Jerusalemer Araber werden von Jordanien offiziell diskriminiert

Elder of Ziyon, 25. Juli 2022

Es gibt drei Übergänge zwischen Israel und Jordanien.

Der Wichtigste ist die König Hussein-Brücker (Allenby-Brücke) über den Jordan im zentralen Bereich des Landes. Der südliche ist der Wadi Araba-Übergang, wo jordanische Arbeiter nach Eilat einreisen können.

Die nördlichste ist die Scheik Hussein-Brücke bei Bei Sche’an, von Israel (an der Grünen Linie) direkt nach Jordanien.

Von daher sollte Jerusalemer Arabern – denen die Reise überall nach Israel gestattet ist, selbst wenn sie keine Staatsbürger sind – erlaubt werden durch Israel zu reisen, um nach Jordanien einzureisen und über diese Brücke zurückzukehren und die gewaltigen Verzögerung und Ausgaben an der König Hussein-Brücke zu vermeiden. (Reisen aus Jordanien nach Israel zu beschleunigen kann eine fünfköpfige Familie etwa $650 kosten.)

Israel hat gesagt, dass sie jede Route nach Jordanien nutzen können.

Aber Jordanien erlaubt es ihnen nicht.

Vertreter der Jerusalemer Araber schrieben einen formellen Brief an die jordanische Regierung mit der Frage, warum das so ist, da sie in der Vergangenheit in der Lage waren diesen Übergang zu nutzen.

Ich weiß nicht, warum Jordanien das nicht gestattet. Es könnte etwas mit der Idee zu tun haben, dass es irgendwie „Normalisierung“ war zu erlauben, denen, die sie als Palästinenser betrachten, direkt durch einen israelischen Checkpoint passieren zu lassen. Oder vielleicht soll das Geld von den „VIP“-Ausgaben weiter fließen, mit denen die langen Wartezeiten am Hauptübergang verringert werden.

So oder so, Jordanien macht genau den Jerusalemer Arabern das Leben schwerer, die zu unterstützen man behauptet.

Und auf die eine oder andere Weise ist eine Geschichte darüber, wie Araber anderen Arabern das Leben schwer machen – besonders wenn Israel so gerne hilft – keine, über die zu berichten die Mainstream-Medien interessiert.

Biden warnt Israel vor „freier Religionsausübung“

Seine Administration sagt den Juden sie sollen aufhören zu beten

Daniel Greenfield, FrontPage Mag, 2. Mai 2022

Die Administration Biden hat angekündigt, dass ihr nomineller Leiter innerhalb von ein paar Monaten Israel besuchen wird. Bidens letzter Besuch mit großer Aufmerksamkeit im jüdischen Staat 2010 endete mit der Inszenierung eines diplomatischen Vorfalls und der einstündigen Weigerung sein Hotelzimmer zu verlassen, um an einer Veranstaltung mit Netanyahu teilzunehmen. Die Israelis haben wenig Grund wegen Bidens Expedition optimistisch zu sein.

Nachdem muslimische Randalierer Pessach störten, indem sie auf dem Tempelberg, dem  heiligsten Ort des Judentums, Gewalt verübten, drängte die Administration „alle Seiten Zurückhaltung auszuüben, provokatives Handeln und Rhetorik zu meiden und den historischen Status quo auf dem Haram al-Scharif/Tempelberg zu erhalten“. Das „provokative Handeln“ ist in diesem Fall jüdisches Gebet.

Es ist 2022 und das Weiße Haus warnt Juden, ihre Gebete seien „provokativ“.

Der „historische Status quo“, von dem Biden fordert, dass Juden ihn einhalten, existiert nur, weil muslimische Eroberung nichtmuslimischen Minderheiten, besonders Juden, das Recht vorenthielten an ihren heiligen Stätten zu beten. Das ist so, als würde man schwarzen Bus-Fahrgästen in Alabama sagen, sie müssten den „historischen Status quo“ akzeptieren oder die Ukraine drängen einen „historischen Status quo“ zu akzeptieren, in dem sie von Moskau regiert wird.

Oder Washington DC vorzuschlagen, es solle Befehle von Queen Elizabeth annehmen.

Hinter den Kulissen haben die Administration Biden und ihre offiziellen Vertreter die israelische Regierung gewarnt, sie solle aufhören von „freier Religionsausübung“ zu reden und sich islamischer Überlegenheitsansprüchen fügen.

Ein Reporter beschrieb es so: „Sich dessen bewusst, wie Reden von ‚freier Religionsausübung‘ interpretiert werden kann, haben US-Vertreter versucht Israel dazu zu bringen die Verwendung der Redewendung zu meiden und sich stattdessen einzig auf die Bestätigung ihrer Verpflichtungen gegenüber dem Status quo an Jerusalem heiligen Stätten zu konzentrieren.“

Freie Religionsausübung verlangt keine Interpretation. Aber hier bedeutet sie, dass die Israelis Muslimen erlauben den Tempelberg trotz der Tatsache zu kontrollieren, dass sie die Stätte während des brutalen Einmarschs und der ethnischen Säuberung Israels illegal eroberten und dass gelegentlich Juden auch erlaubt wird den heiligsten Ort des Judentums betreten und besuchen, nicht um öffentlich zu beten, sondern lediglich einen Fuß auf ihn zu setzen.

Stellen Sie sich vor islamische Invasoren hätten den Vatikan erobert, den Petersdom zu einer Moschee gemacht und nach der Rückeroberung lässt die italienische Regierung die Muslime die Basilika behalten, erlaubt aber gelegentlich einer Handvoll Katholiken sie zu besuchen ohne zu beten, nur damit ihnen mit Krawallen begegnet wird. Und mit internationaler Verurteilung des „provokativen“ Handelns nichtmuslimische Besucher zuzulassen.

Das ist die Situation in Jerusalem und was Biden sagt, ist, dass das nicht weit genug geht.

In Istanbul bedeutete das Ende islamistischer Herrschaft die Transformation der Hagia Sophia in den neutralen Status eines Museums, bis Erdoğans brutales islamistisches Regime beschloss anzufangen aus ihr wieder eine Moschee zu machen. Neutralität auf dem Tempelberg steht nicht einmal zur Debatte. Israel fordert nicht die Rückgabe des Tempelbergs. Alles, was es sagt, ist, dass jedermann in der Lage sein sollte dorthin zu gehen. Nicht nur die Nachkommen der Invasoren und Kolonisatoren, die heute über ihn herrschen.

Jüdischen Besuchern des Tempelbergs wird nicht erlaubt dort zu beten. Dieses Privileg ist den islamischen Kolonisatoren vorbehalten, die ihn kontrollieren. Es dürfen keine jüdischen Gebetbücher an den Ort mitgebracht werden und niemand darf laut beten. Bei einer aktuellen Erweiterung der „freien Religionsausübung“ entschied ein Richter, dass ein Jude die religiöse Freiheit hat still zu beten, wenn es kein äußeres Anzeichen dafür gibt.

Ein geflüstertes Gebet hat die muslimische Welt, Terrororganisationen und die Administration Biden entrüstet.

In Reaktion auf das Urteil erklärte der ägyptische Außenminister: „Diese Entscheidung wird als Verletzung der islamischen Heiligtümern sowie der Al-Aqsa-Moschee betrachtet, die ein rein muslimischer Anbetungsort ist.“

Jordanien verurteilte jüdisches Gebet als „klare Provokation“ der Muslime. Die Hamas warnte, der „Widerstand ist bereit und vorbereitet jede Aggression zurückzuschlagen.“ Besagte Aggression besteht aus lautlosem Gebet.

„Solche illegalen Entscheidungen stellen einen nie da gewesenen Angriff auf die unveräußerlichen religiösen Rechte der islamischen Nation und ihres Erbes dar, eine Provokation der Gefühle von Muslimen überall auf der Welt und eine Verletzung der freien Religionsausübung und der Heiligkeit der heiligen Orte“, tobte der Generalsekretär der Organisation der Islamischen Kooperation.

Mit „freier Religionsausübung“ meint der islamistische Offizielle, dass nur Muslime in der Lage sein dürfen zu beten, während niemand sonst erlaubt werden darf zu beten, weil niemand sonst Religionsfreiheit hat.

Er fügte hinzu, dass still betende Juden eine „schwere Verletzung des Völkerrechts, des humanitären Menschenrechts und der einschlägigen UNO-Resolutionen“ darstellen.

Wie ich die UNO kenne, gibt es wahrscheinlich eine Resolution, die stilles jüdisches Gebet verurteilt.

Statt zuzustimmen, dass jedermann das Recht zu beten haben sollte, tadelt die Administration Biden Israel und stellt sich hinter die Aufrufe nach einem „Status quo“, der ein Euphemismus für das Verbot jüdischen Gebets ist.

Während der Pessach-Krawalle dieses Jahr wurden Flaggen der Hamas und der PLO auf den Dächern der Moschee gehisst, die den Tempelberg besetzen (von den islamischen Kolonisten Al-Aqsa-Moschee genannt) und die Randalierer warfen Steine und riefen zum Jihad auf. All das lief ab, während jüdische Gebete an der Westmauer (oder Kotel) stattfanden. Mehrere jüdische Betende wurden ebenfalls angegriffen.

Das waren keine zufälligen Gewalttaten. Die palästinensische Autonomiebehörde und ihrer Führer, einschließlich Präsident Abbas, hatten die muslimischen Randalierer gedrängt an die heilige Stätte zu gehen und sie gegen die Juden zu „verteidigen“.

Statt Abbas zu verurteilen, ist die Administration Biden hinter Israel her.

Bidens Staatssekretär für Israel und Palästina-Angelegenheiten Hady Amr, der einst behauptete „Ich war von der palästinensischen Intifada inspiriert“, wurde nach Israel geschickt.

Offizielle Vertreter Israels, die sich mit Amr getroffen hatten, beschrieben ihn als jemanden, der sie anschrie und beschimpfte.

In New York City sammelte sich ein muslimischer Mob, um den „palästinensischen Widerstand“ (ein Euphemismus für Terrorismus) „mit allen nötigen Mitteln“ zu unterstützen.

Und die Administration Biden stellt sich auf die Seite der wütenden Jihadisten-Mobs in Israel und Amerika.

Die Administration Biden stimmt den Fanatikern zu, dass Juden nicht ermöglicht werden darf ihren eigenen heiligen Ort zu besuchen und dort still zu beten. Biden-Offizielle begreifen, dass „freie Religionsausübung“ offen zu verurteilen peinlich wäre und deshalb benutzen sie den Euphemismus des „historischen Status quo“.

Präsidentenbesuche in anderen Ländern mögen vielleicht heitere Angelegenheiten sein, aber hochrangige Besuche in Israel sind in der Regel Eröffnungsrunden von Kampagne zum Ausüben von Druck, damit islamischen Terroristen gegenüber Zugeständnisse gemacht werden.

Bidens Besuch 2010 stellte den Beginn einer intensivierten Hass-Kampagne der Administration Obama gegen den jüdischen Staat dar. Bidens Besuch 2022 wird wahrscheinlich mehr davon sein.

Das ist der Grund, warum niemand in Israel jubelt.

Die Lage auf dem Tempelberg ist eine perfekte Zusammenfassung des gesamten Konflikts, in dem das Weiße Haus und seine europäischen Verbündeten islamische Forderungen, egal wie obszön, gewalttätig, eifernd und irrational sie sind, als einzigen Weg zum Frieden behandeln, während Israel für Taten gerügt wird, egal, wie unschuldig oder bescheiden diese sein mögen, sogar wegen stillem Gebet, weil dieses islamische Gewalt provoziert und den Status quo verletzt.

Der Status quo ist der eine, der den Nahen Osten regierte, seit Mohammeds mit seinen Eroberungen jede religiöse Zivilisation zerstörte und aus einem Kernland der Weltreligionen eine islamistische Tyrannei machte.

Biden glaubt nicht, dass Juden das Recht haben zu beten; glaubt er, dass sie das Recht haben zu existieren?

Juden zählen nicht

Wenn von Vielfalt und Inklusion geredet wird, sind Juden kein Teil der Diskussion

Richard L. Cravatts, FrontPage Mag, 14. Januar 2022

1978 brachte der Prozess Regents of the University of California gegen Bakke den Begriff „diversity“ [Vielfalt] ins Lexikon höherer Bildung. Obwohl das Gericht feststellte, dass die medizinische Fakultät der University of California in Davis ein verfassungswidriges Quotensystem einsetzte, mit dem sie Alan Bakke die Aufnahme verweigerte, stellte Richter Lewis Powell in seiner berühmten Ausführung fest, dass Universitäten ungeachtet des ihm innewohnenden Fehlers eines solchen Quotensystems wahrscheinlich die Qualität ihrer Einschreibungen verbessern könnten, indem sie eine „diverse Studentenschaft“ anstreben, die „einen robusten Ideenaustausch betreibt“ und dass es „ein zwingendes staatliches Interesse“ daran gibt zu versuchen ein solches  Ziel zu erreichen und die Inklusion historisch unterrepräsentierter Gruppen auf dem Campus zu fördern.

Statt Studenten zu helfen sich an die reale Vielfalt der Gesellschaft außerhalb der Campusmauern anzupassen, hat die Kampagne zur Steigerung der Vielfalt jedoch dazu gedient balkanisierte Universitäten zu schaffen, in denen momentane Opfer sich in eigenständige und sich nach innen orientierende Rassen- und Kulturgruppen ausgrenzen – genau das Gegenteil der Absicht der Universitäts-Diversokraten und ihrer aufgeblasenen Lehensgüter, mit denen sie für diese Theologie der Viktimisierung, Radikalgerechtigkeit und Inklusion werben.

Es scheint jedoch so, dass nicht alle ethnischen Gruppen die Sorge der Sozialkrieger der Woke-Campusse benötigen. Juden, eine winzige, aber stark sichtbare und einflussreiche Minderheitengruppe, werden regelmäßig ignoriert, wenn Opfergruppen um Anerkennung auf der Sensibilitätsskala konkurrieren. Darüber hinaus hat sich gezeigt, dass genau die Personen, deren Rolle darin besteht sicherzustellen, dass alle Menschen anerkannt und alle Gruppen geschützt werden, eine besondere Feindseligkeit gegenüber Juden und dem jüdischen Staat Israel an den Tag legen.

In der anspruchsvollen Atmosphäre der Rassengleichheit und Diskussion um Unterdrückung und Opferrolle gelten Juden heute als weiß und „weiß privilegiert“, die, obwohl sie lange eine verleumdete und verhasste Minderheit gewesen sind, heute von der Einordnung als Opfer ausgeschlossen werden und selbst zu Zielen von Verurteilung, Kritik und Rüge geworden sind – sogar durch diese Profis der Vielfalt, Gleichheit und Inklusion (DEI – diversity, equity, inclusion), deren Hauptrolle darin besteht am Campus Umfelder zu schaffen, die frei von Bigotterie, Hass und Einseitigkeit sind.

Konzerne wie Google, zusammen mit Facebook und Twitter haben sich als zentrale Vermittler der zeitgenössischen Woke-Kultur erwiesen, aber nirgendwo ist identitäsbasierte Herschaft offensichtlicher als an Universitäten, wo DIE-Polizisten, „Vielfalts-Beauftragte“ auf ihrem jeweiligen Campus, entscheiden, wer die Opfergruppen dieser Generation bildet und wie sie verhätschlet werden sollten und wie man Kümmernisse belohnt.

Beunruhigenderweise hat aber 2021 ein Bericht von Jay Greene und der James Paulat Heritage Foundation namens „Irrglaube Inklusion: Der Antisemitismus der Mitarbeiter für Vielfalt, Gleichheit und Inklusion an Universitäten“ aufgedeckt, dass genau die Leute, die damit beauftragt sind Campus-Umfelder zu schaffen, die frei von Bigotterie und Orte zu sein, an denen alle Gruppen sich willkommen fühlen, besonders dunkle und hasserfüllte Einstellungen hegen, wenn es um Juden und Israel, den jüdischen Staat geht.

Die Studie beruhte auf einer Analyse „der Twitter-Accounts von 741 DEI-Mitarbeitern an 65 Universitäten, um zu dokumentieren, ob es Beweise für Antisemitismus zur Unterstützung anekdotischer Behauptungen zu israelfeindlichen Aktivitäten seitens DEI-Mitarbeitern gibt“ und offenbarte, dass die DEI-Profis keine neutralen Beobachter des Klimas an Universitäten sind und „deutlich machten, dass DEI-Mitarbeiter an Universitäten in Wirklichkeit als politische Aktivisten wirken, eine enge und radikale ideologische Agenda artikulieren und erzwingen.“

Und im Einklang mit der aktuellen Campus-Kampagne Israel unerbittlich zu verleumden und zu beleidigen, indem geholfen wird palästinensische Selbstbestimmung zu unterstützen, schießen diese DEI-„Polizisten“ wahllos gegen Israel, so dass die Autoren des Berichts „… feststellten, dass DEI-Mitarbeiter von Israel besessen sind, über das jüdische Heimatland fast dreimal so oft kommunizieren wie über das Land [China], das seine muslimischen Bürger aktiv interniert“,

Und die Besessenheit mit Israel war, wie vorherzusehen, nicht positiv. Tatsächlich, stellte der Bericht fest, „sind Tweets zu Israel auch durchweg negativ: 96% brachten Kritik zum Ausdruck …“ während „im Gegensatz dazu 62% der Tweets mit Verweis auf China [als Vergleichsthema im Bericht behandelt] wohlwollend sind“.

Die in dem Bericht untersuchten Tweets bestätigen, dass diese DEI-Diversokraten regelmäßig Reden führen, die gemäß der Arbeitsdefinition der Internationalen Holocaust-Gedenkallianz (IHRA) eindeutig antisemitisch sind. „Die regelmäßige Verwendung von Begriffen [in den Tweets] wie Apartheid und Kolonialismus sollen Israel als ein rassistisches Unterfangen darstellen und ihm sein Existenzrecht als Heimat des jüdischen Volks verweigern“, eines der in der Definition angführten Anzeichen für antisemitisches Reden.

Nicht nur das: Indem an Israel ein Standard angelegt wird, den man von keinem anderen Land erwartet oder fordert, das sich ähnlichen Herausforderungen ausgesetzt sieht, demonstrieren die DEI-„Polizisten“ laut der IHRA-Definition ein weiteres Beispiel für Antisemitismus. „Der energische Angriff auf israelische Reaktionen auf Raketen und Terroranschläge zeigen auffälliges zweierlei Maß“, befand der Bericht, „da nur vom jüdischen Staat erwartet wird seine Bürger nicht so zu verteidigen, wie es alle anderen Staaten der Welt tun würden. Dass Kritik an China im Vergleich zu Israel so selten ist, ist ebenfalls ein starker Beweis für zweierlei Maß. Israel des Völkermords oder ethnischer Säuberung zu beschuldigen bedeutet ganz klar, dass israelische Politik mit der der Nazis gleichgesetzt wird“ – laut der Definition weiteres antisemitisches Tun.

Wie sehen die Abschlussausführungen des Berichts aus? Die Autoren regen an, weil die Wahrnehmung lautet „Juden besitzen, anders als andere Minderheitengruppen, Privilegien und Macht, Juden und Opfer von Judenhass verdienten oder bräuchten die Aufmerksamkeit „derer in DEI-Machtpositionen“ nicht. Der Report schließt: Tatsächliche wird „schmerzhaft deutlich, dass viele Mitarbeiter für Vielfalt, Gleichheit und Inklusion, die mit der Verfolgung dieser löblichen Ziele beauftragt sind, ihren Auftrag preisgeben, zumindest wenn es um Juden geht“.

Obwohl jüdische Studenten gemäß jedem normalen Maßstab als Gruppe gesehen werden müssten, die Schutz vor Voreingenommenheit, Hass und Schikane durch ihre Kommilitonen und Professoren verdient, hat die Debatte um Israel und die Palästinenser jüdische Anhänger des Zionismus und Israels in eine ungemütliche Position gebracht, oft dort, wo sie sich von progressiven Bewegungen ausgeschlossen fanden. Radikale Aktivistengruppen wie Students for Justice in Palestine waren oft erfolgreich damit schwarze, muslimische, schwule und hispanische Studenten für sich zu gewinnen, für die israelfeindliche Kampagne, die Israel als weißen, kolonialen Unterdrücker eines braunen, einheimischen Volks darstellt, was zum Ergebnis hat, dass Studenten und Dozenten, die Israel unterstützen, als unbußfertige Rassisten und Anhänger eines Apartheidregimes sind.

Linke Studenten, die durchaus die progressiven Werte und Überzeugungen ihrer Kommilitonen teilen, aber Israel unterstützen, finden sich daher regelmäßig von der Teilnahme an Kampagnen für Rassengleichberechtigung ausgeschlossen, mit denen sie eigentlich sympathisieren, weil sie wegen ihrer Loyalität gegenüber dem Zionismus und Israel als linke Ausgestoßene gebrandmarkt werden.

Und weil Juden, zu Recht oder zu Unrecht, als mächtig, „weiß“ und mit „weiß privilegiert“ wahrgenommen werden, sind DEI-„Polizisten“ ihnen gegenüber weniger mitfühlend gewesen, wenn jüdische Studenten sich über die Schikanen und Verunglimpfungen beschweren, die sie oft als Ergebnis bösartig israelfeindlicher Veranstaltungen, von pro-palästinensischen Rednern und israelfeindlichen Dozenten erfahren, die Studienpläne mit einseitig antiisraelischen, antiwestlichen und manchmal antisemitischen Lehrmaterialien aufladen.

Dass jemand, der mit der Förderung von Inklusion, Vielfalt und Gleichheit unter Studenten beauftragt ist, einerseits vorgibt sich um dieses Ziel zu kümmern und dennoch öffentlich Israel und Juden verachtet, sollte widersprüchlich scheinen, aber ein Beispiel für dieses Doppeldenken versetzt derzeit den Campus der University of Southern California in Aufruhr. In den Fall involviert ist die widerwärtige Yasmeen Mashayekh, eine Studentin an der USC Viterbi School of Engineering, die von einer Gruppe von rund 60 USC-Dozenten „fortgesetzter offen antisemitischer und zionophobischer Äußerungen“ beschuldigt wurde.

Es ist nicht zu fassen, wenn auch möglicherweise kein Zufall, dass Frau Mashayekh eine Senatorin für Vielfalt, Gleichheit und Inklusion in der Studentenvertretung der USC-Aufbaustudenten ist, wie der Katalog der Canary Mission (eine Internetseite, die Dossiers über antisemitische, radikale Studenten und Dozenten zusammenstellt) zeigt; Mashayekh twitterte am 9. Mai 2021: „Ich will jeden motherfucking Zionisten töten.“ Als Canary Mision auf diesen widerlichen Tweet mit einem eigenen antwortete, in dem stand, ihr Tweet sei „erschreckend“, twitterte Mashayekh: „Oh nein, wie erschreckend, dass ich töten will, wer mich kolonisiert!!“

Im Juni twitterte Mashayekh: „Tod Israel und seine Schlampe USA“ und retweetete einen Tweet, in dem es hieß: „Möge I****l [Israel] bis auf die Grundmauern niederbrennen. #Rettet Silwan.“ Und für den Fall, dass es irgendwelche Zweifel wegen ihrer Gefühle zum jüdischen Staat gibt, gehörte zu ihren Tweets im Juni Unterstützung für Terrorismus und den Tod von Juden: „Wenn du nicht für die komplette Vernichtung Israels und der Besatzungskräfte bist, dann bis du palästinenserfeindlich“; „Tod Israel“ und „Ja, ich fucking liebe Hamas, wie stfu [shut the fuck up = halt dein verdammtes Maul.“]

Aber während eine Gruppe des Lehrkörpers die USC-Verwaltung aufrief proaktiv zu handeln und das Reden und die Stimmung dieser boshaften Studentin zu verurteilen, sind andere, die Mashayekh unterstützen, eifrig damit beschäftigt gewesen aus dieser hasserfüllten, antisemitischen Fanatikerin ein Opfer von Islamophobie und Rassismus zu machen, sogar jemanden, der Rufschädigung zugefügt worden sei.

So konnte Mashayekh sich mit einem Mantel der Opferrolle schützen und straflos den Zionismus, die Juden und Israel attackieren, wegen ihres mutmaßlichen Opferstatus und der Tatsache, dass die  Ziele ihrer widerwärtigen Ideologie „weiße“ Juden sind, Verteidiger eines Rassistenstaates, die es, zumindest ihrer Meinung nach, nicht verdienen vor Hass geschützt zu werden.

An der Stanford University befindet sich das DEI-Programm des Beratungs- und Psychologischen Dienstes der Universität (CAPS) im Zentrum einer Klage, die vom Brandeis Center for Human Rights Under Law im Auftrag zweier Berater für psychologische Gesundheit – Dr. Ronald Albucher und Sheila Levin – eingereicht wurde, die „eine feindselige und unwillkommene Umgebung für Juden im Programm Vielfalt, Gleichheit und Inklusion (DEI) erlebten, die gegen Title VII des Civil Rights Act von 1964 und den Fair Employment and Housing Act von Kalifornien verstoßen“.

„Das DEI-Programm“, fordert die Klage ein, „fördert das Stereotyp, dass Juden, auch Frau Levin und Dr. Albucher, ‚weiß‘ oder ‚vorübergehend weiß‘ sind und führte das klassisch antisemitische Sprachbild ein, dass Juden mächtig, reich und privilegiert sind.“ Bei DEI-Trainingsstunden wurden Levin und Albucher mit der Sprache der Viktimisierung konfrontiert, zu der „weiße“ Juden als Unterdrücker von „People of Color“ gehören. „Mit der Befürwortung eines antisemitischen Narrativs, das Juden kollektiv als Unterdrücker bezeichnet, die für systematischen Rassismus verantwortlich sind, während gleichzeitig die uralte jüdische Identität bestritten wird“, heißt es in der Klage, „fördert das DEI-Programm judenfeindliche Stimmung und ermutigt zu Feindseligkeiten gegen Juden.“

Und während das „DEI-Programm entworfen wurde, um allen Mitarbeitern ‚zu helfen Fähigkeiten und Vertrauen zu entwickeln sich auf Studenten unterschiedlicher Hintergründe einzulassen‘“, verletzt Juden und die jüdische Erfahrung als für Schutz untauglich zu erklären, der anderen ethnischen Gruppen gewährt wird, Geist wie Absicht dieses DEI-Auftrags. Beunruhigender ist, vermerkt die Klage, „dass das DEI-Programm antisemitische Vorfälle auf dem Campus von Stanford ignoriert und die antisemitische Falschmeldung verbreitet, Juden hätten ‚immense Macht und Privilegien‘, was Stanfords Mitarbeiter für psychologische Gesundheit lehrt die Folgen antisemitischer Vorfälle für die psychische Gesundheit durch antisemitische Vorfälle zu ignorieren.“

Diese Verschmelzung von Juden und weißem Herrenmenschentum, der zentralen Ideologie der Nazis, ist natürlich historisch absurd und moralisch pervers, genauso wie die Annahme, dass jüdische Studenten und Dozenten „weiße Privilegien“ genießen. Für jüdische Studenten ist zudem potenziell gefährlich, dass sie sich jetzt vielleicht selbst verteidigen müssen – nicht nur gegen die ständigen Beschuldigungen das rassistische Apartheid-Regime Israels zu unterstützen, das die unglücklichen Palästinenser unterdrückt – sondern auch, dass sie Teil einer großen, unheilvollen Bewegung sind, zu der im Denken der DEI-„Polizisten“ und anderer woken Campus-Linken die schlimmsten, radikalsten Elemente der neuen Rechten gehörten, die angeblich während der Administration Trump ermutigt und Sichtbarkeit und Einfluss gegeben wurden: Konservativen, Republikanern, Zionisten und allerlei Sonderlingen aus dem Neonazi-Rand.

Die unerbittliche Fokussierung auf Vielfalt, Inklusion und Gleichheit hat Juden vorsätzlich vom ideologischen Auftrag ausgenommen und in dem Prozess die Rechte und Sicherheit von Juden wurden gefährdet, ignoriert und heruntergespielt.

„Tatsächlich“, hielt die Stanford-Klage auf zum breiteren Thema fest, um das es hier geht, „dient dieser Fall als warnende Geschichte: Diese [DEI-Profis] … die an der wichtigen und notwendigen Arbeit der Bekämpfung von systemischem Rassismus und Diskriminierung beteiligt sind, müssen gewissenhaft sicherstellen, dass sie im Prozess des Konterns von Bigotterie, die sich gegen eine Gruppe richtet, nicht die Schikanierung oder Diskriminierung einer anderen Gruppe fördern oder begehen.“

Neben guten Absichten müssen Juden auch zählen.

Das unveräußerliche Recht der Juden auf dem Tempelberg zu beten

First One Through, 29. November 2021

Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte (Universal Declaration of Human Rights – UDHR) legte 30 Prinzipien fest, die allen Menschen weltweit gewährt werden. Die Vereinten Nationen zitieren sie oft, außer wenn es um Juden geht.

Artikel 2 der UDHR erklärte, dass alle Menschen Anspruch auf Rechte und Freiheiten haben, ungeachtet von „Rasse, Farbe, Geschlecht, Religion, politischer oder sonstiger Meinung, nationaler oder sozialer Herkunft, Eigentum, Geburt oder sonstigen Status.“Das deckt eindeutig Juden ab – sogar solche aus Israel oder den umstrittenen Gebieten.

Artikel 18 der UDHR beschäftigt sich mit dem Thema Religion, darunter ihren Bräuchen: „Jeder hat das Recht auf Gedankenfreiheit, Gewissensfreiheit und Religionsfreiheit; dieses Recht beinhaltet die Freiheit seinen Glauben zu wechseln und die Freiheit alleine oder in Gemeinschaft mit anderen und öffentlich oder privat seine Religion oder seine Überzeugung in Lehre, Praxis, Anbetung und Ausübung zeigen.“ Viele muslimische Länder treten diese Fähigkeit seine Religion zu wechseln mit Füßen, verbieten in ihren Verfassungen Glaubensabfall, eine offenkundige Verletzung der UDHR, die in der UNO wegen muslimischem Privileg niemals diskutiert wird.

Die Fähigkeit der Juden zu beten, wie es ihr historischer Brauch und ihr Recht ist, wird in der UNO nicht ignoriert, sondern mit einem unverschämten und verankerten Verbot gekontert.

Der jüdische Tempelberg

Der für die Juden heiligste Ort ist der Tempelberg in der Altstadt von Jerusalem. Er ist seit mehr als 3.000 Jahren, seit König David die Hauptstadt des jüdischen Volks von Hebron hierher verlegte und sein Sohn Salomo den ersten Tempel baute, der Mittelpunkt jüdischer Konzentration und Gebete gewesen. Den größten Teil der ersten tausend Jahre hatten Juden zu verschiedenen Zeiten einen Tempel an diesem Ort, wo sie entsprechend den Anweisungen der hebräischen Bibel Tiere opferten. Nachdem im Jahr 70n.Chr. der zweite Tempel zerstört wurde stiegen, Juden weiter auf den Berg, um still zu beten und machten das 1.500 Jahre lang. Die Osmanen kamen 1517 ins jüdische heilige Land und Suleiman I. (1494-1566) baute einen Großteil Jerusalems wieder auf, einschließlich der ikonischen Stadtmauern. Als Teil seines gewaltigen Jerusalem-Projekts warf er die Juden vom Tempelberg und bot ihnen ein kleines Stück der westlichen Umfassungsmauer des Tempelbergs an – die Westmauer oder Kotel – um dort zu beten. Juden ist seit dieser Zeit praktisch das Beten an ihrem heiligsten Ort verboten worden.

Das osmanische Reich endete 1918, aber die Welt dachte bis nach dem Zweiten Weltkrieg und dem Holocaust an den Juden nicht daran die katastrophalen Gefahren durch tief verwurzelten Antisemitismus, Rassismus und Fremdenfeindlichkeit anzugehen,

Wer dafür sorgte, dass jüdische Gebetsrechte abgeblockt wurden

Im Dezember 1948 versuchte die Welt den Kriegen und Hass ein Ende zu setzen und entwarf die UDHR in der Hoffnung, dass Menschen Respekt für andere zeigen könnten, die anders sind. Die Erwähnung von Religion in den Artikeln war ein direktes Ergebnis der Gräueltaten, die den Juden durch Nichtjuden widerfuhr, wie in der Präambel beschrieben, in Bezug auf die „Missachtung und Verachtung für Menschenrechte sind in barbarischen Taten gemündet, die das Gewissen der Menschheit empört haben.“

Dennoch kämpfte der jüdische Staat, als die Weltorganisation diese Rechte formulierte, gegen mehrere eindringende arabische Armeen um sein Überleben. Die einmarschierende jordanische Armee säuberte alle Juden ethnisch aus dem östlichen Teil des heiligen Landes, einschließlich der Altstadt von Jerusalem, nur ein paar Jahre nach dem Holocaust. Die Jordanier verboten dann den Juden sogar den Besuch oder das Gebet in der Stadt, einschließlich an der Kotel und auf dem Tempelberg.

Der widerliche muslimische Antisemitismus wurde angesprochen, als Jordanien Israel im Juni 1967 erneut angriff und die illegal eroberten Landstriche verlor, was es den Juden ermöglichte wieder in ihre heilige Stadt zu ziehen. Um einen Waffenstillstand mit den verschiedenen muslimischen Ländern zu ermöglichen, die versucht hatten den jüdischen Staat zu vernichten, erlaubte Israel der jordanischen Waqf den Tempelberg zu verwalten und sein Verbot jüdischen Gebets beizubehalten.

Bis heute fordert die UNO eine Veränderung des Status quo der Kontrolle Israels über den Ostteil Jerusalems einschließlich der Altstadt, während sie gleichzeitig verlangt die antisemitische Politik des Verbots von jüdischen Gebeten an ihrem heiligsten Ort aufrechtzuerhalten. Es ist praktisch Wahnsinn zu versuchen dutzende muslimische UNO-Mitglieder zu beschwichtigen, während gleichzeitig die grundlegenden Menschenrechte der Juden mit Füßen getreten werden. Lassen Sie uns dieses Jahr zu Hanukka, einer Zeit, in der die Juden rund um die Welt ihre Menoren in ihre Fenster stellen, um der Welt zu zeigen, dass sie jüdische Gebetsrechte auf dem Tempelberg feiern, die Forderung stellen, dass die Regierung des Staates Israel deutlich geltend macht, dass die Würde von Juden wichtig ist. Juden haben unveräußerliche Rechte an ihrem heiligsten Ort zu beten – auf dem jüdischen Tempelberg.

Palästinensisches Recht schließt Israelis ausdrücklich von Abstimmungen aus. Apartheid!!!

Elder of Ziyon, 25. März 2021

Uns ist unzählige Male dieses Jahr erzählt worden, dass Israel ein rassistischer Apartheidstaat sei, weil es den Palästinenser nicht erlaubt zu wählen, obwohl Israel großen Einfluss auf ihr Leben hat.

Es stellt sich heraus, dass das palästinensische Recht eine besondere Regelung hat, dass niemand mit israelischer Staatsbürgerschaft wählen darf.

Wahlrecht: …. Entziehung des Wahlrechts:
1. Personen soll das Wahlrecht entzogen werden, wenn er/sie:
a. dieses Recht infolge juristischer Entscheidungen … entzogen wurde.
b. von einer endgültigen juristischen Entscheidung für unfähig erklärt wurde.
c. wegen eines Verbrechens verurteilt wurde, das die Ehre und Integrität verletzt…
d. die israelische Staatsbürgerschaft erwarb.

Israelische Leben werden sehr stark von dem beeinflusst, wer immer die PA führt. Wenn die Hamas gewinnt, könnte es bedeuten, dass Raketen aus der Westbank geschossen werden, die jeden einzelnen israelischen Bürger treffen können. Es könnte eine neue Intifada bedeuten, dass Terroristen über Abschnitte nach Israel strömen, wo der Sicherheitszaun nie fertiggestellt wurde.

Dennoch dürfen die Israelis nicht mitentscheiden, wer die PA führt.

Ist das nach Maßgabe der Israelkritiker keine Apartheid?

Tatsächlich ist das schlimmer. Das Gesetz sagt nicht, dass diejenigen mit, sagen wir, jordanischer Staatsbürgerschaft oder kanadischer Staatsbürgerschaft nicht wählen dürfen. Palästinenser in den USA, die zurück nach Ramallah reisen, um abzustimmen, scheinen gemäß diesen Gesetzen wählen zu dürfen.

Nur israelischen Staatsbürgern ist es nicht erlaubt zu wählen. Das Gesetz richtete sich ausdrücklich gegen Israelis und niemanden sonst.

Wenn israelische Gesetze sagen, dass kein Nichtbürger wählen darf, „Apartheid“ ist, wie bezeichnen Sie dann ein Gesetz, nach dem die einzigen Menschen, die nicht wählen dürfen, Israelis sind?

Mit Hass indoktriniert: Palästinensische Schulen sind typisch muslimische Schulen

Raymond Ibrahim, 24. Juli 2020

Palästinensische Schulkinder mit Hass zu indoktrinieren und gegen die Existenz Israels zu sein grassiert, stellte eine gerade durchgeführte Studie fest, nachdem fast 400 Schulbücher und mehr als 100 Lehrerhandbücher untersucht wurden, die das Bildungsministerium der palästinensischen Autonomiebehörde zwischen 2013 und 2020 ausgegeben hat.

Nach Angaben des Autors Dr. Arnon Groiss vom Meir Amit Intelligence and Terrorism Information Center hat diese Bildung der Aspekte:

[1] Delegitimierung der Existenz des Staates Israel und die Anwesenheit von Juden im Land Israel, einschließlich der Ablehnung der Existenz von jüdischen heiligen Stätten im Land Israel; [2] Dämonisierung Israels und der Juden: „Der zionistische Feind“ ist gemäß der Beschreibung in den Schulbüchern insgesamt böse und stellt eine existenzielle Bedrohung für die Palästinenser dar, die als ultimative Opfer beschrieben werden, ohne gemeinsame Verantwortung für den Konflikt; und [3] Heranabildung zu einem gewalttätigen Kampf zur Befreiung des Landes Israel (Palästina) ohne Bildung zu Frieden und Koexistenz. In keinem der PA-Schuldbücher ist irgendeine Aufforderung zur friedlichen Lösung des Konflikts oder irgendeine Erwähnung der Koexistenz mit Israel zu finden.

Ein ausgesprochen religiöses Element durchdringt weiterhin die palästinensischen Ansichten zu Israel, soweit sie sie nicht sogar dominiert. Nach Angaben eines früheren Berichts zu diesem Thema, ebenfalls von Groiss, werden „Juden außerhalb des Konflikts auch im religiösen Kontext dämonisiert. Sie werden als seit Beginn an korrupte Nation und als Feinde des Islam seit den frühesten Tagen dargestellt.“

Unter Anführung des Koran und anderer islamischer heiliger Schriften lehren palästinensische Schulbücher: „Die Korruption der Kinder Israel auf Erden war der Grund für ihre Vernichtung und wird es sein“; und obwohl er mit ihnen verbündet war, war sich Mohammed „der Hinterlist und Verschwörungen der Juden bewusst“.

Darüber hinaus „islamische traditionelle Ideale des Jihad und des Märtyrertums werden verherrlicht und ihnen einen besondere Rolle im Befreiungskampf zugewiesen. Tatsächlich gibt es eine Sprachübung, die zu Märtyrertum besonders ermutigt.“

Dass palästinensische Schulkinder dazu indoktriniert werden Juden zu hassen scheint zwar eine Besonderheit des israelisch-palästinensischen Konflikts zu sein – heißt, es mag als Produkt von Politik und Missständen erscheinen – aber tatsächlich ist es Teil eines größeren Trends: Schulbücher in einer Vielzahl anderer muslimischer Staaten lehren ebenfalls Hass auf „andere“ – selbst diejenigen, die weit von einer Position entfernt sind Muslime zu „unterdrücken“ werden in Wirklichkeit von diesen unterdrückt.

2018 zum Beispiel gab die US-Kommission für internationale religiöse Freiheit eine Erklärung aus, in der es hieß, es sei „enttäuschend, in saudischen Schulbüchern aufhetzerische Inhalte zu finden, von denen man vorher annahm, dass sie entfernt worden seien“. Die Kommission „entdeckte Inhalt, der für Gewalt und Hass auf religiöse Minderheiten und andere wirbt“, oft in Verbindung zur islamischen Doktrin der „Loyalität und Feindseligkeit“, die von Muslimen auf Grundlage des Koran (z.B. Sure 60,4) verlangt zu lieben, was Allah liebt und zu hassen, was Allah hasst – wozu „Ungläubige“, also Nichtmuslime, gehören.

Ein gesonderter Bericht, veröffentlicht von Human Rights Watch im Jahr 2017, berührte den Indoktrinationsprozess: „Schon im ersten Schuljahr werden Schüler in saudischen Schulen Hass auf alle gelehrt, die als einen anderen Glauben habend oder einer anderen Denkschule angehörig wahrgenommen werden … Die Lektionen in Hass werden mit jedem folgenden Jahr verstärkt.“ Weiter Besorgnis erregend ist, dass solche hasserfüllten Texte nicht auf saudische Schulen begrenzt sind, sondern weiterhin weithin in Madrassen in der ganzen Welt, einschließlich in den USA, verbreitet werden.

Schulen in Pakistan lehren ihre Kinder weiterhin „Christen und andere religiöse Minderheiten zu hassen“, stellte ein Bericht aus 2017 fest.

Statt Hass-Material zu verringern und von religiösem Extremismus abzubringen [wie die Regierung es nach einem besonders tödlichen islamischen Terroranschlag auf eine Schule versprach, bei der im Jahr 2014 132 Schüler getötet wurden] scheint das Gegenteil zu geschehen, wobei der Trend zu einem noch einseitigeren Lehrplans zuzunehmen scheint und in Pakistans öffentlichen Schulen noch mehr religiöser Extremismus gelehrt wird.

Ein pakistanisch-christlicher Leiter sagte 2019, dass religiöse „Minderheiten als Ungläubige betrachtet und in Schulbüchern negativ dargestellt werden, die Vorurteile gegen Minderheiten propagieren.“ Deswegen:

Geben viele Minderheiten ihren Kindern islamische Namen, damit sie nicht als Christen ausgesondert zu potenziellen Zielen für Diskriminierung in Grund- und Mittelschulen sowie auf Oberschulebene werden… in vielen Fällen werden Minderheiten angehörende Schüler in öffentlichen Schulen misshandelt.“

Auch Schulbücher in der Türkei dämonisieren Nichtmuslime. Eine ehemalige Muslima, die zum Christentum konvertierte, sprach aus eigener Erfahrung, als sie erklärte, dass „ihre Meinung von Christen sehr schlecht war, wegen all der Dinge, die sie und andere in einer muslimischen Gesellschaft über Christen gelehrt wurden“. Nach Angaben der Konvertitin, die heute in den USA lebt und das Pseudonym Cerya Little angenommen hat, „ist eine christenfeindliche Gesinnung ein großer Teil der nationalen Identität, deshalb steht jeder oder alles, was Christliches propagiert, automatisch unter Verdacht“.

Schulbücher lehrten sie, dass „es die Christen waren, die das Land und die Reichtümer der muslimischen Welt plündern wollen“ und dass Türken nur damit reagierten „zu verteidigen, was rechtlich ihres war“. (In Wirklichkeit besteht die heutige Türkei aus Gebieten, die mehr als ein Jahrtausend christlich waren, bevor sie im Namen des Jihad brutal erobert wurden.)

„Alles wird verwendet, um die Christen wie Verbrecher aussehen zu lassen“, sagte sie und fügte hinzu: „Das ist in allen muslimischen Ländern dasselbe.“

Und das ist der Punkt. Wenn palästinensische Schulkinder indoktriniert werden Israel und Juden zu hassen, weil sie „ihnen das Land gestohlen“ hätten und sie überhaupt unterdrücken, was erklärt dann die Tatsache, dass andere Kinder überall in der islamischen Welt ebenfalls indoktriniert werden andere Nichtmuslime zu hassen, insbesondere entrechtete christliche Minderheiten, die, weit davon entfernt über Muslime zu „herrschen“, jetzt von ihnen verfolgt werden?

Die Antwort – das im Islam tiefsitzende Gefühl von Herrenmenschentum und Hass auf „den anderen“ – sollte offensichtlich sein.

Stattdessen hilft Hass auf entmachtete religiöse Minderheiten tatsächlich zu erklären, warum Israel derart verunglimpft wird. Wenn, wie es muslimischen Kindern gelehrt wird, Ungläubige immer zu ihren Füßen legen müssen – „Muslime sind die Herren Jerusalems und keine Stimme soll höher sein als ihre Stimme [dort]“, lehren palästinensische Texte – dann wird wohl nur kriegerische Empörung übrig bleiben, wo immer Muslime sich unter der Obrigkeit von „Ungläubigen“ befinden.

UNICEFs unverhohlene Diskriminierung von Juden

Aussie Dave, Israellycool, 10. Februar 2019

Der United Nations International Children’s Emergency Fund (UNICEF) wurde von der UNO-Vollversammlung nach dem Zweiten Weltkrieg geschaffen. Aber obwohl er im infolge des Holocaust gegründet wurde und obwohl es ein nationales UNICEF-Komitee in Israel gibt (gegründet als unabhängige örtliche Nichtregierungs-Organisation, die unter anderem im Privatsektor Gelder für UNICEF sammelt), weist UNICEF recht erstaunliche Diskriminierung von Juden auf.

Geht man auf den Bereich Stellenanzeigen der UNICEF-Internetseite, dann sieht man das hier, wenn man nach Standorten filtern möchte:

Israel existiert nicht und ist durch einen Staat Palästina ersetzt worden (obwohl es kein nationtales UNICEF-Komitee in den „Palästinensergebieten“ gibt).

Aber es wird noch ärger. Das hier ist die aktuellen offene Position in „Palästina“:

Obwohl wieder der nicht existente „Staat Palästina“ angeführt wird (auch wenn sie die israelische Standardzeit nicht umgehen können), wird die Stelle als nur für Palästinenser offen konkretisiert. Juden nicht zugelassen!

Das ist unverblümte Diskriminierung von Juden. Danny Kaye würde in seinem Grab rotieren.

Wie kann das überhaupt zulässig sein?

Wenn Sie bisher für UNICEF gespendet haben, wäre jetzt ein guter Zeitpunkt damit aufzuhören.