Hasser verwechseln Jaffa und Haifa – schon wieder

David Lange, Israellycool, 12. September 2022

Die letzten Tage muss es im Jerusalemer Wasser etwas für Israel-Hasser gegeben haben – Jaffa und Haifa wurden nicht nur einmal durcheinander geworfen, sondern gleich zweimal.

Guten Morgen aus Jaffa, einer der schönsten Städte in Palästina.

Seitdem haben sie ihren Fehler korrigiert, nachdem viele Kommentatoren deutlich klarstellten, dass es sich eindeutig um Haifa handelt.

Guten Morgen aus Haifa, einer der schönsten Städte in Palästina.

Aber die Tatsache bleibt, dass sie mit ihrem angeblich heiligen Land in etwa so vertraut sind, wie mit den Konzepten von Wahrheit und Moral.

(Es ist eine Schande, dass sie nicht erst Linda Sarsour fragen. Sie kennt sich in Haifa und den Bahai-Gärten recht gut aus, nachdem sie die gerade besuchte.)

Derweil hat der Hasser, der ursprünglich den Fehler machte, den Tweet gelöscht (wie von mir vorhergsagt) und ihn durch diesen seltsam formulierten ersetzt:

Und das ist das palästinensische Haifa, trotz der Nasen der Hasser und wer immer das nicht mag, latt ihn zur Hölle fahren

Natürlich ist dieser Antizionist nicht antisemitisch.

Propaganda-Fehlschlag des Tages: Jerusalem liegt am Meer?

David Lange, Israellycool, 19. Juni 2022

„Wenn ich dich vergesse, Jerusalem, soll meine Rechte verdorren. Mein Mund soll an meinem Gaumen kleben, wenn ich deiner nicht mehr gedenke, wenn ich Jerusalem nicht erhebe über die  höchsten meiner Freuden.“ (Psalm 137,5-6)

Die israelfeindliche Facebook-Seite Olive Palestine möchte, dass jedermann weiß, wie kostbar ihr geliebtes Jerusalem, die „ewige Hauptstadt Palästina“, ist.

So sehr, dass sie sie nicht einmal identifizeren können.

„Die Schönheit der ewigen Hauptstadt Palästinas, Jerusalem“

Das Leben kann natürlich manchmal ein Strand sein, nicht wahr, Olive Palestine? Leider für euch, ist das nicht Jerusalem, das sieht nicht annähernd so aus.

Ich schätze, es war einfach zu schwer das Meer mit Photoshop aus eurem Foto rauszunehmen, weil das den Eintrag kurzerhand gelöscht hätte.

Das war für die so richtig eine dieser blöden Wochen.


Update: Und das ist nicht einmal das erste Mal, dass israelfeindliche Propagandisten beweisen, dass sie Jerusalem überhaupt nicht identifizieren können, obwohl sie behaupten es so sehr zu lieben.

Eine 1900 Jahre alte Münze mit der Inschrift „Israel“ ist etwas wichtiger als eine 80 Jahre alte britische Münze mit der Inschrift „Palästina“

Elder of Ziyon, 11. Mai 2020

Immer wieder mal wird irgendein aufgeweckter Israelhasser eine alte britische Mandatsmünze finden, auf der „Palästina“ steht (mit den Initialen für Eretz Israel in Hebräisch) und sagen: Schaut, das zeigt, dass es vor dem Staat Israel einen Ort namens Palästina gab!

„Meine palästinensische Münze ist älter als das sogenannte Israel.“

Die Argumente sind durchweg dumm. Zunächst einmal protestierten die Araber Palästinas dagegen ihre eigene Währung zu haben. Es handelt sich um eine britische Münze.

Aber ein einfacher Weg die Argumente zu kontern kommt aus den Nachrichten von heute:

Zu Ehren von Lag B’Omer verriet die israelische Antikenbehörde am Montag eine seltene Bronzemünze aus der  Zeit des Bar Kochba-Aufstands (ca. 132 n.Chr.), die bei archäologischen Ausgrabungen der israelischen Antikenbehörde im William Davidson Archaeological Park gefunden wurde, die Aufsicht hatte die Firma für Wiederaufbau und Entwicklung des jüdischen Viertels in der Altstadt von Jerusalem, die zwischen dem Tempelberg und der Davidstadt liegt.

Die Vorderseite der Münze dekoriert eine Traube mit Weinbeeren und die Inschrift „Jahr zwei der Freiheit Israels“; die Rückseite trägt eine Palme und die Inschrift „Jerusalem“.

Die Münzen des Aufstands trugen die Tempel-Fassade, Trompeten, eine Harfe/Violine sowie die Inschriften „Erlösung Israels“ und „Freiheit Israels“.

Ich denke, 132 v.Chr. ist ein wenig früher als 1939 n.Chr.

Hier ist ein Video über die Münze:

Intelligenzbestie im Auswärtigen Amt

auf twitter gefunden: Christian Buck, Direktor für den Nahen Osten und Nordafrika im Auswärtigen Amt der Bundesrepublik Deutschland meinte am 24. Dezember folgendes von sich geben zu müssen:

Das hatte einige ironische und ernste Kommentare zur Folge – die Highlights:

Natürlich gab es von dem Herrn eine Reaktion noch am selben Tag – die übliche: Missverständnis, blablabla…

Halten wir fest: Der Mann weiß offensichtlich, dass er einen dicken Patzer fabriziert hat, aber zugeben ist nicht, das wäre schlecht. Also erfindet er eine Entschuldigung, die keine ist, wie so üblich in diesen Kreisen. Nur nichts zugeben, sonst steht man ja blöde da.
Dass er noch blöder da steht als wenn er es eingestanden hätte, zeigen wieder Kommentare, bei denen den Usern der Humor endgültig abhanden kam – es gibt keine Ironie mehr darunter (Auszüge):

Ergänzung vom 6. Januar:

Benjamin Weinthal berichtete am 4. Januar 2019 in der Jerusalem Post, dass Buck seinen Tweet inzwischen gelöscht hat sowie einen Kommentar aus Israel HaYom:

„Die Gleichsetzung der Verfolgung von Jesus und seiner Familie, zuerst durch König Herodes und dann durch die Römer, mit der Lage der Palästinenser im Nahen Osten ist in antisemitischen Kreisen üblich. In den letzten Jahren haben antiisraelische Kreise mit Ermutigung durch die palästinensische Autonomiebehörde Jesus zunehmend als Palästinenser dargestellt, obwohl er Jude war und als solcher verfolgt wurde.“