Zionistische Eichhörnchen und andere spinnerte Anschuldigungen

Cherson and Molschky, 29. Oktober 2013

Dieser Storch ist ein Krimineller (Foto: AP)

Die Muslime sind aufgeschreckt! Es gibt massive Übertritte von Tieren zum „Zionismus“, aber nicht ein einziges Tier hat bisher zugestimmt zum Islam überzutreten.

Ein Falke wurde vor kurzem im Libanon der „Kollaboration mit Zionisten“ beschuldigt. Drei Wochen davor gab es eine „israelische Spionage-Ente“ in Ägypten – und das gerade mal ein paar Wochen, nachdem ein „spioniereneder“ Storch gefunden wurde, ebenfalls in Ägypten. Und als wäre das noch nicht genug, wurde im Frühsommer ein Turmfalke als „zionistischer Spion“ in der Türkei gefasst.

Die palästinensische Autonomiebehörde: „Zionistische Wildschweine greifen palästinensische Mädchen an und vergewaltigen sie.“

Syrien: „Zionistische Wildschweine greifen die palästinensischen Bauern an und lassen sie die Oliven nicht ernten.“

Der PA-Landwirtschaftsminister Mahmud Hussein: „Zionistische Ratten dringen in palästinensische Häuser ein und lassen die Eigentümer entsetzt fliehen.“

Ägypten: „Zionistische Haie greifen die Touristen an und ruinieren den Tourismus in Ägypten.“

Hamas: „Die Zionisten habenwilde Hunde so trainiert, dass diese die Freiheitskämpfer jagen und töten.“

Hisbollah: „Die Zionisten nutzten während des Überfalls auf Tyrus im Juli 2006 Alligatoren.“

Iran: „Die ‚zionistischen Adler‘ wurden gesehen, wie sie das Dorf Kamo überflogen, nahe der iranischen Urananreicherungsanlage in Natanz. Unter Zitierung ‚informierter Quellen‘ schrieben Organe wie Asr Iran, dass gesehen wurde, wie diese Adler ‚Abhörgeräte wie Mobiltelefone trugen, die an ihrer Brust befestigt waren‘. Es wurde auch berichtet, dass Antennen an ihren Köpfen befestigt waren, ebenso ‚Geräte um Geheimdaten zu empfangen und zu senden‘.

Noch ein Zionist. (Quelle: http://www.dailymail.co.uk/news/article-1344019/Vulture-tagged-Israeli-scientists-flies-Saudi-Arabia-arrested-spy.html)

Die Saudis entschieden sich einige Perser nicht die Führer bei der Jagd auf diese „zionistischen Agenten“ sein zu lassen und da die Adler bereits ausgelastet waren, verhafteten sie einen Geier; der arme Vogel wurde beschuldigt für den Mossad zu spionieren. Saudi-arabische Sicherheitskräfte haben einen Geier gefangen, der einen GPS-Satellitensender und einen Ring mit den worten „Tel Aviv University“ trug.“ Jetzt befindet der Geier sich in Arrest.

Bei einer ähnlichen Geschichte wanderte ein „zionistischer“ Geier in die Region Darfur im westlichen Teil des Sudan. Der „Spion“ trug an seinem Bein eine Marke mit den Worten „Israel Nature Service“ und „Hebräische Universität, Jerusalem“. Natürlich hatte der Vogel keine Fotoausrüstung dabei und die Wandermuster von Vögeln werden oft von Wissenschaftlern beobachtet. Interessanterweise spottete nach Angaben von YNet die Opposition im Sudan auf ihrer Internetseite über den „Vogel-Spion“. Die Bewegung für Gerechtigkeit und Gleichberechtigung schrieb: „Wie ist es möglich, dass das Regime in der Lage war einen Geier zu entdecken, aber die Jets nicht entdecken konnte, die die Waffeneinrichtung bombardierten?‘“

Die hoch intelligenten „Zionisten“ stecken diesen „Spionen“ natürlich Schilder an, auf denen „Israel“ steht, damit der Welt verkündet wird, wem diese „Spione“ gehören. Jeder Spion würde mit einem großen Schild herumlaufen, das den Namen seines Landes verkündet, vielleicht sogar mit einem Blinklicht, nur um sicherzugehen. Oder?

Und lassen Sie uns nicht die 14 zionistischen Eichhörnchen vergessen, die im Iran verhaftet wurden. Der iranische Polizeikommandeur Esmaeil Ahmadi-Mogadam verkündete: „Die Eichhörnchen trugen Spionageausrüstung ausländischer Dienste und wurden aufgehalten, bevor sie handeln konnten, dank der Wachsamkeit unserer Geheimdienste.“

Offenbar kann man auch Haie zu „Spionen ausbilden“. Vor nicht allzu langer Zeit töteten die Ägypter zwei Haie, die in dem Verdacht standen Badende anzugreifen. Einer der Haie war 2,1m lang und wog 150kg. Der andere war 30cm länger und wog 250kg. Danach vergingen Tage und die Muslime waren verdächtig still. Es schien fast so, als ob das Unmögliche geschehen wäre und die Muslime anfingen sich von der kollektiven Schizophrenie zu erholen, unter der 99% leiden und sie würden zur Normalität zurückkehren, aber…

Der ägyptische Gouverneur des Südsinai äußerte sich schließlich und gab die Verantwortung für die erfolgten Hai-Angriffe dem israelischen Auslandsgeheimdienst Mossad. Abed Al-Adij sagte: „Wir dürfen die Möglichkeit nicht ignorieren, dass der Mossad den Hai ins Meer warf, um Touristen anzugreifen, die sich in Sharm el-Scheik vergnügen.“

Es stellt sich also heraus, dass Horden von Tieren aller Art und Gattungen geheime Zionisten sind. Doch wo sind die tierischen Konvertiten zum Islam?

Könnte es sein, dass die Tiefer der Natur näher stehen und daher intuitiv begreifen, was gut und was schlecht ist?

„Das ist alles eine Verschwörung.“ (Quelle: http://quitenormal.wordpress.com/2012/08/15/pas-abbas-jews-are-sending-wild-boars-to-spread-corruption-on-the-face-of-the-earth/)

Das ist zwar lustig, doch der Gedanke, dass Menschen tatsächlich solch lächerlichen Unsinn glauben ist ein wahrer, aber auch trauriger Beleg dafür, wie tief indoktriniert mit dem Hass auf Juden Muslime sind. Alles ist Verschwörung und die Finger zeigen immer auf Israel, wenn etwas schief geht, um der eigenen Regierung mit ihren Schwierigkeiten den Druck zu nehmen. Israel ist seit dem Beginn des Arabischen Frühlings 2011 für Ägyptens interne Probleme verantwortlich gemacht worden, als hätte irgendetwas davon mit Israel zu tun. Der jüdische Staat wurde auch für Naturkatastrophen verantwortlich gemacht, einschließlich Erdbeben, für muslimische Terroranschläge wie den 9/11, für die eigenen finanziellen Probleme und im Grunde für die eigene Unfähigkeit ihre Regierungen ohne Korruption zu betreiben.

Juden sind die gesamte Geschichte hindurch als Sündenböcke benutzt worden, um Folgen der Probleme anderer zu tragen. Der einzige Unterschied besteht darin, dass heute Israel das besondere Ziel geworden ist, weil in unserer politisch korrekten Welt entsprechend einer linken Definition Antisemitismus stillschweigend geduldet wird, solange Israel das Ziel ist und das Wort „Jude“ durch „Zionist“ ausgetauscht wird. Innerhalb dieser Parameter werden Einprügeln auf Juden, Sündenbocksuche und sogar Gleichsetzungen mit den Nazis allesamt gerechtfertigt und sogar dazu ermutigt. Derweil wird jeglicher Kritik am Islam, wie der Analyse von Koranversen, die die Juden als Söhne von Affen und Schweine bezeichnen oder Hadithen, die zur massenhaften Ermordung von Juden auffordern, unverzüglich mit dem Vorwurf der Islamophobie begegnet.

Die muslimische Welt nutzt diese Gelegenheit voll aus und selbst das völlig Absurde ist glaubwürdig, wenn das Wort „Zionist“ dazu gehört. So sind also all diese zionistischen Tiere geheime Mossad-Agenden, die Erde ist eine Scheibe und jeder weiß das!
Update aus Facebook: Da glaubt einer, er habe doch einen tierischen Konvertiten gefunden  – diese Perserkatze:

Perserkatze

In Großbritannien pro-Israel zu sein – hat tödliche Folgen

Daniel Greenfield, FrontPageMag.com, 16. April 2012

Die E-Mail kam von einem Mann, der sich Jihad Alshamie nannte; die Botschaft war schlicht: „Es sind Leute wie Sie, die es verdienen zu sterben.“ Die E-Mail war eine von vielen, die in den Posteingang von John Howell strömten; sie kamen als Antwort auf eine einfache Frage, die der britische Abgeordnete gestellt hatte. Howell hatte bei einem linken Aktivisten nachgefragt, wie dessen Haltung zu den Hunderten Raketen aussieht, die auf Israel niedergegangen waren. Ab da folgten die Morddrohungen.

Howell steht damit jetzt in den Reihen anderer Parlamentarier, darunter so prominente pro-Israel-Abgeordnete wie Louise Ellman und Robert Halfon, die erstaunliche Massen an Gift und Gehässigkeit erhielten, weil sie es ablehnten sich den pro-terroristischen Positionen anzuschließen, die das politische und intellektuelle Klima im Vereinten Königreich beherrschen. Die Drohungen, die sie erhielten, sind eine Kostprobe der aufgeladenen Atmosphäre, die die Debatte bestimmt.

In einer sich verdunkelnden Atmosphäre des Hasses ist es zunehmend gefährlich geworden in Großbritannien jüdisch oder pro-israelisch zu sein. Diese Atmosphäre erstreckt sich bis in die höchsten Gremien hinein.

„So wie Lord Ashcroft einen Teil der Konservativen Partei gehört, haben rechtsgerichtete jüdische Millionäre den anderen Teil in der Tasche“, erzählte ein Labour-Abgeordneter den Friends of Al-Aqsa und sonnte sich im Jubel seines dankbaren Publikums. Ein weiterer Labour-Abgeordneter schlug vor, Botschafter in Israel sollten nicht jüdisch sein, damit sei „nicht beschuldigt werden können jüdische Loyalität zu haben“.

Vorwürfe, Juden hätten ihre „Tentakel“ und „finanziellen Zugriff“ in der westlichen Welt, gehören nicht mehr nur zu den Dingen, die man in alten Artikeln über die Politik der 1930-er Jahre liest; sie sind ein immer wiederkehrendes Thema in den parlamentarischen Beratungen heutzutage. Das macht den Mut dieser Parlamentsmitglieder, die die Integrität behalten sich auf zur Wahrheit zu stellen, trotz der Flut an Hass, nur noch erwähnenswerter.

Lord Janner, der an Massengräbern stand, war Teil der Einheit, die zu Kriegsverbrechen ermittelte und mit Überlebenden im KZ Bergen-Belsen arbeitete; er war Kopf der Allparteien-Parlamentsgruppe gegen Antisemitismus und wurde körperlich angegriffen, als er gegen Lord Branmalls Attacken gegen Israel protestierte. Lord Bramall wurde nicht belangt. Doch Lord Bramall verblasst gegen Lord Nazir Ahmed, der Antisemitismus begünstigt, islamischen Terrorismus unterstützt und ein Kopfgeld für die Gefangennahme von George W. Bush verkündet hat.

Lord Ahmed lud einen Sprecher ein, der erklärte: „Im Nahen Osten haben wir genau zwei Gründe für Krieg, Terror und Ärger – und das ist der jüdischer Drang nach Vorherrschaft; Ahmed selbst schlug vor, britische Freiwillige in Israel sollten wegen Kriegsverbrechen belangt werden.

Welche Grenze es auch immer zwischen Antisemitismus und Antizionismus gibt, sie wird prompt ins Nichts verwischt. Es mag zwar verlockend sein ein paar E-Mail-Drohungen als die Taten von Spinnern abzutun, doch die Realität kann nicht geleugnet werden, dass Ansichten und Taten, die einst als dem Rand zugeschrieben wurden, sind jetzt Mainstream. Im Großbritannien der „sieben jüdischen Kinder“ und Anschuldigungen eines in der Downing Street sitzenden „jüdischen Ränkeschmieds“ gibt es keine Standardgrenzen für Anstand oder Grundsätze mehr, die im blutigen Krieg der Linken gegen den jüdischen Staat nicht überschritten werden dürfen.

Auf der Straßen bleibt die Wiederbelebung von naziartigen Übergriffen auf jüdische Geschäfte, insbesondere Ahava, regelmäßig ungestraft. Richter George Bathurst-Norman ließ drei Vandalen frei, die eine Fabrik angegriffen hatten, weil er geltend machte, ihre Feindseligkeit gegenüber dem jüdischen Staat rechtfertige ihr Tun und mache sie gar zu Helden. Die Eskalation der Feindseligkeit in Gewalt ist Routine geworden; Vandalismus, Diebstahl und Körperverletzung sind zu den kaum vermerkten Mitteln antiisraelischer Protestler geworden.

Die Respect-Partei verschmilzt das Schlimmste aus der rot-grünen Allianz zwischen marxistischer Linker und Islam; ihr Führungsmitglied ist George Galloway. Galloway kraxelte gerade wieder zurück ins Parlament, nach er einen Wahlkampf zu seinen „quasi-islamischen Werten“ führte und prahlte, er sei ein besserer Pakistani als der muslimische Kandidat der Labour Party, gegen den er antrat, denn er vermeide Kneipen.

Galloway feierte seine Rückkehr ins Parlament mit dem Ausruf „Alles Lob für Allah“ und indem der seinen Namen dem Globalen Marsch auf Jerusalem zur Verfügung stellte. Einen Monat davor war die Vorsitzende der Respect-Partei in Tower Hamlets, Carole Swords, wegen Angriffs auf einen jüdischen Mann verurteilt, der sie von der Zerstörung israelischer Produkte abhalten wollte.

Pro-israelische Abgeordnete werden organisiert vom MPACUK (dem Muslim Public Affairs Committee) angegriffen, dessen Internetseite fragt: „Ist Ihr Abgeordneter ein Zionist?“ Asghar Bukhari, Gründungsmitglied und Kopf der Organisation, schrieb: „Jeder Muslime, der gegen Israel kämpft und stirbt, ist ein Märtyrer und kommt garantiert ins Paradies.“

Diesen Monat verbreiteten sich die Flammen in die Büros der Harrow East Conservative Association und zum konservativen Abgeordneten Bob Blackman. Der Angriff war ähnlich dem, der von muslimischen Aktivisten gegen den Verleger von „Jewel of Medina“. Es war, so sagte Blackman, eine Erinnerung: „Es gibt Leute, die diesen Drohungen Taten folgen lassen.“

Aber ein großer Teil dieser Landschaft des Krieges gegen den jüdischen Staat in Großbritannien – von den Boykotten über den Vandalismus zu den Körperverletzungen – sind bereits eine Erinnerung daran. Nach dem Massaker von Toulouse an jüdischen Kindern durch einen muslimischen Bewaffneten, schrieb der Abgeordnete Mann: „Die letzten fünf Jahre hindurch hat die Parlamentarische Allparteien-Gruppe gegen Antisemitismus gewarnt, dass ein solcher Anschlag deprimierend vorhersehbar war.“

Die Drohungen gegen jüdische und pro-israelische Abgeordnete haben bereits ihren beabsichtigten Zweck erfüllt, indem sie diese marginalisierten und ihre Fähigkeit, mit ihren Wählern in Kontakt zu sein, reduzieren. Das ist immer die Strategie der anderen Seite gewesen: eine Gruppe zu isolieren und dann deren Mitglieder zu isolieren, sie aus ihren Positionen zu vertreiben, während sie dauernd die Hass-Kampagne gegen sie fortsetzen. Das sind die Taktiken, die die Nationalsozialisten gegen die Juden anwandten; und es sind die Taktiken, die das Sozialistische Einheits-Netzwerk und ihre muslimischen Verbündeten jetzt gegen Juden in Großbritannien anwenden. Es ist wichtig diese zu kennen; und es ist unerlässlich sich ihnen zu widersetzen.

San Jose, Kalifornien – nach Islam benannt?

Raymond Ibrahim, Jihad Watch, April 18, 2012

Muslimische Behauptungen, dass berühmte westliche Persönlichkeiten – ob nun William Shakespeare, Abraham Lincoln oder Leonardo Da Vinci – muslimische Gläubige waren, gibt es so regelmäßig wie sie haltlos sind.

Hier ist ein weiterer Versuch: Während eines Interviews auf Arabic TV versuchte ein schiitischer Kleriker, offenbar im Zusammenhang mit der Diskussion darüber, dass der Islam (angeblich) vor Christoph Kolumbus nach Amerika kam, seine Behauptung zu beweisen, indem er auf Kalifornien abhob. Nachdem er den US-Bundesstaat als „den wichtigsten in Amerika“ hinstellte, verwies wer auf „dessen wichtigste Stadt“, nach seinen Angaben San Jose. Dann machte er mit der Offerte der etymologischen Erklärung des Namens der Stadt weiter. Er erklärte richtig, dass „San“ „heilig“ bedeutet; aber dann begann der Aberwitz: Nach Angaben des Klerikers ist „Jose“ (die Amerikaner sprechen das „Ho-ßëy“ aus) das lateinische Wort und Aussprache ein eine der wichtigsten Personen des schiitischen Islam, „Hussein“.

Er schloss triumphierend: „Sie sehen, San Jose ist in Wirklichkeit Sankt Hussein!“ – während der Moderator, der in interviewte, staunend grübelte und „Oh Allah!“ seufzte. Der Kleriker fragte dann: „Wie kam Imam Hussein nach Kalifornien? Sehen Sie, das sind die Fragen, denen nachgegangen werden muss.“

Natürlich ist, was Millionen Menschen wissen, „Jose“ Spanisch für Josef wie in „der heilige Josef“. Aber solche offensichtlichen Fakten sind für diejenigen irrelevant, die ständig Bestätigung brauchen – für die, die unter einem Minderwertigkeitskomplex leiden.