichts davon hat westliche Historiker davon abgehalten Saladin als Tugend-Vorbild hinzustellen – eines, von dem der Westen lernen kann. So die angesehene amerikanische Historikerin Dana Carleton Munro,

Wenn wir dies [die Eroberung Jerusalem durch die Kreuzfahrer 1099] mit dem Verhalten Saladins vergleichen, als er 1187 Jerusalem von den Christen eroberte, dann haben wir einen auffallenden Unterschied zwischen den beiden Zivilisationen und erkennen, was die Christen durch den Kontakt mit den Sarazenen [Muslimen] im Heiligen Land lernen können.

Beachten Sie die Verwendung des Präsens: „lernen können“. Saladin – für ISIS und militante Terroristen in aller Welt ein Held – wird im Westen als Beispiel hochgehalten, von dem „intolerante“ Christens heute lernen müssen.

In Wirklichkeit sieht die Folge von Saladins Eroberung Jerusalems 1187 einmal mehr wie etwas aus, das direkt aus dem Manuskript von ISIS kommt. Obwohl er vielen Christen erlaubte sich loszukaufen, befahl Saladin auch, dass rund 15.000 Christen in die Sklaverei verkauft wurden. „Frauen und Kinder zusammen kamen auf 8.000 und wurden schnell unter uns aufgeteilt, was Muslimen angesichts ihrer Klagen ein Lächeln brachte“, schrieb Mohammed al-Isfahani, einer der Vertrauten Saladins, der bei Jerusalems Kapitulation anwesend war, bevor er eine sadomasochistische Tirade begann, mit der die sexuelle Erniedrigung europäischer Frauen durch muslimische Männer gerühmt wird:

Wie viele gut bewachte Frauen wurden entweiht … und mickrige Frauen gezwungen sich auszuliefern und Frauen, die versteckt worden waren [Nonnen] ihrer Sittsamkeit entkleidet … und freie Frauen besetzt [heißt: „penetriert“] und edle für harte Arbeit genutzt und schöne Dinge ausgetestet und Jungfrauen entehrt und stolze Frauen entjungfert … und fröhliche zum Weinen gebracht! Wie viele [muslimische] Edelmänner nahmen sie als Konkubinen, wie viele leidenschaftliche Männer entflammten für sie und Junggesellen wurden von ihnen befriedigt und durstige Männer von ihnen gesättigt und unruhige Männer waren in der Lage sich leidenschaftlich an ihnen auszutoben.

Das ist also die wahre Geschichte Saladins. Wie gesehen interessiert allerdings keiner dieser ISIS-artigen Aspekte die vielen westlichen Historiker, die sich dem Reinwaschen des vormodernen Islam verschrieben haben; stattdessen konzentrieren sie sich auf den einzelnen Aspekt seiner Karriere und heben ihn hervor, den man positiv erscheinen lassen kann – dass er Jerusalem von den Kreuzritter“-Besatzern“ „befreite“, dass er ein muslimischer Verteidiger gegen christliche Übeltäter war.

Interessanterweise wird genau dieses Muster von diesen vielen westlichen Kommentaren des Reinwaschens des modernen Islam dupliziert. Damit konzentrieren westliche Apologeten, obwohl islamische Terrororganisationen wie die Hamas und die Hisbollah die Weltanschauung von ISIS teilen, auf den einen Aspekt ihres Tuns und heben ihn hervor, mit dem man ihn positiv erscheinen lassen kann – dass sie einen „Befreiungs“-Krieg gegen die „zionistischen Besatzer“ führen, dass sie die muslimischen Verteidiger gegen jüdische Übeltäter sind.

Auf jeden Fall kann man so verstehen, warum alles war, was Imam Irfan Chischti tun musste, sich „entschuldigen“, um wieder in seinen hoch bezahlten Job als „Terrorbekämpfungs“-Experte in Großbritannien eingesetzt zu werden: „Manche meiner Worte spiegeln eine klare Fehleinschätzung, in der Hitze des Moments“, sagte er, „und spiegeln nicht meine Gefühle oder die Gefühle des Publikums. Ich erkenne heute an, dass meine schlecht gewählten Worte die jüdische Gemeinschaft vor den Kopf gestoßen haben und biete meine tiefste Entschuldigung an.“

Natürlich gehören all diese „schlecht gewählten Worten“, die er zurücknehmen würde, sicherlich nicht die über Saladin; denn nur wenige im Westen wissen, wer der wahre Saladin war oder was das „Saladin-Paradigma“ ist: Der westliche Hang einen edlen Aspekt von Muslimen zu finden, abzuleiten und zu verbessern, die ansonsten islamische Terroristen wären – ein Paradigma, das heute noch gesund und munter ist.


[*] Nachdem er prahlte: „Ich werde das Land von diesen zwei unreinen Rassen [Templer und Malteser] reinigen“, befahl Saladin „das ssie geköpft werden sollten, weil er beschloss sie lieber tot als eingesperrt zu ahben“, schreibt der Augenzeuge Baha‘ al-Din: „Bei ihm befand sich eine ganze Gruppe Gelehrter und Sufis und eine bestimmte Anzahl frommer Männer und Asketen; jeder bettelte darum, dass es ihm erlaubt werde einen von ihnen zu töten und zog sein Krummschwert und rollte die Ärmel auf. Saladin, mit Freude im Gesicht, saß auf seinem Podium; die Ungläubigen zeigten völlige Verzweiflung, die Truppen wurden in ihren Reihen aufgestellt, die Emire standen in Zweierreihe. Es gab einige, die sauber schlugen und schnitten und ihnen wurde dafür gedankt.“ Nachdem  er sagte, dass einige dieser Möchtegern-Henker nicht die Traute hatten das rituelle Gemetzel fortzusetzen, konzentrierte sich Baha‘ al-Din auf einen, der „Unglauben tötete, um dem Islam Leben zu geben“: „Ich sah dort den Mann, der verächtlich lachte und metzelte, der redete und handelte, wie viele Versprechen er erfüllte, wie viel Lob er erntete, die ewigen Belohnungen, die er sich mit dem von ihm vergossenen Blut sicherte, die fromme Arbeit, die er seinem Konto mit einem vom ihm abgetrennten Hals hinzufügte.“ (Gabrieli, S. 138/139)

Europa kniet vor Raisi

Wie kann die EU einem Land huldigen, das die Vernichtung des jüdischen Staates und Hass auf Amerika zu seinem Hauptthema gemacht hat?

Fiamma Nirenstein, Israel HaYom, 10. August 2021

Die Vereidigungsfeier für den neuen iranischen Präsidenten war ein Beleg für politische und moralische Gleichgültigkeit – für die Auslöschung jeder Unterscheidung zwischen Terrorismus und Demokratie; sie war das Grab der Menschenrechte.

Die Feier war einladend, denn wie bekannt ist, sind Iraner gebildete, elegante Herren in schwarzen Turbanen und blassen Kleidern mit charmantem Lächeln unter ihren Bärten.

Vor der Veranstaltung kündigte der Iran an, dass 115 offizielle Vertreter aus 73 Ländern an ihr teilnehmen würden: 10 Präsidenten, 20 Parlamentspräsidenten, 11 Außenminister, 10 weitere Minister und der Rest Parlamentarier aus aller Welt. Ein wahrer Erfolg.

Und da war die Menge, in voller Pracht und Herrlichkeit, deren Sitzordnung von den Gastgebern erstellt wurde, um die Präferenzen Ebrahim Raisis zu spiegeln, des neuen Präsidenten der Islamischen Republik; und natürlich des von den Ayatollahs geführten Regimes, dessen Entscheidungen immer vom Obersten Revolutionsführer Ali Kahmenei getroffen werden.

Er ist es, der die Kandidaten aussuchte, die bei den Wahlen im Juni antraten und Dutzende aussortierte, bis Raisi, der von ihm Auserkorene, „gewählt“ wurde.

Nach Raisis Niederlage 2017 hielt Khamenei ihn mit sehr wichtigen Posten im Justizsystem bereit, für die er entsetzte Reaktionen sogar von Amnesty International erhielt, weil er zehntausende Dissidenten und andere nicht vom Regime geschätzte Menschen zum Tode verurteilte.

In der ersten Reihe der Party – und bei der Feier – befanden sich Hamas-Politbürochef Ismail Haniyeh, der Führer des Islamischen Jihad Ziad al-Nakhaleh und der stellvertretende Generalsekretär der Hisbollah Naim Qassem (dessen Organisation im Libanon, gestützt vom Iran, gerade eine Salve Raketen nach Israel geschossen hatte). Alle davon auf einer Stufe mit Irans Revolutionsgarden.

In der Reihe dahinter saß mit einer roten Krawatte Einrique Mora, stellvertretender Generalsekretär des Europäischen Außenpolitischen Dienstes, dem Diplomaten-Korps der Europäischen Union, die die oben genannte Organisation offiziell auf die Schwarze Liste der EU setzte – und die Europa bei den Gesprächen in Wien vertrat, um Leben in den Joint Comprehensive Plan of Action zu blasen, den Atomdeal mit dem Iran.

Was muss heutzutage mit dem Iran noch passieren, über Piraterie und Doppelmord in den Gewässern vor Oman; über die Verwendung von „Stellvertretern“ als Militäreinheiten, die über Waffen und Drohnen im Wert von Millionen verfügen; über die Brutale Unterdrückung verzweifelter Iraner hinaus, die auf öffentlichen Plätzen im ganzen Land demonstrieren; über das irre Rennen zur Anreicherung von Uran hinaus, während Raisi erklärt, dass die Atombomben mit seinen Prinzipien nicht vereinbar sind; über die Erpressung der USA und anderer an den Gesprächen in Wien beteiligten Länder hinaus?

Zu guter Letzt: Wie kann Europa einem Land huldigen, das die Vernichtung des jüdischen Staates und den Hass auf Amerika zu seinem Hauptthema gemacht hat? Wie kann es eine Regierung feiern, die diejenigen einlädt und ehrt, die die Ermordung von Frauen und Kindern in Bussen und Pizzerien plant und sie mit Geld versorgt?

Die Ayatollahs können mit sich zufrieden sein. Während Terroristen herausgehoben in der ersten Reihe sitzen, reihen wir in Europa uns, ohne ein Wort zu sagen, dahinter in der zweiten Reihe ein.

Weiße Opfer muslimischer Vergewaltiger: Wer ist der wahre „Rassist“?

Raymond Ibrahim, 31. März 2021

Die unsichtbare Vergewaltigung Europas

Vier muslimische Migranten aus Nordafrika vergewaltigten zusammen eine 36-jährige Frau auf der spanischen Insel Gran Canaria, nachdem sie anhielt um zu fragen, ob sie ihnen helfen könne. Der Bericht vom 3. März gibt an:

Das mutmaßliche Opfer soll auf den Kanaren gelebt haben, während man glaubt, dass die Verdächtigen erst vor kurzem auf einem Boot angekommen sind… Ihnen wurden anfangs von der Regierung Unterkünfte zur Verfügung gestellt, die vom Roten Kreuz betrieben wurden, später wurden sie aber wegen Regelverletzungen vor die Tür gesetzt. Dann sollen sie im Park ihr Lager eingerichtet haben, wo die Frau mutmaßlich angegriffen wurde, nachdem sie nach ihrer Situation gefragt hatte. Die Frau fragte, ob sie ihnen irgendwie helfen könne, aber innerhalb „von Sekunden“ hatte das zu dem Angriff auf sie geführt…

Diese Frau, die entweder als Irin oder aus einem nordischen Land kommend beschrieben wurde, „gehört zu unzähligen anderen Europäerinnen – besonders solchen „aus nordischen Ländern“ – die von muslimischen Migranten vergewaltigt wurden.

In Schweden z.B. – der Vergewaltigungs-Hauptstadt Europas – decken Studien immer weiter auf, dass Migranten, zumeist aus Nordafrika, dem Nahen Osten und dem muslimischen Subsahara-Bereich, für die überwältigende Mehrzahl der Vergewaltigungen verantwortlich sind, wie die folgende Schlagzeile es einfängt: „Bericht: 9 von 10 Gruppenvergewaltigungen in Schweden haben ausländische Herkunft.“

Um diese Ergebnisse zu neutralisieren sagte der schwedische Rat für Verbrechensprävention („Brå”): „Die starke Überrepräsentation von Immigranten in den Statistiken zu Vergewaltigungen dürfte der Tatsache entstammen, dass schwedische Frauen eine Vergewaltigung durch Immigranten eher anzeigen als die durch Schweden.“ Stina Holberg, eine Forschungsberaterin beim Brå, führte näher aus:

Es könnte sein, dass Sie stärker dazu neigen etwas anzuzeigen, dem Sie [eine schwedische Frau] ausgesetzt gewesen sind, wenn das Verbrechen von jemandem begangen wurde, den sie als fremd empfinden und der einen niedrigen sozialen Status hat.

Skepsis gegenüber Vergewaltigungsberichten über nicht weiße Männer kehrt sich in offene Feindschaft, wann immer dieses Thema offen diskutiert wird, wie Sarah Champion, eine Politikerin der Labour Party und Abgeordnete für Rotherham (dem Epizentrum für Sexsklavenhaltung) letzten Sommer erfahren musste, als sie beschuldigt wurde „die Flammen des Rassenhasses zu schüren“ und sich „wie eine neofaschistische Mörderin zu verhalten“. Ihr Verbrechen? Sie hatte es gewagt zu behaupten, dass „Britannien ein Problem mit britisch-pakistanischen Männern hat, die weiße Mädchen vergewaltigen und ausbeuten“. (Dieselben Elemente, die Champion beschuldigten eine „Mörderin“ zu sein beschreiben auch – eher wenig überraschend – Großbritanniens Programm zur Bekämpfung von Extremismus, „Prevent“, als „auf einer Grundlage aus Islamophobie und Rassismus aufgebaut“.)

Am Vielsagendsten ist vielleicht ein Artikel vom April 2020 mit der Überschrift „Ich wurde von der Sexversklavungsbande in Rotherham vergewaltigt – und jetzt bin ich rassistischen Online-Schmähungen ausgesetzt“. Darin sagte eine Britin (Alias: „Ella“) aus, dass ihre muslimischen Vergewaltiger sie während der mehr als 100 Male, die die pakistanische Sexsklavinnenhalterbande sie in ihrer Jugend vergewaltigten, als „weiße Fotze, weiße Hure, weiße Schlampe“ bezeichneten.

„Wir müssen rassische und religiöse schwere Verbrechen begreifen, wenn wir sie verhindern und die Menschen davor beschützen wollen und wenn wir sie strafrechtlich richtig verfolgen wollen“, sagte Ella in einem aktuellen Interview.

Dass es bei der Epidemie muslimischer Vergewaltigungen europäischer Frauen „rassische“ und „religiöse“ Aspekte gibt, ist eine Untertreibung. Nach Angaben von Dr. Taj Hargey, einem britischen Imam, werden muslimische Männer gelehrt, dass Frauen „Bürger zweiter Klasse sind, wenig mehr als Vieh oder Besitztümer, über die man absolute Autorität hat“. Die Imame predigen darüber hinaus eine Doktrin „die alle Frauen abwertet, aber Weiße mit besonderer Verachtung behandelt“. Bedenken Sie ein paar frühere Beispiele:

  • Eine weitere britische Frau wurden nach Marokko verkauft, wo sie in die Prostitution gezwungen und von Dutzenden muslimischen Männern wiederholt vergewaltigt wurde. Sie „ließen mich glauben, dass sich nichts als eine Schlampe sei, eine weiße Hure“, erinnerte sie sich. „Sie behandelten mich wie eine Aussätzige, außer wenn sie Sex wollten. Ich war für sie weniger als menschlich, ich war Müll.“
  • Ein weiteres britisches Mädchen wurde unter muslimischen Männern „wie ein Stück Fleisch herumgereicht“, die sie im Alter von 12 bis 14 missbrauchten und vergewaltigten. Jetzt als Erwachsene berichtete sie vor Gericht, wie sie „auf einer dreckigen Matratze über einem Imbiss vergewaltigt und gezwungen wurde [Oral-] Sex auf einem Kirchhof zu verrichten“, und wie einer ihrer Schänder hinterher „als Akt der Erniedrigung auf sie urinierte“.
  • Ein muslimischer Mann bezeichnete eine 13-jähriger Jungfrau als „kleine weiße Slag“ – britischer Slang für „unmoralische, promiskuöse Frau“ – bevor er sie vergewaltigte.
  • In Deutschland stalkte eine Gruppe muslimischer Migranten eine 25-jährige Frau, riefen ihr „versaute“ Beleidigungen hinterher und stichelten höhnisch wegen Sex. Auch sie erklärten ihre Logik – „Deutsche Frauen sind nur für Sex da“ – bevor sie ihr an die Bluse griffen und sie begrabschten.
  • Ein anderer muslimischer Mann, der sein 25-jähriges deutsches Opfer beinahe tötete, als er sie vergewaltigte –und „Allah!“ brüllte – fragte hinterher nach, ob es ihr gefallen habe.
  • In Österreich näherte sich ein „arabisch aussehender Mann“ einer 27-jährigen Frau an einer Bushaltestelle, zog seine Hosen herunter und „alles was er sagen konnte, war „Sex, Sex, Sex“, was die Frau veranlasste zu schreien und zu fliehen.

Kurz gesagt: Es gibt natürlich einen „rassistischen“ Aspekt bei der Vergewaltigung europäischer Frauen durch Migranten – allerdings umgekehrt: nichtweiße, muslimische Männer neigen dazu weiße Frauen als Nymphomaninnen zu betrachten, die „heiß“ darauf sind erniedrigt und missbraucht zu werden – ein Stereotyp, das zufälligerweise bis in die Anfänge der islamischen Geschichte zurückreicht.

Trotzdem führten Ellas Versuche diese „religiösen und rassistischen Aspekte“, die den Missbrauch antreiben, den sie und andere europäischen Mädchen und Frauen erlebten – heißt, ihren Versuch die Zusammenhänge herzustellen, im Bemühen zu helfen dieses Phänomen zu beseitigen – nur zu „einer Menge Beschimpfungen durch Linksextremisten und radikalfeministische Akademiker“, sagte sie. Solche Gruppen „gehen online und sie versuchten jedem Widerstand zu leisten, den sie als Nazi, Rassisten, Faschisten oder weißen Herrenmenschen betrachten“.

Weißenfeindlicher Rassismus interessiert sie nicht, weil sie zu glauben scheinen, dass es ihn nicht gibt. Sie haben versucht mich mundtot zu machen und kritisieren mich ständig und das geht seit einigen Monaten schon so. Sie haben versucht mich zum Schweigen zu bringen, mich verstummen zu lassen … Ich habe in meinem ganzen Leben online nie solchen Hass erlebt. Sie beschuldigen mich „weißen Pädophilen Beistand zu leisten“ und „finster und dämonisch“ zu sein.

So sieht der Preis dafür aus unpopuläre Wahrheiten auszusprechen – besonders die, die dem offiziellen Narrativ widersprechen.

Gedankensplitter: Wird so in Deutschland Antisemitismus bekämpft?

Sie können es nicht lassen: SPD und Grüne in Hamburg wollen einen Islamisten in den NDR-Rundfunkrat holen. Ausgerechnet Vertreter von aus dem Ausland gesteuerten Muslim-Organisationen sollen mehr Vielfalt in den Rundfunkrat bringen? Geht’s noch?

DITIB und das Islamische Zentrum Hamburg sind Organisationen, die extremistischen Islam-Varianten zugeordnet werden müssen; DITIB untersteht der türkischen Religionsbehörde und ist von Erdoğans Ideologie gesteuert, das IZH ist eine Dependence des Mullah-Regimes im Iran.

Beides sind Organisationen, die dem Antisemitismus frönen.

Und die sollen jetzt im Rundfunkrat mitbestimmen, was der NDR so ausstrahlt…

Aber das passt. Die SPD hat die antisemitische Terrororganisation Fatah 2013 zum strategischen Partner erklärt, die Jusos sich erst vor kurzem mit der Jugendorganisation der Fatah verbrüdert. Links geht es offenbar nicht anders. Fragt sich nur, wodurch das bedingt ist.

Aber man kann es sich vorstellen. In der links-verqueren Denke müssen alle „eingebunden“ werden, damit man insgesamt als Welt miteinander auskommt, egal, was diese anderen so treiben. Nein halt, das gibt es Ausnahmen: Nazis und AfD (ach ja, auch Nazis) sind gefälligst nicht einzubinden, die müssen gemieden, verteufelt und ausgegrenzt werden. Aber alle anderen: Gute, nette Leute, mit denen man reden muss.

Das macht man dann mit Teheran seit 1979. Wie erfolgreich das ist, sehen wir ja immer wieder. Jedes Jahr zum antisemitischen Israel-Vernichtung-Quds-Tag-Marsch, der allein durch die Corona-Hysterie verhindert werden kann. Durch Geschäfte ohne Ende mit den Terror-Mullahs, die nicht nur das eigenen Volk unterdrücken und jegliche abweichende Meinung mit Haft und Folter „belohnen“, sondern auch international nicht nur in der eigenen Region Kriege anzetteln und Terror verbreiten. Seit Trump aus dem Amt ist, wieder mit noch mehr Verve und neuer Aggressivität.

Antisemitismus bekämpft man nicht durch Einladungen an Antisemiten in Aufsichtsgremien. Nicht durch große Geschäftemacherei mit einem Terror-Regime, das vermutlich nicht nur regionale Hegemonie und Unterdrückung anstrebt. Nicht durch Kuschen vor einem islamistischen Autokraten, der das Türkentum wieder als regionale Supermacht aufbauen will und dazu gerne mal den „Weg über Jerusalem“ mitsamt Vernichtung der Juden und ihres Staates als geeignetes Mittel propagiert und ansonsten die EU mit echten und falschen Flüchtlingen erpresst.

Die linke Mischpoche ist nicht in der Lage – schon lange nicht mehr gewesen – ihre eigenen Feinde als solche zu benennen und deren Motive zu erkennen. Sie ist auch nicht willens, das zu tun. Weil sie ihre (politischen) Feinde ausschließlich „rechts“ sucht. Weil sie nicht in der Lage ist sich vorzustellen, dass jemand anderes als Nazis auch in der Lage sein könnte systematisch zu fanatisieren.

Und so werden dann Antisemiten in Gremien berufen und hofiert, die da nichts zu suchen haben, auch weil sie unserer Demokratie gegenüber feindlich eingestellt sind. Das zu begreifen geht über den viel zu geringen linken Horizont hinaus, der nur „rechts“ etwas sieht. Und so wird von diesen Linken – zu denen inzwischen auch große Teile der CDU zu zählen sind – nicht Antisemitismus bekämpft, sondern ermöglicht und Antisemiten gestärkt.

Wenn nur Nazis als Antisemiten wahrgenommen werden dürfen oder können, dann sind die ganzen Beteuerungen des „Nie wieder“ und „Kein Platz für Antisemitismus“ glatte Lügen. Und in Deutschland wird gelogen, dass sich die Balken biegen.

Verursacht Muslimen zu sagen, wie sie sich verhalten sollen, Hass und Terror?

Raymond Ibrahim, 14. Januar 2021


Germany’s Muslims; Helge Lindh pictured right.

Provoziert eine feste Haltung gegenüber dem Islam Wut, Feindseligkeit und Gewalt durch Muslime? Und gewinnt das Gegenteil – sich bei Muslimen anzubiedern und Appeasement zu betreiben – ihre Wertschätzung, Respekt und Kooperation?

Viel zu viele im Westen sind überzeugt, dass die Antwort auf beide Fragen ein nachdrückliches Ja ist.

Zum Beispiel griff vor kurzem, am 7. Dezember 2020 in Berlin im Bundestag Helge Lindh von den Sozialdemokraten an, was er als „Islamophobie“ bezeichnete und bestand darauf, die Deutschen müssten „Muslime verstehen, statt zu versuchen sie zu ändern… Lasst uns nicht weiter Muslimen erzählen, was der moderne Islam ist.“

Viele seiner Klagen richteten sich gegen die Alternative für Deutschland (AfD), die nicht nur eine feste Haltung gegen muslimische Zuwanderung einnimmt, sondern mich eingeladen hatte zum Islam zu sprechen – und das in den Tagen vor Lindhs Rede ankündigte. (Video auf Deutsch hier; auf Englisch anstehend.)

An einer Stelle sagte der Sozialdemokrat: „Wenn wir Muslimen sagen, was wir von ihnen erwarten, wie sie sich verhalten sollten, demütigen wir sie und ernten Hass.“

Stimmt das? Nein, ganz im Gegenteil.

Bedenken Sie die vergessenen Lektionen der (stark verzerrten) Kolonialzeit, als europäische Nationen einen Großteil der muslimischen Welt dominierten und kontrollierten. Nach 1.200 Jahren Jihad, der dauerhaft rund drei Viertel des Christentums eroberte und den Rest terrorisierte, schaffte es Europa den Islam im 19. und Anfang des 20. Jahrhunderts militärisch in den Schatten zu stellen und praktisch unschädlich zu machen.

Alles andere als gekränkt zu sein und sich für den Jihad zu begeistern, stellten die Muslime die überlegene Kraft des Islam in Frage; zum ersten Mal in der Geschichte betrachteten Muslime den Westen mit Ehrfurcht und Respekt. Das Ergebnis waren Verwestlichung und Säkularisierung.

Es war eines, die Scharia und den Jihad zu befolgen, als der Islam Nichtmuslime eroberte und unterwarf, wie er das mehr als ein Jahrtausend lang gemacht hatte. Es war aber für Muslime etwas ganz anderes weiter auf den islamischen Weg zu vertrauen, als die verachteten Ungläubigen die Länder des Islam ohne große Schwierigkeiten eroberten und unterwarfen – wo ihre überlegenen Waffen und Technologie, ganz zu schweigen von all den anderen Vorteilen westlicher Zivilisation.

Ein  Historiker aus der Zeit formulierte es so: „Napoleons Invasion führte gebildete Ägypter in die Ideen der französischen Revolution ein“, was „bei ihnen ein nagendes und unbehagliches Gefühl hervorrief, dass die ‚Umma‘ [die islamische Gemeinschaft] nicht so perfekt oder so stark war, wie sie sich das vorgestellt hatten. Diese Ungewissheit war die Grundlage neuer Ideen und Auffassungen.“

Damit begannen Muslime – zum ersten Mal in mehr als einem Jahrtausend – den Westen in allem nachzuahmen, von Politik und Staatsführung bis zur Alltagskleidung und Etikette. Während der Kolonialzeit und bis Mitte des 20. Jahrhunderts wurde alles eindeutig Islamische – so die islamischen Kleriker, der „Hijab“ für Frauen und der salafistische Bart – von Muslimen zunehmend als Relikte einer rückständigen Ära betrachtet, die gemieden werden sollten. Viele „Muslime“ waren das nur noch dem Namen nach.

Man muss sich nur der Geschichte der Türkei zuwenden, um dieses vergessene Kapitel umfassender Nachahmung des Westens zu demonstrieren. Vor der Kolonialzeit war die Türkei Jahrhunderte lang der muslimische Jihad-Staat schlechthin (zuerst unter den Seldschuken, dann der Osmanen-Dynastie). Er betrieb den Jihad gegen Europa, schluckte Jahrhunderte lang einen Großteil des Balkans und setzte die Scharia durch.

Nach dem kometenhaften Aufstieg des Westens klammerte die Türkei sich jedoch nicht eisern an den Islam, sondern fiel bis auf den Namen von ihm ab. Sie schaffte das osmanische Reich, das letzte Kalifat der islamischen Welt, ab und distanzierte sich von seiner islamischen Identität und Erbe – rangierte sogar die einst sakrosankte arabische Schrift zugunsten des lateinischen Alphabets aus, um europäischer zu sein. Die Türkei wurde vom Standartenträger des Islam und der Verkörperung des Jihad seit 500 Jahren zur möglicherwiese am stärksten verwestlichten muslimischen Nation der Welt.

Genauso waren alle populären arabisch-nationalistischen Bewegungen, die im 20. Jahrhundert aufkamen, entschieden säkular und verwestlicht, allemal im Vergleich mit der religiösen Rhetorik, die in früheren Zeiten vorherrschte. Noch 1953 verhöhnte der ägyptische Präsident Gamal Abdel Nasser im ägyptischen Fernsehen vor einem großen Live-Publikum die Vorstellung, dass Frauen den Hijab tragen sollten – und erntete breites Gelächter und Zustimmung. (In den 1950-er Jahren trugen wenige Ägypterinnen den Hijab; heute verhüllt sich die Mehrzahl der Ägypterinnen.)

Es muss gar nicht erst gesagt werden, dass die europäischen Mächte, die die muslimischen Länder dominierten, eine viel strengere Herangehensweise an den Islam hatten, als jeder zeitgenössische Staat heute es überhaupt in Betracht ziehen würde; und dennoch folgte der muslimische Mainstream ihrer Führung, war weit davon entfernt „gedemütigt“ oder „gekränkt“ zu sein.

Tatsächlich ist es so, dass genau dann, als der Westen begann dem Rat zu folgen, den Lindh und zahllose andere wie er als Schlüssel zum „Gewinn muslimischer Herzen und Gemüter“ gibt – heißt: kriecherisch den Westen für alles verantwortlich zu machen und den Islam zu preisen – dass Muslime anfingen zu Scharia und Jihad zurückzukehren.

Es ist kein Zufall, dass die Rückkehr des „islamischen Fundamentalismus“ wie es in den 1970-er Jahren hieß, direkt der Kulturrevolution auf dem Fuß folgte, die den Westen in den späten 1960-er Jahren überrollte. Diese neue Kultur der sexuellen Freizügigkeit, des moralischen Relativismus, der Gottlosigkeit und des westlichen Selbsthasses veranlasste Muslime, die den Westen einst bewunderten und nachahmten, als er noch von moralischer Zurückhaltung bestimmt war, mit Verachtung zu reagieren. Ein weiterer Aspekt der 1960-er Jahre – Hyperkritik am Westen und seiner Werte durch westliche Intellektuelle – verschlimmerte die Dinge noch. Die muslimische Meinung zum Westen verbitterte sich rasch und wurde feindselig.

Der Westen hatte sich in der Ära westlicher Macht und Selbstvertrauens den muslimischen Respekt erworben. Aber als die 1970-er Jahre kamen, drückten die westlichen Intellektuellen die auf den Westen blickenden Muslime zurück in den Islam. Bedenken Sie allein den Bereich der historischen Studien: Die westliche Zivilisation wird heute nur als die Wurzel allen Übels der Welt dargestellt. Die islamische Zivilisation wird heute nur als weiteres edles Opfer der Verheerung durch den Westen geschildert. Die objektive Geschichte der Beziehung zwischen dem Islam und dem Westen ist auf den Kopf gestellt worden.

Wie Lindh legen westliche Akademiker und Intellektuelle heute Wert darauf muslimische Leistungen selbst da zu loben, wo es keine gibt – so wie Barak Obama die NASA anwies dafür zu sorgen, dass sich Muslime „wegen ihres historischen Beitrags zu den Naturwissenschaften gut fühlen“. Weit entfernt davon Muslime für sich zu gewinnen, veranlasste solche Selbstverachtung natürlich noch mehr Abscheu bei Muslimen – und so ist es weiterhin.

Als der Westen selbstbewusst und stolz auf sein Erbe war, war er für Muslime so attraktiv, dass sie ihn nachahmten – selbst als dieser über ihre Länder herrschte. Weil er sich andauernd für seine „Sünden“ entschuldigt und sein eigenes Erbe dämonisiert, während der Hedonismus und einen alles in allem unehrenhaften Lebensstil fördert, kann er nicht einmal zunehmend angewiderte Muslime davon abhalten ihn auf seinem eigenen Territorium anzugreifen. Deutschland, wo Politiker wie Lindh darauf bestehen: „Wenn wir Muslimen sagen, was wir von ihnen erwarten, wie sie sich verhalten sollen, werden wir sie demütigen und Hass ernten“, verkörpern das perfekt.

Kurz gesagt und wie es Osama bin Laden einst formulierte: „Wenn Menschen ein starkes Pferd und ein schwaches Pferd sehen, werden sie von Natur aus an dem starken Pferd Gefallen finden.“ Selbstvertrauen, Durchsetzungsvermögen sowie Macht sind attraktiver und erzeugen Verwunderung und Nachahmung – insbesondere bei denen, die bei mit der Vorstellung aufgezogen werden, dass Macht Recht schafft, was lange die zentrale Idee hinter dem Islam gewesen ist – während Verfall bei denselben Leuten Verachtung erzeugt.

Muslimführer bestreitet jüdische Rechte in Jerusalem vor Repräsentanten des Vatikan

Elder of Ziyon, 4. Oktober 2019

Am Donnerstag besuchten die Repräsentanten des Vatikan für die östlichen Kirchen Leonard Sandri und Fracesco Patton den Tempelberg/das Al-Aqsa-Gelände.

Kardinal Sandri hielt eine Rede, in der er die Position des Vatikan zu Jerusalem betonte, darunter dieses Zitat von Papst Franziskus vom letzten März:

Wir glauben es ist wichtig die Heilige Stadt Jerusalem als gemeinsames Erbe der Menschheit zu erhalten und vor allem für die Gläubigen der drei monotheistischen Religionen, als einen Treffpunkt und Symbol friedlicher Koexistenz, an dem gegenseitiger Respekt und Dialog kultiviert werden.
Mit diesem Ziel vor Augen müssen der besondere multireligiöse Charakter , die geistliche Dimension und die eigene kulturelle Identität Jerusalems erhalten und gefördert werden.
Wir hoffen daher, dass den Gläubigen der drei monotheistischen Religionen in der Heiligen Stadt die volle Freiheit des Zugangs und das Recht eines Jeden seinen eigenen Gottesdienst zu feiern gewährt wird, damit in Jerusalem von seinen Gläubigen das Gebet zu Gott, dem Schöpfer von allem, für einen zukünftigen Frieden und Brüderlichkeit auf der Erde aufgerichtet wird.

Scheik Mohammed Azzam Al-Khatib Al-Tamimi, Generaldirektor der Waqf und der Al-Aqsa-Moschee, antwortete mit einer antiisraelischen Äußerung, die zudem jegliche jüdische Verbindung zu Jerusalem leugnete:

Ich danke der franziskanischen Delegation in Jerusalem, der Delegation des Vatikan, für diesen Besuch und für Ihre Solidarität mit der Behörde der Waqf in Jerusalem, die wegen der fortgesetzten historischen israelische Verletzung der Al-Aqsa-Moschee eine schwierige Zeit erlebt.
Das heutige Treffen hat eine historische Bedeutung und wir können sagten, dass es früheren Besuchen des Obersten Pontifex Franziskus bei unserem Grundbesitz (Waqf) und unserer Al-Aqsa-Moschee folgt und er ist eine klare und feierliche Botschaft auf Grundlage der christlich-muslimischen Koexistenz und Ihre fortgesetzte Unterstützung zum Erhalt des historischen Status quo in islamischen und christlichen Schreinen gemäß den Vereinbarungen, die vor der Besetzung Jerusalems 1967 eingerichtet wurden.
Das Modell der friedlichen islamischen und christlichen Koexistenz in Jerusalem hat 1.400 Jahre angehalten, aber leider können wir nicht vergessen, sondern verurteilen die Kriege und Angriffe gegen Gotteshäuser, gegen die Gläubigen und die unschuldigen Einwohner der Heiligen Stadt und betrachten diese Taten als Anomalie in der Geschichte Jerusalems.

Dann macht er es noch schlimmer:

Wir nutzen die Gelegenheit dieses Treffens um unser Festhalten an den Prinzipien des Omar-Paktes, der die Form der christlich-muslimischen Beziehung auf der Grundlage einrichtete, dass die Al-Aqsa-Moschee ausschließlich Gebetsort für die Muslime ist, so wie die Grabeskirche das für die Christen ist.

Dieser Pakt, auf Arabisch als „al-‘Uhda al-‘Umariyya“ bekannt, ist bezüglich seiner Authentizität in Frage gestellt; es gibt viele Versionen. Die scheinbar zuverlässigste Version, von Al-Tabari festgehalten, beinhaltet:

Dies ist die Zusage der Sicherheit [aman], die der Diener des Gottes, Omar, der Kommandeur der treuen Gläubigen, dem Volk von Jerusalem gegeben hat. Er hat ihnen Sicherheit für sich selbst, ihren Besitz, ihre Kirchen, ihre Kreuze, den Kranken und Gesunden der Stadt zugesichert, für alle ihre Rituale, die zu ihrer Religion gehören. Ihre Kirchen werden nicht von Muslimen bewohnt werden, noch werden sie zerstört werden. Weder sie noch das Land, auf dem sie stehen, auch nicht ihr Kreuz, nicht ihr Landbesitz werden beschädigt werden. Sie werden nicht zwangskonvertiert. Kein Jude wird mit ihnen in Jerusalem leben.*

Wenn Al-Tamimi sich auf Omars Versprechen an die Christen bezieht, löscht er weiter jüdische Geschichte aus.

Die Vertreter des Vatikans sind natürlich zu höflich, um bei einer Zeremonie gegen den auseindeutigen Antisemitismus des Repräsentanten der Waqf zu protestieren, die die Gemeinsamkeiten zwischen den beiden Religionen feiert sollte. Die Juden den Wölfen zum Fraß vorzuwerfen ist ein kleiner Preis, der dafür bezahlt wird.

Oh und arabische Nachrichtenseiten berichten über Tamimis Worte, als würde der Vatikan dem zustimmen.

———————————–
* Gehörte der antisemitische Teil wirklich zu Omars Zusicherung? Tamimi scheint das so zu sagen. Islamicity in den USA argumentiert, es habe nicht so sein können, zerstört dann aber Tamimis Beharren auf muslimische Exklusivität für den Tempelberg!

Es gibt in dem Vertrag zwar eine Klausel bezüglich des Bannes der Juden aus Jerusalem, aber deren Authentizität ist umstritten. Einer der Führer von Omar in Jerusalem war ein Jude namens Kaab al-Ahbar. Omar erlaubte Juden weiterhin auf dem Tempelberg und an der Klagemauer zu beten, während die Byzantiner ihnen alle solche Aktivitäten verboten. Damit steht die Authentizität der Klausel zu den Juden in Frage.

Andere Quellen sagen, dass Omar Jerusalem niemals besuchte, sondern Zeugen sahen, dass Juden auf den Tempelberg gelassen wurden und sogar halfen den Felsendom und die Al-Aqsa-Moschee zu bauen.

Der Dhimmi, der davon kam

Michael Lumish, Israel Thrives, 24. September 2016

Israel ist der Dhimmi, der davon kam.

Die fundamentale Grundlage der nie endenden arabisch-muslimischen Aggression gegen die Juden des Nahen Ostens ist die muslimische Religion, wie sie im Koran und den Hadithen umrissen wird.

Punkt. Basta.

Es handelt sich nicht um eine Aggression, die auf Vorstellungen von sozialer Gerechtigkeit gründen, wie die palästinensischen Araber und ihre Freunde Sie glauben machen wollen. In Wirklichkeit ist Israel verglichen mit dem Rest des Nahen Ostens ein Schangri-La der sozialen Gerechtigkeit.

Der lange arabische Krieg gegen die Juden des Nahen Ostens ist ein Religionskrieg.

Und in den Primärquellen des islamischen Glaubens finden wir die Grundlage für diese Aggression gegenüber den verabscheuungswürdigen Ungläubigen, besonders gegenüber diesen Ärger bereitenden Juden.

Das jüdische Volk schaffte es allerdings – zusammen mit ein paar Christen – dem Dhimmitum zu entgehen – in Verletzung des islamischen theokratischen Imperativs – mit dem Fall des Osmanischen Reichs während des Ersten Weltkriegs und der Gründung des jüdischen Staats Israel nach dem Zweiten Weltkrieg.

Von jenen Tagen zu den heutigen sind die Juden des Nahen Ostens frei und den Arabern gefällt das nicht.

Als Mohammed den Islam als imperial-überlegene Religion schuf, die zu weltweiter Expansion entschlossen ist, gründete er sie als den Feind des jüdischen Volks, der Christen und aller anderen „Ungläubigen“.

Darüber hinaus ist sie ein erstaunliches Zeugnis für den Willen und die Intelligenz des Mannes, dass er das fast zustande brachte. Innerhalb nur eines Jahrhunderts nach dem Tod des Propheten schlugen die Muslime in ihrem Streben nach Eroberung, Sklaven und Beute bereits an Europas Tür.

Verstehen Sie aber bitte, dass die folgende Kritik sich nicht gegen Muslime als Einzelne richtet, sondern gegen die Folgen der islamischen Doktrin. Es ist der Islam als theokratisch-politische Ideologie mit weitreichenden Folgen für uns alle, die hier auf dem Prüfstand steht.

Der Koran und Mohammeds Machtwille

Der Koran ist ein dunkles und widersprüchliches Buch, aber es besteht keine Frage, dass die Verbreitung der Scharia und die Niederlage der Ungläubigen und „Nichtgläubigen“ in seinem Kern stecken. Was das bedeutet, muss nicht gesagt werden, ist Tod oder Übertritt für Heiden und Tod, Übertritt oder Dhimmitum für „Völker des Buchs“. Juden und Christen haben eine höhere Stellung in der Hierarchie der koranischen Religion und daher die Ehre zu wählen ihr Leben unter der Knute arabisch-muslimischer, imperialer Herrschaft zu leben. Das zieht die Zahlung von Schutzgeld (Jizyah) in einem System erzwungener Erniedrigung und Unterwerfung unter den Willen Allahs nach sich… was heißt: dem Willen der arabischen, theologisch-politischen Führung.

Es ist daher kein Zufall, dass der Islam für seine blutigen Grenzen berühmt ist und derzeit eine zwanglosen Ad-hoc-Völkermord an den Christen des nahen Ostens und eines Großteils Afrikas verübt. Der Völkermord ist zwanglos in dem Sinn, dass das niemanden, auch nicht den Papst höchstselbst, irgendwie juckt und die Araber ihn hier und dort, irgendwie Stück für Stück ausführen.

Der Grund für den endlosen arabisch-muslimischen Krieg gegen das jüdische Volk hat daher praktisch nichts mit jüdischen Fehlverhalten gegenüber Arabern und praktisch alles mit dem koranisch-religiösen Imperativ „Ungläubige“ in Unterwerfung zu halten zu tun. Viele Araber des Nahen Ostens wollen aus demselben Grund jüdisches Blut sehen, aus dem sie christliches Blut sehen wollen … weil beide Ungläubigen-Religionen sind, die es absolut ablehnen ihre Köpfe unter das Schwert des Propheten zu beugen.

Die Strafe für die Ablehnung der Unterwerfung unter das koranische Recht (Al-Scharia) ist der Tod, manchmal durch Kreuzigung, manchmal durch Kopfabschlagen und manchmal, wie wir in Sure 5,33 lesen, durch das Abhacken einer Hand und eines Fußen auf den gegenüberliegenden Körperseiten.

Der Lohn derer, die gegen Allah und Seinen Gesandten Krieg führen und Verderben im Lande zu erregen trachten, soll sein, dass sie getötet oder gekreuzigt werden oder dass ihnen Hände und Füße wechselweise abgeschlagen werden oder dass sie aus dem Lande vertrieben werden. Das wird für sie eine Schmach in dieser Welt sein, und im Jenseits wird ihnen eine schwere Strafe zuteil.

Die Christen des Nahen Ostens schließt natürlich die ägyptischen Kopten ein, die keine andere Schuld auf sich geladen haben außer Christen zu sein und für dieses Verbrechen brennen muslimische Extremisten – mit der Zustimmung ihrer Freunde – tausende Kirchen nieder, entführen junge Christenmädchen um sie zu vergewaltigen und/oder zum Islam zu konvertieren und gegen Christen zu wüten, wo immer sie zu finden sind.

Nichts davon geschieht aufgrund des Verhaltens von Christen.

Die Ursache ist der Koran, sein Bestehen auf muslimischen Vorrangs und Mohammeds Machtwille.

Der Dhimmi, der davon kam

Ein grundlegender Unterschied zwischen Juden und Christen in diesem Teil der Welt vis-a-vis der immerwährenden Aggression und Verachtung durch arabische Muslime besteht in der IDF. Die IDF ist der alleinige, einzige Grund, dass die Arber die Juden nicht „ins Meer getrieben“ haben, wie sie es während der aufrichtigeren Periode ihrer Geschichte einst versprachen.

Dreizehn lange Jahrhunderte setzten sich die arabischen Muslime gegen alle Nichtmuslime im Nahen Osten durch. Manchmal und mancherorts war Dhimmitum besser und zu manchen Zeiten und an manchen Orten war Dhimmitum schlimmer, aber es nie besser als die schlimmsten Jim Crows im amerikanischen Sünden des frühen zwanzigsten Jahrhunderts.

In Martin Gilberts In Ishmael’s House: A History of Jews in Muslim Lands lesen wir:

Es durften keine Synagogen oder Kirchen gebaut werden. Dhimmis durften keine Pferde reiten, sondern nur Esel; sie durften keine Sättel benutzen, sondern nur Damensättel verwenden. Darüber hinaus durften sie keine Muslime beschäftigen. Juden wie Christen mussten besondere Hüte, Umhänge und Schuhe tragen, um sie als anders als Muslime zu kennzeichnen. Sie waren sogar verpflichtet Zeichen oder Buchstaben und Farben auf der Kleidung zu tragen die anzeigten, dass sie keine Muslime waren, während gleichzeitig Kleidung vermieden werden musste, die irgendeine Verbindung zu Mohammed oder dem Islam hatte. Insbesondere war grüne Kleidung verboten.

Weiter Aspekte der Dhimmi-Existenz bestandendarin, dass Juden – wie auch Christen – keine muslimischen Namen gegeben werden durften, niemanden vom Übertritt zum Islam abhalten durften und ihnen keine Gräber gestattet waren, die höher als die von Muslimen waren. Männer durften öffentliche Bäder nur betreten, wenn sie ein besonderes Zeichen um den Hals trugen, das sie von Muslimen unterschied, während Frauen nicht muslimischen Frauen baden durften; sie mussten stattdessen getrennte Badehäuser benutzen. Sexuelle Beziehungen mit einer muslimischen Frau waren verboten, ebenso das verfluchen des Propheten in der Öffentlichkeit – alles Delikte, die mit dem Tod bestraft werden können

Unter den Dhimmi-Regeln durften weder Juden noch Christen Schusswaffen (als sie sich entwickelten) tragen, neue Gotteshäuser bauen oder alte reparieren, wenn sie die Erlaubnis nicht hatten; sie durften auch kein Gotteshaus bauen, das höher als eine Moschee war. Ein Nichtmuslim durfte nichts von einem Muslim erben. Ein nicht muslimischer Mann durfte keine muslimische Frau heiraten, obwohl ein muslimischer Mann eine christliche oder jüdische Frau heiraten durfte.

Martin Gilbert: In Ishmael’s House: A History of Jews in Muslim Lands. New Haven (Connecticut, Yale University Press), 2010, S. 32-22.

Die palästinensisch-arabische Führung und viele in ihrem Volk sind Aggressoren, die sich als Opfer darstellen um den islamisch-religiösen Imperative des Jihad voranzubringen.

Die palästinensischen Araber sind zudem der Knüppel, den der Rest der arabischen Welt gegen das freie Israel einsetzt.

Die Araber sind den Juden im Nahen Osten zahlenmäßig um einen Faktor von 60 bis 70 zu 1 überlegen. Es gibt im Nahen Osten rund 6 Millionen Juden, die von 300 bis 400 Millionen Araber umgeben sind. Diese Araber sind ganz und gar nicht glücklich über jüdische Souveränität in der uralten jüdischen Heimat und das nicht wegen Israels Menschenrechtsbilanz, die ihrer eigenen bei weitem überlegen ist.

Arabischer Hass gegenüber Israel besteht aus dem einfachen Grund, dass der Islam die jüdische Heimat als Teil des Dar al-Islam beansprucht und daher – entsprechend des islamischen Religionsgesetzes – auf immer und für alle Zeiten Teil des Dar al-Islam bleiben muss.

Bis aber die Araber es schaffen die Kontrolle über die uralte Heimat des jüdischen Volks wieder zu entreißen wird es, wie alles nicht muslimische Land Teil des Dar al-Harb, des „Haus des Krieges“ bleiben.

Und aus diesem Grund sind palästinensisch-arabische Mütter manchmal glücklich zu sehen, dass ihre Kinder auf den Straßen von Jerusalem oder Hebron Selbstmord durch Intifada – Jihad – begehen. Wenn sie bezüglich ihres islamischen Glaubens fundamentalistisch sind, dann glauben sie ehrlich, dass der gewalttätige Jihad eine religiöse Verpflichtung ist und dass ihre toten Söhne in ein ewiges Leben der Genüsse im Paradies eingehen.

Gleichwohl: Trotz chronischer und unablässiger arabisch-muslimischer, theokratischer Feindlichkeit gegenüber Juden sind wir das einzige einheimische Volk in der Geschichte des Planeten, das erfolgreich eine nationale Heimstatt auf dem Land seiner Vorfahren wiederherstellte, nach zwei Jahrtausenden der Diaspora und dreizehn Jahrhunderten des Dhimmitums.

Wir sind in der Tat der Dhimmi, der davon kam.