Die Palästinenser sind untauglich für einen eigenen Staat. So, ich hab’s gesagt!

Michael Berenhaus, The American Thinker, 18. Juli 2019

In „The provocations of Trump’s ambassador to Israel are upturning decades of U.S. diplomacy“ (8.7.19 – Die Provokationen von Trumps Botschafter in Israel stellen Jahrzehnte US-Diplomatie auf den Kopf) macht die L.A. Times den US-Botschafter in Israel, David Friedman, verantwortlich für … nun ja, dass er tatsächlich etwas tut. Nichts ist Jahrzehnte lang im israelisch-palästinensischen Konflikt durch die USA erreicht worden, aber jetzt gibt es Veränderungen. Die Palästinenser (und die L.A. Times) mögen mit dem unzufrieden sein, was abgeht, aber seien wir doch mal ehrlich: Die Palästinenser haben nichts getan um zu zeigen, dass sie einen Staat im Gazastreifen und der Westbank wollen. Sie wollen einfach nur Israel bekämpfen und besiegen. Warum haben alle so viel Angst das zu sagen?

Die Palästinenser haben zwei eindeutige Gruppen, die Hamas im Gazastreifen und die Fatah in der Westbank, die noch nicht einmal eine Einheitsregierung zu bilden in der Lage sind. Mit wem könnte Israel gegebenenfalls einen Deal schließen? Israel hat keinen Friedenspartner! Und lassen Sie uns einen Blick auf die Bereich Gazastreifen und Westbank werfen. Welche Art von Staatsbildung haben diese beiden Gebiete erledigt, um der Welt zu zeigen, dass sie bereit für einen eigenen Staat sind, sollten sie je eine Vereinbarung untereinander erzielen? Wo ist die Infrastruktur? Warum hat Korruption in nie dagewesenem Niveau um sich gegriffen? Wie kann es erlaubt sein palästinensischen Terroristen Renten dafür zu zahlen, dass sie ihre Nachbarn in Israel töten? Warum werden Plätze in Städten und Oberschulen in Palästinensergebieten nach Selbstmordbombern benannt, die Frauen und Kinder ermorden? Ist das das Markenzeichen einer Nation, das gebraucht wird, besonders in einer derart unbeständigen Gegend der Welt? Würde irgendein Land diese mögliche Nation als Nachbarn haben wollen? Nicht mit mir!

Die L.A. Times entscheidet sich eine neue Umfrage hervorzuheben, die vom Palestinian Center for Policy and Survey Research durchgeführt wurde, die feststellte: „90% der Befragten vertrauen oder glauben der Administration Trump nicht und eine Mehrheit blieb gegenüber dem anstehenden Friedensplan skeptisch.“ Was interessanter wäre, ist eine Umfrage dazu zu sehen, wie viele Palästinenser ihrem eigenen Führer, Mahmud Abbas „vertraut oder glaubt“. Die Korruption und der Nepotismus des Regimes sind berüchtigt. Die Umfragen weichen dieser Frage praktischerweise aus, denn das ist das, was Meinungsforscher aus totalitären Regimen tun.

Darüber hinaus entscheidet sich die L.A. Times wenig überraschend dafür Aaron David Miller zu den Schritten der Administration Trump in Israel kommentieren zu lassen. Es kommt ein Zeitpunkt, an dem es Sinn macht den Schluss zu ziehen, dass ein sogenannter Experte wie Miller, der lange der Jahrzehnt um Jahrzehnt falsch gelegen hat, nicht der Ansprechpartner sen sollte, den man für einen Artikel über den israelisch-arabischen Konflikt zitiert. Miller hat „geholfen“ eine Vielzahl Administrationen beider politischer Lager zum Konflikt beraten, aber sein Rat hat absolut nichts gebracht.

In diesem kritischen Augenblick sind die Palästinenser zu Eigenstaatlichkeit nicht in der Lage, aufgrund der grundlegenden Fakten vor Ort. Man muss sich nur ansehen, was sie getan haben, wo sie sind und ihre Unfähigkeit eine Stimme zu haben. Die Administration Trump hat die Versprechen früherer Administrationen (die US-Botschaft nach Jerusalem zu verlegen) zu Ende gebracht, Israels Souveränität über die Golanhöhen (eine vollendete Tatsache und eine Notwendigkeit) anerkannt und führt eine Wirtschaftsinitiative an, um dem palästinensischen Volk zu helfen. Was für ein Problem gibt es damit?

Die Palästinenser haben ihre Souveränität im Lauf der Jahrzehnte in erschöpfender Zahl angeboten bekommen – das Maß ist voll. Die Welt muss weitermachen, so wie das palästinensische Volk. Vielleicht werden sie eines Tages bereit für einen Staat sein, aber das Opfer spielen und ihre Nachbarn terrorisieren sollte nicht mit einer Eintrittskarte für einen eigenen Staat belohnt werden.

Zwei unbedingt notwendige Fragen zur palästinensischen Eigenstaatlichkeit

Moshe Dann, PJ Media, 28. Dezember 2010

Als die PLO 1964 gegründet wurde, hieß „Befreiung“ ganz Israel. 1974 gewährte die UNO der PLO einen nichtstaatlichen diplomatischen Status; ihre Mission war – und ist – die „Befreiung Palästinas“. Des ganzen Palästina. Das Ziel hat sich nicht geändert.

1988, als der palästinensische Nationalrat im Namen der PLO – „der einzigen Repräsentantin des palästinensischen Volkes“ – einen Staat Palästina ausrief, bezog er sich auf die (1947 verabschiedete) UNO-Resolution 181, die eine Teilung des britischen Mandats Palästina empfahl. Die Araber lehnten die Anerkennung Israels ab und tun das immer noch.

Palästinenserführer sagen, sie würden nur die Tatsache der Existenz Israels anerkennen, aber nicht sein Recht als souveräner jüdischer Staat zu existieren; sie weisen nicht nur die Idee des jüdischen Nationalismus zurück, sondern auch seine historische, ideologische und juristische Grundlage. Das wird in der Charta sowohl der PLO als auch der Hamas ausdrücklich angegeben, ebenso im „vorläufigen Grundgesetz“ der palästinensischen Autonomie, die nach Angaben der PLO „die nationalen und historischern Rechte des palästinensischen Volkes“ bekräftigt.

1993 stimmte Yassir Arafat der Anerkennung Israels als Teil der Oslo-Vereinbarungen zu, wobei angeblich die Waffenstillstandslinien von 1949 gemeint waren – zumindest vorläufig. Als die PA 1994 gegründet wurde, um die Palästinenser in Judäa und Samaria (der Westbank) und dem Gazastreifen zu repräsentieren und die Bereiche unter ihrer Kontrolle zu verwalten, war die Voraussetzung dafür, dass die Palästinenserführer Israel als legitimen Partner anerkannten. Die Zeit hat preisgegeben, dass das eine List war. Die PLO, die die Palästinenser bei der UNO und im Ausland repräsentiert, ratifizierte die Oslo-Vereinbarungen nie, ebenso wenig die Prinzipienerklärung (DOP) oder irgendeine andere Vereinbarung, die die Anerkennung Israels beinhaltete.

Die DOP war kein Friedensvertrag, sondern eine Vereinbarung auf eine endgültige Lösung des Konflikts hinzuarbeiten und die PA zu gründen. Wer hat also jetzt die Kontrolle und wer wird das in der Zukunft sein?

Verfechter der Eigenstaatlichkeit – verzückt durch neue Bauprojekte, verbesserte Lebensqualität und der Rhetorik der „Beendigung der Besatzung“ – sprechen nicht von den Verpflichtungen und Risiken, die ein unabhängiger Staat mit sich bringt. Trotz rosiger Schilderungen funktionieren die grundlegenden palästinensischen Institutionen – zu Sicherheit, Gerichtswesen, Bildung und Umwelt – nicht angemessen oder richtig. Schwach und zerbrechlich wie sie ist, könnte diese Infrastruktur leicht kollabieren, was regionale Implosion und Chaos einlädt. PA-Gerichte sind eine Farce. PA-Schulen haben versagt. die PA hat es abgelehnt mit Israel zu kooperieren, um Abwasser- und Wasseraufbereitungsanlagen zu bauen. Die PA-Wirtschaft hängt von massiver Auslandshilfe ab.

Ohne Einfälle in von der PA kontrolliertes Territorium, um Terroristen festzunehmen und Straßensperren und Checkpoints zu bauen, die mögliche Angreifer stoppen, würden die Israelis sich einem weiteren Blutbad ausgesetzt sehen.

Dieses Ignorieren der Realität führte zum Aufstieg der Hamas und ihrer Eroberung des Gazastreifens, dem Aufstieg der Hisbollah und ihrer Dominanz im Libanon und zu Drohungen seitens des Iran. Diesen Weg weiterzugehen erscheint selbstmörderisch.

Die Palästinenserführung ist nicht bereit für die Eigenstaatlichkeit, nicht bereit Frieden mit Israel zu schließen und in einander bekriegende Gruppen zersplittert. Das ist keine gesunde Grundlage für die Zukunft der Araber oder der Israelis. Palästinensische Forderungen nach Eigenstaatlichkeit sind daher nicht nur verfrüht, sie sind unausgegoren. Das wäre so, als würde man einen zu Unfällen neigenden Fahrer ans Steuer setzen und das Beste hoffen.

Die Palästinenserführer haben eine umfangreiche Geschichte der Unverantwortlichkeit, der Hetze und des Terrorismus. Geteilt zwischen der Westbank und dem Gazastreifen, durchsetzt von Korruption und Missmanagement ist die PA nicht in der Lage weise oder effektiv zu arbeiten. Es regnet weiter Raketen auf Israel, antijüdische Hetze ist üblich und Terroranschläge sind eine ständige Bedrohung. Ihnen ein Land in die Hand zu geben lädt zur Katastrophe ein.

Warum dann für etwas eintreten, das so voraussehbar katastrophal werden kann? Würde ein Palästinenserstaat Israel oder der Region mehr Sicherheit bieten? Wenn die USA russische, iranische oder nordkoreanische Raketen auf Kuba oder in Venezuela nicht zulassen (und nicht zulassen sollten), wie können sie von Israel erwarten eine weit größere Gefahr in größerer Nähe zuzulassen?

Hat ein Palästinenserstaat höhere Priorität als Israels Existenz?

Das sind die Kernthemen und kritischen Fragen. Nicht die Siedlungen. Nicht die Grenzen. Nicht die „Flüchtlinge“. Und nicht Jerusalem. Palästinensische Eigenstaatlichkeit ist keine Antwort; sie wirft vielmehr schwerwiegende Fragen auf: Ist sie das Risiko wert und wie sehen die nicht beabsichtigten Folgen aus?

Palästinensische Umweltverschmutzung: ein schmutziges kleines Geheimnis

Stephen M. Flatow, JNS.org, 20. Juni 2017

Exzessive Steinbrucharbeiten der Palästinenser in einem Naturschutzgebiet in der Judäischen Wüste wurde von der israelischen Zivilverwaltung gestoppt. (Foto: Israelische Zivilverwaltung)

Die israelischen Behörden beschlagnahmten letzte Woche zwei Traktoren, einen hydraulischen Bagger und weitere Ausrüstung, die von Palästinensern für illegale Steinbrucharbeiten genutzt wurden, was ein außerordentliches Naturschutzgebiet in der Judäischen Wüste schädigte.

Würde eine große amerikanische Zeitung darüber berichten, dürfte die Schlagzeile vermutlich lauten „Israel beschlagnahmt palästinensische Traktoren.“

Ich sage „würde“, weil es nicht wirklich wahrscheinlich ist, dass die New York Times oder die Washington Post jemals eine Geschichte bringen würden, die die palästinensische Sache schlecht aussehen ließe. Das würde ihren Drang für die Gründung eines Palästinenserstaats zu werben untergraben.

„Die Palästinenser haben in dem Bereich mehrere Jahre lang illegale Steinbruchaktivitäten durchgeführt und die Steinbrüche im Verlauf der letzten Monate beträchtlich ausgeweitet, besonders im oberen Teil der Darga-Schlucht, einem saisonalen Wasserlauf, der aus der Judäischen Wüste ins Tote Meer verläuft.“, berichtete Israel HaYom. „Die umfangreichen Steinbrucharbeiten haben das Ökosystem in dem außerordentlichen Naturschutzgebiet systematisch zerstört…“

Nach Angaben von Marco Ben-Shabbat, dem Leiter der Inspektoreneinheit der israelische Zivilverwaltung, „gehen die Palästinenser einfach von einem Ort zum nächsten auf der Suche nach Stellen, wo sie graben können. Es ist undenkbar, dass ein Ort, der 2000 Jahre lang ungestört war, auf diese Weise innerhalb eines Monats geschädigt wurde.“ Ben-Shabbat sagte, er „hatte die PA kontaktiert, in dem vergeblichen Versuch, dass diese den Schaden für das Naturschutzgebiet ohne israelische Intervention verhindert.“

All diese illegalen Steinbrucharbeiten sind zudem eine eklatante Verletzung der Oslo-Vereinbarungen, die jegliche derartigen Aktivitäten ohne israelische Zustimmung verbieten. Doch da die Nachrichtenmedien und die internationale Gemeinschaft die vielen anderen palästinensischen Verstöße gegen die Vereinbarungen gewohnheitsmäßig ignorieren, warum sollten sie wegen dieser den Mund aufmachen?

Im letzten Oktober deckte Ha’aretz-Korrespondent Zafrir Rinat, dass „seit Jahren Abwässer aus Bereichen der von der palästinensischen Autonomiebehörde verwalteten Westbank Flüsse innerhalb Israels verschmutzen… letzte Woche führte das Problem zum ersten Mal dazu, dass im Bereich von Netanya ein Strand nahe der Mündung des Alexander-Flusses gesperrt werden musste.“

Und der Beit-Yannai-Strand war nach Aussage von Rinat nicht das einzige Opfer der Abwässer der Olivenöl-Fabriken aus dem Bereich Nablus: „Die Naturschutzbehörde sagt, dass diese Abwässer eine Menge Wildtiere töten und die in einem Gebiet gemachten Wiederherstellungsarbeiten zunichte gemacht werden. Die Behörde hat vor diesem Problem in der Vergangenheit häufig gewarnt.“

Amerikanische und europäische Zeitungen zitieren Ha’aretz oft, wenn sie Artikel veröffentlicht, die Israel in ein schlechtes Licht stellen. Sie loben Ha’aretz als die „New York Times Israels“ nd stellen sei als maßgebliche Informationsquelle zu Israel und den Palästinensern dar. Aber in den seltenen Fällen, in denen Ha’aretz etwas druckt, das die PA in ein schlechtes Licht stellt, verlieren die großen US-Tageszeitungen das Interesse.

Man erinnert sich: Die internationalen Nachrichtenmedien schauten weg, als die israelischen Behörden eine Holzkohle-Fabrik im von der PA beherrschten Ya’bad schlossen, die in der Region schlimme Luftverschmutzung verursachte. Israel warnte die PA wiederholt wegen des Problems, aber diese lehnte es ab zu handeln – obwohl die örtlichen palästinensischen Dörfer wegen des Rauchs aus der Fabrik unter einer unverhältnismäßig hohen Rate an Problemen mit den Atemwegen litten.

Die Auswirkungen der palästinensischen Umweltverschmutzung sind für die Frage von erheblicher Bedeutung, ob es einen Palästinenserstaat geben sollte oder nicht. Jeder Versuch Israels gegen Umweltverschmutzung vorzugehen, die von einem Staat „Palästina“ ausgeht, würde eine Verletzung der nationalen Souveränität eines anderen Landes darstellen. Die Israelis würden verurteilt und sähen sich vielleicht sogar internationalen Sanktionen ausgesetzt. Giftiger Rauch würde Israels Luft füllen und tödliche Abwässer würden in seine Flüsse fließen und Israel wäre nicht in der Lage das zu beenden.

Das ist der Grund, warum Fürsprecher der Palästinenser in den Nachrichtenmedien und „Friedens“-Gruppen niemals von der Holzkohle-Fabrik in Ya’bad oder den Olivenöl-Fabriken in Nablus reden, auch nicht von den Steinbrucharbeiten in der Judäischen Wüste. Sei wissen, dass das schmutzige kleine Geheimnis der palästinensischen Umweltzerstörung ernste Fragen bezüglich der Frage der palästinensischen Eigenstaatlichkeit aufwerfen würden – Fragen, die sie lieber nicht beantworten wollen.

50 Jahre Dämonisierung und Verdrehung der Wahrheit

Elder of Ziyon, 3. Mai 2017

Zwei aktuelle Artikel über den Sechstage-Krieg im Forward illustrieren, wie vergiftet falsch das palästinensische Narrativ gewesen ist.

Der Foward grub einen wunderbaren Aufsatz von Elie Wiesel aus, der nach dem Krieg geschrieben wurde. Auszüge:

Zukünftige Generationen werden es vermutlich nie glauben. Lehrer werden Probleme haben ihre Schüler zu überzeugen, dass das, was legendär klingt, tatsächlich passierte. Die Kinder werden natürlich jedes Wort schlucken, aber später, als Erwachsene, werden sie mit dem Kopf nicken und lächeln, anmerken, dass das Fantasien der Geschichte waren.

Sie werden nicht glauben, dass dieser kleine Staat, umgeben von Hass, Feuer und Mord, so schnell ein Wunder bewerkstelligt hatte. Es wird schwer zu beschreiben sein, wie eine winzige Armee inmitten eines Meers des Hasses mehrere gut ausgerüstete Militärhorden aus wer weiß wie vielen arabischen Ländern zurückschlagen und demütigen konnte.

Wie formulierte es das gefeierte Talmud-Genie Shaul Lieberman? In weiteren 2.000 Jahren werden die Leute diese Ereignisse so betrachten, wie wir über die Beschreibungen der Makkabäer und ihrer Siege denken.

Sagte ich in 2.000 Jahren? Nein, sagen wir: in einem Jahre oder sogar morgen schon.

Letzten Sonntag bedrohten die Araber und ihre Verbündeten Israel prahlerisch, wenn es wagen würde sich zu rühren, dann würde es mit seiner Existenz dafür bezahlen. Und mehrere Stunden später gingen unsere jüdischen Helden vor und die gesamte Welt folgte jeder ihrer Bewegungen mit angehaltenem Atem.

Sie werden sich an die Radiosendungen zu Beginn der Woche erinnern, die praktisch arbeitsmäßig klangen. Jede Stunden erklärte ein weiterer arabischer Staat Israel den Krieg. Ägypten, Jordanien, Syrien, der Jemen, der Libanon, Saudi-Arabien. Und dann: Marokko, Tunesien, Algiers. In Tunesien veranstaltete ein aufgehetzter Mob ein Pogrom im jüdischen Viertel. Weitere muslimische – oder teilweise muslimische – Länder beeilten sich sich dem „heiligen Krieg“ [des ägyptischen Präsidenten Gamal Abdel] Nasser anzuschließen. Malaysia, der Sudan, Mali, Guinea und weitere.

Wir bissen uns auf die Lippen, knackten mit den Knöcheln und konnten keinen angenehmen Ort für uns finden. In aller Stille fragten wir uns, wie schlimm der Test diesmal werden würde. Wurde dem jüdischen Volk und seinem Volk zu viel abverlangt? Wie konnten wir erwarten erlöst zu werden, im Wissen, dass der Feind Dutzende Millionen, gar Hunderte Millionen zählte – gegen nur zwei Millionen Juden in Israel?

Und dann geschah zwischen Pessah und Schawuot das Hanukkah-Wunder. Es dauerte nicht lange, bevor der vermeintlich mächtige Feind sprachlos gemacht wurde und die Nerven verlor. Selbst der sowjetische UNO-Botschafter Nikolai Fedorenko änderte plötzlich den Ton. Statt sich darüber zu sorgen, ob Nasser endlich seinen Heißhunger auf Macht zügeln würde, begannen die Führer der Welt nach Wegen zu suchen, dem israelischen Premierminister Levi Eschkol Abbitte zu leisten.

Es war so, als habe ein Theater-Regisseur, dem die Rollenbesetzung nicht vertraut ist, einen Teil seiner Schauspieler ausgewechselt: Diejenigen, die stur gegen uns waren, baten jetzt um Gnade, während ihre ehemaligen Beschützer sich jetzt von ihnen distanzierten. Über Nacht schien die Stimmung im UNO-Sicherheitsrat nicht wiederzuerkennen zu sein.

Vergleichen Sie das mit dem, was Forward-Redakteurin Jane Eisner heute über ihre miteinander kämpfenden Gefühle zum Sechstage-Krieg schreibt:

Ich nähere mich dieser 50-Jahre-Marke mit einer verwirrenden Mischung aus Verwunderung und Grauen, Freude und Verzweiflung, Stolz und Beschämung. Der vernichtenden militärische Sieg, der Israels Landfläche verdreifachte und Jerusalem dem jüdischen Volk zurückbrachte, verwandelte das Israel, das ich liebe, in einen manchmal brutalen Besatzer von schätzungsweise 2,9 Millionen Palästinensern, ohne dass ein Ende in Sicht wäre.

Ich glaube, viele andere teilen diese schmerzliche Ambivalenz. Man ist versucht sich abzuwenden, weil es sich zu verdammt schwer anfühlt sich auszusöhnen, aber unsere Verantwortung als Juden meidet das.

Warum fühlt sie so? Wegen der große Lüge, die die Welt seit 1967 durchdringt:

„Von Anfang an haben wir sie nicht als Israelis betrachtet. Wir waren versessen auf ihr Land. Wir wollten sie nicht“, sagte mir Danny Seidemann, einer der Top-Experten des Landes zu Jerusalem, vor ein paar Tagen. „Und sie betrachteten sich selbst nicht als israelisch. Alles rührt von da her.“

Es war ein historischer Sieg für Israel, absolut. Für andere Völker war es auch eine Katastrophe.

Damals wurden die Araber in Judäa und Samara nicht als „Palästinenser“ betrachtet. Sie wurden waren Jordanier. Sie bekundeten Loyalität zu Jordanien, sie waren jordanische Staatsbürger und das Wort „Palästinenser“ wurde kaum jemals für sie benutzt; bestenfalls waren sie „palästinensische Araber“, selbst in der Fatah-Charta von 1964.

Ihre neue Verwandlung in ein Volk – und ich stimme zu, dass sie heute ein Volk sind – war eine politische Entscheidung der arabischen Führung sie staatenlos und im Elend zu halten.

Der gesamte Grund, dass heute das palästinensische Volk existiert, besteht darin Israel zu vernichten.

Das ist die fundamentale Wahrheit, die nur allzu wenige zu erwähnen wagen. Es scheint grausam. Und das ist es. Aber die Grausamkeit kommt aus der arabischen Welt und den Palästinenserführern, ihrer zynischen und systematischen Verwendung menschlichen Lebens als Kanonen- und Propagandafutter gegen Israel, innerhalb wie außerhalb der Gebiete.

Jeder einzelne politische oder militärische Schritt der arabischen Welt und der Palästinenserführung hinsichtlich der palästinensischen Araber soll letztlich Israel vernichten. Manche sind dazu gedacht das früher zu tun und manche es in Phasen zu erledigen, aber das ist der eine, beständige Faktor, der die ansonsten unsinnige Geschichte der letzten fünfzig und 69 Jahre erklärt.

Warum entschied sich Jordanien 1988 Millionen Menschen staatenlos zu machen? Warum unterschrieb Arafat die Oslo-Vereinbarungen und behauptete dem Terror abzuschwören? Warum hat die arabische Welt es abgelehnt die Palästinenser – und nur die Palästinenser – Staatsbürger werden zu lassen? Warum lehnten die Palästinenser 2000 und 2001 die Eigenstaatlichkeit ab und begannen einen Terrorkrieg? Warum verwenden sie so viel Zeit auf symbolische Siege in der UNO statt tatsächlich irgendetwas zu tun, um ihrem Volk zu helfen? Warum lehnen Palästinenserführer es ab europäische Initiativen für Graswurzelinitiativen wie Jugend-Fußballspiele zwischen ihnen und israelischen Kindern zuzustimmen? Warum hat es trotz gewaltiger Finanzunterstützung durch den Westen keinerlei von der PA gebauten, maßgeblichen neuen Universitäten oder Krankenhäuser gegeben? Warum gibt es immer noch „Flüchtlings“-Lager in Gegenden unter palästinensischer Kontrolle? Warum gibt es immer noch die UNRWA? Warum bestehen Palästinenser darauf, dass Jerusalem, eine Stadt die in tausend Jahren muslimischer Herrschaft weithin ignoriert wurde, ihre Hauptstadt sein muss?

Meinungsumfragen, die damit behelligen die angemessenen Fragen zu stellen, decken die Antworten auf: Der „Palästinenserstaat“, von dem die Welt glaubt, dass die Palästinenser ihn ersehnen, ist nur als Phase zur Vernichtung Israels gedacht; und die Palästinenser geben es selbst zu. Das ist der Grund, warum das „Rückkehrrecht“ immer noch als offene Frage außerhalb der Eigenstaatlichkeit gehalten wird. Das ist der Grund, dass die Hamas einen Staat in den Gebieten „akzeptiert“. Das ist der Grund, warum es so viel Widerstand gegen Kompromisse in allen Verhandlungen gibt – weil Kompromiss bedeutet, dass die Ansprüche enden müssen; darauf zu warten, dass die Welt 100% der Phase liefert, bedeutet, dass es einen Phase 2 geben wird.

Die traurige Tatsache lautet, das jeder Palästinenser mit falschen „Flüchtlings“-Status, innerhalb oder außerhalb der Gebiete, eine Schachfigur ist. Das wurde seit den 1950-er Jahren erkannt, aber die Sehnsucht Israel irgendwann zu vernichten ist das, was die Sache heute noch am Leben erhält, nicht „Gerechtigkeit“. Welche Art von Gerechtigkeit findet sich darin Menschen künstlich im Elend zu halten und vorzugeben, das würde zu deren eigenem Guten geschehen?

50 Jahre Propaganda und Lügen haben enorme Auswirkungen gehabt. Das Ende von Elie Wiesels Aufsatz ist heute deprimierend, weil die Antisemiten der Welt es geschafft haben ihre Propaganda so gründlich zu verbreiten, dass es klingt, als sei es in einem anderen Zeitalter geschrieben worden:

Erinnern Sie sich , wie tausende jüdische Jugendliche die israelischen Konsulate belagerten und darum bettelten als Freiwillige nach Israel geschickt zu werden? Erinnern Sie sich an die Massendemonstrationen auf den Straßen? Und an die zahllosen Juden, einschließlich der Ärmsten der Armen, die ihre dürftigen Ersparnisse in Puschkes [Wohlfahrtsspardosen] des United Jewish Appeal steckten?

Dieses neue jüdische Erwachen ist Teil dieses Wunders, ein Teil des jüdischen Sieges. Diejenigen, die glaubten, die Juden würden durch riesige Armeen in Angst versetzt, haben sich geirrt; und diejenigen, die glauben, man könne den jüdischen Staat vom jüdischen Volk überall in der Welt trennen, haben uns eindeutig unterschätzt.

Leider haben sie im Verlauf von fünfzig Jahren ein einem gewissen Ausmaß Erfolg gehabt, denn nur allzu viele Juden haben das Instant-Getränk des Palästinenserstaats getrunken und betrachten Israel nicht als liberale Bastion, die versucht den jüdischen Staat in der uralten jüdischen Heimat zu schützen, sondern als grausamen Kolonialbesatzer von „palästinensischem Land“ – eine Redewendung, die 1967 nie jemand hervorbrachte.

Wenn die Palästinenser einen Staat und Frieden haben wollten, hätten sie einen Staat und Frieden. Ihr Verlangen ist es einen solchen Staat als Startrampe zur Vernichtung Israels zu verwenden, das sie staatenlos gemacht hat.

Das ist die einzige beständige Bedrohung, die die gesamten fünfzig Jahre der Propaganda, Lügen, falschen „Moderatheit“ und Terror erklärt.

Der Zustand eures Staates

Elliott Abrams, Israel HaYom, 3. November 2011

Die Welt schaut jetzt auf die UNESCO und andere UNO-Organisationen, wie sie die Forderung nach Anerkennung der palästinensischen Eigenstaatlichkeit aufnehmen. Doch eine interessante Umfrage legt nahe, dass der Enthusiasmus der politischen Klasse der Palästinenser für dieses Unterfangen größer ist als die vieler Palästinenser in Jerusalem.

Es ist nicht so, dass sie gegen die Gründung eines Palästinenserstaates wären. Es ist nur so, dass sie dort nicht leben wollen. Hier ist die Schlüsselerkenntnis der Umfrage:

„In der Folge der Entscheidung Washingtons die Zahlungen an die UNESCO einzustellen, entsteht eine neue Phase diplomatischer Debatten bezüglich des Antrags auf Anerkennung eines ‚Palästinenserstaats mit Ostjerusalem als seiner Hauptstadt‘. Doch neue Recherchen decken auf, dass eine erstaunlich große Anzahl Palästinenser,* die auch in der Stadt wohnen, diese Zukunftsaussicht nicht mögen. 42 Prozent sagen, sie würden sogar versuchen nach Israel umzuziehen, wenn ihr Viertel Teil des neuen Palästinenserstaats würde. Und statistisch gleich viele 39% sagen, sie würden die israelische der palästinensischen Staatsbürgerschaft vorziehen.“

Die Studie beinhaltet noch weiteres Dynamit. Es scheint so, dass die allgemeine Meinung, Araber würden aus Jerusalem getrieben, falsch ist:

„Demographische Forschung im Zusammenhang mit der oben erwähnten Umfrage bringt einen weiteren klaren und kontraintuitiven Schluss zutage: Trotz verleumderischen Redens von der „Judaisierung“ Jerusalems hat das palästinensische Bevölkerungswachstum in der Stadt die der Israelis weit in den Schatten gestellt. Seit 1967 hat die israelische Bevölkerung – einschließlich der neuen Viertel jenseits der 1949-1967 gültigen Waffenstillstandslinien – in der Tat beträchtlich zugenommen und sich von 250.000 auf heute rund eine halbe Million verdoppelt. Doch im selben Zeitraum hat sich die palästinensische Bevölkerung mehr als vervierfacht, von rund 70.000 im Jahr 1967 auf 288.000 bei der letzten offiziellen Zählung im Jahr 2010.“

Darüber hinaus ist die weit verbreitete Ansicht, dass Araber in Jerusalem nicht bauen können, ebenfalls falsch:

„Nur eine relativ kleine Minderheit (24%) der Palästinenser Ostjerusalems sagen jetzt, dass sie mit ‚der Leichtigkeit oder den Schwierigkeiten in der Stadt eine Baugenehmigung zu bekommen‘ unzufrieden sind – eine erstaunliche Feststellung, angesichts der Beschäftigung einiger Medienorgane und NGOs mit diesem Problem. Das ist ein steiler Rückgang verglichen mit dem November 2010, als zwei Drittel (66%) Unzufriedenheit in der Frage berichteten. Und während 70% der Befragten im September  sagten, dass Diskriminierung bei kommunalen Diensten zumindest ein ‚moderates‘ Problem ist, nannten lediglich 7% Baugenehmigungen, Zwangsräumungen oder Abrisse als Beispiele solcher Diskriminierung als Antwort einer Frage mit offenem Ende.

Die Studie wurde vom Washington Institute finanziert und im September vom palästinensischen Meinungsforscher Nabil Kukali für das Palestine Center for Public Opinion (PCPO) zusammen mit Pechter Middle East Polls durchgeführt. Sie ist hier zu finden und es wert gelesen zu werden – und dann noch einmal gelesen zu werden. Ein großer Teil gängiger Meinung geht dabei über die Wupper.

* Für aufmerksame Beobachter ist das keine Überraschung!

Wie wird der neue Palästinenserstaat aussehen?

Guilio Meotti, FrontpageMag, 21. September 2011

Weltführer sind so sehr damit beschäftigt darüber zu dozieren, wie wichtig es ist, dass ein „Staat Palsätina“ gegründet wird, dass keiner von ihnen bemerkt zu haben scheint, dass dieser bereits existiert. Seit die palästinensische Autonomiebehörde 1994 gegründet wurde, haben die Konturen des „Staats Palästina“ vor unseren Augen Formen angenommen. Wie wird also dieser berühmte „Staat Palästina“ aussehen?

Es wird ein rassistischer Staat sein, der von Juden gesäubert ist, wie die PLO-Repräsentanten letzte Woche verkündeten. Ein von Holocaust-Helfern wie der Hamas oder von einem Holocaustleugner wie Mahmud Abbas (der in einem Buch die Zahl der jüdischen Opfer absenkte und leugnete, dass die Gaskammern zur Ermordung von Juden genutzt wurden) geführter Staat. Auf jeden Fall würde ein Palästina ein Staat sein, der sich der Vernichtung der nebenan gelegenen jüdischen Heimstatt verschrieben hat.

Es wird auch ein Staat sein, der Gewissensfreiheit für Künstler, Journalisten und Schriftsteller verbannt. Ein Staat, der Christen aus dem Land treiben wird, während er Jesus zum „ersten Fedayin“ erklärt. Ein Staat, der arabische Homosexuelle und Prostituierte zu Tode steinigen wird, die derzeit in Israel Schutz finden. Ein Staat, der arabischen Gefängnisinsassen foltern und der politische Dissidenten von den Dächern öffentlicher Gebäude werfen wird. Ein Staat, wo die iranischen Geistlichkeit Khomeini-Ideologie predigen wird. Ein Staat, der Geld und Unterstützung von der völkermörderischer Muslimbruderschaft im Namen von „Kalifat oder Tod“ annimmt, so wie die Islamisten, die 1981 Ägyptens Anwar Sadat ermordeten ihre Aufenthaltskäfige dekorierten.

Ein Staat, in dem die Scharia – der islamische Rechtskodex – das einzige Rechtsstaatsprinzip sein wird. Ein Staat, der menschliche Wesen hinrichtet, nur weil sie des Apostasie schuldig sind (dem Übertritt zum Christentum). Ein Staat, in dem die Frauen verpflichtet werden Kopftücher zu tragen. Ein Staat, in dem „Ehrenmorde“ die weibliche Bevölkerung terrorisieren werden. Ein Staat, der Terroristen, Selbstmordbomber und Babymörder auf öffentlichen Plätzen, Straßen und Denkmälern feiert.

Ein Staat, der keine demokratischen Wahlen abhält, sondern eine Kombination aus Korruption, Diktatur, islamischer Theologie und „bin Ladenismus“ sein wird. Ein Staat, in dem Terrormilizen Rauchern die Finger abschneiden werden. Ein Staat, in dem öffentliche Büchereien die weltweit größten Archive antisemitischer Bücher werden. Ein Staat, der das Trinken [von Alkohol] in öffentlichen Gebäuden verbieten wird. Ein Staat, in dem Spirituosengeschäfte von Terrorgruppen in die Luft gejagt werden. Ein Staat, in dem Männer aus Friseursalons für Frauen verbannt sein werden.

Ein Staat, in dem die Sicherheitskräfte Menschen dafür verhaften werden, dass die Meinungen vertreten, die beim Regime unbeliebt sind; in dem ebenso Medienorganisationen und Journalisten für ihre Berichterstattung über solche Äußerungen bestraft werden. Ein Staat, in dem das Verhältnis von Milizionären zu Zivilisten höher sein wird als in jedem anderen Land. Ein Staat, in dem die Betenden in Moscheen von Terroristen niedergeschossen werden. Ein Staat, der eine neue Kategorie arabischer Flüchtlinge fördern wird – diejenigen, die glücklich wären der unterdrückerischen und mörderischen palästinensischen Kontrolle zu entkommen.

Ein Staat, in dem Krankenwagen auf dem Weg zu Krankenhäusern angehalten und Verletzte kaltblütig erschossen werden. Ein Staat, der eine schwer bewaffnete Union von Verweigerern sein würde, die sich allesamt der Vernichtung jeglichen Stückchens westlicher Werte verschrieben haben. Ein Staat, in dem junge Paare nicht Hand in Hand über den Al-Manar-Platz in Ramallah gehen können und wo Polizisten in Zivil sie auf Straßen anhalten werden und ihr Ehezertifikat zu sehen verlangen. Ein Staat, der dem Judentum den Krieg erklärt, jüdische Geschichte im Nahen Osten als nicht mehr als ein unbedeutender, kurzer Aufenthalt arroganter Kolonisatoren dargestellt wird.

Wer würde in einem solchen Staat leben? Warum also gerät die Welt wegen der Gründung des „Staats Palästina“ in Verzückung? Weil der Araberstaat Nummer 23 und der muslimische Staat Nummer 58 das perfekte Werkzeug ist den einzigen jüdischen Staat der Welt einzudampfen? Sechs Meilen (9,6km) beträgt die Entfernung zwischen der israelischen Stadt Afula und dem „Staat Palästina“. Neun Meilen (14,5km), um die Wolkenkratzer von Tel Aviv zu erreichen. Vier Meilen (6,5km) für Bomben auf den internationalen Flughafen Ben Gurion. Nur eine Meile (1,609km) zur Stadt Kfar Saba. Ein kleines palästinensisches Kalifat an Israels Schulter aufzubauen ist der erste Schritt dazu die Juden ins Meer zu treiben.

Palästinensisch-arabische „Flüchtlinge“ sollen keine Bürger „Palästinas“ werden – selbst, wenn sie dort leben!

Elder of Ziyon, 15. September 2011

Haben Sie geglaubt, dass nach 63 Jahren der Benutzung der „Flüchtlinge“ als politische Bauernopfer durch die Araber enden wird, wenn es einen palästinensisch-arabischen Staat gibt?

Wenn Sie wissen wollen, wie weit der Zynismus der palästinensisch-arabischen Führung gegenüber ihrem eigenen Volk geht, dann müssen Sie diesen Artikel aus dem Daily Star des Libanon lesen:

Palästinensische Flüchtlinge werden keine Bürger eines neuen Palästinenserstaates werden, gibt Palästinas Botschafter im Libanon zu wissen.

Hinter einem Schreibtisch mit einer Miniatur des von den Palästinensern erfhofften blauen Stuhls bei den Vereinten Nationen sitzend sprach Botschafter Abdallah Abdallah Mittwoch mit dem Daily Star über Palästinas anstehenden Antrag auf UNO-Staatlichkeit.

Der Botschafter sagte unzweideutig, dass palästinensische Flüchtlinge keine Bürger des angestrebten, von der UNO anerkannten Palästinenserstaates werden würden, eine Frage, die viel diskutiert wurde. „Sie sind Palästinenser, das ist ihre Identität“, sagt er. „Aber … sie sind nicht automatisch Staatsbürger.“

Das würde nicht nur für Flüchtlinge in Ländern wie dem Libanon, Ägypten, Syrien und Jordanien gelten oder den weiteren 132 Staaten, wo nach Abdallah Palästinenser wohnen. Abdallah sagte: „Selbst palästinensische Flüchtlinge, die in [Flüchtlingslagern] innerhalb des [palästinensischen] Staates leben, werden weiter Flüchtlinge bleiben. Sie werden nicht als Staatsbürger betrachtet.“

Lassen Sie uns das noch einmal lesen, bitte:

„Selbst palästinensische Flüchtlinge, die in [Flüchtlingslagern] innerhalb des [palästinensischen] Staates leben, werden weiter Flüchtlinge bleiben. Sie werden nicht als Staatsbürger betrachtet.“

Menschen, die in Lagern in ihrem eigenen Staat leben, wären von ihren eigenen Führern davon ausgeschlossen Bürger genau dieses Staates zu werden!

Warum? Weil für palästinensisch-arabische Führer die „Flüchtlinge“ keine unterdrückte Gruppe sind, denen geholfen werden muss. Sie sind menschliche Waffen in einem niemals endenden Krieg gegen Israel. Ihnen die Staatsbürgerschaft zu geben, beseitigt ihren Status als Waffe.

Die für die palästinensisch-arabische Führung wichtigste Frage ist nicht, das Leid ihres Volks zu beenden oder Unabhängigkeit zu erreichen. Sie ist die Vernichtung Israels, durch Nutzung des nicht existenten „Rückkehrrechts“. Nicht könnte offensichtlicher sein – und doch lehnt es der größte Teil der Welt ab zu glauben, dass Mahmud Abbas und seine Kumpane möglicherweise ihrem eigenen Volk gegenüber so unglaublich grausam und kaltschnäuzig sein könnten.

Abdallah sagte, der neue Palästinenserstaat würde „absolut keine“ palästinensischen Pässe an Flüchtlinge ausgeben.

Weder dieser definitorische Status noch die UNO-Staatlichkeit, sagt Abdallah, würde die etwaige Rückkehr der Flüchtlinge nach Palästina beeinflussen. „Wie die Frage des Rückkehrrechts gelöst werden wird, weiß ich nicht, dafür ist es zu früh [etwas zu sagen], doch es ist ein heiliges Recht, das zur Erledigung ansteht und zur Zufriedenheit aller gelöst werden muss.“ Er sagt, die Eigenstaatlichkeit „wird niemals das Recht der palästinensischen Flüchtlinge auf Rückkehr beeinflussen.“

Das Rückkehrrecht, von dem Abdallah sagt, es werde verhandelt, würde nicht nur auf die Palästinenser angewandt werden, deren Herkunft innerhalb der Grenzen des Staates von 1967 liegt, fügt er an. „Der Staat sind die Grenzen von 1967, aber die Flüchtlinge stammen nicht nur aus den Grenzen von 1967. Die Flüchtlinge kommen überall aus Palästina. Wenn wir einen als UNO-Mitglied anerkannten Staat haben, ist das nicht das Ende des Konflikts. Das ist keine Lösung des Konflikts. Es ist nur der neue Rahmen, der die Spielregeln ändert.“

Und wird es den palästinensischen Araber erleichtern ihr wahres Ziel zu erreichen – das Ende des jüdischen Staates.

Seit 63 Jahren werden drei Generationen palästinensischer Araber aufgezogen, indem man ihnen erzählt, dass sie in einen nicht existenten Staat zurückkehren müssen, aus dem ihre Vorfahren kamen; und dass nichts anderes akzeptabel ist. Und die mögliche Gründung eines palästinensisch-arabischen Staates würde ironischerweise ihren Wunsch Staatsbürger zu werden noch weiter entfernt sein lassen.

Sollte es einen palästinensisch-arabischen Aufstand geben, sollte er sich gegen Führer richten, die so fröhlich ihrem eigenen Volk erzählen, es solle in der Hölle bleiben – und sich darüber freuen.