Kurioses und Verblüffendes

übermittelt von honestly-concerned.com:

Schild an einem Geschäft in Philadelphia (Pennsylvania, USA):

„Wir würden lieber mit 1000 arabischen Terroristen Geschäfte machen, als mit einem einzigen Juden“

Dieses Schild war auffällig im Fenster des Ladens in Philadelphia angebracht. Die meisten Leute würden wegen eines solch aufheztenden Satzes empört sein. Man sollte glauben, dass die Anti-Hass-Gruppierungen aus dem ganzen Land auf dieses Geschäft losgehen würden. Die Nationalgarde müsste vielleicht gerufen werden, um die verärgerten Menschenmengen zurückzuhalten. Aber vielleicht liegt es an den stressigen Zeiten, man könnte versucht sein, die Übeltäter einfach ihre Meinung sagen zu lassen. Wir sind eine Gesellschaft, die die „Meinungsfreiheit“ als vielleicht unsere größte Freiheit betrachtet. Immerhin, das ist ja nur ein Schild.

Sie könnten versucht sein zu fragen, welches Geschäft es wagt, solch ein Schild aufzuhängen.

Goldbergs Beerdigungsinstitut
(Wer hätte gedacht, dass Leichenbestatter Humor haben?)

 

Zwei Geschichten (Übermittelt von Arutz-7, 03.02.2003):

Elitzur Segal aus Ofrah, Mitglied von „Jewish Leadership“, erzählt die folgende Geschichte:

Kurz vor dem Tod von Faisal Husseini (im Mai 2001), der von Arafat zum Verantwortlichen für Jerusalem-Angelegenheiten ernannt worden war, führten dieser und der Gründer von „Jewish Leadership“, Mosche Feiglin, eine Diskussion im Tzavta-Club in Jerusalem. Die Diskussion fand unter der Schirmherrschaft einer linken Organisation statt und war von Auslands-Reportern besucht. Der Moderator wollte, dass sich Feiglin und Husseini die Hände schütteln, aber Feiglin lehnte das ab und sagte, er schüttle Leuten nicht die Hand, die ihn vernichten wollten. „Das kostete Feiglin natürlich einige Punkte bei der linken Zuschauerschaft“, berichtet Segal.

Als Feiglin an der Reihe war, zog er einen Koran heraus und fragte Husseini: „Ist das Ihr heiliges Buch?“ Als Husseini bestätigte, zog Feiglin ein Tanach (eine Bibel) und sagte: „Und Sie stimmen mit zu, dass dies mein heiliges Buch ist, nicht wahr?“ Nachdem auch hierzu Zustimmung kam, sagte Feiglin: „In meinem heiligen Buch wird Jerusalem hunderte Male namentlich erwähnt, außerdem gibt es hunderte anderer Bezugnahmen“, und führte mehrere Beispiel-Verse an. Nachdem hierüber auch Einigkeit herrschte, sagte Feiglin: „Jetzt zeigen Sie mir eine Stelle, wo Jerusalem in Ihrem heiligen Buch erwähnt wird!“ Hussein „verschluckte fast seine Zunge“, berichtet Segal. Und nach einigen unangenehmen Sekunden der Stille brach eine Welle des Applauses durch den Raum.

„Obwohl klar war, dass die Diskussion jetzt vorbei war“, schloss Segal seine Geschichte, „stellte der Moderator ein oder zwei weitere Fragen, um den Eindruck abzuschwächen, aber es war klar, dass Mosche mit einem totalen K.O. gewonnen hatte. Einige Tage später brach Husseini zum Persischen Golf auf, wo er an einem Herzinfarkt starb.“
Elitzur Segal berichtet diese Geschichte:
Als eine Straße zur Sicherheit für die Gemeinde Ofrah geebnet wurde, traf Amram, einer der Einwohner, einen Araber, der in der Nähe wohnte. Der Araber fragte ihn: „Wer hat euch erlaubt diese Straße zu bauen?“
Amram: „Sag du es mir.“
Araber: „Arafat?“
Amram: „Nein.“
Araber: „Wer dann?“
Amram: „Frag deinen Vater, was im Koran dazu gesagt wird!“

Nach einigen Tagen trafen sie sich wieder. Amram sagte: „Nun, hast du deinen Vater gefragt, was der Koran sagt?“

Der Araber sagte: „Mein Vater kennt den Koran nicht, also befragte ich den weisen Mann des Dorfes. Er sagte, dass die Juden im Recht seien und dass der Koran sagt, dass die Juden in das Land Israel kommen werden und es ihres sein wird. Ich frage den Weisen dann: ‚Wenn das so ist, warum führen wir dann Krieg?‘ Und er sagte mir: ‚Die Juden werden tatsächlich in das Land Israel zurückkehren und es wird ihnen gehören, aber unsere Aufgabe ist es, ihnen in die Quere zu kommen.’“

Beispiele für die Darstellung des Nahost-Konflikts in deutschen Medien (1)

 

Am Dienstag, 12. August 2003, fanden innerhalb einer Stunde zwei Selbstmord-Bombenanschläge gegen Israelis statt. Ein Selbstmord-Attentäter sprengte sich bei Tel Aviv in einem Supermarkt in die Luft; kaum eine Stunde später geschah dasselbe an einer Bushaltestelle der „Siedlerstadt“ Ariel. Die Bilanz: zwei tote Selbstmord-Attentäter, ein toter Israeli und ein Haufen Verwundeter. Wie wurde in deutschen Medien über diesen Vorfall berichtet?
Anhand eines Artikels aus dem Spiegel (mit meiner Kommentierung) und einer E-mail an das WDR2-Mittagsmagazin (folgen in Teil 2 und 3) möchte ich den leider typischen Umgang mit solchen „Vorfällen“ aufzeigen.

Zuerst ein Auszug aus einem Forum:

P eröffnet den Thread „Waffenstillstand“:
Und die Anschläge gehen weiter.
09:27 Body of suicide bomber found near Rosh Ha`ayin mall
09:24 Police: Between five and seven people hurt in Rosh Ha`ayin explosion
09:17 Police: Several injured in explosion in mall in Rosh Ha`ayin neighborhood of Neve Afek, building on fire
09:14 Initial report: Explosion heard in Rosh Ha`ayin shopping mall
09:02 Security services beef up presence in Sharon region due to terror warning (Haaretz)

H:
Das wars dann wohl mit der Aufrüstungsphase namens Hudna. Hat man schneller als in drei Monaten geschafft.
Nun gehts weiter, die trügerische Ruhe ist vorbei. Hoffentlich ist Hamas bewußt, daß das Ende der Zurückhaltung auch für Tzahal gilt.

P: Und die „Waffenruhe“ geht munter weiter:
10:15 Three people seriously hurt in terror attack at hitchhikers station at entrance to West Bank city of Ariel
10:10 Police: Palestinian carrying explosive device blows up, probably after being shot by security forces near Ariel
10:07 Initial report: Explosion heard at entrance to West Bank settlement of Ariel

(Ich:)
—–
Original geschrieben von H.
Das wars dann wohl mit der Aufrüstungsphase namens Hudna. Hat man schneller als in drei Monaten geschafft.
Nun gehts weiter, die trügerische Ruhe ist vorbei. Hoffentlich ist Hamas bewußt, daß das Ende der Zurückhaltung auch für Tzahal gilt.
—–
Wart’s mal ab. Die Attentäter werden alles Einzelgänger sein, die man nicht einfach so in den Griff bekommt. Und deshalb müssen die Israelis still halten. Jede Maßnahme in Folge der Attentate wird dann wieder als Bruch der Waffenruhe dargestellt und den Israelis weltweit vorgeworfen, sie wollten gar keinen Friedensprozess. Ariel Sharon ist ein Bulldozer. Der ist nur darauf aus Palästinenser zu massakrieren. Frieden? Nicht mit dem. Also ist es nur folgerichtig, dass die Palästinenser sich wehren. Ich wette, dass es in dieser Richtung laufen wird.

etwas später:

P:
—–Original geschrieben von (ich)
Jede Maßnahme in Folge der Attentate wird dann wieder als Bruch der Waffenruhe dargestellt und den Israelis weltweit vorgeworfen, sie wollten gar keinen Friedensprozess. Ariel Sharon ist ein Bulldozer. Der ist nur darauf aus Palästinenser zu massakrieren.
Ich wette, dass es in dieser Richtung laufen wird.
—–
Sitzt Du im Redaktionsraum des Spiegels?

„Israel setzt Freilassung palästinensischer Häftlinge aus“
Höchste Gefahr für den Friedensprozess: Als Reaktion auf zwei palästinensische Selbstmordanschläge heute Morgen hat Israels Ministerpräsident Scharon die Freilassung von 76 palästinensischen Häftlingen verschoben. Die Freilassung war eine der Kern-Bedingungen für einen Frieden in Nahost.“

(ich):
Gar nicht nötig, ich kenne die so gut, ich spüre, was die von sich geben werden…

Habe gerade im WDR2-Mittagsmagazin den Bericht über die Anschläge gehört. Und was kam da?
Die Hamas und Jihad haben gesagt, sie waren es nicht. Also sind es durchgeknallte Einzeltäter. Aber wundern dürfen sich die Israelis nicht, denn schließlich haben sie ja erst vor ein paar Tagen vier Hamas-Leute, darunter zwei Top-Männer, erschossen.
Kein Wort davon, dass die laut Roadmap längst von den Palästinensern hätten festgenommen werden müssen; davon, dass sie in einem Feuergefecht starben, das sie begonnen hatten und bei dem auch ein Soldat sein Leben verlor.
Und das tollste: Was hat das mit den Attentaten von heute zu tun, wenn Hamas und Jihad sie nicht durchgeführt haben?
Im Übrigen haben die beim WDR geflissentlich ignoriert, dass die meisten Attentate während des angeblichen Waffenstillstands von Gruppen aus Arafats und Abbas‘ Fatah ausgeführt wurden (oder zumindest haben die ständig die Verantwortung übernommen). Das wurde nicht thematisiert – hätte ja nicht in die Logik der durchgeknallten Einzeltäter gepasst.

Deutsche Medien – idiotisch blind und inzwischen reichlich vorhersagbar!

P.:
13:28 Palestinian fire at settlement near West Bank village of Azun, east of Qalqilyah
Haaretz News Flash

Damit möchte ich mich nicht loben, sondern nur klar machen, wie vorhersagbar deutsche Medien-„Berichterstattung“ zum großen Teil schon ist.

Fallenstellern nicht ins Netz gehen

Über ein wenig beachtetes Kampfmittel der Jihadisten (bzw. ihrer westlichen Fans) hat Charles Jacobs berichtet. In Stanford ging ein arabischer Student die Professorin Ruth Wisse an: „Warum ist Israel so ein Apartheid-Staat?“

Wie soll man auf eine solche Frage antworten? Der normale Reflex ist, den Versuch zu unternehmen die absurde Behauptung zu widerlegen. Argumentativ, indem man aufzeigt, was Apartheid ist und wie anders es in Israel ist. Und damit (oder jeder anderen argumentativen Antwort) geht man dem Fragenden schon in die Falle. Er stellt die Frage nicht, um sie beantwortet zu bekommen. Er wird sich auch nicht durch Argumente und Fakten irgendwie davon abbringen lassen. Er kann mit seiner verqueren „Logik“ eher noch dafür sorgen, dass der Apartheidsbegriff umdefiniert wird und weitere Anwesende überzeugt, dass Israel ein Apartheidstaat ist.

Das hatte Professorin Wisse erkannt und ließ sich gar nicht erst auf eine Diskussion ein. Sie konterte auf die Absurdität ihrerseits mit einer Absurdität: „Warum hast du deine Oma umgebracht?“, fragte sie im Gegenzug den Studenten.
Der Aggressionskünstler war zwar perplex, versuchte es aber wieder: „Warum ist Israel so ein Apartheid-Staat?“ Und er erhielt genau zur „Antwort“: „Komm schon, sag uns, warum du deine Oma umgebracht hast!“
Nach einigen Wiederholungen dieses Wechselspiels gab der Typ auf.

Mit ihrem Oma-Gegenschlag, sagte die Professorin, habe sie ihren Standpunkt demonstriert: Wenn man bei absurden Vorwurf erklären muss, weshalb man nicht schuldig ist, dann befindet man sich schon in der Position des Verlierers. Das wollte sie nicht und hat ihm die Absurdität seines Vorwurfs aufgezeigt. Dass er mit eingezogenem Schwanz abging, zeigt die Wirksamkeit ihres Vorgehens.

Für die Diskussion um Israel muss man sich hinter die Ohren schreiben: Das „Rezept“ das „Märchen“ mit Fakten zu kontern wirkt nicht, wenn man solchen Plattmachern gegenüber steht. Denn es wirkt so, dass alles weiter auf Israel konzentriert bleibt. Statt dessen sollte der Ball ins gegnerische Feld getragen werden: Da die Vorwürfe gegen Israel in der Regel alles Vorwürfe sind, die auf arabische Länder zutreffen, ist es doch wohl nicht mehr als in Ordnung, wenn die Behauptung – die Lüge – durch Fakten aus der arabischen Welt gekontert werden. Ein Beispiel:

Die Lüge: Israel ist ein Apartheid-Staat.
Die Wahrheit: Das ist lächerlich.
Der Konter: Aber ich bin froh, dass Sie das Thema Apartheid aufgebracht haben. Christen fliehen aus palästinensisch kontrollierten Gebieten, weil sie unter muslimischer Gewalt leiden. Gewalt gegen Frauen, insbesondere „Ehrenmorde“, bei denen männliche Verwandte Frauen wegen „unanständiger“ sexueller Beziehungen töten, sind nicht nur in den Palästinensergebieten Gang und Gäbe, sondern in der gesamten muslimischen Welt. Juden dürfen keinen Fuß auf saudi-arabischen Boden setzen.
Wenn wir also von Apartheid reden, dann sollten wir uns ansehen, dass etwas der Apartheid sehr Ähnliches in der arabischen Welt zu finden ist, in der Frauen und Kinder, Schwule und Lesben, Christen und Juden kontrolliert, ausgewiesen, gepeinigt und getötet werden. Dagegen sollten wir protestieren.

Es bleibt zu hoffen, dass vielleicht sogar die israelischen Staatsorgane irgendwann merken, wie sie den Fallenstellern nicht mehr ins Netz gehen.

Tipp: Jihad Watch